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Die Solidigm P44 Pro im Test, die derzeit schnellste SSD!

Solidigm ist sicherlich noch eine recht neue Marke im Bereich der SSD und Speicherprodukte. Aber Solidigm ist einer der wichtigsten und spannendsten Hersteller in diesem Bereich!

Hinter Solidigm steckt SK Hynix, welche Intels SSD Sparte gekauft haben und diese unter dem Namen Solidigm weiterführen.

SK Hynix wiederum ist zwar auf dem Europäischen Endkunden-Markt nicht so bekannt, aber diese fertigen ihre Controller und NAND-Chips. SK Hynix SSDs sind dabei vor allem für Ihre sehr gute Energieeffizienz bekannt.

Mit der P44 Pro hat Solidigm nun auch eine High End SSD auf den Markt gebracht, welche nach der Leistungskrone greifen soll. Aber gelingt dies?

Kann die Solidigm P44 Pro ihren hohen Preis rechtfertigen? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Solidigm P44 Pro im Test

Die Solidigm P44 Pro ist eine High End PCIe 4.0 SSD. Allerdings wird die SSD nicht speziell an Gamer vermarktet. Entsprechend ist das Design der SSD sehr schlicht.

Wir haben ein wertiges schwarzes PCB und einen einfachen, aber “eleganten” Aufkleber. So wirkt die SSD nicht billig, aber es wäre auch nicht sofort ersichtlich, dass dies eins der teuersten Modelle im Consumer Bereich derzeit auf dem Markt ist.

Entsprechend verzichtet Solidigm aber auch komplett auf einen Kühlkörper oder Ähnliches.

 

Die Technik der Solidigm P44 Pro

Die Solidigm P44 Pro setzt auf einen SK Hynix eigenen Controller, welcher sich einfach “Aries” nennt. Dieser wird mit einem 176 Layer TLC NAND ebenfalls von SK Hynix kombiniert.

176 Layer NAND ist aktuell die Königsklasse unter den Speicherchips. Die meisten aktuellen High End SSDs nutzen 176 Layer NAND, aber meist vom Micron. Auch die neue Samsung 990 Pro nutzt 176 Layer NAND, aber aus eigener Fertigung.

Es ist aber davon auszugehen, dass Sk Hynix NAND Samsung und Micron in nichts nachsteht.

Kapazität 512GB 1TB 2TB
Preis (ca.) zum Zeitpunkt des Tests 90 € 145 € 250 €
Lesen 7000 MB/s 7000 MB/s 7000 MB/s
Schreiben 4700 MB/s 6500 MB/s 6500 MB/s
TBW 500 TB 750 TB 1200 TB

Aktuell ist die Solidigm P44 Pro in drei Größen verfügbar, 512 GB, 1TB und 2TB. Lesend sollen alle drei Versionen bis zu 7000 MB/s erreichen. Schreiben sollen die beiden großen Versionen 6500 MB/s erreichen und die kleine Version 4700 MB/s.

Wichtig, selbst die 2TB Version hier im Test ist nur einseitig mit Speicherchips bestückt!

 

Datenschutz

Alle Daten, die Du auf die SSD schreibst, werden immer mit 256 Bit verschlüsselt. So unterstützt die Solidigm P44 Pro nicht nur 256bit AES, sondern auch TCG Pyrite 2.01. Dies erleichtert unter anderem ein vollständiges Löschen der SSD, denn es reicht einfach diesen generierten Schlüssel zu löschen und alle Daten auf der SSD sind unbrauchbar.

Hierfür gibt es diverse Tools und sogar auch Mainboards, die einen entsprechenden Befehl an die SSD senden können.

Die Verschlüsselung kann aber natürlich auch zur Unterstützung von beispielsweise Bitlocker genutzt werden.

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für folgende Benchmarks zum Einsatz

  • AMD Ryzen 5 7600X
  • ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
  • 16GB RAM
  • Windows 11 Pro 22H2

 

Solidigm NVME Treiber

Solidigm bietet für die P44 Pro eigene NVME Treiber an. Normalerweise nutzen SSDs die Microsoft NVME Treiber, welche mit jeder NVME SSD funktionieren.

Bei der P44 Pro kannst du aber die Solidigm Treiber nachinstallieren. Diese sollen die Leistung der SSD verbessern.

Ich kann auch bestätigen, dass die Treiber die Leistung der SSD verbessern, aber wir sind hier in einem Bereich von 0% bis 10%.

 

Theoretische Tests

Wir starten den Test mit einem absoluten Klassiker, CrystalDiskMark 8. Schauen wir uns zunächst hier einmal die Datenraten an, beginnend mit den lesenden Werten.

Lesend konnte die Solidigm P44 Pro 7403 MB/s erreichen, was in meinem kleinen Testfeld Platz 3 hinter der ADATA S70 Blade und der Samsung 990 Pro ist. Damit übertrifft die SSD ihre Werksangabe von 7000 MB/s deutlich!

Schreibend kann diese mit 6875 MB/s die Werksangabe ebenfalls etwas übertreffen. Dies ist sogar das beste Ergebnis, das ich bisher bei einer SSD gesehen habe! Damit kann diese sogar die Samsung 990 Pro schlagen, sehr gut!

CrystalDiskMark kann auch die IOPS und die Zugriffszeiten von SSDs messen. Hier bin ich mir aber etwas unsicher, wie vertrauenswürdig diese Messungen sind, denn diese sind teils etwas merkwürdig.

So schneidet hier die P44 Pro vergleichsweise schlecht ab, gemeinsam mit der Samsung 990 Pro.

Neben CrystalDiskMark gibt es aber weitere Benchmark-Tools. Beginnen wir mit AS SSD, welches uns neben den Datenraten auch einen Score präsentiert.

Hier setzt sich die P44 Pro vor die Samsung 990 Pro und die Corsair MP600 Pro LPX, was eine durchaus realistische Einschätzung ist.

Zu einer ähnlichen Einschätzung kommt auch Anvil’s Storage Utilities, welches die P44 Pro ebenfalls auf Platz 1 setzt.

 

PC Mark

PC-Mark versucht in seinem Speicher-Benchmark alltägliche Anwendungen, wie Office Anwendungen, Spiele usw. zu simulieren.

Hier gibt es zwei Tests, die „Quick“ und die „volle“ Version. Die „volle“ Version nutzt größere Dateigrößen, entsprechend schneiden hier SSDs mit schlechterer Schreibgeschwindigkeit oder aggressivem Scheibcache schlechter ab.

Und hier geht der Siegeszug der P44 Pro weiter. Auch PC Mark bescheinigt der SSD in allen Tests Bestleistung! Vor der Samsung 990 Pro und der WD SN850X.

 

3D Mark SSD Test

Schauen wir uns auch einmal den neuen 3D Mark SSD Test an. Im Gegensatz zu anderen Tests misst dieser nicht nur einfach die Datenraten usw., sondern dieser simuliert das Laden echter Spiele (mit deren Spiele-Daten usw).

Folgendes testet der 3D Mark SSD Test:

  • Loading Battlefield™ V from launch to the main menu.
  • Loading Call of Duty®: Black Ops 4 from launch to the main menu.
  • Loading Overwatch® from launch to the main menu.
  • Recording a 1080p gameplay video at 60 FPS with OBS (Open Broadcaster Software) while playing Overwatch®.
  • Installing The Outer Worlds® from the Epic Games Launcher.
  • Saving game progress in The Outer Worlds®.
  • Copying the Steam folder for Counter-Strike®: Global Offensive from an external SSD to the system drive.

Spannenderweise kann die WD Black SN850X hier die Solidigm P44 Pro sogar schlagen. Die P44 Pro setzt sich aber auf Platz 2 meines Testfelds.

 

Final Fantasy Endwalker

Der Final Fantasy Endwalker Benchmark soll zwar eigentlich die Grafikleistung eines Systems messen, zeigt aber auch die Ladezeiten an. Dies sogar recht gut reproduzierbar!

Hierdurch ist dieser auch für SSD Benchmarks durchaus interessant.

An dieser Stelle mal ein kleines Lob an die SN850X von Western Digital, welche ihrem Namen als “Gaming” SSD anscheinend wirklich gerecht wird und einen guten 2. Platz einfährt, hinter der Solidigm P44 Pro. Hier sehen wir aber auch das die SSDs alle recht dicht beieinander sind.

 

WinRAR Test

Kopieren wir zum Schluss noch zwei große Archive auf die SSD, welche wir anschließend von dieser entpacken.

Datei-Paket A – Installation von Tiny Tinas Wonderland ca. 52GB

Datei-Paket B – Installation von Tiny Tinas Wonderland, Total War Warhammer 3 und GW2 ca. 231 GB

Bei Datei-Paket A ist die Solidigm P44 Pro mit 33 Sekunden die schnellste SSD. Allerdings liegen hier alle Modelle recht dicht beieinander.

Bei Datei-Paket B ist die WD SN850+ erstaunlicherweise etwas schneller. Dies liegt am größeren SLC Cache der SN850+. Die Solidigm P44 Pro kann sich aber einen guten 2. Platz vor der Samsung 990 Pro sichern.

 

SLC Cache

Moderne SSDs nutzen alle einen so genannten SLC Cache. Ein Teil der SSD lässt sich also mit einem deutlich höheren Tempo beschreiben. Dieser Teil der SSD wird immer wieder im Hintergrund frei geräumt, aber wenn du auf einmal hunderte GB-Daten kopierst, dann kann dies schon auffallen.

Starten wir mit einem H2TestW Test. H2TestW schreibt einfach die SSD voll, ganz einfach.

Es dauerte 18:46 Minuten die SSD einmal voll zu schreiben, was recht flott ist. Dies ist +- genauso schnell wie bei der WD SN850X.

Der Cache der 2TB Solidigm P44 Pro ist ca. 300GB groß.

Nachdem der Cache gefüllt ist, schreibt die SSD mit beachtlichen 1650 MB/s weiter. Nach der Samsung 990 Pro der beste Wert, den ich bisher gesehen habe.

Damit ist die Solidigm P44 Pro auch für das Kopieren von großen Datenmengen gut geeignet.

 

Temperatur

Werfen wir noch einen Blick auf die Temperatur der SSD. Hierfür lasse ich einmal CrystalDiskMark mit dem 5x 64GB Setting durchlaufen und messe währenddessen die SSD Temperatur.

Diese wird im Testsystem nicht aktiv gekühlt und bekommt lediglich einen minimalen Luftstrom vom CPU-Kühler mit.

Die Solidigm P44 Pro ist leider eine recht heiße SSD. Ohne gesonderten Kühler wirst du diese mit konstanter Last sicherlich zum Überhitzen bekommen.

Laut Wärmebild erreichte die SSD bei diesem recht kurzen, aber auch intensiven, Test am heißesten Punkt 82,7 Grad.

 

Stromverbrauch

Leider ist das Messen des Stromverbrauchs bei M.2 SSDs etwas nicht ganz Triviales. Ich muss mich hier eines Tricks bedienen. Ich verbaue die SSDs in ein externes NVME fähiges USB C 3.1 Gehäuse und messe hier den Stromverbrauch dieses Gehäuses inklusive SSD. Ich kann hier das leere Gehäuse in einem gewissen Rahmen herausrechnen, aber die so erhaltenen Werte werden nicht 100%ig genau sein! Allerdings, eine SSD, die tendenziell mehr Strom benötigt, wird auch dies in der Tabelle zeigen. Achtet also weniger auf die absoluten Werte und mehr auf den Vergleich zu den anderen Modellen, um einzuschätzen, ob nun eine SSD eher mehr oder weniger Energie benötigt.

Für die Nutzung in einem Desktop spielt dieser Test fast keine Rolle, hier wirkt sich +- 1W so gut wie 0 auf die Stromrechnung aus. Allerdings in einem Ultrabook kann +- 1W schon fast ne Stunde Laufzeit ausmachen.

Die Solidigm P44 Pro bietet eine mittlere Leistungsaufnahme. Auffällig ist allerdings die verhältnismäßig niedrige Leistungsaufnahme unter Last.

Schauen wir uns einmal die Leistungsaufnahme während eines kompletten Durchlaufes von CrystalDiskMark an.

Auch hier landet die P44 Pro im Mittelfeld, ist allerdings erneut für eine “high end” SSD recht gut.

 

Fazit

Ich halte die Solidigm P44 Pro für die aktuell beste PCIe 4.0 SSD. Diese ist in der Mehrheit der Fälle schneller als die Samsung 990 Pro und auch die WD SN850+.

Dabei ist diese aber vor allem konstant gut. Es gibt keinen Bereich wo die Solidigm P44 Pro wirklich schwächelt. Du willst viele Daten hin und her kopieren? Dank der guten Schreibrate, auch nach dem SLC Cache, kein Problem!

Du willst möglichst niedrige Ladezeiten in Spielen? Auch hier bietet die P44 Pro die besten Ergebnisse, gemeinsam mit der WD SN850+.

Hinzu kommt das der SK Hynix TLC NAND als extrem gut und zuverlässig gilt.

Wirkliche Kritik, außer vielleicht am Preis, habe ich keine. Lediglich die Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung war „unspektakulär“.

So war die Leistungsaufnahme der SSD im Test nicht zu hoch, aber auch nicht besonders niedrig. Unter Last benötigt sie unterdurchschnittlich viel Energie, im Leerlauf dafür aber mehr als z.B. die SN850+.Auch ist die SSD etwas heißer als die Samsung 990 Pro.

Das Fazit bleibt dennoch bestehen, ich halte die Solidigm P44 Pro für die derzeit Leistungsstärkste SSD auf dem Markt, bis die PCI 5.0 Modelle anrücken.

Das ideale Ladegerät für das S23 Ultra? Das Anker 313 im Test

Mit dem 313 bietet Anker ein spezielles Ladegerät für das Samsung Galaxy S23 Ultra an, welches dieses mit 45W laden soll.

Dies ist durchaus etwas Besonderes, denn das S23 Ultra mit dem vollen Tempo zu laden ist gar nicht einfach, da hierfür eine PPS Stufe mit 5A nötig ist, welche nur von sehr wenigen Ladegeräten mitgebracht wird.

Mit rund 26€ zum Zeitpunkt des Tests ist hier das Anker A2677 313 die so ziemlich günstigste Option.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? ist hier das Anker A2677 313 wirklich so gut? Kann dieses das S23 Ultra wirklich mit dem vollen Tempo laden? Und wie steht es um andere Smartphones?

Finden wir es im Test heraus!

 

Das Anker A2677 313 im Test

Das Anker 313 ist ein klassisches Steckdosen USB C Ladegerät. Dieses ist mit 41 x 35 x37,5 mm angenehm kompakt, vor allem wenn wir die Leistung von bis zu 45W bedenken.

Ähnliches gilt auch für das Gewicht von 77g. Dies ist nicht das leichteste Ladegerät, aber auch nicht übermäßig schwer.

Dabei ist die Verarbeitung Anker typisch tadellos! Das Ladegerät wirkt sehr schön massiv und dicht gebaut. Auch die schlichte Optik gefällt mir!

 

Die Anschlüsse

Das Anker 313 besitzt genau einen USB C Port.

USB C 1 – USB Power Delivery 45W-  5V/3A, 9V/3A, 15V/3A, 20V/2,25A

Wir haben einen klassischen USB Power Delivery Port mit 45W. Spannenderweise verzichtet Anker mal wieder auf die 12V Spannungsstufe. Normalerweise besitzen USB PD Netzteile dieser Klasse 5V,9V12V,15V und 20V, allerdings fehlen Anker Ladegeräte oft die 12V Stufe, warum auch immer.

In der Praxis habe ich aber noch keinen Grund gefunden, die 12V Stufe zu vermissen.

 

Mit PPS, wichtig für das S23 Ultra

Das Anker 313 verfügt natürlich über PPS, genau genommen sogar über eine recht große PPS Range.

  • 3,3-11V bei bis zu 5A
  • 3,3-16V bei bis zu 3A

Dies ist ein Punkt in dem das Anker 313 außergewöhnlich ist! So besitzt das Ladegerät eine sehr große PPS Range mit 3,3-11V bei bis zu 5A. Normalerweise haben Ladegeräte dieser Klasse lediglich 3,3-11V bei bis zu 3A. Dies macht aber beim Laden des S23 Ultra oder auch S22 Ultra einen großen Unterschied.

Das S23 Ultra lädt an einem Ladegerät mit 3,3-11V bei bis zu 3A mit lediglich maximal +- 28W. An einem Ladegerät wie dem Anker 313 mit bis zu 5A, würde dieses +- 43W erreichen. Daher ist dieses Ideal allgemein für Samsungs „Ultra“ Smartphones.

Spannenderweise ist das Anker 313 entsprechend auch kein 45W Netzteil, sondern ein 55W Netzteil (11V *5A = 55W).

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

5A / 100W Kabel benötigt!

Wichtig im Lieferumfang des Anker 313 ist kein Kabel und das Kabel, welches beim Samsung Galaxy S23 Ultra beiliegt, ist nicht für das volle Ladetempo geeignet!

Um das S23 Ultra mit dem vollen Tempo zu laden benötigst du ein 5A / 100W Kabel!

Hier hast du die freie Auswahl aus allen verfügbaren Kabeln. Hier einfach mal ein paar Kabel die taugen sollten:

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = Langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Beginnen wir mit dem S23 Ultra. Dieses wird vom Anker 313 mit dem vollen Ladetempo geladen! PPS mit einer bis zu 5A Range im 9V Bereich sei Dank. Hierdurch ist dieses Ladegerät zu 100% für das Samsung Galaxy S23 Ultra zu empfehlen!

Allerdings kann das Anker 313 auch das iPhone 14 Pro und Google Pixel 7 Pro mit dem vollen Tempo laden. Das Anker 313 eignet sich sogar für einige Notebooks, wie das Dell XPS 13, aber für größere Notebooks ist es nicht geeignet!

 

Effizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Effizienz des Anker 313.

WOW! Hier war ich durchaus etwas überrascht. So schwankt die Effizienz zwischen 85,8% und 92,1%, was absolut top-Werte sind!

Viel besser geht es nicht bei einem USB Ladegerät.

 

Fazit, perfekte Ladegerät für das S23 Ultra, aber nicht nur! 

Das Anker 313 ist ein top Ladegerät, unabhängig ob du ein S23 Ultra, iPhone 14 Pro oder Pixel 7 hast. Dieses ist für fast alle derzeitigen Smartphones und sogar Tablets und Spielkonsolen, wie dem Steam Deck, sehr gut geeignet!

Allerdings ist das Besondere, abseits der sehr hohen Leistungsdichte, die PPS Range. So kann das Ladegerät 3,3-11V bei bis zu 5A liefern. Dies ist eine absolute Seltenheit! Normalerweise können Ladegeräte dieser Klasse höchstens 3A liefern. 3A vs. 5A bei der PPS Stufe macht aber beim S23 Ultra den Unterschied zwischen 28W und 45W laden aus. Entsprechend ist das Anker 313 das ideale Ladegerät für das Samsung S23 Ultra!

Aber nicht nur die PPS Range ist besonders. Auch die Effizienz und die kompakten Abmessungen sind beeindruckend!

Kurzum, für rund 26€ ist das Anker 313 ein richtig guter Deal, gerade für Besitzer der Samsung Ultra Smartphones, aber auch für das Google Pixel, iPhone 14 Pro oder sogar iPad Pro.

Anker 45W USB-C Ace Ladegerät, unterstützt ultraschnelles Laden...
  • 45W USB C Port
  • Große PPS Range 3,3-11V bei 5A
  • Sehr gute Effizienz mit 85,8% bis 92,1%
  • Ideal für das S23 Ultra
  • Super kompakt

Der ZenGoose Wireless Charger im Test

Kabelloses Laden ist etwas sehr Komfortables. Gerade Abends am Bett/Nachttisch ist es einfach angenehm sein Smartphone neben sich sicher aufzustellen. Hier spielt auch das Ladetempo keine so große Rolle, solange das Smartphone am nächsten Morgen voll ist.

Hier bin ich über den ZenGoose Wireless Charger gestolpert. Dieser ist ein 3-in-1 Charger, für Smartphone, Smartwatch und Ohrhörer.

Allerdings verfügt dieser auch über ein kleines Display, welches dir konstant die Uhrzeit anzeigt, was ich durchaus praktisch finde.

ZenGoose bewirbt dieses Ladegerät primär für das Samsung Ökosystem, aber wollen wir uns im Test ansehen ob dieses auch mit anderen Geräten geht.

 

Der ZenGoose Wireless Charger im Test

Bei dem ZenGoose Wireless Charger handelt es sich um ein 3 in 1 kabelloses Ladegerät. Dieses verfügt also über ein kabelloses Ladepad für ein Smartphone, eine Smartwatch und kabellos ladbare Ohrhörer.

Dabei nutzt der Hersteller das Stand-Design. Das Smartphone ist während des Ladens in deine Richtung abgewinkelt, so dass du das Display noch sehen kannst.

Trotz des 3- in 1 Designs ist das Ladegerät aber erfreulich kompakt. So ist das Ladepad für die Smartwatch und die Ohrhörer hinter dem “Stand” für das Smartphone angebracht.

Unterhalb des Ladeplatzes für das Smartphone ist das Display für die Uhrzeit angebracht. Hier kannst du auch sehen, welche Ladepads gerade aktiv sind.

Mit im Lieferumfang des kabellosen Ladegerätes liegt auch ein passendes 18W Ladegerät (Quick Charge).

 

Das Display für die Uhrzeit

Der ZenGoose Wireless Charger verfügt über ein kleines LC Display auf der Front, welches dir konstant die Uhrzeit anzeigt. Letztere musst du an der Seite über drei Tasten einstellen. Erfreulicherweise wird die eingestellte Uhrzeit auch nicht direkt verloren, wenn du das Ladepad vom Strom trennst. Es scheint eine interne Batterie oder Ähnliches zu geben.

Zwar können wir über die Nützlichkeit dieses Displays streiten in Zeiten von Always On Displays, aber ich finde es wirklich praktisch immer irgendwo die Uhrzeit zu sehen, egal ob am Bett oder Arbeitsplatz. Für mich ist dies also ein sehr gutes Feature!

Du kannst die Helligkeit dieser Anzeige übrigens steuern, sollte diese dir abends zu hell sein.

 

Leistung und Kompatibilität

Grundsätzlich wird der ZenGoose Wireless Charger vom Hersteller primär für das Samsung Ökosystem beworben.

Kabelloses Laden bei Smartphones ist aber erst einmal universell! Heißt: Auf der Smartphone-Ladefläche kannst du so gut wie alle Smartphones laden! Ich habe hier das Pixel 7 Pro wie auch das iPhone 14 Pro mit Erfolg getestet.

Bei der Ladefläche für Ohrhörer kann ich das Laden der Galaxy Buds + wie auch der Apple AirPods 2 Pro bestätigen!

Das Ladepad der Smartwatches ist aber nur mit Samsung Smartwatches kompatibel!

Auf Seiten des Ladetempos unterstützt das Ladepad fürs Smartphone 5W, 7,5W oder 10W, je nachdem mit welchem Tempo dein Smartphone laden kann und wie viele Geräte du gleichzeitig lädst.

Hier gibt es keine massiven Unterschiede zwischen universellen Ladegeräten. Dein iPhone 14 Pro lädt auf jedem 10W Ladepad +- gleich schnell. Die Ausnahme sind hier herstellerspezifische Ladepads.

Das Laden sowohl des Pixel 7 Pro wie auch des iPhone 14 Pro ist nicht wahnsinnig schnell, aber schnell genug, dass diese über Nacht voll werden (ca. 3-4 Stunden).

 

Kabelloses Laden ist ineffizienter

Kabelloses laden ist nicht nur langsamer, sondern auch ein gutes Stück ineffizienter. So kannst du hier mit einer Effizienz von lediglich um die 50% rechnen!

Mehr dazu hier: Wie viel teurer ist kabelloses Laden?

In der Praxis macht dies aber bei den Kosten keinen großen Unterschied und ich will dir das kabellose Laden auch nicht vermiesen, ich will nur darauf hinweisen.

 

Stromverbrauch

Leider ist der Stromverbrauch der größte Kritikpunkt am ZenGoose Wireless Charger. Im Leerlauf, nur mit der angezeigten Uhrzeit, benötigt dieser schwankend zwischen 1,5 W und 2 W aus der Steckdose.

An sich ist dies echt nicht viel, aber in der heutigen Zeit…. 1,5W * 24 * 365 = 13140 Wh = 13,140 kWh = bei 0,50€ pro kWh = 6,57€ pro Jahr.

Wie gesagt an sich nicht viel, aber diese Kleinverbraucher können sich summieren.

 

Fazit

Im Kern mag ich den ZenGoose Wireless Charger! Ich finde das Design sehr praktisch und auch die Uhrzeit ist nützlich. Dabei wirkt er auch gut bis sehr gut umgesetzt.

Ja, das beiliegende Netzteil ist etwas billig, aber funktioniert.

 

Kabelloses Laden ist einfach etwas sehr Praktisches! Lediglich der Standby Stromverbrauch von rund 1,5W sehe ich etwas kritisch. Kann ich ZenGoose hier einen Vorwurf machen? Nicht direkt, wir haben drei kabellose Ladepads im Standby und eine LC Anzeige, das bekommt vermutlich niemand besser hin. Aber viele dieser „Kleinverbraucher“ können sich halt summieren.

Geht aber dieser Standby Verbrauch für dich in Ordnung, dann Daumen hoch für den ZenGoose Wireless Charger!

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Die Samsung 990 Pro im Test, die beste PCIe 4.0 SSD?

Samsungs SSD sind legendär! Anders können wir es nicht sagen. Gerade die Zuverlässigkeit und Kompatibilität von Samsung SSDs ist Spitzenklasse.

Was die Leistung betrifft sind Samsung SSDs in der Regel mit oben dabei, aber auch nicht immer absolut führend. So wurde die 980 Pro mittlerweile von einigen anderen Modellen übertrumpft.

Mit 990 Pro hat Samsung nochmal nachgelegt und eine SSD produziert, welche eventuell in die Geschichtsbücher eingeht als die schnellste PCIe 4.0 SSD aller Zeiten. Dies ist durchaus möglich, denn es wird vermutlich die letzte High End PCIe 4.0 SSD von Samsung sein.

So wirbt Samsung bei der 990 Pro mit “Explosives Tempo für intensives Gaming” und “50 % verbesserte Leistung pro Watt gegenüber der 980 PRO” gerade letzteres klingt sehr spannend und macht die SSD für Notebooks sehr interessant.

Wollen wir uns die 990 Pro doch einmal im Test ansehen. Kann die spitzen SSD von Samsung überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Samsung, welche mir die SSD für diesen Test ausgeliehen hat.

 

Die Samsung 990 Pro im Test

Die Samsung 990 Pro setzt auf das Design, das wir schon seit einigen Jahren von High End Samsung SSDs gewohnt sind.

So ist die SSD weitestgehend in Schwarz gehalten. Das PCB ist schwarz und auch der Aufkleber ist weitestgehend schwarz, abseits des roten “PRO” Schriftzugs. Die SSD wirkt sehr hochwertig.

Samsung verzichtet auf einen großen Kühlkörper. Allerdings besitzt die SSD auf der Rückseite einen Kupfer-Aufkleber. Dieser wird keinen massiven Unterschied machen, aber so hat die SSD etwas mehr Masse, was bei kurzen Leistungsspitzen helfen kann.

 

Die Technik der Samsung 990 Pro

Du kannst die Samsung 990 Pro aktuell nur in der 1TB und 2TB Version kaufen. Es ist auch eine 4TB Version gelistet, welche aber derzeit nicht verfügbar ist.

1TB 2TB
Lesend 7450 MB/s 7450 MB/s
Schreibend 6900 MB/s 6900 MB/s

Auf dem Papier ist die 1TB und 2TB Version der 990 Pro erst einmal gleich schnell. Beide sollen satte 7450 MB/s lesend und 6900 MB/s schreibend liefern. Damit ist die SSD lesend dicht am PCIe 4.0 Limit.

Samsung nutzt dabei seinen eigenen TLC 176 Layer V-NAND v7. Dies wird aus Sicht der Zuverlässigkeit in der Theorie gemeinsam mit dem 176 Layer SK Hynix der beste NAND aktuell auf dem Markt sein.

Samsung kombiniert diesen mit seinem “Pascal” Controller und 2GB LPDDR4 RAM.

Der Controller unterstützt auch 256Bit AES und TCG Opal 2.0.

 

Garantie und TBW

Die 990 Pro besitzt 5 Jahre Garantie, welche aber vorzeitig endet, wenn du das TBW-Rating überschreitest.

Samsung gibt die TBW bei der 1TB Version mit 600TB an. Du kannst die SSD also laut Samsung 600x vollschreiben. Dies reicht in der Praxis völlig aus.

Zudem kannst du davon ausgehen, dass die SSD vermutlich diese Angabe um das 3x überbieten kann.

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für folgende Benchmarks zum Einsatz

  • AMD Ryzen 5 7600X
  • ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
  • 16GB RAM
  • Windows 11 Pro 22H2

 

Theoretische Tests

Wir starten den Test mit einem absoluten Klassiker, CrystalDiskMark 8. Schauen wir uns zunächst hier einmal die Datenraten an, beginnend mit den lesenden Werten.

Samsung wirbt bei der 990 Pro mit einer Datenraten von 7450 MB/s lesend und diesen Wert kann ich auch bestätigen. In meinem Test erreichte die 990 Pro 7461 MB/s, was für Platz 2 meiner Bestenliste reicht. Lediglich die ADATA S70 Blade erreichte ganze 4 MB/s mehr.

Schreibend blieb die SSD mit 6860 MB/s minimal unter der Herstellerangabe von 6900 MB/s. Erneut ist dies ein souveräner 2. Platz, hinter der Solidigm P44 Pro, welche 15 MB/s mehr schreiben konnte.

Effektiv ist also die 990 Pro ganz klar eine absolute High End SSD welche konstant eine extrem hohe Leistung liefert.

CrystalDiskMark kann auch die IOPS und die Zugriffszeiten von SSDs messen. Hier bin ich mir aber etwas unsicher, wie vertrauenswürdig diese Messungen sind, denn diese sind teils etwas merkwürdig. So schneiden hier Samsung SSDs überraschend schlecht ab.

So auch die Samsung 990 Pro, welche hier viel schlechter abschneidet als es logisch wäre. CrystalDiskMark scheint hier die Samsung Controller nicht zu mögen.

Neben CrystalDiskMark gibt es aber weitere Benchmark-Tools. Beginnen wir mit AS SSD, welches uns neben den Datenraten auch einen Score präsentiert.

In AS SSD kann sich die 990 Pro wieder auf Platz 2 einordnen. Die 990 Pro kann sogar lesend den besten Wert im Test erreichen.

Im Anvil’s Storage Utilities Benchmark landet die 990 Pro wieder im Mittelfeld. Anvil’s Storage Utilities Testet auch die IOPS und bezieht diese mit in die Wertung ein, was eine mögliche Erklärung für das mittelmäßige Ergebnis wäre.

 

PC Mark

PC-Mark versucht in seinem Speicher-Benchmark alltägliche Anwendungen, wie Office Anwendungen, Spiele usw. zu simulieren.

Hier gibt es zwei Tests, die „Quick“ und die „volle“ Version. Die „volle“ Version nutzt größere Dateigrößen, entsprechend schneiden hier SSDs mit schlechterer Schreibgeschwindigkeit oder aggressivem Scheibcache schlechter ab.

In PC Mark Test schneidet die 990 Pro wieder extrem gut ab. Hier kann diese sich auf Platz 2 setzen, hinter der Solidigm P44 Pro 2TB und vor der WD Black SN850X 2TB. Eine Leistungseinschätzung die passt.

 

3D Mark SSD Test

Schauen wir uns auch einmal den neuen 3D Mark SSD Test an. Im Gegensatz zu anderen Tests misst dieser nicht nur einfach die Datenraten usw., sondern dieser simuliert das Laden echter Spiele (mit deren Spiele-Daten usw).

Folgendes testet der 3D Mark SSD Test:

  • Loading Battlefield™ V from launch to the main menu.
  • Loading Call of Duty®: Black Ops 4 from launch to the main menu.
  • Loading Overwatch® from launch to the main menu.
  • Recording a 1080p gameplay video at 60 FPS with OBS (Open Broadcaster Software) while playing Overwatch®.
  • Installing The Outer Worlds® from the Epic Games Launcher.
  • Saving game progress in The Outer Worlds®.
  • Copying the Steam folder for Counter-Strike®: Global Offensive from an external SSD to the system drive.

Hier schneidet die 990 Pro etwas schlechter ab als bei PC Mark. Diese rutscht hinter die WD SN850 auf Platz 3 zurück, was aber immer noch ein starkes Abschneiden ist.

 

Final Fantasy Endwalker

Der Final Fantasy Endwalker Benchmark soll zwar eigentlich die Grafikleistung eines Systems messen, zeigt aber auch die Ladezeiten an. Dies sogar recht gut reproduzierbar!

Hierdurch ist dieser auch für SSD Benchmarks durchaus interessant.

Dies ist eine Disziplin in welcher die Western Digital SSDs extrem gut abschneiden und sich vor die 990 Pro schieben, welche hier eher ins Mittelfeld abgerutscht.

Etwas überraschend, hier hätte ich mit einem besseren Ergebnis gerechnet.

 

WinRAR Test

Kopieren wir zum Schluss noch zwei große Archive auf die SSD, welche wir anschließend von dieser entpacken.

Datei-Paket A – Installation von Tiny Tinas Wonderland ca. 52GB

Datei-Paket B – Installation von Tiny Tinas Wonderland, Total War Warhammer 3 und GW2 ca. 231 GB

In diesem Test kann sich die 990 Pro spannenderweise auf Platz 3 einordnen. Ich hätte hier ein noch besseres Abschneiden erwartet aufgrund der an sich sehr hohen sequentiellen Datenraten.

Allerdings liegt dies etwas am SLC Cache, welcher bei der Samsung 990 Pro aufgrund der Kapazität von 1TB etwas kleiner ausfällt als bei den beiden Erstplatzierten.

 

SLC Cache

Moderne SSDs nutzen alle einen so genannten SLC Cache. Ein Teil der SSD lässt sich also mit einem deutlich höheren Tempo beschreiben. Dieser Teil der SSD wird immer wieder im Hintergrund frei geräumt, aber wenn du auf einmal hunderte GB-Daten kopierst, dann kann dies schon auffallen.

Starten wir mit einem H2TestW Test. H2TestW schreibt einfach die SSD voll, ganz einfach.

Die Samsung 990 Pro ist die 1TB SSD, welche sich am schnellsten vollschreiben lässt. Vermutlich wäre die 2TB Version auch schneller voll zu schreiben als die Solidigm P44 Pro 2TB und die WD Black SN850X 2TB.

Die Samsung 990 Pro hat die höchste Datenrate nach dem SLC Cache die ich bisher gesehen habe. Dies zeigt wie gut Samsungs 176 Layer V-NAND v7 wirklich ist.

Der SLC Cache ist bei der 1TB Version 120GB groß, was eher kleiner ist. Vermutlich ist daher das Ergebnis beim WinRAR Test eher mäßig beeindruckend.

 

Temperatur

Werfen wir noch einen Blick auf die Temperatur der SSD. Hierfür lasse ich einmal CrystalDiskMark mit dem 5x 64GB Setting durchlaufen und messe währenddessen die SSD Temperatur.

Diese wird im Testsystem nicht aktiv gekühlt und bekommt lediglich einen minimalen Luftstrom vom CPU-Kühler mit.

Die Samsung 990 Pro ist die kühlste High End SSD die ich bisher im Test hatte! Abseits natürlich von den Modellen mit beiliegenden Kühlkörpern.

Dies macht die Samsung 990 Pro gerade für Notebook-Nutzer spannend.

 

Samsung 990 Pro Lebensdauer sinkt zu schnell?

Derzeit gibt es einige Berichte, dass die % Angabe der Lebensdauer der 990 Pro bei einigen Modellen zu schnell sinkt.

https://winfuture.de/news,134170.html

https://www.pc-magazin.de/news/samsung-990-pro-ssd-berichte-sinkende-lebensdauer-3204231.html

https://basic-tutorials.de/news/samsung-990-pro-lebensdauer-soll-sich-rapide-verringern/

Wie passt dies zu meinen Lobgesängen auf die Zuverlässigkeit der 990 Pro?

Die % Angabe der Lebensdauer ist an sich egal. Diese wird in der Regel anhand der geschriebenen Daten berechnet und ist nach meinem Wissen keine “ausgelesene” Information.

Hat der Hersteller eine TBW von 100 TB hinterlegt und es wurden 10 TB geschrieben, dann sollte die Lebensdauer auf 90% sinken.

Ich vermute hier hat Samsung einfach einen Fehler bei dieser Berechnung gemacht und nicht, dass wirklich die SSD schneller verschleißt.

Du kannst bei den Screenshots auch immer sehen, dass bei Media and Data Integrity Errors 0 steht und bei Available Spare (sofern CrystalDiskInfo richtig eingestellt ist und die Werte klar lesbar dekodiert) 100. Heißt, es wurden noch keine Zellen ausgetauscht.

Ich gehe hier von einem FW Bug bei einigen SSDs aus. Dies ist aber natürlich ein unschöner Bug, denn er gibt einem ein ungutes Gefühl.

Die 990 Pro aus diesem Test scheint diesen Bug allerdings nicht zu haben!

 

Stromverbrauch

Leider ist das Messen des Stromverbrauchs bei M.2 SSDs etwas nicht ganz triviales. Ich muss mich hier eines Tricks bedienen. Ich verbaue die SSDs in ein externes NVME fähiges USB C 3.1 Gehäuse und messe hier den Stromverbrauch dieses Gehäuses inklusive SSD. Ich kann hier das leere Gehäuse in einem gewissen Rahmen herausrechnen, aber die so erhaltenen Werte werden nicht 100%ig genau sein! Allerdings, eine SSD, die tendenziell mehr Strom benötigt, wird auch dies in der Tabelle zeigen. Achtet also weniger auf die absoluten Werte und mehr auf den Vergleich zu den anderen Modellen, um einzuschätzen, ob nun eine SSD eher mehr oder weniger Energie benötigt.

Für die Nutzung in einem Desktop spielt dieser Test fast keine Rolle, hier wirkt sich +- 1W so gut wie 0 auf die Stromrechnung aus. Allerdings in einem Ultrabook kann +- 1W schon fast eine Stunde Laufzeit ausmachen.

Hier habe ich recht viel von der Samsung 990 Pro erwartet. So wirbt Samsung mit einer 50% gesteigerten Effizienz verglichen mit der 980 Pro.

Ich will hier nicht ausschließen, dass es möglicherweise an meinem Test Setup liegt, dass die SSD nicht in einen niedrigeren Power State wechselt usw. aber die 990 Pro schneidet eher mittelmäßig ab. Nicht schlecht für eine High End SSD, aber auf dem Level der Solidigm P44 Pro.

Allerdings benötigt diese nach meinen Messwerten wirklich deutlich weniger Energie als die 980 Pro im Leerlauf. Ich kann hier also Samsungs Versprechen zumindest etwas bestätigen.

 

Fazit

Die Samsung 990 Pro ist ohne jede Frage eine Top 3 SSD. Diese gehört gemeinsam mit der Solidigm P44 Pro und der WD Black SN850X zu den schnellsten PCIe 4.0 derzeit und vielleicht sogar dauerhaft im Handel.

Wie die 990 Pro sich genau mit der Solidigm und Western Digital SSD schlägt, hält etwas von deiner Anwendung ab.

Die Samsung 990 Pro hat die so ziemlich besten “Datenraten” in einer gemixten Nutzung und die konstant höchste Leistung (höchste Schreibgeschwindigkeit nach dem SLC Cache). Gerade wenn du große Datenmengen hin und her kopierst, ist die SSD klasse.

Teils ist hier allerdings die Solidigm P44 Pro auf dem gleichen Level, wenn nicht sogar etwas besser. In der Praxis wirst du hier zwischen diesen beiden Modellen kaum einen Unterschied spüren, in Benchmarks ist die P44 Pro oft einen Hauch vorne. Umgekehrt, wenn es dir um die besten Spiele Ladezeiten geht, ist die SN850X ein Hauch besser.

Die Samsung 990 Pro liefert eine konstant hohe Leistung und ordnet sich in meinen Benchmarks meist auf Platz 2 ein.

Allerdings ist dies nur die halbe Geschichte. Samsungs große Stärke ist Zuverlässigkeit und die Garantie. Der TLC 176 Layer V-NAND v7 wird der beste Flash Speicher aus Sicht der Zuverlässigkeit derzeit auf dem Markt sein. Sollte es doch mal Probleme geben, ist Samsungs Garantie hervorragend! Zudem läuft die 990 Pro recht kühl, was sie ideal für Notebooks macht.

Kurzum, die Samsung 990 Pro bietet aus Sicht der Leistung eine deutliche Steigerung verglichen mit der alten Samsung 980 Pro und kann sich klar in die Top 3 der besten NVME SSDs platzieren.

Samsung 990 Pro
POSITIV
Hervorragende Leistung, gerade in einem Workstation Einsatz
Niedrigere Temperaturentwicklung
Sehr hohe Datenraten
Sehr konstante Leistung, auch nach dem SLC Cache
Legendäre Haltbarkeit und Zuverlässigkeit
NEGATIV
Sehr hoher Preis
95

Die Western Digital WD_BLACK SN850X im Test, wirklich die beste SSD fürs Gaming?

Die SN850X ist Western Digitals aktuelle PCIe 4.0 High End SSD. Diese wird vermutlich auch bis zum Eintreffen der ersten PCIe 5.0 Modelle das Flaggschiff von Western Digital bleiben.

Auf dem Papier liest sich die SSD auch fantastisch. Bis zu 7300 MB/s lesend und 6600 MB/s schreibend, über Western Digitals eigenen G2 Controller. Dabei kommt der aktuelle BiCS5 NAND zum Einsatz.

Aber wie gut ist die SN850X in der Praxis wirklich? Wie schlägt diese sich gegen die Samsung 990 Pro und die Solidigm P44 Pro? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Western Digital für das Ausleihen der SN850X für diesen Test.

 

Die Western Digital WD_BLACK SN850X im Test

Die Western Digital SN850X gibt es in zwei Versionen, mit und ohne Kühlkörper. Die Version mit Kühlkörper richtet sich eher an Desktop PCs und vor allem an die PS5.

Hast du ein Notebook oder einen Desktop PC mit NVME SSD Kühler, dann solltest du zur günstigeren Version ohne Kühlkörper greifen. Zum Zeitpunkt des Tests kostet der Kühlkörper ca. 20€ Aufpreis, was fair ist.

Ich habe im Test die Version mit Kühlkörper. Hierdurch erreicht die SSD eine Höhe von ca. 9,5mm. Der Kühlkörper wirkt recht massiv, hat aber auch keine besonders hohe Oberfläche. Western Digital hat hier ganz klar einen großen Wert auf eine cleane Optik gelegt und dafür auch etwas potenzielle Kühlleistung geopfert. Spannend, der Kühlkörper kühlt alle Chips auf der SSD, mit Ausnahme des NAND Chips.

 

Die Technik der SN850X

Die SN850X ist eine PCIe 4.0 M.2 2280 NVME SSD. Diese ist in 3 Kapazitäten erhältlich:

  • 1TB
  • 2TB
  • 4TB
1TB 2TB 4TB
Lesend  7300 MB/s 7300 MB/s 7300 MB/s
Schreibend 6300 MB/s 6600 MB/s 6600 MB/s

 

Alle Versionen der SN850X verfügen über 7300 MB/s lesend. Schreibend erreicht die 1TB Version (laut Hersteller) 6300 MB/s. Die 2TB und 4TB Versionen kommen hingegen auf 6600 MB/s.

In der Praxis wirst du hier voraussichtlich keine Unterschiede spüren.

Als NAND kommt wie bei Western Digital üblich KIOXIA BiCS5 zum Einsatz. BiCS5 ist ein sehr guter NAND, allerdings auf dem Papier ist dieser von den High End NAND Chips aktuell “der schlechteste”. So wird vermutlich SK hynixs 176 Layer NAND oder Samsungs 176 Layer V-NAND v7 die beste Zuverlässigkeit und Leistung bieten. Wie gesagt, in der Theorie.

Als Controller kommt der WB Black G2 mit 8 Kanälen zum Einsatz. Dies ist der gleiche Controller wie der SN850 ohne X.

Die SN850X und SN850 unterscheiden sich nur beim NAND. So nutzt die SN850 noch den älteren BiCS4, während die SN850X BiCS5 nutzt, für eine etwas höhere Leistung.

Die SN850X verfügt über einen 2GB DDR4 RAM Cache.

 

Garantie und TBW

Die WB Black SN850X verfügt über 5 Jahre Garantie, welche aber vorzeitig endet, wenn du das TBW Rating überschreitest.

Die 1TB Version der SN850X besitzt ein recht konservatives TBW Rating von 600TB. Das TBW-Rating kannst du als Mindesthaltbarkeitsdatum betrachten.

WD verspricht hier 600x Schreibzyklen, was die SSD auf jeden Fall aushalten sollte. BiCS5 sollte nach meinen Informationen gut 1500-2000 Zyklen schaffen.

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für folgende Benchmarks zum Einsatz

  • AMD Ryzen 5 7600X
  • ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
  • 16GB RAM
  • Windows 11 Pro 22H2

 

Theoretische Tests

Wir starten den Test mit einem absoluten Klassiker, CrystalDiskMark 8. Schauen wir uns zunächst hier einmal die Datenraten an, beginnend mit den lesenden Werten.

Mit 7365 MB/s konnte die SN850X Ihre Herstellerangabe bezüglich der maximalen Leistung lesend sogar leicht übertreffen. Diese liegt hier gute 300 MB/s über der SN850 ohne X und knapp hinter der ADATA S70 Blade, Samsung 990 Pro und Solidigm P44 Pro.

Auch schreibend übertrifft die SSD die Herstellerangabe von 6600 MB/s mit 6693 MB/s ein wenig. Hier kann diese sich auch vor die Corsair MP600 Pro LPX setzen auf Platz 3 im Testfeld setzen.

CrystalDiskMark kann auch die IOPS und die Zugriffszeiten von SSDs messen. Hier bin ich mir aber etwas unsicher, wie vertrauenswürdig diese Messungen sind, denn diese sind teils etwas merkwürdig. So schneidet die Samsung 990 Pro hier unlogisch schlecht ab.

Allerdings schneidet die SN850X gerade bei den IOPS laut CrystalDiskMark extrem gut ab! Hier setzt diese sich klar auf Platz 1 vor der SN850. CrystalDiskMark scheint hier also den Controller der SSD zu mögen.

Auch die Zugriffszeiten sehen gut aus!

Wechseln wir von CrystalDiskMark zu AS SSD, welches uns einen praktischen Score liefert.

Hier landet die SN850X im oberen Mittelfeld bzw. im unteren Oberfeld.

Anvil’s Storage Utilities hingegen sieht die SN850X auf Platz 2. Allerdings zieht Anvil’s Storage Utilities auch Zugriffszeiten und IOPS mit in seine Wertung ein, was vielleicht das sehr gute Abschneiden der SSD erklärt.

 

PC Mark

PC-Mark versucht in seinem Speicher-Benchmark alltägliche Anwendungen, wie Office Anwendungen, Spiele usw. zu simulieren.

Hier gibt es zwei Tests, die „Quick“ und die „volle“ Version. Die „volle“ Version nutzt größere Dateigrößen, entsprechend schneiden hier SSDs mit schlechterer Schreibgeschwindigkeit oder aggressivem Scheibcache schlechter ab.

Hier kann sich die SN850X auf Platz 3 hinter der Samsung 990 Pro und der Solidigm P44 Pro setzen, was plausibel erscheint.

 

3D Mark SSD Test

Schauen wir uns auch einmal den neuen 3D Mark SSD Test an. Im Gegensatz zu anderen Tests misst dieser nicht nur einfach die Datenraten usw., sondern dieser simuliert das Laden echter Spiele (mit deren Spiele-Daten usw).

Folgendes testet der 3D Mark SSD Test:

  • Loading Battlefield™ V from launch to the main menu.
  • Loading Call of Duty®: Black Ops 4 from launch to the main menu.
  • Loading Overwatch® from launch to the main menu.
  • Recording a 1080p gameplay video at 60 FPS with OBS (Open Broadcaster Software) while playing Overwatch®.
  • Installing The Outer Worlds® from the Epic Games Launcher.
  • Saving game progress in The Outer Worlds®.
  • Copying the Steam folder for Counter-Strike®: Global Offensive from an external SSD to the system drive.

Hier wird es nun spannend, denn die SN850X kann sich hier auf Platz 1 schieben. Möglicherweise liegt dies an den sehr guten IOPS oder Zugriffszeiten, welche sich in diesem Test mehr auswirken. Dies ist auch kein Fehler, denn die SN850 ist ebenfalls sehr stark.

 

Final Fantasy Endwalker

Der Final Fantasy Endwalker Benchmark soll zwar eigentlich die Grafikleistung eines Systems messen, zeigt aber auch die Ladezeiten an. Dies sogar recht gut reproduzierbar!

Hierdurch ist dieser auch für SSD Benchmarks durchaus interessant.

Auch hier zeigt sich die Western Digital SN850X überdurchschnittlich stark. Diese wird als “Gaming-SSD” beworben und anscheinend passt diese Werbung auch gut! Was Ladezeiten angeht scheint die SSD wirklich extrem stark zu sein.

 

WinRAR Test

Kopieren wir zum Schluss noch zwei große Archive auf die SSD, welche wir anschließend von dieser entpacken.

  • Datei-Paket A – Installation von Tiny Tinas Wonderland ca. 52GB
  • Datei-Paket B – Installation von Tiny Tinas Wonderland, Total War Warhammer 3 und GW2 ca. 231 GB

Überraschenderweise schneidet hier die SN850X auch extrem gut ab und kann sich in beiden Tests auf Platz 1 setzen. Überraschend! Denn eigentlich waren die reinen Datenraten der SSD, laut Benchmarks, z.B. der Samsung 990 Pro unterlegen.

 

SLC Cache

Moderne SSDs nutzen alle einen so genannten SLC Cache. Ein Teil der SSD lässt sich also mit einem deutlich höheren Tempo beschreiben. Dieser Teil der SSD wird immer wieder im Hintergrund frei geräumt, aber wenn du auf einmal hunderte GB-Daten kopierst, dann kann dies schon auffallen.

Starten wir mit einem H2TestW Test. H2TestW schreibt einfach die SSD voll, ganz einfach.

Und hier beginnen wir langsam den Grund zu sehen warum die SN850X so gut beim WinRAR Test abgeschnitten hatte. Die SSD scheint eine sehr konstante Leistung zu besitzen.

So schreibt die WD SN850X nach dem Cache weiterhin mit guten +-1520 MB/s, allerdings ist der Cache der SSD sehr groß!

Die 2TB SN850X hat einen ca. 530 GB großen Cache. Zum Vergleich, die Solidigm P44 Pro 2TB schreibt zwar nach dem Cache mit 1650 MB/s etwas flotter, hat aber nur 300 GB Cache.

Hierdurch geht die SN850X effektiv etwas besser mit großen Datenmengen um.

 

Temperatur

Werfen wir noch einen Blick auf die Temperatur der SSD. Hierfür lasse ich einmal CrystalDiskMark mit dem 5x 64GB Setting durchlaufen und messe währenddessen die SSD Temperatur.

Diese wird im Testsystem nicht aktiv gekühlt und bekommt lediglich einen minimalen Luftstrom vom CPU-Kühler mit.

Dieser Test ist aufgrund des Kühlers etwas nichtssagend. Wobei das nicht stimmt, wir können sehen das der Kühler der SSD funktioniert.

Diese bleibt unter 60 Grad, womit sie die kühlste SSD ist, die ich im Testfeld hatte.

 

Stromverbrauch

Leider ist das Messen des Stromverbrauchs bei M.2 SSDs etwas nicht ganz triviales. Ich muss mich hier eines Tricks bedienen. Ich verbaue die SSDs in ein externes NVME fähiges USB C 3.1 Gehäuse (Jmicron JMS582) und messe hier den Stromverbrauch dieses Gehäuses inklusive SSD. Ich kann hier das leere Gehäuse in einem gewissen Rahmen herausrechnen, aber die so erhaltenen Werte werden nicht 100%ig genau sein! Allerdings, eine SSD, die tendenziell mehr Strom benötigt, wird auch dies in der Tabelle zeigen. Achtet also weniger auf die absoluten Werte und mehr auf den Vergleich zu den anderen Modellen, um einzuschätzen, ob nun eine SSD eher mehr oder weniger Energie benötigt.

Für die Nutzung in einem Desktop spielt dieser Test fast keine Rolle, hier wirkt sich +- 1W so gut wie 0 auf die Stromrechnung aus. Allerdings in einem Ultrabook kann +- 1W schon fast ne Stunde Laufzeit ausmachen.

Hier gab es eine Überraschung! Die SN850X benötigte bei meiner Messung sehr wenig Energie im Leerlauf! Hier ist diese sogar die sparsamste SSD. Unter Last benötigt sie etwas mehr Energie, was bei einer High End SSD aber auch nicht überraschend ist.

In Folgendem habe ich die Leistungsaufnahme während eines Durchlaufs von CrystalDiskMark gemessen.

Auch hier zeigt die SN850X eine recht niedrige Leistungsaufnahme! Ohne den großen Kühlkörper wäre diese also eventuell auch für Notebooks interessant.

 

Fazit

Die Western Digital WD_BLACK SN850X hat mich massiv überrascht! Ich hätte nicht gedacht, dass sie sich gegen die Samsung 990 Pro und die Solidigm P44 Pro behaupten könnte.

In den ersten Benchmarks sieht es auch so aus, als wären diese beiden SSDs klar überlegen. Umso mehr es allerdings in die Praxis geht, umso besser schneidet die SN850X ab!

Gerade bei Spiele Ladezeiten und im 3D Mark SSD Test zeigt die SN850X ihre Stärken. Auch bei Alltagsanwendungen wie dem Entpacken von Archiven usw. schneidet die SSD stark ab. Dies ist auch ein ähnliches Anwendungsprofil wie beispielsweise beim Installieren von großen Spielen.

Das Marketing Richtung Gamer bei der SN850X kann ich also durchaus unterstützen! Hier halte ich die SN850X für eine hervorragende Wahl, besser als die Samsung 990 Pro.

Auch die Größe des SLC Caches ist überzeugend und die Leistung nach dem SLC Cache gut. Ich denke zwar das BiCS5, SK Hynix und Samsungs aktuellem V-NAND etwas unterlegen ist, was die Haltbarkeit usw. angeht. Aber dies ist keine Server SSD und gerade in einem Gaming PC oder der PS5 wird diese sich richtig wohl fühlen!

Western Digital WD_BLACK SN850X
POSITIV
Hervorragende Leistung im Alltag
Sehr gute Ladezeiten in Spielen
Niedrige Leistungsaufnahme im Leerlauf und leichter Last
Schickes Design
Fähiger Kühler
Großer SLC Cache
NEGATIV
Gehobener Preis
95

Test: Nuki Keypad 2.0, die Haustür mit dem Fingerabdruck sicher öffnen

Nukis Smart Locks sind eins der beste Smart Home Produkte, die Du finden kannst. Die Möglichkeit, die Haustür sicher mit dem Smartphone zu öffnen oder mit einem Schlüssel ist klasse.

Allerdings bietet Nuki auch noch diverse andere Möglichkeiten zur Öffnung. Eine dieser Möglichkeiten ist das Nuki Keypad. Dieses erlaubt die Eingabe eines PINs, um deine Tür zu öffnen.

Nun hat Nuki mit dem Keypad 2.0 eine neue Version auf den Markt gebracht. Die große Neuerung ist ein Fingerabdruckscanner!

Du kannst die Haustür also nicht nur via Smartphone, Schlüssel oder PIN öffnen, sondern auch via Fingerabdruck. Klingt doch spannend, aber wie gut funktioniert dies in der Praxis?

An dieser Stelle vielen Dank an Nuki für das Zurverfügungstellen des Keypad 2.0 für diesen Test.

 

Das Nuki Keypad 2.0 im Test

Das Nuki Keypad 2.0 ist eine ca. 118 x 29 x 21 mm große Einheit, welche sich kabellos mit deinem Nuki Smart Lock verbindet. Dieses ist kompatibel mit allen Nuki Smartphones ab der 2. Generation.

Montiert wird dieses über ein doppelseitiges Klebeband an deiner Tür bzw. einer glatten Fläche in der Nähe deiner Tür.

Das Keypad besitzt ein sehr schlichtes aber schickes Design mit einem matt schwarzen Kunststoff-Gehäuse. Auf der Front finden wir dabei 10 Tasten (1-9 + “Enter”) und den runden Fingerabdruckscanner.

Die Energieversorgung übernehmen 4x AAA Batterien, welche sich auch nach dem Anbringen des Scanners noch einfach austauschen lassen. Diese Batterien sollen mindestens ein Jahr halten, laut Hersteller.

 

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung des KeyPad 2.0 ist super einfach! Du gehst in die Nuki App und wählst dort “Keypad”. Anschließend musst du auf dem Keypad die Pfeil-Taste gedrückt halten und dann einfach der Anleitung folgen.

Du musst hier 2x einen PIN vergeben, einen für das Keypad selbst und einen zum Öffnen der Tür. Zudem kannst du einen Fingerabdruck hinterlegen, musst dies aber nicht.

Unterm Strich ist die Einrichtung super einfach!

 

Bis zu 200 Codes und 20 Fingerabdrücke

Zum Öffnen deiner Tür kannst du bis zu 200 verschiedene Zugangscodes und 20 Fingerabdrücke im KeyPad bzw. in Nuki hinterlegen. Jeder Zugangscode muss 6 Stellen haben und wird mit einem Namen versehen, letzteres gilt natürlich auch für die Fingerabdrücke.

So kannst du später im Verlauf sehen, wann die Tür mit welchem Code geöffnet wurde. Du könntest Mitarbeitern also Codes zuweisen und später nachverfolgen, wer wann wie die Tür geöffnet hat. Selbiges gilt für Besucher oder Putzkräfte.

 

Zeitlich begrenzbar!

Du kannst für jeden Code und jeden Fingerabdruck in der Nuki App eine zeitliche Begrenzung festlegen.

Beispielsweise könntest du einen Code erstellen der nur am Wochenende zwischen 10 und 12 Uhr geht oder in der Woche Vormittags.

Auch kannst du generell die Nutzungszeit des Keypads beschränken.

 

Sehr Reaktionsschnell

Im Zusammenspiel mit dem Nuki Smart Lock 3.0 ist das Nuki Keypad 2.0 überraschend reaktionsschnell.

Vom Auflegen des Fingers bis zum Beginn des Öffnens der Tür vergehen meist +- 3 Sekunden, was echt nicht viel ist. Dabei ist der Fingerabdruckscanner auch sehr unproblematisch. Dieser erkennt meinen Finger sehr zuverlässig und schnell.

Ein fehlerhaftes Einlesen des Fingers ist fast nie entstanden. Der hier verwendete Sensor ist also anscheinend sehr gut!

 

Fazit

159€ für das Nuki Keypad 2.0 ist ein sehr stolzer Preis! Darüber brauchen wir nicht diskutieren.

Allerdings strahlt dieses eine gewisse Qualität aus, welche schwer in Worte zu fassen ist. Dies ist aber etwas, was für Nuki allgemein gilt. Dies ist kein schnell und billig zusammengeschustertes System, sondern wirkt extrem vertrauenswürdig, was natürlich bei einem Türschloss wichtig ist!

Dabei ist das Nuki Keypad 2.0 auch perfekt umgesetzt. Der Fingerabdruck Scanner reagiert sehr schnell, die Kommunikation mit dem Schloss ist flott (ca. 3 Sekunden vom Auflegen des Fingers bis zum Öffnen der Tür) und die Software ist umfangreich.

So kannst du nicht nur in einem Protokoll genau nachverfolgen wann und mit welchem Code die Tür geöffnet wurde, sondern auch zeitliche Einschränkungen festlegen.

Das Nuki Keypad 2.0 ist ein teurer Spaß, aber perfekt gemacht.

3x 3-in-1 Ladestationen fürs iPhone, AirPods und Apple Watch im Vergleich

Du bist voll in das Apple Ökosystem abgetaucht und hast dir ein(e) iPhone, Apple Watch und AirPods gekauft, Glückwunsch! Aber nun geht es an das Laden dieser Geräte. Dies kann recht nervig sein, denn abseits der AirPods wird sowohl die Apple Watch wie auch das iPhone täglich ans Netz müssen.

Das Ladegerät der Apple Watch nutzt dabei auch noch USB C, wo eventuell das iPhone Lightning und USB A nutzt, je nachdem, was für ein Ladegerät du nutzt usw.

Um dieses Chaos etwas zu minimieren gibt es diverse Ladestationen. Diese bieten Platz für alle drei Geräte und sollen sie zuverlässig und hoffentlich flott laden.

Aber was für eine Ladestation kaufen? Für diesen kleinen Vergleich habe ich mir gleich drei günstige Modelle geschnappt. Schauen wir welches am besten ist!

 

Die Testkandidaten

Folgende 3-in-1 Ladestationen habe ich mir für diesen Vergleich bestellt.

Blsyetec Wireless Charger mit 30W PD Adapter 49,99€
iNepo Kabellose Ladestation 25,99€
VIGLT 3 in 1 ladestation für Apple Produkt 27,99€

 

Preislich liegen wir hier zwischen 25,99€ und 49,99€. Dies sind also Preise, welche durchaus erträglich sind.

Schauen wir uns zunächst einmal die Ladestationen an, denn sie sind doch recht unterschiedlich.

 

Blsyetec 3-in-1 Wireless Charger mit 30W PD Adapter

Starten wir mit dem außergewöhnlichsten und auch teuersten Modell im Vergleich, dem Blsyetec 3-in-1 Wireless Charger mit 30W PD Adapter.

Wie alle Modelle in diesem Vergleich kann auch dieser das Apple iPhone, die Apple Watch und die Apple Airpods zeitgleich laden. Dabei ist die Blsyetec ähnlich der noch kommenden iNepo Ladestation super kompakt gebaut.

Auf der Front wird das iPhone eingelegt und kabellos geladen, darüber die Apple Watch und dahinter die AirPods.

Hierdurch ist die Ladestation kaum größer als eine normale kabellose Ladestation für ein Smartphone.

Allerdings hören hier auch die Gemeinsamkeiten zur iNepo auf.

  1. Auf der Front der Ladestation findet sich eine Digital-Uhr, welche dir konstant die Uhrzeit anzeigt.
  2. Es liegt ein 30W USB PD Ladegerät mit im Lieferumfang.

Auf dem kleinen Display auf der Front zeigt dir die Ladestation konstant die Uhrzeit an. Du kannst das Display auch dimmen oder abschalten. Zudem gibt es eine “Wecker” Funktion und eine optional leuchtende LED Lichtleiste.

Dank einer Knopfzelle wird die Uhrzeit auch gespeichert, wenn du die Ladestation vom Netz trennst.

Mit im Lieferumfang dieser Ladestation liegt ein 30W USB C Power Delivery Ladegerät, praktisch!

 

iNepo Kabellose Ladestation

Ähnlich wie auch die Blsyetec Ladestation setzt auch die iNepo auf einen super kompakten Formfaktor. Dabei ähneln sich beide Modelle.

Allerdings ist die iNepo Ladestation um einiges minimalistischer. So haben wir hier kein Display und auch kein Ladegerät mit im Lieferumfang.

Du musst selbst ein 18W (oder größer) USB C Power Delivery Ladegerät beisteuern. Dies schlägt sich aber auch deutlich auf den Preis nieder, welcher deutlich niedriger ist als beim Blsyetec Modell.

 

VIGLT 3 in 1 Ladestation für Apple Produkt

Du willst solch eine praktische Ladestation, aber magst kein kabelloses Laden? Dann hast du bei der VIGLT Glück! Diese Ladestation verzichtet abseits der Apple Watch auf das kabellose Laden.

Anstelle dessen werden für das iPhone und die AirPods integrierte Lightning-Stecker genutzt. Dies ist, um ehrlich zu sein, etwas wackeliger (und mit großen iPhones ist die Station etwas kopflastig), aber es funktioniert!

Die Ladestation für die Apple Watch ist dabei komplett optional und kann abgenommen werden.

Mit im Lieferumfang liegt ein 18W Quick Charge Ladegerät. Wichtig, diese Ladestation akzeptiert nur Quick Charge Ladegeräte! Wir haben zwar einen USB C Port, aber USB PD Ladegeräte gehen nicht.

 

Das Blsyetec Ladegerät hat nicht lange gehalten

Das Ladegerät, welches bei der Blsyetec Ladestation beilag, war leider mehr oder weniger “dead on arrival”. Die Ladestation wollte mit dem Ladegerät nicht funktionieren. Nach etwas herumprobieren konnte ich es zum Funktionieren bekommen, aber nach mehr herumprobieren hat das Ladegerät “Geräusche” von sich gegeben und komplett den Geist aufgegeben.

Das ist der Grund, warum ich bei “noname” beiliegenden Ladegeräten immer ein etwas schlechtes Gefühl habe. Dies kann natürlich einfach ein unglücklicher Zufall sein, dass es gerade bei mir kaputt gegangen war, aber ich kann aktuell für das beiliegende Ladegerät von Blsyetec nicht meine Hand ins Feuer legen.

Die Ladestation selbst war allerdings unproblematisch und ist auch “ungefährlich”. Zudem funktioniert diese mit jedem USB PD Ladegerät 30W+

Ich würde mir vermutlich ein Anker 511 oder UGREEN 30W USB C Ladegerät kaufen (Affiliate Links zu Amazon).

Bei den anderen Modellen gab es keine Ausfälle.

 

 

Laden des Apple iPhone (14 Pro)

Das Laden des iPhone 14 Pro klappt auf allen drei Ladestationen ohne Probleme. Es gibt aber leichte Geschwindigkeitsunterschiede.

Die VIGLT 3 in 1 Ladestation lädt das iPhone am schnellsten! Dieses wird hier mit rund 11W kabelgebunden geladen. Dies ergibt das höchste Tempo und die beste Effizienz!

Auf Platz zwei folgt der Blsyetec 3-in-1 Wireless Charger. Dieser kann Geräte mit bis zu 15W kabellos laden. Das iPhone unterstützt nur 7,5W, wir können also nicht die vollen 15W nutzen, aber in meinem Test funktionierte hier das kabellose Laden etwas schneller als bei der iNepo Kabellose Ladestation. Diese hat “nur” 10W kabelloses Laden, theoretisch lädt ein iPhone auf beiden Stationen also gleich schnell, praktisch konnte ich aber ein paar Minuten schnelleres auf der Blsyetec beobachten.

 

 

Laden der Apple Watch Series 8

Erstmal das Erfreuliche vorweg, die Apple Watch Series 8 ließ sich auf allen drei Ladestationen laden. Das Ladetempo ist dabei bei allen Stationen +- identisch.

Allerdings gab es hier leider einen kleinen negativen Ausreißer.

Das Ladepad des Blsyetec 3-in-1 Wireless Charger ist etwas zu breit! Hierdurch kollidiert dies mit dem Armband der Apple Watch, welche dann nicht flach auf dem Ladepad liegt und entsprechend nicht lädt. Es geht, aber du musst hier das Armband etwas “besonderes” knicken. Vielleicht geht es mit anderen Armbändern auch besser als mit dem Stoff-Armband, dies war mir aber aufgefallen.

Bei der VIGLT 3 in 1 Ladestation und auch bei der iNepo Kabellose Ladestation gab es dahingehend keine Probleme.

 

Standby verbrauch, hier gibt es große Unterschiede!

Der Stromverbrauch ist in unserer aktuellen Zeit wichtiger denn je. Hier ist kabelloses Laden nicht ganz optimal, siehe meinen Artikel Stromverbrauch von Smartphones.

Aber ein fast noch größerer Faktor ist der Standby Verbrauch, welcher bei kabellosen Ladepads recht hoch sein kann.

Hier müssen wir zwischen dem Strom denn die Ladestationen aufnehmen und dem letztendlichen Stromverbrauch aus der Steckdose unterscheiden. Letzterer wird auch durch die Netzteile und deren Effizienz beeinflusst. Im Falle der VIGLT Ladestation nutze ich das beiliegende Ladegerät, bei den beiden anderen das Anker 511.

Hier sehen wir einen großen Unterschied zwischen unseren drei Modellen.

Die VIGLT Ladestation hat praktisch keinen Standby-Verbrauch. Klar, diese hat nur ein Ladepad für die Apple Watch, welches nur extrem wenig Energie im Standby benötigt. iPhone und AirPods werden kabelgebunden geladen.

Die iNepo Kabellose Ladestation hat mit 0,44W bzw. 0,61W einen geringen Standby-Verbrauch. Dieser wirkt in Anbetracht der drei Ladepads auch passend.

Beim Blsyetec 3-in-1 Wireless Charger fällt der Verbrauch etwas höher aus, mit effektiv knapp über einem Watt. Dies liegt natürlich an der zusätzlichen Uhr und den anderen Bonus-Funktionen.

 

Auch andere Smartphones lassen sich laden

Du kannst auf der Blsyetec und der iNepo auch andere Smartphones als das iPhone laden. Die Smartphone Ladepads sind hier universell.

Lediglich das Apple Watch Pad ist speziell auf die Apple Watch zugeschnitten.

 

Fazit

Das Fazit ist nicht ganz einfach, denn alle drei Ladestationen in diesem Vergleich erfüllen zwar den gleichen Zweck, sind aber schon recht unterschiedlich.

Starten wir mit dem Problem Kandidat, dem Blsyetec 3-in-1 Wireless Charger mit 30W PD Adapter. Ich finde die Idee mit der integrierten Uhr nicht schlecht! Allerdings haben wir hier einige Nachteile.

Blsyetec Wireless Charger 5 in 1, [30W PD Adapter] Induktive...

  • Schickes Design
  • Praktische integrierte Uhr
  • Hochwertige Haptik
  • Recht schnelles Laden
  • Zusätzlicher USB Ausgang
  • Netzteil ging während des Tests kaputt
  • Recht hoher Standby Verbrauch (1,xW)
  • Apple Watch Ladepad etwas zu breit

Mir ist das beiliegende Ladegerät kaputt gegangen, das Ladepad für die Apple Watch ist zu breit, was sich mit Armbändern beißen kann und der Standby Verbrauch ist aufgrund der Uhr recht hoch.

Abseits davon finde ich die Ladestation aber schick und wertig und die Uhr ist in diesem Vergleich einmalig, dennoch wäre ich hier vorsichtig.

Brauchst du die Uhr nicht, würde ich zur iNepo Kabellose Ladestation greifen. Ja du musst hier noch ein zusätzliches Ladegerät kaufen, aber selbst mit einem vernünftigen Ladegerät (Anker 511 oder UGREEN 30W USB C Ladegerät, Amazon Affiliate Links) wäre diese Ladestation nicht teurer als das Blsyetec Modell.

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Diese Ladestation funktioniert einfach. Sie wirkt gut gemacht und war im Test problemlos. zudem ist der Standby Verbrauch um einiges niedriger als bei dem Blsyetec Modell.

Die “VIGLT 3 in 1 Ladestation für Apple Produkt” (schöner Name) ist ein wenig der Sonderfall. Anstelle dein iPhone und die AirPods kabellos zu laden haben wir hier “Stecker”.

Funktioniert in der Praxis ganz gut. Allerdings kannst du nicht andere Smartphones auf dem Ladepad laden, nur iPhones mit Lightning. Auch ist das Auflegen des Smartphones nicht ganz so “gedankenlos”. Dafür ist das Laden schneller und effizienter.

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Ebenso hast du hier fast 0 Leerlaufverbrauch. Willst du den Komfort solch einer Ladestation, ohne die schlechte Effizienz des kabellosen Ladens, dann ist dies das Modell für dich.

Welchen Ladestandard nutzt das Samsung Galaxy S23 (Ultra) und welches ist das optimale Ladegerät?

Das neue Samsung Galaxy S23 (Ultra) ist da und wie schon die letzten Jahre legt Samsung kein Ladegerät mit in den Lieferumfang. Natürlich nur um die Umwelt zu schonen.

Aber was ist das optimale Ladegerät für das Samsung S23 (Ultra)? Wie schnell kann dieses laden? Kann ich mein altes Samsung Ladegerät nutzen?

Versuchen wir all diese Fragen doch einmal in diesem kurzen Artikel zu klären!

 

Wieder USB Power Delivery (mit PPS) als Ladestandard

Samsung scheint beim S23 bzw. S23 Ultra die gleiche Ladeelektronik zu nutzen wie beim S22 bzw. S22 Ultra.

Auch hier wird mit einer Leistung von bis zu 25W bei den kleineren Modell und bis zu 45W bei den größeren Modellen geworben.

Als Ladestandard kommt beim S23 (Ultra) erneut USB Power Delivery mit der PPS-Erweiterung zum Einsatz.  So nutzt das S23 (Ultra) im Kern den gleichen Ladestandard wie Apple bei seinen iPhones oder Google bei seinen Pixel Modellen.

Allerdings setzt Samsung dabei auf die PPS-Erweiterung des Power Delivery Standards. Normales USB Power Delivery hat fixe Stufen, 5V, 9V, 12V, 15V oder 20V. PPS erlaubt es nun, Spannungen frei in einem gewissen Bereich anzufragen, wie beispielsweise 7,5V oder 9,8V usw.

Leider unterstützt nicht jedes USB Power Delivery Ladegerät PPS!

Was passiert, wenn du das S23 an ein nicht PPS fähiges Ladegerät anschließt? Es lädt, aber langsamer. Umgekehrt, schließt du ein nicht PPS fähiges Smartphone an einem PPS fähigen Ladegerät an, wird hier ignoriert, dass diese Erweiterung vorhanden ist.

 

Wie schnell lädt das Samsung Galaxy S23 Ultra im optimalen Fall?

Werfen wir einen Blick auf das maximale Ladetempo des S23 Ultras an verschiedenen Quellen.

Dieser Test wurde bei einem Akkustand von 10-20% durchgeführt, bei welchem das Ladetempo in der Regel am höchsten ist.

An einem normalen 5V/2,4A Ladegerät mit USB A auf USB C Kabel lädt das S23 Ultra mit maximal +- 9W. Dies ist sogar soweit okay.

Darüber hinaus wird es aber “besonders”, denn das Smartphone lädt an Quick Charge und USB Power Delivery Ladegeräten praktisch gleich schnell. Hier werden immer maximal +- 14W erreicht!

Es spielt dabei keine Rolle, ob du ein 20W USB C oder 100W Ladegerät hast, es wird mit maximal +-14W geladen.

Dies gilt nicht nur für das S23 Ultra, sondern auch für das normale S23 oder das S23+.

Willst du das S23+ / S23 Ultra schneller laden, brauchst du ein USB Power Delivery Ladegerät mit PPS! Im besten Fall sollte dieses 5-11V/4A oder 5-11V/5A bieten, eine größere Range ist natürlich nicht schädlich.

In der Regel lädt das S23 Ultra mit +- 9,4-8,6V und 4,6A.

Beim S23 würde bereits ein PPS Ladegerät mit maximal 3A für die vollen 25W ausreichen.

 

Das beiliegende Kabel ist nicht ausreichend! (fürs 23 Ultra)

Samsung legt zwar kein Ladegerät mit in den Lieferumfang seiner Smartphones, aber ein Ladekabel.

Umso trauriger, dass dieses Ladekabel NICHT für die vollen 45W (bzw. 43W) beim S23 Ultra geeignet ist!

Wir haben hier lediglich ein Ladekabel mit maximal 3A im Lieferumfang. Für die 25W beim S23/S23+ ausreichend, aber die 45W beim S23 Ultra benötigen 9,3V und 4,6A.

Du brauchst hier also für das volle Ladetempo ein 5A/100W USB C Kabel.

 

Wie lange dauert das Laden des S23 Ultras?

Wie lange dauert aber eine vollständige Ladung des S23 Ultra?

Mit PPS dauert das Laden ca. 1:20h, ohne PPS ca. 2:05h

Das Laden von 5% auf 100% dauert rund 1:20h, was sehr schnell ist! Auffällig, das S23 Ultra lädt nur eine sehr kurze Zeit mit über 35W. Bereits bei knapp über 20% Akkustand schaltet dieses auf 25-35W herunter.

Hast du ein Ladegerät ohne PPS, dann dauert das laden ca. 45 Minuten länger (2:05h).

 

Ladeeffizienz 

Wie hoch ist die Ladeeffizienz des S23 Ultra? 

Mit PPS Ohne PPS
90% 87%

Die Ladeeffizienz des S23 Ultra liegt bei ca. 87-90%. In meinem Test benötigte es 21,48Wh um das Smartphone beim vollen Ladetempo zu füllen und 22,4Wh an einem normalen USB PD Ladegerät, ohne PPS.

Der Akku des S23 Ultra hat 19,4W (5000mAh @4,43V), entsprechend kommen wir auf 87% bzw. 90%. Dies ist allerdings nicht 100% genau da ich ab 5% geladen habe und das Smartphone parallel an war (im Flugmodus). 

Eventuell liegt die Ladeeffizienz noch 1-2 % höher. Allerdings um die 90% ist schon sehr gut!

 

Welches Ladegerät ist für das S23/S23+/S23 Ultra geeignet?

Grundsätzlich kannst du bei der S23 Serie natürlich jedes beliebige USB Ladegerät nutzen. Allerdings schwankt entsprechend die Ladegeschwindigkeit massiv.

Willst du die maximale Ladegeschwindigkeit beim S23, musst du ein USB Power Delivery Ladegerät mit PPS wählen, das eine PPS Stufe mit bis zu 3A hat.

Willst du das S23+ / S23 Ultra mit der maximalen Ladegeschwindigkeit laden, musst du ein USB Power Delivery Ladegerät mit PPS wählen, das eine PPS Stufe mit bis zu 5A hat. Bis zu 4A via PPS ist aber auch für +- das volle Tempo ausreichend.

Woher weißt du welches Ladegerät PPS mit welcher Leistung unterstützt? Gute Frage! Sofern der Hersteller dies nicht explizit dabei schreibt, weißt du es gar nicht! Ein 60W USB C Ladegerät könnte PPS mit bis zu 3A haben oder gar kein PPS.

Hier eine Übersicht über Ladegerät von denen ich sicher weiß das sie PPS haben:

Modell Ports Leistung  PPS
Anker 511 Nano 3 1 30W 3,3-11V bei 3A
3,3-16V bei 2A
Anker 735 3 65W 3,3-11V bei 5A
Anker Nano II 1 30W 3,3-11V bei 3A
3,3-16V bei 2A
Anker Nano II 1 45W 3,3-16V bei 3A
3,3-21V bei 2,25A
Anker Nano II 1 65W 5-21V bei 3,2A
Anker PowerPort Atom III Slim 65W 4 45W 3,3-16V bei 3A
3,3-21V bei 2,25A
Baseus CCGAN100CE 1 100W 3,3–21V bei 5A
Baseus CCGAN100UE 4 100W 3,3–21V bei 5A
Chargeasap Omega 200W 4 100W 3,3-21,0V bei 5A
Eono Dual USB Ladegerät 2 20W 3,3-5,9V bei 3A
3,3-11V bei 1,8A
Google 30W GLE6S 1 30W 3,3 – 11V bei 3A
3,3 – 16V bei 2A
Hadisala 33W USB C Ladegerät 1 33W 3,3-11V bei 3A
iNepo USB C Ladegerät 4 65W 3,3 – 11V bei 5A
LC-Power LC-CH-GAN-65 2 65W 3,3-21V bei 3A
LinkOn Ganius 4 100W 3,3-21V bei 5A
LinkOn PD-056PT 2 65W 5V-11V bei 4A
Razer USB-C 130W GaN Charger 4 100W 3,3-11V bei 3A
Samsung EP-TA 220 2 35W 3,3V-11V bei 3A
3,3V-16V bei 2,3A
3,3-21V bei 1,7A
Samsung EP-TA845 1 45W 3,3-11V bei 4,05A
Satechi 108W Pro 4 90W 3,3-11V bei 4A
Syncwire SW-AC651 2 20W 4,5-11V bei 1,8A
Syncwire SW-AC660 2 67W 3,3-21V bei 3A
Syncwire SW-AC678 1 30W 3,3-5,9V bei 3A
3,3-11V bei 3A
UGREEN 100W USB C Ladegerät 4 100W 3,3-21V bei 5A
UGREEN 65W USB C Ladegerät 4 65W 3,3-21V bei 3A
UGREEN CD226 4 100W 3,3-21V bei 3A
UGREEN CD241 1 20W 3,3-5,9V bei 3A 
3,3-11V bei 1,8A
URVNS A1903 4 100W 3,3–21V bei 5A
Xlayer Power Saver 2 65W 3,3–21V bei 3A

Schauen wir uns ein paar empfehlenswerte Ladegeräte an.

Hier würde ich folgende vier Ladegeräte besonders empfehlen:

Anker 45W USB-C Ace Ladegerät, unterstützt ultraschnelles Laden...
  • 45W USB C Port
  • Große PPS Range 3,3-11V bei 5A
  • Sehr gute Effizienz mit 85,8% bis 92,1%
  • Ideal für das S23 Ultra
  • Super kompakt

Anker hat mit dem 313 ein spezielles Ladegerät auf den Markt gebracht, welches für das S23 Ultra optimiert ist.

Dieses ist erfreulich günstig, kann das S23 Ultra mit dem vollen Tempo laden und ist auch noch sehr Effizient!

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Das Samsung EP-TA845 ist eigentlich ein etwas älteres Ladegerät, welches für das S20 Ultra vorgesehen war, das aber auch mit bis zu 45W laden konnte. Entsprechend ist dieses auch weiterhin aktuell und vor allem sehr günstig zu bekommen.

 

Anker USB-C-Ladegerät, 735 (GaNPrime 65 W), schnelles und kompaktes...

  • 2x USB C + 1x USB A
  • USB C Ports mit bis zu 65W
  • PPS-Support (3,3-11V/5A)
  • Gute Effizienz von bis zu 91,9%
  • Überschaubare Hitzeentwicklung
  • Gute Spannungsstabilität
  • Deutliche Drosselung der USB-Ports bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Ports

Du willst lieber ein multi-Port USB Ladegerät? Dann wäre das Anker 735 meine erste Option für dich. Dieses ist qualitativ sehr gut, hat eine sehr große PPS Range (ideal für das S23 Ultra) und ist generell absolut vertrauenswürdig.

Zudem ist der Preis fair! Um die 60€ ist sicherlich nicht wenig, aber geht für ein Ladegerät dieser Klasse absolut in Ordnung.

WICHTIG! Anker verkauft vom 735 zwei Versionen! Eine hört auf die Modellnummer A2667 und eine auf die A2668! Es ist möglich dass das A2667 das S23 Ultra NICHT mit dem vollen Tempo laden kann. 

Ich weiß leider nicht welche Version bei Amazon derzeit verkauft wird. Es scheint die A2668 Version zu sein, welche bei mir mit 45W funktioniert. https://techtest.org/wp-content/uploads/2023/02/Anker-735-S23-Ultra.m4v

UGREEN USB-A+3xUSB-C 100W Desktop Charger EU Black

  • USB Power Delivery und PPS Ladestandard
  • 3x USB C und 1x USB A
  • Effizienz zwischen 84,3% und 90,5%
  • Ideal für das Samsung Galaxy S23 Ultra!
  • Erreicht das volle Ladetempo
  • Drosselung bei Nutzung mehrerer Ports

Du willst lieber den Desktop-Ladegeräte Formfaktor? Dann schau dir mal das UGREEN 100W USB Ladegerät an. Dieses bietet, wie es sich für ein 100W Ladegerät gehört, die volle PPS Range mit bis zu 5A.

Dabei haben wir eine große Portauswahl und mit maximal 100W eine hohe Leistung

SATECHI 108W USB C PD Tischladegerät – 2 USB-C PD & 2 USB-A...

  • USB Power Delivery und PPS Ladestandard
  • 2x USB C und 2x USB A
  • Stark schwankende Effizienz zwischen 50,1% und 91,5%
  • Unproblematische Hitzeentwicklung

Das Satechi 108W Pro USB-C PD ist einfach eine grundsolide Wahl, welche sich vor allem anbietet, wenn du auch ein Notebook hast, das du via USB C laden möchtest.

 

Welche Powerbanks für das S23 (Ultra)?

Powerbanks, die PPS und das vor allem mit einer großen Range unterstützen, sind etwas seltener und vor allem teurer!

Modell Kapazität Leistung PPS
Amazon Basics – Powerbank mit 26800mAh 23781 45W 3,3-20V bei 2,2A
Anker 737 20867 140W 3,3-21V bei 5A
Baseus Power Bank 20000mAh 17614 65W 3,3-20V bei 3A
Baseus PPBLD100-S 17171 100W 3,3-20V bei 5A
BOOMPODS Powerboom 10.000 8253 18W 5-5,9V bei 3A
5-11V bei 2A
Chargeasap Flash Pro 19718 100W 3,3-11V bei 5A
EINOVA Laptop-Powerbank 18677 45W 3,5-12V bei 3A
Elecjet Apollo Ultra A10X 9244 65W 3,3-11V bei 5A
ELECJET PowerPie 17627 45W 4,4-11V bei 5A
Helpers Lab H01113Z 15285 100W 3,3-11V bei 3A
INIU BI-B63 23700 65W 3,3-20V bei 3A
INIU BI-B5 18248 20W 5-5,9V bei 3A
5-11V bei 2A
INIU BI-B61 9511 20W 5-5,9V bei 3A
5-11V bei 2A
LinkOn 136W Neutron 26800mAh 20881 100W 3,3-11V bei 5A
Nitecore NB20000 18821 45W 3,3-20V bei 2,2A
Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400 33203 100W 3,3-21V bei 3A
SHARGEEK STORM 2 Slim 16233 100W 3,0-21V bei 5A
STORM 2 22352 100W 3-21V bei 5A
VEGER 30000mAh 29178 20W 5-5,9V bei 3A
5-11V bei 2A
VEGER V2053 20000mAh 18179 20W 5-5,9V bei 3A
5-11V bei 2A
Zendure SuperTank Pro 22022 100W 5-20V bei 5A

 

Es gibt hier einige tolle Powerbanks, aber wir wollen uns für die Empfehlung auf die Modelle konzentrieren, die auch verfügbar sind.

Angebot
INIU Laptop Power Bank, 100W PD3.0 25000mAh Hochkapazität Powerbank...

  • Hohe echte Kapazität mit bis zu 23700 mAh
  • 65W USB C Ausgang
  • PPS Support (3,3-20V/3A)
  • In nur 2:30 h voll geladen
  • Hohe Ladeeffizienz
  • Wertige Optik und Haptik
  • Probleme mit dem Laden an 5V/2,4A Ladegeräten

Die INIU BI-B63 unterstützt zwar nur PPS mit maximal 3A bei 3,3-20V und lädt damit das Ultra nicht ganz mit dem vollen Tempo, aber es lädt dieses flott und vor allem ist diese Powerbank nicht zu teuer.

Ganz im Gegenteil für eine 65W Powerbank mit sehr hoher Kapazität (23700 mAh) ist diese sehr fair eingepreist!

Angebot
Anker 737 Power Bank, 140w 24000mAh Powerbank mit 3 Anschlüsse...

  • 140W USB C Port mit 20V/5A oder 28V/5A
  • 2x USB C und 1x USB A Quick Charge
  • Tolles Display mit viele Informationen
  • echte 77,21Wh / 20867mAh Kapazität
  • 0% auf 100% in 55 Minuten
  • Keine Temperatur-Probleme
  • Recht schwer

Die Anker 737 ist schon ein ziemlicher Brocken, aber eine deiner besten und sogar “günstigeren” Optionen, wenn du das S23 Ultra wirklich mit dem vollen Tempo laden willst.

Die Powerbank besitzt einen 140W USB C Ausgang, große Kapazität und ein praktisches Display.

 

Fazit

Das Samsung Galaxy S23/S23+/S23 Ultra verhält sich beim Laden ungefähr wie sein direkter Vorgänger, die S22 Serie. Leider wird hier auch ein USB Power Delivery Ladegerät mit PPS benötigt, um das volle Ladetempo zu erreichen. Dies ist etwas nutzerunfreundlich, denn es ist oft nicht ausreichend gekennzeichnet, ob ein Ladegerät USB Power Delivery mit oder ohne PPS unterstützt. Und selbst wenn es PPS unterstützt brauchst du beim Ultra ein Ladegerät das 4/5A via PPS bereitstellen kann, um das maximale Ladetempo zu erreichen.

Reichen dir 14W statt 25W oder 45W, dann kannst du jedes x beliebige USB Power Delivery Ladegerät verwenden, funktionieren tun die alle im Zusammenspiel mit der S23 Serie, nur langsamer.

  • Samsung Galaxy S23 Ultra kann in ca. 1:20h von 5% auf 100% geladen werden bzw. an einem Ladegerät ohne PPS in ca. 2:05h
  • Die maximale Ladegeschwindigkeit des S23 Ultra ist ca. 43W
  • Das volle Ladetempo des Ultra ist nur an einem USB Power Delivery Ladegerät mit PPS und einer Range von 5-11V bei 5A (oder größer) erreichbar
  • Beim normalen S23 ist ein PPS Ladegerät mit einer Range von 5-11V bei 3A (oder größer) für das volle Ladetempo nötig
  • An einem USB Power Delivery Ladegerät ohne PPS wird mit maximal +-14W geladen
  • An einem Quick Charge Ladegerät wird mit maximal 14W geladen

Zum Abschluss würde ich dir folgende Ladegeräte für die S23 Serie, besonders das Ultra empfehlen:

Das Samsung EP-TA845 oder Anker 735 wird hier vermutlich die sinnvollste Wahl sein, wenn du die maximale Ladegeschwindigkeit suchst.

Auf Seiten der Powerbanks würde ich dir folgende Modelle empfehlen:

Die INIU BI-B63 ist so ein wenig die vernünftige und gute Wahl, das Anker 737 die „High End” Option.

Welche Kickstarter / Indiegogo Projekte habe ich 2022 unterstützt und wie ist es gelaufen?

Crowdfunding Projekte wie Du sie zuhauf bei Kickstarter und Indiegogo findest sind ein zweischneidiges Projekt. Oftmals gibt es hier spannende und einmalige Produkte zum interessanten Preis, teils verschieben sich aber Projekte ewig, scheitern oder es kommt eine böse Überraschung.

shargeek storm 2 slim test review 19

Im Jahr 2021/2022/2023 habe ich einige Projekte unterstützt. Schauen wir doch einmal, was ich so 2022 unterstützt/erhalten habe und wie gut es gelaufen ist.

 

Welche Projekte habe ich unterstützt?

Ich habe im letzten Jahr ca. 10 Projekte unterstützt bzw. erhalten.

Voraussichtliche Lieferung Lieferung Preis
Bird Buddy: A Smart Bird Feeder Okt 2021 Jan 2023 190 €
Birdfy: First Auto AI Recognition Bird Feeder Cam Feb 2022 Feb 2022 260 €
DOCKCASE: World’s Safest M.2 NVMe Smart SSD Enclosure April 2022 Mai 2022 75 €
Elecjet – World’s Fastest Charging Power Bank Jan 2022 März 2022 85 €
HyperJuice 245W USB-C Battery Pack & GaN Charger Feb 2022 Juli 2022 290 €
Monument 2 Mai 2021 Jan 2022 200 €
SES MAX – New Generation Smart Electric Screwdriver Pen Dez 2022 80 €
STORM2 Slim Feb 2022 März 2022 150 €
THE Ultimate Headphone that BECOMES Any Headphone Juni 2022 230 €
WittBoy : The All-in-one Intelligent Weather Station Feb 2022 März 2022 140 €

 

Ich habe bisher leider zwei Projekte, die ich unterstützt habe, noch nicht erhalten.

Gerade bei den TiTum Kopfhörern bin ich etwas enttäuscht, dass ich sie noch nicht erhalten habe. Auf diese freue ich mich auch etwas, allerdings fürchte ich, dass das Projekt im Sande verlaufen könnte.

Der SES Max Schraubendreher verzögert sich zwar auch noch etwas, aber hier gehe ich eigentlich fest davon aus, dass dieser noch kommt.

 

Rechne niemals mit Pünktlichkeit!

Von 10 unterstützten Projekten sind 9 unpünktlich gewesen oder haben sich verzögert, verglichen mit dem Versprechen bei Projektbeginn.

Lediglich Birdfy: First Auto AI Recognition Bird Feeder Cam (zum Test) war für den Februar 2022 versprochen und ist auch im Februar 2022 gekommen.

Den Rekord für die längste Lieferzeit hat sicherlich Bird Buddy: A Smart Bird Feeder. Diesen habe ich im März 2021 unterstützt, hatte mit Oktober 2021 eh schon eine lange geplante Lieferzeit, hat sich aber nochmal über ein Jahr verzögert.

Erst Anfang 2023 habe ich Bird Buddy erhalten!

In der Regel verzögern sich Projekte aber “nur” um 1-3 Monate.

 

Bird Buddy: A Smart Bird Feeder

  • Unterstützt März 2021
  • Geplante Lieferung Oktober 2021
  • Lieferung Januar 2023
  • Preis (ca.) 200€

Bird Buddy ist eine smarte Vogelfutter Station mit integrierter Kamera. Diese kann Vögel mithilfe einer KI erkennen und diese entsprechend in der App in eine Sammlung einordnen.

Den Test zu Bird Buddy findest du auf meiner 2. Seite.

An sich ist Bird Buddy gelungen! Die App ist süß und sehr liebevoll gemacht. Auch die Funktion entspricht der Werbung. Lediglich die Akkulaufzeit ist mit +- 2 Tagen extrem niedrig.

 

Birdfy: First Auto AI Recognition Bird Feeder Cam

  • Unterstützt Januar 2022
  • Geplante Lieferung Februar 2022
  • Lieferung Februar 2022
  • Preis (ca.) 260€

Birdfy ist im Kern identisch zu Bird Buddy, zumindest wenn wir der Werbung glauben.

Birdfy soll auch Vögel erkennen, aufnehmen usw.. Allerdings ist Birdfy bei der Umsetzung deutlich einfacherer als Bird Buddy. So ist Birdfy wirklich eine klassische Überwachungskamera in einem Vogelhaus mit “KI”.

Die KI funktioniert, ist aber extrem einfach und die Trefferquote verglichen mit Bird Buddy deutlich schlechter. So hat Birdfy sogar Pinguine in meinem Garten erkannt 😉

Allerdings damit die KI funktioniert brauchst du ein Abo! Ich meine dies stand bei der Kampagne nicht dabei oder nur versteckt. Hätte ich dies gewusst, hätte ich Birdfy nicht unterstützt.

Einen kleinen Test zu Birdfy findest du hier.

 

DOCKCASE: World’s Safest M.2 NVMe Smart SSD Enclosure

  • Unterstützt April 2022
  • Geplante Lieferung April 2022
  • Lieferung Mai 2022
  • Preis (ca.) 80€

DOCKCASE ist ein M.2 SSD Gehäuse. Dieses verfügt aber über zwei interessante Features.

  1. Ein Display, das dir Smart Werte usw. anzeigt.
  2. Einen Superkondensator, welcher Energie „zwischenspeichert“, um einen Datenverlust beim Abstöpseln zu verhindern.

DOCKCASE hat genau das geliefert, was versprochen war. Mehr gibt es hier nicht zu sagen.

Falls du mehr wissen willst, schau im Test.

 

Elecjet – World’s Fastest Charging Power Bank

  • Unterstützt Januar 2022
  • Geplante Lieferung Januar 2022
  • Lieferung März 2022
  • Preis (ca.) 85€

Elecjet ist eine super kompakte Powerbank, welche mit bis zu 100W extrem schnell laden kann. Eine 10000mAh Powerbank, die mit bis zu 100W laden kann, ist schon krass!

elecjet apollo ultra test 13

So wirbt der Hersteller mit einer Ladezeit von lediglich 27 Minuten. Allerdings ist dies nur die halbe Wahrheit. So zeigt die Powerbank nach 27 Minuten einfach an, dass sie voll wäre.

Aber erst nach 1:30h nimmt die Powerbank keine Energie mehr auf. Mehr dazu im Test der Elecjet – World’s Fastest Charging Power Bank.

 

HyperJuice 245W USB-C Battery Pack & GaN Charger

  • Unterstützt Oktober 2021
  • Geplante Lieferung Februar 2022
  • Lieferung Juli 2022
  • Preis (ca.) 290€

Der HyperJuice 245W USB-C Battery Pack & GaN Charger hat zwar ein gutes Stück länger für die Lieferung gebraucht, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Sowohl die Powerbank wie auch das Ladegerät sind absolut gelungen, sofern du mit nur USB C Ports klar kommst.

Mehr dazu hier im Test.

 

Monument 2

  • Unterstützt Januar 2021
  • Geplante Lieferung Mai 2021
  • Lieferung Januar 2022
  • Preis (ca.) 200€

Monument 2 ist eins meiner Highlights! Monument 2 ist ein lokales Google Foto, mit integrierter SSD, auf welcher Bilder gespeichert werden.

monument 2 im test review 6

Auf die Bilder kannst Du via Android, IOS, Windows, MacOS oder Linux App zugreifen! Diese ist auch extrem gut gemacht mit einer tollen Bilderverwaltung.

Lediglich die KI, welche Inhalte erkennen soll, ist “überschaubar”. Hier und da gibt es ein paar Übersetzungsfehler, aber im Kern ist Monument 2 absolut gelungen.

Zum Test von Monument 2 der Google Foto alternative bei Techtest.

 

STORM2 Slim

  • Unterstützt Januar 2022
  • Geplante Lieferung Februar 2022
  • Lieferung März 2022
  • Preis (ca.) 150€

Die STORM 2 war eine der coolsten Powerbanks die ich bisher im Test hatte. Als die “Slim” Version angekündigt wurde musste ich diese natürlich auch unterstützten.

Warum die STORM 2 Slim so cool ist wirst du sicherlich direkt anhand der Bilder erkennen können.

shargeek storm 2 slim test review 15

Das Gehäuse der STORM 2 Slim ist komplett durchsichtig, wir haben ein praktisches Display und einen 100W USB C Port. Die Powerbank leidet zwar etwas unter Temperatur-Problemen, aber generell mag ich sie!

Zum Test der Storm 2 Slim bei Techtest.

 

WittBoy : The All-in-one Intelligent Weather Station

  • Unterstützt Januar 2022
  • Geplante Lieferung Februar 2022
  • Lieferung März 2022
  • Preis (ca.) 140€

WittBoy ist ein sehr spannendes Konzept. Normale Wetterstationen haben viele bewegliche Teile. Der Windsensor, der Regensensor usw.

Bewegliche Teile im Outdoor-Bereich sind immer gefährlich, denn diese können schnell kaputt gehen.

ecowitt wittboy test review 7

WittBoy hingegen verzichtet komplett auf bewegliche Teile. Regen tropft auf eine Platte und die Schallwellen, die dies erzeugt werden für die Messung genutzt. Die Windgeschwindigkeit und Richtung wird über Mikrofone gemessen.

Super cooles Konzept! Es funktioniert auch, aber nicht perfekt. So ist eine normale Wetterstation schon um einiges genauer. Hierdurch bin ich mit WittBoy semi zufrieden. Interessantes Konzept, aber nicht perfekt. Mehr dazu findest du im Test des WittBoy.

 

Zusammengefasst

Mit welchen Projekten war ich wie zufrieden und wie würde ich sie aus persönlicher Sicht bewerten?

Bird Buddy: A Smart Bird FeederPositiv überrascht, abseits von der Akkulaufzeit ziemlich perfekt.

Birdfy: First Auto AI Recognition Bird Feeder CamDurchwachsen, würde ich vermutlich nicht nochmal unterstützen. KI eher mäßig, Abo benötigt und wirkt doch sehr einfach für einen sehr hohen Preis.

DOCKCASE: World’s Safest M.2 NVMe Smart SSD EnclosureGehobener Preis, macht aber genau was beworben war.

Elecjet – World’s Fastest Charging Power BankAn sich ist die Powerbank okay und auch ziemlich einmalig. Daher bin ich weitestgehend zufrieden.

HyperJuice 245W USB-C Battery Pack & GaN ChargerHier wurde genau geliefert was auch versprochen und dies auch in hoher Qualität

Monument 2Nicht perfekt, nutze Monument 2 aber auch täglicher Basis, also ja war ein guter Kauf.

STORM2 SlimIch mag die Powerbank.

WittBoy : The All-in-one Intelligent Weather StationInteressante Technik und Konzept, allerdings in der Praxis nicht perfekt. Würde ich WittBoy nochmal unterstützen? Vielleicht, aber nicht sicher.

 

Fazit

Meine Erfahrungen mit Kickstarter / Indiegogo Projekten sind tendenziell positiv. Ich hatte bisher keine Probleme mit Projekten, aus denen nichts geworden ist, auch wenn noch zwei Projekte offen sind.

Lediglich was das Lieferdatum betrifft, habe ich schon einiges erlebt. Von Projekten, die im gleichen Monat geliefert wurden, bis hin zu Bird Buddy, das sich um mehr als ein Jahr verzögert hatte.

Ein paar Monate Verzögerung gehört aber zum guten Ton.

Der PWAYTEK GFN-331-2C USB C GaN Charger 65W 5-Port PD im Test

Die meisten USB Ladegeräte sehen recht ähnlich aus. Wir haben hier in der Regel das Steckdosenadapter Design oder das “Zigarettenschachtel” Design. Hier hebt sich der PWAYTEK USB C GaN Charger doch etwas ab. Dieser setzt auf ein “Puck Design” mit seinen Anschlüssen auf der Oberseite, wie auch einen zusätzlichen Port auf der Rückseite.

Dabei soll dieses trotz der recht kompakten Abmessungen satte 65W bzw. 80W liefern. Schauen wir uns das gute Stück doch einmal im Test an.

Kann PWAYTEK wirklich gute Ladegeräte bauen?

 

Der PWAYTEK GFN-331-2C USB C GaN Charger 65W 5-Port PD im Test

Der PWAYTEK USB C GaN Charger setzt auf ein recht außergewöhnliches Design. So misst dieser 67 x 67 x 53 mm und hat somit eine „Klotz-Form“. Die Anschlüsse sind bei diesem auf der Oberseite angebracht, mit Ausnahme eines USB-C Ports und des Anschlusses für das Netzkabel, welche auf der Rückseite angebracht sind.

Dabei ist die Haptik und Materialwahl erst einmal sehr hochwertig. Das Gehäuse besteht äußerlich weitestgehend aus Metall. Lediglich die obere Abdeckung ist aus Kunststoff. Leider gab es hier bei meinem Ladegerät von Anfang an ein paar Abnutzungen, welche du auch auf den Bildern erkennen kannst.

Aber ansonsten gefällt mir das Design sehr gut!

Das “Kreuz” auf der Oberseite leuchtet im Übrigen leicht gedimmt grün.

 

Anschlüsse des PWAYTEK GFN-331-2C

Der PWAYTEK USB C GaN Charger verfügt über insgesamt 5 USB Ports.

  • 2x USB A 5V/2,4A
  • 1x USB A – Quick Charge 3.0 18W
  • 1x USB C – Power Delivery 20W – 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,67A
  • 1x USB C – Power Delivery 65W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A

Damit verfügt das Ladegerät über eine sehr bunte Mischung an USB Ports. Besonders spannend ist hier natürlich der 65W USB C Port, welcher auf der Rückseite angebracht ist.

Zusätzlich haben wir einen USB C Port auf der Oberseite, wie auch drei USB A Ports. Während der Port auf der Rückseite für Notebooks und Tablets gedacht ist, sind die Ports auf der Oberseite primär für kleinere Geräte und Smartphones.

 

PPS

Erfreulicherweise verfügt das Ladegerät über PPS auf beiden USB C Ports.

  • Port 1: 3,3-21V bei 3A
  • Port 2: 3,3-11V bei 2A

Damit bietet das Ladegerät eine gute PPS Range.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Drosselung

Der PWAYTEK USB C GaN Charger kann laut Hersteller bis zu 80W liefern. Diese Angabe ist allerdings etwas merkwürdig.

So hat der USB C Port auf der Rückseite immer die vollen 65W. Die oberen USB Ports hingegen teilen sich anscheinend einen Pool aus +- 20W.

Heißt, die oberen Ports drosseln sich massiv, wenn du hier mehrere Geräte versuchst zu laden. Effektiv wirst du also nur zwei Geräte gleichzeitig schnellladen können.

 

Belastungstest

Wie üblich habe den PWAYTEK USB C GaN Charger natürlich auch durch einen Belastungstest gejagt. Diesen hat das Ladegerät auch problemlos überstanden.

Die Hitzeentwicklung ist dabei nicht extrem, aber auch nicht niedrig. So erreichen wir knapp über 70 Grad.

 

Spannungsstabilität

Wie üblich schauen wir uns auch einmal die Spannungsstabilität an. Ich erwarte hier keine Auffälligkeiten, dennoch ist es gut diese einmal zu überprüfen.

Die Spannung bei der 5V Stufe ist etwas hoch mit maximal 5,375V. Allerdings ist dies noch im Rahmen. Ähnliches gilt auch für die 9V Stufe. Die 20V Stufe ist wie üblich recht stabil.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss des Tests doch einmal die Effizienz des PWAYTEK USB C GaN Chargers an.

 

Diese schwankt zwischen 75,3% und 89,4%, je nach Last. Damit ist die Effizienz durchschnittlich für ein Ladegerät dieser Klasse. Dies sind keine Top-Werte, aber liegt auch maximal +- 2% hinter den „Spitzenmodellen“, was in der Praxis keinen großen Unterschied macht.

 

Fazit

Der PWAYTEK USB C GaN Charger ist interessant, aber ob ich Ihn kaufen würde, lasse ich mal dahingestellt.

Warum? An sich finde ich die Portauswahl spannend. 1x High Power 65W USB C, 1x 20W USB C und 3x USB A ist eine sehr schöne Mischung.

Alle Ports funktionieren auch gut. Wir haben sogar PPS mit an Bord, bei beiden USB C Ports. Allerdings drosselt das Ladegerät interessant. So haben wir eine maximale Leistung von 65W + 20W.

Der 65W Port auf der Rückseite bietet immer die volle Leistung, die oberen vier USB Ports teilen sich die 20W. Lädst du also oben zwei Geräte gleichzeitig wird jeder Port auf 10W gedrosselt, bei drei Geräten noch mehr usw.

Effektiv kannst du zwei Geräte schnell laden, ab dem dritten wird es kompliziert.

Vielleicht ist das aber genau das was du suchst, ein High Power Port, welcher auch nicht gedrosselt wird + ein paar zusätzliche Ports. Falls ja ist das PWAYTEK ein ordentliches Ladegerät.