Auf Techtest.org habe ich mittlerweile über 200 Powerbanks der verschiedensten Hersteller im Test gehabt – seit 2016, alle selbst gekauft und selbst vermessen. Von hervorragenden Modellen bis hin zu solchen mit betrügerischer Kapazitätsangabe war hier wirklich alles dabei. In diesem Artikel bündle ich dieses Wissen und beantworte dir die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird: Was ist die beste Powerbank 2026?
Wichtig vorweg: Alle hier aufgelisteten Powerbanks wurden von mir persönlich auf Techtest.org getestet! Es handelt sich also nicht um eine Zusammenstellung von Datenblättern oder Amazon-Bewertungen. Über einen Klick auf das jeweilige Modell landest du direkt im ausführlichen Einzeltest.
🏆 Die beste Powerbank 2026 – meine Empfehlungen auf einen Blick
Die „eine beste“ Powerbank gibt es nicht – es kommt darauf an, was du laden willst. Meine Top-Tipps je Kategorie:
- Beste Allround-Powerbank (20.000 mAh): Anker A1383 – 65 W & integriertes Kabel für ca. 40 €
- Beste High-End-Powerbank: Edge X100 – technisch top, aber teuer
- Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis (140 W): Anker 737 für ca. 100 € bzw. INIU BI-B64 für ca. 70 €
- Beste kompakte 10.000 mAh: INIU P50
- Günstiger Geheimtipp: Baseus PPAP20K für ca. 25 €
Warum es die eine perfekte Antwort nicht gibt und welche Powerbank für dich die richtige ist, klären wir jetzt Kategorie für Kategorie.
Welche ist die beste Powerbank 2026?
Wenn du eine einfache Antwort suchst, welche die beste Powerbank auf dem Markt 2026 ist, muss ich dich enttäuschen – diese gibt es nicht, oder sie wäre schlicht unseriös. Welche die beste Powerbank für dich ist, hängt von vielen Faktoren ab: Was möchtest du laden – Smartphones, Tablets oder sogar Notebooks? Wie viel Kapazität brauchst du? Mehr Kapazität ist zwar meist „besser“, bedeutet aber auch eine größere und schwerere Powerbank – und das ist wieder ein Nachteil.
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Daher gebe ich dir im Folgenden eine Übersicht über die verschiedenen Powerbank-Klassen – und welche Modelle ich dir 2026 jeweils empfehlen würde.
Die beste Allround-Powerbank 2026 (20.000 mAh)
20.000 mAh ist die beliebteste Powerbank-Größe. Hier schauen wir uns ein paar gute Allround-Modelle an, mit einer Ausgangsleistung von 45 W oder mehr. Das ist für Apple-, Google- und Samsung-Smartphones in der Regel ideal – und 45 W reichen meist sogar für Tablets und Notebooks.
| Modell | Echte Kapazität | Leistung | Preis |
| Anker A1383 | 17834 mAh | 65 W | ca. 40 € |
| CUKTECH PB200N | 18124 mAh | 45 W | ca. 30–40 € |
| INIU P51L-E2 | 19660 mAh | 45 W | ca. 30 € |
✅ Meine Empfehlung: Die Anker A1383 ist für die meisten die beste Allround-Powerbank 2026 – 65 W, integriertes Kabel, in 1:38 h voll und trotzdem nur ca. 40 €.
Die A1383 ist derzeit eine der spannendsten Anker-Powerbanks. Auf den ersten Blick wirkt sie unauffällig, aber wir haben hier bis zu 65 W Eingangs- und Ausgangsleistung – womit sie sogar für Notebooks interessant ist und in ca. 1:38 h vollständig geladen ist. Dabei kostet sie lediglich um die 40 €, was mehr als fair ist!
Alternativ empfehle ich dir die CUKTECH PB200N. Diese ist noch etwas günstiger und bietet eine sehr gute echte Kapazität, hat aber „nur“ 45 W – was für den normalen Alltag aber bereits mehr als ausreichend ist. Nachteil: Sie ist relativ groß und schwer.
Umgekehrt ist die INIU P51L-E2 extrem leicht und kompakt für 20.000 mAh und 45 W. Allerdings kann sie die 45 W nicht konstant liefern und verzichtet auf die 20-V-Stufe. Bei Smartphones ist das in der Regel kein Problem, für Notebooks ist sie aber nicht oder nur bedingt geeignet.
Zusammengefasst, alle teils deutlich unter 50 €:
- Anker A1383 – hohe Ausgangsleistung 65 W, integriertes Ladekabel, 0 % auf 100 % in 1:38 h, um die 40 €
- CUKTECH PB200N – unter 40 €, 45 W Ausgangsleistung, sehr große PPS-Range, 0 % auf 100 % in 3:40 h
- INIU P51L-E2 – extrem kompakt und leicht, bis zu 45 W (allerdings nicht konstant), 0 % auf 100 % in 4 h
Die beste High-End-Powerbank 2026 (bis zu 27.000 mAh / 99 Wh)
Du willst eine High-End-Powerbank mit hoher Eingangs- und Ausgangsleistung und viel Kapazität? Diese Modelle sind für Smartphones in der Regel „übertrieben“ und eher für Notebooks sinnvoll.
| Modell | Echte Kapazität | Leistung | Preis |
| Edge X100 | 28741 mAh | 140 W | ca. 250 € |
| Anker Prime (26K, 300W) | 24267 mAh | 140 W | ca. 200 € |
| Anker 737 (PowerCore 24K) | 20867 mAh | 140 W | ca. 100 € |
| INIU BI-B64 | 23518 mAh | 140 W | ca. 70 € |
| CUKTECH 15 Ultra | 17482 mAh | 140 W | ca. 100 € |
| Anker Zolo (25 Ah, 165 W) | 21195 mAh | 100 W | ca. 100 € |
✅ Preis-Leistungs-Sieger: Die Anker 737 (ca. 100 €) bleibt auch im 2026er-Nachtest die rundeste 140-W-Powerbank. Willst du sparen, ist die INIU BI-B64 für ca. 70 € fast ein Schnäppchen.
Die so ziemlich beste Powerbank, die ich bisher im Test hatte, ist die Edge X100. Sie bietet mit bis zu 28.741 mAh eine gewaltige echte Kapazität, einen 140-W-USB-C-Port, 140 + 65 W gleichzeitig und konstant, eine perfekte PPS-Range, ein umfangreiches Display und viele Einstellungsmöglichkeiten. Leider ist sie mit 250 € sehr teuer – wodurch sie sich für die wenigsten wirklich lohnt.
Auf Platz 2 folgt die Anker Prime Powerbank (26K, 300W). Diese ist für ihre Kapazität von 26.250 mAh und die maximale Ausgangsleistung von 300 W (2× 140 W USB-C) extrem kompakt und leicht. Dazu kommen ein großes Farbdisplay, umfangreicher App-/Bluetooth-Support, eine perfekte PPS-Range und vor allem extrem schnelles Laden: 0 % auf 100 % in bis zu 48 Minuten mit zwei 140-W-Netzteilen. Allerdings liefert sie die 300 W nur als Spitzenleistung (konstant etwa 140 W) und kostet mit rund 200 € ebenfalls recht viel.
Auf Platz 3 und als meine Preis-Leistungs-Empfehlung folgt ein echter Klassiker: die Anker 737 (PowerCore 24K). Sie war eins der ersten Modelle überhaupt mit 140 W und ist mittlerweile für um die 100 € erhältlich. In meinem aktuellen 2026er-Nachtest hat sich gezeigt: Die 737 ist auch heute noch absolut top – perfekte PPS-Range, schönes Display, angenehmer Formfaktor und eine hohe, stabile Leistung. Technisch ist sie der INIU BI-B64 sehr ähnlich, wirkt durch Display und Verarbeitung aber noch eine Spur wertiger. Für rund 100 € bekommst du hier eine der rundesten 140-W-Powerbanks überhaupt.
Willst du dennoch möglichst wenig ausgeben, ist die INIU BI-B64 mit um die 70 € fast ein Schnäppchen für eine 140-W-Powerbank. Auch sie bietet eine sehr hohe praktische Kapazität, perfekte PPS-Range, schnelles Laden usw. – und ist damit die günstigste vernünftige Wahl in dieser Liste.
Die CUKTECH 15 Ultra ist gerade für Xiaomi-Nutzer sehr interessant, bietet aber auch bis zu 140 W nach dem universellen USB-PD-Standard. Sie ist sehr hochwertig und lädt extrem schnell: In gerade einmal 35 Minuten ist sie komplett voll.
Die Anker Zolo Power Bank (25 Ah, 165 W) ist ein etwas schwieriger Fall. Mit 100 € ist sie ± genauso teuer wie die Anker 737, hat aber nur einen 100-W-USB-C-Port und kann diese 100 W auch nicht konstant liefern. Dafür mag ich die zwei integrierten Ladekabel sehr, die ich in der Praxis wirklich schätze. Deshalb will ich auch dieses Modell empfehlen.
Zusammengefasst:
- Edge X100 – sehr teuer, sehr hohe Kapazität, sehr hohe Ausgangsleistung, volle PPS-Range, 0 % auf 100 % in 1:18 h
- Anker Prime Powerbank (26K, 300W) – sehr kompakte High-End-Powerbank mit 26.250 mAh, bis zu 300 W (2× 140 W USB-C), perfekter PPS-Range, großem Farbdisplay und App-Support, 0 % auf 100 % in bis zu 0:48 h, aber sehr teuer (ca. 200 €)
- Anker 737 – meine Preis-Leistungs-Empfehlung, im 2026er-Nachtest weiterhin top, Klassiker mit perfekter PPS-Range, gutem Display und schönem Formfaktor, 0 % auf 100 % in 0:48 h, ca. 100 €
- INIU BI-B64 – günstigste 140-W-Option, perfekte PPS-Range, 0 % auf 100 % in 1:25 h, ca. 70 €
- CUKTECH 15 Ultra – sehr hohe und stabile Eingangs- und Ausgangsleistung, sehr gute PPS-Range, 0 % auf 100 % in 0:38 h, etwas niedrigere Kapazität
- Anker Zolo Power Bank (25 Ah, 165 W) – 2× integrierte Ladekabel extrem praktisch, gutes Display, nicht konstant 100 W, 0 % auf 100 % in 1:57 h
Die technisch beste 10.000 mAh Powerbank
Wenn du die technisch beste 10.000-mAh-Powerbank suchst und dir Abmessungen und Gewicht nicht so wichtig sind, gibt es zwei spannende Kandidaten.
| Modell | Echte Kapazität | Leistung | Preis |
| Strong S-19 | 10694 mAh | 140 W | ca. 50 € |
| CUKTECH 10 | 8660 mAh | 100 W | ca. 50 € |
Die reine Königin der Leistung ist die Strong S-19. Sie kombiniert 12.000 mAh mit einem 140-W-USB-C-Port (176 W über alle Ports gleichzeitig) – das ist in der 10.000-mAh-Klasse einmalig! Dabei liefert sie die 140 W nahezu konstant und lädt selbst mit bis zu ca. 132 W wieder auf, wodurch sie in unter 30 Minuten voll ist. Extrem schnell! Hinzu kommen eine top Verarbeitung, ein nützliches Display und sogar bereits AVS-Support. Der große Haken ist die schwache PPS-Range (nur 3,3–11 V bei 3 A): Samsung-„Ultra“-Geräte und Google-Pixel-Modelle laden hier also nicht mit vollem Tempo. Zudem ist die S-19 mit 415 g recht groß und schwer für „nur“ 12.000 mAh. Ideal ist sie damit vor allem für Apple-Nutzer und Handheld-Konsolen wie das Steam Deck, wo hohe Leistung und schnelles Laden zählen, PPS und maximale Kapazität aber zweitrangig sind.
Die ausgewogenere Wahl ist die CUKTECH 10. Sie bietet 100 W Ausgangsleistung, eine große PPS-Range und ist in gerade einmal 44 Minuten von 0 % auf 100 % gebracht. Anders als die Strong S-19 lädt sie dank ihrer großen PPS-Range auch aktuelle Samsung- und Pixel-Smartphones mit vollem Tempo – für die meisten ist sie daher die rundere Empfehlung. Allerdings ist auch die CUKTECH 10 relativ groß und schwer für ein 10.000-mAh-Modell.
Die beste kompakte 10.000 mAh Powerbank
Du suchst eine kompakte und praktische 10.000-mAh-Powerbank für dein Smartphone?
| Modell | Echte Kapazität | Leistung | Preis |
| INIU P61-E1 | 9779 mAh | 20 W | ca. 30 € |
| INIU P50 | 8729 mAh | 45 W | ca. 40 € |
Hier würde ich wahlweise die INIU P61-E1 oder INIU P50 wählen. Die INIU P61-E1 ist eine sehr schön kompakte 10.000-mAh-Powerbank mit einem Standard-20-W-USB-C-Port. Also nichts Außergewöhnliches (abseits der ultrakompakten Abmessungen), aber eine gute Standard-Powerbank.
Die INIU P50 hingegen bietet ebenfalls sehr kompakte Abmessungen, aber bis zu 45 W Ausgangsleistung. Zwar nicht konstant, aber für das schnelle Laden von iPhones und Samsung-Galaxy-Geräten ist das völlig ausreichend.
- INIU P61-E1 – eine sehr kompakte „Standard“-10.000-mAh-Powerbank
- INIU P50 – eine sehr kompakte Powerbank mit sehr hoher Ausgangsleistung
Powerbank Preis-Leistungs-Tipps 2026
Du suchst eine Powerbank, die dir möglichst viel Kapazität zum günstigen Preis bietet?
| Modell | Echte Kapazität | Leistung | Preis |
| Baseus PPAP20K | 18788 mAh | 20 W | ca. 25 € |
| INIU BI-B5 | 18248 mAh | 20 W | ca. 25 € |
| VEGER V2053 20000mAh | 18179 mAh | 20 W | ca. 25 € |
Ab und an gibt es bei Amazon und im Einzelhandel richtig gute Powerbank-Deals, wie z. B. die Maxsure 20.000 mAh Powerbank mit 100 W oder die Re-load Powerbank mit 20.000 mAh von Action. Leider sind diese oft nur temporär verfügbar. Daher konzentriere ich mich hier auf Modelle, die „dauerhaft“ oder zumindest schon länger zu einem guten Kurs verfügbar sind:
- Baseus PPAP20K – in der Regel am günstigsten
- INIU BI-B5 – qualitativ etwas besser als die beiden anderen
- VEGER V2053 20000mAh – die kompakteste und leichteste der drei, ideal für unterwegs
Alle drei bieten um die 20.000 mAh und 20 W Ausgangsleistung. 20 W sind zwar nicht die Welt, reichen aber, um gerade Apple- und Samsung-Smartphones „flott“ zu laden. In der Regel sind diese Modelle für 20–25 € erhältlich.
Powerbank mit extra viel Kapazität
Die meisten herkömmlichen Powerbanks haben maximal ± 27.000 mAh, da dies rund 100 Wh entspricht. 100 Wh ist das Limit, das du ohne Probleme mit an Bord eines Flugzeuges nehmen darfst – weshalb die meisten Hersteller darunter bleiben. Ist dir das egal und du willst einfach mehr Kapazität (z. B. für Notebooks)? Dann empfehle ich dir diese Modelle:
| Modell | Echte Kapazität | Leistung |
| 4smarts Lucid Maxx 60000mAh | 55246 mAh | 140 W |
| Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000 | 46373 mAh | 100 W |
Die 4smarts Lucid Maxx 60000mAh ist eine richtig gute Powerbank mit 140 W Ausgangsleistung und einer gewaltigen echten Kapazität von 55.246 mAh.
Leider ist dieses Modell nur schwer erhältlich. Die Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000 hingegen bekommst du im Handel ohne Probleme, hat mit 100 W ebenfalls eine sehr gute Leistung und mit praktischen 46.373 mAh eine starke Kapazität. Ansonsten ist sie allerdings recht einfach gehalten.
- 4smarts Lucid Maxx 60000mAh – gewaltige Kapazität, 140 W Ausgangsleistung, Display mit Leistungswerten, schwer verfügbar
- Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000 – sehr hohe Kapazität, 100 W Ausgangsleistung, recht einfaches Design
Alle getesteten Powerbanks im Überblick
Neben den hier empfohlenen Powerbanks gibt es natürlich noch dutzende spannende Modelle. Auf Techtest findest du mittlerweile deutlich über 200 Powerbank-Tests seit 2016. Hier eine Liste mit aktuell verfügbaren Modellen, die ich bisher getestet habe (Klick auf den Namen führt zum Einzeltest):
PPS erklärt: kompliziert – aber 2026 wichtig für die Kaufentscheidung
USB Power Delivery (USB PD) ist mittlerweile der De-facto-Standard beim Schnellladen. Über USB-C können heute bis zu 100 W, mit USB PD 3.1 sogar bis zu 240 W übertragen werden. Viele Hersteller wie Apple, Samsung, Google und Nintendo setzen darauf.
Was ist PPS und AVS? USB Power Delivery Ladegeräte mit PPS, Übersicht und Info
PPS ist eine Erweiterung dieses Standards und steht für „Programmable Power Supply“.
Ein normales USB-PD-Ladegerät bietet feste Spannungsstufen, z. B. 5 V, 9 V, 12 V, 15 V oder 20 V. PPS erlaubt es, innerhalb eines bestimmten Bereichs (z. B. 3,3–21 V) eine „frei“ wählbare Spannung auszugeben. Dein Smartphone kann sich also sehr fein aussuchen, mit welcher Spannung es gerade am effizientesten lädt. Das entlastet die Elektronik im Gerät und kann das Ladetempo erhöhen.
PPS ist Teil der USB-Power-Delivery-3.0-Spezifikation. Hat ein Ladegerät PPS, unterstützt es immer auch USB PD 3.0. Umgekehrt muss ein USB-PD-3.0-Ladegerät aber nicht zwingend PPS unterstützen.
Macht PPS das Laden wirklich schneller?
Viele Geräte benötigen kein PPS, um schnell zu laden. iPhones z. B. ist es egal, ob dein Ladegerät PPS hat oder nicht. Ähnliches gilt für praktisch alle mir bekannten Notebooks, viele Tablets und Konsolen – die profitieren zwar von USB PD, aber nicht zwingend von PPS. Kann dein Smartphone kein PPS, dein Ladegerät aber schon, ist das überhaupt kein Problem.
Anders sieht es bei immer mehr Smartphones aus, die PPS benötigen, um ihr volles Ladetempo zu erreichen. Dazu gehören u. a.:
- Samsung Galaxy S20 / S20+ / S20 Ultra
- Samsung Galaxy S21 / S21+ / S21 Ultra
- Samsung Galaxy S22 / S22+ / S22 Ultra
- Samsung Galaxy S23 / S23+ / S23 Ultra
- Samsung Galaxy S24 / S24+ / S24 Ultra
- Samsung Galaxy A55
- Xiaomi Mi 9, Mi 10
- Motorola One Hyper
- Google Pixel 6 / 6 Pro
- Google Pixel 7 / 7 Pro
- Google Pixel 8 / 8 Pro
- Nothing Phone (1) und (2)
Natürlich laden diese Modelle auch an einem normalen USB-PD- oder Quick-Charge-Ladegerät. Ohne PPS kann das Ladetempo aber teilweise deutlich niedriger ausfallen. Gerade bei den großen Samsung-Geräten mit bis zu 45 W brauchst du ein USB-PD-PPS-Ladegerät, wenn du die „volle“ Geschwindigkeit möchtest.
PPS ist nicht gleich PPS
Wie bei USB PD selbst gibt es auch bei PPS verschiedene Leistungsstufen und Spannungsbereiche. Die „Traum-Stufe“ wäre z. B.:
- 3,3–21 V bei bis zu 5 A
Damit lassen sich praktisch alle aktuellen Smartphones optimal bedienen, inkl. der 45-W-Samsung-Modelle. In der Praxis gibt es aber sehr viele Varianten – und das macht PPS für Endnutzer verwirrend. Ein 100-W-USB-C-Port kann z. B.:
- gar kein PPS unterstützen
- 3,3–21 V bei bis zu 5 A bieten (super)
- nur 3,3–21 V bei bis zu 3 A bieten
- nur 3,3–11 V bei bis zu 5 A bieten
- oder nur 3,3–11 V bei bis zu 3 A bieten
Nur weil auf einem Ladegerät oder einer Powerbank „100 W USB-C PD“ steht, heißt das also nicht automatisch, dass PPS vorhanden ist – und falls doch, ist die PPS-Stufe nicht immer groß genug, um z. B. ein Samsung Galaxy S23/S24 Ultra mit vollen 45 W zu laden. Gerade die Samsung-Flaggschiffe brauchen eine PPS-Stufe, die im Bereich von ca. 9–11 V bis zu 5 A liefern kann. Sonst laden sie unter Umständen nur mit ~14–25 W, obwohl dein Ladegerät eigentlich 100 W kann.
AVS – der Nachfolger von PPS bei sehr hoher Leistung
Mit USB Power Delivery 3.1 wurde die maximale Leistung auf bis zu 240 W angehoben und die Spannung auf bis zu 48 V erweitert. In diesem Zuge entstand eine neue Variante des programmierbaren Ladens:
- AVS = „Adjustable Voltage Supply“
AVS deckt den Bereich ab ca. 15–48 V ab und ist sozusagen die „High-Power-Version“ von PPS. In der Praxis spielt AVS aktuell (noch) eine sehr kleine Rolle, da es kaum Endgeräte gibt, die AVS aktiv nutzen. Für klassische Powerbanks bis 100 Wh und Smartphones ist „normales“ PPS weiterhin der relevante Standard.
📌 Was heißt das für dich beim Powerbank-Kauf 2026?
- Hast du ein aktuelles Samsung Galaxy (S20–S24, A55 etc.) oder Google Pixel (ab Pixel 6), lohnt sich eine Powerbank mit großer PPS-Stufe, wenn du die maximale Ladegeschwindigkeit willst.
- Für iPhones, viele Tablets und Notebooks ist PPS nett, aber nicht zwingend – hier reicht oft ein gutes USB-PD-Modell.
- Achte nicht nur auf „100 W“ oder „140 W“, sondern – wenn angegeben – auch auf die PPS-Angabe (z. B. „3,3–21 V bei 5 A“).
In meinen Tests auf Techtest.org gebe ich daher immer an, ob und welche PPS-Stufen eine Powerbank bietet. Wenn du ein aktuelles Samsung- oder Pixel-Smartphone hast, achte bei der Kaufentscheidung genau auf diese Angabe.
Häufige Fragen zu Powerbanks (FAQ)
Wie viel Kapazität benötige ich?
Das hängt von zwei Faktoren ab: Wie oft willst du dein Smartphone laden – und wie groß ist dessen Akku? Moderne Smartphones haben in der Regel 4000–6000 mAh Akkus. Grob über den Daumen kannst du die Kapazitätsangabe aus meinen Tests durch 4000–6000 teilen und kommst so auf die Anzahl möglicher Ladevorgänge. Das ist allerdings nur sehr grob! Wie das Entladen ist auch das Aufladen deines Smartphones nicht zu 100 % effizient. Das Samsung Galaxy S9+ etwa hat einen 3500-mAh-Akku, benötigt aber ca. 4111 mAh für eine vollständige Ladung – die „überschüssigen“ 611 mAh verpuffen als Wärme. Ein Huawei Mate 20 Pro hat einen 4200-mAh-Akku, braucht aber über 5000 mAh für 0–100 %. Plane also immer etwas mehr Kapazität ein!
Kann eine Powerbank mein Smartphone beschädigen?
Davon ist nicht auszugehen! Unter Umständen ist eine Powerbank sogar „gesünder“ für dein Smartphone als ein normales Wandladegerät – gerade wenn dieses von mäßiger Qualität ist. Ein Wandladegerät muss 230 V Wechselspannung in 5 V Gleichspannung umwandeln, was deutlich aufwendiger ist als bei Powerbanks, die meist 3,7 V in 5 V umwandeln. Beim ersteren Prozess kann viel mehr schiefgehen. Natürlich ist es theoretisch möglich, dass eine Powerbank so spektakulär kaputtgeht, dass ein Smartphone Schaden nimmt – das ist aber sehr unwahrscheinlich. Mir ist kein Fall bekannt, in dem nachweislich eine Powerbank mit USB-Power-Delivery-Standard ein Smartphone beschädigt hat.
Kann ich mein Smartphone zu schnell laden?
Einige Powerbanks haben mittlerweile einen 100-W- oder sogar 140-W-Port. Kann ich mein Smartphone da auch laden? Ja klar! Wir haben immer eine „bis zu“-Leistung. Dein Smartphone und die Powerbank kommunizieren miteinander, das Smartphone wählt die passende Spannungsstufe und nimmt nur so viel Leistung auf, wie vom Hersteller einprogrammiert. Du kannst ein Smartphone also nicht zu schnell laden oder überladen.
Warum sind deine Kapazitätsangaben niedriger als die des Herstellers?
Die vom Hersteller beworbene Kapazität ist immer höher als meine Messwerte – messe ich falsch oder belügen uns die Hersteller? Die Hersteller tricksen etwas: Sie geben nicht die nutzbare Kapazität an, sondern die Kapazität der verbauten Akkuzellen. In den meisten Powerbanks stecken sogenannte 18650-Akkuzellen. Hat ein Hersteller 3 × 3350 mAh verbaut, wird die Powerbank mit 10.500 mAh beworben. Diese Zellen haben aber eine Spannung von 3,7 V bzw. 3,6 V – zu niedrig für USB-Geräte, muss also auf ± 5 V, 9 V, 12 V, 15 V usw. angehoben werden. Diese Umwandlung ist nicht zu 100 % effizient, und auch interne Prozesse sowie Mikrocontroller benötigen Energie. Daher lässt sich nicht 100 % der vorhandenen Energie nutzen – etwas geht in Form von Wärme oder Licht verloren.
Weiterlesen: Powerbank-Wissen & Hintergründe
Du willst tiefer einsteigen? In diesen Beiträgen erkläre ich die Technik hinter Powerbanks – wie immer mit echten Messwerten aus meinem Testlabor:
USB Power Delivery, PPS und AVS verständlich erklärt – und warum das für Samsung- und Pixel-Nutzer entscheidend ist.
📉 Warum haben Powerbanks weniger Kapazität als draufsteht?
Wieso aus beworbenen 20.000 mAh nur rund 13.000–18.000 nutzbare mAh werden – einfach erklärt.
⚡ Wie effizient sind Powerbanks?
Der Wirkungsgrad im Test: Wie viel Energie wirklich bei deinem Smartphone ankommt – mit Messwerten.
🔢 mAh oder Wh? Die verwirrende Kapazitätsangabe
3,7 V oder 5 V? Warum mAh-Angaben täuschen können und Wh der ehrlichere Vergleichswert ist.
🔋 Wie haltbar sind Powerbanks?
Kapazitätsmessung nach 7 Jahren Nutzung – wie stark altern die Akkuzellen wirklich?
🛠️ DC-Geräte an USB-PD betreiben
Router, Kameras & Co. per USB-C-Powerbank mit Strom versorgen – so funktioniert’s.













Eine interessante Testseite für Powerbanks, vielen Dank für deine Arbeit!
Ich achte beim Kauf einer Power Bank darauf, dass gleichzeitiges Laden mit Netzteil bei angeschlossenem Smartphone möglich ist, also ein teilweises „passthrough“ der Ladeleistung, auch Daisy-Chain genannt. Vorteil: Mit nur einem Netzteil kann man über Nacht sowohl die Powerbank als auch das Smartphone vollladen. Einfach das leere Smartphone an die leere Powerbank anschließen, diese an das Steckernetzteil und nichts mehr umstecken müssen – bei leistungsfähiger Ladeelektronik in der Powerbank wird ein Teil der Leistung aus dem Steckernetzteil an das Smartphone weitergegeben. Eine praktische Sache, wie ich finde.
Leider geben nur die wenigsten Hersteller eine Info darüber, ob das möglich ist.
Es wäre super, wenn dieser kleine Funktionstest (geht/geht nicht) den Weg in deine Seiten finden würde!
Viele Grüße,
Peter
Ich kann Peter nur beipflichten, auch mit fehlt diese Info zu vielen Modellen mit unschöner Regelmäßigkeit!
Stefan
Danke für diese wirklich aufwendigen Tests!
Ich nutze übrigens sehr gerne die Mophie-Powerbanks, die ein Kabel integriert haben, mit denen man je nach Modell Smartphones per Micro-USB oder USB C versorgen kann. Aktuell nutze ich die Powerstation Plus mit USB C-Kabel und dem Samsung Galaxy S10. Dabei wird laut Hersteller PD 18 Watt verwendet. Ich kann nur sagen, dass das Aufladen tatsächlich sehr schnell geht. Und das ist für mich unterwegs die Hauptsache, da man im Notfall ja möglichst schnell wieder ausreichend Akkuladung haben will.
Das von Peter erwähnte „passthrough“ wird übrigens auch unterstützt.
Hi,
ja auf die Mophie-Powerbanks habe ich auch schon ein Auge geworfen. Lediglich der Preis hat mich bisher etwas abgeschreckt.
Ich suche ne Powerbank für Fahrradnavigation per Smartphone, also wasserdicht wäre gut, das Teasy SMART hatte ich mal, das war super.
Hallo!
Danke für diese Übersicht – allerdings vermisse ich, die Messung und Angabe darüber, wieviel Kapazität/Leistung tatsächlich abgegeben wird!
Hier wird nur die Gesamtkapazität (also das, was „rein“ geht) gemessen und verglichen mit der Herstellerangabe.
Entscheidend ist doch die effektive Leistungsabgabe der powerbank – hier wurde ich schon oft sehr enttäuscht, da dabei die Werte oft nur bei 50-60% der Herstellerkapazitätsangabe liegt (zB eine 10000mAh powerbank gibt lediglich 5600mAh ab)
Ist, neben Lademöglichkeiten/geschwindigkeit, Größe etc., DER eintscheidende Kauffaktor.
Grüße! Jason
Hi,
ich gebe NUR die Kapazität von dem an was rausgeht?!
„Werte oft nur bei 50-60% der Herstellerkapazitätsangabe liegt“ Ich vermute du misst die Kapazität mit einem regulären Powermeter? Dieser gibt dir Werte bei einer Spannung von 5V an.
Die Hersteller geben aber ihre Kapazität bei 3,6V bzw. 3,7V an. Hat deine Powerbank 5600mAh bei 5V entspricht dies 7567mAh @ 3,7V.
Ja diese Umrechnung ist blöd, gilt aber für fast alle Akkus. So ist die Kapazitätsangabe deines Smartphones auch @3,7 oder 3,6V.
Danke für dieses umfangreiche Testergebnis.
Hallo,
was hälst du von der NB10000 von Nitecore? Wäre zur Zeit mein Favorit, da ich die Powerbank beim Wandern benutze und es v.a. auf niedriges Gewicht ankommt. Kannst du die vielleicht auch mal testen?
Grüße
Hi, hattest Du nicht geschrieben Du würdest statt der (sinnfreien) Angabe von mAh lieber die Angabe machen wieviele Wattstunden ein Akkupack hat? 😉
Kleine Ergänzung: Ich habe hier den Zweitplatzierten (die „RealPower PB-20k PD“). Du schreibst als Anmerkung : „PD nicht für Notebooks“. Das ist *so* nicht ganz richtig, mein Macbook Air M1 zumindest kann ich mit dieser Powerbank sehr wohl aufladen, auch wenn das bei 18W natürlich ein bisschen dauert. Da das Macbook aber sehr stromsparend ist reichen auch die 18W für einen normalen Betrieb locker aus.
Leider funktioniert es aber sowohl mit einem Dell XPS als auch mit einem Huawei Notebook tatsächlich nicht – schade eigentlich, liegt aber nicht an der Powerbank selbst, sondern an den Notebooks.
Hi,
leider nutzen 99% aller Powerbanks die mAh Angabe und ich habe die befürchtung dass wenn ich nun auf Wh umsteige einige Leser „verwirre“.
Und ja hast natürlich recht die Powerbank kann ein MacBook laden, aber ich will diese aus von dir genannten Gründen nicht „pauschal“ für Notebooks empfehlen.
Hi,
eine super Übersicht, sowas habe ich gesucht! Schön wäre noch die Angabe der max. Leistung des USB-C PD bei den 10.000 mAh Powerbanks. Ich suche noch was kompaktes um meinen USB-C Lötkolben (TS-80P) mit 45W zu betreiben.
Toller Test :).
Mein aktueller Favorit bei den großen Powerbanks ist die evatronic PD Pioneer 20000mAh 60W Powerbank.
Sehr ähnlich zum https://techtest.org/test-ravpower-rp-pb201-60w-powerbank-mit-20000mah-kapazitaet/
Ich habe die RavPower ebenfalls da und die beiden fühlen sich sehr ähnlich an.
Die evatronic kostet meistens 40€ bis 50€ und ist damit wirklich günstig (ich hatte Glück mit 34€).
Kannst du die eventuell mal testen
Wie schnell kann man die evatronic denn aufladen? Nur 30W so wie die RavPower oder vielleicht mit vollen 60W? Und hättest du vielleicht auch das Gewicht da?
Die Powerbank lädt mit 30W (genug für mich) und wiegt 360g 🙂
Die Powerbank lädt mit 30W (genug für mich) und wiegt 360g 🙂
Der erste Monat 2023 ist noch nicht mal vorbei und schon gibt es die besten Powerbanks 2023 aber in der URL steht 2019! Absicht?
Hi, der Artikel wird seit 2019 regelmäßig geupdatet 😉 Die URL ist dabei gleich geblieben.
Klasse Tests, vielen Dank!
„Wie viel Kapazität benötige ich?“
Anhand dieser Erklärung glaube ich das du falsch misst was reale Kapazität der Geräte angeht, zumindest ein gewisses Geschmäckle in die Richtung.
Tests haben nachgewiesen das die meisten Powerbanks beim Laden miserabel sind. 40-60% Ladeverlußte in der Masse der Hersteller/Modelle. Also eine 20k PB hat z.B. dann am Ende nur 10k die auch in die Geräte gepresst werden, Rest verpufft. Sprich bei den Meisten reicht eine 10k gerade mal für 1x Laden (soweit sie ehe ein Akku um die 5k haben).
zum Glück steht es Dir frei eigene Tests zu veröffentlichen. Gern mit Link.
Grüße
Ist dem aber leider so, mehrere glaubwürdige Tests haben dies nachgewiesen.
Leider testen die meisten Blogger nicht sondern laabern nur PR Bullshit nach das viele glauben das diese auch nachgemessen hätten bzw sich versichert hätten das dem so ist, was aber NICHT so ist.
Find zwar schön das hier gemessen wird aber glaub da ist auch einiges nicht ganz richtig denn letzten Endes ist nur wichtig was ins Phone (oder andere Geräte die zu laden sin) reingeladen wird. Da sind die Gesamtverlußte sicherlicht nicht zu vernachlässigen und stimmen mit dem was weiter oben bemängelt wird überein.
Starke Übersicht, das hat sicher einiges an Zeit gekostet. Respekt <3