Die RAVPower RP-PB080 10400mAh Powerbank mit QI Ladepad im Test

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Kabelloses Laden wird immer wichtiger dank der Unterstützung der beiden größten Hersteller, Samsung und Apple.

Hierdurch gibt es auch immer mehr passendes Zubehör, Ladegeräte usw. Noch recht neu sind QI Powerbanks, also Powerbanks welche auf der Oberseite ein kabelloses Ladepad besitzen. Eins der interessantesten Modelle hier auf dem Markt stammt von RAVPower.

Die RP-PB080 soll mit einem besonders starken und guten QI Ladepad überzeugen, welches auch RAVPowers HyperAir Technologie unterstützt. Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen ob und wie gut das Ganze funktioniert. Neugierig?

 

Die RAVPower RP-PB080 10400mAh Powerbank mit QI Ladepad im Test

Die RAVPower RP-PB080 ist für ihre Kapazität eine recht große Powerbank, was natürlich auf das integrierte QI Pad zurückzuführen ist.

Mit 162 x 80 x 23mm ist die RP-PB080 durchaus noch als portabel zu betrachten, aber wenn es Euch um ein besonders gutes Größen- zu Kapazitätsverhältnis geht, ist dies nicht die Powerbank für Euch.

Dafür gefällt mir das Gehäuse und auch das Design recht gut! RAVPower setzt bei der RP-PB080 auf ein mattes Kunststoff Gehäuse in einer gehobenen Qualität. Dieses fühlt sich zwar nicht ganz so massiv an, was aber daran liegt dass das Innere nicht komplett mit Akkuzellen ausgekleidet ist.

10400mAh ist dennoch eine sehr ordentliche Kapazität welche es erlaubt ein normales Smartphone 2-3 mal gut aufzuladen.

Beim Design verfolgt RAVPower einen sehr schlichten aber edlen Ansatz. Die Powerbank hebt sich ganz klar von den 08/15 Modellen auf dem Markt ab.

Aber letztendlich kommt es natürlich weniger auf die Optik an und viel mehr auf die Funktion. Was hat hier die RAVPower RP-PB080 zu bieten?

Auf der Front finden wir zunächst einen microUSB Eingang wie auch einen USB Ausgang. Der microUSB Eingang erlaubt laut Hersteller das Aufladen der Powerbank mit bis zu 5V/2A. Ein solides Standard Tempo.

Der USB Ausgang bietet 5V 2,4A und ist mit RAVPowers iSmart Technologie verfeinert. iSmart soll das angeschlossene Gerät erkennen und dementsprechend den Ladevorgang anpassen.

Der wahre Grund für die Existenz dieser Powerbank ist allerdings das QI Ladepad welches auf der Oberseite integriert ist.

Hier muss man RAVPower direkt einmal loben, denn die QI Kontaktfläche auf der Oberseite ist sehr schön stark gummiert, so dass Glassmartphones nicht direkt von dieser herunterrutschen! Und ja dies bestätigt sich auch in der Praxis.

Zudem setzt RAVPower auf ein recht starkes QI Pad mit einer Leistung von bis zu 7,5W, welches zudem die HyperAir Technologie nutzt. Hitze kann beim kabellosen Aufladen von Smartphones ein großes Problem sein. HyperAir soll hier aufgrund von besonderen Materialien und einem speziellen Ladechip, welcher die Ladefrequenz gezielt auf Apple oder Samsung Smartphones abstimmt, für ein besonders effizientes, kühles und somit schnelles Aufladen sorgen.

Natürlich ist die RAVPower RP-PB080 nicht nur mit Apple oder Samsung Smartphones kompatibel, sondern mit allen QI fähigen Smartphones.

Auf der Front der Powerbank befindet sich zu guter Letzt ein Einschalter welcher für das QI Pad benötigt wird. Für das QI Pad ist zudem eine kleine Status LED an der Seite der Powerbank untergebracht welche Euch den Ladestatus informiert. Natürlich sind zudem auf der Oberseite auch vier LEDs intrigiert welche die verbleibende Restladung anzeigen.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbanks bis sie sich von alleine abschalteten oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt. Daraufhin wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen. So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in Wh rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V (teilweise auch 3,6V) bezieht. Es wäre zwar genauer mit der Wh Angabe zu rechnen, aber für eine bessere Vergleichbarkeit bleibe ich beim mAh.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Zum Messen der Ladegeschwindigkeit nutze ich diverse Messgeräte. Achtung! Einige der günstigeren USB Multimeter können die Ladegeschwindigkeit verfälschen.

Für die Ladetests verwende ich zudem „standardisierte“ Ladekabel. Das verwendete Ladekabel hat durchaus einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit von Smartphones! Mehr zu dem Thema hier.

Für microUSB nutze ich ein Anker Powerline+ Kabel, für Apple Lightning das originale Apple Kabel und für USB C das Kabel von AUKEY. Dies sind nicht zwingend die „besten“ Kabel für die maximale Ladegeschwindigkeit, gerade das Apple Lightning Kabel ist eher mittelmäßig, aber so haben alle Powerbanks gleiche Bedingungen. Hier meine Tipps für die aktuell besten Ladekabel: Die besten Smartphone Ladekabel, welche sind empfehlenswert?

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Messwerte

Starten wir wie üblich mit der Kapazität. Diese wird bei der RP-PB080 von RAVPower mit 10400mAh angegeben, messen konnte ich 9564mAh bzw. 35,387Wh.

Dies entspricht satten 92% der Herstellerangabe! Warum sind 92% so gut wenn doch 8% fehlen? Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen.

Allerdings ist das Entladen dieser aufgrund von diversen Spannungsumwandlungen nicht zu 100% effizient. Es geht immer etwas Energie in Wärme verloren, hier kann man in der Regel von einem Verlust von ca. 10-20% ausgehen. Dies gilt für alle Powerbanks! Ein Verlust von lediglich 8% kann man also als sehr gut einstufen!

Wichtig! Dieser Verlust gilt für das Nutzen des USB Ports! Nutzt Ihr das kabellose Laden der Powerbank ist der Verlust deutlich höher, da kabelloses Laden deutlich ineffizienter ist. Unterwegs würde ich wenn möglich am normalen USB Port laden.

Kommen wir damit auch zu diesem. Der USB Port verfügt wie beworben über 2,4A und besitzt praktisch eine solide Ladegeschwindigkeit. Das iPhone X lädt mit 1,44A, das S9+ mit 1,27A, das iPad Pro mit 2,29A und die Nintendo Switch mit 1,42A.

Hier ist noch etwas Luft nach oben! Dies wird vermutlich an der etwas geringen Spannung auf dem USB Port liegen (4,9x). Dennoch sind dies absolut praxistaugliche Geschwindigkeiten.

Wie beworben funktioniert das kabellose Aufladen in Kombination mit dem iPhone X und Samsung Galaxy S9 problemlos. Leider kann ich natürlich nicht genau messen wie schnell das kabellose Laden ist.

Allerdings erreicht das iPhone X beispielsweise 15% Akku in 30 Minuten. Für das kabellose Aufladen geht dies völlig in Ordnung, auch wenn es natürlich nicht rasant schnell ist. Viel schneller geht es beim iPhone X beispielsweise gar nicht.

Die Powerbank kann im Übrigen gleichzeitig aufgeladen werden und kabellos Aufladen. Allerdings geht dann das Laden der Powerbank selbst natürlich deutlich langsamer.

 

Fazit

Qi Powerbanks sind immer so eine Sache. Ihr wollt wenn möglich unterwegs Eurer Smartphone gar nicht kabellos aufladen. Dies ist zum einen deutlich ineffizienter, zum anderen langsamer als das normale kabelgebundene Laden.

Dies gilt auch für die RAVPower RP-PB080 10400mAh Powerbank! Warum dann aber überhaupt eine QI Powerbank kaufen? Ich sehe das Ganze eher als eine Art Back-up.

Ihr könnt die RAVPower RP-PB080 zu Hause einfach permanent am Netz lassen und als QI Pad nutzen. Hier bietet die RP-PB080 eine sehr gute Performance und die Möglichkeit diverse Smartphones kabellos schnell zu laden.

Sollte Euer Smartphone dennoch nicht rechtzeig voll sein, oder Ihr habt vergessen es zu laden, könnt Ihr die Powerbank einfach mitnehmen und den Rest unterwegs im Optimalfall per Kabel zu Ende laden.

Gegenüber anderen QI Powerbanks hat hier die RAVPower den Vorteil, dass diese über das beste QI Ladepad verfügt, das ich bisher in solchen Powerbanks gesehen habe. Auch wird die Kapazität die RAVPower bewirbt sehr gut erfüllt und auch das Gehäuse ist sehr vernünftig, wenn auch recht groß.

Sollte Euch also das Konzept gefallen einer Powerbank mit QI Ladepad und Ihr legt auf ein schnelles kabelloses Laden Wert, ist die RP-PB080 von RAVPower die bisher beste Powerbank dieses Typs, die ich im Test hatte!

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Michael Barton
Michael Barton
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