Das neue Apple MacBook Pro 13 mit Apple M1 CPU im Test

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Apple diese Verrücken haben es wirklich gemacht! Sie haben ein Notebook mit eigener CPU auf ARM Basis herausgebracht. So werden zukünftig MacBooks nur noch auf Apple CPUs setzen, was ein extrem mutiger Schritt ist.

Auch Microsoft hat schon mehrfach versucht Notebooks und Windows Tablets auf ARM Basis zu etablieren, mit mäßigem Erfolg. Die Windows Notebooks mit ARM CPU waren zwar sehr energieeffizient, aber höchstens genauso schnell wie Mittelklasse Intel CPUs.

Apple Macbook Pro 13 Mit Apple M1 Cpu Im Test 8

Daher gehe ich ganz offen gesagt sehr skeptisch in diesen Test. Es fällt mir einfach schwer zu glauben, dass das Apple mit dem M1 Chip einfach mal so Intel, die seit Jahren Notebook und Desktop CPUs bauen, in allen Belangen schlagen können. Das dies bei höchst optimierten Anwendungen vielleicht der Fall ist, Okay. Allerdings ist nicht jede Anwendung perfekt optimiert.

Aber vielleicht ist meine erste Einschätzung auch völlig falsch und das Apple MacBook Pro 13 mit Apple M1 CPU ist wirklich ein Gottesgeschenk! Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Apple MacBook Pro 13 mit M1 CPU im Test

Auf den ersten Blick ist das Apple MacBook Pro 13 nicht groß verändert. Wir haben weiterhin ein mit 15,6mm sehr schlankes und kompaktes Notebook.

Apple Macbook Pro 13 Mit Apple M1 Cpu Im Test 1

Allerdings sind die Displayrahmen des Pro 13 nicht so minimalistisch wie beispielsweise beim MacBook Pro 16 oder bei den Dell XPS Notebooks. So ist das MacBook Pro 13 zwar weiterhin sehr kompakt, aber Dell bringt beim XPS 13 9300 mehr Display im kleineren Gehäuse unter.

Apple Macbook Pro 13 Mit Apple M1 Cpu Im Test 3

Schade, dass Apple die neue technische Basis nicht für ein kleines Design Refresh genutzt hat. Habt Ihr ein MacBook Pro 13 seit dem Jahr 2016 gesehen, dann kennt Ihr auch die 2020er Version. Dies soll aber nicht heißen, dass das MacBook Pro 13 hässlich oder altmodisch aussieht.

Nein wir haben hier ein wunderschönes und perfekt verarbeitetes Notebook vor uns! Neben den perfekten Spaltmaßen und dem tollen Aluminiumgehäuse kann dieses auch durch das Apple typische eine-Hand-Scharnier punkten.

Apple Macbook Pro 13 Mit Apple M1 Cpu Im Test 7

Kritik gibt es von mir nur für die hohe Anfälligkeit für Fingerabdrücke und die vielleicht etwas harte Kante bei der Handballenauflage. Ein Dell XPS ist hier mit seiner Carbon Handballenauflage etwas angenehmer beim Tippen, wenn natürlich auch nicht so edel.

Eventuell etwas kritisch können wir auch die Portausstattung betrachten. Das neue MacBook Pro 13 hat nur noch zwei USB C Ports auf der linken Seite und einen Kopfhöreranschluss auf der rechten Seite.

Apple Macbook Pro 13 Mit Apple M1 Cpu Im Test 6

Bei den USB C Ports handelt es sich allerdings um Thunderbolt 3 bzw. USB 4 Ports. Diese sind also recht mächtig.

 

Das Display

Im MacBook Pro 13 steckt wie der Name es vermuten lässt ein 13,3 Zoll Display mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixel.

Apple Macbook Pro 13 Mit Apple M1 Cpu Im Test 16

2560 x 1600 halte ich für eine sehr schöne Auflösung! 4K ist in 13 Zoll Notebooks ist in der Regel etwas überflüssig und frisst nur sehr viel Akkulaufzeit. Full HD wiederum passt zwar, wirkt aber im Jahr 2020 vielleicht auch schon etwas „schwach“ bei einem High End Notebook. 2560 x 1600 ist hier ein schönes Mittelding.

Das Display basiert wie üblich auf der IPS Technologie und bietet eine Helligkeit von bis zu 500 Nits bzw. 500 cd/m³, was auf dem Papier sehr hell ist!

Praktisch sieht das Display des MacBook Pro 13 M1 fantastisch aus! Es ist hell, Farben sind kräftig und Kontraste 1a für ein IPS Panel.

Ähnliches bestätigt mir auch der DataColor SpyderX.

Macbook Pro 13 M1 Farbraum

Laut diesem erreichen wir eine 100% Abdeckung von sRGB, 99% von DCI-P3 und 87% von AdobeRGB.

Aufseiten der Helligkeit konnte ich zwar „nur“ 424 cd/m² messen, aber dies ist weiterhin ein spitzen Wert! Zwar ist das Display des MacBooks hoch glänzend, aber durch die hohe Helligkeit ist eine Ablesbarkeit im Freien weiterhin gegeben. Der Kontrast des Notebooks liegt bei ebenfalls starken 1710:1.

Damit hat das MacBook Pro 13 M1 zwar nicht das beste Notebook Display das ich jemals gesehen habe, aber es hat das beste Display eines 13 Zöllers!

sRGB AdobeRGB Helligkeit Kontrast
Apple MacBook Pro 13 M1 100% 87% 424 cd/m² 1710:1
Alienware m17 R2 98% 72% 343 cd/m² 680:1
ASUS ROG Zephyrus G14 100% 75% 250 cd/m² 1130:1
Dell XPS 13 9300 92% 71% 297 cd/m² 1160:1
Dell XPS 15 9500 100% 100% 356 cd/m² 1220:1
Dell XPS 17 9700 100% 99% 454 cd/m² 1510:1
HP Spectre x360 13-aw0031ng 100% 96% 382 cd/m² 38262:1 (OLED)
LG Gram 14 14Z90N 99% 75% 261 cd/m² 650:1
XMG FUSION 15 98% 73% 283 cd/m² 770:1

 

Eingabegeräte

Etwas untergegangen bei der Ankündigung des neuen MacBooks ist das Update der Tastatur. Endgültig vorbei sind die Zeiten der Apple Butterfly Tastatur (Gott sei dank)!

Apple Macbook Pro 13 Mit Apple M1 Cpu Im Test 11

Anstelle dessen setzt Apple auf eine etwas klassischere Tastatur, welche der des Apple MacBook Pro 16 entspricht. So würde ich die Tastatur als gut bis sehr gut einstufen! Eine viel bessere und angenehmere Tastatur zum Tippen werdet Ihr kaum finden. Vielleicht bei den Dell XPS Notebooks, aber abseits davon wird es schwer.

Das Trackpad wiederum ist absolute Weltklasse! Es ist groß, extrem präzise und genau. Ein besseres Trackpad findet Ihr in keinem Notebook, geschweige denn in einem Windows Notebook.

 

Lautsprecher

Ähnlich wie beim Trackpad ist Apple seinen Konkurrenten bei den Lautsprechern gut einen Schritt voraus. Die Lautsprecher des MacBook Pro 13 klingen unheimlich gut!

Diese sind sehr laut und erstaunlich voll für so ein kleines Notebook. Hier können selbst die meisten Windows Gaming Notebooks nicht mithalten. Legt Ihr wert auf gute Lautsprecher, dann ist das MacBook Pro 13 eine klasse Wahl!

Apple Macbook Pro 13 Mit Apple M1 Cpu Im Test 12

Ähnliches gilt im Übrigen auch für das Mikrofon! Dies ist das mit beste Mikrofon das ich jemals direkt integriert in einem Notebook gehört habe. Lediglich das MacBook Pro 16 war hier noch einen Hauch besser.

Die Webcam des Notebooks ist ebenso ordentlich, aber nicht ganz überragend. Dennoch ist dies ein richtig starkes Notebook für Video-Konferenzen.

 

Der Apple M1

So kommen wir zum spannenden Punkt, der Leistung des Apple M1. Bei dem Apple M1 handelt es sich um eine sogenannte ARM CPU.

Normale Desktops und Notebooks setzen auf die sogenannte X86 Architektur bzw. Befehlssatz, welche von Intel in den 1980er Jahren eingeführt wurde. Hierbei handelt es sich vereinfacht ausgedrückt um eine Befehlsliste, frei nach dem Motto wenn Programm XYZ sagt, dann führt der Prozessor XYZ aus. X86 hat aber zwei Nachteile. 1. Aufgrund des Alters dieses Befehlssatzes ist dieser vergleichsweise aufgebläht mit mittlerweile unnötigen Teilen. 2. Lediglich Intel und AMD dürfen X86 CPUs herstellen.

Apple Macbook Pro 13 Mit Apple M1 Cpu Im Test 15

Apple setzt nun auf einen sogenannten ARM Prozessor. ARM ist ein etwas effizienterer Befehlssatz, welcher aber primär in Smartphones, Smart TVs und anderer Smart Home Elektronik eingesetzt wird.

Programme die nun den X86 Befehlssatz nutzen laufen NICHT auf CPUs mit ARM Basis und umgekehrt, außer es wird eine Art Übersetzer zwischengeschaltet. So macht es auch Apple. Prinzipiell laufen alle Programme auf den neuen MacBooks, aber Programme welche nicht für den neuen Chip optimiert wurden, laufen nicht so effizient und schnell.

Wir müssen also immer zwischen optimierten und nicht optimierten Anwendungen unterscheiden. Optimierung ist beim Apple M1 eh sehr wichtig. Der M1 besitzt 8 CPU Kerne, wovon 4 schnelle und 4 langsamere und „effizientere“ Kerne sind. High Performance Anwendungen müssen also drauf achten primär die schnellen Kerne zu nutzen. Zusätzlich besitzt das MacBook auch noch einen 16-Kern Neural Core, welcher auch Aufgaben der CPU übernehmen kann.

Kurzum mit einer perfekten Optimierung die alle Fassetten der CPU sauber ausnutzt hat der Apple M1 durchaus viel Potenzial!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Hier können wir zunächst mit ein paar Benchmarks starten.

Bildschirmfoto 2020 11 25 Um 08.30.25 Bildschirmfoto 2020 11 25 Um 09.48.45 Bildschirmfoto 2020 11 25 Um 09.48.50

Macbook Pro 13 M1 Cinebench 23

Die Benchmarks sprechen eine recht eindeutige Sprache, der Apple M1 kann mit den größten Intel CPUs mithalten! Wenn es um die Single Core Performance geht kann dieser diese sogar überbieten. Wirklich beeindruckend.

Aber realistisch gesehen spielen Benchmarks keine Rolle. Wie sieht es bei anderen Anwendungen aus? Handbrake ist hier das Tool meiner Wahl. Handbrake ist ein Video-Encoding-Tool, das Videos von einem Format in ein anderes umwandeln kann. Handbrake gibt es für Windows und Mac. Zudem gibt es hier eine Version für die „alten“ Intel Macs und auch eine optimierte Version für den M1. Hier können wir wunderbar testen wie gut die „Übersetzung“  alter Anwendungen läuft.

Handbrake

Beeindruckend! Mit der für den Apple M1 optimierten Version von Handbrake kann das MacBook Pro 13 an die Leistung des großen Dell XPS 17 9700 herankommen! Wir müssen dabei bedenken, dass das XPS 17 9700 ein „großes“ Notebook mit 45W CPU ist und das MacBook Pro 13 eine TDP von unter 15W hat.

Dabei ist das MacBook Pro 13 auch ca. 14% schneller als das MacBook Pro 16. Nicht schlecht!

Allerdings ist auch klar zu sehen das für eine gute Leistung des MacBook Pro 13 mit M1 eine optimierte App notwendig ist. Die optimierte Version von Handbarke ist schlanke 69% schneller als die alte „Intel“ Version.

Bei der SSD war ich geizig und habe mich lediglich für die Basis-Version entschieden, mit 256GB.

Macbook Pro 13 M1 Ssd Speed

Diese erreicht schreibend 2411MB/s und lesend 2904MB/s. Sehr gute Werte für eine 256GB SSD, aber auch nicht absolut überragend. Ich vermute die größeren Versionen mit mehr Speicher werden hier noch etwas höhere Datenraten erreichen.

 

Akkulaufzeit

Im MacBook Pro 13 M1 steckt ein 58,2Wh großer Akku. Eine solide aber nicht ungewöhnlich hohe Kapazität, für ein Windows Notebook. Sollte es aber Stimmen, dass der Apple M1 Chip so viel weniger Energie verbraucht, dann relativiert dies die mittlere Kapazität wieder etwas und wie das der M1 macht!

Die Akkulaufzeit des MacBook Pro 13 M1 ist fantastisch! Bei einer reinen Video-Wiedergabe bei mittlerer Helligkeit, WLAN usw. konnte ich eine Laufzeit von rund 18,5 Stunden erreichen! Beim reinen Webbrowsen wurden 15 Stunden geknackt.

Selbst unter Volllast frisst das Notebook gerade einmal +- 22W! Heißt bei CPU Volllast hält das Notebook noch rund 3 Stunden durch, was ein absoluter spitzen Wert ist. Die meisten Windows Notebooks machen da nach 1-2 Stunden schlapp.

 

Fazit

Der Umstieg ist geglückt und wird mit der Zeit nur noch besser! So in der Art lautet mein Fazit zum Apple MacBook Pro 13 M1.

Das „dicke Ding“ beim neuen MacBook Pro 13 ist natürlich Apples eigene M1 CPU. Ich war hier super skeptisch, kann Apple wirklich eine CPU aus dem Hut ziehe die Intel schlagen kann? Die Antwort ist ja!

Apple Macbook Pro 13 Mit Apple M1 Cpu Im Test 8

Grundsätzlich gibt es noch schnellere Notebooks als das MacBook Pro 13 M1. So können Notebooks mit aktuellen Flaggschiff AMD Ryzen CPUs den Apple M1 noch problemlos schlagen. Intels Flaggschiff Notebook CPUs können auch noch einen knappen Sieg erringen.

Allerdings finden sich diese CPUs nicht in 13 Zöllern! Das MacBook Pro 13 M1 schlägt das Dell XPS 13 9300 einfach mal um das 2,38x beim Encoding von Videos. Lediglich mein großes 3500€ Dell XPS 17 9700 bietet eine vergleichbare Leistung zum 13 Zoll MacBook. Dies kann man einfach nur als WOW bezeichnen!

Allerdings müssen Anwendungen auf den neuen Apple M1 Chip optimiert sein damit dieser seine volle Leistung entfalten kann. Die meisten Anwendungen werden aber in den nächsten Tagen und Wochen sicherlich eine Optimierung erhalten und selbst unoptimierte „alte“ Software läuft gut. Hier und da merkt man schon, dass diese etwas träger ist, aber das ist keine große Sache.

Was aber mindestens genauso wichtig ist, auch abseits der CPU ist das MacBook Pro 13 top! Die Verarbeitung und Haptik ist Weltklasse. Das Display das beste das ich jemals in einem 13 Zoll Notebook gesehen habe und Ähnliches gilt auch für die Lautsprecher.

Die überarbeitete Tastatur des MacBooks ist super zum tippen und das Trackpad ist so gut wie eh und je. Sicherlich einer der dicksten Punkte ist aber die Akkulaufzeit. Ihr könnt in der Praxis hier wirklich Werte im Bereich von 15 Stunden oder mehr erreichen! Dies auch beim Websurfen usw.

Apple Macbook Pro 13 Mit Apple M1 Cpu Im Test 13

Kurzum, das Apple MacBook Pro 13 M1 ist ein wirklicher Schlag in den Bauch für Hersteller wie Dell, ASUS und Co. Könnt Ihr auf Windows verzichten, dann ist das MacBook Oro 13 M1 klar das beste 13 Zoll Notebook aktuell für Euch auf dem Markt. Ein Dell XPS 13 9300 mag zwar bei Haptik, Display usw. mithalten können, wird aber im direkten Vergleich von der Intel CPU im Stich gelassen.

Selbst der Preis von 1500€+ geht für das MacBook Pro 13 M1 völlig in Ordnung! Zwar sind die Aufpreise für mehr RAM (ich würde immer 16GB nehmen) und mehr Speicher hart, aber an sich ist das Notebook nicht zu teuer für das Gebotene.

Positiv

  • Schickes „Apple“ Design
  • Sehr leistungsfähige CPU….
  • Tolles und sehr helles Display
  • Herausragende Akkulaufzeit mit 15+ Stunden
  • Herausragende Lautsprecher
  • Gute Tastatur und sehr gutes Trackpad
  • Ladbar via USB C

Neutral

  • ….. für die volle CPU Leistung sind optimierte Apps nötig
  • Preise für RAM und Speicher Upgrades sehr hoch

Negativ

  • Nicht aufrüstbar
  • Reparierbarkeit fragwürdig
Michael Barton
Vielen Dank fürs Lesen! Sollte mein Bericht euch geholfen haben würde ich mich über einen erneuten Besuch meiner Webseite und/oder dem Folgen meines Twitter freuen! Vielen Dank!

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2 KOMMENTARE

  1. Alleine die verlöteten Komponenten, die schwache Systemleistung und die Irrepabilität machen dieses Teil zu einem Schrottprodukt. Elektroschrott, nicht nachhaltig, nichts mit umweltfreundlich und euer Testbericht zeigt, dass ihr Apple tatsächlich über all bevorzugt (meine subjektive Wahrnehmung), die Lautsprecher sind laut,aber GUT? Maximal Note 3. Und der geringe Arbeitsspeicher, der hohe Preis und die Aussage sehr leistungsfähige CPU (für den Preis? ist die Leistung ein Witz). Wenn das Gerät mit 16 GB RAM und 512 GB SSD 799 € kosten würde OK, aber so?witzlos.
    Der Test ist sehr gut geschrieben,es fehlen zwar einige für mich wichtige Infos, aber das ist für 97% der Nutzer irrelevant, weiteres gibts wesentlich bessere Geräte für die HÄLFTE des Preises… Das sollte man klar unter den negativen Aspekten aufführen finde ich.

    • Hi,

      die Lautsprecher sind Klanglich absolut überragend, für ein 13 Zoll Notebook! Ich hatte hier schon den ein oder anderen 13 Zöller und keiner kann dem MacBook Pro 13 auch nur annähernd das Wasser reichen.

      Die CPU ist (mit passend optimierten Apps) überragend. Ganz ehrlich bitte zeige mir ein 13 Zoll Notebook das die CPU Leistung des MacBook Pro 13 M1 übertrifft? Bei 15 Zöllern schaffen das die großen Ryzen Chips knapp, aber die in voller Ausbaustufe (mit 45W TDP) sind nach meinem Wissen nicht in 13 Zöllern zu finden.

      Beim RAM und den Speicherpreisen gebe ich dir völlig recht! 8GB in einem 1500€ ist traurig und hat dort im Jahr 2020 eigentlich nichts mehr zu suchen. Aber gibt es wirklich so viele deutlich günstigere alternativen die eine Vergleichbare CPU Leistung haben (also mindestens Intel i7 mit 25 oder 45TDP), 16GB RAM, ein vernünftiges und helles Display und eine Akkulaufzeit von 10+ Stunden erreichen?

      Vielleicht das ASUS VivoBook 14 S413IA-EK663T (799€), aber da sehe ich ein 200 cd/m² Display und 42Wh Akku, was in Kombination mit einem Ryzen kein Garant für eine gute Akkulaufzeit ist.
      Das ASUS ROG Zephyrus G14 GA401II-BM042T (1450€), ist aber deutlich dicker und der Akku ist signifikant schlechter.

      Das hier ist die Liste die ich mir angesehen habe https://geizhals.de/?cat=nb&sort=p&xf=12822_8~12_16384~2377_14.1&pg=2#productlist

      Ansonsten auf der Intel Seite haben wir keinen einzigen 8 Kerner in der „bis 14 Zoll“ Klasse und die 4 Kerner werden vom Apple M1 deklassiert.

      Mit der Reparierbarkeit gebe ich dir absolut recht! Apple ist in solchen Punkten ein scheiß Unternehmen (daher habe ich das auch in den Minus-Punkten gelistet). Aber realistisch betrachtet sind die 13 Zöller von Dell und Co. auch nicht sooo viel besser. Diese hindern zwar den Nutzer nicht aktiv am Reparieren der Notebooks, aber z.B. im XPS 13 ist auch alles verlötet außer die SSD. Es gibt nur noch sehr sehr wenige 13 Zöller die nicht den RAM verlötet haben und schön kompakt sind.

      PS. Fun Fakt, ich nutze Privat keine Apple Produkte. Ich habe einen regulären Desktop-PC (Marke Eigenbau), habe mein Dell XPS 15 und 17 (auf letzterem Arbeite ich auch) und als Smartphone nutze ich das Samsung Galaxy Note 20 Ultra. Ich bin also kein Apple Fanboy, aber ich halte das MacBook Pro 13 M1 für einen Weltklasse Allrounder der aktuell nur schwer zu schlagen ist. Hohe Leistung + top Display + top Akku bieten nur sehr wenige Windows Notebooks.

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