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Die besten USB-Ladegeräte 2024, Techtest Bestenliste

USB-Ladegeräte sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Nicht nur Smartphones werden via USB geladen, auch immer mehr andere Geräte, Tablets, Notebooks, Smart Home Geräte usw. verwenden USB als Energiequelle.

Entsprechend ist ein gutes USB-Ladegerät wichtiger denn je! Aber was macht ein gutes USB-Ladegerät aus? Welche Modelle sind hier empfehlenswert? Welches ist das beste USB-Ladegerät?

Alles Fragen die nicht so einfach zu beantworten sind! Mittlerweile habe ich für Techtest.org duzende, wenn nicht sogar hunderte USB-Ladegeräte verschiedenster Art getestet.

In diesem Artikel möchte ich die Erkenntnisse einmal zusammenfassen und dir sagen welche Ladegeräte ich 2024 besonders empfehlen würde!

 

Alle Infos beruhen auf eigenen Tests

Wichtig, alle Informationen in diesem Artikel beruhen auf eigenen Tests und Einschätzungen! Jedes einzelne Ladegerät hatte ich für Techtest selbst in Händen und habe dieses getestet.

 

Was für ein Ladegerät benötige ich?

Vielleicht stellst du dir die Frage “was für ein Ladegerät brauche ich”? Eine pauschale Antwort hierauf zu geben ist nicht möglich.

Prinzipiell gilt aber, dass du dir bei USB-C Ladegeräten keine Sorgen über die Kompatibilität machen musst! Hast du ein USB C Smartphone und kaufst irgendein USB C Ladegerät wird dieses mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit an diesem laden.

Es kann passieren das dieses vielleicht nicht mit dem vollen Tempo (langsamer) lädt, aber das etwas kaputt geht, ist fast zu 100% ausgeschlossen. Hier müsste ein kompletter Defekt des Ladegerätes vorliegen.

USB Power Delivery

Die meisten aktuellen Smartphones nutzen den USB Power Delivery Standard. Hierzu zählen die Apple iPhones, die Samsung Galaxy, Google Pixel usw. Dieser Standard ist effektiv von der EU “vorgeschrieben”. Dieser wird auch von vielen chinesischen Smartphones wie auch Notebooks und Tablets unterstützt.

Quick Charge (2.0/3.0)

Der Ladestandard Quick Charge war früher extrem verbreitet, ist aber nur bei USB A Ports relevant. Viele Ladegeräte unterstützen bei den USB A Ports weiterhin Quick Charge, aber USB Power Delivery hat diesen Standard weitestgehend ersetzt.

Allerdings ist Quick Charge auch voll abwärts kompatibel zum “normalen” USB-Laden, daher ist dieser bei USB A Ports auch im Jahr 2024 noch begrüßenswert.

An einem Quick Charge Port kannst Du prinzipiell jedes Gerät betreiben/laden, das via USB A geladen werden kann.

5V/2,4A

Dies ist das normale USB-Laden in Kombination mit einem USB A Port. An einem 5V/2,4A Port kannst du jedes normale Smartphone egal ob microUSB oder USB C laden, allerdings verglichen mit USB Power Delivery oder Quick Charge mit einem reduzierten Tempo.

In der Regel werden solche Ladegeräte (oder 5V/1A) viel noch von Smart Home Boxen, Überwachungskameras usw. genutzt.

Du kannst diese Art von Ports vollständig und ohne Nachteile durch Quick Charge Ports ersetzen.

Spezielle Ladestandards der chinesischen Hersteller

Einige chinesische Hersteller wie OnePlus, Oppo, Huawei usw. setzen bei ihren Smartphones auf spezielle Ladestandards fürs super schnelle Laden. Diese werden in der Regel nicht von alternativen Ladegeräten unterstützt.

Allerdings kannst du diese Smartphones in der Regel absolut unproblematisch an USB Power Delivery Ladegeräten laden, nur gegebenenfalls mit reduziertem Ladetempo.

Die besten Allrounder, ich suche ein einfaches, gutes Ladegerät für mein Smartphone!

Starten wir mit ein paar “einfach guten” USB C Ladegeräten, welche universell mit Smartphones wie den Apple iPhones, Samsung Galaxy, Google Pixel Modellen und auch vielen Tablets kompatibel sind.

In der Regel würde ich für die meisten aktuellen Smartphones 30W Ladegeräte oder größer empfehlen!

Suchst du einfach ein gutes USB-Ladegerät mit ausreichend Leistung für dein iPhone, iPad, Samsung Galaxy usw. dann würde ich dir eins dieser drei empfehlen.

Das Anker 313 und das Samsung EP-TA845 bieten 45W und können sogar das S24 Ultra mit dem vollen Tempo laden, genau wie die iPad Pros und auch die aktuellen iPhones und Google Pixel Smartphones.

Das Ugreen Nexode 30W ist die günstige Alternative und kann alle iPhones und Google Pixel Smartphones mit dem vollen Tempo laden. Auch Samsung Galaxy Smartphones, abseits der Ultra Modelle, können an diesem mit voller Geschwindigkeit laden.

Als weitere Preis/Leistungs-Option würde ich das INIU AI-623 empfehlen.

 

Mittelklasse USB Ladegerät, mehrere kleine bis mittelgroße Geräte gleichzeitig laden

Du suchst ein USB-Ladegerät, das mehrere Geräte gleichzeitig laden kann? Hier gibt es sehr viele Optionen in verschiedenen Leistungsklassen.

Starten wir mit Mittelklasse Modelle in der +- 65W Leistungsklasse, was genug ist um ein kleines Notebook, zwei Smartphones oder ein Smartphone + Tablet zu laden.

Alle drei Ladegeräte bieten eine Leistung von bis zu 65W. Der Anker 735 und das Ugreen Nexode Pro 65W setzen dabei auf einen Steckdosen-Netzteil-Formfaktor.

Beide Ladegeräte sind technisch sehr ähnlich und beide sind auch voll empfehlenswert. Das Ugreen ist etwas kompakter, das Anker hat eine minimal größere PPS-Stufe.

Prinzipiell eigenen sich aber beide Ladegeräte voll für die aktuellen iPhones, die Samsung Galaxy S Modelle (auch die Ultras), Pixel Modelle usw. Auch für 13 Zoll Notebooks oder Tablets sind die Ladegeräte durchaus brauchbar.

Sogar das Laden von einem iPhone + iPad wäre mit sehr hohem Tempo möglich.

Ist dir das Anker 735 und Nexode Pro 65W etwas zu preisintensiv, dann ist das INIU AI-624 eine interessante Alternative. Im Kern kann dieses alles, was die beiden anderen können, verzichtet nur auf den USB A Port und ist dafür günstiger.

 

Oberklasse Ladegeräte, auch genug Leistung für Notebooks

Kommen wir zu Ladegeräten in der 100-140W Leistungsklasse. In der Regel bieten diese beim Laden von Smartphones oder auch den meisten Tablets keine Vorteile. Beispielsweise ein Apple iPhone 15 Pro Max wird an einem 40W Ladegerät genauso schnell laden wie an einem 140W Ladegerät.

Allerdings haben diese Ladegeräte natürlich Vorteile beim Laden mehrerer Geräte oder beim Laden von größeren Notebooks.

Hier würde ich primär zwei Modelle von Ugreen empfehlen. Diese besitzen 3 bzw. 4 Ports und 140W bzw. 160W Leistung.

Beide Modelle sind hervorragend! Die Pro Version ist etwas besser, wenn du mehrere Geräte gleichzeitig mit einem hohen Tempo laden möchtest und zudem etwas kompakter.

Die normale 140W Version ist im Gegenzug etwas günstiger.

Wie auch immer, beides sind fantastische Ladegeräte!

Alternativ wäre vielleicht auch das Voltme Revo 140 spannend. Allerdings kann sich dieses bei konstant voller Last über x Stunden wegen Übertemperatur abschalten. Beim Laden von Powerbanks oder Smartphones usw. kein Problem, aber willst du ein Notebook laden vielleicht nicht ideal.

 

Die besten High End Modelle

Derzeit gibt es zwei USB-Ladegeräte welche ich als “High End” Optionen empfehlen würde.

Das Ugreen Nexode 300W ist ein absolutes “Monster”. So verfügt dieses über 4x USB C Ports und 1x USB A.

Davon bietet ein USB C Port bis zu 140W und zwei bis zu 100W. Hinzu kommen eine gute Effizienz und Leistung unter konstanter Volllast.

Allerdings macht dieses Ladegerät auch nur Sinn, wenn du mehrere große Geräte auf einmal laden möchtest.

Der 4Smarts Desk Charger hat zwar leider keinen 140W USB C Ausgang, ist dafür aber auf andere Art spannend. So besitzt dieses Ladegerät ein Display mit Leistungswerten.

Du kannst also immer “Live” sehen wie viel Leistung über einen der 4 Ports des Ladegerätes übertragen wird. Zudem besitzt dieses verschiedene Modi wie die Leistung über die 4 Ports verteilt werden kann.

Dies macht den 4Smarts Desk Charger 210W aus meiner Sicht durchaus für High End Nutzer sehr spannend. Technisch ist das Ladegerät gut, aber tendenziell sehe ich hier das Ugreen Nexode 300W etwas vorne.

 

Deutlich mehr als 100 USB Ladegeräte Tests auf Techtest.org

Auf Techtest.org findest du derzeit weit über 100 Tests zu USB-Ladegeräten. Ich habe diese Tests zwar auf eine Handvoll Empfehlungen reduziert, aber es gibt abseits dieser noch viele spannende Ladegeräte, welche auch möglicherweise gut zu deinen Bedürfnissen passen.

Daher hier eine kleine Übersicht über alle USB C Ladegeräte die ich für Techtest.org in den letzten Jahren im Test hatte, sortiert nach maximaler Leistung.

Wichtig, es gibt noch deutlich mehr Ladegeräte, die getestet wurden, aber ich habe die Liste auf halbwegs aktuelle Modelle beschränkt. Mehr findest du hier https://techtest.org/category/reviews/powerbanks-reviews/

(Links führen zu den Tests)

Leistung Ports PPS Stufe pro Port max
Ugreen Nexode 300W 300W 5 Ports bis 5A 140W
Chargeasap Zeus 270W 270W 4 Ports  bis 5A 140W
HyperJuice 245W GaN Charger 245W 4 Ports bis 5A 100W
Chargeasap Omega 200W 200W 4 Ports bis 5A 100W
ISDT Power 200X 200W 4 Ports bis 5A 140W
UGREEN Nexode 200W 200W 6 Ports bis 3A 100W
LinkOn Ganius 166W 4 Ports bis 5A 100W
URVNS A1903 150W 150W 4 Ports bis 5A 100W
Baseus CCGAN140CE  140W 3 Ports bis 5A 140W
KOVOL Sprint 140W 140W 3 Ports bis 3A 140W
UGREEN Nexode 140W  140W 3 Ports bis 5A 140W
Voltme Revo 140 140W 3 Ports bis 5A 140W
Razer USB-C 130W GaN Charger 130W 4 Ports bis 3A 100W
Zutesu 120W USB C Ladestation 120W 4 Ports bis 3,2A 65W
Satechi 108W Pro USB-C PD 108W 4 Ports bis 4A 90W
Anker 317 100W 1 Port bis 5A 100W
Baseus CCGAN100CE 100W 1 Port bis 5A 100W
Baseus CCGAN100UE 100W 4 Ports bis 5A 100W
HyperJuice 100W GaN Charger 100W 4 Ports 100W
KFD 100W USB C Netzteil 100W 1 Port 100W
TECKNET TK-PC009 100W 4 Ports bis 5A 100W
UGREEN 100W 100W 4 Ports bis 5A 100W
UGREEN CD226 100W 4 Ports bis 3A 100W
Ugreen Nexode Pro 100W 100W 3 Ports bis 5A 100W
Voltero C100 100W 2 Ports 100W
InLine 4+1 QuickCharge  80W 4 Ports 60W
OBLITZON RH-PD70W 70W 2 Ports bis 3A 65W
Anker Prime 67W GaN 67W 3 Ports bis 5A 67W
NOVOO 67W USB C Ladegerät 67W 2 Ports bis 4A 67W
Selore&S-Global Selore SL-C001 67W 2 Ports bis 3A 65W
Syncwire SW-AC660 67W 2 Ports bis 3A 67W
Anker 735 65W 3 Ports bis 5A 65W
Anker Nano II 65W 65W 1 Port bis 3,2A  65W
Anker PowerPort Atom III Slim 65W 65W 5 Ports 45W
Anker PowerPort III 65W Pod 65W 1 Port bis 3,09A 65W
Baseus CCDK65E 65W 4 Ports bis 5A 65W
Baseus CCGAN65S5-OE 65W 2 Ports bis 5A 65W
CHOETECH PD8002 65W 2 Ports 65W
Einova Sirius 65W 65W 1 Port 65W
Hama GaN 210592 65W 2 Ports 65W
iNepo USB C Ladegerät 65W 4 Ports bis 5A 65W
LC-Power LC-CH-GAN-65 65W 2 Ports bis 3A 65W
LDNIO A4808Q 65W 4 Ports bis 3A 65W
LinkOn PD-056PT 65W 2 Ports bis 4A 65W
Manto 65W USB C Ladegerät  65W 5 Ports bis 2A 20W
PWAYTEK GFN-331-2C 65W 5 Ports bis 3A 65W
Quntis 5-Port 65W USB C Ladegerät 65W 5 Ports bis 5A 65W
RAVPower RP-PC136 PD Pioneer 65W 4 Port 65W
UGREEN 65W USB C Ladegerät 65W 4 Ports bis 3A 65W
UGREEN Nexode Pro 65W 65W 3 Ports bis 4,5A 65W
Voltero C65 65W 1 Port bis 4A 65W
XLayer 219587 65W 3 Ports bis 3A 65W
Xlayer 65W Power Saver 65W 2 Ports bis 3A 65W
Zendure SuperPort S3 Pro 65W 3 Ports bis 5A 65W
Anker PowerPort Atom III Slim 63W 63W 4 Ports bis 2,2A 45W
Anker 523 “Nano 3” 47W 2 Ports bis 4A 47W
Anker 313 45W 1 Port bis 5A 45W
Anker Nano II 45W 45W 1 Port bis 3A 45W
Ikea SJÖSS 45W 2 Ports bis 3A 45W
INIU AI-623 45W 2 Ports bis 4A 45W
Samsung EP-TA845 45W 1 Port bis 4,05A 45W
UGREEN Nexode 45W 45W 2 Ports bis 4A 45W
Ikea ÅSKSTORM 40W 40W 3 Ports 30W
Syncwire SW-AC651 40W 2 Ports bis 1,8W 20W
Samsung EP-TA 220 35W 2 Ports bis 1,75A 35W
Hadisala 33W 33W 1 Port bis 3A 30W
AMEGAT Omnia II 30W 1 Port bis 3A 30W
Anker 511 Nano 3 30W 1 Port bis 3A 30W
Anker A2337 Nano USB C 30W 30W 1 Port bis 3A 30W
Anker Nano II 30W 30W 1 Port bis 3A 30W
Belkin WCA005vf 30W 1 Port bis 3A 30W
Google 30W GLE6S 30W 1 Port bis 3A 30W
Syncwire SW-AC678 30W 1 Port bis 3A 30W
Ugreen Nexode 30W 30W 1 Port bis 3A 30W
Belkin BOOSTCHARGE 25-W-Ladegerät 25W 1 Port 25W
INIU AI-620 25W 1 Port bis 2,2A 25W
Anker Nano Pro 20W 20W 1 Port 20W
Eono Dual USB Ladegerät 20W 2 Ports bis 1,8A 20W
UGREEN CD241  20W 1 Port bis 1,8A 20W

(Links führen zu den Tests)

Info:

  • Leistung = maximale Leistung des Ladegerätes über alle Ports hinweg
  • Pro Port = Leistung des stärksten USB Ports
  • PPS = Wird PPS unterstützt und was die maximale Leistung im Bereich 10V

 

Kann mein Smartphone zu schnell geladen werden?

Oftmals höre ich Bedenken ein Smartphone an einem 100W USB C Ladegerät zu laden. Allerdings musst du hier keine Sorgen haben!

Dein Smartphone hat vom Hersteller ein maximales Ladetempo/Leistungsaufnahme einprogrammiert. Dieses kann nicht überschritten werden.

Beispielsweise beim iPhone 15 Pro Max ist dieses +- 27W. Auch an einem 140W Ladegerät wird dieses mit maximal 27W laden können.

 

Kann ein 3. Anbieter Ladegerät mein Smartphone beschädigen?

Eine wichtige Frage, die ich des Öfteren höre, ist, ob ein 3. Anbieter Ladegerät das angeschlossene Smartphone beschädigen kann.

Hier kann ich mit einem Ja antworten. Ein Ladegerät kann theoretisch dein Smartphone beschädigen. Allerdings müsste dies dafür „spektakulär“ den Geist aufgeben.

Ein voll funktionsfähiges Ladegerät kann dein Smartphone aufgrund einer Inkompatibilität nicht kaputt machen! Also keine Sorge, es kann hier nicht zu einer Inkompatibilität kommen in Folge derer ein Schaden auftritt.

Es müsste für einen Schaden schon zu einem Fehler kommen und selbst dann kommt in der Regel ein angeschlossenes Gerät heil davon. Grundsätzlich gilt, kauft keine super billigen USB-Ladegeräte.

Umso billiger, umso höher die Chance, dass etwas kaputt gehen kann.

 

Testmethodik, wie testet Techtest Ladegeräte?

Aber wie testet Techtest.org die Ladegeräte? An dieser Stelle eine kleine Erklärung, wie ein Test abläuft.

Nach Erhalt werden die Ladegeräte zunächst fotografiert und vermessen / gewogen.

Anschließend lese ich mithilfe eines USB Power Delivery Trigger bzw. USB Tester aus welche Ladestandards bzw. Leistungsstufen im USB Power Delivery Protokoll unterstützt werden.

Als Messgeräte nutze ich hier eins der folgenden, je nach Situation:

In der Regel nutze ich den PowerZ KM001C für die meisten Tests von Ladegeräten unter 100W und den C4 Pro bzw. FNIRSI FNB58 für Tests mit über 100W.

Anschließend teste ich alle Ladegeräte zunächst an ein paar Smartphones, Tablets und Notebooks. Welche Geräte hier an den Ladegeräten ausprobiere schwankt etwas. In der Regel ist aber immer das aktuelle iPhone, Google Pixel und Samsung Galaxy S Smartphone dabei.

Dies mache ich primär, um zu schauen, ob es irgendwelche unerwarteten Anomalien gibt.

Anschließend messe ich mit Hilfe einer elektronischen Last und einem Strommessgerät die Effizienz und Spannungsstabilität.

Die besten Bluetooth Kopfhörer unter 100€ 2024, EarFun Wave Pro im Test

Mit den Wave Pro hat EarFun neue Bluetooth Kopfhörer auf den Markt gebracht, welche trotz des Preises von unter 100€ mit deutlich teureren Modellen mithalten sollen.

So haben die Wave Pro unter anderem eine Hi-Res Audio Zertifizierung, Unterstützung für den LDAC-Codec und eine Akkulaufzeit von sagenhaften 80 Stunden.

Hinzukommen “Diamond-Like Carbon (DLC) Composite Dynamic Drivers” und ein besonders gutes ANC (lauf Hersteller).

Liest sich ja alles absolut fantastisch. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut sind hier die EarFun Wave Pro? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an EarFun für das Zurverfügungstellen der Kopfhörer für diesen Test.

 

EarFun Wave Pro im Test

Die EarFun Wave Pro sind “große” Over-Ear Bluetooth Kopfhörer. Wobei groß hier etwas relativ ist, denn diese sind natürlich schon auf einen Einsatz unterwegs zugeschnitten. Entsprechend sind diese auch keine besonders großen Studio-Kopfhörer.

Was die Verarbeitungsqualität und den generellen Eindruck angeht, bin ich sehr zufrieden! Für die Preisklasse sind die Kopfhörer gut gebaut, wenn auch weitestgehend aus Kunststoff. Lediglich der Kopfbügel ist mit Metall verstärkt.

Dabei ist das Design recht schlicht. Wir haben schwarze Kopfhörer mit einem silbernen Akzent auf der Rückseite wie auch den earfun Schriftzug.

Gesteuert werden die Kopfhörer über 5 Tasten an der rechten Ohrmuschel. Hier findet sich auch ein 3,5 mm AUX-Eingang.

Der USB C Ladeport befindet sich hingegen an der linken Ohrmuschel.

Ein Highlight der Wave Pro ist die Akkulaufzeit von bis zu 80 Stunden ohne ANC und 55 Stunden mit ANC. Im Test konnte ich die grobe Größenordnung bestätigen!

 

Tragekomfort, eine große Stärke der EarFun Wave Pro!

Der Tragekomfort ist ein dicker Pluspunkt der Wave Pro! So besitzen die Kopfhörer für meine Ohren ausreichend große Ohrmuscheln, welche sehr dick und vor allem sehr weich gepolstert sind.

Die von EarFun gewählte Polsterung ist einfach nur als hervorragend zu bezeichnen.

Die Wave Pro gehören zu den angenehmsten und bequemsten Kopfhörern, die ich bisher im Test hatte. So schmiegen diese sich wunderbar an meinen Kopf an. Auch das Kopfband ist ausreichend weich.

Bei längerer Tragedauer werden die Wave Pro lediglich etwas wärmer, was aber auch nicht unnormal ist.

Unterm Strich würde ich den Tragekomfort mit einer 1- bewerten.

 

Klang anpassbar über die Earfun App

Die Wave Pro bringen eine Unterstützung für die EarFun App mit. Über die App kannst du den Klang der Kopfhörer ein Stück weit nach deinen Wünschen anpassen.

So gibt es hier einige EQ Presets wie aber auch die Möglichkeit, den EQ komplett frei einzustellen.

Über die App hast du auch die Wahl aus diversen ANC-Modi und kannst den “Gaming-Modus” einstellen.

 

Starkes ANC

Das ANC der EarFun Wave Pro lässt sich in drei Stufen regeln.

  • Tiefe Geräuschunterdrückung
  • Komfortable Geräuschunterdrückung
  • Windgeräuschunterdrückung

Bei der tiefen Geräuschunterdrückung ist das ANC wenig überraschend am stärksten. Und ja hier ist diese wirklich gut darin, Umgebungsgeräusche auszublenden, sogar Stimmen und andere komplexere Geräusche.

Klar, gerade Stimmen werden nicht zu 100% herausgefiltert, aber merkbar gedämpft.

Allerdings erzeugen die Kopfhörer auf dieser ANC-Stufe nach meiner Erfahrung ein leichtes Rauschen und Druckgefühl. Nichts Schlimmes, aber bist du hier sehr empfindlich, könntest du es merken.

Bei der „komfortablen“ Geräuschunterdrückung wird dieser Effekt reduziert. Dennoch bleibt auch hier das ANC recht kräftig!

 

Klang der EarFun Wave Pro

Im Folgenden beziehe ich mich auf den Standard-Klang der Kopfhörer ohne irgendwelche EQ-Anpassungen.

Hier war ich zunächst positiv überrascht, denn die EarFun Wave Pro klingen erfreulich harmonisch und ausbalanciert.

So sind die Höhen klar und sauber, aber auch nicht zu scharf. Zischlaute werden sauber abgerundet und allgemein klingen die Kopfhörer nicht stechend. Kurzum, ich denke die Höhen sind sehr gut gelungen. Lediglich wenn du “maximal” leichte und luftige Höhen suchst, dann gibt es noch bessere Kopfhörer für dich.

Die Mitten sind unspektakulär. Diese sind einen Hauch abgesenkt, aber die Kopfhörer klingen auch nicht “leer”. Ebenso werden Stimmen gut dargestellt. Aber hier sind die Wave Pro nicht außergewöhnlich.

Der Bass ist spannend, denn dieser schwankt etwas je nach ANC-Modus. Mit dem ANC auf voller Leistung klingen die Wave Pro ein Stück wuchtiger und kräftiger, als wenn ANC beispielsweise aus ist. Mir gefällt der Klang mit ANC am besten. Hier hat der Bass eine gute Kraft und “Wucht”, ist aber auch nicht übertrieben. So beben die Wave Pro nicht auf deinem Kopf, haben aber dennoch einen guten Tiefgang und die Kopfhörer klingen “spaßig”.

Dabei bleiben die Wave Pro aber immer noch relativ ausbalanciert und verfallen nicht ins Extreme. Mir gefällt die Standard- Klangsignatur gut! Die Kopfhörer klingen nicht langweilig, aber auch nicht übertrieben.

Das Einzige, wo ich etwas hin und hergerissen bin, der Klang der EarFun Wave Pro klingt etwas “distanzierter”, was dem Klang aber auch eine gewisse Räumlichkeit verleiht. Hier erinnern sie mich etwas an die Sennheiser MOMENTUM 4, die in diesem Punkt ähnlich sind.

Aber unterm Strich spielen die EarFun Wave Pro deutlich über ihrer Preisklasse, was den Klang angeht!

 

Fazit, ein weiterer Geheimtipp von EarFun

Die EarFun Wave Pro* sind spitze! Diese spielen ein gutes Stück über ihrer eigentlichen Preisklasse und das in allen Belangen. Angefangen beim Tragekomfort, welcher herausragend ist über das sehr gute ANC bis hin zum Klang.

So ist der Tragekomfort der Kopfhörer vorbildlich. Die Ohrmuscheln sind ausreichend groß und die Polsterung wunderbar dick und sehr anschmiegsam.

Das ANC lässt sich in mehreren Stufen steuern und ist generell als sehr gut zu bezeichnen! Abseits der 200€+ “High End” Kopfhörer habe ich bisher kein besseres ANC in der preis/leistungsorientierten Kopfhörerklasse gehört.

Der Klang wiederum ist lebendig, dynamisch, aber dennoch recht gut ausbalanciert. Die Wave Pro verfallen in keine Extreme, klingen aber auch nicht langweilig.

EarFun Wave Pro Over Ear Kopfhörer Kabellos Bluetooth, Hybrid Aktive...
  • 【UNVERGLEICHLICHE HYBRID-AKTIVE GERÄUSCHUNTERDRÜCKUNG BIS...
  • 【HOCHAUFLÖSENDER KABELLOSER KLANG MIT LDAC-CODEC】: EarFun...
  • 【BIS ZU 80 STUNDEN SPIELZEIT】: Genießen Sie mit den EarFun...
  • 【ERGONOMISCHES DESIGN FÜR HÖCHSTEN KOMFORT】:...
  • 【5 HD-MIKROFONE FÜR KLARE ANRUFE】: Advanced ENC-Technologie...

Unterm Strich halte ich diese für die derzeit vermutlich besten Allround Kopfhörer unter 100€!

Foto und Video-Equipment von Techtest

Fotos und auch zunehmend Videos sind ein großer Teil von Techtest. Daher dachte ich mir, ich nehme dich für einen kleinen Blick mit hinter die Kulissen, wie ich Fotos für Techtest und auch Videos für den Techtest Youtube Kanal mache und welches Equipment ich dafür nutze.

 

Produktfotos, die Kamera

Für fast sämtliche Produktfotos auf Techtest nutze ich die Sony A7R IV.

  • Sony Alpha 7R IV
  • 61 Megapixel
  • Vollformat-Sensor

Ich denke dies ist eine der besten Kameras die es für die Produkt-Fotografie gibt! Vor allem aufgrund der sehr hohen Auflösung und guten Low Light Leistung.

Klar die hohe Auflösung bringt nicht direkt etwas da ich auf Techtest die Bilder eh immer nur mit einer 2048x Seitenlänge hochlade, aber diese erlaubt es mir Bilder sehr frei zuzuschneiden.

Mittlerweile hat die Sony Alpha 7R IV bei mir auch schon über 300.000 Auslösungen und funktioniert weiterhin wie am ersten Tag.

Vor der A7R IV hatte ich die Sony A7R II genutzt, welche weiterhin für mich auch völlig ausreichend wäre. Allerdings hatte die Kamera nach X Jahren doch ein paar Alterserscheinungen gezeigt und vor allem der Touchscreen der A7R IV ist ein Segen bei der Produktfotografie!

Ganz in den Anfängen von Techtest habe ich die Samsung NX2000 genutzt, welche auch weiterhin funktioniert, aber natürlich eine tote Plattform ist.

 

Objektive für Produktfotografie

Ich nutze in der Regel 2 verschiedene Objektive für meine Produktfotos:

  • Tamron 28-75mm 2.8 Di III VXD G2
  • Sony FE 90mm 2.8 G OSS Makro

Die meisten Bilder mache ich mit dem Tamron 28-75mm 2.8 Di III VXD G2. Dieses ist scharf, hat kaum chromatische Aberrationen (sehr wichtig!) und hat einen recht guten Abbildungsmaßstab, für ein Zoom Objektiv.

Brauche ich eine größere Vergrößerung, greife ich zum Sony FE 90mm 2.8 G OSS Makro, welches mein ältestes Objektiv für den Sony E Mount ist, aber eine herausragende Qualität liefert.

Ich habe weitere Objektive, welche ich Situationsbedingt nutzen kann, aber 99% aller Bilder sind mit diesen beiden Objektiven gemacht, welche ich auch absolut empfehlen kann.

 

Fotozelt

Auch wenn ich viele Bilder draußen mache (was so ein wenig die “Signatur” von Techtest ist) mache ich einige Bilder in einem Foto-Zelt vor weißem Hintergrund.

Dieses Foto-Zelt begleitet Techtest mittlerweile seit 2017 und ich würde es jederzeit wieder kaufen.

 

Videos, die Sony ZV-E10

Ich bin sicherlich nicht der größte Youtuber, habe mir aber vorgenommen mehr Videos anzufertigen. Hierfür habe ich mir eine 2. Kamera zugelegt, welche ich „exklusiv“ für Videos nutze und entsprechend eingestellt habe.

Bei der Kamera handelt es sich um die Sony ZV-E10.

  • Sony ZV-E10
  • 24,2 Megapixel APSC
  • 3840×2160@30p
  • 1920×1080@120p

Die Sony ZV-E10 ist eine “Vlogger-Kamera” von Sony. Im Kern handelt es sich um eine Sony A6400 nur ohne elektronischen Sucher, dafür ein gutes Stück günstiger.

Fürs Geld ist dies eine super Kamera! Das gilt auch für Fotos. Allerdings hat sie auch Limitierungen, wie dass wir nur 8 Bit Farbe in Videos haben, keinen optischen Bildstabilisator und der Akku ist “mäßig”.

Dennoch in dieser Preisklasse ein super Ding, welches mir bisher treue Dienste leistet, auch wenn hier ein Upgrade irgendwann mal geplant ist.

Als Objektiv benutze ich primär das Tamron 28-75mm 2.8 Di III RXD.

Ein hervorragendes Objektiv! Ich mag die Schärfe des Objektivs sehr, die große Blende bietet eine große Flexibilität und auch der AF ist gut.

Das Einzige sind die 28 mm minimale Brennweite. An einer Vollformatkamera ist es so weit OK, aber aufgrund des 1,5x Crop der ZV-E10 haben wir effektiv 42 mm, was schon etwas lang ist. Bei kleinen Powerbanks stört dies nicht, aber bei größeren Produkten wird es in meinem engen Büro etwas problematisch.

Hier und da habe ich daher tatsächlich das Sony Kit Objektiv benutzt, welches aber qualitativ “überschaubar” ist.

Dennoch, grundsätzlich ist das Tamron 28-75mm 2.8 Di III RXD spitze! Früher (vor 2-3 Jahren) habe ich das Tamron 28-75mm 2.8 Di III RXD auch für alle Produktbilder genutzt.

 

Audio/Mikrofon

Das Wichtigste bei Videos ist fast immer der Ton. Mit diesem hatte ich lange Zeit Probleme. Alle Mikrofone, die ich an der Sony ZV-E10 ausprobiert habe, hatten ein störendes Rauschen.

Bisher ist dies das einzige Set, mit dem ich klanglich so weit zufrieden bin. Allerdings so gut der Klang und auch das Signal ist, so furchtbar ist der Akku. Dies wäre für mich auch der einzige Grund das Mikrofon zu tauschen.

 

Licht für Videos

Licht ist gerade bei Videos extrem wichtig. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass vor allem das Motto gilt “es kann nicht genug Licht geben”.

Daher nutze ich 3x Neewer 660 PRO “Video-Leuchten”.

  • Neewer 660 PRO

Diese habe ich supergünstig als Versandrückläufer bekommen und bin mit diesen auch so weit zufrieden. Ich habe die Video-Leuchten an der Decke montiert. Sicherlich nicht die ganz optimale Positionierung, aber so sind sie mir aus den Füßen.

 

Speicher

Natürlich müssen Bilder und Videos auch gespeichert werden. In den Kameras nutze ich natürlich SD-Karten. Von diesen habe ich einige, aber derzeit schenke ich vor allem folgenden Modellen das Vertrauen:

  • Angelbird AV PRO SD MK2 V60 R280/W160 SDXC 256GB
  • Nextorage UHS-II SE V60 256GB (und 512GB)

Die Angelbird SD Karte kommt primär in meiner Video-Kamera zum Einsatz und die Nextorage in meiner Foto-Kamera.

Beide SD-Karten haben sich als sehr zuverlässig gezeigt (bisher). Allerdings habe ich die Nextorage noch nicht so lange im Einsatz.

Sind die Aufnahmen gemacht, importiere ich diese zunächst auf meinen PC oder Notebook.

Im PC kommt hier eine 2 TB Seagate 510 zum Einsatz, in meinem Framework 16 eine Samsung 990 Pro.

Wenn ich die Bilder sortiert habe, landen die ausgewählten Fotos und Videos auf meinem NAS für eine sichere Speicherung.

 

Welche Software?

Für die Foto-Bearbeitung nutze ich Adobe Lightroom Classic bzw. ab und an Photoshop. Des Weiteren setze ich auf DXO PureRAW 3 für das Entrauschen/Schärfen von Bildern.

Bei der Videobearbeitung setze ich auf DaVinci Resolve 18 Studio.

 

Fazit

Ich hoffe dieser kleine Einblick hinter die Kulissen wie Bilder und Videos bei Techtest entstehen war ganz interessant für dich!

4Smarts Desk Charger Lucid GaN 210W im Test, ein außergewöhnlich cooles Ladegerät!

4Smarts bietet einige extrem spannende und vor allem außergewöhnliche Ladegeräte und Powerbanks an.

Mit dem Desk Charger Lucid GaN 210W haben diese aber ein wirklich besonderes Modell im Sortiment.

So bietet dieses nicht nur eine hohe Leistung von bis zu 210W, sondern auch ein durchsichtiges Gehäuse, ein Display mit Leistungswerten, wie auch verschiedene Modi zur Steuerung der Leistung.

Alleine das integrierte Display in Kombination mit der hohen Leistung sind schon Alleinstellungsmerkmale.

Wollen wir uns den 4Smarts Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 210W einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an 4Smarts für das Zurverfügungstellen des Ladegerätes für diesen Test.

 

4Smarts Desk Charger Lucid GaN 210W im Test bei Techtest

4Smarts setzt bei seinem Desk Charger, wie der Name schon vermuten lässt, auf das “Schreibtisch-Ladegerät” -Prinzip.

Hierbei wird dieses über ein Kabel mit der Steckdose verbunden und kann problemlos und auch weitestgehend frei auf dem Schreibtisch oder Nachttisch platziert werden. Ich bevorzuge diesen Formfaktor für eine stationäre Nutzung.

Dabei ist das Ladegerät mit 20,30 × 10,00 × 4,00 cm für die beworbene Leistung von 210W passend groß. Es ist allerdings relativ breit gebaut, was an dem Display liegt, das sich auf der Front befindet. Zu diesem kommen wir gleich noch.

Weitestgehend besteht das Gehäuse des 4Smarts Desk Charger aus einem grauen Kunststoff. Allerdings haben wir auf der Front eine durchsichtige Abdeckung. Diese erlaubt einen Blick auf einige Komponenten der sekundären Seite.

Qualitativ macht das Ladegerät einen guten Eindruck!

 

4x USB und bis zu 210W, mit flexibler Leistungsverteilung

Der 4Smarts Desk Charger besitzt eine Leistung von (laut Hersteller) bis zu 210W. Diese verteilt sich allerdings auf 4 Ports, wovon 3x USB C und einer USB A ist.

Allerdings gibt es hier eine Besonderheit! So ist die Leistung der Ports abhängig vom Modus, welchen du über eine Taste an der Seite wählen kannst.

So verteilt sich die Leistung je nach Modus wie folgt:

  • Modus A = 100W + 65W + 30W + 10W
  • Modus B = 100W + 100W + 0W + 10W
  • Modus C = 75W + 75W + 45W + 10W

Richtig klasse! So kannst du die Leistungsverteilung an deine Geräte anpassen.

Hast du beispielsweise ein großes Notebook + Tablet + Smartphone dann wäre Modus A ideal.

Hast du zwei große Notebooks, dann wäre Modus B ideal und hast du mehrere kleinere (13 Zoll) Notebooks, ein Tablet und ein Smartphone, dann Modus C.

Dabei setzen die USB C Ports natürlich auf den USB Power Delivery Standard, welcher von Apple, Samsung, Google usw. genutzt wird.

 

Mit Display und Leistungswerte!

Zwischen den 4 USB Ports besitzt der 4Smarts Desk Charger Lucid GaN ein Display. Hierbei handelt es sich um ein LCD Farbdisplay!

Dieses zeigt dir während des Betriebs konstant die aktuellen Leistungswerte für jeden Port an.

Leistungswerte bedeutet hier Ausgangsleistung in Watt und die Spannung der Ports.

Dies ist spannend und extrem praktisch! So kannst du mit diesen Informationen auch diverse Probleme diagnostizieren und verschiedene Ladekabel für unterschiedliche Ladegeschwindigkeiten ausprobieren usw.

 

Wie genau sind die angezeigten Werte?

Aber wie genau sind die Werte des Displays? Zunächst zeigt das Display nur die Leistung in Watt und die aktuelle Spannung an.

Dabei gibt es aber keine Nachkommawerte, was natürlich die Präzision bei niedrigen Leistungswerten etwas reduziert.

Aber generell sind die Werte sehr akkurat! Diese sind mehr oder weniger die gleichen Werte wie sie mein Messgerät anzeigt, nur auf die nächste glatte Zahl auf/abgerundet.

Entsprechend sind die Werte des Displays vertrauenswürdig.

 

Mit PPS

Erfreulicherweise besitzt das Ladegerät auf den USB-C Ports auch eine Unterstützung für den PPS-Standard.

Wie groß die PPS-Stufe ist, hängt von der Leistung und dem Modus der Ports ab.

  • 100W Leistung = 3,3 – 21V bei bis zu 5A
  • 75W Leistung = 3,3 – 11V bei bis zu 5A
  • 60W Leistung = 3,3 -11V bei bis zu 5A
  • 45W Leistung = 3,3 – 11V bei bis zu 5A
  • 30W Leistung = 3,3 – 11V bei bis zu 4A

Damit ist die PPS-Stufe der Ports sehr groß! So können fast alle Ports in allen Modi beispielsweise ein Samsung Galaxy S24 Ultra mit den vollen 45W laden.

Sehr gut!

 

Belastungstest

Ich habe den 4Smarts Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 210W in den Belastungstest geschickt.

Dabei habe ich das Ladegerät über 3 Stunden mit 2x 100W belastet. Also nicht ganz die volle Leistung, aber wenn das Ladegerät über 3 Stunden 200W aushält, ist das schon beeindruckend.

Erfreulicherweise hat das Ladegerät diesen Belastungstest ohne Probleme überstanden. Dies hat mich sogar etwas überrascht, denn oftmals haben die “high power” Ladegeräte Probleme mit der Temperatur aufgrund der hohen Leistungsdichte.

 

Für welche Geräte ist der 4Smarts Desk Charger geeignet?

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Dank der Leistung von bis zu 100W pro Port und der großen PPS-Stufe ist der 4Smarts Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 210W für eine Vielzahl an Geräten gut geeignet!

Starten wir hier bei den Smartphones. So ist das Ladegerät wunderbar für alle Apple, Samsung und Google Pixel Smartphones geeignet! Nach meinem Wissen kann dieser alle Smartphones dieser Hersteller der letzten Jahre mit dem vollen Tempo laden.

Ähnliches gilt auch für die iPads und viele Notebooks. Lediglich die Handvoll Notebooks die schon mit 140W laden können, würden hier nicht mit dem vollen Tempo laden.

Gibt es ansonsten Einschränkungen? Einige Smartphones der chinesischen Hersteller nutzen proprietäre Schnellladestandards. Entsprechend würden diese zwar an diesem Ladegerät laden, aber nicht ganz mit dem maximalen Tempo.

 

Spannungsstabilität

Wie steht es um die Spannungsstabilität der USB C Ports? Prinzipiell ist diese bei USB Power Delivery nicht ganz so wichtig in Bezug auf die Ladegeschwindigkeit, aber alle Spannungen müssen innerhalb gewisser Grenzwerte bleiben und sollten auch nicht zu wild schwanken.

Hier sieht alles beim 4Smarts Desk Charger 210W so weit unspektakulär aus. Die Spannungen steigen mit zunehmender Last tendenziell etwas an. Aber dies ist nicht kritisch oder problematisch. Eine leicht ansteigende Spannung unter Last ist sogar an sich nicht schlecht, denn diese gleicht Leistungsverluste durch das Ladekabel etwas aus.

 

Effizienz des 4Smarts Desk Charger

Sprechen wir zum Abschluss noch über die Effizienz des 4Smarts Desk Charger. Hierbei vergleiche ich, wie viel Energie das Ladegerät aufnimmt mit der Energie, die abgegeben wird.

Im Test schwankte die Effizienz des Ladegerätes zwischen 66,2% und 92,1%. Dies sind solide bis gute Werte.

Die minimale Effizienz ist etwas niedrig, was aber auch nicht überraschend ist, bei einem Ladegerät dieser Leistungsklasse. 5W Auslastung, sind hier einfach extrem wenig.

Die 92,1% bei Volllast sehen wiederum gut aus.

Vergleichen wir die Werte einmal mit ein paar ähnlichen Ladegeräten:

Hier sehen wir das sich das 4Smarts eher im unteren Mittelfeld bewegt, aber die Effizienz-Werte sind alles anderes als schlecht!

 

Testfazit zum 4Smarts Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 210W

Sofern du ein High End USB C Ladegerät suchst, aber keine 140W USB C Ports brauchst, ist der 4Smarts Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 210W eine fantastische Wahl!

So kann das Ladegerät wie beworben die Leistung von bis zu 210W liefern. Bei mir im Test waren auch 2x 100W ohne Temperaturprobleme über längere Zeit möglich.

Dabei bieten alle Ports auch eine PPS-Unterstützung, meist sogar mit der maximalen Range. Entsprechend ist das Ladegerät ideal auch für Samsung Galaxy Smartphones.

Die Leistungsverteilung über die 4 Ports kannst du über eine Taste steuern, was klasse ist! So kannst du die Leistung des Ladegeräts an deine Geräte anpassen, was spannend ist, gerade wenn du z.B. zwei Notebooks gleichzeitig laden möchtest.

Solch ein Feature habe ich zuvor bei noch keinem USB-C Ladegerät gesehen!

Hinzu kommt das praktische Display, welches dir den aktuellen Modus wie auch die aktuelle Leistungsverteilung anzeigt. Als “High End” Nutzer bin ich davon schon etwas begeistert!

Auch der “Desktop-Style” Formfaktor sagt mir sehr zu.

Kurzum, der 4Smarts Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 210W ist sicherlich nichts für jeden, aber wenn du ein High End USB Ladegerät suchst, ist dieses eine der besten Optionen derzeit auf dem Markt!

Was bringt mehr RAM bei einem Ugreen NAS? Wie viel RAM akzeptiert ein Ugreen NAS?

Die aktuellen Ugreen NAS Systeme erlauben das Aufrüsten des Arbeitsspeichers bzw. diese haben einfach einen zugänglichen RAM-Slot. So auch mein Ugreen DXP4800, zu welchem du hier einen Test findest.

Aber was bringt das Aufrüsten des RAMs? Bei einigen QNAP- und Synology NAS Systemen haben wir die Möglichkeit für Virtualisierung, wo natürlich mehr RAM Sinn macht. Aber diese Funktion unterstützen Ugreen NAS Systeme noch nicht.

Bringt also mehr RAM bei Ugreen NAS Systemen überhaupt etwas? Akzeptieren diese überhaupt alle normalen RAM-Module oder brauchen wir speziellen RAM?

Finden wir all dies in diesem Artikel heraus!

 

SO-DIMM DDR5 beim DXP4800

Das Ugreen DXP4800 besitzt auf seiner Unterseite einen SO-DIMM DDR5 RAM Slot. Dieser akzeptiert “Notebook” DDR5 RAM Module. Die größeren Plus Modelle von Ugreen sollten sogar über zwei RAM-Slots verfügen. Hier spricht Ugreen “offiziell” von bis zu 64 GB.

Im DXP4800 steckt der Intel N100 Prozessor. Über wie viel RAM der Intel N100 prinzipiell akzeptieren kann, habe ich bereits geschrieben.

 

48 GB RAM im DXP4800

Derzeit sind die größten DDR5 Notebook RAM Module die 48 GB Sticks von Crucial. Wenn das NAS diese akzeptiert, dann sollten auch 16 GB oder 32 GB Module problemlos funktionieren.

Und ja, das DXP4800 akzeptiert das 48 GB RAM Modul ohne Probleme! Auch wenn anscheinend von Ugreen nicht erwartet wurde, dass das NAS jemals so viel RAM sehen sollte.

So wird in der Systemsteuerung “nur” 32 GB RAM angezeigt, aber im Taskmanager ist zu sehen, dass das NAS den vollen RAM nutzen kann.

 

Was bringt mehr RAM in einem NAS? (Theorie)

Was bringt nun mehr RAM in einem NAS, in der Theorie? Die meisten NAS-Betriebssysteme ob nun von QNAP, Synology oder Ugreen sind sehr sparsam, was den Arbeitsspeicher angeht!

So braucht das DXP4800 im Leerlauf kaum 2 GB, ähnlich sieht es bei den anderen Herstellern aus. Warum dann mehr?

Grund 1 – Virtualisierung und Docker

Ugreen NAS Systeme bieten diese Funktion noch nicht, aber Synology und QNAP. So erlauben diese Systeme das virtualisieren von Betriebssystemen oder das Ausführen von Docker Containern, was recht RAM-intensiv sein kann. Hier kann es dann Sinn machen mehr RAM zu verbauen.

Grund 2 – Caching

Viele Linux basierte Betriebssysteme, wie wir auch hier haben, nutzen überschüssigen RAM, der gerade nicht vom Betriebssystem benötigt wird, als Zwischenspeicher.

Kopierst du also Daten auf das NAS laden diese unter Umständen erst im RAM und dann auf deinen Laufwerken, was die Dateiübertragung unter Umständen stark beschleunigen kann.

Kopierst du eine Datei auf dein NAS und in den ersten Sekunden geht der Kopiervorgang schneller als im restlichen Verlauf, ist dies ein Zeichen für einen RAM-Cache.

 

Der Test

Für diesen Test habe ich das Ugreen DXP4800 mit einer 6 TB HDD, wie auch 8 GB RAM und 48 GB RAM ausgestattet.

Die 6 TB HDD ist bei einem NAS mit 2,5 Gbit LAN klar ein Flaschenhals! Diese schafft nicht die 250 MB/s+ die das NAS prinzipiell erreichen kann.

Ich habe hier eine 35 GB große Datei auf das NAS und von dem NAS übertragen und die Zeit gestoppt.

Hier sehen wir einen massiven Unterschied bei der Datenrate zwischen 8 GB RAM und 48 GB RAM.

Klar, der Test ist für ein deutliches Ergebnis “optimiert”. So würden sich die Unterschiede bei einer Datei, die größer als 35 GB ist, zunehmend mehr angleichen.

Ähnliches gilt, falls du schnellere HDDs nutzen solltest oder SSDs. Bei SSDs wirst du effektiv keinen Unterschied spüren.

Diesen Unterschied bei der Datenrate können wir auch in einem Diagramm sehen. Hier habe ich die Netzwerk-Aktivität mitgeloggt.

Hier kannst du sehen, wie die Übertragung mit 48 GB RAM signifikant länger bei einem hohen Tempo bleibt.

Erneut außer dem RAM habe ich zwischen den Tests nichts verändert.

 

In der Software

Beim Kopiervorgang kannst du im Task-Manager auch gut beobachten, wie der “in Cache” Teil sich langsam füllt.

Das NAS nutzt dabei allerdings nicht 100% des RAMs als Cache.

 

Fazit

Mehr RAM kann das Tempo von NAS-Systemen deutlich erhöhen! Vor allem wenn du langsamere HDDs nutzt.

Dies einfach da der überschüssige RAM als Cache genutzt wird. Das gilt für Ugreen NAS Systeme, wie aber auch für Synology oder QNAP-Modelle.

Ein RAM-Upgrade kann also Sinn machen, vor allem da Ugreen hier auch normalen “Standard” RAM nutzt und sogar bis zu 48 GB Module von Crucial akzeptiert.

REAL BLUE TWS 3 von Teufel im Test, die besten Ohrhörer von Teufel! (bisher)

Mit den Real BLUE TWS 3 hat Teufel eine neue “2024” Version seiner beliebten true Wireless Ohrhörer auf den Markt gebracht.

So sollen diese einen verbesserten Klang und ANC bieten, wie aber auch einige neue “Quality of Life” Feature wie Google Fast Pair, Bluetooth 5.3, kabelloses Laden usw.

Liest sich ja durchaus interessant, aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut sind die Teufel REAL BLUE TWS 3 wirklich?

Finden wir dies gemeinsam im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Zurverfügungstellen der REAL BLUE TWS 3 für diesen Test.

 

REAL BLUE TWS 3 von Teufel im Test

Teufel setzt bei den REAL BLUE TWS 3 auf ein ähnliches Design wie schon bei Version 2. So haben wir hier auch recht schlichte In-Ear Ohrhörer im “Stöpsel” Formfaktor.

So ist die Ladebox zunächst sehr schlicht und “clean” gehalten. Diese besteht einfach aus einem einfarbigen Kunststoff, ohne große Akzente oder anderem Design Schnickschnack.

Dabei hast du aber die Wahl aus 4 verschiedenen Farben und die Verarbeitung würde ich als gut bezeichnen.

Auch ist die Ladebox mit 71 x 34 x 35 mm nicht übermäßig groß, wenn auch nicht winzig.

Dafür kann die Ladebox die Ohrhörer auch bis zu 3x laden. Ist diese selbst leer, lässt sie sich via USB-C oder auch kabellos laden.

Die Ohrhörer selbst besitzen ein klassisches “Stöpsel” Design. Optisch sind sie ähnlich wie die Ladebox recht schlicht gehalten. So sind diese komplett aus Kunststoff, in der von dir gewählten Farbe. Selbst die Silikonaufsätze sind farblich angepasst.

Die Größe der Ohrhörer würde ich als “mittel” bezeichnen. Die Akkulaufzeit der Ohrhörer liegt pro Ladung bei ca. 8 Stunden ohne ANC. Mit ANC verlierst du +- 3 Stunden.

Gesteuert werden die Ohrhörer über eine Touch empfindliche Rückseite.

 

Tragekomfort

Die generelle Passform der REAL BLUE TWS 3 ist gut gewählt und diese sitzen sicher in meinen Ohren. Allerdings sitzen sie auch nicht “super luftig” oder besonders leicht. Ich merke schon, dass ich Ohrstöpsel in den Ohren habe.

Ich würde unterm Strich sagen, der Tragekomfort ist durchschnittlich.

 

ANC

Wie die meisten modernen Ohrhörer bringen auch die REAL BLUE TWS 3 ANC mit, also aktives Noise Cancelling.

Teufel spricht hier von einem verbesserten Hybrid Noise Cancelling. Und ja, ich würde das ANC als solide, wenn nicht sogar gut einstufen. Dieses kann Rauschen, Brummen, surrende Geräusche sehr gut ausblenden.

Gerade also bei Autofahrten, in Bus und Bahn macht das ANC einen guten Job. Stimmen, Rufe und ähnliche Geräusche werden gedämpft, aber kommen in der Regel noch durch das ANC hindurch, außer du drehst die Musik hoch.

Kurzum ein gutes ANC für Ohrhörer. Willst du deutlich mehr musst du auf große Kopfhörer wechseln.

 

Google Fast Pair und App

Die REAL BLUE TWS 3 unterstützen auch “Google Fast Pair”. Was bedeutet dies? Wenn du die Ohrhörer das erste Mal öffnest in der Nähe deines Smartphones, sollte es diese automatisch erkennen und dir anbieten, mit deinem Google Account zu verbinden.

Hierdurch lassen sich die Ohrhörer leichter verbinden, auch mit anderen Geräten deines Google Accounts. Zudem kannst du den Ladestand der Ohrhörer in % unter Android sehen.

Teufel bietet auch eine eigene App an, welche es dir erlaubt den Klang der Ohrhörer noch etwas zu personalisieren.

Wichtig, die Ohrhörer funktionieren natürlich auch mit Apple Smartphones.

 

Klang der REAL BLUE TWS 3

Ok, kommen wir zum spannendsten Teil, dem Klang. Die REAL BLUE TWS 3 klingen stark, aber auch nicht übertrieben. Wie meine ich das?

Starten wir bei den Höhen. Ich finde die REAL BLUE TWS 3 haben ziemlich perfekte Höhen! Diese sind klar, sauber und mit einer guten Brillanz, ohne dabei aber zu scharf zu sein. Nein dies sind nicht zwingend die “luftigsten” Ohrhörer, aber mir gefallen die Höhen gut, gerade da wir ansonsten hier schon etwas wuchtigere Ohrhörer haben.

Erfreulicherweise sind auch die Mitten recht stark. Die REAL BLUE TWS 3 haben einen wunderbar vollen und satten Klang. Auch Stimmen werden sehr gut und voll wiedergegeben. So sind die Mitten hier relativ neutral, was eher ungewöhnlich ist. Die meisten Bluetooth Ohrhörer senken die Mitten recht stark ab. Dies ist hier weniger der Fall.

Spannend ist der Bass. Grundsätzlich haben die REAL BLUE TWS 3 einen recht wuchtigen Klang. Diese haben einen sehr schönen und voluminösen Bass. Dabei ist der Bass aber auch nicht übertrieben. Die REAL BLUE TWS 3 sind keine extremen Bass-Bomber, sondern klingen einfach kräftig und satt. Dabei ist auch der Tiefgang der Ohrhörer stark!

Dabei wirkt der Bass auch nicht künstlich oder unnatürlich. Bei vielen Bluetooth Ohrhörern ist leider zu hören, dass der Bass künstlich via DSP extrem geboostet ist. Dies ist hier nicht der Fall.

Die REAL BLUE TWS 3 klingen “natürlich rund” mit starkem Bass und Tiefgang. Dies in Kombination mit den guten Mitten und den sauberen, aber auch nicht überschärften Höhen, gibt den Ohrhörern einen vergleichsweisen gut balancierten Klang.

Dabei klingen die Ohrhörer aber auch nicht langweilig oder flach, ganz im Gegenteil! Gerade etwas kräftigere Musik liegt diesen. Dabei ist die Pegelfestigkeit gut und die maximale Lautstärke recht hoch.

Teufel REAL BLUE TWS 3 Frequency Response

 

Fazit

Die große Stärke der Teufel REAL BLUE TWS 3 ist klar der Klang! Sie haben einen tollen und kräftigen Klang.

Dabei ist dieser sehr voluminös mit tollem Tiefgang. Allerdings sind die REAL BLUE TWS 3 auch keine Bass-Bomber, sondern relativ gut ausbalanciert für ihre kräftige Klangsignatur.

Hierdurch machen die Ohrhörer Spaß, klingen aber auch nicht übertrieben oder “unnatürlich”.

Hinzu kommt solides ANC, eine App Unterstützung und ein paar Komfort Features wie Google Fast Pair oder kabelloses Laden.

Den Tragekomfort würde ich als durchschnittlich bezeichnen, so sind die Ohrhörer nicht unbequem, aber auch nicht „federleicht“ in den Ohren. Daher würde ich die Teufel REAL BLUE TWS 3 tendenziell eher Nutzern empfehlen die etwas größere Ohren haben.

Unterm Strich bin ich mit den Teufel REAL BLUE TWS 3 sehr zufrieden, vor allem aufgrund des Klangs. Hier zählen diesen zu den besten Bluetooth Ohrhörern die ich bisher im Test hatte.

Govee Neon Rope Light 2 im Test, hervorragende smarte Beleuchtung!

Govee entwickelt sich zu einem der ganz Großen im Bereich der Smarten Beleuchtung. So bieten diese einige exotische und interessante Beleuchtungsprodukte an, gerade wenn du es etwas bunter und kreativer magst.

Genau in diese Kategorie fällt auch das Neon Rope Light. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um einen RGB LED “Schlauch”.

Allerdings gibt es hier ein spannendes „Gimmick“. So ist dieser unter anderem gemacht in Formen gebracht zu werden. So kannst du mit diesem Wandbilder erzeugen, welche dann individuell beleuchtet werden. Jedes Segment lässt sich dabei über die App einzeln ansteuern.

Klingt doch sehr interessant! Wollen wir uns das Govee Neon Rope Light doch einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Govee für das Zurverfügungstellen des Neon Rope Light für diesen Test.

 

Govee Neon Rope Light 2 im Test

Bei dem Govee Neon Rope Light handelt es sich um einen flexiblen Lichtschlauch. Diesen bietet Govee in verschiedenen Längen an, 3 Metern, 5 Metern und 10 Metern.

Der Schlauch und auch das Kabel, Netzteil und Controller sind komplett in Weiß gehalten, also möglichst unauffällig an einer weißen Wand.

Der Lichtschlauch selbst setzt auf ein komplett flexibles, gummi-artiges Material, welches auf der Oberseite teil-lichtdurchlässig ist. Hierdurch wird das Licht der LEDs stark weichgezeichnet, was die Übergänge zwischen einzelnen LEDs und Farben deutlich weicher gestaltet.

Der Controller, welcher im Kabel integriert ist, besitzt drei Tasten. Diese erlauben eine rudimentäre Steuerung direkt am Gerät und nicht nur über die App.

Eine nachträgliche Verlängerung des Lichts Schlauches ist leider nicht möglich.

 

Montage und Installation

Wie bekommen wir das Neon Rope Light 2 aber nun an die Wand? Mit im Lieferumfang liegen mehrere “Bügel”, in welche der Lichtschlauch eingeklemmt werden kann und entsprechend an der Wand hält.

Diese werden wahlweise über Schrauben (liegen bei) oder doppelseitiges Klebeband (Voraufgetragen) an der Wand oder dem Untergrund befestigt.

Neben diesen einfachen Bügeln liegen auch kleine Metall-Rahmen bei. Diese erlauben das in Form biegen des Lichtschlauches, da dieser an der Stelle der Biegung über ein Metallstück fixiert wird.

Hierdurch kannst du diesen sogar in 90 Grad Winkeln biegen und so auch befestigen.

 

WLAN und Bluetooth

Das Govee Neon Rope Light unterstützt sowohl Bluetooth wie aber auch WLAN! Hierdurch ist zum einen die Einrichtung über die Govee App recht einfach und zum anderen bist du nicht auf eine Internetverbindung für die Steuerung zwingend angewiesen.

Die Govee App versucht, wenn möglich immer eine Bluetooth Verbindung herzustellen, geht dies nicht wird WLAN genutzt.

 

Die Govee App

Gesteuert wird das Neon Rope Light natürlich über die Govee App, welche du in den üblichen App-Stores findest.

Die Govee App ist so weit recht übersichtlich und klar verständlich, aber vergleichsweise stark verspielt. Dennoch würde ich sagen die Govee App ist gelungen.

Auf Seiten der Funktionen kannst du bei der Einrichtung zunächst eine vorgefertigte Form mit dem Neon Rope Light nachbauen oder eine komplett eigene erstellen.

So bietet die App tonnenweise verschiedene Leuchteffekte! Ich konnte hier weit über 80 Stück zählen!

Zudem kannst du auch eigene Farbkombinationen und Leuchteffekte erstellen, ganz nach deinen Wünschen. Sogar Leuchteffekte passend zur Musik sind möglich.

 

Unterstützung für Alexa, Google, den Home Assistant

Govee bietet bei seinen Produkten generell einen Support für Amazon Alexa, den Google Assistant und Razer Chroma.

Zudem sind viele Govee Produkte auch mit dem Home Assistant kompatibel!

Das Govee Neon Rope Light unterstützt sogar LAN Control, kann also unabhängig von der Cloud über den Home Assistant gesteuert werden.

 

Mit Matter

Das Neon Rope Light unterstützt auch den neuen und universellen Matter Standard!

 

Das Licht

Ich habe die 3 Meter Version des Govee Neon Rope Light. Dieses besitzt 14 Segmente mit jeweils mehreren LEDs. Für jedes Segment kannst du über die App eine eigene Farbe festlegen.

Damit der Übergang zwischen den Segmenten weicher ist, werden Farben am Ende der Segmente ineinander verblendet. Dies geht da jedes Segment mehrere LEDs hat.

Hierdurch ist der Übergang zwischen den Segmenten extrem weich. Auch die Farbdarstellung und die gefühlte Helligkeit sind spitze! Natürlich ist dies keine “Lampe” welche einen Bereich erleuchtet, sondern ein Deko-Licht, aber subjektiv strahlt das Rope Light sehr hell, selbst in einem normal beleuchteten Raum.

Von daher würde ich die Lichtqualität als sehr gut bezeichnen!

 

Stromverbrauch 1 W bis 31 W

Der Stromverbrauch des Govee Neon Rope Light schwankt stark je nach Helligkeit und eingestellter Farbe, was natürlich keine Überraschung ist.

Zunächst benötigt das Neon Rope Light im Leerlauf (mit WLAN verbunden) rund 1W Strom. Dies ist kein zu hoher Verbrauch.

Im Betrieb konnte ich im Maximum eine Leistungsaufnahme von bis zu 31,5W bei weißem Licht beobachten.

Dies ist nicht wenig, erklärt aber die hohe Helligkeit des Neon Rope Light. Bei Farben sinkt die Leistungsaufnahme auf +- 20W.

Für einen Dauerbetrieb würde ich empfehlen, die Helligkeit zu drosseln. Bei 50% Helligkeit (subjektiv nicht so viel dunkler) sinkt die Leistungsaufnahme passend um ca. 50%.

 

Fazit

Tadellos! So in der Art können wir das Fazit des Govee Neon Rope Light 2* zusammenfassen. Wenn dir das Prinzip des Neon Rope Light gefällt, mit dem Erstellen von Wandbildern oder von Konturen, dann ist dieses absolut empfehlenswert!

Govee hat hier sowohl bei der Technik wie auch bei der App einen super Job gemacht.

So bietet das Neon Rope Light eine hervorragende Lichtqualität und auch eine sehr hohe Helligkeit.

Dabei ist die App umfangreich mit vielen schönen Lichteffekten und Mustern. Du kannst auch völlig frei eigene Muster und Effekte erstellen. Dabei bietet die App und das Govee Ökosystem eine gute Kompatibilität zu anderen Systemen wie dem Home Assistent.

Kurzum, sagt dir die Optik des Govee Neon Rope Light 2 zu, dann ist dieses auch absolut empfehlenswert.

Re-load Powerbank mit 20.000 mAh vom Action, 20.000 mAh für unter 20€

Vielleicht kennt der ein oder andere den Discounter “Action”. Diese bieten einige “sehr günstige” Produkte, unter anderem auch USB-Ladegeräte und Powerbanks.

Eine dieser Powerbanks wurde mir für einen Test freundlicherweise von einem Freund zur Verfügung gestellt. Was haben wir hier für eine tolle Powerbank?

Diese bietet 20.000 mAh Kapazität, hat 18W Quick Charge und 18W USB C Power Delivery, zu einem Preis von knapp unter 20€.

An sich wirklich keine spektakuläre Powerbank, aber der Preis von 20€ macht diese vielleicht doch interessant.

Wollen wir uns daher die Re-load Powerbank mit 20.000 mAh doch mal im Test ansehen!

 

Die Re-load Powerbank mit 20.000 mAh vom Action im Test

Dass wir bei dieser Powerbank kein „Premium“ Modell haben, sollte direkt klar sein. Dies merken wir auch bei der Verpackung. Wir haben hier eine wundervolle Blister-Verpackung mit viel Kunststoff, welche alles andere als hochwertig aussieht.

Auch die Powerbanks selbst wirkt sehr einfach gebaut. Diese setzt auf ein abgerundetes Gehäuse aus texturiertem Kunststoff. Dieses fühlt sich “OK” an ist aber wirklich nichts Besonderes.

Die Abmessungen sind mit 146 x 70 x 27,5 mm recht typisch für ein Modell der 20.000 mAh Klasse.

Auch das Gewicht ist mit 390g “passend”, wenn natürlich auch nicht besonders leicht.

Als kleinen Bonus besitzt die Powerbank ein LC-Display, welches dir den Akkustand in % anzeigt.

 

Anschlüsse der Re-load Powerbank mit 20.000 mAh

Die Re-load Powerbank besitzt 2x USB A und 1x USB C.

  • USB C – 18W Power Delivery – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A
  • USB A 1 – 18W Quick Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A
  • USB A 2 – 5V/2A

Die Powerbank bietet 2x 18W Ports. Einer davon ein klassischer USB A Quick Charge Port und einer ein 18W USB C Power Delivery Port.

Im Jahr 2024 absolut nichts Besonderes, aber ausreichend, um ein aktuelles Smartphone halbwegs schnell zu laden.

Über den USB C Port wird die Powerbank auch geladen, angeblich ebenfalls mit 18W.

 

Überraschung, doch mit 20W (22W)?

Laut Aufdruck bietet die Powerbank auf dem USB C Port folgende Leistungen:

  • 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Allerdings kann ich mit einem USB Power Delivery Trigger auslesen, welche Leistung ein USB C Port wirklich bieten kann. Hier gab es eine Überraschung! So soll der Port folgendes wirklich bieten:

  • 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,67A

Wir haben hier also einen 20W USB C Port!

 

Sogar mit PPS

Spannenderweise unterstützt der USB C Port der Re-load Powerbank sogar PPS!

  • 3,3-11V bei bis zu 2A

Dies ist ebenfalls eine erfreuliche Überraschung.

 

Kapazität der Re-load Powerbank

Wie steht es um die Kapazität der Re-load Powerbank? Der Hersteller wirbt hier mit 20.000 mAh, folgendes konnte ich mithilfe einer elektronischen Last messen:

Wh mAh %
5V/1A 58.086 15699 78%
5V/2A 60.598 16378 82%
9V/1A 60.122 16249 81%
9V/2A 58.395 15782 79%

 

Die Kapazität der Re-load Powerbank ist “OK”. Diese schwankte bei mir zwischen 15699 mAh und 16378 mAh. Dies entspricht 78% bis 82% der Herstellerangabe.

Es ist bei Powerbanks normal, dass diese nicht 100% der vom Hersteller angegebenen Kapazität erreichen. Dies liegt daran, dass die Hersteller in der Regel die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen angeben und nicht die nutzbare Kapazität. Letztere fällt aber aufgrund Wandlungsprozesse ein Stück niedriger aus.

In der Regel sind hier 80%+ normal und 90%+ “gut”. Entsprechend ist die Re-load Powerbank am unteren Ende von “normal”.

 

Ladegeschwindigkeit

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads0
Apple iPhones ++
Apple MacBooks
Google Pixel +
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.)
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Wir haben hier eine recht einfache Powerbank, welche sich primär oder ausschließlich für kleinere Geräte wie Smartphones, Kopfhörer usw. eignet.

Dabei ist dieses gut für iPhones, wie auch Samsung Galaxy Modelle geeignet. Du wirst hier keine rekordverdächtigen Ladegeschwindigkeiten erreichen, aber ein Gerät auf einmal würde durchaus flott laden.

 

Ladedauer

Wie lange dauert das Aufladen der Re-load Powerbank mit 20.000 mAh, an einem ausreichend leistungsstarken USB-Ladegerät.

Die Powerbank kann kurzzeitig mit bis zu 19,x W laden, allerdings sinkt die Ladeleistung recht schnell auf +- 16-17W.

So dauert eine vollständige Ladung 5:25h. Dies ist nicht wahnsinnig schnell, eher im Gegenteil. Über 5 Stunden ist langsam, aber noch erträglich für eine Powerbank dieser Klasse.

 

Fazit

Die Re-load Powerbank mit 20.000 mAh vom Action ist “OK” fürs Geld. Dies ist keine High End Powerbank oder irgendwas Besonderes, ganz im Gegenteil.

Dass die Powerbank nicht 18W liefern kann, sondern 20W und auch PPS unterstützt ist dabei zwar ein netter Bonus, macht aber in der Praxis auch nicht den großen Unterschied.

Dies bleibt eine sehr einfache Powerbank, welche ein akzeptables Ladetempo für aktuelle iPhones, Samsung Galaxys und Google Pixel Smartphones bietet. Allerdings verkauft diese sich schon primär über den Preis.

So würde ich der Re-load Powerbank jederzeit die Baseus PPAP20K 20000mAh oder die INIU BI-B5 vorziehen, welche aber abseits von Angeboten rund 10€ mehr kosten. Für unter 20€ ist mir derzeit kein besseres Modell bekannt.

Plugable TBT4-UD5 Dock im Test, ein günstiges und gutes Thunderbolt 4 / USB 4 Dock

Dank der zunehmenden Verbreitung von USB 4 und Thunderbolt 4 erhalten entsprechende Docks und Ladestationen auch immer mehr Verbreitung.

Entsprechende Docks können sehr teuer sein, aber es gibt auch preislich zunehmend mehr attraktive Optionen. Hierzu zählt auch das Plugable TBT4-UD5, welches für +- 200$ zu bekommen ist.

So bietet das Plugable TBT4-UD5 auf den ersten Blick alles, was du dir wünschen kannst. 2x HDMI, bis zu 100W Leistung, 4x USB A, 2x USB C usw.

Wollen wir uns das Dock doch einmal im Test ansehen! Kann dieses überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Plugable für das Zurverfügungstellen des Docks für diesen Test.

 

Plugable TBT4-UD5 Dock im Test

Für ein Thunderbolt Dock ist das Plugable TBT4-UD5 vergleichsweise flach gebaut. Zudem setzt Plugable auf ein Kunststoff-Gehäuse, welches in dieser Klasse eigentlich eher selten ist.

Die Verarbeitungsqualität ist aber gut und das Dock wirkt auch qualitativ hochwertig gemacht. Spannenderweise ist allerdings bei meinem Dock die Beschriftung auf der Oberseite falsch herum?!

Die Anschlüsse sind aufgeteilt auf Front und Rückseite. Auf der Front finden wir:

  • 1x Thunderbolt / USB 4 Eingang
  • 1x Thunderbolt 4 Ausgang
  • 2x USB A 3.0 5Gbit
  • 1x SD Kartenleser
  • 1x microSD Kartenleser
  • 1x 3,5mm Headset Anschluss

Auf der Rückseite haben wir zudem folgende Anschlüsse:

  • 1x DC Eingang (20V/6,75A)
  • 2x HDMI 2.0
  • 2x USB A 10 Gbit
  • 1x USB C 10 Gbit
  • 1x 1 Gbit LAN

Diese Anschlüsse sehen auf den ersten Blick gut aus! Etwas schade, dass wir “nur” einen 1Gbit LAN Port haben, aber abseits davon ist dies eine gute Portausstattung.

Lediglich die Verteilung der Ports finde ich etwas suboptimal. So ist der Thunderbolt 4 Eingang wie auch der Thunderbolt 4 Ausgang auf der Front. Ich weiß dies machen einige Docks, aber ich bevorzuge diese Anschlüsse auf der Rückseite.

Aber das hängt natürlich etwas von deinem Schreibtisch-Setup ab.

 

Thunderbolt 3, 4 oder USB 4

Prinzipiell haben wir hier ein Thunderbolt 4 Dock. Allerdings ist dieses Dock nicht nur zu Thunderbolt 4 Geräten kompatibel, sondern auch zu Thunderbolt 3 Geräten und in der Regel auch zu USB 4 Geräten!

So funktionierte das Dock ohne Probleme an meinem Framework 16 (USB 4) wie auch MacBook Pro 13 M1 (USB 4).

Je nach Verbindungsoption kann es aber passieren, dass sich gerade Monitor-Optionen doch deutlich verändern. Thunderbolt 4 bietet hier die höchste garantierte Monitor-Bandbreite.

 

Monitor-Ausgänge

Das Plugable TBT4-UD5 besitzt prinzipiell 3 Monitor Ausgänge.

  • 2x HDMI 2.0 (4K 60 Hz)
  • 1x Thunderbolt auf der Front (8K 30 Hz)

Die beiden HDMI Ports sind gleichzeitig zu 4K und 60 Hz in der Lage. Du kannst also zwei Monitore mit dem Dock verbinden.

Alternativ kannst du auch einen 4K 60 Hz oder 8K 30 Hz Monitor über den Thunderbolt Ausgang über der Front verbinden.

 

Ladeleistung

Laut Plugable soll das TBT4-UD5 angeschlossene Notebooks mit bis zu 100W laden können bzw. mit bis zu 96W je nachdem welcher Angabe wir glauben sollen.

Mit im Lieferumfang bei mir lag ein 21V 6,4A Netzteil, welches eine passende Größe ist.

Laut meinem USB PD Trigger bietet das Dock deinem Notebook folgende Leistungsstufen an:

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 15V/3A
  • 20V/4,8A

Also “offiziell” bietet das Dock deinem Notebook “96W” an.

Mein Framework 16 wird an dem Dock mit +- 85W geladen, was so weit passt.

 

SD-Kartenleser

Im TBT4-UD5 Dock finden wir einen SD und microSD Kartenleser. Erfreulicherweise unterstützt der SD-Kartenleser den UHS-II Standard.

Mit der schnellste SD Karte die ich bisher in den Fingern hatte (Nextorage UHS-II Pro) erreichte der Kartenleser 303 MB/s lesend und 286 MB/s schreibend, was sehr gute Werte sind!

 

LAN Port

Das Plugable TBT4-UD5 Dock verfügt über einen Gbit LAN Port. Hierbei handelt es sich um einen recht einfachen, aber funktionalen Realtek USB zu Gbit LAN Controller.

 

3,5mm Audio Ausgang des Docks

Auch beim 3,5mm Audio-Ausgang setzt Plugable auf einen Realtek Chip. Dieser bietet eine leicht überdurchschnittliche “Standard-Qualität” und bis zu 32 Bit 384000 Hz Auflösung.

 

Stromverbrauch des Docks

Das Dock besitzt auf der Front einen Ein/Ausschalter. Dieser schaltet das Dock komplett ab.

An sich musst du das Dock aber nicht abschalten, denn wenn du dein Notebook trennst, geht dieses in den Standby.

Der Stromverbrauch im Betrieb hängt natürlich davon ab wie schnell dein Notebook lädt usw. Im “Aus”- Zustand benötigt das Dock 0,0x W, also effektiv nichts.

Im Standby ohne Notebook benötigt es rund 1,9W.

 

In der Praxis

Ich habe das Dock nun einige Wochen in Kombination mit meinem Framework 16 und einem 4K 60Hz Monitor genutzt. Zudem hatte ich an dem Dock auch einige USB-Geräte wie auch eine Thunderbolt 4 10 Gbit LAN Karte hängen.

Hier hatte das Dock absolut problemlos und stabil funktioniert. Natürlich gibt es beim Framework 16 zu bedenken, dass die 96W Ausgangsleistung nicht optimal ist (das Framework 16 nutzt normalerweise ein 180W USB C Netzteil). Allerdings gibt es derzeit noch kein USB C Dock mit über 100W Leistung.

Das Wichtige ist hier vielmehr, dass das Plugable TBT4-UD5 auch in Kombination mit einem USB 4 Notebook auch praktisch keine Probleme machte. Ebenso, dass das Durchreichen eines weiteren Thunderbolt Gerätes auch tadellos funktionierte.

 

Fazit

Das Plugable TBT4-UD5 ist ein recht einfaches Thunderbolt 4 bzw. USB 4 Dock. Dies spiegelt sich hier aber auch im Preis wider. So ist dieses mit +- 200€ ein recht preiswertes Dock.

Dabei bietet dieses alles, was du dir wünschen kannst, zumindest fast alles. Wir haben 2x HDMI 2.0 Ports, einen zusätzlichen Thunderbolt 4 Ausgang, 100W Leistung, einen schnellen UHS-II Kartenleser, wie auch 4x USB A und 1x USB C.

Das Einzige, was vielleicht etwas schade ist, ist das Fehlen von 2,5 Gbit LAN. Aber ansonsten würde ich die Ausstattung des Docks als ziemlich perfekt bezeichnen.

Auch in der Praxis funktionierte dies bei mir tadellos. Daher kann ich das Plugable TBT4-UD5 mit gutem Gewissen empfehlen.

Shelly Smartes Sicherheitsbundle, Smarte Sicherheit ohne Cloud Zwang

Mit dem Smarten Sicherheitsbundle bietet Shelly ein neues Smart Home Set an, welches sich aber sehr deutlich von der Masse abhebt.

So verzichtet dieses Set wie bei Shelly üblich auf einen Cloud Zwang! Wenn du möchtest, kannst du das Smarte Sicherheitsbundle komplett “Offline” nutzen. Nicht nur aus Datenschutz und Sicherheitssicht spannend, sondern auch aufgrund der Haltbarkeit! Du brauchst dir hier keine Sorgen machen, dass irgendwann die Hersteller Server ausgehen und du Elektroschrott hast.

Aber was kann das Shelly Smartes Sicherheitsbundle? Welche Funktionen bietet dieses und wie wird es genutzt? Finden wir es im Test heraus!

 

Shelly Smartes Sicherheitsbundle im Test

Das Shelly Smarte Sicherheitsbundle gibt es in mehreren Set Zusammenstellungen oder alle Komponenten auch komplett einzeln.

So stellt der Kern des Sicherheitsbundle das Shelly BLU Gateway da. Hierbei handelt es sich um einen „USB-Stick“, in welchem ein WLAN Modul und ein Bluetooth Modul verbaut sind.

Ja Bluetooth, denn die Shelly Tür/Fenster-Sensoren genau wie die Bewegungsmelder nutzen Bluetooth für die Kommunikation mit dem Gateway. Dieses wiederum leitet die Informationen und Befehle dann ins Netzwerk weiter bzw. führt selbständig Aktionen aus.

Ebenfalls mit im Lieferumfang liegen bei mir im Set 3x Tür/Fenster-Sensoren wie auch 3x Bewegungsmelder.

Die Tür/Fenster-Sensoren sind sehr klein und kompakt. Dabei setzen diese auf das übliche “Magnet” Prinzip. Heißt, diese bestehen aus 2 Teilen, welche, wenn sie getrennt werden, „auslösen“.

Als Energiequelle wird eine Knopfzelle genutzt, welche über die Rückseite eingesetzt wird. Allerdings ist die Abdeckung hierfür sehr störrisch und schwer zu entfernen.

Auch die Bewegungsmelder, wovon bei mir ebenfalls 3 im Lieferumfang lagen, sind sehr kompakt und setzen auf eine Knopfzelle.

Wo allerdings die Tür/Fenster-Sensoren keine Status LED haben, besitzen die Bewegungsmelder eine rote LED, welche beim Erkennen einer Bewegung kurz blinkt.

 

Bluetooth Reichweite?

Die meisten Smart Home Tür/Fenster-Sensoren oder Bewegungsmelder nutzen das 868 MHz Band für die Kommunikation mit der Basis-Station. Ein großer Vorteil des 868 Mhz Bands ist die vergleichsweise hohe Reichweite.

Shelly nutzt bei seinem System aber Bluetooth LE “Bluetooth Low Energy”. An sich ein guter Standard, mit einem Nachteil, der Reichweite!

Shelly wirbt mit +- 30 Metern, was auf den ersten Blick mehr als ausreichend ist, aber aus meiner Sicht nicht so ganz hinkommt. Gerade Wände, Fenster usw. reduzieren die effektive Reichweite massiv.

Hast du ein größeres Haus oder Wohnung, dann wirst du es schwer haben mit einem Shelly Smart Sicherheitsbundle dieses komplett abzudecken.

Theoretisch sollte es problemlos möglich sein mehrere Shelly BLU Gateways zu nutzen, aber das habe ich nicht getestet.

 

Kein Cloud Zwang!

Ein wichtiger Punkt bei Shelly Produkten ist der komplette Verzicht auf einen Cloud-Zwang. Ja es gibt eine “Shelly-Cloud” damit du die Produkte einfach von unterwegs über die Shelly App steuern kannst, aber diese ist keine Pflicht!

So kannst du die App auch komplett “lokal” ohne Internet nutzen. Zudem hat Shelly eine extrem gute Anbindung in 3. Anbieter Systeme wie den Home Assistant.

 

Shelly App ist essenziell

Sämtliche Shelly Produkte verfügen über eine WebUI. So auch das Shelly BLU Gateway. Nach dem ersten Einstecken sendet dieses ein WLAN aus, über welches du dich für die Konfiguration mit deinem Smartphone oder PC verbinden kannst.

Anschließend kannst du über die WebUI auch diverse Einstellungen tätigen. Allerdings hast du über die WebUi keinen Zugriff oder Informationen über die verbundenen Bluetooth-Sensoren. Nach der Einrichtung ist die WebUI also recht nutzlos.

Etwas anders sieht es aus, wenn du das Shelly BLU Gateway in der Shelly App integriert.

Die Shelly App ist etwas speziell von ihrem Aufbau. So hebt diese sich deutlich von anderen Smart Home Systemen ab und ist teils sehr verschachtelt. Gerade für nicht besonders technisch affine Nutzer kann die Shelly App eine Herausforderung sein.

Allerdings, was den Funktionsumfang angeht, ist die Shelly App fantastisch! Diese erlaubt vor allem sehr viele Einstellungsmöglichkeiten.

Es ist aber klar zu sehen, dass sich Shelly mit dieser primär an Enthusiasten richtet als an Einsteiger.

 

Was kann das Sicherheitsbundle von Shelly?

Aber was kann jetzt das smarte Sicherheitsbundle von Shelly? Zunächst kannst du in der Shelly App den Zustand der Sensoren sehen.

Du kannst hier sehen, ob ein Fenster/Tür geöffnet oder geschlossen ist, sehen, ob ein Bewegungsmelder eine Bewegung erkannt hat usw.

Für jeden Sensor gibt es auch ein Aktivitätenprotokoll, in welchem du sehen kannst, wann wo wie was erkannt wurde.

Natürlich ist es auch möglich, Alarm einzurichten, also wenn eine Bewegung erkannt wurde oder eine Tür geöffnet wurde. Allerdings gibt es anscheinend noch keine Serie für das Shelly-System! Benachrichtigungen bestehen derzeit aus App und eMail Benachrichtigungen.

Info: Eventuell ist es möglich, den Feuermelder von Shelly als Sirene zu nutzen, aber ich habe da keine genaueren Infos gefunden.

Du kannst natürlich die Sensoren auch mit anderen Shelly Produkten verknüpfen, nach dem typischen “wenn dann” Prinzip, z.B. wenn eine Tür geöffnet wird, dann schalte Shelly Steckdose X ein usw.

 

Helligkeitssensor

Spannenderweise hat sowohl der Bewegungsmelder als auch der Tür/Fenster-Sensor einen Helligkeitssensor integriert, dessen Daten du in der App siehst.

 

Reaktionszeit, 1-2 Sekunden!

Die Reaktionszeit der Sensoren ist hervorragend! Wir sprechen hier von 1-2 Sekunden nach welchen der neue Status in der App angezeigt wird und vielleicht 3 Sekunden ehe eine Benachrichtigung eines Alarms ankommt.

 

Perfekt für den Home Assistant

Das Shelly Smarte Sicherheitsbundle ist perfekt im Zusammenspiel mit dem Home Assistant! Allerdings gibt es hier eine Besonderheit.

Das Gateway wird einmal in deinem Netzwerk eingebunden, automatisch vom Home Assistant erkannt und mit einem Klick verbunden.

Spannenderweise werden aber die Sensoren gesondert als “BTHome” Module erkannt. Diese musst du dann gesondert einbinden, was aber natürlich problemlos funktioniert.

 

Kein USB-Netzteil

Um das Shelly Sicherheitsbundle zu betreiben, benötigst du für das Shelly BLU Gateway ein USB-Netzteil oder allgemein einen freien USB-Port, welcher konstant mit Strom versorgt wird.

Solch ein Netzteil liegt nicht mit im Lieferumfang.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des Shelly BLU Gateways ist absolut zu vernachlässigen. So benötigt dieses lediglich 0,4-0,5W!

Je nach Effizienz deines USB-Netzteils wird dieses also effektiv unter 1W aus der Steckdose ziehen.

 

Fazit

Das Shelly Smarte Sicherheitsbundle* ist super spannend, aber auch recht exotisch! So würde ich dieses Set nicht dem normalen Nutzer empfehlen.

Dies ist ein Set für erweiterte Nutzer gedacht, die auch Dinge wie die MQTT Integration, Home Assistant Integration, optionale “offline” Nutzung (ohne Cloud) usw. zu schätzen wissen.

Zudem bietet das Set sehr viele Einstellungsmöglichkeiten und auch Möglichkeiten für die Erweiterung.

Was mir derzeit noch fehlt, wäre eine Alarmsirene. Eventuell wäre es hier möglich, etwas über den Home Assistant zu realisieren, aber von Shelly scheint es dahingehend noch nichts zu geben. Auch gibt es zu bedenken, dass die Reichweite des Gateway nicht gigantisch ist. Für eine normale Wohnung ausreichend, aber für ein großes Haus wird es schwierig mit einem Gateway.

Im Gegenzug erhältst du ein sehr freies System, welches auch gut funktioniert! Reaktionszeiten sind niedrig, das Gateway benötigt sehr wenig Energie und grundsätzlich ist die App gut.

Shelly Smart Security Bundle | Intelligenter...

  • Kein Cloud Zwang
  • Sehr großer Funktionsumfang 
  • Umfangreiche App 
  • Sehr schnelle Reaktionszeit 
  • MQTT und Home Assistent kompatibel
  • Niedriger Stromverbrauch
  • Reichweite nicht gigantisch  
  • Keine Sirene 

Kurzum, das Shelly Smarte Sicherheitsbundle ist zwar etwas exotischer, aber auch mehr oder weniger einmalig.

Link zum Hersteller /// bei Amazon*