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Arzopa Z1FC im Test, portabler Monitor mit 144 Hz und einer hohen Helligkeit

Mit dem Z1FC bietet Arzopa einen portablen 16 Zoll “Gaming” Monitor an. Dieser externe Monitor für dein Notebook, Spielekonsole usw. bietet eine Bildwiederholungsrate von 144 Hz wie auch eine, laut Hersteller, besonders gute Farbdarstellung.

Dabei verfügt dieser neben HDMI auch über USB C. Hat dein Notebook einen entsprechenden USB C Ausgang kannst du den Monitor mit einem Kabel verbinden und nutzen.

Dies kann auch durchaus praktisch sein, ein zweiter Monitor kann die Produktivität deutlich steigern.

Dabei ist der Preis mit knapp über 100€ durchaus attraktiv.

Wollen wir uns den Arzopa Z1FC einmal im Test ansehen. Vor allem mit der Frage wie gut die Bildqualität ist.

An dieser Stelle vielen Dank an Arzopa für das Zurverfügungstellen des Monitors für diesen Test.

 

Arzopa Z1FC im Test

Der Arzopa Z1FC ist ein recht klassischer portabler Monitor. So setzt dieser auf ein super dünnes Metallgehäuse, das über einen ausklappbaren Standfuß verfügt.

Hierbei handelt es sich auf der Rückseite um einen einfachen “Steg”, welcher auf einem flachen Untergrund einen guten Job aus Sicht der Standfestigkeit macht.

Dies liegt auch daran, dass sowohl der ausklappbare Standfuß als auch das Gehäuse recht massiv aus Metall gefertigt sind. Dies gibt dem Monitor eine gewisse Verwindungssteifigkeit.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir folgendes:

  • 2x USB C
  • 1x micro HDMI

Das wichtigste sind hier die USB C Ports. Über diese kannst Du den Monitor gleichzeitig mit Strom versorgen, wie auch mit Display-Signal. Dies natürlich sofern von deinem Notebook, Smartphone, Tablet usw. auch unterstützt.

Ansonsten kannst du den micro HDMI Port + ein USB Netzteil verwenden.

Zur Steuerung haben wir vier Tasten am oberen Rand, wie auch ein recht ordentliches OSD.

 

Auflösung und Bildwiederholungsrate

Der Arzopa Z1FC setzt auf ein 16,1 Zoll Panel. Dieses löst mit Full HD, also 1920 x 1080p auf.

Full HD auf 16 Zoll ist soweit Okay, wenn auch nicht extrem scharf. Allerdings da dieser Monitor fürs “Gaming” optimiert ist, ist Full HD eine gute Wahl.

Zumal wir auch eine Bildwiederholungsrate von 144 Hz haben. Hierdurch sehen alle Animationen und Bewegungen auf dem Monitor wunderbar weich und geschmeidig aus.

Dies ist nicht nur fürs Gaming Super, auch im normalen Alltag selbst einfache Fenster-Bewegungen oder das Scrollen auf Webseiten ist um einiges weicher und flüssiger.

 

Farbumfang und Kalibrierung

Arzopa wirbt beim Z1FC mit einem 100% sRGB Farbumfang. Sollte dies stimmen wäre das sehr zufriedenstellend.

Und ja, auch bei mir im Test erreichte der Arzopa Z1FC eine 100% sRGB Farbraumabdeckung, wie auch 77% AdobeRGB und 80% DCI-P3.

Dies sind für einen Monitor dieser Klasse saubere Werte.

Sehr ähnliches gilt auch für die Kalibrierung. Diese ist gut, gut genug für einfache Foto und Videobearbeitung.

 

Helligkeit und Kontrast

Die Helligkeit ist oftmals ein Nachteil bei portablen Monitoren. Eine hohe Helligkeit zieht auch oft eine etwas höhere Leistungsaufnahme mit sich.

Wie schlägt sich hier der Arzopa Z1FC?

Der Arzopa Z1FC erreicht eine beachtliche Helligkeit von 383 cd/m². Damit ist dieser heller als die meisten Notebook-Displays und dank des matten Panels generell auch in hellerer Umgebung gut ablesbar.

Im Vergleich zum Lenovo Thinkpad T490

Etwas negativ überrascht hat mich der Kontrast.

Dieser lag lediglich bei 770:1, was für einen Monitor mit IPS Panel vergleichsweise niedrig ist. In der Praxis geht der Kontrast meist in Ordnung, aber der Monitor produziert auch nicht das tiefste Schwarz.

Dies ist etwas schade, denn Arzopa wirbt auch mit einem HDR Support. Und ja, dieser ist generell vorhanden, allerdings liefert der Monitor nicht das beste HDR Erlebnis, auch wenn die Helligkeit für eine HDR 400 Zertifizierung grundsätzlich ausreicht.

Willst du richtiges HDR, dann brauchst du einen OLED oder Mini-LED Monitor.

 

Subjektiver Bildeindruck

Subjektiv gefällt mir das Bild des Arzopa Z1FC richtig gut! Farben sehen klasse aus und die vergleichsweise hohe Helligkeit lässt den Monitor sehr schön strahlend wirken.

Viele portable Monitore sind recht dunkel, wodurch diese gerne etwas matt aussehen. Dies ist aber beim Arzopa Z1FC absolut nicht der Fall.

Wir haben zwar ein mattes Panel, aber hierdurch werden Reflektionen nochmals reduziert, was bei der Ablesbarkeit in hellen Umgebungen nochmals hilft.

Dabei sorgen die 144 Hz für ein super flüssiges und weiches Bild. Auch die Reaktionszeiten sind gut.

Kurzum, subjektiv ist dies einer der besten portablen Monitore, im “allround” bzw. Gaming Bereich, den ich bisher vor mir hatte. Lediglich für professionelle/semi-professionelle Foto/Video-Bearbeitung würde ich ein Modell mit höherer Auflösung bevorzugen.

 

Integrierte Lautsprecher

Im Arzopa Z1FC sind Lautsprecher integriert. Diese sind allerdings eher schwach. So sind diese nicht übermäßig laut und recht dünn klingend. 99% aller Notebooks werden bessere integrierte Lautsprecher haben.

Im Notfall sind diese aber besser als nichts.

 

Leistungsaufnahme

Aber wie viel Strom benötigt der Arzopa Z1FC? Dies schwankt natürlich je nach Helligkeit. Via USB C konnte ich folgendes Messen:

  • 100% – 8,1 W
  • 75% – 6,8 W
  • 50% – 5,7 W
  • 25% – 4,6 W
  • 0% – 3,7 W

An sich ist dies natürlich kein besonders großer Verbrauch. Aber bei voller Helligkeit wird der Arzopa Z1FC natürlich die Akkulaufzeit deines Notebooks signifikant reduzieren.

 

Fazit

Der Arzopa Z1FC ist einer der besten portablen Monitore die ich bisher im Test hatte. Warum?

Zunächst ist die generelle Konstruktion des Monitors gelungen und der an sich recht einfache Standfuß absolut funktional. Auf Seiten der Anschlüsse haben wir 2x USB C und 1x microHDMI.

Über die USB C Ports wird der Monitor mit Strom wie auch Display Signal versorgt.

Das 16 Zoll Panel löst mit Full HD auf und bietet 144 Hz. Full HD auf 16 Zoll ist dabei ok, wenn auch nicht großzügig. So wäre dieser Monitor nicht meine erste Wahl für Foto/Video-Bearbeitung aufgrund der Auflösung.

Allerdings, was die Farbdarstellung angeht, war ich positiv überrascht. Wie beworben, erreichen wir 100% sRGB, was klasse ist.

ARZOPA 16.1'' 144Hz Tragbarer Monitor mit Einem Standfuß, 106% sRGB...

  • 144 Hz Bildwiederholungsrate 
  • 100% sRGB
  • hohe maximale Helligkeit von 383 cd/m²
  • sehr wertiges Gehäuse
  • USB C Stromversorgung 
  • gutes OSD
  • generell sehr guter Bildeindruck
  • Kontrast mittelmäßig
  • integrierte Lautsprecher mäßig

Hinzu kommt eine sehr gute maximale Helligkeit von 383 cd/m². Diese ist auch einer der größten Pluspunkte an diesem Monitor. Normalerweise sind portable Monitore immer etwas dunkel, was hier nicht der Fall ist.

Kurzum, suchst du einen allround portablen Monitor, ist der Arzopa Z1FC eine super Wahl!

Die besten 140W Powerbanks, 6x 140W Powerbanks von Anker, INIU, AMEGAT usw. im Vergleich

Zunehmend mehr Geräte unterstützen die 140W Leistungsstufe via USB C. Du hast nun ein Notebook, das mit 140W laden kann. Welche Powerbank ist die beste Option?

Anker bietet hier derzeit zwei spannende Modelle an, mit der 737 und der Prime 27.650mAh. Aber auch einige kleinere Hersteller haben günstigere Modelle im Angebot, welche ebenfalls auf den ersten Blick sehr gut aussehen, wie die INIU Power Bank 27000mAh 140W oder die AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh.

In diesem Test wollen wir uns gleich 6 Powerbanks mit einer Ausgangsleistung von 140W oder mehr ansehen, um zu klären welche die beste ist!

 

Die Testkandidaten

Folgende Powerbanks mit 140W USB C Ports schicke ich in den Vergleich:

Kapazität  Maximale Leistung Preis (ca.)
Xtorm Powerbank Titan Ultra 140W 27000 mAh 200 W 200 €
Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W 27650 mAh 250 W 170 €
CUKTECH 20 25000 mAh 210 W 130 €
Anker 737 (PowerCore 24K) 24000 mAh 140 W 100 €
INIU Power Bank 27000mAh 140W 27000 mAh 140 W 80 €
AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh 27600 mAh 140 W 70 €

 

Die Powerbanks in diesem Vergleich bieten alle eine Kapazität im Bereich 24000 mAh bis 27650 mAh und mindestens 140W.

Preislich haben wir aber teils eine gewaltige Spanne! So kostet die AMEGAT Powerbank um die 70€, welche damit das günstigste Modell ist, während die Xtorm und die Anker Prime 170€+ kosten.

 

Größe und Gewicht

Aufgrund der hohen Leistung und Kapazität sind die Powerbanks in diesem Vergleich natürlich etwas größer und schwerer.

Allerdings gibt es hier auch große Unterschiede bei den Modellen. Zunächst setzen zwei Modelle auf die klassische Barren-Form, während die anderen 4 auf das mittlerweile recht populäre “Säulen” Format.

Die AMEGAT Powerbank ist mit 400 cm³ deutlich die kompakteste Powerbank gefolgt von der Anker 737. Letzteres ist auch nicht überraschend, da ist die Anker 737 auch die kleinste Powerbank was die Kapazität angeht (laut Hersteller).

Die CUKTECH 20 ist die größte Powerbank im Vergleich.

Beim Gewicht sieht es etwas anders aus. So ist die INIU Powerbank das leichteste Modell, gefolgt von der Anker 737.

Die schwerste Powerbank ist die Xtorm und die Anker Prime. Zwischen der leichtesten und schwersten Powerbank liegen aber auch nur rund 100g.

 

Alle mit Display

Für High End Powerbanks gehört es mittlerweile zum guten Ton ein Display zu besitzen, welches auch erweiterte Informationen anzeigt.

So bieten alle Powerbanks in diesem Vergleich solch ein “aufwendigeres” Display. Alle Powerbanks können dir den Akkustand in % anzeigen, wie auch die aktuelle Ausgangs/Eingangs-Leistung in Watt.

Allerdings gibt es doch Unterschiede. So ist das Display der Xtorm und INIU Powerbanks etwas weniger umfangreich.

Bei der INIU haben wir ein vergleichsweise einfaches LC-Display, welches die Basis-Informationen anzeigt. Bei der Xtorm ist das Display wiederum sehr schick im Gehäuse versteckt, aber daher auch nur “einfarbig“ und weniger umfangreich.

Die anderen Powerbanks haben schicke LCD-Farbdisplays.

Was die Genauigkeit der Displays angeht, sind alle Powerbanks soweit +- passend. Verglichen mit meinen Messgeräten gibt es lediglich leichte Abweichungen, welche in der Praxis keine große Rolle spielen.

 

Anker Prime mit App

Die Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W geht sogar noch etwas weiter und integriert sogar Bluetooth in die Powerbank.

So kannst du die Werte der Powerbank über die Anker App auslesen, wie auch ein paar Einstellungen anpassen und Firmware-Updates einspielen, wovon es auch schon einige gab.

Ich würde die App jetzt nicht als Must-Have einstufen, aber sie ist ein nettes Gimmick.

 

140W und mehr

Alle Powerbanks in diesem Test haben mindestens einen 140W USB C Power Delivery Port. Genau genommen einen 140W / 28V/5A Port nach dem USB PD 3.1 EPR Standard.

Natürlich können diese Ports trotz der Leistung von 140W auch kleinere Geräte laden.

Allerdings werben einige Powerbanks hier auch mit höheren Leistungen, welche dann zustande kommen, wenn du mehrere Ports gleichzeitig verwendest.

Port 1 Port 2 Port 3 Port 4
Xtorm Powerbank Titan Ultra 140W 140 W 140 W 30 W 30 W
AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh 140 W 140 W 22,5 W (USB A)
INIU Power Bank 27000mAh 140W 140 W 45 W 18 W (USB A)
Anker 737 (PowerCore 24K) 140 W 140 W 18 W (USB A)
Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W 140 W 140 W 65 W (USB A)
CUKTECH 20 140 W 60 W 30 W (USB A)

Hier sei aber dazu gesagt, dass dies ein zweischneidiges Schwert ist. Die Powerbanks hier tun sich schon mit einer konstanten Leistung von 140W schwer. Mehr Leistung aus diesen zu ziehen, wird in der Regel eine Übertemperatur-Drosselung nach sich ziehen.

 

Wie testet Techtest Powerbanks?

Techtest hat seit 2016 Erfahrung mit dem Testen von Powerbanks. Jede Powerbank unterläuft dabei eine Vielzahl an Tests.

Neben dem Vermessen und Wiegen der Powerbanks ist sicherlich das Auslesen der Leistung wie auch Messen der Kapazität das Wichtigste.

Das primäre Messgerät hier ist der POWER-Z KM003C. Dieser erlaubt das Auslesen und triggern der diversen USB Power Delivery Stufen.

Um die Leistung zu testen und die Kapazität zu messen verwende ich zusätzlich eine elektronische Last, die DL24MP.

Am Ende gibt es zudem diverse Praxis-Tests in Kombination mit beispielsweise dem Apple iPhone 15 Pro Max, Samsung Galaxy S24 Ultra usw.

 

PPS Unterstützung

PPS ist eine optionale Erweiterung des USB Power Delivery Ladestandards. Diese muss nicht von Powerbanks/Ladegeräten/Endgeräten unterstützt werden, ist aber nötig, um einige Smartphones mit dem vollen Tempo zu laden.

Beispielsweise die meisten Samsung Smartphones benötigen PPS um mit dem vollen Tempo laden zu können, wie aber auch einige Moto Smartphones und die Google Pixel Modelle.

PPS erlaubt es innerhalb eines gewissen Bereiches, welche je nach Ladegerät/Powerbank unterschiedlich ist, eine flexible Spannung abzurufen, abseits der üblichen USB PD Stufen.

Alle Powerbanks in diesem Vergleich unterstützen PPS, aber teils mit unterschiedlichen Bereichen.

Xtorm Powerbank Titan Ultra 140W 3,3 – 16V bei bis zu 3A
AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh 3,3 – 21V bei bis zu 5A
INIU Power Bank 27000mAh 140W 3,3 – 21V bei bis zu 5A
Anker 737 (PowerCore 24K) 3,3 – 21V bei bis zu 5A
Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W 5,0 – 21V bei bis zu 5A
CUKTECH 20 5,0 – 11V bei bis zu 5A

 

Die Anker Modelle, die INIU, CUKTECH und auch die AMEGAT Powerbank bieten +- die volle PPS-Range.

Die Xtorm leider nicht ganz. Die Xtorm Powerbank Titan Ultra 140W bietet lediglich maximal 3A. Hierdurch kann diese ein Samsung S24 Ultra trotz 140W Port nur mit maximal +- 28W laden, obwohl das Samsung 45W könnte.

 

Konstant 140W? Und Probleme mit dem Framework 16

Derzeit gibt es nur eine Handvoll Notebooks die mit bis zu 140W laden können. Am prominentesten sind hier klar die großen MacBook Pros.

Solch eins habe ich leider nicht, was ich aber habe ist ein Framework 16, welches sogar theoretisch mit noch einer höheren Geschwindigkeit als 140W via USB C laden kann.

Leider wollten aber einige Powerbanks nicht so recht mit diesem zusammenarbeiten.

  • Anker 737 (PowerCore 24K)
  • AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh

Sowohl die Anker 737 wie auch die AMEGAT Powerbank verweigerten das Laden des Framework 16 Notebooks. Zumindest mit der 140W Leistungsstufe. Zwingen wir die Powerbanks in die 100W Leistungsstufe funktionierte auch hier das Laden. Dies kann beispielsweise durch ein Kabel geschehen, welches nur bis 100W leisten kann.

Die anderen Powerbanks konnten das Framework 16 prinzipiell mit der 28V bzw. “140W” Stufe laden. Dies allerdings nicht bei allen Powerbanks konstant.

Lediglich die Anker Prime, wie auch die INIU Powerbank konnten das Framework 16 konstant mit dem vollen Tempo versorgen.

Die CUKTECH und Xtorm Powerbank drosselten das Laden nach ca. 21 Minuten auf 53W bzw. 60W.

 

Die Kapazität der 140W Powerbanks

Es ist bei Powerbanks leider völlig normal, dass diese in der Praxis nicht die Herstellerangabe in Punkto Kapazität erreichen.

Dies liegt daran, dass die Hersteller immer die Kapazität der im

Inneren verbauten Akkuzellen angeben und nicht die nutzbare Kapazität. Diese weicht aber ein Stück weit von der reinen Kapazität der Akkuzellen ab, aufgrund von internen Wandlungsprozessen.

Eine “echte” Kapazität im Bereich 80-90% der Herstellerangabe ist die Norm.

Ich habe die Kapazität unserer Powerbanks bei verschiedenen Laststufen gemessen. Folgendes waren die Ergebnisse:

Teilweise können die Powerbanks nicht über die komplette Kapazität die vollen 140W liefern. Entsprechend ist der 28V/5A Wert mit etwas Vorsicht zu genießen und ich lasse diesen aus der “Ranglisten-Wertung” heraus.

Im Schnitt erreichten die Powerbanks folgende Kapazitäten:

Spannend! Unsere beiden günstigsten Powerbanks boten die höchste echte Kapazität. So erreichte die INIU Power Bank 27000mAh 140W im Schnitt 22934 mAh bzw. 84,85 Wh, gefolgt von der AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh mit 22562 mAh bzw. 83,48 Wh.

Platz 3 geht an die Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W welche mit der Xtorm Powerbank Titan Ultra 140W praktisch gleichauf ist.

Die niedrigste Kapazität bot die Anker 737, was aber auch nicht überrascht, denn diese wird auch mit der niedrigsten Kapazität beworben.

 

Verhältnis aus Kapazität zu Größe/Gewicht

Werfen wir noch einmal einen Blick auf die Größe/Gewicht der Powerbanks, diesmal ins Verhältnis zur Kapazität gesetzt.

Diesen Teil des Tests dominieren ganz klar die beiden Powerbanks von INIU und AMEGAT. Kommt es dir also auf eine möglichst hohe Kapazität bei kompakten Abmessungen/Gewicht an, greif zu diesen.

 

Ladedauer der 140W Powerbanks

4 der hier getesteten Powerbanks können nicht nur mit 140W entladen werden, sondern auch mit bis zu 140W geladen werden. Lediglich zwei Modelle haben eine maximale Leistungsaufnahme von 100W.

Hier können wir zunächst sehen, dass die AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh zwar wie beworben mit bis zu 140W geladen werden kann, dies aber nur sehr kurz!

Danach fällt die Leistungsaufnahme auf +-100W, gemeinsam mit der INIU Power Bank 27000mAh 140W und CUKTECH 20.

Die beiden Modelle von Anker und Xtorm hingegen halten recht konstant eine Leistungsaufnahme von 100W+ durch.

Am schnellsten laden die beiden Anker Powerbanks, welche gerade einmal 00:47h bzw. 00:48h benötigen. Dies sind die beiden einzige Powerbanks welche unter einer Stunde zum Laden benötigen.

Auf Platz 3 landet die Xtorm Titan Ultra mit 01:16h gefolgt von der INIU Powerbank mit 01:29h und der CUKTECH 20 mit 01:50h.

Am längsten braucht die AMEGAT Powerbank mit 02:14h.

 

Fazit

Zunächst ist klar zu sagen, dass keine Powerbank in diesem Vergleich schlecht ist. Je nach Anforderungen kann jede der 140W Powerbanks hier Sinn machen.

Allerdings gibt es schon zwei Modelle die etwas hervorstechen und das sind auch noch die beiden günstigsten.

Wenn ich eine Powerbank hier zum Testsieger erklären müsste, wäre es vermutlich die INIU. Warum?

Die INIU 140W Powerbank bot die höchste Kapazität im Vergleich, war dabei das leichteste Modelle und konnte konstant eine hohe/volle Leistung liefern. Dies bei einem Preis, der unter der Hälfte der meisten anderen Modellen liegt.

Dabei zeigte die INIU abseits des vielleicht etwas langweiligen Designs keine Schwäche. Lediglich das Aufladetempo der Powerbanks selbst war mittelklasse.

Alternativ zu einem ähnlichen Preis hätten wir die AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh. Ebenfalls sehr hohe Kapazität, etwas schicker (wie ich finde) und ein schöneres Display.

Allerdings mit etwas mehr Temperatur Problemen beim Laden und somit langsamer.

Ansonsten wäre vielleicht noch die Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W aus neutraler Sicht noch in gewissen Situationen empfehlenswert.

Vor allem wenn du nach einer Powerbank suchst die selbst sehr schnell geladen werden kann, ist die Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W spannend. Ansonsten bietet diese ein sehr gutes Display und App Support.

Ob das super schnelle Laden der Powerbank selbst den fast 3x Preis der INIU Powerbank rechtfertigt ist sicherlich streitbar. Vielleicht wäre hier die Anker 737 die Preis/Leistungs-Bessere Option, wenn du die Powerbank besonders schnell laden willst.

Das Novoo NCEU67D GaN 67W Ladegerät im Test

Wir haben uns bereits das ein oder andere Ladegerät des Herstellers Novoo im Test angesehen. Diese zeigten hier immer eine gute Leistung.

In diesem Test soll es erneut um ein 67W Ladegerät von Novoo gehen, und zwar um das NCEU67D.

Bei diesem handelt es sich um ein kompaktes 3-Port USB Ladegerät, mit bis zu 67W Leistung. Damit schlägt dieses in die gleiche Kerbe wie das Anker 735 oder das Ugreen Nexode Pro 65W.

Wollen wir einmal schauen, wie gut oder schlecht das Ladegerät ist!

An dieser Stelle vielen Dank an Novoo für das zur Verfügung stellen des Ladegerätes für diesen Test.

 

Das Novoo NCEU67D GaN 67W Ladegerät im Test

Bei dem Novoo NCEU67D handelt es sich um ein recht kompaktes 3-Port Ladegerät mit 67W.

Dieses misst 56,5 x 37,5 x 31 mm und bringt 105 g auf die Waage.

Damit ist dieses absolut mit dem Anker 735 oder dem Ugreen Nexode Pro 65W zu vergleichen, welche einen sehr ähnlichen Formfaktor nutzen. Allerdings ist das Novoo tendenziell einen Hauch kompakter.

Was die Verarbeitungsqualität angeht, bin ich sehr zufrieden. Das Ladegerät setzt zwar primär auf einen soft touch Kunststoff, welcher sehr anfällig für Fingerabdrücke ist, aber wirkt generell gut und massiv gearbeitet.

 

Anschlüsse des Novoo

Das NCEU67D GaN 67W Ladegerät besitzt 2x USB C und 1x USB A.

  • USB C 1 / 2 – 67W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A, 20V/3,35A
  • USB A – 18W Quick Charge und 22,5W Charging – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A, 10V/2,25A

Beide primären USB C Ports können theoretisch bis zu 67W nach dem USB Power Delivery Standard liefern. Damit haben diese für die meisten Smartphones, wie auch mittelgroße Geräte alla Tablets und 13 Zoll Notebooks ausreichend Leistung.

Hinzu kommt der USB A Port, welcher 18W nach Quick Charge und 22,5W nach Huaweis Ladestandard liefern kann.

 

Drosselung

Zwar können prinzipiell beide USB C Ports bis zu 67W liefern, dies aber nicht gleichzeitig. Nutzt Du mehrere Ports gleichzeitig, werden diese entsprechend nach folgendem Schema gedrosselt.

  • USB C 1 und USB C 2 = 45W + 20W
  • USB C 1 und USB A = 45W + 18W
  • USB C 1 und USB C 2 und USB A = 40W + 10W + 10W

 

Mit PPS

Erfreulicherweise verfügt das Novoo GaN 67W Ladegerät auch über eine Unterstützung für den PPS-Standard.

  • 3,3 bis 11V bei bis zu 5A

Mit der Leistung von bis zu 5A ist die PPS-Stufe des NCEU67D erfreulich leistungsstark. Hierdurch kann das Ladegerät beispielsweise das Samsung Galaxy S24 Ultra mit dem vollen Tempo (45W) laden. Dies wäre ohne die PPS-Stufe nicht möglich.

Etwas schade ist lediglich, dass die PPS-Stufe “nur” bis 11V geht. Aber dies ist für ein Ladegerät dieser Klasse üblich.

 

Welche Standards werden vom USB A Port unterstützt?

Folgende Standards werden vom USB A Port unterstützt:

  • 5V/2,4A
  • FCP 5V, 9V, 12V
  • SCP 3,3-12, 23W
  • AFC 5V, 9V, 12V
  • QC 3.0, 3,6 – 12V

 

Belastungstest

Ich habe dem Novoo GaN 67W Ladegerät auch einen Belastungstest unterzogen. Bei diesem habe ich das Ladegerät ca. 5 Stunden lang mit 65W belastet, also +- der vollen Leistung.

Erfreulicherweise hat das Ladegerät dies ohne Probleme überstanden. Dabei erreichte dieses 60+ Grad an den Seiten und 70+ Grad in den Ports, was okay ist.

 

Für welche Geräte geeignet?

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks ++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) ++
+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Mit seiner Leistung von bis zu 67W ist das Novoo Ladegerät für eine vielzahl von Geräten geeignet.

Dank des USB Power Delivery Standards ist dieses auch universell kompatibel, egal ob du nun ein Apple, Samsung, Google oder sonstiges USB C Gerät hast.

So kannst du ein Apple iPhone 15 Pro Max, genau wie ein Samsung S24 Ultra oder Pixel 8 Pro mit dem vollen Tempo an dem Ladegerät laden.

Dieses eignet sich aber auch für etwas größere Geräte, wie die iPads oder sogar kleine bis mittelgroße Notebooks.

67W ist für die meisten 13 Zoll Notebooks beispielsweise eine völlig ausreichende Leistung.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist bei USB-C Ladegeräten nicht mehr ganz so wichtig, solange diese innerhalb der Grenzwerte bleibt.

Allerdings ist natürlich eine nicht zu wild schwankende Spannung immer begrüßenswert.

Die Spannungsstabilität ist ok. Die Spannungen der einzelnen Ports steigen mit zunehmender Last etwas an, was tendenziell sogar zu begrüßen ist, da dies beispielsweise Verluste durch Ladekabel negiert.

Also hier passt alles soweit.

 

Überstromabschaltung

Das Novoo GaN 67W Ladegerät könnte prinzipiell ein gutes Stück über 20V/3,25A liefern. So greift der Überstrom-Schutz erst bei rund 20V/4A, also 80W.

 

Effizienz des Novoo GaN 67W Ladegerät

Wie hoch ist die Effizienz des Novoo Ladegerätes? Um dies zu ermitteln messe ich wie viel Leistung in das Ladegerät geht und wie viel sich am Ende nutzen lässt.

Die Effizienz schwankte bei mir zwischen 74,9% und 92,0%. Die 74,9% Effizienz bei minimaler Last ist zwar etwas niedrig, aber ansonsten sehen die Werte ganz gut aus!

Dies sehen wir auch im Vergleich zu anderen Ladegeräten in der 60-67W Klasse. Gerade bei höherer Last liefert das Novoo GaN 67W Ladegerät Bestwerte.

 

Fazit

Das Novoo NCEU67D zählt zu den besten Ladegeräten in der 60-67W Klasse! Dies vor allem aufgrund der großen PPS Stufe, der sauberen Technik und nicht zuletzt der guten Effizienz.

Allerdings gibt es in dieser klasse Ladegeräte sehr viele gute Optionen, ob nun von Anker, Ugreen, AMEGAT usw. Diese sind auch technisch alle sehr ähnlich.

Hier gilt etwas das Motto Preise vergleichen. Tendenziell gehört das Novoo GaN 67W Ladegerät NCEU67D zu den besten Modellen in dieser Klasse, vor allem wenn du eins der größeren Samsung Smartphones hast.

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Das Omnia II Mix 140W USB C Ladegerät im Test, ein klasse Ladegerät von AUKEY!

Vom Hersteller AUKEY hatten wir schon eine Weile nichts mehr auf Techtest gehört. Nun melden diese sich mit einem neuen USB-Ladegerät zurück.

So handelt es sich beim AUKEY PA-B7O Omnia II Mix um ein 140W USB C Ladegerät, welches entsprechend die noch recht neue “EPR” Leistungsstufe des USB PD Standards unterstützt.

Damit ist dieses Ladegerät in der Theorie ideal für größere Notebooks, wie aber auch 140W Powerbanks.

Wollen wir uns das AUKEY PA-B7O Omnia II Mix 140W einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an AUKEY für das Zurverfügungstellen des Omnia II Mix 140W für diesen Test.

 

AUKEY PA-B7O Omnia II Mix 140W im Test

Bei dem AUKEY PA-B7O Omnia II Mix 140W handelt es sich um ein Ladegerät im Steckdosen-Adapter Design.

So misst dieses 79 x 65 x 31,5 mm und bringt 276g auf die Waage. Dies sind durchschnittliche Werte für ein 140W USB C Ladegerät.

Spannenderweise besitzt das Ladegerät einen abnehmbaren Stecker. Entfernst du diesen, kannst du das Ladegerät direkt in US-Steckdosen stecken (110-240V). Ideal wenn du auf Reisen bist. Ansonsten ist aber der Adapter gut gemacht und das Ladegerät ist “normal” zu nutzen.

Die Verarbeitungsqualität und generelle Haptik sind erfreulich gut! So nutzt das Ladegerät eine schöne matte Oberfläche. Ebenso fühlt es sich sehr “dicht” und stabil an.

 

Anschlüsse des AUKEY PA-B7O Omnia II Mix

Das Omnia II Mix 140W besitzt 2x USB C Ports und 1x USB A.

  • USB C 1 / 2 – 140W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A
  • USB A – 18W Quick Charge / 22,5W Huawei Super Charge – 5V/3A, 9V/2A, 10V/2,25A, 12V/1,5A

Prinzipiell bieten beide USB-C Ports des Ladegerätes bis zu 140W Leistung nach dem USB Power Delivery Ladestandard. Damit ist das Ladegerät prinzipiell für Smartphones, Tablets, aber auch größere Geräte wie Notebooks gut geeignet.

Und ja es ist kein Problem ein normales Smartphone, iPhone usw. an einem 140W USB C Ladegerät zu laden. Dieses wird nicht zu schnell geladen oder überladen.

Der USB A Port bietet 18W nach Quick Charge und 22,5W nach Super Charge.

 

Drosselung

Das AUKEY PA-B7O bietet eine Leistung von bis zu 140W. Allerdings bieten beide USB C Ports bis zu 140W und der USB A Port bis zu 22,5W.

Nutzt du mehrere Ports gleichzeitig, dann werden diese gedrosselt, nach einem festen Schema.

USB C 1 USB C 2 USB A
140W
65W 65W
100W 22,5W
65W 45W 18W

 

PPS

Das AUKEY PA-B7O unterstützt auf den USB C Ports natürlich auch die PPS-Erweiterung.

  • 3,3 – 11V bei bis zu 5A

Dies ist eine ordentliche PPS-Stufe, aber etwas kleiner als erwartet. Bis 5A ist schon mal super und erlaubt das schnelle Laden der beispielsweise Samsung Smartphones.

Ein S24 Ultra könnte an dem AUKEY PA-B7O mit bis zu 45W laden.

Etwas überraschend ist allerdings das die Spannung “nur” bis 11V geht. Dies könnte das Ladetempo in Kombination mit beispielsweise Moto Smartphones etwas limitieren.

 

Belastungstest

Ich habe das AUKEY PA-B7O einem Belastungstest mithilfe einer elektronischen Last unterzogen.

Diese erlaubt es mir, das Ladegerät konstant mit einer von mir gewählten Spannung und Strom zu belasten. So habe ich das Ladegerät 3 Stunden mit 28V/5A belastet (140W) um zu schauen, ob dieses über auffällige Hitzeprobleme verfügt.

Erfreulicherweise ist die Antwort nein! Äußerlich erwärmte sich das Ladegerät mit +- 61 Grad sogar vergleichsweise wenig.

61 Grad sind für ein Ladegerät an sich nicht so viel. Ein erfreuliches Abschneiden!

 

Für welche Geräte geeignet?

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones ++
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Für welche Geräte empfiehlt sich das AUKEY PA-B7O? Aufgrund der Leistung von bis zu 140W nach dem USB Power Delivery Standard eignet sich das Ladegerät zunächst für alle Apple Geräte.

Dabei ist es egal ob nun das iPhone, iPad oder MacBook. Ja es ist auch problemlos möglich ein iPhone an einem 140W USB C Port zu laden, hier kann nichts kaputt gehen oder Ähnliches.

Dank der “bis 5A” PPS-Stufe ist das Ladegerät auch sehr gut für die diversen Samsung Smartphones geeignet.

Ebenfalls würde ich eine generelle Eignung für Windows Notebooks (welche sich via USB C laden lassen) aussprechen. Allerdings wie bei allen 3. Anbieter USB C Ladegeräten würde ich diese für Notebooks nur “temporär” empfehlen.

Also beispielsweise am Nachttisch, im Urlaub usw. Für eine konstante Nutzung würde ich immer das originale Ladegerät des Herstellers empfehlen.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist bei USB-C nicht mehr ganz so wichtig, wie es noch beim klassischen 5V USB A Laden der Fall war. Dennoch muss die Spannung innerhalb gewisser Grenzwerte bleiben und eine hohe Stabilität ist immer begrüßenswert.

Und hier gibt es erfreulicherweise nichts Negatives zu berichten. Das Omnia II Mix 140W bietet im Allgemeinen eine recht stabile Spannung auf seinen USB C Ports.

 

Effizienz

Wie steht es um die Effizienz des Omnia II Mix 140W? Hierbei vergleiche ich wie viel Energie das Ladegerät aufnimmt, verglichen mit der Menge an Energie welches dieses abgibt.

Dies sieht doch sehr gut aus! So erreichte das Ladegerät eine Effizienz zwischen 77,4% und 93,4%.

Die 77,4% minimale Effizienz sind zwar nicht überragend, aber für ein Ladegerät dieser Klasse in Ordnung. Die 93,4% maximale Effizienz hingegen sind super!

Dies können wir auch im Vergleich zu den UGREEN Modellen sehen, wo das Omnia II Mix 140W den Vergleich klar standhält.

 

Fazit

Das AUKEY PA-B7O Omnia II Mix 140W zeigte im Test eine starke Vorstellung! So bot das Ladegerät die beworbene Leistung und konnte auch den Belastungstest ohne Mängel überstehen.

Dabei lag die Effizienz mit 77,4% bis 93,4% auf einem sehr guten Level.

Lediglich bei der PPS Stufe ist es etwas schade, dass diese “nur” bis 11V geht, was das Ladetempo in Kombination mit dem ein oder anderen Moto oder Xiaomi Smartphone einschränken kann. Aber da die PPS Stufe bis 5A geht, ist es für Samsung wiederum voll geeignet.

Auch für Apple Geräte ist das AUKEY super!

Kurzum, ich bin mit dem Ladegerät sehr zufrieden.

Novoo NCEU120D-255C 120W GaN Fast Charger im Test

Novoo bietet mit dem NCEU120D-255C ein spannendes 120W GaN USB C Ladegerät an. Dieses verfügt über bis zu 120W, verteilt auf 3 Ports mit maximal 100W pro USB C Port.

Wollen wir uns das Ladegerät einmal in einem kurzen Test ansehen. Wie gut ist das Novoo NCEU120D-255C?

An dieser Stelle vielen Dank an Novoo für das Zurverfügungstellen des Ladegerätes für diesen Test.

 

Novoo NCEU120D-255C 120W GaN Fast Charger im Test

Novoo setzt bei seinem Fast Charger auf das übliche Steckdosen-Adapter Design. Dabei ist das Ladegerät mit 64,5 x 66 x 32 mm für die Leistung von bis zu 120W nicht zu groß, aber es ist auch nicht winzig.

Ähnliches gilt auch für das Gewicht von 219 g. Dabei nutzt Novoo eine Art Soft Touch Kunststoff für das Gehäuse. Lediglich die Front besitzt einen glatten silbernen Kunststoff.

Im Allgemeinen fühlt sich das Ladegerät sehr wertig an, allerdings zeigt der Soft Touch Kunststoff schnell Fingerabdrücke.

 

Anschlüsse des Novoo NCEU120D-255C

Das Novoo besitzt 2x USB C Ports und 1x USB A.

  • USB C 1 / 2 – 100W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB A – 18W Quick Charge oder 22,5W laden – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A, 10V/2,25A

Die beiden USB C Ports können bis zu 100W nach dem USB Power Delivery Standard liefern. Entsprechend kann dieses Ladegerät nicht nur Smartphones mit ausreichend Leistung versorgen, sondern auch größere Geräte wie Tablets und Notebooks.

Der USB A Port unterstützt wiederum Quick Charge 3.0 wie auch das 22,5W Laden.

 

Drosselung

Das Novoo Ladegerät hat eine maximale Leistung von 120W. Entsprechend kannst du nicht alle Ports des Ladegerätes gleichzeitig voll nutzen.

  • USB C 1 + USB C 2 = 60W + 60W
  • USB C 1 / 2 + USB A = 100W + 20W
  • USB C 1 + USB C 2 + USB A = 100W + 2x 10W

 

Mit PPS

Erfreulicherweise unterstützt das Novoo Ladegerät PPS auf beiden USB C Ports mit der vollen Range.

  • 3,3-21V bei bis zu 5A

Damit kann das Ladegerät beispielsweise das S24 Ultra mit den vollen 45W laden.

 

Unterstützte Ladestandards

Folgende Ladestandards werden vom Novoo NCEU120D-255C 120W GaN Fast Charger unterstützt:

USB C 2 USB A
PD 3.0 100W QC 3.0 3,6-20V
PPS 3,3-21V/5A FCP
QC 5.0 SCP
QC 3.0 3,6 – 20V AFC
FCP SFCP
SCP DCP SAM 2A
AFC Apple 2,4A
SFCP
DCP SAM 2A
Apple 2,4A

 

Ladegeschwindigkeit

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Mit 100W Leistung sind die USB-C Ports für eine Vielzahl an Geräten gut geeignet. So kannst du problemlos sämtliche aktuellen Apple Geräte mit dem vollen oder sehr hohen Tempo an dem Ladegerät laden.

Dies gilt sowohl für die iPhones und iPads wie aber auch für die MacBooks.

Dank PPS ist das Ladegerät auch gut für die Samsung Galaxy Smartphones geeignet, wie auch für die Google Pixel Modelle.

Auch für Windows Notebooks mit USB C ist dieses gut nutzbar.

 

Spannungsstabilität

Die Spannung von USB-C Ports ist in der Praxis nicht mehr ganz so wichtig für das Ladetempo, wie es noch bei USB-A Ladegeräten der Fall war.

Allerdings ist auch hier wichtig, dass die Spannung innerhalb gewisser Grenzwerte bleibt. Zudem ist eine halbwegs stabile Spannung immer ein gutes Zeichen.

Dies sieht beim Novoo NCEU120D-255C soweit OK aus. Dies ist nicht die beste Spannungsstabilität, die ich bisher gesehen habe, aber ist noch völlig im Rahmen.

 

Effizienz

Sprechen wir zum Abschluss noch über die Effizienz des Ladegerätes. Hierbei messe ich die Leistung, die ein Ladegerät aufnimmt und vergleiche diese mit der Leistung, die dieses abgibt.

Die Effizienz des Novoo 120W GaN Fast Charger schwankt zwischen 77% und 91%. Dies ist eine gute Effizienz, auch verglichen mit anderen Modellen.

Hier können wir sehen, dass es durchaus Ladegeräte gibt, welche die Effizienz des Novoo übertreffen, gerade bei niedriger Last. Allerdings schneidet das Ladegerät besser ab als beispielsweise das Ugreen Nexode Pro 100W.

 

Fazit

Der Novoo 120W GaN Fast Charger* ist ein gutes und empfehlenswertes USB-C Ladegeräte. Dieses zeigte im Test keine Schwächen und bot die Ausstattung, welche von einem Ladegerät dieser Klasse zu erwarten ist.

Vor allem spreche ich hier von dem 100W USB C Power Delivery Port in Kombination mit der großen (3,3-21V/5A) PPS-Stufe.

Dabei sah die Spannungsstabilität im Test solide aus, genau wie die Effizienz. Den Belastungstest hat das Ladegerät problemlos überstanden.

Kurzum, das Novoo 120W GaN Fast Charger ist ein gutes, aber auch zugegeben nicht außergewöhnliches Ladegerät in der 100W Klasse. Bekommst du es zu einem fairen Preis spricht nichts gegen dieses.

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Eine der besten Powerbanks? CUKTECH 20 im Test! 25.000 mAh und 140W USB C

Vor kurzer Zeit hatten wir uns schon die CUKTECH 10 im Test angesehen und ich halte diese weiterhin für die technisch beste Powerbank der 10000 mAh Klasse.

Allerdings sind 10000 mAh auch nicht die Welt, was die Kapazität angeht. CUKTECH bietet mit der “20” aber auch noch ein deutlich größeres Modell an.

Die CUKTECH 20 soll eine Kapazität von 25000 mAh und eine Leistung von bis zu 210W bieten. Dabei verfügt diese über ein sehr schickes Design und auch ein Display, welches dir Leistungswerte anzeigt.

Klingt doch super spannend! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier die CUKTECH 20 so gut wie sie auf den ersten Blick aussieht?

An dieser Stelle vielen Dank an CUKTECH für das Zurverfügungstellen der Powerbank für diesen Test.

 

CUKTECH 20 im Test

Aufgrund der Kapazität von 25000 mAh und der Ausgangsleistung von maximal 210W ist die CUKTECH 20 natürlich schon eine etwas größere Powerbank.

So misst diese 159 x 54,5 x 55 mm und bringt 633g auf die Waage. Zum Vergleich:

Volumen Gewicht
CUKTECH 20 477 633g
Anker 737 (24.000 mAh) 425 632g
Anker Prime 20000 mAh 349 517g
Anker Prime 27.650 mAh 453 679g
AMEGAT 140W 27600mAh 400 654g
INIU 140W 27000 mAh 445 598g
INIU 100W 25000 mAh 370 493g
4Smarts Enterprise Ultra 382 632g

 

Wie du siehst, gehört die CUKTECH 20 klar zu den größeren Modellen, selbst unter den High End Powerbanks.

Dabei ist aber das Design der Powerbank schon sehr cool. So besteht diese zwar komplett aus Kunststoff, hat aber auf der Front eine Art halb durchsichtiges Fenster.

Hinter diesem Fenster ist ein großes LCD Display angebracht, wie aber auch ein LED-Streifen, welcher beim Laden als zusätzliche Anzeige fungiert.

Die generelle Haptik der Powerbank ist gut, aber auch nicht “spektakulär”. So sind die Übergänge zwischen den Kunststoff-Elementen beispielsweise nicht ganz perfekt.

 

Anschlüsse der CUKTECH 20

Die CUKTECH 20 besitzt 2x USB C Ports und 1x USB A.

  • USB C 1 – 140W USB PD, 120W Xiaomi – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/6A, 28V/5A
  • USB C 2 – 45W USB PD (60W) – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/2,25A
  • USB A – 30W Quick Charge – 5V/3A, 9V/2,23A, 12V/1,67A

Der primäre USB C Port besitzt eine Leistung von bis zu 140W nach dem USB Power Delivery Standard (EPR) bzw. bis zu 120W nach dem proprietären Xiaomi Schnelllade Standard. Letzteres ist auch der Grund, dass wir eine 20V/6A Stufe haben. Via USB-PD sind aber nur 20V/5A möglich.

Der sekundäre USB-C Port bietet 45W nach USB Power Delivery bzw. 60W nach dem PPS-Standard (dazu später mehr).

Beim USB A Port handelt es sich um einen 30W Quick Charge Port. Sofern ich es beurteilen kann, gibt es bei diesem keine “exotischen” Standards.

 

Auch mit PPS

Beide USB C Ports der CUKTECH 20 unterstützen die PPS-Erweiterung des USB Power Delivery Standards.

  • USB C 1 – 5,0 – 20V bei bis zu 6A
  • USB C 2 – 5,0 – 20V bei bis zu 3A

Interessant! Offiziell geht der PPS-Standard nur bis 5A, allerdings meldet die Powerbank eine Leistung von bis zu 6A. Ungewöhnlich, aber ich will mich natürlich nicht beschweren.

Dank dieser großen PPS-Stufe kann die Powerbank auch Smartphones wie das S24 Ultra mit dem vollen Tempo laden.

 

Display und LED-Streifen

Die CUKTECH 20 besitzt ein großes LCD-Display auf der Front, wie auch einen “animierten” LED-Streifen.

Das Display informiert dich sehr detailliert über die Leistungswerte der Powerbank. Also nicht nur die Kapazität, sondern auch Eingangs- und Ausgangsleistung.

 

Die Kapazität der CUKTECH 20

CUKTECH wirbt bei der “20” spannenderweise nicht mit 20000 mAh sondern gleich mit 25000 mAh.

Aber wie viel Kapazität hat die Powerbank in der Praxis? Hierfür habe ich diese mithilfe einer elektronischen Last bei verschiedenen Leistungsstufen entladen.

Wh mAh % der HA
5V/2A 71.869 19424 78%
9V/3A 77.086 20834 83%
20V/1A 79.682 21536 86%
20V/3A 78.645 21255 85%
20V/5A 79.502 21487 86%
28V/1A 76.449 20662 83%
28V/3A 79.205 21407 86%

 

Im Test konnte ich eine Kapazität zwischen 19424 mAh und 21536 mAh bzw. 71,869 Wh und 79,682 Wh messen.

Dies ergibt eine Spanne von 78% bis 86% der Herstellerangabe. Dies passt soweit und ist ein normaler Bereich für eine Powerbank dieser Klasse.

 

Nicht konstant 140W

Leider kann die CUKTECH 20 nicht konstant 140 W liefern. So leidet die Powerbank etwas unter Temperaturproblemen bei konstant hoher Last, was zu einer Drosselung führen kann.

Dies können wir beispielsweise im Zusammenspiel mit dem Framework 16 Notebook beobachten.

Zunächst erreichen wir die vollen +- 130W (was fürs Framework das maximale Tempo via 28V USB PD ist). Allerdings nach ca. 22 Minuten drosselt sich die Powerbank herunter auf 60W.

Spannenderweise wird hier weiterhin die 28V Stufe genutzt, aber mit +- 2,1A. Wenn du die Powerbank abkühlen lässt, ist die volle Leistung auch wieder verfügbar.

Was du in dem Diagramm vielleicht aber auch gesehen hast, sind kurzzeitige “Abbrüche” des Ladevorgangs. Diese tauchten ab und an in Kombination mit dem Framework 16 auf, mit anderen Geräten konnte ich dies nicht beobachten.

 

Ladegeschwindigkeit

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones ++
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++
+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Dank der Ausgangsleistung von bis zu 140W via USB C ist die Powerbank für eine große Anzahl an Geräten prinzipiell gut geeignet!

Beginnen wir aber mit den Xiaomi Smartphones, denn die CUKTECH 20 unterstützt den proprietären 120W Xiaomi Schnelllade Standard und ist somit für diese Smartphones super geeignet.

Allerdings eignet sich die Powerbank auch perfekt für die diversen Apple Geräte, egal ob nun iPhone, iPad oder MacBook. 140W ist sogar für die ganz großen MacBook Pros ideal.

Und nein, du musst dir keine Sorgen machen, ein Smartphone an einem 140W Port zu laden, da wird nichts “überladen” oder zu schnell geladen.

Dank der großen PPS-Stufe ist die Powerbank auch voll für die diversen Samsung Smartphones und viele Moto Modelle geeignet.

Beispielsweise das S24 Ultra würde von der Powerbank mit den vollen 45W geladen.

Grundsätzlich ist die Powerbank auch für die diversen Windows Notebooks geeignet, allerdings bedenke hier die mögliche Drosselung bei konstanter Last.

 

Ladedauer der CUKTECH 20

An einem USB Power Delivery Ladegerät kann die CUKTECH 20 mit maximal +- 90W laden. Dies allerdings vermutlich aufgrund der Hitzeentwicklung nicht konstant.

So kann die Powerbank rund 25 Minuten mit dem vollen Tempo laden, danach bricht dieses auf 50-60W ein.

Dennoch geht das Laden der Powerbank mit rund 1:50 h sehr flott!

 

Fazit

Die CUKTECH 20 zählt derzeit zu den besten Powerbanks auf dem Markt, ist aber auch nicht ganz frei von Schwächen.

So haben wir potenziell eine Leistung von bis zu 210W bzw. 140W via USB C. Viel besser geht es derzeit für Powerbanks nicht. Auch das Design ist extrem schick und das Display sehr hilfreich. Letzteres zeigt detailliert Leistungswerte an.

Die nutzbare Kapazität ist mit bis zu 21536 mAh sehr ordentlich und generell macht die Powerbank einen sehr guten Eindruck.

Allerdings kämpft die Powerbank etwas mit Temperatur-Problemen, sowohl beim Entladen wie auch Laden. So kann diese nicht konstant 140W bereitstellen und drosselt sich nach einer gewissen Zeit auf +- 60W.

Ähnliches gilt auch für den Ladevorgang, welcher mit 1:50h aber immer noch sehr schnell geht.

Ist das für dich in Ordnung, dass die Powerbank sich bei konstanter sehr hoher Last drosseln kann, dann ist diese in der High End Klasse eine spitzen Option!

Meross MSG200 im Test, der beste „fertige“ smarte Garagentor öffner

Die Möglichkeit, sein Garagentor via Smartphone zu öffnen, kann extrem praktisch sein! Es gibt zwar schon einige Garagentor-Antriebe, die genau dieses Feature integriert haben, aber diese sind in der Minderheit.

Viel einfacher ist es eine smarte Steuerung nachzurüsten. Die bekanntesten Modelle stammen hier von Meross. Diese bieten hier zwei Modelle an.

  • Meross MSG100
  • Meross MSG200

Prinzipiell taugt der MSG100 absolut und ich habe diesen auch einige Jahre genutzt. Allerdings hat der MSG100 eine Schwäche. So ist das integrierte WLAN vergleichsweise schwach. Hast du in deiner Garage keinen guten WLAN-Empfang, dann ist der MSG100 nur bedingt empfehlenswert.

Daher bin ich auf den Meross MSG200 umgestiegen, welcher mit einem deutlich besseren WLAN wirbt.

Wollen wir uns einmal im Test ansehen was der Meross MSG200 so kann und ob dieser wirklich eine bessere WLAN-Verbindung bietet.

 

Meross MSG200 im Test

Bei dem MSG200 handelt es sich um eine kleine schwarze Box. Diese besitzt auf der Rückseite 3 4-Pin Anschlüsse, wie auch einen microUSB Eingang.

Letzterer dient der Stromversorgung. Mit im Lieferumfang ist ein passendes Kabel und 5V/1A Netzteil.

Ebenfalls an der Box finden wir eine Status LED und eine recht große Antenne.

Neben dem passenden Netzteil und diversen Montage Material haben wir passende Anschlusskabel, wie auch zwei Tor-Sensoren, die dir anzeigen, ob das Tor offen oder geschlossen ist.

 

Bis zu 3 Tore

Eine Besonderheit des Meross MSG200 ist die Möglichkeit, bis zu 3 Garagentore über eine Einheit unabhängig voneinander zu steuern.

Hierfür besitzt die Box entsprechend 3 Ports auf der Rückseite. Mit im Lieferumfang liegen aber nur 2 Anschluss-Kabel. Willst du ein 3. Tor verbinden musst du ein zusätzliches Kabel kaufen.

 

Wie funktioniert der Meross MSG200?

Prinzipiell ist die Funktion des Meross MSG200 sehr einfach. Dieser bietet pro Garagentor zwei Kontakte, welche auf Befehl geschlossen werden.

Damit simuliert der MSG200 im Kern einfach eine Taste, die gedrückt wird.

 

Meross App

Die Meross App würde ich generell als gelungen bezeichnen! So ist die Meross App recht einfach aufgebaut und unterstützt neben der smarten Garagentorsteuerung auch beispielsweise die WLAN-Steckdose und anderen Smart Home Produkte von Meross.

Bei der Einrichtung des MSG200 wirst du von der App komplett an die Hand genommen. So kannst du hier sogar dein spezifische Garagentor-Modell auswählen und dann für dieses eine Installationsanleitung erhalten.

Von daher ist die Einrichtung keine große Kunst. Allerdings bei mir sagte die Meross App, dass ich ein “speziellen Adapter” bräuchte, was am Ende nicht der Fall war.

Nach der Einrichtung findest du auf dem Home Bildschirm der App eine neue Kachel. Tippst du diese an öffnet sich dein Garagentor und das Icon wird geupdatet. So kannst du immer sehen, ob das Tor gerade offen oder geschlossen ist. Hast du mehrere Garagentore angeschlossen, dann kannst du diese natürlich einzeln steuern.

Neben dem manuellen Öffnen und Schließen kannst du auch einrichten, dass sich das Garagentor automatisch nach Zeitraum X schließt oder du Benachrichtigungen bekommst, wenn dieses zu lange offen steht.

 

Alexa, Google Assistant und HomeKit

Der Meross MSG200 unterstützt alle drei großen Assistenten, Amazon Alexa, Google Assistant und auch Apple HomeKit.

 

Gute Kompatibilität zum Home Assistant

Ich bin ein Benutzer der Home Assistant Plattform. Entsprechend freut es mich, dass es hier eine sehr robuste Unterstützung dieser Plattform seitens Meross gibt.

 

Wirklich gute WLAN-Verbindung

Ein wichtiger Marketing Punkt bei diesem Modell ist die gute WLAN-Verbindung. Diese kann ich auch bestätigen. So ist die WLAN Reichweite signifikant höher als beim MSG100! Wo der MSG100 nur um die 40% Signalstärke meldete, erreicht der MSG200 90%+.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch der MSG200 ist extrem gering! Dieser liegt unter 0,4W.

 

Fazit

Ich bin mit dem Meross MSG200* sehr zufrieden! Dieser smarte Garagentor-Öffner funktioniert bei mir einfach tadellos.

So ist vor allem die Verbindung sehr zuverlässig und stabil. Zudem gehört die Meross App und auch Meross Anbindung zu anderen Diensten zu den besten auf dem Markt. Neben Amazon Alexa, Google Assistant haben wir auch Apple HomeKit und eine guten Home Assistant Support.

Die Einrichtung war bei mir problemlos, genau wie die generelle Nutzung. Weitere Pluspunkte gibt es für die bis zu 3 unterstützten Garantoren (wenn auch mit Zusatzkabeln).

Kurzum, gerade wenn du in der Garage eher schwaches WLAN hast, ist der MSG200 von Meross super!

Philips Evnia 5000 32M1N5800A im Test, 4K + 144 Hz und herausragender Helligkeit

4K Monitore mit über 60 Hz und einer generellen “Gaming” Eignung sind noch recht neu und selten. Allerdings genau solch einen Monitor bietet Philips mit dem Evnia 5000 an.

So bietet der Evnia 5000 32M1N5800A ein 31,5 Zoll Panel mit UHD-Auflösung und bis zu 144 Hz. Klingt im ersten Moment doch sehr gut!

Hinzu kommt eine hohe Helligkeit von bis zu 500 cd/m² wie auch eine gute Farbraumabdeckung.

Wollen wir uns das einmal den Philips Evnia 5000 32M1N5800A näher im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Philips, für das Ausleihen des Monitors für einen Test.

 

Philips Evnia 5000 32M1N5800A im Test

Etwas, was mich im ersten Moment beim Evnia 5000 überrascht hatte, war der Standfuß. So mag dieser auf den ersten Blick nicht übermäßig spektakulär aussehen, aber er ist unheimlich schwer und massiv!

Dies macht natürlich auch Sinn bei einem großen 31,5 Zoll Monitor.

Zwar haben wir hier einen Monitor, welcher sich an Gamer richtet, dieser ist aber vergleichsweise neutral gestaltet. So setzt der Standfuß auf eine einfache Metall Optik, die durchaus schick und hochwertig ist.

Der Monitor selbst besteht einfach aus schwarzem Kunststoff ohne RGB LEDs oder Ähnlichem.

Etwas umfangreicher sind die Anschlüsse.

  • 2x HDMI 2.1
  • 2x DisplayPort 1.4
  • 1x 3,5mm Audio-Ausgang
  • 1x USB 3.0 Eingang
  • 4x USB A 3.0 Ausgänge

Dies sieht soweit gut aus! Prinzipiell solltest du, wenn möglich die DisplayPorts nutzen, aber auch die HDMI 2.1 Ports sind zu 4K Auflösung und 120 Hz+ in der Lage.

Zudem haben wir einen kleinen integrierten USB-Hub, wie auch ein integriertes Netzteil.

Was wir nicht haben, ist ein USB-C Port. In einem Gaming Monitor ist dies allerdings auch nicht zwingend Pflicht.

Gesteuert wird der Monitor über einen kleinen Joystick auf der Rückseite.

 

Technische Daten

  • Philips Evnia 5000 32M1N5800A
  • 31,5 Zoll
  • 3840×2160 Pixel Auflösung
  • 144 Hz
  • IPS-Panel
  • 10bit
  • 500cd/​m² maximale Helligkeit
  • 1:1000 maximaler Kontrast

 

UHD + 144 Hz

Die große Besonderheit des Philips Evnia 5000 ist die 4K “UHD” Auflösung in Kombination mit der maximalen Bildwiederholungsrate von 144 Hz. Dabei benutzt der Monitor sogar ein relativ schnelles IPS-Panel mit 1ms Reaktionszeiten.

Die hohe Auflösung macht dabei auch durchaus Sinn bei einem 31,5 Zoll Monitor. So ist das Bild sichtbar schärfer als bei einem 2K Modell dieser Größe. So kommen wir hier auf beachtliche 140 PPI Pixeldichte.

Hinzu kommt die hohe Bildwiederholungsrate von 144 Hz. Dies ist nicht nur für Spiele interessant, alle Bewegungen, Animationen usw. sehen auf dem Monitor um einiges flüssiger aus.

Allerdings ist dies natürlich ein Feature, das Gamer besonders mögen werden. In Kombination mit dem IPS-Panel und einer Reaktionszeit von 1 ms (laut Hersteller) ist dies ein sehr interessanter Gaming Monitor, sofern dein PC genug Power für 4K + hohe Bildraten hat.

 

AMD FreeSync Premium + NVIDIA G-Sync Compatible zertifiziert

Der Philips Evnia 5000 32M1N5800A ist erfreulicherweise AMD FreeSync Premium und NVIDIA G-Sync Compatible zertifiziert.

FreeSync Premium wird im Bereich 48 bis 144 Hz unterstützt. NVIDIA G-Sync mit 60 bis 144 Hz.

 

Farbdarstellung und Farbraum

Philips wirbt mit einer 124% sRGB und 87,5% Adobe RGB Farbraum Darstellung. Für einen Monitor, der sich an Gamer richtet, sind dies sehr ordentliche Werte. Wenn sie denn erreicht würden.

Leider erreichte hier der Monitor nicht ganz die beworbenen Werte. So erreichte dieser 99% sRGB, 82% AdobeRGB und 89% DCI-P3.

Dies sind mehr als solide Werte, welche eine gute Farbdarstellung sicherstellen. Allerdings ist dies auch kein professioneller „Grafiker“ Monitor. Für Hobby Foto- und Video-Bearbeitung sollte er aber taugen.

 

Kalibrierung vom Werk aus

Aber oftmals ist die Kalibrierung noch viel wichtiger als eine große Farbraumabdeckung, zumindest bei der Foto- und Video-Bearbeitung.

Erfreulicherweise sieht die Kalibrierung soweit vernünftig aus. So haben wir ein Delta E von 1,61 im Schnitt, was gut ist. Die maximale Abweichung lag bei 4,12, was akzeptabel ist.

 

Helligkeit, über 500 cd/m²!

Neben der 4K Auflösung und 144 Hz ist die Helligkeit ein Punkt, welcher beim Philips Evnia 5000 heraussticht. So soll dieser satte 500 cd/m² bieten.

Dies ist beachtlich, sollte es stimmen!

Und ja meine Messwerte bestätigen diese Angabe. Hier erreichte der Monitor sogar beachtliche 554 cd/m² in der Bildmitte.

Damit ist dies einer der hellsten Monitore, die ich bisher im Test hatte.

Die Ausleuchtung ist allerdings bei solch einem großen und hellen Monitor so eine Sache. Diese ist nicht furchtbar, so gibt es keine massiven “Lichthöfe” oder helle Punkte, aber sie ist auch nicht absolut gleichmäßig.

Ich würde sagen die Ausleuchtung geht in Ordnung, solltest du hier aber sehr empfindlich sein musst du etwas die Helligkeit reduzieren bzw. einen anderen Monitor wählen.

 

Kontrast

Wir haben hier einen Monitor mit IPS Panel. Entsprechend ist der Kontrast seitens des Herstellers mit 1:1000 angegeben.

Und hier gibt es keine Überraschungen, ich konnte im Test 1:1150 messen. Dies ist ein sehr typischer Wert für einen Monitor mit IPS Panel.

An sich ist dies auch ein sehr brauchbarer Wert, aber bedenke aufgrund der hohen Helligkeit ist trotz des guten Kontrastes schwarz vergleichsweise “hell”, sofern du die Helligkeit auch voll hoch drehst.

 

Mit HDR- VESA DisplayHDR 400

Aufgrund der hohen maximalen Helligkeit unterstützt der Philips Evnia 5000 prinzipiell HDR. Genau genommen den VESA DisplayHDR 400 Standard.

Dies ist super! Allerdings gibt es hier zwei Punkte zu bedenken. HDR unter Windows kann etwas “speziell” sein, was die Nutzung, Unterstützung usw. angeht.

Zudem haben wir hier einen Monitor mit IPS Panel. Entsprechend haben wir nicht das gleiche HDR Erlebnis wie bei einem OLED Monitor. Dies liegt einfach am Schwarzpunkt, welcher nicht so tief ist wie bei OLED.

Daher würde ich den HDR Support zwar als Pluspunkt ansehen, aber auch nicht überbewerten.

 

In der Praxis

Ok, wie sieht aber der Philips Evnia 5000 32M1N5800A subjektiv aus? Wir haben ein sehr scharfes und strahlendes Bild, gerade wenn du die hohe Helligkeit etwas ausreizt.

Auch die 144 Hz fallen in praktisch allen Situationen positiv auf. Nicht nur in Spielen, sondern auch einfach bei normaler Produktivität. Einfaches Scrollen oder das Verschieben von Fenstern sieht merkbar weicher aus. Es hat schon einen Grund, dass auch immer mehr normale Smartphones auf eine hohe Bildwiederholungsrate setzen.

Dies macht den Evnia 5000 auch für Office Arbeiten oder Content Creation interessant. Die Bildqualität ist definitiv hoch genug, um dies auch zu erlauben.

Allerdings ist der Evnia 5000 auch nicht direkt herausstechend. Das Bild ist gut, wenn nicht sogar sehr gut, aber es ist auch kein mini LED oder OLED Monitor.

Diese bekommst du aber auch in dieser Preisklasse nicht mit 4K und 144 Hz.

Das OSD und die generelle Steuerung des Monitors ist Ok, aber auch nichts Außergewöhnliches.

 

Stromverbrauch des Evnia

Wir haben hier einen großen, sehr hellen Monitor mit hoher Auflösung. Entsprechend ist es keine Überraschung, dass der Stromverbrauch des Monitors etwas höher ausfällt.

Bei voller Helligkeit benötigt der Monitor rund 68W. Dies ist nicht wenig, aber in Anbetracht der Helligkeit und Größe auch nicht auffällig hoch.

Bei minimaler Helligkeit sinkt die Leistungsaufnahme auf rund 30W, hieran können wir sehen, wie viel die Hintergrundbeleuchtung ausmacht.

 

Fazit

Der Philips Evnia 5000 32M1N5800A ist ein spannender “Hybrid-Gaming-Monitor”.

Sicherlich das Highlight des Monitors ist die hohe Auflösung kombiniert mit der Bildwiederholungsrate von 144 Hz. Dies macht den Evnia auch für Gamer interessant. Ich denke nicht, dass dies der “beste” Gaming Monitor auf dem Markt ist. Suchst du aber die Kombination aus hoher Leistung, hoher Schärfe und generell einer guten bis sehr guten Bildqualität bist du hier richtig.

So eignet sich der Monitor sowohl fürs Gaming gut, wie auch für eine Hobby Foto und Video-Bearbeitung oder den generellen Alltagseinsatz. 4K auf 31,5 Zoll ist eine schöne Auflösung, welche auch bei einem Office Einsatz Spaß macht.

Dicke Pluspunkte gibt es auch für die sehr hohe maximale Helligkeit. 554 cd/m² ist mehr als beachtlich! Die Farbraum Abdeckung ist mit 99% sRGB und 82% AdobeRGB gut, aber zugegeben auch nicht spektakulär. Die Kalibrierung ist von Haus aus ordentlich und Kontraste, wie auch Blickwinkel auf dem typischen IPS Panel Level.

Kurzum, Du bist eine Mischung aus Gamer der eine hohe Auflösung zu schätzen weiß und vielleicht Content Creator? Dann ist der Philips Evnia 5000 32M1N5800A ein interessanter Monitor.

Power Queen 14,6V 40A LiFePO4 Ladegerät im Test

Wenn du einen großen LiFePO4 Akku hast, macht vielleicht auch ein leistungsstarkes Ladegerät Sinn. Dieses ist zwar keine Pflicht, gerade wenn du die Akkus eh an einem Solar Ladegerät hängen hast, kann aber zur “Wartung” praktisch sein.

Power Queen bietet passend zu LiFePO4 Akkus verschiedene Ladegeräte an. Wir haben hier vier Modelle, 10A, 20A, 30A und 40A.

Das 40A Modell wollen wir uns einmal kurz im diesem Test ansehen. Wie gut funktioniert es? Bietet es wirklich 40A? Wie laut ist das Ladegerät?

Alle diese Fragen wollen wir im Test klären!

 

Power Queen 14,6V 40A LiFePO4 Ladegerät im Test

Mit einer Leistung von 40A, was bei 14,6V immerhin 584W sind, ist das Power Queen AP-PF900CH011460400 Ladegerät natürlich schon ein ziemlicher Brocken.

So misst das Ladegerät 28,5 x 14,2 x 9 cm und bringt satte 2,4 Kg auf die Waage. Dies liegt zu Teilen sicherlich auch am Metallgehäuse des Ladegerätes, wie auch den mächtigen Kabeln.

Das Netzkabel des Ladegerätes ist dabei abnehmbar. Hier haben wir das typische AC Netzkabel, welches wir von Computern usw. kennen.

Auf der Ausgangsseite haben wir zunächst ein kurzes fest verbundenes Kabel. Dieses ist extrem dick, mit über 12 mm! Am Ende des Kabels finden wir einen Stecker. Mit im Lieferumfang ist ein entsprechender Adapter, welcher auf M8 Ringe endet.

M8 ist der passende Anschluss für die meisten LiFePO4 Akkus.

Tasten oder Schalter besitzt das Ladegerät nicht, abseits eines generellen Ein/Ausschalters auf der Rückseite.

 

Display und Anzeigen

Auf der Front des Ladegerätes finden wir eine kleine LC-Anzeige + diverse Status LEDs. So zeigt dir dieses Display die aktuelle Spannung, Strom und Kapazität an.

Zudem haben wir LEDs welche dich über den aktuellen Systemzustand informieren (Laden, Fertig, Fehler).

 

Leistung

Wie der Name schon sagt, bietet das Power Queen 14,6V 40A LiFePO4 Ladegerät eine Spannung von 14,6 V im Leerlauf und eine Leistung von 40A.

Leider ist es nicht möglich, die Leistung künstlich zu drosseln. Das Ladegerät wird immer versuchen deine Akkus mit 40A zu laden.

Entsprechend eignet sich das Ladegerät primär für LiFePO4 Akkus mit 100 Ah oder mehr!

 

Wie lange dauert das Laden wirklich?

Ich habe das Power Queen Ladegerät mit einem 200 Ah LiFePO4 Akku getestet (welcher praktisch eher 207Ah hat). Dabei habe ich die Leistungsaufnahme des Ladegerätes mitgeloggt.

Das Ladegerät hat ca. 5:18h zum Laden des 200Ah Akkus benötigt. Diese Werte passen!

Das Ladegerät beginnt mit einer Leistungsaufnahme von 507 W, welche dann auf ca. 630W hoch geregelt wird. Erneut Werte die passen.

 

Lüfter

Im Ladegerät ist ein recht kräftiger Lüfter verbaut. Dies ist auch nicht überraschend bei solch einer hohen Leistung.

Der Lüfter ist im Betrieb schon deutlich hörbar. Dieser hat einen “angenehmen” warmen Klang, bei meinem alten LiFePO4 Ladegerät war der Ton deutlich höher und schriller. Allerdings ist das Ladegerät schon lauter als ein PC unter Volllast oder Ähnlichem.

 

Effizienz

Kommen wir zum Abschluss auf die Effizienz des Ladegerätes zu sprechen. Diese habe ich mit einer elektronischen Last gemessen. Sie geht leider nur zuverlässig bis 30A, aber dennoch gibt uns dies einen recht guten Überblick.

Hier schwankte die Effizienz zwischen 81% und 91%, je nach Last. Das sind plausible Werte für ein Netzteil/ Ladegerät dieser Klasse.

 

Fazit

Suchst du ein extra leistungsfähiges LiFePO4 Ladegerät, dann ist das Modell von PowerQueen durchaus empfehlenswert.

Dies machte bei mir im Test einen wunderbaren Job und erreichte die beworbene Leistung von 40A. So wurde ein 200 Ah (eher 207 Ah) Akku in knapp über 5 Stunden geladen. Die Leistung lag entsprechend bei ziemlich konstant 40A.

Der Lüfter im Ladegerät ist zwar deutlich hörbar (und auch nicht gerade leise), aber für solch ein Ladegerät noch halbwegs erträglich.

Pluspunkte gibt es für das Display, welches dir Leistungs-, Spannungs- und Kapazitätswerte anzeigt.

Das Einzige, was ich etwas schade finde, ist die fehlende Möglichkeit, die Leistung für kleinere Akkus zu drosseln.

Abseits davon ist das Power Queen 14,6V 40A ein absolut brauchbares und leistungsstarkes LiFePO4 Ladegerät.

AMEGAT PBQ2010 20000 mAh Omnia II 30W Powerbank im Test

AMEGAT ist ein noch recht neuer spannender Hersteller im Powerbank/Ladegerät Bereich. Gerade die AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh ist eine fantastische Powerbank.

In diesem Test soll es aber um ein etwas kleineres und günstigeres Modell gehen, die AMEGAT PBQ2010.

Bei dieser handelt es sich um eine 20000 mAh Powerbank mit einer Leistung von 30W. Also eine potenziell vernünftige, aber auch nicht außergewöhnliche Powerbank.

Wollen wir uns diese dennoch einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an AMEGAT für das zur Verfügung stellen der PBQ2010 für diesen Test.

 

AMEGAT PBQ2010 Powerbank im Test

Mit 146 x 73,5 x 22,5 mm und einem Gewicht von 376 g ist die AMEGAT PBQ2010 eine durchschnittlich bis kompakte Powerbank für die beworbene Kapazität von 20000 mAh.

Dabei würde ich das Design und auch die Haptik dieser als gut bezeichnen! Wir haben auf der Ober- und Unterseite einen dunkel-silbernen Kunststoff und einen schwarzen Rahmen.

Die Powerbank wirkt massiv und stabil gebaut, keine Klagen hier.

Zur Überprüfung des Ladezustandes besitzt diese vier weiße Status-LEDs.

 

Anschlüsse der Powerbank

Die Omnia II 30W Powerbank besitzt 2x USB C und 1x USB A

  • USB C 1 und 2 – 30W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A, 15V/2A, 20V/1,5A
  • USB A – Quick Charge und 22,5W Super Charge – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2A, 12V/1,5A

Beide USB C Ports der Powerbank können grundsätzlich bis zu 30W Leistung nach dem USB Power Delivery Standard liefern. Dies ist der von der EU vorgeschriebene Ladestandard, welcher entsprechend von Apple, Samsung, Google usw. unterstützt wird.

Die Leistung von 30W ist ausreichend für die meisten Smartphones, wie auch beispielsweise für die Nintendo Switch.

Zudem haben wir einen USB A Ausgang welcher 18W nach Quick Charge und 22,5W nach dem Super Charge Standard liefern kann.

Über die USB C Ports wird die Powerbank auch geladen. Laut Hersteller ebenfalls mit bis zu 30W.

 

Auch mit PPS

Erfreulicherweise unterstützen die USB C Ports PPS.

  • 3,3 – 11V bei bis zu 3A
  • 3,3 – 16V bei bis zu 2A

Für die Leistung von 30W sind dies recht große PPS-Stufen, welche ausreichen die diversen Samsung Smartphones mit +- 25-28W zu laden.

 

Die Kapazität der AMEGAT Powerbank

AMEGAT wirbt bei der PBQ2010 mit einer Kapazität von 20000 mAh. Diese Angabe bezieht sich aber auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen.

Wie sieht die praktische Kapazität der Powerbank aus?

Wh mAh % der HA
5V/2A 69.095 18674 93%
9V/1A 68.839 18605 93%
9V/3A 64.478 17426 87%
20V/1A 64.922 17546 88%
20V/1,5A 66.796 18053 90%

 

Dies sieht sehr gut aus! Im Test erreichte die Powerbank zwischen 17426 mAh und 18674 mAh bzw. 64,478 Wh und 69,095 Wh.

Dies entspricht einer Spanne von 87% bis 93% der Herstellerangabe, was ein Spitzenwert ist! Normal ist ein Bereich 80-90%, über 90% “echte nutzbare” Kapazität ist sehr selten.

 

Ladegeschwindigkeit

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +
Apple iPhones +++
Apple MacBooks 0
Google Pixel +++
Huawei Smartphones ++
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.)

 

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Mit einer Ausgangsleistung von 30W und der bis 3A PPS Stufe ist die AMEGAT PBQ2010 ausreichend leistungsstark für die meisten westlichen Smartphones. So kannst du beispielsweise die Apple iPhones, wie auch die Google Pixel und kleineren Samsung Smartphones an dieser mit dem vollen Tempo laden.

Auch für Tablets wie dem iPad oder die Nintendo Switch ist die Powerbank gut nutzbar.

Für ganz große Geräte wie Notebooks oder große Tablets ist diese allerdings nicht optimal bzw. nicht geeignet.

 

Ladedauer

Prinzipiell kann die AMEGAT PBQ2010 mit bis zu 30W geladen werden. Allerdings gibt es hier ein paar Auffälligkeiten.

AMEGAT PBQ2010 Ladedauer

So kannst du sehen, dass das Ladetempo der Powerbank oft einbricht bzw. im Test 2 sogar nach dem Einbrechen wieder ansteigt. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Powerbank beim Laden Probleme mit der Hitzeentwicklung hat. Sie also das Ladetempo drosselt, um ein Überhitzen zu verhindern.

Eine vollständige Ladung dauert so ca. 4:30 – 4:45h. Dies ist akzeptabel, aber auch nicht beeindruckend.

 

Fazit zur AMEGAT PBQ2010 20000 mAh Omnia II

Die AMEGAT 20000 mAh Omnia II mit 30W Ausgangsleistung ist eine grundsolide Powerbank.

Suchst du eine einfache Powerbank mit guter Kapazität für dein iPhone, Google Pixel oder Samsung “A” Smartphone, dann ist die AMEGAT PBQ2010 eine gute Wahl.

Diese macht einen wertigen Eindruck, konnte im Test eine hohe echte Kapazität von bis zu 18674 mAh erreichen.

Der 30W USB-C Ausgang ist leistungsstark genug für die meisten Smartphones und auch die diversen Samsung Modelle, dank der Unterstützung von PPS.

Das Laden der Powerbank könnte einen Hauch schneller gehen, aber mit 4:30h ist dies auch nicht zu langsam für ein Modell dieser Klasse.

AMEGAT Powerbank 20000mAh, PD 30W Fast Charging Power Bank USB C, PPS...
  • 30W Schnelles Aufladen: Mit bidirektionalem PD 30W USB C IN & OUT...
  • Massive 20000mAh Kapazität: Mit einer beachtlichen...
  • 30W High-Speed Aufladen: Die 30W Schnellladefunktion ermöglicht...
  • Umfassender Schutz: Seien Sie beruhigt, während Sie Ihre Geräte...
  • Überlegenes Design: Bei AMEGAT kombinieren wir Funktionalität...

Kurzum, die AMEGAT 20000 mAh Omnia II mit 30W Ausgangsleistung ist eine gute und moderne Powerbank und absolut empfehlenswert, wenn du diese zu einem fairen Preis bekommst (+- 30€).