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DJI Power 1000 im Test, 1024Wh + 2400W Leistung und 140W USB C

DJI hat mit der Power 1000 seine erste Powerstation auf den Markt gebracht. Diese bietet eine Kapazität von 1024 Wh und eine Ausgangsleistung von bis zu 2400W, was eine beeindrucke Leistung ist.

Dabei setzt diese auf LFP-Akkuzellen und ist natürlich ideal ausgestattet, um mit den DJI Drohnen zusammenzuarbeiten. Wir haben sogar 2x 140W USB C Ports!

Klingt doch interessant, zumal DJI für einen durchaus hohen Qualitätsstandard bekannt ist.

Wollen wir uns also einmal im Test ansehen, wie gut oder wie schlecht die DJI Power 1000 ist.

An dieser Stelle vielen Dank an DJI für das Zurverfügungstellen der Power 1000 Powerstation für diesen Test.

 

DJI Power 1000 im Test bei Techtest

Mit einer Kapazität von 1024 Wh ist die DJI Power 1000 schon eine etwas größere Powerstation. Dies sowohl aus Sicht der Kapazität wie aber auch bei den Abmessungen.

So misst die Powerstation 448 × 225 × 230 mm und bringt rund 13 kg auf die Waage.

Für einen etwas besseren Transport besitzt die Powerstation an beiden Seiten Griffe. Damit lässt sich die Powerstation gut beispielsweise von einem Auto zum Campingplatz tragen.

Qualitativ macht die Powerstation einen guten Eindruck, ist aber auch nicht “außergewöhnlich”.

Etwas kritisieren muss ich den Lieferumfang. So liegt bei der Powerstation lediglich ein Netzkabel bei. Es gibt kein KFZ-Ladekabel oder Adapterkabel für Solarpanels.

 

Anschlüsse der DJI Power 1000

Alle Anschlüsse der DJI Power 1000 finden sich auf dessen Front.

  • 2x AC Steckdose mit bis zu 2400W
  • 2x USB C mit bis zu 140W
  • 2x USB A mit bis zu 24W
  • 1x SDC mit 9V bis 27V und 10A
  • 1x SDC Lite mit 9V bis 27V und 10A

Wir haben hier eine außergewöhnliche Ausstattung an Anschlüssen. Zunächst haben wir zwei Steckdosen, welche bis zu 2400W liefern können.

Dies ist für eine Powerstation der 1024Wh Klasse sehr viel Leistung! Auch die beiden USB C Ports unterstützen bereits die 140W Leistungsstufe, ideal auch für größere Notebooks. Zudem haben wir 2x USB A Ports mit jeweils bis zu 24W.

Hier wird es dann aber “interessant”. Denn wir haben keinen klassischen Zigarettenanzünder Anschluss oder XT60 DC Ausgang. Anstelle dessen haben wir zwei SDC-Ports.

 

SDC-Anschluss?

SDC scheint ein proprietärer Anschluss von DJI zu sein, welcher gemacht ist möglichst flexibel adaptiert zu werden.

So unterstützt er verschiedene Spannungen, im Bereich 9V bis 27V, und eine Leistung von bis zu 10A. Um diesen Anschluss wirklich effektiv nutzen zu können benötigst du Adapterkabel.

Hiervon bietet DJI einige an.

  • Adaptermodul für Solarpanel (MPPT)
  • SDC zu Schnellladekabel für Matrice 30 Serie, DJI Mavic 3 Serie, DJI Air 3
  • SDC zu Schnellladekabel der DJI Inspire 3
  • DJI Power Autosteckdose-zu-SDC-Netzkabel (12 V/24 V)
  • SDC zu XT60 Netzkabel (12 V)
  • SDC zu Autoladestecker (12 V) (Zigarettenanzünder-Anschluss)

So kannst du über den SDC-Anschluss beispielsweise die diversen DJI-Drohnen schnellladen.

Du kannst SDC aber auch auf einen XT60 Stecker oder “Zigarettenanzünder” Anschluss adaptieren, dann wird 12V als Spannung ausgegeben.

Umgekehrt kann die Powerstation auch über die SDC-Ports geladen werden. Aber auch hier sind Adapter nötig. Adapter für Solarpanels und das Laden in einem Auto sind verfügbar.

Hier bin ich etwas hin und her gerissen. Einerseits haben wir einen sehr flexiblen Port, aber auf der anderen Seite sind die Adapterkabel etwas nervig.

 

Mit Display

Die DJI Power 1000 besitzt wie die meisten Powerstations ein Display. Dieses ist hier sogar erfreulich groß und zeigt dir die üblichen Informationen an wie Akkustand, Eingangsleistung, Ausgangsleistung usw.

Auch wird die voraussichtliche Restzeit angezeigt.

 

Extrem hohe Leistung der Steckdosen

Sicherlich eins der außergewöhnlichsten Merkmale der DJI Power 1000 ist die Leistung der Steckdosen.

So kann die Powerstation 2400W liefern! Für eine Powerstation der 1024 Wh Klasse ist das herausragend.

Und ja die Powerstation kann diese 2400W wirklich liefern. Ich konnte sogar beobachten, dass sie kurzzeitig über 2600W bereitstellen konnte.

Probleme auch mit “empfindlicheren” Geräten konnte ich nicht beobachten.

 

LFP-Zellen (LiFePO4)

DJI setzt bei der Power 1000 auf LFP bzw. LiFePO4 Akku Zellen. Was bedeutet das? LiFePO4 Zellen haben verglichen mit Lithium Ionen Zellen einige Vorteile.

So haben wir hier eine deutlich höhere Zyklen-Festigkeit (4000 zu 500) und eine höhere Sicherheit, da diese Zellen nicht thermisch durchgehen können.

LiFePO4 hat allerdings auch Nachteile verglichen mit Lithium Ionen Zellen. So sind diese Akkus bei gleicher Kapazität ca. 20-30% größer/schwerer und dürfen nicht bei unter 0 Grad geladen werden (entladen schon).

 

Kapazität der Power 1000

DJI wirbt bei der Power 1000 mit einer Kapazität von 1024Wh. Das ist allerdings die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen.

Die letztendlich nutzbare Kapazität kann ein gutes Stück schwanken, je nachdem wie du diesen entlädst. Letztendlich ist beispielsweise das super langsame Entladen über die Steckdosen ineffizienter als das Entladen über DC Anschlüsse.

Folgende Kapazität konnte ich bei der DJI Power 1000 messen:

Im Test schwankte die Kapazität der DJI Power 1000 zwischen 775 Wh und 862 Wh. Es sind gute Werte für eine Powerstation dieser Klasse. Allerdings gibt es auch durchaus Modelle, welche das nochmal etwas übertreffen können.

 

Auch als USV gut nutzbar

Die DJI Power 1000 kannst du auch problemlos als USV nutzen. Dank der hohen Eingangs- und Ausgangsleistung dies auch durchaus mit höheren Lasten.

Zudem sollten die LiFePO4 Akkuzellen hier für eine gute Haltbarkeit sorgen.

Bei der Umschaltzeit konnte ich keine Probleme beobachten, auch mit empfindlicheren Geräten.

Allerdings was die Effizienz der USV-Funktionalität eher mittelmäßig. Sie schwankte im Test zwischen 57% und 95%. Allerdings waren die 95% bei einer sehr hohen Last.

Bei +- 100W Last kam ich nur auf 79%.

 

USB C 

Die beiden USB C Ports bieten eine Leistung von bis zu 140W. Dies funktionierte bei mir auch tadellos, beispielsweise in Kombination mit dem Framework 16.

Was die USB C Ports aber nicht unterstützen, ist PPS. Entsprechend sind diese nicht für die Samsung Smartphones „optimal“.

 

Erfreulich leiser Lüfter

In der DJI Power 1000 ist ein Lüfter verbaut, wie praktisch in allen Powerstations dieser Leistungsklasse.

Erfreulicherweise ist der Lüfter sehr leise bzw. sehr gut geregelt! So ist er in seiner Geschwindigkeit lastabhänig.

Beispielsweise beim Laden mit 1200W bzw. Entladen ist der Lüfter beispielsweise kaum hörbar. Erst ab 1500W+ wird der Lüfter etwas deutlicher merkbar.

Damit ist die DJI Power 1000 eine der leisesten Powerstations die ich bisher in den Fingern hatte.

 

Ladedauer der DJI Power 1000

Die DJI Power 1000 hat ein Netzteil für das Laden über eine normale Steckdose integriert. Dieses hat spannenderweise zwei Einstellungen.

  • 600W
  • 1200W

So kannst du wählen, willst du die DJI Power 1000 möglichst schnell laden oder etwas schonender. Wie viel Unterschied macht das in der Praxis?

Das Laden im 1200W Modus dauerte gerade einmal 1:12h, was unheimlich schnell ist!

Im 600W Modus dauerte das Laden ziemlich genau doppelt so lange mit 2:26h.

Ich würde empfehlen Zuhause die Powerstation lieber mit 600W zu laden, da schonender. Lediglich wenn du es wirklich eilig hast, kannst du natürlich mit “voller Power” laden.

 

Leerlauf Stromverbrauch

Hast du die DJI Power 1000 einfach nur mit der Steckdose verbunden, verbraucht diese ca. 3,7W.

 

Ladeeffizienz

Sprechen wir zum Abschluss noch über die Ladeeffizienz der Powerstation. Bei mir benötigte sie beim 1200W Laden 1121 Wh für eine vollständige Ladung und beim 600W Laden 1087 Wh. Letzteres ist also minimal effizienter.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
1200W 77% 69%
600W 79% 71%

Hier Heraus ergibt sich eine Ladeeffizienz im Bereich 69% bis 79%, was ok ist.

 

Fazit

Die DJI Power 1000 ist eine recht spezielle Powerstation. Es gibt sehr viel an ihr zu mögen, aber auch einige Punkte die etwas streitbar sind.

Beginnen wir damit, was ich als “streitbar” bezeichnen würde. Dies wären vor allem die SDC Anschlüsse.

Die DJI Power 1000 besitzt keinen KFZ Zigaretten-Anzünder Anschluss für Kühlboxen. Du kannst keine Solarpanels “einfach so” verbinden oder diese “einfach so” über eine DC Quelle laden.

Anstelle dessen hast du die SDC Anschlüsse, die sich über Adapter zu all dem wandeln lassen. Wenn du so möchtest sind die SDC Anschlüsse vergleichbar mit USB C. Du kannst mit diesen alles machen, die Powerstation entladen, laden usw. aber du benötigst für alles Adapter.

Wenn das für dich OK ist, dann ist die DJI Power 1000 spitze!

Wir haben haltbare und sichere LiFePO4 “LFP” Akkuzellen, mit einer ordentlichen Kapazität. In der Praxis kannst du mit 8xx Wh rechnen.

Die Steckdosen an der Powerstation sind unheimlich mächtig! DJI wirbt mit 2400W, was extrem viel für eine Powerstation der 1000 Wh Klasse ist. Im Test konnte ich sogar Spitzenlasten im Bereich 2600W aus den Steckdosen ziehen.

Hinzu kommen die 140W USB-C Ports und auch Kleinigkeiten wie der vergleichsweise leise Lüfter.

Auch das Laden der Powerstation geht rasant schnell. 0% auf 100% in gerade einmal 1:12h ist rekordverdächtig.

Kurzum, kannst du mit den Adaptern für die SDC Anschlüsse leben, ist die DJI Power 1000 die derzeit leistungsfähigste Powerstation ihrer Klasse.

 

DJI Power 1000
POSITIV
Sehr hohe Ausgangsleistung (2400W+)
2x 140W USB C Ports
Display mit Leistungswerten
Universelle SDC Anschlüsse
Super schnelles Laden (0% auf 100% in 1:12h)
LiFePO4 Akkuzellen
Sehr leiser Lüfter
Gute USV Funktion
NEGATIV
SDC Anschlüsse benötigen Adapter
Kein Zigarettenanzünder Anschluss (nur über Adapter)
Kein PPS
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ISY IWC 4065 im Test, ein hervorragendes Ladegerät vom MediaMarkt!

Ein Zuschauer meines Youtube Kanals hat mich vor kurzem auf ein sehr interessantes USB-Ladegerät aufmerksam gemacht und zwar das ISY IWC 4065.

Bei ISY handelt es sich um die Hausmarke des Media Marktes. Das ISY IWC 4065 ist dabei ein 65W Dual-Port USB Ladegerät, welches der MediaMarkt für gerade mal 25€ verkauft!

25€ für ein Dual Port USB C Ladegerät mit 65W ist auf den ersten Blick ein sehr guter Preis! Wollen wir uns im Test einmal ansehen, wie gut oder schlecht das Ladegerät für diesen Preis ist!

 

Verpackung des ISY

An dieser Stelle möchte ich zunächst einmal die Verpackung des Ladegerätes loben!

So geht eine umweltfreundliche und minimalistische Verpackung!

 

ISY IWC 4065 Ladegerät USB C Ladegerät im Test

Mit 28 x 46 x 46 mm und einem Gewicht von 93g ist das ISY-Ladegerät erfreulich kompakt für die Leistung von 65W.

Es gibt sicherlich noch kompaktere Ladegeräte mit dieser Leistung, aber wenn wir den super niedrigen Preis bedenken, gibt es hier nichts zu meckern.

Selbiges gilt auch für die Haptik und Verarbeitung. Dies ist sicherlich kein absolutes Premium Ladegerät, aber es fasst sich durchaus wertig und stabil an. Sogar der verwendete Kunststoff ist leicht überdurchschnittlich.

Kurzum, der erste Eindruck des ISY-Ladegerätes ist sehr positiv!

 

Anschlüsse des ISY-Ladegerätes

Das ISY-Ladegerät vom MediaMarkt besitzt zwei USB-Ports, ein USB A Port und ein USB C Port.

  • USB C – 65W USB Power Delivery- 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
  • USB A – 18W Quick Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Dies sieht doch richtig gut aus! Der primäre USB C Port bietet mit 65W nach USB PD. Damit ist das Ladegerät in der Theorie nicht nur für Smartphones geeignet, sondern auch für Tablets und kleinere Notebooks.

Hinzu kommt der USB A Port, welcher bis zu 18W nach Quick Charge bietet.

 

45W + 18W

Wenn du beide Ports des ISY-Ladegerätes nutzt, wird der USB C Port auf 45W herunter gedrosselt.

 

Mit PPS!

Das ISY IWC 4065 unterstützt auf seinem USB C Port den PPS-Standard.

  • 5 – 11V bei bis zu 4A
  • 5 – 16V bei bis zu 3A

Wir haben hier zwei PPS-Stufen. Die 5 – 11V Stufe ist hier die wichtigere, denn diese ist für die Samsung Smartphones essenziell. Mit bis zu 4A hat das Ladegerät hier eine gute Leistung.

Hierdurch wäre es mit diesem möglich, ein S24 Ultra mit +- 40W zu laden.

 

Belastungstest

Wie alle Ladegeräte habe ich auch das ISY einem Belastungstest unterzogen. Hierbei belaste ich das Ladegerät 5 Stunden lang mit 100% Last, mithilfe einer elektronischen Last.

Erfreulicherweise gab es hier keine Auffälligkeiten. Das Ladegerät hat die Belastung ohne Probleme überstanden.

 

Ladegeschwindigkeit

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Mit einer Leistung von bis zu 65W ist das ISY-Ladegerät für alle aktuellen iPhones und iPads optimal geeignet. Dieses kann sogar bei den kleineren 13 Zoll Macbooks theoretisch das Apple Ladegerät ersetzen.

Auch für die Google Pixel Serie ist dieses uneingeschränkt zu empfehlen, genau wie für die Samsung Galaxy S Modelle.

Lediglich bei den großen Ultra Modellen wirst du nicht ganz die maximalen 45W erreichen können, aufgrund der “Bis 4A” PPS-Stufe. Hier sind “nur” um die 40W möglich.

Ansonsten ist das Ladegerät auch für kleinere Windows Notebooks, welche sich via USB C laden lassen, grundsätzlich gut geeignet.

 

Spannungsstabilität

Werfen wir einen kleinen Blick auf die Spannungsstabilität des USB C Ports. Die Spannungsstabilität ist bei USB Power Delivery an sich nicht so wichtig, solange alle Spannungen innerhalb der Grenzwerte bleiben und nicht zu wild schwanken.

Und hier sehen wir ein sehr positives Bild! Die Spannungsstabilität des ISY IWC ist überraschend gut.

 

Effizienz, die große Überraschung

Kommen wir zur Effizienz des ISY IWC 4065. Hier war ich etwas begeistert!

Denn die Effizienz des ISY IWC 4065 lag zwischen 85,9% und 92,4%, was fantastische Werte sind!

Dies können wir auch im Vergleich zu anderen USB-Ladegeräten sehen. Hier kann das ISY die deutlich teureren Modelle von Anker und Ugreen ein gutes Stück übertreffen, was ich so auf keinen Fall erwartet hätte.

 

Fazit

Mit dem ISY IWC 4065 hat der Media Markt ein überraschend gutes Ladegerät im Sortiment, gerade zu einem Preis um die 25€ (ich hatte sogar nur 20€ bezahlt).

“Überraschend gut” ist vielleicht sogar noch etwas zu negativ ausgedrückt. Gerade was die Spannungsstabilität und Effizienz betrifft ist das ISY IWC 4065 schon fantastisch!

Eine Effizienz von rund 86% bei niedriger Last bis hin zu 92% unter Volllast schaffen nicht viele 65W USB C Ladegeräte. Selbst die “Luxus” Modelle von Anker und Ugreen erreichen solche Werte nicht.

Auch ansonsten macht das Ladegerät einen sehr guten Eindruck! Mit 65W bzw. 45W + 18W hat dieses genug Leistung für Smartphones, Tablets und sogar kleinere Notebooks. Auch zum schnellen Laden von Powerbanks ist das Ladegerät super!

Aber wo müssen wir Abstriche hinnehmen? Sofern dir die Kombination aus 1x USB C und 1x USB A reicht, eigentlich keine.

Die PPS Stufe ist beim ISY IWC 4065 mit “bis zu 4A” etwas kleiner als beispielsweise beim Anker 735 oder dem Ugreen Nexode Pro, welche bis zu 5A bzw. 4,5A bieten.

Entsprechend kann das ISY IWC 4065 ein Samsung Galaxy S23/S24 Ultra nicht mit bis zu 45W laden, sondern nur mit bis zu 40W. Dies ist derzeit das einzige Szenario, das mir bekannt ist, wo das eine minimale Rolle spielt.

Kurzum, das ISY IWC 4065 ist fürs Geld absolut spitze!

Qnap QTier angesehen und getestet, SSDs und HDDs verbinden

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Wenn du ein NAS aufbaust, musst du dir eine schwere Frage stellen, HDDs oder SSDs? In PCs und Notebooks sind HDDs mittlerweile komplett verdrängt, aus gutem Grund. #

SSDs sind schneller, verbrauchen deutlich weniger Strom, erzeugen keine Geräusche und sind oftmals, was Ausfälle angeht “vorhersehbarer”.

Allerdings haben diese weiterhin einen großen Nachteil, den Preis. Alles über 4 TB ist praktisch nicht bezahlbar und derzeit sind die SSD-Preise eh wieder am Steigen.

QNAP bietet bei seinen NAS-Systemen ein spannendes Feature an, QTier. QTier erlaubt das Kombinieren von HDDs und SSDs in einem Volumen, mit “optimaler” Ausnutzung der Kapazität und der Leistung.

Im Gegensatz zu einem SSD-Cache wird dabei aber die Kapazität der SSDs der der HDDs hinzugefügt. Aber wie funktioniert QTier in der Praxis? Finden wir es in diesem Artikel heraus!

 

QTier = Kombination aus HDDs und SSDs

QTier beschreibt die Kombination aus HDDs und SSDs. Dabei erstellt das QNAP NAS automatisch mehrere Speicher-Pools. Jeweils einen auf HDDs und einen auf den SSDs. Diese werden im Hintergrund verbunden, so dass sie für den Nutzer wie ein Volumen/Pool aussehen.

Dabei versucht das NAS Daten je nach Nutzung zu sortieren. Daten, auf welche weniger oft zugegriffen wird, landen eher auf den HDDs, Daten, die oft genutzt werden auf den SSDs.

Dies soll die Vorteile der hohen Kapazität der HDDs mit der Geschwindigkeit der SSDs verbinden.

 

Vorteil gegenüber SSD-Cache?

Aber was ist denn der Vorteil gegenüber einem SSD-Cache, welcher praktisch von jedem NAS-Hersteller unterstützt wird?

An sich haben wir hier ein ähnliches Prinzip, aber beim SSD-Cache geht die Kapazität der SSDs im Pool verloren. Dies ist bei QTier nicht der Fall!

Kombinierst du eine 16 TB HDD mit einer 4 TB SSD, hast du bei QTier 20 TB Kapazität, bei einem regulären SSD-Cache nur 16 TB.

 

Mehrere “RAIDs” bei QTier

Allerdings ist das in der Praxis nicht ganz so einfach. QTier verbindet nicht einfach HDDs und SSDs in ein RAID 5 oder Ähnliches.

Anstelle dessen wird auf den HDDs, auf SATA und NVME SSDs jeweils ein eigenes RAID erstellt. Ja QTier unterscheidet auch nochmal zwischen SATA SSDs und NVME SSDs bei der Aufteilung.

Heißt, wenn du z.B. 4x HDDs mit jeweils 10 TB mit 2x NVME SSDs mit jeweils 2 TB in QTier verbindest, würde für einen sauberen Datenschutz auf den HDDs ein RAID 5 erstellt (= 30  TB nutzbare Kapazität) und auf den SSDs ein RAID 1 (= 2 TB nutzbare Kapazität).

Wir hätten hier also effektiv 32 GB nutzbare Kapazität, aber es dürfte eine HDD und eine SSD ausfallen, ohne dass es zu Datenverlust kommt.

Hättest du 4x SSDs könntest du natürlich dann auch auf diesen ein RAID 5 nutzen für eine bessere Kapazitätsausnutzung usw.

Ebenso könntest du auch sagen, dass du den SSDs “vertraust” und diese in einem RAID 0 verbinden, wodurch die Kapazität auf 34 TB anwachsen würde, es aber im Falle eines SSD Ausfalls zu Datenverlust kommen würde.

QNAP schreibt dir hier nichts vor. Du kannst die RAID-Konfiguration “frei” nach deinen Wünschen anpassen.

 

Cold, warm, hot

QTier unterscheidet deine Laufwerke in drei Gruppen.

  • High Capacity = langsamere HDDs
  • High Performance = SATA SSDs oder SAS HDDs
  • Ultra Performance = NVME SSDs

Entsprechend wird auch bei Daten unterschieden zwischen “kalten” Daten, die selten genutzt werden, “warme” Daten, die ab und an mal genutzt werden und “heiße” Daten, die oft genutzt werden.

Oft genutzte Daten landen entsprechend in der schnellsten Speicherklasse.

Dies geschieht aber nicht “on the Fly”, sondern in gewissen Intervallen oder nach Zeitplan sortiert das NAS die Daten entsprechend dem Zugriff.

 

Leistung in der Praxis

Ich habe QTier in der Praxis ausprobiert bzw. nutze dieses mittlerweile dauerhaft, da ich mit dem Ergebnis des Tests recht zufrieden war.

Folgenden Testaufbau habe ich genutzt:

  • QNAP TS-873A
  • 3x 14 TB HDDs von Toshiba
  • 2x 1TB NVME SSDs von Seagate
  • 10 Gbit LAN

Die 3x 14 TB HDDs habe ich zuerst in einem RAID 5 verschaltet um ein paar “Basis-Werte” zu erhalten.

Anschließend habe ich mit den 3x 14 TB HDDs im RAID 5 und den beiden 1TB NVME SSDs im RAID 1 ein “QTier” aufgebaut.

Wichtig, QTier lässt sich auf einer Ordner-Basis ein/ausschalten.

Ich habe hier eine einzelne Datei mit 50 GB über 10 Gbit LAN auf das NAS übertragen und heruntergeladen, wie auch ein Ordner mit 50 GB und rund 500 einzelnen Dateien.

Hier sehen wir, dass QTier funktioniert, wie es soll. Sowohl lesend wie auch schreibend erhöht sich die Datenrate um mehr als 2x. Lesend bekommen wir sogar das volle 10 Gbit Tempo.

In der UI können wir dabei sehen, dass Daten auf RAID Gruppe 1 (die SSDs) übertragen wurden.

Anscheinend landen neue Daten immer zuerst auf der schnellsten Gruppe bei QTier und werden dann nachträglich auf die langsameren Laufwerke aufgeteilt. Dies geschieht automatisch oder nach einem Zeitplan.

 

Fazit

QNAP QTier ist ein wirklich sinnvolles Feature, um HDDs und SSDs zu kombinieren, ohne dabei den kompletten Speicherplatz der SSDs wie es bei einem Cache der Fall ist zu “verschenken”.

Daher macht es hier auch Sinn, größere und mehrere SSDs mit den HDDs zu kombinieren. Klar ein reiner SSD-Pool wäre noch besser, aber dies ist sehr kostenintensiv, sofern du große Datenmengen hast.

QTier funktionierte bei mir dabei in der Praxis absolut tadellos. Auch das automatische Sortieren der Daten auf SSD und HDDs scheint soweit sinnvoll abzulaufen.

Kurzum, QTier ist ein großer Vorteil bei einem QNAP NAS.

AA-Batterien von 7 Discountern im Vergleich, Aldi, Lidl, Edeka, DM, Rossmann und Co.

Normale Batterien spielen zwar in unserem Alltag mittlerweile keine so große Rolle mehr, aber ab und an werden diese weiterhin benötigt. Gerade in Dingen wie Fernbedienungen usw. kommen diese noch zum Einsatz.

Aber was für Batterien kaufen? Jeder Discounter hat hier seine Hausmarken, welche verglichen mit den “Großen” wie Varta und Duracell schon extrem günstig sind.

Welcher Discounter hat aber die besten AA-Batterien? Aldi mit seinen Active Energy? Lidl mit Tronic? REWE mit Ja? Oder vielleicht doch ein anderer Discounter?

Um diese Frage zu klären habe ich AA-Batterien von 7 Discountern gekauft und diese gegen Batterien von VARTA und Duracell in den Vergleich geschickt.

Wer hat die besten AA-Batterien?

 

Die Batterien im Test

Folgende Batterien schicke ich in diesen Vergleich:

Preis pro Batterie
Aldi / Activ Energy      0.18 €
DM / Paradies      0.19 €
Duracell Plus      0.86 €
Edeka / Power Cell      0.18 €
Lidl / Tronic      0.18 €
Netto / Star      0.20 €
REWE / ja!      0.18 €
Rossmann / Rubin      0.21 €
VARTA Batterien AA      0.40 €

 

Ich habe jeweils die Hausmarke sämtlicher großer Discounter gekauft, Aldi, Lidl, REWE, Rossmann, Netto, Edeka und DM.

Zudem habe ich mir ein Set Duracell und Varta Batterien bei Amazon bestellt.

Preislich gibt es hier allerdings keine Diskussion, wer günstiger ist. Je nach Set Zusammenstellung können die Preise natürlich etwas schwanken, aber ich habe für die Duracell Batterien 0,86€ pro Stück bezahlt, womit diese klar die teuersten waren.

Auf Platz 2 sind die Varta mit 0,40€ pro Stück. Die Batterien vom Discounter hingegen waren alle preislich +- gleichauf. So hatten wir lediglich eine Spanne von wenigen Cent Preisunterschied.

 

Wie wurden die Batterien getestet?

Ich habe die Batterien in einem SkyRC MC3000 getestet. Hier habe ich diese mit 0,1A Last entladen (einer geringen Last) und 0,4A, einer etwas höheren Last.

Dabei habe ich jeweils 2 Batterien von jedem Anbieter getestet bzw. sollte mir ein Wert verdächtig vorkommen (was bei 3 Batterien passiert war), nehme ich noch eine 3. mit dazu.

Die Batterien wurden bis zu einer Spannung von 1V entladen, dann stoppte der Test.

Im Folgenden siehst du den Mittelwert aus den jeweiligen Messungen.

 

Welche Discounter Batterie hat die höchste Kapazität?

Starten wir mit der Messung bei niedriger Last von 0,1A.

Ich war hier sehr überrascht! Zunächst sind alle Batterien recht dicht beieinander. So erreichten die schlechtesten im Schnitt 2226 mAh und die besten 2477 mAh. Das sind in der Praxis keine großen Unterschiede.

Aber wer war am besten?

  1. DM / Paradies
  2. Edeka / Power Cell
  3. Duracell Plus
  4. Netto / Star
  5. Aldi / Activ Energy
  6. Lidl / Tronic
  7. Rossmann / Rubin
  8. REWE / ja!
  9. VARTA Batterien AA

Dies ist eine Rangliste welche ich so nicht erwartet hätte. Platz 1 geht an die “Paradies” aus dem DM Markt, Platz 2 an die “Star” von Netto, Platz 3 an die Duracell Batterien und Platz 4 an die “Star” vom Netto.

Dass die Batterien von Netto und Edeka sehr dicht beieinander sind, ist vermutlich keine Überraschung, denn diese beiden Konzerne gehören zusammen. Entsprechend wäre es nicht verwunderlich, wenn dies die gleichen Batterien nur mit anderen Namen wären.

Das aber die DM Paradies so stark sind hätte ich nicht gedacht. Duracell landet immerhin auf Platz 3.

Varta holt wiederum etwas abgeschlagen den letzten Platz. Dies ist schon etwas traurig, da Varta ja eigentlich für Qualität steht.

 

Bei höherer Last das gleiche Bild?

Aber wenn wir die Batterien etwas mehr belasten, bleibt dann das Bild gleich?

Weitestgehend ja. Allerdings verschieben sich die Ränge teils etwas.

  1. DM / Paradies
  2. Netto / Star
  3. Edeka / Power Cell
  4. Duracell Plus
  5. Lidl / Tronic
  6. Aldi / Activ Energy
  7. REWE / ja!
  8. Rossmann / Rubin
  9. VARTA Batterien AA

Die “Paradies” vom DM bleiben die besten Batterien. Auf Platz 2 schieben sich die “Star” vom Netto +- gleich auf mit den “Power Cell” des Edeka.

Erneut bekräftigt dies die Vermutung, dass wir hier die gleichen Batterien nur unter anderem Namen haben.

Duracell rutscht hingegen auf Platz 4.

Auf dem letzten Platz bleibt erneut Varta, gefolgt von Rossmann und REWE.

 

Spannungsverlauf

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf den Spannungsverlauf. Gab es hier Auffälligkeiten?

Die erste Auffälligkeit betrifft die Varta Batterie, welche klar die niedrigste Spannung hatte. Ansonsten das zu erwartende Bild, DM knapp vor Edeka.

Spannend ist vielleicht noch die Duracell, welche eine etwas niedrigere Spannung am Anfang hat, aber dann nach hinten heraus wieder Boden gut macht.

 

Fazit

Das Fazit aus diesem Test ist, kauf Batterien beim Discounter! Es macht keinen Sinn auf Marken wie Duracell oder Varta zu achten. Gerade Varta hatte bei mir echt nicht gut abgeschnitten.

Duracell hat sich etwas besser verkauft, kam aber auch nicht über Platz 3 oder 4 hinaus, bei dem 4x Preis.

Welche AA-Batterien würde ich nun kaufen? Zunächst sind die Unterschiede in der Praxis nicht groß. Aber tendenziell würde ich zu folgenden Modellen greifen:

Auch Active Energy vom Aldi und Tronic vom Lidl haben nicht schlecht abgeschnitten, landeten aber im Mittelfeld.

Ja! und Rubin vom REWE bzw. Rossmann hingegen landeten konstant auf den letzten Plätzen.

Die besten leichten Powerbanks, ideal fürs Wandern! 2024

Gerade wenn du viel unterwegs bist, ist leichtes Gepäck etwas sehr wichtiges und angenehmes. So konzentrieren wir uns bei techtest in der Regel eher auf besonders interessante High End Powerbanks, welche aber auch meist recht groß und schwer sind.

Die besten leichten Powerbanks, ideal fürs Wandern

In diesem Artikel soll es hingegen um besonders leichte und kompakte Powerbanks gehen, die sich fürs Wandern, Camping usw. eignen.

Welche Modelle würde ich hier für das Jahr 2024 empfehlen?

Update: Ich habe die Empfehlungen für das Jahr 2024 geupdatet, auch wenn diese an sich weitestgehend gleich bleiben.

 

Die 7 besten leichten Powerbanks

Ich habe für diesen Artikel 7 besonders leichte und kompakte, aber leistungsfähige Powerbanks ausgewählt.

Dabei würde ich Modelle in der 10000 mAh oder 20000 mAh Klasse empfehlen. Es gibt natürlich noch “mini” Powerbanks, die nochmals deutlich leichter sind, aber diese haben entsprechend auch um einiges weniger Kapazität.

Im Allgemeinen hat die 20000 mAh Klasse das beste “Gewicht zu Kapazitätsverhältnis”.

Folgende 7 Modelle würde ich hier empfehlen:

 

Wie habe ich die Powerbanks getestet? 

Das wichtigste bei einer Powerbank ist zunächst die Kapazität. Die Kapazität von Powerbanks teste ich mit einer elektronischen Last.

Hier nutze ich die ATORCH DL24*, welche eine Powerbank bei einem konstanten Strom entladen kann. Die Kapazität schreibe ich dabei mit einem PowerZ KM001C mit.

Diese Kombination sorgt für sehr gut reproduzierbare Werte.

Das PowerZ Messgerät kommt auch für die Messung der Ladegeschwindigkeit und das Auslesen der Lade-Protokolle zum Einsatz. 

Anschließend werden die Powerbanks natürlich in der Praxis an diversen Endgeräten getestet und vermessen.

 

Die besten Powerbanks zum Wandern

Werfen wir zunächst einen Blick auf unsere Testkanidaten, besonders auf Größe und Gewicht.

Hier müssen wir in die 10000 mAh und 20000 mAh Modelle unterteilen.

Unsere zunächst kleinste und leichteste Powerbank ist die Nitecore NB10000, mit 150g und 74 cm³ Volumen.

In der 20000 mAh Klasse ist es nicht ganz so eindeutig. Hier ist die VEGER V2053 die leichteste Powerbank mit 305g, aber die Nitecore NB20000 die kompakteste Powerbank.

Letzteres ist besonders beeindruckend wenn wir uns die sonstigen Leistungswerte ansehen. Alle Powerbanks, die ich hier empfehle, besitzen einen USB-C Port. Dieser unterscheidet sich allerdings doch etwas in seiner Leistungsfähigkeit.

INIU BI-B61 20W
INIU BI-B5 20W
Charmast W1052 18W
VEGER Powerbank 10000mAh 15W
VEGER V2053 20000mAh 20W
Nitecore NB10000 18W
Nitecore NB20000 45W

Die meisten Modelle haben einen 18/20W USB C Port. Lediglich die Nitecore NB20000 sticht hier mit bis zu 45W positiv hervor! Umgekehrt die VEGER Powerbank 10000mAh hat lediglich einen 15W USB C Port (5V/3A).

Die Anschlüsse können auch bei allen Powerbanks die beworbene Leistung liefern. Lediglich bei der Nitecore NB20000 ist zu erwähnen, dass diese bei 45W konstanter Ausgangsleistung Temperaturprobleme hat. Diese kann hier überhitzen und sich abschalten. In der Praxis aber kein übermäßig großes Drama, sofern du am USB C Port nicht Notebooks lädst.

 

Wie hoch ist die echte Kapazität?

Aber wie hoch ist die Kapazität unserer Powerbanks in Wirklichkeit? Die vollständigen Messungen der Kapazität findest Du in den jeweiligen Einzeltests. Ich messe dort die Kapazität bei verschiedenen Leistungsstufen. Hier wähle ich jeweils die höchste Messung für den Vergleich aus.

Leichteste Powerbanks Kapazitätsmessung

Überraschenderweise sind sich alle Powerbanks in ihrerer jeweiligen Klasse recht ähnlich. So erreichen die 20000 mAh Powerbanks alle +- 18xxx mAh Kapazität und die 10000 mAh Modelle 9xxx mAh.

Innerhalb der jeweiligen Klasse macht es also keinen Sinn eine Powerbank der anderen aufgrund der Kapazität vorzuziehen.

 

Kapazität zu Größe und Gewicht

Spannend wird es, wenn wir das Verhältnis von Größe und Gewicht zur Kapazität vergleichen. Gerade fürs Wandern oder Ausflüge ist natürlich eine Powerbank mit möglichst hoher Energiedichte optimal.

Zum Vergleich nehme ich in diese Tabelle auch mal die Anker 335 Powerbank (PowerCore 20K) mit auf, welche ein “durchschnittliches” 20000 mAh Modell ist.

Powerbanks mit dem besten Verhältnis aus Kapazität zu Gewicht
Powerbanks mit dem besten Verhältnis aus Kapazität zu Gewicht

Zunächst stechen hier die beiden Nitecore Modelle hervor, welche ganz eindeutig die beste Kapazität in Anbetracht der Größe bieten.

Spannenderweise ist hier vor allem die kleine Nitecore NB10000 besonders stark. Diese bietet sowohl das beste größe zu Kapazitätsverhältnis, wie aber auch das beste Gewichts zu Kapazitätsverhältnis.

Theoretisch wären 2x die NB10000 besser als alle 20000 mAh Modelle.

Die NB20000 folgt auf Platz 2 bzw. 3. So kann die VEGER V2053 20000mAh sich zwischen die beiden Nitecore Modelle setzen, was das Gewichts zu Kapazitätsverhältnis betrifft.

 

Ladedauer

Unterwegs muss es manchmal schnell gehen. Wie lange brauchen unsere Powerbanks von 0% auf 100% geladen zu werden?

Folgende Werte sind jeweils an einem “optimalen” Ladegerät ermittelt. Meist ist dies ein 20W USB C Ladegerät, außer bei der Nitecore NB20000 wo es ein 30W Ladegerät ist.

Erneut stechen die beiden Nitecore Modelle positiv hervor, welche sich am schnellsten laden lassen. Abseits von diesen beiden tun sich die anderen Modelle nicht viel. Tendenziell brauchen aber die VEGER Modelle etwas länger.

 

Video 

Auf Youtube findest auch ein Video von mir zu dem Thema, welche die besten Powerbanks fürs Wandern sind.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

 

Solarpowerbank fürs Wandern? 

Vielleicht bist Du schon einmal über Powerbanks gestolpert mit einem Solarpanel im Deckel. Klingt gerade fürs Wandern spannend! Eine Powerbank, die sich selbst auflädt, klingt ja toll. 

Allerdings muss ich von diesen Modellen ganz klar abraten! 

Die hier integrierten Solarpanels sind so klein, dass praktisch keine Energie dabei rumkommt. Zudem benötigt ein Solarpanel direkten Sonnenschein, was auch nicht immer möglich ist. 

Du bräuchtest mehrere Tage pralle Sonne bei den meisten Modellen um 1x dein Smartphone zu laden.

Mehr Infos zu dem Thema findest Du hier:

Sind Solar Powerbanks empfehlenswert? (meist nein!) Zahlen und Messwerte!

 

Fazit, welche ist die beste Powerbank fürs Wandern?

Ich halte die beiden Nitecore Powerbanks, NB10000 und NB20000, für die derzeit besten Powerbanks, wenn es dir um möglichst kompakte Abmessungen und ein niedriges Gewicht geht, aber du dennoch eine vernünftige Kapazität und Ausstattung möchtest.

Allerdings kommt dies auch zu einem Preis, so kostet die NB10000 um die 50-70€ und die NB20000 um die 100-120€.

Dies sind sicherlich stolze Preise, welche aber auch etwas durch die wirklich sehr hohe Energiedichte gerechtfertigt ist. Theoretisch ist 2x die NB10000 die “beste” Wahl, auch wenn du 20000 mAh Kapazität suchst und auf die 45W Leistung verzichten kannst.

Es gibt mittlerweile eine “Gen2” Version der NB10000, welche wassergeschützt ist und 20W Leistung hat, aber ansonsten identisch ist.

Dir sind die Nitecore Modelle zu teuer? Dann würde ich dir einen Blick Richtung VEGER empfehlen.

Gerade die 20000 mAh Version ist richtig gut und auch sehr leicht. Diese sogar noch leichter als die Nitecore NB20000 und das für unter 30€.

Das beste QNAP NAS für den Heimnutzer/kleines Büro 2024, QNAP TS-462 Test

Mit der Turbo Station TS-462 bietet QNAP ein ausgesprochen interessantes NAS an. So bietet dieses einen Intel Prozessor, 2,5 Gbit LAN, 4 Festplatten Schächte und 2x NVME SSD Slots.

Um es noch besser zu machen, besitzt das NAS noch einen PCIe Erweiterungs-Slot.

Dabei ist das TS-462 ein sehr schön kompaktes NAS. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie schnell ist das TS-462? Reicht der Intel Celeron N4505 aus und wie steht es um die Software?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an QNAP für das Ausleihen des TS-462 für diesen Test.

 

QNAP Turbo Station TS-462 im Test

Rein optisch zählt das TS-462 eher zu QNAPs Einsteiger/Home Modellen. So besitzt dieses ein einfaches Gehäuse aus weißem Hochglanz Kunststoff, mit einem kupfer/goldenen Akzent auf der Front.

Die 4x Hot Swap Schächte sind dabei unter einer Abdeckung versteckt.

Allerdings, spätestens bei einem Blick auf die Rückseite sehen wir, dass das TS-462 kein absolutes Einsteiger- NAS ist. So besitzt dieses folgende Anschlüsse:

  • 1x 2,5 Gbit LAN
  • 1x USB 3.0
  • 2x USB 2.0
  • 1x HDMI

2,5 Gbit LAN ist schonmal sehr gut! Zudem besitzt das TS-462 auch einen PCIe Slot! Theoretisch könntest du also sogar eine 10 Gbit LAN Karte nachrüsten.

Auf der Front haben wir einen weiteren USB 3.0 Port, wie auch diverse Status LEDs und den Einschalter.

 

2x versteckte NVME Slots

Neben den 4x 3,5/2,5 Zoll Hot Swap Schächten hat das TS-462 auch zwei NVME SSD Slots. Diese sind etwas versteckt, um sie zu erreichen, musst du die 4x Hot Swap Schlitten entfernen.

Anschließend findest du die Slots an der Seite.

 

RAM erweiterbar

Du kannst aber das NAS nicht nur mit PCIe Karten und NVME SSDs erweitern, auch RAM Upgrades sind möglich!

So besitzt das TS-462 zwei SO-DIMM RAM-Slots, mit deren Hilfe du den RAM (offiziell) auf bis zu 16 GB erweitern kannst.

 

Die Software des TS-462

QNAP setzt beim TS-462 natürlich auf seine QTS Software, welche so +- bei allen aktuellen QNAP NAS Systemen zum Einsatz kommt.

QTS ist ein Betriebssystem, das auf Linux basiert und komplett über eine WebUI gesteuert wird. Wir haben hier aber keine “08/15” WebUI wie du sie vielleicht von einem Router kennst, sondern fast eher eine Art Remote-Desktop in deinem Webbrowser.

Bei der ersten Verbindung wirst du aufgefordert, das System einzurichten, wobei du ein Benutzerkonto erstellen musst. Das NAS lädt automatisch die aktuelle Version von QTS herunter. Nach Abschluss dieses Vorgangs kannst du dich in QTS einloggen und wirst von einem Desktop begrüßt.

Wir haben hier auch wirklich einen “richtigen” Desktop mit verschiedenen Apps/Programmen, einem Fenster Manager, Datei-Manager usw. So kannst du hier auch Multitasking bei der Steuerung des NAS bzw. bei den Anwendungen auf diesem betreiben.

Die wichtigsten Apps wären:

  • Systemsteuerung: Hier findest du alle Einstellungen wie Benutzer, freigegebene Ordner, Dienste, Software-Updates, usw.
  • File Station: Dies ist der lokale Dateibrowser.
  • Speicher & Snapshots: Hier kannst du die installierten Festplatten/SSDs sehen, sie einem Pool hinzufügen, ein RAID erstellen, usw.
  • App Center: Wie der Name schon sagt, ist das App Center der App Store des QTS Systems.

Nach der ersten Basis-Einrichtung solltest du in die “Speicher & Snapshots” Anwendung gehen.

QTS zählt gemeinsam mit Synologys Betriebsystem zu den beiden besten NAS-Betriebssystemen. Gerade was den Umfang und die Benutzerfreundlichkeit angeht, sind beide Betriebssysteme hervorragend und auch Ugreen, Terramaster oder ASUSTOR voraus.

Allerdings ist QTS im direkten Vergleich etwas “professioneller” wirkend. So scheint sich QTS etwas mehr an erweiterte Nutzer zu richten.

Dies sehen wir gerade bei der Speicherkonfiguration. So kannst du hier Thin Volume, Thick Volume, Static Volume, SSD Over-Provisioning, usw. einrichten, was es bei anderen Systemen so nicht gibt.

Das Erstellen von freigegebenen Ordnern und Benutzeraccounts ist wiederum sehr einfach und übersichtlich.

Zusätzlich gibt es im App Center zahlreiche Erweiterungen. So hat QNAP einen der umfangreichsten NAS App Stores. Wir haben hier einige etwas nischigere Apps, aber auch viele, die qualitativ sehr hochwertig sind und einen großen Mehrwert darstellen.

Sprechen wir kurz über ein paar spannende Apps.

QuMagie

QuMagie ist eine Art Google Foto Alternative. So besteht QuMagie aus einer WebUI und einer Smartphone App.

Diese sortiert deine Bilder in einer optisch schönen TimeLine, wie auch auf Wunsch nach Alben, Ordnern usw.

In der Smartphone App besteht zudem die Möglichkeit für einen Auto-Upload von gemachten Bildern.

Als weitere Besonderheit bietet QuMagie sogar eine AI Erkennung des Bildinhalts. Diese funktioniert zugegeben nicht so gut wie bei Google Foto, aber kann durchaus helfen Bilder zu sortieren, ähnliche Bilder zu finden, Gesichter zu erkennen usw.

Notes Station 3

Notes Station 3 ist wie der Name schon vermuten lässt, eine Notizen App. Diese ist so ein wenig im Vorbild von Evernote.

Zwar ist die App vom Funktionsumfang recht einfach, aber sie macht ihren Job!

Container Station

Die Container Station ist eine App, welche dir das einfache Virtualisieren von Betriebssystemen und vor allem Containern wie von Docker erlaubt.

Klar die CPU im TS-462 ist kein „Monster“, aber gerade für kleinere Docker-Container ist diese mehr als ausreichend.

Dabei ist die Benutzeroberfläche und der Funktionsumfang des TS-462 hervorragend! Hier ist klar ersichtlich, dass QNAP einiges an Arbeit in diese App gesteckt hat.

HBS 3

HBS 3 erlaubt eine einfache und unkomplizierte Sicherung der Daten auf dem NAS in die Cloud oder auf ein anderes NAS-System. Hierbei werden Cloud-Dienste wie Google Drive, Dropbox, HiDrive, usw. unterstützt.

Daten lassen sich dabei auch “on the Fly” verschlüsseln, so dass diese nicht offen in den Speicherdiensten liegen.

Ebenfalls ist hierüber eine Synchronisation zu diversen Cloud Speicher Diensten möglich.

 

Datenraten und Leistung des QNAP TS-462

Im TS-462 steckt der Intel Celeron N4505. Der Intel Celeron N4505 ist jetzt sicherlich keine super mächtige CPU mit ihren 2 Kernen und bis zu 2,9 Ghz, aber diese reicht für ein NAS durchaus aus.

Folgende Datenraten konnte ich mit einer SSD erreichen.

Prinzipiell kann das QNAP TS-462 also die vollen +- 290 MB/s der 2,5 Gbit LAN Verbindung erreichen. Praktisch sind es mit dem Windows Explorer allerdings eher 240-280 MB/s.

Dies in beide Richtungen! Wohlgemerkt mit einer SSD, mit einem HDD Raid kann dies nochmals etwas anders aussehen.

Allerdings gibt es durchaus Punkte, wo wir sehr deutlich merken, dass der Celeron N4505 nicht übermäßig schnell ist! Vor allem bei Media-Anwendungen wie QuMagie, wo dieser sehr lange für die KI-Erkennung und das Berechnen der Vorschauen benötigt.

 

Verschlüsselung

QNAP erlaubt die Verschlüsselung ganzer Laufwerke, wie aber auch nur von einzelnen freigegebenen Ordnern.

Ändert dies etwas an den Datenraten?

Nein! Das QNAP TS-462 schafft weiterhin das volle 2,5 Gbit LAN Tempo, der Intel Celeron N4505 ist also nicht von der Verschlüsselung überfordert.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch bei NAS Systemen hängt sehr stark von den verbauten Laufwerken ab. Festplatten benötigen pro Stück ca. 5-10W.

Um “nur” den Stromverbrauch des QNAP TS-462 zu messen habe ich lediglich eine NVME SSD verbaut, welche effektiv kaum für mehr Leistungsaufnahme sorgt.

Hier benötigte das NAS um 16 W im Leerlauf mit 2,5 Gbit LAN und knapp unter 20W unter Last.

Damit ist das QNAP TS-462 sehr sparsam.

 

Fazit

Das QNAP TS-462 ist derzeit vermutlich das beste 4-Bay NAS unter 500€! Warum? Die Mischung aus guter Hardware und Software machts.

So bietet Synology ebenfalls eine herausragende Software, aber diese bieten unter 500€ nur NAS Systeme mit 1 Gbit LAN an, was die Datenraten um 2,5x verglichen mit dem QNAP TS-462 reduziert. Das DS423+ von Synology wäre an sich vergleichbar, fehlt es aber an schnellen LAN Ports.

Das Ugreen DXP4800 wiederum ist von der Hardware leicht besser, aber Ugreens NAS Software kann nicht mit QNAP mithalten! QNAP hat einen signifikanten Vorteil beim Funktionsumfang und alles wirkt um einiges “runder”.

Die Mischung aus guter Hardware mit 2,5 Gbit LAN Port, NVME SSD Slots usw. + starke und umfangreiche Software machen das QNAP TS-462 aus meiner Sicht zum derzeit besten NAS für den erweiterten Heim-Nutzer bzw. kleinere Büros.

Gerade da 2,5 Gbit LAN auf dem vormarsch ist, macht es aus meiner Sicht kaum noch Sinn ein teureres NAS ohne 2,5 Gbit oder 10 Gbit LAN zu kaufen. QNAP hat hier einen sehr guten Job gemacht!

QNAP TS-462
POSITIV
2,5 Gbit LAN
2x NVME SSD Slots
4x SATA SSD Slots
RAM erweiterbar
Sehr gute Software
Hohe Datenraten
PCIe Erweiterungsslot
Niedrige Leistungsaufnahme
Intel x86 CPU
NEGATIV
Qnap Smartphone Apps mittelmäßig
92

Langzeiterfahrung mit LiFePO4 Akku von Power Queen (und ECO-Worthy), wie hat die Kapazität sich gehalten?

Vor rund einem Jahr habe ich den Power Queen 12,8V 100Ah LiFePO4-Akku Auto-Heating auf Techtest getestet.

Dort war ich mit dem Akku sehr zufrieden. Seit diesem Test ist nun rund 1 Jahr vergangen und in diesem Jahr habe ich den Akku konstant in meiner DIY Solaranlage genutzt.

Daher dachte ich, es wäre vielleicht eine gute Gelegenheit einmal zu dem Akku zurückzukehren und zu schauen, wie gut dieser sich in diesem Jahr gehalten hat.

 

Überblick über den Power Queen Akku

Bei dem Power Queen 12,8V 100Ah LiFePO4-Akku mit Auto-Heating handelt es sich um einen recht klassischen LiFePO4 Akku im “Auto-Batterie-Style”.

Bei Power Queen handelt es sich um einen chinesischen Hersteller, welcher vergleichsweise günstige Akkus anbietet. Daher war sicherlich für den ein oder anderen die Haltbarkeit interessant.

In meinem Test konnte der Akku durch eine unspektakulär gute Leistung wie auch der nicht selbstverständlichen Untertemperatur-Abschaltung punkten.

Die Kapazität des Akkus schwankte um die 105,xx Ah im Neuzustand.

 

Haltbarkeit von LiFePO4 Akkus

Eins der Highlights von LiFePO4 Akkus ist die Haltbarkeit. So wirbt Power Queen mit satten 4000~15000 Zyklen.

Dies ist signifikant mehr als bei Blei Gel Akkus! Diese habe ich früher bei meinen DIY Solaranlagen genutzt und hier hielt ein Akku kaum mehr als 1 Jahr, ehe die Kapazität massiv einbrach.

Dies konnte ich bei LiFePO4 Akkus bisher so absolut nicht beobachten. Daher bin ich auch so ein Fan dieses Akku-Typs, auch wenn diese auf den ersten Blick etwas teurer sind als Blei Gel Akkus.

 

Wie habe ich den Akku in dem Jahr genutzt?

Ich habe den Power Queen Akku mit einem anderen 100 Ah Akku (anderer Hersteller) parallel an einem Victron Energy MPPT 100 / 20A Ladecontroller betrieben.

Die Energie kam hier von 2x 380W Solarpanels und wurde genutzt, diverse Smart Home Boxen, meinen Home Assistant Server usw. zu betreiben.

Entsprechend war die Last nicht extrem hoch, aber konstant. Tagsüber wurde geladen, nachts entladen, 365 Tage im Jahre. Im Sommer waren hier die Zyklen natürlich deutlich weniger tief, da schneller und mehr nachgeladen wurde, im Winter hingegen habe es ab und an auch mal 100% Zyklen.

Ich schätze, es gab also ca. 365 Zyklen, die in einer Tiefe von 20% bis 100% schwanken.

An sich für einen LiFePO4 Akku nicht viel, aber ein Blei Gel Akku wäre nach dieser Zeit schon ziemlich platt gewesen, nach meiner Erfahrung (ich habe hiervon früher einige “verbraucht”).

 

Die Kapazität nach einem Jahr

Kommen wir zum spannenden Punkt, wie viel Kapazität hat der Akku nach einem Jahr noch? Ein leichter Kapazitätsverlust wäre zu erwarten, anfangs kann die Kapazität von LiFePO4 Akkus leicht fallen, ehe diese sich dann stabilisiert.

Allerdings nach dieser an sich geringen, aber konstanten Belastung, wäre alles über 5% Kapazitätsverlust “unerwartet”.

Ich habe hierfür den Akku an das gleiche Ladegerät und Messgerät wie beim Test vor einem Jahr angeschlossen und kam auf folgende Werte:

Ja, die Kapazität ist in diesem Jahr etwas gesunken. Im neuen Zustand erreichte der Akku um die 105 Ah, nach einem Jahr um die 102 Ah.

Wir haben einen Kapazitätsverlust von +- 3%. Dies ist nicht auffällig viel, ganz im Gegenteil! Auch nach einem Jahr hat der Akku weiterhin mehr Kapazität als beworben wurde.

 

Vergleich mit dem ECO-Worthy LiFePO4 12V 100Ah

Vor einer Weile habe ich schon einen ähnlichen Vergleich mit dem ECO-Worthy LiFePO4 12V 100Ah gemacht.

Bei diesem sank die Kapazität nach einem ähnlichen Zeitraum etwas mehr, von 102 Ah auf 97 Ah, also um ca. 5%.

Entsprechend hat sich der Power Queen Akku im Vergleich etwas besser gehalten.

 

Andere Probleme mit dem Akku?

Gab es denn in dem Jahr Nutzung irgendwelche anderen Probleme oder Auffälligkeiten? Nein.

Der Akku hat bei mir absolut unproblematisch auch im Zusammenspiel mit dem anderen 100 Ah Akku (Creabest) funktioniert. Das BMS hatte während der gesamten Zeit nicht irgendwie die Funktion unterbrochen oder andere Probleme gemacht.

Der Akku hat einfach funktioniert.

 

Fazit

Wir können es hier eigentlich kurz machen. Ich bin weiterhin mit dem Power Queen Akku sehr zufrieden! Dieser hat im letzten Jahr im Dauereinsatz absolut problemlos funktioniert und auch der erneute Test zeigte kaum einen Kapazitätsverlust.

In einem Jahr hat sich die Kapazität um lediglich +- 3Ah reduziert. Dabei liegt diese weiterhin über den beworbenen 100 Ah. Super!

Daher kann ich den Power Queen Akku weiterhin empfehlen! Klar, der Einsatz bei mir war jetzt nicht “super hart”, aber nach meiner Erfahrung wäre beispielsweise ein Blei Gel Akku nach solch einem Jahr Einsatz schon platt.

Test und Erfahrungsbericht, Dreame A1 Mähroboter

Nach Ecovacs hat nun auch Dreame seinen ersten Mähroboter auf den Markt gebracht, den A1.

Wie auch schon das Modell von Ecovacs verzichtet auch der A1 auf ein Begrenzungskabel. Der Dreame A1 geht sogar noch ein Stück weiter! Dieser verzichtet auch auf Beacons oder andere externe Sensoren, sondern verlässt sich bei der Navigation nur auf ein sehr komplexes LiDAR-3D-Sensor-System.

Dieses soll laut Dreame eine Genauigkeit von bis zu 1cm bei der Navigation erlauben, was fast schon unglaublich klingt!

Aber wie gut funktioniert dies in der Praxis? Kann das wirklich so zuverlässig funktionieren? Viele andere Mähroboter ohne Begrenzungskabel haben in der Praxis meist eher versagt.

Wollen wir dieser Frage doch einmal im Test nachgehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Dreame für das Zurverfügungstellen des A1 für diesen Test.

 

Der Dreame Roboticmower A1 im Test

Dreame wirbt beim A1 mit einer Flächenleistung von bis zu 2000 m². Entsprechend haben wir hier schon einen etwas größeren Mähroboter vor uns.

Allerdings wirkt dieser deutlich kompakter als er eigentlich ist. So erinnert mich das graue “Hochglanz” Design mit dem Roboticmower A1 Schriftzug an der Seite deutlich mehr an ein Rennauto als an einen klassischen Mähroboter.

Ebenso wirkt der A1 deutlich windschnittiger als der GOAT G1-2000 von Ecovacs oder der Husqvarna 315X.

Kurzum, ich finde den Mäher sehr schick! Allerdings müssen wir auch ehrlich sein, es ist ein “Werkzeug” und gerade der Hochglanz Kunststoff wird im Laufe der Zeit zerkratzen.

Was die generelle Verarbeitungsqualität angeht, sieht der Dreame A1 überzeugend aus. Der Husqvarna 315X wirkt im direkten Vergleich vielleicht einen Hauch robuster, aber hier gibt es nichts zu meckern.

Lediglich lässt sich der A1 nicht gut greifen. Hier fehlt eine passende Mulde am hinteren Ende. Man kann diesen unter der Kunststoffabdeckung packen, aber das wirkt etwas “instabil”.

Die Ladestation des A1 ist vergleichsweise einfach. Diese besitzt ein langes Kabel und ein wetterfestes Netzteil.

Das Spannendste ist eine kleine Bürste auf der Oberseite, welche den LIDAR Sensor bei der Einfahrt reinigt.

 

Keine Begrenzungskabel und keine Beacons

99% aller Mähroboter auf dem Markt nutzen Begrenzungskabel, welche du einmal um deine Rasenfläche legen musst.

Der ECOVACS GOAT G1 war einer der ersten Mähroboter, der auf dieses Kabel verzichtet. Anstelle dessen navigierte dieser mit Kameras und Beacons, welche du in deinem Garten verteilen musst.

Der Dreame A1 verzichtet sogar auf diese Beacons! Anstelle nutzt dieser einen LiDAR-3D-Sensor.

Entsprechend musst du abseits der Ladestation nichts weiter in deinem Garten montieren oder einrichten! Ladestation aufstellen und los gehts.

Kabeltechnisch gibt es nur das Netzkabel zur Ladestation.

 

App oder Display

Gesteuert wird der A1 wahlweise über die Smartphone App oder über das Display und die Tasten auf der Oberseite.

Hier finden wir 4 Steuerungstasten wie auch ein Drehrad.

 

Die Einrichtung, ein virtuelles Begrenzungskabel

Nach dem Start des Mähroboters musst du zunächst einen PIN festlegen. Dies geschieht direkt am Mähroboter. Anschließend schickt dich dieser in die Smartphone App.

Im Dreame A1 ist sowohl WLAN als auch Bluetooth verbaut. Die App stellt zunächst via Bluetooth eine Verbindung her und nutzt diese Verbindung, um dann den Mäher in dein WLAN einzubinden.

WICHTIG! An der Ladestation muss ein WLAN-Netz verfügbar sein.

Anschließend erstellst du mit diesem ein virtuelles Begrenzungskabel. Du steuerst dafür den Mäher direkt mit deinem Smartphone (dieses wird als Fernbedienung genutzt) an der Grenze deiner Rasenfläche entlang.

So rahmst du deine Rasenfläche ein und der Mähroboter wird diese gefahrene Grenze nicht überschreiten.

Du kannst anschließend auch noch No Go Zonen festlegen. Es ist dabei nicht schlimm, wenn nicht an allen Stellen deines Gartens WLAN verfügbar ist.

Hast du deinen Garten einmal umfahren, bist du auch schon mit der Einrichtung fertig!

 

App

Der Dreame A1 nutzt die Dreamehome App. Diese macht einen sehr guten und hochwertigen Eindruck.

Dort kannst du eine Karte deines Gartens sehen, den Mähroboter starten, nach Hause schicken, die Karte bearbeiten, nogo Zonen anlegen usw.

Zudem kannst du natürlich einen Zeitplan anlegen und wirst informiert, wenn der Mäher festhängen sollte, fertig ist, usw.

 

In geraden Bahnen durch deinen Garten

Die meisten Mähroboter mit Begrenzungskabel fahren nach dem Zufallsprinzip durch deinen Garten. Heißt, sie fahren kreuz und quer und hoffen, mit der Zeit alle Stellen zu erreichen.

Dieses Prinzip funktioniert an sich, kann aber dauern!

Der Dreame A1 hingegen fährt in geraden Bahnen durch deinen Garten. Dieser sucht sich nach dem Start einen gewissen Abschnitt und fährt dort dann ganz geordnet hin und her.

Ähnlich wie aktuelle Saugroboter merkt sich der A1 dabei auch schon, wo er war, wo er noch Stellen ausgelassen hat usw. Hierdurch hat dieser eine sehr gute Abdeckung des Gartens und vergisst nicht einzelne Stellen.

Nach meiner Erfahrung funktioniert die Navigation des A1 dabei erfreulich gut! Dieser wirkt sehr sicher und auch wenn er mal eine Stelle im ersten Moment ausgelassen hat, kehrt dieser zu der Stelle zuverlässig zurück.

Mein Garten ist relativ verschachtelt mit einem Gartentisch, zudem haben meine Hunde den Rasen etwas verunstaltet. So ist dieser alles andere als glatt.

Aber damit ist der A1 deutlich besser klargekommen als ich erwartet hätte. Also ja die Navigation funktioniert wirklich gut.

3D Karte des Dreame A1

Es ist bisher bei mir noch kein einziges Mal vorgekommen, dass der Mäher sich verlaufen hat oder die virtuelle Begrenzung überschritt. Die virtuelle Begrenzung wird wirklich auf wenige cm eingehalten. Dabei scheint der Mäher tendenziell eher vorsichtig in der Begrenzung zu bleiben als diese zu überfahren.

Kurzum, ich bin richtig zufrieden mit der Navigation.

 

Zeitsparend!

Durch das gezielte Abfahren meines Gartens ist der A1 auch sehr schnell unterwegs. So braucht dieser für die Mähung meines Vorgartens ca. 1 Stunde, womit dieser +- genauso schnell unterwegs ist wie der ECOVACS GOAT G1-2000.

Zum Vergleich der Husqvarna 315X benötigt für eine gute Mähung ca. 6-8 Stunden (3-4 Stunden Mähen, 3-4 Stunden Laden).

 

Hindernisvermeidung: gut, aber auch nicht perfekt

Wie fast jeder Mähroboter besitzt auch der Dreame A1 eine flexible Stoßstange. Kommt diese in Kontakt mit einem festen Objekt, dann dreht der Mäher ab bzw. stoppt.

Allerdings nutzt der A1 auch seinen LIDAR Sensor, um Hindernisse zu erkennen und zu vermeiden. Dabei kannst du in der App auswählen, auf welche Größe an Hindernissen der Mähroboter achten soll.

  • über 10 cm
  • über 15 cm
  • über 20 cm

Die größeren Stufen machen primär Sinn wenn du höheres Gras hast oder einzelne Halme die hochstehen.

Größere Hindernisse, wie Blumentöpfe usw., umfährt der Dreame A1 auch sehr zuverlässig. Hier verzichtet der Mäher auch völlig auf einen Kontakt zum Hindernis.

Kleinere bzw. flachere Hindernisse werden meist ebenfalls kontaktlos erkannt und umfahren, aber auch nicht immer. Sobald aber der A1 das Hindernis mit der Stoßstange berührt, dreht dieser aber natürlich ab und merkt sich auch, dass da was war und tastet sich bei der weiteren Fahrt vorsichtiger an diesen Bereich heran.

Hindernisse wie Gartenstühle und Sonnenliegen machen dem A1 an sich keine großen Probleme. Er lässt dann entsprechend den Bereich aus, aber versucht möglichst gut um die Objekte herum zu mähen.

Also ein unerwartetes Hindernis bringt den Dreame A1 nicht aus dem Konzept, wie es beispielsweise bei den früheren Bosch Mährobotern passieren konnte.

Entsprechend ist die Hindernisvermeidung auch besser als beim Husqvarna 315X, welcher sich ausschließlich auf seine Stoßstange für das Erkennen von Hindernissen und Tieren verlassen muss.

Allerdings ist im direkten Vergleich die Objekterkennung des ECOVACS GOAT G1-2000 noch einen Hauch zuverlässiger. Nicht verwunderlich, denn dieser hat auch noch eine Front-Kamera.

Dennoch ist der A1 bei dutzenden Fahrten bisher kein einziges Mal hängen oder stecken geblieben! Beeindruckend!

Update: Nachdem ich dies geschrieben habe, hat es der A1 doch mal geschafft sich unter einem Gartenstuhl zu verfangen. Allerdings ändert dies nichts an meinem Punkt, dass die Hindernisvermeidung doch gut ist, signifikant besser als bei sämtlichen Husqvarna und Gardena Modellen, die ich bisher in den Fingern hatte.

 

Geländegängigkeit

Mein Garten hat eine leichte Hanglage und durch meine Hunde ist der Rasten teils in einem wilden Zustand, mit tiefen Laufspuren.

Zudem ist mein Garten durch ein Gartenhaus in der Mitte getrennt, hat diverse Hochbeete usw.

Damit kommt der Dreame A1 gut klar!

Prinzipiell soll der A1 bis zu 45 Grad bewältigen können. Ich glaube, dass der Mähroboter dies schaffen kann, wenn es sich um eine gleichmäßige Steigung handelt.

Allerdings, gerade wenn dieser in der Steigung wenden muss, tut er sich doch schwerer als der ECOVACS GOAT G1-2000 oder der Husqvarna 315X.

Daher würde ich sagen ja, der Dreame A1 ist gut „geländegängig“ aber etwas schlechter als meine beiden Vergleichsmodelle.

 

Schnitthöhe Digital verstellbar

Du kannst beim Dreame A1 die Schnitthöhe über die App bzw. das Display zwischen 3 cm und 7 cm einstellen. Dies ist ungewöhnlich, denn in der Regel haben Mähroboter hierfür ein physisches Drehrad.

Heißt der A1 hat einen zusätzlichen Motor, welcher den Schneidteller auf und ab bewegen kann.

 

Wie gut mäht der A1?

Prinzipiell nutzt der Dreame A1 das gleiche Schneidprinzip wie die Mähroboter von Husqvarna, Gardena, ECOVACS und Co.

Wir haben drei kleine “Rasiermesser” welche beweglich auf einer Scheibe gelagert sind, die rotiert.

Auf den ersten Blick mag dies etwas lächerlich aussehen, gerade verglichen mit den großen Messern von “richtigen” Rasenmähern. Aber meine Erfahrung zeigt hier ganz klar, dass dieser Aufbau sehr gut funktioniert!

Klar, der Mähroboter ist nicht ideal für kniehohes Gras, aber dafür ist kein Mähroboter gedacht. Diese sind gedacht/gemacht, dein Gras auf einer guten Höhe zu halten.

Und dies schafft der Dreame A1 auch absolut problemlos!

Durch die scharfen Messer haben wir ein sehr sauberes Schnittbild, welches zudem auch sehr gleichmäßig ist.

Also mach dir um die Schnittleistung keine Sorgen, sofern du das Gras nicht zu lang werden lässt (ab 10 cm wird es langsam schwierig für den Mäher).

 

Testfazit zum Dreame A1

Dreame hat mit dem A1 einen wirklich beeindruckenden Mähroboter. Das Wichtigste ist hier die Navigation, welche bei mir im Garten und Test tadellos funktionierte!

Dies ganz ohne Begrenzungskabel, Beacons und anderen Hilfsmitteln. Dennoch ist die Navigation viel viel besser als ich erwartet hätte! Selbst wenn du den Mäher irgendwo anders hinsetzt, findet dieser immer wieder seine Position.

Er hält sich auch sehr genau an das virtuelle Begrenzungskabel und arbeitet meinen Garten sehr zuverlässig und auch schnell ab.

Ähnlich wie ein guter Saugroboter erstellt dieser eine Karte von deinem Garten und arbeitet diese Stück für Stück in geraden Bahnen ab.

Dabei nutzt der Mähroboter auch seinen 3D LIDAR Sensor für die Hinderniserkennung. So kann er Hindernisse erkennen und berührungslos umfahren. Dies funktioniert nicht immer zu 100%, aber meistens! Wenn wir dies mit klassischen Mährobotern vergleichen, welche abseits der beweglichen Stoßstange überhaupt keine Hinderniserkennung mitbringen, ist dies ein gewaltiger Vorteil. Tendenziell macht der ECOVACS die Hindernisvermeidung noch etwas besser.

Die Mähleistung des Dreame A1 ist gut, auf dem Level der anderen Mähroboter seiner Klasse, und auch die Lautstärke ist angenehm niedrig.

Ich kann damit den Dreame A1 mit gutem Gewissen empfehlen! Ich denke dieser wird sich vor allem in folgenden Gärten wohlfühlen:

  • Kleine bis große Gärten
  • bis mittel komplexes Layout
  • bis mittlere Steigungen oder “Hügel”

Auch wenn in deinem Garten mal ein paar Dinge herumstehen, du Hochbeete usw. Hast, ist der A1 gut geeignet.

Verglichen mit dem ECOVACS GOAT G1-2000, welcher die erste Alternative ist, haben wir vor allem 2 Vorteile. 1. du brauchst keine auffälligen Beacons 2. die Navigation und Gartenabdeckung war tendenziell einen Hauch besser.

Dreame A1
POSITIV
sehr effiziente und genaue Navigation
benötigt kein Begrenzungskabel oder Beacons
gute Hindernisvermeidung
gutes Mähergebnis
sehr schnell unterwegs
gute App und Funktionsumfang
NEGATIV
neigt beim drehen etwas zum Rutschen
Kantenschneiden mäßig
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Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4 Batterie im Test, wirklich satte 200Ah?

Wenn du eine DIY Solaranlage baust (Off-Grid) ist praktisch ein LiFePO4 Akku Pflicht. LiFePO4 Akkus sind mittlerweile nicht mehr übermäßig teuer und im Allgemeinen sehr unproblematisch.

Die meisten LiFePO4 Akkus besitzen eine Kapazität von 100Ah. Allerdings werden mittlerweile auch die Modelle mit 200 Ah zunehmend bezahlbar.

In diesem Artikel schauen wir uns auch genau solch einen günstigen 200 Ah LiFePO4 an. So bekommst du die Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4 Batterie für knapp über 500€, was für diese Kapazität mehr als ein guter Preis ist!

Wollen wir uns mal im Test ansehen ob auch die Leistung der Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4 Batterie in der Praxis stimmt.

An dieser Stelle vielen Dank an Power Queen für das Zurverfügungstellen des Akkus für diesen Test!

 

Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4 Batterie im Test

Mit einer Kapazität von 200 Ah ist diese Batterie natürlich schon ein Brocken. So misst diese 53,2 x 20,7 x 21,5 cm und bringt rund 22 Kg auf die Waage.

Dabei setzt Power Queen auf sein bekanntes Kunststoffgehäuse. Dieses wirkt ausreichend wertig und stabil. Es ist zudem komplett versiegelt. Wir haben zwar keinen “gesonderten” Wasserschutz, aber ein paar Wasserspritzer sollten dem Akku nichts anhaben.

Für einen etwas leichteren Transport besitzt der Akku an den Seiten zwei Trageschlaufen.

Angeschlossen wird der Akku wie üblich über zwei M8 Schrauben bzw. Gewinde. Entsprechende Schrauben + Abdeckungen liegen bei.

 

Technische Daten

Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4

  • Spannung 12,8 V
  • Ladespannung 14,4 V
  • Kapazität 200 Ah
  • Energie 2560 Wh
  • Maximale Leistung 100 A
  • Spitzenleistung 280 A
  • Ladetemperatur 0℃ – 50℃
  • Entladetemperatur -20℃ – 60℃

 

Warum ein LiFePO4 Akku?

Warum sind LiFePO4- bzw. Lithium-Eisenphosphat-Akkus so interessant? Diese Akkus könnten möglicherweise die „Zukunft“ im Bereich von Solar-Pufferspeichern, Elektromobilität usw. darstellen. Aber warum?

LiFePO4-Akkus bieten eine etwas geringere Energiedichte im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus, jedoch im Austausch für eine höhere Sicherheit und Haltbarkeit.

Selbst die einfachsten LiFePO4-Akkus können problemlos mehr als 2500 Ladezyklen erreichen, während Lithium-Ionen-Akkus in der Regel nur auf 500-1000 Ladezyklen kommen. In der Praxis kann die Haltbarkeit sogar noch größer sein, da sie stark von der Entladungstiefe abhängt.

Power Queen wirbt hier mit 4.000-15.000 Ladezyklen, was durchaus realistisch sein kann. Allerdings nicht bei einer 100% Entladetiefe.

Bei einer 100% Entladetiefe kommen wir laut Hersteller auf 4.000 Zyklen, bei 60% Entladetiefe auf 15.000 Zyklen. Dies sind fantastische Werte, welche ich allerdings praktisch leider nicht nachprüfen kann. Nach meiner Erfahrung sind LiFePO4 Akkus allerdings wirklich extrem haltbar!

Besonders als Solar-Pufferspeicher bieten LiFePO4-Akkus daher eine potenziell extrem hohe Haltbarkeit. Zusätzlich neigen LiFePO4-Akkus nicht dazu, thermisch durchzugehen, und sie sind beim Laden/Entladen nicht so empfindlich.

Allerdings gibt es auch Nachteile:

Im Gegenzug sind sie bei gleicher Kapazität etwas größer als Lithium-Ionen-Akkus. Daher eignen sie sich weniger für Smartphones, Notebooks und andere Geräte, bei denen die Abmessungen eine wichtige Rolle spielen.

Es ist zudem wichtig zu beachten, dass LiFePO4-Akkus nicht bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius geladen werden dürfen. Entladen ist kein Problem, aber das Laden bei unter 0 Grad kann die Akkus beschädigen. Leider verfügt der Akku nicht über eine Unter-Temperatur-Abschaltung.

 

Wie misst Techtest die Kapazität von LiFePO4 Akkus?

Um die Kapazität von LiFePO4 Akkus zu messen, nutze ich eine elektronische Last.

Es kommt hier die DLB-600W zum Einsatz.

Den Akku habe ich dabei auf 10,8V entladen. Teilweise habe ich Testdurchläufe wiederholt, um mehr Ergebnisse zu erhalten.

 

Die Kapazität des Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4 Akkus

Kommen wir zur Kapazitätsmessung, bietet der Power Queen Akku wirklich 200 Ah?

Ich habe insgesamt 6x die Kapazität bei 10A/20A gemessen. Dabei schwankte die Kapazität zwischen 212,13 Ah und 214,94A. Super! Damit wird die Kapazitätsangabe des Herstellers durchaus ein gutes Stück übertroffen.

Dabei ist auch auffällig, dass die Kapazität zwischen den Tests nicht groß schwankte, was ein gutes Zeichen ist.

Im Schnitt lag die Kapazität bei 213,9356 Ah bzw. 2771,695 Wh.

 

Spannungsverlauf

LiFePO4 Akkus haben in der Regel einen sehr flachen Spannungsverlauf. Heißt die Spannung schwankt nur gering während des Entladens.

Dies bestätigt sich auch wieder beim Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4 Akku. Hier fällt die Spannung recht schnell auf 13,1V. Für ca. 60% der Kapazität bleibt sie dabei über 13V, ehe diese dann langsam abfällt.

Wird 12,6V unterschritten sinkt die Spannung rapide und der Akku ist praktisch als leer zu bezeichnen.

Aufgrund dieses sehr flachen Spannungsverlaufes ist das Einschätzen des aktuellen Akkustands bei LiFePO4 Akkus leider sehr schwer.

 

In der Praxis

Hier gibt es nichts Negatives oder Besonderes zu berichten. Ich nutze den Akku parallel geschaltet mit einem zweiten 200Ah Akku an einer kleinen off-Grid Solaranlage, passenderweise mit dem Power Queen PQ2430 MPPT Solarladeregler.

Es ist aber im Grunde egal was für einen Solarladecontroller du nutzt, dass dieser hier auch von Power Queen stammt, macht 0 Unterschied.

Hier funktioniert der Akku genau wie du erwartest. Ich hatte keine Probleme mit dem BMS, dass dieses irgendwie die Verbindung unterbrach oder Ähnliches.

Der Akku funktioniert einfach komplett “passiv” und unauffällig. Dies gilt aber allgemein für die Akkus der großen asiatischen Herstellern. Hier hatte ich bisher nie probleme in der Praxis.

Klar zur Haltbarkeit kann ich nichts sagen, da ich hierfür den Akku über Jahre nutzen müsste, allerdings habe ich einen 100Ah Power Queen Akku ca. 1,5 Jahre bisher genutzt und dieser hat in der Zeit lediglich um die 2-3% Kapazität eingebüßt.

 

Fazit

Die Power Queen 12,8V 200Ah LiFePO4 Batterie ist aus meiner Sicht absolut empfehlenswert, wenn du einen einfachen LiFePO4 Akku mit sehr hoher Kapazität suchst!

Der Power Queen Akku bietet keine besonderen Features. Wir haben kein “Smartes” BMS, wir haben keine Untertemperatur-Abschaltung oder ähnliche Bonusfunktionen. Wir haben lediglich ein normales BMS, welches vor dem Tiefenentladen, Kurzschlüssen und ähnlichen Dingen schützt.

Das Wichtigste an diesem Akku ist aber die Kapazität. Power Queen wirbt mit 200 Ah, messen konnte ich satte +- 214 Ah im Schnitt. Die Herstellerangabe wird entsprechend ein gutes Stück übertroffen (7%).

Dabei ist der Akku auch alles andere als zu teuer. Zum Zeitpunkt des Tests bekommst Du diesen für um die 500€, was 250€ für 100Ah entspricht, was ein guter Preis ist. Zumal ich auch echt nichts Negatives über die Power Queen Akkus sagen kann. Ich nutze einen davon in einer meiner Off-Grid Solaranlagen (er wurde jetzt aber gegen diesen ausgetauscht) und hatte dort 0 Probleme.

Von daher, wenn du einen einfachen Akku mit viel Kapazität und den gängigen Vorteilen der LiFePO4 Technologie suchst, bist du hier richtig.

Guter Party Lautsprecher für 70€! LAMAX Sounder 2 im Test

Mit dem Sounder 2 bietet LAMAX einen neuen Outdoor Bluetooth Lautsprecher an. Dieser soll durch einen 360 Grad Klang wie auch ein robustes Design punkten.

Hierzu zählt auch ein IP67 Wasserschutz. Auch der Klang soll nicht zu kurz kommen, so soll der Sounder 2 mit einem “BEATBASS® KLANG” punkten.

Klingt so weit schon recht imposant. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Alle Hersteller werben immer mit großen Worten, aber was steckt dahinter?

Finden wir dies im Test des LAMAX Sounder 2 heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an LAMAX für das zur Verfügung stellen des Sounder 2.

 

Der LAMAX Sounder 2 im Test

LAMAX setzt beim Sounder 2 auf eine Röhrenform. Dabei ist der Lautsprecher mit 180 × 75 × 75 mm und einem Gewicht von 600g sicherlich nicht winzig, aber doch sehr portabel!

Ein wichtiger Punkt bei diesem ist die Robustheit. So setzt dieser auf Hartgummi Kanten und ist komplett mit einem Leinenstoff umkleidet.

Dabei ist der Lautsprecher laut Hersteller IP67 Wasser geschützt. Heißt, dieser dürfte sogar kurz untertauchen, ohne Schaden zu nehmen. Entsprechend wäre eine Nutzung am Pool oder im Regen kein großes Risiko.

Die Tasten zur Steuerung des Sounder 2 sind an der Seite des Lautsprechers unter einer Gummischicht angebracht.

Ebenfalls hier ist eine kleine Klappe, unter der ein microSD Karten Slot ist, wie auch der USB C Ladeport. Mit einer Ladung soll der Lautsprecher bis zu 12 Stunden halten, eine Angabe, die ich in dieser Größenordnung bestätigen kann.

Als kleinen “Bonus” gibt es auf der Oberseite des Lautsprechers ein integriertes Drehrad für die Lautstärke.

 

Klang des Sounder 2

Ich muss gestehen, vom Klang des Sounder 2 positiv überrascht worden zu sein. Der kleine Lautsprecher hat überraschend viel Power!

Und mit Power meine ich natürlich Bass. Klar logisch, dieser Lautsprecher schafft es nicht, ein Wohnzimmer zum Beben zu bringen, das ist bei diesen Abmessungen unmöglich, aber für seine Größenklasse liefert er richtig viel Bass! Gerade bei höheren Lautstärken bebt der Lautsprecher selbst merklich.

Dabei wirkt der Bass auch erfreulich rund und satt. Sogar der Tiefgang ist beachtlich. Ich bin mit dem Bass des LAMAX Sounder 2 richtig zufrieden.

Aber nicht nur der Bass ist gut, auch die Höhen sind mehr als Ok. Hier kommt es aber etwas auf deine Position zum Lautsprecher an. Zwar wirbt LAMAX mit einem “360 Grad” Klang, allerdings stimmt dies nur so halb.

Wir haben zwei Treiber an den Seiten des Lautsprechers. Du hast generell die besten Höhen und Klang, wenn einer davon auf dich gerichtet ist. Allerdings hat der Sounder 2 durchaus einen recht raumfüllenden “360 Grad” Klang.

Die Höhen sind generell sehr klar, sauber und scharf. Lediglich die Mitten sind etwas dünner, was aber der “spaßigen” Klangsignatur nicht schadet.

So hat der LAMAX Sounder 2 einen sehr guten Hoch/Tief-Kontrast, was Musik viel Dynamik und Spielfreude verleiht. Passend dazu kann der Lautsprecher auch durchaus recht laut werden.

 

Fazit

Ich bin vom LAMAX Sounder 2 positiv angetan! Der Lautsprecher machte im Test eine sehr gute Figur.

Für seine Abmessungen klingt der Lautsprecher sehr gut. Dieser hat einen sehr lebendigen und dynamischen Klang. Dabei ist auch der Bass beachtlich.

Klar, wir haben hier einen Lautsprecher, welcher etwas mehr in die “Party” Richtung geht und nicht zwingend den neutralsten Klang liefert, aber das muss ja nichts Schlechtes sein.

Willst du einen Lautsprecher der kompakt ist und lebendig klingt, dann ist der LAMAX Sounder 2 in der +- 70€ Preisklasse eine gute Wahl!