CUKTECH bietet einige extrem spannende und außergewöhnliche Powerbanks an. Wer ist CUKTECH? CUKTECH scheint in das Xiaomi-Ökosystem zu gehören (als Tochterfirma).
So bietet die CUKTECH 10 10000 mAh Kapazität, 150W Ausgangsleistung und 90W Eingangsleistung, wie auch ein Display, das dich über aktuelle Leistungswerte informiert.
Das alles für +- 50€! Ein fantastischer Preis für eine Powerbank die angeblich eine fantastische Leistung bieten soll. Aber wie sieht es in der Praxis aus?
Ist die CUKTECH 10 hier so gut, wie sie auf den ersten Blick aussieht? Finden wir es heraus!
Die CUKTECH 10 setzt auf das mittlerweile recht beliebte „Säulen“ -Format. Die Powerbank ist dazu gemacht Hochkant stehend genutzt zu werden.
Mit 143 x 45 x 34 mm und einem Gewicht von 285g ist diese für die Kapazität von 10000 mAh natürlich recht groß. Was aber auch nicht überraschend ist, denn die Ausgangsleistung liegt mit 120W deutlich über dem normalen Maß einer 10000 mAh Powerbank.
Zwar besteht das Gehäuse aus Kunststoff, hat aber die Anmutung von Aluminium. Allgemein macht die CUKTECH 10 einen sehr hochwertigen Eindruck.
Display auf der Front
Eine Besonderheit ist das Display der CUKTECH 10. So besitzt die Powerbank nicht nur eine LC-Anzeige, sondern ein richtiges Farb-Display!
Dieses zeigt dir den aktuellen Akkustand, wie aber auch die Eingangs- und Ausgangsleistung in Watt an.
Dies ist nicht nur interessant, sondern auch oft eine hilfreiche Information, gerade wenn du Probleme versuchst zu diagnostizieren.
Anschlüsse und Ladestandards der CUKTECH 10
Die CUKTECH 10 besitzt zwei Ports, einen USB A Port und einen USB C Port.
USB C – 120W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15/3A, 20V/6A
USB A – 33W – 5V/3A, 9V/3A, 11V/3A
Der USB C Port soll bis zu 120W bzw. 20V/6A bieten. Interessant, denn USB Power Delivery bietet keine “6A” Stufe.
Dies liegt daran, dass hier ein proprietärer “Xiaomi 120W” Schnelllade Standard zum Einsatz kommt.
Allerdings unterstützt der USB C Port auch USB Power Delivery, mit folgenden Leistungen:
USB PD 100W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
Wir haben also 120W nach dem Xiaomi Schnelllade Protokoll und 100W nach USB Power Delivery.
Dies sind sehr beeindruckende Werte!
Über den USB C Port wird die Powerbank auch geladen, mit bis zu 90W! Dies ist für eine 10.000 mAh Powerbank extrem viel!
Der USB A Port bietet bis zu 33W. Allerdings, nach welchen Ladestandards dies genau der Fall ist, kann ich nicht sagen. Es wird auf jeden Fall Quick Charge 3.0 unterstützt
Hervorragende PPS-Stufe!
Erfreulicherweise bietet der USB C Port nicht nur eine beachtliche Leistung von bis zu 100W, sondern unterstützt auch PPS.
5-11V bei bis zu 5A
5-20V bei bis zu 3A
Damit ist die CUKTECH 10 Powerbank in der Lage Samsung Smartphones wie das S24 Ultra mit dem vollen Tempo zu laden.
Konstant 100W
Viele, wenn nicht sogar die meisten, Powerbanks die mit 100W oder 140W Leistung werben, können diese nicht konstant liefern. Nach einer Weile oder ab einem gewissen Akkustand drosseln diese sich.
Dies habe ich bei der CUKTECH 10 auch erwartet, aber nein! Die Powerbank kann konstant 100W liefern.
Die Kapazität
Mit 10.000 mAh hat die CUKTECH 10 eine vergleichsweise kleine Kapazität, gerade wenn wir die Powerbank nutzen, um größere Geräte wie Notebooks zu laden.
An sich ist diese primär für Smartphones und vielleicht Tablets gedacht. Aber wie viel Kapazität hat die Powerbank wirklich?
Wh
mAh
% der HA
5V/2A
30.142
8146
81%
9V/1A
30.584
8266
83%
9V/3A
31.652
8555
86%
20V/1A
31.78
8589
86%
20V/3A
32.042
8660
87%
20V/5A
30.774
8317
83%
Dies sieht doch ordentlich aus! Bei mir erreichte die Powerbank im Test eine Kapazität zwischen 8146 mAh und 8660 mAh. Das entspricht zwischen 81% und 87% der Herstellerangabe.
Es ist bei Powerbanks normal, dass diese nicht 100% der Herstellerangabe erreichen. Zwischen 80% und 90% ist ein typischer Wert.
Ladedauer, WOW!
Die CUKTECH 10 hat nicht nur eine gewaltige Ausgangsleistung von 100W (120W), sondern kann laut Hersteller auch mit bis zu 90W laden, an einem entsprechenden USB Power Delivery Ladegerät.
Ja, die CUKTECH 10 kann wirklich mit bis zu 90W laden, wenn auch recht kurz. Nach ca. 11 Minuten sinkt die Leistungsaufnahme auf rund 52W.
Dennoch dauert eine vollständige Ladung gerade einmal 44 Minuten.
Ich habe das Laden auch an 60W und 30W Ladegeräten getestet. Hier sehen wir, dass das Laden an einem 60W Ladegerät mit rund 50 Minuten nur minimal länger dauert.
An einem 30W Ladegerät dauerte das Laden hingegen mit 1:32h merkbar länger.
Wie hoch ist die Ladeeffizienz?
Im Test benötigte die Powerbank rund 37 Wh um von 0% auf 100% geladen zu werden.
100W Ladegerät: 36,67 Wh
60W Ladegerät: 37,005 Wh
30W Ladegerät 36,52 Wh
Hieraus ergeben sich folgende Effizienzwerte:
Im besten Fall
Im schlechtesten Fall
100W
87%
82%
60W
87%
81%
30W
88%
83%
Die Effizienz der CUKTECH 10 schwankte zwischen 81% und 87%, was hervorragende Werte sind!
Fazit
Die CUKTECH 10 ist hervorragend, wenn auch etwas speziell. An sich ist die Powerbank an der Grenze zur Perfektion.
Wir haben ein wertiges Äußeres mit einem tollen Display, welches nicht nur den Akkustand anzeigt, sondern vor allem auch Leistungswerte.
Hinzu kommt der mächtige USB C Port. Bis zu 120W nach dem Xiaomi Schnelllade Standard und 100W nach dem normalen USB PD Standard.
Zudem unterstützt die Powerbank auch PPS mit bis zu 5A, was ein Schnellladen diverser Samsung Smartphones erlaubt.
Die Powerbank selbst kann auch unheimlich schnell geladen werden. 0% auf 100% in gerade einmal 44 Minuten. WOW!
Dies alles bei einer Kapazität von 10.000 mAh. Beeindruckend! Allerdings auch Fluch und Segen zugleich.
Wenn du im Sommer viel grillst oder unterwegs bist, ist eine Kühlbox eigentlich Pflicht. Hier hast du zwei Optionen.
A eine günstige Kühlbox mit Peltier-Element
B eine Kompressor Kühlbox
Fast alle günstigen Kühlboxen und Mini-Kühlschränke setzen auf sogenannte Peltier-Elemente zur Kälteerzeugung. Dies funktioniert auch, aber Peltier-Elemente sind sehr ineffizient und haben Probleme mehr als 15-20 Grad unter Außentemperatur zu kühlen, was im Sommer bei 30 oder 40 Grad schon ein Problem sein kann.
Die Lösung für beide Probleme ist eine Kühlbox mit Kompressor. Diese setzen auf die gleiche Technik wie dein Kühlschrank und sind damit um einiges effizienter und leistungsfähiger.
Ein Modell, das ich hier immer sehr gerne empfohlen habe, war die Plug-in Festivals IceCube. Diese habe ich auch weiterhin im Einsatz und funktioniert wie am ersten Tag.
Mit der IceCube 40 DUAL hat Plug-in Festivals nun eine neue Version dieser Kühlbox auf den Markt gebracht, welche unter anderem auf zwei Zonen für die Kühlung setzt, welche du unabhängig voneinander steuern kannst.
Klingt doch interessant! Wollen wir uns im Test einmal ansehen, wie gut die Kompressor-Kühlbox ist!
An dieser Stelle vielen Dank an Plug-in Festivals für das Zurverfügungstellen der IceCube 40 DUAL für diesen Test.
Plug-in Festivals bietet die IceCube DUAL in 3 Größen an, 25L, 30L und 40L. Grundsätzlich sind alle 3 Versionen vom Funktionsumfang und auch der Grundfläche identisch. Lediglich die Höhe der Kühlbox ist je nach Version unterschiedlich.
Im Test habe ich die größte Version, mit 40L (38L) Volumen. Diese misst 653 x 369 x 487 mm und bringt 15,8 Kg auf die Waage.
Damit ist diese schon ein ziemlicher Brocken, gerade wenn du diese mit Inhalt gefüllt hast. Für einen besseren Transport besitzt die Kühlbox zwei Kunststoff-Griffe, welche ausreichend stabil sind.
Die Kühlbox selbst ist äußerlich mit Aluminium verkleidet und wirkt generell sehr wertig und stabil.
Die Steuereinheit ist dabei etwas versteckt am rechten Rand angebracht. Dort haben wir ein Display, welches dir die aktuelle Temperatur bzw. die eingestellte Temperatur anzeigt, wie auch Tasten, um die Kühlbox zu steuern.
Mit zwei Zonen
Warum heißt die “IceCube 40 DUAL”? Ganz einfach, die Kühlbox besitzt zwei Zonen, für die du unabhängig die Temperatur einstellen kannst.
Die primäre Kühlzone hat dabei ein Volumen von rund 30L, während die sekundäre auf rund 10L kommt.
Im Test konnten die Zonen durchaus +- 10 Grad Unterschied erreichen.
Flexible Stromversorgung
Die Kühlbox wird über einen proprietären Stromstecker an der Seite mit Energie versorgt. Dabei liegt ein passendes Kabel auf einen KFZ “Zigarettenanzünder” Stecker mit im Lieferumfang, wie aber auch ein 230V Netzteil.
Effektiv kannst du die Kühlbox an 12V, 24V und 230V Quellen betreiben.
Innenraum
Die 40L Version des IceCube DUAL hat einen sehr großzügigen Innenraum. So ist es kein Problem im primären Fach eine 1,5L Flasche stehend zu lagern.
Das sekundäre Fach ist etwas kleiner, aber gerade für Grillgut und ähnliches mehr als ausreichend groß.
Primäres Fach – 286 x 263 x 399 mm
Sekundäres Fach – 286 x 180 x 229 mm
Mit App Support
Du kannst die Kühlbox ganz klassisch über das Bedienpanel an der Seite steuern. Allerdings bringt die Kühlbox auch Bluetooth und App Support mit.
Über die Plug-in Festivals kannst du die Kühlbox auch aus der Ferne steuern. Die App macht dabei einen super Job und ist einfach, aber gut aufgebaut.
Verstellbare Minimalspannung
Über die App kannst du die minimale Spannung der Kühlbox zwischen 12V, 11,5V und 9V verstellen.
Dies ist als Schutz für deine Autobatterie gedacht.
Kühlleistung, bis zu -20 Grad
Die Plug-in Festivals IceCube soll Temperaturen von bis zu -20 Grad erreichen können. Dies ist auch durchaus plausibel, denn wir haben hier eine Kühlbox mit Kompressor. Entsprechend kann diese auch für den Transport von Eis und ähnlichem genutzt werden.
Aber kann sie wirklich solch niedrige Temperaturen erreichen? Um dies zu testen habe ich in die Kühlbox Temperatur-Sensoren gelegt und die Temperatur-Entwicklung mitgeloggt.
In meinem Test erreichte die Kühlbox laut meinem Messgerät bis zu -17,7 Grad, beachtlich!
Hier können wir auch sehen, wie stabil die Kühlbox eine eingestellte Temperatur hält. So schafft es die Kühlbox nicht ganz genau die gewünschte Temperatur zu halten. Es gibt immer leichte Schwankungen.
Beispielsweise die 0 Grad Stufe schwankt zwischen +2,1 Grad und -2,5 Grad.
Wie schnell kühlt die Kühlbox?
Wie schnell es die IceCube 40 DUAL schafft herunterzukühlen, hängt natürlich vom Inhalt ab.
Prinzipiell erreicht diese sehr schnell die gewünschte Temperatur, aber es dauert natürlich eine Weile, bis diese dann auch den Innenraum entsprechend durchdringt, gerade wenn dieser voll ist.
Im leeren Zustand dauerte es folgende Zeit, bis mein Thermometer die gewünschte Temperatur erreichte (+-1 Grad):
20 auf 0 Grad – 55 Minuten
20 auf -10 Grad – 130 Minuten
20 auf -20 Grad – 165 Minuten
Dies ist doch recht flott! Allerdings benötigte die Kühlbox mit Inhalt deutlich mehr Zeit. So habe ich die Kühlbox mit 9 L Flüssigkeit gefüllt.
Hier können wir sehen, dass es einfach etwas dauert, bis die “Thermal Mass” sich abgekühlt hatte.
Wie viel Strom benötigt die Plug-in Festivals IceCube 40 DUAL?
Aber wie viel Strom benötigt die Kühlbox? Dank Kompressor sollte diese ja recht sparsam sein.
In der Praxis hängt der Stromverbrauch von sehr vielen Faktoren ab, wie beispielsweise die Außentemperatur, die Zieltemperatur, der Inhalt, wie oft du diese öffnest usw.
Hier einmal drei Messungen als Beispiel, als Orientierung.
20 auf 0
30 Wh
Ohne Inhalt
20 auf 0
168 Wh
Mit 9L Wasser
20 auf -10
51 Wh
Ohne Inhalt
Ich habe die Leistungsaufnahme der Kühlbox so lange gemessen, bis ein eingelegtes Thermometer die gewünschte Temperatur anzeige.
Hier sehen wir zunächst einen ganz massiven Unterschied je nachdem ob die Kühlbox leer oder voll ist. Leer benötigte diese gerade einmal 30 Wh um auf 0 Grad herunterzukühlen. Mit Inhalt waren es für die gleiche Temperatur 168 Wh. Dies ist bei 9 L Flüssigkeit im Inneren, aber auch nicht überraschend.
Hierdurch hat das Kühlen aber auch um einiges länger gedauert, was auch ein Faktor war.
Grundsätzlich hat die Kühlbox zwei Leistungsmodi, den normalen Modus und den ECO Modus. Ich habe alle Tests hier im normalen Modus durchgeführt.
Dieser arbeitet tendenziell etwas „aggressiver“, um schneller die Temperatur auf das geforderte Level zu bringen.
So können wir sehen, dass die Leistungsaufnahme kurzzeitig auf bis zu 80W springt, während der Kompressor läuft. Je nach Inhalt springt dieser öfter oder seltener an, was dann zur höheren oder niedrigeren Leistungsaufnahme führt.
Fazit
Eine Kompressor-Kühlbox ist etwas Feines. So schaffte die Plug-in Festivals IceCube 40 DUAL problemlos Temperaturen von bis zu +- -17 Grad zu erreichen.
Dabei ist generell die Leistungsaufnahme sehr gering, gerade verglichen zu regulären Kühlboxen, ohne Kompressor.
Ohne Inhalt benötigt die Kühlbox rund 300 Wh für das Kühlen auf 0 Grad und das halten dieser Temperatur für 24 Stunden.
Damit kannst du diese auch problemlos im Sommer als 2. Kühlschrank in der Wohnung nutzen, ohne zu hohe Stromkosten befürchten zu müssen. Klar der Verbrauch fällt höher aus je nach Inhalt und wie oft du diese öffnest, aber normale Kühlboxen mit Peltier Element benötigen ein vielfaches und erreichen auch nicht so gut so niedrige Temperaturen.
Auch das 2 Zonen Prinzip ist klasse. So kannst du beispielsweise einen Bereich auf – X Grad kühlen und den anderen Bereich auf knapp über 0 Grad belassen, um Eis und Getränke zu kühlen.
Selbst die Lautstärke war angenehm gering. Kurzum, ich kann die Plug-in Festivals IceCube 40 mit gutem Gewissen empfehlen.
Immer mehr Notebooks und PCs besitzen USB 4 bzw. Thunderbolt Ports. Allerdings ist Zubehör abseits von Docks, welche die Vorteile des Anschlusses nutzen, noch recht selten.
So gibt es einige Thunderbolt bzw. USB 4 NVME SSD Gehäuse. Prinzipiell funktionieren diese auch und liefern Geschwindigkeiten deutlich oberhalb von USB 3.2, aber nach meiner Erfahrung sind diese teils etwas “zickig”.
Damit meine ich Verbindungsabbrüche und generell unzuverlässiges Verhalten.
Teilweise liegt dies vermutlich am Intel Chipsatz, das diese Gehäuse nutzen, welcher nicht abwärtskompatibel ist. Für die Abwärtskompatibilität zu USB 3.2, 3.1 usw. muss ein zusätzlicher Chip verbaut werden.
Allerdings gibt es nun einen neuen Chipsatz für USB 4 / Thunderbolt externe SSDs, den ASM2464.
Der ASM2464 ist ein neuer (Anfang 2024) USB 4 zu PCIe Controller (und entsprechend NVME SSDs), der auch kompatibel ist zu USB 3.2, 3.1, 3.0 usw.
Ich hatte nun zwei NVME SSD Gehäuse mit dem ASM2464 in den Fingern und ja, diese wirken sehr ausgereift! Mehr dazu in diesem Artikel.
Ich hatte bisher zwei USB 4 NVME SSD Gehäuse in den Fingern, das Modell von ZIKE und Ugreen.
Beide Modelle setzen auf den ASM2464 Chipsatz und sind somit technisch weitestgehend identisch. Allerdings, was das Gehäuse und entsprechend auch die Kühlung angeht, sind diese extrem unterschiedlich! Betrachten wir die beiden Modelle einmal separat.
UGREEN 40 Gbps M2 SSD Gehäuse
Das UGREEN 40 Gbps M.2 SSD-Gehäuse ist optisch sehr schick und wertig gestaltet! So haben wir ein Gehäuse, das komplett aus Metall gefertigt ist. Dieses ist in einem dunklen grau gehalten, mit einigen kupferfarbenen Akzenten.
Der Deckel, unter welchem die SSD verbaut wird, ist bei diesem Gehäuse verschraubt. Die SSD wird im Inneren über ein Wärmeleitpad mit dem Deckel verbunden.
Mit im Lieferumfang liegt neben einem kurzen USB C auf USB C Kabel auch ein USB C auf USB A Kabel und ein Gummi-Mantel.
Dieser Gummi-Mantel ist super und verhindert ein Verkratzen des Gehäuses bzw. ein Verkratzen von Oberflächen, auf dem das Gehäuse liegt. Zudem schützt er auch bei Stürzen.
Eine Besonderheit ist ein kleiner Lüfter, der im Ugreen Gehäuse verbaut ist. Im Betrieb ist dieser aber praktisch nicht hörbar.
ZIKE 40Gbps M.2 NVMe SSD Gehäuse
Das ZIKE USB 4 Gehäuse ist völlig anders gestaltet. Dieses ist ein Stück größer und setzt auf geripptes Metall, für eine bessere Wärmeabfuhr.
Es ist allerdings von einer Art Hülle aus durchsichtigem Kunststoff überzogen. Hier weiß ich nicht ganz, was ich davon halten soll, allerdings sorgt dies durchaus für ein besseres Handgefühl, gerade wenn die SSD heiß ist.
Zudem ist in der Seite ein kleines USB C Kabel integriert.
Im Gegensatz zum Ugreen Gehäuse ist das ZIKE komplett werkzeuglos. Der Deckel wird einfach “aufgeklappt”.
Rein was die Haptik und Massivität angeht, gefällt mir das Ugreen Gehäuse besser.
ASMedia ASM2464 und Intel JHL7440
Die meisten USB 4 bzw. Thunderbolt 3 / 4 Gehäuse setzen auf einen Intel Chipsatz, oftmals den JHL7440.
Dieser Chipsatz ist zum einen etwas älter und zum anderen fehlt diesem der Support für ältere USB-Standards. Daher unterstützen viele der ersten Thunderbolt 3 externen SSDs auch kein USB 3.0.
Hier haben sich aber Hersteller etwas einfallen lassen. Zusätzlich zu dem Thunderbolt Chip wird ein klassischer USB 3.1 NVME SSD Controller wie der JMS583 verbaut.
Prinzipiell funktioniert dies auch, aber nach meiner Erfahrung teils etwas instabil.
Der neue ASMedia ASM2464 Chipsatz vereint USB 4, USB 3.2, USB 3.1, USB 3.0 und USB 2.0 zu NVME SSDs in einem Controller, welcher zudem auch schneller arbeiten soll als die Intel Version.
Stabile Nutzung!
Das für mich Wichtigste bei einer externen SSD ist die Stabilität. Damit meine ich, dass es keine plötzlichen Verbindungsabbrüche oder Ähnliches gibt.
Sehr viele externe NVME SSD Gehäuse sind hier problematisch, gerade mit dem JMS583 und auch dem älteren Intel Controller.
Erfreulicherweise kann ich hier sehr positiv vom ASM2464 berichten. Gerade mit dem ZIKE 40Gbps M.2 NVMe SSD Gehäuse hatte ich an diversen Geräten 0 Probleme mit Abbrüchen oder Abreißen der Verbindung!
Getestet habe ich hier:
Framework 16
ASUS ProArt X670E-Creator
ASUS StudioBook Pro 16
Minisforum UM790 Pro
Apple MacBook Pro 13 M1
Mit dem UGREEN 40 Gbps M2 SSD Gehäuse und dem Minisforum UM790 Pro hatte ich zunächst ein paar Probleme, aber diese sind nach einem Neustart verschwunden und an den anderen Computern läuft die SSD “perfekt”.
Datenraten
Ich habe das UGREEN und ZIKE Gehäuse, wie auch ein DELOCK Modell (mit Intel JHL7440) in Kombination mit einer Lexar NM790 4TB an den oben genannten Systemen getestet.
Folgende Werte konnte ich mit CrystalDiskMark ermitteln.
Wir sehen hier zunächst, dass die beide Gehäuse von UGREEN und ZIKE +- identisch sind. So erreichen diese bis zu 3791 MB/s lesend und 3689 MB/s schreibend.
Allerdings ist auch klar sichtbar, dass die Leistung sehr stark je nach System schwankt. So sind die Gehäuse bei den “USB 4” Systemen schneller als das DELOCK Modell mit Intel Chipsatz.
Allerdings in Kombination mit dem ASUS StudioBook 16 (Intel 11. Gen) sind sie signifikant langsamer als DELOCK Modell mit Intel Chipsatz.
Wichtig, ich habe alle Tests mit dem gleichen USB 4/Thunderbolt Kabel durchgeführt. Das Kabel hat durchaus einen gewissen Einfluss auf die Übertragungsrate.
Hitzeentwicklung und Kühlung
NVME SSDs sind eine heiße Sache und das meine ich wörtlich. Eine effektive Wärmeabfuhr ist bei diesen mehr oder weniger zwingend nötig. Dies schwankt natürlich etwas je nach Nutzung und SSD.
Beide Gehäuse verbinden die SSD im Inneren mit dem Deckel, was eine gute Entscheidung ist. Zudem besitzt das Ugreen Gehäuse einen kleinen Lüfter. Dieser soll auch helfen die Wärmeabfuhr zu verbessern.
Um dies zu testen habe ich die Corsair MP600 XT in beiden Gehäusen verbaut und 1TB Daten übertragen. Folgende Maximal-Temperaturen wurden erreicht.
Ugreen – 56 Grad
ZIKE – 50 Grad
Trotz Lüfter wurde die SSD merklich wärmer im Ugreen Gehäuse. Allgemein halte ich hier den Lüfter etwas für ein Gimmick.
Die größere Oberfläche des ZIKE Gehäuse brachte einfach mehr.
Wichtig, beide Gehäuse werden äußerlich extrem heiß! Der Kunststoff-Mantel hilft hier dem ZIKE Gehäuse beim Anfassen etwas, genau wie der Gummi-Mantel beim Ugreen.
Fazit
Die neuen NVME SSD Gehäuse mit ASM2464 Chipsatz sind sehr interessant! Gerade in Kombination mit AMD Systemen funktionierten diese Gehäuse extrem gut.
Mit extrem gut meine ich zum einen schnell, ich konnte bis zu 3791 MB/s lesend und 3689 MB/s schreibend im Test erreichen, wie aber auch stabil! So gab es keine Verbindungsabbrüche oder Instabilitäten.
Letztere hatte ich mit den älteren Gehäusen durchaus leider erlebt.
Von daher, ja wenn du auf der Suche nach einem USB 4 / Thunderbolt NVME SSD Gehäuse bist, dann würde ich zu einem Modell mit ASM2464 Chipsatz greifen!
Ob nun das ZIKE oder Ugreen ist dir überlassen. Das ZIKE Gehäuse hatte bei mir die etwas besseren Temperaturen, das Ugreen Gehäuse ist stabiler und wertiger.
Sind dir die USB 4 Gehäuse zu teuer, dann würde ich das UGREEN CM559 empfehlen, welches bei mir sehr gut funktionierte.
USB 4 ist langsam aber sicher auf dem Vormarsch und verglichen mit USB 3.2 ein großer Sprung! Neben diversen neuen Möglichkeiten bietet USB 4 vor allem eine höhere Geschwindigkeit mit externen Laufwerken.
So gibt es mittlerweile einige externe NVME SSD Gehäuse, welche USB 4 nutzen.
ZIKE wirbt bei seinem neuen Modell dabei mit Datenraten von bis zu 3811 MB/s! Dies wäre eine beachtliche Leistung, den bisherigen Modellen, die ich in den Fingern hatte, schafften maximal +- 2800 MB/s.
Wie kommt dies? Das ZIKE setzt auf den neuen ASM2464 Chipsatz. Dieser soll mehr Leistung und mehr Stabilität bieten.
Wollen wir uns das ZIKE 40Gbps M.2 NVMe SSD Gehäuse doch einmal im Test ansehen. Haben wir hier die nächste Generation USB 4 SSDs?
An dieser Stelle vielen Dank an ZIKE für das Zurverfügungstellen des Gehäuses für diesen Test.
Mit 113 x 71 x 22 mm ist das ZIKE SSD Gehäuse vergleichsweise groß. Dieses Schicksal teilt sich das Gehäuse allerdings mit den meisten anderen USB 4 Modellen.
Suchst du eine besonders kompakte externe SSD, musst du zu einem herkömmlichen Modell mit USB 3.2 greifen.
Auch die Verarbeitung und Materialwahl des ZIKE-Gehäuse ist ungewöhnlich. So ist das Gehäuse grundsätzlich aus Metall gefertigt, was auch Sinn macht, um die Wärme effektiv abzuführen.
Allerdings ist das Gehäuse mit einem durchsichtigen Kunststoff umspannt. Sieht an sich schick aus, aber es ist abzuwarten, wie es sich auf die Wärmeabfuhr auswirkt.
Die generelle Verarbeitungsqualität ist gut, auch wenn sich der Deckel bzw. Oberseite leicht eindrücken lässt.
Integriertes Kabel
Das ZIKE USB 4 Gehäuse hat ein USB 4 Kabel mit im Lieferumfang, genau genommen 2x USB 4 Kabel. Denn an der Seite ist im Gehäuse ein kurzes USB 4 Kabel verstaut.
Werkzeuglose Montage
Das ZIKE-Gehäuse ist komplett werkzeuglos. So kannst du den Deckel einfach “aufklappen”. Der Mechanismus ist allerdings straff genug, dass dies nicht versehentlich passieren kann.
Auch die SSD wird im Inneren über einen kleinen Gummistöpsel arretiert.
ASM2464 Chipsatz
Das ZIKE USB 4 Gehäuse setzt als eins der ersten Modelle auf den ASM2464 Chipsatz. Die meisten bisherigen Thunderbolt bzw. USB 4 Gehäuse haben den JHL7440 oder JHL6x40 Chipsatz von Intel in Kombination mit einem weiteren Chipsatz genutzt.
Die Intel Chipsätze haben nur Thunderbolt 3 / 4 und USB 4 unterstützt und nicht USB 3.0, 2.0 usw. Entsprechend musste hier für die Abwärtskompatibilität ein zusätzlicher Chipsatz verbaut werden.
Leider habe ich hier die Erfahrung gemacht, dass diese NVME SSD Gehäuse teils recht instabil sind. An einigen Systemen funktionieren diese sehr gut, an anderen weniger gut.
Der ASM2464 ist hingegen der erste “echte” USB 4 Chipsatz. Und erfreulicherweise kann ich berichten, dass dieser bei mir extrem stabil und problemlos funktioniert hat!
Die Leistung schwankte zwar teils recht deutlich je nach Endgerät, dazu später mehr, aber Probleme mit Verbindungsabbrüchen hatte ich effektiv keine.
Leistung des ZIKE 40Gbps M.2 NVMe SSD Gehäuse
Ich habe das ZIKE USB 4 Gehäuse hier mit der Lexar NM790 getestet. Die Lexar NM790 ist eine recht schnelle NVME SSD, welche vor allem aber auch recht kühl läuft. Dies ist in einem passiven Gehäuse eine wichtige Sache.
Ich habe das SSD-Gehäuse an 5x verschiedenen Systemen getestet:
Framework 16 – USB 4 (AMD)
ASUS ProArt X670E-Creator – USB 4 / Thunderbolt 4 (Intel JHL8540)
Spannend! Wir sehen hier sehr unterschiedliche Geschwindigkeiten. Offensichtlich scheinen die “USB 4” Geräte tendenziell eine höhere Leistung zu erreichen als die Intel Thunderbolt Geräte.
Das höchste Tempo erreichte das Framework 16 mit bis zu 3788 MB/s lesend und 3689 MB/s schreibend, was hervorragende Werte sind!
Auch der Minisforum UM790 Pro erreichte mit 3376 MB/s lesend und 3215 MB/s schreibend.
Das Apple MacBook Pro 13 M1 und das ASUS ProArt X670E-Creator Mainboard erreichten ebenfalls 3000 MB/s lesend, aber schreibend ein Stück weniger.
Das ASUS StudioBook Pro 16 war hier der Ausrutscher, welches nur 1528 MB/s lesend und 650 MB/s schreibend erreichte.
Aber prinzipiell erreichte das ZIKE-Gehäuse richtig gute Geschwindigkeiten.
Wichtig, hierbei handelt es sich um Spitzengeschwindigkeiten, die mit CrystalDiskMark ermittelt wurden. Im Windows Explorer können die Datenraten deutlich niedriger ausfallen, was einfach daran liegt, dass dieser nicht gut ist, wenn es um Datenraten über 1000 MB/s geht.
USB 3.0,3.1 und 3.2
Das ZIKE-Gehäuse ist nicht nur zu Thunderbolt und USB 4 kompatibel, sondern auch zu älteren USB-Standards.
Hier ist das Tempo natürlich deutlich niedriger, aber prinzipiell funktioniert das Gehäuse an allen USB-Verbindungen.
Temperatur-Entwicklung
Das ZIKE Gehäuse ist komplett passiv. Die SSD im Inneren wird einfach über ein Wärmeleitpad mit dem Deckel verbunden.
Ob dies für eine effektive Kühlung ausreicht, hängt von deiner Nutzung und SSD ab.
Ich habe hier die besonders sparsame und kühle Lexar NM790 genutzt, welche sich wunderbar für solche Gehäuse eignet. Entsprechend hatte ich hier auch keine Temperatur-Probleme. Die SSD erreichte beim Schreiben/Lesen von 200 GB kaum 50 Grad.
Fazit
Wir haben hier das bisher beste USB 4 / Thunderbolt NVME SSD Gehäuse vor uns, das ich bisher im Test hatte!
Zwar sind Dinge wie die Geschwindigkeit von System zu System stark schwankend, allerdings konnte ich in der Spitze bis zu rund 3800 MB/s beobachten.
Dabei arbeitete der ASM2464 Chipsatz deutlich stabiler als die Intel Chipsätze, die du ansonsten meist in dieser Art Gehäuse findest. Auch die Abwärtskompatibilität war problemlos.
Kurzum, das ZIKE USB 4 NVME SSD Gehäuse ist das besten seiner Art, das ich bisher in den Fingern hatte!
Das neue iPhone 15 Pro (Max) ist da und es ist wirklich passiert, Apple setzt auf USB C! Aber hat sich ansonsten etwas beim Laden verändert?
Funktionieren die bisherigen Ladegeräte weiter ohne Probleme? Wie steht es um das Ladetempo? Braucht das iPhone spezielle Ladekabel? Apple bewirbt das iPhone weiter mit “maximal” 20 W, aber stimmt dies? Kann das iPhone 15 Pro Max vielleicht sogar schneller laden?
Versuchen wir alle diese Fragen einmal im Test zu klären!
Das iPhone 15 / Pro / Pro Max nutzt den USB Power Delivery Schnelllade Standard. Es kommt hier also keine proprietäre Technologie zum Einsatz, sondern der universelle Ladestandard.
Mit USB C und Power Delivery
Das iPhone 15 Pro (Max) setzt auf einen USB-C Port und den USB Power Delivery Ladestandard!
USB Power Delivery ist der gleiche Schnellladestandard wie schon bei allen iPhones ab dem iPhone X. Diese nutzten nur ein USB C auf Lightning Adapterkabel, welches hier natürlich nun wegfällt.
Entsprechend kannst du prinzipiell dein iPhone 15 Pro, iPad und MacBook Pro am gleichen Ladegerät und Ladekabel laden!
Allgemein nutzen jetzt fast alle westlichen Hersteller USB Power Delivery zum Laden/Schnellladen ihrer Geräte. Dazu zählen z.B.
Samsung Galaxy S20/S21/S22/S23
Google Pixel Smartphones
Nintendo Switch
Steam Deck
Dell XPS Notebooks
Alle via USB C aufladbaren Notebooks
Also ja, es wäre auch möglich ein Ladegerät und ein Ladekabel zu haben, welches dein iPhone 15 Pro, Samsung Galaxy S23, Nintendo Switch und ein MacBook Pro schnell lädt!
Das beiliegende Ladekabel
Mit im Lieferumfang des iPhones ist zwar weiterhin kein Ladegerät, aber ein USB C auf USB C Ladekabel. Dieses hat mich auch positiv überrascht!
So ist das beiliegende Ladekabel haptisch überdurchschnittlich gut! Apple nutzt bei diesem eine Textilummantelung, welche schick aussieht und sich gut anfasst.
Ich sehe zwar die Gefahr, dass das weiße Textil im Laufe der Zeit vergilben könnte, aber das beiliegende Kabel ist schön!
Das iPhone 15 Pro Max lädt mit bis zu 27W?!
Apple vermarktet das iPhone 15 Pro (Max) mit 20W Ladegeräten. Allerdings kann das iPhone wirklich nur mit bis zu 20W laden?
Ich teste hier das iPhone 15 Pro Max bei einem Ladestand im Bereich 5-15%. Ich messe hier also lediglich das maximale Ladetempo, an diversen Ladegeräten.
Spannend! An einem Ladegerät das 30W oder mehr bietet, kanndas iPhone 15 Pro Max mit bis zu +- 27W laden!
Hier wird mit 25,x W bei einem Akkustand von rund 15% geladen
Dieses springt hier zielsicher auf die 9V 3A Stufe. Spannenderweise wollte dieses an einem 20W Ladegerät mit lediglich 17-18W im Maximum laden.
Hier wählte dieses die 9V 2A Stufe. Interessant, dass es nicht die 20W Stufe, welche ja von Apple eingeführt wurde, nutzt.
Die PPS Erweiterung ist dem iPhone weiterhin egal.
7,x W an einem USB A Ladegerät
Du kannst das iPhone 15 Pro Max auch weiterhin an einem USB A auf USB C Kabel laden. Sowohl an einem Quick Charge wie auch normalem USB A Ladegerät mit 5V/2,4A wurden maximal +- 7,x W erreicht.
iPhone 15 Pro vermutlich weniger
Dass das iPhone 15 Pro Max mit bis zu 27W laden kann, überrascht mich nicht! Auch die Max Modelle der letzten Generationen konnten mit bis zu 27W laden.
Traditionell galt das aber nicht für die “normalen” Pros. Diese konnten meist “nur” mit +- 20-23W laden.
Daher würde ich erwarten, dass das normale iPhone 15 Pro auch “nur” ca. 20-23W im Maximum erreicht und die 27W nur für das Pro Max gelten.
Von Haus aus maximal 80%
Von Haus aus ist das iPhone so eingestellt, dass dieses auf maximal 80% lädt, um den Akku zu schonen. Dies ist ein sinnvolles Feature, welches die Akku-Lebenserwartung signifikant verbessert (mich würde nicht verwundern, wenn sich die Lebenserwartung verdoppelt).
Ich würde das Feature in der Regel gerade beim großen Pro Max eingeschaltet lassen.
Ich habe dieses Feature für diesen Test ausgeschaltet! Allerdings hat das iPhone dennoch bei 80% immer gerne eine kurze “Pause” gemacht um dann weiter zu laden.
Wie lange braucht das iPhone 15 Pro Max zum Laden?
Wir haben schon das maximale Ladetempo ermittelt, aber wie lange dauert das Laden wirklich?
Spannend! So kann das iPhone 15 Pro Max in meinem Test wie erwartet mit bis zu 27W laden, aber dies nur ca. 15 Minuten ehe die Ladeleistung langsam absinkt.
Dabei wird nach ca. 50 Minuten 80% Ladestand erreicht, beim Laden mit einem 30W Ladegerät. An einem 20W Ladegerät dauert es mit 57 Minuten etwas länger.
Die letzten 20% haben bei mir aber über eine weitere Stunde gedauert, sowohl am 30W wie auch 20W Ladegerät!
Das iPhone 15 Pro Max scheint wirklich auf den 0% bis 80% Ladevorgang optimiert zu sein.
Welches Ladegerät oder Powerbank ist für das iPhone 15 Pro optimal?
Wie sieht also das optimale Ladegerät bzw. Powerbank für das iPhone 15 Pro (Max) aus?
Grundsätzlich kannst du hier weiterhin dein altes Ladegerät/Powerbank weiter verwenden. Gerade wenn dir das maximale Lade-Tempo nicht ganz so wichtig ist. Selbst ein USB A Ladegerät (mit 5V/2A oder mehr) ist völlig OK! Wir erreichen hier nicht das absolut beste Ladetempo, aber dein iPhone wird geladen.
Wie sieht aber ein “optimales” Ladegerät fürs iPhone 15 Pro (Max) aus?
USB Power Delivery “USB PD” Ladestandard
30W USB C Ausgang oder stärker (20W ist auch „ok“)
So einfach ist es! Du musst hier nicht auf Zertifizierungen oder Ähnliches achten. Das iPhone 15 Pro nutzt den normalen USB Power Delivery Ladestandard.
Das iPhone 15 Pro Max kann kurzzeitig mit bis zu 27W laden (9V/3A). Entsprechend erreicht ein 30W USB PD Ladegerät das volle Ladetempo.
Allerdings beim normalen iPhone 15 Pro reichen 20W vermutlich völlig aus und selbst beim Max wird 30W zu 20W in der Praxis vermutlich keinen großen Unterschied machen, vielleicht ein paar Minuten.
Welches Ladegerät würde ich für das iPhone 15 Pro empfehlen?
An dieser Stelle möchte ich ein paar Ladegeräte für das iPhone empfehlen. Hierbei handelt es sich um “günstige und gute” Ladegeräte und optimal für das maximale Lade Tempo der iPhones sind.
Ich habe diese Ladegeräte alle getestet und halte diese für wirklich gut und empfehlenswert.
Anker 511 Nano 3 (30W)
Das Anker 511 Nano 3 wäre meine erste Wahl wenn es um ein günstiges und gutes Ladegerät für das iPhone 15 Pro geht.
Dieses ist schick, klein und kompakt und bietet zudem eine mehr als solide Technik. Die Spannungsstabilität unter Volllast könnte ein Hauch besser sein, aber das macht in der Praxis keinen merkbaren Unterschied.
Im Gegenzug ist aber wieder die Effizienz mit 84,4% bis 91,1% stark! Zudem ist Anker auch ein vertrauenswürdiger Hersteller.
Dank der 30W Leistung ist das Ladegerät ideal fürs iPhone und auch fürs iPad.
Es wäre zwar nicht meine erste Wahl, aber dennoch ist Apples “Standard” Ladegerät natürlich keine schlechte Wahl! Es hat zwar nur 20W und ist recht teuer, aber qualitativ über jeden Zweifel erhaben.
Mit 20W ist das Ladegerät gut fürs iPhone (wenn auch nicht “perfekt”) aber weniger fürs iPad oder MacBook geeignet.
Kann ich mein iPhone 15 Pro überladen oder zu schnell laden?
Nein, du kannst dein iPhone nicht überladen oder zu schnell laden. Das Ladetempo deines iPhones wird nicht vom Ladegerät bestimmt, sondern von der Elektronik in deinem Smartphone, welche sich mit dem Ladegerät abspricht.
Dein iPhone kann also nicht schneller laden als es fest von Apple einprogrammiert wurde!
Natürlich davon ausgehend, dass das Ladegerät ordnungsgemäß funktioniert.
Nicht jedes USB C Kabel ist gleich
Es gibt verschiedene Typen USB C Kabel. Zunächst unterscheiden sich USB C Kabel beim unterstützen Ladetempo:
Bis zu 60 W / 3 A
Bis zu 100 W / 5 A
Bis zu 140 / 240 W / 5 A
Einfache USB C Kabel unterstützten ein maximales Ladetempo von bis zu 60 W bzw. 3 A. Willst du schneller laden, dann brauchst du ein “größeres” Kabel mit einem speziellen Chip, dem e-Marker.
Dies ist natürlich für das iPhone egal! Für das iPhone reicht das beiliegende bis zu 60 W Kabel völlig aus. Willst du aber z.B. dein 14/16 Zoll MacBook Pro mit dem vollen Tempo laden bräuchtest du ein “größeres” Kabel.
Umgekehrt ist es kein Problem dein iPhone mit einem bis zu 240 W Kabel zu laden, es lädt halt nur nicht schneller als mit einem bis zu 60 W Kabel.
Neben dem Laden gibt es auch große Unterschiede bei den maximalen Datenraten.
USB 2.0 (maximal 480 Mbit)
USB 3.2 Gen 2 (maximal 10 Gbit)
USB 3.2 Gen 2×2 (maximal 20 Gbit)
USB 4 (maximal 40 Gbit)
Das beiliegende Ladekabel kann Daten mit maximal USB 2.0 Geschwindigkeiten, also 480 Mbit / ca. 30 MB/s übertragen.
Das iPhone 15 Pro könnte aber theoretisch bis zu USB 3.2 Gen 2 mit maximal 10 Mbit / 1000 MB/s unterstützen. Kopierst du also regelmäßig viele Daten auf deinen Computer, dann könnte ein anderes Kabel als beim iPhone 15 Pro beiliegt Sinn machen.
Allerdings muss ich hier Apples Entscheidung in Schutz nehmen, nur ein bis zu 60W USB 2.0 Kabel beizulegen. Solche Kabel sind dünner und flexibler als USB 3.2 / 140W Ladekabel. Zum reinen Smartphone laden sind diese dünneren Ladekabel einfach schöner.
Wichtig: Das iPhone ist universell zu USB-C-Kabeln kompatibel! Du musst deine Ladekabel nicht von Apple kaufen! USB C Kabel für das iPhone 15 Pro brauchen auch keine “Made for iPhone” Zertifizierung!
Wie hat Techtest getestet?
Sämtliche Informationen auf dieser Seite sind aus eigenen Tests mit dem iPhone 15 Pro Max und entsprechendem Test-Equipment.
Bei dem Test-Equipment handelt es sich vorrangig um den POWER-Z KM001C von ChargeLab. Dieser erlaubt nicht nur das Messen des Ladestroms mit einer Genauigkeit von +-0,1% sondern auch das Mitschreiben der Leistungsaufnahme.
Auf diesen Messungen basieren die Ergebnisse in diesem Artikel.
Fazit, wie schnell Lädt das iPhone 15 Pro Max wirklich?
Fassen wir einmal zusammen was wir gelernt haben:
Das iPhone 15 Pro Max kann mit bis zu 27W laden
Das iPhone 15 Pro kann vermutlich mit bis zu 20-23W laden
Apple nutzt den USB Power Delivery Standard.
Ein optimales Ladegerät sollte eine 9V / 3A Leistungsstufe
0% auf 80% laden dauert beim iPhone 15 Pro Max ca. 50 Minuten (30W) bzw. 57 Minuten (20W)
Ich habe das iPhone 15 Pro Max getestet und dieses konnte bei einem Ladestand von +- 10% mit bis zu 27W bzw. 9V/3A nach dem USB Power Delivery Standard laden.
Um ehrlich zu sein, keine Überraschung, denn bereits das iPhone 12/13/14 Pro Max konnten mit bis zu 27W laden. Leider habe ich kein “nicht Max” iPhone 15 Pro. Allerdings wenn dieses wie die vorherigen Jahre ist, dann wird das kleinere Smartphone mit maximal +- 20W laden.
Auffällig, das Laden von 0% auf 80% beim iPhone 15 Pro Max ging mit gut 50 Minuten halbwegs flott. Allerdings das Laden von 80% auf 100% dauerte nochmals über eine Stunde!
Apple hat das neue iPhone wirklich auf das 0% bis 80% Laden optimiert. Dies kann auch wirklich aus Sicht der Haltbarkeit Sinn machen!
Wie sollte nun das optimale Ladegerät für das iPhone 15 Pro (Max) aussehen? Tendenziell würde ich für das maximale Ladetempo, gerade beim großen Max, zu einem 30W Ladegerät raten.
20W oder 30W Ladegerät macht zwar in der Praxis nicht den großen Unterschied, aber es gibt mittlerweile viele gute 30W Ladegeräte welche auch nicht mehr kosten als gute 20W Modelle.
Folgende Ladegeräte würde ich für das iPhone 15 Pro Max empfehlen:
Schau dir diese Ladegeräte einmal an. Als “Standard Ladegerät“ würde ich vermutlich das Anker 511 Nano 3 empfehlen, welches auch preislich sehr attraktiv ist.
An dieser Stelle auch ein paar Powerbanks als Empfehlung:
Auf Seiten des Ladekabels kannst du prinzipiell jedes USB-C Kabel nutzen, gerade wenn du keine Daten übertragen willst. Willst du Daten von deinem iPhone zu einem PC/Mac übertragen solltest du ein USB 3.2 Kabel kaufen.
Mit dem Wechsel auf USB C brauchst du beim iPhone 15 Pro nicht mehr auf “zertifizierte” Kabel achten.
Ein einfaches USB C Kabel wie z.B.
Anker 310 USB C Kabel
wäre also schon völlig OK fürs reine Laden des iPhone 15 Pro.
(Werbelinks zu Amazon sind in diesem Artikel enthalten)
Samsung verzichtet bei seinen Smartphones auf das Beilegen von passenden Ladegeräten. Ein passendes Ladegerät musst du gesondert kaufen, was bei Samsung aufgrund der PPS-Thematik nicht ganz so einfach ist.
Samsung bietet aber natürlich auch eigene Ladegeräte an, die “garantiert kompatibel” sind.
Das derzeitige “Brot und Butter” Ladegerät von Samsung ist das EP-T2510, welches gerade für die Samsung A Serie zu mindest auf dem Papier.
Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut ist das Samsung 25W Ladegerät auch verglichen mit dem älteren EP-TA800 und den Modellen von Anker und Ugreen?
Samsung bietet derzeit zwei 25W USB C Ladegeräte an, das ältere EP-TA800 und das neuere EP-T2510.
Beide haben auf dem Papier die gleiche Leistung mit +- 25W. Wo liegen die Unterschiede? Auf den ersten Blick vor allem bei den Abmessungen.
So ist das EP-T2510 um einiges kompakter und leichter als das ältere EP-TA800. So misst das EP-T2510 38 x 22 x 29,5 mm, damit ist dieses sehr kompakt.
Das Gewicht wiederum von 52g ist zwar leicht, aber auch nicht extrem leicht.
Vergleichen wir dies einmal mit ein paar anderen Ladegeräten:
Samsung EP-T2510 – 24,7 cm³ – 52g
Samsung EP-TA800 – 41,8 cm³ – 51g
Anker A2337 Nano USB C 30W – 29,5 cm³ – 48g
Anker 511 Nano 3 – 28,4 cm³ – 44g
Ugreen Nexode 30W – 42,6 cm³ – 57g
Das Design des Ladegerätes ist sehr schlicht. Qualitativ ist es aber gut!
Anschlüsse des EP-T2510
Das EP-T2510 besitzt genau einen USB C Port.
USB C – 25W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/2,77A
Samsung setzt bei diesem Ladegerät auf den normalen USB Power Delivery Ladestandard. Entsprechend ist es auch zu anderen Herstellern kompatibel. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, das EP-T2510 auch in Kombination mit Apple oder Google Smartphones zu nutzen.
Allerdings mit einer Leistung von 25W ist dieses schon recht spezifisch auf die Samsung Smartphones, vor allem die A Modelle zugeschnitten.
Natürlich mit PPS
PPS ist ein sehr wichtiges Thema bei Samsung Smartphones. PPS ist eine optionale Erweiterung des USB Power Delivery Standards, welcher bei Samsung Smartphones wichtig ist, um das volle Ladetempo zu erreichen.
3,3V bis 5,9V bei bis zu 3A
3,3V bis 11V bei bis zu 2,7A
Belastungstest
Ich habe das EP-T2510 einem Belastungstest unterzogen. Hierbei habe ich das Ladegerät ca. 5 Stunden lang mit 25W belastet, um zu überprüfen, ob das Ladegerät dem standhält.
Und hier gibt es keine negativen Überraschungen, das Ladegerät hat diese Zeit ohne Probleme überstanden.
Für welche Smartphones geeignet?
Prinzipiell handelt es sich beim Samsung EP-T2510 um ein normales USB Power Delivery Ladegerät.
Das heißt, es kann für Samsung, Apple, Google, Xiaomi, Huawei usw. Smartphones genutzt werden, wie auch beispielsweise für die Nintendo Switch.
Allerdings ist dieses mit 25W natürlich auf die Samsung Einsteiger/Mittelklasse Smartphones zugeschnitten, wie:
Samsung A14
Samsung A15
Samsung A34
Samsung A35
Samsung A54
Samsung A55
Samsung S21
Samsung S22
Samsung S23
Samsung S24
Effizienz des Samsung EP-T2510
Samsung wirbt auf dem EP-T2510 mit dem Schriftzug “Energy Efficiency”, was darauf hindeuten soll, dass dieses besonders effizient ist. Aber stimmt dies?
Im Test schwankte die Effizienz zwischen 84,7% bei niedriger Last und 87,7% bei Volllast. Das sind auf den ersten Blick vernünftige Werte, aber vergleichen wir die Werte mit alternativen Modellen.
Puh! Die Effizienz des EP-T2510 ist sicherlich nicht schlecht, aber im Vergleich doch schlechter als ich erwartet hätte.
Sogar das “alte” Samsung EP-TA800 ist ein Stück effizienter.
Fazit
Das Samsung EP-T2510 ist sicherlich kein schlechtes Ladegerät! Bekommst du dieses zu einem fairen Preis und du hast ein Samsung Smartphone, warum nicht.
Qualitativ sind die “original” Ladegeräte (was Sicherheit und Haltbarkeit angeht) immer eine gute Wahl.
Allerdings sticht das EP-T2510 abseits der kompakten Abmessungen auch nicht heraus. Beispielsweise bei der Effizienz war bei mir das ältere Samsung EP-TA800 sogar besser, genau wie das Anker 511 Nano 3 und das Anker Nano II 30W.
Von daher würde ich hier etwas Preise vergleichen:
Mit einer Kapazität von angeblich 30000 mAh ist die Canyon Powerbank natürlich schon ein etwas größerer Brocken.
So misst die Powerbank 70 x 42 x 137 mm und bringt 137g auf die Waage. Nicht super kompakt, aber für die Kapazität von 30000 mAh passt das alles soweit.
Dabei setzt Canyon auf ein sehr schlichtes, aber schickes Gehäuse. Dieses besitzt eine schöne abgerundete Oberfläche mit einer Textur, die mich ein wenig an Eierschalen erinnert.
Ich finde die Powerbank fasst sich sehr wertig und gut an.
Die Anschlüsse der Powerbank sind dabei alle auf der Front angebracht. Hier findet sich auch eine kleine Anzeige, welche dich über den aktuellen Akkustand in % informiert.
Anschlüsse der Canyon PB-301
Die Canyon PB-301 besitzt 2x USB A, 1x USB C und 1x microUSB. Damit hat die Powerbank auf den ersten Blick eine sehr gute Ausstattung an Anschlüssen.
USB C – 20W USB PD – 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,5A
USB A – 22,5W Quick Charge und Super Charge – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2A, 12V/1,5A
Spannend! Wir haben zunächst einen recht klassischen 20W USB C Ausgang, welcher auch gleichzeitig Eingang ist (aber nur mit bis zu 18W).
Mit 20W ist die Leistung des USB C Ports so weit OK und ausreichend für Smartphones, aber auch wahrlich nichts Besonderes.
Der USB A Port unterstützt überraschenderweise neben Quick Charge auch den “alten” Huawei Super Charge Standard mit bis zu 22,5W. Ein netter Bonus!
Auch mit PPS
Die Canyon PB-301 unterstützt auch den PPS-Standard, welcher eine optionale Erweiterung des USB Power Delivery Standards ist.
5V bis 5,9V bei bis zu 3A
5V bis 11V bei bis zu 2A
Die PPS-Stufe ist natürlich nicht riesig, wie es bei einem 20W Port zu erwarten ist, aber schön, dass sie da ist. So wird die Ladegeschwindigkeit im Zusammenspiel mit Samsung Smartphones maximiert.
Wie viel Kapazität hat die Canyon PB-301 wirklich?
Das Spannendste und auch Wichtigste an der Canyon PB-301 ist die Kapazität. Diese ist auf dem Papier mit 30.000 mAh sehr groß! So groß, dass du diese Powerbank nicht mit an Bord eines Flugzeugs nehmen darfst.
Aber wie sieht es in der Praxis aus? Folgende Kapazität konnte ich im Test messen:
Wh
mAh
% der HA
5V/1A
106,91
28895
96%
5V/2A
104,47
28235
94%
9V/1A
101,69
27484
92%
9V/2A
97,579
26373
88%
Beachtlich! Die Canyon Powerbank erreichte zwischen 26373 und 28895 mAh. Dies entspricht beachtlichen 88% bis 96% der Herstellerangabe.
Dies sind hervorragende echte Kapazitätswerte!
Es ist völlig normal, dass eine Powerbank nicht ganz die Herstellerangabe erreicht. Eine echte Kapazität zwischen 80% und 90% ist der normale Standard. Über 90% sind selten!
Ladegeschwindigkeit
Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads
+
Apple iPhones
++
Apple MacBooks
–
Google Pixel
++
Huawei Smartphones
+
OnePlus Smartphones
+
Realme Smartphones
+
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie)
+
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.)
—
+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet
Mit einer Ausgangsleistung von bis zu 20W bzw. 22,5W ist die Canyon PB-301 natürlich primär für Smartphones gedacht und gemacht.
Die aktuellen iPhones und Google Pixel Smartphone können an dieser Powerbank beispielsweise flott laden.
Ähnliches gilt auch für die meisten Samsung Modelle. Wobei bei den größeren Modellen 20W natürlich nicht für das maximal Ladetempo ausreichen. Dennoch ist eine ordentliche Ladegeschwindigkeit zu erwarten.
Ladedauer der Canyon
Mit großer Kapazität kommt auch eine große Ladedauer? Leider ja, denn die Powerbank konnte in meinem Test mit maximal 16,5W laden.
So dauerte eine 0% auf 100% Ladung rund 9 Stunden. Ich denke das ist noch akzeptabel, wenn wir die sehr große Kapazität bedenken.
Fazit
Die Canyon PB-301 Power Bank fällt für mich in die Kategorie “unspektakulär gut”. Wir haben mit 20W eine ordentliche, aber unspektakuläre Ausgangsleistung.
Diese reicht Smartphones flott zu laden. Die Powerbank selbst kann mit +- 16,5W geladen werden, womit eine 0% auf 100% Ladung ca. 9 Stunden dauert.
Das entscheidende ist aber der Preis und die Kapazität. So bietet die Canyon PB-301 eine sehr hohe Kapazität mit echten 26373 bis 28895 mAh, was für eine Powerbank der 30.000 mAh Klasse fantastisch ist!
Ebenfalls stark ist der Preis von deutlich unter 50€. Suchst du also eine Powerbank mit hoher Kapazität zum günstigen Preis, dann ist die Canyon PB-301 eine gute Wahl. Klar die Ausgangsleistung und Eingangsleistung ist nicht besonders, aber dies spiegelt sich auch im Preis wider.
Mit der NV7000-t bietet Netac eine sehr spannende high End PCIe 4.0 SSD an. So soll diese satte 7300 MB/s lesend und 6700 MB/s schreibend bieten. Beachtliche Werte!
Damit würde die SSD klar zu den schnelleren Modellen zählen. Aber was ist Netac für ein Hersteller? Ist die SSD wirklich so gut wie versprochen?
Finden wir genau dies gemeinsam im Test der Netac NV7000-t heraus!
An dieser Stelle vielen Dank an Netac für das Zurverfügungstellen der NV7000-t für diesen Test.
Die Netac NV7000-t ist eine klassische M.2 NVME SSD im 2280 Format. Diese setzt auf die PCIe 4.0 Schnittstelle.
Von Haus aus kommt die SSD ohne Aufkleber auf der Front. Entsprechend kannst du alle Chips usw. sehen.
Allerdings legt Netac einen Kühlkörper bei. Wobei Kühlkörper sicherlich etwas übertrieben ist. Es handelt sich um einen Aufkleber mit Kupferplatte im Inneren.
Dies hilft allerdings etwas die Hitze-Spitzen abzufangen und ist besser als kein Kühlkörper.
Technik der Netac NV7000-t
Die Netac NV7000-t gibt es derzeit mit 1TB, 2TB und 4TB Speicher. Alle drei Versionen sollen laut Hersteller +- die gleichen Datenraten erreichen.
7300 MB/s lesend
6700 MB/s schreibend
Hierfür setzt diese auf PCIe 4.0 und TLC NAND. Als Controller kommt der Maxio MAP1602A-F3C zum Einsatz. Ein recht exotischer Controller eines chinesischen Fertigers.
Allerdings besitzt dieser keinen DRAM-Cache. Anstelle dessen wird die HMB unterstützt. Ein fehlender DRAM-Cache ist daher kein allzu großes Drama.
Die NAND-Bausteine sind mit “CD05BH61964” beschriftet. Vermutlich handelt es sich hier um TLC NAND von YMTC (vermutlich mit 232 Layern). Dies wäre potenziell der gleiche NAND wie bei der Lexar NM790 SSD.
Testsystem
Folgendes Testsystem kommt für folgende Benchmarks zum Einsatz
AMD Ryzen 5 7600X
ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
16GB RAM
Windows 11 Pro 22H2
Ich teste hier die Netac NV7000-t 2TB SSD. Die kleineren Versionen der SSD könnten entsprechend etwas anders abschneiden (tendenziell minimal schlechter).
Benchmarks der Netac NV7000-t (CrystalDiskMark, AS SSD, Anvil’s Storage Utilities)
Starten wir in den Test der Netac NV7000-t mit CrystalDiskMark. CrystalDiskMark ist die beste Software, um die maximale Leistung einer SSD zu messen.
Diese Leistung ist nicht zwingend in der Praxis so zu 100% abrufbar, aber theoretisch vorhanden.
Netac NV7000-t wirbt bei der SSD mit 7300 MB/s lesend und 6700 MB/s schreibend.
Im Test konnte die Netac SSD diese Werte lesend mit 7427 MB/s sogar leicht übertreffen. Schreibend kam ich nicht ganz auf die Herstellerangabe, mit 6518 MB/s.
Lesend hängt die NV7000-t damit am PCIe 4.0 Limit, gemeinsam mit anderen High End SSDs wie der Samsung 990 Pro, Solidigm P44 Pro, Lexar NM790.
Mehr geht hier einfach nicht via PCIe 4.0. Schreibend platziert sich die SSD im oberen Mittelfeld, zwischen der Lexar NM790 4TB und der WD Black SN850X 2 TB.
Spannend sind aber auch die Daten bei kleineren Dateigrößen bzw. zufälligen Zugriffen. Denn gerade lesend schneidet die SSD hier verblüffend gut ab.
CrystalDiskMark kann aber nicht nur die Datenraten messen, sondern auch IOPS und Zugriffszeiten.
Diese Messungen sind allerdings oftmals etwas “kurios”. Dennoch möchte ich dir diese nicht vorenthalten.
Oh! Bei den RND4K IOPS landet die NV7000-T auf Platz 1. Ist dies überraschend? Vielleicht weniger, denn beispielsweise die Lexar NM790 schnitt hier auch recht gut ab und setzt auf den gleichen Controller.
Aber wie gesagt diese Messung von CrystalDiskMark ist teils merkwürdig, siehe das schlechte Abschneiden der Samsung SSDs.
Auch die Zugriffszeiten sehen sehr gut aus! Dies ist ein Punkt, der dem Maxio MAP1602A Controller sehr zu liegen scheint.
AS SSD ist mittlerweile schon ein etwas obsoleter Test, da nicht sonderlich gut für NVME SSDs optimiert. Dennoch wollen wir uns hier mal die Werte ansehen.
Hier würde ich aber das Abschneiden der NV7000-T als plausibel bezeichnen. Diese setzt sich ins obere Feld der bisher getesteten SSDs, zwischen die WD Black SN850x und die Samsung 980 Pro, was hinkommen kann.
Anvil’s Storage Utilities wiederum ist deutlich besser auch für moderne SSDs geeignet.
Auch hier sehen wir sehr positive Werte. Die Netac NV7000-t setzt sich ins obere 1 / 3 der bisher getesteten SSDs. Sehr gut!
3D Mark SSD Test
3D Mark wirst du vielleicht von Grafikkarten Tests kennen. Allerdings kann 3D Mark auch SSDs testen. Dabei simuliert 3D Mark echte “Alltagssituationen” wie das Starten oder Installieren von Spielen.
Loading Battlefield™ V from launch to the main menu.
Loading Call of Duty®: Black Ops 4 from launch to the main menu.
Loading Overwatch® from launch to the main menu.
Recording a 1080p gameplay video at 60 FPS with OBS (Open Broadcaster Software) while playing Overwatch®.
Installing The Outer Worlds® from the Epic Games Launcher.
Saving game progress in The Outer Worlds®.
Copying the Steam folder for Counter-Strike®: Global Offensive from an external SSD to the system drive.
Im 3D Mark Benchmark kann sich die Netac NV7000-t ins Oberfeld zwischen die Corsair MP600 Pro XT und die Lexar NM790 setzen.
Ein zufriedenstellendes Ergebnis.
PC Mark
Der PC-Mark-Test zielt mit seinem Speicher-Benchmark darauf ab, alltägliche Anwendungen wie Büroanwendungen und Spiele zu simulieren.
Es stehen drei Testoptionen zur Verfügung: die „Quick“-Variant, “Data” und die „volle“ Version. Die „volle“ Version nutzt größere Dateigrößen, was dazu führt, dass SSDs mit langsamer Schreibgeschwindigkeit oder aggressiven Schreibcaches schlechter abschneiden.
Im PC Mark Test ist die Netac NV7000-t die 3. schnellste PCIe 4.0 SSD die ich bisher im Test hatte, zumindestens im “Full System” Benchmark.
Hier ist lediglich die Solidigm P44 Pro wie auch die Samsung 990 Pro schneller.
Spannenderweise ist aber das Abschneiden im Data Drive und Quick Benchmark ein Stück schwächer.
Dennoch, der Full System Drive Benchmark ist der wichtigste und hier sehen wir ein Top abschneiden.
Daten entpacken
Kopieren wir zum Schluss noch zwei große Archive auf die SSD, welche wir anschließend von dieser entpacken. Dieser Benchmark ist auch repräsentativ für beispielsweise das Installieren von Spielen und Programmen.
Datei-Paket A – Installation von Tiny Tinas Wonderland ca. 52GB
Datei-Paket B – Installation von Tiny Tinas Wonderland, Total War Warhammer 3 und GW2 ca. 231 GB
Auch hier sehen wir ein sehr gutes Abschneiden! So kann sich die Netac NV7000-t hier klar auf den vordersten Rängen platzieren.
SLC Cache bei der Netac?
Wie fast alle SSDs verfügt auch die Netac NV7000-t über einen SLC-Cache. Auch der fortschrittlichste NAND kann Daten nicht mit Geschwindigkeiten von 6000 MB/s+ schreiben, zumindest derzeit. Deshalb greifen SSDs auf einen Trick zurück.
Die NV7000-t verwendet beispielsweise TLC-NAND, der das Schreiben von bis zu 3 Bits pro Zelle ermöglicht. Je mehr Bits pro Zelle geschrieben werden, desto komplexer wird der Schreibvorgang. Daher ist das Schreiben bei QLC-NAND im Vergleich langsamer.
Was passiert jedoch, wenn wir nur ein Bit pro Zelle schreiben? Dies beschleunigt den Schreibvorgang erheblich! So erreichen moderne SSDs hohe Schreibraten, indem nur ein Teil des TLC/QLC-NANDs mit einem Bit beschrieben wird.
Allerdings ist dieser Cache nicht unbegrenzt groß, und nach dem Cache können die Datenraten teilweise drastisch sinken. QLC-SSDs erreichen nach dem Cache oft nur noch etwa 100 MB/s, während einfache TLC-SSDs in der Regel etwa 300-400 MB/s erreichen.
Für diesen Test schreibe ich die SSDs einmal komplett voll und protokolliere dabei die Geschwindigkeit mit H2Testw. H2Testw schöpft nicht die volle Leistung der SSDs aus, liefert jedoch im Vergleich zu anderen SSDs eine korrekte Rangliste und realistische Alltagsgeschwindigkeiten.
Spannend! Wie schon bei der Lexar NM790 verläuft hier die Datenrate in 3 Stufen. Die ersten +- 300 GB kann die Netac NV7000-t mit der vollen Geschwindigkeit schreiben.
Danach sinkt die Datenrate auf immer noch sehr gute +- 1700 MB/s, welche dann für die letzten +- 500 GB auf rund 700 MB/s sinkt.
Verglichen mit anderen SSDs ist das Abschneiden +- durchschnittlich.
Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung
Die Ermittlung des Stromverbrauchs von M.2 SSDs stellt eine Herausforderung dar. Um dies zu bewerkstelligen, wende ich eine besondere Methode an: Ich verbaue die SSDs in ein externen NVME SSD Gehäuse mit USB-C 3.1 und messe den Gesamtstromverbrauch dieses Gehäuses, der auch den Verbrauch der SSD einschließt. Eine exakte Messung ist zwar aufgrund der Limitierung der SSD-Leistung auf 1000 MB/s nicht möglich, aber die Ergebnisse bieten dennoch einen Überblick über den Energiebedarf verschiedener SSDs. Es empfiehlt sich daher, weniger auf absolute Werte zu fokussieren, sondern eher einen Vergleich zwischen verschiedenen Modellen anzustellen, um einzuschätzen, ob eine SSD tendenziell mehr oder weniger Energie benötigt.
Für den Einsatz in einem Desktop-Computer spielt dieser Test kaum eine Rolle, da eine Abweichung von etwa +- 1 Watt kaum Auswirkungen auf die Stromrechnung hat. Doch in einem Ultrabook kann eine Differenz von nur +- 1 Watt die Akkulaufzeit um fast eine Stunde beeinflussen.
Erfreulicherweise ist der Stromverbrauch der Netac NV7000-t vergleichsweise gering! Genau genommen gehört diese zu den sparsamsten SSDs die ich bisher im Test hatte.
Selbst der Stromverbrauch über Zeit ist erfreulich gering.
Entsprechend ist auch die Hitzeentwicklung der SSD ziemlich gering.
Fazit
Die Netac NV7000-t ist eine spannende SSD! Wir haben hier die exotische Kombination aus dem Maxio MAP1602A Controller und YMTC NAND.
Allerdings im Test zeigte sich diese Kombination stark. Gerade in den etwas Praxis näheren Tests war die Leistung der Netac NV7000-t tadellos.
Dies liegt auch an der vergleichsweise guten Leistung nach dem SLC Cache.
Dabei war die Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung der SSD vergleichsweise gering, womit diese prinzipiell auch für Notebooks sehr interessant ist.
Bekommst Du die Netac NV7000-t also zu einem guten Preis, was oft der Fall ist, stellt diese eine gute Wahl dar.
T-bao bietet mit dem R1 einen sehr außergewöhnlichen “Mini-PC” an. Hierbei handelt es sich um eine Art Hybrid aus Mini-PC mit Intel N100 und einem kleinen NAS.
So besitzt der T-bao R1 zwei 3,5 Zoll HDD Slots, wie auch 2x 2,5 Gbit LAN Ports!
Damit stellt dieser eine interessante Basis für ein einfaches DIY NAS dar. Aber wie sieht es in der Praxis aus?
Ist der T-bao R1 Mini PC wirklich als NAS so gut und interessant, wie er aussieht?
Der T-bao R1 setzt auf ein recht außergewöhnliches Design. So erinnert mich der Mini-PC eher an einen Router als an einen klassischen Mini-PC.
So nutzt dieser eine runde “hohe” Form. Dies liegt natürlich an dem Platz für die 3,5 Zoll HDDs. Diese werden Hochkant im PC verbaut.
Hierfür kannst du seinen Deckel abnehmen, unter welchem du zwei 3,5 Zoll Hot Swap Schlitten findest. Diese sind qualitativ nichts Besonderes, aber soweit “OK”.
Anschlüsse des T-bao R1
Die Anschlüsse des T-bao R1 finden sich auf dessen Rückseite. Hier haben wir folgende Ports:
2x USB A 3.0
2x USB A 2.0
1x USB C 3.0
1x DisplayPort
1x HDMI 2.0
1x microSD Karten Slot
2x 2,5 Gbit LAN
1x DC Eingang
Gerade die beiden 2,5 Gbit LAN Ports machen den T-bao R1 spannend. Dieser könnte aber aufgrund der Monitor-Anschlüsse eventuell auch als Media-Center PC NAS Hybrid genutzt werden.
Allgemein sieht die IO des Computers sehr vollständig und umfangreich für ein Modell dieser Klasse aus.
Aufrüstbarkeit
Erfreulicherweise erlaubt der T-bao R1 das Aufrüsten einiger Komponenten. So haben wir im Inneren:
1x SO DIMM4 RAM Slot
1x NVME SSD Slot (2280)
1x WLAN Karten Steckplatz
Gerade die nicht fest verbaute WLAN Karte ist mehr als erfreulich!
Software
Von Haus aus wird der T-bao R1 Mini PC mit Windows 11 Pro ausgeliefert. Dieses ist auch auf dem System aktiviert.
Sicherlich für ein NAS nicht das optimale Betriebssystem, aber Du kannst den T-bao R1 ja nutzen, wie du möchtest, ob als NAS, MediaCenter oder als Office PC.
Nichts hindert dich daran, ein anderes Betriebssystem zu installieren.
Dies würde ich auch generell empfehlen. Das vorinstallierte Windows 11 Pro ist etwas “wild” und vom Hersteller modifiziert. Ich konnte zwar keine Viren oder anderes “Böses” finden, aber sicher ist sicher.
Für die Kühlung der HDDs und des Systems nutzt der T-bao R1 einen großen Lüfter, welcher im Boden montiert ist und die Luft nach oben durch das Gehäuse bläst.
Dies funktioniert auch sehr effektiv und leise.
Sehr gute Intel Netzwerkkarten!
Etwas, was mich sehr überrascht hatte, waren die Netzwerkkarten des T-bao R1. Ich habe offen gesagt mit günstigeren Realtek Chips gerechnet, aber nein!
Die 2,5 Gbit LAN Ports setzen auf den Intel I226-V.
Die WLAN-Karte ist die Intel AX200 mit WLAN 6 und bis zu 2402 Mbit.
Dies sind super Netzwerkchips! Nicht dass die Realtek LAN Chips schlecht sind, aber gerade, wenn du ein exotisches Betriebssystem alle TrueNAS nutzt, sind die Intel Chips im generellen besser unterstützt und laufen stabiler.
Von daher sehen wir hier ein sehr positives Abschneiden.
Leistung des T-bao R1
Hier wird es nun etwas schwieriger, denn der T-bao R1 setzt auf den Intel N100 Prozessor. Der Intel N100 ist “speziell”.
Wir haben hier eine moderne CPU von Intel, welche aber sehr stark gedrosselt ist, um eine sehr niedrige Leistungsaufnahme und Preis zu ermöglichen.
Die geringe Leistung können wir auch in Benchmarks recht eindeutig sehen.
Allerdings in der Praxis ist es nicht ganz so schlimm. Der T-bao R1 bzw. Intel N100 schafft problemlos 4K Inhalte wiederzugeben und wäre für einfache Office/Webanwendungen gut zu gebrauchen.
So steht der Nutzung als Media-Center PC nichts im Wege. Auch als NAS ist der N100 prinzipiell super!
So nutzen beispielsweise die neuen Ugreen NAS Systeme auch den N100. Dieser schafft problemlos die volle 2,5 Gbit LAN Geschwindigkeit!
Alternative Betriebssysteme, 250 MB/s+ als NAS möglich
Ich habe auf dem T-bao R1 natürlich auch alternative Betriebssysteme ausprobiert. Neben Ubuntu vor allem Unraid.
Und was soll ich hier sagen, dies lief absolut problemlos! Auch die Datenraten sahen so weit sehr gut aus. Mit entsprechenden Laufwerken sind Datenraten im Bereich 250 MB/s in beide Richtungen möglich.
Stromversorgung auch via USB C!
Mit im Lieferumfang des T-bao R1 liegt natürlich ein passendes Netzteil mit 19V 4,74A, was mehr als genug Leistung ist.
Allerdings kannst du den R1 auch via USB-C mit Strom versorgen. Hierfür brauchst du allerdings ein 100W Netzteil.
Stromverbrauch
Der Stromverbrauch des T-bao R1 schwankt natürlich extrem je nach verbauten Laufwerken, Betriebssystem usw.
Grundsätzlich kannst Du mit 13W im Leerlauf ohne Festplatten rechnen.
Unter Voll-Last sprechen wir von 19-20W.
Damit ist der Stromverbrauch des T-bao R1 angenehm niedrig.
Test-Fazit zum T-bao R1
Der T-bao R1 ist sicherlich einer der exotischsten Mini-PCs, den ich bisher auf Techtest getestet habe. So ist dieser als “typischer” Mini-PC in der Regel nicht zu empfehlen. Du bekommst deutlich günstigere Systeme mit dem Intel N100.
Das spannende ist die Nutzung als NAS, HomeServer oder Media-Center. Dies aufgrund der beiden 3,5 Zoll HDD Slots und den 2x 2,5 Gbit LAN Ports.
So wird der Computer mit Windows 11 Pro ausgeliefert, aber du kannst problemlos Betriebssysteme wie Unraid, TrueNAS oder generell Linux auf dem System installieren.
So kannst Du dieses als Dateiserver in deinem Netzwerk nutzen und auch kleinere Docker Container auf diesem laufen lassen, wie beispielsweise den Home Assistant.
Dabei ist der Stromverbrauch des Systems generell nicht zu hoch mit +- 13W im Leerlauf und die Leistung mehr als ausreichend.
Etwas schade bei der Nutzung als Server ist lediglich das wir nur einen NVME SSD Slot haben.
Aber ansonsten ist der T-bao R1 ein ziemlich einmaliges System und wirklich interessant, wenn du ein 2-Bay NAS/HomeServer oder Media-Server bauen möchtest. Auch der Preis von knapp über 200€ ist fair für das gebotene.
In einem normalen Desktop-PC spielt der Stromverbrauch einer SSD praktisch keine Rolle. Allerdings kann in einem Notebook die Welt völlig anders aussehen. Hier können sich +- 1-2W merkbar auf die Laufzeit auswirken.
Gerade dann, wenn du ein „Ultrabook“ hast, das auf eine besonders hohe Laufzeit optimiert sind.
Aber welche ist die beste SSD, wenn es dir um eine maximale Akkulaufzeit geht? Wie groß sind hier die Unterschiede in der Praxis wirklich? Finden wir dies in einem kleinen Praxis-Test heraus!
Die Intel 600p und die OCZ RD400 sind ältere SSDs, die ich einfach aus Neugier mit in diesem Vergleich aufgenommen habe.
Ansonsten bin ich besonders auf das Abschneiden der SK Hynix Modelle gespannt, welche als sehr sparsam gelten.
Der Testaufbau
In allen SSD Tests auf Techtest.org findest du eine Einschätzung zur Leistungsaufnahme. Diese erstelle ich allerdings mit einer Messung des Stromverbrauches in einem externen Gehäuse, ist also nur semi akkurat.
In diesem Test versuche ich einen etwas praxis näheren Aufbau. So teste ich alle SSDs in einem Dell XPS 13.
Beim Dell XPS 13 klemme ich den Akku ab und messe die Leistungsaufnahme via USB-C und logge diese über einen gewissen Zeitraum mit.
Dabei messe ich die Leistungsaufnahme während der Installation von Windows 11, wie aber auch den Leerlauf Stromverbrauch einer frischen Windows Installation, ohne Internet.
Letzteres damit Windows nicht im Hintergrund irgendwelche Updates laden kann oder es zusätzliche Variablen gibt.
Bei dem Dell XPS 13 handelt es sich um das Dell XPS 13 9370, also ein etwas älteres Modell, dennoch zeigt uns dies gut wie relevant der Stromverbrauch der SSD ist.
Stromverbrauch der SSDs unter Last
Starten wir mit den Messwerten während der Installation von Windows 11.
Spannend! Die KIOXIA EXCERIA Plus G3 ist die sparsamste SSD, gefolgt von der Crucial P3 und der Lexar NM790. Die SK Hynix P31 landet auf Platz 4.
Auf der anderen Seite haben wir die OCZ RD400 als die stromhungrigste SSD. Dies wundert mich nicht, denn die SSD war mir auch bekannt als sehr heiß, was oft mit einem entsprechenden Stromverbrauch einhergeht.
Etwas mehr überrascht hat mich das schlechte Abschneiden der Samsung 990 Pro.
SSD Stromverbrauch im Leerlauf
Aber wie sieht es im Leerlauf aus?
Hier sehen wir ein sehr ähnliches Bild. Erneut ist die KIOXIA EXCERIA Plus G3 die sparsamste SSD. Praktisch gleichauf folgen die Samsung 980, SK Hynix P31, Crucial P3, SK Hynix P41 und Lexar NM790.
Mit all diesen SSDs benötigte das XPS 13 unter 6W im Schnitt im Leerlauf.
Auf der anderen Seite haben wir die Kingston NV2, Samsung 990 Pro und Corsair MP600XT. Das schlechte Abschneiden der Kingston NV2 und 990 Pro kann ich mir, um ehrlich zu sein nicht ganz so erklären.
Bei der NV2 habe ich auch zwei unterschiedliche Modelle (mit 500 GB und 1TB) getestet, um sicherzugehen. Aber bei beiden war das Ergebnis +- gleich.
Was bedeutet das für die Akkulaufzeit?
Aber was bedeutet das alles für die Akkulaufzeit? Dies können wir einfach ausrechnen. So hat das XPS 13 einen 52 Wh Akku, womit wir dann die Laufzeit errechnen können.
Im Worst Case liegen hier satte 2 Stunden Laufzeit zwischen der “besten” und schlechtesten SSD. Entsprechend können wir festhalten, dass eine SSD einen signifikanten Einfluss auf die Laufzeit hat.
Fazit
Eine SSD kann einen deutlichen Einfluss auf die Akkulaufzeit bei Notebooks haben, zumindest bei besonders leichten und kompakten Notebooks.
Die KIOXIA bietet eine sehr gute Balance aus solider Leistung und dem niedrigsten Stromverbrauch im Test.
Entsprechend würde ich die KIOXIA EXCERIA Plus G3 mit gutem Gewissen empfehlen. Alternativ würde ich die Lexar NM790 empfehlen und eventuell die Crucial P3. Letztere ist aber ein Stück langsamer.
Sagst du “ich will aber eine High End SSD und niedrigen Stromverbrauch”. Dann würde ich zur SK Hynix P41 raten.
An sich wäre auch die P31 eine gute Option, aber verglichen mit der EXCERIA Plus G3 ist mir diese einfach etwas zu teuer.