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Philips Evnia 5000 32M1N5800A im Test, 4K + 144 Hz und herausragender Helligkeit

4K Monitore mit über 60 Hz und einer generellen “Gaming” Eignung sind noch recht neu und selten. Allerdings genau solch einen Monitor bietet Philips mit dem Evnia 5000 an.

So bietet der Evnia 5000 32M1N5800A ein 31,5 Zoll Panel mit UHD-Auflösung und bis zu 144 Hz. Klingt im ersten Moment doch sehr gut!

Hinzu kommt eine hohe Helligkeit von bis zu 500 cd/m² wie auch eine gute Farbraumabdeckung.

Wollen wir uns das einmal den Philips Evnia 5000 32M1N5800A näher im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Philips, für das Ausleihen des Monitors für einen Test.

 

Philips Evnia 5000 32M1N5800A im Test

Etwas, was mich im ersten Moment beim Evnia 5000 überrascht hatte, war der Standfuß. So mag dieser auf den ersten Blick nicht übermäßig spektakulär aussehen, aber er ist unheimlich schwer und massiv!

Dies macht natürlich auch Sinn bei einem großen 31,5 Zoll Monitor.

Zwar haben wir hier einen Monitor, welcher sich an Gamer richtet, dieser ist aber vergleichsweise neutral gestaltet. So setzt der Standfuß auf eine einfache Metall Optik, die durchaus schick und hochwertig ist.

Der Monitor selbst besteht einfach aus schwarzem Kunststoff ohne RGB LEDs oder Ähnlichem.

Etwas umfangreicher sind die Anschlüsse.

  • 2x HDMI 2.1
  • 2x DisplayPort 1.4
  • 1x 3,5mm Audio-Ausgang
  • 1x USB 3.0 Eingang
  • 4x USB A 3.0 Ausgänge

Dies sieht soweit gut aus! Prinzipiell solltest du, wenn möglich die DisplayPorts nutzen, aber auch die HDMI 2.1 Ports sind zu 4K Auflösung und 120 Hz+ in der Lage.

Zudem haben wir einen kleinen integrierten USB-Hub, wie auch ein integriertes Netzteil.

Was wir nicht haben, ist ein USB-C Port. In einem Gaming Monitor ist dies allerdings auch nicht zwingend Pflicht.

Gesteuert wird der Monitor über einen kleinen Joystick auf der Rückseite.

 

Technische Daten

  • Philips Evnia 5000 32M1N5800A
  • 31,5 Zoll
  • 3840×2160 Pixel Auflösung
  • 144 Hz
  • IPS-Panel
  • 10bit
  • 500cd/​m² maximale Helligkeit
  • 1:1000 maximaler Kontrast

 

UHD + 144 Hz

Die große Besonderheit des Philips Evnia 5000 ist die 4K “UHD” Auflösung in Kombination mit der maximalen Bildwiederholungsrate von 144 Hz. Dabei benutzt der Monitor sogar ein relativ schnelles IPS-Panel mit 1ms Reaktionszeiten.

Die hohe Auflösung macht dabei auch durchaus Sinn bei einem 31,5 Zoll Monitor. So ist das Bild sichtbar schärfer als bei einem 2K Modell dieser Größe. So kommen wir hier auf beachtliche 140 PPI Pixeldichte.

Hinzu kommt die hohe Bildwiederholungsrate von 144 Hz. Dies ist nicht nur für Spiele interessant, alle Bewegungen, Animationen usw. sehen auf dem Monitor um einiges flüssiger aus.

Allerdings ist dies natürlich ein Feature, das Gamer besonders mögen werden. In Kombination mit dem IPS-Panel und einer Reaktionszeit von 1 ms (laut Hersteller) ist dies ein sehr interessanter Gaming Monitor, sofern dein PC genug Power für 4K + hohe Bildraten hat.

 

AMD FreeSync Premium + NVIDIA G-Sync Compatible zertifiziert

Der Philips Evnia 5000 32M1N5800A ist erfreulicherweise AMD FreeSync Premium und NVIDIA G-Sync Compatible zertifiziert.

FreeSync Premium wird im Bereich 48 bis 144 Hz unterstützt. NVIDIA G-Sync mit 60 bis 144 Hz.

 

Farbdarstellung und Farbraum

Philips wirbt mit einer 124% sRGB und 87,5% Adobe RGB Farbraum Darstellung. Für einen Monitor, der sich an Gamer richtet, sind dies sehr ordentliche Werte. Wenn sie denn erreicht würden.

Leider erreichte hier der Monitor nicht ganz die beworbenen Werte. So erreichte dieser 99% sRGB, 82% AdobeRGB und 89% DCI-P3.

Dies sind mehr als solide Werte, welche eine gute Farbdarstellung sicherstellen. Allerdings ist dies auch kein professioneller „Grafiker“ Monitor. Für Hobby Foto- und Video-Bearbeitung sollte er aber taugen.

 

Kalibrierung vom Werk aus

Aber oftmals ist die Kalibrierung noch viel wichtiger als eine große Farbraumabdeckung, zumindest bei der Foto- und Video-Bearbeitung.

Erfreulicherweise sieht die Kalibrierung soweit vernünftig aus. So haben wir ein Delta E von 1,61 im Schnitt, was gut ist. Die maximale Abweichung lag bei 4,12, was akzeptabel ist.

 

Helligkeit, über 500 cd/m²!

Neben der 4K Auflösung und 144 Hz ist die Helligkeit ein Punkt, welcher beim Philips Evnia 5000 heraussticht. So soll dieser satte 500 cd/m² bieten.

Dies ist beachtlich, sollte es stimmen!

Und ja meine Messwerte bestätigen diese Angabe. Hier erreichte der Monitor sogar beachtliche 554 cd/m² in der Bildmitte.

Damit ist dies einer der hellsten Monitore, die ich bisher im Test hatte.

Die Ausleuchtung ist allerdings bei solch einem großen und hellen Monitor so eine Sache. Diese ist nicht furchtbar, so gibt es keine massiven “Lichthöfe” oder helle Punkte, aber sie ist auch nicht absolut gleichmäßig.

Ich würde sagen die Ausleuchtung geht in Ordnung, solltest du hier aber sehr empfindlich sein musst du etwas die Helligkeit reduzieren bzw. einen anderen Monitor wählen.

 

Kontrast

Wir haben hier einen Monitor mit IPS Panel. Entsprechend ist der Kontrast seitens des Herstellers mit 1:1000 angegeben.

Und hier gibt es keine Überraschungen, ich konnte im Test 1:1150 messen. Dies ist ein sehr typischer Wert für einen Monitor mit IPS Panel.

An sich ist dies auch ein sehr brauchbarer Wert, aber bedenke aufgrund der hohen Helligkeit ist trotz des guten Kontrastes schwarz vergleichsweise “hell”, sofern du die Helligkeit auch voll hoch drehst.

 

Mit HDR- VESA DisplayHDR 400

Aufgrund der hohen maximalen Helligkeit unterstützt der Philips Evnia 5000 prinzipiell HDR. Genau genommen den VESA DisplayHDR 400 Standard.

Dies ist super! Allerdings gibt es hier zwei Punkte zu bedenken. HDR unter Windows kann etwas “speziell” sein, was die Nutzung, Unterstützung usw. angeht.

Zudem haben wir hier einen Monitor mit IPS Panel. Entsprechend haben wir nicht das gleiche HDR Erlebnis wie bei einem OLED Monitor. Dies liegt einfach am Schwarzpunkt, welcher nicht so tief ist wie bei OLED.

Daher würde ich den HDR Support zwar als Pluspunkt ansehen, aber auch nicht überbewerten.

 

In der Praxis

Ok, wie sieht aber der Philips Evnia 5000 32M1N5800A subjektiv aus? Wir haben ein sehr scharfes und strahlendes Bild, gerade wenn du die hohe Helligkeit etwas ausreizt.

Auch die 144 Hz fallen in praktisch allen Situationen positiv auf. Nicht nur in Spielen, sondern auch einfach bei normaler Produktivität. Einfaches Scrollen oder das Verschieben von Fenstern sieht merkbar weicher aus. Es hat schon einen Grund, dass auch immer mehr normale Smartphones auf eine hohe Bildwiederholungsrate setzen.

Dies macht den Evnia 5000 auch für Office Arbeiten oder Content Creation interessant. Die Bildqualität ist definitiv hoch genug, um dies auch zu erlauben.

Allerdings ist der Evnia 5000 auch nicht direkt herausstechend. Das Bild ist gut, wenn nicht sogar sehr gut, aber es ist auch kein mini LED oder OLED Monitor.

Diese bekommst du aber auch in dieser Preisklasse nicht mit 4K und 144 Hz.

Das OSD und die generelle Steuerung des Monitors ist Ok, aber auch nichts Außergewöhnliches.

 

Stromverbrauch des Evnia

Wir haben hier einen großen, sehr hellen Monitor mit hoher Auflösung. Entsprechend ist es keine Überraschung, dass der Stromverbrauch des Monitors etwas höher ausfällt.

Bei voller Helligkeit benötigt der Monitor rund 68W. Dies ist nicht wenig, aber in Anbetracht der Helligkeit und Größe auch nicht auffällig hoch.

Bei minimaler Helligkeit sinkt die Leistungsaufnahme auf rund 30W, hieran können wir sehen, wie viel die Hintergrundbeleuchtung ausmacht.

 

Fazit

Der Philips Evnia 5000 32M1N5800A ist ein spannender “Hybrid-Gaming-Monitor”.

Sicherlich das Highlight des Monitors ist die hohe Auflösung kombiniert mit der Bildwiederholungsrate von 144 Hz. Dies macht den Evnia auch für Gamer interessant. Ich denke nicht, dass dies der “beste” Gaming Monitor auf dem Markt ist. Suchst du aber die Kombination aus hoher Leistung, hoher Schärfe und generell einer guten bis sehr guten Bildqualität bist du hier richtig.

So eignet sich der Monitor sowohl fürs Gaming gut, wie auch für eine Hobby Foto und Video-Bearbeitung oder den generellen Alltagseinsatz. 4K auf 31,5 Zoll ist eine schöne Auflösung, welche auch bei einem Office Einsatz Spaß macht.

Dicke Pluspunkte gibt es auch für die sehr hohe maximale Helligkeit. 554 cd/m² ist mehr als beachtlich! Die Farbraum Abdeckung ist mit 99% sRGB und 82% AdobeRGB gut, aber zugegeben auch nicht spektakulär. Die Kalibrierung ist von Haus aus ordentlich und Kontraste, wie auch Blickwinkel auf dem typischen IPS Panel Level.

Kurzum, Du bist eine Mischung aus Gamer der eine hohe Auflösung zu schätzen weiß und vielleicht Content Creator? Dann ist der Philips Evnia 5000 32M1N5800A ein interessanter Monitor.

Power Queen 14,6V 40A LiFePO4 Ladegerät im Test

Wenn du einen großen LiFePO4 Akku hast, macht vielleicht auch ein leistungsstarkes Ladegerät Sinn. Dieses ist zwar keine Pflicht, gerade wenn du die Akkus eh an einem Solar Ladegerät hängen hast, kann aber zur “Wartung” praktisch sein.

Power Queen bietet passend zu LiFePO4 Akkus verschiedene Ladegeräte an. Wir haben hier vier Modelle, 10A, 20A, 30A und 40A.

Das 40A Modell wollen wir uns einmal kurz im diesem Test ansehen. Wie gut funktioniert es? Bietet es wirklich 40A? Wie laut ist das Ladegerät?

Alle diese Fragen wollen wir im Test klären!

 

Power Queen 14,6V 40A LiFePO4 Ladegerät im Test

Mit einer Leistung von 40A, was bei 14,6V immerhin 584W sind, ist das Power Queen AP-PF900CH011460400 Ladegerät natürlich schon ein ziemlicher Brocken.

So misst das Ladegerät 28,5 x 14,2 x 9 cm und bringt satte 2,4 Kg auf die Waage. Dies liegt zu Teilen sicherlich auch am Metallgehäuse des Ladegerätes, wie auch den mächtigen Kabeln.

Das Netzkabel des Ladegerätes ist dabei abnehmbar. Hier haben wir das typische AC Netzkabel, welches wir von Computern usw. kennen.

Auf der Ausgangsseite haben wir zunächst ein kurzes fest verbundenes Kabel. Dieses ist extrem dick, mit über 12 mm! Am Ende des Kabels finden wir einen Stecker. Mit im Lieferumfang ist ein entsprechender Adapter, welcher auf M8 Ringe endet.

M8 ist der passende Anschluss für die meisten LiFePO4 Akkus.

Tasten oder Schalter besitzt das Ladegerät nicht, abseits eines generellen Ein/Ausschalters auf der Rückseite.

 

Display und Anzeigen

Auf der Front des Ladegerätes finden wir eine kleine LC-Anzeige + diverse Status LEDs. So zeigt dir dieses Display die aktuelle Spannung, Strom und Kapazität an.

Zudem haben wir LEDs welche dich über den aktuellen Systemzustand informieren (Laden, Fertig, Fehler).

 

Leistung

Wie der Name schon sagt, bietet das Power Queen 14,6V 40A LiFePO4 Ladegerät eine Spannung von 14,6 V im Leerlauf und eine Leistung von 40A.

Leider ist es nicht möglich, die Leistung künstlich zu drosseln. Das Ladegerät wird immer versuchen deine Akkus mit 40A zu laden.

Entsprechend eignet sich das Ladegerät primär für LiFePO4 Akkus mit 100 Ah oder mehr!

 

Wie lange dauert das Laden wirklich?

Ich habe das Power Queen Ladegerät mit einem 200 Ah LiFePO4 Akku getestet (welcher praktisch eher 207Ah hat). Dabei habe ich die Leistungsaufnahme des Ladegerätes mitgeloggt.

Das Ladegerät hat ca. 5:18h zum Laden des 200Ah Akkus benötigt. Diese Werte passen!

Das Ladegerät beginnt mit einer Leistungsaufnahme von 507 W, welche dann auf ca. 630W hoch geregelt wird. Erneut Werte die passen.

 

Lüfter

Im Ladegerät ist ein recht kräftiger Lüfter verbaut. Dies ist auch nicht überraschend bei solch einer hohen Leistung.

Der Lüfter ist im Betrieb schon deutlich hörbar. Dieser hat einen “angenehmen” warmen Klang, bei meinem alten LiFePO4 Ladegerät war der Ton deutlich höher und schriller. Allerdings ist das Ladegerät schon lauter als ein PC unter Volllast oder Ähnlichem.

 

Effizienz

Kommen wir zum Abschluss auf die Effizienz des Ladegerätes zu sprechen. Diese habe ich mit einer elektronischen Last gemessen. Sie geht leider nur zuverlässig bis 30A, aber dennoch gibt uns dies einen recht guten Überblick.

Hier schwankte die Effizienz zwischen 81% und 91%, je nach Last. Das sind plausible Werte für ein Netzteil/ Ladegerät dieser Klasse.

 

Fazit

Suchst du ein extra leistungsfähiges LiFePO4 Ladegerät, dann ist das Modell von PowerQueen durchaus empfehlenswert.

Dies machte bei mir im Test einen wunderbaren Job und erreichte die beworbene Leistung von 40A. So wurde ein 200 Ah (eher 207 Ah) Akku in knapp über 5 Stunden geladen. Die Leistung lag entsprechend bei ziemlich konstant 40A.

Der Lüfter im Ladegerät ist zwar deutlich hörbar (und auch nicht gerade leise), aber für solch ein Ladegerät noch halbwegs erträglich.

Pluspunkte gibt es für das Display, welches dir Leistungs-, Spannungs- und Kapazitätswerte anzeigt.

Das Einzige, was ich etwas schade finde, ist die fehlende Möglichkeit, die Leistung für kleinere Akkus zu drosseln.

Abseits davon ist das Power Queen 14,6V 40A ein absolut brauchbares und leistungsstarkes LiFePO4 Ladegerät.

AMEGAT PBQ2010 20000 mAh Omnia II 30W Powerbank im Test

AMEGAT ist ein noch recht neuer spannender Hersteller im Powerbank/Ladegerät Bereich. Gerade die AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh ist eine fantastische Powerbank.

In diesem Test soll es aber um ein etwas kleineres und günstigeres Modell gehen, die AMEGAT PBQ2010.

Bei dieser handelt es sich um eine 20000 mAh Powerbank mit einer Leistung von 30W. Also eine potenziell vernünftige, aber auch nicht außergewöhnliche Powerbank.

Wollen wir uns diese dennoch einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an AMEGAT für das zur Verfügung stellen der PBQ2010 für diesen Test.

 

AMEGAT PBQ2010 Powerbank im Test

Mit 146 x 73,5 x 22,5 mm und einem Gewicht von 376 g ist die AMEGAT PBQ2010 eine durchschnittlich bis kompakte Powerbank für die beworbene Kapazität von 20000 mAh.

Dabei würde ich das Design und auch die Haptik dieser als gut bezeichnen! Wir haben auf der Ober- und Unterseite einen dunkel-silbernen Kunststoff und einen schwarzen Rahmen.

Die Powerbank wirkt massiv und stabil gebaut, keine Klagen hier.

Zur Überprüfung des Ladezustandes besitzt diese vier weiße Status-LEDs.

 

Anschlüsse der Powerbank

Die Omnia II 30W Powerbank besitzt 2x USB C und 1x USB A

  • USB C 1 und 2 – 30W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A, 15V/2A, 20V/1,5A
  • USB A – Quick Charge und 22,5W Super Charge – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2A, 12V/1,5A

Beide USB C Ports der Powerbank können grundsätzlich bis zu 30W Leistung nach dem USB Power Delivery Standard liefern. Dies ist der von der EU vorgeschriebene Ladestandard, welcher entsprechend von Apple, Samsung, Google usw. unterstützt wird.

Die Leistung von 30W ist ausreichend für die meisten Smartphones, wie auch beispielsweise für die Nintendo Switch.

Zudem haben wir einen USB A Ausgang welcher 18W nach Quick Charge und 22,5W nach dem Super Charge Standard liefern kann.

Über die USB C Ports wird die Powerbank auch geladen. Laut Hersteller ebenfalls mit bis zu 30W.

 

Auch mit PPS

Erfreulicherweise unterstützen die USB C Ports PPS.

  • 3,3 – 11V bei bis zu 3A
  • 3,3 – 16V bei bis zu 2A

Für die Leistung von 30W sind dies recht große PPS-Stufen, welche ausreichen die diversen Samsung Smartphones mit +- 25-28W zu laden.

 

Die Kapazität der AMEGAT Powerbank

AMEGAT wirbt bei der PBQ2010 mit einer Kapazität von 20000 mAh. Diese Angabe bezieht sich aber auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen.

Wie sieht die praktische Kapazität der Powerbank aus?

Wh mAh % der HA
5V/2A 69.095 18674 93%
9V/1A 68.839 18605 93%
9V/3A 64.478 17426 87%
20V/1A 64.922 17546 88%
20V/1,5A 66.796 18053 90%

 

Dies sieht sehr gut aus! Im Test erreichte die Powerbank zwischen 17426 mAh und 18674 mAh bzw. 64,478 Wh und 69,095 Wh.

Dies entspricht einer Spanne von 87% bis 93% der Herstellerangabe, was ein Spitzenwert ist! Normal ist ein Bereich 80-90%, über 90% “echte nutzbare” Kapazität ist sehr selten.

 

Ladegeschwindigkeit

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +
Apple iPhones +++
Apple MacBooks 0
Google Pixel +++
Huawei Smartphones ++
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.)

 

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Mit einer Ausgangsleistung von 30W und der bis 3A PPS Stufe ist die AMEGAT PBQ2010 ausreichend leistungsstark für die meisten westlichen Smartphones. So kannst du beispielsweise die Apple iPhones, wie auch die Google Pixel und kleineren Samsung Smartphones an dieser mit dem vollen Tempo laden.

Auch für Tablets wie dem iPad oder die Nintendo Switch ist die Powerbank gut nutzbar.

Für ganz große Geräte wie Notebooks oder große Tablets ist diese allerdings nicht optimal bzw. nicht geeignet.

 

Ladedauer

Prinzipiell kann die AMEGAT PBQ2010 mit bis zu 30W geladen werden. Allerdings gibt es hier ein paar Auffälligkeiten.

AMEGAT PBQ2010 Ladedauer

So kannst du sehen, dass das Ladetempo der Powerbank oft einbricht bzw. im Test 2 sogar nach dem Einbrechen wieder ansteigt. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Powerbank beim Laden Probleme mit der Hitzeentwicklung hat. Sie also das Ladetempo drosselt, um ein Überhitzen zu verhindern.

Eine vollständige Ladung dauert so ca. 4:30 – 4:45h. Dies ist akzeptabel, aber auch nicht beeindruckend.

 

Fazit zur AMEGAT PBQ2010 20000 mAh Omnia II

Die AMEGAT 20000 mAh Omnia II mit 30W Ausgangsleistung ist eine grundsolide Powerbank.

Suchst du eine einfache Powerbank mit guter Kapazität für dein iPhone, Google Pixel oder Samsung “A” Smartphone, dann ist die AMEGAT PBQ2010 eine gute Wahl.

Diese macht einen wertigen Eindruck, konnte im Test eine hohe echte Kapazität von bis zu 18674 mAh erreichen.

Der 30W USB-C Ausgang ist leistungsstark genug für die meisten Smartphones und auch die diversen Samsung Modelle, dank der Unterstützung von PPS.

Das Laden der Powerbank könnte einen Hauch schneller gehen, aber mit 4:30h ist dies auch nicht zu langsam für ein Modell dieser Klasse.

AMEGAT Powerbank 20000mAh, PD 30W Fast Charging Power Bank USB C, PPS...
  • 30W Schnelles Aufladen: Mit bidirektionalem PD 30W USB C IN & OUT...
  • Massive 20000mAh Kapazität: Mit einer beachtlichen...
  • 30W High-Speed Aufladen: Die 30W Schnellladefunktion ermöglicht...
  • Umfassender Schutz: Seien Sie beruhigt, während Sie Ihre Geräte...
  • Überlegenes Design: Bei AMEGAT kombinieren wir Funktionalität...

Kurzum, die AMEGAT 20000 mAh Omnia II mit 30W Ausgangsleistung ist eine gute und moderne Powerbank und absolut empfehlenswert, wenn du diese zu einem fairen Preis bekommst (+- 30€).

Erfahrungsbericht: Wicked Cushions, kühlende Ohrpolster für deine Kopfhörer

Was kabelgebundene Kopfhörer angeht, bin ich ein großer Fan von Beyerdynamic. So habe ich hier einige Modelle, welche auch teils schon deutlich über 10 Jahre alt sind.

Technisch sind diese noch einwandfrei, aber die Ohrpolster sind nicht mehr im besten Zustand. Passend dazu bin ich über Wicked Cushions gestolpert.

Wicked Cushions bietet alternative Ohrpolster für viele bekannte Kopfhörer/Headset Hersteller an. Hierzu zählen Bose, Sony, Corsair, Logitech, Sennheiser und auch Beyerdynamic.

Was ist das besondere an den “Wicked Cushions”? Diese sollen besonders komfortabel sein und dank eines Geels im Inneren besonders kühl. Gerade letzteres finde ich spannend, denn es gibt nichts schlimmeres als warme Ohren.

Kurzum ich habe mir die Wicked Cushions passend für Beyerdynamic bestellt. In diesem kleinen Artikel erfährst Du von meinen Erfahrungen.

 

Bestellung im Shop

Ich habe die Wicked Cushions direkt im Online-Shop des Herstellers bestellt. Was ich nicht wusste, diese werden über Amazon ausgeliefert.

Daher war die Lieferzeit extrem kurz. Was ich danach erst entdeckt habe, Wicked Cushions sind auch regulär via Amazon bestellbar.

 

Wicked Cushions, der erste Eindruck

Die Wicked Cushions für meine Beyerdynamic T90 wurden in einer recht einfachen “Zip” Plastiktasche geliefert.

Mit dabei nur eine Karte mit dem Link zur Hersteller-Webseite für die Installationsanleitung.

Die Wicked Cushions sind aus einem Stoff-Mix gefertigt. Die Fläche welche deine Ohren berührt ist ein etwas gröberer und luftigerer Stoff, die Seiten ein etwas dichterer Stoff.

Damit haben diese einen deutlich anderen Material-Mix als die originalen Ohrpolster meiner Beyerdynamic.

Ebenfalls sind diese ein gutes Stück dicker. Sicherlich sind meine alten Ohrpolster schon etwas abgenutzt, aber die Wicked Cushions sind ohne Frage einige mm dicker als die Polster im Neuzustand.

Laut Hersteller befindet sich in den Ohrpolstern ein kühlendes Gel. Allerdings rein vom Gefühl könnt dies auch ein sehr dichter Memory Schaumstoff sein.

Entsprechend passen sich die Kopfhörer gut an die Ohren und Kopfform an.

 

Montage

Hier gibt es nicht viel zu sagen. Die Wicked Cushions passen perfekt auf die Beyerdynamic T90. Die Passform ist also gelungen.

 

Gefühl am Kopf, wirklich kühlend?

Zunächst muss ich sagen, dass die originalen Ohrpolster der Beyerdynamic T90 aus meiner Sicht schon zu den besseren auf dem Markt gehörten.

Im direkten Vergleich fühlen sich die Wicked Cushions schon ein gutes Stück anders an. Dies meine ich weder negativ noch positiv.

Die Stoff Ohrpolster der T90 waren sehr anschmiegsam und weich. Tendenziell auch etwas wärmer, durch den recht “flauschigen” Stoff.

Die Wicked Cushions sind hier fast das genaue Gegenteil. Diese sitzen etwas lockerer und deutlich kühler auf den Ohren.

Und ja, das ist wirklich das Auffälligste, die Temperatur. Wie beworben fühlen sich die Ohrpolster “kalt” an. Selbst nach langem Tragen bleibt dieses Gefühl bestehen.

Der Stoff, der mit deinen Ohren bzw. deinem Kopf Kontakt hat, fühlt sich recht glatt und luftig an, was zum recht kühlen Gefühl der Ohrpolster beiträgt.

Aufgrund der hohen Dicke sitzen die Ohrhörer auch generell sehr komfortabel und angenehm. Also ja, diese sind wirklich bequem, gerade wenn du es luftig und kühl magst.

Allerdings, gerade wenn du von Kopfhörern mit Kunstleder Ohrpolstern kommst, ist der Stoff der Wicked Cushions schon etwas völlig anderes.

 

Veränderung des Klangs?

Gibt es durch die Wicked Cushions eine Veränderung des Klangs? Ja natürlich! Ohrpolster und deren Dicke haben einen Einfluss auf den Klang.

Gefühlt haben die T90 einen etwas kräftigen oberen Bassbereich. Ansonsten klingen diese vielleicht einen Hauch weiter und im Gegenzug distanzierter, aber das ist schwer zu sagen.

Aber das brauche ich auch alles nicht, denn ich habe die Kopfhörer vermessen.

Wie wir hier sehen können, ja wir haben etwas an Bass-Volumen hinzugewonnen. Die Höhen sind +- identisch, wenn auch hier in der Messung erstaunlicherweise etwas weniger “harmonisch” wirkend.

Subjektiv ist mir dies aber nicht aufgefallen.

 

Fazit zu den Wicked Cushions

Die Wicked Cushions sind eine sehr interessante Sache, gerade wenn du mit dem Tragekomfort deiner aktuellen Kopfhörer/Headset nicht zufrieden bist.

Gerade viele Gaming-Headsets fühlen sich auf dem Kopf sehr warm an.

Die Wicked Cushions sind hier genau das Gegenteil. Wie beworben sind diese sehr kühl, glatt und weich. Dabei ist die Polsterung auch sehr dick.

Entsprechend ist der Tragekomfort gut und bei den meisten Kopfhörern/Headsets ein klares “Upgrade”.

Allerdings musst du dieses etwas kühlere und glatte Gefühl auch mögen. Magst du es eher weich und anschmiegsam, sind diese vielleicht nicht das Richtige.

Klanglich gab es eine leichte Veränderung, zugunsten des Bass. Dieser Unterschied könnte aber bei Modellen mit Kunstleder Ohrpolstern deutlicher ausfallen.

Kurzum, ja die Wicked Cushions sind gut und können einen Versuch wert sein, gerade wenn dir deine aktuellen Kopfhörer zu warm sind.

Eine der besten Anker Powerbanks 2024! Anker A1383 20000 mAh Powerbank mit 87W und integriertes Ladekabel

Anker Powerbanks der letzten Jahre waren aus meiner Sicht etwas durchwachsen. Die Highend Modelle waren zumeist super, gerade die Anker 737, allerdings gerade die “Einsteiger”- Modelle waren für meinen Geschmack einfach zu teuer für die gebotene Leistung.

Mit der A1383 haben sie nun aber ein neues “Einsteiger-Modell”, welches sehr vielversprechend aussieht.

So bietet die Powerbank 20.000 mA, einen 65W USB C Port, eine gesamte Ausgangsleistung von bis zu 87W und ein integriertes USB C Kabel.

Dies zu einem Preis von rund 50€. Für ein Modell eines großen Herstellers wie Anker ist das auf den ersten Blick echt kein schlechter Deal.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Powerbank überzeugen?

 

Anker A1383 Powerbank mit 20000 mAh und bis zu 87W Leistung im Test

Bei der A1383 bricht Anker etwas seine Design-Sprache, die wir von anderen Anker Modellen kennen.

So ist die Powerbank durchaus schick, aber “anders” gestaltet als die anderen Modelle. So haben wir hier einen vergleichsweise einfachen Kunststoff mit einem kleinen Fenster auf der Front.

In diesem Fenster ist die Akkustandsanzeige, wie auch der Einschalter angebracht.

Mit 157 x 73 x 26 mm und einem Gewicht von 431g ist die Powerbank für die beworbene Kapazität von 20000 mAh durchschnittlich groß und schwer.

Haptisch ist die Powerbank in Ordnung, aber auch nichts “Besonderes”.

 

Mit integriertem Kabel

Eine Besonderheit dieser Powerbank ist das an der Seite integrierte USB-C Kabel. Dieses ist fest mit der Powerbank verbunden und kann auf Wunsch aufgeklappt werden.

Praktisch! So musst du dir keine Sorgen machen dein USB-Kabel zu vergessen.

 

Anschlüsse der Anker A1383

Neben dem integrierten USB C Kabel besitzt die Anker A1383 noch einen weiteren USB C Port und einen USB A Ausgang.

  • USB C – 65W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
  • USB A – 18W Quick Charge / 22,5W Super Charge – 5V/3A, 9V/2A, 10V/2,25A, 12V/1,5A

Prinzipiell bietet sowohl das integrierte USB C Kabel als auch der USB C Port bis zu 65W nach dem USB Power Delivery Standard.

Der USB A Port bietet bis zu 18W nach Quick Charge und 22,5W nach “Huawei Super Charge”.

Der USB-C Port bzw. das Kabel wird auch zum Laden der Powerbank verwendet. So sollen diese bis zu 65W aufnehmen können.

 

Mehrere Ports gleichzeitig?

Prinzipiell soll die Anker A1383 bis zu 87W ausgeben können. So kannst du den USB A und einen der USB C Ausgänge gleichzeitig nutzen.

Nutzt du beide USB C Ports wird das Kabel auf 5V/3A bzw. 9V/3A gedrosselt.

 

Mit PPS!

Erfreulicherweise unterstützt die Powerbank auch den PPS-Standard, sowohl auf dem USB C Kabel wie auch dem USB C Port.

  • 3,3 – 11V bei bis zu 4A

Dies ist eine ordentliche PPS-Stufe. So erlaubt diese ein Laden der Samsung Galaxy S “Ultra” Smartphones mit bis zu +- 38W.

Allerdings die vollen 45W in Kombination mit den großen Samsung Smartphones sind nicht möglich, da wäre eine bis 5A PPS-Stufe nötig.

Eine bis 5A PPS-Stufe ist in einer Powerbank dieser Klasse eher selten, aber auch nicht ganz unmöglich.

 

Die Kapazität

Anker wirbt bei der A1383 mit einer Kapazität von 20.000 mAh, was eine gute Kapazität ist. Aber diese Angabe bezieht sich auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen und nicht auf die wirklich nutzbare Kapazität.

Folgende Kapazität konnte ich messen:

Wh mAh % der HA
5V/1A 61.821 16708 84%
5V/3A 62.085 16780 84%
9V/1A 64.743 17498 87%
9V/3A 65.389 17673 88%
20V/1A 65.987 17834 89%
20V/3A 61.552 16636 83%

 

Im Test schwankte die Kapazität zwischen 16636 mAh und 17834 mAh bzw. 61,552 Wh und 65,389 Wh.

Dies entspricht einer Spanne von 83% bis 89% der Herstellerangabe. Dies ist ein gutes Abschneiden. Die meisten Powerbanks erreichen eine echte Kapazität im Bereich 80% bis 90%, zu welcher Gruppe entsprechend auch die Anker A1383 gehört.

 

Ladegeschwindigkeit / Eignung

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks ++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones ++
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) ++

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Dank des 65W USB C Ausgangs ist die Anker Powerbank für sehr viele Gerät gut geeignet. Angefangen bei den Apple iPhones über die iPads bis hin zu den MacBooks. 65W ist für die 13 Zoll MacBooks mehr als ausreichend und auch genug für die größeren Modelle, sofern du diese nicht zu sehr unter Last setzt.

Ähnliches gilt auch für viele Windows Notebooks. 65W ist hier für 13/14 Zoll Modelle ideal.

Dank der Unterstützung von PPS eignet sich die Powerbank auch gut für die Google Pixel und Samsung Smartphones. Letztere können mit bis zu + 38W geladen werden (sofern von jeweiligen Samsung Smartphone unterstützt).

Und nein, du musst dir keine Sorgen machen, dein Smartphone an einem 65W Port zu laden. Selbst wenn dein Smartphone nicht so schnell laden kann, wird es nicht überladen.

Powerbank und Ladegerät einigen sich auf eine für beide passende Geschwindigkeit.

 

Laden und Entladen gleichzeitig?

Nein, die Anker A1383 kann nicht gleichzeitig geladen und entladen werden.

 

Ladedauer der Anker A1383

Laut Hersteller kann die Powerbank mit bis zu 65W an einem entsprechenden USB Power Delivery Ladegerät laden. Dies kann ich auch bestätigen!

Hier sehen wir mehrere spannende Dinge. So habe ich den Test 2x durchlaufen lassen, denn mir war ein Einbruch der Ladegeschwindigkeit aufgefallen.

So wie es aussieht, drosselt sich die Powerbank nach einer Weile beim Laden mit 60/65W auf 38W herunter, vermutlich aus Temperatur Gründen.

Allerdings will ich hier nicht zu laut meckern, denn die Powerbank ist nach gerade mal 1:38h vollständig geladen!

 

Ladeeffizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Ladeeffizienz der Powerbank. Hierbei vergleiche ich wie viel Energie die Powerbank zum vollständigen Laden benötigt und wie viel wir später nutzen können.

So brauchte die Powerbank bei mir rund 78 Wh für eine vollständige Ladung.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
84% 78%

 

So ergibt sich eine Effizienz zwischen 78% im schlechtesten Fall und 84% im besten Fall. Dies sind überdurchschnittliche Werte.

 

Fazit, eine der besten Anker Powerbanks 2024

Die Anker A1383 mag im ersten Moment eine recht unauffällige Powerbank sein, allerdings halte ich diese derzeit für eine der besten Powerbanks in Ankers Lineup. Warum?

Wir haben hier eine Powerbank mit hoher Kapazität (bis zu 17834 mAh), 65W USB C Ausgang mit einer ordentlichen PPS-Stufe, wie auch schnellem Laden. So ist die Powerbank in rund 1:38h komplett geladen, was beeindruckend schnell ist.

Hinzu kommen Bonus-Funktionen wie das praktische integrierte Kabel.

Aber das Entscheidende ist der Preis. Du bekommst die Anker A1383 Powerbank zum Zeitpunkt des Tests für rund 50€! Für eine Anker-Powerbank, die in der Regel etwas teurer ist, ist das mit diesen technischen Daten super!

Klar, die INIU BI-B62 20000 mAh ist beispielsweise in vielen Punkten noch etwas besser und minimal günstiger, aber für ein Anker Marken Modell hat die A1383 einen sehr fairen Preis!

Anker Powerbank, 20.000mAh tragbares Ladegerät mit integriertem...

  • 65W Leistung via USB C 
  • integriertes Ladekabel 
  • ordentliche praktische Kapazität (16636 mAh bis 17834 mAh)
  • PPS Stufe mit bis zu 4A
  • sehr schnelles Laden (0% auf 100% in 1:38h)

Kurzum, gemeinsam mit der 737 Powerbank ist die A1383 mit bis zu 87W Leistung, 20000 mAh und integriertem Kabel die empfehlenswerteste Powerbank in Ankers Lineup, stand Anfang 2024.

Warum besser nicht die Sony TOUGH CEA-G Series CFexpress Typ A Speicherkarte kaufen!?

Wenn Du eine neue Sony Kamera kaufst, stehen die Karten gut, dass diese neben normalen SD-Karten auch CFExpress Typ A Speicherkarten akzeptiert.

CFexpress Typ A ist ein neuer, schneller Speicherkartenstandard, welcher derzeit exklusiv von Sony genutzt wird. Die anderen großen Speicherkarten Hersteller nutzen lieber CFExpress Typ B Speicherkarten.

Um diesem Standard etwas auf die Beine zu helfen hat Sony als erster eigene Speicherkarten auf den Markt gebracht, die Sony TOUGH CEA-G Series.

Diese Speicherkarten sollen bis zu 800 MB/s erreichen und sind vergleichsweise teuer.

Mittlerweile gibt es einige andere Hersteller mit CFexpress Typ A Speicherkarten, Sony bleibt allerdings für viele die “Standard-Wahl”.

Allerdings haben die Sony CFexpress Typ A Speicherkarten ein großes Problem, Hitze! Mehr dazu in diesem Artikel.

 

Was sind CFexpress Typ A Speicherkarten?

CFexpress Speicherkarten sind mehr als nur “schnellere SD” Speicherkarten. So setzten diese im Kern auf eine völlig andere Technik.

CFExpress Typ A, B und C Speicherkarten sind im Kern PCIe NVME SSDs, nur in einem anderen Gehäuse.

So gibt es beispielsweise passende Adapter von 2230 SSDs auf CFexpress Typ B Speicherkarten. CFExpress Typ A Speicherkarten sind natürlich ein gutes Stück kleiner und somit auch spezieller.

Diese SSD-Basis hat diverse Vorteile, sowohl was die Geschwindigkeit angeht, aber auch die Datensicherheit. So lassen sich bei CFexpress Speicherkarten Smart Daten auslesen und somit der Zustand der Speicherkarten auslesen.

Allerdings haben SSDs einen großen Nachteil, die Hitzeentwicklung.

 

4x CFexpress Typ A Speicherkarten im Vergleich

Ich hatte bisher CFExpress Typ A Speicherkarten von 4 verschiedenen Herstellern in den Fingern.

  • Sony TOUGH CEA-G Series R800/W700 CFexpress Type A 160GB
  • Lexar Professional GOLD R900/W800 CFexpress Type A 160GB
  • PERGEAR Professional 260GB CFexpress Type A Speicherkarte
  • ProGrade Digital CFexpress™ 2.0 Typ A Speicherkarte (160 GB)

Was die Leistung angeht, sind diese vier Modelle alle erst einmal recht dicht aneinander. Folgende Werte konnte ich an einem PC mit CrystalDiskMark ermitteln. Hierbei handelt es sich um die “maximal” Werte.

Tendenziell ist die ProGrade und Sony CFexpress Typ A Speicherkarte ziemlich identisch. Die PerGear ist einen Hauch langsamer und die Lexar einen Hauch schneller.

Unterm Strich tun sich die vier Speicherkarten aber nicht viel.

Dies hat sich bei mir auch so in der Praxis bestätigt. Hier war lediglich die PerGear teils bei Serienbildaufnahmen gefühlt ein Stück langsamer, aber selbst bei einer Sony A1 waren die Unterschiede gering.

 

80 Grad und heißer

CFExpress Typ A Speicherkarten werden unter konstanter Last heiß, richtig heiß! So erreicht die Sony CEA-G160T bei mir problemlos 81 Grad unter Last.

Diese hohe Temperatur führt dazu, dass die Speicherkarte sich drosselt. So erreicht diese zwar recht gute Spitzenwerte, aber bei konstanter Last sieht es recht düster aus.

Hier siehst du die Schreibrate der diversen CFexpress Speicherkarten, wenn ich ca. 130GB auf diese Kopiere.

Hier kannst du sehen, dass die Schreibrate der Sony Speicherkarte super schnell einbricht und dann teilweise auf unter 100 MB/s fällt.

Dies, während die Speicherkarten von Lexar und PerGear praktisch konstant die gleiche Leistung bieten und die 130GB in 1/4 der Zeit schreiben.

In diesem Video kannst du sehen wie sich Temperatur und Schreibrate der Speicherkarten verhält.

Dieses Verhalten tritt stärker auf, wenn beispielsweise der Sony Kartenleser (welcher aus Metall ist) schon etwas “vorgewärmt” ist, weil du beispielsweise mehrere Speicherkarten vorher ausgelesen hast.

Ja auch lesend kann diese Drosselung auftreten. Allerdings hier im Test deutlich schwächer.

Auch hier kannst du eine leichte Drosselung der Sony Speicherkarte beobachten, während die Modelle von Lexar und PerGear stabil bleiben.

In der Praxis konnte ich auch beim Auslesen der Sony Speicherkarte schon noch deutlich niedrigere Werte beobachten.

Was ist aber mit der ProGrade? ProGrade und Sony sind in diesem Punkt +- identisch. Die ProGrade braucht tendenziell etwas länger, um sich aufzuwärmen, zeigt dann aber das gleiche Verhalten wie die Sony.

 

Fazit

Was die Zuverlässigkeit angeht, kann ich bisher noch nichts Negatives über die Sony CFexpress Typ A Speicherkarten sagen. Allerdings waren diese in der Praxis bei mir klar ein gutes Stück langsamer als diese sein sollten.

Dies liegt einfach an ihrer hohen Hitzeentwicklung. Bei konstanter Last drosseln sich die Sony Speicherkarten extrem! Und ja, das ist mir auch teils in der Kamera aufgefallen, bei sehr langen Serien-Bild Serien.

Kurzum, ich würde die original Sony CFexpress Typ A Speicherkarten derzeit nicht wieder kaufen, vor allem nicht zu den teils wirklich extrem hohen Preisen die Sony verlangt.

Die Lexar Professional GOLD CFexpress Type A Speicherkarte war bei mir sowohl in der Sony A7R V wie auch in der Sony A1 genauso zuverlässig und bot eine absolut konstante Leistung, welche sogar über dem Maximum der Sony liegt.

Dabei ist die Lexar sogar noch günstiger als die Sony. Kurzum, ich würde die Lexar oder vielleicht sogar die PerGear Speicherkarte über dem Sony Modell empfehlen.

Geleipu 25,6V 100Ah LiFePO4 Batterie im Test

Wir haben uns schon einige LiFePO4 Akkus angesehen, allerdings primär die Modelle mit 12,8V. Wenn du dir aber eine off-Grid Solaranlage baust, kann es aber Sinn machen, auf eine höhere Spannung zu setzen.

Die meisten Ladecontroller bieten bei dieser eine höhere Leistung und AC-Wandler sind effizienter.

Um einen 25,6V 100Ah Akku, welcher eine optimale Basis für solch eine Off-Grid Solaranlage darstellen würde, soll es in diesem Test gehen. Dieser kommt von dem recht kleinen Hersteller Geleipu.

So soll dieser Akku laut Hersteller nicht nur eine Kapazität von 100 Ah und eine maximale Ausgangsleistung von 2560W bieten, sondern auch 4000 Zyklen bei 100% Entladetiefe schaffen. Beachtliche Werte!

Wollen wir uns den Akku einmal im Test ansehen.

An dieser Stelle vielen Dank an Geleipu für das zur Verfügung stellen des Akkus für diesen Test.

 

Geleipu 25,6V 100Ah LiFePO4 Batterie im Test

Geleipu wirbt bei seinem Akku mit besonders kompakten Abmessungen und niedrigem Gewicht.

Vergleichen mit einem Blei Gel Akku ähnlicher Kapazität und Leistung mag dies stimmen, aber mit 21,5 Kg ist der Akku alles andere als leicht. Dessen Größe ist für eine Kapazität von 100Ah bei 25,6V mehr als passend.

Effektiv sind dies zwei 100Ah 12,8V Akkus, nur in einem Gehäuse und mit einem BMS.

Das Gehäuse des Geleipu wirkt dabei etwas einfacher als die anderer LiFePO4 Akkus. So ist das Label gefühlt etwas niedriger aufgelöst und der Deckel gibt bei Druck etwas nach. Es wirkt so, als wäre das Innere nicht so sehr mit Schaumstoff ausgestopft, wie es bei anderen Modellen oft der Fall ist.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir die üblichen 2x M8 Schrauben.

 

4000 Zyklen oder mehr

Laut Geleipu soll der 25,6V 100Ah LiFePO4 Akku folgende Lebenserwartung erreichen:

  • 4000 Zyklen bei 100% Entladetiefe
  • 6000 Zyklen bei 80% Entladetiefe
  • 15000 Zyklen bei 60% Entladetiefe

4000 Zyklen bei 100% Entladetiefe ist nicht unmöglich aber selbst für einen LiFePO4 Akku eine recht hohe Angabe. Normalerweise schaffen Akkus dieser Klasse 2500+ Zyklen, was aber auch schon beachtlich ist.

Theoretisch könntest du den Akku 10 Jahre lang jeden Tag 1x laden und 1x entladen und laut Hersteller wäre die Kapazität des Akkus immer noch 80%+ der Neukapazität.

Ich nutze LiFePO4 Akkus schon einige Jahre und kann bestätigen, dass diese wirklich sehr zuverlässig sind, auch wenn ich meine Akkus bisher noch nicht mit tausenden Zyklen belastet habe.

 

Warum LiFePO4-Akkus wählen?

Was macht LiFePO4- oder Lithium-Eisenphosphat-Akkus so attraktiv? Diese Akkus könnten möglicherweise die „Zukunft“ im Bereich Solar-Pufferspeicher und Elektromobilität sein. Aber warum?

LiFePO4-Akkus bieten eine etwas niedrigere Energiedichte im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus, dafür jedoch eine höhere Sicherheit und Langlebigkeit.

Selbst einfache LiFePO4-Akkus können mühelos mehr als 2000 Ladezyklen erreichen, während Lithium-Ionen-Akkus in der Regel nur 500-1000 Ladezyklen schaffen. In der Praxis kann die tatsächliche Langlebigkeit sogar noch höher sein, da sie stark von der Entladungstiefe abhängt, siehe hier wo Geleipu mit über 4000 Zyklen wirbt.

Insbesondere als Solar-Pufferspeicher bieten LiFePO4-Akkus daher eine potenziell enorme Lebensdauer. Außerdem neigen LiFePO4-Akkus nicht dazu, thermische Probleme zu entwickeln, selbst in extremen Situationen, wenn das BMS (Battery Management System) vollständig versagt, usw. Zudem sind sie weniger empfindlich beim Laden/Entladen.

Hierbei spielt auch das eingebaute BMS eine Rolle, dass beispielsweise das Tiefentladen oder Überladen sowie Kurzschlüsse oder Überlastungen verhindert.

Allerdings gibt es auch Nachteile:

Im Vergleich sind sie bei gleicher Kapazität etwas größer als Lithium-Ionen-Akkus. Daher eignen sie sich weniger für Smartphones, Notebooks und andere Geräte, bei denen Abmessungen eine wichtige Rolle spielen.

Es ist zudem wichtig zu beachten, dass LiFePO4-Akkus nicht bei Temperaturen unter 0 Grad geladen werden dürfen. Entladen ist kein Problem, aber das Laden bei unter 0 Grad kann die Akkus beschädigen.

Leider scheint der Geleipu keine Untertemperatur-Abschaltung mitzubringen.

 

Wie testet Techtest LiFePO4 Batterien?

Neben einem praktischen Test an einer meiner Off-Grid Solaranlagen nutze ich vor allem eine elektronische Last, um den Akku gezielt zu entladen.

Hierbei handelt es sich um die Modelle von Atorch.

Ich habe hier Tests mit 5A, 10A und 15A Last durchgeführt. Dabei habe ich den Akku entladen, bis dieser sich wegen Unterspannung selbst abschaltet.

 

Das BMS

Natürlich steckt auch im Geleipu Akku ein BMS, welches Basis Schutzfunktionen bietet.

So haben wir einen Schutz gegen Kurzschlüsse, Überlasst, Unterspannung und Überspannung.

Der Unterspannungsschutz schaltet den Akku beim Unterschreiten von ca. 20,8V ab.

Im Test hat das BMS bei mir problemlos funktioniert. Es hat sich nicht irgendwie komisch verhalten oder fälschlich abgeschaltet usw.

Dies ist aber keine Überraschung, die ganzen BMS-Module der aktuellen LiFePO4 Akkus arbeiten nach meiner Erfahrung problemlos.

 

Wie hoch ist die Kapazität wirklich?

Ohne Frage der wichtigste Punkt bei einem Akku ist die Kapazität. Diese wird von Geleipu mit 100 Ah beziffert.

Welche Kapazität konnte ich im Test messen?

Ah Wh
5A 103.85 2696
10A 103.64 2683

 

Im Test schwankte die Kapazität des Akkus im Bereich 103-104 Ah bzw. 26xx Wh. Damit übertrifft der Akku die Herstellerangabe um 3-4%, was super ist!

 

Spannungsverlauf

Beim Spannungsverlauf des Geleipu 25,6V 100Ah LiFePO4 Akkus gibt es keine großen Überraschungen.

So verläuft die Spannung wie bei LiFePO4 Akkus recht typisch sehr flach. So spielt sich über 90% der Kapazität des Akkus im Bereich 26,3V und 25,4V ab.

Unterschreitet der Geleipu Akku 25V sinkt die Spannung rapide und er kann als leer angesehen werden.

 

Fazit

Suchst Du einen günstigen und guten 100Ah 25,6V LiFePO4 Akku, dann ist der Geleipu Akku eine gute Wahl!

So setzt der Akku auf hochwertige “Klasse A” Zellen (wohl des Herstellers EVE), welche im Test auch die beworbene Kapazität erreichen konnten.

Genau genommen konnte der Geleipu Akku mit 103-104 Ah die Herstellerangabe ein kleines Stück übertreffen.

Auch gab es ansonsten im Test keine Probleme. Der Akku hat genauso funktioniert, wie er soll. Allerdings hat dieser auch keine “Bonus” Funktionen wie ein Bluetooth BMS oder eine Untertemperatur-Abschaltung.

Dies spiegelt sich aber auch im günstigen Preis wieder.

Xtorm FS5201 Fuel Series 5 Power Bank 35W – 20.000 mAh im Test

Mit der Fuel Series 5 / FS5201 hat Xtorm seine neuste “Brot und Butter” Powerbank auf den Markt gebracht.

So verfügt diese über ein schickes Design, 20.000 mAh Kapazität und eine Leistung von bis zu 35W.

Klingt doch im ersten ganz ordentlich, gerade wenn du eine einfache und gute Powerbank suchst.

Wollen wir uns die Xtorm FS5201 Fuel Series 5 Powerbank im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Xtorm für das Zurverfügungstellen der Powerbank für diesen Test.

 

Xtorm FS5201 Fuel Series 5 Power Bank 35W – 20.000 mAh im Test

Xtrom setzt bei all seinen Powerbanks auf ein etwas außergewöhnlicheres Design. So ist auch die Fuel Series 5 schick und wertig gestaltet.

Es handelt sich hier nicht um ein 08/15 Modell eines chinesischen Fertigers. So besitzt die Oberseite eine interessante Wabenstruktur und besteht aus einem stark gummierten Kunststoff. Das Ganze ist in einem grauen Kunststoff gerahmt.

Qualitativ wirkt die Powerbank sehr hochwertig.

An der Seite haben wir einen eingelassenen Einschalter wie auch eine LC-Anzeige für den Akkustand in %.

Die Powerbank misst 143 x 72,5 x 28 mm und bringt 382g auf die Waage. Damit ist die Powerbank als durchschnittlich groß für 20000 mAh zu bezeichnen.

 

Anschlüsse der Fuel Series 5 Power Bank

Auf der Front besitzt die Xtorm FS5201 2x USB C Ports und 1x USB A Port.

  • USB C 1/2 – 35 W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/2,33A 20V/1,75A
  • USB A – 18W Quick Charge 3.0 – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Mit 35W hat der USB C Port eine sehr ungewöhnliche Leistung. Prinzipiell ist dies aber mit dem USB Power Delivery Standard vereinbar, daher ist dies nichts, worüber ich mich beschweren würde.

Mit 35 W ist die Powerbank primär für Smartphones und kleinere Tablets geeignet. Der USB A Port bietet zudem 18W nach dem Quick Charge Standard, super!

Die Powerbank kann auch mit bis zu 35W über ein entsprechendes USB PD Ladegerät geladen werden.

 

Auch PPS wird unterstützt

Erfreulicherweise unterstützt die Fuel Series 5 den PPS-Standard.

  • 3,3 – 11V bei bis zu 3A
  • 3,3 – 18V bei bis zu 2,3A

Damit kann die Powerbank Samsung Smartphones, welche PPS für ein hohes/volles Ladetempo benötigen, mit bis zu +- 30W laden. Sehr gut!

 

Die Kapazität

Die Xtorm FS5201 soll laut Hersteller 20.000 mAh Kapazität bieten. Ich teste die Kapazität von Powerbanks mithilfe einer elektronischen Last, welche mir das konstante Entladen der Powerbank mit einem von mir vorgegebenen Tempo erlaubt.

Folgende Werte konnte ich im Test messen:

Wh mAh % der HA
5V/2A 69.73 18845 94%
9V/1A 68.75 18582 93%
9V/3A 63.99 17294 86%
20V/1A 65.17 17614 88%

 

Hier sehen wir erfreulich positive Werte bei der Xtorm FS5201. So bot diese im besten Fall eine Kapazität von 18845 mAh bzw. 69,727 Wh. Im schlechtesten Fall kamen wir weiterhin auf 17294 mAh bzw. 63,9875 Wh.

Dies entspricht einer Spanne von 86% bis 94% der Herstellerangabe.

Dies ist ein super Abschneiden! Bei Powerbanks ist es normal, dass nicht 100% der Herstellerangabe in der Praxis erreicht werden. Warum?

Die Herstellerangabe bezieht sich bei allen Powerbanks immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen und nicht auf die nutzbare Kapazität. Diese ist aber aufgrund von Wandlungsverlusten geringer. 80%+ “echte Kapazität” ist hier ein guter normaler Wert, 90%+ ist herausragend.

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads ++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks 0
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.)

 

Prinzipiell wird die Xtorm FS5201 im Zusammenspiel mit den meisten aktuellen Smartphones ein sehr hohes Ladetempo erreichen. So kann diese beispielsweise folgende Smartphones mit dem vollen Tempo laden:

  • Apple iPhone 15 Pro (Max)
  • Google Pixel 8 (Pro)
  • Samsung Galaxy A55

Ein Samsung Galaxy S24 Ultra wiederum würde nicht mit den vollen 45W geladen, sondern nur mit +- 26 W, aufgrund der PPS-Stufe.

Neben Smartphones eignet sich die Powerbank auch durchaus für Dinge wie die Nintendo Switch oder die iPads. Für Pro iPads ist die Powerbank nicht ganz optimal (diese können mit bis zu 45W laden), aber auch ordentlich geeignet.

 

Ladedauer Xtorm FS5201

Wenn die Xtorm FS5201 nun aber leer ist, wie lange dauert ihr Aufladen? Um dies zu testen habe ich die Powerbank an zwei Ladegeräte gehängt und die Leistungsaufnahme über Zeit mitgeloggt.

Bei einem Ladegerät handelte es sich um ein USB C Power Delivery Ladegerät mit 60W und bei dem anderen um ein klassisches USB A Ladegerät mit 5V/2,4A.

An dem USB Power Delivery Ladegerät konnte die Xtorm FS5201 mit bis zu +- 35W laden, also genau das vom Hersteller beworbene Tempo treffen. Hier dauerte eine 0% auf 100% Ladung ca. 3:15h. Dies ist ein flottes Tempo!

Am USB A Ladegerät dauerte das Laden mit rund 8 Stunden deutlich länger.

 

Ladeeffizienz

Sprechen wir zum Abschluss noch über die Ladeeffizienz der Xtorm FS5201. Hierbei vergleiche ich die Menge an Energie, welche die Powerbank zum Aufladen benötigt, verglichen mit der Energie, die später abgegeben werden kann.

Via USB C benötigte die Powerbank bei mir 88,5 Wh für eine vollständige Ladung und via USB A 84,9 Wh.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall 
USB C 79% 72%
USB A 82% 75%

Hieraus ergibt sich eine Effizienz zwischen 72% und 82%. Dies sind gute Werte!

 

Fazit

Ich halte die Powerbanks von Xtorm im Allgemeinen für sehr gut. Vor allem heben diese sich etwas von der Masse ab. Dies gilt auch für die Xtorm FS5201 Fuel Series 5 Power Bank*.

Wir haben hier zwar eher eine etwas “normalere” Powerbank, also kein absolutes High End Modell, aber gerade im Zusammenspiel mit den iPhones oder Mittelklasse Modellen wie dem Samsung Galaxy A55 ist diese super!

Hier sind die Ausgangsleistung von bis zu 35W und die bis 3A PPS Stufe ideal.

Auch die “echte” Kapazität lag im Test bei bis zu beachtlichen 18845 mAh bzw. 69,727 Wh, was satten 94% der Herstellerangabe entspricht.

Ebenso ist die Ladedauer mit rund 3:15h von 0% auf 100% für eine Powerbank dieser Klasse gut.

Preislich ist die Powerbank mit um die 50€ sicherlich etwas gehoben für die reinen technischen Daten, aber Xtorm ist ein niederländischer Hersteller welcher zudem auf recht einzigartige Designs und recht hohe Qualität setzt, daher würde ich sagen der Preis geht in Ordnung.

Der AENO Saugroboter RC3S im Test, top Saugleistung dank Nidec-Motor?

AENO bietet mit dem RC3S einen neuen und günstigen Saugroboter an. Dieser soll mit einem schicken Design, hoher Zuverlässigkeit und natürlich nicht zuletzt einer besonders guten Saugleistung überzeugen.

Diese soll dank eines Nidec-Motor ermöglicht werden. Auch soll der RC3S mit Tierhaaren gut klar kommen.

Das alles in der 300€ Preisklasse. Klingt im ersten Moment gut! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann ein kleiner Hersteller wie AENO einen Saugroboter auf den Markt bringen, der mit der großen Konkurrenz mithalten kann?

Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an AENO für das Zurverfügungstellen des RC3S für diesen Test.

 

AENO Saugroboter RC3S im Test

Der AENO RC3S setzt auf ein sehr klassisches Design. Wir haben einen runden Saugroboter mit LIDAR Sensor auf der Oberseite und zwei kleinen rotierenden Bürsten auf der Front.

Dabei setzt dieser auf einen schicken schwarzen Hochglanz-Kunststoff, wodurch der Saugroboter sehr hochwertig aussieht. Allerdings ist zu erwarten, dass sich diese Oberfläche im Laufe der Zeit sicherlich etwas abnutzen und zerkratzen wird.

Auf der Front haben wir drei Steuerungstasten direkt am Sauger.

Etwas ungewöhnlich ist der Schmutzauffangbehälter. Dieser lässt sich nicht über eine Klappe entnehmen, sondern befindet sich im Heck des Saugroboters.

Dort muss er zum Entleeren abgenommen werden. Spannenderweise ist im Schmutzauffangbehälter auch der Saugmotor integriert.

An sich ist der Behälter relativ groß für moderne Saugroboter Standards, allerdings fand ich diesen etwas nerviger zu entleeren. Zum einen ist die Position im Heck etwas schlechter zu erreichen, zum anderen sitzt die Klappe zum Öffnen sehr straff.

Dennoch ist dies Kritik auf einem sehr hohen Level. Generell ist der erste Eindruck des AENO RC3S positiv.

 

RC3S und RC2S

AENO bietet neben dem RC3S auch den RC2S an. Diese beiden Modelle unterscheiden sich nur in der Farbe.

Ist dir diese egal, dann kannst du dich frei zwischen dem RC2S und RC3S entscheiden.

 

Die AENO App und Funktionen

Um den RC3S zu nutzen, benötigst du die AENO App. Diese ist sehr einfach und geschmackvoll gestaltet.

So funktionierte die Verbindung zum Saugroboter absolut problemlos. Lediglich wird in der App die falsche Farbe des Saugroboters angezeigt, was aber nur ein kleines Detail ist.

Verglichen mit anderen Saugrobotern ist die App und auch der Funktionsumfang recht “überschaubar”. Dies meine ich aber weder positiv noch negativ, denn die App ist gut zu nutzen, übersichtlich und alle wichtigen Kern-Funktionen sind da.

So erstellt der RC3S bei der ersten Fahrt eine Karte deiner Wohnung. Diese Karte ist sehr akkurat und wird zunächst automatisch in verschiedene Räume unterteilt.

Diese Raumaufteilung kannst du aber auch frei bearbeiten, genau wie die Reihenfolge, in welcher die Räume abgearbeitet werden sollen. Du kannst auch pro Raum individuell die Saugleistung usw. einstellen. Super!

Das Anlegen von NoGo Zonen usw. ist ebenfalls über die App möglich. Das Einzige, was mir vielleicht fehlte, wäre eine Teppich-Erkennung. Ansonsten ist aber alles in der App vorhanden, was ich bei einem Saugroboter benötige.

Feature:

  • Live-Karte
  • Raumunterteilung
  • einstellbare Reihenfolge für die Raumreinigung
  • einstellbare Saugleistung auf Raumbasis
  • Zonenreinigung
  • NoGo Zonen

 

Navigation des RC3S

Der RC3S besitzt wie die meisten guten Saugroboter einen rotierenden Laser-Sensor auf der Oberseite (“LIDAR” Sensor).

Dieser erlaubt es dem Roboter, eine Karte deiner Wohnung zu erstellen und diese kontrolliert in geraden Bahnen abzufahren. Es kann hierdurch nicht passieren, dass dieser einen Raum vergisst oder überspringt. Sofern der Raum zugänglich ist, wird der Roboter diesen früher oder später abarbeiten.

Dabei war die Navigation des RC3S erfreulich präzise. So wirkte der Roboter auch sehr sicher und souverän.

Das Abarbeiten meiner Wohnfläche funktionierte wirklich tadellos und gerade die Möglichkeit die Reihenfolge zu bestimmen welche Räume abgearbeitet werden, ist sehr hilfreich!

Kurzum, die generelle Navigation macht der AENO RC3S nicht schlechter als die Ober/Mittelklasse Modelle von Ecovacs, Dreame oder Roborock.

 

Hindernisvermeidung

Die Hindernisvermeidung beim RC3S ist vergleichsweise einfach. Wir haben die übliche flexible Stoßstange und in einem gewissen Rahmen den LIDAR Sensor, welche diese unterstützt.

Allerdings gibt es keine Kamera oder sonstigen Sensoren, welche es dem RC3S erlauben kleinere Objekte zu erkennen.

Prinzipiell sind Stuhlbeine und Ähnliches kein Problem. So fährt der Saugroboter zwar auf Kontakt, schafft es aber gut, auch aus engen Situationen sich herauszuarbeiten.

Was problematischer ist sind kleine Objekte, wie Socken, Kabel, Haustier Spielzeug oder auch schräg anlaufende Stuhlbeine. Hier fährt sich der RC3S gerne mal fest.

Solche Objekte musst du vor dem Saugvorgang wegräumen oder an den Stellen NoGo Zonen einrichten.

 

Wie gut saugt der AENO RC3S?

AENO wirbt beim RC3S mit einer Saugleistung von 2500pa und einem Nidec-Motor. Nidec ist ein großer japanischer Hersteller von Motoren, welcher einen guten Ruf genießt.

Entsprechend war ich gespannt wie gut der RC3S saugt. Allerdings ein großer Teil der Saugleistung hängt in der Praxis von der Navigation ab, wie gut deckt der Saugroboter deine Wohnung ab, und von der rotierenden Walze auf der Unterseite.

Diese setzt hier auf eine Mischung aus mittelharten Borsten und einer Gummilippe.

In der Praxis bin ich mit der Saugleistung sehr zufrieden. Für die 350€ Preisklasse würde ich diese als überdurchschnittlich einstufen.

Auf glatten Böden haben wir beim üblichen Hausstaub und Haaren eine beinahe 100%ige Reinigung. Praktisch alles, was der Roboter überfährt, wird auch aufgenommen.

Auch auf Teppichen sieht die Reinigungsleistung gut aus, allerdings hinderte den RC3S hier das Fehlen eines “Teppich-Modus” etwas. Gerade auf tiefen Teppichen wird das Saug-Ergebnis im Turbo-Modus merkbar besser, der aber beispielsweise bei glatten Böden gar nicht nötig ist.

Es wäre super, wenn der Saugroboter automatisch die Saugkraft anheben könnte, wenn er auf einem Teppich ist.

Normale kurze Teppiche und Teppichböden werden gut gereinigt. Hier würde ich auch im Standardmodus die Saugleistung als angemessen für die 350€ Preisklasse bewerten.

 

Putzen geht auch

Prinzipiell kann der AENO RC3S mit dem beiliegenden Aufsatz auch feucht putzen. Allerdings offen gesagt, würde ich diesen Saugroboter nicht empfehlen, wenn du auf diese Funktion einen besonders großen Wert legst.

So setzt der RC3S hier auf einen super einfachen Aufbau mit lediglich einem Putztuch, das über den Boden gezogen wird.

Die Putzleistung ist “OK” um Böden etwas aufzufrischen oder vielleicht Pollenreste noch gründlicher zu entfernen, aber viel mehr überfordert diesen einfachen Aufbau.

Besser als nichts und in dieser Preisklasse sind gute Putzroboter sehr, sehr selten, aber er wäre für diese Aufgabe nicht meine erste Wahl.

 

Bis zu 150 m²

Laut Hersteller schafft der AENO RC3S bis zu 150 m² bzw. 130 Minuten Arbeit mit einer Akkuladung.

Bei mir war die Akkulaufzeit etwas niedriger bzw. die vom Hersteller angegebene Laufzeit bezieht sich auf eine niedrige Leistungsstufe. Ich würde den RC3S eher für kleinere bis mittlere Wohnungen empfehlen (bis +- 100 m²).

 

Fazit

Sofern du keine Absaugstation und keine “besondere” Putzfunktion benötigst, ist der AENO RC3S eine völlig ausreichende Wahl für dich und es muss kein teurer Saugroboter sein.

So bietet der AENO RC3S eine tadellose Navigation und für diese Preisklasse eine überdurchschnittlich gute Saugleistung. Dabei funktionierte der Saugroboter bei mir im Test zuverlässig und unproblematisch.

Auch die App konnte überzeugen und bietet alle wichtigen Funktionen, wie eine Zimmerreinigung, eine individuelle Reinigungs-Abfolge usw.

Es gibt lediglich zwei Punkte, wo wir etwas merken, dass der AENO RC3S kein Flaggschiff-Saugroboter ist. So ist die Putzfunktion recht einfach gehalten. Saugroboter mit Waschstation usw. liefern hier doch ein gutes Stück “mehr”.

Auch die Hindernisvermeidung ist einfach. Hast du einen sehr chaotischen Haushalt mit vielen kleinen Dingen, die herumliegen, Kabeln, Spielzeug, Socken, dann wird der AENO RC3S sich bei dir etwas schwerer tun.

Ich würde den AENO RC3S für kleine bis mittelgroße Wohnungen, mit einfachem bis komplexem Layout und einer halbwegs guten Grundordnung (das wenig Dinge herumliegen) empfehlen.

Hier wird der AENO RC3S einen guten Job machen, aufgrund der starken Navigation und Saugleistung.

AENO Saugroboter RC3S
POSITIV
gute und zuverlässige Navigation
hohe Saugleistung (sowohl auf glatten Böden wie auch auf Teppichen)
gute App mit gutem Funktionsumfang
recht großer Schmutzauffangbehälter
Lautstärke überschaubar
schickes Design
NEGATIV
keine Absaugstation
Putzfunktion recht rudimentär
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ANRAN Q4 Max im Test, Solar Überwachungskamera mit PTZ-Motor

Akku-Überwachungskameras sind etwas Praktisches. Allerdings kann das Akku-Laden auch manchmal nervig sein.

Daher gibt es mittlerweile einige Modelle, welche ein Solarpanel in ihren Überwachungskameras integrieren. Genau solch ein Modell haben wir mit der ANRAN Q4 Max vor uns.

Bei dieser handelt es sich um eine 5 Megapixel / Full HD Überwachungskamera mit Motor, Akku und einem großen integrierten Solarpanel. Wir haben hier also auf den ersten Blick die absolute Vollausstattung!

Wollen wir uns einmal im Test ansehen, wie gut oder schlecht die ANRAN Q4 Max wirklich ist!

An dieser Stelle vielen Dank an ANRAN, welche mir die Kamera für einen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

ANRAN Q4 Max im Test

Die ANRAN Q4 Max ist eine relativ große Überwachungskamera. So setzt diese auf das recht typische Design einer dreh- und schwenkbaren Außen-Überwachungskamera.

So besitzt diese einen gewinkelten Aufbau mit einer beweglichen Kuppel auf der Unterseite.

Die optisch große Besonderheit hier ist das Solarpanel auf der Oberseite. Es ist von der Hauswand abgewinkelt und vergleichsweise groß. Dies sollte helfen einiges an Licht einzufangen und die Kamera auch effektiv zu laden.

Alternativ kannst du die Kamera auch über einen USB C Port manuell aufladen. Dieser ist unter einer kleinen Klappe versteckt.

Ebenfalls unter einer kleinen Klappe ist der Einschalter, Reset-Taste und der Slot für eine microSD Speicherkarte untergebracht.

Die Montage erfolgt über eine kleine Halterung, welche an die Wand geschraubt wird. Auf diese Halterung wird die Kamera dann einfach aufgesteckt.

 

Die ANRAN App

ANRAN besitzt eine eigene App. Sie macht einen ordentlichen Eindruck, ist aber auch nicht “speziell”. Nach der Registrierung beim Hersteller generiert die App aus deinen WLAN-Zugangsdaten einen QR-Code.

Diesen musst du vor die Kamera halten, er wird dann eingelesen und verbindet sich entsprechend mit der App und deinem WLAN.

In der App findest du auf der Startseite eine Übersicht über alle verbundenen Kameras, mit einer Vorschau aus der letzten Live-Ansicht.

Tippst du diese an, verbindet sich die App mit deiner Kamera. Je nach WLAN und Netzwerkstabilität kann dies zwischen 3 und 10 Sekunden dauern.

In der Liveansicht kannst du manuell Bilder/Videos aufnehmen, wie auch die zwei-Wege Kommunikation einleiten, den Motor steuern und natürlich weitere Einstellungen anpassen.

 

Bewegungserkennung, Alarm und Aufnahmedauer

Die ANRAN Q5 nimmt wie fast alle akkubetriebenen Überwachungskameras nur auf, wenn diese eine Bewegung erkennt.

Die Bewegungserkennung kannst du in 10 Stufen anpassen. Wird eine Bewegung erkannt, kann ein Video zwischen 10 und 30 Sekunden aufgezeichnet werden und dir auch eine Benachrichtigung gesendet werden.

Ein akustischer Alarm ist ebenso möglich. Mit diesem wäre ich aber vorsichtig. Prinzipiell hat die Kamera einen guten Job gemacht Menschen von generellen Bewegungen zu unterscheiden, aber dies funktioniert auch nicht zu 100%.

Fehlalarme sind also (wenn auch recht selten) möglich. Die Reichweite der Bewegungserkennung ist allerdings auch nicht gigantisch. Diese liegt im Bereich 5-8 Metern, bei mir im Test.

 

AI-Erkennung nur gegen Gebühr

Von Haus aus bringt die ANRAN Q4 eine normale Bewegungserkennung und einfache Personenerkennung mit. Eine “smarte” Bewegungserkennung, also die Unterscheidung Mensch, Tier, Fahrzeug usw. ist möglich, erfordert aber ein Abo!

Dieses kostet 2,19€ im Monat. Hier ist anzunehmen, dass diese Erkennung über die Cloud ausgeführt wird.

 

Aufnahme, Lokal oder Cloud

Grundsätzlich zeichnet die ANRAN Q5 Videos auf einer microSD Speicherkarte auf, welche du in die Kamera einsetzen kannst.

Dies ist die einfachste und kostengünstigste Art Videos zu speichern. Alternativ kannst du auch eine Cloud-Speicherung nutzen, diese kostet aber 4,29€ im Monat.

Letztere hat den Vorteil, dass die Aufnahmen geschützt sind auch wenn die Kamera und die eingesetzte Speicherkarte zerstört werden.

 

Auswerten der Aufnahmen

Aufnahmen auf der Speicherkarte werden in einer Art kleinen Timeline aufbereitet. Dort kannst du dir die einzelnen Clips ansehen und auch herunterladen.

Letztes war bei mir aber “zickig” und ergab meistens eine Fehlermeldung.

 

Video-Verschlüsselung

Diversen kleineren asiatischen Herstellern zu vertrauen, was die Sicherheit bei Überwachungskameras angeht, ist immer so eine Sache.

Allerdings macht ANRAN hier etwas sehr Spannendes. So gibt es eine Video-Verschlüsselung.

Du kannst abseits des Passworts für deinen Account ein zusätzliches Passwort festlegen. Dieses wird nur auf deinem Smartphone gespeichert und laut Hersteller nicht in die Cloud übertragen.

Also selbst wenn jemand Zugriff auf deinen Account hat, kann dieser ohne das separate Passwort nicht auf die Kamera zugreifen.

Davon ausgehend, dass dies vom Hersteller sauber umgesetzt wurde, ist diese Methode für den Datenschutz und die Sicherheit perfekt!

 

Bildqualität

Die ANRAN besitzt einen 5 Megapixel Sensor und nimmt Videos mit 2592 x 1944 Pixeln auf.

Sie haben eine generell gute Qualität. Wir haben ein recht weites Blickfeld und eine hohe Schärfe. Für eine Akku-Überwachungskamera haben wir klar eine überdurchschnittliche Bildqualität bei Tag.

Bei Nacht haben wir sowohl IR LEDs als auch LED-Scheinwerfer. Diese erlauben eine farbige Nachtsicht, auf kurze Distanz.

 

Akku und Solarpanel

Die Besonderheit der ANRAN Q4 Max ist das integrierte Solarpanel und Akku. Wie gut ist die Laufzeit?

Leider kann ich hier keine pauschale Antwort geben, denn wie lange der Akku hält und ob das Solarpanel ausreicht, hängt von vielen Faktoren ab.

  1. Wie ist das Solarpanel ausgerichtet (bekommt es pralle Sonne)?
  2. Wie ist das Wetter?
  3. Wie oft muss die Kamera “auslösen” bzw. wie oft schaust du die Live-Ansicht

Ich habe die Kamera an einer recht ruhigen Stelle angebracht, wo das Solarpanel (welches sich leider nicht drehen lässt) allerdings nach Norden zeigt.

An dieser ruhigen Stelle reicht das Solarpanel, auch mit Nordausrichtung, im Frühling locker aus, um die Kamera auf konstant 100% zu halten.

Also ja, das Panel funktioniert und ich erwarte, dass dieses im Sommer/Fühlung und Herbst ausreicht die Kamera auch bei einer „mittel belebten“ Stelle konstant zu versorgen.

Wie es im Winter aussieht, kann ich leider nicht beurteilen.

 

Fazit

Die ANRAN Q4 machte im Test eine gute Figur. Wir haben hier allerdings auch keine „außergewöhnliche“ Überwachungskamera.

So sind Feature wie eine Smart-Erkennung beispielsweise hinter einer monatlichen Zahlung versteckt. Allerdings im Gegenzug wirst du auch nicht zu einem Cloud Abo gezwungen, wie bei einigen anderen Herstellern.

Auf Wunsch kannst du mit der normalen Personenerkennung arbeiten und Aufnahmen auf einer lokalen Speicherkarte sichern.

Auch die Option der lokalen Verschlüsselung mit einem gesonderten Passwort ist sehr positiv! Sofern sauber umgesetzt wäre dies damit auch eine sehr sichere Kamera.

Das besondere Feature hier ist aber das Solarpanel. Ja, im Frühling, Sommer und Herbst lässt sich die Kamera voraussichtlich “dauerhaft” via Solar betreiben. Praktisch hängt dies aber stark von der Positionierung ab.

ANRAN 5MP Solar Überwachungskamera Aussen Wi-Fi,360°PTZ Schwenkbar...

  • gute Akkulaufzeit
  • solide App
  • mit integriertem Solarpanel, welches funktioniert!
  • zuverlässige Personen-Erkennung auf kurze bis mittlerer Distanz
  • gute Bildqualität
  • dreh- und schwenkbar per Motor
  • spannende Video-Verschlüsselung
  • Reichweite der Bewegungserkennung nicht gewaltig
  • Smart-Erkennung nur mit Abo
  • Solarpanel nicht ausrichtbar

Bekommt das Solarpanel pralle Sonne? Wie oft muss die Kamera aufnehmen? Bei mir in einer ruhigen Ecke meines Gartens konnte das Solarpanel den Bedarf der Kamera decken.

Lediglich die Möglichkeit das Solarpanel auszurichten wäre gut gewesen. Dieses ist in seiner Position fixiert und lässt sich nicht drehen.

Aber dennoch macht die Kamera eine gute Figur, auch wenn diese abseits des Solarpanels jetzt nicht spektakulär bezeichnen würde. Sie macht, was sie soll.

ANRAN Q4 Max
POSITIV
gute Akkulaufzeit
solide App
mit integriertem Solarpanel, welches funktioniert!
zuverlässige Personen-Erkennung auf kurze bis mittlerer Distanz
gute Bildqualität
dreh- und schwenkbar per Motor
spannende Video-Verschlüsselung
NEGATIV
Reichweite der Bewegungserkennung nicht gewaltig
Smart-Erkennung nur mit Abo
Solarpanel nicht ausrichtbar
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