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Noctua NV-FS1 im Test, ein Schreibtisch – Ventilator von Noctua ?!

Mit dem “NV-FS1” bietet Noctua ein erstes Produkt der neuen Home-Serie an. Hierbei handelt es sich um einen Tischventilator.

Klingt im ersten Moment vielleicht etwas verrückt, aber macht in Noctuas Lineup durchaus Sinn! So setzt der Tischventilator auf den NF-A12x25 PWM “PC” Lüfter, welcher mit einer Halterung, Luftstromverstärker und entsprechendem Netzteil ausgestattet ist.

Wollen wir uns dieses Set von Noctua einmal im Test ansehen und schauen, ob dieses die 99€ auch Wert ist, die der Hersteller verlangt!

An dieser Stelle vielen Dank an Noctua für das zur Verfügung stellen des NV-FS1 für diesen Test.

 

Der Noctua NV-FS1 im Test

Bei dem Noctua NV-FS1 handelt es sich eigentlich nicht um ein Produkt, sondern um ein “Set”, welches den NF-A12x25 PWM in einen Schreibtisch-Ventilator verwandelt.

Die Komponenten aus diesem Set lassen sich prinzipiell auch einzeln kaufen, falls du nicht alles benötigst.

So besteht dieses Set aus folgenden Komponenten:

Erfreulicherweise kommt das Set auch bereits fertig vormontiert.

Als ich das erste Mal von diesem Set gehört hatte, gab es bei mir etwas die Sorge, dass es sich hier um ein recht einfaches Produkt handelt und vielleicht sogar die Komponenten nur irgendwie 3D gedruckt sind usw.

Aber diese Sorge bestätigt sich in der Praxis nicht!

Vor allem die Noctua NV-FM1 Halterung ist unheimlich massiv! Diese ist komplett aus Metall gefertigt und wirkt einfach stabil und gut gemacht. Hierdurch hat diese auch ein gewisses Gewicht, was ein umkippen des Lüfters effektiv verhindert.

Zudem finden sich auf der Unterseite des Standfußes Gummi-Pads wie auch Schraubenlöcher. Noctua liefert sogar passende Schrauben und Dübel mit, falls du den Lüfter an der Wand montieren willst.

Der Luftstromverstärker sieht zwar im ersten Moment etwas merkwürdig aus, macht aber, was der Name sagt.

Dieser fokussiert den Luftstrom ein gutes Stück, wodurch er stärker erscheint.

Allgemein sieht das komplette Noctua NV-FS1 Set etwas “DIY” mäßig aus und ist sicherlich nichts für das Lifestyle Wohnzimmer, aber funktional ist alles recht durchdacht und sinnvoll.

 

Stromversorgung und Steuerung des Noctua NV-FS1

Das Herzstück des Noctua NV-FS1 Set stellt der Noctua NF-A12x25 PWM Lüfter dar. Hierbei handelt es sich um den ganz “normalen” PC Lüfter mit 4-Pin Lüfteranschluss.

Entsprechend solltest du das Set nicht mehr wollen oder der Lüfter hat irgendwie einen Schaden, dann kannst du diesen problemlos gegen einen beliebigen 120 mm Lüfter tauschen oder diesen anderweitig verwenden.

Natürlich kannst du den Lüfter mit seinem 4-Pin Adapter nicht einfach mit der Steckdose verbinden. Hierfür legt Noctua gleich mehrere Adapterstücke bei.

Zunächst haben wir die Noctua NA-FC1 Lüftersteuerung. Diese besitzt einen 4-Pin Lüfter Eingang und Ausgang, wie auch einen kleinen Drehschalter auf der Oberseite.

Dieser Drehschalter erlaubt ein Verstellen der Lüfterleistung zwischen 0% und 100%, durch das PWM-Signal.

Die Stromversorgung verläuft über das Noctua NV-PS1 Netzteil. Hierbei handelt es sich um ein Noctua gebrandetes 230V zu 12V / 2A, also 24W, Steckernetzteil. Dieses endet auf einem normalen Rundstecker. Hier liegt erneut ein Adapter vom Rundstecker auf den 4-Pin Stecker bei.

Also ja, wir haben hier einige Adapter und Adapterkabel, welche benötigt werden. Es liegt auch noch eine Verlängerung mit im Lieferumfang.

 

Super leise bei hoher Leistung

Das Herzstück des Tischventilators ist der bekannte Noctua NF-A12x25 PWM Lüfter, in der chromax.black Version.

  • Noctua NF-A12x25 PWM
  • 120 mm
  • bis zu 2000 rpm
  • 102,1 m³/h Volumenstrom
  • 2,34 mm H₂O Statischer Druck
  • 22,6 dB(A) Geräuschentwicklung
  • selbststabilisierendes Öldruck Lager

Hier brauchen wir nicht drum herumreden, der Noctua NF-A12x25 PWM ist im PC, gerade an Radiatoren, aufgrund des hohen statischen Drucks einer der besten Lüfter auf dem Markt!

In Kombination mit dem Luftstromverstärker sorgt dies für eine durchaus beachtliche „Reichweite“, auf welchem du den Luftstrom noch spüren kannst. Der Luftstromverstärker hilft, den Luftstrom zu fokussieren, welcher ansonsten deutlich breiter gefächert wäre. Dabei hilft sicherlich auch etwas der hohe statische Druck des Lüfters.

Aufgrund der 120 mm Breite ist dieser natürlich nichts um ein großes Wohnzimmer zu “belüften”. Wir sind hier also nicht auf dem Level eines Standventilators, aber verglichen mit USB Tischventilatoren, wovon ich schon einige hatte, schneidet der Noctua NV-FS1 sehr gut ab!

Hier ist dieser für seine Größe das stärkste Modell, das ich bisher in den Fingern hatte.

Dabei ist dieser auch recht leise. Auf 100% Leistung ist dieser zwar durchaus hörbar, aber besitzt einen sehr gleichmäßigen und “sanften” Ton und kein Klackern oder Klappern, wie ich es von billigen Tischventilatoren kenne.

Bei unter ca. 50% Leistung haben wir immer noch eine frische Brise, aber hier wird der Ventilator praktisch unhörbar. Hier ist dieser glatt leiser als mein Notebook im Leerlauf.

Dies liegt auch daran, dass der Lüfter mehrfach durch Gummi-Halterungen entkoppelt ist.

Von daher sieht das Verhältnis aus Lautstärke und Leistung richtig gut aus!

 

Ein paar Messungen

Ich habe auch ein paar Messungen durchgeführt. Bei diesen habe habe ich die Strömungsgeschwindigkeit im Abstand von 30 cm wie auch die Lautstärke gemessen.

Um den Werten etwas “Referenz” zu geben habe ich die Tests auch mit 3x alternativen Tischventilatoren durchgeführt.

Hierbei handelt es sich um 2x NoName Modelle und den MeacoFan 260C.

Strömungsgeschwindigkeit Lautstärke
Noctua NV-FS1 2,8 m/s 47 db
MeacoFan 260C 3,4 m/s 55 db
NoName klein 3,0 m/s 53 db
NoName groß 2,5 m/s 52 db

Auf Seiten der Strömungsgeschwindigkeit ist der Noctua NV-FS1 sicherlich nicht das stärkste Modell. Allerdings, wenn wir Strömungsgeschwindigkeit und Lautstärke ins Verhältnis setzen, sieht es doch sehr gut für den Noctua NV-FS1 aus!

So ist dieser vor allem sehr leise für seine doch sehr ordentliche Leistung.

Wichtig, Strömungsgeschwindigkeit bedeutet nicht auch zwingend, dass das Volumen der bewegten Luft größer ist.

 

Sehr langlebig!

Eine Erfahrung, die ich auch bei normalen Ventilatoren gemacht habe, ist die meist mäßige Haltbarkeit.

Nach einer gewissen Zeit fangen diese alle an zu klappern oder irgendwie “unsauber” zu laufen, was meist viel mehr stört als ein gleichmäßiges Betriebsgeräusch.

Hier erwarte ich vom Noctua NV-FS1 bzw. dem Noctua NF-A12x25 PWM deutlich mehr!

So habe ich einen Noctua NF-A12x25 seit rund 3 Jahren im Dauerbetrieb in meinem Server-Schrank und dieser läuft noch wie am ersten Tag.

Entsprechend erwarte ich auch vom Noctua NV-FS1 viele Jahre Betriebszeit. Und selbst wenn nicht, dank des modularen Aufbaus kannst du alle Komponenten problemlos einzeln tauschen, was ein großer Punkt für Umwelt und Haltbarkeit ist.

 

Stromverbrauch Noctua NV-FS1, nicht ansatzweise 24W

Das im Lieferumfang beiliegende Netzteil besitzt eine Leistung von 12V / 2A, also 24W. Offen gesagt weiß ich nicht, warum Noctua solch ein großes Netzteil gewählt hat, denn der Lüfter benötigt nicht ansatzweise so viel Energie!

Dieser hat einen Anlauf Verbrauch von rund 3W, welcher dann aber auf rund 2W (bei 100% Leistung abfällt). Damit benötigt dieser extrem wenig Energie.

 

Fazit zum Noctua NV-FS1

Mit dem NV-FS1* hat Noctua ein spannendes Set zusammengestellt, welches auch wirklich hervorragend funktioniert!

So ist der Tischventilator sehr leise, aber vergleichsweise kräftig. Nein dieser ist jetzt nichts für ein großes Wohnzimmer, aber verglichen mit einem 08/15 USB Tischventilatoren ist der Noctua NV-FS1 kräftiger und dabei recht leise.

Selbst auf voller Leistung ist dieser sehr erträglich! Sogar der Luftstromverstärker, welcher auf den ersten Blick wie ein Gimmick aussieht, macht in der Praxis absolut Sinn und fokussiert und verlängert somit den Luftstrom merklich.

Auch die NV-FM1 Halterung ist super stabil und gut gebaut. Ja, das ganze Set strahlt einen gewissen DIY Flair aus, aber funktional ist alles super!

Wenn ich mir was wünschen dürfte, wäre es vielleicht ein alternatives Netzteil, vielleicht sogar USB-Basiert, denn das beiliegende 24W ist absolut übertrieben für den einen Lüfter.

So braucht der Noctua NF-A12x25 PWM, auf dem das Set basiert, gerade einmal 3 W bei 100% Leistung. Was aber auch wieder ein erfreulich niedriger Verbrauch ist!

Kurzum, ja das Noctua NV-FS1 Schreibtisch-Ventilator Set funktioniert wunderbar und ist auch qualitativ sehr hochwertig! Wir spielen hier locker 3 Liegen über den 08/15 USB-Ventilatoren.

Allerdings verlangt Noctua dafür auch satte 99€, was ich offen gesagt für etwas hoch angesetzt halte. Wir haben hier allerdings auch die gewohnte Noctua Qualität, aber etwas vergleichbares „selbst basteln“, gerade mit einem 3D Drucker, wäre nicht völlig unmöglich.

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BOOX Note Air3, E-Ink Tablet mit Stylus, die bessere Alternative zum reMarkable

Vor einer ganzen Weile hatte ich mir auf Techtest.org bereits das reMarkable Tablet angesehen. Hierbei handelte es sich um ein E-Ink Tablet, welches besonders für handschriftliche Notizen optimiert war.

Allerdings hatte sich reMarkable weniger gut entwickelt und zunehmend Feature hinter einem Abo-Dienst versteckt.

Daher war ich auf das BOOX Note Air3 extrem gespannt! Beim BOOX Note Air3 handelt es sich ebenfalls um ein E-Ink Tablet, welches auch einen Stylus für Notizen besitzt und auf den ersten Blick sehr vielversprechend aussieht.

So nutzt dieses beispielsweise Android als Betriebssystem! Dieses ist zwar sehr stark auf die Funktionalität eines e-Readers optimiert, was aber dennoch einen Zugriff auf den regulären Google Play Store erlaubt.

Ein Tablet mit E-Ink Display und Android?

Wollen wir uns das BOOX Note Air3 einmal im Test ansehen! Stellt dieses wirklich die bessere Alternative zum remarkable dar?

An dieser Stelle vielen Dank an ONYX BOOX für das Zurverfügungstellen des Tablets für diesen Test.

 

BOOX Note Air3 im Test

Das Note Air3 ist ein sehr spezielles Tablet. Dies ist direkt ersichtlich, wenn du es das erste Mal in die Hand nimmst.

So ist dieses aus Metall gefertigt und unheimlich dünn. Es hat lediglich eine Dicke von 5,8mm. Zum Vergleich, das iPad Air hat 6,1 mm ist also einen Hauch dicker.

Dabei sind aber beide +- gleich schwer. Das BOOX Note Air3 bringt 450g auf die Waage. Das in Kombination mit dem Metall-Gehäuse und der flachen Bauweise lässt das Tablet sehr massiv erscheinen.

Auch die generelle Verarbeitungsqualität ist stark! Das Note Air3 fühlt sich wie ein wahres Premium Gerät an.

Auf Seiten der Ausstattung ist dies schlicht. Wir haben das 10,3 Display auf der Front, mit einem auf der linken Seite etwas ausgeprägteren Rahmen. Dieser soll das Halten des Tablets erleichtern, wenn du auf diesem liest.

Ansonsten haben wir ebenfalls auf der linken Seite den USB C Ladeport (an einer eher semi optimalen Position) und einen Einschalter auf der Oberseite.

In dem Einschalter auf der Oberseite ist auch ein Fingerabdruckscanner integriert. Kameras besitzt dieses Tablet keine.

 

Mit Android!

Die meisten eReader nutzen eine proprietäre Software des Herstellers, die auf ein Minimum an Funktionalität beschränkt ist, meist auf das Lesen von Büchern.

Allerdings nutzt das BOOX Note Air3 Android. Das hier verwendete Android ist allerdings vergleichsweise stark modifiziert.

So landen wir nach dem Start auf einer e-Reader angepassten Benutzeroberfläche mit einer Bibliothek, einem eBook Store, einem Bereich für Notizen usw.

Allerdings haben wir auch eine “App” Sektion. Hier finden wir neben der Galerie und einem Musik-Player vor allem den Play Store!

Ja, wir haben hier den “normalen” Google Play Store.

Du kannst über diesen beliebige Apps, andere eReader usw. installieren. Du könntest sogar WhatsApp, Facebook oder Instagram auf dem Tablet installieren.

Natürlich ist das BOOX Note Air3 nicht die beste Option für Instagram oder das Websurfen, aufgrund des schwarz/weiß E-Ink Displays, aber es ist prinzipiell alles möglich und du bist nicht eingeschränkt.

So kannst du Google Play Bücher, Amazon Kindle und weitere eBook Marktplätze problemlos nachinstallieren und nutzen. Du bist hier also nicht auf ein Ökosystem eingeschränkt.

 

Beleuchtetes E-Ink Display

Die Besonderheit am BOOX Note Air3 ist das 10,3 Zoll Display. Wir haben hier ein HD Carta 1200 Display, welches auf die E-Ink Technologie setzt.

Entsprechend haben wir hier ein “schwarz/weiß” Display, mit einigen Besonderheiten.

E-Ink Displays benötigen keine Energie, wenn sich das Bild nicht verändert. Zudem sind diese sehr “klar” lesbar, auch bei prallem Sonnenschein, und das Bild ist allgemein sehr augenfreundlich.

Daher nutzen auch die meisten eBook Reader E-Ink Displays. Das BOOX Note Air3 hat hier eins der besten, das ich bisher gesehen habe! Mit 1404×1872 Carta ist dieses recht hoch aufgelöst und der Kontrast des E-Ink Displays ist stark.

Also ja zum Lesen ist das Note Air3 herausragend.

Allerdings hat E-Ink auch einige Schwächen, welche normalerweise bei eBook-Readern nicht so hervorstechen.

Eine Schwäche ist die mangelnde Beleuchtung. E-Ink Displays sind von Haus aus nicht selbstleuchtend. Im Gegenzug sind dieser aber selbst bei praller Sonne gut lesbar.

Diesen Kritikpunkt hat BOOX allerdings mit einem gesonderten Backlight behoben. Entsprechend ist das Note Air3 auch bei Dunkelheit gut nutzbar.

Der andere Kritikpunkt sind Reaktionszeiten und das „Hängenbleiben“ von Pixeln. E-Ink Displays sind sehr träge und es kann passieren, dass Konturen von einem zuvor angezeigten Inhalt als Schatten sichtbar bleiben.

Hierfür gibt es eine “Refresh” Taste, welche das Bild säubert, sollte dieser Effekt zu stark sein.

Beim Lesen ist dies kein Problem, wenn du ab und an mal ne Seite umblätterst. Allerdings da wir hier ein Android Tablet vor uns haben, ist es auch möglich Videos auf diesem zu schauen oder Spiele zu spielen.

Dies ist, nennen wir es mal, eine sehr spezielle Erfahrung und eigentlich nichts, was du mit dem Tablet machen möchtest.

So ist das Display primär für ruhige Inhalte geeignet.

 

Mit Lautsprechern

Im BOOX Note Air3 sind sogar Lautsprecher für die Musik integriert. Diese sind jetzt wahrlich nichts Besonderes, aber recht laut und qualitativ ausreichend für etwas Musik nebenbei.

Ich würde sagen, qualitativ sind wir hier auf dem Level von 100-200€ Smartphones.

Lediglich dass die Lautsprecher beide am linken Rand angebracht sind, ist etwas “ungewohnt”.

 

Der Stift, ein super Notizbuch!

Einer der wichtigsten Punkte beim BOOX Note Air3 ist der beiliegende Stift/Stylus. Dieser erlaubt nicht nur eine komfortable Navigation durch die UI, sondern auch das Anfertigen von Notizen oder Kommentaren in Dateien.

Die Kombination aus dem guten Stylus und dem Display mit einer leicht matten und texturierten Oberfläche macht das Note Air3 zu einem Notiz-”Monster”.

Ich finde das Schreiben auf dem Tablet sehr angenehm. Dies fühlt sich deutlich mehr nach normalem Papier an, wie beispielsweise ein iPad. Dies einfach aufgrund der texturierten Oberfläche.

Hier geht dieses sehr deutlich in die Richtung des reMarkable Tablets. Dieses hat hier noch eine etwas stärker ausgeprägte Textur, aber beide sind durchaus gut vergleichbar.

Das Display ist was die Reaktionszeit angeht, natürlich nicht so gut wie z.B. ein iPad, aber auch nicht “furchtbar” schlecht. So fand ich dies beim Schreiben nicht groß störend.

Ebenfalls positiv war die Druckempfindlichkeit. Der Stift reagiert präzise auf den von dir ausgeübten Druck.

 

Ausreichende Leistung

Das Herzstück des BOOX Note Air3 ist der Qualcomm Snapdragon 680. Hierbei handelt es sich um einen etwas älteren SOC, welcher aber völlig ausreicht, das Tablet anzutreiben.

Aufgrund des trägeren E-Ink Display würde es auch gar nicht auffallen, wenn Animationen nicht 100% flüssig laufen.

Allerdings, soweit ich dies beurteilen kann, läuft das Tablet gut und auch die Animationen sind soweit sauber. Die typischen Anwendungen wie eBook Reader, aber auch Facebook, der Play Store und Ähnliches läuft gut.

Spiele, abseits von vielleicht Schach, wirst du auf dem Tablet eh nicht spielen. Hier ist entsprechend die Leistung nicht relevant.

Kurzum, das Tablet läuft gut.

 

BOOX Note Air3 gegen das reMarkable 2

Das reMarkable 2 Tablet ist ein sehr populäres “Notiz-Tablet”, welches ich auch besitze. So sind beide Tablets +- gleich teuer und auf den ersten Blick ähnlich.

Aber im Detail sind die Unterschiede gewaltig!

Was spricht zunächst für das reMarkable 2? Das reMarkable 2 hat noch ein etwas “natürlicheres” Schreibgefühl, durch das noch stärker texturierte Display und tendenziell waren auch die Reaktionszeiten des Displays beim Schreiben etwas besser.

Das war es aber auch schon an Pluspunkte für das reMarkable 2. Das reMarkable 2 ist ausschließlich für Notizen. Ja du kannst auch PDFs öffnen und lesen, aber es gibt keine Apps und der Funktionsumfang ist sehr limitiert.

Hinzu kommt, dass du beim reMarkable 2 mittlerweile für fast alles ein Cloud Abo benötigt: https://remarkable.com/store/connect

Und dies ist beim BOOX Note Air3 anders. Du kannst die Notiz-App und den eBook Reader des Herstellers nutzen oder du kannst dir aus dem Play-Store eine beliebige andere App laden. Du hast diverse Bücher über Kindle gekauft? Dann kannst du auch über das BOOX Note Air3 auf diese zugreifen.

Du hast schon ein Google Drive Abo? Dann kannst du dieses nutzen, um Daten hin und her zu schicken.

BOOX Note Air3 vs. Remarkable

Dabei ist auch das Schreibgefühl des BOOX Note Air3 nicht signifikant schlechter, das Display ist sogar tendenziell besser.

Kurzum, ich würde das reMarkable 2 nicht kaufen und ganz klar das BOOX Note Air3 bevorzugen.

 

Fazit

Das BOOX Note Air3 ist ein spezielles Tablet. Suchst du ein universelles Tablet zum Webbrowsen, Facebook schauen usw. Dann bist du hier nicht richtig.

Das BOOX Note Air3 kann zwar prinzipiell alles, du kannst auch auf diesem Videos schauen, allerdings aufgrund des e-Ink Displays ist dies alles etwas “spezieller”.

Die Kernfunktion des BOOX Note Air3 ist das Lesen von Büchern und das Erstellen von Notizen mit dem Stift. Beides kann das Tablet auch wunderbar! So ist das Schreiben auf diesem um einiges angenehmer als beispielsweise auf einem iPad, aufgrund des texturierten Displays.

Und generell bietet das e-Ink Display eine sehr gute Ablesbarkeit und hohe „Augenfreundlichkeit“. Selbst bei praller Sonne ist dieses gut lesbar, wie auch bei Nacht dank der Beleuchtung.

Im Gegensatz zum reMarkable 2 ist dabei das Note Air3 aber eine offene Plattform. Du kannst beliebige Apps aus dem Google Play Store nachinstallieren. Klar aufgrund des e-Ink Displays ist jetzt sowas wie Netflix nicht praktikabel, aber beispielsweise alternative eBook Stores oder Notizen Apps sind eine Option.

BOOX Tablet Note Air3 10,3 Zoll Monochrom ePaper Tablet 64GB Android...
  • Sie können sich besser konzentrieren, wenn alles schwarz und...
  • Die Auflösung des HD-Bildschirms von 227PPI sorgt für ein...
  • Mit dem flexiblen Android 12 OS, dem monochromen ePaper...
  • Mit seinen verschiedenen Werkzeugen für Kunst und Notizen ist...
  • BOOX Note Air3 wird mit 1 Eingabestift BOOX Pen Plus und 1...

Ebenso kannst du auch mal schnell etwas im Internet nachschlagen, wenn du dir z.B. bei einer Notiz nicht sicher bist.

Kurzum, wenn du ein “Notiz” Tablet suchst, mit einem besonders angenehmen Schreibgefühl, das in Richtung von Papier geht, dann wäre das BOOX Note Air3 derzeit meine Nummer 1!

Welche ist die beste Varta Batterie? Alle Serien getestet

Vor kurzem habe ich einen Vergleich diverser AA-Batterien der großen Supermärkte und Discounter angefertigt.

Hier hatte ich als Referenz auch eine Batterie von Varta und Duracell mit in den Vergleich aufgenommen. Dabei hat vor allem die Varta Batterie richtig schlecht abgeschnitten.

Hier hatte ich allerdings auch die einfachste Serie von Varta gewählt. Varta bietet nun X verschiedene AA-Batterien an, von supergünstig bis recht teuer.

In diesem Artikel schauen wir uns einmal alle Batterie Serien von Varta an (die ich finden konnte) und wie groß hier die Unterschiede sind.

 

Die Varta Batterie-Serien

Varta bietet eine unübersichtlich große Menge an Batterie Serien an. Hier ist es auch teils gar nicht so einfach festzustellen, welche nun die beste ist und welche die schlechteste Serie ist.

Varta Longlife
Varta Longlife Max Power
Varta Super Heavy Duty
Varta Industrial Pro
Varta Ultra Lithium
Varta Longlife Power

 

Sonderfall Ultra Lithium und Super Heavy Duty

Es gibt zwei AA-Batterien von Varta die auf eine völlig andere Zellen-Chemie setzen. So nutzt die Ultra Lithium, wie der Name schon sagt, Lithium, was zu deutlich höheren Laufzeiten und höheren Spannungen führen soll.

Damit sind diese Batterien ideal für leistungsintensive Anwendungen.

Die Super Heavy Duty sind das genaue Gegenteil. Hierbei handelt es sich um Zink-Kohle-Batterien. Dies ist eine sehr alte Akku-Technologie welche gerade bei höheren Strömen praktisch nicht nutzbar ist. Lediglich beim sehr langsamen Entladen, beispielsweise in einer Uhr, kann diese Technologie eventuell noch Sinn machen.

 

Wie wurden die Batterien getestet?

Die Batterien in diesem Vergleich wurden im SkyRC MC3000 getestet. Hier habe ich diese mit 0,1A Last entladen (einer geringen Last) und 0,4A, einer etwas höheren Last.

Dabei habe ich jeweils 2 Batterien von jedem Anbieter getestet und aus diesen beiden Werten einen Mittelwert gebildet. Sollten sich die beiden Werte zu deutlich unterschieden haben, habe ich noch eine 3. Batterie getestet bzw. sogar eine 4.

Die Batterien wurden bis zu einer Spannung von 1V entladen, dann stoppte der Test.

0,1A ist effektiv die niedrigste Last, die ich zuverlässig testen kann. Allerdings ist dies für eine Batterie immer noch recht schnell, vergleichbar mit einer LED-Kerze usw.

0,4A sind eher vergleichbar mit einer Taschenlampe.

 

Messwerte bei niedriger Last

Beginnen wir mit den Messwerten bei 0,1A Last, also niedriger Last. Folgende Werte konnte ich ermitteln:

Wir sehen zunächst, dass ich wirklich in meinem letzten Vergleich per Zufall die so ziemlich schlechteste Varta Batterie erwischt habe.

So bot die Varta Energy die 2. niedrigste Kapazität. Lediglich die “spezielle” Super Heavy Duty Batterie ist noch signifikant schlechter.

Am besten schnitt die Ultra Lithium ab, was nicht überrascht, gefolgt von der Longlife Max Power.

Damit belegen die beiden größten und teuersten Modelle auch Platz 1 und 2. Vergleichen wir die Werte mit den anderen bisher von mit getesteten AA-Batterien.

Und hier stehen die Varta Batterien sogar recht gut da! Genau genommen sind die größeren Modelle sogar die besten.

Auffällig für mich war hier vor allem das Abschneiden der Varta Industrial Pro, welche preislich recht attraktiv ist.

 

Und bei höherer Last?

Aber wie sieht es bei der höheren Last von 0,4A aus?

Im Kern verändert sich hier die Rangliste nicht groß. Die Lithium Batterie bleibt auf Platz 1, gefolgt von der Longlife Max Power. Allerdings ist klar zu sehen, dass sich die Lithium AA Batterie bei höherer Last signifikant besser schlägt als die Alkaline Batterien. Für diese sind 0,4A Last schon recht viel.

Erneut schauen wir uns das Ganze einmal im Vergleich zu den anderen von mir getesteten AA-Batterien an.

Erneut ein sehr starkes Abschneiden der Varta Batterien, zumindest der Longlife Max Power, Longlife Power und Industrial Pro.

 

Preis / Leistung

Aber wie steht es um die Preis/Leistung? Die Preise von Batterien schwanken teils extrem je nach Set Größe und Händler.

Ich habe die Batterien für diesen Vergleich entweder bei den jeweiligen Supermärkten oder bei https://www.ttt48.de/ gekauft. Diese Preise nehme ich jetzt einfach mal an (Stand Mai 2024).

Hier können dann unsere Varta und allgemein die Marken Batterien nicht mehr mit den Discountern und Supermärkten mithalten.

 

Fazit, welche ist die beste Varta Batterie?

Augen auf beim Varta Kauf! Nach meinem Test baut prinzipiell Varta die besten AA-Batterien auf dem Markt, mal die diversen Lithium Batterien außen vorgelassen.

Allerdings sind nicht alle Varta-Serien gleichermaßen zu empfehlen. So würde ich die Varta Longlife, Varta Energy und Varta Super Heavy Duty nicht empfehlen!

Welche Varta Batterien würde ich als “gut” einstufen?

  • Varta Longlife Max Power
  • Varta Longlife Power
  • Varta Industrial Pro

Dabei ist die Varta Industrial Pro die vermutlich sinnvollste Batterie. Denn diese ist aus Sicht der Preis/Leistung durchaus interessant. Allerdings aus Sicht der Preis/Leistung können diese nicht mit den Discounter Batterien mithalten.

Arzopa Z1FC im Test, portabler Monitor mit 144 Hz und einer hohen Helligkeit

Mit dem Z1FC bietet Arzopa einen portablen 16 Zoll “Gaming” Monitor an. Dieser externe Monitor für dein Notebook, Spielekonsole usw. bietet eine Bildwiederholungsrate von 144 Hz wie auch eine, laut Hersteller, besonders gute Farbdarstellung.

Dabei verfügt dieser neben HDMI auch über USB C. Hat dein Notebook einen entsprechenden USB C Ausgang kannst du den Monitor mit einem Kabel verbinden und nutzen.

Dies kann auch durchaus praktisch sein, ein zweiter Monitor kann die Produktivität deutlich steigern.

Dabei ist der Preis mit knapp über 100€ durchaus attraktiv.

Wollen wir uns den Arzopa Z1FC einmal im Test ansehen. Vor allem mit der Frage wie gut die Bildqualität ist.

An dieser Stelle vielen Dank an Arzopa für das Zurverfügungstellen des Monitors für diesen Test.

 

Arzopa Z1FC im Test

Der Arzopa Z1FC ist ein recht klassischer portabler Monitor. So setzt dieser auf ein super dünnes Metallgehäuse, das über einen ausklappbaren Standfuß verfügt.

Hierbei handelt es sich auf der Rückseite um einen einfachen “Steg”, welcher auf einem flachen Untergrund einen guten Job aus Sicht der Standfestigkeit macht.

Dies liegt auch daran, dass sowohl der ausklappbare Standfuß als auch das Gehäuse recht massiv aus Metall gefertigt sind. Dies gibt dem Monitor eine gewisse Verwindungssteifigkeit.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir folgendes:

  • 2x USB C
  • 1x micro HDMI

Das wichtigste sind hier die USB C Ports. Über diese kannst Du den Monitor gleichzeitig mit Strom versorgen, wie auch mit Display-Signal. Dies natürlich sofern von deinem Notebook, Smartphone, Tablet usw. auch unterstützt.

Ansonsten kannst du den micro HDMI Port + ein USB Netzteil verwenden.

Zur Steuerung haben wir vier Tasten am oberen Rand, wie auch ein recht ordentliches OSD.

 

Auflösung und Bildwiederholungsrate

Der Arzopa Z1FC setzt auf ein 16,1 Zoll Panel. Dieses löst mit Full HD, also 1920 x 1080p auf.

Full HD auf 16 Zoll ist soweit Okay, wenn auch nicht extrem scharf. Allerdings da dieser Monitor fürs “Gaming” optimiert ist, ist Full HD eine gute Wahl.

Zumal wir auch eine Bildwiederholungsrate von 144 Hz haben. Hierdurch sehen alle Animationen und Bewegungen auf dem Monitor wunderbar weich und geschmeidig aus.

Dies ist nicht nur fürs Gaming Super, auch im normalen Alltag selbst einfache Fenster-Bewegungen oder das Scrollen auf Webseiten ist um einiges weicher und flüssiger.

 

Farbumfang und Kalibrierung

Arzopa wirbt beim Z1FC mit einem 100% sRGB Farbumfang. Sollte dies stimmen wäre das sehr zufriedenstellend.

Und ja, auch bei mir im Test erreichte der Arzopa Z1FC eine 100% sRGB Farbraumabdeckung, wie auch 77% AdobeRGB und 80% DCI-P3.

Dies sind für einen Monitor dieser Klasse saubere Werte.

Sehr ähnliches gilt auch für die Kalibrierung. Diese ist gut, gut genug für einfache Foto und Videobearbeitung.

 

Helligkeit und Kontrast

Die Helligkeit ist oftmals ein Nachteil bei portablen Monitoren. Eine hohe Helligkeit zieht auch oft eine etwas höhere Leistungsaufnahme mit sich.

Wie schlägt sich hier der Arzopa Z1FC?

Der Arzopa Z1FC erreicht eine beachtliche Helligkeit von 383 cd/m². Damit ist dieser heller als die meisten Notebook-Displays und dank des matten Panels generell auch in hellerer Umgebung gut ablesbar.

Im Vergleich zum Lenovo Thinkpad T490

Etwas negativ überrascht hat mich der Kontrast.

Dieser lag lediglich bei 770:1, was für einen Monitor mit IPS Panel vergleichsweise niedrig ist. In der Praxis geht der Kontrast meist in Ordnung, aber der Monitor produziert auch nicht das tiefste Schwarz.

Dies ist etwas schade, denn Arzopa wirbt auch mit einem HDR Support. Und ja, dieser ist generell vorhanden, allerdings liefert der Monitor nicht das beste HDR Erlebnis, auch wenn die Helligkeit für eine HDR 400 Zertifizierung grundsätzlich ausreicht.

Willst du richtiges HDR, dann brauchst du einen OLED oder Mini-LED Monitor.

 

Subjektiver Bildeindruck

Subjektiv gefällt mir das Bild des Arzopa Z1FC richtig gut! Farben sehen klasse aus und die vergleichsweise hohe Helligkeit lässt den Monitor sehr schön strahlend wirken.

Viele portable Monitore sind recht dunkel, wodurch diese gerne etwas matt aussehen. Dies ist aber beim Arzopa Z1FC absolut nicht der Fall.

Wir haben zwar ein mattes Panel, aber hierdurch werden Reflektionen nochmals reduziert, was bei der Ablesbarkeit in hellen Umgebungen nochmals hilft.

Dabei sorgen die 144 Hz für ein super flüssiges und weiches Bild. Auch die Reaktionszeiten sind gut.

Kurzum, subjektiv ist dies einer der besten portablen Monitore, im “allround” bzw. Gaming Bereich, den ich bisher vor mir hatte. Lediglich für professionelle/semi-professionelle Foto/Video-Bearbeitung würde ich ein Modell mit höherer Auflösung bevorzugen.

 

Integrierte Lautsprecher

Im Arzopa Z1FC sind Lautsprecher integriert. Diese sind allerdings eher schwach. So sind diese nicht übermäßig laut und recht dünn klingend. 99% aller Notebooks werden bessere integrierte Lautsprecher haben.

Im Notfall sind diese aber besser als nichts.

 

Leistungsaufnahme

Aber wie viel Strom benötigt der Arzopa Z1FC? Dies schwankt natürlich je nach Helligkeit. Via USB C konnte ich folgendes Messen:

  • 100% – 8,1 W
  • 75% – 6,8 W
  • 50% – 5,7 W
  • 25% – 4,6 W
  • 0% – 3,7 W

An sich ist dies natürlich kein besonders großer Verbrauch. Aber bei voller Helligkeit wird der Arzopa Z1FC natürlich die Akkulaufzeit deines Notebooks signifikant reduzieren.

 

Fazit

Der Arzopa Z1FC ist einer der besten portablen Monitore die ich bisher im Test hatte. Warum?

Zunächst ist die generelle Konstruktion des Monitors gelungen und der an sich recht einfache Standfuß absolut funktional. Auf Seiten der Anschlüsse haben wir 2x USB C und 1x microHDMI.

Über die USB C Ports wird der Monitor mit Strom wie auch Display Signal versorgt.

Das 16 Zoll Panel löst mit Full HD auf und bietet 144 Hz. Full HD auf 16 Zoll ist dabei ok, wenn auch nicht großzügig. So wäre dieser Monitor nicht meine erste Wahl für Foto/Video-Bearbeitung aufgrund der Auflösung.

Allerdings, was die Farbdarstellung angeht, war ich positiv überrascht. Wie beworben, erreichen wir 100% sRGB, was klasse ist.

ARZOPA 16.1'' 144Hz Tragbarer Monitor mit Einem Standfuß, 106% sRGB...

  • 144 Hz Bildwiederholungsrate 
  • 100% sRGB
  • hohe maximale Helligkeit von 383 cd/m²
  • sehr wertiges Gehäuse
  • USB C Stromversorgung 
  • gutes OSD
  • generell sehr guter Bildeindruck
  • Kontrast mittelmäßig
  • integrierte Lautsprecher mäßig

Hinzu kommt eine sehr gute maximale Helligkeit von 383 cd/m². Diese ist auch einer der größten Pluspunkte an diesem Monitor. Normalerweise sind portable Monitore immer etwas dunkel, was hier nicht der Fall ist.

Kurzum, suchst du einen allround portablen Monitor, ist der Arzopa Z1FC eine super Wahl!

Die besten 140W Powerbanks, 6x 140W Powerbanks von Anker, INIU, AMEGAT usw. im Vergleich

Zunehmend mehr Geräte unterstützen die 140W Leistungsstufe via USB C. Du hast nun ein Notebook, das mit 140W laden kann. Welche Powerbank ist die beste Option?

Anker bietet hier derzeit zwei spannende Modelle an, mit der 737 und der Prime 27.650mAh. Aber auch einige kleinere Hersteller haben günstigere Modelle im Angebot, welche ebenfalls auf den ersten Blick sehr gut aussehen, wie die INIU Power Bank 27000mAh 140W oder die AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh.

In diesem Test wollen wir uns gleich 6 Powerbanks mit einer Ausgangsleistung von 140W oder mehr ansehen, um zu klären welche die beste ist!

 

Die Testkandidaten

Folgende Powerbanks mit 140W USB C Ports schicke ich in den Vergleich:

Kapazität  Maximale Leistung Preis (ca.)
Xtorm Powerbank Titan Ultra 140W 27000 mAh 200 W 200 €
Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W 27650 mAh 250 W 170 €
CUKTECH 20 25000 mAh 210 W 130 €
Anker 737 (PowerCore 24K) 24000 mAh 140 W 100 €
INIU Power Bank 27000mAh 140W 27000 mAh 140 W 80 €
AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh 27600 mAh 140 W 70 €

 

Die Powerbanks in diesem Vergleich bieten alle eine Kapazität im Bereich 24000 mAh bis 27650 mAh und mindestens 140W.

Preislich haben wir aber teils eine gewaltige Spanne! So kostet die AMEGAT Powerbank um die 70€, welche damit das günstigste Modell ist, während die Xtorm und die Anker Prime 170€+ kosten.

 

Größe und Gewicht

Aufgrund der hohen Leistung und Kapazität sind die Powerbanks in diesem Vergleich natürlich etwas größer und schwerer.

Allerdings gibt es hier auch große Unterschiede bei den Modellen. Zunächst setzen zwei Modelle auf die klassische Barren-Form, während die anderen 4 auf das mittlerweile recht populäre “Säulen” Format.

Die AMEGAT Powerbank ist mit 400 cm³ deutlich die kompakteste Powerbank gefolgt von der Anker 737. Letzteres ist auch nicht überraschend, da ist die Anker 737 auch die kleinste Powerbank was die Kapazität angeht (laut Hersteller).

Die CUKTECH 20 ist die größte Powerbank im Vergleich.

Beim Gewicht sieht es etwas anders aus. So ist die INIU Powerbank das leichteste Modell, gefolgt von der Anker 737.

Die schwerste Powerbank ist die Xtorm und die Anker Prime. Zwischen der leichtesten und schwersten Powerbank liegen aber auch nur rund 100g.

 

Alle mit Display

Für High End Powerbanks gehört es mittlerweile zum guten Ton ein Display zu besitzen, welches auch erweiterte Informationen anzeigt.

So bieten alle Powerbanks in diesem Vergleich solch ein “aufwendigeres” Display. Alle Powerbanks können dir den Akkustand in % anzeigen, wie auch die aktuelle Ausgangs/Eingangs-Leistung in Watt.

Allerdings gibt es doch Unterschiede. So ist das Display der Xtorm und INIU Powerbanks etwas weniger umfangreich.

Bei der INIU haben wir ein vergleichsweise einfaches LC-Display, welches die Basis-Informationen anzeigt. Bei der Xtorm ist das Display wiederum sehr schick im Gehäuse versteckt, aber daher auch nur “einfarbig“ und weniger umfangreich.

Die anderen Powerbanks haben schicke LCD-Farbdisplays.

Was die Genauigkeit der Displays angeht, sind alle Powerbanks soweit +- passend. Verglichen mit meinen Messgeräten gibt es lediglich leichte Abweichungen, welche in der Praxis keine große Rolle spielen.

 

Anker Prime mit App

Die Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W geht sogar noch etwas weiter und integriert sogar Bluetooth in die Powerbank.

So kannst du die Werte der Powerbank über die Anker App auslesen, wie auch ein paar Einstellungen anpassen und Firmware-Updates einspielen, wovon es auch schon einige gab.

Ich würde die App jetzt nicht als Must-Have einstufen, aber sie ist ein nettes Gimmick.

 

140W und mehr

Alle Powerbanks in diesem Test haben mindestens einen 140W USB C Power Delivery Port. Genau genommen einen 140W / 28V/5A Port nach dem USB PD 3.1 EPR Standard.

Natürlich können diese Ports trotz der Leistung von 140W auch kleinere Geräte laden.

Allerdings werben einige Powerbanks hier auch mit höheren Leistungen, welche dann zustande kommen, wenn du mehrere Ports gleichzeitig verwendest.

Port 1 Port 2 Port 3 Port 4
Xtorm Powerbank Titan Ultra 140W 140 W 140 W 30 W 30 W
AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh 140 W 140 W 22,5 W (USB A)
INIU Power Bank 27000mAh 140W 140 W 45 W 18 W (USB A)
Anker 737 (PowerCore 24K) 140 W 140 W 18 W (USB A)
Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W 140 W 140 W 65 W (USB A)
CUKTECH 20 140 W 60 W 30 W (USB A)

Hier sei aber dazu gesagt, dass dies ein zweischneidiges Schwert ist. Die Powerbanks hier tun sich schon mit einer konstanten Leistung von 140W schwer. Mehr Leistung aus diesen zu ziehen, wird in der Regel eine Übertemperatur-Drosselung nach sich ziehen.

 

Wie testet Techtest Powerbanks?

Techtest hat seit 2016 Erfahrung mit dem Testen von Powerbanks. Jede Powerbank unterläuft dabei eine Vielzahl an Tests.

Neben dem Vermessen und Wiegen der Powerbanks ist sicherlich das Auslesen der Leistung wie auch Messen der Kapazität das Wichtigste.

Das primäre Messgerät hier ist der POWER-Z KM003C. Dieser erlaubt das Auslesen und triggern der diversen USB Power Delivery Stufen.

Um die Leistung zu testen und die Kapazität zu messen verwende ich zusätzlich eine elektronische Last, die DL24MP.

Am Ende gibt es zudem diverse Praxis-Tests in Kombination mit beispielsweise dem Apple iPhone 15 Pro Max, Samsung Galaxy S24 Ultra usw.

 

PPS Unterstützung

PPS ist eine optionale Erweiterung des USB Power Delivery Ladestandards. Diese muss nicht von Powerbanks/Ladegeräten/Endgeräten unterstützt werden, ist aber nötig, um einige Smartphones mit dem vollen Tempo zu laden.

Beispielsweise die meisten Samsung Smartphones benötigen PPS um mit dem vollen Tempo laden zu können, wie aber auch einige Moto Smartphones und die Google Pixel Modelle.

PPS erlaubt es innerhalb eines gewissen Bereiches, welche je nach Ladegerät/Powerbank unterschiedlich ist, eine flexible Spannung abzurufen, abseits der üblichen USB PD Stufen.

Alle Powerbanks in diesem Vergleich unterstützen PPS, aber teils mit unterschiedlichen Bereichen.

Xtorm Powerbank Titan Ultra 140W 3,3 – 16V bei bis zu 3A
AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh 3,3 – 21V bei bis zu 5A
INIU Power Bank 27000mAh 140W 3,3 – 21V bei bis zu 5A
Anker 737 (PowerCore 24K) 3,3 – 21V bei bis zu 5A
Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W 5,0 – 21V bei bis zu 5A
CUKTECH 20 5,0 – 11V bei bis zu 5A

 

Die Anker Modelle, die INIU, CUKTECH und auch die AMEGAT Powerbank bieten +- die volle PPS-Range.

Die Xtorm leider nicht ganz. Die Xtorm Powerbank Titan Ultra 140W bietet lediglich maximal 3A. Hierdurch kann diese ein Samsung S24 Ultra trotz 140W Port nur mit maximal +- 28W laden, obwohl das Samsung 45W könnte.

 

Konstant 140W? Und Probleme mit dem Framework 16

Derzeit gibt es nur eine Handvoll Notebooks die mit bis zu 140W laden können. Am prominentesten sind hier klar die großen MacBook Pros.

Solch eins habe ich leider nicht, was ich aber habe ist ein Framework 16, welches sogar theoretisch mit noch einer höheren Geschwindigkeit als 140W via USB C laden kann.

Leider wollten aber einige Powerbanks nicht so recht mit diesem zusammenarbeiten.

  • Anker 737 (PowerCore 24K)
  • AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh

Sowohl die Anker 737 wie auch die AMEGAT Powerbank verweigerten das Laden des Framework 16 Notebooks. Zumindest mit der 140W Leistungsstufe. Zwingen wir die Powerbanks in die 100W Leistungsstufe funktionierte auch hier das Laden. Dies kann beispielsweise durch ein Kabel geschehen, welches nur bis 100W leisten kann.

Die anderen Powerbanks konnten das Framework 16 prinzipiell mit der 28V bzw. “140W” Stufe laden. Dies allerdings nicht bei allen Powerbanks konstant.

Lediglich die Anker Prime, wie auch die INIU Powerbank konnten das Framework 16 konstant mit dem vollen Tempo versorgen.

Die CUKTECH und Xtorm Powerbank drosselten das Laden nach ca. 21 Minuten auf 53W bzw. 60W.

 

Die Kapazität der 140W Powerbanks

Es ist bei Powerbanks leider völlig normal, dass diese in der Praxis nicht die Herstellerangabe in Punkto Kapazität erreichen.

Dies liegt daran, dass die Hersteller immer die Kapazität der im

Inneren verbauten Akkuzellen angeben und nicht die nutzbare Kapazität. Diese weicht aber ein Stück weit von der reinen Kapazität der Akkuzellen ab, aufgrund von internen Wandlungsprozessen.

Eine “echte” Kapazität im Bereich 80-90% der Herstellerangabe ist die Norm.

Ich habe die Kapazität unserer Powerbanks bei verschiedenen Laststufen gemessen. Folgendes waren die Ergebnisse:

Teilweise können die Powerbanks nicht über die komplette Kapazität die vollen 140W liefern. Entsprechend ist der 28V/5A Wert mit etwas Vorsicht zu genießen und ich lasse diesen aus der “Ranglisten-Wertung” heraus.

Im Schnitt erreichten die Powerbanks folgende Kapazitäten:

Spannend! Unsere beiden günstigsten Powerbanks boten die höchste echte Kapazität. So erreichte die INIU Power Bank 27000mAh 140W im Schnitt 22934 mAh bzw. 84,85 Wh, gefolgt von der AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh mit 22562 mAh bzw. 83,48 Wh.

Platz 3 geht an die Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W welche mit der Xtorm Powerbank Titan Ultra 140W praktisch gleichauf ist.

Die niedrigste Kapazität bot die Anker 737, was aber auch nicht überrascht, denn diese wird auch mit der niedrigsten Kapazität beworben.

 

Verhältnis aus Kapazität zu Größe/Gewicht

Werfen wir noch einmal einen Blick auf die Größe/Gewicht der Powerbanks, diesmal ins Verhältnis zur Kapazität gesetzt.

Diesen Teil des Tests dominieren ganz klar die beiden Powerbanks von INIU und AMEGAT. Kommt es dir also auf eine möglichst hohe Kapazität bei kompakten Abmessungen/Gewicht an, greif zu diesen.

 

Ladedauer der 140W Powerbanks

4 der hier getesteten Powerbanks können nicht nur mit 140W entladen werden, sondern auch mit bis zu 140W geladen werden. Lediglich zwei Modelle haben eine maximale Leistungsaufnahme von 100W.

Hier können wir zunächst sehen, dass die AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh zwar wie beworben mit bis zu 140W geladen werden kann, dies aber nur sehr kurz!

Danach fällt die Leistungsaufnahme auf +-100W, gemeinsam mit der INIU Power Bank 27000mAh 140W und CUKTECH 20.

Die beiden Modelle von Anker und Xtorm hingegen halten recht konstant eine Leistungsaufnahme von 100W+ durch.

Am schnellsten laden die beiden Anker Powerbanks, welche gerade einmal 00:47h bzw. 00:48h benötigen. Dies sind die beiden einzige Powerbanks welche unter einer Stunde zum Laden benötigen.

Auf Platz 3 landet die Xtorm Titan Ultra mit 01:16h gefolgt von der INIU Powerbank mit 01:29h und der CUKTECH 20 mit 01:50h.

Am längsten braucht die AMEGAT Powerbank mit 02:14h.

 

Fazit

Zunächst ist klar zu sagen, dass keine Powerbank in diesem Vergleich schlecht ist. Je nach Anforderungen kann jede der 140W Powerbanks hier Sinn machen.

Allerdings gibt es schon zwei Modelle die etwas hervorstechen und das sind auch noch die beiden günstigsten.

Wenn ich eine Powerbank hier zum Testsieger erklären müsste, wäre es vermutlich die INIU. Warum?

Die INIU 140W Powerbank bot die höchste Kapazität im Vergleich, war dabei das leichteste Modelle und konnte konstant eine hohe/volle Leistung liefern. Dies bei einem Preis, der unter der Hälfte der meisten anderen Modellen liegt.

Dabei zeigte die INIU abseits des vielleicht etwas langweiligen Designs keine Schwäche. Lediglich das Aufladetempo der Powerbanks selbst war mittelklasse.

Alternativ zu einem ähnlichen Preis hätten wir die AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh. Ebenfalls sehr hohe Kapazität, etwas schicker (wie ich finde) und ein schöneres Display.

Allerdings mit etwas mehr Temperatur Problemen beim Laden und somit langsamer.

Ansonsten wäre vielleicht noch die Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W aus neutraler Sicht noch in gewissen Situationen empfehlenswert.

Vor allem wenn du nach einer Powerbank suchst die selbst sehr schnell geladen werden kann, ist die Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W spannend. Ansonsten bietet diese ein sehr gutes Display und App Support.

Ob das super schnelle Laden der Powerbank selbst den fast 3x Preis der INIU Powerbank rechtfertigt ist sicherlich streitbar. Vielleicht wäre hier die Anker 737 die Preis/Leistungs-Bessere Option, wenn du die Powerbank besonders schnell laden willst.

Das Novoo NCEU67D GaN 67W Ladegerät im Test

Wir haben uns bereits das ein oder andere Ladegerät des Herstellers Novoo im Test angesehen. Diese zeigten hier immer eine gute Leistung.

In diesem Test soll es erneut um ein 67W Ladegerät von Novoo gehen, und zwar um das NCEU67D.

Bei diesem handelt es sich um ein kompaktes 3-Port USB Ladegerät, mit bis zu 67W Leistung. Damit schlägt dieses in die gleiche Kerbe wie das Anker 735 oder das Ugreen Nexode Pro 65W.

Wollen wir einmal schauen, wie gut oder schlecht das Ladegerät ist!

An dieser Stelle vielen Dank an Novoo für das zur Verfügung stellen des Ladegerätes für diesen Test.

 

Das Novoo NCEU67D GaN 67W Ladegerät im Test

Bei dem Novoo NCEU67D handelt es sich um ein recht kompaktes 3-Port Ladegerät mit 67W.

Dieses misst 56,5 x 37,5 x 31 mm und bringt 105 g auf die Waage.

Damit ist dieses absolut mit dem Anker 735 oder dem Ugreen Nexode Pro 65W zu vergleichen, welche einen sehr ähnlichen Formfaktor nutzen. Allerdings ist das Novoo tendenziell einen Hauch kompakter.

Was die Verarbeitungsqualität angeht, bin ich sehr zufrieden. Das Ladegerät setzt zwar primär auf einen soft touch Kunststoff, welcher sehr anfällig für Fingerabdrücke ist, aber wirkt generell gut und massiv gearbeitet.

 

Anschlüsse des Novoo

Das NCEU67D GaN 67W Ladegerät besitzt 2x USB C und 1x USB A.

  • USB C 1 / 2 – 67W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A, 20V/3,35A
  • USB A – 18W Quick Charge und 22,5W Charging – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A, 10V/2,25A

Beide primären USB C Ports können theoretisch bis zu 67W nach dem USB Power Delivery Standard liefern. Damit haben diese für die meisten Smartphones, wie auch mittelgroße Geräte alla Tablets und 13 Zoll Notebooks ausreichend Leistung.

Hinzu kommt der USB A Port, welcher 18W nach Quick Charge und 22,5W nach Huaweis Ladestandard liefern kann.

 

Drosselung

Zwar können prinzipiell beide USB C Ports bis zu 67W liefern, dies aber nicht gleichzeitig. Nutzt Du mehrere Ports gleichzeitig, werden diese entsprechend nach folgendem Schema gedrosselt.

  • USB C 1 und USB C 2 = 45W + 20W
  • USB C 1 und USB A = 45W + 18W
  • USB C 1 und USB C 2 und USB A = 40W + 10W + 10W

 

Mit PPS

Erfreulicherweise verfügt das Novoo GaN 67W Ladegerät auch über eine Unterstützung für den PPS-Standard.

  • 3,3 bis 11V bei bis zu 5A

Mit der Leistung von bis zu 5A ist die PPS-Stufe des NCEU67D erfreulich leistungsstark. Hierdurch kann das Ladegerät beispielsweise das Samsung Galaxy S24 Ultra mit dem vollen Tempo (45W) laden. Dies wäre ohne die PPS-Stufe nicht möglich.

Etwas schade ist lediglich, dass die PPS-Stufe “nur” bis 11V geht. Aber dies ist für ein Ladegerät dieser Klasse üblich.

 

Welche Standards werden vom USB A Port unterstützt?

Folgende Standards werden vom USB A Port unterstützt:

  • 5V/2,4A
  • FCP 5V, 9V, 12V
  • SCP 3,3-12, 23W
  • AFC 5V, 9V, 12V
  • QC 3.0, 3,6 – 12V

 

Belastungstest

Ich habe dem Novoo GaN 67W Ladegerät auch einen Belastungstest unterzogen. Bei diesem habe ich das Ladegerät ca. 5 Stunden lang mit 65W belastet, also +- der vollen Leistung.

Erfreulicherweise hat das Ladegerät dies ohne Probleme überstanden. Dabei erreichte dieses 60+ Grad an den Seiten und 70+ Grad in den Ports, was okay ist.

 

Für welche Geräte geeignet?

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks ++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) ++
+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Mit seiner Leistung von bis zu 67W ist das Novoo Ladegerät für eine vielzahl von Geräten geeignet.

Dank des USB Power Delivery Standards ist dieses auch universell kompatibel, egal ob du nun ein Apple, Samsung, Google oder sonstiges USB C Gerät hast.

So kannst du ein Apple iPhone 15 Pro Max, genau wie ein Samsung S24 Ultra oder Pixel 8 Pro mit dem vollen Tempo an dem Ladegerät laden.

Dieses eignet sich aber auch für etwas größere Geräte, wie die iPads oder sogar kleine bis mittelgroße Notebooks.

67W ist für die meisten 13 Zoll Notebooks beispielsweise eine völlig ausreichende Leistung.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist bei USB-C Ladegeräten nicht mehr ganz so wichtig, solange diese innerhalb der Grenzwerte bleibt.

Allerdings ist natürlich eine nicht zu wild schwankende Spannung immer begrüßenswert.

Die Spannungsstabilität ist ok. Die Spannungen der einzelnen Ports steigen mit zunehmender Last etwas an, was tendenziell sogar zu begrüßen ist, da dies beispielsweise Verluste durch Ladekabel negiert.

Also hier passt alles soweit.

 

Überstromabschaltung

Das Novoo GaN 67W Ladegerät könnte prinzipiell ein gutes Stück über 20V/3,25A liefern. So greift der Überstrom-Schutz erst bei rund 20V/4A, also 80W.

 

Effizienz des Novoo GaN 67W Ladegerät

Wie hoch ist die Effizienz des Novoo Ladegerätes? Um dies zu ermitteln messe ich wie viel Leistung in das Ladegerät geht und wie viel sich am Ende nutzen lässt.

Die Effizienz schwankte bei mir zwischen 74,9% und 92,0%. Die 74,9% Effizienz bei minimaler Last ist zwar etwas niedrig, aber ansonsten sehen die Werte ganz gut aus!

Dies sehen wir auch im Vergleich zu anderen Ladegeräten in der 60-67W Klasse. Gerade bei höherer Last liefert das Novoo GaN 67W Ladegerät Bestwerte.

 

Fazit

Das Novoo NCEU67D zählt zu den besten Ladegeräten in der 60-67W Klasse! Dies vor allem aufgrund der großen PPS Stufe, der sauberen Technik und nicht zuletzt der guten Effizienz.

Allerdings gibt es in dieser klasse Ladegeräte sehr viele gute Optionen, ob nun von Anker, Ugreen, AMEGAT usw. Diese sind auch technisch alle sehr ähnlich.

Hier gilt etwas das Motto Preise vergleichen. Tendenziell gehört das Novoo GaN 67W Ladegerät NCEU67D zu den besten Modellen in dieser Klasse, vor allem wenn du eins der größeren Samsung Smartphones hast.

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Das Omnia II Mix 140W USB C Ladegerät im Test, ein klasse Ladegerät von AUKEY!

Vom Hersteller AUKEY hatten wir schon eine Weile nichts mehr auf Techtest gehört. Nun melden diese sich mit einem neuen USB-Ladegerät zurück.

So handelt es sich beim AUKEY PA-B7O Omnia II Mix um ein 140W USB C Ladegerät, welches entsprechend die noch recht neue “EPR” Leistungsstufe des USB PD Standards unterstützt.

Damit ist dieses Ladegerät in der Theorie ideal für größere Notebooks, wie aber auch 140W Powerbanks.

Wollen wir uns das AUKEY PA-B7O Omnia II Mix 140W einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an AUKEY für das Zurverfügungstellen des Omnia II Mix 140W für diesen Test.

 

AUKEY PA-B7O Omnia II Mix 140W im Test

Bei dem AUKEY PA-B7O Omnia II Mix 140W handelt es sich um ein Ladegerät im Steckdosen-Adapter Design.

So misst dieses 79 x 65 x 31,5 mm und bringt 276g auf die Waage. Dies sind durchschnittliche Werte für ein 140W USB C Ladegerät.

Spannenderweise besitzt das Ladegerät einen abnehmbaren Stecker. Entfernst du diesen, kannst du das Ladegerät direkt in US-Steckdosen stecken (110-240V). Ideal wenn du auf Reisen bist. Ansonsten ist aber der Adapter gut gemacht und das Ladegerät ist “normal” zu nutzen.

Die Verarbeitungsqualität und generelle Haptik sind erfreulich gut! So nutzt das Ladegerät eine schöne matte Oberfläche. Ebenso fühlt es sich sehr “dicht” und stabil an.

 

Anschlüsse des AUKEY PA-B7O Omnia II Mix

Das Omnia II Mix 140W besitzt 2x USB C Ports und 1x USB A.

  • USB C 1 / 2 – 140W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A
  • USB A – 18W Quick Charge / 22,5W Huawei Super Charge – 5V/3A, 9V/2A, 10V/2,25A, 12V/1,5A

Prinzipiell bieten beide USB-C Ports des Ladegerätes bis zu 140W Leistung nach dem USB Power Delivery Ladestandard. Damit ist das Ladegerät prinzipiell für Smartphones, Tablets, aber auch größere Geräte wie Notebooks gut geeignet.

Und ja es ist kein Problem ein normales Smartphone, iPhone usw. an einem 140W USB C Ladegerät zu laden. Dieses wird nicht zu schnell geladen oder überladen.

Der USB A Port bietet 18W nach Quick Charge und 22,5W nach Super Charge.

 

Drosselung

Das AUKEY PA-B7O bietet eine Leistung von bis zu 140W. Allerdings bieten beide USB C Ports bis zu 140W und der USB A Port bis zu 22,5W.

Nutzt du mehrere Ports gleichzeitig, dann werden diese gedrosselt, nach einem festen Schema.

USB C 1 USB C 2 USB A
140W
65W 65W
100W 22,5W
65W 45W 18W

 

PPS

Das AUKEY PA-B7O unterstützt auf den USB C Ports natürlich auch die PPS-Erweiterung.

  • 3,3 – 11V bei bis zu 5A

Dies ist eine ordentliche PPS-Stufe, aber etwas kleiner als erwartet. Bis 5A ist schon mal super und erlaubt das schnelle Laden der beispielsweise Samsung Smartphones.

Ein S24 Ultra könnte an dem AUKEY PA-B7O mit bis zu 45W laden.

Etwas überraschend ist allerdings das die Spannung “nur” bis 11V geht. Dies könnte das Ladetempo in Kombination mit beispielsweise Moto Smartphones etwas limitieren.

 

Belastungstest

Ich habe das AUKEY PA-B7O einem Belastungstest mithilfe einer elektronischen Last unterzogen.

Diese erlaubt es mir, das Ladegerät konstant mit einer von mir gewählten Spannung und Strom zu belasten. So habe ich das Ladegerät 3 Stunden mit 28V/5A belastet (140W) um zu schauen, ob dieses über auffällige Hitzeprobleme verfügt.

Erfreulicherweise ist die Antwort nein! Äußerlich erwärmte sich das Ladegerät mit +- 61 Grad sogar vergleichsweise wenig.

61 Grad sind für ein Ladegerät an sich nicht so viel. Ein erfreuliches Abschneiden!

 

Für welche Geräte geeignet?

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones ++
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Für welche Geräte empfiehlt sich das AUKEY PA-B7O? Aufgrund der Leistung von bis zu 140W nach dem USB Power Delivery Standard eignet sich das Ladegerät zunächst für alle Apple Geräte.

Dabei ist es egal ob nun das iPhone, iPad oder MacBook. Ja es ist auch problemlos möglich ein iPhone an einem 140W USB C Port zu laden, hier kann nichts kaputt gehen oder Ähnliches.

Dank der “bis 5A” PPS-Stufe ist das Ladegerät auch sehr gut für die diversen Samsung Smartphones geeignet.

Ebenfalls würde ich eine generelle Eignung für Windows Notebooks (welche sich via USB C laden lassen) aussprechen. Allerdings wie bei allen 3. Anbieter USB C Ladegeräten würde ich diese für Notebooks nur “temporär” empfehlen.

Also beispielsweise am Nachttisch, im Urlaub usw. Für eine konstante Nutzung würde ich immer das originale Ladegerät des Herstellers empfehlen.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist bei USB-C nicht mehr ganz so wichtig, wie es noch beim klassischen 5V USB A Laden der Fall war. Dennoch muss die Spannung innerhalb gewisser Grenzwerte bleiben und eine hohe Stabilität ist immer begrüßenswert.

Und hier gibt es erfreulicherweise nichts Negatives zu berichten. Das Omnia II Mix 140W bietet im Allgemeinen eine recht stabile Spannung auf seinen USB C Ports.

 

Effizienz

Wie steht es um die Effizienz des Omnia II Mix 140W? Hierbei vergleiche ich wie viel Energie das Ladegerät aufnimmt, verglichen mit der Menge an Energie welches dieses abgibt.

Dies sieht doch sehr gut aus! So erreichte das Ladegerät eine Effizienz zwischen 77,4% und 93,4%.

Die 77,4% minimale Effizienz sind zwar nicht überragend, aber für ein Ladegerät dieser Klasse in Ordnung. Die 93,4% maximale Effizienz hingegen sind super!

Dies können wir auch im Vergleich zu den UGREEN Modellen sehen, wo das Omnia II Mix 140W den Vergleich klar standhält.

 

Fazit

Das AUKEY PA-B7O Omnia II Mix 140W zeigte im Test eine starke Vorstellung! So bot das Ladegerät die beworbene Leistung und konnte auch den Belastungstest ohne Mängel überstehen.

Dabei lag die Effizienz mit 77,4% bis 93,4% auf einem sehr guten Level.

Lediglich bei der PPS Stufe ist es etwas schade, dass diese “nur” bis 11V geht, was das Ladetempo in Kombination mit dem ein oder anderen Moto oder Xiaomi Smartphone einschränken kann. Aber da die PPS Stufe bis 5A geht, ist es für Samsung wiederum voll geeignet.

Auch für Apple Geräte ist das AUKEY super!

Kurzum, ich bin mit dem Ladegerät sehr zufrieden.

Novoo NCEU120D-255C 120W GaN Fast Charger im Test

Novoo bietet mit dem NCEU120D-255C ein spannendes 120W GaN USB C Ladegerät an. Dieses verfügt über bis zu 120W, verteilt auf 3 Ports mit maximal 100W pro USB C Port.

Wollen wir uns das Ladegerät einmal in einem kurzen Test ansehen. Wie gut ist das Novoo NCEU120D-255C?

An dieser Stelle vielen Dank an Novoo für das Zurverfügungstellen des Ladegerätes für diesen Test.

 

Novoo NCEU120D-255C 120W GaN Fast Charger im Test

Novoo setzt bei seinem Fast Charger auf das übliche Steckdosen-Adapter Design. Dabei ist das Ladegerät mit 64,5 x 66 x 32 mm für die Leistung von bis zu 120W nicht zu groß, aber es ist auch nicht winzig.

Ähnliches gilt auch für das Gewicht von 219 g. Dabei nutzt Novoo eine Art Soft Touch Kunststoff für das Gehäuse. Lediglich die Front besitzt einen glatten silbernen Kunststoff.

Im Allgemeinen fühlt sich das Ladegerät sehr wertig an, allerdings zeigt der Soft Touch Kunststoff schnell Fingerabdrücke.

 

Anschlüsse des Novoo NCEU120D-255C

Das Novoo besitzt 2x USB C Ports und 1x USB A.

  • USB C 1 / 2 – 100W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB A – 18W Quick Charge oder 22,5W laden – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A, 10V/2,25A

Die beiden USB C Ports können bis zu 100W nach dem USB Power Delivery Standard liefern. Entsprechend kann dieses Ladegerät nicht nur Smartphones mit ausreichend Leistung versorgen, sondern auch größere Geräte wie Tablets und Notebooks.

Der USB A Port unterstützt wiederum Quick Charge 3.0 wie auch das 22,5W Laden.

 

Drosselung

Das Novoo Ladegerät hat eine maximale Leistung von 120W. Entsprechend kannst du nicht alle Ports des Ladegerätes gleichzeitig voll nutzen.

  • USB C 1 + USB C 2 = 60W + 60W
  • USB C 1 / 2 + USB A = 100W + 20W
  • USB C 1 + USB C 2 + USB A = 100W + 2x 10W

 

Mit PPS

Erfreulicherweise unterstützt das Novoo Ladegerät PPS auf beiden USB C Ports mit der vollen Range.

  • 3,3-21V bei bis zu 5A

Damit kann das Ladegerät beispielsweise das S24 Ultra mit den vollen 45W laden.

 

Unterstützte Ladestandards

Folgende Ladestandards werden vom Novoo NCEU120D-255C 120W GaN Fast Charger unterstützt:

USB C 2 USB A
PD 3.0 100W QC 3.0 3,6-20V
PPS 3,3-21V/5A FCP
QC 5.0 SCP
QC 3.0 3,6 – 20V AFC
FCP SFCP
SCP DCP SAM 2A
AFC Apple 2,4A
SFCP
DCP SAM 2A
Apple 2,4A

 

Ladegeschwindigkeit

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Mit 100W Leistung sind die USB-C Ports für eine Vielzahl an Geräten gut geeignet. So kannst du problemlos sämtliche aktuellen Apple Geräte mit dem vollen oder sehr hohen Tempo an dem Ladegerät laden.

Dies gilt sowohl für die iPhones und iPads wie aber auch für die MacBooks.

Dank PPS ist das Ladegerät auch gut für die Samsung Galaxy Smartphones geeignet, wie auch für die Google Pixel Modelle.

Auch für Windows Notebooks mit USB C ist dieses gut nutzbar.

 

Spannungsstabilität

Die Spannung von USB-C Ports ist in der Praxis nicht mehr ganz so wichtig für das Ladetempo, wie es noch bei USB-A Ladegeräten der Fall war.

Allerdings ist auch hier wichtig, dass die Spannung innerhalb gewisser Grenzwerte bleibt. Zudem ist eine halbwegs stabile Spannung immer ein gutes Zeichen.

Dies sieht beim Novoo NCEU120D-255C soweit OK aus. Dies ist nicht die beste Spannungsstabilität, die ich bisher gesehen habe, aber ist noch völlig im Rahmen.

 

Effizienz

Sprechen wir zum Abschluss noch über die Effizienz des Ladegerätes. Hierbei messe ich die Leistung, die ein Ladegerät aufnimmt und vergleiche diese mit der Leistung, die dieses abgibt.

Die Effizienz des Novoo 120W GaN Fast Charger schwankt zwischen 77% und 91%. Dies ist eine gute Effizienz, auch verglichen mit anderen Modellen.

Hier können wir sehen, dass es durchaus Ladegeräte gibt, welche die Effizienz des Novoo übertreffen, gerade bei niedriger Last. Allerdings schneidet das Ladegerät besser ab als beispielsweise das Ugreen Nexode Pro 100W.

 

Fazit

Der Novoo 120W GaN Fast Charger* ist ein gutes und empfehlenswertes USB-C Ladegeräte. Dieses zeigte im Test keine Schwächen und bot die Ausstattung, welche von einem Ladegerät dieser Klasse zu erwarten ist.

Vor allem spreche ich hier von dem 100W USB C Power Delivery Port in Kombination mit der großen (3,3-21V/5A) PPS-Stufe.

Dabei sah die Spannungsstabilität im Test solide aus, genau wie die Effizienz. Den Belastungstest hat das Ladegerät problemlos überstanden.

Kurzum, das Novoo 120W GaN Fast Charger ist ein gutes, aber auch zugegeben nicht außergewöhnliches Ladegerät in der 100W Klasse. Bekommst du es zu einem fairen Preis spricht nichts gegen dieses.

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Eine der besten Powerbanks? CUKTECH 20 im Test! 25.000 mAh und 140W USB C

Vor kurzer Zeit hatten wir uns schon die CUKTECH 10 im Test angesehen und ich halte diese weiterhin für die technisch beste Powerbank der 10000 mAh Klasse.

Allerdings sind 10000 mAh auch nicht die Welt, was die Kapazität angeht. CUKTECH bietet mit der “20” aber auch noch ein deutlich größeres Modell an.

Die CUKTECH 20 soll eine Kapazität von 25000 mAh und eine Leistung von bis zu 210W bieten. Dabei verfügt diese über ein sehr schickes Design und auch ein Display, welches dir Leistungswerte anzeigt.

Klingt doch super spannend! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier die CUKTECH 20 so gut wie sie auf den ersten Blick aussieht?

An dieser Stelle vielen Dank an CUKTECH für das Zurverfügungstellen der Powerbank für diesen Test.

 

CUKTECH 20 im Test

Aufgrund der Kapazität von 25000 mAh und der Ausgangsleistung von maximal 210W ist die CUKTECH 20 natürlich schon eine etwas größere Powerbank.

So misst diese 159 x 54,5 x 55 mm und bringt 633g auf die Waage. Zum Vergleich:

Volumen Gewicht
CUKTECH 20 477 633g
Anker 737 (24.000 mAh) 425 632g
Anker Prime 20000 mAh 349 517g
Anker Prime 27.650 mAh 453 679g
AMEGAT 140W 27600mAh 400 654g
INIU 140W 27000 mAh 445 598g
INIU 100W 25000 mAh 370 493g
4Smarts Enterprise Ultra 382 632g

 

Wie du siehst, gehört die CUKTECH 20 klar zu den größeren Modellen, selbst unter den High End Powerbanks.

Dabei ist aber das Design der Powerbank schon sehr cool. So besteht diese zwar komplett aus Kunststoff, hat aber auf der Front eine Art halb durchsichtiges Fenster.

Hinter diesem Fenster ist ein großes LCD Display angebracht, wie aber auch ein LED-Streifen, welcher beim Laden als zusätzliche Anzeige fungiert.

Die generelle Haptik der Powerbank ist gut, aber auch nicht “spektakulär”. So sind die Übergänge zwischen den Kunststoff-Elementen beispielsweise nicht ganz perfekt.

 

Anschlüsse der CUKTECH 20

Die CUKTECH 20 besitzt 2x USB C Ports und 1x USB A.

  • USB C 1 – 140W USB PD, 120W Xiaomi – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/6A, 28V/5A
  • USB C 2 – 45W USB PD (60W) – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/2,25A
  • USB A – 30W Quick Charge – 5V/3A, 9V/2,23A, 12V/1,67A

Der primäre USB C Port besitzt eine Leistung von bis zu 140W nach dem USB Power Delivery Standard (EPR) bzw. bis zu 120W nach dem proprietären Xiaomi Schnelllade Standard. Letzteres ist auch der Grund, dass wir eine 20V/6A Stufe haben. Via USB-PD sind aber nur 20V/5A möglich.

Der sekundäre USB-C Port bietet 45W nach USB Power Delivery bzw. 60W nach dem PPS-Standard (dazu später mehr).

Beim USB A Port handelt es sich um einen 30W Quick Charge Port. Sofern ich es beurteilen kann, gibt es bei diesem keine “exotischen” Standards.

 

Auch mit PPS

Beide USB C Ports der CUKTECH 20 unterstützen die PPS-Erweiterung des USB Power Delivery Standards.

  • USB C 1 – 5,0 – 20V bei bis zu 6A
  • USB C 2 – 5,0 – 20V bei bis zu 3A

Interessant! Offiziell geht der PPS-Standard nur bis 5A, allerdings meldet die Powerbank eine Leistung von bis zu 6A. Ungewöhnlich, aber ich will mich natürlich nicht beschweren.

Dank dieser großen PPS-Stufe kann die Powerbank auch Smartphones wie das S24 Ultra mit dem vollen Tempo laden.

 

Display und LED-Streifen

Die CUKTECH 20 besitzt ein großes LCD-Display auf der Front, wie auch einen “animierten” LED-Streifen.

Das Display informiert dich sehr detailliert über die Leistungswerte der Powerbank. Also nicht nur die Kapazität, sondern auch Eingangs- und Ausgangsleistung.

 

Die Kapazität der CUKTECH 20

CUKTECH wirbt bei der “20” spannenderweise nicht mit 20000 mAh sondern gleich mit 25000 mAh.

Aber wie viel Kapazität hat die Powerbank in der Praxis? Hierfür habe ich diese mithilfe einer elektronischen Last bei verschiedenen Leistungsstufen entladen.

Wh mAh % der HA
5V/2A 71.869 19424 78%
9V/3A 77.086 20834 83%
20V/1A 79.682 21536 86%
20V/3A 78.645 21255 85%
20V/5A 79.502 21487 86%
28V/1A 76.449 20662 83%
28V/3A 79.205 21407 86%

 

Im Test konnte ich eine Kapazität zwischen 19424 mAh und 21536 mAh bzw. 71,869 Wh und 79,682 Wh messen.

Dies ergibt eine Spanne von 78% bis 86% der Herstellerangabe. Dies passt soweit und ist ein normaler Bereich für eine Powerbank dieser Klasse.

 

Nicht konstant 140W

Leider kann die CUKTECH 20 nicht konstant 140 W liefern. So leidet die Powerbank etwas unter Temperaturproblemen bei konstant hoher Last, was zu einer Drosselung führen kann.

Dies können wir beispielsweise im Zusammenspiel mit dem Framework 16 Notebook beobachten.

Zunächst erreichen wir die vollen +- 130W (was fürs Framework das maximale Tempo via 28V USB PD ist). Allerdings nach ca. 22 Minuten drosselt sich die Powerbank herunter auf 60W.

Spannenderweise wird hier weiterhin die 28V Stufe genutzt, aber mit +- 2,1A. Wenn du die Powerbank abkühlen lässt, ist die volle Leistung auch wieder verfügbar.

Was du in dem Diagramm vielleicht aber auch gesehen hast, sind kurzzeitige “Abbrüche” des Ladevorgangs. Diese tauchten ab und an in Kombination mit dem Framework 16 auf, mit anderen Geräten konnte ich dies nicht beobachten.

 

Ladegeschwindigkeit

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones ++
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++
+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Dank der Ausgangsleistung von bis zu 140W via USB C ist die Powerbank für eine große Anzahl an Geräten prinzipiell gut geeignet!

Beginnen wir aber mit den Xiaomi Smartphones, denn die CUKTECH 20 unterstützt den proprietären 120W Xiaomi Schnelllade Standard und ist somit für diese Smartphones super geeignet.

Allerdings eignet sich die Powerbank auch perfekt für die diversen Apple Geräte, egal ob nun iPhone, iPad oder MacBook. 140W ist sogar für die ganz großen MacBook Pros ideal.

Und nein, du musst dir keine Sorgen machen, ein Smartphone an einem 140W Port zu laden, da wird nichts “überladen” oder zu schnell geladen.

Dank der großen PPS-Stufe ist die Powerbank auch voll für die diversen Samsung Smartphones und viele Moto Modelle geeignet.

Beispielsweise das S24 Ultra würde von der Powerbank mit den vollen 45W geladen.

Grundsätzlich ist die Powerbank auch für die diversen Windows Notebooks geeignet, allerdings bedenke hier die mögliche Drosselung bei konstanter Last.

 

Ladedauer der CUKTECH 20

An einem USB Power Delivery Ladegerät kann die CUKTECH 20 mit maximal +- 90W laden. Dies allerdings vermutlich aufgrund der Hitzeentwicklung nicht konstant.

So kann die Powerbank rund 25 Minuten mit dem vollen Tempo laden, danach bricht dieses auf 50-60W ein.

Dennoch geht das Laden der Powerbank mit rund 1:50 h sehr flott!

 

Fazit

Die CUKTECH 20 zählt derzeit zu den besten Powerbanks auf dem Markt, ist aber auch nicht ganz frei von Schwächen.

So haben wir potenziell eine Leistung von bis zu 210W bzw. 140W via USB C. Viel besser geht es derzeit für Powerbanks nicht. Auch das Design ist extrem schick und das Display sehr hilfreich. Letzteres zeigt detailliert Leistungswerte an.

Die nutzbare Kapazität ist mit bis zu 21536 mAh sehr ordentlich und generell macht die Powerbank einen sehr guten Eindruck.

Allerdings kämpft die Powerbank etwas mit Temperatur-Problemen, sowohl beim Entladen wie auch Laden. So kann diese nicht konstant 140W bereitstellen und drosselt sich nach einer gewissen Zeit auf +- 60W.

Ähnliches gilt auch für den Ladevorgang, welcher mit 1:50h aber immer noch sehr schnell geht.

Ist das für dich in Ordnung, dass die Powerbank sich bei konstanter sehr hoher Last drosseln kann, dann ist diese in der High End Klasse eine spitzen Option!

Meross MSG200 im Test, der beste „fertige“ smarte Garagentor öffner

Die Möglichkeit, sein Garagentor via Smartphone zu öffnen, kann extrem praktisch sein! Es gibt zwar schon einige Garagentor-Antriebe, die genau dieses Feature integriert haben, aber diese sind in der Minderheit.

Viel einfacher ist es eine smarte Steuerung nachzurüsten. Die bekanntesten Modelle stammen hier von Meross. Diese bieten hier zwei Modelle an.

  • Meross MSG100
  • Meross MSG200

Prinzipiell taugt der MSG100 absolut und ich habe diesen auch einige Jahre genutzt. Allerdings hat der MSG100 eine Schwäche. So ist das integrierte WLAN vergleichsweise schwach. Hast du in deiner Garage keinen guten WLAN-Empfang, dann ist der MSG100 nur bedingt empfehlenswert.

Daher bin ich auf den Meross MSG200 umgestiegen, welcher mit einem deutlich besseren WLAN wirbt.

Wollen wir uns einmal im Test ansehen was der Meross MSG200 so kann und ob dieser wirklich eine bessere WLAN-Verbindung bietet.

 

Meross MSG200 im Test

Bei dem MSG200 handelt es sich um eine kleine schwarze Box. Diese besitzt auf der Rückseite 3 4-Pin Anschlüsse, wie auch einen microUSB Eingang.

Letzterer dient der Stromversorgung. Mit im Lieferumfang ist ein passendes Kabel und 5V/1A Netzteil.

Ebenfalls an der Box finden wir eine Status LED und eine recht große Antenne.

Neben dem passenden Netzteil und diversen Montage Material haben wir passende Anschlusskabel, wie auch zwei Tor-Sensoren, die dir anzeigen, ob das Tor offen oder geschlossen ist.

 

Bis zu 3 Tore

Eine Besonderheit des Meross MSG200 ist die Möglichkeit, bis zu 3 Garagentore über eine Einheit unabhängig voneinander zu steuern.

Hierfür besitzt die Box entsprechend 3 Ports auf der Rückseite. Mit im Lieferumfang liegen aber nur 2 Anschluss-Kabel. Willst du ein 3. Tor verbinden musst du ein zusätzliches Kabel kaufen.

 

Wie funktioniert der Meross MSG200?

Prinzipiell ist die Funktion des Meross MSG200 sehr einfach. Dieser bietet pro Garagentor zwei Kontakte, welche auf Befehl geschlossen werden.

Damit simuliert der MSG200 im Kern einfach eine Taste, die gedrückt wird.

 

Meross App

Die Meross App würde ich generell als gelungen bezeichnen! So ist die Meross App recht einfach aufgebaut und unterstützt neben der smarten Garagentorsteuerung auch beispielsweise die WLAN-Steckdose und anderen Smart Home Produkte von Meross.

Bei der Einrichtung des MSG200 wirst du von der App komplett an die Hand genommen. So kannst du hier sogar dein spezifische Garagentor-Modell auswählen und dann für dieses eine Installationsanleitung erhalten.

Von daher ist die Einrichtung keine große Kunst. Allerdings bei mir sagte die Meross App, dass ich ein “speziellen Adapter” bräuchte, was am Ende nicht der Fall war.

Nach der Einrichtung findest du auf dem Home Bildschirm der App eine neue Kachel. Tippst du diese an öffnet sich dein Garagentor und das Icon wird geupdatet. So kannst du immer sehen, ob das Tor gerade offen oder geschlossen ist. Hast du mehrere Garagentore angeschlossen, dann kannst du diese natürlich einzeln steuern.

Neben dem manuellen Öffnen und Schließen kannst du auch einrichten, dass sich das Garagentor automatisch nach Zeitraum X schließt oder du Benachrichtigungen bekommst, wenn dieses zu lange offen steht.

 

Alexa, Google Assistant und HomeKit

Der Meross MSG200 unterstützt alle drei großen Assistenten, Amazon Alexa, Google Assistant und auch Apple HomeKit.

 

Gute Kompatibilität zum Home Assistant

Ich bin ein Benutzer der Home Assistant Plattform. Entsprechend freut es mich, dass es hier eine sehr robuste Unterstützung dieser Plattform seitens Meross gibt.

 

Wirklich gute WLAN-Verbindung

Ein wichtiger Marketing Punkt bei diesem Modell ist die gute WLAN-Verbindung. Diese kann ich auch bestätigen. So ist die WLAN Reichweite signifikant höher als beim MSG100! Wo der MSG100 nur um die 40% Signalstärke meldete, erreicht der MSG200 90%+.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch der MSG200 ist extrem gering! Dieser liegt unter 0,4W.

 

Fazit

Ich bin mit dem Meross MSG200* sehr zufrieden! Dieser smarte Garagentor-Öffner funktioniert bei mir einfach tadellos.

So ist vor allem die Verbindung sehr zuverlässig und stabil. Zudem gehört die Meross App und auch Meross Anbindung zu anderen Diensten zu den besten auf dem Markt. Neben Amazon Alexa, Google Assistant haben wir auch Apple HomeKit und eine guten Home Assistant Support.

Die Einrichtung war bei mir problemlos, genau wie die generelle Nutzung. Weitere Pluspunkte gibt es für die bis zu 3 unterstützten Garantoren (wenn auch mit Zusatzkabeln).

Kurzum, gerade wenn du in der Garage eher schwaches WLAN hast, ist der MSG200 von Meross super!