Beim iCarpet Spot handelt es sich um einen „Fleckenentferner“ für Teppiche und andere Polster. Dieser ist nicht dafür gedacht, großflächig Schmutz zu entfernen, sondern punktuell Flecken zu beseitigen.
Wollen wir uns den Tineco iCarpet Spot einmal im Test ansehen!
An dieser Stelle vielen Dank an Tineco für das Zurverfügungstellen des iCarpet Spot für diesen Test.
Der Tineco iCarpet Spot ist eine mittelgroße, portable Einheit. Diese besitzt an einer Seite einen abnehmbaren Wassertank, einen fest verbundenen Schlauch und genau eine Taste.
Entsprechend handelt es sich um ein recht minimalistisches Gerät.
Das Wichtigste hier ist zunächst der Wassertank, der an der Seite des Geräts angebracht ist und sich abnehmen lässt. Der Wassertank ist intern in zwei Tanks unterteilt: einen Tank für frisches Wasser und einen Schmutzwassertank.
Zur Reinigung von Flecken besitzt der iCarpet Spot einen Schlauch mit einer Art Polsterbürste – aber dazu später mehr.
Leider ist der Tineco iCarpet Spot nicht akkubetrieben, sondern muss ans Netz. Hierfür besitzt er jedoch ein langes 5-Meter-Kabel. Entsprechend hast du eine gute Arbeitsreichweite.
Das Funktionsprinzip
Der iCarpet Spot hat ein sehr einfaches Funktionsprinzip. So gibt es hier eine Handbürste mit einem schmalen Kanal, durch den der 300-Watt-Motor einen Sog erzeugt.
Drückst du die Handbürste auf Feuchtigkeit, wird diese eingesaugt – und das auch ziemlich effektiv. Zudem befindet sich an der Handbürste eine Bürste, mit der du etwas „schrubben“ kannst, sowie auf der Unterseite ein Sprühkopf.
Drückst du die Taste am Handgriff, wird über diesen Sprühkopf Wasser auf den Untergrund versprüht.
Das war es im Kern auch schon: Hast du beispielsweise eine ausgelaufene Flüssigkeit, kannst du diese aus dem Teppich saugen und über die Düse mit frischem Wasser nachspülen.
Sollte es stärkere Flecken geben, kannst du die Bürste nutzen, um die eingeweichten Flecken etwas zu lösen.
Wie gut funktioniert es in der Praxis?
Der Tineco iCarpet Spot funktioniert wirklich hervorragend bei frisch ausgelaufenen Flüssigkeiten aller Art.
Dabei gilt: Die Effektivität des iCarpet Spot hängt etwas von der Höhe des Teppichs ab. Je flacher der Teppich ist, desto besser funktioniert das Absaugen. So würde ich sagen, dass der iCarpet Spot für flache bis mittelhohe Teppiche gut geeignet ist.
Hier kann er Flüssigkeiten effektiv absaugen. Ja, etwas Feuchtigkeit bleibt im Teppich, aber diese zieht sehr schnell weg. Dabei werden ausgelaufene Flüssigkeiten nicht nur abgesaugt, sondern mit Frischwasser „ausgespült“.
Entsprechend haben wir hier eine wirklich gute Reinigung. Dies gilt auch für „welpenbezogene Flecken“ – und hier spreche ich absolut aus Erfahrung.
Wie steht es aber um eingetrocknete Flecken? Hier wird es etwas schwieriger. Der iCarpet Spot nutzt primär das „Herausspülen“-Prinzip für die Reinigung. Zwar gibt es auch eine Bürste am Handgriff, mit der du etwas schrubben kannst, um Flecken zu lösen, aber diese wirkt natürlich auch keine Wunder.
Unterm Strich kann der Tineco iCarpet Spot auch eingetrocknete Flecken lösen bzw. reduzieren, aber die Effektivität hängt stark von der Art des Flecks und dessen Hartnäckigkeit ab.
Lautstärke
Der Tineco iCarpet Spot ist zwar im Betrieb nicht super leise, aber auch nicht aufdringlich oder unangenehm laut.
Fazit
Hast du mehrere Teppiche oder Teppichboden im Haus sowie Kinder oder Haustiere, dann ist der Tineco iCarpet Spot absolut empfehlenswert!
Der iCarpet Spot ist ein echter Segen, wenn du beispielsweise einen Welpen im Haus hast – und ja, ich spreche hier aus eigener Erfahrung.
Ausgelaufene Flüssigkeiten werden vom Tineco iCarpet Spot sehr gut gereinigt! Er kann Flüssigkeiten effektiv absaugen und mit frischem Wasser oder Reinigungsmittel nachspülen.
Auch die Reinigung von eingetrockneten Flecken kann gut funktionieren, aber hier hängt es vom spezifischen Fleck ab, ob der Tineco iCarpet Spot in der Lage ist, diesen zu entfernen. Ich würde jedoch sagen, dass der Tineco iCarpet Spot primär für ausgelaufene Flüssigkeiten gedacht ist.
Gerade wenn du im Haus viel Teppichboden hast, ist so etwas wie der Tineco iCarpet Spot fast schon ein Muss – zumal der Preis von unter 150 € fair ist.
Reolink bietet mit der Duo 3 WiFi eine neue Version seiner besonderen Überwachungskamera. Warum ist die Duo 3 WiFi besonders?
Bei seiner Duo-Serie setzt Reolink auf zwei Kameralinsen, die leicht gewinkelt nebeneinander angebracht sind. Hierdurch besitzt die Kamera ein unheimlich breites Sichtfeld (180 Grad).
Dabei verfügt die Duo 3 WiFi über eine hohe Auflösung von 16 Megapixeln (2x 4K) sowie die Reolink-typische Objekterkennung usw.
Wollen wir uns einmal die neue Reolink Duo 3 WiFi in einem kleinen Test ansehen!
An dieser Stelle vielen Dank an Reolink, die mir die Kamera für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.
Die Reolink Duo 3 WiFi besitzt ein recht außergewöhnliches Design, das du abseits der “Duo”-Serie von Reolink so nirgends findest.
So ist die Duo 3 WiFi eine relativ große und breite Überwachungskamera in einer Art Trapez-Form. Auf der Front finden sich zwei komplett voneinander unabhängige, gespiegelte Kameramodule mit IR-LEDs und LED-Scheinwerfern.
Diese sind leicht gewinkelt, sodass sich das Blickfeld überschneidet, aber nicht identisch ist.
Mit im Lieferumfang der Kamera ist eine passende Halterung, die wahlweise auf der Ober- oder Unterseite der Kamera angebracht werden kann.
So ist eine Montage der Kamera auf vielerlei Untergründen problemlos möglich.
Anschlüsse und Kabel
Wie der Beiname “WiFi” schon sagt, unterstützt die Reolink Duo 3 WiFi WLAN. Hierfür finden sich zwei recht große Antennen an der Seite der Kamera.
Allerdings besitzt die Kamera zusätzlich zum integrierten WLAN auch einen LAN-Port an einem Kabelstrang.
An diesem Kabelstrang befindet sich auch der Anschluss für das 12V/2A-Netzteil.
Neben dem Netzteil ist auch eine Kabelverlängerung (5 Meter) im Lieferumfang enthalten.
Die Reolink-App
Die Reolink Duo 3 WiFi nutzt selbstverständlich die bewährte Reolink-App, die sowohl Stärken als auch Schwächen hat. Ein großer Vorteil zeigt sich bereits zu Beginn: Reolink gehört zu den wenigen Herstellern, die auf eine verpflichtende Registrierung verzichten.
Wenn du keine Anmeldung beim Hersteller wünschst, ist dies problemlos möglich. Stattdessen schaltest du einfach die Kamera ein, scannst den QR-Code, und dein Smartphone verbindet sich direkt mit der Kamera. Falls es dabei Schwierigkeiten gibt, kannst du die Kamera vorübergehend per LAN-Kabel mit deinem Netzwerk verbinden.
Anschließend richtest du in der App die WLAN-Verbindung ein und legst ein sicheres Passwort fest. Dieses Passwort schützt deine Kamera und sollte mit besonderer Sorgfalt gewählt werden. Möchtest du zusätzliche Smartphones mit der Kamera koppeln, müssen diese ebenfalls den QR-Code scannen und das Passwort eingeben.
Die Reolink-App ist benutzerfreundlich gestaltet. Auf der Startseite siehst du eine Übersicht aller verbundenen Kameras, inklusive Vorschaubildern aus der letzten Live-Ansicht. Ein Klick auf das Vorschaubild bringt dich direkt zur Live-Ansicht. Dabei sind die Ladezeiten erfreulich kurz, was jedoch stark von der Qualität deines WLANs abhängt.
In der Live-Ansicht kannst du Fotos und Videos manuell aufnehmen, die Kamera elektrisch schwenken und drehen sowie die 2-Wege-Kommunikation nutzen. Während ich früher die Reolink-App als träge empfand, bin ich inzwischen sehr zufrieden.
Ob dies auf Verbesserungen seitens der Entwickler oder auf die neueren, leistungsstärkeren Kameramodelle zurückzuführen ist, kann ich allerdings nicht mit Sicherheit sagen.
Mit WLAN 6
Erfreulicherweise besitzt die Reolink Duo 3 WiFi ein recht fähiges WLAN-Modul. So unterstützt die Kamera WLAN 6 und sowohl das 2,4-GHz- als auch das 5-GHz-Band. Bei ausreichender Signalstärke lädt daher auch der Live-Stream recht flott.
Smarte Bewegungserkennung
Alle aktuellen Reolink-Überwachungskameras verfügen über eine smarte Objekterkennung. So können die Kameras zwischen folgenden Objekten unterscheiden:
Personen
Tiere
Fahrzeuge
Sonstige Bewegungen
Dies funktioniert auch bei der Reolink Duo 3 WiFi wunderbar! Gerade die Personenerkennung funktioniert tadellos, aber auch Tiere werden teils sehr beeindruckend erkannt.
Warum ist dies aber ein wichtiges Feature?
Du kannst Alarme und auch Benachrichtigungen an bestimmte Erkennungen koppeln. Vielleicht möchtest du ja nur benachrichtigt werden, wenn ein Mensch erkannt wurde und nicht, wenn ein Baum im Wind weht oder die Nachbarskatze durch den Garten läuft.
Auch bei der Durchsicht der Aufnahmen ist dies hilfreich, denn du kannst nach bestimmten Erkennungen filtern.
Sehr zuverlässige Bewegungserkennung
Die Bewegungserkennung der Reolink Duo 3 WiFi ist extrem gut! Ich hatte bisher noch keine Überwachungskamera, die sogar auf höherer Distanz so zuverlässig Bewegungen erkennt und auch dann in Mensch, Tier usw. zuverlässig unterscheiden kann.
Hier ein kleines Beispiel: Obwohl ich nur klein auf dem Video zu sehen war, erkennt die Kamera zuverlässig mich als Person und zeichnet auf.
Auf Wunsch auch dauerhafte Aufnahme
Wenn du möchtest, musst du dich aber auch nicht auf die Bewegungserkennung verlassen. So kann die Reolink Duo 3 WiFi auch konstant Videos aufzeichnen.
Dies kannst du über einen Zeitplan steuern.
Wo werden die Aufnahmen der Reolink Duo 3 WiFi gespeichert?
Reolink bietet bei all seinen Kameras eine Vielzahl an Optionen zur Speicherung der Aufnahmen:
Auf einer eingesetzten microSD-Speicherkarte
In der Reolink Cloud (kostenpflichtig)
Auf einem lokalen FTP-Server
Auf dem Reolink Home Hub
Zunächst kannst (und solltest du) eine Speicherkarte in der Reolink Duo 3 WiFi einsetzen. Von Haus aus werden auf dieser alle Aufnahmen gespeichert. Zusätzlich können Aufnahmen aber auch in die kostenpflichtige Reolink Cloud hochgeladen oder auf einem lokalen FTP-Server gespeichert werden. FTP-Server? Dies wäre z.B. ein NAS-System (https://techtest.org/?s=NAS) oder ein angeschlossener USB-Stick an einer Fritzbox.
Ein breites (und scharfes) Bild
Die Reolink Duo 3 WiFi besitzt zwei 4K “UHD”-Kamera-Sensoren. Das Bild dieser wird automatisch von der Kamera zusammengesetzt zu einem extra breiten 180-Grad-Format.
Hierdurch kann die Reolink Duo 3 WiFi praktisch alles sehen, was vor der Kamera ist. Da wir hier zwei Sensoren und Linsen haben und nicht nur eine “Ultraweitwinkel”-Linse, ist das Bild auch nicht verzerrt.
Erfreulicherweise setzt die Kamera das Bild auch sehr gut zusammen. Auf superkurze Distanz (bis +- 3 Meter) kann es zu einer Kante kommen, wo die Bilder zusammengesetzt werden, aber auf höherer Distanz sind die Aufnahmen perfekt zusammengesetzt.
Ein Bild der Kamera hat dabei eine Auflösung von 7680 x 2160 Pixeln, also deutlich mehr als 4K.
Die Bildschärfe ist dabei hervorragend! Sowohl bei Tag als auch bei Nacht liefert die Kamera ein klares und sauberes Bild.
Dieses hat auch eine gute Dynamik und wirkt nicht künstlich überschärft. Kurzum, an der Bildqualität gibt es nichts zu bemängeln.
Wichtig: Die Reolink Duo 3 WiFi hat ein sehr “breites” Bild, aber vertikal ist das Blickfeld auch nicht gigantisch.
Mit LED-Scheinwerfer
In der Reolink Duo 3 WiFi ist auch ein LED-Scheinwerfer integriert, neben den IR-LEDs.
Diese Scheinwerfer werden eingeschaltet, wenn eine Bewegung erkannt wird. Dies kannst du aber auch abschalten, wenn du möchtest.
Stromverbrauch
Bei Tag benötigt die Reolink Duo 3 WiFi ca. 5,5 W Strom. Bei Nacht, mit IR-LEDs, steigt der Verbrauch auf ca. 8,6 W an.
Fazit
Die Reolink Duo 3 WiFi ist eine hervorragende Überwachungskamera, die jedoch schon etwas speziellerer Natur ist.
Das wichtigste Merkmal der Reolink Duo 3 WiFi ist das extrem breite Blickfeld. Wir haben hier wirklich 180 Grad, also alles, was vor der Kamera ist, ist auch klar in Sicht. Dabei haben wir eine extrem hohe Auflösung von 2x UHD.
Somit ist die Reolink Duo 3 WiFi ideal, falls du einen breiten Hof oder Parkplatz überwachen willst. Hier kann diese deutlich mehr Sinn machen als eine reguläre Überwachungskamera.
Dabei ist die Bewegungserkennung der Duo 3 WiFi hervorragend, und sogar die Objekterkennung arbeitet tadellos. Hier ist dies die beste Reolink-Kamera, die ich bisher in den Fingern hatte.
Auch um Folgekosten brauchst du dir abseits vom Strom keine Gedanken machen, denn diese gibt es bei Reolink nicht. Super!
Kurzum, hast du einen Einsatzzweck für die Reolink Duo 3 WiFi, also eine breite Fläche, die du überwachen willst, ist diese hervorragend!
Mit dem ROG Pelta bietet ASUS ein interessantes Gaming-Headset an, das sich auf die richtigen Punkte fokussiert.
So versucht ASUS beim ROG Pelta nicht durch ein besonders auffälliges Design zu überzeugen, sondern durch einen besonders guten Klang und hohen Tragekomfort.
Hierfür setzt ASUS auf „50 mm ROG Titanium-Plated Diaphragm Drivers“ sowie ein besonders leichtes Design.
Mit 309 g ist das ROG Pelta auffällig leicht für ein kabelloses Gaming-Headset.
Aber wie sieht es in der Praxis aus? Hat ASUS hier ein wirklich gutes Gaming-Headset geschaffen oder ist es nur 08/15-Kram?
Finden wir es im Test heraus! An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das Zurverfügungstellen des ROG Pelta für diesen Test.
Das Pelta nutzt für ASUS-ROG-Standards ein vergleichsweise schlichtes Design.
So setzt das Headset auf vergleichsweise einfach gestaltete Ohrmuscheln aus mattem Kunststoff. Zwar konnte sich ASUS das beleuchtete ROG-Logo nicht verkneifen, abseits davon gibt es aber keine „Auffälligkeiten“ beim Design.
Was die Verarbeitungsqualität und Materialwahl angeht, ist das Pelta „okay“. Wir haben hier ein komplett aus Kunststoff bestehendes Headset.
Allerdings ist es dadurch recht leicht. So wiegt das Headset nur 309 g und zählt damit zu den leichtesten kabellosen Gaming-Headsets auf dem Markt.
Gewichte im Vergleich:
ASUS ROG Pelta: 309 g
Razer BlackShark V2 Pro: 320 g
Logitech G Pro X 2 Lightspeed: 345 g
Corsair HS80 Max Wireless: 352 g
Das Pelta verfügt über ein abnehmbares Mikrofon und einen Akku, der beachtliche 70 Stunden halten soll.
Auf der Anschlüsse-Seite gibt es genau einen USB-C-Port, der zum Laden des Headsets verwendet wird.
Dieser USB-C-Port ist recht tief im Headset verbaut, weshalb hier nur Kabel mit einem sehr schmalen Stecker passen. Dies soll der Zugentlastung des USB-C-Ports dienen und potenziell die Haltbarkeit des Headsets verbessern.
Drei Verbindungsmöglichkeiten
Du kannst das ASUS ROG Pelta wahlweise via USB-C, den beiliegenden USB-Funkempfänger oder Bluetooth mit deinem PC, Smartphone oder deiner Spielekonsole verbinden.
Ein hervorragender Tragekomfort
Ein Highlight des ASUS ROG Pelta ist der Tragekomfort! Dies ist so ziemlich das bequemste und angenehmste kabellose Headset, das ich bisher auf dem Kopf hatte.
Das Headset ist nicht nur schön leicht, auch die Polsterung ist gelungen! So besitzt das ROG Pelta sehr luftige Stoff-Ohrpolster, die zudem recht dick sind.
Hierdurch bleiben deine Ohren unter dem Headset angenehm kühl. Probleme mit schwitzenden Ohren hatte ich selbst nach langem Tragen nicht. Durch die luftige Polsterung fühlst du dich mit dem Headset auch nicht so abgeschottet. Es wirkt fast eher wie ein offenes Headset. Für mich ist das ein Pluspunkt, aber das ist Geschmackssache.
Unterm Strich bin ich mit dem Tragekomfort des Headsets sehr zufrieden!
Gute Software
ASUS bietet für das ROG Pelta eine erfreulich ordentliche Software an. Diese ist übersichtlich und bietet einen guten Funktionsumfang.
So kannst du den Klang mithilfe eines Equalizers und diverser Klangeffekte anpassen. Auch ein virtueller Raumklang ist vorhanden, ebenso wie Einstellungen zur Rauschreduzierung des Mikrofons.
Es gibt auch diverse Energie-Einstellungen und mehr.
Ein starker Klang!
Aber nicht nur der Tragekomfort ist ein großer Pluspunkt, auch der Klang ist beim ROG Pelta erfreulich gelungen.
Das ASUS ROG Pelta liefert einen sehr sauberen „HiFi“-Klang, der auch für Musik gut geeignet ist. ASUS hat den Klang nicht verfremdet oder mit einem komischen EQ von Haus aus verändert.
Ganz im Gegenteil: Für ein Gaming-Headset klingt es gut ausbalanciert.
Die Höhen des ROG Pelta sind brillant, klar und haben eine gute Leichtigkeit. Hier und da neigen sie etwas zur Schärfe, aber mich stört das nicht – im Gegenteil. Durch diese leichte Schärfe zeigt das Headset eine gute subjektive Detail-Darstellung. Feine Geräusche werden abgebildet und nicht verschluckt, was auch im Gaming-Bereich ein großer Pluspunkt ist.
Viele Gaming-Headsets boosten die Mitten relativ stark, wodurch diese gerade bei Musik blechern klingen können. Dies ist beim ROG Pelta nicht der Fall. Die Mitten verhalten sich recht neutral.
Der Bass hingegen ist sehr schön definiert, und das Headset bietet einen sauberen Tiefgang. Es gibt einen leichten Bass-Boost, aber durch die luftigen Ohrpolster ist das Headset auch nicht das „druckvollste“. Es liefert jedoch einen tollen Bass mit der Charakteristik eines offenen Kopfhörers.
Wer mehr Bass bevorzugt, kann in der ASUS-Software den Bass-Boost aktivieren, der zwischen 0 und 100 einstellbar ist.
Mikrofonqualität
Die Mikrofonqualität bei kabellosen Headsets schwankt zwischen absolut furchtbar und ordentlich.
Wo liegt das ASUS ROG Pelta in dieser Spanne?
Das ASUS ROG Pelta bietet ein sehr klares und sauberes Mikrofon. Die Sprachverständlichkeit ist sehr gut. Nein, ich würde es jetzt nicht fürs professionelle Game-Streaming nutzen, aber für Discord und Co. ist es mehr als ausreichend. Ich würde sagen, das Mikrofon zählt zu den Top 20 % der kabellosen Headsets, die ich bisher getestet habe.
Fazit: Voll empfehlenswert!
Das ASUS ROG Pelta ist voll empfehlenswert! ASUS hat hier ein Headset geschaffen, das im Test eine sehr positive Figur hinterließ.
Es zeigte vor allem keine Schwächen. Klang, Tragekomfort, Akku und sogar die Software sind gleichermaßen gelungen. Selbst das Mikrofon, das bei vielen kabellosen Headsets ein Schwachpunkt ist, überzeugt hier.
Die größte Stärke ist für mich der Tragekomfort. Dieses leichte und luftige Headset lässt sich viele Stunden tragen, ohne dass die Ohren heiß werden – ein seltener Pluspunkt bei kabellosen Headsets.
Ein weiterer großer Vorteil ist der gut ausbalancierte Klang. Viele Gaming-Headsets sind sehr „wild“ abgestimmt. Das ASUS ROG Pelta hingegen klingt in allen Szenarien – egal ob Musik oder Gaming – passend.
Zusammengefasst: Das ASUS ROG Pelta ist ein voll empfehlenswertes Allround-Headset, nicht nur fürs Gaming.
Das Jahr 2025 hat gerade erst begonnen, aber Anker hat schon eine der spannendsten Powerbanks seit langem auf den Markt gebracht, und zwar die Anker Zolo Power Bank (25 Ah, 165 W, Dual Built-in USB-C-Kabel).
Wir haben hier eine Powerbank mit satten 25.000 mAh, einer Ausgangsleistung von maximal 165 W, einem Display und vor allem 2 integrierten USB-C-Kabeln.
Gerade die 2 integrierten USB-C-Ladekabel heben die Powerbank von der Konkurrenz ab. Aktuell ist es ein Trend, USB-C-Kabel in Powerbanks zu integrieren, ein Trend, den ich gut finde.
Auch das Design der Powerbank ist außergewöhnlich. Wollen wir uns die Anker A1695 einmal im Test ansehen!
Die Anker Powerbank mit 25.000 mAh, 3x 100 W USB-C und integriertem Ladekabel im Test
In anderen Märkten vermarktet Anker die „A1695“ unter seiner „Zolo“-Untermarke. Hierdurch hebt sich die Powerbank doch optisch ein gutes Stück von den anderen Powerbanks ab.
Zwar setzt Anker hier auch auf eine „Säulen-Form“ wie schon bei der Anker 737 oder Anker Prime, aber die Powerbank ist deutlich mehr abgerundet und „verspielter“ gestaltet. Qualitativ ist die A1695 aber wirklich gut gemacht!
Mit 158 x 54 x 49 mm und einem Gewicht von 591 g ist die A1695 nicht zu groß für die Kapazität von 25.000 mAh und 165 W Ausgangsleistung.
Dies ist überraschend, denn eine Besonderheit der Anker Zolo Power Bank (25 Ah, 165 W) ist das ausziehbare USB-C-Kabel. Auf der Oberseite findest du einen USB-C-Stecker, den du aus dem Gehäuse herausziehen kannst. Im Inneren der Powerbank ist also ein Mechanismus untergebracht, der das Ausziehen und Einziehen des Kabels erlaubt.
Zudem haben wir ein zweites, integriertes USB-C-Kabel an der Seite der Powerbank. Dieses wird hier zudem als eine Art Trageschlaufe verwendet.
Umfangreiches Display
Auf der Front der A1695 befindet sich ein recht großes und umfangreiches Display. Dieses zeigt dir einige Informationen an, durch die du mit Hilfe der Seitentaste durchschalten kannst.
So wird hier Folgendes angezeigt:
Eingangs-/Ausgangsleistung in Watt
Akkustand in %
Verbliebene Ladedauer / Nutzungsdauer
Leistung in Watt pro Port
Batterie-Temperatur in Grad
Batteriezustand in %
Zyklen
Damit ist das Display der Powerbank unheimlich praktisch und klar ein Pluspunkt. So ist es nicht nur spannend zu sehen, wie schnell (oder langsam) deine Geräte laden, sondern es kann auch beim Diagnostizieren von Ladeproblemen sehr hilfreich sein.
Anschlüsse der A1695
Neben den beiden integrierten USB-C-Ladekabeln besitzt die Powerbank auch einen USB-C- und einen USB-A-Port an der Seite.
USB-C – 100 W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
Alle drei USB-C-Ports bzw. Stecker besitzen die gleiche Leistung von 100 W nach dem USB Power Delivery Standard. Dass wir hier eine Zolo Powerbank vor uns haben, sehen wir unter anderem daran, dass diese über eine 12-V-Spannungsstufe verfügt, die ansonsten meist bei Anker-Powerbanks fehlt.
Mit 100 W hat die Powerbank genug Leistung, um nicht nur Smartphones zu versorgen, sondern auch größere Geräte wie Notebooks.
Der USB Power Delivery Standard ist dabei der Ladestandard, der von Apple, Samsung, Google und auch sehr vielen Notebook-Herstellern genutzt wird.
Der USB-A-Port wiederum unterstützt Quick Charge 3.0, UFCS mit 33 W, FCP und SCP.
Mit großer PPS-Range
Erfreulicherweise besitzt die Anker Zolo Power Bank A1695 eine sehr große PPS-Range auf allen USB-C-Anschlüssen:
4,5 – 21 V bei bis zu 5 A
Damit hat die Powerbank eine ziemlich perfekte PPS-Range, womit die Powerbank auch Samsung-Smartphones mit den vollen 45 W laden kann und auch super für diverse Moto- und Xiaomi-Smartphones geeignet ist.
PPS steht für Programmable Power Supply. Der normale USB Power Delivery Standard bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich das Smartphone eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone, innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone, es wäre gerade ideal, mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS-Ladegerät diesem 6,5V liefern.
Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23/S24-Serie benötigen PPS, um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S24 Ultra kann an einem normalen USB PD-Ladegerät mit maximal +-25 W laden, an einem PPS-Ladegerät mit 45 W. Unterstützt dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD-Ladegerät.
Wie hoch ist die Kapazität der Anker Zolo Power Bank (25 Ah, 165 W, Dual Built-in USB-C-Kabel)?
Laut Anker soll die Powerbank eine Kapazität von 25.000 mAh bzw. 90 Wh besitzen. Ich teste die Kapazität von Powerbanks mithilfe einer elektronischen Last, welche es mir erlaubt, die Powerbank konstant mit einem von mir gewählten Tempo zu entladen und dabei die Kapazitätswerte mitzuschreiben.
Hier schwankte die Kapazität zwischen 19.003 mAh und 21.195 mAh, was einer Spanne von 76 % bis 85 % der Herstellerangabe entspricht.
Dies ist „okay“, wenn auch eher am unteren Ende von dem, was ich von solch einer Powerbank erwarten würde.
Konstant 165 W? Nein! Temperatur-Drosselung
Leider können sehr viele High-Power-Powerbanks mittlerweile nicht konstant die volle Leistung liefern. So kann auch die A1695 nicht konstant 165 W oder auch nur 100 W liefern.
Verlangst du 100 W von der Powerbank, wird diese sich bei einer Restladung von +- 25 % auf 65 W herunterdrosseln.
Sehr schade, aber mittlerweile leider ein gängiges Bild bei Powerbanks.
Wie schnell lädt die Anker 25.000 mAh 165 W Powerbank?
Laut Anker kann die A1695 mit bis zu 100 W an einem entsprechenden USB Power Delivery Ladegerät laden.
Im Test konnte die Powerbank mit bis zu 90 W laden. Dies aber nicht vergleichsweise kurz. So drosselt sich die Anker 25.000 mAh 165 W Powerbank recht schnell auf +- 50 W herunter.
Daher dauert eine vollständige Ladung rund 1:57 h. 1:57 h ist alles andere als langsam! Allerdings laden beispielsweise die Anker Prime oder auch die Anker 737 doch ein Stück flotter.
Dennoch kann ich nicht über die Ladedauer meckern!
Die USB-C-Ports und Kabel verfügen alle über 100 W Leistung und eine sehr große PPS-Range. Damit kann die Powerbank so ziemlich alle Smartphones und auch die meisten Notebooks auf dem Markt mit dem vollen Tempo laden. So ist die Powerbank beispielsweise wunderbar für die diversen Apple- wie auch Samsung-Geräte geeignet.
Die größte Besonderheit der Powerbank sind aber die beiden integrierten USB-C-Kabel. Dies ist auch ein extrem praktisches Feature! So brauchst du dir keine Sorgen machen, ob du ein Ladekabel eingepackt hast oder nicht. Dabei ist das ausziehbare Ladekabel auch vergleichsweise lang.
Weitere Bonuspunkte gibt es für das gute Display und die ordentliche Kapazität.
Was gibt es nicht an der Anker Zolo Power Bank mit 25.000 mAh und 165 W zu mögen?
Die Powerbank kämpft etwas mit Temperaturproblemen. Auf dem Papier kann diese zwar bis zu 165 W (100 W + 65 W) liefern, aber praktisch schafft dies die Powerbank nicht für lange. Selbst konstant 100 W sind zu viel. In der Praxis ist das Laden mehrerer großer Geräte gleichzeitig nur bedingt effektiv möglich. Mehrere Smartphones oder ein großes Gerät sollte aber kein Problem sein.
Was auch etwas gegen die Powerbank spricht, ist die Existenz der Anker 737, welche einen ähnlichen Preis hat, aber technisch besser ist.
Unterm Strich, ich mag die Anker Zolo Power Bank mit 25.000 mAh und 165 W, aber wenn dir die integrierten Ladekabel egal sind, greif zur Anker 737, welche neutral betrachtet besser ist, vor allem wenn beide Modelle um die 100 € kosten.
Vielseitige Anschlüsse: Drei USB-C-Anschlüsse (je 100 W) und ein USB-A-Anschluss (33 W Quick Charge)
Große PPS-Range
Praktisches Design
Nützliches Display
0% auf 100% Ladung in 1:57h
Leistungsdrosselung aufgrund der Hitzeentwicklung
Tatsächliche Kapazität liegt bei 76–85 % der Herstellerangabe
Allerdings sollte die Powerbank günstiger werden oder die integrierten Kabel haben für dich einen Wert, dann ist die Anker Zolo Power Bank mit 25.000 mAh und 165 W auch keine schlechte Wahl!
Die Hersteller von Waschsaugern und auch Saugrobotern müssen sich immer neue Dinge ausdenken, um die technische Entwicklung voranzutreiben. Eine neue technische „Spielerei“, die einige Modelle mitbringen, wie der Tineco S7 Pro oder auch der UWANT D100, ist eine elektrolytische Wassersterilisation. Aber was ist das, und ist die elektrolytische Wassersterilisation wirklich ein Feature, das einen Aufpreis wert ist? Finden wir es in einem kleinen Artikel heraus!
In den Waschsaugern mit entsprechender Funktion ist ein sogenanntes Elektrolysemodul verbaut. Dieses Modul besteht aus einer Anode und Kathode, die meist aus Titan und Edelstahl (oder Nickel) bestehen.
Durch diese wird ein elektrischer Strom durch das Wasser geleitet, was dazu führt, dass sich das Wasser aufspaltet. So entsteht bei diesem Prozess unter anderem Hypochlorige Säure (HOCl), welche ein starkes Desinfektionsmittel ist, das gut gegen Bakterien und Viren hilft. Zudem werden Teile des Wassers in Sauerstoff und Wasserstoff aufgespalten, und es bilden sich weitere Stoffe wie Wasserstoffperoxid und Ozon, die ebenfalls desinfizierend wirken.
Zusammengefasst:
Aufspaltung des Wassers: Wasser (H₂O) wird durch die elektrische Spannung in Sauerstoff (O₂) und Wasserstoff (H₂) aufgespalten.
Bildung von Desinfektionsmitteln:
Hypochlorige Säure (HOCl): Diese Verbindung ist ein starkes Desinfektionsmittel, das effektiv gegen Bakterien, Viren und andere Krankheitserreger wirkt.
Wasserstoffperoxid (H₂O₂): Ein weiteres starkes Oxidationsmittel, das antibakterielle und antivirale Eigenschaften besitzt.
Ozon (O₃): Ein gasförmiges Oxidationsmittel, das ebenfalls zur Desinfektion beiträgt.
Salze erforderlich!
Damit dieser Prozess funktioniert, ist allerdings nicht nur reines Wasser erforderlich. Vor allem damit sich Hypochlorige Säure bilden kann, sind Salze im Wasser vonnöten. In der Regel sollten in Leitungswasser ausreichend Salze vorhanden sein, damit dieser Prozess funktioniert.
Allerdings hängt die Effektivität stark vom jeweiligen Leitungswasser ab. Generell kannst du aber damit rechnen, dass umso härter das Wasser ist, desto besser und effektiver der Elektrolyseprozess funktionieren wird. Ich würde jetzt nicht empfehlen, Salz in die Tanks von Waschsaugern zu geben, nur als Hinweis, auch wenn dies theoretisch die Elektrolyse effektiver machen würde.
Sicher?
Dass bei diesem Prozess Hypochlorige Säure (HOCl), Wasserstoffperoxid (H₂O₂), Ozon (O₃) und Wasserstoff entstehen, klingt vielleicht beeindruckend, aber auch bedrohlich. Ist dieser Prozess sicher? Ist es sicher, das Wasser zum Putzen zu verwenden? Die Antwort auf beide Fragen ist ja! Genau genommen ist das hier entstehende Reinigungsmittel gesünder und besser für die Umwelt als herkömmliche Putzmittel. So gibt es auch keine chemischen Rückstände.
Verbesserte Putzwirkung durch elektrolytische Wassersterilisation?
Durch die elektrolytische Wassersterilisation entsteht nicht nur ein Reinigungsmittel, das aus desinfizierender Sicht Vorzüge hat, es verbessert auch die Reinigungsleistung in Kombination mit herkömmlichen Verschmutzungen, zumindest in der Theorie.
Vor allem die Hypochlorige Säure (HOCl) kann durchaus Fette und Öle besser lösen. Allerdings ist hier die Wirkung herkömmlicher Reinigungsmittel besser, was das Lösen von Schmutz angeht. Daher ja, auch herkömmliche Reinigungsmittel haben ihren Platz in Waschsaugern, gerade bei starken Verschmutzungen.
Ein tolles Feature!
Elektrolytische Wassersterilisation bei Waschsaugern ist eine tolle Funktion, die, wie ich hoffe, sich noch weiter verbreiten wird! So erlaubt diese das Herstellen einer guten Reinigungs-/Desinfektions-Lösung aus herkömmlichem Leitungswasser – ganz ohne Chemie oder andere Zusätze. Entsprechend gibt es auch keine Rückstände, die auf den Böden zurückbleiben. Ja, auch herkömmliche Reinigungsmittel sind weiterhin sinnvoll, gerade bei starken Verschmutzungen.
Hier hat entsprechend behandeltes Wasser nicht die gleiche Reinigungsleistung wie normales Putzmittel. Aber ein Waschsauger mit elektrolytischer Wassersterilisation kann die Nutzung dieser doch reduzieren. Wie effektiv die Wassersterilisation der diversen Modelle im Detail ist, kann ich nicht abschließend beurteilen, aber in der Theorie ist es ein großer Pluspunkt!
Welche Waschsauger haben die elektrolytische Wassersterilisation?
4Smarts hatte mit seinem Desk Charger Lucid GaN 210W eines der besten Ladegeräte im Jahr 2024 im Sortiment. Dieses hatte aus meiner Sicht lediglich eine Schwäche: Es fehlte die Unterstützung für die neue 140 W USB-C-Leistungsstufe.
Dies hat 4Smarts nun mit einem „Upgrade“ nachgereicht. So bietet die neue Version nicht nur einen 140 W USB-C-Port, sondern auch eine gesteigerte maximale Leistung von bis zu 300 W.
Wollen wir uns einmal den 4Smarts Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 300W im Test ansehen. Haben wir hier bereits eines der besten Ladegeräte des Jahres 2025 vor uns?
Finden wir dies im Test heraus!
An dieser Stelle vielen Dank an 4Smarts für das Zurverfügungstellen des Ladegeräts für diesen Artikel.
Der 4Smarts Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 300W im Test
Der „Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 300W“ ist ein recht außergewöhnliches Ladegerät aus vielerlei Gründen.
Hierzu zählt auch das Design. So haben wir hier ein Ladegerät im „Desktop-Style“-Formfaktor. Entsprechend ist es gemacht, auf deinem Tisch/Nachttisch zu stehen und über ein Kabel mit der Steckdose verbunden zu werden.
Dabei ist die Front des Ladegeräts durchsichtig gestaltet, was dieses schon ein gutes Stück von der Masse abhebt. Hinzu kommt das große Display, welches in der Mitte des Ladegeräts eingelassen ist.
Mit 100 x 85 x 35 mm und einem Gewicht von 448 g ist dieses sicherlich kein winziges Reise-Ladegerät, aber für die Leistung von 300 W auch nicht zu groß.
Einstellbare Leistungsaufteilung
Prinzipiell besitzt der Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 300W 3x USB-C-Ports und 1x USB-A.
Wie nun aber die Leistung über diese 4 Ports hinweg verteilt wird, kannst du einstellen!
USB C 1
USB C 2
USB C 3
USB A
A
140 W
100 W
45 W
20 W
B
100 W
100 W
75 W
20 W
C
140 W
75 W
65 W
20 W
Der USB-A-Port bietet immer maximal 20 W Leistung nach Quick Charge / FCP / AFC / SFCP / DCP.
Der primäre USB-C-Port bietet 100 W bis 140 W nach dem USB Power Delivery Standard. Also ja, wir haben hier den noch recht neuen USB PD 3.1 Standard, welcher eine Leistung von über 100 W liefern kann. Dies ist beispielsweise für die großen MacBooks interessant, welche auch schon bis zu 140 W aufnehmen können, wie auch für einige größere Powerbanks.
Die beiden weiteren USB-C-Ports schwanken in ihrer Leistung je nach gewähltem Modus zwischen 45 W und 100 W.
Ich halte die Möglichkeit, die Leistungsverteilung beim Desk Charger Lucid GaN einstellen zu können, für ein praktisches Feature! Allerdings ist es aufgrund der sehr hohen maximalen Leistung von 300 W hier nicht mehr ganz so wichtig wie noch beim Vorgänger, denn effektiv haben hier immer alle Ports relativ viel Leistung.
Dennoch solltest du, falls du 2x Notebooks auf einmal laden möchtest, zum Beispiel Modus A wählen; hast du 3x relativ große Geräte, die auf einmal geladen werden sollen, dann Modus B oder C usw.
Das Display und das Einstellen
Wie stellst du aber den Modus beim 4Smarts Desk Charger ein? Hierfür findet sich an der Seite eine Touch-sensitive Taste. Betätigst du diese, schaltet das Ladegerät durch die 3 Modi.
Welcher Modus gerade aktiv ist, kannst du über das Display sehen.
Das Display zeigt dir den aktuellen Modus an, wie auch welche Leistung für jeden Port maximal bereitsteht und auch welche Leistung genutzt wird!
Ja, das Ladegerät zeigt dir pro Port die aktuelle Spannung und Leistung an, die verbraucht wird. Dies halte ich für unheimlich praktisch!
Display geht in den Standby
Eine Neuerung bei der 300 W Version des Desk Charger Lucid GaN ist das Display, welches im Leerlauf nach einigen Sekunden in den Standby geht (komplett aus).
Erst wenn eine Last anliegt, geht das Display an. Leider lässt sich im Standby auch der Modus nicht wechseln, erst wenn ein Gerät eingesteckt wurde.
PPS und AVS wird unterstützt
Alle USB-C-Ports in allen Modi unterstützen den PPS-Standard. Wie groß diese Unterstützung ist, schwankt natürlich je nach maximaler eingestellter Leistung.
140 W – 3,3 – 21 V bei bis zu 5 A 100 W – 3,3 – 21 V bei bis zu 5 A 75 W – 3,3 – 11 V bei bis zu 5 A 45 W – 3,3 – 11 V bei bis zu 5 A
Damit hat der 4Smarts Desk Charger Lucid generell eine sehr große PPS-Range und ist beispielsweise in der Lage, in allen Modi immer Samsung-Smartphones mit maximal 45 W zu laden, sofern dies vom jeweiligen Smartphone auch unterstützt wird.
Der primäre USB-C-Port im 140 W-Modus unterstützt neben PPS auch AVS mit 15 – 28 V bei bis zu 140 W. Sehr gut!
Leider schaffen die wenigsten High-Power-Ladegeräte ihre Leistung konstant zu 100 % zu liefern.
Wie steht es hier um den 4Smarts Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 300W? Kann dieses wirklich konstant 300 W liefern?
Leider nein! Ich hatte das Ladegerät im Test mithilfe von 3 elektronischen Lasten mit 280 W belastet (140 + 100 + 40 W). Diese 280 W konnte das Ladegerät ca. 1 – 1,5 Stunden durchhalten. Danach hat es sich heruntergedrosselt, auf 140 + 45 + 45 W.
Ich finde es hier gut, dass wir auf dem primären Port weiterhin 140 W haben. 45 W + 45 W auf den weiteren USB-C-Ports ist auch nicht übel.
Von daher nein, das Ladegerät kann nicht konstant die volle Leistung liefern, aber es hält die Leistung relativ lange und liefert auch nach der Drosselung mit ca. 230-250 W immer noch eine hohe Leistung.
Spannungsstabilität
Werfen wir einen Blick auf die generelle Spannungsstabilität. Diese ist in der Praxis nicht ganz so relevant, sofern wir hier keine Ausreißer über die Grenzwerte haben.
Wir haben unter Last einen sichtbaren Anstieg der Spannung, aber auch nichts Dramatisches. Eher im Gegenteil: Der Anstieg der Spannung unter Last kann helfen, den Spannungsabfall durch Ladekabel zu minimieren.
Für welche Geräte geeignet?
Dank der hohen Leistung und auch großzügigen Unterstützung für PPS ist das Ladegerät universell geeignet.
So kann dieses beispielsweise das Apple iPhone 16 Pro Max, wie aber auch das Samsung S24 Ultra (zeitgleich) mit dem vollen Tempo laden.
Aufgrund der hohen Leistung bietet sich dieses aber auch für große Geräte wie Notebooks an. Mit bis zu 140 W ist dieses auch für große Notebooks wie das Framework 16 oder die Apple MacBooks gut geeignet.
Effizienz des Desk Charger 300W
Wie steht es um die Effizienz des Ladegeräts? Also das Verhältnis aus Energie, welches dieses aufnimmt, verglichen mit der Energie, die ausgegeben wird.
Im Test schwankte die Effizienz zwischen 60 % und 94 %. Dies ist eine sehr große Spanne. Wie die meisten High-Power-Ladegeräte ist auch der Desk Charger 300W leider bei sehr niedriger Last vergleichsweise ineffizient.
Hier kommt halt das Display und die Leistungsmessungselektronik erschwerend hinzu, welche natürlich auch etwas zusätzliche Energie benötigt.
Die 94 % maximale Effizienz bei hoher Auslastung wiederum sind ziemlich fantastisch und erklären auch, warum das Ladegerät relativ gut mit konstanter Volllast klarkommt.
Im Leerlauf schwankt der Verbrauch zwischen 0,1 und 1,7 W, du kannst also mit ca. 1 W rechnen.
So bietet dieses eine sehr hohe maximale Leistung von bis zu 300 W über 4 Ports verteilt, wozu auch ein 140 W USB-C-Port zählt.
Dabei haben wir auf allen Ports immer eine ziemlich perfekte PPS-Range, womit das Ladegerät auch super für die diversen Samsung-Smartphones, wie auch viele chinesische Modelle, ist, die viel Wert auf eine große PPS-Range legen.
Dies ist aber nur ein Teil, was den 4Smarts Desk Charger spannend macht. Der andere Teil ist sicherlich das Display, welches dir Leistungswerte und weitere Informationen anzeigt, wie auch das Einstellen der Leistungsverteilung erlaubt.
Du kannst beim 4Smarts Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 300W in drei Modi steuern, wie die 300 W über die 4 Ports verteilt werden, je nachdem, was für Geräte du laden willst. Dies kann gerade, wenn du mehrere Notebooks auf einmal laden möchtest, sehr praktisch sein.
Dabei ist das Ladegerät auch technisch sauber umgesetzt. Ja, dieses kann nicht konstant 300 W liefern, aber immerhin 1 – 1,5 Stunden hält es diese Leistung durch, ehe es sich leicht drosselt. Auch die Effizienz sieht soweit gut aus. Bei niedriger Last könnte sie etwas besser sein, aber das ist leider ein gängiges Problem bei Ladegeräten mit solch hoher maximaler Leistung.
Unterm Strich halte ich den 4Smarts Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 300W für eines, wenn nicht sogar das beste High-End-USB-Ladegerät derzeit auf dem Markt!
An dieser Stelle mal ein kleiner Tipp. Ich hatte auf Techtest schon einmal USB-C-Kabel mit Display vorgestellt und empfohlen (Link zum Artikel).
Ich halte die Information, wie viel Leistung gerade über ein USB-C-Kabel übertragen wird, für sehr praktisch! Auch wenn du versuchst, irgendwelche Probleme zu diagnostizieren.
Was aber, wenn du bereits gute USB-C-Kabel hast? Bei Aliexpress bin ich über kleine „Mini-Adapter“ gestolpert, die die aktuelle Leistung und Spannung anzeigen.
Diese unterstützen bis zu 140 W sowie USB 4 mit bis zu 40 Gbit. Dabei kostet so ein Adapter nicht einmal 4 €. Schauen wir uns diese kurz einmal an.
Bei dem USB-C-Adapter handelt es sich um ein kleines Stück Hochglanzplastik. Dieses misst 25 mm x 7 mm x 12 mm (ohne den USB-C-Stecker) und ist somit ungefähr so lang wie ein Daumennagel.
Dieser Adapter besitzt auf einer Seite einen USB-C-Stecker und auf der anderen Seite einen USB-C-Port. Dieser wird einfach zwischen dein Ladegerät/Endgerät und Ladekabel gesteckt.
Auf der Oberseite ist unter dem Hochglanzkunststoff ein kleines LC-Display versteckt, welches dir die entsprechenden Leistungswerte anzeigt.
Was zeigt der Adapter an?
Im Betrieb zeigt der Adapter dir zwei Informationen abwechselnd an:
Spannung in Volt
Leistung in Watt
Dabei zeigt der Adapter bis 20 V/20 W bis zu einer Nachkommastelle an, danach nur ganze Zahlen.
Bis zu 140 W und USB 4
Der Adapter funktioniert bis zu einer Leistung von 140 W. Darüber hinaus, also bei 28 V/5 A, kann der Adapter Schaden nehmen.
Hier gibt es keinen Schutz, also musst du aufpassen, diesen nicht an größeren USB-C-Ports zu nutzen. In der Praxis ist dies vermutlich kein großes Problem, denn abgesehen vom Framework 16 gibt es nicht viele Geräte, die über 140 W via USB-C liefern können.
Zudem erlaubt der Adapter auch die schnelle Datenübertragung von bis zu 40 Gbit. Entsprechend kann dieser auch an einer externen SSD genutzt werden.
Funktioniert in beide Richtungen
Erfreulicherweise kann dieser Adapter die Leistung in beide Richtungen messen.
Wie hoch ist die Messgenauigkeit?
Aber stimmen auch die angezeigten Werte? Die Antwort ist grob ja! Die Messwerte sind nicht so präzise wie bei einem USB-„Tester“. Sie neigen auch etwas dazu, im Bereich von ± 1-3 W zu schwanken.
Generell waren die gemessenen Werte bei mir etwas höher als die Messung mit meinem USB-Tester.
In meinem Test lag die Abweichung bei 2 % bis 6 % im Vergleich zu meinem Messgerät. Dies ist in einem Rahmen, der absolut okay für den Heimbedarf ist.
Video
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Dieser kleine Artikel sollte nur ein Hinweis darauf sein, dass es so etwas wie diese Zwischenadapter gibt.
Ich denke, es ist in vielen Situationen sehr praktisch zu wissen, wie viel Leistung über einen USB-C-Port übertragen wird. Ebenso kann dies ganz massiv helfen, Probleme zu diagnostizieren.
Und hier kann so ein Adapter für unter 4 € durchaus schon ausreichen, zumal die Messgenauigkeit mit einer Abweichung von 2-6 % in meinem Test absolut okay war.
CUKTECH bietet mit der PB200N eine sehr spannende Einsteiger-Powerbank an. Wir haben hier eine 20.000 mAh Powerbank mit 45 W Ausgangsleistung zu einem Preis von 30 €. Zudem bietet die PB200N auch noch ein integriertes USB-C Kabel.
Damit ist dies eine wirklich interessante Powerbank zu einem guten Preis. Dies aber nur, wenn die Powerbank auch in der Praxis so gut ist, wie sie aussieht. Wollen wir uns genau dies im Test ansehen!
Die PB200N ist zwar eine preis-/leistungsorientierte Powerbank, aber sie ist doch recht aufwändig gestaltet, was in dieser Klasse unüblich ist. So habe ich die graue Version, welche aber über einige schwarze und hellblaue Akzente verfügt.
Ich finde die Powerbank ganz hübsch und wertig gestaltet. Auch qualitativ ist sie überdurchschnittlich für eine Powerbank dieser Preisklasse. Was aber die Abmessungen angeht, ist die PB200N doch ein etwas größeres und schweres Modell.
So misst die Powerbank 162 x 72 x 29 mm und bringt 502 g auf die Waage. Allerdings ist die Powerbank jetzt auch nicht riesig.
Eine große Besonderheit der Powerbank ist das integrierte USB-C Ladekabel. Dieses ist extrem praktisch, denn so brauchst du nicht immer ein USB-C Kabel mit dir herumzuschleppen. Ebenfalls verfügt die Powerbank über ein kleines LC-Display, welches dir den Akkustand in % anzeigt.
Anschlüsse der CUKTECH PB200N
Die CUKTECH PB200N verfügt neben dem integrierten USB-C Kabel noch über einen weiteren USB-C Port und einen USB-A Port.
USB-C Kabel – 45 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/2,25A
USB-C Port – 45 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/2,25A
USB-A Port – 33 W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A, 5,5-11V/3A
Das USB-C Kabel und auch der USB-C Port haben prinzipiell die gleiche Leistung. Beide bieten bis zu 45 W nach dem USB Power Delivery Standard.
Der USB-A Port unterstützt eine Vielzahl an Standards, unter anderem Quick Charge, UFCS (33W), SCP (25W), FCP, AFC usw. Die Powerbank wird auch via USB-C geladen, wahlweise über den Stecker oder den Port. Laut Hersteller mit maximal 40 W.
Starke Drosselung
Nutze mehr als einen Port der Powerbank auf einmal, wird diese stark gedrosselt. Stark bedeutet, dass alle Schnelllade-Standards deaktiviert werden, wenn du 2 oder 3 Geräte gleichzeitig lädst.
Bis zu 55 W PPS
Die CUKTECH PB200N unterstützt auf dem USB-C Port wie auch dem USB-C Kabel PPS.
5 – 11 V bei bis zu 5 A
5 – 20 V bei bis zu 2,5 A
Dies ist eine recht große PPS-Range! Somit ist die Powerbank auch in der Lage, beispielsweise ein Samsung Galaxy S24 Ultra mit den vollen 45 W zu laden.
Der Hersteller wirbt mit einer Kapazität von 20.000 mAh bei der PB200N. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Hat hier die Powerbank wirklich diese Kapazität und, falls nicht, wie dicht kommt diese an die Herstellerangabe?
Im Test erreichte die Powerbank eine Kapazität im Bereich von 16.054 mAh bis 18.124 mAh @ 3,7V. Dies entspricht einer Spanne von 80 bis 91 % der Herstellerangabe. Dies ist ein sehr gutes Abschneiden, vor allem die 91 % “maximale” Kapazität.
Grundsätzlich bezieht sich die angegebene Kapazität von Powerbanks auf die Akkuzellen im Inneren. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der Entladevorgang nicht vollkommen effizient ist. Ein Teil der Energie geht durch Wärmeentwicklung, interne Prozesse und Spannungsumwandlungen verloren. Dies gilt insbesondere beim besonders schnellen oder besonders langsamen Entladen. In der Regel liegt die nutzbare Kapazität bei 80-90 % der angegebenen Kapazität, was als guter Wert gilt. Werte über 90 % sind selten, während Werte unter 80 % eher unüblich sind. Zudem ist auch das Laden eines Smartphones nicht vollkommen effizient. Beispielsweise benötigt ein Smartphone mit einem 4000-mAh-Akku etwa 4800 mAh, um vollständig aufgeladen zu werden. Dieser Wert variiert jedoch je nach Modell und Ladeart.
Für welche Geräte geeignet?
Für welche Geräte würde ich die CUKTECH PB200N empfehlen? Primär ist dies eine Powerbank für Smartphones und kleinere Geräte/Tablets. Dank der Unterstützung der bis 5 A PPS-Stufe ist die Powerbank gut sowohl für alle aktuellen iPhones, als auch Samsung Galaxy und Google Pixel Smartphones geeignet.
So kann die CUKTECH PB200N sowohl das iPhone 16 Pro Max, wie aber auch das Samsung Galaxy S24 Ultra mit dem vollen Tempo laden. Super! Aber auch fürs iPad oder beispielsweise das Steam Deck wäre die Powerbank gut geeignet.
Ladegeschwindigkeit
Die CUKTECH PB200N kann mit bis zu knapp 40 W geladen werden, wenn du ein entsprechendes USB-PD-Ladegerät verwendest.
So dauert eine Ladung ca. 3:40 h, was für eine Powerbank dieser Preisklasse nicht übel ist!
Fazit
Die CUKTECH PB200N ist eine klasse Powerbank für +- 30 €! In dieser Preisklasse sind in der Regel eher Powerbanks mit 20 W bzw. 22,5 W Leistung und 20.000 mAh üblich. Dies kann die CUKTECH PB200N mit ihren 45 W nach USB PD bzw. 55 W nach dem PPS-Standard doch ein gutes Stück überbieten. So kann die Powerbank alle aktuellen iPhones und auch Samsung Galaxy Smartphones mit dem vollen Tempo laden. Dies auch dank der großzügigen bis 5 A PPS-Stufe.
Sogar Tablets wie das iPad Pro würden von der Powerbank schnell geladen! Dank der hohen Eingangsleistung von immerhin 40 W ist die Powerbank auch in knapp unter 4 Stunden wieder gefüllt, was erneut für eine +- 30 € Powerbank eine sehr gute Leistung ist. Weitere Bonuspunkte gibt es für das praktische integrierte Ladekabel.
Das einzige, was vielleicht etwas gegen die CUKTECH PB200N spricht, sind die vergleichsweise großen Abmessungen. Dies ist keine wahnsinnig kompakte Powerbank. Abgesehen davon gibt es aber in der +- 30 € Preisklasse (was diese Powerbank zum Zeitpunkt des Tests kostet) echt nichts zu bemängeln, und sie ist ein absoluter Geheimtipp!
UnifyDrive bietet mit dem UT2 ein portables NAS mit Backup-Funktion für SD- und CFexpress-Speicherkarten an. Dies ist etwas sehr Außergewöhnliches und gerade für Fotografen spannend!
So kannst du dank des integrierten Akkus das UT2 unterwegs nutzen, um Sicherungskopien von Speicherkarten zu erstellen und dann beispielsweise in einem Hotelzimmer die Medien direkt vom NAS aus zu bearbeiten.
Zuhause kannst du das UnifyDrive UT2 wiederum einfach an dein Netzwerk hängen und wie ein normales NAS nutzen – soweit die Theorie! Aber funktioniert dies auch in der Praxis so wie beworben? Ich habe das UnifyDrive UT2 via Kickstarter unterstützt und nun erhalten. Wollen wir uns in einem Test einmal ansehen, ob das kleine portable NAS wirklich so gut ist wie beworben!
Bei dem UnifyDrive UT2 handelt es sich um eine kompakte Box, die auf den ersten Blick etwas an eine externe Festplatte erinnert.
Dabei ist das UT2 aus einer Mischung aus Aluminium und Kunststoff gefertigt. Allerdings legt UnifyDrive zwei Silikonhüllen bei, die dem Schutz des NAS dienen.
Generell ist dieses aber kompakt genug, um sogar in einer großen Hosentasche transportiert zu werden.
Die Anschlüsse des NAS sind auf die Front- und Rückseite verteilt. Ebenso besitzt es drei Tasten: eine zum Einschalten, eine für die WLAN-Steuerung und eine zum Kopieren von Daten.
Anschlüsse des UnifyDrive UT2
Für solch ein kompaktes NAS hat das UnifyDrive UT2 eine beachtliche Ausstattung an Anschlüssen:
1x 2,5 GBit LAN
1x SD-Kartenslot
1x CFexpress Typ B Slot (Adapter für CFexpress Typ A liegt bei)
2x USB-C 3.2 Gen 1
1x USB-A 3.2 Gen 1
1x HDMI 2.1
Erfreulicherweise verfügt das UnifyDrive UT2 über einen schnellen 2,5 GBit LAN-Port.
Dies ist bei solch einem System nicht selbstverständlich, erlaubt aber theoretisch recht hohe Datenraten über das Netzwerk. Zudem haben wir einige USB-C-Ports sowie die beiden Kartenleser.
So haben wir hier einen SD-Kartenleser sowie einen CFexpress Typ B Kartenleser. Mit im Lieferumfang liegt ein Adapter, um CFexpress Typ A Karten in dem Kartenleser zu nutzen. Und ja, es funktionieren CFexpress Typ A Speicherkarten in Typ B Slots mit passendem Adapter Link.
2x NVMe SSD Slots
Ein NAS ist natürlich nichts ohne Speicher. So wird das UnifyDrive UT2 ohne Speicher geliefert. Du musst selbst hier ein oder zwei M.2 NVMe SSDs auf der Unterseite verbauen.
Das UnifyDrive UT2 akzeptiert hier theoretisch „alle“ NVMe M.2 SSDs. Allerdings würde ich dir empfehlen, Modelle zu wählen, die wenig Energie benötigen und somit auch geringe Abwärme produzieren.
Das UT2 bietet dir zwei Optionen, was die Speicherkonfiguration angeht. So kannst du zwei NVMe SSDs wahlweise in einem RAID 1 laufen lassen oder im proprietären „UDR“-System. Bei RAID 1 werden alle Daten auf beide NVMe SSDs 1:1 gespiegelt.
Dies hat den Nachteil, dass RAID 1 die nutzbare Kapazität effektiv halbiert. Beim UDR-System hingegen hast du zunächst die Kapazität beider verbauter NVMe SSDs voll zur Verfügung. Allerdings kannst du in der Software einzelne Ordner wählen, die dann auf beide SSDs gespiegelt werden und entsprechend gegen einen Ausfall einer der SSDs geschützt sind. So kannst du wählen, welche Daten dir besonders wichtig sind.
Benutzeroberfläche und App
Prinzipiell kannst du sowohl über einen Desktop-PC (Laptop) als auch über Smartphones auf das UT2 zugreifen. Allerdings ist es recht offensichtlich, dass UnifyDrive erwartet, dass du das UT2 mindestens via Smartphone einrichtest.
Die Einrichtung geht auch recht simpel, wenn auch die komplette Benutzeroberfläche auf Englisch ist. Du kannst das NAS dabei wahlweise via Bluetooth oder LAN nutzen. Ich habe dieses Zuhause zunächst via LAN eingerichtet und genutzt.
Was die App und auch den generellen Funktionsumfang angeht, erinnert das UT2 etwas an die Ugreen NAS-Systeme. So haben wir nur eine Smartphone-App, welche alle Funktionen in sich vereint.
So wird das NAS über diese eine App eingerichtet, gesteuert, du kannst auf die Daten zugreifen, Fotos verwalten usw. In der App haben wir weitere „Unter-Apps“, wie beispielsweise die Foto-App.
Alternativ kannst du auf die Benutzeroberfläche des NAS auch über einen Desktop-PC zugreifen. Hierfür musst du die IP-Adresse des NAS in deinem Webbrowser und die Portnummer 5055 eingeben, bei mir z.B. http://192.168.1.33:5055/.
Dann erreichst du eine erfreulich umfangreiche Benutzeroberfläche, die durchaus auf einem ähnlichen Level ist wie von QNAP oder Synology-Systemen. Teils ist die Benutzeroberfläche aber etwas verschachtelt, selbiges gilt auch für die Einstellungen in der App.
Dennoch gibt es am Funktionsumfang und auch den Einstellungsmöglichkeiten nichts zu bemängeln! Hier ist das UnifyDrive UT2 sehr großzügig.
Allerdings könnte dies auch Neulinge und weniger technisch erfahrene Nutzer doch etwas überfordern.
Foto-App
Eine wichtige Anwendung des UT2 ist die Foto-App. Diese erlaubt das Anzeigen und Teilen von Bildern in einer Google-Foto-ähnlichen Art.
UnifyDrive UT2 Foto App am Desktop
So hast du hier eine Timeline mit allen Bildern, kannst Ordner anlegen usw. Es gibt auch KI-Features. So können automatisch Gesichter und Objekte von dem NAS automatisch erkannt werden. Dies geht auch relativ schnell und effizient dank der NPU.
Allerdings ist die Erkennung nicht ansatzweise so gut wie bei Google Fotos. Bei Gesichtern funktioniert diese ganz okay, auch einfachere Objekte werden sauber erkannt, aber das ganze KI-Zeugs ist eher ein Gimmick oder Bonus.
Dennoch, vor allem die Basis-Funktionen sind gelungen. Auch kannst du ein automatisches Hochladen der Bilder von einem Smartphone einrichten.
Backup von Speicherkarten
Eine der wichtigsten Funktionen des UnifyDrive UT2 ist die Möglichkeit, Backups von Speicherkarten zu machen. So kannst du das NAS unterwegs einfach kurz einschalten, die Speicherkarte einstecken und durch das zweimalige Drücken der Backup-Taste den Inhalt der Speicherkarte komplett auf die intern verbauten SSDs kopieren.
Auf den Inhalt könntest du dann unterwegs via WiFi oder zuhause via LAN zugreifen. Du hast hier auch die Auswahl, ob du ein komplettes Backup erstellen willst oder nur neue Dateien, ob die Speicherkarte nach dem Backup gelöscht werden soll usw.
Dies wird alles über die UnifyDrive-App eingestellt. Bei mir funktionierte dies mit CFexpress Typ A Speicherkarten auch absolut problemlos! Lediglich das Feedback während des Kopierens könnte besser sein. So piept das NAS zu Beginn 2x und wenn es fertig ist 3x. Es gibt aber keine Statusanzeige, wie weit das NAS ist oder Ähnliches.
Freigegebene Ordner (SMB) – es ist etwas kompliziert
Normalerweise sind NAS-Systeme um die Möglichkeit aufgebaut, Ordner via SMB im Netzwerk freizugeben, sodass reguläre PCs auf diese einfach zugreifen können. Beim UnifyDrive UT2 ist dies aber etwas komplizierter bzw. anders.
So kannst du natürlich über SMB auf das NAS zugreifen, allerdings gibt es hier von Haus aus nur eine Netzwerkfreigabe. Weitere Netzwerkfreigaben können dabei nicht einfach beliebig erstellt werden. Anstelle dessen musst du unter Group-Files eine neue Gruppe erstellen. Jede Gruppe erhält einen eigenen freigegebenen Ordner, für welchen du dann auch Zugriffsrechte (für mehrere Nutzer) einrichten kannst. Allerdings lautet dann der Name der Ordner immer „Family Files-XXXX“. Eine andere Möglichkeit, freigegebene Ordner zu erstellen, habe ich nicht gefunden.
(Cloud-)Backups
Backups sind wichtig! Das UT2 erlaubt Backups unter anderem in die Cloud auf Google Drive und Microsoft OneDrive.
Auch sind Backups auf externe Speicherlaufwerke, wie auch auf SMB oder WebDAV-Server möglich.
Kein App Store, aber Docker
Viele NAS-Systeme verfügen über einen App-Store, in welchem du Erweiterungen für das NAS herunterladen kannst. Dies gibt es Ende 2024 nicht/noch nicht für das UnifyDrive UT2.
Was es allerdings gibt, ist Docker-Support. Über Docker kannst du recht einfach Anwendungen wie z.B. den HomeAssistant, Jellyfin und tausende weitere auf dem NAS installieren.
Fernzugriff?
Du kannst das UT2 komplett „offline“ nutzen, ohne die Möglichkeit, dass du oder irgendjemand anders aus der Ferne auf dieses zugreifen kann.
Allerdings gibt es auch die Möglichkeit eines Fernzugriffs über den Account des Herstellers, welcher dann auch ein Teilen von Daten mit anderen Menschen erlaubt.
WLAN Hotspot
Du kannst den UnifyDrive UT2 auch als WLAN Hotspot bzw. WLAN Access Point nutzen. Wir haben hier WLAN 6 integriert, aber auch nicht das allerschnellste WLAN. Dennoch, in einigen Situationen ein praktisches Feature.
Komischer DNS-Server
Kleine Anmerkung: Von Haus aus war bei mir unter den IP-Adresseinstellungen der DNS-Server 114.114.114.114 eingestellt. Dies würde ich ändern, auf z.B. 8.8.8.8. 114.114.114.114 ist ein chinesischer DNS-Server, wo es keinen Grund gibt, diesen aus Deutschland heraus zu nutzen.
Performance
Das Herzstück des UT2 stellt der RK3588C dar, in Kombination mit 8 GB RAM. Hierbei handelt es sich um einen SoC, der z.B. auch im Orange Pi 5 zum Einsatz kommt. RK3588C
4x Cortex A76 + 4x Cortex A55 Kerne
6 TOPS NPU
8K Video-Decoding
Dieser ist auf den ersten Blick ein recht fähiger und guter Chip! So ist auch die generelle Systemperformance gut bis sehr gut! Selbst etwas komplexere Docker-Container wie der HomeAssistant laufen gut. Aber wie sieht es um die Datenraten im lokalen Netzwerk? Hier meine Messwerte via 2,5 Gbit LAN:
Lesend: 279 MB/s
Schreibend: 281 MB/s
Damit erreicht das UnifyDrive UT2 die volle 2,5 Gbit Geschwindigkeit über das Netzwerk – sehr gut! Wie steht es aber um die WLAN-Verbindung? Prinzipiell erstellt das UT2 ein WLAN-6-Netzwerk mit maximal 1200 Mbit. In diesem Hotspot-Modus konnte ich folgende Leistungswerte über ein Notebook erreichen:
Lesend: 76 MB/s
Schreibend: 83 MB/s
Diese Werte sind natürlich ein gutes Stück niedriger, aber dies ist auch erwartungsgemäß.
Verschlüsselung?
Das UnifyDrive UT2 erlaubt eine Verschlüsselung der verbauten SSDs, falls dir z.B. das UT2 unterwegs geklaut wird. Dies hat aber den Nachteil, dass du bei jedem Start über die App dein Passwort eingeben musst, was gerade, wenn du das Speicherkarten-Backup-Feature nutzen willst, alles etwas langsamer macht. Auch wenn du keine vollständige Verschlüsselung nutzt, gibt es die Möglichkeit, einzelne Ordner zu verschlüsseln. Auf diese Ordner kannst du aber nur über die App oder Benutzeroberfläche zugreifen und nicht via SMB.
USB Stick Modus
Du kannst das UT2 direkt via USB-C mit deinem PC/Notebook verbinden, um Daten via USB zu übertragen, also so, als wäre das UT2 ein USB-Stick oder eine externe SSD. Hier hast du aber keinen „Vollzugriff“ auf alle Daten, sondern nur auf einen Ordner. Du kannst dann über die App oder WebUI Daten zwischen diesem Ordner und den anderen Ordnern auf dem NAS verschieben, aber natürlich ist dies etwas umständlicher.
So können beispielsweise Backups von Speicherkarten nicht direkt in dem „USB Stick Modus“-Ordner landen. Diese müsstest du dann über die App auf diesen verschieben, um diese dann via USB zu erreichen.
Was die Leistung angeht, erreichen wir hier ca. 328 MB/s lesend und 257 MB/s schreibend.
Stromversorgung
Im UnifyDrive UT2 ist ein Akku verbaut, welcher je nach Nutzung mehrere Stunden Laufzeit des NAS garantiert und auch als USV dient. Allerdings, daheim oder in einem Hotelzimmer, solltest du das UT2 über ein Netzteil mit Strom versorgen. Das UnifyDrive UT2 benötigt ein USB Power Delivery Netzteil. So akzeptiert das NAS ein USB Power Delivery mit 9V oder besser 12V Stufe (30W+ empfohlen).
Sehr geringe Leistungsaufnahme
An einem USB Power Delivery Ladegerät/Netzteil benötigt das UT2 gerade einmal +- 5,x W (mit 2x NVMe SSDs und 2,5 GBit LAN). Unter Last kann dies ein Stück ansteigen, aber der Stromverbrauch des UT2 ist generell sehr gering.
Fazit zum UnifyDrive UT2
Das UnifyDrive UT2 ist ein sehr außergewöhnliches und exotisches Produkt! Erfreulicherweise ist dennoch das Fazit generell sehr positiv.
Im Kern macht das UnifyDrive UT2 genau das, was der Hersteller verspricht. Dabei sind die Funktionen sauber umgesetzt und auch die generelle „Systemleistung“ gut. Was sind dies für Funktionen? Hier ein paar der wichtigsten:
Freigabe von Daten über das Netzwerk (LAN oder WLAN)
Zugriff auf gespeicherte Daten via App
Backup-Funktion von SD- und CFexpress-Speicherkarten
Foto-Verwaltung über eine Google-Foto-artige App
Automatische Backups gespeicherter Daten (auf z.B. Google Drive/OneDrive)
Integrierter Akku für die portable Nutzung
Ausführen von Docker-Containern
und einiges mehr
Neben diesen ganzen Punkten kann das UT2 noch einiges mehr! UnifyDrive hat dieses wirklich mit Funktionen vollgestopft. So kannst du dieses auch mit einem Fernseher verbinden, um Filme/Videos zu schauen usw. Dabei sind die meisten Funktionen auch recht vollwertig umgesetzt, was beachtlich ist, wenn wir bedenken, dass wir hier ein portables System vor uns haben.
Kann das UnifyDrive UT2 ein großes NAS-System wie von QNAP oder Synology ersetzen? Teils ja, auch wenn es hier Einschränkungen gibt, gerade bei typischen SMB-Freigaben, und die Software von QNAP und Synology schon noch etwas ausgereifter ist. Aber für einen einzelnen Fotografen/Videografen könnte das UnifyDrive UT2 im heimischen Umfeld durchaus ein großes NAS-System ersetzen. Dies auch dank der hohen Leistung. Das UT2 kann die 2,5 Gbit LAN-Verbindung voll ausreizen und übers Netzwerk um die 280 MB/s erreichen. Dies bei einem Stromverbrauch von deutlich unter 10 W. Klar, es gibt auch Schwächen, so kann die Benutzeroberfläche etwas überfordern durch ihre schiere Anzahl an Optionen, und auch die Foto-App ist nicht ganz so gut wie die von Synology oder QNAP und nicht so gut wie Google Fotos. Ebenso steht die Frage im Raum, ob das UT2 auch dauerhaft mit Sicherheitsupdates usw. versorgt wird und natürlich, ob dir die Speicherkapazität von 2x NVMe SSD ausreicht.
Wenn du WLAN 7 in einem AMD-System nachrüsten willst, dann ist dies nicht ganz einfach. Die diversen Intel WLAN-7-Karten funktionieren in AMD-Systemen in der Regel nicht.
Allerdings gibt es nun die ersten WLAN-7-Karten, die auch mit AMD- und Intel-Systemen zusammenarbeiten, in Form von Modellen mit Mediatek-Chipsatz.
Passend dazu hat ASUS mit der PCE-BE6500 eine erste WLAN-7-fähige PCIe-Karte, die universell kompatibel ist, auf den Markt gebracht.Wollen wir uns diese einmal in einem kurzen Test ansehen.
An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das Zurverfügungstellen der ASUS PCE-BE6500.
Im Kern handelt es sich bei der ASUS PCE-BE6500 um zwei Produkte. Wir haben einerseits eine M.2 WLAN-Karte, andererseits ein Adapterboard mit Antennen.
Das Adapterboard erlaubt das Installieren einer M.2 WLAN-Karte in einem regulären PCIe-Slot.
Passend dazu haben wir zwei Antennen mit den entsprechenden Anschlüssen.
Prinzipiell könntest du die WLAN-Karte aus dem Board entnehmen, um diese intern zu verbauen oder eine andere WLAN-Karte in dem Adapter zu nutzen.
Bei der Nutzung von M.2 WLAN-Karten in einem PCIe-Slot gibt es allerdings eine Besonderheit: Bluetooth wird in der Regel via USB angebunden. Entsprechend gibt es ein Verbindungskabel zu einem internen USB-2.0-Header, falls du neben WLAN auch Bluetooth nutzen möchtest.
MediaTek MT7925
Das Herzstück der PCE-BE6500 stellt die MediaTek MT7925 WLAN-Karte dar.
Hierbei handelt es sich grundsätzlich um eine gute und solide WLAN-Karte, welche bis zu 2882 Mbit (2400 Mbit) erreichen soll.
Dies sind jetzt keine absolut außergewöhnlichen Geschwindigkeiten, das war auch so +- mit WLAN 6 möglich.
Das Besondere ist hier vor allem die Unterstützung für das 6 GHz Band, welches auf kurze Distanz besonders hohe Geschwindigkeiten ermöglicht.
Treiber
Stand Ende 2024 hat Windows 11 noch keine Treiber für die MediaTek MT7925 integriert.
Passende Treiber findest du aber natürlich auf der ASUS-Website: ASUS PCE-BE6500 Treiber.
Sehr stabile und gute WLAN-Karte!
MediaTek WLAN-Karten haben einen durchwachsenen Ruf. Allerdings kann ich über die aktuelle WLAN-7-Generation echt nichts Negatives sagen!
So nutze ich die MediaTek MT7925 in meinem Framework 16 seit fast einem Jahr und hatte in dieser Zeit absolut null Probleme mit der Stabilität des WLANs oder der Geschwindigkeit.
Selbiges gilt entsprechend auch für die ASUS PCE-BE6500, welche im Kern die MT7925 nur für einen Desktop-PC ist.
Leistungscheck
Ich habe die PCE-BE6500 in Kombination mit dem ASUS GT-BE98 getestet. Beim ASUS GT-BE98 handelt es sich um einen absoluten High-End WLAN-7-Router, wir sehen hier also die bestmöglichen Werte.
Diese sind auf kurze Distanz (ca. 3-4 Meter) zum Router entstanden.
Im besten Fall konnte ich auf dem 6 GHz Band satte 2312 Mbit im Download bzw. 2443 Mbit im Upload messen.
Damit kann die PCE-BE6500 auf kurze Distanz fast so schnell sein wie eine 2,5-Gbit-LAN-Verbindung.
Auf dem 5 GHz Band konnte ich um die 1900 Mbit erreichen, was auch ein starkes Abschneiden ist.
Auf dem 2,4 GHz Band sieht die Leistung erwartungsgemäß etwas dürftiger aus, aber dieses sollte in der Praxis kaum eine Rolle spielen.
Fazit
Du willst WLAN 7 in deinem Desktop-PC nachrüsten und verfügst über eine AMD-CPU? Dann ist die ASUS PCE-BE6500 eine sehr gute Wahl!
So basiert die ASUS PCE-BE6500 auf dem MediaTek MT7925, welcher nach meiner Erfahrung ein sehr guter Chipsatz ist. So zeigte dieser sich in meinem Notebook beispielsweise als sehr problemlos und stabil.
Auch konnte ich hier mit bis zu 2443 Mbit eine wirklich gute Leistung beobachten. Selbstverständlich schwankt diese in der Praxis je nach Distanz usw. noch ein gutes Stück, aber die „Baseline“ ist stark.
Kurzum, die ASUS PCE-BE6500 ist eine gute Wahl, wenn du nach einer PCIe WLAN-7-Karte suchst.