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Test: BOOMSTER 2021, einer der besten Bluetooth Lautsprecher des Jahres (auch 2022)!

Der BOOMSTER von Teufel ist einer der besten Bluetooth Lautsprecher die du aktuell kaufen kannst. Dieser ist ein sehr großer Bluetooth Lautsprecher, klingt aber auch entsprechend.

Nun hat Teufel den BOOMSTER “geupdatet” mit einer 2021 Version. Hierbei handelt es sich um ein komplettes Redesign. Wir haben neue Treiber, einen neuen Verstärker, einen neuen Akku und auch ein neues Design.

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Allerdings geht mit dem Redesign auch ein neuer Preis einher von 369€ zum Zeitpunkt des Tests, Ein stolzer Preis! Kann der BOOMSTER 2021 diesen rechtfertigen?

Finden wir dies im Test heraus! An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Ausleihen des BOOMSTER 2021 für diesen Test.

 

Der Teufel BOOMSTER 2021 im Test

Der BOOMSTER ist mit 37 x 18 x 14,8 cm und einem Gewicht von 3,75 KG schon ein etwas “kräftigerer” Bluetooth Lautsprecher. Dieser ist nicht gigantisch groß und dank des praktischen Tragegriffs weiterhin ausreichend portabel, aber wir haben hier keinen Handtaschen-Lautsprecher vor uns.

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Der BOOMSTER möchte Ersatz für eine kleine Stereo-Anlage sein.

Entsprechend verfügt dieser auch über ganze 5 Lautsprecher-Treiber und ein 3-Wege System mit separaten Hochtönern, Mitteltönern und Tieftönern. Die Treiber sind auf der Front des Lautsprechers angebracht und von einem metallenen Gitter verdeckt.

Der restliche Lautsprecher besteht allerdings aus Kunststoff und ein wenig Gummi.

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Um den Lautsprecher zu steuern gibt es 12 Tasten auf der Oberseite. Diese sind durch eine Gummi-Schicht geschützt. Der BOOMSTER 2021 bietet einen IPX5 Wasserschutz. Du solltest den Lautsprecher also nicht in einen Pool werfen, aber ein wenig Regen wäre okay.

Warum haben wir 12 Tasten an einem Bluetooth Lautsprecher? Dieser besitzt neben der Bluetooth Lautsprecher Funktionalität auch ein FM/DAB Radio! Hierfür bietet dir Teufel auch Schnellwahl-Tasten usw.

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Neben den Tasten am Gerät liegt auch eine kleine Fernbedienung bei, die aber eher simpler Natur ist. Des Weiteren findet sich auf der Front eine Art kleines Display. Dieses zeigt dir den gerade eingestellten Modus, Lautstärke und Sender an.

Auf der Rückseite haben wir zu guter Letzt noch einen Anschluss für das beiliegende Netzteil, einen AUX Eingang und einen USB A Ladeport für dein Smartphone.

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Im Lautsprecher ist laut Teufel ein 7500mAh Akku verbaut. Dieser soll satte 18 Stunden bei einer mittleren Lautstärke halten.

 

Analoges und digitales Radio!

Auch im Jahr 2021 höre ich recht viel normales Radio. Daher freut es mich das der BOOMSTER 2021 sowohl ein analoges FM Radio wie auch ein digitales DAB Radio mitbringt.

Starten wir mit dem Positiven. Grundsätzlich ist der Empfang des analogen wie auch digitalen Radios gut! Digitales Radio ist auf dem Land (wo ich lebe) immer so eine Sache, aber grundsätzlich bringt hier der BOOMSTER einen überdurchschnittlich guten Empfang mit.

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Analog ist der Empfang grundsätzlich als gut zu bezeichnen! Hast du hier deinen Sender eingestellt und vielleicht deine Antenne etwas ausgerichtet, dann ist der Sender glasklar!

Allerdings Sender einstellen ist so eine Sache. Gerade Digital gibt es zwar einen etwas versteckten Sendersuchlauf, dieser findet aber auch Sender die das Radio gar nicht reinbekommen kann.

Im Auto bekomme ich bei mir 26 digitale Radio-Sender. Der BOOMSTER 2021 findet locker über 40 oder sogar 50 Stück! Von diesen bekommt er aber letztendlich auch “nur” die 26 rein. Dies fand ich etwas merkwürdig.

Aber generell halte ich die Radio-Funktion für gelungen! Du kannst auch drei Sender in Schnellwahlplätzen speichern.

 

Klang des BOOMSTER 2021

Ich sage es direkt, der BOOMSTER 2021 klingt fantastisch! Allerdings etwas detaillierter sollten wir den Klang schon durchgehen.

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Starten wir bei den Höhen, Du kannst hier absolut hören, dass der Lautsprecher zwei gesonderte Hochtöner hat. Hierdurch sind diese glasklar und brillant. Ich würde die Höhen sogar glatt als perfekt bezeichnen. Sie sind klar, leicht und luftig, was will man mehr?

Die Mitten sind okay bis gut. Stimmen und auch Gesang wird gut und natürlich dargestellt. Allerdings ist die Mittenfülle auch nicht gigantisch. Teufel scheint schon ein wenig auf den Badewannen-Klang gegangen zu sein. Badewannenklang? Eine Badewanne ist vorne hoch und hinten hoch. Übertragen gemeint bedeutet dies starke Höhen und Tiefen, aber etwas abgesenkte Mitten. Diese Klangsignatur klingt oft etwas lebendiger und dynamischer, was auch für den BOOMSTER 2021 gilt.

Wie steht es aber um den Bass? Im Gegensatz zu den Höhen und Mitten kannst du den Bass beim BOOMSTER anpassen und stärker oder schwächer stellen. Grundsätzlich ist der Bass gut bis hervorragend! Dieser ist voll, super kräftig und besitzt einen beachtlichen Tiefgang für einen Bluetooth Lautsprecher. Lediglich bei niedriger Lautstärke ist der Bass vergleichsweise “zahm”. Erst bei höheren Lautstärken oder nach einem Bass-Boost in den Einstellungen zeigt der BOOMSTER seine Partyqualitäten.

Diese Kombination aus super klaren Höhen und einem tiefen und mächtigen Bass lässt den BOOMSTER 2021 unheimlich dynamisch und lebendig wirken! Der Lautsprecher kann natürlich kein riesiges Boxensystem oder große PA Anlage ersetzen. Allerdings wird dieser durchaus ein größeres Wohnzimmer “Studenten-Party” mäßig beschallen können. Dies auch da der BOOMSTER eine sehr beachtliche maximale Lautstärke mitbringt! Er klingt sogar bei hoher Lautstärke noch sehr gut (sofern du den Bass auf der neutralen Einstellung belässt).

 

Fazit

Der Teufel BOOMSTER 2021 ist für mich der Gold Standard in der Klasse der gehobenen Bluetooth Lautsprecher. Sicherlich gibt es noch extremere Bluetooth Lautsprecher, siehe Teufels ROCKSTER oder SOUNDBOKS, allerdings in einem wohnzimmerfreundlichen Format und in der unter 500€ Klasse wirst du kaum etwas besseres bekommen!

Der BOOMSTER 2021 sieht gut aus, ist technisch stark und bietet einen top Klang!

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So setzt der BOOMSTER 2021 auf einen sehr dynamischen Klang mit sehr guten Höhen und einem sehr kräftigen Bass! Gerade bei etwas höheren Lautstärken rockt der BOOMSTER richtig. Unter 500€ ist mir hier nichts bekannt was den Lautsprecher schlagen kann. Dieser kann sicherlich sogar die ein oder andere kleine Stereo-Anlage ersetzen.

Dies auch da wir hier eine Radio-Funktion integriert haben, mit digitalem und analogem Radio! Beide Module sind empfangsstark und gut. Lediglich der Sendersuchlauf ist eher mäßig.

Dennoch, suchst du einen klangstarken Bluetooth Lautsprecher der Oberklasse, dann kann ich den Teufel BOOMSTER 2021 nur empfehlen, auch wenn dieser mit 369€ zum Zeitpunkt des Tests sicherlich kein Schnäppchen ist.

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Test: HP X27q, ein günstiger Monitor für Gamer!

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Wenn du auf der Suche nach einem günstigen Gaming Monitor bist, wirst du vielleicht über den HP X27q stolpern.

Dieser bietet eine herausragende Preis/Leistung! 27 Zoll, 2K Auflösung, IPS Panel und 165Hz für unter 300€ und dies bei einem Markenhersteller!

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Aber wo hat HP gespart? Ist der Monitor wirklich so gut wie es die technischen Daten vermuten lassen? Finden wir dies im Test des HP X27q heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an HP für das Ausleihen des HP X27q für diesen Test.

 

Test: HP X27q, ein günstiger Monitor für Gamer!

Der HP X27q ist ganz klar auf eine möglichst gute Preis/Leistung gebaut! Dies ist beim Gehäuse des Monitors gut zu erkennen.

Dies soll nicht heißen, dass der Monitor schlecht gebaut ist, das Gegenteil ist der Fall. Allerdings obwohl es sich beim HP X27q um einen Gaming Monitor handelt, wirkt dieser eher wie ein moderner Office Monitor.

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Wir haben keine RGB LEDs, Joysticks oder anderen Luxus. Der Monitor besitzt einen einfachen Standfuß und schwarzes Gehäuse. Dies wird allerdings viele von Euch sicherlich nicht stören.

Zumal der Standfuß sehr schön massiv und stabil wirkt. Zudem ist dieser höhenverstellbar!

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Etwas sparsam war HP bei den Anschlüssen.

  • 1x HDMI 2.0
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 1x 3,5mm Audio-Ausgang

An sich reichen diese Anschlüsse, aber großzügig ist natürlich anders. Ein DisplayPort Kabel liegt auch mit im Lieferumfang.

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Das Netzteil beim HP X27q ist intern verbaut!

 

HP X27q und HP X27qc

Den HP X27q gibt es in zwei Versionen, der “Q” und der “QC” Version. Letztere besitzt ein gebogenes Panel. Tendenziell ist die gebogene Version sogar etwas günstiger.

Wichtig, der X27q besitzt ein IPS Panel, der X27qc ein VA Panel!

Tendenziell sind IPS Panels besser fürs Gaming (schnellere Reaktionszeiten). VA Panel können einen Hauch besser aussehen.

In diesem Test geht es um die IPS Version!

 

Das Panel und die technischen Daten

Beginnen wir mit den technischen Daten des HP X27q.

  • HP X27q
  • 27 Zoll
  • 2560×1440
  • 400cd/ m²
  • 165Hz
  • IPS

2560×1440 Pixel halte ich derzeit für die optimale Auflösung wenn es ums Gaming geht. 2560×1440 ist bei 27 Zoll merklich schärfer als Full HD, aber weiterhin deutlich leichter anzutreiben als eine 4K Auflösung.

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Zudem haben wir 165Hz, was für ein sehr schön weiches Bild sorgen sollte.

 

2K auf 27 Zoll

Zwar werden auf langer Sicht die 4K Monitore den Markt beherrschen, ich halte aber 2K für eine sehr schöne Auflösung.

2K ist subjektiv um einiges schärfer als Full HD auf 27 Zoll, lässt sich aber auch recht gut antreiben. 4K Gaming ist auch im Jahr 2022 so eine Sache sofern du keine RTX 3090 hast.

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Bei 2K Auflösung lassen sich auch mit modernen normaleren Grafikkarten ordentliche Bildraten erzielen.

 

Testequipment

Für die Messung der Helligkeit, Kontrast, Farbumfang usw. nutze ich den DataColor SpyderX Elite.

 

Farbraum und Kalibrierung

HP wirbt beim X27q lediglich mit einem 99% sRGB Farbraum. Immerhin haben wir sogar ein 10 Bit Panel! 99% sRGB wäre an sich völlig okay, für einen Gaming Monitor.

farbraum hp x27q

Und HP hat recht, der X27q kommt auf:

  • 99% sRGB
  • 77% AdobeRGB
  • 84% P3

Dies sind für einen günstigen Gaming Monitor ordentliche bis gute Werte! Nein dies ist kein “Grafiker” Monitor, aber an 99% sRGB ist nichts auszusetzen.

Farben sehen auch subjektiv gut aus! Gut genug auch für Hobby Foto und Video-Bearbeitung.

sRGB AdobeRGB P3
LC-Power LC-M27-QHD-165  100% 96% 94%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144 100% 94% 93%
LG UltraGear 34GK950F 100% 89%
Alienware AW3420DW 100% 89%
LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C-K 100% 84% 90%
LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K 100% 83% 91%
Samsung C34F791 100% 82%
Dell P3421W 100% 80% 86%
ASUS ROG Strix XG35VQ 100% 78%
BenQ EX3501R 100% 78%
HP X27q 99% 77% 84%
BenQ MOBIUZ EX2710 98% 77%
ASUS MX38VC 99% 75%
LG 34UC99-W 98% 76%
Alienware AW2521HFL 97% 76% 73%
Dell U3419W 98% 73%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C 92% 71%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C-V2 92% 71% 72%

 

Helligkeit

HP gibt die Helligkeit des X27q mit 400 cd/m² an, was sehr ordentlich ist! Aber wie sieht es in der Praxis aus?

helligkeit hp x27q

Leider konnte ich in der Praxis eine maximale Helligkeit von 302 cd/m² messen. Dies ist weiterhin ordentlich, aber fällt ähnlich wie die Portausstattung in die Kategorie ausreichend aber auch nicht großzügig hell.

 

Kontrast

Beim Kontrast haben wir die IPS typischen 1:1000, laut HP.

kontrast hp x27q

In der Praxis bleiben wir auch hier etwas unter dieser Werksangabe. Ich konnte 1:840 messen. Dies ist erneut ausreichend gut, dass schwarz auf dem Monitor auch nach schwarz aussieht.

Allerdings verglichen mit VA Panel Monitoren ist dies kein beeindruckender Wert. Verglichen mit anderen günstigen IPS Panels passt es aber.

 

In der Praxis

Der HP X27q fällt in die Kategorie unauffällig gut! Das Bild des Monitors sieht einfach ordentlich aus, allerdings ist dieser auch nichts Außergewöhnliches. Der HP X27q wird niemanden vom Hocker reißen, ist aber State of the Art. Niemand wird sich den Monitor ansehen und sich über das Bild beschweren.

Dies ist natürlich eine blöde Aussage in einem Test. Ich bin teurere und „bessere“ Monitore gewöhnt, aber wenn du mir diese wegnehmen würdest und ich nur noch den HP X27q hätte, dann wäre ich mit diesem an meinem Gaming PC voll zufrieden.

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Der HP X27q ist einfach das was ich einen guten Gaming Monitor im Jahr 2022 nennen würde. 165Hz ist eine super Bildwiederholungsrate, 2K ist schön scharf und generell ist die Farbdarstellung unauffällig gut. Die Bildqualität übertrifft viele, wenn nicht sogar alle, Full HD High End Gaming Monitore die ich die letzten 5 Jahre getestet habe.

Ich denke damit trifft dieser auch genau die Zielgruppe. Nutzer die von einem „alten“ Full HD Monitor upgraden wollen, aber nicht zu tief in die Tasche greifen wollen und können.

Loben muss ich HP auf für das OSD. Dieses ist sicherlich nichts Außergewöhnliches, aber gut umgesetzt! Die Bedienung ist klar und flott. Dies schaffen nicht alle „Günstig-“Anbieter.

Beim Gaming auf dem HP X27q ist mir nichts Negatives aufgefallen. Subjektiv ist der Monitor sehr schön reaktionsfreudig und flott. Dies ist auch sicherlich ein Vorteil des 1ms IPS Panels. Die meisten guten günstigen Monitore nutzen VA Panels, welche auf Seiten der Bildqualität meist etwas stärker sind, aber schlechtere Reaktionszeiten liefern.

Daher würde ich den HP X27q auch eher Gamern empfehlen, als Fotografen. Für letztere ist der HP sicherlich auch nicht miserabel, aber hier gibt es bessere Optionen fürs Geld.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch ist mittlerweile wichtiger denn je. Wie viel Strom schluckt der HP X27q?

stromverbrauch

Der Stromverbrauch des HP X27q schwankte bei mir zwischen 10,9W und 27,3W. Dies ist ein fairer, wenn nicht sogar guter Stromverbrauch für deinen Monitor mit 27 Zoll , 302cd/m² und 2K Auflösung.

 

Fazit

Das Besondere am HP X27q ist die Mischung aus Leistung und Preis! Ein 2560×1440 Pixel Panel mit IPS Technologie und 165Hz für unter 300€ ist ein Top Angebot. Gerade da HP auch ein großer Hersteller ist.

HP hat dabei auch nicht am Panel gespart! Dieses ist zwar nicht absolute Weltklasse, aber sieht sehr ordentlich aus.

  • 99% sRGB
  • 302cd/m² Helligkeit
  • 1:850 Kontrast

Dies sind keine Werte die einen Umhauen. “Mehr als gut genug” trifft es aber ganz gut. Rein subjektiv ist der Monitor sehr schön scharf, bietet gute Farben und allgemein ein sehr stimmiges Bild.

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Die 2K Auflösung lässt sich mit modernen Grafikkarten gut betreiben und die 165Hz sorgen für ein schön flüssiges Bild. Das IPS Panel sorgt für gute Reaktionszeiten. Hier wirbt HP mit 1ms, was besser ist als bei den meisten VA Panel Konkurrenten.

Das Gehäuse und auch die Anschlüsse des Monitors sind nichts Besonderes, aber vernünftig! So ist der Standfuß angenehm stabil und 1x HDMI und DisplayPort reicht in der Praxis meist völlig aus.

Kurzum, suchst du einen sehr guten Gaming-Monitor zum günstigen Preis, dann ist der HP X27q ein sehr guter Anlaufpunkt! Einen besseren Gaming Monitor für weniger Geld und ähnlichen technischen Daten wirst du aktuell nicht finden als beim HP X27q.

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Test: Cubbit Cell, ein peer to peer Cloud Speicher System! (super spannendes Konzept)

Jeder von Euch wird irgendeinen Cloud Speicherdienst oder vielleicht sogar ein eigenes NAS nutzen. Cloud Speicherdienste sind sicherlich sehr schön komfortabel, haben aber diverse Nachteile.

Du musst “dein Leben lang” meist um die 10€ im Monat abdrücken, du musst dem Anbieter vertrauen, dass er mit deinen Daten gut umgeht und du musst damit leben können, dass all deine Daten gescannt werden.

NAS Systeme wiederum haben viele Vorteile. Abseits von den Stromkosten gibt es keine laufenden Kosten. Du musst dich allerdings um die Konfiguration und auch um deine Festplatten kümmern. Kommt es hier zu einem Ausfall ohne passendes RAID sind deine Daten weg.

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Einen völlig neuen Weg geht Cubbit. Cubbit ist auf den ersten Blick auch nur eine Art NAS, welches aber völlig anders arbeitet!

So werden deine Daten gar nicht auf deinem Cubbit gespeichert, sondern diese werden verschlüsselt, zerteilt und weltweit auf anderen Cubbit Systemen verteilt. Fast so etwas wie eine Blockchain.

Hierdurch sind deine Cubbit nicht zentral gespeichert. Fällt dein Cubbit aus, sind deine Daten weiterhin aufrufbar. Ein sehr spannendes Konzept, aber wie sieht es in der Praxis aus? Funktioniert hier Cubbit so gut wie erwünscht? Finden wir es heraus!

 

Cubbit Cell im Test

Die Cubbit Cell ist eine mittelgroße Kunststoff-Box. Diese ist auf den ersten Blick sehr unauffällig! Es gibt keinen Lüfter und auch keine LEDs. Dabei ist die Verarbeitungsqualität des Gehäuses eher “praktisch”. Der Kunststoff ist wirklich nicht sonderlich gut gearbeitet, was aber auch an sich egal ist.

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In der Praxis wirst du den Cubbit Cell in irgendeiner Ecke stehen haben, da du an sich nie physisch auf diesen zugreifen musst.

Wir haben auf der Rückseite drei Anschlüsse. Einmal den Anschluss für das Netzteil, den LAN Port und einen USB 3.0 Port.

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Das beiliegende Netzteil hat zwar 24W, in der Praxis benötigt die Cubbit Cell aber nur +- 5W. 5W bei 0,40€ pro KWh sind ca. 17,5€ Stromkosten pro Jahr.

 

Wie funktioniert Cubbit?

Cubbit ist ein verteiltes Cloud Storage System. Du speicherst, wenn du so willst, deine Daten nicht lokal, sondern in der Cloud, wenn du Cubbit nutzt.

Bei Cubbit gibt es nur kein großes Rechenzentrum wo alle Daten gebündelt liegen. Anstelle dessen kaufst du eine Cubbit Cell, in welcher Speicher integriert ist, den du dann dem Netzwerk zur Verfügung stellst. Im Gegenzug erhältst du dann Speicher aus dem Netzwerk für dich.

Dabei werden deine Daten natürlich AES256 verschlüsselt und zudem in kleine Pakete aufgeteilt. Selbst wenn also die Verschlüsslung irgendwie gebrochen werden kann, hat eine Cubbit Cell eh nur einen kleinen, vermutlich unbrauchbaren Brocken einer Datei.

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Zudem werden die Daten redundant verteilt. Von jedem Dateipaket gibt es mehr als eine Kopie. In meiner 1TB Cubbit Cell ist in Wirklichkeit eine 2TB HDD verbaut. Dieses zusätzliche TB ist so zu sagen die Redundanz für andere Nutzerdaten.

Hierdurch kannst du sogar auf deine Daten zugreifen, wenn deine Cubbit Cell offline ist.

 

Cubbit ist kein NAS!

Direkt vorweg Cubbit ist kein klassisches NAS. Du hast keinen Netzwerkordner oder ähnliches wo du Daten hinein kopierst!

Anstelle dessen hast du auf deinem PC einen Ordner, ähnlich wie bei Dropbox, wo du Daten hinein kopierst. Diese werden dann mit dem Cubbit Netzwerk synchronisiert.

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Verbindest du einen neuen Computer oder nutzt die WebUI, dann werden entsprechend die Daten aus dem Cubbit Netzwerk geladen.

 

Die Cubbit App und WebUI

Um Cubbit zu nutzen, benötigst du die Cubbit Anwendung auf deinem PC. Zum Zeitpunkt dieses Artikels gibt es noch keine Cubbit Smartphone App, was mich etwas verwundert hat.

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Grundsätzlich funktioniert die Cubbit Anwendungen wie Dropbox. Du erhältst einen (oder mehrere) Cubbit Ordner. Daten, die du dort einfügst, werden in das Cubbit Netzwerk hochgeladen.

Verbindest du einen neuen PC werden die Daten entsprechend synchronisiert. Selbiges gilt auch für die WebUI.

Du kannst https://web.cubbit.io aufrufen und weltweit auf deine Daten zugreifen.

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Grundsätzlich scheint sowohl die App wie auch die WebUI ordentlich zu arbeiten! Du kannst in der Desktopanwendung auch Ordner von der Synchronisation ausschließen, öffentliche Freigabelinks erstellen usw.

cubbit cell webui 2

 

Freigaben

Ein wichtiges Feature von Cubbit ist das Teilen von Daten. Du kannst Daten einfach über einen Link mit Freunden, Familie oder Kunden teilen.

cubbit cell freigaben

Dabei gibt es zwei Optionen, du kannst Daten einfach “öffentlich” freigeben oder du kannst Daten geschützt freigeben. Bei letzterer Option erstellt Cubbit neben einem Link auch einen “Key”. Eine Person, die auf die Daten zugreifen möchte, braucht neben dem Link auch diesen Key, was eine zusätzliche Sicherheit darstellt.

 

Performance von Cubbit

Die Performance ist ein schwieriger Punkt. Cubbit ist von der Leistung eher mit Dropbox, OneDrive usw. vergleichbar.

Kopierst du Daten in den Cubbit Ordner passiert dies natürlich mit dem regulären Tempo deiner SSD/HDD. Die Daten werden aber anscheinend mit der Upload Geschwindigkeit deiner Internetleitung synchronisiert. Bei mir sind dies ca. 3-4 MB/s.

Downloads hingegen, z.B. über die WebUI, verliefen bei mir mit ca. 2-5 MB/s. Dies ist etwas weniger als ich mir gewünscht hätte, macht aber Sinn. Schließlich werden die Teile der Daten aus dem Cubbit Netzwerk geladen. Hierbei müssen wir uns auf die Upload Geschwindigkeit von anderen Nutzern verlassen.

Hier sehe ich aber noch etwas Optimierungsbedarf. Es wäre gut, wenn Daten bevorzugt auf der eigenen Cubbit Cell gespeichert würden und dann entsprechend lokal heruntergeladen werden können.

 

Fazit

Cubbit ist aktuell ein ziemlich einmaliges Projekt. Cubbit versucht nicht mit NAS Systemen zu konkurrieren, sondern entspricht der Kern-Funktionalität von Dropbox und OneDrive.

Du erhältst einen Ordner auf deinem PC der mit dem Cubbit Netzwerk synchronisiert wird. Du kannst anschließend auf die Daten mit einem anderen PC/Notebook über die Cubbit App oder die WebUI zugreifen und auf Wunsch die Daten teilen.

Anstelle aber eine monatliche Gebühr abzudrücken, erkaufst du dir Zugang in dieses Netzwerk durch den Kauf einer Cubbit Cell.

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Auf “deiner” Cubbit Cell werden dabei aber nicht nur deine Daten gesichert, sondern auch von anderen Nutzern, verschlüsselt und in kleine Teile unterteilt. Dies sorgt auch für eine Redundanz. Geht deine Cubbit Cell offline sind deine Daten weiterhin voll verfügbar.

Dieses Konzept das du dir mit einer Hardwarebox Zugang zu einem Cloud Netzwerk “erkaufst” ist aktuell einmalig. In der Theorie ist dies gerade zum Teilen von Daten super, falls du Google und Co. nicht traust. Cubbit setzt auf eine Zero Knowledge Basis. Deine Daten sind alle verschlüsselt und in kleine Stücke redundant aufgeteilt.

Zwar wirkt die Desktop App und die WebUI schon sehr ordentlich und brauchbar, aber es gibt schon ein paar Punkte woran du erkennen kannst das wir hier noch in einer Art Beta Phase sind. So ist die Performance der WebUI noch verbesserungswürdig und es fehlen Smartphone Apps.

Kommen wir damit zum Ende. Die Cubbit Cell ist zwar ein recht teuer Spaß, aber wenn du vielleicht etwas Technik interessiert bist, dann ist Cubbit eine sehr spannende Entwicklung!

Test: LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K, 1000 cd/m² Helligkeit, 2K und 240Hz

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Der LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C-K gehört zu meinen absoluten Lieblingsmonitoren. Dies vor allem aufgrund der super maximalen Helligkeit! Aber was ist wenn du kein 21:9 brauchst oder willst?

Hier hat LC-Power auch ein super spannendes Modell im Sortiment, den LC-M27-QHD-240-C-K.

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Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um einen 27 Zoll Monitor mit einer 2K Auflösung und einer maximalen Helligkeit von unfassbaren 1000 cd/m²!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Sieht der LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K hier so gut aus wie die technischen Daten versprechen und wird auch die maximale Helligkeit erreicht?

Finden wir genau dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an LC-Power für das Zurverfügungstellen des LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K für diesen Test.

 

Der LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K im Test

Sicherlich das auffälligste am LC-M27-QHD-240-C-K ist zunächst die Farbe. Der komplette Monitor (abseits vom Panel) ist weiß gehalten, dies gilt auch für den Rahmen um das Panel.

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In der Theorie ist es durchaus augenschonender auf einen weißen Rahmen zu schauen, allerdings gerade in einem dunklen Raum fällt dieser doch mehr auf als ein schwarzer Rahmen.

Ich würde sagen das Ganze ist Geschmacksache. Loben möchte ich aber den Standfuß. Dieser nimmt nicht zu viel Platz weg und wirkt gut gebaut! Wir haben eine solide Höhenverstellung und einen sicheren Stand.

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Optional liegt auch ein Adapter für eine VESA Halterung bei.

Beeindruckend ist die Anschlussvielfalt:

  • 1x DP 1.4
  • 2x HDMI 2.0
  • 2x USB-A, 5 Gb/s, USB 3.2 Gen 1×1
  • 1x Typ-C-PD (65 W)
  • 1x 3,5mm Audio-Ausgang

Gerade der UBS C Port mit 65W Power Delivery ist nett! So kannst du z.B. ein MacBook direkt an den Monitor hängen und laden.

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Im Normalfall möchtest du aber Display Port nutzen, welcher auch der einzige Anschluss ist, über welchen du die vollen 240 Hz erreichen kannst. Via HDMI und USB C sind nur 144Hz bei 2K Auflösung möglich.

 

OSD ist mäßig

Zwar verfügt der LC-M27-QHD-240-C-K über ein gut zu erreichenden Joystick zur Steuerung, aber das OSD ist dennoch eher mäßig.

Wir haben im OSD an sich viele Optionen, aber die Navigation ist teils wenig intuitiv. Hier ein Beispiel, du bestätigst alle Dialoge immer mit “Joystick nach rechts”. Hast du also einen Dialog mit “Ja/Nein” musst du mit nach oben/unten zwischen ja und nein hin und her springen und mit nach rechts bestätigen. Drückst du den Joystick, dann geht der Monitor aus.

Auch kommst du nicht ins Menü wenn der Monitor kein Signal hat. Nervig falls mal nicht die automatische Erkennung des Eingangs funktioniert.

 

Das Panel

Folgende Technische Daten bringt der LC-M27-QHD-240-C-K mit:

  • 27” Display-Größe
  • 2560×1440 Pixel Auflösung
  • VA Panel
  • 650cd/ m² (typisch), 1.000cd/ m² (HDR) Helligkeit
  • 2500:1 Kontrast
  • 16,7 M / 8 bit + FRC Farben
  • 240 Hz Bildwiederholungsrate

Wir haben hier einen klassischen 27 Zoll Monitor vor uns, welcher allerdings über eine Krümmung von 1000R verfügt.

LC-Power setzt hier auf ein VA Panel mit 2K Auflösung und 240Hz! Damit sitzt der LC-M27-QHD-240-C-K für mich im aktuellen “Sweet Spot”.

2K Auflösung ist signifikant schärfer als Full HD, allerdings weiterhin gut von modernen Mittelklasse Grafikkarten zu betreiben. Ich selbst nutze an meinem Gaming PC einen 2K Monitor.

 

Farbraum

LC-Power wirbt mit einer 99,2 % sRGB, 89,5 % AdobeRGB und 94,1 % DCI-P3 Abdeckung. Dies wären sehr gute Werte, gerade da der LC-M27-QHD-240-C-K sich eher an Gamer richtet.

farbraum

  • 100% sRGB
  • 83% AdobeRGB
  • 91% DCI-P3

Damit liegt die Farbraum-Abdeckung etwas unter der Werksangabe. Allerdings 100sRGB und 83% AdobeRGB ist auch alles andere als schlecht!

sRGB AdobeRGB P3
LC-Power LC-M27-QHD-165  100% 96% 94%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144 100% 94% 93%
LG UltraGear 34GK950F 100% 89%
Alienware AW3420DW 100% 89%
LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C-K 100% 84% 90%
LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K 100% 83% 91%
Samsung C34F791 100% 82%
Dell P3421W 100% 80% 86%
ASUS ROG Strix XG35VQ 100% 78%
BenQ EX3501R 100% 78%
BenQ MOBIUZ EX2710 98% 77%
ASUS MX38VC 99% 75%
LG 34UC99-W 98% 76%
Alienware AW2521HFL 97% 76% 73%
Dell U3419W 98% 73%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C 92% 71%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C-V2 92% 71% 72%

 

Ebenfalls alles andere als schlecht ist die Kalibrierung vom Werk aus.

kalibrierung

Wir haben ein durchschnittliches Delt E von 1,39, was gut genug ist für Foto und Video-Bearbeitung auf einem semi-professionellen Level.

Allgemein sind die Werte des LC-M27-QHD-240-C-K hierfür gut genug, lediglich die Biegung spricht etwas gegen den Einsatz in diesem Bereich.

 

Blickwinkel

An dieser Stelle will ich einmal kurz über die Blickwinkel sprechen. Grundsätzlich sind die Blickwinkel des LC-M27-QHD-240-C-K nicht schlecht. Sitzt du normal vor diesem gibt es überhaupt nichts zu bemängeln, auch wenn du dich etwas zur Seite lehnst.

Allerdings “kippt” das Bild schon etwas schneller als bei einem guten IPS Monitor. Vor allem das Schwarz bekommt einen leichten Blaustich bei seitlicher Betrachtung.

Wie gesagt, im normalen Alltag überhaupt kein Problem, hast du aber Leute die regelmäßig stark seitlich auf den Monitor schauen ist dieses Modell sicherlich nicht optimal.

 

Helligkeit und HDR

LC-Power wirbt mit einer maximalen Helligkeit von unfassbaren 1000 cd/m²! Damit ist der LC-M27-QHD-240-C-K einer der hellsten Monitore aktuell auf dem Markt.

Allerdings werden die 1000 cd/m² nur im HDR Modus erreicht. Im “normalen” Modus werden weiterhin extrem hohe 650 cd/m² erreicht.

Dies wäre eine absolut beeindruckende Helligkeit, falls sie wirklich erreicht werden kann.

helligkeit

Der LC-M27-QHD-240-C-K deklassiert gemeinsam mit dem LC-M34-UWQHD-144-C-K die Konkurrenz regelrecht, wenn es um die Helligkeit geht!

Mit 603 cd/m² konnte ich zwar eine etwas niedrigere maximale Helligkeit messen, aber bei der Dimension dieser Werte spielt dies keine Rolle.

Damit ist der Monitor ideal, wenn du ein Fenster hinter dir hast oder einfach allgemein einen hellen Monitor magst. Auch die HDR 1000 Zertifizierung ist sehr beeindruckend. Allerdings bin ich von HDR unter Windows nicht so der Fan.

Erfreulicherweise ist die Ausleuchtung ordentlich. Wir haben mit bloßem Auge keine großen Lichthöfe oder Ähnliches. Mit einem Messgerät ist allerdings ein gewisser Abfall der Helligkeit am unteren Rand messbar. Dennoch ist die Ausleuchtung sehr beachtlich, vor allem in Anbetracht der Helligkeit.

Kleine Info, hast du Probleme die Helligkeit des Monitors zu erhöhen, dann schau mal ob dein Monitor im Öko-Modus ist (von Haus aus ist dieser im Ökomodus). Auch im Ökomodus kannst du die Helligkeit von 0 auf bis zu 100 drehen, aber die Helligkeit steigt auf maximal 178 cd/m².

 

Kontrast

Im LC-M27-QHD-240-C-K steckt ein VA Panel. VA Panels bieten traditionell einen sehr guten Schwarzwert. Passend dazu wirbt LC-Power mit einem Kontrast von 1:2500.

Wie sieht es aber in der Praxis aus?

kontrast

Die Messwerte übertreffen sogar noch die Herstellerangabe! Der LC-M27-QHD-240-C-K erreichte eine maximalen Kontrast von 3190:1! Dies ist ein herausragender Wert, wie er auch nur von einem VA Panel zu erreichen ist.

Schwarz wirkt angenehm tief, gerade bei einer mittleren Helligkeit.

 

240Hz VA Panel

Der LC-M27-QHD-240-C-K besitzt ein 240 Hz Panel. Hierdurch wirken Animationen sehr schön flüssig und weich. Dies siehst du auch bereits am Windows Desktop. Das Verschieben von Fenstern usw. Ist merklich weicher und sämtliche Animationen sind butterweich.

Wichtig ist dies natürlich in Spielen, wo ebenfalls sämtliche Bewegungen merklich flüssiger, weicher und auch schneller laufen. Der Unterschied zwischen 60 Hz und 240 Hz ist natürlich sehr deutlich spürbar, der Unterschied zwischen 144 Hz und 240 Hz ist hingegen minimal.

lc power lc m27 qhd 240 c k test 14

Allerdings haben wir hier ein VA Panel. Dieses hat zwar (laut Hersteller) eine Reaktionszeit von 1 ms, aber VA Panels sind schon etwas träger als IPS oder TN Panels. Das bedeutet wir haben hier etwas mehr ghosting. Dies ist auch der Grund warum die meisten High End Gaming Monitore auf IPS Panels setzen.

Ich selbst nutze ein VA Panel an meinem Gaming PC und komme damit völlig klar. Wenn du in Bezug auf Ghosting empfindlich bist oder ein Pro Gramer, dann ist dies nicht der richtige Monitor für dich.

Allerdings als Allrounder eignet sich auch der LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K problemlos als guter Gaming Monitor.

 

1000R Krümmung

Bei 21:9 halte ich eine Krümmung des Panels für sehr sinnvoll. Dies hilft dir doch stark die Ecken im Blick zu halten.

Bei einem 27 Zoll 16:9 Monitor ist eine Krümmung wie hier aus meiner Sicht nicht zwingend erforderlich. Beim Gaming oder Medien Konsum halte ich diese dennoch für angenehm. Du kannst etwas besser ins Spiel eintauchen, wenn der Monitor um dich gebogen ist und du hast immer den optimalen Blickwinkel.

Bei Foto und Video-Bearbeitung ist die Krümmung kein Weltuntergang, aber sicherlich auch nicht perfekt, da sich hier die Perspektive etwas verschieben kann, da Linien etwas gekrümmt werden.

Im semi-professionellem Bereich passt dies aber erneut.

 

Stromverbrauch

Schauen wir uns zum Abschluss noch den Stromverbrauch des Monitors an. Dieser schwankt sehr stark je nach eingestellter Helligkeit und natürlich auch wie du diesen verbunden hast. Nutzt du USB C und wird dein Notebook via USB C vom Monitor geladen liegt die Leistungsaufnahme logischerweise höher.

Schauen wir uns aber einmal den “normalen” Stromverbrauch an.

stromverbrauch

Der Stromverbrauch schwankt zwischen rund 24W und 54W. Letzteres ist relativ hoch, was aber natürlich an der extrem hohen maximalen Helligkeit liegt.

 

Fazit

Der LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K ist spitze! Anders kann ich dies nicht sagen. Vor allem hebt sich der Monitor von der Konkurrenz ab, dies natürlich durch die extreme maximale Helligkeit.

HDR1000 und eine maximale konstante Helligkeit von über 600 cd/m² schaffen nicht viele Monitore, ganz im Gegenteil. Damit ist der LC-M27-QHD-240-C-K schon einmal ideal wenn du ein Fenster im Rücken hast oder allgemein eine hohe Helligkeit benötigst.

lc power lc m27 qhd 240 c k test 9

Hinzu kommen ein extrem guter Kontrast und eine große Farbraum-Abdeckung.

  • 100% sRGB
  • 83% AdobeRGB
  • 603 cd/m² maximale konstante Helligkeit
  • 3190:1 Kontrast
  • 2K Auflösung
  • 240 Hz

Dies sind wirklich technische-Daten und Messwerte die zu beeindrucken wissen. Noch besser wird es wenn wir uns die sehr großzügige Portausstattung ansehen und den 65W USB PD Port, wodurch du den Monitor sogar als “mini Dockingstation” nutzen kannst.

Wirkliche Schwächen hat der LC-M27-QHD-240-C-K dabei keine. Das OSD ist mäßig und der Monitor ist trotz seiner 240 Hz weniger etwas für “extrem” Gamer. Wir haben hier ein VA Panel, welche nun mal etwas träger sind. Reaktionszeiten usw. sind völlig Okay, aber ghosting ist hier schon stärker als bei IPS oder TN Panels.

lc power lc m27 qhd 240 c k test 8

Für normale Gamer ist das aber völlig ausreichend! Zumal die 240Hz schon für ein sehr flüssiges Bild sorgen und der LC-M27-QHD-240-C-K sogar grundsätzlich für Foto und Video-Bearbeitung geeignet ist!

lc power lc m27 qhd 240 c k

Welche Powerbank hat die größte Kapazität 2022?

Die letztendlich wichtigste Kennzahl bei einer Powerbank ist natürlich die Kapazität. Oftmals ist es doch deutlich wichtiger wie schnell dein Smartphone geladen wird, dafür wichtiger wie oft.

Bei der Kapazität kannst du dich aber nur bedingt auf die Herstellerangabe verlassen. Diese ist fast immer etwas zu hoch angegeben.

größte powerbanks 1

Daher habe ich mich entschieden hier eine kleine Übersicht zu zaubern, mit allen bereits getesteten Powerbanks nach echter Kapazität sortiert.

 

Welche Powerbank hat die höchste Kapazität?

Kommen wir zum spannenden Punkt. Hier eine Übersicht alle Powerbanks und deren echte Kapazität die ich jemals auf Techtest.org getestet habe:

Kapazität in mAh
Xtorm XB203 24399
RAVPower Ace Series RP-PB067 24043
AUKEY PB-Y7 24007
Anker PowerCore+ 26800 23800
Amazon Basics – Powerbank 23781
Anker PowerCore 26800 23762
RAVPower RP-PB058 23264
RAVPowers RP-PB41 23174
Xtorm XB304 23155
Anker PowerCore+ 26800 22702
Zendure SuperTank 22686
Zendure A8 22579
Xtorm XB303 22532
STORM 2 22352
Zendure SuperTank Pro 22022
Anker PowerCore III Elite 25600 PD 21919
HyperJuice 130W USB-C Battery Pack 21698
Green Cell Powerbank GC PowerPlay Ultra 21201
RAVPower RP-PB052 20057
RealPower PB-20k PD 19837
UGREEN PB132 19806
TERRATEC P200 PD 19691
Anker PowerCore Elite 19531
RealPower PB-20000PD Pro 19267
Charmast W2010 19223
BatPower PDE 2 P26B 18962
VARTA Power Bank Energy 20000 18934
Anker PowerCore Essential 20000 PD 18688
Xlayer Powerbank Plus MacBook 18668
XLayer Carbon 18544
iWALK Secretary Plus 18525
Trust Laro 18184
ELECJET PowerPie 17627
RAVPower RP-PB201 17555
AUKEY PB-Y20 17340
Zendure X6 17224
Anker PowerCore Speed 17197
AUKEY PB-N36 17181
EasyAcc Monster 20000 17150
AUKEY PB-Y23 17048
EasyAcc MegaCharge D20  16978
Anker PowerCore 20100 16973
RAVPower PB-043 16879
Anker PowerCore II 16865
Anker PowerCore III 16593
ProUser Tank Plus 20.000 16095
Anker PowerCore Speed 16073
Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 16059
Xtorm XB302 15795
4smarts Enterprise 2 14923
EasyAcc 15000 14414
Chargeasap Flash 2.0 14379
Xtorm XB202 14064
RealPower PB-15000C 13727
TTPLANET 30000 Powerbank 13721
4Smarts VoltHub Graphene 13366
Aukey AIPowerTM PB-N28 10697
RAVPower RP-PB005 10213
TP-LINK PB50 10189
Xtorm FS102 9935
Anker PowerCore Lite 9778
EasyAcc 2nd Gen PB10000CF 9670
RealPower PB-10000C 9583
YOOLOX 10k 9574
RAVPower RP-PB080 9564
Charmast W1052 9422
Anker PowerCore 10400 9396
mophie Powerstation 9331
Green Cell GC PowerPlay10 9264
Cellularline FREEPOWER SLIM 10000 9179
Omars OMPB10PW 9110
Anker PowerCore Speed 9045
XLayer Powerbank PLUS 9027
RAVPower RP-PB077 8999
Xtorm FS2 8992
RAVPower RP-PB078 8919
Anker PowerCore II 8745
Anker PowerCore 10000 PD 8734
iWALK Secretary+ “Klein” 8568
Lenovo Bizer 10000 8428
XLayer Comfort Pro 8216
Anker PowerCore II 5800
RAVPower RP-PB17 5715
RAVPower RP-PB060 5715
EasyAcc 6400 Mini 5706
EasyAcc PB6000CBL 5400
RealPower PB-6000S 5393
Anker PowerCore Slim 5101
Anker PowerCore 5000 4700
AUKEY PB-N41 4394
Cellularline FREEPOWER SLIM 5000 4288
ProUser Powerbank 5.000 3960
POWERADD Mini 3844

 

Wichtig, bei modernen Tests gebe ich die Kapazität bei verschiedenen Laststufen an. Ist dies der Fall habe ich die beste mögliche Kapazität eines Modells in diese Liste aufgenommen.

 

Die Top 20

Folgende sind die 20 Powerbanks mit der höchsten Kapazität die ich bisher getestet habe:

  1. Xtorm XB203
  2. RAVPower Ace Series RP-PB067
  3. AUKEY PB-Y7
  4. Anker PowerCore+ 26800
  5. Amazon Basics – Powerbank
  6. Anker PowerCore 26800
  7. RAVPower RP-PB058
  8. RAVPowers RP-PB41
  9. Xtorm XB304
  10. Anker PowerCore+ 26800 (Quick Charge)
  11. Zendure SuperTank
  12. Zendure A8
  13. Xtorm XB303
  14. STORM 2
  15. Zendure SuperTank Pro
  16. Anker PowerCore III Elite 25600 PD
  17. HyperJuice 130W USB-C Battery Pack
  18. Green Cell Powerbank GC PowerPlay Ultra
  19. RAVPower RP-PB052
  20. RealPower PB-20k PD

 

Leider sind einige dieser Modelle mittlerweile nicht mehr verfügbar oder nicht mehr gut verfügbar.

Aktuell bekommst du leider nur die:

Überhaupt verfügbar. Davon ist die Amazon Basics Powerbank klar der Preis/Leistungs-König, gemeinsam mit der RealPower PB-20k PD.

 

Warum weicht die Herstellerangabe von deinen Messwerten ab?

Die Herstellerangabe, sofern nicht einfach gelogen, bezieht sich immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen.

Hat also ein Hersteller 3x 3000mAh Akkuzellen von z.B. Samsung verbaut, dann haben wir eine 9000 mAh Powerbank.

Anker PowerCore+ 26800mAh mit Power Delivery, Akku Zellen stammen von LG

Allerdings haben Lithium Akkuzellen im Schnitt eine Spannung von 3,7V bzw. ein vielfaches davon wenn wir mehrere Zellen in Reihe schalten. USB Ports haben 5V bzw. bei Quick Charge oder Power Delivery 9V, 12V, 15V oder 20V.

Die interne Spannung muss gewandelt werden. Diese Wandlung verläuft aber nicht zu 100% effizient, wodurch etwas Energie in Form von Wärme verloren geht.

Selbst wenn also die Powerbank wirklich 9000 mAh Akkuzellen hat, bekommen wir nach Abzug der Wandlerverlusten vielleicht 7000-8000 mAh.

In der Praxis kannst du damit rechnen, dass die meisten Powerbanks 80-90% der Herstellerangabe liefern können.

 

3,7V und 5V / mAh und Wh

Bei den Meisten wird ihre Kapazität in mAh angegeben. MAh ist aber an sich eine sehr schlechte Angabe, viel besser wäre Wh.

MAh steht für Milliampere pro Stunde, lässt aber den Faktor Spannung aus der Rechnung. Hast du einen Akku mit 2V und 2000 mAh hat dieser weniger Kapazität als ein Akku mit 4V und 1500 mAh.

Watt = Spannung * Strom

Also hier 2V * 2000 mAh = 4000 mWh bzw. 4Wh und 4V * 1500 mAh = 6000 mWh bzw. 6Wh.

USB Ports haben in der Regel 5V. Hängst du einen günstigen USB Tester an eine Powerbank, dann misst dieser die mAh Angabe bei 5V. Die Hersteller geben allerdings ihre mAh Angabe bei 3,7V oder 3,6V an. Hier würde der Tester deutlich weniger Kapazität messen.

Bei der Wh Angabe hast du dieses Problem nicht.

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Mehr Informationen

Dennoch werde ich der Einfachheit die Kapazität in mAh Angabe, allerdings bei 3,7V Spannung.

Auch die Kapazitätsangabe bei Smartphones ist in mAh bei 3,7V.

 

Fazit  

Machen wir es kurz. Leider können wir uns nicht auf die Kapazitätsangabe der Powerbank Hersteller zu 100% verlassen. Es ist hier normal das Powerbanks nur 80-90% der Herstellerangabe erreichen.

Willst du hier eine möglichst große Powerbank unter 100Wh haben würde ich aktuell folgende Modelle empfehlen:

Welche davon ideal für dich ist, hängt von deinen genauen Ansprüchen ab. Die Modelle von Amazon Basics und RealPower sind klar die Preis/Leistungs-Sieger.

Aus Sicht der reinen Leistung ist die Xtorm XB304 und der Anker PowerCore III Elite natürlich die besten Modelle.

 

Test: Tineco Floor One S5, gehört in jeden Haushalt!

Nass-Trocken oder “Waschsauger” sind eine der besten Erfindungen der letzten Jahre, wenn es darum geht die Haushaltsführung zu erleichtern.

Ich habe gerade einen Welpen in meinem Haushalt dazubekommen und dies erfordert regelmäßiges feuchtes Durchwischen. Mit einem klassischen Eimer und Lappen ist dies einfach ein Elend!

Mein erster Tineco, damals noch der S3, hat diesen Vorgang absolut revolutioniert. So sehr, dass sich 3! Freunde von mir ebenfalls einen Tineco gekauft haben und keiner hat es bereut.

tineco floor one s5 test 8

Nun hat Tineco aber eine neue Generation auf den Markt gebracht, die S5 Serie. In dem Test heute soll es um den Tineco Floor One S5 gehen, in der nicht Pro oder Combo Version.

Wollen wir uns einmal ansehen was dieser kann!

An dieser Stelle vielen Dank an TIneco für das Zurverfügungstellen des Floor One S5 für diesen Test!

 

Der Tineco Floor One S5 im Test

TIneco setzt beim Floor One S5 auf das typische Design der aktuellen Waschsauger.  So handelt es sich hier um einen so genannten Stick-Sauger. Heißt alle Komponenten des Waschsaugers sind im Stiel untergebracht.

tineco floor one s5 test 2

Dieses Design für Staubsauger ist vor allem in der USA sehr beliebt und macht hier natürlich Sinn. So verfügt der Floor One S5 über gleich zwei Wasser-Tanks. Einen Frischwassertank und einen Brauchwassertank.

Diese Tanks sind mit 0,8L bzw. 0,7L angenehm groß! Dies ist ein gutes Stück mehr als z.B. beim älteren TIneco Floor One S3, weshalb du hier deutlich länger am Stück arbeiten kannst.

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Im Schmutzwassertank findet sich zudem ein Feinstaubfilter. Dieser wird aber eigentlich gar nicht benötigt, denn der Staub wird sehr gut vom Wasser gebunden.

Aufgrund der großen Tanks ist der Floor One S5 natürlich auch etwas schwerer. Wobei dies in der Praxis nur bedingt eine Rolle spielt. Aufgrund des Waschsauger Designs verfügt der Tineco über eine sehr ausgeprägte Bodenwalze. Diese dient hier fast wie eine Art Standfuß. Genau genommen kannst du den S5 sogar frei hinstellen.

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Hierdurch liegt das meiste Gewicht auf dem Boden auf und das Arbeiten geht gut von der Hand. Durch die große Putz-Walze treibt sich der S5 auch gefühlt fast von alleine an. Der benötigte Kraftaufwand ist also wirklich überschaubar.

Zur Steuerung verfügt der Floor One S5 über drei Tasten am Handgriff und ein großes Display auf der Oberseite. Bei letzterem handelt es sich um ein richtiges LCD Display, das dir Systeminformationen und Akkustand anzeigt.

Neben dem Floor One S5 liegt eine zusätzliche Walze, Putzmittel und die Reinigungsstation mit im Lieferumfang.

 

Wie funktioniert der Floor One S5?

Der Floor One S5 ist eine Mischung aus Staubsauger und Putzsystem. Du kannst also mit dem Nass-Trocken-Sauger gleichzeitig feucht Putzen und Staubsaugen. Aber wie funktioniert das Ganze?

Der Floor One S5 besitzt eine weiche Stoff-Walze in seinem Fuß. Diese Walze wird von oben automatisch mit Wasser besprüht. Dieses Wasser stammt aus dem Frischwasser-Tank.

tineco floor one s5 test 6

Die Walze rotiert und “schrubbt” damit deinem Fußboden. Da konstant Wasser auf die Walze gegeben wird, wird Schmutz ausgespült und in den Saugkanal geschleudert.

Hier wird das Wasser abtransportiert und im Schmutzwasser-Behälter gesammelt. Selbiges gilt natürlich auch für normalen Schmutz und Staub. Diese werden ebenfalls von der Stoff-Walze aufgehoben und abtransportiert.

 

Wie gut putzt und saugt der Floor One S5?

Ich sage es ganz klar, du wirst extrem überrascht sein wie gut der Floor One S5 putzt! Ja es ist schwer irgendjemanden im Internet bei sowas zu vertrauen, gerade wenn dieser Affiliate Links nutzt, aber der Floor One S5 bzw. Der Floor One S5 Pro war bei meinem Welpen ein absoluter Lebensretter.

Grundsätzlich kann der Floor One S5 folgendes problemlos entfernen:

  • Ausgelaufene Flüssigkeiten (auch zuckerhaltig)
  • Dickflüssige Pasten wie Marmeladen oder Soßen
  • Normaler Staub
  • Haare (in einem gewissen Rahmen)
  • Fußabdrücke von Fliesen
  • Schlammige Fußabdrücke
  • Kleinere Krümmel

Das genaue Putzergebnis hängt natürlich stark vom genauen Fleck und deinem Untergrund ab. Auf meinem Fliesenboden bin ich aber jedes mal wieder beeindruckt wie gut und sauber der Floor One S5 putzt!

Der Hund ist draußen durch den Schlamm gelaufen? Kein Problem, die Fußabdrücke sind in Windeseile weg.

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Es ist eine Flasche ausgelaufen oder in der Küche der Löffel mit Tomatensoße heruntergefallen? Auch absolut kein Problem!

Der Floor One S5 entfernt solche Verschmutzungen wirklich beeindruckend gut. Es gibt lediglich eine handvoll Dinge womit sich der Floor One S5 etwas schwer tut.

  • Sehr stark Fettiges (z.B. Mayonnaise)
  • Sehr große Mengen an Haaren
  • Sehr große Partikel (Blätter usw.)

Ein paar Tropfen Bratensoße sind absolut kein Problem. Hast du allerdings wirklich große Mengen an Fett, dann kann es zu Problemen kommen. Die Soße oder die Mayonnaise wird in der Regel gut aufgenommen, aber es bleibt gerne ein Fettfilm auf dem Boden zurück. Auch die Walze kann etwas verfetten. Dies ist auch nicht unerwartet, Fett lässt sich in der Regel auch nicht so gut ausspülen.

Große Mengen an Haaren sind nicht direkt ein Problem. Diese werden ohne Probleme aufgesaugt, können aber hinter der Bürste verkleben. Hier ist dann nach einer gewissen Zeit eine manuelle Wartung nötig.

Blätter, Laub und anderer größerer Schmutz wird nicht vom Floor One S5 aufgesaugt. Cornflakes sind so das größte was der S5 gut schafft.

Abseits davon ist aber die Reinigungsleistung ziemlich perfekt! Selbst mit etwas tieferen Fugen in Fliesen kommt der Waschsauger gut klar! Die Bürste ist dick genug auch diese zu erreichen.

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Ich habe derzeit einen Welpen in der Wohnung und der Tineco S5 nimmt mir hier doch einiges an Stress ab. Einfach mal kurz einen Fleck wegputzen ist von “Eimer holen, Eimer füllen, Lappen nehmen usw.”. Dies war nicht nur nicht spaßig, sondern hat lange gedauert.

Den Tineco nimmst du einfach von seiner Ladestation und es geht los!

 

Automatische Saugkraft

Der Floor One S5 besitzt einen Sensor der erkennt wie viel Schmutz du gerade saugst und regelt entsprechend die Saugkraft.

Hierbei handelt es sich um einen optischen Sensor, ähnlich wie bei einem Rauchmelder. Gehen Partikel durch den Lichtstrahl, dann weiß der Waschsauger “hey du saugst gerade Schmutz”. Entsprechend wird die Saugleistung hochgeregelt und auch wieder herunter.

Dies hilft massiv die Akkulaufzeit zu verlängern. Natürlich kannst du auch manuell die Saugkraft auf 100% stellen. Hierfür gibt es eine Taste am Handgriff.

 

Funktioniert der Floor One S5 auch auf Teppichen?

Kannst du den Floor One S5 auch auf Teppichen nutzen? Die Antwort ist jein! Der Floor One S5 funktioniert auch auf Teppichen, wie gut hängt aber vom Teppich ab.

Auf flacheren Teppichen oder Teppichboden kannst du den Floor One S5 durchaus nutzen um den Teppich “aufzufrischen” oder Flüssigkeiten aus diesem zu saugen.

Hast du z.B. einen Welpen und es passiert mal ein “Unfall”, dann kannst du diesen durchaus auch auf Teppichen mit dem S5 entfernen. Zudem werden Teppiche etwas frischer wenn du diese mit dem S5 bearbeitest.

Umso höher allerdings der Teppich ist, umso schlechter wird das Reinigungsergebnis. Zudem kannst du natürlich keine Tiefenreinigung erwarten.

Du brauchst also für Teppiche schon noch einen normalen Staubsauger um auch Tierhaare usw. gut zu entfernen.

 

Flüssigkeiten Aufsaugen?

Zwar ist dies kein “empfohlener” Einsatzzweck, aber du kannst den Floor One S5 auch nutzen um kleinere Mengen ausgelaufener Flüssigkeit abzusaugen.

Ist mal eine Flasche umgekippt ist dies also kein Problem.

 

Wartung, die Selbstreinigung macht die meiste Arbeit

Natürlich musst du den Floor One S5 auch gelegentlich mal reinigen. Die meiste Arbeit übernimmt hier die Selbstreinigung.

Du kannst den Floor One S5 auf seine Ladestation stellen und die Selbstreinigung starten. Diese spült die Walze mit größeren Mengen Wasser durch, lässt den Saugmotor auf 100% fahren usw.

Hierdurch werden die meisten Verschmutzungen automatisch entfernt und du musst lediglich den Schmutzwassertank leeren.

Gelegentlich musst bzw. solltest du den Floor One S5 aber auch manuell reinigen. Hierzu zählt das entfernen der Walze. Hinter dieser neigen so Haare zu verkleben.

Solche manuellen Reinigungen sind aber nur alle X Wochen nötig.

 

Fazit

Hast du Kinder oder Fellnasen, dann ist ein Waschsauger wie der Floor One S5 von Tineco ein Segen! Als Hundebesitzer, der derzeit einen Welpen in der Wohnung hat, kannst du dir nicht vorstellen, wie oft mein Floor One S5 täglich zum Einsatz kommt.

Der Hund ist durch Schlamm gelaufen und hat nun die weißen Fliesen in der Wohnung ruiniert? Dies ist jetzt kein Drama mehr! Einfach schnell den Floor One S5 von seiner Station holen, einmal drüber putzen und fertig!

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Fußabdrücke, Schlamm, ausgelaufene Flüssigkeiten usw. sind überhaupt kein Problem für den Floor One S5! Dieser putzt einfach beeindruckend gut, anders kann ich es nicht sagen.

Ich habe diesen bzw. den Vorgänger mehrfach im Freundeskreis empfohlen und dort hat niemand den Kauf bereut! Die Tineco Modelle sind einfach alle klasse und wirkliche Hilfen im Alltag.

Verglichen mit dem günstigeren One S3 hat sich zwar die Saugleistung nicht massiv verbessert, aber die größeren Tanks des One S5 sind durchaus praktisch im Alltag. Der Sprung auf den One S5 Pro hingegen ist meist unnötig.

Aber der Floor One S5 hat doch auch Schwächen, oder? Klar, zwar kann der Floor One S5 auch saugen, dennoch ersetzt dieser keinen regulären Staubsauger. Mal ein paar Haare oder Staub nimmt der Floor One S5 tadellos mit, hast du aber extreme Verschmutzungen ist doch ein normaler Staubsauger angesagt.

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Ähnliches gilt auch für Teppiche. Der Tineco kann zwar Teppiche etwas auffrischen, aber nicht Staub aus den Tiefen ziehen.

Dennoch gehört ein Tineco Waschsauger in jeden Haushalt, davon bin ich fest überzeugt! Der Floor One S5 kann besonders aufgrund der hohen Putz/Saugleistung, einfachen Nutzung und der großen Wassertanks überzeugen.

tineco floor one s5

Der Corsair USB100 im Test, Luxus USB Hub mit 65W Netzteil

Moderne Notebooks und selbst viele Desktop-PCs sind recht sparsam wenn es um USB Ports geht. Klar die meisten Nutzer heutzutage haben nur noch wenige kabelgebundene Geräte.

Allerdings wenn du doch ein paar mehr USB Ports benötigst bleibt nur der Griff zu einem USB Hub. Im besten Fall willst du ein Thunderbolt Dock, hat aber dein PC/Notebook kein Thunderbolt oder du möchtest dieses nicht nutzen bleibt nur der Griff zu einem regulären USB Hub.

USB C Hubs gibt es mittlerweile einige! Diese sind jedoch alle sehr ähnlich. Wir haben meist eine Aluminium Box mit X Anschlüssen und einem kurzen fest integriertem USB C Kabel.

der corsair usb100 im test 8

Gerade letzteres ist aber am Schreibtisch und einem stationären Einsatz oftmals sehr nervig.

Hier bietet Corsair mit dem USB100 eine sehr schöne und elegante Lösung an. Bei dem Corsair USB100 handelt es sich um einen “Luxus” USB Hub, welcher USB C und USB A Ports, wie auch eine hohe Leistung bietet.

Klingt doch spannend, lohnt es sich hier aber 100€ auszugeben? Ist der Corsair USB100 der beste USB Hub 2022? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen des USB100 für diesen Test.

 

Der Corsair USB100 im Test

Corsair lehnt das Design des USB100 ganz klar etwas am TBT100 Thunderbolt Dock an. So haben wir auch hier ein recht schlankes und schickes Design, welches sich klar von anderen Modellen auf dem Markt abhebt.

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So misst der Hub lediglich 156 x 50 x 14 mm. Im Gegensatz zum großen Thunderbolt Modell nutzt Corsair hier allerdings kein Aluminium! Wir haben hier lediglich Kunststoff, in Aluminium Optik.

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Hierdurch ist der Hub mit 73g sehr leicht! Corsair hat dem Hub zwar gute Gummi-Füße verpasst, aber mit ein wenig Zug auf den Kabeln wird der Hub schon über deinen Tisch rutschen.

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Abseits der kleinen Enttäuschung beim Material bin ich mit der Verarbeitung und Optik sehr zufrieden!

 

3x USB C und 4x USB A

Der Corsair USB100 USB Hub verfügt über USB Ports sowohl auf der Front wie auch auf der Rückseite.

Auf der Front kannst du entsprechend USB Sticks und andere “nicht dauerhafte” Geräte anschließen. Die Rückseite hingegen bietet sich für dauerhaft verbundene Geräte an, wie Funk-Empfänger, Drucker usw.

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Auf der Front des USB Hubs finden wir 2x USB A und 1x USB C. Einer der USB A Ports und der USB C Port sind mit einer Ladefunktion ausgestattet. Diese können Smartphones mit 7,5W bzw. 15W deutlich schneller laden als es regulär an einem USB Hub möglich wäre.

Dies ist allerdings natürlich weiterhin deutlich langsamer als an einem gesonderten USB Ladegerät.

Auf der Rückseite finden wir zwei weitere USB A Ports und zwei USB C Ports.

Ein dritter USB C Port dient als Anschluss für deinen PC/Notebook. Corsair legt hierfür ein ca. 1 Meter langes USB C zu USB C Kabel bei.

 

Ca. 450 MB/s

Bei dem Corsair USB100 handelt es sich um einen klassischen USB 3.0 bzw. USB 3.1 Gen 1 Hub mit maximal 5 Gbit.

Sämtliche Ports des Hubs schaffen also ca. 450 MB/s in der Praxis.

 

Aktiver Hub mit 65W Netzteil!

Der Corsair USB100 Hub besitzt ein 65W Netzteil. Du kannst zwar dein Notebook NICHT über den Hub laden, aber das 65W Netzteil hilft dabei auch leistungshungrigere Geräte mit Energie zu versorgen.

Theoretisch könntest du so an jedem Port des Hubs eine externe HDD oder ähnliche Verbraucher anschließen, ohne in Energie-Probleme zu laufen.

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Genau genommen wirken 65W fast etwas übertrieben. Rein rechnerisch sollte es selbst im schlimmsten Fall nicht möglich sein den Hub mit mehr als 52,5W zu belasten, selbst wenn wir den Smartphone Ladeport usw. voll mit einbeziehen.

Allerdings ist mehr Leistungskapazität immer gut und es wird fast unmöglich sein den Corsair USB100 zu überlasten, ohne gegen die USB-Spezifikation zu verstoßen.

Der Hub benötigt ca. 0,25W im Leerlauf wenn keine Geräte verbunden sind.

 

Auch passiv!

Der Corsair USB100 USB Hub funktioniert auch passiv, ohne das beiliegende Netzteil. Hier könnte es aber zu Problemen kommen, wenn du zu viele Leistungshungrige Geräte anschließt, da diese weiterhin lediglich die maximale Leistung eines USB C Ports zur verfügung haben.

Der weiteren zeigte der USB100 Hub bei mir Spulenfiepen, wenn dieser passiv betrieben wird (der Hub surrt leise). Aktiv ist dies nicht der Fall.

 

Fazit

Der Corsair USB100 ist mehr als ein solider USB Hub! Die Mischung aus USB C und USB A Ports weiß zu gefallen, genau wie das sehr starke beiliegende Netzteil.

Dies erlaubt es dir auch mehrere High Power Geräte wie externe Laufwerke oder RGB beleuchtetes Equipment zu betreiben, ohne die Sorge in eine Überlast-Situation zu kommen.

der corsair usb100 im test 11

Abseits davon haben wir aber einen recht klassischen USB 3.0 Hub mit maximal +- 450 MB/s.

Gegen diesen spricht unterm Strich lediglich etwas der Preis. Knappe 100€ ist schon eine stolze Summe, selbst wenn wir hier einen der besten USB Hubs aktuell auf dem Markt vor uns haben.

Backblaze Cloud Backup, 70$ pro Jahr für unbegrenzten Speicher?!

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Backups sind wichtig! Mindestens genauso wichtig sind so genannte Offsite Backups, also Backups außerhalb deines Hauses. Sollte es zu einem Brand, Blitzschlag oder Ähnlichem kommen, willst du ja nicht auch noch alle deine wichtigen Daten verlieren.

Hier sind natürlich diverse Cloud Anbieter wie Google Drive usw. die erste Anlaufstelle. Allerdings haben diese diverse Nachteile, angefangen vom Datenschutz, über eine komfortable Anwendung bis hin zu den Kosten.

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Bei den meisten Anbietern zahlst du 10€ pro Monat für 2TB. Hast du mehr wird es nochmals deutlich teurer.

Es gibt hier aber einen spannenden Anbieter, der in Deutschland nicht ganz so bekannt ist, Backblaze.

Backblaze bietet für 70$ im Jahr UNBEGRENZTE Cloud Backups an. Dabei ist Backblaze auch keine Eintagsfliege, sondern diese sind schon einige Jahre auf dem Markt.

Wollen wir uns Backblaze doch einmal etwas genauer ansehen!

 

70$ pro Jahr für unbegrenzten Speicher

Backblaze hat für sein Personal Backup eine sehr einfache Preisstruktur.

  • 7$ im Monat
  • 70$ für 1 Jahr
  • 130$ für 2 Jahre

Bindest du dich länger an den Dienst, dann wird es günstiger. 70$ im Jahr ist dabei schon ein sehr fairer Preis!

Wichtig, dies sind die Preise pro PC!

 

Backblaze ist kein klassischer Cloud Anbieter

Starten wir mit einem wichtigen Punkt, Backblaze ist kein klassischer Cloud-Anbieter. Sondern diese bieten nur ein Cloud-Backup an.

Du installierst eine Software auf deinem PC und diese sichert einfach alle Daten, die sich auf deinem PC befinden.

Du kannst aber keine Daten manuell hochladen, du hast kein “Web-Dateisystem” und kannst auch keine Daten teilen.

 

Wirklich unbegrenzte Backups?

Bietet Backblaze wirklich unbegrenzten Speicherplatz? Tatsächlich ja! Allerdings gibt es hier doch einen Haken.

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Du kannst nur Daten in Backblaze sichern, die auch auf deinem PC sind. Du kannst also nicht einfach irgendwelche Daten hochladen, sondern die Daten müssen auf deinem PC vorhanden sein.

Die Backblaze Software synchronisiert also nur deine Daten nur mit der Cloud. Der maximale Speicher entspricht also der maximalen Kapazität deines PCs.

 

Die Backblaze Software

Das Herz von Backblaze ist die Backup Software. Diese ist von der Nutzung super einfach! Du installierst diese auf deinem PC und schon geht es los!

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Alle deine Daten werden sofort auf die Backblaze Server übertragen. Du siehst in der Software auch eine Aufstellung wie viele Daten gesichert werden, wie groß diese sind und auf welche Dateitypen diese sich aufteilen.

In den Einstellungen kannst du gewisse Ordner und Dateitypen ausschließen. Backblaze sichert von Haus aus z.B. den Windows Ordner nicht mit!

Backblaze erstellt also kein 1 zu 1 Image deines Systems, sondern du hast am Ende nur die Dateistruktur, von welcher du dir im Falle des Falles die Daten laden kannst, die du brauchst.

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Dabei merkt sich Backblaze auch Veränderungen von Daten. Über das Webinterface kannst du auch frühere Versionen von Daten aufrufen.

Backblaze sichert im Übrigen auch externe HDDs mit!

 

Verschlüsselung der man vertrauen kann?

Von Haus aus werden alle deine Daten vor dem Übertragen auf deinem PC Verschlüsselt und verschlüsselt an Backblaze übertragen.

Backblaze besitzt allerdings ebenfalls den Verschlüsselungskey und könnte theoretisch deine Daten einsehen.

Dies kannst du aber in den Optionen ändern. Hier kannst du ein zusätzliches Passwort festlegen mit welchem deine Daten verschlüsselt werden, das Backblaze nicht kennt. Dafür müssen deine Daten nicht neu synchronisiert werden und das Passwort wird auf alte Daten angewendet.

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So wie ich es verstanden habe werden alle deine Daten mit einem automatisch generierten Key verschlüsselt und landen bei Backblaze in einem “Ordner”. Dieser Ordner wird noch einmal verschlüsselt, mit dem hier festgelegten Passwort. Hierdurch müssen bei Änderung des Passwortes nicht alle Daten neu übertragen werden.

Backblaze wirbt damit, dass sie nicht in der Lage sind dieses von dir hier verwendete Passwort einzusehen oder zu ändern. Auf Reddit hat sich sogar ein Mitarbeiter geäußert, dass selbst auf Regierungsanfragen deine Daten nicht entschlüsselt werden könnten.

Am Ende läuft es aber auf Vertrauen hinaus. Ich kann nicht auf die Backblaze Server schauen und nachsehen ob sie sich an alles halten was sie versprechen. Dies gilt aber leider für 99% aller Anbieter. Tendenziell halte ich aber Backblaze für vertrauenswürdig, was auch an der sehr offenen Firmenpolitik liegt.

Hier findest du den Chef von Backblaze bei Reddit, wo dieser sich regelmäßig zu Themen wie der Verschlüsselung äußert. https://www.reddit.com/user/brianwski/

Hier dazu auch ein sehr interessanter Beitrag https://www.reddit.com/r/backblaze/comments/8k7hi5/adding_a_private_encryption_key_after_the_initial/

Backblaze’s Personal Backup client ALWAYS encrypts EVERY file it sends. Always. No exceptions. It is impossible to turn off the encryption.

It uses a public/private 2048 bit key pair. Always.

By default, the private key is secured (encrypted by) by a “passphrase” that is known by a very small set of people and computers at Backblaze. When the interface says “set private encryption key” it is changing this passphrase to something the user controls, and Backblaze never remembers this passphrase. It is never written to disk anywhere to make sure we don’t keep it accidentally. As soon as you set the “private encryption key”, Backblaze literally loses the ability to read any of your files that were transmitted. Even if Backblaze was served a subpoena (court order), there is NO WAY we (Backblaze) can read any of your files. We cannot even know the filenames. The US government can’t read your files, and if you forget the passphrase even YOU cannot ever read the files. There is no way to “recover” that passphrase, those files are unreadable without you choosing to type it in.”

Quelle: https://www.reddit.com/r/backblaze/comments/8k7hi5/comment/dzdxg50/?utm_source=share&utm_medium=web2x&context=3

 

Das Wiederherstellen der Daten

In deinem Webinterface kannst du durch all deine Daten browsen. Diese werden hier in der gleichen Daten-Struktur angezeigt wie auf deinem PC.

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Du kannst hier vereinzelte Daten oder auch ganze Ordner usw. herunterladen. Theoretisch kannst du sogar eine HDD/USB Stick mit deinen Daten bestellen (Versand aus der USA).

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Das Herunterladen der Daten geht allerdings nicht sofort. Die Daten müssen erst vorbereitet werden. Du erhältst nach X Minuten/Stunden erst einen Download Link.

Backblaze erstellt eine ZIP Datei mit deinem Backup. Diese kannst du einfach über deinen Browser herunterladen oder einen speziellen Downloader nutzen.

 

Fazit

Hast du eine recht dicke Internetleitung und suchst eine einfache Cloud-Backup Lösung mit einer sehr fairen Preispolitik? Dann ist Backblaze der richtige Dienst für dich!

Das wichtigste an Backblaze ist die Preispolitik. 70$ im Jahr für eine Sicherung ALLER Daten auf deinem PC/Mac, egal wie viel das ist. Hierbei werden auch externe HDDs mitgesichert. Hierdurch kann Backblaze deutlich günstiger sein als Google Drive und Co.

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Die Backup-Software wirkt dabei sehr solide und die Verschlüsselung macht einen guten Eindruck. Bei letzterer müssen wir natürlich etwas dem Hersteller vertrauen, dass wirklich alles so gesichert und verschlüsselt wird wie versprochen. Falls ja wäre dies top!

Das Wiederherstellen der Daten klappte problemlos und flott.

Kurzum, gerade wenn du größere Datenmengen, wie deine Foto-Sammlung oder ähnliches sichern willst, sollte Backblaze deine erste Wahl sein!

Kostenfreier Passwort Manager Made in Germany von Avira!

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Passwörter sind eine Plage, jeder hat so viele davon, die man sich auch noch alle merken muss. Im besten Fall sollten die Passwörter dann auch noch unterschiedlich und “gut” sein.

Bevor ich einen Passwort Manager genutzt habe, war es für mich oft schneller auf “Passwort vergessen” zu klicken, als den Versuch zu starten mich zu erinnern. Es ist einfach 1000x komfortabler und schneller einen guten Passwort Manager zu verwenden.

An passenden Optionen mangelt es nicht. Derzeit ist der Markt regelrecht geflutet mit Passwortmanagern. Die meisten haben aber eins gemeinsam, kostenfrei kommst du nicht weit! Die meisten Hersteller schränken die kostenfreien Passwort Manager extrem ein.

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Daher war ich vom Avira Password Manager sehr überrascht! Avira wird vermutlich jeder aufgrund seiner Sicherheitssoftware kennen. Diese bieten nun aber auch einen Passwort Manager an.

Dieser ist bereits in der kostenfreien Version ohne Einschränkungen gut zu nutzen, bietet eine große Anzahl an unterstützenden Plattformen und bietet die bekannte Avira Qualität Made in Germany.

Wollen wir uns den Avira Password Manager doch einmal näher ansehen!

 

Fast jeder Browser und jede Plattform wird unterstützt!

Avira verzichtet bei seinem Password Manager auf eine klassische Desktop-Anwendung. Anstelle dessen gibt es eine WebUI, Browser-Erweiterungen und Smartphone Apps.

Die Smartphone Apps sind wie üblich für IOS und Android Verfügbar (kostenfrei). Beeindruckender sind glatt die Browser-Erweiterungen. Hier unterstützt Avira:

  • Chrome
  • FireFox
  • Edge
  • Opera

Gerade, dass Opera, als kleiner Browser, unterstützt wird, hebt Avira schon von der Konkurrenz ab.

 

Cloud Basiert

Der Avira Password Manager setzt auf Cloud-Basis. Dies hat für dich den Vorteil, dass Daten zwischen Smartphone, Webinterface und Browsererweiterung automatisch synchronisiert werden.

Es gibt zwar sicherlich einige Nutzer die einen offline Passwortmanager bevorzugen, allerdings die Cloud basierten Modelle sind gerade bei Nutzung mehrerer Geräte deutlich komfortabler.

 

Sicherheit dank Zero Knowledge

Du solltest dir gut überlegen wem du deine Passwörter anvertraust. Zwar gilt hier das Motto kein System ist perfekt, aber wenn sich jemand mit Sicherheit auskennt, dann ist es Avira.

Neben einer 256 Bit Verschlüsslung setzt Avira auf ein Zero Knowledge System. Beim Registrieren musst du zwei Passwörter angeben. Ein Passwort für deinen Avira Account und ein “Master” Passwort.

Das Master Passwort wird nicht von Avira gespeichert und kann von diesen auch nicht wiederhergestellt werden. Entsprechend hat Avira auch keinen Zugriff auf deine Passwörter und kann diesen auch nicht weitergeben.

Selbst im unwahrscheinlichen Fall, dass die Server des Herstellers kompromittiert werden, dann kann niemand deine Daten entschlüsseln, ohne dein Master-Passwort. Wähle dieses also gut!

Eine Zero Knowledge Architektur ist bei Passwort Managern das Optimum. Am Ende müssen wir aber natürlich auch Avira etwas vertrauen, dass hier alles sauber umgesetzt ist, dies gilt aber für alle Hersteller.

 

Einfach und übersichtlich

Der Avira Password Manager glänzt durch ein sehr schönes und aufgeräumtes Design, sowohl in der WebUI wie auch in der App.

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Hast du dich registriert und die App/Browser-Erweiterung installiert, dann wirst du automatisch nach dem Einloggen auf einer Webseite gefragt, ob das Passwort gespeichert werden soll. Ähnliches gilt auch für Apps.

Umgekehrt gehst du auf eine Webseite, die du bereits hinterlegt hast, dann wird dein Passwort und Benutzername/Mail Adresse automatisch eingetragen.

Dies funktioniert auch wirklich tadellos! Mir gefällt die Abfrage sogar deutlich besser als z.B. bei 1Password.

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Neben diesem automatischen Speichern deiner Passwörter kannst du aber natürlich auch manuell Passwörter/Logins anlegen.

Etwas schade, neben dem Namen, Benutzername/Mailadresse, Passwort und Webadresse kannst du keine weiteren Informationen speichern. Willst du eigene Texte, Codes oder ähnliches speichern, dann musst du dies über die Notizen-Funktion machen.

Key-Dateien oder Zertifikats-Dateien kannst du wiederum problemlos verschlüsselt anhängen. Avira bietet hier bis zu 1GB kostenfreien Speicher für solche Anhänge.

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Für eine bessere Übersichtlichkeit bietet sowohl App wie auch WebUI eine Suchfunktion. Zudem werden Logins automatisch mit Icons der Webseiten versehen. Gerade dies wertet den Passwortmanager optisch deutlich auf!

 

Apps für IOS und Android

Avira bietet für seinen Passwort Manager sowohl Apps für IOS wie auch Android an. Auch die Apps sind kostenfrei im jeweiligen App-Store zu finden.

Diese erlauben ein Speichern und automatisches Ausfüllen von App Anmeldungen, wie auch einen Einblick in alle anderen gespeicherten Informationen.

Eine geschützte Anmeldung via Fingerabdruck oder FaceID ist natürlich auch möglich.

 

Auch Kostenfrei voll einsetzbar

Fast alle Passwort Manager haben in ihren kostenfreien Versionen harte Einschränkungen! Von einer maximalen Anzahl an verknüpften Geräten bis hin zur fehlenden Synchronisation kann es hier alles geben.

Der Avira Password Manager ist hingegen kostenfrei ohne große Einschränkungen gut zu nutzen. Avira versucht dir nicht mal groß die Pro Version aufzuschwatzen.

Was kann aber die Pro Version mehr?

KONTEN-CHECK

Wurde eines Ihrer Online-Konten gehackt? In Ihrem Sicherheitsstatus wird angezeigt, ob Ihre Daten bei einer Cyber-Attacke gestohlen wurden.

WEBSEITEN-CHECK

Einige von den Webseiten, bei denen Sie registriert sind, können unsicher sein. Der Sicherheitsstatus prüft, ob eine der von Ihnen genutzten Seiten als unsicher eingestuft ist.

PASSWORT-CHECK

Password Manager Pro analysiert Ihre bereits bestehenden Passwörter und benachrichtigt Sie bei doppelt genutzten oder schwachen Passwörtern.”

Die Pro Version gleicht deine Passwörter mit Listen von geleakten Passwörtern ab und warnt dich falls hier eine Übereinstimmung auftaucht. Ebenso werden alte Passwörter auf die Sicherheit überprüft.

Abseits davon gibt es aber keine Einschränkungen bei der kostenfreien Version!

 

Fazit, kostenfrei gut nutzbar

Der Avira Password Manager ist der beste kostenfreie Passwort Manager der mir bisher begegnet ist.

Dieser ist für alle wichtigen Plattformen und Browser erhältlich und bietet eine nahtlose Synchronisation, welche auch in der kostenfreien Version tadellos und mit unbegrenzt vielen Geräten funktioniert.

Die App/WebUI ist dabei sehr schön aufgeräumt und schick gestaltet. Zwar setzt Avira hier sehr auf Minimalismus, aber das ist prinzipiell nichts Schlechtes, auch wenn ich mir hier und da vielleicht ein paar mehr “Felder” gewünscht hätte. Dafür bietet dir Avira aber die Möglichkeit für verschlüsselte Notizen und Anhänge. 1GB Speicherplatz ist für Zertifikatsdateien und ähnliche Anhänge sind auch reichlich!

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Alle deine Daten und Passwörter werden beim Avira Password Manager nach einem Zero Knowledge Prinzip verschlüsselt. Heißt nicht einmal Avira kann deine Passwörter sehen, geschweige denn weitergeben. Natürlich musst du hier Avira etwas vertrauen, dass dies auch gut umgesetzt ist, aber ich denke Avira als deutsches Unternehmen das seit 2006 im Sicherheits-Bereich unterwegs ist, ist hier mehr zu trauen als den diversen Startups.

Avira ist als deutscher Hersteller auch dem Europäischen Datenschutz untergeordnet und verspricht zudem keine Daten an 3. weiterzugeben oder zu verkaufen.

Von daher kann ich den Avira Password Manager mit gutem Gewissen empfehlen! Die Apps und Browsererweiterungen wirken sehr nutzerfreundlich und gut gemacht, zudem ist die Nutzung kostenfrei! Dieses Finanzierungskonzept kennt Avira bereits von seinem kostenfreien Virenschutz, von daher ist dies eigentlich gar nicht überraschend.

Das Corsair iCUE 5000T im Test, teures und schickes luxus Gehäuse!

Mit dem iCUE 5000T bringt Corsair ein absolutes Luxus Gehäuse auf den Markt. Dieses soll nicht nur schick und wertig sein, dies sind mittlerweile die meisten Gehäuse, sondern soll vor allem aufgrund einer starten Ausstattung punkten!

So haben wir hier von Haus aus satte 208 individuell ansprechbare RGB LEDs, wie auch drei 120 mm Corsair Lüfter aus der LL Serie. Gesteuert wird das Ganze durch den CORSAIR iCUE COMMANDER CORE XT, welcher ebenfalls mit im Lieferumfang ist.

Allerdings hat dieser satte Lieferumfang auch einen Preis. Corsair veranschlagt für das iCUE 5000T eine UVP von satten 399€!

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Puh! Kann das iCUE 5000T diesen Preis irgendwie rechtfertigen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das zur Verfügung stellen des iCUE 5000T für diesen Test.

 

Das Corsair iCUE 5000T im Test

Corsair setzt beim iCUE 5000T auf ein vergleichsweise klassisches Layout. Hier wurden keine Experimente oder Ähnliches eingegangen.

Das gleiche gilt auch fürs Design. Das iCUE 5000T ist ein sehr schickes Gehäuse, welches aber auch keine Innovationen mitbringt.

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Wir haben ganz klassisch eine Seitenwand aus Glas und eine Mesh Front. Letztere bietet für drei Lüfter Platz und ermöglicht einen recht hohen Airflow. Auch auf der Oberseite haben wir bis zu drei Lüfter und eine Mesh Abdeckung.

Sämtliche Lüfter-Einlässe am iCUE 5000T sind mit magnetischen Filtern ausgestattet.

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Die Seitentüren, sowohl links wie auch rechts, sind an Scharnieren angebracht und können aufgeklappt werden.

Erfreulich viel Platz gibt es auch unterhalb des Gehäuses. Dieses steht auf einer Art Sockel, welcher viel Luftstrom auch fürs Netzteil erlaubt.

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Die generelle Verarbeitungsqualität ist dem Preis angemessen! Es gibt keine scharfen Kanten und bei mir war auch der weiße Lack absolut tadellos.

 

Riesig für einen Medi-Tower

Corsair kratzt mit dem iCUE 5000T absolut an der Grenze was ich noch als Medi-Tower durchgehen lassen.

Das Gehäuse misst: 530mm x 251mm x 560mm. Damit haben wir ein Volumen von satten 74,49L, also rund 75L. Die meisten Gehäuse in dieser Klasse werden schon als “Big-Tower” gehandelt.

volumen

Ich denke dieses Diagramm spricht schon für sich wie groß das iCUE 5000T ist.

Im Gegenzug haben wir natürlich jede Menge Platz. Du kannst Komponenten mit folgenden maximal Größen unterbringen:

  • Netzteil: 250 mm
  • Grafikkarte 400 mm
  • CPU Kühler Höhe 170 mm

Zudem gibt es großzügig viel Platz oberhalb des Mainboards, wo du problemlos einen Radiator mit doppelseitiger Lüfterbestückung unterbringen kannst.

Auch hinter dem Mainboard hast du sehr viel Platz für Kabel. Du musst hier das Seitenpanel also nicht quetschen. Dieser Platz hinter dem Mainboard wird aber auch benötigt! Aufgrund der RGB Beleuchtung und der großzügigen Front IO hat das Gehäuse hier schon von Haus aus ordentlich Kabelsalat.

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Mit großen Gehäusen kann man natürlich immer schön arbeiten. Viel Platz macht einem das Leben klar leichter. Allerdings ist mir das CORSAIR iCUE 5000T fast schon zu groß! Sofern du keine dicke Wasserkühlung hast bleibt sehr viel Raum im Inneren frei.

Meine RTX3070 könnte mehr als doppelt so lang sein und würde immer noch passen.

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Auf Seiten der Laufwerke können wir laut Corsair 4x 2,5 Zoll und 2x 3,5 Zoll Laufwerke verbauen. Die 3,5 Zoll Laufwerke sitzen neben dem Netzteil, die 2,5 Zoll Laufwerke (bzw. 3 davon) hinter dem Mainboard.

 

Sehr großzügige Front IO

An der Front IO können wir erkennen in welcher Klasse das iCUE 5000T spielt.

Wir haben hier

  • 4x USB 3.0
  • 1x USB C
  • 1x Front-Audio
  • 1x Einschalter
  • 1x Rest Taste

4x USB 3.0 auf der Front ist schon klasse! Allerdings um diese zu nutzen benötigt dein Mainboard 2x interne USB 3.0 Header, was leider die wenigsten Mainboards haben werden.

 

Top Radiator Kompatibilität und viel Airflow

Der Trend ging in den letzten Jahren bei Gehäuse tendenziell eher zu viel Glas und wenig Airflow. Diesem Trend widersetzt sich Corsair beim iCUE 5000T!

Theoretisch könntest du 10x 120mm Lüfter in dem Gehäuse unterbringen, welche alle einen direkten Luftstrom durch ein Gitter abbekommen.

  • Front 3x 120 mm oder 2x 140 mm
  • Deckel 3x 120 mm oder 2x 140 mm
  • Seite (Kabel-Abdeckung muss entfernt werden) 3x 120 mm
  • Rückseite 1x 120 mm

Entsprechend kannst du auch bis zu 3x 360 mm oder 2x 280 mm Radiatoren verbauen.

Die drei 120 mm Lüfter an der Seite sind allerdings nur erreichbar wenn du die Kabelabdeckung entfernst. Diese können Luft durch die Seitenwand ziehen.

Ich denke in den meisten Fällen werden die Lüfterpositionen auf der Front, Deckel und Rückseite vollkommen ausreichen.

 

3x LL120 Lüfter und CORSAIR iCUE COMMANDER CORE XT im Lieferumfang

CORSAIR legt dem iCUE 5000T diverses “Zubehör” bei.

In der Front des Gehäuses Stecken bereits 3x Corsair LL120 Lüfter. Für diese RGB Lüfter musst du aktuell ca. 25€ pro Stück auf den Tisch legen.

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Bei den Corsair LL120 handelt es sich um durchaus sehr gute Lüfter!

Die Steuerung der Lüfter ist dabei aber absolut kein Problem, denn Corsair legt den CORSAIR iCUE COMMANDER CORE XT bei.

Hierbei handelt es sich um eine Box die bis zu 6 Lüfter inklusive RGB steuern kann. Zudem hast du zwei Temperaturfühler, die du irgendwo im Gehäuse anbringen kannst.

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Gesteuert wird das Ganze über Corsairs gute iCUE Software. Für mehr Details schau mal in den Einzeltest des CORSAIR iCUE COMMANDER CORE XT.

So als kleinen Bonus haben wir noch zwei LED Streifen jeweils im Deckel, auf der Front, wie auch im Fuß, welche für ein wenig “Ambient” Beleuchtung sorgen.

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Insgesamt sind im CORSAIR iCUE 5000T schlanke 208 individuell ansprechbare LEDs verbaut!

 

Das Bauen im CORSAIR iCUE 5000T

Ich habe meinen primären PC für diesen Test vom NZXT H510 in das CORSAIR iCUE 5000T umgebaut.

Grundsätzlich bin ich hier sehr zufrieden. Ein paar Punkte die mir positiv aufgefallen waren:

  • Du hast wirklich viel Platz im iCUE 5000T, gerade oberhalb des Mainboards, was das Einstecken des 8-PIN CPU Steckers sehr erleichtert.
  • Alle Kanten im Gehäuse sind abgerundet.
  • Hinter dem Mainboard ist extrem viel Platz! Die Seitenwand ist hierdurch sehr gut zu schließen, auch ohne perfektes Kabelmanagement.
  • Die Lüfter und der iCUE COMMANDER sind fertig vorverkabelt.
  • Es gibt einen “PIN” zum Halten und Ausrichten des Mainboards.
  • Mainboard Abstandhalter sind vorinstalliert.
  • Der Innenraum ist sehr schön clean, dank diverser Kabeldurchführungen und Abdeckungen.

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Grundsätzlich hat mir das Bauen im CORSAIR iCUE 5000T sehr viel Spaß gemacht! Allerdings gibt es auch negative Punkte die mir aufgefallen waren.

  • Das Corsair HX750i passt nur nach dem Entfernen des HDD Schlitten (du kannst dann nur noch 4x 2,5 Zoll Laufwerke verbauen).
  • Die Kabelabdeckung ist relativ schmal. Dies macht das Durchführen der Kabel schwierig, ohne diese zumindest temporär zu entfernen (was etwas Arbeit macht).
  • Die Kabeldurchführungen passen suboptimal zu meinem ASUS ROG Crosshair VIII Hero. Ich muss einige Kabel schräg verlegen.

Obwohl das Gehäuse an sich so viel Platz hat, beißt sich die HDD Halterung leider etwas mit meinem Netzteil, obwohl dieses auch nicht übermäßig lang ist. Dies ist wirklich ein Gehäuse für SSD Only Nutzer.

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Etwas unglücklich sind die Kabeldurchführungen. Auf der Höhe des 24 PIN Netzteil Steckers meines ASUS ROG Crosshair VIII Hero ist natürlich keine Durchführung und ich muss das Kabel leicht schräg von oben durchführen. Ähnliches gilt für den mittig sitzenden Stecker meiner RTX 3070.

 

Fazit zum CORSAIR iCUE 5000T

Das CORSAIR iCUE 5000T ist ohne Frage ein spitzen Gehäuse, an welchem es sehr viel zu lieben gibt, gerade wenn du im Corsair Ökosystem unterwegs bist.

Das Gehäuse ist schick und hervorragend verarbeitet. Dabei zeigt Corsair auch viel Liebe zu Details, wie entkoppelte Seitenwände usw. Auch sind alle Kanten abgerundet und es gibt viele Optionen fürs Kabelmanagement.

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Gerade den Hauptraum kannst du super Clean halten! Dies liegt auch an der Größe. Für einen Medi-Tower ist das iCUE 5000T schon ziemlich groß! Wir haben rund ums Mainboard sehr viel Platz und die Anzahl an Lüftern, die du verbauen kannst, ist geradezu verrückt. Bis zu 10x 120 mm Lüfter passen in das Gehäuse.

Das iCUE 5000T scheint sich auch sehr für eine Wasserkühlung mit mehreren Radiatoren zu empfehlen. Du könntest bis zu 3x so große Radiatoren unterbringen (3x 360 mm oder 2x 280 + 1x 360 mm).

Für eine normale Luftkühlung hat das iCUE 5000T fast schon zu viel Platz. Ich könnte hier glatt zwei RTX3070 hintereinander verbauen, so viel Raum hat das Gehäuse.

Dicke Pluspunkte gibt es für die schöne RGB Beleuchtung, die guten Lüfter welche von Haus aus verbaut sind und den CORSAIR iCUE COMMANDER CORE XT. Ebenso haben wir sehr viel Airflow! Für ein 2021/2022 Gehäuse hat das iCUE 5000T relativ wenig Glas, dafür viel Mesh.

Temperatur Probleme wirst du hier keine bekommen, auch dank der vorinstallierten Corsair LL120, welche immerhin rund 75€ kosten.

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Gibt es aber auch Kritik? Klar! Die Halterung für 3,5 Zoll HDDs beißt sich etwas mit meinem Corsair HX750i Netzteil. Zudem hat es Corsair geschafft die Kabelführungen genau so zu treffen, dass sie nicht zu meinem ASUS ROG Crosshair VIII Hero passen und alle Kabel etwas “krumm” hängen. Letzteres kann ich dem iCUE 5000T aber nicht negativ anrechnen, jedes Board hat seine Anschlüsse etwas anders.

Ich denke aber der dickste Kritikpunkt ist der Preis. 399€ ist ein sehr stolzer Preis! Auch wenn wir die sehr guten RGB Lüfter, LED Steifen und den iCUE COMMANDER bedenken.

Dennoch schauen wir nicht auf den Preis, ist das ohne Frage ein spitzen Gehäuse, dass vor allem aufgrund des cleanen Hauptraums, starken Ariflow und toller Beleuchtung zu mögen ist!

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