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Das SONOFF NSPanel im Test, super Idee mit Abzügen in der B Note

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Das SONOFF NSPanel ist auf den ersten Blick klar der Traum jedes Smart Home Fans. Bei dem SONOFF NSPanel handelt es sich um ein kleines Display, das Du einfach anstelle eines Lichtschalters installierst.

sonoff nspanel im test 6

Auf dem Display lassen sich diverse Informationen anzeigen, wie Temperatur, Uhrzeit und natürlich andere Smart Home Einstellungen.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das SONOFF NSPanel überzeugen?

 

Das SONOFF NSPanel im Test

Das SONOFF NSPanel ist gemacht anstelle eines klassischen Lichtschalters in einer Unter/Aufputzdose installiert zu werden. Du kannst also in der Theorie einfach deinen alten Lichtschalter entfernen und das NSPanel dort installieren.

sonoff nspanel im test 1

Da der obere Teil des NSPanel mit 86 x 86 mm etwas größer ist als ein klassischer Lichtschalter, funktioniert dies nur mit einzelnen Lichtschaltern. Hast du eine Doppeldose, dann kann es sein, dass die benachbarte Dose blockiert wird.

sonoff nspanel im test 3

Neben dem 3,5 Zoll Display haben wir auch zwei Tasten. Diese Tasten sind deine Lichtschalter! Im NSPanel ist ein Relay verbaut, weshalb du auch noch klassische, nicht vernetzte Lampen schalten kannst.  Genau genommen sogar zwei Lampen, denn es finden sich zwei Schalter und Relays im NSPanel.

sonoff nspanel im test 2

Allerdings kann das Panel maximal 4A schalten. Dies ist aber für Beleuchtung mehr als ausreichend.

 

Das Display

Wir haben beim NSPanel ein 3,5 Zoll Display mit einer Auflösung von 480 x 320 Pixeln. Keine gigantisch hohe Auflösung, aber in der Praxis mehr als ausreichend.

An sich sieht das Display auch ganz ordentlich aus, allerdings haben wir hier offensichtlich ein TN Panel. Dieses hat etwas eingeschränkte Blickwinkel.

sonoff nspanel im test 5

Schaust du seitlich aufs Display kippt der Kontrast recht schnell. Dies ist nicht ganz so schlimm wie bei ganz alten TN Panels, aber wir haben definitiv nicht die Blickwinkelstabilität von modernen Smartphones.

 

Bringt nur etwas im eWeLink Ökosystem

Das NSPanel stammt von SONOFF, welche das eWeLink App Ökosystem nutzen. Dies ist vergleichbar mit Smart Life und Tuya.

sonoff nspanel (9) sonoff nspanel (10)

Hast du allerdings keine anderen Smart Home Produkte in diesem Ökosystem bringt dir das SONOFF NSPanel leider recht wenig. Du kannst natürlich klassisch Licht-Schalten (auch über die App), aber auf dem Display findest du nur Uhrzeit und Wetter.

Weitere “Widgets” gibt es nur wenn du weitere SONOFF Produkte besitzt. Hast du nur das NSPanel, dann gibt es nichts weiter was du mit diesem machen kannst.

Es kann dir folgendes Anzeigen:

  • Datum
  • Uhrzeit
  • Wetter

Zudem hast du natürlich das 2 Kanal Relais, für die Steuerung des Lichts.

Wäre das NSPanel besser vernetzt, wäre es der Hammer, aber so ist es schon etwas eingeschränkt.

 

Alternative Firmware möglich!

Du kannst auf das NSPanel theoretisch eine alternative Firmware aufspielen, die z.B. besser mit dem Home Assistant kompatibel ist.

https://www.youtube.com/watch?v=Kdf6W_Ied4o

Allerdings ist dies mit einigem Bastelaufwand verbunden! Dies soll eher als Hinweis dienen, dass so etwas möglich ist.

 

Stromverbrauch

Mittlerweile ist der Stromverbrauch gerade von Smart Home Kram nicht ganz unwichtig. Erfreulicherweise benötigt das NSPanel im Normalbetrieb gerade einmal 1,12W!

Für etwas mit einem Display und WLAN ist dies erstaunlich wenig. Schaltest du beide Relays, dann steigt der Verbrauch auf 1,82W.

 

Fazit

Das SONOFF NSPanel ist ein wirklich tolles Spielzeug für de Smart Home Fan! Dabei ist dieses auch nicht all zu teuer und der Energieverbrauch ist erfreulich niedrig. 1,X W für zwei Relais, WLAN und ein Display ist absolut in Ordnung, ich hätte mit deutlich mehr gerechnet.

Auch optisch und haptisch gibt es wenig zu beklagen. Ja das Display ist nur ein TN Panel, aber im Großen und Ganzen ist dieses okay.

sonoff nspanel im test 8

Wo ich Schwächen sehe, ist bei der Software. Du musst schon stark im SONOFF Ökosystem vertreten sein damit das Display wirklich für dich Sinn macht.

Klar du kannst diesen einfach als vernetzten Lichtschalter nutzen, aber das ist nicht der Sinn der Übung. Erweiterte Funktionen zur Steuerung von anderen Smart Home Komponenten bekommst du nur, wenn du welche von Sonoff hast.

Du kannst zwar alternative Software installieren, dies ist aber ein sehr “erweiterter” Vorgang.

SONOFF NSPanel Smart Scene WLAN Wandschalter Neutralleiter...
  • 【Wetter, Innentemperaturen und Uhr】 Mit seinem Farbdisplay...
  • 【Temperatureinstellung】 SONOFF NSPanel kann direkt an...
  • 【Sprach- und App-Fernbedienung】 Wenn Sie das Drücken der...
  • 【3.5" IPS Touch Display】 Das farbige Touch-Display...
  • 【Freundliche Erinnerung】 NSPanel unterstützt derzeit...

Das XTAR PB2S Powerbank Gehäuse für 18650/21700er Zellen im Test

Powerbanks gibt es einige im Handel. Aber was, wenn dort nicht das Richtige für dich dabei ist? Was ist, wenn du noch ein paar 18650 Lithium Zellen herumfliegen hast, die du nutzen willst?

Dann ist vielleicht die XTAR PB2S genau das richtige!

xtar pb2s test 7

Bei dem XTAR PB2S handelt es sich um ein Gehäuse für Lithium Zellen, das diese in eine Art Powerbank umwandelt. So kannst du hier zwei 18650 oder 21700er Zellen einlegen und so deine eigene Powerbank bauen.

Aber wie gut funktioniert dies in der Praxis? Finden wir es im Test der XTAR PB2S heraus!

 

Das XTAR PB2S Powerbank Gehäuse für 18650/21700er Zellen im Test

Bei dem XTAR PB2S handelt es sich auf den ersten Blick um eine sehr einfache Powerbank. Diese misst 125 x 58 x 27,6 mm.

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Allerdings findet sich auf der Front eine Abdeckung, welche einfach magnetisch gehalten wird. Entfernst du diese, dann kommt du zu den beiden Schächten für die Lithium Zellen. Aufgrund eines flexiblen Minus-Kontaktes kann die Powerbank sowohl 18650 wie auch 21700er Zellen aufnehmen.

Oberhalb der Akkuzellen ist im schwarzen Kunststoff ein LED Display versteckt. Dieses zeigt dir die Eingangs/Ausgangsspannung, die aktuelle Leistung und den Ladestand in % an.

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Auf Seiten der Anschlüsse haben wir 1x USB A und 1x USB C. Dies ist eine Besonderheit! Viele dieser Powerbank-Gehäuse sind recht altmodisch ausgestattet.

Die XTAR PB2S hingegen unterstützt Quick Charge 3.0 und USB Power Delivery! Beides mit jeweils 18W maximaler Leistung.

xtar pb2s test 3

Dies gilt auch fürs Laden. Du kannst die eingesetzten Zellen auch direkt über den USB C Port mit USB Power Delivery mit bis zu 18W laden!

 

Zellen sind nicht parallel geschaltet!

Wir haben zwar im Inneren 2 Akku-Slots, diese sind aber nicht parallel geschaltet! Hierdurch kannst du auch zwei Zellen mit unterschiedlicher Kapazität und Ladestand einsetzen.

 

Quick Charge und USB PD nur mit zwei Zellen!

Grundsätzlich kannst du das XTAR PB2S auch nur mit einer Akkuzelle nutzen. Allerdings dann ist die Ausgangsleistung auf 5V/2A limitiert (praktisch eher 5V/1,9A).

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Erst wenn du zwei Zellen nutzt, wird USB PD und Quick Charge freigeschaltet! Dies ist vermutlich ein Schutz, um zu verhindern, dass Akkuzellen überlastet werden.

 

Kapazität/Effizienz

Die Kapazität der XTAR PB2S hängt natürlich davon ab was für Akkuzellen du im Inneren verbaust. Theoretisch könntest du zwei 5000mAh 21700 Zellen verbauen, 10000mAh ist also das theoretische Maximum derzeit.

Allerdings gibt es hier natürlich Wandler -Verluste. Wir müssen aus 3-4,2V 5V, 9V oder sogar 12V machen.

Wie Effizient ist das Ganze? Hierfür habe ich einfach ein Labornetzteil an die Pins angeschlossen und gemessen wie viel Energie in die Powerbank geht und wie viel rausgeht.

bild1

Wir haben eine Effizienz von 83% im besten Fall und 75% im schlechtesten Fall. Dies bei einer Zellenspannung von 3,7V. Bei 4,2V, also vollen Akkus, war die Effizienz ca. 1,5% besser im Schnitt.

Du musst also die Kapazität der verbauten Akkuzellen * 0,83 rechnen, damit du auf die effektive Kapazität kommst.

 

Ladestandsanzeige unzuverlässig

Gerade wenn du unterschiedliche Akkus in der XTAR PB2S nutzt ist die Ladestandsanzeige sehr unzuverlässig. Meist funktioniert diese, wenn du die Akkus einmal in der Box geladen und entladen hast, aber zu 100% würde ich mich nicht drauf verlassen.

 

Das Laden

Wie schnell das Laden der Akkus in der Box ist schwankt sehr stark!

Hast du nur einen Akku verbaut, dann ist die maximale Ladeleistung auf ca. 6-8W limitiert. Erst mit zwei Akkus kommen wir an einem USB PD Ladegerät auf die “vollen” 17-18W.

Allerdings schwankt das Ladetempo recht stark, gerade wenn du unterschiedliche Akkus verbaut hast.

In meinem Test wurden die Akkus auf 4,178V bzw. 4,186V hochgeladen.

 

Fazit

Ich würde in der Regel eine fertige Powerbank der XTAR PB2S vorziehen. Für eine theoretisch maximale Kapazität von 10000mAh bzw. Eher 8300 mAh nach einberechnen der Effizienz ist die XTAR PB2S recht groß und aufgrund der abnehmbaren Abdeckung recht “empfindlich” bei Stürzen.

Hast du allerdings noch ein paar 18650 oder 21700er Akkus rumfliegen, dann kann die Welt plötzlich anders aussehen. Der USB PD Port kann zwar etwas zickig sein, aber sofern du zwei Zellen verbaust, ist dieser in der Regel gut brauchbar. Dies ist auch der Große Vorteil der XTAR PB2S, USB PD ist sonst bei solchen “DIY” Gehäusen sehr selten.

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Auch das die die Akkus mit bis zu 18W laden kannst ist klasse! Die Effizienz ist mit 75% bis 83% nicht wahnsinnig gut, geht aber in Ordnung.

Dabei scheint die Box generell gut umgesetzt zu sein. Es ist kein Problem zwei unterschiedlich große Akkus zu nutzen und die Box stoppt sauber das Laden wenn die Akkus voll oder zu leer sind.

Lediglich auf die Akkustandsanzeige kannst du nichts geben.

Hast du also ein paar 18650 oder 21700er Akkus rumfliegen ist die XTAR PB2S für unter 20€ absolut okay.

Die besten Notebook Powerbanks 2022, welche USB C Powerbank kaufen?

Immer mehr Notebooks lassen sich via USB C laden. Selbst Gaming Notebooks haben immer öfter USB C Ports über welche diese ladbar sind.

Hierdurch kannst du diese Notebooks auch relativ problemlos über USB C Powerbanks unterwegs laden. Dir geht in der Uni der Saft aus? Kein Problem! Mit der gleichen Powerbank mit der du dein Smartphone lädst, kannst du auch dein Notebook versorgen.

die besten notebook powerbanks 2022, welche usb c powerbank kaufen 8

Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Du hast hier schon ein paar Punkte zu beachten. So muss unter anderem deine Powerbank eine gewisse Mindestleistung bieten.

Aber welche Powerbank ist nun ideal für Notebooks? Finden wir genau dies im Vergleich heraus! Welche ist die beste Notebook Powerbank 2022?

 

Wie viel Leistung benötigt ein Notebook?

USB Power Delivery gibt es in vielen Leistungsstufen, 18W, 20W, 30W, 45W usw. Die meisten Notebooks benötigen eine Mindestleistung via USB C, ansonsten laden diese nicht.

Wie hoch diese Mindestleistung ist, hängt vom Modell deines Notebooks ab und ich kann es dir nicht pauschal sagen.

die besten notebook powerbanks 2022, welche usb c powerbank kaufen 3

Hier jedoch ein paar Erfahrungswerte:

  • Apple MacBook Pro 13/16 – mindestens 5W
  • Dell XPS 13 – mindestens 30W
  • Dell XPS 15/17 – mindestens 45W
  • ASUS G15 – mindestens 45W
  • ASUS ProArt 16 – mindestens 45W
  • TUXEDO InfinityBook Pro 14 – mindestens 65W

Die Apple MacBooks stechen hier etwas hervor, denn diese laden an so gut wie allen Powerbanks mit beliebiger Leistung. Es macht natürlich keinen Sinn sein Notebook mit 5W zu laden, es würde aber gehen.

Ansonsten sage ich in der Regel ist eine Powerbank mit 45W oder mehr auf dem USB C Port für Notebooks geeignet. 95%+ aller Notebooks werden an einer Powerbank mit 45W oder mehr laden.

Bedenke allerdings, dass es immer passieren kann, dass dein Notebook mehr Energie aufnimmt als es gerade via USB C bekommt. Der zusätzliche Bedarf wird dann aus dem Akku entnommen.

 

Viele Modelle nur schlecht verfügbar

Aktuell ist die Liefersituation nicht nur bei Grafikkarten und Chips für die Automobilbranche schlecht, auch bei Powerbanks gibt es einige Lücken im Sortiment.

Daher sind derzeit viele Powerbanks, gerade die besonders guten, nur sehr schwer oder leider gar nicht zu bekommen.

Sollte hier eins der aufgeführten Modelle nicht mir zu bekommen sein, bitte ich um Entschuldigung, aber derzeit ist es nicht absehbar ob manche Modelle wieder auf den Markt kommen oder vielleicht dauerhaft verschwunden bleiben.

 

Die Testkandidaten, USB Power Delivery Powerbanks für Notebooks

Folgende Powerbanks hatte ich bereits im Test und sehe ich als geeignet für Notebooks an.

Preis Kapazität USB C max Leistung
4smarts Enterprise 2 70 € 14923 mAh 100 W
4Smarts VoltHub Graphene 110 € 13366 mAh 100 W
Amazon Basics – Powerbank 50 € 23781 mAh 45 W
Anker PowerCore III 76 € 16593 mAh 45 W
Anker PowerCore III Elite 25600 PD 110 € 21919 mAh 60 W
BatPower PDE 2 P26B 140 € 18962 mAh 60 W
Chargeasap Flash 2.0 279 € 14379 mAh 100 W
ELECJET PowerPie 50 € 17627 mAh 45 W
Green Cell Powerbank GC PowerPlay Ultra 150 € 21201 mAh 100 W
HyperJuice 130W USB-C Battery Pack 199 € 21698 mAh 100W
RAVPower RP-PB201 60 € 17555 mAh 60 W
RealPower PB-20000PD Pro 100 € 19267 mAh 100 W
Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 90 € 16059 mAh 88 W
STORM 2 200 € 22352 mAh 100 W
Trust Laro 80 € 18184 mAh 60 W
Xlayer Powerbank Plus MacBook 70 € 18668 mAh 45 W
Xtorm XB203 100 € 24399 mAh 45 W
Xtorm XB302 80 € 15795 mAh 45 W
Xtorm XB303 100 € 22532 mAh 60 W
Xtorm XB304 160 € 23155 mAh 100 W
Zendure SuperTank 170 € 22686 mAh 100 W
Zendure SuperTank Pro 140 € 22022 mAh 100 W
Zendure X6 70 € 17224 mAh 45 W

Die folgende Tabelle ist grob nach “Qualität” sortiert. Powerbanks die weiter oben in der Tabelle stehen, würde ich mir zuerst ansehen. Das heißt allerdings nicht, dass eine Powerbank, die weiter unten steht, nicht gut ist. Je nach deinen spezifischen Anforderungen kann eine Powerbank etwas niedriger in der Liste sogar besser sein.

Die hier angegebene Kapazität wurde von mir im Test gemessen.

 

STORM 2, die so ziemlich beste Powerbank!

Beginnen wir mit den beiden Stars der Show. Ich halte aktuell die STORM 2 für die coolste und so ziemlich beste Powerbank auf dem Markt!

Die STORM 2 hat nicht nur ein einzigartiges Design, hohe Kapazität und einen 100W USB C Port, sondern auch spannende Bonus-Funktionen wie ein Display. Auf diesem Display wird dir die aktuelle Kapazität der Powerbank und die Leistungswerte angezeigt.

 

storm 2 power bank review test 8

 

Bonuspunkte gibt es für die Unterstützung des PPS Standards, welcher für Notebooks allerdings nicht wichtig ist.

Zudem haben wir einen programmierbaren DC Anschluss. Kurzum kauf die STORM 2, wenn du die Möglichkeit dazu hast. Die STORM 2 stammt aus einem Kickstarter Projekt und ist aktuell nur schwer außerhalb davon zu bekommen.

https://www.kickstarter.com/projects/edc-power-bank/storm-2-sci-fi-inspired-edc-power-bank-for-digital-nomads?lang=de

 

Zendure SuperTank Pro, modern mit viel USB C

Ähnlich wie auch die STORM 2 verfügt der Zendure SuperTank Pro über viel Kapazität und 100W USB C Ports.

Hinzu kommt auch hier ein superpraktisches Display, welches dir aktuelle Leistungswerte anzeigt. So weißt du immer wie viel Leistung gerade in dein Notebook geht.

 

zendure supertank pro test review 5

 

Bonuspunkte gibt es für die Unterstützung des PPS Standards, welcher für Notebooks allerdings nicht wichtig ist.

Leider ist auch der Zendure SuperTank Pro aktuell schwer im Handel zu finden. Ich habe meinen hier gekauft: https://www.alza.de/zendure-supertank-pro-27000-mah-100-watt-power-bank-with-4-x-usb-c-oled-screen-silver-d6236833.htm

 

Xtorm XB304, groß und schnell

Kommen wir zur ersten Powerbank die du auch halbwegs gut im Handel bekommen kannst. Die Xtorm XB304 bietet ebenfalls eine sehr hohe Kapazität und einen 100W USB C Ausgang.

 

test xtorm xb304, 100w usb c powerbank mit 27200mah kapazität! 10

 

Letzter bietet aber nur ca. 50% der Kapazität 100W. Danach drosselt sich der Port auf 60W. Dies ist leider bei vielen 100W Powerbanks ein übliches Verhalten.

Dennoch halte ich die Xtorm XB304 für aktuell die beste “verfügbare” Notebook Powerbank. Bonuspunkte gibt es für die Unterstützung des PPS Standards, welcher für Notebooks allerdings nicht wichtig ist.

 

Anker PowerCore III Elite 25600 PD

Der PowerCore III Elite 25600 PD ist sicherlich eine der weniger spektakulären Modelle hier. Zumal diese “nur” 60W Leistung hat. Allerdings haben wir auch hier eine gute Verfügbarkeit und eine hohe Kapazität!

Anker Powercore Iii Elite 25600 Pd 60w Im Test 9

 

Zudem ist Ankers Qualität über fast jeden Zweifel erhaben. So halte ich den PowerCore III Elite 25600 PD sicherlich für eine der haltbarsten Notebook Powerbanks.

Der Preis ist allerdings durchaus saftig, was aber auch an dem zusätzlichen USB C Ladegerät mit 65W im Lieferumfang liegt.

Anker PowerCore III, Powerbank mit 19.200mAh Kapazität 45W Power...

  • 21918 mAh echte maximale Kapazität (5V/1A)
  • 60W USB C
  • Schickes Design
  • 2:15h Ladedauer an einem passenden USB PD Ladegerät
  • Passendes Ladegerät liegt bei
  • Recht hoher Preis

 

4smarts Enterprise 2, wenn dir die 100W Powerbanks zu teuer sind

Dir sind die anderen 100W Powerbanks zu teuer? Dann schau dir doch einmal die 4smarts Enterprise 2 an. Diese bekommst du problemlos für unter 100€.

 

4smarts enterprise 2 20000mah test review 7

 

Hierfür erhältst du zwei USB C Ports und einen USB A Port. Die USB C Ports schaffen 100W bzw. 30W. Insgesamt kannst du die Powerbank mit bis zu 130W belasten, du könntest also ein Notebook und Smartphone gleichzeitig laden.

Ein kleiner Wermutstropfen ist die Kapazität. Diese ist mit maximal 14923 mAh eher auf der geringen Seite.

 

Preis/Leistungstipp, Amazon Basics – Powerbank

Die Amazon Basics – Powerbank ist ganz klar der Preis/Leistungstipp! Wir haben zwar “nur” einen 45W USB C Port, allerdings eine saftige Kapazität von 23781 mAh!

 

amazon basics powerbank mit 26800mah test 6

 

Zudem kostet die Powerbank zum Zeitpunkt des Tests lediglich +- 50€, was ein super Deal ist!

Amazon Basics – Powerbank, USB-C-Stromversorgung mit 45 W für...

  • 45W USB C Ausgang
  • PPS Unterstützung (wichtig für das S21)
  • 23781 mAh bzw. 87,989 Wh echte Kapazität
  • Von 0% auf 100% in 4h geladen
  • USB A Ports nur 5V 2,4A
  • Haptik und Verarbeitung mäßig

 

 

Wie viel Kapazität benötige ich?

Kommen wir zu einer spannenden Frage, wie viel Kapazität benötigst du? Das hängt natürlich davon ab wie viel Kapazität dein Notebook hat und wie stark du dieses laden willst.

die besten notebook powerbanks 2022, welche usb c powerbank kaufen 9

Hier gibt es allerdings ein paar Punkte generell zu bedenken.

  1. Die Herstellerangabe der Kapazität einer Powerbank liegt meist deutlich über der Realität, siehe meine Tests.
  2. Selbst wenn deine Powerbank echte 80Wh Kapazität hat, kann diese nicht ein Notebook mit 80Wh Akku vollständig laden. Ein Smartphone/Notebook lädt meist nur ca. 80% effizient.
  3. Nutzt du dein Notebook gleichzeitig, dann werden alle Energiesparmaßnahmen über Board geschmissen, da dein Notebook denkt es hängt an einem Ladegerät. Heißt der Stromverbrauch ist höher und es landet weniger Energie im Akku.

Nutzt du dein Notebook gleichzeitig kann es passieren, dass sich dein Akku nur wenige % lädt obwohl deine Powerbank schon leer ist. Dies lässt Nutzer oft glauben irgendwas stimmt nicht mit der Powerbank. Meist liegt dies einfach daran das Notebooks im Akku-Betrieb CPU und GPU runter Takten für einen niedrigeren Verbrauch. Schließt du aber eine Powerbank an wird CPU und GPU wieder mit voller Kraft gefahren, was den Energie Verbrauch erhöht.

Dies ist natürlich bei großen Notebooks problematischer als bei einem MacBook Pro 13 M1.

Geht es dir um eine möglichst große Kapazität, dann ist das die Reihenfolge der Powerbanks:

Powerbank Kapazität Wh
Xtorm XB203 24399 90.2763
Amazon Basics – Powerbank 23781 87.9897
Xtorm XB304 23155 85.6735
Zendure SuperTank 22686 83.9382
Xtorm XB303 22532 83.3684
STORM 2 22352 82.7024
Zendure SuperTank Pro 22022 81.4814
Anker PowerCore III Elite 25600 PD 21919 81.1003
HyperJuice 130W USB-C Battery Pack 21698 80.2826
Green Cell Powerbank GC PowerPlay Ultra 21201 78.4437
RealPower PB-20000PD Pro 19267 71.2879
BatPower PDE 2 P26B 18962 70.1594
Xlayer Powerbank Plus MacBook 18668 69.0716
Trust Laro 18184 67.2808
ELECJET PowerPie 17627 65.2199
RAVPower RP-PB201 17555 64.9535
Zendure X6 17224 63.7288
Anker PowerCore III 16593 61.3941
Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 16059 59.4183
Xtorm XB302 15795 58.4415
4smarts Enterprise 2 14923 55.2151
Chargeasap Flash 2.0 14379 53.2023
4Smarts VoltHub Graphene 13366 49.4542

 

Geht es dir um die Maximale Kapazität solltest du dich für eine dieser Powerbanks entscheiden:

  • Xtorm XB203* – 24399 mAh bzw. 90,27 Wh
  • Amazon Basics Powerbank – 23781 mAh bzw. 87,98 Wh
  • Xtorm XB304 – 23155 mAh bzw. 85,67 Wh
  • Zendure SuperTank – 22686 mAh bzw. 83,93 Wh
  • Xtorm XB303* – 22532 mAh bzw. 83,36 Wh
  • STORM 2 – 22352 mAh bzw. 82,7 Wh
  • Anker PowerCore III Elite 25600 PD – 21919 mAh bzw. 81,1 Wh

Gerade die Xtorm Modelle sind sehr stark, wenn es um die Kapazität geht. *Allerdings muss ich etwas von der XB203 und XB303 (die XB304 ist okay) warnen, diese sind inkompatibel zu aktuellen MacBooks! Wenn du planst ein MacBook zu laden musst du zur neusten Xtorm XB304 greifen, welche voll empfehlenswert ist.

 

Wh und mAh

Bei Powerbanks geben wir die Kapazität meist in mAh an, bei Notebooks in Wh. Warum?

Wh ist eigentlich die viel bessere Angabe, denn diese setzt Spannung und Strom ins Verhältnis. MAh gibt lediglich an wie viel Strom du über welche Zeit aus einem Akku ziehen kannst.

die besten notebook powerbanks 2022, welche usb c powerbank kaufen 6

Beispiel, du kannst aus einem Akku mit 3,7V und 2000 mAh und einem Akku mit 7,4V und 2000 mAh eine Stunde lang 2000 mA Strom ziehen. Daher auch die Angabe 2000 mA “h – Stunde”.

Allerdings da Akku 2 eine höhere Spannung hat kann dieser mehr Energie speichern, obwohl er die gleiche mAh Angabe besitzt.

Hier die Umrechnungsformel für klassische Lithium Zellen Wh = mAh * 3,7 / 1000

Eine 27000 mAh Powerbank kommt z.B. auf 99,9Wh.

 

Kann das Laden via USB C mein Notebook beschädigen?

Grundsätzlich gilt hier das Motto nichts ist unmöglich. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass dein Notebook beim Laden via USB C irgendeinen Schaden nehmen kann, unheimlich gering!

Bei normalen USB C Ladegeräten gibt es die Möglichkeit, dass das Ladegerät einen Defekt hat und eventuell 230V in dein Notebook durchlässt. Dies ist auch sehr unwahrscheinlich, aber bei einer Powerbank kann so etwas nicht passieren.

Die Interne Spannung der Powerbank ist meist sogar niedriger als die Ladespannung. Selbst wenn die Powerbank kaputt geht, stehen die Karten sehr gut, dass deinem Notebook nichts passiert.

Gerade bei Powerbanks brauchst du dir hier keinen Kopf machen. Es gibt hier eine Ausnahme. Einige der ersten USB C Powerbanks hatten Probleme mit den neueren MacBooks. Das hatte dazu geführt, dass das Laden anfängt, ausgeht, anfängt, ausgeht usw. Dies mögen die Chips auf Dauer im Notebook eher weniger.

 

Kann zu viel Leistung dem Notebook schaden?

NEIN! Selbst wenn dein Notebook nur mit 45W laden kann und du schließt eine 100W Powerbank an, dann ist dies überhaupt kein Problem. Das Notebook lädt immer nur mit dem maximalen Tempo, das vom Hersteller einprogrammiert ist.

 

Fazit, welche ist die beste Notebook Powerbank 2022?

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Artikel etwas weiterhelfen. Zwar gibt es viele sehr gute Notebook Powerbanks, aber aufgrund von schwierigen Liefersituationen ist das ganze doch nicht so einfach. Grundsätzlich würde ich dir zu einem der folgenden Modelle raten:

Wenn du warten kannst, dann schau ob du  die STORM 2 oder den Zendure SuperTank Pro bekommen kannst. Beide Modelle sind derzeit, wenn nur über die Hersteller aus China verfügbar. An sich kein Problem, aber es bei der STORM 2 z.B. bei mir gute 2 Monate gedauert, bis diese da war. Dies sind aber derzeit die beiden besten High End Powerbanks!

die besten notebook powerbanks 2022, welche usb c powerbank kaufen 4

Die Xtorm XB304 ist vermutlich gemeinsam mit dem Anker PowerCore III Elite 25600 PD und der 4smarts Enterprise 2 die drei besten Optionen aus Deutschland.

Der Preis/Leistungs Hit ist aber klar die Amazon Basics – Powerbank, welche allerdings mit 45W etwas weniger Leistung hat als die anderen Modelle.

Die CORSAIR K70 RGB PRO Gaming-Tastatur im Test

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Wenn es um mechanische Gaming Tastaturen geht, ist Corsair sicherlich der Markführer. Zudem hat Corsair auch sehr viele Modelle im Sortiment, so viele, dass selbst ich teils den Überblick verliere.

Heute kommt ein weiteres Modell hinzu, die CORSAIR K70 RGB PRO Gaming-Tastatur. Bei dieser handelt es sich um eine Art Refresh bzw. Weiterentwicklung der aktuellen K70 RGB MK.2.

corsair k70 rgb pro test review 14

So bietet die K70 RGB PRO neben einem etwas abgewandeltem Design PBT-Tastenkappen und eine 8.000 Hz-Pollingrate.

Klingt doch gut! Aber wollen wir uns die CORSAIR K70 RGB PRO einmal näher im Test ansehen.

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen der K70 RGB PRO für diesen Test.

 

Die CORSAIR K70 RGB PRO Gaming-Tastatur im Test

Auf den ersten Blick setzt die K70 RGB PRO auf das typische Corsair Design. Wir haben eine Basis-Platte aus Metall, auf welcher die Taster “schwebend” angebracht sind.

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Eine große Neuerung bei der K70 RGB PRO sind die PBT-Tastenkappen. Diese haben ein leicht mattes Design, was wunderbar zum komplett schwarzen Look der Tastatur passt.

Aufgrund der dicken Aluminium-Basis-Platte ist die K70 RGB PRO Tastatur auch sehr schön verwindungssteif und generell wirkt die Tastatur hochwertig gebaut.

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Auf Seiten der Ergonomie haben wir neben den ausklappbaren Füßen auch eine große Handballenauflage. Letztere sieht man bei modernen Tastaturen selten.

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Angeschlossen wird die K70 RGB PRO via USB C. Der USB C Port ist allerdings stark in die Tastatur hinein versetzt, so dass normale USB C Kabel nicht passen werden. Allerdings gibt es hier mit dem originalen Kabel eine sehr gute Zugentlastung. Dies schützt den Port vor Beschädigungen.

 

PBT-Tastenkappen!

Die K70 RGB PRO setzt auf Tastenkappen aus PBT. Was ist der Vorteil von PBT? Normale mechanische Tastaturen setzen auf Tastenkappen aus ABS.

ABS ist so weit in Ordnung und günstig. Allerdings nutzen sich ABS-Tastenkappen schneller ab. Du kennst dies sicherlich von alten Tastaturen wo oft genutzte Tasten diesen “Glanz” Effekt erhalten.

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Bei PBT-Tastenkappen sollte dies nicht oder wenn nur deutlich später zu solchen Abnutzungserscheinungen kommen. Zudem gelten PBT-Tastenkappen resistenter gegenüber Schmutz und Fett.

Ein unterschied zu ABS-Tastenkappen ist auch die Textur. ABS-Tastenkappen sind meist glatt, PBT-Tastenkappen haben eine leicht raue Textur.

 

Das Layout und Sondertasten

Corsair setzt auf ein vergleichsweise klassisches QWERTZ Layout, ohne größere Anpassungen. Wir haben eine große Enter-Taste, eine lange Feststelltaste usw.

Auch der Tastenabstand ist völlig normal und die F-Tasten liegen an der üblichen Position. Corsair hat beim Layout nie irgendwelche Experimente gewagt, dies ist auch bei der K70 RGB PRO so.

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Die F-Tasten sind zudem nicht doppelt belegt! Die K70 RGB PRO hat gesonderte Media-Tasten.

So findet sich eine Reihe mit Play/Pause/Vor/Zurück Tasten oberhalb des Nummernpads. Des Weiteren verfügt die Tastatur über einer “Drehrad” für die Lautstärkeneinstellung.

Dieses Drehrad fühlt sich sehr gut und wertig an! So macht das Verstellen der Lautstärke Spaß!

 

Taster

Corsair setzt bei den Tastern der K70 RGB PRO wie üblich auf CHERRY MX Taster. Du hast hier die Auswahl aus:

  • Red
  • Blue
  • Brown
  • Silent Red
  • SPEED Silver
Charakteristik Kraft zum Auslösen Hub Auslösepunkt
Red Linear 45g 4.0mm 2.0mm
Blue Clicky 60g 4.0mm 2.2mm
Brown Tactile 55g 4.0mm 2.0mm
Silent Red Linear 45g 3.7mm 1.9mm
SPEED Silver Linear 45g 3.4mm 1.2mm

 

Bei allen Tastern handelt es sich um die RGB Version. Ich habe hier die MX Red Version. Solltest du nicht wissen welcher Taster für dich der richtige ist, dann würde ich dir die SPEED Silver oder die REDs empfehlen.

Gerade die MX SPEED Silver mag ich aufgrund der etwas schnelleren Aktivierung sowohl fürs Gaming wie auch fürs Tippen sehr gerne.

 

Corsair AXON

Corsair setzt bei der K70 RGB PRO auf eine Polling Rate von 8000 Hz. Was bedeutet das? Normale Gaming Tastaturen übertragen Daten an deinen PC in einem 1000 Hz Takt. Also jede Millisekunde wird deinem PC mitgeteilt, ob eine Taste gedrückt wurde.

Heißt die Reaktionszeit deiner Tastatur liegt bei 1ms. Dank der AXON Technologie wird dieser Takt auf 8000 Hz erhöht. Heißt alle 0,125 ms wird deinem PC ein Update übermittelt.

In der Theorie reduziert dies deine Reaktionszeit um 0,875 ms.

corsair k70 rgb pro test review 8

Wobei dies nicht ganz richtig ist, denn die eigentlichen Taster updaten nur mit 4000 Hz. Dennoch bleibt in der Theorie eine deutliche Minimierung der Reaktionszeit.

Ist dies in der Praxis zu spüren? Die ehrliche Antwort, ich kann es nicht spüren. Die K70 RGB PRO wirkt sehr reaktionsfreudig, aber das tun auch andere High End Gaming-Tastaturen mit 1000 Hz.

Dennoch sehe ich es so, würdest du gegen eine 1 zu 1 Kopie von dir antreten und du hättest die K70 RGB PRO mit 8000 Hz und deine Kopie nicht, dann würdest du gewinnen. Von daher sind die 8000 Hz klar ein Vorteil, wenn auch kein großer. Ich würde die K70 RGB PRO nicht nur aufgrund dieses Features kaufen.

 

Tippgefühl

Meine K70 RGB PRO setzt auf die Cherry MX Reds, entsprechend fühlt sich auch das Tippen auf der Tastatur an.

Cherry MX Reds sind erprobte Taster mit einer generell hohen Qualität. Dies zeigt sich auch bei der K70 RGB PRO. Die Tasten fühlen sich alle sauber und gleichmäßig an. Allgemein mag ich die Basis-Platte sehr gerne! Diese gibt der Tastatur eine gewisse Festigkeit, welche nicht immer bei Modellen komplett aus Kunststoff zu finden ist. Es macht beim Tippgefühl durchaus einen Unterschied ob die Taster auf einer Kunststoff- oder Metallbasis sitzen.

Etwas meckern möchte lediglich über die Leertaste. An sich ist die Stabilisierung völlig okay, allerdings drückst du diese am Rand fühlt sich die Taste etwas kratziger an. Ich meine dies hat Corsair schon bei anderen Modellen besser gemacht!

Dennoch ist die K70 RGB PRO natürlich eine super hochwertige Tastatur. Gerade die etwas raue Textur der PBT-Tastenkappen gefiel mir sehr gut und fühlt sich interessant und angenehm beim Tippen an.

 

Beleuchtung und Software

Natürlich besitzt die K70 RGB PRO einige RGB LEDs. Genau genommen besitzt jede Taste der Tastatur eine RGB LED, welche auch einzeln angesteuert werden kann.

corsair icue

Hierfür bietet Corsairs ICUE tonnenweise Optionen in welchen Mustern usw. deine Tastatur leuchten soll. Allgemein bietet Corsiar auf Seiten der Beleuchtung die mit meisten Optionen von allen Herstellern.

corsair icue 2

ICUE, welches nicht nur die Tastatur steuert, sondern alle Corsair Produkte, ist dabei sehr umfangreich! Ich finde zwar die Software etwas weniger übersichtlich als von einigen Konkurrenten, aber grundsätzlich ist diese top!

 

Fazit

Die CORSAIR K70 RGB PRO erfindet das Rad nicht neu und solltest du bereits eine noch gute Corsair Tastatur aus der K70 Serie haben, dann besteht kein Grund zum Upgrade.

Solltest du allerdings auf der Suche nach einer neuen Tastatur sein, dann ist die K70 RGB PRO eine klasse Wahl.

Wir haben hier die übliche Qualität von Cherry Tastern und Corsairs Konstruktion. Gerade die Aluminium Basis-Platte weiß immer wieder zu gefallen und gibt der Tastatur eine schöne Verwindungssteifigkeit.

Auch verbessert diese das Tippgefühl! So wirkt der Anschlag der K70 RGB PRO besonders stabil und feste.

corsair k70 rgb pro test review 15

Hinzu kommt die Polling Rate von 8000 Hz. Sicherlich ist die Auswirkung dieser in der Praxis eher gering, aber sie ist nice to have und kann deine Gaming Performance nur verbessern!

Hinzu kommt die tolle RGB Beleuchtung, die gute ICUE Software und das coole Drehrad für die Lautstärke.

Ich mag Corsairs Tastaturen und die K70 RGB PRO zeigte im Test wenige Schwächen. Vielleicht die Leertaste die ein wenig besser stabilisiert sein könnte. Aber das wäre auch meine gesamte Kritik an der K70 RGB PRO.

Der Preis ist natürlich mit rund 180€ durchaus saftig, aber die Corsair K70 RGB PRO ist auch eine top Gaming Tastatur.

corsair k70 rgb pro

Test: HAKII ICE, cooles Design!

True wireless Ohrhörer gibt es massenhaft. Hier ist es nicht ganz einfach für einen Hersteller aus der Masse hervor zu stechen, zumal viele Ohrhörer gefühlt vom gleichen Fertiger stammen.

Ein etwas außergewöhnlicheres Modell sind die “ICE” von HAKII. HAKII ist vor allem kein 08/15 China Hersteller, sondern hat etwas höhere Ansprüche, was bereits bei der Präsentation klar wird.

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Die ICE stechen auf den ersten Blick vor allem aufgrund des Designs hervor. Aber wie steht es um den Klang? Können hier die HAKII ICE überzeugen?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an HAKII für das Zurverfügungstellen der ICE für diesen Test!

 

Die HAKII ICE im Test

Ich denke es ist auf den ersten Blick klar warum “ICE” ein durchaus passender Name für diese TWS Ohrhörer ist.

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Die Ohrhörer werden natürlich in einer mobilen Ladebox geliefert. Diese besitzt ein interessantes Design. Die eigentliche weiße/leicht türkise Ladebox ist mit einer Art dicken, durchsichtigen Lackschicht überzogen, welche fast wie eine Eisschicht wirkt.

Durchaus schick wie ich finde!

Wie üblich lässt sich der Deckel der Ladebox einfach aufklappen, welcher magnetisch gehalten wird. Darunter finden wir die beiden Ohrhörer.

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Diese setzen auf ein Apple AirPod Design. Die Ohrhörer besitzen also einen langen Stiel und verzichten auf die Silikon-Aufsätze. Hierdurch versiegeln die Ohrhörer deine Ohren weniger und du bekommst mehr von der Umgebung mit. Dazu aber später mehr.

Ähnlich wie die Ladebox setzen auch die Ohrhörer auf ein interessantes weiß/türkis-grau Design, mit einem Farbverlauf am Stiel.

Laut Hersteller sollen die Ohrhörer rund 7 Stunden mit einer Ladung durchhalten. Ich halte 5+ Stunden für praktisch gut möglich. Die Ladebox, welche in 1,5 Stunden vollständig geladen ist, soll die Ohrhörer ca. 2,5x unterwegs laden.

Im besten Fall kommst du also auf 24 Stunden unabhängig von der Steckdose.

 

Keine Silikon-Aufsätze!

Die HAKII ICE verzichten auf die eigentlich üblichen Silikon-Aufsätze. Wir haben hier also keine echten in-Ear Ohrhörer. Ich nenne dieses Design gerne Semi-in-Ear.

Dieses Design hat Vor- und Nachteile.

Viele Nutzer mögen dieses “Finger in den Ohren” Gefühl von normalen In-Ears nicht. Dieses hast du hier nicht!

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Auch bekommst du recht viel von deiner Umgebung mit. Ich mag dies gerne z.B. beim Spazierengehen mit dem Hund, da ich so Rufe oder Ähnliches noch mitbekomme. Du bist also nicht ganz so abgeschottet.

Im Gegenzug hast du hier natürlich kein richtiges Noise Cancelling. Auch hat dieses offenere Design Nachteile beim Klang. So ist hier Musik deutlich weniger druckvoll und direkt als bei regulären Modellen.

Hier musst du selbst wissen was dir besser gefällt und wo du deine Prioritäten setzt.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. HAKII wirbt hier mit “In order to remedy for the natural low-frequency leakage of semi in-ear earphone, Select the diameter of 13mm drive to create better low-frequency quality and broader sound field experience.”

Aber dies ist nur Marketing, wie sieht es in der Praxis aus?

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Starten wir hier bei den Höhen. Wenig überraschend sind die Höhen “unproblematisch”. Wir haben einen mehr als ausreichend klaren Klang. Die Höhen sind sauber und klar. Hier und da sind diese vielleicht einen Hauch spitz und könnten etwas “voller” wirken. Aber das ist schon Kritik auf einem sehr hohen Level.

Die Mitten sind akzeptabel. Die ICE tendieren passend zum Namen eher zu einem etwas kühleren Klang. Dies gilt auch für die Mitten. Dies fällt vor allem bei älteren Titeln, die oftmals etwas wärmer wirken, auf. Hier sind die ICE etwas dünn. Stimmen bevorzugen die Ohrhörer klar etwas hellere Stimmen.

Kommen wir zum Bass. Wie der Hersteller selbst schreibt, sind die Tiefen bei Semi-In-Ear Ohrhörern immer ein Problem, so auch hier. Suchst du das Maximum an Bass und Tiefgang, kauf dir lieber reguläre in-Ears. Das soll aber auch nicht heißen, dass der Bass der HAKII ICE schlecht wäre. Der Bass ist für Semi-in-Ear Ohrhörer in Ordnung. Die Ohrhörer klingen nicht zu dünn oder leer. Der Bass wirkt passend, wenn auch nicht “gewaltig”. Ich denke das Bass-Level ist für Semi-In-Ears dennoch gut.

Unterm Strich haben die HAKII ICE tendenziell einen recht kühlen, leichten und luftigen Klang.

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Frequenzkurve 
Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Damit ich dir die HAKII ICE empfehlen kann müssen zwei Punkte auf dich zutreffen.

  1. Du musst das Design der HAKII ICE cool finden
  2. Du musst Semi-in-Ear Ohrhörer bevorzugen

Semi-in-Ear Ohrhörer sind absolut Geschmacksache! Gerade in der Öffentlichkeit kann es angenehm sein doch mehr von seiner Umgebung mitzubekommen. So mag ich Semi-in-Ear Ohrhörer vor allem beim Spaziergang mit meinen Fellnasen.

Auch wenn du dieses “Finger in den Ohren” Gefühl nicht magst sind Sem-in-Ear Ohrhörer vielleicht das Richtige.

hakii ice test 11

Allerdings rein klanglich hast du immer Nachteile durch dieses Design! So wirkt Musik weniger druckvoll und direkt. Dies gilt auch für die HAKII ICE!

Diese klingen relativ kühl und luftig. Der Bass ist für Modelle im Semi-in-Ear Design völlig in Ordnung, aber verglichen mit normalen in-Ears eher auf der schwächeren Seiten.

Dennoch würde ich das generelle Klangbild als positiv bezeichnen! Auch der Tragekomfort ist tadellos und das Design schick.

Suchst du also Ohrhörer im Semi-in-Ear Design, dann sind die HAKII ICE durchaus eine spannende Wahl!

Kurz-Test: Nuki Universal Cylinder, inklusive Video

Nuki gehört zu meinen Lieblings Smart Home Produkten. Neben der Frage, ob denn Nuki sicher sei (ja ist es), gehört die Frage nach der Montage/Kompatibilität zu den Dingen, die ich am meisten höre.

Grundsätzlich ist Nuki zu so ziemlich jeder Tür kompatibel! Du benötigst allerdings ein Schloss das die Not- und Gefahrenfunktion mitbringt und innen im Optimalfall etwas vorsteht, so dass du Nuki besser installieren kannst.

Gerade die aber an sich durchaus wichtige Not- und Gefahrenfunktion fehlt allerdings an vielen Schlössern.

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Einen neuen Schließzylinder zu installieren ist allerdings deutlich einfacher als die meisten denken. Das einzige worauf du achten musst, ist die passende Länge.

Nuki bietet nun aber selbst einen “Universal Cylinder” an. Dieser besitzt eine verstellbare Länge und ist somit an jeder Tür einbaubar!

Klingt doch interessant, schauen wir uns das Ganze einmal in der Praxis an!

An dieser Stelle vielen Dank an Nuki für das zur Verfügung stellen des Universal Cylinder für diesen Artikel.

 

Der Nuki Universal Cylinder im Test

Nuki baut keine Schließzylinder und sollten sie von heut auf morgen welche bauen, dann wäre dies auch bedenklich.

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Nuki hat seinen Universal Cylinder bei M&C ( https://m-c.eu/de/zylinder/ ) in Auftrag gegeben. Wir haben hier aber eindeutig ein Nuki-spezifisches Produkt. So haben wir einige Anpassungen.

  1. Der Schließzylinder lässt sich in der Länge verstellen.
  2. Innen gibt es kein Schlüsselloch, sondern nur eine “Stange”.

Da der Schließzylinder in der Länge mehr oder weniger freiverstellbar ist, passt dieser in vermutlich alle Türen! Die Schließzylinder in Deutschland/EU sind genormt, was die Grundform angeht.

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Eine weitere Besonderheit ist das Fehlen eines “Schlosses” auf der Innenseite. Dafür gibt es hier eine Art Stange, auf welche Nuki einfach aufgesetzt wird.

Mit im Lieferumfang des Universal Cylinder sind 5 Schlüssel. Hierbei handelt es sich um die hochwertigeren Schlüssel, die 90 Grad gedreht in beide Richtungen eingesetzt werden können.

Zudem findet sich an jedem Schlüssel eine Art kleine “Perle”, woran du diese Schlüssel direkt erkennen kannst.

 

Flexibel in der Länge

Die grundsätzliche Form von Schließzylindern ist in der EU genormt. Lediglich die Länge dieser kann etwas je nach Dicke deiner Tür schwanken.

Nuki hat sich hier etwas cleveres ausgedacht.  So gibt es eine Art Lego-Prinzip mit Aufsätzen, die den Schließzylinder verlängern bzw. kürzen.

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Nuki selbst spricht von “33 mögliche Größen (innen 30-55 mm, außen 32-42 mm)”

Der Innen-Teil lässt sich super leicht verlängern, der Außen-Teil erfordert ein Zerlegen des Schlosses. Dies macht auch Sinn, denn es wäre keine gute Idee eine einfach sichtbare Schraube außen anzubringen.

 

Innen kein Schlüsselloch, ideal für Airbnb

Innen gibt es beim Nuki Universal Cylinder kein Schlüsselloch. Anstelle dessen haben wir nur eine Stange, welche das Nuki Smart Lock greifen kann.

Du brauchst aber bei der Nutzung von Nuki auch kein Schlüsselloch im Inneren. Willst du deine Tür manuell abschließen kannst du einfach das Nuki Smart Lock per Hand drehen.

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Dies ist sogar ein Vorteil, gerade wenn du viele fremde Menschen in dieser Wohnung hast oder diese Temporär vermietest!

Du kannst hier einfach den Bewohnern Zugang mithilfe von Nuki geben und brauchst dir keine Gedanken machen, dass diese einfach Nuki abnehmen, den Schlüssel im Inneren nachmachen und du davon nichts merkst. Es gibt schließlich keinen Schlüssel drinnen, wie es sonnst bei einem Nuki Smart Lock der Fall wäre.

 

Die Montage

Die Montage und Demontage eines Schließzylinders ist erstaunlich einfach. Öffnest du deine Tür findest du im Rahmen, an der Tür, eine Schraube auf Höhe des Zylinders.

Entfernst du diese, dann kannst du das Schloss mithilfe deines Schlüssels entnehmen.

Den Nuki Universal Cylinder passt du nun in der Länge an und setzt ihn ein. Anschließend setzt du  die Schraube in deine Tür ein und fertig!

Das Ganze ist wirklich kein Akt und es kann jeder mit einem Schraubendreher.

 

Fazit

Du willst ein Nuki Smart Lock und dein aktueller Schließzylinder eignet sich nicht für Nuki? Dann ist der Nuki Universal Cylinder eine top Wahl!

Dieser ist ideal fürs Nuki Smart Lock geeignet und super hochwertig umgesetzt. Das Schloss macht einen sehr wertigen Eindruck, was auch für die 5 beiliegenden Schlüssel gilt.

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Dank der Stange im Inneren kann das Nuki Smart Lock das Schloss sehr gut drehen und du musst dir auch keine Sorgen machen, dass jemand den Schlüssel klaut.

Achte nur darauf, dass auch die Länge des Nuki Universal Cylinder passt! Du kannst diesen allerdings noch ein gutes Stück verstellen (innen 30-55 mm, außen 32-42 mm).

Allerdings bei aller Liebe, 79€ ist natürlich auch ein gehobener Preis. Dieser ist nicht ungerechtfertigt, du könntest aber durchaus günstigere Schließzylinder bekommen, die auch für Nuki geeignet sind.

Test: Roborock S7 MaxV Ultra, perfekte vereinigung aus Saug- und Putz-Funktion!

Roborock hat mit dem S7 ohne Frage einen der besten Saugroboter aktuell auf dem Markt im Sortiment. Allerdings hat sich Robrock entschieden nochmals eins drauf zu legen.

Der Roborock S7 MaxV vereint die hervorragende Saugleistung und das neue Putzsystem des Roborock S7 mit der besseren Navigation und Hindernisvermeidung des Robrock S6 MaxV.

So war die Navigation des Roborock S7 sicherlich gut, aber auch nicht perfekt. Saugroboter wie der Dreame L10 Pro kamen im Chaos besser klar.

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Dank Objekterkennung soll der neue Roborock S7 MaxV auch besonders gut und vorsichtig navigieren, auch wenn es viele Hindernisse gibt.

Ebenfalls ein Upgrade hat die Absaugstation erhalten! Die neue Absaugstation des Roborock S7 MaxV “Ultra” leert nicht nur automatisch den Schmutzauffangbehälter, sondern wäscht auch das Putzpad.

Der Roborock S7 MaxV in der Ultra Version ist also wirklich komplett automatisiert!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Lohnt es sich hier so viel Geld für den Roborock S7 MaxV Ultra auf den Tisch zu legen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Roborock für das Zurverfügungstellen des S7 MaxV Ultra für diesen Test.

 

Der Roborock S7 MaxV Ultra im Test

Der S7 MaxV Ultra ist das absolute Flaggschiff Modell von Roborock. Dies ist auch beim Design erkennbar. Der Sauger ist komplett aus schwarzem Kunststoff gefertigt. Allerdings setzt Roborock hier auf diverse Carbon Design Elemente. So wirkt der S7 MaxV wirklich etwas wertiger als viele andere Modelle.

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Der grundsätzliche Aufbau ist aber identisch zu den meisten Konkurrenten. Wir haben einen runden Saugroboter, mit einer kleinen Bürste auf der Front, einer großen Bürste auf der Unterseite und den typischen “Buckel” mit Laser Sensor.

Den Schmutzauffangbehälter findest du dabei unter einem Deckel auf der Oberseite. Der Schmutzauffangbehälter ist leider nicht übermäßig groß, aber auch nicht zu klein. Im Behälter ist zudem ein Feinstaubfilter verbaut. Hierbei handelt es sich um den gleichen wie beim regulären Roborock S7.

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Die “Ultra” Ladestation ist gewaltig. Damit beziehe ich mich sowohl auf die Abmessungen wie auch das sehr kantige und gewaltige Design.

Das Auffälligste hierbei sind natürlich die drei Tanks auf der Oberseite.

 

Die Reinigungsstation, einmal das Vollprogramm bitte!

Mittlerweile besitzen einige Saugroboter eine so genannte Absaugstation. Der S7 MaxV in der Ultra Version treibt dies nun noch etwas auf die Spitze.

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So kann die Reinigungsstation nicht nur den Schmutz absaugen und den Roboter laden, sondern kann auch das Putzpad reinigen und den Sauger sogar mit Wasser betanken!

  • Roboter aufladen
  • Schmutz automatisch absaugen
  • Reinigungspad mit Wasser abspülen
  • Roboter automatisch mit frischem Wasser betanken

Hierfür haben wir drei “Tanks” auf der Oberseite. Einer für den Staub, einer für frisches Wasser und einer für Schmutzwasser.

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Beim Start wird zunächst der Roboter automatisch mit frischem Wasser betankt. Zudem wird das Reinigungspad automatisch durchgespült. Hierfür wird dieses mit Wasser abgewaschen und von einer kleinen Bürste geschrubbt, welche in der Station hin und her fährt.

Das Wasser stammt dabei aus einem Frischwasser-Tank. Das schmutzige Wasser wird in einen gesonderten Tank gepumpt.

Du kannst zudem in der App einen Intervall festlegen in welchem der Roboter beim Arbeiten auf die Station zurückkehrt und das Pad reinigt.

Am Ende jedes Saugvorgangs wird zudem der Schmutz-Behälter automatisch gelehrt. Dies funktioniert auch sehr gut! Selbst wenn der Schmutzauffangbehälter sehr voll ist, wird in der Regel noch tadellos abgesaugt.

Leider ist dies nicht selbstverständlich! Viele Sauger mit Absaugstation haben Probleme wenn der Behälter komplett voll mit Haaren ist. Da ich drei Fellnasen habe, ist dies praktisch immer der Fall.

Aber bisher saugt der S7 MaxV Ultra tadellos ab.

 

Diesmal mit Beutel! (leider)

Ich hatte damals den Roborock S7 sehr gelobt da dieser als einziger eine Absaugstation ohne Beutel hatte! Alle anderen Hersteller, ECOVACS, Dreame oder auch iRobot nutzen in ihren Absaugstationen Beutel.

Der Grund ist einfach, Geld. Diese Beutel sind unsäglich teuer und du musst diese 0,5-1x pro Monat wechseln. Effektiv schließt du so ein “Abo” ab.

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Leider nutzt Roborock auch beim S7 MaxV Ultra Staubsaugerbeutel! Wie teuer diese werden kann ich dir leider noch nicht sagen. Es handelt sich im Übrigen nicht um die optional erhältlichen Beutel des normalen S7.

Es liegen aber zwei mit im Lieferumfang, immerhin.

 

Navigationsprinzip

Wir können moderne Saugroboter in vier „Gruppen“ unterteilen wenn es um die Navigation geht.

  1. Die Dummen. Dumme Saugroboter nutzen eine Zufallsnavigation. Diese Fahren los bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine Zufällige Richtung ab, fahren erneut bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine zufällige Richtung ab usw. Hierdurch sind diese Modelle aber sehr ineffizient, langsam und haben gerade mit komplexen Wohnungen mit vielen Räumen große Probleme. Solche Saugroboter sind sehr günstig und einfach zu bauen. Daher sind sie vor allem in der untersten Preisklasse zu finden. Ich würde solche dummen Saugroboter vermeiden!
  2. Blinde Saugroboter. „Blinde“ Saugroboter nutzen ein Gyroskope zur Navigation. Der Roboter kann seine Umgebung zwar nicht sehen, merkt sich aber in welche Richtung er fährt, in welche Richtung er abdreht und wo er Hindernisse ertastet. Hierdurch kann er eine Art Karte mitzeichnen und arbeitet daher etwas effizienter und zuverlässiger. Solche Saugroboter sind mittlerweile oft in der 200-300€ Preisklasse anzutreffen und sind generell durchaus brauchbar, in kleinen bis mittelgroßen Wohnungen.
  3. Kamera Saugroboter. Einige Saugroboter setzen zusätzlich zu anderen Sensoren (oftmals einem Gyroskope) auf eine Kamera, auf der Oberseite. Diese Kamera zeichnet markante Merkmale in Eurer Wohnung auf und ordnet diese den Positionen zu. Hierdurch kann der Saugroboter nicht nur eine Karte erstellen, sondern auch eine Position auf der Karte erkennen. Solche Saugroboter gehören meist schon in die „Königsklasse“ und eignen sich nach meiner Erfahrung für mittelkomplexe und große Wohnungen. Beispielsweise iRobot ist der bekannteste Nutzer dieser Technologie.
  4. Laser Saugroboter. Laser Saugroboter erkennt Ihr sofort an dem markanten Hubbel auf der Oberseite. In diesem Steckt ein Laser-Abstandsmesser der sich permanent dreht. Hierdurch kann der Saugroboter eine extrem präzise Karte der Umgebung erstellen und auch seine Position in dieser Karte jederzeit wiederfinden. Diese Saugroboter eigenen sich grundsätzlich für jede Art der Wohnung.

Natürlich gibt es innerhalb jeder Kategorie bessere und schlechtere Modelle.

Der Roborock S7 MaxV setzt auf das “Laser” Verfahren, welcher in Kombination mit der AI und Objekterkennung verfeinert ist.

 

Die AI oder eher die Objekterkennung

Das Feature des Roborock S7 MaxV ist die “AI” bzw. KI. Hierfür besitzt der Roboter auf der Front eine richtige Kamera. Diese filmt alles was vor dem Roboter ist und wertet dies aus. Laut Roborock werden die Aufnahmen allerdings nicht in die Cloud übertragen, sondern lokal auf dem Roboter ausgewertet.

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Ich finde den Begriff “AI” hier etwas falsch. Die AI ist viel mehr eine Objekterkennung. Ist ein Hindernis vor dem Roboter versucht er dieses zu erkennen und entsprechend zu umfahren. Dies funktioniert auch bei leichteren Hindernissen wie Socken, Kabeln, Tierspielzeug usw.

Und ja das Ganze funktioniert ordentlich! Der Robrock S7 MaxV umfährt Hindernisse merklich besser als der normale Roborock S7! Entsprechend kommt er auch mit etwas mehr Chaos in der Wohnung klar.

Haben deine Kinder oder Tiere mal wieder Spielzeug verteilt, dann stehen beim S7 MaxV die Karten gut, dass dieser sich nicht daran aufhängt!

In der Robrock App kannst du auch sehen wo der Roboter überall Hindernisse erkannt hat, auf Wunsch auch mit Bild davon. Hier und da erkennt dieser mal Unfug, aber in der Regel arbeitet die Objekterkennung gut! Allerdings möchte ich die Objekterkennung auch nicht über bewerten. Einige Modelle mit einem einfachen Sensor auf der Front schaffen ähnliches.

Ist eine Objekterkennung zwingend notwendig? Nein, aber hast du Chaos hilft diese bzw. andere ähnliche Systeme durchaus ein gutes Stück!

 

Navigation

Der Robrock S7 Max V verhält sich im ersten Moment genau wie wir dies von Robrock Saugern kennen.

Der Saugroboter umrundet zunächst den zu saugenden Bereich. Dieser wird dabei in ca. 5 x 5 Meter große Unterbereiche unterteilt. Ist der Bereich umrundet wird das Innere in geraden Bahnen abgefahren, falls möglich.

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Dank des Lasers auf der Oberseite kann der Roborock S7 MaxV eine Karte deiner Wohnung erstellen. Diese Karte ist dabei auf wenige cm genau. Hierdurch weiß der S7 MaxV immer genau wo er ist und vor allem wo er noch hin muss. Dies kannst du auch auf der Karte verfolgen.

Der S7 MaxV besitzt die genauste und beste Navigation, die ich bisher gesehen habe! Der Roboter wirkt jederzeit sehr sicher in allem was er macht.

 

Etwas langsamer, da sehr gründlich

Der Roborock S7 MaxV ist ein etwas “langsamerer” Saugroboter. Dieser wird für deine Wohnung etwas länger brauchen als die gängigen Konkurrenten.

Dies liegt an Features wie der Teppichkantenreinigung usw. Hierdurch braucht der Roborock einfach etwas länger.

 

Saugleistung des Roborock S7 MaxV

Der Roborock S7 MaxV saugt im neu Zustand extrem gut! Eine viel bessere Saugleistung wirst du in der Praxis nicht bekommen.

Normaler Staub, Tierhaare usw. auf glatten Böden sind keinerlei Problem und werden zu 100% entfernt, wenn der S7 MaxV diese erreichen kann. Allerdings müssen wir ehrlich sein, dies schaffen fast alle Saugroboter die 300€ oder mehr kosten.

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Wirklich haarig wird es erst auf Teppichen! Aber auch hier erreicht der S7 MaxV eine fast 100%ige Reinigungsquote. Selbst Tierhaare werden sehr gut entfernt! Spätestens bei einem zweiten Reinigungsvorgang ist alles weg.

Hat der S7 MaxV die höchste Saugleistung die ich jemals gesehen habe? Nicht ganz, Modelle wie der Ecovacs T9 AIVI oder auch der Eufy RoboVac X8 Hybrid haben vielleicht noch einen Hauch mehr “Rohleistung”. Ist der Unterschied gewaltig? Absolut nicht! Wir reden hier über wenige % Unterschied. Wir sind hier schon auf so einem hohen Level, dass die Unterschiede minimal werden. Erst wenn es um Dinge wie Saugleistung von Sand aus Fugen geht stellen sich die beiden oben genannten Modelle minimal besser an.

Ähnlich wie schon beim Roborock S7 nutzt der S7 MaxV eine Gummiwalze anstelle einer regulären Bürste. Allerdings habe ich hier die Erfahrung gemacht, dass die Reinigungsleistung des S7 sehr stark sinkt, mit der Abnutzung dieser Walze. Du musst also auch diese regelmäßig austauschen um die volle Saugleistung zu behalten.

Ähnliches gilt natürlich auch für den Filter! Diese setzen sich bei allen Saugrobotern sehr schnell zu und beeinflussen die Saugleistung extrem, wenn sie nicht getauscht oder gründlich gereinigt werden.

 

Teppich Kantenreinigung!

Der S7 MaxV hat noch einen Trick im petto um noch besser deine Wohnung zu reinigen. So besitzt der S7 MaxV eine Teppichkanten Erkennung!

Hierdurch kann der Roboter Teppichkanten, wo traditionell immer etwas Schmutz liegen bleibt, besonders gut und gründlich saugen.

So umfährt der Roboter deine Teppiche einmal gesondert an den Kanten. Super! Hier ist mir auch kein anderes Modell bekannt was dies kann.

 

Wie gut putzt der Roborock S7 MaxV?

Der Roborock S7 MaxV setzt wie die meisten Saugroboter auf ein einfaches Putzpad. Unter dem “Hintern” des Saugroboters klemmt also ein Mikrofasertuch, welches befeuchtet über den Boden gleitet.

Allerdings kann der S7 MaxV das Putzpad in der Mitte etwas verschieben, um so eine “Schrubb” Bewegung zu erzeugen.

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Nein extreme Verschmutzungen kann der S7 MaxV nicht beseitigen! Allerdings Fußabdrücke, Schlamm-Pfotenabdrücke und Ähnliches werden durchaus gut entfernt.

Zudem bekommen Fliesen einfach einen anderen Glanz, wenn diese feucht abgewischt werden.

 

Auch für Teppiche! (Putzpad lässt sich einfahren!)

Wir haben uns vor einer Weile bereits den Dreame W10 angesehen. Der Dreame W10 hat auch eine super Putzfunktion und sehr gute Waschstation. Vielleicht putzt der W10 sogar noch etwas besser als der MaxV Ultra bei extremen Verschmutzungen.

Allerdings ist der Dream W10 überhaupt nicht für Wohnungen geeignet die Teppiche im Flur usw. haben.

Für den Roborock S7 MaxV sind Teppiche überhaupt kein Problem! Der S7 MaxV kann sein Putzpad anheben, wenn dieser einen Teppich erkennt. Der Sauger putzt also nur glatte Böden, wird ein Teppich erkannt wird das Putzen gestoppt, das Pad angehoben und der Teppich gesaugt.

Super! Dies kann kein anderer Saugroboter (abseits vom normalen S7). Als Teppichbesitzer musst du dich ansonsten entscheiden. Nur saugen, oder saugen und putzen, dann sind aber Teppiche NoGo Zonen.

Beim Roborock S7 MaxV fällt dieses Problem komplett weg!

 

App und Software Feature

Der Roborock S7 MaxV nutzt die Roborock App. Diese ist durchaus gelungen und besitzt einen großen Funktionsumfang! Hier ein paar Funktionen der Roborock App.

  • Live 2D Karte der Wohnung
  • Unterteilung der Wohnung in Räume
  • Raum und Bereichsreinigung, mit individueller Saugleistung pro Raum
  • Fotos von erkannten Hindernissen
  • Teppicherkennung (werden auf der Karte eingezeichnet)
  • Mehrere Etagen Unterstützung
  • Funktion als fahrbare Überwachungskamera

Damit kann der S7 MaxV softwareseitig so ziemlich alles was ein Saugroboter können kann.

 

Demo-Video

 

Fazit, besser geht’s nicht mehr

Der Roborock S7 MaxV vor allem in der Ultra Version ist einfach das volle Programm! Mir fällt hier keine Funktion ein die fehlt, der Roborock S7 MaxV kann einfach alles! Dies dabei auch noch extrem gut.

  • Sehr hohe Saugleistung
  • Gute bis sehr gute Putzleistung
  • Automatisches Absaugen von Schmutz und Staub
  • Automatisches Reinigen des Putzpads
  • Automatisches Anheben des Putzpads auf Teppichen
  • Teppicherkennung mit gezielter Kantenreinigung
  • Hervorragende Navigation
  • Objekterkennung die das Festfahren verhindert und das Umfahren von leichten und kleinen Hindernissen verbessert
  • Sehr viele App Feature

Die Saugleistung des S7 MaxV ist hervorragend! Sowohl auf glatten Böden wie auch auf Teppichen. Es gibt hier zwar noch Sauger die in extrem Situationen noch ein oder zwei Prozent mehr schaffen, aber wir sind in der “S” Klasse, wenn es um die Saugleistung geht. Ja besonders tiefe Teppiche solltest du alle X Wochen mal mit einem normalen Staubsauger nacharbeiten, um den tiefsitzenden Schmutz zu entfernen, aber oberflächliche Hundehaare usw.werden tadellos vom S7 MaxV entfernt.

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Auch die Putzleistung ist stark! Fußabdrücke, Schlammpfotenabdrücke und Ähnliches wird tadellos entfernt. Klar extreme Verschmutzungen sind zu viel für den S7 MaxV, aber der alltägliche Dreck wird super entfernt.

Zudem erhalten Böden mehr “Glanz” wenn diese einmal feucht abgewischt werden.

Dicke Bonuspunkte gibt es für die Teppicherkennung! Wird ein Teppich erkannt gibt es nicht nur eine gesonderte Teppichkanten Reinigung, sondern auch das Putzpad wird angehoben. Super!

Die Navigation ist bei Roborock Robotern immer sehr gut gewesen. Auch der S7 MaxV wird sich in deiner Wohnung sehr gut zurechtfinden und diese voll abdecken. Dank des Laser Sensors kann dieser eine Karte deiner Wohnung erstellen und weiß immer wo er sich in deiner Wohnung befindet.

Die Front-Kamera in Kombination mit der Objekterkennung sorgen auch für eine gute Hinderniserkennung, welche so ein wenig die Schwäche des normalen Roborock S7 ist. Zwar fährt der Dreame L10 Pro noch etwas vorsichtiger als der S7 MaxV, aber dennoch ist dieser top. Bewerte die KI aber auch nicht über. Diese ist durchaus eine sinvolle Erweiterung, aber auch kein absolutes Wunderwerk.

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Hierdurch eignet sich der Roborock S7 MaxV auch für große und komplexe Wohnungen, die auch nicht immer ganz perfekt aufgeräumt sind!

Wirkliche Perfektion erreicht der Roborock S7 MaxV in Kombination mit der Reinigungsstation, welche nicht nur Schmutz absaugt, sondern auch die Pads reinigt.

Sowohl das Absaugen wie auch das Reinigen der Pads funktioniert extrem gut!

An sich würde ich sagen Roborock hat mit dem S7 MaxV Ultra fast Perfektion erreicht! Ich kenne keinen Grund warum du einen anderen Saugroboter kaufen solltest, außer du suchst vielleicht ein ganz spezielles Feature das dir extrem wichtig ist. Ein Modell das den S7 MaxV in mehr als einem Punkt leicht schlägt gibt es nicht.

Ein Dreame L10 Pro fährt noch vorsichtiger, saugt aber schlechter und kann nicht ansatzweise so gut putzen. Ein Ecovacs T9 AIVI saugt vielleicht minimal besser, die Putzfunktion kommt aber mit Teppichen nicht klar und es gibt keine automatische Reinigungsstation. Der Dreame W10 putzt etwas besser, saugt aber schlechter und ist nur bedingt zu gebrauchen, wenn du Teppiche hast und kostet ähnlich viel.

Einer der alles besser kann oder überhaupt nur zwei Punkte besser kann als der Roborock S7 MaxV ist mir nicht bekannt. Und dies macht auch etwas die Schönheit dieses Modells aus, er kann einfach alles gut, ohne Schwächen!

Wobei dies stimmt nicht ganz, eine gibt es durchaus. Roborock möchte für diesen rund 1400€ haben, was natürlich ein stolzer Preis ist! Dafür bekommst du allerdings auch einen Saugroboter dicht an der Perfektion. Kein anderer Saugroboter vereint die Putz und Saugfunktion so gut!

Sollte dir dies doch zu viel Geld sein (was ich verstehen kann) schau dir den normalen Roborock S7, Dreame L10 Pro oder ECOVACS DEEBOT T9 AIVI an.

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Das ASUS ROG Strix Arion M.2 NVME SSD Gehäuse im Test

Externe SSDs liegen im Trend, was auch nicht überrascht, schließlich sind SSD auch bzw. gerade im mobilen Einsatz sehr robust und zuverlässig.

Entsprechend gibt es tonnenweise externe SSDs im Handel. Neutral betrachtet ist allerdings das “Selbstbauen” einer externen SSD fast schon die beste Idee. So gibt es einige NVME SSD Gehäuse bei Amazon, eBay und Co.

Einfach eine halbwegs brauchbare NVME SSD kaufen, in das Gehäuse packen und go!

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Allerdings stammen die meisten dieser Gehäuse von kleinen asiatischen Anbietern. Eine große Ausnahme ist mir hier begegnet, das ASUS ROG Strix Arion M.2.

Dies ist ohne Frage ein Luxus NVME SSD Gehäuse, mit aufwendigem Design, RGB Beleuchtung und einem saftigen Preis.

Aber lohnt es sich etwas mehr für das ASUS Gehäuse zu zahlen? Finden wir es im Kurz-Test heraus!

 

Das ASUS ROG Strix Arion M.2 NVME SSD Gehäuse im Test

Das erste was am ASUS ROG Strix Arion M.2 auffällt, ist die vergleichsweise große Bauform. Das Gehäuse misst 124 x 47 x 10,9 mm und bringt schlanke 105g auf die Waage.

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Damit ist dieses knapp doppelt so breit wie gewöhnliche NVME SSD Gehäuse und auch recht schwer für eins.

Letzteres liegt am vergleichsweise massiven Aluminiumgehäuse! Dieses wirkt sehr wertig und gut gebaut.

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Dies gilt auch für den Öffnungsmechanismus. Hierfür musst du mit einem Art SIM-Karten-Auswurftool in ein kleines Loch drücken woraufhin sich die Unterseite löst. Hierdurch ist zwar das Öffnen des Gehäuses nicht Werkzeuglos, aber ein versehentliches Öffnen kann so auch ausgeschlossen werden.

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Die SSD wird im Inneren einfach mit einer Schraube fixiert.

 

Funktioniert mit allen NVME SSDs

Ich habe das ASUS ROG Strix Arion M.2 mit folgenden SSD getestet:

  • Crucial P5
  • Western Digital SN750
  • Samsung 970 EVO

Alle drei SSDs haben problemlos im Gehäuse funktioniert. Ich habe für alle weiteren Tests die SN750 im Gehäuse behalten.

 

Gute Wärmeableitung

ASUS hat beim ROG Strix Arion M.2 einen großen Wert auf eine gute Wärmeableitung gelegt. So besitzt das Gehäuse sowohl Wärmeleitpads für die SSD, wie aber auch für den Controller des Gehäuses.

Letzterer wird in der Regel bei solchen Gehäusen nicht mitgekühlt. Da wird hier ein recht massereiches Gehäuse haben funktioniert die Wärmeabfuhr recht gut. Allerdings ist die Oberfläche des Gehäuses auch nicht gigantisch groß!

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Bei konstanter Last gibt es schon eine sehr deutliche Erwärmung.

Im Leerlauf hat die SN750 eine Temperatur von +- 44 Grad in meinem Test. Unter “theoretischer” Last (also Crystaldiskmark) konnte ich bis zu 52 Grad beobachten.

Dies ist absolut akzeptabel für eine externe SSD!

 

Chipsatz?

ASUS nutzt als Chipsatz den ASMEDIA ASM2362.

Ich zitiere hier einfach mal von der ASMEDIA Webseite:

“ASM2362 is an ASMedia first generation PCI Express(downstream port) to USB3.1(UFP) bridge, featuring interface of PCI Express Gen3 x2 and one USB3.1 Gen2 device port, providing high bandwidth up to 10Gbps between PCI Express Gen3 x2 bus and USB 3.1 SuperSpeedPlus bus. It can be used on external USB3.1 Gen2 NVM Express SSD application without additional driver, reaching over 1000MB/s excellent benchmark performance, integrating USB 10Gbps mux and Configuration Channel bus for type-C connector, supporting PCI Express M.2 socket, CF Express and SSD U.2 form factor, saving power consumption through USB and PCI Express Link power management and Chip power management, compliant with NVM Express revision 1.2.1, PCI Express Base Spec Revision 3.1a, USB3.1 Revision 1.0 and USB type-C Revision 1.3.”

Der ASM2362 ist auch in einigen anderen NVME Gehäusen verbaut, allerdings tendenziell eher in den etwas teureren Modellen.

 

Performance

Ich habe die Leistung des ASUS ROG Strix Arion M.2 NVME SSD Gehäuse in Kombination mit der WD SN750 an einem Intel NUC 11 getestet.

performance

Hier erreichte das Gehäuse 1048 MB/s lesend und 976 MB/s schreibend. Dies sind super Werte für eine externe SSD.

pc mark

Dieses gute Ergebnis wird auch vom PC Mark Data Drive Benchmark bestätigt. Hier kann sich die SSD zwar nicht auf Platz 1 setzen, kann aber mit den High End Modellen durchaus mithalten.

 

Etwas zickig?

Leider ist es ein verbreitetes Problem bei vielen NVME SSD Gehäusen, dass diese etwas “zickig” sind. Leider ist auch das ASUS ROG Strix Arion M.2 nicht ganz frei von diesem Problem.

Prinzipiell funktionierte das Gehäuse an allen von mir getesteten USB C zu USB A Verbindungen!

Lediglich bei der USB C zu USB C Verbindung zu einem Intel NUC 11 via Thunderbolt 4 wurde die SSD nicht erkannt. Thunderbolt 3 an einem Dell XPS und ein regulärer USB C Port an einem XMG CORE 15 machten hingegen keine Probleme.

 

Fazit

Was Haptik, Kühlung und auch die Leistung betrifft ist das ASUS ROG Strix Arion M.2 Gehäuse 1A!

Ich konnte im Test lesend 1048 MB/s und schreibend 976 MB/s erreichen. Dabei wurde diese mit knapp über 50 Grad auch nicht übermäßig heiß!

Dies liegt sicherlich an den guten Wärmeleitpads und dem vergleichsweisen massigen Gehäuse. Letzteres ist aus einem massivem Aluminium gefertigt, wodurch die Wärmeabfuhr gut gelingt und das NVME Gehäuse allgemein sehr wertig wirkt.

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Soweit eine volle Empfehlung meinerseits! Allerdings zeigte sich das ASUS ROG Strix Arion M.2 hier und da etwas zickig, gerade beim Anschluss über das USB C zu USB C Kabel. An den Thunderbolt 4 Ports meines Intel NUCs wurde die SSD nicht erkannt, an den Thunderbolt 3 Ports meines Dell XPS gab es hingegen keine Probleme.

Auch funktionierte das Gehäuse generell an allen USB A Ports problemlos. Leider ist dies ein oft gesehenes Problem bei externen NVME SSD Gehäusen. Nach meiner Erfahrung sind diese oftmals etwas zickiger als fertige externe SSDs.

Dennoch, möchtest du eine externe SSD selbst bauen, hast noch ein paar NVME SSDs rumfliegen und suchst ein “besonderes” und auffälliges Gehäuse? Dann ist das ASUS ROG Strix Arion M.2 vielleicht genau das richtige für dich.

Das Syncwire SW-AC651 40W USB C Ladegerät im Test, 2x 20W mit PPS!

Syncwire bietet mit dem SW-AC651 ein Dual-Port USB C Ladegerät an, welches mit zwei 20W USB C Ports punkten soll.

In der Theorie ideal für aktuelle iPhones und auch für diverse Android Smartphones. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist das Syncwire SW-AC651 wirklich gut und empfehlenswert? Wie steht es um die Effizienz?

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Finden wir all dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Syncwire für das Zurverfügungstellen des Ladegerätes für diesen Test.

 

Das Syncwire SW-AC651 40W USB C Ladegerät im Test

Das Syncwire SW-AC651 ist mit 29,5 x 53 x 53 mm und einem Gewicht von 115g relativ kompakt, aber sicherlich auch nicht winzig.

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Dabei setzt Syncwire auf ein durchaus schickes Gehäuse aus einem weißen Kunststoff. Dieses wirkt sehr wertig und massiv gearbeitet. Im Gegensatz zu den meisten Ladegeräten ist hier der Stecker nicht direkt integriert bzw. Es ist nur der amerikanische Stecker integriert.

Für unseren europäischen Stecker liegt ein Aufsatz bei, welcher durchaus gelungen ist.

 

Die Anschlüsse des Syncwire SW-AC651

Das Syncwire SW-AC651 verfügt über zwei USB C Ports auf der Front. Die beiden USB C Ports sind absolut identisch!

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Die USB C Ports bieten 20W nach dem USB Power Delivery Standard bzw. 5V/3A, 9V/2,22A oder 12V/1,67A.

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Dabei kannst du beide Ports gleichzeitig voll nutzen! Hierdurch kommen wir auf die maximale Last von 40W.

 

Mit PPS

Das Syncwire SW-AC651 unterstützt erfreulicherweise den PPS Standard, wenn auch mit einer recht kleinen Range von 4,5-11V bei 1,8A.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Belastungstest

Wie üblich habe ich das Syncwire SW-AC651 40W USB C Ladegerät rund 6 Stunden mit 40W belastet. Dabei nutze ich eine künstliche Last, wodurch wir auch wirklich konstant 40W über den gesamten Zeitraum haben.

Während dieser Zeit sind erfreulicherweise aber keine Probleme aufgetreten.

 

Spannungsstabilität

Wie steht es um die Spannungsstabilität des Syncwire SW-AC651? Eine gute Spannungsstabilität spricht für eine gute Elektronik.

5v stufe 9v stufe

Ich bin beeindruckt! Bei 5V haben wir einen Spannungsbereich von 5,002V bei 0A bis zu  4,999 bei 3A, was extrem gut ist!

Auch bei der 9V Stufe kommen lediglich auf eine Schwankung von 9,072V bis 9,07V was ebenfalls extrem gut ist!

Ich habe selten ein Ladegerät mit solch einer guten Spannungsstabilität gesehen.

 

Effizienz

Schauen wir uns einmal kurz die Effizienz an. Hier behandeln wir das Ladegerät allerdings nur als 20W Ladegerät, der Einfachheit halber. Tendenziell kannst du davon ausgehen das die Effizienz bei höherer Last, wenn du beide Ports gleichzeitig nutzt, höher liegt.

effizienz

Allerdings bereits von “bis zu 20W” sieht die Effizienz des Syncwire SW-AC651 sehr gut aus! Wir kommen hier auf 84,2% bis zu 88,1%, was gut ist. Bei 40W Volllast wird das Ladegerät vermutlich an der 90% Marke kratzen.

 

Fazit

Ich finde es zwar etwas schade, dass wir hier ein 2x 20W Ladegerät ohne die Option haben auch nur einen der Ports mit 40W zu belasten, aber abseits davon habe ich nichts zu bemängeln!

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Die beiden USB C Ports mit jeweils 20W funktionieren tadellos und werden dein Smartphone, sofern dieses halbwegs aktuell ist, flott laden! Dabei eignet sich das Syncwire nicht nur für iPhones sondern auch für viele Android Smartphones. Dies dank der Unterstützung des PPS Ladestandards. Die PPS Range ist zwar nicht gigantisch, aber erlaubt dennoch ein flotteres Laden der S21 Serie.

Hinzu kommt eine herausragende Spannungsstabilität und eine gute Effizienz.

Suchst du also ein Ladegerät mit zwei USB C Ports zum Laden von zwei modernen Smartphones gleichzeitig, dann ist das Syncwire SW-AC651 40W USB C Ladegerät eine top Wahl!

Syncwire 40W USB C Ladegerät - 2 Port (20W+20W) Internationale...

  • 2x 20W nach USB PD
  • PPS Support 4,5-11V bei 1,8A
  • Effizienz zwischen 84% und 88%
  • Unkritische Hitzeentwicklung

Test: Nitecore NB20000 die leichteste 20000mAh Powerbank! Ideal zum Wandern (mit 45W PD)

Die Nitecore NB20000 ist eine der spannendsten Powerbanks um diese mit zum Wandern oder auf Reisen mitzunehmen!

Powerbanks mit leistungsstarken USB C Ports sind klasse, haben aber meist einen großen Nachteil. Solche Powerbanks sind oftmals deutlich größer und schwerer als “einfachere” Modelle.

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Hier soll die Nitecore NB20000 anders sein! Diese 45W USB C Powerbank setzt auf ein Gehäuse aus Carbonfaser, wodurch diese eine der leichtesten 20000mAh Powerbanks aktuell auf dem Markt sein soll, verspricht zumindest der Hersteller.

Hinzu kommt ein Spritzwasserschutz nach IPx5 und eine mehr als solide Portausstattung!

Ist die Nitecore NB20000 damit die ideale Powerbank zum Wandern und täglichen Transport? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Nitecore NB20000 im Test, die ideale Powerbank zum Wandern!

Das wichtigste Merkmal der Nitecore NB20000 sind ohne Frage die Abmessungen und das Gewicht. Die Nitecore NB20000 misst gerade einmal 136 x 59,6 x 20,8 mm, was für eine 20000mAh Powerbank wirklich sehr kompakt ist.

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Auch das Gewicht ist mit 325g unheimlich leicht für eine 20000mAh Powerbank mit 45W USB C Ausgangsleistung. Hier einfach mal ein paar Vergleichswerte:

powerbanks gewicht

Die Nitecore NB20000 ist wirklich die leichteste 20000mAh Powerbank die ich aktuell finden kann!

Neben dem Nutzen von besonders leichten Akkuzellen liegt dies sicherlich auch am Gehäuse. So nutzt Nitecore nicht nur eine Carbonfaser Optik, sondern das Gehäuse ist wirklich aus Carbonfaser gefertigt!

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Entsprechend ist dies recht stabil, aber sehr leicht! Das sehr blockige Design ist zudem Ideal für die Platznutzung.

 

Anschlüsse der Nitecore NB20000

Die Nitecore NB20000 besitzt zwei USB C Ports und zwei USB A Ports.

Bei den USB A Ports handelt es sich um Quick Charge 3.0 Ports, mit den üblichen bis zu 18W Leistung.

Bei den USB C Ports wird es etwas interessanter. Spannenderweise kann die Powerbank über beide USB C Ports geladen werden, mit 30W für Port 1 und 18W für Port 2.

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Allerdings kann die Powerbank nur über USB C Port 1 entladen werden, mit bis zu 45W bzw. 5V/2,4A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A.

Ich verstehe hier den Sinn des zweiten USB C Ports um ehrlich zu sein nicht so ganz. Warum zwei Eingänge (wovon der spezifische Eingang auch noch langsamer ist) und nur einen Ausgang?

Dennoch sind natürlich mehr Ports grundsätzlich immer besser.

 

Die Kapazität

Nitecore verspricht bei der NB2000 eine Kapazität von 20000mAh. Wie sieht es aber in der Praxis aus?

Wh mAh % der HA
5V/1A 67.691 18294.86 91%
9V/1A 69.64 18821.62 94%
9V/3A 62.559 16907.84 85%
20V/1A 63.358 17123.78 86%

Im besten Fall bot die Nitecore NB20000 18821 mAh bzw. 69,64 Wh, was 94% der Herstellerangabe entspricht. Ein top Wert!

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Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihre Entladung nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

 

Die Nitecore NB20000m unterstützt PPS!

Erfreulicherweise unterstützt die Nitecore NB20000 den PPS Standard!

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

Die PPS Range liegt bei 3,3-20V bei 2,2A.

 

45W auf Dauer vielleicht etwas viel

Grundsätzlich schafft die Nitecore NB20000 45W über ihren USB C Port. Dies scheint aber etwas viel für die Powerbank zu sein.

In meinem Test hatte diese bei konstanter 45W Last eine Abschaltung, vermutlich aufgrund von zu hoher Temperatur. In der Praxis konnte ich dieses Verhalten z.B. an einem Notebook nicht beobachten!

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Auch bereits 40W konnte die Powerbank konstant an meiner künstlichen Last liefern. Ich will aber nicht ausschließen das bei 30 oder 40 Grad im Hochsommer die Powerbank bei hoher Last (wie einem Notebook) sich abschalten könnte, aufgrund der Temperatur.

 

Wiederaufladen der Nitecore NB20000

Wir haben bei der Nitecore NB20000 zwei USB C Ports zum Laden. Welches Ladetempo ist hier erreichbar?

USB C 1 USB C 2
USB A 5V/2,4A 9.95 W 11.79 W
QC 3.0 17.25 W 17.26 W
USB PD 28.67 W 0 W

 

Ich verstehe den zweiten USB C Port nicht. Der primäre USB C Port erreicht im Zusammenspiel mit einem USB PD Ladegerät bis zu 28W Ladeleistung. Über Quick Charge sind bis zu 17W möglich und via USB A 5V/2,4A sind es 11W.

Der zweite USB C Port unterstützt überhaupt kein USB PD, lediglich Quick Charge und USB A. Dies aber +- mit dem gleichen Tempo wie Port 1.

Nutze also zum Aufladen immer USB C Port Nr. 1 (mit dem du auch die Powerbank entladen kannst). PS. Es ist nicht möglich die Powerbank gleichzeitig zu laden und zu entladen.

ladedauer

Nutzt du USB Power Delivery und mindestens ein Ladegerät mit 30W, dann ist die Powerbank in ca. 4:20h von 0% auf 100% geladen.

Nutzt du Quick Charge 3.0, dann dauert eine vollständige Ladung 6:20h.

 

Fazit, die ideale Powerbank zum Wandern!

Die Nitecore NB20000 fällt in eine interessante Nische! Die Powerbank ist superleicht, superkompakt und recht leistungsstark. Mit dieser Kombination ist die Nitecore NB20000 ideal für Anwendungen wo du möglichst leicht unterwegs sein willst, wie beim Wandern, Camping oder auf Reisen.

  • Mit 325g die leichteste mir bekannte Powerbank in der 20000mAh Klasse
  • Gehäuse aus Carbonfaser
  • 45W USB C Ausgang
  • 30W USB C Eingang (0% auf 100% Ladung in rund 4 Stunden)
  • Bis zu 18821 mAh echte nutzbare Kapazität
  • PPS Unterstützung
  • Bei 45W konstanter Last am Temperatur-Limit

Mit 325g ist die Nitecore NB20000 die leichteste mir bekannte Powerbank mit +- 20000mAh Kapazität. Dabei bietet diese mit einem 45W USB C Ausgang, welcher auch noch PPS beherrscht, und zwei Quick Charge USB A Ausgängen eine wirklich moderne Ausstattung.

Das Gehäuse aus echter Carbonfaser ist noch so das Sahnehäubchen. Dabei bietet die Powerbank mit bis zu 18821 mAh bzw. 69 Wh eine gute nutzbare Kapazität.

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Lediglich der 45W USB C Ausgang scheint etwas viel zu sein. Die Powerbank neigte hier im Test zum Abschalten aufgrund von Übertemperatur (das vermute ich zu mindestens). In der Praxis ist dies aber weniger ein Problem, gerade dann wenn du nicht ein Notebook laden willst. Bereits 40W scheint die Powerbank stabil liefern zu können und selbst die meisten Notebooks ziehen nicht konstant glatt 45W, wie meine künstliche Test-Last. Das Laden eines MacBook Pro M1 funktionierte von Anfang bis Ende ohne aussetzer.

Dennoch suchst du eine schnelle und moderne Powerbank, die möglichst leicht und kompakt ist? Dann ist die Nitecore NB20000 die richtige Wahl, auch wenn sie mit über 100€ schon recht teuer ist!

In anderen Worten, die Nitecore NB20000 ist die beste Powerbank zum Wandern aktuell auf dem Markt!

Brauchst du das super leichte Gewicht nicht, dann würde ich eher zu einem Anker PowerCore III greifen, welcher etwas günstiger ist.