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Die Varta Power Bank Fast Energy 20000 im Test, günstige Powerbank mit mehr als ausreichender Leistung!

Varta wird den meisten von Euch sicherlich bekannt sein. Primär aufgrund von klassischen Batterien und Akkus.

Allerdings baut Varta auch Powerbanks. Das spannendste Modell ist hier die Power Bank Fast Energy 20000. Die Fast Energy verfügt neben einer Kapazität von 20000mAh auch über einen 18W USB C Port.

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Dabei ist die Powerbank mit unter 30€ recht günstig zu erhalten. Wollen wir uns da die Varta Power Bank Fast Energy 20000 einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Varta für das Zurverfügungstellen der Fast Energy 20000 für diesen Test.

 

Die Varta Power Bank Fast Energy 20000 im Test

Mit 138 x 72 x 27 mm und einem Gewicht von 431 g ist die Varta Power Bank Fast Energy 20000 kein kleines Modell. Dies ist bei einer Kapazität von 20000mAh auch nicht zu erwarten.

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Allerdings gibt es durchaus Powerbanks mit 20000mAh die noch etwas kompakter sind.

Was die Verarbeitung und Haptik angeht bin ich aber sehr zufrieden! Die Powerbank wirkt auch aufgrund des etwas höheren Gewichts sehr massiv und “dicht”. Dabei setzt Varta zudem auf eine Schale aus Aluminium, welche die Powerbank nochmals etwas wertiger erscheinen lässt.

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Hier hat Varta also durchaus einen guten Job gemacht!

Wie steht es um die Anschlüsse? Auf der Front finden wir vier Ports.

  • 2x USB A mit 5V/2,4A
  • 1x USB C mit 18W
  • 1x microUSB mit 5V/2A

Bei den USB A Ports handelt es sich um klassische USB Ladeports mit 5V/2,4A bzw. 12W. Spannender ist hier der USB C Port.

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Dieser verfügt über den USB Power Delivery Ladestandard mit maximal 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A. Der USB C Port kann auch als Eingang genutzt werden um die Powerbank mit maximal 18W zu laden.

Alternativ kannst du auch den microUSB Ladeport nutzen.

 

Kapazität der Varta Power Bank Fast Energy

Varta verspricht bei seiner Powerbank eine Kapazität von 20000mAh, folgendes konnte ich messen:

Wh mAh % der HA
9V/2A 65.3 17648.65 88%
9V/1A 70.5 19054.05 95%
5V/3A 64.8 17513.51 88%
5V/1A 70.2 18972.97 95%

Ich konnte eine maximale Kapazität von 19054 mAh messen. Dies entspricht satten 95% der Herstellerangabe, was ein top Wert ist! Selbst im worst Case (9V/2A) konnte ich noch gute 17648 mAh messen, was immer noch sehr gut ist.

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Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihre Entladung nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Varta Power Bank Fast Energy 20000 getestet:

Apple iPad Pro 11 17.8W
Apple iPhone 13 Pro Max 17.3W
Google Pixel 6 Pro 16.2W
Samsung Galaxy S21 Ultra 14.1W

 

Dank des 18W USB C Ports bietet die Varta Power Bank Fast Energy ein ordentliches Ladetempo! So nutzt das iPhone 13 Pro Max diese 18W auch vollständig aus.

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Smartphones wie das Samsung Galaxy S21 laden auch flott an der Powerbank, aber auch nicht ganz mit dem vollen Tempo, da wir hier kein PPS haben.

Allerdings kannst du davon ausgehen, dass die meisten aktuellen USB C Smartphones gut und schnell an der Varta Powerbank laden.

 

Wiederaufladen

Du kannst die Varta Power Bank Fast Energy 20000 über diverse Methoden aufladen. So haben wir zunächst USB C und microUSB. Zudem unterstützt die Powerbank neben dem “normalen” Laden auch USB Power Delivery und überraschenderweise Quick Charge?!

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Via USB Power Delivery konnte ich 18-19,xW maximale Leistung messen. So springt die Powerbank nach dem Anschließen direkt auf 19,X W Ladeleistung hoch, fällt dann aber auch schnell wieder auf 18,X W ab. So ist die Powerbank in ca. 5:45h von 0% auf 100% geladen.

Interessanterweise scheint die Varta Powerbank auch Quick Charge via USB C und microUSB zu akzeptieren! Quick Charge ist zwar langsamer als USB PD, aber immer noch flotter als das normale Laden an einem 5V Ladegerät.

Wenn möglich solltest du die Powerbank aber klar via USB C laden! Der USB C Eingang ist an allen Quellen schneller als der microUSB Port. Letzter wirkt schon fast etwas gedrosselt.

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Via USB PD ist die Powerbank in ca. 5:45h. Via Quick Charge und microUSB dauert eine vollständige Ladung 8:15h.

 

Fazit zur Power Bank Fast Energy 20000

Die Varta Power Bank Fast Energy 20000 ist eine der attraktivsten Powerbanks aktuell auf dem Markt!

Dies natürlich aufgrund des Preises! So kannst du die “Fast Energy” für knapp über 30€, was für eine Powerbank mit 20000mAh und einem 18W USB PD Ausgang kein schlechter Deal ist! Ganz im Gegenteil, hier können sogar viele Asiaten nicht mithalten.

Zumal die Varta Powerbank Ihr Kapazitätsversprechen mit “echten” 19054 mAh auch sehr gut einhält und damit praktisch zu den größeren 20000mAh Powerbanks zählt.

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Hinzu kommt der 18W USB C Port. Dieser kann Smartphones wie das iPhone 11/12/13, Samsung Galaxy S20/S21, Google Pixel 6 usw. Schnell oder schneller laden. Wir erreichen hier nicht das absolute maximal Tempo, aber 18W sind ordentlich.

Auch die beiden regulären USB A Ports sind gut! Diese bieten zwar nur ein Standard Tempo, dies reicht aber in der Praxis meist schon aus.

An einem USB-PD Ladegerät ist die Powerbank von 0% auf 100% in ca. 5:45h geladen. Erneut nicht Rekord verdächtig, aber ausreichend flott.

Dies passt auch zum Fazit. Es gibt sicherlich noch bessere und tollere Powerbanks, aber die Varta ist recht günstig und zu 100% alltagstauglich, mit guter Kapazität und flottem USB C Port. Was will man mehr?

Test: CORSAIR MP600 PRO LPX SSD, ideal für die PS5?

Moderne Spiele werden immer größer. Dies ist natürlich ein besonderes Problem wenn du an einer Konsole spielst, denn hier sind Speichererweiterungen meist besonders schwierig.

Allerdings war Sony bei der PS5 sehr gnädig! Anstelle dir irgendwelche proprietären und extrem teuren Speichermedien zu verkaufen erlaubt Sony eine Speichererweiterung mit einer Standard NVME SSD. Hier gibt es allerdings zwei Punkte zu beachten:

  1. Es muss sich um eine PCIe 4.0 SSD handeln.
  2. Die SSD muss einen Kühler haben.

Beide Punkte treffen auch auf die Corsair MP600 Pro XT zu! Allerdings gibt es bei dieser extrem guten SSD ein Problem, der Kühler.

Corsair nutzt hier einen zu großen Kühler, so dass die SSD nicht in die PS5 passt.

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Nun bringt Corsair allerdings eine neue Version der MP600 Pro XT heraus, die MP600 PRO LPX SSD.

Die LPX ist speziell für die PS5 optimiert. Genau genommen haben wir hier vor allem einen flacheren Kühlkörper. Technisch ist die MP600 PRO LPX weitestgehend identisch zur normalen Corsair MP600 Pro XT.

Dies ist aber nichts schlechtes wie wir uns im Test ansehen können!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen der MP600 PRO LPX SSD für diesen Test!

 

Test: CORSAIR MP600 PRO LPX SSD

Die CORSAIR MP600 PRO LPX SSD ist eine High End SSD, mit einem entsprechenden Preis. Dementsprechend sieht die SSD aber auch aus!

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Wir haben hier einen normalen M.2 2280 Formfaktor. Die komplette SSD wird allerdings von einem recht massiven Kühlkörper bedeckt.

Dieser ist zwar ein gutes Stück niedriger als bei der normalen Pro XT, aber z.B. signifikant größer als bei der ADATA S70 Blade.

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Corsair nutzt trotzdem ein komplett schwarzes PCB, wie es sich für eine High End SSD auch gehört.

 

Technik

Corsair setzt bei der MP600 Pro XT und der LPX auf den Phison PS5018-E18 Controller. Der Phison PS5018-E18 hat sich ein wenig als der High End Controller für PCIe 4.0 SSDs etabliert! Dieser kommt auch bei der Seagate FireCuda 530 SSD und der Kingston FURY RENEGADE SSD zum Einsatz.

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Corsair kombiniert den Phison PS5018-E18 mit Micron 176 Layer RG Generation 2 NAND. Dies ist derzeit der so ziemlich schnellste und “modernste” NAND den du in einer SSD finden kannst.

MP600 Pro LPX Samsung 980 Pro Crucial P5 Plus
Preis ca. 180 € 170 € 150 €
Kapazität 1TB 1TB 1TB
Datenrate Lesend 7100MB/ s 7000MB/ s 6600MB/ s
Datenrate Schreibend 5800MB/s 5000MB/ s 5000MB/ s
IOPS 4K lesen/schreiben 900k/ 1200k 1000k/ 1000k 630k/ 700k
TBW 700 600 600

 

Auf Seiten der Datenrate verspricht Corsair satte 7100 MB/s lesend und 5800MB/s schreibend bzw. 6800MB/s, je nachdem ob du die 1TB, 2TB oder 4TB Version wählst. Damit ist die MP600 Pro LPX ganz klar eine der schnellsten SSDs aktuell auf dem Markt!

Mit einer TBW von 700 ist die MP600 Pro LPX auf dem Papier auch etwas überdurchschnittlich haltbar. Untermauert wird dies von der üblichen 5 Jahres Garantie.

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für den SSD Test zum Einsatz:

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 16GB RAM
  • Corsair HX Series HX850 Netzteil
  • Windows 11

Ich teste hier die 1TB Version der MP600 Pro LPX.

 

Datenschutz

Alle Daten die Ihr auf die SSD schreibt werden immer mit 256 Bit verschlüsselt. Dies erleichtert unter anderem ein vollständiges Löschen der SSD, denn es reicht einfach diesen generierten Schlüssel zu löschen und alle Daten auf der SSD sind unbrauchbar.

Dies könnt Ihr z.B. über die Corsair SSD Toolbox machen. Die Corsair SSD Toolbox erlaubt auch FW Updates usw. Allerdings ist die Software mittlerweile etwas in die Jahre gekommen und könnte ein Design Update gebrauchen.

 

CrystalDiskMark

Starten wir mit einer wichtigen Frage, ist die CORSAIR MP600 PRO LPX und die CORSAIR MP600 PRO XT wirklich identisch, abseits des Kühlers.

Hierfür bietet sich CrystalDiskMark an. Haben wir hier +- gleiche Werte, dann ist davon auszugehen, dass beide SSDs auch identisch sind.

crystal8 lesend crystal8 schreibend

Ja beide SSDs sind identisch! Lesend kam die PRO XT auf 6399 MB/s genau wie die PRO LPX.

Schreibend erreichten wir 5870 MB/s bzw. 5846 MB/s. Dies ist so ähnlich, dass wir in Benchmarks beide SSDs wie ein Modell behandeln können.

Grundsätzlich sind die Datenraten der SSD fantastisch! Lesend kann sich zwar noch die ADATA S70 Blade vor die Corsair schieben, aber abseits davon kommt kein bisher getesteter Konkurrent mit!

 

PC Mark

PC Mark versucht in seinem Speicher-Benchmark alltägliche Anwendungen, wie Office Anwendungen, Spiele usw. zu simulieren.

Hier gibt es zwei Tests, die „Quick“ und die „volle“ Version. Die „volle“ Version nutzt größere Dateigrößen, entsprechend schneiden hier SSDs mit schlechterer Schreibgeschwindigkeit oder aggressivem Scheibcache hier schlechter ab.

pc mark

PC Mark mag die MP600 PRO LPX irgendwie nicht. So viel kann ich schon einmal sagen, dies ist das schlechte Abschneiden der SSD in diesem Test.

So landet die MP600 PRO LPX praktisch hinter allen anderen PCIe 4.0 SSDs zurück.

 

H2TestW

Viele moderne SSDs nutzen einen extrem aggressiven Schreibcache. Willst du größere Dateien auf die SSD kopieren, dann kann dies sehr lange dauern.

Ich nutze hier H2TestW um die SSD einmal vollzuschreiben. H2TestW ist zwar sicherlich nicht das schnellste Tool, aber wir erhalten hier durchaus gut vergleichbare Werte.

Eine SSD die hier schlechter abschneidet hat eine niedrigere durchschnittlichere Schreibgeschwindigkeit.

h2test

Dies ist eine absolute Paradedisziplin der CORSAIR MP600 PRO LPX SSD! Keine andere SSD ließ sich im Test so schnell vollschreiben wie diese. Wir haben hier also keinen extremen Schreibcache.

 

Gaming (FINAL FANTASY XIV: Endwalker-Benchmark)

Moderne NVME SSDs spielen beim Gaming gar nicht so eine große Rolle. Hier ein kleiner Vergleich diverser SSDs in Spielen. Die Unterschiede selbst zwischen teuren und günstigen High End SSDs sind so gering, dass diese kaum mit einer Stoppuhr messbar sind.

Erfreulicherweise bringt der FINAL FANTASY XIV: Endwalker-Benchmark auch ein Messen der Ladezeiten mit. Schauen wir uns hier die Ergebnisse an.

ff

Hier kann sich die CORSAIR MP600 PRO LPX auf Platz 2 setzen, hinter der ADATA S70 Blade.

 

Winrar

Entpacken wir zwei Dateipakete mit WinRAR.

  • Paket 1 – Adobe Lightroom Bibliothek 38,6 GB – 47.000 Dateien (teils sehr kleine Dateien)
  • Paket 2 – BioShock Infinite – 24,6 GB – 6685 Dateien

winrar

Bereits im H2TestW Test konnten wir erahnen, dass die MP600 PRO LPX SSD eine recht gute Schreibleistung hat. Dies bestätigt sich auch im WinRAR Test, wo die SSD Platz 1 belegt.

Allerdings sind hier andere High End SSDs wie die Crucial P5 Plus oder die ADATA S70 Blade +- gleich auf.

 

In der PS5

Die CORSAIR MP600 PRO LPX wird speziell für die PS5 beworben, wie schlägt sich die SSD in der Konsole?

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Die PS5 vermeldet nach dem Einbau eine Datenrate von 5135 MB/s, was okay aber etwas niedriger als erwartet ist. Dieser Benchmark beim einbauen in die PS5 ist allerdings bekanntlich nicht sonderlich aussagekräftig.

Kopieren wir ein Spiel auf die SSD und von der SSD. Hier habe ich Demon Souls gewählt.

ps5 schreiben

Hier ist die CORSAIR MP600 PRO LPX SSD +- auf dem Level der ADATA S70 Blade. Ich vermute hier ist glatt die interne SSD der PS5 der limitierende Faktor.

Wie steht es um die Ladezeiten von Demon Souls?

ps5 ladezeiten

Hier ist die MP600 PRO LPX +- auf dem Level der ADATA S70 Blade und sogar minimal schneller als die interne SSD!

Damit ist die MP600 PRO LPX theoretisch sogar ein Performance Upgrade.

 

Hitzeentwicklung

Wie steht es um die Hitzeentwicklung? Diese wird aufgrund des Kühlkörpers nicht übermäßig groß sein, aber wie sieht es im Verglich zur normalen PRO XT aus?

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Die MP600 PRO LPX ist dank des Kühlkörpers eine der kühlsten NVME SSDs die du bekommen kannst! Allerdings ist diese ca. 7 Grad wärmer als die PRO XT Version. Wir merken also doch den etwas kleineren Kühler.

Ist dies schlimm? Nein! 7 Grad sind hier wirklich nicht die Welt.

 

Fazit

Die Corsair MP600 PRO XT war bereits eine der besten und schnellsten SSDs die du aktuell kaufen konntest. Daher ist es natürlich nicht überraschend das die weitestgehend Baugleiche MP600 PRO LPX an diese gute Leistung anschließen kann.

Die MP600 PRO LPX bietet eine hervorragende Lese und Schreibgeschwindigkeit. Dabei ist die MP600 PRO LPX klar die schnellste SSD, wenn es dir auch um eine hohe und konstante Schreibgeschwindigkeit geht.

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So kann die MP600 PRO LPX klar die Crucial P5 Plus und auch die WD SN850 schlagen! Lediglich die ADATA S70 Blade kann lesend mithalten und die Corsair gelegentlich sogar leicht schlagen.

Wir sind hier aber im absoluten High End Segment, was wir auch an den PS5 Test sehen, wo die MP600 PRO LPX sogar die Interne SSD der PS5 schlagen kann.

Der etwas kleinere Kühlkörper passt ideal in die PS5!

Kurzum, du wirst kaum eine bessere SSD finden als die MP600 PRO LPX. Auch der kleinere Kühler stört in der Praxis nicht.

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Test: Dreame W10, saugt und putzt sehr gut! Der ideale Saugroboter für glatte Böden

Die Zeiten in den welchen Saugroboter nur gut saugen mussten sind langsam vorbei. Der Trend geht ganz klar in Richtung von “All-in-One“ Geräten, die saugen und putzen können.

Diesen Trend gibt es nun schon etwas länger, aber die Hersteller nehmen die Putzfunktion zunehmend ernster. So war der erste Schritt die Putzplatte der Sauroboter vibrieren zu lassen, um eine Art Scheuerwirkung zu erzeugen.

Nun gehen aber einige Hersteller nochmals einen anderen Weg. Dreame beispielsweise bietet mit dem W10 einen Saugroboter mit zwei rotierenden Putzmöppen an.

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Diese werden zudem automatisch in ihrer Basis-Station ausgespült! Klingt doch spannend oder?

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Funktioniert hier der Dreame W10 so gut wie der Hersteller es verspricht? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Dreame für das zur Verfügung stellen des W10 für diesen Test.

 

Der Dreame W10 im Test

Auf den ersten Blick ist der Dreame W10 ein recht klassischer Saugroboter. Dieser setzt zwar nicht ganz auf die typische runde Form, sondern nutzt eine abgerundete D Form, aber ansonsten ist alles an den bekannten Plätzen.

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Wir haben an der Front eine Art eindrückbare Stoßstange, inklusive eines Laser-Sensors, der Hindernisse auch ohne Berührung erkennen kann.

Auf der Oberseite haben wir den mittlerweile obligatorischen LIDAR Sensor, der eine 2D Karte deiner Wohnung erstellt.

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Das wir hier aber keinen ganz gewöhnlichen Saugroboter vor uns haben sehen wir sowohl beim Zubehör wie auch bei der Ladestation.

Im Zubehör des Dreame W10 finden sich zwei große runde Putzpads, die du auf die Unterseite des Saugroboters stecken kannst. Passend dazu haben wir eine große Lade und Reinigungsstation.

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In der Reinigungsstation finden sich zwei Wassertanks, mit deren Hilfe die Putzpads des W10 beim Laden durchgespült werden. Hierdurch musst du die Pads nicht per Hand reinigen, sondern der Dreame W10 macht dies automatisch.

Hierdurch fällt die Ladestation aber auch etwas größer aus.

 

Schmutzauffangbehälter nervig zu entleeren

Der Schmutzauffangbehälter beim Dreame W10 findet sich unter einer Abdeckung auf der Oberseite. Leider kann die Reinigungsstation diesen nicht automatisch entleeren.

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Du kannst auch nicht einfach diesen Behälter entnehmen, du musst jedesmal den Staubsauger aus seiner Ladestation nehmen, den Behälter entleeren und ihn dann wieder einsetzen.

Dies hätte Dreame etwas besser lösen können. Zudem ist der Schmutzauffangbehälter etwas auf der kleinen Seite.

 

Das Navigationsprinzip

Wir können moderne Saugroboter in vier „Gruppen“ unterteilen wenn es um die Navigation geht.

  1. Die Dummen. Dumme Saugroboter nutzen eine Zufallsnavigation. Diese fahren los bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine zufällige Richtung ab, fahren erneut bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine zufällige Richtung ab usw. Hierdurch sind diese Modelle aber sehr ineffizient, langsam und haben gerade mit komplexen Wohnungen mit vielen Räumen große Probleme. Solche Saugroboter sind sehr günstig und einfach zu bauen. Daher sind sie vor allem in der untersten Preisklasse zu finden. Ich würde solche dummen Saugroboter vermeiden!
  2. Blinde Saugroboter. „Blinde“ Saugroboter nutzen ein Gyroskope zur Navigation. Der Roboter kann seine Umgebung zwar nicht sehen, merkt sich aber in welche Richtung er fährt, in welche Richtung er abdreht und wo er Hindernisse ertastet. Hierdurch kann er eine Art Karte mitzeichnen und arbeitet daher etwas effizienter und zuverlässiger. Solche Saugroboter sind mittlerweile oft in der 200-300€ Preisklasse anzutreffen und sind generell durchaus brauchbar, in kleinen bis mittelgroßen Wohnungen.
  3. Kamera Saugroboter. Einige Saugroboter setzen zusätzlich zu anderen Sensoren (oftmals einem Gyroskope) auf eine Kamera, auf der Oberseite. Diese Kamera zeichnet markante Merkmale in Eurer Wohnung auf und ordnet diese den Positionen zu. Hierdurch kann der Saugroboter nicht nur eine Karte erstellen, sondern auch eine Position auf der Karte erkennen. Solche Saugroboter gehören meist schon in die „Königsklasse“ und eignen sich nach meiner Erfahrung für mittelkomplexe und große Wohnungen. Beispielsweise iRobot ist der bekannteste Nutzer dieser Technologie.
  4. Laser Saugroboter. Laser Saugroboter erkennt Ihr sofort an dem markanten Hubbel auf der Oberseite. In diesem steckt ein Laser-Abstandsmesser der sich permanent dreht. Hierdurch kann der Saugroboter eine extrem präzise Karte der Umgebung erstellen und auch seine Position in dieser Karte jederzeit wiederfinden. Diese Saugroboter eigenen sich grundsätzlich für jede Art der Wohnung.

Natürlich gibt es innerhalb jeder Kategorie bessere und schlechtere Modelle.

Der Dreame W10 setzt auf Prinzip Nummer 4, welches ich für das beste halte.

 

Die Navigation und Hindernisvermeidung

Der Dreame W10 eine sehr gute Navigation! Der LIDAR Sensor macht einen sehr guten Job und erlaubt es dem W10 eine 2D Karte deiner Wohnung zu erstellen.

Hierdurch weiß der Dreame W10 aktiv, wo er gerade ist, wo er war und wo er noch hin muss. Solltest du noch nie einen Saugroboter mit dieser Navigation gehabt haben, dann wirst du überrascht sein wie genau diese ist! Der W10 kann Hindernisse Zentimeter genau umfahren.

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Zudem verfügt der W10 über einen Sensor in der Front. Dieser hilft Kollisionen zu vermeiden oder zuvor abzubremsen. Der Dream W10 donnert also nicht einfach gegen deine Möbel, wie es einige andere Modelle machen. Dieser Stoppt kurz vorher ab oder fährt nur ganz sanft gegen diese um abzudrehen.

Auch leichtere Hindernisse wie Blumentöpfe usw. werden sauber erkannt und nicht einfach durch die Wohnung geschoben.

Allerdings sehr kleine und leichte Hindernisse, wie Hausschuhe, Tierspielzeug werden nicht erkannt! Entsprechend kann sich der Dream W10 recht leicht in diesen verfangen. Du solltest vor einer Fahrt deine Wohnung also etwas aufräumen.

Aufgrund des LIDAR Sensors und der erstellten Karte kann der Dream W10 auch unterschiedliche Räume erkennen und seine Position jederzeit wiederfinden. Dies ich wichtig wenn dieser eine Reinigung fortsetzt.

 

Saugleistung

Der Dreame W10 fokussiert sich schon etwas auf die Putzleistung. Dennoch ist die Saugleistung alles andere als schlecht.

Auf glatten Böden hat der W10 keine Probleme damit Haare oder einfachen Staub aufzunehmen. Auch auf flachen Teppichen ist die Leistung des W10 nicht übel! Selbst Tierhaare werden brauchbar entfernt, gerade dann wenn du die automatische Saugkraftverstärkung aktiv hast.

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Lediglich bei sehr feinem Schmutz, wie Sand, oder sehr groben Teilen kann der W10 etwas Probleme haben.

Unterm Strich würde ich also die Saugleistung als überdurchschnittlich einstufen, aber es gibt auch noch etwas Luft nach oben.

 

Das beste Putzergebnis!

Das wahre Highlight am Dreame W10 ist aber natürlich die Putzfunktion. Unter dem Saugroboter sind zwei runde Putztücher angebracht, welche im Betrieb rotieren. Dies schrubbt natürlich den Boden deutlich mehr als ein einfaches Tuch, wie es bei Saugrobotern ansonsten üblich ist.

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Hierdurch kann der W10 Fußabdrücke, Schlamm oder andere leichte Verschmutzungen sehr gut entfernen. Zudem bekommen Fliesen einfach einen anderen Glanz wenn diese feucht abgewischt wurden.

Im Dream W10 steckt kein Wassertank. Anstelle dessen muss der Saugroboter regelmäßig auf seine Basis zurückfahren, um dort seine Pads neu zu befeuchten und zu reinigen.

Dies reduziert allerdings auch die Gefahr den Schmutz einfach nur zu verteilen.

Kurzum, eine bessere Putzleistung habe ich bisher bei keinem Saugroboter gesehen! Im Gegensatz zur Yeedi Mop Station hatte ich beim Dreame W10 auch keine Probleme mit Tierhaaren die durch die Feuchtigkeit einfach am Boden kleben bleiben.

Beim Dreame W10 ist die Saugbreite genauso groß wie die Putzbreite, was bei der Yeedi Map Station anders war.

 

Automatisches Reinigen der Putzpads beim Dreame W10 (funktioniert gut!)

Der Dreame W10 spült seine Putzpads automatisch beim Aufladen aus. Dabei wird frisches Wasser aus einem gesonderten Frischwassertank in die Pads gespült und anschließend abgesaugt.

Das abgesaugte und schmutzige Wasser landet dann in einem gesonderten Tank, welchen du gelegentlich entleeren musst.

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Die Pads werden auch während des Putzens gelegentlich gereinigt (alle 5 m², 10m² oder 15m²)! In einem gewissen Intervall fährt der W10 auf die Ladestation zurück, spült seine Pads aus und fährt dann dort weiter, wo er aufgehört hat.

Dies funktioniert auch in der Praxis absolut tadellos!

 

Nicht (oder nur bedingt) für Wohnungen mit Teppichen!

Grundsätzlich kann der Dreame W10 auch Teppiche saugen, es gibt sogar einen gesonderten Teppichmodus.

Allerdings geht dies nur wenn am Sauger keine Putzpads angebracht sind! Sind die Putzpads angebracht vermeidet der Dreame W10 von Haus aus Teppiche und überfährt diese nicht. Dies kannst du zwar abschalten, ist aber wirklich nicht empfohlen.

Jeder Teppich ist im Putzmodus also ein unüberwindbares Hindernis. Schlecht, wenn du einen Teppich quer im Flur liegen hast.

Von daher ist der Dreame W10 nur zu empfehlen, wenn du keine Teppiche hast!

 

Lautstärke

Wie die meisten Dreame Saugroboter die ich bisher im Test hatte, ist auch der Dreame W10 vergleichsweise leise.

Der Saugmotor ist im Normalbetrieb kaum hörbar und auch die rotierende Bürste, wie auch die Möppe sind vergleichsweise leise. Lediglich beim Reinigen in der Ladestation gibt es sehr deutliche Pumpgeräusche.

Abseits davon ist der Dreame W10 eher ein leiserer Saugroboter.

 

Fazit

Suchst du den Saugroboter mit der besten Putzfunktion, dann bist du beim Dreame W10 an der richtigen Adresse!

Die Technik mit den rotierenden Putztüchern ist aktuell allen anderen Arten einer Putzfunktion bei einem Saugroboter absolut überlegen. Wir haben ein gutes Reinigungsergebnis, ohne dass Schmutz einfach kleben bleibt, wie ich es schon bei anderen Modellen gesehen habe.

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Ein wichtiger Punkt hierbei ist auch die automatische Reinigungsstation, welche in festgelegten Intervallen die Putzpads mit frischem Wasser durchspült und das Schmutzwasser in einem gesonderten Tank sammelt.

Auch bietet der Dreame W10 eine mehr als solide Saugleistung und ein sehr schön leisen Betrieb.

Die Navigation ist wie bei Dreame üblich hervorragend! Der Sauger weiß konstant wo er ist und wo er noch hin muss. Dabei kann der W10 auch zwischen unterschiedlichen Räumen unterscheiden und du kannst diesen über die App gezielt an gewisse Orte senden.

Die Hindernisvermeidung ist hier allerdings nicht so gut wie beim Dreame L10 Pro.

Kommen wir aber zum wichtigsten Punkt und das sind die guten Teppiche! Hast du Teppiche ist der Dreame W10 nichts für dich!

Hast du die Putzpads installiert, dann kann der W10 nicht zum Reinigen von Teppichen genutzt werden und diese stellen für ihn ein Hindernis dar. Hast du also einen Teppich quer im Flur liegen, dann blockiert dieser die Weiterfahrt.

Ich kann dir den Dreame W10 also nur mit gutem Gewissen empfehlen, wenn du keine Teppiche hast (oder diese nur in einem Raum). Aber dann ist der Dreame W10 ein extrem guter Saugroboter mit einer Weltklasse Putzfunktion.

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Die LUBY Portable Power Station mit 577Wh im Test

Eine Powerstation kann etwas sehr Interessantes und vor allem Praktisches sein! Egal ob nun beim Camping, im Wohnwagen oder als “Notstrom” System.

Entsprechend erreichen immer mehr Modelle den Markt. Hierzu zählt auch die LUBY Portable Power Station, welche mit einem recht kräftigen 700W/1000W AC Ausgang und einer Kapazität von 577Wh versucht zu punkten.

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Klingt doch gut, aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie schlägt sich hier die LUBY Portable Power Station auch verglichen mit den Modellen von Jackery?

Finden wir es heraus!

 

Die LUBY Portable Power Station mit 577Wh im Test

Die LUBY Portable Power Station misst 25,4 x 17,78 x 16,51 cm und bringt ein Gewicht von 7,5 KG auf die Waage. Damit ist die Powerstation für die Kapazität von 577Wh etwas überdurchschnittlich schwer.

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Dabei besteht das Gehäuse komplett aus Kunststoff. Die Seitenteile sind zwar in Metall-Optik gebaut, bestehen aber aus Kunststoff. Die Verarbeitung würde ich als Okay einstufen. Meine Powerstation hatte einen kleinen Schrammen am Rand. Allerdings wirkt das gute Stück doch gut gebaut. Gerade der Tragegriff ist angenehm massiv und stabil. Pluspunkte gibt es dafür, dass dieser auch einklappbar ist.

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Durch den Tragegriff ist die Powerstation auch angenehm portabel. Ich finde dieses Design besser als bei Jackery, wo der Tragegriff fest angebracht ist. Hierdurch könntest du auch mehrere Powerstations stapeln.

 

Die Anschlüsse der LUBY Portable Power Station

Auf der Front der Powerstation finden wir folgende Anschlüsse:

  • 1x 230V Steckdose mit 700W Leistung
  • 2x USB A 5V/2,4A
  • 1x USB A QC 3.0 18W
  • 1x USB C 60W
  • 1x KFZ “Zigarettenanzünder” 12V/10A
  • 1x DC Eingang

Ich hätte mir vielleicht noch einen normalen DC Ausgang abseits von dem Zigarettenanzünder-Anschluss gewünscht. Abseits davon ist aber die Anschlussvielfalt top!

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Gerade der 60W USB C Anschluss weiß zu gefallen. Auch die Steckdose ist mit 700W konstanter Leistung und 1000W Spitzenleistung recht kräftig.

 

Ein hilfreiches Display!

Auf der Front der LUBY Portable Power Station findet sich ein kleines LCD Display. Dieses zeigt die folgende Informationen:

  • Aktuelle Leistung Ausgänge (Watt)
  • Aktuelle Leistung Eingang (Watt)
  • Ladestand (in %)
  • Aktuelle Zeit bis Powerstation entladen (bei dem aktuellen Verbrauch)

Damit ist das Display ausgesprochen interessant! Sowohl zu wissen wie viel Strom du gerade aus der Powerstation ziehst und wie lange diese noch voraussichtlich halten wird, sind interessante Informationen!

Dabei scheint die Anzeige auch halbwegs akkurat! Tendenziell werden hier leicht höhere Werte bei der Leistungsaufnahme angezeigt als echt sind, dies kann aber auch daran liegen das hier bereits Wandlungsverluste miteinbezogen werden.

 

Lithium Akku

Die LUBY Portable Power Station setzt auf Lithium Ionen Akku Zellen. Persönlich sehe ich LiFePO4 Akkuzellen in Powerstations lieber, aber immerhin wirbt LUBY mit bis zu 1000 Zyklen. Dies ist für normale Lithium Ionen Akkus recht viel! Die meisten Konkurrenz-Modelle werben lediglich mit 500 Zyklen.

 

Die Kapazität

Das Wichtigste bei einer Powerstation ist natürlich die Kapazität. Der Hersteller verspricht 577Wh. Hierbei handelt es sich aber um die Kapazität der Akku-Zellen im inneren der Powerstation. Ihre Entladung ist aber nicht zu 100% effizient.

Gerade beim Nutzen der 230V Steckdose kannst du mit doch recht deutlichen Verlusten rechnen.

kapazität in wh

Im “schlimmsten” Fall konnte ich eine Kapazität von 440Wh messen. Dies war bei einer Last von 50W an der Steckdose. Vermutlich wäre da Ergebnis bei einer noch geringeren Last noch etwas schlechter. Nutze also wenn möglich den 12V KFZ Stecker oder die USB Ports. Bei 5A bzw. 60W am KFZ Stecker konnte ich 519,99Wh messen, was auch das beste mögliche Ergebnis war.

520Wh für eine 577Wh Powerstation ist okay, allerdings tendenziell ist die LUBY Portable Power Station eher am unteren Ende angesiedelt was ich noch für okay halte.

 

Die Steckdose

In der LUBY Portable Power Station ist eine 230V AC Steckdose integriert. Diese kann bis zu 1000W in der Spitze liefern bzw. bis zu 700W bei konstanter Last.

Dies ist natürlich nicht genug um einen Tischgrill oder ähnliches zu betreiben. Allerdings tendenziell sind 700W Leistung für eine 577Wh Powerstation gar nicht mal übel! Und ja ich kann bestätigen die Steckdose kann wirklich diese Leistung liefern (bzw. Ich habe 550W maximal getestet).

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Dabei setzt die Steckdose auf eine reine Sinuswelle, was es auch erlaubt Schaltnetzteile problemlos an dieser zu betreiben.

 

Wiederaufladen

Du kannst die Powerstation wahlweise über das beiliegende Ladegerät oder via Solar laden.

Das beiliegende Ladegerät besitzt 19V/5A, also 95W. Die Powerstation nimmt laut Display bis zu 91W aus dem Ladegerät auf. Dies resultiert in einer Ladezeit von knapp über 6 Stunden.

luby portable power station mit 577wh im test 9

Via Solar kann die Powerstation bis zu 25V bei 5A akzeptieren. LUBY legt einen passenden Adapter Stecker bei um normale Solarpanels mit MC4 Stecker zu verbinden. Du brauchst also kein herstellerspezifisches Solarpanel.

Das günstigste 100W Modell mit 12V von eBay oder Amazon wird es also tun.

 

Fazit

Die LUBY Portable Power Station gefällt mir an sich ganz gut!

LUBY Portable Power Station, 700W/Peak 1000W Stromgenerator Solar,...

  • USB C Ausgang mit 60W
  • 700W Steckdose mit reiner Sinuswelle
  • Sehr nützliches Display
  • Praktischer Formfaktor
  • Via Solar-Aufladbar (universelle Solarpanels funktionieren)
  • 440Wh bis 520Wh echte nutzbare Kapazität
  • Leider kein LiFePO4 
  • Keine separate DC Ausgänge
  • Unbekannter Hersteller

Zunächst kann die Anschlussvielfalt überzeugen. 3x USB A, 1x USB C mit 60W, 1x 230V Steckdose mit 700W und ein 12V/10A Zigarettenanzünder Anschluss sind top! Vielleicht wären ein paar klassische 12V DC Ausgänge noch praktisch gewesen, aber dennoch gibt es hier wenig zu bemängeln.

Auch das beiliegende Ladegerät ist mit 95W ausreichend kräftig, wenn allerdings auch nicht extrem leistungsstark. Du brauchst schon rund 6 Stunden um die Powerstation zu füllen. Alternativ kannst du auch Solar nutzen. Die Powerstation akzeptiert hier alle gängigen 12V Panels.

luby portable power station mit 577wh im test 5

Die Kapazität ist mit 440Wh im Worst Case und 520Wh im besten Fall “okay” für ein Modell, das mit 577Wh wirbt.

Weitere Pluspunkte gibt es für das wirklich sehr hilfreiche Display!

Was spielt gegen die LUBY Portable Power Station? Im Grunde nur der Hersteller. LUBY ist ein winziger asiatischer Hersteller und hier ist es nicht sicher, dass dieser in 1,5 Jahren noch auf dem Markt ist. Auch musst du bei der Haltbarkeit etwas vertrauen zeigen. Hier wärst du mit einem großen Hersteller wie Jackery vielleicht besser bedient.

Allerdings rein was das Gerät angeht, kann ich nur ein Daumen nach oben geben!

Performance Monster im Test, das XMG NEO 15 (E21)

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Mit dem NEO 15 (E21) bietet XMG ein absolutes High End Gaming Notebook an, welches einen Spagat zwischen maximaler Leistung und hoher Portabilität schlagen soll.

So ist das Neo 15 (E21) sowohl mit den aktuellen High End AMD Ryzen wie auch Intel CPUs verfügbar. Zudem kann das Notebook mit “bis zu” einer RTX 3080 ausgestattet werden. Wir haben hier also die feinste Hardware die 2021 in einem Notebook möglich ist.

xmg neo 15 (e21) test 12

Entsprechend kostet das gute Stück aber auch knapp über 2000€. Wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das XMG NEO 15 (E21) überzeugen?

Finden wir dies im Test heraus! An dieser Stelle vielen Dank an XMG für das Ausleihen des NEO 15 für diesen Test.

 

Das XMG NEO 15 (E21)

Das XMG NEO 15 ist mit 359,8 x 243 x 26 mm und einem Gewicht von ca. 2,1 KG sicherlich kein besonders kleines und leichtes Notebook. Dieses ist aber im Anbetracht der verbauten Hardware aber auch nicht unnötig groß oder schwer!

xmg neo 15 (e21) test 4

So würde ich das NEO 15 (E21) weiterhin als recht portabel einstufen! Dieses wirkt auch nicht subjektiv übermäßig klobig, auch wenn dieses klar etwas mehr Masse hat als ein ASUS G15.

Beim Material setzt XMG wie üblich auf eine Mischung aus Kunststoff und einem lackierten Aluminium. Dabei besteht die Handballenauflage und auch der Deckel aus Aluminium. Dieses ist aber nur eine Aluminium Verkleidung, welche hierdurch weniger massiv wirkt als z.B. bei einem MacBook.

xmg neo 15 (e21) test 2

Das Design des Notebooks ist ebenso vergleichsweise schlicht und einfach gehalten. Wir ein komplett schwarzes Gehäuse mit RGB Tastaturbeleuchtung und einem einfachen RGB LED Streifen auf der Front.

Wie steht es um die Anschlüsse?

  • 1x USB-C 3.2 Gen2 (DisplayPort 1.4: ja, G-SYNC-kompatibel | Power Delivery: nein)
  • 1x USB-A 3.2 Gen2
  • 2x USB-A 3.2 Gen1
  • 1x HDMI 2.1 (mit HDCP 2.3)
  • 1x Kopfhörerausgang
  • 1x Mikrofoneingang
  • 1x RJ45 Port 2,5 Gbit (LAN)
  • 1x Kartenleser (SD/SDHC/SDXC)
  • 1x Netzteilanschluss

Abseits vom fehlen von Thunderbolt (was bei AMD Notebooks leider normal ist) haben wir eine top Portausstattung!

xmg neo 15 (e21) test 7

Gerade die drei USB A Ports und der 2,5Gbit LAN Port wissen zu gefallen.

 

Display

Das XMG NEO 15 gibt es aktuell mit zwei Displayoptionen:

  • 15″ IPS | 1920×1080 px | 240 Hz | 300 cd/m² | 90 % sRGB | non-glare
  • 15″ IPS | 2560×1440 px | 165 Hz | 350 cd/m² | 95 % sRGB | non-glare

Erstaunlicherweise ist das 2560×1440 zum Zeitpunkt des Tests das “Standard” Display, während das 240Hz Full HD Panel einen Aufpreis kostet.

Ich sehe hier um ehrlich zu sein keinen Grund nicht das 2560×1440 Display zu nehmen. 165Hz sind top und die RTX 3070 und RTX 3080 sind mehr als fähig 2K zu betreiben.

Erfreulicherweise sieht das Display des Notebooks sehr gut aus! Es ist sehr schön scharf, Farben und Kontraste sehen subjektiv tadellos aus und die 165Hz runden das Bild noch ab. Alles angefangen von Animationen bis hin zu Spielen wirkt sehr schön weich und geschmeidig.

Helligkeit Kontrast sRGB AdobeRGB
ASUS ROG Zephyrus G14 250 cd/m² 1130:1 100 % 75 %
LG Gram 14 14Z90N 261 cd/m² 650:1 99 % 75 %
XMG FUSION 15 283 cd/m² 770:1 98 % 73 %
Dell XPS 13 9300 297 cd/m² 1160:1 92 % 71 %
ASUS ROG Zephyrus G15 325 cd/m² 1110:1 100 % 88 %
TUXEDO InfinityBook S 15 326 cd/m² 980:1 98 % 74 %
XMG CORE 15 AMD (E21)  333 cd/m² 1080:1 99% 76%
Alienware M15 R3 (300Hz) 335 cd/m² 1540:1 99 % 75 %
Alienware m17 R2 343 cd/m² 680:1 98 % 72 %
XMG NEO 15 (E21) 354 cd/m² 1100:0 99 % 75 %
Dell XPS 15 9500 356 cd/m² 1220:1 100 % 100 %
TUXEDO Aura 15 379 cd/m² 1090:1 94 % 72 %
HP Spectre x360 13-aw0031ng 382 cd/m² OLED 100 % 96 %
ASUS ProArt StudioBook 16 OLED 400 cd/m² OLED 100% 97%
Apple MacBook Pro 13 M1 424 cd/m² 1710:1 100 % 87 %
TUXEDO InfinityBook Pro 14 435 cd/m² 1350:1 99% 79%
Alienware X15 437 cd/m² 970:1 100 % 90 %
Dell XPS 17 9700 454 cd/m² 1510:1 100 % 99 %
Dell XPS 13 2-in-1 9310 (4K) 507 cd/m² 1590:1 100 % 82 %
HP Elite Dragonfly G2 903 cd/m² 2150:1 95 % 79 %

Allgemein sind die aktuellen 15 Zoll 2K 165Hz Panels in Notebooks alle recht gut! Dies wird auch von den Messwerten bestätigt.Mit 99% sRGB und 75% Adobe RGB Abdeckung ist der Farbumfang okay. Dies ist kein Notebook für professionelle Fotografen, für den Heim-Bedarf ist das Display aber völlig okay.

Auch die maximale Helligkeit ist mit 354 cd/m² ausreichend.

 

Lautsprecher

Lautsprecher bei XMG Notebooks sind so eine Sache. Leider ist oft hier die Frage eher wie schlecht sind die Lautsprecher.

Auch die Lautsprecher des XMG NEO 15 sind nicht glorreich. Allerdings sind diese okay. Diese sind ausreichend laut und klar. Allerdings haben wir sehr wenig Bass und auch die generelle Klangfülle lässt zu wünschen übrig.

Dennoch unterm Strich würde ich die Lautsprecher als akzeptabel einstufen, aber jedes MacBook oder sogar iPad Pro klingt besser.

 

Die Tastatur

XMG nutzt bei seinem NEO 15 so genannte “OPTOMECHANISCHE” Taster. Es handelt sich hierbei um Miniatur mechanische Taster und ja diese unterscheiden sich massiv von normalen Notebook Tastaturen!

So fühlen sich die Tasten sehr stabil an und besitzen ein deutlich spürbaren “Klick”. Zudem ist das Tastatur-Deck sehr stabil und massiv, was auch den Tasten einen wunderbar festen Anschlag gibt.

xmg neo 15 (e21) test 11

Klingt soweit gut, aber die Tastatur des NEO 15 erfordert gerade beim Tippen sehr viel Eingewöhnung! Die Tasten benötigen vergleichsweise viel Kraft, weshalb es mir oft passiert ist, dass einzelne Betätigungen “übersprungen” wurden, da ich zu sanft war.

Fürs Gaming ist die Tastatur wirklich super, für Vielschreiber kann ich sie aber nicht mit gutem Gewissen empfehlen! Mit Eingewöhnung wird dies auch gehen, aber dennoch glaube ich, dass es hier bessere Tastaturen gibt. Allgemein hätte ich vermutlich eine normale Notebook Tastatur bevorzugt, auch wenn es an den “OPTOMECHANISCHEN” Tastern durchaus auch viel zu mögen gibt.

Das Trackpad hat eine gute Größe und auch das Tracking ist stark! Lediglich hatte dieses bei mir etwas Spiel, was beim Drücken des Trackpads auffällt.

Dennoch kann ich hier nicht zu laut meckern, das Trackpad ist völlig okay!

 

Leistung und Benchmarks

Es gibt das XMG NEO 15 mit diversen CPUs du GPUs! Starten wir auf Seiten der CPUs:

  • AMD Ryzen 7 5800H | 3,2 – 4,4 GHz | 8 Kerne/16 Threads | 16 MB Cache | 54+ W TDP
  • AMD Ryzen 9 5900HX | 3,3 – 4,6 GHz | 8 Kerne/16 Threads | 16 MB Cache | 54+ W TDP
  • Intel Core i7-11800H | 2,3 – 4,6 GHz | 8 Kerne/16 Threads | 24 MB Cache | 45+ W TDP

Es gibt das Notebook als AMD und als Intel Version. Traditionell wird die Intel Versionen in Spielen minimal schneller sein, die AMD Version wird eine minimal bessere Akkulaufzeit haben und kühler laufen. So ist zumindest aktuell die Daumenregel was Intel vs. AMD CPUs angeht.

Auf Seiten der GPU hast du zwei bzw. drei Optionen:

  • NVIDIA GeForce RTX 3060 | 6 GB GDDR6 | 115 W TGP (+ 15 W Dynamic Boost)
  • NVIDIA GeForce RTX 3070 | 8 GB GDDR6 | 125 W TGP (+ 15 W Dynamic Boost)
  • NVIDIA GeForce RTX 3080 | 16 GB GDDR6 | 150 W TGP (+ 15 W Dynamic Boost)

Bei der Intel Version hast du die volle Auswahl aus allen aktuellen Nvidia GPUs. Bei der Ryzen Version kannst du dich nur zwischen der RTX 3070 und RTX 3080 entscheiden.

Schauen wir uns zunächst ein paar Benchmarks an.

cb15 cb20 vergleich cb20 cb23 vergleich cb23 pc mark 3d mark 2 3d mark

Die Benchmarks sehen soweit gut aus! Allerdings landet das XMG NEO 15 +- auf dem Level anderer Notebooks mit gleicher CPU, was mich etwas überrascht hat, da XMG hier mit einer etwas höheren TDP wirbt.

handbranke

Im Handbrake Benchmark hingegen kann das NEO 15 (E21) alle bisher getesteten AMD Ryzen Notebooks schlagen.

Wie sieht es aber in Spielen aus?

xmg neo fps 2k xmg neo fps f hd

Dank der vergleichsweise hohen TDP sowohl der CPU wie auch der GPU, ist das NEO 15 (E21) sehr stark in Spielen unterwegs!

Selbst bei der 2K Auflösung und maximalen Details werden in fast allen AAA Speilen problemlos die 60 FPS überschritten.

Bei Full HD Auflösung kratzen wir sogar eher an der 90-100 FPS Grenze, wohlgemerkt bei maximalen/Ultra Details in aktuellen Titeln. ESport Titel werden problemlos die 165 FPS Grenze die das Display darstellen kann überschreiten.

Dank der hohen TDP ist das NEO 15 (E21) auch etwas flotter unterwegs als andere Notebooks mit RTX 3080 die ich bisher getestet habe.

 

Takt und Temperatur

Schauen wir uns zunächst den CPU Takt unter Last an.

cpu takt

In einem Spiel taktet der Ryzen 9 5900HX zwischen +- 4000 Mhz und 4300 Mhz. Bei einer konstanten CPU Last kommt der Ryzen “nur” auf rund 3600 Mhz.

temperatur

Spannenderweise sind die Temperaturen genau umgekehrt. Im Spiel erreicht die CPU relativ heiße 95 Grad! Hier wird der Ryzen throttlen! In Cinebench kommen wir hingegen “nur” auf 82 Grad, was absolut okay ist.

 

Lautstärke

Schauen wir uns die noch die Lautstärke des NEO 15 (E21) an. Diese messen wir wie üblich in The Witcher 3 an.

lautstärke

Das NEO 15 (E21) ist zwar sicherlich kein super leises Notebook, aber für die Leistung ist es mehr als akzeptabel! Die Lüfter sind für ein 8 Kern, RTX 3080  Notebook sogar als überdurchschnittlich leise zu bezeichnen.

Dennoch hörst du die Lüfter unter Last weiterhin deutlich!

An dieser Stelle noch eine kleine Anmerkung. Mein NEO 15 hat leider ein merkliches Spulenfiepen, bei mittlerer CPU/GPU Last. Dies ist primär beim Einsetzen von Last oder bei Ladebildschirmen hörbar. In Spielen verschwindet das Spulenfiepen wieder.

 

Akkulaufzeit

Im NEO steckt ein 93Wh großer Akku. Dies ist eine ordentliche Kapazität, was in der Praxis auch in einer ordentlichen Laufzeit resultiert.

Bei einer normalen Nutzung komme ich auf gute 7-8 Stunden Laufzeit. Ohne WLAN, ohne Hintergrundprogramme, niedrige Displayhelligkeit usw. sind durchaus 10+ Stunden möglich

 

Fazit

Das XMG NEO 15 (E21) ist ein Performance Monster! Dies liegt sowohl an den sehr leistungsfähigen Hardware-Optionen, wie aber auch an der vergleichsweise großzügigen TDP.

Hierdurch erreicht das NEO 15 (E21) gerade in Spielen tolle Bildraten, welche aktuell in einem Notebook kaum zu überbieten sind. Auch die Kühlung und die Lautstärke sind dabei ordentlich gelöst!

Die Leistung ist also der große Pluspunkt des NEO 15 (E21).

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Aber auch das Display ist sehr gut! Wir haben ein 2K Panel mit 165Hz, welches aktuell das absolut Optimum in einem Gaming Notebook darstellt. Dieses ist flott, hat aber auch eine sehr gute Bildqualität, welche durchaus für Hobby Foto und Video-Bearbeitung taugt.

Auch die Portausstattung überzeugt und die Verarbeitung und Haptik ist völlig Okay!

Etwas hin und her gerissen bin ich bei der Tastatur. Die “mechanischen” Taster sind fürs Gaming völlig in Ordnung, ich würde aber gerade fürs Schreiben eine normale Tastatur bevorzugen. Ich bin also nicht der größte Fan der Tastatur des NEO 15 (E21).Auch die Lautsprecher des NEO 15 (E21) sind eher mäßig.

Dennoch, kommt es dir vor allem auf eine hohe Leistung an, dann ist das XMG NEO 15 (E21) ein top Notebook!

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Die realme Buds Air 2 im Test, super günstig und gut?

Realme gehört zu den absoluten Geheimtipps, wenn es um eine möglichst gute Preis/Leistung bei Smartphones geht.

Allerdings bietet Realme neben Smartphones auch diverse Audio-Produkte an. Hierzu gehören auch die realme Buds Air 2. Das besondere hier ist vor allem der Preis! Für rund 50€ erhältst du hier recht schicke ture Wireless Ohrhörer mit ANC.

realme buds air 2 test 9

Ich muss es nochmal wiederholen, die Buds Air 2 kosten gerade einmal 50€! Ein fantastischer Preis, sofern natürlich auch die Klangqualität stimmt. Wollen wir uns dies aber einmal in einem kleinen Test ansehen bzw. anhören!

An dieser Stelle vielen Dank an Realme für das Zurverfügungstellen der Buds Air 2 für diesen Test!

 

Die realme Buds Air 2 im Test

Obwohl die Buds Air 2 sehr günstige true Wireless Ohrhörer sind, ist das Design dieser vergleichsweise schick und außergewöhnlich!

realme buds air 2 test 1

So habe ich die Buds Air 2 in einer Sonderfarbe, die aktuell nicht mehr verfügbar ist. Aber auch abseits dieses etwas verrückten Grün-Tons habe ich bisher noch keine Ohrhörer mit dem gleichen Design gesehen.

Die Ladebox der Buds Air 2 setzt auf ein rundes Design, welches etwas plattgedrückt ist. Dabei misst die Ladebox 60 x 56 x 23,5 mm und bringt 42,6 g auf die Waage.

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Allerdings ist die Ladebox natürlich aus Kunststoff gefertigt. Dieser fühlt sich nicht schlecht an, ist aber auch kein Premium Material.

Dabei kann die Ladebox die Ohrhörer aber satte 4x unterwegs laden! Mit jeder Ladung sollen die Buds Air 2 5 Stunden durchhalten. Eine Größenordnung die nach meinen Erfahrungen knapp passt.

realme buds air 2 test 4

Die Buds Air 2 setzen auf ein Misch-Design. So haben wir hier das “Steg-Design” der Apple AirPods gepaart mit klassischen Silikon-Aufsätzen.

Dabei besitzt der Steg eine Art Metall-Design, welches mir sehr gut gefällt!

 

Tragekomfort

Ich weiß nicht wie Realme das gemacht hat, aber der Tragekomfort der Buds Air 2 ist hervorragend! Wir haben hier zwar an sich normale in-Ear Ohrhörer mit Silikon-Aufsätzen. Allerdings treffen die Ohrhörer meine Ohren perfekt!

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Die Ohrstöpsel sind nicht zu groß, sitzen in einer guten Tiefe und stören allgemein nicht.

Daher kann ich den Tragekomfort wirklich nur mit einer 2+ bis 1- bewerten, viel besser geht’s kaum!

 

Klang der Buds Air 2

Kommen wir zum sicherlich spannendsten Punkt, dem Klang.

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Die Buds Air 2 besitzen einen tendenziell eher wärmeren Klang. Dies wirkt sich natürlich am deutlichsten auf die Höhen aus. Ich würde die Höhen als noch okay einstufen. Diese sind zwar etwas wärmer und weicher, klingen aber auch nicht zu matt oder dumpf. Ich bevorzuge etwas leichtere und luftigere Höhen, aber gerade wenn du Zischlaute” nicht magst, dann wirst du vermutlich mit den Buds Air 2 gut klar kommen.

Die Mitten passen. Ich würde diese als recht neutral bezeichnen. Gerade etwas tiefere Stimmen klingen angenehm voll und “rund”. Höhere Stimmen klingt aber aufgrund der etwas schwächeren Höhen natürlich nicht ganz so rund. Gerade etwas ältere Titel wie z.B. von Queen, die tendenziell etwas wärmer sind, klingen erfreulich gut. Dieses leicht Wärmere liegt den realme Buds Air 2.

Der Bass ist gut. Dieser ist leicht angehoben, aber auch nicht extrem oder übertrieben. Hier gibt es klar true Wireless Ohrhörer mit mehr Bass. Allerdings ist der vorhandene Bass qualitativ völlig in Ordnung. Dieser ist schön tief, satt und rund. Hier und da könnte er etwas besser definiert sein, aber ich würde die Bassqualität als überdurchschnittlich bezeichnen.

realme buds air 2 frequency response
Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Die realme Buds Air 2 verkaufen sich natürlich schon etwas über den Preis. Für 50€ sind die realme Buds Air 2 auch wirklich ein guter Deal!

Die Ohrhörer sehen schick aus, sind sehr bequem und klingen ordentlich.

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Auf Seiten des Klangs sind die Buds Air 2 relativ warm. Die Höhen sind also stark abgerundet und klar etwas weicher als bei vielen Konkurrenten. Allerdings sind die Buds Air 2 auch nicht zu dumpf und haben gute Mitten wie auch Tiefen. Zwar sind die Ohrhörer auch keine Bass-Bomber, aber der Bass klingt schön rund und sauber!

Hinzu kommt ein schickes Design und nicht zuletzt ein toller Tragekomfort!

Es gibt sicherlich bessere True Wireless Ohrhörer, aber für 50€ wird es schwer solche zu finden. Hier sind die realme Buds Air 2 ein sehr gutes Angebot, sofern du mit dem etwas wärmeren Klang leben kannst.

Die Speedlink Imperior Gaming-Maus im Test

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Mit der Imperior hat Speedlink eine neue kabellose Gaming-Maus auf den Markt gebracht, welche vor allem aufgrund einer top Preis/Leistung punkten soll.

So kostet die Speedlink Imperior derzeit gerade einmal +- 50€. Dafür bringt diese einen PMW3325 Sensor, RGB Beleuchtung und eine Art Joystick auf Daumenhöhe mit.

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Klingt doch spannend, oder? Wollen wir uns die Speedlink Imperior einmal näher im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Speedlink für das Zurverfügungstellen der Imperior für diesen Test!

 

Die Speedlink Imperior im Test

Die Speedlink Imperior ist eine Gaming-Maus und dies siehst du dieser auch auf den ersten Blick an! Speedlink setzt hier auf ein sehr “auffälliges” Design. Dieses ist auch klar etwas als “over the top” zu bezeichnen.

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Mir gefällt die Maus eher weniger. Ich mag das etwas dezentere und edlere Design auf das die großen Hersteller aktuell setzen etwas mehr, aber Geschmäcker sind verschieden.

Das auffälligste an der an sich schwarzen Maus sind sicherlich die “Chrome” Akzente. Diese sind natürlich weiterhin aus Kunststoff, besitzen aber den Chrome Look.

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Überraschenderweise ist die Speedlink Imperior eine etwas größere Maus. Diese eignet sich damit also auch für größere Hände.

Mountain Makalu 67  67g
Glorious PC Gaming Race Model D Gaming-Maus 68g
Xtrfy M4 RGB 69g
Endgame Gear XM1 70g
CORSAIR SABRE (RGB) PRO 73g
Corsair KATAR PRO XT 75g
CORSAIR SABRE RGB PRO WIRELESS 79g
SteelSeries Sensei Ten 92g
CORSAIR KATAR PRO WIRELESS  97g
XPG PRIMER 102g
Alienware AW610M 117g
Corsair NIGHTSWORD RGB 119g
Alienware AW558 120g
Speedlink Imperior 120g

 

Dies und der kabellose Betrieb sorgt allerdings auch dafür, dass die Maus etwas schwerer ist. So bringt die Imperior 120g auf die Waage. Hier ist es Geschmacksache ob du eher leichte oder schwerere Mäuse bevorzugst.

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Mit im Lieferumfang ist neben der Maus ein USB C Ladekabel und ein mini 2,4Ghz Empfänger. Letzterer kann von unten in die Maus eingesetzt werden.

 

Die Tasten

Je nachdem wie du es zählst, hat die Imperior satte 12 Maustasten!

  • Primäre Maustaste
  • Sekundäre Maustaste
  • Drückbares Mausrad
  • Taste hinter dem Mausrad
  • 3x Daumentasten
  • Taste neben der primären Maustaste
  • 4-Wege Joystick auf Daumenhöhe

Neben den üblichen Tasten verfügt die Maus über 3 Daumentasten und vor allem einen kleinen 4-Wege “Joystick” auf Daumenhöhe.

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Was für Taster Speedlink nutzt wird nicht offen kundgetan. Daher vermute ich nicht, dass wir hier Omron Taster haben.

Die beiden Maustasten fühlen sich soweit gut an! Diese haben einen „knackigen“ Klick und ein gutes Audio-Feedback. So sind die Tasten nicht zu laut, klingen aber satt.

Die Daumentasten sind allerdings eher mäßig. Diese fühlen sich schon etwas „billiger“ an. Es geht, die Tasten sind gut nutzbar, aber hier sind keine besonders hochwertigen Taster verbaut.

 

Der Joystick

Eine Besonderheit der Speedlink Imperior ist ohne Frage der 4-Wege Joystick. Von Haus aus steuert dieser die Lautstärke, rauf und runter, wie auch vor- und zurück (Media-Wiedergabe).

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Über die Speedlink Software kannst du dem Joystick aber auch mehr oder frei Funktionen zuweisen. Dies funktioniert auch tadellos. Auch fühlt sich der “Klick” des Joystick gut an.

 

Der Sensor

In der Speedlink Imperior steckt der PixArt PMW 3325 Sensor.

PixArt PMW 3325 Logitech Hero 16K PixArt PMW 3330
Auflösung 200-10000 dpi 100-16000 dpi 200-7200 dpi
Tracking Geschwindigkeit 2,54 m/s 10,16 m/s 3,81 m/s
Beschleunigung 20 g 40 g 30 g

 

Grundsätzlich ist der PixArt PMW 3325 ein ordentlicher Sensor! Die ganzen aktuellen PixArt Sensoren sind nicht übel!

Allerdings ist der PMW 3325 auch beim besten Willen kein high End Sensor. Gerade die maximale Tracking Geschwindigkeit ist verglichen mit anderen Sensoren relativ gering. Merkst du dies in Spielen?

speedlink imperior test 10

Ich würde glatt sagen nein. Hier und da meine ich vielleicht im direkten Vergleich zur Corsair Gaming Sabre RGB Pro einen leichten Unterschied zu merken, wenn es um schnelle Bewegungen geht. Aber dieser Unterschied ist minimal und nicht einmal direkt negativ, die Maus fühlt sich etwas anders an.

Letztendlich ist aber auch alles eine Frage des Preises. Die preislich ähnlich eingestufte Corsair Harpoon RGB Wireless setzt ebenfalls auf den PixArt PMW 3325.

 

In der Praxis

In der Praxis bin ich mit der Speedlink Imperior weitestgehend zufrieden! Das Tracking ist sauber und auch die Funkverbindung ist tadellos. Ich hatte keine Aussetzer oder ähnliche Probleme. Auch die Polling Rate von 1000Hz wird wirklich eingehalten.

Ebenso bin ich mit der Form der Maus sehr zufrieden. Gerade für leicht größere Hände ist die Imperior gut geeignet.

speedlink imperior test 15

Was mich nur etwas gestört hat, war die Gleitfähigkeit der Maus. Die Maus fühlt sich auf einem Stoff Mauspad etwas träger an als viele andere vergleichbare Mäuse. Die Mausfüße sind also nicht die besten.

Kleines Update. Speedlink hat auf den Gleitfüßen der Maus sehr dünne und unauffällige Schutzfolien aufgetragen. Diese reduzieren die Gleitfähigkeit etwas. Leider waren mir diese Folien nicht während des Tests aufgefallen.  

Ohne die Folien verbessert sich die Gleitfähigkeit ein gutes Stück! Zwar ist die Imperior zwar weiterhin nicht die “Rutschigste” Maus, diese ordnet sich nun aber in einem guten Mittelfeld ein.  

Hinzu kommt natürlich noch das etwas höhere Gewicht.

Hierdurch wäre die Speedlink Imperior nicht meine erste Wahl für schnelle Shooter. Die Speedlink Imperior fühlt sich eher in MMOS oder MOBAs wohl, wo diese auch ihre viele Tasten gut nutzen kann.

 

Fazit

Die Speedlink Imperior ist eine gute Maus welche, allerdings auch nichts für jeden ist.

Die große Stärke der Imperior ist ihre Tastenanzahl. 8 Tasten + der außergewöhnliche 4-Wege Joystick ist schon besonders! Dabei gefällt mir der Joystick deutlich besser als einfach nur viele Daumentasten, welche einige MMO Mäuse mitbringen. Es ist blind deutlich leichter zu erkennen in welche Richtung du einen Joystick drückst, als zu erkennen welche Taste du triffst.

Auch das Tracking der Maus ist absolut in Ordnung! Selbiges gilt fürs Mausrad und die Funkverbindung.

speedlink imperior test 11

Kritisieren möchte bzw. Muss ich nur die Qualität der Daumenstasten, welche okay aber auch wirklich nichts Besonderes ist. Zudem ist die Maus relativ schwer .

Hierdurch eignet sich die Speedlink Imperior primär für Nutzer, die viele Tasten suchen und vielleicht nicht die aller schnellsten Shooter kompetitiv spielen. Für letztere gibt es sicherlich leichtere und bessere Mäuse.

Willst du allerdings viele Tasten, weil du ein MMO oder MOBA Spieler bist, dann ist die Speedlink Imperior für rund 50€ eine gute Wahl!

Lokale Google Foto Alternativ, Monument 2 im Test

Mit Monument 2 gibt es endlich eine gute Alternative, mit ordentlichem Datenschutz zu Google Foto und Co.!

Google Foto ist ein toller Service! Die App ist übersichtlich, die Suche dank Objekterkennung herausragend und es ist einfach schön alle seine Fotos an einem Ort zu haben.

Allerdings gibt es durchaus auch Gründe gegen Google Foto. Mittlerweile musst du effektiv monatlich für den Speicherplatz zahlen und der Datenschutz ist so eine Sache. Google durchsucht jedes Foto von dir und selbst wenn du nichts zu verstecken hast, ist das unschön, dass gerade Google Mitarbeiter deine Bilder überprüfen könnten.

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Aber was gibt es für Alternativen zu Google Foto? Amazon Photos? OneDrive? Nein, die sind nicht besser oder im Falle von OneDrive noch schlimmer.

Synology und QNAP bieten Alternativen für ihre NAS Systeme an. Leider konnten diese mich in der Praxis nicht so wirklich überzeugen.

Vor einiger Zeit habe ich allerdings schon ein Indiegogo Projekt unterstützt, Monument 2. Monument 2 ist eine kleine Box, in welcher eine SSD und ein “AI” optimierter SoC verbaut sind. Diese sollen in Kombination mit der Monument App eine Art Lokal gehostetes Google Foto sein, inklusiver Objekterkennung usw.

Klingt doch spannend, wie so viele Indiegogo Projekte. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier Monument 2: Smart photo storage so gut wie es der Hersteller verspricht?

 

Monument 2: Smart photo storage im Test

Monument 2 ist im ersten Moment lediglich eine kleine schwarze Box. Auf der Front dieser finden wir einen SD Kartenleser, wie auch eine Status LED.

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Auf der Rückseite sind zwei USB 3.0 Ports angebracht, ein LAN Port und ein HDMI Ausgang. Dieser erlaubt es dir einen TV an die Box anzuschließen und darüber deine Bilder zu betrachten. Allerdings wird hier lediglich eine Auflösung von bis zu Full HD unterstützt.

Mit Strom wird Monument 2 über ein 5V/2,5A Netzteil versorgt, mit Rundstecker.

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Monument 2 wird in zwei Versionen verkauft. Einmal die “Diskless” Version, ohne interne SSD und die Version mit SSD.

Solltest du die Diskless Version gewählt haben, dann kannst du via USB Speichermedien anschließen oder die Box öffnen und selbst eine SSD verbauen.

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Letzteres habe ich gemacht und eine 2TB WD Red verbaut, welche auch tadellos funktioniert. Grundsätzlich werden M.2 SATA SSDs unterstützt.

Der Stromverbrauch, inklusive der SSD und einer LAN Verbindung liegt bei ca. 6,7 W.

 

Die Apps

Um Monument 2 zu nutzen benötigst du die Monument App. Diese ist für folgende Plattformen verfügbar:

  • Android
  • IOS
  • Windows
  • Mac
  • Linux

Ja wir haben neben den üblichen Mobile Apps auch Anwendungen für den Desktop! Dies ist sehr ungewöhnlich, aber grundsätzlich erfreulich.

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Erfreulich ist auch, dass die Apps sehr ordentlich sind! Ich habe die Android, IOS und Windows Apps ausprobiert und diese liefen bei mir schnell und stabil.

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Grundsätzlich ist die Android/IOS App sehr einfach aber gut aufgebaut.

Auf der Startseite findest du eine Icon Liste mit deinen Bildern. Diese sind nach Tagen gruppiert und du kannst einfach durch die Liste scrollen.

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Tippst du das Bild an erhältst du dies in der vollen Ansicht, welche allerdings beim Zoom etwas ruckeln kann.

Ähnlich wie bei Google Foto kannst du die Bilder auch in der App bearbeiten. Folgende Optionen werden dir hier geboten:

  • Zuschneiden
  • Helligkeit
  • Kontrast
  • Sättigung
  • Klarheit
  • Schatten
  • Highlights
  • Belichtung
  • Gamma
  • Schwarz
  • Weiß
  • Farbtemperatur
  • Schärfe
  • Filter (Instagram-Style)

Neben dem einfachen Anzeigen von Bildern kannst du natürlich auch Alben anlegen, teilen usw.

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Ähnliche Optionen hast du auch in der Desktop-App. Diese ist lediglich etwas anders gestylt, was mir aber gar nicht so schlecht gefällt!

Selbst die Wiedergabe von Videos funktionierte tadellos!

 

Keine WebUI!

Etwas überraschend verfügt Monument 2 über keine richtige WebUI! Du kannst auf deine Bilder also am PC nicht einfach über deinen Webbrowser zugreifen. Du musst die Apps nutzen.

Lediglich wenn du Bilder Teilst, dann gibt es natürlich eine WebUI, so das sich nicht alle Personen die sich die Bilder ansehen wollen, die App installieren müssen.

Zwar haben wir die Apps (auch für Windows), dennoch finde ich das Fehlen einer WebUI im Google Foto Style sehr schade!

 

Objekterkennung

Monument 2 wurde groß mit einer AI Objekterkennung beworben. Die Qualität von solchen Objekterkennungen schwankt meist ziemlich extrem. Beispielsweise bei QNAPS QuMagie vorhanden, aber unbrauchbar schlecht.

Leider ist auch hier die Objekterkennung überschaubar!

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Allerdings musst du alle Suchbegriffe immer auf Englisch eingeben. Die App ist zwar deutsch, aber anscheinend wurde hier nicht alles übersetzt. Hier ein paar Beispiele für Suchbegriffe die automatisch zu Bildern zugeordnet werden:

  • Dog (Hund)
  • Cat (Katze)
  • Food (Futter/Essen)
  • Car (Autos)
  • Television (Fernseher, aber es wurde alles Mögliche als Fernseher erkannt)
  • Bird (Vogel, ebenfalls viele Fehlerkennungen)

Die Qualität der Objekterkennung liegt allerdings weit hinter Google Foto zurück! Gerade bei “Food” werden Naturbilder plötzlich als Essen erkannt. Auch ist die Anzahl an erkannten Objekten überschaubar. Hier ein paar Suchbegriffe, die mir spontan eingefallen sind, die nicht funktionieren:

  • Water (Wasser)
  • Sky (Himmel)
  • Clouds (Wolken)
  • Text (Texte)

Kurzum ja die Objekterkennung funktioniert Okay, aber da ist schon noch einiges an Luft nach oben!

Die Gesichtserkennung hingegen ist 1a! Hier war ich sehr überrascht, wie gut und genau diese funktionierte. Du musst einem Gesicht einmal einer Person zuordnen und diese wird auf allen Bildern entsprechend erkannt.

 

Teilen und Fernzugriff

Leider bist du bei Monument 2 auf einen Cloud Account angewiesen! Ohne die Server des Hersteller geht’s nicht. Eine 100% lokale Nutzung ist nicht möglich.

Du kannst allerdings den Fernzugriff auf deine Bilder deaktivieren. So ist nur noch ein lokaler Zugriff möglich.

Willst du Bilder oder Alben teilen, dann kannst du dies natürlich machen, sofern der Fernzugriff aktiv ist. Die andere Person erhält hier einen https://share.getmonument.com Link.

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Du kannst allerdings geteilte Bilder/Alben nicht mit Passwörtern oder Ähnlichem versehen. Du kannst lediglich das Teilen wieder beenden.

 

Abzüge bei der Alltagstauglichkeit

Bei der Alltagstauglichkeit sind mir leider ein paar negative Punkte aufgefallen.

  1. Bilder die du mit deinem Smartphone gemacht hast, aber noch nicht synchronisiert sind, werden nicht in der App angezeigt. Du brauchst also unterwegs weiterhin eine zweite App zum Anzeigen von Bildern.
  2. Bilder in der App sind keiner lokalen Kopie zugeordnet. Rufst du diese auf, muss das Bild immer von Monument 2 geladen werden, selbst wenn eine lokale Kopie vorhanden wäre.

Beide Punkte stören mich etwas verglichen mit Google Foto. Im Optimalfall hätte ich gerne eine App für meine Fotos auf meinem Smartphone. Diese App muss dann aber auch unterwegs gemachte Bilder und Videos anzeigen, ansonsten muss ich auf meinem Pixel 6 ja wieder auf Google Foto zurückgreifen.

Zudem verknüpft die App nicht lokale Bilder mit denen auf Monument 2. Tippst du ein Bild an muss dieses immer von Monument 2 geladen werden. Schlecht wenn kein Internet vorhanden ist und es kostet natürlich Trafik.

 

Zugriff via SMB

Du kannst auf Monument 2 auch einfach als Netzwerkfreigabe zugreifen. Hier findest du dann eine interessante Ordnerstruktur.

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Alle Bilder werden nach Gerät mit dem du sie gemacht hast, nach Tag, nach Person, nach Album usw. in Ordner sortiert. Dabei legt Monument 2 auch virtuelle Kopien an, so dass ein Bild in mehreren Ordnern auftauchen kann.

 

Automatische Backups

Monument 2 kann automatisch Backups auf einen lokalen SMB oder FTP Server erstellen, was sehr praktisch ist!

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So sind alle deine Bilder auf Wunsch nochmals gesichert.

 

Fazit

Ich sehe bei Monument 2 sehr viel Schönes und Positives, aber auch noch viel Luft nach oben!

  • Die Apps von Monument 2 sind absolut gelungen
  • Apps auch für Windows, Mac und Linux
  • Die Kernfunktionalität ist zu 100% gegeben
  • Die Hardware scheint mehr als solide
  • Zusatzfunktionen wie ein automatisches Backup, Netzwerkfreigaben usw. machen Sinn
  • Objekterkennung Ausbaufähig
  • Kein WebUI
  • Nicht synchronisierte Fotos erscheinen nicht in der App

Grundsätzlich funktioniert Monument 2 tadellos. Du installierst die App auf deinem Smartphone und es werden im Hintergrund alle Bilder auf dem System gespeichert. Diese kannst du dann auf anderen Geräten mithilfe der Monument App aufrufen, weitere Bilder hinzufügen oder das Ganze freigeben.

Wir haben sogar eine Objekterkennung, welche an sich Okay ist, allerdings spielen wir hier drei Klassen unter Google Foto. Aktuell ist das Ganze eher ein Gimmick. Die Gesichtserkennung ist nochmals was anderes, diese funktioniert super!

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Wir haben zwar keine WebUI, was ich etwas schade finde, aber es gibt eine App für alle Plattformen, sogar Desktop-PCs was dies wieder etwas entkräftet.

Lediglich das nicht synchronisierte Fotos nicht in der App erscheinen nervt mich sehr. Auch das wir weiterhin sehr auf das Internet und die Server des Herstellers angewiesen sind ist etwas schade.

Dennoch halte ich Monument 2 aktuell für die beste “selbst gehostete” Google Foto Alternative!

Tile Bluetooth Tracker, die beste Alternative zu den Apple AirTags unter Android

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Apples AirTags sind an sich ein supersimples Produkt, aber funktionieren hervorragend und haben mittlerweile fast schon einen legendären Status.

Leider funktionieren AirTags aber nicht mit Android Geräten. Die beste Alternative sind hier Geräte von Tile. So bietet Tile seine Bluetooth Tracker nicht nur für ein Ökosystem an, sondern diese lassen sich mit Android und IOS nutzen.

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Auch gibt es hier eine etwas größere Auswahl an verschiedenen Modellen für verschiedene Bedürfnisse.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen ob die Tile Bluetooth Tracker “Schlüsselfinder” wirklich eine Alternative zu Apples AirTags darstellen.

 

Tile Mate 2022

Der Tile Mate ist der “klassische” Schlüsselfinder. Dieser misst 37,8 x 37,7 x 7,1 mm und bringt ein Gewicht von 8,7g auf die Waage.

Der Tile Mate soll leicht, klein und günstig sein. Allerdings kommt dies auch zu einem Preis, denn die Batterie ist hier fest integriert! Diese soll zwar 3 Jahre halten, dennoch ist der Schlüsselfinder nach diesen 3 Jahren Elektroschrott.

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Hier weiß ich nicht so recht was ich von dieser Entscheidung halten soll. Ja ein Batteriefach hätte den Schlüsselfinder sicherlich minimal größer gemacht und auch den Wasserschutz erschwert, aber im Jahr 2021 wäre dies sicherlich die bessere Entscheidung gewesen als ein Produkt mit Ablaufdatum auf den Markt zu bringen.

Immerhin haben wir hier auch einen IP67 Wasserschutz!

 

Tile Slim 2022

Der Tile Slim ist für deine Brieftasche gedacht. Dieser hat dabei ungefähr das Format einer Kreditkarte. Dabei ist dieser beeindruckend dünn!

Leider ist auch hier die Batterie fest verbaut! Diese soll aber auch hier 3 Jahre halten.

 

Tile Pro 2022

Der Tile Pro ist der größte Schlüsselfinder in Tiles aktuellem Lineup. Dieser misst 33,4 x 58,9 x7,5 mm und bringt ein Gewicht von 17g auf die Waage.

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Der Tile Pro zeichnet sich mit der maximalen Bluetooth Reichweite von satten 120 Metern aus und einer austauschbaren Batterie! So findet sich in dem Bluetooth Tracker eine CR2032 Knopfzelle, welche ca. 1 Jahr halten soll.

Dennoch ist der Tile Pro IP67 wassergeschützt.

 

Die Tile App

Der Kern des Tile Ökosystems ist natürlich die Tile App. Die Tile App ist an sich sehr schön und einfach aufgebaut. Du hast in dieser diverse Kacheln, welche deine Bluetooth Tracker repräsentieren.

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Du kannst jedem Tracker ein ICON zuordnen, so dass du auf die Schnelle erkennen kannst welcher Tracker zu welchem Objekt gehört.

Tippst du den Tracker an, erhältst du eine Übersicht. Ist der Tracker in der Nähe? Wo wurde er zuletzt gesehen usw.

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Befindet sich der Tracker in der Nähe kannst du ihn suchen. Im Suchen-Modus wird der Lautsprecher im Tracker aktiviert, dieser spielt eine Melodie, und du erhältst eine Signalstärken Anzeige.

Diese Signalstärken-Anzeige ist allerdings nicht immer ganz genau, Bluetooth ist hier eher grob. Allerdings kann diese durchaus helfen die Richtung zu erkennen in welcher dein Tracker ist.

Sollte dein Tracker nicht in Reichweite sein, dann kannst du dich von der App bei Kontakt benachrichtigen lassen.

 

Tile Netzwerk

Solltest du deinen Tracker irgendwo in der Öffentlichkeit verloren haben, kann dir hier das Tile Netzwerk helfen diesen zu finden.

Bluetooth hat eine eingeschränkte Reichweite. Aktivierst du aber “Benachrichtigung bei Fund”, dann helfen alle anderen Tile Nutzer mit deinen Tracker zu finden.

Hat jemand also auch die App installiert und kommt an deinem Tracker vorbei, dann wirst du benachrichtigt und dir der Standort der Sichtung mitgeteilt.

Ein absolut sinnvolles Feature! Dessen letztendliche Effektivität aber stark von der Verbreitung von Tile abhängt.

 

Wie gut funktioniert das Tracking?

Prinzipiell funktionieren die Tile Bluetooth Tracker genauso wie geplant und gewollt. Zunächst hängt alles etwas an der Distanz zwischen dir und dem Tracker.

Hast du deinen Schlüssel einfach verlegt und suchst diesen im gleichen Raum oder der gleichen Wohnung, dann funktioniert dies über die App tadellos. Wobei in der Regel ist nicht direkt die App das Hilfreiche, sondern der einschaltbare Signalton.

Selbst der kleine Tile Mate ist erstaunlich laut und “schrill” was bei der Suche doch deutlich hilft.

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Allerdings ist auch nicht alles perfekt. Ist die Bluetooth Reichweite gerade an der Grenze kann es subjektiv sehr lange dauern bis eine Verbindung hergestellt wird. Gerade wenn man schnell aus dem Haus will kann das einem X mal länger vorkommen als es eigentlich ist.

Auch die Signalstärke-Anzeige kann etwas schwierig sein. Auf meinem Google Pixel 6 Pro wirkte es so als wäre die Update-Geschwindigkeit für die Signalstärke eher langsam. Teilweise bin ich schon wieder an einem Raum vorbei gerannt ehe mir das stärkere Signal angezeigt wurde.

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Hier muss man ehrlich sein, die Apple AirTags machen dies schon ein gutes Stück besser. Diese setzen allerdings auch auf eine proprietäre Technologie, welche es aktuell nur im Apple Ökosystem gibt.

Auch ob das Tile Netzwerk so gut funktioniert wie in der Theorie ist schwer zu sagen. Dies hängt natürlich extrem davon ab wie viele Nutzer Tile in deiner Umgebung hat.

 

Tile Premium

Tile bietet natürlich auch einen Abo-Dienst an, Tile Premium. Tile Premium bietet dir vier Vorteile:

  • Benachrichtigungen wenn die Verbindung zwischen deinem Tracker und deinem Smartphone verloren geht.
  • Ein kostenloser Batterietausch (falls möglich)
  • 30 Tage Standortverlauf
  • Eine verlängerte Garantie

Tile Premium kostet rund 35€ pro Jahr. Im Grunde das einzige interessante Feature ist die Benachrichtigung, wenn die Verbindung zwischen deinem Tracker und deinem Smartphone verloren geht.

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Allerdings ist Tile Premium nicht übermäßig aufdringlich und du kommst auch gut ohne Abo klar.

 

Fazit

Tile ist nicht perfekt und wenn du im Apple Ökosystem unterwegs bist, kauf dir AirTags. So ehrlich muss ich einfach sein.

Allerdings sind AirTags für uns Android Nutzer keine Option und hier kommt das Tile wieder ins Spiel.

Als “klassischer” Schlüsselfinder funktioniert Tile 1a! Ich verlege meinen Schlüssel des Öfteren und das Wiederfinden in der Wohnung ist so ein Kinderspiel. Gerade da der intrigierte Pieper super praktisch und schön laut ist.

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So Feature wie das Tile Netzwerk halte ich für einen netten Bonus, ob ich mich aber zwingend darauf verlassen würde lass ich mal dahingestellt. Pluspunkte gibt es wiederum für die gute App und das wenig aufdringliche Abo.

Unterm Strich kann ich Tile für Android Nutzer durchaus empfehlen, greif aber wenn möglich zum Tile Pro 2022. Einfach da dieser eine austauschbare Batterie hat.

Die CTECHi Tragbare Powerstation 240Wh im Test, mit LiFePO4 Akku!

In unserer modernen Welt ist nichts wichtiger als “Energie”. All unsere Geräte benötigen Strom zum Funktionieren und wir sind auf diese mehr oder weniger angewiesen.

Aber was ist unterwegs? Hierfür gibt es Powerbanks und ihre größeren Brüder die Powerstations. Powerstations sind große Powerbanks, meist mit AC Ausgängen und der Möglichkeit via Solar geladen zu werden.

Solche Powerstations können auch als moderne Notstromgeneratoren genutzt werden. Leider sind allerdings die großen Modelle sehr schnell sehr teuer! Allerdings gibt es auch kleinere Powerstations fürs Camping oder den Garten.

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Ein etwas kleineres und günstigeres Modell ist die CTECHi Tragbare Powerstation 240Wh. Diese ist für ca. 240€ erhältlich, was ein fairer Preis für eine 240Wh Powerstation ist.

Damit ist diese für viele Nutzer durchaus spannen. Aber ist die CTECHi Tragbare Powerstation 240Wh auch gut und vielleicht sogar besser als die Swarey S2401 240Wh Powerstation?

Finden wir genau dies im Test heraus!

 

Die CTECHi Tragbare Powerstation 240Wh im Test

Die CTECHi Powerstation 240Wh setzt auf ein sehr portables Design, mit Tragegriff auf der Oberseite. So misst die Powerstation 24 x 20 x 8,6 cm und bringt ein Gewicht von 3,6 KG auf die Waage.

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Damit willst du diese sicherlich nicht mit zum Wandern nehmen, aber ein Transport auf den Campingplatz oder Ähnliches ist sicherlich kein Problem.

Das Äußere der Powerstation besteht weitestgehend aus Aluminium. Lediglich die Front und Rückseite sind aus Kunststoff gefertigt. Hier sind aber auch die Ports eingelassen.

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Auf der Front finden wir:

  • 3x DC 12V/10A
  • 2x USB A 5V/2,4A
  • 1x QC 3.0 18W
  • 1x USB C 60W PD
  • 1x 230V AC (200W)
  • 1x DC Eingang

Damit hat die CTECHi Powerstation eine recht umfangreiche Portausstattung. Mithilfe eines beiliegenden Adapters ist es auch möglich KFZ “Zigarettenanzünder” Geräte an der Powerstation zu betreiben.

Dickes Lob gibt es für den USB C Port, welcher bis zu 60W nach dem Power Delivery Standard liefern kann.

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Ebenfalls auf der Front ist ein Display, welches aber leider eher einfacherer Natur ist. Dieses zeigt lediglich den aktuellen Akkustand an und welche Ports aktiv sind.

Geladen wird die Powerstation auch über einen DC Eingang. Hier hast du aber drei Optionen:

  1. Über das beiliegende Ladegerät (45W)
  2. Via Solarpanel 5-24V/4A
  3. Via KFZ Stecker

Passende Adapterkabel liegen bei.

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Auf der Rückseite haben wir zudem einen LED Scheinwerfer und einen kleinen Lüfter. Letzterer ist Temperaturgeregelt und geht in der Regel nur an, wenn du die Steckdose nutzt.

 

LiFePO4 Akku

Die CTECHi Powerstation setzt auf einen LiFePO4 Akku. LiFePO4 ist eine alternative Akku-Technologie, welche verglichen mit Lithium Ionen Akkus einige Vorteile mitbringt.

So können LiFePO4 Akkus Thermisch nicht durchgehen, auf gut deutsch, sie können normalerweise nicht brennen, selbst wenn du sie überlädst, tiefenentlädst oder anderweitig “misshandelst”. Lithium-Ionen-Akkus können beim Überladen usw. Durchaus recht schnell in einem großen Feuerball aufgehen.

Gerade bei der Nutzung in Innenräumen ist ein LiFePO4 Akku deutlich sicherer. Zudem sind LiFePO4 Akkus deutlich haltbarer. So kann ein LiFePO4 2000-6000 Zyklen mitmachen, ein normaler Lithium Ionen Akku 500-1000.

Allerdings wirbt CTECHi nur mit 2000 Zyklen, was am unteren Ende der Leistungsskala für einen LiFePO4 Akku ist.

LiFePO4 Akkus haben aber auch Nachteile verglichen mit Lithium Ionen Akkus. So Lithium Ionen Akkus tendenziell etwas günstiger und deutlich leichter und kleiner bei gleicher Kapazität.

Daher wirst du die LiFePO4 Technologie auch nie in Smartphones finden. In einer Powerstation macht diese aber sehr viel Sinn, vor allem wenn du diese als Solar-Puffer-Akku nutzen willst.

 

DC Ports nicht stabilisiert!

Wichtig die DC Ausgänge der CTECHi Tragbare Powerstation 240Wh sind nicht stabilisiert. Diese spiegeln die Spannung des Akkus im Inneren wieder.

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Entsprechend schwankt die Spannung hier zwischen 10,8V und 14,4V.

 

Kapazität

Wie steht es um die Kapazität? Dies ist der wichtigste Punkt bei einer Powerstation.

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Die Kapazität der CTECHi Powerstation schwankte bei mir zwischen 165Wh im “Worst Case” und 209,65Wh im besten Fall.

Dies ist eine akzeptable Kapazität für eine 240Wh Powerstation.

 

Die Steckdose

Die CTECHi Powerstation besitzt eine 230V AC Steckdose. Diese kann mit bis zu 200W belastet werden bzw. kurzzeitig mit bis zu 300W.

Dies kann ich auch in der Praxis bestätigen! Die Steckdose funktionierte bei mir tadellos mit diversen kleinen Netzteilen usw.

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Dies liegt auch daran, dass wir hier eine Steckdose mit reiner Sinuswelle vor uns haben! Dies ist für Schaltnetzteile oftmals recht wichtig, damit diese richtig funktionieren.

 

Wiederaufladen der CTECHi Powerstation

Du kannst die CTECHi Powerstation wie folgt aufladen:

  • Über das beiliegende Netzteil mit ca. 45W
  • Via Solar 12V/18V, 60W maximal
  • Über einen KFZ Stecker ca. 40W

Die offensichtlichste Methode ist das beiliegende 15V/3A Ladegerät. Grundsätzlich scheint die Powerstation zwischen 5V und 24V auf dem Eingang zu akzeptieren.

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Dies ist wichtig für das Laden via Solar. In der Powerstation ist ein MPPT Ladecontroller integriert. Hierdurch kannst du ganz normale 12V/18V Solarpanels an der Powerstation anschließen.

CTECHi legt auch einen passenden Adapter bei, der dir erlaubt handelsübliche Solarpanels mit der Powerstation zu nutzen. Du musst also nicht zu teuren herstellereigenen Solarpanels greifen.

 

Fazit

Daumen hoch für die CTECHi Powerstation! Diese funktionierte bei mir im Test absolut tadellos und lieferte die Leistung welche vom Hersteller versprochen wurde, zumindest weitestgehend.

Das wichtigste ist die Kapazität. Laut CTECHi ist hier ein 240Wh Akku verbaut, ich konnte im besten Fall rund 210Wh messen, was Okay ist. Erfreulicherweise arbeitete sogar die Steckdose recht effizient, sofern diese nicht zu niedrig belastet wird.

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Allerdings überschätze auch die 210Wh nicht! Dies bedeutet du kannst die Powerstation 1 Stunde lang mit 210W belasten bzw. 24 Stunden mit 8,75W.

Ein weiteres sehr wichtiges Merkmal ist das Nutzen von LiFePO4 Akkuzellen, welche haltbarerer und sicher sind als normale Lithium Zellen.

Ideal wenn du die Powerstation z.B. als kleinen Solar-Puffer Akku beim Campen oder im Wohnwagen nutzen möchtest.

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Wenn ich etwas zu bemängeln hätte, dann vielleicht die nicht stabilisierten 12V Ausgänge und das Display, welches etwas mehr Informationen anzeigen könnte.

Abseits davon ist die CTECHi Powerstation ein super Einsteiger Modell, welches dank LiFePO4 Zellen sehr sicher und haltbar ist. Diese stellt auch für mich eine bessere Alternative zur Swarey 240Wh Powerstation dar.