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Test: Samsung Galaxy S22 Ultra, sehr groß und mächtig!

Die wichtigsten Android Smartphones des Jahres sind klar die Modelle von Samsung. Egal was du von Samsung hältst, diese sind klar die Modelle mit der meisten “Masse” auf dem Markt. Das spannendste Modell dieses Jahr ist hier natürlich das große S22 Ultra.

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Beim Galaxy S22 Ultra handelt es sich um eine Art Hybrid aus dem namensgebenden Flaggschiff der S Serie und einem Smartphone aus der Note Serie. So verfügt das S22 Ultra neben dem High End Kamera Aufbau auch einen integrierten Stylus!

Aber wie sieht es abseits von Kamera und Stift aus? Kann die Haptik überzeugen? Ist der Prozessor schnell genug? Finden wir es im Test heraus!

 

Test: Samsung Galaxy S22 Ultra, sehr groß und mächtig!

Das S22 Ultra ist ohne Frage ein absolutes premium Smartphone. Entsprechend setzt Samsung auf das typische High End Design. Wir haben also auf der Front und Rückseite Glas. Eingefasst wird das Ganze von einem Metallrahmen.

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Dabei ist sowohl die Front wie auch die Rückseite stark gebogen, was dem Smartphone eine sehr handschmeichelnde Form gibt. Das S22 Ultra liegt wirklich gut in der Hand, wäre da das Gewicht nicht!

gewicht

Mit 228g ist das S22 Ultra nach dem iPhone 13 Pro Max das schwerste aktuelle High End Smartphone. Und ja diese paar Gramm mehr kannst du durchaus spüren!

Dies in Kombination mit dem 6,8 Zoll Display macht das S22 Ultra zu einem sehr mächtigen Smartphone. Dieses ist allerdings etwas weniger breit als das iPhone 13 Pro Max, was es etwas rettet.

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Für mich ist das S22 Ultra hart an der Grenze, dass mich die Größe und das Gewicht stören! Gerade mit einer Hülle wäre mir das Smartphone glatt etwas zu groß. Ohne Hülle wäre es allerdings sehr mutig dieses empfindliche Stück Technik zu nutzen.

Gerade das gebogene Glas auf der Front kann sehr leicht brechen (ich spreche hier aus Erfahrung). Daher freut es mich, dass Samsung die Edge immer weiter verkleinert. Mittlerweile haben einige Chinesen bei ihren Smartphones eine stärkere “Edge”.  In der Praxis ist dieses gebogene Display lediglich ein optischer Effekt, hat aber in der Praxis meist mehr Nachteile.

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Samsung bietet das S22 Ultra in diversen Farben an. Einige davon sind exklusiv im Samsung Online Shop. Ich habe mich für das weiße S22 Ultra entschieden. Die Rückseite setzt dabei auf eine leicht seiden-matte Textur, welche mir gut gefällt und glatt noch etwas ausgeprägter sein könnte.

Was beim S22 Ultra weniger ausgeprägt ist als bei seinen Vorgängern ist der Kamera-Buckel. Dieser ist dieses Jahr fast schon minimalistisch, was auf das gesamte Design der Rückseite zutrifft.

 

Das Display

Im Galaxy S22 Ultra steckt ein 6,8 Zoll AMOLED Display mit einer Auflösung von 3080×1440 Pixeln und einer Wiederholungsrate von 120Hz.

Hier können wir es an sich recht kurz machen, denn dies ist das mit Abstand schönste und beste Smartphone Display derzeit auf dem Markt! Samsung stellt auch die Displays für Apple und Co. her. Allerdings das beste Panel reservieren diese sich anscheinend immer selbst.

Dabei sind Farben, Kontraste usw. absolute Weltklasse! Allerdings das besondere ist die maximale Helligkeit. So soll das S22 Ultra auf satte 1750 Nits kommen. Ich kann auch bestätigen das die Ablesbarkeit des S22 Ultras auch in Sonnenschein hervorragend ist.

Subjektiv ist das reine Bild allerdings abseits der Helligkeit nicht viel besser als beim S21 Ultra oder iPhone 13 Pro.

Dennoch ist das Display des S22 Ultra klar eins der Highlights!

 

Lautsprecher

Das Samsung Galaxy S22 Ultra setzt wie die meisten High End Smartphones auf einen Hybrid Dual-lautsprecher Aufbau.

Dabei wird neben dem primären Lautsprecher auf die Ohrmuschel für die Medien-Wiedergabe genutzt. Dies verbessert die Klangbreite und Fülle massiv!

Dabei ist das S22 Ultra sehr schön klar und laut. Allerdings die Klangfülle ist unterdurchschnittlich!

So klingt sowohl das Pixel 6 Pro wie auch das iPhone 13 Pro Max merklich voller und satter, sofern wir bei einem Smartphone von so etwas sprechen können.

 

S Pen

Eine große Besonderheit bzw. Sogar ein Alleinstellungsmerkmal des S22 Ultra ist der S Pen, welcher früher dem Note vorbehalten war.

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Und ja der S Pen ist super! Er ist was klein, kann aber einen echten Mehrwert darstellen, wenn du viele Notizen schreibst oder einfach PDFs unterschreiben willst.

Ich nutze den S Pen durchaus des Öfteren um Notizen bei Tests usw. zu machen.

 

Die Kameras

Sagen wir es direkt, die Kameras sind wieder das Highlight des S22 Ultra. An sich hat sich hier auf dem Papier aber wenig zum S21 Ultra getan. Wir haben weiterhin 4 Kameras, wovon die Hauptkamera theoretisch den gleichen Sensor nutzt, nur mit anderen Linsen.

S22 Ultra S21 Ultra S20 Ultra
Hauptkamera 108 MP, F1.8,
Samsung S5KHM3
108 MP, F1.8,
Samsung S5KHM3
108 MP, F1.8,
Samsung Bright S5KHM1
Weitwinkelkamera 12,2 MP, F2.2,
Sony IMX563
12,2 MP, F2.2,
Sony IMX563
12 MP, F2.2,
Samsung S5K2LA
Zoom 1 10 MP, F2.4,
Sony IMX754 (3x)
10 MP, F2.4,
Samsung S5K3J1 (3x)
Zoom 2 10 MP, F4.9,
Sony IMX754 (10x)
10 MP, F4.9,
Samsung S5K3J1 (10x)
48 MP, F3.5,
Sony IMX586

Dies ist natürlich etwas “langweilig”, allerdings haben wir natürlich die üblichen Software Verbesserungen, welche nicht an das alte S21 Ultra weitergereicht wurden.

Die Hauptkamera setzt weiterhin auf den Samsung S5KHM3 Sensor, welcher aber auch im Jahr 2022 spitze ist! So ist der Sensor vor allem recht groß.

sensor

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Kamera gegen das iPhone 13 Pro Max und Pixel 6 Pro überzeugen?

20220305 090913 20220305 090915 20220305 091519 20220305 091849 20220305 091853 20220305 092453 20220305 093001 20220305 093821 20220305 094154 20220305 095552 20220305 095854 20220305 134301 20220305 134425 20220305 134609 20220305 143137 20220305 191229 20220305 191536 20220305 191701 20220305 191930 20220306 092754 20220306 092925 20220306 093609 20220306 093948 20220306 142854(0) 20220306 142942 20220306 142959 20220306 143025 20220306 143047 20220306 143123 20220306 143133 20220306 143200(0) 20220306 143213 20220306 143224 20220306 143237

Dass das S22 Ultra sehr gute Bilder macht ist keine Überraschung. Spannend wird es erst im Vergleich zu anderen High End Smartphones. Schauen wir uns also direkt den Vergleich an.

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Galaxy S22 Ultra
21 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
21 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro
1 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
1 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
1 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro
4 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
4 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
4 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro

Puh! Selbst mir fällt es hier sehr schwer ein Fazit zu ziehen! Grundsätzlich ähnelt sich das S22 Ultra und das Pixel 6 Pro vom Bildstyle etwas.

Beide Smartphones produzieren recht gut ausgeleuchtete Bilder, welche Schatten und andere dunkle Stellen versuchen auszubelichten. Hierdurch wirken auch Objekte in den Schatten sehr detailliert, auch wenn die Bilder so etwas flacher erscheinen.

Sowohl das Pixel 6 Pro wie auch das S22 Ultra zeigen eine sehr starke Dynamik.

Leichte Unterschiede lassen sich aber in der Detaildarstellung wahrnehmen. Diese werden weniger am Sensor liegen und mehr an der Software.

stromleitungen

Achte hier auf die Stromleitungen im Hintergrund. Diese sind beim iPhone 13 Pro Max und Pixel 6 Pro deutlich mehr sichtbar als beim S22 Ultra.

Die Stromleitungen sind auch im Bild des S22 Ultras zu erkennen, dieses schärft aber deutlich weniger nach und hat eine schwächere Kantenhervorhebung.

Hierdurch wirken Bilder vor allem verglichen mit dem Pixel 6 Pro oftmals weniger detailliert, auch wenn ich finde, dass dieser Eindruck etwas täuscht.

22 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
22 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
22 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro
23 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
23 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
23 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro

Überrascht haben mich die Farben. Samsung Smartphones produzieren traditionell sehr bunte Bilder. Dies ist auch beim S22 Ultra der Fall, dieses ist aber weniger extrem als ich es erwartet hätte.

Gerade verglichen mit dem Pixel 6 Pro tut sich die Sättigung nicht viel. Das iPhone 13 Pro Max ist hingegen deutlich konservativer.

Ich mag allerdings bunte Farben, so lange diese nicht zu extrem sind. Daher gefällt mir der Farbstyle des S22 Ultra sehr gut.

Allgemein mag ich den Bildstyle sehr! Das Samsung Galaxy S22 Ultra produziert helle und freundliche Bilder mit schönen Farben. Halte ich die Aufnahmen des S22 Ultra für besser als die des Pixel 6 Pro oder iPhone 13 Pro Max?

Ich würde das S22 Ultra dem iPhone 13 Pro Max vorziehen! Beim Pixel 6 Pro bin ich mir nicht sicher. Tendenziell hat hier das Pixel leicht die Nase vorne, zumindest bei Tag und bei der Hauptkamera!

 

Kamera, Zoom ist die Stärke des S22 Ultra!

Das S22 Ultra verfügt über vier Kameras, neben der Haupt und Weitwinkelkamera haben wir zwei Zoom Module. Hierbei handelt es sich um 3x und 10x Zoom Kameras. Entsprechend hat das S22 Ultra mit bis zu 100x nicht nur einen sehr weiten Zoom, sondern dieser ist auch qualitativ sehr stark!

19 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
19 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
19 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro
8 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
8 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
8 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro

Ohne Frage sind die Zoom-Fähigkeiten des S22 Ultra gerade dem iPhone 13 Pro Max bei weitem überlegen! Beim Pixel 6 Pro wird es etwas schwerer. So hat das Pixel auch eine fähige 4x Zoom Kamera und sehr gute Software-Algorithmen.

Das Pixel 6 Pro ist nicht viel schlechter als das S22 Ultra, selbst bei höheren Zoom Stufen. Allerdings hat das S22 Ultra beim Zoom dennoch klar die Nase vorne!

Bei der Weitwinkelkamera bin ich etwas unentschlossen.

12 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
12 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
12 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro
2 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
2 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
2 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro

Hier wirkt das Pixel 6 Pro gerade am Rand etwas schärfer. Allerdings hat das Pixel auch nur eine 0,7x Weitwinkel-Kamera. Das S22 Ultra 0,6x und das iPhone 0,5x. Diese beiden Smartphones haben also noch ein weitwinkligeres Bild.

Ich würde sagen das Pixel 6 Pro und S22 Ultra tun sich bei der Weitwinkelkamera nicht viel. Das iPhone unterscheidet sich aufgrund des komplett anderen Bildstyles doch deutlich.

Kein anderes Smartphone schafft es im Übrigen so sauber und flüssig zwischen den Kameramodulen umzuschalten wie das S22 Ultra! Gerade im Video-Modus ist dies beeindruckend.

 

Kamera, die Nacht ist schwierig

Das S20 Ultra und S21 Ultra hatten zwar sehr gute Kameras, aber die Nacht war nicht deren Stärke. Wie sieht es hier beim S22 Ultra aus?

30 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
30 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
30 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro
27 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
27 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
27 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro
29 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
29 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
29 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro

Schwankend trifft es sehr gut! Samsung hat hier klar einen Schritt nach vorne gemacht und das S22 Ultra kann bei Nacht sehr gute Bilder machen.

Meist gefallen mir die Aufnahmen des Pixel 6 Pro aber besser. Allerdings gibt es hier einen wichtigen Punkt, die Belichtungszeit!

Die meisten Smartphones verlassen sich bei der Nacht auf Software Tricks um ein gutes Bild zu erhalten. So ist es hier üblich, dass du dein Smartphone 3 Sekunden oder länger ruhig halten musst. Bei Stillleben ist dies auch kein Problem, aber bei bewegten Objekten führt dies zu verwaschenen Aufnahmen.

Das S22 Ultra neigt zu etwas dunkleren Nacht-Aufnahmen, hat aber auch eindeutig die kürzeste Belichtungszeit bzw. “Ruhighalte-Zeit” von den drei. Das Pixel 6 Pro wiederum muss am längsten ruhig gehalten werden.

Zwar ist der Kamera-Algorithmus von Google sehr gut sogar Bewegungen in einem gewissen Rahmen zu kompensieren, aber das S22 Ultra wirkt im Dunkeln einfach flotter.

 

Performance und Benchmarks

Samsung setzt bei unserem S22 Ultra auf den eigenen Samsung Exynos 2200 SoC. Damit haben wir mal wieder eine andere Version als die USA, wo ein Qualcomm SoC zum Einsatz kommt.

Leider sind sich alle Benchmarks einig, dass die amerikanische Version mit dem Snapdragon 8 Gen 1 die schnellere Version ist. Aus erster Hand kann ich hier natürlich nichts sagen, da ich nur die europäische Version mit Exynos 2200 SoC besitze.

Der Exynos 2200 SoC verfügt über 8 Kerne, 1x 2,80GHz Cortex-X2 + 3x 2,52GHz Cortex-A710 + 4x 1,82GHz Cortex-A510. Hinzu kommt die Xclipse 920 GPU, welche in Zusammenarbeit mit AMD entstanden ist. Der SoC setzt auf den 4nm Prozess!

Schauen wir uns doch einmal ein paar Benchmarks an.

samsung galaxy s22 ultra 3d mark samsung galaxy s22 ultra pc mark samsung galaxy s22 ultra antutu samsung galaxy s22 ultra geekbench samsung galaxy s22 ultra geekbench ml

antutu benchmark geekbench

Die Benchmarks sehen an sich gar nicht übel aus! Gerade im Antutu Benchmark kann das S22 Ultra durchaus überzeugen und sogar das iPhone 13 Pro Max schlagen. Bei Geekbench schneidet das S22 Ultra mit Exynos SoC traditionell etwas schlechter ab.

Unterm Strich ist das S22 Ultra ohne Frage ein sehr leistungsfähiges Smartphone! Hätte ich die Wahl würde ich zwar die amerikanische Version mit Qualcomm SoC bevorzugen, aber zu laut kann ich auch nicht klagen.

 

In der Praxis

Das S22 Ultra hatte im Auslieferungszustand einige Probleme und lief laut den ersten Testern wirklich nicht rund. Mit der aktuellen Software (Stand 05.03.2022) läuft das S22 Ultra so wie wir es von einem 1350€ Smartphone erwarten können.

Die Samsung Benutzeroberfläche läuft butter-weich! Dies liegt natürlich an der puren Hardware-Leistung, wie auch am 120Hz Display, welches sämtliche Animationen sehr weich wiedergibt, sofern die restliche Hardware mithalten kann.

Aktuell nutze ich ein Google Pixel 6 Pro, hier ist das S22 Ultra natürlich ein wenig ein “Kultur-Schock”. Samsungs Software ist extrem umfangreich, um dies positiv auszudrücken.

Wir haben tonnenweise Feature, ein Game Center, Schrittzähler usw. einerseits nett, aber andererseits wirkt Samsungs Software oftmals auch überladen. Mittlerweile bin ich ein Verfechter der “weniger ist mehr” Mentalität.

samsung galaxy s22 ultra test review 7

So läuft das S22 Ultra im neu Zustand sehr gut! Nach meiner Erfahrung neigen allerdings Samsung Smartphones dazu mit der Zeit schneller langsamer zu werden als viele Konkurrenten. Auch neigen Samsung Smartphones zu aggressiveren Energie-Sparmaßnahmen.

Lob möchte ich und muss ich für den Fingerabdruckscanner aussprechen! Dieser war beim alten S20 und S21 Ultra eher mäßig gut. Auch beim S22 Ultra ist der Fingerabdruckscanner nicht absolute Spitzenklasse, aber klar besser als z.B. beim Pixel 6 Pro.

Ebenfalls stark ist das verbaute WLAN und LTE. 5G kann ich mangels Netzabdeckung nicht testen.

 

Akkulaufzeit

Im S22 Ultra steckt ein 5000mAh großer Akku! Dies in Kombination mit Samsungs diversen Energiespar Funktionen helfen dem S22 Ultra durchaus eine sehr beachtliche Laufzeit zu erreichen.

So hält das S22 Ultra fast doppelt so lange im Alltag wie das Pixel 6 Pro! Ich schaffe es mit dem Ultra problemlos durch den Tag und habe am Abend noch gerne +- 50%-55% Akku. Eventuell wären also sogar glatt 2 Tage möglich.

Zum Vergleich das Pixel 6 Pro kommt bei gleicher Nutzung auf +- 20% am Abend, obwohl dieses ebenfalls 5000mAh besitzt.

Die Akkulaufzeit des S22 Ultra ist also klar ein Pluspunkt.

 

Ladegerät nicht mit im Lieferumfang

Samsung hat beim SS2 Ultra nicht nur die Displayschutzfolie eingespart, sondern auch das Ladegerät. Du kannst das S22 Ultra natürlich an jedem USB Ladegerät laden. Willst du aber das volle Ladetempo, dann benötigst du ein spezielles USB-Ladegerät.

Das S22 Ultra kann mit bis zu 40W laden und ist in rund einer Stunde von 5% auf 100% gebracht. Hierfür benötigst du aber ein USB PD Ladegerät das PPS unterstützt und dort bei 8,8-9,2V/4,3A liefern kann.

Mehr zu dem Thema hier: Wie schnell lädt das Samsung Galaxy S22 (Ultra) und welches ist das richtige Ladegerät?

 

Zum Start sehr teuer!

Für das S22 Ultra zahlst du derzeit mindestens 1250€, was ein stolzer Preis ist. Ich würde sogar sagen dies ist zu viel!

samsung galaxy s22 ultra preisprognose

Quelle: idealo

Allerdings werden Samsung Smartphones schnell günstiger. An dieser Stelle vielen Dank an Idealo die mir dieses Diagramm zur Verfügung gestellt haben.

Du kannst damit rechnen, dass das S22 Ultra ca. 4-5 Monate nach Marktstart für unter 1000€ zu bekommen ist. Dies ist ein großer Unterschied zu Apple Smartphones, welche deutlich “preisstabiler” sind und selten deutlich günstiger werden.

 

Fazit

Das S22 Ultra ist ein top Smartphone, das steht außer Frage. Allerdings tue ich mich mit diesem etwas schwerer. Der Sprung vom S21 Ultra zum S22 Ultra ist eher ein Hüpfer als ein Sprung.

Bisher konnte die Ultra Serie ihren Preis primär aufgrund der Kamera rechtfertigen. Diese ist auch beim S22 Ultra wieder spitze, aber nur minimal verbessert. Wir haben weiterhin eine top Bildqualität bei allen Zoom Stufen mit einem sehr gefälligen und schönen Bildstyle. Das S22 Ultra produziert helle und leuchtende Aufnahmen, mit kräftigen, aber nicht extremen Farben.

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Hinzu kommt der hervorragende Zoom, welcher klar das Highlight des S22 Ultras ist. Hier kann weder ein Pixel 6 Pro noch das iPhone 13 Pro mithalten.

Allerdings würde ich unterm Strich doch das Pixel 6 Pro, welches für 820€ zu bekommen ist, leicht bevorzugen! Ich halte die Hauptkamera hier für minimal besser.

Die generelle Performance des S22 Ultra ist nach den Updates gut, aber auch nichts “besonders”. Das Smartphone läuft so wie wir es von einem High End Gerät erwarten können. Ein Xiaomi oder OnePlus Flaggschiff wird aber subjektiv flotter sein.

Das Display ist Spitzenklasse, aber auch hier werden die Sprünge subjektiv von Jahr zu Jahr kleiner, auch wenn die Helligkeit vom S22 Ultra klar als überragend einzustufen ist. Stark ist auch die Akkulaufzeit und der S Pen ist ein großes Alleinstellungsmerkmal.

samsung galaxy s22 ultra test review 13

Unterm Strich, ja das S22 Ultra ist ein tolles Smartphone! Wir haben hier ein sehr rundes Paket aus spitzen Kamera, guter Leistung, starkem Akku usw. Abseits vom S Pen ist allerdings das S22 Ultra nur ein sehr kleiner Sprung, verglichen mit dem S21 Ultra.

Spielt Geld keine Rolle und dir gefällt das S22 Ultra, dann greife zu! Willst du aber High End Hardware zu einem faireren Preis, dann greif lieber zum Pixel 6 Pro.

Vergleich, Displayschutz fürs Samsung Galaxy S22 Ultra, welcher ist empfehlenswert?

Displayschutzfolien sind teuer, zumindest scheint Samsung dies zu denken denn beim S22 Ultra haben diese eine vor aufgetragene Folie weggespart.

Ein Display, gerade bei solch einem teuren Smartphone, gehört aber geschützt! Also auf zu Amazon und einen Displayschutz kaufen.

vergleich, displayschutz fürs samsung galaxy s22 ultra, welcher ist empfehlenswert 1

Hier gibt es natürlich hunderte Modelle, aber welchen Displayschutz solltest du wählen? Um diese Frage zu klären habe ich mir ein paar Displayschützer für mein S22 Ultra bestellt.

Welchen kann ich hier empfehlen?

 

Kauft eine Folie, kein Glas!

Normalerweise lautet das Motto kaufe einen Displayschutz aus Glas! Diese sind normalerweise den Kunststoff Folien 1000x überlegen.

Dies gilt aber nur für Smartphones mit einem glatten Display, wie dem iPhone. Bei Modellen mit einem gebogenen Display, wie dem S22 Ultra, sind echt Glas Displayschützer “problematisch”.

Sagen wir es anders, alle Glas Displayschützer für Smartphones mit gebogenem Display die ich bisher in den Fingern hatte waren FURCHTBAR!

Kaufe also eine Folie für das S22 Ultra, damit wirst du glücklicher als mit den schlecht klebenden Glas Modellen, die dir den Fingerabdruckscanner kaputt machen.

 

Die Testkandidaten

Ich habe mir für mein S22 Ultra drei Displayschutzfolien bestellt.

Hierbei handelt es sich um recht typische Modelle von der Amazon Plattform, welche mit 8-16€ nicht zu teuer sind.

 

Spigens Wasser-Installation

Um eine Folie vernünftig auf eine gebogene Fläche zu bekommen, gibt es mehrere Wege. Spigen setzt auf die so genannte Wasserinstallation.

Dabei sprühst du dein Smartphone mit Wasser ein, legst die Folie auf und kannst diese so zurechtrücken, da diese auf einem Wasser-Film schwimmt. Dieses Wasser drückst du dann heraus bzw. dieses trocknet und die Folie haftet.

vergleich, displayschutz fürs samsung galaxy s22 ultra, welcher ist empfehlenswert 5

Diese Art der Folie funktioniert und die Installation klappt auch, aber ist vergleichsweise umständlich, weshalb ich diese nicht mag!

Daher würde ich die Spigen NeoFlex Schutzfolie nicht empfehlen!

 

IMBZBK und LK

IMBZBK und LK setzen auf eine klassischere Folie, mit einer optimierten Auftragungs-Methode. So gibt es hier eine Halterung für den USB C Port des Smartphones. An dieser Halterung kannst du die Folie auflegen und in drei Schritten anbringen.

Zunächst trägst du die obere Hälfte auf, dann die untere. Das Ausrichten ist hier kein Problem, dank der Halterung.

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Du musst lediglich sehr gut darauf achten, dass kein Schmutz auf dem Display ist, denn dieser wird eingeschlossen und hinterlässt Blasen.

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Die Modelle von IMBZBK und LK sind so ähnlich, dass ich vermute, dass beide aus der gleichen Fabrik kommen! Beide verfügen auch über den gleichen sehr guten Lieferumfang.

 

IMBZBK und LK passen auch zur Hülle

Ich nutze aktuell die Folie von LK auf meinem S22 Ultra. Zudem nutze ich eine Spigen Hülle und habe keine Probleme! Du musst nur darauf achten, dass die Folie wirklich perfekt mittig sitzt!

 

Ich halte nichts von Flüssigglas!

Zwischenzeitlich wurde Flüssigglas stark als Alternative zu Displayschützern beworben. Ich halte nichts von Flüssigglas!

Ich kann aus eigener Erfahrung nicht sagen, dass es hier irgendeine Schutzwirkung gibt. Selbstverständlich habe ich nicht alle Flüssigglasprodukte ausprobiert, aber das schöne an einer Folie ist, dass du diese einfach entfernen kannst, wenn sie zerkratzt ist. Das geht bei Flüssigglas nicht. Du musst dich hier darauf verlassen, dass diese dein Display härter machen.

Ist einmal ein Kratzer drin, dann hast du Pech gehabt. Daher würde ich klar immer zu einer Displayschutzfolie raten!

 

Fazit

Lass die Finger von “Echt Glas” Displayschützern und Luxus-Displayschutzfolien. Eine gute Displayschutzfolie für dein S22 Ultra sollte:

  • Aus Kunststoff sein, damit diese sich besser den Rändern anpasst
  • Eine Montagehilfe im Lieferumfang haben
  • Nicht mehr als 10-20€ kosten

Ich würde an sich zwar einen Glas-Displayschutz bevorzugen, diese funktionieren aber einfach nicht gut bei Smartphones mit gebogenem Display. Bei einem iPhone mit seinem glatten Display ja, beim S22 Ultra nein.

vergleich, displayschutz fürs samsung galaxy s22 ultra, welcher ist empfehlenswert 12

Wenn du eine Folie wählst achte darauf, dass diese eine Montage-Hilfe mit im Lieferumfang hat. Diese kleine Halterung für den USB C Port macht dir das Leben um einiges einfacher und nimmt doch viel der Schwierigkeiten beim Auftragen.

vergleich, displayschutz fürs samsung galaxy s22 ultra, welcher ist empfehlenswert 13

Ich kann dir hier vor allem die “LK Schutzfolie für Samsung Galaxy S22 Ultra 5G” empfehlen! Diese lässt sich super einfach auftragen, ist Hüllen-Kompatibel und auch super günstig.

LK 2 + 2 Displayschutzfolien kompatibel mit Samsung Galaxy S22 Ultra...

  • Sehr einfach aufzutragen!
  • Ausrichtungshilfe mit im Lieferumfang
  • Fingerabdruckscanner funktioniert weiterhin
  • Sehr fairer Preis!

Auch die IMBZBK [3+3 Stück] für Samsung Galaxy S22 Ultra 5G Schutzfolie ist sehr gut und voll empfehlenswert, aber zum Zeitpunkt des Tests etwas teurer als das LK Modell, weshalb ich dieses vorziehen würde.

Test: Zendure SuperTank Pro, eine viel bessere Powerbank ist 2021 nicht zu bekommen! Update, wieder verfügbar!

Die Zendure SuperTank gehört zu den besten High End Powerbanks aktuell auf dem Markt. Diese ist mit Ihrem 100W USB C Port super Leistungsstark und bietet mit 27000mAh eine top Kapazität.

Allerdings hat Zendure mit dem SuperTank Pro nun eine nochmals bessere Version auf den Markt gebracht. Der neue SuperTank Pro bietet gleich vier USB C Ports mit bis zu 100W, 26800mAh Kapazität und ein cooles OLED Display das Euch die Leistungswerte anzeigt.

zendure supertank pro test review 11

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann der SuperTank Pro die 100W dauerhaft liefern, ohne Temperatur Probleme? Wie steht es um die Echte Kapazität und wie lange braucht diese zum Laden?

Finden wir all dies im Test des Zendure SuperTank Pro heraus!

 

Der Zendure SuperTank Pro im Test

Mit 124 x 75 x 46 mm ist der SuperTank Pro für die Beworbene Kapazität von 26800mAh gar nicht mal zu groß. Ganz im Gegenteil, die Powerbank wirkt recht kompakt!

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Dies liegt sicherlich an dem etwas “blockigerem” Formfaktor, bei welchem die Akkuzellen gestapelt werden und nicht einfach nur nebeneinander liegen.

Das Gewicht wiederum passt mit 588g zu der beworbenen Leistung.

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Beim Gehäuse setzt Zendure auf einen silbernen Kunststoff, welcher ein wenig wie Aluminium anmuten soll. Grundsätzlich ist die Powerbank massiv und stabil gebaut. Das Gehäuse gefällt mir also gut!

 

Die Technik

Das spannendste ist aber die Technik. Auf der Front finden wir zunächst vier USB C Ports. Ja der SuperTank Pro besitzt vier USB C Ports, aber keinen USB A Port.

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Hier bin ich mir etwas unsicher wie ich dies finden soll. Grundsätzlich sind mehrere USB C Ports super, aber ein “Fallback” USB A Port wäre sicherlich auch praktisch gewesen.

  • USB C Port 1 und 2 können laut Zendure jeweils 100W Leistung nach dem Power Delivery Standard liefern.
  • USB C Port 3 und 4 sind hingegen “nur” 18W Ports.

Plant Ihr jetzt aber alle USB C Ports voll auszulasten, dann muss ich Euch enttäuschen! Zendure gibt die maximale Leistung der Powerbank mit 138W an.

Ihr könnt also einen der primären USB C Ports voll belasten und zusätzlich beide 18W Ports. Dies erlaubt es Euch ein dickes Notebook und Euer Smartphone gleichzeitig zu laden.

Ist die Powerbank leer, dann könnt Ihr diese ebenfalls mit bis zu 100W aufladen, ein passendes Ladegerät vorrausgesetzt.

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Eine weitere dicke Besonderheit des SuperTank Pro ist natürlich das Display. Oberhalb der vier USB C Ports ist ein recht großes OLED Display angebracht.

Dieses zeigt Euch den aktuellen Ladestand an, wie auch die Leistung der einzelnen USB C Ports. Ihr könnt in Watt sehen wie viel Leistung in Euer Notebook, Smartphone, Tablet usw. Geht.

 

Die Kapazität

Zendure wirbt beim SuperTank Pro mit einer Kapazität von 26800mAh bzw. 99Wh. Wie steht es um die Kapazität in der Praxis?

Wh mAh % der Ha
5V/1A 72.382 19563 73.0%
9V/1A 77.647 20986 78.3%
9V/3A 75.722 20465 76.4%
20V/1A 81.483 22022 82.2%
20V/3A 80.403 21731 81.1%
20V/5A 74.408 20110 75.0%

 

Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist das Entladen dieser nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die Nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

zendure supertank pro test review 8

Mit 19563 mAh bis zu 22022 mAh fällt die echte Kapazität leider eher schwächer aus. Dies hatte mich etwas überrascht, denn die normale Zendure SuperTank bot eine recht starke echte Kapazität. Leider ist es aber kein ganz unnormales Phänomen das „high end“ Powerbanks eine schlechtere echte Kapazität haben.

 

Drosselung und Temperatur?

Viele 100W USB C Powerbanks drosseln sich bei konstanter 100W Last. Dies teils aus Temperaturgründen oder aufgrund des niedrigeren Ladestands. Dies gilt auch für die “alte” Zendure SuperTank.

Der neue SuperTank Pro verfügt nicht über solch eine Drosselung! Bei einer Raumtemperatur von 25 Grad kann diese konstant 100W liefern.

temperatur temperatur 2

Allerdings wird die Powerbank dabei schon grenzwertig heiß! Das Gehäuse erwärmt sich auf 45 Grad oder mehr und in den Anschlüssen kann ich Temperaturen von 90 Grad+ messen.

Dies ist noch im Rahmen des Möglichen, aber mich würde es nicht wundern, wenn wir bei 30 Grad Umgebungstemperatur doch eine Abschaltung wegen Überhitzung haben.

 

PPS

Der SuperTank Pro unterstützt auch die USB Power Delivery Erweiterung PPS. PPS wird aber nur von USB C Port Nummer 2 unterstützt und wäre fast sogar durchgegangen.

PPS erlaubt es angeschlossenen Geräten Spannungen abseits der fixen Stufen, 5V, 9V, 12V usw., abzurufen. Dies benötigen einige Smartphones um Ihr volles Schnellladetempo zu erreichen, wie die Modelle der Samsung Galaxy S20/21 Serie.

So besitzt der SuperTank Pro einen PPS Bereich von 5-20V bei 5A.

 

Kompatibilität und Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Zendure SuperTank Pro getestet:

Apple iPhone 12 Pro 18.2W
Apple iPad Pro 11 M1 27.1W
Apple MacBook Pro 13 M1 57.8W
Dell XPS 13 9380 44.1W
Samsung Galaxy S21 Ultra 24.5W

Hier können wir es an sich kurz machen, denn es gibt keine Auffälligkeiten. Die von mir getesteten Notebooks wurden dank des 100W USB C Ausgangs mit dem vollen Tempo geladen bzw. Mit dem maximalen unterstützen Tempo.

So erreichte das Dell XPS 13 seine üblichen 44W, das MacBook Pro 13 M1 rund 53W und das ASUS ROG Zephyrus G15 mit 96W.

zendure supertank pro test review 14

Etwas unspektakulär sind die Ladewerte der Smartphones. So lädt das Apple iPhone (und iPad) mit dem vollen Tempo. Das Samsung Galaxy S21 Ultra und auch das Xiaomi Mi 10 Pro hingegen laden nur mit dem „einfachen Schnellladetempo“, außer an USB C Port Nummer 2. Dort ist das Volle Tempo möglich.

 

Ladedauer

Zendure wirbt beim SuperTank Pro mit einem Ladetempo von bis zu 100W, ein 100W USB C Ladegerät vorausgesetzt.

Schauen wir uns einmal das Ladetempo in der Praxis an.

ladedauer

Ihr könnt den SuperTank Pro in ca. 1:30h von 0% auf 100% bringen. Dies ist sehr schön flott.

 

Fazit

An dem Zendure SuperTank Pro gibt es viel zu mögen! Dies wäre das schicke und recht kompakte Design, das coole Display und natürlich die hohe Leistung!

Der SuperTank Pro ist eine der wenigen 100W Powerbanks welche die 100W auch von Anfang bis Ende liefern können. Dabei zeigte diese im Test auch keine Kompatibilitätsprobleme oder ähnliche Auffälligkeiten.

Sofern Du ein 100W USB C Ladegerät hast, geht das Aufladen auch super flott! In 1:30h ist die Powerbank von 0% auf 100% geladen.

zendure supertank pro test review 5

Allerdings ist auch nicht alles perfekt. So ist die echte Kapazität eher am unteren Ende was ich von einer 26800mAh Powerbank erwarte. Auch ist das „nur“ USB C Design ist zwar modern, aber in der Praxis auch nicht immer hilfreich.

Am Ende kommt es etwas auf den Preis an. Ich habe die Powerbank für rund 140€ bekommen, was ein klasse Preis für die gebotene Leistung ist! In der 150€ Preisklasse kann ich die Zendure SuperTank Pro mit gutem Gewissen empfehlen, wenn Ihr mit dem nur USB C Design klar kommt.

Update die Powerbank ist derzeit bei Amazon verfügbar!

Zendure Power Bank, 100W PD 26800mAh Powerbank für Laptop, iPhone,...

  • 100W USB C Ausgang
  • PPS Support mit 5-20V/5A
  • 22022 mAh maximale echte Kapazität
  • Super praktisches Display
  • 4x USB C
  • in 1:30h von 0% auf 100% geladen
  • Kein USB A

Wie schnell lädt das Samsung Galaxy S22 (Ultra) und welches ist das richtige Ladegerät?

Die neue Generation Samsung Smartphones ist da und zu mindestens das S22 Ultra soll nun auch besonders schnell laden können.

Samsung hat das Ladetempo des S22 Ultra nach eigenen Angaben von 25W wie es noch beim S21 Ultra der Fall war auf 45W erhöht! 45W wäre zwar nicht rekordverdächtig, aber dennoch sehr flott!

wie schnell lädt das samsung galaxy s22 5

Hier stellt sich aber mal wieder die Frage stimmt dies? Kann das S22 Ultra wirklich so flott laden und was für ein Ladegerät ist für das S22 Ultra nötig um dieses Tempo zu erreichen? Nutzt dieses den normalen Power Delivery Ladestandard, oder ist “Besonderes” nötig um ein hohes Ladetempo zu erreichen?

Diese ganzen Fragen stellen sich besonders, da Samsung auch dieses Jahr mal wieder kein Ladegerät beilegt.

Versuchen wir also die Fragen zu klären! Was ist das optimale Ladegerät für das S22 Ultra?

 

PPS muss es sein! Welchen Ladestandard nutzt das S22 Ultra?

Grundsätzlich nutzt das Samsung Galaxy S22 Ultra wie auch schon das S20 und das S21 den USB Power Delivery Ladestandard.

USB Power Delivery ist der am weitesten verbreitete Ladestandard aktuell und wird auch von Google und Apple genutzt. Theoretisch kannst du also ein S22 Ultra und ein iPhone 13 Pro Max am gleichen Ladegerät schnellladen!

wie schnell lädt das samsung galaxy s22 6

Allerdings gibt es in der Praxis einen wichtigen Unterschied. Das S22 Ultra benötigt für das volle Ladetempo ein USB Power Delivery Ladegerät das auch PPS unterstützt!

PPS ist eine Erweiterung des Power Delivery Ladestandards, welche aber nicht von jedem Ladegerät unterstützt wird! Leider ist es oftmals gar nicht so leicht zu erkennen welche Ladegeräte PPS unterstützten und welche nicht.

 

Was macht PPS?

Das klassische Laden via USB funktionierte bei einer Spannung von 5V. Via USB Power Delivery stehen deinem Smartphone, Tablet und Notebook neben 5V auch 9V, 12V, 15V oder 20V zur Verfügung. Dies macht gerade das Laden von größeren Geräten deutlich einfacher.

PPS steht für Programmable Power Supply und erlaubt es beliebige Spannungen innerhalb eines gewissen Rahmens abzurufen. Dein Smartphone muss also nicht mit 5V oder 9V laden, sondern könnte von deinem Ladegerät auch 8V bekommen oder 7,42V usw.

Dies soll die Effizienz von Smartphones beim Laden steigern. Leider ist es oftmals Ladegeräten nicht anzusehen ob diese nur USB PD oder USB PD und PPS unterstützten.

 

Wie schnell lädt das S22 Ultra maximal?

Ich habe das S22 Ultra an diversen Ladegeräten und Powerbanks ausprobiert. Kann dieses wirklich mit bis zu 45W laden?

Info: folgende Tests wurden bei einem Ladestand von +- 20% und einem 100W USB C Kabel durchgeführt.

ladetempo s22 ultra in watt

An einem normalen USB Ladegerät mit 5V/2,4A und einem USB A auf USB C Ladekabel kann das S22 Ultra mit maximal +- 9W laden.

Hast du noch ein Quick Charge Ladegerät (oder die alten Samsung eigenen), dann sind immerhin 14,xW möglich.

Und hier kommt die erste große Enttäuschung. An einem normalen USB Power Delivery Ladegerät sind ebenfalls maximal 14,xW möglich! Selbst wenn dein USB Power Delivery Ladegerät 100W schaffen würde, mehr als 14W sind im Zusammenspiel mit dem S22 Ultra nicht möglich.

Mehr als 14W erreichen wir nur mit einem Ladegerät das den PPS Standard unterstützt. Aber auch mit PPS, selbst am Samsung eigenen 45W Ladegerät sind in meinem Text maximal +- 39-40W möglich.

 

Große PPS Range nötig!

Erschwerend kommt beim S22 Ultra noch dazu, dass dieses eine sehr große PPS Range benötigt!

wie schnell lädt das samsung galaxy s22 3

Bei vollem Tempo lädt das S22 Ultra bei rund 9,2V und 4,3A! Du brauchst also ein PPS Ladegerät mit mindestens 9,2V und 4,3A (besser mehr) um das S22 Ultra mit dem vollen Tempo zu laden!

Leider sind solche Ladegeräte sehr selten!

 

Nur sehr kurz 40W!

Auffällig, das Samsung Galaxy S22 Ultra kann die bis zu 40W nur sehr kurz erreichen.

ladeleistung über zeit

Nur von ca. 5-20% lädt das S22 Ultra überhaupt mit 40W! Oder anders gesagt die 40W werden keine 3 Minuten gehalten!

Der größte Teil des Ladevorgangs verläuft mit ca. 30W.

 

Spezielles Kabel nötig!

USB C zu USB C Kabel lassen sich in zwei Gruppen unterteilen. Die Modelle bis 3A und die Modelle bis 5A. Die Modelle mit bis zu 5A haben einen speziellen Chip im Inneren und sind entsprechend teurer.

Funk Fakt, das beiliegende Kabel vom S22 Ultra unterstützt keine 5A! Entsprechend kann hier das S22 Ultra auch nur mit bis zu ca. 25W laden.

Du brauchst neben einem passenden Ladegerät auch ein passendes Kabel für die vollen 40W.

 

Welches Ladegerät ist ideal für das Samsung S22 Ultra?

Kommen wir zu der Frage welches Ladegerät denn nun für das S22 Ultra ideal ist. Ideal müssen wir hier aber in Anführungszeichen setzen. Ist dir das Ladetempo egal, dann ist jedes Ladegerät prinzipiell “ideal”, sofern dieses kein absoluter noname Schrott ist.

In Folgendem möchte ich aber die Ladegeräte hervorheben die das S22 Ultra schnellladen können. Starten wir einfach mal mit einer Liste von Ladegeräten die PPS unterstützen.

PPS Range Ladetempo*
Baseus CCGAN100UE 3,3-21V bei 5A 40W
HUWDER A2002 3,3-21V bei 5A 40W
UGREEN 100W USB C Ladegerät 3,3-21V bei 5A 40W
Chargeasap Omega 200W 3,3-21V bei 5A 40W
Satechi 108W Pro USB-C PD  3,3-11V bei 4A 40W
Samsung EP-TA845 3,3-11V bei 4,05A 36W
Anker Nano II 65W 5-21V bei 3,2A 28W
Anker PowerPort Atom III Slim 63W 3,3-16V bei 3A 25W
Syncwire SW-AC678 3,3-11V bei 3A 25W
Google 30W GLE6S 3,3-11V bei 3A 25W
UGREEN 65W USB C Ladegerät 3,3-21V bei 3A 25W
Anker Nano II 30W 3,3-11V bei 3A 25W
Anker Nano II 45W 3,3-16V bei 3A 25W
Anker PowerPort III 65W Pod 3,3-21V bei 3A 25W
UGREEN CD226 3,3-21V bei 3A 25W
Razer USB-C 130W GaN Charger 3,3-11V bei 3A 25W
Samsung EP-TA 220 3,3-11V bei 3A 25W
Syncwire SW-AC651 4,5-11V bei 1,8A 16W
UGREEN CD241 3,3-11V bei 1,8A 16W

*Zu erwartendes Ladetempo

Hier würde ich folgende vier Ladegeräte besonders empfehlen:

Keine Produkte gefunden.

Das Samsung EP-TA845 ist das aktuelle Standard Ladegerät für das S22 Ultra, welches halt nur nicht beiliegt. Reicht dir ein USB C Port, dann nimm dieses Ladegerät.

Dieses ist sehr günstig zu bekommen, ist technisch mehr als solide und einfach ideal fürs S22 Ultra.

SATECHI 108W USB C PD Tischladegerät – 2 USB-C PD & 2 USB-A...

  • USB Power Delivery und PPS Ladestandard
  • 2x USB C und 2x USB A
  • Stark schwankende Effizienz zwischen 50,1% und 91,5%
  • Ideal für das Samsung Galaxy S22 Ultra!
  • Erreicht das volle Ladetempo
  • Unproblematische Hitzeentwicklung

Du willst das volle Ladetempo, aber mehr USB Ports? Dann ist vielleicht das Satechi 108W Pro USB-C PD vielleicht genau das richtige für dich! Dieses ist ein sehr gutes Universalladegerät, welches sich sogar für Notebooks eignet.

UGREEN USB-A+3xUSB-C 100W Desktop Charger EU Black

  • USB Power Delivery und PPS Ladestandard
  • 3x USB C und 1x USB A
  • Effizienz zwischen 84,3% und 90,5%
  • Ideal für das Samsung Galaxy S22 Ultra!
  • Erreicht das volle Ladetempo

Das UGREEN 100W USB C Ladegerät ist ein wenig die Alternative zum Satechi. Das Satechi gefällt mir zwar noch etwas besser, willst du aber einen 100W USB C Port für beispielsweise dein Notebook, dann greife hier zu.

UGREEN USB-A+3xUSB-C 100W Desktop Charger EU Black

  • USB Power Delivery und PPS Ladestandard
  • 2x USB C und 2x USB A
  • Effizienz zwischen 83,9% und 90,4%
  • Ideal für das Samsung Galaxy S22 Ultra!
  • Sehr hochwertiges und gutes Ladegerät
  • Maximal 25W im Zusammenspiel mit dem S22 Ultra!

Das Anker PowerPort Atom III Slim 63W kann zwar das S22 Ultra “nur” mit 25W Laden, aber ich mag dieses Ladegerät sehr, daher empfehle ich es auch hier wieder.

Ich selbst nutze das PowerPort Atom III Slim 63W privat zum Laden meiner Smartphones und kann dieses daher mit gutem Gewissen empfehlen! Wichtig, nur diese Version des Atom III Slim unterstützt PPS!

 

Die ideale Powerbank fürs S22 Ultra?

Bei Powerbanks wird es etwas dünn, vor allem wenn du das maximale Ladetempo suchst. Schauen wir uns hier erst einmal eine Liste mit Powerbanks an die PPS unterstützen.

PPS Range Ladetempo*
ELECJET PowerPie 4,4V-11V bei 5A 40W
STORM 2 3-21V bei 5A 40W
Zendure SuperTank Pro 3-20V bei 5A 40W
Flash Pro 3-21V bei 5A 40W
4smarts Enterprise 2 20000mAh 3,0-11V bei 3A 25W
EINOVA Laptop-Powerbank 3,5-12V bei 3A 25W
Helpers Lab H01113Z 3-11V bei 3A 25W
Amazon Basics – Powerbank mit 26800mAh 3,3-20V bei 2,2A 20W
Nitecore NB20000 3,3-20V bei 2,2A 20W

*Zu erwartendes Ladetempo

Wir haben hier natürlich wieder unsere drei üblichen Verdächtigen.

Wenn du bereit bist etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und vor allem es schaffst diese Powerbanks irgendwo im Handel zu finden, greife zu! Diese Powerbanks bekommst du nur aus Asien, was meist etwas komplizierter ist und länger dauert.

Wie steht es um Modelle mit Versand aus Deutschland?

ELECJET PowerPie | Powerbank USB C 45W PD PPS | 20000mAh | QC 3.0 |...

  • 22 Wh bzw. 17627mAh echte Kapazität
  • 45W USB C Schnelllade-Ausgang
  • PPS 3,3-11V bei 4A, daher ideal fürs S22 Ultra!
  • 18W Quick Charge USB A Port
  • In ca. 3 Stunden von 0% auf 100% geladen
  • Kompaktes Design

Hier würde ich aktuell nur die ELECJET PowerPie empfehlen. Diese ist mit ca. 60€ nicht zu teuer und generell eine super Powerbank, nicht nur fürs S22 Ultra. Das S22 Ultra würde hier mit guten 36W geladen, was dicht am Maximum ist.

 

Fazit, was für ein Ladegerät braucht das S22 Ultra?

Bis zu 45W? Pff das S22 Ultra kann gerade mal 3 Minuten mit bis zu 40W laden. Ja das ist leider das Ergebnis meines Tests. Lediglich im Bereich von ca. 5-20% lädt das S22 Ultra mit bis zu 40W, danach sinkt das Ladetempo auf 30W.

Ich vermute Samsung meint, dass das S22 Ultra ein Ladegerät der 45W klasse benötigt, um auf das volle Ladetempo zu kommen, was stimmt. Aber ganz so einfach ist es auch nicht!

Das Samsung Galaxy S22 Ultra benötigt für das volle Ladetempo ein Ladegerät das den PPS Standard mit mindestens 9V/4,3A oder mehr unterstützt!

  • Bis zu 9W an einem USB A Ladegerät
  • Bis zu 14W an einem Quick Charge Ladegerät
  • Bis zu 14W an einem USB PD Ladegerät (selbst wenn dieses 100W hätte)
  • Bis zu 40W an einem USB PD Ladegerät das PPS mit einer Range von mindestens 9V/3,3A unterstützt!
  • Für 40W wird ein spezielles 5A USB C Kabel benötigt!
  • Es können nur für 3 Minuten mit 40W geladen werden, dann sinkt das Ladetempo auf +- 30W.

Leider ist es absolut nicht offensichtlich welche USB PD Ladegeräte PPS unterstützten, geschweige denn welche diese außergewöhnliche Range bieten. Die meisten USB PPS Ladegeräte schaffen nicht mehr als 9V/3A, womit das S22 Ultra immerhin mit +- 25W lädt.

wie schnell lädt das samsung galaxy s22 1

Nochmals komplizierter wird das Ganze durch das Kabel! Du brauchst ein spezielles USB C zu USB C Kabel das 5A schaffen kann. Das beiliegende Kabel kann dies nicht! Mit diesem bist du auf 25W limitiert.

Diese Ladegeräte würde ich aktuell für das S22 Ultra empfehlen. Leider gibt es gar nicht so viele gute Ladegeräte die das maximale Ladetempo im Zusammenspiel mit dem Smartphone erreichen können.

Auf Seiten der Powerbank kann ich aktuell nur zur ELECJET PowerPie raten, wenn du das maximale Ladetempo suchst!

So das war ein langer Artikel, aber ich hoffe dieser konnte dir rund um das Thema des Ladens des S22 Ultra etwas helfen! Zusammengefast:

  • Maximal rund 40W Leistungsaufnahme beim S22 Ultra
  • Ein USB PD Ladegerät mit PPS Support und mindestens 9V/4,3A wird für das maximale Ladetempo benötigt
  • Ein 5A USB C Kabel wird benötig

Update! ELECJET PowerPie Powerbank mit PPS im Test! Ideal für das Samsung Galaxy S22 Ultra

Die ELECJET PowerPie Powerbank ist zurzeit ein einmaliges Modell auf dem Markt. Warum? Die PowerPie ist aktuell die einzige mir bekannte Powerbank welche USB PD PPS unterstützt!

PPS ist eine Art Erweiterung des USB Power Delivery Standards, welcher es erlaubt beliebige Spannungen innerhalb eines gewissen Bereiches abzurufen, auch abseits der üblichen Spannungsstufen. Dies erlaubt das Schnellladen diverser Smartphones, wie des Samsung Galaxy S20.

Elecjet Powerpie Powerbank Mit Pps Im Test 6Aber auch abseits des PPS Standards klingt die ELECJET PowerPie sehr attraktiv! So besitzt diese einen 45W USB C und Quick Charge Port, wie auch 20000mAh Kapazität.

Wollen wir uns da doch einmal im Test ansehen wie gut die ELECJET PowerPie wirklich ist!

 

Die ELECJET PowerPie Powerbank mit PPS im Test

Mit 20000mAh hat die ELECJET PowerPie eine durchaus ordentliche Kapazität. Allerdings ist diese vermutlich aufgrund der hohen Leistung auch nicht übermäßig kompakt für die gebotene Kapazität.

Elecjet Powerpie Powerbank Mit Pps Im Test 1Die ELECJET PowerPie misst 155 x 70 x 25mm und bringt satte 388g auf die Waage. Gerade das Gewicht wirkt subjektiv unheimlich hoch für die Abmessungen, als wäre Blei in der Powerbank. Dies ist besonders erstaunlich da das Gehäuse aus an sich recht leichtem Kunststoff gefertigt ist.

Elecjet Powerpie Powerbank Mit Pps Im Test 3ELECJET setzt hier leider auf eine Softtouch Oberfläche, welche recht anfällig für Kratzer und Fingerabdrücke ist. Generell wirkt die Powerbank aber gut gemacht! Unter anderem aufgrund des hohen Gewichts wirkt diese sehr massiv und stabil! Das Design ist wiederum als unspektakulär zu bezeichnen. Wir haben hier eine einfache schwarze Powerbank vor uns. Lediglich das silberne Hersteller Logo lockert die Optik etwas auf.

 

Die Technik, eine Powerbank mit PPS?

Auf der Front besitzt die ELECJET PowerPie zwei USB Ports, einer ein USB A Port und einer ein USB C Port. Bei dem USB A Port handelt es sich um einen Quick Charge 3.0 Port, mit den üblichen 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A.

Elecjet Powerpie Powerbank Mit Pps Im Test 2Wirklich spannend ist aber der USB C Port. Dieser unterstützt das USB Power Delivery Protokoll und kann somit diverse Smartphones, aber auch Notebooks schnellladen! Der USB PD Port hat zunächst bis zu 45W bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A.

Hinzu kommt die USB PD PPS Erweiterung. PPS steht für „Programmable Power Supply“ und erlaubt es einem verbundenen Gerät auch Spannungen abseits der fixen Stufen abzurufen. Meint also Euer Smartphone „hey 7,5V ist gerade die optimale Ladespannung“, dann kann dieses diese auch von der Powerbank bekommen. Die USB PPS Spanne bei der ELECJET PowerPie ist 4,4V-11V bei bis zu 5A.

Elecjet Powerpie Powerbank Mit Pps Im Test 4Über den USB C Port wird die Powerbank auch geladen. Hier soll diese ebenso bis zu 45W akzeptieren können.

 

Die Kapazität

ELECJET verspricht uns bei der PowerPie 20000mAh Kapazität bzw. 74Wh. Wie hoch jedoch die effektiv nutzbare Kapazität ist hängt massiv von der Art des Entladens ab.

Wh mAh
USB C 20V/2,25A 50.49 13645.41
USB C 20V/1A 64.85 17527.3
USB C 5V/1A 49.38 13346.76
USB A 5V/1A 65.22 17627.84
USB A 5V/3A 58.18 15725.14

 

Interessant! Am wenigsten nutzbare Kapazität erhaltet Ihr wahlweise beim sehr schnellen Entladen der Powerbank mit den vollen 45W oder beim sehr langsamen Entladen via USB C. Die meiste nutzbare Kapazität erhaltet Ihr wahlweise beim langsamen Entladen über den USB A Port, oder beim mittel schnellem entladen via USB C. Nicht überraschend, so geht es den meisten „High Power“ USB C Powerbanks.

Positiv beim Entladen mit den vollen 45W hat sich die Powerbank nicht groß erwärmt.

TemperaturDas äußere Gehäuse hat sich auf knapp über 40 Grad erwärmt, was okay ist. An den Ports konnte ich zwar bis zu 55 Grad messen, dies ist aber für die Elektronik kein Problem. Irgendwelche Temperatur-Probleme sind bei der ELECJET PowerPie nicht zu erwarten.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der ELECJET PowerPie getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13 late 2016
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 17 9700
  • Samsung Galaxy S20 Ultra
  • Xiaomi Mi 10 Pro

LadetempoStarten wir beim spannendsten Gerät, dem Samsung Galaxy S20 (Ultra). Das Samsung Galaxy S20 Ultra und die anderen S20 Modelle benötigen zum Schnellladen ein Ladegerät das USB Power Delivery und PPS unterstützt. Ohne PPS lädt das S20 (Ultra) mit maximal rund 14W, mehr geht nur mit PPS. An der ELECJET PowerPie erreicht das S20 Ultra gute 27W, was dem Ladetempo des beiliegenden Ladegerätes entspricht. Auch viele Motorola Smartphones brauchen ein PPS fähiges Ladegerät um ihr volles Ladetempo zu erreichen.

Auch viele andere Smartphones lassen sich sehr schnell an der ELECJET PowerPie laden, aufgrund der Kombination aus USB Power Delivery und Quick Charge 3.0. Zum Beispiel die aktuellen iPhones können mit dem vollen Tempo an der ELECJET PowerPie laden.

Elecjet Powerpie Powerbank Mit Pps Im Test 8Selbst einige Notebooks können dank des 45W USB PD Ports an der Powerbank laden! Im Falle von 13 Zoll Notebooks kann die ELECJET PowerPie sogar oftmals das originale Ladegerät ersetzen. Dies gilt beispielswiese für das Dell XPS 13 oder auch das Apple MacBook Pro 13. Aber selbst größere Notebooks wie das MacBook Pro 16 können an der Powerbank laden, wenn auch langsamer.

Lediglich zwischen der ELECJET PowerPie und dem Dell XPS 17 9700 gab es eine merkwürdige Inkompatibilität.

 

Update! Ideal auch für das S22 Ultra 

Das Samsung Galaxy S22 Ultra benötigt für das volle Schnellladetempo von rund 40W ein Ladegerät bzw. Powerbank mit PPS und einer 8,8-9,2V bei 4A Stufe (innerhalb der PPS Range).  

Die ELECJET PowerPie ist eine der wenigen “günstigen” Powerbanks die diese Stufe bietet und somit ideal fürs S22 Ultra ist! 

 

Wiederaufladen

WiederaufladetempoIm Optimalfall solltet Ihr die ELECJET PowerPie an einem USB Power Delivery Ladegerät laden. Zwar erreichte die Powerbank hier nicht ganz die beworbenen 45W, lud aber mit rund 38W an einem passenden USB PD Ladegerät weiterhin sehr flott!

Spannenderweise unterstützt die Powerbank auch Quick Charge 3.0 über den USB C Eingang. Hier kann die Powerbank immerhin mit rund 16W laden. An einem normalen USB A Ladegerät kommen maximal rund 9W zustande.

 

Fazit

Die ELECJET PowerPie ist die erste Powerbank mit der Unterstützung des PPS Standards, die ich bisher im Test hatte. Erfreulicherweise funktioniert der 45W USB C „PPS“ Port auch genau wie beworben.

Das Wichtigste ist hier die Kompatibilität mit den Smartphones der Galaxy S20 Serie, welche PPS für das volle Ladetempo benötigen. Dies funktioniert auch in der Praxis problemlos! Aber natürlich gibt es auch eine universelle Kompatibilität für alle USB C und USB A Geräte. So kann die ELECJET PowerPie dank USB C Power Delivery (PPS) und Quick Charge 3.0 95% aller Smartphones auf dem Markt schnellladen!

Elecjet Powerpie Powerbank Mit Pps Im Test 10Hinzu kommt eine vernünftige Kapazität mit 50-65Wh, je nach Art und Tempo des Entladens, und ein generell wertiger Eindruck. Lediglich das vergleichsweise hohe Gewicht ist eine Schwäche.

Dennoch kann ich die ELECJET PowerPie mit gutem Gewissen empfehlen, gerade wenn Ihr ein Smartphone besitzt das PPS zum Schnellladen benötigt! Ist dies allerdings nicht der Fall gibt es etwas kompaktere und leichtere Powerbanks für ähnliches Geld.

Kleines Update an dieser Stelle. Die ELECJET PowerPie Powerbank ist eine der wenigen Powerbanks die ich als ideal für das Samsung Galaxy S22 Ultra einstufen würde. Dies natürlich aufgrund des USB C PPS Ausgangs mit 4,4-11V bei 5A.

Hast du ein S22 Ultra, dann ist die ELECJET PowerPie Powerbank die günstigste mir bekannte Powerbank die hier das Volle Ladetempo erreichen kann. 

ELECJET PowerPie | Powerbank USB C 45W PD PPS | 20000mAh | QC 3.0 |...

  • 65.22 Wh bzw. 17627mAh echte Kapazität
  • 45W USB C Schnelllade-Ausgang
  • PPS
  • 18W Quick Charge USB A Port
  • In ca. 3 Stunden von 0% auf 100% geladen
  • Kompaktes Design

Die 1MORE ComfoBuds 2 im Test

1MORE gehört zu den spannendsten Herstellern von true Wireless Ohrhörern. So ist das Design dieser oftmals sehr schick und außergewöhnlich und auch die Ohrhörer selbst nutzen sehr oft eine “besondere” Technik.

1MORE labelt nicht einfach die Modelle eines anderen Herstellers um, sondern entwickelt und designt eigene Ohrhörer.

1more comfobuds 2 im test 6

Das neue Vorzeigemodell sind die 1MORE ComfoBuds 2. Wie der Name schon sagt soll diese durch einen besonders komfortablen Sitz und natürlich auch hervorragendem Klang punkten. Aber gelingt dies auch in der Praxis? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an 1MORE für das Zurverfügungstellen der Ohrhörer für diesen Test.

 

Die 1MORE ComfoBuds 2 im Test

1MORE setzt bei seinen Produkten gerne auf ein besonders edles und schickes Design. So besitzen auch die ComfoBuds 2 ein Gehäuse aus schwarzem Hochglanz Kunststoff.

1more comfobuds 2 im test 1

Schick ja, aber auch sehr anfällig für Fingerabdrücke und Kratzer! Das Gehäuse wird definitiv nicht lange so hübsch bleiben. Mit 68,8 x 29,8 x 26,2 mm ist die Ladebox sehr schön kompakt. Auch das Gewicht ist mit 35g inklusive der Ohrhörer angenehm leicht! Die Ohrhörer selbst bringen 3,9g pro Stück auf die Waage.

1more comfobuds 2 im test 2

In der Ladebox ist ein 410 mAh Akku integriert. Dieser kann die Ohrhörer ca. 4x laden. Mit einer Ladung halten die Ohrhörer 5-6 Stunden durch.

Die Ohrhörer selbst setzen ebenfalls auf den schwarzen Hochglanz Kunststoff. Diese nutzen dabei aber ein “Apple Airpod ähnliches” Design. Heißt an den eigentlichen Ohrhörern befindet sich eine Art Steg der an deinen Ohren herunter ragt.

1more comfobuds 2 im test 3

Im Gegensatz zu den Apple AirPods nutzt 1MORE aber Silikon Ohraufsätze. Diese sind hier aber sehr flach gehalten und dringen weniger tief in deine Ohren ein.

 

Der Tragekomfort

Die ComfoBuds 2 besitzen eine art Hybrid-Aufbau. Diese setzen zwar auf einen Silikon-Aufsatz, aber verzichten auf den tiefen Ohrkanal.

1more comfobuds 2 im test 5

Die Ohrhörer sitzen also sehr flach in deinen Ohren. Gerade für Nutzer die normale In-Ears nicht mögen ist dies sehr angenehm und interessant. Denn dank der Silikon-Aufsätze haben wir durchaus eine gewisse Versiegelung der Ohren, was ideal für den Tragekomfort ist.

Allerdings sitzen die Ohrhörer natürlich nicht so feste und stabil in den Ohren wie normale In-Ears. Daher würde ich diese auch nicht oder nur bedingt für den Sport empfehlen.

 

Klang

Kommen wir zum Klang der 1MORE ComfoBuds 2.

Starten wir hier bei den Höhen. Die Höhen sind die große Schwäche der ComfoBuds 2. Die Ohrhörer klingen sehr warm und in den Höhen teils ein wenig dumpf und matt. In Gegenzug haben wir natürlich auch keine scharfen “s” Laute und der Klang ist sehr entspannt. Für meinen Geschmack könnten die Höhen ein Stück kräftiger sein.

Die Mitten wiederum sind soweit Okay. Die oberen Mitten sind ähnlich wie die Höhen etwas schwach. Die mittleren Mitten und unteren Mitten machen aber einen guten Eindruck. Diese klingen recht natürlich und sauber, könnten aber hier und da etwas hervorstechen.

1more comfobuds 2 im test 7

Wie stehts um den Bass? Der Bass ist sicherlich die Stärke der ComfoBuds 2. Der Bass ist ausreichend kräftig, sehr schön rund und satt. Auch der Tiefgang stimmt! Die Bass-Menge ist leicht angehoben, aber auch nicht extrem.

Unterm Strich werden die 1MORE ComfoBuds 2 klar durch einen extrem warmen Klang geprägt. Mir persönlich sind die Höhen etwas zu matt. Allerdings bevorzuge ich auch eher besonders brillante Höhen, was nun mal nicht jeder macht.

Solltest du einen sehr warmen und anstrengenden Klang bevorzugen, dann treffen die 1MORE ComfoBuds 2 vielleicht genau deinen Geschmack.

 

Fazit

Die 1MORE ComfoBuds 2 sind außergewöhnliche Ohrhörer. Dies gilt sowohl für den Tragekomfort wie auch für den Klang.

1MORE setzt beim Tragekomfort auf eine Art Hybrid-Ansatz aus klassischen In-Ears mit Silikon Aufsatz und Modellen wie den Apple Airpods. Die ComfoBuds 2 sitzen deutlich weniger tief in deinen Ohren, versiegeln diese aber dennoch.

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Dies ist natürlich etwas Geschmacksache. Gerade wenn du nicht das Gefühl von normalen In-Ears magst, sind die ComfoBuds 2 natürlich super.

Klanglich sind die Ohrhörer vorsichtig gesagt “außergewöhnlich”. Diese haben einen sehr sehr warmen Klang mit schwachen Höhen und einem kräftigen Bass. Daher würde ich unterm Strich die Ohrhörer auch nur empfehlen, wenn du einen sehr warmen und eher weichen Klang bevorzugst.

Das UGREEN 100W USB C Ladegerät im Test

USB C Ladegeräte auch mit höherer Leistung werden immer wichtiger. Allerdings gerade von den großen Herstellern sind 100W USB C Ladegeräte extrem selten. So hat Anker derzeit kein einziges im Angebot.

UGREEN hingen hat hier einige Modelle. Das spannendste ist das UGREEN 100W 4 Port Ladegerät. Dieses setzt auf einen Desktop-Formfaktor, welcher von mir klar bevorzugt wird.

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Zudem haben wir 3x USB C und 1x USB A, für aktuelle Geräte ideal! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier das UGREEN 100W USB C Ladegerät wirklich so gut wie es aussieht?

Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an UGREEN für das ZurVerfügungstellen des 100W Ladegerätes für diesen Test.

 

Das UGREEN 100W USB C Ladegerät im Test

Das UGREEN 100W USB C Ladegerät setzt auf den Desktop Form-Faktor. Das bedeutet das Ladegerät setzt auf ein Kabel das zur Steckdose geht. Hier verwendet UGREEN den üblichen Kleingerätestecker.

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Das Ladegerät selbst ist mit 87 x 87 x 25 mm erfreulich kompakt für ein 100W Modell. Allerdings anhand des Gewichts von 285g ist schon zu merken, dass hier etwas mehr Technik drin steckt.

Interessanterweise wirbt UGREEN hier nicht mit dem Nutzen der GaN Technik, wir haben also ein klassisches Ladegerät vor uns.

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Das Gehäuse gefällt mir wiederum sehr gut! Neben dem schönen Formfaktor setzt dieses auf der Oberseite auf eine interessante Textur. Zudem soll das Gehäuse die UL94-V0 Brandschutzklasse erfüllen. Dies sollte eigentlich bei allen Ladegeräten Standard sein (ist es aber nicht), aber schön, dass es hier noch einmal erwähnt wird.

 

Die Anschlüsse

Auf der Front des UGREEN 100W USB C Ladegerätes haben wir 3x USB C und 1x USB A.

Die beiden ersten USB C Ports unterstützen dabei bis zu 100W Leistung bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A.

Der dritte USB C Port bietet “nur” 20W Leistung bzw. 5V/3A, 9V/2.22A, 12V/1.67A. Dies ist aber für die meisten Smartphones mehr als ausreichend.

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Der USB A Port hingegen bietet neben dem normalen Laden auch Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W.

Damit ist die Portausstattung ziemlich ideal! Allerdings haben wir natürlich eine maximale Leistung von 100W. Nutzt du also mehrere Ports gleichzeitig, dann passt sich die Leistung der einzelnen Ports entsprechend an.

 

PPS wird unterstützt

Erfreulicherweise unterstützt das UGREEN 100W USB C Ladegerät auf allen USB C Ports PPS!

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

Auf den beiden primären USB C Ports haben wir eine PPS Range von 3,3-21V bei 5A. Auf dem 3. USB C haben wir eine Range von 3,3-5,9V/3A und 3,3-11V/2A.

 

Der Belastungstest

Normalerweise belaste ich USB Ladegeräte ca. 6 Stunden lang zu 100%. Allerdings hatte ich hier beim UGREEN ein Problem.

Damit ich konstant eine gewisse Leistung aus einem Ladegerät ziehen kann, benötige ich eine elektronische Last und einen USB PD Trigger. In diesem Fall hätte ich gerne 20V und 5A, 20*5 = 100.

Dies funktioniert auch, eine Zeit lang. Nach aber ca. 20 Minuten setzt sich das Ladegerät zurück, was den Test stoppt. Ich kann sofort wieder 100W aus dem Ladegerät ziehen, es handelt sich also nicht um eine dauerhafte Temperaturabschaltung.

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Bei 80 Watt, also 20V/4A, konnte ich das Ladegerät problemlos über 4+ Stunden entladen.

Dieses Verhalten konnte ich allerdings nur an meiner künstlichen Last beobachten. Sowohl beim Laden einer 100W Powerbank, wie auch bei meinem ASUS G15 gab es keine Resets oder Ähnliches das mir aufgefallen wäre.

Es ist also durchaus möglich dass das Ladegerät meine elektronische Last einfach nicht mag, da ich dieses Problem in der Praxis nicht reproduzieren kann.

 

Spannung

Schauen wir uns einmal die Spannungsstabilität an.

9v spannung 20v spannung 5v spannung

Hier gibt es nicht viel zu berichten. Die Spannungsstabilität des Ladegerätes sieht gut aus! Wir haben unter Last einen leichten Spannungsabfall, aber nichts Kritisches.

 

Effizienz

Wie steht es um die Effizienz des UGREEN 100W USB C Ladegerät?

effizienz

Das UGREEN 100W USB C Ladegerät zeigt das Ladegerät auch ohne GaN eine sehr gute Effizienz bieten können. Die Effizienz des Ladegerätes schwankt zwischen 84,3% und 90,5%. Dies ist absolut tadellos!

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Das sehen wir auch im Vergleich zu anderen Ladegeräten, wo das UGREEN 100W USB C Ladegerät mit an der Spitze sitzt!

 

Fazit

Verfügbare 100W USB Power Delivery Ladegeräte im Desktop Formfaktor sind leider aktuell eine Seltenheit!

Dies macht das UGREEN 100W USB C Ladegerät nochmals spannender. Grundsätzlich ist mein Fazit hier auch positiv! So wirkt das Ladegerät vernünftig gearbeitet und auch technisch gibt es wenig zu bemängeln.

Wir haben 3x USB C, 3x mit USB Power Delivery und PPS. Dabei schaffen die ersten beiden Ports satte 100W! Der zusätzliche USB A Port mit Quick Charge ist nett, auch wenn dieser sich die Leistung mit dem 3. USB C Port teilt.

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Allgemein musst du davon ausgehen, dass sich das Ladegerät stark drosselt, wenn du mehrere Ports gleichzeitig verwendest. Willst du die 100W, darfst du nur einen Port nutzen.

Die Spannungsstabilität war so weit sauber und die Effizienz ist mit 84,3% bis 90,5% top! Lediglich die Resets in Kombination mit meiner elektronischen Last kann ich mir nicht so recht erklären.

In der Praxis funktionierte das Ladegerät allerdings mit meinen Geräten tadellos! Von daher bin ich mit dem UGREEN Ladegerät sehr zufrieden und werde dieses im Büro nutzen.

Link zum Hersteller /// bei Amazon

Die Reolink Go PT Plus im Test, die beste LTE Überwachungskamera

Vielleicht hattest du auch schon einmal den Wunsch einen etwas abgelegeneren Ort Video zu überwachen. Hiermit meine ich Orte wie einen Sportplatz, ein Ferienhaus, vielleicht ein Feld usw.

Dies ist aber oft ein großes Problem, denn an solchen Orten gibt es in der Regel nicht einfach WLAN in das du dich einklinken kannst.

Hierfür gibt es mittlerweile diverse LTE Überwachungskameras. Der größte Hersteller hier ist Reolink, welche einige Modelle im Angebot haben.

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Hierzu zählt auch die noch recht neue Reolink Go PT Plus. Bei dieser handelt es sich um eine dreh und schwenkbare “motorisierte” Kamera mit 2K Sensor und einer Personen-Erkennung.

Wollen wir uns einmal im Test ansehen wie gut die LTE Überwachungskamera ist!

An dieser Stelle vielen Dank an Reolink für das Zurverfügungstellen der Kamera für diesen Test.

 

Die Reolink Go PT Plus im Test

Die Go PT Plus setzt auf das Reolink typische Design für eine motorisierte Kamera. So ist das eigentliche Kamera-Modul in einer Art Kugel angebracht.

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Diese Kugel kann von zwei Motoren Horizontal und Vertikal geschwenkt werden.

Neben der Motorisierung ist auch die Montage-Art etwas Besonderes. So muss die Kamera kopfüber” angebracht werden. Hierfür gibt es eine Art L-Winkel den du an die Wand schrauben musst.

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Wichtig, ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Regenschutz auch wirklich nur sichergestellt werden kann, wenn du die Kamera auch kopfüber aufhängst.

Geladen wird die Kamera über einen microUSB Port auf der Rückseite. Du kannst hier auch das Solarpanel von Reolink nutzen um die Kamera weitestgehend unabhängig zu betreiben.

 

Nur 4G “LTE”, kein WLAN!

Wichtig, die Go PT Plus unterstützt kein WLAN! Die Kamera kann sich ausschließlich via LTE mit dem Netzwerk verbinden.

Hast du also geplant die LTE Verbindung als Backup zu nutzen falls WLAN Ausfällt, dann muss ich dich enttäuschen, dies geht nicht.

 

Welche Netzanbieter unterstützt die Reolink Go PT Plus?

Reolink wirbt damit, dass die Go PT Plus das Telekom und das Vodafone Netz unterstützt. Ich selbst habe die Kamera mit einer Congstar SIM Karte ausprobiert und dies hat problemlos geklappt.

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Du musst lediglich den PIN zuvor von der SIM Karte entfernen, falls vorhanden.

Theoretisch sollte die Go PT Plus auch mit O2 funktionieren, dies habe ich aber nicht getestet.

 

Einrichtung und App

Die Einrichtung der Go PT Plus ist an sich super simpel! Du setzt die SIM Karte ein, schaltest die Kamera ein und scannst den QR Code auf der Unterseite ein.

Die Reolink App verbindet sich dann mit der Kamera, was bei mir auch auf Anhieb funktioniert hat. Anschließend musst du lediglich noch ein Passwort vergeben und du kannst die Kamera nutzen!

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Wir haben hier die klassische Reolink App. Auf der Startseite findest du eine Übersicht über alle deine Reolink Kameras. Dort ist zwar immer eine Vorschau zu finden, diese stammt allerdings aus der letzten manuellen Live-Ansicht.

Tippst du diese an landest du in der regulären Live-Ansicht. Ihr Laden geht erfreulich flott, was allerdings auch stark vom LTE-Empfang abhängig ist.

Die Live-Ansicht steht in drei Qualitätsstufen zur Verfügung. Ich würde hier die niedrige oder mittlere Stufe empfehlen. Die hohe Stufe mit der vollen Auflösung war bei mir etwas zickig und frisst tonnenweise Datenvolumen.

In der Live-Ansicht kannst du auch die Kamera drehen und schwenken. Dies geschieht über eine Art von virtuellem Joystick.

 

Bewegungserkennung und Aufzeichnung, alles Smart?

Wie alle Akku-Überwachungskameras zeichnet auch die Reolink Go PT Plus nur auf, wenn auch eine Bewegung im Bild ist.

Wie empfindlich diese auf Bewegungen reagieren soll, kannst du in den Einstellungen festlegen.

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Die Reolink Go PT Plus verfügt zudem über eine einfache “Smart Erkennung”. Die Kamera kann

  • Menschen
  • Autos
  • Sonstige Bewegungen

von einander unterscheiden. Dies klappt auch weitestgehend. So kannst du die Aufnahmen entsprechend filtern und Benachrichtigungen nur beim Erkennen von Personen erhalten.

Letzteres ist sehr sinnvoll und reduziert unnötige Benachrichtigungen massiv! Hier und da erkennt die Kamera zwar z.B. meinen Hund als Menschen, abseits davon funktioniert die Bewegungserkennung aber gut.

Allgemein ist die Bewegungserkennung der Reolink Go PT Plus ordentlich!

 

Aufnahmen nur lokal, aber ohne Folgekosten!

Die Reolink Go PT Plus speichert Aufnahmen lediglich lokal auf einer eingesetzten microSD Speicherkarte.

Dies hat natürlich Vorteile. So gibt es keine Folgekosten, es wird nicht übermäßig viel Trafik verbraucht und den Datenschutz freut es.

Allerdings wird deine Kamera geklaut, dann sind die Aufnahmen mit weg! Hänge die Kamera also so hoch wie möglich auf.

 

Die Bildqualität

In der Reolink Go PT Plus steckt Reolinks 2K Sensor. Der Sprung von Full HD auf 2K ist zwar auf den ersten Blick nicht gigantisch, aber wir haben hier die doppelte Anzahl Pixel!

Reolink hat auch einen der besseren 2K Sensoren. Entsprechend ist auch die Bildqualität für eine Akku betriebene Kamera sowohl bei Tag wie auch bei Nacht sehr gut!

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Die Nachtsicht ist nicht extrem weit, aber +- 8 Meter deckst du sehr gut ab, selbst bei kompletter Finsternis.

 

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit der Go PT Plus schwankt nach meiner Erfahrung massiv! Umso mehr die Kamera aufnehmen muss umso kürzer ist die Akkulaufzeit. Selbiges gilt auch wenn du viel auf die Kamera zugreifst.

Das Schwanken der Akkulaufzeit ist mir bei der Go PT Plus sogar noch stärker aufgefallen als bei anderen komplett kabellosen Modellen.

Mit sehr viel Aktivität wirst du die Kamera in 2-3 Wochen problemlos leer bekommen! Mit einer  niedrigen Aktivität wirst du vermutlich mit gut einem Monat Laufzeit rechnen können.

Ich würde hier ganz klar das Solarpanel von ReoLink empfehlen! Mit diesem und guter Ausrichtung wirst du die Kamera konstant betreiben können.

 

Keine Datenanzeige!

Etwas was mir bei der Reolink Go PT Plus fehlt wäre eine Datenanzeige. Also eine Information wie viel Trafik die Kamera diesen Monat schon über LTE übertragen hat.

Sofern dein Netzanbieter so etwas nicht auf seiner Webseite für deinen Tarif anbietet bist du hier etwas im Blindflug.

 

Fazit

In der Regel ist eine normale WLAN Überwachungskamera die bessere Wahl. Hast du allerdings kein WLAN, da du einen Hof, Stall oder Ferienhaus überwachen möchtest, dann bleibt dir nicht viel anderes übrig als eine LTE Überwachungskamera zu nutzen.

Hier gibt es auch generell etwas weniger Auswahl. Reolink gehört hier klar zu den besseren bzw. besten Modellen.

So handelt es sich bei der Reolink Go PT Plus im Grunde um die Reolink Argus PT 2K nur mit LTE anstelle von WLAN.

Wir haben also eine sehr gute Bewegungserkennung, mit Smart Features und eine generell sehr hohe Bildqualität. Die Objekterkennung bei der Go PT Plus ist sicherlich nicht auf dem Level der Nest Kameras, hilft aber Benachrichtigungen zu reduzieren.

Die Bildqualität wiederum ist über jeden Zweifel erhaben! Reolinks 2K Sensor ist einfach top.

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Die Akkulaufzeit schwankt stark je nach Nutzung. Du kannst aber generell zwischen 2 und 4 Wochen erwarten. Bei super viel Aktivität, beispielsweise auf einem Pferdehof wo es den ganzen Tag Bewegung gibt, könnte es auch weniger sein oder umgekehrt bei einem leeren Ferienhaus auch mehr.

Nutze wenn möglich das Reolink Solarpanel! Gerade im Sommer, Frühling und Herbst kannst du dir so das Laden deiner Kamera sparen.

Die Reolink App ist so weit Okay. Diese ist nicht meine Lieblingsapp, erfüllt aber ihren Job. Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann wäre es eine Datenvebrauchsanzeige. So ist es schwer einzuschätzen wie viele Daten du schon über die SIM-Karte verbraucht hast.

In der Regel solltest du aber mit 200-500 MB pro Monat klarkommen.

Kurzum, suchst du eine LTE-Überwachungskamera dann ist die Reolink Go PT Plus aktuell vermutlich deine beste Option, welche eine gute Bewegungserkennung und Bildqualität hat. Zudem ist die Reolink auch nicht an einen Netzanbieter gebunden. Du kannst beliebige SIM-Karten nutzen.

Die SuperEQ Q2 Pro im Test bei Techtest

SuperEQ bietet einige Audio-Produkte auf der Amazon Plattform an. Hierzu zählen neben großen Bluetooth Kopfhörern auch true Wireless Ohrhörer.

Das aktuelle “Flaggschiff”-Modell sind die SuperEQ Q2 Pro. Die Q2 Pro sollen mithilfe von ANC und 12mm großen Treibern überzeugen. Letztere sollen eine High-Fidelity-Klangqualität liefern.

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Allerdings verspricht natürlich jeder Hersteller so etwas. Mit rund 70€ sind die SuperEQ Q2 Pro durchaus in der etwas höheren Preisklasse angesiedelt als die üblichen 08/15 true Wireless Ohrhörer.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Sind hier die SuperEQ Q2 Pro eine gute Wahl? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an SuperEQ für das Zurverfügungstellen der Q2 Pro für diesen Test.

 

Die SuperEQ Q2 Pro im Test bei Techtest

Auf den ersten Blick sind die SuperEQ Q2 Pro recht klassische und unspektakuläre true wireless Ohrhörer.

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Diese werden in einer einfachen schwarzen Lade/Transportbox geliefert. Diese ist wirklich nichts Besonderes! Wir haben einen matten Kunststoff und einen einfachen Deckel, der sich auch nur mittelmäßig beeindruckend anfühlt.

Die Ohrhörer werden wie üblich mit Magneten im Inneren gehalten. Allerdings sind diese nicht übermäßig stark. Schüttelst du die Ladebox, dann kannst du es im Inneren “klackern” hören.

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Geladen werden die Ohrhörer wie üblich über die Ladebox. Diese kann die Ohrhörer rund 2x unterwegs aufladen, ehe diese selbst via USB C geladen werden muss.

Die Ohrhörer selbst sind ähnlich wie die Ladebox recht unspektakulär. Diese sind aus einfachem Kunststoff gebaut und das Design ist unspektakulär.

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Wir haben auf der Rückseite lediglich ein Touchpad, zur Steuerung von Musik und ANC.

Mit einer Ladung halten die Ohrhörer ca. 6-7 Stunden durch. Laut Hersteller sollen bis zu 11 Stunden möglich sein, dies aber vermutlich nur bei einer sehr geringen Lautstärke.

 

ANC und Transparenz

Die SuperEQ Q2 Pro bringen sowohl ANC wie auch einen Transparenz Modus mit. Beim ANC, also aktiven noise cancelling, wird versucht mithilfe von Mikrofonen Umgebungsgeräusche auszublenden.

Dies funktioniert hier auch ganz akzeptabel! Das Surren von Lüftern oder Motoren wird merkbar reduziert. Allerdings neigen die Ohrhörer zu etwas weißem Rauschen. Dies fällt aber spätestens bei der Musikwiedergabe nicht mehr auf. Natürlich dürfen wird das ANC auch nicht überschätzen, aber für Ohrhörer der 50€ Klasse ist es okay.

Auch Okay ist der Transparenz Modus. Hierbei werden Hintergrundgeräusche nicht gefiltert, sondern verstärkt. Dies ist sinnvoll wenn du in der Öffentlichkeit noch etwas mitbekommen willst.

Die Verzögerung hier ist sehr schön niedrig und die Verstärkung ist in Ordnung.

 

Klang

Beim Design sind die SuperEQ Q2 Pro nicht die stärksten Ohrhörer, dies müssen sie nun beim Klang aufholen! Dies gelingt auch durchaus!

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Starten wir bei den Höhen. Die Höhen würde ich als unspektakulär bezeichnen. An sich sind die Höhen ausreichend sauber und klar genug. Allerdings sind diese von der Lautstärke etwas reduziert. Andere Klangelemente neigen dazu die Höhen zu überschatten.

Allerdings vor allem die Mitten gefallen mir sehr gut! Die SuperEQ Q2 Pro klingen sehr “voll” und detailliert. Viele TWS Ohrhörer neigen zu einem sehr “cleanen” Klang, vor allem da diese über sehr schwache Mitten verfügen. Dies verleiht diesen Modellen zwar eine subjektiv stärkere Dynamik, aber viele Klangelemente und Instrumente fallen weg. Nicht so bei den Q2 Pro! Diese klingen erstaunlich voll und wirklich detailliert für Ohrhörer dieser Klasse.

Der Bass der SuperEQ Q2 Pro ist ordentlich! Dieser ist schön rund und sauber. Allerdings ist die Masse recht neutral bis vielleicht minimal angehoben. Der Bass ist also vernünftig, aber auch nicht extrem oder überschattend. Suchst du Ohrhörer die donnernde Bässe haben, bist du hier falsch. Die Q2 Pro setzen auf das Motto Qualität über Quantität.

Diese Kombination aus sehr vollen und satten Mitten und tendenziell eher neutraleren Höhen und Bässen ist durchaus spannend. Solch eine Klangsignatur hört man selten.

Vor allem da die SuperEQ Q2 Pro nicht blechern oder matt klingen. Viele günstige Ohrhörer die zu starken Mitten neigen, klingen etwas blechern und billig. Dies ist aber hier nicht der Fall!

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Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Die SuperEQ Q2 Pro sind sicherlich nicht die schicksten und spektakulärsten Ohrhörer. Auch die Verarbeitung ist eher unauffällig.

Allerdings verfügen die SuperEQ Q2 Pro über eine durchaus interessante und ungewöhnliche Klangsignatur, welche zudem auch noch gut umgesetzt ist.

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So besitzen die SuperEQ Q2 Pro einen vergleichsweise neutralen und unaufgeregten Klang mit starken Mitten und einer sehr guten Detail-Darstellung. Dies, ohne blechern oder zu dumpf zu klingen.

Ist dies vielleicht eine Klangsignatur die für dich spannend ist? Dann greif zu! Der Preis von rund 60€ ist dafür fair.

Artikel zum S22 Ultra verzögern sich..

Ich habe schon die ein oder andere Anfrage erhalten bezüglich des Ladens des S22 Ultras. Samsung verspricht hier ja bis zu 45W, was für Samsung Verhältnisse sehr viel wäre!

Um solche Fragen zu beantworten habe ich mir das S22 Ultra vorbestellt. Ich stehe leider nicht auf der Liste der “gemochten Blogger” von Samsung, daher muss ich mein eigenes Geld ausgeben.

Leider gibt es hier aber eine kleine Verzögerung, die mich sehr ärgert!

 

Eigentlich ist Amazon toll (zum Vorbestellen).

An dieser Stelle vorweg ich mag Amazon sehr und dies nicht nur da ich mit deren Affilliate Links Geld verdiene. Normalerweise ist Amazon super, gerade wenn du etwas vorbestellst!

Das Stornieren, falls du es dir anders überlegst, ist bei Amazon unfassbar einfach (beim MediaMarkt usw. ist das eine Pest). Zudem bucht Amazon das Geld erst ab wenn das Produkt versendet wurde.

Du musst also nicht wochenlang in Vorkasse gehen und auch nicht deinem Geld nachjagen, wenn du die Bestellung stornierst.

Daher bestelle ich Produkte, wenn sehr gerne bei Amazon vor!

 

Probleme mit dem Vorbestellen von Samsung Produkten

Leider hatte ich allerdings Probleme mit dem Vorbestellen von Samsung Produkten bei Amazon.

Ich bestelle am Tag der Vorstellung vor, bekomme eine Bestätigung das ich zur Veröffentlichung mein Produkt erhalte.

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Selbst 1-2 Tage vor der Veröffentlichung heißt es noch wird morgen geliefert oder hier sogar “wird heute bis 22 Uhr zugestellt”.

Wenn jemand sagt “Wird heute bis 22 Uhr geliefert” klingt das schon als wäre Amazon sich sehr sicher!

Irgendwann am Tag der Lieferung bekomme ich dann eine Mail.

“Guten Tag,

die Lieferung Ihrer Bestellung wird sich leider verzögern. Wir bemühen uns, Ihnen den verspäteten Artikel so schnell wie möglich zu liefern. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.”

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Liefertermin auf unbestimmte Zeit verschoben. Bereits für einen normalen Kunden ist dies ärgerlich, für mich ist das Ganze aber zeitkritisch! Ich verdiene mit diesen Artikeln Geld, gerade die Ladeanalysen sind für mich sehr wichtig und helfen mir das ganze Spiel zu finanzieren.

Sowas funktioniert aber nur, wenn die Artikel zeitnah online gehen. Anscheinend wurden ja alle anderen Redaktionen von Samsung ja schon im Vorhinein versorgt.

“Sowas passiert mal, darüber muss man sich nicht aufregen!”

Da gebe ich dir recht, aber genau das gleiche ist mir vor einem Jahr beim Samsung Galaxy S21 Ultra passiert!

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Auch hier hieß es noch am Tag der Veröffentlichung “wird heute zugestellt” ehe dann die gleiche Mail kam.

Beim S21 Ultra habe ich dann die Bestellung storniert, dadurch meinen Vorbesteller Bonus verloren und wo anders bestellt.

Irgendwie scheint hier die Abstimmung zwischen Samsung und Amazon nicht ganz zu klappen wie viele Geräte geliefert werden. Dies wäre auch alles nicht so wild, wenn Amazon nicht bis zum letzten Moment schreiben würde “wird heute geliefert”.

 

Wird vermutlich PPS benötigen

Da sich der Erhalt des S22 Ultra und entsprechend ein Artikel etwas verzögern wird, hier meine Annahme zum Laden des Smartphones.

Ich vermute das S22 Ultra wird so ähnlich laden wie das S20 Ultra. Auch das S20 Ultra konnte schon mit bis zu 45W Laden. “Welche Ladestandards verwendet das Galaxy S20 Ultra und wie schnell lädt es? Ladeanalyse!

Hier war ein USB Power Delivery Ladegerät mit 45W und dem PPS Standard nötig! Ähnliches erwarte ich auch beim S22 Ultra.

Hier wird das Samsung EP-TA845 vermutlich mal wieder die beste Wahl sein!

Ein optimales Ladegerät für das S22 Ultra wird also vermutlich USB Power Delivery mit 45W+ und PPS benötigen.