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Erfahrungsbericht: Im LTT Store aus Deutschland bestellen

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Wenn du dich für Technik interessierst und auf Youtube unterwegs bist, wirst du ohne Frage den Kanal Linus Tech Tips kennen.

Linus Tech Tips oder auch LTT genannt, ist hier einer der größten Kanäle und unter anderem für die recht offensive Art Merch zu bewerben bekannt.

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Solltest du ein Fan sein oder einfach die Produkte interessant finden, könntest du in Versuchung kommen etwas im LTT Store zu bestellen. Aber wie funktioniert das aus Deutschland? Wie lange ist die Versanddauer? Was kostet der Versand und gibt es Zoll?

Schauen wir uns das Ganze einmal näher an!

 

Der LTT Store

Der LTT Store bietet natürlich vor allem diverses Merchandise zum Linus Tech Tips Kanal. Allerdings ist dieses überdurchschnittlich gut gemacht. So sind viele Produkte angenehm, dezent, aber interessant.

Hinzu kommen die besonderen Produkte wie der neue LTT Schraubendreher, welcher wirklich gut sein soll, oder der LTT Rucksack, welcher wirklich sehr hochwertig zu sein scheint.

Allerdings rein, was die Übersichtlichkeit angeht, gefällt mir der LTT Store weniger. Ich mag das Design einfach nicht, aber das ist Geschmackssache.

Die Bestellung und Bezahlung hingegen geht sehr gut von der Hand! Der LTT Store scheint ein bekanntes Shop-System (ich glaube shopify) im Hintergrund zu nutzen. Hast du schon bei diversen Hersteller-Shops wie AKKO usw. bestellt, dann wird dir hier einiges bekannt vorkommen.

Bezahlen kannst du via Kreditkarte oder Paypal.

 

Meine Bestellung

Ich habe beim LTT Store folgendes bestellt:

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Preislich gibt es hier keinen Grund für Kritik! 29,99$ (ca. 30€) für ein 1000 x 400 mm großes Mauspad geht völlig in Ordnung, genau wie 8,99$ für 50 wiederverwendbare Klett Kabelbinder.

 

24,99$ Versand

Rein aus Preis/Leistung lohnt es sich in der Regel nicht im LTT Store zu bestellen. Dies aufgrund der Versandkosten.

screenshot 2022 08 26 093302

Mir wurden 24,99$ für den Versand nach Deutschland in Rechnung gestellt. Ich will diese Summe auch nicht LTT ankreiden, ich würde für ein Paket nach Kanada vermutlich ähnlich viel zahlen, aber es macht daher für deutsche Kunden kaum Sinn ein T-Shirt zu bestellen, wenn noch 24,99$ Porto hinzu kommt und Steuern!

 

Doppelt Zoll und Steuern?!

Bei meiner Bestellung wurden mir seitens des LTT Store 12,16$ direkt in “Taxes” in Rechnung gestellt.

 

Beim Import von Produkten außerhalb der EU fallen Steuern/Zölle an. Viele ausländische Händler ziehen diese Steuern/Zölle direkt bei der Bestellung ein und rechnen für dich ab.

Daher bin ich davon ausgegangen, dass dies hier auch mit den 12,16$ der Fall ist und entsprechend später keine Kosten anfallen. Dies war aber nicht der Fall!

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Ich musste bei der Annahme des Paketes direkt 9,82€ an den Postboten abdrücken.

  • 3,82€ Zoll
  • 6€ Gebühr für DHL

Spannend! Warum 3,82€ Zoll? Diese Summe kann ich mir auch nicht so ganz erklären. Das Paket wurde mit 19,99$ deklariert, aber wofür habe ich dann die 12,16$ gezahlt?!

Um ehrlich zu sein blicke ich da auch nicht durch und es ist möglich, dass die 12,16$ Steuern in Kanada sind und die 9,82€ dann direkt die deutschen Steuern sind usw.

Wichtig ist zu wissen, dass du bei Erhalt des Paketes mit zusätzlichen Kosten rechnen musst!

 

89,54€ für ein Mauspad und Kabelbinder

Grundsätzlich halte ich die Preise im LTT Store für fair! Erneut, 29,99$ für ein großes Mauspad ist völlig in Ordnung, aber nach Porto, Steuern usw. wird es richtig teuer!

  • 29,99$ – LTT Northern Lights Desk Pad
  • 8,99$ – MYSTERY CABLE TIES
  • 24,99$ – Versand
  • 12,16 $ – Steuern

———————————————-

  • 79,72€ – nach Paypal $ zu € Umrechnung (stand 26.08.22)
  • 3,82€ – Zoll
  • 6€ – DHL Gebühr

———————————————–

89,54€ – Gesamtkosten

 

Im ersten Moment sieht es also so aus, als würde meine Bestellung 38,98$ kosten, aber nach allen Gebühren usw. sind es 89,54€.

Sicherlich kann der LTT Store dafür nichts, aber dennoch für Kunden aus Deutschland ungünstig.

 

Versanddauer

Wie lange hat es bei mir gedauert, bis meine Bestellung aus dem LTT Store ankam?

  • 08.22 (9:33 Uhr) – Bestellung aufgegeben und via PayPal bezahlt
  • 08.22 (19:34 Uhr) – Bestellung vom LTT Store versendet
  • 09.22 – Bestellung erhalten

Damit hat die Bestellung 21 Tage benötigt, um ihren Weg von Kanada nach Deutschland zu bahnen.

 

Tracking hat nicht funktioniert

Der LTT Store hat mir einen Trackinglink zukommen lassen. Diese Trackinglink führt zu WIZMO https://shipwizmo.com/

Leider hat das Tracking bei mir konstant nicht funktioniert!

tracking

Es wurde bei mir konstant “Error: Too Many Requests” angezeigt. Egal wann ich es versucht habe, es ist immer wieder diese Meldung aufgetaucht.

 

Gutes Mauspad und Kabelbinder!

Ich kann natürlich nichts zu allen Produkten im LTT Store etwas sagen. Aber nach Hörensagen soll beispielsweise der neue LTT Schraubenzieher mit Ratschenfunktion extrem gut sein, genau wie der LTT Backpack.

Zum Zeitpunkt war der Schraubendreher aber noch nicht verfügbar und der Rucksack mir etwas zu teuer. Daher habe ich mich erst einmal für ein Mauspad und Kabelbinder entscheiden.

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Das LTT Mauspad finde ich sehr schön! Es ist schlicht, elegant und das LTT Branding nicht zu sehr “in your Face”. Zudem gibt es dieses in dutzenden Größen!

Von 300 x 300 mm bis 1500 x 900 mm sind fast alle Größen verfügbar. 300 x 300 mm ist sehr klein, 1500 x 900 mm hingegen fast schon extrem groß. Dabei kosten alle Größen das gleiche!

Ein 1500 x 900 mm Mauspad für 29,99$ ist an sich ein Schnäppchen, vor allem in der hier gebotenen gehobenen Qualität! Die Oberfläche ist sehr schön und erinnert mich an die premium Corsair Mauspads, die Kanten sind super umnäht und auch stinkt das Mauspad nicht.

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50 Klettkabelbinder für 8,99$ ist ebenfalls fair. Auf Amazon bekommst du 100 Stück für um die 10€, aber die LTT Kabelbinder sind schon qualitativ gut! Das Klett ist überdurchschnittlich stark!

Kurzum, qualitativ habe ich an den Produkten absolut nichts zu bemängeln.

 

Fazit

Schade! Die Produkte aus dem LTT Store sind wirklich interessant und qualitativ waren die Produkte in meiner Testbestellung super!

Das Mauspad ist wirklich schick und qualitativ top! Auch die Kabelbinder sind super und ich würde diese auch jederzeit nachbestellen, wären die Preise nicht.

An sich sind die Preise ebenfalls fair! Allerdings kommen hier noch tonnenweise Gebühren usw. hinzu.

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Meine Bestellung hatte einen Warenwert von 38,98$, am Ende musste ich 89,54€ aufgrund von Porto, Steuern und Zoll zahlen. Mehr als doppelt so viel! Klar, der LTT Store kann hierfür nichts, aber leider ist dieser hierdurch für deutsche Kunden zumindest bei niedrigpreisigen Produkten leider kaum vertretbar.

Dennoch habe ich mir mal den LTT Schraubendreher bestellt, mal schauen was der mich am Ende kostet.

Wie schnell lädt das Apple iPhone 14 Pro? Welche Ladestandards werden unterstützt und welche Ladegeräte sind ideal?

Das neue iPhone 14 Pro ist da! Und wie auch schon in den letzten Jahren liegt kein Ladegerät fürs iPhone 14 Pro mit im Lieferumfang. Du wirst ja sicherlich eins haben? Nicht? Dann kannst du für 25€ ein 20W Ladegerät bei Apple kaufen.

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Alternativ gibt es natürlich hunderte 3. Anbieter Ladegeräte. Aber was für ein Ladegerät benötigt das iPhone 14 Pro? Kann dieses wirklich nur mit maximal 20W laden?

Versuchen wir all diese Fragen doch einmal in einem Test zu klären!  Wie schnell lädt das Apple iPhone 14 Pro?

 

Welchen Ladestandard nutzt das iPhone 14 Pro?

Apple ist zwar dafür bekannt sich gerne eigene Standards und Anschlüsse auszudenken, die niemand anderes nutzt, aber dies gilt erfreulicherweise nicht fürs Laden des iPhone 14 (Pro)!

Das Apple iPhone 14 Pro nutzt wie alle iPhones seit dem iPhone 8/X den USB Power Delivery Ladestandard.

USB Power Delivery auch USB PD genannt ist ein offener Ladestandard, der von vielen Herstellern genutzt wird! Hier eine kleine unvollständige Liste mit Herstellern die USB Power Delivery nutzen:

  • Samsung bei fast allen Smartphones mit USB C
  • Google mit seinen Pixel Geräten
  • Huawei(als sekundärer Ladestandard)
  • Oppo (als sekundärer Ladestandard)
  • Realme (als sekundärer Ladestandard)
  • Xiaomi (als sekundärer Ladestandard)
  • Nintendo bei der Switch
  • Valve beim Steam Deck
  • Dell (bei einigen seiner Notebooks)
  • ASUS (bei einigen seiner Notebooks)
  • usw.

All diese Hersteller nutzen den gleichen Ladestandard wie Apple! Entsprechend könntest du ein Samsung USB Power Delivery Ladegerät für dein iPhone nutzen, ohne Nachteile dadurch zu erhalten.

Im Gegensatz zu Nachbau Apple Ladekabeln oder AirPods musst du dir auch keine Sorgen machen, dass plötzlich die Ladegeräte als Nachbau erkannt werden und nicht mehr funktionieren. Apple nutzt hier aktiv einen offenen Standard! Dafür Daumen hoch!

 

Kann ich das iPhone 14 überladen oder zu schnell laden?

Eine Frage, die ich oft bekomme ist, ob es möglich ist, das iPhone zu überladen oder ob das Laden an großen USB-C Ladegeräten schädlich ist.

Die Antwort auf beide Fragen ist nein! Du kannst ein iPhone 14 Pro nicht überladen oder zu schnell laden. Dies gilt auch generell für alle aktuellen Smartphones.

So blöd es klingt, dein Ladegerät bestimmt nicht wie schnell dein Smartphone lädt. Dein Smartphone oder iPhone bestimmt, wie viel Energie es aus dem Ladegerät zieht. Hier sind vom Hersteller Grenzwerte einprogrammiert.

Selbst wenn du das iPhone an ein 100W USB-C Ladegerät hängst, wird dieses nur mit 20-30W im Maximum laden, halt mit dem einprogrammierten Maximum.

Ob nun immer mit dem maximalen Tempo laden langfristig gut für den Akku ist, steht zwar auf einem anderen Blatt, aber selbst hier ist das iPhone nicht “extrem”, wenn wir dieses mit einigen Asiaten vergleichen die teils 60W+ in die Akkus pumpen.

 

Wie schnell lädt das iPhone 14 Pro?

Kommen wir zum eigentlichen Test, wie schnell lädt das iPhone 14 Pro? Hierfür habe ich das iPhone 14 Pro auf 15% entladen und an diversen Ladegeräten ausprobiert.

ladeleistung maximal

Die Werte sehen etwas langweiliger aus als erhofft! So lädt das iPhone 14 Pro mit maximal 20W bzw. 19,6W. Es spielt keine Rolle, ob du ein original Ladegerät verwendest, ein 100W Ladegerät oder Ähnliches.

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An einem 100W Ladegerät

Wenn dein Ladegerät 20W oder mehr liefern kann, dann wird das iPhone 14 Pro mit 20W laden. Kann dein USB-C Ladegerät nur 18W, dann wird es mit 18W laden.

Du kannst das iPhone auch weiterhin mit einem passenden Kabel an einem USB-A Ladegerät laden. Hier schwankt das maximale Ladetempo zwischen 10W und 12W.

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An einem normalen USB A Ladegerät

 

Pro Max möglicherweise schneller

Das 20W Limit beim iPhone 14 Pro hat mich etwas überrascht, denn beim iPhone 13 Pro Max konnte ich bis zu 27W messen.

ladeleistung vergleich

Es gibt hier zwei mögliche Erklärungen. Entweder hat Apple beim 14 das Ladetempo gedrosselt oder es liegt an der “Max” Version, welche einfach schneller laden kann.

Leider habe ich kein 14 Pro Max hier und werden vermutlich auch keins in die Finger bekommen, daher kann ich diese Frage nicht abschließend beantworten.

 

Wie lange dauert das laden des iPhone 14 Pro

Schauen wir uns einmal an, wie lange das Laden des iPhone 14 Pro dauert. Hier an einem 100W USB C Ladegerät. Dabei logge ich die Leistungsaufnahme mit Hilfe eines kleinen Powermeters automatisch mit.

leistungsaufnahme über zeit

Spannend! Grundsätzlich scheint die maximale Leistungsaufnahme des iPhone 14 Pro bei +- 20W zu liegen. Allerdings sehen wir auch Spitzen über 20W. Genau genommen konnte ich bis zu 23.9416W messen. Prinzipiell kann das iPhone 14 Pro also etwas mehr also 20W aufnehmen.

Dies ist ist aber vermutlich nur als eine Art Reserve gedacht, vielleicht bei paralleler Nutzung usw.

  • Einen Ladestand von 80% erreicht das iPhone nach ca. 45 Minuten.
  • Eine vollständige Ladung dauert aber ca. 1:40h.

Es ist hier im Übrigen nicht unnormal, dass die letzten 20% extrem lange dauern. Dies ist sogar bei den extrem super schnell ladenden Smartphones der Fall (daher werben die Hersteller meist auch immer mit 0% bis 80% Ladewerten).

 

Welches Ladegerät ist ideal für das Apple iPhone 14 Pro

Welche Ladegeräte würde ich für das iPhone 14 Pro empfehlen? Das hängt natürlich etwas davon ab ob dir ein Port reicht oder ob du mehrere Ports willst, ob du noch andere Geräte laden willst usw.

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Aktuell würde ich fürs iPhone 14 Pro mindestens einen 20W USB C Port empfehlen und zur Sicherheit fürs 14 Pro Max ein 30W+ Ladegerät, für das volle Ladetempo.

 

Anker 511 Nano 3

Das Anker 511 Nano 3 ist ein extrem gutes und kompaktes USB-C Ladegerät, welches zudem auch noch mit 30W etwas mehr Power hat. Damit ist dieses auch gut für iPads geeignet!

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Ich halte dieses technisch sogar für noch etwas besser als das Apple 20W Ladegerät und dieses ist trotz der höheren Leistung sogar noch etwas kompakter.

Anker 30W USB C Ladegerät, GaN 511 Nano 3, PIQ 3.0 PPS...

  • Sehr hohe Qualität!
  • Super kompakt
  • 30W USB C Port
  • Effizienz zwischen 84,4% und 91,1%
  • PPS Support (unwichtig für Apple Geräte)
  • Nur ein USB C Port

 

Apple 20W USB‑C Power Adapter

Das Apple 20W USB C Ladegerät ist sicherlich der Klassiker und auch das Standard Ladegerät.

Ob ich es empfehlen würde, hängt vom Preis ab. 25€ die Apple möchte sind fair, aber da gibt es bessere Optionen. Allerdings ist es des Öfteren bei z.B.Amazon deutlich günstiger, was dieses durchaus attraktiv macht.

Apple 20W USB‑C Power Adapter...

  • Sehr hohe Qualität!
  • 20W USB C Port
  • Effizienz zwischen 83% und 88,8%
  • Nur ein USB C Port
  • Preis sehr stark schwankend

 

LinkOn PD-056PT

Du willst etwas mehr Leistung, aber nicht gleich ein dickes Ladegerät? Dann ist vielleicht das LinkOn PD-056PT für dich interessant. 

Dies ist ein sehr schön kompaktes Ladegerät mit Reiseadaptern, 65W Leistung und einer super Effizienz. 

LinkOn Ganius 65W Wand-Ladegerät GaN Tech 65W USB-C PD3.0 PPS und 18W...

  • 65W USB PD Ausgang 
  • Zusätzlicher USB A Ausgang
  • PPS Support (unwichtig für Apple Geräte)
  • Effizienz zwischen 87,3% und 92,9%

 

Anker 735 Charger

Du willst mehr als einen USB C Port? Dann stellt sicherlich der Anker 735 Charger die beste Option in der “mittleren” Größenklasse dar.

Dieses verfügt über zwei USB C Port und einen USB A Port. Mit insgesamt 65W hat dieses auch genug Leistung entweder ein 13 Zoll MacBook Pro zu laden oder ein iPhone + iPad.

Dabei ist auch dieses qualitativ wie bei Anker mittlerweile üblich tadellos!

Anker USB-C-Ladegerät, 735 (GaNPrime 65 W), schnelles und kompaktes...

  • 2x USB C + 1x USB A
  • USB C Ports mit bis zu 65W
  • PPS-Support (unwichtig für Apple Geräte)
  • Effizienz zwischen 78,2% und 91,9%
  • Gute Spannungsstabilität
  • Deutliche Drosselung der USB-Ports bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Ports

 

Satechi 108W Pro USB-C PD Desktop-Ladegerät

Das Satechi 108W Pro setzt auf einen Desktop-Formfaktor und hat mit 108W ordentlich Power!

Eigentlich ist dieses Ladegerät weniger für iPhones gedacht und mehr für die MacBooks. Planst du nur Smartphones zu laden, dann würde ich ein anderes Ladegerät wählen.

Hast du aber ein iPad oder wirklich ein MacBook (oder Windows Notebook das sich via USB C laden lässt), dann kann dies Sinn machen.

SATECHI 108W USB C PD Tischladegerät – 2 USB-C PD & 2 USB-A...

  • 90W USB PD Ausgang
  • 108W maximale Leistung
  • PPS Support (unwichtig für Apple Geräte)
  • Effizienz zwischen 50,1% und 91,5%
  • Sehr gute Haptik und Optik

 

Welche Powerbanks sind ideal fürs iPhone 14 Pro?

Bei Powerbanks gilt natürlich das Gleiche wie bei Ladegeräten. Für das optimale Ladetempo möchtest du einen 20W USB C Port, besser 30W+.

  • Im iPhone 14 Pro steckt ein 3.200 mAh Akku,
  • Im iPhone 14 Pro Max steckt ein 4.323 mAh Akku.

Rechne hier ca. 30% oben drauf und du hast die Kapazität die du für eine Ladung benötigst.

 

INIU BI-B5 Powerbank mit 22.5W und 20000mAh

Die INIU BI-B5 ist eine gute Basic-Powerbank! Diese verfügt über 20000 mAh und unter anderem einen 20W USB C Port.

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Dabei liegt der Preis (zum Zeitpunkt des Tests) unter 30€, was in Anbetracht von 20000 mAh Kapazität mehr als fair ist.

INIU Power Bank, 20000mAh 22.5W Schnellladefunktion Power Bank iPhone...

  • 18248 mAh maximale echte Kapazität (ca. 4,x Ladungen beim 14 Pro)
  • USB PD mit 20W
  • USB PD PPS! (unwichtig für Apple Geräte)
  • 0% bis 100% Ladung in ca. 5:50h

 

VEGER V2053 20000mAh

Die VEGER V2053 ist sehr ähnlich zur INIU BI-B5 Powerbank. Diese verfügt auch über 20000 mAh und einen 20W USB C Ausgang.

Allerdings ist die VEGER V2053 ein gutes Stück kompakter und kleiner. Suchst du eine besonders portable Powerbank, dann ist diese eine interessante Wahl!

Keine Produkte gefunden.

 

Anker 737 (PowerCore 24K) 

Die Anker 737 ist an sich etwas “overkill” nur für ein iPhone. Diese Powerbank verfügt über einen 140W USB C Ausgang, was aktuell Rekord in einer Powerbank ist. 

Der Anker 737 (PowerCore 24K) ist damit primär für die großen MacBooks Pro gedacht. Hast du vielleicht ein großes MacBook Pro, dann ist diese Powerbank aber durchaus spannend für dich! 

Angebot
Anker Prime Powerbank, 24000mAh 140W Max, Digitales Display...

  • 20867mAh Kapazität (ca. 4,x Ladungen beim 14 Pro)
  • 140W USB C Port mit 20V/5A oder 28V/5A
  • 2x USB C und 1x USB A Quick Charge
  • Tolles Display mit viele Informationen
  • 0% auf 100% in 55 Minuten
  • Keine Temperatur-Probleme
  • Recht schwer

 

 

 

Fazit

Was haben wir über das Laden des iPhone 14 Pro gelernt?

  • Apple nutzt auch beim iPhone 14 Pro den USB Power Delivery Ladestandard.
  • Das iPhone 14 Pro lädt in der Regel mit maximal 20 W, kann aber Ladespitzen mit bis zu 24W erreichen.
  • Eine 0% auf 80% Ladung dauert nur 45 Minuten.
  • Eine 0% auf 100% Ladung dauert ca. 1:40h, die letzten 20% dauern also sehr lange!
  • Das iPhone 14 Pro ist generell sehr unproblematisch im Zusammenspiel mit 3. Anbieter Ladegeräten und Powerbanks.

Apple nutzt beim iPhone 14 Pro wieder den offenen USB Power Delivery Ladestandard. Über diesen kann das 14 Pro mit bis zu +- 20W laden. Allerdings konnte ich im Test auch Spitzen mit bis zu 24W beobachten, zudem erwarte ich fast, dass das große Pro Max mit etwas über 20W laden kann.

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Daher würde ich aktuell sagen, dass ein Ladegerät/Powerbank mit 20W USB C Port gut für das iPhone ist und ein 30W USB C Port perfekt wäre. Mehr als 30W braucht das iPhone 14 Pro (max) nicht, schadet aber auch nicht, Du kannst dieses problemlos an einem 100W USB C Ladegerät laden, das Laden dauert nur genauso lange wie an einem 30W Modell.

Suchst du ein gutes Standard-Ladegerät, würde ich mich zwischen dem 20W Apple Ladegerät und dem Anker 511 Nano 3 30W entscheiden. An sich ist das Anker aufgrund der zusätzlichen Leistung und den kompakten Abmessungen die bessere Wahl.

Auf Seiten der Powerbank würde ich mich zwischen der INIU BI-B5 und der VEGER V2053 entscheiden. Die INIU ist günstiger, die VEGER aber ein Stück kompakter!

Ich hoffe dieser Artikel konnte dir etwas helfen und deine Fragen zum Laden des iPhone 14 Pro klären.

Test: LinkOn PD-056PT 65W USB Power Delivery Ladegerät, voll empfehlenswert!

Wir haben uns bereits einige LinkOn Ladegeräte und Powerbanks angesehen und diese waren zu großen Teilen wirklich beeindruckend. Vor allem die extreme Leistung konnte im Test überzeugen.

In diesem Test geht es allerdings nicht um ein absolutes High End Ladegerät, sondern um ein etwas praktischeres Modell. Das LinkOn PD-056PT 65W USB Power Delivery Ladegerät setzt auf einen etwas kompakteren Formfaktor, vereint aber dennoch einen 65W USB Power Delivery und einen 18W Quick Charge Port.

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Klingt doch spannend! Kompakt + viel Leistung ist immer eine schöne Kombination. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das LinkOn PD-056PT überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an LinkOn für das Zurverfügungstellen des Ladegerätes für den Test.

 

Test: LinkOn PD-056PT 65W USB Power Delivery Ladegerät

Bei dem LinkOn PD-056PT handelt es sich um ein klassisches Stecker-Netzteil mit austauschbaren Aufsätzen. Entsprechend ist das Ladegerät auch ideal für den Urlaub, wo du einfach einen passenden Aufsatz aufsetzen kannst und los geht’s.

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Dabei ist das Ladegerät mit 51 x 51 x 28 mm erfreulich kompakt! Auch das Gewicht ist mit 128g recht gering, für ein Ladegerät mit bis zu 65W.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir einen USB C und einen USB A Port. Dies ist aus meiner Sicht ideal! Zumal beide Ports Schnelllade Standards unterstützen.

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  • USB C – USB Power Delivery 65W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
  • USB A – Quick Charge 3.0 18W

65W auf dem USB C Port ist dabei sogar genug Leistung für kleine bis mittelgroße Notebooks! Hinzu kommt der USB A Port, welchen ich immer als “Fall back” für Bluetooth Kopfhörer, Ohrhörer usw. betrachte.

 

45W + 18W bei gleichzeitiger Nutzung

Nutzt du beide USB Ports gleichzeitig, dann wird der USB C Port von 65W auf 45W herunter gedrosselt.

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Der Quick Charge Port hingegen behält seine 18W maximale Leistung.

 

Mit PPS (ideal fürs S22 Ultra)

Erfreulicherweise bringt das LinkOn PD-056PT auch den PPS Standard mit. Hier gab es aber eine kleine Überraschung, denn die PPS Range liegt bei 5V-11V bei 4A!

Diese 4A sind dabei fürs S22 Ultra sehr wichtig, um dort das volle Ladetempo zu erreichen. Normalerweise sind Ladegeräte dieser Klasse auf 3A limitiert.

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PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Belastungstest und Temperatur

Ich habe das LinkOn PD-056PT für ca. 6 Stunden mit 65W belastet. Erfreulicherweise hat das Ladegerät diese Zeit auch ohne Probleme überstanden.

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Die Hitzeentwicklung lag dabei äußerlich bei 62 Grad. Nicht kühl, aber im Rahmen für ein Netzteil.

 

Ladetempo

Schauen wir uns eine kleine Einschätzung des Ladetempos des LinkOn PD-056PT im Zusammenspiel mit diversen Endgeräten an.

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks ++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Oppo Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) ++

Starten wir mit den Basics, das LinkOn PD-056PT ist ideal für Apple Geräte. 65W sind fürs iPhone und iPad mehr als genug! Und nein keine Sorge, auch wenn das iPhone 13 Pro Max nur mit maximal 27W laden kann, es kann nichts überladen werden. Ähnliches gilt auch fürs iPad, welches in der Regel mit +- 30W lädt.

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65W sind auch fürs MacBook schon sehr ordentlich! Zwar ist dies fürs MacBook Pro 14 und 16 nicht das maximale Ladetempo, aber dennoch rechen 65W in der Regel aus, auch für eine gleichzeitige Nutzung.

Dank des PPS Supports kann das LinkOn PD-056PT auch das S20/S21 und S22 Ultra mit dem vollen Tempo laden. Für letzteres sind auch die “bis zu 4A” in der PPS Stufe wichtig.

 

Spannungsstabilität

Wie üblich schauen wir uns auch einmal die Spannungsstabilität an. Ich erwarte hier keine Auffälligkeiten, dennoch ist es gut diese einmal zu überprüfen.

5v 9v 20v

Um ehrlich zu sein bin ich von der Spannungsstabilität eher so mäßig beeindruckt. Gerade bei der 5V Stufe steigt diese merklich unter Last an. Von 5,1V auf 5,235V ist schon eine deutliche Steigerung.

Dies ist nichts Kritisches, aber dennoch besonders gut geregelt sieht anders aus.

 

Effizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz zu sprechen.

effizienz

WOW! Hier hat LinkOn beim PD-056PT offensichtlich einen richtig guten Job gemacht. Wir haben eine Effizienz zwischen 87,3% und 92,9%. Dies ist richtig beeindruckend!

effizienz vergleich

Dies ist eins, wenn nicht sogar das effizienteste USB C Ladegerät, das ich bisher im Test hatte. Dies hatte ich im Vorhinein nicht erwartet.

 

Fazit

Absolut empfehlenswert! Das LinkOn PD-056PT ist nicht nur ein super kompaktes, aber Leistungsstarkes Ladegerät, sondern auch technisch absolut state of the Art.

1x USB C mit bis zu 65W und 1x Quick Charge mit 18W in einem 51 x 51 x 28 mm Ladegerät ist schon beeindruckend! Hinzu kommt ein PPS Support mit einer hervorragenden Range von 5-11V bei 4A. Ideal auch für Smartphones wie das S22 Ultra.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist die hervorragende Effizienz, welche glatt die beste ist die ich bisher bei einem Ladegerät dieser Klasse messen konnte.

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Spricht auch etwas gegen das LinkOn PD-056PT? Eigentlich nicht! Die Spannungsstabilität ist nicht perfekt, aber auch nicht problematisch schlecht. Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches konnte ich keine beobachten.

Also soll es möglichst kompakt sein, mit hoher Leistung, dann ist das LinkOn PD-056PT eine spitzen Wahl!

linkon pd 056pt 65w usb power delivery ladegerät test 9
LinkOn PD-056PT
POSITIV
65W USB C Port mit Power Delivery
18W Quick Charge Port
Mit PPS 5V-11V bei 4A
Herausragende Effizienz 87,3% bis 92,9%
NEGATIV
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Test: Tineco S5 Steam, die beste Reinigungsleistung dank Dampf und Kabel

Tinecos Waschsauger sind etwas unfassbar Praktisches, gerade wenn du Kinder oder Haustiere hast. Tineco hat nun seine S5 Serie mit dem “Steam” erweitert.

Dabei unterscheidet sich der S5 Steam deutlich von den anderen Tineco Modellen. So besitzt der S5 Steam keinen Akku, sondern ist kabelgebunden! Dafür bringt dieser eine Dampf-Funktion mit.

tineco s5 steam test review 6

Interessant! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Reinigt der Tineco S5 Steam hierdurch besser? Stört das Kabel sehr? Wie sieht es im Vergleich zum regulären S5 aus?

Klären wir all diese Fragen im Test!

An dieser Stelle vielen Dank an Tineco für das Zurverfügungstellen des S5 Steam für diesen Test.

 

Test: Tineco S5 Steam

Auf den ersten Blick ähnelt der Tineco S5 Steam seinen Brüdern sehr stark! Der S5 Steam verfügt auch über eine große Bodenbürste und zwei Wassertanks.

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Die Wassertanks sind wie beim S5 aufgebaut. Der Frischwassertank befindet sich auf der Rückseite und der Schmutzwassertank auf der Front. Beide Tanks sind mit 0,75L angenehm groß.

Aufgrund der Wassertanks ist der S5 Steam nicht federleicht (6KG). Allerdings die große Bodenbürste hilft doch sehr das etwas höhere Gewicht auszugleichen/auszubalancieren. So steht der Waschsauger auf Wunsch von alleine. Die große rotierende Bürste treibt den S5 Steam sogar fast von alleine an, ähnlich wie bei einem selbstfahrenden Rasenmäher.

tineco s5 steam test review 2

Unterm Strich brauchst du also vergleichsweise wenig Kraft, um den Waschsauger zu nutzen.

Gesteuert wird der S5 Steam über drei Tasten am Handgriff.

  • Ein/Aus
  • Leistungseinstellung
  • Selbstreinigung

Zudem verfügt der S5 Steam über ein kleines Display bzw. Anzeige auf der Oberseite.

Das Kabel des Waschsaugers kann bei nicht Nutzung auf der Rückseite aufgewickelt werden.

 

Wie funktioniert der Tineco S5 Steam?

Beginnen wir mit der grundsätzlichen Frage, wie funktioniert bzw. arbeitet der Tineco S5 Steam. An sich arbeitet der S5 Steam wie die anderen Modelle der S5 Serie.

Im Fuß des Waschsaugers findet sich eine große rotierende Bürste. Diese verfügt über einen Mikrofaser-Bezug. Diese Bürste wird von oben mit Wasser bzw. Dampf besprüht, welches aus dem Frischwasser-Tank auf der Rückseite stammt.

tineco s5 steam test review 10

Diese nasse, rotierende Mikrofaserbürste schrubbt nun über deinen Boden und löst Schmutz, bindet Staub usw. Anschließend wird das überschüssige Wasser inklusive des Schmutzes in den Schmutzwassertank abtransportiert.

Hier hilft natürlich einerseits die Rotation der Walze, aber auch der Saugmotor.

Da konstant Wasser auf die Walze nachgegeben wird, wird diese auch konstant aufgefrischt. Du putzt also immer mit frischem Wasser und ja das funktioniert auch in der Praxis wirklich!

 

Wie funktioniert der Dampf?

Der Dampf ist beim Tineco S5 Steam keine Pflicht! Die Dampf-Funktion lässt sich komplett ausschalten bzw. du musst diese auf Wunsch zuschalten.

Nach dem Aktivieren der Dampffunktion dauert es ca. 20-30 Sekunden, ehe der Dampf losgeht. Diese bleibt dann aber für eine beliebige Zeit aktiv und in seiner Stärke konstant.

Nach dem Abschalten des Waschsaugers dauert es aber nochmals ca. 10 Sekunden ehe der Dampf aufhört.

 

Die beste Putzleistung (der Tinecos)

Die Putzleistung des Tineco S5 Steam ist beeindruckend! Dies gilt generell für alle Tineco Modelle, welche alle sehr gut putzen, aber der Tineco S5 Steam setzt da nochmals eins drauf.

tineco s5 steam test review 7

Bereits ohne Dampf kann der S5 Steam problemlos folgenden Schmutz entfernen:

  • Normalen Hausstaub
  • Haare (in “normalen” Mengen)
  • Ausgelaufene Flüssigkeiten, auch zuckerhaltig
  • Ausgelaufene breiige Objekte, Marmeladen, Soßen, Nutella usw.
  • Fußabdrücke
  • Schlamm

Ohne Dampf ist die Putzfunktion des Tineco S5 Steam +- auf dem Level des normalen Tineco S5.

Ich kann dir hier wirklich versprechen du wirst massiv überrascht sein, wie gut der Tineco S5 Steam putzt! Du musst die meisten Flecke auch nur einmal überfahren. Flüssigkeiten, egal ob nun Wasser, Cola oder sonstiges verschwinden einfach im S5 Steam.

Auch Soßen oder Dinge wie Marmelade verschwinden einfach im Waschsauger. Dabei ist die Bürste in wenigen Sekunden wieder komplett sauber.

Es gibt aber zwei ein halb Dinge mit denen die Tineco Waschsauger traditionell Probleme hatten:

  • Komplett eingetrockneter Schmutz
  • Extrem fettiger Schmutz
  • Extreme Mengen an Haaren

Ein paar Haare sind für die Tineco Modelle alle kein Problem, aber Haare + Wasser ist etwas sehr Klebriges. Hier habe ich einfach die Erfahrung gemacht, dass zu viele Haare die Waschsauger im Inneren etwas verkleben. Diese werden aufgenommen, aber diese können sich in den diversen Kanälen festsetzen. Dies ist auch beim Steam der Fall.

Auch besonders fettiger Schmutz kann weiter ein Problem sein. Dieser verfettet einfach die Rolle und kann nicht direkt ausgespült werden. Mal ein Fleck Braten-Soße ist natürlich kein Problem. Aber große Mengen Fett sind ein Problem, wenn auch tendenziell etwas weniger für den S5 Steam als für den normalen S5.

tineco s5 steam test review 9

Wo der S5 Steam aber den normalen S5 klar schlagen kann, ist bei eigetrocknetem Schmutz! Eigetrockneter Schmutz lässt sich mit dem S5 Steam deutlich besser entfernen als mit dem normalen S5. Klar dieser wird vom Dampf gelöst und dann von der Walze abtransportiert.

Zudem sorgt der heiße Wasserdampf in der Theorie für eine nochmals bessere und vor allem hygienischere Reinigung.

Von daher, ja der Tineco S5 Steam übertrifft die eh bereits sehr gute Reinigungsleistung der anderen Tineco Modelle!

 

Auch mit Selbstreinigung

Wie auch die anderen Tineco Modelle verfügt auch der S5 Steam über eine Selbstreinigung. Hierfür musst du diesen auf seine Selbstreinigungsplatte stellen und den 3. Knopf am Handgriff betätigen.

Der S5 Steam spült dann seine Walze mit reichlich Wasser durch und reinigt diese entsprechend. Und ja dies bringt auch einiges!

So reicht die Selbstreinigung in 90% der Fälle aus, um die Walze zu waschen. Du musst dir also um eine muffige Walze keine Sorgen machen.

Auch wird der Schmutzkanal bei diesem vorgang gut gereinigt. Lediglich Haare können sich hinter der Walze verkleben, welche die Selbstreinigung nicht wegbekommt.

 

Funktioniert der Floor One S5 Steam auch auf Teppichen?

Kannst du den Floor One S5 Steam auch auf Teppichen bzw. Teppichboden nutzen? Die Antwort ist jein! Der Waschsauger funktioniert auch auf Teppichen, wie gut hängt aber vom Teppich ab.

Auf flacheren Teppichen oder Teppichboden kannst du den S5 Steam durchaus nutzen um den Teppich “aufzufrischen” oder Flüssigkeiten aus diesem zu saugen.

Hast du z.B. einen Welpen und es passiert mal ein “Unfall”, dann kannst du diesen durchaus auch auf Teppichen mit dem S5 entfernen. Zudem werden Teppiche etwas frischer, wenn du diese mit dem S5 bearbeitest. Hier hilft auch der Dampf etwas (auch wenn ich bei teureren Teppichen hier vorsichtig wäre).

Teppiche riechen auch etwas frischer nach der Bearbeitung mit dem S5 Steam.

Umso höher allerdings der Teppich ist, umso schlechter wird das Reinigungsergebnis. Zudem kannst du natürlich keine Tiefenreinigung erwarten.

Du brauchst also für Teppiche schon noch einen normalen Staubsauger um auch Tierhaare usw. gut zu entfernen.

 

Flüssigkeiten aufsaugen?

Zwar ist dies kein “empfohlener” Einsatzzweck, aber du kannst den Floor One S5 Steam auch nutzen, um kleinere Mengen ausgelaufener Flüssigkeit abzusaugen.

Ist mal eine Flasche umgekippt ist dies also kein Problem.

 

Fazit

Von der Reinigungsleistung ist der S5 Steam der beste Tineco Waschsauger und vermutlich auch das beste Modell am Markt.

Die Kombination aus Feuchtwischen, Saugen und Dampf ist einfach perfekt und kann Schmutz lösen und aufnehmen wie kein anderes System. Und nein ich übertreibe hier nicht! Allgemein sind die Tineco Waschsauger gerade in einem Haushalt mit Tieren und Kindern ein Traum!

tineco s5 steam test review 11

Diese putzen besser als man es mit einem normalen Mopp hinbekommen könnte und sind auch noch viel einfacher und schneller zu nutzen.

Der Tineco S5 Steam schafft dabei nicht nur normalen Schmutz, Staub, ausgelaufene Flüssigkeiten oder Fußabdrücke, sondern auch eingetrockneten Schmutz! Die optionale Dampf-Funktion löst eigetrockneten Schmutz sehr gut, weshalb der Steam auch mit sehr hartnäckigen Flecken besonders gut klarkommt.

Am Ende kann ich einen Waschsauger wie die Tineco Modelle generell nur empfehlen, diese werden dein Leben verändern!

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Der Tineco S5 Steam ist dabei, was die Reinigungsleistung angeht, klar das beste Modell, das ich bisher in den Fingern hatte. Am Ende stellt sich nur die Akku Frage. Du gibst beim Tineco S5 Steam den Akku zugunsten des Dampfes auf. Ist dies ein lohnender Tasuch? Diese Frage kannst du dir nur selbst beantworten. Ich würde aber vermutlich doch eher zum regulären Tineco S5 (Pro) greifen. Der Akku gibt einfach eine gewisse Flexibilität “mal eben” etwas reinigen zu können.

Willst du aber die beste und hygienischste Reinigung, dann ist der Tineco S5 Steam das Modell für dich!

 

Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400, 100W USB C und gigantische 38400mAh!

100W USB C Powerbanks sind noch recht selten, aber auch nicht mehr ganz außergewöhnlich, wenn du danach suchst. Allerdings hat Sandberg hier eine sehr außergewöhnliche Powerbank im Sortiment, denn diese verfügt nicht nur über einen 100W USB C Port sondern auch über eine Kapazität von 38400mAh!

Ja richtig 38400mAh, was deutlich über den ansonsten gängigen 26800mAh liegt. Dies macht aber auch absolut Sinn, denn solche Powerbanks richten sich vor allem an Notebook Besitzer. Hast du ein großes Notebook, dann reichen die ansonsten üblichen 26800mAh nicht für eine vollständige Ladung.

sandberg powerbank usb c pd 100w 38400 test review 10

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400 überzeugen? Ist die Kapazität auch in der Praxis so groß? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Sandberg für das Zurverfügungstellen der Powerbank für diesen Test.

 

Die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400 im Test

Aufgrund der Kapazität von satten 38400mAh ist die Sandberg natürlich keine kleine oder besonders leichte Powerbank. Diese misst 190 x 93,5 x 26 mm und bringt 767g auf die Waage.

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Damit ist dies natürlich schon eine riesige Powerbank. Allerdings vergleichen wir sie mit anderen 25000mAh+ Powerbanks, dann ist der Aufschlag gar nicht so gewaltig.

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Die Sandberg 38400 könnte auch als 26800mAh Powerbank durchgehen, was die Abmessungen und das Gewicht angehen.

Das Gehäuse der Powerbank ist recht simpel, bezüglich Design und Formfaktor. Wir haben eine einfache flache und längliche Powerbank, welche über ein Aluminiumgehäuse verfügt. Dieses wirkt robust und gut gemacht, ist aber auch nichts Besonderes. Front und Endstück bestehen allerdings aus Kunststoff.

 

Die Anschlüsse

Die Sandberg USB-C PD 100W 38400 verfügt über zwei USB A Ports, einen USB C Port und einen microUSB Port.

  • 2x USB A Quick Charge 3.0 18W
  • 1x USB C Power Delivery 100W
  • 1x microUSB Eingang Quick Charge 18W

Damit haben wir natürlich die “ultimative” Kombination aus USB Power Delivery, was für aktuelle Geräte wichtig ist, und Quick Charge, was für ältere Geräte optimal ist.

sandberg powerbank usb c pd 100w 38400 test review 2

Dank der 100W kann der USB C Port auch problemlos große Geräte versorgen! Die Powerbank ist natürlich absolut für Notebooks geeignet.

Über den 100W USB C Port kann die Powerbank auch mit bis zu 100W geladen werden. Alternativ steht dir auch ein microUSB Port zur Verfügung.

 

Wie testet Techtest.org Powerbanks?

Powerbanks durchlaufen bei Techtest einem festen Testablauf. Nach einer ersten optischen Inspektion und Vermessung wird eine Powerbank zunächst geladen und bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten entladen, an einer künstlichen elektronischen Last. Je nach Entladetempo kann die gemessene Kapazität doch deutlich schwanken. Sämtliche Kapazitäten werden in Wh gemessen und in mAh @3,7V umgerechnet, da dies der Herstellerangabe entspricht. Wichtig, @3,7V, mehr zu dem Thema hier! Zwischen den einzelnen Zyklen erstelle ich Diagramme für das Wiederaufladetempo usw.

Um die Energieverschwendung möglichst gering zu halten, setzte ich auf eine kleine Insel-Solaranalge um Powerbanks und Testgeräte zu versorgen, mehr dazu hier.

Nach den Kapazitätsmessungen wird die Leistung der Powerbank ermittelt bzw. mithilfe von Test-Tools ausgelesen. Techtest verfügt hier über diverse Auslöser für Schnellladeprotokolle mit welchen diese überprüft werden können.

Zu guter Letzt folgt eine Einschätzung des Ladetempos der Powerbank in Kombination mit diversen Geräten. Diese Einschätzung wird in der Regel mit praktischen Tests untermauert. Allerdings kann ich natürlich nicht alle aktuellen Endgeräte auf Lager halten. In der Regel teste ich alle Powerbanks an dem jeweils aktuellen iPhone (13 Pro Max), iPad Pro, MacBook Pro, Google Pixel, Realme GT und S22 Ultra, wie auch bei Bedarf am Dell XPS 13 und Steam Deck.

 

Die Kapazität

Hier wird es spannend! Sandberg wirbt mit einer Kapazität von 38400 mAh, was für ein Powerbank sehr viel ist! Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Wh mAh % der HA
5V/2A 112.67 30451 79%
9V/1A 117.35 31716 83%
9V/3A 119.47 32289 84%
15V/2A 122.85 33203 86%
20V/1A 119.67 32343 84%
20V/3A 118 31892 83%
20V/5A 115.45 31203 81%

In der Praxis kommen wir natürlich nicht ganz auf die 38400 mAh, aber auf bis zu 33203 mAh, was ein Rekord für eine Powerbank dieser Klasse ist!

kapazitätsvergleich

In diesem Diagramm sehen wir die Kapazität der Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400 im Vergleich zu anderen High End 100W Powerbanks.

Hier bietet die Sandberg ganz deutlich eine höhere nutzbare Kapazität.

sandberg powerbank usb c pd 100w 38400 test review 7

Generelles: Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihr Entladen nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

 

Keine Drosselung!

Erfreulicherweise kann die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400 konstant 100W über die gesamte Kapazität ohne Temperatur-Probleme liefern!

 

PPS

Erfreulicherweise verfügt der primäre USB C Port über den PPS-Standard. So bietet dieser eine Range von: 3,3-11V/3A oder 3,3-21V/3A.

Das ist völlig okay, aber es überrascht mich, dass wir keine “5A” Range besitzen. Dies kann das Ladetempo in Kombination mit dem S22 Ultra etwas einschränken.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann es sich eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS-Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS-Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Ladetempo

Schauen wir uns eine kleine Einschätzung des Ladetempos mit verschiedenen Geräten an. Diese Einschätzung basiert auf einer Mischung aus praktischen Tests (vor allem mit Apple Geräten, dem Pixel 6 Pro, Dell XPS usw.) wie auch auf Erfahrungswerten und Messwerten. So kann ich über diverse Tools die unterstützen Ladestandards auslesen.

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks ++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++

 

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Dank des 100W USB C Ports eignet sich die Sandberg perfekt für alle Notebooks die via USB C ladbar sind, wie auch für alle Apple Geräte wie iPhones und iPads. Du musst dir hier auch keine Sorgen machen, dass dein iPhone “überladen” wird.

Du kannst alle USB C Geräte problemlos an dem 100W USB C Port laden. Es wird immer nur so viel Energie abgegeben, wie dein Gerät aufnehmen kann.

sandberg powerbank usb c pd 100w 38400 test review 6

Dank der Unterstützung von PPS ist die Powerbank gut für das Samsung Galaxy S20/S21/S22 geeignet. Lediglich das Ultra würde nicht mit dem ganz vollen Tempo geladen, da die PPS-Stufen auf 3A limitiert sind.

Ebenfalls gut geeignet ist die Powerbank generell für alle Samsung Modelle und die Google Pixel Smartphones.

Smartphones von Xiaomi, Huawei, Oppo usw. werden ebenfalls flott geladen, aber nicht zwingend immer mit dem vollen Tempo.

 

Wiederaufladen

Wie schnell die Sandberg Powerbank lädt, hängt sehr stark von deinem Ladegerät ab und welchen Port du nutzt.

Am schnellsten geht es über den USB C Port mit einem 100W Ladegerät.

ladegeschwindigkeit über zeit

Die Powerbank hat nach ca. 2 Stunden 99% ihrer Kapazität erreicht. Diese lädt danach noch mit 2-3W eine Weile weiter, hat aber ihre Kapazität praktisch erreicht.

2 Stunden 0% auf 100% ist angenehm flott, gerade im Anbetracht der Kapazität.

Du kannst die Powerbank natürlich auch an einem normalen 2,4A USB-Ladegerät laden. Allerdings dauert das Laden hier ewig…. wir reden über 9,X W an einem normalen 5V Ladegerät, was in einer Ladezeit von 12-14 Stunden resultiert.

 

Fazit

Du suchst eine möglichst große Powerbank um dein Notebook zu laden? Dann hast du diese hier gefunden!

Die massive Kapazität von 38400 mAh (praktisch maximal 33203 mAh) und der 100W USB C Port machen die Sandberg Powerbank wirklich ideal für größere Geräte wie Notebooks die das Laden via USB C unterstützen.

Im Test funktionierte die Powerbank tadellos mit dem MacBook Pro 13 M1 und es gab auch bei konstanter last von 100W keine Probleme. So hat die Powerbank keine Temperatur-Probleme.

sandberg powerbank usb c pd 100w 38400 test review 11

Dank PPS eignet sich die Powerbank auch wunderbar für Smartphones wie das S22 von Samsung. IPhones und iPads werden ebenfalls am USB C Port mit dem vollen Tempo geladen.

Ist die Powerbank leer, dann lässt sich diese an einem 100W USB C Ladegerät in ca. 2 Stunden füllen.

Gibt es aber auch etwas an der Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400 zu bemängeln? Eigentlich nicht, die Powerbank macht, was sie soll. Vielleicht wäre ein zweiter “kleiner” USB C Port noch nett gewesen. Zudem ist die Powerbank natürlich etwas größer, aber das ist auch nicht überraschend bei 38400 mAh Kapazität

Unterm Strich ist die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400 eine super Wahl, wenn du viel Kapazität und Leistung suchst!

sandberg powerbank usb c pd 100w 38400 test review 10
Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400
POSITIV
Extrem hohe Kapazität mit bis zu 33203 mAh
100W USB C Port
Keine Temperatur-Drosselung
PPS Support 3,3-21V/3A.
Hohes Ladetempo, in 2 Stunden von 0% auf 100% geladen
NEGATIV
Nur ein USB C Port
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Empfehlung True Wireless Ohrhörer Mitte 2022, welche sind meine Lieblings-Modelle?

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Es gibt unfassbar viele true Wireless Ohrhörer im Handel. Auf techtest.org habe ich auch schon einige, wenn nicht sogar hunderte Modelle getestet.

Das Problem, die meisten davon sind gar nicht schlecht! Wir sind an einem Punkt angekommen, wo einfach die meisten true Wireless Ohrhörer im Handel eine Qualität erreicht haben, die zufriedenstellend ist.

empfehlung true wireless ohrhörer mitte 2022 7

Dies macht die Auswahl nicht einfacher! Daher möchte ich dir in diesem Artikel eine Handvoll true Wireless Ohrhörer präsentieren, die ich auch privat verwende und sich auch bei mir Alltag ausgezeichnet haben.

 

Meine Anforderungen

Geschmäcker und Anforderungen sind verschieden! Die Ohrhörer, die ich hier präsentiere, sind Modelle, die “mir” gefallen und entsprechend in meine Anforderungen fallen und nicht zwingend Modelle die neutral betrachtet die besten sind.

Aber was suche ich an Ohrhörern?

  1. Ich mag einen lebendigen Klang mit gutem Bass und Höhen.
  2. Ein guter Tragekomfort ist im Alltag oft wichtiger als guter Klang.
  3. ANC ist mir weniger wichtig.
  4. Eine solide Akkulaufzeit und vor allem eine geringe Selbstentladung.

Ich bin praktisch immer im Home-Office und nutze daher meine Ohrhörer primär zu Hause oder beim Spaziergang mit meinen Hunden. Dementsprechend ist mir auch ANC, aktives Noise Cancelling, weniger wichtig. Es ist nice to have, aber ich reise nicht viel, entsprechend hat dies für mich keine erhöhte Priorität.

Mir ist eine Mischung aus gutem Klang, gutem Tragekomfort und einer gewissen Zuverlässigkeit wichtig. Zuverlässigkeit? Leider gibt es immer wieder Modelle die z.B. unter einer extrem hohen Selbstentladung leiden. Ein gutes Beispiel hier war die erste Generation Sennheiser Momentum. Ein paar Tage nicht genutzt und zack waren die Dinger leer. Sowas ist nervig!


 

“Einsteigerklasse”

SoundPEATS, nicht spektakulär, aber ordentlich!

In der Einsteigerklasse gibt es sehr viele spannende Modelle und teils auch gute Modelle. Grundsätzlich kann ich hier in der “untersten” Preisklasse die Modelle von SoundPEATS empfehlen. Diese sind meist sehr unspektakulär verarbeitet, das Design ist nichts Besonderes, aber der Klang von ihnen meist “gut genug”.

empfehlung true wireless ohrhörer mitte 2022empfehlung true wireless ohrhörer mitte 2022 1

Aktuell mein Favorit von SoundPEATS sind die Free2 Classic. Die SoundPEATS Free2 Classic fallen genau in die angesprochene Klasse. Diese sind recht einfach gearbeitet, sehen eher mäßig aus, haben aber einen ganz guten Tragekomfort und klingen ordentlich.

Wir haben eine sehr dynamische und lebendige Klangsignatur mit guten Höhen und einem kräftigen Kickbass.

Ich denke für +-30€ wirst du wenig Besseres bekommen, sofern du etwas mehr Bass magst.

SoundPEATS Free2 Classic Wireless Earbuds with 30Hrs Playtime IPX...

  • Fairer Preis
  • Relativ ausgewogener Klang
  • Guter Tragekomfort 
  • Design eher mäßig

 

Mehr Bass = besser? UGREEN HiTune T3

Du magst sehr viel Bass und möchtest dennoch möglichst wenig Geld ausgeben? Dann schau dir mal die UGREEN HiTune T3 an.

Die UGREEN HiTune T3 haben einen sehr bass-starken Klang, setzen diesen aber gut um! So hast du nicht nur eine “Bass-Suppe”, sondern auch die Höhen sind ordentlich. Dennoch möchtest du einen etwas ausbalancierteren Klang, dann würde ich nicht zu UGREEN greifen. Deren Ohrhörer sind nach meiner Erfahrung alles sehr große Bass-Bomber.

ugreen hitune t3 test 7

Was mich lediglich an den UGREEN HiTune T3 etwas in der Praxis gestört hat, war der schwarze Klarlack der Ladebox und der Ohrhörer. Dieser wird sehr schnell zerkratzen und dann werden die Ohrhörer/Ladebox furchtbar aussehen.

UGREEN HiTune T3 Bluetooth Kopfhörer In Ear, kopfhörer kabellos mit...

  • Fairer Preis
  • Sehr starker Bass
  • Dynamischer und lebendiger Klang
  • Guter Tragekomfort 

 

einsteigerklasse

Im direkten Vergleich sind die SoundPEATS Free2 deutlich ausgewogener und neutraler. Die UGREEN T3 sind deutlich aufgeregter abgestimmt.


“Mittelklasse”

JBL, günstig und gut!

Falls du nicht über 100€ ausgeben möchtest würde ich dir zu aktuellen JBL Ohrhörern wie den JBL Tune 230 NC raten.

JBL ist zwar an sich eine “premium” Marke, hat aber einige wirklich preis/leistungs starke Modelle im Sortiment. Dies wären z.B. die Tune 230 NC.

empfehlung true wireless ohrhörer mitte 2022empfehlung true wireless ohrhörer mitte 2022 2

Die Tune 230 NC haben einen sehr gefälligen, aber guten Klang. Wir haben einen guten Schub Bass und sehr klare Höhen. JBL nutzt hier die klassische Badewannen Klangsignatur. Ich denke 96% aller Nutzer werden die Tune 230 NC hören und sagen “jupp die passen”.

Dabei sind die Ohrhörer bequem und zuverlässig. Hinzu kommt der Preis. Für die Tune 230 NC zahlst du aktuell um die 70€, was mehr als fair ist! Mit dieser Preis/Leistung können viele asiatische Hersteller nicht mal mithalten.

JBL Tune 230 NC TWS – Wasserfeste, True-Wireless In-Ear-Kopfhörer...

  • Fairer Preis
  • Dynamischer und lebendiger Klang
  • Starker Bass mit top Tiefgang
  • ANC

 

Passt für alle, Soundcore Life P3

Die Soundcore Life P3 schlagen in eine ähnliche Kerbe wie die JBL. Auch die Soundcore Life P3 besitzen einen sehr lebendigen und dynamischen Klang. Diese sind weniger etwas für Puristen und mehr für Nutzer die “Action” wollen.

Dabei bieten die Soundcore Life P3 einen etwas besseren Tragekomfort als die JBL und ein (wie ich finde) schickeres Design.

empfehlung true wireless ohrhörer mitte 2022 3

Der Klang Soundcore Life P3 vs. Tune 230 NC ist schwer zu beurteilen. Diese sind von der grundsätzlichen Klangsignatur ähnlich, aber die Soundcore sind noch etwas “aufgeregter” und lebendiger klingend. Ob das gut oder schlecht ist, hängt von deinem Geschmack ab.

Allerdings sind die Soundcore Life P3 gemeinsam mit den ähnlichen Liberty Air 2 Pro meine Lieblingsohrhörer aus dem Hause Soundcore.

Diese haben einfach keine großen Schwächen, klingen gut, haben einen guten Tragekomfort und waren bei mir immer zuverlässig.

Soundcore by Anker P3 Bluetooth Kopfhörer mit...

  • Fairer Preis
  • sehr Dynamischer und lebendiger Klang
  • Starker Bass mit top Tiefgang
  • Gutes ANC
  • Guter Tragekomfort 
  • Teils etwas sehr „wild abgestimmt“ 

 

Mittelklasse

Beide Ohrhörer haben einen recht ähnlichen Bass. Beide sind auch recht dynamische und lebendig abgestimmt. Im direkten Vergleich sind allerdings die SoundCore Life P3 etwas „extremer“ abgestimmt, mit mehr Wellen in der Kurve.

Verglichen mit den Modellen der Einsteigerklasse ist ein deutlich besserer Tiefbass (ganz Links) zu sehen.


“Gehobene Klasse”

Meine aktuellen Favoriten, die 1More EVO

Die aktuell von mir meist genutzten Ohrhörer sind die 1More EVO. Die 1More EVO bieten einen guten, bis sehr guten Klang, welcher auch anpassbar ist. Letzteres leider nicht über einen EQ in einer App, sondern über eine Art Hörtest. Dieser ist aber durchaus spannend gemacht.

Die Ohrhörer klingen grundsätzlich sehr sauber, mit gutem Bass. Ohne weitere Anpassung über die App haben diese einen recht ausgewogenen Klang, welcher auch durchaus “HiFi” Fans zufrieden stellen kann.

Hinzu kommt ein sehr guter Tragekomfort, die Ohrhörer sitzen sehr entspannt in meinen Ohren, und bisher eine gute Zuverlässigkeit. Ich stand mit den 1More EVO bisher noch nie ungeplant ohne Akku da.

empfehlung true wireless ohrhörer mitte 2022 4

Das ANC der 1More EVO ist zwar eher unspektakulär, aber für meine Zwecke ausreichend.

Wäre mir das Geld egal, dann würde ich dir die 1More EVO ans Herz legen. Rund 170€ zum Zeitpunkt dieses Artikels ist nicht wenig, aber auch nicht unnötig viel.

1MORE EVO Bluetooth 5.2 Kopfhörer Kabellos, Active Noise Cancelling...

  • Sehr guter und hochwertiger Klang 
  • Hifi-Klang
  • Schickes Design
  • Wertige Haptik
  • Klang recht neutral aber über die App auch noch gut anpassbar

 

highend

Hier die 1MORE EVO im Vergleich zu den SoundCore Life P3. Hier können wir gut sehen was ich mit „ausgewogenen“ Klang meine. Die 1MORE EVO, ohne weitere Anpassungen über die App, sind erfreulich neutral und wertig klingend. Suchst du allerdings das absolute maximum an Bass, dann bist du bei den SoundCore oder den JBL besser aufgehoben.

 

Problemfall Sony LinkBuds

Die Sony LinkBuds gehören zu den meistgenutzten Ohrhörern, die ich aktuell besitze. Allerdings kann ich diese dennoch nicht mit vollem Herzen empfehlen.

Ganz klar gesagt, die LinkBuds klingen nicht gut! Gerade die Bässe sind furchtbar!

Allerdings haben die LinkBuds ein einmaliges Design, mit dem Loch in den Ohrhörern. Hierdurch bekommst du von deiner Umgebung praktisch alles mit. Gerade wenn ich mit den Hunden unterwegs bin, ist dies von mir ein gesuchtes Feature. Dabei handelt es sich um ein “natürliches” Hören, welches angenehmer ist als alle mir bekannten Transparenz Feature.

empfehlung true wireless ohrhörer mitte 2022 5

Die Sony LinkBuds klingen so als hättest du zwei keine PC-Lautsprecher auf der Schulter. Klingt nicht gut, du bekommst aber alles mit und es reicht als “Hintergrunduntermalung”.

Hast du nur ein paar True Wireless Ohrhörer, dann würde ich dir die Sony LinkBuds niemals empfehlen! Diese sind viel zu speziell. Aber als zweit Ohrhörer, falls du auch Modelle suchst mit welchem du deine Umgebung natürlich mitbekommst, dann sind diese super.

Sony LinkBuds – Neues Konzept mit offenem Ringdesign ermöglicht...

  • Einmaliges Design 
  • Sehr offener Klang 
  • Perfekte Transparenz, ideal für den Alltag
  • Klang okay
  • Aber Bass schwach

Das ASUS ZenWiFi Pro XT12 im Test, schneller geht WLAN Mesh kaum!

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Wenn es um High End WLAN Systeme geht, ist ASUS ohne Frage der Hersteller Nummer 1.  Dies konnte auch schon das ZenWiFi Pro ET12 System beweisen.

Allerdings ist dieses schon etwas “over the top”. Mit dem XT12 bietet ASUS eine “Lite” Version, ohne das 6 GHz Band an. Wobei “Lite” dem ZenWiFi Pro XT12 nicht ganz gerecht wird, denn auch hier haben wir ein fast schon extremes WLAN-System.

Auch dieses bietet einen Tri-Band Aufbau, mit 1x 2,4GHz und 2x 5GHz. Dabei kann das System bis zu 9608 Mbit auf den 5Ghz Bändern liefern. Auch zwei 2,5Gbit LAN-Ports sind mit an Bord.

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Ganz günstig ist der Spaß ebenfalls nicht. Mit über 400€ pro Station gehört das ASUS ZenWiFi Pro XT12 zu den teuersten WLAN-Systemen auf dem Markt.

Kann dieses aber den Preis irgendwie gerecht werden? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das Zurverfügungstellen des ZenWiFi Pro XT12 für diesen Test.

 

Das ASUS ZenWiFi Pro XT12 im Test

ASUS sieht das ZenWiFi Pro XT12 als ein WLAN Mesh System. Du kannst die Stationen entweder einzeln kaufen oder im 2er Set. Eine Erweiterung über dieses 2er Set hinaus ist aber auch möglich.

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Dabei setzt ASUS optisch auf ein einmaliges Design. So können wir die Stationen des ZenWiFi Pro XT12 fast schon unter moderne Kunst laufen lassen.

Die WLAN-Stationen sind eine Art Turm, an dessen Spitze eine Art Abdeckung aus Plexiglas angebracht ist. Unter dieser sehen wir die Antennen und ein leuchtendes ASUS Logo, welches als Status-Anzeige dient.

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Auf der Rückseite der Stationen finden wir die Anschlüsse. Hier haben wir:

  • 2x Gbit LAN
  • 2x 2,5Gbit LAN
  • 1x DC Eingang

Auf einen USB-Port verzichtet ASUS. Dafür haben wir neben den obligatorischen Gbit LAN Ports gleich zwei 2,5GBit LAN. Einer davon dient als WAN-Port, also als Uplink, was ich fast schon etwas schade finde.

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Dies ist nur für den Router Modus relevant, aber hier ist einer der 2,5Gbit LAN-Ports immer für die Verbindung zum Internet belegt. Nett, falls du einer der zwei Menschen in Deutschland bist, die mehr als Gbit Internet haben, ansonsten aber etwas verschwendet.

Im AccessPoint Modus kannst du die LAN-Ports frei nutzen, selbiges gilt für die “Satelliten”, falls du mehr als einen ZenWiFi Pro XT12 nutzt.

 

 

Benutzeroberfläche und App

Zwar lässt sich das ASUS ZenWiFi Pro XT12 auch klassisch via Webbrowser einrichten und steuern, allerdings empfiehlt ASUS die Steuerung via App. So bietet ASUS die ASUS Router App sowohl für IOS wie auch für Android an.

asus zenwifi pro xt12 app (4) asus zenwifi pro xt12 app (2)

Die ASUS Router App ist auch wirklich einfach zu nutzen. Du verbindest dein System mit dem Strom und Netzwerk, startest die App und der Rest passt fast völlig von alleine.

Die App sucht selbstständig das Mesh System und fragt lediglich Daten wie der gewünschte WLAN-Name ab usw., anschließend wird das System eingerichtet und ist in ein paar Minuten verfügbar.

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Super gemacht ASUS! Von Haus aus wird der ASUS ZenWiFi Pro XT12 als Router eingerichtet, allerdings kannst du das System auch in den Accesspoint Modus umschalten, falls du bereits einen Router (FritzBox) hast den du weiter nutzen möchtest.

Nach der Einrichtung kannst du in der App zunächst sehen welche Geräte und Mesh Knoten verbunden sind. Du kannst auch hier sehen, wie gut die Verbindung zu den jeweiligen Geräten ist, Webfilterung usw. einstellen.

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Zudem hast du in der App weitere Funktion wie AiMesh und AiProtection.

 

AIProtection

AIProtection ist eine Art Virenschutz, welcher auf Eurem WLAN-Router läuft und konstant die Verbindungen überwacht. Dieser Virenschutz überprüft nicht übertragende Dateien (Ihr könnt Euch also weiterhin Viren über Anhänge usw. herunterladen), aber zu welchen Servern Ihr Euch verbindet.

Steht einer dieser Server auf einer sich stetig aktualisierenden Blockliste wird die Verbindung unterbrochen. Ein Virus der Daten klaut bzw. nach Anweisungen von einem Kontroll-Server fragt, kann dies nicht machen und wird inaktiv bzw. wird gar nicht erst gestartet.

Dieser Schutz gilt auch für Smart Home Geräte! Sollte eins davon verseucht werden, kann dies AIProtection auch gegebenenfalls verhindern. Dies ist kein 100%iger Schutz, aber ist eine weitere Sicherheitsebene in Eurem Netzwerk. Mehr zu AiProtection findet Ihr hier https://techtest.org/was-ist-asus-aiprotection-und-was-kann-es/

 

Warum Mesh?

Warum solltest du dich generell für ein ASUS Mesh System interessieren? Grundsätzlich ist ein WLAN Mesh System vergleichbar mit einem normalen WLAN-Router und Repeater.

Allerdings sind WLAN Mesh Systeme etwas besser verzahnt. Was bedeutet dies in der Praxis?

  1. Es gibt nur ein WLAN-Netz mit einem Namen, du musst nicht manuell zwischen den einzelnen Stationen wechseln.
  2. Der Übergang zwischen den einzelnen Mesh Knotenpunkte ist “nahtlos”.
  3. Einstellungen werden automatisch zwischen Basis-Station und Satelliten übernommen.
  4. Die Performance ist bei Tri-Band Systemen besser.

Zwar habe ich leider schon die Erfahrung gemacht das ASUS WLAN Mesh Systeme etwas zickig bei der Einrichtung sein können, aber einmal eingerichtet laufen diese 1a!

Dabei werden Einstellungen, die du bei der Haupteinheit anpasst, auch für die Satelliten automatisch übernommen. Zudem ist der Übergang, wenn du dich von Station zu Station bewegst etwas “weicher”. Dein Smartphone springt also nicht nur im letzten Moment von Station zu Station, sondern bereits früher. Bei Asus kannst du diesen Punkt sogar in der Software festlegen.

Die einzelnen Mesh Knoten müssen dabei nicht zwingen via WLAN mit der Basis verbunden werden, es kann auch einen kabelgebundenen Uplink geben, für eine noch bessere Leistung.

Ebenso kannst du bei ASUS Mesh Knotenpunkte usw. mixen, zwischen verschiedenen Serien. Dabei kann und wird natürlich die Performance etwas schwanken.

 

Die Technik

Das ASUS ZenWiFi Pro XT12 System ist ein tri-Band WLAN System. Das bedeutet dieses verfügt über ein 2,4GHz Band und zwei 5GHz Bänder.

Warum? Zum einen wird das zusätzliche zweite 5GHz Band als eine Art Rückkanal zwischen mehreren Stationen des ZenWiFi Pro XT12 System genutzt. Zum anderen kannst du dies nutzen, um deine Geräte besser zu verteilen.

asus zenwifi pro xt12 test 12

Beispielsweise Smartphones, Tablets usw. Auf dem ersten 5Ghz Band und Notebooks und andere “high power” Geräte auf dem 2. 5Ghz Band. So kannst du die optimale Leistung erreichen.

Folgende Spitzenwerte kann eine Station des ZenWiFi Pro XT12 Systems laut ASUS erreichen:

  • 2,4GHz – 1148 Mbit
  • 5GHz 1 – 4804 Mbit
  • 5GHz 2 – 4804 Mbit

Wir haben hier also einen High End WLAN 6 Router/AccessPoint mit einem 4×4 Design. Dieser kann also vier parallele Streams erstellen und über diese Daten an deine Endgeräte senden.

Dies ist genau genommen etwas “Overkill”, da du in der Praxis meist nur Geräte mit maximal einem 2×2 Design und 2402 Mbit findest, es hilft aber wenn du sehr viele WLAN-Geräte hast.

Zudem verbessert es die Leistung, wenn du mehrere Stationen des ASUS ZenWiFi Pro XT12 Systems hast.

Neben WLAN 6 werden auch so gut wie alle alten WLAN Standards unterstützt, WLAN 802.11a/ b/ g/ n/ ac/ ax. Hier fällt dann die maximale Leistung aber natürlich ein Stück niedriger aus.

 

WLAN Performance

Die aktuell beste und schnellste WLAN Karte die wir auch in der Praxis finden können ist die Intel AX210 bzw. die AX211.

Für diesen Test habe ich die Intel AX210 in einem ASUS ROG Zephyrus G15 verbaut. Ich habe die Datenraten auf und von einem 2,5Gbit ASUSTOR gemessen.

kurzdistanz

Auf kurzer Distanz konnte ich eine maximale Geschwindigkeit von 1466 MBit im Upload und 990 Mbit im Download messen. Dies entspricht beeindruckenden 183 MB/s im Upload und 124 MB/s im Download.

Damit ist auf einer kurzen Distanz WLAN glatt schneller als eine klassische Gbit LAN Verbindung, beeindruckend!

Aber selbst auf mittlerer Distanz erreichen wir 796 Mbit im Upload und 474 Mbit im Download. Weiterhin absolute spitzen Werte und deutlich mehr als man für 4K (oder sogar 8K Streaming) benötigt.

mitteldistanz hochdistanz

Selbst auf sehr hohen Distanzen von +- 14 Metern und 2 Wänden erreichen wir mit 446/327 Mbit ein mehr als ausreichendes Tempo!

Damit eignet sich eine Station des ASUS ZenWiFi Pro XT12 +- für ein Mittelgroßes Haus und anspruchsvollere Anwendungen wie Datenübertragungen auf ein lokales NAS.

Auch wenn du vielleicht eine etwas dickere Internetleitung hast (500K oder Gbit) eignet sich das ASUS ZenWiFi Pro XT12 System.

Die Werte, die du hier siehst, werden dabei auch stark von der Intel AX210 limitiert, welche maximal 2402 Mbit erreichen kann. Allerdings gibt es nach meinem Wissen derzeit keine Client WLAN Karte die mehr als 2402 Mbit erreichen kann.

 

Mesh Performance

Wie steht es aber um die Leistung zwischen den WLAN-Stationen? Du kannst das ASUS ZenWiFi Pro XT12 System als eine Art Repeater oder auch Bridge nutzen.

Besonders praktisch ist dies, wenn du mehrere Etagen überbrücken möchtest. Wie steht es hier aber um die Leistung?

asus zenwifi pro xt12 test 14

Erneut ein ähnlicher Versuchsaufbau. An der Basis Station wurde ein 2,5Gbit NAS anschlossen. An der 2. Station ein Notebook, ebenfalls via 2,5Gbit LAN. Das theoretische Maximum in diesem Test liegt also bei 2500 Mbit.

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Mit 1917 Mbit im Download, satte 240 Mb/s!, sprengen wir ganz klar das Gbit LAN Limit.

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Selbst auf höheren Distanzen oder durch eine Etage hindurch erhalten wir beeindruckende Geschwindigkeiten.

Vor allem die 1466 Mbit durch eine Decke/Boden hindurch haben mich sehr positiv überrascht. Natürlich schwanken diese Werte, je nachdem wie dein Boden beschaffen ist, wie dick die Wände sind usw.

Dennoch kannst du dir mit einem 2er Set des ASUS ZenWiFi Pro XT12 eventuell sogar ziehen eines LAN-Kabels sparen.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch von Geräten die 24/7 laufen ist wichtiger denn je und vor allem auch ein Kostenfaktor.

Wie viel Strom benötigt der ASUS ZenWiFi Pro XT12?

Im Normalbetrieb kannst du mit einem Verbrauch von 12,8W rechnen. Dieser kann unter Last auf ca. 15W ansteigen.

Rechnen wir kurz durch, bei 0,5€ pro kWh sind dies Stromkosten von ca. 56€ pro Station, nicht wenig! Allerdings auch nicht “verrückt” hoch.

WLAN 6 scheint im Allgemeinen etwas sparsamer als noch WLAN 5 zu sein. Zu WLAN 5 hochzeiten gab es durchaus Modelle mit 20W+ Verbrauch.

Allerdings sind natürlich 12,8W auch nicht wenig, im Anbetracht der Leistung halte ich es aber auch nicht für zu viel.

 

Fazit

Ich halte das ASUS ZenWiFi Pro XT12 gemeinsam mit der ET12 derzeit für die besten und Leistungsstärksten WLAN Mesh Router auf dem Markt!

Diese sind schick designt, haben eine hervorragende Performance und top Reichweite!

Auf kurze Distanz zu einem Notebook mit Intel AX210 WLAN Karte konnte ich Geschwindigkeiten von 990/1466 Mbit erreichen! Dies ist eine höhere Geschwindigkeit als sie mit einer Gbit LAN Verbindung zu erreichen wäre.

asus zenwifi pro xt12 test 17

Noch höher ist die Leistung, wenn du mehrere XT12 Stationen in einem Mesh Verbund betreibst. Zwischen zwei Stationen konnte ich bis zu 1917 Mbit erreichen! Ein Tempo das nur dank der beiden 2,5Gbit LAN-Ports überhaupt möglich ist.

Dabei bleibt die Leistung auch auf mittleren bis hohen Distanzen erfreulich stark! Selbst eine XT12 Station wird bereits für ein mittelgroßes Haus gut ausreichen! Mehrere Stationen können auch ein Haus mit mehreren Etagen gut versorgen.

Kurzum, ich kann das ASUS ZenWiFi Pro XT12 System nur empfehlen! Ich nutze dieses sogar selbst im Büro. Es bleibt am Ende nur die Preis-Diskussion. Knappe 450€ pro Station ist ein sehr stolzer Preis und rein aus Sicht der Preis-Leistung steht es völlig außer Frage, dass es bessere Systeme gibt. Ein ASUS ZenWiFi XD6S wird in der Praxis kaum langsamer sein, kostet aber weniger als die Hälfte.

Das ASUS ZenWiFi Pro XT12 System ist also primär zu empfehlen, wenn es dir um das Maximum an Leistung geht, egal zu welchem Preis. Schau dir hier dann aber auch einmal das ET12 an, welches ein 5GHz Band gegen ein 6GHz Band tauscht.

 

asus zenwifi pro xt12 test 20
ASUS ZenWiFi Pro XT12
POSITIV
Hervorragende WLAN-Performance
Hervorragende Mesh Performance
Sehr gute Reichweite
2x 2,5GBit LAN-Ports
ASUS AIMesh
Schickes Design
Gute ASUS App
NEGATIV
Stromverbrauch gehoben (aber an sich der Leistung angemessen)
Hoher Preis
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Das Anker 511 Nano 3 im Test, das perfekte Ladegerät fürs iPhone 14, S22 und Co.

Mit dem Nano 3 hat Anker ein neues USB Power Delivery Ladegerät auf den Markt gebracht. Dieses richtet sich dabei vor allem an Käufer neuer Smartphones, welche oftmals keine Ladegeräte mehr mit im Lieferumfang haben.

Im Speziellen denkt Anker hier sicherlich an das neue iPhone 14 Pro, welches auch wieder ohne Ladegerät ausgeliefert wird. Allerdings eignet sich das Ladegerät ebenso für Andorid Smartphones, da Anker, wie auch Apple, Samsung, Google usw. auf den USB Power Delivery Standard setzen.

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Wollen wir uns das Ladegerät doch einmal näher im Test ansehen. Kann das Anker 511 Nano 3 überzeugen?

 

Das Anker 511 Nano 3 im Test

Das Nano 3 setzt auf Ankers aktuelles, recht „blockiges“ Ladegeräte-Design. Dabei ist dieses mit 35 x 28 x 28 mm (ohne Stecker) angenehm kompakt, vor allem wenn wir die durchaus gehobene Leistung von 30W bedenken.

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Auch das Gewicht ist mit 44 g angenehm niedrig! Damit ist das Ladegerät auch für Reisen durchaus interessant, zumal dieses auch offiziell 100-240V Spannung unterstützt.

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Die Haptik und auch die Verarbeitungsqualität würde ich als gut bis sehr gut einstufen. Das Ladegerät ist komplett aus Kunststoff gebaut, der sich aber sehr schön massiv und wertig anfühlt.

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Allerdings ist die Verarbeitung auch nichts Besonderes. Anker hat hier ein gutes Standard-Ladegerät gebaut.

 

Der USB C Port

Das Anker 511 Nano 3 besitzt lediglich einen USB C Port auf der Front. Dieser hat es aber in sich!

USB C – USB Power Delivery 30W – 5V/3A, 9V/3A, 15V/2A, 20V/1,5A

anker 511 nano 3 test review 3

Der USB-C Port nutzt den Power Delivery Standard und kann über diesen bis zu 30W bereitstellen. USB Power Delivery ist das von Apple genutzte Schnellladeprotokoll. Aber nicht nur von Apple, auch Samsung, Google, Nintendo usw. nutzen USB Power Delivery und können entsprechend auch an dem Ladegerät schnell geladen werden.

 

PPS

Das Anker 511 Nano 3 unterstützt auch den PPS Standard! Hier bietet das Ladegerät zwei PPS Stufen:

  • 3,3-11V bei 3A
  • 3,3-16V bei 2A

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Kann ich mein iPhone überladen?

Eine Frage die ich oft sehe ist ob es möglich ist ein Smartphone zu “überladen”. Apple verkauft ja primär 20W Ladegeräte für seine iPhones und dies ist ein 30W Ladegerät. Können die zusätzlichen 10W meinem iPhone schaden?

Nein! Dein iPhone lädt immer mit dem maximalen Ladetempo das von Apple in der Software hinterlegt wurde.

anker 511 nano 3 test review 14

Du kannst dein iPhone auch an einem 100W USB Power Delivery Ladegerät laden. So lange das Ladegerät diesen Power Delivery Standard nutzt, sprechen sich die Geräte untereinander ab und passen das Ladetempo an.

Selbiges gilt auch für Android Smartphones! Du brauchst dir keine Sorgen machen, dass hier etwas zu schnell geladen wird.

 

Belastungstest

Um zu testen, ob das Anker 511 Nano 3 auch bei konstanter Volllast durchhält, habe ich dieses für rund 6 Stunden mit genau 30W belastet.

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Wie es sich für ein gutes Ladegerät gehört, hat das Anker 511 Nano 3 diese Zeit problemlos überstanden.

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Dabei erreichte es äußerlich eine maximale Temperatur von rund 71 Grad. Klingt viel, ist auch sicherlich nicht wenig, aber 71 Grad sind für ein Ladegerät auch nicht kritisch!

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität bei USB-C Ladegeräten ist in der Praxis, um ehrlich zu sein, nicht so wichtig. Solange die Spannungen alle innerhalb der Grenzwerte bleiben. Zudem ist natürlich eine stabile Spannung ein besseres Zeichen für eine gute elektrische Qualität.

5v spannung 9v spannung 20v spannung

Ich würde die Spannungsstabilität als gut einstufen! Auf der 9V Stufe haben wir zwar einen leichten Knick, aber dieser ist auch nicht übermäßig ausgeprägt oder auffällig.

Unterm Strich zeige ich mich hier sehr zufrieden.

 

Das zu erwartende Ladetempo

Schauen wir uns kurz eine kleine Übersicht an für welche Geräte sich das Anker Nano 3 eignet.

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads ++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +
Google Pixel ++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) 0

 

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Zunächst ist das Nano 3 natürlich ideal für die diversen iPhones, ab dem iPhone X. Auch wenn Apple dies nicht öffentlich verkündet, das iPhone 13 Pro Max kann mit bis zu 27W laden, was auch mit dem Nano 3 problemlos funktionieren würde.

Auch für die diversen iPads ist das Ladegerät mit 30W ausreichend! Theoretisch kannst du mit ihm sogar deine USB C MacBooks laden, aber dies nur mit einem deutlich reduzierten Tempo.

anker 511 nano 3 test review 9

Allerdings eignet sich das Ladegerät nicht nur für die Apple Geräte. Auch für die diversen Samsung Smartphones ist dieses dank PPS ideal! So kannst du im Zusammenspiel mit der S21 und S22 Serie das maximale Ladetempo erwarten, außer beim S22 Ultra, welches noch etwas schneller laden könnte.

Ähnliches gilt auch für die Google Pixel Smartphones, für sie ist das Ladegerät ebenso perfekt geeignet.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz des Anker 511 Nano 3 an.

effizienz

Im Test schwankte die Effizienz des Nano 3 zwischen 84,4% bei niedriger Last und 91,1% bei Volllast! Das sind sehr starke Werte.

effizienz vergleich

Dies bestätigt sich auch im Vergleich zu anderen Ladegeräten mit ähnlicher Leistung. So übertrifft das Nano 3 auch das alte Nano 2 ein kleines bisschen.

 

Fazit

Sehr gut! Anders kann ich es nicht sagen. Das Anker 511 Nano 3 ist ein sehr gutes und modernes “Standard” Ladegerät, das ich für Smartphones oder auch Tablets wie dem iPhone 13 (vermutlich auch 14), Apple iPad 11 oder auch die Samsung Galaxy S22 und Google Pixel Geräte empfehlen kann.

Dieses verfügt über eine sehr gute technische Qualität, bot im Test mit 84,4% bis 91,1% eine sehr gute Effizienz und zeigte auch eine hohe Spannungsstabilität.

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Zudem unterstützt es nicht nur USB Power Delivery, was der von Apple, Samsung, Google, Nintendo, …., genutzte Schnelllade- Standard ist, sondern auch PPS!

PPS ist für die Apple Geräte bisher noch nicht wichtig, aber essentiell um das maximale Ladetempo im Zusammenspiel mit Samsung Smartphones zu erreichen.

Von daher ist das Anker 511 Nano 3 das so ziemlich optimale Ladegerät fürs iPhone 13/14, Samsung Galaxy S22, Google Pixel 6 und viele andere Smartphones, die kein Ladegerät mehr mit im Lieferumfang haben.

Anker 30W USB C Ladegerät, GaN 511 Nano 3, PIQ 3.0 PPS...

  • Sehr kompaktes und leichtes Design
  • Hochwertige Verarbeitung
  • 30W Leistung nach dem Power Delivery Standard
  • PPS Support
  • Sehr hohe Effizienz von 84,4% bis 91,1%

 

Test: LC-Power LC-CH-GAN-65 – USB-GaN-Ladegerät, 65W Leistung und PPS!

Mit dem LC-CH-GAN-65 bietet LC-Power ein 65W USB C Ladegerät an. Wie der Name schon vermuten lässt, setzt dieses auch auf die neuere GAN Technologie.

Diese soll für niedrigere Temperaturen und eine gesteigerte Effizienz sorgen. Neben einem 65W USB C Port haben wir zudem einen USB A Port, welcher gerade im Alltag für einen gesteigerten Komfort sorgt.

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Aber wie gut ist das LC-Power LC-CH-GAN-65 – USB-GaN-Ladegerät in der Praxis wirklich? Kann dieses im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an LC-Power für das Zurverfügungstellen des LC-CH-GAN-65 für diesen Test.

 

Test: LC-Power LC-CH-GAN-65 – USB-GaN-Ladegerät

Viele GAN USB-Ladegeräte sind auf einen besonders kompakten Formfaktor getrimmt. Dies ist beim LC-Power LC-CH-GAN-65 allerdings nicht der Fall!

lc power lc ch gan 65 usb gan ladegerät test 4

Das Ladegerät misst 66 x 32 x 39 mm und bringt ein Gewicht von 135g auf die Waage. Dies ist nicht zu groß für die beworbene Leistung, ist aber auch nicht extrem kompakt.

Das Gehäuse des Ladegerätes macht einen guten Eindruck! Es ist aus einer Mischung aus Hochglanz und mattem Kunstsoff gefertigt. Lediglich ist bei meinem Modell das LC-Power Logo falsch herum, was mich etwas irritiert.

 

Die Anschlüsse

Das LC-Power LC-CH-GAN-65 verfügt über zwei USB-Ports, 1x USB A und 1x USB C.

  • USB C – Power Delivery 65W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
  • USB A – Quick Charge 45W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/2,25A

Der USB C Port ist natürlich der Star der Show. Dieser bietet bis zu 65W nach dem Power Delivery Standard.

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Hierdurch eignet sich der USB C Port nicht nur für Smartphones, sondern auch für Mittelgroße Notebooks, sofern diese das Laden via USB C unterstützten.

 

Mit PPS! (Update!)

Leider hatte ich hier in meinem ursprünglichen Test einen Fehler gemacht und das Ladegerät verfügt doch über PPS. 

Im PPS Standard bietet dieses eine Range von 3,3-21V bei 3A. 

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern. 

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät. 

 

Was kann der USB A Port?

LC-Power wirbt bei dem USB A Port mit einer Leistung von bis zu 45W, was etwas mysteriös ist! In der Regel haben USB A Ports maximal 18W bei Quick Charge oder 25W bei Huawei Super Charge. 45W ist hier eine ungewöhnliche Leistungsangabe.

Folgende Werte konnte ich auslesen

  • Apple 2,4A
  • Samsung 2,0A
  • AFC 5-12V
  • Huawei FCP 5-12V
  • SCP 3,4-5,5V bei 5A (25W)
  • QC 3.0 5-20V

Spannend! Wir haben ein erweitertes Quick Charge 3.0 Profil, welches wirklich nicht nur 18W, sondern 45W liefern kann. Allerdings gibt es nicht viele Geräte, die solch ein großes Quick Charge Profil nutzen.

Allerdings haben wir auch ein Huawei Super Charge Profil! So sollte das LC-Power LC-CH-GAN-65 auch Huaweis Smartphones mit bis zu 25W laden können. Leider habe ich derzeit kein Huawei Smartphone da, daher kann ich dies nicht in der Praxis bestätigen.

 

Ladetempo Einschätzung

Schauen wir uns einmal an was für ein Ladetempo am LC-Power LC-CH-GAN-65 in Kombination mit diversen Geräten an.

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks ++
Google Pixel +
Huawei Smartphones ++
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) ++

 

Dank des 65W USB C Ports mit Power Delivery eignet sich das LC-Power LC-CH-GAN-65 perfekt für Apple iPhones und iPads. Allerdings aufgrund der Leistung von 65W ist das Ladegerät auch für Notebooks geeignet, egal ob nun Apple MacBook oder Windows Notebooks wie das Dell XPS.

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Allerdings empfiehlt sich das Ladegerät hier primär für kleinere Modelle, die auch meist nicht mehr als 65W benötigen.

Der USB A Port bietet Quick Charge, was ideal für ältere Smartphones ist, wie auch Huawei Super Charge!

 

Belastungstest

Wie üblich habe ich das LC-Power LC-CH-GAN-65 für diesen Test auch einem Volllast Test unterzogen. So habe ich das Netzteil 65 Stunden lang mit 65W belastet.

Wie es sich auch gehört, hat das LC-Power diese Zeit auch problemlos überstanden.

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Dabei erwärmte sich das Ladegerät allerdings recht stark. An der wärmsten Stelle wurde das Ladegerät knappe 80 Grad heiß. Dies ist nicht zwingend kritisch, aber gerade für ein GaN Ladegerät schon recht warm.

 

Spannung

Schauen wir uns wie üblich einmal die Spannung des LC-Power LC-CH-GAN-65 unter Last an.

5v 9v 20v

Auf der 5V Stufe schwankt die Spannung zwischen 5,098V im Leerlauf und 5,209V bei 3A. Bei 9V haben wir eine Schwankung von 9,148V bis 9,258V und bei 20V von 20,21V bis 19,8V.

Wir sind hier ganz klar innerhalb der Grenzwerte und die Schwankung wirkt auch nicht zu stark. Allerdings bietet das LC-CH-GAN-65 auch nicht die stabilste Spannung, die ich jemals gesehen habe.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz des LC-Power LC-CH-GAN-65 an.

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Die Effizienz schwankte im Test zwischen 75,2% und 90% unter Volllast. Dies sind gute Werte für ein aktuelles USB C Ladegerät!

 

Fazit

Das LC-Power LC-CH-GAN-65 ist ein starkes USB C Ladegerät. Dieses bietet eine gute Ladeleistung, hat eine gute Effizienz und eine gute Spannungsstabilität.

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Dabei wirkt das Ladegerät gut gebaut und der Preis ist fair! Dicke Pluspunkte gibt es vor allem für die Unterstützen Schnell-Ladestadnards: 

  • USB Power Delivery 
  • PPS
  • Quick Charge 
  • SCP (Huawei Super Charge)

Hierdurch eignet sich das LC-Power für eine Vielzahl an Geräte, angefangen beim iPhone über die Samsung Galaxy S22 Serie bis hin zu kleineren Notebooks.

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LC-Power LC-CH-GAN-65 - USB-GaN-Ladegerät
POSITIV
USB Power Delivery mit bis zu 65W
USB A Port mit Quick Charge und SCP
PPS Support 3,3-21V bei 3A
Solide maximale Effizienz von 90%
NEGATIV
Effizienz bei sehr geringer Last verbesserungswürdig
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Die Crucial P3 Plus im Test, schnell solange du im Cache bleibst!

Mit der P3 Plus hat Crucial eine sehr günstige, aber auf dem Papier auch Leistungsstarke NVME SSD auf den Markt gebracht. Im Gegensatz zu den meisten andern NVME SSDs nutzt die P3 Plus QLC Speicher in Kombination mit PCIe 4.0.

Hierdurch wird der Preis niedrig gehalten, aber gerade lesend verspricht die SSD bis zu 5000MB/s!

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Klingt doch gut! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Vor allem wie hoch ist die konstante Schreibleistung, was in der Regel ein großer Schwachpunkt von QLC SSDs ist.

 

Die Crucial P3 Plus im Test

Bei der Crucial P3 Plus handelt es sich um eine preis/leistungs-orientierte M.2 NVME SSD in dem üblichen 2280 Formfaktor.

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Erfreulicherweise setzt Crucial aber den Trend seiner P5 Plus fort und nutzt ein komplett schwarzes Design. Sowohl der Aufkleber wie auch die SSD selbst ist in schwarz gehalten, was ihr eine hochwertige Optik verleiht. Sicherlich ist dies in der Praxis nicht wichtig, aber solche Liebe zu Detail muss gewürdigt werden.

Ansonsten ist die Crucial P3 Plus aber recht “langweilig”. So haben wir keinen speziellen Kühlkörper oder ähnliches.

 

Die Technik

Crucial setzt bei der P3 Plus auf den Phison E21 Controller ohne DRAM Cache. Spannend ist hier aber vor allem der NAND, denn die SSD nutzt QLC NAND!

Die meisten SSDs verwenden TLC NAND. Bei diesem können bis zu 3 Bits pro Zelle gespeichert werden. Bei QLC NAND können hingegen bis zu 4 Bits pro Zelle gespeichert werden. Hierdurch können wir mehr Speicherplatz auf kleiner Fläche erhalten und zudem die Kosten niedriger halten.

crucial p3 plus test review 2

Allerdings potenziert sich mit zunehmenden Bits pro Zelle die Komplexität des Lesens undSchreibens der Zellen. Eine TLC Zelle kann vereinfach ausgedrückt 8 Zustände haben, eine QLC Zelle 16 Zustände. Dies macht QLC SSDs weniger haltbar und unter Umständen, gerade beim Schreiben, langsamer als TLC Modelle.

500GB 1TB 2TB 4TB
Lesen 4700 MB/s 5000 MB/s 5000 MB/s 4800 MB/s
Schreiben 1900 MB/s 3600 MB/s 4200 MB/s 4100 MB/s

Im ersten Moment sehen wir von dieser möglicherweise niedrigeren Leistung aber nichts! Die Datenraten schwanken zwar laut Crucial deutlich je nach Kapazität, aber lesend kommen wir auf 4700 MB/s bis 5000 MB/s, was zeigt das wir eine PCIe 4.0 SSD haben.

 

TBW und Haltbarkeit

Ein großer Nachteil von QLC SSDs ist in der Theorie die Haltbarkeit. QLC Zellen halten deutlich weniger Schreibzyklen aus. Dies wirkt sich auch auf das TBW Rating der Crucial P3 Plus aus, welches sehr niedrig ist.

tbw

Die 500GB Version kommt auf 110TB, die 1TB Version auf 220TB, die 2TB Version 440TB und die 4TB auf 800TB.

Damit ist die Haltbarkeit der SSD auf dem Papier schlecht. Dies ist eine der niedrigsten gerateten SSDs aktuell auf dem Markt.

Allerdings muss das TBW Rating auch mit etwas Vorsicht betrachtet werden. Dieses kann eine Orientierung für die Haltbarkeit sein, muss es aber nicht. Das TBW Rating ist nur für die Garantie wichtig. Bei der P3 Plus ist diese 5 Jahre oder bis du das TBW Rating überschreitest.

In der Praxis wird die SSD deutlich mehr aushalten. Wir haben hier modernen 176 Layer QLC Speicher. Es ist hier davon auszugehen, dass er um die 1000 Schreibzyklen aushält. Dies ist beeindruckend, denn die erste Generation von QLC Speicher schaffte nur 100 Zyklen.

Zum Vergleich, bei modernem TLC Speicher wirst du mit 2000-3000 Zyklen rechnen können, je nach Hersteller.

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In der Praxis wird das aber weitestgehend egal sein und in einem normalen Gaming-PC wird eine SSD wie die Crucial P3 Plus Jahrzehnte halten, zumindest was den Speicher angeht. In meinem Gaming Notebook komme ich nach ca. einem Jahr auf knapp über 12TB geschriebene Daten, durch Spiele-installationen, Steam Updates usw.

Eine 2TB Crucial P3 Plus würde hier also um die 36 Jahre halten!  Selbst wenn du meine Nutzung um den Faktor 3 übertriffst, reden wir von 10+ Jahren.

Lediglich als Import SSD für Medien-Produktion kann die Crucial P3 Plus nicht empfohlen werden.

 

Kein DRAM Cache (Persönliche Meinung und Erfahrung)

Crucial verzichtet bei der P3 Plus auf einen DRAM Cache. Ist dies schlimm? Nein! DRAM Cache ist bei SATA SSDs durchaus wichtig für die Leistung, bei NVME SSDs ist dies aber weniger tragisch. Diese können einen sehr kleinen Teil deines RAMs als Cache nutzen, was in der Praxis völlig okay ist.

Ich lese hier zwar auch in Tests des Öfteren Kritik, wenn ein DRAM Cache fehlt, ich kann diese aber nicht nachvollziehen! Weder in Benchmarks noch in der Praxis konnte ich hier bisher bei NVME SSDs einen wirklichen Nachteil feststellen können.

So nutze ich in meinem wichtigsten Notebook die Samsung 980 (ohne Pro), welche auch keinen DRAM Cache hat. Hier habe ich 0 Performance Probleme oder Ähnliches im Alltag.

Lediglich bei SATA SSDs ohne DRAM Cache konnte ich durchaus im Alltag einen Unterschied spüren. So können diese SSDs bei vielen parallelen Zugriffen etwas träger wirken, als es für eine SSD eigentlich normal wäre.

Mach dir bei NVME SSDs hier keine größeren Gedanken um den DRAM Cache. Es ist sicherlich “besser”, wenn er da ist, aber es macht keinen gigantischen Unterschied, vor allem nicht, wenn du preis/leistungsorientiert kaufst.

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für den SSD Test zum Einsatz:

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 16GB RAM
  • Corsair HX Series HX850 Netzteil
  • Windows 11

Wichtig, bei Windows 11 handelt es sich um einen etwas älteren Update-Stand der über alle SSD-Tests konstant gehalten wird, um vergleichbare Werte zu erhalten.

In diesem Test findet sich die 1TB Version der Crucial P3 Plus.

 

Theoretische Tests

Starten wir mit dem klassischen SSD-Benchmark, CrystalDiskMark, in Version 8.0.1. Schauen wir ob die Herstellerangabe wirklich erreicht werden kann.

crystaldiskmark lesend crystaldiskmark schreibend

Die ersten Benchmarks sehen sehr gut aus! Lesend kommen wir auf 5144 MB/s, was ein gutes Stück über der Herstellerangabe von 5000 MB/s liegt.

Auch schreibend übertrifft die P3 Plus mit 3722 MB/s über der Herstellerangabe.

Mit diesen Werten übertrifft die Crucial P3 Plus sehr viele andere günstige NVME SSDs. Lesend wird sogar die Seagate FireCuda 520 leicht übertroffen. PCIe 3.0 SSDs haben natürlich keine Chance gegen die Crucial in diesem Benchmark.

Etwas merkwürdig waren die ATTO Benchmarks.

atto schreibend atto

Im ATTO Benchmark erreicht die Crucial P3 Plus erstaunlicherweise lesend 6890 MB/s und schreibend 5930 MB/s.

Diese Werte sind nicht richtig! Ich kann mir aber nicht erklären, warum ATTO diese Werte misst. Normalerweise ist ATTO recht zuverlässig und ich habe noch nie gesehen das Werte sich derartig von CrystalDiskMark oder auch den Herstellerangaben unterscheiden. Ein Neustart des PCs oder ein ändern der Datei-Größe hatte hier keinen Unterschied gemacht.

AS SSD ist mittlerweile leider etwas in die Jahre gekommen und kann gar nicht die hohen Geschwindigkeiten von modernen SSDs messen.

as ssd

Aber auch AS SSD bestätigt, dass wir hier Datenraten eher im Bereich von CrystalDiskMark haben als die verrückt hohen Messwerte von ATTO.

HD Tune kommt lesend wiederum auf sehr hohe 6294 MB/s und schreibend auf 5559 MB/s.

Ich habe noch nie bei einer SSD solch merkwürdig unterschiedliche Benchmark Ergebnisse gesehen. In der Praxis werden die CrystalDiskMark Werte aber die “richtigen” Werte sein.

 

Cache, groß aber extrem langsam danach

Alle aktuellen SSDs setzten auf einen so genannten SLC-Cache. Das heißt ein Teil der Zellen der SSD werden in diesem Fall nicht 4 Bits beschrieben, sondern lediglich mit einem Bit pro Zelle. Dies senkt die Komplexität des Schreibvorgangs und beschleunigt diesen somit.

Allerdings ist der SLC Cache natürlich nicht unbegrenzt groß! Im neuen Zustand ist der SLC Cache der 1TB Version der Crucial P3 Plus ca. 250GB groß! Heißt 250GB am Stück kannst du mit den vollen 3xxx MB/s beschreiben.

Dies ist ein sehr großer SLC Cache! Bei der 2TB Version kannst du mit 500GB und bei der 4TB Version mit 1TB rechnen. Dies bedeutet im Übrigen nicht, dass der Cache z.B. bei der 1TB SSD immer voll ist, wenn du mehr als 250GB Daten auf der SSD speicherst. Der Cache wird im Hintergrund immer wieder freigeschaufelt, kann aber bei zunehmender Fülle der SSD kleiner werden.

Aber wie schnell ist die P3 Plus nach dem Cache? 70-80 MB/s.

Ja nach dem 250GB Cache schreibt die SSD nur noch mit 70-80 MB/s. Klingt wenig, ist es auch, aber dies ist für eine QLC SSD nicht ungewöhnlich.

 

PC Mark

PC-Mark versucht in seinem Speicher-Benchmark alltägliche Anwendungen, wie Office Anwendungen, Spiele usw. zu simulieren.

Hier gibt es zwei Tests, die „Quick“ und die „volle“ Version. Die „volle“ Version nutzt größere Dateigrößen, entsprechend schneiden hier SSDs mit schlechterer Schreibgeschwindigkeit oder aggressivem Scheibcache schlechter ab.

pc mark

Hier sehen wir einen sehr deutlichen Unterschied zwischen dem Quick und dem vollen Test. Im Quick Test liefert die P3 Plus ein herausragendes Ergebnis über der 980 Pro!

Allerdings im “Vollen” Benchmark fällt diese ein Stück zurück und liegt knapp hinter der Seagate FireCuda 520, was ein Ergebnis ist, das zu erwarten war.

 

3D Mark SSD Test

Schauen wir uns auch einmal den neuen 3D Mark SSD Test an. Im Gegensatz zu anderen Tests misst dieser nicht nur einfach die Datenraten usw., sondern er simuliert das Laden echter Spiele (mit deren Spiele-Daten usw).

Folgendes testet der 3D Mark SSD Test:

  • Loading Battlefield™ V from launch to the main menu.
  • Loading Call of Duty®: Black Ops 4 from launch to the main menu.
  • Loading Overwatch® from launch to the main menu.
  • Recording a 1080p gameplay video at 60 FPS with OBS (Open Broadcaster Software) while playing Overwatch®.
  • Installing The Outer Worlds® from the Epic Games Launcher.
  • Saving game progress in The Outer Worlds®.
  • Copying the Steam folder for Counter-Strike®: Global Offensive from an external SSD to the system drive.

3d mark

Im 3D Mark Test ordnet sich die Crucial P3 Plus oberhalb der Samsung 970 EVO und der MP600 Core ein und unterhalb der P5 Plus und WD Red SN700.

Damit kann die P3 Plus die meisten PCIe 3.0 SSDs schlagen, aber auch nicht alle.

 

Fazit

Die Crucial P3 Plus ist eine gute NVME SSD. Allerdings muss ich gestehen, dass dies auch nichts “besonders” ist. Es gibt kaum noch “schlechte” SSDs. Gerade in Spielen und Anwendungen spielt die SSD kaum eine Rolle.

Bei Spiele Ladezeiten unterscheiden sich NVME SSDs höchstens um einstellige % Werte bei der Ladedauer.

Die P3 Plus liefert hier die Leistung, welche von Crucial versprochen wird. So haben wir gerade lesend gute Werte, welche über den meisten PCIe 3.0 SSDs, aber unter den High End PCIe 4.0 Modellen liegen.

crucial p3 plus test review 5

Lesend konnte ich in der Spitze 5144 MB/s messen und schreibend 3722 MB/s.

Allerdings haben wir hier eine QLC SSD vor uns! Sie setzt auf einen extremen Cache. Dieser ist zwar sehr groß, aber nach dem Cache ist die Datenrate der SSD furchtbar!

So hat die 1TB Version einen großzügigen 250GB Cache, aber wird er überschritten schreibt die SSD noch mit 70-80MB/s.

Damit ist die SSD nicht für das Übertragen von großen Daten geeignet! Als “Games-SSD” ist die Crucial P3 Plus also absolut brauchbar, aber als Import SSD oder in einem externen Gehäuse würde ich sie nicht nutzen.