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Das Speedlink MANDAS LED Gaming Headset im Test

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Gerade in der aktuellen Zeit ist die digitale Kommunikation wichtiger denn je. Entsprechend ist der Bedarf an Headsets auch größer denn je. Passend dazu hat Speedlink ein neues kabelloses Gaming Headset auf den Markt gebracht.

Das Speedlink MANDAS LED Gaming Headset soll erstklassigen Sound dank 50mm Treibern bieten und aufgrund des kabellosen Designs sehr vielseitig sein.

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Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier der Klang wirklich so gut? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Speedlink für das Zurverfügungstellen des MANDAS LED Gaming Headsets für diesen Test.

 

Das Speedlink MANDAS LED Gaming Headset im Test

Speedlink setzt beim MANDAS auf ein recht klassisches Design für ein Gaming Headset.

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Grundsätzlich ist das Headset okay gearbeitet, aber dieses ist komplett aus Kunststoff gefertigt. Dieser fühlt sich zwar akzeptabel an und auch die Stabilität scheint zu stimmen, aber es ist dennoch zu merken das wir hier kein High End Headset vor uns haben.

Dieses wirkt auch recht steif, dazu aber später mehr. Im Gegenzug klappert und wackelt auch nichts, wenn du das Headset schüttelst.

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Auf der Rückseite beider Ohrmuscheln findest du ein Metall-Gitter. Hierdurch sieht es so aus als hätte das MANDAS ein offenes Design. Dieser Eindruck täuscht! Es handelt sich hierbei lediglich um ein Design-Element. Unter diesem Gitter sind Rote LEDs angebracht, die im Betrieb leuchten.

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Die Steuerung des Headset befindet sich an der linken Ohrmuschel. Hier finden wir neben dem microUSB Ladeport auch einen AUX Eingang, eine Steuerung für die Lautstärke und das Mikrofon.

Kleiner Kritikpunkt, der microUSB Ladeport scheint nicht zugentlastet zu sein.

 

Tragekomfort

Beim Tragekomfort war ich etwas hin und her gerissen. Ich habe das Headset einige Stunden getragen und dieses war Okay! Allerdings haben wir hier auch definitiv nicht das bequemste Headset aller Zeiten vor uns.

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Hierfür ist die Polsterung leider nicht dick genug. Diese ist vergleichsweise flach, was schade ist, denn die Polsterung ist angenehm weich.

Unterm Strich würde ich dem Tragekomfort eine 3+ bis 2- geben.

 

Klang

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, dem Klang.

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Starten wir hier ausnahmsweise beim Bass. Denn dieser ist bei dem Speedlink MANDAS besonders ausgeprägt. Der Bass ist durchaus als schön zu bezeichnen. Dieser ist schön rund und hat einen guten Tiefgang und “Punch”. Dabei ist der Bass aber auch nicht übertrieben oder übersteuert. Im Allgemeinen würde ich sogar sagen, dass der Bass eine recht gute Auflösung hat!

Bei den Höhen und den Mitten wird es etwas schwieriger. Die Speedlink MANDAS haben generell einen sehr warmen Klang. Die Höhen sind also nicht als besonders brillant oder leicht zu bezeichnen.

Allerdings vermeidet das Headset auch in die Falle vieler super günstiger Headsets zu treten. So klingen die MANDAS nicht blechern! Wir haben hier einfach einen recht warmen und weicheren Klang. Ich hätte mir hier etwas mehr Brillanz gewünscht, aber im Großen und Ganzen geht dies in Ordnung, gerade wenn du einen etwas wärmeren und Bass betonten Klang magst.

Überrascht hat mich die recht gute Detail-Darstellung. Gerade in den Mitten lösen die Kopfhörer ganz gut auf. Dies ist natürlich in Spielen extrem wichtig und gut! Hierdurch kannst du Schritte usw. sehr gut hören.

Grundsätzlich machen die MANDAS Kopfhörer auch in Musik eine ordentliche Figur. Allerdings scheint das Headset einen leichten virtuellen Raumklang hinzuzufügen. Bei Musik und Spielen stört dies nicht, ganz im Gegenteil. Allerdings bei Dialogen ist dies leicht hörbar.

Der Effekt hat mich aber weniger gestört als bei vielen anderen Modellen, was sicherlich auch daran liegt, dass der virtuelle Raumklang hier recht leicht ist.

Probleme mit der kabellosen Verbindung hatte ich im Übrigen nicht! Die Verbindung war sehr stabil, auch wenn ich hier und da mal kleinere Kompressionsartefakte wahrnehmen konnte. Dies vor allem wenn ich das Headset an einem USB HUB nutzte. Hast du also deutliche Kompressionsartefakte, dann versuch mal einen anderen USB Port an deinem PC.

 

Mikrofon

Kabellose Headsets haben meist eher mäßige bis schlechte Mikrofone. Für mich stellt sich hier eher die Frage wie furchtbar das Mikrofon ist.

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Allerdings ist das Mikrofon des Speedlink MANDAS weniger furchtbar als erwartet. An sich würde ich die Klangqualität als gut einstufen!

Allerdings ist das Mikrofon nicht übermäßig laut und vor allem ist die Übertragungskompression deutlich zu hören.

Dennoch, das Mikrofon ist in Ordnung!

 

Fazit

Das Speedlink MANDAS ist ohne Frage ein preis/leistungsorientiertes Gaming-Headset. 80€ sind zwar nicht wenig, aber auch nicht zu viel für ein kabelloses Modell! Vor allem da das MANDAS gar nicht schlecht ist!

Ich würde den Klang des Speedlink MANDAS Headsets als okay bis gut einstufen! Ich habe in dieser Preisklasse schon viel schlechtere Headsets gehört. Gerade der Bass und die Auflösung in den Mitten und Tiefen ist gut! Magst du also etwas mehr Bass, dann wirst du mit dem MANDAS zufrieden sein!

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Auch die Akkulaufzeit und das Mikrofon sind völlig in Ordnung!

Unterm Strich hätte ich mir lediglich etwas dickere Polster für die Ohren gewünscht. Der Tragekomfort ist aber ausreichend, wenn auch nicht perfekt.

Dennoch Daumen hoch für das Speedlink MANDAS! Ich habe in dieser Preisklasse schon viel schlechtere Headsets gehört und gerade kabellos ist mir kein Modell bekannt das günstiger und merkbar besser ist.

Test: Chargeasap Flash Pro, besser gehts kaum! (vor allem für Realme, Oppo und OnePlus Smartphones)

Die Flash 2.0 gehört zu den besten Powerbanks derzeit auf dem Markt, auch wenn diese leider eine etwas niedrige Kapazität hatte und schwer zu bekommen ist.

Chargeasap, die Macher der Flash 2.0 haben aber nun ein neues Modell auf den Markt gebracht, die Falsh Pro.

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Die Flash Pro bzw. Flash Pro Plus bietet mehr Leistung, mehr Kapazität und ein spannendes Display, welches auch Leistungswerte anzeigt.

Klingt doch interessant! Wollen wir uns daher einmal die Chargeasap Flash Pro im Test ansehen!

 

Pro vs. Pro Plus

Es gibt die Chargeasap Flash als Pro und Pro Plus Version. Es gibt zwischen diesen beiden nur einen Unterschied.

Die Pro Plus Version verfügt über ein zusätzliches Ladepad für die Apple Watch, die normale Pro nicht. Hast du also keine Apple Watch, dann kannst du auch mit gutem Gewissen zur normalen Pro Version greifen.

 

Die Chargeasap Flash Pro im Test

Ähnlich wie auch schon die Flash 2.0 setzt die Flash Pro auf ein sehr blockiges und kantiges Design. Diesmal ist das Gehäuse aber etwas wertiger erscheinend und komplett aus Aluminium.

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Wir haben hier eine Kapazität von 25000mAh (laut Hersteller) und eine Ausgangsleistung von satten 190W. Entsprechend kannst du dir natürlich schon vorstellen, dass die Flash Pro nicht die kompakteste Powerbank ist.

Die Chargeasap Flash Pro misst 87 x 28,6 x 157 mm und bringt 575 g auf die Waage. Suchst du also ein möglichst leichtes und kompaktes Modell, dann ist dieses nichts für dich!

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Immerhin die Haptik entsprecht dem hohen Gewicht. Die Powerbank fühlt sich wunderbar massiv und stabil an.

 

Die Anschlüsse

Die Flash Pro verfügt über 3x USB C und 1x USB A.

  • USB C 1 100W USB PD 5-20V/3A oder 20V/5A
  • USB C 2 20W USB PD 5V/3A, 9V/2,22A oder 12V/1,67A
  • USB C 3 60W USB PD 5-20V/3A
  • USB A 50W 4,5-10V/5A, 11V/4,5A, 12V/4,16A

Starten wir mit dem USB A Port, denn dieser hat mit 50W eine ungewöhnliche Leistung. Dies liegt daran, dass die Chargeasap Flash Pro laut Hersteller den proprietären Ladestandard von Oppo und Huawei unterstützt! Gerade das Oppos schnelllade Technologie unterstützt wird, ist spannend, denn diese wird auch von OnePlus und Realme genutzt.

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Die USB C Ports unterstützten alle Power Delivery, also den üblichen Standard den mittlerweile die meisten Hersteller wie Apple, Samsung, Google usw. nutzen.

Hierbei haben wir einen 100W, einen 60W und einen 20W Port.

Der 100W USB C Port wird dabei auch als Eingang genutzt um die Powerbank entsprechend mit bis zu 100W zu laden.

Zusätzlich zu all dem haben wir ein 15W kabelloses Ladepad auf der Oberseite.

 

Auch PPS wird unterstützt!

Die Chargeasap Flash Pro unterstützt auf allen drei USB C Ports PPS!

  • USB C 1 – 3,3V – 11V/5A
  • USB C 2 – 3,3V – 5,9V/3A oder 3,3V – 11V/2,2A
  • USB C 3 – 3,3V – 6V/5A oder 3,3V – 11V/5A

Wir haben zwar anscheinend eine maximale Spannung von 11V, aber ansonsten ist die PPS Range sehr schön groß!

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PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Ein schickes und nützliches Display!

Die Chargeasap Flash Pro verfügt über ein kleines OLED Display. Dieses zeigt die folgenden Informationen an:

  • Akkustand in %
  • Interne Temperatur
  • Ausgangsleistung
  • Leistung, Spannung und Strom für jeden der vier Ports

Dies sind durchaus spannende Informationen! Es kann durchaus nützlich sein zu wissen ob ein Angeschlossenes Gerät lädt und vor allem wie schnell.

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Die Genauigkeit der Anzeige ist fast 100%ig! Es gibt lediglich minimale Abweichungen zu meinen Messgeräten.

 

Die Kapazität

Die Kapazität ist sicherlich einer der spannendsten Punkte der Flash Pro. Die Flash 2.0 war eine super Powerbank, hatte aber eine etwas schwache Kapazität.

Wie steht es um die Flash Pro?

Wh mAh % der HA
5V/2A 63.0 17024.86 68.1%
9V/1A 70.9 19165.95 76.7%
9V/3A 70.3 18995.41 76.0%
20V/1A 72.0 19459.46 77.8%
20V/3A 66.5 17979.54 71.9%
20V/5A 73.0 19718.92 78.9%

Wie auch schon bei der Flash 2.0 fällt auch die Kapazität der Flash Pro vergleichsweise gering aus! Ich konnte lediglich 17024 mAh bis 19459 mAh messen.

Für eine Powerbank die mit 25000mAh wirbt ist dies schwach! High End Powerbanks neigen zu einer etwas niedrigeren “echten” Kapazität. Allerdings scheint Chargeasap hier besonders optimistisch zu rechnen.

 

Nur 60W bei unter 10%

Sinkt der Akkustand der Powerbank laut eigener Anzeige unter 10%, dann werden die USB C Ports und allgemein die Ausgangsleistung der Powerbank auf 60W gedrosselt.

Für die restlichen 90% ist aber die volle Leistung möglich.

 

Die Flash Pro und Realme und OnePlus

Realme und auch OnePlus nutzen einen proprietären Schnellladestandard. Dieser wird von praktisch keinem Hersteller unterstützt.

Die Flash Pro ist eine der wenigen Powerbanks die diesen Standard unterstützt! Ich habe leider kein OnePlus Smartphone hier, aber ein Realme!

realme

Und hier sehen wir deutlich, dass der USB A Port der Flash Pro wirklich den proprietären Schnellladestandard von Realme unterstützt!

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Flash Pro ausprobiert.

ladetempo

Hier gab es keine bösen Überraschungen! Die beiden Notebooks, das MacBook Pro 13 M1 und das Dell XPS 13 9380, konnten mit dem vollen Tempo laden. Bei einem 100W USB C Ausgang auch nicht unerwartet.

Dank der Unterstützung von PPS erreichte auch das S21 Ultra und das Pixel 6 Pro das volle Ladetempo. Voraussichtlich wird die Flash Pro auch das kommende S22 von Samsung mit dem vollen Tempo laden können.

 

Wie lange dauert das Aufladen?

Du kannst die Chargeasap Flash Pro mit bis zu 100W via USB C laden. Hierfür benötigst du ein 100W USB C PD Ladegerät. Hast du nur ein 60W Ladegerät, dann wird die PB mit 60W geladen, hast du nur 18W, dann mit 18W usw.

Du verstehst sicherlich das Prinzip, die Flash Pro schafft in der Praxis wirklich bis zu 94W und “gönnt” sich ansonsten das Maximum was dein Ladegerät schafft.

Wie lange dauert aber das Laden an einem 100W Ladegerät?

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Erfreulicherweise sehe ich keine Temperaturdrosslung oder Ähnliches. Daher lädt die Powerbank recht lange mit dem vollen Tempo von rund 94W, ehe dieses dann gegen Ende stark abfällt.

Letzteres ist aber völlig normal!

An einem 100W Ladegerät ist die Flash Pro in 1:24h von 0% auf 100% gefüllt, was ein starker Wert ist!

 

Fazit

Die Flash Pro gehört zu den Top 3 “High End” Powerbanks!

Dies sind die drei “besten” Powerbanks, wenn du die maximale Leistung und Features suchst und zudem Geld keine Rolle spielt.

Zunächst verfügt die Flash Pro über drei USB C Ports mit 100W, 60W und 20W. Alle drei Ports verfügen zudem über den PPS Standard. Ideal für das Samsung Galaxy S20, S21 und vermutlich auch das noch erscheinende S22.

Dank der maximalen Leistung von 100W eignet sich die Flash Pro auch wunderbar für High Power Geräte wie Notebooks.

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Hinzu kommt der USB A Port, welcher sich mit 50W auch für Geräte von Huawei, Realme und Co wunderbar eignet und das kabellose Ladepad, das ein schöner Bonus ist.

Mehr als nur ein schöner Bonus ist das Display. Das Anzeigen von Leistungswerten mag zwar für den ein oder anderen überflüssig sein, aber gerade in Situationen wo du nicht genau weißt ob das Angeschlossene Gerät gerade lädt oder nicht ist dieses Gold wert.

Ist die Powerbank einmal leer, ist diese an einem 100W Ladegerät in 1:24h wieder auf 100% gebracht. Temperatur-Probleme oder Ähnliches konnte ich nicht beobachten. Lediglich bei den letzten 10% Kapazität wird die Leistung auf 60W gedrosselt.

Die praktisch nutzbare Kapazität ist so der einzige Punkt der die Powerbank etwas hinter die Storm 2 und den SuperTank Pro zurückwirft. Ich kam im Test auf im besten Fall 73W bzw. 19718 mAh, was Okay ist, aber die Konkurrenten schaffen schon 10Wh mehr.

Dennoch ist die Chargeasap Flash Pro eine spitzen High End Powerbank, wenn du diese irgendwo bekommst. Dies ist auch hier leider wieder ein Problem….

Test: ADATA Premier Extreme R800/W700, SD Karte mit über 800MB/s!

Die meisten modernen SD Karten erreichen Datenraten um die 100 MB/s. Hier und da gibt es mal Luxus-Modelle die nach dem UHS-II Standard bis zu 280 MB/s schaffen.

Allerdings gibt es nun einen neuen Standard für SD Karten, den SD7.0 Express Card Standard. Dieser setzt im Hintergrund auf eine PCIe Verbindung und erlaubt somit Datenraten die eher auf dem Level einer SSD sind.

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Eins der ersten Modelle ist hier die ADATA Premier Extreme R800/W700. Wie der Name schon sagt soll diese SD Karte 800 MB/s lesend und 700 MB/s schreibend erreichen!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? In welchen Geräten lassen sich solche Datenraten erreichen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ADATA für das Zurverfügungstellen der Premier Extreme R800/W700.

 

SD7.0 Express Card

SD7.0 Express Card ist ein neuer Standard im SD-Karten Ökosystem. Dieser setzt auf eine PCIe NVME Verbindung. Es wird also nicht mehr der klassische SD Bus genutzt, sondern dieselbe Verbindung wie deine NVME SSD nutzt.

Theoretisch erlaubt der SD7.0 Express Card Standard Datenraten von bis zu 3940 MB/s. Dies ist nach aktuellem Stand aber nur Zukunftsmusik.

Im ersten Schritt wird aber “nur” eine PCIe 3.0 x1 Verbindung genutzt, welche bis zu 985 MB/s ermöglicht. Die ADATA Premier Extreme R800/W700 ist mit maximal 800 MB/s (laut Hersteller) also schon sehr dicht an der maximalen Leistung.

 

Abwärtskompatibel zu allen UHS-I Geräten

SD7.0 Express Cards nutzen den normalen SD-Karten Formfaktor und sind voll abwärtskompatibel!

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Du kannst die ADATA Premier Extreme R800/W700 also problemlos in deiner bestehenden Kamera nutzen, sofern diese UHS-I oder neuer unterstützt (was praktisch alle Kameras der letzten 10 Jahre sind).

 

Bis zu 512 GB!

ADATA bietet die Premier Extreme R800/W700 aktuell mit 256GB oder 512GB Kapazität an. Dabei sind die Preise erstaunlich “okay” für eine Speicherkarte mit diesen technischen Daten.

Zum Zeitpunkt des Tests zahlst du für die 256GB Karte 100€ und für die 512GB Karte 200€. Sicherlich kein Schnäppchen, vergleichen wir dies aber mit anderen High End Speicherkarten gehen die Preise in Ordnung.

Gerade dann, wenn wir bedenken, dass die Premier Extreme R800/W700 die erste ihrer Art ist.

 

Auf dem ersten Blick eine normale SD Karte

Die Premier Extreme R800/W700 ist auf den ersten Blick eine völlig normale SD Karte! Wir haben die bekannte und vertraute SD-Karten Form, und ein typisches schwarzes Kunststoff Gehäuse.

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ADATA setzt auf ein sehr “cleanes” Label. Dieses sieht ordentlich aus, war allerdings bei meiner Karte nicht perfekt zentriert.

Erst auf der Rückseite sehen wir, dass dies keine 08/15 SD Karte ist. Für die höhere Datenrate besitzen SD7.0 Karten zusätzliche PINs.

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Wer aufgepasst hat wird aber auch bemerkt haben, dass dies die gleichen Zusatzkontakte sind, die auch UHS-II SD Karten besitzen.

 

Die Premier Extreme R800/W700 unterstützt NICHT UHS-II!

Die ADATA SD Karte ist zwar abwärtskompatibel, aber nicht zu UHS-II! Bzw. In einem UHS-II Kartenleser erhältst du lediglich UHS-I Geschwindigkeiten.

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Ähnliches gilt auch für aktuelle Kameras. Hier wirst du lediglich Geschwindigkeiten von maximal 90MB/s erreichen. Schade, denn an sich müsste die Speicherkarte zu mehr in der Lage sein.

 

Bis zu 800 MB/s!

ADATA wirbt bei der Premier Extreme R800/W700 mit 800MB/s lesend und 700MB/s schreibend. Hier hatte ich zunächst ein Problem! Das ASUS ProArt StudioBook 16 OLED wollte mit der Speicherkarte nicht funktionieren, obwohl ein entsprechender Kartenleser verbaut ist. Die Speicherkarte war nur lesend zugreifbar und nur mit UHS-I Tempo.

Mit einem Acer ConceptD hingegen funktionierte die Speicherkarte tadellos! Von daher gehe ich davon aus, dass die Schuld beim ASUS Notebook liegt.

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Hier muss ich mich beeindruckt zeigen! ADATA erreicht bei der Premier Extreme R800/W700 nicht nur die Herstellerangabe, sondern übertrifft diese!

Lesend konnte ich bis zu 873 MB/s erreichen und schreibend 741 MB/s! Dies sind durchaus beeindruckende Werte.

 

Fazit

Die ADATA Premier Extreme R800/W700* ist ohne Frage die mit Abstand schnellste SD Speicherkarte aktuell auf dem Markt! Allerdings sind hier ein paar Punkte zu beachten!

Die Speicherkarte erreichte bis zu 873 MB/s lesend und 741 MB/s schreibend. Dieses Tempo wird aber nur mit SD Express fähigen Geräten erreicht!

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Die meisten aktuellen Kartenleser werden maximal +- 90MB/s mit der Speicherkarte erreichen. Leider unterstützt die ADATA Premier Extreme kein UHS-II, sondern nur UHS-I. Dies ist sehr schade, denn die ADATA Premier Extreme ist an sich erstaunlich günstig! Diese ist günstiger als die meisten High End UHS-II Speicherkarten.

Dennoch ist das Fazit natürlich positiv! Wenn mehr Geräte und Kameras auf den Markt kommen die SD Express unterstützen, dann ist die ADATA Premier Extreme R800/W700* ein absoluter Game-Changer, zumal die Preise mehr als fair erscheinen.

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Test: INIU BI-B5 Powerbank mit 22.5W, PPS und 20000mAh

INIU ist noch ein recht neuer Powerbank Hersteller auf der Amazon Plattform. Dieser zeichnete sich hier vor allem mit modernen, aber nicht übertriebenen Powerbanks aus.

So bietet die INIU ‎BI-B5 einen 20W USB C Ausgang und zwei 22,5W USB A Ausgänge. Völlig ausreichend um moderne Smartphones flott zu laden! Hinzu kommt eine mehr als solide Kapazität von 20000mAh und ein fairer Preis mit unter 40€.

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Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die INIU Powerbank wirklich überzeugen oder handelt es sich um einen Schrott Hersteller? Finden wir es heraus!

 

Die INIU BI-B5 Powerbank mit 22.5W und 20000mAh im Test

Die INIU BI-B5 Powerbank ist mit 134 x 70 x 26 mm „normal“ groß für eine 20000mAh Powerbank. Das Gewicht hingegen ist mit rund 350g „überdurchschnittlich“ leicht für solch ein Modell.

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INIU setzt hierfür auf ein Gehäuse komplett aus Kunststoff. Dabei ist der größte Teil aus einem leicht gummierten Kunststoff gefertigt, lediglich auf der Oberseite findet sich eine Art Display. Dieses Display zeigt dir aber nur den aktuellen Ladestand in %. Nett, aber auch nicht weltbewegend.

Ähnliches gilt auch für das Gehäuse selbst! Die Verarbeitung und Haptik ist okay, aber wir merken schon das die INIU Powerbank kein „Premium“ Modell ist.

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Spannend sind hier aber vor allem die inneren Werte. Auf der Front der Powerbank haben wir zwei USB A Ports und einen USB C Port.

Die beiden USB A Ports können 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2A oder 12V/1,5A liefern. Damit unterstützten die USB A Ports sowohl Quick Charge, wie auch Huawei Super Charge mit bis zu 22,5W!

Ungewöhnlich bei einer aktuellen Powerbank, aber erfreulich! Mehr unterstützte Standards sind immer gut.

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Der USB C Port unterstützt den Power Delivery Standard mit bis zu 20W bzw. 5V/3A, 9V/2,22A oder 12V/1,5A. Damit wird der wichtigste aktuelle Ladestandard unterstützt, welcher von Apple, Google Samsung usw. genutzt wird. Mit 20W haben wir auch ausreichend viel Leistung für die meisten Modelle.

Die Powerbank wird auch über den USB C Port geladen mit ebenfalls bis zu 20W.

 

PPS wird unterstützt!

Die INIU Powerbank unterstützt auch den neuen und mittlerweile sehr wichtigen PPS Standard. Hierbei bietet die INIU BI-B5 folgende Range:

  • 5-5,9V/3A
  • 5-11V/2A

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Kapazität

INIU verspricht eine Kapazität von 20000mAh, folgendes konnte ich messen:

Wh mAh % der HA
5V/1A 67.519 18248.38 91%
9V/1A 65.547 17715.41 89%
9V/2A 60.211 16273.24 81%

Im besten Fall konnte ich eine Kapazität von 18248 mAh messen. Dies entsprecht 91% der Herstellerangabe, was ein top Wert ist!

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Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist das Entladen dieser nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

 

Ladetest

Schauen wir uns das Zusammenspiel der INIU BI-B5 Powerbank in Kombination mit ein paar Smartphones an.

Ladegeschwindigkeit in Watt, USB C
Apple iPhone 13 Pro Max 19.6
Samsung Galaxy S21 Ultra 18.7
Apple iPad Pro 11 18.3
Google Pixel 6 Pro 19.1

Hier schlägt sich die INIU Powerbank sehr gut! Dank PPS und dem 20W USB C Ausgang kann die Powerbank alle aktuellen Smartphones schnell/flott laden. Klar ein iPad könnte noch schneller laden, genau wie das iPhone 13 Pro Max, aber generell erhältst du ein gutes Ladetempo!

Kompatibilitätsprobleme konnte ich keine beobachten. Lediglich für Notebooks ist die Powerbank nicht oder nur sehr bedingt geeignet.

 

Das Aufladen

Wie schnell lädt die INIU BI-B5 Powerbank wieder auf, wenn sie leer ist?

aufladetempo

Die Powerbank schafft ca. 18,X W maximale Ladeleistung. Hierfür musst du ein USB Power Delivery oder Quick Charge Ladegerät nutzen.

An einem normalen USB A Ladegerät schaffte die Powerbank bis zu 14,x W! Damit übertrifft die Powerbank die eigentlich üblichen 5V/2,4A (12W) ein gutes Stück.

leistungsaufnahme in watt

Hier könnte es bei etwas schwächeren Ladegeräten Probleme geben! Daher würde ich dir für die INIU BI-B5 Powerbank klar ein Quick Charge oder noch besser ein USB Power Delivery (18W+) Ladegerät empfehlen.

 

Fazit

Jupp die INIU BI-B5 Powerbank ist voll empfehlenswert! Die Powerbank bringt eine große Kapazität mit und bietet alle wichtigen Schnellladestandards.

Hierzu zählt natürlich USB Power Delivery, welches hier mit bis zu 20W vorliegt, PPS, Quick Charge und Huawei Super Charge. Gerade das diese günstige Powerbank PPS mitbringt ist für Smartphones wie das S20 und S21 super!

test iniu bi b5 powerbank mit 22.5w, pps und 20000mah 11

Hinzu kommt die Kapazität. Diese lag im Test im besten Fall bei satten 18248 mAh, was für eine 20000mAh Powerbank ordentlich ist! Das Aufladen der Powerbank geht ausreichend flott und die Haptik/Verarbeitung ist okay.

Daher kann ich nur eine Empfehlung für die INIU Powerbank mit 22,5W aussprechen! FÜr unter 40€ ist diese eine top “alltags” Powerbank. Es gibt sicherlich noch “krassere” Modelle, aber in 99% aller Fälle, sofern du nicht ein Notebook laden möchtest, funktioniert diese super!

INIU Power Bank, 20000mAh 22.5W Klein Schnellladefunktion Powerbank 1...

  • 18248 mAh maximale echte Kapazität
  • USB PD mit 20W
  • USB PD PPS!
  • Quick Charge support
  • Fairer Preis

Test: Tesvor R5, ein günstiger (aber guter) Waschsauger!

Ich nutze nun schon seit längerem einen Waschsauger in meinem Haushalt. Ein Waschsauger ist eine Mischung aus einem regulären Staubsauger und einem Bodenwaschsystem.

Diese Mischung in einem akkubetriebenen Gerät macht das Bodenwischen von einer der nervigsten Aufgaben im Haushalt zu einer der angenehmsten!

Die populärsten Modelle stammen hier ohne Frage aus dem Hause Tineco. Diese sind aber leider alles andere als günstig! Hier kommt nun der Tesvor R5 ins Spiel.

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Der Tesvor R5 soll ebenfalls eine tolle Saug- und Putzleistung bieten, hat große Tanks kostet aber weniger als die Tineco Modelle!

Wollen wir uns einmal im Test ansehen ob der Tesvor R5 auch überzeugen kann!

An dieser Stelle vielen Dank Tesvor für das Zurverfügungstellen des R5 für diesen Test.

 

Test: Tesvor R5

Der Tesvor R5 setzt auf das recht klassische Design der meisten Waschsauger. So nutzt auch dieser das “Upright Vacuum” Design. Hierbei ist die komplette Elektronik und Tanks im Stiel des Waschsaugers untergebracht.

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Da der Waschsauger allerdings einen recht großen Fuß hat, auf welchem das komplette Gewicht liegt, stören auch die großen Wassertanks nicht. Dabei ist vor allem der Frischwasser-Tank auffällig, welcher am oberen Rand des R5 sitzt.

Auf der Front des Waschsaugers ist ein kleines Display angebracht. Dieses ist allerdings sehr rudimentär. Wir haben hier vor allem die Anzeige für die Saugleistung, welche der R5 auch automatisch steuern kann.

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An diesem Display und auch dem etwas günstigeren Kunststoff sehen wir schon, dass der Tesvor R5 ein etwas günstigeres Modell ist.

 

Sehr große Tanks!

Der Tesvor R5 setzt auf zwei Wassertanks, einen Frisch- und einen Schmutzwassertank. Diese Tanks sind beim R5 erfreulich groß!

Mit 0,7L und 0,9L sind die Tanks sogar größer als beim Tineco S5! Und ja in der Praxis macht dies auch einen gewissen Unterschied.

So muss ich beim Tineco S3 (dem kleinen) mehrfach die Tanks füllen bzw. entleeren, wenn ich meine komplette Wohnung reinigen möchte. Dies ist natürlich kein großer Akt, stört aber etwas den “Flow”.

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Hier ist der R5 mit seinen sehr großen Tanks ein gutes Stück angenehmer. Tesvor wirbt mit bis zu 200m2 in einem Durchgang, das halte ich zwar für etwas übertrieben, aber die Reichweite des R5 ist schon sehr groß!

 

Wie funktioniert der Tesvor R5?

Der Tesvor R5 besitzt eine große runde Rolle mit Mikrofaser in der Front. Diese wird vom Sauger “konstant” mit Wasser besprüht. Dieses Wasser kommt aus einem gesonderten Frischwassertank.

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Die Walze saugt sich voll und poliert durch die Rotation deinen Boden und nimmt Schmutz mit. Durch die Rotation und den Saugmotor wird das schmutzige Wasser und anderer Schmutz in den Sauger gesaugt und landet dort in einem gesonderten Tank.

Da hier konstant frisches Wasser nachgegeben wird, kann sich in der Walze auch kein Schmutz sammeln, denn dieser wird immer wieder ausgespült.

Dieses Prinzip funktioniert in der Praxis erstaunlich gut!

 

Tesvor R5 und Tineco

Der Marktführer im Bereich der Waschsauger ist ohne Frage Tineco. Allerdings gibt es zwischen dem Tesvor R5 und den Tineo Modellen gewisse Ähnlichkeiten.

Diese sind vor allem die Walze und allgemein der Fuß des Saugers. Ich denke hier ist stark anzunehmen, dass die Tineco Modelle und der Tesvor R5 aus der gleichen Fabrik kommen.

Die Sauger sind nicht identisch, aber ähnlich genug, dass dies kein Zufall ist! Auch die Reinigungsleistung zwischen dem Tesvor R5 und dem Tineco Floor One S3 und S5 sind ähnlich.

 

Wie gut saugt und Putzt der Tesvor R5?

Jedem dem ich schon einmal einen Waschsauger vorgeführt habe ist von den Geräten fasziniert! Und dies wirst auch du beim Tesvor R5 sein, denn der Waschsauger putzt und saugt deutlich besser als du dies vielleicht vermutetest!

Grundsätzlich kommt der R5 mit folgenden Schmutz klar:

  • Hausstaub
  • Haare (in kleinen bis mittleren Mengen)
  • Fußabdrücken
  • Lehmigen-Fußabdrücken
  • Ausgelaufenen Flüssigkeiten wie Cola, Wasser, Bier usw.
  • Festeren Flüssigkeiten wie Marmelade

Grundsätzlich kommt der Tesvor R5 mit 99% aller Flüssigkeiten und Schmutz klar den du im Alltag haben kannst.

Grundsätzlich schafft der “Staubsauger” im R5 den üblichen Hausstaub, Flusen und auch Haare. Letztere können sich allerdings in Kombination mit Wasser etwas im Sauger verkleben. Kein Drama, aber erfordert etwas manuelles Reinigen.

Womit die Saugfunktion etwas Probleme hat, sind größere Partikel, wie kleine Papiere, Blätter usw. Hierfür ist der R5 nicht geeignet.

Du wirst erstaunt sein wie gut der R5 putzen kann! Fußabdrücke, auch wenn diese etwas schlammig sind, werden problemlos entfernt.

Ebenso wenig Probleme hat der Waschsauger mit Flüssigkeit wie Cola oder auch Flecken wie von Marmelade usw. Diese werden oft beim ersten Mal Überfahren aufgenommen, vor allem wenn der Sauger im max Modus ist.

Bei besonders klebrigen Flüssigkeiten musst du allerdings die Stelle mehrfach überfahren, damit auch sämtliche Zucker-Reste entfernt werden.

Hier kommen wir auch zu dem so ziemlich einzigen Punkt den der Tesvor R5 nicht aufnehmen kann und das wäre extrem fettige Flüssigkeiten.

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Mal ein paar Tropfen Bratensoße sind kein Problem. Allerdings Öle, Mayonnaise usw. verkleben und verfetten einfach die Walze, was eine aufwendige und gründliche manuelle Reinigung nach sich zieht.

Abseits davon ist aber die Putzleistung des Tesvor R5 tadellos! Gerade Fliesen bekommen einfach einen anderen Glanz durch dieses Putzen, als es nur beim Absaugen der Fall wäre. Zudem ist der R5 auch super schnell einsatzbereit!

Es gibt mal einen kleinen Unfall und zack ist der Waschsauger im Einsatz. Eine umgekippte Flasche ist so kein Drama mehr! Einfach ein paar Mal drübergefahren und alles ist restlos weg.

Eine kleine Anmerkung habe ich aber noch. Im “Standard” Modus ist der Tesvor R5 zwar sehr schön leise und hat eine super lange Laufzeit, die Saug und Putzleistung liegt aber merkbar unter den Konkurrenzmodellen. So putzt der Tineco S3 im Standard Modus etwas besser.

Fährt der Sauger allerdings hoch oder du schickst diesen manuell in den “Max” Modus putzt dieser auch extremere Verschmutzungen super weg und die Saugleistung ist +- auf dem Level des Tineco S3 (wenn auch dieser sich im Max Modus befindet).

 

Auf Wunsch auch nur saugen

Mithilfe der Taste am Handgriff kannst du den Tesvor R5 in einen nur saugenden Modus befördern. Hierbei wird kein Wasser auf die Walze nachgegeben, entsprechend kann der R5 auch “nur trocken” saugen.

Nett, aber ich wüsste nicht warum du das wolltest?! Suchst du einen Trockensauger gibt es klar bessere Modelle. Die Reinigung mit Wasser ist klar das Spannende.

 

Auch für Teppiche?

Grundsätzlich ist der Tesvor R5 für glatte Böden gemacht und gedacht. Du kannst diesen aber auch zum “Ablöschen” von Flecken oder dem Auffrischen von Teppichen nutzen, sofern diese nicht zu lange Fasern haben.

Dabei wird zwar kein Schmutz tief aus dem Inneren des Teppichs entfernt, aber beispielsweise ausgelaufene Flüssigkeiten werden aufgesaugt. Ich würde die Reinigungsleistung mit einem feuchten Tuch vergleichen mit welchem du einen Teppich abrubbelst.

Gerade wenn du einen Welpen im Haus hast, kann dies nützlich sein!

 

Selbstreinigung!

Der Tesvor R5 wird auf einer Ladestation geladen. Auf dieser kann der Waschsauger auch eine Selbstreinigung durchführen.

Hierbei wird die Walze mit viel Wasser “geflutet” und entsprechend durchgespült. Dies ersetzt zwar keine gelegentliche manuelle Reinigung, dank der Selbstreinigung musst du dies aber nicht all zu oft machen. Neben dem Entleeren reinige ich den Waschsauger vielleicht alle 14 Tage einmal gründlich per Hand. Den Rest macht die Selbstreinigung.

 

Fazit

Ein Waschsauger ist etwas Tolles, vor allem wenn du Kinder oder Haustiere hast! So ist auch die Putzleistung des Tesvor R5 über jeden Zweifel erhaben.

Gerade im Max-Modus putzt dieser problemlos normale Küchenflecken, Fußabdrücke oder auch ausgelaufene Flüssigkeiten (auch zuckerhaltig) weg. Hier ist dieser nicht schlechter als die teureren Modelle von Tineco! Der Tesvor R5 bietet +- die gleiche Putzleistung wie der Tineo Floor One S3, nur mit deutlich größeren Tanks und besserem Akku.

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Gerade wenn du einen jungen Hund im Haus hast, ist dies ein Segen! Passiert mal ein Unfall oder es kippt eine Flasche um müssen nicht alte Tücher gesucht werden, sondern du kannst dir einfach den Tesvor R5 von seiner Ladestation schnappen, 2x drüber putzen und weg ist alles.

Keine alten Lappen und Eimer werden mehr benötigt!

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Den etwas günstigeren Preis des Tesvor R5 merken wir nur beim verwendeten Kunststoff und dem einfacheren Display. Abseits davon ist dieser gerade zum Preis von 299€ ein guter Deal! Du wist nie wieder einen Waschsauger in deinem Haushalt missen wollen, wenn du einmal einen hattest, gerade wenn dieser akku-betrieben ist (was hier der Fall ist).

Test: Dell C1422H, Dells portabler USB C Monitor

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Notebooks haben im Home Office einen großen Boom erfahren. Allerdings einer der großen Nachteile von Notebooks bei der Arbeit ist der Monitor. Jeder weiß, dass zwei Monitore eine deutlich höhere Produktivität ermöglichen.

Monitore gibt es an sich mehr als genug, aber was wenn du etwas Portabilität erhalten möchtest? Dell bietet hierfür den C1422H an.

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Der C1422H ist ein portabler USB C Monitor für dein Notebook. Dieser setzt dabei auch auf ein kompaktes 14 Zoll Format und benötigt keinen Netzstecker, sondern wird via USB C versorgt.

Klingt doch spannend, aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier der Dell überzeugen oder ist dies einfach ein billiger Versuch vom Home Office Boom zu profitieren?

An dieser Stelle vielen Dank an Dell für das Ausleihen des C1422H für diesen Test.

 

Test: Dell C1422H

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als hätte Dell beim C1422H einfach das Display eines XPS 13 abgehackt und einen Standfuß angeklebt.

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Ich glaube diese Vermutung ist auch gar nicht so falsch, denn der Rahmen und das Design ist ganz klar an die XPS Serie angelehnt. So könnte ich abseits der fehlenden Tastatur von der Front nicht zwischen einem XPS 13 und dem Dell C1422H unterscheiden, außer das wir hier natürlich ein 14 Zoll Panel haben und das es kein 14 Zoll XPS gibt.

Der Standfuß des Monitors ist eine Art Aluminium Board, das über Scharniere auf der Rückseite angebracht ist. Willst du den Monitor transportieren, dann kannst du diesen einfach einklappen.

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So hat der C1422H gerade mal eine Dicke von 12,8mm, an der dicksten Stelle. Der obere Bereich bzw. Das Panel hingegen hat gerade mal eine Dicke von 5,3mm.

Beim Gewicht kommen wir auf 608g. Relativ leicht, aber auch nicht super leicht. Dies liegt natürlich etwas am Standfuß, welcher schon etwas Gewicht auf die Waage bringen muss, damit der Monitor auch sicher steht.

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So ist der Standfuß hier aus Aluminium gefertigt. Dieser bietet neben vier Tasten auch zwei USB C Ports. Du kannst den Monitor einfach über dein Notebook mit Strom versorgen, oder “durch diesen hindurch” laden, falls du nicht genug USB C Ports hast.

 

Steht recht sicher, aber eingeschränkte Winkel

Der Dell C1422H setzt auf einen sehr kompakten Standfuß, was natürlich beim portablen Design auch Sinn macht.

Allerdings sind wir hierdurch auch etwas eingeschränkt. So kannst du den Monitor nur nach hinten gekippt nutzen. Du kannst den Monitor nicht nach vorne kippen oder in einem 90 Grad Winkel nutzen.

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Etwas nervig, aber der Grund ist dafür klar. Der Standfuß ist zu klein und leicht um den Monitor zu halten, falls dieser vorne überkippt. Daher erlaubt dir Dell einfach keine Winkel in denen dies passieren könnte.

 

Das Panel

Schauen wir uns erst einmal die technischen Daten des Monitors an.

  • Dell C1422H
  • 14 Zoll
  • 1920×1080 Pixel
  • 300cd/m²
  • 700:1 Kontrast
  • IPS Panel
  • 8 Bit Farbtiefe
  • 60Hz

Bei den technischen Daten gibt es keine Überraschungen. Der Monitor fällt in die Kategorie “vernünftig aber unspektakulär”.

 

Wir haben ein 14 Zoll IPS Panel mit Full HD und 60Hz. Aber wie sieht der Dell C1422H in der Praxis aus?

 

Helligkeit

Dell wirbt beim C1422H mit einer maximalen Helligkeit von 300cd/m². 300cd/m² ist nicht unbedingt beeindruckend oder “Outdoor” tauglich, aber für eine normale Innen-Nutzung theoretisch mehr als ausreichend.

helligkeit

Mit 322cd/m² ist die maximale Helligkeit des C1422H sogar noch etwas höher als von Dell angegeben. Damit ist dieser angenehm hell. Aufgrund der matten Displayoberfläche spiegelt dieser von Haus aus nicht so stark, was die Helligkeit nochmals etwas besser macht.

Im Außenbereich ist der C1422H durchaus nutzbar, aber bei praller Sonne sind dann 322 cd/m² doch etwas zu wenig.

 

Kontrast

Dell gibt den Kontrast des C1422H etwas pessimistisch mit 700:1 an. Klar wir haben hier ein IPS Panel und diese sind meist keine “Kontrast-Wunder”.

kontrast

Laut meinen Messungen kommt der C1422H bei voller Helligkeit auf einen Kontrast von 1170:1, was deutlich über der Angabe von Dell liegt, aber auch deutlich zu den typischen 1000:1 eines IPS Panels passt.

 

Farbraum

Was die Farbraumabdeckung angeht macht Dell überhaupt keine Versprechungen. Dies ist oftmals kein gutes Zeichen.

farbraum

Im Falle des C1422H kommen wir auf:

  • 99% sRGB
  • 74% Adobe RGB
  • 74% P3

Nicht spektakulär, aber vernünftig. Im normalen Alltag haben wir primär mit dem sRGB Farbraum zu tun. 99% sind hier völlig okay.

Lediglich die Kalibrierung von Haus aus ist etwas “wild”, wodurch der Monitor sich nur bedingt für höhere Foto und Video-Bearbeitung eignet. Im normalen Hobby Bereich geht dies dennoch gut.

 

In der Praxis

Der Dell C1422H sieht aus wie das Display eines der älteren XPS 13 Modelle. Dies meine ich nicht negativ! Die Dell XPS Notebooks hatten immer sehr gute Displays.

Der C1422H hat mich zwar nicht um, sieht aber ordentlich aus. Die Bildschärfe ist völlig in Ordnung. Full HD auf 14 Zoll passt auch im Jahr 2022 noch. Die Farben sind ausreichend kräftig und satt. Allerdings wirkt das Display auch nicht super brillant, was vermutlich an der matten Oberfläche liegt.

An sich mag ich matte Displays, allerdings bin ich mir hier nicht ganz sicher. Der C1422H besitzt keinen Schutz vor dem Panel. Kratzer usw. Können auf der Kunststoff-Oberfläche leicht entstehen und wären dann direkt im Displaypanel. Eine zusätzliche Glasscheibe hätte hier einen erhöhten Kratzschutz geboten, hätte aber auch Gewicht hinzugefügt.

Helligkeit und Kontrast sind mir zu keinem Zeitpunkt negativ aufgefallen. Bei einer Innennutzung passt dies völlig. Die Blickwinkel sind gut, aber auch nicht fantastisch. Dennoch halte ich die Nutzung des C1422H bei z.B. Kundenvorführungen oder Ähnlichem für absolut möglich!

Erneut, der C1422H entspricht einem guten Notebook-Display.

 

Nicht nur für Dell Notebooks

An dieser Stelle möchte ich einmal kurz klarstellen, dass der Dell C1422H nicht nur in Kombination mit Dell Notebooks funktioniert!

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Ich habe diesen auch an einem Apple MacBook Pro M1 und sogar iPad Pro 11 ausprobiert und dieser funktionierte an beiden Geräten ohne Probleme!

 

Leistungsaufnahme

Der Dell C1422H wird via USB C von deinem PC “mitversorgt”. Gegebenenfalls sogar im Akku-Betrieb.

Daher ist hier die Leistungsaufnahme nicht ganz unwichtig.

leistungsaufnahme

Der Monitor braucht aber etwas weniger Energie als ich erwartet hätte. Bei voller Helligkeit benötigt dieser ca. 5W. An einem kleinen Ultrabook ist dies zwar nicht nichts, aber ich hätte mit mehr gerechnet.

 

Fazit

Suchst du einen unkomplizierten und portablen Monitor für dein Notebook, dann ist der Dell C1422Hz ziemlich ideal!

Ich sehe diesen primär in Händen von Reisenden. Klappst du diesen zusammen ist der Monitor so groß wie ein Block Papier und er lässt sich einfach via USB C mit Strom und Displaysignal versorgen. Viel unkomplizierter geht’s nicht mehr!

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Dabei bietet dieser ein gutes Bild, wir sind hier auf dem Level eines soliden Notebooks der gehobenen Mittelklasse.

  • 99% sRGB
  • 322cd/m² Helligkeit
  • 1170:1 Kontrast
  • Maximal 4,9W Stromverbrauch

Lediglich, dass wir beim Winkel des Monitors aufgrund des Standfußes sehr eingeschränkt sind störte mich etwas.

Abseits davon ist dies ein super Monitor falls du auch auf Reisen nicht auf ein Dual-Monitor-Setup verzichten möchtest!

 

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Test: Roccat Kone Aimo Remastered, die beste Gaming-Maus für 50€ (vor allem für große Hände)

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Mit der Kone Aimo Remastered bietet Roccat eine neue Version seiner legendären Gaming Maus an. Diese soll neben der bekannten Kone Form auch durch einen aggressiven Preispunkt überzeugen können.

So bekommst du die Kone Aimo Remastered für derzeit um die 60€, was für eine Gaming Maus ein sehr fairer Preis ist!

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Dabei verfügt diese über einen 16.000 DPI Sensor und Omron Taster. Es handelt sich hier also auf keinen Fall um eine Billig-Maus!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Roccat Kone Aimo Remastered noch mit modernen Modellen mithalten? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Roccat für das Zurverfügungstellen der Kone Aimo Remastered für diesen Test.

 

Test: Roccat Kone Aimo Remastered

Die Kone Aimo Remastered zeichnet sich durch die fast schon ikonische “Kone” Form aus, auf welche Roccat nun schon viele Jahre setzt.

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So ist auch die Kone Aimo Remastered eine sehr große Maus, mit einer sehr markanten und auch ergonomischen Form. Hierdurch eignet sich diese natürlich nicht für Linkshänder. Die Maus ist auf die Nutzung mit der rechten Hand zugeschnitten.

So verfügt diese über eine sehr große Daumenablage und eine leicht gekippte Basis. Aufgrund der Größe eignet sich die Kone Aimo Remastered auch für Nutzer mit sehr großen Händen.

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Dies kommt aber mit einem höheren Gewicht einher. So wiegt die Maus satte 132,6g, was für eine aktuelle Maus sehr schwer ist!

Mountain Makalu 67  67g
Glorious PC Gaming Race Model D Gaming-Maus 68g
Xtrfy M4 RGB 69g
Endgame Gear XM1 70g
CORSAIR SABRE (RGB) PRO 73g
Corsair KATAR PRO XT 75g
CORSAIR SABRE RGB PRO WIRELESS 79g
SteelSeries Sensei Ten 92g
CORSAIR KATAR PRO WIRELESS  97g
XPG PRIMER 102g
Alienware AW610M 117g
Corsair NIGHTSWORD RGB 119g
Alienware AW558 120g
Speedlink Imperior 120g
Roccat Kone Aimo Remastered  133g

 

Die Kone Aimo Remastered ist klar die schwerste Maus, die ich bisher im Test hatte. Im Gegenzug wirkt diese aber auch sehr schön und stabil gebaut.

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Das obere Teil und die beiden Seitenteile bestehen aus einer Art matten Kunststoff. Früher hatten die Mäuse hier gerne eine Art Gummierung, welche sich aber mit der Zeit auflöste. Das von Roccat verwendete Material ist etwas anders und wirkt auf mich robuster.

Wo wir bei robust sind, die Kone besitzt ein sehr schönes Kabel! Dieses ist angenehm leicht und flexibel, aber textil-ummantelt.

 

Tasten und Mausrad

Die Roccat Kone Aimo Remastered verfügt über 8 Tasten.

  • Primäre und sekundäre Maustaste
  • Drückbares Mausrad
  • Zwei Tasten hinter dem Mausrad
  • Drei Daumentasten

Außergewöhnlich sind hier vor allem die drei Daumentasten. Neben den zwei üblichen Tasten am oberen Mausrand haben wir eine Taste in der Ablage etwas versteckt. Drei Tasten halte ich hier für durchaus sinnvoll und auch gut zu nutzen.

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Roccat wirbt grundsätzlich mit “Omron” Tastern. Omron ist der größte Hersteller von Tastern, die im Allgemeinen auch als sehr gut gelten. Daher setzen praktisch alle High End Mäuse auf diese Taster.

Ob nun nur bei den primären Maustasten auf Omron Taster gesetzt wird oder auf alle kann ich nicht sagen. Allerdings haben alle Tasten an der Maus einen sehr schönen Klick!  Auch die “sekundären” Tasten setzen definitiv auf hochwertigere Taster.

Ein großer Marketing-Punkt ist auch das 4D Titan Wheel Mausrad. 4D bedeutet hier, dass du das Mausrad auch seitlich drücken “neigen” kannst. Dies haben nicht viele Mäuse!

Und ganz ehrlich ich mag das Mausrad! Dieses ist relativ leichtgängig, hat aber gut spürbare Abstufungen. Hierdurch eignet sich dieses nicht nur fürs Gaming, sondern auch fürs Scrollen von längeren Webseiten, Tabellen usw. Mausräder die sehr straff sind, können hier nervig sein.

Während meiner rund 3 Wochen Nutzung der Kone Aimo Remastered konnte ich bisher noch keine Probleme mit dem Mausrad entdecken.

 

Der Sensor

Beim Sensor wirbt Roccat mit einem “ROCCAT® Owl-Eye Optiksensor mit 16.000 dpi”. Viel mehr Informationen gibt es nicht.

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Es ist nicht unüblich das Maus-Hersteller ihre Sensoren mit einem eigenen Branding versehen. Ich denke es ist sehr wahrscheinlich das wir hier irgendeinen PixArt Sensor im Hintergrund haben, den Roccat sich angepasst hat.

ROCCAT Owl-Eye Optiksensor PixArt PMW 3360 Logitech Hero 16K
Auflösung 100-16000 dpi 200-12000 dpi 100-16000 dpi
Tracking Geschwindigkeit 6,35 m/s 6,35 m/s 10,16 m/s
Beschleunigung 50 g 50 g 40 g

 

Bem ROCCAT Owl-Eye scheint es sich um eine At Mittelding aus PixArt PMW 3360 und PixArt PMW 3389 zu handeln.

Damit ist der Sensor in der oberen Unterklasse oder oberen Mittelklasse einzuordnen. Auf dem Papier kann damit zwar die Kone nicht mit Mäusen wie der CORSAIR SABRE RGB PRO mithalten, in der Praxis ist aber meist der Unterschied gegen 0.

 

Maustasten sehr gut, aber etwas straff

Grundsätzlich mag ich die Tasten der Kone Aimo Remastered sehr! So klingen die Maustasten sehr schön knackig, sind aber nicht übermäßig laut.

Auch die sekundären Tasten haben einen guten Druckpunkt und bieten ein befriedigendes Klicken.

Allerdings sind die beiden Maustasten vergleichsweise straff. Diese haben auch einen relativ hohen Widerstand, was anfangs für mich klar etwas gewöhnungsbedürftig war!

Die sekundären Tasten hingegen sind ziemlich perfekt was Druckpunkt, Klang und Druckgefühl angeht.

 

Das Gewicht fällt kaum auf

Mit 133g ist die Kone Aimo Remastered ohne Frage eine sehr schwere Maus. Dies wird aber etwas vom sehr flexiblen Kabel und vor allem den hervorragenden Gleitfüßen kompensiert!

Ich weiß nicht was für ein Material hier Roccat nutzt, aber dies ist eine der am besten gleitenden Mäuse die ich seit langem vor mir hatte!

Dies schafft es auch das Gewicht etwas auszugleichen. Klar wirst du mit der Maus nicht die Beschleunigung einer 70g Maus erreichen, aber die Kone fühlt sich beim besten Willen auch nicht schwer oder träge an.

 

Gutes Tracking

Ich bin kein CS Go Profi, entsprechend tute ich mich sehr schwer große Unterschiede beim Tracking und generellem Verhalten von Maus-Sensoren festzustellen.

Die modernen “Gaming” Sensoren sind alle extrem gut und dies gilt auch für den ROCCAT Owl-Eye.

Das Tracking der Maus ist tadellos und diese wirkt sehr reaktionsfreudig. Hier und da meine ich einen kleinen Unterschied zu den “8000Hz” Mäusen die in letzter Zeit auftauchen zu merken. Dieser Unterschied ist aber höchstens minimal und kann auch eingebildet sein.

Zu Mäusen wie der MX Master oder “billig” Gaming Mäusen ist natürlich ein Unterschied zu merken. Hier wirkt die Kone Aimo Remastered doch um einiges reaktionsfreudiger.

 

Sehr schöne Form, gerade für größere Hände

Der größte Pluspunkt der Kone Aimo Remastered ist aber die Form, zumindest, wenn du größere Hände hast und auch größere Mäuse magst.

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Ich finde die Maus hat eine sehr komfortable Form für den Palm-Gripp und auch den Fingertip-Gripp. Auch nach X Stunden zeige ich keine Ermüdungserscheinungen mit der Maus zu spielen, was bei komplett symmetrischen Mäusen schon einmal vorkommen kann.

Hast du super kleine Hände, dann ist die Kone allerdings vielleicht nicht die beste Wahl.

 

Die Beleuchtung

Wie es sich für eine Gaming-Maus gehört bietet die Kone Aimo Remastered auch einige RGB LEDs. So findet sich jeweils in den Seiten ein Steifen mit RGB LEDs, wie auch im Mausrad.

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Von Haus aus wechseln diese LEDs einfach die Farbe. Allerdings kannst du diese natürlich über die Roccat Software steuern.

 

Fazit

Du magst größere Mäuse und musst nicht unbedingt den Trend zu immer leichteren Mäusen folgen? Dann ist die Kone Aimo Remastered von Roccat eine spitzen Wahl!

Wir haben hier eine super komfortable und technisch starke Maus vor uns. Diese kann vor allem aufgrund der “Kone” Form überzeugen, welche etwas ergonomischer ist als viele Konkurrenten.

Dabei ist diese zwar recht schwer, aufgrund der sehr schön gleitfähigen Füße wirkt sie aber nicht Träge oder zu schwer, auch wenn dies die 133g sicherlich nicht komplett nichtig macht.

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Der von Roccat genutzte Owl-Eye Sensor ist in der Praxis sehr gut und sehr Reaktionsfreudig. Es gibt zwar auf dem Papier noch bessere Sensoren, in der Praxis ist die Maus allerdings mehr als “gut genug”, selbst für ein High End Modell.

Weitere Pluspunkte gibt es für die Tasten! Die Omron Taster fühlen sich super an und gerade die extra Tasten und das 4D Mausrad sind ein netter Bonus. Die Maustasten sind zumindest im Neuzustand zwar etwas straff, aber hieran kann man sich gewöhnen.

Der dickste Pluspunkt ist aber der Preis! Du bekommst die Kone Aimo Remastered für rund 60€, was für das gebotene ein toller Preis ist.

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Test: EcoFlow RIVER Pro Powerstation, 720Wh Kapazität und in 1er Stunde voll geladen!

Powerstations liegen im Trend! Diese lassen sich auch oft sehr vielseitig einsetzen, ob nun für Notstrom, als UPS oder für die eigene kleine Off-Grid Solaranlage.

Einer der spannendsten Hersteller in diesem Bereich ist EcoFlow. Diese bieten beispielsweise mit der RIVER Pro eine sehr vielseitige Powerstation an!

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So bietet die RIVER Pro mit 720Wh eine ordentliche Kapazität an. Allerdings ist dies nicht das Spannendste an der Powerstation. Dies wären die Anschlüsse! So verfügt die Powerstation über einen 100W USB C Ausgang, zwei 600W Steckdosen und die RIVER Pro soll in einer Stunde vollständig geladen sein

Klingt doch gut, aber wie sieht es in der Praxis aus? Finden wir genau dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an EcoFlow für das Zurverfügunstellen der RIVER Pro für diesen Test.

 

Test: EcoFlow RIVER Pro Powerstation

Zwar hat die EcoFlow RIVER Pro mit 720Wh eine vergleichsweise hohe Kapazität, die Powerstation ist allerdings noch sehr portabel!

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Diese misst 289 mm x 180 mm x 235 mm und bringt “nur” 7,6KG auf die Waage. Damit ist diese deutlich kompakter als viele Konkurrenten mit ähnlichen Leistungswerten.

Für einen besseren Transport besitzt die Powerstation auch einen sehr großen Handgriff auf der Oberseite, welcher sehr schön ins Design eingearbeitet ist.

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Hier allerdings auch eine kleine Enttäuschung, auf den Bildern wirkte der Handgriff wie aus Aluminium gefertigt. Allerdings besteht die komplette Powerstation aus Kunststoff. Allerdings wirkt diese gut gemacht!

Die Anschlüsse der Powerstation sind über das komplette Gehäuse verteilt. So finden wir die meisten Anschlüsse auf der Front, aber einige sind auch auf der linken/rechten Seite angebracht.

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Auf der Front finden wir neben dem Display vor allem die DC und USB Ausgänge. Die Steckdosen sind auf der rechten Seite angebracht und die Eingänge auf der linken Seite.

 

Reichlich Anschlüsse!

Sicherlich ist die Portausstattung eine der großen Stärken der EcoFlow RIVER Pro. Auf Seiten der Ausgänge haben wir:

  • 2x USB A 5V/2,4A
  • 1x USB A Quick Charge
  • 1x USB C 100W Power Delivery
  • 2x DC 13,6V/3A
  • 1x KFZ Ausgang 8A
  • 2x 230V Steckdose 600W max (1200W) Peek

Damit bietet die RIVER Pro alles an Anschlüssen die du dir nur wünschen kannst! Zwei Steckdosen mit bis zu 1200W bzw. 600W Dauerlast ist bereits sehr nett. Der 100W USB C Ausgang ist für mich so das Sahnehäubchen oben drauf.

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Immer mehr Notebooks nutzen USB C zum Laden und die Powerstation kann so die Akkulaufzeit deines Notebooks um Tage verlängern, wenn du wolltest.

Auf Seiten der Eingänge haben wir:

  • 1x AC in
  • 1x DC 12V in
  • 1x Solareingang

Spannenderweise besitzt die RIVER Pro kein externes Netzteil. Das eigentliche Netzteil ist fest im Inneren verbaut. Wir haben hier lediglich einen Kaltgerätestecker, ähnlich wie bei einem PC.

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Ansonsten haben wir natürlich einen Eingang, um die Powerstation via Solar oder im Auto zu laden.

 

Nützliches Display

Auf der Front der Powerbank findet sich ein kleines LC Display.

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Dieses zeigt dir folgende Informationen an:

  • Ladestand
  • Verbleibende Laufzeit beim aktuellen Verbrauch
  • Eingangsleistung
  • Ausgangsleistung

Das Display ist nicht super detailliert, aber durchaus sehr nützlich!

 

Die Kapazität

Das wichtigste an jeder Powerstation ist natürlich die Kapazität. EcoFlow wirbt bei der RIVER Pro mit 720Wh. Folgendes konnte ich messen.

Wh
DC 12V/3A 650.5
DC 12V/8A 634.1
USB C 20V/5A 683.9
AC 230V 50W 525.0
AC 230V 100W 523.0

Im Test schwankte die Kapazität der Powerstation zwischen 634Wh und 684Wh, bei DC Lasten und um die 525Wh bei einer AC Last.

Dass beim Nutzen der Steckdose die Kapazität ein gutes Stück niedriger ausfällt ist nicht überraschend, sondern normal. Das Wandeln der Spannung von DC zu AC frisst nun mal ein gutes Stück Effizienz.

Wenn möglich nutze also nicht die Steckdosen. Hast du ein Notebook das via USB C Laden kann, lade direkt am USB C Port und nutze nicht das AC Netzteil.

 

Stabile DC Ausgänge

Bei vielen günstigeren Powerstations sind die DC Ausgänge einfach intern mit den Akkuzellen gekoppelt. Hierdurch wird Elektronik eingespart und die Effizienz steigt. Allerdings sind die DC Ports hierdurch nicht geregelt, die Spannung schwankt also entsprechend des Ladestands der Internen Akkuzellen, was suboptimal ist.

Dies ist bei der EcoFlow RIVER Pro nicht der Fall! Die DC Ausgänge (auch die beiden Rundstecker) verfügen konstant über die gleiche Spannung. Diese schwankt je nach Last nur zwischen 13,6V und 13,4V, was einer vollen Autobatterie entspricht.

spannung kfz

13,x V ist allerdings schon etwas hoch, falls du klassische 12V Geräte an den Rundsteckern betreiben willst. Dies müsste aber noch gehen, selbst wenn Geräte für glatt 12V designt sind, haben diese immer noch etwas Spiel. Garantieren kann ich dies nicht.

Die DC Ausgänge sind klar für KFZ Geräte wie Kühlboxen usw.gemacht.

 

600W Steckdosen

Beginnen wir mit einem wichtigen Punkt, überschätze nicht 600W und auch nicht die Kapazität der Powerstation! Die 720Wh Kapazität und 600W Leistung klingen auf dem Papier viel, in der Praxis kann dies aber auch eine Ernüchterung bereithalten.

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So kannst du an der EcoFlow RIVER Pro ein 500W Gerät ca. 1 Stunde betreiben, danach ist der Akku leer.

Ich denke die Steckdose an einer Powerstation ist eher als Backup oder z.B. zum Laden von Werkzeugakkus geeignet. Bist du z.B. unterwegs und willst deinen Akkuschrauber laden, dann geht dies problemlos. Hier sind 600W Dauerleistung auch mehr als genug.

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Erfreulicherweise nutzt EcoFlow eine reine Sinuswelle. Daher kannst du die Steckdose auch in Kombination mit allen Geräten verwenden, egal ob Motor, Schaltnetzteil usw.

 

Lädt verdammt schnell!

In der EcoFlow RIVER Pro ist das AC Netzteil fest verbaut. Wenn du nun aber glaubst das dieses deshalb langsam ist täuschst du dich!

EcoFlow wirbt damit, dass die Powerstation in 1 Stunde von 0% auf 80% geladen wird. Dies kann ich auch besttätigen! In ca. 1,5 Stunden ist die Powerstation von 0% auf 100% gebracht.

ladedauer

Diese lädt dabei mit 600-700W, was für ein integriertes Netzteil beachtlich ist! Du benötigst ca. 800Wh um die Powerstation so zu laden.

Dies ist jetzt ein komischer Kritikpunkt, aber ich hätte mir glatt einen “Langsam”- Modus gewünscht. Die Akku-Zellen immer so schnell zu laden ist für diese durchaus etwas Stress und auch nicht immer nötig.

Dennoch ist das flotte Aufladen einer der großen Pluspunkte der EcoFlow RIVER Pro!

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Alternativ kannst du natürlich auch Solar zum Aufladen der Powerstation nutzen. Hier akzeptiert die Powerstation maximal 25V und bis zu 12A. Die typischen 0815 12V/18V Solarpanels, die du bei eBay und Co. findest passen also.

Wichtig solche Powerstations sind als permanenter “Puffer-Speicher” nur bedingt geeignet. Gerade an super schlechten Tagen, wo tagsüber wenige Watt reinkommen kann es passieren, dass diese sich von alleine mehr entladen als laden.

Im Optimalfall möchtest du das Solarpanel auch wirklich nur bei vernünftigen Licht anschließen, dann können hier bis zu 200W reinkommen.

 

Fazit, eine tolle Powerstation!

Die EcoFlow RIVER Pro ist eine tolle Powerstation! So ist diese sehr kompakt und handlich für die Kapazität 720Wh und hat eine beeindruckende Portausstattung.

100W USB C, diverse DC Ausgänge, Quick Charge und zwei 600W Steckdosen ist alles was du dir wünschen kannst. Ich wüsste ganz ehrlich nicht was hier fehlt!

Fast noch beeindruckender ist das integrierte Netzteil. Normalerweise haben Powerstations immer ein großes externes Netzteil. Dieses ist bei der EcoFlow RIVER Pro integriert. Zum Laden an der Steckdose benötigst du nur ein normales Stromkabel.

Dabei ist die Powerstation wie beworben in ca. 1 Stunde von 0% auf 80% geladen. In ca. 1,5 Stunden ist diese 100% voll. Schneller habe ich noch keinen so großen Akku laden gesehen.

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EcoFlow gibt die Kapazität mit 720Wh an. Messen konnte ich je nach Ausgang um die 650Wh, was völlig in Ordnung ist!

Gerade dann, wenn wir die sehr kompakte und portable Natur der Powerstation bedenken. Etwas schade ist die Nutzung klassischer Lithium Zelle. Ich bevorzuge eigentlich LiFePO4, welche sich aber mit der super kompakten Natur der Powerstation beißen würden. Sofern du aber nicht eine super hohe Zyklen Festigkeit brauchst, ist dies auch kein Weltuntergang.

Unterm Strich kann ich die EcoFlow RIVER Pro besonders empfehlen wenn du regelmäßige Ausflüge oder Trips machst, wo du zwar viel Leistung benötigst, aber auch nicht eine riesige Powerstation mit dir herumschleppen willst. Die kompakten Abmessungen bei hoher Kapazität und superschnellem Ladetempo sind die wichtigsten Merkmale dieser Powerstation!

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Test: Key Light Mini von Elgato, ein Foto/Video-Licht mit WLAN!

Licht ist das A und O bei Foto und Video. Ein gutes Licht unterscheidet professionelle und Hobby Produktionen wie nichts anderes. Dies gilt auch bzw. vor allem für Webcams, welche oftmals weniger gut mit schlechtem Licht klarkommen.

Für solche Nutzer bietet Elgato schon länger das Key Light an, ein spezielles Foto-Licht für Webcams.

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Nun hat Elgato mit dem Key Light Mini eine kleinere und portable Version herausgebracht. Diese zeichnet sich neben einem integrierten Akku auch mit einer Steuerung via WLAN und einem guten Licht aus. Letzteres zumindest laut Hersteller.

Allerdings kostet dieses kleine Video-Licht auch satte 99€! Lohnt dieses Geld oder ist das Elgato Key Light Mini überteuerter Luxus? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen des Key Light Mini für diesen Test.

 

Das Key Light Mini von Elgato im Test

Mit 14,7x10x1,7 cm wird das Key Light Mini seinem Namen durchaus gerecht. Dieses ist lediglich etwas größer als ein modernes High End Smartphone.

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Wo wir aber den höheren Preis erkennen können ist bei der Verarbeitungsqualität und bei der Haptik. So haben wir zwar ein recht klassisches Design eines Studio-Lichts, dieses ist aber sehr wertig gemacht.

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Auf der Front haben wie eine halbdurchsichtige Kunststoffschicht, hinter welcher die LEDs angebracht sind. Der äußere Rahmen des Video-Lichts besteht aus Aluminium! Dieses wertet die Haptik massiv auf und verleiht dem Key Light Mini auch eine gewisse Robustheit.

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Die Rückseite besteht wiederum aus Kunststoff, welcher aber ein schickes Elgato Desgin hat.

An der Seite des Key Light Mini finden wir den Einschalter und eine Art Drehrad. Das Drehrad dient dem manuellen Einstellen der Helligkeit und der Lichtfarbe.

Ebenfalls an der Seite ist der USB C Port, welcher zum Laden des Akkus dient.

 

Zubehör eher schwach

Was mich ein wenig enttäuscht hat, war das Zubehör. Neben dem Lichtpanel und einem gewinkelten USB C Kabel findet sich nichts mit im Lieferumfang.

Entsprechend ist auch keine Halterung mit dabei! Wir haben zwar einen klassisches Stativgewinde, aber eine Halterung oder ein Stativ musst du selbst kaufen.

 

App und Feature

Das Elgato Key Light Mini ist nicht einfach nur ein LED Scheinwerfer. Sondern dieser ist vernetzt! Über die Smartphone App oder auch einen PC (falls dieser WLAN hat) kannst du das Key Light Mini in dein WLAN einbinden und darüber steuern.

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Die Steuerung erfolgt über die Elgato Software an deinem PC oder die Elgato App.

Hier kannst du unter anderem die Helligkeit Steuern, die Farbtemperatur einstellen und einige andere Energie-Optionen anpassen.

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Dabei ist das Key Light Mini erfreulich reaktionsfreudig auf Einstellungen. Hast du mehrere Elgato Produkte, dann kannst du diese natürlich alle über die Software steuern, schalten usw.

 

Das Licht

Kommen wir zum spannendsten Punkt, wie gut ist das Licht des Elgato Key Light Mini?

Beginnen wir mit der Farbtemperatur. Elgato wirbt hier mit 2900 – 7000K. Diese Werte kann ich mit meinem Messgerät nicht ganz bestätigen. Laut meinem Messgerät schwankt die Lichtfarbe zwischen 5700K und 2800K. Dies ist schon eine Spanne von sehr warm bis ziemlich kalt.

Der CRI Wert wird mit 94%+ angegeben. Dies kann ich voll bestätigen!

CRI Wert
3900K – Neutral Weiß 96.4
5700K – Kalt Weiß 99.2
2800K 95.2

Je nach Lichtfarbe haben wir einen CRI Wert zwischen 96,4 und 99,2. Der CRI Wert ist sehr wichtig für die Farbwiedergabe. Hast du einen schlechten CRI Wert, wird auch oft RA oder Farbwiedergabeindex genannt, dann wirken Farben sehr blass und unnatürlich. Dieses Problem wurde gerne den ersten Energiespar-Lampen und LED Lampen nachgesagt.

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Generell ist hier alles über 80 gut und über 94 auf “Studio-Level”. Das Key Light Mini liefert also ohne Frage ein sehr gutes Licht!

Auf Seiten der Helligkeit spricht Elgato von 800 Lumen. Leider kann ich diesen Wert nicht überprüfen. 800 Lumen entspricht einer klassischen 40-60W Glühbirne. Dies ist durchaus ordentlich, aber damit kannst du kein Fotoset beleuchten! Das Key Light Mini ist hier eher ein Akzent-Licht.

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Auf ca. 0,5 – 1 Meter ist das Licht allerdings durchaus ausrechend um eine Person oder eine Szene gut auszuleuchten. Beispielsweise für eine Webcam wird das Licht völlig reichen.

  • 0,5 Meter ca. 1182 Lux
  • 1 Meter ca. 370 Lux

Sicherlich ist das Key Light Mini damit nicht gleißend hell, aber bei einer Webcam kann dies schon den Unterschied zwischen unbrauchbar und gutem Bild machen.

 

Leistungsaufnahme und Akku

Das Key Light Mini mini hat bei maximaler Helligkeit eine Leistungsaufnahme von ca. 9,3W. Ist der integrierte Akku zudem nicht ganz voll, dann kann die Leistungsaufnahme auf bis zu 13W ansteigen.

Du musst das Key Light Mini also an einem USB Port mit ordentlich Leistung laden. So viel Leistung kann nicht jeder USB Port liefern.

Bei voller Helligkeit und mittlerer Lichttemperatur hält der integrierte Akku ziemlich genau 90 Minuten.

 

Fazit

Das Elgato Key Light Mini ist ohne jede Frage ein außergewöhnliches Produkt, das sicherlich nicht jeder braucht.

Wir haben hier ein recht kleines, aber gutes Fotolicht, das via WLAN steuerbar ist. Letzteres ist natürlich sehr außergewöhnlich und erklärt auch den gehobenen Preis.

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Hast du mehrere Elgato “Licht” Produkte, dann kannst du diese alle einfach über eine Software steuern, was durchaus komfortabel ist. Gerade am PC einfach nur eine Taste klicken zu müssen und das Licht ist an, ist super!

Das Key Light Mini besitzt dabei mit einem CRI Wert von 96+ ein sehr wertiges Licht! Wie versprochen nutzt Elgato durchaus hochwertigere LEDs.

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Bei der Helligkeit wird es dann schwer. Wir haben hier 800 Lumen und ca. 9W. An sich nicht wenig, mit solchen Glühbirnen hat man ganze Wohnzimmer beleuchtet. Aber bei Fotos und Videos kann man nie genug Licht haben! Hier ist das Key Light Mini entweder nur auf kurze Distanzen +- 1 Meter als primäres Licht zu gebrauchen oder allgemein nur als zusätzliches Akzentlicht.

Als Webcam Licht ist das Key Light Mini entsprechend gut geeignet.

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Test: MOBILEKTRO MLB-1280D-NT LiFePO4 80Ah 12V, günstiger LiFePO4 Akku mit Heizung und Bluetooth BMS

Offgrid Solaranlagen werden ein immer größeres Thema, ob nun fürs Wohnmobil, das Gartenhaus oder einfach als Bastelprojekt.

Die größte Herausforderung hier ist das Speichern der erzeugten Energie. Hier hat sich aber eine Akku-Technologie klar herauskristallisiert, LiFePO4.LiFePO4 Akkus sind zwar weiterhin nicht gerade günstig, werden aber zunehmend besser verfügbar.

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Neben den diversen asiatischen Anbietern gibt es auch einige deutsche Anbieter, welche vor allem mit einer höheren Qualität werben. Hierzu zählt auch MOBILEKTRO, welche nicht viel teurer sind als die günstigen Asiaten, aber mit geprüfter Qualität und einem Bluetooth BMS bei seinen LiFePO4 Akkus wirbt.

Schauen wir uns doch einmal den MOBILEKTRO LiFePO4 80Ah 12V im Test an! Kann dieser überzeugen?

 

Test: MOBILEKTRO MLB-1280D-NT LiFePO4 80Ah 12V

Der MOBILEKTRO MLB-1280D-NT LiFePO4 80Ah 12V Akku setzt auf das typische “Autobatterien” Design. Wir haben ein komplett schwarzes Kunststoff Gehäuse und die typischen runden Batterie-Verbinder auf der Oberseite.

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Diese Kontakte sind zwar bei Autobatterien gängig, aber an sich etwas “unpraktisch”, denn ohne Batterieverbinder kommst du hier in einer DIY-Solaranlage nicht weiter.

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Die Batterie misst 278 x 175 x 190 mm. Das Gewicht liegt bei 9,32Kg, was relativ leicht für einen Akku dieser Kapazität ist. Zumindest verglichen mit klassischen Blei Gel Akkus.

 

LiFePO4 ist haltbar und sicher!

Die meisten Akkus, denen du im Alltag begegnest, verfügen über Lithium Ionen Zellen. Der MOBILEKTRO Akku setzt hingegen auf die LiFePO4 Technik.

LiFePO4? LiFePO4 steht für Lithium-Eisenphosphat, was eine alternative Technik zu Lithium Ionen Akkus ist. Gerade bei Solarspeichern halte ich LiFePO4 für die klar überlegende Technik!

Welche Vorteile haben LiFePO4 Akkus?

  • Sehr hohe Zyklen Festigkeit (2000+ Zyklen sind üblich)
  • Können thermisch nicht durchgehen
  • Sind weniger empfindlich beim Laden

LiFePO4 ist eine recht stabile Chemie. Hierdurch können diese Akkus deutlich mehr Zyklen standhalten. Normale LiFePO4 Akkus schaffen 2000 tiefe Zyklen (80% oder 100%), High End Modelle werben aber teils mit bis zu 4500. Verglichen mit den 500-1000 von Lithium Ionen ist das also mindestens eine 2x Haltbarkeit.

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Zudem können LiFePO4 Akkus nicht thermisch durchgehen. Heißt selbst im Falle eines Kurzschlusses entsteht kein Flammenmeer wie bei Lithium Ionen Akkus. Die Akkus würden sich blähen und dampfen, aber nicht brennen.

Selbst bei massiver physischer Misshandlung, würde ein LiFePO4 Akku maximal schmoren bis leicht brennen (vergleichbar mit einer Kerze). Ein Lithium Akku würde in gleicher Situation deine komplette Wohnung in Brand setzen.

LiFePO4 ist also sicher, weniger empfindlich und deutlich haltbarer!

Allerdings hat LiFePO4 auch Nachteile.

  • LiFePO4 Akkus sind teurer auf die Kapazität gerechnet
  • LiFePO4 Akkus sind größer und schwerer bei gleicher Kapazität (verglichen mit Lithium Ionen)

Geht es dir um möglichst viel Kapazität zum günstigen Preis oder Gewicht/Größe spielt eine übergeordnete Rolle, dann ist Lithium Ionen die bessere Technologie. Daher finden wir LiFePO4 auch nicht in Smartphones oder normalen Powerbanks.

Aber gerade in Solaranlagen, Wohnmobil usw. macht LiFePO4 absolut Sinn!

 

Haltbarkeit

Die Haltbarkeit ist ein großer Pluspunkt der LiFePO4 Akkus. MOBILEKTRO wirbt hier mit:

  • 2000 Zyklen bei 100% Entladetiefe
  • 6000 Zyklen bei 80% Entladetiefe

Damit scheinen wir hier recht hochwertige Zellen verbaut zu haben. Gerade die 6000 Zyklen bei 80% Entladetiefe ist stark. Die meisten Hersteller werben mit 2500 Zyklen bei LiFePO4, dies ist aber oft schon bei 80% Entladetiefe.

Selbstverständlich kann ich diesen Wert nicht nachprüfen oder dieser Test würde erst in Jahren online gehen.

Allerdings kann ich von Erfahrungswerten von meinen älteren LiFePO4 Akkus berichten. So hat mein alter Exmate Akku nach gut über 300 Zyklen noch 97%+ der originalen Kapazität. Ob dies auch für den MOBILEKTRO Akku gilt kann ich nicht sagen, aber es liegt die Annahme nah, dass wir hier erste Wahl Zellen haben. Diese sollten problemlos X tausend Zyklen schaffen, vor allem wenn du diese nicht ans Limit treibst.

 

Mit Bluetooth BMS

Der MOBILEKTRO LiFePO4 Akku verfügt natürlich über ein BMS Modul. BMS steht für Batterie Management System. Im Inneren des Gehäuses finden sich mehrere Zellen, welche in Reihe geschaltet sind. Entsprechend müssen bzw. sollen die Zellen balanciert werden.

Das BMS bringt zudem einen Schutz gegen das Überladen, Tiefenentladen, Kurzschlüsse usw. mit.

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Allerdings handelt es sich hier nicht um ein komplett passives BMS, wie es eigentlich üblich ist. Das BMS in vielen der MOBILEKTRO Akkus bringt Bluetooth mit.

In Kombination mit der MOBILEKTRO App kannst du Daten wie die Spannung, Temperatur, aktuelle Last (in Ampere) und den generellen Zustand des Akkus auslesen.

Sicherlich kein essenzielles Feature, aber gerade, wenn du einen “dummen” Ladecontroller hast, ist dies doch praktisch.

 

Mit Heizfunktion! (auch bei –30 Grad Ladbar)

LiFePO4 Akkus haben in der Regel eine wichtige Einschränkung. Diese dürfen nicht bei unter 0 Grad geladen werden, ansonsten gehen die Akkus kaputt!

Leider ist eine Unter-Temperatur-Abschaltung nicht immer bei allen Modellen gegeben, was gerade ungünstig ist, wenn die Akkus irgendwo unbeobachtet via Solar laden.

Der MOBILEKTRO LiFePO4 80Ah 12V bringt solch eine Ladeabschaltung bei unter 0 Grad mit! Dieser bietet aber noch viel mehr als das.

Im Akku ist eine Heizung integriert! Versuchst du deinen Akku bei unter 0 Grad zu laden, dann springt zunächst die Heizung an und versucht den Akku auf ca. 11 Grad zu erwärmen, erst dann wird dieser freigegeben.

MOBILEKTRO wirbt damit, dass der Akku so auch bei –30 Grad noch ladbar ist. Allerdings wäre hier eine Eingangsleistung von 5A nötig.

Nachprüfen kann ich dieses Versprechen nicht, aktuell gibt es keine entsprechenden Temperaturen. Allerdings die grundsätzliche Temperatur-Abschaltung kann ich bestätigen.

Sogar in der App findest du die Temperatur-Angabe.

 

Die Kapazität

Das wichtigste an jedem Akku ist natürlich die Kapazität, mit dieser steht und fällt der Akku. Ich habe die Kapazität des MOBILEKTRO LiFePO4 80Ah 12V bei mehreren Laststufen gemessen.

  • 5A
  • 10A
  • 15A

Der Akku wurde zuvor an einem 14,6V Ladegerät vollständig aufgeladen. Der Entladevorgang läuft bis der Akku 11V unterschreitet.

Wh mAh
5A 1054.4 80929
10A 1044.1 81071
15A 1043.1 81076

 

Erfreulicherweise kann ich die Kapazitätsangabe des MOBILEKTRO LiFePO4 80Ah 12V voll bestätigen! Dieser kann sogar die 80Ah bzw. 1024Wh leicht überschreiten. Super!

Wenig überraschend kommt der Akku auch mit den höheren Lasten problemlos klar. 15A sind hier an sich nicht so viel. MOBILEKTRO wirbt mit einer maximalen Last von 80A.

 

Die Spannung

Schauen wir uns einmal den Spannungsverlauf des Akkus an. In diesem Fall bei 10A Last.

spannung

Die Spannung schwankt bei LiFePO4 vergleichsweise wenig. Diese verweilt die meiste Zeit bei 13-12,5V. Wird 12,5V unterschritten, dann fällt die Spannung rapide ab, bis wahlweise der Test endet oder das BMS einschreitet ehe es zu permanenten Schäden durch Tiefenentladung kommt.

 

In der Praxis

Eine hohe Kapazität ist schon mal gut, aber das würde auch nicht helfen, wenn das BMS in der Praxis zickig ist.

Ich habe den MOBILEKTRO MLB-1280D-NT LiFePO4 80Ah 12V an einer kleinen Off-Grid Solaranlage getestet. Hier habe ich den Victron Energy Blue Solar MPPT 75/15 Ladecontroller genutzt.

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Erfreulicherweise zeigte sich der Akku sich hier absolut unproblematisch, auch nach einigen Zyklen. Ich habe den Victron wie üblich auf dem LiFePO4 Profil gestellt und laden/entladen klappte tadellos. Der Solarcontroller stoppte das Entladen auch vor dem BMS. Letzteres sollte bei unter 10V greifen. Dies ist bereits recht spät, du solltest den Akku nicht unter 11V laden, gerade wenn du eine lange Lebensdauer möchtest.

Dies ist aber auch nicht die Aufgabe des BMS. Dieses soll auch erst im Notfall greifen. Spannend wäre es wenn sich diese Parameter im BMS einstellen lassen würden (dank Bluetooth und App wäre dies theoretisch umsetzbar), aber ich will hier auch nicht zu laut meckern.

Damit bin ich in der Praxis mit dem Akku sehr zufrieden. Dieser funktioniert genau wie von einem LiFePO4 Akku zu erwarten wäre. Allerdings müssen wir hier auch ehrlich sein, der hier genutzte Ladecontroller treibt das BMS im Akku auch nicht ans Limit.

 

Fazit

Ein klares Daumen hoch für den MOBILEKTRO MLB-1280D-NT LiFePO4 80Ah Akku! Dieser ist zwar nicht ganz so günstig wie einige der besonders billigen asiatischen Modelle, bietet aber eine gute bis sehr gute Preis/Leistung im Anbetracht der Zusatz-Funktionen.

Starten wir aber mit dem Wichtigsten, der Kapazität. Hier konnte ich im Schnitt 1047 Wh bzw. 81,025 Ah Kapazität messen. Der Akku überschreitet also die Herstellerangabe leicht!

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Hinzu kommt ein sehr gutes BMS! Dieses verfügt nicht nur über die sehr wichtige Temperatur-Abschaltung, sondern auch über Bluetooth. Hierdurch kannst du den Akku auch auf einer direkten Ebene überwachen und nicht nur über den Ladecontroller.

Die entsprechende App ist zwar sehr einfach, aber reicht gerade für Diagnose-Zwecke.

In meinem Test funktionierte der Akku tadellos mit einem Victron Energy Solar-Ladecontroller! Es gab keine Abbrüche oder andere BMS Probleme.

Weitere Bonuspunkte gibt es für die Heizung. Ja im Akku ist eine Heizung integriert. LiFePO4 Akkus dürfen nicht bei unter 0 Grad geladen werden. Das BMS von MOBILEKTRO verhindert dies auch bzw. Versucht den Akku zunächst zu wärmen! Es ist eine Heizmatte integriert und sofern genug Energie reinkommt (es wird dafür keine Energie aus dem Akku entnommen) wird der Akku geheizt und dann geladen.

Dieses Feature in Kombination mit dem Bluetooth BMS verbessert die Preis/Leistung doch massiv!

Aktuell bekommst du den MOBILEKTRO MLB-1280D-NT LiFePO4 80Ah für rund 500€. Es gibt sicherlich noch günstigere Modelle, dies ist aber einer der günstigsten LiFePO4 Akkus mit Heizfunktion und Bluetooth BMS! Dieser wirkt auf mich auch noch etwas wertiger als das Modell von ECO-Worthy.

MOBILEKTRO® LiFePO4 80Ah 12V 1024Wh Lithium Versorgungsbatterie mit...

  • 1047 Wh bzw. 81,025 Ah echte Kapazität
  • Sichere LiFePO4 Zellen
  • Bluetooth BMS mit App Support
  • Bis zu 6000 Zyklen bei 80% Entladetiefe
  • Integrierte Batterieheizung

 

mobilektro mlb12100 lifepo4 80ah