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INIU Powerbank, Klein Aber Stark 22.5W 10000mAh

Die große 20000mAh INIU Powerbank haben wir uns ja bereits vor einer Weile im Test angesehen. Heute ist nun der kleine Bruder an der Reihe zu zeigen was er kann. Die INIU BI-B61 10000mAh Powerbank sieht auch auf den ersten Blick sehr interessant aus!

So verfügt die Powerbank über 22,5W Leistung bzw. Einen 20W USB C Ausgang. Für eine kompakte 10000mAh Powerbank ist dies nicht selbstverständlich! Hinzu kommen zwei USB A Ports mit Quick Charge und Huawei Super Charge.

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Klingt doch spannend, aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die INIU 10000mAh 22.5W Powerbank überzeugen? Finden wir dies im Test heraus!

 

Test: INIU 10000mAh Powerbank

INIU setzt bei der BI-B61 Powerbank auf ein 2 geteiltes Design. Grundsätzlich besteht der größte Teil des Gehäuses auf einem matten Kunststoff. Allerdings findet sich auf der Front ein Hochglanz “Fenster”, unter welchem auch ein kleines Display mit dem aktuellen Akkustand angebracht ist.

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Grundsätzlich würde ich die Verarbeitungsqualität weitestgehend als gut einstufen.

Allerdings besitzt die Powerbank eine ausziehbare Smartphone-Halterung. Diese wirkt etwas “billig”. Zudem vibriert etwas in der Powerbank, wenn du diese feste antippst.

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Dennoch würde ich die Qualität der Powerbank positiv bewerten.

 

Die Anschlüsse

Die INIU BI-B61 10000mAh Powerbank verfügt über 2x USB A und 1x USB C

  • USB A – Quick Charge und Huawei Super Charge 22,5W – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2A, 12V/1,5A
  • USB C – Power Delivery 20W – 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,5A

Die beiden USB A Ports unterstützten sowohl Quick Charge, wie auch Huawei Super Charge! Ersteres mit bis zu 18W und letzteres mit bis zu 22,5W.

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Zusätzlich bietet der USB C Ausgang den Power Delivery Standard! Dies mit bis zu 20W.

Allerdings kannst du diese Ports nicht gleichzeitig voll nutzen! Die Powerbank kann nur einen der Ports gleichzeitig voll antreiben. Nutzt du mehrere werden diese stark gedrosselt (Quick Charge usw. werden dann deaktiviert).

Es macht also wenig Sinn mehr als einen Port gleichzeitig zu nutzen!

Der USB C Port dient im Übrigen auch als Eingang. Über diesen kannst du die Powerbank mit bis zu 20W laden, ein entsprechendes Ladegerät vorausgesetzt.

 

PPS wird unterstützt!

Erfreulicherweise unterstützt die INIU BI-B61 10000mAh Powerbank PPS! Dies mit folgender Range:

  • 5-5,9V bei 3A
  • 5-11V bei 2A

Damit ist die PPS Range der Powerbank nicht gigantisch groß, aber besser als nichts!

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Die Kapazität

INIU wirbt bei der Powerbank mit einer Kapazität von 10000mAh. In der Praxis wird die Kapazität natürlich etwas davon abweichen, aber wie viel?

Wh mAh
5V/1A 35.19 9511
5V/3A 32.166 8694
9V/1A 33.244 8985
9V/2A 30.81 8327

 

Hier kann die INIU BI-B61 fast schon überraschend gut abschneiden. Im besten Fall konnte ich eine Kapazität von satten 9510 mAh messen. Selbst im schlechtesten Fall waren immerhin noch 8327 mAh möglich. 83-95% echte Kapazität sind wirklich nicht selbstverständig!

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Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihr Entladen nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

 

Das Aufladen

Dank der Unterstützung von Quick Charge, USB Power Delivery und PPS ist die INIU BI-B61 10000mAh sehr gut in der Lage die meisten aktuellen Smartphones schnell oder zumindest flott zu laden.

„Theoretisch maximal möglich“ An der Powerbank erreichbar
Apple iPhone 13 Pro Max 27W 19-20W
Apple iPhone 12 Pro 18W 18W
Samsung Galaxy S21 Ultra 25W 20W
Samsung Galaxy S22 Ultra 40W 20W
Apple iPad Pro 11 30W 20W

 

Hierdurch kannst du ein recht gutes Ladetempo mit den meisten Smartphones erwarten, auch wenn der USB C Port mit 20W natürlich etwas limitiert ist. Dennoch dank PPS schaffen die Samsung Smartphones des S20/S21/S22 Serie immerhin etwas mehr als 14W, nämlich 19-20W.

Apple iPhones älter als das 13 und neuer als das X werden mit dem vollen Tempo laden. Auch iPads werden flott an der Powerbank laden, wenn auch nicht mit dem vollen Tempo.

 

Wiederaufladen

Ist die Powerbank leer, wie flott geht das Wiederaufladen?

Maximales Ladetempo
USB PD  18.1
QC 3.0  18.55
USB A 5V/2,4A 10.9

 

Die Powerbank akzeptiert maximal +- 18W. Dabei ist dieser aber egal ob du USB Power Delivery nutzt oder Quick Charge 3.0. Selbst an einem normalen USB A Ladegerät sind bis zu 11W möglich.

ladedauer

Entsprechend ist die Powerbank an einem USB PD Ladegerät mit 18W oder mehr in knapp über 3 Stunden von 0% auf 100% geladen. Dies würde ich als angenehm flott bezeichnen!

 

Laden und entladen gleichzeitig?

Du kannst die INIU BI-B61 10000mAh gleichzeitig laden und entladen, allerdings wird dabei der Eingang nur zu den Ausgängen durchgeschliffen. Dies ist immer etwas problematisch.

Hierdurch eignet sich die INIU BI-B61 10000mAh auch nicht als Solar-Puffer-Powerbank.

 

Fazit

Absolut empfehlenswert. Viel anders kann das Fazit zur INIU Powerbank nicht lauten. Ich weiß natürlich nicht, wie gut die Powerbank bei einer Langfristigen Nutzung ist, aber im Test machte diese eine top Figur.

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Dies beginnt bei den unterstützten Ladestandards. USB Power Delivery mit PPS, Quick Charge und “Huawei Super Charge” ist schon sehr ordentlich. Wir haben zwar nur einen 20W USB C Ausgang, aber für Smartphones ist dies völlig ausreichend. Dabei machte die Powerbank sowohl im Zusammenspiel mit Apple wie auch Samsung Geräten eine gute Figur. Bei Letzteren auch dank des PPS Supports.

Hinzu kommen ein flottes Laden und eine hohe Kapazität. Ich konnte bis zu 9510 mAh echte Kapazität messen. Auch ist das Aufladen der Powerbank an einem USB PD Ladegerät mit knapp über 3 Stunden sehr schnell gemacht.

Kurzum, die INIU BI-B61 10000mAh ist eine super Powerbank in der 10000mAh Klasse!

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INIU 10000mAh Power Bank, Mini 22.5W Fast Charging USB-C Externe...

  • Bis zu 9510 mAh echte Kapazität (5V/1A)
  • USB PD, QC 3.0 und PPS Support!
  • In knapp über 3 Stunden voll geladen
  • Ideal für Smartphones von Apple und Samsung
  • 20W USB PD ist ordentlich, aber auch nicht überragend, gerade für Notebooks

Die Beyerdynamic FREE BYRD im Test, toller Klang, super Hersteller, gehobener Preis

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Beyerdynamic hat mit den FREE BYRD seine ersten true Wireless Ohrhörer auf den Markt gebracht. Dabei richtet sich Beyerdynamic mit den FREE BYRD natürlich an den Premium Bereich, ähnlich wie die Sennheiser MOMENTUM. So kosten die FREE BYRD schlanke 230€!

Hierfür sollen die FREE BYRD aber “bewegenden beyerdynamic-Sound“, ANC und Transparency Mode und nicht zuletzt eine hervorragende Akkulaufzeit bieten.

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Wollen wir uns doch mal im Test ansehen, ob Beyerdynamics Einstieg in die true Wireless Ohrhörer besser gelingt und ob der durchaus saftige Preis gerechtfertigt ist.

An dieser Stelle vielen Dank an Beyerdynamic für das zur Verfügung stellen der FREE BYRD für diesen Test.

 

Die Beyerdynamic FREE BYRD im Test

Die Beyerdynamic FREE BYRD sind recht große true Wireless Ohrhörer. Dies gilt sowohl für die Ohrhörer wie auch für die Ladebox.

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So misst die Ladebox 68 x 30 x 42 mm und bringt 74,4g auf die Waage (60,4g ohne Ohrhörer). Damit ist dies schon ein großer Brocken!

Dafür steckt aber in der Ladebox auch ein großer Akku! Dieser kann die Ohrhörer bis zu 3x laden, welche jeweils bis zu 11 Stunden Laufzeit bieten, was auch in der Praxis hinkommt. Damit haben die Ohrhörer eine der besten Laufzeiten, die du aktuell im true Wireless Bereich finden kannst.

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Geladen wird die Ladebox wahlweise via USB C oder kabellos!

Abseits davon ist diese aber sehr schlich! Wir haben eine einfache matte Kunststoff-Oberfläche und den üblichen magnetischen Deckel.

Etwas außergewöhnlicher ist das Design der Ohrhörer selbst. Diese sind ebenfalls recht groß, vor allem der hintere Teil der Ohrhörer. Diese laufen allerdings schmäler zu, ansonsten wären diese auch sehr unbequem. Die Rückseite verfügt über ein recht außergewöhnliches Design inklusive des “Y” Logos das Beyerdynamic nutzt, das ich, um ehrlich zu sein, nicht so ganz verstehe.

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Ebenfalls außergewöhnlich, Beyerdynamic verzichtet auf Silikon Aufsätze bzw. diese sind nicht von Haus aus aufgesetzt. Mit in der Box liegen 8 verschiedene Sets Aufsätze in jeweils 4 Größen und zwei Typen.

So bietet Beyerdynamic normale Silikon-Aufsätze und Aufsätze aus einer Art Memory-Schaum. Letztere sind etwas gewöhnungsbedürftig, können aber einen besseren Klang erzeugen!

 

Tragekomfort

Die Beyerdynamic FREE BYRD sind recht große true Wireless Ohrhörer. Dies wirkt sich vor allem auf den Tragekomfort aus.

So sind die FREE BYRD zwar nicht unbequem, aber diese spürst du schon etwas in den Ohren. Zudem sitzen die Ohrhörer auch nicht übermäßig tief. Dies liegt am recht dicken “Körper” der FREE BYRD, welcher verhindert, dass diese tiefer in den Ohren sitzen. Zumindest ist dies bei mir der Fall.

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Für zu Hause oder im Auto/Bus/Bahn ist dies okay, aber die FREE BYRD wären nicht meine erste Wahl für “Bewegung”. So wirst du für Sport, Joggen usw. definitiv bessere Ohrhörer bekommen.

Ich würde die Beyerdynamic FREE BYRD primär fürs “Rumsitzen und Musikhören” empfehlen. Hier passt der Tragekomfort, sofern du nicht sehr kleine oder “problematische” Ohren hast.

 

ANC und Transparency Mode

Die FREE BYRD verfügen, wie es sich für High End Ohrhörer gehört, über ANC und Transparency Mode. ANC ist aktives noise Cacnelling, welches Hintergrundgeräusche aktiv reduziert oder komplett ausblendet.

Der Transparency Mode ist das genaue Gegenteil. Hierbei werden Hintergrundgeräusche verstärkt. Dies ist ideal, wenn du trotz Ohrhörer noch etwas von deiner Umgebung mitbekommen möchtest.

Sagen wir es hier direkt, ich würde das ANC nicht als “erste Klasse” bezeichnen. Gutes ANC bei Ohrhörern ist extrem selten und dies schafft nur Sony und vielleicht Apple wirklich gut.

Das ANC der FREE BYRD ist nicht schlecht! Dieses reduziert Hintergrundgeräusche durchaus ein Stück. Gerade brummen und surren wird gut entfernt. Alles, was darüber hinausgeht wird aber eher leicht gedämpft.

Ich würde sagen das ANC der FREE BYRD ist auf dem Level der JBL Mittelklasse. Nicht schlecht, aber auch nicht absolut außergewöhnlich. Ähnliches gilt für den Transparency Mode, welcher Okay ist, aber mich auch nicht vom Hocker gerissen hat.

 

Klang

Sagen wir es direkt, Beyerdynamic hat beim Klang alles richtig gemacht! Ich mag die Klangsignatur der Ohrhörer sehr und selbst wenn dies nicht der Fall wäre, lässt sich die Klangsignatur über die Beyerdynamic App anpassen.

Hier bietet die App folgende Profile:

  • Original
  • Bass Boost
  • Warm
  • Smooth treble
  • V-shape
  • Speech
  • Brilliance

Folgende Klangbeschreibung bezieht sich auf die “Original” Klangeinstellung.

In der App wird “Original” als komplett flacher EQ angezeigt. Dies ist aber nur bedingt richtig. Die Beyerdynamic FREE BYRD haben zwar keine ganz Wilde Klangsignatur, wie beispielsweise die Anker SoundCore Modelle, sind aber auch nicht völlig neutral, was ich begrüße.

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Starten wir bei den Höhen. Die Höhen haben eine sehr gute Brillanz und durchaus auch eine gewisse Schärfe. So haben wir im oberen Höhen Bereich einen Boost. Hierdurch klingen die FREE BYRD sehr brillant und “scharf”. Dies ist durchaus Geschmackssache und hängt auch etwas vom jeweiligen Song ab, aber ich bevorzuge etwas angehobene Höhen. Sollten dir die Höhen zu scharf sein, dann kannst du via EQ nachbessern, mir gefallen aber die Höhen gut. Auch rein qualitativ würde ich die Höhen als sehr gut einstufen!

Die Mitten fallen klar in die Kategorie “unauffällig”. Die FREE BYRD bieten eine gute Klangfülle und die Darstellung von Stimmen ist natürlich und gut.

Spannend ist der Bass. Erfreulicherweise haben die FREE BYRD einen hervorragenden Bass! Dieser ist ein Stück weit angehoben, passend zu den Höhen. Zudem hat der Bass ein wunderbares Volumen und einen sehr guten Tiefgang.

Die FREE BYRD gehören klanglich klar zu den besten Ohrhörern, die ich bisher hatte, ich würde sogar sagen sie sind die besten, wobei dies nicht immer ganz einfach einzustufen ist.

Die FREE BYRD klingen sehr lebendig und dynamisch. Wir haben einen durchaus mächtigen Bass mit toller Tiefe, der auf sehr klare und scharfe Höhen trifft. Gerade in elektrischen Titel alla Come Alive von Pendulum oder Running Low von Netsky oder auch Pop Songs alla Bad Habits von Ed Sheeran fühlen sich die FREE BYRD hörbar wohl. Allerdings in sehr Gitarren lastigen Songs können mir die FREE BYRD fast schon etwas zu scharf sein. Dies gilt gerade für Bereiche wie den Metal. Hier würde ich dann einen Blick in den EQ empfehlen.

beyer free

Interessanterweise scheinen wir mit aktiven ANC nochmals einen kleinen Bass Boost zu haben, verglichen mit der Nutzung ohne ANC.

 

Fazit

Mit 229€ sind die Beyerdynamic FREE BYRD natürlich keine Ohrhörer für jedermann. Allerdings ist der Klang der FREE BYRD über fast jeden Zweifel erhaben!

So besitzen die FREE BYRD von Haus aus einen sehr dynamischen Klang mit einem Höhen und Bass Fokus. Die Höhen sind Glas klar und super brillant, der Bass ist leicht angehoben und verfügt über einen herausragenden Tiefgang. Ich würde sogar sagen die FREE BYRD bieten den qualitativ besten Bass in der Oberklasse, den ich bisher gehört habe.

Hierdurch klingt Musik sehr lebendig und dynamisch! Allerdings sind die Höhen teils etwas spitz. Sollten sie dir zu spitz sein, dann bietet Beyerdynamic noch einige EQ Einstellungen über die App.

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Unterm Strich ist aber klar der Klang das Highlight an den Ohrhörern!

ANC und Transparency Mode sind so weit okay, aber sollte dies für dich der wichtigste Punkt sein, dann gibt es bessere Ohrhörer. Ich würde sagen hier sind die FREE BYRD eher in der gehobenen Mittelklasse unterwegs.

Etwas kritischer sehe ich den Tragekomfort. Die FREE BYRD sind nicht unbequem, aber recht groß! Hast du sehr kleine Ohren oder willst diese für den Sport nutzen, dann sind diese aufgrund der großen Größe nicht optimal.

Die FREE BYRD sind eher für Daheim, im Auto, im Flugzeug usw. optimal, wo du dich weniger bewegst und vielleicht auch mehr auf die Musik achtest.

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Zu guter Letzt will ich auch noch ein paar Pluspunkte vergeben aufgrund der Firma. Beyerdynamic ist eine der wenigen “Technik-Unternehmen” die wir noch in Deutschland haben, auch wenn natürlich die FREE BYRD Made in China sind.

Kurzum dir geht es primär um den Klang und Musikgenuss und magst einen etwas lebendigere Klangsignatur? Dann wirst du wenig Besseres finden als die Beyerdynamic FREE BYRD.

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Beyerdynamic FREE BYRD
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Die Creative Stage Air V2 im Test, eine günstige Bluetooth Soundbar!

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Creative hat mit der Stage V2 eine der spannendsten Soundbars im “Low Budget” Bereich im Sortiment. Wenn du aber noch eine kleinere bzw. günstigere Soundbar suchst, ist vielleicht die Stage Air V2 für dich interessant.

Die Stage Air V2 ist eine Art hybrid aus Soundbar und Bluetooth Lautsprecher. So kannst du die Soundbar im Akku-Betrieb nutzen oder stationär am Schreibtisch.

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Klingt doch erst einmal spannend, aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Creative Stage Air V2 auch ohne Subwoofer überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Creative für das Zurverfügungstellen der Stage Air V2 für diesen Test.

 

Die Creative Stage Air V2 im Test

Die Creative Stage Air V2 setzt auf den typischen flachen, länglichen Formfaktor für eine Soundbar. So setzt hier Creative auch auf ein ähnliches Design wie bei der Stage V2, verzichtet aber auf den Subwoofer.

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Mit 410 x 94 x 75 mm ist diese zwar nicht riesig, aber groß genug das ein brauchbarer Klang zu erwarten ist. Diese Abmessungen machen die Soundbar auch für den Schreibtisch durchaus gut nutzbar.

Etwas kritisch sehe ich zwar die Wahl von Creative auf Hochglanz-Kunststoff für das Gehäuse zu setzen, abseits davon bin ich aber mit dem Design zufrieden.

In der Stage Air V2 steckt auch ein Akku, was die Nutzung als portablen Lautsprecher erlaubt. Für einen Stationären Einsatz kannst du die Soundbar natürlich auch laden und gleichzeitig nutzen. Allerdings legt Creative kein Ladegerät bei! Lediglich ein USB C Ladekabel liegt mit im Lieferumfang.

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Mit einer vollständigen Ladung des 2200mAh Akkus hält der Lautsprecher ca. 6 Stunden. Dieser sollte an einem 2A USB Port geladen werden. Allerdings funktionierte die Soundbar bei mir tadellos auch an einem normalen USB 3.0 Port (welche in der Regel etwas mehr Leistung bereitstellen können als USB 2.0 Ports).

Neben dem USB C Eingang und Bluetooth 5.3 verfügt der Stage Air V2 über einen 3,5mm Kopfhörer Eingang.

Die Tasten zur Steuerung sind an der rechten Seite angebracht.

 

Bluetooth 5.3 und USB C

Die Creative Stage Air V2 unterstützt als eins der ersten Geräte Bluetooth 5.3. Dies bringt hier eher weniger, aber es ist nie schlecht, wenn neuere Standards zu unterstützten, zumal die Soundbar auch mit Bluetooth 5 usw. kompatibel ist.

Hat dein PC kein Bluetooth, kein Problem! Via USB lässt sich die Soundbar auch nicht nur laden, sondern diese wird von deinem PC auch als “USB Sound-Device“ erkannt.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten und auch spannendsten Punkt, dem Klang.

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Starten wir hier ausnahmsweise beim Bass, denn dieser hatte mich sehr überrascht. Letztendlich handelt es sich bei der Stage Air V2 um einen “langen Bluetooth-Lautsprecher“ ohne Subwoofer-Support oder Ähnlichem. Daher habe ich nicht viel Bass erwartet. Allerdings ist der Bass der Soundbar besser als ich es erwartet hätte. Du darfst hier keine donnernden Bässe erwarten, allerdings gerade auf höheren Lautstärken ist der Bass deutlich über dem was ich von einem Bluetooth Lautsprecher dieser Klasse erwarten würde.

Der Tiefgang der Stage Air V2 ist akzeptabel, wenn auch nicht vergleichbar mit einem Model mit gesondertem Subwoofer.

Die Höhen sind ein wenig die Schwäche der Stage Air V2 b, sofern man hier überhaupt von solch einer sprechen kann. Die Höhen sind okay, aber könnten für meinen Geschmack etwas “brillanter” und hervorkommender sein. Es ist der Stage Air V2 schon anzumerken, dass diese etwas auf Bass/Wärme getrimmt ist. Entsprechend klingen vor allem Stimmen etwas wärmer und können teils etwas Probleme haben sich vom “Beat” zu lösen.

Allerdings ist dies Meckern auf einem sehr hohen Level! Wir haben hier eine Soundbar/Bluetooth Lautsprecher der 60€ Preisklasse, hier sind gesonderte Hochtöner nicht zu erwarten. Zudem klingt die Soundbar auch nicht dumpf oder matt, diese ist einfach etwas wärmer klingend.

Dabei ist ihre Pegelfestigkeit erfreulich gut!

 

Fazit

Der Preis spielt bei der Stage Air V2 eine sehr große Rolle. Dies ist keine Soundbar mit der du ein Wohnzimmer beschallen willst. Auch würde ich für einen PC die Stage V2 vorziehen.

Allerdings kostet die Stage Air V2 nur 60€, was ein Hammers Preis für das Gebotene ist!

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So ist mir kein Bluetooth Lautsprecher bekannt, der in dieser Preisklasse einen ähnlich guten und vollen Klang liefert, wie die Stage Air V2. Hinzu kommt die “USB-Soundkarte” und die Unterstützung des neuen Bluetooth 5.3 Standards.

Bässe sind so weit ordentlich, gerade auf höheren Pegeln, und auch die Höhen gehen völlig in Ordnung.

Hast du also eine passende Erwartungshaltung und suchst eine möglichst günstige Soundbar, dann ist die Creative Stage Air V2 für +- 60€ eine sehr gute Wahl!

Der DreameBot D10 Plus im Test, sehr gute Leistung und fairer Preis!

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Dreame Saugroboter gehören zu meinen absoluten Favoriten. So war der Z10 Pro sehr lange mein primärer Saugroboter, obwohl ich einige an sich teurere und “bessere” Modelle besitze.

Der Grund dafür ist an sich recht einfach, Dreame Saugroboter sind nach meiner Erfahrung gut und zuverlässig. Zudem sind die Preise hier in der Regel nicht ganz so extrem wie bei vielen Konkurrenten.

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In eine ähnliche Kerbe schlägt auch der neue DreameBot D10 Plus. So kannst du den D10 Plus bereits für unter 400€ bekommen, inklusive Absaugstation! Dies ist bei anderen Herstellern glatt schon der nötige Aufpreis für die Absaugstation.

Hinzu kommt eine LiDAR-Navigation und ein 4000pa Saugmotor. Klingt doch gut! Damit ist der DreameBot D10 Plus absolut ein Favorit für den Titel “günstigster, guter Saugroboter mit Absaugstation”.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist der DreameBot D10 Plus hier wirklich eine gute Wahl oder solltest du lieber zum Z10 Pro greifen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Dreame für das Zurverfügungstellen des D10 Plus für diesen Test.

 

Der DreameBot D10 Plus im Test

Der D10 Plus setzt auf ein sehr klassisches und vertrautes Design. Wir haben das typische runde Design mit kleiner Bürste auf der Front und den Buckel für den Laser-Sensor auf der Oberseite.

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Zwar haben wir auch in der Stoßstange einen Abstands-Sensor integriert, aber über eine komplexere “KI” oder Ähnliches verfügt der Roboter nicht.

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Der Schmutzauffangbehälter findet sich auf der Oberseite unter einer Klappe. Auf der Oberseite haben wir ebenso zwei Tasten zur Steuerung, zusätzlich zur App Unterstützung.

 

Absaugstation

Eine Besonderheit des DreameBot D10 Plus ist die Absaugstation. Wenn der Roboter mit seiner Arbeit fertig ist, dann fährt dieser auf seine Station und saugt automatisch den Inhalt seines Auffangbehälters in die Ladestation ab.

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Dies ist ein extremer Komfortgewinn! Du musst nicht jedes Mal den Roboter saubermachen, sondern kannst ihn einfach starten, wann du willst, ohne weiter darüber nachdenken zu müssen.

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Teure Beutel

Leider nutzt die Absaugstation Staubsaugerbeutel. Diese musst du natürlich nachkaufen. Ein Beutel soll zwar bis zu 45 Tage halten, praktisch hängt dies aber extrem von deiner Wohnung und der Anzahl der Bewohner ab.

45 Tage ist hier vermutlich der Wert für eine “Single” Wohnung. Mit Haustieren usw. rechne eher mit +- 21-30 Tagen.

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Wie leider ebenfalls üblich nutzt der D10 Plus andere Beutel als andere Dreame oder Saugroboter Modelle. Daher bist du derzeit gezwungen die teuren Hersteller-eigenen Modelle zu nehmen.

3 Beutel kosten hier ca. 20€. Ein sehr hoher Preis, aber leider gängig. Ecovacs und Co. verlangen ähnlich viel.

 

Die App

Der DreameBot D10 Plus nutzt die Xiaomi Mi Home App zur Steuerung. Dieser gehört also in das Xiaomi Ökosystem.

Die Xiaomi Mi Home App ist sehr ordentlich und universell, auch für andere Smart Home Geräte.

Grundsätzlich sind die Saugroboter-Funktionen sehr gut und umfangreich! Folgende Feature besitzt/unterstützt die App und der D10 Plus:

  • Live Karte deiner Wohnung
  • Unterteilung deiner Wohnung in Räume und Raumreinigung
  • Benutzerdefinierte Reinigungsabfolge der Räume
  • Benutzerdefinierte Saugleistung auf “pro Raum” Ebene
  • NoGo Zonen/Bereiche
  • Teppichmodus, automatisches Anheben der Saugleistung auf Teppichen

 

Navigation und Hindernisvermeidung

Wenn es um die Navigation geht, ist Dreame einer der absoluten Spitzenhersteller! Dieser gehört hier klar in die Top 3 gemeinsam mit Roborock und EcoVacs. So ähnelt sich die Navigation von Roborock und Dreame im Detail erstaunlich stark.

Grundsätzlich verhält sich der DreameBot D10 Plus zunächst wie ein klassischer Saugroboter mit Laser Navigation.

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Nach dem Start sucht dieser sich zunächst eine Wand und folgt ihr ein Stück weit. Dann dreht er nach links ab, fährt ein Stück, dreht nach rechts ab, fährt ein Stück, dreht ab usw.

So steckt sich der Saugroboter zunächst einen kleinen Bereich ab, welcher dann innerlich in gerade Bahnen abgefahren wird. Dabei macht der D10 Plus hier auch einen sehr guten Job dies möglichst effizient zu machen.

Ist dieser erste Bereich gereinigt, dann macht der D10 Plus an einer anderen Stelle weiter.

Dank des Laser-Sensors weiß der Roboter immer, wo er ist, wo es weitergeht und wo er war. Selbst wenn er anfangs mal einen Bereich auslässt, wird er zu diesem zurückkehren.

Du kannst das Erstellen der Karte und das “Wegstreichen” des gereinigten Bereichs auch Live in der App verfolgen.

Dabei ist die Präzision der erstellten Karte erfreulich hoch! Ebenso konnte ich keine Auffälligkeiten oder Fehler bei der Navigation beobachten, selbst wenn du mal Möbel, Stühle usw. verrückst.

Die Hindernisvermeidung ist grundsätzlich gut, aber auch nicht außergewöhnlich. So verlässt sich der Roboter auf die übliche eindrückbare Stoßstange in Kombination mit einem einfachen Abstandssensor. So versucht der D10 Plus zwar den Kontakt zu Objekten, Möbeln usw. zu vermeiden, dies gelingt aber auch nicht immer.

Meist gibt es eine leichte Berührung, ehe der Roboter abdreht. Ist dies tragisch? In der Regel nicht, allerdings wird der DreameBot D10 Plus auch keine Socken, Hausschuhe oder andere kleinere Objekte umfahren.

Hierfür benötigt es einen Roboter mit Objekterkennung, wie den Dreame Z10 Pro.

Unterm Strich würde ich den DreameBot D10 Plus für mittelgroße bis große Wohnungen, mit bis zu hoher Komplexität aber “mittlerem” Chaos empfehlen.

 

Saugleistung

Auf Seiten der Saugleistung gibt es erst einmal wenig Außergewöhnliches zu beobachten. So haben wir eine klassische rotierende Bürste auf der Unterseite mit weicheren Borsten. Die Saugleistung von bis zu 4000pa ist gehoben, aber auch nicht “extrem”.

Dennoch würde ich die Saugleistung in der Praxis als sehr gut einstufen! Auf glatten Böden haben wir wie üblich ein nahezu perfektes Ergebnis! Haare und Hausstaub werden perfekt aufgenommen. Hier wirst du nach der Fahrt nichts mehr finden.

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Feinere Pulver, Sand usw. Können in Fugen oder an Teppichkanten vereinzelt liegen bleiben, aber gerade, wenn du die Saugleistung etwas anhebst, gibt es auch in diesen Punkten eine mehr als zufriedenstellende Saugleistung.

Bei Teppichen kommt es auf viele Faktoren an. Wie sind die Teppichfasern aufgebaut, wie hoch ist der Teppich, was für einen Schmutz haben wir usw.

Grundsätzlich erreicht der D10 Plus auch auf Teppichen eine gute Figur! Tierhaare können hier zwar eine Herausforderung darstellen, aber auch diese werden in der Regel gut, wenn auch nicht 100%ig entfernt. Der D10 Plus sorgt für eine deutliche Reduktion des generellen Schmutzlevels in deiner Wohnung.

Ich würde unterm Strich die Saugleistung auf Teppichen als durchschnittlich bis leicht überdurchschnittlich bezeichnen.

 

Putzfunktion

Wenn dir die Putzfunktion bei einem Saugroboter wichtig ist, dann ist der DreameBot D10 Plus nicht das richtige Modell für dich!

Wir haben zwar eine Putzfunktion, diese ist aber sehr einfach! Du kannst eine einfache Putzplatte mit Putztuch und Wassertank unter dem Sauger montieren.

Der Sauger “wischt” damit deinen Boden einfach ab. Dies kann etwas mehr Glanz bringen, aber ist auch nicht weltbewegend.

Solltest du mehr wollen, dann greif lieber zum Dreame W10.

 

Fazit

Für unter 400€ ist der DreameBot D10 Plus ein herausragender Saugroboter! Dieser ist ein klassischer Fall von “mehr braucht man eigentlich nicht”.

Dabei ist vor allem die Navigation erfreulich gut und robust, was ansonsten oft das Problem von günstigen Saugrobotern ist. Der DreameBot D10 Plus hat eine Navigation auf dem Level der größeren Roborock Modelle, was beeindruckend ist!

Auch der Funktionsumfang der Software ist eher auf dem Level von High End Saugrobotern.

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Hinzu kommt eine gute Saugleistung und vor allem die Absaugstation. Letzte macht den Preis des DreameBot D10 Plus erst besonders interessant. Saugroboter mit Absaugstation für unter 400€ gibt es wenige, vor allem in dieser Qualität.

Die Beutel der Absaugstation sind zwar etwas teuer, aber generell macht diese einen guten Job.

Trotz des “Mittelklasse” Preises würde ich den DreameBot D10 Plus eher zu den High End Saugrobotern zählen. Lediglich die Putzfunktion, welche sehr “einfach” ist, unterscheidet ihn etwas von den Luxusmodellen.

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Die größte Konkurrenz stellt glatt der hauseigene Dreame Z10 Pro dar. Tendenziell halte ich den Z10 Pro sogar für noch etwas besser, gerade in chaotischen Wohnungen, aber beides sind ansonsten absolute Spitzenmodelle, welche sich wunderbar auch für komplexere Wohnungen eignen!

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DreameBot D10 Plus
POSITIV
Hervorragende Saugleistung
Gute und Zuverlässige Navigation
Gute App
Sehr gute Absaugstation
Niedrige Lautstärke
Sehr fairer Preis
NEGATIV
Teure Beutel
Putzfunktion überschaubar
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Synology DVA1622 im Test, NVR mit KI, Gesichtserkennung und NAS Funktionalität!

Eins von Synologys spannendsten Produkte ist ohne Frage das DVA3221 “Deep Learning NVR”. Überwachungskameras steuern, verwalten und Aufzeichnen kann jedes Synology NAS, aber die Modelle der DVA Serie verfügen über KI Feature, wie Objekterkennung, Gesichtserkennung, Personenzählung usw.

Das Synology DVA1622 ist mit 2700€ aber schon extrem teuer! Dies macht das neue Synology DVA1622 umso spannender. So verfügt das DVA1622 ebenfalls über die KI unterstützenden Feature, kostet mit rund 700€ aber ein gutes Stück weniger.

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700€ für ein “2-Bay NAS” ist aber natürlich weiterhin eine Stange Geld! Allerdings die KI Feature rund um das NVR (Network Video Recorder) können diesen Preis durchaus rechtfertigen, wenn sie so gut wie versprochen funktionieren!

Wie steht es aber um andere Funktionen? Lasst sich das DVA1622 abseits der NVR Funktionalität wie ein normales Synology NAS nutzen?

Finden wir all dies im Test heraus! An dieser Stelle vielen Dank Synology für das Ausleihen des DVA1622 für diesen Test.

 

Synology DVA1622 im Test, auf den ersten Blick ein normales NAS

Auf dem ersten Blick ist das Synology DVA1622 ein normales 2-Bay Synoplogy NAS System aus der “+” Klasse.

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So setzt dieses auf das bekannte und sehr schick aussehende Gehäuse aus matt grau/schwarzem Kunststoff. Auf der Front finden wir zwei Hot-Swapt HDD/SSD Schächte, welche komplett werkzeuglos für 3,5 Zoll Laufwerke funktionieren. 2,5 Zoll Laufwerke/SSDs müssen allerdings verschraubt werden.

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Mit 166 mm x 106 mm x 223 mm ist das DVA1622 dabei angenehm kompakt und kann in so ziemlich jedem Büro Platz finden.

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Auf der Rückseite des NAS finden wir den Anschluss für das Netzteil, Gbit LAN, HDMI und einen 120mm Lüfter.

 

Software, auf den ersten Blick ein normales Synology NAS

Das DVA1622 sieht nicht nur optisch auf den ersten Blick wie ein normales Synology NAS System aus, auch die Software ist “normal”. Wir haben hier abseits der Synology Surveillance Station keine “besonderen” Anpassungen.

Dies halte ich aber für gut, denn so kannst du das DVA1622 nicht nur als NVR nutzen, sondern auch als erstklassiges NAS.

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So nutzt das DVA1622 wie die meisten aktuellen Synology Systeme DSM 7.1 als Betriebssystem. Kennst du die NAS Systeme von Synology nicht, dann wirst du vielleicht von der Benutzeroberfläche etwas überrascht sein.

Die Benutzeroberfläche bei Synology NAS Systemen ist nicht einfach nur eine “WebUI”, wie bei TrueNAS und Co., sondern du hast wirklich ein Betriebssystem in deinem Webbrowser, inklusive Fenstern-Manager, Multitasking usw.

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Dabei ist Synologys DSM 7.1 auch extrem nutzerfreundlich. Alle Optionen und Einstellungen besitzen eine schöne und verständliche UI. Du muss hier keine Konsolenbefehle nutzen, um an dein Ziel zu kommen, alles hat eine grafische Benutzeroberfläche.

 

Speicher-Manager

Nach der Einrichtung solltest du zunächst den Speicher-Manager aufsuchen. Hier kannst du deine Festplatten bzw. SSD konfigurieren.

Das Synology DVA1622 verfügt allerdings nur über zwei Festplatten-Schächte. Entsprechend sind die Optionen hier überschaubar.

Du kannst mit dem DVA1622 ein RAID 0, RAID 1 oder JBOD erstellen. Empfohlen ist hier klar das RAID 1, bei welchem Daten bei zwei eingesetzten Laufwerken gespiegelt werden. Dies halbiert zwar deine nutzbare Kapazität, schützt dich aber gegen einen unerwarteten Festplatten-Ausfall.

Wie die meisten größeren Synology NAS Systeme kann auch das DVA1622 btrfs als Dateisystem nutzen, mit den Vorzügen dieses wie z.B. Snapshots.

 

Note Station

Eine meiner Lieblings Synology Apps, die Note Station. Die Note Station ist eine Art digitales Notizbuch im Style von Evernote / OneNote. Ihr könnt im Webbrowser, in einer Windows Desktop App oder in der DS Note Smartphone App Notizen mit Bilder, Tabellen usw. anlegen, welche dann basierend auf dem Nutzer synchronisiert werden.

Das Ganze funktioniert wunderbar auch über das Internet hinweg und macht einen Dienst wie Evernote wirklich überflüssig.

 

Audio Station

Die Audio Station ist so etwas wie Euer persönliches Spotify. Ihr könnt hier Eure Musiksammlung hinterlegen. Diese könnt Ihr dann via Webbrowser oder Smartphone App aufrufen und zwar via Internet auf Wunsch auch weltweit. Musik wird dabei sauber in Interpreten, Album usw. unterteilt.

Verbindet Ihr eine USB Soundkarte mit dem DS1821+ könnt Ihr Musik sogar direkt über das NAS wiedergeben.

 

Synology Drive

Synology Drive ist ein Synchronisationsdienst wie Dropbox, OneDrive nur halt über Euer NAS. Synology bietet hier Windows, Mac und Smartphone Apps an, die es erlauben Ordner über mehrere Geräte hinweg synchron zu halten.

 

Synology Foto

Synology Foto ersetzt die alte Photo Station und die Moments App. Bei Synology Fotos handelt es sich um eine Foto Verwaltung App/Webseite. Ihr könnt hier Fotos ähnlich wie bei Google Foto, Fotos hochladen, teilen, in Alben sortieren usw.

 

Das Hochladen der Fotos vom Smartphone aus kann dabei automatisch geschehen. Synology Foto ist zwar ein starker Ansatz, hat in der Praxis aber auch einige Nachteile gegenüber Google Foto. So werden in der Smartphone App nur bereits hochgeladene Bilder angezeigt (was nervig ist, wenn man unterwegs ist) und es fehlt eine Objekt-Erkennung, Karten-Ansicht usw.

Dennoch wenn Ihr etwas Ähnliches zu Google Foto mit gutem Datenschutz sucht, ist Synology Foto vielleicht ein interessanter Anlaufpunkt.

 

Synology Surveillance Station

Die Synology Surveillance Station ist natürlich der Grund, warum du dieses NAS kaufen willst. Die Synology Surveillance Station ist ein Netzwerk Video-Recorder für Überwachungskameras.

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Dieser ist dabei universell einsetzbar mit Überwachungskameras vieler verschiedener Hersteller. So bietet Synology selbst eine Kompatibilitätsliste https://www.synology.com/de-de/compatibility/camera aber es sind auch viele Modelle wie von Reolink die nicht auf der Liste stehen, aber funktionieren.

Die Surveillance Station ist eine Art Unterbereich des DSM.

Du kannst hier Überwachungskameras hinzufügen, welche dann auf dem NAS aufgezeichnet werden. Dabei kannst du selbst bestimmten wann aufgezeichnet wird, dauerhaft oder beim Erkennen einer Bewegung usw.

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Die Bewegungserkennung kann dabei von der Kamera selbst ausgeführt werden (wird nicht von allen Kameras unterstützt) oder von der Surveillance Station. Dabei ist die Logik für die Bewegungserkennung sogar recht gut!

Aufnahmen lassen sich dann im Browser ansehen, filtern usw. Zudem kannst du auf die Aufnahmen über die entsprechende Netzwerkfreigabe zugreifen.

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Über die Desktop-Anwendung kannst du auch auf die intelligente Suche zugreifen. Diese erlaubt es dir z.B. nur in gewissen Bildbereichen nach Veränderungen zu suchen.

Grundsätzlich ist die Synology Surveillance Station extrem gut gemacht! Es gibt auch jede Menge Bonus Funktionen wie Zeitraffer usw.

Dabei unterstützt das Synology DVA1622 bis zu 16 Kameras zeitgleich und verfügt auch über entsprechende Lizenzen.

 

AI/KI bei der Video-Erkennung

Grundsätzlich läuft die Synology Surveillance Station auf allen Synology NAS Systemen. Die Besonderheit am DVA1622 sind die AI/KI Feature.

Diese werden in zwei Kategorien Unterteilt “Deep Video Analytics” und Gesichtserkennung.

Starten wir mit Deep Video Analytics:

  • Personen und Fahrzeugerkennung
  • Eindringungserkennung
  • Personenzählung
  • Fahrzeugzählung

Die meisten dieser Punkte sind selbsterklärend. Bei der Personen- und Fahrzeugerkennung kannst du einen Bereich auswählen in welchem die Bewegungserkennung gezielt auf Personen und Fahrzeuge reagiert.

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Dies ist auch eine “erweiterte” Personen/Fahrzeugerkennung, welche deutlich genauer arbeitet als z.B. die Erkennung von Reolink und Co.

Die Eindringungserkennung erlaubt es dir einen virtuellen Zaun zu erstellen. Wird erkannt, dass dort jemand diesen Bereich überschreitet, dann wird eine Aufnahme gestartet und du kannst auch auf Wunsch benachrichtigt werden.

Die Personen- und Fahrzeugzählung macht das, was der Name sagt, es können ein/ausgehende Personen/Fahrzeuge gezählt werden.

In meinem Test funktionierten die Features in einem kleinen Umfeld auch absolut tadellos! Selbst auf größere Distanzen funktioniert die Eindringungserkennung sehr gut, sofern du das DVA1622 auch mit einem ausreichend gutem Video-Signal fütterst.

Gesichtserkennung erkennt sämtliche Gesichter in einem Video und ordnet diese Personen zu. So kannst du auch “VIPs” festlegen. Beispielsweise bekannte “VIPs” lösen keinen Alarm oder eine Aufzeichnung aus. Wird ein unbekanntes Gesicht erkannt, dann kann eine Aufnahme oder eine Benachrichtigung ausgelöst werden.

Die Gesichtserkennung hat bei mir im Test ebenfalls sehr gut funktioniert! Du kannst diese auch sehr detailliert anpassen, beispielsweise du kannst den Grenzwert für die nötige Übereinstimmung für die Erkennung eines Gesichts anpassen.

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Allerdings gibt es hier eine wichtige Einschränkung! Das DVA1622 schafft nur zwei AI-Aufgaben gleichzeitig und auch anscheinend nur zwei Aufgaben in der gleichen Kategorie.

So ist es nicht möglich eine Deep Video Analytics Aufgabe, wie Eindringungserkennung und die Gesichtserkennung laufen zu lassen.

Entsprechend kannst du auch nur zwei Kameras mit solchen AI-Aufgaben ausstatten.

 

Performance (als NAS)

Im Synology DVA1622 steckt der Intel Celeron J4125, eine fähige CPU für ein NAS.

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Daher überrascht es auch nicht, dass das Synology DVA1622 das volle Gbit LAN-Tempo mit ca. 110MB/s in beide Richtungen erreicht. Eine im Hintergrund laufende AI-Aufgabe hat die Leistung nicht negativ beeinflusst.

verschlüsselt

Erfreulicherweise bleibt die Performance auch bei verschlüsselten Laufwerken auf einem “perfekten” Level, für ein NAS mit GBit LAN.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch ist wichtiger denn je! Dies ist aber ein großer Vorteil von “Fertig-NAS” Systemen. Allerdings schwankt natürlich der Stromverbrauch des Synology DVA1622 extrem je nach Laufwerken und Last.

Wichtig, alle folgende Werte sind mit einer SSD! Mit einer HDD wird der Stromverbrauch um 4-8W steigen, bzw. das doppelte davon bei zwei HDDs.

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Im Leerlauf, ohne Kameras usw. benötigt das Synology DVA1622 gerade einmal 4,4W, was extrem wenig ist.

Verbindest du aber Kameras mit dem NAS oder hast AI-Aufgaben, dann steigt der Stromverbrauch deutlich. Mit zwei Kameras schwankte der Stromverbrauch bei mir sehr stark zwischen 7W und 15W.

 

Fazit

Mit dem DVA1622 hat Synology ein NAS im Sortiment, das ich mir schon lange wünsche. Die Deep Learning NVR-Serie von Synology ist extrem spannend, aber das bisher einzige Modell, das DVA3221, mit 2800€ etwas teuer für den normal Nutzer.

Das DVA1622 ist mit unter 700€ da um einiges bezahlbarer. Dabei bringt dies einige spannende Feature mit.

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Zunächst ist das DVA1622 ein ganz normales 2 Bay Synology NAS. Dieses verfügt über die schönste und einfachste NAS-Benutzeroberfläche und einen geradezu gigantischen Funktionsumfang. Die Software ist ganz klar das Highlight an jedem Synology NAS.

Dabei erreicht das DVA1622 die volle Gbit LAN-Geschwindigkeit, knapp über 100MB/s in beide Richtungen, verschlüsselt und unverschlüsselt.

Allerdings suchst du nur ein NAS dann kannst du dies günstiger haben als mit dem DVA1622.

Das DVA1622 zeichnet sich primär aufgrund der Überwachung-Spezifischen Feature aus. Die Synology Surveillance Station ist zwar für jedes Synology NAS verfügbar, aber das DVA1622 unterstützt bis zu 16 Kameras und du brauchst nicht mehr Lizenzen kaufen.

Zudem bietet dieses die AI/KI Feature des großen DVA3221. Es gibt eine Personen-Erkennung, Personen-Zählung, Eindringungserkennung und sogar eine Gesichtserkennung.

Diese funktionieren auch absolut tadellos und sehr zuverlässig! Wir sind hier absolut im profi-Bereich unterwegs.

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Allerdings gibt es hier eine Einschränkung, es können nur 1-2 “KI” Funktionen gleichzeitig aktiv sein. Du kannst also beispielsweise nur auf zwei Kameras eine Eindringungserkennung laufen lassen, aber keine Eindringungserkennung und Gesichtserkennung.

Sicherlich eine Einschränkung die zu teilen an der Hardware des DVA1622 liegt und vielleicht auch das große DVA3221 nicht ganz überflüssig machen soll.

Dies ist auch am Ende der einzige Kritikpunkt, den ich am Synology DVA1622 habe. Reicht dir die Gesichtserkennung auf bis zu zwei Kameras oder die Personen/Eindringungserkennung auf bis zu zwei Kameras (+ bis zu 14 Kameras die normal aufnehmen), dann Daumen hoch für das DVA1622.

Ansonsten musst du dich nach einer anderen Lösung umsehen oder zum teuren DVA3221 greifen.

 

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Synology DVA1622
POSITIV
Herausragende Software
Gutes Gehäuse und schickes Design
Volle Gbit LAN Geschwindigkeit (auch verschlüsselt)
Sehr gut funktionierende KI/AI Feature
Unterstützung für bis zu 16 Kameras
Volle NAS Funktionalität
NEGATIV
Nur 1-2 parallele KI Aufgaben
Nur Gbit LAN
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Die SonoFlow von 1MORE im Test, neutraler HiFi Klang zum fairen Preis

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Mit dem SonoFlow hat 1MORE ein paar neue Bluetooth Kopfhörer auf den Markt gebracht. Diese sollen mit einem Hi-Res Klang, ANC und einem edlen Design punkten.

Dabei bleibt aber der Preis mit um die 100€ sehr erschwinglich, selbst in den aktuellen Zeiten.

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Allerdings sind schöne Zertifikate und Logos gerade bei Kopfhörern recht nichtssagend. Am Ende ist es nur wichtig, wie die Kopfhörer klingen.

Hören wir uns daher die 1MORE SonoFlow doch einmal an! Können sie im Test überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an 1MORE für das Zurverfügungstellen der SonoFlow für diesen Test.

 

Die SonoFlow von 1MORE im Test

Die 1MORE SonoFlow setzen auf ein relativ schlichtes und elegantes Design, welches mir gut gefällt!

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So bestehen sie zwar größtenteils aus einem recht einfachen, grauen Kunststoff, dieser macht aber einen guten Eindruck. Allerdings ist auch zu erkennen, dass wir hier keine 500€ Kopfhörer vor uns haben. Diese wären sicherlich nochmals etwas anders gearbeitet.

Als Farbakzent dient bei den SonoFlow das Innere der Ohrmuscheln, die mit einem roten Stoff verkleidet sind. Abseits davon sind die Kopfhörer recht clean gehalten.

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An der rechten Ohrmuschel finden wir die Tasten der Kopfhörer. Neben einem Ein/Ausschalter haben wir hier eine Lautstärke-Wippe und eine gesonderte Taste fürs ANC.

Ebenfalls an der rechten Ohrmuschel ist ein AUX Eingang, welcher allerdings auf den kleineren 2,5mm Formfaktor setzt. Ein passendes Kabel auf 3,5mm liegt bei.

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Der USB-C zum Laden der Kopfhörer ist an der linken Ohrmuschel angebracht. 1MORE wirbt hier mit 70 Stunden mit einer Ladung. Diesen Wert kann ich nicht direkt bestätigen, aber ich kann bestätigen, dass die Akkulaufzeit wirklich extrem hoch ist!

 

Tragekomfort

Beim Tragekomfort hat 1MORE vieles richtig gemacht! So setzen die Kopfhörer auf eine extrem weiche Polsterung. Äußerlich haben wir einen sehr weichen Lederbezug (Kunstleder?), welcher mit einem ebenso weichen Stoff gefüllt ist.

Auch die Größe der Ohrmuscheln ist gut gewählt! Sie könnten noch etwas größer sein, aber für “portable” Kopfhörer passt das völlig. Die SonoFlow haben einen Tragekomfort auf dem Level größerer Bose Kopfhörer!

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Diese sitzen unheimlich bequem und sanft auf dem Kopf. Auch der Anpressdruck ist ziemlich perfekt.

Vielleicht könnten sie auf Dauer etwas schwitzig sein, aber das ist Kritik auf einem sehr hohen Level!

Ich würde den Tragekomfort mit sehr gut benoten! Viel besser geht es kaum.

 

ANC

Natürlich verfügen die SonoFlow auch über ANC, also aktives Noise Cancelling. Erfreulicherweise ist das ANC in den Kopfhörern deutlich besser als erwartet.

Das ANC schafft es sehr gut, die üblichen Hintergrundgeräusche, wie Rauschen, Surren, Brummen von Motoren, Lüfter usw. auszublenden. Dabei erzeugt dieses kein nennenswertes weißes Rauschen.

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Selbst Stimmen usw. werden sehr gut unterdrückt/reduziert. Ich würde das ANC für diese Preisklasse als überdurchschnittlich einzustufen.

 

Klang, sehr verschieden und anpassbar

Ehe wir über den Klang sprechen, ein paar generelle Dinge bei den 1MORE SonoFlow.

  1. Du möchtest dir die 1More App herunterladen und dort den “high-Definition Codec “LDAC” aktivieren.
  2. Der Klang lässt sich über einen EQ noch etwas anpassen.
  3. Der Klang verändert sich mit aktiven ANC!

Werfen wir zuerst einen kleinen Blick auf die Klangveränderung durch das ANC.

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In der Messung der Frequenzkurve sehen wir keinen massiven Unterschied, aber es ist einer in den Tiefen vorhanden. Subjektiv bekommen die 1MORE SonoFlow einen durchaus merkbaren Bass-Boost wenn ANC an ist.

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Die EQ Einstellungen in der App funktionieren, wie wir hier sehen können, und machen auch was sie versprechen. Bass-Boost verbessert den Bass usw.

Allerdings sind die EQ Einstellungen relativ dezent. Subjektiv sind diese etwas größer als es das Diagramm glauben lässt, aber es ist nicht möglich, die Kopfhörer in „Extreme“ zu biegen.

So ist beispielsweise etwas mehr Bass problemlos möglich, aber zu extremen Bass-Bombern kannst du die SonoFlow nicht machen.

 

Klang, neutral und hochauflösend

Wenn du die Diagramme im vorherigen Teil betrachtet hast, wirst du vielleicht schon eine Ahnung haben, wie die Kopfhörer klingen.

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So setzen die 1MORE SonoFlow von Haus aus ohne EQ Anpassungen auf einen vergleichsweise neutralen Klang. Gerade die Mitten und Tiefen sind sehr ausgewogen und neutral.

In den Höhen gibt es einen leichten Boost, in allen Einstellungen. Dies gibt den SonoFlow eine leichte Schärfe, aber auch subjektiv eine hohe Brillanz! Ich denke, das wollte 1MORE  auch etwas erreichen, denn es unterstreicht die “Hi-Res” Klangsignatur.

Und ich denke dies gelingt auch! Die 1MORE SonoFlow klingen sehr wertig und gut! Gerade wenn du etwas gehobene Ansprüche hast, werden dir die Kopfhörer gefallen.

Allerdings verglichen mit vielen anderen Kopfhörern dieser Klasse sind die SonoFlow teils etwas “langweilig”. Oftmals gilt hier mehr Bass = besser, diesem Trend laufen die SonoFlow aber nicht hinterher.

Mir gefallen die Höhen beispielsweise sehr gut, aber ich bevorzuge auch einen Hauch mehr Bass. Allerdings wirken ANC An und das “Elektronische” EQ Preset hier Wunder. Mit diesen Einstellungen wandeln sich die Kopfhörern deutlich mehr zu einer “Spaß-Bombe”.

Dabei produzieren sie aber weiterhin einen sehr schön hochaufgelösten Klang und der Bass hat einen tadellosen Tiefgang. Von daher können die SonoFlow auch sehr spaßig klingen oder neutral sein, je nach Einstellungen.

Erfreulicherweise sind die Kopfhörer auch sehr pegelfest und selbst wenn angehoben, scheint der Bass diesen recht leicht von der Hand zu gehen.

 

Fazit

Die 1MORE SonoFlow sind super interessante und spannende Kopfhörer! Diese gehört für mich klar zur Top 3 in der 100€ Preisklasse, gemeinsam mit den Creative Zen Hybrid und den Anker Soundcore Life Q30.

Von Haus aus können die SonoFlow mit einem sehr gut aufgelösten und neutralen, wertigen Klang überzeugen. Suchst du besonders lebendige Kopfhörer, dann sind sie eher weniger etwas für dich oder du musst zu den EQ Einstellungen greifen.

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Die 1MORE SonoFlow richten sich etwas mehr an den “gehobenen” Geschmack, welcher mehr Wert auf Auflösung und Qualität legt als auf das Maximum an Bass.

Hinzu kommt ein sehr guter Tragekomfort, mit tollen Ohrpolstern und ein gutes bis sehr gutes ANC. Letzteres gehört zu den besten in dieser Klasse.

Kurzum, die 1MORE SonoFlow sind super Kopfhörer!

1More SonoFlow HQ51 Noise Cancelling Kopfhörer, Bluetooth mit Aktiver...

  • Sehr guter Tragekomfort
  • Neutraler und hochaufgelöster Klang
  • Klang via App gut anpassbar
  • ANC überdurchschnittlich
  • Schickes und schlichtes Design
  • Eingeschaltetes ANC verändert den Klang etwas (mehr Bass)

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1MORE SonoFlow
POSITIV
Sehr guter Tragekomfort
Neutraler und hochaufgelöster Klang
Klang via App gut anpassbar
ANC überdurchschnittlich
Schickes und schlichtes Design
NEGATIV
Eingeschaltetes ANC verändert den Klang etwas (mehr Bass)
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Test: DxO PureRAW 2, unfassbar gute Rauschreduzierung für die RAW Bearbeitung!

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Wenn du eine DSLR/DSLM besitzt, dann solltest du in RAW fotografieren. RAW Aufnahmen beinhalten mehr Bildinformationen als reine JPG Aufnahmen, müssen aber im Gegenzug “entwickelt” bzw. “Interpretiert” werden.

In der Regel lässt du dies von Adobe Lightroom oder Photoshop machen, eventuell auch von Luminar oder ähnlichen Programmen.

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Daran ist auch nichts falsch, aber du kannst mehr aus deinen RAW Aufnahmen herausholen! Dies verspricht zu mindestens DxO mit PureRAW 2!

PureRAW 2 nutzt einen speziellen Entwicklungs-Algorithmus und Machine Learning um deine Aufnahmen zu verbessern, rauschen zu reduzieren usw. Dabei verfügt DxO durchaus über die Kompetenz solche Versprechen halten zu können!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist die RAW Entwicklung von DxO PureRAW 2 wirklich besser als von den Adobe Anwendungen? Finden wir es im Test heraus!

 

Kein Fotobearbeitungsprogramm!

Wichtig, DxO PureRAW 2 ist kein Fotobearbeitungsprogram. Dieses ist ein zusätzliches Programm, welches deine Bilder noch vor dem Import in Lightroom, Photoshop usw. einmal verarbeitet.

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Du lädst hier die Bilder einmal ein, lässt sie verarbeiten und verarbeitest sie dann wie gehabt in deinen bekannten Programmen weiter.

DxO PureRAW 2 exportiert Bilder in JPG oder im DNG Format. DNG sollte dabei das Format deiner Wahl sein.

 

Wie gut sind die Ergebnisse? (sehr gut!)

Sind die Bilder welche durch PureRAW 2 verarbeitet wurden, wirklich besser als bei einer Verarbeitung direkt durch Lightroom/Photoshop?

Schauen wir uns hierfür einfach ein paar Vergleichsbilder an. Links direkt mit Lightroom Importiert, rechts erst mit PureRAW 2 verarbeitet.

PureRAW 2 bietet hier mehrere Algorithmen an, wir konzentrieren uns hier auf “DeepPrime”, welcher der universell beste Algorithmus sein sollte.

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Das Offensichtlichste ist die doch sehr deutliche Rauschreduzierung von DxO PureRAW 2! Dabei spielt es keine Rolle, ob dein Bild bei ISO 1600 oder 100 gemacht wird, das Bild sieht nach der Verarbeitung mit PureRAW 2 etwas cleaner aus.

Umso stärker das Rauschen ist umso deutlicher ist natürlich der Effekt.

Allerdings bei meiner Sony A7R IV kann es selbst bei ISO 100 zu einer leichten Körnung bei 100% Ansicht kommen. Diese wird von PureRAW 2 zuverlässig entfernt und das Bild wirkt einfach “cleaner”.

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Bei höherem ISO kann aber PureRAW 2 wirklich einen Unterschied wie Tag und Nacht ausmachen. “Aber ich kann auch das Rauschen über Lightroom reduzieren”

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(link Lightroom, rechts PureRAW 2)

Ja kannst du, aber die Rauschreduzierung von Lightroom ist einfach schlechter! Um eine vergleichbare Rauschreduzierung zu erhalten, musst du diese schon sehr hochdrehen und dann wird das Bild um einiges “matschiger” bei Lightroom!

DxO PureRAW 2 ist zwar auch nicht ganz “perfekt” im Erhalten von Details, aber es ist 100% klar, dass die Rauschreduzierung von Lightroom deutlich schlechter arbeitet und deutlich mehr Details entfernt als von PureRAW 2.

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(link Lightroom, rechts PureRAW 2)

Ich behalte lieber das Bildrauschen, als die Rauschreduzierung von Lightroom zu nutzen.

Gibt es aber weitere Veränderungen am Bild? Jein, je nach Einstellungen werden Bilder leicht nachgeschärft, können etwas heller werden und Farben können sich minimal verändern. Aber die Unterschiede sind minimal und beispielsweise das Nachschärfen lässt sich vergleichbar gut mit Lightroom machen.

Tendenziell sind die Veränderungen abseits des Rauschens positiv, aber auch nicht “außergewöhnlich”.

 

Korrektur von Objektivverzeichnung

DxO PureRAW 2 kann auch die Verzeichnung von Objektiven korrigieren.

Allerdings bin ich von diesem Effekt kein Fan! Zumindest bei meinen Linsen hat dies das Bild eher verschlechtert als verbessert.

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Vielleicht sieht es bei anderen Linsen besser aus, aber bei meiner Sony 135mm F1.8 und Tamron 28-75m F2.8 fand eher eine Verschlechterung statt, weshalb ich die Korrektur von Objektivverzeichnung abgeschaltet habe.

 

Was ist DNG?

Im besten Fall erhält du nach der Verarbeitung deiner RAW Bilder mit DxO PureRAW 2 deine Bilder im DNG Format.

DNG steht für Digital Negative und ist ein verlustfreies “universelles” RAW Format. Dir gehen durch das Verarbeiten deiner Bilder mit DxO PureRAW 2 keine Bildinformationen verloren! Du kannst Schatten wie gehabt aufhellen, ohne dass dort Details verloren gehen usw.

DNG stammt ursprünglich von Adobe, wird aber mittlerweile universell unterstützt. Entsprechend ist ein Öffnen mit Lightroom, Photoshop oder auch Luminar kein Problem!

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Sogar Windows kann die Bilder mit Vorschau anzeigen und öffnen.

 

Das Entwickeln dauert!

DxO PureRAW 2 ist langsam und ein Hardwarefresser! Folgendes System habe ich für alle Tests verwendet:

  • AMD Ryzen 5950x
  • 64GB RAM
  • Nvidia 3060Ti
  • Sony A7R IV

Dies ist wirklich kein langsamer PC und dennoch kannst du hier mit ca. 20 Sekunden pro Bild rechnen und dies mit Beschleunigung durch die Grafikkarte! Ohne diese dauert es ca. doppelt so lange.

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20 Sekunden klingt nicht so viel, aber 100 Bilder sind schon knapp eine halbe Stunde! 1000 Bilder wären 5,5 Stunden.

Die A7R IV ist hier schon aufgrund der hohen Auflösung der “worst case”, aber dennoch ist dies eine recht lange Zeit.

Schneller geht’s wenn du nicht den DeepPrime Algorithmus verwendest.

 

Fazit

DxO PureRAW 2 macht deine Bilder in 99% aller Fälle etwas besser. Wie viel besser hängt stark vom jeweiligen Bild und dem Bildrauschen ab.

DxO PureRAW 2 besitzt einen hervorragenden Algorithmus zum Entfernen von Bildrauschen, welcher bei weitem den Algorithmus der Rauschunterdrückung von Lightroom und Photoshop übertrifft!

Selbst Bilder bei niedrigem ISO-Wert werden ein Stück “Cleaner”. Allerdings die großen Unterschiede gibt es bei sehr hohen ISO-Werten, wo PureRAW 2 das Rauschen extrem reduziert, dabei aber Details extrem gut erhält.

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Bilder wirken nicht matschig, wie es schnell bei Lightrooms Rauschunterdrückung der Fall ist.

Dabei ist die Nutzung von DxO PureRAW 2 an sich sehr einfach. Anstelle Bilder direkt in Lightroom oder Photoshop zu importieren, jagst du diese einmal kurz durch PureRAW 2. Abseits von diesem Schritt gibt es keine Veränderung in deinem Workflow. Deine Bilder werden nur besser.

Von daher kann ich DxO PureRAW 2 voll empfehlen und ich werde dieses auch nutzen!

Lediglich ist PureRAW 2 etwas langsam. Du willst damit keine großen Mengen Bilder verarbeiten. Der DeepPrime benötigt bei meinem PC mit 16 Kern AMD Ryzen 5950X und Nvidia RTX 3060Ti ca. 15-20 Sekunden pro Bild. Klingt nicht viel, ist es aber wenn du Hunderte Bilder verarbeiten willst.

Dennoch besitzt DxO PureRAW 2 die beste Rauschunterdrückung, die ich bisher gesehen habe, was das Programm sehr wertvoll macht!

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DxO PureRAW 2
POSITIV
Rauschreduzierung ist gerade zu magisch gut
Verbessert die Textur auch bei Bildern mit niedriger ISO
Verbessert praktisch immer die Bildqualität verglichen mit der Verarbeitung mit Lightroom/Photoshop
Gute Verbesserung der Bildschärfe ohne zu überschärfen
Spezielle Profile für fast alle gängigen Objektive
NEGATIV
Recht hoher Leistungshunger (Verarbeitung dauert recht lange)
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Der beste Android Game Controller, GameSir X2 Bluetooth Gaming Controller im Test

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Gaming auf dem Smartphone ist ein gigantisches Thema. Ich bin nicht der größte Smartphone Gamer, außer für Emulation. Gerade hier ist ein Controller fast schon Pflicht.

Allerdings sind viele Smartphone Controller einfach nur schlecht! Die meisten sind absolute Billig Controller. Hier ist mir der GameSir X2 Bluetooth Gaming Controller ins Auge gesprungen.

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Es handelt sich hier augenscheinlich um einen recht hochwertigen Smartphone Controller. Bei diesem wird dein Smartphone in der Mitte eingespannt, so dass du eine Art Steam Deck vor dir hast.

Klingt doch interessant, aber wie gut ist der GameSir X2 Bluetooth Gaming Controller? Ist dies der beste Smartphone Controller? Finden wir es im Test heraus!

 

Der GameSir X2 Bluetooth Gaming Controller im Test

Der GameSir X2 setzt auf ein etwas außergewöhnlicheres Design. So handelt es sich bei diesem um zwei “Backen”, ähnlich wie die Nintendo Switch Joycons, welche allerdings über eine Feder miteinander verbunden sind.

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Dein Smartphone wird zwischen diesen Backen eingeklemmt. Am Ende hast du also eine Konstruktion im Style einer Nintendo Switch oder einem Steam Deck, mit deinem Smartphone Bildschirm in der Mitte.

GameSir wirbt mit einer maximalen Smartphone Länge von 173mm. Im Test funktionierte der GameSir X2 tadellos mit dem Realme GT Neo 2 und dem Google Pixel 6 Pro.

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Die Backen verfügen über eine Gummierung. Das Herausrutschen des Smartphones ist also kein Problem.

Der GameSir X2 verbindet sich via Bluetooth mit deinem Smartphone. Entsprechend verfügt dieser auch über einen eingebauten Akku. Dieser Akku fasst 500 mAh. Zur Laufzeit gibt es allerdings keine Angaben. Ich für meinen Teil habe den Akku bisher noch nicht leer bekommen.

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Geladen wird das Gamepad via USB C.

 

Form und Gefühl in der Hand

Der GameSir X2 Android Controller sieht auf Bildern relativ groß aus, ist aber in der Praxis relativ klein. So ist der Controller deutlich kleiner und kürzer als die JoyCons der Switch.

Dies hat natürlich auch Vorteile, gerade wenn du diesen mitnehmen möchtest.

Allerdings in der Hand fühlt sich der Controller hierdurch etwas „eng” an. Alle Tasten sind recht dicht beieinander und auch die generelle Form ist vergleichsweise flach. So ist die Rückseite weniger geschwungen gearbeitet, als es bei einem normalen Controller der Fall wäre.

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Dies klingt recht negativ, aber ist eigentlich gar nicht so gemeint! Wir haben hier einen Smartphone Controller vor uns, der durchaus etwas auf Portabilität getrimmt ist. Dafür liegt dieser aber ordentlich in der Hand!

Die Passform ist an sich gut gewählt und zeigt keine massiven Fehler. Der Controller ist lediglich recht klein.

 

Tastenqualität und Joysticks

Direkt gesagt, die Qualität der Tasten und auch der Joysticks ist deutlich besser als bei allen Smartphone Controllern, die ich bisher hatte! Also ja in diesem Sinne ist der GameSir X2 klar der beste Smartphone Controller, den ich bisher in den Fingern hatte.

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Allerdings verglichen mit “richtigen” Controllern gibt es durchaus Raum für Kritik. Starten wir mit den Joysticks. Diese sind etwas klein und ich bevorzuge Joysticks mit einer “eingedrückten” Oberseite, für einen besseren Halt der Finger.

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Abseits davon hat allerdings GameSir alles richtig gemacht. Das generelle Bewegungsgefühl ist 1a und die Gummierung auf der Oberseite fühlt sich gut an. Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt über die Joysticks geärgert. Die Joysticks sind also gelungen!

Ebenfalls gelungen sind die Tasten und das Steuerkreuz. Die hier verwendeten Taster sind ordentlich. Das Druckgefühl ist gut, könnte lediglich im Detail etwas knackiger sein. Ist das Steuerkreuz so gut wie bei alten Nintendo Konsolen? Nein, aber es ist gut genug. Hier sind die gleichen Taster wie bei den ABXY Tasten verbaut, lediglich mit dem üblichen durchgehenden Kunststoff-Oberteil.

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Ein wenig verwundert haben mich die Schultertasten. Zunächst haben wir hier digitale Tasten. Du kannst also L2 und R2 nicht nur halb drücken, suboptimal für Rennspiele, aber mittlerweile auch nicht mehr außergewöhnlich. Erstaunlicherweise nutzt GameSir hier allerdings andere Taster. Diese klingen und fühlen sich wie Maustasten an?! Hierdurch haben die Schultertasten einen sehr lauten “Klick”.

 

Fazit

Wenn du viel auf deinem Smartphone spielst bzw. Emulatoren nutzt, dann ist ein physischer Controller fast schon ein must have.

Suchst du bei Amazon nach “Smartphone Controller”, dann findest du vor allem viel billigen Schrott. Der GameSir X2 ist hier klar ein Lichtblick! Wir haben hier einen durchaus mehr als brauchbaren Controller.

Dieser ist gut und kompetent umgesetzt. Schwächen ergeben sich fast ausschließlich nur durch die Größe. Der GameSir X2 ist deutlich kleiner als die Controller von der Nintendo Switch oder der Steam Deck.

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Im Gegenzug ist dieser aber auch sehr schön portabel. Ich bin zudem ein Fan von dem “Smartphone in der Mitte” Konzept. Die Tastenqualität ist so weit gut, auch wenn ich von den “Klickie” Schultertasten nicht der größte Fan bin.

Kurzum, ich halte den GameSir X2 für den besten Android Game Controller! Gerade dann, wenn du diesen zu einem halbwegs fairen Preis bekommst. Auf Amazon zahlst du zum Zeitpunkt des Tests +- 70€, was ich für etwas viel halte.

Bei Plattformen wie Geekbuying bekommst du diesen schon für +- 50€ mit Versand aus Deutschland, was deutlich fairer für das Gebotene ist!

Das Apple iPhone 14 Pro im Test, das gleiche nur etwas besser

Es ist Mitte September, das heißt, es gibt neue iPhones! Dieses Jahr hat Apple gleich vier Modelle der iPhone 14 Serie vorgestellt. Wirklich neue Feature gibt es allerdings nur in der Pro Version. Das normale iPhone 14 ist lediglich ein minimales Upgrade.

Aber auch das iPhone 14 Pro ist dieses Jahr (mal wieder) eher ein “S”Upgrade. Wir haben einen neuen Prozessor, neue Kamera-Sensoren und ein Always on Display. Für Letzteres, danke Apple!

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Aber reichen diese kleinen Upgrades um den nochmals höheren Preis zu rechtfertigen?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Apple iPhone 14 Pro im Test

Rein optisch ist es kaum möglich ein Apple iPhone 14 Pro, vom 13 Pro vom 12 Pro zu unterscheiden. Apple nutzt hier fast 1 zu 1 das gleiche Gehäuse.

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Optisch ist dabei das iPhone durchaus als einzigartig zu bezeichnen. Wir haben ein sehr kantiges Gehäuse, welches weder auf der Front noch auf der Rückseite abgerundet ist.

Front und Rückseite bestehen dabei natürlich aus Glas. Apple wirbt mit einem sehr hohen Kratz und Bruchschutz, ich verwende dennoch einen Displayschutz und auch eine Hülle.

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Das Glas auf der Rückseite hat dabei eine leicht seidig-matte Textur, die mir gut gefällt. Rein optisch gefällt mir auch der Rahmen sehr gut!

Dieser besteht aus Edelstahl und ist auf Hochglanz poliert. Sieht toll aus und fühlt sich auch extrem wertig an. Allgemein fühlt sich das iPhone 14 Pro unfassbar hochwertig an, verglichen mit fast allen Android Smartphones.

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Ja, hier spielt dieses Klassen selbst über High End Android Smartphones. Allerdings liegt das iPhone auch weniger gut in der Hand und ist deutlich schwerer.

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Gerade das iPhone 14 Pro Max ist mit 240g extrem schwer, merkbar schwerer als ein Pixel 6 Pro oder S22 Ultra.

Zudem wirkt das iPhone kantiger und entsprechend breiter. Gerade das iPhone 14 Pro Max ist um einiges breiter als die anderen High End Modelle und fühlt sich nochmals breiter an durch die kantige Form.

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Weiterhin haben wir auf Seiten der Anschlüsse lediglich den klassischen Lightning-Port, vermutlich das letzte Mal bei einem iPhone. Am linken Rand haben wir die Lautstärkewippe und den Mute-Schalter. Rechts ist wie üblich der Einschalter.

 

Warum ich kein Pro Max gekauft habe? (es ist zu breit)

Ich mag große Smartphones und normalerweise hätte ich die Wahl zwischen einem 6,1 Zoll und einem 6,7 Zoll Smartphone, würde ich immer das größere Modell wählen.

Warum habe ich dann doch nicht das iPhone 14 Pro Max gekauft? Leider ist das iPhone 14 Pro Max unheimlich breit.

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Es ist schon schmäler als das 13 Pro Max, aber aufgrund der sehr kantigen Form liegt dieses einfach nicht gut in der Hand!

Ich kann mein Pixel 6 Pro teils noch einhändig nutzen, mit einem iPhone 13 Pro Max ist dies undenkbar, spätestens wenn ich eine Hülle nutze.

Daher habe ich mich für das  iPhone 14 Pro ohne das Max entscheiden, auch wenn ich an sich gerne das größere Display hätte.

 

Apple Dynamic Island

Eine Neuerung beim iPhone 14 ist das Dynamic Island. So ist die Notch des iPhones, welche für die Kamera und den Face ID Sensor verschwunden. Dafür haben wir jetzt am oberen Rand einen kleinen Cutout, für die Frontkamera und einen deutlich verkleinerten Face ID Sensor.

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Um diesen Ausschnitt auf dem Display etwas zu verstecken, nutzt Apple diverse Software-Tricks. So werden seitlich diverse Informationen angezeigt, das Dynamic Island vergrößert oder verkleinert sich usw.

Ob das Ganze jetzt so viel besser ist als die alte Notch lasse ich mal dahingestellt, es ist aber nicht störender. Als wirklich großes Feature würde ich es aber nicht bewerben.

 

Lautsprecher

Es gibt Dinge, die Apple wie kein Zweiter kann und hierzu zählt das Bauen von Lautsprechern! Ob nun in MacBooks, iPads oder auch den iPhones, hier ist Apple führend.

Das iPhone 14 Pro ist an sich ein recht kleines Smartphone, aber es hat dennoch Lautsprecher die z.B. das Google Pixel oder auch das S22 Ultra traurig zurück lassen.

Das iPhone 14 Pro nutzt auch wieder einen Dual-Lautsprecher Aufbau. Hierdurch hast du einen vollen Stereo-Klang. Dabei sind die Lautsprecher recht laut und vor allem qualitativ top! Wir haben sogar fast so etwas wie Bass. Klingt blöd, aber das iPhone hat klar mehr Bass im Klang als das Pixel 6 Pro.

Kurzum, viel bessere Lautsprecher wirst du nirgends in einem Smartphone finden.

 

Display

Im normalen iPhone 14 Pro steckt ein vergleichsweise kleines 6,1 Zoll Display mit der Auflösung von 2556×1179 Pixeln. Qualitativ ist hier absolut nichts auszusetzen. Wir haben ein OLED Display mit 120Hz und einer extrem guten maximalen Helligkeit.

Die Ablesbarkeit des iPhones auch bei Sonnenschein ist top.

Allerdings erwartest du nun einen massiven Qualitätsunterschied zum Google Pixel 6 Pro, S22 oder auch dem iPhone 13 Pro, dann muss ich dich enttäuschen. OLED Displays sind so gut geworden, dass es hier kaum noch Unterschiede gibt, abseits der maximalen Helligkeit.

Das iPhone 14 Pro hat also ein top Display, welches sich aber auch nicht so sehr von den anderen High End Smartphones unterscheidet.

 

Die Kameras

Das iPhone 14 Pro verfügt über 3 Kameras, wovon gerade die Hauptkamera ein dickes Update bekommen hat.

  • Hauptkamera 48 Megapixel f1.78 22μm Pixel
  • Weitwinkel Kamera 12 Megapixel f1.78
  • 3x Zoom Kamera 12 Megapixel f2.8

Dies ist fast eine kleine Sensation, denn normalerweise hatten die iPhones vergleichsweise kleine Sensoren, gerade verglichen mit den Android Konkurrenten.

sensor

Allerdings ist der Sensor des iPhone 14 Pro fast schon als riesig zu bezeichnen! Dieser ist +- so groß wie der Sensor des Google Pixel 6, welches schon einen größeren Sensor hat als das S22 Ultra.

Wir können hier also durchaus “Großes” erwarten.

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Wir sehen auch beim iPhone 14 Pro den typischen iPhone Bild-Style. So hat das iPhone vergleichsweise blasse Farben und einen sehr dynamischen, aber kontrastarmen Look.

Gerade Grüntöne sind beim iPhone ein gutes Stück entsättigt. Dies sehen wir sehr schön im Vergleich mit dem Google Pixel 6 Pro.

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In diesem Fall können wir darüber streiten welches Bild schöner ist, aber du kannst schon einen deutlichen Unterschied im Color Style der beiden Smartphones sehen.

Dieser zieht sich auch so konstant durch! Dabei ist das Pixel 6 Pro nicht einmal das “bunteste” Smartphone.

Apple bietet dir diverse “Color-Styles” an. Es gibt hier auch einen “leuchtenden” Style, der die Farben etwas mehr sättigt, aber selbst mit diesem Style bleibt das iPhone 14 Pro weniger gesättigt als Google beim Pixel oder Samsung bei seinen S Smartphones.

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Die Unterschiede fallen aber sehr oft in die Kategorie “minimal”, wie hier. Erneut ist das iPhone etwas weniger gesättigt in den Grüntönen.

Aufgrund des neuen Sensors müsste es doch einen großen Unterschied zum iPhone 13 Pro geben, oder?

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Um ehrlich zu sein sehe ich in 90% der Bilder kaum bis keinen Unterschied! Beide Smartphones haben fast 1 zu 1 den gleichen Farbstyle. Hier und da gibt es mal Unterschiede beim Weiß Abgleich (das iPhone 13 Pro neigt tendenziell zu etwas wärmeren Bildern), aber das wars.

Dynamik, Farben, Kontraste usw. sind +- identisch! Selbst im Low Light kann sich das iPhone 14 Pro kaum bis gar nicht vom iPhone 13 Pro absetzen.

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Apple iPhone 13 Pro Max
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Apple iPhone 14 Pro
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Google Pixel 6 Pro
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Apple iPhone 13 Pro Max
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Apple iPhone 14 Pro
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Google Pixel 6 Pro

Das Google Pixel 6 Pro hat im Dunkeln hier und da eine etwas bessere Dynamik, aber mir gefällt der Bildstyle vom iPhone 14 Pro bei Nacht besser!

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Das Google Pixel 6 Pro versucht teils die Bilder etwas zu sehr aufzuhellen, was dann auch nicht gut aussieht.

Wie steht es aber um die anderen Kamera-Module? Die Weitwinkel Kamera des iPhone 14 Pro ist sehr weitwinklig! Beispielsweise das Google Pixel 6 Pro bietet nur einen 0,7x Weitwinkel an, das iPhone 14 Pro 0,5x.

Dafür gibt es klar Pluspunkte! Auch qualitativ ist die Weitwinkelkamera gut bis sehr gut.

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Es gibt eine leichte Verzerrung am Bildrand, aber nichts Massives. Ich mag das Ultra-Weitwinkel-Modul des iPhones!

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Allerdings hat die Weitwinkel Kamera teils eine überraschend schlechte Dynamik, was wir hier im Vergleich zum Pixel 6 Pro sehen. An sich gefallen mir die Farben des iPhones hier besser, aber der Himmel ist bei diesem völlig ausgebrannt.

Beim Zoom wird es etwas kompliziert. So verfügt das iPhone 14 Pro über einen 3x optischen Zoom, das Pixel 6 Pro über einen 4x optischen Zoom. Bei der 3x Zoom-Stufe gewinnt das iPhone klar, bei 4x das Pixel.

Beim 2x Zoom zoomen beide Smartphones digital. Apple wirbt hier aber auch mit einem “optischen” Zoom, da einfach nur in den Sensor gecroppt wird.

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Mir gefällt zwar das etwas hellere Bild vom Pixel 6 Pro besser, aber es ist keine Frage, dass die Aufnahme vom iPhone schärfer und detailreicher ist.

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Bei einem extremen 10x Zoom tun sich beide wiederum nichts. Hier sind die Aufnahmen beider Smartphones kaum noch brauchbar. Ein S22 Ultra würde hier beide Smartphones deutlich schlagen.

Beim Zoom sehe ich das iPhone in den niedrigen Stufen (unter 4x) vorne, das Pixel 6 Pro bei allem über 4x.

Interessierst du dich für die Video-Funktion, schau am besten ein paar Youtube Videos zum iPhone. Allerdings ist Video die Parade Disziplin des iPhone 14 Pro. Ich würde sagen dies ist hier in der Praxis das beste Smartphone!

Bei Fotos muss ich aber ehrlich sein habe ich mehr erwartet. Das iPhone 14 Pro ist nicht schlecht, aber mag den Bildstyle des Pixel 6 Pro oder S22 Ultra deutlich lieber! Für mich bleibt das Google Pixel 6 Pro der König der Kamera-Smartphones.

 

Naheinstellgrenze furchtbar!

Das iPhone 14 Pro hat extreme Probleme mit nahen Objekten! Willst du beispielsweise einen Teller vor dir fotografieren, dann kann es passieren, dass das iPhone in den Makro-Modus wechselt.

Makro-Modus ist bei Smartphones ein schönes Wort für “verwendet die Ultra Weitwinkel Kamera nur gezoomt”.

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Google Pixel 6 Pro
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Apple iPhone 14 Pro
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Apple iPhone 13 Pro Max

Hier beispielsweise war ich nicht ansatzweise auf einer Distanz die ich als “Makro” bezeichnen würde, dennoch wechselt das iPhone das Kamera-Modul. Hierdurch sind Nahaufnahmen mit dem iPhone 14 Pro fast immer schlechter als mit dem iPhone 13 Pro, welches bei ähnlichen Distanzen noch die Hauptkamera nutzt, die einfach eine bessere Qualität liefert.

Auch das Google Pixel 6 Pro macht hier deutlich wertigere Bilder.

Gehörst du also zu den Menschen die regelmäßig ihr Essen fotografieren oder Nahaufnahmen machen, dann wird das iPhone 14 Pro fast ein Downgrade sein.

 

Etwas schneller

Im iPhone 14 Pro steckt der neue Apple A16 Bionic. Beim A16 Bionic wirbt Apple ausnahmsweise nicht mal mit einer viel höheren Leistung oder Ähnlichem, sondern vor allem mit einer verbesserten Energie-Effizienz.

Schauen wir uns hier einmal ein paar Benchmarks an.

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Das Apple iPhone 14 Pro ist laut Benchmarks durchaus ein Stück schneller als das iPhone 13 Pro Max und auch alle mir bekannten Android Smartphones.

Lediglich Apples großer M1 Chip aus den MacBooks und den iPads ist noch ein Stück flotter.

In der Praxis fühlt sich das iPhone 14 Pro unheimlich schnell und reaktionsfreudig an. Allerdings ist dies auch keine Überraschung. Das tun alle neuen iPhones, denn Apple designt nun mal seine Software so, dass diese auf dem aktuellen iPhone perfekt läuft.

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Hinzu kommt das 120Hz Display, das nochmals alles etwas flüssiger und weicher erscheinen lässt.

Kurzum, das iPhone 14 Pro läuft perfekt.

 

Akkulaufzeit

Ich kann mich über die Akkulaufzeit des iPhone 14 Pro nicht beschweren! Ich sehe hier mein Pixel 6 Pro als Referenz und das iPhone 14 Pro hält klar länger durch als das Pixel!

So wird es beim Pixel für mich am Ende des Tags sehr knapp. Beim iPhone hingegen habe ich am Ende des Tags noch einiges im “Tank”.

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Allerdings hält das iPhone 14 Pro weniger lange durch als das iPhone 13 Pro Max. Dies ist allerdings auch nicht überraschend. Die Pro Max Modelle haben deutlich größere Akkus und fast schon extreme Laufzeiten.

Willst du mehr zum Thema iPhone laden wissen, dann schau hier: https://techtest.org/wie-schnell-laedt-das-apple-iphone-14-pro-welche-ladestandards-werden-unterstuetzt-und-welche-ladegeraete-sind-ideal/

 

Stolze Preise

Aktuell wird alles teurer und die Leute haben weniger Geld in der Tasche. Da ist es natürlich wenig überraschend, dass Apple die Preise für das iPhone 14 Pro in Europa/Deutschland noch etwas angehoben hat.

So musst du fürs iPhone 14 Pro mindestens 1299€ auf den Tisch legen. Willst du vernünftige 256GB, dann werden satte 1429€ fällig.

Theoretisch kann dieses Jahr ein iPhone 14 Pro Max sogar bis zu 2099€ kosten, sofern du 1TB Speicher möchtest. Das sind schon extreme Preise.

Planst du nun etwas zu warten um dicke zu sparen, dann muss ich dich etwas enttäuschen.

iphone 14 pro guenstig preisprognose

Quelle: idealo Preisprognose 

Laut Idealo wird das iPhone 14 Pro lediglich um ca. 11% nach rund 6 Monaten günstiger werden. Dies ist nicht viel! Vergleichen wir dies mit der Preisentwicklung des S22 Ultra wird es deutlich.

samsung galaxy s22 ultra preisprognose

Allerdings hat diese Preisstabilität auch einen Vorteil, der Verkaufswert des iPhones ist nach 1-2 Jahren immer noch extrem hoch!

So mache ich das immer, neues iPhone kommt, altes wird verkauft und ich kann für überschaubares Geld “upgraden”. Bei Samsung tut der Wertverlust nach einem Jahr hingegen wirklich weh!

 

Always on Display

Ein Always on Display ist normalerweise etwas, über das ich kein Wort verliere. Allerdings ist das iPhone 14 Pro das erste iPhone mit solch einem.

Always on Displays sind super! Du kannst auf einen Blick sehen, was gerade vor sich geht, wie viel Uhr es ist, was für Benachrichtigungen du hast usw.

Apple hat das Always on Display aber völlig anders gemacht als alle Android Hersteller! So ist das Always on Display bei den meisten Android Herstellern sehr einfach, Uhrzeit + Benachrichtigungsicons in Schwarz/Weiß.

Apples Always on Display ist komplett in Farbe und Bildschirmfüllend. Dieses ist im Kern der Sperrbildschirm in etwas dunkler. Dies sieht super cool aus!

Allerdings ist hier vergleichsweise wenig Raum für Benachrichtigungen. Ich hätte mir gewünscht, dass diese größer angezeigt würden. Du kannst im Kern nur die beiden letzten Benachrichtigungen erkennen.

Aber gerade bei der Musikwiedergabe wird das Album-Cover toll groß angezeigt. Apple hat also nicht zwingend das “nützlichste” Always on Display, aber klar das schönste!

 

Fazit

Es ist mal wieder ein iPhone. Hast du ein iPhone 12 Pro oder 13 Pro, dann sehe ich keinerlei Grund, warum du auf das neue 14 Pro umsteigen solltest.

Um ehrlich zu sein, war ich hier von den Neuerungen fast sogar etwas enttäuscht. Gerade die Kamera stellt auf dem Papier ein großes Upgrade dar, ist sie aber in der Praxis kaum.

In 90% der Fälle wirst du mit dem iPhone 13 Pro fast identische Bilder machen. Im Low Light gibt es eine leichte Verbesserung, genau wie bei den Zoom-Stufen. Der generelle Bild Style ist aber identisch.

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Nur für die Kamera würde ich nicht vom iPhone 13 Pro aufs 14 Pro upgraden!

ich würde auch weiterhin das Google Pixel 6 Pro oder das S22 Ultra dem iPhone 14 Pro vorziehen, wenn es um die Foto-Qualität geht. Ich bin kein Fan der iPhone Farben, welche teils deutlich matter sind als vom Pixel oder S22 Ultra. Dies ist aber Geschmackssache und gerade bei schlechtem Licht oder im Low Light ist das iPhone mindestens so stark wie das Pixel.

Allerdings, was Videos angeht, sieht die Welt völlig anders aus! Hier ist das iPhone sowohl dem Pixel 6 Pro wie auch dem S22 Ultra überlegen. Videos kann das iPhone einfach wie kein anderes Smartphone.

Ansonsten haben wir ein hervorragendes Display, extrem gute Lautsprecher und einen Prozessor der zwar nicht viel schneller ist als der Vorgänger, aber immer noch zu den schnellsten zählt und noch energieeffizienter ist.

Die Akkulaufzeit des iPhone 14 Pro hat mich zufrieden gestellt! Diese liegt über meinem Pixel 6 Pro, aber etwas unter dem iPhone 13 Pro Max. Ich komme mit dem iPhone 14 Pro gut durch den Tag.

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Kurzum, das iPhone 14 Pro ist ein top Smartphone, aber verglichen mit dem 13 Pro hat sich kaum etwas geändert. Die Unfallerkennung und auch die Satelliten-Not-Funktion ist sicherlich toll, aber im Alltag auch nichts, was du regelmäßig nutzt.

Für mich die größte Neuerung am iPhone 14 Pro war das Always on Display. Dies sagt glaube ich auch schon etwas aus.

Apple hat hier sicherlich wieder ein top Smartphone im Sortiment, welches auch klar “das beste iPhone bisher” ist, aber hast du ein iPhone 12 Pro oder 13 Pro, dann wirst du kaum neue Funktionen erhalten.

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Apple iPhone 14 Pro
POSITIV
Hervoragende Leistung des Prozessors
Sehr gute Hauptkamera, vor allem bei schlechtem Licht
Gute Weitwinkelkamera
Gute Akkulaufzeit
Verarbeitung und Haptik überragend
Starke Software
Always on Display überzeugend
NEGATIV
Sehr hoher Preis
Kaum Veränderungen verglichen mit dem Vorgänger
Apples Firmenpolitik fragwürdig
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Das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX im Test, groß aber gut!

Mit dem Stealth 700 Gen 2 MAX hat Turtle Beach ein neues premium Gaming Headset auf den Markt gebracht. Es setzt vor allem auf eine kabellose Verbindung und eine offizielle XBOX Lizenz. Allerdings soll das Headset auch mit dem PC, der Playstation 5 und sogar der Nintendo Switch funktionieren, dies unter anderem dank integriertem Bluetooth.

Hinzu kommt laut Hersteller “NOCH BESSERER PREMIUM-SOUND“.

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Wollen wir uns im Test das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX näher ansehen. Ist der Klang wirklich überzeugend? Das auch zu einem Preis von 200€?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Turtle Beach für das Zurverfügungstellen des Stealth 700 Gen 2 MAX für diesen Test.

 

Das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX im Test

Das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX ist ein vergleichsweises üppiges Gaming-Headset. Dieses ist recht groß und massiv gebaut, was ein Vor- und Nachteil sein kann.

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Das Design ist dabei allerdings relativ schlicht. Ich habe hier zwar die etwas auffällige blaue Version, aber gerade in schwarz ist das Design recht dezent. Wir haben eine glatte Kunststoff-Rückseite, auf welcher lediglich klein das Turtle Beach Logo zu finden ist.

Es gibt um die Ohrmuscheln und am Kopfband ein paar farbliche Akzente, hier in einer Kupferfarbe, und das war es auch schon.

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Auf RGB LEDs oder Ähnliches verzichtet sinnvollerweise Turtle Beach komplett. Dies hilft auch der Akkulaufzeit ein gutes Stück, welche laut Hersteller bei über 40 Stunden liegt. Ich kann durchaus eine Laufzeit in dieser Größenordnung bestätigen.

Geladen wird das Headset via USB C. Der Ladeport findet sich gemeinsam mit den Tasten zur Steuerung an der linken Ohrmuschel. Hier finden wir zwei Drehräder für die Lautstärke und drei Steuerungstasten.

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Du hast beim Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX die Wahl, du kannst das Headset via Bluetooth ziemlich universell an allen Geräten nutzen, oder du kannst den beiliegenden USB-Adapter verwenden. Dieser funktioniert allerdings nur an der XBOX und dem PC, bietet aber die bessere Klangqualität.

 

Super Standby verhalten am PC!

Hast du den USB-Empfänger an einem PC angeschlossen, aber das Headset nicht eingeschaltet, dann wird dieses von Windows auch nicht als aktiv erkannt. Heißt, Klänge werden über Lautsprecher usw. wiedergegeben.

Erst wenn du auch das Headset einschaltest, wird dieses aktiv

 

Tragekomfort

Kommen wir zu meinem größten Kritikpunkt am Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX, dem Tragekomfort.

An sich hat hier Turtle Beach viel richtig gemacht. Die Ohrmuscheln sind groß genug, um meine Ohren komplett zu umschließen und die Polsterung ist angenehm weich und dick.

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Allerdings ist das Headset sehr schwer und hat einen entsprechend hohen Anpressdruck. Daher würde ich das Headset weniger für Nutzer mit kleinen Köpfen empfehlen oder falls du empfindlich gegenüber schweren Kopfhörern bist.

Ich bin hier an sich recht unempfindlich, aber selbst ich halte das Stealth 700 Gen 2 MAX für grenzwertig, gerade beim Tragen über x Stunden. Etwas wird dies durch die großen Ohrmuscheln und der guten Polsterung aber auch wieder ausgeglichen.

 

Der Klang

An dieser Stelle direkt eine Warnung, das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX verfügt über zwei Klangmodi. Einer der Klangmodi klingt in Musik und Filmen furchtbar! Solltest du das Headset das erste Mal einschalten und es klingt nicht gut, drücke einmal die “Mode” Taste, dann wird es Welten besser. Dies hatte mich im ersten Moment zugegeben etwas kalt erwischt und “überrascht” (ich dachte schon das wird ein sehr schweres Review).

Im richtigen Modus klingt das Stealth 700 Gen 2 MAX so wie wir es von 200€ Headset auch erwarten dürfen!

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Starten wir bei den Höhen. Hier gibt es absolut nichts auszusetzen, die Höhen sind klar, sauber und ausreichend Brilliant. Dabei sind diese aber auch nicht störend schrill oder “kreischend”. Turtle Beach hat hier eine sehr gute Balance getroffen. Für meinen persönlichen Geschmack hätten diese noch einen Hauch heller sein können, aber ich mag auch die leicht schrillen und super Brillanten Höhen. Neutral gesprochen hat Turtle Beach aber die Höhen super getroffen.

Die Mitten sind so weit unspektakulär. Diese werden weder besonders betont noch übermäßig abgesenkt. Stimmen klingen natürlich, angenehm voll und satt. Auch hier also keine Klagen.

Für viele sehr wichtig ist natürlich der Bass. Erfreulicherweise leistet sich hier das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX keine schwäche! Der Bass ist super satt und sehr tief! So zählt das Turtle Beach klar zu den Headsets mit dem meisten Bass. Dabei ist der Bass aber nicht übertrieben oder “zu viel”. Ebenso wirkt der Bass gekonnt und nicht gequält.

Unterm Strich hat das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX einen sehr dynamischen Klang, der allerdings eine leichte Tendenz zu den Tiefen hat. Der Bass ist schon etwas dominant und das Headset klingt zu teilen einfach “mächtig”. Dies meine ich aber nicht negativ! Diese Klangsignatur ist absolut sauber umgesetzt und macht Spaß!

 

Ein ordentliches Mikrofon, für ein kabelloses Headset

Kabellose Gaming Headsets haben zu teilen wirklich furchtbare Mikrofone. Erfreulicherweise ist allerdings das Mikrofon des Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX ordentlich!

Dieses kann nicht mit kabelgebundenen Modellen der 100€+ Preisklasse mithalten und dieses wäre auch nicht meine erste Wahl für Youtube Videos oder Podcasts, allerdings für die normale Kommunikation in Spielen oder mit Freunden ist dieses mehr als brauchbar.

 

Fazit

Turtle Beach hat beim Stealth 700 Gen 2 MAX sehr viel richtig gemacht und dieses verdient völlig zu Recht das Prädikat “Premium-Headset”.

Das Wichtigste zuerst, der Klang. Das Stealth 700 Gen 2 MAX hat einen sehr mächtigen und massereichen Klang, klingt aber nicht dumpf oder blechern, ganz im Gegenteil. Wir haben hier einen hervorragenden Bass und generell einen sehr wertigen Klang. Klar dieser ist neutral betrachtet nicht “perfekt” ausbalanciert, aber ich mag etwas mehr Bass und ich denke das wird für die meisten Interessenten für dieses Headset gelten.

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Rein was den Bass und auch den Klang angeht ist dies eins der besten kabellosen Gaming Headsets, das ich bisher in den Fingern hatte.

Auch das Mikrofon ist für ein kabelloses Headset sehr ordentlich und generell die kabellose Verbindung zeigte sich stabil.

Gegen das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX spricht lediglich etwas der Tragekomfort. An sich ist die Polsterung sehr weich und gut, zudem sind die Ohrmuscheln wunderbar groß. Allerdings ist das Headset sehr schwer und der Anpressdruck recht hoch.

Bist du hier empfindlich würde ich dir das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX nicht empfehlen! Sind aber große und schwere Headsets für dich kein Problem, dann ist dies eins der besten Modelle, das ich bisher getestet habe!