Der Musegear Finder 2 im Test, die Alternative zu Tile?

-

Wir haben uns bereits vor einer Weile die Schlüsselfinder von Tile angesehen. Diese sind auch nicht schlecht, aber dennoch gibt es ein paar Punkte die Verbesserungswürdig sind.

Kurz nach dem Test hat mich Musegear angeschrieben und mich um einen Test ihres Schlüsselfinders geben. Dieser würde einige Kritikpunkte, wie das Abo und die teilweise nicht austauschbaren Batterien, besser machen.

musegear finder 2 im test 6

Und ja auf den ersten Blick sieht der Musegear Finder 2 durchaus interessant aus! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist der Finder wirklich besser als Tile und können wir mit dem AirTag mithalten?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle auch vielen Dank an Musegear für das Zurverfügungstellen des Finders für diesen Test.

 

Der Musegear Finder 2 im Test, die Alternative zu Tile?

Musegear hat mit dem Finder das Rad nicht neuerfunden. Zumindest was die Optik angeht! So setzt der Finder auf das typische Vierecke flache Design das auch Tile bei seinen Trackern nutzt.

musegear finder 2 im test 1

Mit 36 x 36 x 5,6 mm ist dieser aber sogar noch etwas kleiner und kompakter als der klassische Tile Tracker. Auch das Gewicht ist mit 7,6g absolut minimal!

Dabei kannst du aber die Batterie im Musegear Finder auch tauschen! Klasse, denn damit hat der Tracker im Gegensatz zu anderen Modellen kein fixes Ablaufdatum. Die hier verbaute Knopfzelle soll laut Hersteller ca. 1 Jahr halten.

musegear finder 2 im test 2

Allerdings im Gegenzug konnte ich keine Informationen zur Wasserdichtigkeit finden. Entsprechend ist davon auszugehen, dass dieser nicht oder nicht gut wasserdicht ist.

Am Tracker selbst findest du neben der Öse für einen Schlüsselring auch einen Lautsprecher und eine Taste.

 

Einfach gute App?

Um den Bluetooth Schlüsselfinder zu nutzen, benötigst du natürlich die Musegear App. Diese ist recht schnell beschrieben, denn die App ist sehr einfach!

musegear finder 2 app (1) musegear finder 2 app (2)

Zunächst gibt es keinen Account-Zwang! Du musst dich nicht beim Hersteller registrieren, es reicht einfach den Bluetooth Schlüsselfinder mit deinem Smartphone zu verbinden. Die App erklärt dir auch in klarem Deutsch wie dies geht.

Im Grunde musst du nur die Taste auf der Oberseite drücken, den Rest macht die App. Anschließend vergibst du nur noch einen Namen und ein ICON und du bist fertig.

musegear finder 2 app (5) musegear finder 2 app (6)

Die Musegear App ist unfassbar einfach aufgebaut. Hast du deinen Tracker ausgewählt wird dir angezeigt, ob du dich in Reichweite befindest und falls ja, wie stark das Signal ist.

Es gibt hier natürlich KEINE Richtungsanzeige! Es wird dir nur angezeigt, wie stark das Signal ist. Zudem kannst du den Bluetooth Tracker piepen lassen, sofern du dich in Reichweite befindest.

Du kannst auch eine Warnung einschalten, falls der Tracker die Verbindung zu deinem Smartphone verliert.

Fällt dir dein Schlüssel herunter und du gehst weiter, dann solltest du nach einigen Metern eine Meldung erhalten.

 

Verbindet sich erfreulich schnell

Ich war positiv überrascht, wie schnell und zuverlässig sich der Musegear Finder mit meinem Smartphone verbindet, selbst wenn ich an der Grenze der Reichweite war.

Hier reagiert der Musegear Finder deutlich flotter als z.B. Tile!

musegear finder 2 app (13) musegear finder 2 app (15)

Verliert der Musegear Finder die Verbindung, dann wird auch in der App die Information angezeigt wo der Schlüsselfinder das letzte Mal verbunden war. Dies sollte dir bei der Suche helfen.

Im Gegenzug gibt es allerdings auch keine “Crowd Suche”, wie beim Apple AirTag oder Tile. Inwieweit dies für deine Anwendung schlimm ist, lasse ich mal dahingestellt.

Positiv, der kleine Lautsprecher im Finder ist mehr als ausreichend laut!

 

Kann auch dein Smartphone finden

Hast du dich vielleicht gefragt was der kleine Knopf am Finder so macht? Hältst du diesen gedrückt, dann beginnt dein Smartphone zu klingeln.

Sollte diese Funktion dich stören, dann kannst du sie in der App abschalten.

 

Fazit

Der Musegear Finder 2 ist ein gutes Stück einfacher gestaltet als z.B. Tile. Hier liegt aber auch die Schönheit dieses Bluetooth Schlüsselfinders.

Nein dieser kann weiterhin nicht mit dem Apple Airtag mithalten, dass kann aber kein Modell auf der Android Seite.

musegear finder 2 im test 4

Allerdings ist der Finder 2 super, vor allem wenn du ein einfaches und gutes Modell suchst, ohne Account-Zwang, Abo Modell oder Ähnlichem.

Der Musegear Finder funktioniert genau wie du es erwarten kannst. Innerhalb von ca. 50-90 Metern (im Freien) kannst du dich mit diesem verbinden, die Signalstärke sehen und einen Signalton abspielen.

Hast du die Verbindung verloren wird der letzte bekannte Standort angezeigt. Was willst du mehr von einem Schlüsselfinder?

Tipp

Dir gefällt Techtest?

Lass dir unsere neuesten Artikel in der Google-Suche ganz oben anzeigen.

Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Transparenz / Info: In diesem Artikel sind Affiliate /Werbe Links enthalten. Solltest Du diese nutzen, dann wird Techtest am Verkaufserlös beteiligt, ohne das sich für Dich der Preis verändert. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Dies ist eine wichtige Hilfe das hier auch in Zukunft neue Artikel entstehen können. 

Michael Barton
Michael Barton
Hi, hier schreibt der Gründer und einzige Redakteur von Techtest.org. Vielen Dank für das Lesen des Beitrags, ich hoffe dieser konnte dir weiterhelfen. Mehr Informationen über den Autor

Weitere spannende Artikel

Technik Made in Germany – welche Hersteller gibt es 2026 noch?

Ich denke, es ist ein offenes Geheimnis, dass 99 % aller Elektronikprodukte aus China oder allgemein aus Asien kommen. Es gibt so gut wie keine...

Sind Solar Powerbanks empfehlenswert? (meist nein!) Zahlen und Messwerte!

Das Konzept Solar-Powerbanks, also Powerbanks mit einem integrierten Solarpanel, klingt im ersten Moment toll! Du hast einen Akku, welcher sich von alleine auflädt. Allerdings sind...

Powerbanks für den Blackout? Eine gute Idee? Welche Modelle sind empfehlenswert?

Die Gefahr eines längeren Stromausfalls nimmt zunehmend zu. Entsprechend gibt es immer mehr Vorsorge- Tipps und auch die Industrie und die Händler stürzen sich...

Neuste Beiträge

PHOTOOLEX BB Battery Pro NP-FZ100 im Test: 2600 mAh Akku mit USB C und Display im Kapazitätscheck

Die meisten NP-FZ100 Nachbauten sehen sich ziemlich ähnlich. Ein schwarzer Klotz, eine Kapazitätsangabe drauf, fertig. Der PHOTOOLEX BB Battery Pro will da bewusst ausbrechen. Er...

INIU SnapGo Air im Test: 10.000 mAh Qi2-Powerbank mit 25 W & 45 W USB-C

INIU bietet mit der SnapGo Air eine neue kabellose Powerbank an, welche sich zumindest auf dem Papier sehr beeindruckend liest! 10.000 mAh 25 W...

GEEKOM Geekbook M16 SSD-Upgrade: So einfach rüstest du den Speicher auf (Blick ins Innere)

Das GEEKOM Geekbook M16 ist eine sehr spannende Notebook Option in der unter 1000€ Preisklasse, vor allem, wenn du ein großes Notebook mit hoher...

Wissenswert

Kompressor oder Peltier-Kühlbox? Der große Vergleich mit echten Messwerten

So langsam wird es wieder richtig warm und damit beginnt auch die Saison für Grillabende, Ausflüge an den See und lange Tage im Garten....

Grantie bei Crucial 2026: Wie läuft das nach dem Aus der Marke?

Der Speichermarkt ist absolut verrückt im Jahr 2026. Allerdings, eine der verrücktesten Entscheidungen hat bereits 2025 stattgefunden. So hat Micron verkündet, seine Endkundenmarke Crucial...

Warum haben Powerbanks weniger Kapazität als draufsteht?

Wenn du eine Powerbank mit 10.000 mAh kaufst, erwartest du sicherlich auch, dass diese 10.000 mAh in der Praxis liefern kann, oder? Leider ist dies...

2 Kommentare

  1. Danke für den Test. Wie ich merke quasi kein Unterschied zum Samsung Smart Tag, außer, dass es hier keine „Community“ gibt (wie auch immer man den Effekt bewerten mag) und dass der Knopf nicht für „Szenen“ zu benutzen ist. Die Öse für den Schlüsselring scheint auch etwas empfindlicher zu sein (Bruchgefahr).
    Trotzdem der gleiche Preis.
    Evtl. magst Du die Samsung auch noch mal testen?

  2. Prima, dass du so gute Erfahrungen gemacht hast. Leider musste ich inzwischen feststellen, dass sich der Finder nicht immer mit der App koppeln lässt. Selbst nach dem Löschen der App und Neuinstallation, Neustart des Handys und löschen diverser anderer Bluetooth-Kopplungen ist eine Kopplung nicht möglich. Ich habe es mit einem alten, bereits schon verwendeten Finder als auch mit einem neuen probiert. Beides ging nicht.
    Mir scheint, die Finderkopplung ist ein reines Glücksspiel.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.