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Der DeepCool AS500 im Test, die bessere Antwort auf den Noctua NH-U12S?

Mit dem AS500 bringt DeepCool seinen neusten High End CPU Kühler auf den Markt. Dieser soll durch ein recht kompaktes Design und eine hohe Kompatibilität, bei einer dennoch hervorragenden Leistung punkten.

Deepcool As500 9

So bewirbt DeepCool den AS500 mit einer TDP von 220W und verspricht eine Kompatibilität auch zu den High End CPUs von Intel und AMD. Der Preis soll dabei bei 60€ liegen. Wollen wir uns im Test einmal die Performance des DeepCool AS500 genauer ansehen!

 

Der DeepCool AS500 im Test

Der DeepCool AS500 ist ein recht klassischer Tower CPU Kühler. Dieser ist weitestgehend aus einem silbernen Aluminium gefertigt. DeepCool hat lediglich die Oberseite ist einer kleinen schwarzen Kunststoff-Abdeckung versehen.

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In dieser sind zudem RGB LEDs integriert, welche sich über Euer Mainboard Steuern lassen. DeepCool wirbt hier mit einer Kompatibilität zu ASUS AURA, MSI Mystic Light, ASROCK Polychrome, Gigabyte RGB Fusion usw. Ich würde die Beleuchtung als nettes Gimmick bezeichnen, diese ist aber tendenziell recht dezent.

Deepcool As500 2

Zwar ist der eigentliche Kühlkörper aus Aluminium gefertigt, die Basis-Platte und die Heatpipes sind aber natürlich aus vernickeltem Kupfer. Zwar hat der DeepCool AS500 „nur“ 5 Heatpipes auf jeder Seite, dennoch ist dieser mit 1030g relativ schwer! Mehr Gewicht ist tendenziell ein Vorteil bei CPU Kühlern.

Deepcool As500 4

Mit im Lieferumfang des Kühlers liegt ein 140mm Lüfter, welcher mit 500-1200 RPM dreht.

 

Passform und Montage

Laut DeepCool ist der AS500 mit allen gängigen Plattformen kompatibel.

  • Intel LGA2066/2011-v3/2011/1200/1151/1150/1155
  • AMD AM4 / AM3+/ AM3/ AM2+ / AM2 / FM2+ / FM2 /FM1

Lediglich AMD Threadripper wird nicht unterstützt. Da es sich um einen 140mm Kühler handelt müsst Ihr etwas auf die Höhe achten! Der AS500 misst 142 x 49 x 159 mm bzw. 142 x 98 x 164 mm mit Lüfter.

DeepCool wirbt mit einer besonders guten RAM Kompatibilität, was ich auch bestätigen kann. Selbst mit Lüfter auf der RAM zugewandten Seite bleibt auf dem ASUS Prime X570-P genug Platz für hohe RAM Modulen in allen Slots.

Die Montage des AS500 ist absolut vorbildlich! Einfach die für den Sockel nötige Halterung in der Rückenplatte verschrauben, Kühler aufsetzen, festziehen und fertig. Viel einfacher, stabiler und besser kann man einen CPU Kühler nicht verbauen. DeepCool könnte lediglich etwas besser beschriften welche Halterungen für AMD und welche für Intel sind.

 

Der Testaufbau

Starten wir mit der Ausgangssituation. Als PC kommt für alle Tests folgendes zum Einsatz:

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 16GB GSkill DDR4 RAM
  • Nvidia GT1030
  • Corsair Professional Series HX850i

Das System wird auf einer offenen Testbench genutzt. Temperaturen in einem Gehäuse könnten also etwas höher liegen. Die CPU Spannung wurde auf recht hohe 1,41V fixiert, der Takt wie auch andere Spannungen so gut wie möglich festgestellt, um für gleichbleibende Ergebnisse zu sorgen.

Aus diesem Grund habe ich auch auf Wärmeleitpaste verzichtet! Anstelle dessen nutze ich ein thermal Grizzly Carbonaut Wärmeleitpad. Dieses ist vergleichbar zu Wärmeleitpaste, vielleicht einen Hauch schlechter, aber verhindert Unterschiede aufgrund der Auftragung oder Menge.

Deepcool As500 8

Es werden mit allen Kühlern drei Tests einmal bei 12V Lüfter-Spannung und einmal bei 7V Spannung durchgeführt.

  • Prime 95 Smallest FFTs „High“ Preset 15 Minuten
  • Cinebench R20 Run
  • Handbrake 4K Video Encoding 20 Minuten

Test Nr. 1 ist der worst Case, Test Nr. 2 etwas praxisnäher aber ein recht kurzer Run und Test Nr.3 die so ziemlich schlimmste Last, die im regulären Alltag vorkommt.

Alle drei Tests werden mit 12V Lüfterspannung und einmal mit 7V wiederholt.

Zum Vergleich nehme ich folgende CPU Kühler mit in die Tabellen auf:

  • Noctua NH-U12S chromax.black
  • ARCTIC Freezer 33 eSports ONE
  • be quiet! Dark Rock 4
  • Scythe Mugen 5
  • Corsair Air Series A500

 

Die Kühlleistung

Starten wir in den praktischen Test mit einem Durchlauf von CineBench 20.

Cb 7v Cb 12v

Hier zeigt sich direkt das wir keinen schlechten Kühler vor uns haben! So kratzt der DeepCool AS500 an den Werten des be quiet! Dark Rock 4, gerade bei 12V Spannung. Dieser platziert sich damit deutlich unter den Werten des Noctua NH-U12S. Der Corsair A500 liegt deutlich in Führung, allerdings ist dieser auch signifikant größer unter lauter. Mehr dazu später.

Prime 7v Prime 12v

In Prime 95 rückt der DeepCool AS500 und der be quiet! Dark Rock 4 noch deutlich weiter zusammen. Bei 7V Lüfterspannung kann der AS500 den Dark Rock 4 sogar recht eindeutig schlagen, während bei 12V das Feld wieder etwas ausgeglichener ist.

Handbrake 7v Handbrake 12v

Handbrake ist ein recht realistisches Last-Szenario, welches dementsprechend eine etwas gezacktere Linie produziert. Das Bild ist aber erneut ein ähnliches, der AS500 liefert sich ein Kopf an Kopf Duell mit dem Dark Rock 4. Dabei kann der AS500 den Dark Rock 4 bei 7V eindeutig schlagen, während bei einer höheren Lüfterspannung das Duell ausgeglichener ist.

 

Die Lautstärke

Schauen wir uns noch die Lautstärke des AS500 an, welche einen großen Einfluss auf die Bewertung der Ergebnisse hat. So ist der Corsair A500 klar der leistungsstärkste Kühler im Vergleich, erkauft sich diese Performance aber durch eine hohe Lautstärke.

Lautstärke

Der AS500 bzw. dessen Lüfter ist etwas lauter als der Noctua NH-U12S chromax.black oder be quiet! Dark Rock 4, aber deutlich leiser als der ARCTIC Freezer 33 eSports ONE oder der Corsair A500.

Deepcool As500 7

Bereits ab 9V ist dieser als unhörbar zu bezeichnen und ist völlig für einen „Leisen PC-Build“ geeignet. Auch bei 12V ist die Laustärke noch völlig im Rahmen des akzeptablen.

 

Fazit

Der DeepCool AS500 stellt eine Interessante alternativ zu Noctuas NH-U12S oder be quiets! Dark Rock 4 da.

Verglichen mit dem NH-U12S von Noctua kann der AS500 mit einer deutlich höheren Kühlleistung punkten. Verglichen mit dem Dark Rock 4 ist der AS500 +- auf einem Level, tendenziell ist der AS500 sogar bei niedrigeren Drehzahlen etwas besser als der Dark Rock 4, in der Praxis ist der Unterschied aber nicht groß relevant.

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Allerdings ist der AS500 auch einen Hauch lauter als der Dark Rock 4 oder NH-U12S. Ich würde den AS500 zwar weiterhin als sehr leise bezeichnen, selbst bei höheren Drehzahlen, dieser ist aber nicht ganz so extrem auf niedrige Lautstärke getrimmt wie die beiden Konkurrenten.

Weitere Pluspunkte gibt es für die Halterung und Montage, welche sehr gut und einfach gelöst ist.

Kurzum, der DeepCool AS500 ist ein absolut empfehlenswerter CPU Kühler, wenn Ihr ein schmales Modell mit einer guten Balance aus Lautstärke und Leistung benötigt.

Deepcool As500

Anker Soundcore Life Q30 im Test, Anker beste Kopfhörer 2020!

Die Life Q30 sind die Neusten vorzeige Bluetooth Kopfhörer aus dem Hause Anker/Soundcore. Diese sollen nicht nur durch einen „Hi-Res Sound“ überzeugen, sondern auch dank einer Laufzeit von bis zu 40 Stunden und Hybrid ANC!

Anker Soundcore Life Q30 Im Test 7

Auf dem Papier ließt sich dies natürlich wundervoll, aber die Praxis ist oftmals noch etwas anderes. Wollen wir uns daher doch einmal die Anker Soundcore Life Q30 im Test ansehen! Können diese überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zur Verfügung stellen der Life Q30 für diesen Test.

 

Die Anker Soundcore Life Q30 im Test

Die Soundcore Life Q30 sind preislich im Mittelfeld für Kopfhörer mit aktiven Noise Cancelling angesiedelt. Dementsprechend fällt auch die Verarbeitung und die Materialwahl aus.

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Die Soundcore Life Q30 sind vernünftig und ausreichend robust gebaut, aber auch nicht luxuriös! So bestehen die Kopfhörer weitestgehend aus Kunststoff. Dies gilt sowohl für die Ohrmuscheln, wie aber auch für ihre Aufhängung. Lediglich das Kopfband ist mit einem Aluminium Bügel verstärkt. Dieser hilft auch beim Mechanismus für die Höhenverstellung, welcher sehr schön wertig anmutet.

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Neben der Höhe lässt sich auch der Winkel der Ohrmuscheln einstellen und diese sogar einklappen für einen leichteren Transport.

Was das Design angeht setzt Anker auf eine recht rundliche Optik, welche die Kopfhörer auch kompakter erscheinen lässt als diese sind. So wirken die Q30 recht klein, sind aber normal große Ohr umschließende Kopfhörer!

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Auf Seiten der Anschlüsse finden wir einen USB C Ladeport und einen 3,5mm Eingang. Der integrierte Akku der Q30 soll laut Anker rekordverdächtige 40 Stunden halten! Die Größenordnung kann ich auch grob bestätigen. 20+ Stunden sind gut möglich, auch mit ANC.

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Gesteuert werden die Kopfhörer erstaunlicherweise nicht über ein Touchpad, sondern klassisch über Tasten am Rand des Gehäuses. Hier finden wir Ein/Aus, Play/Pause, Lauter/Vor, Leiser/Zurück und eine Taste für das ANC. Die Tasten lassen sich soweit auch gut drücken und erfühlen.

 

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Anker Soundcore Life Q30 hat mich überrascht und dies positiv! Auf dem ersten Blick sehen die Q30 soweit vernünftig aus. Die Ohrmuscheln wirken ausreichend groß, wenn auch nicht riesig, und die Polsterung ist schön weich.

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In der Praxis würde ich den Tragekomfort aber glatt als sehr gut einstufen! Die Kopfhörer sitzen sehr angenehm und bequem. Die Ohrmuscheln könnten noch einen Hauch größer für meine Ohren sein, ich spüre hier durchaus ein leichtes „Andrücken“, dieses ist aber nicht übermäßig unangenehm.

Ich würde den Tragekomfort mit einer 1- bewerten.

 

ANC

Die Anker Soundcore Life Q30 verfügen über aktives Noise Cancelling, also kurz ANC. Bei diesem werden Außengeräusche aktiv mithilfe von Mikrofonen ausgeglichen. Dies verfahren ist recht schwierig wirklich gut umzusetzen, weshalb meist Hersteller wie Bose oder Sony hier die Marktführer sind.

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Das ANC der Soundcore Life Q30 würde ich als ordentlich bezeichnen. Dieses reduziert Geräusche wie Motoren oder Lüfter sehr deutlich und senkt allgemein merklich sämtliche Außengeräusche. Dabei produzieren die Kopfhörer kein nerviges Rauschen oder Ähnliches.

Allerdings sind wir hier noch nicht auf dem Level von Bose, Sony, Sennheiser usw. Die Soundcore Life kratzen eher am „ANC Level“ der zweiten Reihe wie JBL und B&W.

 

Klang

Wie die meisten Anker/Soundcore Kopfhörer und Ohrhörer setzten auch die Life Q30 auf einen sehr bass-starken Klang und eine leichte „Badewannen“ Klangsignatur. Starten wir aber am Anfang.

Die Höhen der Q30 sind tadellos! Diese sind sehr schön klar und sauber. Dabei besitzen die Kopfhörer auch eine gute bis sehr gute Brillanz und eine starke Detaildarstellung. Die Höhen haben eine leichte Schärfe an sich, welche ich aber auch nicht als extrem oder störend bezeichnen würde.

Die Mitten wiederum sind leicht abgesenkt bis neutral. Die Darstellung von Stimmen und Gesang ist durch alle Stimmlagen gut. Die Q30 bevorzugen also weder helle noch tiefe Stimmen, sondern stellen diese tendenziell gleich gut dar. Instrumente wiederum werden ebenfalls gut abgebildet und wirken auch ausreichend gut gefüllt. Allerdings wirken die Mitten teils etwas „clean“.

Das für viele spannendste ist der Bass. Hier können die Anker Soundcore Life Q30 auf vollem Feld überzeugen. Der Bass ist ein gutes Stück angehoben und wirkt ausgesprochen aggressiv und knackig. Damit sind die Life Q30 kleine Bass-Bomber, übertreiben es allerdings auch nicht. Zumal der Bass qualitativ hervorragend ist! Dieser besitzt einen guten Tiefgang und ein sehr hohes Volumen!

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Unterm Strich klingen die Anker Soundcore Life Q30 also sehr dynamisch aufgrund eines starken Höhen/Tiefen Kontrasts. Allerdings sind die Kopfhörer auch nicht völlig „ausbalanciert“. Der Bass nimmt zwar eine etwas dominantere Rolle ein, aber gerade die Höhen und zu großen Teilen auch die Mitten können sich akustisch behaupten. Wenn ich eventuell etwas kritisieren müsste, dann wäre es der teilweise auffällig Cleane Sound. Es wirkt hier und da so als würden die Kopfhörer recht aggressiv aktiv Rauschen herausfiltern.

Wie sich dies auswirkt hängt etwas vom Song ab. Beispielsweise Nothing For Free von Pendulum oder auch Bist du Okay von Mark Forster und VIZE wirken absolut passend mit den Soundcore Life Q30! Diese lieben diesen aggressiven und schnellen Bass. Auf der anderen Seite Queen I Want To Break Free oder TOTO Africa klingen zwar weiterhin gut mit den Q30, liegen diesen aber tendenziell nicht ganz so gut.

Anker Soundcore Life Q30 Frequenzkurve

Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  rechts = Höhen. Ist ein Teil höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve links sehr hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Die Soundcore Life Q30 sind eindeutig die besten Kopfhörer die ich bisher von Anker/Soundcore in den Fingern hatte!

Die Life Q30 können dabei vor allem aufgrund ihres Tragekomforts und Klangs überzeugen. Die Kopfhörer haben einen sehr dynamischen und lebendigen Klang mit einem guten Schuss Bass! Letzter hat dabei eine hervorragende Qualität. Ich würde die Soundcore Life Q30 klanglich +- auf ein Level mit den JBL Club 950NC stellen, welche auch beide eine vergleichbare Klangsignatur haben.

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Auch was den Tragekomfort angeht sind die Life Q30 hervorragend! Diese gehören klar zu den bequemsten Bluetooth Kopfhörern die ich bisher vor mir hatte. Weitere Bonuspunkte gibt es für die Akkulaufzeit und das brauchbare ANC. Letzteres ist zwar nicht absolute Weltklasse, aber vernünftig. Brummende Geräusche werden fast vollständig gefiltert und komplexere Geräusche merklich reduziert.

Minuspunkte gibt es nur für die Haptik und Materialwahl. Die Life Q30 sind zwar nicht schlecht gebaut, aber beispielsweise spielen hier die JBL Club 950NC noch ein Level höher.

Anker Soundcore Life Q30 Im Test 13

Dennoch gerade für den Preis sind die Anker Soundcore Life Q30 absolut herausragende Kopfhörer die selbst den ganz Großen Konkurrenz machen können.

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Anker Soundcore Life Q30

Test: Teufel MOTIV GO, ein herausragender Klang für 250€!

Der MOTIV GO ist der neuste Bluetooth Lautsprecher in Teufels LineUp. Dieser stellt aber gerade optisch einen gewissen Bruch dar. Waren bisherige Teufel Lautsprecher eher etwas härter und technischer Design, geht der MOTIV GO etwas mehr in die Lifestyle Richtung.

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Beim Blick auf den Preis musste ich zugegeben zunächst etwas schlucken. 250€ für einen doch etwas kompakteren Lautsprecher ist eine Stange Geld! Wollen wir uns im Test einmal ansehen ob der MOTIV GO nicht nur durch sein Design überzeugen kann.

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Zurverfügungstellen des MOTIV GO für diesen Test.

 

Der Teufel MOTIV GO im Test

Mit rund 21,3 x 11,3 x 6,4 mm und einem Gewicht von 906g ist der MOTIV GO ein mittelgroßer Bluetooth Lautsprecher, der ein wenig ein Handtaschenformat besitzt. So ist die Basis des Lautsprechers etwas schmaler als der obere Bereich.

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Der äußere Rahmen des Lautsprechers ist dabei aus einem massiven Aluminium gefertigt. Dieser verleiht dem MOTIV GO eine hohe Massivität und Wertigkeit. Die Front hingegen ist mit einem Leinenstoff bedeckt, unter welchem die Treiber angebracht sind.

Die Rückseite besteht wiederum aus Hartgummi und Kunststoff. Hier findet sich ebenfalls eine Art Öffnung unter welcher ich eine passive Membrane vermute.

Test Teufel Motiv Go 2

Grundsätzlich gefällt mir das Design und auch die Größe des MOTIV GO sehr gut! Dieser ist groß genug, dass ein vernünftiger Klang zu erwarten ist, aber klein genug, dass dieser auch nicht zu viel Platz belegt. Das Design ist schick, wenn auch vielleicht etwas generischer als beispielsweise ein Teufel Rockster Cross oder Rockster Go. Ich hätte mir lediglich seitlich vielleicht eine Trageschlaufe gewünscht.

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Die Tasten zur Steuerung des MOTIV GO sind auf dessen Oberseite angebracht. Hier finden wir Ein/Aus, Play/Pause, Vor, Zurück, Lauter und Leiser. Für einen Wasserschutz sind die Tasten zudem mithilfe einer kleinen Gummischicht geschützt.

Test Teufel Motiv Go 3

Auch über den Anschlüssen findet sich eine Gummi-Abdeckung. Bei den Anschlüssen haben wir einen 3,5mm AUX Eingang und den Anschluss für das Netzteil. Leider setzt Teufel auf ein proprietäres Netzteil beim MOTIV GO. Dieses hat mit 24W einiges mehr Leistung als via microUSB Möglich wäre, allerdings in Zeiten von USB PD wäre doch solch ein universeller Ladestandard doch mal was.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Starten wir hier wie üblich am Anfang, also bei den Höhen.

Die Höhen des MOTIV GO sind soweit stark! Diese sind klar und sauber, sind aber etwas direktional. Sitzt Ihr nicht direkt vorm Lautsprecher, wirkt der Lautsprecher schnell etwas wärmer. Allgemein ist der MOTIV GO ein etwas wärmer Bluetooth Lautsprecher, dies aber nicht aufgrund von matten Höhen, sondern aufgrund eines durchaus dominanten Basses. So würde ich die Höhen als gut einstufen, hier und da könnten diese aber mit noch etwas Brillanz hervorstechen.

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Die Mitten sind tadellos. Der MOTIV GO neigt zwar etwas zur Badewannen-Klangsignatur, mit sehr vielen Höhen und Tiefen, aber grundsätzlich klingt der Lautsprecher sehr schön „gefüllt“. Die Mitten wirken hier nicht leer oder zu clean, sondern der MOTIV GO zeigt eine gute Detaildarstellung. Stimmen klingen kräftig und Instrumente natürlich.

Das spannendste ist aber klar der Bass. Hier muss ich gestehen mit niedrigen Erwartungen an den MOTIV GO herangetreten zu sein, zu unrecht! Trotz seines kleinen Volumens bietet der Lautsprecher einen erstaunlich vollen und satten Bass. Dieser besitzt zudem einen wirklich beeindruckenden Tiefgang! Musik klingt unheimlich satt und wertig.

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Zwar dürft Ihr sicherlich keine Wunder erwarten, der Teufel MOTIV GO ist kleiner als viele Handtaschen, aber der Bass ist für die Größe absolut beeindruckend. Allgemein wirkt der Klang des Laustprechers sehr wertig, voll und detailliert. Viele Bluetooth Lautsprecher neigen dazu sehr clean zu klingen, dies ist hier nicht der Fall. Der MOTIV GO ähnelt eher einem kleinen HiFi Lautsprecher als einem klassischen Bluetooth Lautsprecher.

 

Fazit

250€ ist für einen kompakten Bluetooth Lautsprecher natürlich ein stolzer Preis. Kann der Teufel MOTIV GO diesem gerecht werden?

Zu großen Teilen ja! So ist zunächst das Design 1a. Der Lautsprecher ist massiv und sehr wertig gebaut. Auch die Optik kann durchaus überzeugen. Ich hätte mir lediglich einen Tragegurt oder ähnliches gewünscht. Auch das der MOTIV GO über ein proprietäres Netzteil geladen wird halte ich im Jahr 2020 für etwas schade.

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Das wirklich spannende ist aber der Klang. Der MOTIV GO hat einen wirklich erstaunlich satten und vollen Klang mit einem hervorragenden Bass! Dieser ist satt und beeindruckend tief. Dennoch werdet Ihr natürlich Bluetooth Lautsprecher bekommen welche besser klingen als der MOTIV GO, wenn Euch die Größe dieser völlig egal ist.

Aber für seine Abmessungen und das schicke Design hat der Teufel MOTIV GO einen wahnsinns Klang, welcher auch den durchaus gehobenen Preis etwas rechtfertigt.

Teufel Motiv Go

Das beste Digital/Web-Radio im Jahr 2020, das Teufel 3SIXTY im Test

Das 3SIXTY gehörte zu meinen absoluten Lieblingsprodukten aus dem Hause Teufel. Nun hat Teufel die 2. Generation des 3SIXTY auf den Markt gebracht, welches primär mit einer verbesserten Software und der Unterstützung von ALEXA überzeugen soll.

Teufel 3sixty Im Test 6

Bestehen bleibt dabei der starke Klang und die auch ansonsten flexibleren Musikwiedergabemöglichkeiten unter anderem via Digitalradio. Wollen wir uns da doch einmal das verbessere Teufel 3SIXTY im Test ansehen.

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Ausleihen des 3SIXTY.

 

Das Teufel 3SIXTY im Test

Äußerlich ist das Neue Teufel 3SIXTY +- identisch zum alten Teufel 3SIXTY. Der einzige wirkliche Unterschied ist das neue verbesserte Display und natürlich einige Innereien.

Teufel 3sixty 1

Das Radio misst 28 x 16 x 17,5 cm und hat somit eine ziemlich ideale Größe für die Küche, das Schlafzimmer oder vielleicht auch den Hobby-Keller. Wichtig, leider verfügt auch die neue Version des 3SIXTY über keinen Akku! Dieses benötigt also immer eine Steckdose. Kein Weltuntergang, aber eine Akku-Version auch wenn es nur darum geht es mit zum Grillen zu nehmen wäre doch nett.

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Was das Design angeht, kann ich Teufel nur beglückwünschen! Das Radio wirkt modern, wertig, aber auch nicht übertrieben auffällig. Auf der Front stechen natürlich zunächst die beiden Drehräder ins Auge. Diese sind für die „Programmwahl“ und die Lautstärke. Neben den beiden Drehrädern verfügt das Radio über ein recht großes Display und satte 13 Tasten! Teilweise handelt es sich bei diesen auch um Programwahltasten die Ihr frei programmieren könnt.

Teufel 3sixty Im Test 3

Eine weitere große Auffälligkeit ist sicherlich die Oberseite, welche mit Stoff bespannt ist. Diese gibt dem Teufel 3SIXTY seinen eigentlichen Namen. Unter dem Stoff sind die Lautsprechertreiber angebracht, welche nach oben gerichtet sind. Teufel nutzt hier allerdings „Kegel“ (siehe hier) um den Klang leicht schräg aus der Oberseite zu projizieren. Dennoch wird der Klang gleichmäßig um den Lautsprecher in einem 360 Grad Radius verteilt.

Neben den Treibern auf der Oberseite verfügt das Radio auch über einen Tieftöner auf der Unterseite, welcher als eine Art Subwoofer dient.

Teufel 3sixty Im Test 4

Auf der Rückseite des 3SIXTY finden wir den Anschluss für das Netzteil, einen USB Port und einen AUX Eingang. Auch hier ist eine Antenne für den regulären Radio-Empfang. Die Antennen für Bluetooth und WLAN sind versteckt integriert.

 

Installation und Feature

Das Teufel 3Sixty verfügt über integriertes WLAN für das Web Radio, Spotify Connect usw.. Daher erfordert das „Radio“ auch eine kleine Einrichtung. Schaltet Ihr dies das erste Mal ein, versucht sich das 3Sixty mit einem WLAN Netz zu verbinden. Dies könnt Ihr entweder direkt am Radio selbst einrichten oder über die Teufel Remote App.

Ich würde Euch im Normalfall zu letzterem raten, da die Teufel App auch eine komfortable Steuerung erlaubt. Grundsätzlich sind aber alle Feature auch direkt über das Display am Gerät aufrufbar.

Screenshot 20200829 154816 Teufel Remote Screenshot 20200829 154740 Teufel Remote

Was kann aber nun das Teufel 3SIXTY? Generell kann dies Musik aus folgenden Quellen wiedergeben:

  • Lokale Musik (auf Eurem Smartphone)
  • Musik auf einem Netzwerklaufwerk
  • Musik auf einem USB Speichermedium
  • Internet Radio
  • Amazon Music
  • Spotify
  • Digital Radio (DAB)
  • Reguläres Radio (FM)
  • Bluetooth
  • AUX Eingang

Solltet Ihr das 3SIXTY nicht via WLAN verbinden wollen, dann ist dies natürlich auch kein Problem nur Feature wie Webradio usw. fallen weg.

 

Radio mit dem 3SIXTY

Das 3SIXTY unterstützt drei Radio „Quellen“:

  • Analoges FM Radio
  • Digital Radio (DAB)
  • Web-Radio

Web-Radio ist hier in der Regel die qualitativ beste Option, welche Euch auch erlaubt Radio-Sender aus ganz Deutschland zu hören. Das Web-Radio funktionierte in meinem Test absolut tadellos. Eure Lieblingssender könnt Ihr einfach via App oder über das Display heraussuchen. Ich würde aber empfehlen diese Sender auf die Schnellwahltasten zu legen. Die spart doch bei häufigem Hören etwas Sucharbeit.

Teufel 3sixty Im Test 5

Alternativ könnt Ihr auch klassisches Radio oder Digital-Radio hören. Wenn Ihr in einer Stadt wohnt werdet Ihr sicherlich dieses Problem nicht kennen, aber hier auf dem Land ist Digital-Radio eine mittelschwere Katastrophe. Viele Radios, gerade die älteren Modelle, bekommen selbst draußen keine Sender rein. Das Teufel 3SIXTY zeigt sich hier als tendenziell recht empfangsstark, kann aber auch keine Wunder verbringen. So ist Digital-Radio bei mir nur an Fenstern eine Option. Dies liegt aber an meinem Wohnort „Eitorf“ und weniger am Teufel 3SIXTY. Dieses ist schon deutlich empfangsstärker als ein JBL und Philips Radio die ich besitze.

Das gute alte FN-Radio ist hier zuverlässiger, zumindest bei mir auf dem Land. Der FN-Tuner im Teufel 3SIXTY ist gut, aber auch nicht absolute Weltklasse.

 

Digitale Musikquellen

Ihr könnt neben dem Radio auch Eure „eigene“ Musik auf dem Teufel 3SIXTY wiedergeben. Dies kann entweder direkt erfolgen, oder über Webdienste.

  • Lokale Musik (auf Eurem Smartphone)
  • Musik auf einem Netzwerklaufwerk
  • Musik auf einem USB Speichermedium
  • Spotify
  • Amazon Music
  • Bluetooth
  • AUX Eingang

Habt Ihr Musik auf Eurem Smartphone, einem USB Stick oder auf einem lokalen NAS, dann könnt Ihr diese direkt auf dem 3SIXTY wiedergeben. Nutzt Ihr beispielsweise einen Streaming Dienst wie Spotify, dann könnt Ihr im Falle von Spotify oder Amazon Music Eure Musik direkt auf dem Radio wiedergeben. Ansonsten müsst Ihr zu Bluetooth greifen.

Bei Spotify wird sogar Spotify Connect unterstützt! Ihr könnt Musik also direkt aus der Spotify App heraus streamen. Klasse!

 

ALEXA bist du da?

Teufel wirbt beim 3SIXTY mit einem Support von ALEXA. Dieser ist hier aber etwas anders als Ihr dies vielleicht erwartet.

Im Teufel 3SIXTY ist an sich keine ALEXA integriert! Ihr könnt lediglich Musik via ALEXA auf dem 3SIXTY wiedergeben. Habt Ihr also beispielsweise einen Amazon Echo Dot, dann könnt Ihr diesem sagen „gib XYZ auf Teufel 3SIXTY wieder“. Die Tonausgabe erfolgt dann über das 3SIXTY. Ihr könnt aber nicht direkt mit dem 3SIXTY reden.

 

Klang

Kommen wir zum Klang. Auch wenn das 3SIXTY an sich ein Radio ist, hat der Klang nur sehr wenig mit dem eines klassischen Radios zu tun. Ganz ehrlich? Das Teufel 3SIXTY klingt klasse!

Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Zwar sind beim 3SIXTY die Treiber nicht direkt auf Eure Ohren gerichtet, aber dennoch wirken die Höhen wunderbar klar und „direkt“. Ich kann hier absolut nicht klagen, für die 200€ Preisklasse sind die Höhen wirklich top! Zudem funktioniert der 360 Grad Klang auch sehr gut. Egal wo Ihr Euch vom Lautsprecher befindet Ihr erhaltet immer +- die gleiche Klangqualität.

Teufel 3sixty Im Test 7

Die Mitten des Teufel 3SIXTY sind Okay. Das Radio setzt eher auf eine Badewannen-Klangsignatur (vorne und hinten hoch), aber Stimmen und auch Gesang wird soweit Okay wiedergeben. Die vollsten Mitten erhaltet Ihr aber nicht unbedingt.

Auf Seiten des Bass hingegen kann der 3SIXTY klar überzeugen! Der Bass wirkt sehr schön kräftig und satt. Sicherlich ist der Tiefgang nicht auf dem Level eines „großen“ Lautsprecher, aber das 3SIXTY schlägt beispielsweise alle mir bekannten 250€ Bluetooth Lautsprecher wie nichts. Dieser ist hier +- auf dem Level des Amazon Echo Studios, allerdings hat das 3SIXTY sogar noch mehr Bass.

Was das 3SIXTY auch hat ist Lautstärke! Das kleine Ding kann erstaunlich laut brüllen und dies sogar mit einer vernünftigen Qualität.

 

Video 

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Mehr Informationen

 

 

Fazit

Ihr sucht nach einem modernen Radio oder sollte ich besser sagen musikalischen-Alleskönner? Dann seid Ihr beim Teufel 3SIXTY an der richtigen Adresse.

Das Teufel 3SIXTY ist wirklich das Radio 2.0. Dieses vereint moderne Medien wie Spotify, Amazon ALEXA, Webradio mit dem klassischen FM/Digital-Radio. Dabei müsst Ihr die „Web-Medien“ nicht nutzen. Ihr könntet das Teufel 3SIXTY einfach als ganz normales Küchenradio mit hervorragendem Klang verwenden.

Teufel 3sixty Im Test 8

Dabei zeigt sich das 3SIXTY als empfangsstark und sehr gut klingend! Ja der Klang ist wirklich herausragend mit einem erstaunlich starken Bass und wunderbar klaren Höhen.

Solltet Ihr sowohl klassisches Radio wie auch „modernere“ Medien nutzen, dann wird Euch die Unterstützung von Web-Radio, Spotify Connect, Amazon Music und Amazon ALEXA sehr freuen. Letzteres ist zwar nur so ein wenig halbgar umgesetzt, funktioniert aber prinzipiell.

Dennoch ist mein Fazit sehr positiv! Das Teufel 3SIXTY ist für mich das Sinnbild eines modernen „Küchen oder Schlafzimmer- Radios“. Dieses ist sowohl was den Funktionsumfang, aber auch was den Klang angeht seine rund 300€ vollkommen wert!

Teufel 3sixty

Audio-Technica ATH-PDG1 Gaming Headset im Test

Wenn man an Gaming Headsets denkt ,wird man vermutlich nicht zuerst an Audio-Technica denken, sondern an Logitech, Corsair, Razer usw. Also eigentlich Hersteller welche keinerlei Background in der Audio Branche haben.

Dies hört man auch bei vielen Headsets dieser Hersteller.

Jedoch gerade Audio-Technica, eine feste Größe in der Audio Industrie, hat einige Gaming Headsets im Sortiment, eins davon habe ich mir bereits angesehen und dieses hat eine überzeugende Vorstellung abgeliefert.

Hierbei handelte es sich um das ATH-PG1, dieses Headset hat jedoch einen ungleichen Zwilling das ATH-PDG1.

Auf den ersten Blick wirken beide Headsets abgesehen von der Färbung sehr ähnlich, jedoch auf den zweiten Blick sieht man den großen Unterschied. Das ATH-PG1 ist ein geschlossenes Headset, während das ATH-PDG1 offen ist.

In wie weit wirklich sich dieser Unterschied in der Praxis aus und welches der beiden Headsets ist besser?

Finden wir es im Test heraus!

 

Lieferumfang

Das Headset wird in einer schön bedruckten Box geliefert, die aber nicht besonders aufwendig aufgebaut ist.

Im Inneren findet man die Kopfhörer und den üblichen Papierkram wie auch diverse Kabel.

Hierbei handelt es sich gleich um drei Kabel. Ein kurzes „Headset“ Kabel an welchem der Mikrofonarm befestigt ist und auf einem Stecker endet, ein kurzes Kopfhörerkabel ohne Mikrofonarm für beispielsweise die Nutzung an Smartphone und Co. Und eine Verlängerung welche das Kabel auf einen separaten Kopfhörer und Mikrofon Stecker aufsplittet.

Letzteres ist für die Nutzung an einem Desktop PC wo man zwei separate Stecker und meist etwas mehr Kabellänge braucht.

 

Das Audio-Technica ATH-PDG1

Das Audio-Technica ATH-PDG1 Headset bzw. Kopfhörer, je nachdem wie man das Ganze nennen möchte, ist in Schwarz, Silber und Rot gehalten. Zwar könnte man auf den ersten Blick denken, dass Audio-Technica hier auf ein Aluminiumgehäuse und Abdeckung für die Rückseite gesetzt hat, aber dies sieht nur so aus.

Die Kopfhörer besteht abgesehen von der Aufhängung vollständig aus Plastik. Das klingt jetzt vielleicht nicht so imposant dafür ist das Headset aber auch angenehm leicht ohne dabei allzu billig zu wirken.

Jedoch ist das ATH-PDG1 nicht das aller massivste Headset!

Dafür sind allerdings sowohl die Ohrpolster austauschbar wie auch logischerweise das Kabel. Das Headset Kabel verfügt über einen flexiblen Mikrofonarm und über eine Kabelfernbedienung mit Steuerung der Lautstärke und Mute Funktionalität für das Mikrofon.

Das Smartphone Kabel hingen besitzt keinen Mikrofonarm, dafür ist aber ein Mikrofon in der Kabelfernbedienung integriert.

Beide Kabel wirken qualitativ durchaus vernünftig, was beim Preis des Headsets auch zu erwarten ist.

Optisch weicht das ATH-PDG1 etwas vom üblichen Audio-Technica Style ab. Man setzt zwar nicht direkt auf einen „G4m3r“ Look wie viele andere Headsets aber mit den roten Akzenten wirkt das Heaset/die Kopfhörer durchaus etwas aggressiver und auffälliger gestaltet.

 

Tragekomfort

Die Audio-Technica ATH-PDG1 verfügen über große Velours Ohrpolster. Ich bin immer etwas hin und her gerissen was ich von solchen Ohrpolstern halte.

Im ersten Moment sind diese etwas kratzig, allerdings auf längerer Sicht sind diese, was die Belüftung der Ohren angeht, Kunstleder deutlich vorzuziehen.

Die ATH-PDG1 sind recht leichte und luftige Kopfhörer welche für mich auch problemlos 3 Stunden oder mehr ohne Unterbrechung zu nutzen sind. Probleme mit schwitzenden Ohren oder Druckstellen hatte ich keine.

Auch das Kopfband ist ausreichend gepolstert.

Allgemein gehören diese zu den Bequemsten Headsets/Kopfhörer die ich bisher aufhatte.

 

Wie klingen die ATH-PDG1?

Kommen wir zum Klang, taugen die ATH-PDG1 etwas? Kurze Antwort ja!

Lange Antwort, erst einmal muss man beachten, dass die ATH-PDG1 ein offenes Headset sind. Was heißt dies? Die Rückseite der Kopfhörer ist wie der Name schon sagt offen.

Dies verändert die Klangsignatur völlig gegenüber den klassischen geschlossenen Modellen.

Die Audio-Technica ATH-PDG1 dämmen beispielsweise kaum Außengeräusche, Ihr bekommt Eure Umwelt weiterhin größtenteils mit. Ob dies nun positiv oder negativ ist hängt von Eurem Geschmack ab. Ich mag es ganz gerne noch etwas mitbekommen, ob es an der Tür klingelt usw.

Auch beim Voice Chat finde ich dies deutlich angenehmer da ich so meine Stimme weiterhin selbst höre. Man hat also nicht das Gefühl Finger in den Ohren stecken zu haben wie es bei stark gedämmten Modellen oft der Fall ist.

Auch der Klang der ATH-PDG1 ist dadurch deutlich offener und weiter als es beispielsweise bei den ATH-PG1 der Fall ist.

Die ATH-PDG1 besitzen also eine sehr hohe Räumlichkeit im Klang welche sowohl bei Musik wie auch bei Spielen dem Ganzen unheimlich viel Leben einhaucht.

Die ATH-PDG1 wirken sehr natürlich, ich hatte mit den Kopfhörern weniger das Gefühl Kopfhörer zu tragen sondern, dass der Klang irgendwo aus dem Raum kommt.

Aber das Ganze hat auch Nachteile, solltet Ihr über ein dröhnendes Gaming Notebook verfügen, ist es möglich, dass dieses in leisen Passagen durch die Kopfhörer hörbar ist.

Ebenfalls dringt viel des Klangs aus den Kopfhörern heraus. Wenn man den Raum mit mehreren Personen teilt kann dies ein Nachteil sein.

Aber wie klingen die Audio-Technica ATH-PDG1 im Generellen? Die Ohrhörer besitzt einen leicht basslastigen Klang. Ich nehme an man verwendet hier die gleichen Treiber wie beim ATH-PG1.

Jedoch durch den offenen Aufbau ist hier der Bass etwas weniger bauchig, sondern aggressiver und dynamischer.

Daher haben die ATH-PDG1 einen unheimlich kräftigen Punch im Bass ohne dabei zu warm oder zu unpräzise zu klingen.

Wie bei vielen Audio- Technica Produkten sind auch hier die Höhen sehr schön klar und sauber. Durch den offenen Aufbau erhalten die Höhen zudem eine gewisse Luftig- und Leichtigkeit.

Die Mitten würde ich als gut einstufen, wenn auch eher unauffällig. Viele Gaming Headset heben diese etwas an um Schritte oder andere leise Geräusche in Spielen zu verdeutlichen, dies resultiert jedoch meist in einem furchtbaren Klang in Musik.

So etwas machen die Audio-Technica ATH-PDG1 nicht! Allgemein ist dieses Headset eher wie normale Kopfhörer abgestimmt, was aus meiner Sicht in keiner Weise schlimm ist!

Soundtracks in Spielen wie auch Effekte klingen genau wie Musik oder Filme fantastisch! Vielleicht für Elite Pro Gamer welche den ganzen Tag in CS GO verbringen mag es bessere Gaming Headsets geben, die Schritte mehr hervorheben, jedoch für jeden „Allround“ Gamer der auch einfach mal die Atmosphäre in beispielsweise The Witcher 3 oder ähnlichen Single Player Spielen genießen will, der wird richtig zufrieden mit dem Audio-Technica ATH-PDG1 sein!

Eine weitere Besonderheit ist das Mikrofon des ATH-PDG1. Dieses ist zwar vielleicht etwas leise aber qualitativ hervorragend! Selbst im Vergleich mit dem des Beyerdynamic MMX 300 Gen 2. Ist das hier verwendete Mikrofon von Audio-Technica nochmals einen Ticken voller und satter.

Ich habe keine Zweifel daran, dass dieses auch für viele Letsplayer oder Twitch Streamer vollkommen ausreicht!

Lediglich bei der Positionierung muss man etwas aufpassen da es etwas anfällig gegenüber“ plopp“ Geräuschen ist.

Trotzdem eins der besten Headset Mikrofone aktuell auf dem Markt! Vermutlich sogar das beste!

 

Fazit

Das Audio-Technica ATH-PDG1 ist im Preisbereich 100-200€ das beste Allround Headset welches sich nicht nur für Games sondern auch für Musik und Filme eignet!

Die recht offene Klangsignatur kombiniert mit einem satten und präzisen Bass verleihen den Audio-Technica ATH-PDG1 eine unheimliche Dynamik und einen lebendigen Klang.

Dazu kommt der sehr gute Tragekomfort und das herausragende Mikrofon und wir haben eines der besten Headsets aktuell auf dem Markt!

Für absolute Pro Gamer gibt es vielleicht noch besser Headsets welche auf Kosten der Klangqualität Schritte und ähnliche Geräusche besser hervorheben, jedoch für Allround Gamer ist das ATH-PDG1 ein erstklassiges Headset und aktuell meine erste Wahl!

ATH-PG1 vs. ATH-PDG1

Wie sieht es aber im Vergleich mit dem ATH-PG1 aus? Das ATH-PG1 ist ein geschlossenes Headset welches auch durchaus viele Stärken des offenen ATH-PDG1 inne trägt aber im direkten Vergleich gefällt mir akustisch das ATH-PDG1 ein wenig besser.

Allerdings ist sowohl das ATH-PDG1 wie auch das ATH-PG1 die beiden so ziemlich besten Headsets der 100€-200€ Preisklasse.

Letztendlich kommt es bei diesen beiden auf die Frage an ob Ihr lieber einen etwas offeneren Klang mögt, welcher gerade im Bassbereich etwas präziser ist oder ob Ihr die Abschirmung der Umweltgeräusche bevorzugt mit einem etwas bauchigeren Klang.

Ich würde das ATH-PDG1 vorziehen, zumal dieses auch günstiger ist, jedoch sind beide Headsets hervorragende Modelle!

Der Tesvor S6 im Test, günstiger Saugroboter mit Laser-Navigation

Ein guter Saugroboter kann schon glatt etwas Revolutionäres im Haushalt sein. Was macht aber einen wirklich guten Saugroboter aus? Ist es die Saugkraft, sind es die Features? In der Praxis ist es meist die Navigation! Eine sichere Navigation mit einer soliden Saugkraft bekommt in der Praxis mehr getan als das Ganze umgekehrt.

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Die beste Art der Navigation ist dabei die Laser-Navigation, welche aber Saugroboter meist recht teuer macht. Hier kommt nun der Tesvor S6 ins Spiel. Für rund 350€ erhaltet Ihr bei diesem einen Saugroboter mit Laser-Navigation und einer laut Hersteller sehr hohen Saugkraft (2700pa). Eine App Steuerung inklusive der Unterstützung von gängigen Sprachassistenten und Dingen wie Verbots Zonen sind natürlich auch mit an Bord.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist der Tesvor S6 wirklich so gut wie behauptet oder solltet Ihr doch lieber zu den Modellen von Roborock und Co greifen? Finden wir es im Test heraus!

 

Der Tesvor S6 Saugroboter im Test

Tesvor setzt beim S6 auf ein recht vertrautes und bekanntes Design. Der Saugroboter ist also in der üblichen runden Form gehalten. Dabei verfügt dieser auf der Oberseite einen kleinen Buckel. In diesem ist die „Magie“ versteckt, denn der Buckel beinhaltet den rotierenden Laser-Sensor.

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Dieser ermöglicht dem Saugroboter eine extrem genaue Navigation und die Möglichkeit eine Karte von seiner Umgebung zu erstellen. Die Höhe des S6 liegt dabei bei rund 10,5 cm, Möbel sollten also ca. 11cm hoch sein damit der Roboter ohne Probleme unter diese kommt.

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Die generelle Verarbeitungsqualität würde ich als gut einstufen! Der Saugroboter wirkt massiv und stabil gebaut. Lediglich der Kunststoff auf der Oberseite wirkte vom Werk aus etwas „beschmiert“ was sich teilweise auch nicht entfernen ließ.

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Gesteuert wird der Tesvor S6 wahlweise über zwei Tasten auf der Oberseite, über die Smartphone App oder über eine Fernbedienung. Ja es liegt eine Fernbedienung mit im Lieferumfang, welche es Euch sogar erlaubt den Saugroboter manuell zu steuern.

Neben dem Staubsauger und der Fernbedienung liegt auch eine Ladestation, Ladegerät, ein Ersatzfilter, Ersatz „Fühler“ und ein Wassertank mit im Lieferumfang.

 

Filter und Auffangbehälter

Für die Reinigung setzt der Tesvor S6 auf die Mischung aus einer rotierenden Bürste und einem 2700pa starken Motor. Sollte letzteres Stimmen, dann hat der S6 eine überdurchschnittlich starke Motorleistung.

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Aufseiten des Filter-Systems sehe ich Licht und Schatten. Erfreulicherweise ist die Schutzauffangbox mit 0,6L sehr groß für einen Saugroboter! Auf der anderen Seite wirkt das Filtersystem recht „einfach“ und die Zugänge zum Saugmotor recht klein. Laut Tesvor wird aber ein Hepafilter genutzt!

 

Die App

Tesvor scheint für seine Saugroboter keine „eigene“ App zu haben. Anstelle dessen wird die „WeBack“ App genutzt, welche auf den ersten Blick etwas generisch wirkt. Ich vermute Tesvor wird die Navigations-Technologie usw. von einem Unternehmen zukaufen, welche dann auch die App stellen.

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Funktional kann ich aber nicht klagen! Die App ist zwar was den Funktionsumfang angeht deutlich einfacher als beispielsweise die Apps von Roborock oder Xiaomi, aber im Kern ist alles da was Ihr braucht.

Auf dem Home Bildschirm seht Ihr Euren Saugroboter und die aktuelle Karte. Wichtig, wollt Ihr, dass die Karte nicht bei jedem Reinigen neu erstellt wird, müsst Ihr dies in den Einstellungen aktivieren „Karte speichern“.

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In der Karte könnt Ihr auch „No Go“ Bereiche festlegen, beispielsweise um Tiernäpfe usw. Diese Bereiche werden vom Saugroboter wie von Geisterhand gemieden. Über die App könnt Ihr den Sauger auch gezielt an einen Ort senden, habt Ihr beispielsweise in der Küche gekrümelt kann der Tesvor S6 dort gezielt saugen und zurück auf die Ladestation fahren.

Eine Unterteilung Eurer Wohnung in diverse Räume, wie bei einigen teureren Modellen ist allerdings nicht möglich! Ihr könnt lediglich einen Zeitplan für die gesamte Wohnung erstellen.

 

Fahrverhalten und Logik

Der Tesvor S6 nutzt diversen Sensoren für seine Navigation, dazu gehört der Laser-Sensor auf der Oberseite, wie auch Stoß- und Abstandssensoren.

Der Saugroboter erstellt zunächst eine grobe Karte seiner Umgebung. Also ja der Saugroboter erstellt wirklich einen Grundriss Eurer Wohnung, welchen Ihr auch in der App sehen könnt. Anhand dieses Grundrisses weiß der Saugroboter jederzeit wo er sich gerade befindet, welche Stellen bereits überfahren wurden und wo dieser noch hin muss!

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Dies macht den Tesvor S6 gerade für komplexere Wohnungen mit vielen Räumen tausendmal Effizienter als viele der günstigeren Modelle, welche eine Zufallsnavigation verwenden. Saugroboter mit Zufallsnavigation funktionieren nur in sehr großen und offenen Wohnungen wirklich gut. Modelle mit der geordneten, im besten Fall Laser unterstützten, Navigation hingegen navigieren sich auch durch sehr enge Wohnungen ohne Probleme.

Das Vorgehen des Tesvor S6 entspricht hier weitestgehend den Modellen der Konkurrenz mit ähnlichem Navigationssystem. Der Saugroboter startet und sucht sich eine Wand bzw. ein Möbelstück am Rand und folgt diesem ca. 5 Meter, ehe dann nach links abgedreht wird, wieder 5 Metern der Wand gefolgt wird usw. Wird der Ausgangspunkt erreicht beginnt die Reinigung der Mitte in geraden Bahnen. Dabei scheint der Tesvor S6 durchaus auch zu versuchen den Mittelbereich in möglichst effizienten Bahnen zu reinigen.

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Hierdurch wird Eure Wohnung in kleine „Quadrate“ unterteilt, welche zunächst komplett gereinigt werden ehe der Roboter den nächsten Bereich wählt. Dank der Laser-Navigation kehrt der Roboter auch an frühere Orte zurück, sollte dort ein Bereich vergessen worden sein.

Dies funktioniert auch weitestgehend gut! Weitestgehend? Teils hat der Saugroboter aus mir nicht ersichtlichen Gründen gewisse Bereiche ausgelassen um diese dann beim nächsten Start mit gleichen Voraussetzungen dann plötzlich zu machen. Auch halbgeschlossene Türen werden des Öfteren ignoriert, auch wenn der Saugroboter hindurchkönnte und die Karte in der App dies auch bestätigt.

 

Die Saugleistung

Direkt gesagt ich würde den Tesvor S6 vordringlich Nutzern mit glatten Böden oder primär glatten Böden empfehlen. Grundsätzlich hat der Tesvor S6 eine sehr hohe Saugkraft bzw. einen sehr hohen Luftdurchsatz, welcher selbst einem großen Roborock S6 kaum etwas nachsteht, wenn überhaupt.

Allerdings ist bei Saugrobotern der Luftdurchsatz oftmals nicht das Wichtigste. Wir haben hier egal in welchem Modell vergleichsweise „schwache“ Motoren. In Saugrobotern sind 15-40W Motoren üblich. Die meist dennoch sehr gute Saugleistung hängt meist stark an der rotierenden Bürste. Diese hebt den Schmutz an und der Luftstrom transportiert den Schmutz ab. Ein großes Vakuum wird hier meist nicht erschaffen.

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Der Tesvor S6 hat nun einen sehr hohen Luftstrom und eine vergleichsweise weiche Bürste. Für glatte und empfindliche Böden ideal. Auf Teppichen wollen wir in der Regel eine etwas härtere Bürste die Haare usw. besser anheben kann und den Teppich regelrecht durchbürstet. Seit ich einen Hund besitze weiß ich wie stark Tierhaare auf Teppichen kleben können. Auch der Tesvor S6 tut sich hier etwas schwerer, vor allem mit den Haaren die Fahrtrichtung kleben. Auf höchster Leistungsstufe ist allerdings auch hier ein deutlicher Reinigungseffekt zu erkennen, wenn auch nicht 100%ig. Zugegeben selbst ein Roborock S6 MaxV für 600€ schafft dies nicht zu 100%.

Auf glatten Böden kann ich mit gutem Gewissen von einer nahezu 100% Reinigung sprechen! Selbst wenn mal etwas liegen bleibt, wenn dann genau an den Rändern des Saugbereiches, dann wird dies spätestens bei einem zweiten Mal Fahren erledigt. Das ist die Schönheit eines Saugroboters, klar das Saugen per Hand ist meist gründlicher, aber Ihr könnt den Saugroboter täglich oder sogar mehrfach täglich losschicken, ohne dass Ihr großen Aufwand habt. Seit ich einen Saugroboter habe hat sich das „Schmutzlevel“ in meiner Wohnung konstant reduziert. Ab und zu arbeite ich auf den Teppichen mal nach, aber es reicht wenn ich dies 1x die Woche mache. Ihr werdet erstaunt sein wie viel Schmutz der Tesvor S6 noch in einer „sauberen“ Wohnung findet, zumal dieser auch unter Möbel (diese sollten ca. 11 cm Platz bieten) arbeitet.

Abseits davon achtet darauf nicht all zu hohe Teppiche zu haben! Der Tesvor S6 neigt zu Problemen auf Teppiche zu fahren, meist wenn dieser einen leicht schrägen Winkel hat.

 

Lautstärke

Der Tesvor S6 besitzt drei Leistungsstufen, welche auch einen starken Einfluss auf die Lautstärke haben.

  • Leise Modus
  • Standard
  • Stark

Generell ist der Tesvor S6 ein eher lauter Staubsaugroboter! Auf der „Leise“ Stufe ist dieser so laut, wenn nicht lauter als beispielsweise der Roborock S6 auf seiner Standard Stufe. Auf „Standard“ ist dieser so laut wie der Roborock S6 auf voller Kraft.

 

Fazit

Der Tesvor S6 gehört zu den überzeugenderen „günstigen“ Staubsaugroboter die ich bisher erlebt habe. Dies liegt vor allem an der effizienten Navigation, in welcher dieser den großen Modellen wenig nachsteht. Letztere arbeiten teils aber schon noch etwas zuverlässiger.

Wie die meisten guten Staubsaugroboter setzt auch der Tesvor S6 auf eine Laser-Navigation. Der Saugroboter erstellt eine Karte von Eurer Wohnung und weiß daher immer, wo er ist, wo er war und wo er hinmuss. Habt Ihr noch nie einen Saugroboter mit dieser Art der Navigation erlebt, dann wird es etwas Faszinierendes sein zu beobachten, wie er präzise durch die Wohnung navigiert.

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Auch die Saugleistung ist positiv! Gerade der Luftdurchsatz ist überdurchschnittlich hoch, was gerade auf glatten Böden zu einer starken Reinigungsleistung führt. Habt Ihr allerdings primär Teppichböden und vielleicht pelzige Freunde im Haus, dann solltet Ihr überlegen doch ein größeres Modell zu wählen. Auf glatten Böden hingegen gibt es bei der Saugleistung keine großen Unterschiede, auch zu 600€+ Modellen. Wobei doch einen Unterschied gibt es, der Schmutzauffangbehälter des Tesvor S6 ist deutlich größer als bei vielen der besonders teuren Modellen.

Die App und generell die Feature sind vernünftig, inklusive No Go Zonen usw. Allerdings ist die App auch keine absolute Weltklasse.

Dennoch unterm Strich kann ich den Tesvor S6 mit gutem gewissen empfehlen, gerade wenn Ihr eine komplexere Wohnung mit primär glatten Böden besitzt.

Tesvor S6

Positiv

  • Gute Navigation …..
  • Effiziente Navigation
  • Hohe Saugleistung auf glatten Böden
  • Praktische Fernbedienung
  • Großer Schmutzauffangbehälter

Neutral

  • Durchschnittliche Saugleistung auf Teppichen
  • Durchschnittliche App

Negativ

  • Überdurchschnittlich Laut
  • ….. die aber teils auch Aussetzer hat

Die POWERADD Powerbank EnergyCell 10000mAh im Test

Mit der EnergyCell 10000mAh hat POWERADD eine neue spannende Powerbank in der Kompaktklasse auf den Markt gebracht. Diese soll durch eine starke Preis/Leistung und das Unterstützen von Quick Charge 3.0 Punkten. Dabei ist die Powerbank augenscheinlich angenehm kompakt gehalten.

Poweradd Powerbank Energycell 10000mah Im Test 4

Klingt doch gut, aber kann die EnergyCell 10000mAh auch im Test überzeugen? Finden wir dies heraus!

 

Die POWERADD Powerbank EnergyCell 10000mAh im Test

Mit 106 x 63 x 24 mm ist die EnergyCell 10000mAh eine mittelgroße Powerbank, für die Kapazität von 10000mAh.

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Was die Verarbeitung und Haptik angeht, kann ich aber absolut nicht klagen! Die Powerbank ist zwar komplett aus Kunststoff gefertigt, wirkt aber sehr schön hochwertig gearbeitet. Gerade die interessante Rillenstruktur auf der Oberseite lenkt Blicke etwas auf sich und fasst sich auch gut an.

Sehr spannend ist der LED Ring um den Einschalter. Dieser ist nicht nur schick, sondern informiert Euch auch über die verbliebene Restladung, dies sogar deutlich genauer als die üblichen vier Status LEDs.

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Die Anschlüsse der Powerbank sind auf der Front angebracht. Hier findet sich genau ein microUSB Eingang und ein normaler USB Ausgang. Zugegeben damit ist die Portausstattung recht überschaubar.

Immerhin beim USB Ausgang handelt es sich um einen Quick Charge Port. Dieser kann Smartphones die kein Quick Charge unterstützen mit einem normalen Tempo laden (5V/2,4A) oder Smartphones die Quick Charge unterstützen mit bis zu 18W laden. Genau genommen kann der USB Ausgang 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A bereitstellen.

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Auch der microUSB Eingang zu laden unterstützt Quick Charge. Hier kann die Powerbank bis zu 5V/2A, 9V/2A oder 12V/1,5A aufnehmen. Hier ist für das volle Ladetempo natürlich ein Quick Charge Ladegerät vorausgesetzt, die Powerbank kann aber auch an einem normalen Ladegerät laden, nur langsamer.

 

Die Kapazität

POWERADD verspricht bei der EnergyCell 10000mAh, 10000mAh Kapazität. Messen konnte ich eine Kapazität von 34,346Wh bzw. 9282mAh @ 3,7V.

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Dies entspricht rund 93% der Herstellerangabe, was ein top Wert ist! Warum sind 93% ein top Wert? Auch wenn es für den Endkunden etwas blöd ist, die Powerbank Hersteller geben immer nur die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen an. Diese haben aber 3,7V, welche für die USB Ports auf 5V angehoben werden muss. Dies funktioniert aber nicht zu 100% effizient. Über 90% „echte“ Nutzbare Kapazität ist hier ein top Wert! Die meisten Powerbanks schaffen nur zwischen 80% und 90%.

 

Das Ladetempo

Folgende Smartphones und Tablets habe ich an der EnergyCell 10000mAh getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Xiaomi Mi 10 Pro
  • Samsung Galaxy Note 20 Ultra

Hier gab es ganz klar gesagt keine Überraschungen. Unterstützt Euer Smartphone Quick Charge dann lässt sich dieses an der EnergyCell 10000mAh schnellladen.

Poweradd Powerbank Energycell 10000mah Im Test 6

Es gibt hier blöd gesagt keine Abstufungen. Sofern es keine merkwürdigen Kompatibilitätsprobleme gibt, laden alle Quick Charge 3.0 Ladegeräte ein kompatibles Smartphone immer mit dem gleichen vollen Tempo. Im meinem Test klappte dies in Kombination mit dem Samsung und Xiaomi Smartphone tadellos.

Apple Smartphones und Tablets nutzen allerdings kein Quick Charge, sondern setzen auf den USB Power Delivery Standard zum Schnellladen. Allerdings lässt sich natürlich das iPhone und auch alle anderen „nicht Quick Charge“ fähigen Smartphones an der EnergyCell 10000mAh laden, nur halt mit einem langsameren Tempo. Wobei dies im Falle des iPhones gar nicht so langsam ist. Erfreulicherweise ist die POWERADD Powerbank sauber auf IOS Geräte optimiert.

 

Wiederaufladen

Die EnergyCell 10000mAh wird ganz klassisch via microUSB geladen. An einem Normalen 5V/2,4A Ladegerät erreicht die Powerbank 10,xW bzw. 5V/2A. An einem Quick Charge 3.0 Ladegerät werden 17,xW also 9V/1,9A erreicht.

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An einem normalen Ladegerät würde die Powerbank also in ca. 5-6 Stunden vollgeladen sein. An einem Quick Charge Ladegerät wäre die Powerbank bereits in ca. 3-4 Stunden komplett voll.

 

Fazit

Die POWERADD EnergyCell 10000mAh ist eine gute wenn nicht sogar sehr gute Powerbank, wenn Ihr ein Modell mit Quick Charge 2.0/3.0 Support sucht!

Dabei besitzt die POWERADD EnergyCell 10000mAh ein angenehm kompaktes Gehäuse, ein gutes bis sehr gutes Ladetempo und mit 9282mAh eine sehr starke „echte“ Kapazität. Das Letztere etwas unter der Herstellerangabe liegt ist nicht unnormal, sondern der Regelfall bei Powerbanks. Ein Erfüllen der Herstellerangabe zu 93% ist dabei ein Spitzenwert!

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Das Ladetempo hängt etwas davon ab was für ein Smartphone Ihr ladet. Unterstützt dieses Quick Charge? Dann wird die POWERADD EnergyCell 10000mAh ein super Ladetempo erreichen. Unterstützt dieses kein Quick Charge, dann ist lediglich ein gutes normales Ladetempo möglich. Dabei ist die POWERADD aber generell gut auch auf IOS und andere Android Smartphones optimiert.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist einfach der Preis. Mit aktuell 17€ ist die Powerbank sehr günstig! Ja es gibt noch modernere Modelle mit USB C und zusätzlichen Ladestandards, aber diese sind meist ein gutes Stück teurer. Sollte also Euer Smartphone Quick Charge unterstützen oder Ihr sucht eine einfache gute Powerbank, dann ist die POWERADD EnergyCell 10000mAh eine gute Option.

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eufy Security by Anker, eufyCam 2C im Test, kabellose Überwachungskamera mit Scheinwerfer!

Bereits vor einigen Wochen haben wir uns die eufyCam 2 Überwachungskameras im Test angesehen, welche dort auch voll überzeugen konnten! Mit der eufyCam 2C bietet eufy aber ein weiteres sehr spannendes Modell an.

Dieses hat vor allem ein wichtiges Feature, einen Scheinwerfer! Diese kabellose Überwachungskamera dient hier also auch als eine Art Sicherheitslicht, praktisch gerade wenn diese etwas dunklere Ecken überwachen soll.

Eufycam 2c Im Test 7Dabei soll die Überwachungskamera dennoch eine Laufzeit von bis zu einem halben Jahr besitzen, diverse AI Feature und ohne Abogebühren auskommen. Dies zu einem Preis von 99€ pro Stück klingt doch gar nicht mal schlecht.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut ist hier die eufyCam 2C? Finden wir es im Test heraus!

Info, dieser Test wurde nicht von eufy gesponsert sondern ist aus eigener Tasche bezahlt worden. Wie Ihr Techtest.org für mehr unabhängige Tests unterstützen könnt erfahrt Ihr hier:

 

Die eufyCam 2C, kabellose Überwachungskamera mit Scheinwerfer im Test

Um die eufyCam 2C Überwachungskameras zu nutzen benötigt Ihr zwingend auch eine Basisstation. Diese Basisstation ist selbstverständlich im Basis-Set bereits enthalten und kann auch mehr als zwei Kameras ansteuern. Es handelt sich hier um die gleiche Basisstation wie bei der regulären eufyCam 2, Ihr könnt also auch eufyCams mixen.

Eufycam 2c Im Test 1Die Basis Station ist ein viereckiges, recht hohes Modul, welches etwas in die Richtung eines modernen WLAN Routers geht. Hierzu passen auch die Anschlüsse. Auf der Rückseite finden wir einen USB Port wie auch einen LAN Anschluss. Ihr könnt die Basis Station allerdings auch komplett kabellos via WLAN mit Eurem Router verbinden.

Im Betrieb (ohne USB Geräte) benötigt die HomeBase 2 rund 2,2W, was im Jahr ca. 5,4€ Stromkosten bei 0,28€ pro kWh entspricht. Dies ist wie ich finde völlig Okay.

Eufycam 2c Im Test 5Die eufyCam 2C selbst ist eine vergleichsweise kleine Überwachungskamera. Diese misst ca. 46 x 79 x 55mm und ist somit deutlich kompakter als die reguläre eufyCam 2. Allerdings hat dies auch einen Nachteil, so ist die Akkukapazität ein Stück kleiner. Laut eufy soll die Kamera aber dennoch satte 6 Monate durchhalten!

Grundsätzlich würde ich sagen, dass 6 Monate plausibel erscheinen. Wie lang die Lautzeit aber wirklich ist hängt von Eurer Nutzung ab. Gibt es viel Bewegung vor der Kamera? Wird der kleine Scheinwerfer auf der Front oft ausgelöst? Dann werdet Ihr vermutlich nicht auf 6 Monate kommen.

Eufycam 2c Im Test 2Geladen wird die Kamera ganz einfach über einen microUSB Port auf der Unterseite. Es ist also nicht ganz so schlimm sollte der Akku nur 4 Monate halten, Ihr müsst nur den Akku öfters laden.

Kommen wir noch auf den angesprochenen Scheinwerfer zu sprechen. Dieser findet sich auf der Front der Kamera unterhalb der Linse. Dieser Scheinwerfer besteht aus zwei LEDs, ist also nicht als super hell zu bezeichnen, aber kann bei völliger Dunkelheit schon für ein Stück weit Sicht sorgen.

Eufycam 2c Im Test 4Neben diesem LED Scheinwerfer sind natürlich auch klassische IR LEDs verbaut. Wenn Ihr wollt müsstet Ihr den Scheinwerfer also nicht für die Nachtsicht nutzen.

Montiert wird die eufyCam 2C über eine einfache Schraubhalterung. Passende Schrauben und Dübel sind mit im Lieferumfang. Etwas schade, dass Eufy hier nicht auf die Magnethalterung der eufyCam 2 setzt.

 

Einrichtung und App

Um die eufyCam Überwachungskameras zu nutzen müsst Ihr Euch zunächst ein Konto beim Hersteller anlegen. Dafür reicht aber eine eMail Adresse und ein Passwort bereits aus.

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Anschließend verbindet Ihr die HomeBase 2 mit dem Strom und Eurem Netzwerk. Letzteres zunächst via LAN, Ihr könnt aber später auf eine reine Nutzung via WLAN wechseln. Die Homebase wird anschließend von der App nach dem Scannen des QR Codes automatisch erkannt und eingebunden.

Um die Kameras zu verbinden müsst Ihr diese in die Nähe der HomeBase 2 legen und die Sync-Taste gedrückt halt bis Sie angehen. Die HomeBase 2 spielt eine Art Akustischen Code welcher von der Kamera aufgezeichnet wird und für die Verbindung genutzt wird.

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Erfreulicherweise funktionierte dies bei mir tadellos! Kurzum volle Punktzahl für die Einrichtung, welche bei mir überdurchschnittlich problemlos verlief.

Ebenfalls sehr gut gefällt mir die eufySecurity App! Diese ist zwar was den Aufbau angeht sehr klassisch, aber durchaus als wertig zu bezeichnen. Es ist offensichtlich, dass diese keine schnell zusammengeschusterte App ist, sondern durchaus mit Verstand und Zeit entwickelt wurde.

Auf der Startseite findet Ihr eine Übersicht mit allen verbundenen Geräten. Neben den Kameras wird hier auch die HomeBase, Tür/Fenster Sensoren usw. angezeigt (falls vorhanden).

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Tippt Ihr das Vorschaubild an landet Ihr in der Live Ansicht. Diese benötigt bei guter Signalqualität rund 4-5 Sekunden zu laden. Die Verzögerung des Live Streams liegt auch bei rund 3-5 Sekunden, was vergleichsweise hoch ist!

Komplett kabellose Überwachungskameras sind hier immer etwas träger, aber die moderneren Modelle sind eigentlich flotter. Dennoch 3-5 Sekunden sind okay.

Zumal die Bewegungserkennung etwas flotter agiert. Die Bewegungserkennung der eufyCam 2C reagiert in der Standardeinstellung nur auf Menschen und dies sind hier keine leeren Worte. Ihr könnt die Kamera durch die Gegend tragen und diese wird nicht ausgelöst, aber läuft ein Mensch durchs Bild startet die Aufzeichnung sofort.

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Dabei versucht die eufyCam 2C in den Aufnahmen auch das Gesicht der erkannten Person gesondert zu markieren, sodass Ihr sofort erkennen könnt wer auf der Aufnahme zu sehen ist. Ja diese Gesichtserkennung funktioniert, aber auch nicht zu 100%.

Dennoch beschleunigt dies das Durchsehen der Aufnahmen massiv! Aufnahmen werden grundsätzlich chronologisch sortiert, aber halt gegebenenfalls mit dem Gesicht der erkannten Person „markiert“.

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Die Bewegungserkennung lässt sich bei der Sensitivität anpassen. Ich würde die Bewegungserkennung als gut bis sehr gut einstufen! Sicherlich ist diese nicht perfekt (auf hohen Distanzen), aber signifikant besser als bei vielen kabellosen Modellen wie der Netgear Arlo 1 und Arlo 2, der Reolink Argus 2 usw.

Wird eine Person erkannt erhaltet Ihr eine Nachricht aufs Smartphone. Diese Benachrichtigungen könnt Ihr natürlich auch abschalten oder genauer konfigurieren. So könnt Ihr die Benachrichtigungen wahlweise nach Zeitplan, manuell oder via Geofencing steuern.

 

Die Aufnahme und Speicherung

Das eufy Security System ist ausgesprochen flexibel was die Speicherung der Aufnahmen angeht.

  • Lokal auf der Basisstation (16GB)
  • Auf einem angeschlossen USB Stick (maximal 128GB)
  • In der kostenpflichtigen eufy Cloud (29,99€ pro Kamera pro Jahr)
  • Speicherung auf einem Synology/QNAP/ASUSTOR NAS (RTSP)

In der Homebase 2 sind bereits 16GB Speicher integriert auf welchen per Default Aufnahmen gespeichert werden.

Wie alle komplett kabellosen Überwachungskameras nimmt auch die eufyCam 2C nur auf wenn diese eine Bewegung erkennt. Daher reichen die 16GB sehr lange!

Eufycam 2c Im Test 6Aus Sicht des Datenschutzes ist solch eine lokale Speicherung natürlich das Optimum. Allerdings hat diese auch einen Nachteil, klaut der Dieb die Basisstation sind auch alle Aufnahmen mit weg. Ob nun ein Dieb clever genug ist dies auch zu machen, kann ich Euch nicht sagen.

Wollt Ihr aber auf Nummer sicher gehen, bietet Euch Eufy auch einen Cloud Service an. In diesem Fall werden alle Videos auf einen Hersteller-Server hochgeladen und gesichert. Sollte also die Basisstation geklaut werden sind die Aufnahmen dennoch vorhanden. Pro Kamera werden allerdings 29,99€ bzw. 99,99€ für bis zu 10 Kameras pro Jahr fällig.

Preislich ist das soweit Okay. Was den Datenschutz angeht sieht eufy auf den ersten Blick auch gut aufgestellt aus, aber 100% Sicherheit gibt es bei einer Cloud Speicherung auch nie.

Die vermutlich größte Besonderheit der eufyCam 2C ist die Unterstützung von RTSP. RTSP ist ein „offenes“ Protokoll, welches es 3. Anwendungen erlaubt auf die Daten von Überwachungskameras zuzugreifen. Habt Ihr beispielsweise ein Synology NAS könnt Ihr die eufyCam 2C in die Synology Surveillance Station einbinden und darüber steuern. Auch andere NAS Hersteller bieten eine ähnliche Software. Klasse!

 

Die Bildqualität

Die eufyCam 2C besitzt einen Full HD Sensor mit einem Blickwinkel von 135 Grad. Dies ist extrem weitwinklig! Ideal um Terrassen, Innenhöfe oder Innenräume zu überwachen, aber weniger gut um Objekte in der Distanz zu beobachten. Hierzu passt auch die Bewegungserkennung welche auf höhere Distanzen 5-8 und mehr langsam unzuverlässiger wird.

Screenshot 20200425 184835 EufysecurityDie Bildqualität der eufyCam 2C würde ich als gut einstufen! Aufnahmen sind klar und detailliert.

Auch bei Nacht ist noch ausreichend viel auf den Aufnahmen zu erkennen. Allerdings ist der Scheinwerfer hier fast eher ein Hindernis, wenn dieser aktiv ist, erkennt man weniger auf den Aufnahmen als wenn die IR LEDs genutzt werden.

 

Fazit

Wie auch schon die eufyCam 2 kann ich auch die eufyCam 2C voll empfehlen! Es handelt sich bei dieser um die so ziemlich besten komplett kabellosen Überwachungskameras die Ihr aktuell bekommen könnt.

Warum?

  • 6 Monate Akkulaufzeit
  • Eine sehr gute Bildqualität bei Tag und eine gute Bildqualität bei Nacht
  • Eine gute Bewegungserkennung, inklusive einer einfachen Gesichts- und Personen-Erkennung
  • 16GB integrierter Speicher
  • Wahlweise lokaler Speicher, Cloud Speicher oder das eigene NAS als Speicher für die Aufnahmen
  • Keine Abo-Gebühren!
  • Die Unterstützung von RTSP ist für eine komplett kabellose Überwachungskamera einmalig
  • Vereinfachte Auswertung der Aufnahmen aufgrund KI Features
  • LED Scheinwerfer

Damit ist die eufyCam 2C für fast alle Nutzer ideal. Gerade die Speicherungsoptionen sind sehr attraktiv. Ihr wollt die maximale Datensicherheit? Dann speichert Aufnahmen einfach lokal oder auf einem RTSP fähigen NAS. Ihr wollt die maximale Sicherheit? Dann nutzt das Cloud Angebot von Eufy.

Eufycam 2c Im Test 8Dabei bietet die eufyCam 2C mit bis zu 6 Monaten eine gute Akkulaufzeit, gerade wenn wir den praktischen LED Scheinwerfer bedenken. Dieser erlaubt es dunkle Ecken hinter dem Haus etwas zu beleuchten. Nein er ist nicht super hell, aber ausreichend.

Ebenfalls gut ist die Eufy App und der Funktionsumfang inklusive der AI Feature. Letztere sind nicht so ausgeprägt wie bei Netatmo, sind aber dennoch ein praktisches Hilfsmittel.

Gibt es aber auch Kritikpunkte? Wenige, vielleicht könnte die Reichweite der Basisstation etwas höher sein. Diese schafft durchaus 15 Meter, aber habt Ihr ein sehr großes Grundstück könnte es eng werden. Abseits davon habe ich nichts mehr Nennenswertes. Die Verfügbarkeit eines Solarpanels für ein automatisches Laden der Kameras wäre vielleicht noch nett, das wars aber schon.

Kurzum gerade zum Preis von rund 200€ für das Basis-Set mit zwei Kameras kann ich die eufyCam 2C Überwachungskameras nur empfehlen! Diese sind die so ziemlich besten Kameras aktuell auf dem Markt.

Angebot
eufy Security eufyCam 2C, überwachungskamera aussen, 180Tage Akku, HD...

  • Gute Bildqualität und ordentliche Nachtsicht
  • bis zu 1/2 Jahr Akkulaufzeit!
  • LED Scheinwerfer
  • Gute und zuverlässige Bewegungserkennung (nicht selbstverständlich bei Akku-Kameras)
  • Lokale Speicherung der Aufnahmen
  • Keine Folgekosten

Eufycam 2c

Powerbank + Ladegerät in einem? PowerCore III Fusion 5K von Anker im Test

Der Anker PowerCore III Fusion 5K 5000 PD könnte das ultimative Ladegerät für den Urlaub sein. Warum? Anker hat bei diesem die Funktion eines Ladegerätes und einer Powerbank verbunden.

Powercore Iii Fusion 5k Von Anker Im Test 4

Auf den ersten Blick haben wir hier nur ein normales USB-Ladegerät. Allerdings in diesem stecken Akkuzellen, welche die USB-Ausgänge auch unterwegs weiter mit Strom versorgen und Euch ermöglichen Smartphone und Co zu laden. Im Hotelzimmer angekommen steckt Ihr den PowerCore III Fusion 5K einfach in die Steckdose und der interne Akku wird geladen und Ihr könnt die USB-Anschlüsse parallel regulär nutzen.

Klingt doch toll! Anstelle zweier Geräte nur noch eins, aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier der Anker PowerCore III Fusion 5K auch gut umgesetzt? Finden wir es im Test heraus!

 

Der PowerCore III Fusion 5K von Anker im Test

Auf den ersten Blick ist der PowerCore III Fusion 5K ein reguläres USB-Ladegerät aus Ankers PowerPort Serie. So misst dieses 78 x 71 x 29,6 mm und ist im üblichen Steckernetzteil Format gehalten.

Powercore Iii Fusion 5k Von Anker Im Test 1

Allerdings ist das Ladegerät für ein 18W Modell recht groß und mit 187 g auch recht schwer. Dies kommt natürlich von der sekundären Funktion. In dem Ladegerät sind zwei Akkuzellen mit einer gemeinsamen Kapazität von 5000mAh verbaut.

So könnt Ihr die USB-Ausgänge auch nutzen wenn gerade keine Steckdose verfügbar ist. Ist eine Steckdose verfügbar, dann könnt Ihr den PowerCore III Fusion 5K als ganz normales USB-Ladegerät nutzen, während im Hintergrund der integrierte Akku geladen wird. Klasse!

Powercore Iii Fusion 5k Von Anker Im Test 2

Was die Verarbeitung angeht ist der Anker PowerCore III Fusion 5K soweit Okay. Der verwendete weiße Kunststoff wirkt wertig und ausreichend dick. Allerdings sind die Übergänge im Gehäuse nicht ganz perfekt. Ebenso finde ich es etwas schade, dass der Netzanschluss fest verbaut ist. Diesen abnehmbar zu machen hätte die Powerbank Funktionalität noch etwas angenehmer gestaltet.

Kommen wir zu den beiden Anschlüssen des Ladegeräts/Powerbank. Hier finden wir einen USB C Port und einen USB A Port, was die aus meiner Sicht ideale Kombination ist. Der USB A Port ist ein ganz normaler 5V/2,4A Ladeport. Dieser ist aber natürlich mit Ankers PowerIQ optimiert.

Powercore Iii Fusion 5k Von Anker Im Test 3

Der USB C Port hingen verfügt über PowerIQ 3.0. PowerIQ 3.0 ist eine Kombination aus Quick Charge 3.0 und USB Power Delivery, wie auch weiteren Ladestandards in einem Port.

Für uns ist aber die Unterstützung des USB Power Delivery Standards das Wichtigste. Hier bietet das Ladegerät 18W bzw. 5V/3A oder 9V/2A. USB Power Delivery ist der Ladestandard der Wahl von Apple, Samsung und vieler weiterer Android Hersteller.

 

Kapazität und Auffälligkeiten

Starten wir mit ein paar Auffälligkeiten. Grundsätzlich spricht Anker von 18W Leistung. In der Praxis liegt die Leistung aber bei rund 22W. Über den USB C Port könnt Ihr maximal 18W (9V/2A) entnehmen. Belastet Ihr parallel den USB A Port, dann wird der USB C Port auf 5V/2A gedrosselt. Heißt praktisch könnt Ihr maximal 10W + 12W entnehmen.

Im Powerbank Modus gibt es aber eine Besonderheit! Bei unter ca. 40% Kapazität wird der USB C Port auf 9V/1,6A gedrosselt.

Powercore Iii Fusion 5k Von Anker Im Test 8

Warum? Wenn die Akkuzellen langsam leerer werden sinkt ihre Spannung. Eine volle Lithium Zelle hat 4,2V, um nun 10W aus dieser Zelle zu erhalten müssten wir Sie mit 2,38A entladen. Eine fast leere Lithium Zelle hat sagen wir mal 3,5V. hier müssten für 10W den Entladestrom auf 2,85A steigern. Der Unterschied ist zwar nicht massiv, kann aber die Akkuzelle und die Elektronik mehr belasten.

Daher drosseln sich gerade high Power-Powerbanks (die 100W und mehr liefern können) sehr oft wenn die Kapazität am Ende ankommt. Bei kleineren Powerbanks sieht man dies seltener.

Schauen wir uns einmal die Kapazität bei verschiedenen Lastsituationen an:

Wh mAh
USB A 5V/1A 15.599 4215.946
USB C 9V/1A 14.707 3974.865

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am PowerCore III Fusion 5K getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Samsung Galaxy S20 Ultra
  • Xiaomi Mi 10 Pro
USB C USB A
Apple iPad Pro 11 15.96 7.56
Apple iPhone 11 Pro Max 17.82 11.56
Apple MacBook Pro 13 17.25
Apple MacBook Pro 16 17.12
Dell XPS 13 9380 18.34
Xiaomi Mi 10 Pro 13.71 7.66

Starten wir mit dem wichtigsten Punkt, dem Samsung Galaxy S20 Ultra. Leider konnte ich das S20 Ultra nicht dazu bewegen an dem PowerCore zu laden. Ähnliches wird voraussichtlich für die gesamte S20 Serie gelten.

Hier gibt es eine merkwürdige Inkompatibilität zu vielen Ladegeräten aus dem Hause Anker. Allerdings ist das S20 Ultra nicht nur an Anker Ladegeräten oftmals etwas zickig. Der USB A Port funktioniert natürlich auch in Kombination mit dem S20 Ultra.

Abseits davon gab es keine Auffälligkeiten. Gerade die Apple Smartphones und auch das Apple iPad erreichten ein gutes Ladetempo am PowerCore III Fusion 5K. Selbst der normale USB A Port ist sauber optimiert.

Dieser gibt sich als BC 1.2, Apple 2,4A und Samsung 2A kompatibel zu erkennen, weißt damit die wichtigen Protokolle auf.

 

Wiederaufladen und gleichzeitiges Nutzen

Ist die „Powerbank“ leer und verbindet Ihr den PowerCore III Fusion 5K mit einer Steckdose, dann nicht diese rund 11,4W auf. Ich schätze mal nach Abzug der Effizienz usw. werden vermutlich 5V/2A in der Powerbank landen.

Powercore Iii Fusion 5k Von Anker Im Test 7

Nutzt Ihr die USB Ports wird das Laden des integrierten Akkus anscheinend eingestellt! Der integrierte Akku scheint nur im Leerlauf geladen zu werden. Vermutlich hat das integrierte Netzteil nur eine Leistung von +- 20W, die im Zweifel primär den USB Ausgängen zugeordnet werden.

Vielleicht hattet Ihr die Idee den Anker PowerCore III Fusion 5K 5000 PD als eine Art UPS für z.B. einen Raspberry Pi zu nutzen. Leider geht dies aber nicht. Wird das Ladegerät vom Strom getrennt gibt es eine kurze Unterbrechung bei der Stromversorgung ehe die Powerbank einsetzt.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz an.

Effizienz

Hier war ich ganz klar positiv überrascht! Mit 84% bis 91% arbeitet das Anker PowerCore III Fusion 5K recht Effizient. Auch der Leerlaufstromverbrauch liegt bei 0W bzw. liegt unter 0,4W was die Messgrenze meines Messgerätes ist. Letzteres ist natürlich nur der Fall wenn die Akkuzellen im Inneren voll sind.

 

Fazit

Ist es eine gute Idee eine Powerbank und ein Ladegerät zu kombinieren? Grundsätzlich denke ich schon, gerade wenn es mit leichtem Gepäck Richtung Urlaub geht. Stellt sich nun die Frage, solltet Ihr auch Ankers Umsetzung in Form des PowerCore III Fusion 5K kaufen? Grundsätzlich ja, der PowerCore III Fusion 5K funktioniert weitestgehend wie beworben.

Im Hotelzimmer könnt Ihr diesen als normales 18W bzw. 10 + 12W Ladegerät nutzen und unterwegs als 5000mAh Powerbank. Dies funktioniert auch soweit gut und zuverlässig. Ich hatte keine Probleme mit Abbrüchen des Ladevorgangs oder Ähnlichem.

Powercore Iii Fusion 5k Von Anker Im Test 6

Allerdings gibt es durchaus ein paar „rauhe Kanten“. So wird beispielsweise der integrierte Akku nur geladen wenn Ihr die USB Ports gerade nicht nutzt bzw. die angeschlossenen Geräte voll sind. Auch drosselt sich die Powerbank wenn die Restkapazität unter 40% fällt und bei der Trennung vom Strom gibt es eine kurze Unterbrechung. Eine Nutzung als USV für einen mini Computer wie ein Raspberry PI oder eine Überwachungskamera ist leider nicht möglich.

Auch ist der PowerCore III Fusion recht groß, für letztendlich ein 18W Ladegerät + 5000mAh Powerbank, dafür habt Ihr beides in einem, was sicherlich auch sehr praktisch ist! Letztendlich wie praktisch dies für Euch wäre, entscheidet auch darüber ob Ihr den Anker PowerCore III Fusion 5K nun kaufen solltet oder nicht.

Der Echo Show 8 im Test, wie gut klingt er?

Amazon bietet bei seinen Echo Lautsprechern aktuell zwei Serien an. Die normalen Echo Lautsprecher und die Echo Show Modelle, welche Lautsprecher und Display in einem Gerät vereinen.

Echo Show 8 Im Test 6

Der Reguläre Amazon Echo Show ist aber mit rund 200€ kein günstiges Gerät. Zugegeben dieser ist auch sehr gut, aber dennoch. Hier wirkt doch der Echo Show 8 mit unter 100€ doch deutlich attraktiver! Für 2 Zoll weniger nur noch die Hälfte des Preises des großen Echo Show zahlen klingt doch im ersten Moment nach einem fairen Deal!

Aber wie sieht es in der Praxis aus und vor allem wie klingt der Show 8 in der Praxis? Finden wir dies doch einmal im Test heraus.

 

Der Echo Show 8 im Test

Amazon bleibt beim Echo Show 8 der Designsprache des großen Echo Shows treu! So verfügt auch der Echo Show 8 über ein sehr minimalistisches Design. Von vorne seht Ihr im Grunde nur das 8 Zoll Display mit seinem recht schmalen Rahmen.

Echo Show 8 Im Test 1

Die komplette Elektronik und die Lautsprecher sind auf der Rückseite des Lautsprechers angebracht. Diese bilden hier die Form eines Standfußes, welcher den Lautsprecher auch etwas anwinkelt. Dementsprechend ist aber der Winkel des Lautsprechers Fix. Der von Amazon gewählte Winkel ist ideal für die Nutzung auf einem Tisch oder einer Arbeitsplatte. Wollt Ihr den Show 8 anders ausrichten bietet Amazon einen optionalen Standfuß für rund 25€.

Während das Display auf der Front natürlich von einer Plexiglas-Scheibe bedeckt ist, nutzt Amazon auf der Rückseite eine Textilummantelung, welche Lautsprecher usw. bedeckt.

Echo Show 8 Im Test 2

Auf der Oberseite des Rahmens finden wir die drei üblichen Tasten, also Lauter, Leiser und eine Taste zum Abschalten der verbauten Kamera und der Mikrofone. Solltet Ihr der Kameraabschaltung nicht trauen, dann verfügt der Echo Show 8 über eine integrierte Kameraabdeckung, welche sich über einen Schalter physisch über die Linse schiebt.

Echo Show 8 Im Test 3

Auf der Rückseite finden wir noch einen Stromanschluss, einen 3,5mm Audio Ausgang und einen microUSB Port. Der MicroUSB Port ist nur für Wartungszwecke.

Echo Show 8 Im Test 4

Mit im Lieferumfang des Echo Show 8 ist ein 30W Netzteil. Keine Sorge der Show 8 benötigt keine 30W. Im Leerlauf liegt der Verbrauch bei ca. 4,8W und bei der mittel lauten Wiedergabe von Musik bei ca. 6-9W.

 

Display

Der Amazon Echo Show 8 verfügt über ein 8 Zoll Display mit einer Auflösung von 1280 x 800. Das Display ist einfach nur als top zu bezeichnen! Es ist hell, farbenfroh und vor allem sehr blickwinkelstabil! Letzteres ist auch bei einem Produkt wie dem Echo Show nicht ganz unwichtig.

Echo Show 8 Im Test 12

Schwächen sind lediglich im Detail zu erkennen. So ist die Auflösung okay, aber wenn Ihr von modernen Smartphones verwöhnt seid, dann ist diese auch nichts besonders. Ebenso ist der Kontrast und der Schwarzpunkt ebenso mittelmäßig. Dennoch kann ich nicht klagen, für unter 100€ ist dies ein wahnsinnig gutes Display!

 

Was kann das Display?

Was ALEXA kann, wird vermutlich den meisten von Euch bekannt sein. Falls nicht hier eine kurze Übersicht mit ein paar der aus meiner Sicht interessanten Befehle:

  • ALEXA spiele Songs von Interpret XYZ
  • ALEXA spiele Radio XYZ (es werden so ziemlich alle deutschen und internationalen Radiostationen unterstützt)
  • ALEXA stelle einen Timmer auf XYZ
  • ALEXA schalte das Licht im Wohnzimmer ein (Smart Home Gerät vorausgesetzt)
  • ALEXA wie wird morgen das Wetter

All diese Funktionen bietet natürlich auch der Echo Show 8. Die meisten Befehle werden mit passenden Anzeigen unterstützt. So wird Euch bei der Frage nach dem Wetter beispielsweise auch der Wetterbericht angezeigt.

Einige Radiosender bieten neben dem Radio-Stream auch eine live Kamera im Studio an, wie z.B. SWR 3.

Echo Show 8 Im Test 11

Auch kann der Echo Show 8 beispielsweise Rezepte anzeigen. Fragt einfach nach „ALEXA zeige mir Rezepte für Nudeln“ und Euch werden einige Rezepte angezeigt.

Echo Show 8 Im Test 14

Ihr könnt den Show 8 auch als eine Art mini Fernseher nutzen. Beispielsweise könnt Ihr Filme auf Amazon Prime Video ansehen oder die Tagesschau.

Mithilfe der integrierten Kamera könnt Ihr auch Video-Telefonate zwischen Echo Show Geräten führen. Ideal für ältere Menschen die vielleicht nicht einen PC Nutzen können. Ein Befehl wie „ALEXA Rufe XYZ an“ werden auch die meisten älteren Menschen schaffen können.

 

Klang

Kommen wir zu einem der spannendsten Punkte, dem Klang. Hier war ich durchaus positiv überrascht! Der kleine Lautsprecher klingt für seine Abmessungen erstaunlich groß und voll.

Starten wir aber wie üblich am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen des Echo Show 8 sind soweit okay bis gut. Die Treiber des Show 8 sind seitlich angebracht und somit nicht direkt auf Euch gerichtet. Höhen sind aber vergleichsweise direktional. So habt Ihr den besten Klang seitlich vom Echo Show 8. Hier sind die Höhen auch ziemlich perfekt. Sitzt Ihr genau vor dem Display sind die Höhen weiterhin gut, aber es ist zu merken, dass diese nicht direkt auf Euch gerichtet sind.

Echo Show 8 Im Test 8

Bei den Mitten zeige ich mich sehr zufrieden. Der Echo Show 8 neigt zwar etwas zur Badewannen Klangsignatur (also Höhen und Tiefen angehoben und mitten leicht abgesenkt), aber gerade Stimmen und Gesang wird gut wiedergegeben.

Überrascht hat mich der Bass. Der Echo Show 8 ist erstaunlich Bass-Stark! Dieser ist natürlich kein Bass-Monster, dies ist auch bei den Abmessungen unmöglich. Allerdings steht dieser dem Amazon Echo 3 wenig bis nichts nach! Der Lautsprecher klingt sehr voll und kräftig. Der Tiefgang könnte etwas besser sein, aber dies ist meckern auf einem sehr hohem Level.

So würde ich den Echo Show 8 +- auf dem Level des regulären Echo 3 einordnen. Der Echo 3 ist etwas pegelfester, aber so viel tun sich beide nicht. Damit ist der Echo Show 8 natürlich auch deutlich besser als der Echo Dot und schlechter als der Echo Plus.

Rangliste Amazon Echo Lautsprecher:

  1. Echo Studio
  2. Echo Show (der große)
  3. Echo Plus 2. Gen
  4. Echo 3. Gen
  5. Echo Show 8
  6. Echo Show (1. Gen)
  7. Echo Plus 1. Gen
  8. Echo Dot 3. Gen
  9. Echo Dot

 

Fazit

Ich kann den Echo Show 8 mit gutem Gewissen empfehlen, wenn Ihr einen Smart Home Lautsprecher mit Display sucht. Der Show 8 steht dabei dem großen Amazon Echo Show sehr wenig nach!

Ja der große Amazon Echo Show hat nochmals ein größeres Display und einen besseren Klang, aber aus sicht der Preis/Leistung ist der Echo Show 8 eindeutig die bessere Wahl.

Was den Funktionsumfang angeht, sind eh alle Amazon Echo Show Modelle identisch. Der Lautsprecher kann Euch ne nach Befehl unterschiedliche zusätzliche Informationen, Diashows, Videos usw. zeigen.

Echo Show 8 Im Test 9

Ihr könnt auf dem Show 8 beispielsweise Filme via Amazon Prime sehen, Ihr könnt Euch aktuelle Nachrichten wie von der Tagesschau anzeigen lassen oder auch Rezepte beim Kochen. Beispielsweise beim Radio-Sender SWR3 gibt es zum Webradio auf den Show Modellen auch einen Live-Stream aus dem Studio, nett. Von daher ja das Display stellt durchaus einen Mehrwert da!

Klanglich ist der Echo Show 8 erstaunlich stark unterwegs. Dieser klingt sehr schön satt und kräftig. Er ist klanglich mit dem normalen Echo 3. Gen +- vergleichbar, also etwas schlechter als der Echo Plus und der reguläre Echo Show. Das Display ist 1a. Es ist hell und sehr schön Blickwinkel-stabil.

Kurzum ja der Amazon Echo Show 8 ein wirklich faires Angebot und eine der Preis/Leistungs-stärksten Angebote in Amazons Lineup!