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Der ASUS ZenWiFi AX XT8 AX6600 im Test, die Ideale WLAN 6 Bridge!

Mit dem ZenWiFi XT8 AX6600 System hat ASUS die nächste Generation seines WLAN Mesh Systems auf den Markt gebracht. Dieses setzt sowohl auf den neuen WLAN AX „6“ Standard, wie auch auf einen 2,5Gbit WAN Eingang. Damit ist dieses perfekt für das „Post Gbit“ Zeitalter vorbereitet.

Asus Zenwifi Ax Xt8 Ax6600 Test 6Hinzu kommt ein sehr schickes und schlichtes Design. Allerdings ist das ASUS ZenWiFi XT8 System mit fast 500€ auch kein Schnäppchen. Ist dieser hohe Preis durch die Leistung gerechtfertigt?

Finden wir dies im Test heraus! An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das Zurverfügungstellen des WLAN Systems für diesen Test.

 

Der ASUS ZenWiFi AX XT8 AX6600 im Test

ASUS WLAN Router der Zen Serie setzen auf ein etwas schlichteres „wohnzimmerfreundlicheres“ Design als die regulären „Gaming“ Modelle von ASUS. So ist der ZenWiFi XT8 in einem recht schicken und schlichten weißen Gehäuse gehalten. Dieses wirkt wertig gestaltet und gebaut.

Asus Zenwifi Ax Xt8 Ax6600 Test 1Eine Station des Mesh Systems, wovon zwei im Standard Set enthalten sind, misst ca. 16 x 16,5 x 7,5 cm. Damit würde ich die Basisstationen als „mittelkompakt“ einstufen. Beide im Set enthaltene Stationen unterscheiden sich optisch und technisch nicht. Ihr könnt hier frei wählen welche die Basis und welche der Mesh Punkt ist.

Die Anschlüsse des ZenWiFi XT8 Systems finden sich jeweils auf der Rückseite der Stationen. Hier finden wir zunächst den Stromanschluss, drei LAN Ports, ein WAN Port und ein USB 3.0 Port. Dies war es auch, weitere Tasten oder Anschlüsse gibt es nicht.

Asus Zenwifi Ax Xt8 Ax6600 Test 5Allerdings hat das ZenWiFi XT8 System noch ein Ass im Ärmel. Der WAN Port unterstützt 2,5Gbit LAN! Normale Gbit LAN Ports sind wie der Name schon sagt auf 1Gbit also +- 120MB/s limitiert. In der Regel völlig ausreichend, aber in Zeiten wo WLAN sogar schneller als Gbit sein kann, macht es durchaus sinn auch auf schnellere LAN Chips zu setzen.

Asus Zenwifi Ax Xt8 Ax6600 Test 3Allerdings ist alles über 1 Gbit LAN vergleichsweise teuer und auch Leistungs-hungrig, daher hier nur der WAN Port 2,5Gbit. 2,5Gbit LAN kann in der Theorie 312,5MB/s erreichen.

Den WAN Port an der Mesh Station wird im Übrigen wie ein regulärer LAN Port behandelt.

 

Software

Aufseiten der Software habt Ihr generell zwei Optionen. Ihr könnt die Smartphone App nutzen oder das Webinterface am PC. Die Smartphone App ist hier eindeutig etwas moderner gestaltet. Bei der WebUI handelt es sich hingegen um mehr oder weniger die gleiche Benutzeroberfläche die ASUS seit Jahren nutzt.

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Normalerweise würde ich immer die WebUI bevorzugen, aber im Fall des ZenWiFi XT8 wirkt die App schon etwas besser auf das System zugeschnitten. Wobei dies auch etwas relativ ist, denn das Design der App passt an sich weniger zu dem „edlen“ Design der ZenWiFi Router.

Funktional kann ich aber nicht klagen! Die ASUS WLAN Router sind was den Funktionsumfang und die Einstellungsmöglichkeiten angeht absolute Weltklasse! So könnt Ihr wirklich jeden Detail Eueres WLAN Netzwerkes anpassen. Ihr könnt sogar Dinge anpassen wie das automatische Umschalten zwischen 2,4GHz und 5GHz (bei welcher Signalstärke dies passieren soll usw.).

Screenshot 20200710 113308 Asus RouterScreenshot 20200710 113319 Asus Router

Des Weiteren gibt es einige nützliche Verwaltungsoptionen, Echtzeit Daten über den Netzwerk-Trafik usw. Besonders nennenswert sind aber AiMesh und AiProtection.

AiMesh erlaubt es Euch mehrere ASUS WLAN Router in ein großes Mesh System zu verwandeln. Habt Ihr also bereits einen älteren ASUS Router der AiMesh unterstützt (alle Modelle der letzten ca. 3-4 Jahre tun dies), dann könnt Ihr diesen in das Mesh System des ASUS ZenWiFi AX XT8 integrieren.

Screenshot 20200711 081658 Asus RouterScreenshot 20200711 081756 Asus Router

AiProtection hingegen ist eine Art Antivirenschutz auf Eurem WLAN Router. Dieser scannt zwar nicht alle Dateien, hat aber eine Blockliste integriert die sich laufen aktualisiert. Versucht nun einer der Computer oder auch Smart Home Geräte in Eurem Haus Verbindung zu einem Bot Netzwerk aufzunehmen, dann wird diese Verbindung geblockt. Ähnliches gilt auch für Viren die erst den eigentlichen Virenteil „nachladen“. Diese Blockliste wird im Übrigen von Trend Micro gepflegt, einem großen japanischen Antivirenschutz Hersteller.

 

Technik und Mesh des ASUS ZenWiFi XT8 AX6600

Starten wir mit dem wichtigsten Punkt, das ZenWiFi XT8 System setzt auf einen Tri-Band Aufbau. Das Mesh System verfügt also über ein 2,4Ghz Band und zwei 5GHz Bänder. Wahlweise wird eins dieser 5GHz Bänder für die Mesh Verbindung reserviert.

Was ist überhaupt ein „WLAN Mesh“ System? Es gibt hier keine feste Definition, im Grunde handelt es sich um eine Basis Station und einen „Repeater“, der das Signal erweitert. Hierdurch erhaltet Ihr eine deutlich erweiterte Reichweite und konstantere Abdeckung.

Asus Zenwifi Ax Xt8 Ax6600 Test 7Verglichen mit einem klassischen Router und Repeater Set-up gibt es aber ein paar Unterschiede. Ein normaler Repeater wird von einem Router nur als ein weiterer Client behandelt. Es gibt hier keine erweiterte Kommunikation zwischen dem Router und Repeater. Bei einem Mesh System sprechen alle Stationen mehr miteinander. Hierdurch ist die Einrichtung zum einen einfacher und zum anderen der Übergang zwischen zwei Stationen, wenn Ihr durchs Haus lauft, flüssiger.

Ob es auch Vorteile bei der Performance gibt hängt davon ab ob wir einen Dual-Band oder Tri-Band Mesh System vor uns haben. Bei einem Dual-Band Aufbau oder auch einem klassischen Repeater halbiert sich die effektive Geschwindigkeit, da auf einem WLAN Band sowohl gesendet wie auch gleichzeitig empfangen werden muss.

Bei Tri-Band WLAN Mesh Systemen wird das sekundäre 5GHz Band für die interne Kommunikationen reserviert. Sozusagen muss nicht das gleiche WLAN Modul das mit Eurem Endgerät spricht auch mit der Basisstation sprechen, was die Performance deutlich erhöhen kann.

Solch einen Tri-Band Aufbau haben wir beim ZenWiFi XT8 System! Genaugenommen bietet dieses sogar drei WLAN 6 „AX“ Bändern, was die Performance nochmals verbessert.

2,4GHz 5GHz -1 5GHz -2
WLAN 5 „AC“ 400 Mbit 867 Mbit 3467 Mbit
WLAN 5 „AC“ + nitro-QAM 500 Mbit 1083 Mbit 4333 Mbit
WLAN 6 „AX“ 574 Mbit 1201 Mbit 4804 Mbit

 

Mit bis zu 4804 Mbit via WLAN 6 ist das ASUS ZenWiFi XT8 mit gutem Gewissen als High End System zu bezeichnen. Das erste 5GHz Band nutzt einen 2×2 Aufbau und das zweite 5GHz Band einen 4×4 Aufbau. 4×4 = es gibt vier Antennen die vier Datenströme parallel Senden können. Insgesamt stecken in jeder ASUS ZenWiFi XT8 Station 6 Antennen.

Das sekundäre 5GHz WLAN Band wird von einem BCM43684 Chipsatz befeuert und das primäre 5GHz und 2,4GHz Band von einem BCM6755. Hierbei handelt es sich um High End Chipsätze.

Brauche ich so viel Performance? Die Antwort ist in der Regel nein, die wenigsten Endgeräte können mit mehr als 2402 Mbit etwas anfangen.

 

Performance

Um die Performance des ASUS ZenWiFi XT8 Systems zu testen habe ich mir zwei WLAN Karten geschnappt. Zum einen die WLAN AC TP-LINK Archer T9E mit maximal 1300Mbit und zum anderen die Intel Wi-Fi 6 AX200 mit WLAN AX support und bis zu 2402Mbit. Für den Perfomance Test wird der Test-PC und der WLAN Router in einem Abstand von ca. 2 Metern positioniert und die Datenrate von und zu einem lokalen NAS gemessen. Es handelt sich hier also um ziemliche Optimal-Werte.

Wlan Ac 2Wlan Ac 5Oh! Der ASUS ZenWiFi XT8 schneidet hier etwas schlechter ab als wir es auf den ersten Blick hätten erwarten können. Wie kommt es? Zwar bietet das System „bis zu 6,6Gbit“ allerdings sind diese auf zwei 5Ghz Bänder aufgeteilt. Das primäre 5GHz Band hat dabei lediglich bis zu 1201Mbit! Lediglich der Rückkanal zwischen den einzelnen WLAN Stationen hat bis zu 4804Mbit.

Dementsprechend haben wir eine extrem schnelle und starke Mesh-Verbindung, aber die Verbindung zu Euren Endgeräten ist eher im Bereich der oberen Mittelklasse. Schlimm? Das ASUS ZenWiFi XT8 ist weniger für Nutzer die wirklich große Dateimengen übers WLAN bewegen wollen. Schneidet Ihr beispielsweise viele Videos auf Eurem Notebook und wollt diese so schnell wie möglich auf ein NAS übertragen, dann gibt es bessere Systeme für Euch. Geht es Euch aber nur ums generelle Internet surfen, Dinge herunterladen usw. dann ist der Ansatz von ASUS vielleicht sogar noch etwas besser.

 

Mesh Performance

Ein sehr spannender Punkt ist die Mesh Performance, also wie hoch die Datenrate zwischen den beiden Knotenpunkten ist. Folgenden Versuchsaufbau habe ich für folgenden Test genutzt:

NAS System —-LAN—-> Basisstation —– WLAN ——- Mesh-Knoten ——LAN—–à PC

Wie hoch die Datenrate ist hängt natürlich extrem von der Distanz zwischen den beiden Stationen ab, daher habe ich hier drei Distanzen gemessen:

  1. 3 Meter, im gleichen Raum
  2. 6 Meter, durch eine Wand hindurch
  3. 15 Meter, durch zwei Wände hindurch

MeshBeeindruckend! Selbst ein Raum weiter erreichen die ASUS ZenWiFi XT8 Stationen über 100Mb/s untereinander und zwei Räume weiter sind es immer noch knappe 90MB/s.

Damit eignet sich das ASUS ZenWiFi XT8 System perfekt wenn Ihr innerhalb eines Hauses ein LAN Signal „brücken“ wollt.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch im Jahr 2020 ist wichtiger denn je, gerade bei Geräten die 24/7 laufen.

StromverbrauchErfreulicherweise sind die ganzen WLAN 6 „AX“ Router vergleichsweise sparsam was den Stromhunger angeht. So braucht auch der ASUS ZenWiFi AX XT8 nur 8W im Normalbetrieb und selbst unter Last übersteigt der Verbrauch nicht die 10W Grenze.

Bedenkt allerdings, dass Ihr hier 2x 8W habt!

 

Fazit

Das ASUS ZenWiFi AX XT8 System ist etwas spezieller als ich es erwartet hätte! Warum? ASUS setzt auf einen Tri-Band Aufbau, bei welchem es zwei 5Ghz Bänder gibt. Ein langsameres das sich um die Kommunikation mit Euren Geräten kümmert und ein schnelleres für die Kommunikation der Stationen untereinander.

Das „langsamere“ 5Ghz Band erreicht weiterhin knapp über 80MB/s bzw. 100MB/s beim Nutzen von WLAN 6, unter optimalen Bedingungen. Damit ist dieses als ausreichend schnell zu betiteln! Allerdings gibt es hier noch extremere WLAN Router, auch im ASUS eigenen LineUp.

Asus Zenwifi Ax Xt8 Ax6600 Test 12Wirklich interessant ist aber die Nutzung als WLAN „Brücke“. Die beiden Stationen des ASUS ZenWiFi AX XT8 kommunizieren mit bis zu 4808Mbit untereinander! Praktisch wird hier auf kurzer Distanz problemlos das Tempo eines Gbit LAN Ports geknackt. Selbst mit einer Wand zwischen den beiden Stationen sind noch 100Mb/s + möglich! Bei zwei Wänden rund 90MB/s usw. Hierdurch ist auch generell die Mesh-Anbindung extrem schnell!

Dies passt auch ganz gut zu meinem Fazit. Ich würde Euch das ASUS ZenWiFi AX XT8 System primär empfehlen wenn Ihr wirklich große Distanzen schnell „brücken“ wollt. Habt Ihr beispielsweise im Erdgeschoss Euren Internet Anschluss, einen Server usw. und im 1OG Euren PC und habt keine Möglichkeit ein LAN Kabel zu legen, dann ist das ASUS ZenWiFi AX XT8 System die beste Möglichkeit „LAN ähnliche“ Geschwindigkeiten zu erreichen. Ähnliches gilt auch generell wenn Ihr große Wohnungen und Häuser mit schnellem WLAN abdecken wollt. Lediglich wenn es Euch um das maximale „Kurzdistanz“ Tempo geht gibt es bessere Router!

Asus Zenwifi Ax Xt8 Ax6600

Das Xiaomi Mi 10 Pro im Test

War Xiaomi vor ein paar Jahren noch ein absoluter Nischen Hersteller sind diese im Jahr 2020 mit aller Macht auf dem deutschen Markt präsent. So ist das Mi 10 Pro ohne Probleme bei allen großen Händlern zu bekommen.

Allerdings hat Xiaomi auch ein wenig sein Markenzeichen eingebüßt, den super günstigen Preis. Für das Mi 10 Pro müsst Ihr satte 999€ auf den Tisch legen, was mehr ist als für ein Samsung Galaxy S20+.

Xiaomi Mi 10 Pro Im Test 6Dafür bekommt Ihr mit dem Mi 10 Pro auch ein wahres Flaggschiff Smartphone mit allen Featuren die Ihr Euch wünschen könnt. Dies zumindest auf dem Papier. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das Mi 10 Pro wirklich ganz oben mitspielen? Finden wir es im Test heraus!

 

Das Xiaomi Mi 10 Pro im Test

Flaggschiff Smartphones im Jahr 2020 sind zugegeben recht vorhersehbar geworden. So setzt Xiaomi beim Mi 10 Pro auf das „Standard“ Flaggschiff-Smartphone Design. Vorne Glas, hinten Glas und in der Mitte ein Aluminium Rahmen.

Xiaomi Mi 10 Pro Im Test 1Dabei setzt Xiaomi auf ein besonders stark abgerundetes Glas, sowohl auf der Front wie auch auf der Rückseite. Das Mi 10 Pro besitzt ein Display welches sich recht stark um die Kanten biegt, stärker als beim S20+.

Natürlich ist dies Geschmackssache, ich bevorzuge aber etwas glattere Displays. Diese sind weniger empfindlich und es gibt weniger ungeplante Berührungen. Letztere sind beim Mi 10 Pro kein riesiges Problem, können aber auftreten.

Xiaomi Mi 10 Pro Im Test 4Eine weitere Besonderheit betrifft die Rückseite. Diese ist nicht glatt, sondern hat eine seidenmatte Textur. Diese gefällt mir gut, könnte für meinen Geschmack glatt noch etwas rauer sein. Was Fingerabdrücke angeht hilft diese Textur im Übrigen nicht, das Mi 10 Pro wird weiterhin schnell beschmiert aussehen.

Was die Verarbeitung und das Gefühl in der Hand angeht ist Xiaomi voll auf Flaggschiff-Level! Das Smartphone ist absolut hervorragend verarbeitet und die Übergänge am Gehäuse sind angenehm.

Xiaomi Mi 10 Pro Im Test 2Was allerdings auffällt ist die Balance in der Hand. Das Mi 10 Pro hat seinen gefühlten Schwerpunkt recht weit oben. In diesem Bezug ähnelt das Mi 10 Pro dem S20 Ultra. Ich vermute es liegt am aufwendigen Kamerasetup, welches etwas Gewicht am oberen Rand des Gehäuses mitbringt. Allerdings ist die Balance beim Mi 10 Pro schon noch etwas besser als beim S20 Ultra.

Gehen wir einmal um das Smartphone herum. Auf der Front finden wir das 6,67 Zoll AMOLED Display, wie auch die Ohrmuschel und die 20 Megapixel Frontkamera. Letztere sitzt in einem Loch im Display. Auf eine Notch verzichtet Xiaomi.

Xiaomi Mi 10 Pro Im Test 3Der USB C Ladeport sitzt wie üblich auf der Unterseite, genau wie Lautsprecher Nr. 1. Auf der Oberseite gibt es einen weiteren Lautsprecher! Ja Xiaomi bietet einen Stereo Klang ohne dabei die Ohrmuschel als sekundären Lautsprecher zu nutzen. Anstelle dessen gibt es einfach einen zweiten regulären Lautsprecher.

Der Einschalter ist wie üblich mit der Lautstärkewippe am Rechen Rand des Smartphones angebracht.

Auf der Rückseite finden wir nur die vier Kameras + LED Blitz. Der Fingerabdruckscanner ist unter dem Display angebracht.

 

Das Display

Xiaomi setzt beim Mi 10 Pro auf ein 6,67 Zoll AMOLED Display. Dieses löst mit 2340×1080 Pixel auf und besitzt eine Bildwiederholungsrate von 90Hz.

Reden wir zunächst über die 90Hz Bildwiederholungsrate. Diese macht durchaus einen Unterschied! Bewegungen und das Scrollen von Texten und Bildern ist schon ein merkbares Stück weicher beim Mi 10 Pro, verglichen mit einem normalen 60Hz Smartphone. Also ja 90Hz ist ein Mehrwert!

Der Sprung von 90Hz auf 120Hz, wie z.B. beim S20 Ultra, ist wiederum nur im direkten Vergleich wirklich merkbar. Ja liegen beide Smartphones auf dem Tisch nebeneinander ist ein Unterschied erkennbar, aber blind und ohne direkten Vergleich hätte ich Schwierigkeiten 90 von 120Hz zu unterscheiden. Von daher sin 90Hz für mich Okay.

Auch Okay ist die Auflösung von 2340×1080 Pixeln. Erneut gibt es Smartphones die noch höhere Auflösungen schaffen, aber 2340×1080 ist auf 6,67 Zoll mehr als ausreichend scharf.

Dafür ist das AMOLED Display des Mi 10 Pro auch angenehm hell! Die Ablesbarkeit im Freien auch beim starker Sonneneinstrahlung ist gegeben. Qualitativ gibt es ansonsten wenige Überraschungen.

Wirklich schlechte AMOLED Panels gibt es in dieser Preisklasse keine. Farben sind beim Mi 10 Pro satt und kräftig und Kontraste ziemlich perfekt.

 

Lautsprecher

Das Xiaomi Mi 10 Pro hat zwei reguläre Lautsprecher zusätzlich zur Ohrmuschel. Dementsprechend sollte es nicht überraschen, dass das Smartphone sehr ordentlich klingt!

Ihr habt einen ziemlich perfekten Stereo Klang, mit einer guten Fülle und Klarheit. Klanglich liegt das Mi10 Pro hier über dem S20 aber leicht unter dem iPhone 11 Pro Max. Letzteres ist noch etwas voller im Klang und noch etwas lauter.

Zwar ist das Mi 10 Pro nicht leise, aber brüllend laut sind die Lautsprecher auch nicht.

 

Die Kamera(s)

Das Mi 10 Pro verfügt über ein Quad-Kamera-Setup.

  • Hauptkamera 108 Megapixel f/1.69 Samsung Bright S5KHMX
  • Weitwinkelkamera Megapixel f/2.2 Sony IMX350
  • Zoom Kamera (2x) 12 Megapixel f/2.0 Samsung S5K2L7
  • Zoom Kamera (3,8x) 8 Megapixel f/2.0 Omnivision OV08A10

Auf dem Papier ist dies ein extrem spannendes Kamerasetup! Das Wichtigste ist natürlich die Hauptkamera. Diese setzt auf den riesigen 108 Megapixel Samsung Bright S5KHMX Sensor und mit riesig meine ich nicht nur die Auflösung, sondern auch den Sensor an sich. Es handelt sich hier um einen 1/1,33 Zoll. Im Vergleich hierzu wirken die 1/2.55 des iPhone 11 Pro fast schon traurig klein.

Xiaomi Mi 10 Pro Im Test 10Es handelt sich hierbei im Übrigen um den gleichen Sensor wie im S20 Ultra von Samsung. Wie auch bei Samsung werden im Standard Modus die Bilder auf 12 Megapixel heruntergerechnet. Dabei werden 9 Pixel des Sensors zu einem „besseren“ Pixel zusammengerechnet.

Die Weitwinkelkamera setzt hingegen auf den Sony IMX350. Hier ist wichtig zu erwähnen, dass die Weitwinkelkamera beim Mi 10 Pro nicht so weitwinklig ist wie bei Samsung oder Apple! Xiaomi kann maximal 0,6x, Samsung und Apple 0,5x.

Besonders gespannt bin ich zugegeben auf die 3,8x Zoom Kamera, welche via Software auf 5x „aufgeblasen“ wird. Hier setzt Xiaomi auf einen recht exotischen Omnivision OV08A10 Sensor.

Der erste Eindruck der Kamera App des Mi 10 Pro fällt positiv aus. Die App ist zwar etwas verspielt aufgebaut, startet aber schnell und auch das Verarbeiten der Aufnahmen beginnt sofort.

Schauen wir uns die Testbilder an.

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Holen wir direkt ein wenig Kontext in Form des Samsung Galaxy S20 Ultras und des Apple iPhone 11 Pro Max hinzu. Im Vergleich werden die Stärken und Schwächen einer Kamera immer etwas schneller klar.

18 Mi
Xiaomi Mi 10 Pro
18 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra
18 Iphone
Apple iPhone 11 Pro Max
9 Mi
Xiaomi Mi 10 Pro
9 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra
9 Iphone
Apple iPhone 11 Pro Max
13 Mi
Xiaomi Mi 10 Pro
13 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra
13 Iphone
Apple iPhone 11 Pro Max

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1 P40
Huawei P40 Pro
1 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra
1 Iphone
Apple iPhone 11 Pro Max
1 Mi
Xiaomi Mi 10 Pro
2 Mi
Xiaomi Mi 10 Pro
2 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra
2 Iphone
Apple iPhone 11 Pro Max
2 P40
Huawei P40 Pro

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Zwar setzt das Xiaomi Mi 10 Pro auf den gleichen Sensor wie das S20 Ultra, aber die Bilder fallen doch extrem unterschiedlich aus. So sind die Aufnahmen des S20 Ultra sehr leuchtend und kontraststark.

Das Mi 10 Pro hingegen setzt auf vergleichsweise matte und „dezente“ Aufnahmen mit einer sehr guten Ausleuchtung. In den meisten Bildern ähnelt der Style eher dem iPhone als dem Samsung Galaxy.

Auffällig ist dabei zunächst die sehr gute Dynamik. Sowohl in hellen wie auch dunklen Stellen bietet das Mi 10 Pro sehr viele Details. Das HDR arbeitet hier sehr ausgiebig. Allerdings sorgt dies auch für recht kontrastarme Bilder. Schatten werden zu großen Teilen einfach ausbelichtet. Im Allgemeinen gefällt mir die Helligkeit des Mi 10 Pro aber gut.

Was mir weniger gefällt sind die Farben. Das Smartphone produziert recht wenig gesättigte Bilder. Achtet auf den Himmel, dieser ist beim Mi 10 Pro oft eher grau/blau. Hier ist ein iPhone deutlich näher an der Realität und das S20 Ultra ansehnlicher.

Allgemein neigt das Mi 10 Pro zu einem leichten Braun-Stich. Dieser ist nicht auf allen Bildern zu finden, aber des Öfteren. Gerade in Situationen wo die Beleuchtung nicht eindeutig ist.

17 Iphone
Apple iPhone 11 Pro Max
17 Mi
Xiaomi Mi 10 Pro
17 S20 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra

Was ebenfalls bei den Bildern des Mi 10 Pro sehr stark auffällt ist die Hintergrundunschärfe. Aufgrund des sehr großen Sensors und der großen Blende fällt diese für ein Smartphone sehr deutlich aus. Dabei gefällt mir das Bouquet besser als beim S20 Ultra. Es ist nicht auf dem Level einer Spiegelreflex, aber Ihr könnt auch ohne den Porträt Modus Objekte recht gut freistellen.

Allerdings hat dies nicht nur Vorteile. So ist der AF teils etwas unsicherer und Objekte können schnell aus dem Fokus verschwinden, wenn diese etwas im Hintergrund sind.

Was die Detaildarstellung angeht zeigt der 108 Megapixel Sensor wieder seine Stärken! Ja das MI 10 Pro produziert extrem scharfe und detailreiche Bilder. Hier schlägt dieses das iPhone klar und liegt mit dem S20 Ultra gleich auf. In diesem Punkt ist der Samsung Bright S5KHMX eindeutig Weltklasse.

Im Low Light macht das Mi 10 Pro einen guten Job. Hier gehört es zu den besseren Smartphones, aber auch nicht ganz zu den absoluten Spitzenmodellen. Gerade die sekundären Kameras sind im Low Light eher mäßig. Dies können andere Hersteller besser. Im Low Light sehe ich das Mi 10 Pro dennoch etwas vor dem S20 Ultra.

Kommen wir noch auf den Zoom zu sprechen.

4 Mi
Xiaomi Mi 10 Pro
4 S20 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra
4 Iphone
Apple iPhone 11 Pro Max

Dieser ist wie zu erwarten war nicht ganz so gut wie beim S20 Ultra, schlägt sich aber im Bereich 5x-10x deutlich besser als ich es erwartet hätte. Ein iPhone oder auch das Google Pixel 4 lässt das Mi 10 Pro klar hinter sich!

Unterm Strich ist die Kamera des Mi 10 Pro als sehr gut zu bezeichnen! Diese ist auf Flaggschiff Level, auch wenn Sie nicht meine Nummer 1 ist. Beispielsweise das Apple iPhone 11 Pro Max produziert ähnliche Aufnahmen mit aber besseren Farben und einer nochmals minimal besseren Dynamik. Zwar hat das Mi 10 Pro die Nase vorne beim Zoom und der Detaildarstellung, aber dennoch würde ich das iPhone vorziehen. Im Standard Modus sind die Bilder des Mi 10 Teils etwas matt, wenn auch technisch hochwertig.

Daher würde ich die Kamerahardware als Spitzenklasse deklarieren, sehe aber beim Bildstyle noch Luft nach oben.

 

Die Performance

Es sollte nicht überraschen, dass im Mi 10 Pro nur die feinste Hardware steckt. So hat Xiaomi hier den Qualcomm Snapdragon 865 in Kombination mit 8GB RAM verbaut.

Hinzu kommen noch 256GB Speicher mit UFS 3.0 Anbindung und wir haben auf dem Papier ein absolutes High End Smartphone. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Schauen wir uns hierfür zunächst ein paar Benchmarks an.

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Die Praxis

Es sollte nicht überraschen dass das Mi 10 Pro in der Praxis ziemlich perfekt läuft! Xiaomi war schon immer gut darin stark optimierte Software zu liefern, dies in Kombination mit Top Hardware sorgt für eine tadellose Nutzererfahrung.

Egal was Ihr macht das Mi 10 Pro läuft butterweich! Dies gilt gerade für die Benutzeroberfläche, welche dank 90Hz extra weich ist. Die 90Hz kommen Euch auch in Apps zu guten in welchen Ihr viel scrollt, Instagram, der Webbrowser usw.

Xiaomi Mi 10 Pro Im Test 12Spiele nutzen die 90Hz in der Regel nicht, aber laufen dennoch 1a! Egal ob aufwendigere Titel oder die üblichen Verdächtigen. Hier möchte ich auch den guten Stereo Klang des Smartphones loben, wodurch Spiele gleich extra viel Spaß machen.

Normalerweise mag ich Xiaomis MIUI Benutzeroberfläche. Diese bietet viele Feature und Einstellungsmöglichkeiten, wirkt dabei aber nicht überladen oder langsam. Allerdings hatte mein Mi 10 Pro einen Bug, so hing das Laden von Apps oder Webseiten wenn mobile Daten und WLAN gleichzeitig aktiv waren. Schaltet ich eins von beidem ab läuft alles normal, merkwürdig wird aber sicherlich via Update gefixt.

Loben kann und muss ich hingegen den Fingerabdruckscanner! Samsung sollte sich hier eine Scheibe abschneiden. Dieser arbeitet sehr schnell und zuverlässig! Top!

 

Der Akku

Das Xiaomi Mi 10 Pro hat einen beeindruckenden 4500mAh Akku. Dieser bringt das Smartphone auch bei heftiger Nutzung sicher durch den Tag. Im Home-Office hätte ich keinerlei Probleme mit dem MI 10 Pro 2,x Tage ohne Ladung durchzuhalten.

Bei einer reinen Video Wiedergabe hielt das Smartphone satte 12 Stunden durch! Also der Akku hält was er verspricht.

 

Fazit

Ich tue mich beim Mi 10 Pro etwas schwer mit einer vollherzigen Empfehlung. Normalerweise bin ich ein großer Xiaomi Fanboy, dies aber aufgrund der sehr guten Mischung aus hoher Qualität und einem sehr fairen Preis.

Ersteres kann das Mi 10 Pro problemlos bieten. Wir haben hier eins der besten Smartphones aller Zeiten vor uns! Dies beginnt beim hellen und sehr guten Display, geht über die weit überdurchschnittlichen Lautsprecher bis hin zur Kamera und Performance.

Letztere ist dank Snapdragon 865 und gut optimierter Software wirklich hervorragend! Das Smartphone läuft in allen Situationen butterweich. Egal ob es sich um die üblichen Alltagsanwendungen handelt oder aufwendige Spiele.

Xiaomi Mi 10 Pro Im Test 7Die Kamera bzw. Kameras sind technisch top. Gerade die primäre Kamera ist absolute Weltklasse mit ihren 108MP, F/1,69 Blende und riesigem Sensor. Aber selbst die Zoom-Kameras können überzeugen. Diese sind nicht ganz auf dem Level des S20 Ultras, aber nur ganz knapp dahinter.

Allerdings den „Standard“ Bildstyle des Mi 10 Pro mag ich weniger. Dieses produziert sehr gut ausgeleuchtete Aufnahmen mit einer sehr guten Dynamik, aber vergleichsweise matten Farben und wenig Kontrast. Gerade die Farben fallen im Vergleich zum S20 Ultra doch recht deutlich aus. Ich glaube in ca. 65% der Fälle schon das S20 Ultra und dessen Fotos zu bevorzugen. Das iPhone 11 Pro machte in 85% allen Situationen (abseits des Zooms) bessere Fotos und Videos.

Wir haben hier also sicherlich eine Top 6 Kamera, diese ist aber auch nicht überragend. Auch die Akkulaufzeit war höchstens solide und das Design ist zwar schick aber auch nichts Besonderes.

Kurzum das Mi 10 Pro ist ein absolutes Top Smartphone, aber der Preis ist für mich problematisch. 999€ ist mutig viel. Ein Huawei P40 Pro kostet zum Zeitpunkt dieses Tests 969€, ein S20+ 829€ und ein OnePlus 8 Pro 899€. 999€ sind also auf höhe der Konkurrenz, aber auch kein übermäßig attraktiver Preis, wie wir es eigentlich von Xiaomi gewohnt sind. Das Xiaomi Mi 10 Pro ist damit „nur ein weiteres Flaggschiff Smartphone“, wenn auch ein sehr gutes!

Anleitung Dell XPS 17 9700 öffnen, aufrüsten und Windows neuinstallieren

Das Dell XPS 17 9700 ist ein tolles Notebook, allerdings bietet Dell dies zum Zeitpunkt dieses Tests „nur“ mit maximal 16GB RAM und einer 1TB SSD an. Ausreichend, aber da geht mehr! Im Gegensatz zu den Notebooks von Apple lässt sich das XPS 17 9700 gut aufrüsten.

Wie Ihr dies macht, was Ihr beim Öffnen beachten müsst usw. möchte Ich Euch in diesem kurzen Artikel erklären.

 

Das Dell XPS 17 9700 öffnen

Wollt Ihr das XPS 17 aufrüsten müsst Ihr dieses zunächst öffnen. In der Theorie ist dies sehr einfach. Auf der Unterseite finden sich 8 Torx Schrauben, welche Ihr lösen müsst. Danach lässt sich diese einfach entfernen. In der Praxis ist dies aber nicht ganz so einfach!

Löst zunächst die Torx Schrauben, nicht wundern die in den Ecken saßen bei mir recht fest. Auch sind die Schrauben etwas dicker als bei früheren XPS Modellen.

Anleitung Dell Xps 17 9700 öffnen Inside Im Inneren 3Versucht nun die Metall-Unterseite vom Rest des Notebooks zu trennen. Beim Ersten mal sitzt die Unterseite bombenfest! Auch ich hatte große Probleme diese zu lösen. Mein Tipp kauft Euch ein iFixit Essential Electronics Toolkit, das macht Euch das leben deutlich einfacher.

Anleitung Dell Xps 17 9700 öffnen Inside Im Inneren 2Mein Tipp hier:

  1. Nicht zu gierig sein und zu viel Kraft ausüben, sonst könnte etwas brechen. Versucht das Notebook nicht ausversehen zu öffnen, denn dann schaltet dieses sich ein.
  2. Beginnt auf der vorderen linken Kante mit dem Öffnen (wenn die Status LED Euch zugewannt ist). Die Metall-Unterseite legt sich hinten um das Scharnier, daher müsst Ihr auch zwingend auf der Front anfangen.
  3. Schiebt einen kleinen Plastiköffner, alte Bankkarte oder einen speziellen Öffner, wie in diesem Set, vorsichtig in den Spalt und hebelt die Clips auf. Mit einem Messer könnt Ihr vorsichtig zunächst einen Spalt bilden, das hebeln würde ich aber mit einem Plastikgegenstand machen.
  4. Öffnet die Front bis zur Status LED und seitlich bis zu den USB C Ports, Kartenleser und Kopfhöreranschluss.
  5. Wechselt auf die rechte Seite und öffnet auch hier zunächst die Ecke, dann die Front dann die Seite.
  6. Die Scharnier Seite muss gar nicht geöffnet werden! Wenn Ihr die anderen Seite offen habt, könnt Ihr die Unterseite wie bei einem Buch „aufklappen“.
  7. Wollt Ihr das Notebook schließen beginnt auf der Scharnier-Seite und klappt von da aus das Notebook zu.

Im Notebook angekommen solltet Ihr zunächst die Batterie abklemmen. Hierfür findet sich neben der SSD (dem leeren Slot) ein großer Stecker der sich schön einfach lösen lässt!

 

Was lässt sich beim Dell XPS 17 9700 Aufrüsten?

Im Dell XPS 17 9700 finden sich zwei RAM Slots und zwei m.2 SSD Slots. Dementsprechend könnt Ihr den RAM (Arbeitsspeicher) wie auch die SSD aufrüsten bzw. bei letzterer eine zweite hinzustecken. Die WLAN Karte ist leider fest verbaut.

Anleitung Dell Xps 17 9700 öffnen Inside Im Inneren 1Dell verspricht, dass das XPS 17 9700 bis zu 64GB RAM unterstützt, theoretisch müssten aber sogar bis zu 128GB möglich sein. Erfahrungsgemäß können Dell XPS Notebooks aber etwas zickig bei der RAM Kompatibilität sein! Leider gibt es bisher noch keine Erfahrungswerte welche RAM Module gehen und welche nicht. Auf Reddit haben Nutzer aber eine kleine Liste für das XPS 15 zusammengetragen und hier würde ich Euch raten reinzuschauen https://www.reddit.com/r/Dell/comments/8r55ys/9570_working_ram_kits/

Funktionierend:

  • Crucial 8GB 2400 (CT8G4SFS824A)
  • Kingston DDR4-2400MHz SODIMM KCP424SD8/16
  • Corsair Vengeance DDR4-2666MHz SODIMM
  • Skill Ripjaws series DDR4-2666MHz SODIMM
  • Crucial DDR4-2666MHz SODIMM CT2K16G4SFD8266

Nicht funktionierend:

  • Crucial/Micron Ballistix Sport DDR4-2666MHz SODIMM
  • Kingston HyperX Impact DDR4-2666MHz SODIMM
  • Ballistix Sport LT DDR4 2666 MT/s BLS2K16G4S26BFSD
  • Crucial/Micron Ballistix Sport DDR4-2666MHz SODIMM

Dies ist natürlich keine Garantie, aber ich würde mein Glück zunächst bei den funktionierenden KITs versuchen. Ich habe das Corsair Vengeance SO-DIMM Kit 32GB Kit (CMSX32GX4M2A2666C18) verbaut und dieses funktioniert! Ich kann also für dieses meine Hand ins Feuer legen.

Anleitung Dell Xps 17 9700 öffnen Inside Im Inneren 6Aufseiten der SSD seid Ihr deutlich freier! Ihr habt hier zunächst zwei Slots, könnt also einfach eine SSD dazu stecken, zum anderen sollte das XPS alle NVME PCIe m.2 SSDs akzeptieren. Ob auch SATA m.2 SSDs akzeptiert werden, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.

Nutzt Ihr die SSD, als 2. SSD würde ich Euch aber zu einem recht energiesparenden Modell raten.

 

Windows neu installieren

Habt Ihr eine komplett neue SSD verbaut, ist es nötig Windows neu zu installieren. Dafür braucht Ihr einen USB Stick und einen USB C Adapter (der beiliegende funktioniert). Ladet Euch Windows von Microsoft herunter: https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows10

Um einen Key oder Ähnliches braucht Ihr Euch keine Sorgen machen. Dieser ist beim XPS 17 „eingebrannt“ und wird von Windows automatisch erkannt und eingelesen.

Neben Windows 10 solltet Ihr Euch auch direkt Treiber für das XPS 17 9700 herunterladen. Ganz wichtig ist der WLAN Karten-Treiber! Denn Windows 10 bringt von Haus aus keine Unterstützung für die WLAN Karte des Notebooks mit.

Treiber findet Ihr auf der Dell Webseite https://www.dell.com/support/home/de-de/product-support/product/xps-17-9700-laptop/drivers

Wichtig ist hier primär der „Treiber für die Wi-Fi-Controller Killer 1650/1435/1435s/1535“. Die meisten anderen Treiber werden automatisch von Windows nachgeladen. Manuell würde ich nur noch die Audio und Grafikkarten Treiber laden.

  1. Verbindet den USB Stick mit Eurem Notebook
  2. Schaltet das XPS 17 ein und hämmert „F12“ bis eine Meldung in rechten Bildrand erscheint.
  3. Nach ein paar Sekunden sollte ein weißer Bildschirm mit der Option, von welchem Laufwerk Ihr starten wollt erscheinen. Wählt den USB Stick.
  4. Nun sollte die bekannte Windows 10 Installation starten.
  5. Ist diese abgeschlossen installiert die Treiber und lasst Windows Update laufen.
  6. Fertig

„Hilfe mein Dell XPS bleibt beim Herunterfahren auf einem schwarzen Bildschirm hängen“ solltet Ihr dieses Problem auch haben, keine Sorge es gibt einen Fix, der aber eine Neuinstallation von Windows 10 erfordert.

Ihr müsst ins BIOS gehen (F12 beim Start, dann BIOS Set-up) und dort unter Storage den Modus von „RAID“ auf ACHI umstellen. Fragt mich nicht warum dies genau eine Auswirkung auf eine NVME SSD hat, aber es hilft.

Das XPG PRECOG Headset im Test, ein Gaming Headset mit elektrostatischem Treiber?

XPG, eine Tochterfirma von ADATA, wird den meisten von Euch vermutlich primär aufgrund der SSDs bekannt sein. Allerdings produziert XPG auch anderes Gaming Equipment wie Tastaturen, Mäuse und Headsets.

Um genau solch ein Headset soll es auch in diesem Artikel gehen und zwar um das noch recht neue XPG PRECOG. Dieses soll unter anderem durch einen Dual-Treiber Aufbau mit einem dynamischen und einem elektrostatischen Treiber überzeugen.

Xpg Precog Headset Im Test 8Ja Ihr habt richtig gehört im PRECOG Headset ist ein elektrostatischer Treiber verbaut! Diese Art von Lautsprecher-Treibern ist extrem exotisch und eigentlich Modellen jenseits der 1000€ vorbehalten. Dies macht dieses 140€ Headset natürlich sehr spannend!

Aber wie gut klingt das XPG PRECOG? Finden wir genau dies im Test heraus!

 

Das XPG PRECOG Headset im Test

Das es sich beim PRECOG um ein Gaming Headset handelt ist denke ich bereits auf den ersten Blick gut ersichtlich. Wo andere Hersteller immer mehr auf dezentere Designs setzen, zeigt das PRECOG seinen vollen Gamer-Charme.

Xpg Precog Headset Im Test 3Das Headset ist in einem schwarz/rot Design gehalten, mit einigen Chrom Akzenten bei der Aufhängung. Natürlich darf auch eine rote Beleuchtung der Rückseite der Ohrmuscheln nicht fehlen.

Dabei wirkt das XPG PRECOG qualitativ solide bis gut. Generell ist das Headset aus Kunststoff gefertigt. Allerdings die Aufhängung der Ohrmuscheln ist aus Metall, was dem Headset eine gewisse Massivität und Stabilität gibt. Allerdings war bei mir zum Beispiel eine Ohrmuschel etwas straffer als die andere, was einen Punktabzug bringt.

Xpg Precog Headset Im Test 4XPG hat das PRECOG recht modular aufgebaut. Die Kabel und auch das Mikrofon sind also nicht fest integriert. Auf Wunsch könnt Ihr das Mikrofon anstecken und bei den Anschlüssen bietet das Headset sowohl einen USB C Port, wie auch einen 3,5mm Eingang.

Pluspunkte gibt es für den Lieferumfang! Neben einer Transportbox erhaltet Ihr ein USB C auf USB C Kabel, mit Kabelfernbedienung, ein USB C auf USB A Adapterkabel, ein 3,5mm Kopfhörer Kabel, einen Splitter von einem 3,5mm Anschluss auf gesonderte Kopfhörer und Mikrofon Anschlüsse und natürlich das Mikrofon.

Xpg Precog Headset Im Test 2Die Kabel sind alle sauber ummantelt und wirken wertig gemacht!

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Hier bringt das Headset grundsätzlich drei Modi mit, Musik, 7.1 und FPS. Wir konzentrieren uns hier zunächst auf Musik.

Ganz klar gesagt das XPG PRECOG ist kein HiFi Kopfhörer. Suchst Du einen besonders neutralen und ausgeglichenen Klang bist Du hier falsch. So blöd es klingt, ich würde den Klang des XPG PRECOG als interessant bezeichnen. Ob dies nun an der Software in der Soundkarte liegt oder am Dual-Treiber Aufbau, kann ich dabei nicht genau sagen.

Xpg Precog Headset Im Test 10Das XPG PRECOG ähnelt klanglich ein wenig einem 2.1 Sound System. Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Diese sind sehr klar und sauber, werden aber etwas vom Bass und den Mitten in den Hintergrund gedrängt. Dies ist nicht extrem, aber setzt der Beat ein können die an sich sehr guten Höhen etwas in den Hintergrund geraten. Hier macht erstaunlicherweise der 7.1 Modus einen sehr guten Job den Klang etwas zu entzerren, dazu später mehr.

Die Mitten würde ich als weitestgehend tadellos bezeichnen. Das XPG PRECOG hat einen sehr starken unteren Mitten-Bereich der teils auch etwas dominant wirkt. Hierdurch wirken Stimmen durchaus gut, aber gerade Instrumente kommen beim XPG PRECOG sehr gut zum Vorschein.

An diese starken Mitten knüpft der Bass mehr oder weniger nahtlos an. Gerade die oberen Tiefenfrequenzen, also Kickbass usw. sind beim Headset sehr stark ausgeprägt! Musik hat hierdurch einen guten Druck, auch wenn der Tiefbass nicht super stark ist.

Dabei hat der Bass und generelle Klang aber einen interessanten Unterton. Bereits im „Musik“ Modus hat das XPG PRECOG einen vergleichsweise breiten und räumlichen Klang. Dies in Kombination mit dem Dual-Treiber Aufbau erweckt etwas den Anschein als hättet Ihr einen gesonderten Subwoofer in Eurem Headset. So blöd es klingt aber die Höhen wirken „getrennt“ vom Bass. Diesen Effekt muss man nicht mögen, kann man aber! So klingt das XPG PRECOG in Musik gar nicht mal so schlecht, auch wenn der Klang „anders“ ist. Die Detaildarstellung des Headset ist dabei ebenfalls nicht schlecht!

Xpg Precog Headset Im Test 11In Spielen gefällt mir dieser Effekt ebenfalls gut! Spiele klingen sehr breit und gut entzerrt. Dieser Effekt wird nochmals deutlich im 7.1 Modus verstärkt. Dieser entzerrt den Klang nochmals ein gutes Stück und erzeugt auch einen durchaus guten virtuellen Raumklang, ohne dabei die Klangqualität komplett zu zerstören. Ja dies ist einer der besseren virtuellen Raumklangeffekte! Die Balance zwischen Ortbarkeit von Geräuschen und Klang ist gut gelungen. Auch wenn es bei Ersterem noch bessere Raumklangeffekte gibt.

Zu guter Letzt bietet das XPG PRECOG auch noch einen „FPS“ Modus an. In diesem wird der Klang stark verfremdet um Schritte und Schüsse besser hervorzuheben. Ja funktioniert, klingt aber aus einer rein qualitativen eher schlecht. ?????

 

Das Mikrofon

Das optional ansteckbare Mikrofon des XPG PRECOG hat mich ganz klar positiv überrascht! Hier direkt einmal ein kleiner Testclip:

Das Mikrofon klingt recht voll und satt. Zudem ist dieses ausreichend klar und rauschen wird sehr gut unterdrückt. Hier und da würde ich mir vielleicht einen Hauch mehr Brillanz wünschen, aber das ist schon Kritik auf hohem Level. Das XPG PRECOG hat ein besseres Mikrofon als 90% aller Headsets.

 

Fazit

Das XPG PRECOG ist ein ausgesprochen spannendes und ungewöhnliches Gaming-Headset! Das Wichtigste ist der akustische Aufbau, welcher dank der Nutzung von zwei Treibern als ungewöhnlich zu bezeichnen ist.

Das PRECOG hat von Natur aus einen sehr breiten und satten Klang mit einem guten Bass! Dabei erinnert mich das Headset von der Klangsignatur etwas an ein 2.1 Soundsystem. Ihr habt auch hier den Eindruck der Bass käme aus einem anderen Lautsprecher als die Höhen. Dieser Effekt ist sicherlich etwas ungewöhnlich und nicht puristisch, hat aber etwas.

Xpg Precog Headset Im Test 7Generell schlägt sich das Headset sowohl in Spielen wie auch Musik gut, auch wenn ich den Klang etwas als Geschmacksache labeln würde. Mir gefällt dieser, daher von mir ein Daumen hoch.

Ebenso etwas Geschmackssache ist der harte Gamer-Style den XPG optisch setzt. Immerhin die Verarbeitungsqualität ist ohne Frage sehr gut! Ebenso sehr gut ist das Mikrofon, welches klar zu den besten gehört die ich bisher bei einem Headset erlebt habe.

Kurzum, gefällt Euch der optische Style des XPG PRECOG und reizt Euch die interessante Dual-Treiber Klangsignatur? Dann kann ich Euch meinen Segen zum Kauf des Headsets geben.

Xpg Precog

Bluedio Hi true wireless Ohrhörer im Test, gibt besseres….

True Wireless Ohrhörer haben den Markt für mobilen Musikgenuss übernommen, anders kann man dies nicht sagen.

True Wireless Ohrhörer sind überall und in allen Preisklassen zu bekommen. Modelle für um die 15€ sind hier durchaus verfügbar.

Bluedio Hi True Wireless Ohrhörer Im Test 5Für um die 15€ bekommt Ihr auch die Bluedio Hi aus Asien. Diese werden von Bluedio sehr blumig beworben, als Hifi Ohrhörer mit neuartigen Treibern usw.

Aber kann man hier wirklich Qualität für 15€ erwarten? Tja wollen wir dies doch einmal im Test herausfinden!

 

Bluedio Hi true wireless Ohrhörer im Test

Der erste Eindruck der Bluedio Hi fällt sehr durchwachsen aus. Wie die meisten ture Wireless Ohrhörer werden auch die Bluedio Hi in einer Lade/Transportbox geliefert.

Bluedio Hi True Wireless Ohrhörer Im Test 1Diese fällt aber ganz klar in die „billig“ Kategorie. Der hier von Bluedio verwendete Kunststoff ist auf dem Level von McDonalds Spielzeug. Es ist also sofort klar das wir hier sehr günstige Ohrhörer vor uns haben.

Aber auch abseits des Kunststoffes kann die Ladebox nicht überzeugen. Der Deckel wird nicht wie eigentlich üblich magnetisch gehalten, sondern einfach auf geklemmt, was auch nicht sonderlich wertig erscheint.

Bluedio Hi True Wireless Ohrhörer Im Test 2Die Ohrhörer werden eben so wenig über Magnete gehalten. Auf der Unterseite der Aussparung der Ohrhörer findet sich ein Pin, in welchen Ihr die Ohrhörer drücken müsst. Dies macht das Herausnahmen aber teils etwas „fummelig“.

Immerhin verfügt die Ladebox über einen USB C Port und kann die Ohrhörer ca. 2,5x laden. Mit jeder Ladung sollen die Ohrhörer 5-6 Stunden halten. Etwas optimistisch, rechnet eher mit drei Stunden.

Bluedio Hi True Wireless Ohrhörer Im Test 3Die Bluedio Hi selbst sind recht große Ohrhörer, welche auf das „Steg“ Design setzen. An den Ohrhörern ist hier ein vergleichsweise dickes und langes Rohr angebracht welches auf der Höhe von Eurem Ohrläppchen hängt. In diesem Steg ist diverse Bluetooth Elektronik.

Ähnlich wie auch die Transportbox schreien die Bluedio Hi auch nicht nach Wertigkeit. Der verwendete Kunststoff ist recht einfach und hat teils recht harte Übergänge, welche sich nicht schön anfühlen.

 

Tragekomfort

Zwar ist der Steg der Bluedio Hi recht dick und lang, die Ohrhörer selbst sind aber vergleichsweise kompakt.

Hierdurch passen diese an sich ganz gut in meine Ohren. Der Tragekomfort geht also in Ordnung. Er wäre sogar ganz gut gäbe es nicht einen spürbaren Übergang bzw. harte Kante an der Stelle wo die Ohrhörer verklebt wurden.

So würde ich den Tragekomfort mit einer 3+ bewerten.

 

Klang

Eigentlich könnten wir es hier recht kurz machen. Die Bluedio Hi sind nicht das Gelbe vom Ei, auch was den Klang angeht.

Starten wir aber am Anfang und auch schwächsten Element, den Höhen. Die Höhen der Bluedio Hi sind recht matt und kurz vor „dumpf“.

Es fehlt hier die Leichtigkeit und Luftigkeit im Klang. Zudem fransen die Höhen recht stark aus. Die Ohrhörer produzieren hier teils eine Art knistern, welches dem Klang viel raubt.

Bluedio Hi True Wireless Ohrhörer Im Test 10Die Mitten sind unspektakulär. Ich will diese nicht mal als schlecht bezeichnen, das sind diese nicht, aber von einem Highlight zu sprechen wäre auch falsch. Dafür fehlt es doch etwas an Fülle und Detailwiedergabe. Immerhin Stimmen werden weitestgehend Okay abgebildet.

Ähnliches wie bei den Mitten gilt auch für den Bass. Dieser ist im Anbetracht des Preises gar nicht übel. Die Masse ist ausreichend und auch der Tiefgang und das Volumen sind okay. Nein auch der Bass ist kein Highlight, aber er hätte schlimmer sein können.

Wären also die Höhen etwas besser, dann wäre ich mit dem Klang sogar recht zufrieden. Aber so wirken die Bluedio Hi einfach etwas langweilig und träge.

Wir sind hier so auf dem Level von Ohrhörer die bei einfachen Smartphones beiliegen. Man kann den Klang aushalten, er ist aber auch beim besten Willen kein Genuss.

 

Fazit

Nein! Nein kauft die Bluedio Hi true wireless Ohrhörer nicht. Egal wie verlockend der Preis ist, sie sind diesen nicht wert.

Dies beginnt schon beim Äußeren. Die Transport/Ladebox ist billigster Kunststoff, die Ohrhörer fummelig aus der Transportbox zu bekommen und die Ohrhörer selbst vergleichsweise riesig.

Bluedio Hi True Wireless Ohrhörer Im Test 6Das Wichtigste ist aber natürlich der Klang. Diesen würde ich als durchwachsen bis schlecht bezeichnen. Einige Klangelemente sind okay, wie die Mitten und die Tiefen.

Die Höhen sind aber matt und dumpf. Zudem neigen die Bluedio Hi zu einer Art ausfransen, was dem Klang viel raubt.

Allerdings das größte Problem ist der Preis. Ihr bekommt die Bluedio Hi für 16-20€. An sich sehr günstig, aber Ihr bekommt für 25-30€ true Wireless Ohrhörer die signifikant besser klingen.

Hier ein paar Beispiele:

Selbst wenn das Geld knapp ist spart irgendwo noch 10€ mehr zusammen, der Aufpreis zu beispielsweise den Xiaomi RedMi Airdots werdet Ihr nicht bereuen!

Das Zendure SuperPort 4 im Test, 100W heiße Leistung

Zendure gehört zwar zu den kleineren Herstellern von Powerbanks und Ladegeräten, hat aber gleichzeitig einige sehr spannende Modelle im Sortiment, siehe die Zendure SuperTank Powerbank.

Passend zu dieser 100W Powerbank bietet Zendure aber auch mit dem SuperPort 4 eins der wenigen 100W USB C Ladegeräte aktuell auf dem Markt an. Dieses soll durch ein schickes Design und natürlich zwei USB C Power Delivery Ports, wie auch zwei Quick Charge 3.0 Ports überzeugen. Klasse!

Zendure Superport 4 Im Test 4Allerdings mit rund 100€ ist das SuperPort 4 auch ein recht teuer Spaß! Lohnt sich dieses Ladegerät aber und ist dieses technisch empfehlenswert? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle einen großen Dank an den Leser Christoph aka Bifi der mir dieses Ladegerät freundlicherweise ausgeliehen hat!

 

Das Zendure SuperPort 4 im Test

Wie auch schon der SuperTank nutzt das SuperPort Ladegerät ein recht außergewöhnliches „Rillen-Design“ für das Äußere. Dabei besteht dieses zwar aus Hochglanzkunststoff, dieser ist aber aufgrund der Rillen deutlich aufgewertet.

Zendure Superport 4 Im Test 1Das SuperPort 4 sticht klar aus der Masse hervor und dies meine ich positiv! Auch generell wirkt das Ladegerät gut und wertig gearbeitet! Dieses ist sehr flach gebaut, aber recht breit und tief.

Auf der Front finden wir vier USB Ports, 2x USB C und 2x USB A.

Der primäre USB C Port ist dank seiner Leistung von bis zu 100W natürlich der Kaufgrund für dieses Ladegerät. Genau genommen kann dieser USB C Port 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/5A liefern. Ideal für größere Notebooks, für welche auch der primäre Einsatzzweck des SuperPort 4 ist.

Zendure Superport 4 Im Test 2Der sekundäre USB C Port unterstützt auch den Power Delivery Standard, ist aber mit 18W (5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A) nicht ganz so leistungsstark, reicht aber für Smartphones völlig aus.

Hinzu kommen noch die beiden Quick Charge 3.0 Ports, welche wie üblich 18W liefern können.

Zendure Superport 4 Im Test 3Leider können wir aber nicht alle USB Ports gleichzeitig voll nutzen. Die maximale Leistung insgesamt liegt bei 100W. Aber keine Sorge Ihr könnt das Ladegerät nicht „ausversehen“ überbelasten. So drosselt sich der 100W USB C Port je nachdem wie viele Geräte Ihr angeschlossen habt auf.

 

Geschwister des Zendure SuperPort 4

Vielleicht habt Ihr Euch beim Betrachten des Zendure SuperPort 4 gedacht „hey das kommt mir bekannt vor“. Dann liegt Ihr nicht ganz falsch!

Das Zendure SuperPort 4 hat ein paar Geschwister, der Xtorm USB Power Hub Edge XPD20, die tizi Tankstation Pro 4x und das Anker PowerPort Atom PD 4. Diese vier Modelle stammen vermutlich vom gleichen Fertiger.

Lediglich was die Optik angeht und auch die Leistungsverteilung gibt es leichte Unterschiede. So hat das Xtorm und tizi Ladegerät 60 + 30W und das Zendure und Anker 100W auf Seiten der USB C Ports.

Hier kommt es etwas auf Eure Ansprüche an was besser passt, technisch gibt es aber einige Parallelen.

 

Erster Test und Temperatur

Wie von Zendure versprochen bietet der primäre USB Port 100W Leistung. In meinem Test konnte dieser Port die 100W auch über einige Stunden halten.

Allerdings hat das Ladegerät den 12 Stunden Test einmal abgebrochen, nach ca. 10-12 Stunden. Beim zweiten Versuch lief der Test durch. Schauen wir uns die Temperaturen an gibt es eine mögliche Erklärung für die Probleme:

Zendure Superport 4 Temperatur 1Zendure Superport 4 Temperatur 2Auf der Oberseite konnte ich maximal 59,8 Grad messen. Heiß ja, aber nicht kritisch heiß. Auf der Unterseite wiederum lag die Temperatur bei stolzen 82,5 Grad. Diese Temperatur wurde direkt unterhalb des USB C Ports erreicht. Bedenken wir, dass dies die Außentemperatur ist, würden innerlich 100 Grad+ mich nicht überraschen.

Prinzipiell kann ein Netzteil solche Temperaturen aushalten, gut sind diese langfristig nicht. Daher würde mich auch nicht wundern wenn bei einer hohen Raumtemperatur und 10+ Stunden Volllast eine Temperatur Abschaltung greift.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am Zendure SuperPort 4 getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Huawei P40 Pro
  • Samsung Galaxy S20 Ultra
  • Xiaomi Mi 10 Pro

LadetempoHier können wir es prinzipiell kurz machen. Dank des 100W USB C Ports können alle getesteten Notebooks mit dem maximal möglichen Tempo an dem Ladegerät laden. Kompatibilitätsprobleme konnte ich keine feststellen, auch nicht mit dem oftmals zickigen MacBook Pro 16!

Zendure Superport 4 Im Test 5Auf Seiten der Smartphones erreichen wir das jeweils maximal mögliche Ladetempo an einem universellen USB Power Delivery Ladegerät. So können das Huawei P40 Pro, das S20 Ultra und das Mi 10 Pro zwar noch schneller laden, dies aber nur an den eigenen proprietären Ladegeräten. Das Ladetempo an den USB C Ports liegt aber immer über dem „Standard“ Ladetempo, das an einem normalen 5V USB Port erreicht würde. Leider unterstützt das SuperPort 4 kein PPS! Daher kann das S20 Ultra hier auch nur mit normalen Schnellladetempo laden.

Die beiden Quick Charge Ports sind sauber für IOS und Android Smartphones optioniert.

 

Die Effizienz

Ganz offen gesagt hat mich die Effizienz des Zendure SuperPort 4 etwas negativ überrascht. Ich habe diese am primären USB C Port gemessen:

EffizienzBei geringer Last, also 5V 1-3A oder 9V 1-3A, konnte ich gerade einmal 49-75% Effizienz messen. Dies ist sehr wenig! Unter Volllast steigt die Effizienz auf gute 87% an. Dies bedeutet aber dennoch, dass bei 100W Last satte 13W als Wärme abfallen, was auch die hohen Temperaturen erklärt.

 

Fazit

Das Fazit zum Zendure SuperPort 4 fällt mir etwas schwer. Prinzipiell haben wir hier ein gutes Ladegerät vor uns. Dieses erreicht ein hohes Ladetempo und zeigte im Test auch keine Kompatibilitätsprobleme. Ebenso ist dieses technisch grundsätzlich gut gebaut!

Aufgrund des 100W USB C Ports gehört dieses zudem zu einem kleinen „exklusiven“ Club.

Zendure Superport 4 Im Test 7Allerdings hat dieses zwei Schwächen. Zum einen ist die Effizienz nicht gut! Gerade bei geringer Auslastung an den USB C Ports konnte ich miserable Werte messen. Bei hoher Last, wie bei einem Notebook geht die Effizienz allerdings in Ordnung.

Allerdings bei Voll-Last erwärmt sich das Ladegerät kritisch stark! Kein Problem wenn Ihr an diesem nur 45W oder 60W Notebooks anschließt. Nutzt Ihr aber die 100W über längere Zeit voll aus erwärmt sich das Äußere des Ladegerätes auf über 80 Grad! Zu viel!

Kurzum, prinzipiell kann ich das Zendure SuperPort 4 empfehlen, aber nicht für eine dauerhafte Last! Wollt Ihr mal eben eine Powerbank mit 100W laden, was selten mehr als eine Stunde dauert, dann ist das SuperPort 4 Okay. Aber um konstant z.B. ein MacBook Pro 16 mit Energie zu Versorgen würde ich andere Modelle empfehlen.

Zendure SuperPort 4 Dual USB-C Desktop Ladegerät (robust, 100W...

  • 100W USB C Ausgang
  • 2x USB C + 2x USB A mit Quick Charge
  • Schickes und praktisches Design
  • Effizienz zwischen 49% und 87%
  • Extreme Hitzeentwicklung

Wie schnell lädt das OnePlus 8 Pro und welche Ladestandards werden unterstützt?

OnePlus Smartphones sind neben ihrem hohen Arbeitstempo auch für das besonders schnelle Aufladen bekannt. So war OnePlus einer der ersten Hersteller, der auf ein sehr schnelles Laden seinen Fokus gelegt hat.

Allerdings ist mittlerweile ein schnelles Aufladen nichts mehr besonderes. Das Samsung Galaxy S20 Ultra kommt auf 40W und das Xiaomi Mi 10 Pro auf 45W. Da wirken die 30W des aktuellen OnePlus 8 Pro plötzlich recht konservativ. Aber natürlich entscheidet nicht nur das Spitzentempo, sondern auch wie lange das maximale Tempo gehalten wird.

Wie Schnell Lädt Das Oneplus 8 Pro 1Ebenso stellt sich die Frage welche Ladestandards denn das OnePlus 8 Pro abseits von WARP Charge unterstützt. Finden wir dies doch in der Ladeanalyse heraus!

 

Welche Ladestandards werden unterstützt und wie schnell?

Mit im Lieferumfang des OnePlus 8 Pro liegt das hauseigene „WARP Charge“ Ladegerät. Es gibt beim Schnellladen grob gesagt zwei Herangehensweisen.

  1. Eine hohe Ladespannung (Quick Charge und USB Power Delivery)
  2. Ein hoher Ladestrom (Huawei Super Charge)

Quick Charge und USB Power Delivery setzen für eine höhere Leistungsübertragung auf eine angehobene Spannung. Hat ein normaler USB Port 5V ist bei Quick Charge oder USB PD 9V, 12V, 15V oder sogar 20V gängig. Beispielsweise Huawei setzt bei Super Charge primär auf einen besonders hohen Ladestrom. Je nach Generation wird die Spannung bei 4,5-5V belassen aber der Ladestrom auf Teils über 5A getrieben.

Wie Schnell Lädt Das Oneplus 8 Pro 3Ähnlich wie Super Charge macht es auch WARP Charge. So hat das beiliegende Ladegerät 5V/6A, also 30W! Hier einfach mal ein Lob an OnePlus, sowohl das Ladegerät wie auch das Ladekabel wirken weit überdurchschnittlich wertig.

Aber kann das OnePlus 8 Pro nur am eigenen WARP Charge schnellladen oder werden auch andere, weiter verbreitete, Ladestandards zusätzlich unterstützt? Beispielsweise Huawei unterstützt neben seinem eigenen Super Charge Standard auch USB Power Delivery zum „schneller laden“.

Ladestandards Oneplus 8 ProAn einem normalen USB A Port mit 5V 2,4A erreicht das OnePlus 8 Pro maximal rund 7,xW Ladestrom. Sehr Ähnliches gilt auch für Quick Charge Ladeports. Das OnePlus 8 Pro interessiert sich 0 für Quick Charge und lädt an solchen Ladegeräten wie an normalen 5V 2,4A Modellen. In meinem Test war sogar das Laden via Quick Charge minimal langsamer.

Wie Schnell Lädt Das Oneplus 8 Pro 4
USB Power Delivery

Schneller als normal geht es an USB Power Delivery Ladegeräten! Hier kann das OnePlus 8 Pro 13,xW erreichen. Dabei spielt es keine Rolle ob das Ladegerät 18W, 60W, PPS oder Ähnliches besitzt. Das 8 Pro scheint keine höhere Spannung als 5V zu unterstützen. Dieses nimmt „nur“ 5V bei 2,7-2,8A auf. Hat Euer USB Power Delivery Ladegerät also 5V/3A dann ist hier das maximale Tempo im Zusammenspiel mit dem OnePlus 8 Pro zu erreichen.

Schneller geht’s natürlich via WARP Charge. Hier konnte ich maximal rund 28W messen, was dicht an den maximalen 30W des Ladegerätes liegt.

 

WARP Charge näher angesehen

Spannenderweise lag die Spannung beim WARP Laden NICHT bei 5V/6A wie der Aufdruck auf dem Ladegerät vermuten lassen würde. Das WARP Charge Ladegerät ist anscheinend deutlich feiner reguliert.

Warp ChargeDer Ladestrom liegt in der Spitze wirklich bei 6A, die Spannung hingegen sinkt auf 4,39V. Dies scheint auch wirklich gewollt zu sein und kein unerwünschter Spannungsabfall durch das Ladekabel.

Im späteren Ladeverlauf sinkt der Ladestrom langsam ab, aber die Spannung steigt nur sehr langsam an. Erst gegen Ende übersteigt diese ruckartig 5V.

Positiv die Hitzeentwicklung beim „WARP Charging“ ist erstaunlich gering.

Temperatur Normal
Normales Laden
Temperatur Warp
Temperatur WARP

Zwischen dem WARP und normalen Laden liegen gerade einmal +- 1 Grad, nach Abzug der Differenz in der Raumtemperatur. Allgemein ist auch eine Erwärmung auf +- 30 Grad nicht zu viel fürs Schnellladen.

 

Wie schnell wirklich?

Wir haben uns hier primär das absolute Spitzen-Ladetempo angesehen. Aber wie lange dauert das Laden in der Praxis wirklich?

Ladetempo über Zeit0% auf 100% dauert:

  • Mit WARP Charge ca. 1:08 Stunden
  • Mit USB Power Delivery ca. 2:18 Stunden
  • Mit normalen Laden ca. 2:59 Stunden

Hier auch einmal der Akkustand nach 15, 30 und 60 Minuten.

WARP USB PD USB A
Nach 15 Minuten 34% 17% 10%
Nach 30 Minuten 63% 35% 20%
Nach 60 Minuten 97% 69% 41%

 

Ja WARP Charge ist schon deutlich schneller als USB Power Delivery, zumindest beim OnePlus 8 Pro.

Interessanterweise ist WARP Charge auch einen Hauch effizienter was das Laden angeht.

EffizienzDie weiterhin höchste Effizienz mit 88,1% erreicht das OnePlus 8 Pro beim langsamen normalen Laden. Via WARP werden ebenfalls sehr gute 87% erreicht und via USB PD 82,7%.

 

Passende Ladegeräte und Powerbanks für das OnePlus 8 Pro

Wie üblich lädt das OnePlus 8 Pro an allen Ladegeräten oder Powerbanks. Allerdings gibt es beim Tempo durchaus Unterschiede.

Wollt Ihr das maximale Ladetempo, dann müsst Ihr Ladegeräte/Powerbanks mit WARP Charge verwenden! Leider gibt es allerdings keine Powerbanks mit WARP Charge. Wollt Ihr also ein anderes Ladegerät, gegebenenfalls mit mehreren Ports, oder eine Powerbank und sucht ein hohes Ladetempo, dann wählt ein Modell mit USB Power Delivery.

Wie Schnell Lädt Das Oneplus 8 Pro 6Über USB Power Delivery kann das OnePlus 8 Pro ein hohes Ladetempo erreichen, das ca. 40% über dem normalen Laden liegt. Hier ist prinzipiell jede Powerbank oder Ladegerät mit 18W oder mehr auf dem USB C Port völlig ausreichend! Genau genommen brauchen wir nur 5V/3A auf dem USB C Port.

Dies wären ein paar Empfehlungen meinerseits.

Powerbanks (Ihr benötigt ca. 5810mAh Kapazität für eine 0 auf 100% Ladung):

Alternative Ladegeräte:

 

Fazit

WARP Charging ist die schnellste Möglichkeit Euer OnePlus 8 Pro zu laden und erreicht praktisch ca. 28W (6A bei 4,4-4,6V). Hierrüber ist das OnePlus 8 Pro in knapp über einer Stunde von 0% auf 100%. Dies ist als sehr schnell zu bezeichnen!

Wie Schnell Lädt Das Oneplus 8 Pro 1Abseits von WARP Charge unterstützt das OnePlus 8 Pro auch USB Power Delivery, aber nur mit 5V/2,8A, also +- 14W. Dies ist schon ein gutes Stück schneller als das normale Laden (+- 7W), aber natürlich langsamer als WARP.

Dennoch, sucht Ihr beispielsweise eine Powerbank für Euer OnePlus 8 Pro, dann wäre ein Modell mit USB Power Delivery die beste Option.

Über 35x true Wireless Ohrhörer im Vergleich, welche sind die Besten? Die Techtest Bestenliste!

Auf Techtest.org findet Ihr aktuell über 55 Tests zu true Wireless Ohrhörern und selbst dies ist nur ein kleiner Anteil der auf dem Markt verfügbaren Modelle. True Wireless Ohrhörer sind der größte und so ziemlich wichtigste Trend im portablen Audio Bereich. Waren diese komplett kabellosen Ohrhörer vor ein paar Jahren noch sehr exotisch und auch nur bedingt empfehlenswert, so sind diese mittlerweile vollkommen ausgereift.

Sogar in den untersten Preisklassen gibt es mittlerweile sehr empfehlenswerte Modelle! Allerdings bei der Masse an true Wireless Ohrhörern im Handel ist es gar nicht so leicht durchzusteigen welche nun gut und welche schlecht sind.

true Wireless Ohrhörer im Vergleich

Damit Ihr diese nicht alle durcharbeiten müsst, möchte ich Euch in dieser Bestenliste eine kleine Übersicht über die besonders interessanten Modelle jeder Preisklasse geben.

 

Die besten true Wireless Ohrhörer unter 50€

Starten wir mit der günstigsten Preisklasse. In dieser gibt es neben sehr vielen sehr mäßigen Modellen auch einige echte Highlights!

Dabei lasst Euch nicht vom günstigen Preis abschrecken. Einige der Modelle hier sind auf dem Level der 100€+ Preisklasse.

Die besten true Wireless Ohrhörer unter 50€

Um eine gewisse Übersichtlichkeit zu erhalten, beschränken wir uns in der ausführlichen Vorstellung nur auf die sechs besonders empfehlenswerten true Wireless Ohrhörer.

Bässe Höhen Dynamik Färbung
KZ Z1 ++ ++ ++ + 90%
TRANYA B530 +++ + ++ 0 89%
Xiaomi RedMi Airdots ++ + ++ 0 89%
QCY T4 + ++ + ++ 89%
KZ S1 + ++ + ++ 88%
QCY T5 ++ + + + 88%
QCY T2C ++ + + ++ 88%
Whizzer C3 +++ + + 0 88%
EarFun Free + + + + 87%
TRN T200 TWS + + ++ 0 87%
TaoTronics TT-BH079 ++ 0 + 0 87%
Arbily G9 ++ 0 + 86%
Tronsmart Spunky Beat + + ++ 0 86%
QCY T1 Pro ++ + + ++ 86%
HAVIT I95 + 0 0 0 85%
Mifa X3 ++ 0 ++ 0 85%
TaoTronics TT-BH053 + 0 ++ 0 84%
AUKEY EP-T1 + + 0 0 82%
Tronsmart Spunky Pro + 0 + 0 82%
QCY T3 0 ++ 0 + 80%
HAVIT I93 0 0 + 0 80%
TaoTronics TT-BH052 + 0 0 + 80%
BlitzWolf BW-FYE8 0 0 0 + 79%
Lenovo Air TWS 0 0 + 0 79%
HolyHigh TWS-x9 0 + 0 79%
Whizzer TP1 TWS + 0 0 75%
I30 TWS + 0 0 0 73%
Sabbat X12 Pro + 0 0 72%
Baseus W02 TWS 0 0 + 0 70%
i10 TWS + 0 65%
I7s TWS 0 0 55%
  • KZ Z1
  • TRANYA B530
  • Xiaomi RedMi Airdots
  • QCY T4

Die aus meiner sicht aktuell besten true Wireless Ohrhörer unter 50€ sind die KZ Z1. Bei den KZ Z1 handelt es sich um einen absoluten Geheimtipp, auch da diese in Deutschland leider nur recht schwer zu bekommen sind. Solltet Ihr Euch für die Ohrhörer entscheiden müsst Ihr diese via Amazon oder AliExpress aus China bestellen. Dafür erhaltet Ihr aber sehr wertige Ohrhörer die Klanglich gut eine wenn nicht sogar zwei Klassen über ihren Kaufpreis spielen. So ist der Bass der Z1 wunderbar kräftig, tief und satt, aber auch nicht bis ins extreme gepuscht. Der Bass überschattet weder die Mitten noch die Höhen, welche ebenfalls sehr gut ausfallen.

Kz Z1 Test Review 11

So würde ich die KZ Z1 als generelle Empfehlung ansehen. Mit der Klangsignatur kann eigentlich jeder etwas anfangen. Lediglich die Akkulaufzeit ist mäßig.

Link zum Hersteller /// 34,18€ bei AliExpress

  • Sehr guter und tiefer Bass
  • Detaillierte und glasklare Höhen
  • Sehr gute Detaildarstellung
  • Unproblematische Nutzung und automatisches Ein/Ausschalten
  • Gute Funkverbindung
  • Hoher Tragekomfort
  • Mäßiger Akku

 

Die TRANYA B530 sind für knapp unter 50€ zu bekommen. Diese Ohrhörer sind etwas speziellerer Natur. Ihr müsst Ohrhörer mit viel, richtig viel Bass wollen, damit die B530 für Euch in frage kommen. Dabei sind die Ohrhörer aber nicht nur hole Bass-Bomber, sondern der Bass ist durchaus gekonnt. Dieser ist tief und richtig schön satt, drängt sich aber natürlich ein gutes Stück in den Vordergrund. Die Höhen sind soweit in Ordnung, wodurch die TRANYA B530 auch nicht matt klingen, aber dies sind dennoch keine Ohrhörer für Euch wenn Ihr einen besonders ausgewogenen Klang sucht.

Tranya B530 Im Test 8

Die TRANYA B530 sind einfach der Bass Champion!

Link zum Hersteller /// bei Amazon

  • Extrem starker Bass
  • Sehr guter Tiefgang
  • Gute Höhen
  • Hohe Akkulaufzeit
  • Unproblematische Nutzung und automatisches Ein/Ausschalten
  • Ladebox mittelwertig

 

Sucht Ihr lebendige und dynamisch klingende true Wireless Ohrhörer? Dann sind die Xiaomi AirDots nach den KZ Z1 die beste Wahl. Die Xiaomi Mi AirDots und RedMi AirDots sind sich sehr ähnlich, kauft einfach die günstigere Version. Beide können aber mit einem sehr kräftigen und bassstarken Klang punkten, wie auch mit sehr klaren Höhen. Hierdurch besitzen die Ohrhörer eine sehr hohe Dynamik und Lebendigkeit im Klang.

Ja Spaß machen die Xiaomi Mi AirDots! Sucht Ihr aber einen besonders ausbalancierten Klang, dann sind die Mi AirDots eher weniger etwas für Euch. Weitere Bonuspunkte gibt es für den Tragekomfort. Die Ohrhörer sind sehr klein und somit recht unproblematisch was die Passform angeht. Eigentlich passen die Xiaomi Mi AirDots gut in alle Ohren. Auch die Alltagserfahrung ist top! Die Ohrhörer schalten sich zuverlässig ein bzw. aus wenn Ihr diese in die Ladebox legt, die Akkulaufzeit ist gut und eine größere Selbstentladung konnte ich nicht beobachten.

Für +- 30€ sind die Xiaomi Mi AirDots fantastisch!

Link zum Hersteller /// bei Gearbest (Preis schwankt stark!)

  • Sehr guter und kräftiger Klang
  • Starker Bass
  • Gute Signalqualität und Verbindungsstabilität
  • Unproblematische Nutzung und automatisches Ein/Ausschalten
  • Sehr guter Tragekofmort.
  • Nichts für Nutzer die einen neutralen Klang suchen
  • Ladebox qualitativ mittelmäßig

 

Die QCY T4 sind nicht die aller spannendsten Ohrhörer, auf dem ersten Blick. Diese sehen durchschnittlich aus und auch der Klang ist weniger „spektakulär“ als bei den anderen „Top 4“ Modellen. Allerdings liegt hier die Schönheit der T4, denn diese sind recht neutral ausbalanciert was in der unter 50€ Preisklasse selten ist. Dabei sind die Bässe und Höhen gut, aber diese verhalten sich natürlich neutral.

Qcy T4 Im Test 15

Ich kann mir vorstellen das viele von Euch an anderen Ohrhörer mit etwas mehr Bass usw. mehr spaß haben, sucht Ihr aber keinen Bass-Bomber, dann sich die T4 von QCY eine sehr gute Wahl!

Link zum Hersteller /// bei AliExpress

  • Sehr guter Klang und natürlicher Klang
  • Guter Tragekomfort
  • Gute Signalstärke und Verbindungsstabilität
  • Günstiger Preis
  • Etwas unspektakulär was Optik und Klang angeht

 

Die besten true Wireless Ohrhörer für +- 100€

Gehen wir eine Preisklasse höher. Auch hier beschränken wir die detaillierte Vorstellung auf die Top 5.

True Wireless Ohrhörer Im Vergleich 2
Bässe Höhen Dynamik Färbung
JBL Tune 120TWS ++ + + + 91%
Soundcore Spirit Dot 2 +++ ++ ++ 0 91%
FIIL T1 ++ + ++ + 91%
Urbanista ATHENS +++ + + 0 91%
Xiaomi Mi AirDots Pro + + ++ + 90%
AUKEY Key EP-T10  + + + + 89%
1More Stylish True Wireless + 0 0 0 89%
JBL TUNE 220TWS + ++ + ++ 88%
IFROGZ Airtime Pro 0 + + + 88%
Aiwa Prodigy Air ++ 0 + 0 88%
Jabra Elite 65t + 0 + + 88%
Zolo Liberty+ + + ++ 0 86%
Xiaomi Air 2 0 + + + 83%
KZ E10 TWS ++ ++ ++ + 82%
Mifo O5 + + + 0 82%
Anker Soundcore Liberty Air + + + 0 82%
  • JBL Tune 120TWS
  • Soundcore Spirit Dot 2
  • FIIL T1
  • Urbanista ATHENS

Klar gesagt alle der hier aufgeführten Modelle „hat etwas“ und ist grundsätzlich voll empfehlenswert! Ebenso muss ich aber dazu sagen, dass der Sprung von der 50€ auf die 100€ Preisklasse nicht zwingende eine „Verdopplung“ der Klangqualität nach sich zieht.

 

Die gerade klanglich überzeugendsten TWS Ohrhörer in der 100€ Preisklasse stammen aus dem Hause JBL. Die JBL Tune 120TWS haben den besten und wie ich finde gefälligsten Klang aller Modelle. Die größte Stärke der JBL Tune 120TWS sind klar die Höhen. Diese sind unheimlich klar und sauber! Allgemein klingen die 120TWS sehr direkt und „scharf“.

Jbl Tune 120tws Im Test 5

Dabei sind aber nicht nur die Höhen gelungen, auch die Bässe sind angenehm kräftig und satt. Aufgrund dieses sehr starken Hoch/Tief Kontrastes ist die Dynamik der Ohrhörer herausragend! Ich würde die Klangsignatur als gefällig bezeichnen. Lediglich wenn Ihr einen besonders mitten starken Klang sucht, dann gibt es bessere Modelle. Zusätzlich zum guten Klang bieten die JBL Tune 120TWS eine gute Alltagstauglichkeit.

Link zum Hersteller /// bei Geizhals

  • + sehr klarer und detaillierter Klang!
  • + guter Bass
  • + guter Tragekomfort
  • + zuverlässiger Akku
  • 0 mäßige Transportbox
  • 0 Berichte über schlechte Signalstabilität (kann ich nicht bestätigen)

 

Die beste Alternative zu den JBL Tune 120TWS sind die ebenfalls sehr guten Soundcore Spirit Dot 2. Die Spirit Dot 2 richten sich zwar primär an Sportler, sind aber auch im normalen Alltag völlig zu gebrauchen. Diese bieten, verglichen mit den JBL, einen noch etwas Bass stärkeren und treibenden Klang. Dabei sind die Ohrhörer aber auch keine stumpfen Bass-Bomber, auch wenn der Bass schon der klangliche Mittelpunkt ist. Auch die Höhen und die räumliche Darstellung sind gut! Hinzu kommt ein guter Tragekomfort, sehr guter Halt und gute Akkulaufzeit. Zwar klingen die JBL Tune 120 TWS etwas „ausbalancierter“ aber gerade wenn Ihr einen Bass stärkeren und etwas wärmer angehauchten Klang sucht, sind die Soundcore Spirit Dot 2 eine top Wahl.

Link zum Hersteller /// bei Amazon

  • sehr guter und Kräftiger Bass
  • solide Höhen
  • guter Tragekomfort und Halt
  • sehr guter Akku
  • schicke Lade/Transportbox

 

Die FIIL T1 sind eindeutig die Exoten in dieser Top 4 und leider nur sehr schwer aus Asien zu bekommen. Die T1 ähneln akustisch den Spirit Dot 2, weshalb Letztere oftmals die einfachere und bessere Wahl sind. Die FIIL T1 bieten ebenfalls einen starken Bass aber noch etwas „freiere“ und leichtere Höhen.

Fiil T1 Im Test Review 14

Ebenso ist der Tragekomfort einen Hauch besser, dafür aber der Halt etwas schlechter. Damit würde ich die FIIL T1 rein akustisch den Spirit Dot 2 vorziehen (diese gehören auch zu meinen meist genutzten TWS Ohrhörern), aber aufgrund der schwierigen Bestellung sehe ich die Soundcore doch etwas vorne.

Link zum Hersteller /// Ab 68$ bei AliExpress

  • sehr guter Bass
  • gute Höhen
  • sehr starke Dynamik
  • schickes Design
  • gute Akkulaufzeit
  • problematische Bestellung

 

Wollt Ihr Bass? Dann wollt Ihr vielleicht die Urbanista ATHENS! Hatten schon die FIIL T1 und die Spirit Dot 2 viel Bass, so haben diese keine Chance gegen die Urbanista ATHENS. Diese sind Bass-Bomber wie sie im Bilderbuch stehen! Der Bass und allgemein alle tieferen Frequenzen sind mehr oder weniger bis ans maximum angehoben. Dabei vermeiden es die ATHENS aber matt oder dumpf zu klingen.

Urbanista Athens Im Test 8

Dennoch sind dies keine Ohrhörer falls Ihr einen ausbalancierten oder neutralen Klang sucht. Der Bass ist absolut dominant! Allerdings setzten die Ohrhörer diesen extrem bass-betonten Klang auch gut um. Daher halte ich die ATHENS auch für empfehlenswert, wenn Ihr noch solch einem Bass sucht.

Link zum Hersteller /// 123,97€ bei Amazon

  • extremer Bass!
  • gute Höhen
  • guter Halt
  • gute Verbindungsqualität
  • kompakte Ladebox
  • der Bass ist schon sehr dominant

 

Die besten true Wireless Ohrhörer

Kommen wir zur Königsklasse, den true Wireless ohne Preisbegrenzung.

Bässe Höhen Dynamik Färbung
Apple AirPods Pro ++ ++ ++ ++ 94%
Samsung Galaxy Buds+ + ++ + +++ 92%
Sennheiser Momentum True Wireless + ++ + ++ 91%
Anker Soundcore Liberty 2 Pro ++ ++ ++ 0 91%
Master & Dynamic MW07 + + ++ + 91%
Bose SoundSport Free ++ + ++ + 91%
Apple AirPods 2 + + 0 + 88%
Samsung Galaxy Buds 0 +++ 0 + 84%

 

Wichtig! Nur weil Ihr mehr Geld für true Wireless Ohrhörer ausgebt werden diese nicht zwingend besser. Oftmals gibt es nur mehr Bonus-Feature wie Noise Cancelling usw. Klanglich sind teurere Ohrhörer oftmals nicht direkt besser. Viele der teureren Modelle klingen aber deutlich neutraler und ausgewogener, mit einer minimal besseren Detaildarstellung. Wollt Ihr aber vielleicht gar keine neutralen Ohrhörer usw., dann lohnt es sich fast nie 150€+ für diese auszugeben.

Hier einfach mal ein kleines Beispiel was ich meine:

High End Vergleich

  • Sennheiser MOMENTUM True Wireless = hell Grün
  • Apple AirPods Pro = dunkel Grün
  • Samsung Galaxy Buds+ = Orange
  • Soundcore Spirit Dot 2 = Blau
  • KZ Z1 = Braun

Die „Top 3“ also Apple AirPods Pro, Galaxy Buds + und die Sennheiser MOMENTUM True Wireless sind vergleichsweise neutrale Ohrhörer. Alle Bereiche der Linie sind also +- gleichwertig. Die günstigeren Modelle neigen dazu den Bass anzuheben (Bass = der linke Bereich). Sucht Ihr also Ohrhörer mit etwas mehr Bass schaut Euch in der 40-100€ Preisklasse um. Ins wirkliche High End Segment würde ich nur gehen wenn Ihr Noise Cancelling und einen neutralen HiFi Klang sucht. Klar es gibt hier auch Modelle die deutlich mehr Bass haben, aber umso teurer umso neutraler werden die Ohrhörer oftmals.

 

Ja es ist möglicherweise eine etwas kontroverse Entscheidung die Apple AirPods Pro als „die besten“ ture Wireless Ohrhörer zu bezeichnen. Aber das sind diese! Klanglich sind die AirPods Pro gut bis sehr gut. Diese haben einen gut ausbalancierten, leichten und luftigen Klang mit einem guten und satten Bass. Allerdings sind Ohrhörer zu bekommen die nochmals etwas besser klingen. Das Besonderen bei den AirPods Pro ist neben der wirklich herausragend unproblematischen Nutzung die Luftigkeit. Ich würde die Ohrhörer fast als „offene In-Ears“ bezeichnen, die aber nicht das Problem der mangelhaften Versieglung der normalen Airpods haben. Apple hat hier wirklich etwas Einmaliges geschafft! Ihr habt nicht das Gefühl Ihr hättet die Finger im Ohr wie es bei vielen anderen Modellen der Fall ist. Hinzu kommt der generell sehr gute Tragekomfort und das überzeugende Noise Cancelling.

Apple Airpods Pro Test Review 15

Ja die AirPods Pro sind teuer, habt Ihr aber ein iPhone sind diese wirklich eine starke Wahl!

Link zum Hersteller /// bei Idealo

  • Sehr guter und detaillierter Klang
  • Natürlicher Klang
  • Luftige Tragweise
  • Perfekte Verbindungsqualität zu einem iPhone
  • Schickes Design
  • Wertige Ladebox inklusive kabellosem Laden
  • Primär für IOS Nutzer zu empfehlen

 

Die Samsung Galaxy Buds+ sind so etwas wie die Apple AirPods Pro für die Android Nutzer. Auch die Galaxy Buds+ haben einen sehr neutralen Klang, diese haben sogar genau genommen den neutralsten Klang den ich bisher bei TWS Ohrhörer erleben durfte.

Samsung Galaxy Buds+ Im Test 6

Neutral bedeutet das der Klang von den Ohrhörern nicht gefärbt wird. Hat ein Song einen starken Bass, dann wird dieser auch stark von den Galaxy Buds+ wiedergegeben. Allerdings verstärken die Ohrhörer den Bass nicht! Dies ist letztendlich Geschmacksache, aber die sind auch dank der starken Detailwiedergabe sehr starke HiFi Ohrhörer!

Link zum Hersteller /// bei Geizhals

  • Detaillierter Klang
  • Neutrale Abstimmung
  • Sehr guter Tragekomfort
  • Software Feature
  • Wertige Ladebox
  • Können etwas „langweilig“ anmuten

 

Tabellen Erklärung

Hier eine kurze Erklärung der genutzten Tabellen.

  • Bass = die „Bass Bewertung“ sagt nur bedingt etwas über die Qualität des Basses aus, sondern soll Euch primär eine Information geben wie viel Bass die Ohrhörer jeweils liefern. Eine höhere Bewertung ist aber auch tendenziell ein Zeichnen für eine höhere Qualität.
  • Höhen = ähnlich wie beim Bass sagt Euch die Höhen Bewertung grob wie stark die Höhen ausgeprägt sind.
  • Dynamik = die Dynamik soll Euch einen Hinweis geben wie stark der Hoch/Tief Kontrast ausgeprägt ist. Eine höhere Dynamik ist zudem ein Indiz für eine höhere Spielfreude.
  • Färbung= viele Ohrhörer neigen dazu den Klang zu „verfälschen“ um beispielsweise den Bass noch mehr zu Boosten. Ohrhörer mit einer besseren Klang-Färbung sind tendenziell etwas neutraler bzw. natürlicher.
  • Wertung = die Wertung soll meine Meinung zu den jeweiligen Ohrhörern repräsentieren. Nur weil ich Ohrhörer A über Ohrhörer B einordne muss dies aber auch nicht bedeuten zwingend Ohrhörer A immer die bessere Wahl ist. Zudem fließt auch der Preis mit in die Wertung ein. Ein Ohrhörer der unter 50€ Klasse mit einer 90% Wertung ist nicht zwingend besser als einer der 100€ Klasse mit 89%.

 

  • +++ = sehr gut oder sehr ausgeprägt
  • ++ = gut oder stark ausgeprägt
  • + = überdurchschnittlich
  • 0 = durchschnittlich oder neutral
  • -= unterdurchschnittlich oder reduziert
  • –= schwach oder deutlich reduziert
  • — = sehr schwach

 

Die Apple AirPods und die Kopien

Was den kommerziellen Erfolg angeht, ist es unstrittig, dass die Apple AirPods sicherlich die Nummer 1 sind. Dementsprechend gibt es tonnenweise Kopien. Manche werben direkt damit 1 zu 1 Kopien zu sein, andere sind wiederum nicht so dreist.

Namenstechnisch sind diese alle recht ähnlich aufgebaut, i10 TWS, i11 TWS, i30 TWS usw.

Ich halte um ehrlich zu sein, nicht viel von diesen Kopien, primär aufgrund des Klangs. Apple hat sich bei den AirPods ein Handicap angelegt.

Die AirPods verzichten auf Silikonaufsätze und versiegeln daher Euer Ohr nicht. Ob dies nun komfortabler ist oder nicht ist streitbar.

Die I30 Tws Im Test Taugt Die Günstige Kopie Der Apple Airpods 7

Optisch identisch, die i30 TWS

Allerdings macht es deutlich schwerer einen guten Klang und vor allem Druck aufzubauen. Um dies zu Kompensieren nutzt Apple durchaus fähige Treiber und eine perfekte Software Abstimmung.

Diese fehlt aber den Kopien! Auch wenn diese mit einer 1 zu 1 Kopie werben, konnte ich noch keine finden die auch klanglich auf dem gleichen Level der AirPods sind!

Je nach Preis schwanken die Fake Apple AirPods zwischen grausam und ausreichend.

Die ausreichend gut klingenden Modelle sind aber so teuer wie die RedMi AirDots, welche deutlich besser klingen!

Mein Rat kauft die RedMi AirDots, wenn es ums Geld geht. Ansonsten wählt die i30 TWS, welche noch am brauchbarsten klingen, oder noch besser die Originale.

 

Welches ist das beste und effizienteste USB Netzteil für RaspberryPI, Arduino und Co.?

Wenn Ihr viel mit RaspberryPIs, Arduinos oder anderen kleinen Smart Home Modulen experimentiert, werdet Ihr früher oder später vor der Netzteil-Frage stehen.

Klar die kleinen „Rechner“ müssen mit Energie versorgt werden und dies so effizient wie möglich. Gerade bei einem 24/7 Betrieb wollen wir ja so wenig Energie verschenken wie möglich.

Welches Ist Das Beste Und Effizienteste Usb Netzteil Für Raspberrypi 4Aber was für ein USB Netzteil kaufen? Gerade die kleinen Arduino bzw. ESP Module benötigen extrem wenig Energie. Einerseits gut aber auf der anderen Seite arbeiten Netzteile bei besonders niedriger Auslastung auch besonders ineffizient.

Da ich selbst vor dieser Frage stand welches Netzteil ich für ein kleines WLAN Relais nutze, habe ich mir einfach 8x verschiedene Modelle bestellt. Ja ich habe hier etwas Geld für die „Wissenschaft“ verschwendet.

Wollen wir doch einmal herausfinden wie gut und Effizient diese einfachen USB Netzteile arbeiten.

 

Die Testkandidaten

Schauen wir uns zunächst unsere Testkandidaten an:

AmazonBasics – USB-Ladeadapter mit 1 Anschluss        7,99 €
Anker 24W 2-Port USB Ladegerät     12,99 €
Anker PowerPort Mini     11,99 €
Aukru Micro-USB 5 V 3000 mA Ladegerät        9,99 €
CSL – USB Ladegerät 18W Quick Charge 3.0        9,85 €
MAKEASY Micro USB Stecker Netzteil 5V 3A        9,99 €
Raspberry offizielles Pi 3 Netzteil     16,90 €
UGREEN USB Ladegerät 18W Quick Charge 3.0     11,99 €

 

Generell handelt es sich bei diesen Ladegeräten erst einmal um normale Smartphone USB Ladegeräte. Es gibt hier aber zwei Modelle die etwas aus der Reihe tanzen und zwar das Aukru und das offizielle Raspberry Netzteil. Diese beiden Modelle besitzen ein fest integriertes microUSB Kabel.  Dies kann ein Vorteil oder auch ein Nachteil sein.

Welches Ist Das Beste Und Effizienteste Usb Netzteil Für Raspberrypi 1Das offizielle Raspberry Netzteil ist auch mit 16,90€ eindeutig das teuerste Modell in diesem Vergleich. Das AmazonBasics ist hingegen mit 7,99€ das eindeutig günstigste. Die anderen Modelle liegen bei +- 10€.

 

Die Leistung

Starten wir in den Test mit der Leistung. Folgende leistungsangaben bieten die USB Netzteile bei 5V Spannung:

AmazonBasics – USB-Ladeadapter mit 1 Anschluss 2,4 A
Anker 24W 2-Port USB Ladegerät 2,4A
Anker PowerPort Mini 2,4A
Aukru Micro-USB 5 V 3000 mA Ladegerät 3A
CSL – USB Ladegerät 18W Quick Charge 3.0 3A
MAKEASY Micro USB Stecker Netzteil 5V 3A 3A
Raspberry offizielles Pi 3 Netzteil 2,5A
UGREEN USB Ladegerät 18W Quick Charge 3.0 3A

 

Alle Ladegeräte in diesem Vergleich bieten mindestens 2,4A. Dies ist mehr als ausreichend selbst für einen größeren Raspberry PI. Aber wie steht es um die Spannungsstabilität? Gerade der Raspberry PI kann hier etwas empfindlich sein, wenn die Eingangsspannung etwas zu niedrig ist.

Spannung Raspberry NetzteilTendenziell bieten alle Ladegeräte eher eine Spannung leicht über 5V, was ich als positiv erachte. Dies gleicht ein wenig die Verluste durch Ladekabel und Ports aus.

Konstant unter 5V bietet nur das CSL und das AmazonBasics Ladegerät. Gerade das CSL Modell kann zwar wirklich 3A liefern, aber die Spannung fällt von 4,974V im Leerlauf auf gerade einmal 4,602V. Dies könnte einigen Geräten schon zu wenig sein.

Welches Ist Das Beste Und Effizienteste Usb Netzteil Für Raspberrypi 2Auf der entgegengesetzten Seite ist das Aukru Ladegerät, welches im Leerlauf eine Spannung von 5,424V und konstant ein sehr hohes Spannungslevel bietet. 5,424V ist mir fast schon etwas viel, ist aber noch im Rahmen des akzeptablen.

Interessanterweise konnte das MAKEASY Ladegerät als einziges im Test nicht die beworbenen 3A liefern. Bereits bei 2,8xA wird abgeschaltet. Das Raspberry Pi Netzteil konnte hingegen sogar seine Angabe von 2,5A mit 3A deutlich überbieten.

 

Wie hoch ist die Effizienz?

Kommen wir zu dem aus meiner Sicht spannendsten Punkt, der Effizienz. Diese messe ich ganz einfach über ein UNI-T UT230B Power Meter wie auch einen verstellbaren Widerstand. Hier gibt es allerdings gleich eine Warnung, das UNI-T UT230B misst zwar grundsätzlich sehr genau, hat aber eine vergleichsweise geringe Auflösung bei sehr kleinen Strömen. Daher sind die Messwerte bei 0,1A und 0,2A mit einem ? zu versehen.

Effizienz Raspberry NetzteilAlle Ladegeräte sind bei höheren Auslastungen recht dicht beieinander. Allerdings gerade bei den niedrigeren Strömen gibt es Auffälligkeiten. So schneiden hier die beiden 3A Quick Charge Ladegeräte vergleichsweise schlecht ab.

Das beste Ladegerät für niedrigere Ströme ist das Aukru Micro-USB 5 V 3000 mA Ladegerät etwas überraschend das beste, gefolgt vom AmazonBasics und dem Raspberry Netzteil. Bei den höheren Strömen ist das Anker PowerPort Mini der Sieger.

Ein Ladegerät das also konstant die Nr. 1 ist gibt es also nicht. Ebenso ist die Effizienz der Ladegeräte im generellen eher schwach. Diese übersteigen lediglich knapp 80%.

Im Schnitt liegen wir gerade einmal zwischen 81,6% und 77,4%.

Hier auch noch mal das Ganze In Tabellenform:

0,1A 0,2A 0,4A 0,5A 1A 1,5A 2A 2,4A
AmazonBasics 72.1% 83.6% 82.9% 82.2% 84.0% 83.3% 82.0% 81.1%
Anker 24W 73.7% 79.8% 82.0% 79.8% 81.1% 81.4% 80.8% 79.9%
Anker PowerPort Mini 74.6% 78.6% 84.6% 85.1% 82.4% 81.6% 82.9% 81.9%
Aukru 77.1% 82.8% 85.3% 83.4% 83.0% 81.8% 80.3% 79.0%
CSL 70.9% 75.5% 79.0% 79.5% 79.9% 79.0% 78.1% 77.4%
MAKEASY 73.3% 73.6% 82.3% 82.3% 82.7% 81.8% 81.2% 80.7%
Raspberry 74.1% 80.5% 80.0% 81.2% 81.2% 80.6% 80.4% 79.5%
UGREEN 64.5% 73.6% 79.2% 80.1% 81.9% 82.6% 81.9% 81.7%

 

Fazit

Ich muss gestehen etwas spektakulärere Ergebnisse erwartet bzw. erhofft zu haben. Gerade bei der Effizienz ist die Spanne der Ladegeräte weniger groß als ich erwartet habe.

Allerdings gibt es durchaus einige spannende Informationen die wir dem Test entnehmen können. So liegt die Effizienz-Spanne bei einer sehr niedrigen Auslastung (1W) bei 73,6% bis 83,6%. Bei Voll-Last konnte ich hingegen nur 77,4% bis 81,9% messen.

Welches Ist Das Beste Und Effizienteste Usb Netzteil Für Raspberrypi 7Kommen wir aber zu dem Punkt der Euch interessiert, welches Ladegerät solltet Ihr kaufen? Wenn Ihr bereits ein Ladegerät habt, selbst wenn dieses keine gute Effizienz hat, nutzt dieses weiter. Bis sich der Anschaffungspreis eines neuen Ladegerätes gerechnet hat sind wir alt und grau.

Generell würde ich das Aukru Micro-USB 5 V 3000 mA Ladegerät empfehlen. Dieses bietet eine sehr stabile Spannung und eine hohe Effizienz, gerade bei geringer Auslastung. Was die Effizienz bei niedriger Auslastung angeht, konnte auch das AmazonBasics und das offizielle Raspberry PI Ladegerät überzeugen.  Allerdings ist die Spannung beim AmazonBasics etwas niedrig, was zu Problemen führen kann, und das offizielle Raspberry PI Ladegerät ist mit 15€ etwas teuer.

Bei einer mittleren bis hohen Last würde sich auch das Anker PowerPort Mini anbieten. Dieses ist zwar auch etwas teurer, bietet aber eine sehr gute Spannung und solide Effizienz.

Zusammengefasst, für kleine bis mittlere Verbraucher (0-2W) würde ich folgende Ladegeräte empfehlen:

Für mittlere bis große Verbraucher (2-12W) wären folgende Ladegeräte meine Empfehlung:

Fake Apple 18W USB Ladegeräte für 2,68€?! Gut?

Per Zufall bin ich bei AliExpress über Fake Apple 18W Ladegeräte gestolpert. Besonders ein Angebot sprang mir hier ins Auge, „USB C 18W Power Lieferung Typ C Wand Ladegerät für MacBook Pro/Air iPad Pro 2018 iPhone 11 pro Max Nexus 6 P LG G6 Pixel C MateBook“.

Fake Apple 18w Usb Ladegeräte 4Hier wird ein USB Power Delivery 18W Ladegerät im Style des Apple Ladegerätes für gerade einmal 2,68€ angeboten. Kann dies wirklich ein brauchbares Ladegerät sein? Gerade dann wenn wir dies mit dem teuren Original Ladegerät vergleichen?

Kurzum ich habe mir dieses bestellt, genau genommen sogar zwei mal, damit ich eins zerlegen kann.

 

Fake Apple 18W USB Ladegeräte für 2,68€?!

Auf den ersten Blick wurde hier das 18W Apple Ladegerät ganz gut imitiert. Wir haben die gleiche Gehäuseform, ähnliche Farbgebung und Abmessungen. Allerdings versucht dieses Ladegerät das Apple original nicht zu sehr zu kopieren. Es findet sich kein Apple Logo auf dem Ladegerät und auch nicht die Apple typische Beschichtung.

Abseits des ersten Blicks besteht also keine Verwechslungsgefahr.

Fake Apple 18w Usb Ladegeräte 1Spätestens nach dem Umdrehen fällt der große „Power 3.0 Quick Charger“ Schriftzug auf. Warte mal Power 3.0 Quick Charger? Dies klingt doch sehr nach Quick Charge 3.0? Wir haben hier doch ein USB Power Delivery Ladegerät bestellt?!

Quick Charge und ein 18W USB PD Ladegerät teilen sich oft die Spezifikationen, unterscheiden sich aber bei der Kommunikation. So bietet dieses Ladegerät laut Aufschrift 5V/3A oder 9V/2A, was sowohl zu Quick Charge wie auch UBS PD passen kann.

Fake Apple 18w Usb Ladegeräte 2Dies heißt aber nicht, dass auch beides an diesem Ladegerät schnellladen kann.

Positiv zu erwähnen, der generelle Qualitätseindruck ist nicht ganz furchtbar. Auch wirkt das Ladegerät nicht zu leicht.

 

Quick Charge oder USB Power Delivery

Das „AR-PD“ wird eindeutig als „USB C 18W Power Lieferung Typ C Wand Ladegerät für MacBook Pro/Air iPad Pro 2018 iPhone 11 pro Max Nexus 6 P LG G6 Pixel C MateBook“ USB Power Delivery Ladegerät beworben.

Apple Smartphones und Tablets, genau wie die Pixel Geräte unterstützen kein Quick Charge. Um diese Geräte wie beworben schnell zu laden ist ein USB PD Ladegerät nötig.

Fake Apple 18w Usb Ladegeräte 3Allerdings ist das AR-PD KEIN USB Power Delivery Ladegerät! Mein USB PD Trigger konnte kein dementsprechendes Signal feststellen. Der Quick Charge Trigger hingegen funktionierte.

Und ja hier kann das Ladegerät prinzipiell die beworbene Leistung liefern.

Quick Charge Ladegeräte lassen sich günstiger bauen als USB Power Delivery Modelle, daher möglicherweise der Betrugsversuch.

 

Auch als Quick Charge Ladegerät nicht gut

Ich habe mich ausnahmsweise nicht getraut alle meine Testgeräte an dem Fake Ladegerät anzuschließen. Lediglich mein Google Pixel 4 XL musste sich opfern, auch um auf Nummer Sicher zu gehen, dass wir hier nicht doch ein USB PD Ladegerät vor uns haben.

Und *Trommelwirbel* es ist NICHTS passiert! Das Google Pixel 4 XL verweigert das Laden an dem Fake Ladegerät völlig.

Fake Apple 18w Usb Ladegeräte 6Dies ist ein Ergebnis das selbst mich überrascht hat, denn prinzipiell funktioniert das Ladegerät. Schließe ich eine Quick Charge Powerbank an, wird diese geladen.

Allerdings dies nur temporär. Beim Versuch die Effizienz des Ladegerätes zu messen ist die Quick Charge Funktionalität gestorben. Versuche ich nun eine Spannung über 5V zu triggern, dann resettet das Ladegerät.

Im 5V Bereich schwankt die Effizienz im Übrigen zwischen 76% und 78%.

 

Im Inneren

Ich habe mir extra zwei Ladegeräte bestellt um eins vor dem Test öffnen zu können. Folgendes fand ich im Inneren.

Fake Apple 18w Usb Ladegeräte 4Das wohl spannendste sind die beiden kleinen Metallplatten. Ich habe so etwas noch nie gesehen. Diese wurden nicht als Kühlkörper oder Ähnliches eingesetzt. Vermutlich handelt es sich hier um Gewichte?!

Damit das Ladegerät wertiger wirkt wurde dieses künstlich beschwert. Ich habe durchaus von solchen Aktionen gehört, gesehen habe ich dies noch nie. Was die Elektronik angeht, werden sich sicherlich viele von Euch noch besser auskennen als ich es tue.

Diese ist ohne Frage sehr einfach gehalten, so einfach, dass ich diese vermutlich sogar reverse engineeren könnte.

Fake Apple 18w Usb Ladegeräte 5Generell wirkt die Lötqualität okay und auch der Aufbau recht aufgeräumt. Die Separierung zwischen Primärseite und Sekundärseite ist sicherlich nicht perfekt, wird aber ausreichen. Es sind keine Lötpads direkt nebeneinander oder Ähnliches.

Allerdings wirkt die Komponentenauswahl recht billig. Gerade der Transformator ist nicht sonderlich vertrauenserweckend.

Kurzum die Elektronik funktioniert, aber auch nicht besonders schön!

 

Fazit

Kauft keine Fake Ladegeräte.

2,68€ sind zwar verlockend, aber Ihr werdet hier in vielen Punkten über den Tisch gezogen. In diesem Fall wurde mir ein USB Power Delivery Ladegerät versprochen, habe aber ein Quick Charge Modell erhalten. Das Quick Charge Modell ist nach kurzer Belastung teilweise gestorben (Spannungssufen über 5V funktionieren nicht mehr).

Hinzu kommt das künstlich beschwerte Gehäuse! Zwar wirkte die Elektronik nicht ganz furchtbar, aber ob ich dieser nun mein 800€ Smartphone anvertrauen würde, lasse ich mal dahingestellt.

Es gibt selbst auf AliExpress viele günstige und durchaus „gute“ Ladegeräte, falls Ihr Geld sparen müsst.  Diese haben aber immer einen Herstellernamen. Selbst wenn es sich hier um einen mini Hersteller handelt, habe ich mit diesen 10x bessere Erfahrungen gemacht als mit den absoluten NoName Fake Produkten.

Zudem ist 2,68€ schon arg wenig für ein Ladegerät. Hier darf man auch nicht viel mehr erwarten. Dennoch war dies für mich ein spannendes Experiment.