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Die Amazfit Powerbuds im Test, leider nur so mittelmäßig Amazing…

Amazfit werden die meisten von Euch primär aufgrund von Fitness Trackern und Smart Watches kennen. Allerdings bietet Amazfit mit den Powerbuds seit neustem auch ein paar Bluetooth Ohrhörer an.

Amazfit Powerbuds Review Test 6Diese sind aber keine gewöhnlichen Bluetooth Ohrhörer, sondern diese verfügen über einige spezielle Sport feature! So können die Ohrhörer unter anderem auch Euren Puls messen.

Klingt doch interessant. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Klingen vor allem die Ohrhörer auch gut? Finden wir dies im Test der Amazfit Powerbuds heraus!

 

Die Amazfit Powerbuds im Test

Dafür das die Amazfit Powerbuds vergleichsweise viele Feature und Funktionen mitbringen sind die Ohrhörer und auch die Ladebox vergleichsweise klein und kompakt.

Amazfit Powerbuds Review Test 1So misst die Ladebox gerade einmal 67 x 43 x 32 mm. Diese besteht aus einem einfachen matten Kunststoff und ist in einer ovalen Form gehalten.

Der Deckel setzt dabei wie so oft üblich auf einen Magnet Verschluss. Dass wir hier keine billig Bluetooth Ohrhörer vor uns haben ist schon beim Scharnier des Deckels zu bemerken, welches sich deutlich weicher öffnen lässt.

Leider kann die Ladebox die Ohrhörer nur 2x „on the go“ wiederaufladen. Vermutlich der Preis der für die kompakten Abmessungen zu zahlen ist. Geladen wird die Ladebox anschließend via USB C, Daumen hoch dafür!

Amazfit Powerbuds Review Test 2Immerhin mit einer Ladung halten die Ohrhörer rund 8 Stunden durch! Kein schlechter Wert.

Die Powerbuds selbst setzten zunächst auf das klassische „Ohrstöpsel“ Design. Dieses ist allerdings etwas modifiziert um den Pulsmesser unterzubringen. So gibt es am Anfangsstück eine kleine Verdickung in welcher der Pulsmesser sitzt.

Amazfit Powerbuds Review Test 5Die Rückseite der Ohrhörer ist komplett glatt gehalten und besitzt eine interessante schwarz rote Wabenstruktur. In der Rückseite sind auch Touch-Tasten integriert, welche Musik pausieren, vorspulen usw. können. Das Ein- bzw. Ausschalten passiert automatisch wenn Ihr die Ohrhörer in die Ladebox legt.

Die Amazfit Powerbuds haben aber noch eine kleine Besonderheit. Amazfit legt optionale Ohrbügel bei. Hierbei handelt es sich um Silikonbügel die um Eure Ohren gelegt werden und den Halt verbessern.

Amazfit Powerbuds Review Test 4Diese Silikonbügel sind allerdings nicht fest mit den Ohrhörern verbunden, sondern lassen sich auf Wunsch über Magnete befestigen und in der Ladebox lagern. Allerdings ganz unter uns, ich habe die Ohrhörer in 99% aller Fälle ohne diese Bügel genutzt, einfach aufgrund der Einfachheit.

 

Die App

Um den Pulsmesser zu verwenden benötigt Ihr die die Amazfit App. sind die Ohrhörer hier eingebunden erkennen diese automatisch wenn Ihr beginnt Sport zu treiben und messen dann Euren Puls.

Über die App könnt Ihr auch einen EQ festlegen oder einstellen, dass der Bass beim Sporttreiben automatisch etwas geboostet wird.

 

Tragekomfort

Aufgrund des Pulsmessers ist der untere Teil der Amazfit Powerbuds vergleichsweise dick. Dies ist für den Tragekomfort natürlich nicht ganz optimal. Generell würde ich die Ohrhörer nicht als unbequem bezeichnen, aber sie könnten auch noch bequemer sein. Dabei denke ich gerade an Nutzer mit kleinen Ohren.

Der Halt ist nicht schlecht. Zwar sind die optionalen Ohrbügel etwas fummelig, aber diese verhindern doch ein Herausfallen effektiv!

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang der Amazfit Powerbuds. Ihr könnt den Klang der Ohrhörer über die Amazfit App noch ein gutes Stück nach Euren Wünschen anpassen. Wir konzentrieren uns hier aber auf den „Standard“ Klang. Starten wir hier bei den Höhen.

Amazfit Powerbuds Review Test 7Die Höhen der Amazfit Powerbuds sind ausreichend klar und sauber. Diese sind allerdings tendenziell eher etwas auf der wärmeren Seite. Nein die Höhen sind nicht dumpf, aber auch nicht besonders luftig und leicht. Im Gegenzug haben diese aber auch nicht die oftmals etwas unangenehme Schärfe. Ich würde die Höhen als angenehm bezeichnen.

Erstaunlich gut sind die Mitten der Amazfit Powerbuds. Gerade die unteren Mitten werden von den Ohrhörern betont. Hierdurch klingen wärmere Stimmen sehr schön kräftig und lebendig. Allerdings neigen die Ohrhörer zu einem leicht bauchigen, aber wohl gefüllten Klangbild. Dieses steht etwas im Kontrast zu vielen populären Modellen, welche die Mitten oftmals etwas absenken um den Bass mehr hervorzuheben.

Amazfit Powerbuds Review Test 9Der Bass bei den Amazfit Powerbuds ist auch durchaus etwas kräftiger, aber in keinem Fall extrem. Dabei werden primär die oberen Bass-Frequenzen betont, während der Tiefbass eher durchschnittlich ausfällt. Dies kann je nach Song sehr gut klingen! Gerade generell wärmere Titel liegen den Powerbuds. Teils fehlt aber etwas die Definition im Bass. Dies liegt auch an den kräftigeren unteren Mitten. Der Übergang zwischen unteren Mitten und dem oberen Bass ist absolut fließend. Viele andere Modelle senken die unteren Mitten sogar etwas ab um hier für einen subjektiv stärkeren Bass zu sorgen.

Der Bass bei den Amazfit Powerbuds wirkt etwas schwächer als er eigentlich ist, da die Mitten nicht ganz so „glattgebügelt“ sind.

Was ich meine ist auch gut in der Frequenzkurve ersichtlich.

Amazfit Powerbuds FrequencyresponseFrequenzvergleichVerglichen wir die Amazfit Powerbuds mit den KZ Z1, Xiaomi MI Airdots und den Urbanista ATHENS wird hoffentlich deutlicher was ich meine. Die Amazfit Powerbuds betonen den 100-400Hz Bereich recht stark, welcher stärker ausfällt als der 20-100HZ Bereich. Die anderen Ohrhörer puschen mehr genau diesen Bassbereich, wodurch der Bass im Verhältnis tiefer und satter wirkt.

Dies ist natürlich Geschmackssache und Ihr könnt den Tiefbass auch noch etwas über die App anheben, sollte Euch dies besser gefallen.

 

Fazit

Das Fazit zu den Amazfit Powerbuds fällt mir etwas schwer. Einerseits sind diese keine schlechten true Wireless Ohrhörer, aber auf der anderen Seite gibt es für weniger Geld bessere Modelle.

Das Merkmal der Amazfit Powerbuds sind die Fitness-Feature, also der Pulsmesser und die optionalen Ohrbügel. Allerdings verschlechtert der Pulsmesser den Tragekomfort etwas und zum anderen, wenn Ihr so viel Wert auf Fitness legt, werdet Ihr doch eh einen Fitnesstracker tragen?!

Wofür dann die Pulsmessung, zumal ein Schrittzähler oder Ähnliches fehlt?! Wir haben hier also schon ein nettes Bonus-Feature, dem ich aber in der Praxis nicht all zu viel Bedeutung zumessen möchte.

Amazfit Powerbuds Review Test 11Viel wichtiger sind die Basics. So ist der Tragekomfort eher nur „Okay“. Mit Ohrbügeln ist der Halt zwar nicht schlecht, aber auch nicht absolut außergewöhnlich. Schön ist allerdings die sehr kompakte Ladebox.

Das Wichtigste ist der Klang. Dieser ist von Haus aus tendenziell recht warm mit guten unteren Mitten/oberen Tiefen, aber der Bass ist auch nicht „extrem“. Dies ist Geschmackssache! So klingen die Amazfit Powerbuds sehr gut gefüllt und auch harmonisch. Es gibt aber auch viele andere Modelle welche aufregender und treibender klingen. Selbstverständlich könnt Ihr die Powerbuds via EQ noch etwas an Euren Geschmack anpassen.

Ob ich nun die Amazfit Powerbuds zu einem Preis von 100€ empfehlen kann hängt von Eurem Bedarf nach einem Pulsmesser ab. Ist der Pulsmesser für Euch DAS Feature, dann okay greift zu. Ist Euch der Pulsmesser mehr oder weniger egal gibt es für unter 100€ bessere Modelle (außer natürlich die Klangsignatur ist genau das was Ihr sucht).

Die Tronsmart Onyx Ace im Test, günstige „semi-in-Ear“ TWS Ohrhörer, die gut klingen!

Mit den Onyx Ace bietet Tronsmart neue Semi-In-Ear Ohrhörer im Apple AirPod style an. Diese sollen dank eines Qualcomm Funkchips mit APTX und einem riesigen 13mm Treiber überzeugen.

Tronsmart Onyx Ace Im Test 7Aber gelingt dies auch in der Praxis? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Tronsmart Onyx Ace im Test

Tronsmart hat sich bei den Onyx Ace ohne Frage etwas bei den Apple Airpods inspirieren lassen, aber ohne direkt eine 1 zu 1 Kopie zu produzieren.

Tronsmart Onyx Ace Im Test 1So setzen die Onyx Ace ebenfalls auf eine weiße Hochglanz Ladebox in einem ovalen Design. Diese misst rund 49 x 54 x 22 mm und ist somit minimal größer als bei den Apple Airpods. Ebenso setzt Tronsmart auf einige silberne Akzente, welche die Optik etwas auflockern.

Erfreulicherweise ist die Verarbeitungsqualität der Ladebox gut! So wirkt diese ausreichend massiv und auch der Deckel hat nur sehr wenig Spiel. Keine Klagen in diesem Bereich von mir.

Tronsmart Onyx Ace Im Test 2Die Ladebox kann die Ohrhörer ca. 3,5x wiederaufladen ehe diese selbst über einen USB C Port auf der Unterseite geladen werden muss.

Mit einer Ladung sollen die Ohrhörer laut Tronsmart rund 5 Stunden bei 50% Lautstärke durchhalten, was auch hinkommt.

Die Ohrhörer selbst setzten ähnlich wie die Apple AirPods auf ein Semi-In-Ear Design. Das heißt der Hersteller verzichtet auf die typischen Silikon Ohraufsätze und hat einfach einen Kunststoff Aufsatz. Dieser sitzt deutlich leichter und lockerer in Euren Ohren, was durchaus angenehm sein kann. Die Herausforderung ist dabei allerdings der Klang, welcher oftmals mangels der Versieglung des Ohrs eher schlechter ist.  Dazu aber später mehr.

Tronsmart Onyx Ace Im Test 4Die Ohrhörer selbst sind in einem weißen Hochglanz Kunststoff gehalten und wirken qualitativ okay. Diese sind etwas sehr leicht, was aber natürlich auch ein Vorteil sein kann.

Gesteuert werden die Ohrhörer wie so oft üblich über eine touch-sensitive Rückseite. Das Einschalten bzw. Ausschalten geschieht natürlich automatisch wenn Ihr die Ohrhörer in die Ladebox legt.

 

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Onyx Ace ist als sehr gut zu bezeichnen. Die Ohrhörer sitzen wunderbar leicht und luftig in meinen Ohren. Der Halt ist zwar nicht ganz perfekt, aber immer noch als gut zu bezeichnen.

Gerade wenn Ihr reguläre in-Ears nicht mögt, dann könntet Ihr die Onyx Ace lieben!

 

Der Klang der Tronsmart Onyx Ace

Aufgrund des Semi-in-Ear Formates haben die Tronsmart Onyx Ace von Natur aus einen gewissen Nachteil, was den Klang betrifft. Es gibt keine 100%ige Versieglung des Ohrs. Ihr könnt ja mal die Silikon-Aufsätze von regulären Ohrhörern entfernen und könnt hören wie wichtig diese für den Klang sind. Um diesen Nachteil zu kompensieren setzt Tronsmart auf größere Treiber und einen speziell optimierten EQ.

Wie sieht es aber in der Praxis aus? Ganz offen gesagt die Onyx Ace haben nicht den besten Klang aller in-Ears die ich bisher getestet habe, aber der Klang ist für Ohrhörer im Semi-in-Ear Format ganz in Ordnung.

Tronsmart Onyx Ace Im Test 6Die Höhen sind in Ordnung. Diese könnten etwas direkter und brillanter sein, aber gerade aufgrund des Formfaktors wirkt der Klang der Ohrhörer generell recht luftig. Daher kann ich nicht über die Höhen klangen.

Sehr gut sind die Mitten! Diese sind schön neutral und natürlich. Stimmen werden gut wiedergegeben, gerade wenn diese etwas wärmer sind.

Der Bass ist aber traditionell das größte Problem dieser Semi-in-Ear Ohrhörer. Dies gilt aber nur teilweise für die Tronsmart Onyx Ace. Der Bass ist besser als ich dies erwartet hätte! Nein die Onyx Ace sind keine Bass-Bomber, aber es fehlt auch nicht massiv an Bass.

Die oberen Bass Bereiche würde ich sogar als gut bezeichnen, genau wie die unteren Mitten. Woran es den Onyx Ace etwas mangelt ist Tiefbass. In den unteren Bässen fehlt eindeutig etwas Druck. Hier sind die die Onyx Ace aber nicht alleine. Fast alle Semi-in-Ear Ohrhörer haben genau diese Schwäche.

 

Fazit

Ob die Onyx Ace für Euch in Frage kommen, würde ich von der Frage nach dem Formfaktor abhängig machen.

Semi-in-Ear Ohrhörer sitzen deutlich lockerer und luftiger in den Ohren. Auch bekommt Ihr mehr von der Umwelt mit, da Eure Ohren nicht versiegelt werden. Im Gegenzug sind solche Ohrhörer gerade bei der Bass Performance etwas eingeschränkt. Dies gilt selbst für die ganz großen Modelle wie die Apple Airpods.

Tronsmart Onyx Ace Im Test 5Die Tronsmart Onyx Ace klingen grundsätzlich gut! Das generelle Klangbild ist sehr wertig mit einem vernünftigen Bass. Lediglich beim Tiefgang schwächeln die Ohrhörer doch etwas. Ihr werdet also besser klingende in-Ears in dieser Preisklasse bekommen, wenn Ihr mit einer Versiegelung Eurer Ohren leben könnt!

Sucht Ihr aber gezielt Ohrhörer im „Apple Airpod“ Design, dann sind die Onyx Ace eine klasse Wahl (wenn nicht sogar die beste) für unter 40€ (zum Zeitpunkt des Tests), gerade verglichen mit den „Fake AirPods“ die Ihr des Öfteren bekommen könnt. 

Ankers Einstieg in die Welt der kabellosen Powerbank, der PowerCore 10K Wireless im Test

Mit dem PowerCore 10K Wireless hat Anker seine erste Powerbank mit kabellosem Ladepad vorgestellt. Diese vereint ein 5W kabelloses Ladepad mit einer 10000mAh Powerbank. Zuhaus könnt Ihr die Powerbank einfach an Eurem Ladegerät als kabelloses Ladepad nutzen und solltet Ihr Unterwegs Power benötigen, dann ist der PowerCore 10K Wireless eine reguläre Powerbank.

Anker A1615 Powercore 10k Wireless Im Test 9Klingt doch gut, aber wie gut hat Anker dieses Konzept umgesetzt? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das zur Verfügung stellen des PowerCore 10K Wireless für diesen Test!

 

Der Anker A1615 PowerCore 10K Wireless im Test

Auf dem ersten Blick ist der PowerCore 10K Wireless eine recht klassische „kabellose Powerbank“. Diese ist mit 138 x 66 x 17 mm vergleichsweise groß für eine Powerbank mit 10000mAh, was aber am zusätzlichen Platzbedarf der Ladespule liegt. Leider sind daher alle Powerbanks mit einer kabellosen Ladefunktion etwas größerer Natur.

Anker A1615 Powercore 10k Wireless Im Test 1Der PowerCore 10K Wireless ist recht flach, aber lang und breit gehalten, womit dieser ein wenig die Form und Größe eines Smartphones kopiert.

Anker setzt beim Gehäuse auf einen Softtouch-Kunststoff. Dieser fühlt sich wie immer recht gut an, ist aber sehr empfindlich was Kratzer und Fingerabdrucke angeht. Zwar ist Softtouch an sich bereits etwas rutschhemmend, dennoch hat Anker einen kleinen Gummiring auf der Oberseite angebracht. Dieser markiert auch die kabellose Ladespule im inneren des Ladepads.

Anker A1615 Powercore 10k Wireless Im Test 3Abseits des Ladepads auf der Oberseite der Powerbank verfügt die PowerCore 10K Wireless auch drei Ladeports auf der Front. Hier finden wir 2x USB A und 1x USB C.

Die beiden USB A Ports sind reguläre 5V/2,4A Ports. Diese sind Anker typisch sehr gut optimiert, sind aber natürlich auch keine Schnellladeports.

Anker A1615 Powercore 10k Wireless Im Test 4Der USB C Port hingegen ist ein reiner Eingang! Dieser soll bis zu 5V/2A aufnehmen können. Etwas verschenktes Potenzial wie ich finde. Ebenso hat das kabellose Ladepad „nur“ 5W Leistung. Daher empfiehlt es sich unterwegs primär das kabelgebundene Laden zu nutzen.

Für eine normale Ladung über Nacht reichen 5W hingegen völlig!

 

Die Kapazität

Die Kapazität wird von Anker mit 10000mAh beworben. Beim Entladen mit 1A konnte ich 8962mAh bzw. 33,161Wh messen. Dies entspricht sehr guten 89% der Herstellerangabe!

Anker A1615 Powercore 10k Wireless Im Test 10Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im inneren. Allerdings ist das Entladen dieser nicht zu 100% Effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt, dass auch Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

 

Laden

Starten wir mit dem kabelgebundenen Laden. Hier verfügt die Powerbank über zwei USB A Ports mit jeweils 2,4A. Folgende Messwerte konnte ich hier erreichen:

Apple iPhone 11 Pro Max 11.04
Huawei P40 Pro 10.48
Xiaomi Mi 10 Pro 7.59
Samsung S20 Ultra 8.6

 

Ganz klar gesagt die USB A Ports sind tadellos optimiert! Diese erreichen mit den getesteten Smartphones problemlos das maximal mögliche Ladetempo. Wohlgemerkt das maximal mögliche Ladetempo an einem regulären USB A Port. Ein Quick Charge oder USB Power Delivery Port würde Eure Smartphones (je nach verwendeten Ladestandard) noch etwas schneller laden.

Anker A1615 Powercore 10k Wireless Im Test 11Wie steht es aber ums kabellose Laden? Hier haben wir leider maximal 5W! Daher ist das kabellose Ladetempo eher als langsam zu bezeichnen, in der Theorie.

Bei meinem kleinen Praxis-Test, eine Stunde das Samsung Galaxy S7 Edge laden, hat der PowerCore 10K Wireless besser abgeschnitten als erwartet.

TempoKlar dieses lädt langsamer als auf den 10W Ladepads, aber der Unterschied ist auch nicht übermäßig signifikant. Gerade verglichen mit der XLayer kabellosen Powerbank.

 

Ladegeschwindigkeit

Ist die Powerbank leer lässt diese sich an einem passenden Ladegerät mit bis zu 2,11A laden. So dauert ein vollständiges Aufladen ca. 5 Stunden .

Ein gleichzeitiges Aufladen und Nutzung als kabelloses Ladepad ist möglich!

 

Fazit

Der Anker PowerCore 10K Wireless ist eine gute Powerbank, welche ich aber dennoch für Anker Verhältnisse eher als unspektakulär einstufen würde.

Grundsätzlich macht die Powerbank natürlich das was sie verspricht. Diese lädt Euer Smartphone wahlweise kabellos oder kabelgebunden auf. Dies allerdings auch nicht übermäßig schnell. Das Ladepad unterstützt „nur“ 5W und auch die USB Ports sind reguläre 5V 2,4A Ports. Gut optimiert Ja, aber halt auch nur so schnell wie das normale Laden sein kann.

Anker A1615 Powercore 10k Wireless Im Test 12Ebenso ist die Verarbeitung und Haptik okay, aber auch nicht außergewöhnlich. Dies ist dabei ein schönes Fazit für den Anker PowerCore 10K Wireless! Wir haben hier eine Grund solide kabellose Powerbank, die Ihr daheim als kabelloses Ladepad nutzen könnt, aber außergewöhnlich ist die Powerbank auch nicht. Vergleichbare Modelle gibt es von anderen Herstellern einige. Anker muss hier also etwas über den Preis und die Marke gehen, um den PowerCore 10K Wireless von der Konkurrenz abzuheben.

Das OnePlus 8 Pro im Test, die bessere alternative zum Galaxy S20 und Mi 10 Pro

OnePlus galt viele Jahre als der Geheimtipp unter den Smartphone Herstellern. Diese boten hervorragende Smartphones zu sehr fairen Preisen an. Allerdings ähnlich wie Xiaomi hat auch OnePlus Größeres vor. So haben diese mit dem OnePlus 8 Pro ein wahres Flaggschiff Smartphone ohne Kompromisse auf den Markt gebracht. Bei diesem wurde gerade auf die Kamera großen Wert gelegt, welche ansonsten oftmals eher die Schwäche von OnePlus war. Allerdings kostet das OnePlus 8 Pro auch so viel ein „reguläres“ Flaggschiff Smartphone mit rund 900€.

Oneplus 8 Pro Test Review 7Hier habe ich mir auch privat die Frage gestellt, lohnt sich ein OnePlus Smartphone zu diesem Preis? Das OnePlus Smartphones sehr schnell sind und gute Software haben ist bekannt, aber eine „Flaggschiff“ Kamera zu bauen ist nicht so einfach und selbst größere Hersteller wie LG, Sony oder Xiaomi tun sich hier schwer.

Daher war ich sehr froh die Möglichkeit zu haben nun auch einmal das OnePlus 8 Pro zu testen. Wollen wir doch einmal herausfinden ob dieses auch überzeugen kann!

 

Das OnePlus 8 Pro im Test

Moderne High End Smartphones sind alle mehr oder weniger gleich aufgebaut. So setzt auch das OnePlus 8 Pro auf die übliche Glas-Metall-Konstruktion. Dabei bestehen Front und Rückseite aus Glas und werden von einem Metallrahmen umfasst.

Oneplus 8 Pro Test Review 1Gerade die Front ist dabei ein gutes Stück an den Rändern abgerundet. OnePlus hat sich also für ein „Edge“ Display entschieden.  Ich bevorzuge in der Regel glattere Displays und auch Hersteller wie Samsung haben eingesehen, dass die stark abgerundeten Displays zwar schick aussehen, aber eher weniger praktisch sind. So macht dies das Smartphone deutlich empfindlicher und es kann leichter zu Fehleingaben kommen. Mit diesen hatte ich zwar weniger Probleme beim OnePlus 8 Pro, aber hier und da können diese doch auftreten. Gerade dann wenn Ihr das Smartphone ohne Hülle nutzt. Eine Hülle liegt im Übrigen bereits mit im Lieferumfang.

Oneplus 8 Pro Test Review 3Die Verarbeitungsqualität des OnePlus 8 Pro würde ich als tadellos bezeichnen. Der Übergang zwischen Rückseite und Rahmen ist zwar nicht ganz so nahtlos, aber dafür ist der Halt in der Hand etwas besser. Das 8 Pro wirkt weniger glitschig als viele andere High End Smartphones. Dies liegt aber auch zu einem großen Teil an der matten Glasrückseite meiner blauen Version.

Das Glas auf der Rückseite hat eine ganz leichte seidenmatte Textur, welche mir sehr gut gefällt! Wenn es nach mir geht, hätte diese sogar noch etwas stärker ausfallen können.

Etwas enttäuscht hat mich die Front-Kamera. Beim OnePlus 7 Pro hat OnePlus noch auf eine ausfahrbare Kamera gesetzt um ein vollflächiges Display nutzen zu können. Auf solch eine ausfahrbare Kamera wurde beim 8 Pro verzichtet. Anstelle dessen nutzt OnePlus die typische „Loch-Kamera“, ähnlich wie Samsung. Vielleicht etwas alltagstauglicher als die ausfahrbare Kamera, aber weniger cool. Dafür ist aber auch ein IP68 Wasserschutz vorhanden.

Oneplus 8 Pro Test Review 4Gehen wir einmal um das OnePlus 8 Pro herum. Auf der Front finden wir das 6,78 Zoll AMOLED Display, wie auch die 16 Megapixel Frontkamera und die Ohrmuschel.

Auf der linken Seite ist die Lautstärkewippe angebracht und auf der rechten Seite der Ein/Ausschalter wie auch ein Schieber für den Lautlos-Modus. Letzterer ist in der Praxis deutlich praktischer als man erwarten könnte.

Der USB C Ladeport wie auch der primäre Lautsprecher sind auf der Unterseite, gemeinsam mit dem SIM Karten Slot.

Oneplus 8 Pro Test Review 2Auf der Rückseite finden wir zuletzt die vier Kamera-Module. Der Fingerabdrucksensor ist versteckt unter dem Display angebracht.

 

Display des OnePlus 8 Pro

Das 8 Pro besitzt ein 6,78 Zoll AMOLED Display mit einer Auflösung von 3168×1440 Pixeln. Dies ließt sich auf dem Papier allerdings etwas größer als es eigentlich ist. Zum einen sind die Displayrahmen sehr klein, was subjektiv das Smartphone weniger gewaltig erscheinen lässt. Zum anderen rechnet OnePlus 8 Pro die umgebogenen Ränder voll mit. Hierdurch wirkt das OnePlus 8 Pro beispielsweise deutlich kleiner als ein S20 Ultra auch wenn auf dem Papier zwischen diesen beiden nicht so viel liegt.

Das Display selbst ist qualitativ als 1a zu bezeichnen. Farben sind wunderbar klar und natürlich, der Kontrast AMOLED typisch stark und der generelle Bildeindruck hervorragend. Dabei besitzt das Display eine Bildwiederholungsrate von 120Hz! Animationen und Bewegungen sind super schnell und flüssig. Zwar ist der Unterschied zu einem 90Hz Display nicht gewaltig, aber in Kombination mit OnePlus super schnellen Software wirkt das Display extrem reaktionsfreudig, dazu aber später mehr.

Die maximale Helligkeit des OnePlus 8 Pro ist nicht übel.

DisplayhelligkeitAllerdings kann diese auch nicht ganz mit den iPhones und Samsung Galaxys mithalten.

 

Lautsprecher

OnePlus setzt auf ein „Dual-Lautsprecher“ Set-up, bei welchem der primäre Lautsprecher von der Ohrmuschel unterstützt wird, perfekt! Hierdurch erzeugt das Smartphone einen Stereo-Klang, welcher immer größer und voller klingt als nur von einem Lautsprecher. Generell würde ich den Klang des OnePlus 8 Pro als gut bezeichnen! Ja es gibt noch voller und satter klingende Smartphones, aber die Lautsprecher sind klar und laut. Laut ist dabei ein guter Stichpunkt:

LautsprecherDie Lautsprecher des OnePlus 8 Pro gehören zu den lautesten aktuell auf dem Markt! Kurzum mal abends im Bett ein Video oder eine Folge der Lieblings-Serie schauen ist absolut möglich, auch ohne Kopfhörer.

 

Kamera des OnePlus 8 Pro

Das OnePlus 8 Pro verfügt über vier Kamera Module

  • Hauptkamera 48 Megapixel F1.7
  • Weitwinkelkamera 48 Megapixel F2.2
  • Zoom Kamera (3X) 8 Megapixel F2.2
  • Farbfilter-Kamera 5 Megapixel

Bei der Farbfilter-Kamera handelt es sich um ein reines Gimmick, welches in der Praxis keine Rolle spielt.

Bei der primären Kamera handelt es um den Sony IMX689 Sensor, dessen 48 Megapixel zu 12 Megapixel herunter gerechnet werden. Dies verbessert die Bildschärfe ohne die Aufnahmen riesig zu machen. Der Sony IMX689 ist ein recht großer Sensor, aber kleiner als der Sensor im S20 Ultra, Mi 10 Pro oder P40 Pro.

SensorEtwas schwach ließt sich die Zoom Kamera, welche nur 8 Megapixel hat und einen 3x Zoom bietet. Aber schauen wir uns ein paar Bilder an. Diese wurden wie üblich unbearbeitet hier hochgeladen und lassen sich durch einen Rechtsklick „in neuem Tab öffnen“ in voller Auflösung betrachten.

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Ganz klar gesagt das OnePlus 8 Pro hat mich sehr positiv überrascht! Dieses hat zwar nicht die aller beste Kamera auf dem Markt, kann aber z.B. das Xiaomi Mi 10 Pro und sogar in einigen Situationen das P40 Pro schlagen!

Wie komme ich zu dieser Einschätzung? Hier ein paar Vergleichsbilder:

9 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra
9 1+
OnePlus 8 Pro
9 Iphone
Apple iPhone 11 Pro Max
9 Mi
Xiaomi Mi 10 Pro
9 P40
Huawei P40 Pro
14 Iphone
Apple iPhone 11 Pro Max
14 Mi
Xiaomi Mi 10 Pri
14 P40
Huawei P40 Pro
14 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra
14 1+
OnePlus 8 Pro
14 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra
14 P40
Huawei P40 Pro
14 Iphone
Apple iPhone 11 Pro Max
14 Mi
Xiaomi Mi 10 Pri

 

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3 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra
3 1+
OnePlus 8 Pro
3 P40
Huawei P40 Pro
3 Mi
Xiaomi Mi 10 Pro
3 Iphone
Apple iPhone 11 Pro Max
4 1+
OnePlus 8 Pro
4 Iphone
Apple iPhone 11 Pro Max
4 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra
4 P40
Huawei P40 Pro
4 Mi
Xiaomi Mi 10 Pro
15 1+
OnePlus 8 Pro
15 Iphone
Apple iPhone 11 Pro Max
15 Mi
Xiaomi Mi 10 Pro
15 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra
15 P40
Huawei P40 Pro

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Generell gesprochen bietet das OnePlus 8 Pro neutrale bis etwas lebhaftere Farben, einen mittleren bis hohen Kontrast, eine sehr gute Dynamik und gute Ausleuchtung. Im Low Light kann dieses zwar nicht das P40 Pro schlagen, setzt sich aber konstant vor das Apple iPhone 11 Pro (sofern dieses nicht den Nachmodus nutzen kann) und vor das Mi 10 Pro.

Im Duell gegen das iPhone 11 Pro Max, Samsung Galaxy S20 Ultra, Huawei P40 Pro und Xiaomi Mi 10 Pro würde ich das OnePlus 8 Pro auf Platz 3 setzen, hinter dem S20 Ultra und iPhone.

Selbst die Zoom-Kamera hat eine ordentliche Qualität. Hier ein paar Vergleichsbilder bei 5x Zoom:

10 1+
OnePlus 8 Pro
10 Iphone
Apple iPhone 11 Pro Max
10 Mi
Xiaomi Mi 10 Pro
10 P40
Huawei P40 Pro
10 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra

Das OnePlus 8 Pro kann hier eindeutig das iPhone 11 Pro Max schlagen und überbietet auch das Xiaomi Mi 10 Pro. Dieses kommt zwar bei der Bildschärfe nicht ganz an das Samsung Galaxy S20 Ultra oder P40 Pro heran, hängt diesen aber dicht auf den Fersen.

Etwas schwächer fällt die Weitwinkelkamera aus:

11 1+
OnePlus 8 Pro
11 Iphone
Apple iPhone 11 Pro Max
11 Mi
Xiaomi Mi 10 Pro
11 P40
Huawei P40 Pro
11 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra

Diese produziert immer noch sehr gute Aufnahmen, kann aber nicht ganz mit der großen Konkurrenz mithalten.

Unterm Strich bleibt dennoch festzuhalten, dass das OnePlus 8 Pro eine hervorragende Kamera hat! Wir haben hier ohne Frage eine „Top 5“ Kamera vor uns, auch wenn diese nicht immer und in allen Bereichen Smartphones wie das S20 Ultra, das Google Pixel oder Apple iPhone 11 Pro schlagen kann.

 

Benchmarks

Das OnePlus in seinen Flaggschiffen nur die feinste Hardware verbaut, gerade wenn es um die Leistung geht, ist sicherlich nichts Neues. So steckt im 8 Pro der Qualcomm SM8250 Snapdragon 865 in Kombination mit satten 8GB oder 12GB RAM, je nachdem ob Ihr die Version mit 128GB oder 256GB Speicher wählt. In beiden Fällen ist auch der Speicher nach dem schnellen UFS 3.0 Standard angebunden. In meinem Test erreichte der Speicher 1611MB/s lesend und 732MB/s schreibend. Extrem gute Werte für ein Smartphone!

Aber wie steht es um die klassischen Benchmarks, kann hier das OnePlus 8 Pro auch dominieren?

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AntutuPcmarkJA! Das OnePlus 8 Pro ist mit abstand das schnellste Android Smartphone das mir bisher begegnet ist, zu mindestens wenn wir den Benchmarks glauben dürfen.

 

Leistung in der Praxis

Ich kann das OnePlus 8 Pro nur bewundern, was die Leistung im Alltag angeht! Ich nutze aktuell privat ein Samsung Galaxy S20 Ultra, aber dieses wirkt teilweise schon träge im direkten Vergleich. Ich weiß nicht genau wie OnePlus dies macht, aber das Smartphone fühlt sich unglaublich reaktionsfreudig und schnell an. Ich glaube der Hauptgrund ist nicht einmal der Snapdragon 865, sondern die Mischung aus dem 120Hz Display und der Software.

Dass die Benutzeroberfläche und sämtliche Apps die ich finden konnte butterweich auf dem OnePlus 8 Pro laufen muss ich nicht mehr extra erklären. Dies ist aber auch bei fast allen Flaggschiff Smartphones der Fall. Was das OnePlus 8 Pro abhebt, sind die Kleinigkeiten.

Oneplus 8 Pro Test Review 9Ihr wollt eine App installieren, diese ist fertig geladen und steht auf „wird installiert“. Dies dauert ein paar Sekunden und die App ist da. Ich habe allerdings noch nie ein Smartphone gesehen wo diese „wird installiert“ Phase so schnell abgeschlossen ist wie beim 8 Pro. So ist dieses hier ca. 50% schneller als das S20 Ultra! Auch Animationen, das Einschalten usw. geht deutlich flotter. Bei den Animationen bin ich überzeugt hat OnePlus einfach die Ablauf Geschwindigkeit hochgedreht.

Wie OnePlus es gemacht hat spielt aber am Ende auch keine große Rolle. Festzuhalten ist lediglich, dass das OnePlus 8 Pro das schnellste und reaktionsfreudigste Smartphone ist, das ich bisher genutzt habe!

Weitere Bonuspunkte gibt es für die Software. Diese ist als ziemlich perfekt zu bezeichnen. Sie ähnelt dem Standard Android das wir von den Google Pixel Geräten kennen, hat aber deutlich mehr Optionen und Anpassungsmöglichkeiten.

 

Fazit

Das OnePlus 8 Pro ist unheimlich dicht daran das beste Smartphone des ersten Halbjahres 2020 zu sein! So schlägt das OnePlus 8 Pro z.B. den großen Konkurrenten in Form des Xiaomi Mi 10 Pro in allen Belangen.

Die größte Stärke des OnePlus ist seine Performance und die Software. Diese gelten traditionell als die Stärken von OnePlus Smartphones und dies auch zurecht. Das 8 Pro läuft unheimlich flott und flüssig. Zwar sind alle modernen Flaggschiffe mittlerweile recht flott unterwegs, aber das OnePlus 8 Pro ist nochmals auf einem anderen Level, selbst verglichen mit meinem S20 Ultra. Animationen, das Einschalten oder auch das Installieren von Apps wirkt noch einen Hauch zügiger als bei allen anderen Smartphones die ich dieses Jahr getestet habe. Dabei bringt die Software eine tolle Mischung aus Minimalismus und Anpassungsfähigkeit mit.

Oneplus 8 Pro Test Review 6Die Kameras der neueren OnePlus Smartphones waren schon lange nicht mehr als schlecht zu bezeichnen, diese waren aber nie ganz Weltklasse. Umso erfreulicher ist die Kamera bzw. Kameras des 8 Pro! Die Hauptkamera ist für mich in den Top 3 der Smartphone-Kameras, sowohl bei Tag wie auch bei Nacht. Diese bietet fast durchgehend eine bessere Bildqualität als das Mi 10 Pro und kann bei Tag sogar das Huawei P40 Pro schlagen.

Hinzu kommt ein gutes Display, sehr gute Lautsprecher und eine mehr als brauchbare Akkulaufzeit.

Kurzum ja ich kann das OnePlus 8 Pro mit vollem Herzen empfehlen und würde jedem raten dies dem Xiaomi Mi 10 Pro vorzuziehen! Müsste ich mir jetzt noch mal ein neues Smartphone aussuchen würde ich sogar vermutlich vom S20 Ultra auf das OnePlus 8 Pro umsteigen!

Oneplus 8 Pro

Test: Wiko View 4 Lite, ein gutes Smartphone für 120€?

Wie teuer muss ein gutes Smartphone sein? Eine Frage über die wir Stunden lang diskutieren können. Wiko bietet mit dem View 4 Lite ein auf dem ersten Blick sehr spannendes Smartphone für gerade einmal 120€ an.

Wiko View 4 Lite Test Review 7Dieses besitzt ein edles Design, großes Display und drei Kameras! Klingt doch beeindruckend, aber wie sieht es in der Praxis aus?

Finden wir dies im Test heraus! An dieser Stelle vielen Dank an Wiko für das Zurverfügungstellen des View 4 Lite für diesen Test.

 

Das Wiko View 4 Lite im Test

Auf den ersten Blick macht das Wiko View 4 Lite einen sehr guten Eindruck! Wiko setzt bei diesem auf die typische Smartphone Bauart für das Jahr 2020.

Wiko View 4 Lite Test Review 1Wir haben also auf der Front Glas, einen Metallrahmen und eine Rückseite aus Glas. Wobei dies nicht so ganz stimmt, denn der Rahmen ist aus einem Kunststoff der wie Metall anmuten soll und die Rückseite ist aus Plexiglas.

Wiko View 4 Lite Test Review 3Optisch ist allerdings die Illusion eines Glas/Metall Smartphones absolut gelungen! Generell fühlt sich das View 4 Lite auch gar nicht so übel an! Der Kunststoff-Rahmen wirkt etwas weicher und wärmer als ein Metall-Rahmen und die Plexiglas Rückseite fühlt sich beim Anklopfen etwas anders an.

Bei einem Preis von unter 130€ kann ich hier wirklich nicht klagen! Ebenso ist die Verarbeitung sauber.

Weitere Bonuspunkte gibt es für das recht vollflächige Display. Nein die Rahmen sind nicht absolut minimal wie bei den aktuellen Flaggschiffen, aber ich würde diese schon als dünn einstufen. Vor 2 Jahren wäre dies ein Flaggschiff Smartphone gewesen. Allerdings ist das View 4 Lite mit einem 6,52 Zoll Display auch kein Zwerg! Dies ist ein großes Smartphone, bedenkt dies beim Kauf.

Wiko View 4 Lite Test Review 6Gehen wir einmal um das Wiko View 4 Lite herum. Auf der Front finden wir das große 6,52 Zoll Display, wie auch die Kamera in einer kleinen Tropfen Aussparung und die Ohrmuschel.

Der Ein/Ausschalter und die Lautstärke-Wippe sind auf der üblichen rechten Position angebracht. Der Druckpunkt dieser Tasten ist okay.

Wiko View 4 Lite Test Review 5Etwas merkwürdig finde ich die Nutzung eines microUSB Ladeports. Sorry Wiko auch bei günstigen Smartphones sollte im Jahr 2020 auf USB C gesetzt werden. Neben dem microUSB Port findet sich der primäre Lautsprecher und ein Mikrofon. Ein Kopfhöreranschluss ist auf der Oberseite angebracht.

Auf der Rückseite finden wir lediglich die drei Kamera-Module und einen LED Blitz. Über einen Fingerabdruckscanner verfügt das View 4 Lite im Übrigen nicht!

 

Display

Das Wiko View 4 Lite verfügt über ein 6,52 Zoll IPS Display mit einer Auflösung von 1600×720 Pixeln. Damit haben wir hier ein einfaches HD „720P“ Display vor uns. Sicherlicht nicht übermäßig imposant, aber in dieser Preisklasse völlig Okay.

Auch in der Praxis ist die Schärfe völlig akzeptabel. Ja kommt Ihr von einem High End Smartphone wird die Reduktion an Schärfe vielleicht etwas auffallen, Text ist nicht ganz so gestochen scharf, aber das ganze geht in Ordnung. In Ordnung ist auch generell eine gute Beschreibung des Displays. Dieses ist gut absehbar, mit guten Farben und einem völlig akzeptablen Kontrast. Die maximale Helligkeit ist nicht absolut überragend, aber ebenfalls ausreichend.

Kurzum Daumen hoch für das Display!

 

Lautsprecher

Das Wiko View 4 Lite besitzt leider nur einen Lautsprecher auf der Unterseite. Dieser klingt akzeptabel.Grundsätzlich ist er ausreichend klar und laut, neigt aber auf höhen Lautstärken zum Kratzen, gerade bei komplexer Musik.

 

Kamera des Wiko View 4 Lite

Das Wiko View 4 Lite verfügt über drei Kameramodule auf der Rückseite.

  • Hauptkamera 13 Megapixel
  • Weitwinkelkamera 5 Megapixel
  • Tiefenschärfe 2 Megapixel

Ganz klar gesagt die Tiefenschärfe-Kamera ist reines Marketing! Diese Kamera ist nur dafür gedacht eine bessere Hintergrundunschärfe im Porträt Modus zu erzeugen und auch dies funktioniert eher mäßig gut. Wiko wird dieses 2 Megapixel Modul vermutlich nur angebracht haben damit das Wiko View 4 Lite auf dem Papier drei Kameras hat.

Wie sieht es aber um die beiden primären Kameras?

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Es ist sicherlich keine Überraschung, dass die Kamera des Wiko View 4 Lite nicht auf Weltklasse Level ist. Allerdings ist die Hauptkamera weniger schlecht als ich es erwartet hätte, ganz im Gegenteil!

Bei ausreichendem Licht sind die Aufnahmen des View 4 Lite als völlig Okay zu bezeichnen. Nein ich würde mit diesem nicht meine Urlaubsbilder machen wollen, aber um Freunden und Familie mal einen Schnappschuss via WhatsApp zu senden reichts völlig.

Bei ausreichendem Licht sind die Aufnahmen scharf, mit recht guten und natürlichen Farben. Dank des automatischen HDR ist sogar die Dynamik völlig Okay. Bei Bewölkung oder problematischen Lichtbedingungen wird es dann aber etwas schwächer. Zwar trifft das Smartphone die Farben weitern recht gut für ein Smartphone dieser Klasse, aber Bilder wirken recht dunkel und teils sehr matt. Kurzum, bei schönem Wetter kann das Wiko View 4 Lite ansehnliche Bilder erzeugen. Um aber in allen Lebenslagen gute Bilder zu erhalten oder wirklich Fotos auf „Kamera-Qualität“ zu haben müsst Ihr mehr Geld in die Hand nehmen.

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Weitwinkel

Die Weitwinkel-Kamera ist tendenziell als akzeptabel zu bezeichnen, ist aber schon ein gutes Stück unschärfer und „matschiger“ als die Hauptkamera. Auch die Farben neigen etwas mehr ins braune zu driften.

Erneut würde ich die Bilder nicht ausdrucken, aber um diese mal via WhatsApp zu versenden reichen diese bei gutem Licht durchaus aus.

 

Performance

Im Wiko View 4 Lite steckt der Mediatek Helio A25 SoC. Bei diesem Prozessor handelt es sich um einen durchaus recht aktuellen 8 Kerner! Dieser wurde erst 2020 von Mediatek auf den Markt gebracht. Allerdings handelt es sich bei diesem um einen vergleichsweise günstigen Chip, welcher für Einsteiger-Smartphones gedacht ist.

Der Mediatek Helio A25 ist mit 2GB RAM und 32GB Speicher kombiniert, letzterer ist via Speicherkarte noch erweiterbar. 2GB RAM sind sicherlich nicht als großzügig zu bezeichnen, sollten aber auch 2020 noch für die Basics reichen.

Schauen wir uns einmal ein paar Benchmarks an um die Leistung des Wiko View 4 Lite besser einschätzen zu können.

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Alltagsperformance

Grundsätzlich läuft das Wiko View 4 Lite soweit brauchbar. Die Benutzeroberfläche läuft sehr gleichmäßig, ohne hängen oder größere Stotterer. Allerdings sind die Animationen nicht komplett „butterweich“. Es wirkt so als erreiche das Smartphone bei den Animationen nur eine Bildrate von 20-30 FPS, was ausreichend ist aber natürlich weniger weich aussieht als bei größeren Modellen.

Ähnliches gilt auch für andere Apps, wie WhatsApp, Facebook usw. Diese laufen generell gut, aber nicht ganz perfekt.

Wiko View 4 Lite Test Review 12Größe Anwendungen wie Spiele laufen in der Regel auch auf dem Wiko View 4 Lite, allerdings dies nur mit deutlich reduzierter Qualität! Auch kann das Smartphone hier etwas hängen wenn Ihr aus dem Spiel (sofern es sich um ein aufwendigeres Spiel handelt) auf den Home Bildschirm zurückkehrt.

Leider dauert aber das herunterladen von Spielen etwas, denn das View 4 Lite unterstützt nur 2,4Ghz WLAN! Der WLAN Empfang und auch der LTE Empfang sind aber soweit okay.

 

Der Akku

Im View 4 Lite steckt mit 4000mAh ein grundsätzlich recht großer Akku. Wie lange die Akkulaufzeit ist hängt aber nicht nur an der Akku Kapazität, sondern auch an der Energieeffizienz.

In meinem Test bot das Smartphone eine solide Akkulaufzeit! Selbst intensiv Nutzer sollten mit dem View 4 Lite durch den Tag kommen.

Normalnutzer werden vermutlich +- 1,5 Tage vielleicht auch 2 Tage schaffen.

 

Fazit

Das Wiko View 4 Lite ist Okay. Ja dies ist ein recht nüchternes Fazit, aber treffend. Es gibt ohne Frage Smartphones die besser sind als das View 4 Lite und habt Ihr das Geld würde ich jederzeit zu einem Modell der 200-250€ Preisklasse raten.

Allerdings braucht Ihr ein günstiges 2. Smartphone oder wollt einfach nicht mehr als 120€ ausgeben, dann ist das Wiko View 4 Lite völlig akzeptabel.

Bei der Verarbeitung und Haptik müsst Ihr zwar mit Kunststoff leben, aber generell wirkt das Smartphone gut gebaut für diese Preisklasse. Auch das Design ist ordentlich. Der Farbverlauf auf der Rückseite ist schick und das recht vollflächige Display lässt das View 4 Lite „modern“ erscheinen.

Wiko View 4 Lite Test Review 10Die verbauten Kameras können zwar keine richtige Digital-Kamera ersetzen, sind aber völlig okay sofern das Licht stimmt. Diese reichen, um mal einen Schnappschuss aus dem Urlaub Freunden zu senden.

Sehr ähnliches gilt auch für die Performance. Ich bin Flaggschiff Smartphones gewohnt und da im Vergleich fühlt sich das View 4 Lite auch bei einfacheren Anwendungen schon etwas rauer an. Das Smartphone ruckelt oder hängt nicht, aber Animationen laufen schon etwas weniger weich. Bleibt Ihr allerdings bei einfachen Anwendungen wie WhatsApp oder Facebook ist das Ganze mit den passenden Ansprüchen okay.

Wiko View 4 Lite Test Review 11Kurzum, nein das Wiko View 4 Lite ist nicht perfekt! Wenn Ihr ein Smartphone neu für 120€ kauft müsst Ihr Abstriche in Kauf nehmen, dies ist auch hier klar der Fall. Der Sprung auf ein 200-250€ Smartphone würde sich schon deutlich positiv bemerkbar machen. Ist allerdings dafür das Geld nicht da oder Ihr braucht einfach nur ein solides 2. Smartphone, dann ist das Wiko View 4 Lite Okay. Ich wüsste für das Geld nichts Besseres.

Die QCY T4 im Test, eine Ohrhörer-Perle aus China!

QCY gehört seit Jahren zu den absoluten Geheimtipps unter den true Wireless Ohrhörern. Diese bieten gute bis sehr gute Ohrhörer zu Preis von 20-40€ an.

Qcy T4 Im Test 6Die T4 sind nun die neusten Bluetooth Ohrhörer aus dem Hause QCY. Nach meinen bisherigen guten Erfahrungen habe ich diese natürlich aus Asien bestellt. Können die QCY T4 überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

 

Die QCY T4 im Test

QCY Ohrhörer und deren Transport/Ladeboxen sind traditionell recht minimalistisch und einfach gestaltet. Dies gilt auch für die QCY T4!

Qcy T4 Im Test 1So ist die Ladebox aus einem einfachen schwarzen Kunststoff gefertigt und in einem Ovalen Design gehalten. Dabei ist die Ladebox aber vergleichsweise klein und kompakt. Dafür das die Materialwahl so einfach ist, ist die Verarbeitungsqualität gar nicht mal übel! Der Deckel sitzt schön fest und wackelt nicht. Auch zeigt sich der Kunststoff schön resistent gegenüber Fingerabdrücken.

Qcy T4 Im Test 3Der 380mAh Akku in der Ladebox kann die Ohrhörer 4x wiederaufladen. Pro Ladung halten die QCY T4 rund 3-4 Stunden durch, abhängig von der Lautstärke. Ein guter Wert!

Die T4 selbst sind in einem sehr minimalistischen „Earbud“ Design gehalten und gehören eindeutig zu den kleineren TWS Ohrhörern. Wie auch die Ladebox sind diese auf einem matten Kunststoff gefertigt, welcher zwar nicht super edel wirkt, aber funktional ist. Dies passt allgemein gut zu den QCY T4! So ist auch das Design wirklich nicht spektakulär, aber es taugt.

Qcy T4 Im Test 5Etwas kontrovers könnte die Entscheidung QCYs sein auf eine Touch Oberfläche zu verzichten und anstelle dessen reguläre Tasten zur Steuerung zu nutzen. Diese sind grundsätzlich okay (ich bevorzuge normalerweise Tasten über Touch-Oberflächen) aber bei TWS Ohrhörern kann das Drücken etwas unangenehm sein.

Das Ein/Ausschalten der T4 verläuft wie üblich über das einlegen bzw. herausnehmen aus der Ladebox.

 

Tragekomfort

Die QCY T4 sind recht klassische „In-Ear Ohrstöpsel“. Diese sind weder besonders groß noch besonders schwer. Dies resultiert in einem guten, wenn nicht sogar sehr guten Tragekomfort. Selbst der Halt ist völlig in Ordnung! Für „Hardcore“ Sport mag es bessere Ohrhörer geben, aber auch bei leichtem Sport können diese überzeugen.

Ich kann die Ohrhörer problemlos bequem über Stunden Tragen, daher würde ich diesen mit einer 1- bewerten!

 

Klang der QCY T4

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Die Höhen der QCY T4 sind sehr schön klar und sauber. Diese haben in den oberen Höhen eine leichte „Spitze“, was diesen teils eine gewisse Schärfe verleiht, im allgemein würde ich die Höhen die aber als ziemlich perfekt einstufen! Diese sind klar und luftig, ohne dabei zu aggressiv auszufallen. Viel besser könnten die Höhen in der Preisklasse in der wir uns hier bewegen nicht sein, zu mindestens nicht für meinen Geschmack.

Qcy T4 Im Test 9Die Mitten sind unauffällig gut! Hier verhalten sich die QCY T4 sehr neutral, wodurch Stimmen und auch Gesang einen sehr natürlichen Ton hat. Da weder der Bass noch die Höhen übermäßig dominant sind, eignen sich die QCY T4 ausgesprochen gut für „Vocal-starke Musik“ oder auch Hörbücher. Eine Seltenheit in der Preisklasse!

Der Bass der T4 ist recht kontrolliert. Dieser wurde eindeutig nicht bis zum Maximum hochgedreht, eher im Gegenteil. Der Bass verhält sich recht neutral, mit höchstens einem ganz leichten Boost. Letzterer verhilft den QCY T4 zu einem doch angenehm lebendigen und dynamischen Klang. Nein die Ohrhörer sind nichts für harte Bass-Fans, klingen aber auch nicht flach oder hohl, dank des sehr guten Tiefgangs und gutem Volumen.

Qcy T4 Im Test 11Im Allgemeinen würde ich den Klang der T4 als „erwachsen“ bezeichnen. Die Ohrhörer verhalten sich ziemlich neutral, mit einem Hauch mehr Bass, was die Spielfreude boostet. Etwas schwächeln tun die T4 lediglich bei der Wiedergabe feiner Details, welche teils ein wenig überzeichnen. Kein dickes Problem, gerade in dieser Preisklasse! Abseits davon ist mir nichts größeres Negatives aufgefallen. Selbst die räumliche Darstellung ist völlig okay!

 

Fazit

Ja die QCY T4 sind voll zu empfehlen! Gerade dann wenn Ihr einen wertigen und erwachsenen Klang sucht! Dieser ist ohne Frage die größte Stärke der QCY T4. Die QCY T4 sind keine absoluten Bass-Bomber oder klanglich „spektakulär“, sondern diese bieten einen recht neutralen und wertigen Klang mit einer hohen Natürlichkeit.

Qcy T4 Im Test 15Dabei haben die QCY T4 lediglich einen Hauch mehr Bass um den Klang etwas dynamischer und lebendiger zu Gestallten. Abseits davon sind die Ohrhörer sehr neutral, für die Preisklasse von 20-30€. Die meisten Ohrhörer in dieser Preisklasse verfälschen den Klang recht Stark um für einen WOW Effekt zu sorgen, dies machen die QCY T4 nicht! Dies soll keine „Beurteilung“ sein, Geschmäcker sind unterschiedlich, aber in einem Natürlichem Klang liegt ein wenig die Nische der QCY T4.

Abseits davon sind die T4 unspektakulär gut. Das Design ist wirklich sehr simpel, aber alltagstauglich. Die Akkulaufzeit mit 3-4 Stunden völlig Okay und der Tragekomfort ist gut bis sehr gut!

Kurzum ja ich kann die QCY T4 mit gutem Gewissen empfehlen!

USB C PD und QC 3.0 Ladegerät zum Nachrüsten in Auto, Wohnmobil und Co. Finger weg von diesem!

USB Power Delivery kommt immer großflächiger zum Einsatz. Daher wäre es doch schön wenn es möglich wäre dieses im Auto oder Wohnmobil nachzurüsten. Genau für solche Zwecke bin ich über ein kleines Modul gestolpert, das für die „feste“ Nachrüstung in einem Auto oder Wohnmobil gedacht ist. Dieses kann mit 12-24V Spannung versorgt werden und liefert einen USB PD Ausgang mit 45W und einen 18W Quick Charge Port.

Usb C Pd Und Qc 3.0 Ladegerät 5Klingt doch gut, aber ist das „Typ-C PD und QC 3.0 Schnelllade USB Auto Ladegerät“ auch wirklich zu gebrauchen? Die Antwort dazu ist nein, aber lest dafür den Test.

 

Das Typ-C PD und QC 3.0 Schnelllade USB Auto Ladegerät im Test

Auf dem ersten Blick macht das „Typ-C PD und QC 3.0 Schnelllade USB Auto Ladegerät“ einen durchaus vernünftigen Eindruck!

Zwar gibt es keinerlei Hersteller-Branding oder Spezifikation die direkt auf das Ladegerät gedruckt sind, aber das Gehäuse wirkt vernünftig gemacht. Der Hersteller setzt hier komplett auf einen massiven Kunststoff, inklusive Schraubgewinde.

Usb C Pd Und Qc 3.0 Ladegerät 2Habt oder macht Ihr ein Loch von dieser Größe in eine glatte Oberfläche könntet Ihr das Lademodul einfach darin einlassen und mithilfe eines Schraubrings fixieren. Auf der Front finden wir einen 45W USB C Power Delivery Ausgang, wie auch einen Quick Charge 3.0 USB A Ausgang. Damit hat dieses Ladegerät in der Theorie ordentlich Power!

Usb C Pd Und Qc 3.0 Ladegerät 3Die Stromversorgung erfolgt mithilfe zweier Kontakte auf der Rückseite. Hier akzeptiert das Ladegerät 12-24V.

 

Finger weg! NICHT kaufen!

An dieser Stelle möchte ich etwas machen was ich zuvor noch nie gemacht habe und zwar einen Test abbrechen. Warum? Ich halte dieses KFZ USB C PD und QC 3.0 Ladegerät für potenziell gefährlich!

Usb C Pd Und Qc 3.0 Ladegerät 6Aber warum das? Starten wir am Anfang, verbindet Ihr ein USB Power Delivery fähiges Gerät mit einem Ladegerät, gibt es zwischen diesen beiden Geräten eine Kommunikation. Das Ladegerät teilt Eurem Smartphone mit „hey ich kann 5V/3A, 9V/2A …. Liefern, was hättest du gerne?“ Daraufhin wählt das Smartphone die bevorzugte Spannungssufe, von denen die zur Auswahl standen.

Angeblich kann das USB C PD und QC 3.0 Ladegerät 45W auf dem USB C Port liefern. Dies wären in der Regel 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A. Allerdings gibt sich das Ladegerät wie folgt zu erkennen:

5V/2,39A
9V/2,39A
12/2,31A
15V/2,07A
20V2,07A

Wir haben also im Maximum 20V/2,07A (41,4W). Dies ist aber nicht das Problem. Leider kann dieses Ladegerät KEINE 20V oder 15V liefern! Dies zu mindestens nicht bei 12V Bordspannung.

Die maximale Spannung liegt immer 0,2V unter der Eingangsspannung. Hat Eure Autobatterie 12,8V Spannung, dann kann das Ladegerät maximal 12,6V ausgeben. Das Problem, es stehen immer noch die 15V und 20V Spannungsstufen zur Auswahl.

Ruft ein Gerät 20V ab, erhält dieses nur 12,6V! Eine niedrigere Spannung ist in der Regel nicht tödlich, aber wenn beispielsweise ein Notebook damit rechnet 20V Spannung zu erhalten, aber nur 12,6V ankommen, dann ist dies nicht gut für das Notebook. Ich will hier nicht ausschließen das es Geräte gibt die so etwas beschädigen kann.

Habt Ihr eine 24V Bordspannung, dann können auch 15V und 20V korrekt geliefert werden. Dies ist nicht unüblich, es gibt einige KFZ Ladegeräte die höhere Spannungen nur hinbekommen, wenn Ihr diese an einer 24V Spannung betreibt. Aber diese Modelle bieten bei 12V dann auch nicht die höheren Spannungsstufen an.

Und hier liegt einfach mein Problem bei diesem Ladegerät. Es werden bei 12V Bordspannung Spannungsstufen angeboten, die nicht geliefert werden können. Dies ist nicht gut bis Gefährlich für Eure Geräte. Hier müsste das Ladegerät die 15V oder 20V Stufen ausblenden und nicht einfach nur 12,xV liefern.

 

Fazit

Schade! An sich sah das „Typ-C PD und QC 3.0 Schnelllade USB Auto Ladegerät“ sehr interessant aus! Ein günstiges Ladegerät das USB Power Delivery und Quick Charge bietet und auch für feste Installationen im Wohnmobil oder KFZ geeignet ist, ist selten.

Usb C Pd Und Qc 3.0 Ladegerät 7Allerdings ist dieses an Fahrzeugen mit 12V Spannung nicht sicher zu betreiben! Der USB C Port bietet hier Euren Geräten Spannungen an die nicht geliefert werden können. Das „ Typ-C PD und QC 3.0 Schnelllade USB Auto Ladegerät“ kann Spannungen nur absenken, aber nicht anheben, gibt sich aber Euren Geräten dennoch als 5V/9V/12V/15V/20V Ladegerät zu erkennen.

Fragt ein Gerät 15V/20V an werden einfach nur 12,xV geliefert. Sowas darf nicht passieren! Daher bitte nicht kaufen! Ich will nicht ausschließen das dieses Ladegerät Eure größeren Geräte sogar beschädigen kann, da falsche Spannungen geliefert werden können.

Die Anker Soundcore Spirit X2 im Test

Mit den Soundcore Spirit X2 bietet der Zubehör Speziallist Anker true wireless Ohrhörer, die speziell für die Nutzung im Fitnessstudios und beim Sport optimiert sind.

Hierfür besitzen diese ein recht aufwendiges Bügel-Design, welches für einen perfekten Halt sorgen soll, wie auch einen erweiterten Schutz vor Wasser und Schweiß! Natürlich kommt auch nicht der Klang zu kurz, welcher dank eines besonders starken Basses überzeugen soll.

Anker Soundcore Spirit X2 Im Test 10Aber wie schaut es in der Praxis aus? Können hier die Anker Soundcore Spirit X2 überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zurverfügungstellen der Soundcore Spirit X2 für diesen Test.

 

Die Anker Soundcore Spirit X2 im Test

Das erste was an den Soundcore Spirit X2 auffällt, ist eine gewisse Größe der Ladebox. Kein Wunder, denn auch die Ohrhörer sind als sehr groß zu bezeichnen.

Anker Soundcore Spirit X2 Im Test 1Äußerlich setzt Anker bei der Ladebox auf einen Softtouch Kunststoff, welcher verhältnismäßig resistent gegenüber Fingerabdrücken ist. Die Ladebox ist in einer ovalen Form gehalten und lässt sich wie üblich einfach aufklappen. Das Innere der Ladebox ist aus Hochglanz Kunststoff gefertigt, was die Optik etwas auflockert und die Soundcore Spirit X2 wertiger erscheinen lässt.

Anker Soundcore Spirit X2 Im Test 4Damit Ihr wisst wie voll oder leer der Akku der Ladebox ist sind auf der Front drei weiße LEDs eingelassen. Die Ladebox kann die Ohrhörer bis zu 3x aufladen, ehe diese selbst via USB C ans Netz muss. 3x laden klingt für solch eine große Box recht wenig, ist es aber nicht, wenn wir bedenken, dass das die Ohrhörer mit einer Ladung bis zu 9 Stunden durchhalten, was auch in der Praxis hinkommt.

Anker Soundcore Spirit X2 Im Test 5Insgesamt könnt Ihr mit den Soundcore Spirit X2 bis zu 36 Stunden unabhängig vom Netz sein.

Wie bereits erwähnt sind die Ohrhörer selbst sehr groß! Anker setzt bei diesen auf ein Ohrbügel Design. Dabei gibt es einen Bügel der einmal komplett um Euer Ohr geht und die in-Ears in Euren Ohren fixiert. Dies sorgt für einen sehr gut und festen Halt!

Sorgt aber auch für ein etwas auffälligeres Erscheinungsbild. Generell sind die Spirit X2 aber sehr schlicht gehalten. Die Rückseite verfügt über die gleiche Softtouch Oberfläche wie die Ladebox und besitzt nur den Soundcore Schriftzug.

Anker Soundcore Spirit X2 Im Test 6Gesteuert werden die Spirit X2 über jeweils zwei Tasten an der Seite der Ohrhörer. Diese sind komplett mit Gummi überzogen was beim starken IP68 Wasserschutz hilft. Theoretisch dürftet Ihr sogar mit den Ohrhörern unter die Dusche gehen!

 

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Spirit X2 ist speziell, aufgrund des sehr ausgeprägten Ohrbügels und des großen Körpers.

Anker Soundcore Spirit X2 Im Test 13Ja das Tragen und Einsetzen ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber nicht unbequem! Ich würde den Tragekomfort zwar auch nicht als „perfekt“ einstufen, aber ich kann die Spirit X2 über Stunden ohne Probleme bequem tragen. Dabei ist aber der Halt der Ohrhörer herausragend! Ihr müsst Euch wirklich 0 Sorgen um ein Herausfallen oder Ähnliches machen.

 

Kang

Anker wirbt bei den Soundcore Spirit X2 mit „ENORMER BASS: Für die Extraportion Boom positioniert BassTurbo eine zusätzliche Akustik-Kammer hinter dem Audiotreiber, während unsere exklusive BassUp Technologie das Klangprofil in Echtzeit analysiert und niedrige Frequenzen automatisch erhöht – für noch mehr Intensität!“

Anker Soundcore Spirit X2 Im Test 11Da Bass hier ganz offensichtlich Priorität Nr. 1 hat, beginnen wir mit diesem. Beim Bass und den Tiefen im Generellen gibt es keine großen Überraschungen, diese sind stark, wenn nicht sogar sehr stark! Anker hat diese bei den Spirit X2 wie beworben ein gutes Stück angehoben. Dabei ist der Bass aber qualitativ 1a. Dieser ist schön tief und satt. Auch das Volumen im Bass ist wunderbar! Also ja Bass-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten.

Allerdings gerade die Mitten schwächeln etwas. Die Mitten sind prinzipiell nicht schlecht, Stimmen usw. werden sauber wiedergegeben. Allerdings sind die Bässe so dominant, dass die Mitten etwas in den Hintergrund gedrängt werden. Auch wirken die Mitten hier und da etwas „glattgebügelt“, während die Bässe und Höhen eine gute Detaildarstellung haben.

Um die starken Bässe etwas auszugleichen hat Anker/Soundcore auch die Höhen ein Stück angehoben. Hierdurch klingen die Spirit X2 recht lebendig und dynamisch. Die Höhen sind sehr schön klar und sauber. Dabei neigen diese höchstens minimal zu einer gewissen Schärfe.

Anker Soundcore Spirit X2 Im Test 14Aber wie „enorm“ ist der Bass der Anker Soundcore Spirit X2 wirklich? Schauen wir uns hier einfach mal die Fakten an, also die Frequenzkurven diverser Ohrhörer.

Der linke Bereich repräsentiert die Tiefen (Bässe), die Mitten die Mitten und der rechte Bereich die Höhen. Ist die Linie hier höher, sind diese Frequenzbereiche lauter. Eine gerade Linie würde also Bedeuten das alle Klangbereiche ausgewogen sind, ist links etwas höher dann wäre der Bass zum Beispiel lauter und somit stärker als der Rest.

Anker Soundcore Spirit X2 FrequenzkurveAlso ja der Bass der Soundcore Spirit X2 ist ein gutes Stück angehoben und übertrifft bei der Masse eindeutig die Galaxy Buds+ und auch die JBL Tune 220 TWS deutlich. Aber es gibt auch noch extremere Bluetooth Ohrhörer. Ob natürlich noch extremer nun gut oder schlecht ist, lasse ich mal dahingestellt.

Ich denke der Bass der Soundcore Spirit X2 ist gelungen! Ja dieser ist sehr kräftig, wirkt aber nicht absolut übertrieben oder „bescheuert“ wie es z.B. bei den Arbily G9 der Fall ist. Die Soundcore Spirit X2 sind sicherlich nichts für Fans von neutralen HiFi Ohrhörern, aber die meisten Normal-Nutzer und Bass-Heads werden mit der Masse an Bass zufrieden sein.

Die Anker Soundcore Spirit Dot 2 klingen im Übrigen sehr ähnlich zu den Soundcore Spirit X2. Mich würde es nicht wundern wenn hier die gleichen Treiber verbaut sind. Gerade der Bass und die Mitten sind identisch. Lediglich bei den Höhen wirken die Spirit X2 ein wenig harmonischer auf mich.

 

Fazit

Die Anker Soundcore Spirit X2 richten sich mehr oder weniger ausschließlich an die Sportler unter Euch. Dies liegt natürlich nicht am Klang, sondern viel mehr am Formfaktor.

Das Bügeldesign macht einen vortrefflichen Job wenn es um einen perfekten Halt geht! Es ist fast ausgeschlossen, dass die Spirit X2 aus Euren Ohren rutschen, selbst bei extrem intensivem Sport. Dabei ist der Tragekomfort völlig okay. Ja fürs tägliche Bus/Bahn fahren würde ich ein etwas klassischeres Design bevorzugen, aber auch hier eigenen sich die Spirit X2.

Anker Soundcore Spirit X2 Im Test 16Nicht ganz unwichtig ist auch der Klang. Anker setzt bei den Spirit X2 auf einen dynamischen und besonders bassstarken Klang. Dabei ist der Bass durchaus ein gutes Stück angehoben. Ich würde die Spirit X2 nicht als absolut extrem bezeichnen, aber der Bass ist schon mächtig. Auch die Höhen sind ein Stück weit angehoben, um einem dumpfen Klang entgegenzuwirken, was auch funktioniert.

Einen weiteren Vorteil hat das etwas größere und zugegeben etwas klobigere Design, die Akkulaufzeit der Spirit X2 ist mit 9h fantastisch!

Sucht Ihr also Bluetooth Ohrhörer primär oder ausschließlich für die Nutzung bei intensivem Sport, dann kann ich die Soundcore Spirit X2 voll empfehlen. Ansonsten schaut Euch einmal die Anker Soundcore Spirit Dot 2 an, welche klanglich sehr ähnlich sind.

Anker Eufy euyCam 2C 3x1 Kit
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  • KRISTALLKLARE ANRUFE: cVc 8.0 Geräuschisolierung entfernt den...

Innr Smart Filament Bulbs im kurz-Test, schicke Filament Birnen mit Zigbee

Smart Home Beleuchtung ist ein riesiges Segment. Der absolute König der Smart Home Beleuchtung ist Philips mit seinem Hue System. Allerdings setzt Philips Hue nicht auf ein proprietäres System, sondern nutzt Zigbee als Standard.

Dies erlaubt es viele 3. Anbieter Leuchtmittel in das Hue Ökosystem einzubinden. So hat sich der Hersteller Innr darauf spezialisiert Leuchtmittel für 3. Anbieter-Systeme bereitzustellen, wie Philips Hue oder die Amazon Echo Plus Lautsprecher.

Innr Smart Filament Bulbs Im Kurz Test 7Dabei bedient Innr auch ein noch recht neues Segment, das der Filament LED Glühbirnen. Filament LED Glühbirnen sind auf ein besonderes interessantes Design getrimmt, welches gerade in offenen Lampen sehr schick aussehen kann.

Allerdings ist dieses Filament Design + Smart Home Fähigkeit kein ganz leichtes Unterfangen, daher gibt es hier auch wenige Modelle auf dem Markt. Wollen wir uns aber zwei davon ansehen welche Innr mir ungefragt hat zukommen lassen ????

 

Die Innr Smart Filament Bulbs im Test

Innr bietet mehrere Smart Filament Glühbirnen an. In diesem Test soll es um die Vintage Edison und Vintage Globe Versionen gehen. Beides sind „Show“ LED Glühbirnen. Diese sind nicht gedacht die optimale Lichtabstrahlung zu haben usw. sondern sind primär auf die Optik getrimmt.

Innr Smart Filament Bulbs Im Kurz Test 2So ist die Vintage Edison eine recht schmale aber lange LED Glühbirne. Diese misst in der Länge satte 162mm und im Durchmesser 64mm! Damit könnte es in einigen Fassungen etwas eng werden, aber grundsätzlich ist die Innr Vintage Edison noch in einer halbwegs normalen Form gehalten.

Vintage Globe hingegen erinnert mich eher an eine große Christbaumkugel, was ich aber nicht negativ meine. Diese ist 154mm lang und hat einen Durchmesser von 94mm. Damit ist diese eine sehr große Kugel, welche auch sicherlich nicht in alle Fassungen passen wird.

Innr Smart Filament Bulbs Im Kurz Test 3Wo wir gerade bei der Fassung sind, beide Filament LED Glühbirnen setzten hier auf die klassische E27 Fassung.

 

Smarte Feature und Philips Hue

Die Innr Smart Filament Bulbs setzten auf den Zigbee Funkstandard für die Kommunikation mit einem Hub. Hierdurch sind die LED Birnen recht universell einsetzbar, da einige Hersteller auf Zigbee zur Kommunikation setzen. Hierzu gehört auch Amazon mit seinem Echo Plus und vor allem das Philips Hue System!

Ja Ihr könnt die Innr Smart Filament Bulbs in das Philips Hue System einbinden. Hier lassen sich diese wie originale Philips Hue Birnen steuern und verwalten. Ihr könnt diese auch mit original Philips Hue Birnen in eine Gruppe packen, via Alexa steuern usw.

Es gibt lediglich zwei Einschränkungen, eine Steuerung via Apple HomeKit ist nicht möglich und Philips Hue Sync funktioniert nur mit originalen „Birnen“.

Hierdurch ist Innr im allgemeinen für Philips Hue Nutzer sehr interessant, da Leuchtmittel von diesen zumeist etwas günstiger sind.

 

Das Licht

Das wichtigste Merkmal an den Innr Smart Filament Bulbs ist natürlich die Lichttechnologie. Innr setzt hier auf sogenannte Filament LEDs, welche die Optik von Glühfäden imitieren sollen.

Innr Smart Filament Bulbs Im Kurz Test 4Im Grunde handelt es sich bei Filament LEDs um normale LEDs, die allerdings auf einem „Faden“ angeordnet und deutlich geschrumpft sind. Hierdurch erhalten diese den Anschein eines konstant leuchtenden Fadens.

Dies ist natürlich deutlich schicker als normale LEDs, bringt aber auch Nachteile mit. So erreichen diese Art von LEDs meist eine deutlich niedrigere Helligkeit, da ansonsten die Hitzeentwicklung ein Problem ist. Zudem muss die komplette spannungswandelnde und ZigBee Elektronik extrem klein gehalten werden.

Innr Smart Filament Bulbs Im Kurz Test 6Neben der niedrigeren Basis-Helligkeit ist auch das Licht nicht fokussiert, sondern wird in alle Richtungen abgestrahlt. Generell würde ich das Licht der Smart Filament Bulbs als sehr schön und angenehm bezeichnen, aber die Helligkeit kann nicht mit einer normalen LED Birne mithalten. Dies sehen wir auch beim Blick auf die technischen Daten, gerade im Vergleich zu einem normalen Model:

Helligkeit Leistungsaufnahme Nennlebensdauer
Vintage Edison 350 Lumen 4,2W 15000 Stunden
Vintage Globe 350 Lumen 4,2W 15000 Stunden
Smart Bulb White E27 806 Lumen 9W 25000 Stunden

 

 

Fazit

Ja die Innr Smart Filament Bulbs taugen, wenn Ihr eine Deko-Lampe für eine recht offene Fassung sucht. Gerade die Vintage Globe gefällt mir sehr gut!

Auch die „Smart Funktionalität“ ist 1A. Die Einbindung in das Philips Hue System funktionierte bei mir ohne Probleme und auch die Steuerung ist wie vom Hue System zu erwarten. Abseits des Fehlens vom Apple HomeKit Support und Hue Sync gibt es hier keine Einschränkungen.

Innr Smart Filament Bulbs Im Kurz Test 10Bedenkt lediglich, dass solche Filament LEDs weniger zur Beleuchtung dienen und mehr ein Deko Objekt sind. Klar 350 Lumen sind nicht wenig, aber schon deutlich dunkler als reguläre LED Glühbirnen, zumal das Licht hier auch in alle Richtungen unfokussiert abgestrahlt wird.

Test: HiFiMAN TWS600, besondere High End true Wireless Ohrhörer

HiFiMAN ist auf dem deutschen Markt sicherlich eher ein unbekannterer Audio-Hersteller, dies aber zu Unrecht! So baut HiFiMAN extrem gute, aber auch sehr teure Kopfhörer. Aber auch HiFiMAN kann sich natürlich dem Trend zu Bluetooth Audio nicht verschließen.

Hifiman Tws600 Im Test 10So bieten diese mit den TWS600 ihre erste true Wireless Ohrhörer auch auf dem deutschen Markt an. Mit 199€ sind diese preislich durchaus in der gehobenen Klasse angesiedelt. Dementsprechend dürfen wir hier auch eine etwas bessere Performance erwarten.

Aber bekommen wir diese auch? Finden wir es im Test der HiFiMAN TWS600 heraus!

 

Die HiFiMAN TWS600 im Test

Die HiFiMAN TWS600 heben sich bereits optisch ein gutes Stück von der Masse an Bluetooth Ohrhörern ab! Dies gilt sowohl für die Ohrhörer selbst, wie auch für die Transportbox.

Hifiman Tws600 Im Test 4Letztere verfügt über eine „Eier“ Form und misst 80 x 49 x 36 mm. Das Äußere der Ladebox besteht dabei aus einer Mischung aus Metall und Kunststoff. Die Ladebox wirkt durchaus wertig gemacht! Auch die Magnete welche diese geschlossen halten sind angenehm stark. Lediglich das Öffnen der Box kann etwas fummelig sein.

Im Inneren der Ladebox finden wir die Ohrhörer, wie auch eine vierstufige Ladestandsanzeige. Daumen hoch dafür! Ebenfalls Pluspunkte gibt es für den USB C Ladeport.

Hifiman Tws600 Im Test 1Erfreulicherweise kann die Ladebox die Ohrhörer rund 6x „on the go“ wieder aufladen ehe diese selbst ans Netz muss. Die Ohrhörer selbst halten mit einer Ladung laut Hersteller 5,5 Stunden durch, was in einer gesamten Laufzeit von 38,5 Stunden resultiert. 5,5 Stunden ist sicherlich machbar, aber etwas optimistisch. Rechnet eher mit 4-5 Stunden in der Praxis.

Hifiman Tws600 Im Test 2Die TWS600 sind ähnlich wie die Ladebox etwas ungewöhnlicher gestaltet. Diese wirken schon recht technisch und maskulin, aber auch andererseits etwas verspielt.

Diese sind auch in einem Silber Schwarz gehalten und besitzen auf der Rückseite eine Art Bruchstein-Optik. Das Ganze ist sicherlich als etwas auffälliger einzustufen.

Hifiman Tws600 Im Test 3Ebenfalls auf der Rückseite ist jeweils eine Taste angebracht, welche zur Steuerung der Ohrhörer dient. Das ein und ausschalten passiert aber wie üblich automatisch wenn Ihr die Ohrhörer aus der Ladebox entfernt bzw. einlegt.

 

Tragekomfort

Die TWS600 sind tendenziell etwas größere Ohrhörer. Dennoch haben diese gut in meine Ohren gepasst. Den Tragekomfort würde ich daher mit einer „2“ benoten.

Hifiman Tws600 Im Test 7Der Halt war allerdings einen Hauch schlechter. Beim normalen Gehen, Bus, Bahn fahren ist dies keinerlei Problem. Allerdings für den Sport sind die HiFiMAN TWS600 weniger geeignet.

 

Klang der HiFiMAN TWS600

Die HiFiMAN TWS600 haben eine recht ungewöhnliche Klangsignatur. Starten wir hier auch beim ungewöhnlichen Teil, dem Bass.

Der Bass der TWS600 ist nicht schlecht. Dieser ist knackig und hat prinzipiell einen guten Tiefgang. Allerdings ist der Bass von seiner Masse her deutlich reduziert! Die TWS600 haben wenig Bass. Der Bass der da ist, ist gut aber gerade verglichen mit vielen anderen „modernen“ Ohrhörern ist die Masse doch reduziert. Selbst verglichen mit den Samsung Galaxy Buds+ oder Sennheiser Momentum True Wireless, welche beide recht neutral sind, ist der Bass der HiFiMAN noch einen Ticken leichter.

Hifiman Tws600 Im Test 9Dies hat allerdings auch Vorteile. So sind gerade die Höhen und auch Mitten die Stars bei den TWS600.

Die Mitten würde ich generell als recht neutral einstufen. Die unteren Mitten sind vielleicht etwas reduziert, was natürlich zu Bass passt, aber generell kann ich hier nicht Klagen. Stimmen klingen glasklar und wunderbar natürlich, gerade etwas hellere Stimmen liegen den HiFiMAN TWS600.

Die Höhen wiederum sind das absolute Highlight der Ohrhörer! Diese sind ziemlich perfekt. Die Höhen sind klar, sauber und detailliert. Dabei haben diese eine wunderbare Brillanz, ohne zu sehr ins Scharfe abzudriften. Allgemein ist die Detaildarstellung der HiFiMAN TWS600 wunderbar.

Hifiman Tws600 Frequenzkurve

Hifiman Tws600 Frequenzkurve Vergleich
Rot = HiFiMAN TWS600
Grün = Apple AirPods Pro
Blau = Samsung Galaxy Buds+

Unterm Strich ist der Klang der HiFiMAN TWS600 als recht hell zu bezeichnen mit starken Höhen, einer sehr hohen Detaildarstellung und einer guten räumlichen Darstellung.

 

Fazit

Die HiFiMAN TWS600 sind sehr ungewöhnliche Bluetooth Ohrhörer! Dies gilt dabei sowohl für das Design, wie auch für den Klang.

Die TWS600 sind optisch als durchaus interessant zu beurteilen. Das etwas verspieltere Design wird sicherlich nicht jedem gefallen, hebt sich aber von der Masse ab. Dabei sind die HiFiMAN durchaus wertig gebaut!

Hifiman Tws600 Im Test 11Das Besondere ist aber der Klang. Anstelle auf Bass und noch mehr Bass zu setzen, wie die meisten aktuellen Ohrhörer, bieten die HiFiMAN TWS600 einen recht höhenfokussierten bis neutralen Klang. Dabei ist gerade der Bass etwas reduziert. Geschmackssache ist hier sicherlich der richtige Ausdruck! Die HiFiMAN TWS600 klingen hierdurch sehr detailliert und erwachsen, aber klar weniger spaßig als andere Modelle.

Letztendlich würde ich hiervon auch meine Empfehlung abhängig machen. Ist dies eine Klangsignatur die Euch zusagt? Falls ja, könnt Ihr die HiFiMAN TWS600 mit gutem Gewissen kaufen. Falls nein, gibt es jede Menge anderer guter true Wireless Ohrhörer auf dem Markt.