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Die Corsair K100 im Test, Corsairs neue Flaggschiff Tastatur für das Jahr 2020!

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Corsair ist der König der mechanischen Gaming Tastatur. Corsair hat den Trend der mechanischen Gaming Tastaturen gestartet und ist bis heute einer der stärksten Hersteller in diesem Bereich. Mit der neuen Corsair K100 soll die Position als Marktführer noch weiter gefestigt werden.

Dabei soll die K100 durch eine aufwendige RGB Beleuchtung, der neuen CORSAIR AXON Hyper-Processing Technology, welche Abtastraten von bis zu 4000Hz erlaubt, und natürlich den besten mechanischen Tastern auf dem Markt punkten.

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Bei Letzteren bietet Corsair uns zum einen die herausragenden CHERRY MX SPEED SILVER, wie aber auch die neuen CORSAIR OPX Optical. Ja Corsair bietet bei der K100 erstmals optische Schalter an.

Klingt doch spannend, aber ist die K100 wirklich gut genug, dass ein Preis von satten 250€ gerechtfertigt ist? Finden wir dies im Test heraus! An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen der K100 für diesen Test.

 

Die Corsair K100 im Test

„if it ain’t broke Don’t fix it“ war offensichtlich Corsairs Motto beim Design der K100. So ähnelt die K100 der alten K95 RGB Platinum sehr stark.

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Corsair setzt auch hier auf eine weitestgehend schwarze Färbung und eine Aluminiumgrundplatte. Die Taster sind dabei „schwebend“ auf der Grundplatte angebracht. Dies sieht nicht nur schick aus, sondern hilft auch bei der Reinigung. Diese wird Euch allerdings von der etwas schmutzanfälligen gebürsteten Aluminiumplatte schwer gemacht.

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Zwar besteht die Oberseite aus Aluminium, die Unterseite der K100 ist allerdings wie üblich aus Kunststoff gefertigt. Dennoch aufgrund der dicken Alu-Platte ist die K100 sehr verwindungssteif. Generell wirkt die Tastatur sehr wertig und stabil gebaut, wie dies bei einem Preis von über 200€ auch zu erwarten ist.

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Abseits davon gibt es noch zwei Punkte die beim Design etwas ins Auge springen. Dies wären die beiden Drehräder. Auf der oberen linken und rechten Seite finden sich zwei Drehräder. Das eine dient der Regulierung der Lautstärke und das andere lässt sich via ICUE programmieren. Die Drehräder sind aus Aluminium gefertigt und besitzen ein sehr schönes Drehgefühl, welches etwas an die Drehräder von High End-Verstärkern erinnert.

Aufseiten der Ergonomie haben wir wie üblich zwei Standfüße auf der Rückseite, welche Ihr ausklappen könnt damit die Tastatur leicht angewinkelt ist. Zudem gibt es eine magnetische Handballenauflage. Diese ist hier sogar gepolstert! Ja solchen Luxus bekommt man für 250€.

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Angeschlossen wird die Corsair K100 über zwei USB A 3.0! Anschlüsse, wovon aber nur einer für die eigentliche Tastatur benötigt wird. Der zweite USB Anschluss versorgt einen USB A Ausgang für beispielsweise eine Maus auf der Rückseite der Tastatur.

 

Layout und Multimedia-Tasten

Corsair setzt bei der K100 wie üblich auf ein ganz klassisches QWERTZ Layout. Corsair hat hier nichts verändert und es gibt auch keine sonstigen Merkwürdigkeiten beim Tastenfeld. Corsair hat lediglich einige Multimedia und Sonder-Tasten hinzugefügt.

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So finden sich zunächst links neben dem Tastenfeld 6 frei programmierbare Makro-Tasten. Oberhalb von ESC und F1 sind drei weitere Tasten für die Profil Wahl, das Sperren der Windowstaste und iCUE. Hier ist auch ein Drehrad angebracht, welches diverse Feature steuern kann. Hierzu gehört das Einstellen der Helligkeit der Beleuchtung, das vertikale Scrollen usw.

Oberhalb des Nummernpads sind zu guter Letzt die typischen Media Tasten und ein Drehrad für die Steuerung der Systemlautstärke.

 

Taster, CORSAIR OPX Optical?

Ihr könnt die Corsair K100 aktuell mit zwei verschiedenen Tastern bekommen. Corsair bietet Euch zum einen die bekannten CHERRY MX SPEED SILVER und die neuen CORSAIR OPX Optical. CHERRY ist ohne Frage einer, wenn nicht sogar des beste Hersteller von mechanischen Tastern aktuell. Die Qualität von CHERRY Tastern (Made in Germany) ist dabei legendär.

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Alternativ bietet Corsair die K100 auch mit den eigenen CORSAIR OPX Optical an. Bei den CORSAIR OPX Optical handelt es sich um optische Schalter. Anstelle, dass sich hier zwei Kontakte berühren und somit den Tastendruck auslösen, wird ein Lichtstrahl unterbrochen was die Taste aktiviert.

In der Theorie ist dies eine schnellere Art eine Taste auszulösen und es macht eine Taste haltbarer, da es keine Kontakte gibt die sich abnutzen können. Dies spielgelt sich auch auf die Angabe der Lebensdauer wieder. Die CHERRY Taster sollen 100 Millionen Auslösungen aushalten, was bereits ein sehr guter Wert ist, die Corsair Taster 150 Millionen Auslösungen.

Ganz offen gesagt, ich würde hier drauf nicht allzu viel geben. Bereits 100 Millionen ist derartig viel, dass dies duzende Jahre an Nutzungszeit, vielleicht sogar eine lebenslange Nutzung ergibt. Hier sind dann irgendwann andere Komponenten so abgenutzt, dass Ihr die Tastatur austauschen wollt. Sagen wir es so, die Taster werden vermutlich das sein was als letztes kaputt geht.

CORSAIR OPX Optical CHERRY MX SPEED SILVER
Charakteristik Lineare Schaltcharakteristik Lineare Schaltcharakteristik
Betätigungskraft 45g 45g
Vorlaufweg 1.0 mm 1.2 mm
Gesamtweg 3.2 mm 3.4 mm
Lebenserwartung 150 Mio Aktivierungen 100 Mio Aktivierungen

 

Was die Charakteristik angeht sind beide Schaltertypen identisch. Wir haben hier zwei lineare Schalter vor uns. Ihr müsst bei beiden Schaltern 45g Kraft ausüben ehe diese sich beginnen drücken zu lassen. Ist die Taste dabei einmal in Bewegung gibt es von Anfang bis Ende keinen spürbar unterschiedlichen Widerstand, oder ein Klick. Ihr könnt also nicht direkt spüren wann die Taste auslöst.

Bei den CHERRY MX SPEED SILVER löst die Taste bereits nach 1,2mm aus und insgesamt kann die Taste sich 3,4mm bewegen. Damit ist die SPEED schon etwas kürzer als viele reguläre mechanische Schalter.

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Die CORSAIR OPX Optical ist nochmals etwas kürzer und löst bereits nach 1,0mm aus und ist nach 3,2mm am Ende. In der Theorie gibt Euch dies einen kleinen Vorteil beim Gaming.

Normale nicht mechanische Tasten müssen komplett bis zum Ende gedrückt werden ehe diese auslösen. Eure mechanischen Taster lösen aber bereits aus, wenn die Taste in Bewegung gerät. Hierdurch wird Eure Eingabe einen Bruchteil früher registriert als bei einer klassischen Membranen Tastatur.

 

Tippgefühl und 4000Hz?

Direkt vorweg, ich habe die Version mit CORSAIR OPX Optical Schaltern, daher beziehen sich all meine Aussagen primär auch auf diese Version.

Das Tippgefühl auf der Corsair K100 ist einfach nur als hervorragend zu bezeichnen! Zwar verbaut Corsair hier keine CHERRY Taster, aus Sicht der Qualität stehen die Corsair Taster CHERRY aber nichts nach.

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Alle Tasten fühlen sich zunächst identisch an. Ich konnte keinen Taster finden der aus der Reihe tanzte und beispielsweise etwas mehr Widerstand zeigte. Auch fühlen sich die Taster schön geschmeidig an, es gibt also kein Kratzen oder Schleifen. Ebenso sind die Taster recht „straff“, die Tastenkappen wackeln also nicht stark beim Drüberfahren. Wenn ich es nicht besser wüsste hätte ich gesagt wir haben hier CHERRY Taster vor uns.

Was allerdings etwas auffällt, ist der vergleichsweise kurze Hub-Weg der Tasten. Die K100 geht fast etwas in Richtung Low Profile Tastatur was diesen Bereich angeht. Gerade verglichen mit den klassischen CHERRY MX REDs (4mm Hub) ist dies wirklich ein deutlicher Unterschied.

Tendenziell bevorzuge ich den etwas niedrigeren Hub, gerade beim Schreiben. Die K100 fühlt sich schön direkt an und auch langes Schreiben ermüdet etwas weniger als auf einer klassischen mechanischen Tastatur. Im Vergleich zu den CHERRY MX SPEED SILVER ist der Unterschied gering. Die 0,2mm sind lediglich im direkten Vergleich leicht zu spüren. Ich muss aber gestehen nicht genau sagen zu können welchen Taster ich bevorzuge. Beide Taster tun sich wirklich sehr wenig!

Ebenso war es mir unmöglich eine schnellere Auslösung der optischen Schalter zu bemerken oder zu messen. Unterschiede hier führe ich ausschließlich auf die 0,2mm frühere Aktivierung zurück.

Bonuspunkte gibt es für die herausragende Stabilisierung der größeren Tasten wie Enter oder der Leertasten. Hier hat Corsair einen vortrefflichen Job gemacht.

Eine weitere Besonderheit der K100 ist die „CORSAIR AXON Hyper-processing Technology“. Corsair hat in der K100 einen vergleichsweise starken Prozessor verbaut, welcher unter anderem mehrere Kerne besitzt. Hier kümmert sich beispielweise ein Kern um die Beleuchtung, während ein anderer Kern nur für die eigentliche Tastatur-Arbeit reserviert ist.

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Dies erlaubt der K100 eine Abtastrate von 4000Hz. Es wird also 4000x die Sekunde überprüft ab eine Eingabe stattgefunden hat. Normalerweise biete Tastaturen „nur“ 1000Hz. Spürt Ihr die 4000Hz? Vermutlich eher weniger. Due K100 fühlt sich generell sehr reaktionsfreudig an, was eher an den Tastern und vielleicht auch etwas an dem Zusammenspiel aus Taster, optischer Technologie, AXON Hyper-processing Technology und 4000Hz liegt. Erwartet jetzt aber auch keine Wunder, die 4000 Hz sind „Nice to have“ sollten aber Eure Kaufentscheidung nicht all zu viel beeinflussen.

 

Die Beleuchtung

Corsair hat den RGB LED Trend bei Computer Peripherie ein gutes Stück angetrieben, weshalb auch nicht wundert, dass auch die K100 einige RGB LEDs vorzuweisen hat.

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So verfügt jede Taste der Tastatur über eine eigene RGB LED, welche sich auch individuell via Software Steuern lässt. Des Weiteren finden sich am Rand (links, rechts und oben) insgesamt weitere 44 RGB LEDs, die ein Stück weit Euren Schreibtisch beleuchten.

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Die von Corsair verwendeten LEDs sind qualitativ absolute Spitzenklasse! Diese sind ausreichend hell und die Farben sind wunderbar klar und kräftig. Lediglich komplett weiße Tastaturen wirken oftmals noch etwas leuchtender als die K100 mit ihrer Schwarzfärbung.

 

Corsair ICUE

ICUE ist die Steuerungssoftware für alle Corsair Komponenten, egal ob Maus, Tastatur, Netzteil, RGB Lüfter usw. Dementsprechend ist ICUE eine sehr umfangreiche Software, welche aber teils etwas unübersichtlich wirkt.

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Ihr könnt im Übrigen auch bis zu 200 Profile direkt auf der K100 speichern!

 

Fazit

Die Corsair K100 ist sicher eine, wenn nicht sogar die beste Gaming-Tastatur aktuell auf dem Markt. Dies liegt dabei primär an den Kern-Funktionen.

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Blöd gesagt es tippt und spielt sich gut auf der K100. Corsairs neue OPX Optical Schalter hinterlassen einen absolut überzeugenden Eindruck. Diese zeigten im Test eine konstante Qualität und ein Druckgefühl, dass sich nicht hinter CHERRY und Co. verstecken muss, ganz im Gegenteil. Der recht geringe Hub-Weg ist zwar sicherlich etwas Geschmackssache, lässt die K100 aber sehr reaktionsfreudig und „flott“ wirken. Auch das Schreiben auf der Tastatur ist weniger ermüdend als beispielsweise auf Modellen mit CHERRY MX REDs. Große Tasten sind zudem sehr gut stabilisiert und lassen sich weich drücken.

Beim wichtigsten Punkt einer Tastatur hat Corsair also einen spitzen Job gemacht. Hinzu kommt eine sehr gute Auswahl an Multimedia und Makro-Tasten, wie auch die praktischen (und coolen) Drehräder für Lautstärke und sonstige Einstellungen.

Dass die RGB Beleuchtung bei der K100 ziemlich perfekt ist, sollte eigentlich niemand überraschen. Corsair hat nicht nur jeder Taste eine RGB LED verpasst, auch die seitlichen Ränder und der obere Rand verfügen über 44 LEDs, welche hell sind und kräftige Farben haben.

Gesteuert wird das Ganze via Corsair ICUE, welche die umfangreichste Steuerungssoftware für Peripherie Geräte aktuell auf dem Markt ist. ICUE kann aber auch etwas „überwältigend“ sein und vielleicht etwas überladen wirken.

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Soweit ist die K100 eine absolute spitzen Tastatur, um allerdings den hohen Preis etwas zu rechtfertigen hat Corsair noch diverse Bonus-Feature integriert. Das Außergewöhnlichste ist hier sicherlich die Polling Rate von 4000 Hz! Und ja auf dem Papier ließt sich dies gut, 4000x pro Sekunde wird übermittelt, ob eine Taste gedrückt wurde. In der Praxis werdet Ihr dies aber kaum spüren, auch wenn die Tastatur sehr reaktionsfreudig wirkt! Dies schiebe ich aber auf die Corsair Taster und ihren sehr frühen Aktivierungspunkt. Wie auch immer, wollt Ihr die letzte Millisekunde aus Eurem Set-up herausholen, dann sollte die Corsair K100 Eure erste Wahl sein! Und grundsätzlich kann ich diese mit dem besten Gewissen empfehlen, auch wenn der Preis mir etwas Bauchschmerzen bereitet. 250€ ist schon eine Stange Geld für eine Tastatur! Hier müsst Ihr selbst abwägen ob Ihr für eine spitzen Tastatur, die Euch möglicherweise ein paar Millisekunden Vorsprung bereitet, so viel Geld ausgeben wollt und könnt. Ansonsten wäre z.B. die Corsair K70 RGB MK.2 Rapidfire eine sehr gute und etwas günstigere Alternative.

Corsair K100

Test: LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C, 21:9 + 144Hz für 450€!

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21:9 Monitore sind etwas tolles, sowohl fürs Gaming, als aber auch für die Produktivität. Ihr könnt für einen guten 21:9 Monitor problemlos 1000€ loswerden. Daher war bereits der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C ein sehr attraktives Angebot für unter 400€.

Lc Power Lc M34 Uwqhd 144 C Test 4

Mit dem LC-M34-UWQHD-144-C legt LC-Power nun noch einmal nach. Für rund 100€ mehr erhaltet Ihr ein neueres Panel mit 144Hz wie auch einen verbesserten Standfuß mit Höhenverstellung usw. Aber kann ein Hersteller wie LC-Power überhaupt gute Monitore liefern? LC-Power kauft seine Monitore natürlich auch nur zu und die Panels kaufen diese von Samsung! Daher dürfen unsere Ansprüche trotz des niedrigen Preises doch etwas höher sein.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier der LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

 

Der LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C im Test

Mit 34 Zoll und dem 21:9 Format ist der LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C natürlich schon ein großer Brocken an Monitor! Dieser hat eine Breite von rund 81cm, bedenkt dies beim Kauf.

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Allerdings wirkt der LC-M34-UWQHD-144-C auch nicht absolut überwältigend, dank des breiten 21:9 Formates. Hierdurch hat der Monitor die Höhe eines regulären 27 Zoll 16:9 Monitors, nur in etwas breiter.

Im Gegensatz zum günstigeren LC-M34-UWQHD-100-C ist der Standfuß des LC-M34-UWQHD-144-C etwas aufwendiger. Neben einem schickeren „Gamer-Designs“ verfügt der Standfuß über eine Höhenverstellung. Ideal für die Ergonomie. Generell gesprochen ist der Standfuß ausreichend massiv und stabil, dieser ist aber auch nicht auf dem Level der premium Modelle von Alienware und Co.

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Dies gilt so auch für das generelle Gehäusedesign. Dieses ist schick und modern, mit minimalen Displayrahmen usw., aber ein Gaming Modell von Alienware, LG usw. wirkt schon noch etwas wertiger.

Aufseiten der Anschlüsse haben wir neben dem Anschluss für das Netzteil 2x HDMI 2.0 und 2x DisplayPort 1.2. Abseits davon hat der Monitor noch einen Kopfhörerausgang, falls Ihr beispielsweise eine Spielekonsole an dem Monitor nutzt.

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Wichtig, die volle Auflösung + 144 Hz ist nur beim Nutzen des DisplayPort 1.2 Anschlusses möglich. Via HDMI ist der Monitor auf 60Hz limitiert. Für Spielekonsolen ist dies völlig Okay, aber an einem Gaming-Desktop PC wollt Ihr wenn möglich DisplayPort nutzen.

 

Panel + Auflösung

Der LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C setzt auf ein 34 Zoll Panel mit einer Auflösung von 3440×1440. Es handelt sich hier also um einen „in die Breite gezogenen“ WQHD Monitor oder einen „2K“ Monitor. Dieser hat die Höhe eines regulären 27 Zoll 16:9 Monitors, ist aber ein Stück weit breiter.

Dementsprechend liegt die Pixeldichte auf dem Level eines 27 Zoll WQHD Monitors (WQHD = 2560 x 1440). Dies ist wie ich finde eine sehr schöne Auflösung! Das Bild ist signifikant schärfer als bei einem Full HD Monitor (ca. die doppelte Pixeldichte) und verglichen mit einem reinen 4K Monitor ist die Auflösung im Gaming Betrieb deutlich leichter zu betreiben. Letzteres macht auch Sinn, da der LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C bis zu 144Hz erreichen kann!

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Bei dem verbauten Panel handelt es sich um ein VA Panel aus dem Hause Samsung. Vermutlich ist es das Samsung LSM340YP05. Dabei handelt es sich um das gleiche Panel wie im Xiaomi Mi Surface Display 34″.

Wie bei den meisten 21:9 Monitoren ist auch hier das Panel leicht gekrümmt. Die Krümmung mag auf dem ersten Blick wie ein Gimmick wirken, ist aber in der Praxis wirklich praktisch, da dies hilft die Ecken des Monitors im Blick zu halten, gerade beim Gaming.

 

Farben, Farbraum und Kalibrierung

Der LC-M34-UWQHD-144-C setzt auf ein typisches 8 Bit Panel. Was die Farbdarstellung und die Abdeckung diverse Farbräume angeht gibt es leider seitens LC-Power KEINE Angaben.

Verwunderlich, denn rein subjektiv sehen die Farben des LC-M34-UWQHD-144-C gut aus! Diese sind schön kräftig und klar. Dies wird auch von den Messwerten bestätigt.

Farbraum

Der LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C konnte eine 99% Abdeckung des sRGB Farbraums und 83% von AdobeRGB erreichen. Beides sind überdurchschnittliche Werte für einen Monitor dieser Klasse.

Farbraum Vergleich

Dabei ist die Kalibrierung vom Werk aus erfreulicherweise bereits recht gut!

Kalibrierung

Mit einem Delta E von kleiner gleich 2 eignet sich der LC-M34-UWQHD-144-C durchaus auch für semi-professionelle Foto/Video Bearbeitung.

 

Helligkeit und Ausleuchtung

LC-Power verspricht eine Helligkeit von 300 cd/m². Dies ist der klassische Standardwert für einen Monitor im Jahr 2020. Werden diese 300 cd/m² aber auch erreicht?

Helligkeit

Leider nicht ganz ist die Antwort. Der LC-M34-UWQHD-144-C kam in meinem Test auf nur 274 cd/m², was allerdings soweit okay ist. Ihr werdet den Monitor sicherlich nicht im freien nutzen und diese Helligkeit in Kombination mit dem matten Panel reicht in Innenräumen gut aus.

Die Ausleuchtung des Bildes ist okay. Mein Messgerät bescheinigt dem LC-Power sogar eine ganz gute Ausleuchtung, aber subjektiv sind kleine Schwächen zu erkennen. So gibt es am oberen linken Rand einen kleinen etwas helleren Fleck und der untere Bereich links ist minimal heller.

Dies fällt aber wie üblich nur auf einem komplett schwarzen Bild und wenn Ihr danach sucht auf. Ich würde unterm Strich die Ausleuchtung als akzeptabel einstufen.

 

Kontrast

Monitore mit VA Panel haben in der Regel einen sehr guten Kontrast! So gibt LC-Power diesen auch mit 1:3000 an. Solch hohe Werte konnte ich bisher mit meinen Messgeräten noch nicht messen. Aber schauen wir uns die Messwerte doch einmal im Vergleich zu anderen Monitoren an.

Kontrast

Mit 1:1270 ist der Kontrast des LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C als sehr gut einzustufen! Dieser gehört klar zum oberen 1/3 aller bisher getesteten Monitore.

 

Die Praxis

Das wichtigste bei einem Monitor wie dem LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C ist natürlich das Format. 21:9 ist toll! Ich setze nun auch seit ein paar Jahren auf dieses Format und es ist einfach klasse, sorry aber hier muss ich einfach etwas schwärmen. Die zusätzliche Breite lässt einen gerade beim Gaming oder Media-Konsum deutlich tiefer „eintauchen“. Auch die Produktivität profitiert von 21:9, gerade in Anwendungen wie Adobe Lightroom oder Video-Schnittprogrammen.

Allerdings kann ein 21:9 Monitor für mich keine zwei 16:9 Monitore bei der Produktivität ersetzen! Ja Ihr habt fast so viel Platz wie auf zwei Monitoren, aber ich bevorzuge einfach die bessere Fensterverwaltung auf zwei Monitoren. Daher nutze ich zusätzlich zu meinem 21:9 Monitor noch einen 16:9 27 Zöller, nur so als Tipp.

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Am meisten Spaß macht das 21:9 Format aber klar in Spielen! Aufgrund der zusätzlichen Breite habt Ihr ein „Mittendrin statt nur dabei“ Gefühl. Dabei ist die Krümmung des LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C auch ein nettes Feature. Zwar wirkt die Krümmung auf den ersten Blick nur wie ein Gimmick, zumal diese mit 1500R/​1.5m auch nicht übermäßig stark ist, aber in der Praxis spielt dies schon eine Rolle! Es hilft Euch die Ecken des Monitors besser im Blick zu halten.

Ebenfalls sehr angenehm ist die Bildwiederholungsrate von 144Hz. Verglichen mit 60Hz ist dies schon ein deutlicher Unterschied! Nicht nur in Spielen, sondern auch einfach auf dem Windows Desktop. Selbst Dinge wie das verschieben von Fenstern wirkt flüssiger.

Allerdings dürfen wir auch die Bildwiederholungsrate nicht mit der Reaktionszeit gleichsetzen! Die Reaktionszeit des LC-M34-UWQHD-144-C ist mit 8,4ms in der Bildmitte nicht schlecht, kann aber auch nicht mit den IPS basierten Modellen von Alienware und Co. Mithalten.

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Merkt Ihr die leicht schlechtere Reaktionszeiten des VA Panels? Moderne VA Panels sind deutlich besser in diesem Punkt als frühere Modelle. Sofern Ihr also nicht ein absoluter Pro-Gamer seid oder einen direkten Vergleich mit einem deutlich schnelleren Modell gewohnt seid, dann ist alles gut und Ihr könnt einfach das geile Gaming Erlebnis auf einem 21:9 Monitor genießen.

 

Stromverbrauch

Schauen wir uns zum Anschluss noch den Stromverbrauch an.

Stromverbrauch

Bei voller Displayhelligkeit benötigt der Monitor ca. 52W und bei 0% Helligkeit 17,5W.

 

Fazit

Für rund 450€ erhaltet Ihr beim LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C einen wirklich hervorragenden 21:9 Monitor!

Dieser kann neben des 21:9 Formates durch einen sehr guten Kontrast, einer starken Farbdarstellung, einer ordentlichen Kalibrierung und nicht zuletzt der 144Hz Bildwiederholungsrate punkten. Der Grund hierfür ist natürlich das Samsung VA Panel, welches auch bei Monitoren wie dem 500€ Xiaomi Mi Curved Gaming Monitor zum Einsatz kommt. Dieses bietet eine sehr gute Qualität zu einem fairen Preis.

34 Zoll, 3440 x 1440 und 144Hz ist zudem aktuell die ideale Kombination! Gerade Spiele sehen auf dem LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C toll aus und fühlen sich schön flüssig an. Die Reaktionszeit ist dabei gut, allerdings auch nicht ganz auf dem Level der „Dicken“ Modelle von Alienware und LG.

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Ist der Unterschied fast 500€ Aufpreis zu beispielsweise dem Alienware AW3420DW wert? Neutral betrachtet nein! Der Alienware ist der bessere Monitor, aber die Unterschiede bei Bildqualität, Reaktionszeit und der Ausleuchtung sind aus Sicht der P/L sicherlich nicht 100% Aufpreis wert. Auch für Foto und Video-Bearbeitung ist der LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C durchaus gut zu gebrauchen, zumindest auf einem Hobby Level. Die Kalibrierung und auch die Farbdarstellung ist hier mehr als ordentlich.

Abzüge gibt es lediglich bei der maximalen Helligkeit und der Ausleuchtung. Beides ist eher Mittelmaß.

Kurzum, der LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C ist zwar sicherlich kein perfekter Monitor, aber es ist aktuell kaum möglich ein Modell mit besserer Preis/Leistung zu finden! 450€ ist hier wirklich ein fairer Preis.

Lc Power Lc M34 Uwqhd 144 C

Positiv

  • Scharfes Bild
  • 21:9 Format
  • Gute Portausstattung
  • Hohe Bildwiederholungsrate mit 144Hz
  • Sehr guter Kontrast (VA typisch)
  • Gute Farbraumabdeckung
  • Gute Kalibrierung
  • Reaktionszeit solide
  • Standfuß höhenverstellbar….

Neutral

  • …. Aber weniger massiv und wertig als bei vielen großen Konkurrenten

Negativ

  • Maximale Helligkeit durchschnittlich
  • Ausleuchtung nicht ganz perfekt.

Das Baseus 120W GaN USB Ladegerät im Test, kompakt, leistungsstark, günstig?

Baseus gehört zu den spannendsten Smartphone Zubehör Herstellern der letzten Jahre! Ihr habt dennoch noch nichts von Baseus gehört? Nicht verwunderlich, denn diese sind auf dem deutschen Markt nur recht schwach vertreten.

In Asien bieten diese aber gerade aufseiten der Ladegeräte durchaus spannende Modelle an, welche so langsam auch Richtung Europa schwappen. So ist das Baseus BS-E915 beispielsweise ein recht populäres USB Ladegerät.

Baseus Ccgan120e 120w Gan Usb Ladegerät 8

Nun hat Baseus mit dem CCGAN120E ein neues „Flaggschiff“ Ladegerät auf den Markt gebracht. Das CCGAN120 ist ein 120W GaN USB Ladegerät! Dieses unterstützt aber nicht nur bis zu 100W via USB C, sondern unterstützt auch den recht exotischen USB Power Delivery PPS Standard. Dabei ist das Ladegerät aktuell für rund 50$ erhältlich, was für ein 100W USB PD Ladegerät recht wenig ist.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das Baseus 120W GaN USB Ladegerät im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das Baseus 120W GaN USB Ladegerät im Test

Bei dem CCGAN120E handelt es sich um ein 120W USB Ladegerät! Dies ist ordentlich Power für ein USB Ladegerät und dafür ist sein Gehäuse erstaunlich kompakt.

Baseus Ccgan120e 120w Gan Usb Ladegerät 1

Das Baseus 120W GaN USB Ladegerät misst gerade einmal 94 x 30 x 55 mm und bringt ein Gewicht von 222g auf die Waage. Sollten bei Euch jetzt die Alarmglocken schrillen „China USB Ladegerät + hohe beworbene Leistung + super kompakte Abmessungen = Gefahr“, dann ist dies prinzipiell kein schlechtes Zeichen. Allerdings sind hier die kompakten Abmessungen einfach auf eine gute Technik und das Nutzen der GaN Technologie zurückzuführen.

GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist, der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter.

Baseus Ccgan120e 120w Gan Usb Ladegerät 2

Neben GaN soll das Baseus Ladegerät auch auf Komponenten auf „SiC“ Basis setzen. Was zum Teufel ist nun SiC? SiC steht für Silicon Carbide und ist ähnlich wie Gallium Nitride eine Alternative zu Silizium. Was nun besser ist, darüber streitet die Fachwelt und es hängt vom Einsatzzweck ab. SiC wird allerdings stark von Infineon vorangetrieben. Quelle 1 und Quelle 2

Aufseiten der Ports verfügt das Baseus 120W GaN USB Ladegerät über zwei USB C Ports und einen USB A Port. Beide USB C Ports sind prinzipiell erst einmal identisch und können jeweils 100W liefern. Genau genommen kann jeder Port 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/5A nach den Power Delivery Standard liefern. Alternativ bieten beide Ports auch ein USB PPS Profil an, welches 3,3V-20V/5A bietet.

Baseus Ccgan120e 120w Gan Usb Ladegerät 6

Der USB A Ausgang unterstützt Quick Charge mit bis zu 30W! Dieser kann 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A oder 20V/1,5A liefern.

Bedenkt allerdings, dass das Ladegerät nur 120W im Maximum bei der Nutzung aller Ports bereitstellen kann.

 

Mehrere Ports gleichzeitig nutzen?

Theoretisch könntet Ihr das Baseus CCGAN120E 120W GaN USB Ladegerät mit bis zu 230W (100 + 100 + 30W) belasten, wenn Ihr alle einzelnen Ports vollständig nutzt. Allerdings ist das Ladegerät auf 120W limitiert. Was passiert wenn Ihr diese 120W überschreitet? Das Ladegerät beginnt seine Ports „dynamisch“ zu drosseln.

Baseus Ccgan120e 120w Gan Usb Ladegerät 9

  • Belastet Ihr beide USB C Ports, dann werden beide Ports auf jeweils 60W gedrosselt 60W + 60W
  • Belastet Ihr einen USB C Port und den USB A Port, dann wird auf 87W + 30W gedrosselt
  • Belastet Ihr alle Ports gleichzeitig wird der primäre USB C Port auf 60W und alle anderen Ports auf 30W gedrosselt, also 60W + 30W + 30W.

Erster Test

Starten wir mit dem Wichtigsten, Baseus belügt uns nicht was die Leistung des CCGAN120E angeht. Beide USB C Ports können wie beworben 100W Leistung bieten. Dies auch konstant! In meinem Test habe ich das Ladegerät 6 Stunden lang mit 100W belastet und dieses zeigte keine Probleme von Überhitzen oder Ähnlichem.

Temperatur 1 Temperatur 2

Auch die Wärmebildkamera zeigt ein positives Bild. Das Ladegerät erwärmte sich äußerlich auf 7X Grad, was nicht wenig ist, aber auch nicht problematisch heiß!

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am Baseus 120W GaN USB Ladegerät getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Âpple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 17 9700
  • Samsung Galaxy Note 20 Ultra
  • Samsung Galaxy S20 Ultra
  • Xiaomi Mi 10 Pro

Ladetempo

Hier können wir es an sich kurz machen, das Baseus 120W GaN USB Ladegerät hat absolut überzeugt! Dieses zeigte keine Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches. Sogar im Zusammenspiel mit dem ansonsten etwas zickigen Apple MacBook Pro 16 gab es keine Probleme! Hier könnte das Ladegerät sogar das originale Apple Ladegerät zu 100% ersetzen, beeindruckend!

Baseus Ccgan120e 120w Gan Usb Ladegerät 10

Auch der reguläre USB Port konnte überzeugen. Dieser ist sogar in der Lage viele Quick Charge 4+ Smartphones wie das Xiaomi Mi 10 Pro „extra schnell“ zu laden.

 

Effizienz

Im Leerlauf benötigt das Baseus 120W GaN USB Ladegerät 0W, lediglich in einem Intervall von ca. 30-60 Sekunden konnte ich kleinere Sprünge auf +-1W für eine Sekunde beobachten. Wie sieht es aber unter Last aus?

Effizienz

Die Effizienz des Baseus schwankt zwischen 77% und 90%, je nach Last. Dies ist für ein 100W USB PD Ladegerät kein schlechtes Ergebnis! Hier ein paar Vergleichswerte.

Effizienz Vergleich

Das Baseus 120W GaN USB Ladegerät ist damit das so ziemlich effizienteste 100W USB Ladegerät das ich aktuell kenne.

 

Fazit

Letztendlich ist das Empfehlen von Ladegeräten die nicht offiziell auf dem deutschen Markt erhältlich sind immer etwas schwierig. Solltet Ihr aber bereit sein den Umweg über China zu nehmen, dann ist das Baseus 120W GaN USB Ladegerät eins, wenn nicht sogar das beste Ladegerät das Ihr aktuell bekommen könnt!

Die 100W USB C Ports erlauben es wahlweise ein großes Notebook wie das Apple MacBook Pro 16 mit dem vollen Tempo zu laden, oder zwei kleinere Notebook wie das Apple MacBook Pro 13. Dies ist absolut beeindruckend, gerade wenn wir uns das vergleichsweise kompakte Gehäuse ansehen.

Baseus Ccgan120e 120w Gan Usb Ladegerät 11

Weitere Bonuspunkte gibt es für den Support von Quick Charge 4+ und USB PD PPS! Dies erlaubt es auch Smartphones wie die Samsung Galaxy S20 Modelle oder das Xiaomi Mi 10 Pro mit dem vollen Tempo zu laden.

Ebenfalls beeindruckend ist dass das Baseus 120W GaN USB Ladegerät keine Temperatur-Probleme hat! Ja dieses läuft heiß, aber nicht übermäßig kritisch heiß. Selbst nach 6 Stunden Volllast gab es keine Probleme.

Damit ist das Baseus 120W GaN USB Ladegerät das empfehlenswerteste 100W USB C Ladegerät aktuell auf dem Markt und dies bei einem Preis von rund 50€ (zum Zeitpunkt des Tests).

Ladegerät USB C, Wandladegerät, 3 Ports, 120 W, Schnellladegerät...

  • 120W maximale Leistung
  • 100W USB C Ports
  • USB PD, QC 4.0 und PPS Support!
  • Effizienz zwischen 77% und 90%
  • Unkritische Hitzeentwicklung
  • Intelligentes Drosseln bei voller Nutzung mehrerer Ports
  • Berichte über Spulenfiepen

Welches USB-Ladegerät solltet Ihr im Jahr 2020 kaufen?

USB-Ladegeräte gibt es in diversen Formen, Größen und Leistungsklassen. Allerdings was für ein Modell solltet Ihr nun kaufen? In der Techtest-Bestenliste findet Ihr mittlerweile mehrere duzend Modelle, dort gewinnen allerdings meist die besonders Leistungsstarken und großen Modelle. Diese werden aber oft in der Praxis gar nicht benötigt.

Ladegeräte 1

In diesem Artikel möchte ich Euch nun etwas genauer beraten, welches nun das richtige Ladegerät für Euch und Eure Nutzung ist. Neugierig?

 

Muss es immer schnell sein?

Mittlerweile überbieten sich die Hersteller von Smartphones regelrecht darin wessen Smartphone nun am schnellsten Laden kann. Oftmals werden dabei Geschwindigkeiten von 40W+ erreicht. So cool dies ist, Ihr solltet Euch aber dennoch die Frage stellen „brauche ich solch ein Tempo“?

Nach außen hin gibt dies zwar kaum ein Hersteller zu, aber schnelleres Laden ist immer tendenziell schlechter für Euren Smartphone Akku, was die Lebenserwartung angeht. Dies werdet Ihr auch nicht sofort bemerken, aber nach ein paar Jahren wird ein dauerhaft schnellgeladenes Smartphone sicherlich mit einigen % weniger Kapazität dastehen. Durch die Blume geben dies auch viele Hersteller zu. Dabei rede ich aber primär vom extremen Schnellladen mit 40W und mehr.

Muss es schnell gehen ist das völlig Okay, aber ich lade z.B. mein Smartphone in der Regel über Nacht und das an einem „normalen“ USB Ladegerät, da hier das Tempo keine Rolle spielt.

 

Welchen Ladestandard brauche ich?

Generell gilt, jedes Smartphone sollte an jedem Ladegerät laden können. Der USB Standard ist hier soweit abgesichert, dass da nichts schiefgehen kann. Wie schnell das Laden allerdings geht steht auf einem anderen Blatt. Bei modernen Smartphones unterteile ich hier in der Regel in drei Stufen:

  • Normales Laden, meist mit 5-10W
  • Universelles Schnellladen, meist mit 10-18W
  • Proprietäres Schnellladen, meist mit 14-65W

Iphone Ladegerät

Die meisten aktuellen Smartphones unterstützen den USB Power Delivery Ladestandard für das Schnellladen, benötigen aber das herstellereigene Ladegerät für das volle Ladetempo.

Primärer
Schnellladestandard
USB PD Support?
Apple USB Power Delivery Voll
Google Pixel USB Power Delivery Voll
Huawei Huawei Super Charge Mit reduziertem Tempo
LG Quick Charge Voll
Motorola USB Power Delivery mit PPS Mit reduziertem Tempo
OnePlus OnePlus Warp Charge Mit reduziertem Tempo
Oppo Oppo VOOC Mit reduziertem Tempo
Samsung (ab S20) USB Power Delivery
mit PPS
Mit reduziertem Tempo
Samsung (vor S20) Samsung adaptiv Fast Charge, Quick Charge 2.0 und USB Power Delivery Voll
Sony Quick Charge Mit reduziertem Tempo
Xiaomi Bunt gemixt, meist Quick Charge Mit reduziertem Tempo

 

Wollt Ihr das maximale Ladetempo solltet Ihr wenn möglich immer zum herstellereigenen Ladegerät greifen! USB Power Delivery kann zwar fast alle modernen Smartphones schneller laden, aber halt nicht mit dem vollen Tempo. Ausnahmen sind hier Apple, Google und auch teilweise Samsung, welche für das volle Ladetempo auch den offenen USB PD Standard nutzen.

 

Ein gutes Standard Ladegerät, für das langsame Laden über Nacht

Habt Ihr es gerade nicht übermäßig eilig und wollt Euer Smartphone beispielsweise über Nacht laden, dann würde ich zu einem einfachen 5V/2,4A USB Ladegerät raten. Diese laden ein modernes Smartphone in ca. 2,5-3,5 Stunden.

Anker Powerport Mini

Aktuell würde ich hier zwei Modelle empfehlen, das Anker PowerPort Mini und das Anker 24W 2-Port. Prinzipiell ist das Anker PowerPort Mini das neuere Modell, hat aber „nur“ eine maximale Leistung von 12W, über zwei Ports verteilt. Das Anker 24W 2-Port hat hingegen 24W und kann somit zwei Geräte mit einem hohen Tempo parallel laden. Dabei laden diese flott, aber auch nicht übermäßig schnell, was schonender zum Akku ist.

Beide Ladegeräte sind recht günstig zu bekommen und absolut zuverlässig und vertrauenswürdig! Ich selbst habe mit dem Anker 24W 2-Port schon einige Ausflüge bestritten und hatte nie Probleme mit diesem. Daher wenn Ihr ein gutes Standard USB Ladegerät sucht, wählt entweder das Anker PowerPort Mini (wenn Ihr nur ein Smartphone laden wollt) oder das Anker 24W 2-Port Ladegerät (wenn Ihr zwei Smartphones parallel laden wollt).

Portanzahl Maximale Leistung
pro Port
Maximale Leistung
insgesamt
Preis ca.
Anker PowerPort Mini 2x 12W 12W 12,99€
Anker 24W 2-Port 2x 12W 24W 14,99€

 

 

Ein einfaches (günstiges) universelles Schnellladegerät?

Die meisten modernen Smartphones von Apple, Huawei, Samsung, OnePlus usw. erlauben ein schnelles Laden an einem USB Power Delivery Ladegerät. Dabei wird aber bei vielen Modellen nicht das volle Ladetempo an solch einem universellen Ladegerät erreicht.

Beispielsweise das Xiaomi Mi 10 Pro kann an seinem originalen Ladegerät mit bis zu 45W laden, an einem USB Power Delivery Ladegerät mit bis zu 15W und an einem Standard Ladegerät (5V/2,4A) mit bis zu 7,5W. Ähnlich verhält es sich bei Samsung, OnePlus, Oppo usw.

Wichtig, in der Regel bringen mehr als 18W Leistung hier für Smartphones nichts! Wenn das gewählte USB Power Delivery Ladegerät mehr als 18W hat ist dies nicht schlimm! Euer Smartphone kann durch mehr Leistung nicht beschädigt oder überladen werden, aber es bringt auch nichts.

Anker Powerport Iii Nano 1

Hier würde ich Euch entweder zum Anker PowerPort PD 2 oder Anker PowerPort III Nano raten. Beide Ladegeräte kosten unter 20€ und sind Grund solide und vor allem vertrauenswürdige Modelle! Ich hätte hier auch keine Probleme 1000€ Smartphones an diesen Modellen zu laden. Dabei bietet das Anker PowerPort PD 2 einen modernen USB C Port mit 18W, welcher schnellladefähig ist, und einen klassischen USB A Port, für einen eBook-Reader oder sonstige Geräte die noch kein USB C nutzen. Das Anker PowerPort III Nano ist hingegen super kompakt, hat aber nur einen schnelladefähigen USB C Port.

Portanzahl Maximale Leistung
pro Port
Maximale Leistung
insgesamt
Preis ca.
Anker PowerPort PD 2 2x 18W 30W 18,99€
Anker PowerPort III Nano 1x 18W 18W 19,99€

 

 

Ich brauche mehr Ports für Smartphone, Tablet und Co!

Ihr habt mehrere Geräte, welche natürlich immer gleichzeig geladen werden müssen? Dann ist ein Multiport-USB Ladegerät das Mittel der Wahl!

Ich würde hier aktuell das Anker PowerPort Atom III Slim oder das RAVPower RP-PC059 empfehlen. Es gibt zwar noch duzende weitere Modelle, aber diesen fehlt entweder der doch schon mittlerweile recht wichtige USB C PD Ladeport, sind nur bedingt vertrauenswürdig oder sind einfach „übertrieben“ für das Laden eines Smartphones oder Tablets. Für das Laden von Smartphones, welche an USB PD Ports eh mit maximal +- 18W laden, egal wie leistungsstark der Port ist, braucht Ihr kein 70€ Ladegerät.

Das Anker PowerPort Atom III slim bietet einen sehr schönen kompakten Formfaktor, ist sehr effizient und verfügt mit einem USB C Port und 3x USB A über eine vernünftige Ausstattung. Das RAVPower RP-PC059 ist etwas weniger kompakt und effizient, aber hat dafür einen USB Port mehr und ist mit 29,99€ ein absoluter Preisbrecher.

Portanzahl Maximale Leistung
pro Port
Maximale Leistung
insgesamt
Preis ca.
Anker PowerPort Atom III Slim 4x 45W 65W 39,99€
RAVPower RP-PC059 5x 45W 60W 29,99€

 

Das ideale Ladegerät für iPhone X, Xs, 11, 12 usw.

Ihr sucht das ideale Ladegerät für Euer iPhone X, Xs, 11, 12 usw.? Dann müssen wir zunächst klären was dies überhaupt bedeutet. Grundsätzlich kann ein iPhone an jedem USB-Ladegerät laden. Die Ladeelektronik der modernen iPhones ist hier absolut unkritisch. Ihr könnt Ihr also jedes der empfohlenen Ladegeräte nutzen. Wollt Ihr Euer iPhone aber schnellladen müsst Ihr ein USB Power Delivery fähige Ladegerät mit USB C haben. Um daran Euer iPhone zu laden, müsst Ihr ein USB C auf Lightning Kabel nutzen. Das iPhone X und Xs unterstützen ein maximales Ladetempo von 18W, Ladegeräte darüber hinaus bringen nicht mehr. Das iPhone 11 Pro Max kann sogar mit bis zu 22,5W laden.

Ravpower Usb C Ladegerät 30w Mit Gan Technologie Im Test 8

Das Anker PowerPort III Nano ist die beste Alternative zum originalen Apple 18W USB C Ladegerät. Auch das Anker PowerPort III Nano bietet 18W und ist ähnlich wie das Apple Modell sehr wertig gebaut, aber noch kompakter! Ideal für das Apple iPhone 12 bei welchem kein Ladegerät mehr beiliegt.

Das RAVPower RP-PC120 und das AUKEY Omnia PA-B3 sind hier eine Nummer größer und bieten auch mit dem neuen Apple iPhone 11 Pro Max das volle Ladetempo.

Portanzahl Maximale Leistung primärer Port Maximale Leistung
insgesamt
Preis ca.
RAVPower RP-PC120 1x 30W 30W 21,99 €
Anker PowerPort III Nano 1x 18W 18W 19,99 €
AUKEY Omnia PA-B3 2x 65W 65W 51,99 €

 

 

Ein High Power Ladegerät auch für Notebooks?

Viele moderne Notebooks lassen sich ebenfalls via USB C und dem Power Delivery Ladestandard laden. So wäre es in der Theorie möglich das Ihr Euer Smartphone, Tablet und Notebook an einem Ladegerät ladet. Klasse!

Notebooks benötigen aber deutlich mehr Leistung als Smartphones. So müsst Ihr für ein 13 Zoll Notebook +- 45W einplanen und bei größeren Modellen, wie dem MacBook Pro 16 bis zu 100W. Viele Notebooks können auch mit weniger als ihrer maximalen Leistung laden! So könnt Ihr ein Apple MacBook Pro 16 beispielsweise an einem 18W Ladegerät laden, aber nutzt Ihr dieses parallel kann es passieren das sich der Akku weiter entlädt.

Ganz offen gesagt, in der Regel würde ich dazu raten das beiliegende Ladegerät Eures Notebooks zu nutzen! Dies gilt gerade für große Notebooks. Selbst viele gute USB Ladegeräte sind in der Regel nicht für eine Dauerlast gemacht. Diese sollen Euer Gerät innerhalb von ein paar Stunden laden und fertig. Nutzt Ihr diese für Euer Notebook, dann kann es aber passieren, dass über etliche Stunden hinweg Leistung erbracht werden muss. Dies halten die meisten Ladegeräte aus, die Frage ist nur nach der Alterung, Hitze und Last sind hier die beiden größten Faktoren. Daher würde ich am Schreibtisch immer das original Ladegerät nutzen, aber am Bett, im Wohnzimmer auf kurzen Reisen usw., dafür gibt es auch gute 3. Anbieter Modelle.

Hyperjuice 100w Gan

Das klar beste „High Power“ USB Ladegerät ist aus meiner Sicht der HyperJuice 100W GaN Charger. Wie der Name schon sagt handelt es sich hier um ein 100W Ladegerät, welches somit sogar ein großes MacBook Pro 16 mit vollem Tempo versorgen kann. Dabei ist das Ladegerät auch bei konstanter Volllast sehr souverän. Viele andere 100W USB C Ladegeräte leiden etwas unter Temperatur-Probleme, das HyperJuice nicht.

Reichen Euch 60W dann würde ich Euch das AUKEY Omnia PA-B3 oder das Xtorm USB Power Hub Edge XPD20 empfehlen. Beides sind sehr gute Ladegeräte und beide nutze ich selbst auch sehr viel im Alltag. So ist das Xtorm mein „Büro Ladegerät“, an welchem ich auch MacBook usw. lade. Das AUKEY ist technisch aber etwas moderner und effizienter, hat aber nur zwei USB Ports.

Zu guter Letzt würde ich noch das Anker PowerPort Atom III slim empfehlen, welches ich seit rund einem Jahr mehr oder weniger exklusiv für mein Dell XPS 13 nutze. Allerdings ist die Leistung mit 45W etwas geringer.

Portanzahl Maximale Leistung primärer Port Maximale Leistung
insgesamt
Preis ca.
AUKEY Omnia PA-B3 2x 65W 65W 51,99 €
HyperJuice 100W GaN Charger 4x 100W 100W 105,99 €
Xtorm USB Power Hub Edge XPD20 4x 60W 90W 78 €
Anker PowerPort Atom III Slim 4x 45W 65W 39,99 €

 

 

Warum empfiehlst du so viel Anker und so wenige kleinere Hersteller?

Vielleicht ist Euch eine gewisse Anker Dominanz bei meinen Empfehlungen aufgefallen. Dies liegt nicht daran, dass dies ein gesponserter Artikel oder Ähnliches wäre. In diesem Artikel geht es um Ladegeräte die ich für vernünftig halte und Euch mit gutem Gewissen empfehlen kann.

Es gibt duzende Hersteller von guten USB Ladegeräten, die generell auch zu empfehlen wären. Beispielsweise helpers lab, welche sogar teilweise bessere Ladegeräte bauen als Anker. Allerdings ist helpers lab ein wenig „dubios“, diese besitzen nicht mal eine Webseite. Für Enthusiasten ist dies Okay, aber der Normalnutzer wünscht sich eventuell etwas Support bei Problemen, was bei solchen Herstellern problematisch sein kann. Ähnliches gilt für Hersteller deren Produkte nur aus Asien zu beziehen sind. Diese sind selbst nach unseren westlichen Standards oft top, aber sollte es mal Probleme geben werdet Ihr vermutlich im Regen stehen.

Daher empfehle ich gerne Hersteller wo ich weiß, dass es zu keinen Problemen kommen wird. Anker ist solch ein Hersteller, welcher seit Jahren gute und zuverlässige Produkte liefert. Ähnliches gilt auch für RAVPower, XTORM und sogar AUKEY. Letztere hatten auch mal schlechtere Produkte, aber in den letzten Jahren läuft gerade bei AUKEYs Ladegeräten eine Qualitätsoffensive.

Bei diesen Herstellern fühle ich mich einfach am wohlsten die Produkte auch den Normalnutzern zu empfehlen.

Die eufy Security Sicherheitskamera mit Scheinwerfer im Test

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Die Kombination aus Überwachungskamera und Scheinwerfer ist etwas unheimlich Praktisches. Zum einen erlaubt diese das Ersetzen einer Außenlampe mit einer Überwachungskamera, zum anderen ist gerade im Winter Licht um das eigene Haus immer etwas praktisches.

Aus diesem Grund war ich auch sehr erfreut das Eufy endlich seine „Security Sicherheitskamera mit Scheinwerfer“ auch auf den deutschen Markt gebracht hat. Wie der Name schon sagt, verbindet dieses Modell eine Überwachungskamera mit zwei LED Scheinwerfern. Letztere schalten sich automatisch beim Erkennen einer Bewegung ein.

Eufy Security Sicherheitskamera Mit Scheinwerfer Im Test 11

Meine positiven Erfahrungen mit Eufy Überwachungskameras bezogen sich bisher immer auf die kabellosen Modelle. Daher war ich gespannt auf die kabelgebundene eufy Security Sicherheitskamera mit Scheinwerfer. Kann diese im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen dank an Eufy, welche mir die Kamera zur Verfügung gestellt haben.

 

Die eufy Security Sicherheitskamera mit Scheinwerfer im Test

Bei der eufy Security Sicherheitskamera mit Scheinwerfer handelt es sich um eine Überwachungskamera die direkt an der Wand oberhalb eines Stromkabels (230V) bzw. einer Kabeldose installiert wird. Dementsprechend verfügt die Kamera zum Anschluss lediglich über die üblichen drei Kabel, Phase, neutral und Erde. Ihr könnt diese also nicht einfach irgendwo hinlegen und nutzen.

Eufy Security Sicherheitskamera Mit Scheinwerfer Im Test 1

Die Kamera selbst besteht aus einer weißen Metall-Basis an welcher drei Arme angebracht sind. Zwei dieser Arme sind LED Scheinwerfer und der dritte Arm ist die Kamera.

Generell würde ich das Design und auch die Verarbeitung als wertig bezeichnen. Gerade die weiße Färbung macht an den meisten Hauswänden sinn. Allerdings ist zwar das Design generell gut, aber nicht ganz so elegant wie z.B. die Netatmo Presence, aufgrund der drei getrennten Arme.

Eufy Security Sicherheitskamera Mit Scheinwerfer Im Test 4

Der Hauptarm ist natürlich die Kamera selbst. Diese misst 131 x 75 x 67mm und besitzt im oberen Bereich die Kameralinse + IR LEDs. Im unteren Bereich ist ein großer gesonderter Bewegungsmelder angebracht.

Eufy Security Sicherheitskamera Mit Scheinwerfer Im Test 3

Die LED Scheinwerfer sind klassische LED Scheinwerfer die Ihr sehr frei auch in unterschiedliche Richtungen ausrichten könnt. Zusammen sollen die Scheinwerfer auf satte 2500 Lumen kommen. Dies entspricht ca. zwei 60W Glühbirnen, ist also schon sehr hell!

Im Normalbetrieb benötigt die Kamera im Übrigen gerade einmal 1,7W, was sehr wenig ist.

 

Einrichtung und Installation

Die eufy Security Sicherheitskamera mit Scheinwerfer benötigt eine permanente Stromverbindung, wofür auch auf der Rückseite drei nackte Adern angebracht sind. Damit ist die Überwachungskamera gemacht, um anstelle einer Außenlampe auf einer Ader installiert zu werden die aus der Wand kommt.

Eufy App (4) Eufy App (3)

Hierfür liegt alles benötigte Montagematerial, Klemmen, Dosen usw. mit im Lieferumfang. Auf die genaue Montage möchte ich hier aber auch nicht näher eingehen, die App leitet Euch ganz gut durch die Prozedur.

Eufy Security Sicherheitskamera Mit Scheinwerfer Im Test 5

Einfach den Strom abschalten, die alte Lampe (falls vorhanden) entfernen, die neue Dose Installieren, die alten Adern mit der Klemme in der Dose verbinden, die neue Kamera mit den Adern verbinden (auf die richtigen Farben achten), die Kamera verschrauben, Strom einschalten und Ihr seid soweit fertig.

Eufy App (20) Eufy App (17)

Natürlich muss die Kamera noch in die App eingebunden werden. Hier kommt die Eufy Security App zum Einsatz, welche auch für alle anderen Eufy Überwachungskameras genutzt wird.

Um die App zu nutzen müsst Ihr Euch zunächst beim Hersteller registrieren. Dies erfordert eine eMail Adresse und ein Passwort. In der App wählt „Gerät hinzufügen“ und wählt in der Liste die eufy Security Sicherheitskamera mit Scheinwerfer aus. Diesen Schritt könnt Ihr auch bereits vor der Montage durchführen, denn die App erklärt Euch nun auch nochmals ausführlich die Montage.

Eufy App (23) Eufy App (21)

Eufy nutzt bei dieser Überwachungskamera die „WLAN Hotspot“ Technik um sich mit der Kamera erstmalig zu verbinden. Es müssen ja irgendwie der Überwachungskamera Eure WLAN Daten übermittelt werden. Hierfür erstellt die Kamera zunächst ein eigenes WLAN Netz, mit welchem Ihr Euer Smartphone verbindet und der Kamera Euer WLAN Passwort usw. mitteilt.

Anschießend verbindet sich die Kamera regulär mit Eurem WLAN Netz und der Hotspot verschwindet.

 

App und Feature

Die Eufy Security App gehört zu den besten und übersichtlichsten Überwachungskamera Apps aktuell auf dem Markt. Auf der Startseite findet Ihr zunächst eine Übersicht aller Überwachungskameras die Ihr mit Eurem Account verbunden hat. In dieser Übersicht ist auch immer ein Vorschaubild der letzten erkannten Aktivität enthalten.

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Tippt Ihr das Bild an landet Ihr in der Live Ansicht. Die Ladedauer dieser schwankt allerdings etwas zwischen 2 und 4 Sekunden. Nach dem Laden ist die Verzögerung aber recht gering. Über die Live-Ansicht könnt Ihr die 2-Wege Kommunikation einleiten, manuell Fotos und Videos machen und die Scheinwerfer aktivieren.

Die Scheinwerfer aktivieren sich auf Wunsch natürlich auch automatisch oder beim Erkennen einer Bewegung. Ihr könnt hierfür sogar unabhängig von der generellen Bewegungserkennung einen Radius/Bereich festlegen. Alternativ können die Scheinwerfer auch immer bzw. sobald die Kamera Dunkelheit erkennt eingeschaltet werden.

Eufy App (35) Eufy App (38)

Die Bewegungserkennung der Kamera lässt sich in fünf Stufen steuern und auf Wunsch lassen sich auch gewisse Bereiche aus der Erkennung ausklammern. Über spezielle KI Feature verfügt die eufy Security Sicherheitskamera mit Scheinwerfer leider nicht. Aber die Bewegungserkennung arbeitet generell zuverlässig, auch wenn Sie auf hohe Distanz etwas schwächelt und hier und da durch Motten ausgelöst wird.

 

Aufzeichnung und Datenschutz

In der Kamera sind 4GB Speicher integriert, auf welche die Kamera von Haus aufzeichnet. Es handelt sich hierbei allerdings nicht um eine zugreifbare Speicherkarte. Dies hat natürlich den Vorteil, dass ein Dieb nicht einfach die Speicherkarte entnehmen kann und alle Aufnahmen sind weg, im Gegenzug ist aber auch ein Upgrade der Speicherkapazität nicht möglich.

4GB sind allerdings in der Regel bereits völlig ausreichend! Die eufy Security Sicherheitskamera zeichnet nur Videos auf, wenn diese eine Bewegung erkennt. Hierdurch wird mit dem vorhandenen Speicher recht effizient umgegangen.

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Die getätigten Aufnahmen lassen sich anschließend über den Tab „Ereignisse“ in der Eufy App auswerten. Hier werden diese mit Vorschaubild angezeigt. Habt Ihr mehrere Kameras von Eufy werden auch alle Aufnahmen gemeinsam chronologisch angezeigt. Ihr müsst also nicht alle Kameras einzeln durchgehen um die Aufnahmen auszuwerten.

Eufy Security Sicherheitskamera Mit Scheinwerfer Im Test 14

Neben der Aufzeichnung beim Erkennen einer Bewegung könnt Ihr auch eine Smartphone Benachrichtigung erhalten und/oder die Alarmsirene in der Kamera kann ertönen. Was davon wann wo wie passiert lässt sich zudem über einen Zeitplan steuern. Wollt Ihr also nur nachts über Bewegungen benachrichtigt werden, dann lässt sich dies einstellen.

Aufnahmen werden bei der eufy Security Sicherheitskamera zunächst nur lokal gespeichert, wofür es natürlich keine Folgekosten gibt. Auch aus Sicht des Datenschutzes ist dies zu bevorzugen. Alternativ hat Eufy aber auch ein kostenpflichtiges Cloud-Angebot.

 

Bildqualität

In der eufy Security Sicherheitskamera mit Scheinwerfer steckt ein recht klassischer Full HD Kamerasensor der mit einer sehr weitwinkligen Linse ausgestattet ist. Sehr weitwinklig = 140 Grad!

Damit kann die Überwachungskamera fast schon zur Seite sehen. Dies ist einer der besten Werte die ich bisher bei einer Überwachungskamera gesehen habe. Erstaunlicherweise ist das Bild aber vergleichsweise wenig verzerrt.

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Generell würde ich die Bildqualität als gut einstufen! Diese ist zwar nicht ganz auf dem Level der 2K Modelle von Eufy oder der Netatmo Presence, aber es ist auf den Aufnahmen alles zu erkennen was zu erkennen ist.

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Ähnliches gilt auch für die Nacht, wo die Kamera aufgrund der beiden Flutlichter natürlich 90% aller regulären Überwachungskameras überlegen ist. Das Flutlicht ist wie von Eufy beworben durchaus als sehr hell zu bezeichnen! Dieses kann problemlos eine Einfahrt oder Ähnliches ausleuchten.

 

Fazit

Dass ich die Überwachungskameras aus dem Hause Eufy sehr schätze wird den Stammlesern von Techtest nichts Neues sein. Dies gilt auch für die eufy Security Sicherheitskamera mit Scheinwerfer.

Diese stellt ein gelungenes „Upgrade“ für eine klassische Außenlampe dar. So verbindet diese die Funktion der Überwachung und der Beleuchtung. Dank der beiden mehr oder weniger frei ausrichtbaren Scheinwerfer mit wirklich hoher Helligkeit kann die eufy Security Sicherheitskamera flexibel genutzt werden.

Eufy Security Sicherheitskamera Mit Scheinwerfer Im Test 13

Die Überwachungskamera funktionierte in meinem Test sehr zuverlässig, auch wenn die Bewegungserkennung noch etwas Luft nach oben hätte bei der Erkennung auf höheren Distanzen. Dabei werden die Aufnahmen kostenfrei lokal auf dem integrierten 4GB Speicher gesichert. Top! Leider hat Anker hier nur auf diverse AI Feature verzichtet, welche andere Eufy Kameras beherrschen. Sicherlich kein NoGo, aber schade.

Bonuspunkte gibt es wiederum für das hervorragende Ökosystem und die übersichtliche App. Letztere bietet viele Einstellungsmöglichkeiten, das einrichten von Zeitplänen und ist auch mit den üblichen Sprachassistenten gut vernetzt.

Kurzum ja ich kann die eufy Security Sicherheitskamera mit Scheinwerfer mit gutem Gewissen empfehlen! Selbiges gilt generell für das Eufy Security Ökosystem, auf welches ich mittlerweile auch privat umgestiegen bin.

eufy Security Sicherheitskamera mit Scheinwerfer, 1080p...

  • Gute Bildqualität
  • Zwei sehr helle LED Scheinwerfer, die gut reagieren
  • Sehr gute App
  • Zuverlässige Bewegungserkennung
  • Design mittelmäßig
  • Keine erweiterte KI oder Objekterkennung

Die Orico GV100 externe SSD im Test

Externe SSDs sind etwas extrem praktisches, gerade wenn Ihr mit Eurem Notebook unterwegs seid. Dementsprechend gibt es auch duzende Modelle von diversen Herstellern. Eins der sicherlich etwas exotischeren Modelle ist die Orico GV100.

Orico Gv100 Externe Ssd Im Test 5

Bei der Orico GV100 handelt es sich um eine externe USB C 3.1 SSD, welche auf NVME basiert. Daher wären hier Datenraten von bis zu 1000MB/s in der Theorie möglich. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Orico für das Zurverfügungstellen der GV100.

 

Die Orico GV100 externe SSD im Test

Die Orico GV100 setzt auf ein interessantes Gehäusedesign. So ist die SSD selbst grundsätzlich in einem schön kompakten Aluminiumgehäuse untergebracht, welches blau lackiert ist. Allerdings hat Orico eine Art Trageschlaufe am Gehäuse angebracht.

Orico Gv100 Externe Ssd Im Test 1

Grundsätzlich ist diese nicht unpraktisch, vergrößert das Gehäuse der SSD aber „unnötig“ ein Stück weit. Diese misst 96 x 30 x 10 mm und bringt 27g auf die Waage. Damit ist die Orico GV100 weiterhin eine recht kompakte SSD.

Orico Gv100 Externe Ssd Im Test 2

Dabei ist die Orico GV100 aktuell in vier Kapazitäten verfügbar.

  • 128 GB – ca. 80€
  • 256 GB – ca. 100€
  • 512 GB – ca. 140€
  • 1 TB – ca. 240€

Wie meist üblich sind damit die größeren Versionen der externen SSD tendenziell günstiger als die kleinen Versionen.

Orico Gv100 Externe Ssd Im Test 4

Neben der SSD findet sich ein USB C auf USB A Kabel und ein USB C auf USB C Kabel mit im Lieferumfang. Beide Kabel messen ca. 20 cm.

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem wurde für alle Tests genutzt:

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 16GB RAM
  • ADATA XPG SX8200 Pro
  • Windows 10 1903

Orico hat mir für den Test die kleine 128GB Version zur Verfügung gestellt. Diese wird gerade schreibend langsamer sein als die großen Versionen.

 

Der Test

Orico verspricht bei der GV100 ganz pauschal „bis zu 940MB/s“. Schauen wir uns doch einmal an ob dieser Wert auch in der Praxis erreicht werden kann. Dafür nutze ich den bekannten CrystalDiskMark Benchmark, in Version 7.0.

Orico Gv100 Crystaldiskmark

Ja! Die 940MB/s werden lesend erreicht bzw. mit 1006 MB/s sogar ein Stück weit überschritten. Schreibend kommen wir auf solide 625MB/s. Die Schreibrate wird bei den größeren Modellen nochmals deutlich höher liegen.

As Ssd Bench Orico Gv100 128g 17.08.2020 14 36 41

Diese hohen Werte werden auch von AS SSD bestätigt.

 

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Für Test Nr. 1 kopiere ich eine 40GB Datei auf die SSD und von dieser wieder herunter.

Test 1

Oh! Was ist hier passiert? Schreibend ist die Orico GV100 sehr langsam unterwegs. Leider nutzt die Orico GV100 einen Schreibcache, heißt nur ein Teil des Speichers ist mit ca. 600MB/s beschreibbar. Dieser Cache ist bei der 128GB Version nur rund 20GB. Die erste Hälfte des Schreibtests geht also sehr flott, die zweite Hälfte extrem langsam. Nach dem Cache kommt die SSD nur noch auf ca. 100MB/s.

Orico Gv100 Externe Ssd Im Test 6

Lesend wiederum kann die Orico GV100 wiederum mit der Konkurrenz mithalten und diese teilweise sogar überbieten.

Dies bestätigt sich auch in Test Nr. 2, in welchem ich den Installationsordner von BioShock Infinity (24,5GB 6685 Dateien) auf und von der SSD kopiere.

Test 2

Erneut erreicht die Orico GV100 schreibend nur ein recht mäßiges Ergebnis, welches klar hinter der Konkurrenz liegt. Lesend wiederum kann die Orico SSD sogar die Samsung T5 überbieten.

 

Leistungsaufnahme und Temperatur

Im normalen Leerlauf benötigt die Orico GV100 ca. 1,3W an Energie. Dies ist relativ wenig! Auch unter Last steigt der Verbrauch auf nur 3,05W an, was sich am unteren Ende für eine externe NVME SSD bewegt.

Das Gehäuse der SSD erwärmt sich dabei aber dennoch merklich.

Temperatur

Äußerlich konnte ich bis zu 50 Grad messen. Klingt viel, ist aber für eine externe SSD im Rahmen.

 

Fazit

Grundsätzlich ist eine externe SSD immer etwas sehr Nützliches, dennoch würde ich Euch die Orico GV100 nicht empfehlen, zumindest nicht mit 128GB Speicher!

Grundsätzlich ist die Orico GV100 eine sehr schnelle externe SSD, dank des NVME Protokolls. Allerdings nutzt diese einen Schreibcache und wenn dieser voll ist sinkt das Schreibtempo der SSD auf 100 MB/s. Dies ist nichts Ungewöhnliches, aber bei der 128GB Version ist dieser Cache nur rund 20GB. Dies ist sehr klein und macht die Orico GV100 bei schreibintensiven Anwendungen recht langsam. Hinzu kommt der vergleichsweise hohe Preis.

Orico Gv100 Externe Ssd Im Test 7

Letzterer bleibt zwar auch bei den größeren Modellen bestehen, aber bei diesen verdoppelt sich der Schreibcache jeweils.

Kurzum, die Orico GV100 ist grundsätzlich eine gute und schnelle externe SSD, ich würde aber wenn zur 512GB oder 1TB Version raten, aufgrund der deutlich besseren Schreibleistung.

Die Eufy eufyCam 2 Pro im Test, die beste komplett kabellose Kamera, mit 2K Sensor

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Eufy gehört aktuell zu den besten und empfehlenswertesten Herstellern für Smart Home Überwachungskameras. Dies liegt sowohl an der starken Hardware und Software, wie aber auch an dem Verzicht auf Abo-Gebühren, wie sie Ring und Nest verlangen.

Das spannendste Modell in Eufys Lineup war klar die eufyCam 2, eine komplett kabellose Überwachungskamera mit 1 Jahr Akkulaufzeit! Die eufyCam 2 hat aber nun eine Pro Version erhalten, welche vor allem mit einem neuen 2K Sensor punkten soll.

Eufy Eufycam 2 Pro Im Test 6

Das upgrade von Full HD auf 2K mag im ersten Moment vielleicht nicht so imposant klingen, ist es aber! Der Sprung von Full HD auf 2K entspricht einer Verdopplung der Pixel! Dabei soll die eufyCam 2 Pro weiterhin mit einem Jahr Akkulaufzeit punkten. Klingt doch spannend! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die eufyCam 2 Pro überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Eufy eufyCam 2 Pro im Test

Um die eufyCam 2 Pro nutzen zu können, benötigt Ihr neben der Überwachungskamera selbst auch die Eufy HomeBase 2, als Basisstation. Die eufyCam 2 Pro wird wie auch die normale Version nicht direkt mit dem WLAN verbunden, sondern über die HomeBase 2.

Eufy Eufycam 2 Pro Im Test 1

Habt Ihr bereits die HomeBase 2 von anderen Eufy Überwachungskameras, dann könnt Ihr diese weiter nutzen, die eufyCam 2 Pro ist mit den bekannten HomeBase 2 Basisstationen voll kompatibel. Habt Ihr noch keine HomeBase 2, müsst Ihr zunächst das Basis-Set kaufen. In diesem sind zwei eufyCam 2 Pro, Montagematerial und die HomeBase 2 enthalten.

Die HomeBase 2 ist eine kleine Kunststoff Box, welche etwas die Anmutung eines WLAN Routers besitzt. Diese Basis-Station kann entweder via LAN oder WLAN mit Eurem Netzwerk verbunden werden. Die einzelnen Kameras kommunizieren ebenfalls kabellos mit der HomeBase 2. Die Reichweite liegt laut Hersteller bei bis zu 300 Meter, das aber nur auf freiem Feld. In der Praxis rechnet mit +- 50 Metern mit einer Hauswand in der Mitte. Neben den Funkmodulen ist in der HomeBase 2 auch ein Lautsprecher verbaut, welche für einen Alarm und andere Signaltöne genutzt wird, wie auch 16 GB Speicher für die Videoaufnahmen.

Eufy Eufycam 2 Pro Im Test 2

Die eufyCam 2 Pro sieht auf dem ersten und auch zweiten Blick der regulären eufyCam 2 zum Verwechseln ähnlich. Beide Kameras nutzen offensichtlich das gleiche Gehäuse. Dieses ist länglich aufgebaut. Dies liegt an den vier 18650 Akkuzellen im inneren die die Laufzeit von einem Jahr ermöglichen. Grundsätzlich sind bei der eufyCam 2 Pro ein Jahr Laufzeit möglich, in der Praxis wird die Laufzeit aber darunter liegen. Es kommt hier darauf an wie oft die Kamera auslöst. Reden wir von hunderten Auslösungen pro Tag, aufgrund von vorbeifahrenden Autos usw. dann wird die Kamera nur +- 4 Monate laufen. Bei einer normalen Haustür Nutzung komme ich auf 8-10 Monate. Würde ich die Kamera etwas tiefer im Garten anbringen wären auch sicherlich die 12 Monate möglich.

Eufy Eufycam 2 Pro Im Test 4

Geladen wird die eufyCam 2 Pro über einen microUSB Port auf der Rückseite. Dieser Port ist natürlich wassergeschützt! Die Kamera bringt ein IP 67 Rating mit, also Regen ist kein Problem. Auch spezifiziert Eufy einen Temperatur-Bereich von -20 bis +50 Grad, was für unsere Bereiche ausreichen sollte.

Eufy Eufycam 2 Pro Im Test 5

Montiert wird die Kamera entweder über eine Magnethalterung, wie wir diese auch von den Netgear Arlo Kameras kennen oder über einen Drehverschluss. Beide Halterungstypen liegen bereits mit im Lieferumfang.

 

App und Feature

Die eufyCam 2 Pro nutzt die Eufy Security App, welche für IOS und Android verfügbar ist. Prinzipiell ist die Eufy App zwar nichts „neues“ und recht klassisch aufgebaut, wirkt aber dennoch sehr wertig und gut gemacht. Es handelt sich hier nicht um eine 0815 China Überwachungskamera App, sondern es ist klar ersichtlich das Eufy etwas höhere Ansprüche hat.

Eufysecurity App (2) Eufysecurity App (1)

Schritt 1 ist aber das Hinzufügen der Kamera und der Basisstation in die App. hierfür benötigt Ihr zunächst ein Konto beim Hersteller. Anschließend verbindet zunächst die HomeBase 2 mit Strom und Eurem Netzwerk. Ich würde Euch empfehlen die HomeBase 2 zunächst kabelgebunden einzurichten und dann gegebenenfalls auf die WLAN Nutzung zu wechseln, so ist die Einrichtung einfacher. Während der Einrichtung müsst Ihr einfach nur den QR Code auf der Unterseite der HomeBase 2 scannen und einmal die Taste zur Bestätigung betätigen, fertig.

Auch das Einrichten der Kamera ist sehr einfach. Ihr müsst in der App das Hinzufügen auswählen, die Sync-Taste kurz auf der Kamera gedrückt halten und fertig.

Eufysecurity App (6) Eufysecurity App (5)

Auf der Startseite der Eufy Security App findet Ihr eine Übersicht aller verbundenen Überwachungskameras inklusive eines Vorschaubilds. Dieses Vorschaubild ist aber nicht einfach nur statisch, sondern zeigt ein Bild der letzten Aufnahme bzw. der letzten Aktivität.

Tippt Ihr dieses Bild an landet Ihr in der Live-Ansicht. Das Laden dieser dauert je nach Signalstärke usw. ca. 2-4 Sekunden, was für eine komplett kabellose Überwachungskamera völlig okay ist. Die live Ansicht selbst ist recht verzögerungsfrei. In dieser könnt Ihr neben dem Nutzen der 2 Wege Kommunikation auch manuell Videos und Fotos machen.

Eufysecurity App (18) Eufysecurity App (12)

Neben der Live-Ansicht könnt Ihr natürlich auch gemachte Aufnahmen in der App betrachten und verschiedene Sicherheitsmodi wählen. Das Betrachten der Aufnahmen erfolgt in einer einfachen chronologischen Ansicht inklusive Vorschau.

 

Bewegungserkennung und Speicherung der Aufnahmen

Wie alle komplett kabellosen Überwachungskameras filmt die eufyCam 2 Pro nicht konstant, sondern nur beim Erkennen einer Bewegung. Die Bewegungserkennung lässt sich dabei in diversen Stufen Steuern und kann auf Wunsch auch aktiv zwischen Menschen und anderen Objekten unterscheiden. Letzteres ist wirklich eine aktive Unterscheidung zwischen Mensch und „sonstigem“ welche durch eine „KI“ gesteuert wird. Diese funktioniert auch wirklich fast zu 100% und filtert erfreulich gut Fehlauslösungen heraus.

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Generell funktioniert die Bewegungserkennung auf kurzen bis mittelhohen Distanzen überdurchschnittlich gut für eine komplett kabellose Überwachungskamera. Erst ab ca. 8-10 Metern beginnt die Zuverlässigkeit der Bewegungserkennung zu sinken, was ein sehr gutes Ergebnis ist!

Eufysecurity App (16) Eufysecurity App (17)

Aufnahmen der Kameras können

  • Lokal auf den 16GB internen Speicher
  • In der kostenpflichtigen Cloud (optional)
  • Auf einem NAS (Synology Surveillance Station)

gesichert werden. Sofern Ihr die lokale Speicherung wählt, gibt es natürlich abseits des Stromverbrauchs der HomeBase 2 keine Folgekosten (ca. 2,2W). Auch ist die lokale Sicherung aus Sicht des Datenschutzes ideal, zumal hier auch die Gefahr reduziert ist, dass ein Einbrecher einfach die Kamera mitgehen lässt und somit die Aufnahmen weg sind. Letzteres könnte passieren wenn die Kameraaufnahmen auf einer internen SD Karte sichert.

 

Datenschutz bei Eufy?

Die Beurteilung des Datenschutzes bei einer Überwachungskamera ist immer sehr schwer! Es ist hier für mich und auch 99,9% aller anderen Tester unmöglich einen Blick hinter die Kulisse zu werfen um potenzielle Schwächen zu erkennen. In der Theorie sieht es mit dem Datenschutz bei Eufy ganz gut aus.

Positiv:

  • Aufnahmen werden primär lokal gespeichert
  • 2-Faktor Authentifizierung möglich
  • Deutsches Rechenzentrum
  • Optionale Cloud Speicherung auch auf einem deutschen Rechenzentrum
  • Die App wirkt hochwertig gemacht und Eufy betont sehr oft wie wichtig ihnen der Datenschutz ist
  • Speicherung auch auf einem lokalen NAS möglich

Negativ

  • Ihr müsst einen Account beim Hersteller anlegen

Das Einzige was aus Sicht des Datenschutzes gegen Eufy spricht ist, dass Ihr einen Account beim Hersteller anlegen müsst. Dies ist natürlich nicht unnormal und macht aus Sicht des Komforts auch völlig Sinn. Allerdings ist ein Account immer ein Angriffspunkt. Hier müsst IHR zunächst auf ein sicheres Passwort und im besten Fall auch auf eine 2-Faktor Authentifizierung setzen, letztere wird auch von Eufy angeboten.

Das Nächste ist die Frage ob Ihr Eufy vertraut und falls ja wie viel. Es ist bei einem Accountsystem immer möglich das Support Mitarbeiter usw. potenziell Zugriff auf Euren Account bekommen könnten. Hier hilft es dann auch nicht, dass die Aufnahmen lokal gesichert werden, da diese über die App dennoch von der ganzen Welt aus abrufbar sind. Hier müssen wir darauf vertrauen, dass die Zugriffsrechte seitens Eufy gut geregelt sind. Da Eufy sehr mit dem Datenschutz wirbt habe ich die Hoffnung, das sich hier auch jemand diesbezüglich Gedanken gemacht hat.

Eufy Eufycam 2 Pro Im Test 9

Eine ähnliche Vertrauensfrage gibt es auch bei Nest, Ring, Blink, Netgear Arlo und Co. Bei diesen ist es aber nochmals eine Stufe „extremer“ da diese nur auf eine Cloud Speicherung setzen. Heißt es gibt auf dem Hersteller-Server irgendwo einen Ordner mit Eurem Namen/Account ID wo alle Eure Aufnahmen laden. Sind diese nicht ausreichend verschlüsselt oder die Schlüssel sind einfach abrufbar, dann könnten jetzt gerade irgendwelche technischen Mitarbeiter durch Eure Aufnahmen Scrollen. Dieses Risiko ist aufgrund der lokalen Speicherung Eurer Aufnahmen bei Eufy deutlich reduziert.

Unterm Strich würde ich Eufy sogar als einen der aus Sicht des Datenschutzes bessern Hersteller einstufen! Ich sehe hier Eufy vor Ring, Nest, Netgear Alro usw. Ich selbst nutze auch Eufy Kameras privat, von daher zeige ich hier durchaus etwas vertrauen. Aber eine 100%ige Sicherheit gibt es nur bei komplett lokalen Systemen.

 

Bildqualität (vs. eufyCam 2)

Ein wichtiger Punkt der eufyCam 2 Pro ist der neue 2K Kamera-Sensor. Dieser besitzt eine Auflösung von 2304 x 1296 Pixeln, was 2,98 Megapixeln entspricht. Zum Vergleich Full HD entspricht 2,07 Megapixeln. Der 2K Sensor bietet also schon gut 1/3 mehr Auflösung.

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Generell ist die Bildqualität der eufyCam 2 Pro als sehr gut zu bezeichnen! Das Bild ist scharf und klar mit einer guten Dynamik. Auch die Nachtsicht ist erstaunlich stark für eine komplett kabellose Überwachungskamera.

Verglichen mit der normalen eufyCam 2 fällt aber auch auf das der Sprung an Bildqualität überschaubar ist.

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eufyCam 2 Pro
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eufyCam 2

Wirkliche Unterschiede bei der Bildschärfe könnte ich nicht erkennen. Vielleicht ist die Pro minimal schärfer.

 

Fazit

Mit 399€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist ein doppel-Set der eufyCam 2 Pro natürlich ein teurer Spaß, welcher sich aber absolut lohnen kann! Die eufyCam 2 Pro gehört zu den besten komplett kabellosen Überwachungskameras bzw. ist sogar die beste. Warum?

  • Keine erzwungene (kostenpflichtige) Cloud Speicherung
  • Lokale Speicherung der Aufnahmen
  • Sehr lange Akkulaufzeit von bis zu einem Jahr (praktisch eher 8-10 Monate)
  • Sehr hohe Bildqualität
  • Zuverlässige Bewegungserkennung mit Personenerkennung
  • Sehr gute App mit Support für diverse Sprachassistenten und Apple HomeKit

Gerade die Kombination aus zuverlässiger Bewegungserkennung, keiner Folgekosten und der Akkulaufzeit von einem Jahr ist fast schon einmalig. Dabei ist die eufyCam 2 Pro kein 08/15 billiges China Produkt! Ganz im Gegenteil, es ist eindeutig, das Eufy versucht ganz oben mitzuspielen, was auch gelingt.

Eufy Eufycam 2 Pro Im Test 8

Stellt sich die Frage, was spricht gegen die eufyCam 2 Pro? Abseits des hohen Preises recht wenig! Die Bewegungserkennung könnt auf sehr hoher Distanz (10 Meter+) noch einen hauch besser sein, aber das ist ein gängiges Problem von komplett kabellosen Überwachungskameras. Auch bietet die eufyCam 2 Pro keine Luxus Feature wie eine Tier/Auto-Erkennung oder eine Gesichtserkennung. Ist dies ein Must Have? Vermutlich eher weniger.

Kurzum die eufyCam 2 Pro ist ein sehr gute und zu 100% empfehlenswerte komplett kabellose Überwachungskamera! Müsst Ich mir aktuell ein Modell kaufen, dann diese bzw. die normale eufyCam 2. Der Unterschied zwischen der normalen Version und der Pro Version ist derartig gering das Ihr Euch hier vielleicht sogar die 50€ Aufpreis sparen könnt.

eufy Security eufyCam 2 Pro, Kabellose Überwachungskamera...

  • Gute Bildqualität, wenn auch nicht viel besser als bei der nicht Pro
  • Sehr gute und zuverlässige Bewegungserkennung
  • Lokale Speicherung, keine Folgekosten
  • Extrem hohe Akkulaufzeit
  • Pro Version bietet keine deutlich bessere Bildqualität, verglichen mit der normalen eufyCam 2

 

Eufycam 2 Pro

Das Corsair TBT100 im Test, ein schickes und gutes Thunderbolt 3 Dock?

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Dockingstationen für Notebooks sind etwas Tolles! Und diese sind dank Thunderbolt 3 in den letzten Jahren noch um einiges besser geworden. Vorbei sind die Zeiten in denen Ihr eine Dockingstation zwingend vom Hersteller Eures Notebooks kaufen musstet, nun gibt es duzende Thunderbolt 3 Docks auf dem Markt.

Corsair Tbt100 Test Review 8

Nun hat auch Corsair ein Thunderbolt 3 Dock auf den Markt gebracht, das TBT100. Dieses soll durch ein besonders schickes Design und hohe Leistung auf dem TB3 Port punkten. Aber gelingt dies? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen des TBT100 für diesen Test.

 

Das Corsair TBT100 im Test

Das TBT100 ist mit 228 x 25 x 83 mm ein vergleichsweise kleines Thunderbolt 3 Dock, ohne dabei als „Mini-Dock“ zu gelten. Corsair setzt dabei äußerlich auf ein graues Aluminium Gehäuse, welches passend zu den „Space Gray“ MacBooks gefärbt ist. Natürlich richtet sich das TBT100 nicht nur an MacBook Besitzer.

Corsair Tbt100 Test Review 1

Qualitativ ist das Dock wirklich hervorragend! Dieses fühlt sich unheimlich massiv und stabil gebaut an. Auch das Design gehört zu den schicksten und edelsten die ich bisher gesehen habe. Dabei verzichtet Corsair auf den ansonsten üblichen Gamer-Style und richtet das Dock anscheinend primär an Apple, Dell XPS und generell Ultrabook Nutzer, zu welchen das Design passt.

Corsair Tbt100 Test Review 2

Das wichtigste bei einem Dock sind aber natürlich die Anschlüsse. Auf der Front finden wir:

  • 1x USB C 10Gbit
  • 1x SD Kartenleser
  • 1x 3,5mm Headset Anschluss

Soweit so gut, aber ich vermisse hier einen regulären USB A Port. Gerade auf der Front steckt man ab und zu mal einen normalen USB Stick oder Ähnliches ein, da wäre ein normaler USB Port nett gewesen. Immerhin ist dafür ein Kartenleser vorhanden!

Corsair Tbt100 Test Review 4

Auf der Rückseite finden wir:

  • 2x USB A 5Gbit
  • 1x Gbit LAN
  • 1x USB C 10Gbit
  • 2x HDMI 2.0 (4K 60Hz)
  • 1x Thunderbolt 3
  • 1x Netzteilanschluss

Erneut eine prinzipiell schöne Portausstattung, gerade die beiden HDMI Ports sind praktisch! Allerdings hätte ich mir auch hier mehr als zwei normale USB A Ports gewünscht. Klar die Zeiten sind vorbei in denen man X USB Ports bräuchte, aber am „Desktop“ hat man gegebenenfalls eine Tastatur, Maus, USB Headset oder einen Funkempfänger für dieses, eine externe HDD usw.

Die Beschränkung auf zwei USB A Ports liegt sicherlich an den Abmessungen des Docks, denn viel mehr Platz wäre gar nicht mehr gewesen.

Der Thunderbolt 3 Eingang kann auch gleichzeitig Euer Notebook mit bis zu 85W versorgen. Das Dock selbst wird von einem 100W Netzteil (20V/5A) gespeist. In der Praxis sicherlich ausreichend, aber knapp! Wenn wir rechnen 85W via USB C und alleine die beiden USB C Ports können 1,5A (2x 7,5W) liefern und wir sind schon bei 100W.

Corsair Tbt100 Test Review 5

Solltet Ihr also an allen Ports stromhungrige Geräte wie Festplatten oder Smartphones die gerade Laden hängen haben und Euer Notebook nutzt die vollen 85W, dann wäre es in der Theorie möglich das Corsair TBT100 zu überlasten.

 

Stromverbrauch und Einschaltverhalten

Das Corsair TBT100 Dock verfügt über einen Einschalter auf der Front. Ist das Dock über diesen komplett ausgeschaltet benötigt dieses 0W.  Ist das Dock eingeschaltet, aber nicht mit einem PC Verbunden benötigt dieses ca. 2,5W + falls Ihr irgendwelche USB Geräte verbunden habt, welche dann weiter mit Strom versorgt werden. Das Dock schaltet sich also automatisch nie zu 100% ab.

Im Betrieb an einem Notebook kommt es natürlich auf den Stromverbrauch des Notebooks an, wie viel Strom das Dock zieht. Generell ist dieses aber nicht all zu stromhungrig.

Trennt Ihr das Dock vom Netz, dann merkt sich dieses den letzten Einschaltzustand! War diese vorm Ausziehen ein, dann wird dieses beim Einstecken auch von alleine wieder eingeschaltet.

 

Die Praxis

Ich habe das Corsair TBT100 primär an einem Dell XPS 17 9700 und einem Apple MacBook Pro 16 getestet. Zudem habe ich dieses kurz an einem Dell XPS 13 9380 und einem Apple MacBook Pro 13 Late 2016 getestet. Das positive vorweg, ich hatte mit keinem der Notebooks irgendwelche Probleme! Auch arbeitete das Dock überdurchschnittlich zuverlässig und stabil.

Corsair Tbt100 Test Review 10

Das was einem „Problem“ am nächsten kam war die Leistungsversorgung beim Dell XPS 17 9700. 85W bzw. 20V/4,25A sind für kleinere Notebooks wie dem Dell XPS 13 und auch dem Apple MacBook Pro 13 völlig ausreichend. Auch das Apple MacBook Pro 16 wird mit 85W in der Regel ausreichend versorgt. Das XPS 17 9700 ist hier aber etwas „wählerischer“ und benötigt teils sogar über 100W. Hier müsste ich um in 100% der Situationen das Notebook ausreichend mit Energie zu versorgen noch parallel das originale Ladegerät anschließen. Was passiert wenn die 85W nicht ausreichen? In diesem Falle füttert das Notebook aus dem internen Akku zu. Allerdings muss dafür auch das Notebook konstant voll ausgelastet sein.

Beispielsweise das Apple MacBook Pro 16 kann bis zu 92-94W benötigen. Die Differenz von 85W zu 94W ist mit 9W überschaubar. Ihr müsstet Ihr für rund 10 Stunden CPU und GPU des Notebooks voll auslasten, ehe es zu Problemen käme.

Temperatur
Temperaturentwicklung

Abseits davon hatte ich keinerlei Probleme! Mein 4K Monitor wurde problemlos erkannt und mit 4K60Hz angesteuert, Gbit LAN lief auch bei großen und langen Übertragungen problemlos und auch die USB Ports funktionierten tadellos.

Dabei entsprach das Tempo der USB C Ports auch den Erwartungen. Hier ein paar Werte in Kombination mit der Crucial X8:

Usb A Usb C

 

Der interne Aufbau und Chipsätze

Wie genau ist nun das Dock intern aufgebaut? Corsair nutzt im TBT100 den Intel JHL7540 Thunderbolt 3 Controller, welcher mehr oder weniger die Standardwahl für alle Thunderbolt 3 Docks ist.

Corsair Tbt100 Test Review 6

An diesem Controller hängen zunächst die HDMI Ports, welche über den ITE IT6563FN Chipsatz versorgt werden. Ebenfalls direkt am TB3 Controller hängt der VLI VL822-Q8. Der VLI VL822-Q8 ist ein 10Gbit fähiger USB Controller, welcher eine der PCIe Lanes nutzt um daraus 4x interne USB Ports zu machen. Sofern ich es richtig sehe hängen die beiden USB C 10 Gbit Ports direkt an diesem Controller.

An einem der internen USB Ports des VLI VL822-Q8 hängt ein weiter USB Hub in Form des VLI VL817-Q7. Dieser wiederum versorgt die beiden USB A Ports, die LAN Karte und die Soundkarte. Bei der LAN Karte handelt es sich um den RTL8153B Controller (USB zu Gbit LAN) und bei der Soundkarte um die ALC4050 (USB zu Sound).

Corsair Tbt100 Test Review 7

Dieser teils etwas kaskadierende Aufbau von USB Hub zu USB Hub ist im übrigen normal für ein Thunderbolt 3 Dock! Einige Modelle nutzen hier vier USB Hub Controller die alle ineinander verzahnt sind usw. Aufseiten der Controller sehe ich beim Corsair TBT100 nichts außergewöhnliches oder Problematisches. Eventuell hätte ich gerne eine etwas höherwertige Soundkarte gesehen, aber die Realtek Chips sind auch nicht mehr schlecht.

 

Fazit

Das Corsair TBT100 ist ein gutes und schickes Thunderbolt 3 Dock! Dieses funktionierte in meinem Test sowohl mit dem Dell XPS 17 9700 wie auch mit dem Apple MacBook Pro 16 absolut problemlos!

Dabei lieferten alle Anschlüsse auch die beworbene Leistung, dies gilt sowohl für die USB Ports, wie aber auch für die HDMI Ports. Ebenso klappte das Laden mit bis zu 85W problemlos.

Corsair Tbt100 Test Review 11

Allerdings muss ich auch etwas Kritik aussprechen. So finde ich die Portauswahl verbesserungswürdig! Genau genommen hat das TBT100 für meinen Geschmack etwas wenige USB A Ports, welche bei einem Desktop-Set-up durchaus noch benötigt werden. Auch wären ein paar separate Ladeports für Smartphone und Co nett gewesen. Dies macht die Konkurrenz teils besser.

Der Preis von 299€ (zum Zeitpunkt des Tests) geht grundsätzlich für ein Thunderbolt 3 Dock in Ordnung, ist aber vielleicht etwas hoch angesetzt.

Corsair Tbt100

Test: JBL TUNE 225TWS, gute Semi-in-Ear Ohrhörer

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Etwas überraschend hat JBL mit den TUNE 225TWS ein Nachfolger der 220TWS auf den Markt gebracht. Dabei sollen die TUNE 225TWS nur eine Detail Verbesserung darstellen.

So soll es kleine Verbesserungen beim Klang, der Akkulaufzeit und der Steuerung geben. Fallen diese Verbesserungen in der Praxis auf? Finden wir es im Test heraus!

Jbl Tune 225tws Test Review 6

An dieser stelle vielen Dank an JBL für das Zurverfügungstellen der TUNE 225TWS für diesen Test.

 

Die JBL TUNE 225TWS im Test

Bei den TUNE 225TWS handelt es sich um so genannte „Semi-in-Ear“ Ohrhörer. Das heißt diesen fehlen die bekannten Silikon-Aufsätze. Anstelle dessen werden die Ohrhörer einfach in Eure Ohren gelegt. Dieses Design ist natürlich Geschmackssache, wurde aber durch die Apple AirPods recht populär.

Jbl Tune 225tws Test Review 1

Die Ohrhörer selbst verfügen wie auch die Apple AirPods über das Steg-Design. Heißt Ihr habt Eure Ohrhörer und an diesen ragt ein kleiner Steg hinunter, der bis auf die Höhe der Ohrläppchen reicht. Auf der Rückseite dieses Stegs findet sich jeweils eine Steuerungstaste. Das Ein/Ausschalten der Ohrhörer geschieht aber wie üblich automatisch wenn Ihr diese in die Ladebox legt bzw. herausnehmt.

Jbl Tune 225tws Test Review 2

Die Ladebox der JBL TUNE 225TWS ist mit 55 x 51 x 29 und einem Gewicht von 47g (57g mit Ohrhörern) angenehm kompakt und leicht. Dabei kann die Ladebox die Ohrhörer unterwegs rund 4x wiederaufladen. Mit einer Ladung halten die Ohrhörer laut Hersteller ca. 5 Stunden durch. Praktisch kommen wir auf +-4 Stunden, je nach Lautstärke.

Jbl Tune 225tws Test Review 3

Die Verarbeitungsqualität der Ohrhörer und der Ladebox ist tadellos! Beides wirkt robust und massiv gearbeitet.

 

Tragekomfort

Der Tragekomfort ist immer ein Stück weit Geschmacksache, gerade bei in-Ear Ohrhörern. Mögt Ihr den Tragekomfort von in-Ear Ohrhörern nicht, dann könnten die JBL TUNE 225TWS die ideale Alternative für Euch sein.

Jbl Tune 225tws Test Review 9

Aufgrund des Verzichts auf die Silikon-Aufsätze liegen die Ohrhörer einfach in Euren Ohren, ohne dass Ihr das „Finger in den Ohren“ Gefühl von normalen in-Ears habt. Ich komme an sich mit normalen in-Ears gut zurecht, aber ich kann die Vorzüge des Semi-in-Ear Designs verstehen.

Gerade beim Sport sind die JBL TUNE 225TWS sehr angenehm zu nutzen und Ihr seid auch nicht ganz so abgeschottet von der Umwelt. Ihr würdet also (sofern die Musik nicht zu laut ist) noch ein Auto oder jemand der nach Euch ruft mitbekommen.

 

Klang

Der Klang von Semi-in-Ear Ohrhörern ist immer so eine Sache. Aufgrund des Mangels einer Versieglung Eures Ohrs haben diese Ohrhörer oftmals Probleme „Druck“ aufzubauen. Dies ist aber wichtig für die Bass-Performance. Ihr könnt ja mal von regulären in-Ears die Silikon Aufsätze entfernen und sie Euch dann in die Ohren stecken, dann wisst Ihr was ich meine. Dieses Problem müssen die Hersteller durch größere Treiber und andere „Tricks“ kompensieren. So ganz gelingt dies aber keinem Hersteller, auch Apple bei seinen AirPods nicht. Wollt Ihr also die maximale Klangqualität müsst Ihr auf Ohrhörer mit Silikon-Aufsatz setzen.

Aber wie klingen die JBL TUNE 225TWS? Grob gesagt wie die JBL TUNE 220TWS, beim Klang hat sich nicht viel oder sogar nichts verändert.

So besitzen die TUNE 225TWS einen sehr offenen und sehr räumlichen Klang, wie Ihr diesen bei in-Ears in der Regel nicht findet. Die Ohrhörer erinnern hier fast mehr an normale Kopfhörer, die etwas lockerer klingen.

Jbl Tune 225tws Test Review 7

Daher überrascht es auch nicht, dass die Höhen der TUNE 225TWS gut, wenn nicht sogar sehr gut sind! Diese sind schön klar und haben eine gewisse natürliche Offenheit, wodurch sie deutlich weniger anstrengend erscheinen. Und dies trotz einer gewissen Schärfe.

Die Mitten sind im Gegenzug eher mittelmäßig. Die TUNE 225TWS klingen vergleichsweise kühl und auch etwas dünn in der Mitte. Hier fehlt den Ohrhörer etwas das Volumen und die Masse. Stimmen sind dabei gut verständlich und klingen recht natürlich. Allerdings sind diese auch nicht super eindringlich.

Beim Bass hat JBL prinzipiell wieder einen guten Job gemacht. Ich würde den Bass als ordentlich bezeichnen. Gerade der Tiefbass ist merklich gut und satt, allerdings können die TUNE 225TWS aufgrund der Bauform keinen Druck aufbauen. Der Bass „verpufft“ etwas. Es ist klar zu merken, dass das die Ohrhörer einen sehr guten Bass besitzen, sie können diesen aber nicht zu 100% „auf die Straße bringen“.

Ich kann den Klang aber auch nicht als dünn oder schwach bezeichnen, ganz im Gegenteil. Die TUNE 225TWS klingen recht lebendig und dynamisch! Ich würde diese den AirPods vorziehen. Allerdings gerade wenn Ihr Bass Fans seid, sind normale In-Ears doch zu bevorzugen. Im Gegenzug ist die räumliche Darstellung und „Luftigkeit“ der TUNE 225TWS für reguläre in-Ears schwer zu erreichen.

Jbl Tune 225tws

Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Ob die JBL TUNE 225TWS etwas für Euch sind, hängt zu 100% vom Tragekomfort ab. Der „Semi-In-Ear“ Style ist das Verkaufsargument der TUNE 225TWS und auch gleichzeitig der größte Kritikpunkt.

Mögt Ihr keine regulären in-Ears aufgrund der Versieglung der Ohren oder Ihr bevorzugt einfach den etwas „luftigeren“ Tragekomfort, dann sind die JBL TUNE 225TWS die mit besten Ohrhörer für rund 100€ die Ihr bekommen könnt. Ebenso habe ich mir sagen lassen, dass dieser Style der Ohrhörer ideal für den Sport und das Laufen ist. Dies kann ich auch bestätigen, die JBL halten auch beim Laufen sehr gut.

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Was allerdings der Nachteil dieses Styles ist, ist der Klang. Aufgrund der fehlenden Versieglung Eures Ohrs haben solche Ohrhörer immer Probleme mit dem Bass! Die JBL TUNE 225TWS klingen grundsätzlich nicht schlecht, diese haben einen schönen dynamischen und lebendigen Klang. Allerdings wirklich hämmernde Bässe dürft Ihr nicht erwarten.

Am Ende kommt es auf Euch an! Die JBL TUNE 225TWS sind die besten mir bekannten „Semi-in-Ear“ Ohrhörer. Allerdings sucht Ihr das Maximum an Klangqualität würde ich eher zu normalen in-Ear Ohrhörern greifen. Im Übrigen einen wirklichen Unterschied zwischen den JBL TUNE 225TWS und den TUNE 220TWS konnte ich nicht ausmachen. Erstere haben einen etwas besseren Akku, greift hier im Zweifel zu den günstigeren Modellen.

Das Dell Thunderbolt 3 Dock WD19TB im Test, das ideale Dock für das Dell XPS 15/17?

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USB C und Thunderbolt 3 haben die Welt der Notebook Docks revolutioniert. Musstet Ihr früher die speziellen Docks der Notebook Hersteller nutzen, sofern Euer Notebook überhaupt eine große Dockingstation unterstützt hat, könnt Ihr jetzt zu einem beliebigen Thunderbolt 3 Dock greifen, das Euren Ansprüchen entspricht.

Allerdings bietet beispielsweise Dell weiterhin Dockingstationen für seine Notebooks an, welche durchaus ihre Daseinsberechtigung haben. Allerdings setzen auch die neueren Dockingstationen von Dell auf Thunderbolt 3 zur Verbindung. Warum dann überhaupt ein Dell Dock kaufen? Die Dell Dockingstationen unterstützten bis zu 130W Ladestrom! Gerade die größeren Modelle der Dell XPS Serie benötigen sehr viel Energie unter Last, da reichen normale Docking Stationen mit 65W oder 85W nicht.

Dell Thunderbolt 3 Dock Wd19tb Test 7

Da ich selbst ein XPS 17 besitze war die Anschaffung des Dell Thunderbolt 3 Dock WD19TB durchaus ein logischer Schritt. Aber ist das Dell Thunderbolt 3 Dock WD19TB auch empfehlenswert? Funktioniert dies auch mit Notebooks anderer Hersteller? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Dell Thunderbolt 3 Dock WD19TB im Test

Dell setzt bei seinem Thunderbolt 3 Dock WD19TB auf ein recht praktisches Design. So ist das Dock in einem einfachen schwarzen Kunststoff gehalten und recht „kantig“ geformt. Das Dock misst rund 20,5 x 9 x 2,9cm.

Dell Thunderbolt 3 Dock Wd19tb Test 1

Ganz klar gesagt, es gibt Dockingstationen die einen noch edleren Eindruck machen. Das WD19TB wirkt sehr „business-like“ und wird vermutlich keine großen Blicke auf sich lenken. Dies soll nicht heißen, dass das Dock schlecht gearbeitet wäre! Genau genommen wirkt das WD19TB sogar sehr gut und massiv gebaut.

Dell Thunderbolt 3 Dock Wd19tb Test 3

Das Wichtigste sind aber natürlich die Anschlüsse. Das erste was hier auffällt ist das Thunderbolt 3 Kabel, welches fest mit dem Dock verbunden ist. Normalerweise bin ich davon kein großer Fan, aber das Kabel wirkt zum einen Extrem dick und ist zum anderen mit 85cm in der Regel ausreichend lang. Thunderbolt 3 Kabel die mehr als 1 Meter haben sind leider meist eh etwas problematisch.

Auf der Front des Docks finden wir folgende Anschlüsse:

  • 1x USB C 3.1 Gen 2 (10Gbit)
  • 1x USB A 3.1 Gen 1 (5Gbit)
  • 1x 3,5mm Headset Anschluss

Dell Thunderbolt 3 Dock Wd19tb Test 4

Auf der Rückseite sind folgende Anschlüsse zu finden:

  • 1x Thunderbolt 3 USB C Ausgang
  • 1x Gbit LAN
  • 2x USB A 3.1 Gen 1 (5Gbit)
  • 1x USB C DisplayPort
  • 1x HDMI 2.0
  • 2x DisplayPort 1.4
  • 1x 3,5mm Audio-Ausgang

Damit ist das Dock gerade was Monitore angeht unheimlich gut ausgestattet! Ich hätte allerdings vielleicht auf einen DisplayPort Anschluss zugunsten zweier USB A Ports verzichten können. Generell fehlt mir aber nur ein SD Kartenleser, ansonsten bin ich mit der Portausstattung zufrieden.

Neben diesen ganzen Anschlüssen gibt es natürlich noch einen DC Eingang. Beim WD19TB liegt ein 180W Netzteil bei, welches mehr als ausreichend ist.

Dell Thunderbolt 3 Dock Wd19tb Test 6

Dell hat seine Docking-Stationen recht modular aufgebaut. So gibt es das fast identische Dock auch mit anderen Anschlüssen, wie USB C. Dell nutzt hier das gleiche Dock, aber mit einem anderen Anschluss-Modul. Dieses lässt sich einfach mithilfe von zwei Schrauben austauschen. So wäre es auch möglich, dass Dell in Zukunft andere Anschluss-Module anbietet, falls es neue Standards gibt.

Interessanterweise ist das WD19TB aktiv gekühlt! Im Gehäuse sitzt ein kleiner Lüfter, welcher Temperatur-gesteuert für Kühlung sorgt. Dieser kann durchaus hörbar laut werden, ist aber im normalen Betrieb leiser als so ziemlich alle Notebooks.

 

Nur für Dell Notebooks?

Beginnen wir mit einer interessanten Frage, ist das Dell Thunderbolt 3 Dock WD19TB nur für Dell Notebooks? Die Antwort ist nein!

Das WD19TB wird vermutlich mit allen Thunderbolt 3 Geräten funktionieren. Ich habe es z.B. mit einem Apple MacBook Pro 16 ausprobiert und es gab keine Probleme. Lediglich die Leistung über den USB C Port ist auf 20V/4,5A beschränkt. 90W sind aber immer noch sehr ordentlich für ein Dock!

 

Die Praxis

Thunderbolt 3 kann teils recht zickig sein! Gerade wenn Ihr längere Kabel verwendet usw. Allerdings das WD19TB war in Kombination mit einem Dell Notebook (XPS 17) erfreulich unproblematisch! Ich hatte keinerlei Probleme mit ungewollten Disconnects oder andere „Merkwürdigkeiten“. Damit läuft das WD19TB noch etwas besser als das CalDigit TS3 Plus, welches am XPS 17 gelegentliche Disconnects besaß. Abseits des Dell XPS 17 habe ich das Dock nur temporär an einem MacBook Pro 16 genutzt. Auch hier konnte ich keine Probleme feststellen.

Dell Thunderbolt 3 Dock Wd19tb Test 9

Wenn mich etwas in der Praxis gestört hatte, dann das sehr dicke Thunderbolt 3 Kabel. Das Kabel ist wirklich sehr mächtig und auch der Thunderbolt 3 Stecker ist sehr groß. Dies kann beim Verschieben oder anheben des Notebooks den USB C Port schon physisch etwas belasten.

Dell Thunderbolt 3 Dock Wd19tb Test 8

Aufgrund des temperatur-gesteuertem aktiven Lüfter bleibt das Dock recht kühl. Andere Modelle erwärmen sich meist sehr stark (daher haben diese meist auch große Aluminium Gehäuse). Dies ist natürlich nicht direkt ein Problem, verlängert aber die Lebensdauer sicherlich etwas. Den Lüfter selbst habe ich nie gehört! Lediglich beim Einstecken des Docks kann dieser kurz hochdrehen.

 

Das Laden

Das Dell Thunderbolt 3 Dock WD19TB kann theoretisch bis zu 130W über den USB C Port bieten. 130W via USB C? Richtig USB C und auch Thunderbolt 3 sind generell auf 100W limitiert. Die 130W sind speziell für Dell Notebooks und können auch nur von diesen abgerufen werden. Nutzt Ihr das Dock an einem anderen System sind lediglich bis zu 90W möglich. Dies bestätigt sich auch in der Praxis, wo beispielsweise das Apple MacBook Pro 16 mit 88,x W versorgt wird. Dies ist ein völlig ausreichendes Tempo!

Wirklich interessant ist das Dock aber natürlich primär für Nutzer der größeren Dell XPS  Notebooks, wo dieses das original Ladegerät voll ersetzen kann.

 

Chipsätze

Grundsätzlich ist Thunderbolt 3 „nur“ eine externe PCIe Verbindung mit bis zu 4x PCIe 3.0 Lanes. Dementsprechend müssen diese PCIe Lanes in nutzbare Anschlüsse umgewandelt werden. Wie genau dies gemacht wird schwankt etwas von Dock zu Dock.

So nutzt beispielsweise die i-tec Thunderbolt 3 Dockingstation eine Intel LAN Karte welche direkt via PCIe angebunden ist und das CalDigit TS3 Plus eine etwas außergewöhnliche HiFi Soundkarte.

Dell geht hier deutlich konservativer ans Werk. So setzt Dell primär auf USB Controller von Realtek, an welchen wiederum die einzelnen Ports hängen. So kommt intern bei der LAN Karte eine Realtek USB GbE Lösung zum Einsatz. Selbiges gilt für den Audioausgang, wo auch eine Realtek USB Soundkarte genutzt wird, die intern fest verbaut ist. Generell ist dies nicht schlecht, aber weniger elegant als beispielsweise bei i-tec. An der LAN Karte kann ich in der Praxis aber nicht meckern, die Soundkarte hingegen ist lediglich „Okay“. Letztere klingt brauchbar ist aber nicht mit der Soundkarte beispielsweise im CalDigit TS3 Plus vergleichbar. Wenn wir so wollen setzt Dell intern auf solide Standard Hardware, aber nicht auf Luxus oder Außergewöhnliches.

 

Fazit

Das Dell Thunderbolt 3 Dock WD19TB ist eins der besten und zuverlässigsten Docks die ich bisher in den Fingern hatte!

Zuverlässig ist hier der wichtigste Punkt! Thunderbolt 3 kann sehr zickig sein und das wird mir vermutlich auch jeder bestätigen können der schon TB3 auf täglicher Basis genutzt hat. Gerade mit längeren Kabeln tauchen des Öfteren mal Disconnects usw. auf. Solche Probleme hatte ich mit dem Dell Thunderbolt 3 Dock WD19TB so gut wie gar nicht! Das Dock läuft im täglichen Einsatz problemlos.

Dell Thunderbolt 3 Dock Wd19tb Test 10

Ebenfalls sehr wichtig beim WD19TB ist die „POWER“. Mit bis zu 130W via USB C kann dieses das original Ladegerät für sehr viele Notebooks, besonders bei Dell, ersetzen. Wichtig, das Dock lässt sich zwar auch mit anderen Herstellern nutzen, hier ist die Leistung via USB C aber auf 90W limitiert.

Kommen wir damit zu den Negativpunkten. Das fest integrierte Thunderbolt 3 Kabel funktioniert zwar prinzipiell sehr gut, limitiert aber natürlich aufgrund der festen Lage etwas und ist zudem sehr dick und schwer, was den USB C Port physisch belasten kann. Die Anschlussvielfallt ist Okay, es fehlt aber ein SD Kartenleser und viele der Anschlüsse werden von vergleichsweise „einfachen“ Chipsätzen angesteuert. So ist der Audio-Ausgang eine einfache Realtek USB Soundkarte, der LAN Port eine Realtek USB LAN Karte usw. Nicht tragisch, aber Docks wie das CalDigit TS3 Plus nutzen hier etwas wertigere Module.

Dell Thunderbolt 3 Dock Wd19tb Test 11

Dennoch kann ich das Dell Thunderbolt 3 Dock WD19TB mit gutem Gewissen empfehlen, zumal dieses mit knapp über 200€ auch nicht übermäßig teuer ist.