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Die SoundPEATS TruEngine SE im Test

Mit den TruEngine SE bietet SoundPEATS ein paar etwas außergewöhnlicher true Wireless Ohrhörer an. Diese verfügen über einen Dual-Treiber Aufbau, welcher für einen besonders guten Klang sorgen.

Soundpeats Truengine Se Im Test 11Zusätzlich setzt SoundPEATS auf einen Qualcomm Bluetooth Chip, welcher ebenfalls die maximal Klangqualität und Verbindungsstabilität ermöglichen soll. Klingt doch gut! Aber es gibt so viele True Wireless Ohrhörer auf dem Markt.

Können sich hier die SoundPEATS TruEngine SE wirklich von der Masse absetzen? Finden wir es im Test heraus!

 

Die SoundPEATS TruEngine SE im Test

Wie üblich werden auch die TruEngine SE True Wireless Ohrhörer in einer kleinen Lade/Transportbox geliefert. Diese hat mit 73 x 42 x 34 mm eine angenehme Größe. Sie ist nicht winzig, sollte aber problemlos in die meisten Hosentaschen passen.

Soundpeats Truengine Se Im Test 1Bei der Oberfläche setzt SoundPEATS auf einen Softtouch-Kunststoff. Dieser fühlt sich zwar gut an, ist aber auch ein großer Fingerabdruckmagnet.

Der integrierte Akku der Ladebox wird über einen microUSB Port auf der Rückseite geladen. Der verbaute Akku kann die Ohrhörer bis zu 4,5x laden, ehe die Ladebox selbst ans Netz muss. Praktisch rechnet aber eher mit 3,5-4x.

Soundpeats Truengine Se Im Test 2Mit einer Ladung sollen die Ohrhörer satte 6 Stunden durchhalten! Erneut rechnet praktisch eher mit 4-5 Stunden. 6 Stunden sind vermutlich nur bei der Wiedergabe von Hörbüchern in sehr leiser Lautstärke möglich. Dennoch auch 4-5 Stunden sind top!

Die TruEngine SE Ohrhörer selbst sind leicht überdurchschnittlich große Ohrhörer, die in einer recht ergonomischen Form gehalten sind.

Soundpeats Truengine Se Im Test 4Ähnlich wie die Ladebox ist das äußere der Ohrhörer aus einem Softtouch Kunststoff gefertigt. Lediglich der Ohrkanal ist aus einem durchsichtigen Kunststoff. Dieser soll den Blick auf die zwei Sound-Kammern offenbaren. Dies sieht auch durchaus schick aus!

Die Verarbeitungsqualität der Ohrhörer würde ich als sehr gut einstufen und die der Ladebox als gut.

Soundpeats Truengine Se Im Test 3Gesteuert werden die Ohrhörer über jeweils eine Taste auf der Rückseite. Das Ein/Ausschalten geschieht aber wie üblich automatisch beim Einsetzen in die Ladebox.

 

Tragekomfort

Die SoundPEATS TruEngine SE sind recht große Ohrhörer. Diese besitzen zwar eine gute Passform, bleiben aber natürlich recht groß. Daher sind diese für besonders schmale Ohren eher weniger geeignet.

In meinen größeren Ohren sitzen diese gut. Sie sind nicht die aller bequemsten Ohrhörer der Welt, sitzen aber gut. Ich würde den Tragekomfort mit einer 2- bewerten.

 

Klang

SoundPEATS setzt bei den TruEngine SE auf einen dual Treiber Aufbau. Heißt im Inneren der Ohrhörer gibt es zwei Klang-Kammern und zwei klangerzeugende Elemente. Allerdings hat SoundPEATS hier etwas Merkwürdiges getan, denn anscheinend wurden zwei identische Treiber verbaut?! Normalerweise würden zwei unterschiedliche Treiber genutzt, um beispielsweise eine Aufteilung zwischen Höhen und Tiefen zu erzeugen. Dies ist hier aber anscheinend nicht der Fall.

Soundpeats Truengine Se Im Test 8Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen der TruEngine SE sind gut, aber vergleichsweise unauffällig. Diese sind auseichend klar und sauber, aber stechen auch nicht als besonders Brilliant hervor. Im Gegenzug sind diese aber auch nicht zu matt oder dumpf. Unauffällig gut trifft es denke ich recht passend.

Die Mitten der TruEngine SE gefielen mir grundsätzlich recht gut. Gerade die unteren Mitten der Ohrhörer sind sehr ausgeprägt. Die „mittleren“ Mitten hingegen sind eher schwach. Stimmen, gerade von Frauen, wirken etwas dünn und neigen zum Untergehen. Gerade dann wenn es viele andere wärmere Klänge im Song gibt.  Ein gutes Beispiel für einen Song der den TruEngine SE nicht liegt wäre Alanis Morissette – Reasons I Drink. Hier schaffen es die Ohrhörer nicht gut die Stimme „freizustellen“.

Soundpeats Truengine Se Im Test 9Ein Beispiel für ein Song der den TruEngine SE wäre z.B. Klaas – Fighter. Hier liegt die Stimme der Sängerin in einem Bereich der den Ohrhörern liegt und der Bass hat ebenfalls genau die richtige Klangfarbe.

Der Bass ist bei den SoundPEATS TruEngine SE recht stark ausgeprägt. Gerade der obere Bass-Bereich ist ein gutes Stück angehoben. Kurze und knackige Bässe lieben die Ohrhörer. Etwas schwerer tun diese sich im Tiefbass. Der Tiefbass ist eher durchschnittlich, während der „Kickbass“ sehr stark ist.

Soundpeats Truengine Se FrequenzkurveDies lässt die SoundPEATS TruEngine SE klanglich recht warm erscheinen. Bonuspunkte gibt es für die sehr gute Auflösung gerade in den unteren Mitten. Die Ohrhörer machen hier einen klasse Job auch feine Details gut abzubilden.

 

Fazit

Ob die SoundPEATS TruEngine SE etwas für Euch sind hängt wie üblich von Eurem Geschmack ab. So würde ich die TruEngine SE primär Fans von elektronischer Musik empfehlen.

Soundpeats Truengine Se Im Test 12Die Ohrhörer besitzen einen sehr stark ausgeprägten oberen Bass Bereich und kommen besonders gut mit kurzen und knackigen Bässen klar. Auch die Höhen sind mehr als ordentlich, Schwächen gibt es aber bei der Stimmwiedergabe.

Gut wiederum ist der Tagekomfort, das Design und auch die Akkulaufzeit. Am Ende kommt es also auf Euren Geschmack an ob ich Euch die SoundPEATS TruEngine SE für 50€ empfehlen kann oder nicht.

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