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Das Oppo Find X2 Neo im Test

Aktuell versuchen einige asiatische Smartphone Hersteller in die Marktlücke zu drängen die Huawei auf den westlichen Märkten hinterlassen hat. Dazu gehört neben Xiaomi auch Oppo! Oppo, nie was davon gehört? Nicht verwunderlich denn auf dem deutschen Markt gehören diese klar zu den exotischen Herstellern, allerdings weltweit betrachtet gehört Oppo mit seinen diversen Schwesterfirmen wie OnePlus zu den ganz großen!

Oppo Find X2 Neo Im Test 6

Eins der spannendsten Smartphones in Oppos Lineup ist das Find X2 Neo. Dieses stellt den kleinen aber deutlich günstigeren Bruder zum Find X2 Pro dar. Mit rund 650€ ist das Oppo Find X2 Neo aber weiterhin ein Smartphone der „gehobenen“ Klasse. Wird es diesem Anspruch gerecht? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Oppo für das Ausleihen des Find X2 Neo für diesen Test.

 

Das Oppo Find X2 Neo im Test

Bei einem Preis jenseits von 600€ dürfen wir schon eine ordentliche Verarbeitung und Haptik erwarten. Beides bietet das Find X2 Neo auch! Dieses ist wie die meisten Smartphones im Jahr 2020 ein „Glas-Sandwich“, wir haben also auf der Front und auf der Rückseite Glas, welches von einem Aluminiumrahmen umfasst ist.

Oppo Find X2 Neo Im Test 1

Dieser Aluminiumrahmen ist beim Find X2 Neo vergleichsweise kantig gehalten. Das Glas auf der Front und auf der Rückseite ist zwar an den Kanten stark abgerundet, aber der Rahmen ist nicht auf Hochglanz poliert bzw. lackiert wie beispielsweise bei den Samsung S20 Smartphones.

Stört dies in der Hand? Nein! Genau genommen halte ich das Find X2 Neo für sehr schön griffig, was nicht für alle aktuellen Smartphones gilt. Das generelle Design würde ich als klassisch einstufen. Das Smartphone hat schön minimalistische Displayrahmen und eine Kamera die in einem Loch im Display eingelassen ist. Auf der Rückseite finden wir ein mittelgroßes Kamera-Modul, welches aber vergleichsweise dezent gehalten ist. Das Find X2 Neo sticht also nicht groß aus der Masse an aktuellen Smartphones hervor.

Oppo Find X2 Neo Im Test 3

Gehen wir aber einmal im Detail um dieses herum. Auf der Front finden wir das 6,5 Zoll große Display, wie auch die 32 Megapixel Frontkamera. Die Ohrmuschel ist im oberen Rahmen versteckt. Oppo zählt zu den letzten Herstellern die noch den Einschalter und die Lautstärkewippe trennen. Der Einschalter ist auf der rechten Seite und die Lautstärkewippe links.

Oppo Find X2 Neo Im Test 5

Der primäre Lautsprecher ist gemeinsam mit dem USB C Ladeport auf der Unterseite. Ein Kopfhöreranschluss ist leider beim Oppo Find X2 Neo nicht mehr zu finden.

Auf der Rückseite haben wir zu guter Letzt die Quad-Kamera in einem kleinen Modul. Dieses steht dabei vergleichsweise wenig hervor. In diesem Modul ist auch ein Dual-LED-Blitz angebracht.

Oppo Find X2 Neo Im Test 2

Ein Fingerabdruckscanner ist natürlich auch vorhanden, dieser ist aber unter dem Display angebracht.

 

Display

Das Oppo Find X2 Neo verfügt über ein 6,5 Zoll AMOLED Display mit einer Auflösung von 2400×1080 Pixeln. Dabei erreicht das Display eine Wiederholungsrate von 90Hz, nett! Hierdurch wirken Animationen und Bewegungen ein Stück weit weicher als auf regulären Smartphone Displays.

Qualitativ ist das Display des Oppo Find X2 Neo 1a. Es gibt auf dem Weltmarkt aktuell kaum bis keine wirklich schlechten AMOLED Panels, daher überrascht dies auch wenig. Farben sind wunderbar klar und satt, Kontraste nahezu perfekt und selbst die maximale Helligkeit stimmt!

Displayhelligkeit

Diese ist zwar nicht ganz auf dem Level der absoluten Flaggschiffen, ist aber dicht dran. Dementsprechend ist eine Ablesbarkeit im Freien gut gegeben.

 

Lautsprecher

Auf Seiten der Lautsprecher hat Oppo im ersten Moment alles richtig gemacht! Diese nutzen beim Find X2 Neo die Ohrmuschel als zusätzlichen Lautsprecher. Ihr habt also bei der Medienwiedergabe einen Stereo Klang. Klasse!

Allerdings sind die Lautsprecher qualitativ nicht auf dem Level vom iPhone oder den großen Samsung Modellen. Das Find X2 Neo klingt recht dünn und teils auch etwas schrill. Allerdings durch die Nutzung zweier Lautsprecher wirkt das Klangbild doch um einiges größer. Ich würde die zwei mäßigen Lautsprecher des Find X2 Neo jederzeit einem guten Smartphone Lautsprecher vorziehen, ja der Stereo Effekt hat einen solch großen Einfluss.

 

Die Kamera(s)

Im Find X2 Neo sind satte vier Kameras verbaut:

  • Hauptkamera 48 Megapixel f/1.7 Sony IMX586
  • Weitwinkelkamera 8 Megapixel f/2.2 Samsung S5K3H7
  • Zoomkamera (2x) 13 Megapixel f/2.4
  • Monochrom-Kamera 2 Megapixel f/2.4

Oppo Find X2 Neo Im Test 9

Ganz klar gesagt die 4. Kamera halte ich etwas für ein Gimmick. Hier wurde einfach ein günstiges Modul verbaut um mit einer Quad-Kamera werben zu können. Die drei anderen Kameras sind aber generell nützlich!

Auch wenn es nun vielleicht so wirkt als würde das Find X2 Neo die gleiche primäre Kamera nutzen wie das große Oppo Find X2 Pro, dann täuscht dies etwas! Zwar sind beide Module auf dem Papier identisch, aber das Find X2 Pro nutzt den größeren Sony IMX689 Sensor.

Sensor

Der Sensor des Find X2 Neo ist als mittelgroß einzustufen. Muss dies ein Nachteil bei der Bildqualität sein? In der Theorie ist ein größer Sensor natürlich immer besser, in der Praxis hat das iPhone 11 Pro mit einem winzigen Sensor aber eine Bildqualität die mit 4x so großen Sensoren mithalten kann.

Wollen wir uns also mal ein paar Aufnahmen des Find X2 Neo ansehen.

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Generell produziert das Oppo Find X2 Neo sehr bunte und helle Bilder, welche gerade bei Sonnenschein schön strahlen. Dabei sind die Aufnahmen sehr scharf und detailliert. Teils sind diese aber auch etwas überschärft. Ähnliches gilt auch teils für die Farben, welche hier und da etwas übersättigt wirken.

Bei weniger optimalen Lichtverhältnissen bleibt die Bildqualität gut, aber hier und da wirkt der Weißabgleich etwas unsicher und Bilder wirken entweder sehr kalt oder kippen etwas ins Braune. Dies ist aber kein großes Problem.

Die Weitwinkelkamera hingegen war qualitativ etwas schwankend. Teilweise waren die Bilder echt gut und standen bei ausreichend Licht der Hauptkamera kaum etwas nach.  Teilweise wirkten die Aufnahmen aber auch unscharf, als hätte der AF nicht richtig getroffen.

Dennoch bin ich unterm Strich mit den Fotos des Oppo Find X2 Neo zufrieden! Diese sind zwar nicht auf dem Level eines Flaggschiffes, aber auch nicht all zu weit davon entfern

 

Performance

Im Find X2 Neo steckt der Qualcomm SM7250-AB Snapdragon 765G in Kombination mit 12GB RAM. Bei dem Snapdragon 765G handelt es sich um den „eine Stufe unter Flaggschiff“ SoC aus dem Hause Qualcomm. Damit macht dieser in einem 600€ Smartphone prinzipiell viel Sinn! Auch OnePlus nutzt diesen SoC bei seinem kleineren OnePlus Nord und Xiaomi bei seinem Mi 10 Lite.

Schauen wir uns in ein paar Benchmarks an wie gut der Snapdragon 765G im Find X2 Neo performt.

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Der Snapdragon 765G ist ein recht starker SoC! Dieser liegt zwar in Benchmarks ein gutes Stück hinter dem großen Snapdragon 865 zurück, platziert sich aber je nach Test gut zwischen dem Snapdragon 845 und 855.

 

Performance im Alltag

Das Oppo Find X2 Neo ist ein sehr flottes Smartphone! Die Benutzeroberfläche läuft absolut flüssig und Animationen sind butterweich! Dies liegt neben der gut optimierten Software und dem schnellen SoC auch am 90Hz Display, welches nunmal Animationen etwas flüssiger darstellen kann.

Oppo Find X2 Neo Im Test 10

Ist der Unterschied von 60Hz zu 90Hz spürbar? Ja ist er! Animationen laufen schon ein gutes Stück weicher. Allerdings werdet Ihr Euch sehr schnell an die 90Hz gewöhnen und dann fallen diese zugegeben nicht mehr so stark auf, außer Ihr wechselt wieder auf ein normales Smartphone zurück. Nutzt Ihr dann wieder eine Weile das 60Hz Display, dann werdet Ihr Euch auch wieder daran gewöhnen. Die höhere Bildwiederholungsrate ist also klar nett, aber man vergisst diese auch schnell wieder im Alltag.

Aber nicht nur den Benutzeroberfläche läuft flüssig. Auch sämtliche Apps die ich dem Smartphone vorgesetzt habe liefen gut bis sehr gut! Anwendungen wie Facebook, WhatsApp usw. sind natürlich absolut kein Problem und laden schnell und laufen dann perfekt. Auch Spiele laufen zu 99% absolut perfekt. Es gibt hier und da mal Spiele wie PUBG die auf Snapdragon 865 Smartphones nochmals etwas besser laufen, aber der Unterschied ist nicht groß.

 

Akku und welche Ladestandards verwendet das Oppo Find X2 Neo?

Im Oppo Find X2 Neo ist ein 4025mAh großer Akku verbaut. Dies ist eine durchschnittliche Größe für ein Smartphone dieser Klasse. Aber viel wichtiger als die reine Größe des Akkus ist natürlich was das Smartphone daraus macht.

In der Praxis ist die Akkulaufzeit unspektakulär. Ihr werdet mit dem X2 Neo problemlos durch den Tag kommen, viel mehr wird aber selbst für „lite“ User kaum möglich sein.

Auf Seiten des Ladens verwendet das Find X2 Neo den Oppo VOOC 4.0 Standard, fürs Schnellladen. Oppo VOOC 4.0 wird mit einem Tempo von bis zu 40W. Schauen wir uns doch kurz einmal an wie schnell das Oppo Find X2 Neo an diversen Quellen lädt.

Ladetempo

An seinem originalen Schnellladegerät konnte ich ein maximales Ladetempo von rund 24W messen. Dabei nimmt das Smartphone rund 4,5V und 5,5A vom Ladegerät auf. An einem USB C Power Delivery Ladegerät kann das Find X2 Neo bis zu 14W aufnehmen, dabei nutzt dieses die 5V Spannungsstufe und dreht den Ladestrom auf ca. 2,9A hoch.

Wollt Ihr also ein 3. Anbieter Ladegerät nutzen, solltet Ihr für das maximale Tempo eins mit USB PD und mindestens der 5V/3A Stufe wählen.

An einem normalen 5V/2,4A USB Port oder an einem Quick Charge Port sind „nur“ 9,xW möglich.

 

Fazit

Das Oppo Find X2 Neo ist ein klasse Smartphone, das es aber schwer hat sich auf dem Markt zu behaupten. Dieses steht etwas zwischen den Stühlen, es ist kein Flaggschiff aber auch mit rund 500-600€ auch kein „günstiges“ Gerät.

Gerade das OnePlus Nord macht dem Oppo Find X2 Neo etwas das Leben schwer. Beide setzen auf einen ähnlichen Formfaktor, ähnliche Feature und den gleichen SoC, nur ist das Oppo rund 100€ teurer. Hier hat es das Find X2 Neo etwas schwer den Aufpreis zu rechtfertigen.

Oppo Find X2 Neo Im Test 11

Dies soll aber nicht heißen, dass das Find X2 Neo ein schlechtes Smartphone ist! Ganz das Gegenteil ist der Fall. Der Snapdragon 765G verhilft dem Smartphone in Kombination mit dem 90Hz Display zu einer sehr performanten Nutzererfahrung. Die Benutzeroberfläche läuft perfekt und auch Apps und Spiele laufen kaum bis gar nicht schlechter als auf einem Flaggschiff.

Die Kameras sind nicht ganz auf Flaggschiff-Level, hätten aber vor 2 Jahren auch in einem 1000€ Smartphone stecken können. Wir haben hier also eine gute Allround-Performance, mit kleinen Schwächen bei den sekundären Kameras. So ist die Weitwinkel-Kamera nicht schlecht, aber auch nicht Weltklasse. Die primäre Kamera hingegen liefert ordentliche Resultate in allen Situationen.

Oppo Find X2 Neo Im Test 12

Hinzu kommt ein sehr gutes Display, gute Lautsprecher und eine tolle Haptik. Kurzum das Oppo Find X2 Neo ist ein absolut zu empfehlendes Smartphone, welches aber vielleicht 100€ günstiger sein könnte um besser gegen die Konkurrenz von OnePlus und Xiaomi gewappnet zu sein.

Test, Outdoor LED Streifen von Innr mit Zigbee und Hue Support

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Nichts wertet einen Garten abends mehr auf als eine tolle Beleuchtung. Egal ob via Solarlampen oder Kerzen, gerade beim Grillen mit Freunden kann dies schon etwas her machen. In den letzten Jahren hat aber auch smarte Beleuchtung immer mehr ihren Weg in den Garten gefunden. So hat Phillips vor einigen Monaten eine Serie Hue Kompatiblerer Lampen für den Garten vorgestellt.

Daher ist es auch nicht überraschend, dass die Konkurrenz nun auch folgt. So hat Innr mit seinem Outdoor Flex Light Colour einen LED Streifen für den Garten auf den Markt gebracht.

Test, Outdoor Led Streifen Von Innr Mit Zigbee Und Hue Support 14

Dieser ist natürlich 100% wassergeschützt und soll dank eines schönen und weichen Lichts überzeugen. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Lohnt es sich für diesen Outdoor LED Streifen mit Zigbee bzw. Philips Hue Support 100€ auf den Tisch zu legen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Innr für das Zurverfügungstellen des Outdoor Flex Light Colour.

 

Test, Outdoor LED Streifen mit Zigbee und Hue Support

Was ist das Wichtigste bei einem Outdoor LED Streifen? Richtig der Wasserschutz. Dementsprechend ist der Innr Outdoor Flex Light Colour auch ganz anders gebaut als ein regulärer LED Streifen.

Test, Outdoor Led Streifen Von Innr Mit Zigbee Und Hue Support 1

Um den eigentlichen LED Streifen ist eine Art großer Gummischlauch, welche auch als Diffusor für die LEDs dient. So misst der Outdoor LED Streifen 22 x 12 mm und 2m bzw. 4m in der Länge.

Die gesamte Konstruktion wirkt sehr schön massiv und stabil. Der Innr Outdoor Flex Light Colour ist offensichtlich kein „billig“ Outdoor LED Streifen.

Test, Outdoor Led Streifen Von Innr Mit Zigbee Und Hue Support 2

Über einen proprietären 5 Pin Anschluss wird der LED-Streifen mit einem Controller verbunden. Der Controller beinhaltet die gesamte Funk und Steuerungs-Hardware. Der Controller misst 80 x 41 x 22 mm und ist ebenfalls wassergeschützt. Die Leitung von LED Streifen zu Controller misst ca. 90 cm. Die Zuleitung vom Netzteil zum Controller sind weitere 2 Meter. Insgesamt habt Ihr also ca. 3 Meter von der Steckdose bis zum LED Streifen.

Test, Outdoor Led Streifen Von Innr Mit Zigbee Und Hue Support 3

Das Netzteil ist natürlich nur bedingt wassergeschützt und sollte unter einem Dach eingesteckt werden. Das Netzteil bietet eine Leistung von 24V 1A, also 24W. Dies entspricht auch der Leistung des Controllers.

 

Zigbee und Philips Hue

Der Innr Outdoor Flex Light Colour unterstützt den Zigbee Funkstandard. Hierdurch könnt Ihr den LED Streifen mit diversen Systemen verbinden, wie den Amazon Echo Plus, Ikea TRÅDFRI und natürlich Philips Hue!

Test, Outdoor Led Streifen Von Innr Mit Zigbee Und Hue Support 8

Ja es ist möglich 3. Anbieter Leuchtmittel mit einer Philips Hue Bridge zu verbinden. Dort werden die Leuchtmittel prinzipiell wie herstellereigene behandelt. Ihr könnt diese ganz normal steuern, in Gruppen hinzufügen usw. Es gibt lediglich zwei Einschränkungen in Kombination mit Philips Hue.

  1. Eine Steuerung via Apple Homekit ist nicht möglich.
  2. Ihr könnt die LEDs nicht mit Hue Sync nutzen.

Ansonsten gibt es keine Einschränkungen bei der Verbindung Innr + Philips Hue.

 

Das Licht

Innr gibt die Lichtleistung des LED Streifens mit 550lm bzw. 24W an. Grundsätzlich sind 550lm eine ordentliche Helligkeit, aber auch nicht überragend, gerade wenn wir die Leistungsaufnahme von 24W bedenken.

Test, Outdoor Led Streifen Von Innr Mit Zigbee Und Hue Support 15

Dies liegt aber sicherlich etwas am Diffusor. Um den LED Streifen wasserdicht zu machen hat Innr einen recht großen „Milchglas Diffusor“ über den LED Streifen montiert. Dieser kostet subjektiv natürlich etwas an Helligkeit, macht das Licht aber auch sehr schön gleichmäßig und weich. So könnt Ihr die einzelnen LEDs im Inneren nicht direkt erkennen.

Test, Outdoor Led Streifen Von Innr Mit Zigbee Und Hue Support 12

Was die Licht bzw. die Farbqualität angeht, kann ich nicht klagen! Die Farben wirken soweit ausreichend kräftig und satt. Der Milchglas Kunststoff lässt die Farben natürlich etwas milchiger erscheinen, aber als Deko-Licht ist der Innr Outdoor Flex Light Colour 1a.

Test, Outdoor Led Streifen Von Innr Mit Zigbee Und Hue Support 16

Dabei ist aber auch auffällig, dass die weißen Lichtfarben massiv heller sind als die bunten Farben. Dies wird sich später auch bei der Strommessung zeigen.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des Innr Outdoor Flex Light Colour schwankt stark je nach Farbe. Ausgeschaltet benötigt dieser weniger als 0,4W, was die Messgrenze meines Messgerätes ist.

Weiß 17,3 W
Grün 5,2 W
Blau 5,2 W
Rot 5,8 W

 

Spannenderweise ist der LED Streifen beim weißen Licht signifikant kräftiger und heller als bei den Farben!

 

Fazit

Ihr seid bereits im Philips Hue System unterwegs oder nutzt irgendeine andere Zigbee kompatible Bridge (Amazon Echo Plus usw.) und Ihr sucht noch für Euren Garten so einen Hingucker? Dann ist der Innr Outdoor Flex Light Colour vielleicht genau das Richtige für Euch.

Der Innr Outdoor Flex Light Colour ist natürlich vom Prinzip her recht einfach, es handelt sich um einen gut Wassergeschützen RGB LED Streifen für Euren Garten, den Ihr mithilfe der passenden Bridge einfach über Euer Smartphone Steuern könnt.

Test, Outdoor Led Streifen Von Innr Mit Zigbee Und Hue Support 11

Optisch ist der Outdoor Flex Light Colour dabei klar als etwas besonderes zu bezeichnen, gerade wenn Ihr eine der etwas längeren Versionen wählt. Die Lichtqualität ist gut, auch wenn dieser aufgrund der Helligkeit eher ein Deko-Licht und weniger eine Wegbeleuchtung ist.

Preislich ist der Outdoor Flex Light Colour mit 60€ für 2 Meter und 100€ für 4 Meter soweit Okay. Es handelt sich hier natürlich um ein Luxus-Produkt, von daher passt der Preis, auch wenn grundsätzlich 60€ für 2 Meter LED Streifen an sich nicht „günstig“ ist. Der Wasserschutz rechtfertigt den Preis aber ein wenig.

Das Corsair HS60 HAPTIC im Test, Gaming Headset mit Force Feedback!

Ein gutes Gaming-Headset kann ein essenzieller Punkt sein tiefer in ein Spiel einzutauchen zu können. Dies möchte Corsair mit dem HS60 HAPTIC nachmals etwas verbessern. So verfügt das „HAPTIC“ über einen kleinen Vibrationsmotor, welcher passend zu den Geräuschen im Spiel agiert.

Corsair Hs60 Haptic Im Test 6

Corsair nennt das Ganze „Taction Technology“. Ich muss gestehen mir nicht ganz sicher gewesen zu sein ob dies nach einem unnützen Gimmick klingt oder ob das haptische Feedback wirklich einen Mehrwert darstellt. Klären wir diese Frage im Test!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen des HS60 HAPTIC!

 

Das Corsair HS60 HAPTIC im Test

Das Corsair HS60 HAPTIC basiert natürlich optisch und technisch auf dem regulären HS60 und wurde nur um die „Taction Technology“ erweitert. Um das HS60 HAPTIC optisch etwas abzuheben setzt Corsair zudem auf eine „auffällige“ Schneetarn-Färbung.

Corsair Hs60 Haptic Im Test 1

Starten wir aber am Anfang. Das HS60 HAPTIC ist ein großes Over-Ear Gaming Headset. Corsair setzt bei diesem auf eine Mischung aus Kunststoff und Metall. So ist die Basis des Headsets aus Kunststoff gefertigt, die Aufhängung und auch die Rückseite der Ohrmuscheln sind hingegen aus Metall.

Dies verleiht dem HS60 HAPTIC eine sehr hohe Stabilität und Massivität! Das Headset wirkt durchaus gut und stabil gebaut, was sich im Gegenzug aber auf das Gewicht ausübt. So ist das HS60 HAPTIC mit rund 400g ein recht schweres Headset.

Corsair Hs60 Haptic Im Test 3

Die Rückseite der Ohrmuscheln verfügt über eine Art Gitterstruktur. Diese täuscht aber etwas, denn es handelt sich beim HS60 HAPTIC nicht um ein offenes Headset und die Zwischenräume sind gefüllt.

Corsair Hs60 Haptic Im Test 2

Wie bei Corsairs HS Serie üblich ist auch beim HS60 HAPTIC das Mikrofon auf Wunsch abnehmbar.

Corsair Hs60 Haptic Im Test 5

Angeschlossen wird das HS60 HAPTIC via USB. Dies ist sicherlich auch nötig für Taction Technology. Dementsprechend hat Corsair auch auf einen 3.5mm Eingang oder Ähnliches verzichtet. An den Ohrmuscheln finden sich zudem zwei Drehräder, eins für die Lautstärke und eins für die Stärke der Taction Technology. Des Weiteren ist hier auch eine Mute Taste fürs Mikrofon angebracht.

 

Tragekomfort

Das Corsair HS60 HAPTIC ist zwar ein recht großes und schweres Headset, dieses ist aber nicht unbequem. So sind die Ohrmuscheln sehr schön groß und die Polsterung ausreichend weich.

Corsair Hs60 Haptic Im Test 11

Wie gut der Tragekomfort ist hängt allerdings etwas von Eurem Geschmack ab. So ist das HS60 schon ein großer Brocken den Ihr da auf dem Kopf tragt. Sucht Ihr ein leichtes und luftiges Headset seid Ihr hier klar falsch.

 

Klang und Taction Technology

Das Beschreiben des Klangs des HS60 HAPTIC ist aufgrund der Taction Technology keine ganz einfache Angelegenheit. Beginnen wir daher mit einer Beschreibung des Klangs zunächst ohne  Taction Technology.

Corsair Hs60 Haptic Im Test 9

Starten wir hier mit den Höhen. Die Höhen des Corsair HS60 HAPTIC sind soweit gut. Diese sind klar und sauber. Helle Stimmen und Geräusche werden natürlich wiedergegeben. Müsste ich meckern würde ich mir vermutlich noch einen Hauch mehr Brillanz wünschen.  Allerdings ist dies schon Kritik auf einem hohen Level.

Die Mitten des HS60 HAPTIC wirken leicht abgesenkt. Dies kann aber auch aufgrund des Raumklangs der Fall sein. Das Headset besitzt von Natur aus einen leichten virtuellen Raumklang, welcher das Klangbild leicht nach außen wölbt. Bei den Mitten führt dies aber zu einem leicht distanzierten Klangbild, wodurch Stimmen etwas entfernter wirken. Ähnliches gilt auch für Schritte usw., welche aber im Gegenzug besser ortbar sind.

Der Bass ist sicherlich der schwierigste Punkte beim HS60 HAPTIC.  Grundsätzlich hat der Bass eine gute Qualität und auch die Masse passt. Das Headset ist kein absoluter Bass-Bomber klingt aber auch nicht zu dünn oder zu flach. Lediglich der Tiefgang des Headsets ist höchstens durchschnittlich.

Hier kommt aber die Taction Technology. Es ist faszinierend wie die Vibration des Headsets die akustische Wahrnehmung beeinflusst. In jeder Ohrmuschel des Headsets findet sich ein Vibrationsmotor, welcher passend zu Bass agiert. Mehr Tiefen = stärkere Vibration. Dabei erzeugen die Motoren aber erfreulicherweise KEINE eigenen Geräusche. So konnte ich kein Surren, Brummen oder andere Störgeräusche wahrnehmen. Auch ist die Synchronisation der Vibration und des Klangs 1a.

Durch die Vibration, welche auf der höchsten Stufe durchaus stark ausfällt, wird der Bass subjektiv extrem verstärkt. Bei Explosionen zittern Eure Ohren regelrecht, der Beat, gerade bei elektrischen Titeln, sorgt hingegen für ein Knackes „zucken“. Der Vibrationseffekt ist dabei wirklich gut und natürlich umgesetzt. Dieser wirkt passend und erweckt unfassbar gut den Eindruck eines Subwoofers.

Dies ist natürlich nichts für „HiFi“ Liebhaber, aber der Effekt ist durchaus mehr als nur ein billiges Gimmick, Corsair hat diesen gut umgesetzt.

 

Mikrofon

Kommen wir zum Abschluss noch auf das Mikrofon zu sprechen.

Grundsätzlich ist das Mikrofon sehr schön klar und sauber. Meine Stimme ist 1a zu verstehen, selbst durch die übliche Kompression diverser Voice Chat Programme hindurch. Auch die Lautstärke des Mikrofons ist ausreichend und die Rauschunterdrückung ist hervorragend! Letztere ist mit die beste die ich bisher bei einem Gaming Headset gehört habe. Das Mikrofon fokussiert sich regelrecht auf Eure Stimme.

Corsair Hs60 Haptic Im Test 10

Allerdings im Gegenzug wirkt die Stimme teils etwas dünner und flacher. Damit ist das CORSAIR HS60 HAPTIC weniger für Youtube Videos oder professionelle Twitch Streams geeignet, wo es auch auf die Stimmfärbung ankommt. Für normale Voice Chats ist das Headset aber sehr gut geeignet.

 

Fazit

Das CORSAIR HS60 HAPTIC lebt natürlich etwas vom Vibrationseffekt. Dieser ist auch wirklich hervorragend umgesetzt!

Generell würde ich den Klang des HS60 HAPTIC als gut einstufen, es gibt klar noch bessere Headsets, es gibt aber auch viele schlechtere. Das HS60 ordnet sich hier im Mittelfeld ein. Dabei ist aber das haptische Feedback klar ein Alleinstellungsmerkmal, was die Intensivität des Spiele-Erlebnis deutlich erhöht. Ich muss hier Corsair nochmals loben, das haptische Feedback ist wirklich überzeugend umgesetzt und boostet gerade den Bass subjektiv ein gewaltiges Stück.

Corsair Hs60 Haptic Im Test 8

Auch die Verarbeitung und Stabilität des Headsets ist Top. Dieses ist recht groß, aber sofern Ihr keinen winzigen Kopf habt, werdet Ihr Euch schnell daran gewöhnen. Das Mikrofon des Headsets ist ebenfalls kein Schwachpunkt. Dieses ist sicherlich nichts für hauptberufliche Youtuber, aber die Sprachverständlichkeit und Rauschunterdrückung ist stark.

Am Ende bleibt nur etwas die Preis-Frage. Das CORSAIR HS60 HAPTIC hat eine UVP von 129,99€. Diese ist etwas zu hoch angesetzt, gerade wenn wir uns das reguläre HS60 Pro ansehen, welches aktuell für 69€ zu bekommen ist. Ich denke der Preis wird nach der Veröffentlichung ein Stück weit fallen. Für knapp unter 100€ kann ich das HS60 HAPTIC mit gutem Gewissen empfehlen, ansonsten kommt es darauf an wie sehr Ihr Euch für das gute Haptische Feedback interessiert und ob dieses Euch den durchaus saftigen Aufpreis wert ist. Gut umgesetzt ist das Ganze.

Corsair Hs60 Haptic

4x Displayschutz fürs iPhone 12 Pro, Vergleich und Info

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Das Display ist der wichtigste Punkt bei einem Smartphone. Da wäre doch ein Kratzer oder Ähnliches sehr ärgerlich, gerade bei einem besonders teuren Modell wie dem iPhone 12 Pro. Hier bietet sich eine Displayschutzfolie oder ein „Panzerglas“ an.

Displayschutz Fürs Iphone 12 Pro 1

Aber welches Modell kaufen? Worauf solltet Ihr achten? Finden wir dies in diesem kleinen Vergleich heraus!

 

Die Modelle im Vergleich

Folgende Displayschützer habe ich mir fürs iPhone 12 Pro bestellt:

 

Installation, super einfach!

Glas Displayschützer waren schon immer recht einfach zu installieren, verglichen mit Modellen aus Kunststoff. Allerdings haben sich die Hersteller etwas neues ausgedacht und dies sind Rahmen.

Displayschutz Fürs Iphone 12 Pro 6

Diese Rahmen dienen als Montagehilfe und werden einfach um Euer Smartphone gelegt und zentrieren das Smartphone. Habt Ihr dieses zuvor gründlich gereinigt ist die Installation in wenigen Sekunden perfekt für jedermann zu machen.

Daher meine klare Empfehlung, kauft einen Displayschutz mit Montagerahmen! Erfreulicherweise haben alle vier Modelle in diesem Vergleich genau solch einen Rahmen.

 

Unterschiede beim Design

Aktuell gibt es Displayschützer für das iPhone 12/Pro in drei Versionen:

  • Einfache Glasscheibe ohne Ausschnitt für FaceID und Frontkamera (vau und ESR)
  • Einfache Glasscheibe mit Ausschnitt für FaceID und Frontkamera (LK)
  • Glasscheibe mit lackierten Rändern (Cocoda)

Die meisten Panzergläser für das iPhone 12 Pro setzten auf das vertraute Design. Diese sind einfach eine normale Glasscheiben und verfügen teils über einen kompletten Ausschnitt für FaceID und die Frontkamera oder bedecken sie.

Displayschutz Fürs Iphone 12 Pro 3

Ich konnte keine Nachteile bei FaceID oder der Frontkamera feststellen durch das vollständige bedecken dieser! So nutze ich aktuell den ESR Displayschutz und konnte hier keinen Unterschied zu vorher bemerken. Es ist lediglich bei ganz unglücklichen Lichtverhältnissen möglich, dass diese sich anders im Glas spiegeln oder Ähnliches. In der Praxis ist dies mir aber bisher noch nicht begegnet.

Daher tendiere ich aktuell zu Displayschützer die auch FaceID und die Front Kamera bedecken!

Alternativ gibt es auch Modelle die über einen schwarz lackierten Rand verfügen. Dies wäre hier das Modell von Cocoda. Aufgrund der lackierten Ränder der Folie gehen diese optisch besser in den Rahmen des Smartphones über. Solch ein Displayschutz ist praktisch unsichtbar.

Displayschutz Fürs Iphone 12 Pro 4

In der Praxis ist allerdings das Modell von Cocoda etwas schwieriger zu installieren. So haben sich an den Rändern Luftblasen gebildet welche allerdings mit etwas Aufwand entfernbar waren. Auch ist es bei diesem Modell leichter für Schmutz sich unter den Rahmen zu schieben und die Hüllenkompatibilität ist schlechter. Letzteres hängt aber von der Hülle ab die Ihr nutzt und wie weit diese um das Smartphone greift.

Ich selbst würde aktuell die ESR oder die VAU empfehlen. Diese beiden Displayschützer waren absolut problemlos aufzutragen und auch die Passform saß.

 

Kratzfestigkeit, was bedeutet 9H?

Viele Hersteller von Panzergläsern werben mit einer Härte von 9H oder Ähnlichem. Aber was bedeutet dies? Nicht viel ist die Antwort!

Displayschutz Fürs Iphone 12 Pro 7

Dies ist eine nicht korrekte Anspielung auf die Mohshärte-Tabelle, welche die Härte von Materialien in Stufen von 1-10 unterteilt. Ihr finde diese Tabelle z.B. hier http://www.biologie-schule.de/mohshaerte.php

Grundsätzlich gilt, ein weicheres Material kann ein härteres Material nicht zerkratzen. Ihr könnt mit einer Plastikgabel so lange auf Eurem Display herumkratzen wie Ihr wollt, dieses wird nicht zerkratzen.

Was viele nicht wissen, Glas ist härter als Metall! Mit einem normalen Messer könnt Ihr ein Smartphone-Display nicht zerkratzen. Dies gilt auch für unsere Panzerglas Folien. Diese bestehen aus gehärtetem Glas. Messer, Schlüssel, Münzen usw. können diesen nichts anhaben!

Was allerdings jedes Smartphone Display und auch jede Panzerglas-Folie beschädigen kann, ist Stein! Mit einem Stein könnt Ihr alle Glas Displayschützer zerkratzen! Und dies obwohl der Stein eigentlich nur eine 7-8 auf der Mohshärte-Tabelle erreicht und damit über Glas 6-7, aber unter den Beworbenen 9 liegt.

Lasst Euch hier also nicht von all zu vielen Versprechungen ködern. Am Ende sind die Displayschützer alle +- gleich hart.

 

Fazit

Das wählen eines Displayschutzes für das iPhone 12 Pro ist eine recht einfache Aufgabe. Aufgrund des glatten Displays des iPhones eignen sich fast alle Modelle aktuell auf dem Markt, die meisten stammen eh vom gleichen Fertiger.

Achtet aber dennoch auf folgende Punkte:

  • Wählt einen Displayschutz aus Glas, Kunststoff oder Folien sind weniger schön, schwieriger aufzutragen und weniger wertig.
  • Achtet auf eine Montagehilfe im Lieferumfang, diese macht Euch das Leben deutlich leichter.
  • Mehr als 10-15€ müsst Ihr nicht ausgeben.
  • Luxus-Modelle von großen Hersteller lohnen in der Regel nicht!
  • Die beworbene Kratzsicherheit usw. ist nicht relevant, die meisten Modelle halten +- gleich viel aus (gehärtetes Glas halt).

Des Weiteren gibt es aktuell drei „Designs“.

  1. Normale Scheiben mit dem Ausschnitt für FaceID
  2. Normale Scheiben ohne Ausschnitt für FaceID
  3. Scheiben mit Lackierten Rändern

Letztere Modelle sind optisch klar die Schönsten! Der Displayschutz verschmilzt hier regelrecht mit Eurem Smartphone. Allerdings sind solche Modelle etwas wählerischer wenn es um die Hüllenkompatibilität geht und ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Rändern teils nicht so gut kleben. Hier kann sich leichter Schmutz unter die Scheibe schieben.

Displayschutz Fürs Iphone 12 Pro 8

Ich würde Euch in der Regel zu einem normalen Displayschutz ohne speziellem Ausschnitt für FaceID raten. Ich habe bisher keine Nachteile erkannt durch das „verdecken“ der FaceID Sensoren und der Kamera außer, dass diese nun auch mit geschützt werden.

Welchen Displayschutz würde ich nun empfehlen? Schaut am besten selbst bei Amazon oder eBay und haltet Euch an meine Empfehlungen von oben. Ansonsten würde ich Euch aktuell die:

empfehlen. Diese ist sehr schön günstig, passt sehr gut und es ist auch ein Montagerahmen mit im Lieferumfang. Viel mehr kann man sich eigentlich nicht wünschen! Diese werde ich auch selbst auf meinem iPhone 12 Pro behalten.

Alternativ würde ich das „vau kompatibel mit iPhone 12/12 Pro Panzerglas (6.1)“ empfehlen. Qualitativ ist dieses +- identisch, aber 1€ teuer zum Zeitpunkt des Tests.

Apple iPhone 12 Pro im Test, ist dieser Schritt wirklich ein Sprung?

Mit dem iPhone 12 Pro hat Apple wenig überraschend im Herbst 2020 sein neustes iPhone vorgestellt. Die größte Änderung auf den ersten Blick ist das neue etwas kantigere Design, welches fast an das iPhone 4 erinnert.

Apple Iphone 12 Pro Im Test 8

Unter der Haube gab es aber natürlich jede Menge Veränderungen. So hat ein neuer schneller SoC Einzug gefunden, die Kamera wurde überarbeitet, 5G ist mit an Board usw.

Der Preis wiederum ist gleich geblieben, also gleich hoch. Wollen wir uns da das iPhone 12 Pro einmal näher im Test ansehen! Kann dieses überzeugen?

 

Das Apple iPhone 12 Pro im Test

Die größte und offensichtlichste Änderung beim iPhone 12 Pro ist das Design! Das iPhone war immer ein recht geradliniges Smartphones, allerdings beim iPhone X, XS und 11 war der Edelstahlrahmen des Smartphones leicht gebogen für ein besseres Gefühl in der Hand.

Apple Iphone 12 Pro Im Test 2

Dies ist beim 12 Pro nicht mehr der Fall! Der Rahmen des Smartphones ist komplett gerade und auch weder das Display noch die Rückseite sind abgerundet. Letzteres stört mich nicht, ich bevorzuge ein glattes Display.

Allerdings liegt das iPhone 12 Pro schon recht „hart“ in der Hand. Ganz offen gesagt, ich finde das Gefühl des iPhones 11 Pro in der Hand angenehmer!

Apple Iphone 12 Pro Im Test 1

Was die Verarbeitung angeht ist das iPhone 12 Pro natürlich herausragend! Mein iPhone 12 Pro weißt keine scharfen oder unsauberen Kanten oder ähnliches auf.

Gehen wir einmal um das Smartphone herum. Auf der Front finden wir das 6,1 Zoll OLED Display. Dieses besitzt die Apple typische Notch am oberen Rand. Abseits davon sind die Displayrahmen sehr minimal, aber auch nicht so minimal, dass das Smartphone nicht zu halten wäre.

Apple Iphone 12 Pro Im Test 5

Der Einschalter findet sich wie üblich am rechten Rand, während die Lautstärketasten auf der linken Seite angebracht sind. Einen 3,5mm Kopfhöreranschluss sucht Ihr natürlich vergebens. Apple verzichtet auch auf einen Adapter mit im Lieferumfang des iPhones.

Geladen wird dieses ganz klassisch via Lightning oder kabellos. Ein Lightning auf USB C Kabel liegt bei, ein Netzteil allerdings nicht.

Apple Iphone 12 Pro Im Test 3

Auf der Rückseite finden wir abschließend die dreifach Kamera und den LED Blitz. Auf einen Fingerabdruckscanner verzichtet Apple, dafür ist aber das weiterhin herausragende FaceID vorhanden.

 

Das Display

Im iPhone 12 Pro steckt ein 6,1 Zoll Display mit einer etwas krummen Auflösung von 2532×1170 Pixeln, was ca. 45% mehr Pixel sind als bei einer Full HD Auflösung. Auf Seiten der Displaytechnologie haben wir natürlich wieder OLED vor uns.

Apple Iphone 12 Pro Im Test 12

Qualitativ ist das Display mal wieder absolut fantastisch! Farben sind klar und brillant, der Kontrast ist herausragend und auch die Helligkeit stimmt.

Wobei letztes fast noch etwas untertrieben ist.

Helligkeit

Das iPhone 12 Pro hat das zweit hellste Display das ich bisher in einem Smartphone gesehen habe! Lediglich die Max Version aus dem letzten Jahr kann das 12 Pro überbieten.

 

Lautsprecher

Das iPhone 12 Pro setzt auf den Dual-Lautsprecher Aufbau, bei welchem die Ohrmuschel zusätzlich als Lautsprecher für einen Stereo Klang genutzt wird.

Klanglich ist das iPhone 12 Pro gut, aber auch nicht absolut überragend. Grundsätzlich ist das iPhone 12 Pro sehr laut und recht voll klingend, neigt aber zu einer gewissen Schrille, welche ich vom 11 Pro Max nicht kannte.

 

Die Kamera(s)

Apple hat die Kamera bzw. Kameras des iPhone 12 Pro mit neuen Sensoren ausgestattet, welche aber beim normalen iPhone 12 Pro die gleiche Größe und Auflösung wie beim 11 Pro haben.

Apple Iphone 12 Pro Im Test 14

Lediglich das Apple iPhone 12 Pro Max hat einen größeren Primären Sensor und eine 2,5x Zoom Kamera. Ich finde es hier „unschön“, dass es solch einen Unterschied zwischen dem iPhone 12 Pro und Pro Max gibt, auch wenn sich in der Praxis erst zeigen muss wie groß dieser ausfällt.

Das iPhone 12 Pro verfügt über drei Sensoren mit unterschiedlichen Blickwinkeln:

  • Hauptkamera 12 Megapixel f1.6 Blende
  • Weitwinkelkamera 12 Megapixel f2.4 Blende 120 Grad Sichtfeld
  • Zoomkamera (2x) 12 Megapixel f2.0 Blende

Der primäre Sensor des iPhone 12 Pro ist dabei allerdings vergleichsweise klein.

Sensor

Der kleinere Sensor hat sowohl Vorteile wie aber auch Nachteile. So kann in der Theorie ein kleiner Sensor weniger Licht aufnehmen und verfügt über eine schwächere Hintergrundunschärfe. Allerdings kann auch letztere ein Nachteil sein. Beispielsweise das Samsung Galaxy S20 Ultra produziert oft auch zu viel ungewollte Hintergrundunschärfe.

Schauen wir uns aber ein paar Testbilder an.

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Die größte Stärke des iPhone 12 Pro und zugegeben auch der älteren iPhones ist eine gewisse Stabilität. Ihr habt bei den Aufnahmen des iPhones extrem wenig „schlechte“ Bilder. Dies zeigt sich vor allem im Vergleich.

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So gehören die Aufnahmen des iPhone 12 Pro konstant zu den besten! Hier und da würde ich zwar die Bilder des Samsung Galaxy Note 20 Ultra bevorzugen, aber das iPhone bietet niemals die schlechtesten Bilder.

Generell gesprochen bietet das iPhone 12 Pro recht kräftige und satte Aufnahmen, mit guten, aber auch nicht übersättigten Farben. Der Kontrast ist ebenso als gut zu bezeichnen, auch wenn die Bilder schon über recht starkes HDR verfügen. So ist vor allem die Ausleuchtung der Bilder eine große Stärke des iPhone 12 Pro.

Verglichen mit dem iPhone 11 Pro fällt der Unterschied bei den Aufnahmen klein aus. Generell wirken die Bilder des iPhone 12 Pro etwas heller und noch besser ausgeleuchtet in den dunkleren Bereichen. Der Unterschied ist aber so minimal das dieser ein upgrade nicht rechtfertigt.

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Im Low Light zeigt das iPhone eine gute Leistung, gerade wenn der Nachtmodus zum Einsatz kommen kann. Der „Nachtmodus“ des iPhones ist einer der besten aktuell auf dem Markt, wenn nicht sogar der beste. Lediglich die großen Huawei Smartphones können hier das iPhone noch solide schlagen, aufgrund der deutlich größeren Sensoren. Das Note 20 Ultra hingegen tut sich im Low Light schwerer gegen das iPhone.

Wie steht es aber um die Weitwinkelkamera?

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Erneut sind die Aufnahmen des iPhone 11 Pro und 12 Pro +- identisch, das neue iPhone 12 Pro ist lediglich minimal heller. Allerdings was die Weitwinkelkamera angeht ist das Samsung Galaxy Note 20 Ultra weiterhin der „König“. Das iPhone 12 Pro würde ich hier nur auf Platz 2 voten, vor dem iPhone 11 Pro, dem Sony Xperia 5 II und dem Xiaomi Mi 10T Pro.

Wo das iPhone 12 Pro etwas schwächelt ist bei der Zoom Kamera.

Vergleichsbilder Zoom

Diese ist nicht schlecht, aber bei höheren Zoom-Stufen hat das iPhone keine Chance gegen das Note 20 Ultra oder allgemein die größeren Androids mit stärkeren Zoom Kameras.

Dennoch bietet das iPhone 12 Pro ohne Frage eine der besten Kamera-Leistungen aktuell auf dem Markt! Dieses ist für mich klar ein Mitglied der Top 3 Kamera-Smartphones.

 

Benchmarks

Ein neues iPhone = ein neuer SoC aus dem Hause Apple. Im iPhone 12 Pro kommt der neue Apple A14 zum Einsatz. Beim Apple A14 Bionic handelt es sich um eine 6 Kern CPU, was im ersten Moment sicherlich nicht übermäßig imposant klingt, wo doch jedes Einsteiger Smartphone auf der Android Seite 8 Kerne hat.

Allerdings gelten bei Apple SoCs etwas andere Regeln. So ist der Apple A14 auch der erste SoC im 5nm Verfahren! Wollen wir uns da doch einmal ein paar Benchmarks ansehen.

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Antutu Iphone 12 Pro Geekbench 5 Iphone 12 Pro

Interessant! Der A14 ist ein sehr schneller Chip und kann sowohl in Geekbench 5 wie auch im neuen 3D Mark seine Konkurrenten regelrecht deklassieren. Lediglich im Antutu Benchmark kann der Snapdragon 865 das iPhone schlagen.

 

In der Praxis

Der Praxis Teil ist bei einem iPhone immer sehr langweilig. Das iPhone 12 Pro läuft natürlich perfekt! Apple entwickelt seine Software nun mal selbst für seine Smartphones und stimmt diese immer perfekt für das jeweilige Flaggschiff ab.

Mir fällt aktuell kein iPhone ein das zu Start nicht perfekt lief. Der wirkliche Test ist die Zeit, wird das iPhone 12 Pro in X Jahren immer noch gut laufen oder „verlangsamen“ Software Updates dieses und falls ja wie stark. Hierzu kann ich allerdings jetzt natürlich noch nichts sagen.

Aktuell läuft das iPhone wirklich hervorragend, dies gilt auch für Spiele! Selbst extrem aufwendige Spiele laufen butterweich auf dem Smartphone. Erneut nicht verwunderlich, ansonsten würden die Spiele von Apple auch nicht im App Store zugelassen.

 

Die Akkulaufzeit

Im iPhone 12 Pro findet sich ein 2815 mAh großer Akku. Wobei „groß“ hier etwas sehr relatives ist, den 2815mAh sind an sich recht wenig. Für ein Android Smartphone wäre dies extrem wenig.

Allerdings spielen iPhones hier immer etwas nach eigenen Regeln. So ist beispielsweise die Standby Laufzeit des iPhone 12 Pro überragend! Nutzt Ihr dieses nicht benötigt es auch so gut wie keine Energie. Hier hält dieses glatt wochenlang durch.

Aber selbst bei einer aktiven Nutzung übertrifft dieses beispielsweise mein Note 20 Ultra deutlich. Ich würde mit dem iPhone 12 Pro 2 Tage ohne Ladung durchhalten. Klasse!

Wollt Ihr mehr zum Aufladen des iPhone 12 Pro erfahren, dann schaut hier: Wie schnell lädt das neue iPhone 12 Pro und welche Ladestandards werden unterstützt?

 

Fazit

Das Apple iPhone 12 Pro ist ohne Frage eins der besten Smartphones im Jahr 2020 und natürlich „das beste iPhone aller Zeiten“. Alles andere wäre zugegeben auch eine Enttäuschung.

Dabei bietet das iPhone 12 Pro primär Detail-Verbesserungen verglichen mit dem iPhone 11 Pro. Die dickste Neuerung ist natürlich das neue deutlich kantigere Design, welches etwas an das iPhone 4 erinnert.

Apple Iphone 12 Pro Im Test 15

Technisch haben wir viele kleine Verbesserungen. Der Prozessor ist mal wieder etwas besser, 5G ist mit an Board genau wie das neue „MagSafe“ Zubehör Ökosystem.  Auch die Kamera wurde laut Apple verbessert.

Die Kamera des iPhone 12 Pro ist auch ohne Frage top! Das iPhone ist fototechnisch der beste Allrounder. Die Kamera des iPhones wird Euch in keiner Situation enttäuschen oder im Stich lassen. Hier und da gibt es zwar auf der Android Seite Smartphones die in gewissen Situationen bessere Bilder machen, mir ist allerdings kein Smartphone bekannt, dass das iPhone 12 Pro konstant schlägt. Lediglich der Zoom des iPhones kann nicht ganz mit Samsung oder Huawei mithalten.

Apple Iphone 12 Pro Im Test 13

Allerdings sind die Unterschiede zum iPhone 11 Pro sehr gering! Dies gilt dabei nicht nur für die Kamera. Daher würde ich das iPhone 12 Pro auch nur als Evolution und nicht als Revolution bezeichnen.

Hätte ich die Wahl würde ich natürlich ein iPhone 12 Pro dem iPhone 11 Pro vorziehen, aber ein Umstieg macht an sich nicht viel Sinn. Das iPhone 12 Pro ist in vielen Punkten halt nur minimal besser, aber es gibt nicht „dieses eine dicke Ding“ weshalb Ihr unbedingt das iPhone 12 Pro bräuchtet.

Dies soll natürlich nicht heißen, dass das Apple iPhone 12 Pro ein schlechtes Smartphone ist! Ganz im Gegenteil, es gehört zu den besten, was sich aber auch im Apple typisch hohen Preis widerspiegelt.

Der Apple 20W USB-C Power Adapter im Test (A2347)

Mit dem neuen iPhone 12 hat Apple auch ein neues Ladegerät vorgestellt, das wichtiger denn je ist. Da Apple auf ein beigelegtes Ladegerät verzichtet ist das „Apple A2347“ für viele Nutzer sicherlich der erste Anlaufpunkt.

Der Apple 20w Usb C Power Adapter Im Test (a2347) 6

Das sicherlich Ungewöhnlichste an diesem Ladegerät ist die Leistung. Haben USB Power Delivery Ladegeräte in der Regel 18W, 30W, 45W usw. bietet das neue Apple Ladegerät 20W, womit dieses unter den Power Delivery Ladegeräten aktuell einmalig ist.

Wollen wir uns daher das Apple A2347 einmal im Test ansehen!

Der Apple A2347 20W USB-C Power Adapter im Test

Mit 37 x 45 x 24 mm und einem Gewicht von 54,5g ist das Apple A2347 ein durchschnittlich großes Ladegerät. Dieses entspricht damit weitestgehend dem alten 18W Apple Ladegerät, was die Abmessungen angeht.

Der Apple 20w Usb C Power Adapter Im Test (a2347) 1

Die Verarbeitung und Haptik sind dabei tadellos, wie es auch von Apple zu erwarten ist. Der verwendete Hochglanzkunststoff fühlt sich wertig und stabil an. Optisch ist das Ladegerät dabei sehr minimalistisch gehalten.

Der Apple 20w Usb C Power Adapter Im Test (a2347) 3

Auf Seiten der Ports haben wir genau einen USB C Port auf der Front. Dieser USB C Port unterstützt den offenen Power Delivery Standard, welcher nicht nur von Apple genutzt wird! Somit könnt Ihr das Ladegerät auch für viele Android Smartphones zum schnellladen nutzen.

Etwas ungewohnt ist lediglich die Leistungsangabe von 20W. Normalerweise haben einfache USB Power Delivery Ladegeräte 18W oder 30W.

Der Apple 20w Usb C Power Adapter Im Test (a2347) 4

Wie kommts? Ein 18W USB Power Delivery Ladegerät kann meist 5V/3A oder 9V/2A liefern. 9V * 2A = 18W. Das Apple A2347 hingegen bietet 5V/3A oder 9V/2,22A. 9V*2,22A = 19,98W, was eine ungewöhnlich krumme Zahl ist.

 

Der Ladestandard und ein erster Test

Wie angesprochen setzt der Apple 20W USB-C Power Adapter auf den USB Power Delivery Standard. Eigentlich ungewöhnlich, aber Apple nutzt hier einen komplett offenen Standard und hat auch keine „Apple Modifikationen“ durchgeführt. Dies macht das Ladegerät sehr universell einsetzbar, aber letztendlich auch etwas ersetzbar da es viele andere Ladegeräte mit USB PD gibt, die das Apple Modell ersetzen können.

Rein technisch gibt sich das Apple A2347 als 5V/3A bzw. 9V/2,22A Ladegerät nach dem USB PD 2.0 Standard zu erkennen. Abseits von der etwas krummen Leistung auf der 9V Stufe nichts Ungewöhnliches.

Den Belastungstest hat das Apple Ladegerät natürlich ohne Probleme bestanden.

Temperatur 3 Temperatur 2

Interessant ist die Hitzeentwicklung, welche äußerlich erstaunlich klein ausfällt. Ebenfalls interessant ist, dass der heißeste Punkt am Ladegerät nicht auf der Oberseite ist, wie sonnst üblich, sondern auf der Unterseite. Ob dies nun Zufall oder cleveres Design ist, kann ich aber nicht sagen. So fühlt sich das Ladegerät aber selbst unter konstanter Volllast vergleichsweise kühl an.

 

Das Ladetempo

Schauen wir uns das Ladetempo des Apple 20W Ladegerätes einmal näher an.

Ladetempo

Hier gibt es wenige Überraschungen, gerade verglichen mit dem „alten“ 18W Ladegerät. Die meisten aktuellen Apple Smartphones, Tablets und Notebooks reizen die 20W Leistung voll aus.

Der Apple 20w Usb C Power Adapter Im Test (a2347) 5

Die größte Überraschung stellt aber das neue iPhone 12 Pro da, welches hier nicht schneller lud als am alten 18W Ladegerät. Interessant! Dieser Eindruck täuscht aber etwas, denn das neue iPhone 12 Pro hat eine Eigenart, es zieht mehr Energie wenn Ihr dieses parallel nutzt. Hier kann dieses auch bis zu 19,xW aus dem 20W Ladegerät ziehen. Fun Fakt, es könnte sogar bis zu 22W in dieser Situation aufnehmen, aber dafür wäre ein noch größeres USB PD Ladegerät nötig.

 

Die Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz des Ladegerätes in verschiedenen Last-Situationen an.

Effizienz

Je nach Last schwankt die Effizienz des Apple A2347 zwischen 83% und 88,8%. Dies ist für ein Netzteil dieser Klasse kein schlechtes Ergebnis! Ganz im Gegenteil, gerade die 83% Effizienz bei einer geringen Last sind sehr ordentlich.

 

Fazit

Der Apple A2347 20W USB-C Power Adapter ist ein absolut empfehlenswertes „Standard Ladegerät“. Viel mehr gibt es zu diesem nicht zu sagen.

Das Ladegerät ist technisch Grund solide mit einer vernünftigen Effizienz und einem guten Ladetempo. Dabei ist dieses aber auch nicht „Magisch“ oder in dem Sinne etwas besonders. Apple hält sich an den USB Power Delivery Standard. Lediglich die Leistung ist mit 20W ungewöhnlich.

Der Apple 20w Usb C Power Adapter Im Test (a2347) 10

Allerdings gibt es auch erste Zubehörhersteller die ebenfalls 20W USB Power Delivery Ladegeräte angekündigt haben. Zudem könnt Ihr natürlich jederzeit auch einfach ein 30W USB PD Ladegerät nutzen, mehr Leistung schadet nie.

Dennoch der Apple A2347 20W USB-C Power Adapter ist grundsätzlich eine grund solide Wahl und der Preis ist mit 25€ auch soweit Okay. Das Ladegerät eignet sich im Übrigen auch für die älteren iPhones und viele Android Smartphones!

MagSafe Ladegerät für das iPhone 12 Pro, Fragen, Antworten und Test

Das MagSafe Ladegerät für das iPhone 12 Pro mag auf den ersten Blick nur wir ein einfaches Zubehör-Produkt wirken, ist aber etwas sehr Wichtiges!

So kann dieses wirklich verändern wie Ihr Euer iPhone ladet und wird auch die iPhone Zubehör-Industrie massiv beeinflussen. Zumal es auch immer wieder Gerüchte gibt das Apple in Zukunft komplett auf einen Ladeport verzichten will. Hier ist das MagSafe Ladegerät sicherlich ein wichtiger Schritt.

Magsafe Ladegerät Im Test 7

Es gibt aber bestimmt ein paar offene Fragen, wie: Was für ein Netzteil benötigt das MagSafe Ladegerät, funktioniert dieses auch mit anderen Smartphones und wie hoch ist das Ladetempo in Kombination mit dem iPhone 12 Pro? Wollen wir diese Fragen einmal im Test klären!

Das MagSafe Ladegerät im Test

Bei dem MagSafe Ladegerät handelt es sich um eine kleine Aluminium/Kunststoff Scheibe. Aluminium auf der Rückseite, Kunststoff auf der Front.

Magsafe Ladegerät Im Test 2

Diese „Scheibe“ verfügt über Magnete wodurch sich diese an Euer Smartphone haften kann. Dies funktioniert beim neuen iPhone 12 Pro natürlich besonders gut. Grundsätzlich funktionieren die Magneten auch bei anderen Smartphones, dort haftet sich das MagSafe Ladegerät aber einfach irgendwie an. Beim iPhone 12 Pro hingegen richtet sich das Ladepad automatisch perfekt aus, ideal für ein hohes Ladetempo!

Magsafe Ladegerät Im Test 3

Die Kraft der Magneten ist dabei durchaus ausreichend. Ihr könnt das iPhone prinzipiell einfach weiter nutzen mit Ladepad auf der Rückseite ohne groß Angst haben zu müssen das dieses abfällt.

Am Ladepad integriert ist ein 1 Meter langes USB C Kabel. Ein Ladegerät wiederum liegt nicht mit im Lieferumfang.

 

Was für ein Netzteil benötige ich für das MagSafe Ladegerät?

Kauft Ihr das MagSafe Ladegerät dann erhaltet Ihr nur das MagSafe Ladegerät selbst mit einem integrierten Ladekabel (1 Meter).

Um das MagSafe Ladegerät zu nutzen benötigt Ihr ein separates USB C Netzteil. Apple bietet hier ein passendes 20W USB C Ladegerät an, welches auch als „optimal“ zu bezeichnen ist.

Magsafe Ladegerät Im Test 1

Grundsätzlich funktioniert aber das MagSafe Ladegerät an ALLEN USB C Ladegeräten die den USB Power Delivery (USB PD) Standard unterstützen und mindestens 9V/2A liefern.

Optimal für die volle Leistung sind aber wirklich 20W+, auch wenn der Unterschied zwischen 18W und 20W bei +-0 liegt (in meinem Test benötigte das Ladegerät im absoluten Maximum 18,8W).

Wichtig: Es gibt zwar berichte dass das MagSafe Ladegerät seine volle Leistung nur am 20W Apple Ladegerät entfalten kann, dies halte ich aber für NICHT richtig! In meinem Test funktionierte das 15W laden auch an 3. Anbieter Modellen mit 30W oder mehr.

Funktioniert das MagSafe Ladegerät auch mit den alten iPhones und Android Smartphones?

Apple selbst bestätigt, dass Ihr das MagSafe Ladegerät auch mit älteren iPhones nutzen könnt, die das kabellose Laden unterstützen. Dies kann ich auch bestätigen! Das MagSafe Ladegerät funktioniert gut mit meinem iPhone 11 Pro Max, lediglich die Positionierung ist etwas problematisch.

Das Ladepad haftet sich zwar auch bei diesem magnetisch leicht an die Rückseite, richtet sich aber nicht perfekt aus. Dies kann sich sehr deutlich auf das Ladetempo auswirken!

Magsafe Ladegerät Im Test 4

Und ja das MagSafe Ladegerät funktioniert auch mit Android Smartphones! Ich habe dies mit einem Samsung Galaxy S20 Ultra und einem Xiaomi Mi 10 Pro getestet und es hat bei beiden funktioniert. Allerdings ist auch hier die perfekte Ausrichtung nicht ganz unproblematisch.

Zudem ist das Ladetempo sowohl bei den alten iPhones wie auch bei den Android Smartphones anscheinend auf +- 5W Limitiert! Mehr als 5W sind nur beim neuen iPhone 12 möglich.

 

Das Ladetempo

Schauen wir uns einmal das Ladetempo an.

Apple iPhone 11 Pro Max 5.12W
Samsung Galaxy Note 20 Ultra 4.78W
Xiaomi Mi 10 Pro 4.48W

Okay soweit unspektakulär. Prinzipiell kann das MagSafe Ladegerät zwar bis zu 15W liefern, dies aber anscheinend nicht an älteren iPhones oder Android Smartphones. Hier scheint das Ladetempo auf +- 5W limitiert zu sein, obwohl die Smartphones mehr könnten.

Spannend ist aber die Kombination mit dem iPhone 12 Pro. Hier einfach mal der komplette Ladevorgang im Diagramm.

Iphone 12 Pro Ladedauer Magsafe

Eine vollständige Ladung des iPhone 12 Pro dauert 2:30h.

Hier sehen wir zwei wichtige Punkte. 90% des Ladevorgangs verläuft mit 7,5W, es gibt aber gerade zum Anfang einen Peek auf 18W (bzw. 15W). Wie kommt dies?

Ich vermute dies hat etwas mit der Hitzeentwicklung zu tun. Übersteigt die Temperatur Wert X dann wird das Tempo auf 10W gedrosselt, steigt die Temperatur nochmals wird auf 7,5W gedrosselt.

 

Hitzeentwicklung

Die größte Herausforderung beim schnellen kabellosen Laden ist die Hitzeentwicklung. Daher setzen hier viele Hersteller auf spezielle Materialien oder Lüfter. Apple hat auf all dies verzichtet!

Das MagSafe Ladegerät besitzt lediglich eine Aluminium Rückseite die etwas Wärme abstrahlt.

Temperatur Kabellos

Daher überrascht es auch nicht, dass das MagSafe Ladegerät mit fast 40 Grad schon etwas wärmer wird. 36-40 Grad ist nicht zwingend kritisch, aber auch nicht kühl!

 

Stromverbrauch

Im Leerlauf benötigt das MagSafe Ladegerät ca. 0,38W Energie. Allerdings ist dies nur die halbe Wahrheit, denn dies ist nur die Energie die das Ladepad vom Ladegerät verlangt.

USB Ladegeräte arbeiten allerdings bei solchen Lasten vergleichsweise ineffizient. So zieht das MagSafe Ladegerät + das 20W Apple Ladegerät konstant 0,65W aus der Steckdose. Dies geht an sich in Ordnung für ein komplett kabelloses Ladegerät.

Bedenkt aber auch, dass das kabellose Laden an sich ineffizienter ist als das kabelgebundene Laden.

Ladeeffizinz

Beim normalen kabelgebundenen Laden benötigt eine Ladung des iPhone 12 Pro 12,75Wh, beim kabellosen Laden 18,17Wh. Wirkt sich dies auf die Stromkosten aus?

365 Ladungen des iPhone 12 Pro kosten euch bei 0,28€ pro kWh:

  • Kabelgebunden = 4,65 kWh = 1,303€
  • Kabellos = 6,63 kWh = 1,857€

 

Fazit

Kann ich das MagSafe Ladegerät empfehlen? Für Nutzer des iPhone 12 Pro/Pro Max grundsätzlich ja sofern Ihr Euer Smartphone auch kabellos laden wollt.

Das normale kabelgebundene Laden ist weiterhin effizienter, schneller und schonender für Euer Smartphone.

  • Kabelgebundenes Laden am 20W Apple Ladegerät: Dauer – 1:30h – Effizienz ca. 82%
  • Kabelloses Laden am MagSafe Ladegerät – Dauer – 2:30h – Effizienz ca. 57%

Allerdings ist das kabellose Laden natürlich komfortabler, auch wenn ich kabellose Ladegeräte im „Stand“ Design bevorzuge.

Magsafe Ladegerät Im Test 6

Wollt Ihr aber das praktische magnetische Design, dann ist das MagSafe Ladegerät aktuell natürlich Eure einzige Option, welche auch gut umgesetzt wurde. Laut meinem Test wird das iPhone 12 Pro lediglich kurzzeitig mit 15W geladen. Ansonsten liegt das Ladetempo bei 7,5W. Alternativ gibt es natürlich jede Menge andere reguläre kabellose Ladegeräte die gut mit dem iPhone funktionieren.

Für andere Smartphones als das iPhone 12 Pro/Pro Max würde ich das MagSafe Ladegerät im übrigen nicht empfehlen!

Wie schnell lädt das neue iPhone 12 Pro und welche Ladestandards werden unterstützt?

Das neue iPhone 12 Pro ist da und erstmals hat sich Apple entschieden auf ein Ladegerät in der Box zu verzichten. Ob nun der Umwelt zuliebe, um mehr Geld an Zubehör zu verdienen oder um die Nutzer langsam auf ein komplett kabelloses iPhone vorzubereiten steht dabei in den Sternen.

Apple Iphone 12 Pro Ladetempo Und Ladeverhalten 2

Apple empfiehlt für das neue iPhone 12 Pro das eigene 20W Ladegerät für rund 25€. Aber muss es dieses zwingend sein? Welche Ladestandards unterstützt das iPhone 12 Pro und welche 3. Anbieter Ladegeräte eignen sich? Genau diese Fragen wollen wir einmal im Test klären!

Welchen Ladestandard unterstützt das Apple iPhone 12 Pro? USB PD!

Grundsätzlich könnt Ihr das iPhone 12 Pro natürlich an jedem USB Port mit dem passenden Lightning Kabel laden. Ihr müsst hier kein Apple Schnellladegerät oder ähnliches nutzen.

Wie schnell das Laden an diesen Ladegeräten ist, ist aber nochmal eine andere Geschichte. Zum Schnellladen nutzt Apple wie schon beim iPhone X, XS und 11 den USB Power Delivery Ladestandard!

USB Power Delivery oder USB PD ist ein offener Standard der von jedem Hersteller genutzt werden kann. So nutzt beispielsweise auch Samsung bei seiner S20 Serie USB PD, Google nutzt bei seinen Pixel Smartphones USB PD und sogar Nintendo nutzt bei der Switch USB PD. Dementsprechend könnt Ihr hier theoretisch Euer iPhone 12 Pro am Ladegerät des Samsung Galaxy S20 schnellladen.

Die Betonung liegt auf theoretisch, denn USB Power Delivery Ladegeräte unterscheiden sich etwas bei der maximalen Leistung, den unterstützen Spannungsstufen usw. Wichtig für Euch, es kann hier nichts schiefgehen! Selbst wenn Euer Ladegerät nicht zu 100% perfekt auf das iPhone 12 Pro abgestimmt ist, wird hier nichts beschädigt, lediglich das Ladetempo könnte niedriger ausfallen.

 

Das maximale Ladetempo des Apple iPhone 12 Pro?

Schauen wir uns einmal das maximale Ladetempo des Apple iPhone 12 Pro an verschiedenen Ladequellen an.

Ladestrom Iphone 12 Pro Vergleich
Ladeleistung iPhone 12 Pro in Watt, mit ausgeschaltetem Bildschirm

Interessant! Starten wir aber am Anfang, also beim langsamen Laden. Wollt Ihr das iPhone 12 Pro an einem normalen USB A Ladegerät laden, dann müssen wir zwischen Apple optimierten und nicht optimierten Modellen unterscheiden.

An einem nicht optimierten Ladegerät lädt das iPhone 12 Pro nur mit 4,9W bzw. 0,98A. An einem optimierten Ladegerät kann dieses bis zu 11,xW aufnehmen.

Apple Iphone 12 Pro Ladetempo Und Ladeverhalten 9

Ähnliches gilt auch für Quick Charge Ladegeräte. Auch hier gibt es Modelle die Apple optimiert sind und welche die es nicht sind. Prinzipiell kann das iPhone 12 Pro aber nichts mit nicht Quick Charge anfangen und wird ein Quick Charge Ladegerät wie ein normales USB A Ladegerät mit 5V/2,4A behandeln.

Schneller wird’s wenn wir USB C nutzen. An einem Thunderbolt 3 Port wie bei einem MacBook Pro können wir um die 12W Ladeleistung bzw. 5V / 2,3-2,4A erwarten.

Schnellladen kann das iPhone 12 Pro ausschließlich an einem Ladegerät mit USB Power Delivery und der 9V Spannungsstufe! Hier lädt dieses maximal mit 9V/1,8-2A bzw. 17-18W.

Apple Iphone 12 Pro Ladetempo Und Ladeverhalten 5
In Kombination mit dem 20W Apple Ladegerät

Interessant! Das iPhone 11 Pro Max konnte mit bis zu 22,5W laden, das reguläre 12 Pro kommt selbst bei größeren Ladegeräten nicht über 18W hinaus. Vielleicht liegt es daran, dass ich hier nur die normale Version habe.

Auch am 20W Apple Ladegerät kann das iPhone 12 Pro nur mit 18W laden. Habt Ihr also das 18W Apple Ladegerät wie es beim 11er beilag, dann reicht dieses völlig aus.

 

Bei gleichzeitiger Nutzung bis zu 22W!

Beim iPhone 12 Pro gibt es eine kleine Auffälligkeit, denn das Smartphone kann wenn Ihr dieses gleichzeitig ladet und nutzt bis zu 22W aufnehmen! Lediglich beim normalen Laden mit ausgeschaltetem Bildschirm (und Smartphone im Standby, also nicht ganz aus) ist der Ladestrom auf 18W Limitiert.

Hierfür muss natürlich ein USB PD Ladegerät natürlich auch 22W oder mehr liefern können. Machen diese 4W mehr den Braten fett und rechtfertigen ein größeres Ladegerät? Diese Frage müsst Ihr Euch selbst beantworten, ich denke aber Ihr werdet mit einem 18/20W Ladegerät in der Regel gut fahren.

 

Das maximale Ladetempo des Apple iPhone 12 Pro kabellos?

Wie sieht es aber kabellos aus?

Ladestrom Iphone 12 Pro Kabellos

Kabellos scheint das Limit des iPhones wirklich bei rund 15W zu liegen. Bedenkt ich kann hier nur die Leistungsaufnahme messen die in das Ladepad geht. Aufgrund der schlechteren Effizienz vom kabellosen Laden müssen wir hier 10-20% abziehen.

Apple Iphone 12 Pro Ladetempo Und Ladeverhalten 11

Dabei scheint das iPhone prinzipiell auch mit Ladepads abseits des Apple eigenen Apple MagSafe Ladegerät gut klar zu kommen.

Allerdings sind die 15W nur temporär!

Iphone 12 Pro Ladedauer Magsafe

Dies ist hier auch gut ersichtlich. Zu beginn des Ladens lud das iPhone 12 Pro mit 15W, danach schaltete dieses für den Rest des Ladevorgangs auf 7,5W herunter. Es gab lediglich kurze Ausschläge auf 10W. Ich vermute das iPhone 12 Pro versucht mit 15W zu laden, schaltet aber ab Temperatur X auf 7,5W herunter.

Temperatur Kabellos

Da das MagSafe Ladegerät recht warm wird ist dies aber auch recht schnell der Fall.

Info! Ihr könnt ein beliebiges USB C PD Ladegerät in Kombination mit dem MagSafe Ladegerät nutzen. Solange dieses über 20W hat wird auch das volle Ladetempo erreicht. Mehr dazu hier https://techtest.org/magsafe-charger-volle-leistung-nur-mit-original-ladegeraet/

 

Ladeffizienz des iPhone 12 Pro

Das Apple iPhone 12 Pro verfügt über einen 2815mAh großen Akku. Dies ergibt umgerechnet (bei einer Zellspannung von 3,7V) eine Kapazität von 10,415Wh. Schauen wir uns da doch einmal die Ladeeffizienz an. Ganz blöd gesagt hierfür vergleiche ich die Kapazität des Akkus zur benötigten Menge Energie für eine 100% Ladung.

Iphone 12 Pro Ladeeffizinz

Wie zu erwarten war ist die Effizienz beim kabelgebundenen Laden deutlich höher! Beim nutzen vom Schnellladen landet ca. 82% aller Energie auch wirklich im Akku. Nutzt Ihr das kabellose MagSafe Ladegerät, dann sind es nur 57%. Heißt fast die hälfte der Energie verschenkt Ihr beim kabellosen Laden.

In absoluten Zahlen benötigt das iPhone Kabelgebunden 12,75Wh (3445mAh) für eine 5% auf 100% Ladung und 18,17Wh (4910mAh) kabellos.

 

Wie lange dauert das Laden?

Schauen wir uns den Ladevorgang des iPhone 12 Pro einmal näher an. Einmal kabelgebunden am 20W Apple Ladegerät und einmal kabellos am MagSafe Ladegerät.

Iphone 12 Pro Ladedauer

Kabelgebunden an einem Schnellladegerät benötigt das iPhone ca. 1:30 h für eine 5% auf 100% Ladung. Dabei wird ein Ladestand von 60% bereits nach ca. 30 Minuten erreicht.

Kabellos benötigt das iPhone 12 Pro ca. 2:30 h für eine 5% auf 100% Ladung. Dabei wird nach 30 Minuten ein Ladestand von ca. 30% erreicht.

 

Kann ich mein iPhone 12 Pro überladen?

Oft bekomme ich die Frage „was passiert wenn ich mein Smartphone an ein 100W USB PD Ladegerät anschließe, wird dieses dann beschädigt?“.

Grundsätzlich empfiehlt Apple ein 20W Ladegerät für das iPhone 12 Pro, aber ein größeres USB PD Ladegerät ist KEIN Problem! Die Ladeelektronik im Smartphone limitiert automatisch den Ladestrom auf ein von Apple festgelegtes Maximum. Ein größeres Ladegerät kann Euer Smartphone also nicht schneller laden als von Apple im Maximum festgelegt wurde.

Ein größeres Ladegerät schadet also nicht, bringt aber ab einem gewissen Punkt auch nicht mehr.

 

Das ideale Ladegerät für das iPhone 12 Pro?

Ein wichtiger Punkt beim iPhone 12 Pro ist das Fehlen eines Ladegerätes mit in der Box. Grundsätzlich ist das iPhone 12 Pro nicht wählerisch was das Ladegerät angeht! Dieses wird an so ziemlich allen USB Ladegeräten ohne Probleme laden, nur halt mit unterschiedlichem Tempo.

Apple Iphone 12 Pro Ladetempo Und Ladeverhalten 4

Beispielsweise könnt Ihr das ganz alte 5W USB Ladegerät von Apple weiter nutzen, das Laden geht damit halt nur sehr langsam. Habt Ihr das aktuelle 18W Ladegerät von Apple ist dieses auch völlig ausreichend! Hier müsst Ihr nichts neues kaufen!

Solltet Ihr kein passendes Ladegerät haben hier ein paar Empfehlungen:

Noch mehr Ladegeräte welche sich auch fürs iPhone 12 Pro eignen findet Ihr in der Techtest.org Bestenliste USB Ladegeräte.

 

Die ideale Powerbank für das iPhone 12 Pro

Bei der idealen Powerbank kommt es etwas darauf an wie viel Kapazität Ihr benötigt. Ansonsten sind erneut die Modelle mit mindestens einem 18W USB C Port besonders empfehlenswert.

Rechnet damit das ca. 3600mAh für eine vollständige Ladung des iPhone 12 Pro bzw. 4600mAh für das Pro Max nötig sind.

 

Fazit

Das Apple iPhone 12 Pro ist recht „straight forward“ was das Laden angeht. Folgende Dinge gilt es zu beachten:

  • Grundsätzlich lädt das iPhone 12 Pro an allen Ladegeräten und ist hier nicht übermäßig zickig.
  • Das maximale Ladetempo liegt bei 18W, was in einer Ladedauer von 1:30h resultiert.
  • Um das volle Ladetempo zu erreichen benötigt Ihr ein USB Power Delivery Ladegerät mit mindestens 18W (9V/2A).
  • Größere USB PD Ladegeräte schaden nicht, bringen aber auch nicht mehr.
  • Kabellos liegt das Limit bei 15W! 90% des Ladevorgangs erfolgen aber mit 7,5W. 
  • Das iPhone 12 Pro behandelt die Apple eigenen Ladegeräte NICHT bevorzugt!
  • Nutzt Ihr das iPhone parallel kann der Ladestrom auf bis zu 22W ansteigen.

Damit ist das iPhone als absolut unspektakulär zu bezeichnen was das Laden angeht. 18W ist auch ein recht konservatives maximales Tempo, was allerdings für die Langlebigkeit des Akkus nichts Schlechtes ist. Lediglich wenn Ihr das Smartphone parallel nutzt kann dieses bis zu 22W aufnehmen.

Apple Iphone 12 Pro Ladetempo Und Ladeverhalten 3

Welche Ladegeräte würde ich für das iPhone 12 Pro empfehlen?

Das Apple eigene 20W USB C Ladegerät ist natürlich die offensichtlichste Wahl. Dieses ist mit 25€ nicht übermäßig teuer und technisch mehr als solide. Das Anker 20W Nano iPhone Ladegerät ist vermutlich die beste Alternative und ein Stück günstiger und kompakter. Generell taugen aber alle seriösen USB PD Ladegerät mit 18W+. Einige davon findet Ihr in meiner Bestenliste.

Auf Seiten der Powerbanks haben wir ein ähnliches Bild. Hier eignet sich grundsätzlich jedes Modell bzw. wollt Ihr das maximale Ladetempo dann ein Modell mit 18W+ USB PD Port. Hier ein paar Vorschläge:

Ich hoffe damit habe ich Eure Fragen zum Laden des iPhone 12 Pro beantwortet!

Das Creative SXFI GAMER im Test, ein Hervorragendes Headset!

Mit dem SXFI GAMER hat Creative sein neustes Flaggschiff Gaming-Headset auf den Markt gebracht. Dabei soll dieses USB C Headset dank Super X-Fi Technologie und eines besonders gutem „CommanderMic“ punkten.

Creative schreibt hier „Angetrieben vom einzigartigen BATTLE Mode-Soundprofil, dem brandneuen CommanderMic mit Klangaufnahme auf Profi-Niveau, angebunden über ein kevlar-verstärktes USB-Kabel und vervollständigt durch futuristische RGB-Beleuchtung, ist das SXFI GAMER die ideale Wahl, um vollständig in die Spielwelt einzutauchen und sämtliche Gegner zu dominieren.“

Creative Sxfi Gamer Im Test 6

Dies ist viel Marketing Gerede, aber wie sieht es in der Praxis aus? Klingt das Creative SXFI GAMER gut und kann die Super X-Fi Technologie überzeugen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Creative für das Zurverfügungstellen des SXFI GAMER Headsets für diesen Test.

 

Das Creative SXFI GAMER im Test

Bei dem Creative SXFI GAMER handelt es sich wie der Name schon sagt um ein astreines Gaming-Headset. Creative konnte es sich sogar nicht nehmen lassen auf der Rückseite beider Ohrmuscheln einen RGB LED Ring zu integrieren, den Ihr via Software steuern könnt.

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Allerdings wirkt das SXFI GAMER dennoch vergleichsweise dezent und „erwachsen“. Die meisten Gaming Headsets von Corsair, Razer und Co. sehen doch um einiges auffälliger aus. Ob dies nun gut oder schlecht ist hängt von Eurem Geschmack an. Tendenziell gefällt mir das etwas schlichtere Design des Creative SXFI GAMER aber sehr gut, zumal dieses etwas durch den LED Ring aufgelockert wird, welcher geschmackvoll integriert ist. Zugegeben Ihr werdet den LED Ring eh nie sehen, da Ihr ja in der Regel das Headset auf dem Kopf habt.

Creative Sxfi Gamer Im Test 2

Was die Verarbeitung und die Haptik angeht kann ich absolut nicht klagen! Das Headset wirkt massiv und stabil gebaut, auch wenn natürlich primär Kunststoff zum Einsatz kommt. Das Kopfband ist allerdings mit einem Metallbügel verstärkt.

Die Anschlüsse des Creative SXFI GAMER sind recht modular aufgebaut. So wird das Headset via USB C mit Eurem PC oder Smartphone verbunden. Ein passendes USB C Kabel mit 2 Metern liegt bei, genau wie ein Adapter von USB C auf USB A. Hat Euer PC also noch kein USB C, dann ist dies auch kein Problem. Abseits von USB C verfügt das Headset auch über einen 3,5mm Eingang.

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Das CommanderMic des Headsets ist auf Wunsch abnehmbar, falls Ihr das Headset nur als Kopfhörer nutzen wollt.

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Ebenfalls am Headset finden sich drei Tasten, für den LED Ring, das Mikrofon und SXFI, wie auch ein Drehrad für die Lautstärke.

 

Tragekomfort

Das Creative SXFI GAMER verfügt über sehr dicke Kunstleder Ohrpolster. Diese sind ausreichend groß und angenehm weich. Hierdurch sitzt das Headset auch beim längeren Tragen sehr bequem und verursachte bei mir kein Druckgefühl.

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Ich würde dem SXFI GAMER soweit die volle Punktzahl für den Tragekomfort geben, allerdings ist das Headset voll geschlossen. Hierdurch neigte ich etwas zu wärmeren Ohren. Ich würde sagen dies ist nicht extrem problematisch, aber bei 40 Grad im Sommer werdet Ihr unter dem Headset etwas schwitzen.

 

Eure Ohren vermessen?

Ein sehr stark beworbenes Feature seitens Creative ist die Super X-Fi Technologie. Diese ist eine Mischung aus einem Klang-Verbesserer, einem virtuellem Raumklang und einer Klang-Personalisierung.

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Klang Personalisierung? Mithilfe der SXFI App könnt Ihr Eure Ohren Scannen (dies läuft über die Kamera Eures Smartphones), woraufhin der Klang des Headsets an Eure Ohren angepasst wird. Klingt ein wenig wie ein Gimmick und das ist es auch zugegeben. Nach dem Scannen meiner Ohren konnte ich lediglich einen minimalen Unterschied erhören. Ob der Klang dabei besser wurde oder nur „anders“ kann ich aber auch nicht zu 100% beurteilen.

 

Klang, eine generelle Beschreibung

Kommen wir zu dem eindeutig spannendsten Punkt, dem Klang. Hier hat Creative einen sehr guten Job mit Abstrichen gemacht. Zunächst ist hier deutlich zu hören, dass Creative sehr wertige Treiber nutzt, die durchaus auf einem „HiFi“ Level sind. Allerdings ist auch zu hören, dass ein DSP, also ein digital Signal processor bzw. digital sound processor, sehr hart im Hintergrund arbeitet und versucht den Klang zu „optimieren“. So haben die SXFI GAMER im Standard Modus einen sehr starken Raumklang und dies ohne zusätzliches virtuelles 5.1 bzw. 7.1. Dieser „Raumklang“ lässt sich interessanterweise in der Software der Kopfhörer nicht abschalten, sondern nur über die SXFI Taste an den Kopfhörern selbst. Schaltet Ihr SXFI ab, klingen die SXFI GAMER weitestgehend „normal“.

Creative Sxfi Gamer Im Test 7

Ist der SXFI Modus an, wirkt der Klang der Kopfhörer um einiges weiter und größer. Ideal für Spiele, wo Ihr wahlweise Schritte und Geräusche orten wollt oder einfach das Ambiente genießen möchtet. Einen Nachteil hat dieser Modus, Stimmen haben einen leichten Hall, was in Spielen nicht stört, aber beim Voice Chat. Daher habe ich den normalen Modus in der Regel bevorzugt, auch wenn der SXFI Modus grundsätzlich gut umgesetzt ist! Die SXFI GAMER haben auch einen sehr guten virtuellen Raumklang, welcher weniger künstlich als bei vielen Konkurrenten klingt.

 

Klang der SXFI GAMER

Wie klingen die SXFI GAMER generell? Starten wir wie üblich bei den Höhen. Die Höhen der Creative SXFI GAMER sind wunderbar klar und sauber ohne dabei übermäßig schrill zu sein. Ich würde die Höhen als ziemlich optimal einstufen, gerade in der Preisklasse in der wir uns hier befinden.

Die Mitten hingegen sind unauffällig, zumindest wenn SXFI ausgeschaltet ist. Hier sind diese vielleicht minimal abgesenkt, aber Stimmen und auch Instrumente wirken weiterhin klar und natürlich. Gerade die unteren Mitten machen einen guten Eindruck und die Klangfülle des SXFI GAMER ist völlig okay, auch wenn diese hier nicht mit richtigen „HiFi“ Kopfhörern mithalten können. Schaltet Ihr SXFI an werden die Kopfhörer aber etwas zu einer „Badewanne“, heißt die Höhen und Tiefen werden geboostet und die Mitten abgesenkt.

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Spannend ist immer der Bass. Ja die SXFI GAMER sind kleine Bass-Bomber! Der Bass ist also ein gutes Stück angehoben und wirkt wunderbar satt und tief. Wir haben also eine recht hohe Masse aber auch eine sehr ordentliche Qualität. Selbst der Tiefgang der SXFI GAMER ist beachtlich.

Unterm Strich sind die SXFI GAMER sehr aufgeweckt und spaßig klingende Kopfhörer/Headset, die aber auch nicht übertrieben oder falsch klingen. Hierdurch eignen sich diese auch gut für Musik oder Filme, sofern Ihr SXFI abschaltet. SXFI wiederum macht in Spielen Spaß! Dieses kann Euch hier durchaus ein gutes Stück bei der Ortung von Gegnern helfen und das generelle Ambiente verbessern, aufgrund der wunderbaren Räumlichkeit.

 

Mikrofon

Creative wirbt beim SXFI Gamer mit einem besonders gutem „CommanderMic“. Das Mikrofon macht auch einen guten Eindruck! Es ist klar, sauber und klingt recht wertig.

Allerdings ist es für meinen Geschmack selbst auf 100% Lautstärke etwas leise und die Einstellungsmöglichkeiten via Software sind sehr überschaubar. Dennoch würde ich das Mikrofon klar als überdurchschnittlich gut einstufen. Dieses ist auf bzw. sogar eher leicht über dem Level was Corsair oder Logitech bei ihren Headsets bieten, kann aber nicht ganz mit Beyerdynamic und Audio-Technica mithalten.

 

Fazit

Das Creative SXFI GAMER ist ein Headset das Ihr mit gutem Gewissen kaufen könnt! Dies liegt zunächst an der guten Klangqualität.

Das SXFI GAMER bietet einen dynamischen und lebendigen Klang mit sehr guten Höhen und einem starken Bass. Dabei klingt das Headset generell sehr wertig. Gerade wenn Ihr SXFI abschaltet klingt dies auch in Musik und Filmen sehr stark und steht hier regulären HiFi Kopfhörern nichts nach. Creative hat also gute Treiber verwendet und den Fehler vermieden zu versuchen den Klang nur aufs Gaming zuzuschneiden, was oftmals zu einem schlechten Klang in allen anderen Bereichen führt.

Creative Sxfi Gamer Im Test 12

Fürs Gaming schaltet einfach SXFI ein, dann bietet das Headset einen deutlich größeren und breiteren Klang, mit verbesserter Ortbarkeit von Geräuschen.

Hinzu kommt ein guter Tragekomfort und wie ich finde ein schickes Design. Das Headset sieht interessant aus, aber auch nicht zu „extrem“. Weitere Bonuspunkte gibt es für das Mikrofon, welches eine überdurchschnittliche Qualität bietet.

Aufseiten der Kritik sehe ich nur das recht leise Mikrofon und die vielleicht etwas dünne Software. Die Anpassbarkeit auf Eure Ohren ist zwar ein nettes Gimmick, aber macht in der Praxis auch nicht so viel aus. Hier wären mir ein paar mehr Optionen abseits eines EQs in der Desktop-Software lieber gewesen.

Dennoch unterm Strich ist das Creative SXFI GAMER aufgrund der guten Qualität und des tollen Klangs für rund 130€ absolut empfehlenswert!

Creative Sxfi Gamer

Was sind CHERRY VIOLA? Die CORSAIR K60 RGB PRO im Test!

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Mit der K60 RGB PRO hat Corsair eine neue Gaming Tastatur im Sortiment. Im Gegensatz zu K100 ordnet sich die K60 RGB PRO aber am unteren Ende von Corsairs Lineup ein.

Passend dazu setzt Corsair auf die neuen CHERRY VIOLA-Taster, welche sich an den Value-Markt richten und somit eine Klasse unter den bekannten Cherry MX Tastern spielen. Dies wirkt sich auch auf den Preis der K60 RGB Pro aus, welcher trotz vollständiger RGB Beleuchtung bei unter 90€ liegt.

Corsair K60 Rgb Pro Test Review 12

90€ sind aber dennoch eine Stange Geld! Lohnt es sich hier die CORSAIR K60 RGB PRO zu kaufen, oder solltet Ihr lieber zu einem der größeren Modelle greifen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen der K60 RGB für diesen Test.

 

Die CORSAIR K60 RGB PRO im Test

Auf den ersten Blick ist die K60 RGB PRO eine recht klassische Corsair Gaming-Tastatur. Diese setzt auf eine schwarze Färbung und eine Aluminium Basis-Platte, auf welcher die Taster „Schwebend“ aufgesetzt sind.

Corsair K60 Rgb Pro Test Review 1

Erst wenn wir uns die Tastatur etwas genauer ansehen ist zu merken, dass wir hier kein High End Modell vor uns haben. So sind die Tastenkappen aus einem etwas einfacherem Kunststoff gefertigt, es gibt keine Sonder/Multimedia-Tasten und das Kabel ist nicht textilummantelt.

Gehen wir aber geordnet vor. Die Tastatur selbst ist aus einem Mix aus Aluminium und Kunststoff gefertigt. Grundsätzlich besteht die Basis der Tastatur aus Kunststoff, allerdings ist auf der Oberseite eine gebürstete Aluminium-Platte angebracht. Diese verleiht der K60 RGB PRO eine hohe Stabilität und Massivität.

Corsair K60 Rgb Pro Test Review 2

Die Taster der Tastatur sind dabei recht bündig zur Aluminium-Platte angebracht, wodurch es so wirkt als würden die Tastenkappen über der Basis-Platte schweben. Dies macht die Reinigung der Tastatur auch etwas einfacher, da Krümel meist einfach unten herausfallen. Im Gegenzug ist allerdings die Aluminium-Platte recht empfindlich gegenüber Fingerabdrücken.

Corsair K60 Rgb Pro Test Review 3

Auffällig ist, dass die K60 RGB PRO sehr flach gebaut ist, obwohl Corsair eine nochmals flachere „Low Profile“ Version anbietet.

Auf eine Handballenauflage verzichtet Corsair komplett! Lediglich die üblichen Füße zum Aufstellen der Tastatur sind auf Seiten der Ergonomie vorhanden.

Corsair K60 Rgb Pro Test Review 4

Angeschlossen wird die K60 RGB PRO über ein USB 3.0 Kabel. Einen zusätzlichen USB Port an der Tastatur sucht Ihr leider vergeblich.

 

Layout und Multimedia-Tasten

Corsair setzt bei der K60 RGB PRO auf ein ganz klassisches QWERTZ Layout ohne irgendwelche nennenswerten Veränderungen oder Merkwürdigkeiten.

Corsair hat lediglich auf der rechten Seite zwischen ALT GR und STRG eine FN Taste verbaut, welche sekundäre Funktionen der F Tasten auslösen kann. Leider hat Corsair bei der K60 RGB PRO völlig auf Multimedia Tasten oder Tasten zu Steuerung der Lautstärke usw. verzichtet.

Lediglich einige der F-Tasten sind mit Play/Pause, lauter, leiser usw. doppelt belegt.

 

Taster, was sind CHERRY VIOLA?

Corsair setzt bei der K60 RGB Pro auf die neuen CHERRY VIOLA Taster. CHERRY VIOLA? Bei den CHERRY VIOLA handelt es sich um eine günstigere Alternative zu den CHERRY MX Tastern, welche primär für Tastaturen der Mittelklasse vorgesehen sind.

Corsair K60 Rgb Pro Test Review 8

Die VIOLA Taster sind etwas einfacher gefertigt als die klassischen CHERRY MX Taster. Diese bestehen nur aus vier Teilen. Ebenso findet sich im eigentlichen Taster gar nicht der Auslöser für den Tastendruck. Vielmehr wird ein kleiner Metall Hebel auf das PCB der Tastatur gedrückt, wo dann der Tastendrück ausgelöst wird. Dies hilft kosten zu sparen. Trotz des Kostensparens sind die VIOLA Taster weiterhin mechanische Taster!

CHERRY VIOLA CHERRY MX RED CHERRY MX SPEED Silver CHERRY MX Brown
Auslösepunkt 2.0 mm 2.0 mm 1.2 mm 2.0 mm
Gesamtweg 4.0 mm 4.0 mm 3.4 mm 4.0 mm
Betätigungskraft 45 cN 45 cN 45 cN 55 cN
Charakteristik CrossLinear Linear Linear Taktil

 

Was die Charakteristik und auch den Hub angeht ähneln diese stark den klassischen CHERRY MX REDs. So lösen die CHERRY VIOLA auch aus wenn diese 2 mm eingedrückt werden und können dann noch weitere 2 mm herunter gedrückt werden. Dies ist im Übrigen auch der Vorteil von mechanischen Tastaturen beim Gaming. Bei Membrantastaturen müssen die Tasten immer vollständig durchgedrückt werden ehe diese auslösen, bei einer Mechanischen Tastatur löst die Taste immer etwas früher aus.

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Ein deutlicher Unterschied zu den CHERRY MX REDs ist aber die Charakteristik. CHERRY nennt diese hier „CrossLinear“. Zu beginn lassen sich die CHERRY VIOLA mit einer gleichmäßigen Kraft herunterdrücken. Ab dem Punkt ab dem die Taste auslöst wird allerdings der Widerstand bis zu Ende konstant etwas größer.

 

Die Praxis

Ich bin von den CHERRY VIOLA Tastern etwas hin und her gerissen. Grundsätzlich fühlen sich alle Taster wertig und weitestgehend identisch an. Dies gilt sogar für die großen Tasten welche sauber stabilisiert sind. Hier hat Corsair einen herausragenden Job gemacht.

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Allerdings fühlen sich die Tasten weniger „klar“ an als ich dies von mechanischen Tastaturen gewohnt bin. Gerade der Anschlag wirkt etwas gedämpft, wodurch die Tastatur etwas schwammiger wirkt als die klassischen mechanischen Modelle. Die K60 RGB PRO wirkt wie eine mechanische Tastatur in die eine Membran-Tastatur eingekreuzt wurde.

Dies meine ich aber nicht mal negativ. Es fällt hier ganz klar in die Kategorie Geschmackssache ob Euch die CORSAIR K60 RGB PRO vielleicht sogar besser gefällt als eine normale mechanische Tastatur. So ist ihre Handhabung etwas sanfter und auch leiser! Die Tastatur hat weniger Nachhall als es ansonsten bei Corsair oft üblich ist.

 

Die Beleuchtung

Corsair ist der Meister der RGB Beleuchtung. So verfügt die K60 RGB PRO über eine RGB LED pro Taste, wodurch die Beleuchtung naturgemäß recht aufwendig ist.

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Die Beleuchtung kann dabei via iCUE gesteuert werden. Hier bietet iCUE den so ziemlich größten Umfang an Beleuchtungsmodi den Ihr Euch wünschen könnt.

 

Fazit

Die Corsair K60 RGB PRO ist eine Hervoragende Tastatur, bei welcher ich mich aber mit einer voll herzigen Empfehlung aber etwas schwertue.

Grundsätzlich hat Corsair einen klasse Job gemacht. Die Tastatur ist gut gearbeitet, die Materialwahl passt und auch die CHERRY VIOLA Taster sind nicht schlecht. Bei Letzteren kommt es aber etwas auf Euren Geschmack an!

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Die CHERRY VIOLA fühlen sich verglichen mit den CHERRY MX Tastern etwas weicher und weniger „klar“ an. Dies ist nicht zwingend unangenehm, gerade beim Tippen, ist aber auch etwas Geschmackssache. So würde ich das härtere Tippgefühl der regulären MX Taster als wertiger einstufen.

Was Corsair wieder perfekt umgesetzt hat ist die RGB Beleuchtung und die generelle Optik der Tastatur.

Das Problem ist der Preis, Corsair setzt bei der K60 RGB PRO die UVP bei 139,99€ an! Für dieses Geld würde ich die Tastatur nicht kaufen. Ihr bekommt die neutral betrachtet bessere K68 RGB fürs gleiche Geld (139€) und die deutlich bessere K70 RGB MK.2 Rapidfire für rund 155€. Sollte der Preis der K60 RGB PRO auf +- 100€ fallen, dann könnt Ihr mit gutem Gewissen zuschlagen, ansonsten würde ich vermutlich zur K68 bzw. K70 greifen.

Corsair K60 Rgb Pro