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1More True Wireless ANC Ohrhörer im Test, tolles Design, starker Klang, solides ANC, mäßiger Akku!

True Wireless Ohrhörer mit ANC sind eine absolute Seltenheit! Es gibt nur sehr wenige Modelle die dies beherrschen und noch weniger die es gut beherrschen.

Kein Wunder, die durchaus komplexere Elektronik von aktivem Noise Cancelling in winzige Ohrstöpsel unterzubringen ist nicht einfach. Daher war ich sehr überrascht als der eher kleinere Hersteller 1More ankündigte True Wireless Ohrhörer mit ANC auf den Markt zu bringen.

1more Ehd9001ta True Wireless Anc Test 6Die 1More EHD9001TA True Wireless ANC In-Ear Ohrhörer sind mittlerweile für rund 200€ erhältlich. 200€ ist sicherlich eine stolze Summe, aber sollte der Klang passen und ANC funktionieren, dann sind diese auch nicht zu viel.

Wollen wir uns da doch einmal die 1More EHD9001TA True Wireless ANC In-Ear Ohrhörer im Test ansehen bzw. anhören!

 

Die 1More EHD9001TA True Wireless ANC In-Ear Ohrhörer im Test

Der erste Eindruck der 1More True Wireless ANC Ohrhörer fällt absolut positiv aus! Bereits die Ladebox macht einen sehr wertigen Eindruck.

1more Ehd9001ta True Wireless Anc Test 3Diese ist in einer länglichen Form gehalten, aber mit 81 x 30 x 39 mm vergleichsweise kompakt. Nein die Ladebox ist nicht winzig und auch das Gewicht ist mit 76g (inklusive Ohrhörer) nicht super gering, aber für solche High End Ohrhörer ist dies auch nicht zu viel. Zumal die Ladebox äußerlich sogar aus premium Materialien (Aluminium) gefertigt ist. Auch die Deckelkonstruktion wirkt sehr schön stabil und robust gebaut.

Der integrierte Akku kann die Ohrhörer ca. 2-2,5x unterwegs aufladen, ehe die Ladebox selbst via USB C oder kabellos geladen werden muss. Ja die Ladebox lässt sich kabellos laden!

1more Ehd9001ta True Wireless Anc Test 1Mit einer Ladung sollen die Ohrhörer 5 Stunden mit ANC oder 6 Stunden ohne ANC durchhalten. Diesen Wert halte ich aber etwas hoch. In der Praxis liegt die Akkulaufzeit eher bei +-3 Stunden, mit ANC. Eventuell kommt Ihr auch auf 5 Stunden, dann aber nur bei leiseren Hörbüchern.

Was das Design angeht sind auch die EHD9001TA selbst absolut gelungen! 1More setzt bei den Ohrhörern auf eine Rückseite mit einer Art Karbonfaser Optik. Praktisch handelt es sich hier aber nur um normalen Hochglanzkunststoff mit einer etwas exotischeren Bedruckung. Neben der Carbon Optik findet sich auf der Rückseite auch der 1More Schriftzug, wie auch ein Mikrofongitter, welches rot gefärbt ist.

Allgemein würde ich sagen die 1More True Wireless ANC Ohrhörer sind sehr schicke Ohrhörer!

1more Ehd9001ta True Wireless Anc Test 2Gesteuert werden diese über eine touch-sensitive Oberfläche auf der Rückseite, wie auch über jeweils eine Taste. Über diese könnt Ihr unter anderem das ANC ein/ausschalten. Die Ohrhörer verfügen auch über einen Sensor der Musik automatisch pausiert wenn Ihr diese aus den Ohren nehmt bzw. wieder einsetzt. Des Weiteren funktioniert natürlich das Ein/Ausschalten automatisch wenn Ihr die Ohrhörer aus der Ladebox nehmt bzw. diese einsetzt.

 

Tragekomfort

Die 1More True Wireless ANC Ohrhörer sind recht große Ohrhörer. Hierdurch ist natürlich der Tragekomfort etwas „problematisch“. Abseits der Größe sitzen die Ohrhörer aber sehr gut und fest.

Für sehr kleine Ohren könnten Sie etwas problematisch sein, aber generell würde ich den Tragekomfort als gut einstufen!

 

Klang

Kommen wir zum mit Abstand spannendsten Punkt dem Klang. Ganz klar gesagt die 1More EHD9001TA klingen ganz anders als ich dies erwartet hätte. Diese klingen erfreulich „neutral“ und wertig. 1More setzt bei diesen auf ein „Hybrid dual Driver“ Aufbau. Heißt es ist in jedem Ohrhörer ein normaler dynamischer Treiber, wie aber auch ein balanced armature Treiber verbaut.

1more Ehd9001ta True Wireless Anc Test 10Starten wir wie üblich bei den Höhen. Die Höhen der 1More True Wireless ANC Ohrhörer sind tadellos! Diese sind sehr schön brillant und klar, ohne dabei extrem scharf zu sein. Auch Stimmen und vor allem Zischlaute werden gut dargestellt. Der balanced armature Treiber macht einen wirklich sehr guten Job!

Die Mitten sind aber glatt die größte Überraschung. Viele Ohrhörer mit einem hybrid Aufbau schwächeln bei den Mitten etwas, nicht so die 1More EHD9001TA! Stimmen und Gesang wird wunderbar plastisch und natürlich dargestellt. Damit eignen sich die Ohrhörer auch sehr gut für Hörbücher, Podcasts usw. Dabei vermeiden es die Ohrhörer aber auch zu mittenlastig zu klingen, was oftmals in einem etwas bauchigen Klang resultiert.

Kommen wir zum Bass. Der Bass der 1More ist gut, aber die Ohrhörer sind vergleichsweise zurückhaltend. Diese bieten etwas mehr Bass als die Samsung Galaxy Buds+ und +- so viel Bass wie die Apple AirPods Pro. Sucht Ihr also Ohrhörer die es richtig krachen lassen, dann sind diese vielleicht nicht die richtigen für Euch. Die Bass-Qualität ist dabei ordentlich. Dieser wirkt rund und sauber, auch wenn die 1More EHD9001TA nicht super voluminös klingen und auch eher einen durchschnittlichen Tiefgang haben. Der Bass ist aber nicht schlechter als bei Samsung oder Apple!

Im Allgemeinen klingen die 1More True Wireless ANC Ohrhörer sehr gut und vor allem ausbalanciert. Es gibt keine Klangelemente die sich versuchen übermäßig in den Vordergrund zu drängen, wodurch die Ohrhörer einen sehr natürlichen Unterton haben. Hierdurch liegt im Grunde sämtliche Musik den Ohrhörern.

Hier und da könnten diese lediglich etwas harmonischer klingen. Dies ist Kritik auf einem sehr hohen Level, aber vermutlich aufgrund des hybrid dual Driver Aufbaus ist hier und da ein leichter „Handoff“ zu spüren, wo Treiber A in Treiber B übergibt. Gerade die Höhen wirken teils etwas separiert vom restlichen Klangbild. Dies muss aber auch nicht immer etwas Negatives sein! Dies kann dem Klang durchaus einen etwas größeren, interessanteren Charakter geben, als hättet Ihr zwei Lautsprecher in den Ohren.

Dies fällt besonders in Titeln wie Genesis – Invisible Touch oder Toto – Africa auf. In letzterem können die Ohrhörer auch zeigen, dass diese durchaus eine sehr gute räumliche Darstellung haben.

1more Ehd9001ta True Wireless Anc In Ear Ohrhörer Frequency Response

Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

ANC

Kommen wir zu DEM Feature der 1More EHD9001TA True Wireless ANC, dem aktiven Noise Cancelling.

Bei diesen werden Mikrofone in den Ohrhörern genutzt um Außengeräusche zu reduzieren. Und ja dies funktioniert bei den 1More! Allerdings dürft Ihr hier auch keine Wunder erwarten.

1more Ehd9001ta True Wireless Anc Test 8Tiefe Geräusche, wie Motoren, Lüfter usw. werden deutlich bis fast komplett geblockt. Hohe Geräusche, wie Stimmen usw. werden lediglich leicht reduziert. Hier wird sicherlich das passive Noise Cancelling einen großen Anteil haben. Bei tiefen Geräuschen ist aber klar zu hören dass das aktive Noise Cancelling arbeitet. Dies auch recht hart, denn die 1More EHD9001TA produzieren viel weißes Rauschen.

Unterm Strich ist das ANC der 1More EHD9001TA sicherlich nicht mit großen Kopfhörern von Sony oder Bose vergleichbar. Auch die Apple AirPod Pros spielen nochmals eine halbe Klasse höher. Dennoch kann das 1More EHD9001TA bei längeren Autofahrten, Flugreisen usw. durchaus für etwas Entspannung sorgen.

Ihr könnt das ANC im Übrigen auch umkehren. Dabei werden Außengeräusche verstärkt, falls Ihr beispielsweise im Zug nicht eine Ansage verpassen wollt. Ich schätze dieses Feature sehr und es ist hier auch gut umgesetzt.

 

Fazit

Starten wir mit dem Elefanten im Raum, dem ANC der 1More EHD9001TA. Grundsätzlich funktioniert das aktive Noise Cancelling der Ohrhörer ausreichend gut, dennoch würde ich Euch nicht dazu raten die Ohrhörer nur deshalb zu kaufen. Große Kopfhörer bieten nochmals eine deutlich stärkere Reduktion der Umgebungslautstärke. Allerdings können bereits die Ohrhörer gerade Motorengeräusche merklich reduzieren, seht dies aber eher als Bonus an.

1more Ehd9001ta True Wireless Anc Test 5Das Wichtigste ist aber letztendlich die Klangqualität. Hier treten die 1More EHD9001TA voll in die Fußstapfen der Apple AirPod Pros und der Samsung Galaxy Buds +. Die Ohrhörer klingen also recht erwachsen, ausbalanciert und wertig. Diese sind also keine Bass-Bomber oder Ähnliches, klingen aber auch nicht langweilig oder „öde“. Diese sind einfach wertig klingende „HiFi“ Ohrhörer.

Hinzu kommt eine wirklich herausragende Verarbeitung und Optik. Dies ist ein Punkt den 1More immer schon beherrschte!

Kurzum die 1More True Wireless ANC sind gute, wenn nicht sogar sehr gute true Wireless Ohrhörer. Dies in erster Linie aufgrund des ausbalancierten und wertigen Klangs, zu welchem ANC als „Bonus“ hinzukommt.

Test: Sony WH-1000XM4, das beste ANC! Aber kann auch der Klang überzeugen?

Wenn es um Kopfhörer mit ANC geht fallen in der Regel zwei Namen, Bose und Sony. Beide haben das aktive Noise Cancelling stark vorangetrieben und sind die Marktführer in diesem Bereich.

Mit den WH-1000XM4 hat Sony nun die neusten Kopfhörer seiner High End Serie vorgestellt. Diese sollen abermals mit einem verbesserte Noise Cancelling punkten, wie auch mit einem verbesserten Klang und neuem Chipsatz.

Sony Wh 1000xm4 Im Test 13Für diesen Spaß verlangt Sony aber auch stolze 380€! Sind diese für die Sony WH-1000XM4 gerechtfertigt? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Sony WH-1000XM4 im Test

Was das Design angeht hat Sony bei den WH-1000XM4 wenig verändert. Die WH-1000XM4 sind sehr schlichte, einfache und elegante Kopfhörer.

Sony Wh 1000xm4 Im Test 1So ist die Rückseite dieser in einem glatten und sehr schlichten Kunststoff gehalten. Sony hat hier auf ein auffälliges Logo oder Musterung verzichtet, wodurch die Kopfhörer etwas mehr „businesslike“ wirken. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Sony WH-1000XM4 auch von „Anzugträgern“ auf dem Weg zu einem wichtigen Meeting getragen werden können, ohne dass diese deplatziert wirken. Damit will ich nur sagen die Kopfhörer strahlen eine schlichte Eleganz aus.

Sony Wh 1000xm4 Im Test 7Das Einzige was etwas auffällt ist nur das kleine bronzefarbene Sony Logo am oberen Rand der Aufhängung.

Etwas kritischer können wir die Materialwahl sehen, denn Sony setzt weitestgehend auf Kunststoff. Lediglich das Kopfband ist mit einem Metall-Bogen verstärkt. Grundsätzlich wirken aber die Sony WH-1000XM4 nicht billig oder schlecht gebaut. Diese sind sicherlich nicht super massiv, passen aber zu den Konkurrenten aus dem Hause Bose und B&W.

Sony Wh 1000xm4 Im Test 3Auf Seiten der Anschlüsse finden wir einen USB C Port wie auch einen normalen 3,5mm Eingang. Letzterer ist beispielsweise für Flugzeuge usw. Der USB C Port ist zum Laden der Kopfhörer und unterstützt auch das Schnellladen. So sind nach nur 10 Minuten Ladezeit bereits 5 Stunden Musikwiedergabe möglich.

Sony Wh 1000xm4 Im Test 8Die generelle Akkulaufzeit liegt bei 30 Stunden, inklusive der Nutzung von ANC. Diesen Wert kann ich auch +- bestätigen.

 

Tragekomfort

Grundsätzlich hat Sony beim Tragekomfort viel richtig gemacht! Die Ohrmuscheln sind ausreichend groß, die Polsterung schön weich und der Anpressdruck ziemlich ideal.

Sony Wh 1000xm4 Im Test 14Allerdings da Sony versucht so viele Geräusche passiv zu unterdrücken sind die Kopfhörer natürlich völlig geschlossen. Hierdurch können diese beim Tragen warm werden! Gerade bei 30 Grad + Außentemperaturen werdet Ihr leicht unter den Sony WH-1000XM4 schwitzen.

Dennoch würde ich den Tragekomfort als gut einstufen! Mir sind hier auch keine „luftigeren“ Kopfhörer mit vergleichbarem ANC bekannt.

 

ANC

Sony und Bose sind die Könige was das aktive Noise Cancelling angeht und das zeigen auch die WH-1000XM4! Beim aktiven Noise Cancelling werden Mikrofone in den Kopfhörern genutzt um Umgebungsgeräusche aufzuzeichnen und aktiv auszugleichen. Stellt Euch Schallwellen wie Wellen auf dem Wasser vor. Das was wir letztendlich wahrnehmen ist nur die Differenz zwischen Meeresspiegel und Spitze der Welle. ANC Kopfhörer schicken nun Ihrerseits Wellen los, welche die äußeren Schallwellen „neutralisieren“ (siehe weißes Rauschen). Hierdurch sind die Außengeräusche zwar nicht direkt weg, wir nehmen diese aber nicht mehr war.

ANC funktioniert traditionell bei tiefen Geräuschen wie Motoren, Lüfter usw. deutlich besser als bei hohen und komplexen Geräuschen wie Stimmen.

Das ANC der Sony WH-1000XM4 ist Weltklasse! Anders kann ich dies nicht sagen. Das Brummen von Motoren oder auch das Surren von Lüftern ist mit den Kopfhörern praktisch nicht mehr wahrnehmbar. Aber auch Stimmen, Vogelzwitschern, irgendwelches Knistern usw. werden massiv reduziert. Nein ein schreiendes Kind direkt neben Euch werdet Ihr weiterhin hören, aber selbst dieses würde um einige Stufen gedämpft. Ich habe bisher noch kein besseres ANC gehört als bei den WH-1000XM4!

 

Klang der Sony WH-1000XM4

Zwar ist die Sony Headphones Connect App nicht zwingend für die Nutzung der Kopfhörer nötig, ich würde Euch aber empfehlen diese zu nutzen! Unter anderem auch da die App einen EQ zur Anpassung des Klangs anbietet. Hierrüber könnt Ihr den Klang der Kopfhörer massiv an Eure Bedürfnisse anpassen und auch gegebenenfalls ein paar Schwächen korrigieren. Für diesen Test ist es natürlich absolut unmöglich alle EQ Einstellungen zu betrachten, daher konzentriere ich mich auf den generellen Klang und Basis-Einstellung.

Sony Wh 1000xm4 Im Test 15Starten wir hier wie üblich bei den Höhen. Von Haus aus bieten die Sony WH-1000XM4 gute, aber auch nicht überragende Höhen. Diese sind generell mehr als ausreichend brillant und „sauber“, allerdings wirken gerade die unteren Höhen oftmals etwas distanzierter. Die unteren Höhen wirken einfach weniger „clean“ und direkt als bei einigen anderen High End Kopfhörern. Dies soll aber auch nicht heißen, dass die Höhen schrecklich sind, aber bei fast 400€ muss ich etwas kritischer an die Sache gehen. Zum anderen sind die oberen Höhen tadellos und Ihr könnt via EQ noch etwas nacharbeiten. Generell gefallen mir die WH-1000XM4 schon ein Stück besser als die WH-1000XM3.

Die Mitten würde ich als unauffällig einstufen. Warme Stimmen und Instrumente werden soweit gut wiedergegeben. Tendenziell setzen die WH-1000XM4 aber auf eine „V“ oder Badewannen Klangsignatur, welche nicht übermäßig ausgeprägt ist, sich aber leicht zeigt.

Der Bass der Sony WH-1000XM4 hat mich etwas überrascht! Auch die Vorgänger der WH-1000XM4 waren immer etwas wärmere Kopfhörer, aber die WH-1000XM4 zeigen sich im Bass noch etwas mächtiger und etwas klarer definiert! Nein auch diese sind keine absoluten Bass-Bomber, aber die etwas angehobenen Tiefen fallen schon auf. Dabei ist der Bass nicht nur von der Masse etwas angehoben, auch die Bass-Qualität ist sehr ordentlich. So besitzen die WH-1000XM4 einen sehr guten Tiefgang und auch ein schönes Bass-Volumen.

Unterm Strich klingen die Sony WH-1000XM4 auch wieder recht warm, aber weniger träge als die älteren Modelle. Gerade mit ein paar EQ Anpassungen machen die Kopfhörer richtig Spaß oder können auf Wunsch etwas neutraler spielen. Etwas überrascht hat mich die hohe maximale Lautstärke, welche klar überdurchschnittlich ist.

Sony Wh 1000xm4 Frequency ResponseErklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  rechts = Höhen. Ist ein Teil höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve links sehr hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Sony hat mit den WH-1000XM4 seine High End Kopfhörer Serie erneut verbessert. Dabei ist das ANC wieder der Star der Show! Ich hatte schon viele Bluetooth Kopfhörer in den Fingern und ich kann mit gutem Gewissen behaupten die WH-1000XM4 haben das beste aktive Noise Cancelling das ich bisher gehört habe! Dabei werden tiefere Geräusche, wie Motoren usw. fast zu 100% geblockt und selbst komplexere Geräusche wie Stimmen massiv reduziert. Besser kann dies aktuell kein anderer Kopfhörer.

Sony Wh 1000xm4 Im Test 12Allerdings gibt es natürlich auch etwas Raum für Kritik. Diese bezieht sich primär auf den Klang. Die Sony WH-1000XM4 klingen nicht schlecht, ganz im Gegenteil. Diese bieten einen schönen dynamischen Klang mit einer sehr guten Basswiedergabe und Anpassbarkeit. Musik macht hier absolut Spaß! Allerdings wären 380€ nur für den Klang zu viel! So könnten die Höhen beispielsweise etwas direkter und cleaner sein, auch wenn diese prinzipiell nicht schlecht sind. Dennoch denke ich das 95% aller Nutzer mit dem Klang absolut zufrieden wären! Die Sony WH-1000XM4 klingen sehr gefällig, mit einem leichten Bass-Fokus.

Beim Tragekomfort gibt es nichts zu bemängeln. Anpressdruck, Polsterung usw. sind gelungen. Die Kopfhörer können bei höheren Temperaturen etwas schwitzig werden, aber dies ist ein verbreitetes Problem bei gut isolierten ANC Kopfhörern.

Sony Wh 1000xm4 Im Test 11Kurzum, 380€ die Sony zum Zeitpunkt des Tests verlangt ist eine Stange Geld! Rein klanglich wären dies die Sony WH-1000XM4 nicht ganz wert, hier schwirren diese eher in der 200-280€ Preisklasse herum. Allerdings kommt das wirklich überragende ANC hinzu! Und hier kommt es nun auf Euch an. Braucht Ihr das ANC nicht? Dann gibt es bessere bzw. günstigere Kopfhörer für Euch. Legt Ihr aber einen hohen Wert auf aktives Noise Cancelling, dann sind die Sony WH-1000XM4 die besten allround Kopfhörer auf dem Markt.

Test: Bosch DIY Indego M+ 700, der Mähroboter für eine kontrollierte Mähung

Bosch gehört gemeinsam mit Gardena und Husqvarna zu den größten Mähroboter Herstellern auf dem deutschen Markt. Dabei unterscheiden sich Bosch Mähroboter aber ein gutes Stück von fast sämtlichen Konkurrenten.

So nutzt Bosch als einer der wenigen Herstellern keine Zufallsnavigation, sondern Bosch Mähroboter „planen“ Euren Garten und fahren diesen in geraden Bahnen ab. Dies ist deutlich zeiteffizienter, benötigt aber auch mehr Logik im Mähroboter.

Bosch Diy Indego M+ 700 Im Test 9Das aktuelle Flaggschiff aus dem Hause Bosch ist der Indego M+ 700. Wie der Name schon vermuten lässt ist dieser Mähroboter für Flächen von bis zu 700m² gemacht und verfügt neben dem LogiCut getauften Feature auch über ein Mähen je nach Wetterlage und einer Appunterstütztung.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Funktioniert hier der Indego M+ 700 so gut wie es Bosch verspricht? Ist die Logik ausgereift? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Bosch für das Ausleihen des Indego M+ 700 für diesen Test.

 

Der Bosch DIY Indego M+ 700 im Test

Rein optisch ähnelt der Indego M+ 700 dem bekannten Indego S+ 350/400 sehr deutlich! Ich würde sogar sagen beide nutzen das weitestgehend identische Gehäuse, auch wenn ich gerade keinen direkten Vergleich vor mir habe. Damit ist der Indego M+ 700 ein vergleichsweise kleiner und kompakter Mähroboter!

Bosch Diy Indego M+ 700 Im Test 1Allerdings wirkt dieser sehr wertig und gut gebaut! Der Mähroboter ist sogar recht schwer, was diesem eine gute Bodenhaftung verleiht. Auf Seiten des Antriebs verfügt der Mäher über zwei große Hinterräder die von Motoren angetrieben werden. Auf der Vorderseite gibt es zwei einfache und flexible „Rollen“, die sich passiv mitdrehen.

Bosch Diy Indego M+ 700 Im Test 5Wie die meisten kompakten Mähroboter ist auch der Bosch keine Berziege. Dieser kann „lediglich“ 27% Steigungen bewältigen. Ausreichend für die meisten Gründstücke, aber für Böschungen oder Hanglagen ist dieser nur bedingt geeignet.

Bosch Diy Indego M+ 700 Im Test 10Gesteuert wird der Mähroboter über 8 Tasten und ein kleines LCD Display auf der Oberseite. Die deutlich sichtbarste Taste ist natürlich der Stop-Knopf. Habt Ihr die „+“ Version gewählt, könnt Ihr den Mähroboter zudem via Smartphone App steuern.

 

Installation und Montage

Die Installation eines Mähroboters ist einfach und kompliziert zugleich. Leider ist die Installation eines Bosch Mähroboters etwas aufwendiger als bei vielen Konkurenten. Beispielsweise bei Gardena gibt es zwar auch empfohlene Mindestabstände usw. aber im Grunde reicht es diesen Mährobotern wenn das Kabel irgendwie um Euren Garten liegt. Bei Bosch müsst Ihr zu 100% nach dem Handbuch arbeiten ansonsten arbeitet der Mähroboter gar nicht.

Bosch Diy Indego M+ 700 Im Test 2Bosch Diy Indego M+ 700 Im Test 4

 

  1. Wählt die Position der Ladestation. Diese muss zum einen gerade sein, muss in einer Ecke Eures Gartens sein (die Kabel müssen in einem 90 Grad winkel durch die Station gehen), sie muss in der Nähe einer Steckdose sein und Ihr müsst vor dieser mindestens 1,5 Meter gerade Platz haben.
  2. Um den kompletten zu mähenden Bereich muss ein Begrenzungskabel verlegt werden. Dieses sendet ein Funksignal, welches dem Mäher mitteilt „bis hier hin und nicht weiter“. Dieses Kabel muss genau 30cm von Hindernissen, Wänden usw. entfernt bleiben. Unterschreitet Ihr diese 30cm wird der Mähroboter die Arbeit verweigern, verlegt das Kabel also so akkurat wie möglich. Keine Sorge die Kabel wachsen innerhalb eines ½ Jahrs vollständig ein.
  3. Verbindet die Kabel mit der Ladestation und starten den Mähroboter. Der Indego M+ 700 checkt zunächst ob Ihr die Kabel richtig verlegt habt. Ist dies nicht der Fall verweigert dieser den Dienst.
  4. Hat alles in der ersten Testrunde geklappt kann es nun losgehen!

 

Ein austauschbarer Akku!

In den meisten Mährobotern ist der Akku fest verbaut bzw. kann nur mit einem gewissen Aufwand und teils auch nur von Service getauscht werden. Eine der wenigen Ausnahmen ist der Einhell FREELEXO 600 und auch der Indego M+ 700!

Bosch Diy Indego M+ 700 Im Test 15Unter einer Klappe auf der Unterseite des Indego M+ 700 sitzt ein 18V Bosch „Home and Garden“ Akku, wie Ihr diesen aus diversen Garten-Geräten von Bosch kennt. Sollte der Akku nach X Jahren kaputt gehen, dann würde ein Nachkauf einfach nur 40€ kosten. Der von Haus aus verbaute Akku hat 18V und 2,5Ah. „Wäre es auch möglich einen größeren Akku zu verbauen?“ Nein unter der Klappe ist nur Platz für einen einreihigen Akku und da sind 2,5Ah aktuell das größte was Bosch anbietet. Zudem würde ein größerer Akku die Ladedauert +- um den gleichen Faktor wie die Laufzeit verlängern, weshalb es keine positiv Auswirkungen in der Praxis gäbe.

Dennoch schön zu sehen, dass sich der Akku so einfach austauschen lassen würde!

 

Fahrverhalten und Logik

99% aller Mähroboter auf dem Markt nutzen eine Zufallsnavigation. Grob zusammengefasst fährt der Mähroboter los bis dieser sein Begrenzungskabel trifft, dreht in eine zufällige Richtung ab, fährt bis er sein Begrenzungskabel trifft usw. Irgendwann hat der Mähroboter so „per Zufall“ so die komplette Rasenfläche gemäht. Und ja das funktioniert, mit genug Zeit! Hier können ein paar hundert m² schon mehr als einen Tag in Anspruch nehmen.

Da ist Boschs „LogiCut“ doch deutlich eleganter, zumindest auf dem Papier. Hierbei erstellt der Mähroboter eine Karte Eures Gartens und fährt diesen in geraden und geplanten Bahnen ab. Dies funktioniert auch meist sehr gut und signifikant Zeiteffizienter als bei Mährobotern mit Zufallsnavigation!

Meist? Wie genau vermisst der Indego M+ 700 eigentlich Euren Garten? Im Grunde ist der Indego M+ 700 blind, aber sehr intelligent. Der Mähroboter umfährt zunächst Euren Garten und merkt sich die Umrisse, also „ich bin 36 Radumdrehungen geradeaus gefahren, habe mich dann 30 Grad nach links gedreht, bin dann 60 Radumdrehungen gefahren, habe mich dann 20 Grad nach rechts gedreht usw.“ Hierbei orientiert sich der Mähroboter natürlich am Begrenzugskabel, aber mithilfe dieser Informationen kann ein Grundriss Eures Gartens erstellt werden.

Wo nun aber der Mähroboter gerade innerhalb dieses Grundrisses ist, weiß er aber nicht. Er kann sich nur versuchen den Kurs zu merken den er gefahren ist und diesen in der Karte einzuzeichnen. Habt Ihr einen viereckigen Garten ohne Hindernisse funktioniert dies natürlich hervoragend! Auch bei etwas komplexeren Gartenflächen läuft das ganze Recht gut, deutlich besser als damals beim Indego S+ 350/400.

Bosch Diy Indego M+ 700 Im Test 19Ab und zu wirkt aber auch der Indego M+ 700 etwas „verwirrt“. Gerade wenn dieser aufgrund des Grases oder Bodenwellen nicht ganz gerade fahren konnte und plötzlich an einem anderen Ort ist als geplant. Weicht die aktuelle Position zu sehr von der erwarteten Position ab, ist der Indego M+ 700 aber so clever und umfährt den Garten wieder auf dem Begrenzungskabel bis er seine position neu erkannt hat. Er setzt dann das Mähen dort fort wo er aufgehört hat.

Einen kompletten Total Ausfall der Navigation konnte ich auf meiner Teststrecke nicht bemerken! Daumehoch dafür! Selbst wenn der Indego M+ 700 sich mal verkaufen hatte konnte er seine position im Alleingang wiederfinden.

Bosch Diy Indego M+ 700 Im Test 16Auch mit Hindernissen wie Gartenstühlen usw. kommt der Indego Okay zurecht. Werden diese mihilfe des Stoßsensors erkannt, werden sie großräumig umfahren. Der Indego M+ 700 versucht sich aber nicht vollständig unter diese Objekte zu arbeiten, wie es z.B. Gardena Modelle machen.

Unterm Strich bleibt aber das der Indego M+ 700 unheimlich zeiteffizient arbeitet, gerade bei weniger komplexen Gärten.

 

Mähleistung

Mähroboter haben gerade verglichen mit großen Rasenmähern gerade zu winzige Motorleistungen. Im Falle des Indego M+ 700 werden wir ca. 30-40W Motorleistung haben, unter Last vielleicht auch noch etwas mehr.

Dies reicht aber in der Regel völlig aus! Auf der Unterseite des Mähroboters haben wir drei flexible Messer, die sehr scharf sind und somit wenig Wiederstand beim Mähen haben und zum anderen ein sehr sauberes Schnittbild ergeben. Diese Messer sind einen hauch größer als bei Gardena und Husqvarna, aber mit 4 cm in der Länge immer noch als recht klein zu bezeichnen.

Bosch Diy Indego M+ 700 Im Test 13In der Regel lasst Ihr Euren Mähroboter einfach so oft fahren das der Rasen überhaupt keine problematische Höhe erreichen kann. +- 8cm Rasen würde ich als das maximum bezeichnen das der Mähroboter Suverän schafft, darüber hinaus solltet Ihr einmal per Hand mähen. Der Indego M+ 700 neigt dazu in hohem Gras stehen zu bleiben, weil dieses die Messer blockiert. Dies ist hier ein größeres Problem als bei Gardena oder Husqvarna.

Das Schnittbild des Rasens ist als sehr gut zu bezeichnen, solange die Messer scharf sind! Diese sollte Ihr je nach Fahrzeit alle 1-3 Monate tauschen um ein weiterhin sauberes Schnittbild zu erhalten.

 

Fazit

Habt Ihr eine vergleichsweise einfache Rasenfläche, mit wenigen Hindernissen? Dann sind die Bosch Mähroboter die so ziemlich beste Option für Euch! Warum?

Bosch Mähroboter wie der Indego M+ 700 nutzen die LogiCut Technologie, bei welcher der Mähroboter eine Karte von Eurem Garten erstellt und diesen in geraden und geplanten Bahnen abfährt. Dies funktioniert auch gut! Natürlich gibt es hier auch Schwächen, so kann der Indego M+ 700 sich ab und zu mal verlaufen oder mal einen schmalen Büschel Gras beim Erstmaligen überfahren stehen lassen. Generell wirkt der Indego M+ 700 aber deutlich suveräner als noch der kleine Indego S+ 350/400, ob dies nun an überlegender Hardware oder ausgreifterer Software liegt kann ich allerdings nicht sagen.

Bosch Diy Indego M+ 700 Im Test 23Hierdurch ist der Indego M+ 700 um ein vielfaches Zeiteffizienter als Gardena, Husqvarna, Einhell und Co.! Der Indego schaffte meine Testfläche in ca. einer Stunde komplett zu mähen, Gardena und Einhell benötigen mindestens das Doppelte!

Allerdings ist der Indego M+ 700 auch nicht perfekt. So mag dieser kein hohes Gras, hier bleibt dieser schnell stecken, und Steigungen dürfen nur sehr bedingt in Eurem Garten vorkommen. Auch wenn Ihr einen sehr komplexen Garten habt könntet Ihr den Indego M+ 700 überfordern, was zu einem deutlichen Verlusst an Arbeits Effizienz führt. Bonuspukte gibt es wiederum für den nutzer-austauschbaren Akku!

Bosch Diy Indego M+ 700 Im Test 21Kurzum, ja ich kann den Indego M+ 700 mit gutem Gewissen empfehlen, wenn Ihr einen recht offnen, großen und wenig komplexen Garten habt! Hier fühlt sich der Bosch Mähroboter sehr wohl und wird einen besseren Job machen als die überweltignde Mehrheit der Konkurenz. Allerdings um komplexer und verschachtelter Euer Garten wird, mit innenliegenden Beeten, kleineren Steigungen usw. umso mehr würde ich richtung Gardena oder Husqvarna tendieren. Also weniger Komplex = Bosch, sehr komplex = Gardena/Husqvarna, so wäre ein wenig meine „Standardempfehlung“.

Bosch Diy Indego M+ 700

Die Tribit StormBox Micro im Test, der günstige Bruder des Teufel BOOMSTER Go?

Tribit gehört zu den absoluten Geheimtipps unter den Herstellern von günstigen und guten Audio-Produkten. Das neuste Modell im Lineup von Tribit ist die StormBox Micro, ein kompakter Bluetooth Lautsprecher im Style des Teufel BOOMSTER Go.

Tribit Stormbox Micro Im Test 5Dabei soll die Tribit StormBox Micro trotz der kompakten Abmessungen mit einem großen Klang überzeugen. Bei einem Preis von 50€ dürfen wir auch durchaus einen gehobenen Klang erwarten. Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Finden wir dies im Test der Tribit StormBox Micro heraus! An dieser Stelle vielen Dank an Tribit für das Zurverfügungstellen des Bluetooth Lautsprechers für diesen Test.

 

Die Tribit StormBox Micro im Test

Die Tribit StormBox Micro ist wie der Name schon vermuten lässt ein recht kompakter Bluetooth Lautsprecher. Dieser misst 96 x 96 x 38 mm und bringt 292 g auf die Waage.

Tribit Stormbox Micro Im Test 1Damit ist er nicht absolut winzig, aber schon recht klein. Die Abmessungen ähneln stark dem Teufel BOOMSTER Go. Wer nun denkt „oh hier gibt es ja wirklich einige Parallelen“ muss ich ein wenig enttäuschen, ja die StormBox Micro und der BOOMSTER Go sind sich wirklich sehr ähnlich, sie sind aber nicht identisch. Mich würde es aber nicht wundern wenn beide vom gleichen Fertiger stammen.

So setzt auch Tribit beim Gehäuse auf eine Mischung aus einem Hartgummi + eine textile Oberseite. Hierdurch fühlt sich der Lautsprecher sehr wertig und „edel“ an. Nein dieser wirkt nicht wie ein 08/15 China Modell, sondern spielt haptisch schon 2 Klassen über diesen.

Tribit Stormbox Micro Im Test 3Besonders gefällt mir wie üblich die Leinen-Stoff Oberseite unter welcher sich der Treiber versteckt. Diese sieht schick aus, fühlt sich gut an und ist resistent gegenüber Fingerabdrücken und Schmutz.

Erfreulicherweise ist die Tribit StormBox Micro IP67 wassergeschützt. Diese darf also theoretisch sogar kurz untertauchen ohne dabei Schaden zu nehmen. Spannend, denn der USB C Port welcher zum laden des Lautsprechers genutzt wird, ist nicht abgedeckt, muss also intern versiegelt sein.

Tribit Stormbox Micro Im Test 2Die Akkulaufzeit der Tribit StormBox Micro beträgt dabei 8 Stunden was soweit okay ist. Gesteuert wird der Bluetooth Lautsprecher über zwei Tasten auf der Oberseite wie auch drei Tasten auf der Front.

 

Klang

Der Klang der Tribit StormBox Micro hat mich überrascht! Aber gehen wir geordnet vor und starten beim Bass.

Natürlich ist die StormBox Micro kein absoluter Bass-Bomber, dies ist bei solch kompakten Abmessungen auch unmöglich. Allerdings ist der Bass nicht übel! Gerade bei niedriger bis mittlerer Lautstärke ist der Bass sehr schön rund und durchaus als satt zu bezeichnen. Bei höherer Lautstärke ist aber deutlich zu hören, dass der Bass etwas gedrosselt wird um ein Übersteuern zu verhindern. Nicht überraschend, zumal der Lautsprecher auch recht laut werden kann.

Tribit Stormbox Micro Im Test 6Die Mitten sind ziemlich ideal. Der Lautsprecher klingt ausreichend voll und Stimmen werden gut wiedergegeben.

Etwas kritisieren muss ich leider die Höhen. Diese wirken etwas matt. Nach einer längeren Einspielzeit meine ich, dass diese etwas aufgeklart sind, dies kann aber auch Einbildung sein. Ich würde die Höhen nicht als schlecht deklarieren, aber es ist hier eindeutig noch etwas Luft nach oben.

Es ist eindeutig zu merken, dass Tribit seinen Fokus eher auf die Tiefen gelegt hat.

 

Fazit

Kompakt, wertig und durchaus klangstark, so in der Art lautet das Fazit zur StormBox Micro.

Sprechen wird zunächst über den Klang. Ihr dürft hier natürlich keine Wunder erwarten bei solch einem flachen Lautsprecher, allerdings bietet dieser einen durchaus vollen und ausreichend bass-starken Klang. Die Höhen könnten noch etwas klarer sein, dies ist aber mein einziger Kritikpunkt. Ansonsten passt der Klang völlig für die Preisklasse und die Abmessungen.

Tribit Stormbox Micro Im Test 7Ebenfalls gelungen ist die Haptik und Optik. Der Lautsprecher sieht schick aus und fühlt sich wertig an! Hier steht dieser sogar deutlich teureren Modellen in nichts nach.

Ob ich Euch die Tribit StormBox Micro empfehlen kann hängt am Ende etwas von Euren Ansprüchen ab. Sucht Ihr einen besonders kleinen und kompakten Lautsprecher, wollt aber nicht 100€ für einen  Teufel BOOMSTER Go ausgeben? Dann kann die StormBox Micro eine Alternative darstellen. Allerdings bekommt Ihr auch bessere Bluetooth Lautsprecher, auch von Tribit, fürs gleiche Geld wenn Ihr bereit seit etwas den kompakten Formfaktor aufzugeben.

Die Baseus W09 TWS im Test, klingen wie ein 10€ Radio

Baseus ist ein Stammgast auf Techtest.org und aus meiner Sicht ein Geheimtipp, wenn es um gute und günstige Zubehör Produkte geht. Neben Ladekabeln, Powerbanks, Ladegeräten produziert Baseus auch Ohrhörer.

Die Baseus W09 Tws Im Test 6, Eins der neusten Modelle ist hier der Baseus W09 TWS. Bei diesem handelt es sich zwar nicht um einen direkten Apple AirPod Clone, aber durchaus um Ohrhörer, die von Apple inspiriert sind. So ist die Form ähnlich und Baseus setzt ebenfalls auf das Semi-In-Ear Design.

Dies zu einem Preis von unter 20€. Klingt doch gut, oder? Ob die Ohrhörer wirklich gut Klingen finden wir im Praxis Test heraus!

 

Die Baseus W09 TWS im Test

Baseus setzt bei den W09 TWS auf eine erfreulich kompakte Ladebox im „Apple AirPod Style“. Diese misst 53,8 x 45 x 24 mm und ist aus einem schwarzen Hochglanz Kunststoff gefertigt.

Die Baseus W09 Tws Im Test 1Dieser ist leider sehr anfällig gegenüber Kratzer und Fingerabdrücken! Schade, denn der generelle Qualitätseindruck ist soweit völlig okay! Der Deckel sitzt sehr schön straff und auch der Magnet, welcher den Deckel geschlossen hält, ist ausreichend stark. Es gibt die W09 auch in Weiß (diese Version ist allerdings teurer).

Die Baseus W09 Tws Im Test 2Die Ladebox kann die Ohrhörer rund 5x unterwegs Aufladen, ehe diese selbst über einen USB C Port auf der Unterseite geladen werden muss. Mit einer Ladung halten die Ohrhörer rund 4 Stunden durch, was kein Weltklasse Wert ist, aber in die Kategorie „völlig Okay“ gehört.

Die Ohrhörer selbst sind ähnlich wie die Ladebox in einem schwarzen Hochglanz Kunststoff gehalten. Dabei setzt Baseus auf das von mir genannte „Steg-Design“. Heißt an den Ohrhörern befindet sich ein kleiner Steg der aus dem Ohr hervorragt und bis auf die Höhe der Ohrläppchen hängt.

Die Baseus W09 Tws Im Test 3Dieser Steg beinhaltet den Akku und andere wichtige Elektronik. Ebenso ist die Rückseite, welche über eine Fräsung verfügt, Touch sensitiv. Hierrüber könnt Ihr die Ohrhörer steuern.

Die Baseus W09 Tws Im Test 4Das Ein- und Ausschalten funktioniert aber wie üblich automatisch, wenn Ihr die Ohrhörer in die Ladebox legt bzw. herausnehmt.

 

Der Klang

Ganz offen gesagt die Baseus W09 TWS klingen nicht gut. Starten wir aber am Anfang. Die Höhen sind soweit okay. Diese sind ausreichend klar und halbwegs sauber. Neigen allerdings bei einigen Frequenzen zu einem gewissen Ausfransen.

Die Mitten kann ich nur als akzeptabel bis blechern bezeichnen. Stimmen klingen im Allgemeinen Okay und ausreichend natürlich. Aber gerade die unteren Mitten sind einfach nur dumpf, als hättet Ihr ein 10€ Radio vor Euch.

Die Baseus W09 Tws Im Test 7Der Bass ist bei allen Semi-In-Ear Ohrhörern etwas problematisch. Da diese Ohrhörer keine Versiegelung aufbauen, hat der Bass Probleme Druck aufzubauen. Dies kann man etwas durch besonders große und leistungsstarke Treiber kompensieren oder halt nicht.

„Oder halt nicht“ ist hier der Fall. Ähnlich wie die unteren Mitten ist der Bass recht dumpf und leblos. Die Baseus W09 erinnern mich hier etwas an die billigen Apple AirPod Kopien.

 

Fazit

Ich habe diesen Test recht kurz gehalten, da ich nicht denke irgendjemand sollte die Baseus W09 TWS kaufen.

Die Ohrhörer klingen zwar nicht absolut unnutzbar grässlich, sind aber kurz davor. Gerade die Mitten und der Bass sind teils unheimlich blechern und matt. Stimmen und Höhen sind okay, aber auch nicht mehr als das.

Die Baseus W09 Tws Im Test 9Für um die 20€ gibt es deutlich bessere Ohrhörer! Siehe die Xiaomi RedMi AirDots. Wollt Ihr unbedingt Ohrhörer im Semi-In-Ear Style dann würde ich mir die Tronsmart Onyx Ace ansehen.

Die Anker PowerExpand Elite 13-in-1 Thunderbolt 3 Docking Station im Test

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Mittlerweile ist es nicht mehr unüblich ein Notebook auch am Schreibtisch als „Desktop-PC“ zu nutzen. Wer dies allerdings macht wird früher oder später Bedarf an einer Docking Station haben. Gerade dank Thunderbolt 3 sind diese einfacher denn je. Ein Kabel mit seinem Notebook verbinden und das Notebook wird geladen, das Display Signal übertragen und jede Menge USB Ports verbunden.

Leider sind Thunderbolt 3 Docks aber aufgrund der teils sehr hohen Preise eher ein „exotisches Produkt“. Dennoch möchte Anker mit seinem PowerExpand Elite 13-in-1 diesen Markt nun etwas aufräumen.

Anker Powerexpand Elite 13 In 1 Thunderbolt 3 Docking Station Review Test 8Das PowerExpand Elite 13-in-1 Thunderbolt 3 Dock ist dabei aus einer Zusammenarbeit von Anker und Intel entstanden. Wie der Name schon vermuten lässt erweitert dieses Dock Euer Notebook um bis zu 13 Ports. Allerdings kostet dieser Spaß mit 299€ auch eine stolze Summe.

Wollen wir uns da in der Praxis einmal ansehen wie gut das Anker PowerExpand Elite 13-in-1 wirklich ist! An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zurverfügungstellen des Docks für diesen Test.

 

Die Anker PowerExpand Elite 13-in-1 Thunderbolt 3 Docking Station im Test

Wie es sich auch für eine Docking Station gehört die 299€ kostet ist der Anker PowerExpand Elite auch äußerlich sehr wertig gehalten. Die Docking Station ist aus einem massiven Aluminium gefertigt, welches nicht nur schick aussieht, sondern auch bei der Wärmeabfuhr hilft.

Anker Powerexpand Elite 13 In 1 Thunderbolt 3 Docking Station Review Test 1Dabei erinnert mich der Formfaktor etwas an das CalDigit TS3 Plus Dock. Auch der Anker PowerExpand Elite ist vergleichsweise klein, aber recht dick aufgebaut. Das Dock misst 125 x 42 x 88mm und ist primär für eine Hochkant-Nutzung ausgelegt.

Anker Powerexpand Elite 13 In 1 Thunderbolt 3 Docking Station Review Test 4Auf der Front des Docks finden wir zunächst eine Status LED wie auch einen Einschalter. Des Weiteren sind hier folgende Ports zu finden:

  • 1x SD-Kartenleser
  • 1x microSD-Kartenleser
  • 1x 3,5mm Kopfhörer/Headset Anschluss
  • 2x USB C 10Gbit
  • 1x USB A 5Gbit

Einer der USB C Ports ist sogar als ein Power Delivery Ladeport mit bis zu 18W ausgelegt. Ideal falls Ihr Euer Smartphone Synchronisieren und schnellladen wollt.

Anker Powerexpand Elite 13 In 1 Thunderbolt 3 Docking Station Review Test 2Auf der Rückseite sind folgende Ports zu finden:

  • 1x DC Eingang
  • 1x Gbit LAN
  • 1x HDMI 2.0
  • 3x USB A 5Gbit
  • 1x TB3 Eingang
  • 1x TB3 Ausgang

Der Thunderbolt 3 Eingang kann parallel Euer Notebook mit bis zu 85W versorgen. Dementsprechend ist das beiliegende Ladegerät auch etwas mächtiger gewählt. Anker ist hier auch komplett auf Nummer sicher gegangen und legt ein 180W Netzteil bei. Das Dock hat also mehr als genug Leistung auch leistungshungrigere Geräte an allen USB Ports zu versorgen. 180W maximale Leistung ist wirklich großzügig gewählt.

Neben dem Netzteil und dem Dock liegt auch ein 1 Meter Thunderbolt 3 Kabel bei.

 

Die Praxis

Ganz ehrlich gesagt Thunderbolt 3 kann recht zickig sein! Dies gilt nicht nur für das Anker PowerExpand Elite, sondern generell für Thunderbolt 3 Docks. So kann es passieren, dass sich das Dock von alleine trennt wenn ich dieses an den linken Thunderbolt 3 Ports meines XPS 17 nutze. An den rechten Thunderbolt 3 Ports funktioniert es hingegen problemlos. Dieses Problem hat im Übrigen nicht nur das Anker PowerExpand Elite, sondern auch beispielsweise das CalDigit TS3 Plus Dock. Damit will ich nur sagen es gibt bei Thunderbolt 3 ab und zu mal ein paar „Merkwürdigkeiten“. Für solche kann das Dock aber in der Regel nichts.

Anker Powerexpand Elite 13 In 1 Thunderbolt 3 Docking Station Review Test 9Generell gesprochen funktionierte das Anker PowerExpand Elite 13-in-1 Thunderbolt 3 Dock gut! Ich habe dies am Dell XPS 13 9380, Dell XPS 17 9700 und Apple MacBook Pro 16 getestet. Am XPS 13 und MacBook Pro 16 konnte ich keine Probleme bemerken und am XPS 17 9700 nur das oben genannte. Damit gehört das PowerExpand Elite 13-in-1 sogar zu den unproblematischeren Thunderbolt 3 Docks die ich bisher in den Fingern hatte.

Laden

Grundsätzlich kann das PowerExpand Elite 13-in-1 Euer Notebook über den USB C Port mit bis zu 85W Strom versorgen. Wie viel aber effektiv in Eurem Notebook landet hängt vom Notebook ab.

Dell XPS 17 9700 Dell XPS 13 Apple MacBook Pro 16
67W 45W 83W

 

Das XPS 17 gönnt sich von den 85W die verfügbar sein leider nur 67W, ausreichend in 90% der Fälle, aber unter Volllast kann es passieren, dass sich das Notebook trotz Dock entlädt.

Beim XPS 13 und Apple MacBook Pro 16 ist dies hingegen kein Problem! Das XPS 13 gönnt sich 45W, braucht aber auch nur 45W. Das Apple MacBook 16 lädt mit +- 83W. Zwar hat das originale Ladegerät des MacBooks 96W, aber zumindest bei meiner kleineren Version des MacBooks ist dies kein Problem! Das Notebook hat sich auch unter Last nicht entladen.

Anker Powerexpand Elite 13 In 1 Thunderbolt 3 Docking Station Review Test 10Wichtig! Es gibt Thunderbolt 3 Kabel die nur 3A unterstützen, hier ist das Laden auf 60W limitiert. Kauft also ein 5A Kabel oder nutzt das beiliegende, welches natürlich auch 5A unterstützt.

Monitor

Ihr könnt einen Monitor via HDMI mit dem Dock verbinden. Dabei unterstützt das Dock maximal eine 4K Auflösung bei 60Hz! Ich hatte hier keinerlei Probleme. Der Monitor wurde zu 100% erkannt und umgeschaltet. Ein zweiter Monitor kann via USB C angebunden werden, laut Anker ebenfalls mit 4K/60Hz.

  1. Anker schreibt in der Produktbeschreibung „Gönn dir erstklassige HDMI-Auflösung von 4K@30Hz per HDMI und 5K@60Hz per Thunderbolt 3 Eingang.“ Dies impliziert das via HDMI nur 4K@30Hz möglich wären, dies ist aber nicht richtig!

Netzwerk

Im Anker Dock ist ein Gbit LAN Port verbaut. Dieser wird von einem Realtek RTL8153 gespeist. Probleme gab es hier keine. Zu meinem lokalen NAS konnte ich Datenraten von bis zu 108MB/s erreichen, was dem üblichen Gbit Standard entspricht.

SD Kartenleser

Der verbaute SD-Kartenleser unterstützt lauf Anker den UHSII Standard und kann somit bis zu 300MB/s erreichen. Leider habe ich gerade keine UHSII Speicherkarte auf Lager, daher kann ich dies nicht praktisch testen. Allerdings mit einer UHSI Speicherkarte wurden sehr gute 97MB/s lesend und 88MB/s schreibend erreicht.

USB Ports

Wir haben auf der Front des Anker PowerExpand Elite 13-in-1 Docks 2x USB C 3.1 Gen 2 Ports wie auch einen normalen USB 3.1 Gen 1 Port. Beide Port Typen haben, wie zu erwarten war, performt.

Mit einer Crucial X8 externen SSD konnte ich bis zu 973MB/s erreichen, was dem üblichen Tempo entspricht.

 

Power-Verhalten

Im Gegensatz zu vielen anderen Thunderbolt 3 Docks verfügt das Anker PowerExpand Elite 13-in-1 Dock über einen Einschalter auf der Front. Dieser Einschalter merkt sich seine Position NICHT! Zieht Ihr das Dock aus der Steckdose und steckt es wieder ein ist es immer zunächst aus.

Komplett ausgeschaltet benötigt dieses rund 0,8W. Eingeschaltet, ohne das dieses Euer Notebook lädt aber mit einem Monitor, LAN und einem USB Gerät, liegt der Verbrauch bei ca. 13-14W.

 

Im Inneren

Ich konnte es mir nicht nehmen lassen mir auch einmal das Innere des PowerExpand Elite anzusehen.

  • Anker Powerexpand Elite 13 In 1 Thunderbolt 3 Docking Station Review Test 6Anker Powerexpand Elite 13 In 1 Thunderbolt 3 Docking Station Review Test 7Als Thunderbolt 3 Controller kommt der Intel JHL7540 zum Einsatz. Keine große Überraschung, dieser ist der „Standard“ Thunderbolt Controller.
  • Die USB 3.1 Gen 1 Ports kommen von einem bzw. zwei VIA VL817-Q7 Jeder Controller kann vier USB 3.1 Gen 1 Ports bereitstellen.
  • Der SD Kartenleser hängt an einem Genesys Logic GL3226 Controller, welcher intern an einem USB 3.1 Gen 1 Port hängt. Der Controller unterstützt den SD 4.0 UHS-II Standard.
  • Die LAN Karte hat mich etwas enttäuscht, denn hier handelt es sich um einen Realtek RTL8153. Die LAN Karte ist intern ebenfalls via USB angebunden. Viele Thunderbolt 3 Docks setzten hier auf Intel LAN Karten, die an einem PCIe Slot hängen, was in der Regel „eleganter“ ist.
  • Bei der Soundkarte wird es sich vermutlich um die Realtek ALC3263 Diese ist via USB 2.0 intern angebunden.

 

Fazit

Das Anker PowerExpand Elite 13-in-1 ist ein klasse Thunderbolt 3 Dock! Dies liegt an drei Punkten.

  1. 85W Ladeleistung und ein großzügiges 180W Netzteil
  2. Große Portausstattung inklusive SD Kartenleser
  3. Wertiges Aluminium Design

Aufgrund der Ladeleistung von bis zu 85W über den Thunderbolt 3 Anschluss könnt Ihr Euch bei sehr vielen Notebooks wie dem Dell XPS 13 oder den Apple MacBooks das originale Ladegerät komplett sparen. Einfach ein Kabel einstecken und Euer Notebook ist angedockt.

Anker Powerexpand Elite 13 In 1 Thunderbolt 3 Docking Station Review Test 12Wichtig ist hier natürlich die Portausstattung, welche fast perfekt ausfällt! Ein SD Kartenleser auf der Front, 2x USB C 10Gbit und 5x USB A, Gbit LAN und HDMI um nur das wichtigste zu erwähnen. Gerade der SD Kartenleser wird die Fotografen unter Euch freuen.

Dabei funktionieren alle Ports so wie dies zu erwarten ist! Einer der USB C Ports unterstützt sogar das Schnellladen von iPhone und Co. Probleme sind mir mit dem Anker PowerExpand Elite 13-in-1 keine begegnet, auch wenn Thunderbolt 3 generell ab und zu mal etwas zickig sein kann.

Kurzum, ich kann die Anker PowerExpand Elite 13-in-1 Thunderbolt 3 Docking Station mit gutem Gewissen empfehlen, auch wenn es z.B. in Form des CalDigit TS3 Plus Dock starke Konkurrenz gibt. Der Preis wirkt zwar mit 299€ (zum Zeitpunkt des Tests) recht hoch, passt aber für ein Thunderbolt 3 Dock dieser Klasse.

Die eufy Security Indoor Cam 2K im Test, die beste günstige Überwachungskamera 2020!

Eufy gehört eindeutig zu den besten Herstellern von Heim-Überwachungskameras. Diese boten allerdings bisher lediglich Kameras für den Außenbereich an, wie die eufyCam 2. Dies ändert sich nun aber mit der eufy Security Indoor Cam 2K.

Diese soll zum einem mit einer besonders hohen 2K Auflösung, wie aber auch durch einen besonders attraktiven Preis von gerade einmal 40€ punkten! Damit tritt diese als direkter Konkurrent zur Blink Mini an, welche ebenfalls durch einen niedrigen Preis und kompakte Abmessungen punkten soll.

Eufy Security Indoor Cam 2k Im Test 5Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die eufy Security Indoor Cam 2K überzeugen? Finden wir dies im Test heraus! An dieser Stelle vielen Dank an eufy für das zur Verfügung stellen der eufy Indoor Cam 2K für diesen Test.

 

Die eufy Security Indoor Cam 2K im Test

Die eufy Security Indoor Cam 2K hat gerade optisch gewisse parallelen zur Blink mini Überwachungskamera. Beides sind sehr kompakte Kameras, welche auf eine dezente Nutzung im Wohnraum zugeschnitten sind.

Eufy Security Indoor Cam 2k Im Test 1So misst die Indoor Cam 2K gerade einmal 56 x 57 x 35 mm und lässt sich somit recht gut versteckt positionieren. Hierzu passt auch das vergleichsweise schlichte und einfache Design. Wir haben eine schwarze Hochglanzfront, in welcher die Linse eingelassen ist, und ein Gehäuse aus weißem Hochglanz-Kunststoff.

Das viereckige Kamera-Gehäuse ist dabei auf einem kleinen Standfuß mit Kugelkopf positioniert. Dieses erlaubt eine sehr freie und flexible Ausrichtung der Kamera. Es ist sogar eine Wandmontage möglich!

Eufy Security Indoor Cam 2k Im Test 4Die Energieversorgung der Kamera läuft über einen einfachen microUSB Port auf der Rückseite. Die Kamera benötigt ein einfaches 5V/1A USB Ladegerät, welches natürlich auch passend beiliegt. Ebenfalls auf der Rückseite findet sich eine „Sync-Taste“. Seitlich ist zudem ein microSD Karten Steckplatz angebracht. Eine passende Speicherkarte liegt aber nicht bei!

Eufy Security Indoor Cam 2k Im Test 2Die Leistungsaufnahme der Kamera liegt bei rund 1,2W bzw. 2,3W wenn die IR-LEDs aktiv sind.

 

Einrichtung und Eufy App

Die Einrichtung der Indoor Cam 2K ist sehr einfach! Ladet Euch die Eufy Security App herunter, legt Euch dort ein Konto an und wählt Gerät hinzufügen. Dort wählt die Indoor Cam 2K und scannt der QR Code auf der Unterseite. Anschließend verbindet die Kamera mit dem Strom und Euer Smartphone verbindet sich zunächst via Bluetooth mit der Kamera. Anschließend werden Eure WLAN Daten übertragen und nach einer Zuordnung zu einem Raum ist die Einrichtung fertig.

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Die Eufy Security App ist erfreulich gut und wertig aufgebaut! Auf der Startseite findet Ihr eine Übersicht über alle verbundenen Kameras, inklusive einer Vorschau der letzten aufgenommenen Aktivität.

Tippt Ihr diese Vorschau an landet Ihr in der Live-Ansicht. Das Laden der Live-Ansicht dauert gerade mal eine Sekunde, geht also extrem schnell. In der Live-Ansicht könnt Ihr manuell Fotos und Videos aufnehmen und die 2-Wege Kommunikation einleiten.

 

Aufnahme und Feature

Die eufy Security Indoor Cam 2K nimmt Videos generell nicht konstant auf. Videos werden nur aufgezeichnet wenn zuvor eine Bewegung erkannt wurde. Dabei kann die Kamera dank KI aktiv zwischen Mensch und Tier unterscheiden. Aktiv = anstelle eines nur passiven Sensors der einfach nur auf Menschen reagiert analysiert die Kamera jedes Bild und versucht auf diesem Umrisse von Menschen/Tieren zu erkennen.

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Hierdurch könnt Ihr auch gezielt Benachrichtigungen erhalten, nur für Menschen, Mensch + Tier oder für alle arten von Bewegungen. In der Benachrichtigung steht auch gleich was erkannt wurde.

Dies ermöglicht auch ein lustiges Feature namens „Haustier-Befehl“. Betritt Euer Haustier einen zuvor in der App festgelegten Bereich kann automatisch ein von Euch eingesprochener Befehl abgespielt werden. Frei nach dem Motto „nein nicht auf die Couch springen“.

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Die Bewegungserkennung funktioniert generell gut bis sehr gut! Auch die Erkennung von Haustieren, in diesem Fall meines Hundes, funktionierte ordentlich. Wie gut diese wirklich funktioniert hängt aber stark von der Positionierung der Kamera und auch von den Lichtverhältnissen ab.

Es gibt auch die Möglichkeit Videos fortlaufend aufzunehmen, aber dies macht die Auswertung nur recht schwer und nutzt Eure Speicherkarte schnell ab.

 

Datenschutz und Speicherung

Der Datenschutz ist gerade bei Innen-Überwachungskameras sehr wichtig! Eufy verspricht hier die höchsten Datenschutz-Standards und eine durchgehende Verschlüsselung. Super! Allerdings welcher Hersteller verspricht keinen hohen Datenschutz?

Eufy Security Indoor Cam 2k Im Test 7Minuspunkte gibt es zunächst für den Registrierungszwang. Nicht unüblich, aber dies gibt einem Angreifer die Möglichkeit gezielt einen Account anzugreifen. Wählt also ein sicheres Passwort oder nutzt die 2 Faktor-Authentifizierung die Eufy anbietet.

Ein sehr wichtiger Punkt bei der Datensicherheit ist der Speicherort der Aufnahmen. Hier bietet die  eufy Security Indoor Cam 2K drei Optionen:

  • Lokal auf einer microSD Speicherkarte
  • In der Eufy Cloud (kostenpflichtig)
  • Auf einem NAS mit RTSP Unterstützung

In der Cloud ist generell gesprochen ein reicht komfortabler Speicherort für Aufnahmen. Eufy speichert auch alle Aufnahmen verschlüsselt in einem deutschen Rechenzentrum. Allerdings wie gut die Verschlüsselung ist und vor allem wie gut die Schlüssel gesichert sind kann ich Euch nicht sagen. Allerdings bietet die Cloud einen hohen Schutz auch im Falle einer Zerstörung der Kamera. Die Cloud-Aufzeichnung kostet Euch faire 2,99€ pro Monat bzw. 29,99€ pro Jahr.

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Langfristig günstiger ist hier die Speicherung auf einer lokalen Speicherkarte. Diese bietet auch aus sicht der Datensicherheit Vorzüge. Sicherlich wenn jemand in Euren Account kommt kann diese Person weiterhin an die Aufnahmen kommen, aber das Risiko ist nochmals verringert verglichen mit der Speicherung auf einem letztendlich fremden Server. In meinem Test funktionierte eine 64GB Speicherkarte absolut problemlos.

Wollt Ihr das Maximum an Datenschutz, dann müsst Ihr zu RTSP greifen. RTSP erlaubt es 3. Anbieter Systeme direkt auf das Video-Signal zuzugreifen. Dies wäre z.B. ein Synology oder QNAP NAS, mit den jeweiligen Surveillance Station Anwendungen. In diesem Fall kann beispielsweise die Synology Surveillance Station direkt den Video-Stream abgreifen und sich um die Aufnahme kümmern. In der Eufy App landen dann keine Aufnahmen, sondern auf Eurem lokalen NAS. Diese Option ist allerdings eher etwas für „Profis“. Den normal Nutzern würde ich zur Nutzung der Speicherkarte raten.

 

Bildqualität

Eufy wirbt bei der Security Indoor Cam 2K mit einer 2K Auflösung. Bei dieser handelt es sich um 2304 x 1296 Pixel, welche damit wirklich ca. 44% über Full HD liegt!

2020 07 07 08 58 23Und ja in der Praxis ist die Bildqualität wirklich sehr ordentlich! Ich habe zwar schon eine noch bessere Bildqualität gesehen, aber in dieser Preisklasse ist mir nichts Besseres bekannt.

Die Bildschärfe ist gut, auch wenn es sicherlich bei der Detaildarstellung noch etwas Luft nach oben gibt. Dafür ist die Dynamik und Bildausleuchtung aber gut!

 

Fazit

Die eufy Security Indoor Cam 2K ist die besten Indoor-Überwachungskamera unter 50€ die mir bisher begegnet ist! Dies sogar mit einem großen Abstand.

Warum lässt sich in drei Punkten gut zusammenfassen:

  • Gute Bildqualität
  • Gute Bewegungserkennung mit KI-Featuren
  • Vielfältige Aufzeichnungsoptionen

Dank des 2K Sensors bietet die Eufy Indoor Cam 2K eine generell hohe bis sehr hohe Bildqualität. Es gibt zwar durchaus auch Full HD Überwachungskameras die eine noch höhere Bildqualität haben, aber unter 100€ ist mir hier kein Model bekannt.

Eufy Security Indoor Cam 2k Im Test 6Ähnliches gilt auch für die sehr gute Bewegungserkennung, welche sogar zwischen Mensch und Tier unterscheiden kann. Diese funktioniert auch in der Praxis gut wenn nicht sogar sehr gut! Die Indoor Cam 2K erkennt Bewegungen zuverlässig, kann diese gut einschätzen und benachrichtigt Euch dementsprechend.

Aufnahmen der Kamera können dabei wahlweise in der kostenpflichtigen Cloud, lokal auf einer Speicherkarte (liegt nicht mit im Lieferumfang) oder auf einem Heim-NAS gespeichert werden. Diese Flexibilität hebt die eufy Security Indoor Cam 2K auch stark von Modellen wir der Blink Mini ab. Und ja ich würde die Eufy Kamera der Blink Mini klar vorziehen! Je nach gewählter Speicherung variiert meine Einschätzung des Datenschutzes zwischen gut und sehr gut! Generell wirkt Eufy bei der Datensicherheit mehr als nur bemüht und dies in Kombination mit der Möglichkeit Aufnahmen lokal zu sichern macht die eufy Security Indoor Cam 2K schon besser als 90% aller „Smart Home Überwachungskameras“ auf dem Markt.

Hinzu kommt ein niedriger Stromverbrauch, eine gute App und ein klasse Ökosystem und ich kann die eufy Security Indoor Cam 2K mit gutem Gewissen empfehlen! Müsste ich mir aktuell eine Inn-Überwachungskamera kaufen, dann würde ich die Eufy wählen, gerade zu einem Preis von 40€ (zum Zeitpunkt des Tests)!

eufy Security Indoor Cam C120, 2K Plug-In Überwachungskamera für...

  • Ordentliche Bildqualität mit 2K Sensor
  • Gute Bewegungserkennung mit einfachen KI Featuren
  • Speicherung Lokal, in der Cloud oder auf einem NAS

Die UiiSii TWS808 im Test

True Wireless Ohrhörer gibt es tausende im Handel. Sich hier von der Masse abzusetzen ist nicht einfach, gerade für einen kleineren Hersteller. Aber genau dies versucht UiiSii mit seinen TWS808. Hierfür setzen diese auf den gleichen Bluetooth 5.0 Chip (Airoha AB1536) der auch in den großen Sony WF1000XM3 zum Einsatz kommt, wie auch auf einen Dual-Treiber Aufbau. Gerade letzterer ist immer spannend!

Uiisii Tws808 Im Test 9Aber wie sieht es in der Praxis aus? Sind die UiiSii TWS808 ein absoluter Geheim-Tipp oder sind diese nur einer von Vielen? Finden wir genau dies im Test heraus!

 

Die UiiSii TWS808 im Test

UiiSii setzt bei den TWS808 wie üblich auf eine kleine Kunstsoff Lade/Transportbox. Diese ist mit 72 x 42 x 33 mm und einem Gewicht inklusive Ohrhörer von 67g als mittelgroß bis klein zu bezeichnen.

Uiisii Tws808 Im Test 6Das Design der Ladebox ist dabei zwar recht simpel, aber als funktional zu bezeichnen. So besteht das Gehäuse aus einer Mischung aus einem matten schwarzen Kunststoff für die Basis und einem halb durchsichtigen Kunststoff bei der Oberseite.

Letzteres ist auch ein wenig „das“ Design Merkmal der Ladebox. Die generelle Verarbeitung wirkt dabei ordentlich. So ist der Klapp-Mechanismus des Deckels gut gemacht und die Ladebox angenehm massiv. Es gibt lediglich bei mir eine kleine Unsauberkeit im Deckel, welche aber vermutlich eher eine Ausnahme ist.

Uiisii Tws808 Im Test 3In der Ladebox integriert ist ein 600mAh Akku, welcher die Ohrhörer satte 6x unterwegs wiederaufladen kann. Mit einer Ladung halten die Ohrhörer dabei rund 4 Stunden. Kein absoluter Spitzenwert, aber vernünftig. Wie viel Ladung noch in der Ladebox vorhanden ist wird von einem kleinen LC Display angezeigt. Dieses leuchtet auf wenn Ihr den Deckel öffnet.

Bei den TWS808 selbst setzt UiiSii auf ein Steg Design. Bei diesem ragt an den Ohrhörern ein kleiner Kunststoff-Steg bis auf die Höhe der Ohrläppchen herunter. Dieses Design wurde etwas von den Apple Airpods etabliert, auch wenn die UiiSii TWS808 ansonsten nicht viel mit den Airpods zu tun haben.

Uiisii Tws808 Im Test 4Die Rückseite der Ohrhörer ist in einem dunklen Silber/Grau gehalten und hat die Anmutung von Aluminium. Dies ist auch sicherlich gewollt, denn UiiSii setzt zudem auf zwei „Nieten“ auf der Rückseite der Ohrhörer. Das Gehäuse der Ohrhörer ist allerdings komplett aus Kunststoff gefertigt.

Unterhalb dieser Nieten befindet sich eine kleine touch-sensitive Fläche, zur Steuerung der Lautstärke usw. Das Ein/Ausschalten der Ohrhörer passiert wie üblich automatisch wenn Ihr diese in die Ladebox legt bzw. heraus nehmt.

 

Tragekomfort

Ich würde den Tragekomfort der UiiSii TWS808 mit einer 2- bewerten. Generell sitzen die Ohrhörer bequem und gut in den Ohren, aber es gibt hier einen kleinen Kunstsoff „Bügel“ der etwas drücken kann, daher ein kleiner Punkt Abzug. Dies ist aber auch kein großes Problem und Meckern auf einem hohen Level.

 

Klang

Aber wie klingen nun die UiiSii TWS808? Gut bis sehr gut, aber beginnen wir am Anfang, also bei den Höhen.

Uiisii Tws808 Im Test 11Die Höhen der UiiSii TWS808 sind sehr klar und brillant. Diese haben eine hohe Leichtigkeit und auch eine gewisse Schärfe. Hierdurch wirken diese sehr detailliert und präzise, können aber auch teils etwas anstrengend wirken. Dies ist aber letztendlich Geschmackssache! Mir sind etwas brillantere Höhen lieber als mattere.

Die Mitten sind absolut unspektakulär. UiiSii setzt auf eine Badewannen-Klangsignatur. Das heißt die Höhen und Bässe sind angehoben, die Mitten aber tendenziell eher flach. Stimmen und Gesang werden gut dargestellt, sind aber auch nicht spektakulär. Ähnliches gilt auch für die generelle Klangfülle. Diese ist in Ordnung, nicht mehr und nicht weniger.

Kommen wir zum Bass. Der Bass der UiiSii TWS808 ist kräftig und satt! Sofern Ihr etwas mehr Bass mögt gibt es hier nichts an den Ohrhörern auszusetzen. Dieser hat einen sehr guten Tiefgang und auch das Volumen ist stark. Dabei wirkt der Bass auch nicht künstlich oder übertrieben. Also nein der Bass ist zwar ein gutes Stück angehoben überschattet den restlichen Klang aber nicht völlig.

Somit bieten die UiiSii TWS808 zwar einen sehr spaßigen und lebendigen Klang, aber sind auch keine extremeren Ohrhörer bzw. es gibt deutlich extremere Modelle. Sucht Ihr allerdings besonders gut ausbalancierte Ohrhörer, dann gibt es bessere Modelle für Euch. Über die generelle Detaildarstellung kann ich nichts negatives sagen, diese ist gut bis sehr gut. Auch die maximale Lautstärke passt. Die Ohrhörer sind zwar nicht brüllend laut, gehören aber zu den lauteren Modellen auf dem Markt.

Uiisii Tws808 Frequency Response

Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert schon neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Die UiiSii TWS808 gehören zu den Top 6 Ohrhörer in der 50€ Preisklasse die mir bisher begegnet sind. Zumindest dann wenn Ihr einen etwas lebendigeren und bassstärkeren Klang mögt!

Uiisii Tws808 Im Test 8Dies ist auch ganz klar die Stärke der UiiSii TWS808. Diese verfolgen zwar die klassische Badewannen-Klangsignatur, klingen aber nicht übertrieben oder unsauber, ganz im Gegenteil. Der Bass ist stark und gekonnt, ähnlich wie die Höhen.

Hinzu kommt ein ordentlicher Tragekomfort, eine solide Akkulaufzeit und eine gute Ladebox und es ist nicht schwer die UiiSii TWS808 zu empfehlen!

Test: Meaco Fan 1056 DC Tischventilator, leise, leistungsstark und günstiger als Dyson!

Gerade im Home Office ist ein Hitze-Sommer sehr stressig, mangels guter Klimatisierung. Klimaanlagen sind in Deutschland ja eher selten anzutreffen. Aber was machen um das Klima etwas erträglicher zu machen? Richtig ein Ventilator ist hier oftmals das Mittel der Wahl.

Von diesen gibt es tausende im Handel, vom einfachen Standventilator bis hin zu 300€ teuren Luxus-Modellen von Dyson und Co. Der Meaco Fan 1056 ordnet sich hier etwas in die Mitte ein. Für knapp über 100€ soll dieser eine hohe Leistung bei geringer Lautstärke bieten. Dabei ist dieser vom Design natürlich nicht ganz so edel wie die Dysons, aber das spiegelt sich dann auch im Preis wieder.

Test Meaco Fan 1056 Dc Tischventilator 6Dennoch bleibt die Frage ist der Meaco Fan 1056 wirklich gut und ist die Lautstärke im Anbetracht der Leistung akzeptabel? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Meaco, welche mir den Tischventilator für einen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Der Meaco Fan 1056 DC Tischventilator im Test

Was den generellen Aufbau angeht ist der Meaco 1056 DC Tischventilator recht klassisch aufgebaut. Wir haben hier also keine versteckten Rotorblätter oder Ähnliches.

Test Meaco Fan 1056 Dc Tischventilator 1Allerdings nutzt Meaco eine Art Turbinen Design, bei welchem der Korpus des Tischventilator in einer bauchigen Röhre versteckt ist. Verglichen mit den ganz offenen Ventilatoren hilft dies den Luftstrom etwas in die gewünschte Richtung zu fokussieren und zu lenken.

Dabei ist der Tischventilator aber auch kein Föhn. Unter anderem aufgrund des Durchmessers von satten 26 cm ist der Luftstrom schon etwas breiter. Der Rotor im Inneren wird durch Plastiklamellen gut vor Fingern geschützt. Die Lamellen haben einen Abstand von unter einem Zentimeter, was auch für Kinder ausreichen sollte. Die Lamellen lassen sich lediglich mit etwas Kraft beiseite biegen! Der Nachteil von Kunststoff.

Test Meaco Fan 1056 Dc Tischventilator 2Die Turbine mit Rotor ist auf einem Sockel montiert. Dieser Sockel kann sich auf Wunsch sowohl vertikal wie auch horizontal drehen. Gesteuert wird dies über Touch Tasten oder über die beiliegende Fernbedienung.

Das Horizontale und Vertikale drehen kann dabei unabhängig oder gemeinsam von einander gesteuert werden. Natürlich könnt Ihr das Ganze auch abschalten. Der Ventilator selbst kann in 12 Stufen gesteuert werden oder Ihr könnt diesen in den ECO Modus schalten. Im Tischventilator ist ein Temperatur-Sensor verbaut, im Ökomodus ist die Geschwindigkeit an die Temperatur gekoppelt.

Test Meaco Fan 1056 Dc Tischventilator 3Bonuspunkte gibt es für den verbauten Timmer. Ihr könnt zwischen 1-12 Stunden einstellen bis der Ventilator sich einschaltet oder ausschaltet! Im Sockel ist dafür ein kleines LC Display verbaut welches unter anderem die Zeit anzeigt. Die Beleuchtung der Touch-Tasten und des Displays lässt sich im Übrigen über die Fernbedienung abschalten. Clever, denn so stört diese nachts im Schlafzimmer nicht.

 

Leistung

Der Meaco Fan 1056 hat mich bei der Leistung positiv überrascht. Der Tischventilator schafft es einen durchaus ordentlichen Luftstrom auch auf höherer Distanz zu erzeugen. So wirbt Meaco mit einer Leistung von 1056m³ in der Stunde! Als kleine Referenz, dies entspricht 10 normalen PC Lüftern auf voller Leistung!

Test Meaco Fan 1056 Dc Tischventilator 7Wie stark dieser Luftstrom subjektiv ist hängt aber natürlich von der Stärke und der Distanz zum Ventilator ab. Hier Messwerte für eine Distanz von ca. 20 cm.

LeistungDiese sagen allerdings wenig aus, da der Meaco 1056 einen recht breiten Luftstrom hat. Sagen wir es so ab Stufe 10 bekommt dieser Eure Haare ordentlich zum Flattern, wie an einem stark windigen Tag. Hier ist der Luftstrom auch gute 5 Meter vom Ventilator noch gut zu spüren.

Dabei wirkt der Luftstrom erfreulicherweise recht sauber! Es gibt nicht diese pulsierenden „Wellen“ wie es oft bei günstigeren Modellen der Fall ist. Lediglich in der Mitte ist zu merken, dass der Luftstrom etwas schwächer ist. Ab einer gewissen Distanz ist dies aber auch nicht mehr zu merken.

Der Motor für die Drehbewegungen arbeitet im Übrigen schon sanft und ist auch nicht hörbar.

 

Lautstärke

Meaco bewirbt die Lautstärke des Fan 1056 DC Tischventilator mit 20 dB(A). Dies ist ein sehr niedriger Wert, falls richtig. Leider kann ich diese Angabe nicht genau nachprüfen, da mir zum einen ein schallisolierter Raum fehlt und zum anderen eine Angabe auf welche Distanz diese 20 dB(A) gemessen wurde.

Test Meaco Fan 1056 Dc Tischventilator 9Was ich natürlich habe ist eine subjektive Einschätzung und Messwerte. Starten wir mit der subjektiven Einschätzung.

  • Auf Stufe 1-3 ist der Tischventilator wirklich als extrem Leise zu bezeichnen und ab einer Distanz von +- 2 Metern unhörbar.
  • Ab Stufe 4 wird der Tischventilator langsam hörbar. Hörbar = die Lautstärke ist mit einem Laptop im Leerlauf vergleichbar.
  • Ab Stufe 7 entspricht die Lautstärke des Meaco Fan 1056 eines PCs unter Last.
  • Ab Stufe 10 ist er immer noch ausreichend leise, geht aber in Richtung eines Gaming Notebooks unter Last, nur deutlich wärmer und angenehmer klingend.

Generell war ich wirklich positiv überrascht vom Verhältnis Luftausstoß zu Lautstärke. Der Meaco Fan 1056 ist deutlich leiser als ein 08/15 Tischventilator!

Für das Protokoll hier auch einmal die Messwerte bei einem Abstand von 20cm zum Tischventilator.

LautstärkeMeaco hat durchaus recht, der Tischventilator wird +- 20dB lauter als die Umgebungslautstärke.

 

Leistungsaufnahme

Die Leistungsaufnahme des Tischventilators schwankt basierend auf der gewählten Stufe.

Ausgeschaltet benötigt dieser 0,8W, auf Stufe 1 4,1W und auf Stufe 12 19,8W. Generell bin ich mit der Leistungsaufnahme recht zufrieden! 4-6W im normalen Gebrauch sind absolut okay. Lediglich die 0,8W im Leerlauf könnten noch einen Hauch niedriger sein.

 

Fazit

Knapp über 100€ (zum Zeitpunkt des Tests) für einen Tischventilator sind natürlich weiterhin eine stolze Summe. Allerdings bietet der Meaco Fan 1056 für dieses Geld auch einiges!

Das Wichtigste ist ein starker Luftstrom. Bereits auf den niedrigeren Stufen bietet der Tischventilator einen kräftigen Luftstrom, welcher aufgrund des großen Durchmessers des Rotors bereits einiges an Luft bewegt. Auf höheren Stufen zündet der Meaco Fan 1056 einen kleinen Sturm in Eurem Wohnzimmer/Arbeitszimmer, der Haare durchaus zum Flattern bringen kann.

Dabei ist der Ventilator nicht übermäßig laut! Auf den niedrigeren Stufen (1-4) ist dieser an der Grenze des Hörbaren und selbst unter Volllast bleibt der Meaco Fan vergleichsweise angenehm. Auf höchster Stufe ist dieser mit einem PC vergleichbar, was die Lautstärke betrifft.

Test Meaco Fan 1056 Dc Tischventilator 11Weitere Bonuspunkte gibt es für die Steuerungsoptionen. Neben 12 Stufen für den Rotor könnt Ihr den Ventilator horizontal und vertikal rotieren lassen, einen Eco Modus aktivieren (Temperatur-Steuerung) einen Timmer nutzen usw.

Das Design ist soweit okay, könnte aber noch etwas „einmaliger“ sein. Abseits davon habe ich aber nichts zu bemängeln! Kurzum ja der Meaco Fan 1056 ist deutlich besser als ein 08/15 Tischventilator. Auch die 100-120€ Kaufpreis sind zwar weiterhin viel Geld für einen Tischventilator, aber die gewonnene Produktivität/Lebensfreude durchaus wert!

Die Jauch JPB20AHB im Test, 20000mAh Kapazität und flexibler DC Ausgang

Der Powerbank Hersteller Jauch wird den meisten von Euch vermutlich noch sehr unbekannt sein. Nicht überraschend, da diese erst recht frischt unter dem eigenen Namen in den Markt eingestiegen sind. Jauch steht allerdings hinter dem Hersteller XTPower, welcher deutlich bekannter ist.

Die Jauch JPB20AHB ist dabei ist kleinste Powerbank im aktuellen Lineup, wobei klein sicherlich auch relativ ist. Die Jauch JPB20AHB verfügt über eine Kapazität von 20100mAh und soll durch Quick Charge 3.0 und DC Ausgängen überzeugen.

Jauch Jpb20ahb Im Test 6Aber gelingt dies auch? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Jauch welche mir die JPB20AHB für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Die Jauch JPB20AHB im Test

Mit 169 x 80 x 23 mm ist die Jauch JPB20AHB auch im Anbetracht der Kapazität von 20100mAh keine kleine Powerbank!

Jauch Jpb20ahb Im Test 1Dies überrascht auch beim Blick auf die Ausgangsleistung von maximal 75W auch weniger. Solche „Hochleistungs-Notebook“ Powerbanks sind immer etwas größer als Reine Smartphone Powerbanks. Dabei stammt sicherlich auch etwas des hohen Gewichts von 507 g vom massiven Aluminium Gehäuse.

Hierdurch wirkt die Powerbank sehr schön robust und massiv! Allerdings ist das Design etwas langweilig und „altbacken“. Es gibt ohne Frage optisch modernere und schickere Powerbanks auf dem Markt.

Jauch Jpb20ahb Im Test 3Aber wie steht es um die Technik? Auf der Front der Powerbank finden wir einen USB C Ports, zwei USB A Ports und einen DC Port.

Bei den USB A Ports handelt es sich um einen Quick Charge 3.0 Port mit 18W und einen normalen 5V/2,1A Port. Der Quick Charge Port kann wie üblich 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A liefern.

Jauch Jpb20ahb Im Test 5Der DC Ausgang ist für Notebooks oder andere größere Geräte gedacht. Dementsprechend kann dieser bis zu 75W liefern, was durchaus beeindruckend ist! Ihr könnt dabei die Spannung zwischen:

  • 12V
  • 16,5V
  • 19V
  • 20V
  • 24V

Verstellen. Dies geschieht über die Taste auf der Oberseite und das kleine LCD Display, welches auch die aktuell verbliebene Restladung anzeigt.

Der USB C Port ist bei der Jauch JPB20AHB leider ein reiner Eingang! Dieser unterstützt, wie auch der primäre USB Ausgang, Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W. Wichtig Quick Charge 3.0 und nicht USB Power Delivery!

 

Die Kapazität

Jauch verspricht bei der JPB20AHB eine Kapazität von 20100mAh. In der Praxis variiert die nutzbare Kapazität aber deutlich basierend auf dem Entladetempo und dem Anschluss den Ihr nutzt.

Wh mAh
USB A 5V/1A 59.027 15953.24
DC 20V/3A 55.398 14972.43
DC 20V/1A 61,224 16547027
DC 12V/1A 61.762 16692.43

In der Praxis liegt die Kapazität im schlimmsten Fall bei 55,398Wh bzw. 14972mAh und im besten Fall bei 61,762Wh bzw. 16692mAh. Dies entspricht einem Bereich von 74% bis 83% der Herstellerangabe, was ein akzeptabler Wert ist. Die Herstellerangabe bezieht sich immer auf die Kapazität der Akkuzellen im Inneren der Powerbank. Ihre Entladung ist aber nicht zu 100% effizient, daher die Abweichung zur Herstellerangabe. Gerade beim schnellen Entladen sinkt die Effizienz merkbar.

Temperatur
Temperaturentwicklung bei 75W Last ist als unkritisch zu bezeichnen

Ladetempo

Die Jauch JPB20AHB verfügt über zwei USB Ports. Der reguläre USB A Port ist leider eher mäßig gut optimiert. Dieser unterstützt das BC1.2 DCP wie auch Samsung 2.0A Protokoll. BC1.2 = USB battery charging, was einem angeschlossenen Smartphone „universell“ mitteilt das es 5V/1,5A aus der Powerbank ziehen darf. Für Samsung Smartphones gilt sogar ein Limit von 2,0A.

LadetempoIn der Praxis liefert der normale USB A Port ein solides „normales“ Ladetempo. Es fehlt lediglich die Optimierung für IOS Geräte komplett! iPhones und iPads sind also auf 5W limitiert!

Der Quick Charge 3.0 Port hingegen zeigt sich einiges flotter! Neben Quick Charge 3.0 unterstützt dieser auch das BC1.2, Apple 2.4A, Samsung AFC und Huawei FCP Protokoll! Dieser Port kann also Quick Charge Geräte mit maximal 18W laden, genau wie Samsung und viele Huawei Smartphones! Apple iPhones und iPads können sich bis zu 12W aus der Powerbank genehmigen. Dies bestätigt sich auch in der Praxis.

Wie steht es aber um den DC Ausgang? Prinzipiell sehr gut! Dieser kann die beworbene Leistung liefern und dank der vielen Adapter mit im Lieferumfang ist die Powerbank universell zu vielen Geräten kompatibel. Wie gut allerdings das Laden von Notebooks geht hängt sehr stark von Eurem Notebook ab!

Jauch Jpb20ahb Im Test 7Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass hier viele Notebooks sehr zickig sind. Beispielsweise Dell Notebooks neigen dazu nicht an solchen Powerbanks zu laden, sondern nur benötigte Energie aus der Powerbank zu ziehen (so dass der interne Akku nicht entladen wird). Wie gut oder schlecht das Laden Eures Notebooks funktioniert ist ein wenig Glücksspiel. Hierfür kann die Jauch JPB20AHB aber nichts! Dies gilt für alle DC Powerbanks. Prinzipiell bringt die Jauch JPB20AHB aber alles mit damit das Laden via DC Port glücken kann.

 

Wiederaufladetempo

Die Jauch JPB20AHB nutzt den USB C Port zum Wiederaufladen. Über den USB C Port wird rund 18,17W bei der Nutzung von Quick Charge 3.0 aufgenommen und bis zu 10,52W beim Nutzen eines normalen 5V USB Ladegerätes.

Hieraus resultiert eine Ladedauer von ca. 7 Stunden bzw. 10 Stunden, je nachdem welche Ladetechnologie Ihr nutzt.

 

Fazit

Die Jauch JPB20AHB ist eine sehr gute Powerbank, welche aber natürlich etwas speziellerer Natur ist. Sucht Ihr nur eine normale Powerbank mit Quick Charge usw., dann gibt es bessere Modelle für Euch.

Das entscheidende Merkmal ist klar der DC Ausgang, welcher durch eine große Freiheit bei der Spannungswahl (12V, 16,5V, 19V, 20V und 24V) wie auch durch eine hohe Leistung von bis zu 75W punkten kann. Und ja der DC Port funktioniert wie beworben! Bedenkt allerdings, dass das Laden älterer Notebooks über den DC Port etwas „problematischer“ sein kann. Manche Notebooks können hier trotz richtiger Spannung und Anschluss etwas zickiger sein.

Jauch Jpb20ahb Im Test 9Die Kapazität wird mit 20000mAh beworben, effektiv nutzbar sind im besten Fall 16692mAh, was völlig okay ist, wenn nicht sogar ein guter Wert für eine Powerbank dieser Klasse ist! Hinzu kommen die beiden normalen USB A Ports, wovon einer Quick Charge 3.0 unterstützt. Leider ist der primäre USB A Port nicht sonderlich gut auf IOS Geräte optimiert. Der Quick Charge Port hingegen weist eine gute Optimierung für IOS und Android Smartphones auf.

Kurzum, sucht Ihr eine Powerbank mit einem leistungsstarken und flexiblen DC Ausgang dann ist die Jauch JPB20AHB eine sehr gute Wahl in der 20000mAh Klasse!