Das neue iPhone 12 Pro bot eine kleine Sensation, erstmals bei einem iPhone lag kein Ladegerät mit in der Box. Dies natürlich der Umwelt zuliebe, denn Ihr habt ja alle schon ein passendes USB C Ladegerät, nicht wahr?
Falls nein kein Problem, für rund 30€ könnt Ihr das passende 20W USB C Ladegerät von Apple kaufen. Alternativ könnt Ihr auch zu einem der vielen 3. Anbieter Ladegeräte greifen und ein paar € sparen.
Eins der attraktivsten 3. Anbieter Ladegeräte ist das Anker PowerPort III Nano 20W. Dieses extrem kompakte Ladegerät wurde von Anker speziell auf das iPhone 12 abgestimmt und mit 20W Leistung ausgestattet.
Damit ist dieses die erste Anlaufstelle wenn Ihr nicht das originale 20W Ladegerät wollt. Aber wie gut ist das Anker PowerPort III Nano 20W? Finden wir dies im Test und im Vergleich zum originalen Apple 20W Ladegerät heraus!
Das Erste was am PowerPort III Nano 20W auffällt sind die Abmessungen. Das Ladegerät ist wirklich als winzig zu bezeichnen. Hier einmal der Vergleich zum 20W Apple Ladegerät.
Anker – 27mm x 27mm x 29.5mm = 21,505 cm³
Apple – 45,1mm x 24,1mm x 36,8mm = 39,998 cm³
Damit hat das PowerPort III Nano 20W lediglich +- die hälfte des Volumens des Apple Ladegerätes. Ähnliches gilt auch fürs Gewicht.
Anker – 37,4g
Apple – 54,5g
Was die Verarbeitung und Haptik angeht ist das PowerPort III Nano 20W 1a! Dieses besteht aus einem recht massiven weißen Kunststoff. Dieser ist dabei schon etwas filigraner gearbeitet und wirkt sehr hochwertig.
Was die Anschlüsse und Feature angeht ist das Ladegerät allerdings recht überschaubar. Wir haben auf der Front nur einen USB C Port, das war es.
Dieser USB C Port unterstützt den USB Power Delivery Standard und kann bis zu 20W liefern. Genau genommen sind es 5V/3A oder 9V/2,22A.
Erster Test
Wie von Anker versprochen bietet das PowerPort III Nano wirklich 5V/3A bzw. 9V/2,22A. Diese Leistung kann das Ladegerät auch über mehrere Stunden hinweg aufrecht erhalten.
Nach rund 4 Stunden konnte ich eine maximale Temperatur von rund 56 Grad messen. Für ein Ladegerät unter Dauerlast ist dies eine absolut unproblematische Tastatur.
Ladetempo
Folgende Geräte habe ich am PowerPort III Nano 20W getestet:
Apple iPhone 11 Pro Max
19.4W
Apple iPhone 12 Pro
18.1W
Apple iPad Pro 11
18.5W
Samsung Galaxy Note 20 Ultra
14.1W
Xaiomi Mi 10 Pro
13.9W
Direkt gesagt Ihr könnt das PowerPort III Nano 20W natürlich auch für Android Smartphones nutzen. Dort verhält sich das Ladegerät allerdings +- wie ein 18W USB PD Ladegerät.
Wir schauen uns hier aber einmal das Zusammenspiel mit dem iPhone 12 Pro im speziellen an. Das iPhone 12 Pro nimmt am PowerPort III Nano 20W „nur“ 18,xW auf. Selbiges gilt auch für das 20W Apple Ladegerät.
Grundsätzlich braucht Ihr das 20W Ladegerät gar nicht für das iPhone 12 Pro, sondern primär für das MagSafe Ladegerät! Dieses braucht 20W um das volle Ladetempo zu erreichen. Und ja das MagSafe Ladegerät funktioniert 1a am Anker PowerPort III Nano 20W.
Effizienz
Im Leerlauf benötigt das Anker PowerPort III Nano 20W so wenig Energie, dass ich diese nicht messen kann. Heißt die Leistungsaufnahme liegt unter 0,4W im Leerlauf. Aber wie sieht es bei der Effizienz unter Last aus?
Vergleichen wir das Anker PowerPort III Nano 20W hier erneut mit dem Apple 20W Ladegerät.
Mit 84,8% bis 88,1% ist das PowerPort III Nano 20W ein generell sehr Effizientes Ladegerät! Dieses ist im Schnitt sogar Effizienter als das Apple Ladegerät. Letzteres bietet allerdings eine minimal höhere Spitzeneffizienz von 88,8%.
Fazit
Ja das Anker PowerPort III Nano 20W ist ein 1 zu 1 Ersatz für das 20W Apple Ladegerät. Wobei dies auch nicht ganz richtig ist, denn das PowerPort III Nano 20W ist in vielen Punkten sogar die bessere Wahl!
Grundsätzlich bietet das PowerPort III Nano 20W die gleiche Ladegeschwindigkeit wie das 20W Apple Ladegerät. Dabei konnte ich keine Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches feststellen, weder zu den Smartphones noch zum MagSafe Ladegerät.
Wo das PowerPort III Nano 20W aber besonders punkten kann, ist bei den extrem kompakten Abmessungen und der Effizienz. Hinzu kommt natürlich noch der Preis, welcher mit 20€ (zum Zeitpunkt des Tests) ein Stück weit günstiger ist als bei Apple.
Kurzum, Ihr sucht ein speziell abgestimmtes Ladegerät für Euer iPhone 12 Pro und das MagSafe Ladegerät, dann ist das PowerPort III Nano 20W von Anker eine klasse Wahl!
Jeder Haushalt sollte über ein Fieberthermometer verfügen. Hier gibt bzw. gab es vor Corona duzende im Handel. Allerdings aufgrund des gestiegenen Bedarfs sind die verbliebenen Modelle deutlich teurer geworden.
Eins der spannendsten Modelle für uns Technik-Enthusiasten ist dabei das Withings Thermo. Beim Withings Thermo handelt es sich um ein vernetztes Thermometer das automatisch alle Messwerte in die zugehörige App überträgt.
Klingt doch interessant, aber bei einem Preis von rund 80€ muss das Withings Thermo schon ein ziemlich gutes Thermometer sein! Wollen wir uns genau dies einmal im Test ansehen.
Bei dem Withings Thermo handelt es sich um ein Infrarotfieberthermometer, mit dem Ihr auf Wunsch kontaktlos Eure Temperatur auf der Stirn bzw. Schläfe messt.
Verglichen mit den meisten anderen Infrarotfieberthermometern ist das Withings Thermo etwas interessanter gestaltet. Dieses wirkt wie ein Design-Objekt mit seinem weißen Kunststoff Gehäuse. Dieses ist im Übrigen nicht nur schick, sondern fühlt sich auch wertig an!
Auf der Unterseite findet sich eine kleine Gummi Abdeckung, welche den Sensor schützt. Zur Nutzung müsst Ihr diese Abdeckung entfernen und mit dem Thermometer einmal über Eure Stirn fahren.
Auf der abgeflachten Seite des Thermo versteckt sich ein kleines LED Display, welches Euch direkt die gemessene Temperatur anzeigt. Ebenfalls hier findet sich der Einschalter. Die Energieversorgung des Withings Thermo erfolgt über zwei AAA Batterien. Wie lange die Batterien halten kann ich noch nicht beurteilen, tendenziell Scheinen diese aber lange zu halten.
Einrichtung und App
Direkt gesagt sucht Ihr ein Infrarotfieberthermometern das einfach nur Eure Temperatur misst und end, dann seid Ihr hier falsch! Ihr müsst das Withings Thermo zunächst zwingend mit Eurem Smartphone bzw. der Withings App koppeln.
Hier gab es für mich aber eine kleine Überraschung, das Withings Thermo nutzt nicht die gleiche App der anderen Withings Produkte, sondern eine eigene „Thermo“ App. hier müsst Ihr Euch zunächst mit einem Account Einloggen bzw. registrieren. Soweit kein Problem, höchstens wenn Ihr sehr hohen Wert auf den Datenschutz legt. Prinzipiell ist aber Withings ein vertrauenswürdiges europäisches Unternehmen.
Die Einrichtung des Thermos funktionierte erfreulich problemlos! Das Fieberthermometer verfügt sowohl über WLAN wie auch Bluetooth. Dabei verbindet dieses sich zunächst via Bluetooth mit Eurem Smartphone und kann dann aber ins WLAN eingeklinkt werden. Kann? Ja Ihr könnt das Thermo auch nur via Bluetooth nutzen, sinnvoll wenn Ihr dieses auch unterwegs nutzen wollt.
Die Thermo App ist grundsätzlich recht einfach gestaltet. Es gibt im Grunde nur eine Seite auf welcher Ihr all Eure Messungen in einer chronologischen Reihenfolge sehen könnt. Diese werden dabei von der App bereits bewertet.
Grün = Alles gut
Gelb = erhöhte Temperatur
Rot = Fieber
Die jeweiligen Farben werden auch direkt auf dem Messgerät angezeigt.
Falls Ihr das Messgerät mit verschiedenen Personen teilt, dann könnt Ihr bis zu 8 „Unter-Accounts“ festlegen. Ihr könnt direkt am Messgerät festlegen in welchem Account die Daten gesichert werden sollen.
Sind die Messwerte genau?
Im Withings Thermo sind 16 Sensoren verbaut die zeitgleich die Temperatur Eurer Haut messen. Für eine Messung müsst Ihr das Thermometer einmal über Eure Stirn bis zum Haaransatz fahren. Während dieser gesamten „Fahrt“ über Euren Kopf misst Thermo bis zu 4000 mal die Temperatur und wertet diese Messung aus.
So ist Thermo auch klinisch getestet und bietet eine Genauigkeit von +- 0,2 Grad, laut Hersteller.
Es ist hier für mich nicht ganz leicht diese Angabe zu prüfen. Was ich aber prüfen kann ist wie konstant die Messwerte sind. Und hier kann das Withings Thermo überzeugen! Bei beispielsweise fünf aufeinanderfolgenden Messungen lagen diese 3x bei 36,5 Grad und 2x bei 36,4 Grad.
Auch bei längeren Zeiträumen konnte ich lediglich Schwankungen im Bereich 0,4 Grad feststellen, welche dann natürlich auch auf Schwankungen bei der Körpertemperatur zurückzuführen sein könnten.
Fazit
Grundsätzlich macht das Withings Thermo einen guten Eindruck. Es kommt hier aber etwas auf Eure Technikliebe an, ob ich dieses Euch empfehlen würde.
So müsst Ihr das Thermo mit Eurem Smartphone bzw. Withings Account koppeln und mit rund 80€ ist das gute Stück nicht gerade günstig. Was aber die Hardware und die Messgenauigkeit angeht konnte das Thermo im Test voll überzeugen.
Es gibt natürlich leichte Schwankungen im Bereich +- 0,2 Grad, dies ist aber das mit Abstand beste was ich bisher bei einem Infrarotfieberthermometer gesehen habe!
Ansonsten ist das Withings Thermo ein vertrauenswürdiges Infrarotfieberthermometer, was nicht auf jedes aktuell verkaufte Gerät zutrifft. Der Preis von 80€ ist an sich Okay, wenn wir die integrierte WLAN Verdingung und die aktuell hohe Nachfrage betrachten.
Mit den EVO Plus Speicherkarten hat Samsung Ende 2020 eine neue Serie klassischer SD Speicherkarten auf den Markt gebracht. Diese sollen sich an „Creator“ richten und dank hoher Leistung und Zuverlässigkeit punkten.
Gut dies ist ein Versprechen das alle Speicherkarten machen. Wollen wir uns da doch einmal in einem kurzen Test ansehen ob die Speicherkarten wirklich so schnell und gut sind!
Für diesen kleinen Test bzw. Vergleich habe ich mir alle vier Kapazitäten gekauft in denen die EVO Plus Speicherkarten verfügbar sind. Dies wäre zum Zeitpunkt des Tests:
Damit sind die „EVO Plus SD for Creators 2020“ in der preislichen Mittelklasse einzuordnen. Für eine neue Marken-Speicherkarte die bis zu 100MB/s liefern soll, keine schlechte Sache.
Was das Design angeht sind die Speicherkarten in einem schicken weißen Gehäuse gehalten. Auch der Aufdruck wirkt geschmackvoll und modern gestaltet. Neben der Speicherkarte findet sich nichts weiter mit im Lieferumfang.
Besonders zuverlässig?
Samsung bewirbt die EVO Plus SD for Creators 2020 Speicherkarten als besonders zuverlässig und stabil. Leider ist mal wieder keine Angabe zu finden wie viele Zyklen die Speicherkarte aushalten soll. Samsung gibt lediglich 10 Jahre Garantie auf diese. Neben den 10 Jahren Garantie wirbt Samsung mit einem 7-Fach Schutz.
Wasserfest (bis zu 72h in 1 Meter Meerwasser)
Temperaturbeständig (-25 bis +85 Grad)
Röntgen-Sicher (bis zu 100 mGy)
Magnetresistent (bis zu 15000 Gauss)
Stoßfest (übersteht Schockwellen von bis zu 1.500 g)
Sturzsicher (übersteht Stürze aus bis zu 5 Metern)
Verschleißfest (bis zu 10000 Steckzyklen)
Ließt sich ganz nett! Wie es aber in der Praxis aussieht ist natürlich auch wieder eine andere Sache. So ist das Gehäuse der SD Karte weitestgehend „Standard“. Dieses wirkt nicht besonders verstärkt oder anders verändert. Allerdings nutzt Samsung auch nicht den billigsten Kunststoff, den ich jemals bei einer Speicherkarte gesehen habe.
Ich werde die Samsung EVO Plus SD for Creators 2020 auch nach diesem Test weiternutzen und aufgrund Techtest.org kommen bei mir schon einige Bildermengen zusammen. Sollte ich hier nichts in Zukunft ergänzen, dann ist die Speicherkarte (256GB Version) bisher noch nicht ausgefallen oder hat sonstig Probleme gemacht.
Wie schnell sind die EVO Plus SD for Creators 2020?
Samsung bewirbt alle Speicherkarten der EVO Plus SD mit „100MB/s“. Ob nun lesend und oder schreibend ist dabei nicht näher beschrieben.
Es ist natürlich davon auszugehen, dass es sich hier um die Lese-Leistung handelt. Testen wir aber das Ganze doch mal! Der Test wurde an einem Realtek PCIe RTS5229 Kartenleser (Dell XPS 17 9700) durchgeführt.
Lesend erreichen alle vier Größen der EVO Plus SD for Creators rund 94MB/s. Dies ist ausreichend dicht an den beworbenen 100MB/s, dass ich hier ein Auge zudrücke.
Schreibend allerdings gibt es größere Unterschiede. Wie erwartet bietet die größte SD Karte mit 83MB/s das beste Schreibtempo. Die 128GB Version fällt aber bereits auf 64MB/s und die beiden kleinen Versionen liegen bei nur 34MB/s.
Dies sind keine schlechten Werte, aber auch nicht absolute Weltklasse!
Abschließend schauen wir uns noch H2testw an.
Auch hier das zu erwartende Ergebnis, keine Probleme! Und ja es ist normal, dass hier die Datenraten etwas niedriger ausfallen.
Fazit
Es gibt keine großen Überraschungen, die Samsung EVO Plus SD for Creators 2020 sind grundsolide Speicherkarten, welche generell empfehlenswert sind.
Allerdings sind diese auch nichts „besonderes“, dies gilt gerade für die maximalen Datenraten.
Lesend/Schreibend
32GB – 95/34 MB/s
64GB – 94/34 MB/s
128GB – 94/65 MB/s
256GB – 94/84 MB/s
Die Samsung EVO Plus SD Karten sind nicht langsam, aber auch nicht außergewöhnlich schnell. Dies passt an sich auch zum Preis, welcher ebenfalls in der Mittelklasse angesiedelt ist. Letztendlich zahlt Ihr aber primär für den Namen Samsung und der damit hoffentlich verbundenen Haltbarkeit.
Zendure wird vielleicht dem ein oder anderem von Euch bereits von Powerbanks oder Ladegeräten bekannt sein. Mit den ZenPods hat Zendure nun aber auch seine ersten TWS Ohrhörer vorgestellt. Bei diesen handelt es sich aber nicht um irgendwelche OEM Modelle die es schon X mal unter anderen Namen gibt.
Ganz im Gegenteil, die ZenPods sind außergewöhnliche Ohrhörer und dies gilt nicht nur aufgrund der Optik! So verfügen die ZenPods auch über aktives Noise Cancelling und laut Hersteller über eine „Hi-Fi performance“.
Aber stimmt dies? Klingen die ZenPods wirklich so gut wie von Zendure versprochen und taugt das Noise Cancelling? Finden wir es im Test heraus!
An dieser stelle vielen Dank an Zendure für das Zurverfügungstellen der ZenPods für diesen Test!
Ich glaube das auffälligste Merkmal der Zendure ZenPods ist die extrem auffällige Färbung! Zendure setzt sowohl bei der Ladebox wie auch bei den Ohrhörern auf eine Blau ins Lila verlaufende Metallic Lackierung. Diese erinnert mich etwas ans Huawei Mate 20 Pro. Dies sind also keine Ohrhörer für Nutzer die es unauffällig mögen.
Trotz der Metallic-Lackierung sind sowohl die Ladebox wie auch die Ohrhörer aus Kunststoff gefertigt. Erfreulicherweise ist die Ladebox allerdings schön kompakt. Diese misst gerade einmal 61 x 43 x 28 mm und bringt 41,6 g auf die Waage.
Auch die Ohrhörer selbst wiegen lediglich 4,6g, was sehr leicht ist und das obwohl die Ohrhörer gar nicht so winzig sind.
Der in der Ladebox verbaute Akku kann die Ohrhörer unterwegs ca. 2x laden. Mit jeder Ladung sollen diese 6,5 Stunden durchhalten. Dieser Wert ist möglich, aber etwas optimistisch, gerade wenn Ihr lauter Musik hört. Rechnet eher mit 4-5 Stunden. Geladen wird die Ladebox ganz klassisch via USB C.
Die ZenPods selbst sind aus einem schwarzen Hochglanz Kunststoff gefertigt, mit Ausnahme der Rückseite welche auch über die Metallic Lackierung verfügt.
Auf der Rückseite findet sich ein Touchpad, über welches Ihr die Musik steuern könnt. Das Ein/Ausschalten geschieht aber wie üblich über das Einlegen bzw. herausnehmen aus der Ladebox.
Tragekomfort
Grundsätzlich ist der Tragekomfort der Zendure ZenPods gut bis sehr gut! Die Form der Ohrhörer ist angenehm und diese sind schön leicht und luftig.
Lediglich der Ohrkanal könnte etwas länger sein. Hierdurch sitzen die Ohrhörer vergleichsweise „flach“ in Euren Ohren. Daher würde ich diese auch nicht für übermäßig intensiven Sport empfehlen.
Im normalen Alltag, Bus, Bahn usw. sind diese aber klasse!
ANC
Ein wichtiges Merkmal der Zendure ZenPods ist das ANC. ANC = aktive Noise Cancelling. Hierbei versuchen die Ohrhörer Umgebungsgeräusche aktiv mithilfe von Mikrofonen auszugleichen. Diese Technologie ist zwar an sich recht einfach, aber schwer gut umzusetzen, gerade in Ohrhörern.
Erfreulicherweise ist das ANC der Zendure ZenPods ordentlich! Nein dieses ist nicht auf dem Level großer Bose oder Sony Kopfhörern, gehört aber zu den überzeugenderen Umsetzungen die ich bisher bei Ohrhörern gehört habe.
Motorgeräusche, Lüfter und anderes tiefere Surren wird deutlich reduziert bzw. sogar komplett ausgeblendet. Stimmen kommen immer noch ein Stückweit durch, wären aber zusätzlich zur passiven Unterdrückung noch weiter reduziert. Dabei produzieren die ZenPods kein nerviges Surren oder ähnliches, klasse!
Ihr könnt bei den Ohrhörern auch das ANC „umkehren“. Also das Außengeräusche Verstärkt werden, ideal wenn Ihr unterwegs noch etwas von Eurer Umgebung mitbekommen wollt. Dieser Modus funktioniert bei den ZenPods extrem gut!
Klang
Kommen wir zum ohne Frage spannendstem Punkt, dem Klang. Hier wirbt Zendure primär mit den 13mm Treibern die in den Ohrhörern verbaut sind. 13mm sind für Ohrhörer recht große Treiber, was allerdings auch nicht zwingend immer ein Vorteil ist. So sind die großen Treiber bei den ZenPods sehr deutlich zu hören, denn diese verfügen über einen sehr warmen und bassstarken Klang.
Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen der ZenPods sind unspektakulär. Grundsätzlich sind diese ordentlich, mit einer guten Klarheit und Schärfe. Allerdings sind die Höhen gerade verglichen mit dem Bass recht zurückhaltend, weshalb die Ohrhörer im generellen sehr warm wirken.
Die Mitten wiederum sind recht neutral. Stimmen, gerade wenn diese etwas wärmer sind werden gut wiedergegeben. Hellere Stimmen neigen etwas eher in den Hintergrund gedrängt zu werden, gerade wenn der Song einen recht aggressiven Beat hat.
Der Bass ist sicherlich die größte Stärke der Zendure ZenPods. Dieser ist 1a! Der Bass ist schön rund und satt, ohne dabei übertrieben oder künstlich zu wirken. Auch der Tiefgang ist sehr gut. Hier sind die großen Treiber der Ohrhörer regelrecht zu hören.
Der Bass ist aber auch klar das dominante Klangelement, welches gerade die Höhen etwas zurückdrängt. Dabei ist die generelle Detaildarstellung der Ohrhörer gut! Allerdings liegen diesen warme Songs klar besser als besonders kühle Songs. Songs die den Zendure ZenPods liegen wären z.B. Queen Dont Stop Me Now, Mark Foster Bist du Okay, Dermot Kennedy Power Over Me usw. Auf der anderen Seite Songs die den ZenPods nicht so liegen wäre z.B. Alanis Morissette Reasons I Drink, Halsey Without Me.
Die Signalstabilität der Ohrhörer war absolut problemlos. Auch konnte ich keine Kompressionsartefakte oder Ähnliches wahrnehmen. Die maximale Lautstärke der Ohrhörer fällt mittelhoch aus.
Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.
Fazit
Die Zendure ZenPods sind außergewöhnliche TWS Ohrhörer in der „bis 100€“ Preisklasse. Dies liegt zunächst sicherlich am interessanten Design und der Unterstützung von ANC.
Das aktive Noise Cancelling ist hier auch durchaus überzeugen umgesetzt! Erwartet keine Wunder, aber es gibt eine deutliche Reduktion von Motorgeräuschen, Lüftern und grellem Alltagslärm. Schreit Euch allerdings jemand ins Ohr, dann helfen auch die ZenPods nicht.
Klanglich bieten die ZenPods einen sehr warmen und Bass starken Klang. Der Bass ist hier eindeutig das Prachtstück. Dieser ist schön tief und rund, aber auch sehr dominant. So sind die Höhen zwar nicht schlecht, aber vergleichsweise zurückhaltend, wodurch die ZenPods sehr warm wirken.
Mögt Ihr diese Klangsignatur und sucht außergewöhnliche Ohrhörer mit gutem ANC? Dann sind die ZenPods von Zendure vielleicht genau die richtigen für Euch!
Bei normalen Bluetooth Kopfhörern ab der 150€ Preisklasse ist aktives Noise Cancelling mittlerweile fast schon Standard. Bei komplett kabellosen true Wireless Ohrhörern beginnen nun auch die ersten Hersteller die ANC Technologie zu integrieren, mit schwankendem Erfolg. Selbst große Hersteller haben hier oft Probleme ein gutes Noise Cancelling bei Ohrhörern hinzubekommen.
Umso spannender sind da des Öfteren die kleinen Hersteller. So hat Urbanista mit den „London“ ihre ersten true Wireless Ohrhörer mit ANC auf den Markt gebracht. „Die Außenwelt ausschalten“ so bewirbt Urbanista selbst das Feature.
Hinzu soll natürlich auch ein starker Klang und gute Akkulaufzeit kommen. Urbanista möchte hierfür aber auch satte 150€ haben! Ist dieser Preis gerechtfertigt? Finden wir es im Test heraus!
An dieser Stelle vielen Dank an Urbanista für das Zurverfügungstellen der London für diesen Test.
Urbanista setzt bei all seinen Produkten auf ein recht cleanes und einfaches Design. Ich würde dieses vielleicht schon als skandinavisches Design bezeichnen, was auch passt denn Urbanista ist ein schwedisches Unternehmen.
So besteht die Ladebox der London aus einem recht einfachen, leicht gummierten Kunststoff. Dieser wirkt soweit qualitativ völlig okay, auch wenn ich subjektiv schon noch wertigere Ladeboxen in den Händen hatte. Der Klappmechanismus ist allerdings vorzüglich und wunderbar weich umgesetzt!
Die Ladebox misst 64,6 x 45,6 x 24,4 mm und bringt 52,8g auf die Waage (44,7g ohne Ohrhörer).
Mit einer vollständigen Ladung kann die Ladebox die Ohrhörer ca. 4x wieder aufladen. Ist die Ladebox leer, kann über den USB C Port auf der Rückseite oder über ein kabelloses Ladepad geladen werden.
Die Ohrhörer selbst sind von der Form sicherlich etwas von den Apple AirPods Pro inspiriert. Auch hier haben wir Ohrhörer mit einem Silikon-Aufsatz und dem kleinen „Steg“ der leicht schräg an den Ohrhörern angebracht ist.
Die Rückseite dieses „Steg“ ist dabei Touch-Sensitiv. Das Ein bzw. Ausschalten geschieht dabei aber wie üblich automatisch, wenn Ihr die Ohrhörer in die Ladebox legt bzw. herausnehmt. Die Touch-Rückseite ist lediglich für das pausieren bzw. fortsetzen von Musik bzw. für das Annehmen von Anrufen usw.
Aufseiten des Akkus wirbt Urbanista mit „bis zu 5 Stunden“. Dieser Wert war in meinem Test etwas optimistisch, rechnet eher mit +- 4 Stunden.
Tragekomfort
Die London sind zwar keine besonders kleinen Ohrhörer, aber die Passform ist ziemlich ideal! Die Ohrhörer sind schön angewinkelt und der „Steg“ ausreichend kurz, dass er nicht stört.
In meinen Ohren sitzen die Ohrhörer perfekt! Tragekomfort sehr gut!
ANC
Aktives Noise Cancelling, kurz ANC, ist ein technisch nicht ganz einfaches Verfahren, bei welchem Mikrofone äußerlich an den Ohrhörern genutzt werden Schallwellen innerlich „auszugleichen“. Dies ist nicht ganz einfach und wird meist nur von den ganz großen Herstellern gut umgesetzt.
Daher war ich etwas von den Urbanista London überrascht! Das ANC funktioniert gut, wenn nicht sogar sehr gut! Klar die London können mit keinen großen Over-Ear Kopfhörern mithalten, aber das Noise Cancelling blockt Umgebungsgeräusche von Motoren, Lüftern und generell ähnliche Geräusche ein gutes Stück. Auch Stimmen und Ähnliches wird merkbar reduziert, wenn auch nicht völlig ausgeblendet.
Dabei war das ANC aber auch nicht störend! Oftmals erzeugt ANC, wenn es nicht gut umgesetzt ist ein merkliches Druckgefühl oder ein leichtes Rauschen. Dies war bei den Urbanista London aber nicht der Fall.
Kurzum das ANC ist mehr als ordentlich! Ihr könnt das ANC auch „umkehren“ und die äußeren Mikrofone nach innen durchschalten um mehr von der Außenwelt mitzubekommen.
Klang
Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Die Urbanista London sind generell gesprochen warme bis sehr warme Ohrhörer.
Starten wir aber bei den Höhen. Die Höhen sind soweit weitestgehend sauber und ausreichend klar. Hohe Geräusche werden schön abgerundet und generell sind die Höhen nicht übermäßig anstrengend. Allerdings sind die Höhen auch nicht besonders „luftig“ oder brillant. Ich würde dies als Geschmackssache deklarieren, schlecht sind die Höhen nicht, könnten aber für meinen Geschmack etwas leichter und luftiger sein.
Die Mitten wiederum sind weitestgehend tadellos, besonders die unteren Mitten. Diese sind sehr voll und satt. Generell gesprochen klingen die Urbanista London sehr schön „gefüllt“, gerade in instrumentalen Titeln. Die oberen Mitten sind ähnlich wie die Höhen etwas schwächer. Hierdurch sind die London auch bei wärmeren und tieferen Stimmen etwas stärker als bei besonders hellen Stimmen.
Die Bässe sind aber sicherlich die größte Stärke der London. Die Bässe sind schön rund und satt. Der Tiefgang ist dabei ordentlich, auch wenn die Urbanista London den Bass nicht künstlich in die Tiefe ziehen, wie es einige andere Ohrhörer machen. Dennoch wirken gerade bass-starke Songs sehr gut und schön voll.
Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben, oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve links sehr hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.
Fazit
Spannend! Die Urbanista London konnten im Test mit etwas andere Stärken punkten, als ich es erwartet hätte.
Die größte Überraschung ist sicherlich das ANC. Das aktive Noise Cancelling funktioniert bei den Urbanista London deutlich besser, als ich dies erwartet hätte. Klar diese können nicht mit großen Kopfhörern mithalten, aber stehen auch den Apple AirPods Pro wenig nach! Diese sind sogar abseits der AirPods die besten ANC Ohrhörer, die ich bisher in den Fingern hatte.
Auch der Tragekomfort ist herausragend! Die Urbanista London sind super bequem auch über Stunden hinweg und die Ladebox ist mehr als alltagstauglich. Auch die Option die Ohrhörer kabellos zu laden ist nett!
Der Klang der Ohrhörer ist gut, aber zugegeben auch nicht absolut überragend. Es kommt hier etwas auf Euren Geschmack an. Die Urbanista London Klingen recht warm und satt. Dabei bieten die Ohrhörer auch sehr gute Mitten und die Höhen runden stark ab. Allerdings wirken die London hierdurch auch etwas träger. Schlimm? Das kommt auf Euren Geschmack an!
Unterm Strich bin ich aber von den Urbanista London positiv überrascht, gerade was das ANC und den Tragekomfort angeht.
Eufy wird dem ein oder anderem Leser von Techtest.org sicherlich aufgrund von Überwachungskameras bekannt sein. Allerdings bietet Eufy nun seid neustem auch ein klassisches Smart Home Sicherheitssystem an, welches Tür/Fenster Sensoren wie auch Bewegungsmelder nutzt um Einbrüche zu erkennen.
Hier war ich natürlich sofort hellhörig! Gerade in den bevorstehenden dunklen Monaten ist eine Smart Home Alarmanlage etwas absolut Sinnvolles. Ich würde sogar sagen etwas fast schon Essenzielles für jeden Eigenheim Besitzer.
Dabei sieht das eufy Security Sicherheitssystem auf dem ersten Blick sehr attraktiv aus! So kostet das Basis-Set gerade einmal 179€ und die einzelnen Module sind vergleichsweise günstig. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das eufy Security Sicherheitssystem genauso überzeugen wie die Eufy Überwachungskameras? Finden wir es im Test heraus!
Das eufy Security Sicherheitssystem im Basis-Set besteht aus vier unterschiedlichen Komponenten:
2x Tür/Fenster Öffnungs-Sensoren
1x Bewegungsmelder
1x Keypad
1x HomeBase 2
Der Kern des eufy Security Sicherheitssystem stellt die HomeBase dar, welche als Zentrale und Sirene dient. Die HomeBase 2 kann dabei sowohl via LAN oder WLAN in Euer Netzwerk eingebunden werden. Bei der HomeBase 2 handelt es sich auch um die gleiche Basisstation der kabellosen Überwachungskameras von Eufy. Habt Ihr bereits kabellose Überwachungskameras von Eufy, dann braucht Ihr nicht das Starter-Set kaufen, sondern könnt einfach nur die Sensoren einzeln kaufen. Umgekehrt könnt nach dem Kauf des Starter-Sets einfach die einzelnen kabellosen Kameras von Eufy zukaufen und nutzen, Ihr versteht schon das Prinzip.
Die HomeBase 2 kann mit mehr oder weniger beliebig vielen weiteren Sensoren und Modulen erweitert werden. Das wichtigste Modul, wovon auch zwei mit im Lieferumfang liegen, ist der Tür/Fenster Sensor. Dieser Sensor besteht aus zwei Komponenten, zum einen dem eigentlichen Sensor und zum anderen einem starken Magneten. Wird dieser Magnet vom Sensor getrennt, dann weiß der Sensor das die Tür oder das Fenster geöffnet wurde und übermittelt diese Information an die HomeBase 2.
Alternativ kann auch der Bewegungsmelder eindringe erkennen. Dieser bietet eine Sichtweite von bis zu 9 Metern und lässt sich in seiner Sensitivität verstellen.
Das fast spannendste Modul ist das Keypad. Hierbei handelt es sich um ein Tastenfeld, welches Euch erlaubt die Alarmanlage komfortabel beim Verlassen Eurer Wohnung scharf zu stellen, ohne jedes Mal das Smartphone zücken zu müssen. Leider ist das Keypad aber nicht wassergeschützt! Dieses sollte also im Innenraum angebracht werden. Ihr könnt Ihr später eine Auslöseverzögerung einstellen, so das Ihr nach dem betreten der Wohnung X Sekunden zeit habt Euren Code einzugeben.
Im Keypad ist auch ein Akku integriert, welcher via microUSB geladen wird. Die anderen Module erfordern eine CR123A Batterie (welche beiliegt)
App
Das eufy Security Sicherheitssystem nutzt wie auch die Überwachungskameras die eufy Security App. die Einrichtung ist recht einfach. Ladet Euch zunächst die App herunter und erstellt ein Konto bei Eufy. Verbindet dann die HomeBase 2 mit dem Strom und Netzwerk. Ihr könnt die HomeBase 2 auch später noch auf WLAN Umstellen, für die erst Einrichtung ist aber eine LAN Verbindung einfacher.
Ist die HomeBase 2 mit Eurem Account gekoppelt müsst Ihr die Sensoren verbinden. Wählt dafür einfach das Plus in der App, wählt den Sensor, legt in diesen die Batterie ein und fertig! Die App leitet Euch auch in klarem Deutsch inklusive Bildern durch die Einrichtung.
Die Eufy App ist generell sehr gelungen! Diese wirkt wertig und gut gemacht. Es ist klar ersichtlich das Eufy kein „billig Hersteller“ ist. Allerdings ist auch ersichtlich das die App primär für die Überwachungskameras gemacht ist und nur für die Alarmanlage „umfunktioniert“ wurde. So findet Ihr normalerweise auf der Startseite der App Eure Kameras aufgelistet inklusive Vorschaubild. Hier sind beim Nutzen des Sicherheitssystem die Sensoren (ohne Vorschaubild) inklusive einer kleinen Statusinformation. Dies ist gar nicht mal unpraktisch, könnt aber bei vielen verbundenen Sensoren auch schnell etwas überladen sein. Ein Gruppieren der Elemente ist nicht möglich.
Was kann aber nun das eufy Security Sicherheitssystem?
Das eufy Security Sicherheitssystem verfügt über verschiedene Modi, welche das Verhalten der Alarmanlage bestimmen. Ihr habt hier im generellen drei Optionen was passieren kann, wenn sich beispielsweise eine Tür öffnet oder der Bewegungsmelder eine Bewegung erkennt.
Es passiert nichts
Ihr erhaltet eine pusch Benachrichtigung
Die Sirene in der HomeBase 2 ertönt
So sind beispielsweise im „Abwesend“ Modus alle Sensoren aktiv und lösen gegebenenfalls einen Alarm aus, wenn eine Bewegung oder Ähnliches erkannt wird. Im Zuhause Modus erhaltet Ihr nur eine pusch Benachrichtigung wenn sich eine Tür öffnet oder Ihr könnt einen eigenen Modus erstellen. Beispielsweise das die Tür/Fenster-Sensoren scharf gestellt sind, aber nicht der Bewegungsmelder. Ihr seid hier sehr frei was die Einstellungen angeht.
Zwischen den Modi könnt Ihr via App, über das Keypad oder automatisch wechseln. Automatisch? Das eufy Security Sicherheitssystem unterstützt Zeitpläne und Geofencing! Verlasst Ihr Eure Wohnung wird dann die Alarmanlage automatisch scharf gestellt bzw. deaktiviert. Dies funktioniert soweit Okay, aber zu mindestens auf meinem Samsung Galaxy Note 20 aber auch nicht 100%ig.
Erfreulich die Sirene in der HomeBase 2 ist angenehm laut und das ganze System wirkt sehr reaktionsfreudig. Ebenso ist die Reichweite der Sensoren sehr hoch. Die Fenster/Tür-Sensoren haben auch extrem zuverlässig gearbeitet. Der Bewegungsmelder hat allerdings nicht die aller größte Reichweite.
Wie funktioniert das Keypad?
Kommen wir noch zur Frage wie das Keypad funktioniert. Ihr könnt in der App einen oder mehrere 4-8 stellige Codes hinterlegen. Wird einer dieser Codes eingetippt kann das Keypad den Modus Eurer Alarmanlage umstellen. Ihr könnt hier zwischen vier Modi wählen, abwesend, Zu Hause, aus und benutzerdefiniert. Das Keypad hat während meines Test 1a funktioniert.
Lediglich die App zeigte mir konstant an dass das Keypad nicht eingerichtet wäre, obwohl dies der Fall war.
Fazit
Das eufy Security Sicherheitssystem ist absolut empfehlenswert! Dieses macht genau was es soll, es gibt Alarm wenn Fenster/Türen geöffnet werden und benachrichtigt Euch darüber auf Eurem Smartphone. Dies ist natürlich stark vereinfacht ausgedrückt, aber im Kern ist es das was wir von einem smarten Sicherheitssystem erwarten.
Dabei ist sowohl die App, wie aber auch die Hardware sehr gut umgesetzt! Die Eufy App ist hochwertig und punktet durch einen großen Funktionsumfang. Hierzu gehört die Unterstützung diverser Sprachassistenten und Apple HomeKit, wie auch ungewöhnlichere Funktionen wie das Automatische Ein/Ausschalten via Geofencing.
Die Hardware ist dabei ebenfalls mehr als solide. Die Tür/Fenster-Sensoren arbeiten in meinem Test perfekt, genau wie die HomeBase 2 und das Keypad. Der Bewegungsmelder war was die Reichweite angeht etwas schwächer, taugt aber dennoch.
Kurzum, absolut empfehlenswert, gerade dann wenn Ihr Ihr vielleicht mit dem Gedanken spielt Euch auch eine Eufy Überwachungskamera zuzulegen oder bereits eine habt! Auch der Preis von 179€ (zum Zeitpunkt des Tests) für das Starter-Set ist absolut Fair.
Hier kommt es etwas auf Eure Bedürfnisse an. Geht es Euch nur um eine Alarmanlage, dann sehe ich Eufy vor HomematicIP und Bosch. Die Eufy App ist besser und übersichtlicher als von den Konkurrenten und auch die Erweiterungsmöglichkeiten mit Kameras ist bei Eufy signifikant besser. Wo HomematicIP und Bosch punkten ist bei der Vielfalt. So bieten diese beiden diverse andere Sensoren und Module an, beispielsweise Heizkörper-Thermostate, Wasser-Sensoren usw. Wollt Ihr also ein Smart Home komplett System, das mehr als nur die Thematik Sicherheit umfasst, dann seid Ihr bei Homematic IP und Bosch besser aufgehoben. Eufy ist auf das Thema Sicherheit spezialisiert und macht dies auch sehr gut!
WLAN Steckdosen-Adapter gehören ohne Frage zu den meist gekauften Smart Home Produkten. Dementsprechend gibt es hier auch gefühlt hunderte Modelle, mit unterschiedlichen Ausstattungen und Preisklassen. Besonders praktisch sind WLAN Steckdosen, welche auch eine Verbrauchsmessung mitbringen.
Genau um solche WLAN Steckdosen mit Verbrauchsmessung soll es in diesem Test gehen. Für diesen kleinen Test/Vergleich habe ich fünf populäre Smart Home Steckdosen von günstig bis teuer bestellt. Wollen wir uns doch einmal ansehen welches Modell das Beste ist und vor allem wie genau die Verbrauchsmessungen ist!
Folgende WLAN Steckdosen habe ich in diesen Vergleich aufgenommen:
Preis ca.
AISIRER Wlan Smart Steckdose mit Stromverbrauch Aufzeichnung
11 €
Gosund Smart Steckdose
12 €
myStrom WiFi Switch
34 €
TECKIN WLAN Smart Steckdose
11 €
TP-Link Kasa HS110
22 €
Alle fünf Modelle verfügen über eine direkte WLAN Anbindung und die Möglichkeiten den Stromverbrauch zu messen.
Preislich können wir dabei in zwei Klassen unterteilen. Einerseits haben wir die „08/15“ China Hersteller wie AISIRER, Gosund und TECKIN. Diese stellen die Steckdosen nicht selbst her, sondern kaufen diese nur im Großhandel zu und schreiben ihren Namen drauf. Zudem finden sich 1 zu 1 die gleichen Modelle auch unter anderen Hersteller Bezeichnungen.
Auch TP-Link und myStrom produzieren die WLAN Steckdosen natürlich nicht selbst, hier handelt es sich aber um „einzigartige“ Designs. TP-Link und myStrom haben sich also einen Fertiger gesucht, welcher die Steckdosen nach den eigenen Vorstellungen produziert. Dementsprechend sind diese beiden Modelle aber auch ein gutes Stück teurer als die 08/15 China Ware.
Die Basics
Starten wir mit den Abmessungen. Diese sind nicht ganz unwichtig, da ein kleinerer Adapter tendenziell weniger benachbarte Steckdosen blockieren wird, was bei den größeren Modellen durchaus ein Problem ist.
Abmessungen H x B x T
AISIRER Wlan Smart Steckdose mit Stromverbrauch Aufzeichnung
51,9 x 48,4 x 35,8
Gosund Smart Steckdose
43,7 x 43,6 x 32,2
myStrom WiFi Switch
56,3 x 56,6 x 43
TECKIN WLAN Smart Steckdose
78,3 x 65,5 x 32
TP-Link Kasa HS110
99,6 x 65,8 x 39,8
Mit rund 100 x 66 x 40mm ist die TP-Link Kasa HS110 eindeutig die größte WLAN Steckdose, welche auch in den meisten Steckdosenleisten einen benachbarten Platz belegen wird. Auf Platz 2 folgt die TECKIN WLAN Smart Steckdose und der myStrom WiFi Switch. Letztere beiden werden in benachbarten Steckdosen zumindest größere Stecker blockieren.
Die Modelle von AISIRER und Gosund hingegen sind merklich kompakter und werden voraussichtlich keine benachbarten Steckdosen blockieren!
Dies spiegelt sich aber in der Leistungsabteilung wieder.
Leistung
AISIRER Wlan Smart Steckdose mit Stromverbrauch Aufzeichnung
10A / 2300W
Gosund Smart Steckdose
10A / 2300W
myStrom WiFi Switch
16A / 3680W
TECKIN WLAN Smart Steckdose
16A / 3680W
TP-Link Kasa HS110
16A / 3680W
Die drei größeren Modelle können mit 16A bzw. 3680W ein gutes Stück mehr Leistung schalten als Gosund und AISIRER mit 10A bzw. 2300W. Hier muss ich aber ehrlich sein, ich würde Euch eh nicht raten bis ans „Limit“ zu gehen, gerade bei den günstigen China Modellen. Es ist hier zwar gut möglich, dass diese das Rating von 10A/16A aushalten, aber ob dies auch bei konstanter Last der Fall ist steht auf einem anderen Blatt.
Die 10A Modelle würde ich also in der Regel nicht mit mehr als vielleicht 1200W belasten und die 16A Modelle mit 2000W. Wollt Ihr wirklich einen High Power Steckdosen Adapter um den Ladeadapter Euers E-Autos zu schalten, dann greift wenigstens zu TP-Link oder myStrom. Sollte hier irgendwas schiefgehen habt Ihr hier wenigstens zwei greifbare Hersteller.
AISIRER, Gosund, TECKIN und die Smart Life App
Die Modelle von AISIRER, Gosund und TECKIN nutzen alle die gleiche App nämlich Smart Life. Smart Life ist eine Art Plattform für Chinesische Smart Home Produkte und wird universell von duzenden verschiedenen Smart Home Geräten genutzt. So besitze ich beispielsweise eine Garagentor-Steuerung die ebenfalls Smart Life als App nutzt.
Grundsätzlich ist die Smart Life App nicht schlecht! Auf der Startseite findet Ihr eine Übersicht über alle verbundenen Smart Home Geräte. Von der Startseite aus könnt Ihr auch bereits die Steckdose ein/ausschalten, es ist hierfür keine weitere Interaktion mit der App nötig.
Innerhalb der App werden zunächst folgende Feature unterstützt:
Ein/aus
Zeitschaltuhr
Timer
Verbrauchsmessung
Damit unterstützt die Smart Life App die absoluten Basis-Feature die von einer smarten Steckdose zu erwarten sind.
myStrom
myStrom geht mit seiner App einen etwas anderen Weg. Grundsätzlich ist die myStrom App sehr gut gestaltet und wirkt sehr wertig. Dabei erinnert mich das Kacheldesign etwas an Windows 10 bzw. Windows Phone. Jedes Smarthome Gerät das Ihr in die App einbindet erhält hier seine eigene Kachel.
Diese Kachel zeigt Euch immer direkt ob ein Gerät eingeschaltet ist und wie hoch gegebenenfalls der Verbrauch ist, praktisch! Leider müsst Ihr zum Ein/Ausschalten der Steckdosen die Kachel einmal antippen und könnt erst dann schalten.
Was den generellen Funktionsumfang angeht ist die myStrom App aber klar die beste:
Ein/aus
Zeitschaltuhr
Ein/aus bei Sonnenaufgang/Untergang
Urlaubsmodus
Alarme bei Überschreiten/Unterschreiten eines gewissen Verbrauchs
Automatisches Aus wenn Geräte in den Standby-modus gehen
Timer
Verbrauchsmessung
TP-Link Kasa
Kasa ist die Smart Home Serie von TP-Link und zeitgleich der Name der App für die Kasa HS110. Neben smarten Steckdosen bietet TP-Link auch smarte Lampen, Überwachungskameras usw. an.
Die Kasa App ist vom Aufbau der Smart Life App sehr ähnlich, wirkt aber im direkten Vergleich schon noch ein Stück wertiger. Erfreulicherweise könnt Ihr auch hier Eure Steckdosen bereits von der Startseite aus schalten.
Folgende Funktionen werden in der App unterstützt:
Ein/aus
Zeitschaltuhr
Timer
Verbrauchsmessung
Urlaubsmodus
Stromverbrauch
Ein nicht ganz unwichtiger Faktor ist der Stromverbrauch der WLAN Steckdosen selbst. Diese müssen selbst eine WLAN Verbindung halten und zudem muss ein Relais geschlossen bzw. geöffnet gehalten werden. Dies kostet Energie!
Generell gilt erst einmal, dass alle Modelle mit eingeschalteter Steckdose mehr Energie benötigen als ausgeschaltet. Ebenfalls ist merkbar, dass der Preis der Steckdose keine Auswirkungen auf die Leistungsaufnahme hat. So ist die TP-Link Kasa HS110 das eindeutig energiehungrigste Modell, kein Wunder denn sie ist auch das an sich älteste Modell im Vergleich.
Die sparsamste WLAN Steckdose war erstaunlicherweise die Gosund Smart Steckdose mit 0,7W bzw. 0,4W. Auf Platz 2 folgt myStrom und auf Platz 3 TECKIN.
Strommessung, Feature
Stromverbrauch aktuell
Verbrauch Monat
Verbrauch Jahr
Stromkosten
Durchschnittlicher
Verbrauch
AISIRER Wlan Smart Steckdose mit Stromverbrauch Aufzeichnung
Ja
Ja
Ja
nein
Nein
Gosund Smart Steckdose
Ja
Ja
Ja
nein
Nein
myStrom WiFi Switch
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
TECKIN WLAN Smart Steckdose
Ja
Ja
Ja
nein
Nein
TP-Link Kasa HS110
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Wenn es um die Messung Eures Stromverbrauchs geht ist der myStrom WiFi Switch ganz eindeutig das umfangreichste Modell! Diese kann nicht nur den Stromverbrauch über Zeitraum X messen, sondern diesen auch direkt in „Euro“ umrechnen, automatisch die Steckdose abschalten wenn der Stromverbrauch unter Wert X sinkt, Euch Warnungen senden wenn Stromverbrauch X über- oder unterschritten wird usw. Zudem gibt es einen globalen Zähler der die Werte aller verbundenen myStrom WiFi Switch zusammennimmt für einen Gesamtverbrauch.
Hier können die anderen Modelle nicht mithalten. Diese Messen den Live Stromverbrauch, den monatlichen Stromverbrauch und den Stromverbrauch pro Jahr (TP-Link) bzw. den Gesamtstromverbrauch (Smart Life). TP-Link kann Euch zudem einen durchschnittlichen Stromverbrauch pro Tag bzw. pro Monat anzeigen.
Strommessung, wie genau?
Alle Modelle in diesem Vergleich haben die Möglichkeit den Stromverbrauch zu messen, aber wie genau ist diese Messung? Für diesen kleinen Test habe ich alle Steckdosen mit den gleichen fixen Lasten belastet. Anschließend habe ich die Messwerte mit einem UNI-T UT230B-EU verglichen.
Referenz
AISIRER
Gosund
myStrom
TECKIN
TP-Link
1.5
1.3
0
1.5
0
1.44
3.3
2.6
0
3.3
0
3.24
6.3
6.1
6
6.3
6.4
6.24
12.45
12.1
12
12.3
12.6
12.4
23.65
23.1
22.2
23.7
23.8
23.4
47.5
46.3
44.6
47.8
47.9
47.2
114.5
111.8
108.3
114.7
115.4
114
723
713.5
672.8
726.6
733
719
1483
1445.7
1388.5
1484
1482.9
1475
Was die Messgenauigkeit angeht ist der myStrom WiFi Switch eindeutig die Nr. 1! Dieser liefert +- identische Werte zu meinem Messgerät, bei sämtlichen Lastsituationen! Auf Platz 2 landet TECKIN oder TP-Link, je nachdem wie Ihr dies seht. TECKIN lieferte etwas genauere Werte als TP-Link, versagte allerdings bei lasten unter 3W völlig! Ähnliches gilt auch für Gosund, welche auch erst ab ca. 3-3,5W zuverlässig Werte ausspuckte.
Das Modell von AISIRER konnte auch niedrige Ströme messen, aber nur sehr ungenau!
Kleine Anmerkung zum Abschluss, die myStrom lieferte zwar die besten Werte, war aber auch das Modell mit der größten Verzögerung bei der Anzeige in der App.
Fazit
Auch günstige WLAN-Steckdosen taugen prinzipiell. So könnte ich gerade die Gosund Smart Steckdose mit gutem Gewissen empfehlen!
Die Gosund Smart Steckdose besitzt ein sehr schön kompaktes Gehäuse, verbraucht wenig Energie, die App taugt und auch der generelle Funktionsumfang ist völlig okay. Ich würde die Gosund Smart Steckdose zwar nicht bis ans Limit Ihrer 2300W maximalen Leistung konstant belasten, aber zum schalten von TV und PC taugt diese völlig.
Seid Ihr bereit etwas mehr Geld anzulegen schaut Euch die TP-Link Kasa HS110 an. Diese ist zwar etwas größer und benötigt etwas mehr Energie, ist aber ein absolut solides Modell! Dieser würde ich auch klar am ehesten das konstante Schalten hoher Lasten zutrauen. Zudem hat TP-Link die beste App und auch eine recht genaue Strommessung.
Wenn aber die Strommessung gegebenenfalls auch mehrerer Steckdosen besonders wichtig ist, dann greift zum myStrom WiFi Switch. Der myStrom WiFi Switch hat eine extrem genaue Strommessung, welche ein gesondertes Strommessgerät völlig ersetzen kann. Dabei bietet der myStrom WiFi Switch auch einige spannende Bonusfunktionen, wie das automatische Abschalten beim Unterschreiten eines gewissen Verbrauchs (also eine automatische Minimierung des Standby Verbrauchs) oder eine automatische Umrechnung des Stromverbrauchs in bare Münze.
Zusammengefasst:
Gosund Smart Steckdose <- einfach, günstig und für kleine bis mittlere Verbraucher völlig geeignet
TP-Link Kasa HS110 <- der Zuverlässige und sichere Klassiker mit guter Verbrauchsmessung.
Aktuell finden sich im Internet diverse Berichte welche besagen, dass der neue Apple MagSafe-Charger seine volle Leistung nur mit dem originalen 20W Ladegerät von Apple entfaltet.
In diesen Artikeln wird sich auf ein Video bezogen des Youtube-Kanals zollotech. Dieser hat diverse Ladegeräte bzw. Netzteile in Kombination mit dem MagSafe-Charger getestet und kam zum Schluss, nur das originale 20W Ladegerät von Apple kann über den MagSafe-Charger das neue iPhone 12 Pro mit 15W versorgen.
Grundsätzlich ist das Laden mit dem MagSafe-Charger teils etwas zickig, was das Ladetempo angeht. Nach dem Anschließen des MagSafe-Chargers dauert es etwas ehe das iPhone 12 Pro auf das volle Ladetempo hochschaltet. Ich vermute hier liegt der Fehler im Video von zollotech.
Apple iPhone 12 Pro + MagSafe-Charger + RAVPower RP-PC128 USB C Ladegerät PD 90W
Dabei habe ich den kompletten Ladevorgang von 5% bis 100% komplett mitgeloggt.
Es gibt leichte unterschiede bei der Leistungsaufnahme, diese liegen aber an der Umgebungstemperatur und nicht am Ladegerät! Tendenziell verhalten sich alle drei Ladegeräte identisch.
Wir können hier sehr eindeutig sehen, dass der MagSafe-Charger auch bei den alternativen Ladegeräten auf 15W hochschaltet. Bzw. da wir in diesem Diagramm die Leistungsaufnahme des Ladepads insgesamt sehen, schaltet das Ladegerät sogar auf 18,XW hoch.
Dies ist auch der Grund warum wir mindestens 20W für die volle Leistung benötigen, ein 18W Ladegerät würde knapp nicht für die benötigten 18,X reichen.
Nur sehr kurz 15W
Auch sehr deutlich auf den Diagrammen ist zu erkennen, dass die 15W maximaler Ladestrom mit allen Ladegeräten nur extrem kurz gehalten wird.
Dies wird an der Hitzeentwicklung liegen, welche das iPhone 12 Pro zur Drosselung auf 10W und dann später 7,5W zwingt.
Anscheinend drosselt das Smartphone beim erreichen von 38-40 Grad.
Fazit
Hört nicht auf alles was im Internet steht! Hört auch nicht immer auf mich, aber in diesem Fall habe ich mit einigen Ladegeräten die Geschichte überprüft.
Kann Euer Ladegerät mehr als 9V/2,2A über den USB PD Standard liefern, dann funktioniert auch das Laden mit 15W mit dem Apple MagSafe Ladegerät.
Ihr braucht hier nicht zwingend das 20W Apple Ladegerät, auch 30W 3. Anbieter Modelle funktionieren weitestgehend problemlos.
Bluetooth Kopfhörer für rund 30€, das kann doch nur Schrott sein? Dies ist sicherlich etwas übertrieben, aber Bluetooth Kopfhörer in dieser Preisklasse waren bisher eher „unterwältigend“. Dies möchte Tribit mit den neuen XFree Go ändern.
Für 30€ erhaltet Ihr eine Laufzeit von bis zu 24 Stunden, einen Qualcomm Chipset und laut Hersteller einen „Hi-Fi“ Klang. Ließt sich gut, aber können die Kopfhörer für den Preis auch wirklich gut sein? Finden wir es im Test heraus!
An dieser Stelle vielen Dank an Tribit für das Zurverfügungstellen der XFree Go.
Die Tribit XFree Go machen auf den ersten Blick einen brauchbaren Eindruck. Tribit setzt sogar auf etwas Metall bei den Kopfhörern, was ich bei diesem Preis nicht erwartet hätte.
Die Grundkonstruktion der XFree Go ist natürlich aus Kunststoff. Allerdings ist die Abdeckung auf der Rückseite der Ohrmuscheln aus Metall und das Kopfband ist metallverstärkt. Die Aufhängung ist leider aus Kunststoff, was aber auch nicht unerwartet ist.
Generell würde ich die Haptik als gut einstufen, aber es ist auch zu merken, dass die XFree Go keine premium Kopfhörer sind. Dennoch zeige ich mich soweit zufrieden. Das Design wiederum ist Geschmackssache. Die Kopfhörer wirken etwas verspielt mit dem „X“ auf der Rückseite.
Gesteuert werden die Kopfhörer über drei Tasten, bei diesen handelt es sich um Ein/Aus/Play/Pause, Vor/Lauter und Zurück/Leiser.
Der Akku in den XFree Go soll laut Hersteller bis zu 24 Stunden halten. Ich kann gute 12+ Stunden bestätigen. Geladen wird der Akku via microUSB. Neben dem microUSB Port verfügen die Kopfhörer auch über einen 3,5mm Eingang.
Tragekomfort
Die Tribit XFree Go sind recht kompakte „Over-Ear“ Kopfhörer. Das heißt die Ohrmuscheln umschießen meine Ohren nicht ganz, liegen aber größtenteils auf meinem Kopf und nicht auf meinen Ohren auf.
Dabei ist die Polsterung ausreichend dick und vom Gefühl ordentlich. Ich würde den Tragekomfort als durchschnittlich bis leicht überdurchschnittlich einstufen. Ich hatte schon bequemere Kopfhörer auf, aber der Tragekomfort spricht auch nicht gegen die Tribit XFree Go!
Klang
Die wichtigste Frage ist natürlich wie gut können Kopfhörer für 30€ klingen? Die Antwort ist, deutlich besser als Ihr denkt!
Starten wir am Anfang, bei den Höhen. Die Höhen der Tribit XFree Go sind ziemlich beeindruckend! Diese sind sehr schön klar und sauber. Hier und da könnte die Auflösung zwar etwas besser sein, aber unterm Strich sind die Höhen verdammt gut für die Preisklasse in der wir uns hier bewegen. Diese sind auch nicht zu scharf oder Brilliant. Daumen hoch dafür!
Die Mitten würde ich als unauffällig betiteln. Diese sind weder angehoben noch groß abgesenkt. Stimmen werden soweit gut dargestellt und Musik klingt ausreichend voll.
Das spannendste für viele wird aber sicherlich der Bass sein. Und auch hier geben sich die Tribit XFree Go keine Blöße! Die Kopfhörer klingen sehr schön voll und satt. Dabei ist der Bass leicht angehoben, driftet aber in keine Extreme. Auch das Bass-Volumen ist beeindruckend gut! Etwas Schwächen sehe ich beim Tiefgang, welcher nicht schlecht ist, aber hier können wir etwas die Preisklasse der XFree Go hören.
Dennoch unterm Strich klingen die Tribit XFree Go für 30€ absolut fantastisch! Die Kopfhörer klingen lebendig und dynamisch, mit einem guten Schuss Bass. Dabei ist auch die generelle Klangqualität als gut zu bezeichnen. Die Kopfhörer klingen nicht blechern oder dünn. Im Detail sind zwar schon unterschiede zu Modellen der 100€+ Klasse zu hören, diese Unterschiede sind aber erstaunlich gering.
Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve links sehr hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.
Fazit
Ich bin etwas überrascht von den Tribit XFree Go. Ich kenne Tribit, daher habe ich durchaus mit einer ordentlichen Qualität gerechnet, aber was hier für 30€ (zum Zeitpunkt des Tests) geboten wird ist einfach nur beeindruckend!
Die Tribit XFree Go klingen einfach richtig gut! Diese bieten einen wunderbar dynamischen und lebendigen Klang mit einem durchaus kräftigen Bass. Dabei sind die Kopfhörer qualitativ mehr als ordentlich. So sind diese qualitativ meilenweit von einem blechernen oder dünnen Klang entfernt, wie man diesen in der 30€ Preisklasse hätte erwarten dürfte.
Auch was den Tragekomfort und die Verarbeitung angeht gibt es nichts zu bemängeln! Tribit verkauft die XFree Go einfach unter Wert, so klar muss ich dies sagen.30€ (zum Zeitpunkt des Tests) sind hier ein absolutes Schnäppchen! Mir sind keine Kopfhörer unter 50-60€ bekannt die hier mit diesen mithalten können.
Mit der Flash 2.0 hat Chargeasap die möglicherweise beste Powerbank die Ihr aktuell bekommen könnt im Sortiment. Diese soll vor allem durch eine gigantische Leistung von bis zu 210W punkten! Hierfür setzt Chargeasap auf Lithium Zellen die mit Graphen verfeinert wurden, für eine noch höhere Leistungsabgabe.
Dabei bietet die Powerbank zwei USB Power Delivery Ports, mit 100W und 60W, wie auch zwei USB A Ports mit Quick Charge 3.0, Huawei Super Charge, OnePlus DASH Charge und OPPO Super VOOC.
Kling doch interessant oder? Wollen wir uns da die Chargeasap Flash 2.0 USB-C Graphene 210W Power Bank doch einmal näher im Test ansehen!
Die Chargeasap Flash 2.0 USB-C Graphene 210W Power Bank im Test
Wie die meisten „High Power Powerbanks“ ist auch die Flash 2.0 für die beworbene Kapazität von 20000mAh vergleichsweise groß. Diese misst 150,8 x 84 x 28 mm und bringt ein Gewicht von 518 g auf die Waage.
Dabei besteht das Äußere der Powerbank komplett aus Aluminium. Dies verleiht dieser natürlich eine recht wertige Haptik und hilft zudem bei der Wärmeabfuhr, was bei theoretisch 210W maximaler Leistung nicht ganz unwichtig ist.
Optisch ist die Chargeasap Flash 2.0 auf den ersten Blick durchaus imposant! So erinnert mich das Design etwas an einen Apple iPod. Dort wo aber bei einem iPad das Drehrad war, befindet sich bei der Flach 2.0 ein kabelloses Ladepad, welches bis zu 10W Leistung bieten soll.
Oberhalb des Ladepads findet sich ein kleines Display. Leider ist dieses in der Praxis nicht ganz so imposant wie es die Abdeckung vermuten lassen würde. Das Display ist lediglich ein einfaches LC Display das Euch die verbliebene Restkapazität in % anzeigt.
Auf der Front der Chargeasap Flash 2.0 finden wir die regulären Anschlüsse. Hierbei handelt es sich um zwei USB C und zwei USB A Ports.
USB A Port Nummer 1 unterstützt wie üblich Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W. USB A Port Nummer 2 hingegen unterstützt Huawei Super Charge, OnePlus DASH Charge und OPPO Super VOOC mit bis zu 40W! Powerbanks, welche Huawei Super Charge, DASH Charge und OPPO Super VOOC unterstützen, sind extrem selten, daher ist dies ein klasse Feature!
Die USB C Ports hingegen unterstützen beide den USB Power Delivery Standard. USB C Port Nummer 1 bietet dabei bis zu 100W (5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/5A), USB C Port Nummer 2 bietet bis zu 60W (5V/3A, 9V/3A, 12V/3A; 15V/3A oder 20V/3A). Hinzu kommt die Unterstützung des USB PD PPS Standards!
Zusammengefasst die Flash 2.0 unterstützt folgende Schnellladestandards:
USB Power Delivery mit bis zu 100W (Notebooks, Apple, Google, usw.)
USB PD PPS (Samsung, Moto, Xiaomi, usw.)
Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W (Sony, Samsung, Xiaomi, usw.)
Huawei Super Charge mit bis zu 22,5W
OnePlus DASH Charge mit bis zu 22,5W
OPPO Super VOOC mit bis zu 40W
Ich glaube noch nie eine Powerbank in den Fingern gehabt zu haben die über so viele Schnellladeprotokolle verfügt wie die Flash 2.0.
Geladen wird die Powerbank ebenfalls via USB C und akzeptiert hier bis zu 100W via USB Power Delivery.
Die Kapazität
Die Kapazität der Flash 2.0 wird auf 20000mAh bzw. 74Wh spezifiziert. Im Inneren sollen 4x 21700 Panasonic Lithium Polymer Graphene Composite Battery Cells verbaut sein. Hierbei handelt es sich um die gleichen Akkuzellen wie sie Tesla beim Model 3 und S verwendet! Qualitativ haben wir hier also wirklich das Feinste vom Feinen, allerdings bin ich mir bei den 20000mAh nicht ganz sicher. Sofern ich es richtig sehe gibt es die 21700 Zellen von Panasonic nur mit maximal 4800mAh (4800 x 4 = 19200), kann mich aber auch täuschen.
Schauen wir uns einmal die Kapazität je nach Entladetempo an.
Wh
mAh
20V 1A
53.203
14379.19
20V 5A (3,25A)
50.578
13669.73
9V 1A
51.317
13869.46
5V/1A (USB A)
45.122
12195.14
5V/1A (USB C)
45.215
12220.27
Oh! Je nach Entladetempo konnte ich lediglich eine maximale Kapazität von 45,122 – 53,203Wh bzw. 12195 – 14379mAh messen. Dies ist doch ein Stück weit unter der Herstellerangabe.
Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im inneren. Allerdings ist ihre Entladung nicht zu 100% Effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards.
Die Flash 2.0 kam hier gerade einmal auf knapp über 70% „echte“ Kapazität, was kein überragender Wert ist. Allerdings muss ich die Powerbank auch wieder etwas in Schutz nehmen, denn in diesem Punkt bekleckern sich auch andere High End Powerbanks nicht mit Ruhm.
Wh
echte kapazität in %
AlsterPlus USB C 100W Powerbank
79.67
80.5%
HyperJuice 130W USB-C Battery Pack
74.874
75.6%
Sandberg Powerbank USB-C PD 100W
51.475
69.6%
Zendure SuperTank
79.098
79.9%
Eine echte Kapazität von 70-80% der Herstellerangabe scheint bei dieser Klasse der Powerbanks leider der Norm zu entsprechen. Allerdings bleibe ich dabei, dass die Herstellerangabe von 20000mAh bzw. 74Wh etwas mysteriös ist, denn laut meinem Messgerät benötigt die Powerbank für eine 0-100% Ladung gerade einmal 65,475Wh.
Einen kleinen Bonuspunkt gibt es für die Haltbarkeit. Chargeasap wirbt mit 2000 Zyklen, was das doppelte bis vierfache einer normalen Powerbank ist! Und ja ich halte diesen Wert für nicht unrealistisch, Panasonic 21700 Zellen gelten als die besten auf dem Markt. Wenn also welche so lange durchhalten, dann diese.
Die Drossel singt
Es gibt einige Powerbanks mit 100W USB PD Ports, leider hatten allerdings alle Modelle die ich bisher in den Fingern hatte eine nervige Angewohnheit, sie drosselten sich. Die 100W waren nur zu Beginn der Ladung möglich und ab Restkapazität von X % gab es eine Drosselung auf Teils lediglich 30W.
Hier war ich etwas enttäusch von der Flash 2.0, denn auch diese drosselt sich! Ab einer angezeigten Restladung von 65% schaltet der 100W USB C Port auf 65W herunter. Zwar zeigt die Powerbank 65%, aber laut meinen Messungen hält die Powerbank gerade einmal 18Wh 100W durch.
Auf der einen Seite sicherlich etwas enttäuschend für eine Powerbank die mit 210W beworben wird, auf der anderen Seite leider nicht unüblich wenn wir uns die Konkurrenz ansehen.
Spannenderweise könntet Ihr den anderen USB C Port weiterhin mit 60W belasten und die USB A Ports mit 40W bzw. 18W. Es wird nur der 100W USB C Port auf 65W heruntergedrosselt, die anderen Ports scheinen nicht beeinflusst zu werden. Kurios!
Temperatur 100W Entladen
Woher kommt die Drosselung? Hier kann ich nur mutmaßen, aber die im Inneren verbauten Akkuzellen verließen beim leerer werden an Spannung. Hätten beispielsweise 4 in Reihe geschaltete Zellen im vollen Zustand 16,8V (4,2V * 4), so hätten diese fast leer nur noch 12,8V (3,2V * 4).
Um nun im vollen Zustand 100W aus den Zellen zu entnehmen müssten wir diese mit 5,95A belasten. Im fast leeren Zustand mit 7,81A. Es wäre theoretisch möglich, dass dies der Grund für die Drosselung ist. Allerdings wird das Argument etwas entkräftet, dadurch das die anderen Ports nicht auch gedrosselt werden.
Das Ladetempo und die Kompatibilität
Folgende Smartphones und Notebooks habe ich an der Flash 2.0 getestet:
Apple iPad Pro 11
Apple iPhone 12 Pro
Apple MacBook Pro 13
Apple MacBook Pro 16
Dell XPS 13 9380
Dell XPS 17 9700
Samsung Galaxy Note 20 Ultra
Sony Xperia 5 II
Xiaomi Mi 10 Pro
Hier können wir es an sich recht kurz machen. Aufgrund der vielen Unterstützen Ladeprotokolle ist „für jeden etwas dabei“ ganz grob ausgedrückt. Kompatibilitätsprobleme oder ähnliches konnte ich nicht beobachten!
Selbst das oftmals etwas zickige MacBook Pro 16 lud an der Flash 2.0 Powerbank problemlos.
Wiederaufladen
Wie schnell die Chargeasap Flash 2.0 wiederaufgeladen ist, hängt natürlich von der Quelle ab an der Ihr diese ladet. In der Spitze akzeptiert die Powerbank aber wie vom Hersteller versprochen bis zu 100W!
Diese 100W Ladetempo werden auch bis ca. 60% Füllstand gehalten, ehe das Ladetempo langsam reduziert wird.
Temperatur 100W Aufladen
Dennoch ist die Powerbank in hervorragenden 1:07 Stunden bereits komplett gefüllt!
Fazit
Die Chargeasap Flash 2.0 zählt ohne Frage zu den technisch besten Powerbanks aktuell auf dem Markt!
Gerade die Auswahl an unterstützten Schnellladeprotokollen ist wirklich beeindruckend. USB PD, USB PD PPS, Quick Charge 3.0, Huawei Super Charge, OnePlus DASH Charge, OPPO Super VOOC usw. ist fast schon als eine einmalige Ausstattung zu bezeichnen. Hinzu kommt noch das kabellose Ladepad!
Dabei bietet die Powerbank auch eine beeindruckende Leistung! 100W auf dem primären USB C Port, 60W auf dem sekundären, 40W auf USB A Port 1 und 18W auf USB A Port 2. Bei einer gleichzeitigen Nutzung stehen Euch bis zu 210W zur Verfügung. Einfach Weltklasse! Dabei hat die Powerbank auch keine Temperatur-Probleme, sie bleibt sogar relativ kühl. Ebenso Weltklasse ist die hohe Zyklenfestigkeit (bis zu 2000x Laden/Entladen), das hohe Wiederaufladetempo (0-100% in 1:07!) und das sehr wertige Gehäuse.
Allerdings ist die Flash 2.0 auch nicht perfekt, es gibt zwei Schwächen. Zum einen kann die Powerbank auf ihrem primären USB C Port nicht konstant 100W liefern, sondern nur ca. 40% der Kapazität, danach wird der Port auf 65W gedrosselt, warum auch immer. Leider ein Problem das alle mir bekannten 100W USB PD Powerbanks in ähnlicher oder schlimmerer Form haben.
Was mich aber etwas mehr stört ist die Kapazität. Die Flash 2.0 ist schon eine verdammt geile Powerbank, gerade dank der herausragenden Panasonic 21700 Graphene Akkuzellen, aber die Nutzbare Kapazität der Powerbank liegt nur bei 50-55Wh. Ausreichend ja, aber nicht großzügig! Dies reicht ein MacBook Pro 16 um ca. 50% zu laden.
Kurzum, rein technisch ist die Flash 2.0 die ohne Frage beste Powerbank die mir bisher beregnet ist. Diese kann so ziemlich alles, was Ihr ihr vorsetzt, schnellladen, auch exotischere Smartphones von Huawei, OnePlus oder Oppo. Lediglich hätte ich mir etwas mehr Kapazität gewünscht, abseits davon haben wir aber eine Top Powerbank vor uns, welche so mehr oder weniger einmalig ist.