Mit dem neuen VOID RGB Elite hat Corsair einen „Refresh“ seiner VOID Headset Serie eingeleitet. Das VOID RGB Elite gibt es in zwei Versionen, kabellos und kabelgebunden. Beide Versionen sollen mit einem verbesserten Klang, aber gleichem Design punkten.
Aber gelingt dies? Klang das VOID RGB Elite wirklich gut oder haben wir hier nur ein weiteres Gaming Headset vor uns?
Finden wir dies im Test heraus!
An dieser Stelle vielen dank an Corsair für das Zurverfügungstellen des VOID RGB Elite für diesen Test.
Das Corsair VOID RGB Elite Wireless Gaming Headset im Test
Was das Design angeht ist Corsair sich beim VOID RGB Elite treu geblieben. Dieses teilt sich fast 1 zu 1 das Gehäuse mit anderen Headsets aus der VOID Serie.
Während der Trend bei Gaming Headsets eigentlich zu immer dezenteren Designs geht, ist das VOID RGB Elite recht „auffällig“.
So besitzt das Headset eine Mischung aus Hochglanz Elementen und mattem Kunststoff, wie auch die RGB LEDs welche bereits im Namen stehen. Dies in Kombination mit einer etwas verspielteren Form gibt dem VOID RGB Elite ein gewissen Gamer Look.
Diesen kann man mögen oder auch nicht, aber Corsair hat diesen grundsätzlich gut umgesetzt.
Gut ist auch der generelle Qualitätseindruck. Die Bügel des Headsets sind aus massivem Metall und auch das Kopfband, wie auch die Ohrmuscheln wirken wertig. Schüttelt man das Headset wackelt und klappert nichts.
Dabei ist das VOID RGB Elite aber ein gutes Stück kompakter gehalten als viele andere kabellose Headsets. Dies meine ich positiv! Man hat beim VOID RGB Elite nicht das Gefühl einen „fetten Brocken“ auf dem Kopf zu haben.
Um das Headset einzuschalten findet sich auf der linken Ohrmuschel ein großer Einschalter, unter welchem auch eine Taste zum Muten des Mikrofons angebracht ist. Beide Tasten könnten vielleicht noch etwas besser erfüllbar sein, aber dies geht in Ordnung. Zumal sich am Mikrofon-Arm eine Status LED befindet, welche rot aufleuchtet wenn das Mikrofon gemutet ist.
Ebenfalls an dieser Ohrmuschel findet sich ein kleiner Schieber für die Einstellung der Lautstärke und der microUSB Ladeport. Die Akkulaufzeit des Headsets liegt bei rund 16 Stunden, ohne RGB LEDs! Mit könnt Ihr mit +- 10 Stunden rechnen.
Ein gleichzeitiges Laden und Nutzen ist natürlich möglich.
Neben dem Headset findet sich ein Funkempfänger (in der Größe eines USB Sticks), wie auch ein Ladekabel und ein Pop-Schutz fürs Mikrofon mit im Lieferumfang.
Tragekomfort
Ich finde die Corsair VOID Gaming Headsets ausgesprochen bequem! Dies gilt auch für das VOID RGB Elite.
Die Ohrmuscheln sind zwar nicht riesig, aber ausreichend groß. Vor allem sind diese aber gut gepolstert. Ich mag die hier von Corsair genutzte Stoff Oberfläche sehr! Diese ist recht luftig und schön weich. Auch die Dicke dieser Polsterung ist gut.
Hinzu kommt die vergleichsweise kompakte und leichte Bauform der Kopfhörer und ein gut gewählter Anpressdruck! Kurzum ich würde den Tragekomfort der VOID RGB Elite mit einer 1- bewerten.
Klang
Kommen wir zum Klang. Dieser ist bei Gaming Headsets immer sehr stark von Eurem Geschmack abhängig. Gerade Corsair neigt dazu den Klang seiner Headsets sehr stark aufs Gaming zuzuschneiden, was bedeuten kann das Musik beispielsweise nicht so gut klingt, aber die Ortbarkeit in Spielen besonders stark ist.
Dies ist auch bei den VOID RGB Elite durchaus erkennbar, aber weniger stark ausgeprägt als beim Virtuoso RGB. Das VOID RGB Elite hat von Natur aus einen recht weiten und offenen Klang. Nein ich spreche hierbei nicht von einem virtuellen Raumklang, welcher meist dem Klang mehr schadet als nützt.
Aufgrund dieses weiten und offenen Klangs wird Musik und vor allem Spiele schön entzerrt. Zudem lassen sich Geräusche etwas besser einer Richtung zuordnen.
Das VOID RGB Elite erinnert mich hier und auch von der generellen Klangsignatur etwas an die Sennheiser GSP 370, was man durchaus positiv werten kann.
Corsair setzt von Haus aus auf einen relativ neutralen Klang. Nein das VOID RGB Elite ist ein Studio Headset, aber kein Teil des Klangs wird extrem gepuscht.
Starten wir bei den Höhen. Diese sind schön sauber und angenehm klar, ohne ins Anstrengende abzudriften. Nein das VOID RGB ist nicht super „brillant“, aber auch auf keinen Fall zu dumpf.
Die Mitten wiederum fallen in die Kategorie „unauffällig“. Diese wurden hier weder groß angehoben noch abgesenkt. Stimmen, gerade etwas hellere, könnten noch etwas deutlicher hervorkommen. Aber abseits davon bin ich sehr zufrieden. Schritte und Schüsse lassen sich in Spielen gut heraushören.
Aufgrund des starken Raumklangs können Stimmen in Filmen aber etwas distanzierter wirken als mit regulären Kopfhörern.
Der Bass der VOID RGB ist gut! Vielleicht hätte einen Tick mehr Tiefgang nicht geschadet, aber generell macht Musik und Explosionen in Spielen Spaß.
Ja das VOID RGB ist ein gutes allround Headset, welches aber tendenziell schon noch etwas mehr in die Gaming Richtung getunt ist.
Fazit
Das VOID RGB Elite Wireless Gaming Headset gefällt mir sehr gut! Für +- 100€ erhaltet Ihr hier ein gutes wenn nicht sogar sehr gutes Gaming Headset! Dieses besitzt einen starken Klang, sowohl in Spielen wie auch bei anderen Medien.
Tendenziell würde ich aber sagen, dass Corsair den Klang des VOID RGB Elite primär aufs Gaming zugeschnitten hat, wo dieses mit einem sehr räumlichen Klang überzeugen kann.
Ebenfalls sehr positiv ist der Tragekomfort. Ich kann das Headset problemlos über X Stunden nutzen ohne, dass meine Ohren schmerzen. Ich würde sogar sagen das VOID RGB Elite ist eins der angenehmsten Headsets das ich bisher nutzen durfte. Hinzu kommt das ordentliche Mikrofon, die solide Akkulaufzeit und die gute Verarbeitung.
Kurzum für 110€ ist das Corsair VOID RGB Elite Wireless Gaming Headset eine gute Wahl! Aktuell ist das VOID RGB Elite auch das von mir privat genutzte Gaming Headset, was sicherlich auch ein Stück für dieses spricht.
Razer hat mit dem Blade vor einigen Jahren Gaming Notebooks regelrecht revolutioniert. Plötzlich war da ein Hersteller der nie mit Notebooks etwas am Hut hatte und brachte ein schlankes und leistungsstarkes Gerät auf den Markt.
Mittlerweile ist Razer im Gaming Notebook Segment etabliert und die Blade Serie hat sich ein gutes Stück entwickelt. So hat sie die Blade 15 Modellreihe in zwei geteilt, in das Razer Blade 15 Base und das Advanced („Profi“).
In diesem Test soll es um das 2019er Razer Blade 15 Base gehen. Razer Notebooks sind Luxusgeräte, mit einem dementsprechenden Preis. Das Base Model soll hier Nutzer ansprechen die nicht 2000€+ für ein Notebook ausgeben wollen und können.
Aber kann auch das Razer Blade 15 Base Model 2019 überhaupt überzeugen oder ist es nur halbgar? Finden wir dies im Test heraus!
An dieser Stelle vielen Dank an Razer für das Ausleihen des Blade 15 Base Model für diesen Test.
Razer bietet sein Blade 15 in diversen Versionen an. Besonders muss man hier zwischen dem „Profi“ Modell und das „Base“ Modell unterscheiden.
Das Base Modell, welches wir hier im Test haben, ist etwas dicker und „nur“ mit aktuellen Mittelklasse GPUs zuhaben. Dafür ist dieses aber bei gleicher Konfiguration ca. 400-500€ günstiger als das Profi Modell.
Mit 355x235x19.9mm ist aber auch das Razer Blade 15 Base Model als angenehm kompakt zu bezeichnen. Es ist nicht super schlank, aber schlank genug täglich mitgenommen zu werden. Hierzu passt auch das Gewicht von gerade einmal 2KG, trotz komplettem Aluminium Gehäuse.
Dieses ist auch ohne Frage das Highlight am Razer Blade 15 Base Model! Zum einen ist die Verarbeitung absolut top! Die Razer Blade Modelle werden nicht ohne Grund als „schwarze MacBooks“ bezeichnet. Wir sind hier durchaus auf dem Level von Apple was die Verarbeitungsqualität angeht.
Aber auch das Design ist sehr schick! Die klaren Linien in Kombination mit dem schlichten Design geben dem Razer Blade 15 fast schon eine professionelle Optik. Ja über das Razer Logo auf der Rückseite kann man streiten, aber ich finde das Blade 15 generell sehr gelungen!
Weitere Bonuspunkte gibt es für die sehr schmalen Displayrahmen und die Portausstattung.
Das Blade verfügt auf der linken Seite zunächst über den Ladeport, Gbit LAN, zweimal USB 3.0 und einen 3,5mm Headset Anschluss. Auf der rechten Seite ist ein mini Displayport, HDMI 2.0, ein weiteres mal USB 3.0 und Thunderbolt 3.
Vielleicht wäre noch ein Kartenleser wünschenswert, aber auch die aktuelle Portausstattung sollte für alle potenziellen Nutzer taugen.
Erfreulicherweise ist das beiliegende Netzteil für die Leistung angenehm kompakt und wertig!
Eingabegeräte
Im Base Modell des Blade 15 steckt eine einfache RGB beleuchtete Tastatur. Wir haben hier eine Zonen Beleuchtung und nicht eine LED pro Taste. Ich denke dies sollte niemanden abschrecken, zumal die Beleuchtung gut aussieht!
Viel wichtiger ist aber wie die Tastatur sich anfühlt. Generell macht diese einen wertigen Eindruck. Der Anschlag ist schön fest und massiv. Dank des Aluminium Gehäuses biegt sich auch nichts durch, selbst wenn man was fester in die Tasten haut.
Der Druckpunkt ist knackig und präzise, allerdings fühlen sich die Tasten recht flach an. Dies ist auch mein einziger Kritikpunkt.
Im direkten Vergleich wirkt ein Dell XPS 15 noch etwas besser, gerade wenn man Vieltipper ist. Dennoch haben wir hier klar eine der besseren Tastaturen vor uns.
Noch deutlich positiver kann ich über das Trackpad sprechen. Dieses ist Weltklasse! Wir haben hier eindeutig eins der besten Trackpads in einem Windows Notebook vor uns.
Das Tracking ist super präzise, Bewegungen werden sauber erkannt und auch die Oberfläche fühlt sich wertig an. Klasse Razer!
Lautsprecher
Das Blade 15 verfügt über zwei Lautsprecher, welche seitlich neben der Tastatur angeordnet sind. Hierdurch sind die Lautsprecher Richtung Nutzer gerichtet, was schon einmal optimal ist.
Klanglich sind die Lautsprecher ordentlich! Ein wenig mehr Tiefgang wäre sicherlich nett gewesen, aber generell klingen die Lautsprecher angenehm voll und klar.
Hier bietet das Blade eine überdurchschnittliche Leistung.
Display
Es gibt das Razer Blade 15 Base mit zwei verschiedenen Display Optionen. Beide Optionen haben 15 Zoll und eine Full HD Auflösung. Eine besitzt allerdings nur 60hz und die andere 144Hz.
Tendenziell ist natürlich die 144Hz Version zu bevorzugen. Mein Blade 15 hat allerdings nur die 60Hz Option.
Abseits davon ist das Display aber ordentlich! Subjektiv ist dieses ausreichend scharf und klar, Farben wirken sauber und auch Blickwinkel sind völlig okay.
Auch die Messwerte sehen gut aus! Das Display erreicht gute 94% des sRGB Farbraums (73% AdobeRGB), wie auch einen guten Kontrast von 1:790.
Lediglich die maximale Helligkeit ist mit 258cd/m² eher mittelmäßig. Damit ist das Blade 15 Base kein Outdoor Notebook.
Benchmarks
In meinem Blade 15 Base steckt ein Intel Core i7-9750H welcher mit einer GTX 1660Ti kombiniert ist. Damit ist das Blade 15 Base sicherlich kein absolutes High End Notebook, aber in der soliden oberen Mittelklasse für ein Gaming Notebook angesiedelt.
Wollen wir uns doch einmal ansehen wie diese Kombination in Benchmarks so abschneidet.
Okay hier stimmt etwas nicht. Der Intel Core i7-9750H performt nicht so gut wie er sollte. Wie kommt dies?
Razer hat anscheinend das PowerLimit des i7 auf 35W gesetzt, anstelle von 45W wie es eigentlich beim i7-9750H üblich wäre.
Hierdurch fehlt dem i7 etwas Takt, wenn Anwendungen die CPU voll auslasten. Dies sieht man auch gut beim Video Encoding.
Hier wandele ich ein 4K Video in ein anderes Format um, was eine sehr CPU intensive Aufgabe ist. Hier ist das Blade 15 Base dank 6 Kerne immer noch deutlich schneller als die Intel „U“ CPUs, aber rund 20% langsamer als ein reguläres Notebook mit Intel Core i7-9750H und 45W PowerLimit.
Gaming
Aber wie sieht es in Spielen aus?
Hier kippt das Bild etwas. War das Razer Blade 15 Base Model in den letzten Benchmarks immer etwas langsamer als die Konkurrenz, ist es in Spielen tendenziell sogar überdurchschnittlich flott unterwegs!
Dieses kann das Acer Helios 300 problemlos schlagen, obwohl dies ebenfalls mit einem i7-9750H und einer GTX 1660Ti ausgestattet ist. Spiele lasten die CPU nicht so stark aus wie es Video Bearbeitungsprogramme usw. machen. Hierdurch spielt das PowerLimit kaum eine Rolle.
Generell kann das Blade 15 Base in Spielen überzeugen. Die meisten Titel übersteigen absolut problemlos die 60 FPS Grenze bei vollen Details und Full HD Auflösung.
Hier und da gibt es Spiele die mal nur 40-50 FPS erreichen, aber diese sind in der Minderheit.
SSD und Speicher
Das Blade 15 Base Model verfügt über zwei Lautwerksschächte. Einen M.2 Steckplatz und einen 2,5 Zoll Slot.
In meinem Modell findet sich hier zunächst eine 128GB Liteon CV8 SSD und eine 1TB Seagate ST1000LM048 HDD.
Bei der SSD handelt es sich leider um ein SATA basiertes Model, welches dementsprechend nur 555MB/s lesend und 412MB/s schreibend erreicht. Ausreichend aber auch nichts Besonderes.
Die HDD schafft die üblichen 140MB/s.
Lautstärke
Razer Blade Notebooks sind nicht unbedingt für eine besonders geringe Lautstärke bekannt. So ist das Blade 15 Base auch keine Ausnahme. Dieses ist klar nicht mehr so laut wie frühere Razer Blades, aber auch nicht das aller Leiseste.
Im Windows Betrieb sind die Lüfter zumeist unhörbar. Unter Last drehen die Lüfter aber schnell ein gutes Stück auf und werden merklich hörbar.
Temperatur und Takt
Temperatur und Takt hängen natürlich stark von Eurer Aktivität ab. Starten wir mit einer reinen CPU Last, dem Umwandeln eines Videos.
Ich muss gestehen hier etwas überrascht zu sein. Aufgrund des PowerLimits von nur 35W und nicht der eigentlich üblichen 45W, taktet der Intel Core i7-9750H bei konstanter Last auf 2,5Ghz.
Dies ist nicht überraschend. Ich wäre aber davon ausgegangen, dass Razer das PowerLimit reduziert hat, um einem Überhitzen vorzubeugen. Allerdings erreicht die CPU gerade mal entspannte 60 Grad, was sehr wenig ist!
Eventuell könntet Ihr sogar das PowerLimit manuell wieder hochsetzen (auf eigenes Risiko).
Wie steht es aber um Spiele?
Spannend! In The Witcher 3 taktet die CPU fast konstant auf 4GHz, was sehr flott ist. Allerdings liegen hier die Temperaturen auch etwas höher. Diese erreichen mit 7xGrad können aber auch bis auf 8x Ansteigen. Dies ist aber für solch ein Notebook noch absolut erträglich.
Die GPU ist mit 78 Grad durchaus etwas wärmer unterwegs, taktet aber recht konstant auf 1500mHz.
Akku
Kommen wir noch kurz zum Akku. Dieser ist mittelmäßig. Im normalen Betrieb könnt Ihr mit 4-5 Stunden Laufzeit rechnen.
Eventuell könntet Ihr noch etwas mehr herauskitzeln, wenn Ihr die HDD gegen eine SSD tauscht. Rechnet aber mit +-4 Stunden.
Fazit
Grundsätzlich ist das Blade 15 Base ein sehr schickes Notebook mit einer hervorragenden Verarbeitung und Haptik. Hier ist Razer einfach Weltklasse und kann durchaus mit Herstellern wie Apple mithalten. Aber auch Tastatur und Trackpad sind Spitzenklasse, das Display ist gut und auch die generelle Ausstattung überzeugt.
So bietet das Blade 15 alle Ports die man sich wünschen kann, inklusive Thunderbolt 3. Sogar die Lautsprecher sind ordentlich!
Allerdings gibt es durchaus auch Kritikpunkte. Leider hat Razer den Intel Core i7-9750H auf ein PowerLimit von 35W gedrosselt. Damit ist der i7-9750H immer noch sehr flott unterwegs, aber bei sehr CPU intensiven Anwendungen können Euch +- 20% Leistung fehlen.
Im Gaming fällt dies allerdings kaum auf. Ganz im Gegenteil hier kann das Blade 15 Base Model voll überzeugen. Die GTX 1660Ti ist sehr flott unterwegs und knackt selbst in aktuellen Titel bei vollen Details meist die 60 FPS grenze. In vielen ESport Titeln sind hingegen problemlos 100 FPS+ drin.
Super!
Damit ist das Razer Blade 15 Base grundsätzlich für die Gamer unter Euch die ein besonders wertiges Notebook suchen empfehlenswert. Allerdings muss man auch klar sagen, dass es noch technisch schnellere Notebooks fürs gleiche Geld gibt. Gerade die Drosslung des Intel Core i7 tut hier etwas weh. Im Gegenzug gebt Ihr dann natürlich das schicke Design und die hervorragende Verarbeitung auf. Man kann halt nicht alles haben, außer Ihr kauft das teurere Razer Blade Profi Model.
Das PA-D5 ist das größte USB C Ladegerät in AUKEY aktuellem LineUp. Dieses verfügt über satte 60W Leistung im Format eines Steckernetzteils.
Im Gegensatz zu anderen Modellen auf dem Markt hat AUKEY dem PA-D5 cleverer Weise zwei USB C Ports verpasst. Dies erlaubt es Euch zum Beispiel ein Apple MacBook Pro und ein iPhone gleichzeitig schnell zu laden. Super!
Um so viel Leistung in so einem kleinen Gehäuse unterzubringen setzt AUKEY auf Galliumnitrid Komponenten im Inneren des PA-D5.
Wollen wir uns da doch einmal im Test ansehen, ob das AUKEY PA-D5 auch wirklich überzeugen kann!
An dieser Stelle vielen Dank an AUKEY für das Zurverfügungstellen des PA-D5 für diesen Test.
Wie alle aktuellen Modelle aus AUKEYs „PA“ Ladegeräte Serie ist auch das PA-D5 ausgesprochen kompakt gerade dann, wenn wir die Leistung von 60W bedenken.
Das AUKEY PA-D5 bringt gerade einmal 148g auf die Waage und misst 65 x 67 x 29mm. Für 60W Leistung ist dies klein! Zum Vergleich Apples 60W MacBook Pro USB C Charger wiegt 207g und misst 74 x 74 x 29mm.
Wieso ist das AUKEY PA-D5? Normalerweise muss man vorsichtig sein wenn ein Netzteil zu viel Leistung bei zu kompakten Abmessungen verspricht. Allerdings nutzt AUKEY beim PA-D5 „GaN“.
GaN ist Galliumnitrid, was ein Halbleiter ähnlich wie Silizium ist. Galliumnitrid ist generell effizienter als Silizium. Allerdings gibt es erst seid Anfang 2019 die ersten Komponenten auf GaN Basis im Welthandel. Diese Komponenten sind sehr effizient, aber auch recht teuer.
Eine höhere Effizienz bedeutet weniger Hitzeentwicklung, was wiederum bedeutet das es möglich ist mehr Leistung in ein kleineres Gehäuse zu packen. Dies hat AUKEY hier beim PA-D5 gemacht.
Was die generelle Qualität des Gehäuses angeht zeige ich mich zufrieden. Der von AUKEY verwendete matte Kunststoff ist zwar etwas empfindlich was Kratzer angeht, aber generell wertig.
Auch die Verarbeitung passt. Nichts wackelt und die Seiten lassen sich nicht eindrücken, oder ähnliches, super!
Wie steht es aber um die Technik?
Das AUKEY PA-D5 verfügt über zwei USB Ports auf der Front. Beide Ports unterstützen dabei USB Power Delivery, aber mit unterschiedlichen Leistungen.
USB Power Delivery ist der aktuell meist genutzte Schnellladestandard in High End Smartphones. So unterstützen fast alle aktuellen Apple Geräte, inklusive dem iPhone 11 Pro, die Google Pixel, Samsung Galaxy S8/S9/S10 usw. USB Power Delivery zum Schnellladen.
Neben Smartphones wird aber USB Power Delivery auch von einigen Notebooks, wie den Apple MacBook Pros oder auch den Dell XPS Geräten, unterstützt.
Der obere Port des AUKEY PA-D5 besitzt 18W maximale Leistung bzw. 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A.
Der untere Port des AUKEY PA-D5 besitzt 60W maximale Leistung bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3A.
Warum hat der untere Port immer maximal 3A? Normale USB C Kabel usw. sind für maximal 3A ausgelegt. Theoretisch kann der USB C 5A maximal übertragen, hierfür sind aber spezielle Ladekabel nötig, welche auch mit einem gesonderten Chip ausgestattet sein müssen.
Der erste Test
Überprüfen wir zunächst AUKEY Leistungsangaben. Port Nummer 1 wird mit 18W beworben und dieser kann 18W liefern. Port Nummer 2 wird mit 60W beworben und kann diese auch liefern.
Super!
Verbindet Ihr allerdings ein Gerät mit Port Nummer 1, beispielsweise ein Smartphone, dann wird Port 2 auf 45W im Maximum gedrosselt.
Wie macht dies AUKEY? Im Normalfall gibt sich das AUKEY PA-D5 als 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3A Ladegerät zu erkennen. Ist aber ein Gerät an Port 1 angeschlossen ändert sich die Kennung auf 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/2,25A.
So wird effektiv die Leistung auf 45W gedrosselt.
Ladetempo des AUKEY PA-D5
Folgende Geräte habe ich am AUKEY PA-D5 stellvertretend getestet:
Samsung Galaxy S10+
Apple iPhone Xs Max
Apple iPhone 11 Pro Max
Huawei Mate 20 Pro
Nintendo Switch
Dell XPS 15 7590
Dell XPS 13 9380
Apple iPad Pro 11
Apple MacBook Pro 13
Alle hier aufgelisteten Geräte lassen sich in irgendeiner Form am PA-D5 schnellladen! Starten wir einfach mit den Notebooks. 60W Leistung sind für 13 Zoll Notebooks in der Regel mehr als genug.
So nimmt das Dell XPS 13 nicht mehr als 45W auf und auch das Apple MacBook Pro 13 überschreitet 45W Leistungsaufnahme nur selten. 60W bietet hier also sogar noch einen Puffer.
Daher kann das AUKEY PA-D5 bei diesen Geräten das originale Ladegerät zu 100% ersetzen.
Bei 15 Zöllern sieht es natürlich anders aus. Hier reichen auch 60W nicht aus um das originale Ladegerät voll zu ersetzen. Aber 60W reichen in der Regel aus, sofern Ihr noch CPU und GPU voll auslastet.
Während Office Anwendungen benötigt das XPS 15 beispielsweise kaum mehr als 10-20W.
Wenn 60W für Notebooks bereits genug ist, dann gilt dies natürlich auch für die kleineren Geräte. Im Falle der Nintendo Switch kann das PA-D5 das originale Ladegerät auch voll ersetzen. Im Falle des iPad Pro 11 kann das AUKEY PA-D5 dieses sogar schneller laden als das originale 18W Ladegerät.
Eine Besonderheit stellt das S10 und das Huawei Mate da. Das Samsung Galaxy S10 unterstützt USB Power Delivery neben Quick Charge als sekundären Schnellladestandard. Dabei ist Quick Charge und USB Power Delivery bei diesem gleich schnell. Ähnliches gilt auch fürs S8 und S9.
Anders sieht es beim Mate 20 Pro und allgemein den Huawei Geräten aus. Huawei nutzt einen eigenen Schnellladestandard, welcher auch für das volle Ladetempo nötig ist. Allerdings können viele Huawei Smartphones (P10 und neuer) auch an USB Power Delivery Ladegeräten „schneller“ laden.
Schneller bedeutet in diesem Fall nicht so schnell wie am originalen Ladegerät, aber schneller als an einem normalen USB Port.
Effizienz
Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz zu sprechen. Diese hängt wie üblich von der Last und der geforderten Spannung ab.
Im schlimmsten Fall kommt das AUKEY PA-D5 auf eine Effizienz von rund 85%. Dies wäre bei einer 5V Spannung. Im besten Fall kommt es auf 90%, bei einer 20V Last.
85-90% Effizienz sind dabei gute bis sehr gute Werte für ein USB Ladegerät! Aktuell ist das AUKEY PA-D5 auch der absolute Effizienz-König!
Fazit
Das AUKEY PA-D5 ist ein super spannend, wenn Ihr ein kompaktes, aber sehr leistungsstarkes USB Power Delivery Ladegerät sucht!
Dank der 60W maximalen Leistung eignet sich dieses für eine Vielzahl an Geräten, wie den Apple MacBooks oder der Dell XPS Serie. Aber auch Smartphones wie das iPhone 11 Pro, Samsung Galaxy S8/S9/S10 oder die Google Pixel Geräte lassen sich schnell am AUKEY PA-D5 laden.
Dies dank der zwei USB C Ports auch gleichzeitig. Hier drosselt sich aber die Leistung auf 45W bzw. 18W, was aber immer noch mehr als genug ist für ein 13 Zoll Notebook und Smartphone.
Kritikpunkte konnte ich keine finden! Selbst die Effizienz von 85-90% ist sehr ordentlich! Es könnte lediglich etwas unpraktisch sein, dass das AUKEY PA-D5 nur über USB C Ports verfügt.
Aber dies hängt natürlich davon ab wie sehr Ihr im USB C Ökosystem unterwegs seid. Eine volle Empfehlung seitens Techtest.org für das AUKEY PA-D5!
Ein NAS „Netzwerkspeicher“ gehört in jeden modernen Haushalt. Auch in Zeiten von Cloud und immer schneller werdenden Internet Anbindungen ist ein lokaler Datentransfer immer schneller und effektiv günstiger.
NAS Systeme gibt es von duzenden Herstellern. Hierzu gehört auch TerraMaster. TerraMaster hat mit dem F2-210 vor kurzem sein neuestes Einsteiger NAS vorgestellt.
Dieses ist mit 2 oder 4 Festplatten Slots für 160€ bzw. 260€ verfügbar. Dabei soll das NAS trotz des vergleichsweise fairen Preises das volle Gbit LAN Tempo erreichen.
Klingt doch interessant! Schauen wir uns das TerraMaster F2-210 doch einmal im Test an!
TerraMaster setzt beim F2-210 auf ein recht vertrautes Design, für ein NAS. Es handelt sich bei diesem um eine recht kompakte Box mit zwei Festplattenschlitten auf der Front.
Generell ist das F2-210 aus Aluminium gefertigt, welches das Basisgerüst des Gehäuses darstellt. Allerdings die Front und auch die Festplattenschlitten sind aus Kunststoff gefertigt.
Die beiden Festplattenschlitten könnt Ihr einfach werkzeuglos entriegeln und aus der Front ziehen. In den Schlitten lassen sich 3,5 Zoll und 2,5 Zoll HDDs bzw. SSDs installieren.
Leider ist die Installation nicht werkzeuglos. Auch sind die Laufwerke nicht entkoppelt! Solche Feature findet man zugegeben auch meist nur bei Mittelklasse/Oberklasse NAS Systemen.
Neben den Festplatten finden wir auf der Front vier Status LEDs, jeweils eine für die HDDs, eine fürs Netzwerk und eine für den generellen Systemstatus. Auch ist auf der Front der Einschalter.
Auf der Rückseite begrüßt uns zunächst ein 80mm Lüfter, wie aber auch vier Anschlüsse.
Bei diesen handelt es sich zunächst um zwei USB 3.0 Ports, wie aber auch einen Gbit LAN Port und den Anschluss für das externe Netzteil.
Generell macht das TerraMaster F2-210 einen soliden ersten Eindruck. Man merkt diesem zwar an, dass es kein „Premium“ System ist, aber wirkt auch nicht billig oder minderwertig. Alles passt soweit, was auch für die Verarbeitung gilt.
Was den Stromverbrauch angeht, konnte ich rund 5,8W im Leerlauf mit einer SSD messen. SSDs benötigen im Leerlauf kaum Strom, daher kann man sagen das NAS benötigt 5,xW, was sehr wenig ist!
TOS
TerraMaster hat das Betriebssystem auf dem F2-210 „TOS“ getauft. TOS orientiert sich eindeutig etwas am Betriebssystem von Synology NAS Systemen. Dies ist allerdings auch nichts Schlimmes.
Im Gegensatz zu vielen anderen NAS Systemen habt Ihr beim TerraMaster F2-210 keine klassische WebUI.
Ruft Ihr das Benutzerinterface via Webbrowser auf, seht Ihr viel mehr ein komplettes Betriebssystem in Eurem Webbrowser. Ihr habt hier Anwendungen „App“, einen Dateimanager und generell ein Fenster System.
So könntet Ihr auch zwei dinge parallel in der Benutzeroberfläche steuern.
Ich halte TOS für generell recht benutzerfreundlich. Es ist deutlich einfacher zu steuern als beispielsweise FreeNAS.
Bereits während der Einrichtung musstet Ihr das RAID Level Eures NAS wählen. Das 2 Slot F2-210 bietet hier „Single“, RAID 1, RAID 0 und JBOD. Zu empfehlen ist klar RAID 1, RAID 0 macht wiederum keinen Sinn (das NAS ist aufgrund des Gbit LAN Ports eh nicht schnell genug das zusätzliche Tempo durch RAID 0 zu nutzen).
Ist dies geschafft, dann solltet Ihr zunächst Nutzer und Freigegebene Ordner anlegen. Dies ist kinderleicht, einfach in die Systemsteuerung gehen und sich dort unter Benutzer bzw. freigegebene Ordner durchklicken.
Ihr könnt ganz einfach Zugriffsrechte vergeben und sogar Ordner verschlüsseln. Gerade Letzteres können nicht alle NAS Systeme!
Habt Ihr Ordner und Benutzer angelegt könnt Ihr auf diese via SMB, AFP, FTS, NFS oder Rsync aus Eurem Netzwerk zugreifen.
Anwendungen
Ihr könnt das TerraMaster F2-210 mithilfe von Anwendungen erweitern. Diese findet Ihr in einer Art App Store.
Die Auswahl ist bei TerraMaster zugegeben ein gutes Stück kleiner als bei Synology oder QNAP, aber es gibt hier durchaus das ein oder andere Interessante.
Hier eine kleine Auswahl an Apps die ich als interessant einstufen würde:
Google Drive Sync
OneDrive Sync
Dropbox Sync
Nextcloud
Clam AntiVirus
Plex Media-Server
iTunes Server
Docker
Gerade die Syncronisierungs-Apps für Cloud Dienste sind als eine Art Offsite Backup interessant.
Mobile App
TerraMaster bietet für seine NAS Systeme auch eine Smartphone App an „TNAS Mobile“. Die App recht einfach gestaltet und aufgebaut.
Ihr könnt mit dieser Daten von Eurem NAS herunterladen oder auch hochladen. Ebenso ist es möglich den aktuellen Systemstatus aufzurufen, wie beispielsweise den Zustand der Festplatten.
Für mich das spannendste Feature ist der Auto-Upload von Bildern.
Ihr könnt einstellen, dass gemachte Bilder automatisch von Eurem Smartphone in einen von Euch gewünschten Ordner kopiert werden.
Die Performance
Im TerraMaster F2-210 werkelt der Realtek RTD1296 SoC und 1GB RAM. Klingt nicht wahnsinnig beeindruckend, ist es auch zugegeben nicht.
Allerdings soll diese Kombination laut TerraMaster „Lese-/Schreibgeschwindigkeiten von über 114 MB/s“ erreichen. 120MB/s wäre das absolute theoretische Maximum der Gbit-LAN Verbindung, von daher wären 114MB/s bereits sehr ordentlich.
Für diesen Test habe ich zwei Seagate IronWolf 6TB NAS HDDs verbaut.
In meinem Test kam ich nicht ganz auf die 114MB/s. Das F2-210 erreichte aber dennoch gute 10xMB/s lesend und je nach RAID Level zwischen 80 und 100MB/s schreibend.
Kein schlechtes Ergebnis! Wie sieht es aber mit verschlüsselten Laufwerken aus?
Aufgrund der Verschlüsselung wird die CPU im TerraMaster F2-210 stärker belastet, was zu reduzierten Datenraten führt.
Lesend sind so nur noch 72MB/s und schreibend 55MB/s möglich. Weiterhin aber kein schlechtes Ergebnis!
Eine kleine Anmerkung zum Abschluss. Ein Punkt bei welchem das F2-210 etwas trägt, ist beim Erwachen aus dem Standby. Dies kann einige Sekunden dauern!
Fazit
Ihr sucht ein einfaches und flottes NAS und könnt auf x Smartphone Apps und duzende Bonus Feature verzichten, zugunsten des Preises?
Dieses bietet eine einfache Nutzung und übersichtliche Benutzeroberfläche mit durchaus einem ordentlich großen Funktionsumfang. Letzterer ist nicht ganz so groß wie bei Synology, aber alles Wichtige ist vorhanden inklusive Cloud Sync zu Dropbox, OneDrive oder Dinge wie Docker.
Dabei ist die Leistungsfähigkeit des TerraMaster F2-210 beeindruckend! Dieses kann weitestgehend die Gbit LAN Verbindung voll nutzen, mit Datenraten im Bereich 100MB/s+ lesend wie auch schreibend. Damit sind viele NAS Systeme der 300€+ nicht schneller, da diese zumeist auch von der Gbit Lan Verbindung limitiert sind.
Selbst wenn Ihr Ordner verschlüsselt bleibt die Performance mit 72/55MB/s immer noch in einem gut nutzbaren Bereich.
Es war mal wieder so weit und Apple hat traditionell im Herbst sein neues Smartphon der Welt vorgestellt.
Das iPhone 11 Pro bzw. Pro Max ist dabei nur ein kleines Refresh des iPhone Xs bzw. Xs Max. Dies zumindest auf den ersten Blick!
Auf den zweiten Blick haben sich durchaus einige Details verändert. Das Wichtigste wäre die Kamera, welche komplett überarbeitet wurde und nun auch über einen Weitwinkel Sensor verfügt.
Aber auch das Material der Rückseite ist verändert und der Akku größer.
Wie sehr fällt dies aber in der Praxis auf? Ist das iPhone 11 Pro gut oder mal wieder nur ein lau warmer Aufguss des Xs? Finden wir dies im Test heraus!
Auf den ersten Blick ähnelt das iPhone 11 Pro (Max) dem iPhone Xs sehr stark. Im Detail gibt es allerdings Unterschiede die ich gar nicht so erwartet hätte.
So ist das neue iPhone 11 Pro Max minimal dicker und schwerer als das alte iPhone Xs Max. Dies werte ich aber nicht einmal negativ. Hierdurch wirkt das Smartphone etwas massiver und stabiler, zumal auch die Akku Kapazität gewachsen ist.
Ein weiterer Unterschied, den man auf Bildern nicht so deutlich sieht, ist die Rückseite. Hier spreche ich nicht einmal vom neuen Kamera Modul, sondern vom Glas. Bisher war das Glas auf der Rückseite der iPhones immer glatt.
Beim 11 Pro Max hat das Glas aber eine leicht raue Textur. Dies fühlt sich interessant an und sorgt für einen besseren Gripp.
Die Front wiederum ist identisch zum iPhone Xs Max. Wir haben wieder ein 6,5 Zoll Display mit großer Notch, welche wie schon beim Vorgänger in der Praxis nicht stört.
Auch der Rahmen besteht wieder aus Edelstahl, ist damit härter als bei den meisten Android Smartphones, wo dieser zumeist aus Aluminium gefertigt ist. Das der Rahmen beim iPhone 11 Pro Max überdurchschnittlich massiv ist spürt man auch irgendwie. Ja Apple ist weiterhin sehr gut darin edle Smartphones zu bauen.
Allerdings habe ich bei meinem iPhone 11 Pro Max einen kleinen Schönheitsfehler zu bemängeln. Die obere Kante des Einschalters ist nicht sauber abgerundet und fühlt sich daher am Finger recht hart an. Die untere Kante wiederum ist normal.
Abseits davon ist die Verarbeitung perfekt!
Gehen wir einmal um das iPhone 11 Pro herum. Auf der Front finden ein 6,5 Zoll „Super Retina XDR Display“, wie auch die Ohrmuschel und eine 12 Megapixel Frontkamera.
Der Einschalter des iPhones ist auf der rechten Seite angebracht, die Lautstärke Tasten, gemeinsam mit dem Mute Schalter links.
Einen Kopfhöreranschluss hat das iPhone 11 Pro natürlich nicht mehr. Immerhin legt Apple Ohrhörer bei die via Lightning mit dem Smartphone verbunden werden.
Der Lightning Anschluss findet sich an der gewohnten Position auf der Unterseite, gemeinsam mit dem Lautsprecher.
Eine der wichtigste Neuerungen ist die Kamera bzw. die Kameras. Das iPhone 11 Pro verfügt über drei Module, welche auch alle drei recht groß geraten sind.
Die Hauptkamera ist z.B. auf dem Papier identisch mit der zum iPhone Xs, sitzt aber in einem deutlich größeren Gehäuse. Dies zeigt das Apple eindeutig viel Wert auf die Kamerafähigkeiten des iPhones gesetzt hat.
Eine weitere Neuerung ist der Wasserschutz, welcher auf IP68 und bis zu vier Metern Wassertiefe verbessert wurde.
Display
Das Apple iPhone 11 Pro Max verfügt über ein 6,5 Zoll Display mit einer Auflösung von 2688×1242 Pixeln. Als Technologie kommt natürlich OLED zum Einsatz.
Auf den ersten Blick handelt es sich hier um ein sehr ähnliches Display wie beim iPhone Xs Max.
Dies ist aber nichts Negatives! Die von Apple verbauten OLED Displays waren bis zu diesem Zeitpunkt alle klasse und sind es auch immer noch!
So ist das Display des 11 Pro Max knacke scharf, bietet tolle Farben, einen hervorragenden Kontrast und vor allem ist es hell! Die Ablesbarkeit im Freien ist gut bis sehr gut.
Lediglich die Samsung Flaggschiff Smartphones können mit dem 11 Pro Max mithalten, was das Display betrifft.
Lautsprecher, gut wie eh und je
Das iPhone 11 Pro Max nutzt wie schon die iPhones der letzten Jahre zwei Lautsprecher. Der erste Lautsprecher sitzt auf der Unterseite, der zweite ist die Ohrmuschel, welche auch für die Medien Wiedergabe genutzt wird.
Beide Lautsprecher sind dabei gleichwertig! Schaut Ihr in das iPhone 11 Pro werdet Ihr auch sehen, dass der Lautsprecher „groß“ ist.
Hierdurch klingt das iPhone 11 Pro Max hervorragend! Ich glaube mit gutem Gewissen sagen zu können, dass dies das klangstärkste Smartphone auf dem Markt ist.
Die Lautsprecher sind laut, vergleichsweise voll und „wohlklingend“. Klar dies ist immer noch nur ein Smartphone, aber das iPhone 11 Pro Max kann hier durchaus mit dem ein oder anderen Notebook mithalten, wenn nicht sogar überbieten.
Kameras, deutlich besser als das Xs
Apple hat beim iPhone 11 Pro eindeutig einen großen Wert auf die Kameras gelegt und das nicht nur optisch.
Das iPhone 11 Pro verfügt über drei Kamerasensoren mit unterschiedlichen Brennweiten.
Standard 12 Megapixel F1.8
Ultraweitwinkel 12 Megapixel F2.4
2x Zoom 12 Megapixel F2.0
Dabei handelt es sich bei allen drei Modulen um die gleichen Sensoren! Meist nutzen Smartphone Hersteller unterschiedliche Sensoren je nach Kameramodul. Hierdurch können sich Aufnahmen teils recht stark in Farben, Kontrast, Weißabgleich usw. unterscheiden.
Theoretisch sollte der generelle Bildstyle beim iPhone 11 Pro gleich bleiben, egal welches der drei Module Ihr nutzt. Und ja dies bestätigt sich auch in der Praxis.
Es gibt hier und da mal leichte Unterschiede, aber man merkt das es sich um drei gleiche Sensoren mit unterschiedlichen Linsen handelt.
Ob es sich bei der primären Kamera um das gleiche 12 Megapixel F1.8 Modul handelt wie beim iPhone Xs kann ich Euch nicht sagen. Bilder unterscheiden sich zwischen dem iPhone Xs und iPhone 11 Pro, aber dies kann auch an der Software liegen, dazu später mehr.
Schauen wir uns zunächst einmal ein paar Testbilder an.
Von der Kamera des iPhone Xs war ich zugegeben kein Fan, mit dem iPhone 11 Pro hat Apple aus meiner sicht einen Schritt in die richtige Richtung gemacht.
Schauen wir uns direkt ein paar Vergleichsbilder an.
Einige Bilder der beiden Smartphones sind nahezu identisch. Einige Aufnahmen unterscheiden sich aber recht deutlich.
Grundsätzlich produziert das iPhone 11 Pro Max sehr helle und gut ausbelichtete Aufnahmen. Auch der HDR Charakter kommt stark durch! Wolken im Himmel werden beispielsweise stark betont und herausgearbeitet.
Wollt Ihr die realistischsten Aufnahmen, dann ist auch weiterhin das iPhone 11 Pro nicht das richtige Smartphone für Euch.
Verglichen mit dem iPhone Xs bietet das iPhone 11 Pro etwas mehr Kontrast und Tiefe in den Aufnahmen, wie auch etwas kräftigere Farben. Allerdings wirkten auch Fotos des iPhone Xs sehr flach. Ein Google Pixel 3 bietet beispielsweise deutlich kontraststärkere Fotos und natürlichere Farben.
Dennoch würde ich aktuell das iPhone 11 Pro zum besten Kamera Smartphone voten! Spätestens seit dem Deep Fusion Update.
Dies sorgt für nochmals bessere und vor allem schärfere Aufnahmen bei „mittleren“ Lichtbedingungen. Leider ist dieses Update erst am Ende meines Tests erschienen, daher sind nicht alle Testbilder mit Deep Fusion.
Sehr positiv überrascht haben mich die Nachtaufnahmen. Der Nachtmodus des iPhones ist zwar bei bewegten Objekten nicht ganz so gut wie von Google, kann aber bei stehenden Objekten durchaus mithalten oder sogar Googles Nachtmodus übertreffen!
Respekt Apple!
Ebenfalls sehr positiv ist die Weitwinkelkamera. Ja es gibt eine leichte Verzerrung ganz am Bildrand, aber generell sind die Aufnahmen stark.
Farben, Kontraste usw. sind auf dem Level der Hauptkamera. Ja dies ist die beste Weitwinkel-Kamera die ich bisher in einem Smartphone erlebt habe.
Performance
Im Apple iPhone 11 Pro Max werkelt der Apple A13 Bionic. Bei diesem handelt es sich um einen Sechs-Kerner mit zwei schnellen Kernen und vier Kernen die besonders energieeffizient sind.
Der A13 Bionic wird natürlich im aktuellen 7nm Format gefertigt. Gepaart ist der A13 mit 4GB RAM.
Für ein Android Smartphone nicht viel, aber für IOS mehr als genug. IOS arbeitet RAM effizienter als Android. 4GB RAM bei IOS entsprechen +- 6GB bei Android.
Benchmarks sind natürlich etwas problematisch, da auf IOS nicht so viele Benchmark Tools vorhanden sind.
Die Benchmarks die wir aber haben sprechen eine recht eindeutige Sprache. Der Apple A13 ist klar der schnellste Chips den wir in einem Smartphone aktuell finden können!
Dabei war selbst der Apple A12 schneller als der Snapdragon 855, welcher in dem meisten Android Flaggschiffen steckt. Der A13 ist nochmals gute 17% flotter unterwegs.
Lediglich der Apple A12X, welcher im iPad Pro steckt, ist nochmals schneller als der A13.
Dies resultiert natürlich auch in einer sehr hohen Alltagsperformance. Wie bei IOS üblich läuft dieses natürlich perfekt auf dem aktuellen Flaggschiff iPhone.
Selbiges gilt auch für Apps. Spiele die nicht oder nicht gut auf dem iPhone 11 Pro laufen werdet Ihr nicht finden! Klar, solche Spiele würden gar nicht von Apple im App Store zugelassen. Allerdings haben Entwickler bei IOS klarere Hardware Vorgaben auf welche Anwendungen optimiert werden müssen. Dies resultiert auch in sehr vielen sehr gut aussehenden Spielen.
Spätestens mit Apple Arcade wird das iPhone 11 Pro ein Gaming Monster!
Akkulaufzeit
Mit 3969mAh ist der Akku des Apple iPhone 11 Pro Max erfreulich groß! Normalerweise haben iPhones vergleichsweise kleine Akkus, da sind doch 4000mAh eine willkommene Überraschung. Vor allem da iPhones recht effizient arbeiten. Dies fällt auch beim 11 Pro Max auf.
Das iPhone 11 Pro Max hat ohne jede Frage die beste Standby Laufzeit eines Flaggschiff Smartphones. Benutzt Ihr das Smartphone nicht, dann benötigt dies so gut wie keine Energie! Ich schätze dieses könnte problemlos eine oder zwei Wochen in der Ecke liegen und das obwohl ich diverse Apps usw. auf diesem installiert habe.
Bei einer aktiven Nutzung ist das iPhone wieder eher mit der Android Konkurrenz vergleichbar. Aber selbst hier hält dieses überdurchschnittlich lange durch.
Das iPhone 11 Pro Max ist für mich ein zwei Tage+ Smartphone! Dies hat lange schon kein Android Gerät mehr geschafft.
Fazit
Das Apple iPhone 11 Pro Max ist besser als gedacht! Ja das Upgrade verglichen mit dem iPhone Xs ist auf dem ersten Blick gering.
Allerdings ist hier Apple hier dichter am perfekten Smartphone als jemals zuvor! Gerade die Kamera hat mich sehr positiv überrascht. Spätestens seit dem Deep Fusion Update ist das iPhone 11 Pro das vermutlich kamera-stärkste Smartphone aktuell auf dem Markt. Gerade da die Weitwinkel-Kamera vergleichsweise stark ist! Bei vielen anderen Smartphones muss man sich gut überlegen ob man auf die Weitwinkelkamera schaltet, da diese in der Regel über einen schlechteren Sensor verfügt. Nicht so beim iPhone 11 Pro!
Aber auch abseits der Kamera ist das iPhone stark unterwegs. Die neue matte Rückseite gefällt mir beispielsweise sehr gut und auch die Akkulaufzeit ist hervorragend. Mit 3969mAh ist der Akku im iPhone auch durchaus sehr ordentlich dimensioniert. Dies in Kombination mit der sehr gut optimierten Software und energiesparsamen Hardware ergibt eine herausragende Akkulaufzeit in der Praxis.
Ich hatte noch nie ein Smartphone, das ich so wenig laden musste. Erfreulicherweise geht das Laden mit dem iPhone 11 Pro auch endlich schnell, ohne dass man sich zusätzliche Netzteile kaufen muss. Apple legt hier erstmals ein Schnellladegerät mit in den Lieferumfang.
Was die restliche Hardware angeht gibt es wenige Überraschungen. Das Display ist Spitzenklasse und übersteigt klar das was Huawei und Co. zu bieten haben. Lediglich Samsung kann hier mithalten. Die Lautsprecher im iPhone 11 Pro sind ebenfalls hervorragend. Schaut Ihr Filme auf Eurem Smartphone, dann werdet Ihr mit diesem viel Freude haben.
Zu guter Letzt ist die Performance des neuen Apple A13 absolute Spitzenklasse!
Kurzum, ja das iPhone 11 Pro (Max) ist weiterhin ein eigentlich zu teures Smartphone. Allerdings bin ich mit diesem sehr zufrieden. Gerade die Verbesserungen aufseiten der Kamera, welche mich damals beim iPhone Xs sehr enttäuscht hatten, wirken relevant. So würde ich das Apple iPhone 11 Pro (Max) zum aktuellen Kamera Champion küren! Legt Ihr viel Wert auf die Kamera, ja dann können sich die 1000€+ des iPhone 11 Pro (Max) glatt lohnen.
Bei dem 1More Stylish BT Speaker handelt es sich um einen der beste Bluetooth Lautsprecher die Ihr für unter 100€ aktuell kaufen könnt.
Dieser setzt auf eine etwas ungewöhnliche Form, aber ein klasse Design und Verarbeitung.
Ihr könnt hier ein sehr wertiges Modell gewinnen, welche mit JBL und Co. Problemlos mithalten kann. Spätestens nach dem ersten Einschalten werdet Ihr vom Klang überzeugt sein!
Ihr wollt mitmachen? Dann gibt es drei Wege teilzunehmen, techtest.org, Facebook oder Instagram.
Techtest.org
Einfach einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Eure Mail Adresse wird dabei nicht veröffentlicht und nur dafür genutzt Euch im Falle eines Gewinns zu kontaktieren (beachtet dennoch die Datenschutzbedingungen). Ihr müsst nicht zwingend Euren vollen Namen beim Kommentieren angeben.
Facebook
Einfach den Gewinnspielbeitrag liken und die techtest.org Seite, fertig. Kein nerviges Nutzer- Markieren oder Ähnliches nötig.
Ein Kommentar unter dem Beitrag ist allerdings erwünscht! Warum? Ich kann Euch via Techtest nur direkt anschreiben, wenn Ihr einen Kommentar geschrieben habt, ansonsten muss ich dies über meinen privaten Facebook Account machen. Ja ist eine dämliche Regelung bei Facebook.
Instagram
Einfach das passende „Verlosungsbild“ liken und techtest.org folgen, fertig.
Die Auslosung
Das Gewinnspiel läuft 7Tage bis zum Abend des 23 Advents. Am Ende werden alle in eine Excel Tabelle übertragen und daraus via https://www.random.org/ der Gewinner bzw. die Gewinnerin gezogen.
Datenschutz und Wichtiges
Eure Daten werden nur für dieses Gewinnspiel genutzt und nicht weitergegeben! Beachtet natürlich die Datenschutzbedingungen von Facebook usw. wenn Ihr über diese Plattformen teilnehmt.
Lediglich die Daten des Gewinners werden an DHL für den Versand des Gewinns weitergegeben.
Gewinnspiel
Allgemein
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.
Teilnahmeberechtigung
Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).
Teilnahme
Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages, eines Kommentares auf dieser Seite und via Instagramm.
Gewinn
1More Stylish BT Speaker
Die Gewinner werden per Mail oder Privatnachricht über Facebook oder Instagram benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.
Zeitraum
Vom 08.12.19 bis zum Abend des 15.12.19
Umgang mit personenbezogenen Daten
Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.
Verhaltensregeln
Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.
Beendigungsmöglichkeiten
Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.
Haftung
Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.
Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.
Verantwortlicher
Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen
Rechtsweg
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!
Wiser hat mit dem Smart Plug eine neue Erweiterung für sein Smart Heating System vorgestellt (zum Test). Der Smart Plug lässt sich einfach mit Eurer bestehenden Wiser Basis-Station verbinden und über die Wiser Heat App steuern.
Dabei bietet der Smart Plug nicht nur die üblichen Funktionen einer „Smarten-Steckdose“ sondern dient auch als Repeater für das Wiser System.
Wollen wir uns da den Wiser Smart Plug doch einmal in einem kurzen Test ansehen!
An dieser Stelle vielen dank an EBERLE für das Zurverfügungstellen des Smart Plugs.
Wie die meisten „Smart Plugs“ ist auch der Wiser Smart Plug ein einfacher Steckdosen-Adapter. Dieser ist allerdings mit 67 x 79 x 35mm angenehm kompakt.
Ja Ihr werdet in einer Steckdosenleiste keine zwei Wiser Smart Plugs nebeneinander bekommen, aber dieser ist dennoch kompakter als viele andere Vertreter seiner Art.
Dies liegt sicherlich auch zum Teil an der verwendeten Technik. Der Wiser Smart Plug benutzt kein WLAN sondern einen proprietären Funkstandard. Diese benötigen in der Regel weniger Platz, da sie deutlich weniger komplex sind als der umfangreiche WLAN Standard.
Was das Gehäuse und der generelle Qualitätseindruck angeht, bin ich sehr zufrieden! Das Gehäuse besteht komplett aus einem recht dicken, matten Kunststoff. Es lässt sich nichts eindrücken oder verwinden.
Wir haben hier ein solides Gerät vor uns! Dies wird auch von der hohen Leistung bestätigt. So soll der Wiser Smart Plug bis zu 13A oder 3000W schalten können, was durchaus ordentlich ist!
Gesteuert wird der Smart Plug primär über die Wiser Heat App. alternativ könnt Ihr aber auch den Schalter auf der Oberseite nutzen um das Gerät direkt ein/auszuschalten.
In diesem Schalter ist auch eine Status-LED verbaut.
Bonuspunkte gibt es für die Repeater Funktionalität. Der Wiser Smart Plug kann die Reichweite des Wiser Heat Systems verlängern.
Steuerung und App
Der Wiser Smart Plug wird über die Wiser Heat App, gemeinsam mit den Heizkörperthermostaten gesteuert.
Generell halte ich dies für eine gute Entscheidung. So spart Ihr Euch eine weitere App auf Eurem Smartphone und das damit verbundene hin und her Wechseln, je nachdem was Ihr steuern wollt.
Im Gegenzug merkt man der Wiser Heat App auch an, dass diese nicht primär für etwas wie einen Smart Plug konzipiert wurde. Das Steuern der Wiser Heizkörperthermostate ist ganz eindeutig die primäre Funktionalität der App.
Beispielsweise ist das Ein/Ausschalten des Smart Plugs etwas versteckt, aber durchaus schnell erreichbar wenn man weiß wo.
Dabei ist die Wiser Heat App generell gut gestaltet!
Neben dem manuellen Ein/Ausschalten könnt Ihr natürlich auch einen Zeitplan hinterlegen. Hierüber lässt sich die Steckdose sehr detailliert Steuern.
Wiser nutzt hier weitestgehend die gleiche UI wie bei den Heizkörperthermostaten, was die Programmierung für bestehende Nutzer natürlich erleichtert.
Was leider nicht möglich ist, ist eine Verknüpfung basierend auf der Temperatur. Frei nach dem Motto „Wenn XYZ Grad dann Steckdose an/aus“.
Was dafür möglich ist, ist eine Steuerung via Sprachassistenten. Wiser unterstützt hier sowohl Alexa, wie auch den Google Assistenten und IFTTT.
Leistungsaufnahme
Smart Plugs haben leider oftmals einen Nachteil, sie fressen viel Strom. Ein permanenter Verbrauch von 1-2W ist hier nicht untypisch.
Wie steht es um den Wiser Smart Plug? Gut! Ausgeschaltet benötigt dieser laut meinem Messgerät „0,0W“. Dies ist natürlich nicht richtig, aber der Stromverbrauch wird unter 0,2W liegen, was sehr gut ist!
Schalten wir den Stecker ein und das verbaute Relais wird geschlossen, dann steigt der Stromverbrauch auf 0,8W, was ebenfalls in Ordnung geht.
Fazit
Seid Ihr bereits im Wiser Ökosystem und sucht entweder einen Smart Plug oder eine Möglichkeit die Funkreichweite der Wiser Heizkörperthermostate zu verlängern, dann ist der Wiser Smart Plug eine vernünftige Wahl.
Ja es gibt bereits für weniger Geld ebenfalls sehr gute Smart Plugs, welche sich auch teilweise direkt ins WLAN einbinden lassen. Allerdings benötigt Ihr hier eine gesonderte App und Euch fehlt die Repeater Funktion.
Habt Ihr Wiser Heizkörperthermostate dann ist der Smart Plug eine interessante Erweiterung, mit einem angenehm niedrigen Energieverbrauch.
Mit dem GS290 hat Gigaset Ende des Jahres nochmals sein aktuelles „Flaggschiff“ Smartphone vorgestellt. Dieses soll mit einer soliden Leistung, schickem Design und vor allem mit einem fairen Preis überzeugen.
Dabei ist das GS290 auch wieder Made in Germany!
Wollen wir uns hier doch einmal im Test ansehen was das Gigaset GS290 zu leisten vermag!
An dieser Stelle vielen Dank an Gigaset für das Zurverfügungstellen des GS290 für diesen Test.
Ich glaube man kann mit gutem Gewissen sagen dass das GS290 das schickste und auch edelste Smartphone aus dem Hause Gigaset bisher ist.
Gigaset setzt bei diesem zunächst auf ein recht vollflächiges Display mit Tropfen Notch. Hierdurch ist die Front eines 2019er Smartphones angemessen. Die Notch stört im Alltag wenig bis gar nicht, vor allem da diese sehr klein ist (kaum größer als die Front-Kamera).
Der Rahmen ist aus einem Hochglanz Kunststoff gemacht, welcher Edelstahl imitieren soll. Dies funktioniert auch recht gut! Ich habe zunächst wirklich gedacht das es sich hier um Edelstahl handelt. Optisch ist die Imitation perfekt!
Auch haptisch fühlt sich der Rahmen gut an! Dieser wirkt, genau wie das gesamte Smartphone, stabil und massiv, allerdings weniger kalt und hart als echter Edelstahl.
Die Rückseite, welche in Weiß oder Schwarz verfügbar ist, besitzt auch eine Glas Optik. Hierbei handelt es sich aber auch um Kunststoff. Erneut optisch ist die Imitation perfekt!
Die weiße Version besitzt sogar den leichten Regenbogen-Effekt den man von Smartphones mit Glas Rückseite kennt.
Hier kann man nun streiten, warum nicht gleich Aluminium/Edelstahl und Glas nutzen? Gute Frage, aber Kunststoff hat auch Vorteile.
Zum einen fühlt sich das Smartphone nicht so kalt an, zum anderen ist dieses bei Stürzen nicht ganz so bruchgefährdet und generell empfindlich wie Modelle aus komplettem Glas.
Allerdings kann der Rahmen und Rückseite leichter zerkratzen, passend dazu liegt Gigaset eine Hülle mit in den Lieferumfang.
Haptisch ist das Gigaset GS290 nicht viel schlechter als ein typisches Glas/Alu Smartphone.
Gehen wir einmal im das Smartphone herum. Auf der Front finden wir das 6,3 Zoll Full HD Display mit „V“ Notch. Innerhalb der V Notch findet sich die 16 Megapixel Frontkamera, über welcher nochmals die Ohrmuschel angebracht ist.
Einschalter und Lautstärke-Wippe sind auf der üblichen Position am rechten Rand. Der USB C Ladeport ist gemeinsam mit dem 3,5mm Kopfhöreranschluss und dem Lautsprecher auf der Unterseite.
Auf der Rückseite finden wir die Dual-Kamera, einen LED Blitz und den Fingerabdruckscanner.
Was man nicht sehen kann, ist das NFC Pad wie auch die Möglichkeit das Smartphone kabellos zu laden! Gerade Letzteres ist in dieser Preisklasse glatt einmalig.
Display
Das Gigaset GS290 verfügt über ein 6,3 Zoll Full HD „+“ Display. Full HD +, da es sich hier um ein 19,5 zu 9 Display handelt und damit die Auflösung bei 2340 x 1080 liegt.
Qualitativ ist das Display solide bis gut! Farben sind klar und ausreichend kräftig, Kontraste für diese Preisklasse solide und auch die Blickwinkel passen.
Wo es noch etwas Potenzial gäbe, wäre bei der Helligkeit. Diese ist mehr als ausreichend, aber bei praller Sonne merken wir doch, dass das GS290 kein Samsung Galaxy S10 ist.
Lautsprecher
Leider verfügt das GS290 nur über einen Lautsprecher auf der Unterseite. Dieser ist klanglich absolut nichts Besonderes! Dieser ist recht dumpf und kann gerade auf höheren Lautstärken etwas verwaschen klingen.
Allerdings ist dieser recht laut! Hierdurch die Freisprechfunktion mit dem GS290 gut nutzbar. Wollt Ihr Musik hören, nutzt den 3,5mm Kopfhöreranschluss.
Kameras
Das GS290 verfügt über zwei primäre Kameras. Ein 16 Megapixel Modul und ein 2 Megapixel Modul. Letzteres soll bei der Hintergrundunschärfe im Porträt Modus helfen.
Leider handelt es sich hier mal wieder um Marketing. Gigaset hat dieses 2 Megapixel Modul nur verbaut um eine zweite Kamera zu haben und nicht wirklich aus praktischem Nutzen. Dies ist leider bei vielen günstigen Smartphones der Fall. Im Jahr 2019 muss einfach jedes Smartphone 2 oder 3 Kameras haben, wie sähe das denn aus wenn es nur eine hat?!
Dies soll aber natürlich nicht heißen, dass die Haupt-Kamera schlecht ist.
Wie in dieser Preisklasse zu erwarten ist haben wir Licht und Schatten. Generell sind mir einige gute Bilder gelungen, primär bei klaren Lichtverhältnissen.
Mit „klar“ meine ich nicht zwingend nur sonnig, sondern generell weniger komplexe Lichtverhältnisse, wie Schatten, indoor Räume usw.
Die Farben neigen hier und da etwas ins Bräunliche zu driften, aber generell sind Farben Okay, die Schärfe gut bis sehr gut und auch die Belichtung gut gewählt.
Selbst im Low Light offenbart das GS290 keine Schwächen die man in dieser Preisklasse nicht erwarten dürfte. Klar dies ist kein iPhone 11 Pro, aber auch nicht schwächer als ein Motorola One Vision, welches in einer ähnlichen Preisklasse spielt.
Allerdings fehlt dem GS290 ein kleines Feature und zwar Auto-HDR. Hierdurch sind Aufnahmen bei gemixten Lichtverhältnissen teils etwas schwieriger. Ja es gibt einen HDR Modus, dieser muss aber manuell gewählt werden, was die meisten in der Praxis nicht tun werden.
Ebenso war der Autofokus teils unsicher. Ich hatte keine Bilder wo der AF daneben lag, aber dieser braucht teils recht lange um scharf zu stellen.
Unterm Strich würde ich die Kamera des GS290 als durchschnittlich für die 250€ Preisklasse einstufen. Es gibt klar Modelle mit besseren Kameras, habe aber auch schon schlechteres gesehen.
Performance und Benchmarks
Gigaset setzt beim GS290 auf den Mediatek MT6763V Helio P23 SoC. Mediatek SoCs sind immer so eine Sache. Diese sind nicht zwingend schlecht, aber gelten im Allgemeinen eher als die „Budget“ Wahl.
Der hier verbaute Helio P23 ist kein ganz neuer Chip! Dieser ist Ende 2017 vorgestellt worden. Den generellen Aufbau kann man aber als „modern“ bezeichnen. Wir haben 8 Kerne im 16 nm Verfahren welche mit 1,65Ghz bzw. 2,3Ghz takten.
Großzügig war Gigaset beim Arbeitsspeicher, welcher mit 4GB angenehm groß ausfällt.
Schauen wir uns das Ganze einmal in ein paar Benchmarks an.
Wir können Festhalten das Gigaset GS290 ist kein Performance-Wunder. Der Helio P23 in diesem ist ungefähr auf dem Level des Snapdragon 630, welcher beispielsweise im Nokia 6.1 oder Moto G6 Plus steckt.
Ein Snapdragon 636, welcher beispielsweise im Moto G7 Plus steckt, bietet je nach Test ca. 20% mehr Leistung. Das G290 ist von der Leistung also durchaus auf Schlagdistanz zur Konkurrenz, führt aber eindeutig das Feld auch nicht an.
Für fast 300€ gibt es deutlich stärkere Smartphones was die Rechenleistung angeht.
Die Praxis
Von der Performance im Alltag bin ich etwas hin und her gerissen. Grundsätzlich läuft die Benutzeroberfläche gut und flüssig. Hier und da merkt man aber, dass wir kein „Flaggschiff“ vor uns haben. Gerade wenn es um das Nachladen von Elementen, beispielsweise im Google Feed, geht.
Dies kann etwas langsamer ablaufen. Dabei ruckelt das GS290 nicht, aber man merkt, dass teils Animationen nicht zu 100% flüssig verlaufen.
Die üblichen Apps, aller Whatsapp, Instagram, Facebook usw. laufen gut bis sehr gut! Hier konnte ich keine Defizite feststellen. Vielleicht wenn Ihr sehr schnell durch Euren Instagram Feed scrollt muss das GS290 zusehen, dass es mit dem Nachladen der Bilder nachkommt, dies ist aber bei einem Smartphone dieser Klasse nicht unerwartet.
Pluspunkte kann es beim Entsperren sammeln. Ihr könnt entweder Euren Fingerabdruck oder die Gesichtserkennung nutzen. Letztere basiert aber auf der Kamera, ist also eher zu umgehen.
Dafür ist das Tempo und Zuverlässigkeit sowohl bei der Gesichtserkennung wie auch beim Fingerabdruckscanner gut!
Gut war auch die Signalstärke via WLAN und LTE. Vielleicht hilft hier das Kunststoff-Gehäuse etwas, denn die Signalstärke war überdurchschnittlich. WLAN wird sowohl auf dem 2,4Ghz wie auch 5Ghz Band unterstützt, aber nur nach dem N Standard. Praktisch vermutlich weniger tragisch, dennoch merkwürdig, dass nicht das modernere AC mit an Board ist.
Auf Seiten der Software ist das GS290 recht schlank unterwegs. Gigaset setzt hier auf ein „nah am Standard“ Android 9.
Akku
Mit 4700mAh besitzt das GS290 einen fast schon riesigen Akku für ein Smartphone dieser Klasse!
Dies hält auch in der Praxis sehr lange durch! Bei einer reinen Video-Wiedergabe (Youtube) könnt Ihr mit guten 16 Stunden Laufzeit rechnen. Bei anderen Aktivitäten, WhatsApp, Facebook usw. sind auch gute 12 Stunden möglich.
Damit hat das GS290 eine herausragende Akkulaufzeit!
Wichtig! Das Gigaset GS290 kann nicht nur schnell geladen werden, sondern auch kabellos! Ja damit ist dies eins der wenigen Smartphones unter 300€ das sich kabellos laden lässt, klasse!
Fazit
Das GS290 ist eindeutig das schickste und vermutlich auch beste Smartphone aus dem Hause Gigaset bisher! Allerdings hat dieses auch Schwächen. So ist die Kamera eher mittelmäßig und der SoC „unspektakulär“. Dieser ist nicht zu langsam, aber auch eindeutig nicht das Schnellste was man für 250-300€ bekommen kann. Hier gibt es neutral gesehen bessere Smartphones, gerade von den asiatischen Herstellern (Motorola z.B.).
Auf Seiten der stärken würde ich zunächst das Design und den Akku aufführen! 4700mAh Akku ist für ein so kompaktes Smartphone sehr viel, was sich auch in der Praxis wiederspiegelt.
Hinzu kommt die Möglichkeit des Schnellladens und des kabellosen Ladens! Ja das GS290 kann universell kabellos geladen werden, was in dieser Klasse glatt einmalig ist. Ebenfalls nicht ganz selbstverständlich ist NFC, welches kontaktloses Bezahlen ermöglicht.
Weitere Bonuspunkte gibt es für die Verarbeitung und Haptik. Zwar setzt hier Gigaset auf Kunststoff, aber dies hat bei der Bruchsicherheit durchaus Vorzüge und der verwendete Kunstsoff fühlt sich sehr gut an! Die generelle Leistung des Smartphones ist Okay und die Kamera solide, schwächelt aber bei komplexen Lichtsituationen. Der Sensor ist soweit in Ordnung, aber es fehlt etwas ein ausgeklügelter Auto-HDR Modus.
Zu guter Letzt kommen wir zum Made in Germany. Dies bringt Euch natürlich nichts direkt, außer das gute Gewissen Ihr habt in Deutschland Arbeitsplätze gesichert. Wie viel das Euch wert ist müsst Ihr entscheiden. Einen Vorteil bringt es aber klar mit, einen besseren Support und Ersatzteil-Situation. Gerade bei vielen China Modellen, umso exotischer umso problematischer, bekommt Ihr nach der Garantie Zeit oftmals nur Displays. Geht etwas anderes kaputt wird es problematisch.
Kurzum, Ihr solltet das GS290 nicht kaufen, wenn Ihr das absolute Maximum an Hardware fürs Geld wollt. Hier gibt es bessere Modelle von der asiatischen Konkurrenz.
Ihr solltet das GS290 kaufen, wenn Ihr einen guten Allrounder sucht und auf einen sehr guten Akku, kabelloses Laden, NFC und einen starken Support wert legt. Dann ist dieses vielleicht das richtige Smartphone für Euch.
Das Sennheiser GSP 670 ist ein massiver Brocken an Headset! Anders kann man dies wirklich nicht ausdrücken. Das GSP 670 ist ohne Frage das größte Headset das ich bisher in den Fingern hatte. Dabei setzt Sennheiser auf ein interessantes Design.
Das Headset ist auf dem ersten Blick als Gaming Headset zu erkennen. Dieses ist sehr kantig und fast schon verspielt aufgebaut. Dabei verzichtet Sennheiser aber auf RGB LEDs oder Ähnliches.
Das komplette Headset ist in Grau/Schwarz gehalten. Hierdurch hat dieses fast schon eine leicht militärische Anmutung. Ich können mir vorstellen, dass dies vielen Nutzern gefällt!
Durch diese Mischung aus einem einerseits recht verspielten Design, aber der klassischen Färbung hebt sich das GSP 670 aber auch etwas von der Masse ab. Wir haben hier ein einzigartiges Design vor uns.
Was die Verarbeitungsqualität und Massivität angeht, sehe ich Licht und Schatten. Einerseits setzt Sennheiser auf sehr viel Kunststoff, abseits der Aufhängung der Ohrmuscheln. Auf der anderen Seite ist der verwendete Kunststoff recht dick und stabil wirkend.
Ich habe keine Sorgen, dass das Headset auseinanderbricht oder Ähnliches, selbst wenn dieses zu Boden geht.
Interessant ist die Steuerung des GSP 670. Dieses besitzt keine Einschalter, im engeren Sinne. Anstelle dessen findet sich ein Drehrad an der rechten Ohrmuschel, welches auch für die Steuerung der Lautstärke ist.
Dreht Ihr dieses auf geht das Headset an, dreht Ihr die Lautstärke auf 0 geht das Headset aus. Das Mikrofon wiederum schaltet sich automatisch ab, wenn Ihr dieses hochklappt. Praktisch!
Des Weiteren findet sich eine Universaltaste, ein Schieber und ein weiteres Drehrad an den Ohrmuscheln. Das zweite Drehrad erlaubt eine unabhängige Steuerung der Lautstärke von Voice Chats. So könnt Ihr diese „on the Fly“ lauter oder leiser drehen, praktisch.
Der Schieber wiederum ist für die Bluetooth Funktionalität. Generell nutzt das Headset einen kleinen USB Empfänger, welchen ich auch bei der Nutzung an einem PC empfehlen würde.
Ihr könnt das Headset aber auch mit einem Smartphone usw. via Bluetooth verbinden. Super!
Geladen wird das Sennheiser GSP 670 via microUSB. Ein passendes Ladekabel liegt bei. Der Akku im Headset hält laut Sennheiser 20 Stunden, was auch in der Praxis hinkommt.
Tragekomfort
Der Tragekomfort ist beim GSP 670 ein Problem. Generell hat hier Sennheiser alles richtig gemacht! Die Polsterung der Ohrmuscheln ist ausreichend groß, sehr dick und auch angenehm weich. Ebenso ist das Kopfband gut bis sehr gut gepolstert.
Allerdings ist das GSP 670 schon ein dicker Brocken an Headset, was man trotz sehr guter Polsterung spüren kann. Habt Ihr einen sehr kleinen Kopf oder generell eine niedrige Toleranz gegenüber schweren Kopfhörern, dann ist das GSP 670 nichts für Euch!
Stört Euch dies weniger, dann ist das GSP 670 okay für Euch.
Klang des GSP 670
Der ohne Frage wichtigste Punkt ist der Klang. Hier darf man auch Großes erwarten, schließlich kostet das Sennheiser GSP 670 300€+.
Und nein das Headset enttäuscht nicht! Starten wir am Anfang, also den Höhen. Diese sind tadellos. Die GSP 670 liefern wunderbar klare und saubere Höhen. Diese besitzen auch eine gute bis sehr gute Detail Darstellung.
Allerdings puscht das Headset die Höhen auch nicht übermäßig. Das Headset ist also nicht super brillant und im Gegenzug auch nicht anstrengend scharf. Ich würde die Höhen also recht natürlich bis vielleicht minimal angehoben einstufen.
Die Mitten wiederum sind minimal abgesenkt. Schritte und auch Gesang sind gut hörbar, aber man merkt, dass das GSP 670 in den Mitten etwas dünner ist.
Dies liegt aber auch etwas am Raumklang. Selbst ohne gesonderten virtuellen Raumklang versucht das Sennheiser GSP 670 den Klang stark in die Breite und Tiefe zu ziehen. Dies gelingt dem Headset auch gut. Die etwas schwächeren Mitten scheinen davon aber ein Nebeneffekt zu sein.
Die Bässe wiederum sind angenehm satt und kräftig. Was die Menge angeht, ist das GSP 670 tendenziell aber etwas konservativer. Wir haben hier einen recht neutralen bis leicht angehobenen Bass.
Generell hört man den Sennheiser GSP 670 durchaus etwas die „Optimierung“ aufs Gaming an. Wie bereits angesprochen ist der Klang des Headsets sehr breit und tief. Schritte und allgemein Geräusche lassen sich hierdurch sehr gut orten.
Ich bin zwar kein CS Go Pro Spieler, aber selbst mir ist hier doch die bessere Ortbarkeit aufgefallen. Ähnliches gilt auch für Spiele aller Borderlands 3 (welches ich viel mit dem Headset gespielt habe) oder auch Overwatch.
Dabei ist das Headset aber nicht zu extrem auf Ortbarkeit getrimmt. Dies führt meist zu Defiziten bei der Musikwiedergabe. Musik, sowohl in Spielen alla The Witcher 3 oder Borderlands 3, oder auch reguläre Musik klingt mit dem GSP 670 gut bis sehr gut!
Das Mikrofon
Sennheiser setzt beim GSP 670 auf +- das gleiche Mikrofon Setup wie beim GSP 370. Wir haben hier also ein ordentliches, aber auch nicht überragendes Mikrofon vor uns. Dieses reicht für Teamspeak, Skype usw. völlig. Allerdings für größere Livestreams oder Youtube ist ein Funkheadset wie das GSP 670 nur bedingt geeignet.
Fazit
Das Sennheiser GSP 670 ist ein hervorragendes Headset, ohne Frage! Gerade klanglich kann dieses überzeugen.
Das GSP 670 bietet einen lebendigen und dynamischen Klang, mit einer sehr guten Breite und Tiefe. Hierdurch ist die Ortung in Spielen sehr stark! Allerdings klingt auch eine reine Musikwiedergabe mehr als ordentlich!
Das GSP 670 ist ein klasse Allrounder und das so ziemlich klangstärkste kabellose Gaming Headset, das mir bisher untergekommen ist.
Auch das Mikrofon bietet eine ordentliche Qualität, für ein komplett kabelloses Gaming Headset.
Allerdings ist das Sennheiser GSP 670 bei aller Liebe auch nicht perfekt. Das Headset ist unheimlich groß und massiv. Man hat schon einen dicken Brocken auf dem Kopf. Zwar ist die Polsterung usw. ausreichend dick, aber ganz kann dies auch nicht die große Größe und das hohe Gewicht kompensieren.
Ihr müsst also mit großen Headsets gut leben können, damit das GSP 670 etwas für Euch ist.
Auch ist der Preis mit 320€ stolz! Ja wir haben aktuell den „König“ der kabellosen Headsets vor uns, ich würde aber vermutlich dennoch den meisten eher zum Sennheiser GSP 370 raten. Klanglich nur leicht schlechter, aber deutlich günstiger und leichter.
Sucht Ihr aber natürlich das Beste der Besten, dann greift beim Sennheiser GSP 670 zu!
High Refresh Rate Monitore sind im Gaming Segment einer der wichtigsten Trends der letzen Jahre. Zum einen ist es einfach eine andere Erfahrung einen 120, 144 oder sogar 240Hz Monitor zu nutzen, zum anderen sind diese Modelle auch deutlich besser geworden.
Musste man sich anfangs zwischen Qualität und hoher Bildrate entscheiden gibt es mittlerweile beides.
Dies auch teilweise sehr günstig! So kostet der LC-Power LC-M24-FHD-144-C gerade einmal 170€ und bietet dafür ein Samsung VA Panel, 144Hz und Full HD Auflösung.
Klingt doch spannend! Aber wie gut ist der LC-Power LC-M24-FHD-144-C in der Praxis? Kann das verbaute Samsung Panel überzeugen? Finden wir dies im Test heraus!
Mit 24 Zoll bzw. 23,6 Zoll ist der LC-Power LC-M24-FHD-144-C für aktuelle Verhältnisse eher ein kleiner Monitor. Technisch ist dieser aber State of the Art, was auch für die Optik gilt.
So setzt LC-Power beispielsweise auf sehr kleine und minimalistische Displayrahmen. Diese gehen auch nahtlos in das Panel über, wodurch diese im ausgeschaltetem Zustand praktisch unsichtbar sind.
Eine Ausnahme bildet hier der untere Rahmen, welcher ein Stück weit dicker ausfällt. Dieser ist auch aus Hochglanz-Kunststoff gefertigt und beinhaltet das LC-Power Logo.
Wenn Ihr den LC-M24-FHD-144-C kauft, müsst Ihr zunächst den Standfuß installieren. Dieser ist angenehm massiv und stabil aus Aluminium gefertigt und auch nicht zu groß geraten.
Der Monitor nimmt auf dem Schreibtisch wenig Platz ein.
Allerdings besitzt der LC-M24-FHD-144-C auch keine höhen Verstellung! Der Monitor ist auf eine Höhe von ca. 8cm über dem Schreibtisch fixiert. Ihr könnt lediglich den Winkel verstellen.
Braucht Ihr unbedingt eine Höhenverstellung, dann lässt sich der LC-M24-FHD-144-C auch auf einen VESA Mount montieren.
Die Anschlüsse sind wie üblich auf der unteren Rückseite angebracht. Hier finden wir einen Port ein externes Netzteil, einen DisplayPort und zwei mal HDMI. Eine vernünftige Ausstattung!
Ebenfalls auf der Rückseite finden sich zwei einfache Lautsprecher.
Die Steuerungstaten sind auf der Unterseite angebracht. Es handelt sich hierbei um gut fühlbare physische Tasten, klasse!
Das Panel
LC-Power setzt beim LC-M24-FHD-144-C auf ein 23,6 Zoll Panel mit einer Full HD Auflösung. Soweit nichts Besonderes. Das besondere ist aber die Bildwiederholungsrate von 144Hz und dass es sich hier nicht um ein TN Panel handelt, sondern um ein VA Panel.
Dieses stammt zudem aus dem Hause Samsung, vermutlich handelt es sich um das LSM236HP02-G.
Der Kaufgrund für den LC-M24-FHD-144-C ist damit klar, die Mischung aus hoher Bildrate und potenziell wertigem Panel.
Hinzu kommt, dass dieses zu guter Letzt noch gebogen ist! Dies ist allerdings eher ein Gimmick, bei einem 24 Zöller. Es stört nicht bringt aber auch nicht wahnsinnig viel.
Wichtig! Ich habe den LC-M24-FHD-144-C via DisplayPort getestet! Ich hatte den subjektiven Eindruck, dass die Bildqualität (der Kontrast) via HDMI schlechter war. Vielleicht lag dies an meinen Kabeln, vielleicht aber auch nicht. Passend dazu legt aber LC-Power ein DisplayPort Kabel mit in den Lieferumfang.
Helligkeit und Ausleuchtung
LC-Power gibt die Helligkeit des LC-M24-FHD-144-C mit 300cd/m² an, was die üblich Angabe ist. Hersteller denken hier meist etwas in Kategorien. Hat ein Monitor 250-320cd/m² dann wird meist 300cd/m² angegeben.
Der LC-M24-FHD-144-C erreicht keine 300cd/m², sondern 266cd/m². 266cd/m² sind in der Praxis mehr als ausreichend, sofern Ihr nicht problematische Lichtverhältnisse habt, wie ein sehr großes Südfenster im Rücken.
In der Regel sagt man im Office Betrieb sind 150-200cd/m² optimal, alles über 250cd/m² reicht mir aus. Zumal der LC-M24-FHD-144-C auf ein mattes Panel setzt, welches Spiegelungen gut minimiert.
Kontrast
Da der LC-M24-FHD-144-C auf ein VA Panel setzt können wir mit einem guten bis sehr guten Kontrast rechnen. Dies ist so die größte Stärke die VA Panels gegenüber IPS haben.
Mit 1:1610 hat der LC-M24-FHD-144-C einen sehr starken Kontrast! Dieser liegt höher als bei jedem bisher getestet Monitor mit IPS oder TN Panel.
Selbst für einen Monitor mit VA Panel liefert der LC-Power einen sehr guten Kontrast! Volle Punktzahl in diesem Bereich.
Farbraum, Abdeckung und Kalibrierung
Offizielle Angaben seitens LC-Power bezüglich der Farbraum Abdeckungen konnte ich leider nicht finden, lediglich die Angabe von „16,7 Millionen“ darstellbaren Farben. Diese resultieren aus einem 8Bit Panel.
Wenn ich mir die Werte ansehe ist es etwas verwunderlich, dass LC-Power nicht mit dem Farbraum wirbt. 95% Abdeckung des sRGB Farbraums sind generell nichts wofür man sich schämen muss.
Mittlerweile sind diese zwar auch nichts mehr Außergewöhnliches, aber sRGB ist weiterhin der wichtigste Farbraum und eine Abdeckung, die an der 100% Marke kratzt, ist solide.
Durchschnittlich ist die Abdeckung des größeren AdobeRGB Farbraums mit 73%. Abseits von Monitoren die speziell für diesen Farbraum optimiert sind, erreichen die wenigsten Modelle hier mehr als 7X%.
Wo der LC-M24-FHD-144-C schwächelt ist bei der Kalibrierung! Diese ist von Haus aus nicht gut. Wollt Ihr Fotos oder Videos bearbeiten, dann solltet Ihr den Monitor nach kalibrieren.
Etwas schade! Denn rein technisch wäre der LC-M24-FHD-144-C durchaus als Monitor für semi-professionelle Foto/Videobearbeitung zu gebrauchen.
Mein Tipp stellt im OSD die Farb-Temperatur von warm auf benutzerdefiniert und dort dann auf 50 bei allen Werten. So ist der LC-M24-FHD-144-C auch ohne Hardware Tools am neutralsten.
Die Praxis
Starten wir mit dem Wichtigsten, den 144Hz. Ja der Unterschied zwischen 144Hz und 60Hz ist deutlich spürbar! Dabei spielt es auch nicht mal zwingend eine Rolle ob Ihr Gamer seid oder nicht. Selbst Dinge wie das verschieben von Fenstern in Windows wirkt deutlich flüssiger und weicher.
Selbiges gilt natürlich für Spiele, wo Bewegungen geschmeidiger wirken. Zudem habt Ihr im kompetitiven Bereich einen gewissen Vorteil. Euer Bild wird 144 mal die Sekunde geupdatet vs. 60 mal die Sekunde. Ein Gegner der um die Ecke läuft ist so bei Euch zuerst sichtbar, sofern natürlich Euer PC auch 144 FPS schafft.
Aufgrund der Full HD Auflösung ist die Wahrscheinlichkeit dafür auch gegeben.
Ein Problem Monitoren mit VA Panel ist allerdings oftmals die Reaktionszeit. LC-Power gibt diese mit 4ms an. Input lag und Reaktionszeit gemeinsam konnte ich mit 8,3ms in der Bildmitte messen.
Dies ist tatsächlich das beste Ergebnis, das ich bei einem Monitor bisher gesehen habe.
Aber auch abseits der 144Hz und guten Reaktionszeit bin ich zufrieden! Subjektiv ist die Bildqualität des Monitors sehr gut, gerade wenn man den Preis von unter 200€ im Hinterkopf behält.
Monitore mit VA Panels sehen oftmals besser aus als IPS Modelle, gerade in den niedrigen Preisklassen. Dies gilt auch für den LC-Power LC-M24-FHD-144-C!
Man merkt, dass wir hier ein gutes Panel vor uns haben. Allerdings ist auch nicht alles perfekt! Beispielsweise am OSD merkt man, dass wir ein etwas günstigeres Modell vor uns haben.
Auch ist der Standfuß eher mäßig. Das Bild ist aber top!
Stromverbrauch
Der LC-Power LC-M24-FHD-144-C verfügt über ein Energie Rating von „B“ mit 28 W (typ.) bzw. 42 W (max.), laut Hersteller.
Wie sieht es aber in der Praxis aus?
LC-Power ist hier mit 28W sehr ehrlich! Bei voller Helligkeit konnte ich 27,8W messen, bei minimaler Helligkeit 13,8W.
Dies geht völlig in Ordnung!
Fazit
Ihr sucht einen günstigen High Refresh Rate Gaming Monitor und 24 Zoll reichen Euch? Dann ist der LC-M24-FHD-144-C eine klasse Wahl!
Nein der Monitor ist nicht perfekt, kann aber in den Kern-Aspekten überzeugen. Dies wäre zunächst die Bildqualität.
Diese fällt auch unabhängig der hohen Bildwiederholungsrate top aus. Das Samsung VA Panel macht einen guten Job bei der Farbdarstellung und dem Kontrast. Hier wird der LC-M24-FHD-144-C sämtlichen IPS oder TN Modellen dieser Preisklasse überlegen sein.
Auch die maximale Helligkeit ist ausreichend für eine normale indoor Nutzung. Die Kalibrierung ist zwar von Haus aus nicht optimal, generell taugt der LC-M24-FHD-144-C aber für Foto und Video-Bearbeitung.
Das Wichtigste sind aber die 144Hz, welche für ein super flüssiges Bild sorgen. Erfreulicherweise passt hierzu auch die Reaktionszeit, welche gerade für ein Modell mit VA Panel gut ist.
Als mittelmäßig würde ich den Standfuß einstufen. Dieser bietet keine Höhenverstellung und ist auch nicht der aller Stabilste, sieht aber ordentlich aus und nimmt auf dem Schreibtisch wenig Platz ein. Auch das OSD ist mäßig, aber ausreichend.
Kurzum ja, der LC-Power LC-M24-FHD-144-C ist ein empfehlenswerter Monitor wenn Ihr eine gute Mischung aus Preis, Bildqualität und 144Hz Bildrate sucht!