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Der Bosch IXO 6. Generation im Test, alles neu und besser? (IXO VI)

Boschs IXO Akkuschrauber gehören sind fast schon legendär. Das Geheimrezept ist einfach, diese sind klein, kompakt, ausreichend leistungsstark und günstig.

Der bekannteste IXO ist klar das Modell der 5. Generation. Nun hat Bosch aber den neuen IXO 6. der Generation auf den Markt gebracht. Optisch ist dieser klar ein großer Sprung verglichen mit den älteren Modellen.

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Aber auch technisch soll sich das ein oder andere geändert haben. Wollen wir uns hier doch einmal den Bosch IXO 6. Generation im Test und im Vergleich zur 5. Generation ansehen!

Neugierig?

 

Der Bosch IXO 6. Generation im Test

Den Bosch IXO 6. Generation gibt es in zwei Versionen, der Standard Version und der premium Version. Letztere verfügt über eine kleine Ladestation mit im Lieferumfang, ist aber ansonsten identisch.

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Der IXO 6. Gen ist weiterhin ein sehr kompakter Akkuschrauber in der typischen gebogenen Form. Im Gegensatz zu den älteren Versionen hat das Design aber ein großes Refresh erhalten!

So wirkt das neue Modell deutlich moderner und „Stylischer“. So bietet Bosch den neuen IXO auch in himbeerrot als Farbe an, welche sich vermutlich an die Damen richten soll.

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Bosch IXO 6. Gen und 5. Gen

Mir gefällt das neue Design gut! Der IXO war immer primär ein Heimnutzer-Gerät, daher passt das schlichtere und stylishere Design gut.

Das Gehäuse ist in zwei Bereiche unterteilt. Der vordere Teil ist aus einem einfachen matten Kunststoff. Der komplette hintere Teil, wie auch der Griff, sind hingegen komplett gummiert und mit einer Wabenstruktur versehen.

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Hierdurch liegt der IXO 6. Gen gut und rutschfest in der Hand. Im direkten Vergleich war allerdings der alten 5. Gen IXO etwas schlanker und hierdurch vielleicht etwas griffiger. Dies ist aber kein massiver Unterschied.

Wo es einen deutlichen Unterschied gibt ist bei den Tasten. Der Abzug hat beim neuen IXO deutlich mehr Hubweg und auch etwas mehr Widerstand. Warum? Der IXO 6 hat eine Geschwindigkeitssteuerung. Dies ist bei dieser Klasse der Akkuschrauber sehr selten, aber Ihr könnt die Drehzahl regeln je nachdem wie feste Ihr den Abzug drückt. Klasse!

Ebenfalls sehr gut gefällt mir die neue Richtungseinstellung. Diese befindet sich auf der Oberseite und ist sehr leichtgängig. Diese ist eine deutliche Verbesserung.

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Was die Front des Akkuschraubers angeht, setzt Bosch auf die übliche 6 Kant-Bitaufnahme. Ihr könnt auch spezielle IXO Aufsätze erwerben um beispielsweise um die Ecke zu schrauben oder für andere Spielereien.

Die alten IXO Aufsätze sollten auch auf die neue 6. Generation passen, obwohl dieser etwas Breiter geworden ist.

Neben dem Bitaufsatz findet sich auch eine kleine LED, welche den Arbeitsplatz beleuchtet.

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Beim Laden habt Ihr zwei Optionen. Generell wird der Bosch IXO 6. Gen einfach via microUSB geladen. Ein passendes Netzteil liegt bei, aber Ihr könnt hier auch generell jedes USB Ladegerät nutzen. Der IXO benötigt hier nichts Besonderes.

Alternativ bietet Bosch aber auch eine Ladeschale an, auf welche der IXO einfach zum Laden gelegt werden kann. Diese Ladeschale nutzt hierfür zwei Kontaktpunkte am Akkuschrauber. Die Ladeschale selbst wird im Übrigen auch via microUSB mit Strom versorgt.

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WICHTIG! Der Bosch Akkuschrauber IXO 6. Generation „Premium“ lässt sich sowohl direkt via microUSB wie aber auch über die Ladeschale aufladen. Ihr müsst Euch hier nicht entscheiden.

Auf der Oberseite des Akkuschraubers finden sich auch drei Ladestands-LEDs. Klasse!

 

Die Technik

Der Bosch IXO ist auch in der 6. Generation kein „High Power“ Akkuschrauber! So besitzt auch der neue IOX 6. Gen auf dem Papier nur ein Drehmoment von 3 bzw. 4,5 Nm und eine Drehzahl von 215 RPM.

Drehmoment Weich Drehmoment Hart RPM
Bosch IXO 6. Gen 3 Nm 4,5 Nm 215
Bosch IXO 5. Gen 3 Nm 4,5 Nm 215
Xiaomi Wiha Zu Hause 0,4 Nm 1 Nm 200
Xiaomi Mijia Akkuschrauber 5 Nm 200
Bosch Youseries Drill 9,2 Nm 1000
Wiha speedE 0,4 Nm 215

Damit ist der IXO 6. Gen in der Theorie identisch zum IXO 5. Gen. Allerdings in der Praxis gibt es durchaus Unterschiede.

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Zunächst verfügt der neue IXO 6 über eine Drehzahlregelung, was es erlaubt auch an feineren Geräten zu arbeiten. Eine Drehmomentregelung gibt es nicht, außer über einen gesonderten Aufsatz.

Abseits davon klingt der neue IXO besser. Ich fand, dass die alten IXO Akkuschrauber immer sehr kratzig und schwach klangen. Der neue IXO hingegen läuft akustisch etwas sauberer und weicher.

 

Die Praxis

Wie sieht es aber nun in der Praxis aus? Hier sehe ich Licht und Schatten! Das es beim neuen IXO möglich ist das Tempo zu regeln ist ein großer Vorteil, gerade wenn Ihr an sensibleren Geräten wie Computern usw. arbeitet.

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Hier könnt Ihr die Kraft des Akkuschraubers deutlich besser dosieren.

Allerdings was die Kraft angeht bin ich etwas hin und her gerissen. Leider hat sich hier nichts verglichen mit dem Bosch IXO 5. Gen getan! Der IXO 6. Gen dreht nicht schneller und hat auch nicht mehr Kraft.

Bosch Ixo Tempo 6. Gen

In einem „Extrem-Test“ habe ich zwei Spanplattenschrauben (4,5 x 80mm) in einen Holzblock versenkt. Sicherlich ein Job den man normalerweise nicht mit einem IXO machen würde, er zeigt uns aber aus welchem Holz dieser geschnitzt ist.

Generell Lob an den Kleinen, dass dieser es überhaupt schafft eine 4,5 x 80mm Schraube zu versenken, aber wie wir sehen können mach dieser dies nicht schneller als sein Vorgänger! Dieser ist auch weiterhin etwas langsamer als ein Xiaomi Mijia und wird von einem „großen“ Bosch GSR 12V-15 natürlich völlig in Grund und Boden versenkt.

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Generell würde ich die Leistung des Bosch IXO 6. Gen als ausreichend betiteln. Normale Schrauben bekommt Ihr problemlos in Holz versenkt und auch beim Aufbauen von Möbeln (wofür dieser primär gemacht ist) schlägt sich der IXO gut. Wobei sehr lange Schrauben, welche durchaus auch bei Ikea vorkommen können, dem IXO hörbar Arbeit machen.

Was auffällt ist das die Leistung bei niedrigem Akkustand sehr stark abfällt! Bereits bei 2/3 LEDs bekommt der IXO beispielsweise die 4,5 x 80mm Schraube nicht mehr versenkt. Sicherlich ein Nachteil des 3,6V Akku.

 

Fazit

Der Bosch IXO VI kann auch in der 6. Generation im Test überzeugen! Dies allerdings auch nicht ganz ohne Kritikpunkte.

Starten wir beim Design, welches vermutlich die größte Änderung am IXO 6 ist. Dieses ist nun deutlich moderner und schlichter, was mir sehr gut gefällt! Auch das Bosch anscheinend plant mehrere Farbversionen anzubieten ist klasse.

Dabei liegt der Akkuschrauber weiterhin gut in der Hand. Verbessert hat sich eindeutig der Wahlschalter für die Arbeitsrichtung, wie auch der Abzug. Letzter erlaubt es nun das Tempo des IXO 6. Gen zu regulieren.

Ein großer Vorteil gerade wenn Ihr mit feineren Schrauben arbeitet.

Allerdings hat Bosch hier auch etwas potenzial verschenkt. Die IXO Serie war nie für eine besonders hohe Leistung bekannt. Die Leistung hat für das Aufbauen von Möbeln, kleinere Schrauben usw. ausgereicht. Im Grunde für alles was Ihr nicht per Hand machen wollt. Soweit Okay, aber es ist dennoch schade, dass sich leistungstechnisch zwischen dem IXO 5 und IXO 6 nichts getan hat. Gerade eine etwas höhere Drehzahl wäre beim neuen IXO nett gewesen, auch das sich diese nun Steuern lässt.

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Dennoch kann und will ich nicht zu viel über die Leistung meckern, diese passt.

Loben muss ich Bosch wiederum für die Flexibilität beim Laden. Ihr könnt den Akkuschrauber entweder via microUSB Laden oder über die Ladestation. Super!

Kurzum, der Bosch IXO 6. Generation ist weiterhin ein klasse Zusatzgerät oder für den Studenten der nur mal ein paar Möbel zusammenbaut. Der IXO kann auch in der 6. Generation keinen großen Akkuschrauber vollständig ersetzen und das versucht dieser auch nicht. Dieser ist das kleine handliche Gerät für zwischendurch. Allerdings gibt es für 60€ auch bereits gute Akkuschrauber in der 12V Klasse, welche abseits der Größe, dem IXO überlegen sind. Dennoch einen IXO im Haus zu haben ist praktisch!

Bosch Akkuschrauber IXO (6. Generation, grün, integrierter Akku mit...

  • Ordentliche Leistung, aber nicht besser als 5 Gen
  • sehr gute Haptik
  • Via USB Aufladbar
  • Sehr Universell, dank diverser Aufsätze
  • Tempo regulierbar

Bosch Ixo

1. Advent Gewinnspiel BEENDET!

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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt! Und pünktlich zum 1. Advent gibt es ein kleines Gewinnspiel bei Techtest.org.

In Zusammenarbeit mit Caseking verlost Techtest.org die Glorious PC Gaming Race Model O Gaming Maus. Jemand Interesse?

Caseking De Vertical Flat Dark Cmyk

 

Die Glorious PC Gaming Race Model O Gaming Maus im Gewinnspiel

Bei der Glorious PC Gaming Race Model O handelt es sich um eine wahre High End Gaming Maus, welche mit satten 12000DPI, 1000HZ Polling-Rate und des State of the Art Pixart PMW-3360 Sensors überzeugen kann.

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Ebenfalls sehr auffällig ist das Wabendesign. Hierbei hat der Hersteller das Gehäuse der Maus perforiert um Gewicht zu sparen und eine bessere Belüftung für Eure Hand auch bei langen Gaming Sessions zu sorgen.

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Wie es sich für eine 2019er Gaming Maus gehört ist auch jede Menge RGB mit an Board. So ist sogar das Innere der Maus beleuchtet, was Ihr ja sogar seht. Cool!

 

Tipp, mehr Technik Adventskalender

Hier findet Ihr noch mehr Technik Adventskalender: https://basic-tutorials.de/adventskalender-gewinnspiele/

Teilnahme

Ihr wollt mitmachen? Dann gibt es drei Wege teilzunehmen, techtest.org, Facebook oder Instagram.

Techtest.org

Einfach einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Eure Mail Adresse wird dabei nicht veröffentlicht und nur dafür genutzt Euch im Falle eines Gewinns zu kontaktieren (beachtet dennoch die Datenschutzbedingungen). Ihr müsst nicht zwingend Euren vollen Namen beim Kommentieren angeben.

Facebook

Einfach den Gewinnspielbeitrag liken und die techtest.org Seite, fertig. Kein nerviges Nutzer- Markieren oder Ähnliches nötig.

Facebook-2

Ein Kommentar unter dem Beitrag ist allerdings erwünscht! Warum? Ich kann Euch via Techtest nur direkt anschreiben, wenn Ihr einen Kommentar geschrieben habt, ansonsten muss ich dies über meinen privaten Facebook Account machen. Ja ist eine dämliche Regelung bei Facebook.

Instagram

Einfach das passende „Verlosungsbild“ liken und techtest.org folgen, fertig.

 

Die Auslosung

Das Gewinnspiel läuft 7Tage bis zum Abend des 2. Advents. Am Ende werden alle in eine Excel Tabelle übertragen und daraus via https://www.random.org/ der Gewinner bzw. die Gewinnerin gezogen.

WICHTIG Der Versand der Maus wird sich eventuell etwas vorzögern.

Datenschutz und Wichtiges

Eure Daten werden nur für dieses Gewinnspiel genutzt und nicht weitergegeben! Beachtet natürlich die Datenschutzbedingungen von Facebook usw. wenn Ihr über diese Plattformen teilnehmt.

Lediglich die Daten des Gewinners werden an DHL für den Versand des Gewinns weitergegeben.

Gewinnspiel

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

Teilnahme

Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages, eines Kommentares auf dieser Seite und via Instagramm.

Gewinn

Glorious PC Gaming Race Model O Gaming Maus

Die Gewinner werden per Mail oder Privatnachricht über Facebook oder Instagram benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

Zeitraum

Vom 01.12.19 bis zum Abend des 08.12.19

Umgang mit personenbezogenen Daten

Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.

Verhaltensregeln

Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

Beendigungsmöglichkeiten

Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

Haftung

Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.

Verantwortlicher

Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen

Rechtsweg

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!

Die Xtrfy M4 RGB im Test, wer hat die Löcher in den Käse gefressen?

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Gaming Mäuse gibt es einige gute auf dem Markt. Hier braucht es schon etwas Besonderes um aus der Masse hervorzustechen.

Genau dieses Besondere hat die M4 RGB des etwas kryptisch benannten Herstellers Xtrfy. Die Maus verfügt zunächst über absolute High End Hardware, wie den PixArt PMW 3389 Sensor.

Das besondere ist aber das leichte Gehäuse, welches über eine Loch-Optik verfügt. Dies ist natürlich zum einen ein Mittel um das Gewicht der Maus zu reduzieren und soll zum anderen für eine verbesserte Belüftung Eurer Hand sorgen.

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Funktioniert dies? Klären wir diese Frage im Test der Xtrfy M4 RGB!

An dieser Stelle vielen Dank an CaseKing für das Zurverfügungstellen der M4 RGB für diesen Test.

 

Die Xtrfy M4 RGB im Test

Ich glaube man kann das Design der Xtrfy M4 RGB zurecht als „außergewöhnlich“ bezeichnen. Die Maus ist fast durchgehend gelöchert.

Blöd gesagt sind laufend Löscher in das Gehäuse gebohrt worden. Dies hat drei Gründe.

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Zum einen sorgt dies für ein niedrigeres Gewicht, da die Maus aus weniger Material besteht. Die Xtrfy M4 RGB bringt 71g auf die Waage. Ja es gibt noch leichtere Mäuse, aber die M4 RGB gehört hier schon zu den leichteren Vertretern ihrer Art.

Ein sicherlich auch nicht ganz unwichtiger Punkt ist die Optik. Die Xtrfy M4 RGB hebt sich eindeutig ein gutes Stück von der Masse an Gaming Mäusen ab, was bei solch einem eigentlich gesättigtem Markt nicht ganz unwichtig ist.

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Ihr könnt regelrecht durch die Maus hindurch schauen, was durchaus auch cool ist! Xtrfy macht sich diesen Effekt auch zu nutzen. Im inneren findet sich beispielsweise ein RGB beleuchtetes „Xtrfy“ Logo.

Klar ein Gimmick, aber ich mag solche Kleinigkeiten.

Ein weiterer Punkt ist natürlich die Belüftung Eurer Hand. Ja man schwitzt weniger auf der M4 aufgrund der Perforierung. Dies ist aber eher ein positiver Nebeneffekt.

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Die Gewichtsersparnis und vor allem die Optik werden die primären Punkte sein.

Erfreulicherweise kompromittieren die Löscher nicht die Massivität der Maus. Das Gehäuse wirkt durchgehend straff und stabil. Selbst mit ein wenig druck lässt sich hier nichts eindrücken. Super!

Die generelle Verarbeitung des Gehäuses würde ich als Okay bis gut einstufen. Die Maus ist nicht ganz so fein gearbeitet wie die High End Modelle von Logitech und Co. ist aber auch keine billig Maus.

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Die Haltbarkeit des verwendeten Kunststoffs würde ich als tendenziell gut einstufen. Wir haben hier einen relativ einfachen Kunststoff, der sich nicht groß abnutzen wird.

Lediglich die Löscher können und werden im Laufe der Zeit ein Schmutzmagnet sein. Auch muss man hoffen, dass das PCB im inneren einen gewissen Schutz vor Feuchtigkeit hat. Dies scheint aber der Fall zu sein. Ich meine eine Beschichtung erkennen zu können.

Was die generelle Ausstattung angeht ist die Xtrfy M4 RGB „solide“. Die Maus verfügt über sechs Maustasten.

Zwei Maustasten, das drückbare Scrollrad, eine Taste hinter dem Scrollrad und zwei Daumentasten. Die M4 ist nicht symmetrisch geformt!

Hierdurch konnte aber Xtrfy einige Form Optimierungen unterbringen. So ist die Maus etwas ergonomischer geformt als eine klassische beidhändige Form. Mich als Rechtshänder freut dies natürlich.

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Zwei weitere Tasten finden wir auf der Unterseite. Hier ist eine Tasten zum Durchschalten der DPI Profile, wie auch ein Schieber zum Verstellen der Abtastrate. Ihr könnt hier zwischen 125Hz, 500Hz und 1000Hz wählen.

Warum sollte man nicht einfach immer 1000Hz nehmen? Manche älteren Mainboards haben im BIOS/ UEFI Probleme mit mehr als 125Hz. Abseits davon solltet Ihr den Schieber immer auf 1000Hz halten.

Bonuspunkte gibt es für das Kabel der Xtrfy M4 RGB! Dieses ist sehr leicht und flexibel, aber dennoch textilummantelt! Die Ummantelung erinnert mich fast etwas an Schnürsenkel.

 

Sensor und Tasten

Xtrfy setzt bei der M4 auf den PixArt PMW 3389 Sensor. Bei diesem handelt es sich um den mit besten optischen Sensor, den man in aktuellen Gaming Mäusen finden kann.

Dieser bietet laut PixArt 100-16000 dpi, eine maximale Beschleunigung von 50g und eine Tracking-Geschwindigkeit von maximal 10,16 m/s.

Damit ist dieser auf dem Papier sogar stärker als der Logitech Hero 16K, welcher in Logitech Gaming Mäusen zum Einsatz kommt und nur minimal schwächer als der PixArt PMW 3391, welchen Corsair viel nutzt.

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Bei den primären Tasten nutzt Xtrfy Omron 20M Taster. 20M steht hierbei für „20 Millionen Aktivierungen“, eh die Tasten anfangen zu degradieren.

20 Millionen Klicks sind prinzipiell mehr als ausreichend, ich bin mir sehr sicher das nicht die Maustasten der Grund im Falle eines Defektes sein werden. Allerdings viele Konkurrenten setzen setzten oftmals auch noch langlebigere Schalter. Hier wurden anscheinend etwas Kosten gespart.

Informationen bezüglich der Taster der seitlichen Maustasten konnte ich keine finden. Diese fühlen sich aber ähnlich an. Es läge also die Vermutung nahe das hier die gleichen Taster oder ähnliche genutzt werden.

Überdurchschnittlich gut gefallen hat mir das Mausrad. Prinzipiell ist dieses sehr klassisch. Allerdings ist die Texturierung sehr gut und schön griffig und die einzelnen Stufen gut erfühlbar.

Auch der Widerstand ist gut gewählt.

 

Die Praxis

Der wichtigste Punkt bei jeder Maus ist der Formfaktor und das Gehäuse. Wie fühlt es sich an eine löchrige Maus zu nutzen?

Um ehrlich zu sein merkt man die Löscher weniger als ich es zunächst erwartet hätte. Das Ganze fühlt sich einfach wie eine recht ausgeprägte Textur an. Probleme mit irgendwelchen Abdrücken bei längerer Nutzung hatte ich auch nicht!

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Ganz im Gegenteil, der Gripp der Maus ist sehr gut und die Hand wird schön „belüftet“. Kurzum ich stehe dem Gehäuse positiv gegenüber.

Allerdings fürchte ich, dass die Reinigung nach x Monaten oder Jahren „Problematisch“ sein könnte.

Was das Tracking betrifft, ist die Xtrfy M4 RGB eine typische High End Gaming Maus. So blöd es immer klingt, aber wirkliche Unterschiede zwischen den High End Modellen kann ich nicht groß erkennen.

Die M4 hat ein wunderbar direktes Tracking und der Mauszeiger klebt regelrecht an den Bewegungen. Ist die Xtrfy M4 RGB hier besser als die Endgame Gear XM1, Corsair NIGHTSWORD RGB oder SteelSeries Sensei Ten? Nein! Was das Tracking angeht sind diese Modelle +- gleich auf.

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Vergleicht Ihr die Xtrfy M4 mit einer 20€ Billigmaus oder einem sehr alten Modell, dann kann auffallen, dass die M4 etwas direkter und reaktionsfreudiger ist.

Einen Vorteil hat die Xtrfy M4 gegenüber beispielsweise der Corsair NIGHTSWORD RGB und das wäre das Gewicht. Aufgrund des geringen Gewichts und der sehr gleitfähigen Füße, könnt Ihr die Maus sehr schnell beschleunigen.

Klingt blöd, aber ja dies kann die Reaktionszeiten durchaus etwas reduzieren verglichen mit einer sehr schweren Maus.

 

Fazit

Für rund 60€ ist die Xtrfy M4 RGB trotz des sehr kryptischen Namens eine spannende Maus! Rein was die Technik angeht sind wir hier eindeutig in der Oberklasse angesiedelt.

Der verbaute PixArt PMW 3389 sorgt für ein hervorragendes Tracking in allen Lebenslagen und DPI Bereichen. Dabei kann die Xtrfy M4 problemlos mit den Flaggschiffen von Logitech, Corsair und Razer mithalten oder diese sogar überbieten. Aufgrund des niedrigen Gewichts und der guten Gleiteigenschaften seid Ihr mit der M4 sehr flott und reaktionsschnell unterwegs.

Auch die Maustasten können überzeugen, mit einem wertigen und angenehmen Klick. Selbst die Daumentasten sind hier gelungen. Super!

Weitere Pluspunkte gibt es für das Mausrad und die gelungene RGB Beleuchtung.

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Das Wichtigste ist aber das Gehäuse. Tendenziell hat mich das Loch-Design positiv überrascht. In der Praxis merkt man dies nicht negativ, eher im Gegenteil! Das niedrige Gewicht ist erfreulich und die verbesserte „Belüftung“ der Hand angenehm.

Ja Schmutz könnte bei der Xtrfy M4 RGB ein Problem werden, gerade bei der weißen Version. Wie schlimm dies ist, hängt von Euch und Euren Gewohnheiten ab.

Unterm Strich würde ich eine Kaufempfehlung von dem Loch-Design abhängig machen. Findet Ihr dieses interessant und wollt es mal ausprobieren, dann greift bei der Xtrfy M4 RGB zu! Ist Euch das Loch-Design egal oder es stört Euch, dann gibt es auch andere gute Mäuse in der Preisklasse.

Xtrfy M4

Die Kami Wire-Free Camera im Test

Kabellos liegt auch bei Überwachungskameras voll im Trend. Klar nicht jeder hat gerade im Außenbereich überall die Möglichkeit eine Kamera mit dem Strom und Netzwerk zu verbinden.

Hier sind komplett kabellose Überwachungskameras die Lösung. Mittlerweile gibt es auch eine ordentliche Auswahl im Handel, von durchaus guten Modellen.

Kami Wire Free Camera Im Test 13

Genau so ein gutes Modell will die Kami Wire-Free Camera sein. Kami nie von gehört? Kami ist eine Marke des asiatischen Hersteller Yi, welcher wiederum zu Xiaomi gehört.

Dies macht die Kami Wire-Free Camera natürlich extra spannend, zumal die Kamera sich auf dem Papier auch sehr gut ließt.

Wollen wir uns da im Test doch einmal ansehen wie gut die Kami. Kann diese mit Netgear Alro, Reolink und Co. mithalten?

An dieser Stelle vielen dank an Yi für das Zurverfügungstellen der Kami Wire-Free Camera.

 

Die Kami Wire-Free Camera im Test

Die Kami Wire-Free Camera besteht aus zwei Komponenten. Bei diesen handelt es sich zum einen um die Kamera selbst, wie aber auch um eine Basisstation.

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Die Kamera verbindet sich also nicht direkt mit Eurem WLAN, sondern wird über die Basisstation ins Netzwerk eingebunden. Ihr könnt selbstverständlich mehrere Kameras mit einer Basisstation verbinden. Ebenso kann die Basisstation auch mit anderen Komponenten wie dem Kami Entry Sensor genutzt werden.

Die Kami Basisstation ist eine 80 x 80 x 18 mm große Box. Damit ist diese grundsätzlich angenehm kompakt. Auch das schlichte weiße Design ist gelungen.

Mit Strom und Daten wird die Basisstation über ein ganz spezielles USB Kabel versorgt. Dieses besitzt am Ende einen USB Port, wie auch einen LAN Port.

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Ihr könnt die Basis also an jedem beliebigen USB Ladegerät betreiben, ein passendes Netzteil liegt aber selbstverständlich bei.

Mit Internet wird die Basisstation via LAN versorgt. Diese sollte also in der nähe Eures Routers positioniert werden.

Tipp, hat Euer WLAN Router einen ungenutzten USB Port, dann könnt Ihr die Basisstation einfach daran betreiben und Ihr spart Euch einen Steckdosenplatz. Die Basisstation benötigt auch gerade einmal 1,1W via USB, was für einen WLAN Router kein Problem ist (ca. 2,7€ Stromkosten im Jahr bei 0,28 cent die KWh).

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Der eigentliche Star ist aber natürlich die Kamera. Diese ist angenehm kompakt und setzt ähnlich wie die Reolink Argus auf ein Ovales „Ei“ Design. Hierzu passt auch die schlichte weiße Farbe, welche die Kami Wire-Free Camera recht modern erscheinen lässt.

Das Gehäuse besteht aus einem matten Kunststoff und wirkt überdurchschnittlich gut gearbeitet.

Um den Akku einzulegen müsst Ihr die Rückseite entfernen. Diese ist mithilfe von Gummidichtungen vor Wasser geschützt. Also ja die Kami Wire-Free Camera muss keine Angst vor Regen haben.

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Der Akku der Kamera kann entweder direkt in der Kamera geladen werden (via microUSB), oder über das beiliegende Ladegerät. Letzteres macht besonders Sinn wenn Ihr mehrere Akkus zum Wechseln habt.

Montiert wird die Kamera über eine Magnet Halterung. Diese erlaubt eine flexible Montage an einer Wand oder ein einfaches Aufstellen in der Wohnung.

 

Die Kami App

Wie meist bei Überwachungskameras nötig, müsst Ihr Euch auch bei der Kami Wire-Free Camera zunächst beim Hersteller registrieren.

Ist dies geschafft, geht es an das Verbinden von Basisstation und Kamera. Das Verbinden der Basisstation ist kinderleicht. Diese ist via LAN im Netzwerk eingebunden wird also von der App sofort erkannt.

Mit dem Verbinden der Kamera und der Basisstation hatte ich da etwas mehr Probleme. Hier benötigte es einiger Versuche und einen Neustart der Basisstation ehe die Kamera verbunden werden könnte.

Kami App (2) Kami App (3)

Abseits dieser Startprobleme bin ich aber mit der Kami App zufrieden! Vielleicht könnte die App hier und da noch etwas übersichtlicher sein, dafür ist aber das Design gelungen.

Die App hebt sich von den 08/15 China Überwachungskameras ein gutes Stück ab.

Auf der Startseite findet Ihr zunächst eine Übersicht über alle verbunden Kameras mit einem kleinen Vorschaubild. Dieses ist leider nicht live, sondern von der letzten Liveübertragung. Es hilft aber dennoch schnell zu erkennen um welche Kamera es sich handelt.

Tippt Ihr die Kamera an, dann landet Ihr in der Liveansicht. Das Laden dieser geht mit +- 2 Sekunden sehr flott! Abhängig ist das natürlich etwas von Eurer Netzwerkanbindung.

Kami App (11) Kami App (9)

In der Liveansicht könnt Ihr neben dem Livebild die bisherigen Alarme sehen, manuell Fotos und Videos machen und die zwei Wege Kommunikation einleiten.

In den Einstellungen lassen sich noch ein paar generelle Punkte anpassen, wie beispielsweise die Häufigkeit von Alarmen (nach jedem Alarm gibt es einen kleinen Cooldown, damit Ihr bei fortlaufenden Bewegungen nicht mit Benachrichtigungen bombardiert werdet).

Leider lässt sich die Bewegungserkennung selbst nicht oder nur bedingt anpassen. Ihr könnt diese ein/ausschalten oder einen Zeitplan hinterlegen.

 

Aufnahme, Alarme und Cloud

Wie alle komplett kabellosen Überwachungskameras nimmt auch die Kami Wire-Free Camera nicht konstant Video auf, sondern nur beim Erkennen einer Bewegung.

Da es weder in der Kamera noch in der Basisstation internen Speicher gibt (und auch keine Speicherkarte) werden alle Aufnahmen in die Cloud übertragen.

Kami App (7) Kami App (8)

In der Basis Version ist dies kostenfrei. Hier werden aber immer nur 6 Sekunden Clips einer Bewegung gespeichert, für 7 Tage. Wollt Ihr die kompletten Bewegungen, müsst Ihr zwischen 20€ im Jahr (7 Tage Speicherung) und 50€ (30 Tage Speicherung) zahlen.

Ich sehe dies immer etwas kritisch. Cloud Speicherung hat Vorteile, wird die Kamera gestohlen, sind die Aufnahmen nicht mit der Kamera weg. Aber normalerweise bevorzuge ich es die Wahl zu haben, lokal, Cloud oder beides. Aber natürlich ist es für Hersteller immer sehr verlockend Cloud Angebote zu puschen.

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Immerhin werden die Aufnahmen bei Kami in einem deutschen Rechenzentrum gespeichert und auch die Preise sind okay.

Was mittelmäßig ausfällt ist die Bewegungserkennung. Dies ist bei sehr vielen komplett kabellosen Überwachungskameras ein Problem!

Damit bei der Kami Wire-Free Camera die Bewegungserkennung zuverlässig arbeitet sollte die Bewegung nicht weiter als +- 5 Meter stattfinden.

 

Bildqualität

Die Kami Wire-Free Camera verfügt über eine Full HD Auflösung, wie es die meisten aktuellen Modelle haben. Dies heißt aber nicht viel.

Generell ist die Bildqualität der Kami Wire-Free Camera gut, aber auch nicht absolut überragend. Eine gute kabelgebundene Full HD Überwachungskamera wird ein noch klareres Bild liefern.

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Allerdings verglichen mit anderen komplett kabellosen Modellen wie der ReoLink Argus 2 oder Netgear Arlo 2 sind wir +- auf einem Level.

Dies gilt auch für die Nachtsicht welche ähnlich wie die Bewegungserkennung auf ca. 5 Metern Distanz noch gut ist. Darüber hinaus kommt es etwas auf das Umgebungslicht an.

 

Fazit

Die Kami Wire-Free Camera ist eine gute komplett kabellose Überwachungskamera, welche aber natürlich gewisse Stärken und Schwächen bietet.

Starten wir bei den Schwächen. Die Kamera bietet ausschließlich eine Cloud Aufzeichnung, welche im Basis-Paket nur 6 Sekunden Clips beinhaltet. Die Bewegungserkennung ist zwar generell akkurat, aber das nur auf niedrigen bis mittleren Distanzen (maximal 5-8 Meter) und Ihr benötigt zwingend eine Basis-Station.

Positiv ist wiederum die generelle Bildqualität. Bei Nacht ist zwar die Reichweite der IR LEDs nicht riesig, aber Kami ist hier auf oder über dem Level der meisten kabellosen Überwachungskameras.

Kami Wire Free Camera Im Test 12

Die Kami App macht einen guten Eindruck mit niedrigen Ladezeiten. Die Akkulaufzeit der Kamera ist dank der Basisstation ordentlich und das Laden problemlos.

Die Preise sowohl für die Kamera wie auch für die optionalen Cloud Abos sind fair, zumal Aufnahmen sogar auf deutschen Server gespeichert werden. Ein kostenfreies Basis Abo, welches auch durchaus ausreichet, bietet auch nicht jeder Hersteller (ich schaue dich an RING und Nest).  Auch generell wirken die Kamera und die Basis-Station wertig. Wir haben hier keinen 08/15 Schrott vor uns.

Am Ende kommt es also auf Eure Ansprüche an. Ist die Cloud Speicherung für Euch Okay? Dann ist die Kami Wire-Free Camera eine gute Wahl, welche sogar durchaus Reolinks und Rings Modellen vorzuziehen wäre! Falls nein, dann solltet Ihr Euch wo anders umsehen.

Ein Wiha Akkuschrauber für 40€?! Der Xiaomi Wiha Zu Hause Akku-Schraubendreher im Test!

Wiha wird dem ein oder anderen von Euch vielleicht etwas sagen. Bei Wiha handelt es sich um einen deutschen Werkzeug-Hersteller, welcher mehr oder weniger ausschließlich im Profi Segment unterwegs ist.

Hier gehört Wiha Werkzeug eindeutig zu den besten Herstellern der Welt, was sich aber auch etwas im Preis wiederspiegelt.

Xiaomi Wiha Zu Hause Akku Schraubendreher Im Test 9

Daher war ich glatt etwas geschockt als ich über den Xiaomi Wiha Zu Hause Akku-Schraubendreher gestolpert bin. Der Xiaomi Wiha Zu Hause ist aus einer Zusammenarbeit von Wiha und Xiaomi entstanden und richtet sich wie der Name schon vermuten lässt an Heimnutzer.

Dieser könnte aber auf dem Wiha speedE basieren, einem 200€ Profi Modell! Der Xiaomi Wiha Zu Hause Akku-Schraubendreher hingegen kostet gerade einmal 40€.

Kann aber ein Wiha Akkuschrauber für 40€ wirklich etwas taugen oder handelt es sich hier nur um billig lizensierten China Schrott? Finden wir dies im Test heraus!

 

Xiaomi und Wiha?!

Starten wir einmal mit der Frage wie kann dies eigentlich sein kann. Xiaomi ist ein Smartphone Hersteller, welcher aber vor einigen Jahren eine sehr aggressive Expansionstaktik ausgearbeitet hat.

Anstelle Produkte selbst herzustellen, hat sich Xiaomi gute Produkte anderer Hersteller oder von Startups geschnappt und mit einem eigenen Design unter dem eigenen Namen auf den Markt gebracht. Hierbei handelt es sich nicht um Plagiate!

Xiaomi Wiha Zu Hause Akku Schraubendreher Im Test 1

Im Falle von Startups hat sich Xiaomi einfach eingekauft und bei anderen Unternehmen Kooperationen gestartet. So bietet Xiaomi Textil Produkte an, welche von einem schwedischen Hersteller stammen oder wie hier jetzt Werkzeuge von Wiha.

Im Gegensatz zu anderen Herstellern die ähnliches machen, hier in Deutschland beispielsweise Hama, sind diese Xiaomi gebrandeten Produkte alle vergleichsweise wertig.

Fun Fakt der „Xiaomi Wiha Zu Hause Akku-Schraubendreher“ heißt auch im Chinesischen „Xiaomi Wiha Zu Hause“. Xiaomi nutzt also das deutsche Branding, um sein Produkt zu vermarkten.

 

Der Xiaomi Wiha Zu Hause Akku-Schraubendreher im Test

Bei dem Xiaomi Wiha Zu Hause handelt es sich um einen „Akku-Schraubendreher“ und nicht um einen normalen Akkuschrauber.

Wir haben hier also im Prinzip einen „klassischen“ Schraubendreher vor uns, in welchem ein Motor verbaut wurde, mit allen Vor- und Nachteilen.

Xiaomi Wiha Zu Hause Akku Schraubendreher Im Test 5

So ist der Xiaomi Wiha Zu Hause, selbst mit einem Bosch IXO verglichen recht kompakt, aber deutlich dicker und größer als ein normaler Schraubendreher oder ein „mini Akku-Schraubendreher“ im Format eines Wowstick Modells.

Der Xiaomi Wiha Zu Hause ist ohne Bit ca. 160mm lang und an der dicksten Stelle 36mm im Durchmesser. Damit ist dieser durchaus noch als handlich zu bezeichnen.

Etwas überrascht hat mich das Gewicht! Mit 217g wirkt der Wiha Zu Hause schwerer als man denken könnte. Dies resultiert aber auch in einer gewissen Massivität.

Xiaomi Wiha Zu Hause Akku Schraubendreher Im Test 2

Das matt texturierte Gehäuse fühlt sich sehr massiv uns stabil an, obwohl dieses aus Kunststoff gefertigt ist. Hier sind wir wirklich schon im Profi-Segment was die Haptik angeht.

Der Wiha Zu Hause versucht auch gar nicht verspielt oder filigran zu wirken, sondern setzt auf eine robuste Profi-Optik. Und ja der Wiha Zu Hause wirkt wertiger als ein Bosch IXO, der im direkten Vergleich fast schon hohl wirkt.

Die Haptik und Optik ist dem Wiha Namen angemessen!

Xiaomi Wiha Zu Hause Akku Schraubendreher Im Test 4

Was den generellen Aufbau angeht, gibt es keine großen Überraschungen. Auf der Front haben wir eine metallene 6 Kant-Bitaufnahme, wie auch zwei LEDs die den Arbeitsbereich ausleuchten.

Diese LEDs leuchten automatisch auf, wenn Ihr den Akku-Schraubendreher benutzt. Hierfür finden sich drei Tasten ungefähr auf Daumenhöhe. Hierbei handelt es sich um vor und zurück, wie auch eine separate Taste falls Ihr die LEDs dauerhaft leuchten lassen wollt.

Ebenfalls findet sich in diesem Bereich eine Status LED. geladen wird der Wiha Akkuschraubendreher via USB C Port auf der Rückseite.

Xiaomi Wiha Zu Hause Akku Schraubendreher Im Test 3

Im Inneren ist ein 1500mAh Akku verbaut, welcher für 120 Schrauben reichen soll. Praktisch kommt es hier stark auf die Schrauben an, aber negativ ist die Akkulaufzeit nicht aufgefallen.

Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann wären es die Tasten. Für meinen Geschmack könnten diese etwas vorne am Gerät sein und etwas leichter zu betätigen sein. Teils neigte ich zum Abrutschen von den Tasten.

 

Hat der Xiaomi Wiha Akku-Schraubendreher genug Leistung?

Nein dies ist kein Akkuschrauber mit welchem Ihr lange Schrauben, ohne vorzubohren, in Holz ziehen könnt.

Dies sollte auch gleich klar sein wenn wir uns die technischen Daten ansehen.

Drehmoment Weich Drehmoment Hart RPM
Xiaomi Wiha Zu Hause 0,4 Nm 1 Nm 200
Bosch IXO 3 Nm 4,5 Nm 215
Xiaomi Mijia Akkuschrauber 5 Nm 200
Bosch Youseries Drill 9,2 Nm 1000
Wiha speedE 0,4 Nm 215

0,4 Nm im weichen Schraubfall ist schon sehr wenig! Ein Bosch IXO hat hier auf dem Papier die 7,5x Leistung! Allerdings auch der 200€ Wiha speedE hat nur 0,4 Nm.

Xiaomi Wiha Zu Hause Akku Schraubendreher Im Test 10

In der Theorie ist dies aber nicht schlimm. Diese Akku-Schraubendreher sind gedacht den „Leerlauf“ zu reduzieren, also die Umdrehungen für die man keine Kraft braucht. Drückt Ihr keine Taste am „Xiaomi Wiha Zu Hause Electric Power Screwdriver“, dann blockiert dieser. Ihr könnt ihn so wie einen normalen Schraubendreher nutzen, die Schraube lösen und dann übernimmt der Motor bis die Schraube komplett entfernt wird.

Umgekehrt der Xiaomi Wiha Zu Hause dreht die Schraube soweit ein wie er kann und die letzten Umdrehungen macht Ihr per Hand.

Dies ist in der Praxis durchaus angenehm und spart Zeit! Dabei ist der Xiaomi Wiha Akku-Schraubendreher primär für Dinge wie das zusammenbauen von Computern, elektronischen Geräte, irgendwelchen Kunststoff Objekten und kleineren Möbeln geeignet.

Xiaomi Wiha Zu Hause Akku Schraubendreher Im Test 7

Der große Wiha speedE richtet sich beispielsweise an Elektriker, die mit diesem Klemmen und Terminals an Sicherungen schließen bzw. öffnen sollen.

In einem kleinen Praxis Vergleich habe ich drei 34 x 3,8mm Schrauben in einen Holzbalken versenkt. Die Löscher waren allerdings vorgebohrt.

Dauer

Bei solch einer vergleichsweise einfachen Aufgabe ist der Xiaomi Wiha Zu Hause fast genauso schnell wie der Bosch IXO und rund doppelt so schnell wie das Ganze per Hand.

Der Xiaomi Wiha Zu Hause bekommt diese Schrauben auch ohne Vorbohren gerade so versenkt! Allerdings 34 x 3,8mm Schrauben in Holz sind klar das Limit.

 

Fazit

40€ für einen Akku-Schraubendreher von Wiha, ist dies ein guter Deal? Generell ja! Der „Xiaomi Wiha Zu Hause Electric Power Screwdriver“ ist nicht schlecht!

Allerdings ist dieser ein Ergänzungsprodukt. Dieser kann bei Weitem keinen regulären Akkuschrauber ersetzen und kann selbst beim Zusammenbauen von Möbeln durchaus an seine Grenzen kommen. Selbst ein einfacher 12V Akkuschrauber, beispielsweise von Einhell, welche auch für 40€ zu bekommen sind, sind deutlich universeller.

Xiaomi Wiha Zu Hause Akku Schraubendreher Im Test 12

Allerdings gerade im Elektronik-Bereich kann der Xiaomi Wiha Zu Hause Spaß machen und die Arbeit erleichtern! Dieser hat mehr als genug Leistung um beispielsweise Schrauben in PCs zu lösen/festzuziehen, ohne die Gefahr des Überdrehens.

Ähnliches gilt auch für andere einfache Anwendung. Im Gegensatz zu seinem Profi Bruder ist der Xiaomi Wiha Zu Hause natürlich nicht VDE zertifiziert, kann aber im privaten Umfeld auch für Arbeiten an Steckdosen usw. genutzt werden (auf Spannungsfreiheit achten).

Qualitativ ist der Akku-Schraubendreher auf dem Level das man von Wiha erwarten darf.

Kurzum passt das Anwendungsfeld des Xiaomi Wiha Zu Hause Akku-Schraubendrehers zu Eurem Bedarf? Dann kann ich eine volle Empfehlung aussprechen!

Motorola Moto G8 Plus Test, das Smartphone für vernünftige Nutzer!

Smartphones werden von Jahr zu Jahr teurer, zumindest wenn wir uns die Flaggschiffe ansehen. 1000€+ sind hier keine Seltenheit!

Allerdings muss es nicht immer ein Flaggschiff sein! Eine Smartphone Serie welche dies regelmäßig beweist sind die Moto G Geräte.

Auch das neue Moto G8 Plus sieht auf dem Papier sehr gut fürs Geld aus! Großes Full HD Display, 4GB RAM, 64GB erweiterbarer Speicher, aktueller Snapdragon SoC und eine Tripple-Kamera, was will man mehr?

Motorola Moto G8 Plus Test 15

Das Beste ist aber der Preis von gerade einmal 270€! Damit könnte das Motorola Moto G8 Plus das ideale Smartphone für alle Nutzer sein, die ein gutes Gerät suchen, aber nicht zwingend ein „Status-symbol“ brauchen oder wollen.

Aber wie gut ist das Moto G8 Plus wirklich? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Motorola Moto G8 Plus im Test

Auf den ersten Blick hat Motorola beim Moto G8 Plus alles richtig gemacht, zumindest dann, wenn Ihr ein optisch starkes Smartphone sucht.

So setzt das Moto G8 Plus auf die mittlerweile übliche Glas/Aluminium Kombination für das Gehäuse inklusive eines schönen Farbverlaufs auf der Rückseite. Allerdings täuscht dieser Eindruck! Das G8 Plus setzt NICHT auf Glas sondern komplett auf Kunststoff (abseits der Front).

Motorola Moto G8 Plus Test 1

Die Illusion, dass wir einen Metall Rahmen und Glasrückseite vor uns haben ist allerdings extrem gut. Ich wusste vor dem Test nicht das wir hier „nur“ Kunststoff haben und es ist mir erst später aufgefallen. Der Rahmen verfügt über eine Hochglanz Lackierung, welche dem polierten Rahmen eines Samsung Galaxy S8 oder iPhone X sehr ähnelt. Der offensichtlichste Unterschied ist die „Kälte“. Aluminium oder Edelstahl fühlt sich kälter in der Hand an, der Kunststoff beim G8 Plus etwas wärmer.

Motorola Moto G8 Plus Test 2

Ähnliches gilt auch für die Rückseite, wo ich allerdings haptisch keinen Unterschied zu Glas wirklich spüren konnte.

Kunstsoff hat verglichen, neben den Kosten, einen großen Vorteil. Dieser ist weniger brüchig. Im Gegenzug kann dieser leichter zerkratzen, passend dazu legt Motorola auch eine Hülle bei.

Motorola Moto G8 Plus Test 3

Die Front entspricht dem Standard für ein 2019/2020er Smartphone. Wir haben also ein großes fast vollflächiges Display mit einer kleinen Tropfen-Notch in welcher die Front Kamera verstaut ist. Diese hat satte 25 Megapixel.

Das Display selbst misst 6,3 Zoll und bietet eine Full HD Auflösung. Der Einschalter und die Lautstärke-Wippe sind an ihrer üblichen Position am rechten Rand angebracht. Hier möchte ich Motorola für den guten Druckpunkt der Tasten loben!

Motorola Moto G8 Plus Test 6

Bei den Anschlüssen haben wir einen recht klassischen Aufbau. Der USB C Ladeport ist auf der Unterseite, gemeinsam mit dem Lautsprecher. Ein 3,5mm Kopfhöreranschluss ist beim G8 Plus noch vorhanden und das auf der Oberseite.

Auf der Rückseite fällt der Blick direkt auf das Highlight des Moto G8 Plus, die Tripple-Kamera, welche aber etwas trickreich verbaut wurde. So hat Motorola LED Blitz und einen weiteren Sensor in eine Kamera-Aussparung verbaut.

Motorola Moto G8 Plus Test 4

So sieht es glatt aus als hätte das Smartphone fünf Kameras. Ebenfalls auf der Rückseite ist noch der Fingerabdruckscanner.

 

Das Display

Motorola setzt beim G8 Plus auf ein 6,3 Zoll Display mit 2280×1080 Pixeln Auflösung. Es handelt sich hierbei um ein IPS Panel, nicht verwunderlich da OLED in dieser Preisklasse praktisch noch nicht stattfindet.

Motorola Moto G8 Plus Test 9

Das IPS Panel sieht aber sehr gut aus! Farben sind echt satt, kontraststark und auch die Schärfe reicht völlig aus!

Ebenfalls positiv ist die Helligkeit! Ja es geht noch heller, aber das Moto G8 Plus ist im freien gut ablesbar.

 

Lautsprecher

Bei den Lautsprechern hat mich das Moto G8 Plus etwas beeindruckt. Das G8 Plus nutzt nicht nur den Lautsprecher auf der Unterseite für die Wiedergabe von Medien, sondern holt sich auch die Ohrmuschel zur Hilfe. Das Smartphone bietet also Stereo Klang, beeindruckend in dieser Preisklasse!

Zumal die Lautsprecher auch echt gut klingen! Diese sind laut und klar. Dies ist eindeutig der beste Klang, den ich bisher von einem unter 300€ Smartphone gehört habe.

Dies gilt dabei nicht nur für Musik. Auch die Freisprecheinrichtung ist schön laut und gut verständlich.

Klasse Motorola!

 

Kameras

Das Moto G8 Plus verfügt über drei Kameramodule:

  • 48 MP F1.7 „Standard“ Kamera
  • 16 MPS F2.2 Weitwinkel Kamera
  • 5 MP F2.2 Tiefensensor Kamera

Effektiv sind also nur zwei der drei Kameras wirklich nützlich. Der Tiefensensor soll bei Porträt Aufnahmen helfen, um den Hintergrund besser freizustellen. Erfahrungsgemäß ist dies aber mehr Show als wirklich praktisch nützlich. Motorola wollte einfach drei Kameras haben um „modern“ zu wirken.

Motorola Moto G8 Plus Test 12

Beim primären Sensor handelt es sich allerdings um den IMX582 von Sony, einen sehr guten wenn nicht sogar einer der besten Sensoren. Auch die Weitwinkel-Kamera ließt sich auf dem Papier gut.

In der Praxis kommt es aber auf mehr an als nur den Sensor. Vor allem die Software ist extrem wichtig, bei welcher günstigere Smartphones meist schwächeln.

Hier hat sich Motorola aber ein dickes Ei ins Nest gelegt! Ihr könnt nur mit der Hauptkamera Fotos machen. Die Weitwinkelkamera lässt sich nicht für Fotos verwenden!

Was zum Teufel Motorola?! Die Weitwinkelkamera ist lediglich für das Action-Cam Feature. Für dieses hat Motorola die Kamera „gedreht“. Ihr könnt das Smartphone also hochkant halten und quer Videos machen. Diese sind allerdings qualitativ sehr mäßig, da der sekundäre Sensor qualitativ deutlich schlechter ist und auch keine Stabilisierung mitbringt.

Für die Fotografen unter Euch gibt es also lediglich eine Kamera zu nutzen.

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Immerhin sind die Bilder dieser Kamera gut! Bei Tageslicht und Sonnenschein können die Aufnahmen mit großen Flaggschiff Smartphones durchaus mithalten.

Die Dynamik der Aufnahmen ist dank des guten Sensors und AutoHDR stark. Die Bildschärfe ist gut und auch der Weißabgleich sitzt.

1 G8
Moto G8 Plus
1 Gs290
Gigaset GS290
1 One Zoom
Moto One Zoom
1 P4
Google Pixel 4 XL
2 G8
Moto G8 Plus
2 G290
Gigaset GS290
2 One Zoom
Moto One Zoom
2 P4
Google Pixel 4 XL

Ja wir sind hier schon auf „Urlaubslevel“ an Fotoqualität. Ich hätte mit dem Moto G8 Plus keine Probleme meine Urlaubsfotos zu machen.

Selbst im Low Light sind Aufnahmen mit dem G8 Plus ordentlich, sofern man diesem etwas Zeit gibt (shutter lag). Nein hier ist dieses kein Google Pixel oder iPhone, sehr helle Bereiche können etwas ausbrennen und auch das Rauschen ist stärker ausgeprägt.

Allerdings bei einem Preis von 270€ kann ich hier nicht zu laut meckern! Kurzum die Hauptkamera kann voll überzeugen für diese Preisklasse.

 

Leistung und Benchmarks

Motorola setzt beim G8 Plus auf den Qualcomm SM6125 Snapdragon 665. Bei dem Snapdragon 665 handelt es sich um einen recht neuen SoC!

Dieser ist eine Art aufgebohrter Snapdragon 660. Genau genommen verfügen beide über den gleichen CPU Teil, der Snapdragon 665 verfügt aber über eine leistungsstärkere GPU.

Der Snapdragon 665 ist mit 4GB RAM und 64GB Speicher im G8 Plus gepaart.

Wollen wir uns in Benchmarks einmal ansehen wie viel Power das Smartphone hat.

Motorola Moto G8 Plus Geekbench Motorola Moto G8 Plus AntutuScreenshot 20191122 225554 Screenshot 20191122 214253 Screenshot 20191122 222752 Screenshot 20191122 224400

Das Abschneiden des Snapdragon 665 im Moto G8 Plus hängt etwas vom jeweiligen Benchmark an. Im Geekbench 4 Test ist der S665 wie zu erwarten war +- auf dem Level des älteren S660.

Pc MarkAntutu

Im Antutu Benchmark, welcher auch die Grafikkarte mit testet, kann der Snapdragon 665 sich gute 20% vor den Snapdragon 660 setzen und liegt lediglich 6% hinter dem größeren Snapdragon 710.

 

In der Praxis

Was die Performance angeht, ist das Moto G8 Plus klasse! Das Smartphone fühlt sich sehr schön flüssig und reaktionsfreudig an!

Die Benutzeroberfläche läuft nahezu perfekt! Ruckler oder stottern ist dem Moto G8 Plus ein Fremdwort.

Dies gilt auch für Apps. Facebook, Instagram und Co. laufen sehr gut, auch wenn Ihr schnell durch Euren Feed scrollt.

Motorola Moto G8 Plus Test 8

Positiv überrascht haben mich Spiele. Hier merkt man eine überdurchschnittlich gute Performance! Alle getesteten Spiele liefen und die meisten auch in voller Qualität und flüssig. Ja es gibt „extreme“ Spiele, bei welchen das Moto G8 Plus auch nicht „perfekt“ ist, aber dies ist eher die Minderheit.

Weitere Bonuspunkte gibt es für das flotte LTE und WLAN. Letzteres unterstützt natürlich 5Ghz netzte wie auch den AC Standard mit bis zu 433Mbit.

 

Akku

Das alte Motorola Moto G7 Plus hatte mit 3000mAh einen vergleichsweise kleinen Akku. Dieser ist aber im Moto G8 Plus auf satte 4000mAh angewachsen.

4000mAh ist eine ordentliche Kapazität. Hier kommt es aber natürlich auch darauf an wie Energie-Effizient die Komponenten im Smartphone arbeiten.

In meinem üblichen Praxis-Test mit einer leichten Nutzung aus Webbrowsen, Video schauen usw. von satten 9,5 Stunden!

Damit werden die meisten Nutzer problemlos über den Tag kommen, wenn nicht sogar zwei Tage mit einer Ladung klar kommen.

Klasse!

 

Fazit

Ja das Moto G8 Plus ist ein hervorragendes Smartphone für alle die kein Statusobjekt suchen! Dieses bietet im Grunde alles was man braucht und mehr.

Starten wir bei der Haptik und Optik. Schick ist das Moto G8 Plus ohne Frage! Dabei hat Motorola einen klasse Job gemacht zu verheimlichen, dass dieses aus Kunststoff besteht und nicht aus Glas und Edelstahl. Ich habe das Moto G8 Plus einigen Leuten in die Hand gegeben und erst auf Nachfrage ist dies diesen überhaupt aufgefallen.

Motorola Moto G8 Plus Test 13

Auch das Display ist top! Es sieht gut aus und ist ausreichend hell.

Glatt etwas enttäuscht haben mich die Kameras. Auf dem Papier ließt sich das Moto G8 Plus toll, drei Kameras inklusive Ultra-Wide Kamera. In der Praxis könnt Ihr aber nur eine der Kameras wirklich nutzen! Die Ultra-Wide Kamera ist nur für Action-Cam Videos (und ist dort auch nicht sonderlich gut) und nicht für Fotos. Wer bei Motorola dachte dies wäre eine gute Idee?! Die dritte Kamera ist nur für Porträt Aufnahmen zur Unterstützung, also auch in der Praxis weniger nützlich.

Bleibt effektiv nur die Hauptkamera, welche aber immerhin sehr gute Aufnahmen macht! Bei Sonnenschein ist kaum ein Unterschied zwischen dem Moto G8 Plus und Flaggschiff Smartphones zu erkennen. Selbst im Low Light schlägt sich das Smartphone wacker.

Dennoch „Potenzial nicht ausgeschöpft“ ist bei der Kamera mein Fazit.

Motorola Moto G8 Plus Test 14

Lob bekommt das G8 Plus wiederum für die Performance. Der Snapdragon 665 macht einen tadellosen Job! Das Smartphone läuft in allen Lebenslagen schön rund und taugt sogar beim Gaming.

Dies dank 4000mAh Akku auch recht lang! Die Akkulaufzeit war nie die größte Stärke der Moto G Serie, aber beim Moto G8 Plus ist diese auch kein Defizit mehr. Dieses ist hier nicht so stark wie ein Gigaset GS290, aber es schlägt sich gut.

Kurzum, müsste ich Euch ein allround Smartphone für unter 300€ aktuell empfehlen, dann wäre es das Motorola Moto G8 Plus. Lediglich wenn Ihr mehr als eine Kamera wollt/braucht gibt es bessere Modelle, wie das Moto One Zoom oder die Modelle von Xiaomi.

Link zum Hersteller /// bei Amazon /// bei Geizhals

Motorola Moto G8 Plus

Positiv

  • Gute Haptik
  • Gutes Display
  • Sehr gute Hauptkamera
  • Hohe Leistung 
  • Saubere Software
  • Hervorragende Lautsprecher

Neutral

  • Kein Glas/Aluminium nur Kunststoff

Negativ 

  • Kamera zwei und drei Praktisch unnütz 

Die Homematic CCU3 im Test und was sind die Unterschiede zum Homematic IP, ein Blick in beide Benutzeroberflächen

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Wenn Ihr Euch für Smart Home und Heim Automatisierung interessiert, werdet Ihr früher oder später über Homematic IP stolpern.

Homematic ist eine Produktreihe des deutschen Herstellers EQ-3, welche sich auf das vernetzte Haus konzentriert. Im Gegensatz zu anderen Smart Home Systemen bietet Homematic IP sehr viele Sensoren und Module an, auch für speziellere Einsatzorte.

Neben den üblichen Modulen, wie vernetzte Steckdosen Adapter, Tür/Fenster Sensoren, bietet Homematic IP auch Thermostate, „Smarte“ Lichtschalter und andere Unterputz Module an. Aktuell finden sich über 60 verschiedene Komponenten im Sortiment!

Allerdings fährt EQ-3 bzw. Homematic zweigleisig. Es gibt zwei unterschiedliche Basisstationen für das Homematic IP System, zwischen welchen Ihr Euch entscheiden müsst.

Es gibt die „alte“ Smart Home Zentrale, welche mittlerweile auch in Generation drei ist, und den neueren Homematic IP AccessPoint.

Die Homematic CCU3 ist für eine lokale Steuerung über Weebrowser oder 3. Anbieter Apps gedacht und gemacht. Der Homematic IP Accesspoint hingegen ist eine Cloud basierte Plattform, die ausschließlich eine Steuerung über die passenden Smartphone Apps erlaubt.

Sämtliche verfügbaren Module passen zu beiden Systemen, welches sollte man nun aber wählen? Ich hatte vor ein paar Jahren zuerst kontakt mit dem Homematic IP System, habe mich aber nun auch mal entscheiden die Homematic CCU3 Smart Home Zentrale mal anzuschauen.

Vielleicht steht Ihr vor einer ähnlichen Entscheidung, CCU3 oder Homematic IP.

In diesem kleinen Bericht soll es eine Art Vorstellung des Homematic Systems mit kleinem Vergleich zum Cloud basierten Homematic IP System geben. Neugierig?

Die Homematic CCU3 Basis im Test

Das Herz jedes Smart Home Systems ist natürlich die Basis. Die Homematic CCU3 Smart Home Zentrale ist wie man vielleicht schon am Namen erraten kann, bereits die 3. Generation und auch aktuelle Generation dieser Basis.

EQ-3 setzt hier auf ein schickes und schlichtes weißes Kunststoffgehäuse, welches etwas größer ist als eine Handfläche. Auf der Oberseite bzw. der Front je nachdem wie Ihr dieses anbringt, findet sich eine Status LED und eine Taste.

Die Anschlüsse sind auf der Unterseite versteckt. Hier findet sich ein 5V Stromanschluss, LAN und zwei USB Ports. Die CCU3 besitzt kein integriertes WLAN! Ihr müsst also den vorhanden LAN Port nutzen, was auch aus Sicht der Stabilität und Zuverlässigkeit Sinn macht.

Im Gegensatz zum Homematic IP System und auch anderen Smart Home Systemen handelt es sich bei der CCU3 nicht um eine einfache Bridge, die nur eine Art Brücke zwischen den einzelnen Funkmodulen und dem Internet herstellt, sondern auch gleichzeitig um das Gehirn.

Ihr seid bei der CCU3 nicht auf irgendwelche Cloud Server des Herstellers angewiesen. Die CCU3 arbeitet völlig eigenständig, also auch bei einem Internetausfall oder viel drastischer sollte mal der Hersteller Pleite gehen, könnt Ihr die CCU3 einfach weiternutzen.

Dieses eigenständige Arbeiten hat natürlich auch seine Nachteile, dazu aber später mehr.

Sehr interessant ist die Hardware welche EQ-3 bzw. Homematic in der CCU3 verbaut hat. Da diese natürlich aufgrund des eigenständigen Designs etwas mehr zu arbeiten hat und somit mehr Rechenleistung als eine einfach Bridge benötigt, hat der Hersteller „Leistungsfähige Hardware mit 4-Kern ARM Prozessor, 64 Bit-Architektur und langlebigem 8 GB-Flash-Speicher“ verbaut.

Öffnet man die CCU3 erlebt der technikaffine Nutzer eine kleine Überraschung. EQ-3 setzt im Inneren der CCU3 auf einen Raspberry Pi, welcher mit einem zusätzlichen Funkmodul ausgestattet ist. Cool!

Es handelt sich genau genommen um einen Raspberry Pi 3 Model B mit ARM-Cortex-A53 4x 1,2GHz SOC und 1GB RAM. Damit hat die CCU3 wie beworben wirklich ordentlich Power! Solch einen Raspberry Pi kann man sogar glatt als Office PC nutzen.

 

Die Module und Sensoren

Ein sehr wichtiger Teil des Homematic Systems sind die vielfältigen Module die verfügbar sind. Als Nutzer der CCU3 habt Ihr hier die volle Auswahl aus dem Homematic und HomematicIP System. Ja alle Homematic IP Komponenten lassen sich auch in der CCU3 einbinden!

Hier eine kleine Übersicht über die aus meiner Sicht besonders interessanten Module:

  • Homematic IP Heizkörperthermostat
  • Homematic IP Wandthermostat
  • Homematic IP Fenster- und Türkontakt – optisch
  • Homematic IP Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor
  • Homematic IP Schalt-Mess-Steckdose
  • Homematic IP Schalt-Mess-Aktor für Lichtschalter
  • Homematic IP Fernbedienung – 8 Tasten
  • Homematic IP Schlüsselbundfernbedienung – 4 Tasten
  • Homematic IP Bewegungsmelder mit Dämmerungssensor
  • Homematic IP Präsenzmelder – innen
  • Homematic IP Bewegungsmelder mit Dämmerungssensor – außen
  • Homematic IP Lichtsensor
  • Homematic IP Durchgangssensor mit Richtungserkennung
  • Homematic IP Rollladenaktor
  • Homematic IP Jalousieaktor
  • Homematic IP Alarmsirene
  • Homematic IP Wassersensor
  • Homematic IP Rauchwarnmelder

Dies ist nur eine kleine Auswahl an Modulen die verfügbar sind. Damit könnt Ihr das Homematic System als Alarmanlage, zur Steuerung Eurer Heizung und Heizkörper nutzen usw.

Selbst Kombinationen sind möglich wie ein automatisches Auffahren Eurer Markise bei einer gewissen Helligkeitsschwelle usw.

Während die meisten Smart Home Systeme nur eins können, kann die Homematic CCU3 und auch die Homematic IP Basis im Grunde genommen alles.

 

Unterschiede zwischen der Smart Home Zentrale und des AccessPoints

Wie bereits erklärt gibt es zwei mögliche Basen/Steuerungseinheiten für das Homematic System, die Smart Home zentrale CCU3 und den Cloud AccessPoint.

Funktional sind zwar beide sehr ähnlich aber die Präsentation und Zielgruppe ist doch eine ganz andere.

Die Homematic Smart Home zentrale CCU 3 richtet sich an „High End“ Nutzer die die volle Kontrolle über Ihr Heim haben wollen und dafür auch bereit sind teilweise eine etwas umständlichere Bedienung in Kauf zu nehmen.

Der Homematic IP AccessPoint richtet sich an den „Normalnutzer“, der ein schnelles und unkompliziertes System sucht.

So könnte man das Ganze gut zusammenfassen. Gehen wir aber einmal ins Detail.

 

Die Benutzeroberfläche der CCU3

Starten wir mit der Benutzeroberfläche der CCU3. Diese ist von Haus aus erst einmal nur im lokalen Netzwerk über die Eingabe der IP Adresse in Euren Webbrowser zu erreichen.

Eine App oder Ähnliches für Euer Smartphone gibt es nicht! Zumindest nicht von Haus aus. Es gibt gefühlt duzende 3. Anbieter Lösungen für einen Appzugriff oder allgemein einen sicheren Zugriff aus dem Internet. Diese Lösungen sind aber auch als komplizierter einzustufen und meist mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Auch bei der Einrichtung wird man so ein wenig ins kalte Wasser geworfen, sofern man nicht das Handbuch liest. Beispielsweise muss man von Haus aus nicht mal ein Admin Passwort setzen und selbst dann ist eine Auto Log-in Funktion vorhanden, welche man für einen sicheren Zugriff abschalten muss.

Informiert wird man darüber zwar zu Beginn durch ein Popup, welches aber viele Nutzer einfach wegklicken werden.

Die Benutzeroberfläche selbst würde ich als sehr klassisch und technisch bezeichnen. Erwartet Ihr hier eine einfach Nutzung in verständlichen Worten, dann werdet Ihr vielleicht etwas enttäuscht.

Alle verbunden Sensoren haben sehr lange Namen und werden im System oftmals mehrfach für alle Daten aufgelistet. Beispielsweise die Schalt- und Messsteckdose besteht aus fünf einzelnen Sensoren, für Spannung, Strom, Ein/Aus usw.

Das Anlegen von Verknüpfungen kann, wenn man dies das erste Mal macht, recht komplex sein. Verknüpfungen sind, „wenn dies ist, dann mache das- Anweisungen“. Beispielsweise wenn die Sonne untergeht, schalte das Licht ein.

Das aktuelle Sonnenlicht könnt Ihr mit einem Helligkeitssensor messen um dann mit dieser Information eine Steckdose zu schalten.

Ebenfalls recht kompliziert ist das Steuern von Heizkörperthermostaten und das Anlegen von „Plänen“.

Wobei kompliziert nicht ganz richtig ist. Für einen Technik begeisterten Nutzer ist dies mit ein wenig probieren alles kein Problem. Allerdings beispielsweise meinen Eltern wäre dies zu kompliziert. Erwartet Ihr eine „das System soll alles für mich so einfach wie möglich machen“ Lösung wählt lieber das HomematicIP System.

Allerdings bietet das Homematic System auch einige mehr Freiheiten. Ihr könnt einige Sensor Daten auslesen, die bei HomematicIP versteckt werden und diese auch mitprotokollieren.

Habt Ihr einen Temperatur-Sensor könnt Ihr über Monate/Jahre hinweg diese Daten mitschreiben und in ein Diagramm verpacken lassen, oder sogar in eine CSV Datei exportieren.

Gibt es irgendein Feature, das Ihr wollt aber die Zentrale nicht kann? Dann stehen die Karten gut, dass Ihr dieses mit irgendeinem Plug-in nachrüsten könnt.

Wollt Ihr eine spezielle App? Es gibt diverse App Baukästen mit welchen Ihr Eure eigenen mobile Apps mit dem Layout, das Ihr wollt, bauen könnt. Eine Lizenz für den AIO Creator Neo liegt bei der CCU3 beispielsweise bei.

Auch gibt es zu guter Letzt eine große Community mit sehr vielen enthusiastischen Nutzern die viele Anleitungen und Bastelprojekte auf Basis des Homematic Systems im Angebot haben.

Kurzum die Homematic Smart Home zentrale CCU3 bietet nicht die schönste und vor allem die einfachst zu bedienende UI, aber sie bietet Euch viele Freiheiten und Details die man bei kaum einen anderen Smart Home System bekommt und damit meine ich nicht nur die X verschiedenen Sensoren und Modulen aus allen Bereichen.

 

Die Benutzeroberfläche von Homematic IP

Sieht Euch das Ganze zu kompliziert aus oder Ihr wollt einfach nur ein einfaches System, dann ist Homematic IP eher etwas für Euch.

UPDATE! Am 26.11 gab es ein Update für die Homematic IP App, welche diese Optisch ein gutes Stück verändert hat. Funktional gab es aber keine Veränderungen.

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Homematic IP ist ein Cloud basiertes System. Ihr habt zwar auch einen „Controller“ bzw. „AccessPoint“ wie ihn der Hersteller nennt, dieser ist aber was die Hardware angeht, ein gutes Stück einfacher gehalten.

Neue Homematic App (1) Neue Homematic App (3)

Die komplette Steuerung verläuft über die Server von Homematic. Fallen diese also mal aus oder Euer Internet hat einen Hänger kann dieses zu einem Ausfall des Homematic IP Systems führen.

Dafür erhaltet Ihr aber einen schönen und vor allem einfachen App Zugriff, von der ganzen Welt aus, ohne, dass Ihr etwas speziell konfigurieren müsst. Selbiges gilt auch für die Sicherheit des Systems. Ihr müsst Euch hier keine Gedanken machen, Homematic IP kümmert sich um das Ganze.

Wie bereits erwähnt erhaltet Ihr eine schöne App. Ein Webinterface gibt es keins! Ihr müsst also ein Android oder IOS Smartphone zur Steuerung nutzen.

Neue Homematic App (2) Neue Homematicip App

Darauf ist aber auch die Nutzung angepasst. Sämtliche Funktionen sind gut und einfach verständlich verpackt. Dinge wie eine Zeitsteuerung von Heizkörperthermostaten besitzt eine schöne UI und auch Automatismen, also „wenn dies dann das- Verknüpfungen“ sind gut verständlich gemacht.

Dies ist eine Benutzeroberfläche mit der eigentlich jeder Nutzer klar kommt. Zugegeben es gibt noch einfachere Cloud Smart Home Produkte, aber das Homematic IP System ist auch für Anfänger gut bedienbar.

Neue Homematic App (6) Neue Homematic App (4)

Im Gegenzug ist das Homematic IP System aber auch etwas abgespeckt. Ist eine Funktion die Ihr wollt nicht vom Hersteller so vorgesehen, dann Pech gehabt. Auch fehlen beispielsweise Verlaufsdaten von Temperatur Sensoren usw.

Das ganze System ist halt auf eine Plug and Play Funktionalität zugeschnitten.

 

Fazit

Ich hoffe dieser kleine Artikel zum Thema Homematic IP* und Homematic Smart Home Zentrale* konnte Euch etwas weiterhelfen bei einer potenziellen Kaufentscheidung.

Beide System haben Ihre für und wider. Letztendlich kommt es aber stark darauf an, was für ein Nutzer Ihr seid. Seid Ihr ein „Bastler“ hat sicherlich die Smart Home zentrale CCU3 mehr Reiz für Euch. Diese bietet einfach mehr Funktionen, Statistiken und auch Erweiterungsmöglichkeiten.

Dies kommt aber zum Preis einer deutlich unintuitiveren Benutzeroberfläche und einem komplizierteren App Support.

Homematic IP hingegen ist auf den modernen Nutzer zugeschnitten, der sein Smart Home System via Smartphone bedienen möchte und ein einfaches und gut funktionierendes System erwartet.

Wie so oft bedeutet dies aber auch etwas den Wegfall von einigen Freiheiten.

Ich würde Euch das Homematic IP System vor allem für die Heizkörper Steuerung und die Nutzung als Alarmanlage empfehlen. Hier konnte ich im direkten Vergleich kaum Nachteile aber viele Vorteile gegenüber der Homematic Smart Home Zentrale* feststellen.

Die Smart Home Zentrale gefiel mir mit dem Wetter/Temperatur Sensoren, wie auch mit den diversen Schalt- und Messmodulen besser, vor allem aufgrund der detaillierten Statistiken.

Den meisten Nutzern würde ich aber aktuell zum Homematic IP System* raten. Letztendlich spricht aber nichts gegen beide Systeme(Ihr könnt auch beide Systeme in einem Haus nutzen, jedes für das was es am besten kann).

Unterm Strich aber nochmals meine Empfehlung für das Homematic System an sich. Kein anderes Smart Home System ist so vielfältig wie dieses.

Die Charmast W1052 Mini Powerbank 10400mAh im Test

Vor einer Weile hatten wir bereits die die große Charmast 20800mAh Powerbank im Test. Diese konnte dort durchaus überzeugen. Das habe ich zum Anlass genommen mir auch einmal den kleinen Bruder genauer im Test zu betrachten.

Auf den ersten Blick ist die Charmast Mini Powerbank 10400mAh sehr spannend, primär aufgrund der Portausstattung.

Charmast W1052 Mini Powerbank 10400mah Im Test 9

Zweimal Quick Charge und einmal USB Power Delivery in einer kompakten Powerbank der 10000mAh Klasse sieht man schließlich nicht oft.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier die Charmast Mini Powerbank 10400mAh so gut wie versprochen?

 

Die Charmast W1052 Mini Powerbank 10400mAh im Test

Wie bereits im Namen steht ist die Charmast W1052 eine sehr schön handliche und kompakte Powerbank. Diese misst rund 91 x 63 x 22mm. Es gibt noch kleinere Powerbanks mit +- 10000mAh, aber für die gebotenen Anschüsse und Feature ist die Charmast angenehm handlich.

Charmast W1052 Mini Powerbank 10400mah Im Test 1

Auch das Gewicht geht mit 191g völlig in Ordnung.

Wo wir sehen, dass Charmast kein reiner Premium Hersteller ist, ist beim Gehäuse. Der verwendete Kunststoff ist soweit Okay, aber auch nicht außergewöhnlich. Ähnliches gilt auch für die Verarbeitung.

Es lässt sich nichts eindrücken oder verwinden.

Charmast W1052 Mini Powerbank 10400mah Im Test 2

Auffällig ist lediglich die Textur die Charmast verwendet. Die komplette Powerbank besitzt eine sehr feine Waben-Struktur. Diese fühlt sich interessant in der Hand an und scheint auch ausreichend resistent gegenüber Fingerabdrücken zu sein.

Super!

Das wahre Highlight der Charmast W1052 Mini Powerbank ist aber die technische Ausstattung. Die Powerbank verfügt über satte vier Anschlüsse auf ihrer Front.

Dabei handelt es sich zunächst um zwei „normale“ USB A Ports, einen microUSB Port und einen USB C Port.

Charmast W1052 Mini Powerbank 10400mah Im Test 3

Die USB A Ports sind aber nicht so normal wie diese vielleicht auf den ersten Blick aussehen. Charmast setzt hier auf Quick Charge 3.0. Beide Ports können jeweils 18W bzw. 5-6V/3A, 6-9V/2A oder 9-12V/1,5A liefern.

Der USB C Port wiederum unterstützt USB Power Delivery. Ideal für Smartphones von Apple und Google oder beispielsweise für die Nintendo Switch. Was die Leistung angeht, bietet der USB C Port aber „nur“ 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A.

18W sind für Smartphones völlig ausreichend, wollt Ihr allerdings ein Notebook an de USB C Port laden, dann gibt es klar bessere Powerbanks für Euch.

Der USB C Port kann auch zum Aufladen der Powerbank genutzt werden, wo dieser ebenfalls bis zu 18W aufnehmen kann. Alternativ könnt Ihr die Powerbank auch klassisch via microUSB laden.

Charmast W1052 Mini Powerbank 10400mah Im Test 4

Hier ist das Tempo aber auf 5V/2A limitiert.

Dennoch ist dies für eine so kompakte Powerbank eine beeindruckende Ausstattung!

Des Weiteren finden sich noch vier weiße Status LEDs auf der Oberseite der Powerbank. Betätigt Ihr den Einschalter leuchten diese entsprechend der Kapazität auf.

 

Kapazität

Charmast bewirbt die Kapazität der Powerbank mit 10400mAh, messen konnte ich 34,862Wh bzw. 9422mAh. Dies entspricht 90,5% der Herstellerangabe, was ein top Wert ist!

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Charmast Mini Powerbank getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro
  • Google Pixel 3 XL
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Apple iPad 11 Pro
  • Nintendo Switch

Grundsätzlich können wir es hier kurz machen. Die Charmast Mini Powerbank konnte voll überzeugen!

Ladetempo In Watt

Alle Smartphones und Tablets ließen sich an mindestens einen der Ports der Powerbank schnellladen! Hierdurch ist diese als sehr universell einzustufen.

Ja das Apple iPhone 11 Pro und auch das iPad 11 Pro werden ein wenig von den maximalen 18W auf dem USB C Port limitiert, erreichen aber das Tempo des originalen Apple Schnellladegerätes. Daher kann ich mich hier nicht zu laut beschweren.

Huawei Smartphones sind allerdings immer eine Besonderheit. Huawei nutzt bei seinen Flaggschiff Smartphones den proprietären „Super Charge“ Standard.

Charmast W1052 Mini Powerbank 10400mah Im Test 6

Allerdings unterstützten auch viele der Huawei Flaggschiffe USB Power Delivery und FCP. FCP ist der „alte“ Huawei Schnellladestandard, welcher +- identisch zu Quick Charge ist. Daher unterstützen viele Quick Charge Ports auch FCP als sekundären Standard, was auch hier der Fall ist.

Das Huawei Mate 20 Pro würde am originalen Ladegerät rund 30W maximalen Ladestrom erreichen. Hier erreicht dieses 13W, was natürlich deutlich langsamer ist, aber auch schneller als die 7,xW die an einem normalen Ladegerät erreicht würden.

Wir können also sagen, dass Smartphones von Apple, Samsung, Google, HTC, Sony, BQ und Motorola in der Regel problemlos an der Charmast Mini Powerbank schnellgeladen werden können.

Smartphones von Huawei können ein „halbes“ Schnellladen an der Charmast Mini Powerbank erreichen.

 

Wiederaufladen

Ihr könnt die Charmast Mini Powerbank gleich über mehrere Wege wiederaufladen. Zum einen steht uns der USB C wie aber auch der microUSB Port zur Verfügung, zum anderen können wir ein Quick Charge, wie auch USB Power Delivery Ladegerät nutzen.

Wiederaufladetempoin Watt

Spannend! Der USB C Port akzeptiert sowohl ein Quick Charge wie auch ein USB PD Ladegerät zum Schnellladen. Nutzt Ihr eins dieser beiden, dann ist die Powerbank in ca. 3 Stunden voll.

Alternativ könnt Ihr aber auch den microUSB Port nutzen. In Kombination mit einem normalen Ladegerät erreicht Ihr hier ca. 10W (10 Stunden Ladedauer) oder mit einem Quick Charge Ladegerät +- 17W (3 Stunden Ladedauer).

Damit ist die Charmast Mini Powerbank verdammt flott wieder voll.

 

Fazit

Die Charmast Mini ist eine klasse Powerbank, wenn Ihr ein technisch aktuelles und kompaktes Modell sucht!

Das Wichtigste ist hier ohne Frage die Unterstützung von USB Power Delivery, welches bereits jetzt von Apple, Nintendo und Google sehr breit unterstützt wird, und zusätzlich Quick Charge!

Quick Charge ist gerade für „mittelalte“ Smartphones, die vielleicht nicht mal über USB C verfügen, wichtig.

Charmast W1052 Mini Powerbank 10400mah Im Test 8

Damit ist die Charmast Mini Powerbank unheimlich universell, egal ob Ihr ein Samsung, Apple, Sony, HTC, Motorola oder sonstiges Smartphone nutzt. Ihr werdet 95% aller Smartphones im Handel an der Charmast Powerbank schnellladen können.

Hinzu kommen die kompakten Abmessungen. Es gibt einige Powerbanks die USB Power Delivery und Quick Charge vereinen, diese sind aber in der 10000mAh Klasse sehr rar.

Kurzum, ich kann eine Kaufempfehlung für die Charmast Mini Powerbank aussprechen!

Keine Produkte gefunden.

Amazons dickes Ding, der Echo Studio im Test

Sowohl Apple wie auch Google bieten mit ihrem HomePod bzw. HomeMax Smart Home Lautsprecher der gehobenen Klasse. Dies war eine Lücke in Amazons Echo Sortiment, welches bisher nur den Echo Plus als High End Modell bot.

Mit dem Echo Studio will Amazon diese Lücke nun schließen. Der Echo Studio soll ein „Smarter High Fidelity-Lautsprecher mit 3D-Audio“ sein. Um dies zu erzielen hat Amazon gleich fünf Treiber Einheiten verbaut.

Echo Studio Im Test 7

Im Gegensatz zur Konkurrenz ist der Echo Studio mit 199€ aber vergleichsweise günstig. Wollen wir uns hier im Test doch einmal ansehen was der Echo Studio so zu leisten vermag und vor allem wie dieser klingt.

 

Der Amazon Echo Studio im Test

Mit einem Durchmesser von 175mm und einer Höhe von rund 206mm ist der Echo Studio schon ein ordentlicher Brocken an Lautsprecher. Zum Vergleich, ein normaler Amazon Echo der 3. Generation kommt lediglich auf 99mm Durchmesser und eine Höhe von 148mm.

Echo Studio Im Test 1

Klingt jetzt nicht so viel kleiner, aber der Echo Studio hat das 4x Volumen eines normalen Echos. Auch das Gewicht ist mit 3,5Kg deutlich höher als die 0,78Kg des normalen Echos.

Amazon versucht den Echo Studio also eindeutig als echten Ersatz einer kleinen HiFi Anlage im Wohnzimmer positionieren wollen. Rein von den Abmessungen könnte dies auch gelingen!

Echo Studio Im Test 2

Beim Design gibt es keine Überraschungen. Der Echo Studio ist generell in einer ähnliches Design Sprache gehalten wie die anderen neueren Echo Modelle.

Der Lautsprecher ist in einer Zylinderform gehalten. Dabei ist das Äußere weitestgehend mit einem Stoff bekleidet.

Lediglich auf der unteren Front und Rückseite gibt es zwei auffällige Ausschnitte, welche als eine Art Bass-Port dienen. Schaut Ihr hier hindurch könnt Ihr den Tieftöner entdecken.

Echo Studio Im Test 3

Die anderen Treiber des Echo Studio sind unterm Stoff versteckt.

Bedient wird der Echo Studio natürlich primär über Eure Stimme, alternativ gibt es vier Tasten auf der Oberseite. Hierbei handelt es sich um eine Lautstärkeregelung, eine Taste zum Abschalten der Mikrofone und eine Universaltaste.

Ebenfalls auf der Oberseite sind sieben Öffnungen für die verbauten Mikrofone.

Echo Studio Im Test 4

Die Anschlüsse sind auf der Rückseite angebracht. Erfreulicherweise ist das Netzteil beim Echo Studio intern! Der Lautsprecher wird einfach über einen C7 Stecker mit dem Strom verbunden.

Ebenfalls auf der Rückseite ist ein 3,5mm AUX Eingang und ein microUSB Port. Letzterer wird für offline FW Updates sein.

 

Software und Feature

Was die Feature angeht bietet der Echo Studio grundsätzlich die übliche Amazon Alexa „Erfahrung“, wie man diese von anderen Echo Lautsprechern kennt.

Ihr könnt nach Dingen wie dem Wetter, Tierstimmen, Radio-Sendern usw. fragen. Auch könnt Ihr Smart Home Geräte steuern, welche fast alle Amazon ALEXA unterstützen.

Neu ist lediglich (neben 3D Audio, dazu später mehr), die Möglichkeit den Echo Studio kabellos mit einem Amazon Fire TV zu Koppeln und für die Audio Wiedergabe zu nutzen. Dieses Feature scheint nun aber auch für andere Amazon Echo Lautsprecher zu kommen.

 

Klangaufbau und 3D Audio

Ein stark beworbener Punkt beim Echo Studio ist „3D Audio“. Damit dieses funktioniert hat Amazon satte fünf Treiber in dem Echo Studio verbaut.

Hierbei handelt es sich um einen Subwoofer auf der Unterseite, drei Mitteltöner Links, Rechts und in der Mitte, wie auch einen Hochtöner auf der Oberseite. Diese fünf Treiber sollen im Maximum 330W Leistung bieten.

Echo Studio Im Test 6

Der Lautsprecher vermisst dabei den Raum in dem Ihr Euch befindet mithilfe seiner Mikrofone und passt sich dementsprechend an.

3D Audio Inhalte sind aktuell lediglich über ein kostenpflichtiges Amazon Music HD Abo zu erhalten. Generell ja, 3D Audio gibt Titeln eine höhere Tiefe und Dynamik. Musik macht so durchaus mehr Spaß als reguläre Musik, welche im Vergleich flach wirkt.

Allerdings ist die Auswahl an 3D Audio Titeln sehr eingeschränkt und die Kopplung an das Amazon Music HD Abo macht das ganze für mich etwas zu einem Gimmick. Ein Gimmick mit viel Potenzial.

 

Klang

Wie klingt denn nun der Echo Studio? Gewaltig! Anders kann man dies wirklich nicht sagen.

Der Bass ist die größte Stärke des Echo Studios. Dieser ist sehr wuchtig und aggressiv. Ihr könnt mit dem Lautsprecher selbst mittelgroße Räume ordentlich „füllen“.  Selbst in einem Wohnzimmer hätte der Echo Studio keine Probleme für einen Party tauglichen Bass zu sorgen.

Dabei ist der Bass aber auch qualitativ ordentlich! Der Tiefgang ist gut und das Volumen in Ordnung. Hier und da merkt man das der Echo Studio kein großer Standlautsprecher ist, aber für ein weiterhin vergleichsweise kompaktes Modell ist der Bass beeindruckend.

Ich habe schon Subwoofer gehört die schlechter waren.

Die Mitten des Echo Studio sind wiederum eher unauffällig. Diese sind nicht schlecht, aber auch nicht besonders. Stimmen in Hörbüchern, PodCasts usw. werden gut dargestellt. Allerdings kann der Bass und die Tiefen in Musik teils etwas dominanter sein. Gerade bei höheren Lautstärken fällt dies auf. Hier können die Bässe die Mitten etwas verdrängen.

Die Höhen wiederum sind schön sauber und klar. Der Echo Studio ist nicht super Brilliant, liefert aber absolut vernünftige Höhen. Erneut habe ich aber tendenziell das Gefühl das die Bässe auf höherer Lautstärke immer dominanter werden. Auf Zimmer Lautstärke bis leicht erhörter Lautstärke ist dies weniger ein Problem.

Echo Studio Im Test 10

Erst wenn Ihr den Echo Studio auf Party Lautstärke dreht, beginnen die Bässe sehr dominant zu werden. Auf niedrigeren Lautstärken ist der Echo Studio hingegen gut ausbalanciert und kann durchaus dem Hi-Fi Anspruch gerecht werden.

Hier kann allerdings eventuell Eure Erfahrung etwas abweichen. Beim ersten In Betrieb nehmen passt der Echo Studio sich akustisch an den Raum an. Eventuell kommt hierdurch etwas der dominantere Bass zu Stande.

Ihr könnt den Klang des Echo Studio auch in der Amazon App etwas anpassen. Diese erlaubt Einstellungen für Höhen, Mitten und Tiefen.  Nein Ihr werdet aus dem Echo Studio nie einen völlig neutralen und „puristischen“ Lautsprecher machen, aber wenn Ihr danach sucht, dann seid Ihr hier eh falsch.

Der Echo Studio ist gemacht zu beeindrucken und spaß zu machen. Dies gelingt auch. Musik ist dynamisch und lebendig klingend. Partys mit dem Echo Studio? Kein Problem! Selbst größere Räume werden effektiv beschallt. Die maximale Lautstärke ist hoch, aber auch nicht brüllend laut (in größeren Räumen).

 

Fazit

Amazon macht mit dem Echo Studio den kleineren Audio Herstellern alla Teufel, Sonos und Co. das Leben schwer. Der Amazon Echo Studio ist zu gut für 199€. Es ist hier eindeutig das Amazon am Lautsprecher nichts verdient.

Euch als Nutzer soll dies natürlich nicht stören, ganz im Gegenteil. Es ist wirklich beeindruckend was Amazon hier für unter 200€ bietet.

Der Echo Studio ist zunächst ein mittelgroßer Lautsprecher. Dieser ist signifikant größer als ein Echo Plus. Rein subjektiv würde ich von der 3-fachen Größe sprechen.

Echo Studio Im Test 8

Damit ist der Echo Studio weniger für die Küche, Bad oder Schlafzimmer geeignet, aber umso mehr fürs Wohnzimmer. Hier kann der Lautsprecher auch überzeugen!

Zunächst hat dieser genug Power auch größere Räume effektiv zu beschallen. Dabei ist dieser nicht nur ausreichend laut, sondern klingt auch gut genug sicherlich die ein oder andere HiFi Anlage zu ersetzen.

Die größte Stärke ist hier eindeutig der Bass. Dieser ist beim Echo Studio sehr mächtig und kräftig. Aber auch Höhen und Mitten sind mehr als ordentlich. Musik macht mit dem Echo Studio sehr viel Spaß! Ja für echte Hi-Fi Liebhaber, die einen puristischen Sound suchen gibt es besseres, aber für den Normal-Nutzer ist der Echo Studio top! Hinzu kommt der ebenfalls sehr gute 3D Klang, welchen ich aber aktuell eher als Gimmick ansehe, aber als Gimmick mit Potenzial!

Abseits des hervorragenden Klangs bietet der Echo Studio die üblichen Feature und Stärken eines Amazon Echos. Ich denke diese brauche ich nicht mehr separat auflisten.

Kurzum, Ihr sucht einen smarten Lautsprecher fürs Wohnzimmer, Jugendzimmer oder Party Raum? Dann ist der Echo Studio für 199€ eine herausragende Wahl. Ich wüsste auf Anhieb keinen Lautsprecher der fürs gleiche Geld besser klingt.

Allerdings in die Küche oder das Schlafzimmer würde ich mir eher einen normalen Echo oder Echo Plus stellen. Hier ist der Klang des Echo Studio fast etwas zu gewaltig für meinen Geschmack.

Wie techtest.org unterstützen?

Die Welt wird härter für kleinere Blogs und Webseiten, aber dies ist sicherlich nichts Neues für die meisten von Euch.

Werbung bringt nicht mehr so viel wie früher, außer man schaltet mehr davon und am besten Video-Werbung, Affiliate Einnahmen sinken, außer man verkauft irgendwelche unseriösen Kurse und auch Google und die EU werfen einem gelegentlich Knüppel zwischen die Beine.

Daher möchte ich Euch um etwas Unterstützung bitten, auch wenn es mir schwerfällt.

 

Die Google Krise von Juni 2019

Einer der wichtigsten Gründe für diesen Artikel ist die Google Kriese von Juni 2019. Google Krise von Juni 2019?

Google hat im Juni 2019 ein „Core Update“ durchgeführt, welches zu einer neuen Beurteilung aller Webseiten geführt hat.

Vor diesem Update hatte Techtest.org zwischen 200.000 und 250.000 Seitenaufrufe im Monat erreicht, was ausgereicht hat um das Projekt zu finanzieren. Innerhalb von einem Tag hat Techtest.org rund 60% Trafik durch Google verloren! Schlecht wenn ca. 80% des Trafiks von Google kommt.

Seitenaufrufe

Kurzum mehr oder weniger von einem auf den anderen Tag ist Techtest.org von ca. 220.000 Seitenaufrufe auf 120.000 Seitenaufrufe geschrumpft. Warum? Keine Ahnung! Der Algorithmus hat entschieden, dass Techtest.org nicht gut ist und fertig. Auch andere Seiten wie die http://dailymail.co.uk/ hat innerhalb von einem Tag 50% Trafik eingebüßt. Allgemein scheint dies viele Test-Webseiten hart getroffen zu haben, wie china-gadgets.de usw.

Sistrix

Googles Ratschlag „verbessert Euren Content, Ihr seid einfach schlechter als die Konkurrenz“. Frustrierend wenn man sieht, dass irgendwelche Nischenseiten mit Fake Vergleichen plötzlich vor einem in der Suche auftauchen.

Unglaublich und beängstigend welche Macht Google hat. Fun Fakt, es hilft hier nicht gute Artikel zu haben. Google scheint jeder Webseite +- ein gewisses Kontingent an Seitenaufrufe Pro Tag zuzuordnen. Hat man einen besonders erfolgreichen bzw. Populären Artikel wird die Seite an anderer Stelle wieder abgewertet.

Mittlerweile haben folge Updates Techtest.org wieder aufgewertet, aber ganz bei alter Kraft ist die Seite nicht. Stand November erreicht Techtest.org rund 160.000-180.000 Seitenaufrufe, was für eine 1-Man Webseite okay ist.

Aber so ganz mag Google Techtest.org nicht. Beispielsweise werden Techtest.orgs Inhalte bei Google Discover verschmäht, während sie bei der Suche Okay dasteht.

Möglicherweise mag Google das .org nicht?!

 

Wie finanziert sich Techtest?

Techtest.org hat aktuell drei Einnahmequellen, Werbung, Affilliate und VG Wort. Affilliate Einnahmen sind hier eindeutig der dickste Fisch.

Werbung war bzw. ist eher ein Zubrot um laufende Kosten zu decken. Hierzu gehören Kosten für Server, Domain und Plugins. Leider sinken die Einnahmen durch Werbung konstant. Warum und weshalb könnt Ihr hier erfahren.

Um dies zu kompensieren müsste ich eigentlich mehr Werbung schalten, oder Auto-Play Video Werbung, wie es mittlerweile viele Webseiten machen. Werbebetreiber (mit Ausnahmen) zahlen in der Regel pro Klick. Auto-Play Video Werbung hingegen wird meist pro „Interaktion“ abgerechnet. Eine Interaktion ist aber bereits, wenn das Video in Eurem Sichtfeld abläuft.

Wie Techtest.org Unterstützen 1

Daher haben alle News Seiten auf diese verdammten Video-Clips umgestellt, welche mehr Werbung haben als Inhalt. Allerdings nervt mich diese Werbung selbst, daher verzichte ich darauf.

Was ich nicht mache sind gesponserte Artikel. Hierfür erhalte ich ca. 2-3 Anfragen die Woche, welche auch gut bis sehr gut zahlen (100-500€ für einen Artikel). Allerdings sind diese Artikel zu meist sehr unseriös. Es geht hier nur um Backlinks für Google, welche meist zu irgendwelchen Casino Webseiten führen. Für das Google Ranking spielen Backlinks eine große Rolle. Verlinkt eine große Webseite auf eine kleine Webseite, dann wertet das die kleine Webseite auf. Selbiges gilt wenn viele Links von unterschiedlichen Seite auf eine führen. Daher gerade die Betreiber von Glücksspielseiten oder „Free2Play“ Apps usw. gerne bereit für solche Links Geld auf den Tisch zu legen.

Ebenso habe ich noch nie Geld von einem Hersteller für einen Artikel genommen oder bekommen.

 

Wie techtest.org unterstützen?

Ihr wollt mich und Techtest.org unterstützen? Dann gibt es viele Möglichkeiten, direkt und indirekt.

1. Vielen Dank für Eure Anwesenheit!

Allein, dass Ihr Techtest.org besucht habt und vielleicht auch wieder besucht hilft bereits etwas. Es würde ja schließlich nichts bringen wenn Ich über Dinge schreibe die niemand liest.

Hier würde ich Euch allerdings bitten falls vorhanden Scriptblocker auszuschalten oder Techtest „freizugeben“. Techtest.org nutzt kein Google Analytics zum Tracking, aber dennoch muss ich natürlich zählen wie oft eine Seite aufgerufen wird und welche Artikel besonders gut ankommen.

Hier werden keine IP Adressen oder Ähnliches gespeichert, nur eine Zahl „Seite XYZ wurde X mal aufgerufen“. Dies ist auch wichtig in Zusammenarbeit mit Unternehmen.

Falls Ihr nicht immer Zeit habt all Eure Lieblings Webseiten durchzusehen, dann folgt doch einfach dem Techtest RSS Feed, welcher im Übrigen ungekürzt ist!

 

2. „Engagement“

Das Kommentieren von Artikeln, liken von Tests bei Facebook und sonstige Interaktionen haben einen großen Wert. Zum einen freut es mich natürlich etwas Feedback zu bekommen, zum anderen haben solche Punkte auch gewisse Auswirkungen auf das Google Ranking.

Ähnlich wie bei Youtube liebt Google auch bei der Suche „Engagement“.

Zudem ist es wirklich interessant zu erfahren was den Kern-Leser von Techtest interessiert! Wie ich beispielsweise im gesonderten Artikel zum Thema Werbung erfahren habe, ist die „Neues aus China“ Kategorie recht beliebt.

 

3. Weitersagen und bei Social Media folgen

Ein wenig Werbung für Techtest.org machen schadet sicherlich auch nicht ???? Ebenso falls Ihr mir bei den diversen Social Media Plattformen folgen würdet.

Social Media ist allerdings für mich auch nicht der „Heilige Gral“, im Gegensatz zu anderen Bloggern und „Influencern“.

Facebook beispielsweise war mal sehr wertvoll, mittlerweile wollen diese aber für alles bezahlt werden. „Du willst, dass ein Beitrag allen deinen Followern angezeigt wird? Bitte 10€ dafür“.

Twitter ist gefühlt eh am Sterben und Instagram ist zwar cool, bringt aber 0 Klicks oder zusätzliche Aufrufe. Erstaunlicherweise stehen Marketing Firmen total auf Instagram, auch wenn ich den letztendlichen Einfluss von Instagram Postings sehr anzweifele.

Dennoch große Zahlen werden hier immer gerne gesehen und Instagram macht mir grundsätzlich auch Spaß ????

 

4. Spenden

Wollt Ihr Techtest.org etwas direkter unterstützen, dann könnt Ihr auch Geld spenden. Ja nach Spenden fragen fällt mir nicht leicht und ich kann auch verstehen wenn die meisten von Euch daran kein Interesse haben.

Schließlich will aktuell jeder und auch jeder Dienst Spenden haben oder am besten noch ein Monatsabo.

Unterstüzen

Solltet Ihr Euch für eine Spende entscheiden, vielen, vielen Dank! Schreibt am besten dabei welche Eure Lieblingskategorie ist und ich werde versuchen das Geld etwas zweckgebunden innerhalb dieser Kategorie für einen Test auszugeben.

Und rechnet mit einer Danke eMail von mir!

 

5. Patreon

Auf die Anregung von einigen Lesern hat nun Techtest.org eine Patreon Seite. Patreon erlaubt es Euch Techtest.org finanziell direkt zu unterstützen.

Ja ich weiß es ist viel verlangt techtest.org und irgend so einen Schreiber finanziell zu unterstützen. Schließlich will fast jeder Spenden und das auch zumeist für „größere“ Dinge als nur einen Technik-Blog. Auch immer mehr Dienste setzen auf eine monatliche Bezahlung, weshalb ich auch nicht mit einem großen Ansturm an Unterstützern rechne.

Become A Patron Button@2x

Solltet Ihr Euch dennoch entscheiden mich und Techtest.org zu unterstützen vielen Dank! Ich weiß dies wirklich sehr zu schätzen, vor allen aus den oben genannten Gründen.

Was habt Ihr davon Techtest.org zu unterstützen?

Erst einmal tausend Dank für jeden Euro! Natürlich könnt Ihr Euch für meinen Dank nichts kaufen, daher versuche ich Euch wenigstens eine kleine Gegenleistung zu bieten (bitte nicht böse sein sollte es etwas dauern bis ich die Geschenke versende).

  • 1€ Spende, Ihr nehmt an einem monatlichen Gewinnspiel teil (ab 25€ gesamter Spendensumme). Ich verlose hier eins (oder mehrere) meiner Testgeräte. Hier kommt es immer etwas darauf an was ich gerade „da“ habe und nicht weiter zwingend benötige.
  • 5€ Spende, neben dem Gewinnspiel erhaltet Ihr ein kleines einmaliges „Willkommens-Paket“. Dieses besteht aus Kleinigkeiten, „Werbeartikel“, interessante China Produkte, Ladekabel, usw. Rechnet hier bitte mit nichts allzu Großem (es geht ja schließlich ums Spenden), dies soll lediglich ein kleines Danke sein.
  • 10€ Gewinnspiel + größeres einmaliges „Willkommens-Paket“
  • 25€ (WOW falls wirklich jemand 25€ im Monat bereit wäre für Techtest zu spenden), Gewinnspiel + größeres einmaliges „Willkommens-Paket“ + ein Techtest.org T-Shirt.

Zusätzlich hoffe ich mich besser mit Euch vernetzen zu können. Nutzer-Feedback, gerade von treuen Nutzern, ist sehr wertvoll und hilft mir bei der Frage über was ich wie schreiben soll.

Was will ich mit Patreon erreichen?

Das oberste Ziel ist es Techtest.org von klassischer Bannerwerbung unabhängig zu machen. Sollte via Patreon eine Summe von 125€ + erreicht werden, plane ich Bannerwerbung komplett abzuschalten.

Pat

Ideal aus Sicht des Datenschutzes usw. Zwar ist hier Google Adsense nicht mal der aller schlimmste Anbieter, aber keine Werbung ist natürlich das Optimum aus vielerlei sicht.

Sollte mehr Geld zusammenkommen, ist gegebenenfalls ein Server Upgrade geplant und natürlich eine Nutzung für bessere Tests bzw. Vergleiche. Gerade Vergleiche sind recht teuer in der Erstellung, aber sicherlich die spannendste Art von Berichten.

 

Vielen Dank!

An dieser Stelle vielen Dank für das Lesen dieses kleinen Beitrags. Alleine, dass Ihr diesen Artikel gelesen habt, zeigt ein gewisses Interesse an Techtest.org und dies hat auch einen Wert!