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BQ ist tot, das Ende eines vielversprechenden Smartphone Herstellers?

BQ gehörte zu den interessantesten Smartphone Herstellern in der Mittelklasse! Diese Meinung habe nicht nur ich vertreten, sondern auch viele andere Medienvertreter.

Gerade die „X“ Smartphone Reihe stellte das mit beste dar was man in der 200-300€ Preisklasse auf dem Markt finden konnte. So waren die Titel meiner Tests auch etwas repetitiv:

Leider hat die Erfolgsgeschichte von BQ ein Ende gefunden, anscheinend.

 

Wer ist BQ?

BQ ist eine Marke der Mundo Reader S.L.. Bei Mundo Reader handelt es sich um ein spanisches Unternehmen, welches unter anderem im Bereich der Smartphones, 3D Drucker, Tablets usw. unterwegs ist.

Bq Ist Tot 1

Also ja BQ war ein europäischer Smartphone Hersteller! Diese sind eine absolute Seltenheit.

BQ wurde im Jahr 2010 gegründet und verkaufte 2015 1,46 Millionen Geräte. (quelle)

Damit gehörte BQ natürlich nicht zu den ganz Großen, aber 1,x Millionen verkaufte Geräte ist auch nicht das Schlechteste.

 

Übernahme durch Vingroup

Im Jahr 2019 wurde BQ durch die Vingroup übernommen. Die Vingroup ist ein vietnamesisches Unternehmen, welches dort durchaus eine große Nummer ist (quelle). So gehört die Vingroup dem reichsten Mann Vietnams.Die Vingroup ist in allen Bereichen tätig. Diese betreibt Supermärkte, baut Autos, Wohnungen usw.

Vingroup baut aber auch Smartphones unter dem Namen VSmart. Hier kommt nun BQ ins Spiel.

Ich war Anfang 2019 davon ausgegangen, dass VSmart den BQ Namen möchte, um auf dem europäischen Markt erfolgreicher zu sein. Als kleiner Smartphone Hersteller wird BQ vermutlich nicht viele Patente oder Ähnliches besitzen was für solch einen riesigen Konzern interessant ist.

Das Interessante muss also der Markenname sein. Es passiert aber eher das Gegenteil.

Mit dem VSmart Active brachte VSmart ein Smartphone welches dem BQ Aquaris X2 Pro verdächtig ähnlich sah https://winfuture.de/news,107906.html

 

BQ im Jahr 2019

Nun schreiben wir das Jahr 2019 und es ist recht ruhig um BQ geworden. Diese haben bisher noch kein neues oder relevantes Smartphone vorgestellt.

Mal ein Jahr kein neues Modell auf den Markt zu bringen, mag in vielen Bereichen normal sein, nicht so im Smartphone Markt. Hier ist das Fehlen eines „Flaggschiffes“ im einem Jahr schon ein deutliches Zeichen.

BQ selbst sagt uns durch die Blume, dass vermutlich auch nichts mehr im Smartphone Bereich kommen wird. Dies lese zumindest ich zwischen den Zeilen in einem offenen Brief an die Kunden.

„Heute möchten wir uns bei Euch dafür bedanken, dass Ihr uns dabei geholfen habt, das Unternehmen zu werden, das wir immer sein wollten und Euch mitteilen, was als Nächstes kommt.“

„Heute konzentrieren wir uns darauf, unsere Position als europäisches Ingenieurunternehmen sowie als System-, Lösungs- und End-to-End-Produktionsanbieter für Dritte zu festigen.“

https://blog.bq.com/de/offener-brief-an-unsere-kunden/

Kurzum nichts von Endkunden oder Smartphones zu lesen. Für mich ist es immer ein eindeutiges Zeichen wenn ein Unternehmen sich aus dem Endkunden Markt zurückzieht. Meist bedeutet dies nichts Gutes.

Bq Ist Tot 2

Ein weiteres „nicht gutes Zeichen“ sehen wir auf der BQ Deutschland Facebook Seite.

„Wir glauben, dass Einigkeit uns stärker macht und haben uns dazu entschlossen, die Social-Media-Kanäle von Deutschland und Spanien zu vereinen. Von jetzt an findet ihr alle Neuigkeiten zu unserem Unternehmen auf https://www.facebook.com/bqreaders/ und https://www.instagram.com/bq_global/.“

Effektiv wird also die deutsche Facebook Seite eingestellt und mit der Spanischen zusammengelegt. Dies zeigt mir, dass es kein Interesse mehr am Deutschen Markt seitens BQ gibt!

Zumal da die spanische Facebook Seite auf spanisch ist! Mittlerweile ist die deutsche BQ Facebook Seite auch gelöscht! https://www.facebook.com/BQDeutschland/

 

Das wars dann wohl mit BQ

Ich mochte BQ Smartphones und habe diese auch viel im Freundeskreis weiterempfohlen. Daher finde ich es etwas schade, dass das Unternehmen so verschwindet.

Gerade da BQ ein spanisches /europäisches Unternehmen war, das mit den Chinesen mithalten konnte (ja die X Serie konnte dies), machte BQ einfach spannend. Klar die Smartphones waren Made in China, dennoch.

Eventuell werden wir etwas der BQ DNA in Smartphones von VSmart sehen, aber ich fürchte diese werden nicht mehr viel mit dem ursprünglichen BQ zu tun haben.

Bq Ist Tot 3

Vielleicht wird es auch ein BQ Comeback geben, vielleicht aber auch nicht.

Wer nun ein Smartphone mit zumindest etwas europäischer DNA sucht, hat eine Option weniger. Bleibt noch:

  • Nokia „HMD Global“ (Sitz in Finnland)
  • Gigaset (teils Made in Germany)
  • Wiko (Frankreich, gehört dem chinesischem Tinno Mobile Konzern)

Habe ich einen Hersteller vergessen oder hat Europa wirklich nur drei zu bieten?

Der Anker Soundcore Rave mini im Test, mini ist hier nichts!

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Anker ist eigentlich eher für kompakte Bluetooth Lautsprecher bekannt. Mit dem Rave mini geht Anker nun in eine neue Richtung.

Der Soundcore Rave mini ist ein Party Bluetooth Lautsprecher und damit signifikant größer als die üblichen Modelle aus dem Hause Anker.

Größe ist aber bei Lautsprecher in der Regel ein großer Vorteil, was den Klang angeht.

Anker Soundcore Rave Mini Test 11

Wollen wir uns daher doch den neuen Anker Soundcore Rave mini im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zurverfügungstellen des Rave Mini für diesen Test!

 

Anker Soundcore Rave mini Test

Der Anker Soundcore Rave mini hat einen recht irreführenden Namen, denn „Mini“ ist bei diesem Lautsprecher nicht viel!

Der Soundcore Rave mini ist klar der größte Bluetooth Lautsprecher aus dem Hause Anker den ich bisher in den Fingern hatte. Der „Mini“ misst rund 33,8 x 18 x 18,2 cm.

Anker Soundcore Rave Mini Test 1

Damit ist dieser bei weitem kein Hosentaschenlautsprecher, selbst in einem Rucksack würde es eng für den Anker Soundcore Rave mini. Um dennoch für eine gewisse Portabilität zu sorgen hat Anker dem Rave mini auf der Oberseite einen großen Handgriff verpasst.

Hierdurch könnt Ihr diesen gut beispielsweise vom Auto auf eine Wiese transportieren, oder vom Haus in den Garten.

Optisch ist der Soundcore Rave mini erst einmal recht schlicht. Anker setzt hier ein wenig auf einen Rugged Look. Der größte Teil des Lautsprechers ist aus einem schön massiven matten Kunststoff gefertigt. Die Treiber auf der Front werden hingegen von einem beeindruckend aussehenden Metall-Gitter geschützt.

Anker Soundcore Rave Mini Test 2

Ich würde den Rave Mini zwar nicht unnötig fallen lassen, aber dieser wirkt so als könnte er eine etwas gröbere Behandlung mitmachen. Passend hierzu ist der Lautsprecher auch IPx7 Wasser geschützt. Theoretisch dürfte dieser also sogar untertauchen, würde ich aber in der Praxis besser nicht empfehlen.

Ihr könnt den Soundcore Rave mini entweder hochkant oder quer nutzen. Auf der Unterseite beider Orientierungen sind Gummifüße angebracht.

Anker gibt die Leistung des Soundcore Rave mini mit satten 80W an, was selbstverständlich etwas übertrieben ist, aber es sollte hier nicht überraschen, dass dieser nicht via USB lädt. Auf der Rückseite findet sich unter einer dicken Gummiklappe ein Anschluss für ein proprietäres Netzteil (15V/3A, 45W).

Anker Soundcore Rave Mini Test 4

Ebenfalls dort ist ein 3,5mm AUX Eingang und ein USB Ausgang. Ihr könnt den Soundcore Rave mini im Notfall als eine Art Powerbank nutzen.

Gesteuert wird der Soundcore Rave mini über satte 10 Tasten auf der Oberseite. Ja Anker hat den Platz sinnvoll genutzt!

Eine kleine Besonderheit sind die LEDs. Der Soundcore Rave mini besitzt um seine „Hochtöner“ einen LED Ring, welcher je nach Einstellung (über die SoundCore App) passend zur Musik leuchtet.

Anker Soundcore Rave Mini Test 7

Dies kann sehr cool aussehen! Sollte es Euch stören lassen sich die LEDs natürlich auch abschalten.

 

Klang des Anker Soundcore Rave mini

Kommen wir zum spannendsten Punkt, wie klingt der Soundcore Rave mini? Hier stelle ich Euch einfach mal die Frage, wie erwartet Ihr, dass ein Lautsprecher klingt der „Rave“ heißt?

Sagen wir es so, sucht Ihr einen Lautsprecher der Euer kleines WG Zimmer oder Jugendzimmer in mittlerer Lautstärke wertig beschallt, dann gibt es durchaus bessere Modelle auf dem Markt.

Der Soundcore Rave mini ist eindeutig auf etwas höhere Pegel optimiert. Starten wir aber einfach mal bei den Höhen.

Mit diesen bin ich generell recht zufrieden. Diese sind ausreichend klar und sauber. Hier und da könnten diese einen Hauch brillanter sein, aber das passt völlig. Gerade dann wenn man die Ausrichtung auf höhere Lautstärken bedenkt.

Anker Soundcore Rave Mini Test 14

Ähnliches gilt auch für die Mitten. Diese sind vergleichsweise gut! Der Soundcore Rave mini klingt recht voll und Stimmen werden gut wiedergegeben. Keine Klagen.

Kommen wir damit zum Bass. Hier besitzt der Soundcore Rave mini zwei Modi Normal und „Bass Up“.

Erstaunlicherweise ist der Soundcore Rave mini kein Bass Bomber, zumindest auf normaler Lautstärke. Hier liefert dieser sowohl mit BassUp, wie auch ohne einen soliden und durchaus kräftigen Bass. Allerdings lässt der Tiefgang des Basses etwas zu wünschen übrig.

Dies bekommen teils Ankers kleine Bluetooth Lautsprecher besser oder gleich gut hin.

Drehen wir aber die Lautstärke hoch ändert sich das Bild. Hier reduzieren normale Lautsprecher meist ihren Bass, der Soundcore Rave mini hingegen dreht auf.

Der Soundcore Rave mini ist wirklich sehr schön Pegel fest und wirkt zunehmen imposanter. Hier beginnt dieser sich dann von normalen Bluetooth Lautsprechern etwas zu separieren.

 

Fazit, Test des Anker Soundcore Rave mini

Der Soundcore Rave mini ist ein recht spezieller Bluetooth Lautsprecher, der nichts für jedermann ist. Damit der Soundcore Rave mini das Richtige für Euch ist, müsst Ihr wirklich auf der Suche nach einem Party Lautsprecher sein, ohne dabei ein Budget von 300€+ mitzubringen.

Die größte Stärke des Rave Mini ist die Pegelfestigkeit. Der Lautsprecher kann richtig laut werden und klingt gerade auf höheren Laustärken gut! Nein dieser kann hier nicht einem ROCKSTER AIR oder ähnlichem mithalten, aber für +- 200€ kann man dies auch nicht erwarten.

Anker Soundcore Rave Mini Test 15

Könnt Ihr den  Soundcore Rave mini etwas stärker aufdrehen, beginnt dieser sich auch deutlicher von klassischen Bluetooth Lautsprechern wie dem SoundCore Flare + zu unterscheiden.

Wollt Ihr den Soundcore Rave mini nur leise nutzen, kauft einen SoundCore Flare +, dieser macht hier dann mehr Sinn für Euch.

Der Anker Soundcore Rave mini ist ein guter Party bzw. Outdoor Lautsprecher! Sucht Ihr einen Lautsprecher für die Nutzung beim Grillen usw., mit einer coolen Optik und zu einem fairen Preis? Dann kann ich den Soundcore Rave mini empfehlen!

Aiwa Arc-1 im Test, Bluetooth Kopfhörer für die Bass Fans unter Euch!

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Die Arc-1 sind die erste Bluetooth Kopfhörer des amerikanischen Herstellers Aiwa. Die Arc-1 sollen dabei laut Aiwa mit einer „true audiophile Sound quality“ überzeugen, welche unter anderem durch den Qualcomm CSR 8670 Chipsatz und einem 24 Bit DSP ermöglicht wird.

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Aber gelingt dies auch in der Praxis? Finden wir dies im Test der Aiwa Arc-1 heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Aiwa für das Zurverfügungstellen der Arc-1 für diesen Test.

 

Die Aiwa Arc-1 im Test

Aiwa setzt bei den Arc-1 auf ein vergleichsweises leichtes und portables Design. Zwar handelt es sich hier um große Kopfhörer, aber diese sind eindeutig eher für eine Nutzung unterwegs ausgelegt, als nur Daheim.

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Die Rückseite der Ohrmuscheln ist aus einem matten und durchaus wertigen Kunststoff gefertigt. Die Aufhängung der Ohrmuscheln ist hingegen sogar aus Aluminium, was auch als Design Element zur Show gestellt wird.

Beim Kopfband setzt Aiwa auf ein Kunstleder als Obermaterial. Der Bereich, der mit Eurem Kopf in Berührung kommt, ist aber natürlich voll gepolstert.

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Was den generellen Qualitätseindruck angeht würde ich die Arc-1 als leicht überdurchschnittlich einstufen. Die Kopfhörer sind soweit solide gearbeitet, haben allerdings auch einen gewissen „Leichtbau“.

Optisch sind die Arc-1 unauffällig. Es gibt als optischen Akzent lediglich ein rotes aiwa Logo auf beiden Seiten und im Inneren rot gefärbte Ohrmuscheln. Abseits davon sind die Kopfhörer komplett schwarz bzw. silber.

Aiwa Arc 1 Test 2

Was Tasten und Anschlüsse angeht, gibt es wenige Überraschungen. Auf der rechten Ohrmuschel findet sich der Einschalter mit drei Status LEDs. Am Rand der rechten Ohrmuschel sind weitere Tasten für die Lautstärke usw.

Geladen werden die Kopfhörer leider noch via microUSB.  Aiwa gibt hier eine Laufzeit von 20 Stunden an, was auch +- hinkommt.

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Neben Bluetooth könnt Ihr die Kopfhörer auch kabelgebunden über einen 3,5mm AUX Eingang verbinden.

 

Tragekomfort

Die Aiwa Arc-1 sind „große“ ohrumschließende Kopfhörer, dies zumindest in der Theorie. Aiwa hat allerdings offensichtlich versucht die Ohrmuscheln etwas kleiner und kompakter zu halten, vermutlich um die Portabilität zu verbessern.

Aiwa Arc 1 Test 12

Die Arc-1 sind also recht dick und durchaus weich gepolstert. Allerdings sind die Ohrmuscheln vom Durchmesser etwas kleiner.

Hieraus ergibt sich ein durchaus brauchbarer Tragekomfort, gerade unterwegs! Ich würde diesen mit einer 2- bewerten.

 

Klang der Aiwa Arc-1

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Beginnen wir hier wie üblich mit den Höhen.

Die Höhen der Aiwa Arc-1 sind soweit okay. Die Aiwa Arc-1 haben prinzipiell recht saubere und scharfe Höhen, allerdings nur in den Spitzen. Die mittleren und unteren Höhen bis rein in die Mitten sind etwas matt und können klar besser ausgearbeitet sein. Die Aiwa Arc-1 sind hier nicht schlecht, aber Ihr kauft diese auch nicht wegen der besonders guten Höhen.

Die Mitten müssen wir etwas differenzierter betrachten. Die oberen Mitten sind ähnlich wie die unteren Höhen etwas matt. Hierdurch klingen die Kopfhörer tendenziell etwas schwerer.

Die unteren Mitten sind hingegen gut und schön satt! Dies lässt schon erahnen auf was die Aiwa Arc-1 etwas getunt sind.

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Der Bass ist ohne Frage das Highlight an den Aiwa Arc-1! Dieser ist sehr kräftig und erfreulich „rund“. Gerade auf höheren Lautstärken baut der Bass einen fantastischen Druck auf.

Bassstarke Songs machen richtig viel Spaß mit den Arc-1. Dabei ist der Bass nicht nur stark, auch qualitativ ist dieser über jeden Zweifel erhaben. Wir haben einen klasse Tiefgang und Volumen.

Hier sind die Aiwa Arc-1 eindeutig überdurchschnittlich für die 150€ Preisklasse. Ebenfalls sehr stark ist die dargestellte Bühne. Diese wirkt schön tief und breit.

Zusammengefasst, die Aiwa Arc-1 sind nicht die „feinspielendsten“ Kopfhörer. Diese sind eher der Bass-Bomber. Wie gut oder wie schlecht das ist, hängt von Eurem Geschmack ab. Songs wie „Control“ von Unknown Brain oder ähnliche elektronische Musik macht auf den Aiwa Arc-1 aber richtig Spaß!

 

Fazit

Wie gut die Aiwa Arc-1 sind hängt sehr stark von Eurem Musikgeschmack ab. Sucht Ihr einen klassischen ausbalancierten HiFi Klang, dann sind die Arc-1 eher weniger etwas für Euch.

Die Arc-1 sind recht kräftig klingende Kopfhörer. Mit kräftig meine ich sehr Bass stark!

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Der Bass ist hier ohne Frage das klang dominierende Element. Wollt Ihr Kopfhörer die richtig krachen? Dann könnt Ihr gefallen an den Aiwa Arc-1 finden.

Dabei ist der Bass hier nicht nur sehr kräftig, sondern auch schön rund und voluminös! Im Gegenzug sind aber die Höhen und Mitten etwas schwächerer Natur.

Neben dem bassstarken Klang können die Aiwa Arc-1 mit einer sehr guten Akkulaufzeit und einer guten Verarbeitung punkten.

Kurzum, seid Ihr Bass Heads, dann schaut Euch die Aiwa Arc-1 gut an!

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Xiaomi Mi Plant Flower Care im Test

Das Pflanzen sterben im Techtest.org Büro hat ein Ende (hoffentlich)! Ich nutze im meinem Büro diverse Pflanzen als Hintergründe für Fotos. Leider leben diese Pflanzen nie sonderlich lange.

Ich vergesse diese zu gießen, gieße dann zu viel, sorge für zu wenig Licht usw.

Xiaomi Mi Plant Flower Care Im Test 1

Um dieses Zyklus des Pflanzensterbens zu unterbrechen, habe ich mir mehrere „Xiaomi Mi Plant Flower Care“ gekauft. Bei diesen handelt es sich um kleine Bluetooth Sensoren welche Bodenfeuchtigkeit, Helligkeit usw. bei den Pflanzen messen und mich in der App informieren ob die Bedingungen gut sind.

Wie gut funktionieren diese Sensoren aber in der Praxis? Finden wir dies im Test der Xiaomi Mi Plant Flower Care heraus!

 

Sensoren gegen das Pflanzensterben, Xiaomi Mi Plant Flower Care im Test!

Bei den Xiaomi Mi Plant Flower Care Sensoren handelt es sich um ein ca. 130mm langes Steckmodul. Der obere Teil, welcher später aus der Erde herausragt, ist ca. 58mm lang und aus einem weißen Kunststoff gefertigt. Der untere Teil ist eine Art PCB mit zwei Beinen.

Xiaomi Mi Plant Flower Care Im Test 3

Am Ende dieser Beine sind kleine Metallkugeln angebracht. Diese werden unter anderem den Widerstand der Erde messen, um so die Feuchte zu beurteilen.

Xiaomi Mi Plant Flower Care Im Test 4

Auf der Oberseite des Sensors findet sich wiederum ein kleines Kunststofffenster, ansonsten ist dieser komplett glatt.

Natürlich braucht auch der Flower Care eine Energieversorgung. Hierfür lässt sich die Rückseite der Kunststoffoberseite abnehmen. Unter dieser finden wir eine klassische CR2032 Knopfzelle.

Xiaomi Mi Plant Flower Care Im Test 6

Laut Hersteller soll diese ca. ein Jahr halten. Noch ist es etwas früh für mich dieses Versprechen zu bestätigen.

Bonuspunkte gibt es für eine kleine Gummiabdichtung über dem Batteriefach. Ich würde zwar kein Wasser absichtlich über den Xiaomi Mi Plant Flower Care gießen, aber einige Tropfen sollten hier kein Problem sein.

 

Die App

Um die Mi Plant Flower Care Sensoren zu nutzen, müsst Ihr die Flower Care App herunterladen. Diese ist wie üblich im Google Play Store wie auch Apple App Store verfügbar.

In der App müsst Ihr Euch ein Benutzerkonto anlegen, mit welchem dann die Sensoren verknüpft werden.

Die Flower Care App ist an sich sehr simpel aufgebaut! Auf der Startseite findet Ihr eine Übersicht über all Eure Sensoren und die Pflanzen mit welchen diese verknüpft sind.

Flower Care App (1) Flower Care App (2)

Verbindet Ihr einen der Sensoren, müsst Ihr wählen mit welcher Pflanze Ihr diesen nutzt. Hierfür besitzt die App eine Datenbank mit über 5000 Pflanzen und ja dies scheint nicht übertrieben!

Hier könnt Ihr direkt den lateinischen Namen Eurer Pflanze eingeben, oder diese mithilfe eines Assistenten suchen. Suchen bedeutet Euch werden Fragen gestellt, nach der Blattform usw. bis die möglichen Kandidaten ausreichend eingeschränkt sind.

Flower Care App (4) Flower Care App (6)

Neben einem Bild sind auch für alle Pflanzen diverse Basisdaten hinterlegt.

Was kann der Xiaomi Mi Plant Flower Care aber nun alles messen?

  • Feuchtigkeit
  • Fruchtbarkeit
  • Sonneneinstrahlung
  • Temperatur

Für diese Werte sind jeweils in der App auch Grenzwerte für die jeweils gewählte Pflanze hinterlegt. Die App weiß also ob es Pflanze XYZ lieber etwas feuchter hat oder nicht.

Diese Werte scheinen sich auch tendenziell mit meinen Nachforschungen zu decken.

Flower Care App (12) Flower Care App (13)

Beispielsweise bei der Senecio Himalaja, welche laut Verkäufer gerne sonnig steht, gibt die App einen LUX Bereich von 2000-850000 an.

Bei der Honey Jasper, welche laut Verkäufer eher schattige Plätze bevorzugt, werden 500-200000 LUX angegeben. Dies passt also!

Auch sind die gemessenen Werte soweit plausibel. Lediglich die Fruchtbarkeitsmessung des Bodens ist etwas mysteriös. Ich weiß hier nicht wie Flower Care dies errechnet oder misst.

Tendenziell scheint diese Angabe aber auch nicht erdacht zu sein. In frischer Erde ist laut Flower Care die Fruchtbarkeit höher als in alter Erde, was logisch ist.

Soweit bin ich also sehr zufrieden!

Allerdings gibt es auch zwei dicke Schwächen!

  1. Ihr werdet NICHT benachrichtigt, wenn eine Pflanze zu wenig Wasser hat
  2. Ihr müsst jede Pflanze einzeln überprüfen

Die Sensoren nutzen Bluetooth und hier macht es vermutlich aus Sicht der Energie Sinn nicht alle Sensoren konstant mit Eurem Smartphone verbunden zu halten. Dies bedeutet aber auch, dass Ihr keine Warnungen erhaltet.

Ihr müsst also manuell nachsehen wie es gerade um Eure Pflanzen steht. Ebenso müsst Ihr jede Pflanze einzeln durchklicken. Hier fände ich es sehr praktisch wenn in der Übersicht bereits angezeigt würde welche Pflanze Aufmerksamkeit braucht.

 

Fazit

Die Xiaomi Mi Plant Flower Care Sensoren helfen durchaus ein gutes Stück bei der Pflege der Pflanzen. Technisch sind diese erst einmal top!

Xiaomi Mi Plant Flower Care Im Test 2

Die Messwerte, welche auch alle durchaus für das Pflanzenwohl relevant sind, wirken akkurat und vertrauenswürdig.

  • Feuchtigkeit
  • Fruchtbarkeit
  • Sonneneinstrahlung
  • Temperatur

Für mich ist vor alle die Feuchtigkeit des Bodens interessant.

Selbst die Flower Care App ist an sich erst einmal sehr gut! Diese ist einfach zu bedienen und die Pflanzendatenbank ist beeindruckend groß!

Allerdings bedenkt, dass die App Euch keine Benachrichtigungen sendet! Ihr müsst also gelegentlich mal in die App schauen um den Status Eurer Pflanzen zu erfahren.

Stört Euch dies nicht, dann kann ich Euch die Xiaomi Mi Plant Flower Care Sensoren voll empfehlen!

Der Xiaomi Mijia Akkuschrauber im Test, die schicke und bessere Alternative zum Bosch IXO?

Xiaomi hat ein großes Sortiment an durchaus spannenden Produkten im Petto. Neu hinzugekommen ist vor kurzem der Mijia Akkuschrauber.

Beim Mijia Akkuschrauber handelt es sich um einen kleinen und günstigen Schrauber in der Klasse des beliebten Bosch IXO.

Xiaomi Mijia Akkuschrauber Im Test 8

Heißt dieser ist nicht zum Bohren gedacht, sondern eher zum Aufbauen von Möbeln usw.

Xiaomi versucht hier besonders mit einer hohen Leistung, wie auch einem schicken Design zu punkten. Gerade Letzteres sieht schon sehr vielversprechend aus!

Aber wie steht es um die Praxis? Kann hier der Mijia Akkuschrauber auch im Vergleich zum Bosch IXO überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

 

Der Xiaomi Mijia Akkuschrauber im Test

Sicherlich das erste was beim Xiaomi Mijia ins Auge springt, ist das Design. Der Xiaomi Mijia ist ein recht kompakter Akkuschrauber. Dieser ist eine Stufe kleiner als ein typischer 12V Schrauber und eine Stufe größer als ein Bosch IXO.

Xiaomi Mijia Akkuschrauber Im Test 1

Der Aufbau entspricht dabei weitestgehend dem klassischen Akkuschrauber. Ihr habt also einen Handgriff, welcher hier komplett rund ist, wie auch einem Motor Aufsatz, welcher ebenfalls komplett rund gehalten ist.

Dabei ist sicherlich „Schlichtheit“ das oberste Motto beim Design Team gewesen. Es gibt keine Öffnungen am Akkuschrauber, abseits des Anschlusses zum Laden, dem „Abzug“ und der Richtungswahl.

Xiaomi Mijia Akkuschrauber Im Test 4

Letztere ist auf die Rückseite des Schraubers verschoben worden. Die komplette hintere Abdeckung lässt sich nach links bzw. Rechts drehen, je nach gewünschter Laufrichtung.

Xiaomi setzt beim Gehäuse komplett auf Aluminium! Hierdurch ist der Akkuschrauber sehr massiv und auch durchaus als wertig einzustufen. Dieser sieht schon ein Stück edler aus als beispielsweise ein Bosch IXO, welcher der direkte Konkurrent ist.

Xiaomi Mijia Akkuschrauber Im Test 3

Das Gefühl in der Hand ist auch soweit Okay. Allerdings liegt der Mijia aufgrund der komplett runden Form auch nicht „perfekt“ in der Hand. Klagen kann und will ich dennoch über den Formfaktor nicht.

Etwas schade ist es nur das die Richtungswahl nicht einhändig zu treffen ist.

Geladen wird der Xiaomi Mijia Akkuschrauber über den USB C Port auf der Unterseite. Sehr praktisch wie ich finde! Ein passendes Ladegerät liegt allerdings nicht bei. Ihr könnt aber einfach das von Eurem Smartphone nutzen.

Xiaomi hat einen 2000mAh Akku integriert, welcher für bis zu 180 Schrauben ausreichen soll. Hierbei wird es sich aber um recht kleine Schrauben handeln.

Xiaomi Mijia Akkuschrauber Im Test 2

Der Xiaomi Mijia Akkuschrauber ist ein reiner Schrauber. Dieser verfügt also nicht über eine Bohreraufnahme, sondern kann nur mit den üblichen 6 Kant Bits genutzt werden. Hiervon sind auch gleich 12 gängige Größen mit im Lieferumfang.

 

Leistung und Motor

Xiaomi gibt die Leistung des Mijia Akkuschraubers mit 5Nm und einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 200 Umdrehungen/Min an.

Leider schreibt Xiaomi nicht mit dabei ob die 5Nm im weichen oder harten Schraubfall sind. Anhand der Leistung in der Praxis glaube ich, dass es sich um den weichen Schraubfall handelt. 5Nm sind nicht die Welt, aber für einen super kompakten Akkuschrauber, der nur gedacht ist Möbel usw. aufzubauen, ausreichend.

Zum Vergleich der Bosch IXO 5. Gen schafft lediglich 3Nm, dreht mit 215 RPM aber etwas schneller.

Xiaomi Mijia Akkuschrauber Im Test 10

Ob es sich um einen bürstenlosen Motor handelt oder nicht kann ich leider nicht sagen. Xiaomi macht hierzu keine Angabe. Xiaomi wirbt aber mit einer metallenen Getriebebox, was nicht selbstverständlich ist!

Allerdings ob dies nun bei einem Akkuschrauber ohne Drehmomentvorwahl so viel Wert hat, lasse ich mal dahingestellt.

Xiaomi Mijia Akkuschrauber Im Test 7

Schauen wir uns aber einfach mal die Leistung in der Praxis an. Hier habe ich den Mijia Akkuschrauber mit dem Bosch IXO 5. Gen und dem Einhell TH-CD 12-2 Li verglichen. Letzterer ist ein 12V Akkuschrauber, welcher neu für ca. 38€ inklusive Akku zu bekommen ist. Ich habe diesen nicht unbedingt gewählt weil er so gut ist, sondern einfach weil er in der gleichen Preisklasse spielt.

Im ersten Test habe ich fünf kleine 3,5 x 30mm Schrauben in einen Holzblock gesetzt und die Zeit gestoppt.

Zeit

In diesem Test konnte der Xiaomi Mijia Akkuschrauber den Bosch IXO 5. Gen knapp schlagen, zumindest was die Endzeit angeht. Gefühlt war der Xiaomi Akkuschrauber durchaus ein Stück souveräner. Der Bosch IXO war mit den 3,5 x 30mm Schrauben schon absolut am Limit.

Ein gutes Stück schneller als beide Kleinen war aber der Einhell TH-CD 12-2 Li. Dieser deklassiert die beiden anderen Akkuschrauber regelrecht. Zugegeben der Einhell ist auch was die Abmessungen angeht nicht so schön kompakt und auch nur bedingt zu vergleichen. Dennoch interessant was ein Akkuschrauber der 40€ Preisklasse leisten kann, wenn dieser nicht auf Kompaktheit und schickes Design getrimmt ist.

Schauen wir uns noch einen Härtefall an. Eine 4,5 x 80mm Spanplattenschraube.

Hier geht es gar nicht darum wie schnell die Schrauber diese schaffen, sondern viel mehr ob diese es überhaupt schaffen die Schraube zu versenken.

Erfreulicherweise schafft der Xiaomi Mijia Akkuschrauber die Schraube komplett zu versenken! Dies zwar durchaus mit Mühe, aber er schafft es. Im Gegensatz zu Bosch IXO, welcher bei ca. 50% aufgeben muss.

Daher nehme ich auch an, dass die 5Nm des Xiaomi Mijia im weichen Schraubfall sind, ansonsten wären diese im Vergleich zu den 3Nm des IXO nicht zu erklären.

Der Einhell Akkuschrauber hat natürlich mit dieser Schraube kein Problem und nimmt diese sogar im 2. Gang.

Xiaomi Mijia Akkuschrauber Im Test 6

Natürlich ist dies aber auch schon ein Härtetest. Eigentlich ist der Xiaomi Mijia Akkuschrauber zum Aufbauen von Möbeln usw. gedacht. Hier macht dieser auch einen sehr guten Job. Teils hätte ich mir eine etwas höhere Umdrehungsgeschwindigkeit gewünscht, super lange Schrauben dauern etwas, aber er bekommt eigentlich alles gut in die Möbel.

Dabei ist der Xiaomi Mijia aber auch nicht zu kräftig, dass man Sorgen haben müsste ausversehen Schrauben zu überdrehen. Dies kann lediglich bei kleineren Elektrogeräten passieren, wenn man nicht aufpasst. Hier wäre doch eine Drehmomentvorwahl nett.

Leider könnt Ihr auch die Geschwindigkeit des Xiaomi Mijia nicht steuern! Dieser dreht immer mit dem maximalen Tempo.

 

Fazit

Das Fazit zum Xiaomi Mijia ist kein ganz leichtes. Der Xiaomi Mijia Akkuschrauber ist kein absolutes „Überprodukt“ wie man diese sonst durchaus oft bei Xiaomi findet.

Was meine ich damit? Der Xiaomi Mijia Akkuschrauber besitzt ein durchaus ansprechendes und schön schlichtes Design, welches sich klar von der Masse abhebt. So ist auch die Verarbeitung absolut hervorragend.

Das Metallgehäuse ist massiv und stabil gearbeitet.  Hier spielt der Mijia Akkuschrauber klar über seiner Preisklasse. Auch ist das Aufladen via USB C sehr praktisch.

Xiaomi Mijia Akkuschrauber Im Test 13

Der Problempunkt ist aber etwas die Leistung. Ja der Xiaomi Mijia Akkuschrauber hat ein gutes Stück mehr Power als beispielsweise ein Bosch IXO, aber auch deutlich weniger Leistung als ein Einhell TH-CD 12-2 Li. Der Einhell ist ein kleines Stück größer, hat aber signifikant mehr Leistung, eine Drehmomentvorwahl, verschiedene Geschwindigkeiten, kann Bohren und kostet nicht mehr als der Xiaomi Mijia Akkuschrauber!

Ja verglichen mit dem Xiaomi ist der Einhell hässlich, aber rein von der Leistung ist dieser klar überlegen. In der unter 40€ Preisklasse gibt es durchaus auch noch andere 12V Akkuschrauber welche den Xiaomi Mijia funktional schlagen.

Von der Preis/Leistung wärt Ihr bei diesen besser bedient.

Sucht Ihr allerdings nur nach einem Akkuschrauber für Möbel und Ähnliches in der Klasse eines Bosch IXOs, dann stellt der Xiaomi Mijia Akkuschrauber eine sehr gute Wahl dar!

Phanteks Eclipse P600S Test, schlicht, schick mit gutem Airflow?

Phanteks gehört bereits seit einigen Jahren zu den absoluten Geheimtipps unter den PC-Gehäuse Herstellern. Phanteks konnte immer durch eine Mischung aus schlichtem, schicken und technisch durchdachten Design punkten.

Das Eclipse P600S stellt das neuste Modell in Phanteks Lineup dar. Dieses soll mit selbigen Werten, wie auch einem besonders leisen, aber Airflow starken Design auf Kundenfang gehen.

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Ob dies auch in der Praxis gelingt, wollen wir uns doch einmal in einem kleinen Test ansehen. Kann das Phanteks Eclipse P600S überzeugen?

 

Das Phanteks Eclipse P600S im Test

Das Phanteks Eclipse P600S ist aktuell in drei Farben verfügbar, weiß, anthrazit oder schwarz. Egal welche Farbe Ihr wählt, Ihr erhaltet ein vergleichsweise dezentes Gehäuse.

Phanteks Eclipse P600s Test 13

Das Eclipse P600S bringt keine RGB LEDs oder Ähnliches von Haus aus mit. Auch ist die Menge Glas am Gehäuse überschaubar, für 2019er Verhältnisse.

In der normalen Version besitzt das Eclipse P600S lediglich eine Glas Seite. Die Silent Version verzichtet sogar auf diese.

Front, Oberseite und Rückseite sind aus einem vergleichsweise „Cleanen“ Stahl gefertigt. Hier hat das Eclipse P600S aber einen kleinen Trick auf Lager. Ihr könnt Teile der Front und Oberseiten entfernen, für einen besseren Luftfluss. Unter der Abdeckung ist dann ein vergleichsweise offenes Stoff Mesh.

Phanteks Eclipse P600s Test 8

Prinzipiell könnt Ihr das Eclipse P600S auch komplett mit diesen Abdeckungen betreiben. Dies ist sogar sinnvoll wenn für Euch die Lautstärke wichtiger ist als die Kühlung.

Alle festen Wände, inklusive dieser abnehmbaren Panels, sind beim Eclipse P600S gedämmt. Hierdurch kann das Eclipse P600S ein sehr leises Gehäuse sein, dazu aber später mehr!

Was die generelle Optik angeht, würde ich sagen, dass Phanteks auf ein schlichtes Industrial Design setzt. Das P600S wirkt recht maschinell und „grob“, mit seinen glatten Seiten und den auffälligen Lüftungsöffnungen, oberhalb des Front Panels und an den Seiten.

Phanteks Eclipse P600s Test 12

Damit spricht das Phanteks Eclipse P600S vermutlich eher die etwas erwachseneren Kunden an.

Was die Abmessungen angeht, zählt das P600S zwar noch zu den Midi-Towern mit 240x520x510mm, aber ich würde sagen es ist hier an der oberen Grenze. Dieses ist beispielsweise ein gutes Stück größer als ein NZXT Source S340.

Sehr interessant sind die Seitenpanels gelöst. Diese sind beim Eclipse P600S nicht verschraubt, sondern an einem Scharnier befestigt. Ihr könnt das Gehäuse also einfach „aufklappen“.

Phanteks Eclipse P600s Test 3

Gehalten werden die Türen über recht starke Magnete. Dennoch gilt beim Transport etwas Vorsicht. Solltet Ihr noch so etwas wie LAN Partys machen, klebt einen Klebestreifen auf die Türen.

Der Einschalter ist beim Eclipse P600S sehr offensichtlich auf der Oberseite angebracht. Die Frontanschlüsse hingegen sind etwas versteckt unter einer Klappe.

Phanteks Eclipse P600s Test 11

Hier finden wir:

  • 2x USB 3.0
  • 1x USB C
  • 1x Reset
  • 1x 3,5mm Kopfhöreranschluss
  • 1x 3,5mm Mikrofonanschluss

 

Im Inneren des Eclipse P600S

Das Eclipse P600S kann Mainboards bis zur ATX Größe aufnehmen. Prinzipiell wäre eventuell sogar genug Platz für ein E-ATX Board, aber dies wird so nicht ohne Modifikationen unterstützt.

Was den Innenraum angeht, ist das P600S zunächst recht minimalistisch gestaltet.

Phanteks Eclipse P600s Test 6

Ihr seht durch das Fenster nur Eurer Mainboard, Grafikkarte, RAM und CPU Kühler. Das Netzteil ist unter einer gesonderten Abdeckung versteckt. Das P600S verfügt aber über eine kleine Öffnung durch welche das Netzteillogo zu sehen ist.

3,5 Zoll oder 5,25 Zoll Laufwerke finden im P600S erst einmal keinen Platz! Für 3,5 Zoll HDDs liegen allerdings vier Einbaurahmen mit im Lieferumfang, welche sich entweder im Hauptraum hinter der Grafikkarte montieren lassen, oder hinter dem Netzteil.

Damit ist das Eclipse P600S tendenziell eher für SSD only Nutzer gemacht. HDDs sind lediglich optional.

2,5 Zoll SSDs werden beim P600S aber auch tendenziell etwas versteckt hinter dem Mainboard angebracht. Hier finden sich drei auf Gummi gelagerte 2,5 Zoll Schlitten.

Phanteks Eclipse P600s Test 2

Habt Ihr eine coole RGB LED SSD oder Ähnliches, dann ist diese beim P600S leider nicht sichtbar.

Was aber auch nicht beim Eclipse P600S sichtbar ist, sind Kabel. Diese sind wirklich hervorragend gemanagt bzw. versteckt! Die Kabel des Netzteils sind unter der „Netzteil-Haube“ sowieso unsichtbar. Kabel auf der Rückseite des P600S werden effektiv durch Schiebeklappen versteckt, durch welche Ihr aber ATX, SATA usw. Kabel führen könnt.

Ebenso finden sich auf der Rückseite Tonnenweise Hacken und Kabelbinder, um für ein ordentliches Kabelmanagement zu sorgen.

Phanteks Eclipse P600s Test 7

Von Haus aus bringt das Phanteks Eclipse P600S drei 140mm Lüfter mit. Zwei davon sind in der Front angebracht, einer im hinteren-Teil.

Ihr könntet zusätzlich noch drei 140mm verbauen. Vollausgestattet kann das P600S also sechs 140mm Lüfter fassen! Sämtliche Fassungen können aber auch 120mm Lüfter alternativ aufnehmen, Ihr seid also flexibel.

Front:

  • Bis zu 3x 120mm (oder)
  • Bis zu 3x 140mm

Rückseite

  • 1x 140mm oder 120mm

Oberseite

  • 2x 140mm (oder)
  • 3x 120mm

Dementsprechend könnt Ihr auch Radiatoren auf der Front und Oberseite verbauen. Platz ist hier jeweils ausreichend vorhanden.

Sollte Euer Mainboard nicht so viele Lüfteranschlüsse haben, kein Problem! Das Phanteks Eclipse P600S besitzt eine integrierte Lüftersteuerung, welche aber sehr minimalistisch ist. Im Grunde handelt es sich hier nur um einen Splitter, mit zusätzlicher Stromversorgung. Ihr könnt also mit einem Lüfteranschluss auf Eurem Mainboard nutzen um sieben Lüfter zu steuern.

Das Netzteil im unteren Bereich des Gehäuses zieht wie üblich direkt seine Luft von außen ein.

Alle Lüftereinlässe (bis auf der Auslass auf der Rückseite) sind beim Eclipse P600S im Übrigen gefiltert.

 

Kleiner Schönheitsfehler

Grundsätzlich wurde das Phanteks Eclipse P600S von Haus aus in einem tadellosen Zustand geliefert. Alle Schrauben und Oberflächen waren wie man sich dies von einem neuen Gehäuse wünscht, mit einer Ausnahme.

Phanteks Eclipse P600s Test 10

Auf der Oberseite im hinteren Bereich gab es zwei Stellen wo der Lack etwas abgenutzt erscheint, als hätte hier irgendetwas am P600S gerieben.

Etwas unschön, aber sicherlich auch nicht der Weltuntergang.

 

Der Bau

Das Bauen im Eclipse P600S geht sehr gut von der Hand! Dies liegt vor allem am großen Platzangebot.

Beispielsweise besitzt das Eclipse P600S oberhalb des Mainboards noch ein gutes Stück Raum, was das Anschließen des 8 Pin CPU Steckers deutlich angenehmer gestaltet.

Phanteks Eclipse P600s Test 16

Ähnliches gilt auch für den Bereich hinter dem Mainboard. Hier hatte ich zunächst etwas angst das sich die magnetische Seitenwand nicht gut schließen lässt.

Allerdings selbst mit einem suboptimalen Kabelmanagement ist dies kein Problem, auch wenn das P600S Euch viele Optionen für ein gutes Kabelmanagement bietet. Es gibt sehr viele Hacken, Klettstreifen usw.

Da man aber die meisten Kabel hinter dem Mainboard nicht sieht ist das P600S sehr „einsteigerfreundlich“.

Phanteks Eclipse P600s Test 19

Nett ist auch die Box, in welcher die Schrauben des Gehäuses vorsortiert sind. Hier hätte man diese allerdings auch nicht beschriften können, welche Schrauben wofür sind.

Bonuspunkte gibt es für die vor installierten Abstandshalter und den Haltepin in der Mitte. Dies macht die Mainboard-installation deutlich einfacher und entspannter.

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Für die Installation von Radiatoren und Lüftern könnt Ihr die Front und Oberseite einfach abziehen.

 

Kühlung, Lüfter und Lautstärke

Wie gut oder schlecht das Phanteks Eclipse P600S gekühlt ist, hängt stark von den optionalen Panels ab. Habt Ihr diese auf Front bzw. Oberseite installiert?

Dann könnt Ihr mit höheren Temperaturen im inneren rechnen. Die Lüfter können weiterhin Luft ansaugen, aber dies nur über Umwege. Dies kostet natürlich etwas Luftfluss und sorgt dementsprechend für höhere Temperaturen.

Phanteks Eclipse P600s Test 22

Nehmt Ihr die Panels ab, können die Lüfter auf großer Front Luft ansaugen bzw. ausstoßen. Ich konnte durch das abnehmen der Panels eine Verbesserung der Temperatur im Bereich 4-8 Grad beobachten. Sicherlich nicht die Welt, aber immerhin!

Ohne die Panel ist das Phanteks Eclipse P600S ein sehr offenes Gehäuse, welches aber dennoch vergleichsweise leise ist.

Phanteks hat dieses großzügig gedämmt. Gerade mit installierten Panels ist das P600S eins der von Natur aus leisesten Gehäuse, das mir untergekommen ist.

Das Ganze hängt natürlich auch von Euren verwendeten Lüftern und Einstellungen ab, aber das Gehäuse dämmt gut.

Die vorinstallierten Lüfter könnt Ihr im Übrigen unbesorgt weiter nutzen. Diese sind sowohl was Leistung, aber auch Lautstärke angeht, vernünftig! Lediglich optisch sind sie sehr „unspektakulär“.

 

Verbesserungsvorschläge, Kritik

Das Eclipse P600S ist ein sehr gutes Gehäuse, aber Raum für Verbesserungen gibt es immer! So auch hier.

Phanteks Eclipse P600s Test 38

Ich hätte da so zwei bis drei Punkte die ich besser bzw. anders machen würde.

  1. Die Kabelabdeckungen im Hauptraum aus Kunststoff sind eine nette Idee. Allerdings kollidierten diese bei meinem ASUS Mainboard etwas mit dem USB 3.0 Stecker, welcher gewinkelt aus dem Mainboard kommt. Hierdurch ist es nicht oder nur bedingt möglich diese zu schließen. Hier hätte Phanteks vielleicht etwas mehr Platz lassen können, so dass die Abdeckungen über den Stecker gehen.
  2. Die Lüftersteuerung ist sehr rudimentär und könnte etwas ausgebaut werden.
  3. 2,5 Zoll SSDs lassen sich nur unsichtbar anbringen. Hier wäre eine Option die SSDs im Hauptraum unterzubringen schick.

Das war es aber auch schon an meinen Kritikpunkten.

 

Fazit

Ihr sucht ein schickes und leises Gehäuse für Euren PC, das noch nicht dem RGB Wahn verfallen ist? Dann könnte das Phanteks Eclipse P600S für Euch die richtige Wahl sein!

Die Optik eines Gehäuses ist natürlich immer Geschmacksache, aber das Eclipse P600S ist stielvoll schlicht gehalten, mit einem schicken Industrial Design. Ihr könnt zwar durch die Seitenwand das innere des Gehäuses sehen, aber dies ist hier weniger „over the top“, als bei vielen Mitbewerbern.

Phanteks Eclipse P600s Test 34

Qualitativ ist das P600S über jeden Zweifel erhaben! Das Gehäuse ist robust, massiv und durchaus intelligent gebaut! So ist der Innenraum schön groß mit sinnvollen Aussparungen für das Kabelmanagement. Kabel werden dabei allgemein sehr gut vom P600S versteckt.

Eine der großen Stärken des P600S ist die Akustik/Temperatur. Das Gehäuse ist recht gut von Haus aus gedämmt, wodurch sämtliche Geräusche im Inneren stark gedämpft werden.

Phanteks Eclipse P600s Test 26

Wenn Ihr wollt könnt Ihr aber auch das Frontpanel bzw. Toppanel entfernen für einen deutlich verbesserten Luftfluss! Dies kostet natürlich etwas Dämpfung, aber selbst „offen“ bleibt das P600S recht ruhig und die Kühlung ist ziemlich perfekt!

Hinzu kommen einige Luxus Feature, wie die Türen welche an einem Scharnier befestigt sind, eine einfache aber brauchbare Lüftersteuerung, vorinstallierte Abstandhalter usw.

Wirkliche Schwachpunkte konnte ich am P600S nicht finden! Kurzum, gefällt Euch die Optik und die Ausrichtung auf eine gute Kühlung/Lautstärken Balance, dann könnt Ihr unbesorgt zugreifen! 

Phanteks Eclipse P600s

Positiv

  • Massive und Stabile Verarbeitung
  • Mit offenen Panels sehr guter Airflow!
  • Gut gedämmt 
  • Luxus Feature wie Seitenpaneele an Scharnieren oder vorinstallierte Abstandshalter
  • Lüftersteuerung/Spliter
  • Gutes Kabelmanagment
  • Viel Platz
  • Brauchbare Lüfter mitgeliefert

Neutral

  • Keine RGB Beleuchtung 

Negativ 

  • Abdeckungen über den Kabelschächten Suboptimal
  • SSDs sehr versteckt

Die EarFun Free im Test, sehr gute TWS Ohrhörer!

EarFun ist noch ein recht neuer Audio Hersteller, welche mich aber mit dem UBOOM bereits sehr positiv überraschen konnten.

Nun hat EarFun mit den Free seine erste true Wireless Ohrhörer auf den Markt gebracht. Diese sollen zu einem Preis von um die 50€ einen herausragenden Klang bieten.

Earfun Tw100 Im Test 12

Dies ist allerdings ein Versprechen, das viele Hersteller tätigen. Wollen wir uns daher doch einmal die neuen EarFun Free TW100 true Wireless Ohrhörer einmal im Test ansehen!

 

Die EarFun Free im Test

Die EarFun Free sind auf den ersten Blick recht einfache und unspektakuläre Ohrhörer. EarFun hat sowohl bei den Ohrhörern selbst, wie aber auch bei der Ladebox auf ein ungewöhnliches oder auffälliges Design verzichtet.

Earfun Tw100 Im Test 1

Die Ladebox ist aus einem einfachen matten schwarzen Kunststoff gefertigt. Auf der Oberseite findet sich lediglich ein eingelassenes EarFun Logo. Was das Material angeht, haben wir hier einfachen Kunststoff.

Qualitativ ist die Ladebox Okay, aber auch beim besten Willen nichts Besonderes! Immerhin der Deckel wird sicher von Magneten gehalten, selbiges gilt auch für die Ohrhörer.

Laut EarFun kann die Ladebox die Ohrhörer on the Go 4x wiederaufladen. Diesen Wert kann ich +- bestätigen. Ist die Ladebox selbst leer, dann wird diese via USB C aufgeladen, klasse!

Earfun Tw100 Im Test 4

Alternativ kann die Ladebox auch kabellos geladen werden, ungewöhnlich aber cool!

Ähnlich wie die Transportbox sind auch die Free selbst sehr dezent. Diese sind aus einem einfachen matten Kunststoff gefertigt.

Es findet sich auf der Rückseite nur das EarFun Logo, wie auch eine Status LED, welche lediglich beim Verbinden kurz blau blinkt.

Earfun Tw100 Im Test 3

Von den Abmessungen sind die EarFun Free allerdings vergleichsweise „kräftig“, wobei der Ohrkanal recht spitz zuläuft. Was die Verarbeitung und die Massivität angeht, bin ich mit den Free sehr zufrieden! Die Ohrhörer wirken gut gemacht.

Gesteuert werden die Ohrhörer wie meist üblich über ein Touchpad auf der Rückseite. Einmal tippen = Musik pausieren oder fortsetzen, zweimal Tipp = ein Titel vor usw.

Allerdings hat dies bei mir nicht funktioniert! Ich nehme an hier gibt es einen Bug oder Fehler bei meinen Ohrhörern, aber diese haben nicht auf Touch Eingaben reagiert oder ich habe was falsch gemacht.

Earfun Tw100 Im Test 2

Was wiederum gut funktioniert hat, ist das automatische Ein/Ausschalten, wenn man die Ohrhörer in die Box legt oder herausnimmt.

Ebenfalls positiv überrascht hat die Akkulaufzeit. Diese wird von EarFun mit 6 Stunden angegeben, was bei leiser Musikwiedergabe durchaus erreichbar ist. Ich würde aber eher mit guten 4-5 Stunden rechnen.

 

Tragekomfort

Die EarFun Free TW100 sind an sich mittel bis große Ohrhörer. Gerade der „Körper“ dieser ist durchaus kräftig gebaut.

Allerdings der Ohrkanal und auch die Aufsätze sind vergleichsweise schmal und klein.

Hierdurch sitzen die EarFun Free recht tief und sicher in den Ohren. Ja für Extremsport gibt es bessere Ohrhörer, welche noch fester sitzen, aber im normalen Alltag passt das Ganze.

Hier würde ich den Tragekomfort mit einer 2- bewerten!

 

Klang der EarFun Free

Wenn ich ein Audio Produkt teste, dann ist das erste Einschalten immer sehr spannend. Erfreulicherweise können die EarFun Free bereits ab dem ersten Moment überzeugen!

Starten wir wie üblich am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen der EarFun Free sind schön sauber und klar. Die Brillanz und Schärfe ist dabei auf einem sehr guten Level. Die Free sind nicht zu scharf, aber auch nicht zu matt. EarFun hat hier eine wirklich gute Balance getroffen. Kurzum ich habe an den Höhen nichts auszusetzen.

Earfun Tw100 Im Test 7

Auch die Mitten sind ordentlich. Die Ohrhörer klingen gut „gefüllt“, auch wenn die Mitten nicht überpräsent sind. Stimmen und Gesang wird gut wiedergegeben und klingt natürlich.

Für viele von Euch ist der Bass aber der spannendste Punkt. Hier kann ich aber erneut ein positives Feedback geben.

Die EarFun Free haben einen schönen vollen und runden Bass, welcher auch von der Masse durchaus ordentlich vorhanden ist. Der Bass der Free ist allerdings auch nicht „extrem“, was die Masse angeht.

Die Ohrhörer klingen nicht übertrieben, aber durchaus spaßig und lebendig. Ich denke, die Klangsignatur der Free wird 95 % aller Nutzer gut gefallen! Zudem passt diese auch zu fast allen Musikrichtungen.

Weitere Bonuspunkte gibt es für die gute Pegelfestigkeit und Detaildarstellung. Letztere bietet zwar sicherlich auch noch Luft nach oben, aber für Ohrhörer der 50€ Preisklasse sind wir hier schon in der Spitzenklasse unterwegs!

 

Fazit

Ich muss mich immer wieder beeindruckt zeigen wie gut mittlerweile selbst die supergünstigen true Wireless Ohrhörer klingen!

Die EarFun Free „TW100“ bieten eine Tonqualität, welche für die überwältigende Mehrheit aller Nutzer völlig ausreicht. Auch mir würden die EarFun Free für den normalen Alltag (Bus, Bahn, Arbeitsweg usw.) völlig ausreichen!

Die Ohrhörer klingen lebendig, satt, aber dennoch ausreichend natürlich. Bass und Höhen sind soweit absolut tadellos.

Earfun Tw100 Im Test 10

Hinzu kommt eine gute Alltagstauglichkeit. Heißt, die Ohrhörer schalten sich automatisch ein/aus wenn Ihr diese in die Ladebox legt. Dabei macht die Ladebox einen guten Eindruck, auch wenn diese sicherlich nicht die aller Hochwertigste ist die mir bisher untergekommen. Funktional gibt es aber keine Klagen.

Auch die Akkulaufzeit ist mit 4-6 Stunden absolut in Ordnung!

Kurzum, die EarFun Free sind die mit besten true Wireless Ohrhörer in der 50€ Preisklasse die mir bisher untergekommen sind.

Earfun Tw100

Die neue Xtorm Powerbank Rover 20000 XB302 im Test mit 45W Power Delivery und Quick Charge!

Die Xtorm XB203 gehört zu meinen absoluten Lieblings-Powerbanks. Dies liegt an der großen Kapazität, dem schicken Design und der hohen Leistung.

Mit einem schicken Design und einer hohen Leistung, welche selbst für Notebooks genügt, soll auch die neue Xtorm XB302 „Rover“ überzeugen können. Bei der Xtorm XB302 handelt es sich um eine etwas kleinere Version der Xtorm XB203, zumindest was die Kapazität betrifft.

Xtorm Powerbank Rover 20000 Xb302 Im Test 8

Die Ausstattung ist aber mit einem 45W USB C Port und Quick Charge 3.0 sogar noch besser!

Wollen wir uns daher die Xtorm Powerbank Rover 20000 XB302 einmal im Test ansehen. Kann die Powerbank überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Xtorm welche mir die Powerbank für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Die Xtorm Powerbank Rover 20000 XB302 im Test

Mit 20.000 mAh ist die Xtorm XB302 eine durchaus größere, aber auch nicht riesige Powerbank, zumindest was die Kapazität angeht.

Die Abmessungen fallen mit rund 159 x 87 x 23mm für eine Powerbank dieser Größe mittelmäßig aus. Ja es gibt kompaktere Modelle mit 20000mAh, aber diese verfügen nicht über 45W Ausgangsleistung! Für 45W Ausgangsleistung ist die Xtorm XB302 sogar recht handlich!

Xtorm Powerbank Rover 20000 Xb302 Im Test 1

Was das Design angeht, ist Xtorm klar einer der spannendsten Hersteller! Xtorm Powerbanks sind in der Regel etwas teurer als die asiatische Konkurrenz, dafür erhaltet Ihr hier aber auch ein außergewöhnliches Gehäuse.

Dieses ist bei der Xtorm XB302 drei geteilt aufgebaut. Die Ober und Unterseite bestehen aus einem gummierten Kunststoff, welcher fast eine seidige Textur hat. Der mittlere Teil der Powerbank besteht hingegen aus weißem Hochglanz Kunststoff.

Hierdurch wirkt die Powerbank überdurchschnittlich edel und wertig, zumal die Verarbeitung tadellos ist. Es lässt sich nichts eindrücken und generell wirkt die Powerbank massiv gearbeitet. Klasse!

Xtorm Powerbank Rover 20000 Xb302 Im Test 4

Weitere Bonuspunkte gibt es für die Kabel. Wie viele der High End Xtorm Powerbanks besitzt auch die Rover XB302 zwei integrierte Ladekabel, welche aber nicht fest verbunden sind.

Diese sind an der Seite der Powerbank eingesetzt und lassen sich einfach bei bedarf entnehmen und nutzen. Bei diesen Ladekabeln handelt es sich passenderweise um zwei USB C auf USB C Kabel, mit einer Länge von rund 10cm.

 

Anschlüsse und Ausstattung der Xtorm XB302 Rover

Auf der Front der Powerbank finden wir insgesamt vier Ports. Dabei handelt es sich um zwei normale USB Ausgänge und zwei Typ C Anschlüsse.

Bei einem der „normalen“ USB A Ausgänge handelt es sich wirklich um einen Stick normalen Ladeport mit 5V 2,4A. Der zweite USB A Ausgang hingegen unterstützt Quick Charge 3.0!

Xtorm Powerbank Rover 20000 Xb302 Im Test 2

Dieser kann also 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A liefern, was den Quick Charge typischen maximalen 18W entspricht.

Bei den USB C Ports haben wir einen ähnlichen Aufbau. Der obere USB C Port kann „nur“ 5V/3A liefern, unterstützt also erst einmal kein Schnellladeprotokoll.

Der untere USB C Port hingegen nutzt das USB Power Delivery Protokoll um eine Leistung von bis zu 45W zu erreichen! Genau genommen kann der USB C Port 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A liefern.

Klasse! Damit eignet sich die Xtorm XB302 Rover neben Smartphones auch sehr gut für Notebooks.

Xtorm Powerbank Rover 20000 Xb302 Im Test 3

Über diesen USB C Power Delivery Port kann die Powerbank auch wieder geladen werden, laut Hersteller ebenfalls mit 45W.

Abseits der Anschlüsse finden wir auf der Oberseite noch eine große LED, welche in vier Segmente unterteilt ist. Diese leuchten abhängig von der verbliebenden Kapazität wenn Ihr den Einschalter drückt.

 

Die Kapazität

Starten wir wie üblich mit der Kapazität. Diese wird von Xtorm mit 20000mAh angegeben. Messen konnte ich über den regulären USB Port 15795mAh bzw. 58,44Wh. Dies entspricht 79% der Herstellerangabe.

Dies geht in Ordnung, ist aber auch kein Weltklasse Wert. Warum fällt die echte Kapazität niedriger aus als der versprochene Wert?

Xtorm Powerbank Rover 20000 Xb302 Im Test 14

Die Herstellerangabe bezieht sich in der Regel auf die Kapazität der verbauten Akkuzellen und nicht auf die wirkliche nutzbare Kapazität. Lithium Zellen haben in der Regel 3,7V, diese Spannung muss nun auf 5V oder höher angehoben werden, was Effizienz raubt.

Ein Verlust von 10-20% ist hier normal. Das dieser hier höher ausfällt kann ich auch nicht zu 100% erklären. Ich vermute für die hohe Leistung hat Xtorm die Zellen intern in Reihe geschaltet, was teils zu einer etwas niedrigeren Effizienz aufgrund der höheren internen Spannung führt.

 

Die Leistung

Folgende Geräte habe ich an der Xtorm Powerbank Rover 20000 XB302 getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone Xs Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Google Pixel 3 XL
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Samsung Galaxy S10+

Ladetempo

Starten wir einfach mal mit den Notebooks. Davon haben wir drei im Testfeld, das Dell XPS 13, XPS 15 und das MacBook Pro 13 (late 2016).

Xtorm Powerbank Rover 20000 Xb302 Im Test 13

Wie Ihr der Tabelle entnehmen könnt, laden alle drei Notebooks an der Xtorm XB302, was allerdings auch nicht überraschend ist. Mit echten 45W auf dem USB C Port hat die Xtorm XB302 ausreichend Leistung auch größere Notebooks wie das XPS 15 mit Energie zu versorgen.

Beim Dell XPS 13 und auch bei den meisten 13 Zöllern wird die Xtorm XB302 sogar das originale Ladegerät voll ersetzen können, was das Ladetempo angeht. Bei größeren Notebooks wie dem XPS 15 oder auch dem Apple MacBook Pro 15 ist dies natürlich etwas anders.

Lastet Ihr diese Geräte parallel zum Laden stärker aus, kann es passieren, dass trotz Powerbanks sich der interne Akku entlädt. Surft Ihr aber nur im Internet oder schreibt ein Dokument, dann kann die Xtorm XB302 problemlos auch 15 Zöller gut mit Energie versorgen und langsam laden.

Xtorm Powerbank Rover 20000 Xb302 Im Test 16

Auch die Apple iPad Pros können von der Powerbank schnellgeladen werden. Im Falle des iPad Pro 11 mit bis zu rund 27W, was +- dem maximalen Ladetempo entspricht. Ähnliches gilt auch für die schnellladefähigen iPhones, welche aber das USB C auf Lightning Kabel benötigen.

An den normalen USB Pots erreichen die Apple Geräte ein vernünftiges normales Ladetempo. Dies gilt auch für den Quick Charge Port.

Auf der Android Seite wird es etwas komplizierter. Viele Android Smartphones werden am Quick Charge 3.0 Port schnellladen können, dazu zählt auch das Samsung Galaxy S10+, welches hier sein volles Tempo erreicht hat. Aber auch das Huawei Mate 20 Pro konnte sowohl am Quick Charge 3.0 Port wie auch USB C Port Schnellladen, wobei dies nicht ganz stimmt.

Das volle Schnellladetempo erreichen Huawei Smartphones nur an Super Charge Ladegeräten. Aber Modelle ab dem P10 können auch via USB Power Delivery „schneller“ laden, als es an einem ganz normalen USB Port der Fall wäre.

Dass das Mate 20 Pro auch am Quick Charge 3.0 Port „schneller“ laden konnte, liegt daran, dass dieser Port das FCP Protokoll unterstützt, neben Quick Charge.

Die Powerbank schafft im Übrigen rund 62W im Maximum. Also ja Ihr könnt ein Notebook laden und parallel Euer Smartphone.

 

Das Wiederaufladen

Wie schnell die Powerbank lädt hängt von Eurem Ladegerät ab. An einem normalen USB Ladegerät (USB A auf USB C Kabel) erreicht die Powerbank rund 10W, womit eine Ladung rund 7 Stunden dauert.

Schneller geht’s wenn Ihr ein USB Power Delivery Ladegerät habt. Hier konnte die Powerbank an einem passenden Ladegerät bis zu 41W aufnehmen, womit sich die Ladezeit auf rund 2 Stunden reduziert.

 

Fazit

Die Xtorm XB302 ist eine klasse Powerbank für alle Besitzer von MacBooks, einem Dell XPS oder generell einem Notebook, das sich via USB C Laden lässt.

Hier kann die Powerbank aufgrund ihres 45W USB C Ausgangs voll überzeugen! Natürlich eignet sich die Xtorm XB302 aber auch für Smartphones und Tablets. Dabei ist diese sowohl für Nutzer im Apple Ökosystem voll geeignet (dank USB PD Support), wie auch für die allermeisten Android Nutzer (QC 3.0).

Xtorm Powerbank Rover 20000 Xb302 Im Test 7

Allerdings habt Ihr kein Notebook das sich via USB C laden lässt oder ein größeres Tablet wie das iPad Pro, dann gibt es bessere Powerbanks für Euch.

Aufgrund der hohen Ausgangsleistung ist die Xtorm Powerbank Rover 20000 XB302 schon etwas größer. Diese ist nicht riesig, aber wenn Ihr auf den 45W USB C Port verzichten könntet, gäbe es kompaktere Powerbanks mit 20000mAh. Zumal die XB302 was die echte Kapazität angeht mit 15795mAh ordentlich, aber auch nicht überragend dasteht.

Xtorm Powerbank Rover 20000 Xb302 Im Test 5

Habt Ihr allerdings ein passendes „Großgerät“ das vom 45W USB C Port profitiert, dann ist die XB302 eine hervorragende und noch sehr handliche allround Powerbank, die voll Sinn macht!

Weitere Bonuspunkte gibt es für das schicke Design und die beiden integrierten USB C Kabel, welche durchaus praktisch sein können.

 

Xtorm Powerbank Rover 20000 XB302
Angegebene Kapazität 20000mAh
Preis
Erreichte Kapazität 15795mAh bzw. 58,44Wh
Erreichte Kapazität in % 79%
LED Taschenlampe
Wiederaufladegeschwindigkeit 41W
Dell XPS 15 7590 +
Dell XPS 13 9380 ++
Apple MacBook Pro 13 ++
Apple iPad Pro 11 ++
Google Pixel 3 XL ++
Samsung Galaxy S10+ ++
Huawei Mate 20 Pro +
Apple iPhone Xs Max ++
BQ Aqurais X2 Pro ++
Kapazität 79%
Verarbeitung 90%
Ladegeschwindigkeit 98%
Anschlüsse und Sonstige Features 98%
Lieferumfang und Verpackung 85%
Preis / Leistung ★★★★
Testergebnis ★★★★★

Die BatPower PDE 2 P26B im Test, die (theoretisch) größte Notebook Powerbank bisher im Test!

Wenn Ihr nach der größten und leistungsstärksten Powerbank sucht, könntet Ihr über die BatPower PDE 2 stolpern. Bei dieser handelt es sich an sich um eine klassische Powerbank, welche aber in Kapazitäten von 26800 bis 56000mAh erhältlich ist.

Hinzu kommt ein 60W USB C Port, ideal für moderne Notebooks!

Batpower Pde 2 P26b Im Test 9

Allerdings ist die BatPower PDE 2 auch nicht ganz billig. Wollen wir uns daher doch einmal im Test ansehen ob sich diese Powerbank lohnt und ob sie ihrem Preis gerecht wird.

 

Die BatPower PDE 2 P26B im Test

Die BatPower PDE 2 Powerbanks gibt es in drei Kapazitäten, 26800mAh, 40000mAh und 56000mAh. Ja für eine „klassische“ Powerbank sind dies wirklich sehr hohen Kapazitäten!

Wie kommt es, dass man so selten größere Powerbanks als 26800mAh im Handel sieht? 26800mAh sind 98Wh Kapazität. 100Wh ist das Maximum was man in der Regel mit in ein Flugzeug nehmen darf, größere Powerbanks dürftet Ihr also nicht mit in den Urlaub nehmen und der Hersteller nicht per Flugzeug transportieren. Bedenkt dies wenn Ihr die großen Versionen nehmt.

Batpower Pde 2 P26b Im Test 2

Für diesen Test habe ich mir aber die 26800mAh große BatPower PDE 2 P26B gekauft. Von den Anschlüssen und Featuren unterscheiden sich die einzelnen Kapazitätsstufen nicht. Diese sind lediglich was das Gehäuse betrifft etwas länger.

Aber auch schon die 268000mAh Version ist schon ein ziemlicher Brocken. Klar gesagt keine Powerbank mit dieser Kapazität ist als „klein“ zu bezeichnen.

Batpower Pde 2 P26b Im Test 3

Mit 186 x 85 x 23mm ist die BatPower PDE 2 P26B an sich nicht mal zu groß, gerade wenn man die versprochene Leistung bedenkt. Sogar das Gewicht geht mit 426g „in Ordnung“.

Die PDE2 besitzt ein massives Aluminiumgehäuse! Wir haben hier eine sehr stabile Powerbank vor uns. Man sollte zwar eine Powerbank nie fallen lassen, aber ich würde mir hier glatt mehr Sorgen um meinen Boden machen als um die Powerbank.

Sogar das Front und Endstück der Powerbank sind aus Aluminium gefertigt, super!

 

Anschlüsse und Ausstattung

Die BatPower PDE 2 besitzt auf der Front insgesamt sechs Ports. Dabei handelt es sich um zwei USB C Ports und vier USB A Ports.

Drei der USB A Ports sind normale Ladeanschlüsse mit 5V und bis zu „30W“ also 2A pro Port. Der vierte USB Port (orange) ist ein Quick Charge 3.0 Ladeport mit bis zu 18W Leistung.

Batpower Pde 2 P26b Im Test 4

Das wirklich spannende sind aber die USB C Anschlüsse. Bei diesen handelt es sich einmal um einen Ausgang und einmal um einen Eingang.

Beide Anschlüsse können jeweils bis zu 60W ausgeben bzw. aufnehmen! Das Ganze geschieht nach dem USB Power Delivery Standard, welcher von Dell, Apple, Nintendo usw. genutzt wird. Ganz genau genommen können beide Ports 5-20V bei bis zu 3A.

Batpower Pde 2 P26b Im Test 5

Damit ist die BatPower PDE 2 P26B ideal für größere Geräte aller Notebooks.

 

Kapazität

Starten wir wie üblich mit der Kapazität der BatPower PDE 2 P26B. Diese wird vom Hersteller mit 26800mAh angegeben, messen konnte ich im Optimalfall 18962mAh bzw. 70,16Wh.

Dies entspricht 70% der Herstellerangabe, ein recht schwacher Wert! Wie kommts? Es ist durchaus normal, dass eine Powerbank nicht 100% der Herstellerangabe erreicht. Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen und nicht auf die nutzbare Kapazität.

Aufgrund von internen Umwandlungen geht hier immer etwas Kapazität flöten, meist 10-20%. Warum es hier mehr sind kann ich Euch nicht sagen. Eventuell arbeitetet die Powerbank intern mit einer höheren Spannung für die hohe Leistung, was aber das Absenken der Spannung von XXV auf 5V ineffizienter macht.

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der BatPower Powerbank getestet:

  • Dell XPS 15 7590
  • Dell XPS 13 9380
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple iPad Pro 11
  • Google Pixel 3 XL
  • Samsung Galaxy S10+
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Apple iPhone Xs Max
  • BQ Aqurais X2 Pro

Starten wir mit den Notebooks. Das Dell XPS 13 kann maximal 45W aufnehmen und das Apple MacBook Pro 13 maximal 60W, dementsprechend laden diese beiden Geräte mit vollem Tempo an der BatPower PDE 2 P26B.

Ladetempo

Praktisch erreichen wir hier rund 43W bzw. 58W. Damit kann die BatPower PDE 2 P26B das original Ladegerät für diese beiden Modelle und vermutlich die aller meisten 13 Zoll Notebooks komplett ersetzen.

Bei größeren Notebooks wie dem XPS 15 ist dies nicht der Fall, aber mit 60W ist die Powerbank durchaus in der Lage ein ordentliches Tempo zu erreichen. Solltet Ihr aber das XPS 15 voll belasten, kann es passieren das sich das Notebook trotz Powerbank noch weiter entlädt. Hierfür muss aber konstant eine sehr hohe Last auf CPU und GPU vorhanden sein.

Ähnliches gilt auch für andere „große“ Notebooks, wie dem MacBook Pro 15.

Ein Tablet wie das Apple iPad Pro 11 braucht natürlich keine 30W zum Laden, genau wie die Smartphones.

Batpower Pde 2 P26b Im Test 10

Die Smartphones und auch das iPad konnten ALLE am USB C Ausgang der BatPower PDE 2 P26B schnell aufladen.

Eine kleine Besonderheit stellt hier lediglich das Huawei Mate 20 Pro und generell die Huawei Geräte dar. Diese benötigen zum richtigen schnellladen ein Ladegerät mit dem Huawei Supercharge Standard, welchen aber die wenigsten 3. Anbieter bieten.

Jedoch können viele Huaweis auch USB Power Delivery als alternativen Schnellladestandard nutzen. Bei diesem ist jedoch das Tempo deutlich niedriger, aber höher als beim normalen Laden (siehe Tabelle).

Die normalen USB Ports der BatPower PDE 2 P26B sind was das Ladetempo angeht sehr ordentlich! Diese sind sogar sauber für Apple Geräte optimiert.

Ebenfalls für Apple optimiert ist der Quick Charge Anschluss, wo diese aber natürlich „schnellladen“ sondern nur ein gutes normales Tempo erreichen. Das Samsung Galaxy S10+ und das BQ Aquaris X2 Pro konnten aber am Quick Charge 3.0 Port wie zu erwarten war schnellladen.

Kurzum ja die BatPower PDE 2 P26B macht einen klasse Job beim Ladetempo. Alle Anschlüsse liefern die jeweils zu erwartende maximale Leistung.

 

Aufladetempo der Powerbank

Wie schnell die BatPower PDE 2 P26B lädt hängt von der Quelle ab.

Aufladetempo

Im Optimalfall könnt Ihr ca. 36W bis 38W Ladeleistung an einem passenden USB Power Delivery Ladegerät erreichen. An einem normalen USB A Ladegerät mit 2,4A kommen wir auf deutlich langsamere 8,5W. Ähnliches gilt auch für Quick Charge Ladegeräte.

Für ein Schnelles aufladen wollt Ihr also wenn möglich ein USB Power Delivery Ladegerät mit 45W+.

 

Fazit

Die BatPower PDE 2 P26B ist eine sehr gute Powerbank, aber auch nicht perfekt! Starten wir aber bei den positiven Punkten.

Dies sind zunächst die Anschlüsse und die Leistung. Vier normale USB Ports, wovon einer noch Quick Charge unterstützt und ein USB C Ausgang ist schon ordentlich.

Gerade wenn man die Leistung bedenkt. Der USB C Port kann satte 60W liefern, womit sich die BatPower PDE 2 P26B perfekt auch für größere Notebooks eignet. Dies bestätigt sich auch so in meinem Test, wo die BatPower PDE 2 P26B sowohl im Zusammenspiel mit den Dell XPS Modellen, wie auch mit dem Apple MacBook Pro eine sehr gute Figur machte.

Allgemein ist auch das Ladetempo der normalen USB Ports tadellos!

Hinzu kommt ein sehr stabiles und wertiges Gehäuse. Allein dies strahlt ein gewisses Vertrauen in die Powerbank aus.

Batpower Pde 2 P26b Im Test 9

Was etwas gegen die BatPower PDE 2 P26B spricht ist die Kapazität! Ich konnte lediglich 70Wh messen. Dies ist nicht schlecht, liegt aber ein gutes Stück unter den versprochenen 98Wh. Gerade wenn man Notebooks an einer Powerbank lädt will man doch so viel Kapazität wie möglich.

Hier kommt dann auch der Preis ins Spiel. Mit über 100€ ist die BatPower PDE 2 P26B teuer! Reicht Euch ein 45W USB C Port, dann gibt es hier günstigere und kapazitätsstärkere Powerbanks.

Wollt Ihr aber die 60W „POWER“, dann ist die BatPower PDE 2 P26B natürlich eine sehr gute Wahl.

BatPower PDE 2 P26B
Angegebene Kapazität 26800mAh
Preis
Erreichte Kapazität 18962mAh bzw. 70,16Wh
Erreichte Kapazität in % 70%
LED Taschenlampe
Wiederaufladegeschwindigkeit 38W
Dell XPS 15 7590 +
Dell XPS 13 9380 ++
Apple MacBook Pro 13 ++
Apple iPad Pro 11 ++
Google Pixel 3 XL ++
Samsung Galaxy S10+ ++
Huawei Mate 20 Pro +
Apple iPhone Xs Max ++
BQ Aqurais X2 Pro ++
Kapazität 70%
Verarbeitung 85%
Ladegeschwindigkeit 98%
Anschlüsse und Sonstige Features 98%
Lieferumfang und Verpackung 85%
Preis / Leistung ★★★
Testergebnis ★★★★

Was ein klasse Bluetooth Lautsprecher! Der 1More Stylish BT Speaker im Test!

1More sollte vielen Lesern von Techtest.org bereits bekannt sein. 1More baut sehr gute und schicke Ohrhörer und Kopfhörer.

Nun hat sich 1More aber in eine neue Produktkategorie vorgewagt, die Bluetooth Lautsprecher.

Der „Stylish BT Speaker“ ist der erste Bluetooth Lautsprecher aus dem Hause 1More. Dieser Lautsprecher tritt in der 100€ Preisklasse an, soll aber so klingen wie Modelle der 200€ Preisklasse.

1more Stylish Bt Speaker Im Test 8

Ein interessantes Versprechen. Wie schaut es aber in der Praxis aus? Kann der erste Bluetooth Lautsprecher von 1More überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an 1More für das Zurverfügungstellen des Stylish BT Speaker für diesen Test.

 

Der 1More Stylish BT Speaker im Test

Der 1More Stylish BT Speaker setzt lediglich auf einen full Range Lautsprecher-Treiber. Dementsprechend ist auch der Formfaktor des Lautsprechers gehalten. Dieser ist sehr flach und rund. Der Treiber ist dabei nach oben gerichtet, was in der Theorie für einen perfekten Raumklang sorgt.

1more Stylish Bt Speaker Im Test 1

Dieser Formfaktor ist nicht neu, allerdings die meisten Lautsprecher die diesen nutzen sind sehr kompakt. Anhand der Produktbildern hätte ich auch damit gerechnet, dass der 1More Stylish BT Speaker in die „Ultra-Kompakt“ Kategorie gehört.

Dies ist aber nicht der Fall! Mit einem Durchmesser von 136 mm und einer Höhe von 51 mm ist der Lautsprecher deutlich größer als ich dies erwartet hätte.

1more Stylish Bt Speaker Im Test 7

Selbstverständlich sind 136 x 51 mm immer noch sehr handlich, aber wir haben hier Abmessungen aus welchen schon ein guter Klang kommen kann. Ähnliches gilt auch für das Gewicht von 497g.

Was das Material angeht, setzt 1More auf das Trendmaterial schlechthin, Stoff. Der komplette Lautsprecher ist von einem Leinenstoff umzogen.Eine gute Wahl, wie ich finde! Dieser Stoff wirkt sehr wertig und ist um Alltag unproblematisch. Dieser zerkratzt nicht und zeigt auch keine Fingerabdrücke.

Super!

1more Stylish Bt Speaker Im Test 3

Auch Super ist die generelle Haptik und Verarbeitung. Der Lautsprecher wirkt sehr wertig.

Die Anschlüsse und Tasten dieses sind alle am Rand angebracht. Hier finden wir wie üblich den Einschalter, lauter, leiser, vor, zurück usw.

Ebenfalls dort findet sich eine kleine Klappe. Unter dieser ist der USB C Ladeport, wie auch ein 3,5mm AUX Eingang.

1more Stylish Bt Speaker Im Test 4

Diese Klappe dient unter anderem dem Wasserschutz. Der 1More Stylish BT Speaker ist nach IPx4 geschützt. IPx4 bedeutet Ihr dürft den Lautsprecher nicht untertauchen, aber etwas Spritzwasser ist kein Problem.

Die Akkulaufzeit des Stylish BT Speaker gibt 1More mit 12 Stunden an. Dies kommt auch bei einer Zimmerlautstärke hin. Dreht Ihr den Lautsprecher aber etwas weiter auf, dann fällt die Laufzeit auf 8-10 Stunden.

1more Stylish Bt Speaker Im Test 6

Dies ist Okay, aber auch keine „Weltklasse“ Akkulaufzeit.

 

Klang des 1More Stylish BT Speaker

Der spannendste Punkt ist natürlich der Klang. Hier waren meine Erwartungen zugegeben eher mittelmäßig. Der 1More Stylish BT Speaker ist nicht der größte oder voluminöste Bluetooth Lautsprecher.

Aber nach dem ersten Einschalten Erleichterung, der Lautsprecher klingt gut, wenn nicht sogar sehr gut!

Der 1More Stylish BT Speaker nutzt nur einen großen Treiber, dementsprechend habe ich damit gerechnet, dass es Defizite bei den Höhen gibt. Dies ist aber nicht der Fall, eher im Gegenteil!

Der Stylish BT Speaker produziert sehr klare und brillante Höhen. Diese besitzen eine wunderbare Schärfe und Luftigkeit. Hohe Stimmen und Instrumente kommen wirklich klasse rüber!

1more Stylish Bt Speaker Im Test 9

Damit klingen die Höhen des 1More deutlich besser als die des Anker Soundcore Motion+, welcher zwei gesonderte Hochtöner hat. Super!

Die Mitten des 1More Stylish BT Speaker sind einen Hauch abgesenkt. Allerdings Stimmen klingen immer noch sehr gut und der Lautsprecher klingt nicht leer, ganz im Gegenteil! Der Lautsprecher hat weiterhin einen sehr vollmundigen und satten Klang.

Dies liegt auch am Bass. Der 1More Stylish BT Speaker hat einen sehr schönen und satten Bass. Was die Masse angeht, ist dieser überdurchschnittlich, aber natürlich bei diesen Abmessungen auch nicht „extrem“. Wir sind hier dennoch was das Basslevel angeht über einem Anker SoundCore Flare+!

Wir haben hier einen kräftigen und vergleichsweise voluminösen Bass, mit einem starken Punch und generell einer hohen Qualität! Der 1More Stylish BT Speaker klingt hierdurch schön aufgeweckt und lebendig, ohne zu übertreiben.

Gerade Letzteres ist nicht ganz unwichtig! Musik aus dem 1More Stylish BT Speaker klingt sehr unverfälscht. Viele Bluetooth Lautsprecher arbeiten mit einem sehr aggressiven DSP und EQ. Sicherlich wird dies auch hier der Fall sein, aber es fällt nicht auf.

Der 1More Stylish BT Speaker liefert einen kräftigen, aber natürlich dynamischen Klang!

Ihr könnt im übrigen auch zwei Lautsprecher zu einem Stereo-Paar koppeln, was fantastisch klingt!

 

Fazit

Ich bin absolut beeindruckt vom 1More Stylish BT Speaker! Zu einem Preis von unter 100€ klingt dieser herausragend!

Im direkten Vergleich kann der Stylish BT Speaker einen Anker SoundCore Flare + oder auch den Soundcore Motion+ schlagen und diese beiden stellen schon mit das Beste dar was Ihr für +- 100€ bekommen könnt.

Der 1More Stylish BT Speaker bietet einen kräftigen (recht bassstarken!) Aber auch sehr natürlichen Klang, mit guten Höhen und einer starken Dynamik. Musik klingt unverfälscht und wertig.

1more Stylish Bt Speaker Im Test 10

Ich habe am Klang wirklich nichts zu bemängeln!

Aber auch Abseits vom Klang kann der 1More Stylish BT Speaker überzeugen! Der Lautsprecher besitzt durchaus einen exotischen, aber praktischen Formfaktor.

Wir haben einen 360 Grad Klang, einen ausreichenden Wasserschutz (aber nur IPx4) und eine solide Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden. Letztere ist aber vermutlich so etwas wie der „größte“ Schwachpunkt und das soll schon etwas heißen.

Kurzum Ihr sucht den besten Bluetooth Lautsprecher unter 100€ und mögt einen kräftigen/natürlichen Klang? Dann habt Ihr diesen mit dem 1More Stylish BT Speaker gefunden!

1more Stylish Bt Speaker