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3x X570 Mainboards von ASUS im Vergleich (ROG Crosshair VIII Hero, TUF Gaming X570-Plus, Prime X570-P)

AMDs Ryzen 3000 CPUs sind ohne Frage ein absolutes Highlight! Das erste Mal seit Jahrzehnten kann AMD Intel auf breiter Front schlagen. Dementsprechend ist das Interesse groß.

Neben einer neuen CPU werdet Ihr aber gegebenenfalls auch ein neues Mainboard benötigen. Im Optimalfall sollte dies eins mit dem neuen X570 Chipsatz sein.

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Von diesen gibt es einige im Handel. ASUS alleine hat aktuell 10 Modelle im Sortiment. Hier kann die Wahl schwerfallen.

In diesem Test wollen wir uns doch einmal drei Mainboards aus dem Hause ASUS ansehen. Was unterscheidet diese, lohnt es sich ein teures Modell zu nehmen oder reicht auch ein günstiges X570 Board?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Testkandidaten

Folgende Mainboards hat ASUS mir für diesen Vergleich freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

  • ROG Crosshair VIII Hero
  • TUF Gaming X570-Plus
  • Prime X570-P

Mit rund 400€ ist das ROG Crosshair VIII Hero das eindeutig teuerste Mainboard in diesem Vergleich. Dafür bietet dieses an Gamer gerichtete Board auch alle Feature die man sich wünschen kann.

Das Prime X570-P ist das aktuell günstigste X570 Mainboard aus dem Hause ASUS, mit knapp unter 200€. Ja X570 Mainboards sind vergleichsweise teuer. Dafür ist das Prime X570-P aber auch kein absolut „minimalistisches“ Mainboard. Dieses bietet auf den ersten Blick alles was man sich wünschen kann.

Mit knapp über 200€ stellt das TUF Gaming X570-Plus die Stufe über dem Prime X570-P dar.

 

Der erste Eindruck

Optisch könnten unsere drei Mainboards nicht viel unterschiedlicher sein. Starten wir beim günstigsten Kandidaten.

Auch wenn das Prime X570-P das Günstigste der drei Mainboards ist, scheint ASUS was die Verarbeitung und Lötqualität nicht gespart zu haben! Das Prime X570-P absolut sauber gearbeitet! Hier konnte ich keine Unterschiede zu den teureren Boards feststellen.

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Nicht verwunderlich, da vermutlich alle ASUS Mainboards grundsätzlich eine sehr ähnliche Fertigung durchlaufen werden.

Farblich setzt ASUS auf einen weiß, grau, schwarz Farbmix. Solltet Ihr einen „weißen“ Show PC bauen ist das Prime X570-P Eure beste und einzige Wahl aus dem Hause ASUS.

Vorbei sind die Zeiten von grünen PCBs, das PCB des Prime X570-P ist sogar mehrfarbig passend zu den Kühlkörpern lackiert.

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Wo wir allerdings den günstigen Preis etwas spüren ist bei der Ausstattung. Damit meine nicht mal direkt die Anschlüsse, sondern Kühlkörper, Abdeckungen, RGB LEDs usw.

Wie bei allen X570 Boards ist auch beim Prime X570-P der Chipsatz aktiv gekühlt. Der Lüfter misst vernünftige 40mm, ist aber mit einem vergleichsweise überschaubaren Kühlkörper kombiniert. Dieser ist interessanterweise mit einer Kunststoffabdeckung versehen.

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Die passiven Kühlkörper der Spannungswandler für die CPU sind von der Größe adäquat, aber auch nicht besonders groß oder komplex.

 

Das TUF Gaming X570-Plus verfolgt eine komplett andere Optik. Das TUF Gaming X570-Plus ist fast komplett in Schwarz gehalten. Es finden sich lediglich kleinere gelb/goldene Akzente, wie auch einige graue Punkte und Anschlüsse.

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Wie auch beim Prime X570-P ist die Löt/Verarbeitungsqualität hervorragend! Ebenso wirken alle Bauteile angenehm wertig.  Klasse!

Neben der Färbung hebt sich das TUF Gaming X570-Plus primär aufgrund der Kühler und der Abdeckungen vom Prime X570-P ab. So findet sich über den Anschlüssen auf der Rückseite eine Abdeckung, welche sich bis zu den passiven Spannungswandler Kühler zieht.

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Sofern ich dies beurteilen kann, dient diese Abdeckung lediglich einem optischen Aspekt und ist aus Kunststoff gefertigt. Die Kühlung der Spannungswandler ist auch hier ausreichend Gerechtigkeit getan.

Im direkten Vergleich werden sich die Kühlkörper des TUF Gaming X570-Plus und des Prime X570-P aber nicht viel tun, was die Größe angeht.

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Lediglich die aktive Kühlung des Chipsatzes wirkt hier etwas mächtiger und das TUF Gaming X570-Plus besitzt einem M.2 SSD Kühler.

Bei diesem handelt es sich um eine große und massive Aluminiumplatte, auf deren Unterseite ein Wärmeleitpad angebracht ist. Diesen Luxus genießt aber nur der unter M.2 Slot.

 

Das ROG Crosshair VIII Hero ist aber sicher das Highlight unter den Testkandidaten. Zwar ist dieses nicht mal ASUS absolutes Flaggschiff Mainboard für den X570 Chipsatz, aber man merkt diesem sofort seine Highend Natur an.

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Wie auch bei den anderen Boards ist Verarbeitung und der generelle optische Eindruck der Komponenten absolut perfekt. Allerdings „fühlt“ sich das ROG Crosshair VIII Hero anders an.

Nehmt Ihr das Prime X570-P in die Hand, dann fühlt sich dieses wie ein klassisches Mainboard an. Das ROG Crosshair VIII Hero ist deutlich schwerer und „massiver“. Dies liegt natürlich an der Abdeckung, welche große Teile des Mainboards überzieht.

Diese Abdeckung breitet sich über dem Chipsatz, bis zwischen die PCIe Slots aus. Dort grenzt diese an den M.2 Kühlern an.

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Im Gegensatz zum TUF Gaming X570-Plus sind bei ROG Crosshair VIII Hero beide M.2 Slots prinzipiell gekühlt. Dieser Kühler funktioniert hier ähnlich.

Es handelt sich also um eine große Aluminiumplatte, mit einem Wärmeleitpad auf der Unterseite. Beim Hero ist aber die Oberseite auch leicht texturiert, für eine noch höhere Wärmeabgabefläche.

Die Spannungswandler sind beim ROG Crosshair VIII Hero auch weiterhin „nur“ passiv gekühlt, aber der Kühlkörper ist auch hier ein Stück weit gewachsen.

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Ähnlich wie auch beim TUF Gaming X570-Plus kann der Anschlussbereich des Mainboards mit einer Kunststoffabdeckung überzeugen. Diese hat hier aber auch einen Sinn bzw. sogar zwei Aufgaben.

Zum einen befindet sich in der Abdeckung ein beleuchtetes Logo, zum anderen ist die Mainboardblende beim ROG Crosshair VIII Hero fest integriert. Dies ist natürlich ein Luxus-Feature, aber wie ich finde sehr praktisch!

Optisch ist das ROG Crosshair VIII Hero komplett schwarz gehalten. Für Akzente sorgen hier nur die RGB LEDs.

 

Layout

Alle drei Boards sind erst einmal klassische ATX Mainboards. ASUS ist hier keine Experimente eingegangen. CPU, RAM Slots usw. sind alle an ihren gewohnten Plätzen.

Ähnliches gilt auch für die Anschlüsse für den Einschalter und die Netzteilstecker. Eine Besonderheit gibt es allerdings, so haben alle drei Boards zwei Stromanschlüsse für die CPU (8 Pin + 4 Pin).

Zumindest bei einem Ryzen 5 und 7 braucht Ihr aber nicht beide Stromanschlüsse! Sollte Euer Netzteil nur einen haben, ist dies also nicht zwingend ein Weltuntergang.

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Wo sich die drei Boards etwas unterscheiden ist bei der Anordnung der PCIe Slots.

Das ROG Crosshair VIII Hero besitzt ganze drei PCIe x16 (Anbindung 1x 16x, 1x 8x, 1x 4x) und einen PCIe x1 Slot. Zwischen den beiden oberen PCIe x16 Slots ist ein 3er Abstand. Habt Ihr eine Tripple-Slot GPU, dann blockiert diese in der Theorie keine Anschlüsse!

Die M.2 SSD sind beim ROG Crosshair VIII Hero oberhalb von GPU 1 und unterhalb von GPU 2 angebracht.

Beim TUF Gaming X570-Plus finden wir lediglich zwei große PCIe x16 Slots (Anbindung 1x 16x, 1x 4x) dafür aber drei PCIe x1 Slots. Einer dieser x1 würde aber von einer tripple Slot GPU verdeckt.

Die M.2 Slots sind ähnlich wie beim ROG oberhalb von GPU 1 und unterhalb von GPU Slot 2 angebracht.

Das Prime X570-P hat ebenfalls zwei große PCIe x16 Slots (Anbindung 1x 16x, 1x 4x) und drei PCIe x1 Slots. Der primäre M.2 Slot ist beim Prime allerdings unterhalb von GPU Slot 1 positioniert.

Ob dies gut oder schlecht ist, lasse ich mal dahingestellt.

 

Anschlüsse und Ports

Einer der klassischen Punkte wo man zwischen günstigen und teuren Mainboards Unterschiede sieht ist bei den Anschlüssen.

Dies ist auch hier in einem gewissen Rahmen der Fall.

ROG Crosshair VIII Hero Prime X570-P TUF Gaming X570-Plus
VRAM Design 7+1 12x 60A IR3555 4+2 8x 50A SiC639 4+2 12x 50A SiC639
USB 2.0 0x (4x) 2x (5x) 0x (4x)
USB 3.0 4x (2x) 2x (4x) 4x (2x)
USB 3.1 8x (1x) 4x 3x
LAN 1x 2,5G 1x 1G 1x 1G 1x 1G
SATA 8x 6x 8x
M.2 2x 2x 2x
PCIe x16 3x 2x 2x
PCIe x1 1x 3x 3X

Das ROG Crosshair VIII Hero verfügt alleine auf der Rückseite über satte 12 USB Ports, welche sich auf USB 3.0 und USB 3.1 aufteilen. Intern sind dann nochmals Header für sieben USB Ports zu finden, davon auch vier USB 2.0 Ports.

Letztere sind primär für „Smarte“ Komponenten wie Netzteile, Wasserkühlungen usw. gedacht welche über erweiterte Steuerungsmöglichkeiten verfügen.

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Das Prime X570-P und auch das TUF Gaming X570-Plus bieten mit 8x bzw. 7x externen USB Ports aber auch genügend Anschlüsse.

Hier fällt aber im direkten Vergleich auf, dass die günstigeren Boards mehr „langsamere“ USB Ports besitzen. Ob man nun wirklich acht USB 3.1 Ports braucht, lasse ich aber auch mal dahingestellt.

Was USB angeht sind alle Boards als großzügig zu bezeichnen.

Ein wichtiger Unterschied zwischen dem ROG Crosshair VIII Hero und dem TUF Gaming X570-Plus / Prime X570-P sind die Videoanschlüsse.

Das ROG Crosshair VIII Hero besitzt keinen HDMI, VGA oder Displayport! Vermutlich geht ASUS davon aus, dass Ihr eh eine externe GPU nutzt, wenn Ihr solch ein High End Board kauft.

Intern besitzen alle drei Boards zwei M.2 Slots und 8x SATA bei den beiden großen Boards und 6x SATA beim „Kleinen“ Prime X570-P.

 

LAN

  • ROG Crosshair VIII Hero – Realtek RTL8125AG / Intel I211-AT
  • TUF Gaming X570-Plus – Realtek L8200A
  • Prime X570-P – Realtek RTL8111H

Bei seinen Netzwerkkarten setzt ASUS primär auf Realtek Chips, interessanterweise auf unterschiedliche bei all seinen Boards.

Der Realtek RTL8111H im Prime X570-P ist der Standard 1Gbit Netzwerkcontroller. Dieser ist auch in vielen anderen Mainboards zu finden und bietet die üblichen Standard Feature. Intern ist der RTL8111H via PCIe angebunden.

Etwas spannender wird es schon beim Realtek L8200A im TUF Gaming X570-Plus. Der Realtek L8200A scheint aktuell exklusiv im TUF Gaming X570-Plus zum Einsatz zu kommen. Allerdings konnte ich auf dem Papier erstmal keine besonderen Feature erkennen. Der L8200A ist ein normaler 1Gbit Netzwerkcontroller.

Warum hat dann ASUS hier einen anderen verwendet als beim Prime? Möglichweise liegt dies am TUF LANGuard. Hierbei handelt es sich um eine Art Sicherung für Euren Netzwerkanschluss. Sollte es zu einer Spannungsspitze auf dem Netzwerkport kommen, dann wird diese TUF LANGuard abgefangen, ehe diese Euer Board zerschießt. Ob dies in der Praxis funktioniert, kann ich Euch nicht sagen, aber theoretisch kann dieses System funktionieren. ASUS nutzt hier eine ähnliche Technik wie Blitzschlagschutzstecker.

Beim ROG Crosshair VIII Hero hat sich ASUS mit dem Realtek RTL8125AG etwas Besonderes ausgedacht. Der Realtek RTL8125AG ist ein 2,5Gbit Netzwerkcontroller!

Wo bei den anderen Boards bei ca. 120MB/s Schluss ist, schafft das Hero rund 280MB/s über den LAN Port. Habt Ihr ein passendes NAS oder Server kann dies ein Feature sein welches Gold wert ist.

Aber warum nur 2,5Gbit und nicht direkt 10Gbit? 10Gbit LAN Chips benötigen vergleichsweise viel Energie und produzieren dementsprechend viel Abwärme. Neben den erhöhten Kosten sind dies vermutlich die Gründe.

Neben dem 2,5Gibt Port findet sich am ROG Crosshair VIII Hero auch ein gewöhnlicher Gbit LAN Port, welcher von einem Intel I211-AT gespeist wird.

 

SSD Temperaturen

Um zu testen ob die SSD Kühler des ROG Crosshair VIII Hero und TUF Gaming X570-Plus etwas taugen habe ich eine Samsung 970 EVO via Crystaldiskmark unter Last gesetzt und die Temperaturen gemessen (9x Durchläufe 32GB Dateigröße).

ROG Crosshair VIII Hero Prime X570-P TUF Gaming X570-Plus
SSD Temperatur 1 (Primär-Temp) 53 Grad 73 Grad 49 Grad
SSD Temperatur 2 66 Grad 101 Grad 65 Grad

Wir können es kurz machen, ja die SSD Kühlung bringt etwas, gerade wenn Eure SSD nur einseitig bestückt ist.

In diesem Test war die SSD im Prime X570-P fast 20 Grad heißer als im ROG Crosshair VIII Hero und TUF Gaming X570-Plus.

Prime Ssd Tuf Ssd

(Links Prime X570-P, rechts TUF Gaming X570-Plus)

Gerade wenn Ihr eine SSD habt die zum Throtteln neigt, kann also der SSD Kühler für ein Leistungsplus sorgen.

 

Treiber

Hier kann ich es kurz machen. Es fehlen zwar bei allen Boards mit einer sauberen Windows 10 1903 Installation ein paar Treiber für irgendwelche PCIe Verbunds Geräte (welche ich nicht näher benennen kann), aber Netzwerk, Audio und auch alle USB Ports funktionieren von Haus aus!

Selbst der 2,5Gbit LAN Port des ROG Crosshair VIII Hero funktioniert ohne zusätzliche Treiber!

Die Installation von Windows 10 ist also recht stressfrei.

 

Software

ASUS hat die Software für seine Mainboards etwas aufgefrischt. Die Basis stellt hier die „Armoury Crate“ dar.

Installiert Ihr Windows, wird Euch automatisch der Download der Armoury Crate angeboten. In der Armoury Crate könnt Ihr dann weitere Software und Treiber herunterladen, ein BIOS Update durchführen und die RGB LEDs steuern.

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ASUS könnte die Software glatt noch etwas weiter ausbauen, da diese optisch sehr gelungen ist.

Funktional ist diese bei allen drei Boards identisch. Es gibt lediglich unterschiedliche Skins.

Wollt Ihr erweiterte Einstellungen tätigen, dann müsst Ihr Euch die AI Suite installieren. Diese erlaubt Euch zum einen Eure Hardware, Taktfrequenzen, Temperaturen usw. sehr detailliert zu überwachen.

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Zum anderen könnt Ihr auch aus der Ai Suite heraus übertakten oder die Lüfter steuern. Erneut ist die Ai Suite je nach Board mit einem anderen Skin überzogen und besitzt im Falle des großen ROG Crosshair VIII Hero auch ein paar mehr Einstellungen, aber +- haben wir hier einen ähnlichen Funktionsumfang.

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Das ROG Crosshair VIII Hero bringt aber noch ein zusätzliches Programm mit, welches Euch erlaubt eine RAM Disk zu erstellen, was ich spannend finde. Hierbei wird ein Teil Eures Arbeitsspeichers als „Festplatte“ nutzbar gemacht. Dieser Speicher ist dann natürlich super schnell!

 

BIOS

ASUS nutzt anscheinend bei all seinen Mainboards das gleiche BIOS. Ähnlich wie bei der Software gibt es hier farblich Unterschiede zwischen dem ROG, TUF und Prime Board, aber funktional sind diese +- auf dem gleichen Level.

Dies sehe ich aber positiv! ASUS hat das Prime X570-P nicht künstlich abgespeckt um seine teureren Boards zu verkaufen!

Bios Prime 2
Prime
Bios Tuf 2
TUF
Rog Tuf 2
ROG

Ruft Ihr das BIOS auf, landet Ihr zunächst in einer „Easy“ Übersicht. Hier könnt Ihr alle Daten, Temperaturen, Lüfterdrehzahlen usw. sehen.

Wollt Ihr erweiterte Einstellungen tätigen, müsst Ihr über F7 in die erweiterten Einstellungen wechseln. Hier findet Ihr alles was das Herz begehrt, inklusive der OC Optionen.

Erneut sind diese selbst beim Prime X570-P nicht abgespeckt! Neben diversen manuellen Einstellungen bietet Euch ASUS auch eine automatische Übertaktung an. Diese ist zumindest beim Ryzen 3600X vergleichsweise konservativ und brachte den Basis Takt von 3,8Ghz auf 4Ghz.

Bios 2 Bios 3 Bios 4 Bios 5 Bios

Allerdings sind die Ryzen 3000 Chips eh nicht sonderlich übertaktungsfreudig.

Spannend im BIOS ist die Lüftersteuerung. Diese erlaubt es komplett frei Lüfterkurven bereits im BIOS zu hinterlegen. Ihr müsst also nicht die Desktop Software nutzen und die Einstellungen bleiben auch Betriebssystem unabhängig bestehen.

 

Lüfter

Die Lüfteranschlüsse ist leider einer der Punkte wo ich etwas vom großen ROG Crosshair VIII Hero enttäuscht war.

Alle drei Boards besitzen nur drei Gehäuselüfter Anschlüsse und einen Anschluss für den CPU Kühler. Bei den kleineren Boards geht dies völlig Okay. Aber 3 Gehäuselüfter sind nicht die Welt! Viele Gehäuse haben zwei Lüfter im Deckel und zwei in der Front. Hier müsstet Ihr auch beim großen ROG Crosshair VIII Hero mit Adaptern oder externen Lüftersteuerungen arbeiten.

Dies ist etwas unschön! Zwei reguläre 4 Pin Anschlüsse mehr hätten dem ROG Crosshair VIII Hero gutgetan.

Dafür besitzt das ROG Crosshair VIII Hero aber einen zusätzlichen „H_AMP Fan Connector“ wie auch Anschlüsse für Pumpen von Wasserkühlungen. Ein H_AMP Fan Connector bietet besonders viel Leistung und erlaubt das Anschließen (mit Adaptern) von mehreren Lüftern gleichzeitig.

Diesen Anschluss bieten die beiden kleineren Boards nicht. Hier findet sich als „Bonus“ lediglich ein AIO_PUMP connector, falls Ihr eine AIO habt welche die Steuerung über solch einen Anschluss erlaubt.

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Solltet Ihr Angst bezüglich der aktiven Chipsatzkühlung haben, dann kann ich Euch beruhigen. Diese arbeitet bei allen drei Boards bereits im Standard Modus sehr leise! Selbst in einem „Silent“ System wird dieser Lüfter nicht stören.

ASUS bietet über seine Ai Suite Software vier Lüfterprofile an. Alternativ könnt Ihr diese auch manuell im BIOS oder über die Ai Suite konfigurieren.

Hier stellt Euch ASUS eine schöne Lüfterkurve unter anderem basierend auf der CPU Temperatur an.

 

RGB

Was wäre ein moderner Computer ohne RGB Beleuchtung? So haben alle drei Mainboards sowohl direkte RGB LEDs, wie aber auch Anschlüsse für weitere LED Streifen.

Das TUF Gaming X570-Plus und auch das Prime X570-P besitzen direkt auf dem Mainboard lediglich eine RGB LED bzw. einen beleuchteten Bereich. Dieser befindet sich hier im Bereich des Chipsatzes und ist bei beiden Boards als dezent zu bezeichnen.

Weitere RGB LEDs könnt Ihr direkt über Header auf dem Mainboard verbinden. Hier besitzt das TUF und auch das Prime zwei „Aura RGB Strip Headers“ und einen „Addressable Gen 2 header“

ROG Crosshair VIII Hero Prime X570-P TUF Gaming X570-Plus
4 Pin 4x 4x 4x
RGB Header 2x (2x) 2x (1x) 2x (1x)

Aura RGB Strip Headers sind „normale“ RGB Header für normale 12V LED Streifen. Große LED Streifen gehen hier natürlich nicht, aber bei eBay usw. bekommt Ihr teils für unter 10€ bereits passende LED Streifen.

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Prime
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ROG
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TUF

Die „Addressable Gen 2 header“ erlauben das Verbinden von LED Streifen, bei welchen sich die einzelnen RGB LEDs unabhängig voneinander steuern lassen. Hier braucht Ihr aber spezielle LED Streifen, welche etwas teurer sind.

Das große ROG Crosshair VIII Hero besitzt zwei dieser Addressable Gen 2 Header, wie auch zwei reguläre Anschlüsse. Ebenfalls verfügt das Hero über zwei etwas auffälligere RGB LEDs direkt auf dem Board. Diese beleuchten das ROG Logo, wie auch den „Hero“ Schriftzug.

Gesteuert werden die LEDs über ASUS „Armoury Crate“ Software. Dort könnt Ihr zwischen folgenden Modi auswählen:

  • Statisch (eine Farbe Eurer Wahl)
  • Pulsierend
  • Stroboskop
  • Farbwechsel
  • Regenbogen
  • Sternennacht
  • Musik
  • Smart (je nach CPU Temperatur/Auslastung)
  • Dunkel

Diese Softwarekomponente ist bei allen drei Boards identisch.

 

Audio

Der Audio-Bereich ist ein Punkt bei welchem sich das ASUS ROG Crosshair VIII Hero deutlich von den beiden günstigeren Boards abheben kann.

Beim TUF Gaming X570-Plus und Prime X570-P setzt ASUS auf die gleiche Audiolösung aus dem Hause Realtek, nämlich den S1200A. Der Realtek S1200A ist bereits ein Audiochip der gehobenen Qualität! Dieser bietet laut ASUS einen Signal-Rauschabstand (SNR) von 108dB für den Stereoausgang.

Das heißt natürlich erst einmal nichts. Praktisch klingen die Audioausgänge bei beiden Boards mit gängigen Kopfhörern gut bis sehr gut! Dies ist kein Vergleich zu früheren oder super billigen Mainboards.

Das große Crosshair VIII Hero verfügt aber über den ASUS eigenen ROG SupremeFX S1220 Audiocodec, welcher mit einem ESS ES9023P DSP/“Verstärker“ kombiniert ist.

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Bei regulären Kopfhörern bzw. Headsets ist der Unterschied zwischen den drei Mainboards gering. Hier und da hört man eine leicht andere Ausrichtung im Klang (das ASUS ROG Crosshair VIII Hero ist etwas „kräftiger“, das Prime X570-P etwas puristischer).

Wo wir einen Unterschied hören ist bei großen hochohmigen Kopfhörern! Schnappe ich mir meine 300 Ohm MMX 300 haben diese beim ROG Crosshair VIII Hero deutlich mehr „leben“.

Damit will nicht sagen, dass diese nicht gut an den beiden anderen Boards klingen, aber beim ROG Crosshair VIII Hero ist der Bass etwas ausgeprägter und die generelle Dynamik höher.

 

Leistungsaufnahme

Schauen wir uns zu guter Letzt noch die Leistungsaufnahme der drei Mainboards an.

Folgende Hardware habe ich hier verwendet:

  • AMD Ryzen 3600X
  • 16GB DDR4 RAM
  • Samsung 970 EVO
  • Corsair Professional Series HX750i
ROG Crosshair VIII Hero Prime X570-P TUF Gaming X570-Plus
Ausgeschaltet 2,4 W 2 W 1,8 W
Leerlauf 46,5 W 44,5 W 44,3 W

Keine großen Überraschungen beim Stromverbrauch, nur eine kleine.

Aus dem Bauch heraus hätte ich beim Prime X570-P den niedrigsten Stromverbrauch erwartet. Aber das TUF Gaming X570-Plus benötigte einen Hauch weniger Energie.

Das ROG Crosshair VIII Hero benötigte hingegen die meiste Energie. Das überrascht hier auch nicht, mehr RGB LEDs, der zusätzliche 2,5Gbit LAN Chip, die aufwendigere Soundkarte usw. können diese paar Watt mehr Verbrauch problemlos erklären.

Interessant im übrigen, der Ryzen 3600X taktet bzw. boostet im TUF minimal höher als im ROG und Prime. Hier liegen die Unterschiede aber bei +-50Mhz.

 

Fazit

Egal welches der drei ASUS Boards Ihr nehmt, falsch macht Ihr nichts! Alle drei Boards zeigten sich bei mir im Test sehr unproblematisch und auch was die Hardware Kompatibilität (RAM) angeht wenig zickig.

Softwareseitig hat ASUS subjektiv in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht! Gerade die noch recht neue Armoury Crate Software in welcher unter anderem die Steuerung für die RGB LEDs integriert ist hat bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.

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Dennoch ist das Fazit nicht ganz so leicht, gerade bezüglich des ROG Crosshair VIII Hero und des TUF Gaming X570-Plus.

Starten wir mit dem TUF Gaming X570-Plus und dem Prime X570-P. Auch wenn die Boards optisch sehr unterschiedlich sind, technisch sind sie sich sehr ähnlich!

So ähnlich, dass es mit glatt schwerfällt das teurere TUF Gaming X570-Plus über dem Prime X570-P zu empfehlen. Neben der unterschiedlichen Optik bietet das TUF Gaming X570-Plus lediglich einen M.2 SSD Kühler mehr und theoretisch robustere Komponenten, auch gegenüber äußeren Einflüssen wie Überspannung usw. Ob dies nun rund 40€ mehr wert ist, ist schwer zu beurteilen.

Hattet Ihr schon mal Probleme mit Blitzeinschlägen oder Überspannung im Netz? Dann sind die robusteren Komponenten des TUF Gaming X570-Plus vielleicht nicht das schlechteste.

Ansonsten würde ich zum ASUS Prime X570-P greifen! Auch wenn das Prime X570-P das günstigste X570 Mainboard in ASUS Line-up ist, ist dieses nicht billig!

Ihr habt zwar weniger Luxusfeature, aber das Prime X570-P machte im Test eine sehr stabile und vernünftige Figur. Selbst Dinge wie die Soundkarte, an welchen oft gespart wird, konnten überzeugen. Es fällt hier schwer logische Gründe zu benennen warum man ein teureres Mainboard überhaupt wählen sollte, wo das Prime X570-P eigentlich alles bietet.

Kommen wir damit zum ROG Crosshair VIII Hero. Ich sehe bei diesem fünf Punkte was es besser macht als die beiden günstigeren Boards.

  1. Schickere Optik
  2. Bonusfeature wie Clear CMOS Tasten auf der Rückseite
  3. Bessere Kühlung
  4. Bessere Audio-Ausgänge
  5. 2,5 Gbit LAN

Den typischen Grund für ein High End Mainboard, das bessere Übertakten, kann ich bei der X570 Plattform nur bedingt gelten lassen. Die Ryzen 3000 Chips lassen sich schlecht übertakten, egal auf welchem Board. Vielleicht könnt Ihr diese auf dem ROG Crosshair VIII Hero etwas weiter treiben, aber +- 200Mhz macht den Braten nicht fett.

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Ihr wollt das ROG Crosshair VIII Hero primär aufgrund des schnellen 2,5Gbit LAN Ports, der besseren Audio Ausgänge und der Optik. Der 2,5Gbit LAN Port ist selbsterklärend. Habt Ihr ein schnelles NAS oder Heim-Server sind die Geschwindigkeiten von bis zu 280MB/s schon ein netter Sprung, verglichen mit den sonst üblichen 120MB/s.

Auch die Audioanschlüsse auf „Soundkarten-Level“ können Gold wert sein! Nein bei 0815 Gaming Headsets werdet Ihr zum Prime oder TUF keinen Unterschied hören. Erst wenn es Richtung teure und hoch Ohmige Kopfhörer geht zeigt das ROG Crosshair VIII Hero was es kann. Habt Ihr teure und gute Kopfhörer, dann könnt Ihr Euch mit dem ROG eine gesonderte Soundkarte vermutlich sparen.

Hinzu kommt die aus meiner Sicht klar wertigere und schickere Optik, wie auch Bonus Feature, wie eine CMOS Reset Taste auf der Rückseite, mehr RGB Anschlüsse, Pumpen Anschlüsse, eine integrierte Mainbaordblende. Usw.

Kurzum als Normalnutzer kauft das ASUS prime X570-P! Für rund 190€ erhaltet Ihr hier ein klasse Allround Mainboard, welches im Test völlig überzeugen konnte. Lässt Euch hier nicht vom „günstigen“ Preis abschrecken, dies ist kein Billigboard.

Seid Ihr bereit für in der Theorie etwas robustere Komponenten und Bauteile 30-40€ mehr zu zahlen, dann greift zum TUF Gaming X570-Plus.

Das ASUS ROG Crosshair VIII Hero lohnt primär für Nutzer die ein besonders schickes Mainboard suchen, Wasserkühlung, vom schnellen 2,5Gbit LAN Port profitieren und/oder teure Kopfhörer nutzen. Hier können sich die 400€ für das ROG Hero dann durchaus lohnen!

Asus Rog Crosshair Viii Hero Tuf Gaming X570 Plus Asus Prime X570 P

BEENDET! Gewinnspiel, EBERLE Wiser Starter-Kit Lite zu gewinnen! (smartes Heizen)

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Das Gewinnspiel ist Beendet! Die Gewinnerin (Jeannette) wurde benachrichtigt! Vielen Dank an alle fürs Mitmachen. 

Auch wenn es sich noch nicht so ganz nach Herbst anfühlt, der September hat begonnen und läutet damit potenziell die kälteren Tage ein.

Hier wäre doch eine smarte Heizungssteuerung nett, nicht wahr? Sofern Ihr solch eine noch nicht habt, könnte heute Euer Glückstag sein.

Gewinnspiel Eberle Wiser 1

Gemeinsam mit EBERLE verlost Techtest.org ein Starter-Kit Lite der smarten Heizungssteuerung von EBERLE Wiser. Neugierig?

Eberle

 

Das EBERLE Wiser Starter-Kit

Bei dem EBERLE Wiser Starter-Kit Lite handelt es sich um ein Set bestehend aus der Basis Station und einem Heizkörperthermostat.

Gewinnspiel Eberle Wiser 2

Das Heizkörperthermostat wird einfach gegen Euer bestehendes Thermostat ausgetauscht. Diese sind genormt und das Ganze ist ein sehr unproblematischer Prozess.

Die Basis Station verbindet sich dann kabellos mit dem Thermostat und Eurem WLAN Netz. Über die EBERLE Wiser könnt Ihr dann Euere Heizung von unterwegs steuern, komfortabel programmieren oder einfach den Automatik Modus einschalten.

Klasse!

Mehr zu den EBERLE Wiser smarten Heizkörperthermostaten findet Ihr im Test.

 

Teilnahme

Ihr wollt mitmachen? Dann gibt es drei Wege teilzunehmen, techtest.org, Facebook oder Instagram.

Techtest.org

Einfach einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Eure Mail Adresse wird dabei nicht veröffentlicht und nur dafür genutzt Euch im Falle eines Gewinns zu kontaktieren (beachtet dennoch die Datenschutzbedingungen). Ihr müsst nicht zwingend Euren vollen Namen beim Kommentieren angeben.

Facebook

Einfach den Gewinnspielbeitrag liken und die techtest.org Seite, fertig. Kein nerviges Nutzer- Markieren oder Ähnliches nötig.

Facebook-2

Ein Kommentar unter dem Beitrag ist allerdings erwünscht! Warum? Ich kann Euch via Techtest nur direkt anschreiben, wenn Ihr einen Kommentar geschrieben habt, ansonsten muss ich dies über meinen privaten Facebook Account machen. Ja ist eine dämliche Regelung bei Facebook.

Instagram

Einfach das passende „Verlosungsbild“ liken und techtest.org folgen, fertig.

 

Die Auslosung

Das Gewinnspiel läuft 14 Tage bis zum Abend des 14.09. Am Ende werden alle in eine Excel Tabelle übertragen und daraus via https://www.random.org/ der Gewinner bzw. die Gewinnerin gezogen.

 

Datenschutz und Wichtiges

Eure Daten werden nur für dieses Gewinnspiel genutzt und nicht weitergegeben! Beachtet natürlich die Datenschutzbedingungen von Facebook usw. wenn Ihr über diese Plattformen teilnehmt.

Lediglich die Daten des Gewinners werden an die Marketing Agentur von EBERLE weitergegeben, welche sich um den Versand des Gewinns kümmert.

 

Gewinnspiel

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

Teilnahme

Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages, eines Kommentares auf dieser Seite und via Instagramm.

Gewinn

1x EBERLE Wiser Starter-Kit Lite

Die Gewinner werden per Mail oder Privatnachricht über Facebook oder Instagram benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

Zeitraum

Vom 01.09.19 bis zum Abend des 14.09.19

Umgang mit personenbezogenen Daten

Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.

Verhaltensregeln

Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

Beendigungsmöglichkeiten

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Ein 69W USB Power Delivery und Quick Charge KFZ Ladegerät für nur 13€?! Das QuTiger KFZ Ladegerät im Test

Sein Notebook, Smartphone oder Powerbank schnell im Auto aufladen zu können gehört zu den Grundbedürfnissen jedes mobilen Menschen.

KFZ Ladegeräte gibt es daher natürlich tausende im Handel. Modelle die aber in der Lage sind ein Notebook via USB C zu laden, sind doch etwas seltener und können dann auch schon etwas mehr ins Geld gehen.

Hier kommt nun das QuTiger KFZ Ladegerät ins Spiel! Dieses KFZ Ladegerät besitzt zwei Ports, ein USB C Port mit 45W und ein USB A Port mit 24W, also satte 69W Gesamtleistung.

Qutiger Kfz Ladegerät Im Test 4

Dies ist schon beeindruckend! Noch beeindruckender ist der Preis. Das QuTiger KFZ Ladegerät kostet bei Aliexpress aktuell gerade einmal 12,xx€.

Aber kann man für dieses Geld wirklich ein gutes Ladegerät bekommen? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das QuTiger KFZ Ladegerät im Test

Bereits auf den ersten Blick wird es klar, dass es sich hier um ein White Label Ladegerät handelt.

Es gibt diverse große asiatische Hersteller von Ladegeräten oder allgemein Elektronik Produkten. Diese bieten vorgefertigte Designs an, welche dann von Händlern oder anderen Marken aufgekauft werden, mit einer eigenen Verpackung und Logo versehen werden und dann im Handel landen.

Qutiger Kfz Ladegerät Im Test 1

Im Falle dieses Ladegerätes hat sich QuTiger Logo usw. komplett gespart. Es gibt weder auf der Verpackung noch auf dem Ladegerät einen Hinweis auf einen Hersteller.

Dies ist aber erst einmal nichts Schlimmes, denn generell fällt der erste Eindruck positiv aus.

Das Gehäuse des QuTiger KFZ Ladegerätes ist zwei geteilt aufgebaut. Der untere Teil, welche in der Dose verschwindet, ist aus Hochglanzkunststoff gefertigt.

Der obere Teil, welcher aus dem Zigarettenanzünder herausragt, ist hingegen aus Aluminium. Hierdurch macht das KFZ Ladegerät einen durchaus wertigen Eindruck.

Qutiger Kfz Ladegerät Im Test 2

Spannend ist aber natürlich primär die Technik.

Auf der Oberseite finden wir zwei Ladeports. Einen USB A Port und einen USB C Port. Der USB A Port soll Quick Charge 2.0 bzw. 3.0 unterstützen mit bis zu 24W.

Genau genommen soll der Port 3,6V bis 12V und 2A liefern können.

Der USB C Port unterstützt angeblich ebenfalls Quick Charge, aber auch den USB Power Delivery Standard, welcher beispielsweise von einigen Notebooks, der Nintendo Switch oder den Apple iPhones zum Schnellladen genutzt wird.

Qutiger Kfz Ladegerät Im Test 3

Über den USB C Port sollen bis zu 45W geliefert werden können bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A.

Als Eingangsspannung akzeptiert das Ladegerät 12V oder 24V.

 

Der Test

Starten wir mit dem Wichtigsten, der Leistung. Im Gegensatz zum Baseus BS-C20C kann das QuTiger KFZ Ladegerät seine volle angegebene Leistung sowohl bei 12V wie auch 24V Boardspannung liefern.

Wobei dies stimmt nicht ganz!

Ließt man das USB Power Delivery Protokoll aus, dann gibt sich das Ladegerät als 3-5,9V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A und 20V/2A Ladegerät zu erkennen.

20V * 2A = 40W

Qutiger Kfz Ladegerät Im Test 5

Heißt die volle Leistung von 45W ist nur bei der 15V Spannungsstufe vorhanden. Dies kann bei einigen Notebooks dazu führen, dass diese langsamer laden als sie eigentlich könnten.

Beispielsweise Dells XPS Reihe kann nur mit 20V laden = diesen steht maximal 40W zur Verfügung.

Dies zumindest theoretisch! Natürlich kann der USB C Port mehr Leistung bieten, er teilt dies nur den angeschlossenen Geräten nicht mit.

Eine Auffälligkeit beim QuTiger KFZ Ladegerät war klar das Spulenfiepen. Bei hoher Last hat das Ladegerät ein sehr ausgeprägtes Spulenfiepen.

Spulenfiepen ist in einem gewissen Rahmen nichts Ungewöhnliches. So deutlich hört man dies jedoch nur selten.

 

Ladetests

Folgende Geräte habe ich am QuTiger KFZ Ladegerät getestet:

  • Dell XPS 13 9380
  • Samsung Galaxy S10+
  • Apple iPhone Xs Max
  • BQ Aquaris X2 Pro

Eigentlich können wir es kurz machen, denn es gab keine Auffälligkeiten! Das Samsung Galaxy S10+ und das BQ Aquaris X2 Pro erreichten sowohl am USB C wie auch USB A Port ihr volles Schnellladetempo.

Kfz

Das iPhone Xs Max erreichte am USB A Port ein gutes normales Tempo und am USB C Port das volle Schnelladetempo von rund 18W.

Das Dell XPS 13 kann nur am USB C Port laden und erreicht dort die zu erwartenden 40W.

Kurzum, keine Klagen! Das QuTiger KFZ Ladegerät machen seinen Job.

 

Fazit

Es macht seinen Job! So in der Art lautet das Fazit zum QuTiger KFZ Ladegerät aus China.

Haptisch und technisch habe ich an diesem sehr wenig bis gar nichts auszusetzen. Das Ladegerät konnte in meinem Test alle Smartphones und auch das Dell XPS 13 problemlos schnell aufladen.

Qutiger Kfz Ladegerät Im Test 7

Keine Überraschung bei einem 45W USB Power Delivery Port und einem Quick Charge 3.0 Port.

Das einzige was mir etwas Bauchschmerzen bereitet, ist das sehr starke Spulenfiepen unter hoher Last und das bei der 20V Spannungsstufe „nur“ 40W zur Verfügung stehen.

Bei einem Preis von 12,xx€ kann man hier aber wahrlich nicht klagen!

RX Vega 10 vs. Intel UHD 620 welche ist in Spielen stärker? (Ryzen 7 3700U vs. i7-8550U)

Super kompakte Ultrabooks sind klasse für die Arbeit, Schule, Uni oder alle anderen Orte wo ein regelmäßiges Mitnehmen nötig ist.

CPU seitig sind moderne Ultrabooks selbst mit 13 Zoll Display bereits recht leistungsfähig. Allerdings die Grafikkarte lässt hier meist zu wünschen übrig.

Die Intel UHD Graphics 620, welche in den meisten Ultrabooks steckt, reicht gerade so für etwas ältere Titel auf niedrigen Grafikeinstellungen. Mehr dazu hier.

Rx Vega 10 Vs. Intel Uhd 620 Welche Ist In Spielen Stärker 4

Mittlerweile gibt es allerdings auch schon das ein oder andere Notebook mit dem AMD Ryzen 7 3700U. Dieser bringt die AMD Radeon RX Vega 10 Grafikkarte mit sich.

Wollen wir uns in diesem Test doch einmal ansehen wie gute die Gaming Performance der AMD Radeon RX Vega 10 verglichen mit der Intel UHD Graphics 620 ist.

Kann man vielleicht moderne Spiele auf einem Notebook mit AMD Radeon RX Vega 10 spielen?

 

Die Testsysteme

Für die AMD Radeon RX Vega 10 schicke ich das HP Envy x360 ins Rennen, mit folgender Ausstattung:

  • HP Envy x360
  • 3″, 1920×1080 Display
  • AMD Ryzen 7 3700U
  • AMD Radeon RX Vega 10
  • 16GB DDR4-2400
  • 512 GB SSD

Das Notebook kostet in dieser Konfiguration rund 999€, ist für ein Ultrabook als tendenziell recht bezahlbar.

Rx Vega 10 Vs. Intel Uhd 620 Welche Ist In Spielen Stärker 3

Für die Intel UHD Graphics 620 geht das Dell XPS 13 9370 ins Rennen, mit folgender Ausstattung:

  • Dell XPS 13 9370
  • 3″, 1920×1080 Display
  • Intel Core i7-8550U
  • Intel UHD Graphics 620
  • 16GB LPDDR3-1866
  • 512GB SSD

Mit rund 1300€ ist das Dell XPS 13 eine Stufe teurer als das HP.

 

Wie gut laufen Spiele auf der auf der AMD Radeon RX Vega 10?

Schauen wir uns zunächst einmal den 3D Mark Benchmark auf beiden Notebooks an, ehe wir zu den richtigen Spielen kommen.

3d Mark

Dies sind doch recht eindeutige Werte, lassen sich diese aber auch in die Praxis übernehmen?

Folgende Spiele habe ich auf beiden Notebooks getestet:

  • Battlefield One
  • Crysis 3
  • CS GO
  • Diablo III
  • Half Life 2
  • Left 4 Dead 2
  • Starcraft 2
  • Skyrim
  • The Witcher 3

 

Ich denke dies ist eine schöne Mischung aus etwas aktuelleren Titeln und Klassikern, von welchen man auch erwarten darf das diese auf einem Ultrabook vielleicht spielbar sind.

Battlefield One Rx Vega 10 Vs. Intel Uhd 620 Crysis 3 Rx Vega 10 Vs. Intel Uhd 620 Csgo Rx Vega 10 Vs. Intel Uhd 620 Diablo 3 Rx Vega 10 Vs. Intel Uhd 620 Hl 2 Rx Vega 10 Vs. Intel Uhd 620 Left 4 Deadrx Vega 10 Vs. Intel Uhd 620 Skyrim Rx Vega 10 Vs. Intel Uhd 620 Starcraft 2 Rx Vega 10 Vs. Intel Uhd 620 The Witcher 3 Rx Vega 10 Vs. Intel Uhd 620

Ich denke die Tabellen sprechen für sich. Wo die Intel 620 im Dell XPS 13 Probleme hat das 10 Jahre alte Left 4 Dead 2 auf Hoch flüssig wiederzugeben, kratzt die AMD Radeon RX Vega 10 im HP Envy an der 60 FPS Marke.

Ein ähnlich deutliches Bild sehen wir auch beispielsweise in Skyrim. Bei der Full HD Auflösung und sehr hohen Details erreichte die Intel UHD 620 gerade einmal 13 FPS, während die Vega 10 schon knapp die 30 FPS Marke überschreitet.

30 FPS in Skyrim sind natürlich auch nicht ein Weltklasse Ergebnis, selbst eine Nvidia MX150 erreicht fast das doppelte,  aber es zeigt uns das ältere oder weniger leistungshungrigere Spiele auf der Vega 10 schon deutlich spielbarer sind als bei der Intel GPU.

Ein sehr spannendes Ergebnis sehen wir bei CS Go! Auf maximalen Details erreicht die Intel 620 31 FPS im schnitt und die Vega 10 45 FPS. Ein deutlicher Sieg für die AMD Vega. Drehen wir aber die Details eine Stufe herunter, dann kommt die Intel GPU auf 57 FPS und die AMD GPU auf 49 FPS.

Wie kann das sein? CS GO ist ein recht CPU intensives Spiel. Da sich der Trend auch auf der niedrigen Detailstufe fortsetzt vermute ich das die AMD Ryzen CPU hier vielleicht bremst. Beim Intel System war es eindeutig die GPU.

 

Fazit

Gaming auf einem Ultrabook, welches nicht über eine gesonderte GPU wie die Nvidia MX150 verfügt, ist immer mäßig empfehlenswert. Sowohl die Intel 620 wie auch die AMD Vega 10 sind keine besonders leistungsstarken Grafikkarten.

Rx Vega 10 Vs. Intel Uhd 620 Welche Ist In Spielen Stärker 1

Gerade die Intel 620 schafft nur alte oder sehr „effiziente“ Spiele aller CS Go halbwegs gut. Die AMD Vega 10 ist hier mindestens eine Stufe schneller.

Durchschnittliche Performance

Wie viel schneller hat teils deutlich geschwankt! In beispielsweise Diablo 3 war die AMD Vega „nur“ 27% schneller oder in Crysis 3 11%. In Skyrim, genau wie in Left 4 Dead 2, war die Vega über 100% und in The Witcher 3 knappe 60% schneller.

Unterm Strich konnte die AMD Radeon RX Vega 10 in den 9 von mir getesteten Spielen die Intel UHD Graphics 620 aber um 53% schlagen!

Ich denke dieses Ergebnis kann man einfach mal so stehen lassen.

Günstiges und gutes Ultrabook mit AMD Ryzen 7 3700U! Das HP Envy x360 im Test

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Super kompakte und Leistungsstarke Notebooks gibt es mittlerweile einige auf dem Markt. Allerdings sind diese Modelle meist recht teuer. Ihr zahlt einfach für die kompakte Bauform einen Aufpreis.

Ein gutes Ultrabook unter 1000€ zu finden ist daher nicht leicht! Umso spannender ist das HP Envy x360.

Das HP Envy x360 ist bereits ab 700€ erhältlich, bietet dafür ein super schlankes Gehäuse, ein 2 in 1 Design und im Gegensatz zu vielen anderen Ultrabooks eine großzügige Portausstattung.

Hp Envy X360 Im Test 10

Ebenfalls sehr interessant ist die Portauswahl. HP setzt im Envy x360 auf AMD Chips, welche sicherlich auch helfen den Preis niedrig zu halten.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann das HP Envy x360 trotz des günstigen Preises mit den Dell XPS 13 und ASUS Zenbooks dieser Welt mithalten?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an HP für das Ausleiehen des Envy x360.

 

Das HP Envy x360 im Test

Der erste Eindruck zum HP Envy x360 fällt sehr positiv aus! Für ein Notebook das bereits ab unter 1000€ losgeht ist dieses sehr wertig und schick gearbeitet.

Gerade die Abmessungen beeindrucken! Das Envy x360 ist gerade einmal 14,7mm dick, wirkt aber aufgrund der leicht schräg zulaufenden Kanten nochmals dünner. Auch was Breite und Tiefe angeht, ist das HP Envy x360 angenehm kompakt für einen 13 Zöller.

Hp Envy X360 Im Test 1

Dies liegt natürlich auch zu großen Teilen am Display und dessen vergleichsweise kleinen Rändern. Wobei dies nur zur Hälfte stimmt.

Die äußeren Ränder sind wirklich sehr kompakt, wodurch das Notebook kaum breiter ist als das eigentliche 13 Zoll Display. Oben und unten jedoch sind die Ränder etwas kräftiger.

Da HP auf ein glänzendes Display mit Glasfront setzt, welche bis an die Ränder verläuft, fällt dies vergleichsweise wenig auf, gerade im ausgeschalteten Zustand.

Hp Envy X360 Im Test 7

Etwas Kopfzerbrechen hat mir das Gehäuse bereitet. Dieses ist beim Envy x360 sehr stabil und auch recht robust gearbeitet. Für diese Preisklasse würde ich hier volle Punktzahl an HP vergeben, zumal auch die Verarbeitung tadellos ist!

Jedoch bin ich mir etwas beim verwendeten Material uneins. Nach Informationen die ich hier finden konnte handelt es sich um Aluminium. Das kann auch hinkommen, jedoch scheint dieses mit einer recht dicken Schicht Lack beschichtet zu sein.

Hp Envy X360 Im Test 3

Hierdurch fühlt sich das Notebook etwas „kunststoffartiger“ an, als man dies beispielsweise bei einem Apple MacBook sehen würde.

Dennoch keine Klagen! Das Gehäuse ist super schlank, super schick und fühlt sich gut an! Sogar das Gewicht ist mit 1,3KG angenehm niedrig.

Was mich sehr beeindruckt hat war die Portausstattung. Auf der linken Seite finden wir einen USB 3.0 Port, welcher gerade so in das Gehäuse passt, einen 3,5mm Kopfhöreranschluss und den Einschalter.

Hp Envy X360 Im Test 2

Auf der rechten Seite ist der Netzteil Anschluss, ein weiterer USB 3.0 Port, ein USB C Port und ein microSD Kartenleser.

Aber warum ist der Einschalter auf der linken Seite des Notebooks?

Ein wichtiges Feature des Envy x360 haben wir vergessen. Es handelt sich bei diesem um ein „Convertible“.

Hp Envy X360 Im Test 4

Ihr könnt also das Display komplett auf die Rückseite des Notebooks drehen und dieses als eine Art Tablet nutzen. Dies funktioniert auch recht gut! Das Display Scharnier wirkt wertig und stabil. Natürlich sind auch alle anderen Positionen für das Display möglich.

 

Display

Das HP Envy x360 gibt es aktuell nur mit einem Full HD IPS Panel, was auch absolut sinn macht. 4K Panels haben in 13 Zoll Notebooks mehr Nachteile als Vorteile (ich spreche aus Erfahrung).

Nach dem sehr positiven Eindruck des Gehäuses usw. muss ich gestehen auch mit einem sehr guten Display gerechnet zu haben. Leider wurde ich hier etwas enttäuscht!

An sich ist das Display nicht mal schlecht, allerdings gibt es eine merkwürdige „Textur“, welche das komplette Panel überzieht. Das ganze wirkt so als wären hier noch leichte Seifen bzw. Kleberreste im Panel vorhanden, die das Licht komisch brechen.

Dies ist allerdings kein Fehler! Ich vermute dies hängt am „HP Sure View Blickschutz“.

Was ist der HP Sure View Blickschutz? IPS Displays haben sehr gute Blickwinkel, wodurch es in einem Café oder sonstigen öffentlichen Ort auch durchaus möglich ist, dass ein Sitznachbar oder jemand der hinter Euch sitzt erkennen kann was Ihr gerade auf dem Notebook macht.

Aktiviert Ihr den HP Sure View Blickschutz, dann werden die Blickwinkel des Displays massiv eingeschränkt. Ihr die direkt vor dem Display sitzt, könnt dieses weiterhin problemlos ablesen. Ja der Sure View Blickschutz legt einen Grauschleier übers Display wenn aktiv, aber bei Office Anwendungen usw. stört dies nicht.

Hp Envy X360 Im Test 8 Hp Envy X360 Im Test 9

Aber ich vermute für diesen HP Sure View Blickschutz ist eine zusätzliche Schicht im Displaypanel nötigt, welche auch abgeschaltet den zuvor beschriebenen Effekt auslöst. Dieser fällt vor allem bei weißen Hintergründen auf.

Ja verglichen mit einem Dell XPS 13 ist das Display des HP Envy x360 klar unterlegen, aber dieses sieht an sich brauchbar aus.

Farben sehen klar und satt aus, auch der Kontrast und die Schärfe passt, Ihr habt nur so eine leichte „Grisselstruktur“ über dem Panel.

Erstaunlicherweise fallen meine Messwerte sehr positiv aus! Das Display des Envy x360 erreicht eine 91% Abdeckung des sRGB Farbraums und 70% von AdobeRGB. Für diese Preisklasse sind diese top Werte!

Farbraum

Auch die Helligkeit ist mit 367cd/m² sehr hoch. Dies kann ich aber praktisch nur halb bestätigen. Die Helligkeit des Envy x360 fällt stark ab wenn man nicht 100% genau vor dem Display sitzt. Dieser Effekt ist hier deutlich ausgeprägter als es bei einem IPS Panel normal wäre.

Helligkeit

So wirkt das XPS 13 9370, welches auf dem Papier dunkler ist, praktisch ein gutes Stück heller.

Schade! An sich ist das Display des HP sehr gut, wird aber durch diesen HP Sure View Blickschutz etwas zurückgehalten.

Für Foto und Video-Bearbeitung gibt es klar bessere Notebooks! Für Office, gerade im öffentlichen Raum, ist das HP Envy x360 gar nicht mal so übel.

 

Lautsprecher

Das HP Envy x360 verfügt über Lautsprecher von „Bang & Olufsen“. Wobei dies nicht ganz stimmt, die Lautsprecher stammen mit Sicherheit von HP und wurden nur von Bang & Olufsen „zertifiziert“.

Auf den ersten Blick sehen die Lautsprecher aber vielversprechend aus. Diese sind oberhalb der Tastatur integriert, sind also in Richtung des Nutzers gerichtet.

Praktisch sind die Lautsprecher erfreulich ordentlich. Diese sind super scharf und sehr schön brillant. Auch die maximale Lautstärke ist völlig ausreichend für solch ein kleines Notebook.

Was den Bass angeht darf man natürlich keine Wunder erwarten. Aber man merkt, dass das Envy x360 sein bestes gibt und durchaus etwas Tiefgang vorhanden ist.

Damit sind die Lautsprecher des Envy x360 einen Hauch besser als die des Dell XPS 13.

 

Eingabegeräte

HP war bei der Tastatur des HP Envy x360 etwas „faul“. Diese besitzt zwar die „QWERTZ“ Beschriftung inklusive üöä usw., aber an sich das Layout der amerikanischen „QWERTY“ Tastatur.

So ist die Shift Taste bei dieser Tastatur lang, die Feststelltaste kurz, die Enter Taste flach und die „#“ oberhalb der Enter Taste usw..

Ja für einen Vieltipper kann dies eine gewisse Umgewöhnung bedeuten! Auch ich brauchte eine gute Weile mit der Tastatur vertraut zu werden. An sich ist dieses halb amerikanische Layout gar nicht mal so schlecht.

Hp Envy X360 Im Test 6

Nur wenn Ihr viel zwischen mehreren Geräten hin und her wechselt, ist dies nervig.

Was die Qualität der Tastatur angeht, kann ich allerdings nicht klagen! Der Druckpunkt der Tasten ist präzise und genau. Der Anschlag ist fest und auch allgemein gibt das Tastaturdeck nicht groß nach.

Viel besser kann eine Tastatur in dieser Preisklasse nicht sein!

Das Trackpad hingegen fällt in die Kategorie unspektakulär. Dieses ist recht breit und das Tracking ist gut. Ich hatte mit diesem keinerlei Probleme. Allerdings ist dieses auch nicht als besonders gut hervorgestochen.

 

Performance

Im HP Envy x360 arbeitet der AMD Ryzen 7 3700U. AMD Chips in Notebooks sind immer eine große Unbekannte.

99% aller Notebooks setzen auf Intel Chips, zurecht. Intel ist im Notebook Sektor sehr stark. Allerdings sind die AMD Ryzen Chips grundsätzlich durchaus konkurrenzfähig bzw. haben in Desktop PCs Intel schon hinter sich gelassen.

Hp Envy X360 Im Test 11

Wie sieht es in Notebooks aus? Auch wenn der AMD Ryzen 7 3700U aus der 3xxx Serie stammt, basiert dieser noch auf der Zen+ Architektur und nicht wie seine Desktop Brüder auf der Zen2 Architektur. Wir haben hier also einen 12nm Chip vor uns.

Dieser besitzt vier Kerne, welche mit bis zu 4Ghz Takten können. Der Basis Takt liegt aber wie üblich mit 2,3Ghz ein gutes Stück drunter.

Damit ist der AMD Ryzen 7 3700U aber klar in direkter Konkurrenz zum Intel Core i7-8565U bzw. i7-8550U positioniert.

Was der Ryzen der Intel Konkurrenz klar voraus hat ist die Grafikkarte. Hier kommt eine Radeon RX Vega 10 zum Einsatz, welche ohne Frage mehr Leistung besitzt als die Intel 620.

Schauen wir uns aber mal ein paar Benchmarks an.

8 Amd Ryzen 7 3700u Cinebench R15 Amd Ryzen 7 3700u Cinebench 20 5 6 7

Cinebench R20

Die Benchmarks sehen doch ganz gut aus! Hier kann sich der AMD Ryzen 7 3700U in der Tat +- auf dem Level des i7-8565U bzw. i7-8550U positionieren.

Lediglich in meinem „Handbreake“ Test schneidet der Ryzen etwas schwächer ab und setzt sich zwischen i7-8565U und i5-8250U.

Handbreake
Handbreak ist ein Video Umwandlungsprogramm, welches konstant eine hohe Leistung erfordert. Es ist also möglich, dass der Ryzen eher bei kurzen Leistungsschüben besser abschneidet, oder die Kühlung des HP Envy x360 ist nicht perfekt. Dazu aber später mehr.

Wie auch immer, leistungstechnisch ist das HP Envy x360 für ein +- 1000€ Ultrabook gut mit dabei!

Bei der SSD setzt HP auf die SK Hynix BC501, welche eine OEM NVME PCIe SSD ist.

9

Mit 1773MB/s lesend und 845MB/s schreibend ist diese nicht rasant schnell, bietet aber ein vernünftiges Tempo.

 

Akkulaufzeit

Im HP Envy x360 steckt ein 53Wh starker Akku. Für ein Notebook dieser klasse ist das eine solide Kapazität.

HP verspricht das der Akku rund 11,5 Stunden halten soll. Wie sieht es aber in der Praxis aus?

Bei einer Office/Webnutzung kam ich auf ca. 6,5-7 Stunden, bei einer mittleren Displayhelligkeit. Reduziert Ihr die Helligkeit, beendet noch ein paar Hintergrundanwendungen usw. wären vielleicht knappe 8 Stunden im Rahmen des Möglichen.

Rechnet aber praktisch eher mit 6-7 Stunden.

Sollte Euch dies nicht reichen, dann könnt Ihr das Notebook unterwegs auch an einer Powerbank laden. Das HP Envy x360 kann bis zu 45W (20V 2,25A) über den USB C Port aufnehmen, benötigt aber sowie es aussieht mindestens 30W Leistung um Laden zu können. Mehr dazu hier.

 

Fazit

Das HP Envy x360 ist ein hervorragendes Ultrabook, gerade wenn man den Preis bedenkt. Für unter 1000€ erhaltet Ihr hier ein Notebook welche von den Abmessungen mit den High End Ultrabooks von Dell, ASUS und Co. Problemlos mithalten.

Dabei hat es HP sogar geschafft zwei normal große USB Ports zu verbauen, welche noch gerade so in das Gehäuse passen.

Die generelle Verarbeitungsqualität und auch der haptische Eindruck sind beim Envy x360 Top!

Hp Envy X360 Im Test 14

Ebenfalls sehr stark ist die Tastatur, auch wenn deren Layout nicht dem Standard entspricht, das Trackpad, die Lautsprecher und auch die Leistung.

Der AMD Ryzen 7 3700U im Envy x360 liefert eine grundsätzlich gute bis sehr gute Leistung! Der Ryzen 7 3700U ist dabei +- auf dem Level des i7-8550U. Hier und da liegt dieser drunter (bei konstant hoher Auslastung), aber auch oftmals vor der Intel Konkurrenz (bei kurzen Leistungsschüben und bei grafikintensiven Anwendungen).

Die größte Kontroverse beim HP Envy x360 ist das Display. Das HP Envy x360 bzw. das Modell in meinem Test verfügt über den HP Sure View Blickschutz. Ein sehr cooles Feature für alle Nutzer die in der Öffentlichkeit arbeiten. Allerdings selbst abgeschaltet hat HP Sure View Blickschutz einen negativen Einfluss auf die Bildqualität und die maximale Helligkeit.

Hp Envy X360 Im Test 13

Für eine Office Nutzung ist dies völlig okay. Aber im direkten Vergleich sieht das Display eines XPS 13 deutlich besser aus, auch wenn das von HP verwendete Panel eigentlich sehr gut ist!

Kurzum für eine Office oder allround Nutzung ist das HP Envy x360 ein herausragendes Notebook, gerade aufgrund des Preises und der schön kompakten Abmessungen. Für Fotobearbeitung und eine reine Multimedia Nutzung wäre ich aber aufgrund des Displays etwas vorsichtiger mit einer Empfehlung, auch wenn das Envy x360 hier immer noch aufgrund des Preises eine starke Option darstellt.

Hp Envy X360

Die günstige (und gute) Alternative zu Noblechairs, Maxnomic und Co. Der Tesoro Zone X Gaming Chair im Test

Ein guter Schreibtischstuhl wird sehr oft unterschätzt. Klar für einen Gamer mag es cooler sein eine dicke Grafikkarte zu haben, aber wenn man x Stunden vor dem PC sitzt es bequem zu haben ist auch nicht schlecht.

Für diesen Zweck gibt es seit einigen Jahren sogenannte Gaming Charis, welche optisch und auch von den Bedürfnissen stark an die Spieler angepasst wurden.

Gaming Chairs können aber schnell ein recht teurer Spaß werden, gerade wenn man nicht das klapprigste Modell möchte. Der neue Tesoro Zone X ist mit rund 250€ sicherlich nicht der billigste Gaming Chair, aber auch bei weitem nicht das teuerste Modell auf dem Markt.

Tesoro Zone X Gaming Chair Im Test 26

Allerdings möchte Tesoro mit dem Zone X die höchste Qualität und Güteklasse bedienen.

Auf den ersten Blick sieht der Zone X auch sehr wertig und durchaus edel aus. Allerdings kann natürlich die Optik täuschen!

Wollen wir uns daher den Tesoro Zone X einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Tesoro für das Zurverfügungstellen des Zone X!

 

Der Tesoro Zone X Gaming Chair im Test

Optik ist natürlich immer etwas Geschmackssache, aber ich finde Tesoro hat hier einen guten Job gemacht! Der Zone X ist ganz klar als Gaming Chair zu erkennen, wirkt aber auch nicht völlig übertrieben.

Tesoro Zone X Gaming Chair Im Test 9

Der Stuhl ist grundsätzlich aus einem schwarzen Kunstleder gefertigt. Lediglich die Nähte und Herstellerlogos sind mit einem goldenen Faden gestickt. Die Golden Akzente sind sicherlich Geschmackssache, aber sehen in der Praxis schick aus!

Die Kanten des Zone X sind wiederum mit einer Carbonfaser Struktur versehen, welche die Optik nochmals auflockern sollen.

Tesoro Zone X Gaming Chair Im Test 12

Was den Aufbau angeht, hat Tesoro keine Experimente gewagt. Wir haben den typischen Gaming Chair vor uns mit seitlichen Flügeln und den Aussparungen in der Rückenlehne. Diese Aussparungen dienen lediglich der Optik, ein Leichtbau macht ja bei einem Gaming Chair keinen Sinn.

Was die Verstellbarkeit angeht, bietet der Zone X das volle Programm. Die Höhe lässt sich zwischen 37 und 47cm verstellen (Unterkante Sitz). Damit ist der Zone X mittelhoch und sollte zu den meisten Schreibtischen passen.

Tesoro Zone X Gaming Chair Im Test 13

Die Rückenlehne lässt sich um bis zu 135 Grad neigen und die Armlehnen in allen vier Positionen verstellen.

Klasse!

 

Zusammenbau

Der Zusammenbau aller Gaming Chairs verläuft sehr ähnlich.

  1. Die Rollen in das Fußkreuz stecken
  2. Die Gasdruckfeder in das Fußkreuz stecken
  3. Die Halterung für die Gasdruckfeder mit dem Sitz verschrauben
  4. Die Armlehnen verschrauben
  5. Die Rückenlehne mit dem Sitzverschrauben
  6. Den Sitz auf die Gasdruckfeder aufsetzen
  7. Fertig

Klingt einfach, ist es grundsätzlich auch! Alle Schrauben sind „markiert“ mit dem Ort wo diese hingehören, alle Löscher sind vorgebohrt und benötigtes Werkzeug liegt bei.

Tesoro Zone X Gaming Chair Im Test 2

Im Optimalfall solltet Ihr aber eine zweite Person haben die Euch bei der Montage der Rückenlehne hilft, dies kann ansonsten etwas trickreich sein (es ist hier nicht ganz einfach die Gewinde zu treffen). Aber mit etwas mehr Zeit ist der Stuhl auch problemlos alleine aufzubauen.

Tesoro Zone X Gaming Chair Im Test 3

Den einzigen Kritikpunkt, den ich habe, ist die Anleitung. Diese ist doch sehr „vereinfacht“. Die Abbildungen könnten etwas detaillierter sein (es ist beim Sitz beispielsweise nicht ganz einfach zu erkennen wo vorne und wo hinten ist) und es gibt einen Fehler.

Die Schrauben sind mit „M6“ in der Anleitung beschriftet, der Stuhl nutzt aber durchgehend M8 Schrauben. Kein großes Problem, aber ein Schönheitsfehler.

Tesoro Zone X Gaming Chair Im Test 6

Bonuspunkte gibt es dafür das sogar zwei extra Schrauben als Ersatz mitgeliefert werden!

 

Grundsätzlicher Aufbau und Materialqualität

Die meisten Gaming Chairs im Handel sind recht ähnlich. Ich würde sogar sagen verdächtig ähnlich. Es liegt die Vermutung nahe das alle Modelle von einem oder einer Handvoll asiatischer Fertiger stammen, welche dann je nach Bestellung für Tesoro, Noblechair, Maxnomic, AK Racing usw. produzieren.

Dementsprechend ist die Basis der Gaming Chairs oftmals sehr ähnlich. Einige Modelle sind sogar was den grundsätzlichen Aufbau angeht identisch.

Allerdings heißt dies natürlich nicht, dass alle Gaming Chairs gleich sind. Es gibt durchaus unterschiedliche Abmessungen, Polsterungen oder „Qualitätsstufen“.

So haben die günstigeren Modelle meist eine Holzgrundplatte, die etwas wertigeren Modelle einen einfachen Metallrahmen und die teuren Modelle einen massiven Metallrahmen.

Tesoro Zone X Gaming Chair Im Test 5

Preislich liegt der Tesoro Zone X eher im Mittelfeld, aber was die Verarbeitung und Materialqualität angeht, scheint Tesoro überall das beste genommen zu haben was der Fertiger zu bieten hat.

So ist beispielsweise das Fußkreuz im Inneren mit Waben verstärkt, die Armlehnen sind direkt auf einem Metallquerträger verschraubt, können also nicht einfach herausbrechen und auch die Schrauben sind etwas dicker gewählt.

Ja der Tesoro Zone X hat ein solides Metallskelett und wirkt daher sehr robust!

Tesoro Zone X Gaming Chair Im Test 4

Ich habe mittlerweile einige Gaming Chairs gesehen https://techtest.org/7x-gaming-schreibtischstuehle-im-vergleich-von-dxracer-noblechairs-maxnomic/ und kenne daher viele der möglichen Schwachpunkte. Ich konnte keinen dieser üblichen Schwachpunkte beim Zone X finden! Wir haben hier einen Gaming Chair der höchsten Güte vor uns. Was die Massivität angeht, gibt es kaum bis keine Luft mehr nach oben!

Was die Qualität des Obermaterials angeht bin ich ebenfalls zufrieden. Die Nähte und auch das generelle Material wirkt sauber gearbeitet. Hier und da finden wir mal leichte Dellen auf dem Kunstleder oder an den Nähten, also ganz perfekt ist die Verarbeitung nicht, aber wir sind hier für einen Gaming Chair auf einem guten Level!

Es gibt keine Risse, Kratzer oder wirklich problematische Beschädigungen.

 

Wie sitzt es sich?

Die wichtigste Frage ist natürlich nach dem Sitzkomfort. Dieser ist aber auch der schwierigste Punkt, da dieser stark von Eurem Geschmack abhängt. Sitzt Ihr lieber härter, weicher, entspannter usw.

Ich werde versuchen das Sitzgefühl auf dem Zone X auch etwas im Verhältnis zu anderen Gaming Chairs zu beschreiben. https://techtest.org/7x-gaming-schreibtischstuehle-im-vergleich-von-dxracer-noblechairs-maxnomic/

Wie die meisten Gaming Charis besitzt auch der Zone X seitliche Flügel. Diese sind gedacht Euch in einer halbwegs geraden Position zu halten. Dies funktioniert auch!

Tesoro Zone X Gaming Chair Im Test 15

Der Stuhl leitet bzw. hält Euch sehr gut in einer komfortablen Mittelposition. Ihr rutscht also auf diesem nicht hin und her. Die Flügel sind beim Zone X durchaus ausgeprägt, aber nicht übermäßig steil oder aggressiv positioniert, wie es beispielsweise beim Corsair T1 der Fall ist.

Der Stuhl umarmt Euch also nicht konstant und Ihr habt etwas seitliches Spiel, sofern Ihr nicht zu breit seid. Ihr habt im hinteren Bereich ca. 35cm Platz und seitlich ca. 42cm. Ich mit meinen 1,84cm und +-100KG habe noch ein gutes Stück Platz.

Der Zone X ist also durchaus auch für kräftigere Nutzer geeignet.

Was die Polsterung angeht, ist der Tesoro Zone X sehr weich gestaltet! Ihr sitzt auf dem Stuhl regelrecht gefedert. Dieser ist hier deutlich weicher als alle Modelle die ich von Noblechairs oder beispielsweise Maxnomic gesehen habe.

Tesoro Zone X Gaming Chair Im Test 18

Dies ist natürlich sehr angenehm. Man sitzt auf dem Zone X entspannt und komfortabel. Dies ist ein Gaming Chair den man sich glatt auch ins Wohnzimmer stellen kann, um auf diesem nach einem harten Tag Arbeit zu entspannen.

Probleme mit dem Durchsitzen, auch nach längeren Gaming Runden, hatte ich kaum bis keine. Ja es gibt Modelle auf denen man konzentrierter sitzt, einfach weil diese härter sind, aber ich finde den Zone X sehr angenehm!

Wenn ich noch etwas Luft nach oben sehe, dann beim verwendeten Kunstleder. Dieses ist beim Zone X etwas „wärmer“ als beispielsweise bei Noblechairs, wo das Material für eine bessere Belüftung perforiert ist. Ich neige etwas zum Schwitzen auf dem Zone X, auch wenn das Material nicht direkt „klebrig“ wird.

Tesoro Zone X Gaming Chair Im Test 11

Bonuspunkte gibt es für den sehr guten Kippelmechanismus. Dieser erlaubt es den Stuhl mit Druck gegen die Rückenlehne schräg zu kippen. Das Ganze hat etwas vom „Kippeln“ oder von einem Schaukelstuhl, ist aber sicher. Der Zone X kann nicht überkippen.

Tesoro nutzt hier den guten Mechanismus! Es gibt auch eine vereinfache Form, diese ist aber nicht so angenehm.

Ihr könnt den Zone X einfach durch das Verlagern des Gewichts in der Schräge halten und auf Wunsch auch feststellen.

 

Fazit

Der Tesoro Zone X Gaming Chair ist ein absoluter Kracher! Ja es gibt viele sehr gute Gaming Chairs auf dem Markt, welche teilweise dem Zone X auch sehr ähnlich sind.

Das Besondere beim Tesoro Zone X ist allerdings der Preis. Mit unter 300€ ist der Zone X für die gebotene Qualität sehr günstig!

Was die Verarbeitung und den generellen Qualitätseindruck angeht, befinden wir uns hier in der Oberklasse. In einigen Punkten wirkt der Zone X sogar den Modellen von Noblechair überlegen.

Tesoro Zone X Gaming Chair Im Test 23

So ist beispielsweise die Befestigung der Armlehnen sehr gut und robust gelöst, das Fußkreuz verstärkt und nicht nur hohl und auch generell setzt Tesoro viel auf Metall und eine massive Ausführung. Dies kann weder Noblechair noch Maxnomic besser! Der Tesoro Zone X ist auf dem Level der Flaggschiff Stühle dieser Hersteller.

Aber wie sitzt es sich auf dem Tesoro Zone X? Dies ist natürlich etwas von Eurem Geschmack abhängig, aber für mich zählt der Zone X zu den Top 3 der bequemsten Gaming Charis auf denen ich bisher gesessen habe.

Was die Passform angeht, ist der Zone X generell recht sportlich geschnitten. Der Stuhl liegt also mit seinen Flügeln tendenziell recht eng an, ist aber auch nicht super schmal geschnitten. Seid Ihr normal bis kräftiger gebaut, dann solltet Ihr gut in den Zone X passen.

Was die Polsterung angeht, ist der Stuhl weich bis sehr weich! Hier ist dieser auf dem Level des AKRacing Onyx. Sitzt Ihr also gerne sehr weich und entspannt, dann ist der Zone X vielleicht genau das Richtige für Euch.

Tesoro Zone X Gaming Chair Im Test 25

Auch der „Kippelmechanismus“ funktioniert sehr gut und geschmeidig. So blöd es klingt, es macht Spaß auf dem Tesoro Zone X zu sitzen.

Aber gibt es auch Kritikpunkte? Eigentlich nicht! Ja was die Ergonomie angeht, könnte der Zone X Euren Rücken noch etwas besser unterstützen. Dies ist aber bei 99% der Racing Stühlen so und hängt hier einfach mir diesem Design zusammen.

Unterm Strich kann ich den Tesoro Zone X nur voll empfehlen! Gerade der Preis von +- 250€ ist sehr attraktiv!

Tesoro Zone X

Ein monströser Gaming Monitor! Der ASUS ROG Strix XG49VQ im Test

Ich bin ein großer Fan von Ultra Wide Monitoren. Seit nun einiger Zeit nutze ich einen 21:9 Monitor und es ist toll!

Der Markt entwickelt sich aber weiter und mittlerweile gibt es erste 32:9 Monitore! Einer davon ist der ASUS ROG Strix XG49VQ.

32:9 entspricht hierbei zwei 16:9 Monitore die „aneinandergeklebt“ sind. Klingt im ersten Moment nicht spektakulär, ist es aber in der Praxis!

Asus Rog Strix Xg49vq Im Test 6

Der XG49VQ ist mit seinen 49 Zoll ein Monster an Monitor! Hinzu kommt ein wertiges VA Panel, 144Hz und eine 125% Abdeckung des sRGB Farbraums und wir haben auf dem Papier ein wirklich spannendes Gerät.

Aber wie gut ist der XG49VQ in der Praxis und wie „fühlen“ sich 32:9 an? Finden wir dies im Test heraus!

 

Der ASUS ROG Strix XG49VQ im Test

Das Wichtigste am ASUS ROG Strix XG49VQ ist ohne Frage die schiere Größe des Monitors! Aufgrund des 32:9 Formfaktors wirkt dieser glatt noch ein Stück mächtiger als man dies von einem 49 Zoll Monitor erwarten würde.

Dabei entspricht der Monitor was die Höhe angeht allerdings eher einem klassischen 16:9 27 Zöller. Lediglich ist der Strix XG49VQ 2x so breit.

Asus Rog Strix Xg49vq Im Test 1

„Lediglich“ ist hier aber sicherlich eine gewisse Untertreibung. Der Monitor misst eine Breite von 1193mm, was über ein Meter Bild ist.

Dabei besitzt der XG49VQ auch angenehm schmale Rahmen. An den Seiten und oben geht das Displaypanel fließend in den Rahmen über, wodurch dieser gerade ausgeschaltet optisch völlig verschwindet.

Aber auch eingeschaltet ist der Rahmen modern minimal. Hier hat ASUS einen klasse Job gemacht, auch wenn dies an sich gar nicht so wichtig beim XG49VQ wäre. Ich erwarte nicht, dass Ihr mit solch einem Koloss auf dem Schreibtisch noch plant ein Multimonitor Set-up zu betreiben.

Was mir im ersten Moment etwas Sorgen bereitet hat, war der Standfuß. ASUS setzt hier auf ein ähnliches Modell wie bei all seinen Strix Monitoren. Der Standfuß ist also aus Metall und besitzt nur drei Beine, wovon das hintere auch noch sehr kurz ist.

Asus Rog Strix Xg49vq Im Test 3

Erstaunlicherweise und auch erfreulicherweise steht der XG49VQ aber recht sicher. Selbst mit Absicht ist es nicht ganz einfach diesen zu kippen. Katzenbesitzer können also unbesorgt schlafen.

Auch erlaubt dieser Standfuß das Ablegen von Gegenständen unter dem Monitor. Der Fuß nimmt also nur recht wenig Platz ein.

Der Standfuß erlaubt eine Anpassung der Höhe und des Winkels des Monitors. Zudem lässt sich dieser auch ein Stück weit drehen. Damit ist der XG49VQ aus Sicht der Ergonomie als zufriedenstellend einzustufen! Ein wichtiger Faktor ist hier auch die Biegung des Monitors, dazu aber später mehr.

Solltet Ihr den Standfuß nicht mögen, oder der Monitor einfach an einer Wand montieren wollen, dann ist dies auch möglich. ASUS bietet Euch die übliche 100 x 100 VESA Verschraubung auf der Rückseite.

Gesteuert wird der ASUS ROG Strix XG49VQ über einen kleinen Joystick, welcher mittig auf der Unterseite des Monitors angebracht ist. Die Steuerung hierüber geht erfreulich gut und flüssig von der Hand. Auch ist ASUS OnScreen Display ordentlich, mit einem großen bis sehr großen Funktionsumfang.

Die Anschlüsse des XG49VQ finden sich auf der Rückseite, unter einer Klappe. Hier finden wir zwei HDMI 2.0 Ports, einen DisplayPort 1.2, einen 3,5mm Kopfhöreranschluss, zwei USB 3.0 Ports und einen USB 3.0 Eingang.

Asus Rog Strix Xg49vq Im Test 5

Das Einzige was vielleicht etwas fehlt, wäre hier ein USB C Port, aber dies ist bei solch einem Gaming fokussierten Monitor zu verkraften.

Was ich etwas schade finde ist das externe Netzteil. Platz für ein internes Netzteil wäre sicherlich genug gewesen.

 

Auflösung und Panel

Der ASUS XG49VQ setzt auf ein 49 Zoll VA Panel, mit einer Auflösung von 3840×1080 Pixeln. Bei diesem Panel wird es sich vermutlich um das LSM490YP01 aus dem Hause Samsung handeln.

Damit haben wir hier prinzipiell schon einmal ein wertiges Panel vor uns.

Starten wir allerdings mit einem kleinen Kritikpunkt. Zwar klingt die Auflösung von 3840×1080 Pixeln im ersten Moment recht hoch, aber aufgrund des 32:9 Formates entspricht 3840×1080 zwei 27 Zoll Full HD Monitoren nebeneinander.

Dementsprechend ist die Schärfe des ASUS ROG Strix XG49VQ auch nur Full HD entsprechend!

Asus Rog Strix Xg49vq Im Test 10

Wie schlimm dies ist hängt etwas davon ab wie verwöhnt Ihr seid. Kommt Ihr von einem Full HD Monitor, dann wird Euch dies kaum auffallen. Wechselt Ihr aber von einem 2K Monitor oder 4K Monitor fällt gerade bei Texten eine gewisse Pixligkeit ins Auge. Ich würde dies nicht als besonders schlimm bezeichnen, aber Texte sind auch nicht gestochen scharf.

In Spielen wiederum konnte ich dies kaum wahrnehmen. Aufgrund der Bewegung der Bilder fällt die Full HD Auflösung weniger auf. Hier sticht die Bildwiederholungsrate mehr ins Auge.

Der ASUS ROG Strix XG49VQ unterstützt bis zu 144Hz!

Bewegungen sind hierdurch sehr schön weich und flüssig. Dank der etwas geringeren Auflösung ist der XG49VQ auch vergleichsweise „einfach“ anzutreiben.

Der XG49VQ besitzt 4,14 Mio Pixel, ein 2K Monitor 3,68 Mio Pixel und ein 4K Monitor 8,29 Mio Pixel.

Ihr werdet also etwas mehr GPU Power beim XG49VQ benötigen als bei einem 2K Monitor, aber deutlich weniger als bei einem 4K Monitor.

Was die Blickwinkel angeht, kann ich beim XG49VQ nicht klagen. VA Panels sind hier von Natur aus stark und dies bestätigt sich auch in der Praxis. Aufgrund der Biegung fallen die Blickwinkel zudem auch nicht ganz so steil aus, als wäre der XG49VQ komplett glatt.

 

Helligkeit und Ausleuchtung

ASUS gibt die Helligkeit des XG49VQ mit satten 450 cd/​m² an. 450 cd/​m² ist für einen stationären Monitor sehr viel! Dies würde aber auch Sinn machen, wenn wir an HDR denken.

So weißt der XG49VQ eine DisplayHDR 400 Zertifizierung auf. DisplayHDR 400 ist eine vergleichsweise niedrige Zertifizierung, aber klar besser als kein HDR!

Aber schafft der ASUS ROG Strix XG49VQ überhaupt die beworbenen 450 cd/m²?

Helligkeit Xg49vq Helligkeit

Laut meiner Messung schafft der XG49VQ nicht ganz die beworbenen 450 cd/m². Es waren „lediglich“ 429 cd/m² maximale Helligkeit möglich.

Wie Ihr der Tabelle entnehmen könnt, ist aber dies gar kein schlechter Wert! Genau genommen ist dies die 3. höchste Helligkeit die ich bisher bei einem Monitor messen konnte.

Bedenkt, dass man in der Regel zwischen 150 und 250 cd/m² im Arbeitsumfeld empfiehlt. Der ROG Strix XG49VQ hat also einiges an Helligkeit noch in der Hinterhand.

So sehen beispielsweise auch HDR Inhalte gut aus! Ja es ist bei diesen noch etwas Luft nach oben, aber für einen PC Monitor schlägt sich der ROG Strix XG49VQ sehr gut.

Was natürlich bei solch einem großen Monitor etwas problematisch ist, ist die Ausleuchtung. Diese ist auch beim ROG Strix XG49VQ nicht perfekt, aber soweit in Ordnung.

Unbenannt

Es fallen im normal Betrieb keine hellen Flächen oder Ähnliches auf. Lediglich bei einem komplett schwarzen Bild in dunkler Umgebung kann man wahrnehmen, dass der untere Bereich etwas dunkler ist.

 

Kontrast

Da es sich beim ROG Strix XG49VQ um einen VA Panel Monitor handelt fällt der Kontrast bei diesem vergleichsweise hoch aus. ASUS spricht von 3000:1, was sehr viel wäre!

Kontrast

Praktisch konnte ich zwar nur 1810:1 messen, dies ist aber bereits sehr gut und der zweit beste Wert in einem Test von techtest.org bisher.

Klasse! Auch subjektiv bietet der XG49VQ ein sehr schön Tiefes schwarz, wodurch auch das HDR nochmals besser rüberkommt.

 

Farbraumabdeckung und Kalibrierung

ASUS spricht beim XG49VQ von einer 125% Abdeckung des sRGB und 90%igen Abdeckung des AdobeRGB Farbraums.

Xg49vq Farbraum

Diese Werte halte ich für glaubhaft! Mein Messgerät geht nur bis 100%. Im Falle von sRGB werden diese 100% aber auch glatt erreicht. Beim AdobeRGB Farbraum hingegen kommen wir auf gute 82%.

82% klingen im ersten Moment nicht übermäßig beeindruckend, aber der AdobeRGB Farbraum ist sehr groß und 82% für einen Monitor der nicht speziell auf Foto/Video-Bearbeitung getrimmt ist, ist sehr gut!

Auch die Kalibrierung welche von Haus aus vorliegt ist gut! Mit einem Delta E von 2 im Schnitt ist der XG49VQ ausreichend farbtreu.

 

In der Praxis

Das wichtigste Merkmal des ASUS ROG Strix XG49VQ sind ohne Frage die Abmessungen. Ihr werdet im ersten Moment klar von den 49 Zoll und dem 32:9 Format etwas erschlagen.

Der Monitor ist subjektiv deutlich größer als man sich dies vorstellen kann. Aber der Formfaktor hat etwas!

Asus Rog Strix Xg49vq Im Test 8

Was die „Produktiv“ Nutzung angeht würde ich aber eher einen 21:9 Monitor oder zwei 16:9 Monitore bevorzugen. Dies liegt zum einen an der Textschärfe zum anderen ist es gar nicht so leicht die ganze Fläche des Monitors sinnvoll zu nutzen. Maximiert Ihr Anwendungen wie den Webbrowser oder Word erhaltet Ihr zumeist in der Mitte etwas Inhalt und an den Rändern viel Leere.

Um sinnvoll mit dem XG49VQ zu arbeiten müsst Ihr viele Fenster nutzen und das in diversen Anordnungen, um die komplette Fläche zu belegen.

Hier finde ich ist ein klassisches Multimonitor Set-up meist einfach „schneller“.

Anders sieht dies in Spielen aus! Hier ist der XG49VQ einfach geil! Anders kann man dies wirklich nicht sagen. Schon ein 21:9 Monitor ist verglichen mit 16:9 in Spielen eine völlig neue Erfahrung.

Asus Rog Strix Xg49vq Im Test 13

32:9 setzt dem nochmals die Krone auf. Ihr habt bei ASUS ROG Strix XG49VQ ein absolutes mittendrin Gefühl, was auch an der Krümmung des Monitors liegt.

Diese Krümmung wirkt aufgrund der hohen Breite nochmals ein gutes Stück intensiver als bei einem 21:9 Monitor. Sitzt Ihr ausreichend dicht vor dem XG49VQ habt Ihr vor Eurem kompletten Blickfeld nur Monitor.

Gerade in First Person Spielen ist das eine ganz neue Erfahrung. Ich habe beispielsweise einige Stunden in Far Cry New Dawn zugebracht.

Das Spiel streckt zwar das Bild ein Stück weit an den Rändern, aber dies stört eigentlich nicht und ist auch nicht zu stark ausgeprägt. Im Gegenzug erhaltet Ihr eine neue Perspektive auf das Spiel.

Asus Rog Strix Xg49vq Im Test 12

Alles wirkt deutlich intensiver! Ich kann mir das ganze auch sehr gut in Rennspielen vorstellen!

Hinzu kommt natürlich die Bildrate von 144Hz, was Spielen eine gewisse Weichheit verleiht, welche teils sogar etwas surreal wirkt wenn man von 60Hz kommt.

Die Reaktionszeit/Inputlag konnte ich in der Bildmitte mit 8,8ms messen. Ja für super eSportler gibt es noch deutlich flottere Monitore, aber 8,8ms sind völlig okay.

Reaktionszeit

Was die Unterstützung für den 32:9 Formfaktor angeht kann ich auch viel positives vermelden. Nein nicht alle Spiele unterstützen solch ein super breites Bild, aber die überwältigende Mehrheit der Spiele die die letzten 2-3 Jahre herausgekommen sind tun dies.

Anscheinend kommen alle Spiele die auf den 21:9 Formfaktor optimiert sind auch mit 32:9 klar?!

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch ist immer ein sehr lästiges Thema, aber nicht ganz unwichtig. Der ASUS ROG Strix XG49VQ besitzt ein EU Energieeffizienz Rating von „C“ mit einem Verbrauch von 95W.

Dieses Rating kann ich nicht ganz nachvollziehen.

Stromverbrauch

Selbst bei 100% Helligkeit verbrauchte der XG49VQ „lediglich“ 83W. Bei einer etwas typischeren Helligkeit kommen wir auf +- 60W. Dies ist sicherlich nicht sparsam, aber wir haben wir einen 49 Zöller vor uns.

Vergleichen wir dies mit 21:9 Monitoren mit lediglich 34 Zoll, dann bietet der ASUS ROG Strix XG49VQ für seine Größe einen recht fairen Stromverbrauch.

Auch der Leerlaufverbrauch ist mit unter 0,2W völlig in Ordnung. Kurzum, nein der XG49VQ ist kein „Öko Monitor“, braucht aber nicht unplausibel viel Energie.

 

Fazit

Ein 32:9 Monitor ist schon etwas sehr Besonderes. Unabhängig wie gut der ASUS XG49VQ ist, müsst Ihr Euch im klaren sein ob das 32:9 Format überhaupt das richtige für Euch ist.

Seid Ihr in erster Linie Gamer, dann ja! Hier macht 32:9 einfach Spaß, gerade auf einem Monitor wie dem XG49VQ. Ich selbst nutze einen 21:9 Monitor zum spielen und es fällt mir schwer auf einen 16:9 Monitor zurückzuwechseln. 32:9 setzt hier noch mal eins drauf.

Da ein Spiel mehr oder weniger Euer komplettes Blickfeld belegt habt Ihr einfach ein viel stärkeres mittendrin Gefühl. Alle Spiele wirken irgendwie intensiver.

Ich würde sogar glatt sagen, dass es sich lohnt einige Spiele nochmals zu spielen, einfach aufgrund des neuen Bildschirms.

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Dabei kann der ASUS ROG Strix XG49VQ aber auch abseits von seiner schieren Größe punkten. 144Hz sorgen gemeinsam mit der schnellen Reaktionszeit für ein sehr schön flüssiges Spieleerlebnis. Gerade Rennspiele werden auf dem Strix XG49VQ unheimlich viel Spaß machen!

Aber auch Farben, Kontraste und die Helligkeit sind sehr stark. Der XG49VQ bietet den zweit höchsten Kontrast den jemals ein Monitor im Test von Techtest.org erreicht hat und auch praktisch wirken Bilder sehr schön „tief“.

Im Gegenzug ist der XG49VQ aber auch schön hell, was wichtig für HDR ist. HDR ist sicherlich nicht die aller größte Stärke des Monitors, aber dieser schlägt sich hier gut! Ebenfalls gut ist die Kalibrierung von Haus aus und die Farbraumabdeckung. 100% sRGB und 82% von AdobeRGB ist fast schon auf einem semi-professionellen Level.

Der einzige „wirkliche“ Kritikpunkt den habe wäre die Auflösung. Der XG49VQ ist im Grunde ein breiterer Full HD Monitor. Hierdurch kann Text etwas pixlig wirken. In Spielen wiederum hat mich dies 0 gestört.

Hier kommt es etwas auf Eure Prioritäten an.

Dennoch kann ich den ASUS ROG Strix XG49VQ aber Gamern voll empfehlen! Auch wenn der Preis mit knapp unter 1000€ sicherlich recht saftig ist. Dennoch die Spieleerfahrung auf dem XG49VQ ist etwas völlig anderes!

Asus Rog Strix Xg49vq

Die Corsair MP510 im Test, gut und richtig schnell!

Die MP510 ist Corsairs aktuelle High End Mainstream SSD. Diese soll also mit einer sehr hohen Leistung und Datenraten von 3000MB/s+ punkten, ist aber preislich eine Stufe unter den Flaggschiffmodellen von Samsung, Seagate, WD und CO.

Dies macht die MP510 zu einer sehr attraktiven SSD, zumal diese auch in vielen verschiedenen Kapazitäten verfügbar ist.

Corsair Mp510 Im Test 6

Aber wie schaut es in der Praxis aus? Kann hier die Corsair MP510 überzeugen und mit den „großen“ SSDs mithalten?

Finden wir dies gemeinsam im Test heraus!

 

Die Corsair MP510 im Test

Die MP510 ist eine ganz klassische m.2 NVME PCIe SSD. Corsair hat bei dieser völlig auf RGB LEDs oder auch einen Kühlkörper verzichtet.

Wir finden auf der Oberseite lediglich einen Corsair Sticker, mit der Modellbezeichnung. Dieser Sticker ist natürlich etwas repräsentativer gestaltet, schließlich ist die MP510 eine High End SSD.

Corsair Mp510 Im Test 2

Erfreulicherweise setzt Corsair auch bei der MP510 auf ein schwarzes PCB, was wie ich finde immer wertiger aussieht als das OEM Grün.

Unter dem Sticker finden wir zunächst den Controller, welcher der wichtigste Faktor bei einer SSD ist, was das Tempo betrifft.

Hier kommt der Phison PS5012-E12 zum Einsatz, welcher den High End Anspruch der MP510 untermauert. Der Phison PS5012-E12 ist der aktuelle High End PCIe 3.0 Controller aus dem Hause Phison, welcher unter anderem durch extrem hohe IOPS punkten soll. Dies zeigt sich auch in einem gewissen Rahmen bei der Corsair MP510. Hinzukommen Übertragungsraten im Bereich 3000 MB/s+.

Corsair Mp510 Im Test 3

Corsair selbst gibt die Datenraten der MP510 mit bis zu 3480MB/​s an, schwankend je nach Speichergröße.

Die MP510 ist aktuell in 240GB, 480GB, 960GB und 1920GB verfügbar. Damit sind alle Größenklassen abgedeckt.

240GB 480GB 960GB 1920GB
lesen 3100MB/​s 3480MB/​s 3480MB/​s 3480MB/​s
schreiben 1050MB/​s 2000MB/​s 3000MB/​s 2700MB/​s
IOPS (les) 180K 360K 610K 485K
IOPS (schr) 240K 440K 570K 530K

In der Theorie ist die 960GB Version der MP510 die schnellste Version, mit bis zu 3480MB/s lesend und 3000MB/s schreibend.

Lesen übertreffen aber auch die anderen Speichergrößen laut Corsair die 3000MB/s Marke. Primäre Unterschiede gibt es schreibend. Während die 240GB Version nur 1000MB/s schaffen soll, erreicht die 960GB MP510 3000MB/s.

Corsair Mp510 Im Test 4

Für diesen Test habe ich mir die 480GB Corsair MP510 gekauft. Was den Speicher angeht, nutzt diese Toshiba 3D TLC NAND „TCBBG55AIV“.

Spannenderweise gibt Corsair die TDW der 480GB SSD mit satten 800TB an. Theoretisch könnt Ihr also bis zu 800TB auf die 480GB SSD schreiben ehe diese eventuell den Geist aufgibt. Dies sind 438GB pro Tag über die Garantie Laufzeit von 5 Jahren.

Tbw

Dies ist sehr viel! Damit scheint Corsair überzeugt zu sein, dass die MP510 eine recht haltbare SSD ist.

 

Das Testsystem

Für diesen Test kommt das neue Techtest.org SSD Testsystem zum Einsatz.

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • Skill RipJaws V schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3200
  • NVIDIA GT 1030
  • Corsair Professional Series HX750i 750W Netzteil

Werte aus den alten SSD Tests von Techtest.org sind also nicht mit den neuen Werten vergleichbar. Vergleichswerte aus diesem Test sind natürlich alle auf dieser Testplattform entstanden.

 

Theoretische Benchmarks

Starten wir zunächst mit zwei theoretischen Benchmarks. Der wichtigste SSD Benchmark ist klar Crystaldiskmark.

Lesend Schreibend

Erfreulicherweise konnte die MP510 schreibend die von Corsair versprochenen 2000MB/s erreichen und mit 2018MB/s minimal übertreffen.

Lesend hingegen kann ich die Herstellerangabe von 3480MB/s nicht erreichen! Hier war mit 3126MB/s bei meinem Testsystem Schluss. Schade, aber 3126MB/s ist immer noch ein sehr guter wert.

AS SSD ist ein recht alter Benchmark, welcher nicht auf moderne NVME SSDs optimiert ist. Allerdings gibt es hier zwei spannende Module. Dies wäre zunächst eine Messung der Zugriffszeit.

Hier kann sich die MP510 im soliden Mittelfeld platzieren. Allerdings sind die Zugriffszeiten bei modernen SSDs so gering, dass der Unterschied in der Praxis kaum eine Rolle spielen wird.

Kommen wir noch zum AS SSD Kopier-Benchmark.

Kopie

Hier schneidet die MP510 erstaunlich stark ab! Diese kann sogar die eigentlich bessere Corsair MP600 hinter sich lassen.

 

Praktische Tests

Theoretische Benchmarks sind das eine, aber wie gut eine SSD in der Praxis ist das andere. Starten wir hier ganz am Anfang, also bei der Installation von Windows 10. Hier messe ich die Dauer der Windows 10 Installation vom Erstellen einer Partition bis zur ersten geforderten Nutzerinteraktion.

W10 Installation

Hier kann sich die Corsair MP510 den zweiten Platz sichern, nach der deutlich teureren Seagate FireCuda 510 und vor der Corsair MP600.

Ein sehr starkes Abschneiden!

Windows ist installiert, wie lange braucht dies aber zum Starten? Hier messe ich die Zeit vom Betätigen des Einschalters bis zum Öffnen eines Editor Fensters welches im Autostart liegt.

Um Schwankungen etwas zu minimieren gebe ich hier den Mittelwert aus drei Durchläufen an.

W10 Start

Erneut ein starkes Abschneiden und ein solider 2. Platz für die Corsair MP510. Lediglich die ADATA SX8200 Pro kann Windows noch schneller starten, das aber auch nur 0,2 Sekunden schneller.

Windows 10 startet von Natur aus sehr schnell auf modernen SSDs. Die Unterschiede hier sind absolut minimal. Wollt Ihr ein schnell startendes Windows loht es sich glatt mehr auf das Mainboard zu achten, denn die BIOS Zeit ist ein größerer Faktor als die Ladezeit von Windows 10 selbst.

Dies soll aber natürlich nicht das starke Abschneiden der MP510 schmälern.

Kopieren wir nun ein paar Daten. Mit ein paar meine ich 47500 Dateien mit einer Gesamtgröße von 38,6GB. Diese kopieren wir von der ADATA SX8200 Pro auf die Corsair MP510.

Kopieren

Hier landet die MP510 im soliden Mittelfeld, was auch nicht überrascht. Wir haben hier die 480GB Version vor uns welche auch laut Corsair nur eine mittlere Schreibgeschwindigkeit für eine High End SSD hat.

Dies beeinflusst auch die nächsten Tests etwas.

Hier kopiere ich 54000 Dateien mit einer Größe von 63,2GB intern auf der SSD, von Ordner A nach Ordner B.

Intern

Erneut ein nicht schlechtes Abschneiden, aber eher eine Platzierung im Mittelfeld. Ähnliches gilt auch für den nächsten Test.

Für diesen Test wurde auf die Corsair MP510 zwei .rar Archive kopiert, mit einmal 41GB und 47.000 Dateien und einmal mit 25GB und 2.000 Dateien. Bei Archiv NR.1 handelt es sich um meine gepackte Lightroom Bibliothek, bei Archiv NR.2 um Bioshock Infinite.

Test-Paket 1 hat sehr viele kleine Daten, Paket 2 ist etwas gemixter. Es wurde die Zeit gestoppt, bis der Entpackvorgang komplett abgeschlossen war.

Rar

Ja was das Schreiben von Daten angeht ist die 480GB Corsair MP510 eher mittelmäßig, verglichen mit anderen High End SSDs!

Kommen wir zu guter letzt zu PC Mark. PC Mark bietet einen spannenden Anwendungsladezeiten Test. In diesem werden automatisiert diverse Programme, wie Libre Office und GIMP, hintereinander gestartet.

Pc Mark

Hier kann die MP510 sogar den ersten Platz belegen! Beeindruckend.

Zusammengefasst, lesend ist die Corsair MP510 sehr stark. In der Praxis könnt Ihr hier die best möglichen Ladezeiten erwarten. Schreibend ist die MP510 aber eher mittelmäßig, zu mindestens die 480GB Version.

 

Temperatur

Schauen wir uns noch die Hitzeentwicklung der MP510 an. Hierfür nehme ich zwei Messwerte. Einmal das was uns die SSD via Software mitteilt und zum anderen die Temperatur die auf dem Controller zu messen ist.

Für Letzteres nutze ich einen Temperaturfühler.

Temperatur

Die Corsair MP510 ist eine vergleichsweise kühle SSD. Was ein Unterschied wenn wir dies mit der alten MP500 vergleichen.

Selbst ohne Kühlkörper oder direkten Luftstrom konnte ich die MP510 nicht zum throtteln bewegen. Ja dies kann in einem sehr engen Notebook immer noch passieren, wenn die SSD stark abgeschirmt ist, aber die MP510 ist hier vergleichsweise unproblematisch.

 

Leistungsaufnahme

Leider ist das Messen des Stromverbrauchs bei M.2 SSDs etwas nicht ganz triviales. Ich muss mich hier eines Tricks bedienen. Ich verbaue die SSDs in ein externes NVME fähiges USB C 3.1 Gehäuse (Jmicron JMS582) und messe hier den Stromverbrauch dieses Gehäuses inklusive SSD. Ich kann hier das leere Gehäuse in einem gewissen Rahmen herausrechnen, aber die so erhaltenen Werte werden nicht 100%ig genau sein!

Allerdings, eine SSD die tendenziell mehr Strom benötigt, wird auch dies in der Tabelle zeigen. Achtet also weniger auf die absoluten Werte und mehr auf den Vergleich zu den anderen Modellen um einzuschätzen ob nun eine SSD eher mehr oder weniger Energie benötigt.

Leistungsaufnahme

Für die hohe Leistung ist die MP510 eine erstaunlich sparsame SSD. Gerade im Leerlauf benötigt diese angenehm wenig Strom und auch die Lastwerte sehen soweit gut aus!

Lediglich der Standby-Verbrauch könnte etwas besser sein, aber wenn Ihr diese als Systemlaufwerk nutzt, wird diese in der Praxis eh nie in den „Tiefschlaf“ gehen, sondern höchsten in den Leerlauf.

 

Fazit

Mit der MP510 hat Corsair sehr viel richtig gemacht! Ich würde sogar sagen alles richtig gemacht!

Starten wir aber am Anfang. Das Wichtigste ist zunächst sicherlich die Leistung. Diese fällt bei der MP510 durchweg stark aus. Gerade in den praxisorientierten Tests wo es um schnelle Startzeiten und Ähnliches geht kann die MP510 überzeugen. Hier ist diese eine der stärksten SSDs aktuell auf dem Markt!

Ja schreibend gibt es durchaus noch stärkere SSDs, aber dies kann und wird auch teilweise an der 500GB Version hier im Test liegen. Ich erwarte aber, dass Ihr in der Praxis, wenn es Euch um schnelle Ladezeiten in Spielen usw. geht, keine merkbar bessere SSD bekommt!

Corsair Mp510 Im Test 8

Ein weiterer sehr wichtiger Faktor ist der Preis. Die Corsair MP510 ist eine High End SSD, welche eher einen Mittelklasse Preis aufweist. Gerade bei den höheren Kapazitäten ist die MP510 signifikant günstiger als die Konkurrenzmodelle von Samsung, Seagate oder Western Digital, ist aber bei der Leistung auf oder über dem Level dieser Konkurrenten.

Dieser Punkt macht die MP510 zu einer wirklich starken und sinnvollen Wahl, wenn Ihr eine High End SSD wollt.

So als Sahnehäubchen kommt noch eine vergleichsweise niedrige Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung hinzu, was die Corsair MP510 auch für die Notebook Besitzer unter Euch interessant macht!

Corsair Mp510

Die Reolink Argus 2 im Test, vollständig kabellose Überwachungskamera ohne Folgekosten

Die Reolink Argus 2 ist eine der interessantesten Überwachungskameras aktuell auf dem Markt. Warum? Überwachungskameras können ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Allerdings kann die Montage bzw. Installation von Überwachungskameras, gerade Outdoor Überwachungskameras, sehr aufwendig sein. Stromkabel ziehen, Netzwerk Anschluss, Anschrauben usw.

Dies geht mit der Reolink Argus 2 in der Theorie deutlich einfacher, denn die Argus 2 ist eine vollständig kabellose Überwachungskamera!

Die Kamera wird via Akku mit Strom versorgt und direkt ins WLAN eingebunden. Kein Stromkabel nötig und auch keine „Basisstation“ oder Ähnliches.

Klingt doch gut! Aber ist die Reolink Argus 2 auch in der Praxis wirklich so gut? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Reolink für das zur Verfügung stellen der Kamera.

 

Die Reolink Argus 2 im Test

Die Argus 2 ist eine vergleichsweise kleine und kompakte Überwachungskamera. Die Einheit ist lediglich etwas größer als ein Ei und besitzt ebenfalls eine ovale Form.

Reolink setzt bei der Argus 2 auf ein weißes Kunststoffgehäuse. Lediglich auf der Front ist eine schwarze Hochglanz Abdeckung zu finden. In dieser Abdeckung ist die Kameralinse integriert, wie auch diverse Sensoren und IR LEDs.

Bei der Montage der Argus 2 habt Ihr zwei Optionen. Ihr könnt entweder das Schraubgewinde auf der Unterseite nutzen, oder die integrierten Magnete.

Mithilfe dieser Magnete lässt sich die Kamera an eine beigelegte „halbe Metall-Kugel“ anheften, welche sich wiederum aufstellen oder an die Wand montieren lässt. Ich glaube, man kann hier durchaus sagen, dass sich Reolink etwas bei seinem größten Konkurrenten, der Netgear Arlo, orientiert hat.

Auch die Arlo Überwachungskameras setzt auf ein sehr ähnliches Halterungssystem bzw. das gleiche. Ihr könnt die Reolink Argus 2 auch mit den meisten Halterungen der Arlo Kameras nutzen.

Dies ist aber eigentlich gar nicht nötig, denn Reolink ist sehr großzügig was das Zubehör angeht. Neben der Magnethalterung liegt auch eine Wandhalterung mit Schraubgewinde bei, eine wasserfeste Abdeckung, ein Ladekabel und ein Gurt für die Montage an einer Regenrinne.

Ja die Reolink Argus 2 kann sowohl innen, wie aber auch außen genutzt werden! Die Kamera ist also wetterfest.

Wie steht es um die Stromversorgung? Im Gegensatz zur Argus 1 nutzt die Argus 2 einen Akku und nicht teure Spezialbatterien.

Der Akku kann einfach mit einem USB Ladegerät über einen microUSB Port auf der Rückseite geladen werden. Zusätzlich bietet Reolink aber auch ein Solar-Ladepanel an, welches den Akku konstant lädt.

Aber wie oft muss man seine Überwachungskamera laden? Reolink gibt alle 4-6 Monate an, was ein hervorragender Wert wäre.

Selbstverständlich habe ich die Argus 2 noch nicht lange genug um dies zu bestätigen oder zu verneinen, allerdings halte ich diesen Wert vielleicht für etwas hochgegriffen.

Reolink gibt die Aufnahmezeit der Argus 2 mit „nur“ mit 960 Minuten an. 16 Stunden mit einer Akkuladung klingt vielleicht wenig, ist aber praktisch meist ausreichend.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kameras nimmt die Argus 2 nur dann auf, wenn eine Bewegung erkannt wird. Hierfür ist auf der Front ein Bewegungssensor angebracht, erst wenn dieser eine Bewegung feststellt, wird die Kamera hochgefahren.

Dies spart natürlich massiv Akku! So muss nur der Bewegungssensor und eine Basiselektronik (für die WLAN Verbindung) aufrechterhalten werden.

Effektiv hängt also Eure Akkulaufzeit sehr stark von der Menge ab wie viel die Kamera aufnimmt bzw. wie oft Ihr in die live Ansicht schaltet.

Ich würde mal schätzen, dass die Kamera an einem normalen Haus, an der Haustür, vermutlich alle 2 Monate ans Netz muss.

Gespeichert werden die Aufnahmen auf einer microSD Speicherkarte, für welche sich ein Slot unter einer Gummi Abdeckung an der Seite der Kamera befindet.

 

Einrichtung, Installation und App

Für die Einrichtung müsst Ihr Euch etwas Zeit nehmen.

Ladet Euch zunächst die Reolink App herunter, welche für IOS und Android verfügbar ist. In der App müsst Ihr Euch kein Konto beim Hersteller anlegen oder Ähnliches!

Dafür gibt es ein paar Pluspunkte!

Fügt nun in der App eine neue Kamera hinzu. Anschließend müsst Ihr den QR Code Einscannen und den Akku in die Kamera einsetzen. Die Argus 2 begrüßt Euch mit einer Sprachansage.

Die App erstellt Euch nun einen QR Code aus Euren WLAN Informationen, diesen QR Code müsst Ihr vor die Kamera halten, welche diesen einscannt und sich mithilfe der Daten in Euer WLAN Netz einloggt.

Soweit so gut, allerdings hat es bei mir doch recht lange gedauert bis die Kamera den QR Code schließlich erkannt hat. Haltet diesen wirklich recht dicht an die Kamera, ist mein Tipp.

Wurde der Code erkannt ist die Einrichtung auch so gut wie durch. Die Kamera meldet sich in Eurem WLAN Netz an und wird in der App auch angezeigt.

Die Reolink App ist recht einfach aufgebaut. Nein die App ist nicht so schön wie die von Arlo, Nest usw. aber die Funktionalität stimmt.

Auf der Startseite seht Ihr alle Kameras die Ihr verbunden habt mit einer kleinen Vorschau. Tippt Ihr diese an landet Ihr in der Live Ansicht.

Die Ladezeiten sind soweit okay, hier fällt es nicht auf, dass die Argus 2 Akku betrieben ist.

In den Einstellungen könnt und solltet Ihr noch die Einstellungen bezüglich des Bewegungssensors vornehmen. Hier könnt Ihr in mehreren Stufen festlegen wie sensibel dieser ist und natürlich was im Falle eines „Alarms“ passiert.

 

Aufnahme und Alarm

Was passiert nun wenn die Argus 2 eine Bewegung erkennt? Hier gibt es im Großen und Ganzen vier Optionen.

  1. Die Kamera zeichnet ein Video auf
  2. Ihr erhaltet eine Push Nachricht
  3. Ihr erhaltet eine eMail
  4. Es ertönt ein Alarm

Ihr könnt hier alle vier Optionen wählen, oder auch nur einzelne. Zudem ist es möglich einen Zeitplan zu hinterlegen. Seid Ihr beispielsweise jeden Tag von 9 bis 18 Uhr nicht Zuhause, könntet Ihr während dieser Zeit einen Alarm aktivieren, während in der restlichen Zeit keine Aufnahmen stattfinden.

Aufnahmen werden bei der Argus 2 ausschließlich intern auf eine microSD Speicherkarte getätigt. Dies hat vor und Nachteile. Aus Datenschutzsicht ist dies natürlich ideal, genau wie aus Sicht der Kosten. Eine 64GB microSD Speicherkarte, welche ewig ausreicht, kostet ja praktisch nichts mehr.

Solltet allerdings ein Einbrecher die Kamera samt Speicherkarte klauen, wären alle Beweise zerstört.

Daher würde ich beispielsweise den Alarm nicht nutzen um nicht unnötig Aufmerksamkeit auf die Kamera zu lenken.

Was die Zuverlässigkeit der Bewegungserkennung angeht, kann ich mich nicht beklagen. Lediglich auf höheren Distanzen kann diese etwas unzuverlässiger werden (ab 6-8 Metern beginnt die Zuverlässigkeit der Erkennung zu sinken).

 

Bildqualität

Die Reolink Argus 2 verfügt über einen SONY 1/2.8″ CMOS Sensor. Dieser schafft eine Full HD Auflösung bei 15 FPS, mehr als genug für eine normale Überwachungskamera.

Die Bildqualität würde ich bei Tag mit einer 2 bewerten und bei Nacht mit einer 3. Nein Aufnahmen sind nicht so scharf wie bei einem modernen Smartphone, allerdings bei Tageslicht ist das Bild klar und Details lassen sich gut erkennen.

Bei Dunkelheit kommt es sehr auf den Ort an, wo Ihr die Überwachungskamera nutzt. Die Argus 2 verfügt natürlich über IR LEDs, diese sind aber wie bei den meisten komplett kabellosen Überwachungskameras nicht übermäßig stark.

Ein Raum oder ein nicht zu langer Flur wird von diesen ausreichend bis gut ausgeleuchtet, allerdings draußen auf offenen Feld können die IR LEDs durchaus etwas verloren wirken.

Ich würde sagen ein Radius von 5-8 Meter sind so das Maximum, danach wird es zu dunkel, um noch etwas zu erkennen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Blickwinkel. Die Reolink Argus 2 besitzt einen 130 Grad Blickwinkel, was sehr weitwinklig ist! Dies ist natürlich optimal, wenn Ihr einen Raum überwachen wollt, aber suboptimal, wenn Ihr aus der Distanz beispielsweise einen Durchgang beobachten wollt.

Für einen Hof oder kleinen Garten ist natürlich das Weitwinklige ebenfalls gut geeignet. Bedenkt dies aber beim Kauf/der Montage.

Die Kamera darf also nicht zu weit von der „Action“ entfernt sein.

 

Fazit

Wie gut kann eine vollständig kabellose Überwachungskamera funktionieren? Sehr gut! Das zeigt die Reolink Argus 2.

Bei dieser ist natürlich das vollständig kabellose das kaufentscheidende Element. Ihr könnt oder wollt keine Kabel ziehen und sucht eine kleine, unauffällige und problemlose Überwachungskamera, dann ist die Argus 2 die so ziemlich beste Kamera, die Ihr aktuell bekommen könnt.

Auch aus Datenschutz Sicht macht Reolink hier sehr viel richtig. Ihr müsst kein Abo oder überhaupt ein Konto beim Hersteller anlegen und sämtliche Aufnahmen werden lokal auf einer Speicherkarte hinterlegt. Dies ist auch ein Vorteil gegenüber Netgears Alro Kameras, welche vergleichbar sind, aber alle ihre Daten in die USA senden.

Natürlich hat die Argus 2 auch ein paar Schwächen. Der Funktionsumfang ist recht „Basic“, die IR LEDs sind nicht übermäßig stark (bei einer outdoor Nutzung) und es gibt keine dauerhafte Video- Aufzeichnung, die Kamera nimmt nur beim Erkennen einer Bewegung ein Video auf.

Dennoch aufgrund der hervorragenden Akkulaufzeit von mehreren Monaten, den praktisch nicht vorhandenen Folgekosten, die Kamera benötigt gerade einmal Storm im Wert von ca. 2-3 Cent pro Jahr, kann ich ohne Probleme eine Empfehlung für die Argus 2 aussprechen.

Gerade wenn Ihr ansonsten keine Möglichkeit hättet eine Überwachungskamera aufzuhängen, mangels Stromversorgung, ist die Reolink Argus 2 eine absolut adäquate Lösung.

Reolink Überwachungskamera Aussen Akku, 1080p Kabellose WLAN IP...

  • Komplett kabellos
  • Sehr gute Akkulaufzeit + Option auf ein Solarpanel
  • Weites Blickfeld
  • Gute Bildqualität
  • Sowohl für den outdoor wie auch indoor Einsatz
  • Großzügiges Zubehörpaket
  • Keine Folgekosten (gerade mal 2 Cent Stromkosten pro Jahr)
  • Aufnahmen nur lokal auf der Kamera……
  • ….. Aufnahmen nur lokal auf der Kamera
  • Keine dauerhafte Videoaufzeichnung

Huawei Super Charge + USB PD + QC 3.0 = das Baseus BS-EU907 im Test

Ladegeräte des asiatischen Hersteller Baseus sind immer sehr interessant. Baseus hat es also ziemlich einziger Hersteller geschafft den USB Power Delivery Standard (Apple, Google, Nintendo,…), Quick Charge (Samsung, Sony, BQ,….) und Huawei Super Charge in einem Ladegerät zu verbinden!

Das BS-EU907 ist hier Baseus Flaggschiff Ladegerät, welches neben diesen drei Schnellladestandards auch mit bis zu 45W Leistung und einem kleinen Display punkten soll.

Baseus Bs Eu907 Im Test 6

Dabei ist der Preis des BS-EU907 wie bei Baseus üblich mit gerade einmal 22€ extrem niedrig.

Aber wie gut ist das Baseus BS-EU907? Finden wir dies im Test heraus! Haben wir hier das ultimative allround Ladegerät vor uns?

 

Das Baseus BS-EU907 im Test

Das Baseus BS-EU907 ist ein normal großes Ladegerät für die beworbene Leistung von 45W. Ja es gibt hier klar kleinere Modelle auf dem Markt, siehe das Anker Power Atom, aber ich bevorzuge in diesem Fall ein etwas kräftigeres Ladegerät. Günstige und verdächtig kompakte Ladegeräte aus Asien sind immer so eine Sache.

Aber das Baseus BS-EU907 wirkt mehr als vernünftig! Zumal das Gehäuse des Ladegerätes auch gut gearbeitet ist. Baseus setzt hier auf einen schwarzen Hochglanz Kunststoff, welcher ausreichen stabil und massiv wirkt.

Baseus Bs Eu907 Im Test 1

Allerdings ist schwarzer Hochglanz Kunststoff immer ein zweischneidiges Schwert. Schick ja, aber sehr empfindlich gegenüber Kratzern und Fingerabdrücken. Ihr seht fast jede Berührung auf dem Ladegerät.

Hinzu kommt, dass die Front des Baseus BS-EU907 komplett spiegelnd ist. Ja schick ist das Baseus BS-EU907, aber auch super empfindlich, wenn Ihr wollt, dass dieses schick bleibt.

Baseus Bs Eu907 Im Test 2

Das Wichtige ist aber natürlich die Technik. Das Ladegerät verfügt über zwei USB Ports auf der Front. Einer ist hiervon ein USB C Port, der andere ein regulärer USB A Port. Beide Anschlüsse haben es aber in sich!

Starten wir beim USB C Port. Dieser unterstützt den USB Power Delivery Standard mit bis zu 45W und Quick Charge 3.0. Genau genommen soll der USB C Port laut Baseus 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A liefern können.

Der USB A Port hingegen unterstützt Huaweis Super Charge Standard, wie auch Quick Charge 3.0 und soll in der Spitze ebenfalls 45W liefern können. Die Leistung teilt sich auf 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/3A, 12V/3A oder 20V/2,25A auf.

Baseus Bs Eu907 Im Test 4

Leider könnt Ihr aber nicht beide Ports gleichzeitig voll nutzen. Nutzt Ihr beide Ports gleichzeitig ist die Leistung auf insgesamt 5V/6A limitiert.

Dennoch ist es beeindruckend, dass ein Ladegerät über all diese Ladestandards verfügt. Hiermit kann das Baseus BS-EU907 Apple, Huawei, Samsung, Sony, Google, BQ, Moto usw. Smartphones schnellladen! Dies kann aktuell kein Ladegerät von Anker, RAVPower und Co.

Baseus Bs Eu907 Im Test 3

Das Baseus BS-EU907 hat aber noch ein Ass im Ärmel. Auf der Front findet sich ein kleines Display, welches Euch abwechselnd die Spannung und den aktuellen Ladestrom angezeigt. Hieraus könnt Ihr dann ableiten wie schnell Euer Smartphone gerade lädt, was durchaus spannend sein kann.

Aber das Display kann noch etwas. Ihr könnt über eine Touchtaste einen Timer einstellen! Beispielsweise 3 Stunden, danach wird das Ladegerät abgeschaltet. Dies soll Euer Smartphone schonen, wenn Ihr dieses über Nacht am Ladegerät lasst.

 

Der erste Test

Schritt eins bei einem Ladegeräte Test ist das Überprüfen der Hersteller versprechen bezüglich der Leistungsfähigkeit.

Hier muss ich leider ein negatives Feedback zum Baseus BS-EU907 geben! Warum?

Baseus bewirbt den USB C Port mit 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A, was NICHT richtig ist! Der USB C Port kann nur 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2A liefern, wobei dies auch nicht ganz richtig ist.

Baseus Bs Eu907 Im Test 11

Es geht hier um die 20V Spannungsstufe. Diese kann wie beworben durchaus 20V 2,25A liefern, gibt sich aber nur als 20V 2A angeschlossenen Geräten zu erkennen. Hierdurch wird nie ein Gerät, primär Notebook, versuchen mehr als diese 20V 2A zu nutzen.

Dies ist super skurril und sieht einfach nach einem Programmierfehler aus. 20V 2A sind 40W, 15V 3A sind 45W. Es würde mich wundern wenn es wirklich gewollt wäre, dass die 15V Stufe stärke ist als die 20V Stufe.

Wie auch immer, bei meinem Baseus BS-EU907 ist dies der Fall!

Abseits dieser „Besonderheit“ ist mir nichts weiter negativ ins Auge gestochen. Unter konstanter Volllast wird das Baseus BS-EU907 gut warm, aber nicht außergewöhnlich heiß.

Auch die Spannungsstabilität ist soweit okay.

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am Baseus BS-EU907 getestet:

  • Apple iPhone Xs Max
  • Samsung Galaxy S10+
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Nintendo Switch
  • Dell XPS 13 9380
  • Apple MacBook Pro 13
  • Huawei Mate 20 Pro

Starten wir einfach mal mit den Notebooks. Ich habe ja die 20V „Problematik“ angesprochen. Das Apple MacBook Pro 13 kommt damit aber gut klar! Es nutzt einfach die 15V Spannungsstufe und 3A, kommt so also auf die fast vollen 45W.

Ladetempo

Das Dell XPS 13 und viele weitere Windows Notebooks sind aber auf 40W limitiert, da diese auf die 20V Spannungsstufe angewiesen sind. Grundsätzlich spielen hier die +-5W kaum eine Rolle. Allerdings gibt es Notebooks die auf 45W angewiesen sind, wie das Dell XPS 15. Dieses würde also nicht am Baseus BS-EU907 laden.

Für Smartphones und Tablets spielt dies allerdings keine Rolle. Die Nintendo Switch lädt wie üblich mit 15V 0,8A (Display aus), was das typische Schnellladetempo ist.

Auch das Samsung Galaxy S10+, Apple iPhone Xs Max und BQ Aquaris X2 Pro erreichen an einem bzw. beiden Ports ihr maximales Schnellladetempo. Klasse!

Baseus Bs Eu907 Im Test 12

Eine Besonderheit ist das Huawei Mate 20 Pro oder im allgemeinen Huawei Smartphones. Über den USB Power Delivery Ausgang könnt Ihr diese bereits schneller laden. Normalerweise erreichen Huawei Smartphones an einem normalen USB Port +- 7-9W Ladetempo. An einem USB PD Port +-13W. Dies ist aber natürlich nichts verglichen mit den 22,5 bzw. 40W des original Huawei Super Charge Ladegerätes.

Allerdings unterstützt der USB A Port Huawei Super Charge! Dies ist eine absolute Besonderheit und kann kein Ladegerät von Anker, RAVPower usw.

Ihr könnt Euer Huawei Smartphone am Baseus BS-EU907 mit bis zu +-22W laden, was auch funktioniert!

 

Effizienz

Aufgrund des zusätzlichen Displays und der dafür nötigen Elektronik ist der Leerlaufstromverbrauch des Baseus BS-EU907 etwas höher als normal. Etwas höher bedeutet allerdings 0,4W, was immer noch sehr gering ist.

Wie steht es aber um die generelle Effizienz?

Effizienz

Wie bei solchen Ladegeräten oft üblich steigert sich die Effizienz deutlich bei höheren Spannungsstufen. Bei der 5V Stufe erreicht das Baseus BS-EU907 gerade einmal 71-77%, bei 20V hingegen gute 87-88%.

Damit würde ich die Effizienz als durchschnittlich einstufen. Die 88% in der Spitze sind für ein USB Ladegerät gut, die 71% im Minimum aber schlecht.

 

Fazit

Es gibt viele Gründe das Baseus BS-EU907 zu mögen und zu empfehlen. Der wichtigste ist die Flexibilität was die Ladestandards angeht.

  • USB Power Delivery
  • Quick Charge
  • Huawei Super Charge

Mit diesen Ladestandards sind 98% aller Smartphones abgedeckt. Gerade das auch Huawei Smartphones mit vollem Tempo geladen werden können ist mehr als außergewöhnlich!

Damit ist das Baseus BS-EU907 ideal für Nutzer die in mehreren Ökosystemen unterwegs sind.

Baseus Bs Eu907 Im Test 8

Auch das kleine Display, welches Euch direkt über den Ladestrom informiert ist durchaus interessant! Ihr wisst immer wie schnell Euer Smartphone gerade lädt und könnt so gegebenenfalls Probleme mit Ladekabeln usw. einschränken. Auch die Timmer Funktionalität ist interessant!

Auch technisch ist das Baseus BS-EU907 soweit solide. Es ist was die Effizienz angeht nicht ganz Weltklasse, aber ich würde es als überdurchschnittlich einstufen.

Das einzige was mich am Baseus BS-EU907 stört ist das falsche Rating. Angeblich soll das Baseus BS-EU907 20V/2,25A auf dem USB C Port liefern, was aber nicht stimmt. Praktisch sind es „nur“ 20V 2A. Dies spielt für 99% aller Nutzer keine Rolle und ist nur relevant wenn Ihr plant ein Windows Notebook an diesem Ladegerät zu laden.

Wollt Ihr dies nicht ist das Baseus BS-EU907 Quick Charge, USB Power Delivery, Super Charge Ladegerät durchaus eine interessante Wahl, gerade zum Preis von nur 22€!