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Geheimtipp! Die KZ E10 TWS im Test, WOW!

KZ Acoustics ist ein alter Bekannter auf Techtest.org. Ohrhörer von KZ gehören seit Jahren zu den absoluten Geheimtipps im Audio Sektor. Dies liegt vor allen an der Preis/Leistung.

KZ Ohrhörer sind meist billig! Wir reden hier von Preisen zwischen 10€ und 30€ für sehr gute Ohrhörer, welche oftmals über mehrere Treiber verfügen.

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Mit den E10 hat nun KZ seine ersten „true Wireless“ Ohrhörer auf den Markt gebracht. Wie der Name schon sagen, verfügen diese über kein Kabel, ähnlich wie Apple AirPods und Co.

Im Gegensatz zu fast allen anderen Modellen auf dem Markt setzt KZ Acoustics bei den E10 aber auf eine Besonderheit, mehrere Treiber.

Pro Ohrstöpsel sind gleich fünf verschiedene Treiber verbaut, welche im Gesamten für einen besonders guten Klang sorgen sollen.

Mit rund 60€ sind die KZ E10 TWS aber auch etwas teurer, für KZ Acoustics Verhältnisse. Lohnt sich hier eine Bestellung aus Asien? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die KZ E10 TWS im Test

Das erste was bei den KZ E10 auffällt ist die vergleichsweise große Lade/Transportbox welche mit im Lieferumfang liegt. Diese ist mit 95 x 71 x 37mm rund doppelt so groß wie von den meisten anderen Modellen.

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Was die Verarbeitung und Haptik angeht, ist die Ladebox Okay. KZ Acoustics setzt hier auf einen vergleichsweisen einfachen Kunststoff und eine schnörkellose Verarbeitung.

Die Ladebox ist also leider nicht wahnsinnig schick oder wertig. Funktional kann ich aber nicht klagen! Der Deckel wird über Magnete geschlossen gehalten, was soweit auch gut funktioniert. Ebenso werden die Ohrhörer über Magnete in der Ladeschale gehalten.

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Etwas gewöhnungsbedürftig ist das der linke Ohrhörer auf der rechten Seite liegt und umgekehrt. Dies liegt aber an der speziellen Form der Ohrhörer, dazu später mehr.

Immerhin hat KZ in die große Ladebox auch einen großen Akku gebaut. Dieser kann die Ohrhörer rund 15x „on the go“ wiederaufladen. Klasse! Geladen wird die Ladebox via USB C.

Im Gegensatz zur Ladebox sind die E10 TWS selbst vergleichsweise kompakt und wertig! KZ setzt bei den E10 auf ein Bügel- Design.

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Wir haben also einerseits die Ohrhörer selbst und einen Bügel welcher hinter Eure Ohren geklemmt wird. Dieser Bügel sorgt für einen verbesserten halt und scheint die Akkus zu beinhalten.

Hier durch sind die E10 kaum größer also normale High End in-Ear Ohrhörer. Beim Material setzt KZ auf eine Mischung aus Kunststoff und sogar einige Metall Akzente, welche die Ohrhörer deutlich aufwerten.

Das Design ist generell wertig, aber recht technisch. Erfreulicherweise ist das KZ Logo auf der Rückseite schön verschnörkelt. „KZ“ ist vielleicht nicht der beste Schriftzug den man offen in Deutschland auf seinen Ohrhörern haben möchte. KZ steht hier im Übrigen für Knowledge Zenith.

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Zur Steuerung besitzen beide Ohrhörer ein Touchpad auf der Rückseite. Leider hat dies bei mir nicht gut funktioniert!

Das Ein/Ausschalten geschieht automatisch, wenn Ihr die Ladebox öffnet bzw. schließt. Dies hat bei mir gut funktioniert.

 

Tragekomfort

Die KZ E10 besitzen eine recht ergonomische Form, welche gut zu meinen Ohren passt. Dies in Kombination mit den ausreichend kompakten Abmessungen und den Ohrbügeln, welche für einen sicheren Halt sorgen, macht die E10 für mich angenehm bequem!

 

Technik

Die KZ E10 nutzen den QCC3020 Chip von Qualcomm für die Bluetooth Verbindung. Dies klingt im ersten Moment gut, da so unter anderem APTX usw. unterstützt werden.

In der Praxis ist aber gerade die Signalstärke der E10 eher mäßig. Gerade in Kombination mit meinem Google Pixel 3 (welches eher schwaches Bluetooth hat) gab es hin und wieder mal kurze Aussetzer der linken Seite (gerade Outdoors).

Die KZ E10 sind hier leider nicht ganz state of the art. Ähnliche Probleme waren bei true wireless Ohrhörern der 2. Generation üblich, mittlerweile haben dies eigentlich neuere Modelle noch besser im Griff. Ich will dies aber auch nicht über dramatisieren (gerade bei einer Indoor Nutzung), aber die KZ E10 sind auch keine Apple AirPods in diesem Belang.

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Wo die E10 besser sind als Apple AirPods ist im Audio Sektor.

Laut KZ sind in den E10 satte fünf Audio-Treiber pro Seite verbaut! Hierbei handelt es sich um vier balanced armature Treiber und einen dynamischen Treiber.

In normalen Kopfhörern und Lautsprechern sind zu 99,9% dynamische Treiber verbaut. In High End Ohrhörern findet man ab und zu auch mal sogenannte Armature Treiber.

Balanced Armature Treiber sind deutlich komplexer aufgebaut. Schaut Euch hier für weitere Details am besten Wikipedia an: https://de.wikipedia.org/wiki/Kopfh%C3%B6rer#Balanced-Armature-Schallwandler

Hier findet sich auch das Bild eines Balanced Armature Treibers im Querschnitt: https://de.wikipedia.org/wiki/Kopfh%C3%B6rer#/media/Datei:Kopfhoerer_antrieb_balanced_armature.png

Balanced Armature Treiber klingen im Allgemeinen präziser und klarer als normale dynamische Treiber, haben aber mehr Probleme Druck und generell Bässe zu erzeugen. Daher werden oftmals Balanced Armature Treiber mit dynamischen Treibern kombiniert. Hier übernehmen die BA Treiber Höhen und Mitten und der dynamische Treiber den Bass.

Genau dies ist auch bei den KZ E10 der Fall. Hier gibt es:

  • 1x 10mm double magnetic dynamischer Treiber (für die Tiefen)
  • 2x 30095 Balanced Armature Treiber (für die Höhen)
  • 2x 50060 Balanced Armature Treiber (für die Mitten)

Fun Fakt, alleine der 30095 Balanced Armature Treiber kostet im regulären Handel 20€ das Stück https://www.mouser.de/ProductDetail/Knowles/WBFK-30095-000?qs=Q97emo0LRppk1%2FKuN5A0rw%3D%3D

 

Klang

Kommen wir zum Klang der KZ E10 TWS. Diesen könnte ich mir einem Wort beschreiben, fantastisch! Aber ich glaube das wäre für Euch vielleicht ein wenig kurz, daher die vollständige Beschreibung des Klangs.

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Diese sind hervorragend! Die E10 haben eine gute Schärfe, Bilanz und Klarheit in den Höhen. Die E10 sind teils etwas sehr scharf, dies verleiht den Höhen aber eine hohe subjektive Detaildarstellung, wie auch eine schön Leichtigkeit.

Die Mitten sind gut! Stimmen werden sauber dargestellt, auch wenn die E10 TWS tendenziell etwas hellere Mitten bevorzugen. Die Ohrhörer haben tendenziell auch einen etwas helleren bzw. leichteren Klang.

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Dies soll aber nicht heißen das der Bass schlecht wäre. Ganz im Gegenteil! Der Bass ist tief und kräftig. Aufgrund der an sich etwas helleren Klangsignatur kommt der Tiefe Bass noch deutlich besser zur Geltung.

Dies liegt sicherlich etwas an den gesonderten Treibern die hier zum Einsatz kommen. Wir haben hier ein wenig diesen „Subwoofer“ Effekt. Ihr könnt also regelrecht hören das der Bass aus einem gesonderten Treiber stammt. Dieser Effekt gefällt mir sehr gut, ist aber natürlich auch nicht zu stark ausgeprägt.

Musik klingt unheimlich dynamisch und lebendig! Hinzu kommt eine Auflösung, die ihres Gleichen sucht! Erneut schiebe ich dies auf die fünf verschiedenen Treiber pro Seite, welche Musik einfach anders auflösen als reguläre Ohrhörer.

Kz E10 FrequenzkurveAber es wird noch besser! Die Detaildarstellung ist über das komplette Spektrum, aber besonders in den Höhen und Tiefen, herausragend.

 

Fazit

Kaufen! Die KZ E10 TWS sind die klanglich mit besten true Wireless Ohrhörer, die ich bisher in den Fingern hatte.

Diese können mit 200€+ Modellen absolut problemlos mithalten. Die KZ E10 TWS klingen unheimlich dynamisch und lebendig, mit einer tollen Detaildarstellung und einer überragenden Auflösung.

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Ja mir gefallen die KZ E10 TWS glatt besser als die Sennheiser Momentum True Wireless. Eine mutige Aussage die 60€ E10 mit 250€ Ohrhörern zu vergleichen, aber die KZ E10 TWS treffen die von mir bevorzugte Klangsignatur zu 100%. Diese klingen nicht absolut neutral, besitzen also einen Tick mehr Lebendigkeit (Bass und Höhen), driften aber auch auf keinen Fall in irgendwelche extreme ab.

Kurzum ich bin vom Klang einfach erschlagen, in einem positiven Sinne.

Auch der Tragekomfort ist top! Der Ohrbügel ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, verbessert aber grundsätzlich den Halt und stört in der Praxis nicht.

Gibt es aber auch etwas Negatives über die KZ E10 TWS zu sagen? Leider ja. Die Touch Steuerung war bei mir recht zickig wie auch teils die Bluetooth Verbindung. Letztere ist vergleichsweise schwach für TWS Ohrhörer des Jahres 2019. Ob dies ein No-Go ist oder ob Ihr damit leben könnt müsst Ihr selbst entscheiden! Es hält mich aber etwas ab eine 100% Empfehlung für jedermann auszusprechen, da dies 30€ TWS Ohrhörer mittlerweile leider besser hinbekommen (aber bei weitem nicht diesen Klang).

Kurzum, sucht Ihr true Wireless Ohrhörer mit einem herausragenden Klang und seid etwas experimentierfreudiger, dann bestellt Euch die KZ E10 TWS!

Das Alienware m17 R2 im Test, überzeugend gut mit einer Schwäche.

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Anfang 2019 hat Dell seine Alienware Notebooks einem großen Refresh unterzogen. Dabei wurde die Design- Sprache massiv verändert!

Vor allem sind aber die Notebooks ein gutes Stück dünner und kompakter geworden. Dies gilt dabei sowohl für das 15 Zoll Alienware m15 R2, wie aber auch für den größeren 17 Zöller, das m17 R2.

Alienware M17 R2 Im Test 17

Vorbei sind endgültig die Zeiten in welchen Alienware Notebooks dicke Klopper waren. Gerade die 17 Zoll Version hat ein gutes Stück abgespeckt und misst gerade einmal 18,6mm in der Dicke.

Wie steht es aber um die restliche Technik? Taug die Verarbeitung? Ist die Kühlung ausreichend und können Tastatur und Trackpad überzeugen?

Finden wir dies im Test des Alienware m17 R2 heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Alienware für das Ausleihen des m17 R2 für diesen Test.

 

Das Alienware m17 R2 im Test

Ich kann aus voller Überzeugung sagen, dass ich das Alienware m17 R2 optisch wunderschön finde! Dell hat hier einen herausragenden Job beim Gehäuse gemacht.

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Zunächst fühlt sich das m17 R2 weniger nach einem 17 Zöller an. Dies hat eher etwas von einem großen 15 Zöller, wie man diese im Gaming Bereich des Öfteren findet. Dell setzt beim m17 R2 auf vergleichsweise kleine Rahmen, sowohl an den Seiten, wie aber auch oben und unten.

Nein die Displayrahmen sind nicht winzig oder minimalistisch, aber sie sind modern klein. Hierdurch ist das Alienware m17 R2 mit 399,8 mm nicht übermäßig breit. Vor allem ist das Notebook aber dünn! Je nachdem wo man misst ist dieses gerade einmal zwischen 18,6 mm und 20,5 mm dick.

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Was das Design angeht hat Dell den Nagel auf den Kopf getroffen. Das Alienware m17 R2 hebt sich deutlich von der Masse ab! Wie die meisten Alienware Geräte ist auch das m17 R2 eindeutig als Gaming Notebook zu erkennen, spätestens dann wenn man den leuchtenden Ring auf der Rückseite des Notebooks sieht.

Zwar gibt es einige dieser „over the top“ Elemente, aber das Notebook hat dennoch Style.

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Etwas hin und her gerissen bin ich bei der Materialwahl. Dell setzt beim Gehäuse auf einen sehr stark gummierten matten Kunststoff. Dieser sieht schick aus! Allerdings ist diese Art Oberfläche recht empfindlich was Fingerabdrücke und Kratzer angeht.

Ihr müsst also recht stark auf Euer Alienware m17 R2 aufpassen.

Was von früheren Designs übrig geblieben ist, ist der Überhang am Ende des Gehäuses. Hier ragt dieses ein Stück weit über das Displayscharnier hinaus. Stört dies? Nein!

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Auch was die Verarbeitung angeht, ist das Alienware m17 R2 ziemlich perfekt. Das Notebook fühlt sich massiv und stabil an. Ja das Alienware ist in diesem Belang klar großen Teilen der Konkurrenz überlegen.

Gehen wir einmal um das Alienware m17 R2 herum.

Am vorderen Rand finden wir nur die beiden Lautsprecher, aber wie üblich keine Lautsprecher. Am linken Rand findet sich ein 3,5mm Headset Anschluss, ein USB 3.0 Port und Gbit LAN.

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Netzteilanschluss, Anschluss für den Alienware Graphics Amplifier, Thunderbolt 3, miniDisplay-Port 1.4 und HDMI 2.0 sind auf der Rückseite.

Zu guter Letzt finden sich noch zwei USB 3.0 Ports auf der rechten Seite.

Damit ist die Portausstattung des Alienware m17 R2 ziemlich vollständig. Ich hätte mir noch einen Kartenleser gewünscht, aber das wäre auch alles was fehlt.

  • 3x USB 3.0
  • 1x Thunderbolt 3
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 1x 3,5mm Headset Anschluss
  • 1x Gbit LAN

 

Display

Das Alienware m17 R2 verfügt, wenig überraschend, über ein 17,3 Zoll Display. Hier gibt es zwei Displayoptionen, einmal Full HD mit 60Hz und einmal Full HD mit 144Hz.

Die größeren Konfigurationen sind grundsätzlich nur mit dem größeren 144Hz Panel verfügbar. Bei den kleineren Konfigurationen kostet Euch das schnellere Panel 250€ Aufpreis.

Erstaunlicherweise hat meine größere Konfiguration des Alienware m17 R2 nur das Full HD 60Hz Display, was so eigentlich nicht auf der Dell Webseite verfügbar ist.

Abseits der Standard Bildwiederholungsrate von 60Hz ist das Full HD Panel aber erfreulich gut! Der erste subjektive Eindruck fällt positiv aus. Farben sind klar und kräftig, der Kontrast gut und selbst die Blickwinkel ordentlich.

Ja wir haben hier ein IPS Panel vor uns.

Dieser gute Eindruck wird auch von Messwerten bestätigt. So deckt das Display gute 98% des sRGB Farbraums ab und solide 72% von Adobe RGB. Im Jahr 2019 sicherlich nicht „Weltklasse“, aber für eine Standard Displayoption mehr als solide.

Display

Die Helligkeit ist mit 343cd/m² sogar gut bis sehr gut und der Kontrast mit 1:680 stark.

Kurzum sofern Ihr mit den 60Hz leben könnt ist auch die Standard Displayoption des Alienware m17 R2 gut fürs Gaming und auch für Hobby Foto/Video-Bearbeitung!

 

Lautsprecher

Dell setzt beim Alienware m17 R2 auf zwei Lautsprecher, welche auf der Front des Notebooks angebracht sind. Diese Position ist so eine Sache. Steht das Notebook auf einem glatten Tisch, dann wird der Schall gut zum Nutzer reflektiert. Nutzt Ihr das Notebook auf dem Bett oder auf dem Schoß, dann kann es passieren, dass dieses etwas gedämpft klingt.

Generell haben mich die Lautsprecher positiv überrascht! Diese sind laut und recht voll! Zudem erzeugen diese eine große Klangkulisse, sofern das Notebook auf einem glatten Untergrund steht.

Oftmals sind Lautsprecher in Gaming Notebooks so eine Sache. Hier würde ich aber sagen die Lautsprecher sind einem 17 Zoll Notebook dieser Preisklasse „angemessen“. Ich würde sogar noch weiter gehen, die Lautsprecher sind die mit besten die ich bisher in einem Gaming Notebook gehört habe.

Allerdings arbeitet Dell mit einem recht aggressiven EQ bzw. Audio Effekten, welche mich beim Kopfhörerausgang etwas gestört haben. Kein Weltuntergang, aber das Abschalten dieser effektiv ist für meinen Geschmack fast Pflicht, was aber wiederum gar nicht so leicht ist(das Alienware Control Center kann recht zickig sein).

 

Eingabegeräte

Das Alienware m17 R2 verfügt über eine chiclet Tastatur, wie sie mittlerweile bei den meisten Notebooks Standard ist. Dies auch aus gutem Grund. Das Tippen auf diesen Tastaturen ist sehr angenehm. Dies gilt auch für das Alienware m17 R2, welches über eine sehr gute Chiclet Tastatur verfügt.

Die Tasten besitzen einen schön definierten und festen Druckpunkt. Auch lässt sich das Tastendeck nicht eindrücken oder Ähnliches.

Alienware M17 R2 Im Test 10

Hierdurch wirkt die Tastatur sehr wertig. Dies gilt dabei sowohl fürs Tippen wie auch fürs Spielen. Ich hätte kein Problem damit lange Texte auf dem Alienware m17 R2 zu schreiben.

Dies ist eine der besten Tastaturen die mir in einem Gaming Laptop untergekommen ist.

Auch das Layout ist perfekt. Dell hält sich komplett an den QWERTZ Standard, ohne irgendwelche Ausreißer wie eine kurze Enter Taste oder Ähnliches.  Dell hat sogar noch ein NummernPad untergebracht.

Das Trackpad ist optisch leider etwas unspektakulärer als bei den alten Alienware Modellen, technisch aber klar verbessert. Das Trackpad ist angenehm groß und in der Praxis „unauffällig“.

Dies meine ich positiv! Das Tracking ist sehr gut und zuverlässig, die Oberfläche fühlt sich gut an und auch einfachere Gesten funktionieren gut.

Keinerlei Klagen hier.

 

Performance und Ausstattung

Das Alienware m17 R2 gibt es in sehr vielen Konfigurationen. Starten wir bei der Grafikkarte. Hier bietet Euch Dell folgende Modelle zur Auswahl:

  • GTX 1650
  • GTX 1660 Ti
  • RTX 2060
  • RTX 2070
  • RTX 2080

Damit ist das Alienware m17 R2 mit fast allen aktuellen Gaming Grafikkarten zu haben. Ich würde Euch ein Modell mit RTX 2060 oder größer empfehlen. Eine kleinere GPU wird Euch in einem weiterhin recht teuren Notebook nur ärgern.

Auf Seite der CPU haben wir auch Auswahl.

  • Intel Core i5 9300
  • Intel Core i7 9750H
  • Intel Core i9 9980HK

Hier sollte die Wahl eindeutig auf den i7 fallen, gegebenenfalls auf den i9 wenn Ihr Video/Foto Bearbeitung betreibt.

Sehr wichtig ist beim Alienware m17 R2 die RAM Auswahl. Der RAM ist beim Alienware m17 R2 verlötet! Dies ist einer meiner größten Kritikpunkte. Egal wie dünn das m17 R2 ist, normaler RAM hätte Platz gefunden.

Alienware M17 R2 Im Test 18

Fast aber noch schlimmer ist das Dell 8GB Versionen des Alienware m17 R2 anbietet, welche fast jetzt schon obsolet sind. KAUFT DAS Alienware m17 R2 AUF KEINEN FALL MIT 8GB RAM!

Nehmt die 16GB Option und selbst da ist es schade, dass es nicht möglich ist diese in x Jahren auf 32GB upzugraden. Mit PS5 und Co., die 2020 kommen, werdet Ihr mindestens 16GB RAM brauchen.

Dell hat mir folgende Konfiguration zugesendet:

  • Intel Core i7 9750H
  • Nvidia RTX 2080
  • 16GB RAM
  • 512 GB SSD

Prinzipiell eine sehr gute Gaming Konfiguration! Schauen wir uns ein paar Benchmarks an:

6 7 8 1 2 4

Dies sieht doch ganz gut aus, wie auch zu erwarten war.

Im 3D Mark Time Spy Test konnte sich das Alienware m17 R2 an die Sitze des Testfelds setzen. Dies liegt natürlich an der mächtigen RTX 2080.

Aber auch in anderen Tests konnte das Notebook überzeugen. Im Cinebench Benchmark kann das Alienware m17 R2 sich zwar nicht ganz an die Spitze der Notebooks mit Intel Core i7 9750H setzten, zeigt aber eine gute Leistung.

Sehr spannend ist immer der Handbreak Test. Handbreak ist ein Video Encoder, mit welchem ich ein 11 Minütiges 4K Video umwandle.

In diesem Test kommt es auf eine konstante Leistung über einem großen Zeitraum hinweg. Notebooks mit schlechter Kühlung schneiden hier meist schlechter ab.

Handbreak

Hier zeigt sich das Alienware m17 R2 sehr souverän und holt Platz 1 (gemeinsam mit dem XMG Modell) der Notebooks mit dem Intel Core i7. Lediglich die neueren i9 Modelle sind dank zwei zusätzlicher Kerne noch etwas schneller.

Was die SSD angeht, steckt in meinem m17 R2 eine recht exotische SK Hynix NVME SSD. Welches Modell bei Euch verbaut ist, hängt etwas von der ausgewählten Kapazität und der aktuellen Liefersituation ab. Dell nutzt aber gerne SSDs von SK Hynix oder Toshiba.

3

SK Hynix NVME SSD erreicht aber vernünftige 3235MB/s lesend und 2246MB/s schreibend. Viel schneller geht’s damit nicht.

 

Gaming

Schauen wir uns aber natürlich auch ein paar Gaming Benchmarks an.

Gaming

Generell fällt die Performance des Alienware m17 R2 natürlich sehr gut aus. Wir haben hier einen Intel Core i7 mit 6 Kernen und eine RTX 2080. Da darf man bei Full HD durchaus 60 FPS selbst in den extremsten Spielen erwarten.

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Und ja in vielen Spiele werdet Ihr mit dieser Konfiguration sogar problemlos die 120FPS Marke überschreiten.

Es gibt zwar hin und wieder Härtefälle wie Assassin’s Creed Odyssey, wo das Notebook „nur“ 58 FPS erreichte, aber diese Spiele sind in der Unterzahl.

Aco

58 FPS in Assassin’s Creed Odyssey sind auch das mit beste Ergebnis welches ich bisher bei einem Gaming Notebook sehen konnte. Allerdings liegt das Alienware m17 R2 hier mit dem XMG PRO 15 gleich auf, welches aber nur eine RTX 2070 besitzt.

Möglicherweise haben wir hier also die CPU als Flaschenhals.

 

Takt, Temperatur und Lautstärke

Wie steht es um die Kühlung? Macht hier das Gehäuse des Alienware m17 R2 einen guten Job?

Starten wir mit einer künstlichen Last, Cinebench 20.

Cb Takt Cb Temperatur

Wir sehen das übliche Bild eines modernen „kompakten“ Gaming Notebooks. Zu Anfang des Benchmarks schnellen Takt und Temperatur aufgrund des Turbo Boosts nach oben. Hier kratzen einzelne Kerne des Notebooks an der 100 Grad Marke, während der Takt bei 3,6-4,2 Ghz liegt.

Während des temporären Turbo-Boots darf die CPU bis zu 90W Strom aufnehmen oder 100 Grad erreichen. Wird einer dieser Punkte erreicht, dann drosselt sich die CPU herunter bis die Grenzwerte wieder unterschritten werden. Während des Turbo Boosts erreichen so gut wie alle Gaming Notebooks die 100 Grad Marke, was völlig normal ist.

Dieser Turbo-Boost ist aber zeitlich limitiert, was bei allen Notebooks der Fall ist. Bei konstanter Last drosselt sich die CPU auf 45W oder 100 Grad.

Das 45W Limit ist auch das was hier den Takt auf ca. 2,9 Ghz hält, denn die Temperaturen liegen „nur“ bei 77 bis 80 Grad, was völlig okay ist.

Wie sieht es aber in Spielen aus? Hier einmal The Witcher 3.

W3 Takt W3 Temperatur

Wie in Spielen üblich, schwanken die CPU Taktraten ein Stück weit. In der Regel erreichte das m17 R2 3,0 bis 3,5Ghz, bei einer Kern Temperatur von knapp über 80 Grad.

Die GPU wiederum erreicht 1,2xxGhz und eine Temperatur von 75 Grad.

Wichtig, dabei ist das Alienware m17 R2 vergleichsweise leise!

Lautstärke

Im Leerlauf ist dieses fast unhörbar und selbst unter Last ist nur ein leichtes Surren zu hören. Klasse!

 

Akkulaufzeit

Kommen wir zum Schluss noch auf die Akkulaufzeit zu sprechen. Hier waren meine Erwartungen „überschaubar“.

17 Zoll High End Gaming Notebooks haben selten eine gute Akkulaufzeit. Auf den ersten Blick ist hier das Alienware m17 R2 „durchschnittlich“, mit einem 76Wh Akku. 76Wh sind Okay, aber auch kein Garant für x Stunden Nutzungszeit.

Allerdings in der Praxis hält das Notebook rund 4,x Stunden durch. 5-6 Stunden sind sogar bei reiner Videowiedergabe durchaus möglich.

Für solch ein Notebook nicht schlecht!

 

Fazit

Alienware Notebooks sind etwas besonderes, so auch das m17 R2. Ich hatte für Techtest viele Gaming Notebooks in den Händen, viele davon waren auch sehr gut.

Aber die meisten Gaming Notebooks sind recht „generisch“ was das Design und die Verarbeitung angeht. Alienware Modelle stechen hier Jahr für Jahr aus der Masse hervor. Dies liegt natürlich primär am Design und Verarbeitung.

Alienware M17 R2 Im Test 15

Das Alienware m17 R2 ist ein sehr schön flaches und durchaus kompaktes Notebook, für ein Modell mit 17 Zoll. Dieses wirkt eher wie ein Notebook der 15 Zoll Klasse. Dabei ist die Verarbeitung tadellos! Das Notebook wirkt massiv und wertig, ohne zu schwer zu sein. Das m17 R2 gehört hier eindeutig zur Spitzenklasse. Über Design kann man streiten, aber ich finde dieses hier absolut gelungen. Das Notebook hat einen gewissen Gamer Flair, wirkt aber dennoch edel und wertig.

Was die Leistung in Spielen angeht, kommt es sehr auf Eure Konfiguration an. Das Alienware m17 R2 bietet diverse Varianten bei CPU und GPU an. Wählt Ihr eine Version mit RTX 2080 aus, wie hier, dann könnt Ihr mit absoluter Spitzen Performance rechnen. Bei Full HD werdet Ihr regelmäßig 120 FPS oder mehr in Spielen sehen.

Die Kühlung des m17 R2 ist soweit Okay, aber auch nicht perfekt. Gerade in den Spitzenversionen lässt dieses hier einen Hauch Leistung „liegen“. Dafür sind die Lüfter aber angenehm leise.

Alienware M17 R2 Im Test 16

Weiter positiv ist die sehr gute Tastatur (auch für Vielschreiber), die erfreulich guten Lautsprecher und das Display. Bei Letzterem hatte ich zwar nur die 60Hz Version, diese kann aber qualitativ überzeugen.

Am Ende gibt es nur einen Punkt der mir beim Alienware m17 R2 etwas sauer aufstößt und dies wäre der RAM. Sorry Dell aber verlöteter RAM hat bei solch einem Notebook eigentlich nichts zu suchen. Noch viel weniger sollte es möglich sein das m17 R2 mit 8GB RAM zu kaufen.

BITTE BITTE solltet Ihr das Alienware m17 R2 kaufen, dann macht dies mit 16GB. 8GB RAM ist zu wenig und selbst 16GB könnten in 4-5 Jahren knapp werden.

Abseits davon haben wir hier ein Notebook vor uns welches ich mir auch privat kaufen würde! Das Alienware m17 R2 ist wunderschön, wertig und vor allem schnell!

Alienware M17 R2

Positiv

  • Außergewöhnliches Design
  • Hervorragende und massive Verarbeitung
  • Sehr gute Tastatur
  • Gute Leistung….
  • Gutes Display
  • Schnelle SSD
  • Brauchbare Lautsprecher
  • Angenehm leise

Neutral

  • …. Auch wenn die Kühlung noch etwas Luft nach oben hat

Negativ

  • Verlöteter RAM

Das Motorola One Vision im Test

Motorola ist eine feste Größe im Smartphone Markt, gerade wenn es um Mittelklasse Smartphones geht. Neben der beliebten „G“ Serie versucht Motorola nun auch die neue „One“ Serie zu etablieren, welche eine Klasse höher spielt.

Das Flaggschiff der One Serie, das One Zoom, konnte bereits im Test voll überzeugen. In diesem Test ist nun der kleinere Bruder, das One Vision, an der Reihe zu zeigen was es kann.

Motorola One Vision Im Test 9

Das One Vision soll mit einem schicken Design und einem bezahlbaren Preis von rund 300€ überzeugen. Aber gelingt dies auch? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Motorola für das Ausleihen des One Vision für diesen Test!

 

Das Motorola One Vision im Test

Das Motorola One Vision ist zwar „nur“ ein Smartphone der Mittelklasse, setzt aber hier auch schon auf eine durchaus gehobene Haptik. Front und Rückseite sind aus Glas gefertigt, während der Rahmen wie üblich aus Aluminium besteht.

Motorola One Vision Im Test 1

Der Rahmen ist allerdings poliert bzw. mit einem Hochglanz Lack beschichtet. Hierdurch ist der gefühlte Übergang zwischen gebogener Glasrückseite und Rahmen sehr minimal.

Wir haben also durchaus einen kleinen „Handschmeichler“ vor uns. Im Gegenzug ist das Smartphone aber auch sehr rutschig.

Ich würde dieses nicht ohne Hülle nutzen. Wie praktisch das Motorola gleich eine mit in den Lieferumgang legt.

Motorola One Vision Im Test 4

Was die generelle Verarbeitungsqualität angeht, kann ich nicht klagen. Hier macht Motorola einen guten Job. Auch das Design gefällt mir! Gerade die Farben, welche einen starken Glanz besitzen, stechen doch ein gutes Stück aus der Masse hervor.

Ja das One Vision ist ein Smartphone für Extrovertierte.

Was das Display angeht, setzt Motorola auf einen angenehm kleinen, aber auch nicht absolut minimalen Rahmen. Eine Notch am oberen Bildrand gibt es nicht! Dafür setzt Motorola auf einen Ausschnitt für die Front Kamera, ähnlich wie man diesen beim Samsung Galaxy S10+ findet.

Motorola One Vision Im Test 5

Ich bevorzuge tendenziell eher eine Notch. Dieses Loch im Display stört mich irgendwie mehr, aber das fällt unter Geschmackssache. Die Ohrmuschel ist oben im Rahmen über dem Display versteckt.

Einschalter und Lautstärkewippe sind beim One Vision an der üblichen Position am rechten Rand angebracht.

Motorola One Vision Im Test 3

Lautsprecher und USB C Ladeport sind auf der Unterseite. Der Kopfhöreranschluss, welcher mittlerweile ja glatt eine Seltenheit ist, ist auf der Oberseite zu finden.

Dual-Kamera, LED Blitz und Fingerabdruckscanner sind auf der Rückseite, an der üblichen Position zu finden.

 

Display

Das One Vision verfügt über ein 6,3 Zoll 2520×1080 Pixel IPS Display. Auf dem Papier ließt sich dies vernünftig für ein Smartphone der 250-300€ Preisklasse.

Hier kann man noch kein OLED Panel erwarten und selbst die Full HD Auflösung ist nicht selbstverständlich.

Subjektiv sieht das Display auf dem ersten Blick gut aus! Farben sind klar und kräftig, Kontraste Okay und auch die Helligkeit passt. Auf dem zweiten Blick sieht man aber in paar Schönheitsfehler.

So findet sich zwischen dem Ausschnitt der Kamera und dem Rahmen ein leichter Schatten. Ein ähnlicher Schatten ist auch am unteren Rand des Displays zu erkennen.

Kein No Go, aber perfekt ist damit das Display des One Vision nicht. Ich will dies aber nicht über bewerten. Das Ganze fällt nur auf weißem Hintergrund auf. Medienwiedergaben usw. sehen auf dem Display klasse aus!

 

Klang

Leider nutzt das One Vision nicht seine Ohrmuschel auch für die Wiedergabe von Medien. Hier kommt ausschließlich der Lautsprecher auf der Unterseite zum Einsatz.

Nicht perfekt, ein richtiger Stereo Klang ist immer zu bevorzugen, aber der vorhandene Lautsprecher klingt gut! Für ein Smartphone ist dieser recht voll und „satt“.

Nein man darf keine Wunder erwarten, aber ich habe schon sehr viel Schlechteres gehört. Auch die maximale Lautstärke ist gut bis sehr gut!

 

Kamera(s)

Das Motorola One Vision verfügt an sich über zwei Kameras. Kamera Nr.2 ist aber nur „Show“. Bei dieser handelt es sich um ein 5 Megapixel Modul, welches für die Tiefenunschärfe ist.

Leider ist die künstliche Tiefenunschärfe bei günstigen Smartphones immer so eine Sache. Ich vermute die Kamera ist hier nur angebracht worden um zwei Kameras zu haben. Das muss ja jedes Smartphone im Jahr 2019 haben.

Motorola One Vision Im Test 6

Immerhin die Hauptkamera ließt sich auf dem Papier sehr gut! Wir haben hier ein 48 Megapixel Modul mit F1.7 Blende. Vermutlich handelt es sich um den IMX582 von Sony. Ein sehr guter Sensor!

Dieser ist sogar mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet, welcher in dieser Preisklasse normalerweise extrem selten ist.

48 Megapixel Bilder werdet Ihr aber dennoch nie sehen. Es werden hier vier Pixel jeweils zu einem zusammengerechnet.

Schauen wir uns ein paar Testbilder an.

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Die Kamera des Motorola One Vision hinterlässt weitestgehend positive Gefühle. Grundsätzlich haben wir eine fähige Kamera vor uns, welche in der Lage ist hervorragende Bilder zu machen.

Diese sind bei gutem Licht scharf, detailliert, mit guten Kontrasten und starken Farben. Letztere neigt das One Vision etwas zu boosten, was aber vermutlich die wenigsten stört. Ich bevorzuge etwas buntere Bilder, als zu matte.

Auch im Low Light kann die Kamera überzeugen! Nein wir sind hier nicht auf Flaggschiff Level, aber so gute Nachtaufnahmen wären vor 2-3 Jahren auf keinem Fall mit einem Mittelklasse Smartphone möglich gewesen.

Die Kombination aus großem Sensor, großer Blende und optischem Bildstabilisator verhilft hier dem Motorola One Vision zu einer überdurchschnittlich guten Performance. Lediglich die Rauschunterdrückung hat noch Luft nach oben.

Aber nicht alles ist perfekt. In den meisten Bildern hat das One Vision eine gute bis sehr gute Dynamik, dann wenn sich HDR zuschaltet. Ohne HDR neigen gerade weiße Flächen etwas zum Überstrahlen.

Dies passiert vor allem in komplexeren Lichtsituationen. Beispielsweise die Kombination aus Schatten und einzelnen hellen Flecken können die Kamera etwas überfordern. Hier verfälschen die Farben etwas. Teilweise driften diese ins Bräunliche ab, oder der Weißabgleich wird deutlich zu kühl.

Diese Schwächen sind aber nicht unnormal in dieser Preisklasse. Generell ist die Kamera bei eindeutigen Lichtverhältnissen (pralle Sonne, oder Dunkelheit) top, bei komplexeren Lichtverhältnissen durchschnittlich bis weiterhin leicht überdurchschnittlich für die Mittelklasse.

 

Leistung und Benchmarks

Motorola hat einen sehr interessanten und exotischen Prozessor bzw. SoC für das One Vision gewählt. Hier verbaut ist der Samsung Exynos 9 Octa 9609.

Wie der Name schon sagt handelt es sich hier um einen Acht- Kerner mit 4x 2,20GHz und 4x 1,60GHz.

Der Samsung Exynos 9 Octa 9609 ist ein noch recht neuer Chip, welcher für Mittelklasse Smartphone entwickelt wurde. Dieser basiert auf einem aktuellen 10nm Prozess und besitzt die Mali-G72 MP3 GPU.

Im One Vision ist der Exynos 9 Octa 9609 mit 4GB RAM und 128GB Speicher kombiniert.

Schauen wir ein paar Benchmarks des Exynos 9 Octa 9609 bzw. Motorola One Vision an, um die Leistung besser einschätzen zu können.

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Das Motorola One Vision liefert in Benchmarks eine ganz gute Vorstellung! Je nach Benchmark liegt dies knapp über Smartphones mit dem Snapdragon 660 (Nokia 7.2, BQ Aquaris X2 Pro usw.) oder knapp drunter.

One Vision

  • Im Geekbench Test ist der Snapdragon 660 6% schneller Exynos 9 Octa 9609.
  • Im Antutut Test ist der Exynos 9 Octa 9609 6% schneller als der Snapdragon 660.
  • Im PC Mark Work 2.0 Test ist der Exynos 9 Octa 9609 8% schneller als der Snapdragon 660.

Kurzum, der Samsung Exynos 9 Octa 9609 ist vergleichbar mit dem Qualcomm Snapdragon 660. An sich ist das nicht schlecht, aber es gibt auch schnellere Smartphones für 250-300€. Dies zumindest auf dem Papier!

 

Die Praxis

Motorola hat bei der Software des One Vision einen hervorragenden Job gemacht! Diese setzen hier auf Android One. Bei Android One handelt es sich um eine besonders schlanke Android Version, welche weitestgehend auf spezielle Herstelleranpassungen verzichtet. Hierdurch soll diese besonders gut und flüssig laufen. Auch beschleunigt dies Software Updates.

Praktisch gibt es aber durchaus ein paar Anpassungen seitens Motorola. Neben anderen Klingeltönen usw. setzt Motorola auf eine eigene Kamera-App und eine erweiterte Gesten/Bewegungssteuerung. Ich würde die Anpassungen als dezent und Mehrwert bringend einstufen.

Die Kombination aus schlanker Software und durchaus fähiger Hardware, sorgt in der Praxis für eine gute Nutzererfahrung! Die Benutzeroberfläche läuft absolut flüssig und sauber.

Motorola One Vision Im Test 7

Auch das Starten der üblichen Apps verläuft flott und die Apps selbst laufen gut! Dies gilt auch für viele komplexere Apps.

Nein das Motorola One Vision ist kein reinrassiges Gaming Smartphone, aber ich war positiv überrascht wie gut viele Spiele laufen. Generell konnte ich kein Spiel finden, welches gar nicht lief. Die üblichen Verdächtigen laufen auch soweit perfekt.

Sehr aufwendige Spiele können hier und da mal ruckeln bzw. die Qualität reduzieren, aber dies ist bei einem Mittelklasse Smartphone nicht unerwartet.

Was mich im Alltag etwas gestört hat, war die Frontkamera! Damit meine ich nicht einmal den Kamera Ausschnitt im Display selbst, sondern die Software Seite.

Damit die Kamera nicht ins Bild ragt, hat Motorola die obere Statusleiste dicker gemacht. Die Icons in dieser sind aber nicht größer, nur die Leiste. Dies raubt zum einen etwas Bildschirmplatz und sieht zum anderen merkwürdig aus.

Ich hätte hier eine normale Notch oder größeren Rahmen bevorzugt. Ein NoGo ist das Ganze aber auch nicht.

 

Akku

Motorola setzt im One Vision auf einen durchaus ordentlich großen 3500mAh Akku. Aber es kommt nicht nur auf die Kapazität des Akkus an. Fast noch wichtiger ist die Energieeffizienz der verbauten Komponenten.

Wie schlägt sich hier das Motorola One Vision?

Recht durchschnittlich. Ich kam auf rund 6-7 Stunden Display on Time, mit leichtem Webbrowsen, etwas Video Wiedergabe und Social Media.

Die meisten Nutzer werden rund einen Tag gut mit dem One Vision durchhalten können, ein kompletter zweiter Tag könnte aber eng werden.

 

Fazit

Zum Preis von 250-300€ ist das Motorola One Vision ein spannendes Smartphone! Dies kann vor allem mit einem schicken und ungewöhnlichen Design überzeugen. Das One Vision sticht klar aus der Masse an Mittelklasse Smartphones hervor, auch aufgrund der interessanten Farben.

Aber natürlich kann das Smartphone nicht nur aufgrund des Designs überzeugen. Wir haben hier einen starken Allrounder vor uns.

Motorola One Vision Im Test 11

Die Kombination aus schlankem Android One und leistungsfähigem Exynos 9 Octa 9609 SoCs sorgt für eine gute Alltagserfahrung! Standard Apps starten schnell und laufen nahezu perfekt. Selbst Spiele laufen auf dem One Vision gut!

Ja es gibt durchaus in der Mittelklasse noch leistungsfähigere Smartphones, aber wir sind hier in einem Bereich wo +- 15% Leistung in der Praxis kaum noch eine rolle Spielen. Auch das Display und der verbaute Lautsprecher können überzeugen.

Ein wichtiger Punkt ist bei allen Smartphones ist die Kamera. Nein das Motorola One Vision kann hier nicht mit dem One Zoom mithalten, macht aber einen ordentlichen Job. Gerade bei klaren Lichtbedingungen, egal ob Sonnenschein oder Dunkelheit, können Aufnahmen überzeugen. Der Weißabgleich könnte aber in schwierigen Lichtbedingungen souveräner sein.

Das einzige was ich wirklich am One Vision kritisieren würde, wäre die im Display eingelassene Kamera. Diese hat mich mehr gestört als eine Notch oder ein etwas dickerer Rahmen. Hier wollte Motorola einfach nur „innovativ“ sein.

Dennoch, unterm Strich ist das Motorola One Vision ein gutes Mittelklasse Smartphone in der 250-300€ Preisklasse!

Motorola One Vision

USB Power Delivery wird wichtiger denn je!

Fast alle aktuellen Smartphones können in irgendeiner Form schnellladen. Welcher Standard hier aber genutzt wird ist teils etwas verwirrend.

Samsung nutzt „Adaptiv Fast Charge“, Huawei „Super Charge“, OnePlus „Warp Charge“, Motorola „TurboCharge“, generell Smartphones mit Qualcomm Prozessor irgendeine Form von Quick Charge.

Google will hier nun etwas aufräumen und Android Hersteller zwingen eine Kompatibilität zum USB Power Delivery Standard herzustellen.

Google selbst schreibt in seinen Richtlinien „New DEVICES launching from 2019 onwards, with a USB Type-C port MUST ensure full interoperability with chargers that are compliant with the USB specifications and have the USB Type-C plug.

Quelle: https://www.xda-developers.com/google-new-android-devices-type-c-support-usb-pd/

 

USB Power Delivery

Im Gegensatz zu Super Charge, Quick Charge usw. ist USB Power Delivery an keinen Hersteller gebunden. USB Power Delivery ist ein offener Standard, welcher ohne große Hürden von allen Herstellern genutzt werden kann.

So setzt beispielsweise Apple seid dem iPhone 8 auf USB Power Delivery zum Schnellladen, genau wie Nintendo bei der Switch.

USB Power Delivery arbeitet dabei ähnlich wie Quick Charge, kann aber deutlich höhere Leistungen bewältigen.

Normale USB Ports haben eine fixe Spannung von 5V. USB Power Delivery erlaubt es nach einer Absprache mit dem verbundenen Gerät diese Spannung von 5V auf 9V, 12V, 15V oder 20V anzuheben.

Dabei können Ströme von bis zu 5A erreicht werden. Die maximale Leistung liegt also bei 20V * 5A = 100W.

Damit ist USB Power Delivery für Smartphones mehr als ausreichend und kann und wird auch für größere Geräte wie Notebooks genutzt.

 

Viele Smartphones unterstützen bereits jetzt USB Power Delivery zum Schnellladen

Abseits der Smartphones welche exklusiv USB Power Delivery nutzen, wie die Apple iPhones oder die Google Pixel Geräte, gibt es aber viele Hersteller die ebenfalls USB Power Delivery insgeheim unterstützen.

So konnte ich bei folgenden Geräten einen nicht offen beworbenen USB Power Delivery schnelllade Support beobachten:

  • Samsung Galaxy S8 (+)
  • Samsung Galaxy S9 (+)
  • Samsung Galaxy S10 (+)
  • LG G6
  • LG G7
  • LG G8
  • Huawei P10 (Plus)
  • Huawei Mate 10 (Pro)
  • Huawei Mate 20 (Pro)
  • BQ Aquaris X2 (Pro)
  • Motorola One Zoom
  • Xiaomi Mi9

Es wird sicherlich noch viel mehr Smartphones geben die USB Power Delivery insgeheim zum Schnellladen unterstützen.

Google hatte Bereits vor einigen Jahren die Android Hersteller zu „überreden“ wenn möglich USB Power Delivery zu unterstützen, was möglicherweise dazu geführt hat das mehr Geräte USB PD unterstützen als man denkt.

 

Proprietäre Schnellladestadnards werden nicht verschwinden

Leider wird dies nicht bedeuten das die ganzen proprietären Schnellladestadnards alle verschwinden werden. Googles Richtlinie soll zunächst nur eine gewisse Basis-Kompatibilität garantieren und zwingt die Hersteller nicht vollen Gebrauch von USB PD und der damit verbunden Leistung zu machen.

Wir werden also noch eine Zeit lang Adaptiv Fast Charge und Co. sehen, auch wenn viele dieser Standards nur ein Rebranding von Quick Charge sind. So ist Samsungs Adaptiv Fast Charge Quick Charge 2.0, nur mit einem „auffälligeren“ Namen, ähnliches gilt für Motorolas Turbo Charge.

Usb Power Delivery Wird Wichtiger Den Je! 1

Wäre ja schlimm, wenn Nutzer anstelle der teuren Original Ladegeräte einfach Standard 3. Anbieter Ladegeräte mit gleicher Leistung kaufen würden.

Dennoch zeigt dies eine eindeutige Tendenz! Bereits jetzt unterstützen fast alle Flaggschiff Smartphones USB Power Delivery zumindest als sekundären „geheimen“ Schnellladestadnard. Dies wird in der Zukunft vermutlich noch deutlicher. Solltet Ihr auf der Suche nach Ladegeräten und Powerbanks sein die zukunftstauglich sind, dann achtet noch mehr auf den USB PD Standard.

Quick Charge ist tot! Lang lebe USB Power Delivery!

Quellen: https://www.xda-developers.com/google-new-android-devices-type-c-support-usb-pd/ https://www.heise.de/newsticker/meldung/Android-Hersteller-muessen-USB-Power-Deliver-unterstuetzen-4549012.html

Ambilight für Euren PC! CORSAIR iCUE LS100 Smart Lighting Kit im Test

Mit dem LS100 Smart Lighting Kit bietet Corsair praktisch ein „Philips Ambilight“ Nachrüst-kit für Euren PC an.

Corsair hat das mit abstand umfangreichste RGB Beleuchtungs-System für Gaming PCs. Ihr könnt von Corsair Tastaturen, Mäuse, Mauspads, AIOs, Lüfter, Headsets usw. mit RGB Beleuchtung kaufen. Nun legt Corsair nochmal ein drauf, mit einem „Smart Lighting Kit“.

Das Smart Lighting Kit wird einfach an Eurem Schreibtisch oder hinter Eurem Monitor befestigt und erlaubt diverse Beleuchtungsoptionen. Neben einer Solo Nutzung könnt Ihr den LED Streifen auch mit anderen Corsair Produkten Synchronisieren oder passend zu dem Inhalt Eures Monitors leuchten lassen. Klasse! Damit könnt Ihr Ambilight auch am PC nutzen, ohne einen Philips Monitor zu haben.

Ambilight Für Euren Pc! Corsair Icue Ls100 Smart Lighting Kit Im Test 12

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das LS100 Smart Lighting Kit überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an CORSAIR für das Zurverfügungstellen des LS100 Smart Lighting Kit für diesen Test.

 

Das CORSAIR iCUE LS100 Smart Lighting Kit im Test

Entscheidet Ihr Euch für das LS100 Smart Lighting Kit, dann bekommt Ihr ein recht großes Set nach Hause. Dieses besteht aus:

  • 2x großen LED Streifen
  • 2x kleinen LED Streifen
  • 1x Controller
  • 2x Verlängerungskabel
  • 1x Netzteil
  • 1x microUSB Kabel
  • Xx massenhaft Befestigungsmaterial

Zunächst einmal Lob an Corsair. Es wäre hier sehr einfach gewesen einen 0815 LED Streifen beizulegen und alle wären zufrieden. Die beiliegenden LED Streifen sind allerdings alles andere als 08/15.

Ambilight Für Euren Pc! Corsair Icue Ls100 Smart Lighting Kit Im Test 1

Bei diesen handelt es sich um zwei 45cm und zwei 25cm „Lichtschläuche“. Der LED Streifen besitzt also einen recht aufwendigen Diffusor, welchen man so aus dem Bereich des LED Signale kennt.

Die LEDs im Inneren werden also durch zwei dicke Schichten Gummi weichgezeichnet. Da das Gehäuse aus Gummi besteht sind die LED Streifen in einem gewissen Rahmen flexibel.

Interessant ist die Art der Montage. Die LED Streifen besitzen magnetische Füße und im Lieferumfang liegen kleine Metall Klebepads.

Ambilight Für Euren Pc! Corsair Icue Ls100 Smart Lighting Kit Im Test 3

Diese Metall Klebepads haftet Ihr an die Oberfläche Eurer Wahl und setzt dann die LED Streifen auf. Das Ganze funktioniert, ist aber auch nicht übermäßig „robust“. Kommt hier etwas Bewegung ins Spiel, weil Ihr diesen beispielsweise auf der Rückseite eines Monitors angebracht habt, neigen die LED Streifen zum Abfallen.

Die LED Streifen besitzen einen proprietären 3 Pin Anschluss und lassen sich entweder in zwei Gruppen aufteilen, oder alle hintereinander hängen. Passende Verlängerungskabel liegen bei, falls Ihr die Streifen nicht direkt an den Controller hängen wollt.

Ambilight Für Euren Pc! Corsair Icue Ls100 Smart Lighting Kit Im Test 4

Bei den Controller handelt es sich um eine kleine Box mit vier Anschlüssen und einer Taste. Zwei Anschlüsse sind für die LED Streifen, einer für ein microUSB Kabel zu Eurem PC und einer für das Netzteil.

Ja die LED Streifen werden nicht einfach über den USB Port Eures PCs versorgt. Dies macht auch Sinn bei der Größe der LED Streifen.

Ambilight Für Euren Pc! Corsair Icue Ls100 Smart Lighting Kit Im Test 6

Das Netzteil verfügt interessanterweise über 5V 5A, also 25W Leistung. Allerdings benötigt der LED Streifen im Betrieb lediglich +- 5W. Ihr könnt diesen also ein gutes Stück erweitern ehe das Netzteil zu schwach ist.

Erweiterungs-Sets werden von Corsair angeboten.

 

Steuerung via iCUE

Um die LED Streifen zu Steuern benötigt Ihr iCUE. Bei iCUE handelt es sich um Corsairs universelle Steuerungssoftware. Diese ist nicht nur für das LS100 Smart Lighting Kit, sondern auch für Tastaturen, Mäuse, Headsets, RGB Lüfter usw. aus dem Hause Corsair.

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Via iCUE könnt Ihr zunächst beide Kanäle des Controllers des LED Streifens unabhängig von einander steuern. Dabei stehen Euch für beide Kanäle gefühlt duzende Beleuchtungsoptionen zur Verfügung.

Ob nun ein einfaches einfarbiges Leuchten, ein Farbwechsel, buntes Blinken, der Regenbogen usw. es ist so gut wie alles möglich.

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Ihr könnt sogar die Farbe abhängig von Dingen wie der CPU Temperatur machen. Super!

Ebenfalls Super ist die Möglichkeit die LEDs in all Euren Corsair Produkten zu synchronisieren. Optisch kann dies einen gigantischen Effekt haben, wenn Euer PC, Tastatur und LED Streifen in der gleichen Farbe leuchten.

 

Video Lighting aka Ambilight für Euren PC

Neben den üblichen Beleuchtungseffekten bietet das LS Smart Lighting Kit auch „Video Lighting“. Hierbei passen sich die LEDs dem aktuellen Bild auf Eurem Monitor an, ähnlich wie Philips Ambilight.

Ambilight Für Euren Pc! Corsair Icue Ls100 Smart Lighting Kit Im Test 14

Hierfür müsst Ihr die LED Streifen hinter Eurem Monitor anbringen und der Software mitteilen wie diese angebracht sind.

Daraufhin werden die Farben aller einzelnen LEDs des Streifens 25 mal die Sekunde passend zum Bild geupdatet.

Ein sehr geiler Effekt! Anders kann man dies wirklich nicht sagen. Dies steigert die Intensivität der Nutzungserfahrung deutlich. Euer Monitor wirkt einfach größer und breiter.

Philips Ambilight für den PC ist einfach toll, auch wenn dies hier von Corsair kommt.

 

Fazit

Das CORSAIR iCUE LS100 Smart Lighting Kit ist ein teurer Spaß und fällt eindeutig in die Kategorie „Luxus“.

Allerdings gerade das Video Lighting Feature ist mehr oder weniger einmalig. Ja es gibt hier „Bastellösungen“ die Ähnliches tun, aber diese sind meist auch alles andere als günstig.

Ambilight Für Euren Pc! Corsair Icue Ls100 Smart Lighting Kit Im Test 17

Video Lighting erlaubt es dem LS100 Smart Lighting Kit Farben auf Eurem Monitor widerzuspiegeln, ähnlich wie bei Philips Ambilight, nur für den PC.

Dabei leuchten die Streifen nicht einfach nur in einer Farbe, sondern jede einzelne LED wird mit einem Bereich (passend zur Position) synchronisiert.  Ein wirklich toller Effekt welcher glatt die Anschaffung des LS100 Smart Lighting Kit rechtfertigen kann.

Alternativ könnt Ihr aber auch klassischere Beleuchtungsmuster wählen und diese mit all Euren Corsair Produkten synchronisieren.

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Die LED Qualität ist hervorragend, was man aber auch beim durchaus gehobenen Preis erwarten darf.

Kurzum, ja das CORSAIR iCUE LS100 Smart Lighting Kit ist klasse und solltet Ihr Euer Gaming Setup „perfekt“ machen wollen eine sinnvolle Anschaffung. „Ambilight“ für den PC war nie einfacher. 

Corsair Icue Ls100 Smart Lighting Kit

Anker PowerPort Atom III im Test, DAS universelle Smartphone Ladegerät 2019

Das PowerPort Atom III ist der Nachfolger des beliebten PowerPort II PD USB C Ladegerätes. Dieses wurde in vielen Bereichen verbessert. So verfügt das neue PowerPort Atom III über satte 60W Leistung.

Diese teilen sich auf 45W für den USB C Port und 15W für den USB A Port auf. Dabei ist das Ladegerät aber nicht größer geworden! Anker setzt hier auf Galliumnitrid Komponenten, um die hohe Leistung in kleinem Gehäuse zu ermöglichen.

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Wie schaut es aber in der Praxis aus? Ist das Anker PowerPort Atom III das beste Reiseladegerät? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zurverfügungstellen des Ladegerätes für diesen Test.

 

Das Anker PowerPort Atom III im Test

Das PowerPort Atom III ist ein kompaktes, aber auch nicht super winziges Ladegerät. Anker wirbt bei diesem mit „15% kleiner als übliche Ladegeräte“, was auch durchaus stimmt. Vergleichen wir das PowerPort Atom III mit beispielsweise einem MacBook Ladegerät, dann ist das Anker Modell kleiner bei vergleichbarer Leistung.

Anker Powerport Atom Iii Im Test 1

Allerdings misst das PowerPort Atom III weiterhin 70 x 68 x 29mm und wiegt 155g.

Leistung Gramm pro Watt mm³ pro Watt
Anker PowerPort Atom III 60 2.58 2300.7
Apple 60W MacBook Pro Ladegerät 60 3.43 2555.5
Apple 18W Ladegerät 18 3.06 2220.0
Anker PowerPort 1 12 5.92 6090.0
AUKEY PA-D5 60 2.47 2072.5
Anker Power Port II PD 48 3.46 2918.1
Anker PowerPort III Mini 30 2.47 2349.0

Ich würde sagen das PowerPort Atom III hat gute Abmessungen für 60W Leistung, puscht aber auch nicht die Messlatte für besonders kleine Ladegeräte.

Was das Design angeht nutzt Anker weitestgehend das gleiche Gehäuse wie beim alten Anker PowerPort II PD. Dieses war was die Leistung angeht noch eine Klasse unter dem PowerPort Atom III angesiedelt.

Anker Powerport Atom Iii Im Test 3

Wie hat es Anker nun geschafft mehr Leistung in das gleiche Gehäuse zu quetschen? Anker setzt bei den Ladegeräten der Atom Serie auf Komponenten aus Galliumnitrid auf GaN genannt.

Galliumnitrid ist ein Halbleiter ähnlich wie Silizium, gilt aber als noch effizienter. Allerdings gibt es Komponenten auf Galliumnitrid Basis erst seit kurzem im Welthandel. Dementsprechend ist auch die Verbreitung recht gering und die Preise hoch.

Aufgrund der höheren Effizienz von Galliumnitrid Komponenten produzieren solche Ladegeräte weniger Abwärme, was es wiederum erlaubt mehr Leistung in kleinere Gehäuse zu quetschen. Dies ist auch beim PowerPort Atom III passiert.

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Was die Verarbeitung und Haptik des Ladegerätes angeht, ist Anker mal wieder tadellos! Das Gehäuse fühlt sich wertig und massiv an. Dabei minimiert der verwendete weiße Hochglanzkunststoff die Sichtbarkeit von Fingerabdrücken und Kratzern. Super!

Ebenfalls super ist die Ausstattung des PowerPort Atom III. Dieses Steckernetzteil verfügt über zwei Ports.

Einen normalen USB A Port und einen USB C Port, was wie ich finde die ideale Kombination ist.

Der „normale“ USB A Port verfügt über Ankers Power IQ 2 Technologie, wie auch Quick Charge! Die Leistung gibt Anker mit 5V/2,4A, 9V/1,66A oder 12V/1,25A an. Dies ist zugegeben etwas „merkwürdig“. Mehr dazu später, aber diese Angabe ist falsch! Quick Charge Ports haben normalerweise 18W Leistung und nicht wie hier 15W.

Anker Powerport Atom Iii Im Test 5

Der USB C Port hingegen unterstützt Power IQ 3. Power IQ 3 bedeutet in Kurzform, dass der USB C Port sowohl Quick Charge, wie auch USB Power Delivery unterstützt.

Die Leistung des USB C Ports liegt bei 5V/2,4A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A, also bei 45W. Damit hat das PowerPort Atom III genug Leistung selbst Notebooks zu laden!

 

Der erste Check

Der USB A Port des PowerPort Atom III gibt mir etwas Rätzel auf. Anker gibt die Leistung des Ports mit 5V/2,4A, 9V/1,66A oder 12V/1,25A an, was komische Zahlen sind.

Quick Charge 2.0 Ladegeräte unterstützten normalerweise 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A, womit wir auf die oft typischen 18W kommen. Quick Charge 3.0 Ladegeräte geben diese festen Spannungen auf und erlauben alle Spannungen zwischen 5V und 12V. Gerade die 9V/1,66A sind hier merkwürdig. Viele Quick Charge Smartphones laden mit 9V/2A im Maximum.

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Und nein ich kann mir bis heute nicht erklären wie Anker auf diese Angaben kommt. Das Ladegerät schafft 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A und unterstützt auch die flexible Spannung von Quick Charge 3.0.

Spannung

Der USB A Port kann also 18W leisten!

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich stellvertretend am PowerPort Atom III getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Motorola One Vison
  • UGREEN PB132

Ladetempo

Starten wir mit dem USB A Port, also dem PowerIQ 2 Anschluss. Dieser unterstützt neben den üblichen Ladeprotokollen auch Quick Charge 3.0. Dementsprechend erreichen Smartphones wie das BQ Aquaris X2 Pro, Samsung Galaxy S8,S9,S10 usw. ihr volles Ladetempo. Es gibt bei Schnellladestandards in der Regel keine Abstufungen. Heißt Quick Charge funktioniert, dann volles Tempo oder es funktioniert halt nicht.

In meinem Test funktionierte Quick Charge mit allen Geräten. Unterstützt Euer Smartphone Quick Charge, dann wird dieses am PowerPort Atom III schnellladen. Ein guter Härtetest ist hier die UGREEN PB132 Powerbank. Warum? Diese puscht Quick Charge Ports an ihre absolute Grenzen. In diesem Fall belastet die Powerbank den von Anker mit 15W beschrifteten 18W Port auf 19W. Dieser hat also einige Reserven.

Anker Powerport Atom Iii Im Test 13

Aber auch wenn Euer Smartphone kein Quick Charge unterstützt werdet Ihr ein ordentliches Ladetempo erleben. So ist der Port unter anderem sauber für IOS Geräte optimiert (APPLE 2,4A Optimierung vorhanden) und unterstützt auch das FCP Protokoll.

FCP ist das „alte“ Huawei Schnellladeprotokoll. Aktuell nutzten Huawei Smartphones Super Charge, welches aber nur in Huawei Zubehör zu finden ist.

FCP erlaubt es aber auch aktuelle Huawei Smartphones schneller zu laden. Das Huawei Mate 20 Pro erreicht beispielsweise an einem normalen USB Port maximal 7,5W. Am originalen Super Charge Ladegerät 22,5W bzw. 40W. An einem FCP optimierten Port, wie hier, 13,xW.

Huawei Smartphones laden am PowerPort Atom III also schneller als normal, aber nicht ganz so schnell wie am originalen Ladegerät.

Kommen wir damit zum USB C Port. Dieser liefert die versprochene Leistung von 45W. Ähnlich wie bei Quick Charge gilt hier das Motto „unterstützt Euer Smartphone USB Power Delivery zum Schnellladen, dann wird dieses auch an diesem Port schnellgeladen“.

Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches konnte ich nicht feststellen.

Anker Powerport Atom Iii Im Test 14

Beispielsweise die aktuellen Apple Smartphones, Tablets und Notebooks nutzen USB Power Delivery zum Schnellladen. So konnte sowohl das Apple iPhone 11 Pro Max am PowerPort Atom III schnellladen, wie aber auch das Apple MacBook Pro 13.

Allgemein kann das PowerPort Atom III das originale Ladegerät vieler 13 Zoll USB C Notebooks ersetzen. Dies gilt nicht nur fürs Apple MacBook Pro 13, sondern auch beispielsweise für das Dell XPS 13.

Ideal wenn Ihr ein kompaktes Reise- Netzteil für Euer 13 Zoll USB C Notebook und Euer Smartphone sucht.

Zusammengefast, dass PowerPort Atom III ist geeignet für:

  • Apple Smartphones ab dem iPhone 8/X (Schnellladen)
  • Apple iPads ab dem Pro (Schnellladen)
  • Huawei Smartphones (Semi-Schnellladen)
  • Samsung Smartphones (Schnellladen)
  • LG, Sony, HTC, Xiaomi Smartphones (Schnellladen)
  • Smartphones mit Quick Charge oder USB Power Delivery Support (Schnellladen)
  • 13 Zoll Notebooks mit USB C Lademöglichkeit (Volles Ladetempo)
  • 15 Zoll Notebooks mit USB C Lademöglichkeit (Niedriges/Mittleres Ladetempo)
  • Alle anderen Smartphones (normales Ladetempo)
  • OnePlus Smartphones (langsames Laden)

 

Effizienz

Kommen wir zum Abschluss auf die Effizienz zu sprechen. Dank GaN sollte diese ja relativ hoch liegen. Wie sieht es in der Praxis aus?

Effizienz

Ganz gut! Wir haben eine Effizienz von 81-90%, je nach Spannung und Auslastung. Für ein USB Ladegerät sind dies gute Werte.

Hier auch einfach mal eine Tabelle mit mehreren Ladegeräten dieser Klasse, als Vergleich.

Effizienz Vergleich

 

Fazit

Ihr sucht ein gutes und zuverlässiges Ladegerät, welches in der Lage ist Euer Notebook und Smartphone gleichzeitig schnell zu laden? Dann sollte das Anker PowerPort Atom III ganz weit vorne auf Eurer Liste stehen.

Die Kombination aus 45W USB C Port und 18W USB A Port ist in der Praxis unheimlich praktisch. 45W reichen um fast alle 13 Zoll Notebooks (ein USB C Ladeport vorausgesetzt) mit vollem Tempo zu laden und selbst größere 15 Zöller flott mit Energie zu versorgen.

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Hinzu kommt der ebenfalls sehr schnelle USB A Port, welcher alle Smartphones zuverlässig mit Energie versorgt und sogar Quick Charge unterstützt.

Beide Ports lassen sich auch gleichzeitig nutzen!

Weitere Bonuspunkte gibt es für die gute Verarbeitung und die starke Effizienz.

Kurzum, dass Anker PowerPort Atom III ist ein top Ladegerät für alle Besitzer eines USB C Notebooks oder einem der größeren iPads.

Anker PowerPort+ Atom III Compact 60W PIQ 3.0 & GaN Tech USB-C Wall...

  • 45W USB C Ausgang
  • 18W USB A Ausgang
  • Effizienz zwischen 81% und 90%
  • Unkritische Hitzeentwicklung
  • Sehr Univeresell einsetzbar

Empfehlung: Das Green Cell Power Source 75W 4-Port Ladegerät im Test

USB Ladegeräte gibt es tausende auf dem Markt. Allerdings Modelle welche hier hervorstechen sind meist recht rar.

Genau so ein Modell ist aber das GC Power Source 75W 4-Port Ladegerät! Dies liegt natürlich an der satten Leistung von 75W, wie aber auch am Support der beiden wichtigsten Ladestandards, Quick Charge und USB Power Delivery.

Green Cell Power Source 75w 4 Port Ladegerät Im Test 6

Dank des 60W USB Power Delivery Ports ist das GC Power Source sogar theoretisch in der Lage Notebooks wie das Apple MacBook Pro aufzuladen.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier das GC Power Source so gut wie die technischen Daten versprechen und ist das Ladegerät generell vertrauenswürdig?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser stellen vielen Dank an Green Cell welche mir das Ladegerät für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Das Green Cell Power Source 75W 4-Port Ladegerät im Test

Green Cell setzt bei seinem Power Source 75W Ladegerät auf das weit verbreitete Multi-Port Ladegeräte Design. Bei diesem handelt es sich also um eine flache aber recht lange Box. Diese misst 104 x 72 x 28 mm und ist somit durchschnittlich groß bzw. für die maximale Leistung von 75W sogar recht kompakt.

Green Cell Power Source 75w 4 Port Ladegerät Im Test 2

Beim Gehäuse setzt GC auf eine Mischung aus einem recht einfachen matten Kunststoff und ein paar Hochglanz Elementen.  Grundsätzlich macht das Gehäuse einen guten Eindruck. Es lässt sich nichts eindrücken oder verwinden.

Auch wirkt das Gewicht „plausibel“ für die Größe und die Leistung.

Dennoch ist das Gehäuse rein subjektiv nicht das aller Hochwertigste, das ich bisher in den Fingern hatte. Der verwendete Kunststoff ist zwar funktional tadellos, wirkt aber eher billig. Wir haben hier kein Anker Ladegerät vor uns.

 

Die Technik

Technisch sieht die Welt aber wieder ganz anders aus. Das GC Power Source 75W Ladegerät verfügt auf der Front über vier Anschlüsse.

Hier haben wir zunächst drei normale USB A Ports, wie auch einen USB C Port. Zwei der drei USB A Ports sind normale 5V/2,4A Ports, der dritte (grün markiert) unterstützt Quick Charge 3.0!

Green Cell Power Source 75w 4 Port Ladegerät Im Test 3

Damit kann der Port 18W bzw. 3,6-6V/3A, 6-9V/2A oder 9V-12V/1,5A liefern. Ideal für viele ältere Smartphones und Modelle mit Prozessoren aus dem Hause Qualcomm, welche in der Regel Quick Charge Support mitbringen.

Der USB C Port ist aber der wahre Star des GC Power Source. Dieser unterstützt USB Power Delivery mit bis zu 60W Leistung bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3A.

60W Leistung ist für Smartphones und Tablets mehr als genug. Die meisten Smartphones mit USB Power Delivery Support, wie die Apple iPhones ab dem 8, Google Pixel usw., benötigen selten mehr als 18W.

Green Cell Power Source 75w 4 Port Ladegerät Im Test 4

Mehr Leistung aufseiten des Ladegerätes schadet natürlich nicht, bringt dann aber auch nichts extra.

Mit 60W eignet sich das GC Power Source aber auch für Notebooks! Notebooks wie das Dell XPS 13 oder auch die Apple MacBook Pros lassen sich via USB C aufladen. 60W ist hier für 13 Zoll Notebooks perfekt und reicht sogar um 15 Zöller flott mit Energie zu versorgen, dazu später mehr.

Ebenfalls auf der Front findet sich zu guter Letzt eine Staus LED.

 

Ein erster Test

Beginnen wir mit einem ersten Leistungscheck. Und ja das Ladegerät kann die beworbene Leistung liefern. Dies auch in einem Dauertest satte 12 Stunden lang ohne Probleme, ehe ich das Ladegerät erlöst habe.

Dabei erwärmt sich dieses durchaus ein gutes Stück, aber nicht kritisch.

Green Cell Power Source 75w 4 Port Ladegerät Im Test 8

Auch einen Isolationstest bei 1000V hat das Netzteil mit 5,5Giga Ohm überstanden. Damit können wir das GC Power Source 75W 4-Port Ladegerät als „sicher“ einstufen.

Ein kurzer Blick auf die Spannungen unter diversen Lastsituationen wirkt ebenso vertrauenswürdig.

Spannung 20v Spannung

Spannungen sind ausreichend stabil und innerhalb der üblichen Grenzwerte.

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich stellvertretend am GC Power Source 75W 4-Port Ladegerät getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro
  • Google Pixel 4 XL
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Motorola One Zoom
  • Samsung Galaxy S7 Edge
  • Apple iPad Pro 11
  • Apple MacBook Pro 13 late 2016
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
Ladetempo
*Ungefähre maximale Ladegeschwindigkeit des jeweiligen Gerätes unter optimalen Bedingungen. Dieser Wert kann etwas schwanken und sollte eher als grober Richtwert angesehen werden wie nah eine Powerbank/Ladegerät am maximalen Tempo dran ist.

Starten wir bei den Smartphones. Da das GC Power Source 75W 4-Port Ladegerät sowohl Quick Charge wie auch USB Power Delivery unterstützt, lassen sich ca. 95% aller im Handel verfügbaren Smartphones an diesem Ladegerät schnellladen.

So erreichte das Apple iPhone 11 Pro beispielsweise am USB C Port seine vollen 22,XW Ladestrom, was sogar noch mehr ist als beim originalen Apple Schnellladegerät.

Das Motorola One Zoom und das Samsung Galaxy S7 konnten wiederum am Quick Charge Port schnellladen.

Eine Besonderheit stellen wie üblich Huawei Smartphones dar. Huawei nutzt einen eigenen Schnellladestandard, welcher in der Regel nicht von 3. Anbieter Ladegeräten unterstützt wird.

Allerdings ist es möglich viele Huawei Smartphones via USB Power Delivery oder mithilfe des FCP (FCP wird vom Quick Charge Port unterstützt) Protokolls schnell zu laden. Wobei dies nicht ganz stimmt, denn das Ladetempo ist ein Stück weit niedriger als bei einem originalen Super Charge Ladegerät, aber schneller als an einem 08/15 Ladegerät.

Zusammengefasst, Ihr könnt die meisten Smartphones von Apple, Samsung, HTC, Sony, Xiaomi, BQ am GC Power Source schnellladen. Huawei Smartphones könnt Ihr „schneller“ laden.

Lediglich OnePlus Smartphones lassen sich nicht am GC Power Source schnellladen. Aber auch dieses lädt natürlich am Ladegerät, nur langsamer.

Green Cell Power Source 75w 4 Port Ladegerät Im Test 9

Wie steht es um Notebooks?

Aufgrund der hohen Leistung von 60W werdet Ihr so gut wie alle Notebooks, die auch via USB C ladbar sind, am GC Power Source 75W 4-Port Ladegerät laden können.

Bei 13 Zoll Notebooks wird das GC Power Source sogar zumeist das originale Ladegerät voll ersetzen können. Dies ist hier beispielsweise beim Dell XPS 13 wie auch beim Apple MacBook Pro 13 der Fall.

Bei 15 Zöllern, wie dem XPS 15 oder auch dem Apple MacBook Pro 15, kann ein 60W Ladegerät in der Regel NICHT das originale Ladegerät zu 100% ersetzen. Allerdings sind hier 60W genug um das Notebook auch unter gehobener Last zu versorgen.

 

Effizienz und Leistungsaufnahme

Im Leerlauf benötigt das GC Power Source 75W 4-Port Ladegerät 0,5-0,6W an Leistung. Dies ist nicht super wenig, aber normal für ein Multiport Ladegerät.

Wie steht es aber um die Effizienz?

Effizienz

Die Effizienz schwankt stark je nachdem wie Ihr das Ladegerät belastet. Im absoluten Minimum liegt diese bei gerade einmal 71% (5V/1A) und im Maximum bei 89% (20V/3A).

Es ist nicht ungewöhnlich, dass solch leistungsstarken Ladegeräte bei 5V und niedrigen Strömen recht ineffizient sind. 71% sind aber relativ wenig, selbst für diese Verhältnisse. 75%+ sind hier eigentlich ehe üblich. Sobald wir aber die Spannung auf 9V anheben, steigt die Effizienz auf 80%+ an, was soweit okay ist.

Die 86-89% Effizienz beim Laden von Notebooks (20V Spannungsstufe) sind wiederum recht gut.

 

Fazit

Ihr sucht ein technisch sehr starkes Ladegerät, welches auch die Möglichkeit hat High Power Geräte wie Notebooks oder größere Tablets flott mit Energie zu versorgen?

Dann seid Ihr beim GC Power Source 75W 4-Port Ladegerät an der richtigen Adresse!

Das Highlight dieses USB Ladegerätes ist der USB C Port, welcher über satte 60W Leistung verfügt. Hierdurch hat dieser mehr als genug Leistung um Smartphones wie das Apple iPhone 11 Pro oder das Google Pixel 4XL schnell zu laden.

Green Cell Power Source 75w 4 Port Ladegerät Im Test 10

60W sind genug um bei 13 Zoll Notebooks in der Regel das originale Ladegerät zu 100% zu ersetzen und selbst viele 15 Zöller flott zu laden.

Hinzu kommt der Quick Charge Port, welcher es erlaubt Smartphones aus dem Hause Samsung, LG, HTC, Xiaomi und Co. schnell zu laden.

Damit könnt Ihr fast alle Smartphones von allen Herstellern am GC Power Source 75W 4-Port Ladegerät schnellladen.

Hinzu kommt eine gute Effizienz beim Mittler bis hoher Last und eine gute Spannungsstabilität.

Gegen das GC Power Source spricht lediglich etwas das mittelmäßige Gehäuse. Abseits davon haben wir hier ein Top USB Ladegerät vor uns!

Keine Produkte gefunden.

Die Charmast W2010 20800mAh Powerbank im Test, sehr kompakt und leistungsstark!

Charmast gehört zu den kleineren Zubehörherstellern die auf Amazon ihr Unwesen treiben. Aber gerade bei diesen kleineren Herstellern findet man des Öfteren ein paar Überraschungen im Sortiment.

Charmast W2010 20800mah Powerbank Im Test 6

So auch die Charmast W2010 20800mAh Powerbank. Diese bietet Quick Charge und USB Power Delivery Anschlüsse und soll zudem mit besonders kompakten Abmessungen punkten.

Aber gelingt dies? Finden wir das im Test heraus!

 

Die Charmast W2010 20800mAh Powerbank im Test

Für eine Powerbank mit 20800mAh Kapazität ist die Charmast W2010 angenehm kompakt.

Charmast W2010 20800mah Powerbank Im Test 2

Diese ist mit 135 x 63 x 24 mm sicherlich nicht winzig, weist aber das beste Kapazität zu Größen Verhältnis auf, das ich bisher bei einer Powerbank gesehen habe!

1

Ähnliches gilt auch für das Gewicht, welches bei lediglich 330g liegt. Zum Vergleich ein Anker PowerCore II mit 20000mAh bringt 358g auf die Waage.

Sollte die Charmast W2010 also Ihr Kapazitätsversprechen einhalten, dann wäre dies eine sehr beeindruckende Leistung!

Positiv fällt auch die Haptik aus. Nein die Charmast W2010 ist nicht die aller wertigste Powerbank, aber das Gehäuse wirkt gut genug.

Charmast W2010 20800mah Powerbank Im Test 3

Charmast setzt hier auf eine sehr feine Waben-Struktur, welche der Powerbank ein interessantes Gefühl in der Hand gibt. Was die Resistenz gegenüber Fingerabdrücken usw. angeht zeige ich mich auch zufrieden. Super! Eindrücken oder verwinden lässt sich das Gehäuse selbstverständlich ebenfalls nicht. Man merkt, dass das Innere voll mit Akkuzellen ist und wenig Hohlräume gibt.

Die Anschlüsse der Charmast W2010 finden sich wie üblich auf der Front.

Hier finden wir zwei USB A Ports, einen microUSB Port und einen USB C Port. Beide USB A Ports unterstützten dabei Quick Charge 3.0, mit bis zu 18W.

Genau genommen kann jeder Port laut Aufdruck 5-6V/3A, 6-9V/3A oder 9-12V/1,5A liefern.

Charmast W2010 20800mah Powerbank Im Test 4

Der USB C Port wiederum kann entweder als Eingang oder als Ausgang genutzt werden. Klasse! Ebenfalls klasse ist es, dass der USB C Port den Power Delivery Standard unterstützt, ideal für Apple, Google und Nintendo Geräte.

Der USB C Port kann allerdings auch nur 18W liefern. Ausreichend für Smartphones, für Notebooks aber etwas zu wenig.

Die 18W kann die Powerbank über den USB C Port auch wieder aufnehmen. Alternativ könnt Ihr die Charmast W2010 aber auch via microUSB aufladen. Hier sind aber nur 5V/2A maximal möglich.

Charmast W2010 20800mah Powerbank Im Test 5

Zum Überprüfen wie voll oder wie leer die Powerbank gerade ist, finden sich vier weiße Status-LEDs auf der Oberseite. Diese leuchten wenn Ihr den Einschalter betätigt.

Dies ist auch die primäre Funktion des Einschalters, denn verbindet Ihr ein Smartphone mit der Powerbank geht diese eh von alleine an.

 

Der erste Test

Starten wir wie üblich zunächst mit der Kapazität. Charmast spricht hier von 20800mAh, messen konnte ich 71,127Wh bzw. 19223mAh.

Dies entspricht satten 93% der Herstellerangabe, ein top Wert! Es ist normal, dass Powerbanks in der Praxis eine etwas niedrigere Kapazität haben als vom Hersteller angegeben. Die Herstellerangabe bezieht sich bei allen Powerbanks auf die Kapazität der im Inneren verbauten Zellen.

Charmast W2010 20800mah Powerbank Im Test 9

Jedoch bei ihrer Entladung geht immer etwas Energie verloren, in Form von beispielsweise Wärme. Eine normale gute Powerbank erreicht meist 80-90% „echte“ Kapazität.

Über 90% sind schon stark! Bedenkt aber dass dieser Wert etwas schwankt je nachdem über welchen Port und mit welchem Tempo Ihr die Powerbank entladet.

 

Ladetempo

Folgende Smartphones und Tablets habe ich an der Charmast W2010 stellvertretend getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro
  • Google Pixel 3 XL
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Apple iPad 11 Pro
  • Nintendo Switch

Hier könnten wir es an sich kurz machen. Alle Smartphones ließen in einem guten Tempo schnellladen.

Leistung

Beim Schnellladen gibt es in der Regel keine größeren Abstufungen. Funktioniert das Schnellladen, dann auch mit dem vollen Tempo. Eine Ausnahme bilden hier Huawei Smartphones und USB Power Delivery.

So lädt das iPad Pro 11 mit rund 18W an der Powerbank, könnte aber bis zu 30W an einem passenden Ladegerät erreichen. Das iPhone 11 Pro erreicht ebenfalls 18W, könnte aber auch mit 22,5W laden, hätte der USB C Port noch mehr Leistung.

Charmast W2010 20800mah Powerbank Im Test 10

18W entspricht aber bei diesen beiden Geräten das Tempo des jeweils beiliegenden Apple Schnellladegerätes.

Die zweite Besonderheit sind Huawei Smartphones. Huawei nutzt bei seinen Flaggschiffen den Super Charge Standard. Super Charge ist ein proprietärer Standard! Allerdings können viele Huawei Flaggschiffe entweder USB Power Delivery oder den FCP Standard alternativ nutzen.

Hierrüber laden die Huawei Smartphones nicht ganz so schnell wie am originalen Ladegerät, aber schneller als regulär.

 

Wiederaufladen

Es gibt diverse Möglichkeiten die Charmast W2010 20800mAh Powerbank wiederaufzuladen.

Wiederaufladetempo

Hier gibt es auch ein paar spannende Punkte. Wie angegeben kann die Powerbank an einem USB Power Delivery Ladegerät mit bis zu 18W wiederaufladen.

Ihr könnt die Powerbank aber auch an einem Quick Charge Ladegerät schnell aufladen und dies sogar entweder über den USB C Port oder microUSB Port.

Hier benötigt die Powerbank ca. 5,5 bis 6 Stunden für eine vollständige Ladung.

Nutzt Ihr ein normales Ladegerät ohne Quick Charge oder Power Delivery nutzt den USB C Port. Dieser kann hier bis zu 2,4A bzw. 12W aufnehmen. Der microUSB Port scheint hier auf 5W limitiert zu sein.

 

Fazit

Ich bin positiv überrascht! Die Charmast W2010 20800mAh Powerbank ist erstaunlich und erfreulich gut!

Die Powerbank unterstützt zunächst mit Quick Charge und USB Power Delivery die beiden wichtigsten Schnellladestandards. Quick Charge ist für die meisten älteren Smartphones von Samsung, HTC, Sony und Co. optimal, während USB Power Delivery für neuere Modelle von Apple, Google und Co. ideal ist. USB Power Delivery wird in Zukunft noch wichtiger, da Google dieses demnächst für Android Smartphones vorschreibt.

Charmast W2010 20800mah Powerbank Im Test 8

Dass hier beide Standards mit an Bord sind ist schon einmal klasse. Dabei ist die Charmast W2010 erfreulich kompakt.

Diese ist eine der kleinsten Powerbanks der 20000mAh Klasse, trotzt der hohen Leistung. Zwar ist das Gehäuse nicht ganz so edel wie bei Anker oder Xtorm, aber sucht Ihr eine technisch top moderne Powerbank mit kompakten Abmessungen, dann ist die Charmast W2010 20800mAh ideal für Euch!

Die Green Cell GC PowerPlay10 im Test, sehr gute Powerbank mit QC und PD!

Quick Charge und USB Power Delivery sind die beiden wichtigsten Schnellladestandards im Jahr 2019 und auch vermutlich in der Zukunft. Dementsprechend ist ein Ladegerät oder Powerbank die beide Standards unterstützt für alles vorbereitet.

Genau so eine Powerbank haben wir mit der GC PowerPlay10 vor uns! Diese verfügt über ganze zwei Quick Charge Ports und einen USB Power Delivery Port, was für eine Powerbank der 10000mAh Klasse beeindruckend ist!

Green Cell Gc Powerplay10 Im Test 6

Wollen wir uns hier doch einmal im Test ansehen, ob die Green Cell GC PowerPlay10 wirklich so gut ist wie es die technischen Daten versprechen.

An dieser Stelle vielen Dank an Green Cell für das Zurverfügungstellen der GC PowerPlay10 für diesen Test.

 

Die Green Cell GC PowerPlay10 im Test

Die GC PowerPlay10 ist eine durchschnittlich große Powerbank für ihre Kapazität von 10000mAh. Diese misst 140 x 72 x 14mm. Damit ist die Powerbank zwar angenehm flach, aber wenn es um das reine Volumen geht sind auch kompaktere Modelle zu bekommen.

Green Cell Gc Powerplay10 Im Test 1

Das Gehäuse ist vom Design und Aufbau recht klassisch. Green Cell setzt weitestgehend auf einen matten Kunststoff. Hier und da ist das Gehäuse aber mit ein paar Hochglanz Elementen aufgelockert.

Die GC PowerPlay10 ist sicherlich keine „wunderschöne“ Powerbank, aber geht völlig in Ordnung. Ähnliches gilt auch für die Verarbeitung. Es lässt sich nichts Eindrücken oder Verwinden. Zudem scheint die Powerbank gut „gefüllt“ zu sein.

Green Cell Gc Powerplay10 Im Test 2

Wirklich interessant ist bei der GC PowerPlay10 aber die Technik.

Auf der Front der Powerbank finden wir satte vier Anschlüsse. Hierbei handelt es sich um zwei USB A Ports, einen USB C Port und einen microUSB Port.

Bei den USB A Ports handelt es sich sogar um Quick Charge 3.0 Anschlüsse! Diese können jeweils 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A liefern. Diese Anschlüsse sind damit ideal für Samsung Smartphones und generell Geräte die auf Qualcomm Prozessoren setzen. Letztere verfügen meist über einen Quick Charge Schnelllade Support.

Green Cell Gc Powerplay10 Im Test 3

Natürlich lassen sich auch alle anderen Geräte an den USB A Ports laden, dann aber halt mit einem Standard Tempo.

Der USB C Port wiederum unterstützt den neueren Power Delivery Standard. Dieser wird unter anderem von Apple bei allen iPhones ab dem 8, bei den Google Pixel Geräten und auch der Nintendo Switch als Schnellladestandard genutzt. Viele weitere Nutzen USB Power Delivery als sekundären Ladestandard.

Der USB C Port kann hier 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A liefern.

Green Cell Gc Powerplay10 Im Test 4

Geladen wird die GC PowerPlay10 wahlweise ebenfalls via USB C oder via microUSB. Der microUSB soll dabei ebenfalls Quick Charge mit bis zu 18W unterstützen und der USB C Port USB PD mit bis zu 20W.

Wie üblich verfügt die GC PowerPlay10 auch über eine Ladestandsanzeige auf der Front mit vier Segmenten. Diese aktiviert Ihr durch Drücken des „GC“ Logos auf der Oberseite.

 

Die Kapazität

GreenCell verspricht bei der PowerPlay10 10000mAh Kapazität, messen konnte ich 34,279Wh bzw. 9264mAh.

Dies entspricht satten 92,6% der Herstellerangabe, was ein top Wert ist! Die Herstellerangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akku-Zellen.

Green Cell Gc Powerplay10 Im Test 7

Allerdings ist das Entladen dieser nie zu 100% effizient. In der Regel erreichen hier gute Powerbanks 80-90% „echte Kapazität“. 90%+ ist hingegen eine absolute Seltenheit!

Daumen hoch dafür!

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Green Cell GC PowerPlay10 stellvertretend getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro
  • Google Pixel 4 XL
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Motorola One Zoom
  • Samsung Galaxy S7 Edge
  • Apple iPad Pro 11

Ladetempo

*Ungefähre maximale Ladegeschwindigkeit des jeweiligen Gerätes unter optimalen Bedingungen. Dieser Wert kann etwas schwanken und sollte eher als grober Richtwert angesehen werden wie nah eine Powerbank/Ladegerät am maximalen Tempo dran ist.

Starten wir mit dem Positiven, alle hier aufgelisteten Geräte ließen sich in irgendeiner Form an der PowerPlay10 schnellladen.

Zwar wurde das neue iPhone 11 Pro und auch das iPad Pro 11 etwas von der maximalen Leistung der Powerbank (18W) limitiert, aber die Powerbank lädt beide Geräte so schnell wie das originale beiliegende Ladegerät.

Von daher würde ich sagen dies ist ein top Ergebnis!

Green Cell Gc Powerplay10 Im Test 9

Auch das Google Pixel 4 XL, Motorola One Zoom und das ältere Samsung Galaxy S7 Edge ließen sich problemlos an der Powerbank mit dem vollen Tempo laden.

Ich denke wir können hier von einer recht universellen Schnelllade-Kompatibilität zu Samsung, Apple, Sony, LG, BQ und Xiaomi Geräten reden. Sollte es doch mal ein Gerät geben, dass sich nicht an der GC PowerPlay10 schnellladen lässt (wie OnePlus Smartphones), dann laden diese natürlich dennoch, aber halt langsamer.

Eine Besonderheit stellen immer Huawei Smartphones dar. Huawei nutzt einen proprietären Schnellladestandard. Allerdings unterstützen viele Huawei Smartphones (P10, P20, Mate 10, Mate 20, P30 usw.) auch USB Power Delivery und FCP (welches hier kompatibel zu den Quick Charge Ports ist). Dies allerdings nur langsamer. So kann das Huawei Mate 20 Pro am originalen Ladegerät mit +- 30W laden, hier mit +-14W. Dies ist aber bereits doppelt so schnell wie an einem normalen 5V 2,4A Ladegerät.

Wir können also bei Huawei von einem halben Schnellladesupport reden.

 

Wiederaufladen

Ist die Powerbank leer, habt Ihr diverse Möglichkeiten und Ladestandards die GC PowerPlay10 wiederaufzuladen.

Wiederaufladen

Ihr könnt die Powerbank zunächst an einem Quick Charge Ladegerät schnellladen. Hierbei spielt es keine Rolle ob Ihr den USB C oder microUSB Port nehmt. Die Powerbank akzeptiert über beide Anschlüsse +- 18W, womit eine Ladung ca. 3 Stunden dauert.

Alternativ könnt Ihr auch USB Power Delivery beim USB C Port nutzen, worüber ebenfalls 18W akzeptiert werden.

Habt Ihr nur normale USB Ladegeräte, dann könnt Ihr dennoch mit guten 10-12W Ladestrom rechnen, welche in ca. 5 Stunden Ladezeit resultieren.

 

Fazit

Zwar kann man sicherlich etwas über die Optik der GC PowerPlay10 streiten. Technisch haben wir hier aber eine hervorragende universelle Powerbank vor uns.

Dies liegt natürlich zunächst an der der Unterstützung von Quick Charge und USB Power Delivery. Diese beiden Schnellladestandards decken ca. 95% aller aktuellen Smartphones ab.

Green Cell Gc Powerplay10 Im Test 11

Apple und Google nutzen beispielsweise USB Power Delivery, Samsung, LG, Sony, Xiaomi primär Quick Charge. Ihr könnt also sowohl ein iPhone 11 an der GC PowerPlay10 laden wie aber auch ein Samsung Galaxy S10.

Ihr könnt sogar mehrere Smartphones gleichzeitig schnell an der GC PowerPlay10 laden, dank der umfangreichen Portausstattung. Ist die Powerbank dann doch mal leer, geht auch das Aufladen flott.

Kurzum, Ihr sucht eine schnell und technisch top aktuelle Powerbank? Dann seid Ihr bei der GC PowerPlay10 absolut an der richtigen Adresse. Lediglich wenn ein super kompakter Formfaktor für Euch Priorität hat, dann gäbe es noch kleinere Modelle mit 10000mAh.

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Corsairs neue RGB Lüfter im Test, die Corsair QL Series QL140

Wenn es um RGB Beleuchtung in PCs geht ist Corsair klar der Nr.1 Hersteller. Kein anderer Hersteller bietet so viele Komponenten mit RGB Beleuchtung an wie diese.

Ob nun Mäuse, Tastaturen, CPU Kühler, Mauspads oder auch Lüfter. Mit der neuen QL Serie will Corsair die Messlatte für RGB Lüfter nochmals etwas nach oben legen.

Corsair Ql Series Ql140 Test 6

So besitzen die Lüfter der QL Reihe satte 34 RGB LEDs. Eine beeindruckende Zahl, welche sich allerdings auch etwas im Preis niederschlägt. Zudem stellt sich natürlich die Frage, sind die Lüfter der QL Serie auch abseits der Beleuchtung gut?

Finden wir genau dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen eines Starter-Sets der QL140.

 

Corsair QL Series QL140

Corsairs QL Lüfter gibt es wie üblich in zwei Größen, 120mm und 140mm. Mir liegt die 140mm Version für diesen Test vor.

Corsair Ql Series Ql140 Test 1

Bereits auf den ersten Blick ist klar, wir haben hier einen High End Lüfter vor uns. Der QL140 ist deutlich komplexer und aufwendiger gebaut als seine Brüder. Der Rahmen des Lüfters besteht weitestgehend aus einem schwarzen Kunststoff, der sehr stabil und massiv anmutet.

Allerdings besitzt der Rahmen einen runden, halb durchsichtigen Ring, welcher auf beiden Seiten des Lüfters zu finden ist. Unter diesem Ring sind natürlich RGB LEDs angebracht.

Da dieser Ring auf beiden Seiten angebracht ist, spielt die Orientierung des Lüfters für die Sichtbarkeit der RGB LEDs eine geringere Rolle als bei vielen anderen Modellen.

Corsair Ql Series Ql140 Test 5

Weitere RGB LEDs sitzen im Rotor des Lüfters. Diese sind auf der Front des Lüfters natürlich besser sichtbar, aber erneut hat Corsair auch auf der Rückseite einen halb durchsichtigen Ring angebracht, welcher es erlaubt die LEDs im Rotor ebenfalls von beiden Seiten zu sehen.

Ihr seht die Beleuchtung hat beim QL140 eine wichtige Rolle gespielt. Dies kommt allerdings auch zu einem Preis. So ist der Rotor beim QL140 recht groß, was sich negativ auf die Performance ausüben kann.

Corsair Ql Series Ql140 Test 2

Um den großen Rotor etwas zu kaschieren hat Corsair auf diesem eine Aluminium-Schreibe mit dem Corsair Logo angebracht. Und ja dies wertet die Optik des Lüfters ein gutes Stück auf.

Um ein wenig Vibrationen zu dämpfen findet sich an jedem Schrauben-Loch ein dickes Schaumstoff Pad.

Angeschlossen wird der QL140 über den üblichen 4 Pin Lüfteranschluss. Neben diesen verfügt der QL140 aber auch über ein proprietäres „RGB“ Kabel für die Steuerung der LEDs. Dieses müsst Ihr nicht nutzen, dann funktionieren aber die LEDs natürlich nicht.

 

Controller benötigt

Corsairs RGB Lüfter und LED Streifen sind etwas „komplizierter“. Im Gegensatz zu beispielsweise den Fractal Design Prisma RGB LED Lüftern, welche direkt mit einem RGB Header auf Eurem Mainboard verbunden werden, benötigt Ihr für die RGB Beleuchtung bei Corsair einen gesonderten Controller.

Corsair Ql Series Ql140 Test 3

Dieser proprietäre Controller wird via USB 2.0 mit Eurem Computer verbunden und kann bis zu 6 Lüfter/LED Streifen ansteuern.

Corsair nutzt hier den gleichen Controller für all seine RGB Lüfter. Die QL haben hier also keinen speziellen Controller.

 

Die Leistung

Corsair gibt die Leistung des QL140 mit 1250 RPM und 50.2 CFM (85m³/h) an. Damit wäre dieser in der Theorie etwas schwächer als der LL140, welcher 1300 RPM und 87.5m³/​h erreicht.

Nein der QL140 ist kein „High Airflow“ Lüfter. Dies überrascht aber auch weniger. Schauen wir uns den Lüfter an, dann sehen wir, dass der Rotor in der Mitte vergleichsweise dick ist. Dies ist Fläche in der keine Luft bewegt wird. Der Rotor beim QL140 hat 51,6mm im Durchmesser, bei einem Noctua NF-A14 41,8mm und bei einem Corsair ML140 45,6mm.

Der Corsair ML140 soll auch mehr Luft bei niedrigerer Drehzahl bewegen. Der ML140 verfügt aber auch über weniger RGB LEDs.

Corsair QL140 Corsair LL140 Corsair ML140 Noctua NF-A14 be quiet! Silent Wings 3
Umdrehungen 1250 1300 1200 1500 1000
Bewegte Luft 85 m³/h 87.5 m³/h 94.1 m³/h 140.2 m³/h 101.09 m³/h
Rotor Durchmesser 51,6 mm 51,6 mm 45,64 41,8 mm 48,27 mm

Den Lüfter-Test werde ich in zwei Bereiche unterteilen, Praxis und Theorie.

In der Theorie wird der Lüfter auf einer Holzbox positioniert, an deren Ende ein Strömungsmessgerät angebracht ist. Mithilfe der gemessenen Luftgeschwindigkeit und der Abmessung des Auslasses kann das Luftvolumen in m³/​h errechnet werden.

Zudem messe ich hier auch die Lautstärke aller Lüfter. Ist diese Mess-Methode 100% akkurat? Nein! Aber sie bietet gerade verglichen mit anderen Modellen durchaus wertvolle Informationen.

7v 9v 12v

Die Werte des Corsair QL140 sehen gar nicht so schlecht aus! Im Maximum konnte ich 77,76 m³/h Luftstrom bei 45,2db messen.

Damit ist zwar der Luftstrom eher durchschnittlich stark, aber die Lautstärke im Verhältnis dazu auch recht niedrig. Zum Vergleich ein Corsair LL140 erreichte 84,24m³/h aber auch eine höhere Lautstärke von 47,2db. Nicht vergessen, 4db entsprechen einer subjektiven Verdopplung der Lautstärke.

Corsair Ql Series Ql140 Test 8

Schauen wir uns noch die Temperaturen in der Praxis an.

Hier montiere ich die Lüfter auf einem Noctua NH-C14S, welcher auf einem AMD Ryzen 5 3600x sitzt. Dieser wandelt gerade ein 4K Video um, ist also mit einer praxisnahen konstanten Last ausgelastet.

Die Temperaturen sind auf eine Raumtemperatur von 22 Grad normalisiert.

Temperaturen 7v Temperaturen

Die Temperaturen mit dem Corsair QL140 liegen im Mittelfeld. Erstaunlicherweise sind diese tendenziell etwas besser als beim LL140, aber schlechter als beim Noctua NF-A14 oder NZXT Aer RGB 2. Der Noctua ist allerdings auch 5,4db lauter und der NZXT satte 11,8db.

Lautstärke

Ich würde sagen damit ist der NZXT Aer und auch der ältere LL140 geschlagen.

Drosseln wir den Noctua NF-A14 PWM auf 9V herunter ist dieser +- genauso laut (45db zu 44,2db), bietet aber einen Hauch mehr AirFlow (84,24 m³/h zu 77,76m³/h).

Der Noctua bleibt also technisch der „König unter den Lüfter“ aber der Corsair QL140 ist nicht viel schlechter. Der Unterschied kann wirklich am dickeren Rotor und dem einhergehenden Verlust an Luftstrom kommen.

 

Die Beleuchtung

Um die satten 34 LEDs in den QL140 zu steuern, benötigt Ihr die ICUE Software. ICUE ist Corsairs universelle Steuerungssoftware für Mäuse, Tastaturen, Headsets, Netzteile und auch Lüfter.

Corsair Ql Series Ql140 Test 9

Diese kann im ersten Moment etwas unübersichtlich sein, erlaubt aber eine hervorragende Steuerung aller Corsair Komponenten. So könnt Ihr die LEDs aller Corsair Produkte auch synchronisieren für ein perfektes Set-up.

Was die Beleuchtungsoptionen angeht, habt Ihr fast unbegrenzte Möglichkeiten. Von statisch, über blinken, bis zu diversen Farbverläufen ist alles möglich.

Corsair Ql Series Ql140 Test 13

Dabei lassen sich die LEDs in den QL140 Lüftern individuell steuern bzw. jede LED kann in einer anderen Farbe laufen. Bei vielen günstigen RGB LED Lüftern ist solch eine individuelle Steuerung nicht möglich.

Dies in Kombination mit der generell hohen LED Qualität macht die QL140 zu einem echten Hingucker. Ich glaube mit gutem Gewissen sagen zu können, dass wir hier die aufwendigsten RGB Lüfter aktuell auf dem Markt vor uns haben.

 

Fazit

Last uns ehrlich sein, die Optik ist der primäre Grund warum Ihr Euch für den QL140 von Corsair interessiert.

Dies ist auch nicht verwerflich, denn der Lüfter sieht Weltklasse aus! Die 34 recht hellen RGB LEDs, welche auf beiden Seiten des Lüfters angebracht sind, sehen einfach hervorragend aus.

Corsair Ql Series Ql140 Test 14

Der QL140 ist ohne Frage der vorzeige RGB LED Lüfter! Corsairs Software, welche auch eine Synchronisierung mit anderen Corsair Produkten und deren Beleuchtung erlaubt, ist zudem top.

Was die Qualität als Lüfter angeht, kann ich allerdings auch nicht klagen. Der QL140 ist tendenziell eher auf einen leisen Betrieb ausgelegt, als auf einen super hohen Luftdurchsatz. Selbst auf 100% Drehzahl bleibt der QL140 ausreichend leise.

Generell stimmt das Verhältnis aus Luftmenge zu Lautstärke, hier wird der QL140 sogar zu den besten Modellen mit RGB Beleuchtung zählen. Ja die üblichen Verdächtigen aus dem Hause Noctua sind hier nochmals einen Hauch besser, aber schlecht schneidet der QL140 nicht ab.

Kurzum, ja die Corsair QL140 sind teuer, aber sie sehen auch sehr schick aus mit den meisten RGB LEDs aktuell in einem Lüfter und bieten auch abseits der Beleuchtung eine starke Leistung.

Corsair Ql Series Ql140