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Die Corsair Force Series MP600 im Test, die erste PCIe 4.0 SSD im Test

Mit den neuen AMD Ryzen 3000 Prozessoren hat PCIe 4.0 Einzug in viele heimische Computer gefunden.

Eine der ersten Komponenten die Nutzen von der schnellen PCIe 4.0 Verbindung machen, ist die Corsair MP600 PCIe SSD.

Dank PCIe 4.0 sollen bis zu 4950MB/s möglich sein, was natürlich eine absolut imposante Datenrate ist.

Corsair Force Series Mp600 Im Test 7

Stellt sich aber die Frage, bringt PCIe 4.0 und das verglichen mit normalen NVME SSDs gesteigerte Tempo in der Praxis überhaupt etwas?

Dies wollen wir doch einmal im Test der Corsair MP600 herausfinden!

 

Die Corsair Force Series MP600 im Test

Die Corsair MP600 ist bereits auf dem ersten Blick eine sehr imposante SSD! Dies liegt natürlich weniger an der SSD selbst und mehr an dem von Corsair verbauten Kühler.

Dieser ist für SSD Verhältnisse riesig, mit einer Höhe von 14,7 mm. Damit werdet Ihr diese SSD nicht in ein Notebook bekommen. Zumindest nicht ohne den Kühler abzunehmen, was durchaus möglich ist.

Corsair Force Series Mp600 Im Test 1

An der Seite gibt es jeweils zwei Clips, löst Ihr diese, lässt sich der Kühlkörper abnehmen. Unter dem Kühlkörper findet sich eine klassische m.2 SSD.

Ihr könntet also auch einen eigenen Kühler installieren. Einen Betrieb komplett ohne Kühlung würde ich aber nicht empfehlen. Die PCIe 4.0 Schnittstelle ist (noch) recht ineffizient und verursacht dementsprechend eine recht hohe Hitzeabgabe. Daher haben auch die AMD X570 Mainboards eine aktive Kühlung auf dem Chipsatz.

Corsair Force Series Mp600 Im Test 2

Wie es sich für eine High End SSD gehört setzt Corsair auf ein schwarzes PCB. Schwarze PCBs strahlen immer eine gewisse Wertigkeit aus.

Was die Komponenten auf der SSD betrifft, sehen wir zunächst den Phison PS5016-E16 Controller. Der Phison PS5016-E16 ist der erste PCIe 4.0 SSD Controller welcher den Weg in die freie Wildbahn gefunden hat. Dieser verfügt über 8 Kanäle und in der Theorie bis zu bis 4.800 MB/s.

Corsair spricht bei der MP600 sogar von bis zu 4950MB/​s.

1 TB 2 TB
lesend 4950MB/​s 4950MB/​s
schreibend 4250MB/​s 4250MB/​s
IOPS lesend 680K 680K
IOPS schreibend 600K 600K

Die MP600 ist aktuell in 1TB und 2TB Kapazität verfügbar. Beide Kapazitäten sind laut Corsair gleich schnell. Lesend sollen 4950MB/s möglich sein und schreibend 4250MB/s.

Corsair Force Series Mp600 Im Test 4

Neben dem Controller ist auch der neue Toshiba BiCS4 TLC NAND „TABBG65AWV“ für dieses hohe Tempo verantwortlich. Ebenfalls spannend ist die von Corsair angegebene Haltbarkeit. Die 1TB Version soll satte 1,8PB durchhalten, was satten 490GB pro Tag Schreiblast über 10 Jahre entspricht.

Tbw

Natürlich können diese Werte in der Praxis nochmals anders aussehen, aber Corsair hat anscheinend in seine SSD ein hohes Vertrauen. Dieses Vertrauen wird auch nochmal von einer 5 Jahre Garantie untermauert.

 

Das Testsystem

Da wir hier eine PCIe 4.0 SSD vor uns haben, musste ich das Testsystem dementsprechend etwas anpassen.

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • Skill RipJaws V schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3200
  • NVIDIA GT 1030
  • Corsair Professional Series HX750i 750W Netzteil

Werte aus den alten SSD Tests von Techtest.org sind also nicht mit den neuen Werten vergleichbar. Vergleichswerte aus diesem Test sind natürlich alle auf dieser Testplattform entstanden.

 

Theoretische Benchmarks

Starten wir wie üblich mit den theoretischen Benchmarks. Der wichtigste ist hier klar Crystaldiskmark.

Lesend Schreibend

Erstaunlich und erfreulich! Die Corsair MP600 kann sogar die von Corsair angegeben Werte ein Stück weit übertreffen. Lesend konnte ich satte 5002MB/s erreichen, womit die magische Grenze von 5GB/s geknackt wurde.

Schreibend waren ebenfalls sehr starke 4452MB/s möglich, was ebenfalls ein Stück weit über Corsairs Angabe liegt.

Corsair Force Series Mp600 Im Test 8

Meine Vermutung, diese Angaben wurden vor Corsair vor dem Erscheinen der AMD Ryzen 3000 Prozessoren erstellt, auf irgendwelchen PCIe 4.0 Testplattformen, welche vermutlich noch nicht die maximale Leistung erreichen konnten.

Was aber auch auffällt ist, dass das Tempo der SSD bei kleinen Dateigrößen langsam auf das Tempo herkömmlicher High End PCIe 3.0 SSDs zurückfällt. Ja auch hier ist die SSD sehr schnell unterwegs, PCIe 4.0 hilft aber primär bei den maximalen Datenraten.

Wechseln wir zu AS SSD. AS SSD ist ein etwas älterer Benchmark, welche nicht gut auf das hohe Tempo moderner NVME SSDs optimiert ist. Aber bietet zwei durchaus interessante Tests.

Starten wir mit der Zugriffszeit.

Zugriff

Die Corsair MP600 schlägt sich hier gut! Diese ist zwar nicht auf Platz 1 kann aber Platz 2 bzw. 3 für sich behaupten. Ob dies nun so eine große Rolle spielt bei diesen niedrigen Zugriffszeiten lasse ich aber mal dahingestellt.

Interessanterweise bei AS SSDs kopiertest kann die MP600 nur bedingt überzeugen und wir sogar vom „kleinen“ Bruder der MP510 geschlagen.

As Kopier

 

Praxistests

Kommen wir damit zu den Praxistests. Starten wir mit der Installation von Windows 10 von einem USB Stick. Hierbei messe ich die Zeit vom Erstellen der Partition bis zur ersten Nutzerinteraktion durch das Installationsprogram.

W10 Installation

Mit 255 Sekunden ist die Corsair MP600 eine sehr flotte SSD, auch wenn hier keine Vorteile durch die PCIe 4.0 Verbindung offensichtlich sind. Die Corsair MP510 ist mit 251 sogar noch einen Hauch schneller.

Ist nun Windows 10 installiert, wie schnell startet dieses? Hier habe ich die Zeit vom Betätigen des Einschalters bis zum Öffnen eines Editor-Fensters, das im Autostart liegt, gemessen.

Um Messungenauigkeit etwas zu reduzieren gab es drei Durchläufe, woraus der Mittelwert gebildet wurde.

W10 Start

Erneut verglichen mit der MP510 keine großen Vorteile für die MP600, was aber auch nicht schlimm ist! MP600, gemeinsam mit der MP510 und der ADATA SX8200 Pro führen das Feld an.

Allerdings sind die Startzeiten derartig dicht beieinander, dass dies in der Praxis kaum eine Rolle spielt.

Kopieren wir doch einmal ein paar Dateien. Mit ein paar meine ich 47500 Dateien mit einer Dateigröße von 38,6GB. Diese werden von der ADATA SX8200 Pro auf die jeweilige Test-SSD kopiert.

Kopieren

Erneut ein sehr starkes Abschneiden, aber auch nur Platz 2. Die Seagate FireCuda 510, welche unheimlich schnell beim Schreiben von Dateien ist, kann die MP600 schlagen.

Wie kann dies sein? Die MP600 hat doch klar die höchsten Datenraten? Ja, bei großen zusammenhängenden Dateien. Bei kleineren Dateien ist das Tempo bei allen Speichermedien deutlich reduziert.

Zum anderen kann es natürlich sein, dass die Ausgangs-SSD hier die Corsair MP600 etwas gebremst hat.

Daher kopieren wir in Runde zwei 54000 Dateien mit einer Dateigröße von 63,2GB intern auf der SSD von Ordner A zu Ordner B. Die SSD muss also gleichzeitig lesen und schreiben.

Intern

Siehe da, die Corsair MP600 belegt hier eindeutig den ersten Platz! Hier zeigen sich die hohen Datenraten.

Machen wir weiter mit einem WinRAR Test. Für diesen Test wurde auf die Corsair MP600 zwei .rar Archive kopiert, mit einmal 41GB und 47.000 Dateien und einmal mit 25GB und 2.000 Dateien. Bei Archiv NR.1 handelt es sich um meine gepackte Lightroom Bibliothek, bei Archiv NR.2 um Bioshock Infinite.

Test-Paket 1 hat sehr viele kleine Daten, Paket 2 ist etwas gemixter. Es wurde die Zeit gestoppt, bis der Entpackvorgang komplett abgeschlossen war.

Rar

Erneut ein souveräner Platz 1 für die Corsair MP600!

Schauen wir uns zum Abschluss noch den PC Mark Anwendungsstart Test an. Dieser simuliert das Starten von Programmen wie Libre Office oder GIMP.

Pc Mark

Erneut Platz zwei für die Corsair MP600. Diese wird von der MP510 in diesem Test geschlagen.

 

Temperatur

Ganz klar gesagt, dank des großen Kühlkörpers sind die Temperaturen bei der Corsair MP600 sehr unproblematisch.

Temperatur

Selbst bei konstanter Volllast bleibt diese unter 60 Grad, bei welchen es auch kein Throttling gibt.

 

Fazit

Ja die Corsair MP600 ist eine herausragende SSD und je nach Aufgabe eins der schnellsten Modelle oder sogar das schnellste Modell auf dem Markt.

Die größte Stärke der MP600 sind klar die sequenziellen Datenraten. Geht es um das Kopieren von großen Dateimengen gibt es aktuelle keine SSD die mit der MP600 mithalten kann, sofern Ihr auch ein PCIe 4.0 fähiges System habt.

Mit über 5000MB/s lesen und 4452MB/s schreibend ist die MP600 rasant schnell.

Corsair Force Series Mp600 Im Test 6

Allerdings ist die Corsair MP600 auch nicht immer so „dominant“. Geht es um Ladezeiten ist die SSD schnell, aber praktisch auch nicht viel schneller als eine normale High End PCIe 3.0 SSD.

So ist die „kleinere“ Corsair MP510 in vielen Bereichen mit der MP600 gleichauf. Überraschend? Nein! Bereits in diesem Artikel habe ich die Ladezeiten einer günstigen und einer High End SSD in Spielen verglichen. Hier gab es fast keine Unterschiede.

Kurzum, ja die MP600 ist eine hervorragende SSD, welche sich aber neutral betrachtet nur lohnt wenn Ihr viel stumpf Dateien von A nach B kopiert. Hier kann diese ihre Stärken dank PCIe 4.0 und des hohen TBW Ratings ausspielen.

Sucht Ihr einfach nur eine SSD mit guten Datenraten und sehr guten Ladezeiten, dann werdet Ihr kaum/keinen Unterschied zu einer deutlich günstigeren Corsair MP510 oder ADATA SX8200 Pro spüren.

Corsair Force Series Mp600 Im Test

Die TaoTronics TT-BH053 Ture Wireless Ohrhörer im Test

Wenn es um günstige und gute Bluetooth Ohrhörer geht, war TaoTronics in der Vergangenheit immer eine feste Größe!

Bisher hatte ich allerdings nur sehr wenige true wireless Ohrhörer aus dem Hause TaoTronics in den Fingern. Dies soll sich nun mit den neuen TT-BH053 ändern.

Taotronics Tt Bh053 Ture Wireless Ohrhörer Im Test 11

Wie bei TaoTronics üblich sind auch die TT-BH053 Ture Wireless Ohrhörer mit rund 45€ eher in der Einstigerpreisklasse angesiedelt.

Hier sollen diese aber mit einem guten Klang und vor allem einer starken Akkulaufzeit punkten können. Aber stimmt dies auch?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Die TaoTronics TT-BH053 Ture Wireless Ohrhörer im Test

Wie die meisten „true Wireless“ Ohrhörer bestehen auch die TaoTronics TT-BH053 aus zwei Komponenten. Dies wären zum einen die Ohrhörer selbst, wie aber auch die Lade- bzw. Transportbox.

Gerade Letztere ist hier nicht ganz unwichtig, da sie durchaus die Alltagserfahrung mit den Ohrhörern deutlich prägen kann.

Taotronics Tt Bh053 Ture Wireless Ohrhörer Im Test 1

Starten wir auch mit der Ladebox der TaoTronics TT-BH053. Diese ist mit 81 x 27 x 38 mm als vergleichsweise kompakt einzustufen.

Was die Verarbeitung und den generellen Qualitätseindruck angeht, bin ich zugegeben mäßig beeindruckt. Man merkt, dass TaoTronics hier eher auf ein zweckmäßiges Design setzt.

Die Ladebox ist komplett aus einem sehr einfachen matten Kunststoff gefertigt. Gerade der Deckel der Ladebox wirkt etwas „billig“.

Taotronics Tt Bh053 Ture Wireless Ohrhörer Im Test 2

Funktional gesehen gibt es aber nichts zu beklagen. Der Deckel der Ladebox wird über Magnete sicher geschlossen gehalten. Ebenso werden die Ohrhörer mithilfe von Magneten in der Ladeschaale fixiert.

Laut TaoTronics kann die Ladebox die Ohrhörer satte 7,2x unterwegs wiederaufladen. Dies halte ich für etwas optimistisch! Ich kam auf +- 4,x Aufladungen „on the Go“, was aber immer noch stark ist!

Die Ohrhörer selbst sollen mit einer Ladung rund 5 Stunden durchhalten können. Dies lässt sich in der Praxis durchaus erreichen, bei lauter Musikwiedergabe rechnet aber eher mit 3,x Stunden.

Taotronics Tt Bh053 Ture Wireless Ohrhörer Im Test 4

Erneut ein vernünftiger Wert!

Geladen wird die Transportbox erfreulicherweise über einen USB C Port auf der Rückseite. Den Ladestatus könnt Ihr wiederum anhand von vier LEDs auf der Front erkennen.

Ähnlich wie die Transportbox sind auch die Ohrhörer aus einem matten Kunststoff gefertigt. Dieser wirkt auch hier nicht übermäßig edel, aber die Ohrhörer wirken ausreichend massiv und stabil. Auch ist dieser Kunststoff recht pflegeleicht.

Daher kann ich hier nicht zu laut klagen. Die Ohrhörer sind eine Mischung aus den Apple AirPods und klassischen Ohrstöpseln, was die Form angeht.

Taotronics Tt Bh053 Ture Wireless Ohrhörer Im Test 3

Die Ohrhörer verfügen also über einen Silikonaufsatz, welcher Euer Ohr versiegelt, aber auch über eine Art Steg der aus Eurem Ohr herausragt. Mittlerweile sollte die Form ja bekannt sein.

Zur Steuerung verfügen die Ohrhörer über eine kapazitive Touch Rückseite. Diese kann teilweise etwas träge reagieren bzw. man muss diese deutlich antippen.

Ich möchte mich hierüber nicht zu laut beschweren, denn dies verhindert versehentliche Berührungen wenn man die Ohrhörer richtet.

Das Ein- bzw. Ausschalten passiert automatisch wenn Ihr die Ohrhörer in die Ladebox legt bzw. herausnehmt.

 

Tragekomfort

Die TaoTronics TT-BH053 sitzen in meinen Ohren sehr bequem und entspannt! Ich kann diese problemlos über eine längere Zeit ohne Drücken oder Ähnliches tragen.

Taotronics Tt Bh053 Ture Wireless Ohrhörer Im Test 9

Ich will aber fast sagen die Ohrhörer sitzen etwas sehr entspannt! Teils hatte ich etwas damit zu kämpfen, dass diese sich lockerten, was natürlich suboptimal ist.

Daher würde ich die TT-BH053 nur bedingt für Sport oder Aktivitäten empfehlen wo Ihr Euch viel bewegt.

 

Klang der TaoTronics TT-BH053

Kommen wir zum Klang der TaoTronics TT-BH053. Hier gibt es glücklicherweise Positives zu vermelden.

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Diese sind angenehm sauber und besitzt in den spitzen eine schöne „Schärfe“ und Luftigkeit. Hohe Stimmen und Insturumente werden von den TaoTronics TT-BH053 gut wiedergegeben.

Keine Klagen hier!

Taotronics Tt Bh053 Ture Wireless Ohrhörer Im Test 8

Die Mitten wiederum fallen etwas schwächer aus. Diese kann man nicht als schlecht bezeichnen, aber es gibt hier etwas Luft nach oben.

Die Mitten wirken ein wenig matt und könnten lebendiger und voller daher kommen. Höhen und Bässe sind hier klar der dominate Faktor im Klang.

Kommen wir damit auch zum Bass. Dieser ist angenehm kräftig mit einem schönen Punch. Selbst der Tiefgang ist für Ohrhörer dieser Klasse stark!

Damit gehen die TaoTronics TT-BH053 klanglich ganz klar in die Badewannen Richtung. Also vorne (Höhen) hoch, in der Mitte abgeflacht und am Ende (Tiefen) wieder hoch.

Diese Klangsignatur gilt im Allgemeinen als sehr massenkompatibel, da so Musik sehr lebendig und dynamisch wirkt. Gerade die typische Pop Musik, genau wie elektronische Klänge „funktionieren“ mit solch einer Klangsignatur sehr gut.

Ja die Mitten könnten etwas feiner aufgelöst sein, aber abseits davon habe ich keine Klagen bei den TaoTronics TT-BH053! Mehr kann man für +-50€ nicht erwarten.

Bei Amazon hatten sich eine Handvoll Nutzer über zu wenig Bass bei den TaoTronics TT-BH053 beschwert, was ich 0 nachvollziehen kann! Ich vermute, dass diese Nutzer die falschen Ohraufsätze genutzt haben.

Die Ohrhörer müssen Euer Ohr vollständig versiegeln, damit der Bass druck aufbauen kann. Sitzen die Ohrhörer locker, dann verpufft der Bass.

 

Fazit

Die TT-BH053 von TaoTronics sind gute und empfehlenswerte true wireless Ohrhörer für die nicht Sportler unter Euch.

Starten wir beim Wichtigsten, dem Klang. Die Ohrhörer klingen sehr kräftig mit einem tiefen und mächtigen Bass, wie auch sehr klaren Höhen. Die Mitten sind vielleicht etwas dünner, aber dennoch würde ich die Ohrhörer als gut klingend bezeichnen!

Gerade wenn Ihr einen etwas lebendigeren und dynamischeren Klang bevorzugt werdet Ihr Freude an den TaoTronics TT-BH053 haben!

Taotronics Tt Bh053 Ture Wireless Ohrhörer Im Test 7

Auch die Akkulaufzeit, wie die Nutzbarkeit im Alltag fällt solide aus! Super!

Grundsätzlich passten die Ohrhörer auch gut in meine Ohren. Diese saßen sehr bequem und entspannt, aber auch vergleichsweise locker. Wollt Ihr diese zum Joggen nutzen, dann wäre ich etwas vorsichtig.

Kurzum zu einem Preis von unter 50€ machen die TaoTronics TT-BH053 einen guten Job und Ihr werdet es nicht einfach haben bessere Ohrhörer auf der Amazon Plattform zu finden!

Vernümftig und Preiswert, das Acer Predator Helios 300 im Test

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Mit dem Helios 300 hat Acer ein sehr spannendes Notebook im Sortiment, für alle die ein gutes Gaming Notebook in der 1000€ Preisklasse suchen.

Hier bietet dieses mit Intel 9. Gen CPUs und aktuellen NVIDIA Grafikkarten aktuelle Hardware zu einem augenscheinlich fairen Preis.

Acer Predator Helios 300 Im Test 7

Aber gerade bei Notebooks ist dies nicht immer ganz so leicht zu beurteilen, hier gibt es schließlich viel mehr wichtige Komponenten als nur CPU und GPU.

Wollen wir uns daher doch einmal ansehen wie sich das Predator Helios 300 von Acer so im Test schlägt!

An dieser Stelle vielen Dank an Acer für das Ausleihen  des Helios 300 für diesen Test!

 

Das Acer Predator Helios 300 im Test

Das Acer Predator Helios 300 ist ein klassisches 2019er Gaming Notebook. Dieses ist mit rund 25mm zwar nicht „luxuriös“ dünn, aber auch nicht als fett oder klobig zu bezeichnen.

Auch die sonstigen Abmessungen stimmen. Die 15 Zoll Version misst 363×254 mm.

Acer Predator Helios 300 Im Test 1

Ich würde dies geht völlig in Ordnung, gerade wenn man den Preis bedenkt. Einzelne Versionen des Helios 300 sind bereits für knapp über 1000€ erhältlich und die hier getestete Version liegt gerade einmal bei 1400€, hier darf man kein „Razer Blade“ erwarten.

Erfreulicherweise nutzt Acer aber recht dünne Displayrahmen, wodurch das Helios 300 einen modernen Look hat.

Was die Materialwahl angeht gibt es keine Überraschungen. Die Basis des Helios 300 besteht aus Kunststoff. Die Handballenauflage bzw. das Tastaturdeck, wie auch die Rückseite des Displays, sind allerdings mit Aluminium verfeinert. Dies soll für ein etwas wertigeres Äußere sorgen, was auch durchaus gelingt!

Acer Predator Helios 300 Im Test 6

Gerade das Aluminium, welches um die Kanten der Basis gebogen ist wirkt wertig. Positiv überrascht hat mich auch die Stabilität des Notebooks! Dieses ist vergleichsweise verwindungssteif.

Bei allen positiven Worten muss man aber auch dazusagen, dass das Helios 300 kein „premium“ Notebook im engeren Sinne ist. Man merkt hier durchaus, dass Acer auf den Preis und eine möglichst starke Hardware zu diesem, wert gelegt hat.

Acer Predator Helios 300 Im Test 3

Teilweise sind Spaltmaße nicht ganz Spitzenklasse und man merkt, dass Kunststoff weiterhin die Basis des Notebooks ausmacht.

Solide fallen die Anschlüsse des Helios 300 aus. Auf der linken Seite finden wir den Ladeport, einen LAN Port, zweimal USB 3.0 und einen Headset Anschluss.

Auf der rechten Seite ist ein HDMI 2.0 Port, ein DisplayPort 1.4, ein weiteres mal USB 3.0 und USB C zu finden. Abseits eines Thunderbolt 3 Ports und vielleicht eines Kartenlesers ist so alles vorhanden was man sich wünschen kann.

Was ich leider etwas kritisieren muss, ist die Positionierung der Anschlüsse. Diese sind vergleichsweise weit vorne am Notebook angebracht. Hierdurch können eingesteckte Kabel die Maus stören.

Acer Predator Helios 300 Im Test 5

Allerdings glaube ich zu verstehen warum Acer dies gemacht hat.

Der Bereich in welchem normalerweise die Anschlüsse bei einem Notebook zu finden sind, ist hier von Lüftungsöffnungen belegt. Dann hoffen wir mal, dass die Kühlung die etwas mäßige Position der Anschlüsse rechtfertigt.

 

Display

Das Acer Helios 300 ist sowohl mit 17,3 Zoll wie auch mit 15,6 Zoll Display verfügbar. Hier im Test habe ich die 15,6 Zoll Version mit 144Hz Panel.

Bei diesem handelt es sich erfreulicherweise um ein mattes IPS Panel! Ja selbst in einem Preis/Leistungs orientierten Gaming Notebook findet man mittlerweile wertige IPS Panels mit hoher Bildwiederholungsrate.

Aber ist das IPS Panel wirklich so wertig? Ja! Subjektiv sieht das Display gut aus. Klar es gibt noch „krassere“ Displays, was die reine Bildqualität angeht, aber diese findet man nicht in Gaming Notebooks und vor allem nicht mit hoher Bildwiederholungsrate.

Subjektiv taugt das im Acer Predator Helios 300 verbaute Display völlig. Dies wird aber auch von den Messwerten bestätigt.

Eine 97% sRGB Abdeckung und 72% von AdobeRGB ist schon sehr ordentlich.

Farbraum

Ebenfalls ordentlich ist der Kontrast mit 1:810 und die maximale Helligkeit von 310 cd/m². Damit ist das Helios 300 durchaus auch in etwas helleren Umgebungen zu nutzen.

Kurzum das Display ist für Gamer absolut top und selbst für Hobby Foto/Video-Bearbeitung zu gebrauchen.

 

Lautsprecher

Das Acer Predator Helios 300 verfügt über zwei Lautsprecher, welche auf der Front des Notebooks angebracht sind.

Diese stechen weder besonders positiv noch negativ hervor. Die Lautsprecher sind angenehm klar und sauber, besitzen aber wenig Bass.

Damit taugen diese für Youtube Videos und Ähnliches, bieten aber natürlich kein Kino Feeling.Das Helios 300 ist hier auf dem Level eines Alienware M15 R4.

 

Eingabegeräte

Acer setzt auch beim Helios 300 auf eine große Tastatur inklusive Nummernpad! Diese nutzt dabei den mittlerweile meist üblichen chiclet Style.

Was das Layout angeht, haben wir eine recht klassische QWERTZ Tastatur vor uns. Ich konnte keine größeren Sünden oder Veränderungen beim Layout bemerken, alles passt soweit.

Die F Tasten sind aber wie üblich mit Zusatzfunktionen belegt, wie einstellen der Tastatur-Helligkeit usw. Die Lautstärken Einstellung und Displayhelligkeit liegt allerdings auf den Pfeiltasten, welche hier die volle Größe haben.

Acer Predator Helios 300 Im Test 6

Was das Tippgefühl betrifft würde ich die Tastatur des Helios 300 als mittelmäßig einstufen. Grundsätzlich tippt es sich gut. Die Tasten sind fest mit einem guten Anschlag und das Tastaturdeck gibt kaum nach. Lediglich könnte der Druckpunkt der Tasten etwas knackiger sein.

Dieser ist hier etwas schwammig, verglichen mit Alienware, Dell oder auch den größeren ASUS Modellen.

Für den Normalnutzer geht das aber in Ordnung, genau wie für Gamer.

Die Beleuchtung der Tastatur ist ebenfalls ordentlich. Allerdings setzt Acer auf eine Zonen- Beleuchtung. Die Tastatur besitzt vier Zonen, für welche Ihr jeweils eine Farbe einstellen könnt.

Über das Trackpad kann ich mich nur durchweg positiv äußern. Dies hat eine schöne Größe und Textur und auch das Tracking fühlt sich gut an.

 

Leistung und Benchmarks

Für diesen Test habe ich das Helios 300 von Acer mit dem aktuellen Intel Core i7-9750H und der NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti zur Verfügung gestellt bekommen.

Damit fällt dieses in die „Mittelklasse“ der Gaming Notebooks. Der Intel Core i7-9750H ist natürlich der obligatorische High End Notebook Prozessor, welcher geschätzt in 80% aller Notebooks über 1000€ zum Einsatz kommt.

Dies auch durchaus zurecht! Der Intel Core i7-9750H ist eine klasse CPU, welche über 6 + 6 Kerne verfügt, welche mit bis zu 4,5Ghz takten. Der Basis Takt liegt aber mit 2,6Ghz natürlich deutlich niedriger.

Etwas Außergewöhnlicher ist die GTX 1660 Ti von Nvidia. Diese könnte man auch als RTX 2060 „Lite“ bezeichnen. Beide Karten basieren auf der gleichen Architektur, der GTX 1660Ti fehlt aber unter anderem der Raytracing Support.

Schauen wir uns das Ganze erst einmal in ein paar Benchmarks an.

1 2 3 4 5 6

Cb 15 Cb 20 Handbreake

Hier haben wir ein paar interessante Ergebnisse! Starten wir zunächst mit der CPU. Diese liefert eher Durchschnittliche bzw. leicht Unterdurchschnittliche für einen i7-9750H. Dies fällt gerade bei Cinebench R20 auf. Hier ist der MultiCore Score mit 2309 Punkten Okay, aber auch nicht besonders gut, für diese CPU.

Der Single Core Score ist hingegen mit 462 der beste den ich bisher bei einem Notebook gesehen habe!

Die GTX 1660 Ti hat mich hingegen durchgehend positiv überrascht. Wird sind hier was die Leistung angeht klar über der alten GTX 1060 und +- auf dem Level der GTX 1070 bzw. RTX 2060.

Dies bestätigt sich auch in „richtigen“ Spielen.

Fps

Battlefield One The Witcher 3

Das Helios 300 ist ein ideales Notebook für die Full HD Auflösung! Die überwältigende Mehrheit aller aktuellen Spiele erreicht auf diesem +- 60 FPS bei maximalen Details und Full HD.

Es gibt hier ausnahmen, wie Anthem oder Assassin’s Creed Odyssey, wo wir eher FPS im Bereich 30+ sehen, aber dies ist eher die Ausnahme.

ESport Titel aller CS GO hingegen machen gut Nutzen vom 144Hz Panel und erreichen dementsprechende Bildraten.

Kommen wir zum Abschluss noch auf die SSD zu sprechen. Hier ist in meinem Helios 300 eine WD SN720 verbaut. Eine exotische SSD, welche ich zuvor noch nie in einem Notebook gesehen habe.

Hierbei handelt es sich um eine OEM SSD von Western Digital, welche ein wenig in die „Black“ Richtung geht.

7

Hierzu passen auch die Messwerte. Lesend erreichte die SSD über 3000MB/s und schreibend über 2400MB/s, was sehr gute Werte sind!

Damit liegt das Helios 300 deutlich über meinen Erwartungen.

 

Lautstärke und Temperatur

Das Helios 300 ist eins der leisesten Gaming Notebooks das ich bisher in den Fingern hatte! Im Leerlauf ist dieses wie es mittlerweile eigentlich üblich ist komplett ruhig. Hier ist das Notebook unhörbar.

Aber selbst unter Gaming Last drehen die Lüfter nur sehr sanft hoch. Das Helios 300 erzeugt bei Spielen lediglich ein nicht störendes leichtes Surren.

Das ASUS ROG Strix Scar III G531GW ist beispielsweise über doppelt so laut wie das Acer Predator Helios 300!

Acer Predator Helios 300 Im Test 9

Hat sich Acer aber diese gute Lautstärke mit hohen Temperaturen erkauft? Nein!

Bei einer CPU Volllast erreicht der i7-9750H gerade einmal entspannte 78-82 Grad. Ja dies ist für ein Notebook dieser Klasse wirklich nicht zu viel, ganz im Gegenteil.

Kommt zur CPU auch noch Last auf der GPU hinzu, gehen die Temperaturen ein Stück noch nach oben. Aber in Spielen sind CPU Temperaturen von 8X Grad und eine GPU Temperatur von 7X Grad normal.

Dies ist völlig in Ordnung, gerade wenn man die geringe Lautstärke bedenkt!

 

Akkulaufzeit

Kommen wir noch kurz auf die Akkulaufzeit zu sprechen. Das Helios 300 hat keine spektakuläre Akkulaufzeit, dies darf man aber bei einem Gaming Notebook auch nicht erwarten.

In der Praxis kam ich auf rund 4-4,5 Stunden bei einer Office/Web Nutzung. Schaltet Ihr WLAN aus und führt sonstige Optimierungen durch, wären sicherlich auch 5 Stunden möglich.

Dies ist kein spektakulärer Wert, aber soweit in Ordnung.

 

Fazit

Das Acer Predator Helios 300 kann man fast als „DAS vernünftige Gaming Notebook“ bezeichnen. Warum? Es gibt ohne Frage aufregendere Notebooks, mit noch mehr Leistung, einem noch besseren Display, kompakteren Abmessungen usw.

Aber zu einem Preis von unter 1400€ bietet das Helios 300 ein extrem starkes und nur schwer zu überbietendes Gesamtpaket!

Acer Predator Helios 300 Im Test 10

Das so ziemlich Wichtigste ist hier die Leistung. Die Kombination aus i7-9750H, NVIDIA GTX 1660 TI und 144Hz kann in der Praxis überzeugen! Die Mehrheit aller aktuellen „AAA“ Spiele werdet Ihr auf dem Helios 300 bei sehr hohen Details mit +- 60 FPS spielen können. Hier und da gibt es auch Ausnahmen, aber 30+ FPS waren bei maximalen Details in allen Spielen problemlos zu erreichen.

ESport Titel, wie CS Go hingegen, erreichen Bildraten im dreistelligen Bereich, wo dann auch das 144Hz Display beginnt so richtig Spaß zu machen.

Aber auch abseits der hohen Bildwiederholungsrate ist das Display völlig in Ordnung! Dies ist qualitativ tadellos und sogar für Hobby Foto/Video-Bearbeitung zu gebrauchen.

Ebenfalls sehr loben muss ich das Helios 300 für die Kühlung. Das Notebook läuft vergleichsweise kalt und auch sehr leise! Ja in Spielen ist es hörbar, aber signifikant leiser als 99% aller Modelle auf dem Markt!

  • Gaming Performance gut
  • Display sehr gut
  • Kühlung und Lautstärke sehr gut

Damit hat das Helios 300 schon einmal eine sehr starke Ausgangsposition für Gamer.

Wirkliche negative Punkte konnte ich keine finden. Es gibt lediglich ein paar „mittelmäßige“ Eigenschaften, welche aber aufgrund des Preises keine Überraschung darstellen. So ist die Tastatur nur „Okay“, genau wie die Lautsprecher.

Acer Predator Helios 300 Im Test 11

Auch ist das Gehäuse nicht das wertigste, aber unter 2000€ ist es hier gar nicht mal so leicht etwas deutlich besseres zu finden.

Wenn mich vielleicht etwas deutlicher gestört hat, dann war es die Positionierung der Anschlüsse. Diese sind etwas weit vorne am Gerät, wodurch diese gerade die Maushand etwas stören können.

Das war es aber auch schon! Kurzum Ihr sucht ein gutes und vernünftiges Gaming Notebook zu einem fairen Preis, dann ist das Helios 300 von Acer eine klasse Option!

Acer Predator Helios 300

Die Corsair K57 RGB im Test, die neuste kabellose RGB Gaming Tastatur von Corsair.

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Kabellose Gaming Mäuse oder Headsets sind schon längst allgegenwärtig. Kabellose Tastaturen sind hingegen im Gaming Sektor absolute Exoten. Es gibt kaum welche und die die es gibt sind meist eher mäßig gut oder haben diverse Kompromisse einzugehen.

Mit der neuen K57 RGB versucht Corsair dies zu ändern. Neben einer RGB Beleuchtung setzt die K57 auf Corsairs proprietäre Slipstream Technologie für eine besonders schnelle Verbindung.

Corsair K57 Rgb Im Test 9

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Welche Kompromisse muss die K57 RGB eingehen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen der K57 RGB für diesen Test.

 

Die Corsair K57 RGB im Test

Die K57 RGB ist bereits auf den ersten Blick als klassische Corsair Tastatur zu erkennen. Corsair verfolgt auch hier seine typische Designsprache. Die Tastatur ist also komplett in Schwarz gehalten und besitzt „schwebende“ Tasten.

Was nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist, ist die kabellose Natur der K57 RGB. Abseits des fehlenden Kabels entspricht optisch alles eines normalen High End Gaming Tastatur.

Corsair K57 Rgb Im Test 1

Die Abmessungen, Tastenhöhe und auch Tastenanzahl ist soweit normal.

Erst auf der Rückseite ist der Anschluss für ein microUSB Kabel zu finden, wie auch ein Ein/Ausschalter und ein Steckplatz für den Funkempfänger. Bei dem Funkempfänger handelt es sich um einen „micro-Empfänger“. Dieser steht also nur wenige mm über dem USB Port hervor, ideal für Notebooks!

Ihr müsst den Funkempfänger aber nicht nutzen! Die Corsair K57 RGB unterstützt auch Bluetooth oder kann kabelgebunden betrieben werden.

Corsair K57 Rgb Im Test 6

Ja verbindet Ihr die Tastatur via microUSB mit Eurem PC verhält sich diese wie eine normale kabelgebundene Tastatur (auch die Tastatur Daten werden dann via Kabel übertragen).

Zurück zur K57 RGB, diese nutzt ein schlichtes High End Design, ist aber was Materialwahl angeht eher in der oberen Mittelklasse bzw. unteren Oberklasse angesiedelt.

Corsair K57 Rgb Im Test 3

Im Gegensatz zu Corsairs High End Tastaturen ist die K57 RGB komplett aus Kunststoff gefertigt. Schlimm? Eigentlich nicht.Der verwendete Kunststoff für die Basis wirkt ausreichend massiv und stabil. Allgemein ist die K57 ausreichend verwindungssteif.

Corsair war auch clever genug einen matten Kunststoff für die Basis zu nutzen. Dieser sollte also nicht all zu schnell verschmutzen. Lediglich im oberen Bereich befindet sich eine Hochglanzleiste.

Corsair K57 Rgb Im Test 5

Neben der Tastatur, dem Funkempfänger und einem microUSB Kabel liegt auch eine optionale Handballenauflage bei. Diese wird einfach über Plastikpins auf der Unterseite angeklemmt.

 

Layout und Tasten

Zum Layout der Corsair K57 ist nicht viel zu sagen. Corsair nutzt das absolute Standard QWERTZ Layout inklusive Nummernpad.

Es gibt lediglich einige zusätzliche Tasten. Oberhalb des Nummernpads finden Stop, Play, Vor und Zurück. Darüber wiederum sind drei Tasten zur Steuerung der Lautstärke.

Corsair K57 Rgb Im Test 14

Für die Gamer unter Euch bietet die K57 RGB sechs gesonderte Makrotasten am linken Rand.

Die F Tasten sind aufgrund der gesonderten Multimedia Tasten nicht doppelt belegt! Mit einer kleinen Ausnahme. Mit FN + F5/F6/F7 schaltet Ihr zwischen Bluetooth und dem Slipstream Empfänger hin und her.

Kurzum ich bin mit dem Layout sehr zufrieden! Gerade die gesonderten Multimedia Tasten weiß ich sehr zu schätzen.

 

Taster und Tippen auf der K57 RGB

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass es sich bei der K57 RGB um eine mechanische Tastatur handelt, dies ist aber leider nicht der Fall!

Corsair nutzt normale Rubber Dome Tasten. Wobei normal sicherlich auch nicht ganz richtig ist. Corsair nutzt bei der K57 RGB schon hochwertige Rubber Dome Taster.

Diese besitzen einen vergleichsweise deutlichen Druckpunkt und festen Anschlag. Für eine Rubber Dome Tastatur! Verglichen mit einer Mechanischen Tastatur fühlt sich die K57 RGB schon etwas schwammiger an, das kann man nicht leugnen.

Allerdings würde ich sagen dies geht in Ordnung. Gerade beim Gaming hat mich dies wenig bis gar nicht gestört. Beim ausgiebigen Tippen ist es mir etwas mehr aufgefallen, aber dies auch primär da ich ansonsten eine mechanische Tastatur gewohnt bin.

Corsair K57 Rgb Im Test 15

Die Corsair K57 stellt schon die Königsklasse der Gaming Rubber Dome Tastaturen dar. Einen klaren Vorteil hat die Rubber Dome Technologie, die K57 ist vergleichsweise leise!

Was die Funkverbindung angeht, kann ich nur sagen, dass ich diese nicht bemerkt habe. Sowohl Bluetooth wie auch Slipstream Technologie waren sehr verzögerungsfrei.

Corsair wirbt damit, dass die Slipstream Technologie für Reaktionszeiten unter 1m sorgt, was einer Kabelverbindung gleichkommt. Verglichen mit Bluetooth konnte ich keine signifikanten Unterschiede feststellen, Bluetooth war nur etwas unzuverlässiger und störungsanfälliger.

Slipstream hingegen lief absolut sauber! Ich hatte keinen einzige Hänger oder Lag während meines Tests, klasse!

 

RGB und Akkulaufzeit

Ungewöhnlicherweise verfügt die K57 RGB trotz kabellosen Aufbaus über eine RGB LED pro Taste. Damit ist die Tastatur sehr aufwendig beleuchtet!

Um dies zu realisieren ohne den Akku in null Komma nix leer zu saugen, nutzt Corsair so genannte Capellix LEDs. Capellix LEDs sind besonders kleine und effiziente LEDs (40% Effizienter als normale RGB LEDs, laut Corsair).

Diese LEDs werden auch bei einigen anderen neueren Corsair Produkten eingesetzt.

Corsair K57 Rgb Im Test 12

Was die Helligkeit angeht, ist die K57 RGB auf dem Level einer normalen kabelgebundenen Tastatur! Corsair hat die LEDs nicht gedrosselt oder Ähnliches. Gerade aufgrund des weißen Untergrunds kommen die Farben sehr kräftig zur Geltung.

Generell ist die Farbdarstellung und Sättigung hervorragend!  Hier geht die K57 RGB keine Kompromisse ein, ganz im Gegenteil.

Corsair K57 Rgb Im Test 13

Allerdings fressen helle RGB LEDs natürlich auch ordentlich Strom. Ohne Beleuchtung liegt die Akkulaufzeit laut Corsair bei 175 Stunden. Bei 4 Stunden Nutzung am Tag sind dies 43 Tage Akkulaufzeit, Top!

Mit RGB Beleuchtung kommen wir laut Corsair auf 35 Stunden (8,75 Tage). Ich glaube Corsair hat dies bei einer mittleren Helligkeit gemessen. Praktisch kam ich eher auf 25-30 Stunden.

 

Fazit

Die erste Frage die Ihr Euch bei der Corsair K57 RGB stellen solltet ist, brauche ich eine kabellose Tastatur? Dies ist eine nicht ganz einfache Frage, denn im Gegensatz zur Maus oder dem Headset stört das Kabel bei einer Tastatur meist weniger.

Wollt Ihr dennoch die ultimative Flexibilität und Komfort, dann müssen wir schauen welche Kompromisse Ihr bereit seid einzugehen.

Corsair K57 Rgb Im Test 10

Corsair hat bei der K57 RGB eigentlich einen sehr guten Job gemacht die Kompromisse gering zu halten. So ist der Formfaktor der K57 RGB einer normalen Tastatur entsprechend, die RGB Beleuchtung auf dem Level bzw. über dem Level einer normalen Gaming Tastatur und Ihr bekommt auch jede Menge Zusatzfunktionen und Multimedia Tasten.

Sehr praktisch finde ich die Möglichkeit die Tastatur auch via Bluetooth koppeln zu können. Bluetooth ist zwar nicht ganz so zuverlässig wie der beiliegende Slipstream Empfänger, ist aber klar flexibler.

Sollte Euch das kabellose bzw. der Akku auf die Nerven gehen könnt Ihr die Tastatur auch 100% kabelgebunden nutzen. Klasse! Dabei hält der Akku ausreichend lang. Mit Beleuchtung rechnet damit die Tastatur +- einmal die Woche laden zu müssen. Ohne Beleuchtung +- einmal im Monat.

Corsair K57 Rgb Im Test 11

Allerdings gibt es einen Kompromiss den Ihr eingehen müsst. Die Corsair K57 RGB setzt auf Rubber Dome Taster! Nein diese sind nicht so wertig wie mechanische Tasten und fühlen sich im direkten Vergleich schwammiger an, aber Corsair nutzt hier schon die höchste Güte Rubber Dome Taster.

Für 95% aller Gamer oder Normalnutzer sollte die Tastatur absolut passen. Lediglich wenn Ihr sehr viel schreibt oder bereits von einer mechanischen Tastatur verwöhnt seid (und das Gefühl mögt), dann gilt etwas Vorsicht.

Dennoch ein Lob an Corsair! Die K57 RGB macht einen sehr guten Job und kann für jemanden der ein 100% kabelloses Set-up wünscht absolut Sinn machen.

Corsair K57 Rgb

Die AUKEY Key EP-T10 ture Wireless Ohrhörer im Test, erfreulich gut!

AUKEY konnte mit der „KEY“ Serie an Audio Equipment durchaus für eine Überraschung sorgen. Normalerweise sind AUKEY Produkte eher für einen besonders niedrigen Preis bekannt. Die KEY Serie an Bluetooth Ohrhörer hingegen, zielt auf eine etwas höhere Preisklasse, das auch mit Erfolg!

So sind die AUKEY Key B80 extrem gute und empfehlenswerte Bluetooth Ohrhörer.

Aukey Key Ep T10 Test 13

Mit den neuen EP-T10 hat AUKEY nun in seiner KEY Serie nachgelegt. Bei den EP-T10 handelt es sich erstmals um „true Wireless“ Ohrhörer oder auch TWS genannte Ohrhörer.

Wollen wir uns da doch einmal im Test ansehen ob die AUKEY Key EP-T10 ture Wireless Ohrhörer erfolgreich in die Fußstapfen der anderen KEY Modelle treten können.

 

Die AUKEY Key EP-T10 ture Wireless Ohrhörer im Test

AUKEY möchte bei den EP-T10 nicht nur mit einem guten Klang überzeugen, sondern auch mit einem Design punkten, das dem Preis von rund 100€ gerecht wird.

Dies gelingt auch!

Aukey Key Ep T10 Test 2

Wie auch die anderen Modelle der KEY Serie sind die EP-T10 in einem hell grau mit silbernen Akzenten gehalten. Diese Farbwahl, welche sowohl bei den Ohrhörern wie auch der Transportbox zum Einsatz kommt, ist ganz klar als exotisch zu bezeichnen.

Allerdings finde ich die Ohrhörer und auch das „Key“ Logo auf den Ohrhörern selbst schick!

Die Ohrhörer selbst sind bei den AUKEY Key EP-T10 erfreulich kompakt gehalten. Diese besitzen das meist typische „Ohrstöpsel“ Design. Dabei sind diese weitestgehend aus einem leicht gummierten Kunststoff gefertigt. Lediglich der Aufsatz, genau wie der Ohrhaken ist aus Silikon.

Aukey Key Ep T10 Test 3

Tasten besitzen die AUKEY Key EP-T10 keine. Auf der Rückseite der Ohrhörer befindet sich aber eine Touch sensitive Oberfläche. Über diese könnt Ihr Musik pausieren, vorspulen usw.

Das Ein- und Ausschalten geschieht bei den AUKEY Key EP-T10 automatisch. Legt Ihr diese in die Ladebox bzw. Transportbox ein, schalten diese sich aus, nehmt Ihr diese heraus schalten sie sich ein und verbinden sich mit Eurem Smartphone.

Dies funktioniert auch perfekt in der Praxis!

Aukey Key Ep T10 Test 4

Die Laufzeit der Ohrhörer gibt AUKEY mit satten 7,5 Stunden an, was fast ein Rekordwert für true Wireless Ohrhörer wäre. Praktisch sind die 7,5 Stunden etwas optimistisch. Rechnet eher mit 5-5,5 Stunden bei einer normalen Musikwiedergabe.

Die Ohrhörer lassen sich unterwegs 2 mal von der Transportbox wiederaufladen. Die Transportbox besitzt ein recht einzigartiges rundes Design.

Die Ohrhörer werden hier auf der Oberseite eingelegt und mit ausreichend starken Magneten in der Position gehalten. Geladen wird die Transportbox über einen USB C Port auf der Rückseite.

Was die Qualität und Haptik angeht sind sowohl die Ohrhörer wie auch die Transportbox als gut einzustufen! Beides wirkt wertig und massiv gemacht. Hier sind die AUKEY Key EP-T10 dem 100€ Preispunkt würdig.

 

Tragekomfort

Die AUKEY Key EP-T10 sind vergleichsweise kleine Ohrhörer. Dementsprechend passen diese auch sehr gut in meine Ohren.

AUKEY setzt bei diesen aber auch auf so genannte Ohrhaken. Hierbei handelt es sich um kleine Silikonbügel, welche sich in Euren Ohren verhaken sollen.

Aukey Key Ep T10 Test 8

Dies gelingt diesen auch sehr gut! Die AUKEY Key EP-T10 sitzen wirklich bombenfest! Selbst intensiver Sport sollte mit diesen kein Problem sein.

Was die Bequemlichkeit angeht, sind die Ohrhörer soweit gut, aber diese können aufgrund der Ohrhaken auf Dauer auch etwas drücken.

Kein NoGo, aber zum entspannt auf der Couch sitzen habe ich bereits bessere True Wireless Ohrhörer erlebt.

Unterm Strich würde ich den Tragekomfort mit einer 2- bewerten.

 

Klang der AUKEY Key EP-T10 ture Wireless Ohrhörer

Starten wir wie üblich mit den Höhen. Die AUKEY Key EP-T10 haben generell einen etwas schwereren/wärmeren Klang, dennoch schaffen es sich die Höhen ganz gut zu lösen.

Gerade die oberen Höhen sind sehr schön klar und sehr sauber. Helle Stimmen, Hi Hats usw. werden wunderbar dargestellt und besitzen eine starke Lebendigkeit.

Die Mitten wiederum fallen etwas in die Kategorie unauffällig gut. Die AUKEY Key EP-T10 besitzen eine gute Klangfülle und Volumen. Stimmen und Instrumente werden stark dargestellt.

Aukey Key Ep T10 Test 9

Teils wirkten die Mitten aber auf mich vielleicht etwas träge. Hierdurch erhalten die AUKEY Key EP-T10 auch die angesprochene wärmere Klangsignatur.

Hierzu trägt auch der Bass bei. Die AUKEY Key EP-T10 haben zwar keinen dröhnenden Bass, aber dieser ist schön tief und angenehm kräftig.

Kräftig genug das Musik lebendig und kraftvoll klingt, aber nicht zu kräftig, dass dieser alles überschattet. AUKEY hat hier eine sehr gute Mischung getroffen!

Auch ist der Bass qualitativ top, oder sollte ich besser sagen der Bass ist gerade qualitativ sehr stark. Dieser hat einen tollen Tiefgang und wirkt sehr präzise.

Weitere Bonuspunkte bekommen die AUKEY Key EP-T10 für den generell recht detailreichen Klang. In diesem Punkt sind diese klar überdurchschnittlich!

Kurzum, die Ohrhörer sind tendenziell etwas wärmer abgestimmt, bieten aber dennoch sehr schön klare Höhen und einen mächtigen Bass. Eine Klangsignatur die man so nicht alle Tage so gut umgesetzt hört!

 

Fazit

AUKEYs „Key“ Serie an Bluetooth Ohrhörern kann man nur loben! Schon die klassischen Bluetooth Ohrhörer dieser Serie konnten im Test überzeugen, selbiges gilt nun auch für die True Wireless Version.

Die AUKEY Key EP-T10 sind klasse!

Starten wir mit dem Wichtigsten, dem Klang. Die AUKEY Key EP-T10 besitzen einen sehr mächtigen und kräftigen Klang, welcher aber dennoch mit einer tollen Dynamik überzeugen kann.

Aukey Key Ep T10 Test 5

Mögt Ihr einen guten Bass, gute Dynamik und vielleicht einen Hauch wärmeren Klang? Dann sind die AUKEY Key EP-T10 das Richtige für Euch!

Aber nicht nur der Klang kann überzeugen. Wie es sich für Ohrhörer der 100€ Preisklasse gehört sind die AUKEY Key EP-T10 auch sehr schön wertig designt. Die Ohrhörer sehen schick aus und fassen sich hochwertig an. Man merkt hier kein billig Produkt in den Fingern zu haben.

Zudem passt die Alltagstauglichkeit. Das automatische Ein/Ausschalten der Ohrhörer hat bei mir sehr gut funktioniert, genau wie die Verbindung mit dem Smartphone.

Kurzum, die AUKEY Key EP-T10 gehören in meine Top 3 „ture Wireless Ohrhörer der 100€ Preisklasse“, gemeinsam mit den 1More stylish True Wireless und den JBL Tune 120TWS.

Aukey Key Ep T10

Die besten und empfehlenswertesten, die Techtest.org Bestenliste

Aktuell findet Ihr auf Techtest.org über 1600 Artikel und Tests. Bei dieser Menge kann die Übersicht sicherlich etwas leiden. Selbst mir fällt die Übersicht nicht immer ganz leicht.

Daher versuchen wir doch einmal die Artikel etwas zu ordnen. Hier eine Liste der Techtest.org Bestenlisten, Empfehlungen und generell interessanter Artikel, welche Ihr kennen müsst!


Powerbanks

Die Besten Powerbank!

Über 52x Powerbanks im Vergleich, welche ist die beste Powerbank 2019? Zur Bestenliste!

Zusammenfassung, je nach gewünschter Kapazität würde ich folgende Modelle empfehlen:

 


 

Notebook Powerbanks (USB C)

Besten Notebook Powerbanks

Welche ist die optimale USB C Powerbank für mein Notebook 2019? (Vergleich, Test, Info)

Zusammenfassung, Ihr wollt Euer Notebook mit einer Powerbank laden? Dann würde ich folgende Modelle empfehlen:

 


 

USB Ladegeräte

Besten Usb Ladegeräte

Die besten und empfehlenswertesten USB Ladegeräte, Bestenliste

Zusammenfassung, hier meine Top-Empfehlungen:

 


 

Bluetooth Kopfhörer

Bluetooth Kopfhörer, Die Besten!

Über 30 Modelle im Vergleich, die besten Bluetooth Kopfhörer! Techtest.org Bestenliste

Zusammenfassung, es gibt sehr viele und auch sehr gute Bluetooth Kopfhörer. Folgende Modelle würde ich spontan empfehlen:

  1. Bose Noise Cancelling Headphones 700
  2. Beyerdynamic LAGOON ANC
  3. Sennheiser PXC 550
  4. Bang & Olufsen BeoPlay H4
  5. Bose QC35 II
  6. FIIL Bluetooth Kopfhörer

Wichtig, Kopfhörer sind etwas sehr individuelles. Schaut also ob die Klangsignatur der Modelle wirklich zu Eurem Geschmack passt.

 


 

Bluetooth Lautsprecher

Bluetooth Lautsprecher Vergleich 1

Die besten Bluetooth Lautsprecher 2019

Zusammenfassung:

Bis 50€

Bis 100€

Über 100€

 


(Smarte) Wetterstationen

Die Besten Wetterstationen

Die besten smarten Wetterstationen im Vergleich!

Zusammenfassung, folgende Modelle würde ich mir zuerst ansehen:


Smart Home Systeme 

Besten Smart Home Systeme

Die besten Smart Home Systeme 2019, Übersicht, Vergleich und Test

Zusammenfassung, die besten Smart Home Systeme:

  1. Homematic IP (Allround Smart Home)
  2. Netatmo smarten Heizkörperthermostate (Heizen und Klima)
  3. tado° (Heizen und Klima)

SSDs 

Die Besten Ssds

Die besten SSDs Mitte 2019, techtest.org Bestenliste und Empfehlungen!

Zusammenfassung:

 


 

Smartphone Ladekabel

Besten Ladekabel

 


 

Soundbars

Besten Soundbars

  1. Nubert nuPro AS-250 (+- 500€)
  2. Teufel Cinebar Duett 2.1 (+-600€)
  3. Nubert nuBox AS-225 (+- 375€)

 


 

Überwachungskameras

Überwachungskameras

Die empfehlenswertesten Überwachungskameras:

 


 

Gaming Headsets (kabelgebunden)

Headsets

Die besten Gaming Headsets nach Techtest.org:

  1. Audio-Technica ATH-PDG1
  2. Beyerdynamic MMX 300 2nd 
  3. Beyerdynamic Custom Game


 

Smart Home BeleuchtungSmart Home Beleuchtung


 

Ladeanalysen 

Schnellladen

Wie lädt Euer Smartphone und was sind die optimalen Ladegeräte und Powerbanks?

Sind die Samsung EVO Select Speicherkarten gut? 512GB, 256GB und 128GB im Vergleich!

Wenn Ihr nach günstigen microSD Speicherkarten sucht, werdet Ihr über Samsungs EVO Select Modelle stolpern.

Die Samsung Evo Select Speicherkarten sind in Größen von 32GB bis satte 512GB verfügbar. Bei diesen handelt es sich auf den ersten Blick lediglich um günstigere EVO Plus Speicherkarten.

Sind Die Samsung Evo Select Speicherkarten Gut 6

Aber ist das wirklich das ganze Geheimnis?

Wollen wir uns das Ganze doch einmal in einem Test ansehen. Sind die Samsung EVO Select gut und wie unterschieden diese sich zu dem EVO Plus Modellen?

 

Samsung EVO Select vs. Samsung EVO Plus

Samsungs reguläre microSD Speicherkarten die Ihr im Einzelhandel oder bei den meisten online Händlern findet hören auf dem Namen „EVO Plus“. Diese zeichnen sich durch eine orangene Farbe, sowohl auf der Speicherkarte, wie auch auf der Box aus.

Sind Die Samsung Evo Select Speicherkarten Gut 1

Die Samsung EVO Select besitzen fast 1 zu 1 die gleiche Verpackung und das gleiche Design. Hier wurde lediglich der orange Farbakzent gegen grün getauscht.

Auch was die technischen Daten angeht, sind sich die EVO Select und EVO Plus sehr ähnlich!

Lesen Schreiben
Samsung EVO Select 128GB 100 MB/s 90 MB/s
Samsung EVO Plus 128GB 100 MB/s 90 MB/s
Samsung EVO Select 256GB 100 MB/s 90 MB/s
Samsung EVO Plus 256GB 100 MB/s 90 MB/s
Samsung EVO Select 512GB 100 MB/s 90 MB/s
Samsung EVO Plus 512GB 100 MB/s 90 MB/s

Alle Speicherkarten sind mit 100MB/s lesen und 90MB/s schreibend spezifiziert.

Sind also die EVO Select und EVO Plus identische Speicherkarten?

Sind Die Samsung Evo Select Speicherkarten Gut 3

Die Antwort ist vermutlich ja! Die Samsung EVO Select Serie wird ausschließlich über Amazon vertrieben. Vermutlich gewährt hier Samsung Amazon Sonderkonditionen, damit die Samsung Speicherkarten auf der Amazon Plattform konkurrenzfähiger sind.

Damit dies aber nicht die Preise für alle Händler zerstört, hat man eine eigene Serie für Amazon aufgelegt. Neue Serie heißt hier vermutlich neue Optik, neuer Name, bekannte Technik.

Dies ist wie gesagt nur eine Vermutung, welche aber nahe liegt.

 

Die Samsung EVO Select im Test

Schauen wir uns aber die Samsung EVO Select Speicherkarten doch einmal in der Praxis an. Vielleicht gibt es ja doch eine Überraschung.

Für diesen Test habe ich die 128GB, 256GB und 512GB Version der Samsung EVO Select gekauft. Zum Vergleich Teste ich auch die 128GB und 256GB Version der regulären Samsung EVO Plus.

Starten wir aber mit den EVO Select Speicherkarten.

Select 256 Select 512 Select 128

Ich muss mich hier ein wenig enttäuscht zeigen. Samsung verspricht bei allen Modellen 100MB/s lesend und 90MB/s schreibend. Dies kann ich aber nicht bestätigen!

Lesend schaffen die beiden großen Modelle 90MB/s und die kleine 128GB 85MB/s. Dies kann sicherlich am verwendeten Speicherkartenleser liegen. Ich nutze hier den Kingston FCR-HS4, welcher eigentlich recht gut ist.

Ich kann nicht ausschließen, dass mit einem anderen Speicherkartenleser 100MB/s möglich wären, aber ich kann dies auch nicht bestätigen. Dennoch sind natürlich 90MB/s ein sehr gutes Ergebnis!

Schreibend komme ich bei den beiden großen Modellen auf 84MB/s bzw. 80MB/s. Erneut ein Stück unter den versprochenen 90MB/s, aber ausreichend gut!

Bei der 128GB Karte kam ich allerdings nur auf 58MB/s, was ein gutes Stück unter der 90MB/s Angabe von Samsung liegt. Dies macht auch Sinn, kleinere Speicherkarten erreichen meist nicht so hohen Datenraten, gerade beim Schreiben. Hier ist aber einfach Samsungs Angabe zu optimistisch.

Wie sieht es aber im Vergleich zu den EVO Plus Modellen aus?

Geschwindigkeit

Die EVO Select Speicherkarten waren in meinem Test in allen Belangen leicht bis deutlich schneller als die EVO Plus Modelle.

Allerdings gerade bei der 256GB Speicherkarte sind die Unterschiede sehr gering. Ich vermute, dass die Unterschiede nur Messungenauigkeit sind und es an sich um eine identische Speicherkarte handelt.

 

Fazit, sind die Samsung EVO Select Speicherkarten gut?

Ja Ihr könnt unbesorgt die Samsung EVO Select Speicherkarten kaufen und erhaltet die volle Samsung Qualität!

Zwar konnten die EVO Select in meinem Test nicht ganz das von Samsung beworbene Tempo erreichen, aber mit 90MB/s lesend und 80MB/s schreibend (im Schnitt) sind diese weiterhin unheimlich schnell! Sogar schneller als die regulären EVO Plus Speicherkarten.

Sind Die Samsung Evo Select Speicherkarten Gut 5

Gerade die 256GB und 512GB Version konnte hier überzeugen.

Also es spricht nichts gegen den Kauf einer Samsung EVO Select Speicherkarte!

Die Beyerdynamic LAGOON ANC im Test, die bessere alternative zu BOSE, Sony und Co.?

Beyerdynamic ist einer der ältesten Kopfhörer Hersteller der Welt. Diese haben nun mit den neuen „LAGOON“ Modellen eine Art Refresh gewagt.

Einfach nur gut klingende Kopfhörer verkaufen sich mittlerweile nicht mehr so gut. Auch das Design spielt hier eine immer wichtigere Rolle, wie uns Hersteller wie Beats gezeigt haben.

So sollen auch die LAGOON ANC nicht nur durch einen Spitzenklang überzeugen, sondern auch durch ein schickes Design und aktives Noise Cancelling.

Die Beyerdynamic Lagoon Anc Im Test, Die Bessere Alternative Zu Bose, Sony Und Co. 15

Aber gelingt dies auch? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Beyerdynamic für das zur Verfügung stellen der LAGOON ANC für diesen Test.

 

Die Beyerdynamic LAGOON ANC im Test

Beyerdynamic setzt bei den LAGOON ANC auf ein recht dezentes, aber für Beyerdynamic ungewöhnliches Design. Man merkt hier ganz klar das ein Stück weit mehr auf das Design geachtet wurde als bei früheren Produkten. Wobei dies auch nicht so ganz stimmt, auch frühere Beyerdynamic Produkte hatten ein schickes Design, dieses ist bei den LAGOON ANC etwas massentauglicher.

Die Beyerdynamic Lagoon Anc Im Test, Die Bessere Alternative Zu Bose, Sony Und Co. 1

Die Kopfhörer sind weitestgehend aus einem matten schwarzen Kunststoff gefertigt. Lediglich das Kopfband ist metallverstärkt, was der Haltbarkeit sicherlich guttut.

Was die generelle Haptik angeht, hat Beyerdynamic einen guten Job gemacht! Die Kopfhörer fühlen sich wertig und stabil an. Hier können sich Hersteller wie Bose eine Scheibe abschneiden.

Optisch sind die LAGOON ANC erst einmal unauffällig. Auf der Rückseite der Ohrmuscheln findet sich lediglich das etwas kryptische LAGOON Logo, welches aber nicht übermäßig auffällig ist.

Die Beyerdynamic Lagoon Anc Im Test, Die Bessere Alternative Zu Bose, Sony Und Co. 4

Es gibt aber eine coole Besonderheit. Die Ohrmuscheln sind im inneren beleuchtet. Ja Beyerdynamic hat die Status LED im Inneren der Ohrmuscheln verbaut. Diese informiert Euch beispielsweise über den Bluetooth Status usw.

Diese LED ist natürlich nicht dauerhaft aktiv und leuchtet nur wenn Ihr die Kopfhörer gerade nicht tragt.

Die Beyerdynamic Lagoon Anc Im Test, Die Bessere Alternative Zu Bose, Sony Und Co. 5

Was die Steuerung angeht finden wir an der rechten Ohrmuschel zwei Schieber. Der eine dient dem Ein/Ausschalten, der andere für die Steuerung des Noise Cancelling.

Die Musiksteuerung erfolgt bei den Beyerdynamic LAGOON ANC über ein Touchpad auf der Rückseite der rechten Ohrmuschel.

Die Beyerdynamic Lagoon Anc Im Test, Die Bessere Alternative Zu Bose, Sony Und Co. 3

Geladen werden die Beyerdynamic LAGOON ANC über einen USB C Port auf der Unterseite. Maximal können diese laut Hersteller 45 Stunden durchhalten, aber „nur“ bis zu 24,5 Stunden mit ANC.

Letzteres kann ich +- bestätigen. 20+ Stunden sind mit den Kopfhörern möglich!

 

Tragekomfort

Die LAGOON ANC sind Over-Ear Kopfhörer. Hier hat Beyerdynamic auf den ersten Blick alles richtig gemacht. Die Ohrmuscheln sind schön tief und das verwendete (Kunst?) Leder angenehm weich.

Die Fütterung der Ohrpolster ist allerdings etwas dichter und dementsprechend härter, als es beispielsweise bei Bose der Fall ist.

Die Beyerdynamic Lagoon Anc Im Test, Die Bessere Alternative Zu Bose, Sony Und Co. 18

Hierdurch sitzen die Ohrhörer etwas fester auf dem Kopf, aber natürlich hilft dies beim passiven Noise Cancelling. Dichtere Ohrpolster = weniger Außenlärm kann eindringen.

Die Größe der Ohrmuscheln passt. Für mich könnten diese vielleicht einen Hauch größer sein, aber im Allgemeinen geht dies völlig in Ordnung für Kopfhörer die auf eine mobile Nutzung ausgelegt sind.

Unterm Strich würde ich den Tragekomfort mit einer 2 bis 2- bewerten.

 

ANC

Wie alle High End Bluetooth Kopfhörer besitzen auch die Beyerdynamic LAGOON ANC, also „aktives Noise Cancelling“.

Hierbei werden Außengeräusche aktiv von den Kopfhörern ausgeglichen. Dies ist ein recht komplexes Verfahren, gerade wenn man es gut machen will.

Das ANC bei den LAGOON lässt sich in drei Stufen steuern, aus, Stufe 1 und Stufe 2. Das ANC der Beyerdynamic LAGOON ANC ist gut, aber nicht ganz Spitzenklasse.

Tieferes Brummen und Surren wird von den Kopfhörern gut ausgeglichen. Motorgeräusche, egal ob von einem Auto oder Lüfter, werden gut gedämpft bis komplett entfernt.

Hellere Geräusche oder Stimmen werden leicht reduziert, bleiben aber hörbar, sofern man nicht parallel Musik hört.

Ich würde sagen das ANC der Beyerdynamic LAGOON ANC ist knapp über dem von Teufel +- auf dem Level von sennheiser. Bose und Sony sind hier aber weiterhin noch etwas stärker.

Dennoch sorgen die Beyerdynamic LAGOON ANC auf Reisen für ein gutes Stück mehr Ruhe! Gerade bei Flugreisen ist ANC extrem angenehm.

 

Klang der Beyerdynamic LAGOON ANC

Beyerdynamic gehört zu den Traditionsreichsten Hersteller von Kopfhörern, daher sollte es uns nicht überraschen, dass die LAGOON ANC klanglich überzeugen können.

Starten wir aber am Anfang. Die LAGOON ANC besitzen angenehm saubere Höhen, welche mit einer guten Detailwiedergabe und Brillanz punkten können.

Die Höhen sind dabei nicht übermäßig scharf, aber auch nicht zu weich. Ich denke Beyerdynamic hat hier einen guten Mittelweg getroffen. Eigentlich überraschend, denn Beyerdynamic Kopfhörer sind  für ihre recht scharfen Höhen bekannt.

Die Mitten der LAGOON ANC sind recht neutral bis unauffällig. Die Klangfülle der LAGOON ANC passt völlig, wodurch Stimmen und auch Gesang gut wiedergegeben wird. Ich habe allerdings hier auch schon noch volle Kopfhörer gehört.

Die Beyerdynamic Lagoon Anc Im Test, Die Bessere Alternative Zu Bose, Sony Und Co. 17

Interessant ist immer der Bass, welcher durchaus für viele Nutzer kaufentscheidend ist. Der Bass der LAGOON ANC ist aber gut!

Die LAGOON ANC sind keine Bass Monster, liefern aber durchaus einen leicht angehoben Bass, welcher zudem qualitativ sehr ordentlich ist! Der Tiefgang der Kopfhörer ist klasse, was auch zu Beyerdynamics Angabe 10-30.000Hz passt.

Der Bass ist schön rund und absolut sauber. Ein Hauch mehr Volumen und „Druck“ hätte den LAGOON ANC sicherlich nicht geschadet, aber auch so wie sie sind kann man nicht klagen.

Etwas anders sieht es im Übrigen aus wenn Ihr ANC zuschaltet! Mit ANC wird der Bass der LAGOON ANC ein gutes Stück wuchtiger! Hier werden diese plötzlich zu sehr bassstarken Kopfhörern.

Das Ganze ist natürlich etwas Geschmackssache. Ohne ANC sind die LAGOON ANC eher neutrale und natürliche Kopfhörer, welche den Klang nicht groß färben. Mit ANC haben diese im Bass ein gutes Stück mehr „Zug“ und Volumen.

Die Beyerdynamic Lagoon Anc Im Test, Die Bessere Alternative Zu Bose, Sony Und Co. 16

Auch wenn natürlich der Klang ohne ANC mehr in Richtung klassischen HiFis geht, muss ich gestehen, dass mir die LAGOON ANC mit etwas Kraft im Bass einfach mehr spaß gemacht haben.

Musik klingt hier wunderbar dynamisch und kraftvoll!

Weitere Bonuspunkte gibt es für die sehr gute Detaildarstellung und die große Bühne, welche die Kopfhörer liefern können. Diese ist zwar nicht ganz so groß wie bei Beyerdynamics kabelgebundenen Kopfhörern, aber für Bluetooth Kopfhörer aller Bose, Beats, JBL usw. überdurchschnittlich.

 

Fazit

Die Beyerdynamic LAGOON ANC sind absolute spitzen Bluetooth Kopfhörer und klar eine Kampfansage an Bose, Sony und Co.

Die Optik von Kopfhörern ist natürlich immer Geschmackssache. Mir gefallen die LAGOON ANC aber sehr gut! Diese sind schlicht und schick, zudem gefällt mir die Beleuchtung der Ohrmuscheln. Dies ist zwar nur ein Gimmick, aber cooles Gimmick!

Mehr als ein Gimmick ist das Noise Cancelling. Das ANC der LAGOON ANC arbeitet gut und zuverlässig! Motorgeräusche und generell das „Hintergrundrauschen“ in der Öffentlichkeit wird ein gutes Stück reduziert, was gerade bei längeren Bahnfahrten oder Flügen sehr angenehm ist.

Die Beyerdynamic Lagoon Anc Im Test, Die Bessere Alternative Zu Bose, Sony Und Co. 11

Allerdings muss man auch dazu sagen, dass das ANC bei beispielsweise BOSE noch mal einen Hauch besser ist, BOSE ist hier aber auch der Marktführer.

Das Wichtigste ist aber der Klang. Hier kommt es etwas darauf an ob Ihr die Kopfhörer mit ANC oder ohne ANC nutzt. Ohne ANC klingen die LAGOON ANC lebendig, aber relativ neutral.

Mit eingeschaltetem ANC haben diese deutlich mehr Power und einen voluminöseren Bass. Hier klingen die Beyerdynamic LAGOON ANC sehr spaßig!

Gerade so gefallen mir die Kopfhörer wirklich gut. Diese liefern einen Wertigen, aber vorantreibenden Klang.

Zu guter Letzt hätten wir noch den Tragekomfort. Hier erlaubt sich Beyerdynamic keinen Fehler und ich würde die LAGOON ANC als bequem einstufen.

Das Einzige was mich abschließend etwas stört, ist der Preis. 399€ ist schon recht saftig für die Beyerdynamic LAGOON ANC. Ja diese sind gut, gut genug das 399€ „Okay“ sind, aber mit 299€ wären diese nochmals deutlich konkurrenzfähiger!

Dennoch sucht Ihr sehr gute Bluetooth Kopfhörer und seid bereit vielleicht kleinen Aufschlag für einen deutschen Traditionshersteller zu zahlen, dann sind die LAGOON ANC die richtigen Kopfhörer für Euch!

Beyerdynamic Lagoon Anc

Laut, lauter, der Tronsmart Force Bluetooth Lautsprecher im Test

Auf dem Papier ist der Tronsmart Force ein sehr spannender Lautsprecher! Dieser verfügt laut Hersteller über satte 40W Leistung und eine maximale Lautstärke von bis zu 100db.

Hinzu kommt ein robustes Gehäuse und gute 15 Stunden Akkulaufzeit. Das alles zu einem Preis von gerade einmal 57€.

Laut, Lauter, Der Tronsmart Force Bluetooth Lautsprecher Im Test 5

WOW! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier der Tronsmart Force auch so gut? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Tronsmart für das Zurverfügungstellen des Force.

 

Der Tronsmart Force im Test

Der Tronsmart Force ist kein übermäßig großer Bluetooth Lautsprecher, aber auch nicht winzig. Ich würde sagen verglichen mit anderen Modellen der 50€ Preisklasse ist dieser leicht überdurchschnittlich groß, aber weiterhin sehr portabel.

Auf eine portable Nutzung wurde seitens Tronsmart auch Wert gelegt. So besitzt der Force ein sehr massives und stabiles Gehäuse. Das Ganze geht ein wenig in die „Rugged“ Richtung. Der Force ist also dafür gemacht mitgenommen zu werden und kann auch einen etwas raueren Umgang ab.

Laut, Lauter, Der Tronsmart Force Bluetooth Lautsprecher Im Test 1

Das Ganze ist dabei nicht nur Optik. Der äußere Rahmen des Lautsprechers besteht wirklich aus einem recht dicken Gummi. Der innere Kern ist aber natürlich aus Kunststoff gefertigt, welcher aber auch recht massiv anmutet.

Die Front und Rückseite ist von einem metallenen Lautsprechergitter bedeckt.

Unter der Front finden sich zwei Treibereinheiten, welche laut Tronsmart bis zu 40W liefern können. Diese 40W sind sicherlich etwas optimistisch bzw. absolute Peek Werte. In der Regel laufen solche Bluetooth Lautsprecher nur mit 1-4W bei normaler Musikwiedergaben, ansonsten würden wir auch nicht auf eine gute Akkulaufzeit kommen.

Diese liegt beim Tronsmart Force bei 15 Stunden, was auch hinkommt, bei Zimmerlautstärke. Realisiert wird diese Lautstärke über einen 6000mAh Akku.

Laut, Lauter, Der Tronsmart Force Bluetooth Lautsprecher Im Test 2

Erfreulicherweise wird dieser hier schon via USB C geladen. Dieser USB C Port ist gemeinsam mit einem 3,5mm AUX Eingang und einem Kartenleser auf der Rückseite unter einer Gummiklappe angebracht.

Diese Gummiklappe ist natürlich eine Komponente des IPx7 Wasserschutzes. Theoretisch darf der Tronsmart Force also auch kurzzeitig komplett untertauchen, ohne Schaden zu nehmen.

Laut, Lauter, Der Tronsmart Force Bluetooth Lautsprecher Im Test 3

Praktisch würde ich dies aber wenn möglich nicht auf die Probe stellen. Ähnlich wie bei Smartphones ist ein Wasserschaden nicht von der Garantie abgedeckt. Dennoch könnt Ihr davon ausgehen das etwas wie ein Regenschauer kein Problem für den Tronsmart Force ist.

Über den microSD Kartenslot könnt Ihr auch direkt Musik wiedergeben (Fat32 formatierte Speicherkarte und MP3 Dateien vorausgesetzt). Gesteuert wird der Tronsmart Force über 6 Tasten auf der Oberseite.

Bonuspunkte gibt es für einen kleinen Metallbügel an der Seite des Lautsprechers. An diesem könnt Ihr einen Hacken befestigen oder allgemein den Lautsprecher besser transportieren.

 

Klang des Tronsmart Force

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, dem Klang. Hier sollte man ja Großes erwarten dürfen.

Starten wir bei den Höhen. Diese sind angenehm klar und sauber, mit einer schönen „Schärfe“. Zumindest die oberen Höhen.

Die unteren Höhen bzw. oberen Mitten sind ein wenig dumpf für meinen Geschmack. Allgemein könnte der mittlere Klangbereich etwas schärfer und detailliert dargestellt werden.

Der Bass wiederum geht völlig in Ordnung! Dieser wird für einen 50€ Bluetooth Lautsprecher sauber abgebildet. Zwar liefert der Tronsmart Force einen guten Bass, aber dieser ist auch kein Bass Monster, was ich fast aufgrund des Marketings erwartet hätte.

Laut, Lauter, Der Tronsmart Force Bluetooth Lautsprecher Im Test 7

Dicke Bonuspunkte gibt es für die sehr hohe Pegelfestigkeit! Der Tronsmart Force kann richtig laut werden. Dabei hält dieser seine Klangqualität auch gut bei hohem Pegel.

Meine Vermutung, der Tronsmart Force hat keinen „dynamischen“ Bass. Viele Bluetooth Lautsprecher regeln den Bass bei niedrigen Lautstärken stark hoch und reduzieren diesen bei hohen Lautstärken, um ein Übersteuern zu verhindern. Der Bass beim Tronsmart Force steigt hingegen weitestgehend Linear mit der Lautstärke an. Der Force ist also weniger gut bei niedriger Lautstärke und spielt erst seine Stärke bei hohen Pegeln aus.

Der Tronsmart Force bringt auch noch drei EQ Einstellungen mit, wovon aber wie ich finde nur der Standard Modus wirklich gut klingt. In Modus 2 werden die Höhen deutlich reduziert und in Modus 3 der Bass.

 

Fazit

Der Tronsmart Force ist ein guter Bluetooth Lautsprecher in der 50€ Preisklasse! Zwei Punkte stechen bei diesem besonders hervor.

Dies wäre zum einen die sehr robuste Bauweise. Nein Ihr müsst den Tronsmart Force nicht mit Samthandschuhen anfassen. Dieser hält es auch mal aus auf eine Wiese geworfen zu werden oder Ähnliches. Hierzu passt auch der vergleichsweise gute Wasserschutz.

Laut, Lauter, Der Tronsmart Force Bluetooth Lautsprecher Im Test 8

Punkt Nummer 2 ist die Lautstärke. Der Tronsmart Force kann richtig laut werden! Es ist problemlos möglich mit diesem eine Party taugliche Lautstärke zu erreichen. Dabei klingt dieser sogar noch sehr brauchbar!

Bei normalen Pegeln würde ich den Klang als leicht überdurchschnittlich einstufen. Man merkt aber, dass Tronsmart klar ein Fokus auf hohe Lautstärke gelegt hat.

Sucht Ihr also einen besonders Pegelstarken und Pegelfesten Lautsprecher, dann ist vielleicht der Tronsmart Force der richtige für Euch!

Kompakt und Leistungsstark? Das 14W USB Solar Ladegerät von CHOETECH im Test!

Die Möglichkeit sein Smartphone, Tablet oder Kamera via Solarenergie zu laden ist etwas Tolles! Hierfür gibt es diverse Ladepads, Solarpowerbanks usw. im Handel, welche alle versprechen nur mit der Kraft der Sonne Eure Geräte schnell mit Energie zu versorgen.

Eins der spannendsten Modelle 2019 stammt hier aus dem Hause CHOETECH. Das CHOETECH Solar Ladegerät mit 14W ist für ein 14W Modell ausgesprochen kompakt, soll aber dennoch mit einer hohen Leistung und einem schicken Design überzeugen.

14w Usb Solar Ladegerät Von Choetech Im Test 13

Aber passt dies überhaupt zusammen, kompakt und hohe Leistung? Finden wir genau dies im Test heraus!

Wie viel Leistung bietet das CHOETECH Solar Ladegerät mit 14W in der Praxis wirklich?

 

Das 14W USB Solar Ladegerät von CHOETECH im Test

Ohne Frage das erste was beim CHOETECH Solar Ladegerät ins Auge sticht, sind die Abmessungen. Normalerweise sind diese Art Solarpanels recht groß, aber das CHOETECH ist mit 145 x 146 x 36 mm im zusammengeklappten Zustand super portabel.

Dies hat ungefähr die Größe von zwei Smartphones.

14w Usb Solar Ladegerät Von Choetech Im Test 3

Allerdings braucht ein gutes Solarpanel natürlich Fläche, welche auch beim CHOETECH Solar Ladegerät vorhanden ist. Ausgeklappt wächst dieses auf 635 x 146 mm an. CHOETECH nutzt hier vier monokristalline Panels, mit einer Größe von jeweils 125 x 130mm.

Engelassen sind die Panels in einem flexiblen Stoffgehäuse. Dieses besitzt eine Art Canvas Struktur und wirkt zum einen recht robust und zum anderen auch durchaus schick!

Das Solar Ladegerät von CHOETECH gehört klar zu den hübscheren Modelle die ich bisher gesehen habe. Dieses ist etwas weniger technisch gestaltet und passt sich besser an den Style von Rucksäcken usw. an.

14w Usb Solar Ladegerät Von Choetech Im Test 2

Hier spielt auch die Farbwahl eine große Rolle. Das Gehäuse ist größtenteils in einem Jeansgrau im Used Look gehalten. Hinzu kommen aber kleinere Lederakzente.

So besitzt das Solar Ladegerät am oberen Ende eine Lederklappe mit Löschern. Über diese könnt Ihr das Solar Ladegerät beispielsweise an einem Rucksack befestigen. Passende Karabinerhaken liegen bei.

Auf der Rückseite verfügt das CHOETECH Solar Ladegerät auch noch über eine kleine Tasche, in welcher Ihr beispielsweise Euer Smartphone während des Ladens aufbewahren könnt.

14w Usb Solar Ladegerät Von Choetech Im Test 4

Ebenfalls auf der Rückseite ist der USB Anschluss des Solar Ladegerätes. Ja das CHOETECH Solar Ladegerät besitzt nur einen 5V 2,1A USB Port.

Damit ist dieses 14W Solarpanel bereits von Haus aus auf 10,5W limitiert. Dies ist allerdings kein Weltuntergang, dazu später mehr.

Nutzt Ihr das Solar Ladegerät gerade nicht, so lässt sich dieses mithilfe von Druckknöpfen sicher zusammenfalten.

Rein Qualitativ macht das CHOETECH Solar Ladegerät einen sehr guten Eindruck! Robust und kompakt beschreibt es gut. Nein Ihr solltet die Solarpanels nicht knicken, aber ein wenig flexibel sind diese durchaus.

 

Wie viel Leistung bietet das CHOETECH Solar Ladegerät?

CHOETECH wirbt mit einer Leistung von bis zu 14W. Wer aber schon einmal solch ein USB Solar Panel hatte oder einen meiner anderen Tests gelesen hat wird wissen das diese 14W nicht erreichbar sind.

ALLE USB Solar Panels die Ihr im Handel findet sind deutlich höher geratet als diese praktisch erreichen können. So könnt Ihr beim CHOETECH Solar Ladegerät mit 6-8W in der Praxis rechnen und das im Hochsommer!

Es ist hier durchaus noch mehr möglich, aber nicht in unseren Breitengraden. Vielleicht erreicht Ihr am Äquator die vollen 14W, aber nicht hier.

Kommen wir damit zum Test.

14w Usb Solar Ladegerät Von Choetech Im Test 14

Für diesen Test habe ich mir den 24.07 ausgesucht. Am 24. war bei mir in Eitorf strahlend blauer Himmel, pralle Sonne und satte 36 Grad. Besseres Wetter für Solarpanels werdet Ihr kaum finden.

https://www.wunderground.com/dashboard/pws/IEITORF18/graph/2019-07-24/2019-07-24/daily

Um die Werte des CHOETECH Solar Ladegerät besser einschätzen zu können habe ich mir ein Anker 14W Solar Charger Solar Ladegerät zum Vergleich geschnappt.

Dieses Solar Ladegerät ist mit der gleichen Leistung geratet, aber von den Abmessungen signifikant größer! Kleine Anmerkung, dass Anker Ladegerät ist schon 2 Jahre alt und hat ein paar Betriebsstunden auf dem Buckel. Dieses wird also nicht mehr ganz Neuleistung liefern, sollte aber auch nicht massiv schlechter abschneiden als neu.

Mit beiden Solar Ladegeräten habe ich drei Tests in zwei Positionen durchgeführt.

14w Usb Solar Ladegerät Von Choetech Im Test 11

Zunächst habe ich mit einem USB Wiederstand die maximale Leistung geprüft, dann gemessen was ein Apple iPhone Xs Max und das Samsung Galaxy S10+ an Ladestrom an den Ladegeräten erreichen.

Dies einmal mit dem Ladegerät flach auf dem Boden liegend und einmal leicht in Richtung der Sonne gewinkelt.

Flach Sonne

Überraschenderweise konnte ich mit dem CHOETECH Solar Ladegerät leicht bessere Werte erreichen als mit dem Anker Modell.

Beide Solarpanels erreichten +- 7W in der Praxis und ca. 10% bessere Werte wenn sie Richtung Sonne gewinkelt sind.

Erfreulicherweise ist der Ladeport des CHOETECH Solar Ladegerät sowohl für Android wie auch IOS Geräte optimiert. So konnte das Apple iPhone Xs Max mit bis zu 7,2W laden, was gar nicht mal so ein mieses Tempo ist!

Das iPhone wäre so in ca. 2,5 Stunden rein durch Solarenergie gefüllt. Sehr Ähnliches gilt auch für das Samsung Galaxy S10+.

Es gibt aber zwei wichtige Punkte zu beachten. 1. Dies gilt nur für pralle Sonne! Solche Solarpanels oder selbst richtige Solarpanels arbeiten im Schatten so gut wie gar nicht.

Legt Ihr das CHOETECH Solar Ladegerät in den Schatten, beispielsweise unter einen Baum, kommt Ihr vielleicht noch auf 0,5-1W.

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Sehr Ähnliches gilt auch für starke Bewölkung. Hier sind aber meist noch 2-3W möglich.

  1. Ich würde immer empfehlen eine Puffer Powerbank zu nutzen! Smartphones mögen keine plötzlichen Spannungs/Strom Schwankungen und diese können bei einer direkten Verbindung passieren.

Ein kurzer Schattenwurf kann dazu führen, daSs sich das Laden „aufhängt“, bis Ihr das Smartphone einmal neu verbindet. Hier ist es sinnvoller zuerst in eine Powerbank zu laden und dann von dieser aus in Euer Smartphone.

 

Fazit

Ja das CHOETECH Solar Ladegerät mit 14W taugt! Nein in der Praxis werdet Ihr mit diesem keine 14W erreichen können.

Hier sind eher 7-8W im Sommer in unseren Breitengraden realistisch. Aber dies ist auch bei anderen 14W Modellen sehr ähnlich.

14w Usb Solar Ladegerät Von Choetech Im Test 7

7-8W ist aber schon ein ordentliches Tempo, welches bei sehr vielen Smartphones dem maximalen Ladetempo entspricht. So könnt Ihr bei fast allen modernen Smartphones mit einer 0 auf 100% Ladezeit von rund 2-3 Stunden rechnen.

Ein Apple iPhone Xs lädt hier sogar schneller als am beiliegenden Apple Ladegerät (was zugegeben auch keine große Kunst ist).

14w Usb Solar Ladegerät Von Choetech Im Test 6

Dabei schafft es das CHOETECH Solar Ladegerät sehr kompakt und handlich zu sein! Was das Verhältnis aus Leistung und Abmessungen angeht, ist dies eins, wenn nicht sogar das stärkste Modell aktuell auf dem Markt. Klasse!

Kurzum, Ihr sucht ein aktuelles und gutes Solar Ladegerät, das auch nicht zu groß sein soll? Dann ist das CHOETECH Solar Ladegerät mit 14W eine klasse Wahl!