Die Froggit WH3000SE Wetterstation im Test, günstig, gut, genau? (mit Weather Underground)

Die Froggit WH3000SE eine sehr spannende WLAN Wetterstation. Diese versucht vor allem mit ihren diversen Sensoren und Messwerten zu Punkten, welche sogar einige Profi Modelle in den Schatten stellen.

Hinzu kommt eine Netzwerkanbindung, welche es erlaubt die Wetterdaten aufzuzeichnen und auf dem Smartphone und PC zu betrachten. Dabei liegt der Preis mit rund 160€ in einem sehr erschwinglichen Bereich, zumindest wenn man Spaß und Interesse am Wetter hat.

Aber natürlich darf man sich nicht nur auf die technischen Daten verlassen. Wie gut ist die Froggit WH3000SE Wetterstation in der Praxis?

Finden wir dies in einem Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Froggit für das Zurverfügungstellen dieser Wetterstation!

Die Froggit WH3000SE Wetterstation im Test

Die Froggit WH3000SE Wetterstation besteht aus zwei Komponenten, einem Innenmodul und dem Außenmodul. Das Außenmodul der Wetterstation setzt auf ein „all-in-one“ Design, welches ich sehr bevorzuge über einzelne Wettermodule.

Das Außenmodul ist eine relativ große Einheit, welche eine dreieckige Form besitzt. Auf jeder Ecke des Moduls sitzt dabei ein Sensor. Das Außenmodul besitzt natürlich mehr als nur drei Sensoren, aber die restlichen sind im Gehäuse versteckt.

Das Gehäuse ist weitestgehend aus einem weißen Hochglanz- Kunststoff gefertigt. Allerdings gibt es auch einige schwarze Elemente, wie das Windrad, der Regenauffangbehälter usw.

Was den ersten Qualitätseindruck angeht, kann ich nicht meckern. Die Froggit WH3000SE wirkt nicht außergewöhnlich hochwertig oder edel, aber auch nicht billig. Sehr Ähnliches gilt auf für das Design. Die Froggit WH3000SE wirkt recht klassisch und technisch.

Das Außenmodul ist auch auf Distanz sofort als Wetterstation zu erkennen. Hier hat beispielsweise Netatmo oder auch HomematicIP es geschafft Ihre Module mit einer etwas dezenteren Optik zu versehen.

Das von Froggit gewählte Design ist also eher als praktisch zu bezeichnen.

Was ich etwas schade finde ist das Fehlen von Montagematerial. Im Lieferumfang liegt lediglich das Außen- und Innenmodul, wie auch eine Halterung um das Außenmodul an einer Stange zu befestigen.

Die Stange selbst liegt nicht bei! Wenn Ihr die Froggit WH3000SE Wetterstation kauft, müsst Ihr Euch also vorher Gedanken machen wie Ihr diese befestigt. Geeignet wäre hierfür beispielsweise ein 40mm Rohr welches Ihr an Eurem Balkon befestigt, so habe ich dies auch gemacht.

Aber natürlich ist das Außenmodul nur das eine. Das andere ist das Innenmodul. Dieses ist eine mit  19,5 x 11cm vergleichsweise kompakte Displayeinheit, welche Euch die Werte des Außenmoduls direkt komfortabel anzeigt und zudem auch selbst die Innentemperatur misst.

Bei dem Display handelt es sich um ein klassisches LC Panel, welches man beispielsweise von „Taschenrechnern“ kennt. Natürlich ist dieses bei der Froggit Wetterstation einige Stufen hochwertiger. Zum einen besitzt das Display eine Hintergrundbeleuchtung, zum anderen ist das Display auch farbig, so dass man Werte gut und schnell ablesen kann.

Allerdings ist das Display verglichen mit dem BRESSER Profi W-LAN Wetter Center 6-in-1 doch auch noch ein Stück schlechter. Gerade die Blickwinkel sind nicht perfekt.

Dennoch gerade wenn man den Preis betrachtet gibt es eigentlich keinen Grund zu meckern. In dieser Basis Station ist auch das WLAN Modul verbaut, welches wir für die Netzwerk Feature benötigen.

Die Energieversorgung bei der Basis Station verläuft über ein einfaches 5V Steckernetzteil. Das Außenmodul hingegen nutzt zwei normale AA Batterien.

 

Sensoren

Starten wir mit dem Wichtigsten, was kann die Froggit WH3000SE alles messen und anzeigen? Beginnen wir hier zunächst mit dem Außenmodul, welches die meisten Sensoren verbaut hat:

  • Außentemperatur
  • Luftfeuchtigkeit Außenbereich
  • Sonneneinstrahlung
  • UV
  • Niederschlag
  • Windrichtung
  • Windgeschwindigkeit
  • Windböen

Damit bietet die Froggit WH3000SE Wetterstation erstaunlich viele Messwerte. Neben dem Üblichen wie Temperatur, Niederschlag oder auch Windgeschwindigkeit sind auch einige exotischere dabei, wie UV und Sonneneinstrahlung.

Der UV Messwert wird mithilfe eines „Index“ angezeigt, welcher von 1-12 geht. Dieser Index ist nichts was sich Froggit ausgedacht hat, sondern eine international anerkannte Skala.

Mehr Infos zu dieser findet Ihr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/UV-Index Die Sonneneinstrahlung wird in w/m² gemessen.

Hinzu kommen noch die Messwerte welche die Basis Station selbst misst. Dies wäre:

  • Innentemperatur
  • Luftfeuchtigkeit innen
  • Barometrischer Luftdruck

Auf dem Display der Basis Station wird Euch natürlich auch noch die Uhrzeit und das Datum angezeigt.

 

Einrichtung und Installation

Leider liefert Froggit bei der WH3000SE nur das „Minimale“ Installationszubehör mit. Um den Außensensor zu nutzen müsst Ihr bereits über einen passenden Pfosten oder Stange verfügen.

Grundsätzlich eignet sich hier jedes runde Objekt mit +- 40mm für die Montage. Auf dieses wird die Froggit Wetterstation einfach aufgesetzt und mit zwei Schraubklammern befestigt.

Zuvor solltet Ihr allerdings die Basisstation und auch den Außensensor einmal in der Wohnung in Betrieb nehmen. Verbindet also die Basisstation mit dem Strom und legt dann zwei AA Batterie in das Außenmodul, fertig.

Nun sollten bereits alle Daten auf dem Display angezeigt werden. Uhrzeit und Datum müsst Ihr allerdings noch manuell einstellen, oder die Wetterstation mit dem Internet verbinden. Dann wird die aktuelle Uhrzeit automatisch abgerufen.

Um die Wetterstation mit dem WLAN zu verbinden braucht Ihr die WS View App.

Ich habe einige Versuche gebraucht um die Wetterstation in mein Netzwerk zu bekommen. Sollte es auch bei Euch nicht auf Anhieb klappen, einfach mehrfach versuchen, gegebenenfalls die Wetterstation neu in den WLAN Verbindungsmodus versetzen usw.

Ist die Wetterstation bei Euch ins WLAN eingeklinkt, müsst Ihr ein Konto bei Weather Underground anlegen und Eure ID in der App eintragen.

 

Besonderheit Weather Underground

Die Froggit WH3000SE benutzt Weather Underground für das Aufzeichnen und Auswerten der Daten. Weather Underground ist erst einmal ein freier Dienst. Jeder Hersteller von WLAN Wetterstationen kann diesen in seinem System einbinden.

So ist Weather Underground auch auf sehr vielen vernetzten Wetterstationen diverser Hersteller verfügbar.

Für die Hersteller ist das ein sehr guter Deal. Die Integration kostet die Integration nichts und Weather Underground bietet ein sehr umfangreiches Webinterface, eine unbegrenzte Speicherung von historischen Daten und auch Smartphone Apps.

So brauchen kleinere Hersteller wie Froggit nicht selbst irgendwelche Apps zaubern, welche vermutlich eh nicht sonderlich gut wären (wie dies bei kleinen Anbietern oft der Fall ist).

Aber was hat Weather Underground davon so einen Service kostenfrei für den Nutzer und Hersteller anzubieten?

Ihr seid bei Weather Underground verpflichtet Eure Daten mit anderen Nutzern zu teilen! Eure Wetterstation wird also auf einer großen Weltkarte angezeigt und jeder Nutzer kann alle Daten des Außensensors auslesen, wie Ihr es auch könnt.

Umgekehrt könnt Ihr auch alle Daten anderer Nutzer sehen. Ihr wollt sehen wie das Wetter gerade in Spanien ist? Dann könnt Ihr einfach eine Wetterstation in Spanien „anzapfen“.

Lediglich sehr private Daten, wie die Innenraum-Temperatur usw. werden nicht öffentlich angezeigt.

Auch werden Eure Daten genutzt um internationale Klima Modelle zu erstellen. Weather Underground gehört IBM.

Bedenkt dies bei der Anschaffung der Froggit WH3000SE! Mich stört Weather Underground überhaupt nicht. Auch der Gedanke, dass vielleicht andere Nutzer auf meine Daten zugreifen um einen Wetterbericht zu erhalten, finde ich eigentlich sehr witzig.

Weather Underground bietet hier einfach einen ausreichend großen Mehrwert, dass ich für das Teilen meiner Daten entschädigt werde.

 

Feature und Funktionen der Froggit WH3000SE

Was kann die Froggit WH3000SE? Starten wir mit den offline Features. Ihr könnt natürlich auf dem Display der Wetterstation immer die aktuellen Werte sehen, wie auch weitere Informationen. Folgende Werte und Informationen werden auf dem Display angezeigt:

  • Uhrzeit
  • Datum
  • Wochentag
  • Außentemperatur
  • Innentemperatur
  • Luftfeuchtigkeit Außenbereich
  • Luftfeuchtigkeit Innenbereich
  • Mondphase
  • Luftdruck
  • UV Index
  • Sonneneinstrahlung
  • Windrichtung
  • Windgeschwindigkeit
  • Niederschlag

Für viele dieser Werte werden Min und Max- Werte gespeichert, welche Ihr über einen Tastendruck aufrufen könnt.

Beim Niederschlag könnt Ihr zudem wählen, wollt Ihr den heutigen Niederschlag angezeigt bekommen, oder den der letzten Woche, Monat oder den gesamt Niederschlag. Zwischen diesen Informationen könnt Ihr auch jederzeit hin und her schalten, diese werden also im Hintergrund aufgezeichnet.

Selbiges gilt auch für die Windgeschwindigkeit, wo Ihr jederzeit zwischen einem durchschnittlichen Wert und der „Böen“ Geschwindigkeit wechseln könnt.

Soweit so gut, wie steht es aber um die Netzwerk Feature?

Hier muss man etwas zwischen der Web UI und der Smartphone App unterscheiden.

Die Smartphone App von Weather Underground ist naja. Ihr könnt die meisten live Daten wie Temperatur, Wind, Regen, Luftfeuchtigkeit usw. auf einen Blick sehen.

Allerdings ist zum einen das Update Intervall der App sehr gering (alle 15 Minuten) und zum anderen gibt es keine Verlaufsdaten oder Ähnliches in der App. Diese ist also wirklich recht basic.

Ich habe mir angewöhnt einfach einen Shortcut zur Weather Underground Webseite auf meinem Home Screen zu nutzen.

Sowohl die Desktop, wie auch die mobile Version der Webseite ist klasse! Wenn Ihr Euch für die Froggit Wetterstation interessiert, dann nehme ich mal an, dass Ihr in einem gewissen Rahmen „Enthusiasten“ seid.

Für genau diese ist die Weather Underground Webseite gemacht. Ihr findet dort zunächst eine Übersicht über alle gemessenen Werte, inklusive Karte mit eingezeichneter Windrichtung.

In dieser Karte findet Ihr je nach Zoomstufe auch andere Wetterstationen von anderen Nutzern in Eurer Umgebung. Ihr könnt also gleich vergleichen wie Temperatur und Wind sich in der Umgebung verhält.

Scrollt Ihr etwas weiter nach unten findet Ihr die historischen Daten. Standardgemäß werden dort Diagramme über den Temperatur-, Windgeschwindigkeits-, Niederschlags-, usw. Verlauf des aktuellen Tages angezeigt.

Ihr könnt aber auch einen eigenen Zeitraum einstellen. Weather Underground speichert die historischen Daten Eurer Wetterstation unbegrenzt. Ihr könntet also beispielsweise in einem Diagramm den kompletten Temperaturverlauf eines Jahres anzeigen.

Optisch ist das Ganze auch sehr ordentlich aufbereitet!

Neben den Daten Eurer Wetterstation könnt Ihr auch selbige Daten für Wetterstationen auf der gesamten Welt auf Weather Underground betrachten. Auch gibt es hier Karten und Wetterberichte welche aus den gesammelten Informationen errechnet wurden.

Eine kleine Besonderheit bei der Froggit WH3000SE ist die WS View App. Diese wird nicht nur zur Einrichtung verwendet, sondern kann auch die Daten der Wetterstation auslesen. Wobei dies nicht ganz stimmt. Im Grunde genommen ruft diese App die Daten einfach von Weather Underground ab und zeigt diese inklusive Diagramme an.

Zwar ist die WS View App nicht ganz so schön wie die Weather Underground App, aber funktional ist sie doch etwas besser.

 

Wie genau sind die Messwerte?

Die Basis Station der Froggit WH3000SE erhält ungefähr alle 16 Sekunden ein Update der Daten vom Außenmodul. Dieses Update wird ca. einmal die Minute an die Weather Underground Server durchgereicht.

Auf dem Display sind die Messwerte also maximal 16 Sekunden alt, auf der Webseite maximal 60 Sekunden.

Aber wie genau sind die Werte? Dies ist teilweise nicht ganz einfach zu sagen. Für eine grobe Einschätzung vergleiche ich die Froggit WH3000SE mit dem BRESSER Profi W-LAN Wetter Center 6-in-1, der Netatmo Wetterstation und dem Homematic IP Wettersensor Pro.

Starten wir mit der Temperatur. Diese wird von Froggit mit einer Genauigkeit von +- 1 Grad beziffert.

Wie sieht es in der Praxis aus? Das Innen-Modul und Außen-Modul liegen hier bei +-0,4 Grad gleichauf, was soweit schonmal gut aussieht.

Ebenfalls gut sieht der Vergleich mit den Konkurrenten aus. Hier beispielsweise ein Messung vom 11.11.

Die Froggit WH3000SE liegt mit Netatmo gleichauf, Homematic gibt 0,1 Grad weniger an und Bresser 0,4 Grad mehr.

Welche der vier Stationen nun den 100% richtigen Wert hat, kann ich nicht mit Gewissheit sagen, aber aufgrund der geringen Spannweite der Messwerte ist davon auszugehen, dass alle recht nah am korrekten Wert sind.

Also Daumen hoch für die Temperatur!

Wie steht es um den Regen? Froggit gibt hier eine Genauigkeit von +/- 10% an. Schauen wir uns erneut Vergleichsdaten vom 11.11 an.

Hier sehen wir einen kleinen Ausreißer von der Froggit WH3000SE. Während die anderen Wetterstationen beim 5,33-5,6mm Niederschlag liegen, zeigt die Froggit WH3000SE nur 5.05mm an.

Wobei dies als Ausreißer zu bezeichnen sicherlich etwas übertrieben ist. Die Froggit WH3000SE scheint etwas Probleme bei sehr niedrigen Niederschlagsmengen zu haben. Es scheint hier einen größeren Schwellenwert zu geben ehe diese anfängt korrekt zu messen.

Wenn der Regen von einem anfänglichen Tröpfeln zu einem richtigen Regen wird werden die Messwerte deutlich genauer, bis fast perfekt!

Von daher würde ich auch den Niederschlagssensor als gut deklarieren.

Die Windrichtung die die WH3000SE anzeigt, ist einfach nur als perfekt zu bezeichnen. Bei einer korrekten Nordausrichtung stimmt die Anzeige 100% mit der Realität überein. Auch ist die Windfahne sehr schön leichtgängig und dreht sich selbst bei wenig Wind.

Beim Wind kann ich Euch leicht keine Vergleichswerte bieten. Allerdings gilt hier von meinen Beobachtungen das Umgekehrte wie beim Niederschlagssensor.

Die WH3000SE reagiert hier sehr sensibel! Gerade verglichen mit der Bresser Wetterstation. Bei mittleren Windgeschwindigkeiten stimmen beide Stationen fast 1 zu 1 zusammen, bei niedrigeren scheint aber die Froggit WH3000SE genauer. Man kann bei dem Modell von Bresser sehen wie sich der Windmesser langsam dreht, aber 0 auf der Station angezeigt wird. Bei der Froggit ist dies anders.

Der untere Schwellwert scheint hier ausgesprochen gering zu sein.

Interessant wäre auch die Genauigkeit des Sonneneinstrahlungsmesswert, jedoch können meine anderen Wetterstationen diesen nicht messen.

Daher nur meine Beobachtung. Der Messwert der Sonneneinstrahlung ist plausibel! Dieser verhält sich weitestgehend analog zur Helligkeit welche ich mit einem LUX Messgerät messen konnte.

Von daher scheint auch dieser Wert zu passen!

 

Fazit

Die Froggit WH3000SE hat bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen, selbst verglichen mit dem über 2x teureren BRESSER Profi W-LAN Wetter Center 6-in-1.

Starten wir ausnahmsweise zunächst mit den negativen Punkten der Froggit WH3000SE Wetterstation. Ich glaube in der Praxis die größte Schwäche ist das Display des Innenmoduls.

Dieses ist an sich nicht schlecht, ganz im Gegenteil, jedoch sind die Blickwinkel nicht gut! Um dieses wirklich vernünftig ablesen zu können müsst Ihr direkt davor stehen.

Auch etwas problematisch war die zunächst zickige Einrichtung und WLAN Anbindung. Nach der erstmaligen Einrichtung, kann ich hier aber keine Probleme mehr vermelden.

Zu guter Letzt hätte ich mir vielleicht etwas mehr Montagematerial für das Außenmodul gewünscht, aber im Großen und Ganzen war es das auch schon.

Kommen wir damit zu den positiven Punkten! Der dickste ist hier ohne Frage die Sensoren. Zum einen verfügt die Froggit WH3000SE über satte 10 Sensoren, zum anderen sind diese Sensoren ziemlich genau für solch ein günstiges Gerät.

Dabei sind auch ungewöhnlichere Messwerte wie UV oder Sonneneinstrahlung vertreten, neben den „Standard“ Messwerten wie Temperatur, Niederschlag, Windgeschwindigkeit usw. Gerade das Messen der Sonneneinstrahlung ist selbst bei teuren Wetterstation ein exotisches Feature.

In meinem Test zeigten sich alle Messwerte als recht genau. Lediglich bei sehr niedrigen Niederschlagsmengen ist die Froggit WH3000SE ein wenig ungenauer, ansonsten sind die Messwerte sehr verlässlich.

Hinzu kommt die gute Netzwerk Einbindung über Weather Underground bzw. „Wunderground“. Diese erlaubt es komfortabel alle gemessenen Werte am PC oder auch auf dem Smartphone abzurufen. Zudem werden historische Daten sauber in Diagrammen aufbereitet und unbegrenzte Zeit gespeichert. Klasse!

Seid Ihr also ein Enthusiast was das Wetter und dessen Aufzeichnung angeht und wollt keine 300€+ ausgeben, dann ist die Froggit WH3000SE eine klasse Alternative zu den Profi Geräten. Um ehrlich zu sein, würde ich die Froggit WH3000SE für 150€ sogar den meisten Profi Geräten vorziehen.

Positiv

  • Sehr viele Messwerte und Sensoren (10 Stück)
  • Erfreulich genaue Messwerte
  • Sehr fairer Preis
  • Weather Underground Anbindung
  • Unbegrenzte Aufzeichnung von historischen Daten
  •  Generell gutes Display der Basis….

Negativ

  • …. Blickwinkel Stabilität des Displays aber mäßig
  • Einrichtung etwas kniffelig
Michael Barton

Vielen Dank fürs Lesen! Sollte mein Bericht euch geholfen haben würde ich mich über einen erneuten Besuch meiner Webseite und/oder dem Folgen meines Twitter freuen! Vielen Dank!

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