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Test, die Apple AirPods Pro! Gelungener Klang und NC der offenen in-Ears?!

Fast etwas überraschend hat Apple seine neuen AirPods Pro auf den Markt gebracht. Die AirPods Pro sollen dabei die alten AirPods nicht ersetzten, sondern stelle eine Alternative dar für Nutzer die sich einen besseren Klang und Noise Cancelling wünschen.

Apple Airpods Pro Test Review 15

Dementsprechend zahlt Ihr aber auch einen gewissen Aufpreis für die „Pro“. Aktuell müsst Ihr 280€ auf den Tisch legen. Damit sind die Apple AirPods Pro die mit teuersten true Wirless Ohrhörer, was aber auch eine gewisse Erwartungshaltung mitbringt.

Wollen wir da doch einmal im Test schauen ob die AirPods Pro von Apple diesen hohen Erwartungen gerecht werden können, oder ob diese einfach überteuert sind.

 

Die Apple AirPods Pro im Test

Apple hat das Design der AirPods Pro verglichen mit den normalen AirPods ein gutes Stück verändert. Man sieht zwar, dass beide Ohrhörer eine ähnliche Design „DNA“ aufweisen, aber die AirPods Pro sind ein Stück weit komplexer gestaltet.

Apple Airpods Pro Test Review 3

So ist der auffällige Steg, der auch weiterhin aus Euren Ohren hervorragt, etwas kürzer geworden (18 vs. 32mm) und nicht mehr ganz gerade an den Ohrhörern befestigt. Diese etwas geschwungenere Form hilft beim Halt und Tragekomfort.

Der Körper der Ohrhörer wiederum ist recht kugelig. Am Ende dieser Kugel ist der Silikon Aufsatz angebracht, welcher Euer Ohr versiegelt. Dieser Silikon Aufsatz ist neu bei den AirPods. Apple legt Euch hier auch zwei alternative Größen mit in den Lieferumfang.

Was die Materialwahl angeht, gibt es keine Überraschungen. Apple setzt auf einen weißen Hochglanz Kunststoff, welcher bereits von den alten AirPods bekannt ist.

Apple Airpods Pro Test Review 5

Dieser weiße Kunststoff ist tatsächlich recht resistent gegenüber Schmutz und Kratzern. Auch was die Verarbeitung angeht sind die AirPods Pro tadellos!

Gesteuert werden die AirPods Pro wahlweise via „Hey Siri“ oder durch das „Drücken“ des Stegs. Dieser ist drucksensitiv. Dies funktioniert soweit „Okay“.

Apple Airpods Pro Test Review 6

Neben den Ohrhörern ist auch die Ladebox ein sehr wichtiges Element. Wenn Ihr die Ohrhörer nicht nutzt, werdet Ihr diese jedes Mal in die Ladebox legen.

Die Ladebox ist aus dem gleichen Kunststoff gefertigt wie die Ohrhörer und weißt generell eine gute Verarbeitung auf. Der Deckel hat minimal seitliches Spiel, aber dies ist Kritik auf hohem Level.

Mit 61 x 45 x 22 mm ist die Ladebox sehr kompakt, aber dennoch minimal größer als die der normalen AirPods. Spannenderweise wird die Ladebox weiterhin via Lightning Port auf der Unterseite geladen, aber Apple legt ein Lightning auf USB C Kabel mit in den Lieferumfang. Warum dann nicht gleich ein USB C Port?

Alternativ könnt Ihr die Ladebox aber auch kabellos laden.

Apple Airpods Pro Test Review 8

Die Ladebox kann die Ohrhörer ca. 4,5x vollständig aufladen. Einmal aufgeladen halten die AirPods Pro 4,5 Stunden durch, mit aktivem Noise Cancelling aktiv. Diese 4,5 Stunden kann ich in der Praxis bestätigen.

 

Tragekomfort

Auf den ersten Blick sehen die Apple AirPods Pro vielleicht recht groß aus, aber das sind diese gar nicht. Für true Wireless Ohrhörer sind die AirPods Pro kompakt bis sogar sehr kompakt!

Dementsprechend ist auch der Tragekomfort hoch. Diese sind mit die bequemsten TWS Ohrhörer die ich bisher tragen durfte. Ihr werdet die AirPods Pro so gut wie gar nicht spüren, nach einigen Minuten gelang es mir sogar zu vergessen, dass ich die Ohrhörer drin habe.

Kurzum, Tragekomfort sehr gut!

 

Noise Cancelling

Aktives Noise Cancelling ist bei Bluetooth Kopfhörern sehr beliebt, aber bei Ohrhörern eher selten anzutreffen.

Dies hat auch gute Gründe. Es ist einfach deutlich schwerer ein gutes Noise Cancelling in solch kleinen in-Ears zu erzeugen. Alle Modelle, die dieses Feature mitbrachten und ich in den Händen hatte, waren eher schwach.

Auch das Noise Cancelling der AirPods Pro ist nicht „Weltklasse“. Stimmen und ähnliche Frequenzen werden von den Ohrhörern kaum bis gar nicht geblockt. Motoren und andere surrende Geräusche hingegen werden erfreulich gut geblockt.

Apple Airpods Pro Test Review 14

Die Ohrhörer sorgen also nicht für absolute Stille, deutlich weniger als High End Kopfhörer, aber sie können die Geräuschkulisse durchaus angenehmer machen.

Ihr könnt aber auch das Noise Cancelling umkehren. Hierbei werden Außengeräusche von den Mikrofonen aufgenommen und wiedergegeben. Sinnvoll wenn Ihr in der Öffentlichkeit seid und beispielsweise eine Ansage oder Ähnliches mitbekommen wollt.

Solch einen transparenten Modus bringen viele Ohrhörer mit, allerdings hat den Apple bei den AirPods Pro wirklich hervorragend umgesetzt. Es gibt keinerlei Verzögerung oder Echo. Ihr habt glatt das Gefühl überhaupt keine Ohrhörer zu tragen.

Ich hätte in diesem Modus keine Probleme eine Konversation zu führen, ohne meine Ohrhörer herauszunehmen. Vorausgesetzt man hat nur leise Musik laufen.

 

Offene in-Ears?!

Den Klang der Apple AirPods Pro zu beschreiben ist schwierig. Diese klingen ganz blöd gesagt anders. Die normalen Apple AirPods waren komplett offene Ohrhörer, ohne die Versiegelung von normalen in-Ears. Dies hatte den Vorteil, dass Ihr trotz Ohrhörer Eure Umgebung noch recht gut mitbekommen habt. Man fühlt sich mit den AirPods nicht ganz so abgeschottet.

Aufgrund dieser fehlenden Versiegelung war aber der Klang der AirPods mäßig. Dieser war Okay, aber gerade dem Bass fehlte der Druck den normale in-Ears aufbauen können.

Die AirPods Pro wiederum setzten auf die typischen Silikon Ohrstöpsel. Allerdings fühlen die Ohrhörer sich dennoch offener an als fast alle regulären in-Ears.

Apple Airpods Pro Test Review 12

Ich will fast sagen die Apple AirPods Pros sind offene in-Ear Ohrhörer! Sicherlich fällt dies etwas in die Kategorie Geschmackssache, aber ich finde es geil!

Als jemand der offene Kopfhörer mag, ist dieses leichtere und luftigere der Ohrhörer super und allgemein glaube ich, dass 90% aller Nutzer mir hier zustimmen werden. Die AirPods Pro sind hier glatt einmalig.

Noch deutlicher wird das Ganze, wenn Ihr den transparenten Modus einschaltet.

 

Klang der Apple AirPods Pro

Aufgrund des etwas traditionelleren in-Ear Design klingen die Apple AirPods Pro durchaus ein gutes Stück besser als die regulären AirPods.

Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen sind trotz des generell recht offenen und leichten Klangs der Ohrhörer nicht super brillant. Diese sind ausreichend klar und sauber, aber für meinen Geschmack könnten die Höhen glatt noch etwas heller sein. Allerdings im Gegenzug klingen die Ohrhörer auch nicht scharf oder anstrengend.

Die Mitten sind wiederum recht neutral. Stimmen klingen ausreichend voll und schön natürlich. Die Ohrhörer dicken hier nichts künstlich an oder sind zu dünn.

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Spannend sind immer die Bässe, welche der große Schwachpunkt der alten AirPods waren. Dies ist bei den AirPod Pros nun anders! Ich will glatt sagen die Bässe sind die größte Stärke der Ohrhörer.

Diese sind kräftig, tief und schön detailliert. Apple verfällt hier wenig überraschend aber auch nicht in Extreme. So ist der Bass ein Stückchen angehoben, aber die AirPods Pro sind auch keine Bass Monster.

Ich denke aber die Menge und vor allem die Qualität wird die Menge aller Nutzer glücklich machen. Allerdings neigen viele Konkurrenten zu einem guten Stück mehr Bass.

Dennoch machen die AirPods Pro Spaß! Dabei liegen den Ohrhörern generell alle Musikrichtungen. Tendenziell gefiel mir etwas leichtere und dynamischere Musik aber besser, als trägere Titel.

 

Fazit

Das Fazit zu den Apple AirPods Pro fällt mir schwer. Ja Ihr werdet für 250€+ klar Ohrhörer bekommen die besser klingen, aber dennoch würde ich die AirPods Pro empfehlen.

Warum das?

Der beste mögliche Klang hat bei Apples Ohrhörern nie eine primäre Rolle gespielt. Es ging hier mehr um Komfort, eine einfache und zuverlässige Nutzung usw. Für viele Nutzer ist dies und das Design auch wichtiger als der reine Klang. Und so waren die AirPods bequem, einfach zu nutzen, boten eine perfekte Bluetooth Verbindung gute Akkulaufzeit usw.

Die Apple AirPods Pro beheben nun die einige Schwäche der normalen AirPods, den mittelmäßigen Klang. Ja die AirPods Pro klingen gut!

Apple Airpods Pro Test Review 16

Diese bieten einen satten Bass, solide Höhen, gute Mitten und generell eine hohe Detaildarstellung. Ich würde den Klang als lebendig und dynamisch bezeichnen und die Klangsignatur als gefällig. Die AirPods Pro driften hier in keine extreme ab, sondern bieten einen guten Allround-Klang der zu sämtlicher Musik passt.

Für mich glatt noch wichtiger ist aber der offene Klang bzw. der Tragekomfort. Die AirPods Pro fühlen sich nicht wie reguläre in-Ears an, welche die Ohren oftmals gefühlt regelrecht verstopfen. Diese sind deutlich leichter und luftiger. Vergleichbar ist das mit geschlossen vs. offenen regulären Kopfhörern.

Apple Airpods Pro Test Review 17

Das Ganze könnt Ihr auch etwas steuern, je nachdem ob Ihr das Noise Cancelling ein, aus oder umkehrt. Das Noise Cancelling der AirPod Pros ist okay. Ja es dämpft gerade Motor-Geräusche ein gutes Stück, besser als ich dies bisher bei Ohrhörern jemals gehört habe. Allerdings mit großen Kopfhörern wie den Bose 700 können die Ohrhörer nicht mithalten.

Kurzum, ja 280€ ist ein verdammt stolzer Preis. Ihr werdet Ihr, wenn es um den reinen Klang geht, bessere Modelle finden. Wir sind hier rein klanglich eher in der 100-150€ Preisklasse unterwegs.  Allerdings wenn der herausragende Tragekomfort, das gute Noise Cancelling, das offene Design und nicht zuletzt die einfache Nutzung für Euch auch einen Wert hat, dann sind die Apple AirPods Pro eine sehr gute Wahl! Selbst klanglich sind diese auf einem guten Level!

Alternativen: Die Bose SoundSport Free sind deutlich günstiger (ca. 150€), nicht ganz so bequem, aber klanglich durchaus über den AirPods Pro einzuordnen. Die Bose sind ein gutes Stück wuchtiger und voluminöser klingend, wenn auch in den feinen Details nicht ganz so gut wie die AirPods Pro.

Anker Soundcore Liberty 2 Pro, ebenfalls ein gutes Stück Bass mächtiger und voluminöser. Der Tragekomfort ist aber auch nicht ganz so gut wie bei den Apple Ohrhörer und natürlich ist die Anbindung in das Apple Ökosystem nicht ganz so ausgeprägt. Dennoch sind diese eine gute Alternative, wenn Ihr etwas Komfort zugunsten des Klangs aufgeben wollt.

Apple Airpods Pro

Positiv 

  • Herausragender Tragekomfort
  • Guter Klang…..
  • Ordentlicher Bass
  • „Offenes“ Design
  • Einfache Nutzung 
  • Gute Akkulaufzeit 
  • Sehr wertig
  • Noise Canelling und “ transparenten Modus“

Neutral 

  • ….. aber nicht Weltklasse für Ohrhörer der 280€ Preisklasse
  • Noise Cancelling brauchbar, aber nicht mit großen Kopfhörern zu vergleichen

Negativ 

  • Preis recht hoch 
  • Lohnt nur für IOS Nutzer

Werbung auf Techtest.org, Houston wir haben ein Problem

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Houston wir haben ein Problem! So könnte man aktuell die Werbungssituation für kleinere Webseiten zusammenfassen.

Das man sich mit klassischer Internetwerbung keine goldene Nase verdienen kann, sollte den meisten von Euch klar sein. So war Werbung auf Techtest.org auch immer nur ein kleines „Zubrot“.

Ich habe versucht so viel Werbung zu schalten, dass Serverkosten + laufende Kosten, für beispielsweise Plugins die ich verwende usw., gedeckt wurden. An dieser Stelle würde ich Euch gerne genauere Zahlen nennen, darf ich aber nicht.

Leider (für mich) wird dies sich nun ändern.

 

Wir wollen Cookies?

Wie Ihr vielleicht mitbekommen habt, ist die Cookie Situation seit der DSGVO problematisch geworden.

Cookie

Anfangs hieß es „bei berechtigtem Interesse“ dürften weiterhin Cookies auch ohne ausdrückliche Zustimmung der Nutzer gesetzt werden.

Ist das Anzeigen von Werbung und damit die Finanzierung einer Webseite ein berechtigtes Interesse? Ich würde ja sagen, Gerichte und Datenschützer haben sich auf nein geeinigt.

Dies ist ein Problem, da Google Adsense und so gut wie alle Werbeanbieter für die Anzeigen Cookies verwenden.

 

Ohne Cookies keine Werbung?

Zusammengefasst, ich darf effektiv nur noch Werbung anzeigen wenn jemand ausdrücklich der Nutzung von Cookies zugestimmt hat.

Dies stellt mich vor ein Problem. Nur rund 20% der Leser von Techtest.org sind wiederkehrende Leser. Die meisten stolpern über einen Test via Google, schauen sich den an und gehen.

Adsense
Quelle Google Adsense https://www.google.com/intl/de_de/adsense/start/#/?modal_active=none

Die überwältigende Mehrheit dieser Nutzer ignoriert den Cookiehinweis, was bedeutet, dass ich keine Cookies verwenden darf, was bedeutet keine Werbung.

Ein weiterer Teil lehnt Cookies ab, was die Gruppe an Nutzern, die die Werbung sehen, stark verkleinert.

Effektiv sehen so vielleicht 20-40% so noch Werbung.

 

Mehr Werbung ist die Lösung!

Wie kann ich nun dieses Problem begegnen?

Option a mehr Werbung. Wenn nur noch 20-40% aller Nutzer den Cookie Hinweis annehmen muss ich diesen einfach mehr Werbung ins Gesicht klatschen, um die Verluste zu kompensieren. Dies möchte ich aber an sich vermeiden.

Ich denke die Werbung auf Techtest.org war immer sehr fair. Dementsprechend ist noch Luft für mehr Werbung nach oben vorhanden. Dies möchte ich aber vermeiden. Zum einen bestrafe ich damit ja Nutzer die meinen Cookies zustimmen (wofür ich tendenziell ja dankbar bin), zum anderen bedeutet mehr Werbung weniger Content von meiner Webseite.

Werbung muss offensiv platziert werden damit Leute draufklicken. An der gleichen Stelle könnte ich aber auch Inhalte platzieren.

Option b nervigere Cookie hinweise. Eine weitere Möglichkeit wäre mehr Nutzer dazu zu „zwingen“ Cookies anzunehmen. Mein aktuelles Cookie Banner ist sehr klein wird daher oft missachtet.

Ich könne also jedem Nutzer einen FETTEN Cookie Hinweis vor die Nase setzen, mit einem noch FETTEREN Annehmen Button.

Cookie 2

Könnte funktionieren, nervt aber. Mich selbst stört es wenn Webseiten dies machen, auch wenn ich es verstehen kann. Ist also auch nur bedingt eine Option.

Option c weg mit der Werbung. Entferne ich einfach Werbung komplett von Techtest.

Damit sinken zwar meine eh nicht prallen Einnahmen, aber ich bestrafe nicht Nutzer die meinen Cookie Hinweis annehmen und ich muss keinen dicken Cookie Hinweis-Banner schalten.

Diese Option ist für mich gerade sehr verlockend. Einnahmen durch Werbung sinken eh auf zweistellige Beträge, warum dann die Mühe und der Stress? Im Gegenzug wie heißt es so schön: Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.

Option d mit den Verlusten leben. Alternativ zu keiner Werbung kann ich auch einfach die Werbung auf dem Level wie jetzt halten und einfach den Cookie Hinweis sauber integrieren und mit den Verlusten leben.

Nicht optimal, aber vermutlich die vorerst beste Option?

 

Was nun?

Ihr seht ich habe ein Problem. Leider sind weniger Einnahmen mit „schlechteren“ Tests verbunden. Die in der Regel beliebtesten Tests sind Vergleiche, diese sind für mich aber auch die teuersten.

Ich kann leider nicht jedes Test-Sample bekommen das ich haben will. Aktuell arbeite ich an einem Vergleich externer SSDs. Glaubt Ihr ich bekomme SSDs von Samsung oder Western Digital? Die Antwort ist Nein, aber was wäre ein Vergleich von externen SSDs ohne Samsung oder WD?

Heißt, ich musste die SSDs aus eigener Tasche kaufen und hier tut der Verlust von Einnahmen immer weh.

Dennoch werde ich mich entweder komplett gegen Werbung entscheiden oder auf dem „ist“ Stand verweilen (vorerst). Ist Scheiße für Techtest, aber was will man machen?

 

Spenden

„Vielleicht könntest du mit Spenden arbeiten?“ Ja gerne, kämen 50-100€ im Monat zusammen, dann würde ich Werbung abschalten. Server und generelle Webseiten Betriebskosten sind gedeckt, das wäre okay.

Aber ich habe in 3 Jahren eine einzige Spende erhalten. Ich bzw. Techtest.org ist nunmal kein Youtuber oder Streamer, Spenden funktionieren hier leider nicht.

Lediglich Affilliate Links bringen noch Geld ein (nutzt Ihr diese vielen Dank!). Gesponserte Posts usw. schalte ich im Gegensatz zu anderen Webseiten bekanntlich nicht.

 

Fazit

Ein etwas ungewöhnlicherer Artikel, aber ich hoffe, dass ist vielleicht interessant für Euch zu wissen, mit welchen Problemen man sich als Blogger herumzuschlagen hat.

Als reiner Nutzer kann man sich ohne Frage über die DSGVO freuen, als Betreiber einer Webseite leider nicht. Die Großen wie Bild.de usw. werden einfach weiter Werbung mit Cookies schalten, egal ob der Nutzer zugestimmt hat oder nicht.

Werbung

Strafen sind hier geringer als potenzielle Einnahmen. Für einen kleinen Technik Blog alla Techtest.org gilt dies leider nicht.

Ich bitte also hier um Verzeihung, sollte ich mich doch entweder für mehr Werbung oder einen offensiveren Cookie-Banner entscheiden.

Die ADATA SE800 im Test, die schnellste externe SSD?!

Seit einiger Zeit gibt es externe Gehäuse für NVME SSDs im Handel. Einige davon habe ich Euch bereits auf Techtest.org vorgestellt.

Dass solche Gehäuse überhaupt verfügbar sind liegt an einem speziellen Chipsatz von JMicron, welcher aktuell einzigartig ist. Dieser dient als eine Art Übersetzer zwischen NVME PCIe und USB.

Dank dieses Chipsatzes gibt es aber auch einige fertige externe SSDs, die höhere Geschwindigkeiten als frühere auf SATA basierende Modelle erreichen konnten. Viele dieser Modelle sind etwas langweilig, da hier offensichtlich nur eine NVME SSD in ein externes Gehäuse gesteckt wurde und unter Namen XZY mit Aufpreis verkauft wird.

Adata Se800 Im Test 6

Hier hebt sich die neue ADATA SE800 etwas von der Masse ab. Dies liegt vor allem am Gehäuse. Dieses ist deutlich kürzer als eine klassische NVME SSD und generell signifikant kleiner als eine SATA SSD.

Dennoch soll die ADATA SE800 USB 3.2 Gen 2 Geschwindigkeiten erreichen. ADATA hat sich also die Mühe gemacht eine eigene SSD bzw. Board zu entwickeln.

Hat sich diese Mühe ausgezahlt? Finden wir genau dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ADATA für das Zurverfügungstellen der SSD.

 

Die ADATA SE800 im Test

Das zunächst wichtigste bei einer externen SSD ist das Gehäuse. Dieses ist bei der SE800 angenehm kompakt. Dieses misst gerade einmal 73 x 44 x 12 mm.

Adata Se800 Im Test 2

Damit ist die externe SSD kürzer als eine „nackte“ NVME SSD und generell deutlich kleiner als eine SATA SSD. Das Gewicht ist mit 37g ebenso angenehm gering, was aber nicht überrascht bei den Abmessungen.

Das Gehäuse ist weitestgehend aus Aluminium gefertigt. Lediglich die Endstücke bestehen aus Kunststoff. Aluminium macht beim Gehäuse gleich aus zwei Gründen Sinn. Zum einen sieht es natürlich schick aus und ist robust, zum anderen führt dieses aber auch gut wärme ab.

Adata Se800 Im Test 4

Wärme ist bei solch mächtigen SSDs immer ein gewisses Problem. Was die Verarbeitung angeht, kann ich nicht klagen.

Der USB C Port der ADATA SE800 ist unter einer Kunststoffabdeckung etwas versteckt. Aufgrund dieser Abdeckung ist die SSD laut ADATA auch IP68 wassergeschützt.

Adata Se800 Im Test 3

Ebenso ist die SSD nach MIL-STD-810G zertifiziert. Kleinere Stürze oder Wasser sollte also kaum eine Gefahr sein.

ADATA liefert neben der SSD auch ein USB C auf USB C Kabel und ein USB C auf USB A Kabel mit.

 

Der Test

Starten wir mit etwas Erfreulichem. Ihr könnt über Tools wie CrystalDiskInfo die kompletten Smart Werte der ADATA SE800 auslesen, inklusive Menge der geschriebenen Daten und Temperatur.

ADATA wirbt bei der SE800 mit Datenraten von 1000MB/s, lesend wie auch schreibend.

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Generell werden wir bei dieser Art der externen SSD durch den USB Anschluss limitiert. USB 3.2 Gen 2 kann maximal 10 GBit/s erreichen, also 1250MB/s. Hier muss noch der Overhead usw. abgezogen werden.

Starten wir mit dem üblichen Standard Test, CrystalDiskMark.

Wichtig! Die Performance der ADATA SE800 und generell von externen SSDs schwankt teils recht stark je nach verwendetem USB Controller.

Hier die ADATA SE800 einmal am TB3 Port (USB 3.2 Gen 2 fähig) meines Dell XPS und einmal an einem ASUS Prime X570-P.

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Dell XPS 15 7590
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ASUS Prime X570-P

Am Dell XPS 15 konnte ich mit der SE800 lediglich 791MB/s lesend und 775MB/s schreibend erreichen.

Keine schlechten Werte, aber deutlich unter der Herstellerangabe.

Am ASUS Prime X570-P hingegen konnte die SSD 942MB/s lesend und 862MB/s schreibend erreichen. Dies sind Werte deutlich dichter an der Herstellerangabe, zeigt aber auch wie deutlich die Unterschiede von PC zu PC ausfallen können.

Generell sind 942 MB/s bzw. 862 MB/s sehr ordentlich für eine externe SSD!

In der Praxis liegen aber die Datenraten jeder SSD ein gutes Stück niedriger.

Hier habe ich drei Tests mit der SE800 durchgeführt.

  1. Eine große 40GB Datei auf und von der SSD kopiert
  2. Eine Spiele Installation auf und von der SSD kopiert (24,5GB 6685 Dateien)
  3. Meine Adobe Lightroom Bibliothek auf und von der SSD kopiert (38,6GB 48.000 Dateien)

Aufgrund der unterschiedlichen Dateizusammenstellung wird es interessant sein ob und wie stark die Unterschiede ausfallen.

Bio Große Datei Lightroom

In der Praxis beim einfachen Datenkopieren kommen wir leider nicht auf die Werte aus CrystalDiskMark.

Allerdings vergleichen wir die SE800 mit einigen anderen externen SSDs, sehen wir, dass diese weiterhin sehr flott unterwegs ist!

 

Fazit

Die ADATA SE800 ist eine hervorragende externe SSD, wenn Ihr ein kompaktes und schnelles Modell sucht!

Adata Se800 Im Test 8

Diese kann lesend 942MB/s und 862MB/s schreibend erreichen, was sehr ordentlich ist! Damit alleine wäre die SE800 schon eins der schnellsten Modelle auf dem Markt. Hinzu kommen die kompakten Abmessungen, der Wasserschutz und das generell schicke Design.

Die ADATA SE800 kann ich Euch also mit gutem Gewissen empfehlen!

Adata Se800

AUKEYs kompaktes Kraftpaket! Das AUKEY PA-D3 USB C Ladegerät im Test

Mit dem PA-D3 hat AUKEY ein sehr spannendes universelles Ladegerät im Sortiment. Dieses besitzt neben einem High Power 60W USB C Port auch einen klassischen USB A Port.

Dies in Kombination mit den kompakten Abmessungen macht das PA-D3 zu einem sehr spannenden Reise-Ladegerät.

Aukey Pa D3 Usb C Ladegerät Im Test 6

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das AUKEY PA-D3 wirklich überzeugen? Kann es die Leistung von 60W auch auf Dauer liefern? Finden wir es im Test heraus.

An dieser Stelle vielen Dank an AUKEY für das zur Verfügung stellen des PA-D3 für diesen Test.

 

Das AUKEY PA-D3 USB C Ladegerät mit 60W Power Delivery im Test

Das erste was vielleicht beim AUKEY PA-D3 USB C Ladegerät auffällt, ist die Größe. Ja das AUKEY PA-D3 ist größer als das übliche Ladegerät welches bei einem Smartphone mit in der Box liegt, aber mit 64 x 68 x 29mm ist dieses für ein 60W USB C Ladegerät sehr kompakt!

Nicht vergessen, das AUKEY PA-D3 könnte ein Notebook laden! Diese kompakten Abmessungen bekommt AUKEY dank GaN Technologie hin.

Aukey Pa D3 Usb C Ladegerät Im Test 1

GaN steht für Galliumnitrid, welches in einigen der Bauteilen (Mosfets, Transistoren, Kondensatoren) des PA-D3 verwendet wird. Verglichen mit herkömmlichem Silizium bietet Galliumnitrid eine höhere Effizienz, was wiederum weniger Hitzeentwicklung bedeutet, was es wiederum erlaubt mehr Leistung in ein kleineres Gehäuse zu packen.

Galliumnitrid ist aber noch vergleichsweise „neu“ in diesem Bereich. Erst seit Anfang des Jahres sind hier erste Bauteile im Großhandel verfügbar, was sich natürlich in einem gewissen Preisplus niederschlägt.

Dennoch eine coole Technologie, welch dem AUKEY PA-D3 USB C Ladegerät seine kompakten Abmessungen erlaubt.

Aukey Pa D3 Usb C Ladegerät Im Test 2

Was das Gehäuse angeht setzt AUKEY auf seinen typischen matten Kunststoff, welcher hier tadellos verarbeitet ist. Leider ist dieser Kunststoff aber recht kratzempfindlich.

Optisch ist das AUKEY PA-D3 USB C Ladegerät sehr schlicht, abseits der farblich markierten Ports. Auf der Front des Ladegerätes finden wir einen orangenen USB C Port und einen grünen USB A Port.

Der USB A Port ist ein normaler 5V/2,4A USB Ausgang, welcher universell zu allen Geräten kompatibel ist. Der USB C Port hingegen unterstützt den Power Delivery Standard und ist der wahre Star der Show.

Warum? Der USB C Port kann satte 60W liefern bzw. 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/3A.

Aukey Pa D3 Usb C Ladegerät Im Test 3

Damit hat dieser USB C Port mehr als genug Leistung für Geräte wie dem Apple iPhone 11, dem Google Pixel 3, dem iPad Pro, der Nintendo Switch usw. Der USB C Port ist sogar in der Lage diverse Notebooks zu laden.

Im Falle eines 13 Zoll MacBook Pros und dem Dell XPS 13 kann das AUKEY PA-D3 USB C Ladegerät sogar das originale Ladegerät zu 100% ersetzen.

 

Ein erster Check

Starten wir mit der Frage ob denn AUKEY bei der angegeben Leistung die Wahrheit gesagt hat. Die Antwort darauf ist ja. Der USB A Port kann 2,4A liefern und der USB C Port 20V/3A.

Dabei war sogar die Hitzeentwicklung des Ladegerätes auch nach mehreren Stunden Volllast „unauffällig“. Klar dies lässt nur bedingt Rückschlüsse auf die Temperatur im Inneren zu, aber tendenziell scheint das AUKEY PA-D3 unproblematisch in diesem Punkt zu sein.

 

Ladetempo

Folgende Smartphones, Tablets und Notebooks habe ich stellvertretend am AUKEY PA-D3 getestet:

  • Huawei Mate 20 Pro
  • Samsung Galaxy S10+
  • Apple iPhone Xs Max
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple iPad Pro 11
  • Dell XPS 13 9380
  • Apple MacBook Pro 13
  • Nintendo Switch
  • Dell XPS 15 7590

Starten wir mit dem normalen USB Ausgang. Dieser ist okay! Wir haben hier natürlich einen normalen USB Ausgang ohne Schnellladestandards. Dieser ist aber für IOS und Android Smartphones sauber optimiert.

Ladetempo

So erreichte das iPhone 11 Pro über 10W Ladestrom, was für einen normalen USB Ausgang sehr ordentlich ist!

Kommen wir damit zu dem Punkt warum Ihr das AUKEY PA-D3 kauft, dem USB C Port. Dieser funktioniert wie beworben. Heißt Geräte die USB Power Delivery zum Laden/Schnellladen nutzen funktionieren einwandfrei.

Hierzu gehört das Apple iPhone, die iPads, aber auch die Nintendo Switch, Google Pixel und das Samsung Galaxy S10.

Aukey Pa D3 Usb C Ladegerät Im Test 8

Ja Samsung nutzt eigentlich Quick Charge als Ladestandard. Allerdings unterstützen viele von Samsungs Smartphones auch USB Power Delivery zum Schnellladen. Hierzu gehört das S8, S9, S10 und die jeweiligen Note Modelle. Vielleicht auch noch andere, aber dies kann ich nicht aus erster Hand bestätigen.

Bei Huawei ist dies etwas komplizierter. Huawei Smartphones unterstützen in der Regel den Huawei eigenen Super Charge Standard zum Schnellladen. Allerdings unterstützen auch einige Huawei Geräte (die Flaggschiffe ab P10) USB Power Delivery zum „Schnellerladen“.

Hierrüber geht’s schneller als regulär, aber langsamer als am originalen Ladegerät.

Spannend ist das AUKEY PA-D3 auch für Notebooks. 60W Leistung reichen hier für die meisten Geräte völlig aus! 13 Zoll Notebooks wie das Dell XPS 13 oder das Apple MacBook Pro 13 benötigen meist nur 45W. Hier kann das AUKEY PA-D3 also das originale Ladegerät voll ersetzen.

Bei 15 Zoll Notebooks, wie hier dem XPS 15, sieht dies etwas anders aus. Dennoch reichen 60W hier für ein gutes Ladetempo aus.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz an. Diese hängt wie üblich ein Stück weit vom gewählten Port und der Leistung/Spannung ab. Die meisten Ladegeräte verfügen bei höherer Auslastung über eine tendenziell höhere Effizienz, selbiges gilt auch bei höheren Spannungen.

Effizienz

Das AUKEY PA-D3 zeigt sich hier von seiner besten Seite, mit einer Effizienz von 84-91%!

Für ein USB Ladegerät sind dies Top Werte. Viele der einfacheren Modelle schaffen kaum 80% und selbst die besseren kommen meist nur auf 82-86%.

Eine spitzen Effizienz von 90%+ schaffen nur wirklich gute und moderne Ladegeräte.

 

Fazit

Das AUKEY PA-D3 ist ein Top Ladegerät, wenn Ihr auf der Suche nach einem kompakten Modell mit hoher Leistung auf dem USB C Port seid.

So ist das Ladegerät ideal für die aktuellen Apple Geräte. Dieses kann hier sowohl das iPhone und iPad schnellladen, wie aber auch viele der Apple Notebooks.

Im Falle des 13 Zoll MacBook Pros kann es sogar das originale Ladegerät voll ersetzen.

Aukey Pa D3 Usb C Ladegerät Im Test 5

Dies gilt aber nicht nur für Apple Geräte. USB Power Delivery ist ein sehr breit genutzter Standard, unter anderem auch von Dell, Samsung, Google oder Nintendo.

Ein großer Pluspunkt neben dem leistungsstarken USB C Port ist auch der klassische USB A Port. Man hat immer noch ein Gerät mit microUSB herumfliegen, welches sich nicht via USB C laden lässt.

Auch gut ist die hohe Effizienz des Ladegerätes. Mit 90%+ in der Spitze ist dieses absolut klasse!

Test, die Anker Soundcore Liberty 2 Pro true Wireless Ohrhörer!

Mit den Soundcore Liberty 2 Pro hat Anker vor kurzem seine neusten High End Bluetooth Ohrhörer vorgestellt. Diese sind nun auch endlich im Handel erhältlich.

Ich habe mich zugegeben sehr auf die Liberty 2 Pro gefreut. Der indirekte Vorgänger, die Liberty +, gehörten bzw. gehören immer noch zu meinen absoluten Lieblings true Wireless Ohrhörer und begleiten mich seit Ende 2017 regelmäßig.

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Test Review 14

Können hier die Soundcore Liberty 2 Pro in die großen Fußstapfen treten und zu meinem neuen täglichen Begleiter werden?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zurverfügungstellen der Liberty 2 Pro für diesen Test.

 

Die Anker Soundcore Liberty 2 Pro im Test

Das erste was an den Liberty 2 Pro auffällt, ist die schicke Ladebox! Diese ist mit 79 x 57 x 30mm mittelgroß und besitzt eine ovale Form.

Der Deckel wird spannenderweise nach hinten weggeschoben, was ein durchaus befriedigender Mechanismus ist, welcher auch etwas zum Spielen einlädt. Erfreulicherweise wirkt der Mechanismus recht robust und stabil!

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Test Review 15

Allgemein ist die Verarbeitung und Haptik der Ladebox top! Diese ist dem Preis von 100€+ durchaus angemessen.

Die Ladebox lässt sich entweder über einen USB C Port auf der Rückseite aufladen oder kabellos! Ja Ihr könnt die Ladebox der Soundcore Liberty 2 Pro einfach auf ein QI Ladegerät legen und diese lädt.

Bonuspunkte gibt es für die Gummi-Abdeckung auf dem USB C Port. Viele TWS Ohrhörer sind wassergeschützt, aber die Ladeboxen haben offene Ports in welche Wasser eindringen kann. Dies ist hier nicht der Fall.

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Test Review 2

Die Ohrhörer werden sicher via Magneten in der Box gehalten und lassen sich ohne viel fummeln einlegen.

Kommen wir damit zu den Ohrhörern. Diese sind hier vergleichsweise groß. Nicht ganz so riesig wie die SoundSport Free von Bose, aber durchaus ein Stück überdurchschnittlich.

Was die Verarbeitung angeht kann ich nicht klagen, genau wie über das Design. Die Ohrhörer besitzen eine ovale Rückseite aus einem grauen Kunststoff. Dort findet sich das SoundCore Logo und Schriftzug.

Die restlichen Ohrhörer bestehen entweder aus Silikon (Ohrstöpsel und Ohrbügel), oder aus einem matt schwarzen Kunststoff.

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Test Review 5

Eine Entscheidung, die ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist der Verzicht auf eine Touch Oberfläche. Normalerweise bevorzuge bei allen Geräten physische Tasten über kapazitative Tasten, nicht so bei true Wireless Ohrhörer.

Die Liberty 2 Pro besitzen jeweils eine kleine Taste auf der Oberseite, welche aber im Betrieb dämlich zu drücken ist.

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Test Review 3

Ich steuere meine Musik eh zu 99% direkt über das Smartphone, daher ist dies für mich kein NoGo. Aber die Musik-Steuerung direkt über die Ohrhörer ist nicht gut gelöst, sofern dies für Euch eine Relevanz hat.

Die Ohrhörer sind nach IP44 wassergeschützt. IP44 bedeutet, dass Regen den Ohrhörern nichts ausmacht, aber Ihr diese nicht untertauchen solltet.

Ein Vorteil der etwas größere Bauform ist klar die Akkulaufzeit die laut Anker bei 8 Stunden liegt. Ich kam auch +- 6,x Stunden bei Musik Wiedergabe, was Top ist! On the go lassen sich die Ohrhörer 3x von der Ladehülle aufladen.

 

Tragekomfort

Die Liberty 2 Pro sind zwar sehr große true Wireless Ohrhörer, aber die Passform war für meine Ohren soweit in Ordnung.

Die Ohrhörer sitzen ausreichend tief und störten kaum bis gar nicht. Aufgrund der Ohrhaken war auch der Halt soweit okay.

Wenn Ihr sehr kleine Ohren habt wäre ich vielleicht vorsichtig, aber im Allgemeinen würde ich den Liberty 2 Pro einen guten Tragekomfort bescheinigen.

 

Klang

Der spannendste Punkt ist immer der Klang. Wie schlagen sich hier die Soundcore Liberty 2 Pro?

Starten wir wie üblich am Anfang, also bei den Höhen. Anker setzt bei den Liberty 2 Pro eindeutig auf eine sehr lebendige Klangsignatur. Zu dieser gehören auch recht brillante und klare Höhen. Diese sind nicht zu scharf, zisch Geräusche tun nicht in den Ohren Weh, aber Anker hat die Höhen eindeutig etwas gepuscht.

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Test Review 10

Ich mag diese Klangsignatur gerne, von daher kann ich mir den sehr brillanten Höhen gut leben.

Die Mitten wiederum sind unauffällig bis leicht abgesenkt. Stimmen und Gesang wird gut wiedergegeben, aber man merkt, dass die Klangfülle eher durchschnittlich ausfällt.

Dies hat Anker sicherlich gemacht um für eine höhere Differenzierung zwischen Höhen und Tiefen zu sorgen und die Tiefen haben es in sich!

Mögt Ihr Ohrhörer mit einem sehr kräftigen Bass, dann werdet Ihr die Soundcore Liberty 2 Pro lieben! Der Bass ist hier eindeutig das stärkste Klangelement. Gerade auf höheren Lautstärken ist der Bass mächtig und auch schön tief!

Dieser neigt sich etwas in den Vordergrund zu drängen, aber dies auch nicht zu extrem. Die Soundcore Liberty 2 Pro können nicht nur durch den Bass überzeugen, aber dieser ist ein wichtiges Element.

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Test Review 11

Die Kombination aus starkem Bass und brillanten Höhen sorgt für eine sehr hohe subjektive Dynamik. Musik klingt unheimlich lebendig und kraftvoll.

Klar dies ist nicht die beste Klangsignatur für Leute die neutrale Ohrhörer suchen. Habt Ihr Eure Musik aber gerne etwas spaßiger, dann sind die Ohrhörer ideal für Euch.

Die generelle Detail-Darstellung ist gut bis sehr gut. Die räumliche Darstellung schwankt etwas. Die Liberty 2 Pro gehen tendenziell mehr in die Tiefe als in die Breite. Allerdings sind die Ohrhörer hier dennoch ihrem Preis klar würdig.

Probleme mit der Bluetooth Verbindung oder Kompressionsartefakte hatte ich keine. Sowohl in Kombination mit Android wie auch IOS Geräten klag Musik Transparent (keine Klang-Artefakte hörbar).

 

Fazit

Ohrhörer und allgemein Audio Equipment ist Geschmackssache. Das Wichtigste ist zunächst, dass die Klangsignatur die Richtige für Euch ist.

Die Anker Soundcore Liberty 2 Pro sind sehr spaßige Ohrhörer. Spaßig bedeuteten recht brillante Höhen und ein mächtiger Bass. Gerade letzterer ist bei den Liberty 2 Pro ausgeprägt. Dies sind keine neutralen Ohrhörer!

Allerdings ist die spaßige Klangsignatur auch gut umgesetzt. Der Bass ist mächtig, aber wertig und überschattet auch nicht alles. Die Höhen sind klar und gut detailliert. Die Mitten könnten etwas voller sein, aber das geht bei der angestrebten Klangsignatur in Ordnung.

Kurzum Musik macht Spaß!

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Test Review 13

Auch die generelle Verarbeitung und Haptik ist top! Gerade die Ladebox ist sehr gut gelungen inklusive der Möglichkeit diese kabellos zu laden.

Allerdings sind die Liberty 2 Pro auch etwas kräftigere Ohrhörer. In meinen größeren Ohren sitzen diese gut und bequem, habt Ihr aber sehr kleine Ohren könnten diese vielleicht etwas stören.

Ebenfalls nicht ganz optimal ist die Steuerung gelungen. Der Verzicht auf eine Touch Oberfläche war aus meiner Sicht ein Fehler. Musik werdet Ihr bei den Liberty 2 Pro nicht direkt an den Ohrhörern steuern, sondern über Euer Smartphone.

Positiv wiederum ist die Akkulaufzeit welche mit 6-8 Stunden klasse ist!

Kurzum, die größte Stärke der Liberty 2 Pro ist klar der Klang. Sucht Ihr ture Wireless Ohrhörer mit einem spaßigen Klang, dann könnt hier unbesorgt zugreifen. Die Liberty 2 Pro spielen +- auf dem Level der SoundSport Free von Bose was den Klang betrifft. Je nach Geschmack würde ich diese sogar noch etwas höher einstufen. Damit gehören die Soundcore Liberty 2 Pro zu den besten TWS Ohrhörer aktuell auf dem Markt!

Keine Produkte gefunden.

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Wertung

 

Test, die SteelSeries Sensei Ten Gaming Maus

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Mit der Sensei Ten bringt SteelSeries sein klassisches Maus-Design ins Jahr 2019. Die Maus verfügt über eine recht schlichte „ambidextrous“ Form, kann also von Links- und Rechtshändern gleichermaßen genutzt werden.

Im Inneren der Maus setzt SteelSeries nur auf die feinste Technik! Der neue True Move Pro Sensor soll mit satten 18.000DPI Punkten und die Maustasten mit über 60 Millionen Klicks für eine gute Haltbarkeit sorgen.

Test, Die Steelseries Sensei Ten Gaming Maus 7

Hierfür möchte SteelSeries aber auch 80€ haben. Ist dieser Preis für die Sensei Ten gerechtfertigt? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an SteelSeries für das Zurverfügungstellen der Sensei Ten.

 

Die SteelSeries Sensei Ten im Test

SteelSeries setzt bei der Sensei Ten auf ein recht klassisches Design. Die Maus ist komplett symmetrisch aufgebaut, eignet sich also sowohl für Rechtshänder wie auch Linkshänder. Dementsprechend gibt es aber auch keine besonders ausgeprägte Daumenablage oder andere spezielle ergonomische Anpassungen.

Test, Die Steelseries Sensei Ten Gaming Maus 1

Im Profi-Gaming Segment wird darauf aber auch meist nicht so viel wert gelegt.  Die Sensei Ten ähnelt hier etwas der Endgame Gear XM1. Wo die Endgame Gear XM1 aber auf absoluten Minimalismus getrimmt war, ist die SteelSeries durchaus etwas umfangreicher ausgestattet.

Starten wir beim wichtigsten Punkt, die RGB Beleuchtung. Sowohl das SteelSeries Logo auf der Rückseite wie aber auch das Mausrad sind beleuchtet. Bei dem Mausrad handelt es sich um ein klassisches Mausrad, welches allerdings recht stark gummiert ist.

Wie es sich für eine beidhändige Maus gehört, sind natürlich auch alle Tasten gespiegelt. Neben den Maustasten und einer Taste hinter dem Mausrad verfügt die Sensei Ten über zwei Daumentasten auf beiden Seiten. Somit hat die Sensei Ten ordentliche 8 Tasten.

Test, Die Steelseries Sensei Ten Gaming Maus 2

Was die Qualität und Verarbeitung angeht macht die Sensei Ten einen ordentlichen Eindruck. Die Maus ist mit 90g weder besonders leicht noch besonders schwer, verglichen mit anderen kabelgebundenen Modellen. Hierdurch fühlt sich die Maus aber auch recht „dicht“ und ausreichend massiv an.

Beim Gehäuse setzt SteelSeries nach eigenen Angaben auf „State-of-the-art Engineering allows for a mouse built with high-grade polymer that can withstand the most intense wear and tear.“.

Test, Die Steelseries Sensei Ten Gaming Maus 3

Hier muss ich gestehen ein wenig skeptisch zu sein. Die SteelSeries Sensei Ten verfügt über die typische leicht gummierte Oberfläche. Diese fühlt sich ohne Frage gut in der Hand an, neigt aber aus Erfahrung auch zu einer gewissen Abnutzung.

Ob die SteelSeries Sensei Ten sich stark abnutzt kann ich Euch natürlich nicht aus erster Hand sagen. Hier müssen wir einfach SteelSeries vertrauen das die Oberfläche dem Alltag standhält.

Test, Die Steelseries Sensei Ten Gaming Maus 4

Angeschlossen wird die Sensei Ten über ein stink normales USB Kabel, ohne Textilummantelung oder Ähnlichem. Hierdurch ist das Kabel aber auch vergleichsweise flexibel.

 

Sensor und Taster

SteelSeries wirbt bei der Sensei Ten mit einem 18000dpi Sensor, womit diese in diesem Bereich schon einmal sehr weit vorne mitspielt. SteelSeries hat den hier genutzten Sensor „SteelSeries TrueMove Pro“ getauft.

Bisher gibt es keine andere Maus welche auf den gleichen Sensor setzt.

Aber natürlich stellt SteelSeries keine eigenen Sensoren her. Der SteelSeries TrueMove Pro basiert auf dem Pixart PMW 3389.

Test, Die Steelseries Sensei Ten Gaming Maus 8

Der Pixart PMW 3389 wiederum kommt beispielsweise in den aktuellen Mäusen von Razer (Mamba Elite, Viper, DeathAdder Elite usw.) zum Einsatz.

Nach eigenen Angaben hat SteelSeries den Sensor aber nochmals optimiert, um die 18000dpi zu erreichen und beispielsweise ein verbessertes tilt Tracking zu erhalten. Das verbesserte tilt Tracking in der Sensei Ten sorgt dafür das sich der Mauszeiger weiterhin erwartungsgemäß bewegt wenn Ihr die Maus leicht seitlich anhebt, wie es bei schnellen Bewegungen durchaus passieren kann.

Bei den beiden Maustasten wirbt SteelSeries mit einem zwei Federn Mechanismus. Dieser soll vor allem mit einer Haltbarkeit von 60 Millionen Klicks punkten.

Dies ist vergleichsweise viel! Die meisten Mäuse haben Omron Taster, welche in der höchsten Güte rund 50 Millionen Klicks aushalten sollen.

Hier setzt SteelSeries mit der Sensei Ten noch eins oben drauf.

 

Software

Wie bei allen SteelSeries Produkten kommt auch bei der Sensei Ten die SteelSeries Engine Software zum Einsatz.

Die SteelSeries Engine Software ist gut aufgebaut und erlaubt eine starke Anpassung der Maus. So lassen sich alle Tasten neu belegen, auch mit Makros, die DPI frei verstellen, Angle snapping ein/ausschalten usw.

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Das Einzige was etwas fehlt wäre ein frei Verstellbare lift of distance. Ansonsten ist alles vorhanden was man sich wünschen kann.

Die DPI lassen sich im Übrigen auch außerhalb der Software über die Taste hinter dem Mausrad verstellen.

 

Die Praxis

Der Alltag verhält sich mit der SteelSeries Sensei Ten recht „unspektakulär“. Dies liegt natürlich zunächst an der einfachen und durchaus vertrauten Form. Die Maus passt erst einmal zu jedem Nutzer, Griff-Style und Handgröße. Tendenziell glaube ich allerdings das Nutzern mit großen Händen die Sensei Ten besser gefallen wird als mit sehr kleinen Händen.

Allerdings gibt es auch Mäuse die sich noch etwas mehr an die Hand anschmiegen, aufgrund einer etwas optimieren Form, welche dann aber wieder mehr in die Kategorie Geschmackssache fallen.

Die SteelSeries Sensei Ten ist formtechnisch „neutral“.

Test, Die Steelseries Sensei Ten Gaming Maus 10

Ähnliches gilt auch fürs Gewicht. Die Maus ist nicht super leicht, aber auch nicht zu schwer. Hier hat SteelSeries wie ich finde einen guten Mittelwert getroffen.

Kommen wir damit zum Gaming. Die Sensei Ten hat auf Stoff Mauspads gute bis sehr gute Gleiteigenschafen. Dies erlaubt hohe Beschleunigungszeiten, welche natürlich gerade in schnellen Shootern überlebenswichtig sind. Wie es sich für jede Gaming Maus gehört verfügt die Sensei Ten über eine 1000Mhz Polling Rate.

War ich mit der SteelSeries Sensei Ten besser oder schneller als mit meiner normalerweise genutzten Corsair IRONCLAW RGB? Nein. High End Gaming Mäuse sind von der Leistung und dem Tracking sehr dicht beieinander.

Die Unterschiede sind minimal und man stellt sich auf diese auch sehr schnell ein. So würde ich das Tracking der Sensei Ten als sehr direkt und genau bezeichnen.

Ähnlich wie bei der Endgame Gear XM1, welche einen ähnlichen Sensor nutzt, klebt der Mauszeiger regelrecht an den Bewegungen.

Egal wie schnell Ihr seid, die Sensei Ten wird mithalten.

Die Maustasten haben einen schönen Klick. Dieser ist nicht super laut, aber auch nicht zu leise. Dabei ist der Klick selbst sehr präzise und genau anfühlend.

Lediglich der Widerstand der Maustaste ist überdurchschnittlich hoch. Man gewöhnt sich daran, aber eine etwas „leichtere“ Maustaste wäre nicht das Schlechteste gewesen.

Das Mausrad ist durchschnittlich. Sie Scrollschritte sind gut spürbar und präzise abrufbar, auch wenn es etwas schneller gehen muss. Die Textur des Mausrads ist okay, könnte aber glatt noch etwas mehr Gripp haben. Im Großen und Ganzen ist dies aber okay.

 

Fazit

Ob die SteelSeries Sensei Ten die richtige Maus für Euch ist, hängt vom Formfaktor ab. Wollt Ihr eine „klassische“ Gaming Maus im beidhändigen Design?

Ja, dann wird die Sensei Ten interessant. Diese bietet ähnlich wie die Endgame Gear XM1 ein hervorragendes Tracking durch einen modernen High End Sensor. Auch die Maustasten, welche hier satte 60 Mio Klicks durchhalten sollen, sind präzise und genau.

Test, Die Steelseries Sensei Ten Gaming Maus 6

Reaktionsschnell handeln könnt Ihr dabei nicht nur aufgrund des Sensors, sondern auch aufgrund der guten Gleiteigenschaften und des guten Gewichts.

Im Gegensatz zur Endgame Gear XM1 ist die SteelSeries Sensei Ten aber nicht auf absoluten Minimalismus getrimmt. Es sind ein paar dezente RGB Leds vorhanden, 8 Tasten und auch die Software ist ein Stück weit umfangreicher.

Sollte Euch aber der Formfaktor egal sein, dann wird es etwas schwerer. Es gibt sehr viele gute Gaming Mäuse im Handel, welche wie ich finde teils etwas ergonomischer geformt sind, mehr Tasten bieten oder einfach leichter/kleiner sind.

Das herausstechende Feature der SteelSeries Sensei Ten ist die moderne Hardware im klassischen, schnörkellosen Gehäuse. Sucht Ihr genau dies, dann seid Ihr mit der Sensei Ten gut bedient!

Steelseries Sensei Ten Wertung

Die Tronsmart Spunky Pro TWS Ohrhörer im Test

True Wireless ist der größte Trend im Audio Bereich der letzten Jahre. Dementsprechend gibt es gerade viele kleine asiatische Hersteller die hier versuchen mit ihren Produkten zu überzeugen.

Genau solch ein Hersteller ist Tronsmart. Diese haben nun mit den Spunky Pro ihre zweiten komplett kabellosen Ohrhörer auf den Markt gebracht.

Tronsmart Spunky Pro Tws Ohrhörer Im Test 7

Die Tronsmart Spunky Pro sollen dabei mit einer guten Preis/Leistung, einem bassstarken Klang und kabellosem Laden überzeugen.

Aber gelingt dies? Finden wir genau dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Tronsmart für das Zurverfügungstellen der Spunky Pro!

 

Die Tronsmart Spunky Pro TWS Ohrhörer im Test

Wie die meisten True Wireless Ohrhörer werden auch die Tronsmart Spunky Pro in einer kleinen Lade/Transportbox geliefert.

Diese ist hier sehr interessant gestaltet! Es handelt sich um eine kleine Runde Box. Betätigt Ihr einen Schalter auf der Rückseite, springt der Deckel auf und lässt sich zur Seite drehen. Gleichzeitig werden auch die Ohrhörer eingeschaltet.

Tronsmart Spunky Pro Tws Ohrhörer Im Test 1

Ein wirklich interessantes System. Seid nur vorsichtig, der Deckel wirkt etwas empfindlich.

Generell ist die Ladebox aber soweit okay. Das Gehäuse besteht aus einem einfachen, aber ausreichend robustem Kunststoff. Der Deckel hingegen besitzt eine Karbonstruktur, welche das Design etwas auflockert.

Geladen wird die Ladebox via USB C. Den aktuellen Ladestand könnt Ihr anhand vier LEDs auf der Front entnehmen. Die Ladebox kann die Ohrhörer laut Hersteller 4x unterwegs aufladen, was ich etwas optimistisch finde. 3x trifft es praktisch eher, was aber auch okay ist.

Tronsmart Spunky Pro Tws Ohrhörer Im Test 2

Bonuspunkte gibt es für die Möglichkeit die Ladebox kabellos zu laden!

Bei den Tronsmart Spunky Pro handelt es sich um erstaunlich kleine Ohrhörer! Für True Wireless Modelle sind diese fast schon winzig.

Dies spiegelt sich aber auch etwas in der Akkulaufzeit wieder. Diese liegt laut Hersteller bei 3,5 Stunden, praktisch bei 2,5-3 Stunden (Musikwiedergabe). Damit geht die Akkulaufzeit in Ordnung, aber hier gibt es Luft nach oben.

Tronsmart Spunky Pro Tws Ohrhörer Im Test 3

Bei der Verarbeitungsqualität kann ich aber nicht Klagen. Die Ohrhörer wirken solide gemacht. Tronsmart setzt bei diesen primär auf einen normalen Kunststoff, mit einer Karbon Struktur auf der Rückseite.

Die Rückseite ist dabei auch ein Touchpad! So könnt Ihr vorspulen, Musik pausieren, fortsetzen usw.

 

Tragekomfort

Die Spunky Pro sind vergleichsweise kleine true Wireless Ohrhörer. Dementsprechend sitzen diese auch gut bis sehr gut in den Ohren!

Ich fand diese zu keinem Zeitpunkt übermäßig störend oder unangenehm. Auch hatte ich keine Probleme mit dem Herausfallen der Ohrhörer.

Kurzum ich würde den Tragekomfort mit einer guten 2 Bewerten!

 

Klang der Tronsmart Spunky Pro TWS Ohrhörer

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Bei diesen bin ich etwas hin und her gerissen.

Die oberen Höhen der Ohrhörer sind durchaus recht scharf und klar, aber die mittleren und unteren Höhen würde ich eher als wärmer bezeichnen. Es fehlt hier etwas die Luftig/Leichtigkeit.

Nein die Tronsmart Spunky Pro klingen nicht dumpf, sind aber nichts für jemanden der besonders helle und klare Höhen sucht.

Die Mitten sind hingegen sehr ordentlich! Musik und auch Stimmen klingen angenehm voll und natürlich. Die Tronsmart Spunky Pro klingen nicht „leer“, wie es oftmals bei günstigen TWS Ohrhörern der Fall ist.

Die größte Stärke der Tronsmart Spunky Pro sind aber klar die Bässe! Die Ohrhörer besitzen sehr starke und kräftige Bässe. Diese gehen durchaus schon in die „Bass Head“ Richtung, sind hier aber noch nicht ganz angekommen.

Tronsmart Spunky Pro Tws Ohrhörer Im Test 6

Heißt, die Bässe sind kräftig und auch klar der akustische Mittelpunkt bei den Tronsmart Spunky Pro, aber diese überschattet auch nicht alles. Positiv überrascht hat mich dabei der Tiefgang.

Für Ohrhörer die keine 40€ kosten ist dieser gut! Klar es ist hier noch Luft nach oben, aber dies habe ich in dieser Preisklasse schon des Öfteren deutlich schlechter gehört.

Wo es eher etwas Luft nach oben gäbe, wäre beim Bass Volumen. Der Bass klingt tendenziell eher etwas kompakter und aggressiver, als voluminös und donnernd.

Dennoch fällt das Fazit zum Klang positiv aus, gerade wenn Ihr einen etwas wärmeren Klang bevorzugt.

 

Fazit zu den Tronsmart Spunky Pro

Ihr sucht true wireless Ohrhörer, mit einem etwas wärmeren und bassstarken Klang, welche aber auch nicht zu teuer sein sollen?

Dann sind die Tronsmart Spunky Pro eine gute Option! Neben dem Klang kann vor allem der Tragekomfort überzeugen. Die Ohrhörer sind schön kompakt und sitzen daher gut in den Ohren.

Tronsmart Spunky Pro Tws Ohrhörer Im Test 8

Ebenfalls recht gut gefällt mir das Design und die Ladebox. Ja der Mechanismus für den Deckel ist recht verspielt und vielleicht auch etwas empfindlich, aber außergewöhnlich! Ebenfalls außergewöhnlich ist die Option des kabellosen Ladens der Ladebox.

Etwas mäßig ist lediglich die Akkulaufzeit, abseits davon kann ich nicht über die Tronsmart Spunky Pro klagen!

Die Seagate Fast SSD 500GB im Test

Externe Laufwerke sind für jeden Notebook Besitzer der viel mit Medien (Fotos, Videos usw.) arbeitet Pflicht. Eine externe SSD ist hier ohne Frage das Optimum.

Diese sind schneller, zuverlässiger und physisch robuster.

Seagate Fast Ssd 500gb Im Test 7

Dementsprechend gibt es auch einige externe SSDs im Handel. Eine dieser externen SSDs ist die Seagate Fast SSD.

Wie der Name schon sagt versucht Seagate bei der Fast SSD mit hohen Datenraten zu überzeugen, wie auch mit einem schön portablen Design. Aber gelingt dies?

Finden wir es im Test heraus!

 

Die Seagate Fast SSD 500GB im Test

Seagate setzt bei seiner „Fast SSD“ auf ein mittelgroßes Gehäuse. Verglichen mit einer klassischen Externen 2,5 Zoll HDD ist die Seagate Fast SSD ein gutes Stück kleiner und leichter, aber theoretisch würde es noch kleiner und leichter gehen.

Seagate Fast Ssd 500gb Im Test 1

Die Seagate Fast SSD misst 79 x 93 x 9 mm. Damit hat die externe SSD zwar einen recht großen Fußabdruck, ist aber gerade aufgrund der geringen Dicke noch als sehr handlich zu bezeichnen.

Seagate setzt hier intern eindeutig auf eine SATA SSD, was auch die Abmessungen erklärt. Aber ja die Fast SSD ist ein Stück kleiner als eine reguläre SATA SSD, vermutlich da Seagate Dinge wie das Gehäuse usw. eingespart hat.

Seagate Fast Ssd 500gb Im Test 4

Kauft Ihr eine SATA SSD + externes Gehäuse, dann ist diese Kombination eindeutig größer.

Was das Design angeht, setzt Seagate auf eine schlichte Eleganz. Das Gehäuse der SSD ist grundsätzlich aus einem schwarzen Kunststoff gefertigt, besitzt aber auf der Oberseite ein kleine silberne Aluminiumabdeckung, mit Seagate Logo.

Seagate Fast Ssd 500gb Im Test 2

Was die Verarbeitung und auch die Haptik angeht, kann ich nicht klagen! Die SSD wirkt stabil und robust gebaut. Selbst bei einem Sturz würde ich nicht mit dem Schlimmsten rechnen.

Es gibt allerdings auch keine Gummierung oder Wasserschutz. Rechnet Ihr damit, dass die SSD physisch stärker belastet wird, dann gibt es bessere Modelle. Die üblichen alltäglichen Unfälle wird die Seagate Fast SSD aber überstehen.

Angeschlossen wird die SSD erfreulicherweise via USB C. Passend dazu liegt im Lieferumfang ein USB C auf USB C Kabel, wie auch ein USB C auf USB A Kabel bei.

Seagate Fast Ssd 500gb Im Test 3

Klasse!

Ebenfalls auf der Rückseite der Seagate Fast SSD findet sich eine kleine weiße Status LED.

 

Wie schnell ist die Seagate Fast SSD?

Die Seagate Fast SSD ist eine intern SATA basierte USB 3.0 SSD. Diese wird von Windows 10 natürlich ohne Treiber usw. sofort als Seagate Fast SSD SCSI Disk Device erkannt.

Mithilfe von Programmen wie CrystalDiskInfo lassen sich weitere Informationen auslesen. Hier finden sich einige Smart Daten, welche Rückschlüsse auf den Zustand der SSD erlauben, wie auch die interne Temperatur.

Kommen wir damit zu den Benchmarks. Starten wir hier zunächst mit CrystalDiskMark. Getestet wurde die SSD an einem Dell XPS 15.

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USB 3.1 Gen 2

Interessant! Anscheinend handelt es sich bei der Seagate Fast SSD um eine USB 3.1 Gen2 SSD. Dies überrascht mich etwas, da selbst Seagate überall „nur“ von USB 3.0 Spricht.

An einem regulären USB 3.0 Port konnte ich 423MB/s lesend und 425MB/s schreibend erreichen. An einem USB 3.1 Gen 2 Port hingegen 531MB/s lesend und 482MB/s schreibend.

Dies sind sehr ordentliche Werte! Selbst bei USB 2.0 kommen wir noch auf ordentliche 40MB/s.

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USB 2.0

Wie sieht es aber in der Praxis aus? Positiv, die Seagate Fast SSD scheint keinen Schreibcache zu nutzen. Ihr habt also immer das volle Tempo.

Dies liegt aber in der Praxis etwas unter den Benchmarks.

Übertragungsraten

Praktisch werdet Ihr rund 438/354MB/s bei der Seagate Fast SSD sehen, wenn Ihr normal via Windows Datei Explorer eine Datei auf die SSD Kopiert.

 

Fazit

Die Seagate Fast SSD erfüllt ihren Job! So lautet das Fazit in der Kurzform.

Starten wir am Anfang. Die Seagate Fast SSD ist angenehm kompakt und wertig gearbeitet. Ja es gibt durchaus noch kompaktere SSDs, aber die Seagate ist klar kleiner als eine externe HDD oder eine einfache 2,5 Zoll SSD im externen Gehäuse.

Seagate Fast Ssd 500gb Im Test 5

Dabei macht auch das Gehäuse einen guten Eindruck!

Ebenfalls einen guten Eindruck machen die Übertragungsraten. An einem USB 3.1 Port könnt Ihr 531/482MB/s erwarten, an einem USB 3.0 Port 423/425MB/s.

Ein sehr ordentliches Tempo, welches sich so auch +- in der Praxis erreichen lässt!

Ein Schloss mit Fingerabdruckscanner für 14€ aus Asien?!

Bei meinen üblichen Streifzügen über die diversen asiatischen Handelsplattformen bin ich über das Golden Security Schloss mit Fingerabdrucksensor gestolpert.

Dies hat sofort mein Interesse erweckt. Für gerade einmal 14€ (ich habe sogar nur 12€ gezahlt), erhaltet Ihr hier ein Vorhängeschloss mit Öffnung via Fingerabdruck.

Schloss Mit Fingerabdruckscanner 6

Interessant! Aber wie gut kann solch ein billiges Schloss funktionieren und wie sicher ist dieses? Finden wir genau das im Test heraus!

 

Ein Schloss mit Fingerabdruckscanner für 14€ aus Asien?!

Das Golden Security Schloss mit Fingerabdrucksensor ist ein klassisches Vorhängeschloss mittlerer Größe. Das Schlossgehäuse misst 45 x 39 x 13 mm und der Bügel ist 30 mm hoch.

Damit sollte das Schloss für die meisten typischen Anwendungen gut funktionieren.

Schloss Mit Fingerabdruckscanner 1

Der erste Eindruck des Golden Security Schloss mit Fingerabdrucksensor fällt positiver aus, als ich es erwartet hätte. Das Schloss wirkt halbwegs massiv und stabil gearbeitet. Selbst die Spaltmaße wirken recht präzise.

Wir haben hier also kein absolutes Billigprodukt vor uns, sondern wirklich ein Schloss das versucht seinen Zweck zu erfüllen.

Allerdings ist das verwendete Metall nur eine Zinklegierung, also vergleichsweise weich. Rückt Ihr dem Golden Security Schloss mit einem Brecheisen oder großem Hammer zu leibe, dann habe ich allerdings wenig Hoffnung für unseren asiatischen Freund.

Schloss Mit Fingerabdruckscanner 2

Positiv, es sind äußerlich keine Schrauben oder Ähnliches sichtbar, was ein Zerlegen des Schlosses deutlich vereinfachen würde.

Kommen wir damit zur technischen Seite des Schlosses. Auf der Front finden wir einen Fingerabdruckscanner, wie auch eine LED, welche Blau, Grün oder Rot leuchten kann.

  • Grün = Fingerabdruck erkannt
  • Rot = Fingerabdruck nicht erkannt
  • Blau = im „Konfigurationsmodus“

Mit Energie wir das Schloss über einen integrierten Akku versorgt. Dieser soll ein Jahr lang halten, was ich aktuell weder bestätigen noch dementieren kann.

Schloss Mit Fingerabdruckscanner 4

Geladen wird dieser Akku über einen microUSB Port auf der Unterseite. Dieser Ladeport ist mithilfe einer kleinen Gummiklappe geschützt. Offiziell besitzt das Golden Security Schloss mit Fingerabdrucksensor keinen Wasserschutz!

Geringe Mengen Wasser scheinen diesem aber nach meinem Test nichts auszumachen.

Neben roher Gewalt konnte ich zwei mögliche Angriffspunkte ausmachen. Zum einen könnte man versuchen mit einem dünnen Stück Metall die Verriegelung des Bügels zurückzudrücken. Hiervor gibt es keinen Schutz, außer den relativ geringen Spaltmaßen.

Zum anderen könnte man versuchen die Klappe auf der Rückseite aufzuhebeln um darunter an den Mechanismus zu kommen. Diese Klappe sitzt aber sehr fest und lässt sich nur mit roher Gewalt entfernen, was ich bei meinem Schloss nicht versuchen wollte.

 

Wie gut ist das Schloss mit Fingerabdruckscanner?

Ich muss gestehen erstaunt zu sein wie gut und schnell der Fingerabdruckscanner arbeitet! Starten wir aber erst einmal am Anfang.

Das Golden Security Schloss kann bis zu 10 Fingerabdrücke speichern. Die ersten beiden sind „Administrator“ Finger. Um einen Fingerabdruck einzuspeichern, müsst Ihr Euren Finger einige Sekunden auf das Schloss legen, bis dieses Anfängt blau zu leuchten und einmal vibriert.

Dann könnt Ihr ähnlich wie bei einem Smartphone Euren Fingerabdruck einspeichern. Ihr müsst Euren Finger also 10x kurz und in unterschiedlichen Positionen auf den Sensor legen, was dieser jedes Mal mit einer Vibration bestätigt.

Schloss Mit Fingerabdruckscanner 8

Ist dies geschafft, könnt Ihr das Schloss einfach mit Eurem Fingerabdruck öffnen! Wollt Ihr weitere Finger hinterlegen gilt der gleiche Prozess.

Allerdings muss am Anfang immer ein „Administrator-Finger“ diesen Prozess bestätigen. So könnt Ihr verhindern, dass andere Nutzer einfach weitere Personen dem Schloss hinzufügen.

Gut mitgedacht!

Das Öffnen des Schlosses geht wie beworben innerhalb von einer Sekunde, nach dem Auflegen des Fingers.

Die Erkennungsrate liegt bei ca. 80-90% beim ersten Auflegen des Fingers, was top ist!

Auch wirkt der Öffnungsmechanismus erstaunlich solide. Das Schloss erzeugt ein befriedigendes „Klick“ beim Öffnen.

Kurzum, technisch bin ich begeistert! Hier übertrifft das Golden Security Schloss mit Fingerabdrucksensor bei weitem meine Erwartungen.

 

Fazit

Das Fazit zum Golden Security Schloss mit Fingerabdrucksensor kann an sich nur positiv ausfallen. NEIN dies ist kein „Hochsicherheitsschloss“ oder Ähnliches! Dieses lässt sich mit recht einfachen Mitteln aufbrechen und sollte für keine wichtigen Gegenstände, Türen oder Fahrräder genutzt werden!

Allerdings sollte dies auch klar sein bei einem 14€ China Schloss mit Fingerabdruckscanner.

Schloss Mit Fingerabdruckscanner 7

Dies ist ein Schloss für beispielsweise Gepäck, Kisten in Innenräumen, einen Geschützen Gartenschuppen und andere Orte wo man nicht mit viel krimineller Energie rechnen muss, aber dennoch Dinge vor neugierigen Blicken oder Personen schützen möchte.

Dies geht mit dem Golden Security Schloss wunderbar! Das Schloss tut genau das, was es soll.

Der Fingerabdruckscanner reagiert zuverlässig auf Berührungen und öffnet ebenso zuverlässig den Bügel. Technisch gibt es keine Klagen! Hier war ich durchgehend positiv überrascht.

Physisch gibt es aber sicherlich die ein oder andere Schwäche. Das Schloss wirkt auf den ersten Blick recht stabil. So ist dieses auch aus Metall, welches aber nicht das Härteste ist. Ein Bolzenschneider oder größerer Hammer wird kurzen Prozess machen. Auch ist das Golden Security Schloss anfällig gegen Shim Picks.

Nur mit einem Schraubendreher lässt sich das Schloss aber immerhin nicht ohne Weiteres öffnen.

Ich sehe das Golden Security Schloss mit Fingerabdrucksensor als Ersatz für Orte wo man ansonsten Zahlen-Schlösser nutzen würde. Diese sind in der Regel auch nicht übermäßig sicher, aber komfortabel.

Ihr wisst also von den Limitierungen des Golden Security Schloss und könnt nun selbst entscheiden ob dieses für Eure Anwendung taugt oder nicht. Technisch ist dieses aber tadellos, weshalb ich auch eine Empfehlung zum Preis von 14€ ausspreche!

Die Sony WH-1000XM3 im Test, Sonys beste Bluetooth Kopfhörer

Wenn es um Bluetooth Kopfhörer geht, ist Sony ohne Frage einer der Top Hersteller gemeinsam mit Bose und Co.

Die WH-1000XM3 sind hier Sonys „Flaggschiff“ Kopfhörer. Diese sollen mit einem sehr guten Klang und vor allem einem starken Noise Cancelling punkten. Gerade für Letzteres ist Sony ja auch weitreichend bekannt.

Sony Wh 1000xm3 Im Test 6

Dafür möchte Sony aber auch knappe 300€ haben. Sicherlich ein stolzer Preis, welcher von einer dementsprechenden Leistung untermauert wird? Finden wir dies im Test der Sony WH-1000XM3 heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Sony für das Ausleihen der WH-1000XM3 für diesen Test.

 

Die Sony WH-1000XM3 im Test

Sony ist sehr gut darin seinen premium Kopfhörern auch eine dementsprechende Optik und Haptik zu geben. Zwar hat hier auch die Konkurrenz Schritte in die richtige Richtung gemacht, siehe die Bose 700, aber selbst verglichen mit diesen spielen die WH-1000XM3 optisch/haptisch glatt noch eine Klasse höher.

Sony Wh 1000xm3 Im Test 1

Die Sony WH-1000XM3 sind recht schlicht gestaltete Kopfhörer. So ist beispielsweise die Rückseite der Ohrmuscheln komplett „Clean“. Es gibt hier kein Herstellerlogo oder ähnliches. Lediglich eine Art „seidige“ Textur, welche über die kompletten Ohrmuscheln verläuft.

Hierdurch fühlen sich die WH-1000XM3 erfreulich wertig und gut an. Auch generell wirken die Sony WH-1000XM3 recht massiv und großzügig gearbeitet.

Sony Wh 1000xm3 Im Test 2

Dennoch bestehen die Kopfhörer zu weiten teilen aus Kunststoff. Dies gilt auch für die Aufhängung der Ohrmuscheln. Dies ist zwar aus Kunststoff, scheint aber ausreichend massiv. Allerdings würde ich Euch auch nicht raten sich auf die Kopfhörer zu setzen, ganz so stabil sind diese nicht. Das Kopfband scheint allerdings mit Metall im inneren verstärkt zu sein, welches bei der Höhenverstellung zum Vorschein kommt.

Neben der Höhe könnt Ihr auch den Winkel der Ohrmuscheln bei den WH-1000XM3 verstellen. Auf Wunsch könnt Ihr die Ohrmuscheln sogar komplett wegdrehen und einklappen! Dies erlaubt es die Kopfhörer platzsparend zu transportieren. Sony legt hierfür auch eine kleine Hartschalen Tasche bei.

Sony Wh 1000xm3 Im Test 5

Zur Steuerung der WH-1000XM3 nutzt Sony eine Touch Oberfläche auf der Rückseite der Ohrmuscheln. Je nachdem wie Ihr über diese streicht erhöht sich die Lautstärke, spult Ihr einen Titel vor usw.

Lediglich zum Ein/Ausschalten, wie auch für das Noise Cancelling, ist eine physische Taste vorhanden.

Neben der Bluetooth Verbindung könnt Ihr die Sony WH-1000XM3 auch via 3,5mm Kabel nutzen. Ein passender Adapter fürs Flugzeug liegt bei.

Sony Wh 1000xm3 Im Test 4

Geladen werden die WH-1000XM3 bereits via USB C. Der Akku der Kopfhörer soll dabei bis zu 30 Stunden liegen, mit eingeschaltetem Noise Cancelling! Ich habe die Sony WH-1000XM3 zugegeben nicht 30 Stunden am Stück genutzt, aber auf +- 2X Stunden konnte ich problemlos mit einer Ladung kommen.

Bei einer niedrigeren Lautstärke sind 30 Stunden also plausibel.

 

Tragekomfort

Die Sony WH-1000XM3 besitzen ausreichend große und schön dick gepolsterte Ohrmuscheln. Sony setzt hier äußerlich auf ein sehr weiches Kunstleder (ich vermute es ist Kunstleder) und einen Memoryschaum im Inneren.

Diese Kombination bietet einen guten bis sehr guten Tragekomfort. Lediglich fand ich die Sony WH-1000XM3 etwas schwitzig beim längeren Tragen. Was also die Belüftung der Ohren angeht, gibt’s noch was Luft nach oben.

 

ANC

Ein sehr wichtiger Punkt bei den Sony WH-1000XM3 ist das Noise Cancelling. Beim aktiven Noise Cancelling werden Hintergrundgeräusche aktiv vom Kopfhörer ausgeglichen.

Hierfür besitzen diese diverse Mikrofone und eine erweiterte Logik. Es ist gar nicht so leicht ein überzeugendes Noise Cancelling zu erzeugen, daher ist dies meist den großen Modellen vorbehalten.

Sony Wh 1000xm3 Im Test 9

Die WH-1000XM3 gehören aber genau zu diesen großen Modellen.

Und ja die Sony WH-1000XM3 haben ein sehr gutes ANC! Ich würde sogar sagen von der Stärke her ist dies das beste ANC das ich bisher gehört habe. Brummen, Surren und ähnliche Geräusche werden fast zu 100% gefiltert. Hierzu gehören auch die meisten Motorgeräusche.

Stimmen, Kindergeschrei usw. wird von den WH-1000XM3 gedämpft, aber nicht komplett gefiltert. Dies ist aber normal.

Diese Geräusche sind deutlich schwerer zu unterdrücken bzw. auszugleichen. Verglichen mit den Bose 700 würde ich das ANC der WH-1000XM3 als minimal stärker einstufen. Die Sony erzeugen aber ein ganz leichtes weißes Rauschen, welches man aber nur hört wenn keine parallele Musikwiedergabe stattfindet.

 

Klang der Sony WH-1000XM3

Der spannendste Punkt ist aber natürlich der Klang. Wie bereits schon die Vorgänger der Sony WH-1000XM3, sind auch diese Kopfhörer tendenziell recht warm ausgerichtet.

Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen der Sony WH-1000XM3 sind gut! Diese sind sauber, detailliert und auch klar. Allerdings was die Luftigkeit und die Brillanz angeht, sind die WH-1000XM3 tendenziell etwas wärmer/schwerer.

Bevorzugt Ihr sehr leichte und luftige Höhen, dann gibt es bessere Kopfhörer für Euch! Allerdings dürft Ihr dies auch nicht falsch verstehen, die Sony WH-1000XM3 klingen nicht matt oder dumpf, sondern nur in den Höhen weniger aggressiv. Die WH-1000XM3 sind hier eher entspannt, mit gut abgerundeten Zischlauten.

Sony Wh 1000xm3 Im Test 7

Hierzu passen auch die Mitten. Diese fallen in die Kategorie unauffällig gut. Sony betont die Mitten nicht übermäßig, hat diese aber auch nicht abgesenkt.

Stimmen, gerade etwas wärmere, klingen angenehm voll und natürlich.

Kommen wir damit zum Bass. Die Sony WH-1000XM3 sind wie die meisten High End Kopfhörer keine Bass-Bomber, verfügen aber dennoch über einen sehr kräftigen Tiefgang. Der Bass ist satt und sehr schön voll. Auch der Tiefgang ist sehr gut!

Aufgrund der generell wärmeren Klangsignatur wirkt der Bass der WH-1000XM3 aber nicht ganz so aggressiv. Dieser ist tendenziell eher etwas entspannter, trotz seiner durchaus ordentlichen Kraft.

Dies trifft allgemein auf die Sony WH-1000XM3 zu. Diese wirken recht entspannt und weniger aufgeregt als viele Konkurrenten. Dabei bieten die Sony WH-1000XM3 aber eine hervorragende Detail-Darstellung und Auflösung. Auch die dargestellte Bühne ist schön groß.

Ja man merkt klar dass es sich bei diesen um hochpreisige Top Kopfhörer handelt!

 

Fazit

Sucht Ihr die besten Noise Cancelling Bluetooth Kopfhörer, dann sollten die Sony WH-1000XM3 ganz weit oben auf Eurer Liste stehen!

Sony hat mit diesen sehr viel richtig gemacht. Dies beginnt bereits bei der Optik und Haptik.

Sony Wh 1000xm3 Im Test 10

Die WH-1000XM3 gehören ganz klar zu den wertigsten Kopfhörern die Ihr auf dem Markt finden könnt. Die Verarbeitung ist sehr gut und auch die Materialqualität entspricht dem gehobenen Preis.

Beim Tragekomfort erlaubt sich Sony ebenfalls keinen Fehler. Die Kopfhörer sind zwar recht warm, vermutlich um für eine starke passive Dämpfung zu sorgen, aber bequem!

Das Wichtigste ist aber natürlich der Klang und das Noise Cancelling. Das Noise Cancelling der WH-1000XM3 ist über jeden Zweifel erhaben. Dieses ist recht stark und macht einen tadellosen Job Motorgeräusche und Ähnliches fast völlig auszublenden. Hier gehören die Kopfhörer klar zu den Top 3.

Auch klanglich machen die Sony WH-1000XM3 einen guten Job! Die Kopfhörer haben einen tendenziell wärmeren Klang, mit einer guten Detail Darstellung und einem starken Bass.

Sucht Ihr nach genau solch einem Klang und einem hervorragenden aktiven Noise Cancelling, dann sind die Sony WH-1000XM3 das Richtige für Euch.

Sony Wh 1000xm3