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Test Husqvarna 320iB Laubbläser mit Akkubetrieb

Laubbläser sind groß, schwer und laut. Dies gilt zumindest für die meisten Geräte auf dem Markt, die via Benzin betrieben werden.

Mit der Popularität von Akkusystemen tauchen aber auch immer mehr Akku Laubbläser im Handel auf. Viele davon aber mit fragwürdiger Leistung.

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Husqvarna bietet für sein 36V Akkusystem gleich drei Laubbläser an. Der kleinste hört hier auf den Namen 320iB und kostet immer noch stolze 300€.

Wie viel Leistung kann man hier erwarten? Finden wir dies im Test des Husqvarna 320iB Akku Laubbläser heraus!

 

Test Husqvarna 320iB Laubbläser mit Akkubetrieb

Husqvarna verfolgt auch beim 320iB seine typische Designsprache. Wir haben also ein Gerät das äußerlich komplett aus Kunststoff besteht. Hierbei setzt Husqvarna auf eine Mischung aus mattem grauen Kunststoff und einem orangenen Hochglanz-Kunststoff.

Die Verarbeitungsqualität ist „in Ordnung“. Ich bin prinzipiell kein Fan von diesem Hochglanz-Kunststoff, da mir dieser etwas brüchig wirkt. Aber ich habe nun schon einige Husqvarna Geräte welche ebenfalls auf diesen Kunststoff setzen und bisher mit ihnen keine Probleme gehabt. Von daher mag dieser Eindruck etwas täuschen.

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Lediglich war bei meinem 320iB das Akkufach nicht sauber zusammengesetzt! Dies konnte ich durch das Lösen einer Schraube und etwas Druck aber beheben.

Was das Design angeht kann man Husqvarna aber nur loben! Der Husqvarna 320iB Laubbläser sieht wertig und modern aus. Dabei gab es aber keine Kompromisse bei der Ergonomie.

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Der 320iB ist ein Handgebläse mit einem recht klassischen Aufbau. Getragen wir der 320iB mithilfe eines großen Handgriffs, welcher sauber ausbalanciert ist. Motor und Düse sind auf der Front und der Akku wird im hinteren Bereich eingesetzt und dient als eine Art Gegengewicht.

Bei den Akkus handelt es sich um die normalen 36V Husqvarna Akkus. Dabei akzeptiert der Husqvarna 320iB alle Akkus, auch den kleinen BLI10.

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Gesteuert wird der Laubbläser zum einen über einen Abzug auf Höhe des Zeigefingers, welcher eine stufenlose Steuerung erlaubt. Zusätzlich gibt es ein Bedienfeld mit drei Tasten.

Ein/aus, der Turbo Modus und eine Taste zum Limitieren der maximalen Leistung.

Der Turbo Modus erlaubt es geschätzt die Leistung des Laubbläsers noch mal um 20-40% temporär anzuheben. Temporär = Ihr müsst die Taste gedrückt halten! Dies geht aber gut mit einer Hand.

Ausgelassen wird die Luft über eine ca. 43cm lange runde Hülse, welche über einen Bajonett Verschluss am Laubbläser befestigt wird. Die vordere Öffnung ist dabei ca. 7cm im Durchmesser.

 

Leistung des Husqvarna Akku-Blasgerät 320iB

Die wichtigste Frage ist natürlich die nach der Leistung. Hier muss ich gestehen anfangs etwas angst gehabt zu haben.

Vergleicht man Laubbläser anhand der Herstellerdaten, dann ist man etwas aufgeschmissen. So gibt Husqvarna die Luftgeschwindigkeit mit 46 m/s beim 320iB an. Ein 18V 60€ Bosch Akku Laubbläser ALB 18 LI soll hingegen satte 58 m/s (210Km/h) erreichen.

Kann es wirklich sein, dass der günstige 18V Akku-Laubbläser von Bosch mehr Power hat? Vielleicht, mich würde es aber nach den Erfahrungen mit dem Husqvarna 320iB überraschen, denn der 320iB hat ordentlich Power!

Hier kommt es natürlich zunächst darauf an was Ihr machen wollt. Laub von Gehwegen blasen? Überhaupt kein Problem! Hier könnt Ihr problemlos auf 2-4 Metern das Laub vor Euch her blasen und das auch ohne den Turbo Modus. Der Luftdurchsatz des Husqvarna 320iB ist sehr hoch!

Laub von kurzem Gras blasen? Hier müsst Ihr etwas näher herangehen, aber auch dies schafft der Husqvarna 320iB absolut problemlos.

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Ich habe einen Pflaumenbaum im Garten, welcher gerade im Herbst noch so die letzten unschönen Pflaumen verliert. Auch diese kann der 320iB ohne größere Probleme vor sich herschieben, auch auf einer kurzen Wiese.

Im hohen Gras sieht dies natürlich etwas anders aus. Hier verfangen sich die Pflaumen im Gras und es ist sehr mühselig mit dem 320iB diese herauszuoperieren. Im Turbo Modus geht dies, aber Pflaumen im hohen nassen Gras ist so langsam das Limit des Husqvarna 320iB.

Rasenschnitt zusammenfegen geht prinzipiell wiederum recht gut, erfordert aber etwas Geschick. An der Leistung des Husqvarna 320iB wird’s aber nicht scheitern.

Bonuspunkte gibt es für den bürstenlosen Motor, welcher auch eine gute Lebensdauer sicherstellensollte.

 

Lautstärke des Husqvarna 320iB

Leise ist kein guter Laubbläser, das muss man sich klar sein. Allerdings ist die Lautstärke des Husqvarna 320iB in einem sehr erträglichen Rahmen.

Ihr benötigt zu keinem Zeitpunkt einen Hörschutz oder ähnliches, gerade da Ihr den Laubbläser von Euren Ohren weghaltet. Ich würde sagen dieser ist so laut wie ein älterer Staubsauger, aber die Ton-Frequenz ist vergleichsweise angenehm tieffrequent.

 

Fazit zum Husqvarna 320iB Akku Laubbläser

Macht was er soll, so in der Art lautet das Testfazit zum Husqvarna 320iB.

Das Wichtigste beim 320iB ist die Balance zwischen Komfort und Leistung. Ja Ihr werdet für 300€+ ohne Frage einen Kabel/Benzin Laubbläser mit mehr Leistung bekommen als den 320iB. Aber Ihr habt Euch dann entweder mit einem nervigen Kabel oder dem Benzin/Gestank herumzuschlagen.

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Hier ist doch ein Akku Gerät wie der Husqvarna 320iB doch deutlich angenehmer und schneller! Ich holen diesen aus dem Keller und losgeht’s!

Dabei hat der Husqvarna 320iB durchaus ordentlich Leistung. Um Laub von glatten Boden zu entfernen würde vermutlich schon 40% der Leistung des Husqvarna 320iB reichen. Selbst Äpfel lassen sich auf kurzen Wiesen vor dem Husqvarna 320iB herschieben. Ja es gibt hier sicherlich noch Luft nach oben, gerade auf nassem Untergrund, aber ich zeige mich mit der Leistung des Husqvarna 320iB Akku Laubbläser zufrieden.

Dieser ist kein Spielzeug! Was man allerdings beim Preis von 300€ auch erwarten kann. Würde ich den Husqvarna 320iB empfehlen? Wenn Ihr schon im Husqvarna Akkusystem unterwegs seid, ja.

Test: Xiaomi Air 2 true Wireless Ohrhörer, Begeisterung sieht anders aus

Xiaomis ture Wirless Ohrhörer gehören eindeutig zu den besten Modellen auf dem Markt! Daher war auch die Spannung groß als Xiaomi die Air 2 vorstellte. Bei den Air 2 handelt es sich um die aktuellen Flaggschiff Ohrhörer aus dem Hause Xiaomi.

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Diese sind zunächst nur in Asien erhältlich, was mich aber nicht abgehalten hat diese zu bestellen.

Wollen wir da doch in einem Test klären ob die Xiaomi Air 2 ture Wireless Ohrhörer überzeugen können und ob Ihr diese gegebenenfalls auch aus Asien bestellen solltet.

 

Die Xiaomi Air 2 true Wireless Ohrhörer im Test

Xiaomi hat sich bei den Air 2 eindeutig etwas von Apple inspirieren lassen. Der größte Unterschied zu den alten Mi AirDots Pro ist das Design und der Formfaktor der Ohrstöpsel.

Xiaomi setzt hier auf das „Steg-Design“. Ähnlich wie bei den Apple AirPods habt Ihr einen kleinen Kunststoff „Steg“ der aus Euren Ohren herausragt.

Xiaomi Air 2 Test 2

Optisch ist dies so eine Sache, aber mittlerweile stört mich dies kaum noch. Bei den Air 2 verzichtet Xiaomi aber auf die klassischen Silikon Ohrstücke.

Anstelle dessen findet sich wie bei den AirPods einfach eine kleine Kunststoffkugel, welche Ihr Euch in Eure Ohren legt. Hierdurch werden Eure Ohren nicht versiegelt, wie es bei den alten Mi AirDots Pro und 99% aller Ohrhörer der Fall ist.

Dazu aber später mehr.

Xiaomi Air 2 Test 3

Was die Optik und die Haptik angeht, kann ich nicht klagen. Xiaomi setzt auf eine einfache matt weiße Textur, welche schlicht und wertig wirkt. Auch fühlen sich die Ohrhörer ausreichend stabil an. Diese können sich hier problemlos auch mit den hochpreisigen Modellen messen.

Für die Steuerung verfügen die Xiaomi Air 2 über eine Touch sensitive Rückseite, welche recht gut reagiert. Grundsätzlich besitzen die Ohrhörer auch einen integrierten AI Assistenten, dieser ist aber aktuell nur in Chinesisch verfügbar. Anscheinend wartet der Sprachassistent aber konstant auf Befehle auf Chinesisch, was etwas nervig sein kann. Das deutsche Wort „weit“ scheint beispielsweise das Vorspulen auszulösen.

Xiaomi Air 2 Test 5

Das Ein/Ausschalten geschieht automatisch, wenn Ihr die Ohrhörer in die Ladebox legt oder herausnehmt. Des Weiteren verfügen die Xiaomi Air 2 über einen Sensor, der erkennt wenn Ihr die Ohrhörer aus den Ohren nehmt (Musik wird dann automatisch pausiert).

Nicht ganz unwichtig bei True Wireless Ohrhörern ist auch die Lade bzw. Transportbox. Diese ist ähnlich wie die Ohrhörer recht schlicht in einem matt weißem Kunststoff gehalten.

Der Deckel der Box lässt sich zum Entnehmen einfach aufklappen und wird per Magneten geschlossen gehalten.

Xiaomi Air 2 Test 6

Geladen wird die Ladebox via USB C. Diese kann die Ohrhörer ca. 2,5x wiederaufladen ehe sie selbst ans Netz muss.

Die Ohrhörer halten laut Xiaomi rund 4 Stunden mit einer Ladung durch, was vielleicht etwas optimistisch ist. Rechnet mit guten 3 Stunden in der Praxis. 4 Stunden vielleicht bei Hörbüchern.

 

Tragekomfort

Aufgrund der Kunststoff Ohrstöpsel ist der Tragekomfort der Xiaomi Air 2 etwas „ungewöhnlich“. Die Ohrhörer versiegeln Eure Ohren nicht. Hierdurch liegen diese etwas lockerer und luftiger in den Ohren.

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Das Ganze ist etwas mit den älteren „Ohrknöpfen“ zu vergleichen. So bekommt Ihr mit den Air 2 auch mehr von Eurer Umgebung mit.

Ich bevorzuge normale in-Ears. Allerdings kann ich mir vorstellen das den in-Ear Hassern unter Euch die Air 2 vielleicht ganz gut gefallen könnten.

 

Klang

Der Klang ist bei den Xiaomi Air 2 ein schwieriger Punkt. Die Ohrhörer können Eure Ohren nicht verschließen wie dies normalerweise der Fall ist. Hierdurch haben die Air 2 massive Probleme „Druck“ aufzubauen.

Die Xiaomi Air 2 starten also verglichen mit regulären Ohrhörern mit einem Handicap. Dieses muss durch besonders gute Treiber kompensiert werden, was beispielsweise Apple bei den AirPods fast gelungen ist.

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Leider gefällt mir der Klang der Xiaomi Air 2 nicht!

Starten wir am Anfang. Die Höhen der Xiaomi Air 2 sind soweit okay. Diese sind klar und sauber, wirken teils aber etwas schrill und „hell“.

Dies liegt auch zu weiten Teilen an den Mitten. Die Air 2 klingen recht dünn. Stimmen fehlt ein Stück weit Volumen, gerade wenn diese etwas wärmer sind.

Bei helleren Stimmen ist dies nicht ganz so schlimm. Aufgrund des Formfaktors klingen die Ohrhörer hier recht offen und weit, was ganz schön sein kann.

Was nicht schön ist, ist der Bass. Bass? Den scheint Xiaomi etwas vergessen zu haben. Die Apple AirPods sind schon keine Bass Bomber, aber die Xiaomi Air 2 sind hier nochmals ein gutes Stück dünner.

Man hört durchaus einen Bass, der sogar halbwegs tief ist. Aber die Ohrhörer schaffen es keinerlei Druck hinter den Bass zu bekommen, wodurch dieser flach erscheint.

Es fehlt völlig die Kraft im Klang der Xiaomi Air 2.

 

Fazit

Leider konnten die Xiaomi Air 2 mich nicht überzeugen und kann daher KEINE Kaufempfehlung aussprechen, was eine Seltenheit für Xiaomi Produkte ist.

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Die Air 2 wirken einfach wie eine schlechte Kopie der Apple AirPods. Der Verzicht auf die klassischen Silikon Aufsätze und der damit einhergehenden fehlenden Versiegelung der Ohren, ist aus Sicht des Klangs ein gigantischer Nachteil.

Die Xiaomi Air 2 klingen unheimlich dünn und leblos. Bass ist fast keiner vorhanden, Stimmen sind entweder schrill oder zu dünn und generell machte das Hören von Musik keinen Spaß. Zu einem Preis von 20€ wäre der Klang vielleicht Okay, aber nicht für 60-80€! Apple AirPods klingen klar besser.

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Das erstaunliche, die alten Mi AirDots Pro klingen eindeutig besser! Selbst die günstigen Xiaomi AirDots würde ich bevorzugen.

Sofern Ihr also nicht um jeden Preis den Tragekomfort der Xiaomi Air 2 ohne die Silikon Aufsätzen sucht, kann ich die Ohrhörer niemanden empfehlen.

Powerbank mit herausragender Preis/Leistung! Die UGREEN PB132 USB C Powerbank 20000mAh im Test

Mit der PB132 hat UGREEN eine sehr spannende Powerbank auf den Markt gebracht. Diese bietet neben einer hohen Kapazität von 20000mAh die Überstützung von gleich zwei Schnellladestandards.

Sowohl Quick Charge 3.0, wie auch USB Power Delivery ist mit an Bord.

Klingt doch interessant! Damit wäre die UGREEN PB132 USB C Powerbank sowohl für iPhones, wie auch für Samsung, LG, Sony usw. Smartphones gut geeignet.

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Wie sieht es aber in der Praxis aus? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an UGREEN für das Zurverfügungstellen der Powerbank für diesen Test.

 

Die UGREEN PB132 USB C Powerbank 20000mAh im Test

Mit 145 x 77 x 23 mm ist die UGREEN PB132 USB C Powerbank ein durchschnittlich bis leicht überdurchschnittlich kompaktes Modell, für die Kapazität von 20000mAh. Hierzu passt auch das Gewicht von 374g, was absolut in Ordnung ist für eine Powerbank dieser Größenklasse.

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Dabei ist das Gehäuse der UGREEN PB132 erfreulicherweise sehr gut gemacht! Das Kunststoffgehäuse fühlt sich massiv und stabil an. Es lässt sich nichts eindrücken oder verwinden. Super!

Lediglich was die Wahl des verwendeten Kunststoffs angeht, bin ich mir nicht ganz sicher. UGREEN setzt auf einen Kunststoff mit einer leicht seidigen Textur. Dieser fühlt sich ohne Frage gut an! Ist aber im Gegenzug was Fingerabdrücke und Schmutz angeht etwas empfindlicher.

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Ähnlich wie Hochglanz Powerbanks wird vermutlich die UGREEN PB132 nicht immer so schick wie neu aussehen. Wo wir bei Hochglanz sind.

Die Abdeckung auf der Front, in der die Anschlüsse eingelassen sind, wie auch die Abdeckung auf der Rückseite sind aus einem Hochglanz Kunststoff gefertigt.

 

Die Ausstattung der UGREEN PB132 USB C Powerbank

Die UGREEN PB132 USB C Powerbank verfügt über drei Anschlüsse. Zunächst, wie der Name schon vermuten lässt, einen USB C Port, wie aber auch zwei weitere „normale“ USB Anschlüsse.

Wobei normal sind diese USB Ports nicht! Die beiden USB A Ports unterstützen Quick Charge 2.0/3.0 mit jeweils bis zu 18W.

Der USB C Port wiederum unterstützt den USB Power Delivery Standard, ebenfalls mit bis zu 18W (5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A).

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Klasse! Damit unterstützt die UGREEN PB132 USB C Powerbank die wichtigsten Ladestandards aktuell.

Quick Charge für Sony, Samsung, LG und die meisten anderen Hersteller die auf SoCs von Qualcomm setzen und USB Power Delivery für Apple, Google oder auch Nintendo.

Theoretisch könnt Ihr sogar die neueren MacBooks an der UGREEN PB132 USB C Powerbank laden, aber hier sind die 18W natürlich etwas „knapp“. Geht, aber halt nicht schnell. 18W sind für Smartphones wiederum mehr als ausreichend.

Geladen wird die UGREEN Powerbank auch via USB C und hier wird auch das Schnellladen via USB Power Delivery unterstützt. So soll die Powerbank im Maximum bis zu 18W aufnehmen können.

 

Die Kapazität

UGREEN wirbt mit einer Kapazität von 20000mAh, messen konnte ich 73,283Wh bzw. 19806mAh. Dies ist ein hervorragendes Ergebnis!

99% der beworbenen Kapazität erreichen nicht viele Powerbanks. In der Regel bezieht sich die beworbene Kapazität auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Beim Entladen dieser geht aber etwas Energie in Form von Wärme verloren.

UGREEN muss hier also mehr als 20000mAh an Kapazität verbaut haben, denn normale Powerbanks erreichen eigentlich nur 80-90% der angegeben Kapazität.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich testweise an der UGREEN PB132 USB C Powerbank 20000mAh ausprobiert:

  • Samsung Galaxy S10 +
  • Apple iPhone Xs Max
  • Apple iPad Pro 11
  • Nintendo Switch
  • Huawei Mate 20 Pro

Ladetempo

Starten wir bei den Apple Geräten. Alle neueren iPhones und iPads unterstützen USB Power Delivery zum Schnellladen. Dementsprechend ist es nicht überraschend, dass sowohl das iPhone Xs Max wie auch das iPad Pro 11 an der UGREEN Powerbank schnellladen können.

Im Falle des iPhones mit dem vollen Tempo und beim iPad mit dem Tempo des beiliegenden Schnellladegerätes (mit einer 30W Powerbank geht’s noch schneller).

Die USB A Ports bietet hingegen ein gutes Standard Tempo für das iPhone.

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Das Samsung Galaxy S10+ unterstützt an sich Quick Charge als primärer Schnellladestandard, kann dementsprechend an beiden USB Ports mit vollem Tempo laden. Allerdings unterstützt das S10 auch USB Power Delivery, daher ist das Schnellladen des Samsung Galaxy S10 an allen drei Ports möglich. Ähnliches wird auch für das S9 und S8 gelten, wie auch für die jeweiligen Note Modelle.

Besonders sind immer die Smartphones von Huawei. Huawei Smartphones nutzen den eigenen Super Charge Standard. Im Falle des Mate 20 Pro mit bis zu 40W.

Huawei Super Charge findet man in Powerbanks abseits der Huawei eigenen Modellen eigentlich nicht. Allerdings unterstützen viele Huawei Smartphones USB Power Delivery. Hierüber laden diese nicht ganz so schnell, aber schneller als an einem normalen Ladegerät.

Dies zeigt sich auch hier. Aber warum lädt das Mate 20 Pro auch an den Quick Charge Ports schnell? Die Quick Charge Ports bei der UGREEN Powerbank unterstützen neben Quick Charge auch das FCP Protokoll, welches ebenfalls das Schnellladen von Huawei Smartphones erlaubt. Erneut langsamer als bei Super Charge, aber schneller als regulär.

 

Wiederaufladen

Die UGREEN PB132 USB C Powerbank wird via USB C aufgeladen. Hier habt Ihr aber drei Möglichkeiten, Ihr könnt ein USB Power Delivery, Quick Charge oder ein normales Ladegerät nutzen.

Wiederaufladetempo

Die UGREEN PB132 USB C Powerbank puscht Eure Ladegeräte ziemlich stark. So kann die Powerbank bei 5V bis zu 2,6A aufnehmen und bei der Nutzung an einem 18W Quick Charge Ladegerät 19W ziehen.

In der Regel ist dies nicht kritisch, Ladegeräte haben +- 10% Spielraum und diesen nutzt die UGREEN PB132 USB C Powerbank voll!

Hieraus ergibt sich an einem Quick Charge / Power Delivery Ladegerät eine Ladezeit von rund 5,5 Stunden und an einem guten normalen Ladegerät 8 Stunden.

 

Fazit

Die UGREEN PB132 USB C Powerbank 20000mAh ist eine hervorragende, wenn nicht sogar eine der besten Smartphone Powerbanks ihrer Größenklasse.

Dies liegt zum einen an der großen Kapazität, welche zu 99% eingehalten wird, wie auch an den Ladeports.

Ugreen Pb132 Usb C Powerbank 20000mah Im Test 7

Letztere bieten die Unterstützung für Quick Charge (Samsung, LG, Sony, usw.), wie aber auch für USB Power Delivery (Apple, Google, Nintendo, usw.).

Dies erlaubt es fast alle auf dem Markt erhältlichen Smartphones an der UGREEN PB132 USB C Powerbank schnell zu laden. Ist die Powerbank dann mal selbst leer, lässt sich auch diese schnell aufladen, wahlweise an einem USB Power Delivery oder Quick Charge Netzteil. Super!

Kurzum, für aktuell 26€ ist die UGREEN PB132 USB C Powerbank ein richtig guter Deal!

UGREEN PB132
Angegebene Kapazität 20000mAh
Preis
Erreichte Kapazität 73,283Wh bzw. 19806mAh
Erreichte Kapazität in % 99%
LED Taschenlampe
Wiederaufladegeschwindigkeit maximal 19W
Geeignet für:
Apple ++
Samsung ++
Huawei +
OnePlus 0
Sony ++
HTC ++
Xiaomi ++
Kapazität 99%
Verarbeitung 90%
Ladegeschwindigkeit 94%
Anschlüsse und Sonstige Features 98%
Lieferumfang und Verpackung 85%
Preis / Leistung ★★★★★
Testergebnis ★★★★★

Maxcio Smart Wifi Steckdose mit 2 USB Ports und RGB LED für 12€

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WLAN Steckdosen gehören zu den meist genutzten Smart Home Geräten in meinem Haushalt. In der Regel setzte ich hier auf die TP-Link HS110. Diese ist aber mit rund 27€ durchaus etwas teuer.

Maxcio Smart Wifi Steckdose Mit 2 Usb Ports 1

Hier ist mir die Maxcio Smart Wifi Steckdose ins Auge gesprungen. Diese kostet gerade einmal 12€, bietet neben der üblichen schaltbaren Steckdose zwei USB Ports und eine RGB LED. Aber kann eine Smart Home Steckdose die so günstig ist und so viele Feature mitbringt überhaupt etwas taugen?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Maxcio Smart Wifi Steckdose im Test

Auf den ersten Blick macht die Maxcio Smart Wifi Steckdose einen erstaunlich und erfreulich soliden Eindruck! Das Gehäuse besteht aus einem weißen, matten Kunststoff, welcher sogar recht dick zu sein scheint.

Maxcio Smart Wifi Steckdose Mit 2 Usb Ports 2

Diese ist klar eine der massivsten WLAN Steckdosen die ich bisher gesehen habe.

Auch was den Funktionsumfang angeht ist das Modell von Maxcio recht umfangreich ausgestattet. Neben der Steckdose, welche schaltbar ist, besitzt das Modell ein RGB Nachtlicht und zwei USB Ports auf der Unterseite.

Maxcio Smart Wifi Steckdose Mit 2 Usb Ports 4

Die Steckdose soll laut Hersteller 230V/10A aushalten. Dies entsprechen guten 2300W.

Die USB Ports sollen 5V 2,1A liefern können, was ein solides Standard Tempo ist.

Ihr könnt die Maxcio Smart Wifi Steckdose entweder über die Smartphone App steuern, oder auch über eine Taste auf der Oberseite direkt am Gerät.

 

Die App

Gesteuert wird die Maxcio Smart Wifi Steckdose über die Smart Life App. Die Smart Life App ist keine Unbekannte! Viele günstige Smart Home Geräte nutzen diese „universal“ App.

Smart Life Smart Living App (1) Smart Life Smart Living App (2)

Dabei ist die Smart Life App allerdings auch recht vernünftig. Das Verbinden der Steckdose hat absolut problemlos funktioniert.

Grundsätzlich ist die App übersichtlich aufgebaut. Auf der Startseite findet Ihr eine Liste mit allen verbundenen Geräten.

Smart Life Smart Living App (5) Smart Life Smart Living App (12)

Leider ist es von hier aus nicht direkt möglich die Steckdose ein/auszuschalten. Dafür müsst Ihr das jeweilige Gerät einmal antippen um in die erweiterten Optionen zu kommen.

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Keine große Sache, aber dennoch ersparen Euch andere Apps diesen zusätzlichen „Klick“.

 

Die Funktion

Die Maxico smart WiFi Steckdose scheint auf einem ESP8266 Mikrocontroller zu basieren, falls Euch dies interessiert.

Was die Funktionen angeht, müssen wir in drei Bereiche unterteilen.

  1. Die Steckdose
  2. Die USB Ports
  3. Die Beleuchtung

 

WiFi Steckdose

Starten wir mit dem primären Grund warum Ihr Euch vielleicht für die Maxico smart WiFi Steckdose interessiert, der schaltbaren Steckdose.

Diese funktioniert wie man dies erwartet. Ihr könnt über die Smart Life App die Steckdose ein bzw. ausschalten. Im heimischen WLAN liegt die Reaktionsverzögerung bei +- einer Sekunde. Die WiFi Steckdose reagiert also sehr zügig.

Alternativ könnt Ihr auch die Taste auf der Oberseite verwenden. Diese schaltet aber auch immer die LED Beleuchtung mit ein, dazu später mehr.

Smart Life Smart Living App (17) Smart Life Smart Living App (20)

Neben dem manuellen Ein/Ausschalten könnt Ihr auch einen Timer hinterlegen, nach dem Motto „um 16:00 Uhr ein“ „um 18:00 Uhr aus“.

Habt Ihr weitere Geräte in der Smart Life App könnt Ihr diese auch verknüpfen, nach einem „wenn dies dann das“ Prinzip. Nett!

Eine Verbrauchsmessung unterstützt die Maxico smart WiFi Steckdose leider nicht.

 

Die 2 USB Ports

Die Maxico smart WiFi Steckdose besitzt zwei integrierte USB Ports. Hier bin ich generell etwas vorsichtig. Die WiFi Steckdose ist sehr günstig und es ist fragwürdig wie die Separierung zwischen den 230V und den 5V der USB Steckdose aussieht.

Allerdings grundsätzlich scheinen die USB Ports zu taugen! Die Leistung wird von Maxico mit 5V 2,1A angegeben, was ich auch bestätigen kann. Die 2,1A gelten im Übrigen über beide Ports verteilt.

Maxcio Smart Wifi Steckdose Mit 2 Usb Ports 7

Die Spannung der Ports ist dabei ausreichend stabil (5,068V – 5,123V). Sogar eine IOS und Android Optimierung ist vorhanden. Das iPhone XS erreicht beispielsweise knapp über 2A in der Spitze, was ein guter Wert ist.

Die USB Ports sind immer Aktiv und werden nicht mitgeschaltet.

 

Die Beleuchtung

Die Maxcio Smart Wifi Steckdose bringt eine Art Nachtlicht mit. Im unteren Bereich der Steckdose ist eine RGB LED verbaut.

Smart Life Smart Living App (18) Smart Life Smart Living App (19)

Diese lässt sich über die Smart Life App ähnlich wie die eigentliche Steckdose steuern. Ihr könnt diese also unabhängig von der Steckdose Ein/Ausschalten, die Helligkeit Steuern, die Farbe wählen, einen Timer hinterlegen usw.

Die LED wird aber über die physische Taste an der Steckdose immer mitgesteuert!

 

Leistungsaufnahme

Wie viel Energie die Maxcio Smart Wifi Steckdose benötigt hängt von diversen Faktoren ab.

Der „worst Case“ ist eingeschaltet mit aktiver LED. hier benötigt die Steckdose 1,3W. Schalten wir die LED ab, sinkt der Verbrauch auf 0,7W.

Schalten wir auch die Steckdose ab, fällt der Verbrauch unter die Messgrenze meines Powermeters (+- 0,3W oder weniger).

Dies ist ein sehr gutes Ergebnis! Damit ist die Maxcio Smart Wifi Steckdose eins der sparsamsten Modelle auf dem Markt. Die meisten WLAN Steckdosen benötigen immer +-1W.

 

Fazit

Ich kann die Maxcio Smart Wifi Steckdose nur empfehlen! Vor allem aufgrund des Preises.

Für rund 12€ (pro Stück, zum Zeitpunkt des Tests) erhaltet Ihr hier eine wirklich gute WLAN Steckdose. Viele andere Modelle in dieser Preisklasse wirken etwas wacklig und billig, die Maxcio hingegen ist massiv gebaut und wirkt auch technisch sauber. Gerade der Stromverbrauch ist überdurchschnittlich niedrig.

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Selbst die beiden USB Ports scheinen in Ordnung zu sein! Zu guter Letzt wird als App die ebenfalls ordentliche Smart Life App genutzt.

Kurzum, die Maxcio ist die günstigste WLAN Steckdose die ich mit gutem Gewissen empfehlen kann.  Das Einzige was vielleicht etwas fehlt ist die Verbrauchsmessung, aber diese werden vermutlich eh die wenigsten genutzt haben.

Test: KingSpec M2 NVME SSD, eine billige oder günstige NVME SSD?

NVME SSDs sind in den letzten Jahren/Monaten deutlich im Preis gefallen. Allerdings selbst die günstigsten Modelle wie von Crucial (P1) sind noch nicht ganz auf dem Level der günstigsten SATA Modelle, auch wenn wir langsam in diese Richtung gehen, dank QLC Speicher.

Allerdings China zur Rettung! Bei Aliexpress bin ich über die KingSpec M2 SSD gestolpert. Bei der KingSpec M2 SSD handelt es sich um eine NVME SSD, welche preislich klar im untersten Segment angesiedelt ist. So sind hier 256GB bereits für 30€ zu haben, was für eine SSD die lesend 2000MB/s und auch schreibend über 800MB/s erreichen soll wirklich günstig erscheint.

Test Kingspec M2 Nvme Ssd 10

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist die NVME SSD von KingSpec auch ordentlich, oder ist diese einfach nur billig? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die KingSpec M2 NVME SSD im Test

Der erste Eindruck der KingSpec M2 NVME SSD fällt positiv aus. Nein diese wird nicht in einer premium Verpackung geliefert, aber wirkt ordentlich. Sogar eine passende Montageschraube liegt bei, was bei teuren SSDs meist nicht der Fall ist.

Test Kingspec M2 Nvme Ssd 2

Die SSD selbst ist eine klassische NVME SSD ohne Kühler oder andere Besonderheiten. Lediglich ein Punkt ist mir klar positiv aufgefallen. KingSpec nutzt ein schwarzes PCB, welches wie ich finde immer wertiger aussieht als ein grünes PCB. Nett!

Ich habe mir die kleine 256GB Version der KingSpec M2 NVME SSD gekauft, welche interessanterweise vier NAND Chips besitzt, was recht viel für so eine kleine SSD ist.

Test Kingspec M2 Nvme Ssd 3

Leider sind keinerlei Informationen verfügbar was hier für ein Speicher zum Einsatz kommt. Weder auf der Herstellerwebseite noch via Google sind Informationen zu finden. Die Speichermodule sind mit „PF628 – 37AS“ beschriftet und stammen von einem mir völlig unbekannten Hersteller.

Dies spricht nicht für die SSD. In der Regel nutzen die meisten SSD NAND von Toshiba, Samsung, Micron oder Intel. Es gibt hier nur noch eine Handvoll weiterer Hersteller, welche meist aber eher Speicher für SD Karten, integrierte Systeme usw. herstellen.

Test Kingspec M2 Nvme Ssd 4

Immerhin beim Controller gibt es einen Bekannten, den Silicon Motion SM2263XT.  Bei dem Silicon Motion SM2263XT handelt es sich um einen 2018er „DRAM less“ NVME SSD Controller, welcher eine ordentliche Performance in der unteren Preisklasse bringen soll.

Der Silicon Motion SM2263XT wurde relativ selten verwendet, Fan aber durchaus Anwendung in Modellen von HP oder Mushkin.

Viel mehr gibt es leider nicht zur KingSpec M2 NVME SSD zu berichten, denn es gibt keine TBW Angabe oder Ähnliches. Lediglich eine 3 Jahre Garantie ist vorhanden.

 

Das Testsystem

Folgendes System wurde für diesen und alle Vergleichstests genutzt:

  • AMD Ryzen 5 3600x
  • ASUS Prime X570-P
  • 16GB RAM DDR 4 2666Mhz
  • Nvidia GT 1030
  • Windows 10

 

Theoretische Benchmarks

Starten wir wie üblich in den SSD Test mit dem Crystaldisk Benchmark.

Crystal Lesend Crystal Schreibend

Lesend wie auch schreibend sehen wir hier recht unspektakuläre Werte. Lesend erreicht die KingSpec M2 NVME SSD 1620 MB/s und schreibend 1015 MB/s.

Beides sind grundsätzlich keine schlechten Werte! Klar die KingSpec M2 NVME SSD spielt nicht ganz vorne mit, aber bei über 1,6 GB/s kann man eigentlich nicht klagen.

Was aber etwas auffällt sind die sehr schwachen Werte lesend bei kleineren Dateigrößen. Dies wirkt vorsichtig gesagt wie ein schlechtes Ohmen!

Test Kingspec M2 Nvme Ssd 6

Schreibend passen wiederum alle Werte, was aber auch zu einem großen Teil am Schreibcache liegt, dazu später mehr.

In AS SSDs Kopier-Benchmark kann die KingSpec M2 NVME SSD sich erneut nicht an die Spitze setzen, liefert aber brauchbare Werte.

Kopieren

Diese ist hier auf den Fersen der Intel 660p, was ich als solide einstufe!

Was wieder etwas negativ aufstößt sind die Reaktionszeiten.

Zugriffszeiten

Die Reaktionszeiten sind natürlich nicht schlecht, aber teils doppelt so hoch wie selbst bei den günstigen Konkurrenten. Wirklich schnelle Ladezeiten kann man also von der KingSpec M2 NVME SSD nicht erwarten, aber umgekehrt wirklich super langsam scheint die SSD auch nicht zu sein.

 

Praxisnahe Tests

Kommen wir damit zu den eigentlich spannenden Tests. Diese versuche ich etwas praxisnäher zu halten.

Starten wir mit einem einfachen Kopier-Test. Bei diesem wird ein Ordner mit 47500 Dateien und einer Größe von 38,6GB von einer ADATA SX8200 Pro auf die Test-SSD kopiert. Die ADATA SX8200 Pro ist lesend eine recht flotte SSD, sollte also nicht die Schreibgeschwindigkeit des Testprobanten negativ beeinflussen.

Bei der Datenzusammenstellung handelt es sich um einen Mix aus einigen großen Dateien und sehr vielen sehr kleinen Dateien.

Kopieren P

Wie zu erwarten kann die KingSpec M2 SSD nicht mit großen SSDs mithalten, kann sich aber durchaus behaupten. So wird beispielsweise die Intel 660p deutlich geschlagen!

Ich würde sogar sagen die SSD schneidet hier besser ab als ich dies vermutet hätte.

Bei Test Nr.2 wird ein Ordner mit 63,2GB und 54000 Dateien intern auf der SSD kopiert. Hier kommt es neben einer hohen Schreibgeschwindigkeit auch auf eine gute Leseleistung an.

Intern Kopieren

Zwar bleibt die KingSpec M2 SSD weiterhin schneller als die Intel 660p, aber verglichen mit anderen NVME SSDs schneidet diese dennoch um den Faktor 3x schlechter ab.

Test Nr. 3, hier wird auf die SSD eine Zip Datei bzw. zwei Zip Dateien kopiert und auf der SSD entpackt. Einmal mit 41GB und 47.000 Dateien und einmal mit 25GB und 2.000 Dateien. Bei Archiv NR.1 handelt es sich um meine gepackte Lightroom Bibliothek, bei Archiv NR.2 um Bioshock Infinite. Test-Paket 1 hat sehr viele kleine Daten, Paket 2 ist etwas gemixter. Es wurde die Zeit gestoppt, bis der Entpackvorgang komplett abgeschlossen war.

Winrar

Hier schneidet die KingSpec M2 SSD erstaunlich schwach ab, vergleichen mit den anderen Tests. Viel kann man hierzu vermutlich nicht sagen.

Die Kombination als an sich langsamen NAND + eines Schreibcaches ist bei diesen Tests Gift, siehe Intel 660p.

Kommen wir damit zu zwei potenziell freundlicheren Tests. Bei Test Nr. 4 wird Windows 10 von einem USB Stick auf die SSD installiert.

Hier wird die Zeit vom Abschließen der Partitionierung bis zur ersten Nutzerinteraktion gemessen.

W10 Installation

Hier kann sich die KingSpec M2 SSD im unteren Mittelfeld durchaus behaupten. Gerade, dass diese die Crucial P1 schlägt und fast in Schlagdistanz zur Samsung 970 EVO ist, muss man klar positiv herausstellen.

Was wäre ein SSD Test ohne eine Messung der Windows Startzeit? Gemessen wird hier die Zeit vom Betätigen des Einschalters bis zum Start eines TXT Dokumentes, welches im Autostart liegt.

Dieser Test wird dreimal wiederholt um die Messungenauigkeit etwas zu minimieren.

W10 Start

Windows 10 starten auf allen SSDs sehr flott. Zwischen der besten und schlechtesten SSD liegen gerade einmal 2 Sekunden. Allerdings ist die KingSpec M2 SSD hier die bisher schlechteste SSD im Test.

Dies überrascht etwas, denn im letzten Test, PC Mark, schneidet die SSD wieder recht gut ab.

Pc Mark

PC Mark startet bei diesem Test diverse Programme und misst die Ladezeiten und errechnet daraus die Punkte. An sich ein recht praxisnaher Test!

Dennoch würde ich die KingSpec M2 SSD was Ladezeiten angeht eher im unteren Bereich des Felds sehen.

 

Cache

Die KingSpec M2 NVME SSD nutzt einen Schreibcache. Heißt nur ein Teil des Speichers kann mit 8xxMB/s beschrieben werden.

Im Falle der 256GB Version nur rund 30GB. Danach sinkt die Schreibgeschwindigkeit auf ca. 150MB/s. Selbstverständlich wenn Ihr die SSD eine weile in Ruhe lasse, dann wird dieser schnelle Speicherbereich wieder freigeschaufelt.

Das ganze ist nur relevant wenn Ihr regelmäßig sehr große Dateien am Stück hin und her kopiert.

 

Leistungsaufnahme

Für Notebook Besitzer ist der Energieverbrauch von SSDs durchaus relevant.

Leider ist das Messen der Leistungsaufnahme von NVME SSDs nicht ganz einfach. Daher muss ich mich hier einem Trick bedienen, ich nutze ein externes NVME SSD Gehäuse und messe seine Leistungsaufnahme inklusive der SSD.

Dies verfälscht natürlich die absoluten Werte etwas, aber 1. Das Gehäuse selbst benötigt kaum Energie, 2. Das Gehäuse benötigt bei allen SSDs immer gleich viel Energie.

Achtet also weniger auf die absoluten Werte und viel mehr auf die Werte im Vergleich zu anderen SSDs.

Leistungsaufnahme

Überraschung! Die KingSpec M2 NVME SSD ist eine erstaunlich sparsame SSD. Genau genommen ist diese die sparsamste NVME SDD die ich bisher im Test hatte.

Damit ist die KingSpec gar nicht mal so eine dumme Wahl für ein Notebook.

 

Fazit

Das Fazit zur KingSpec M2 NVME SSD fällt mir sehr schwer! Einerseits ist die Leistung natürlich sehr mäßig, auf der anderen Seite geht diese aber für rund 30€ völlig in Ordnung!

In einem einfachen PC oder Notebook wird die KingSpec M2 NVME SSD einen ordentlichen Job machen, was Ladezeiten und das generelle Tempo angeht.

Test Kingspec M2 Nvme Ssd 9

Hinzu kommt ein erfreulich niedriger Stromverbrauch!

Dennoch würde ich die KingSpec M2 NVME SSD nicht kaufen. Weniger aufgrund des Tempos und mehr aufgrund von Bedenken was die Haltbarkeit angeht. Es ist absolut möglich, dass der mir absolut unbekannte „PF628 – 37AS“ NAND eine gute Haltbarkeit bietet, es ist aber auch absolut möglich, dass die SSD in 1-2 Jahren stirbt.

Für 10€ mehr bekommt Ihr aktuell eine MP510 von Corsair mit 240GB. Mit dieser werdet Ihr in der Regel mehr Freude haben!

Lediglich wenn es Euch um eine so günstige wie mögliche NVME SSD geht, dann taugt die KingSpec M2 NVME SSD durchaus.

Tipp günstige Addressable RGB LED Streifen für ASUS AURA Sync, MSI Mystic Light, RGB Fusion, Corsair ICUE (unter 10€)

Fast jedes moderne Mainboard verfügt über die Möglichkeit RGB LED Streifen anzusteuern. Diese lassen sich in der Regel einfach auf einen Header auf dem Mainboard stecken.

Aber was für LED Streifen nimmt man hier? Die Hersteller bieten in der Regel passende LED Streifen an. Preise von 20-30€ für 50cm sind hier aber nicht unüblich.

Ein teurer Spaß! Geht’s nicht günstiger? Klar aus China!

Tipp Günstige Addressable Rgb Led Streifen 7

Auf AliExpress gibt es diverse Händler welche teils sehr wertige RGB LED Streifen anbieten, die zu Systemen wie ASUS AURA Sync, MSI Mystic Light, RGB Fusion, Corsair ICUE  usw. kompatibel sind.

Ich habe mir hier einmal ein Set des Herstellers Coolo bestellt. Wollen wir doch mal schauen ob dieser günstige LED Streifen für ASUS AURA Sync taugt!

 

Addressable LED Streifen vs. Regulär

Viele Mainboards verfügen über zweierlei RGB LED Header, Addressable und regulär. Die regulären Header arbeiten meist mit 12V und entsprechen +- den typischen LED Streifen.

Addressable RGB LED Streifen sind hingegen etwas Besonderes. Diese arbeiten mit 5V Spannung und erlauben es die LEDs einzeln anzusteuern.

Tipp Günstige Addressable Rgb Led Streifen 1

Hier muss also nicht der ganze Streifen in der gleichen Farbe leuchten, sondern jede LED lässt sich einzeln ansteuern. Diese Art der LED Streifen ist natürlich deutlich wertiger und auch teurer.

Macht aber gerade bei Farbverläufen usw. Sinn!

Die LED Streifen über welche wir hier reden sind Addressable. Es handelt sich also um die „Guten“.

 

Die Coolo Addressable RGB LED Streifen

Coolo bietet seine Addressable RGB LED Streifen kompatibel zu diversen Systemen an. Hier müsst Ihr Euch zunächst entscheiden, wollt Ihr einen Streifen für ASUS AURA Sync, MSI Mystic Light und GIGABYTE RGB Fusion 2.0 oder für das Corsairs ICUE System.

Preislich liegen wir zum Zeitpunkt des Tests bei 7,26€ für 2x 12 LEDs (ca. 20cm pro Streifen) oder 9,20€ für 2x 24 LEDs (ca. 40cm pro Streifen).

Tipp Günstige Addressable Rgb Led Streifen 2

Dies ist grundsätzlich ein sehr guter Preis! Für einen ASUS ROG Addressable LED Strip zahlen wir ca. 25€ für 30cm und 15 LDs.

Für diesen Test habe ich mir das größere Set mit zwei 24LED/40cm Streifen bestellt. Dieses wurde mir aus China nach ca. 14 Tagen geliefert.

Die beiden LED Streifen wurden hier, wie meist üblich, auf einer kleinen Spindel aufgerollt, geliefert.

Tipp Günstige Addressable Rgb Led Streifen 3

Neben den LED Streifen lag noch ein Verlängerungskabel bei, damit man den LED Streifen nicht direkt ins Mainboard stecken muss, wie auch ein Splitter.

Grundsätzlich könnt Ihr mehrere LED Streifen einfach hintereinander stecken. Die einzelnen Streifen besitzen jeweils einen Eingang und Ausgang. Ihr könnt aber auch zwei Streifen parallel anschließen.

 

Brauche ich einen Controller?

„Benötige ich einen Controller?“ Schaut nach ob Euer Mainboard einen Addressable RGB Header hat. Falls ja benötigt Ihr nichts weiter als den LED Streifen.

Beispielsweise alle ASUS X570 Boards haben solch einen Header. Die Steuerung erfolgt dann über die Software Eures Mainboards.

 

Funktionierts?

Getestet habe die Coolo Addressable RGB LED Streifen an einem ASUS Mainboard mit AURA Sync. Hier haben diese auch 1a funktioniert! Ihr könnt sogar einen originalen ASUS ROG LED Streifen in Reihe zu den günstigen China Streifen schalten.

Tipp Günstige Addressable Rgb Led Streifen 6

Es gibt also funktional keine Einschränkungen.

 

Ist das Licht gut?

Das erste was beim günstigen Addressable RGB LED Streifen ins Auge sticht, sind die LEDs. Hierbei handelt es sich um WS2812B des Herstellers WorldSemi.

Diese sind vergleichsweise dicht auf den Streifen gepackt. Alle ca. 11,7mm findet sich eine LED. Zum Vergleich beim ASUS ROG LED Streifen sind es alle 15mm. Hierdurch sehen Effekte wie Lichtwellen etwas gleichmäßiger aus.

Tipp Günstige Addressable Rgb Led Streifen 9

Und ja in der Praxis sieht der Coolo Addressable RGB LED Streifen fantastisch aus! Ich würde glatt sagen dieser bietet die mit beste Farbdarstellung die ich bisher bei RGB LEDs gesehen habe.

Auch die Helligkeit ist beeindruckend. Dieser steht dem ebenfalls sehr guten ROG LED Streifen in nichts nach, ganz im Gegenteil. Ich würde fast sagen der günstige Streifen hat leicht die Nase vorne, unter anderem aufgrund des dichteren LED Besatzes.

 

Fazit

Ihr sucht einen günstigen Addressable RGB LED Streifen für Euer ASUS, MSI, Gigabyte usw. Mainboard? Dann schaut Euch einmal das Modell von Coolo an!

Tipp Günstige Addressable Rgb Led Streifen 5

Es ist beeindruckend was für einen guten Addressable LED Streifen man hier für unter 10€ bekommt. Qualitativ ist der Streifen absolut zufriedenstellend und auch die Lichtqualität ist herausragend.

Ich kann hier nur eine volle Empfehlung aussprechen.

Eine Notebook Powerbank selbst bauen!? Die QD188-PD im Test

Powerbanks, die Notebooks via USB C laden können, gibt es durchaus die ein oder andere auf dem Markt.

Allerdings schaffen die meisten dieser Modelle „nur“ 45W oder sogar nur 30W. Modelle mit 60W Leistung oder mehr sind sehr selten.

Vor Kurzem bin ich allerdings per Zufall über die möglicherweise beste Notebook Powerbank gestolpert.

Bei dieser handelt es sich um die QD188-PD. QD188-PD?

Qd188 Pd Im Test 15

Die QD188-PD ist eine sogenannte DIY Powerbank, also ein leeres Gehäuse, das lediglich die Basis Elektronik beinhaltet.

Diese Basis-Elektronik hat es hier aber in sich. So unterstützt die QD188-PD Quick Charge 3.0, USB Power mit bis zu 60W und einem DC Ausgang mit bis zu 85W.

Klingt doch spannend oder? Wollen wir uns die QD188-PD doch einmal ausführlich ansehen!

 

Die beste Notebook Powerbank für Bastler?

Reden wir zunächst darüber was die QD188-PD genau ist. Wie im Intro erklärt handelt es sich bei der QD188-PD um eine „DIY“ Powerbank.

Dieses besteht nur aus einem leeren Gehäuse + der Steuerungs/Ladeelektronik. Ihr selbst müsst also die passenden Akku-Zellen beisteuern.

Qd188 Pd Im Test 9

Wie bei den meisten Powerbanks kommen hier die Standard 18650 Zellen zum Einsatz. 8 Stück finden davon in der QD188-PD Platz.

Qd188 Pd Im Test 14

Das Einsetzen dieser Zellen erfordert keine höheren Kenntnisse und ist ungefähr auf dem Level „Batterien in eine Fernbedienung setzen“, was die Komplexität angeht.

Hierdurch könnt Ihr die Kapazität der Powerbank auch mehr oder weniger frei nach Euren Wünschen anpassen.

Qd188 Pd Im Test 8

Seriöse 18650 Zellen gibt es mit bis zu 3500mAh das Stück. 8 x 3500mAh = 28000mAh maximale Kapazität die Ihr aktuell in dieser Powerbank unterbringen könnt.

Für das Maximum an Kapazität würde ich aktuell die Samsung SDI 18650 Li-Ion 3500mAh (INR18650-35E) empfehlen, für ca. 6€ das Stück.

Ihr könnt aber natürlich auch andere Zellen benutzen, diese müssen an sich keine höheren Anforderungen erfüllen. Die maximale Belastung liegt bei 90W, 90 / 8 = 11,25W pro Zelle. Hier sind keine hochstromfähigen Akkus nötig.

 

Die QD188-PD Powerbank!

Sagen wir es ganz direkt, die QD188-PD ist nicht die wertigste oder kompakteste Powerbank. Diese ist qualitativ nicht annähernd mit Anker und Co. zu vergleich, zumindest was das Äußere angeht.

Mit 222 x 88 x 25 mm ist diese alles andere als kompakt. Auch ist der gewählte Kunststoff wirklich sehr billig, genau wie das Gehäuse selbst. Spaltmaße sind recht groß und die Powerbank lässt sich an vielen Stellen eindrücken.

Qd188 Pd Im Test 4

Dies ist aber nunmal eine DIY Powerbank, welche im Inneren nicht mit tonnenweise Kleber zusammengehalten wird, wie es bei Fertig-Powerbanks normalerweise der Fall ist.

Zum Einlegen der Akkuzellen gibt es auf der Rückseite ein Fach. Dieses lässt sich ohne Werkzeug öffnen. Auch die Zellen werden einfach „eingelegt“.

Es gibt hier die übliche Halterung mithilfe von Federn, wie man dies von AA Batteriefächern kennt. Die TEZE QD188-PD Powerbank akzeptiert 2, 4 oder 8 Zellen.

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Sind diese eingelegt muss die „Reset“ Taste auf der Rückseite betätigt werden und die Powerbank funktioniert.

Auf der Front finden wie insgesamt vier Anschlüsse. Hierbei handelt es sich um zwei normale USB A Ports, einen USB C Port und einen DC Port.

Einer der normalen USB A Ports soll 5V 3A liefern können, der andere unterstützt Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W. Nett!

Qd188 Pd Im Test 1

Noch netter ist der USB C Port. Dieser kann bis zu 60W liefern, nach dem Power Delivery Standard. Genau genommen sind es 5-20V bei bis zu 3A.

Der DC Ausgang kann sogar nochmals mehr! Hier könnt Ihr eine Spannung von 4-24V einstellen, mit einer Leistung von bis zu 85W. Über den DC Ausgang könnt Ihr also Notebooks oder andere Geräte mit Energie versorgen die sonst nicht an einer Powerbank laden können.

Zusammengefasst:

  • USB A 1 5V/3A (15W)
  • USB A 2 Quick Charge 3.0 (18W)
  • USB C USB Power Delivery 5-20V/3A (60W)
  • DC 4-24V (85W)

Gesteuert bzw. überwacht wird die Powerbank über ein Display auf der Front. Dieses zeigt im Betrieb permanent den aktuellen Ladestand an, wie auch die Leistungen.

Es wird hier im x Sekunden Takt zwischen den einzelnen Anschlüssen durchgeschaltet und für jeden angezeigt welche Spannung und welcher Strom gerade ausgegeben wird.

Qd188 Pd Im Test 7

Dies ist extrem praktisch! So wisst Ihr immer wie schnell gerade die angeschlossenen Geräte geladen werden.

Auch wenn die Powerbank selbst geladen wird, wird hier der Ladestrom und Spannung angezeigt. Geladen wird die QD188-PD ebenfalls über USB C mit 5-20V und maximal 40W.

 

Die Kapazität

Die Kapazität der Powerbank ist weitestgehend von den Akkuzellen abhängig die Ihr in diese einlegt.

Ich habe mir für diesen Test 8x Samsung SDI 18650 Li-Ion 3500mAh (INR18650-35E) besorgt. Damit sollte die Kapazität der Powerbank bei rund 28000mAh liegen, abzüglich der Effizienz.

Diese hängt aber auch stark vom Tempo des Entladen ab. Mit den acht Samsung Zellen konnte ich eine Kapazität von 71,02Wh messen bzw. 19195mAh.

Qd188 Pd Im Test 16

Dies ist deutlich weniger als ich erwartet hätte! So würde die Powerbank lediglich eine Effizienz von +- 68% besitzen. Dies ist extrem wenig.

So ganz kann ich mir dies nicht erklären. Ein Faktor ist aber klar die Entladeschlussspannung. Die Powerbank entlädt die Zellen nur auf ziemlich genau 3V. Viele Lithium Zellen dürften aber bis auf 2,5V herunter entladen werden. Hier geht wird also ein Stück vorhandene Energie nicht genutzt. Im Gegenzug verbessert dies die Lebensdauer der Akkuzellen.

Hinweis, die % Angabe auf dem Display der Powerbank ist sehr ungenau! Hierauf kann man sich nicht verlassen.

Info, die Powerbank nutzt im inneren den BM3451 als Schutz-Chip für die Akkuzellen und den Southchip SC8802 als Haupt-Spannungsregulator.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der QD188-PD getestet:

  • Samsung Galaxy S10+
  • Apple iPhone Xs Max
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Dell XPS 13 9380
  • Apple MacBook Pro 13

Ladetempo

Starten wir mit den Auffälligkeiten. Das Huawei Mate 20 Pro mag den normalen USB Port der Powerbank nicht. Hier konnte ich lediglich eine schwankende Leistung zwischen 2,x und 4,x W erreichen.

Immerhin am Quick Charge Port waren beim Mate 20 Pro 9,xW möglich und am USB Power Delivery Port knapp 14W. Letzteres würde ich sogar als Schnellladetempo bezeichnen.

Qd188 Pd Im Test 18

Das Samsung Galaxy S10, Apple iPhone Xs und BQ Aquaris X2 Pro konnten sogar an mindestens einem der Ports ihr volles Schnellladetempo erreichen.

Kommen wir damit zu den Notebooks. Hier macht die QD188-PD erst so richtig Spaß! Das Dell XPS 13 9380 konnte mit 40W+ geladen werden und das Apple MacBook Pro 13 sogar mit 57W.

Damit kann die QD188-PD für diese beiden Notebooks problemlos das original Ladegerät ersetzen. Klasse!

 

Wiederaufladen

Die QD188-PD ist leer, wie lange dauert nun das Aufladen? Die Powerbank regelt das Aufladen und das Ladetempo recht fein. So ist das Ladetempo die ersten 15% recht stark gedrosselt, genau wie am Ende des Ladevorgangs.

Wie schnell das Aufladen nun ist, hängt vom verwendeten Ladegerät ab.

Aufladetempo

Am schnellsten geht es an einem USB Power Delivery Ladegerät. Hier kann die Powerbank bis zu ca. 36W aufnehmen, sofern natürlich das Ladegerät dieses Tempo schafft.

Nutzt Ihr ein Quick Charge 3.0 Ladegerät, dann kann die Powerbank ebenfalls mit rund 18W recht flott laden (9V, 2A). Dies ist die erste Powerbank die sowohl via Quick Charge wie auch via USB Power Delivery schnell aufgeladen werden kann!

An einem normalen 5V 2,4A Port erreicht Ihr immerhin noch rund 10W.

 

Fazit

Eine DIY Powerbank wie die QD188-PD ist sehr spannend! Gerade da Ihr hier die verwendeten Akkuzellen komplett selbst bestimmen könnt.

Hierdurch habt Ihr einen recht großen Einfluss auf die Kapazität der Powerbank und die generelle Leistungsfähigkeit.

Qd188 Pd Im Test 12

Hinzu kommt bei diesem Modell die sehr starke Technik! Mit einem 60W USB C Ausgang alleine ist diese Powerbank eine Seltenheit. Damit ist die QD188-PD eine sehr starke Notebook Powerbank, auch für größere Notebooks wie das Dell XPS 15 oder die 15 Zoll MacBooks.

Allerdings ist auch nicht alles perfekt. Die QD188-PD hat leider eine recht schlechte Effizienz bzw. entlädt die Akkuzellen nicht vollständig. Selbst mit den größtmöglichen 18650 Zellen liegt die maximale Kapazität bei rund 71Wh.

Qd188 Pd Im Test 11

Dennoch, habt Ihr noch ein paar guter 18650 Zellen herumliegen oder wollt einfach eine „Eigene“ Powerbank bauen, dann ist das QD188-PD Gehäuse ein klasse Ausgangspunkt, der sogar aus Sicht der Nachhaltigkeit Sinn macht.

Auch der Preis von +- 30€ passt. Rechnen wir hier ca. 48€ für 8x 3500mAh Zellen hinzukommen wir auf einen Gesamtpreis von 78€. Nicht günstig, aber für eine Powerbank mit 60W USB C Ausgang völlig Okay.

Test: SteelSeries Arctis 1, ein kabelloses Gaming Headset für PC, PS4, Switch und Smartphone!

Mit dem Arctis 1 hat SteelSeries eins der flexibelsten kabellosen Gaming Headsets auf dem Markt im Sortiment. Dieses funktioniert nicht nur mit dem PC, sondern auch kabellos mit der PS4, dem Smartphone und der Nintendo Switch!

Dies alleine ist schon fast ein Alleinstellungsmerkmal. Hinzu kommt, laut SteelSeries, ein starker Klang, welcher besonders Details hervorhebt, wie auch eine verlustfreie Klangübertragung.

Test Steelseries Arctis 1 7

Klingt doch gut!

Aber wie gut ist das SteelSeries Arctis 1 in der Praxis wirklich? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an SteelSeries für das Zurverfügungstellen des Arctis 1 für diesen Test.

 

Das SteelSeries Arctis 1 im Test

Das SteelSeries Arctis 1 ist ein sehr schlichtes und einfaches Gaming Headset, ohne RGB LEDs oder einem besonders hervorstechenden Design.

Test Steelseries Arctis 1 1

SteelSeries setzt bei diesem auf ein vergleichsweise simples Kunststoffgehäuse. Der matte schwarze Kunststoff bedeckt dabei das komplette Headset. Auf der Rückseite der Ohrmuscheln ist lediglich der SteelSeries Schriftzug zu finden und das wars an visuellen Besonderheiten.

Immerhin das Kopfband ist mit Metall verstärkt, welches bei der Höhenverstellung zum Vorschein kommt.

Test Steelseries Arctis 1 2

Was die Haptik angeht, ist das Arctis 1 sicherlich nicht das aller edelste Gaming Headset, aber dieses fühlt sich auch nicht billig an. Zudem klappert hier auch nichts. Super!

Wie es sich für ein Gaming Headset gehört, verfügt auch das Arctis 1 über einen Mikrofonarm, welcher aber optional ist. Solltet Ihr diesen nicht benötigen, könnt Ihr ihn einfach abziehen.

Test Steelseries Arctis 1 5

An der linken Ohrmuschel findet sich neben dem Mikrofon Arm ein Drehrad für die Lautstärke, ein Schalter um das Mikrofon zu Muten und sämtliche Anschlüsse.

Das Arctis 1 setzt leider noch auf microUSB zum Aufladen. Immerhin kommt das Arctis 1 auf gute 20 Stunden Laufzeit! Auch vorhanden ist ein 3,5mm Anschluss, falls Ihr das Headset kabelgebunden betreiben wollt.

Test Steelseries Arctis 1 4

Das SteelSeries Arctis 1 verfügt über einen kleinen USB C Funkempfänger, wie auch ein Adapterkabel auf normales USB. Grundsätzlich könnt Ihr das Arctis 1 kabellos mit dem PC, PS4, USB C Smartphone und der Nintendo Switch betreiben!

Ja Ihr könnt bei der Nintendo Switch einfach „on the Go“ den USB C Adapter einstecken und das Arctis 1 nutzen, was mich zugegeben überrascht hat. Ähnliches gilt auch für Smartphones. Von diesen Geräten wird der Funkempfänger einfach als eine Art USB Soundkarte erkannt.

Im Gegensatz zu Bluetooth ist die hier genutzte Funkverbindung ohne Verzögerung.

Lediglich bei der XBOX One müsstet Ihr das Arctis 1 via 3,5mm Kabel mit dem Controller verbinden.

 

Tragekomfort

Der Tragekomfort des Arctis 1 könnte etwas geschmacksabhängig sein. Grundsätzlich ist die Polsterung, welche hier aus Stoff ist, wie ich finde recht angenehm. Meine Ohren wurden auch nach längerem Tragen nicht übermäßig warm. Auch die Dicke der Polsterung ist top.

Test Steelseries Arctis 1 8

Allerdings verfügen die SteelSeries Arctis 1 über einen etwas höheren Anpressdruck, zumindest im Neuzustand.

Stört Euch dies weniger, dann sind die Arctis 1 für Euch völlig Okay was den Tragekomfort angeht. Seid Ihr hier aber etwas empfindlich dann ist Vorsicht geboten.

 

Klang des SteelSeries Arctis 1

Das Spannendste ist immer der Klang. Von daher wie schlagen sich hier die SteelSeries Arctis 1? Besser als ich es erwartet hätte! Nein die Arctis 1 sind keine absoluten HiFi Kopfhörer, taugen aber auch abseits von Spielen.

Starten wir am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen sind tadellos! Diese sind sauber und schön klar, ohne dabei ins Anstrengende zu verfallen.

Die Arctis 1 sind zwar tendenziell recht brillant klingend, aber die Höhen sind auch nicht zu scharf.

Test Steelseries Arctis 1 9

Die Mitten würde ich als recht neutral bezeichnen. Wir haben hier weder eine deutliche Anhebung noch Absenkung. Musik klingt hierdurch im Allgemeinen passend, ohne den „Gießkannen“ Klang, zu welchem Gaming Headsets oftmals neigen.

Einige Modelle heben die Mitten teils recht stark an (Corsair) um Schritte besser hörbar zu machen, andere senken diese ab (Logitech) damit Musik „kontrastreicher“ klingt. SteelSeries liegt hier in der Mitte.

Wie steht es aber um den Bass? Gut! Der Bass der Arctis 1 ist kräftig, aber nicht überschattend. Musik und auch Spiele klingen lebendig und schön dynamisch, aber auch nicht künstlich zu „überladen“.

Der Tiefgang der Arctis 1 könnte vielleicht noch einen Hauch besser sein, aber das ist der einzige Kritikpunkt den ich hätte.

Abseits davon sind die SteelSeries Arctis 1 wirklich ein hervorragendes Allround-Headset. Dieses machte mir gerade bei Musik viel Spaß, oder bei Spielen, die viel auf Musik und Dialoge setzen.

Ist das SteelSeries Arctis 1 das beste Pro Gaming Headset? Vermutlich nicht. Es gibt hier Modelle die mehr darauf optimiert sind Schritte und ähnliche Klänge hervorzuheben, auch wenn dies die Musikqualität negativ beeinflusst. Das macht das Arctis 1 nicht. Schritte und Schüsse sind gut zu erhören, auch in komplexeren Situationen dank einer guten Detailwiedergabe, aber die Arctis 1 sind hier auf dem Level von guten Hifi Kopfhörern der 100€ Preisklasse.

Gerade Spiele wie The Witcher 3, Skyrim, Monster Hunter oder auch Borderlands 3 klingen fantastisch!

Weitere Bonuspunkte gibt es für die Klangübertragung. Ich konnte keine Kompression oder Ähnliches erhören.

 

Mikrofon

Kabellose Gaming Headsets und die Mikrofone sind immer so eine Sache. Es gibt so eine Handvoll Modelle die gute Mikrofone haben (so zwei), die meisten kabellosen Gaming Headsets sind in diesem Belang aber höchstens „brauchbar“.

Wie steht es hier um das SteelSeries Arctis 1?

Okay. Das Mikrofon rauscht ein wenig und meine Stimme klingt nicht sonderlich voll. Dennoch für Teamspeak oder in Game Voice Chats reicht die Qualität. Ihr seid gut zu verstehen, auch wenn es hier noch Luft nach oben gibt.

 

Fazit

Ich kann dem SteelSeries Arctis 1 nur ein positives Zeugnis ausstellen! Es gibt zwar optisch durchaus spektakulärere Headsets und was die Haptik angeht wertigere Modelle, aber an den Stellen wo es ankommt überzeugt das Arctis 1.

Dies wäre zunächst beim Klang. Das SteelSeries Arctis 1 liefert einen sehr ausgewogenen Klang, welcher sich sowohl für Spiele wie auch Musik eignet. Viele Gaming Headsets sind rein auf die Gaming Nutzung ausgelegt, das ist beim Arctis 1 nicht der Fall.

Test Steelseries Arctis 1 12

Musik und Filme klingen dynamisch und kraftvoll und in Spielen habt Ihr eine gute Ortbarkeit von Gegnern und eine hohe Detail Wiedergabe. Ja im Pro-Gaming Segment, wenn Ihr bereit seid etwas generelle Klangqualität zu opfern, dann gibt es Headsets die Schritte usw. noch etwas besser hervorheben. Seid Ihr aber der klassische Allround-Gamer, dann werdet Ihr viel Freude am Klang des Arctis 1 haben.

Auch das Mikrofon kann weitestgehend überzeugen. Wie bei den meisten kabellosen Modellen ist dies nicht das aller beste, es ist aber auch nicht das schlechteste.

Was den Tragekomfort angeht, bin ich zufrieden. Das Arctis 1 sitzt angenehm und sorgte bei mir auch nicht für heiße Ohren, lediglich der Anpressdruck ist im Neuzustand recht hoch. Dies störte mich aber weniger.

Zu guter Letzt gibt es große Pluspunkte für die Flexibilität. Ihr könnt das Arctis 1 am PC, an der PS4, dem Smartphone und auch an der Nintendo Switch kabellos nutzen.

Besitzt Ihr vielleicht mehrere Geräten an welchen Ihr das Headset kabellos nutzen wollt und sucht generell ein klasse allround Headset, dann kann ich das SteelSeries Arctis 1 nur empfehlen!

Steelseries Arctis 1 Wertung

Gewinnspiel, der Aiwa Exos-9 Bluetooth Lautsprecher im Wert von 299€! Beendet!

100

Beendet! Das Gewinnspiel wurde beendet und der Gewinner benachrichtigt. 

Bedarf an einem richtig geilen Bluetooth Lautsprecher der Oberklasse? Dann könnte heute Euer Glückstag sein!

Gewinnspiel

Techtest verlost den Exos-9 von Aiwa an einen glücklichen Gewinner/Gewinnerin.

 

Der Aiwa Exos-9, ein mächtiger Klang!

Bei dem Exos-9 handelt es sich um einen großen Bluetooth Lautsprecher aus dem Hause Aiwa.

Dieser verfügt über satte 5 Lautsprecher Treiber, 200W Leitung und ein 3 Wege Klangsystem. Hier sollte es nicht überraschen das der Aiwa Exos-9 etwas mehr Wums hat als sehr viele andere Bluetooth Lautsprecher im Handel.

Gewinnspiel, Der Aiwa Exos 9 2

Genau genommen ist der Aiwa Exos-9 einer der klang stärksten Bluetooth Lautsprecher, den ich bisher in den Fingern hatte!

Allerdings kostet der Aiwa Exos-9 auch 299€ im regulären Handel, außer Ihr habt glück und gewinnt diesen bei Techtest.org.

Kleine Info, es handelt sich beim Aiwa Exos-9 um das Testgerät aus dem Test von Techtest.org.

ZUM TEST: Aiwa Exos-9 Test, keine Kompromisse beim Klang!

 

Teilnahme

Ihr wollt mitmachen? Dann gibt es drei Wege teilzunehmen, techtest.org, Facebook oder Instagram.

Techtest.org

Einfach einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Eure Mail Adresse wird dabei nicht veröffentlicht und nur dafür genutzt Euch im Falle eines Gewinns zu kontaktieren (beachtet dennoch die Datenschutzbedingungen). Ihr müsst nicht zwingend Euren vollen Namen beim Kommentieren angeben.

Facebook

Einfach den Gewinnspielbeitrag liken und die techtest.org Seite, fertig. Kein nerviges Nutzer- Markieren oder Ähnliches nötig.

Facebook-2

Ein Kommentar unter dem Beitrag ist allerdings erwünscht! Warum? Ich kann Euch via Techtest nur direkt anschreiben, wenn Ihr einen Kommentar geschrieben habt, ansonsten muss ich dies über meinen privaten Facebook Account machen. Ja ist eine dämliche Regelung bei Facebook.

Instagram

Einfach das passende „Verlosungsbild“ liken und techtest.org folgen, fertig.

 

Die Auslosung

Das Gewinnspiel läuft 14 Tage bis zum Abend des 27.10. Am Ende werden alle in eine Excel Tabelle übertragen und daraus via https://www.random.org/ der Gewinner bzw. die Gewinnerin gezogen.

Gewinnspiel, Der Aiwa Exos 9 4

Datenschutz und Wichtiges

Eure Daten werden nur für dieses Gewinnspiel genutzt und nicht weitergegeben! Beachtet natürlich die Datenschutzbedingungen von Facebook usw. wenn Ihr über diese Plattformen teilnehmt.

Lediglich die Daten des Gewinners werden an DHL für den Versand des Gewinns weitergegeben.

Gewinnspiel

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

Teilnahme

Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages, eines Kommentares auf dieser Seite und via Instagramm.

Gewinn

1x Aiwa Exos-9 im wert von 299€

Die Gewinner werden per Mail oder Privatnachricht über Facebook oder Instagram benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

Zeitraum

Vom 13.10.19 bis zum Abend des 27.10.19

Umgang mit personenbezogenen Daten

Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.

Verhaltensregeln

Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

Beendigungsmöglichkeiten

Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

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Der Bosch Professional Akku-Handstaubsauger GAS 18V-1 im Test

Ich habe mich vor einiger Zeit bei meinem Werkzeug auf das Bosch Ökosystem und die Bosch Akkus festgelegt. Als ich nun einen kleinen Akkusauger für mein Büro benötigte, lag die Wahl zugunsten eines Bosch Modells, das die gleichen Akkus verwendet wie mein Werkzeug natürlich nahe.

Da ich nach einem Handgerät suchte, viel die Wahl auf den GAS 18V-1. Dieser sieht auf den ersten Blick sehr vielversprechend aus! Zum einen wirbt Bosch mit einem besonders gutem Filtersystem, welches bei vielen Akkusaugern ein Problem ist, zum anderen ist der GAS 18V-1 mit rund 75€ (ohne Akkus) vergleichsweise bezahlbar.

Bosch Professional Akku Handstaubsauger Gas 18v 1 Im Test 8

Wollen wir uns doch einmal in einem kurzen Test ansehen ob der Bosch GAS 18V-1 eine gute Wahl für mich war!

 

Der Bosch Professional Akku-Handstaubsauger GAS 18V-1 im Test

Der Bosch GAS 18V-1 ist auf den ersten Blick ein klassischer Handstaubsauger. Abseits der Färbung und der etwas professionelleren Optik könnte dieser an sich auch in einem normalen Haushalt zu finden sein.

Bosch Professional Akku Handstaubsauger Gas 18v 1 Im Test 2

Erst die Details verraten, dass wir hier ein etwas professionelleres Gerät vor uns haben. Das wichtigste Detail ist klar der wechselbare Akku. Der GAS 18V-1 nutzt das Bosch Profi 18V Akkusystem und kann hier jeden 18V Akku aus diesem System nutzen.

Theoretisch könntet Ihr also auch einen 12Ah ProCore an den Sauger hängen, was aber natürlich in der Praxis wenig Sinn macht. Ich nutze am GAS 18V-1 einen 4Ah ProCore Akku, welcher auch von der Größe und dem Gewicht gut zum Sauger passt.

Wie alle Bosch Profi Geräte besitzt auch der GAS 18V-1 die typische dunkelblaue Färbung. Lediglich der vordere Schmutzauffangbehälter ist natürlich aus einem durchsichtigen Plexiglas gefertigt.

Bosch Professional Akku Handstaubsauger Gas 18v 1 Im Test 4

Dieser Auffangbehälter lässt sich entweder komplett über eine Taste auf der Rückseite entfernen, oder es lässt sich zum einfachen Entleeren nur die Front öffnen. Diese kann allerdings auch mal etwas klemmen.

Gesteuert wird der GAS 18V-1 lediglich über eine Taste im Handgriff. Es gibt keine Geschwindigkeitssteuerung oder Ähnliches!

Bosch Professional Akku Handstaubsauger Gas 18v 1 Im Test 7

Was die Haptik und Verarbeitung angeht, bin ich sehr zufrieden! Der GAS 18V-1 wirkt recht robust und massiv gearbeitet. Auch der metallene Rotor, der nach dem Entfernen des Filters sichtbar ist,  wirkt vertrauenserweckend.

 

Saugleistung und Filter

Der GAS 18V-1 hat einen recht aufwendigen Filter. Es wird hier im Inneren mit einem Zyklon gearbeitet, welcher feinen Staub von gröberen Schmutz zunächst trennt.

Der feinere Staub wird dann noch mal von einem Zyklon „bearbeitet“, ehe dann die Luft durch den Filter geleitet wird.

Dies soll das Zusetzen des Feinstaubfilters verhindern. Das Ganze erinnert etwas an die Sauger von Dyson, welche ein ähnliches Prinzip nutzen, nur noch deutlich ausgeprägter.

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Grundsätzlich würde ich sagen, dass Bosch hier einen guten Job gemacht hat. Der meiste Schmutz landet beim GAS 18V-1 nicht im Feinstaubfilter, sondern wird bereits zuvor abgetrennt. Lediglich feiner Sand kann noch im Filter landen, aber dies auch schon reduziert.

Ich würde fast sagen der Bosch GAS 18V-1 hat eher mit sehr groben Schmutz zu kämpfen. Mit 0,7L ist der Schmutzauffangbehälter vergleichsweise „kompakt“. Diese 0,7L sind aber nicht zusammenhängend, sondern sind durch den Zyklon in mehrere Bereiche unterteilt, welche nur mit recht schmälen Kanälen verbunden sind.

Verklumpender Schmutz kann diese Bereiche zusetzen und so das Volumen des Auffangbehälters deutlich reduzieren.

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Die Saugleistung des Bosch GAS 18V-1 würde ich als mittelstark bezeichnen. Nein um Tierhaare von einem Teppichboden zu entfernen reicht der Sauger nicht. Von glatten Böden wird aber so ziemlich alles aufgenommen.

Bohrstaub oder Hausstaub sind kein Problem für den GAS 18V-1.

Bonuspunkte gibt es für die Laufzeit und Lautstärke! Mit einem 4Ah ProCore Akku hält der Sauger rund 30 Minuten durch, was ordentlich ist!

Dabei ist dieser vergleichsweise leise. Wobei leise ist nicht das richtige Wort ist. Der Sauger ist einfach nicht nervig oder störend laut.

 

Fazit

Der Bosch GAS 18V-1 ist soweit in Ordnung, aber ja Begeisterung klingt anders. Grundsätzlich macht der Akku-Handstaubsauger seinen Job solide.

Einfacher Schmutz wird zuverlässig aufgesaugt und auch das Filtersystem ist wie von Bosch beworben überdurchschnittlich gut.

Ein großes Problem vieler Handstaubsauger ist das Zusetzen der Filter, wodurch die Leistung des Saugers ins Bodenlose sinkt. Hier hilft oftmals nicht mal das gründliche Ausklopfen der Filter.

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Dank der zwei Rotationsluftströme ist dies beim GAS 18V-1 kein großes Problem. Der größte Teil des Schmutzes kommt gar nicht in Berührung mit dem Filter. Daher erwarte ich beim GAS 18V-1 eine lange Lebensdauer und auch konstant hohe Leistung, gerade bei „mittlerem“ Schmutz.

Leider ist aber nicht alles so gut wie das Filtersystem. Mein Hauptproblem ist die „Kapazität“ des GAS 18V-1. Der Sauger scheint für mittelgroßen Schmutz ausgelegt zu sein, wie Hausstaub, feinere Spähe usw.. Gröberer Schmutz, wie Papierschnipsel, größere Holzspäne, Heu usw. verstopfen bzw. füllen den Sauger super schnell.

0,7L Volumen ist für ein professionelles Gerät, wo man erwarten muss, dass dieser nicht nur mit Hausstaub befüllt wird, recht wenig. Zudem sind die Wege im Filter sehr schmal, aufgrund der aufwendigeren Filterung. Hier kann verklumpender Schmutz die Filterwege sehr schnell blockieren und somit die Rotationsluftströme außer Gefecht setzen.

Dies in Kombination mit der eher mittleren Saugleistung ist suboptimal. Diese reicht natürlich für Staub auf glattem Boden locker aus. Aber um Tierhaare oder festsitzenden Staub von Sitzen zu entfernen halt nicht.

Kurzum, ja für einfache Anwendungen auch auf dem Bau kann der Bosch GAS 18V-1 taugen. Wollt Ihr während bzw. nach dem Bohren den Staub entfernen um die Baustelle sauber zu hinterlassen dann geht der GAS 18V-1 für Euch in Ordnung, ähnliches gilt für die typischen Anwendungen im Hobby-Keller.

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  • + Recht Leise
  • + Gute Akkulaufzeit
  • + Gutes Filtersystem
  • + Wertig gearbeitet
  • 0 Mittlere Saugleistung
  • – Auffangbehälter recht klein