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Die Whizzer TP1 TWS im Test

Bei meinen Streifzügen über die asiatische Plattform Aliexpress bin ich vor kurzem auf die Whizzer TP1 TWS Ohrhörer gestoßen.

Diese haben hier sofort mein Interesse erweckt! TWS also True Wireless Ohrhörer gibt es in Massen im Handel, viele dieser Modelle Stammen aber von einem Fertiger und werden nur unter X Namen verkauft.

Die Whizzer Tp1 Tws Im Test 14

Modelle die einzigartig sind, sind daher oftmals sehr spannend, gerade wenn diese von einem sehr kleinen Hersteller wie Whizzer stammen.

Kurzum ich habe mir die TP1 für rund 45€ bestellt und ein paar Wochen später trafen diese auch bei mir ein. Wollen wir hier doch einmal in einem kurzen Test schauen wie gut die Whizzer TP1 TWS sind und ob diese vielleicht sogar so etwas wie ein Geheimtipp sind!

Neugierig?

Die Whizzer TP1 TWS im Test

Der erste Eindruck der Whizzer TP1 TWS hat mich positiv überrascht! Die Verpackung und auch die Präsentation der Ohrhörer ist soweit in Ordnung. Diese werden in einer normalen Handelsverpackung geliefert und könnten so auch in einem Elektromarkt stehen.

Aber letztendlich kommt es natürlich nicht auf die Verpackung an, sondern auf das Produkt. Die Whizzer TP1 sind klassische true Wireless Ohrhörer. Diese besitzen also eine Lade/Transportbox mit im Lieferumfang.

Die Whizzer Tp1 Tws Im Test 1

Diese Lade/Transportbox ist genau wie die Ohrhörer in einem interessanten grau/blau gehalten, mit einem goldenen Hersteller Schriftzug. Ja die Whizzer TP1 Transportbox sieht erfreulich edel und wertig aus!

Dieser Eindruck bleibt auch bei genauerer Betrachtung bestehen. Die Transportbox ist in einer runden Form gehalten und mit einem Durchmesser von ca. 63mm mittelgroß.

Um an die Ohrhörer zu kommen könnt Ihr das obere viertel dieser Aufklappen. Diese Klappe wird dabei wie meist üblich bei solchen Ohrhörern über Magnete geschlossen gehalten.

Die Whizzer Tp1 Tws Im Test 3

Das Ganze funktioniert hier auch recht gut. Die Ohrhörer sind sicher verstaut und können im Normalfall nicht herausfallen. Die Ohrhörer selbst werden natürlich auch noch mal über Magnete in der Transportbox gehalten.

Die Transportbox kann die Ohrhörer natürlich aber auch Aufladen. Der 500mAh Akku reicht dabei für ca. 4,5-5 Aufladungen der Ohrhörer, welche wiederum ca. 3 Stunden mit einer Ladung laufen.

Dies sind solide Werte! Ist die Transportbox leer wird diese über einen USB C Port auf der Unterseite wiederaufgeladen, klasse!

Die Whizzer Tp1 Tws Im Test 5

Die Ohrhörer der Whizzer TP1 sind in der Apple AirPod Form gehalten. Nein diese sind kein 1 zu 1 Kopie, Whizzer setzt auf normale Silikon Aufsätze, aber die Form mit der langen Stange die auf der Höhe des Ohrläppchen hängt, kommt bekannt vor.

Ähnlich wie auch die Transportbox machen die Ohrhörer qualitativ einen guten Eindruck! Diese sind aus einem matten, ganz leicht gummierten grau/blauen Kunststoff gefertigt und besitzen goldene Akzente.

Die Whizzer Tp1 Tws Im Test 4

Hierdurch wirken die Ohrhörer durchaus edel und auch in einem gewissen Rahmen teuer!

Auch funktional hat Whizzer einen guten Job gemacht. Die Ohrhörer sollen IPx5 Wasser/Schweiß geschützt sein und besitzen zur Steuerung eine Touch Oberfläche auf der Rückseite.

Kurzum der Optische und Haptische Eindruck der Whizzer TP1 ist durchgehend positiv!

 

Tragekomfort

Die Whizzer TP1 nutzen die üblichen Silikon Ohrstöpsel, wie man dies von 99% aller Ohrhörer her kennt.

Die Whizzer Tp1 Tws Im Test 12

Grundsätzlich ist die Passform dieser gut gewählt. Die Ohrhörer sitzen für eine normale Alltagsnutzung ausreichend fest in meinen Ohren ohne zu stören oder zu drücken.

Auch ist das Gewicht der Ohrhörer angenehm gering. Kurzum ich würde den Tragekomfort mit einer 2- bewerten.

 

Klang

Kommen wir damit zum Klang. Starten wir hier traditionell bei den Höhen. Die Höhen der Whizzer TP1 sind ordentlich. Diese sind ausreichend klar und sauber, wirken aber etwas distanziert.

Im Großen und Ganzen würde ich aber die Höhen als Okay einstufen!

Die Whizzer Tp1 Tws Im Test 10

Ähnliches gilt auch für die Mitten. Die Klangfülle der Whizzer TP1 passt, viel mehr gibt es hier nicht zu sagen. Die Mitten sind sehr unauffällig, was ich weder negativ noch positiv meine.

Beim Bass bin ich aber etwas kritischer. An sich ist der Bass ebenfalls okay, aber es fehlt an Tiefgang. In vielen Songs wo sich die Spannung aufbaut, ehe dann der Beat losgeht, wurde ich leider von den Whizzer TP1 etwas enttäuscht.

Man erwartet einen tiefen Bassschlag und die TP1 setzen zu diesem auch gefühlt an, aber dann fehlt es an Druck und Kraft.

Dies in Kombination mit dem generell etwas distanzierten Klang, alles klingt irgendwie entfernt, hat mich doch etwas enttäuscht. Es fehlt bei den Whizzer TP1 leider die Schärfe und der Kontrast, um es bildlich auszudrücken.

Probleme mit der Signalstabilität hatte ich weder mit dem Apple iPhone Xs noch dem Google Pixel 3 XL.

 

Fazit

Die Whizzer TP1 sind ordentliche true Wireless Ohrhörer, welche ich aber leider nur sehr bedingt empfehlen kann.

Starten wir aber beim Positiven, was klar die Optik und Haptik ist! Die Ohrhörer sind sehr wertig, edel und schick! Rein äußerlich könnten diese auch durchaus in der 100€ Preisklasse spielen.

Auch die Akkulaufzeit und die Nutzung im Alltag (automatisches Ein/Ausschalten usw.) war hervorragend.

Die Whizzer Tp1 Tws Im Test 6

Leider ist der Klang nur mittelmäßig. Ich will diesen nicht schlecht bezeichnen, was nicht richtig wäre! Die Whizzer TP1 klingen für 40-50€ absolut Okay.

Aber es gibt hier einfach bessere Ohrhörer, gerade wenn Ihr bereit seid diese aus Asien zu bestellen. Hier gibt es einfach bessere Konkurrenten, wie die Xiaomi Redmi Airdots, Xiaomi Mi AirDots oder die QCY T1 Pro.

Solltet Ihr Euch also nicht in das Design verliebt haben oder die Ohrhörer für unter 25€ bekommen würde ich mir die drei Konkurrenten eher ansehen. Schade!

Tipp, die beste WLAN Karte für Euren Desktop-PC und das günstig! (WLAN 6)

WLAN hat in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht und ist mittlerweile teilweise sogar schneller als die klassische Gbit LAN Verbindung, zumindest auf kurzer Distanz.

Dementsprechend haben fast alle Fertig- Computer im Jahr 2019 bereits ein WLAN Modul verbaut.

Vielen selbst bau PCs fehlt allerdings ein WLAN Modul. Kein Problem! Es gibt viele USB WLAN Module und auch einige PCI-E Modelle.

Für Letztere kann man allerdings durchaus eine Stange Geld ausgeben, sofern man etwas Vernünftiges haben will. Hier hätte ich für Euch einen kleinen Tipp und dieser hört auf den Namen „Fenvi Desktop Wireless Dual Band 2400Mbit WLAN Karte“.

Tipp, Die Beste Wlan Karte Für Euren Desktop Pc Und Das Günstig! 8

Bei der Fenvi Desktop Wireless Dual Band 2400Mbit WLAN Karte handelt es sich um eine PCIe WLAN Karte für Euren Desktop, welche bereits den neuen WLAN 6 „ax“ Standard und bis zu 2400Mbit unterstützt.

Damit ist diese absolut „state of the Art“ und das für gerade einmal 30€!

Ihr sucht also die beste aktuelle PCIe WLAN Karte? Dann lest weiter!

 

Die Fenvi Desktop Wireless Dual Band 2400Mbit WLAN Karte

Bei der Fenvi Desktop Wireless Dual Band 2400Mbit WLAN Karte handelt es sich genau genommen nicht um eine reguläre WLAN Karte. Fenvi bietet Euch viel mehr ein Set an, besteht aus der Intel AX200 WLAN Karte und einem Adapter + Antennen, damit Ihr diese eigentlich Notebook WLAN Karte in einem Desktop verbauen könnt.

Bei der Intel AX200 handelt es sich klar um die modernste aktuelle WLAN Karte! Diese unterstützt bereits den neuen WLAN 6 „ax“ Standard mit bis zu 2400Mbit auf dem 5Ghz Band.

Tipp, Die Beste Wlan Karte Für Euren Desktop Pc Und Das Günstig! 1

Zur Intel AX200 findet Ihr hier auch einen vollständigen Test.

Ich finde an sich diese „Bausatz“ Idee sehr gut! Zumal dieser auch wertig umgesetzt ist. Bestellt Ihr die Fenvi Desktop Wireless Karte, erhaltet Ihr zum einen die original Intel AX200, einen Adapter von M.2/​A-E-Key auf PCIe X1, zwei recht große Antennen, diverse Schrauben, einen Schraubendreher und eine Low Profile Blende.

Neben der Intel AX200 ist natürlich der Adapter von M.2/​A-E-Key auf PCIe sehr wichtig. Dieser Adapter ist ausgesprochen wertig! Ihr könnt in diesem grundsätzlich beliebige M.2/​A-E-Key Module verbauen, mit bis zu zwei Antennen.

Tipp, Die Beste Wlan Karte Für Euren Desktop Pc Und Das Günstig! 2

Der Adapter nutzt hier die Standard Anschlüsse, sowohl für die WLAN Karte selbst wie auch für die Antennen. Hinzu kommt ein kleines Aluminium „Schild“, welches die WLAN Karte vor Störsignalen schützt und so zu einer besseren WLAN Performance beiträgt.

 

Installation und Einrichtung

Nach dem Erhalt müsst Ihr die Fenvi WLAN Karte erst zusammenbauen. Heißt ihr müsst von dem PCIe Adapter das Schild entfernen, die Intel AX200 einsetzen, verschrauben und die Antennenkabel anheften.

Letzteres ist allerdings nicht ganz leicht, da diese Antennen Stecker sehr filigran sind.

Tipp, Die Beste Wlan Karte Für Euren Desktop Pc Und Das Günstig! 4

Setzt anschließend den Schild wieder auf und verbaut die Karte in Eurem PC, fertig! Wobei wir sind noch nicht ganz fertig, denn nach aktuellem Stand hat Windows 10 noch keine Treiber für die Intel AX200 integriert.

Diese Treiber werden aber von Windows 10 automatisch nachgeladen, wenn Ihr eine alternative Internet Verbindung habt. Ist dies nicht der Fall, könnt Ihr die Treiber auch einfach von der Intel Webseite laden.

 

Performance

Die Intel Wi-Fi 6 AX200, auf welcher die Fenvi Desktop Wireless Dual Band 2400Mbit WLAN Karte basiert, ist eine 2×2 WLAN Karte mit bis zu 2400Mbit auf dem 5Ghz Band und 574Mbit auf dem 2,4Ghz Band.

Diese Werte werden aber natürlich nur in Kombination mit einem WLAN 6 „ax“ Router erreicht.

Bei WLAN 5 „ac“ liegt das Limit der Intel Wi-Fi 6 AX200 bei 1733Mbit, sofern Euer Router eine 160Mhz Kanalbreite unterstützt.

Tipp, Die Beste Wlan Karte Für Euren Desktop Pc Und Das Günstig! 5

Damit ist die Intel Wi-Fi 6 AX200 eine sehr schnelle und vor allem moderne WLAN Karte, welche natürlich auch Dinge wie MU-MIMO usw. unterstützt.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Für einen kleinen Praxistest habe ich mir den ASUS RT-AX88U geschnappt, einen modernen WLAN 6 Router, und habe einen Dateitransfer auf ein lokales NAS (welches mit 2x Gbit LAN angebunden war) durchgeführt.

Die Distanz zwischen Router und PC lag dabei bei +- 3 Metern.

TABELLE EINFÜGENWlan Ax

Die Fenvi Desktop Wireless Dual Band 2400Mbit WLAN Karte schafft in der Spitze fast 200MB/s via WLAN, was natürlich ein herausragender Wert ist!

Aber selbst bei WLAN 5 „ac“ sind knapp über 150MB/s möglich. Damit ist diese WLAN Karte auf kurzer Distanz schneller als Gbit LAN!

 

Günstige und super schnelle WLAN Karte für Euren Desktop!

Such Ihr eine super schnelle und vor allem moderne WLAN Karte für Euren Desktop PC, dann kann ich die Fenvi Desktop Wireless Dual Band 2400Mbit WLAN Karte nur empfehlen.

Ich selbst werde diese in Zukunft für alle WLAN Router Tests auf techtest.org nutzen.

Natürlich ist die Kombination aus PCIe Adapter und einer „Standard“ WLAN Karte nicht unbedingt etwas Besonderes. Ihr könnt Euch selbst so ein Set zusammenstellen.

Tipp, Die Beste Wlan Karte Für Euren Desktop Pc Und Das Günstig! 7

Allerdings ist die Verfügbarkeit der sehr guten Intel AX200 auf dem deutschen Markt sehr schlecht (aktuell) zum anderen sind 30€ für den guten Adapter und die WLAN Karte ein hervorragendes Angebot!

Habt im Übrigen keine Angst vor der Bestellung aus Asien, dies ging bei mir absolut problemlos und die WLAN Karte hatte mich bereits nach 10 Tagen erreicht.

Kurzum eine viel schnellere WLAN Karte für Euren Desktop werdet Ihr nicht bekommen, zudem nicht mit WLAN 6.

Der GGMM E2 im Test, günstiger Bluetooth Lautsprecher mit WLAN und ALEXA!

GGMM ist ein super interessanter Audio Hersteller aus Asien, welcher sich ein wenig auf WLAN Lautsprecher spezialisiert hat.

So ist beispielsweise der GGMM E5 seit rund einem Jahr bei mir ein ständiger Begleiter beim Grillen.

Nun habe ich mich aber entschieden auch mal dem kleinen Bruder des E5 eine Chance zu geben. Der GGMM E2 kann auf dem ersten Blick mit allen Featuren punkten die auch der große E5 bietet und das sind einige!

Der Ggmm E2 Im Test 8

So verfügt der GGMM E2 über WLAN Streaming, Webradio, Amazon ALEXA, Spotify Connect usw.

Dies alles in einem kleinen und kompakten Gehäuse und für unter 50€. Klingt doch super spannend oder? Finden wir genau dies im Test heraus!

 

Der GGMM E2 im Test

Der GGMM E2 ist ein super kompakter WLAN Lautsprecher! Dieser misst gerade einmal 127 x 84 x 35 mm und ist somit kaum größer als ein modernes Smartphone und nur knapp doppelt so dick.

Für diese kompakten Abmessungen hat aber GGMM einiges an Technik verbaut, dazu später mehr!

Der Ggmm E2 Im Test 5

Beim Gehäuse setzt GGMM auf eine ovale flache Form, welche durchaus schick aussieht, aber auch nicht unbedingt aus der Masse hervorsticht. Der E2 fällt eher in die Kategorie schlicht.

Ähnliches gilt auch für die Haptik und Materialwahl. Auf der Front nutzt GGMM großflächig ein metallenes Lautsprechergitter, unter welchem die Treiber angebracht sind. Der restliche Corpus ist aus einem matten Kunststoff gefertigt, welcher aber durchaus ordentlich wirkt.

Man merkt, dass der E2 kein billig Produkt ist, aber nun mal auch keine 100€ kostet.

Der Ggmm E2 Im Test 2

Was die Lautsprecher-Treiber angeht, hat GGMM im E2 gleich zwei Stück verbaut. Diese sollen jeweils 5W liefern können, gemeinsam also 10W Leistung. Für solch einen kompakten Lautsprecher erstaunlich viel. Praktisch zweifele ich aber mal an, dass hier wirklich 10W Leistung konstant geliefert werden (hier übertreiben alle Hersteller immer etwas).

Die Steuerungstasten des GGMM E2 sind weitestgehend auf der Oberseite angebracht. Hier finden wir den Ein/Ausschalter, eine Taste zur Favoritenauswahl, Play/Pause, Lauter/Vor, Leiser/Zurück und die Mikrofon Taste.

Der Ggmm E2 Im Test 3

Auf der Rückseite ist zusätzlich noch eine Taste um die WLAN Verbindung zurückzusetzen. Dort findet sich auch der microUSB Ladeport.

Der Akku im GGMM E2 soll laut Hersteller satte 14 Stunden halten, was auch für den Bluetooth Modus hinkommt.

Der Ggmm E2 Im Test 4

Bei WLAN Streaming kommen 8-10 Stunden eher hin, abhängig natürlich von der Lautstärke.

 

Die Feature und App

Der GGMM E2 ist ein sehr umfangreicher Lautsprecher, welcher sehr viele Dienste und Feature unterstützt.

Starken wir bei dem typischen Feature jedes portablen Lautsprechers, Bluetooth. Ja Ihr könnt den GGMM E2 als einfachen Bluetooth Lautsprecher nutzen.

Interessanter ist aber die WLAN Funktionalität. Um diese zu nutzen benötigt Ihr die GGMM App, welche Ihr wie üblich im Google PlayStore oder Apple App Store findet.

Das Einbinden des Lautsprechers in die App und mein WLAN Netz funktionierte erfreulicherweise auf Anhieb problemlos!

Folgende Dienste und Funktionen unterstützt der GGMM E2:

  • Amazon ALEXA
  • Webradio via TuneIn
  • iHeartRadio
  • Spotify
  • TIDAL
  • Napster
  • Qobuz
  • Apple AirPlay
  • Wiedergabe von lokaler Musik
  • Diverse chinesische Streaming Dienste

Starten wir bei der Wiedergabe von lokaler Musik. Ihr könnt über die GGMM App einfach Musik wiedergeben die auf Eurem Smartphone gespeichert ist. Die GGMM App macht hier einen wirklich guten Job. Allgemein wirkt die App vernünftig aufgebaut und auch vom Umfang solide.

Es ist sogar möglich mehrere GGMM Lautsprecher in ein Multiroom System zusammen zu fügen.

Ggmm E2 App (12) Ggmm E2 App (9)

Ebenfalls könnt Ihr über die GGMM App auch fast sämtliche Radiostationen der Welt via TuneIn wiedergeben. Euren Lieblingssender könnt Ihr hier auch auf den „Favoriten-Platz“ legen, damit Ihr diesen auch ohne Smartphone schnell aufrufen könnt.

Ich nutze den GGMM E2 oft beim Grillen oder im Garten und hier ist diese Schnellwahl sehr praktisch.

Dienste wie Spotify nutzt Ihr direkt aus der jeweiligen App heraus. Allerdings war Spotify Connect bei mir teils etwas zickig. Es funktioniert, aber teilweise dauert es recht lange bis der Lautsprecher in der Auswahl auftaucht oder dieser taucht gar nicht auf und es ist nötig Spotify neu zu starten.

Überraschend gut hat ALEXA funktioniert. Der GGMM E2 hört nicht laufend zu. Sagt Ihr also das ALEXA Hotword passiert gar nichts. Ihr müsst parallel die Mikrofontaste am Lautsprecher drücken.

Ggmm E2 App (11) Ggmm E2 App (8)

Klingt im ersten Moment unkomfortabel, ist aber vermutlich ein Feature zum Akkusparen, das in der Praxis zu mindestens für mich nicht so schlimm war.

Will man einen richtigen ALEXA Lautsprecher dann sollte man sich einen Echo Dot oder Ähnliches kaufen. Aber um einfach einen speziellen Song wiederzugeben oder Ähnliches, dafür passt die Integration hier problemlos.

Auch verstand mich ALEXA sehr gut, was eventuell auch an der Armlänge maximaler Distanz zwischen mir und dem Lautsprecher lag.

 

Klang

Klanglich darf man natürlich vom GGMM E2 keine Wunder erwarten. Der Lautsprecher ist schließlich winzig. Dennoch hat hier GGMM einen hervorragenden Job gemacht! Der E2 klingt herausragend für seine Abmessungen!

Starten wir am Anfang also bei den Höhen. Diese sind perfekt! Der Lautsprecher klingt absolut klar und sauber. Stimmen und Musik haben eine tolle Schärfe, ohne klirrend zu klingen. Auch die Detailwiedergabe passt völlig!

Der Ggmm E2 Im Test 6

Bei den Mitten und Bässen wird es etwas schwerer. Lasst uns ehrlich sein, wirklich viel Bass hat der GGMM E2 nicht. Dieser hat genug Bass das der Lautsprecher nicht leer oder dünn klingt, aber von einem voluminösen Bass zu sprechen wäre sicherlich etwas Zuviel.

Zu mindestens im Normalfall! Interessanterweise hat der GGMM E2 eine sehr hohe maximale Lautstärke! Der kleine Kammerrad kann verdammt laut werden! Im Gegensatz zu anderen Bluetooth Lautsprechern wird hier aber bei maximaler Lautstärke nicht der Bass heruntergeregelt, eher im Gegenteil.

Auf maximaler Lautstärke entwickelt der GGMM E2 eine Power, die man diesem kleinen Lautsprecher nicht zutrauen würde.

Dennoch auch auf normaler Zimmerlautstärke klingt der E2 gut!

 

Fazit

Sucht Ihr einen kleinen und portablen WLAN/Amazon ALEXA Lautsprecher? Dann ist der GGMM E2 fast so etwas wie ein Geheimtipp für Euch!

Für unter 50€ erhaltet Ihr hier ein beeindruckendes Paket, gerade was den Funktionsumfang angeht.

GGMM hat in den E2 softwareseitig alle Feature integriert, die man sich wünschen kann. Ob es nun um die direkte Musikwiedergabe von Eurem Smartphone geht oder um AirPlay, DLNA, Webradio über TuneIn, Amazon ALEXA usw.

Der Ggmm E2 Im Test 10

Der GGMM E2 kann fast alles und dies auch noch recht gut! Selbst der Klang ist ordentlich. Nein Ihr dürft hier keine donnernden Bässe erwarten, aber für die kompakten Abmessungen klingt der E2 fantastisch. Dieser ist Glas klar und absolut sauber klingend.

Selbst die maximale Lautstärke ist beeindruckend und fast schon Party tauglich!

Kurzum ich kann den GGMM E2 nur empfehlen! Schaut Euch aber auch einmal den größeren Bruder an, welcher natürlich teurer ist aber dafür klanglich auch noch eine Liga über dem GGMM E2 spielt.

Die i10 TWS im Test, günstige und gute Kopie der Apple AirPods? (nein)

Apples AirPods erfreuen sich großer Beliebtheit. Dementsprechend gibt es auch sehr viele Kopien im Handel. Eine der populäreren Kopien hört auf den Namen „i10 TWS“.

Die i10 TWS sind für +-  20€ erhältlich und sehen auf den ersten Blick den AirPods wirklich sehr ähnlich. Kann es aber wirklich sein, dass es für lediglich 20€ eine gute Kopie der AirPods gibt?

I10 Tws Im Test 14

Finden wir genau dies im Test der i10 TWS heraus!

 

Die i10 TWS im Test

Auf den ersten Blick scheinen die i10 TWS in der Tat eine recht gute Kopie der Apple Airpods zu sein. Die Ohrhörer besitzen die gleiche Größe (sowohl die Ohrhörer selbst, wie auch die Ladebox) und auch die Form ist identisch.

I10 Tws Im Test 1

So setzen auch die i10 TWS auf die Ladebox, welche mich immer etwas an eine TickTack Dose erinnert. Diese ist auch hier aus einem glatten weißen Hochglanz Kunststoff gefertigt.

Allerdings im Detail gibt es durchaus ein paar Unterschiede. Zum einen ist bei den i10 TWS der Kunststoff der Transportbox nicht ganz so strahlend weiß wie bei den original Apple AirPods, zum anderen besitzen die i10 TWS auf der Front vier Status-LEDs welche Euch über den Ladestand der Transportbox informieren.

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Durchaus ein praktisches Feature, welches aber so bei den „Originalen“ nicht vorhanden ist.

Was die Verarbeitung der Ladebox angeht, kann ich nicht klagen. Der Kunststoff wirkt ausreichend massiv und stabil. Ja die i10 TWS sind etwas leichter als die Apple AirPods und der Deckel sitzt nicht ganz so straff, aber das ist Meckern auf einem sehr hohen Level.

Selbst die Magnete die den Deckel geschlossen halten und die Ohrhörer in der Box sind ausreichend stark. Klasse!

I10 Tws Im Test 5

Wie auch die Apple Airpods nutzen die i10 TWS einen Lightning Port auf der Unterseite, um die Ohrhörer und die Ladebox zu laden.

Ähnlich wie auch die Ladebox sind die Ohrhörer aus einem weißen Hochglanzkunststoff gefertigt. Dieser macht erneut einen guten Eindruck! Die Kopie der Airpods ist hier augenscheinlich sehr gut gelungen.

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Links Apple AirPods, rechts i10 TWS

Einen Unterschied werdet Ihr aber schnell entdecken. In beiden Ohrhörern ist eine Status LED verbaut, welche beispielsweise im Pairing Modus rot/blau leuchtet. Diese sieht um ehrlich zu sein etwas billig aus, erfüllt aber natürlich ihren Zweck und ist im eigentlichen Betrieb aus.

Das Ein/Ausschalten der Ohrhörer passiert wie üblich automatisch beim Einlegen bzw. Herausnehmen der Ohrhörer. Weitere „Einstellungen“ könnt Ihr über die touchsensitive Rückseite der i10 TWS vornehmen.

 

Tragekomfort

Der Tragekomfort der i10 TWS  fällt absolut in die Kategorie Geschmackssache. Die Apple AirPods und somit auch die i10 TWS nutzen nicht die üblichen Silikonaufsätze, sondern werden einfach ins Ohr gelegt.

Hierdurch sitzen diese natürlich angenehm „luftig“ in den Ohren, auf der anderen Seite sind diese aber auch etwas locker und versiegeln Eure Ohren nicht.

I10 Tws Im Test 16

Ich würde jederzeit normale in-Ears bevorzugen, aber ich kenne auch einige Menschen die keine in-Ears mögen. Hier wären die i10 TWS eine gute Alternative!

Allgemein wenn Ihr einen etwas lockeren Sitz bevorzugt könnten die i10 TWS Euch gefallen.

 

Klang

Der so ziemlich wichtigste Punkt ist natürlich der Klang. Hier wird es etwas schwierig. Bekanntlich sind selbst die originalen Apple AirPods klanglich nicht die Speerspitze der true Wireless Ohrhörer.

Dies liegt allerdings nicht daran, dass Apple keine guten Ohrhörer bauen kann, sondern zu großen Teilen am Formfaktor. Mangels der Silikonaufsätze findet keine Versieglung des Ohrs statt, was gerade die Basswiedergabe deutlich negativ beeinflusst.

I10 Tws Im Test 11

Um dies zu kompensieren setzt Apple durchaus auf gute und kräftige Treiber, wodurch die Airpods einen ordentlichen Klang haben, trotz dieses Handicaps.

Leider jedoch kann man dies nicht für die i10 TWS sagen. Diese mögen optisch fast eine 1 zu 1 Kopie sein, klanglich spielen diese aber 3-4 Klassen unter den Originalen!

Die Höhen der i10 TWS sind soweit akzeptabel. Diese sind ausreichend klar und sauber, klingen aber etwas distanziert.

Die Mitten und der Bass sind hingegen fast nicht vorhanden. Den i10 TWS gelingt es überhaupt nicht Kraft oder Druck aufzubauen. Die Ohrhörer klingen distanziert und dünn.

Ja diese sind auf einem sehr niedrigen Level noch als akzeptabel zu bezeichnen, aber einen Musikgenuss könnt Ihr von den i10 TWS nicht erwarten!

Hinzu kommen leider aber noch Probleme bei der Signalstabilität. Ich hatte mit andauernden kurzen Abbrüchen des Signals zwischen linkem und rechtem Ohrhörer zu kämpfen.

 

Fazit

Bitte kauft Euch die i10 TWS nicht! Zwar sind die i10 TWS für teils deutlich unter 20€ zu bekommen, was an sich nicht zu viel verlangt ist, aber Ihr werdet dennoch keine Freude an den Ohrhörern haben.

Optisch sind diese zwar eine deutlich gelungene Kopie der Apple AirPods, aber klanglich sind diese von den originalen meilenweit entfernt.

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Die i10 TWS klingen sehr dünn und fast etwas schmächtig, ohne Bass oder Kraft.

Hier bekommt Ihr für 20-30€ deutlich bessere TWS Ohrhörer, wie z.B. die QCY T1 Pro oder die Xiaomi Redmi Airdots.

Sollte es aber unbedingt eine Kopie der Apple AirPods sein müssen, dann schaut Euch die I30 TWS an. Diese sind zwar auch nicht Weltklasse, aber ein gutes Stück besser als die i10!

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Das ZTE Blade V10 im Test, ein erfreulich guter Allrounder!

Mit dem Blade V10 versucht der asiatische Hersteller ZTE die gehobene Einsteigerklasse aufzumischen. Für rund 220€ erhaltet Ihr hier auch auf dem ersten Blick ein durchaus interessantes Smartphone!

Dieses ist, wie es im Jahr 2019 Trend ist, aus Glas gefertigt, besitzt ein vollflächiges Display, eine dual Kamera, 4GB RAM und 64GB Speicher.

Zte Blade V10 Im Test 8

Zusätzlich soll gerade die 32 Megapixel Selfi-Kamera und die besonders hohe Leistung dank modernem SoC und AI Featuren Kunden für das V10 gewinnen. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist das ZTE Blade V10 wirklich so ein überzeugendes Paket wie es auf den ersten Blick aussieht?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank ZTE für das Zurverfügungstellen des V10 für diesen Test.

 

Das ZTE Blade V10 im Test

Das ZTE Blade V10 ist bereits auf den ersten Blick als ein recht aktuelles 2018/2019er Smartphone zu erkennen, auch wenn dieses preislich eher in der Einstiger-Klasse unterwegs ist.

Zte Blade V10 Im Test 1

ZTE setzt bei diesem auf ein durchaus schickes Glasgehäuse. Beim Blade V10 ist also sowohl die Front wie auch Rückseite aus Glas gefertigt. Dabei geht die Rückseite nahtlos zum Display über. Das Glas auf der Rückseite ist also gebogen. Einen gesonderten Rahmen gibt es also nicht.

Hierdurch fühlt sich das ZTE Blade V10 natürlich sehr wertig und auch durchaus edel an. Gleichzeitig ist das Smartphone aber auch recht rutschig und empfindlich. Ich würde vermutlich im Alltag auf eine Hülle setzen, auch wenn diese natürlich die schicke Rückseite verdeckt.

Zte Blade V10 Im Test 4

Neben dem Glas-Gehäuse ist sicherlich die Front auch eine Besonderheit. ZTE setzt hier auf ein sehr großflächiges Display. An den Seiten und auch oben besitzt dieses nur einen sehr minimalen Rand! Unten ist der Rand wie oft üblich etwas dicker, was aber im Alltag kaum bis gar nicht stört.

Zte Blade V10 Im Test 2

Zudem nutzt ZTE eine „Tropfen“ noch. In der oberen Mitte des Displays gibt es also eine winzige Aussparung in welcher die Frontkamera sitzt.

Ob dies nun besser oder schlechter ist als eine reguläre Notch ist sicherlich Geschmackssache.

Zte Blade V10 Im Test 6

Was die Verarbeitung angeht ist das ZTE Blade V10 ordentlich! Lediglich der SIM-Karten Slot ist etwas rau wenn man mit dem Finger über diesen fährt. Abseits davon keine Klagen!

 

Die äußere Ausstattung

Gehen wir einmal um das ZTE Blade V10 herum. Auf der Front finden wir das 6,3 Zoll 2280×1080 Pixel Display, wie auch die 32 Megapixel Frontkamera und die Ohrmuschel, welche etwas versteckt über der Kamera angebracht ist.

Die drei typischen physischen Smartphone Tasten sind am rechten Rand des V10 angebracht, wie es üblich ist. Die Tasten besitzen einen guten Druckpunkt.

Zte Blade V10 Im Test 7

Was im Jahr 2019 fast schon nicht mehr üblich ist, ist ein Kopfhöreranschluss. Dieser ist beim ZTE Blade V10 auf der Oberseite angebracht.

Der USB C Ladeport hingegen ist unten am Gerät, gemeinsam mit dem primären Lautsprecher.

Auf der Rückseite finden wir zu guter Letzt noch die 16 Megapixel Dual Hauptkamera, wie auch einen klassischen Fingerabdruckscanner auf der mittleren Position.

 

Das Display

Das ZTE Blade V10 besitzt ein 6,3 Zoll Display mit einer Auflösung von 2280×1080 Pixeln. Dies ist für ein Smartphone dieser Preisklasse sehr ordentlich! Viele Modelle setzen hier sogar noch auf 720p Displays.

Aber nicht nur die Auflösung und die damit verbundene Schärfe ist ordentlich. Auch die Qualität des Displays selbst kann überzeugen. Beim ersten Einschalten war ich mir nicht mal sicher ob es sich nicht sogar um ein OLED Panel handelt, so gut wirkten die Kontraste.

Allerdings nein ZTE setzt auf ein IPS Panel, welches aber wirklich sehr wertig ist! Farben sind klar und kräftig (teils vielleicht etwas übersättigt), die Kontraste sehr gut und der generelle Bildeindruck stimmig.

Displayhelligkeit

Der Weißabgleich ist lediglich etwas kühl für meinen Geschmack, abseits davon und der nur durchschnittlichen maximalen Helligkeit habe ich aber nichts zu bemängeln.

 

Lautsprecher

Das ZTE Blade V10 verfügt nur über einen Lautsprecher auf der Unterseite. Die Ohrmuschel wird nicht zusätzlich zur Musikwiedergabe genutzt.

Dieser Lautsprecher ist erfreulich laut und klingt an sich ordentlich, sogar das Klangvolumen passt. Die Höhen sind vielleicht etwas spitz, aber abseits davon macht das V10 einen guten Job!

Ähnliches gilt auch für den soliden Kopfhöreranschluss. Für normale bis gute in-Ears taugt dieser völlig.

Kurzum, was den Audio Bereich angeht, macht das ZTE Blade V10 für die 200€ Preisklasse einen guten Job, sticht aber auch nicht übermäßig aus der Masse hervor.

 

Die Kamera des ZTE Blade V10

Das ZTE Blade V10 verfügt über eine 16 Megapixel Hauptkamera mit einer Blende von f1.8. Klingt doch erst einmal solide für ein 200€ Smartphone.

Allerdings besitzt das V10 leider keine sekundäre oder sogar tippel Kamera. Ja es ist ein zweiter Sensor vorhanden, dieser ist aber lediglich für die Tiefenunschärfe, also nutzlos. Hierbei handelt es sich um einen 5 Megapixel Sensor, der wirklich nur für die Messung der Distanz vorhanden ist.

Und selbst hier naja, die Porträt Funktion bei günstigen Smartphones ist eh so eine Sache, auch beim ZTE Blade V10. Ganz ehrlich? Dieser Sensor ist nur für die Optik bzw. das Marketing vorhanden. Damit ist allerdings ZTE nicht alleine.

Aber wie steht es um die Hauptkamera? Ist die Qualität dieser zufriedenstellend?

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Ehe wir zu den Bildern kommen hier ein keiner Kritikpunkt, der Live View ist nicht gut! In der Vorschau auf dem Display sehen die Aufnahmen sehr unscharf und auch farblich nicht schön aus. Umso überraschender, dass die Bilder am Ende doch gelungen sind.

Bei ausreichend Licht produziert das V10 schön scharfe und detaillierte Aufnahmen, die allerdings recht stark „nachbearbeitet“ sind.

So sind die Fotos meist recht hell, stark nachgeschärft und tendenziell eher als farbenfroh zu bezeichnen. Ist dies aber schlimm? Teilweise neigt das V10 etwas zum Überschärfen der Fotos, wodurch Kanten etwas zu stark hervorgehoben sind, aber gerade den etwas helleren und bunteren Bildstyle würde ich eher als positiv bewerten.

Die meisten Nutzer würden sich sicherlich eher für ein buntes und helles Bild entscheiden, also für ein absolut natürliches.

Was die Dynamik der Fotos angeht, bin ich zufrieden! Das ZTE Blade V10 nutzt ein recht aggressives HDR und auch teilweise AI Feature, daher sollte dies nicht überraschen.

Wie sieht es aber im Low Light aus? ZTE wirbt mit „MACHT DIE NACHT ZUM TAG“. Dies stimmt sicherlich bedingt. Das V10 macht bei Dämmerung und in Innenräumen einen guten Job, kommt aber gerade bei sich bewegenden Objekten doch schnell ans Limit. Hier ist man nicht auf Flaggschiff Level.

Allerdings bezieht sich diese „MACHT DIE NACHT ZUM TAG“ Aussage vermutlich weniger auf die Hauptkamera und mehr auf die Selfi-Kamera.

Auf diese wurde beim ZTE Blade V10 sehr viel wert gelegt! Wir haben hier einen 32 Megapixel Sensor mit F2.0 und einer Pixelgröße von 1.6 μm, was riesig ist!

Ich bin zwar nicht die „Sefli-Queen“, aber ja die Frontkamera ist wirklich sehr gut, auch im Low Light!

Aufnahmen sind scharf, hell und generell wertig. Das ZTE Blade V10 ist hier fast auf Flaggschifflevel! Hinzu kommen diverse Beautymodi usw. Diese sind teilweise etwas aggressiv, lassen sich aber im Zweifel einfach abschalten.

Nein die Selfi-Kamera ist natürlich nicht so gut wie die Haupt-Kamera. Allerdings verglichen mit den Flaggschiff Smartphones dieser Welt ist die Front Kamera proportional als stärker zu bezeichnen als die normale Kamera.

 

Performance

Was den SoC „Prozessor“ angeht setzt ZTE auf den etwas exotischeren Mediatek Helio P70. Der Helio P70 ist ein 8 Kern Chip mit vier 2,1GHz Cortex-A73 Kernen und vier 2GHz Cortex-A53 Kernen.

Damit ist der P70 auf dem Papier recht stark, was auch nicht überrascht da dieser ein recht neuer Chip ist. ZTE nutzt also keine alte Hardware!

Hierzu passen auch die 4GB RAM und 64GB Speicher. Aber wie schlägt sich der Helio P70 bzw. das ZTE Blade V10 in Benchmarks?

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Die Benchmarks sehen doch vielversprechend aus! Der Helio P70 scheint was die Leistung angeht +- auf dem Level des Snapdragon 660 und HiSilicon Kirin 710 zu liegen, welche beispielsweise im BQ Aquaris X2 Pro oder Huawei Mate 20 Lite zu finden sind.

Antutu

Zumindest, wenn wir dem Antutu Benchmark glauben.

Im Geekbench benchmark schneidet der P70 etwas schwächer ab, ist aber immer noch auf dem Level eines Qualcomm Snapdragon 636 und nur knapp unter dem Qualcomm Snapdragon 660.

Für ein 200€ Smartphone besitzt das ZTE Blade V10 ordentlich Leistung!

 

In der Praxis

Aber natürlich sind Benchmarks nur das eine, das andere ist wie sich ein Smartphone in der Praxis schlägt. Hier schafft es das V10 aber gut seine Leistung „auf die Straße“ zu bekommen.

Die Benutzeroberfläche und die Animationen laufen butterweich. Auch die üblichen Alltagsanwendungen, wie Facebook, WhatsApp, der Webbrowser und Co. bereiten dem ZTE Blade V10 keine Probleme.

Zte Blade V10 Im Test 10

Ich würde sogar glatt sagen das V10 läuft überdurchschnittlich flüssig für ein 200-300€ Smartphone!

Spiele laufen grundsätzlich auch gut auf dem Blade V10. Die Üblichen verdächtigen sogar in der Regel perfekt. Erst wenn wir Spiele wie PUBG oder ähnliches betrachten müssen wir die Details etwas herunterschrauben. Beispielsweise PUBG läuft „nur“ auf Mittel.

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Unterm Strich kann man sich also über die reine Leistung des Blade V10 nicht beklagen.

Das ZTE Blade V10 unterstützt, wie sich dies für ein Smartphone im Jahr 2019 gehört, den noch aktuellen WLAN AC Standard mit bis zu 433Mbit auf dem 5Ghz Band. Dementsprechend ist die Download Performance bei größeren Apps oder Webseiten (wie techtest.org) gut bis sehr gut! Auch was die WLAN Signalstärke angeht kann ich nicht klagen.

LTE wird mit bis zu 300 Mbit/s unterstützt, was für jeden Nutzer reichen sollte. Wie viel Mbit/s praktisch erreicht werden kann ich dank Dorf LTE euch leider nicht sagen. Die Signalstärke des V10 ist unauffällig. Etwas schlechter als bei meinem Huawei Mate 20 Pro, aber auch nicht „problematisch“ schlecht. Hier sehen wir eine typische 200€ Smartphone Performance.

 

Akkulaufzeit

ZTE setzt beim Blade V10 auf einen recht konservativen 3200mAh Akku. Dies ist an sich keine schlechte Kapazität, aber sicherlich auch nicht außergewöhnlich.

Allerdings spielt es keine große Rolle ob nun der Akku 3200mAh oder beispielsweise 3800mAh hat. Viel wichtiger ist hier die Energie Effizienz der verbauten Komponenten.

Allerdings kann ich hier Entwarnung geben. Die meisten Normalnutzer werden problemlos mit dem V10 durch den Tag kommen und sogar vermutlich noch gut einen zweiten schaffen!

 

Sonstiges

  • Der Vibrationsmotor ist bei meinem V10 etwas kratzig

 

Fazit

Das ZTE Blade V10 ist sicherlich eine etwas exotischere Wahl aber durchaus eine Interessante! Das V10 hat drei primäre Punkte welche dieses etwas aus der Masse hervorhebt.

  1. Die Kameras, gerade die 32 Megapixel Frontkamera
  2. Die gute Performance
  3. Das Design

Die Hauptkamera des ZTE Blade V10 liefert gute Fotos bei Tag und bei Nacht, aber hier gibt es durchaus Smartphones in der 200-250€ Preisklasse die mindestens gleichziehen können. Bei der Frontkamera sieht dies aber etwas anders aus. Auf diese hat ZTE klar einen erhöhten Wert gelegt und ja diese liefert klar überdurchschnittliche Fotos für ein Smartphone dieser Preisklasse.

Zte Blade V10 Im Test 9

Positiv überrascht hat mich auch der Mediatek Helio P70. Dieser liefert sowohl in Benchmarks wie auch im Alltag eine gute Leistung! Erneut würde ich sagen überdurchschnittlich für ein Smartphone dieser Preisklasse.

Was das Glasdesign angeht, kommt es natürlich auf Euren Geschmack an. Schick ist es aber klar!

Abseits dieser drei primären Punkte schlägt sich das V10 auch gut! Allerdings sind Dinge wie die Akku-Laufzeit, das Display usw. eher als durchschnittlich zu bezeichnen. Wirkliche Schwächen konnte ich beim Blade V10 nicht entdecken!

Kurzum, legt Ihr besonders viel wert auf eine gute Frontkamera und sucht ein Smartphone in der 200€ Preisklasse? Dann schaut Euch das Blade V10 von ZTE genau an!

Zte Blade V10

Positiv

  • Schickes und edles Design
  • Solide Hauptkamera
  • Gute Frontkamera
  • Hohe Leistung des SoC

Neutral

  • Lautsprecher durchschnittlich

Negativ

  • Vibrationsmotor etwas kratzig

Die SoundSport Free von Bose im Test , starker Klang aber große Ture Wireless Ohrhörer!

BOSE gehört zu den Audio Herstellern, gerade was Kopfhörer angeht. Allerdings im Bereich der ture Wireless Ohrhörer war Boses Präsenz bisher nicht so stark.

Mit den SoundSport Free bietet Bose nun aber ein paar durchaus interessanter Ohrhörer an. Diese sind aber mit rund 170€ auch durchaus in der gehobenen Preisklasse angesiedelt.

Die Soundsport Free Von Bose Im Test 15

Wollen wir uns da doch einmal im Test ansehen ob Boses SoundSport Free auch klanglich und auch was die Alltagstauglichkeit angeht diesem Preis gerecht werden können.

Neugierig?

 

Die SoundSport Free von Bose im Test 

Das Erste was bei den BOSE SoundSport Free ins Auge springt ist die Transportbox! Wie 99% aller TWS (true Wireless) Ohrhörer besitzen die SoundSport Free eine Transportbox, über welche die Ohrhörer auch geladen werden.

Die Soundsport Free Von Bose Im Test 1

Diese Transport bzw. Ladebox ist bei den BOSE SoundSport Free riesig! Ich würde sagen diese ist knapp 3x so groß wie die Transportbox der Apple AirPods.

Damit passt diese natürlich weiterhin problemlos in jede Hosentasche, dennoch ist die Größe etwas erstaunlich. Das Ganze geht hier fast schon etwas in Richtung Brillen Etui, wozu auch die Form passt.

Die Soundsport Free Von Bose Im Test 2

Auf der Front der Transportbox finden wir fünf Ladestands-Leds wie auch einen großen Knopf. Drückt Ihr diesen klappt die Box auf.

Im Inneren dieser sehr massiven Ladebox, Bose hat hier wirklich nicht am Material gespart, finden wir die Ohrhörer in ihren Ladeplätzen. Dort werden diese über recht starke Magneten sicher an ihrem Platz gehalten. Neben jedem Ohrhörer befindet sich zudem eine Status LED, welche beim Laden blinkt.

Was mich etwas negativ überrascht hat ist die Akku-Kapazität der Ladebox. Diese kann die Ohrhörer lediglich 2x vollständig aufladen, womit wir zwar insgesamt auf durchaus ordentliche 15 Stunden kommen, aber dennoch wäre der Platz für deutlich mehr da gewesen.

Die Soundsport Free Von Bose Im Test 4

Aufgeladen wird die Transportbox wie meist immer noch üblich über einen microUSB Port auf der Rückseite. Leider ist dieser Port offen ohne zusätzliche Schutzklappe. Dies finde ich etwas unglücklich, zumal die SoundSport Free Ohrhörer selbst IPx4 zertifiziert sind.

Damit halten die Ohrhörer Schweiß und auch normalen Regen problemlos stand, seid nur bei der Ladebox vorsichtig.

Die SoundSport Free selbst sind ähnlich wie auch die Transportbox recht große Ohrhörer, welche auch je nach Farbwahl durchaus recht auffällig sind. Ich habe mich für die lila „Limited“ Edition entschieden, aber es gibt die Ohrhörer auch in einfachem Schwarz.

Die Soundsport Free Von Bose Im Test 3

Die Ohrhörer sind dabei weitestgehend aus einem Hochglanzkunststoff gefertigt, lediglich der Rahmen in welchem auch die Steuerungstasten eingelassen sind besteht aus Gummi, genau wie die Ohraufsätze.

Normalerweise bevorzuge ich immer echte physische Tasten gegenüber Touch-Tasten, aber bei True Wireless Ohrhörern sieht dies etwas anders aus.

Ich finde es hier unangenehm die Tasten auf der Oberseite der Ohrhörer zu drücken während man diese trägt.

 

Tragekomfort

Die BOSE SoundSport Free sind recht große Ohrhörer. Ihre Passform ist aber an sich gut gewählt. Der leicht gebogene Ohrstücke passten gut in meine Ohren. Auch war der Halt dank der Ohrhacken, kleinen Silikonbügeln, gut!

Die Soundsport Free Von Bose Im Test 12

Allerdings stehen die Ohrhörer ein gutes Stück aus den Ohren hervor was für ein leichtes Zuggefühl sorgt. Zudem könnte ich mir vorstellen das die Ohrhörer in kleinen Ohren etwas drücken.

Kurzum, ja es gibt deutlich bequemere ture wireless Ohrhörer, aber ganz furchtbar sind die SoundSport Free auch nicht.

 

Klang

Der Spannendste ist natürlich der Klang. Hier habe ich bei den BOSE SoundSport Free erfreulich viel Positives zu berichten!

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Die Höhen sind angenehm klar und sauber. Diese sind bei den SoundSport Free nicht super brillant, runden dafür aber sauber ab.

Allen in allem bin ich zufrieden mit den Höhen und ich denke diese passen für die überwältigende Mehrheit der Nutzer.

Ähnliches gilt auch für die Mitten. Die SoundSport Free besitzen einen schönen vollen Klang, gerade in den Mitten und Tiefen. Hierdurch kommen Instrumente wie auch Stimmen sehr gut zur Geltung.

Die Soundsport Free Von Bose Im Test 11

Das was mich aber ohne Frage am meisten überrascht hat war der Bass. Der Bass der SoundSport Free ist erstaunlich rund und voll! Auch was die Masse angeht, hat BOSE hier klar eine Schüppe drauf gelegt.

Dabei haben die SoundSport Free nicht nur recht viel Bass, dieser klingt auch sehr gut! Hier scheint sich das größere Volumen der Ohrhörer auszuzahlen, denn man merkt richtig das die Ohrhörer einen großen Resonanzkörper haben.

Seid Ihr also Bass Fans werdet Ihr viel Freude an den BOSE SoundSport Free haben! Aber auch in der Gesamtbetrachtung können die Ohrhörer überzeugen!

Diese haben einen großen, imposanten Klang der mit einer sehr guten räumlichen Darstellung wie auch Dynamik Punkten kann. Ja die BOSE SoundSport Free gehören zu den klanglich besten true Wireless Ohrhörer die ich bisher gehört habe!

Was die Signalqualität und Stärke angeht hatte ich im Übrigen mit meinem Google Pixel keine Probleme. Das Signal zu den Ohrhörern war bei normaler Nutzung (Smartphone in er Tasche) konstant stabil.

 

Fazit

Das Fazit zu den BOSE SoundSport Free fällt im Großen und Ganzen recht positiv aus! Starten wir sicherlich mit dem Highlight der Ohrhörer und das wäre der Klang.

Die BOSE SoundSport Free haben hier klar meine Überwartungen übertroffen! Gerade wenn Ihr einen Bass Starken und Voluminösen Klang mögt, werdet Ihr die Ohrhörer lieben! Diese haben einen guten Schuss Bass, welcher aber auch nicht so dominierend ist das alle anderen Bereiche des Klangs überschattet werden.

Die Soundsport Free Von Bose Im Test 13

In der 100-200€ Preisklasse würde es mit aktuell schwer fallen besser klingende ture Wireless Ohrhörer zu Bennen! Ebenfalls positiv ist die Akkulaufzeit und der generelle Qualitätseindruck.

Allerdings sind die BOSE SoundSport Free auch nicht perfekt! Zum einen sind die Ohrhörer und die Transportbox recht groß, gerade bei Letzterer kann ich dies nicht so ganz verstehen.

Zum anderen ist der Tragekomfort eher mittelmäßig. Die SoundSport Free sind groß! Habt Ihr kleine Ohren, dann könnten diese für Euch unbequem sein und selbst bei normalen Ohren merkt man die Ohrhörer etwas.

Die Soundsport Free Von Bose Im Test 14

Ich will dies nicht überdramatisieren, aber sucht Ihr besonders equeme und kompakte Ohrhörer, dann sind die BOSE SoundSport Free nichts für Euch!

Sucht Ihr aber klanglich starke „Sport“ true Wirless Ohrhörer, dann werdet Ihr viel Freude mit diesen haben.

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Bose Soundsport Free

Die Corsair NIGHTSWORD RGB im Test

Die NIGHTSWORD RGB ist Corsairs neuste Flaggschiff Gaming Maus. Im Gegensatz zur Corsair IRONCLAW RGB Wireless handelt es sich bei der NIGHTSWORD um eine klassische kabelgebundene Maus.

Diese ist allerdings was den Sensor und sonstige Ausstattung angeht absolute State of the Art!

Corsair Nightsword Rgb Im Test 8

So verfügt die NIGHTSWORD RGB über einen 18.000 DPI Sensor! Klingt doch gut, aber wie sieht es in der Praxis aus?

Wird die NIGHTSWORD RGB hier ihren Flaggschiff Status gerecht? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Corsair NIGHTSWORD RGB im Test

Auf den ersten Blick ist die Corsair NIGHTSWORD RGB eine recht klassische „High End“ Gaming Maus. Diese besitzt das meist übliche Rechtshänder Design und nutzt im Gegensatz zur IRONCLAW RGB eine normale Kabelverbindung.

Corsair Nightsword Rgb Im Test 1

Im Detail gibt es allerdings einige spannende Punkte. Beginnen wir bei der Haptik. Was das Material angeht, ist das Gehäuse der Maus in zwei „Teile“ aufgeteilt. Die Maustasten setzten auf normalen matten Kunststoff, was aus Sicht der Haltbarkeit sicherlich die beste Wahl ist.

Beim restlichen Gehäuse nutzt Corsair eine interessante „Sternchen“ Textur mit diversen Vertiefungen der Oberfläche. Das Ganze fühlt sich durchaus interessant an und bietet auch einen guten Gripp.

Ich könnte mir hier lediglich vorstellen, dass sich in diesen Vertiefungen schnell Schmutz sammelt. Dieser sollte aber gut mit einer kleinen Bürste zu entfernen sein, sollte die Maus nach Zeitraum X mal schlimm aussehen.

Corsair Nightsword Rgb Im Test 4

Eine ähnliche Textur nutzt Corsair auch für das Mausrad und die recht ausgeprägte Daumenablage. Letztere ist ausgesprochen groß. Man kann auf dieser seitlichen Verlängerung der Maus wirklich seinen Daumen ablegen und nicht nur abstützen, wie es bei den meisten Mäusen der Fall ist.

Beim „Pro Gaming“ ist dies sicherlich nicht essenziell, aber für einen Casual Gamer wie mich ist es durchaus angenehm.

Auch angenehm ist die Texturierung des Mausrads in Kombination mit der Verwendung von Gummi. Hierdurch habt Ihr sehr viel Gripp beim Drehen des Mausrads.

Corsair Nightsword Rgb Im Test 3

Eine der wichtigsten Besonderheiten bei der Corsair NIGHTSWORD RGB ist das Gewicht. Dieses könnt Ihr über zusätzliche Gewichte nach Euren Vorlieben anpassen.

Ihr habt hier die Wahl zwischen 119 und maximal 141 Gramm Gewicht. Dies ist schon ein spürbarer Unterschied.

Corsair Nightsword Rgb Im Test 5

Was die Tasten und deren Anzahl angeht, ist die NIGHTSWORD RGB ordentlich ausgestattet! Ich konnte inklusive der Maustasten und des drückbaren Mausrads zehn Tasten zählen.

Zwei dieser sind hinter dem Mausrad angebracht, zwei am oberen Ende der linken Maustaste und drei weitere in Reichweite Eures Daumens.

Es gibt zwar natürlich Mäuse mit noch mehr Tasten, aber für eine allround Maus ist dies eine sinnvolle Ausstattung.

Bonuspunkte gibt es für das schöne textilummantelte Kabel und natürlich die im Jahr 2019 obligatorische RGB Beleuchtung.

Die NIGHTSWORD RGB besitzt vier LED beleuchtete Bereiche. Zum einen das Logo auf der Rückseite, einen Streifen auf der unteren Rückseite und zwei Felder jeweils an den Seiten der Maus.

 

Tasten und Sensor

Bei den Tasten der NIGHTSWORD RGB setzt Corsair natürlich auf Omron Taster, welche als der Goldstandard unter den Tastern gelten. Diese sind mit satten 50 Millionen Klicks „zertifiziert“. Aus Erfahrung kann ich Euch garantieren, dass bei solch einer Maus die Taster das Letzte sind was kaputt geht. Die Omron Taster werden dabei bei allen Tasten an der Maus genutzt, auch bei den Sondertasten.

Dementsprechend ist das Druckgefühl aller Tasten grundsätzlich sehr gut. Starten wir bei den Maustasten. Die Maustasten haben einen sehr schön präzisen „Klick“ mit einem vergleichsweise geringen Hubweg, was die Reaktionszeit sicherlich positiv beeinflusst.

Was aber fast etwas mehr auffällt ist das Klickgeräusch. Dieses ist bei der NIGHTSWORD RGB leicht gedämpft, verglichen zu einer IRONCLAW RGB oder auch einer Logitech MX Master.

Vom Druckgefühl fällt dies nicht auf, aber es macht die Maus etwas leiser, was tendenziell positiv ist.

Corsair Nightsword Rgb Im Test 9

Was nicht so positiv ist, ist die „Streuung“. Theoretisch sollten sich alle Tasten der NIGHTSWORD RGB sehr ähnlich anfühlen. Dies tun sie aber bei meiner NIGHTSWORD RGB nicht! So fühlt sich die obere der Zeigefingertasten (links oben neben der linken Maustaste) klar anders an als die untere der Tasten. Die untere hat den hellen präzisen Klick, wie man diesen von Omron Tastern erwartet, die obere klingt und fühlt sich auch um einiges gedämpft an, als käme hier ein Rubberdome Taster zum Einsatz.

Selbiges auch bei einer der drei Daumentasten. Zwei haben den typischen hellen und präzisen Klick, eine fühlt sich etwas schwammiger an. Möglicherweise ist hier etwas bei meinem Sample der NIGHTSWORD RGB schief gegangen, weil so ganz richtig wirkt dies nicht.

Unterm Strich ist dies sicherlich etwas unschön, aber ich glaube nicht, dass dies normal ist und selbst wenn würde ich es nicht als No Go bezeichnen.

Das Mausrad der NIGHTSWORD RGB hat einen mittleren bis hohen Widerstand, fühlt sich hierdurch aber sehr schön präzise und genau an. Auch ist der Gripp des Mausrads sehr gut.

Für das lange durchscrollen durch Excel Tabellen gibt es bessere Mäuse, aber um in Spielen schnell und genau auf einen anderen Waffenslot zu wechseln ist das Mausrad ideal!

Beim Sensor setzt Corsair auf einen Custom PixArt PMW3391 Sensor mit satten 18.000 DPI. Dieser soll mit 400 Inches per second bzw. bis zu einer Beschleunigung vom 50G klarkommen.

Ja der PMW3391 ist ein absoluter High End Sensor. Glaube ich, dass man 18.000 DPI braucht? Nein! Selbst Corsair glaubt nicht, dass jemand die 18.000 DPI nutzen wird, was man anhand der voreingestellten 800, 1500 und 3000 DPI Stufe erkennen kann.

Die super hohen DPI sind also etwas Show um zu zeigen was für einen tollen Sensor man hier hat.

Allerdings heißt dies natürlich nicht, dass der Sensor schlecht ist! Ganz im Gegenteil. Ich bin zwar kein CS Go Profi, aber ich würde den Sensor der NIGHTSWORD RGB als sehr gut einstufen.

Das Tracking ist extrem präzise und genau, ohne merkbares angle snapping oder Ähnliches. Auch dank der 1000Hz Polling rate klebt der Mauszeiger regelrecht an Euren Bewegungen.

Spüre ich hier einen großen Unterschied zu anderen „high end“ Mäusen? Um ehrlich zu sein nein, diese sind mittlerweile alle so gut, dass es hier für einen Casual Gamer wie mich keine großen Unterschiede gibt.

Hier und da trackt mal eine Maus für meinen Geschmack etwas besser als die andere, aber unnutzbare Sensoren im High End Sektor sind rar.

Tendenziell gehört die NIGHTSWORD RGB nach einigen Stunden Overwatch, Guild Wars 2, CIV 6 und Starcraft 2 zu den besten Modellen die ich bisher genutzt habe.

 

Das Gefühl in der Hand

Auf den ersten Blick sieht die Corsair NIGHTSWORD RGB wie eine recht große Gaming Maus aus, allerdings in der Praxis würde ich diese primär für Nutzer mit mittelgrößen Händen empfehlen.

Die Maustasten sind vergleichsweise kurz, wenn Ihr die Maus in den Palm Grip nehmt. Dies ist aber kein Problem, sofern Ihr keine absolute Riesenpranken habt.

Corsair Nightsword Rgb Im Test 10

Am besten gefiel mir die NIGHTSWORD RGB allerdings eh im Fingertip Grip. Hierfür ist die Ergonomie der Maus perfekt! Grundsätzlich ist auch der Palm Grip gut machbar, aber hier fehlte mir teilweise etwas die Unterstützung des kleinen Fingers. Die NIGHTSWORD RGB ist auf der rechten Seite komplett glatt abfallend.

Wofür ich die NIGHTSWORD RGB sehr loben muss ist die Textur. Im ersten Moment war ich mir zugegeben nicht sicher ob mir diese wirklich gefällt, aber gerade bei 30 Grad+ Außentemperaturen verhindert diese das „an der Maus kleben“ wirklich gut!

 

Software

Die Corsair NIGHTSWORD RGB nutzt wie üblich Corsairs iCUE Steuerungssoftware. iCUE unterstützt dabei nicht nur Corsairs Eingabegeräte, sondern auch andere Corsair Hardware, wie Wasserkühler, Netzteile usw.

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Seid Ihr bereits im Corsair Ökosystem ist dies natürlich klasse! Eine Software für alles ist nicht nur praktisch, sondern schont auch Eure Ressourcen, als wenn Ihr X Programme installieren müsstet.

iCUE ist an sich eine ganz gut aufgebaute Software, welche aber teils ein wenig verschachtelt ist. Dafür könnt Ihr aber beispielsweise die LED Beleuchtung Euer Komponenten synchronisieren und generell bietet iCUE eine sehr große Auswahl und Freiheit an Beleuchtungsmodi.

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Über die Software könnt Ihr natürlich auch alle Tasten der Maus nach Euren Wünschen mit Makros versehen oder auf einen Untergrund kalibrieren.

Letzteres bringt aber primär nur etwas wenn Ihr ein exotisches Mauspad oder gar kein Mauspad habt.

 

Fazit

Die NIGHTSWORD RGB ist Corsairs aktuelle Flaggschiff Gaming Maus, daher überrascht es hier nicht, dass diese auch sehr gut gelungen ist!

Die größte Stärke der Corsair NIGHTSWORD RGB ist klar die Haptik und das Gefühl in der Hand. Die Passform der Maus ist gerade für Nutzer des Fingertip Grips aber auch des Palm Grips absolut gelungen. Dank der schönen Textur ist die Maus auch für den schwitzigeren Sommer gut geeignet.

Hinzu kommt die Möglichkeit ihr Gewicht an den persönlichen Geschmack anzupassen.

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Das Ganze würde aber natürlich nichts bringen, wenn das Tracking oder die Maustasten nichts taugen würden. Aber hier kann ich Entwarnung geben. Der von Corsair verwendete PixArt PMW3391 Sensor macht einen herausragenden Job und gehört klar zu den besten Sensoren, die Ihr auf dem Markt finden könnt.

Auch die Omron Taster liefern die gewohnte Qualität. Dabei ist allerdings der Klick der Maustasten akustisch leicht gedämpft, ohne dass man dies spürt. Super!

Was nicht so super war, sind allerdings die Seitentasten. Möglicherweise hatte ich hier ein Montagsmodell erwischt, aber zwei der zusätzlichen Tasten fühlten sich bei meiner NIGHTSWORD etwas anders an. Kein No Go, aber sicherlich etwas unschön bei solch einer High End Maus, weshalb ich davon ausgehe, dass dies eine Ausnahme ist.

Weiter positiv ist Corsair Software, die gute RGB Beleuchtung und die 1000Mhz Polling Rate zu beurteilen.

Kurzum unterm Strich kann ich die Corsair NIGHTSWORD RGB mit gutem Gewissen, gerade an die etwas ernsthaften Gamer unter Euch empfehlen!

Ich werde allerdings die Corsair IRONCLAW RGB Wireless an meinem Schreibtisch behalten, welche mir zugegeben noch etwas besser gefällt (abseits der wirklich angenehmen Textur der NIGHTSWORD).

Corsair Nightsword Rgb

E14 LED RGB Glühbirne mit Zigbee (für Philips Hue), die Innr RB 250 C E14 RGB LED Glühbirne im Test!

E14 LED Glühbirnen mit RGB und Zigbee Support (Philips Hue) sind im Handel erstaunlich rar. Es gibt natürlich ein Modell aus dem Hause Phillips, aber dieses kostet aktuell 46€ das Stück!

Puh! 46€ für ne Glühbirne ist ein stolzer Preis. Nun gibt es aber endlich eine Alternative zur Philips Hue White Ambiance and Color und zwar aus dem Hause Innr.

E14 Led Rgb Glühbirne Mit Zigbee (für Philips Hue), Die Innr Rb 250 C E14 Rgb Led Glühbirne Im Test! 1

Innr bietet eine vergleichbare RGB Glühbirne mit Zigbee und Philips Hue Support für 26€ an. Immer noch nicht günstig, aber deutlich erschwinglicher als das Modell von Phillips.

Stellt sich aber natürlich die Frage, ist die Alternative von Innr auch genauso gut wie das Modell von Phillips? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Innr RB 250 C E14 RGB LED Glühbirne im Test

Die Innr RB 250 C ist optisch eine klassische E14 Kerzen LED Glühbirne. Diese besitzt also die mittig leicht bauchige Form, welche dann aber zur Spitze spitz zuläuft.

E14 Led Rgb Glühbirne Mit Zigbee (für Philips Hue), Die Innr Rb 250 C E14 Rgb Led Glühbirne Im Test! 2

Hierdurch sollte die Innr RB 250 C auch theoretisch in so ziemlich alle Lampen passen.

dickste Stelle Länge
Innr 38mm 111,2mm
Phillips 39,2mm 117,3mm

Mit einem maximalen Durchmesser von 38mm und einer Länge von 111mm ist die Innr RB 250 C sogar noch etwas kompakter als die Philips Hue White und Color Ambiance.

Was den Aufbau angeht sehen wir das klassische Bild. Der untere Korpus ist aus weißen Kunststoff gefertigt, während der obere Teil aus „Milchglas“ Plexiglas besteht. Dieses dient den LEDs als Diffusor.

 

Zigbee und Philips Hue

Innrs Leuchtmittel nutzen alle den so genannten Zigbee Funkstandard. Zigbee ist ein sehr verbreiteter Funkstandard, über welchen Smart Home Geräte kommunizieren können.

Meist wird aber Zigbee bei Smart Home Beleuchtung eingesetzt. So nutzt beispielsweise Ikea, Amazon oder auch Philips Zigbee.

Hierdurch ist es möglich beispielsweise Innr Leuchtmittel in das Philips Hue Ökosystem einzubinden oder Philips Hue Leuchtmittel direkt mit einem Amazon Echo Plus zu verbinden usw.

Ich denke aber die Möglichkeit günstigere Innr Leuchtmittel mit einer Philips Hue Bridge zu verbinden ist sicherlich die spannendste Anwendung.

Dies geht auch absolut problemlos! Die Philips Hue Bridge unterscheidet hier erst einmal nicht zwischen einer original Philips Lampe oder einer von Innr. Beide lassen sich gleich in das System einbinden und Steuern, zu Gruppen hinzufügen usw.

Es gibt lediglich zwei wichtige Einschränkungen falls Ihr die Innr RB 250 C in Kombination mit einer Philips Bridge nutzen wollt.

  1. Apple HomeKit funktioniert nicht
  2. Philips Hue Sync funktioniert nicht

Ansonsten gibt es keine Unterschiede zu den Original Lampen. Ich denke diese Einschränkungen werden für die meisten Nutzer auch kein Problem sein.

 

Das Licht

Innr gibt die Leistung seiner E14 RGB LED mit 4W bzw. 200 Lumen an. Dies ist etwas weniger als bei der Philips Hue White and Color Ambiance E14. Diese soll laut Phillips 6W und 470 Lumen schaffen.

Dies sind etwas merkwürdige Angaben, bzw. ein Hersteller irrt sich hier. Die Phillips LED Birne soll über die doppelte Lichtleistung bei 50% Mehrverbrauch liefern, was ich nicht glaube. Moderne LEDs tun sich in der Regel bei der Effizienz nicht viel. Ich kann mir also nicht vorstellen, dass die Phillips so viel besser sein soll.

Schauen wir uns das Ganze aber einmal in der Praxis an.

E14 Led Rgb Glühbirne Mit Zigbee (für Philips Hue), Die Innr Rb 250 C E14 Rgb Led Glühbirne Im Test! 4

Versuchsaufbau: Beide RGB LED Birnen wurden von mir in einer Fassung 30 Centimeter über einem Tisch aufgehängt. Auf diesem Tisch liegt ein LUX Messgerät, welches die Helligkeit misst.

In Testdurchlauf 1 lag das LUX Messgerät direkt unter der Birne (Spitze auf das Messgerät gerichtet), in Testdurchlauf Nummer 2 habe ich das Messgerät etwas zur Seite verschoben, so dass die Lichtabstrahlung zur Seite hin gemessen wird.

Starten wir mit Test Nummer 1.

Helligkeit Spitze

Interessant! Starten wir mit dem Offensichtlichsten, die Philips Hue White and Color Ambiance E14 ist in den meisten Situationen heller als die Innr RB 250 C.

Dies im schnitt um 36%. Lediglich bei neutral weißem Licht (in der Hue App „Hell“ genannt) ist die Innr RB 250 C plötzlich doppelt so hell.

E14 Led Rgb Glühbirne Mit Zigbee (für Philips Hue), Die Innr Rb 250 C E14 Rgb Led Glühbirne Im Test! 7

Wie kann das sein?

Ich kann hier nur mutmaßen. In den Birnen Stecken mindestens zwei typen LEDs, normale weiße LEDs und RGB LEDs. Die weißen LEDs können in der Regel nur einen Weißton darstellen. Um nun warm/kalt Weiß zu erhalten wird hier von den RGB LEDs Blau bzw. Rot untergemischt.

Wollt Ihr Farben, werden natürlich die weißen LEDs abgeschaltet.

Ich halte es hier für möglich das die Innr RB 250 C mehr bzw. stärkere weiße LEDs besitzt als die Phillips. Letztere wiederum wird mehr oder stärkere RGB LEDs besitzen.

Verändert sich das Licht wenn wir seitlich messen?

Helligkeit Seite

Die Antwort ist nein. Die Lichtabstrahlung bei beiden Birnen scheint identisch zu sein. Die Philips Hue ist weiterhin bei Farben besser und die Innr bei neutral weißem Licht.

Was die Lichtqualität angeht konnte ich keine deutlichen Unterschiede zwischen Phillips und Innr feststellen. Auch was die Farben angeht produzieren beide Birnen durchgehend sauberes und sattes Licht, selbst bei den schwierigeren Farbtönen wie grün, türkis usw.

 

Fazit

Sucht Ihr eine E14 RGB LED, welche sich in Zigbee Systeme wie Philips Hue einbinden lässt, ohne gleich über 40€ pro Birne ausgeben zu müssen?

Dann habt Ihr diese mit der Innr RB 250 C gefunden!

Die Innr RB 250 C macht einen tadellosen Job in allen Belangen. Ja diese ist bei Farben nicht ganz so hell wie die Philips Hue White and Color Ambiance E14, dafür aber zum einen deutlich günstiger und zum anderen bei rein weißem Licht sogar heller!

E14 Led Rgb Glühbirne Mit Zigbee (für Philips Hue), Die Innr Rb 250 C E14 Rgb Led Glühbirne Im Test! 6

Damit stellt diese für mich eine 1a alternative zur Hue White and Color Ambiance E14 da. Die RGB Beleuchtung nutzt man meist eh eher als Akzentfarbe, weshalb hier ein etwas dunkleres Licht nicht ganz so schlimm ist. Will man es hell, stellt man in der Regel eh auf weißes Licht um, wo die Innr RB 250 C voll überzeugen kann! Zumindest ist dies bei mir meist so.

Daher Daumen hoch für die Innr RB 250 C! Für das halbe Geld erhaltet Ihr hier eine E14 RGB LED Birne die auch abseits von Apple HomeKit voll mit dem Philips Hue Ökosystem kompatibel ist.

Die beste Fitness Smart Watch! Die Withings Steel HR Sport im Test

Wenn Ihr auf der Suche nach einer hybrid Smart Watch seid, dann werdet Ihr ohne Frage über Withings stolpern.

Withings war einer der ersten Hersteller von hybrid Smartwatches und ist auch bis heute eine feste Größe in diesem Bereich. Die aktuelle „Flaggschiff“ Uhr von Withings ist die Steel HR Sport. Diese hybrid Smartwatch versucht ein wenig die Brücke zu schlagen, aus klassischer Uhr und Fitnesstracker.

Dabei soll neben dem schicken Design vor allem die Akkulaufzeit von bis zu einem Monat punkten, was für eine Smartwatch hervorragend ist!

Die Withings Steel Hr Sport Im Test 7

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist die Withings Steel HR Sport so hervorragend wie diese auf den ersten Blick aussieht? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Withings für das Zurverfügungstellen der Steel HR Sport für diesen Test.

 

Die Withings Steel HR Sport im Test

Das Erste was mich an der Withings Steel HR Sport überrascht hat waren die Abmessungen.

Dafür, dass die Steel HR Sport vollgestopft ist mit Technik und Sensoren, ist diese eine erstaunlich kleine und kompakte hybrid Smartwatch. Diese besitzt erst einmal ein 40mm Gehäuse, was, wie ich finde, eine schöne Größe ist.

Die Withings Steel Hr Sport Im Test 1

Hinzu kommt eine Dicke von gerade einmal xx mm und ein vergleichsweise niedriges Gewicht von xx g. Damit ist diese ein gutes Stück kompakter als beispielsweise die Hybrid Smartwatch von Armani oder auch die Xiaomi Amazfit Stratos 2.

Dabei besitzt die Steel HR Sport aber eine erfreulich wertige Anmutung! Das komplette Gehäuse besteht aus Metall und ist in einer Art UniBody Design gehalten. Heißt abseits der Glasfront und der Aussparung für den Herzfrequenzsensor auf der Rückseite, gibt es keine Öffnungen oder Nähte an der Uhr.

Die Withings Steel Hr Sport Im Test 2

Hierdurch wirkt diese auch recht robust und massiv. Ich halte es hier für ausgeschlossen dass die Uhr irgendwie erbrechen kann, abseits der Glasfront natürlich.

Ebenfalls positiv werte ich das generelle Design. Die Uhr hält eine sehr gute Balance aus Sportlichkeit und Eleganz. Auch wirkt die Uhr weder klobig, noch zu filigran. Withings hat hier den Nagel auf den Kopf getroffen, zumindest meiner Meinung nach.

Weitere Bonuspunkte gibt es für das Armband. Da es sich hier um eine Sportuhr handelt, setzt Withings auf ein Silikon Armband, welches mir ausgesprochen gut gefällt! Das Silikon ist sehr flexibel und dank der Perforierung auch recht luftig am Arm.

Die Withings Steel Hr Sport Im Test 3

Ja im Sommer kann man unter dem Armband weiterhin etwas schwitzen, aber dies ist hier unterdurchschnittlich stark ausgeprägt. Das Armband der Withings Steel HR Sport ist Welten besser als das der Hybrid Smartwatch von Armani oder der Xiaomi Amazfit Stratos 2.

Auf Wunsch lässt sich dieses auch gegen ein beliebiges anderes Armband austauschen (19mm), was ich aber nicht für erforderlich halte, außer Ihr mögt das Design nicht.

Wenn ich an der Withings Steel HR Sport einen Kritikpunkt hätte (was das Design betrifft), dann ist es das Glas. Dieses ist hier recht stark gebogen, was schick aussieht, aber in der Sonne recht stark spiegelt. Dieses werdet Ihr auf meinen Fotos auch sehen.

Ebenfalls nur bedingt begeistert hat mich das Ladepad der Uhr. Dieses ist eine einfache schwarze Kunststoff-Scheibe mit zwei Kontaktpads und USB Anschluss. Auf dieses wird die Uhr aufgelegt, woraufhin diese lädt.

Die Withings Steel Hr Sport Im Test 4

Das Ganze funktioniert, spiegelt aber nur bedingt den ansonsten sehr hohen Qualitätsstandard der Uhr wieder. Allerdings ist dies in der Praxis kein großes Ärgernis, denn Ihr werdet das Ladepad der Uhr nur sehr selten nutzen müssen.

Je nach Nutzung könnt Ihr zwischen 14 und 30 Tage mit einer Ladung durchhalten. 14 Tage wenn Ihr die Fitness Programme viel nutzt (und der Herzsensor viel arbeiten muss), 30 Tage wenn Ihr die Uhr nur als Uhr mit Schrittzähler nutzt.

Die Withings Steel Hr Sport Im Test 5

Ich komme auf ca. 20 Tage, vermutlich da ich recht viele Benachrichtigungen erhaltet.

Wie es sich für solch eine Uhr auch gehört ist die Steel HR Sport natürlich auch wassergeschützt. Diese soll sogar bis zu 50 Meter Tiefe aushalten können.

 

Anzeige der Withings Steel HR Sport

Die Withings Steel HR Sport besitzt drei „Anzeigen“ auf der Front. Das Offensichtlichste sind hier natürlich die Zeiger der Uhr, welche Euch wie üblich analog über die Uhrzeit informieren. Diese Zeiger überragen dabei auch die anderen Anzeigen, welche eine Ebene tiefer liegen.

Im unteren Bereich gibt es eine Anzeige für Euer Schrittziel. Ihr könnt in der App ein tägliches Schrittziel hinterlegen und die Uhr zeigt Euch permanent an wie viel % Ihr dieses Ziels erreicht habt.

Die Withings Steel Hr Sport Im Test 8

Das Spannendste ist aber sicherlich das kleine OLED Display im oberen Bereich. Dieses kleine OLED Display ist im Normalfall aus und schaltet sich nur im Bedarfsfall ein.

Bedarfsfall bedeutet zum einen wenn Ihr eine Benachrichtigung erhaltet wird hier ein Icon + der Text im Schnelldurchlauf angezeigt. Auch kann dieses Display Uhrzeit und Datum anzeigen, wenn Ihr die Krohne drückt und Ihr könnt über das Display direkt Sportprogramme auswählen.

Das Display ist zwar sehr klein, aber durchaus hilfreich! Zum dieses beleuchtet ist und so auch beispielsweise in der Nacht ablesbar.

 

Die Health Mate App

Die App der Withings Steel HR Sport hört auf den Namen „Health Mate“ und lässt sich im Google Play Store wie auch Apple App Store finden. Um die App und auch die Uhr zu nutzen benötigt Ihr zwingend ein Konto beim Hersteller.

Die Health Mate App macht auf dem ersten Blick einen guten Eindruck, was das Design angeht. Die App ist modern gestaltet und besitzt eine freundliche/positive Grund Ausstrahlung. Man merkt, dass die App nicht innerhalb von 5 Minuten zusammengezimmert wurde, sondern von einem A Hersteller stammt.

Was die Übersichtlichkeit angeht, ist diese aber wie ich finde verbesserungswürdig. Teilweise ist die App etwas verspielt und könnte klarer aufgebaut sein. Beispielsweise wie viele Schritte Ihr zurückgelegt habt, seht Ihr sowohl auf dem Dashboard, wie auch in der Timeline, jeweils mit einer etwas anderen Darstellung.

Ich vermute dies liegt daran, dass die Health Mate App nicht nur für die Smartwatches von Withings ist, sondern auch für die anderen Withings Gesundheitsprodukte. Dementsprechend ist die App etwas weniger fokussiert.

Was aber den Funktionsumfang der App angeht, kann ich nicht klagen!

 

Die Funktionen der Withings Steel HR Sport

Kommen wir damit auch zu den Funktionen der Withings Steel HR Sport.

Folgende Funktionen bietet die Hybrid Sport Watch:

  • Schrittzähler
  • Herzfrequenzmessung
  • Schlafmessung
  • Sauerstoffverbrauchsmessung
  • Aktivitätstracking
  • Benachrichtigungen

Starten wir bei der Basis Funktion, dies wäre der Schrittzähler. Die Withings Steel HR Sport zählt ununterbrochen wie viele Schritte Ihr zurückgelegt habt und zeigt Euch dies sowohl direkt auf der Uhr an, wie aber auch in der App.

In der App findet Ihr passend hierzu auch diverse Diagramme. Hier wird unterschieden zwischen „Heute“, Woche und Monat. Ihr könnt für den jeweiligen Tag sehen um wie viel Uhr Ihr Euch wie viel bewegt habt, ebenso könnt Ihr sehen wie viel Ihr Euch jeden Tag der Wochen bzw. des Monats bewegt habt und Eure Durchschnittswerte.

Auch werden die zurückgelegten Schritte in einen Kalorien Verbrauch umgerechnet. Die optische Darstellung gefällt mir sehr gut!

Withings Steel Hr Sport App (1) Withings Steel Hr Sport App (3)

Die Herzfrequenzmessung arbeitet bei der Withings Steel HR Sport mehr oder weniger permanent. Wie oft genau gemessen wird kann ich Euch nicht sagen, aber in der App werden die Werte in 30 Minuten Intervallen angezeigt. Innerhalb dieser 30 Minuten scheint es aber mehrere Messungen zu geben, da jeweils minimal, maximal und Durchschnittswerte angezeigt werden.

Wählt Ihr eins der Sportprogramme, dann wird das Intervall natürlich runtergesetzt. Während der Sportprogramme wird auch die Sauerstoffaufnahmekapazität „VO2max“ gemessen.

Wobei dies nicht ganz stimmt. Der VO2max Wert wird anhand der zurückgelegten Strecke, der Schritte, des Pulses und Eures Alters errechnet! Daher ist der VO2max Wert ein wenig mit einem Fragezeichen zu versehen.

Withings Steel Hr Sport App (9) Withings Steel Hr Sport App (7)

Habt Ihr eine Aktivität, wie Laufen, Radfahren usw. gestartet wird auch in der Health Mate Eure zurückgelegte Strecke, Höhe usw. via GPS aufgezeichnet. Wichtig die Withings Steel HR Sport scheint kein GPS Modul zu besitzen, sondern auf das GPS Eures Smartphones zurückzugreifen. Ihr müsst also Euer Smartphone bei Euch tragen damit das Aufzeichnen der zurückgelegten Strecke funktioniert.

Seid Ihr nach dem Sport müde, dann kann die Steel HR Sport Euch hier auch helfen! Wie die meisten Fitnesstracker kann die Uhr auch Euren Schlaf aufzeichnen. Dies geschieht völlig automatisch, legt Euch hin und am nächsten Tag könnt Ihr in der App sehen wie lange Ihr geschlafen habt und wie viel davon wirkliche Tiefschlaf Phasen waren.

Zudem beurteilt die Health Mate App wie gut Ihr geschlafen habt, anhand der Unterbrechungen, Dauer, Tiefe usw.

Ein für mich ein sehr wichtiges Feature ist es über eingehende Benachrichtigungen informiert zu werden. In der App könnt Ihr die Apps auswählen, von denen Ihr auch Benachrichtigungen auf der Uhr erhalten wollt. Ihr habt hier die freie Auswahl aus allen Apps auf Eurem Smartphone!

Erhaltet Ihr nun eine Nachricht über beispielsweise WhatsApp, dann vibriert die Uhr kurz und auf dem kleinen OLED Display wird das App Icon + weitere Informationen (Absender usw.) kurz angezeigt.

Sehr praktisch, gerade wenn man sein Smartphone stumm gestellt hat oder nicht direkt in der Hand.

 

Wie genau?

Stellt sich zum Abschluss noch die Frage wie genau denn die gemessenen bzw. angezeigten Werte sind.

Hier kann ich ein positives Fazit ziehen! Der Schrittzähler arbeitet sehr schön genau, ich würde sogar sagen dieser ist einer der genausten die ich bisher in den Fingern hatte. Schritte wergen genau gezählt und andere Handbewegungen gut ausgeblendet.

Ähnliches gilt auch für den Pulsmesser, welcher vielleicht ein Hauch niedrig ist, aber hier reden wir von einer Abweichung von vielleicht 5-10%. Mehr darf man von so einem Fitnesstracker vermutlich auch nicht erwarten.

Die Schlafmessung würde ich erneut als sehr akkurat einstufen. Die Withings Steel HR Sport ist lediglich teils etwas überempfindlich.  Ein Ablegen der Uhr wurde hier teilweise als „Schlaf“ erkannt.

 

Fazit

Wenn Ihr eine schicke und funktionale „hybrid Smartwatch“ mit einem leichten Sport Fokus und hoher Akkulaufzeit sucht, dann führt aktuell nichts an der Withings Steel HR Sport vorbei.

Starten wir aber am Anfang. Klar Design ist Geschmackssache, aber ich finde Withings hat hier den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Uhr ist sportlich elegant und kann in fast jeder Lebenslage getragen werden. Lediglich das etwas stark spiegelnde Glas hat mich hier etwas gestört.

Funktional bietet die Steel HR Sport alles was eine hybrid Smartwatch bieten kann und sogar noch etwas mehr, dank zusätzlichem OLED Display. Dieses erlaubt es manuell einzelne Sportprogramme direkt an der Uhr zu starten, oder Benachrichtigungen zu sehen. Klasse!

Die Withings Steel Hr Sport Im Test 6

Hinzu kommt ein sehr akkurater Schrittzähler und Pulsmesser. Lediglich GPS ist nicht direkt an Bord. Die Steel HR Sport kann aber das GPS Eures Smartphones nutzen um Wegstrecken usw. aufzuzeichnen, was ganz gut funktioniert und den Akku der Uhr schont.

Der Akku ist auch eins der Highlights der Withings Steel HR Sport. Diese hält rund 3-4 Wochen mit einer Ladung durch, was bei solch einer kompakten Uhr sehr beeindruckend ist!

Kurzum, viel besser kann man eine Hybrid Smartwatch nicht machen. Sogar das Armband, welches bei solchen Modellen oftmals ein Schwachpunkt ist, ist hier top!

Auch der Preis von knapp unter 200€ ist für die Withings Steel HR Sport völlig in Ordnung! Kurzum, viele Empfehlung meinerseits.

Withings Steel HR Sport - Multisport Hybrid Smartwatch, Connected GPS...

  • Schicke Optik
  • Sehr gutes Armband
  • Viele Feature
  • Hohe Messgenauigkeit
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Ladepad mittelmäßig
  • Display spiegelt stark

Withings Steel Hr Sport

 

Die Bose Noise Cancelling Headphones 700 im Test, Boses beste Kopfhörer aller Zeiten!

Mit den „700“ hat Bose vor kurzem seine neusten Noise Cancelling Headphones auf den Markt gebracht. Die Bose 700 sollen sich dabei an Nutzer mit gehobenen Ansprüchen richten, wozu auch der Preis von satten 400€ passt.

Dafür sollen die „700“ aber auch einen hervorragenden Klang, Tragekomfort und Noise Canelling punkten.

Bose Noise Cancelling Headphones 700 Im Test 5

Dies verspricht aber natürlich jeder Hersteller von High End Kopfhörern. Kurzum ich habe mir die Bose 700 bestellt, wollen wir da doch einmal im Test schauen wie gut diese wirklich sind!

Neugierig?

 

Die Bose 700 Kopfhörer im Test

Bose hat bei den „700“ seine Designsprache etwas verändert. Die Kopfhörer wirken stärker „durchgestylt“ und weniger technisch als zu vor. So ist der Kopfbügel ein Stück weit über die Ohrmuscheln verlängert, wodurch diese etwas interessanter und „geschwungener“ aussehen.

Bose Noise Cancelling Headphones 700 Im Test 1

Design ist natürlich Geschmacksache, aber ich finde die Bose 700 wirken edler als es noch die QC 35 taten, was natürlich auch zum Preis passt.

Wo Bose der Konkurrenz etwas hinterher hinkt ist bei der Materialqualität und Wahl. Bose setzt mal wieder auf 100% Kunststoff bei den Kopfhörern, was nicht schlimm ist. Allerdings wirkt dieser matte Kunststoff den Bose nutzt verglichen mit Modellen von Sony deutlich günstiger und einfacher.

Damit will ich nicht sagen, dass die Bose 700 billig wirken, ganz im Gegenteil. Die Kopfhörer fühlen sich in der Hand ausreichend robust und stabil an. Aber es gibt klar wertigere Modelle auf dem Markt!

Bose Noise Cancelling Headphones 700 Im Test 4

Dennoch ist die Optik und Haptik als Okay einzustufen. Immerhin sind dafür die Bose 700 mit 250g angenehm leicht.

Auf der rechten Ohrmuschel der Bose 700 finden wir den Einschalter, wie auch eine Taste den Google Assistenten (oder ALEXA) aufzurufen. Auf der linken Ohrmuschel findet sich eine weitere physische Taste, welche das aktive Noise Cancelling anpasst.

Damit besitzen die Kopfhörer keine Tasten zur Musiksteuerung. Wollt Ihr Musik pausieren, lauter/leiser machen usw. müsst Ihr dafür die Touch sensitive Rückseite der rechten Ohrmuschel nutzen.

Bose Noise Cancelling Headphones 700 Im Test 3

Tippt Ihr hier beispielsweise zwei mal wird Musik pausiert bzw. fortgesetzt. Diese Art der Steuerung erfordert natürlich etwas Gewöhnung, funktioniert aber ausreichend gut!

Der Akku in den Bose Noise Cancelling Headphones 700 hält laut Bose 20 Stunden, mit Noise Cancelling! Dieser Wert kommt auch in der Praxis gut hin.

Bonuspunkte gibt es für den USB C Ladeport, über welchen die Kopfhörer in ca. 2 Stunden wieder gefüllt sind. Damit laden diese vergleichsweise langsam.

 

Tragekomfort

Wenn Bose Kopfhörer traditionell in einem Bereich überzeugen konnten, dann war es der Tragekomfort.

Daher überrascht es auch nicht dass dieser bei den Bose NC 700 fast perfekt ist!

Die Ohrpolster sind super weich und „luftig“ gepolstert. Zusätzlich sind die Ohrmuscheln recht groß, selbst für Over-Ear Kopfhörer, und die Polsterung ist sehr dick.

Bose Noise Cancelling Headphones 700 Im Test 14

Auch der Anpressdruck ist genau richtig. Fest genug, dass die Kopfhörer nicht herunterfallen, aber locker genug, dass es sich nicht anfühlt wie in einer Schraubpresse zu hängen.

Ich kann die Bose 700 stundenlang Tragen ohne „Ermüdungserscheinungen“. Daher würde ich den Tragekomfort mit einer 1 bewerten!

 

Noise Cancelling der Bose 700

Aktives Noise Cancelling ist seit Jahren eins der wichtigsten Merkmale der Bose Kopfhörer. Dieses soll laut Bose bei den 700 nochmal verbessert worden sein, verglichen mit den sehr guten QC 35 II.

Beim aktiven Noise Cancelling setzen Kopfhörer auf Mikrofone die Umgebungsgeräusche aufzeichnen und dann versuchen diese aktiv auszugleichen. ANC ist hierdurch vergleichsweise komplex und auch teuer! Sucht Ihr Kopfhörer mit gutem ANC ist es schwer etwas unter 150€ zu bekommen und selbst darüber tun sich einige Hersteller schwer.

Die Bose 700 bieten hier allerdings das beste ANC das ich bisher gehört habe! Nein der Unterschied zu den QC 35 II ist nicht gigantisch, aber die Bose 700 sind hier und da noch etwas ruhiger.

Motorgeräusche oder das Surren von Lüftern, Klimaanlagen einer Dunstabzugshaube wird von den Bose 700 fast zu 100% ausgeblendet.

Zugegeben dies ist auch die Art der Geräusche, die am besten vom ANC ausgeglichen werden können. Aber selbst Stimmen oder genereller Lärm werden ein gutes Stück gedämpft.

Nein wenn jemand direkt vor Euch steht und Euch anspricht (und Ihr nicht zusätzlich noch laut Musik hört), dann werdet Ihr dies weiterhin gedämpft hören.

Aber was ein paar Sitzreihen von Euch entfernt stattfindet, werdet Ihr mit den Bose 700 vermutlich nicht mehr hören.

Kurzum, besseres Aktives Noise Cancelling werdet Ihr kaum finden. Vielleicht bei den Sony WH-1000XM3, diese hatte ich allerdings noch nicht in den Fingern.

 

Klang der Bose Noise Cancelling Headphones 700

Bose Kopfhörer der letzten Jahre klangen immer sehr ordentlich, aber wirklich umgehauen haben diese mich um ehrlich zu sein auch nicht. Dies hat sich mit den Bose 700 etwas geändert.

Bose Noise Cancelling Headphones 700 Im Test 15

Starten wir ausnahmsweise mal beim Bass, denn dieser ist das Highlight der Kopfhörer. Die Bose 700 haben einen wirklich sehr kräftigen und satten Bass, wie ich diesen zuvor bei keinen Bose Kopfhörern gehört habe.

Der Bass hat einen sehr starken Punch und fühlt sich „groß“ an. Zwar konnte ich keine Informationen über die verbauten Treiber finden, aber ich würde darauf tippen, dass diese einen recht hohen Durchmesser haben.

Die Kopfhörer klingen schön druckvoll, dynamisch, aber dabei auch noch gut kontrolliert. Der Bass ist klar angehoben, aber überschattet den Klang nicht, sondern fügt sich schön rund ein.

Dabei ist aber nicht nur der Tiefgang stark, auch die anderen Frequenzbereiche kommen gut zur Geltung.

Die Höhen sind sauber, detailliert und sehr schön präzise. Bose hat hier einen klasse Job gemacht Brillanz und Abrundung in Balance zu bekommen.

Kopfhörer mit sehr klaren und brillanten Höhen neigen oftmals zu einer gewissen Schärfe, gerade bei „S“ Lauten. Dies hält sich aber bei den Bose 700 sehr in Grenzen. Die Kopfhörer klingen erfreulicherweise nicht anstrengend, aber dennoch sehr sauber und klar.

Bose hat hier perfekt meinen Geschmack getroffen!

Bose Noise Cancelling Headphones 700 Im Test 8

Die Mitten bei den Bose 700 sind solide. Stimmen werden gut dargestellt und besitze eine starke Verständlichkeit.

Unterm Strich würde ich den Klang der Bose Headphones 700 als sehr lebendig und dynamisch einstufen. Musik, gerade elektronische Titel oder Pop Musik klingt wunderbar kräftig und treibend.

Dies fällt auch verglichen mit den Bose QC 35 II auf, welche deutlich wärmer und träger klingen als die Bose 700.

Weitere Bonuspunkte gibt es für die sehr gute räumliche Darstellung. Musik wird schön in die Tiefe gezogen, auch wenn die klangliche Breite der Bose 700 eher durchschnittlich ausfällt. Vielleicht liegt dies auch etwas am Noise Cancelling.

Positiv ist auch die maximale Lautstärke aufgefallen. Die Bose 700 können ordentlich laut werden!

 

Fazit

Glückwunsch Bose! Die „700“ sind die besten Bluetooth Kopfhörer die ich bisher im Test hatte und ich werde diese auch privat fleißig weiternutzen und nicht wie geplant weiterverkaufen (ja die Bose 700 sind selbst gekauft).

Die Kopfhörer können einfach voll überzeugen und zwar in allen Bereichen!

Bose Noise Cancelling Headphones 700 Im Test 11

Der für mich wichtigste Bereich ist der Klang. Die Kopfhörer klingen kräftig und dynamisch. Dabei bieten diese sehr gute Höhen, aber vor allem einen kräftigen Bass.

Ja die Bose 700 machen Spaß, klingen aber auch nicht „billig“ oder übertrieben. Egal ob Ihr klassische Musik oder Drum and Bass hört, Ihr erdet Eure Freude an den Kopfhörern haben!

Hinzu kommt ein wirklich hervorragender Tragekomfort und starkes Noise Cancelling.

Gerade den Tragekomfort darf man nicht unterschätzen. Ich kann die Bose 700 stundenlang Tragen ohne irgendwelche Beschwerden oder schmerzen der Ohren.

Das Noise Cancelling ist Bose typisch sehr stark. Mehr als mit den Bose 700 werdet Ihr aktuell nicht Hintergrundgeräusche ausgeblendet bekommen.

Bose Noise Cancelling Headphones 700 Im Test 13

Das Einzige was etwas weh tut ist der Preis von 399€ (zum Zeitpunkt des Tests). Allerdings ich bereue den Kauf nicht und kann selbst zu diesem Preis eine Empfehlung für die Bose 700 aussprechen. Diese sind die besten Bluetooth Kopfhörer aktuell auf dem Markt, sofern Ihr einen spaßigen Klang mögt!

Bose Noise Cancelling Headphones 700 – Kabellose...

  • Dynamischer und lebendiger Klang
  • Sehr guter Tragekomfort
  • Sehr gutes Noise Cancelling
  • Gute Akkulaufzeit
  • USB C Aufladen
  • Schickes Design
  • Material könnte wertiger erscheinen
  • Hoher Preis

Bose Noise Cancelling Headphones 700