Der Hersteller Fiio wird vermutlich nur denen, die sich bei exotischem Audio Equipment auskennen, etwas sagen. Fiio produziert sehr gute Kopfhörerverstärker, MP3 Player mit super hoher Audio Qualität und ähnliches Exotisches.
Fiio bietet mit den FB1 aber auch ein paar Bluetooth Ohrhörer an. Diese sind für rund 30€ aus Asien erhältlich.
Das hat mich natürlich neugierig gemacht. Eigentlich kann man bei einem Hersteller wie Fiio schon Großes erwarten, was die Klangqualität angeht.
Aber wie sieht es in der Praxis aus? Können die Fiio FB1 wirklich überzeugen? Finden wir dies im Test heraus!
Die Fiio FB1 sind klassische Bluetooth Ohrhörer. Das bedeutet diese sind keine „true wireless“ Ohrhörer und besitzen ein Kabel welches den linken und rechten Ohrstöpsel verbindet.
Die Ohrhörer sind auf den ersten Blick recht klassische günstige Bluetooth Ohrhörer. Das Design ist nicht schlecht, wirkt aber auch nicht übermäßig wertig oder edel.
So sind die Ohrhörer weitestgehend aus einem weißen Hochglanzkunststoff gefertigt. Auf der Rückseite findet sich lediglich ein silberner Akzent. Nein die Fiio FB1 sind keine übermäßig auffälligen Ohrhörer.
Was die Materialqualität angeht, sind die FB1 „Okay“. Diese sind nichts Besonderes, aber auch nicht schlecht.
Ihr Gehäuse ist leicht oval gehalten und besitzt eine Art Abstufung, an welcher der Silikonaufsatz angebracht ist, der mit Eurem Ohr Kontakt macht.
Gesteuert werden die FB1 über eine kleine Kabelfernbedienung, welche unterhalb des rechten Ohrhörers angebracht ist.
An dieser Kabelfernbedienung finden wir die üblichen drei Tasten. Die mittlere dient dem Ein/Ausschalten, Play/Pause usw., die äußeren Lauter/Vor, Leiser/Zurück.
Ebenfalls an der Kabelfernbedienung ist der microUSB Ladeport der Ohrhörer. Diese halten mit einer Ladung rund 6-8 Stunden, je nach Lautstärke der Wiedergabe.
Tragekomfort
Grundsätzlich sind die Fiio FB1 sehr gut passende und auch durchaus bequeme Ohrhörer. Dank Ohrhaken sitzen diese auch bei intensiveren Aktivitäten sehr gut und fest!
Sport ist mit den Fiio FB1 kein Problem!
Lediglich hatten sich die Ohrhörer teils etwas in meinen Ohren „festgesaugt“, was den Klang verschlechtert. Hier musste ich diese gelegentlich mal lockern, wenn sie zu tief saßen.
Klang der Fiio FB1
Ich muss gestehen „Großes“ bei den Fiio FB1 erwartet zu haben was den Klang angeht. Fiio ist schließlich für sehr gute Audio-Produkte zum fairen Preis bekannt.
Leider wurde ich allerdings etwas enttäuscht.
Starten wir aber am Anfang, dies wären die Höhen. Leider sind die Höhen auch klar der Schwachpunkt der Fiio FB1. Die Höhen sind sehr warm und vergleichsweise matt.
Diese können sich nicht so recht vom restlichen Klang lösen, wodurch die Fiio FB1 etwas träge und schwer klingen.
Schade! Denn abseits der Höhen wird es deutlich positiver.
Die Mitten der Fiio FB1 sind angenehm neutral. Diese besitzen eine gute Detaildarstellung und klingen im Generellen sauber.
Sauber sind auch die Bässe. Die Fiio FB1 sind kein Bassmonster, aber qualitativ ist der Bass gut bis sehr gut. Auch die Masse ist angenehm.
Musik klingt ausreichend lebendig und kräftig, was gerade in elektrischen Titeln auffällt.
Dies in Kombination mit den etwas schwachen Höhen lässt die Fiio FB1 aber auch oftmals schwer und träge wirken. Gerade in Rock und Metal sind mir die FB1 zu träge.
Positiv ist wiederum die Detailwiedergabe, welche mehr als ordentlich ausfällt.
Fazit
Die Fiio FB1 sind sicherlich nicht die schlechtesten Bluetooth Ohrhörer die Ihr für 30€ kaufen könnt. Allerdings sind diese in keinem Belang so besonders, dass sich eine Bestellung aus Asien lohnen würde.
Die Fiio FB1 besitzen zwar eine sehr gute Detailwiedergabe und grundsätzlich einen wertigen Klang, aber diese klingen mir insgesamt zu träge und matt.
Wenn Ihr solch einen Klang sucht, sind die Fiio FB1 vielleicht genau das Richtige, aber mir hat Musik mit diesen unterdurchschnittlich viel Spaß gemacht.
Apple hat es endlich getan! Das iPhone 11 Pro ist das erste Smartphone von Apple, welches von Haus aus ein Schnellladegerät mit im Lieferumfang hat. Weg ist das alte 5W Ladegerät, da ist ein schönes 18W USB C Ladegerät.
Dies erlaubt es dem iPhone 11 Pro signifikant schneller zu laden. Aber wie schnell lädt das iPhone 11 Pro? Welcher Ladestandard wird von Apple genutzt und gäbe es die Möglichkeit das iPhone 11 Pro mit einem 3. Anbieter Ladegerät noch schneller zu laden?
Apples iPhones können seit dem iPhone 8/X schnellladen. Allerdings hat Apple hier immer noch das uralte 5W bzw. 5V/1A Netzteil und das übliche USB A auf Lightning Kabel mit in die Box gelegt.
Dies ist wohl beim iPhone 11 auch noch der Fall.
Beim iPhone 11 Pro und Pro Max liegt nun aber ein 18W Schnellladegerät bei. Hierbei handelt es sich um das identische Modell welches auch bei iPad Pro 11 zum Einsatz kommt „A1692“.
Da dieses Ladegerät bereits USB C nutzt, legt Apple auch das passende Lightning auf USB C Kabel mit in den Lieferumfang.
Natürlich lässt sich aber auch das iPhone 11 Pro ganz regulär am alten Ladegerät/Ladekabel laden!
Welcher Ladestandard und wie hoch ist das Ladetempo des iPhone 11 Pro (Max)?
Apple nutzt beim iPhone 11 Pro, wie auch bei fast allen anderen Apple Geräte, den USB Power Delivery Ladestandard.
USB Power Delivery ist vergleichbar mit Quick Charge. Im Gegensatz zu Quick Charge eignet sich USB Power Delivery auch für größere Geräte wie Notebooks und ist für den Hersteller kostenfrei zu nutzen. Es handelt sich hier um einen offenen Standard.
Dieser wird daher auch von Herstellern wie Google, Nintendo, Dell usw. unterstützt. Ja Ihr könnt eine Nintendo Switch am Ladegerät des iPhone 11 Pro schnellladen.
Normale USB Ports nutzen 5V als Spannung, USB Power Delivery erlaubt aber auch zusätzlich höhere Spannungen, wie 9V, 12V, 15V und 20V.
So bietet das beiliegende Ladegerät 18W bzw. 5V/3A oder 9V/2A. Dies gibt aber auch noch Luft nach oben. Kann das iPhone 11 Pro (Max) noch mehr Leistung aufnehmen als diese 18W, wenn wir ein größeres Ladegerät nutzen?
Wichtig! Die Messung der Ladegeschwindigkeit fand bei +- 20% Akkustand statt und stellt eine gewisse Tendenz dar. Mit anderen Ladegeräten, Ladekabeln kann es zu Abweichungen kommen.
Starten wir mit der wichtigsten Erkenntnis, das Apple iPhone 11 Pro Max kann mit mehr als 18W laden!
Verbunden mit einem 30W USB PD Ladegerät (oder größer) erreicht dieses ca. 22,5W im Maximum, also 9V 2,5A. Damit lädt das iPhone 11 Pro Max sehr schnell!
An seinem beiliegenden 18W Ladegerät erreicht dieses wie zu erwarten war knapp die vollen 18W. Ähnliches gilt auch für alle 3. Anbieter USB Power Delivery Ladegeräte mit 18W.
Im Gegensatz zu vielen, wenn nicht sogar den meisten Android Smartphones lädt das iPhone 11 Pro Max an normalen USB A Ladegeräten (mit 2,4A) ebenfalls recht schnell. Hier erreichte dieses in meinem Test satte 11,8W.
Zum Vergleich die meisten Androids, wie das Google Pixel 3 XL oder das Huawei Mate 20 Pro, erreichen an einem normalen Ladegerät maximal 7,xW. Selbst das neue iPad Pro 11 lädt an einem normalen 5V Ladegerät mit maximal 7,xW. Dies scheint eine Limitierung des USB C Ports zu sein, welcher einfach langsamer lädt wenn kein Power Delivery vorhanden ist.
An einem PC/Mac mit Thunderbolt 3 konnte ich maximal 12,03W messen.
30W PD
22,54W
Original 18W PD
17,81W
USB C TB3
12,03W
USB A 2,4A
11,8W
PC USB
2,37W
Die langsamste Art das iPhone 11 Pro Max zu laden bleibt ein regulärer USB A Port an einem PC, hier werden maximal 2,37W aufgenommen.
Das optimale Ladegerät für das Apple iPhone 11 Pro (Max)
Das Apple iPhone 11 Pro Max kann durchaus schneller laden als an dem beiliegendem 18W USB Power Delivery Ladegerät. Allerdings ist der Unterschied zwischen 18W und 22,5W, welche eh nur im Bereich 15-50% Ladestand erreicht werden, nicht sonderlich groß.
Ihr fahrt mit dem beiliegendem Ladegerät bereits sehr gut! Wollt Ihr aber ein zweites Ladegerät, das letzte bisschen Tempo oder einfach mehr Ports, dann gibt es natürlich gute Alternativen.
Für das maximale Ladetempo wählt ein Ladegerät mit USB Power Delivery und 30W Leistung.
Mehr als 30W ist völlig okay. Das iPhone lädt genauso gut an einem 60W Ladegerät, hier wird nichts „überladen“. Es bringt aber beim Ladetempo auch keinen zusätzlichen Schub. 22,5W ist das Maximum des iPhone 11 Pro Max.
Es gibt natürlich noch jede Menge andere gute Ladegeräte welche fürs iPhone 11 Pro taugen. Schaut Euch dafür entweder selbst weiter um oder schaut in die aktuelle USB Ladegeräte Bestenliste von Techtest.
Die optimale Powerbank für das Apple iPhone 11 Pro (Max)
Im Grunde gilt hier ähnliches wie auch bei den Ladegeräten. Für das maximale Ladetempo wäre ein 30W USB Power Delivery Port nötig. Mehr ist nicht schlimm, hilft aber beim iPhone nicht weiter.
Bei den Powerbanks würde ich Euch aber tendenziell zu 18W Power Delivery Modellen raten, welche deutlich breiter verfügbar sind und oftmals deutlich kompakter gebaut sind. Habt Ihr natürlich noch ein Apple MacBook Pro mit USB C, dann macht auch der Kauf einer leistungsstärkeren Powerbank Sinn.
Folgende Powerbanks würde ich einfach mal als Vorschlag in den Raum werfen.
Es gibt noch eine Tonne guter weiterer Powerbanks. Schaut Euch hier selbst noch etwas um oder schaut in die aktuelle Techtest Powerbank Bestenliste.
Ist das beiliegende Ladekabel gut?
Apple legt beim iPhone 11 Pro ein Lightning auf USB C Kabel bei. Ist dieses gut, oder kann man mit anderen Ladekabeln ein höheres Tempo erzielen?
Die Antwort ist Nein! Das Ladetempo aller zertifizierten USB C auf Lightning Kabel ist +- identisch. Ein anderes Kabel lohnt nur als Ersatz bzw. zusätzlich.
Achtet auf ein zertifiziertes Kabel! Nicht zertifizierte USB C auf Lightning Kabel können das iPhone meist nicht schnellladen. Auch gibt es einige Fälschungen der Apple Lightning auf USB C Kabel im Handel.
Lediglich bei den normalen USB A auf Lightning Kabel gibt es teils recht deutliche Unterschiede beim Ladetempo.
Fazit
Das wichtigste zuerst, das Apple iPhone 11 Pro (Max) kann mit maximal 22,5W laden. Da Apple „nur“ ein 18W Ladegerät beilegt, kann ein 3. Anbieter Ladegerät für das maximale Ladetempo durchaus Sinn machen.
Allerdings wird der Unterschied in der Praxis zwischen 18W und 22,5W sehr gering ausfallen. Ihr fahrt also mit dem beiliegenden Ladegerät bereits sehr gut.
Wollt Ihr aber das maximale Ladetempo, dann benötigt Ihr ein Ladegerät bzw. Powerbank mit einem 30W USB Power Delivery Port! Davon gibt es mittlerweile einige im Handel.
Hier einfach mal drei Vorschläge jeweils für Ladegeräte und Powerbanks die gut zum iPhone 11 Pro passen:
Komplett kabellose Überwachungskameras liegen voll im Trend! EZVIZ hat mit der C3A nun auch seine erste komplett kabellose Überwachungskamera auf den Markt gebracht.
Diese sieht auf den ersten Blick auch sehr interessant aus! Viele komplett kabellose Überwachungskameras, wie die Modelle von Netgear beispielsweise, benötigen eine Basisstation. Diese können sich also nicht direkt in Euer WLAN einklinken.
Ich erkenne zwar den Sinn dahinter, bin aber nicht der größte Fan dieser Basisstationen und halte das direkte Einklinken ins WLAN für eleganter.
EZVIZ lässt Euch hier nun die Wahl! Ihr könnt die C3A direkt in Euer WLAN einklinken, oder mit einer Basisstation nutzen.
Klingt doch spannend, wollen uns da doch einmal ansehen wie gut dies in der Praxis funktioniert.
Die C3A ist eine vergleichsweise kleine und kompakte Überwachungskamera, wie es meist bei den komplett kabellosen Modellen der Fall ist. Diese misst rund 70 x 92 x 56 mm. Damit könnt Ihr diese eigentlich überall problemlos und dezent unterbringen.
Die C3A ist erfreulicherweise auch wassergeschützt. Sie kann also Indoor oder Outdoor genutzt werden.
Eine komplett kabellose Überwachungskamera macht aber natürlich im Außenbereich primär Sinn.
Hier ist die Kamera aufgrund ihres weißen Hochglanzgehäuses auch optisch dezent, aber ansprechend. EZVIZ hat bei der Verarbeitung einen guten Job gemacht. Alles wirkt soweit stabil und wertig gebaut. Lediglich die Batterieklappe ist teils etwas störrisch.
Allerdings müsst Ihr diese auch nicht oft öffnen. Der verbaute Akku hält rund 3-4 Wochen und wird direkt in der Kamera geladen. Hierfür besitzt die Kamera auf der Rückseite einen microUSB Port, welcher mit einer Gummiklappe geschützt ist. Der Akku besitzt eine Kapazität von satten 5500mAh.
Auf der Front der C3A sticht natürlich zunächst die Kameralinse und der gesonderte Bewegungsmelder ins Auge. Gerade letzterer ist sehr wichtig!
Komplett kabellose Überwachungskameras sind in der Regel immer in einer Art Standby Modus. Erst wenn der Bewegungsmelder eine Bewegung erkennt, wird das eigentliche Kameramodul hochgefahren.
Bei der Befestigung der EZVIZ C3A habt Ihr drei Optionen.
Ihr könnt die Kamera einfach hinstellen.
Ihr könnt die Kamera über ein Gewinde auf der Unterseite auf eine Art Stativ schrauben.
Ihr könnt die Kamera über einen Magneten auf der Rückseite an eine Kugelhalterung anbringen.
Letztere Montagemöglichkeit hat sich EZVIZ sicherlich etwas von den Netgear Arlo Modellen abgeschaut. Ihr könnt daher die C3A an „Arlo kompatiblen“ Halterungen anbringen.
Basisstationen
Wie im Intro erwähnt, könnt Ihr die C3A entweder direkt mit einem WLAN Netz verbinden, oder Ihr könnt eine Basisstation nutzen.
Eine Basisstation verbessert die Reichweite und Akkulaufzeit. Zudem bietet diese einige Bonus Feature.
Es gibt hier zwei Basisstationen, die mit der C3A kompatibel sind. Dies wäre die EZVIZ W2D und die EZVIZ WLB.
Die EZVIZ W2D ist die klassische Basisstation. Diese verbindet Ihr via LAN mit Eurem Netzwerk und anschließend die Kameras mit der Basisstation. Die Basisstation verdoppelt laut EZVIZ die Akkulaufzeit der Kamera, bietet einen zusätzlichen microSD Steckplatz und hat eine Alarmsirene integriert.
Die EZVIZ WLB bietet all dies + die Möglichkeit sich via LTE direkt mit dem Internet zu verbinden. Dies macht an Orten Sinn wo Ihr keinen Festnetzanschluss habt. Beispielsweise in einem Ferienhaus.
Die App und Funktionen
Um die C3A zu nutzen, benötigt Ihr die EZVIZ App für Euer Smartphone. Diese ist wie üblich für IOS und Android verfügbar.
In der App müsst Ihr Euch zunächst beim Hersteller registrieren. Ja dies ist leider Pflicht.
Dann geht es an das Hinzufügen der Kamera bzw. Kameras. Im Falle der C3A müsst Ihr den QR Code Scannen, die SYNC Taste drücken bis Ihr eine Sprachansage hört und dann die App ihren Job machen lassen.
Dies hat bei mir auch auf Anhieb gut funktioniert!
Die EZVIZ App ist recht einfach und vielleicht etwas „glanzlos“ aufgebaut. Auf der Startseite findet Ihr zunächst eine Übersicht über alle Eure Kameras, inklusive eines Vorschaubilds. Dieses ist leider aber nicht live.
Um an das Livebild zu gelangen, müsst Ihr die Vorschau antippen. Hier dauert es ca. 6 Sekunden bis die Liveansicht geladen wurde. Dies ist aber natürlich auch etwas abhängig von Eurem WLAN und dem Netzwerkstatus.
In der Liveansicht könnt Ihr manuell Fotos und Videos aufnehmen, die zwei Wege Kommunikation starten und auch die Aufnahmen der Kamera betrachten.
Die Aufnahmen werden in chronologischer Reihenfolge unterhalb der Live Ansicht angezeigt. Erfreulicherweise gibt es hier auch ein kleines Vorschaubild, welches etwas dabei helfen kann die Aufnahmen zu verwalten.
Gespeichert werden die Aufnahmen wahlweise auf der Kamera (einer dort eingelegten microSD Karte), auf der Basisstation oder in der Cloud.
Die Cloud Speicherung ist völlig optional, aber kostenpflichtig. 7 Tage Speicherung 49,99€ im Jahr, 30 Tage Speicherung 99,99€ im Jahr.
Aus Sicht des Geldes und des Datenschutzes ist da natürlich die Speicherung lokal auf der Kamera besser, aber bedenkt, dass die C3A sehr kompakt ist. Habt Ihr diese nicht hoch genug hängen, könnte ein Einbrecher die Kamera einfach mitnehmen. Hier wäre eine Cloudspeicherung vorteilhaft.
Da die EZVIZ C3A batteriebetrieben ist, nimmt diese natürlich nicht konstant auf.
Es werden nur Videos aufgezeichnet wenn eine Bewegung erkannt wird. Den Bewegungsmelder könnt Ihr in drei Stufen konfigurieren.
EZVIZ wirbt sogar damit, dass dieser nur von Menschen und Tieren ausgelöst werden kann. Dem kann ich weitestgehend zustimmen. Allerdings hatte ich hier und da auch mal eine Aufnahme auf der kein Verursacher zu erkennen war. Es ist aber natürlich nicht auszuschließen, dass ein Vogel durchs Bild flog.
Generell stehe ich der Bewegungserkennung sehr positiv gegenüber! Diese ist gerade was die Reichweite angeht signifikant besser als beispielsweise bei der ReoLink Argus 2, welche hier etwas schwächelt.
Auch auf höheren Distanzen arbeitet die EZVIZ C3A noch sehr zuverlässig! Ich musste für meinen Hof sogar die Empfindlichkeit runter drehen, was weder bei der ReoLink Argus 2 noch bei der Netgear Arlo 2 der Fall war.
Ihr könnt auch einen mini Alarm einstellen wenn die Kamera eine Bewegung erkennt. Hier gibt diese jedes Mal ein Geräusch von sich. Wollt Ihr einen richtigen Alarm, dann müsst Ihr die Basisstation nutzen.
Bildqualität
Die EZVIZ nutzt bei der C3A einen Full HD Sensor, welcher mit 25FPS arbeitet. Dies reicht für solch eine Überwachungskamera völlig.
Die Bildqualität bei Tag würde ich als völlig ausreichend bezeichnen. Ja kabelgebundene Full HD Überwachungskameras werden oftmals noch ein besseres Bild liefern, aber die C3A ist auf dem Level der größeren Arlo Modelle und knapp über der Argus 2.
Beeindruckt hat mich die Bildqualität bei Nacht. Die C3A bringt natürlich IR LEDs mit. Allerdings scheint sich die Kamera auf diese gar nicht so sehr verlassen zu müssen.
Die EZVIZ C3A schafft es bereits mit Streulicht von Straßenlaternen usw. ein vergleichsweise helles Bild zu zaubern. Klasse! Hier ist diese klar überdurchschnittlich.
Fazit
Ihr sucht ein unkomplizierte und einfache komplett kabellose akku-betriebene Überwachungskamera? Dann seid Ihr bei der EZVIZ C3A an der richtigen Adresse!
Gerade aufgrund der Flexibilität stellt die C3A eine hervorragende Wahl dar. Ihr könnt diese einfach mit Eurem WLAN verbinden und fertig! Keine Folgekosten, keine Stromkosten (abseits für das Laden des Akkus) kein Aufwand. Lediglich die Akkulaufzeit könnte etwas besser sein.
Sollte Euer WLAN nicht sonderlich gut sein, dann könnt Ihr die EZVIZ C3A auch mit einer Basisstation nutzen. EZVIZ bietet Euch sogar eine LTE Basisstation, beispielsweise für das Ferienhaus an.
Klasse!
Zwar könnte die App von EZVIZ optisch noch etwas überarbeitet werden, prinzipiell funktioniert diese aber tadellos.
Ebenso tadellos funktioniert auch die Bewegungserkennung, welche für eine akku-betriebene Überwachungskamera sehr sensibel ist und auch auf höhere Distanzen zuverlässig funktioniert.
Aufnahmen werden dabei wahlweise lokal auf der Kamera gespeichert (keine Folgekosten) oder in der Cloud (50€ im Jahr). Erneut erfreulich, dass Ihr hier die Wahl habt.
Kurzum die EZVIZ stellt eine hervorragende Alternative zu Arlo und Co. da, gerade aufgrund des fairen Preises von rund 120€ (zum Zeitpunkt des Tests).
Ein NAS System gehört in jeden digitalen Haushalt und natürlich auch in jedes Büro. Auch größere Datenmengen sicher ablegen zu können und von allen Geräten aufrufbar zu haben, ist etwas tolles!
Hersteller von NAS Systemen gibt es einige, welche sich alle etwas anders fokussieren. Buffalo richtet sich beispielsweise primär an Geschäftskunden, welche einen besonders hohen Wert auf Datensicherheit legen.
Eins der spannendsten Geräte aus dem Buffalo LineUp ist die TeraStation 5210DN. Hierbei handelt es sich um ein kleines NAS für kleinere Büros oder selbstständige Nutzer, welches aber bereits einen 10Gbit LAN Port aufweist.
Dieser erlaubt dem NAS in der Theorie sehr hohe Datenraten zu erreichen. Aber wie sieht es in der Praxis aus?
Bietet die TeraStation 5210DN wirklich ein hohes Tempo? Wie steht es um die Benutzeroberfläche und die Feature? Finden wir all dies im Test des NAS heraus!
An dieser Stelle vielen Dank an Buffalo für das Zurverfügungstellen der Terastation für diesen Test.
Die Buffalo TeraStation 5210DN unterscheidet sich optisch ein gutes Stück von vielen anderen NAS Systemen. Buffalo setzt hier klar auf ein sehr professionelles und wertiges Design.
Das NAS ist auf der Front in zwei geteilt. Der obere Teil wird von einem kleinen LCD Display eingenommen, welches Euch Basis Infos anzeigt wie die IP Adresse und den generellen Systemstatus.
Darunter findet sich eine Gitter Oberfläche, unter der die HDDs angebracht sind. Diese sind mithilfe eines Schlüssels gesichert. Man kann die Laufwerke also nicht einfach beim Vorbeigehen entnehmen.
Bei der TeraStation 5210DN handelt es sich um ein 2Bay NAS. Dieses verfügt also über zwei Schächte für 3,5/2,5 Zoll Laufwerke. Es gibt das NAS aber auch noch in größer.
Was die Abmessungen angeht, ist aber auch die TeraStation 5210DN schon ein etwas größerer Brocken. Das NAS ist dabei aber immer noch kompakt genug das dieses auf einem Schreibtisch platzfinden könnte. Bonuspunkte gibt es hier für das integrierte Netzteil.
Kommen wir damit auch zu den Anschlüssen. Die TeraStation 5210DN verfügt auf der Rückseite über drei LAN Ports und zwei USB Ports.
Bei den USB Ports handelt es sich selbstverständlich um USB 3.0 Ports. Aufseiten der LAN Ports haben wir zwei normale Gbit LAN Ports und einen 10 Gbit Port!
Letzterer ist ohne Frage eins der Merkmale der Buffalo TeraStation 5210DN.
Mit oder ohne?
Im Gegensatz zu Synology und Co. bietet Buffalo viele seiner NAS Systeme direkt mit Festplatten an. Aktuell konnte ich die TeraStation 5210DN gar nicht ohne Festplatten finden.
Ihr habt hier die Wahl zwischen 4TB, 6TB, 8TB, 12TB und 16TB. Zudem gibt es zwei Modelle mit SSDs.
Bei den Festplatten handelt es sich um normale SATA Laufwerke, Ihr könntet diese also auch frei gegen Laufwerke Eurer Wahl austauschen.
Der Ansatz von Buffalo hat für Euch einen großen Vorteil, die Garantie des Herstellers (3 Jahre) erstreckt sich sowohl über das NAS wie auch über die HDDs und Ihr habt nur einen Ansprechpartner.
In meinem Testgerät waren zwei Western Digital Red HDDs verbaut. Eine zuverlässige Wahl!
Preislich gehen die Laufwerke im Übrigen völlig in Ordnung. Die 16TB Version kostet rund 380€ mehr als die 4TB Version.
Eine 8TB HDD kostet rund 230€, wovon hier zwei verbaut sind.
Software der Buffalo TeraStation 5210DN
Gerade Synology und Qnap haben uns etwas mit NAS Systemen verwöhnt die eine Tonne Feature, Funktionen und Apps mitbringen.
Dies ist bei der Buffalo TeraStation 5210DN etwas anders! Diese besitzt einen deutlich minimalistischeren Ansatz. Buffalo sagt dies ist Absicht.
Die TeraStation richten sich weniger an den Heimnutzer und mehr an die Profis, welche viele der Spielereien gar nicht nutzen. Zudem bedeuten mehr Feature auch mehr Sicherheitslücken. Gerade Qnap Geräte waren hier teils etwas geplagt.
Von daher kann man eine höhere Sicherheit von den TeraStation Geräten erwarten.
Was die Benutzeroberfläche angeht, haben wir eine klassische WebUI. Diese ist nicht übermäßig hübsch, aber übersichtlich. Ich kannte zuvor noch keine Geräte aus der TeraStation Familie, habe mich aber direkt zurechtgefunden. Super!
Lediglich die Raid Einstellungen sind etwas versteckt. Wollt Ihr ein Raid nutzen, dann müsst Ihr dies nachträglich einrichten und nicht bereits während der Ersteinrichtung.
Gerade weniger erfahrene Nutzer könnten daher das NAS komplett ohne Raid nutzen, was meist suboptimal ist. Auf der anderen Seite richtet sich die TeraStation eher an Leute die wissen was sie tun.
Feature und Funktionen
Starten wir mit der Basisfunktionalität eines NAS. Ihr könnt mit der TeraStation 5210DN Ordner in Eurem lokalen Netzwerk freigeben.
Hierbei unterstützt die TeraStation SMB, AFP, FTP, SFTP, rsync, NFS und einen WebAccess. Damit sind alle wichtigen Protokolle mit an Bord. Im Falle von SMB wird auch glücklicherweise SMB 1,2 und 3 unterstützt.
Freigegebene Ordner lassen sich recht komfortabel über die WebUI erstellen. Ihr könnt hier für jeden Ordner individuell festlegen über welchen Dienst und von welchen Nutzern dieser zugegriffen werden darf. Dies ist beispielsweise deutlich einfacher gestaltet als bei FreeNAS.
Natürlich unterstützt die TeraStation 5210DN auch iSCSI.
Neben diesen NAS Basics könnt Ihr Ordner auf der TeraStation mit diversen Cloud Diensten synchronisieren. Hierzu zählt Amazon S3, Dropbox, Microsoft Azure und OneDrive.
Neben Cloud Back-ups bzw. Synchronisation ist auch ein reguläres Back-up-System auf rsync Basis vorhanden.
Viele Bonus-Feature hat die TeraStation nicht. Aber vorhanden ist eine Time Machine Unterstützung und ein AntiVirenschutz.
Zwei Smartphone Apps hat Buffalo auch zu bieten, diese sind aber sehr rudimentär. Hier hat Buffalo aus meiner Sicht eindeutig Nachholbedarf! Selbst im geschäftlichen Umfeld werden solche Dinge immer wichtiger.
Lautstärke der TeraStation
Leider ist die Lautstärke der TeraStation 5210DN ein kleiner Kritikpunkt! Das NAS ist an sich nicht zu laut oder störend. Der Lüfter dreht nicht zu hoch und auch die HDDs verhalten sich unauffällig.
Allerdings verfügt meine TeraStation 5210DN über ein sehr ausgeprägtes Spulenfiepen, sogar im ausgeschalteten Zustand!
Ich weiß natürlich nicht ob alle TeraStation 5210DN dieses Problem haben, oder ob ich ein Montagsgerät erwischt habe, aber ich würde mir dieses nicht auf den Schreibtisch stellen, sondern etwas abseits unterbringen.
Performance
Kommen wir zum spannendsten Punkt, der Performance. Die TeraStation 5210DN besitzt zwei Gbit LAN Ports, wie auch einen 10 Gbit LAN Port.
Normale Gbit LAN Ports sind auf ca. 120MB/s limitiert. Diese 120MB/s schafft die TeraStation 5210DN problemlos, was in dieser Preisklasse auch Pflicht ist.
Viel interessanter ist die 10Gbit LAN Performance. Hier haben wir potenziell mehrere Flaschenhälse.
Zunächst wäre dies die CPU. Viele kleinere NAS CPUs besitzen nicht genug Rechenleistung, um eine 10Gbit Verbindung zu versorgen. In der TeraStation kommt ein annapurnalabs AL314 Chip zum Einsatz.
Hierbei handelt es sich um einen Quad Core mit 1,7Ghz.
Der wichtige Faktor Nummer 2 sind die Laufwerke. Normale HDDs schaffen in der Regel zwischen 120MB/s und 220MB/s. Im Raid 0 verdoppelt sich dieses Tempo natürlich.
Um nun die Leistung der Buffalo TeraStation 5210DN zu Testen habe ich mehrere Testdurchläufe durchgeführt.
Single HDD
Raid 0 HDD
Single SSD
Raid 0 SSD
Normalerweise teste ich NAS Systeme mit CrystalDiskmark. Allerdings spuckte dieses hier „merkwürdige“ Ergebnisse aus. Vermutlich nutzt das NAS seinen RAM als Cache oder Ähnliches. Daher bin ich zur guten alten Stoppuhr zurückgekehrt.
Auf und vom NAS wurden jeweils eine 40GB Datei Übertragen und die Zeit gestoppt.
Mit den vorinstallierten HDDs erreicht das NAS rund 117 / 123MB/s. Dies entspricht der typischen Gbit Performance.
Die TeraStation 5210DN kann aber mehr! Schalten wir die HDDs ins Raid 0 knacken wir die 250MB/s Marke. Natürlich ist Raid 0 bei einem NAS nicht empfehlenswert, es zeigt uns aber das sich eventuell sogar eine Bestückung mit SSDs lohnt.
Mit einer SATA SSD steigert sich die Geschwindigkeit nochmals auf 388MB/s bzw. 452MB/s. Schalten wir zwei SSDs in ein Raid 0 reizen wir die CPU anscheinend so langsam aus. Schreibend brachte ein SSD Raid 0 nichts!
Lesend hingegen stiegen die Datenraten auf 675MB/s.
Das Maximum was die CPU in der TeraStation 5210DN schafft scheint also bei +- 390MB/s schreibend und 675MB/s lesend zu liegen. Dies sind sehr gute und zufriedenstellende Werte!
Natürlich könnt Ihr auch Laufwerke verschlüsseln. Dies kostet aber ein gutes Stück Leistung. Hier sinkt die Datenrate auf 211 bzw. 98MB/s.
Stromverbrauch
Kommen wir so langsam zum Schluss. Ein wichtiger Faktor bei einem NAS ist auch der Stromverbrauch. Dies wird allerdings von den verbauten Laufwerken stark beeinflusst! Oftmals benötigen diese mehr Energie als das Eigentliche NAS.
Mit SSDs fällt dieser Faktor etwas weg (SSDs brauchen im Leerlauf kaum Energie). Hier benötigt das NAS rund 15,2W Strom.
Ein guter Wert!
Fazit
Sucht Ihr ein NAS mit möglichst vielen Funktionen, Bonus Featuren, duzenden Smartphone Apps usw., dann seid Ihr bei der Buffalo TeraStation 5210DN falsch! Schaut Euch hier lieber bei Synology oder QNAP um.
Buffalo setzt bei seiner TeraStation 5210DN auf einen deutlich minimalistischeren und professionelleren Ansatz. So besitzt dieses abseits der Kern-Funktionalität kaum bis keine Multimedia Feature oder andere Spielereien.
Im Gegenzug ist die Benutzeroberfläche recht übersichtlich und die Sicherheit das oberste Gut. Mehr Funktionen bedeuten auch immer mehr mögliche Sicherheitslücken und ja Synology und vor allem QNAP haben damit gelegentlich zu kämpfen.
Damit möchte sich Buffalo natürlich Unternehmen empfehlen, wo Datensicherheit oberste Priorität hat.
Ebenfalls sehr stark ist die Performance der Buffalo TeraStation 5210DN. Nutzt Ihr SSDs kann das NAS via 10Gbit LAN bis zu 390MB/s bzw. 675MB/s erreichen. Ein beeindruckendes Tempo!
Allerdings muss ich auch etwas Kritik äußern. Beispielsweise die mobilen Apps könnten etwas mehr Liebe vertragen. Im Jahr 2019 sind diese auch im geschäftlichen Umfeld nicht ganz unwichtig.
Aber ansonsten, sucht Ihr ein einfaches, schnelles und vor allem zuverlässiges NAS, dann könnte die Buffalo TeraStation 5210DN das Richtige für Euch sein!
Nach dem Kauf eines sehr teuren Smartphones wie dem iPhone 11 Pro sollte man sich Gedanken über seinen Schutz machen.
Neben einer Hülle ist klar eine Displayschutzfolie oder ein „Panzerglas“ sicherlich der sinnvollste Schutz. Das iPhone 11 Pro hat so ein schönes Display, das will man nicht zerkratzt haben.
Aber welchen Displayschützer sollte man für das iPhone 11 Pro kaufen? Lohnen sich die besonders teuren Modelle oder reicht doch ein einfacher?
Das iPhone 11 Pro und Pro Max sind recht „unproblematische“ Smartphones was den Displayschutz angeht. Im Gegensatz zu vielen Smartphones wie dem Samsung Galaxy S10, Huawei P30, Google Pixel 3 usw. ist das Display des iPhones komplett flach.
Gerade bei einem Samsung Galaxy S10 ist fast kein vernünftiger Displayschutz zu bekommen, aufgrund des gebogenen Displays.
Aufgrund des flachen Displays würde ich Euch einen Displayschützer aus Glas empfehlen! Diese sind leichter aufzutragen und haltbarer, als Folien. Folien machen nur bei gewölbten Displays noch Sinn.
Des Weiteren scheinen die Abmessungen des iPhone 11 Pro mit denen des iPhone Xs übereinzustimmen! Heißt Displayschützer des iPhone Xs passen auch auf das iPhone 11 Pro.
Dies konnte ich bei meinem iPhone 11 Pro Max und einem Panzerglas für das iPhone Xs Max bestätigen. Viele Händler verkaufen Euch auch direkt Displayschützer für das iPhone 11 Pro, obwohl diese eigentlich fürs Xs konzipiert sind, was aber auch nicht schlimm ist.
Die Testkandidaten und worauf gilt es zu achten?
Für diesen Test habe ich mir folgende Modelle bestellt:
Grundsätzlich gibt es zwei Typen Panzergläser für das Apple iPhone 11 Pro (Max). Zum einen die einfachen Panzergläser, zum anderen die „Full-Screen“ Modelle.
Full-Screen Modelle wäre beispielsweise die von SOE und ESR. Diese bedecken die komplette Front des Smartphones und ziehen sich bis an den Rand des Smartphones. Um dies etwas zu maskieren sind die Ränder dieser Modelle meist schwarz lackiert.
Full-Screen Panzergläser sind meist etwas schwerer aufzutragen, haben teils Probleme mit der Hüllenkompatibilität und können sich eher lösen.
Allerdings optisch sind diese die edelste Version, zu welcher ich auch grundsätzlich raten würde, wenn Ihr nicht plant eine Hülle zu nutzen.
Das Soe 3D Schutzglas 9H Fullscreen [2 Stück] kompatibel mit iPhone XS Max konnte mich hier im direkten Vergleich etwas mehr überzeugen als das Modell von ESR. Beide Panzergläser taugen aber grundsätzlich.
Das Soe 3D Schutzglas ist fast unsichtbarKlassische Displayschutzfolien sind minimal sichtbar
Es werden hier auch kleine Rahmen mitgeliefert, welche Ihr um das iPhone legt. Diese erlaube eine leichtere Installation. Diese Art der Installationshilfe scheint mittlerweile Standard zu sein.
Auch die drei anderen „klassischen“ Panzergläser verfügen über ähnliche Installationshilfen. Diese sind wirklich kinderleicht korrekt aufzutragen. Das Schwerste ist es das iPhone sauber zu halten bis das Panzerglas aufliegt.
Klar die aufwendigste Konstruktion hat sich Spigen ausgedacht. Diese legen nicht nur einen kleinen Rahmen bei, sondern eine komplette Konstruktion welche Ihr auf dem iPhone 11 Pro auflegt und Euch fast die komplette Arbeit abnimmt.
Ich habe noch nie ein Panzerglas gesehen das so einfach aufzutragen ist, wie das Spigen Panzerglasfolie kompatibel mit iPhone 11 Pro Max.
Alles das Gleiche und Teurer ist nicht gleich besser
Wenn Ihr bei Amazon sucht, werdet Ihr Schutzgläser für Euer iPhone 11 Pro für 7-12€ finden. Es gibt aber einige „Luxus“ Hersteller die teils 20-30€ für ein Panzerglas verlangen.
Diese sollen dafür aber auch besonders stabil und klar sein. Lohnt es sich hier mehr Geld auszugeben?
In der Regel ist dies raus geworfenes Geld! Die Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Panzerglas Folien ist sehr sehr gering. Die meisten Modelle stammen eh von den gleichen asiatischen Zulieferern, bekommen nur andere Verpackungen.
Es ist also sehr gut möglich, dass ein 30€ Panzerglas das gleiche ist wie ein 7€ Panzerglas.
Ich konnte bei den moderneren Modellen keine wirklichen Unterschiede im Bezug auf Klarheit, Klebekraft usw. beobachten. Auch die Härte ist +- identisch. Glas ist Glas und dieses lässt sich immer mit einem Stein zerkratzen, aber nicht von einem Schlüssel, egal mit welcher angeblichen Härte die Hersteller werben.
Wo es Unterschiede gibt, ist teils beim Lieferumfang. Siehe in diesem kleinen Vergleich ist das Panzerglas von Spigen teuer, bietet dafür aber die super einfache Installation, dank der Halterung.
Flüssiger Displayschutz für das Apple iPhone 11 Pro?
NEIN kauft keinen flüssigen Displayschutz! Egal was die Hersteller hier schreiben, dieser ist kein effektiver Schutz.
Zusammengefasst, das Displayglas Eures iPhones ist härter als man denkt. Schlüssel, normale Messer, Münzen usw. können das Display eines iPhone 11 Pros nicht zerkratzen.
Glas ist schlicht härter als Eisen, Aluminium oder Kupfer.
Was Euer Smartphone Display zerkratzen kann, ist Stein oder Sand. Dieser wird aufgewirbelt und lagert sich auf dem Display Eures Smartphones ab. Schiebt Ihr dies nun mit dem Display nach unten auf einem Tisch hin und her oder etwas anderes reibt am Display, dann hinterlässt dieser Sandstaub die Kratzer.
Stein ist härter als Glas.
Hiervor schützt aber kein flüssiger Displayschutz! Auch Panzergläser zerkratzen. Im Gegenzug zu flüssigem Displayschutz kann man aber ein Panzerglas einfach austauschen.
Ja wenn Ihr keinerlei regulären Displayschutz wollt, dann ist ein flüssiger Displayschutz vielleicht etwas besser als nichts, aber der Effekt ist sehr minimal. Schaut hierfür in den Test von HIPROTEC.
Fazit, der beste Displayschützer für das Apple iPhone 11 Pro
Das iPhone 11 Pro ist recht unproblematisch was den Displayschutz angeht. Ihr könnt hier im Grunde alles kaufen was man so im Handel an Panzergläsern findet, sogar Modelle für das iPhone Xs, welche auch passen.
Diese werden zu 99% ihren Job gut machen und mehrheitlich vom gleichem Fertiger stammen. Gebt dabei aber auch nicht zu viel Geld für Luxus Modelle aus. Ich empfehle hier nur ein Modell mit Installationshilfe zu kaufen. Diese macht das Leben deutlich leichter.
Wählt zunächst, wollt Ihr eine Hülle nutzen?
„Nein ich will nur einen Displayschützer“ dann schaut Euch das „Soe 3D Schutzglas 9H Fullscreen“ an. Dieses bedeckt das Display Eures iPhone 11 Pro komplett bis zu Rand und ist somit weitestgehend unsichtbar.
Bei der „Spigen Panzerglasfolie kompatibel mit iPhone 11 Pro Max“ zahlt Ihr etwas mehr, erhaltet aber eine wirklich gute Installationshilfe! Wollt Ihr es wirklich einfach haben, zahlt hier 4€ mehr und Ihr bekommt das Panzerglas mit Sicherheit gut auf Euer iPhone 11 Pro.
Dies wären so meine Empfehlungen was den Displayschutz des neuen iPhones angeht. Ich selbst habe aktuell die Spigen Panzerglasfolie auf meinem iPhone 11 Pro Max.
Mit dem Virtuoso RGB Wireless hat Corsair sein neustes Flaggschiff Gaming Headset vor kurzem auf den Markt gebracht.
Die oberste Priorität beim Virtuoso hatte hier für Corsair die Klangqualität. So soll das Virtuoso dank SLIPSTREAM WIRELESS TECHNOLOGY 24 bit/96kHz High-Resolution Audio bieten. Auch das Mikrofon soll über die doppelte Bandbreite wie bei anderen kabellosen Headsets verfügen und somit deutlich besser klingen.
Gerade dies hat mich sehr neugierig gemacht! Die Mikrofone bei kabellosen Headsets sind zumeist (wenn nicht sogar bisher immer) sehr mäßig.
Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen ob das CORSAIR Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset wirklich so gut ist wie dies Corsair verspricht!
An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen des Virtuoso RGB Wireless für diesen Test!
Das CORSAIR Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset im Test
Das Virtuoso RGB Wireless ist das mit Abstand teuerste Headset in Corsairs LineUp und das sieht man diesem auch sofort an.
Während Corsairs aktuelle Gaming Headsets meist eher Plastikbomber waren, ist das Virtuoso RGB Wireless deutlich massiver gebaut und generell etwas „wertiger“ designt.
Wo beispielsweise das Corsair VOID ein sehr Gaming fokussiertes Design besitzt, ist dieses beim Virtuoso ein Stück weit heruntergefahren. Ja man sieht dem Headset noch seine Gaming-DNA an, aber dies ist nicht mehr ganz so ausgeprägt.
Die Ohrmuscheln sind beim Virtuoso RGB Wireless komplett rund geformt. Dabei ist das Hauptmaterial ein gummierter Kunststoff. Die Rückseiten sind aber von einem großen Stück Hochglanzkunststoff bedeckt, in welchem das Corsair Logo eingelassen wurde, unter dem eine RGB LED sitzt.
Von dieser Entscheidung bin ich nur bedingt begeistert. Hochglanz Kunststoff sieht schnell sehr schmutzig aus und kann auch leicht zerkratzen. Hier hätte ich ein etwas solideres Material bevorzugt.
Genau aus solch einem bestehen die Bügel. Hier setzt Corsair auf ein sehr massives Aluminium!
Dies gibt dem Headset eine klasse Stabilität und Massivität. Dass die Aufhängung der Ohrmuscheln bricht, halte ich im normalen Alltag für fast ausgeschlossen.
Ähnliches gilt auch für die Höhenverstellung, welche ebenfalls mit Metall verstärkt ist. Neben der Höhe könnt Ihr auch den Winkel der Ohrmuscheln verstellen.
Vielleicht ist Euch an diesem Punkt etwas aufgefallen? Richtig das Corsair Virtuoso RGB Wireless besitzt kein Mikrofon, bzw. dieses ist einfach abnehmbar.
Solltet Ihr kein Mikrofon benötigen, dann könnt Ihr einfach den ganzen Arm abnehmen. Der Mikrofonarm wirkt wie auch das gesamte Headset sehr massiv und wertig gearbeitet.
Dieser besitzt sogar ebenfalls Aluminiumankzentente. Ebenfalls findet sich direkt am Mikrofonarm die Mute-Taste und eine Status LED.
Um das CORSAIR Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset zu verbinden habt Ihr drei Optionen:
Der beiliegende Funkempfänger.
Via USB (kabelgebunden)
Via 3,5mm Anschluss
Letzteres erlaubt es auch das Headset an einer Spielekonsole zu nutzen. Zwischen dem Funkempfänger und einer kabelgebundenen Nutzung schaltet Ihr interessanterweise manuell über einen Schalter am Headset hin und her. Dieser Schalter dient auch gleichzeitig als Ein/Ausschalter.
Ebenfalls am Headset findet sich ein Drehrad für die Einstellung der Lautstärke.
Geladen bzw. mit Daten wird das Headset über USB C versorgt. Ein schönes USB C Kabel liegt selbstverständlich mit im Lieferumfang. Corsair verspricht Euch 20 Stunden Akkulaufzeit (mit RGB LEDs). Einen Wert welchen ich +- bestätigen kann.
Bonuspunte gibt es für ein/aus verhalten. Schaltet Ihr das Headset ab, dann „verschwindet“ dieses unter Windows, auch wenn Ihr den USB Empfänger eingesteckt habt. So könnt Ihr recht komfortabel zwischen Lautsprechern und Headset hin und her schalten.
Klang des CORSAIR Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset.
Das CORSAIR Virtuoso RGB Wireless ist ein Gaming Headset und dies merkt man sehr deutlich auch beim Klang und dessen Ausrichtung.
Starten wir aber am Anfang. Die Höhen des Virtuoso RGB Wireless sind sehr klar und brillant. Hier und da neigen diese zu einer gewissen Schärfe, aber dies hilft selbstverständlich etwas bei der Detail- Darstellung.
Auf diese hat Corsair beim Virtuoso RGB Wireless anscheinend sehr viel wert gelegt! Gerade die Mitten sind hier ein Stück angehoben.
Dies hat Vor- und Nachteile. Durch die angehobenen Mitten hört Ihr sehr stark Elemente wie Schüsse, Schritte, Stimmen usw. Dies soll in Spielen für einen Vorteil sorgen.
Und ja dies bestätigt sich auch in der Praxis, gerade verglichen mit einem Logitech G933, welches abgesenkte Mitten hat.
In Musik ist dies aber ein etwas zweischneidiges Schwert. Stimmen und auch viele Details in Musik werden beim CORSAIR Virtuoso RGB Wireless sehr gut dargestellt. Allerdings neigt Musik dazu leicht bauchig zu klingen, was durch die starke räumliche Darstellung nochmals etwas versteckt wird.
Selbst ohne virtuellem Raumklang versucht das Virtuoso RGB Wireless merklich den Klang in einem Raum aufzulösen, was der Ortung in Spielen natürlich sehr behilflich ist.
Der Bass des Virtuoso RGB Wireless ist ordentlich, aber nicht überschattend. Der Bass ist ein Stück weit angehoben, drängt sich aber nie zu sehr in den Mittelpunkt. An sich bin ich mit dem Bass sehr zufrieden, hier und da könnte dieser aber noch etwas mehr in die Tiefe gehen.
Dies fällt aber erneut primär in Musik auf. Für Musik ist das CORSAIR Virtuoso RGB Wireless durchaus gut geeignet, hier gibt es sehr viele deutlich schlechtere Gaming Headsets, aber es gibt im High End Segment auch noch bessere Modelle.
In Filmen und Spielen sieht dies aber anders aus. Gerade wenn Ihr einen etwas professionelleren Anspruch habt, kann das Virtuoso RGB Wireless voll überzeugen.
Ihr habt mit dem Headset eine wunderbare Ortung! Die Richtung von Geräuschen lässt sich sehr gut erkennen und auch in Action geladenen Momenten löst das Headset sehr gut auf. Hierdurch könnt Ihr auch bei vielen gleichzeitigen Effekten noch gut die einzelnen Elemente heraushören.
Im Vergleich zu anderen
Vergleichen wir das CORSAIR Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset doch einmal mit ein paar Konkurrenten.
CORSAIR Virtuoso vs. Alienware Wireless Elite Gaming Headset AW988
Das Alienware AW988 bietet etwas saubere bzw. natürlichere Mitten und teils auch Höhen.
Letztere runden hier einfach besser ab, sind aber im Gegenzug nicht so luftig und brillant wie beim CORSAIR Virtuoso. Ebenso ist die Detail-Darstellung beim Corsair in den Mitten besser.
Ich würde sagen das Alienware AW988 klingt neutraler und natürlicher, das CORSAIR Virtuoso etwas lebendiger und detaillierter.
CORSAIR Virtuoso vs. Logitech G933
Das Logitech G933 klingt Cleaner als das CORSAIR Virtuoso. Logitech geht beim G933 voll auf die Badewannen Klangsignatur. Heißt relativ ausgeprägte Höhen (nicht ganz so brillant wie beim CORSAIR Virtuoso) und ein starker Bass.
Und ja der Bass ist beim Logitech G933 einenTticken besser bzw. tiefer. Von der Bassmenge ist das Logitech G933 und das CORSAIR Virtuoso +- gleich auf, der Bass ist beim Logitech aber tiefer.
Im direkten Vergleich merkt man aber deutlich, dass beim G933 in den mitten etwas fehlt. Teilweise (gerade bei Musik) ist das nicht schlimm, aber in Spielen hört man mit dem Virtuoso mehr.
Für Musik würde ich das Logitech Headset bevorzugen, für Spiele das Corsair.
Mikrofon
Das Mikrofon bei komplett kabellosen Gaming Headsets ist oftmals so eine Sache. In der Regel sind diese „Okay“ bzw. die miese Qualität fällt nicht auf, da die meisten Sprachchat-Anwendungen eh die Stimme stark komprimieren.
Nimmt man allerdings seine Stimme auf oder hat einen Sprachchat mit hoher Qualität, werden hier meist Defizite schnell offensichtlich. Wie kommts?
Aufgrund der Funkverbindung ist die Bandbreite für Audio Inhalte beschränkt. Vermutlich wird hier einfach der Audio Wiedergabe mehr Bandbreite zugeordnet als der Aufnahme.
Corsair wirbt nun beim Virtuoso RGB Wireless mit einem Mikrofon das die doppelte Bandbreite besitzt.
Und ja in der Praxis klingt das Mikrofon des Virtuoso RGB Wireless sehr gut!
Dieses ist eindeutig das beste Mikrofon eines Wireless Gaming Headsets, das ich bisher in den Fingern hatte. Eure Stimme klingt klar und vergleichsweise voll.
Hier und da meine ich eine recht starke Rauschunterdrückung zu hören, aber im Großen und Ganzen kann ich nicht klagen!
Fazit zum CORSAIR Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset
Das CORSAIR Virtuoso ist ein klasse kabelloses Headset für die Gamer unter Euch!
Starten wir beim Äußeren, welches Corsair ohne Frage gelungen ist! Zwar kann man sicherlich über die Hochglanz Oberflächen auf der Rückseite streiten, aber was die Verarbeitungsqualität und die Massivität angeht, hat Corsair alles richtig gemacht. Das Headset wirkt sehr schön stabil und wertig.
Auch was die Technik angeht, kann ich nicht klagen. Die Verbindung ist verzögerungsfrei und stabil, selbst auf höheren Distanzen.
Kommen wir damit zum Klang. Das Virtuoso RGB Wireless ist klar auf „Gaming“ zugeschnitten. So besitzt dieses einen sehr breiten und detaillierten Klang. Schritte, Schüsse, Türen usw. lassen sich sehr gut heraushören und lokalisieren. Hier ist dieses vielen Konkurrenten deutlich voraus.
Solltet Ihr also wirklich Pro Gamer Ambitionen haben, dann könnt Ihr diese gut mit dem Virtuoso RGB Wireless umsetzen. Bei Musik macht das Headset auch einen guten Job, aber hier gibt es Modelle welche noch etwas natürlicher klingen.
Ein weiterer sehr dicker Pluspunkt ist das Mikrofon, welches für ein kabelloses Gaming Headset herausragend ist!
Kurzum, seid Ihr ein Vollblut Gamer, dann kann ich Euch das CORSAIR Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset mit gutem Gewissen empfehlen, auch wenn der Preis mit 180€ schon recht saftig ist!
Die Möglichkeit immer mehr Notebooks via USB C aufzuladen, hat den Markt für Powerbanks stark verändert. Reichen für ein Smartphone in der Regel 18W bereits völlig aus, so haben Notebooks einen deutlich höheren Energiehunger!
Allerdings ist es gar nicht so leicht eine Powerbank mit einer super hohen Leistung zu bauen. So haben die meisten USB C Powerbanks 18W, 30W und vielleicht mal 45W. Darüber hinaus sind aber Powerbanks super selten!
Mit satten 60W ist so das USB-C-Power Pack von Hama eine der leistungsstärksten Powerbanks die Ihr so finden könnt. Neben einer hohen Ausgangsleistung soll das USB-C-Power Pack auch mit einer hohen Kapazität von 26800mAh punkten.
Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist das Hama USB-C-Power Pack die perfekte Notebook Powerbank? Finden wir dies im Test heraus!
Mit 26800mAh hat das Hama USB-C-Power Pack die größte normal mögliche Kapazität einer Powerbank. Diese entspricht +- 100Wh und ist damit das Maximum was man in der Regel mit ins Flugzeug nehmen darf.
Dementsprechend ist das Hama USB-C-Power Pack aber auch eine etwas „massivere“ Powerbank, was die Abmessungen angeht. Diese misst 188 x 88 x 24mm, ist also schon ein ordentlicher Brocken. Nein dies ist keine Powerbank die man täglich für sein Smartphone mitnimmt.
Die Hama USB-C-Power Pack ist für das Laden eines Notebooks konzipiert, kann aber natürlich auch Euer Smartphone aufladen. Vergleichen wir das Power Pack mit anderen „Notebook Powerbanks“, dann passen die Abmessungen völlig.
Das Gewicht ist mit 600g zwar auch gehoben, aber auch nicht zu viel bei einer Kapazität von 26800mAh, gerade wenn man bedenkt, dass die Powerbank weitestgehend aus Aluminium gefertigt ist.
Das komplette äußere Gehäuse besteht aus einem matt grauen Aluminium, welches sehr schön wertig und massiv anmutet. Lediglich das Front- und Endstück ist aus Kunststoff.
Was das Design angeht, ist das Hama USB-C-Power Pack recht schlicht. Es gibt lediglich ein kleines Hama Logo im unteren Bereich.
Anschlüsse und Feature
Kommen wir zum spannenden Punkt, der Technik. Auf der Front finden wir drei USB Ports. Zwei davon sind „normale“ USB A Ports, einer ist ein USB C Port.
Die beiden USB A Ports liefern jeweils 5V 2,4A. Es wird hier also kein Schnellladeprotokoll unterstützt, aber die Ports können theoretisch ein gutes normales Tempo liefern.
Das spannende am Hama USB-C-Power Pack ist aber der USB C Port. Dieser kann bis zu 60W Leistung liefern und das über das USB Power Delivery Protokoll.
USB Power Delivery ist ein Ladeprotokoll, das von vielen Herstellern genutzt wird. Darunter auch von vielen Apple, Dell, ASUS usw. Notebooks, der Nintendo Switch und nicht zu letzt vielen Smartphones und Tablets (Apple, Google, Samsung usw.).
Genau genommen kann der USB C Port 5-20V bei 3A leisten. Ideal sogar für etwas größere Notebooks, für welche die sonst oft vorhandenen 18W bzw. 30W nicht reichen.
Keine Sorge, es gibt hier nicht so etwas wie „zu viel Leistung“. Selbst wenn Ihr Euer Smartphone an den 60W Port hängt, dann lädt dies nur mit dem maximalen Tempo, das von Eurem Smartphone Hersteller festgelegt wurde.
Kapazität
Starten wir wie üblich mit einem Check der Kapazität. Diese wird von Hama mit 26800mAh angegeben, messen konnte ich satte 23331mAh bzw. 86,32Wh.
Ja es ist normal, dass die „Echte Kapazität“ ein Stück weit unter der Herstellerangabe liegt. Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Beim Entladen geht aber etwas Energie durch interne Umwandlungen „verloren“.
87% echte Kapazität ist aber für solch eine Powerbank ein gutes Ergebnis! Allgemein ist das Hama USB-C-Power Pack mit 23331mAh eine der größten Powerbanks, die ich bisher im Test hatte!
Ladetempo
Folgende Geräte habe ich an dem Hama USB-C-Power Pack getestet:
Apple iPhone Xs Max
Apple iPad Pro 11
Apple MacBook Pro 13 Late 2016
Samsung Galaxy S10+
Huawei Mate 20 Pro
Dell XPS 15 7390
Dell XPS 13 9380
Hier gibt es durchaus ein paar interessante Ergebnisse! Starten wir mit den normalen USB Ports. Diese sind leider recht glanzlos. Ja sie funktionieren und laden Euer Smartphone zuverlässig auf, aber das Ladetempo war in meinem Test tendenziell eher schwach.
Viele andere Powerbanks schaffen hier 10-30% mehr praktisches Tempo.
Allerdings kauft man ja das Hama USB-C-Power Pack nicht primär aufgrund der regulären USB Ports, sondern aufgrund des USB C Ports. Dieser kann bis zu 20V und 3A, also 60W, liefern, was ich auch bestätigen kann!
Mit einem passenden Trigger und Widerstand konnte ich der Powerbank problemlos diese Leistung entlocken.
In der Praxis habe ich drei Notebooks an der Powerbank getestet. Das Dell XPS 13 und Apple MacBook Pro 13 gönnten sind rund 45W Leistung an der Hama Powerbank.
Dies entspricht einem guten und hohen Ladetempo! Das Hama USB-C-Power Pack kann für diese beiden Modelle das original Ladegerät also ersetzen.
In Kombination mit dem Dell XPS 15 gab es allerdings ein merkwürdiges Problem. Das XPS 15 wollte nicht an der Powerbank laden. Das Laden setzte nach 1-2 Sekunden aus, begann wieder, setzte aus usw.
Hier scheint es eine merkwürdige Inkompatibilität zu geben, welche ich so zuvor noch nie gesehen habe. Und ja ich habe verschiede USB C Kabel getestet.
Alle anderen Geräte, auch die Smartphones, zeigten hingegen keine Auffälligkeiten. So erreichte das Apple iPad Pro 11 seine maximalen 33W, das iPhone Xs Max ebenfalls die maximal möglichen 18W und das Samsung Galaxy S10+ sehr gute 13,xW.
Wiederaufladen des Hama USB-C-Power Pack
Wenn möglich wollt Ihr zum Wiederaufladen des Power Pack ein USB C Power Delivery Ladegerät nutzen. Mit diesem könnt Ihr rund 30W in die Powerbank pumpen (ein entsprechend starkes Ladegerät vorausgesetzt), was in einer Ladezeit von rund 3 Stunden resultiert.
Dies ist super flott!
An einem normalen USB Ladegerät (USB A auf USB C) erreicht Ihr maximal 9,xW, was in einer Ladezeit von +- 10 Stunden resultiert.
Fazit
Ihr sucht eine große und leistungsstarke USB C Powerbank? Dann sollte das Hama USB-C-Power Pack weit oben auf Eurer Liste stehen!
Dieses bietet eine sehr hohe echte Kapazität (23331mAh) und einen sehr leistungsstarken USB C Port. Damit ist diese Powerbank ideal für beispielsweise das Apple MacBook Pro 13 oder auch das Dell XPS 13.
Natürlich könnt Ihr auch am USB-C-Power Pack Euer Smartphone, Tablet oder auch die Nintendo Switch aufladen. Dies am USB C Port auch zu meist sehr schnell! Beispielsweise das Apple iPad Pro 11 erreicht beeindruckende 33W Ladestrom.
Nur wenn Ihr Besitzer eines Dell XPS 15 seid, dann muss ich vom USB-C-Power Pack abraten, hier gab es eine merkwürdige Inkompatibilität.
Mit der P200 PD hat TERRATEC eine ausgesprochen spannende und interessante Powerbank im Sortiment.
Warum? Die P200 PD ist eine schicke 20000mAh Powerbank, dies ist aber nicht das Besondere. Das Besondere ist die Unterstützung von USB Power Delivery und Quick Charge 3.0!
Damit kann die TERRATEC Powerbank P200 PD theoretisch fast alle Smartphones, die Ihr aktuell im Handel finden könnt, schnell laden.
Damit ist diese eine sehr universelle Powerbank. Aber ist die TERRATEC Powerbank P200 PD auch eine sehr gute Powerbank? Finden wir dies im Test heraus!
Auch wenn es bei einer Powerbank weniger um die Optik geht, muss ich TERRATEC in diesem Punkt klar ein Lob aussprechen! Die P200 PD sieht sehr schick und wertig aus.
TERRATEC setzt hier auf einen zwei geteilten Aufbau. Der obere Bereich der Powerbank besteht aus einem geriffelten Kunststoff, während der untere Teil aus einem glatten Kunststoff gefertigt ist. Der hier verwendete Kunststoff ist ganz leicht gummiert.
Normalerweise bin ich nicht der größte Fan von gummierten Kunststoff, aber dieser hier macht einen guten und robusten Eindruck!
Allgemein ist die Powerbank sehr wertig gearbeitet und fühlt sich schön massiv an. Beeindruckend! TERRATEC nutzt hier nicht irgendein 0815 ODM Design, das man bei Alibaba kaufen kann, sondern es handelt sich hier anscheinend um ein einzigartiges Design.
Auch was die Abmessungen angeht, macht die Powerbank einen guten Eindruck. Mit 137 x 69 x 26 mm ist die Powerbank ausreichend handlich auch für ein regelmäßiges mitnehmen. Ähnliches gilt auch für das Gewicht von 352g.
Klar es gibt leichtere und kompaktere Powerbanks, aber für die beworbene Kapazität von 20000mAh passt dies völlig!
Die Anschlüsse
Das wirklich spannende sind aber natürlich die Anschlüsse und die technische Ausstattung. Die TERRATEC P200 PD besitzt satte vier Anschüsse auf der Front.
Hierbei handelt es sich um zwei USB A Ports, einen USB C Port und einen microUSB Port.
Der linke USB A Port kann 5V 3A liefern. Der rechte USB A Port hingegen unterstützt den Quick Charge 3.0 Standard. Hierrüber kann die Powerbank wie meist üblich bis zu 18W ausgeben, 5-6V/3A, 6-9V/2A oder 9-12V/1,5A. Ideal für viele Samsung, HTC, Sony usw. Smartphones.
Ebenfalls sehr interessant ist der USB C Port. Dieser unterstützt das USB Power Delivery Protokoll, welches unter anderem von Apple, Google oder Nintendo genutzt wird.
Über den USB C Port kann die Powerbank bis zu 18W ausgeben bzw. 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A.
Mit 18W maximaler Leistung ist die Powerbank weniger für beispielsweise Notebooks geeignet, welche meist mehr Leistung auf dem USB C Port benötigen. Aber 18W rechen für Smartphones völlig aus!
Über den USB C Port könnt Ihr die Powerbank auch mit bis zu 18W laden. Alternativ könnt Ihr auch den microUSB Port zum Aufladen nutzen, diesen aber nur mit 5V/2,1A, also 10,5W.
Die Kapazität
TERRATEC wirbt mit einer Kapazität von 20000mAh, messen konnte ich satte 19691mAh bzw. 72,857Wh.
Dies entspricht herausragenden 98% echter Kapazität!
Ladegeschwindigkeit
Wie üblich habe ich diverse Smartphones, Tablets usw. an der Powerbank getestet um einen Eindruck vom möglichen Ladetempo zu erhalten.
Folgende Geräte habe ich getestet:
Samsung Galaxy S10+
Apple iPhone Xs Max
BQ Aquaris X2 Pro
Apple iPad Pro 11
Huawei Mate 20 Pro
Apple MacBook Pro 13 Late 2016
Google Pixel 3 XL
Starten wir mit dem normalen USB Port, welche mit 5V 3A beworben wird. Dieser kann zwar tatsächlich 3A liefern, wenn man einen passende Last anschließt, aber alle hier getesteten Geräte behandelten diesen Port wie einen 2,4A Port.
Nicht verwunderlich, offiziell gibt es keine 3A USB Ports, ohne das Nutzen eines Schnellladestandards. Dies ist aber nicht schlimm, denn das Ladetempo meiner getesteten Geräte war dennoch sehr ordentlich! Der Port ist sowohl für IOS wie auch Android Smartphones soweit sauber optimiert.
Ähnliches gilt auch für den Quick Charge Port. Apple Smartphones und Tablets unterstützen zwar kein Quick Charge, dennoch erreichte gerade das iPhone XS Max satte 10,xW Ladestrom, was das doppelte des beiliegenden Ladegerätes entspricht.
Smartphones die von Haus aus Quick Charge 3.0 Support mitbringen, wie das S10+ oder das BQ, konnten natürlich mit vollem Tempo an diesem Port laden. Spannenderweise erreichte auch das Huawei Mate 20 Pro ein höheres Ladetempo.
Huawei Smartphones benötigen für Ihr volles Ladetempo ein Huawei Super Charge Ladegerät. Aber einige Huawei Smartphones ab dem P10 bringen neben Super Charge auch einen Support für USB Power Delivery und FCP mit. Der Quick Charge 3.0 Port der TERRATEC Powerbank P200 PD scheint auch FCP zu unterstützen, daher lädt das Huawei Mate 20 Pro hier ein Stück weit schneller.
Nicht so schnell wie an einem Super Charge Ladegerät, aber schneller als regulär.
Der USB C Port brachte bei fast allen Geräten das beste Ladetempo. Gerade die Apple Smartphones, Tablets und auch das MacBook erreichten ein ordentliches Ladetempo am USB C Port. Kein Wunder, Apple unterstützt USB Power Delivery nativ.
Das MacBook Pro kann zwar auch an der TERRATEC Powerbank P200 PD laden, aber im
Generellen ist diese Powerbank für Notebooks suboptimal! 18W maximale Leistung ist für ein Smartphone viel, für ein Notebook aber nicht.
Das Wiederaufladen
Ihr habt diverse Möglichkeiten die TERRATEC Powerbank P200 PD aufzuladen, wenn diese leer ist.
Wenn möglich solltet Ihr die Powerbank immer über den USB C Port aufladen. Über diesen kann die Powerbank bis zu 18W erreichen. Dabei funktioniert das Schnellladen sowohl über Quick Charge 3.0, wie auch über USB Power Delivery.
Im Optimalfall ist so die Powerbank in rund 5,5-6 Stunden voll.
Fazit
Die TERRATEC P200 PD ist eine Klasse Powerbank für Smartphones aller Art! Ich kann diese problemlos Apple Nutzern, genauso wie den meisten Android Nutzern ans Herz legen.
Die TERRATEC Powerbank P200 PD unterstützt mit USB Power Delivery (Apple, Google, Nintendo, Huawei) und Quick Charge (Samsung, LG, HTC, Sony, …) die beiden wichtigsten Schnellladestandards, welche fast alle Hersteller abdeckt und es erlaubt Smartphones dieser Hersteller schnell aufzuladen.
Selbst viele Huawei Smartphones lassen sich an der P200 PD flott laden. Nein nicht so flott wie an einem Super Charge Ladegerät, aber schneller als an einer normalen Powerbank.
Damit ist die P200 PD eine sehr universelle Powerbank, welche eigentlich zu jedem Nutzer passt.
Hinzu kommt ein schickes Design, eine hohe Kapazität und für eine 20000mAh Powerbank vergleichsweise kompakte Abmessungen.
Mit dem one Zoom hat Motorola eins der durchaus spannendsten Smartphones der oberen Mittelklasse im Sortiment. Dieses versucht mit der eigentlich traditionell größten Schwäche der Mittelklasse Smartphones zu punkten, der Kamera.
Hierfür hat Motorola gleich vier Kamera Module verbaut, welche es auch durchaus in sich haben! So besitzt die Hauptkamera einen 48 Megapixel Sensor und eine Blende von F1.7.
Aber auch abseits der Kamera sieht das Motorola One Zoom sehr vielversprechend aus!
Dies ist aber auch bei einem Preis von rund 400€ so zu erwarten. Wollen wir da doch einmal schauen ob das Motorola One Zoom im Test überzeugen kann und ob die Kamera so gut ist wie vom Hersteller behauptet.
Auf den ersten Blick könnte man sehr gut meinen es handelt sich beim Motorola One Zoom um ein absolutes Flaggschiff Smartphone! Optisch hat hier Motorola einen wirklich hervorragenden Job gemacht!
Starten wir auf der Front. Hier finden wir ein großes 6,4 Zoll Display, welches fast die komplette Vorderseite bedeckt. Es gibt lediglich einen kleinen Rand auf der Unterseite und einen „Wassertropfen-Ausschnitt“ für die Kamera. Nein das Motorola One Zoom hat keine riesige Notch.
Bei dem Display handelt es sich sogar um ein AMOLED Panel. Nett!
Fast spannender als die Front ist aber die Rückseite. Diese ist aus Glas gefertigt, welches aber bei der lila Version eine leicht matte Textur aufweist. Ja das Motorola One Zoom ist wie alle Glas Smartphones immer noch recht rutschig, aber dies ist hier weniger schlimm als bei vielen anderen Modellen.
Das Glas auf der Rückseite ist zum Rahmen hin leicht gebogen bzw. an den Kanten leicht abgerundet. Hierdurch fühlt sich das one Zoom etwas geschmeidiger und weicher in den Händen an.
Im Übrigen gefällt mir die Lilia Farbe des one Zooms sehr gut! Diese ist nicht zu „offensiv“ sieht aber spannender aus als ein einfaches schwarzes Smartphone.
Ebenfalls recht spannend ist der große Kamera-Buckel. Dieser beherbergt satte vier Kamera-Module (und das Moto Logo). Hierbei handelt es sich um drei Module mit unterschiedlichen Brennweiten (Normal, Zoom und Weitwinkel), wie auch ein Modul für die Tiefenunschärfe.
Neben den Kameramodulen ist fast etwas versteckt ein LED Blitz angebracht. Was auf der Rückseite fehlt ist der Fingerabdruckscanner. Dieser ist hier bereits im Display verbaut, cool!
Was die generelle Verarbeitungsqualität angeht kann ich nicht klagen. Wie die meisten Smartphones mittlerweile ist auch das Motorola One Zoom absolut perfekt gearbeitet! Spaltmaße und auch grundsätzlich die Haptik passt völlig. Beispielsweise der Übergang zwischen Rückseite und Metallrahmen ist kaum fühlbar! Unter anderem hierdurch fühlt sich das Motorola One Zoom sehr wertig und edel an, aber natürlich auch etwas empfindlich.
Interessant sind die Anschlüsse und Ports. Auf der Unterseite finden wir zunächst einen USB C Ladeport, wie aber auch den vom Aussterben bedrohten 3,5mm Kopfhöreranschluss.
Auf der Oberseite findet sich des Weiteren ein Lautsprecher Port, ungewöhnlich.
Bonuspunkte bekommt das Motorola One Zoom für den Lieferumfang, welcher unter anderem eine Hülle beinhaltet, welche durchaus brauchbar ist.
Display
Das Motorola One Zoom verfügt über ein 6,4 Zoll AMOLED Display mit einer Auflösung von 2340×1080 Pixeln.
Hier kann ich es an sich kurz machen, denn ich habe nichts am Display des Motorola One Zoom auszusetzen! Rein subjektiv sieht dieses sehr gut aus.
Kontraste sind AMOLED typisch herausragend, Farben sehr leuchtend (ja Motorola hat die Farben anscheinend etwas geboostet) und auch die maximale Helligkeit passt.
Gerade Letztere hat mich überrascht! Diese liegt auf dem Level eines Huawei Mate 20 Pro, was sehr ordentlich ist. Lediglich bei sehr extremen Blickwinkeln neigt das Display zu einem lila Stich, was aber nicht problematisch ist.
Kurzum ein besseres Display kann man sich in dieser Preisklasse nicht wünschen und auch nicht bekommen.
Lautsprecher
Leider verfügt das Motorola One Zoom nur über einen Lautsprecher, welcher merkwürdigerweise auf der Oberseite des Smartphones angebracht ist. Und nein damit meine ich nicht die Ohrmuschel. Letztere wird nur bei Telefonanten genutzt.
Der Lautsprecher ist qualitativ an sich okay. Dieser ist ausreichend laut und voll. Musik, Webradio und auch Videos lassen sich gut schauen.
Aber natürlich wären zwei zum Nutzer gerichtete Lautsprecher dennoch besser. Immerhin vertröstet Euch Motorola mit einem 3,5mm Kopfhöreranschluss, welcher ordentlich klingt!
Die Kameras des Motorola One Zoom
Das Motorola One Zoom steht und fällt mit den Kameras. Von diesen besitzt das Smartphone vier Stück.
Standard Kamera 48 Megapixel F1.7 Blende
Weitwinkel Kamera 16 Megapixel F2.2 Blende
3x Zoom Kamera 8 Megapixel F2.4 Blende
Tiefenschärfe Kamera 5 Megapixel
Direkt erst einmal vorweg, letztere Kamera ist reines Marketing. Diese wird in der Praxis sehr wenig tun! Erfahrungsgemäß selbst bei der Nutzung vom Porträt Modus.
Viel wichtiger sind die drei anderen Module. Gerade die Hauptkamera ist sehr vielversprechend! Es wird sich hier vermutlich um den IMX586 Sensor aus dem Hause Sony handeln.
Der IMX586 ist für ein Smartphone ein riesiger Kamerasensor, was auch zur riesigen Auflösung passt. Die 48 Megapixel werdet Ihr aber in der Praxis nie sehen. Das Smartphone verrechnet immer vier Pixel zu einem. Heißt effektiv hat die Hauptkamera nur 12 Megapixel.
Diese Technik ermöglicht aber gerade im Low Light theoretisch deutlich rauschfreiere Bilder. Hier hilft auch der optische Bildstabilisator, welcher in dieser Preisklasse klar außergewöhnlich ist.
Bei den beiden anderen Kameras kann ich leider den Sensor nicht bestimmen, aber im ersten Moment klingen die Auflösungen und Blenden plausibel.
Es macht sinn das Ihr bei einem größeren Blickfeld mit 16 Megapixeln auch mehr Auflösung habt. Hier werden die Pixel im Übrigen nicht zusammengerechnet.
Die Kamera App des Motorola One Zoom wirkt im ersten Moment solide! Der Funktionsumfang ist gut, die App ist verständlich aufgebaut und auch die Smart-Feature, inklusive smart HDR, machen Sinn.
Lediglich die live Vorschau ist qualitativ recht schlecht! Hier arbeitet Motorola mit einer deutlich niedrigeren Auflösung als es bei einem Flaggschiff der Fall wäre.
Kommen wir zu den Testbildern.
Es sind mir ohne Frage einige wirklich gute Aufnahmen mit dem Motorola One Zoom gelungen!
Bei gutem Licht (Sonne) sind Aufnahmen weitestgehend perfekt! Farben sind kräftig, Kontraste gut, die Helligkeit sitzt und auch die Schärfe ist völlig okay.
Dies gilt dabei für alle drei Module!
StandardZoomWeitwinkel
Die Weitwinkel Kamera ist sicherlich etwas „weicher“ als die Hauptkamera, liefert aber dennoch sehr ansehnliche Aufnahmen, welche selbst bei der Betrachtung auf einem größeren Monitor standhalten.
Die 3x Zoom Kamera hat mich aber glatt noch mehr überrascht. Die Bilder sind bei genug Licht kaum von der Hauptkamera was Schärfe, Farben usw. angeht zu unterscheiden. Hier macht das one Zoom seinem Namen wirklich alle Ehre!
Ich bin beeindruckt Motorola!
Allerdings ist auch nicht alles perfekt. Im Low Light oder Schatten brechen die beiden zusätzlichen Kameras qualitativ stark ein, was nicht unerwartet ist.
Die Hauptkamera schlägt sich im Low Light oder sogar bei Nacht noch gut bis sehr gut! Nein Bilder sind nicht so hell wie bei den Flaggschiff Smartphones, aber völlig brauchbar.
Google Pixel 3 XLMotorola One Zoom
Es gibt aber durchaus „herausfordernde“ Situationen in welchen das One Zoom etwas weniger souverän reagiert. Fotografiert man aus Gegenlicht in den Schatten sind Farben oftmals etwas schwach und rutschen ins bräunliche.
Ein solides Ergebnis, aber die Farben könnten im Gegenlicht/Schatten Mix etwas satter sein.
Auch scheint die AI ab und zu mal etwas „unsicher“. Manchmal werden Fotos heller, manchmal dunkler usw. Dabei hat mich aber die Kamera AI grundsätzlich positiv überrascht.
HDR wurde in sinnvollen Situationen gezündet, wenn es schnellere Bewegungen im Bild gibt, hat die AI dies erkannt und in den „Sport Modus“ geschaltet usw.
Videos sind schön scharf und wie üblich in 4K Auflösung. Dabei macht der Bildstabilisator einen guten Job Aufnahmen ausreichend ruhig zu halten.
Zeitlupenaufnahmen kann das Motorola One Zoom mit bis zu 240FPS bei HD Auflösung (720P) tätigen.
Benchmarks des Motorola One Zoom
Motorola setzt im one Zoom auf den Qualcomm SM6150 Snapdragon 675. Bei diesem handelt es sich um einen aktuellen SoC der oberen Mittelklasse.
Dieser verfügt wie üblich über acht Kerne, welche aber in einem 2 + 6 Verbund angeordnet sind. Heißt der Snapdragon 675 besitzt zwei sehr schnelle Cortex-A76 Kerne welche auf 2Ghz takten und sechs sparsamere Cortex-A55 Kerne mit 1,6Ghz.
Hinzu kommen 4GB RAM und 128GB interner Speicher. Dieser lässt sich auch noch via Speicherkarte erweitern.
Wie gut diese Kombination im Motorola One Zoom performt, schauen wir uns doch einmal in ein paar Benchmarks an.
Grundsätzlich ist die Leistung des Motorola One Zoom bzw. des Snapdragon 675 wie man dies erwarten kann. Sie liegt über dem Vorgänger, dem Qualcomm Snapdragon 660, aber unter den aktuellen Flaggschiff Chips.
Im Detail gibt es aber durchaus ein paar sehr interessante Punkte. Im Geekbench Test kann der Snapdragon 675 den älteren Flaggschiff SoC Snapdragon 835 um 4% schlagen. Klingt nicht viel, ist aber dennoch eine sehr ordentliche Leistung.
Im PC Mark 2.0 Test, welcher eine alltäglich Belastung simulieren soll, kommt das one Zoom sogar schon in Schlagdistanz des Samsung Galaxy S10+. Im Antutu Benchmark sieht es wieder völlig anders aus! Hier setzt sich der Snapdragon 835 wieder ein Stück vor den Snapdragon 675.
Wie kommts? Der Snapdragon 675 hat eine sehr leistungsfähige CPU Einheit. Gerade die Single Core Performance ist beim S675 sehr stark. Hier ist dieser +- auf dem Level des Snapdragon 845.
Hierdurch schneidet dieser im Geekbench Benchmark gut ab und sehr gut im PC Mark 2.0 Test.
Allerdings die Grafikkarte des Snapdragon 675 ist eher schwächer, wie es bei den 6xx Snapdragon SoCs üblich ist, daher das etwas schlechtere Ergebnis im Antutu Benchmark.
In der Praxis
Wie überträgt sich dies alles in die Praxis? Die Praxis wird zunächst etwas von der Software dominiert. Motorola nutzt ein recht sauberes Android.
Es gibt keinen Skin oder andere größere Modifikationen der Android Benutzeroberfläche seitens Motorola. Motorola hat lediglich alle Systemsounds ausgetauscht und diverse Amazon Dienste inklusive ALEXA vorinstalliert. Neben ALEXA ist aber natürlich auch der Google Assistent vorhanden.
Wie es sich für ein Smartphone mit schlanker Benutzeroberfläche auch gehört läuft das Motorola One Zoom schön rund. Die Benutzeroberfläche läuft zu 99,9% absolut flüssig und auch das Starten von Apps und das Aufrufen von Webseiten geschieht ohne merkbare Verzögerung.
Klasse! Hier ist kaum ein Unterschied zu meinem Google Pixel 3 zu spüren, was ich als positiv werte.
Hier und da kann man aber auch mal merken, dass wir „nur“ ein Smartphone der oberen Mittelklasse vor uns haben. Beispielsweise nach dem Einschalten braucht das Motorola One Zoom kurz um alles zu laden.
Hat man sehr viele Apps im Hintergrund offen und wechselt aus einem großen Spiel auf den Startbildschirm, dann braucht das Smartphone so einige Sekunden sich zu beruhigen. Ich denke aber dies geht für ein Smartphone dieser Klasse in Ordnung.
Wie sieht es generell mit Spielen aus? Gut! Die üblichen Verdächtigen laufen absolut tadellos. Leistungshungrigere Titel laufen auch alle, aber gegebenenfalls mit leicht reduzierten Details.
Das Motorola One Zoom ist zwar kein Gaming Smartphone, aber die Grafikkarte hat dennoch mehr Power als vermutlich von 90% aller Smartphones in freier Wildbahn.
Sonstiges
Guter Vibrationsmotor
Kein offizieller Wasserschutz, aber es finden sich Gummiringe um den Simkarten-Slot. Vermutlich ist also ein leichter Wasserschutz vorhanden
Eingebautes UKW Radio
Das Moto Logo auf der Rückseite leuchtet
Akkulaufzeit
Das Motorola One Zoom verfügt über einen 4000mAh Akku, was sehr ordentlich ist!
In der Praxis kommt es aber natürlich zu großen Teilen darauf an wie effizient das Smartphone mit der Energie umgeht. Hier kann ich aber ein positives Fazit ziehen.
In meinem üblichen Test mit einer gemischten Nutzung aus Webbrowsen, Videos, Social Media usw. erreichte das Motorola One Zoom gute 9 Stunden Laufzeit.
Klar bei voller Displayhelligkeit und einem intensiven Spiel geht der Akku ein gutes Stück schneller leer, aber selbst intensiv Nutzer werden mit dem Motorola One Zoom gut durch den Tag kommen.
Normalnutzer sollten sogar gut zwei Tage schaffen.
Fazit zum Motorla One Zoom
Das Test Fazit zum Motorola One Zoom fällt klar positiv aus. Motorola liefert hier ein „Flaggschiff Smartphone Lite“.
Starten wir ganz am Anfang. Optisch ist das One Zoom wie ich finde voll gelungen! Das Smartphone sieht schick und edel aus. Passend dazu ist auch die Verarbeitungsqualität 1a.
Die Übergänge von Glas zu Rahmen sind schön glatt und generell sind die Spaltmaße top.
Ebenfalls absolut top ist das AMOLED Display. Dieses sieht klasse aus und ist schön hell. Hier ist nicht mehr viel Luft nach oben.
Das Wichtigste am Motorola One Zoom sind aber die Kameras. Wir haben drei Module, neben der Hauptkamera, eine Zoom Kamera und eine Weitwinkel Kamera.
Alle drei Module sind grundsätzlich gut! Bei Sonnenschein produziert das Motorola One Zoom hervorragende Bilder. Dabei hat mich gerade die 3X Zoom Kamera wie auch die Weitwinkelkamera qualitativ sehr überrascht. Diese sind gerade bei günstigeren Smartphones oftmals recht mäßig, nicht so hier.
Ich hätte keine Skrupel mit dem Motorola One Zoom meine Urlaubsbilder zu machen! Die Hauptkamera schlägt sich auch im Low Light gut bis sehr gut! Lediglich in sehr komplexen Lichtsituationen, wie Gegenlicht + Schatten merken wir, dass es sich bei One Zoom nicht um ein Flaggschiff Smartphone handelt.
Was die Performance und Software angeht, kann ich nicht klagen. Der Snapdragon 675 macht einen guten Job. Normale Alltagsanwendungen laufen sehr flüssig und starten auch schnell.
Spiele laufen selbstverständlich alle, aber das One Zoom ist kein „Gamer Smartphone“.
Kurzum Ihr sucht das vermutlich kamerastärkste Smartphone in der 400€ Preisklasse, welches auch abseits der Kameras überzeugen kann und ein „Cleanes“ Android bietet? Dann ist das Motorola One Zoom eine super Wahl.
Alternative: Die einzige wirklich gute Alternative auf dem Neumarkt wäre vielleicht das Xiaomi Mi9. Sicherlich ein gutes Stück exotischer, aber für +- das gleiche Geld etwas Leistungsstärker und Kamera technisch einen Hauch besser. Verarbeitung, Display und Akku sind aber +- gleich auf.
Auf Techtest.org gibt es mittlerweile einige duzende Tests zu Bluetooth Lautsprechern in diversen Preisklassen. Von Modellen die knapp über 10€ kosten bis hin zu High End Modellen ist alles vertreten.
Allerdings kann bei so vielen Tests und Berichten doch einmal die Übersicht schwerfallen. Hier soll Euch diese kleine Bestenliste über die besten Bluetooth Lautsprecher soweit im Jahr 2019 helfen.
Von daher, welche sind die besten und empfehlenswertesten Bluetooth Lausprecher in ihrer jeweiligen Preisklasse?
Wichtig! Alle hier aufgeführten Bluetooth Lautsprecher wurden von techtest.org getestet! Es handelt sich also nicht um eine Auflistung von technischen Daten und Amazon Reviews! Unterhalb der Tabellen findet Ihr die Links zu den jeweiligen ausführlichen Tests auf Techtest.org!
Die besten Bluetooth Lautsprecher 2019 in der 50€ Preisklasse
Starten wir mit der 50€ Preisklasse. Sämtliche hier aufgelisteten Bluetooth Lausprecher kosten Euch maximal 50€ und stellen damit die Einsteigerklasse dar.
Die meisten Modelle hier stammen zumeist von kleineren asiatischen Händlern und Herstellern, welche diese Preisklasse dominieren.
Meine aktuelle Nummer 1 in der +- 50€ Preisklasse ist der Tribit MaxSound Plus, auch wenn dies in den Top 3 eine sehr enge Kiste ist. Der Tribit MaxSound Plus ist ein sehr „runder“ Bluetooth Lautsprecher. Dieser bietet einen starken, wenn nicht sogar sehr starken Bass in dieser Preisklasse, sehr saubere Höhen und generell einen wertigen Klang.
Musik klingt nicht verfälscht oder unnatürlich, sondern Lebendig und Kräftig. Beeindruckend aus so einem kleinen Lautsprecher! Hinzu kommt ein schickes Design und ein wertiges äußere und der MaxSound Plus ist eine volle Empfehlung wert!
Platz 2 würde ich an den EarFun UBOOM geben. Der UBOOM wirkt optisch wie ein Anker SoundCore Flare „Lite“, was glatt eine sehr treffende Beschreibung wäre. Klanglich hat EarFun hier sehr viel richtig gemacht! Von den Top 3 hat der UBOOM eindeutig den stärksten Bass, knapp vor dem Tribit und deutlich vor dem Anker Modell.
Aber auch die Höhen sind sehr schön sauber und klar. Allerdings nicht ganz so klar wie beim MaxSound Plus oder SoundCore 2. Diese beiden klingen noch etwas direkter. Dennoch für den sehr guten Bass, das schicke Design und das starke Volumen ein verdienter 2. Platz.
Wie auch schon Ende 2017 und 2018 kann der Anker SoundCore 2 auch im Jahr 2019 weiterhin voll überzeugen. Dieser ist zwar nicht mehr ganz unangefochten die Nummer 1, aber weiterhin eine absolut zuverlässige und gute Wahl.
Der Klang ist für solch einen kompakten und günstigen Bluetooth Lautsprecher hervorragend! Mehr Klarheit und mehr Dynamik im Klang kann man aktuell für rund 50€ nicht erwarten oder erhalten. Auch wenn es immer schwer in Worte zu fassen ist, aber dabei schafft es der SoundCore 2 auch ein gewisses Gefühl von Qualität zu vermitteln, welches so bei den meisten anderen Modellen in dieser Preisklasse nicht zu erhalten ist. Musik klingt einfach sehr sauber.
Auch die Verarbeitung und die Akkulaufzeit, mit rund 24h, ist hervorragend.
Aber natürlich gibt es auch abseits dieser drei sehr viele interessante Bluetooth Lautsprecher, gerade in den unteren Preisklasse. Der Tribit XSound Go ist beispielsweise solch einer, der aus der günstigen Masse hervorsticht.
Der XSound Go kommt recht dicht an den SoundCore 2 heran, kostet dabei aber auch nur 38€. Neben einer hervorragenden Haptik und Verarbeitung kann der XSound Go vor allem durch seinen Bass punkten. Auf niedrigen bis mittleren Lautstärken ist mir kein Bluetooth Lautsprecher bekannt, der auf so kleiner Fläche so viel und vor allem solch einen guten Bass produziert.
Mehr geht für unter 40€ kaum, gerade wenn Ihr einen besonders kompakten Lautsprecher sucht.
Die besten Bluetooth Lautsprecher 2019 in der 100€ Preisklasse
Ihr wollt etwas mehr Klang und seid dafür auch bereit etwas mehr Geld auszugeben? Willkommen in der 100€ +-50€ Preisklasse.
Hier finden sich bereits einige wirklich sehr gute Lautsprecher, welche durchaus eine kleine Stereo Anlage ersetzen können.
Die aktuelle Nummer 1 in der +- 100€ Preisklasse ist der JBL Charge 4. JBL hat bei diesem sehr viel richtig gemacht! Der Lautsprecher hat einen großen und voluminösen Klang mit einem sehr ordentlichen Bass und guten Höhen.
Dabei Klingt der JBL Charge 4 auch angenehm natürlich und Klar. Hinzu kommt ein sehr schickes Design, ein zuverlässiger Hersteller und auch eine klasse Optik und wir haben eine würdige Nummer 1 in der 100€ Preisklasse.
Der Stylisch BT Speaker (ja der Name ist nicht gut) ist der erste Bluetooth Lautsprecher von 1More und dieser hat es in sich! Auf dem ersten Blick mag dieser vielleicht etwas unscheinbarer wirken als die Modelle von Anker, JBL oder Teufel, aber im direkten Vergleich kann der 1More absolut überzeugen!
Für seine vergleichsweise kompakten Abmessungen hat dieser einen verdammt großen und mächtigen Klang! Gerade der Bass kann dabei überzeugen. Nein dieser ist nicht ganz so kräftig wie beim JBL, aber kräftiger als beim SoundCore Flare+.
Beeindruckend!
Aber auch die Höhen sind Glasklar und absolut sauber. Zudem ist die „Natürlichkeit“ beim 1More absolut gegeben. Kurzum ein absoluter Überraschungshit!
Der SoundCore Flare + ist aktuell Ankers bester Bluetooth Lautsprecher in der oberen Mittelklasse. Dieser klingt im direkten Vergleich (wie ich finde) besser als der ältere SoundCore Pro oder auch der Motion+.
Der Flare + bietet eine sehr gute Mischung aus einem satten Bass, guten Höhen und einem schicken Design inklusive LED Beleuchtung. Zwar klingt der Flare + unter anderem aufgrund etwas schwächerer Mitten nicht ganz so natürlich wie der JBL oder der 1More, aber dennoch kann der Klang voll überzeugen.
Damit wäre der Flare+ von den Anker Modellen klar meine erste Wahl.
Der Teufel Rockster Go ist ein vergleichsweise kompaktes Modell, welches aber dennoch einen sehr großen Klang bietet! Wie bei fast allen der „Top Modellen“ ist auch hier der Bass klasse! Der Rockster Go produziert einen schön kräftigen und satten Bass, gerade wenn man die kompakten Abmessungen bedenkt. Selbst die Pegelfestigkeit stimmt absolut, womit der SoundCore Pro sehr geschwächelt hat.
Hinzu kommen eine hochwertige Verarbeitung und gute Akkulaufzeit und wir haben den neuen König der 100€ Preisklasse!
Allerdings ist der Rockster Go mit 150€ schon am oberen Ende dieser Preisklasse angesiedelt und lässt damit dem Anker SoundCore Pro Raum. Sollt Ihr nicht ganz so viel Ausgeben wollen, ist der SoundCore Pro weiterhin eine fantastische Wahl!
Ist Euch ist die Größe des Bluetooth Lautsprechers mehr oder weniger egal? Dann greift zum DOCKIN D Fine.
Dieser ist groß, laut und bassstark. Hier hilft einfach das große Volumen um einen möglichst großen Klang zu zaubern.
Natürlich hat auch der DOCKIN D Fine Nachteile. Dies ist natürlich primär die Größe. Dies ist eher ein Bluetooth Lautsprecher welchen man stationär nutzt. Zwar ist es kein Problem ihn auch mal mit in den Garten zu nehmen, aber wer das regelmäßig macht, wird bessere Lautsprecher finden.
Hierdurch würde ich den SoundCore Pro oder Teufel Rockster Go als die besseren Allrounder einstufen.
Die besten Bluetooth Lautsprecher 2019 in der 150€+ Preisklasse
Ihr wollt wirklich Eure Stereo Anlage ersetzen und wollt dafür noch mehr Klang als es die Mittelklasse bieten kann?
Dann seid Ihr hier bei den „Großen“ angelangt. Diese Bluetooth Lautsprecher kosten teilweise ordentlich Geld, bieten dafür aber auch ordentlich Klang.
Welcher bietet aber am meisten Klang für sein Geld?
Hier kommt es etwas darauf an wie portabel Ihr es haben wollt. Ist Euch eine große Portabilität egal? Dann greift zum Teufel Boomster! Dieser ist klanglich über fast jeden Zweifel erhaben!
Einfach durch seine schiere Größe und Masse, wie auch den fünf Treibern rockt der Lautsprecher! Ihr wollt ein mittelgroßes Wohnzimmer oder eine Party ordentlich beschallen? Dann seid Ihr beim Teufel Boomster richtig! Der Boomster bläst alle anderen Lautsprecher die ich getestet habe regelrecht hinfort.
Dabei ist dieser allerdings nicht nur ein Bass-Bomber, sondern kann auch auf Wunsch sehr fein spielen. Teufelhat hier einfach einen top Job gemacht!
Soll es etwas portabler sein? Dann stammt auch meine 2. Wahl von Teufel. Der neue Rockster Cross kann ebenfalls mit einem sehr kräftigen und bassstarken Klang punkten.
Dieser ist nicht ganz so fein und „hochwertig“ wie beim Boomster, dafür ist der Cross aber ein Stück kompakter und portabler und macht ebenso viel Spaß.
Auf Platz 3 würde ich den Sony SRS-XB41 voten. Dieser ist ein Stück günstiger als die Teufel Modelle, klingt aber ebenfalls sehr gut und ist gerade was die Optik angeht sehr auffällig!
Erläuterung
Ein paar generelle Dinge dazu wie die Tabellen zu verstehen sind. Zu den Preisklassen, diese sind eher eine grobe Unterteilung.
Sollte also ein Bluetooth Lautsprecher 51,99€ kosten wird dieser ziemlich sicher noch in der 50€ Preisklasse zu finden sein, da hier eher die Lautsprecher vertreten sind welche mit diesem konkurrieren.
Ansonsten gilt:
— = weit unterdurchschnittlich / sehr schlecht.
– = unterdurchschnittlich / schlecht
0 = durchschnittlich / neutral
+ = überdurchschnittlich / gut
++ weit überdurchschnittlich / sehr gut.
Bei der Größe steht ein „++“ für überdurchschnittlich kompakt!
Mehr Bass ist nicht alles!
Ich weiß, dass viele Nutzer auf einen ordentlichen Bass Wert legen, aus diesem Grund gibt es in der Tabelle auch eine gesonderte Bass Kategorie.
Bitte bedenkt aber zwei Dinge! 1. Nur weil ein Bluetooth Lautsprecher im Vergleich mehr Bass hat als die anderen, beutet dies nicht, dass dieser auch gesamt besser klingt! Mehr Bass kann zwar Spaß machen, bedeutet aber nicht immer automatisch, dass ein Lautsprecher besser ist als die anderen. 2. Auch wenn ein Lautsprecher ein „sehr gut“ hat was den Bass angeht, bedeutet dies nicht, dass er Eure Wände zum Wackeln bekommt!
Das Bass Rating ist also immer im Verhältnis zur Größe zu sehen.
Klang braucht Volumen!
Es hat schon einen Grund warum die meisten Lautsprecher für HIFI Systeme recht groß sind. Ein guter Klang braucht einfach viel Volumen. Das soll nicht heißen, dass kleinere Bluetooth Lautsprecher zwingend schlechter klingen, das heißt nur, dass größere Lautsprecher es einfacher haben besser zu klingen.
Mittlerweile werden die Hersteller von Bluetooth Lautsprechern und allgemein von Lautsprechern immer besser darin das kleine Volumen zu kompensieren.