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Netgears erster WLAN 6 „ax“ Router, der Netgear Nighthawk AX6000 AX12 im Test

Mit dem Nighthawk AX6000 hat Netgear seine ersten WLAN Router mit der Unterstützung des neuen WLAN 6 Standards auf den Markt gebracht.

Wie es sich bei der Einführung eines neuen Standards gehört, handelt es sich hier natürlich zunächst um absolute High End WLAN Router.

So kann der Nighthawk AX6000 AX12 bis zu 6000Mbit via WLAN erreichen und verfügt sogar über einen 5Gbit LAN Port, damit nicht nur das WLAN schnell unterwegs ist. Allerdings zahlt Ihr dafür auch knappe 400€!

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Im Test 6

400€ sind natürlich für einen WLAN Router eine sehr stolze Summe! Im Gegenzug erhaltet Ihr aber in der Theorie einen der schnellsten WLAN Router aller Zeiten und natürlich ein Stück Zukunftssicherheit. WLAN 6 „ax“ wird uns einige Jahre begleiten und somit der Nighthawk AX6000 AX12 auch aktuell bleiben.

Aber wie ausgereift ist der Netgear Nighthawk AX6000 AX12 und lohnt das Upgrade verglichen mit einem guten WLAN ac Router? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Netgear für das Zurverfügungstellen des Nighthawk AX6000 AX12 für diesen Test.

 

Netgears WLAN 6 Lineup

Aktuell verfügt Netgear über vier WLAN 6 fähige Router.

  • Netgear Nighthawk AX3000 AX4
  • Netgear Nighthawk AX6000 AX8
  • Netgear Nighthawk AX6000 AX12
  • Netgear Nighthawk AX11000 AX12

Lasst uns an dieser Stelle einmal kurz die Unterschiede dieser Modelle ansehen.

Der AX3000 AX4 ist der kleinste WLAN AX Router. Dementsprechend besitzt dieser auch nur ein 2×2 Design. Das heißt der Router hat zwei Antennen und kann zwei parallele Datenströme aufbauen und kommt auf dem 5Ghz Band so auf 2402Mbit.

Die drei anderen Modelle setzten jeweils auf ein 4×4 (8×8 beim AX12) Design, also vier Antennen und vier Datenströme. Dies verdoppelt effektiv die Datenrate, weshalb diese auf 4804Mbit auf dem 5GHz Band kommen.

Dabei sind sich gerade der AX6000 AX12 und AX6000 AX8 sehr ähnlich! Der einzige Unterschied zwischen diesen beiden ist ein LAN Port. Der AX6000 AX8 besitzt ganz klassisch fünf Gbit LAN Ports, der AX6000 AX12 hingegen vier Gbit und einen 5Gbit LAN Port.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Im Test 5

Ist der 5Gbit LAN Port wirklich über 100€ Aufpreis wert? Für die meisten Nutzer eher nicht. Theoretisch kann aber die LAN Anbindung bei einem WLAN 6 Router ein großer Flaschenhals sein. Wollt Ihr beispielsweise Daten von einem lokalen Server auf ein Notebook via WLAN übertragen seid Ihr beim AX6000 AX8 immer auf 120MB/s limitiert. Beim AX6000 AX12 hingegen schafft die LAN Verbindung bis zu 600MB/s.

Habt Ihr also einen lokalen Server oder NAS mit einer schnellen LAN Anbindung kann sich der Aufpreis lohnen, habt Ihr dies nicht, greift lieber zum AX6000 AX8.

Der AX11000 AX12 setzt noch mal eins drauf und fügt verglichen mit dem AX6000 AX12 noch mal ein zweites 5GHz Band hinzu. Hierdurch steigt die theoretische maximale Datenrate auf dem 5GHz Band auf 9608Mbit. Braucht man zwei 5Ghz Bänder? Weniger um ehrlich zu sein. So könnt Ihr ein wenig High End Geräte aufteilen. Also beispielsweise Gaming Computer/Notebooks auf das 5GHz2 und Streaming Boxen, Smartphones usw. auf das 5GHz1 Netz. So haben alle Geräte immer die volle Bandbreite ohne sich gegenseitig zu stören.

Um ehrlich zu sein mir wäre dies aber nicht der Aufpreis wert. Gerade WLAN 6 kommt mit vielen Geräten auf einem WLAN Band gut klar, solche Spielereien sind also primär Luxus.

 

Der Netgear Nighthawk AX6000 AX12

Der Netgear Nighthawk AX6000 AX12 ist ein Monster an WLAN Router! Anders kann man dies wirklich nicht sagen.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Im Test 1

Der AX12 misst rund 30cm in der Breite und 23cm in der Tiefe. Damit ist dieser einer der größten WLAN Router den ich bisher gesehen habe!

Passend dazu ist auch der AX12 designt. Netgear setzt bei diesem auf das Stealth Fighter Design. So sind beispielsweise die Antennen in ausklappbaren Flügeln versteckt. In jedem Flügel stecken zwei Antennen.

Der Hauptkörper ist ebenfalls aus einem matten Kunststoff gefertigt, welcher die typischen geraden Kanten hat, wie man dies von Stealth Fightern kennt. Dieses Design ist natürlich Geschmackssache.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Im Test 2

Ich kann verstehen wenn Ihr dies etwas „zu viel“ findet, aber ich finde es eigentlich recht schick. Zudem erkennt man sofort, dass der Nighthawk AX6000 AX12 ein High End WLAN Router ist.

Woran man auch erkennt, dass der Nighthawk AX6000 AX12 ein High End WLAN Router ist, ist am Lüfter. Ja in diesem WLAN Router ist ein Lüfter verbaut, was mich selbst etwas überrascht hat.

Allerdings WLAN AX und vor allem 5Gbit LAN kann schon etwas Abwärme verursachen, dazu später mehr.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Im Test 3

Spannend wird es auf der Rückseite, denn hier sind alle Anschlüsse angebracht. Hier finden wir zunächst die typischen vier Gbit LAN Ports, wie auch einen Gbit WAN Port.

Zusätzlich befindet sich am AX12 aber auch ein „MultiGbit“ Port, welcher 1Gbit, 2,5Gbit oder 5Gbit unterstützt. Dieser Port ist ideal falls Ihr einen schnellen Homeserver oder NAS habt.

Weiterhin auf der Rückseite sind zwei USB 3.0 Ports und ein physischer Schalter zum Abschalten der Status LEDs auf der Oberseite.

 

Software

Netgear nutzt beim Nighthawk AX6000 AX12 sein typische Router-Benutzeroberfläche, welche allerdings farblich etwas an das Nighthawk Design angepasst wurde.

Die Benutzeroberfläche ist dabei in zwei Bereiche unterteilt, einmal ein „einfacher“ Bereich und einmal der „erweiterte“ Bereich.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Software (13)

Im einfachen Bereich findet Ihr alle Standard Einstellungen, wie WLAN Name, WLAN Band, „Smart Connect“, IP Adressen, verbundene Geräte, Gästenetzwerke, usw.

In den erweiterten Einstellungen findet Ihr all diese Einstellungen + weitere Optionen. Beispielsweise könnt Ihr hier wählen ob der Nighthawk AX6000 AX12 als WLAN Router, AccessPoint oder als Bridge arbeiten soll, könnt per Hand Webseiten sperren, Protokolle auslesen, die WLAN Sendeleistung anpassen usw.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Software (14) Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Software (18) Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Software (20) Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Software (21) Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Software (25)

An sich sind bei den Einstellungen alles vorhanden was man benötigt. Allerdings abseits der ganz guten NAS Funktionalität gibt es wenige Bonus Funktionen!

Der Nighthawk AX6000 AX12 wirkt hier fast schon Basic verglichen mit ASUS High End Routern. Selbst das QoS Feature, welches nicht so wichtig ist wie es gerne gemacht wird, ist sehr einfach gehalten.

Allerdings hat dies auch Vorzüge. Wollt Ihr einen Router der von Haus aus einfach funktioniert ohne groß mit den Einstellungen herum zu spielen, dann ist der AX12 und generell die Netgear Modelle sehr gut!

Auch halte ich die Benutzeroberfläche für übersichtlicher als bei vielen Konkurrenten.

 

Die Technik des Netgear Nighthawk AX6000 AX12

Der Nighthawk AX6000 AX12 ist ein Dual-Band Router. Dieser verfügt über ein 2,4Ghz Band, welches bis zu 1148Mbit erreichen soll, und über ein 5GHz Band mit bis zu 4804Mbit.

Damit ist der AX12 erst einmal ein „typischer“ WLAN 6 „ax“ Router, ähnlich wie der ASUS RT-AX88U. Allerdings scheint der AX12 einen anderen Chipsatz zu nutzen als ASUS bei seinen Routern. Offizielle Angaben gibt es hier seitens Netgear nicht, aber ich vermute im Inneren ist der IPQ8074 SoC von Qualcomm verbaut.

ASUS hingegen nutz bei seinen AX Routern den Broadcom BCM43684 Chipsatz. Interessanterweise nutzt der kleinere Bruder des AX12, der AX8, auch den Broadcom Chipsatz. Lediglich der AX12 setzt auf Qualcomm.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Im Test 7

Auf dem Papier ist der Qualcomm Chipsatz auch der mächtigere, mit einem höheren Takt und 8×8 MIMO (vs. 4×4 MIMO).

Der Nighthawk unterstützt natürlich alle WLAN AX spezifischen Feature wie MU-MIMO, OFDMA, 1024 QAM, 160MHz Kanalbreite usw.

Wollt Ihr allerdings die höhere 160Mhz Kanalbreite, was Ihr wollt, müsst Ihr das 8×8 MIMO zugunsten von 4×4 MIMO opfern.

Neben den 4804Mbit bei WLAN 6 „ax“ kann der Nighthawk AX6000 AX12 auch bis zu 3466Mbit im alten WLAN 5 „ac“ Standard erreichen.

 

Performance des Netgear Nighthawk AX6000 AX12

Kommen wir zum üblichen kleinen Performance Check. Hierfür teste ich zunächst zwei Clients auf eine kurze Distanz von ca. 2 Metern und übertrage mit diesen eine Datei auf und von einem lokalen Server.

Als Client verwende ich den TP-Link Archer T9E PCI-e WLAN Empfänger, ein aktuelles High End Modell, das bis zu 1300Mbit/s fähig ist, wie auch die Intel ac 7260 WLAN Karte (867Mbit/s), welche gerade in Notebooks ein recht verbreitetes Modell ist.

Ja diese WLAN Karten sind noch „ac“ Modelle, zum WLAN „ax“ Test kommen wir noch.

2 Intel 2 Tp 5 Intel 5 Tp

Wie auch zu erwarten war, ist die WLAN 5 Performance des Nighthawk AX6000 AX12 in meinem Test auf einem sehr hohen Level! Genau genommen ist diese mit 108MB/s in Kombination mit dem TP-Link Archer T9E auf dem mit höchst möglichen Level.

Dies habe ich auch schon bei anderen WLAN 6 „ax“ Routern beobachtet, welche anscheinend alle auch im alten Standard sehr flott unterwegs sind.

Aber wie schnell ist der Nighthawk bei WLAN 6? Hierfür habe ich eine Intel Wi-Fi 6 AX200 in einem Alienware 15 R4 verbaut. Die Intel Wi-Fi 6 AX200 ist die erste breit erhältliche WLAN 6 WLAN Karte und soll laut Intel bis zu 2400Mbit erreichen können.

Für den Test habe ich hier meinen lokalen Server „NAS“ über den 5Gbit LAN Port verbunden, da bei WLAN 6 ansonsten die normale Gbit LAN Verbindung sehr stark limitieren würde.

Wlan Ax

Leider ist meine Tabelle für diesen Test noch recht leer, aber wir können schon gewisse Tendenzen erkennen. So scheint das Limit mit der Intel Wi-Fi 6 AX200 aktuell bei rund 18xMB/s zu liegen, welche sowohl vom Nighthawk AX6000 AX12 wie auch vom ASUS RT-AX88U erreicht werden.

Im direkten Vergleich war der ASUS RT-AX88U in diesem Test minimal schneller, allerdings musste ich beim ASUS mehrere LAN Ports Bündeln um dieses Tempo zu erreichen, was weniger alltagstauglich ist.

Der Nighthawk AX6000 AX12 hat mir diesen Test dank 5Gbit LAN Port deutlich einfacher gemacht.

 

Die Reichweite?

Bei der maximalen Reichweite gebe ich immer nur eine subjektive Schätzung ab, mangels genauer Testmethodik.

Die Reichweite des Netgear Nighthawk AX6000 AX12 würde ich als gut, aber auch nicht als absolute Spitzenklasse einstufen. Die Signalabdeckung meiner Wohnung war sehr zufriedenstellen, allerdings wirkte das 2,4Ghz Band, welches eigentlich die höhere Reichweite bietet, etwas schwächer. Das 5Ghz Band hingegen war subjektiv ein gutes Stück stärker.

Im Vergleich zum ASUS RT-AX88U würde ich sagen das die Reichweite des 5Ghz Bands +- identisch ist, aber der ASUS bei 2,4Ghz leicht die Nase vorne hat.

Erwartet Ihr aber verglichen mit Eurem alten WLAN 5 Router eine massive Reichweiten Steigerung, dann muss ich Euch enttäuschen. WLAN 6 „ax“ Router scheinen keinen natürlichen Vorteil bei der Reichweite zu haben.

Laut aller meiner Tests (schaut z.B. hier Intel Wi-Fi 6 AX200) ist WLAN 6 „ax“ bei hoher Distanz nicht schneller oder besser als WLAN 5 „ac“.

 

NAS

Ihr könnt wie üblich auch USB Geräte mit dem AX12 verbinden um diese beispielsweise als Netzwerklaufwerk zu nutzen. Netgear hat hier softwareseitig durchaus einen soliden Job gemacht. Ihr könnt Laufwerke lokal freigeben und mit Eurem Admin Passwort schützen oder ReadyShare Nutzen, welches einen Zugriff via Internet bzw. App erlaubt.

Aber wie steht es um die Performance?

Nas

Via 5Gbit LAN Port konnte ich beeindruckende 280MB/s lesen und 137MB/s schreiben erreichen. Damit ist der Nighthawk AX6000 AX12 einer der flottesten „NAS“ Router die ich bisher in den Fingern hatte.

 

Leistungsaufnahme und Leistungsaufnahme

Der Nighthawk AX6000 AX12 hat ein beeindruckendes 48W Netzteil mit im Lieferumfang, wie auch einen Lüfter verbaut. Die Leistungsaufnahme muss also massiv sein, oder?

Stromverbrauch

Mit 13W ist der AX12 ohne Frage schon ein etwas Leistungshungriger WLAN Router, welcher aber für ein Modell seiner Klasse nicht übermäßig viel Strom frisst.

Sicherlich wird es im Worst Case möglich sein die Leistungsaufnahme bei voller LAN Auslastung, diversen USB Geräten usw. noch ein gutes Stück über die 13W zu treiben, gerade 5Gbit LAN frisst viel Strom. Allerdings scheint dies hier alles im „normalen“ Rahmen zu sein.

So scheint der Lüfter auch eher ein „Back-up“ zu sein. In normalen Betrieb ist dieser entweder aus oder so langsam drehend das er unhörbar ist. Vielleicht bei langer voller Auslastung bei 40 Grad im Hochsommer wird der Lüfter hörbarer sein, aber hier finde ich dies sogar fast vernünftig einen 450€ Router aktiv zu Kühlen.

Lasst Euch aber im Normalfall von diesem nicht abschrecken, Netgear hat hier einen guten Job gemacht.

 

Nur einmal 5Gbit?

Leider besitzt der Nighthawk AX6000 AX12 nur einen 5Gbit LAN Port. Warum?!

Sicherlich neben internen Gründen, die LAN Ports müssen ja auch schnell am SoC angebunden werden, ist die Hitzeentwicklung und Leistungsaufnahme ein Problem.

5Gbit bzw. 10Gbit LAN Ports fressen extrem viel Strom! Zum Beispiel der Netgear GS800 Nighthawk SX10 ist ein Switch mit zwei 10Gbit LAN Ports und benötigt satte 13W Strom.

Dies ist gut das 3x eines normalen Switchs mit nur Gbit LAN Ports. Aber auch andere 10Gbit switche welche benötigen viel Strom, dies nicht unnormal.

Ich behaupte an dieser Stelle das fünf 5Gbit Ports vermutlich die Leistungsaufnahme des Nighthawk AX6000 AX12 mehr als verdoppelt hätten. Ich hätte mir zwar auch lieber zwei 5Gbit LAN Ports gewünscht, aber einer reicht auch bereits für den UpLink eines NAS oder HomeServers um diesen schnell mit dem WLAN zu verbinden.

 

Fazit

Ja der Nighthawk AX6000 AX12 ist ein herausragender WLAN Router und gehört eindeutig zu den besten Modellen die Ihr aktuell kaufen könnt!

Dies liegt natürlich primär an der Hardware bzw. der Leistung. Das 8×8 Design mit bis zu 4804Mbit auf dem 5Ghz Band ist schon sehr beeindruckend! Vor allem da der AX12 auch viel dieser theoretischer Leistung auf die „Straße“ bringen kann.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Im Test 10

Hinzu kommt der 5Gbit LAN Port, welcher für NAS und Home Server Besitzer ein Traum ist und bisher ungeahnte Datenraten im heimischen Netzwerk erlaubt. Es ist zwar etwas schade das nur ein super schneller LAN Port vorhanden ist, aber diese Entscheidung ist verständlich.

Hinzu kommt das coole Design und die einfache Software und es fällt mir nicht schwer den Netgear Nighthawk AX6000 AX12 zu empfehlen!

Allgemein würde ich aktuell glatt nur den Nighthawk AX6000 AX12, Nighthawk AX6000 AX8 oder den ASUS RT-AX88U in der absoluten High End Klasse empfehlen! Die WLAN 6 Router sind bereits erstaunlich und erfreulich zuverlässig arbeitend und liefern in allen Belangen, auch beim alten WLAN Standard, eine herausragende Performance.

Zwar ist der Nighthawk AX6000 AX12 mit über 400€ schon sehr teuer, aber Ihr seid hier für die Zukunft gerüstet! Solltet Ihr aber auf den 5Gbit Port verzichten können, schaut Euch auch einmal den kleineren AX8 an, welcher ansonsten in einer sehr ähnlichen Klasse spielt aber ein gutes Stück weniger kostet.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12

Die Eve Flare im Test, schicke Smart Home Beleuchtung für Apple Nutzer

Dekolichter sind voll im Trend! Gerade im Gartenbereich und bei Partys können diese auch wirklich sehr schick aussehen und gut für Stimmung sorgen.

Genau dafür hat Eve die Flare designt. Bei der Eve Flare handelt es sich um ein portables LED Dekolicht, in Form einer Kugel, welches sich natürlich mit Eurem Smartphone vernetzen lässt.

Die Eve Flare Im Test 8

Hierfür setzt Eve wie üblich auf die Apple Homekit Plattform.

Klingt doch interessant, aber wie sieht die Eve Flare in der Praxis aus und lohnt es sich hier wirklich 100€ auszugeben?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Eve Flare im Test

Auf den ersten Blick gibt es nicht viel zur Eve Flare zu sagen. Ihr erhaltet hier eine ca. 25cm große Kunststoffkugel, ohne irgendwelche Logos oder sonstige Auffälligkeiten.

Die Eve Flare Im Test 1

Dies überrascht auch nicht, denn so etwas würde nur vom eigentlichen Zweck als Deko-Licht ablenken. Das äußere Gehäuse der Eve Flare besteht aus einer Art Milchglas Kunststoff, welches sich komplett gleichmäßig um die Kugel und die LED im Inneren zieht.

Durch dieses Milchglas wird das Licht sauber weichgezeichnet und verteilt.

Lediglich auf der Unterseite bzw. Oberseite findet sich ein Kontrollpanel, welches abgeflacht ist. Hierdurch kann die Kugel auch sicher liegen, ohne die ganze Zeit lang hin und her zu rollen.

Ebenfalls auf der Unterseite findet sich ein Bügel den Ihr ausklappen könnt um die Eve Flare irgendwo aufzuhängen. Klasse!

Die Eve Flare Im Test 2

Damit die Eve Flare funktioniert, benötigt diese natürlich Energie. Hierfür hat Eve einen Akku integriert welcher ca. 6 Stunden hält. Danach muss die Flare wiederaufgeladen werden.

Dies geschieht über zwei Kontakte auf der Unterseite und einer Art Lade-Platte, auf welche die Lichtkugel gelegt werden muss. An dieser Platte wird das beiliegende Ladegerät angeschlossen. Hier muss ich allerdings etwas Kritik äußern! Eve legt ein proprietäres 5V Ladegerät bei. Ein normaler microUSB Port wäre hier deutlich flexibler gewesen.

Gerade wenn ihr die Eve Flare länger als 6 Stunden im Garten nutzen wollt, wäre es so einfach möglich gewesen diese über Powerbanks oder Ähnliches zu versorgen.

Die Eve Flare Im Test 3

Ja habt Ihr eine Steckdose in der Nähe könnt Ihr die Eve Flare natürlich konstant auf dem Ladepad betreiben. Gerade wenn Ihr diese in der Wohnung nutzt, macht dies Sinn.

Bonus Punkte gibt es für die IP65 Zertifizierung. Die Eve Flare kann also Regen und generell etwas Feuchtigkeit schadlos überstehen. Dies gilt allerdings nicht für das Ladepad!

Zu guter Letzt haben wir noch zwei Tasten zur Steuerung ohne Smartphone auf der Unterseite.

 

Die App

Starten wir mit dem Wichtigsten. Um die Eve Flare zu nutzen, MÜSST Ihr ein IOS Smartphone haben. Zum einen ist die Eve App nur für IOS verfügbar, zum anderen sind alle Eve Produkte sehr eng mit der Apple HomeKit Plattform verknüpft.

Starten wir aber am Anfang. Um die Eve Flare zu nutzen, benötigt Ihr die Eve App. diese wird genutzt diverse Eve Produkte zu steuern unter anderem auch halt die Eve Flare.

Geht in der App, welche keine Registrierung oder Ähnliches voraussetzt, einfach in die Einstellungen und sucht dort nach Geräten. Habt Ihr die Eve Flare eingeschaltet, sollte diese dort auch sofort gefunden werden.

Eve Flare Im Test App (9) Eve Flare Im Test App (2)

Wählt diese aus und scannt den QR Code auf der Rückseite und Ihr seid auch schon so gut wie fertig mit der Einrichtung. Ihr könnt der Flare nun noch einen Raum zuordnen und einen speziellen Namen geben.

Dieser Name ist nicht ganz unwichtig, denn Ihr könnt Siri Nutzen um die Eve Flare zu steuern.

Was die Steuerung angeht habt Ihr im Allgemeinen mehrere Möglichkeiten. Ihr könnt zum einen natürlich die Eve App nutzen, aber auch die Apple Home App.

Die Apple Home App ist natürlich verglichen mit der Eve App etwas abgespeckt, was den Funktionsumfang angeht, kann aber natürlich auf die Basisfunktionen zugreifen. Dies wäre das ein/ausschalten wie auch das Verändern der Farbe.

Eve Flare Im Test App (11) Eve Flare Im Test App (10)

Wollt Ihr nur dies dann könntet Ihr theoretisch die Eve App sogar löschen. Über die Eve App sind selbige Funktionen verfügbar wie auch die Möglichkeit mehrere Eve Flares zu einer Gruppe hinzuzufügen und gemeinsam zu steuern, wie auch „Regel“ anzulegen.

Ihr könnt die Eve Flare also auch mit anderen Eve Produkten verknüpfen. Habt Ihr beispielsweise das Eve Thermostat könntet Ihr die aktuelle Temperatur mit einer Farbe verknüpfen usw.

Allerdings benötigt Ihr hierfür einen Apple Homepod!

Eve Flare Im Test App (22) Eve Flare Im Test App (13)

Eve nutzt bei seinen Produkten Bluetooth für die Verbindung zum Smartphone. Dies hat vor und Nachteile. Der Vorteil ist, dass Ihr nicht auf irgendwelche Hersteller-Server angewiesen seid, was aus Sicht der Zuverlässigkeit und des Datenschutzes ideal ist.

Allerdings gibt es eine Reichweitenbeschränkung. Ich denke dies ist bei der Eve Flare nicht weiter tragisch, außer Ihr wollt diese unbedingt von unterwegs einschalten. In Kombination mit meinem Apple iPhone Xs Max konnte ich eine Reichweite im Freien von locker 10+ Metern erreichen.

Habt Ihr allerdings einen Apple HomePod könnt Ihr diesen als eine Art Basisstation für die Eve Geräte nutzen und dann über diesen die Geräte steuern.

 

Das Licht

Starten wir damit was die Eve Flare nicht ist und das ist ein „Beleuchtungslicht“. Die Eve Flare erfüllt einen rein dekorativen Zweck, dementsprechend ist auch die Helligkeit.

Diese ist aber nicht mal schlecht! Die Kugel hat ein schönes gleichmäßiges „glühen“. Die LED bzw. LEDs scheinen dabei sauber in der Mitte zu sitzen, denn die Lichtabstrahlung ist sehr gleichmäßig.

Die Eve Flare Im Test 10

Klasse! Auch die Farbdarstellung und Wiedergabe ist gut. Alle Farben werden ähnlich gut dargestellt, auch wenn diese nicht super satt erscheinen.

Dies wird allerdings an der Milchglas Oberfläche liegen, welche wie alle matten Oberflächen etwas die Sättigung reduziert.

Die Eve Flare Im Test 11

Schlimm? Nein!

Ich bin mit dem Licht der Eve Flare sehr zufrieden und Ihr könnt Euch auch die Bilder ansehen und dies für Euch beurteilen.

 

Fazit

Bei der Eve Flare gibt es keine großen Überraschungen, diese erfüllt den versprochenen Job tadellos, nicht mehr und nicht weniger!

Ihr erhaltet bei der Flare eine 25cm im Durchmesser große Lichtkugel, für die Wohnung oder auch den Garten. Diese könnt Ihr wahlweise über das beiliegende Netzteil oder den integrierten Akku (ca. 6 Stunden) betreiben.

Eve nutzt hier wie üblich die Apple HomeKit Plattform für die Steuerung und Verwaltung, mit allen Vorteilen und Nachteilen die diese bringt.

Die Eve Flare Im Test 5

Auf Seiten der Vorteile finden wir die wirklich hervorragende Integration in das Apple Ökosystem (Siri), wie auch den perfekten Datenschutz. Im Gegenzug seid Ihr aber auch an die Apple Plattform gebunden und müsst hier Bluetooth für die Kommunikation nutzen. Letzteres hat mich aber bei einem Produkt wie der Eve Flare nicht gestört.

Das Wichtigste ist aber natürlich die Optik und das Licht. Hier habe ich keinerlei Klagen! Die Eve Flare sieht im Dunkeln wirklich klasse aus und ist klar bei jeder Party ein absoluter Hingucker.

Von daher Daumen hoch für die Eve Flare! Lediglich den Preis finde ich mit fast 100€ etwas saftig!

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Der Anker Soundcore Wakey im Test, die perfekte Mischung aus Bluetooth Lautsprecher, Radio und Ladestation

Anker ist besonders für zwei Produktkategorien bekannt, Ladegeräte und Bluetooth Lautsprecher. Mit dem Soundcore Wakey versucht Anker nun diese beiden Kategorien in einem Gerät zu vereinen.

Der Soundcore Wakey ist ein Bluetooth Lautsprecher bzw. Radiowecker für Euren Nachttisch, in welchem ein Smartphone Ladegerät bzw. kabelloses Ladepad integriert ist. Hinzu kommen noch diverse andere Feature, wie eine Einschlafhilfe und eine Uhr.

Der Anker Soundcore Wakey Im Test, Die Perfekte Mischung Aus Bluetooth Lautsprecher, Radio Und Ladestation 9

Klingt doch durchaus interessant, allerdings kostet der Soundcore Wakey auch gute 100€! Wollen wir uns in einem Test doch einmal ansehen was der Soundcore Wakey von Anker so kann und vor allem wie gut!

Neugierig?

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zurverfügungstellen des Soundcore Wakey für diesen Test.

 

Der Anker Soundcore Wakey im Test

Bei dem Anker Soundcore Wakey handelt es sich auf den ersten Blick um einen recht klassischen Bluetooth Lautsprecher, zumindest was den Aufbau angeht.

So besitzt dieser ein rechteckiges und breites Gehäuse, auf dessen Front ein Lautsprechergitter angebracht ist, unter welchem die beiden 5W Treiber sitzen. Dieses Lautsprechergitter ist beim Soundcore Wakey aus Stoff gefertigt und passt damit ganz zu der etwas „gemütlicheren“ Optik.

Der Anker Soundcore Wakey Im Test, Die Perfekte Mischung Aus Bluetooth Lautsprecher, Radio Und Ladestation 2

Der Lautsprecher besitzt viele geschwungene Kanten und wirkt dank des matten weißen Kunststoffs sehr freundlich. Dies ist natürlich eine wünschenswerte Eigenschaft für einen Lautsprecher der für den Nachtisch gedacht ist.

Allerdings hat der Soundcore Wakey noch ein paar Tricks drauf, die man diesem auf den ersten Blick nicht ansieht.

Zum einen ist er natürlich ein „normaler“ Bluetooth Lautsprecher, allerdings besitzt dieser auch ein integriertes FM Radio.

Der Anker Soundcore Wakey Im Test, Die Perfekte Mischung Aus Bluetooth Lautsprecher, Radio Und Ladestation 1

Hierfür befindet sich auf der Rückseite auch ein Anschluss für eine Antenne, die mit im Lieferumfang liegt.

Auf der Front ist unterhalb des Stoffs ist zudem ein kleines „Display“ angebracht, welches Euch Dinge wie die Uhrzeit usw. anzeigen kann, wie auch den eingestellten Sender. Diese Integration des Displays ist sehr gut gelungen und wirkt auch sehr schick!

Das war aber noch nicht alles! Auf der Oberseite ist ein „Gummiring“ angebracht, welcher das kabellose Ladepad, das in diesem Lautsprecher integriert ist, markiert.

Der Anker Soundcore Wakey Im Test, Die Perfekte Mischung Aus Bluetooth Lautsprecher, Radio Und Ladestation 3

Ihr könnt also Euer Samsung Galaxy S8,S9,S10, iPhone X, Xs und alle Smartphones die kabelloses Laden unterstützen direkt auf dem Lautsprecher laden. Das Ladepad besitzt die 5/7,5/10W Leistungsstufen, kann also recht flott laden.

Unterstützt Euer Smartphone kein kabelloses Aufladen oder Ihr wollt beispielsweise einen Amazon Kindle oder Ähnliches am Bett laden, dann kann Euch der Soundcore Wakey auch helfen. Auf der Rückseite finden sich zwei weitere reguläre USB A Ladeports. Diese sind mit 5V/2A nichts Besonderes, erfüllen aber ihren Zweck.

Weiterhin auf der Rückseite ist ein AUX Eingang und der Anschluss für das Netzteil. Nein der Soundcore Wakey hat keinen eingebauten Akku!

Der Anker Soundcore Wakey Im Test, Die Perfekte Mischung Aus Bluetooth Lautsprecher, Radio Und Ladestation 5

Nicht verwunderlich, denn der Soundcore Wakey ist eine Art Hybrid aus Bluetooth Lautsprecher und USB Ladegerät. So hat das beiliegende Netzteil auch satte 45W Leistung.

Gesteuert wird der Wakey über Touchtasten die auf der Front unterhalb des Lautsprechergitters angebracht sind.

 

Was kann der Anker Soundcore Wakey?

Gehen wir einmal kurz alle Feature des Soundcore Wakey durch. Folgende Funktionen besitzt der Wakey:

  • Uhr
  • Wecker
  • Bluetooth Lautsprecher
  • FM Radio
  • Kabelloses Ladegerät
  • USB Ladegerät
  • Einschlafhilfe

Im Normalbetrieb zeigt Euch der Soundcore Wakey durchgehend die aktuelle Uhrzeit an. Sollte dies Euch in der Nacht stören, dann könnt Ihr die Anzeige mit einem Timer versehen, beispielsweise schaltet das Display automatisch oder nach X Minuten aus.

Der Anker Soundcore Wakey Im Test, Die Perfekte Mischung Aus Bluetooth Lautsprecher, Radio Und Ladestation 14

Über die SoundCore App könnt Ihr auch einen Wecker anlegen, der unabhängig vom Smartphone im Lautsprecher hinterlegt wird. Hier könnt Ihr auch einen passenden Klingelton auswählen. 10 verschiedene Wecktöne bietet der Wakey. Alternativ könnt Ihr auch Einstellen, dass automatisch ein Radiosender gestartet wird.

Anker Soundcore Wakey App (3) Anker Soundcore Wakey App (1)

Radiosender könnt Ihr ebenfalls über die App einprogrammieren. Einprogrammierte Sender lassen sich zudem als Favoriten festlegen, welche sich dann auch ohne Smartphone am Lautsprecher abrufen lassen.

Grundsätzlich hat das Radiomodul einen sehr guten Klang, ist aber nicht all zu empfangsstark! Lokal Sender kommen bei mir glasklar rein, aber Sender wie SWR3 wo ich gerade so im Grenzgebiet für den Empfang bin, lassen sich nur mit Mühe reinbekommen. Hier wäre noch etwas Luft nach oben!

Witzig ist die Einschlafhilfe. Über die App könnt Ihr „Hintergrunduntermalung“ wiedergeben, also Vogelstimmen, das prasseln von Regen usw.

Anker Soundcore Wakey App (7) Anker Soundcore Wakey App (5)

Das witzige Ihr könnt das Ganze nach belieben mischen! Also etwas Regen plätschern, ein Zug der in der Ferne vorbeifährt, ein paar Vögel die singen usw. Ihr könnt für alle der 10 möglichen Geräusche eine Intensivität einstellen. Ebenfalls könnt Ihr natürlich einen Timmer einstellen nach welchem die Einschlafhilfe automatisch ausgeht.

Kommen wir noch zum Aufladen von Smartphone und Co. Das kabellose Ladepad hat in meinem Test problemlos mit allen getesteten Smartphones (Google Pixel 3 XL, Samsung Galaxy S10+ und iPhone Xs Max) funktioniert.

Alle drei Smartphones erreichten ihr jeweiliges maximales Ladetempo, das an einem Universalladepad erreichbar ist.

Bei den beiden normalen USB Ladeports gibt es keine Überraschungen. Diese liefern ein gutes Standard Ladetempo und bringen die üblichen Optimierungen für IOS und Android Smartphones mit. Klasse!

 

Klang des Anker Soundcore Wakey

Wenn man den Soundcore Wakey sieht, wird man nicht mit einem besonders großen oder vollen Klang rechnen, schließlich ist dieser vergleichsweise klein und leicht.

Allerdings ist dies ein Fall wo man sich nicht von der Optik täuschen lassen darf! Der Soundcore Wakey klingt verdammt gut!

Starten wir wie üblich bei den Höhen, welche hier sehr klar und brillant ausfallen. Der Soundcore Wakey hat eine beeindruckende Schärfe und Klarheit im Klang. Hierdurch wirkt dieser auch sehr detailliert!

Damit würde ich die Höhen als überdurchschnittlich für einen Lautsprecher der 100€ Preisklasse einstufen.

Der Anker Soundcore Wakey Im Test, Die Perfekte Mischung Aus Bluetooth Lautsprecher, Radio Und Ladestation 10

Die Mitten sind unauffällig. Ich würde sagen Anker hat diese ganz leicht abgesenkt, aber nichts Drastisches. Stimmen und auch Hörbücher werden sehr gut wiedergegeben.

Wo wir ein paar Abstriche zu machen haben ist beim Bass. Der Bass des Soundcore Wakey ist völlig in Ordnung! Der Lautsprecher klingt voll und mehr als ausreichend voluminös.

Allerdings haben wir hier auch kein Bass Monster vor uns. Beispielsweise ein Anker Soundcore Motion+ hätte mehr „Wums“ als der Wakey.

Dafür klingt der Wakey fast sogar noch etwas dynamischer und größer als der Motion+. Selbst die maximale Lautstärke des Wakey ist beeindruckend!

Kurzum ich bin mit dem Klang des Anker Soundcore Wakey voll zufrieden! Dieser wird den Job als Schlafzimmer „Radio“ mehr als ausreichend erfüllen.

 

Ist der Anker Soundcore Wakey empfehlenswert?

Der Anker Soundcore Wakey ist sicherlich ein etwas spezielleres Produkt, welches aber dennoch eine sehr interessante Brücke zwischen Smartphone Ladegerät und Bluetooth Lautsprecher spannt.

Der Anker Soundcore Wakey ist natürlich primär für den Nachtisch gedacht, wo dieser auch klar die beste Figur abgibt. Allerdings könnte ich mir diesen auch am Arbeitsplatz als Radio gut vorstellen.

Der Anker Soundcore Wakey Im Test, Die Perfekte Mischung Aus Bluetooth Lautsprecher, Radio Und Ladestation 12

Starten wir am Anfang. Sicherlich das Spannendste am Wakey ist der große Funktionsumfang. Die Kombination aus Bluetooth Lautsprecher, Wecker, FM Radio und Smartphone Ladegerät (kabellos/kabelgebunden) ist nach meinem Wissensstand aktuell einmalig, aber durchaus sinnvoll!

Kann Euer Smartphone kabellos geladen werden, dann könnt Ihr dies einfach über Nacht auf den Lautsprecher legen und es ist am nächsten Tag voll, wenn Euch der Wakey stampft weckt, gegeben falls mit Eurem Lieblingsradiosender.

Radiosender lassen sich nach Wunsch und zum schnelleren Abruf über die SoundCore App einspeichern. Die grundsätzliche Qualität des Radios ist sehr gut, auch wenn der Wakey nicht der empfangsstärkste Lautsprecher ist.

Ebenfalls gut ist der Klang des Lautsprechers! Dieser ist zwar nicht der größte Bass Bomber, klingt aber sehr dynamisch und voll. Er klingt deutlich besser als man dies anhand der Größe denken würde.

Der Anker Soundcore Wakey Im Test, Die Perfekte Mischung Aus Bluetooth Lautsprecher, Radio Und Ladestation 13

Hinzu kommen interessante Bonus Feature wie die Einschlafhilfe oder die Uhr.

Unterm Strich würde ich den Anker Soundcore WakeyA klar als empfehlenswert bezeichnen, sofern Ihr einen Radiowecker für Euren Nachttisch sucht und vielleicht auch etwas mit dem integrierten Ladegerät für Smartphone und Co. anfangen könnt!

Soundcore Wakey Bluetooth Lautsprecher, Powered by Anker mit 10W...

  • Schickes Design
  • Guter Klang
  • Kabelloses Ladepad mit bis zu 10W
  • Zwei USB Ladeports
  • Integriertes FM Radio
  • LED Display
  • Weckfunktion
  • Interessante Einschlafhilfe
  • Empfang des FM Radios mittelmäßig
  • Display Helligkeit etwas hoch (bei Nacht)
  • Touchtasten im Halbschlaf nicht ganz leicht zu treffen

 

Die DoorLine Slim DECT im Test, eine Türklingel mit DECT, wie funktioniert dies?

Smarte bzw. vernetzte Türklingeln liegen im Trend! Einer der bekanntesten Hersteller ist hier ohne Frage Ring.

Allerdings gibt es hier ein sehr interessantes alternativ Konzept, vom deutschen Hersteller Telegärtner bzw. DoorLine.

Die DoorLine Slim DECT nutzt nicht WLAN um sich mit anderen Geräten zu vernetzen, sondern DECT. Hierdurch lässt sich die Türklingel mit DECT Anlagen, wie beispielsweise einer Fritzbox vernetzen.

Die Doorline Slim Dect Im Test, Eine Türklingel Mit Dect, Wie Funktioniert Dies 8

Klingt doch interessant das Ganze, aber wie schaut es in der Praxis aus? Ist hier DECT eine gute Wahl oder hat doch Ring und Co. die Nase vorne?

Finden wir es im Test der DoorLine Slim DECT heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Telegärtner für das zur Verfügung stellen der DoorLine Slim DECT.

 

Die DoorLine Slim DECT im Test

Auf dem ersten Blick handelt es sich bei der DoorLine Slim DECT um eine reguläre Türklingel mit zwei Klingelknöpfen.

Die Doorline Slim Dect Im Test, Eine Türklingel Mit Dect, Wie Funktioniert Dies 1

Man sieht dieser aber auch bereits auf dem ersten Blick an, dass es sich hier um ein etwas wertigeres Modell handelt. Die Front der Klingel, welche mit 22,4 x 8,6 x 2,1cm recht schmal ist, ist komplett aus Glas gefertigt. Es gibt hier keine Öffnungen oder Ähnliches.

Selbst die Klingelknöpfe sind kapazitive Tasten, müssen also nicht physisch eingedrückt werden. Im Normalfall bevorzuge ich physische Tasten, zumal diese bei Handschuhen in der Regel besser funktionieren als kapazitive Tasten.

Allerdings sehe ich auch Vorteile, gerade was den Wasserschutz angeht. Ich habe leider die Erfahrung gemacht das Türklingeln gerne kaputt gehen, vermutlich aufgrund von eindringendem Wasser.

Die Doorline Slim Dect Im Test, Eine Türklingel Mit Dect, Wie Funktioniert Dies 3

Dies kann hier zumindest über die Front nicht passieren. Der Rahmen der DoorLine Slim DECT ist aus einem recht dicken silbernen Kunststoff, welcher fast die Anmutung von Aluminium hat.

Allgemein ist die Türklingel schön massiv gearbeitet!

Neben den beiden im Betrieb beleuchteten Klingelknöpfen befindet sich ein weißes Feld, welches Ihr passend mit Namen beschriften könnt. Hierfür lässt sich eine kleine Kunststoffplatte über die Unterseite entnehmen. Die Beschriftung ist also nicht direkt der Witterung ausgesetzt.

Die Doorline Slim Dect Im Test, Eine Türklingel Mit Dect, Wie Funktioniert Dies 2

Ebenfalls auf der Unterseite ist die Schraube um die DoorLine Slim DECT von der Montageplatte zu lösen.

 

Wie funktionierts? (Kurzfassung)

Die DoorLine Slim DECT ist keine „vernetzte“ Türklingel, wie die Modelle von Ring und Co. Sondern es handelt sich hier um eine Mischung aus regulärer Türklingel und einem Schnurlos-Telefon (blöd ausgedrückt).

Die DoorLine Slim DECT nutzt wie der Name schon sagt den DECT Standard und lässt sich somit an jeder DECT fähigen Anlage (AVM Fritzbox z.B.) betreiben. Hier wird die Türklingel wie ein normales Schnurlostelefon angemeldet.

Die DECT Basis weiß genau genommen nicht mal, dass  es sich hier um eine Türklingel handelt. Wird nun die Klingel betätigt ruft die DoorLine Slim DECT eine bzw. mehrere hinterlegte Telefonnummern, von internen Telefonen, an.

Diese klingeln also sobald ein Besucher an der Tür ist. Geht Ihr an das Telefon könnt Ihr mit der Person reden.

Auch ist es möglich über Eingaben (ähnlich wie bei Telefon Hotlines) die Tür zu öffnen usw. Dazu aber später mehr.

 

Installation

Sofern Ihr nicht technisch begabt seid, würde ich Euch klar empfehlen die Installation von einem Elektriker durchführen zu lassen! Diese kann je nach Gegebenheiten durchaus komplex sein!

Schritt 1 ist natürlich die Frage der Befestigung der Türklingel. Die DoorLine Slim DECT besitzt eine metallerne Rückenplatte, welche über eine kleine Öffnung in der Wand befestigt wird. Anschließend könnt Ihr die Klingel einfach auf diese Platte aufsetzen und verschrauben.

In meinem Fall ist allerdings ein deutlich größeres Loch in der Wand, von meiner alten Türklingel. Hier habe ich eine Metall Platte aufgesetzt, welche das Loch verschließt, auf welche ich dann wiederum die Rückenplatte der DoorLine Slim DECT montiert habe.

Die Doorline Slim Dect Im Test, Eine Türklingel Mit Dect, Wie Funktioniert Dies 4

Schritt 2 ist die Stromversorgung. Hier muss ich leider die DoorLine Slim DECT etwas kritisieren. Diese benötigt zwingend eine 12V Spannungsversorgung!

Ein passendes Stecker Netzteil liegt bei. Ich bin zwar kein Elektriker, aber ich glaube die wenigsten Nutzer werden in der Wand, wo die Türklingel verbaut ist, eine Steckdose haben. Bei mir gehen die Klingeldrähte in den Sicherungskasten, wo ebenfalls ein Stecker Netzteil sehr unpraktisch ist.

Bei dem Umstieg von meiner alten Türklingel auf ein Modell von RING, konnte ich einfach meinen alten, fest im Sicherungskasten verbauten Trafo weiterverwenden. RING erlaubt einen Spannungsbereich von 8-24V, was hier eine gewisse Flexibilität erlaubt.

DoorLine bietet auch ein passendes Netzteil für die Montage im Sicherungskasten an (hier), aber dieses ist optional.

Die Doorline Slim Dect Im Test, Eine Türklingel Mit Dect, Wie Funktioniert Dies 5

Schritt 3 (optional) Ihr könnt auch einen Türöffner mit der DoorLine Slim DECT verbinden. Hierfür schaut am besten in die Anleitung wie genau dies funktioniert und welche Türöffner unterstützt werden.

Schritt 4 ist das Anmelden an Eurer DECT Basis. Ihr braucht hierfür keine spezielle Basisstation! Eure Basis hält die DoorLine Slim DECT Klingel einfach für ein Schnurlostelefon. Verbindet die Klingel einfach mit dem Strom und startet den Suchvorgang Eurer Basis.

Die Türklingel sollte dann einfach gefunden werden und sich verbinden. Ich habe dies in Kombination mit einer Fritzbox durchgeführt, wo das Ganze auch gut geklappt hat.

Auch was die Reichweite angeht kann ich nicht klagen. DECT hat von Natur aus eine recht hohe Reichweite, was sich auch bei der DoorLine Slim DECT bestätigt.

 

Was kann nun die DoorLine Slim DECT?

Betätigt ein Besucher die Klingel wird dies von dieser zunächst mit einem kurzen Geräusch bestätigt, so das der Besucher auch weiß das die Klingel funktioniert.

Zeitgleich (die Verzögerung liegt wirklich bei +-0) beginnen alle Eure internen Telefone zu klingen. Je nach Telefonanlage wird hier ein Name angezeigt, den Ihr bei der Einrichtung vergeben habt, wie „Türklingel“.

Auch könntet Ihr hier für die Türklingel einen individuellen Klingelton vergeben, so dass Ihr gleich zwischen Anrufen und der Tür unterschieden könnt.

Habt Ihr einen gesonderten Türgong oder wollt einen haben, dann lässt sich dieser auch anschließen, zusätzlich zum Klingeln der Telefone.

Die Doorline Slim Dect Im Test, Eine Türklingel Mit Dect, Wie Funktioniert Dies 9

Geht Ihr an das Telefon startet die Freisprechfunktion und Ihr könnt mit dem Besucher reden. Wollt Ihr dies nicht, ist es auch möglich die DoorLine Slim DECT so einzustellen dass der Besucher Euch zunächst nicht hören kann.

Wollt Ihr den Besucher hereinlassen und habt einen elektrischen Türöffner, dann könnt Ihr die Tür über das Drücken von #8 bzw. #9 öffnen.

Das Ganze funktioniert auch in der Praxis soweit gut! Selbst die Sprachqualität in beide Richtungen ist stark. Lediglich war die Türklingel bei mir von Haus aus etwas leise eingestellt.

Dies lässt sich aber über diverse Codes ändern. Auch könnt Ihr eine Anrufweiterleitung einrichten. So könnt Ihr das Klingeln der Tür auch an Euer Smartphone senden, so dass Ihr von überall einen Besucher an der Tür mitbekommt.

Bedenkt aber, dass dies unter Umständen zusätzliche Telefonkosten verursachen kann.

Über diverse Codes, welche alle gut in der Anleitung beschrieben sind, könnt Ihr auch noch diverse Einstellungen tätigen, wie die Klingeldauer verändern, die Anrufweiterleitung schnell ein/ausschalten, die Lautstärke verändern usw.

 

DoorLine Slim DECT vs. Ring und Co.

In den letzten Monaten wurden smarte Türklingeln wie von Ring und Co. immer populärer. Verglichen mit diesen „smarten“ Modellen wirkt die DoorLine Slim DECT fast schon etwas „dumm“. Aber ist dies eine berechtigte Aussage?

Jein, smarte Türklingeln wie von Ring und Co. haben klar ihre Vorzüge! Der wichtigste ist die Kamera und auch etwas die mobile Nutzung.

Ihr könnt über die integrierte Kamera bei Ring sehen wer vor der Tür steht und dann entscheiden, will ich mit dieser Person reden oder nicht. Allerdings habe ich dies in der Zeit mit Ring weniger genutzt als ich gedacht hätte.

Warum? Es dauert nach dem Klingeln eine Weile bis ich mein Smartphone gegriffen habe, dieses entsperrt habe, die App geladen ist, der live Stream geladen ist usw. Bei Paketboten ist dies oftmals schon zu lang und man sieht nur noch ihren Rücken.

Die Doorline Slim Dect Im Test, Eine Türklingel Mit Dect, Wie Funktioniert Dies 7

Auch bei weniger Smartphone affinen Menschen ist es sicherlich einfacher ein klingelndes Telefon anzunehmen. Beispielsweise meine Mutter hat erfahrungsgemäß ihr Smartphone überall, nur nicht schnell griffbereit.

Auch kostet beispielsweise das Speichern von Video Aufnahmen bei Ring XX€ im Jahr und es ist nicht möglich hier einen Türöffner zu verbinden.

Zwar bietet die DoorLine Slim DECT keine Video Funktion, was schade ist, dafür ist diese eine grund solide Basis Funktionalität. Das Klingeln der Telefone und auch das Annehmen geht ohne Verzögerung und auch die Möglichkeit die Tür auf Wunsch direkt über das Telefon zu öffnen ist klasse!

Ja ich glaube gerade für ältere Nutzer ist die DoorLine Slim DECT einfacher und schneller in der Nutzung! Hinzu kommt ein perfekter Datenschutz. Es gibt keine Kommunikation über einen externen Server oder Ähnliches. So würde die DoorLine Slim DECT auch weiter funktionieren, selbst wenn DoorLine pleite geht.

Auch kann so etwas nicht passieren: Ring: Mitarbeiter sollen jahrelang Nutzer beobachtet haben https://www.computerbase.de/2019-01/ring-mitarbeiter-beobachteten-nutzer/

Im Gegenzug ist beispielsweise die Nutzung unterwegs etwas uneleganter bei der DoorLine Slim DECT, welche eine Rufumleitung usw. benötigt.

 

Fazit

Ihr sucht eine einfach zu nutzende (auch für ältere Nutzer), hochwertige und was den Datenschutz angeht unbedenkliche „smarte“ Türklingel?

Dann seid Ihr bei der DoorLine Slim DECT an der richtigen Adresse! Zwar mangelt es der DoorLine Slim DECT im Vergleich zu anderen smarten Modellen an einer Kamera, aber dafür ist die DECT Funktionalität durchaus clever!

Die Doorline Slim Dect Im Test, Eine Türklingel Mit Dect, Wie Funktioniert Dies 6

Es wundert mich hier glatt, dass nicht mehr Modelle auf DECT setzen. Die Anbindung der Türklingel in das Telefon System bzw. die Fritzbox funktioniert ausgesprochen gut und ist sehr schön alltagstauglich. Jemand klingelt bei Euch und Ihr könnt einfach über Euer Telefon mit der Person reden.

Viel einfacher geht es nicht! Hinzu kommt die Möglichkeit einen Türöffner oder einen regulären Gong mit der Klingel zu verbinden, was bei Ring und Co. gar nicht möglich ist.

Zwar kann die Montage und die Einrichtung der DoorLine Slim DECT etwas trickreich sein, aber abseits davon bin ich voll zufrieden!

DoorLine Slim DECT Farbe: Schwarz von Telegärtner Elektronik l...

  • Wertige Haptik und Optik
  • Einfache Nutzung
  • Gute Funktion
  • DECT Funktionalität durchdacht
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Benachrichtigungen unterwegs nur über Umwege möglich (Rufweiterleitung)
  • Preis gehoben
  • Installation und Einrichtung kann kompliziert sein

Doorline Slim Dect

Das Xiaomi Mi Band 4 im Test, des beste und beliebteste Fitnessarmband 2019!

Das Xiaomi Mi Band 4 ist kaum im Handel, da ist schon von Verkaufsrekorden zu hören. Dies ist auch nicht verwunderlich, schließlich gelten die Mi Bänder als fast schon legendär!

Xiaomis Mi Band Fitnessarmbänder stehen für große Leistung, viel Akkulaufzeit und das zu kleinem Preis.

Xiaomi Mi Band 4 Test 11

Dieser kleine Preis ist zwar beim neuen Mi Band 4 auf rund 40€ angewachsen, ist damit aber für einen Fitnesstracker mit OLED Farbdisplay, Pulsmesser usw. auf keinem Fall zu viel. Zumindest in der Theorie!

Aber wie gut ist das Mi Band 4 in der Praxis und ist dieses den Aufpreis vom Mi Band 3 wert?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Xiaomi Mi Band 4 im Test

Bei dem Mi Band 4 handelt es sich um das absolut klassische Fitnessarmband, wie dieses im Bilderbuch zu sehen wäre. Das Mi Band 4 ist zwar verglichen mit seinen Vorgängern etwas gewachsen, aber der grundsätzliche Aufbau bleibt ähnlich.

Bei dem Mi Band 4 handelt es sich eigentlich nur um eine kleine Kapsel, welche in ein Silikon Armband eingeklemmt wird.

Xiaomi Mi Band 4 Test 1

Xiaomi legt hier ein einfaches schwarzes Armband bei, welches qualitativ soweit brauchbar ist. Ich finde das Silikon etwas steif, aber im Alltag kann ich mich nicht beklagen. Wie üblich wird es im Handel auch jede Menge alternativer Armbänder geben, sobald das Mi Band 4 etwas an Verbreitung gewonnen hat.

Die alten Armbänder des Mi Band 3 usw. passen dabei nicht auf das neue Mi Band 4!

Xiaomi Mi Band 4 Test 4

Xiaomi hat in das Mi Band 4 mehr Feature integriert, was dieses etwas größer gemacht hat. Das Wichtigste ist das Display, welches von 0,78 Zoll beim Mi Band 3 auf 0,95 Zoll Beim Mi Band 4 angewachsen ist. Xiaomi setzt hier auch weiterhin auf die OLED Technik.

Allerdings ist das Display beim Mi Band 4 nun endlich farbig und in der Theorie etwas heller. Xiaomi gibt die Helligkeit mit 400 cd/m² an.

Bei dem Display handelt es sich auch um einen Touchscreen, welchen Ihr allerdings erst aktivieren müsst. Hierfür müsst Ihr zunächst auf eine Touchtaste unterhalb des Display „drücken“, dann wird das Display aktiv.

Xiaomi Mi Band 4 Test 2

Auf der Rückseite des Xiaomi Mi Band 4 finden wir den mittlerweile obligatorischen Pulssensor, wie auch die Kontakte für das beiliegende Ladepad.

Aufgrund des größeren Displays hat Xiaomi bei Mi Band 4 auch einen größeren Akku verbaut. Seine Laufzeit schwankt recht stark je nach Nutzung, aber Ihr könnt mit guten 3 Wochen bei leichter Nutzung und 2+ Wochen bei intensiverer Nutzung rechnen.

Xiaomi Mi Band 4 Test 3

Was den Wasserschutz angeht, wirbt Xiaomi mit 5 ATM, was 50 Metern Wassertiefe entspricht. Dennoch seid vorsichtig wenn Ihr mit dem Mi Band 4 schwimmen gehen wollt. Aufgrund der Armbewegungen beim Schwimmen können selbst bei niedrigeren Tiefen schon mehr als 5 ATM „Druck“ anliegen.

Ich nehme zwar an, dass dies das MI Band 4 aushalten wird, garantieren kann ich es aber nicht. Zum Schwimmen gibt es bessere Fitnesstracker.

 

Die Software

Softwareseitig kommt beim Mi Band 4 wie üblich Mi Fit zum Einsatz. Mi Fit hat sich aber seid dem Mi Band 3 etwas gewandelt. Es gab für die Anwendung ein kleines „Refresh“, primär optischer Natur.

Die Mi Fit App ist nun eindeutig etwas freundlicher und moderner gestaltet und wirkt auch mehr nach der App eines großen „A“ Herstellers.

Mi Band 4 App (20) Mi Band 4 App (1)

Auf der Startseite der Mi Fit App findet Ihr zunächst eine Übersicht über Eure jeweiligen Tageswerte. Von hier aus könnt Ihr auch direkt ein „Programm“ starten, wie Laufen, Gehen, Fahrradfahren usw.

Tippt Ihr einen der Werte an, z.B. die Schrittzahl, dann landet Ihr in der Detailansicht. Hier könnt Ihr mithilfe eines Diagramms schnell sehen wann Ihr wie viele Schritte gemacht habt.

Mi Band 4 App (22) Mi Band 4 App (24)

Neben den täglichen Werten finden sich hier aber auch historische Werte, der letzten Woche, Monat usw.

Dabei unterscheidet die Mi Fit App auch automatisch zwischen den Aktivitäten die Ihr ausgeführt habt, klasse!

Mi Band 4 App (15) Mi Band 4 App (12)

Allerdings finde ich, dass diese durchaus interessanten Diagramme seit dem refresh der Mi Fit App etwas zu sehr versteckt wurden. Xiaomi hat gefühlt hier das Design vor die Funktion gestellt.

Dennoch bleibt die Mi Fit eine der beste Fitness Apps die mir bisher begegnet sind!

 

Feature und Funktionen des Mi Band 4

Was kann das Mi Band 4 nun alles? Starten wir mit einer kleinen Übersicht der wichtigsten Feature:

  • Schrittzähler (Sporttracking)
  • Schlaftracker
  • Pulsmesser
  • Uhr
  • Benachrichtigungen

Starten wir bei der Basisfunktion jedes Fitnesstrackers, das Schrittzählen. Der Schrittzähler im Mi Band 4 arbeitet natürlich durchgehen im Hintergrund. Dabei versucht das Band auch Eure Aktivitäten etwas aufzuschlüsseln.

Lauft Ihr ein Stück wird dies in der App auch als Laufen markiert. Alternativ könnt Ihr auch direkt ein Sportprogramm starten, solltet Ihr gerade Joggen gehen oder Ähnliches. Dann werden nicht nur Eure Schritte gezählt, sondern auch die zurückgelegte Strecke via GPS mit weiteren Informationen aufgezeichnet.

Das Mi Band 4 besitzt allerdings KEIN GPS Modul! Es wird hier das GPS Eures Smartphones genutzt. Dies hat aber den Vorteil, dass die zurückgelegte Strecke, Geschwindigkeit usw. recht akkurat aufgezeichnet wird (das GPS in einem Smartphone ist meist genauer als in einem Fitnesstracker).

Während eines Sportprogramms wird auch konstant Euer Puls gemessen.

Xiaomi Mi Band 4 Test 8

Im Normalfall, außerhalb der Sportprogramme, misst das Mi Band 4 nicht Euren Puls. Über die Mi Fit App könnt Ihr allerdings einstellen, dass immer in gewissen Intervallen der Puls gemessen wird. Dies kostet allerdings ein wenig Akkulaufzeit.

Erfreulicherweise ist der Pulsmesser allerdings sogar recht gut und genau! Nicht so genau wie eine Apple Watch, aber für einen 40€ Fitness Tracker beeindruckend genau.

Tragt Ihr das Mi Band 4 durchgehend, dann misst dieses auch Euren schlaft. Dabei erkennt dieses automatisch wann Ihr einschlaft, aufwacht und ob Ihr in einer Tief- oder Leichtschlafphase seid.

Erneut funktioniert dies sehr schön akkurat! Man merkt bei der Genauigkeit, dass wir uns in der 4. Generation eines Produkts befinden.

Die vermutlich größte Neuerung beim Mi Band 4 ist das Display. Während die alten Mi Bändern sehr einfache Displays hatten, ist das des Mi Band 4 fast schon als „schön“ zu bezeichnen.

Die wichtigste Neuerung sind natürlich die Farben. Xiaomi nutzt diese auch um die Menüs auf dem Fitnesstracker und auch die Uhrenblätter deutlich lebendiger zu gestallten.

Ja Ihr könnt über die Mi Fit App verschiedene Uhrenblätter installieren, ganz nach Eurem Geschmack.

Xiaomi Mi Band 4 Test 5

Allerdings ist auch etwas Kritik angebracht. Zum einen ist das Display des Mi Bands nicht permanent aktiv, zum anderen ist die Ablesbarkeit in praller Sonne eher mäßig. Ja an sich ist das Display ausreichend hell, aber bei starker Sonneneinstrahlung hilft dies auch nur bedingt.

Kommen wir zu guter Letzt noch auf Benachrichtigen zu sprechen. Erhaltet Ihr eine Benachrichtigung vibriert der Fitnesstracker kurz und es ist das jeweilige Icon + eine Textvorschau auf dem Display zu sehen. In der Mi Fit App könnt Ihr hier auswählen für welche Apps Ihr Beschichtungen erhalten wollt und für welche nicht. Grundsätzlich können für alle Apps die Ihr auf Eurem Smartphone installiert habt Benachrichtigungen an das Mi Band weitergeleitet werden.

Wie genau sind aber die Werte des Mi Bands? Zum Vergleich habe ich mir eine Withings Steel HR Sport und die Amazfit Stratos 2 geschnappt und gemeinsam mit dem Mi Band 4 getragen für einen kleinen Lauf.

Schritte

Die Werte der Amazfit Stratos 2 und des Mi Band 4 sind fast identisch, während die Withings Steel HR Sport etwas drunter liegt.

Dies passt aber, da die Withings Steel HR Sport tendenziell etwas weniger zählt. Kurzum ich würde den Schrittzähler des Mi Band 4 als genau einstufen.

 

Fazit

Das Xiaomi Mi Band hat seit der ersten Generation einen weiten Weg gekommen. Aber eins gilt seit der ersten Generation, mehr Fitness Tracker für weniger Geld ist kaum zu bekommen.

Dies gilt auch für das Mi Band 4! Zwar ist das Mi Band 4 mit +-40€ das teuerste Mi Band bisher, es ist aber auch klar das beste. Zumal man deutlich sieht wieso das Mi Band 4 teurer ist als das Mi Band 3.

Xiaomi Mi Band 4 Test 9

Die wichtigste Neuerung ist das Display, welches mit fast einem Zoll für einen Fitnesstracker recht groß ist und zum anderen dank Farb-OLED Panel auch recht gut aussieht! Ein besseres Display habe ich in einem günstigen Fitnesstracker bisher noch nicht gesehen.

Aber auch funktional kann das Xiaomi Mi Band 4 überzeugen! Es sind alle Basisfunktionen vorhanden die man sich bei einem Fitnesstracker wünschen kann, beginnend beim Schrittzähler, über die Möglichkeit Routen via GPS aufzuzeichnen, einem Pulsmesser, Schlaftracker und die Möglichkeit Benachrichtigen auf der Uhr zu erhalten.

Dabei sind die Sensoren des Mi Band 4 erfreulich akkurat und die Akkulaufzeit mit 2-3 Wochen top!

Kurzum für rund 40€ ist das Xiaomi Mi Band 4 klar der beste Fitnesstracker aktuell auf dem Markt und durchaus schon eine große Steigerung verglichen mit dem Mi Band 3.

Die Apple AirPods 2 im Test, besser als erwartet?!

Apple hat zwar die „true Wireless“ Ohrhörer nicht erfunden, aber mit den AirPods klar massentauglich gemacht.

Es wird vermutlich auf der Welt keine Ohrhörer geben, die sich mehr verkauft haben als die AirPods. Aber warum? Einfach nur weil diese von Apple sind?

Oder hat hier Apple einfach ein sehr gutes Produkt, welches dementsprechend Anklang findet? Grundsätzlich sollte man ja meinen, dass Apple genug Geld hat um hier hervorragende Ohrhörer auf die Beine zu stellen.

Apple Airpods 2 Im Test 2

Ich muss gestehen die Apple AirPods bisher ein wenig ignoriert zu haben. Die landläufige Meinung, dass diese nicht so gut klingen ist mir bekannt. Allerdings habe ich mich nun doch einmal dazu durchgerungen diesen eine Chance zu geben.

Wollen wir doch einmal schauen ob die Apple AirPods 2 vielleicht doch überzeugen können!

Die Apple AirPods 2 im Test

Das Design der Apple AirPods ist vermutlich den meisten bereits sehr gut bekannt! Ich weiß zwar nicht ob ich die Ohrhörer als besonders „Stylisch“ bezeichnen würde, aber sie heben sich klar von der Maße ab.

Apple Airpods 2 Im Test 14

Zudem gebt Ihr Euch sofort als Apple Nutzer zu erkennen.

Im Gegensatz zu den meisten anderen true Wireless Ohrhörern setzt Apple nicht auf den Ohrstöpsel Formfaktor. Die AirPods nutzen nicht mal einen Silikonaufsatz, sondern werden einfach ins Ohr „gelegt“. Dort ragen diese nach unten ein Stück heraus. Apple setzt hier auf eine Art „Stange“, welche an den eigentlichen Ohrhörern angebracht ist.

Technisch ist dies sehr clever! Zum einen befindet sich am unteren Ende dieser „Stange“ das Mikrofon, was für dieses eine sehr gute Position ist, zum anderen nutzt Apple den Platz im Im Inneren für den Akku.

Apple Airpods 2 Im Test 23

Durch diese gute Platzausnutzung halten die Ohrhörer bis zu 5 Stunden pro Ladung durch, was auch in der Praxis hinkommt!

Geladen werden die Ohrhörer wie üblich über die beiliegende Ladebox. Diese gibt es aktuell in zwei Versionen, normal und mit kabellosem Laden. Ich habe mir für diesen Test die deutlich günstigere normale Ladebox gekauft.

Apple Airpods 2 Im Test 24

Die Ladebox kann die Ohrhörer ca. 4x on the Go wiederaufladen, ehe diese selbst kabellos bzw. via Apple Lightning geladen werden muss.

Um die Ohrhörer zu steuern hat Apple auf die Rückseite dieser eine Touch sensitive Oberfläche verbaut. Das ein bzw. Ausschalten der Ohrhörer wird allerdings automatisch verrichtet, wenn Ihr diese in die Ladebox legt bzw. herausnehmt.

Apple Airpods 2 Im Test 25

Die Ladebox ist qualitativ absolut herausragend! Der weiße Hochglanz Kunststoff wirkt wertig und stabil. Auch werden die Ohrhörer zuverlässig via Magneten in der Transportbox gehalten.

 

Tragekomfort

Das Gefühl der Apple AirPods hebt sich stark von normalen in-Ears ab. Die AirPods sitzen sehr locker und entspannt in den Ohren. Dies hat mich anfangs fast etwas wahnsinnig gemacht.

Als jemand der normale In-Ears gewohnt ist, hatte ich immer das Gefühl die AirPods säßen nicht richtig, was sie aber taten. Dies erfordert fast etwas Eingewöhnung, wenn man zuvor lange Zeit normale in-Ears genutzt hat.

Apple Airpods 2 Im Test 4

Allerdings sehe ich auch klar die Vorzüge. Ihr habt keinerlei Druckgefühl in den Ohren oder allgemein das Gefühl etwas in den Ohren stecken zu haben. Die AirPods wirken hier sehr luftig und leicht.

Ich bevorzuge weiterhin normale in-Ears, aber gerade wenn Ihr das Gefühl dieser nicht so sehr mögt, könnten die AirPods etwas für Euch sein.

 

Klang der Apple AirPods 2

Der Klang der Apple AirPods 2 ist sicherlich der spannendste, aber auch problematischste Punkt. Warum?

Die Apple AirPods 2 klingen einfach blöd gesagt „anders“. Dies liegt natürlich an der Bauform. Reguläre in-Ears nutzen einen Silikonstöpsel um Euer Ohr zu verschließen. Hierdurch können die Treiber direkt Druck auf Euer Trommelfell ausüben.

Apple Airpods 2 Im Test 3

Dies haben die AirPods nicht! Die Ohrhörer liegen also einfach „lose“ in Euren Ohren. Dies verändert die Klang Charakteristik völlig. Habt Ihr normale In-Ears dann könnt Ihr ja auch einmal die Silikon Aufsätze abziehen und diese in Eure Ohren stecken, vermutlich werden die Ohrhörer hierdurch grausam klingen.

Apple hat hier natürlich einige Optimierungen durchgeführt. So denke ich mit gutem Gewissen behaupten zu können, dass die AirPods 2 klar die besten nicht in-Ear Ohrhörer sind!

Wie ist aber der Klang verglichen mit normalen Ohrhörern und der Konkurrenz?

Starten wir bei den Höhen. Diese sind tadellos. Die Höhen sich leicht, locker und schön luftig ohne eine nervige Schärfe zu haben.

Hier sind die AirPods aus meiner Sicht nah am Optimum!

Apple Airpods 2 Im Test 5

Bei den Mitten und Bässen wird es aber etwas schwerer. Grundsätzlich klingen die Ohrhörer ausreichend voll und bieten eine sehr gute Stimmenwiedergabe.

Allerdings merkt man, dass der Bass kaum Druck aufgebaut bekommt, was „merkwürdig“ erscheint. Denn an sich liefern die Apple AirPods einen recht kräftigen und tiefen Bass.

Sucht Ihr Ohrhörer mit einem druckvollen Bass seid Ihr bei den Apple Airpods klar falsch, aber dennoch wäre es falsch zu behaupten diese hätten einen schwachen Bass, denn dies stimmt auch nicht.

Der Klang ist hier fast eher mit Lautsprechern zu vergleichen als mit regulären Ohrhörern.

Bonuspunkte gibt es für die herausragende Signalstabilität und die sehr gute Detailwiedergabe.

 

Fazit

Das Fazit zu den Apple AirPods 2 fällt mir nicht ganz leicht. Es gibt gute Gründe diese nicht zu empfehlen, aber auch mindestens genau so viele es zu tun.

Ich glaube das Wichtigste ist die Frage wofür Ihr die AirPods kauft. Kauft Ihr die Apple AirPods für den heimischen Musikgenuss?

Dann lasst die Finger von diesen! Es gibt klanglich eindeutig bessere Ohrhörer für teils deutlich weniger Geld. Dies liegt aber weniger daran, dass Apple hier sparen wollte oder einfach keine guten Ohrhörer entwickeln konnte.

Apple Airpods 2 Im Test 7

Apples Entscheidung gegen das typische in-Ear Design ist klanglich ein großes Handicap. Euer Ohr kann nicht ordentlich versiegelt werden und die Ohrhörer liegen einfach locker in diesen.

Hierdurch haben es die Apple AirPods 2 deutlich schwerer Druck aufzubauen, was gerade beim Bass nicht unwichtig ist. Auf der anderen Seite klingen die AirPods für Ohrhörer mit diesem Handicap unheimlich gut! Man merkt, dass Apple sehr ordentliche Treiber verbaut hat und ein erstklassiger DSP am Werk ist. Rechnet nur nicht mit einem besonders druckvollen Bass, auch wenn dieser an sich nicht schlecht ist.

Unterm Strich würde ich also den Klang tatsächlich als gut bezeichnen, selbst für 100€+ TWS Ohrhörer. Zumindest dann wenn Ihr unterwegs seid. In Bus und Bahn oder auf der Straße braucht oder will man in der Regel auch nicht den absoluten HiFi Klang, sondern einfach nur etwas Hintergrund Untermalung und dies bekommen die Apple AirPods 2 ausgezeichnet hin!

Dadurch dass die Ohrhörer Euer Ohr nicht vollständig versiegeln, bekommt Ihr auch noch recht viel von Euer Umgebung mit (sofern Ihr die Musik nicht zu laut aufdreht). Dies kann erneut ein Vorteil oder auch Nachteil sein, je nach Eurem Geschmack.

Ich finde es in der Öffentlichkeit gar nicht so schlecht noch mitzubekommen wenn man angesprochen wird.

Ein weiter wichtiger Punkt ist Apples typisches „it simply works“. Die Ohrhörer sind extrem verbindungsstabil, das automatische Ein/Ausschalten funktioniert tadellos und auch die Akkulaufzeit ist top.

Kurzum geht es Euch primär um den Klang gibt es bessere Ohrhörer, wie die Xiaomi Mi AirDots (Pro), 1More Stylish TWS, Zolo Liberty+ usw. Sucht Ihr aber zuverlässige und einfach funktionierende Alltagsbegleiter mit einem guten Klang, dann sind die Apple AirPods 2 gar nicht so übel!

Der JBL Charge 4 im Test, besser als die Konkurrenz von Teufel und Anker?

JBLs Bluetooth Lautsprecher aus der Charge Serie gehören ohne Frage zu den populärsten Modellen auf dem Markt, dies auch zu Recht! Die JBL Charge Bluetooth Lautsprecher bieten im Allgemeinen einen guten Klang und schicke Optik zu einem fairen Preis.

Das neuste Modell in der Charge Serie ist der JBL Charge 4, welcher Ende 2018 auf den Markt kam. Der JBL Charge 4 soll mit einem nochmals verbesserten Klang und einem nochmals größeren Akku punkten.

Der Jbl Charge 4 Im Test 11

Aber gelingt dies auch? Und wie schlägt sich der JBL Charge 4 im Vergleich zur Konkurrenz aus dem Hause Anker?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an JBL für das Ausleihen des Charge 4 für diesen Test!

 

Der JBL Charge 4 im Test

Der Charge 4 ist JBLs Lautsprecher des oberen Mainstream Segment und dementsprechend ist dieser auch designt. Der Charge 4 hat eine schöne Größe. Ich würde sagen dieser ist nicht zu groß, dass er unhandlich wäre, aber auch nicht zu klein, dass hier kein guter Klang möglich wäre.

Der Jbl Charge 4 Im Test 1

Wie die meisten JBL Lautsprecher ist auch der Charge 4 in einer Art Röhrenform gehalten. Dieser besitzt einen Durchmesser von ca. 8 cm und eine Länge von ca. 22,5 cm.

Damit ist dieser für die 100€ Preisklasse leicht überdurchschnittlich groß, was mich allerdings nicht stört.

Der Jbl Charge 4 Im Test 5

Was mir am JBL Charge 4 sehr gut gefällt ist die Materialwahl! JBL hat den kompletten Lautsprecher, mit Ausnahme der Enden, mit einem groben Leinenstoff umspannt, welcher auch als Lautsprechergitter dient.

Dieser Leinenstoff verleiht dem Charge 4 zum einen eine recht freundliche Optik, zum anderen ist dieses Material auch sehr alltagstauglich. Der Lautsprecher zeigt keinerlei Fingerabrücke und auch Feuchtigkeit perlt weitestgehend ab.

Auch ist Leinenstoff generell recht resistent gegenüber Flecken, klasse!

Der Jbl Charge 4 Im Test 4

Erfreulicherweise gibt es den JBL Charge 4 in diversen Farben. Alleine bei Amazon konnte ich 10 Farbvarianten zählen! Neben schwarz und weiß sind hier auch viele buntere Farben wie gelb, petrol oder sand erhältlich.

Eine kleine Überraschung gibt es beim technischen Aufbau. Die meisten Bluetooth Lautsprecher dieses Kalibers nutzen zwei aktive Treiber, dies ist aber beim JBL Charge 4 nicht der Fall!

JBL hat hier lediglich einen sehr großen Treiber verbaut (siehe hier). Dieser soll aber gleich satte 30W Leistung liefern!

Der Jbl Charge 4 Im Test 2

Dies ist aber natürlich ein Wert auf welchen ich recht wenig geben würde. Die 30W sind die Peek Leistung, die bei gewissen Songs vielleicht für Bruchteile einer Sekunde für einen besonders kräftigen Bassschlag oder Ähnliches abgerufen werden können. Anders ist die Watt Angabe bei anderen Bluetooth Lautsprechern aber auch nicht zu beurteilen.

Zusätzlich zu diesem 30W Treiber sind an den Seiten zwei passive Treiber verbaut. Diese sorgen für einen internen Druckausgleich und verbessern unter anderem die Bass Performance.

Die Tasten zur Steuerung des JBL Charge 4 sind wie meist üblich auf der Oberseite angebracht. Die Anschlüsse sind ebenfalls wie meist üblich auf der Rückseite unter einer dicken Gummi-Klappe.

Der Jbl Charge 4 Im Test 3

JEB bewirbt den Charge 4 mit einem IPx7 Wasserschutz, der Lautsprecher dürfte also theoretisch sogar kurzzeitig untertauchen ohne Schaden zu nehmen.

Weitere Bonuspunkte bekommt JBL für den USB C Ladeport! Klasse! Ebenfalls auf der Seite der Anschlüsse finden wir einen AUX Eingang und einen normalen USB Ausgang.

Ihr könnt den JBL Charge 4 im Notfall als eine Art Powerbank nutzen. Passendend dafür hat der JBL Charge 4 mit 7500mAh auch einen ausreichend großen Akku, welcher zudem bis zu 20 Stunden Laufzeit ermöglicht, was auch hinkommt.

 

Wie klingt der JBL Charge 4

Kommen wir damit zum wichtigsten Punkt, dem Klang. Und ja hier hört man recht deutlich warum JBL Bluetooth Lautsprecher so beliebt sind!

Das Highlight am JBL Charge 4 ist klar der Bass. Der Charge 4 hat einen wundervoll satten und kräftigen Bass!

Dieser ist nicht überdominant aber bietet einen sehr guten Punch. Auch ist das Volumen des Lautsprechers klar überdurchschnittlich, weswegen der Bass sehr schön „rollt“.

Der Jbl Charge 4 Im Test 7

In der 120€ Preisklasse gibt es kaum Lautsprecher die dies besser machen! Volle Punktzahl hier an den Charge 4!

Wie steht es aber um den Rest? Die Mitten des Lautsprechers sind ordentlich! Diese sind schön voll und gut detailliert. Nein der Charge 4 ist kein „Mitten -Wunder“, aber diese sind auch nicht übermäßig abgesenkt.

Die Höhen wiederum sind erstaunlich klar und sauber. Dies hätte ich bei einem Lautsprecher mit nur einem Treiber nicht erwartet. Nein die Höhen sind nicht super Brilliant, aber klingen natürlich und passend.

Allgemein ist dies eine Beschreibung die gut zum JBL Charge 4 passt, „passend“. Trotz der immer noch recht kompakten Abmessungen fehlt klanglich gefühlt nichts.

Der Jbl Charge 4 Im Test 8

Selbst die Pegelfestigt stimmt! Der Charge 4 taugt also auch als Party Lautsprecher, in einem gewissen Rahmen natürlich.

Wenn Ich einen Punkt etwas kritisieren müsste, dann wäre es fast der asymmetrische Aufbau! Der JBL Charge 4 besitzt nur einen Treiber, welcher merkwürdigerweise nicht mittig im Lautsprecher eingelassen ist und dies hört man. Sitzt man gerade vor dem Charge 4 merkt man, dass der Klang leicht von rechts kommt.

Merkwürdig, aber sicherlich nicht das KO Argument.

 

Fazit

Volle Empfehlung für den JBL Charge 4! JBL hat hier einfach alles richtig gemacht und einen wirklich runden Lautsprecher auf den Markt gebracht.

Das Wichtigste ist natürlich der Klang. Dieser ist kräftig mit einem guten Bass, klingt aber im Allgemeinen schön natürlich und nicht überbearbeitet. Verglichen mit anderen Modellen auf dem Markt würde ich den JBL Charge 4 knapp über dem Anker Soundcore Motion+ einstufen.

Aber nicht nur der Klang ist top! Auch die Haptik und Verarbeitung ist gelungen. Gerade die Leinentextur gefällt mir sehr gut und ist im Alltag außerordentlich praktisch.

Der Jbl Charge 4 Im Test 14

Hinzu kommt zu guter Letzt noch eine starke Akku-Laufzeit und die Möglichkeit Euer Smartphone im Notfall am Lautsprecher zu laden.

Kurzum ja der JBL Charge 4 ist der vermutlich beste Bluetooth Lautsprecher den Ihr für rund 120€ (zum Zeitpunkt des Tests) kaufen könnt, gemeinsam mit dem Anker SoundCore Flare+ und dem Teufel Rockster Go.

Jbl Charge 4

Das ORICO Aluminium M.2 NVMe SSD-Gehäuse im Test

Bis vor ca. einem Jahr waren externe SSDs und Laufwerke auf ein Tempo von rund 500MB/s limitiert. Dies hatte auch einen einfachen Grund, bei diesen ganzen externen SSDs (auch der großen Markenherstellern) wurden intern einfach SATA SSDs genutzt.

Das Nutzen von schnellen NVME basierten SSDs war mangels Übersetzer Chipsatzes nicht möglich.

Das Orico Aluminium M.2 Nvme Ssd Gehäuse Im Test 6

Dies hat sich nun aber geändert! Dank der Verfügbarkeit des JMS583 Chipsatzes ist es möglich NVME SSDs extern zu nutzen. Passend hierfür sind auch diverse Gehäuse im Handel aufgetaucht, darunter auch das ORICO PCM2-C3 NVME SSD-Gehäuse.

Wollen wir uns dieses doch einmal in einem Test ansehen. Wie schnell ist ORICOs NVME SSD Gehäuse in der Praxis?

 

Das ORICO Aluminium M.2 NVMe SSD-Gehäuse im Test

ORICO setzt bei seinem NVME SSD Gehäuse wie meist üblich auf Aluminium. Hierdurch wirkt dieses nicht nur sehr massiv und stabil, auch hilft dies bei der Wärmeabfuhr.

Das Gehäuse ist absolut sauber verarbeitet und erfreulich kompakt! Mit 29 x 10 x 104 mm ist dies das kompakteste NVME SSD Gehäuse das ich bisher gesehen haben. Dieses ist kaum größer als die SSD selbst.

Das Orico Aluminium M.2 Nvme Ssd Gehäuse Im Test 12

Geöffnet wird das ORICO SSD-Gehäuse über eine Art schiebe Mechanismus auf der Unterseite. Dieser kann bei der späteren Nutzung über eine Schraube fixiert werden.

Öffnen wir das Gehäuse finden wir im inneren das PCB, auf welchem die SSD installiert wird. ORICO nutzt hier den normalen M.2 Slot und bietet Platz für die normale NVME SSD länge (2280) oder kürzer.

Ihr könnt hier selbst je nach bedarf den Abstandshalter setzen, welcher auch die SSD fixiert.

Das Orico Aluminium M.2 Nvme Ssd Gehäuse Im Test 2

ORICO hat bei seinem NVME SSD Gehäuse auf Lüftungsöffnungen oder Ähnliches verzichtet! Dies ist normalerweise recht mutig, da NVME SSDs recht warm im Betrieb werden.

Allerdings sind in den Seiten des Gehäuses bereits Wärmeleitpads vorinstalliert. Hierdurch wird das ganze Gehäuse als Kühlkörper für die SSD genutzt, klasse!

Ebenfalls positiv fällt der Lieferumfang aus. Neben dem Gehäuse liefert ORICO auch bereits einen Schraubendreher, ein paar Schrauben wie auch zwei Kabel mit.

Einmal ein USB A auf USB C Kabel und einmal ein USB C auf USB C Kabel. Perfekt! Normalerweise findet man bei solchen Gehäusen nur ein Kabel mit im Lieferumfang und USB C auf USB C 3.0 Kabel können durchaus teuer sein.

Hieraus ergibt sich natürlich, dass das Gehäuse USB C nutzt um sich mit Eurem PC/Mac zu verbinden.

Eine kleine blaue Status LED ist auch mit an Bord, welche bei Aktivität blinkt.

 

Die Technik und Kompatibilität

Das ORICO NVME SSD Gehäuse setzt auf einen M.2 Slot für die SSD. Wichtig, es werden auch wirklich nur NVME SSDs unterstützt und keine M.2 SATA SSDs!

Das Gehäuse basiert dabei auf dem JMS583 Chipsatz. Bei diesem handelt es sich um den ersten und bisher auch einzigen Chipsatz der sozusagen das PCIe Interface in USB 3.1 Gen 2 „übersetzt“.

Auf den JMS583 Chipsatz setzten so ziemlich alle NVME SSD Gehäuse die Ihr auf dem Markt finden könnt.

Das Orico Aluminium M.2 Nvme Ssd Gehäuse Im Test 4

Grundsätzlich funktioniert dieser Chipsatz auch nach meiner Erfahrung, auch mit anderen vergleichbaren Gehäusen, sehr gut und zuverlässig. Gesonderte Treiber oder Ähnliches sind weder für Windows noch Mac OSX nötig, wo das Gehäuse auch problemlos funktioniert.

Auch was die SSD Kompatibilität angeht zeigte sich das ORICO unproblematisch. Ich habe eine Samsung 970 EVO, Toshiba RD400 und WD Black SN750 getestet und diese funktionierten tadellos!

Das Orico Aluminium M.2 Nvme Ssd Gehäuse Im Test 5

Es gibt hier lediglich einen Punkt zu bedenken. Viele Programme erkennen die SSD nur als „generische SSD“. Verbaut Ihr also beispielsweise Samsungs SSD Software würde diese die SSD nicht erkennen.

Dies ist ein Problem des JMS583 Chipsatzes und nicht dieses Gehäuses. Interessanterweise war es mit CrystalDiskInfo 8.1 doch möglich zumindest die Temperatur und auch die Lebensdauer auszulesen.

 

Performance

Kommen wir damit zur Leistung des ORICO SSD Gehäuses. Für diesen Test nutze ich die WD Black SN750, welche mit mehr als 3000MB/s lesend wie auch schreibend mehr als genug Leistung bieten sollte um das Gehäuse auszulasten.

Getestet habe ich die SSD zum einen an einem Dell XPS 13 wie auch an meinem Desktop PC (AMD Ryzen). Die USB 3.1 Werte stammen hier vom Dell XPS, die USB 3.0 Werte vom Desktop.

3.0 3.1

Das ORICO SSD Gehäuse liefert mit lesend, wie auch schreibend, knapp über 900MB/s genau die Performance die zu erwarten war.

Mehr als die hier erreichten 927MB/s sind kaum möglich, da hier die USB 3.1 Gen 2 Verbindung limitiert. Auch kein anderes USB SSD Gehäuse kann hier mehr erreichen.

Super, Performance passt also!

 

Fazit

Das ORICO Aluminium M.2 NVMe SSD-Gehäuse macht genau das was es soll! Ihr könnt hier eine NVME SSD einlegen und extern nutzen.

Hierdurch erhaltet Ihr eins der schnellsten externen Laufwerke das man aktuell bekommen kann. Ich konnte hier bis zu 927MB/s messen. Mehr geht aufgrund der USB 3.1 Gen 2 Verbindung auch nicht, welche hier am Limit ist.

Das Orico Aluminium M.2 Nvme Ssd Gehäuse Im Test 7

Dabei kann das Gehäuse vor allem mit seinen sehr kompakten Abmessungen punkten. Dies ist das kompakteste NVME SSD Gehäuse das ich bisher gesehen habe.

Die Temperaturen der verbauten SSDs sind zwar was warm, aber auch nicht übermäßig kritisch. Solltet Ihr speziell eine SSD wählen um diese extern zu nutzen würde ich zu einem kühleren Modell raten wie der ADATA XPG SX8200 Pro.

Kurzum Daumen hoch für das ORICO PCM2-C3 NVME SSD-Gehäuse!

ORICO NVME Geäuse SSD M.2 USB Adapter USB 3.1 Gen2 10 Gbit/s auf M...
  • Kompatibilität - NVME M-Key M.2 SSD Gehäuse(PCI-E-basiert...
  • Hervorragende Leistung] Der neueste USB 3.1 Gen 2 Typ-C-Port...
  • Fein und schlank - Aus gut verarbeitetem Aluminium gefertigt...
  • Kühlwirkung - Die Kupferschienen mit Löchern auf der...
  • Lieferumfang - ORICO M.2 zu USB 3.1-Festplattengehäuse, Kabel...

Der LIFX Z Strip im Test, der beste WLAN RGB LED Streifen!

LED Streifen gibt es in vielen Formen und Ausführungen. Von super billig bis zu absoluten Luxus Versionen ist alles im Handel verfügbar.

Der LIFX Z Strip gehört eher in die Richtung der Luxus-Versionen, wie auch die Modelle von Philips Hue und den meisten anderen großen Herstellern.

Mit rund 90€ für 2 Meter ist der Z Strip ein sehr teurer Spaß, bietet dafür aber integriertes WLAN, Apple HomeKit, ALEX, iFTTT Support und natürlich eine besonders hohe Lichtqualität.

Der Lifx Z Strip Im Test 9

Aber stimmt auch gerade Letzteres? Die LIFX RGB LED Birnen konnten durchaus mit einer hervorragenden Lichtqualität überzeugen, gilt dies auch für den Z Strip?

Finden wir dies im Test heraus.

An dieser Stelle vielen Dank an LIFX für das Zurverfügungstellen des LED Streifens für diesen Test.

 

Der LIFX Z Strip im Test

Auf den ersten Blick ist der LIFX Z Strip ein vergleichsweise normaler LED Streifen. Im Basis-Set erhaltet Ihr zwei 1 Meter Stücke, welche Ihr entweder aneinanderstecken oder auf Wunsch noch weiter kürzen könnt.

Der Lifx Z Strip Im Test 1

Ein weiteres Kürzen ist allerdings permanent!

Der LED Streifen selbst macht einen wertigen Eindruck. Wie haben hier eindeutig einen deutlich wertigeren Streifen vor uns als bei den typischen 0815 Modellen. Auf dem Streifen selbst ist auch das LIFX Logo aufgedruckt, was uns schon einmal mitteilt, dass LIFX hier nicht einfach Massenware verwendet.

Bei dem LED Streifen handelt es sich um einen RGBW Streifen. Neben den 5050er RGB LEDs befindet sich jeweils eine große weiße LED. RGB LEDs können zwar auch Weißtöne darstellen, aber dies in der Regel qualitativ deutlich schlechter. Teure LED Streifen setzen daher oftmals auf eine gesonderte weiße LED.

Der Lifx Z Strip Im Test 4

Der LIFX Z Strip setzt auf eine Gummi Beschichtung, welche den LED Streifen etwas vor Umwelteinflüssen schützt.

Aber natürlich ist der LED Streifen nur das eine. Das andere sind Controller und Netzteil.

Der Controller ist beim LIFX Z Strip eine kleine Kunststoff Box, welche über ein ca. 50cm Kabel zum Netzteil hin und über ein 2 Meter Kabel zum LED Streifen verfügt. Tasten oder Status LEDs besitzt der Controller nicht.

Der Lifx Z Strip Im Test 3

Das Netzteil ist ein klassisches Steckernetzteil, welches aber angenehm kompakt ist. Dieses kann 30W Leistung liefern und arbeitet mit einer Ausgangsspannung von 24V.

 

Die LIFX App

Im Gegensatz zu den Philips Hue Produkten benötigt Ihr bei LIFX keine Bridge oder Ähnliches. Auch der LIFX Z Strip wird direkt mit Eurem WLAN verbunden.

Hierfür benötigt Ihr natürlich die LIFX App, welche wie üblich für IOS und Android verfügbar ist. Die Einrichtung würde ich als sehr problemlos bezeichnen.

Lifx App (2) Lifx App (1)

Ist der Z Strip eingerichtet, landet Ihr auf der Startseite der LIFX App.

Hier habt Ihr die Möglichkeit den LED Streifen wie auch andere verbundene LIFX Leuchten mit einem Tipp einzuschalten. Selbiges gilt auch für Gruppen/Räume die Ihr gegebenenfalls eingerichtet habt.

Ihr könnt alle LIFX Produkte beliebig in Gruppen zusammenfassen, um diese dann gemeinsam zu steuern. Ideal, falls Ihr einen Raum „auf einmal“ beleuchten wollt.

Lifx App (22) Lifx App (21)

Tippt Ihr die einzelnen Lampen bzw. hier den LED Streifen an, landet Ihr in den erweiterten Einstellungen. In diesem könnt Ihr primär die Lichtfarbe und Helligkeit festlegen.

LIFX bietet Euch hier zwei Wahlräder, einmal für die diversen Weißtöne und einmal für die Farben. Ihr könnt hier mehr oder weniger alle denkbaren Farben frei auswählen. LIFX schränkt Euch nicht ein.

Lifx App (26) Lifx App (23)

Auch könnt Ihr diverse Effekte auswählen, wie einen Farbwechsel, ein Flackern usw.

Bonuspunkte bekommt LIFX für die sehr gute Unterstützung von 3. Anbieter Diensten, wie Apple HomeKit, Google Home, Alexa, IFTTT und Co.

 

Das Licht

Wie auch zu erwarten war, bietet der LIFX Z Strip ein wirklich hervorragendes Licht! Dies sowohl bei Farben, wie auch bei den diversen Weißtönen.

Starten wir bei den Farben. Farben wirken alle kräftig und satt, selbst die schwerer darzustellenden Farbtöne. Es gibt zwar leichte Unterschiede was die Helligkeit angeht, grün ist beispielsweise etwas dunkler als gelb oder rot, aber diese Unterschiede fallen subjektiv kaum auf.

Der Lifx Z Strip Im Test 7

Ich würde sagen was die Farben angeht ist der LIFX Z Strip auf dem Level eines Philips Hue+ LED Streifens.

Auch die diversen Weißtöne werden sehr gut dargestellt und das auch erfreulich hell! Zwar ist der LIFX Z Strip hier nicht ganz auf dem Level des Philips Hue+ LED Streifens, aber auf oder über dem Level aller anderen RGB LED Streifen die ich bisher gesehen habe.

Der Lifx Z Strip Im Test 10

Allerdings beherrscht der LIFX Z Strip einen Trick den beispielsweise der LED Streifen von Philips nicht kann. Der LIFX Z Strip kann in unterschiedlichen Farben gleichzeitig leuchten.

Bei den meisten LED Streifen könnt Ihr immer nur eine Farbe auswählen, beim LIFX Z Strip können einzelne Zonen in unterschiedlichen Farben leuchten, was natürlich ein klasse Effekt ist.

 

Leistungsaufnahme

Schauen wir uns zum Abschluss noch den Stromverbrauch des LIFX Z Strip an.

TABELLE EINFÜGEN

Ist der Z Strip ausgeschaltet, benötigt dieser rund 0,5W Strom für das aufrechterhalten der WLAN Verbindung. Dies ist okay, viele andere WLAN Lampen benötigen hier etwas mehr Energie.

Im eingeschalteten Zustand schwankt die Leistungsaufnahme ein gutes Stück je nach eingestellter Farbe. Dabei ist nicht eine Farbe energieeffizienter als eine andere, sondern einfach nur heller. So ist grün beispielsweise am dunkelsten und Lila am hellsten.

Das Netzteil des LIFX Z Strip schafft im übrigen 30W maximal, es ist also noch etwas Spielraum vorhanden falls Ihr diesen verlängern wollt.

 

Fazit

Mit rund 90€ ist der LIFX Z Strip ein recht teuer aber sehr guter LED Streifen! Dieser bietet zum einen eine hervorragende Farbdarstellung, wie aber auch gute und helle Weißtöne.

Der Z Strip kann sogar in unterschiedlichen Bereichen in unterschiedlichen Farben leuchten, was viele Konkurrenzmodelle nicht können.

Der Lifx Z Strip Im Test 11

Auch die LIFX App macht einen guten und im Falle des Z Strip einen zuverlässigen Eindruck!

Ihr habt viele Einstellungsmöglichkeiten und könnt auch den LED Streifen mit vielen 3. Anbieter Diensten wie Apple HomeKit, Alexa usw. verbinden.

Auch verbindet sich der LIFX Z Strip direkt mit dem WLAN, was für eine erhöhte Flexibilität sorgt.

Kurzum, der LIFX Z Strip ist klasse und voll empfehlenswert! Das einzige was vielleicht etwas gegen diesen spricht, ist der recht hohe Preis, aber High End LED Streifen sind in der Regel recht teuer, von daher muss man dies auch hier etwas relativ sehen.

Lifx Z Strip

Bringt ein SSD Kühler für unter 2€ aus China etwas?

NVME SSDs sind eine heiße Sache! Und dies meine ich in diesem Fall wörtlich. High End NVME SSDs können bei konstanter Last sehr schnell ungesunde Temperaturen erreichen und sogar throtteln vor Überhitzung.

Um dies zu verhindern setzen manche Hersteller auf Kühlkörper und Ähnliches. Viele Hersteller tun dies aber nicht.

Hier muss man entweder mit der hohen Temperatur leben oder selbst einen Kühlkörper montieren.

Hier gibt es duzende Modelle, welche aber schnell auch mal recht teuer werden können. Nun bin ich bei Aliexpress über diverse „NVME Kühler“ gestolpert.

Bringt Ein Ssd Kühler Für Unter 2€ Aus China Etwas 7

Bei diesen handelt es sich um ein Set aus Aluminium Kühlkörper und diversen Wärmeleitpads. Verkauft wird das Ganze für unter 2€ inklusive Versand!

In meinem spezifischen Fall habe ich für mein „1 Set Aluminium Kühlung Kühlkörper thermische Pad Kühler für NVME M.2 NGFF 2280 PCI-E SSD solid State Festplatte Disk verbesserte Version“ sogar nur 1,61€ gezahlt.

Regulär würde man in Deutschland vermutlich sogar mehr für nur die beiliegenden Wärmeleitpads zahlen. Stellt sich aber natürlich die Frage, hilft solch ein mini Kühler überhaupt etwas?

Wollen wir dies doch einmal im Test herausfinden!

 

NVME SSD Kühler aus China

Wie beworben besteht das Set aus einem Aluminium Kühlkörper, zwei Wärmeleitpads, einem Reinigungsset und drei Gummiringen.

Diese Gummiringe werden genutzt um den Kühlkörper an die SSD zu schnallen. Sicherlich nicht die eleganteste Konstruktion, sollte aber taugen.

Bringt Ein Ssd Kühler Für Unter 2€ Aus China Etwas 2

Bei dem Aluminium Kühlkörper handelt es sich um einen 70 x 21,8 x 3 mm großen Block, der 8,5g auf die Waage bringt. Nein damit ist dieser Kühlkörper nicht riesig, ganz im Gegenteil!

Schauen wir uns aber Hersteller wie Samsung an die einfach nur einen Kupferaufkleber auf ihre SSDs kleben, welcher schon kühlen soll, oder ADATA die noch kleinere Aluminium Platten beilegen, dann wirkt dieser China Kühlkörper plötzlich sehr vernünftig.

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Es gibt sogar Vertiefungen auf der Oberseite um für eine größere Fläche zu sorgen!

Wichtig ist neben dem Kühlkörper auch das Wärmeleitpad. Der beste Kühlkörper bringt nichts wenn der Wärmetransfer nicht funktioniert.

Die beiliegenden Wärmeleitpads wirken auf den ersten Blick vernünftig! Wir haben hier die Standard Silikon Pads einmal in 1,1 und einmal in 1,5mm Dicke.

Bringt Ein Ssd Kühler Für Unter 2€ Aus China Etwas 4

Wählt hier wenn möglich das Dünnere, lediglich sollte Eure SSD Komponenten haben die stark hervorstehen, versucht besser das Dickere.

 

Der Test, taugt der NVME SSD Kühler?

Als Test-SSD habe ich mir eine alte Intel 600p geschnappt. Diese gehört zu den leistungshungrigsten und damit auch wärmsten SSDs auf dem Markt.

Der Testaufbau ist einfach. Zunächst habe ich die SSD so in einer offenen Test-Bench verbaut und mit zwei Temperatur-Sensoren ausgestattet.

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Einen rechts neben dem Controller und einer auf der Rückseite unter dem Controller, damit wir neben den Werten der Software noch zwei Werte für die Beurteilung haben.

In Durchgang 1 habe ich die SSD ohne Kühlkörper mit 3x Crystaldiskmark „9 32GB“ Testdurchläufen gequält und jeweils die maximale Temperatur notiert.

Selbiges dann im Durchlauf zwei mit Kühlkörper.

Ssd Kühler Billig

Ich bin beeindruckt! Der SSD Kühler bringt wirklich etwas, genau genommen sogar deutlich mehr als ich erwartet hätte!

Starten wir aber mit dem was Ihr hier nicht seht. Ohne Kühler hat die SSD bereits im ersten Testdurchgang gethrottelt und ihre maximale Temperatur von rund 74 Grad erreicht.

Mit Kühler gab es kein Throttling und die Temperaturen erreichten lediglich 56 Grad!

Allerdings konnte man im weiteren Verlauf merken wie die Temperatur von Durchlauf zu Durchlauf langsam höher wurde. Der Kühler hat sich halt langsam aufgeheizt.

Dennoch reichte dies, dass es in drei Durchläufen kein Throttling gab! Auch wenn die SSD sicherlich kurz davor war. Wie wir sehen sind gerade die Temperaturen auf der Rückseite sehr dicht an den Werten ohne Kühler.

 

Fazit

Taugt ein NVME SSD Kühler für unter 2€ etwas? Er ist besser als nichts! Gerade bei kurzen Schüben an Last hat der Kühler bei mir im Test ein Überhitzen meiner SSD, was diese ohne Kühler sofort gemacht hätte, effektiv verhindert!

Bringt Ein Ssd Kühler Für Unter 2€ Aus China Etwas 9

Bei konstanter langer Last erwärmt sich der der Kühlkörper zwar auch soweit, dass dieser nur knapp unter den regulären Werten lag, aber selbst die Temperaturen auf der Rückseite der SSD waren zu allen Zeitpunkten besser als ohne Kühler.

Kurzum, wenn Ihr die Wahl habt zwischen keinem Kühler und diesem billigen NVME SSD Kühler aus China, dann ist die Antwort eindeutig!