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Die QCY T2C TWS im Test, Geheimtipp für gute und günstige TWS Ohrhörer!

QCY wird als Audio Hersteller vielleicht dem ein oder anderem wenig sagen. Klar diese sind in Europa recht schwach vertreten. Allerdings sucht Ihr nach günstigen Bluetooth Ohrhörern aus Asien, werdet Ihr früher oder später über diese stolpern.

Gerade was „true Wireless“ Ohrhörer angeht ist QCY unheimlich gut aufgestellt. Die T2C sind hier das neuste Modell aus QCYs Lineup, welches mit gerade einmal + 25€ zu buche schlägt.

Die Qcy T2c Tws Im Test 7

25€ true Wireless Ohrhörer, können die wirklich etwas taugen? Finden wir genau dies im Test der QCY T2C TWS heraus!

 

Die QCY T2C TWS im Test

Die QCY T2C TWS werden wie meist üblich in einer kleinen Transport/Ladebox geliefert. Diese Transportbox ist bei den QCY T2C TWS als „mittelgroß“ einzustufen.

Die Qcy T2c Tws Im Test 1

Was die Optik und Haptik angeht ist diese in Ordnung. Ja man merkt, dass wir hier keine 100€+ Ohrhörer vor uns haben, der verwendete Kunststoff ist recht dünn und einfach, aber die Box ist auch nicht billig.

QCY hat hier einen vernünftigen Job gemacht.

Was den Aufbau angeht ist die Transportbox recht klassisch. Auf der Oberseite finden wir einen Deckel unter welchem die Ohrhörer eingelegt sind.

Die Qcy T2c Tws Im Test 2

Dieser Deckel wird magnetisch gehalten, genau wie die Ohrhörer in der Box. Die von QCY verwendeten Magnete sind auch ausreichend stark!

Super! Was weniger super ist, ist die automatische Ein/Abschaltung. Meist schalten sich TWS Ohrhörer automatisch ein bzw. aus wenn diese in ihre Transportbox gelegt werden.

Dies ist hier nicht der Fall! Auf der Rückseite der Ohrhörer befindet sich eine Taste welche Ihr zum ein- bzw. ausschalten drücken müsst.

Die Qcy T2c Tws Im Test 4

Kein Weltuntergang, aber auch nicht sonderlich komfortabel.

Geladen werden die Ohrhörer wie üblich automatisch über die Transportbox. Diese besitzt einen 800mAh Akku, womit die Ohrhörer bis zu 8x „on the Go“ geladen werden können.

Hieraus soll laut QCY eine Laufzeit von bis zu 24 Stunden resultieren, was auch grob hinkommt. In meinem Test hielten die Ohrhörer +- 2-2,5 Stunden mit einer Ladung.

Kommen wir damit auch zu den Ohrhörern. Bei diesen handelt es sich um vergleichsweise kleine Ohrstöpsel. Ich würde sogar fast sagen die QCY T2C gehören zu den kleinsten „true Wireless“ Ohrhörern.

Die Qcy T2c Tws Im Test 3

Was die Verarbeitung und Haptik angeht, gibt es nicht viel zu sagen. QCY setzt auf einen recht einfachen Kunststoff und eine Hochglanzrückseite.

Diese Rückseite besitzt ausnahmsweise keine Touch Oberfläche, sondern bei beiden Ohrhörer eine reguläre Taste. Im Normalfall würde ich immer eine Taste bevorzugen, außer bei TWS Ohrhörern. Ich finde es etwas unangenehm diese zu betätigen wenn die Ohrhörer im Ohr stecken.

 

Tragekomfort

Die QCY T2C TWS sind recht kleine Ohrhörer. Dementsprechend sitzen diese auch recht angenehm im Ohr.

Zumindest bei mir gab es kein Drücken oder ähnlich Störendes. Probleme mit dem Herausfallen der Ohrhörer hatte ich keine unter anderem aufgrund des geringen Gewichts, allerdings kann ich mir vorstellen, dass diese für sehr intensiven Sport vielleicht nicht optimal sind. Hier gibt es Ohrhörer die sich einfach mehr im Ohr verkeilen.

Dennoch würde ich den Tragekomfort mit einer 1- bewerten, viel besser geht’s kaum!

 

Der Klang

Kommen wir zum Klang der QCY T2C. Müsste ich diesen mit einem Wort beschreiben würde ich sagen die Ohrhörer klingen absolut rund!

Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen der QCY T2C sind absolut sauber und klar, aber nicht künstlich spitz oder scharf.

Die Qcy T2c Tws Im Test 10

Ich würde die Höhen als recht neutral bezeichnen. Diese Klingen einfach so wie sie sollen. Super QCY!

Ähnliches gilt auch für die Mitten. Diese sind nicht super voll, aber QCY hat diese auch nicht komplett abgesenkt. Es wird hier einfach eine gute Balance gehalten. Stimmen und Gesang kommen gut rüber, gerade bei etwas helleren Stimmen (die oberen Mitten sind stärker als die unteren).

Spannend ist sehr oft auch der Bass. Die QCY T2C sind keine absoluten Bass Bomber, aber haben durchaus leicht angehobene Tiefen. Ich würde den Klang als lebendig bezeichnen. Blöd gesagt subjektiv fehlt hier nichts.

Die Qcy T2c Tws Im Test 12

Bassschläge klingen rund und tief, aber nicht künstlich! Allgemein passt dies ganz gut zu den QCY T2C. Die Ohrhörer klingen erfreulich natürlich. Selbstverständlich wird QCY hier auch einen starken DSP nutzen um den Klang via Software anzupassen, aber dieser wirkt weniger aggressiv als man dies in dieser Preisklasse oft hört.

Auch qualitativ ist am Bass oder generell am Klang nichts auszusetzen. Der Bass hat einen sehr guten Tiefgang und die Detaildarstellung ist ordentlich!

Lediglich die maximale Lautstärke ist eher mittelhoch.

 

Fazit

Sucht Ihr günstige TWS Bluetooth Ohrhörer unter 30€, dann würde ich Euch aktuell die Xiaomi RedMi Airdots oder die QCY T2C TWS empfehlen!

Ja die QCY T2C gehören klar zu den besten Modellen in dieser Preisklasse, dies primär aufgrund des Klangs. Die Ohrhörer klingen beeindruckend voll und einfach rund.

Hier können sogar viele Modelle der 50-80€ Preisklasse kaum mithalten.

Die Qcy T2c Tws Im Test 8

Auch der Tragekomfort ist ausgezeichnet! Die Ohrhörer sind angenehm kompakt und sitzen daher sehr unproblematisch in den Ohren. Für meine Ohren gibt es kaum bequemere Modelle!

Lediglich von den Tasten auf der Rückseite bin ich kein Fan und dass es keine automatische Abschaltung gibt. Touchtasten sind bei solchen TWS Ohrhörern im Allgemeinen angenehmer, aber abseits davon sind die QCY T2C TWS ziemlich perfekt!

Wie steht es aber nun um den Vergleich QCY T2C TWS oder Xiaomi RedMi Airdots für unter 30€?

Ihr macht erst einmal mit beiden nichts falsch! Die Xiaomi RedMi Airdots klingen im direkten Vergleich einen Hauch aufgeweckter und lauter, die QCY T2C sind etwas ausbalancierter. Wollt Ihr es also so laut und stark wie möglich, würde ich eher zu den Redmi tendieren, wollt Ihr einen etwas runderen und etwas ausbalancierteren Klang, dann zu den QCY T2C.

Das tizi flip ULTRA USB-C-auf-Lightning-Kabel im Test, die bessere alternative zum Apple Kabel?

Um das Apple iPhone Xs schnell zu laden, benötigt Ihr neben einem passenden USB PD Ladegerät auch das Apple Lightning auf USB C Kabel.

Dieses Kabel lässt sich Apple mit 30€ (1M) sehr gut bezahlen! Eine lange Zeit gab es auch zu diesem original Kabel auch keine Alternativen. Apple hat diese ganz einfach nicht zugelassen.

Dies hat sich allerdings in den letzten Monaten geändert! Nun dürfen auch Drittanbieter zertifizierte Lightning auf USB C Kabel anbieten.

Tizi Flip Ultra Usb C Auf Lightning Kabel Im Test 11

Ein solcher Drittanbieter ist tizi, welche nun neu das „flip ULTRA USB-C-auf-Lightning-Kabel“ auf den Markt gebracht haben. Dieses ist in drei Längen verfügbar, 0,5m 1m und 2m, zu einem Preis von 19€ bzw. 29€.

Wollen wir uns das Kabel doch einmal in einem kurzen Check ansehen. Taugt das flip ULTRA USB-C-auf-Lightning-Kabel von tizi?

An dieser stelle vielen Dank an tizi die mir die Kabel für diesen Test zugeschickt haben.

 

Das tizi flip ULTRA USB-C-auf-Lightning-Kabel im Test

Das tizi flip USB C auf Lightning Kabel gibt es aktuell in zwei Farben und drei längen. Bei den Farben handelt es sich um schwarz und rot und bei den Längen um 0,5m, 1m und 2m.

Interessanterweise kostet die 0,5m und 1m länge aktuell das Gleiche, während 2m 10€ mehr kostet.

Tizi Flip Ultra Usb C Auf Lightning Kabel Im Test 1

Ehe wir uns die Kabel einmal im Detail ansehen, muss ich aber einen kleinen Kritikpunkt äußern. Die tizi flip ULTRA werden in einer riesigen Kunststoffverpackung geliefert, die auf allen Seiten durchsichtig ist. Ja ich kann tizi verstehen, zum einen sieht diese Verpackung schick aus und zum anderen wird diese oftmals vom Einzelhandel gewünscht, aber dennoch wäre sicherlich auch eine kleinere Pappe Verpackung ausreichend gewesen.

Kommen wir aber zu den Kabeln. Auf den ersten Blick wirken diese durchaus wertig, aber auch nicht „spektakulär“. Was meine ich damit?

Tizi Flip Ultra Usb C Auf Lightning Kabel Im Test 3

Die tizi flip ULTRA besitzen keine Textilummantelung, sondern sind normale Gummi „PVC“ Kabel. Dies meine ich aber auch nicht negativ.

Hierdurch sind die Kabel ein Stück dünner und auch etwas flexibler. Auch sind die Stecker sauber ummantelt und wirken wertig gemacht.

Tizi Flip Ultra Usb C Auf Lightning Kabel Im Test 5

Die Steckergehäuse sind dabei erfreulich kompakt. Mit 13,5mm auf der Seite des Lightning Steckers und 15,5mm beim USB C Stecker sind diese sogar noch ein Stück kleiner als beim Apple Kabel.

Eine Ausnahme bildet hier das 2 Meter Kabel. Interessanterweise sind bei diesem die Steckergehäuse ein gutes Stück länger, warum auch immer.

Tizi Flip Ultra Usb C Auf Lightning Kabel Im Test 6

Ebenfalls fällt das 2 Meter Kabel mit rund 3,5mm einen Hauch dicker aus als die kürzeren Kabel (3mm). Dies macht aber natürlich vollkommen Sinn, da bei zunehmender Länge der Widerstand des Kabels höher wird man dies mit einem dickeren Kabel kompensiert.

 

Funktionierts?

Kommen wir zur alles entscheidenden Frage, funktionieren die tizi flip ULTRA Kabel? Ja! Die Kabel verhalten sich 1 zu 1 identisch zu den original Apple Kabeln.

Dies überrascht nicht. In den Lightning zu USB C Kabeln steckt ein Control-Chip welcher die beiden unterschiedlichen Standards „übersetzt“ und das Kabel gegenüber dem Smartphone identifiziert. Die Lightning zu USB C Kabel sind also keine sumpfen Kupfer Verbindungen.

Ich nehme stark an das tizi hier diesen Chip von Apple kauft bzw. lizensiert und sich daher das Kabel wie ein Original verhält.

Wie steht es aber um das Ladetempo?

Tizi

Wie wir sehen keine großen Unterschiede. Die 0,xx W Schwankungen liegen einfach an den typischen Messabweichungen und bedeuten in der Praxis nichts.

Die tizi flip ULTRA Kabel bieten also das gleiche Tempo wie das original Kabel! Selbst das 2 Meter Kabel ist nicht langsamer.

Tizi Flip Ultra Usb C Auf Lightning Kabel Im Test 10

Aber wie kommt das? Bei normalen Ladekabeln gibt es teils starke unterschiede,Unterschiede was das Ladetempo angeht.

Allerdings beim Nutzen von Schnellladestandards verschwinden blöd gesagt diese Unterschiede. Hier kann man im Grunde nur unterscheiden zwischen Kabel funktioniert und dann auch immer mit dem vollen Tempo, oder das Schnellladen funktioniert nicht.

Ähnliches gilt im Übrigen auch für Standards wie Quick Charge.

 

Fazit

Ja die tizi flip ULTRA USB C auf Lightning Kabel taugen! Diese funktionieren genau so gut wie die Originalen Apple, kosten aber etwas weniger.

Rein haptisch machen diese einen guten Eindruck. Ich halte diese für klar haltbarer als die originalen Apple Kabel, sind allerdings auch nicht ganz so flexibel.

Tizi Flip Ultra Usb C Auf Lightning Kabel Im Test 12

Dennoch unterm Strich Daumen hoch für die tizi flip ULTRA USB-C-auf-Lightning-Kabel! Vor allem muss man sich hier beim Kauf nicht so viele Sorgen über die X Fälschungen der original Kabel machen, die im Umlauf sind.

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Der Alfawise U30 3D Drucker im Test, ein klasse Drucker für 180€!

3D Drucker strahlen eine gewisse Faszination aus. Grundsätzlich bieten diese fast unbegrenzte Möglichkeiten für Eure Kreativität!

Vorbei sind auch die Zeiten in welchen man teils tausende Euro für einen 3D Drucker auf den Tisch legen musste. Dies kann man zwar auch weiterhin, aber es gibt auch gefühlt hunderte günstige Modelle diverser asiatischer Hersteller.

Oftmals fällt hier der Überblick gar nicht so leicht welches Modell man wählen soll. Ganz klar gesagt, die meisten dieser Drucker taugen durchaus! Allerdings gibt es bessere und schlechtere Modelle. Der Alfawise U30 soll hier klar zu den Geheimtipps unter den günstigen 3D Druckern zählen.

Günstig muss man hier auch groß schreiben, denn Ihr könnt diesen bereits für rund 180€ aus Asien bestellen.

Wollen wir uns doch einmal im einem Test ansehen ob der Alfawise U30 wirklich so gut ist wie mir berichtet wurde!

 

Der Alfawise U30

Der Alfawise U30 ist optisch ein recht klassischer 3D Drucker. Dieser besitzt eine Basis aus Aluminiumträgern und eine bewegliche Plattform, wie auch Druckkopf in der Mitte.

Dabei ist der Alfawise U30 aber vergleichsweise kompakt gebaut. Sämtliche Elemente sind an dieser Basis befestigt, dies gilt selbst für die Filament Rolle. Viele andere 3D Drucker haben gesonderte Boxen für die Steuerungselektronik usw.

Dies ist hier nicht der Fall! Ihr benötigt ca. 50 x 46 x 80cm Platz für den Alfawise U30, was für einen 3D Drucker nicht übermäßig viel ist. Allerdings fällt dafür die Druckfläche mit 200 x 200 x 250 mm etwas kleiner aus. 300 x 300 mm sind hier in der Regel eher der Standard.

Die Druckfläche des Alfawise U30 reicht aber in der Praxis meist völlig aus! Größere Projekte werden meist eh in mehrere Teile unterteilt.

Was die Verarbeitungsqualität und auch das Kabel Management angeht, bin ich mit dem Alfawise U30 sehr zufrieden! Der größte Teil des Kabelstrangs wird beispielsweise in einer Röhre versteckt, wodurch der U30 etwas aufgeräumter aussieht.

Aber dennoch strahlt der Drucker einen gewissen DIY Flair aus.

Bonuspunkte gibt es für die saubere und auch recht sichere Verkabelung der Netzspannung. Die Gefahr ausversehen einen Kontakt zu berühren der unter 230V steht, ist sehr gering! Sämtliche Kontakte sind zum einen gut abgeschirmt (nur von unten überhaupt erreichbar) und zudem so gut wie es geht ummantelt.

Der Alfawise U30 nutzt ein typisches 12V Netzteil wie man diese eigentlich für LED Streifen nutzt.

Weitere Bonuspunkte gibt es für die Steuerung! Der Alfawise U30 wird über eine kleine Touchscreen auf der Front gesteuert, welcher auch eine vernünftige UI besitzt.

Die Spannungsversorgung läuft über ein normales Netzkabel, wie man dieses auch vom PC her kennt. Der Alfawise U30 akzeptiert 230V oder 110V und ist damit voll in Deutschland einsetzbar. Passende Kabel lagen auch gleich bei.

Projekte könnt Ihr dem Alfawise U30 via USB 2.0 oder microSD Speicherkarte füttern.

 

Aufbau und Installation

Wie die meisten China 3D Drucker muss auch der Alfawise U30 vor der Nutzung von Euch zusammengebaut werden. Ich würde hier den Alfawise U30 als mittel komplex einstufen, wenn nicht sogar als leicht.

Die meisten Teile kommen bereits komplett zusammengebaut zu Euch. So ist beispielsweise die Basis fast komplett fertig. Ihr müsst lediglich den oberen Teil zusammenbauen und aufsetzen.

Dabei sind alle kleineren Teile vormontiert und Ihr müsst wirklich nur die größeren Teile zusammenschrauben, ein paar Kabel einstecken (diese sind markiert) und einen Riemen spannen.

Wenn Ihr Euch weniger dumm anstellt wie ich, ist dies gut in einer Stunde auch ohne Vorkenntnisse erledigt. Die beiliegende Anleitung ist soweit ordentlich bzw. die Abbildungen sehr hilfreich. Sämtliche Löscher sind vorgebohrt und selbst sämtliches Werkzeug liegt bei.

Achtet nur darauf Teile nicht verkehrt herum zu verschrauben, sonnst dürft Ihr den Drucker am Ende wieder auseinandernehmen, wie es mir passiert ist.

 

Die Software

Auch der Alfawise U30 nutzt Cura als Software. Cura stammt eigentlich vom Hersteller Ultimaker für seine 3D Drucker. Allerdings ist Cura auch in Kombination mit 3. Anbieter Druckern nutzbar.

Daher sparen sich alle China 3D Drucker Hersteller eine eigene Software und verweisen immer auf Cura, was zugegeben auch eine sehr gute Software ist.

Im Falle des Alfawise U30 liegt ein Speicherkarte bei, auf welcher neben ein paar Demo Projekten und einigen Anleitungen auch Cura 15.04.3 zu finden ist.

Cura 15.04.3 ist eine sehr alte Cura Version! Ich hatte hier teils die Erfahrung gemacht, dass neuere Versionen mit China Druckern nicht gut funktionieren, daher vermute ich legen die Hersteller ältere Versionen bei.

In meinem Fall hat Cura 15.04.3 NICHT funktioniert! Warum auch immer, aber Projekte wurden nur fehlerhaft erstellt. Ein Update auf die aktuelle Ultimaker Cura Version 3.2.1 hatte diese Probleme aber ausgeräumt. Allgemein funktionierte die Version 3.2.1 sehr gut mit dem Alfawise U30.

Was ist aber Cura eigentlich? Cura ist eine Art Converter. Ihr füttert das Programm mit einem 3D Projekt und dieses wandelt das 3D Projekt in ein für das Drucker nutzbares Format um.

Dabei bestimmt Cura die effizienteste Art wie der Druckkopf sich durch das Projekt bewegt, wie dick die einzelnen Linien sein sollen usw. Diese Daten werden dann auf eine Speicherkarte oder direkt an den Drucker gesendet. Ich empfehle die Nutzung einer Speicherkarte.

Für absolute Neulinge wird Cura sicherlich etwas Einlesen erfordern, allerdings braucht man für Cura auch keinen MIT Abschluss. Kenn man einmal seine Standard Einstellungen (Vorgaben findet Ihr in den PDFs von Alfawise) dann ist Cura und das Erstellen von Projekten kinderleicht.

 

Das Drucken

Frage Nummer eins ist natürlich woher man Dinge bekommt um diese zu drucken. Hier habt Ihr zwei Möglichkeiten, Ihr könnt diese in 3D Programmen selbst erstellen oder wie ich diese Euch im Internet suchen.

Ich empfehle Euch hierfür https://www.thingiverse.com/. Thingiverse ist eine riesige Plattform mit tausenden wirklich hochwertigen Projekten zum freien Download, die allesamt mit dem Alfawise U30 kompatibel sind, sofern natürlich die Abmessungen passen.

Mit 220 x 220 x 250 mm sind diese nicht riesig, aber für 90% aller Projekte reicht dies. Größere Projekte würden eh ewig dauern.

Eine wichtige Lektion die man beim 3D Drucken lernt ist Geduld.  Alfawise empfiehlt ein Tempo von 50mm/s, was okay ist, aber auch nicht rasant. Ein großes Projekt kann hier schon gut und gerne 24+ Stunden dauern!

Kleinere und hohle Projekte meist zwischen 4 und 12 Stunden.

Lob gibt es aber für die Steuerung des Alfawise U30! Dieser wird über einen kleinen Touchscreen gesteuert, was wunderbar und auch einfach funktioniert. Die Benutzeroberfläche ist klar verständlich und bietet viele Funktionen die im Alltag helfen, wie beispielsweise das einfache Tauschen des Filaments, was sonst oft bei China 3D Druckern schon Nerven kosten kann.

Was auch hier etwas Nerven kosten kann, ist das Ausrichten des Drucktisches. Dieser muss an allen Seiten einen konstant niedrigen Abstand zur Nase des Druckers besitzen. Solche Einstellungen werden mittlerweile bei vielen High End Druckern für 2000€+ automatisch gemacht, hier und bei allen mir bekannten China Druckern müsst Ihr dies per Hand über Stellschrauben erledigen, was auch Arbeit macht.

Ist aber alles eingestellt und eingerichtet kann das Drucken endlich losgehen. Dies funktioniert beim Alfawise U30 1a. Ich hatte noch keinen derartig gut funktionierenden 3D Drucker aus China im Test.

So läuft der Drucker nun schon seit bestimmt 100 Stunden absolut problemlos. Auch die Steuerung ist klasse. Ihr seht während des Druckens auf dem Display immer wie weit das Projekt ist, wie viel Zeit noch benötigt wird usw. Auch könntet Ihr Einstellungen noch anpassen. Wollt Ihr warum auch immer während des Druckens Eure Drucktemperatur erhöhen? Kein Problem!

Auch könnt Ihr das Drucken pausieren, um Filament zu wechseln oder Eure Ruhe zu haben.

Für einen 3D Drucker ist der Alfawise U30 nicht übermäßig laut, diesen aber als leise zu bezeichnen wäre sicherlich etwas falsch. Die verbauten Lüfter sind erfreulicherweise nicht übermäßig penetrant oder laut. Diese erzeugen ein leiseres Surren.

Das Laute sind eher die Motoren bzw. die ruckartigen Bewegungen in alle Richtungen. Dies lässt sich aber bei einem 3D Drucker nur schwer vermeiden.

 

Die Druckqualität

Grundsätzlich hängt natürlich die Druckqualität stark vom gewählten Filament und der Ebenendicke ab.

Ich setzte beim Alfawise U30 auf Filament von Material 4 Print. Mit diesem kam mein alter Anet E10 erstaunlicherweise nicht gut klar, der U30 hingegen zeigt sich hier unproblematisch.

Auch die generelle Druckqualität würde ich als sehr hoch für einen Drucker dieser Preisklasse einstufen! Außenwände werden sehr sauber und vergleichsweise glatt erstellt.

Auch feinere Details werden gut gedruckt. Hier darf man zwar auch keine Wunder erwarten, aber dies ist klar die beste Leistung, die ich bisher bei einem 3D Drucker dieser Klasse gesehen habe!

Lediglich Überhänge können manchmal etwas problematischer sein, aber dies ist nichts Ungewöhnliches.

Probleme mit verschmierten Kanten oder Ähnlichem hatte ich in der Regel keine! Es gibt allerdings sehr feine Objekte (wie der Eifelturm) bei welchem das Filament wieder eingezogen werden muss, was nicht die Stärke des U30 ist.

Objekte wie Vasen oder Ähnliches wurden sogar ohne Nachbearbeitung zuverlässig wasserdicht, was für die Druckqualität spricht.

Kurzum der Alfawise U30 macht hier einen klasse Job!

Auch wenn ich nicht der absolute 3D Drucker Experte bin, glaube ich, dass dies auch einen großen Teil vom Filament abhängt. Schlechtes Filament ist für den besten 3D Drucker ein Problem, während gutes Filament durchaus einen sehr positiven Einfluss auf die Druckqualität hat. Sollten also Eure Projekten nicht so gut gelingen wie bei mir, versucht mal ein anderes Filament.

 

Fazit

Der Alfawise U30 ist ein hervorragender 3D Drucker! Zwar ist leider die Arbeitsfläche nicht riesig, aber das waren schon fast alle negativ Punkte die ich finden konnte!

Abseits davon macht der Alfawise U30 einen klasse Job. Gerade die Bedienung und auch die Druckqualität sprechen für den Alfawise U30.

Was die Software angeht, setzt auch Alfawise auf Cura, wie fast jeder günstige 3D Drucker. Allerdings sorgt der Touchscreen am Drucker für eine deutlich komfortablere und genauere Bedienung.

Ihr könnt jederzeit den genauen Status des Drucks sehen, wie auch Einstellungen on the fly anpassen, falls nötig.

Was das Drucken angeht, ist der U30 zwar nicht der aller schnellste 3D Drucker, aber die Ergebnisse sprechen für sich! Der Drucker arbeitet hier sehr sauber und unkompliziert.

Ich hatte keinerlei Probleme mit einem Verstopfen des Druckers oder sonstigen Ausfällen, mit welchen man leider bei günstigen 3D Druckern des Öfteren rechnen muss.

Kurzum ich kann Euch und gerade Einsteigern den Alfawise U30 problemlos empfehlen! Rund 180€ sind hier ein ausgesprochen fairer Preis!

PS. Mittlerweile gibt es auch eine Pro Version des Alfawise U30, den Alfawise U30 Pro (bei Gearbest). 

Die besten SSDs Mitte 2019, techtest.org Bestenliste und Empfehlungen!

SSDs sind aus unseren Computern und Notebooks nicht mehr wegzudenken. Dies auch zu Recht! Eine SSD bringt im Alltag meist mehr Performance als jedes CPU Upgrade.

Dementsprechend gibt es auch duzende SSDs im Handel von diversen Herstellern. Einige dieser SSDs habe ich auch bereits für Techtest.org getestet. Genau genommen sogar so viele, dass ich mir anmaße einen guten Überblick über die aktuell verfügbaren Modelle zu haben.

Die Empfehlenswertesten Ssds Mitte 2019 1

Allerdings da Techtest nicht unbedingt die übersichtlichste Seite ist und Ihr vielleicht auch nicht Lust habt X Tests durchzusehen, möchte ich Euch mit diesem kleinen Artikel weiterhelfen.

Hier eine Übersicht welche SSDs ich aktuell empfehlen würde und an welchen Nutzer!

 

SSD Tests auf Techtest.org

Folgende SSD Tests finden sich auf Techtest.org:

 

SATA vs. NVME, teuer zahlt sich nicht immer aus!

Aktuell habt Ihr bei SSDs die Wahl zwischen SATA basierten Modellen und den neueren NVME SSDs. Grundsätzlich würde ich Euch immer zu einer NVME SSD raten, sofern Ihr den Steckplatz dafür habt.

Allerdings erwartet in der Praxis keine hohen Leistungsgewinne! Teure SSDs lohnen sich aus Sicht der Alltagsleistung fast nie!

Ich kann hier nur auf den Test „Bringt eine schnelle NVME SSD Gamern wirklich etwas?“ Verlinken. In diesem habe ich die Ladezeiten in diversen Spielen zwischen unterschiedlichen SSDs verglichen.

Die Empfehlenswertesten Ssds Mitte 2019 2

Zwischen günstigen NVME SSDs und High End NVME SSDs gibt es +- 0 unterschied! Zwischen NVME und SATA SSDs liegt der Unterschied bei den Ladezeiten in Spielen bei rund 3,5%.

Warum gibt es hier so kleine Unterschiede? Die Ladezeiten auch von anderen Programmen oder Windows hängen einfach noch an anderen Dingen als die reine Lese/Schreibgeschwindigkeit Eurer Laufwerke.

Allgemein wird hier die Lese/Schreibgeschwindigkeit kaum den Ausschlag machen. Viel wichtiger sind die Zugriffszeiten. Diese haben sich von HDDs zu SATA SSDs extrem verbessert, aber von SATA zu NVME SSDs nur noch minimal.

Anders sieht es natürlich aus wenn Ihr viel mit großen Datenmengen arbeitet, hier lohnt klar eine teurere SSD mit höheren Datenraten.

 

Die beste SSD für Euren Desktop

Sagen wir das Geld keine Rolle spielt, dann ist es klar welche die beste SSD für Euren Desktop ist. Dies wäre die Samsung 970 Pro.

Diese bietet eine herausragende Performance lesend wie auch schreibend und zudem Samsungs legendäre Haltbarkeit. Gerade bei schreibintensiven Anwendungen ist die 970 Pro sehr stark, dank konstanter Leistung und MLC NAND, welcher verglichen mit TLC oder QLC eine höhere Haltbarkeit bietet.

Allerdings ist die Samsung 970 Pro mit die teuerste SSD auf dem Markt, gerade in den höheren Kapazitäten.

Als alternative würde sich hier natürlich die Samsung 970 EVO anbieten. Lesend fast sogar noch etwas schneller und nur beim Schreiben von sehr großen Datenmengen auf einmal wirklich langsamer als die 970 Pro. Die 970 EVO ist aber ein gutes Stück günstiger als die Pro und somit für die meisten sicherlich die bessere Wahl im High End Bereich.

Solltet Ihr kein Samsung wollen oder mögen würde sich die WD Black SN750 als alternative zur 970 Pro bzw. EVO anbieten. Diese spielt auf einem ähnlichen Level (sehr hohe Datenraten, sehr teuer).

Als Tipp für Euch preis/leistungsinteressierteren Nutzer würde ich die ADATA XPG SX8200 Pro in den Raum schmeißen. Diese ist ein gutes Stück günstiger als die Samsung Modelle, aber erstaunlich flott unterwegs!

Zusammengefasst:

 

SSD für Notebooks

Grundsätzlich könnt Ihr natürlich die Desktop Empfehlungen auch für die Notebooks übernehmen. Allerdings gibt es bei Notebooks einen zusätzlichen Faktor, den Stromverbrauch.

Ja der Stromverbrauch einer SSD kann einen großen Einfluss auf die Akkulaufzeit haben.

Rechenbeispiel, das Dell XPS 13 9380 hält ca. 8 Stunden in der Praxis durch mit einem 52Wh Akku. Dieses benötigt also rund 6,5W Strom (52/8). Die Intel 600p benötigt laut meinen Messungen satte 3,9W im Leerlauf und ist damit die Strom hungrigste SSD die ich bisher gesehen habe.

Im Falle des XPS 13 würde also die Intel 600p die Akkulaufzeit des Notebooks glatt halbieren! Energiesparsame SSDs benötigen in der Regel 1-2W, was aber auch schon einen großen Anteil bei der gesamten Leistungsaufnahme ausmachen kann.

Für Notebooks würde ich aktuell die ADATA XPG SX8200 Pro oder Intel SSD 760p empfehlen! Beide SSDs gehören zu den sparsamsten NVME Modellen auf dem Markt. Dies liegt primär am Silicon Motion SM2262EN Controller, welcher sehr Energie effizient arbeitet und bei beiden SSDs zum Einsatz kommt.

Der Silicon Motion SM2262EN ist aber nicht nur sparsam, sondern auch recht flott! Im Alltag wird es schwer sein einen Unterschied zwischen der ADATA XPG SX8200 Pro und einer Samsung 970 Pro festzustellen. Lediglich beim Schreiben von großen Datenmengen am Stück ist sowohl die ADATA wie auch die Intel SSD nicht ganz Spitzenklasse.

  • ADATA XPG SX8200 Pro <- sehr schnell (R/W), sehr Energie-Effizient, hohe Haltbarkeit, fairer Preis, Schreibcache
  • Intel SSD 760p <- sehr schnell (R/W), sehr Energie-Effizient, hohe Haltbarkeit, fairer Preis, Schreibcache

 

Viel Kapazität aber bitte günstig!

Sucht Ihr eine gute SSD für Euren Computer oder Notebook und Euch geht es um eine möglichst hohe Preis/Leistung, dann gibt es zwei SSDs die hier etwas aus der Masse hervorstechen.

Dies wäre die Crucial P1 und die Intel 660p. Die Intel 660p hatte ich zwar leider noch nicht im Test, aber man liest viel Gutes über diese, gerade was die Energie-Effizienz und auch die Leistung angeht.

Bei der Crucial P1 kann ich aus erster Hand positives Feedback geben. Für eine NVME SSD die kaum bis gar nicht teuer ist als eine normale SATA SSD liefert diese ein klasse Tempo!

Im Test „Bringt eine schnelle NVME SSD Gamern wirklich etwas?“ Konnte ich zwischen dieser und einer WD Black was Ladezeiten in Spielen angeht keinen Unterschied feststellen. Hinzu kommt der bisher niedrigste Energieverbrauch den ich bei einer SSD messen konnte.

Aber wie kann es sein, dass Crucial und Intel hier so viel günstiger eine gute SSD auf die Beine gestellt haben?!

Intel wie auch Crucial nutzen QLC NAND, dies habe ich im Test der Crucial P1 etwas ausführlicher erklärt. Zusammengefasst, es wird hier etwas Lebensdauer der SSD gegen niedrigere Preise eingetauscht. Die Lebensdauer in einem normalen Notebook sollte aber weder bei der P1 noch bei der 660p ein Problem sein. Beide SSDs sollten 200 TB aushalten (500GB Version), dies wären 54GB pro Tag über 10 Jahre hinweg. Ich denke das geht für die meisten Nutzer völlig in Ordnung, die Ausnahme ist natürlich wenn Ihr mit X 4K Videos arbeitet, hin und her kopiert usw.

Ich selbst nutze die Crucial P1 in meinem Dell XPS 13, aufgrund des niedrigen Stromverbrauchs, günstigen Preises und guter Leistung.

  • Crucial P1 <- gute Leistung (R), niedriger Stromverbrauch, sehr günstiger Preis, QLC NAND (Haltbarkeit mittelmäßig), Schreibcache
  • Intel 660p <- gute Leistung (R), niedriger Stromverbrauch, sehr günstiger Preis, QLC NAND (Haltbarkeit mittelmäßig), Schreibcache

 

Und SATA SSDs?

Aktuelle SATA SSDs unterscheiden sich was die Leistung angeht absolut minimal, sofern Ihr nicht die aller billigsten Modelle kauft. Von KingDian oder ähnlichen Herstellern würde ich in der Regel abraten.

Kauft also einfach eine günstige SATA SSD mit 500MB/s+ lesend wie auch schreibend. Hier irgendwelche Premiummodelle zu kaufen zahlt sich nicht aus, noch weniger als bei den NVME SSDs.

Gute Leistung bringen hier wie üblich die Samsung SATA SSDs (Samsung SSD 860 EVO) oder auch die Crucial MX500.

Die Empfehlenswertesten Ssds Mitte 2019 3

Letztere habe ich mehrfach im Einsatz (bei diversen Amazon Aktionen habe ich mich mit dieser eingedeckt) und als Steam und Daten Ablage bisher keinerlei Probleme gehabt.

Von daher kann ich für die Crucial MX500 meine Hand ins Feuer legen. Aber im Generellen sollten alle neueren Modelle von Samsung, Sandisk, Western Digital, Crucial, ADATA, und Co.

Der Anker Soundcore Motion+ im Test

Mit dem Soundcore Motion+ hat Anker seinen neusten Bluetooth Lautsprecher für die gehobene Mittelklasse auf den Markt gebracht.

Der Motion+ soll dabei ein wenig in die Fußstapfen des Anker SoundCore Pro + treten. Hierfür besitzt der Lautsprecher gleich vier Treibereinheiten, wie auch eine satte Leistung von 30W. Auch der Wasserschutz wurde verbessert und eine App Unterstützung ist mit an Bord.

Der Anker Soundcore Motion+ Im Test 9

Klingt doch gut! Aber tut dies der Soundcore Motion+ auch in der Praxis?

Hier gibt es nur einen Weg dies herauszufinden und zwar im Test des Soundcore Motion+!

 

Der Anker Soundcore Motion+ im Test

Der Soundcore Motion+ ist durchaus schon ein etwas mächtigerer Bluetooth Lautsprecher, was natürlich auch zur Preisklasse passt. Dieser ist weiterhin handlich, aber klar eine Stufe größer als die typischen Modelle der 50€ Preisklasse. 

Der Anker Soundcore Motion+ Im Test 1

Ähnliches gilt fürs Gewicht, welches mit 1050g relativ hoch ausfällt. Der Soundcore Motion+ wirkt auch subjektiv recht massiv und schwer. Anscheinend hat Anker hier neben einem sehr dickwandigen Gehäuse auch einiges an Akkuzellen verbaut, denn der Schwerpunkt des Lautsprechers liegt etwas im hinteren unteren Bereich, wo traditionell die Akkus sitzen.

Was das Gehäuse angeht, hat Anker einen klasse Job gemacht! Ich bin zwar nicht der aller größte Fan von der gummierten Oberfläche die Anker hier nutzt, diese zeigt recht schnell Fingerabdrücke, aber abseits davon ist das Gehäuse über jeden Zweifel erhaben!

Der verwendete Kunststoff fühlt sich sehr dicht, dick und massiv an! Hierdurch wirkt der gesamte Lautsprecher sehr schön stabil und wertig. Die Front des Soundcore Motion+ ist aber natürlich von einem Metalgitter bedeckt hinter welchem sich die Lautsprechertreiber verbergen.

Der Anker Soundcore Motion+ Im Test 5

Anker verbaut gleich vier Treiber + zwei passive Treiber in einem klassischen Stereo-Aufbau. Die Treiber sind also auf der Front nebeneinander leicht schräg nach oben in Eure Richtung angewinkelt.

Zwei dieser vier aktiven Treiber sind gesonderte Hochtöner, die beiden anderen Mittel/Tieftöner. Dies in Kombination mit der hohen Masse des Gehäuses sieht schon einmal vielversprechend aus was den Klang angeht.

Der Anker Soundcore Motion+ Im Test 2

Die Tasten des Anker Soundcore Motion+ sind auf der Oberseite angebracht. Hierbei handelt es sich um eine Bluetooth Taste (zum Verbinden des Lautsprechers), lauter, leiser, eine Multifunktionstaste für Play/Pause/Vor/zurück usw. wie auch eine Bass Up Taste.

Die Tasten sind unter einer Gummischicht versteckt, was natürlich dem Wasserschutz dient. Den Wasserschutz gibt Anker mit IPX7 an. Theoretisch kann damit der Lautsprecher sogar sorglos komplett untergetaucht werden.

Der Anker Soundcore Motion+ Im Test 4

In der Praxis würde ich aber vermeiden diese Angabe zu oft auf die Probe zu stellen, aber ein Regenschauer oder eine Nutzung unter der Dusche sollte kein Problem darstellen.

Zumal auch die Gummi-Klappe über den Anschlüssen vertrauenswürdig wirkt. Hier finden wir den üblichen 3,5mm AUX Eingang, wie auch einen USB C Ladeport.

Freut mich, dass Anker anscheinend auch so langsam mit seinen Bluetooth Lautsprechern auf den USB C Standard wechselt. Die Akkulaufzeit gibt Anker beim Soundcore Motion+ mit über 12 Stunden an und ja die Größenordnung kommt hin.

 

30W Power?!

Anker wirbt beim Soundcore Motion+ mit 30W Leistung. Damit ist Anker nicht alleine, viele Bluetooth Lautsprecher Hersteller werben bei Ihren Modellen mit sehr hohen Watt Zahlen.

Lasst Euch davon nicht zu sehr blenden. Der Soundcore Motion+ wird sicherlich diese 30W erreichen können, ich vertraue Anker hier, aber es wird sich dabei bestenfalls um einen absoluten Peek Wert handeln.

Also Ihr habt Euren Lautsprecher voll aufgedreht und bei einem heftigen Bassschlag kann dann für Bruchteile einer Sekunde 30W anliegen.

Die konstant verfügbare Leistung liegt aber in der Regel sehr viel niedriger! Ganz blöd hochgerechnet um bei 30W eine Akkulaufzeit von 12 Stunden zu erreichen, bräuchte der Lautsprecher einen 360Wh starken Akku bzw. 97.297mAh. Dies ist ungefähr 4-5x so viel wie ein normales Notebook hat.

Dies ist hier natürlich nicht der Fall, praktisch wird der Lautsprecher eher eine Musikleistung von vielleicht 2-8W haben. Dies gilt natürlich nicht nur für den Soundcore Motion+ sondern für fast alle Bluetooth Lautsprecher die mit solch hohen Wattangaben werben.

Allerdings habe ich auch oft die Erfahrung gemacht, dass solche Lautsprecher in der Praxis durchaus besser klingen, da hier eine höhere Peek-Leistung abrufbar ist und die Bässe nicht so leicht clippen (also der Bass nicht voll durchgeht, da der Verstärker überlastet ist).

Also lasst Euch von der Wattangabe nicht zu sehr beeinfluss, aber ein höherer Wert kann durchaus einen gewissen Hinweis auf eine etwas bessere Dynamik und Kraft bieten.

 

Klang

Kommen wir zum eigentlich spannenden Punkt, dem Klang. Als „Referenz“ für den Klang habe ich mir einfach mal den Anker SoundCore Flare+ wie auch den Anker SoundCore Pro+ geschnappt.

Starten wir wie üblich mit den Höhen. Die Höhen sind ein wenig der Schwachpunkt des Soundcore Motion+. Diese sind soweit okay, könnten aber etwas schärfer und leichter sein. Dies fällt gerade im Vergleich zum SoundCore Pro+ auf.

Der Anker Soundcore Motion+ Im Test 10

Ich will die Höhen nicht als dumpf oder schlecht bezeichnen, aber von einem Lautsprecher mit zwei gesonderten Hochtönern hätte ich glatt noch etwas mehr erwartet.

Die Mitten hingegen sind erfreulich voll und vergleichsweise stark. Stimmen und auch Gesang werden gut wiedergegeben. Keine Klagen hier!

Beim Bass wird es etwas schwieriger. Schaltet Ihr den Motion+ das erste mal ein ist gleich der BassUp Modus aktiv und ich denke das hat einen guten Grund. Sofern Ihr nicht gerade ein Hörbuch hört, wo zu viel Bass stören kann, klingt der Soundcore Motion+ mit BassUp einfach ein gutes Stück besser.

Ohne BassUp ist der Bass für solch einen großen Lautsprecher recht schwach. Mit BassUp wird der Bass ein gutes Stück kräftiger und satter!

So hat der Soundcore Motion+ einen guten Bass! Ja es gibt Lautsprecher welche nochmals mehr Bass haben bzw. spezifisch auf diesen getrimmt sind, aber für einen allround Lautsprecher macht dieser hier einen klasse Job.

Erstaunlicherweise scheint der Bass auf Distanz noch besser zu werden. Dies habe ich so bisher noch nie bei einem Bluetooth Lautsprecher so deutlich bemerkt. Trete ich beim Soundcore Motion+ zwei schritte zurück klingt dieser ein gutes Stück voller und tiefer.

Der Anker Soundcore Motion+ Im Test 11

Allgemein macht dieser einen sehr guten Job einen Raum zu beschallen, auch was die maximale Lautstärke angeht. Sucht Ihr also einen Lautsprecher für die Küche oder für eine kleine Party/Grillfeier, dann macht der Soundcore Motion+ einen super Job!

Kleiner Tipp, Installiert die SoundCore App! Über diese könnt Ihr den klang noch etwas an Eure Wünsche anpassen und ein Firmware Update Einspielen, welches den Klang auch nochmals etwas verbessert hat.

 

Soundcore Motion+ vs. Soundcore Flare+ vs. Soundcore Pro+

Anker bietet aktuell in der +- 100€ drei Lautsprecher an. Gehen wir diese einmal kurz durch, was wer am besten kann.

Die besten Höhen bietet der Pro +, gefolgt vom Flare + gefolgt vom Motion +. Sucht Ihr also den Lautsprecher mit den klarsten und saubersten Höhen, dann wählt den Soundcore Pro+.

Der Anker Soundcore Motion+ Im Test 17

Allerdings was den Bass angeht ist der Pro+ klar der schwächste der drei. Hier bietet der Flare+ den tiefsten und stärksten Bass, gefolgt vom Soundcore Motion+.

Im Allgemeinen würde ich sagen der Soundcore Flare + klingt am besten von den drei! Lediglich die Mitten sind bei diesem etwas schwach. Der Soundcore Motion+ ist der beste „Allrounder“ der drei.

 

Fazit

Der Soundcore Motion+  ist ein sehr guter allround Bluetooth Lautsprecher, welcher gerade beim Beschallen von Räumen einen sehr starken Eindruck hinterlässt.

Anker hat hier für rund 100€ einen sehr guten Job gemacht. Auch was die Verarbeitung und den generellen Qualitätseindruck angeht, fällt das Fazit sehr positiv aus!

Klanglich ist der Soundcore Motion+ kräftig, aber allgemeinen noch recht gut ausbalanciert. Dieser ist also kein absoluter Bass-Bomber, aber auch beim besten willen nicht langweilig. Der Klang ist voll und satt mit einer guten Dynamik, welche die Preisklasse gut wiederspiegelt.

Der Anker Soundcore Motion+ Im Test 14

Unterm Strich ist der Motion+ also eine sehr gute Wahl für rund 100€ und ist für mich so ein wenig die neuere alternative zum SoundCore Pro+.

Anker Soundcore Motion+

Das TOMMOX TX-520C-O USB Typ C PD Test, Quick Charge und USB PD in einem Ladegerät!

Mit dem TX-520C-O hat TOMMOX eins der spannendsten USB Ladegeräte aktuell auf dem Markt im Sortiment.

Warum? Das TOMMOX TX-520C-O bietet neben dem Quick Charge Standard auch noch den neueren USB Power Delivery Standard, wie auch zwei weitere normale USB Ports.

Tommox Tx 520c O Usb Typ C Pd Ladegerät Im Test 11

Der USB C Power Delivery Port kann dabei satte 60W liefern, genug sogar Notebooks schnell aufzuladen. Damit sind hier alle wichtigen Standards vertreten, wie auch mehr als genug Leistung.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das TOMMOX TX-520C-O wirklich überzeugen? Ist die Technik ordentlich und sind auch wirklich alle beworbenen Standards mit an Bord?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Das TOMMOX TX-520C-O USB Typ C PD Ladegerät im Test

TOMMOX setzt beim TX-520-O auf das typische Multiport Ladegeräte Design. Ihr erhaltet also eine ca. zigarettenschachtelgroße Box, welche auf der Front ihre Anschlüsse hat. Dabei ist das TX-520-O leicht überdurchschnittlich groß, aber auch nicht riesig.

Was den Qualitätseindruck angeht, bin ich recht zufrieden. TOMMOX nutzt ein mattes Kunststoffgehäuse, welches aber wirklich ordentlich gearbeitet ist. Man merkt, dass wir hier kein „billig“ Modell vor uns haben. So sind beispielsweise die Kanten abgerundet, was ein Produktionsschritt mehr ist.

Tommox Tx 520c O Usb Typ C Pd Ladegerät Im Test 1

Das Spannende ist aber natürlich die Technik und die Ausstattung. Hier hat das TOMMOX TX-520C-O einiges zu bieten.

Auf der Front finden wir drei „normale“ USB A Ports, wie aber auch einen USB C Port.

Starten wir bei den USB A Ports. Zwei dieser Ports (blau markiert) sind normale Ladeanschlüsse mit 2,4A bei 5V. 2,4A ist hier das pro Port Maximum wie auch das Maximum bei einer gleichzeitigen Nutzung, die Schutzschaltung greift allerdings etwas später.

Tommox Tx 520c O Usb Typ C Pd Ladegerät Im Test 3

Der dritte USB A Port unterstützt das Quick Charge 3.0 bzw. 2.0 Protokoll mit bis zu 18W. Dabei denkt das Ladegerät auch den vollen Quick Charge 3.0 Spannungsbereich ab, mit 3,6-6V/3A, 6V-9V/2A und 9V-12V/1,5A.

Beim vierten Port des Ladegerätes handelt es sich um einen USB C Port. Dieser USB C Port unterstützt das Power Delivery Protokoll und kann somit viele Smartphones von beispielsweise Apple, Google und Co. schnellladen, aber sogar auch Notebooks mit Strom versorgen.

Tommox Tx 520c O Usb Typ C Pd Ladegerät Im Test 4

Mit bis zu 60W hat der USB C ordentlich Power. Bei einem 13 Zoll Apple MacBook Pro (mit USB C) oder auch bei vielen Windows Maschinen mit 13 Zoll, wie das Dell XPS 13, kann das TOMMOX TX-520C-O somit das original Ladegerät voll ersetzen!

Unterstützt wird dabei der volle Spannungsbereich mit 5-20V bei einer Leistung von jeweils 3A. Sofern also Euer Notebook via USB C Laden kann stehen die Chancen gut, dass dies auch am TOMMOX TX-520C-O funktioniert.

Neben den Ports befindet sich auf der Front auch eine kleine Status LED.

 

Der Belastungstest

Starten wir mit einem kleinen Belastungstest. Bei diesem habe ich das Ladegerät konstant mit 75W belastet um zu überprüfen ob es Auffälligkeiten gibt.

Nein ist hier die Antwort! Selbst nach einigen Stunden gab es abseits einer deutlichen Erwärmung keine Ausfälle oder Ähnliches.

Tommox Tx 520c O Usb Typ C Pd Ladegerät Im Test 8

Und ja eine deutliche Erwärmung ist natürlich immer etwas besorgniserregend aber bei einem Ladegerät mit hoher Leistung normal. Die inneren Komponenten können dies in der Regel gut aushalten.

Auch beim Isolationstest mit 500V gibt es keine besonderen Vorkommisse, dieser wurde bestanden.

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am TOMMOX TX-520C-O getestet:

  • Dell XPS 13 9380
  • Apple MacBook Pro 13 late 2016
  • Apple iPad Pro 11
  • Samsung Galaxy S10+
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Xiaomi Mi 9
  • Apple iPhone Xs Max

Ladetempo

Starten wir einfach mit den Notebooks. In meinem Fall konnte ich sowohl das Dell XPS 13 9380 wie auch das 2016er MacBook Pro absolut problemlos und mit dem vollen Ladetempo am TOMMOX Ladegerät laden.

Die 60W Leistung auf dem USB C Port wird hier für die aller meisten Notebooks vollkommen ausrechen, sofern diese denn auch via USB C laden können. Bedenkt nur bei 15 Zoll Notebooks das hier 60W eventuell nicht genug für das volle Ladetempo sind. Ich gehe aber davon aus, dass hier dennoch die meisten 15 Zöller auch problemlos laden werden, nur Langsamer.

Wie steht es aber um die Smartphones und Tablets? Gut!

Die IOS Geräte ließen sich am USB C Port problemlos schnellladen und an den anderen Ports mit einem guten Standard Ladetempo laden. Keine Auffälligkeiten oder Probleme hier.

Das Samsung Galaxy S10+ hingegen ließ sich sogar sowohl am USB C wie auch Quick Charge Port schnellladen. Hier erreichte dieses 13,xW bzw. 14,xW in der Spitze, was ein sehr gutes Tempo für dieses Smartphone ist.

Tommox Tx 520c O Usb Typ C Pd Ladegerät Im Test 7

Huawei Geräte sind immer etwas spezieller, was das Schnellladen angeht. Das volle Ladetempo erhaltet Ihr bei diesen immer nur mit dem original Super Charge Ladegerät.

Allerdings könnt Ihr die aktuelleren Modelle auch an USB Power Delivery Ports „schneller“ laden. Im Falle des Mate 20 Pro wären dies z.B. 13,56W, was verglichen mit den regulären 9W schon ein kleines Plus an Geschwindigkeit sind.

Diese Smartphones sind natürlich nur eine Stichprobe, zeigen uns aber schon eine gewisse Tendenz. Diese fällt beim TOMMOX TX-520C-O klar positiv aus!

Der USB C Port funktioniert anscheinend tadellos, genau wie der Quick Charge Port. Bei diesen Anschlüssen gibt es zwischen verschiedenen Ladegeräten abseits der maximalen Leistung in der Regel keine Geschwindigkeitsunterschiede. Hier gilt das Motto, kann das Schnellladeprotokoll ausgelöst werden dann gibt es auch das volle Tempo.

Hier spielt es also keine Rolle ob Ihr ein Anker, RAVPower oder TOMMOX Ladegerät habt, Quick Charge funktioniert oder halt nicht. Beim TOMMOX scheint es durch die Reihen hinweg zu funktionieren.

Bei den normalen USB Ports sieht es etwas anders aus. Hier gibt es durchaus Unterschiede zwischen verschiedenen Ladegeräten. Hier ist das TOMMOX TX-520C-O nicht ganz Spitzenklasse, aber schon gut dabei.

 

Effizienz und Stromverbrauch

Leider ist der Stromverbrauch ein Punkt bei welchem ich etwas hin und her gerissen war. Im Leerlauf benötigt das TOMMOX TX-520C-O rund 0,6W. Dies ist nicht zu viel, aber auch nicht super wenig.

Mittlerweile bekommen dies einige Multiport Ladegeräte sparsamer hin. Ähnliches gilt auch für die Effizienz.

Effizienz

Die Effizienz des TOMMOX TX-520C-O schwankt extrem! Im schlimmsten Fall konnte ich lediglich eine Effizienz von 69% messen, was wirklich schlecht ist! Im besten Fall lag die Effizienz hingegen bei 88%, was ziemlich gut ist.

Blöd gesagt, rein aus Sicht der Effizienz taugt das TOMMOX TX-520C-O nicht für einen dauerhaften Betrieb von „Kleingeräten“ wie einen Arduino oder Ähnliches.

Beim schnellen Aufladen von Smartphones und Notebooks passt aber die Effizienz völlig.

 

Fazit

Ihr seid ein Nutzer der viele verschiedene Geräte und auch ein Notebook hat das sich via USB C laden lässt?

Dann ist das TOMMOX TX-520C-O das vermutlich beste Ladegerät auf dem Markt!  

Das Wichtigste ist hier die Flexibilität Quick Charge und USB Power Delivery in einem Ladegerät zu haben. Damit sind fast alle Smartphones und Tablets schon einmal optimal versorgt.

Dank der hohen Leistung von 60W auf dem USB C Port lassen sich auch viele Notebooks schnell und problemlos laden, siehe Dells XPS Serie oder die Apple MacBook Pros.

Tommox Tx 520c O Usb Typ C Pd Ladegerät Im Test 13

Generell ist das Ladetempo des TOMMOX TX-520C-O tadellos! Selbst die beiden normalen USB Ports machen hier einen guten Job.

Kurzum was die Leistung und das Ladetempo angeht, ist das TOMMOX herausragend!

Auch technisch macht dieses einen guten Eindruck. Ja die Effizienz bei sehr niedriger Last ist mäßig, aber abseits davon gab es keine Auffälligkeiten oder Probleme. Alle Belastungstests und auch der Isolationstest wurden bestanden.

Damit kann ich das TOMMOX TX-520C-O voll empfehlen! Ich selbst nutze dieses aktuell an meinem Schreibtisch um mein Notebook und Smartphone zu laden.

TOMMOX TX-520C-O
Leistung 75W Max
Preis
Ports 4x USB + 1x USB C
Strom Aufnahme Leerlauf 0,3W
Last Test bestanden? Ja
Spulenfiepen Nein
Effizienz 70-88%
Apple MacBook Pro 13 Late 2016 ++ (Schnelladen wird Unterstützt)
Apple iPad Pro 10.5 ++
Apple iPhone X ++ (Schnelladen wird Unterstützt)
Dell XPS 13 9370 ++
Huawei Mate 10 Pro ++ (Schnelladen wird Unterstützt)
Google Pixel 2 XL ++ (Schnelladen wird Unterstützt)
Samsung Galaxy S9+ ++ (Schnelladen wird Unterstützt)
Nintendo Switch ++ (Schnelladen wird Unterstützt)
Testergebnis ★★★★★ 95%

Smart Home Beleuchtung mit Style! Der LIFX Beam im Test!

Klassische LED Streifen haben die Beleuchtung in den eigenen vier Wänden revolutioniert. Nie war es einfacher Licht oder sogar Farbakzente zu setzen.

LED Streifen haben allerdings einen großen Nachteil, diese sind nicht sonderlich dekorativ wenn man direkt auf diese blickt.

LIFX hat mit dem Beam nun eine Art dekorativen LED Streifen auf den Markt gebracht, den man nicht verstecken muss, ganz im Gegenteil. Beim Beam handelt es sich um kleine schmale Kunststoff Panels die Ihr in fast beliebiger Form anordnen könnt und welche auf Wunsch in allen erdenklichen Farben leuchten.

Lifx Beam Im Test 11

Damit ähnelt das LIFX Beam System den Nanoleaf LED Panels die ich bereits vor einer Weile vorgestellt habe, nur in anderer Form und vom anderen Hersteller.

Wollen wir uns da doch auch einmal die LIFX Beam im Detail ansehen. Wie gut funktioniert das System und kann das Licht überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an LIFX für das Zurverfügungstellen der LED Panels für diesen Test.

 

Das LIFX Beam im Test

Im Gegensatz zum Nanoleaf LED Panel und auch dem LIFX Tile, handelt es sich beim Beam um eine Art festen LED Streifen mit integriertem Diffuser.

Ein Modul des LIFX Beam ist dementsprechend mit xx relativ schmal, aber mit xx recht lang. Wobei LED Streifen natürlich eine starke Vereinfachung ist.

Lifx Beam Im Test 2

Ich nehme zwar an, dass sich im Inneren ein sehr wertiger LED Streifen befindet, aber aufgrund des Milchglas/Plexiglas Gehäuses und der dementsprechenden Verteilung des Lichts ist die Anmutung des Beams völlig anders! Dazu aber später mehr.

Im Starter Kit des Beams befinden sich sechs einzelne Stücke, welche Ihr mehr oder weniger frei anordnen könnt, wie auch ein T Verbinder und natürlich der Controller + Netzteil.

Im Gegensatz zum Nanoleaf LED Panel setzt LIFX nicht auf irgendwelche kleinen Kunststoff Brücken, um die einzelnen Stücke zu verbinden, sondern auf Magnete.

Am Ende jedes Beam Stücks sind vier Kontakte und ein Magnet. Richtet Ihr also die Streifen passend aus haften diese aneinander und stellen damit eine Verbindung her.

Lifx Beam Im Test 3

Diese Verbindung ist zwar mechanisch nur mäßig belastbar, funktioniert aber in der Praxis erstaunlich gut! Probleme, dass einzelne Stücke keinen Kontakt hatten gab es keine! Selbst wenn man die Streifen an der Verbindungsstelle etwas knickt bleibt die elektrische Verbindung bestehen.

Klasse!

Lediglich wenn Ihr einen Knick legen wollt, benötigt Ihr einen speziellen Verbinder. Einer dieser liegt auch mit im Set. Dieser Erlaubt entweder eine L oder T Form mit den Streifen zu bilden.

Der Verbinder besitzt also auf drei seiner vier Seiten einen Anschluss für die einzelnen Streifen.

Lifx Beam Im Test 6

Sollten Euch dies nicht genug sein, Ihr könnt einen zweiten T Verbindern nachkaufen und nutzen, genau wie zwei weitere Streifen.

Ein Controller + Netzteil unterstützt bis zu 8 Streifen und zwei Verbinder. Mit dem Starterset seit Ihr also schon nah an der Maximalausstattung.

Was das Gehäuse und die Verarbeitung der einzelnen Streifen/Stücke angeht würde ich sagen diese sind unspektakulär. Das Gehäuse besteht wirklich komplett aus einem halb durchsichtigen weißen Kunststoff, welcher das Licht verteilt.

Es gibt kein Branding oder sonstige Logos auf den einzelnen Stücken. Diese sind also im ausgeschaltetem Zustand wirklich sehr dezent.

Lifx Beam Im Test 9

Auf dem kleinen Controller findet sich zwar ein Herstellerlogo, aber aufgrund des langen Kabels, welches auch magnetisch an einem beliebigen Ende des LIFX Beams angebracht werden kann, könnt Ihr Controller und auch das Netzteil gut verstecken.

Die Wandmontage erfolgt über Klettstreifen die einfach an die Wand geklebt werden. Dies ist natürlich eine sehr permanente Methode der Montage (bei Tapete langsam abziehen, dann sollte es hier auch keine Schäden geben) aber das Ganze hält gut!

Die Streifen sind nicht sonderlich schwer, daher überrascht dies auch nicht.

Kleiner Kritikpunkt zum Abschluss. Ihr müsst den Beam leider zwingend über die App oder einen Sprachassistenten steuern! Ich hätte mir hier zusätzlich vielleicht eine kleine Taste am Controller gewünscht für ein einfaches Ein/Ausschalten. Diese ist aber leider nicht vorhanden.

Auch bietet LIFX keine Hardware Fernbedienung optional an. Ihr könnt hier aber auf 3. Anbieter Lösungen zurückgreifen, solltet Ihr unbedingt eine physische Taste haben wollen, siehe Flic.

 

Die App und Einrichtung

LIFX nutzt bei all seinen Produkten eine direkte WLAN Verbindung. Es ist also keine Bridge oder Ähnliches nötig.

Um den LIFX Beam mit Eurem WLAN zu verbinden und zu steuern benötigt Ihr die LIFX App, welche wie üblich für alle großen Plattformen verfügbar ist.

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An sich gefällt mir die LIFX App recht gut, diese ist aber vergleichsweise verspielt und recht „umfangreich“. Für erweiterte Nutzer ideal, für den 0815 Nutzer könnte man die App glatt etwas abspecken.

Aber das ist natürlich etwas Geschmackssache.

Auf der Startseite findet Ihr zunächst eine Übersicht über alle verbundenen Lampen. Dort könnt Ihr diese mit einem Tap gleich ein- bzw. ausschalten.

Auch könnt Ihr hier alle Lampen gemeinsam steuern oder auf Basis von Gruppen(Räumen).

Screenshot 20190528 190301 Screenshot 20190528 185820

Wollt Ihr die Farbe oder die Helligkeit verändern, dann müsst Ihr in ein Untermenü. Dieses Untermenü würde ich in drei Bereiche unterteilen, Farbe, Weiß, Effekte.

Die Farben, genau wie die diversen Weißtöne, stellt Ihr über ein selbsterklärendes Wählrad ein. Hier könnt Ihr im Grunde jede Farbe auswählen die Ihr Euch wünschen könnt. Ebenso lässt sich die Helligkeit % genau steuern.

Sehr interessant sind auch die Effekte. Hier könnt Ihr Flackereffekte, einen Farbwechsel, ein Stoboskop usw. einstellen. Dabei bietet Euch die App auch relativ große Eingriffsmöglichkeiten bezüglich der Geschwindigkeit, der Farben usw.

Screenshot 20190530 181404 Screenshot 20190530 181407

LIFX bietet erfreulicherweise viele Verbindungsmöglichkeiten zu anderen Diensten, wie Amazon ALEXA, Google Home, IFTTT, Nest, Logitech Harmony, Flic usw.

Wenn ich einen Kritikpunkt an der App bzw. der Steuerung des LIFX Beam hätte, dann wäre es die Signalstabilität. Des Öfteren habe ich während der Steuerung die Meldung erhalten der Beam wäre Offline, obwohl dieser im gleichen Raum wie der Router war.

Nervig ja, aber auch kein Weltuntergang, denn diese Meldung hielt jedes mal nur 2-3 Sekunden und die Verbindung war wieder da.

LIFX sollte hier noch einmal nacharbeiten, gegebenenfalls die Timeout Zeit etwas hochdrehen.

 

Das Licht

Kommen wir zum Licht. Der Beam erzeugt ein sehr helles und kräftiges Licht. Dabei werden alle Farben sauber und gleichmäßig gut dargestellt. Selbst Grün- und Türkistöne die oftmals für RGB LEDs problematisch sind bereiten dem LIFX Beam keine Probleme.

Ich würde hier sagen, dass wir RGB LEDs der höchsten Güte vor uns haben. Mich würde es sogar nicht wundern wenn LIFX im Inneren auf RGBW LEDs setzt, also RGB LEDs die über eine zusätzliche weiße Diode verfügen.

Warum? Auch die Weiß -Darstellung des LIFX Beams ist überzeugend. Normale RGB LEDs, gerade die billigen, schwächeln hier oftmals etwas.

Lifx Beam Im Test 10

Wollt Ihr dem Beam also nicht nur für bunte Farben einsetzen, sondern auch für eine reguläre Beleuchtung, dann ist dies kein Problem!

In jedem Stück des LIFX Beams sitzen natürlich mehrere LEDs, welche auch in einem gewissen Rahmen unabhängig voneinander gesteuert werden können.

Ihr könnt hier also auch innerhalb eines Streifens unterschiedliche Muster und Färbungen erstellen. Davon machen auch die Effekte Nutzen.

So kann der LIFX Beam auch durchlaufende Farben und ähnliches darstellen. Diese Effekte sind sehr schön flüssig und sauber laufend.

Zum Abschluss hätte ich lediglich einen kleinen Kritikpunkt. Die Lichtverteilung innerhalb der einzelnen Stücke ist nicht ganz perfekt. Dies sieht man sogar auf Bildern noch stärker als in der Praxis. Keine große Sache, aber hier gäbe es noch etwas Luft nach oben.

 

Leistungsaufnahme

Die Leistungsaufnahme des LIFX Beam hat mich positiv überrascht. Das LIFX Beam benötigt ausgeschaltet (aber mit dem WLAN verbunden) nur 0,5W.

Zum Vergleich, das Nanoleaf LED Panel war beispielsweise ein gigantischer Stromfresser! Dieses brauchte bis zu 4,3W im ausgeschalteten Zustand! 0,5W im Leerlauf ist also völlig okay.

Eingeschaltet liegt der maximale Stromverbrauch des LIFX Beams bei 28,xW mit 6 Streifen.

Lifx Beam Leistungsaufnahme

Jeder Streifen/Stück benötigt also +- 4,xW. Hier finden wir vermutlich auch den wahren Grund warum Ihr maximal 8 Stücke an einem Controller nutzen könnt.

Das beiliegende Netzteil hat maximal 30W. Ich vermute, dass die maximale Helligkeit minimal reduziert wird wenn Ihr mehr als 6 Streifen verbindet um das Netzteil nicht zu überlasten.

Dies wird subjektiv vermutlich nicht auffallen, aber verhindert das Ihr das System beliebig lang gestallten könnt. Ähnliches macht Philips im Übrigen bei seinem HUE+ LED Streifen. Dort wird sogar die Helligkeit pro LED bis zu halbiert wenn Ihr diesen erweitert.

Von daher halte ich das Starterset mit 6 Streifen schon für vernünftig groß!

 

Fazit

Ja der LIFX Beam ist mit 200€ nicht gerade günstig, aber ja der LIFX Beam ist Cool! Gerade wenn Ihr eine etwas moderne Wohnung habt ist der LIFX Beam einfach ein Hingucker, auf welchen Ihr sicherlich auch das ein oder andere mal angesprochen werdet.

Dabei ist der Beam Optisch wie auch technisch gut umgesetzt! Die von LIFX verwendeten LEDs machen einen sehr wertigen Eindruck und produzieren ein helles und kräftiges Licht, durch alle Farben hinweg.

Selbst Weißtöne werden gut dargestellt!

Lifx Beam Im Test 12

Auch die Montage ist angenehm problemlos und das Verbinden der einzelnen Stücke dank Magneten kinderleicht. Volle Punktzahl soweit!

Die LIFX App macht soweit einen guten Job, hatte bei mir aber mit kurzen Verbindungsabbrüchen (ca. 2-3 Sekunden) zu kämpfen, welche nicht übermäßig tragisch sind, aber natürlich auch nicht optimal.

Dafür bietet die App viele Optionen und auch viele Verbindungsmöglichkeiten zu 3. Anbieter Systeme, wie IFTTT, Alexa und Co.

Kurzum der LIFX Beam ist ein klasse Produkt, welches nicht alltäglich ist! 200€ sind hier nicht günstig, aber auch nicht überteuert.

Lifx Beam

Der Xiaomi 20W High Speed ​​Wireless Charger im Test (mit 27W QC 4+ Ladegerät!)

Das neue und auch sehr gute Xiaomi Mi 9 (hier geht es zum Test) besitzt die Möglichkeit sowohl kabellos wie auch kabelgebunden sehr schnell geladen zu werden.

Hierfür setzt Xiaomi kabelgebunden als eins der ersten Smartphones auf den neuen Quick Charge 4+ Standard. Quick Charge 4+ ist ein überarbeitetes Quick Charge 3.0 mit mehr Leistung.

Quick Charge 4+ wird in Zukunft auch noch von anderen Smartphones unterstützt. Allerdings aktuell ist QC 4+ noch sehr exotisch und Zubehör fast nicht existent.

Xiaomi 20w High Speed ​​wireless Charger 5

Fast! Denn Xiaomi bietet in Asien ein passendes Ladegerät mit Quick Charge 4+ und auch ein neues 20W kabelloses Ladegerät an.

Letzteres ist damit eins der schnellsten kabellosen Ladegeräte aktuell auf dem Markt. Ich habe mir nun das „Xiaomi 20W High Speed ​​Wireless Charger“ Set bestellt.

Wollen wir uns im Test doch einmal ansehen ob das Xiaomi kabellose 20W Ladepad und auch das Xiaomi QC 4+  Ladegerät überzeugen kann und wie gut beides auch mit anderen Smartphones funktioniert!

 

Der Xiaomi 20W High Speed ​​Wireless Charger im Test

Xiaomi setzt bei seinem „High Speed Wireless Charger“ auf das meist übliche Puck Design. Dabei handelt es sich hier aber um einen vergleichsweise großen und vor allem dicken „Puck“. Ja das Xiaomi Ladepad ist ein ziemlicher Brocken, was aber auch einen guten Grund hat.

Xiaomi 20w High Speed ​​wireless Charger 1

Kabelloses Laden produziert viel Abwärme, daher ist auch in der Regel bei 10W oder 15W Schluss. Um die 20W zu realisieren hat Xiaomi eine aktive Kühlung in seinen High Speed ​​Wireless Charger integriert. Aktive Kühlung bedeutet in diesem Fall ein kleiner Lüfter.

Hierdurch fällt das Pad natürlich dicker aus.

Was aber die Qualität und das Design angeht gibt es nichts zu beklagen! Xiaomi setzt auf eine sehr wertige schneeweiße Gummioberfläche und generell eine massive Verarbeitung.

Xiaomi 20w High Speed ​​wireless Charger 2

Man merkt, dass es sich hier nicht um ein billiges Ladepad handelt.

Auch bietet die Oberfläche ausreichenden Halt für die glatten Glasrückseiten der Smartphones die hier geladen werden sollen. Super!

Damit der 20W High Speed ​​Wireless Charger auch funktioniert, benötigt Ihr ein passendes Ladegerät welches über den Quick Charge Standard verfügt und auch über 20W liefern kann.

Von diesen gibt es recht wenige um es vorsichtig auszudrücken. Erfreulicherweise liegt genau so ein Ladegerät mit im Lieferumfang des Ladepads. Wichtig es gibt auch eine günstigere Version ohne das Ladegerät, also aufpassen was Ihr kauft.

Da dieses Set nicht für uns Europäische Nutzer gedacht ist, setzt Xiaomi hier leider auf den auch in Asien verbreitete amerikanischen Stromstecker. Das Netzteil unterstützt aber problemlos 230V, Ihr müsst also nur einen Adapter nutzen.

Xiaomi 20w High Speed ​​wireless Charger 3

Bei dem Netzteil handelt es sich um einen Quick Charge Adapter, welcher 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,25A oder 20V/1.35A produzieren kann.

Zwar ist das Ladegerät nicht Quick Charge 4 bzw. 4+ gebrandet und Xiaomi hält sich etwas bedeckt, aber es ist hier klar davon auszugehen, dass es sich um ein offizielles Quick Charge 4 Ladegerät mit 27W handelt.

Wie zu erwarten verfügt das Ladegerät nur über einen USB A Port. Ein passendes USB A auf USB C Kabel für das Ladepad liegt aber bei.

 

Der Lüfter

Wie bereits erwähnt verfügt das Ladepad über einen Lüfter um die Temperaturen beim Schnellladen besser unter Kontrolle zu halten.

Dieser Lüfter ist im Leerlauf NICHT aktiv! Xiaomi scheint sogar auf eine Temperatur basierte Aktivierung zu setzen. Ladet Ihr ein anderes Smartphone langsam auf, geht der Lüfter nicht an. Auch beim Mi 9 dauert es eine Weile bis der Lüfter anspringt.

Springt dieser an werdet Ihr dies aber auch meist nicht mitbekommen, denn der Lüfter ist sehr leise! Vielleicht abends auf dem Nachttisch ist ein leichtes Surren zu vernehmen, aber dies ist sehr dezent.

 

Ladetempo – Ladepad

Leider hat mich das Ladepad etwas enttäuscht. Es war natürlich klar, dass die maximalen 20W Leistung nur mit dem Xiaomi Mi 9 erreicht werden und dass hier eine proprietäre Technologie zum Einsatz kommt.

Xiaomi 20w High Speed ​​wireless Charger 7

Allerdings habe ich damit gerechnet, dass auch die universellen 5W, 7,5W, 10W und vielleicht sogar 15W Stufen unterstützt werden.

Damit lag ich nicht ganz richtig.

Xiaomi 20w

Ganz blöd gesagt alle Smartphones außer dem Xiaomi Mi 9 werden recht langsam auf dem „Xiaomi 20W High Speed ​​Wireless Charger“ geladen.

Hier scheint es ein Limit von +- 5W zu geben. Zwar erreichte das iPhone rund 7W Ladestrom zum Ladegerät, aber ich nehme mal an, dass davon ein gutes Stück der schlechten Effizienz des kabellosen Ladens zum Opfer fällt und wir auf 5,xxW kommen, die effektiv im Smartphone landen.

Das Mi 9 hingegen wird wirklich mit beeindruckenden 20W geladen, wovon wir aber sicherlich auch nochmal rund 2-3W abzuziehen müssen, aufgrund der Effizienz.

Dennoch damit ist die Kombination Xiaomi Mi 9 und dem passenden High Speed Wireless Charger schneller als 90% aller Smartphones beim kabelgebundenen Laden.

 

Ladepad und Ladegeräte

Um das volle Tempo beim High Speed ​​Wireless Charger zu erreichen wird der mitgelieferte 27W Adapter benötigt. Aber was passiert wenn wir das Ladepad an ein anderes Ladegerät anschließen?

Ladetempo

Das Ladepad zeigt sich auch zu universellen Quick Charge Ladegeräten und USB Power Delivery Ladegeräte kompatibel.

Xiaomi 20w High Speed ​​wireless Charger 8

Zwar sinkt hier das Ladetempo ein gutes Stück, ist aber immer noch in einem völlig brauchbaren Rahmen. Bei anderen Smartphones abseits des Mi 9 werdet Ihr keinen Unterschied bemerken.

Lediglich an normalen 5V 2,4A Ladegeräten verweigerte das Ladepad die Funktion.

 

Das Ladegerät

Schauen wir uns auch noch einmal das beiliegende Ladegerät an. Folgende Smartphones habe ich an diesem getestet:

  • Xiaomi Mi 9
  • Samsung Galaxy S10+
  • Apple iPhone Xs Max
  • Huawei Mate 20 Pro

Xiaomi 27w Ladegerät

Wie zu erwarten lädt das Xiaomi Mi 9 mit rund 25W sehr schnell an diesem Ladegerät! Xiaomi verspricht sogar 27W, was ich aber nicht ganz bestätigen kann.

Abseits des Mi 9 wird es aber etwas „gewöhnlicher“. In Kombination mit dem Samsung Galaxy S10+ werden sehr gute 14,xW erreicht. Hier verhält sich das „MDY-10-EH“ Ladegerät aber wie ein gewöhnliches Quick Charge Ladegerät.

In Kombination mit dem iPhone Xs Max werden sogar nur 5W Ladestrom erreicht. Das Ladegerät besitzt also keine Apple Optimierung die man meist bei 3. Anbieter Quick Charge Ladegeräten findet.

 

Fazit

Habt Ihr ein Xiaomi Mi 9 das Ihr schnellladen wollt, dann ist der „Xiaomi 20W High Speed ​​Wireless Charger“ fast ein Pflichtpaket!

Sowohl kabelgebunden am beiliegenden Ladegerät wie auch kabellos erreicht das Mi 9 ein hervorragendes Ladetempo!

25W kabelgebunden und 20W kabellos schaffen nur wenige andere Smartphones! Auch qualitativ macht das Ladegerät und das Ladepad einen hervorragenden Eindruck. Ja der verbaute Lüfter im Ladepad kann etwas stören wenn Ihr das Ladepad auf dem Nachtisch nutzt und was die Akustik angeht etwas sensibel seid, aber mich hat dieser 0 gestört. Gerade auf einem Schreibtisch wird der Lüfter nicht negativ auffallen.

Xiaomi 20w High Speed ​​wireless Charger 4

Allerdings abseits des Xiaomi Mi 9 lohnt sich das „20W High Speed ​​Wireless Charger“ Set nicht wirklich. Ja das beiliegende Ladegerät ist eins der ersten Modelle mit Quick Charge 4+ support, welcher Euch aber abseits des Mi 9 kaum etwas nutzt. So laden andere Smartphones nicht schneller an diesem Ladegerät als an normalen Quick Charge 3.0 Ladegeräten.

Auch das Ladepad zeigt sich in Kombination mit anderen Smartphones als dem Mi 9 nicht „außergewöhnlich“. Eher im Gegenteil. Das Mi 9 lädt sehr schnell, andere Smartphones hingegen recht langsam (5-7W).

Kurzum, habt Ihr ein Mi 9 (Glückwunsch dazu!) Daumen hoch für den Xiaomi 20W High Speed ​​Wireless Charger, für alle anderen Smartphones Daumen runter.

Powerbank, SD zu USB Backup Lösung und WLAN AccessPoint in einem Gerät? Der RAVPower Filehub RP-WD009 im Test!

Der RAVPower Filehub ist eins der praktischsten Reiseaccessoires das man auf dem Markt finden kann.

Bei dem FileHub handelt es sich um eine Mischung aus Powerbank, WLAN Router und Backuplösung.

Damit ist der RAVPower FIlehub gerade für Reisefotografen sehr spannend, die unterwegs Backups von ihren Aufnahmen machen wollen.

Ravpower Filehub Rp Wd009 Im Test 6

Für dieses 3 in 1 Gerät möchte RAVPower aktuell rund 50€ haben. Auf den ersten Blick nicht zu viel, aber natürlich auch nicht billig.

Wollen wir uns daher im Test einmal ansehen was der RAVPower Filehub RP-WD009 so alles kann und das auch wie gut!

Neugierig?

 

Der RAVPower Filehub RP-WD009 im Test

Starten wir zunächst beim äußeren Eindruck des Filehubs, ehe wir uns den Funktionen zuwenden. Mit 113 x 77 x 23mm ist der Filehub RP-WD009 angenehm kompakt, wenn man den Funktionsumfang bedenkt.

Ravpower Filehub Rp Wd009 Im Test 1

Natürlich wenn wir diesen mit einer normalen Powerbank mit 6700mAh vergleichen, trägt die zusätzliche Elektronik und Anschlüsse schon ein wenig auf.

Der Filehub RP-WD009 entspricht hier eher der Größe einer normalen 10000mAh Powerbank.

Was das Gehäuse angeht, setzt RAVPower auf klassischen matten Kunststoff. Dieser ist nicht spektakulär, wirkt aber ausreichend massiv und stabil.

Ravpower Filehub Rp Wd009 Im Test 5

Allgemein wirkt der Filehub recht „dicht“, als wäre das komplette Innere mit Elektronik ausgekleidet. Hierdurch entsteht aber auch ein gewisses Gefühl an Wertigkeit.

Gehen wir einmal die diversen Anschlüsse und Tasten durch.

Auf der linken Seite des Filehubs finden wie einen SD Karten Slot, wie auch eine 2,4/5G und SD -> USB Taste.

Der USB Ausgang des RAVPower Filehub RP-WD009 ist interessanterweise unter einer Gummiklappe auf der Oberseite angebracht, gemeinsam mit dem microUSB Ladeport und einem regulären LAN Port.

Ravpower Filehub Rp Wd009 Im Test 3

Der USB Ausgang kann lediglich 5V 1A liefern. Für eine Powerbank im Jahr 2019 ist dies recht wenig, allerdings ist die Nutzung als Powerbank beim Filehub vermutlich eh nur sekundärer Natur.

Der microUSB Eingang hingegen kann 5V 2A aufnehmen.

Den aktuellen Status des RAVPower Filehub RP-WD009 könnt Ihr 5 Status LEDs entnehmen die auf der Front angebracht sind. Hierbei handelt es sich aber nicht nur um einfache Ladestands-LEDs, sondern diese informieren beispielsweise darüber ob eine Speicherkarte eingesetzt ist, WLAN aktiv ist usw.

 

Feature

Was kann nun der Filehub RP-WD009 alles und welche Feature besitzt dieser?

  1. Powerbank
  2. WLAN Access Point / Repeater / Bride
  3. SD Karten Backup
  4. Media Server bzw. NAS Funktionalität
  5. Smartphone Datei-Backup

Damit ist der Filehub ein recht universelles Gerät, gehen wir die Feature einmal einzeln durch.

 

Powerbank

RAVPower gibt die Kapazität der Powerbank mit 6700mAh an. Messen konnte ich 19,773Wh bzw. 5344mAh.

Dies entspricht soliden 80% der Herstellerangabe. Warum liegt die Kapazität niedriger als vom Hersteller angegeben? Die Herstellerangabe bezieht sich immer auf die Kapazität der verbauten Akkuzellen und nicht auf die nutzbare Kapazität.

Da aber die Spannung der Zellen zwischen 3V und 4,2V schwankt wird Elektronik benötigt die diese auf stabile 5V bringt. Diese Elektronik frisst ein Stück der Effizienz.

Dies ist völlig normal und bei allen Powerbanks so!

Ravpower Filehub Rp Wd009 Im Test 10

Mit 80% fällt hier allerdings die echte Kapazität relativ niedrig aus. 80% ist noch okay, aber für mich am unteren Rand. Vermutlich befindet sich im FileHub eine komplexere Elektronik alleine für das Umschalten zwischen denen Funktionen als in einer normalen Powerbank, was nochmals etwas Effizienz raubt.

Und ja WLAN war natürlich während des Tests aus.

Über das Ladetempo am FileHub gibt es nicht viel zu sagen. Der USB Ausgang ist auf 5V 1A limitiert und daran halten sich die angeschlossenen Geräte auch.

Damit dauert eine vollständige Ladung der meisten Smartphones +- 3-4 Stunden.

Das Wiederaufladen der Powerbank geht mit 1,3A auch nicht übermäßig flott. Erst wenn Ihr WLAN usw. einschaltet steigt die Leistungsaufnahme über den microUSB Port auf bis zu 1,6-1,8A.

 

WLAN Access Point / Repeater / Bridge

Der RAVPower Filehub kann von Euch als eine Art kleiner WLAN Router (Access Point) eingesetzt werden.

Hier habt Ihr drei Möglichkeiten. Möglichkeit eins wäre die Nutzung als Access Point. Verbindet hierfür einfach ein LAN Kabel mit dem Filehub und dieser erstellt daraus ein WLAN Netz, stark versimpelt ausgedrückt.

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Habt Ihr beispielsweise auf einem Hotelzimmer kein WLAN, sondern nur einen LAN Anschluss könntet Ihr den Filehub nutzen, um Euer Smartphone usw. mit dem Netzwerk zu verbinden.

Dies funktioniert aber auch andersherum. Ihr könnt Euch mit dem RAVPower Filehub auch in ein WLAN Netz einloggen und dann das Signal auf den LAN Port „überbrücken“. Alternativ könnt Ihr den Filehub auch als WLAN Repeater einsetzen.

Zur Konfiguration dieser ganzen Einstellungen könnt Ihr entweder die RAV FileHub App nutzen oder nach Verbindung mit dem WLAN die IP Adresse 10.10.10.254 aufrufen.

Hier findet Ihr unter den Einstellungen einen Konfigurationsassistent. Bei mir haben alle drei Funktionen auf anhieb gut funktioniert.

Wie steht es um das Tempo?

Hier müssen wir zwischen 2,4Ghz und 5Ghz unterscheiden, zumindest theoretisch. Der RAVPower Filehub RP-WD009 beherrscht zwar beide Bänder, aber nicht parallel. Ihr könnt aber auf Wunsch zwischen diesen beiden wechseln.

Filehub App (9) Filehub App (6)

Wie steht es um das Tempo WLAN zu LAN?

Ihr könnt in der Praxis maximal 11,x MB/s (+- DSL 100.000) in der Nutzung als Access Point erreichen. Dies liegt daran das der LAN Port auf 100Mbit (+- 12MB/s) limitiert ist.

In der Praxis würde ich dieses Tempo aber als ausreichend bezeichnen.

 

SD Backup

Ihr seid ein Hobbyfotograf? Dann lebt Ihr sicherlich auch etwas mit der Angst, dass unterwegs plötzlich die Speicherkarte den Geist aufgibt und alle Fotos verloren gehen.

Sehr ärgerlich, gerade wenn man auf dieser Speicherkarte alle Urlaubsaufnahmen hatte.

Hierfür besitzt der Filehub eine Backup Funktion. Steckt Ihr eine SD Speicherkarte in den Filehub und ein USB Speichermedium (USB Stick, externe HDD, externe SSD usw.) und drückt die SD -> USB Taste, dann werden alle Daten auf der Speicherkarte auf das USB Laufwerk übertragen.

Ravpower Filehub Rp Wd009 Im Test 9

Wie funktioniert das Ganze im Detail? Zunächst wird das exFat, FAT32 und NTFS Dateisystem unterstützt. Drückt Ihr die Taste werden alle Dateien von der Speicherkarte (nicht nur Fotos sondern wirklich alles was auf der Karte ist) auf das USB Speichermedium übertragen.

Dort landen die Daten in einem Backup Ordner, wo wiederum ein Datums/Uhrzeit Ordner des Backup Zeitpunkts erstellt wird.

Macht Ihr ein weiteres Backup, werden wieder alle Dateien gesichert! Der FileHub überschreibt also keine Daten, löscht keine Daten aber sucht auch nicht nach Duplikate. Jeder Backupvorgang wird einfach in einem eigenen Ordner abgelegt.

Ich finde das Ganze so sinnvoll gelöst!

 

Datei-Server

Schließt Ihr ein USB Speichermedium oder SD Karte an dem RAVPower Filehub an, dann könnt Ihr auf diese via Smartphone oder PC auch „on the Go“ zugreifen.

Am PC kann dies entweder über das Webinterface geschehen oder einfach via Windows Explorer.

Über den Windows Explorer, also das SMB Protokoll, fällt das Tempo mit 6,x MB/s lesend wie auch schreibend eher unspektakulär aus.

Ravpower Filehub Rp Wd009 Im Test 7

Leider könnte ich über die RAVFilehub App auch nur ein ähnliches Tempo erreichen.  Wollt Ihr also viele Daten hin und her kopieren kann dies schon etwas Zeit in Anspruch nehmen, aber der Prozess funktioniert!

Auch gefällt mir die App vom Aufbau erstaunlich gut!

Neben einem kleinen Dateimanager bietet diese auch die Option Fotos und Videos in einer Art Galerie direkt von einem USB Medium wiederzugeben. Die Datenrate reicht auch problemlos für die Wiedergabe von Full HD Material direkt vom Speichermedium.

 

Fazit

Ja der RAVPower Filehub ist ein super spannendes und auch nützliches Reisezubehör!

Dabei ist dieser gerade für Fotografen Gold wert! Dies liegt primär an der Möglichkeit unterwegs ohne Notebook einfach Backups von SD Karten auf einen USB Stick oder externe HDDs anzulegen.

Dies funktioniert auch in der Praxis sehr gut und zuverlässig.

Auch die Funktionalität als WLAN Access Point, Repeater oder Bridge konnte überzeugen. Das verbaute WLAN Modul schafft auf kurze bis mittlere Distanz problemlos 11Mb/s, was in der Praxis mehr als ausreichend ist. 11MB/s ist äquivalent zu einer DSL 100.000 Leitung und im Hotel hat man selten mehr.

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Hinzu kommt eine sehr solide Smartphone App, eine Dateiserver Funktionalität und die optionale Nutzung als Powerbank.

Ihr könnt auf einem USB Stick Fotos, Videos oder sonstige Dateien hinterlegen, welche sich dann entweder an einem PC oder auch über ein Smartphone „on the Go“ aufrufen lassen.

Das Tempo des Datei-Servers könnte etwas höher sein (6-9MB/s), aber im Urlaub sollte das passen.

Kurzum, der RAVPower Filehub ist ein super universelles Gerät welches viele Möglichkeiten bietet und klar auch seinen Anschaffungspreis von 50€ gerecht wird.

Die Baseus W02 TWS im Test, naja geht besser!

Bei meiner üblichen Suche nach interessanten und auch exotischen „ture Wireless Ohrhörer“ bin ich bei Aliexpress über die Baseus W02 TWS gestolpert.

Nachdem mich schon das Baseus BS-EU905 USB Ladegerät (zum Test) sehr positiv überrascht hat, war mein Finger bei den Baseus TWS Ohrhörern natürlich schnell auf dem Kauf Button.

Die Baseus W02 Tws Im Test, Naja Geht Besser! 12

Wollen wir uns hier doch einmal ansehen ob wir hier nicht vielleicht eine absolute Perle unter den günstigen TWS Ohrhörern vor uns haben.

Können die Baseus W02 TWS im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die Baseus W02 TWS im Test

Die meisten True Wireless Ohrhörer setzten auf eine Transportbox für Lagerung und das Aufladen. Genau genommen würde ich sogar sagen fast alle machen dies im Jahr 2019.

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Fast alle, aber nicht so die Baseus W02 TWS!

Die Baseus W02 TWS besitzen lediglich einen kleinen Silikon Beutel mit im Lieferumfang, aber keine Transport/Ladebox. Zum Aufladen befindet sich daher an beiden Ohrhörern jeweils unter einer kleinen Gummiabdeckung ein microUSB Port.

Lob für Baseus, dass man hier keinen proprietären Anschluss nutzt. Allerdings in der Praxis bevorzuge ich klar eine einfache Magnetbox, in welcher ich die Ohrhörer nach der Nutzung mehr oder weniger automatisch verstaue, sodass diese nicht verloren gehen.

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Auch sorgt eine Transportbox deutlich zuverlässiger dafür, dass die Ohrhörer immer geladen sind, als wenn man diese manuell anschließen muss.

Immerhin hält der Akku mit +- 3 Stunden ausreichend lange, auch wenn Ihr natürlich keine Ladebox habt um unterwegs nachzuladen.

Die Ohrhörer selbst sind leicht überdurchschnittlich groß, aber auch nicht riesig. Baseus setzt beim Gehäuse auf schwarzen Hochglanzkunststoff, welcher recht schnell beschmiert aussieht.

Dies ist aber leider weitestgehend normal für Hochglanz Kunststoff.

Die Baseus W02 Tws Im Test, Naja Geht Besser! 4

Was die Verarbeitung und Haptik angeht habe ich nichts groß zu bemängeln. Die Ohrhörer wirken vernünftig gemacht, wenn auch nicht besonders edel oder filigran.

Zum Einschalten besitzen beide Ohrhörer jeweils einen kleinen Schieber an der Seite. Die Steuerung selbst erfolgt dann aber über ein Touchpad auf der Rückseite.

 

Tragekomfort

Die Baseus W02 sind recht ungewöhnlich geformt. Allerdings hat mich der Tragekomfort und die Passform sehr positiv überrascht! Die Baseus W02 saßen in meinen Ohren überdurchschnittlich bequem und fest!

Die Baseus W02 Tws Im Test, Naja Geht Besser! 7

Ja also der Tragekomfort ist definitiv ein großer Pluspunkt an den Baseus W02.

 

Klang

Wie steht es um den Klang der Baseus W02 TWS? Hier gibt es viel Licht aber auch Schatten.

Beginnen wir beim Schatten. Dies wären die Höhen. Ich will die Höhen der Baseus W02 TWS nicht als schlecht bezeichnen, aber diese wirken doch etwas matt und können sich nicht so recht lösen.

An sich sind die Höhen sauber, aber gefühlt laufen diese nur auf halber Lautstärke, wodurch sie recht matt und schwach wirken. Schade!

Bei den Mitten wird es etwas besser. Diese würde ich als unauffällig bezeichnen. Etwas tiefere Stimmen werden gut dargestellt.

Die Baseus W02 Tws Im Test, Naja Geht Besser! 8

Was Baseus aber bei den W02 aber eindeutig fokussiert sind die Bässe. Der Bass bei den Baseus W02 TWS ist wirklich sehr stark! Hier spreche ich erst einmal primär von der Masse. Der Bass ist hier wirklich bis zum Anschlag hochgezogen.

Ich will nicht sagen, dass die Ohrhörer zum Dröhnen neigen, aber man ist hier knapp davor!

Im Gegenzug klingen die Ohrhörer aber recht lebendig und kraftvoll! Je nach Song kann diese Klangsignatur durchaus Spaß machen.

Was die Bassqualität angeht bin ich zufrieden. Die Baseus W02 TWS sind +- 30€ Bluetooth Ohrhörer daher darf man keinen „mega tiefen Bass“ erwarten, welchen Ihr auch nicht bekommt, aber der Tiefgang ist soweit in Ordnung.

Ähnliches gilt auch für die maximale Lautstärke, welche recht hoch ist.

 

Fazit

Ich kann die Baseus W02 TWS leider nicht oder nur sehr bedingt empfehlen. Die Ohrhörer sind soweit okay, aber ich sehe leider keinerlei Grund diese den sehr guten Xiaomi Redmi Airdots oder auch den QCY T1C bzw. QCY T1 Pro vorzuziehen.

Gerade, dass die Baseus W02 TWS keine Transportbox besitzen, halte ich für einen großen Nachteil im Alltag!

Die Baseus W02 Tws Im Test, Naja Geht Besser! 6

Auch klanglich sind die Baseus W02 TWS nicht so gut, dass diese diesen Nachteil wegmachen. Ja wenn Ihr wirklich sehr sehr viel Bass mögt, auch wenn dafür die anderen Frequenzbereiche eher mäßig sind, dann könnten die Baseus W02 TWS Euch vielleicht gefallen.

Aber für 98% aller Nutzer gibt es bessere TWS Ohrhörer für dieses Geld.

Höchstens wenn Ihr TWS Ohrhörer gezielt ohne Transportbox sucht, die sich direkt via microUSB laden lassen und einen sehr starken Bass haben, dann könnten die Baseus W02 TWS vielleicht die richtigen für Euch sein. (ca. 25€ bei Aliexpress)

Für alle anderen schaut Euch lieber diese Modelle an: