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Der Soundcore Icon von Anker im Test

Ankers Soundcore Bluetooth Lautsprecher gelten zu Recht als sehr gut, aber was das Design angeht würde ich die Anker Modelle eher als praktisch einstufen und nicht unbedingt als die Design Lautsprecher.

Mit dem Icon versucht Anker nun die Brücke zwischen schickem Design, einem fairen Preis und einem guten Klang zu schlagen.

Soundcore Icon Von Anker Im Test 7

Was den Preis angeht sieht der Soundcore Icon schon einmal vernünftig aus, wie es um den Rest steht erfahrt Ihr im Test!

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zurverfügungstellen des Soundcore Icon für diesen Test.

 

Der Soundcore Icon von Anker im Test

Anker hat auf das Design des Soundcore Icon klar einen großen Wert gelegt und dies ist auch, wie ich finde, gelungen!

Den Soundcore Icon gibt es in zwei Farben, orange und schwarz. Aktuell ist allerdings nur die schwarze Farbe lieferbar. Diese ist zwar auch schick, aber das knallige Orange hat etwas und gefällt mir glatt noch besser.

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Was die Größe und das Gewicht angeht ist der Soundcore Icon klar auf eine gewisse Portabilität getrimmt. Der Lautsprecher passt absolut Problemlos in einen Rucksack und lässt sich auch in der Hand gut herumschleppen. Passend dafür hat Anker auch eine kleine Silikonschlaufe integriert.

Beim äußeren Gehäuse setzt Anker auf eine Art Gummi, welches sich sehr gut und auch erfreulich stabil anfühlt.

Soundcore Icon Von Anker Im Test 3

Der größte Teil des Lautsprechers ist aber mit einem Stoff umspannt. Anker setzt hier auch auf den Leinenstoff der aktuell im Trend liegt, welcher aber beim Icon etwas feiner ausfällt.

Im Großen und Ganzen gefällt mir die Materialwahl von Anker sehr gut! Der Lautsprecher wirkt sehr schön wertig und auch in einem gewissen Rahmen edel.

Kurzum ich bin dem Gehäuse des Icon sehr zufrieden!

Soundcore Icon Von Anker Im Test 2

Was die Tasten angeht finden wir die üblichen Verdächtigen auf der Oberseite des Lautsprechers. Neben dem Ein- bzw. Ausschalter finden wir Play/Pause/Vor, leiser, lauter und eine Bluetooth Taste um den Lautsprecher mit mehr als einem Smartphone zu koppeln. Alle Tasten sind unter einer Gummischicht vor Wasser geschützt.

Anker bewirbt den Wasserschutz des Soundcore Icon mit IP67, was recht ordentlich ist! Damit darf der Lautsprecher komplett in Wasser für kurze Zeit untergetaucht werden. Hierfür ist auch über den Anschlüssen eine recht straffe Gummiabdeckung.

Unter dieser findet sich der microUSB Port zum Aufladen, wie auch ein AUX Eingang.

Anker bewirbt den Lautsprecher mit 12 Stunden Laufzeit, was grob hinkommt, allerdings eher bei einer tendenziell etwas niedrigeren Lautstärke.

 

Klang

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Die Höhen des Anker Soundcore Icon würde ich als Okay einstufen. Diese sind nicht super klar oder brillant, aber soweit in Ordnung.

Stimmen kommen ausreichend sauber rüber und auch Hörbücher lassen sich gut verstehen.

Soundcore Icon Von Anker Im Test 6

Sicherlich helfen hier auch die recht guten Mitten weiter. Was die Klangfülle angeht, ist der Soundcore Icon recht stark! Anker setzt hier also nicht auf die Badewannen Klangsignatur, bei welcher nur die Höhen und Bässe angehoben sind.

Hierdurch macht der Icon einen guten Job bei Instrumenten und Stimmen.

Beim Bass kommt es etwas auf Eure Erwartungen an. Der Soundcore Icon ist kleiner als man denkt! Dieser hat weniger Volumen als der Anker SoundCore 2 und dies hört man auch beim Bass etwas.

Der Bass des Soundcore Icon ist soweit In Ordnung. Musik klingt ausreichend voll und satt. Ich würde sogar sagen sie klingt wie sie klingen soll.

Allerdings erwartet Ihr das der Icon einen Bass liefert der den Tisch zum Vibrieren bekommt, dann werdet Ihr enttäuscht.

 

Fazit

Der Anker Soundcore Icon richtet sich primär an die Nutzer die einen sehr schönen, kompakten und handlichen Bluetooth Lautsprecher suchen.

Was den generellen Qualitätseindruck angeht ist der Icon über jeden Zweifel erhaben!

Soundcore Icon Von Anker Im Test 9

Die Mischung aus Gummi und einem sehr feinen Stoff für Front und Rückseite gefällt mir ausgesprochen gut! Auch die kleine Trageschlaufe erwies sich des Öfteren praktisch!

Hinzu kommt eine gute Akkulaufzeit und generelle Bedienung. Klanglich ist der Icon solide. Dieser bietet einen gut ausbalancierten Klang, mit einem vernünftigen Bass.

Allerdings ist der Icon nicht der beste seiner Preisklasse! So klingt ein SoundCore 2 von Anker schon noch einen Ticken besser.

Dafür ist der Anker Soundcore Icon wiederum ein Stück kleiner und schicker!

Die HUSQVARNA Akku-Kettensäge 120i, taugt die günstigste Akku-Kettensäge von HUSQVARNA?

HUSQVARNA ist bekannt für seine professionellen Kettensägen. Allerdings bieten diese mittlerweile auch für den erweiterten Heimnutzer diverser akkubetriebener Gartengeräte an.

Hierzu zählt auch die Akku-Kettensäge 120i. Diese kleine Kettensäge ist für rund 250€ inklusive Akku erhältlich, damit zwar nicht super günstig, aber auch nicht überteuert, gerade wenn man den großen Hersteller bedenkt.

Husqvarna Akku Kettensäge 120i 3

Die 120i richtet sich dabei aber weniger an die Profis und mehr an den Heimnutzer, auch wenn hier und da sicherlich Profi Einflüsse zu erkennen sind.

Aber wie schaut es in der Praxis aus? Kann hier die HUSQVARNA Akku-Kettensäge 120i überzeugen? Finden wir dies im Test heraus!

Über Mich

Ehe wir zur Kettensäge kommen ein paar Worte zu mir. Ich bin kein Waldarbeiter oder in irgendeiner Form ein Profi, ich bin ein normaler Gartenbesitzer der ab und zu mal einen größeren Busch, kleineren Baum, ein paar Äste usw. zerteilen muss.

Für diesen Job habe ich eine Kettensäge gesucht. Bisher habe ich dafür eine Bosch Kettensäge AKE 30 LI genutzt, welche durchaus in einer ähnlichen Liga spielt wie die 120i.

Da aber die Bosch Kettensäge AKE 30 LI grausam ist, habe ich mich für ein neues Gerät entschieden, das hoffentlich besser ist.

Dennoch werde ich die Bosch AKE 30 LI (36V) als eine Art Referenz betrachten.

 

Die HUSQVARNA Akku-Kettensäge 120i

Die 120i ist bereits auf den ersten Blick als HUSQVARNA Kettensäge zu erkennen und das nicht nur aufgrund des HUSQVARNA Schriftzugs auf dem Blatt.

Die Kettensäge besitzt die typische orange/grau Färbung der HUSQVARNA Geräte. Allerdings ist auch bereits auf dem zweiten Blick zu erkennen, dass es sich hier um kein absolutes Profigerät handelt.

Husqvarna Akku Kettensäge 120i 4

So ist die HUSQVARNA 120i äußerlich zu 100% aus Kunststoff gefertigt. Selbst die Zackenleiste auf der Front der Maschine ist aus Kunststoff, genau wie die Halterung für das Blatt und der Mechanismus zum Kettenspannen.

Dies muss natürlich nichts Schlimmes sein, Kunststoff kann sehr robust sein! Gerade bei den wichtigen Teilen merkt man auch, dass HUSQVARNA auf einen sehr stabilen und wertigen Kunststoff setzt.

Husqvarna Akku Kettensäge 120i 5

Auch ist beispielsweise die Schraube für die Abdeckung des Blatts im Inneren mit einem Metallgewinde versehen. Dort wo es also wichtig ist hat HUSQVARNA also durchaus Metall verwendet, aber man merkt schon, dass die 120i sich mehr an die erweiterten Privatnutzer richtet und nicht unbedingt an den Waldarbeiter.

Bei einem Preis von unter 200€ (ohne Akku) ist dies aber auch nicht überraschend. Was mich etwas überrascht hat, ist die Größe der HUSQVARNA 120i. Akku Kettensägen sind in der Regel recht kompakt, die 120i ist allerdings vergleichsweise lang! Diese scheint sogar länger zu sein als die Profi Akkumodelle.

Damit will ich aber auch nicht sagen, dass die 120i unhandlich ist. Gerade das geringe Gewicht von 2,95Kg hilft hier sehr. Auch verglichen mit anderen Modellen ist 2,95KG nicht zu viel.

Kettengeschwindigkeit (m²) Preis Gewicht
Einhell GE-LC 36/35 Li (Akku) 15 250 € 4
Ryobi OCS1830 (Akku) 10 250 € 3,6
Einhell GE-LC 18 Li (Akku) 4,3 130 € 2,97
Makita DUC353Z (Akku) 20 370 € 5,2
Black+Decker 18V GKC1825L20 (Akku) 3,5 136 € 3,1
HUSQVARNA 120i (Akku) 11,5 260 € 2,95
Bosch AKE 30 LI (Akku) 8 360 € 5,2

Die Handgriffe sind gut angeordnet und erlauben ein komfortables Halten der 120i, keine Klagen hier!

Ebenfalls komfortabel ist das werkezuglose Spannen der Kette, wie auch das Entfernen der Kettenabdeckung.

Die Energieversorgung wird über den 36V Akku von HUSQVARNA geregelt. Genau genommen hat HUSQVARNA auch nur einen Akku-Typ der auf alle HUSQVARNA Akku-Geräte passt.

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Bei den Akku-Kettensägen gibt es eine kleine Ausnahme, denn der ganz kleine HUSQVARNA BLI10 Akku funktioniert in diesen nicht. Die größeren Akkus hingegen machen keine Probleme.

Für die 120i gibt es folgende Akkus:

  • Bli20 4 Ah
  • Bli200 5,2Ah
  • BLi300 9,4Ah
  • BLi950X 31,1 Ah

Der Akku wird einfach in den Griff der Kettensäge eingesetzt und auf Wunsch dank einer Feder komfortabel ausgeworfen.

Neben dem üblichen Abzug besitzt die Akku-Kettensäge auch ein kleines Bedienfeld über welches Ihr die Säge einschaltet, wie auch den Öko Modus aktiviert. Dieser reduziert die Geschwindigkeit und verlängert die Akkulaufzeit wenn Ihr gerade nur kleinere Objekte schneidet.

 

Das Sägen mit der HUSQVARNA 120i

HUSQVARNA gibt die Leistung bzw. die Geschwindigkeit der Kette mit 11,5 m/s an, abseits davon konnte ich keine Leistungsdaten finden.

11,5 m/s ist für eine 250€ Akku-Kettensäge in Ordnung! Ja es gibt durchaus Modelle welche hier mehr bieten, aber auch viele die deutlich weniger Geschwindigkeit liefern.

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Allerdings heißt dies in der Praxis nicht viel, denn bei den Geschwindigkeitsangaben wird es sich natürlich um Werte im Leerlauf handeln.

Wie sieht es also in der Praxis aus?

Sehr gut! Die HUSQVARNA 120i wird im Grunde nur von der Länge des Blatts zurückgehalten. Dieses ist mit 30cm nur bedingt geeignet 10 Meter Bäume zu fällen, auch wenn grundsätzlich die Leistung vorhanden ist.

Hat man das Blatt komplett in einem Baumstamm versenkt merkt man zwar, dass die HUSQVARNA 120i langsam etwas ans Schwitzen kommt, aber stehen bleibt sie nicht!

Ich habe mit dieser ein paar Stümpfe und Hölzer „bearbeitet“ die mehr als 30cm Durchmesser hatten (von 10-15 Meter Tannen) und mit einem beidseitigen Ansetzen war es möglich diese zu zerteilen.

Ja die HUSQVARNA 120i hat deutlich mehr Zug als meine alte Bosch AKE 30 LI, aber dennoch um 10 Meter Bäume zu fällen würde ich ein anderes, längeres, Modell wählen, auch wenn es vielleicht mit der 120i möglich wäre.

Husqvarna Akku Kettensäge 120i 8

Grundsätzlich gilt alles wofür die 30cm Schnittlänge reicht, wird auch geschafft. Positiv, mit einem Abschalten wegen Überlastung hatte ich keine Probleme! Die Säge wird langsamer, aber sie zieht.

Dennoch ist die HUSQVARNA 120i aber eher gedacht dickere Äste, große Sträucher, kleine Bäume, Palletten usw. zu erteilen, was auch absolut problemlos funktioniert!

Durch Paletten, welche sicherlich nicht der Maßstab sind, geht die HUSQVARNA 120i wie Butter!

Also an Leistung mangelt es nicht!

 

Ein heißer Akku

Ich hatte zwar keine Probleme damit, dass der Motor der Säge stehen bleibt, weil es eine kurze „Temporäre Überlastung“ gab und man neu ansetzen muss, aber ein anderes Problem hatte ich.

Aktuell ist es recht warm draußen (28 Grad) und Wärme scheint nicht der größte Freund der 120i zu sein.

Ich hatte Probleme mit einem Überhitzen der Kettensäge bzw. des Akkus! Passiert dies schalltet sich die Säge ab und das rote Dreieck blinkt. Ist dies passiert müsst Ihr 5 Minuten warten und es geht weiter.

Natürlich ein einfaches Zersägen ein paar Äste löst dies nicht aus, aber nach 3-4 großen (ca. 30cm) Stämmen war eine Zwangspause fällig. Unter Volllast kann die Säge/Akku also überhitzen.

Ich denke HUSQVARNA hat hier einen kleinen Design Fehler gemacht. Der Akku hat zwar jede Menge Lüftungslöscher aber die Akku-Halterung blockiert diese!

Ich meine bei der großen HUSQVARNA 536Li XP sähe das anders aus und hier wird für eine bessere Belüftung des Akkus gesorgt.

 

Kette spannen und Wartung.

Das Spannen der Kette bei der Bosch AKE 30 LI war der primäre Grund warum die Säge nun auf dem Müll landet (diese lockert sich ununterbrochen und springt ab).

Das Spannen der Kette ist bei der HUSQVARNA 120i gut gelöst. Die Kette wird über ein kleines Drehrad gespannt. Ja es handelt sich um ein Kunststoffdrehrad, aber im Inneren ist die Mechanik weitestgehend aus Metall. Sicherlich nicht die absolut solideste Konstruktion, aber sie taugt.

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Der Kettenspanner

Über dieses Drehrad lässt sich die Kette gut und straff spannen, aber vor allem die Kette lockert sich nicht ungewöhnlich stark von alleine. Ihr müsst also nicht ununterbrochen ein Auge darauf haben.

Der Mechanismus ist nur teilweise etwas sehr straff, gerade wenn etwas Schmutz im System ist. Dennoch will ich hier nicht zu laut klagen, der Mechanismus passt.

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Solltet Ihr auch mal die Abdeckung des Blatts abnehmen müssen, dann geschieht dies ebenfalls werkzeuglos. Ja auch diese Abdeckung ist aus Kunststoff, wirkt aber sehr stabil! Allgemein sitzt das Blatt schön feste in der Säge. Dieses wackelt nicht groß herum wie man dies teilweise bei billigen Modellen sieht.

Kurzum, zwar hätte HUSQVARNA etwas mehr Metall verwenden können, aber so wie es ist wirkt alles durchdacht und ausreichend robust.

 

Fazit

Es hat schon Gründe warum manche Marken beliebt bei Profis sind und andere nicht. Im Falle von Kettensägen wird man bei Profis meist auf STIHL oder HUSQVARNA treffen.

Zwar würde ich die 120i nicht als Profi-Modell bezeichnen, aber man merkt doch, dass HUSQVARNA im Kern ein High End Hersteller ist.

Starten wir ausnahmsweise beim Negativen. Hier gibt es nur einen größeren Punkt. Beansprucht Ihr die 120i länger zu 100% kann es passieren, dass diese bzw. sich der Akku aufgrund von Überhitzung abschaltet. Im Winter sicherlich eher weniger ein Problem, aber bei 30 Grad im Sommer ist mir dies bei schwerer Arbeit durchaus ein paar mal passiert. Ich denke allerdings nicht, dass dies ein NoGo ist, da es mir nur beim konstanten Durchtrennen von +- 30cm Stämmen passiert ist und kleinere Arbeiten dies nicht auslösen.

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Ein weiter kleiner Kritikpunkt, welchen ich aber verstehen kann, ist das Gehäuse. Die HUSQVARNA 120i ist weitestgehend aus Kunststoff gearbeitet. Sicherlich auch so zu erwarten bei 250€ inklusive Akku. Immerhin der Kunststoff wirkt vernünftig.

Abseits dieser anderthalb Punkte bin ich aber vollkommen zufrieden. Das Wichtigste ist natürlich die Leistung.

Das einzige Limit ist hier mehr oder weniger die Blattlänge von 30cm. Blöd gesagt die 120i hat in meinem Test alles durchbekommen was nicht dicker war als das Blatt lang. Selbst dicke Baumstümpfe kann die 120i klein bekommen, auch wenn man merkt, dass diese sich hier etwas mehr mühen muss.

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Primär würde ich die 120i aber natürlich für dickere Äste, Sträucher, kleine Tannen usw. empfehlen, durch welche diese auch wie Butter geht.

Bonuspunkte gibt es für die einfache Montage/Demontage und das Kettenspannen.

Kurzum Ihr sucht eine einfache, aber gute Akku-Kettensäge für kleinere Projekte im Garten? Dann kann ich die HUSQVARNA 120i nur empfehlen! Gerade der Preis von 250€ inklusive Akku ist nicht zu viel verlangt.

Das Anker PowerPort III mini, das erste Ladegerät mit PowerIQ 3.0 Technologie!

Mit dem PowerPort III mini hat Anker sein erstes USB Ladegerät mit der PowerIQ 3.0 Technologie auf den deutschen Markt gebracht.

Dabei soll dieses dank PowerIQ 3.0 den USB Power Delivery und Quick Charge Standard über einen Ladeport ermöglichen und somit die fast perfekte Flexibilität. So könnt Ihr Smartphones von Apple, Samsung, LG, Sony usw. über den gleichen Anschluss schnellladen.

Anker Powerport Iii Mini 13

Klingt doch interessant? Aber funktioniert dies in der Praxis so gut wie Anker dies auch verspricht? Finden wir dies im Test des Anker PowerPort III mini heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das zur Verfügung stellen des PowerPort III Mini für diesen Test.

Das Anker PowerPort III mini im Test

Beim Anker PowerPort III mini handelt es sich um ein klassisches Stecker Netzteil, mit nur einem USB C Port.

Dieses ist mit 54 x 29 x 45mm angenehm kompakt, aber für die Leistung von 30W auch nicht winzig. Beispielsweise das Anker PowerPort Atom PD 1 ist nochmals ein Stück kleiner bei gleicher Leistung.

Anker Powerport Iii Mini 1

Aber das PowerPort III mini ist dennoch als sehr handlich einzustufen! Das Gewicht liegt im Übrigen bei vernünftigen 73,5g.

Wie es bei Anker zu erwarten ist, ist das Gehäuse des PowerPort III mini tadellos! Dieses ist aus einem wertigen matten weißen Kunststoff gefertigt und wirkt sehr solide.

Anker Powerport Iii Mini 4

Lediglich die Übergänge zwischen den einzelnen Teilen aus welchen das Gehäuse gefertigt ist, könnten etwas glatter sein, aber das ist schon Kritik auf hohem Level!

 

Wie steht es um die Technik?

Der PowerPort III mini verfügt nur über einen USB C Port, welcher es dafür aber in sich hat. Dieser USB C Port unterstützt Anker proprietäre PowerIQ 3.0 Technologie. PowerIQ 3.0 bedeutet, dass der Port sowohl den Quick Charge 3.0 wie auch USB Power Delivery Standard unterstützt.

Dies erlaubt es eine Vielzahl an Smartphones von Apple, Samsung, LG, Sony, HTC usw. schnell zu laden!

Anker Powerport Iii Mini 3

Es ist sogar möglich die Nintendo Switch an diesem Ladegerät schnell zu laden und auch einige Notebooks. Für Notebooks ist das Anker PowerPort III mini allerdings zugegeben nicht optimal, da die maximale Leistung nur bei 30W liegt.

30W reicht für Smartphones und Tablets mehr als aus, ist aber für Notebooks eher an der unteren Grenze. Immerhin selbst die 20V Spannungsstufe ist beim Anker PowerPort III mini vorhanden!

Laut Aufschrift schafft dieses 5V/2,4A, 9V/3A, 15V/2A oder 20V/1,5A. Die 5V/2,4A sind etwas merkwürdig, da eigentlich ein Quick Charge 3.0 Ladegerät 5V/3A haben sollte, aber abseits davon passen die Werte. Hier müssen wir in der Praxis schauen welche Auswirkungen dies hat.

Zu guter Letzt ist oberhalb des USB C Ports noch eine kleine Status LED angebracht.

 

Was ist PowerIQ 3.0?

Was ist eigentlich dieses „PowerIQ“? PowerIQ ist erst einmal nur ein Markenname von Anker, ähnlich wie bei RAVPower iSmart usw.

PowerIQ ist grundsätzlich eine Technologie welche mehrere Ladeprotokolle unter einem Hut zusammenfasst. So hatten bzw. haben IOS und Android Smartphones unterschiedliche Ladeprotokolle. Habt Ihr einen Ladegerät, das nur für Android optimiert ist, dann wird an diesem ein iPhone nur sehr langsam laden und umgekehrt.

PowerIQ 1.0 hatte hier beide Ladeprotokolle unter einen Hut gebracht, sodass Ihr „alle“ Smartphones schnell an einem Port laden könnt. Anker war hier ein führender Hersteller, allerdings muss man auch dazu sagen, dass ähnliche Technologien auch bei anderen Herstellern genutzt wurden, nur unter anderem Namen.

PowerIQ 2.0 brachte dann Quick Charge zusätzlich zu den unterstützen Protokollen. Normale Quick Charge 2.0 oder 3.0 Ladegeräte können Apple iPhones beispielsweise nur mit 5V 1A laden, da ihnen das Apple Protokoll fehlt. PowerIQ 2.0 erlaubte es Apple Smartphones am gleich Port „schnell“ zu laden, wie auch Quick Charge Geräte, welche natürlich nochmals deutlich schneller laden.

Anker Powerport Iii Mini 5

Erneut, dies können auch andere Hersteller! PowerIQ ist hier aber eine Art Qualitätslabel. Vielen Quick Charge Ladegeräten sieht man nicht an ob diese nun auch auf Apple Smartphones optimiert sind, oder nicht. Habt Ihr ein Android Smartphone und Apple Tablet, dann ist es oftmals Glücksspiel ob alles mit dem optimalen Tempo geladen wird.

Kauft Ihr ein Anker Ladegerät mit PowerIQ, dann könnt Ihr Euch sicher sein das hier ein Support für alle großen Ladeprotokolle besteht.

PowerIQ 3.0 fügt nun nochmals einen Schnellladestandard hinzu, diesmal den neuen USB Power Delivery Standard. Ein PowerIQ 3.0 Ladegerät kann also in der Theorie alle Standard Ladeprotokolle, Quick Charge 3.0 und USB Power Delivery. Hierdurch seid Ihr in der Lage fast alle auf dem Markt erhältlichen Smartphones schnell zu laden, abseits von OnePlus.

Ist PowerIQ 3.0 eine Revolution? Jein, es ist eine sinnvolle Verbesserung auf dem Weg ein Ladegerät für alle Smartphones. Allerdings haben die meisten modernen Smartphones eh USB Power Delivery oder Quick Charge 4.0. Quick Charge 4.0 ist von Haus aus kompatibel zu USB Power Delivery, hier bräuchte es dann kein PowerIQ 3.0.

Neben diesen diversen Ladestandards die unter einem Hut zusammengefasst sind bietet aber PowerIQ auch noch weitere Vorteile, welche viele andere Hersteller nicht bieten. Dies wäre z.B. VoltageBoost. VoltageBoost kann die Spannung der Ladeports leicht anheben wenn ein schlechtes Ladekabel erkannt wird um den Spannungsabfall hier zu kompensieren. Und ja aus Erfahrung kann ich bestätigen Anker Ladegeräte kommen mit schlechten Ladekabeln deutlich besser klar als fast alle Konkurrenten.

 

Der Test, funktioniert PowerIQ 3.0?

Kommen wir zum eigentlichen Test des Anker PowerPort III mini. Starten wir hier mit einem kleinen Check ob Ankers versprechen stimmt, dass Quick Charge und USB Power Delivery im Ladegerät vorhanden sind.

Und ja dies ist der Fall! Meine Tools zeigen mir folgende unterstütze Ladeprotokolle an:

  • Quick Charge 2.0 / 3.0
  • Huawei FCP
  • Huawei SCP
  • Samsung AFC
  • TYP-C PD

Ich muss gestehen ich war anfangs vom „5V/2,4A, 9V/3A, 15V/2A oder 20V/1,5A“ Rating des Ladegerätes etwas verwundert, denn dieses passt nicht zu Quick Charge 3.0.

Quick Charge 3.0 bietet eigentlich eine frei variable Spannung, ein Smartphone kann diese also in 0,2V Schritten zwischen 5V und 12V einstellen, wie es diesem am besten passt.

So wie es aussieht ist dieses „5V/2,4A, 9V/3A, 15V/2A oder 20V/1,5A“ Rating aber nur für den Power Delivery Modus. Wird Quick Charge getriggert bietet das Anker PowerPort III mini diese variable Spannung.

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Aber wie wirkt sich die Kombination Quick Charge und USB Power Delivery in der Praxis aus? Wenig um ehrlich zu sein. Die meisten modernen Smartphones unterstützen dank Quick Charge 4.0 sowohl Quick Charge wie auch USB Power Delivery. So macht dies für ein BQ Aquaris X2 Pro, Xiaomi Mi 9, alle Smartphones mit Snapdragon 855 und Co. keinen unterschied.

Auch Smartphones wie die Samsung Galaxy Modelle mit USB C unterstützen sowohl Quick Charge wie auch USB Power Delivery.

PowerIQ 3.0 bringt also primär etwas bei Smartphones die gerade aus der Übergangszeit zu USB C stammen, oder sicherlich auch bei einigen Einstiger bzw. Mittelklasse Modellen, die nur Quick Charge können. Theoretisch könntet Ihr sogar alte Smartphones mit microUSB über einen Adapter Laden! So ist es mir gelungen das alte Google Nexus 6 wie auch das Alcatel Idol 4S über einen USB C zu USB A Adapter schnell zu laden!

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Super! Lediglich das Samsung Galaxy S7 wollte über diese Art nicht so recht mit Quick Charge funktionieren und lud mit einem guten normalen Ladetempo. Dies halte ich aber für eine einfache „Besonderheit“ des S7.

Also ja ich sehe Ankers Versprechen mit PowerIQ 3.0 beim Anker PowerPort III mini als erfüllt an!

Wie üblich habe ich auch mit dem PowerPort III mini einen kleinen Volllast Test durchgeführt, wie auch ein Isolationstest. Beides hat das Ladegerät ohne Probleme bestanden.

Auch die Temperaturentwicklung hielt sich im normalen Rahmen.

 

Das Ladetempo mit dem Anker PowerPort III mini

Folgende Geräte habe ich am Anker PowerPort III mini getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone Xs Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Dell XPS 13 9380
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Samsung Galaxy S10+
  • Xiaomi Mi 9

Ladetempo

An sich könnten wir es hier kurz machen, denn alle aufgelisteten Geräte ließen sich problemlos laden bzw. schnellladen.

Starten wir aber kurz bei den Notebooks. 30W Leistung reicht aus um das Apple MacBook Pro 13 (late 2016) und auch das Dell XPS 13 zu laden. Allerdings ist dies nicht für alle Notebooks garantiert! Viele Windows Notebooks benötigen eine Mindestleistung, welche oft bei 30W bzw. 45W liegt.

Anker Powerport Iii Mini 9
Apple MacBook Pro 13

Letztere Geräte würden dann nicht am Anker PowerPort III mini laden! Allgemein ist das Ladegeräte nicht für Notebooks optimal, wollt Ihr dieses im Notfall als zweites Ladegerät nutzen, ist dies aber dennoch durchaus möglich! Gerade die Apple MacBooks sind hier erfahrungsgemäß recht unproblematisch.

Ähnliches gilt auch für das Apple iPhone Xs und das Apple iPad Pro 11. Beide Geräte unterstützen USB Power Delivery von Haus aus und laden somit optimal am Anker PowerPort III mini.

Aber auch das Samsung Galaxy S10+, das BQ Aquaris X2 Pro und das Xiaomi Mi 9 erreichen ihr jeweiliges Schnelladetempo.

Eine Besonderheit gibt es bei den Huawei Smartphones. Huawei nutzt einen eigenen Ladestandard, Huawei Super Charge, zum Schnellladen.

Anker Powerport Iii Mini 8
Samsung Galaxy S10+

Dieser kann in der Regel nicht von 3. Anbietern verwendet werden. Was aber verwendet werden kann ist USB PD oder der „alte“ Huawei FCP Ladestand. Hier erreichen die Huawei Flaggschiffe zwar nicht ihr volles Ladetempo, laden aber ein gutes Stück schneller als normal.

Kurzum das Anker PowerPort III mini kann wie beworben alle Smartphones die ich aktuell auf Lager habe in irgendeiner Form schnellladen! Damit stehen die Chancen ganz gut das auch Euer Smartphone schnellgeladen werden kann.

Eine Ausnahme ist mir hier bekannt und das wären die OnePlus Geräte.

 

Effizienz des Anker PowerPort III mini

Kommen wir zu guter Letzt noch auf die Effizienz des Anker PowerPort III mini zu sprechen.

Effizienz

WOW! Daumen hoch Anker! Dies sind die so ziemlich besten Werte die ich bisher von einem USB Ladegerät dieser Klasse gesehen habe.

Eine Effizienz von 84% bis 90% ist für ein USB Ladegerät mit Power Delivery wirklich herausragend. Anker scheint hier definitiv State of the Art Komponenten im Inneren zu nutzen.

 

Fazit zum PowerPort III mini 

Das Anker PowerPort III mini ist ein herausragendes Ladegerät! Dies liegt primär an der universellen Kompatibilität. Ihr könnt an diesem so gut wie alle aktuellen und auch etwas älteren Smartphones schnellladen, egal ob nun von Samsung, LG, Apple oder sogar in einem gewissen Rahmen auch Huawei.

Dies verdankt das PowerPort III der sehr gut funktionierenden PowerIQ 3.0 Technologie!

Anker Powerport Iii Mini 14

Aber nicht nur das reine Ladetempo kann überzeugen. Auch die Effizienz und die Elektronik allgemein ist State of the Art!

Kurzum, benötigt Ihr ein kompaktes, zuverlässiges und schnelles USB Ladegerät, das alle aktuellen Standards unterstützt, dann seid Ihr beim Anker PowerPort III mini an der richtigen Adresse!

Dies wäre aktuell meine erste Wahl, sofern Euch ein USB C Port ausreicht.

Anker USB C Ladegerät PowerPort III Mini 30W Power IQ 3.0 kompaktes...

  • Schickes und kompaktes Design
  • 30W USB Power Delivery Port
  • Effizienz zwischen 84% und 90%
  • Unkritische Hitzeentwicklung

Der EasyAcc Wireless Charger 10W aus handgearbeiteten PU-Leder Test

Kabellose Ladegeräte gibt es viele auf dem Markt. Um sich dort von der Masse abzuheben kann man entweder versuchen mit einer besonders guten Technik oder einer besonderen Optik zu punkten, oder mit beidem.

EasyAcc setzt bei seinem 10W Wireless Charger auf handgearbeitetes Leder für die Oberfläche. Hierdurch soll das Ladepad besonders schick wie auch edel aussehen.

Der Easyacc Wireless Charger 10w Aus Handgearbeiteten Pu Leder Test 7

Aber wie steht es um die Technik? Ist Leder nicht eine schlechte Wahl was die Hitzeabführung angeht?

Versuchen wir genau dies im Test des EasyAcc Wireless Charger 10W herauszufinden!

An dieser Stelle vielen Dank an Easy Acc für das Zurverfügungstellen dieses Ladepads.

 

Der EasyAcc Wireless Charger 10W aus handgearbeiteten PU-Leder

EasyAcc setzt bei seinem „HD17“ Wireless Charger auf das klassische Pad Design. Ihr erhaltet also eine große flache Scheibe auf welcher Ihr Euer Smartphone laden könnt.

Allerdings gibt es hier zwei Auffälligkeiten. Zum einen ist das HD17 von EasyAcc überdurchschnittlich groß im Durchmesser, im Gegenzug dafür ist dieses aber recht flach.

Der Easyacc Wireless Charger 10w Aus Handgearbeiteten Pu Leder Test 2

Mir gefallen die Abmessungen und vor allem die Dicke sehr gut! Das Ladepad sticht hierdurch nicht so sehr hervor.

Sehr interessant ist auch die Materialwahl. EasyAcc setzt bei diesem Wireless Charger auf handgearbeitetes Leder!

Dieses wird dabei sowohl auf der Oberseite wie auch auf der Unterseite verwendet. Auf der Oberseite finden wir das klassische „glatte“ Leder. Dieses besitzt lediglich das EasyAcc logo eingestanzt.

Der Easyacc Wireless Charger 10w Aus Handgearbeiteten Pu Leder Test 5

Auf der Unterseite hingegen kommt ein stark angerautes Leder zum Einsatz. Daumen Hoch dafür, denn dieses Leder in Kombination mit der hohen Grundfläche sorgt für einen hohen Rutschschutz.

Ihr müsst keinerlei Sorgen haben, dass das Ladepad ungewollt vom Schreibtisch fällt.

Aber auch die Oberseite macht einen ganz guten Job bei der Rutschhemmung. Ich hatte hier ebenfalls wenig Probleme mit dem Abrutschen von Smartphone und Co.

Die Kanten des Wireless Chargers sind sauber vernäht. Allgemein ist die Verarbeitung des Leders tadellos. Es gibt keine Flecken oder sonstige Fehler.

Der Easyacc Wireless Charger 10w Aus Handgearbeiteten Pu Leder Test 4

Wie steht es aber um die Technik? Um das Ladepad mit Energie zu versorgen hat EasyAcc ein ca. 2 Meter langes Ladekabel integriert.

An sich bin ich kein Fan von fest integrierten Kabeln, aber dieses ist hier immerhin ausreichend lang und zudem ein schönes Flachbandkabel.

Als Netzteil könnt Ihr entweder ein normales 5V 2A Modell verwenden oder besser noch ein Quick Charge Ladegerät, welches auch für das volle Ladetempo nötig ist.

Der EasyAcc HD17 Wireless Charger kann entweder 5W, 7,5W oder 10W liefern. Damit ist dieses durchaus als kabelloses Schnellladegerät zu bezeichnen.

 

In der Praxis

Ich habe den EasyAcc HD17 Wireless Charger mit folgenden Smartphones getestet:

  • Apple iPhone Xs Max
  • Samsung Galaxy S10+
  • Xiaomi Mi 9
  • Huawei Mate 20 Pro

An sich kann man es hier sehr kurz machen, dann der EasyAcc Wireless Charger zeigte sich bei allen Smartphones sehr souverän.

Easyacc Ladegerät

Dabei erreichte dieser sogar mit über 12W in der Spitze beim Mi 9, ein erstaunlich hohes Tempo! Auch in Kombination mit dem S10+ waren 10,xW auf der Eingangsseite möglich. Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches schien es dabei auch keine zu geben.  Viel besser kann ein 10W kabelloses Ladegerät nicht abschneiden, zumindest was die Spitzengeschwindigkeit angeht.

Wie sieht es aber beim konstanten Laden aus? Staut sich hier eventuell die Hitze zu sehr aufgrund des Leders?

Der Easyacc Wireless Charger 10w Aus Handgearbeiteten Pu Leder Test 9

Jein. Es normal das in einem gewissen Zeitraum langsam das Tempo beim schnellen kabellosen Aufladen sinkt, aufgrund der Hitze. Dies ist auch hier der Fall.

Ist dies stärker ausgeprägt als bei Modellen von RAVPower, Anker usw. die auf eine besonders gute Kühlung setzten? Höchstens minimal ist hier die Antwort. Ja das 0 auf 100% laden geht hier etwas langsamer als bei anderen Modellen, aber hier reden wir vielleicht von einem Unterschied von +- 10%.

Positiv ist die Leistungsaufnahme im Leerlauf. Hier benötigt das Pad nur 0,06W, was extrem wenig ist!

 

Fazit

Der EasyAcc HD17 Wireless Charger verkauft sich natürlich etwas über die Optik. Gefällt Euch das Leder Gehäuse und die flache Bauweise?

Falls ja ist schon der halbe Kampf gewonnen, denn technisch gibt es wenig am Ladegerät auszusetzen!

Der Easyacc Wireless Charger 10w Aus Handgearbeiteten Pu Leder Test 6

Dieses erreichte sowohl mit IOS wie auch Android Geräten sehr gutes Ladetempo und auch die Hitzeentwicklung war nicht übermäßig problematisch.

Selbst der Preis von unter 20€ ist für ein kabelloses Ladegerät dieser Klasse nicht zu teuer!

Die I30 TWS im Test, taugt die günstige Kopie der Apple AirPods?

Apple war zwar mit seinen AirPods nicht der erste Hersteller von so genannten „TWS (true wireless Sound)“ Ohrhörern aber der erste der diese markttauglich gemacht hat.

Dementsprechend gibt es hier natürliche viele Kopien. Schaut man sich diese an, wirken sie auch zumeist ausgesprochen gut und wertig.

Die I30 Tws Im Test, Taugt Die Günstige Kopie Der Apple Airpods 12

Die neuste Version scheinen hier die I30 TWS zu sein, welche für 20-30€ aus Asien zu bekommen sind.

Die I30 TWS werben damit eine 1 zu 1 Kopie zu sein. Eine 1 zu 1 Kopie von 179€ Ohrhörern für 30€ klingt doch gut oder?

Finden wir dies im Test heraus!

Die I30 TWS im Test

Der erste Eindruck der I30 TWS könnte nicht zwiegespaltener sein. Die Verpackung in welcher die Ohrhörer geliefert wurden, ist wirklich das Minderwertigste was ich seid langem gesehen habe.

Zum einen gibt es abseits einer Abbildung keinerlei Text oder Informationen zu den Ohrhörern, zum anderen war das Innere der Box fleckig hoch drei.

Die I30 Tws Im Test, Taugt Die Günstige Kopie Der Apple Airpods 1

Eigentlich müsste man meinen hier kann sich kein wertiges Produkt verbergen. Dies ist aber so nicht richtig, denn die Ohrhörer selbst machen einen guten Eindruck!

Diese werden wie üblich in einer kleinen Transportbox geliefert, um welche wir uns zuerst kümmern.

Die Transport/Ladebox der I30 TWS besteht wie bei den Apple Airpods aus einem weißen Hochglanzkunststoff und hat die Form einer „Tick Tack Box“, nur mit abgerundeten Kanten.

Die I30 Tws Im Test, Taugt Die Günstige Kopie Der Apple Airpods 2

Die Ohrhörer werden hier über eine kleine Klappe auf der Oberseite entnommen bzw. zum Laden eingelegt. Diese Klappe wird über Magnete geschlossen gehalten, welche erfreulich stark sind!

Auch die Ohrhörer selbst werden über Magnete in der Form gehalten. Diese Magnete sind ebenfalls recht stark und ziehen die Ohrhörer fast schon befriedigend in die Box. Wirklich klasse für solch günstige Ohrhörer!

Sehr Ähnliches gilt auch für die Materialqualität und Verarbeitung! Diese ist bei der Transport/Ladebox wirklich hervorragend! Der Hersteller hätte hier in der tat einfach ein Apple Logo aufdrucken können und ich hätte es ihnen abgekauft.

Die I30 Tws Im Test, Taugt Die Günstige Kopie Der Apple Airpods 4

Um die Kopie perfekt zu machen wird bei den I30 TWS ebenfalls ein Apple Lightning Port zum Aufladen der Transportbox genutzt.

Die Ohrhörer wiederum werden automatisch über zwei Kontakte auf der Unterseite geladen, wenn sie in der Trapsportbox liegen.

Klappt Ihr die Transportbox das erste mal in der Nähe Eures iPhones auf, öfftnet sich wie bei den originalen Airpods das Kopplungsmenü. Das iPhone hält die I30 TWS in der tat für die Apple Airpods.

Ich kann hier das iPhone verstehen, denn nicht nur die Transportbox ist eine wirklich gute Kopie, auch die Ohrhörer selbst sind es.

Die I30 Tws Im Test, Taugt Die Günstige Kopie Der Apple Airpods 6

Diese setzt auf das gleiche Design wie die Apple Originale, mit allen vor und Nachteilen die dies hat.

So setzten die I30 TWS nicht auf die üblichen Silikon Ohrstöpsel, sondern sitzen locker in Euren Ohren. Dies kann man bequemer finden, hat aber den Nachteil, dass so keine 100%ige Versiegelung Eures Ohrs stattfindet, was schlecht für den Klang ist.

Was die Form angeht, sind die I30 TWS aber klar eine 1 zu 1 Kopie. Im Detail ist lediglich eine kleine Naht etwas schlechter als beim original, aber ohne direkten Vergleich fällt dies nicht auf.

Sogar die touch-sensitive Rückseite würde kopiert, über welche Ihr die Ohrhörer steuern könnt.

Alles in allem sind die I30 TWS äußerlich eine wirklich gelungene Kopie!

 

Tragekomfort

Die I30 TWS besitzen keinen Silikon-Aufsatz oder Ähnliches. Die Ohrhörer werden einfach ins Ohr gelegt. Dies ist natürlich Geschmackssache.

Die Ohrhörer sitzen hierdurch recht locker und entspannt, gerade wenn Ihr einen recht schmalen Ohrkanal habt.

Die I30 Tws Im Test, Taugt Die Günstige Kopie Der Apple Airpods 11

Drückt Ihr die Ohrhörer aber tiefer ins Ohr (für den optimalen Klang) können diese auch etwas kratzen.

Ich maße mir hier einfach mal kein abschließendes Urteil über den Tragekompfort an. Es hängt hier wirklich stark von Eurem Geschmack ab. Kennt Ihr die Apple Airpods oder die kabelgebundenen Ohrhörer, dann wisst Ihr ja was Euch erwartet.

Ich bevorzuge aber in der Regel die normalen Ohrstöpsel, auch wenn ich die Vorzüge der I30 TWS durchaus erkenne.

 

Klang

Erwartet Ihr auch beim Klang eine 1 zu 1 Kopie der Apple Airpods, dann muss ich Euch enttäuschen. Die originale (MV7N2ZM/A) klingen in allen Belangen ein Stück bis gutes Stück besser.

Aber wie gut klingen die I30 TWS wirklich?

Müsste ich dies mit einem Wort zusammenfassen, dann trifft es akzeptabel ganz gut. Die I30 TWS sind keine in-Ears, versiegeln also nicht Euer Ohr. Dies ist aber extrem wichtig um einen guten Klang zu erzeugen, gerade wenn es um den Bass geht.

Die I30 Tws Im Test, Taugt Die Günstige Kopie Der Apple Airpods 10

Daher sind auch die Apple EarPods auch die mehr oder weniger einzigen TWS Ohrhörer auf dem Markt die dies nicht tun. Apple kompensiert dies aber mit sehr guten Treibern und einem herausragenden DSP.

Dies haben die I30 TWS aber leider so nicht zu bieten. Diese klingen eher wie ältere „Ohrknöpfe“. Die Höhen sind also recht matt, die Mitten stark und die Bässe dumpf.

Nein die I30 TWS klingen nicht verherend schlecht, aber selbst für 20-30€ gibt es klar besser klingende Ohrhörer. Sucht Ihr nur welche zum gelegentlichen Musik hören und Bus und Bahn, dann okay, aber ein wirklicher Klang Genuss kommt mit den I30 TWS nicht auf.

 

Fazit zu den I30 TWS

Ich tue mich mit einer Empfehlung für die I30 TWS nach diesem Test schwer. Diese fallen ein wenig in die Kategorie mehr schein als sein.

Ja optisch und auch funktional sind die I30 TWS wirklich eine sehr gute Kopie der Apple Airpods. Das iPhone hält diese für Airpods und ohne direkten Vergleich ist es wirklich nicht ganz einfach den Unterschied festzustellen.

Wo man allerdings den Unterschied zwischen diesen beiden sieht, ist beim Preis und beim Klang.

Die I30 Tws Im Test, Taugt Die Günstige Kopie Der Apple Airpods 7

Nein die I30 TWS klingen ein gutes Stück schlechter als die Apple Airpods, gerade was den Bass und die Dynamik angeht. Nein diese klingen nicht „furchtbar“ oder unerträglich, aber blöd gesagt es gibt selbst für unter 30€ deutlich besser klingende Modelle!

Gerade die Xiaomi Redmi Airdots sind den I30 TWS in allen Belangen überlegen.

Also sofern Ihr nicht unbedingt das Apple Airpod Design braucht, gibt es einfach bessere Ohrhörer.

Das Baseus BS-EU905 Ladegerät im Test, ein Ladegerät mit QC 3.0, PD und Huawei Super Charge?! (und das für 16€!)

Die meisten modernen Smartphones nutzen entweder Quick Charge (Samsung, Moto, Sony,…) oder USB Power Delivery (Apple, Google,….) als Schnellladestandard.

Es gibt hier allerdings eine wichtige Ausnahme und das wäre Huawei. Um ein Huawei Smartphone mit dem vollen Tempo zu laden ist das originale „Huawei Super Charge“ Ladegerät nötig.

Hier kann es oftmals etwas ungünstig sein wenn man immer nur auf Originalzubehör angewiesen ist. Ist man dies aber? Die großen Hersteller von Zubehör haben zumindest keine „Huawei Super Charge“ Produkte im Sortiment.

Baseus Bs Eu905 Ladegerät Im Test, Ein Ladegerät Mit Qc 3.0, Pd Und Huawei Super Charge 13

Nun bin ich aber über den Hersteller Baseus gestolpert, welcher seine Produkte über Aliexpress verkauft. Dort findet sich auch ein 2 Port USB Ladegerät, die angeblich Huawei Super Charge (22,5W), Quick Charge 3.0/4.0 und USB Power Delivery unterstützt.

Damit wäre das Baseus BS-EU905 das universellste USB Ladegerät aktuell auf dem Markt und dies auch noch zu einem Preis von lediglich 18$!

Kurzum ich habe mir das Baseus Ladegerät bestellt, wollen wir uns im Test doch einmal ansehen ob dieses wirklich so gut ist wie beworben!

 

Das Baseus BS-EU905 Quick Charge, Huawei Super Charge, USB Power Delivery Ladegerät im Test

Bei Ladegeräten die ausschließlich und auch noch recht günstig über asiatische Plattformen verkauft werden muss man in der Regel etwas vorsichtig sein.

Baseus Bs Eu905 Ladegerät Im Test, Ein Ladegerät Mit Qc 3.0, Pd Und Huawei Super Charge 1

Allerdings schaffte es das Baseus BS-EU905 meine Bedenken bereits auf den ersten Blick etwas zu zerstreuen. Zum einen wurde das Ladegerät in einer recht brauchbar anmutenden Retail-Verpackung geliefert, zum anderen wirkt das Ladegerät selbst ausreichend wertig.

Baseus setzt auf ein mattes schwarzes Kunststoff-Gehäuse, das soweit sauber verarbeitet ist und auch einen wertigen Eindruck macht.

Es ist vielleicht nicht ganz so filigran gearbeitet wie Ladegeräte von Anker und Co., aber es wirkt auch nicht billig!

Baseus Bs Eu905 Ladegerät Im Test, Ein Ladegerät Mit Qc 3.0, Pd Und Huawei Super Charge 2

Was die Größe angeht, wirkt das Baseus BS-EU905 vernünftig. Dieses ist nicht viel größer als ein originales Huawei Super Charge Ladegerät, bietet aber zwei Ports und 30W maximale Leistung.

Wichtig! Es gibt das Ladegerät mit diversen Steckertypen. Achtet darauf die EU Version zu bekommen, so dass Ihr keine Adapter benötigt.

 

Die Anschlüsse

Das Baseus BS-EU905 besitzt auf seiner Front zwei USB Ports. Einer davon ist ein USB C Port und der andere ein „normaler“ USB A Port.

Beide Anschlüsse sind allerdings technisch alles andere als normal. Starten wir beim USB C Port.

Baseus Bs Eu905 Ladegerät Im Test, Ein Ladegerät Mit Qc 3.0, Pd Und Huawei Super Charge 3

Dieser unterstützt den Power Delivery (3.0) wie auch Quick Charge 3.0 Standard, kann also Smartphones die einen dieser Standards unterstützen schnellladen. Dabei kann der USB C Port bis zu 30W liefern, perfekt für Smartphones und Tablets wie dem iPad.

Gegenüber angeschlossen Geräten gibt sich der USB C Port mit folgenden Leistungswerten zu erkennen:

  • 5V / 2A
  • 9V / 3A
  • 12V / 2,5A
  • 15V / 2A
  • 20V / 1,5A
  • 3-5,9V / 3A

Der USB A Port unterstützt den Huawei Super Charge Standard, wie auch Quick Charge 3.0! Ja ich bin auch etwas überrascht, dass es möglich ist diese beiden Standards unter einen Hut zu bekommen. Dabei kann das Baseus BS-EU905 den vollen Super Charge Standard bieten und nicht nur Huawei FCP.

Baseus Bs Eu905 Ladegerät Im Test, Ein Ladegerät Mit Qc 3.0, Pd Und Huawei Super Charge 4

Folgende Leistungswerte kann der USB A Port liefern:

  • 4,5V / 5A
  • 5V / 4,5A
  • 9V / 3A
  • 12V / 2,5A

Und ja alle beworbenen Standards funktionieren auch! Klingt doch zu schön um wahr zu sein, ist es aber. Lediglich einen kleinen Haken gibt es. Werden beide Ports belastet wird Quick Charge, Power Delivery usw. deaktiviert und beide Ports können nur noch 5V liefern.

 

Der Test

Starten wir mit einem ersten kleinen Check, welchen auch das Baseus BS-EU905 problemlos bestanden hat! Alle beworbenen Ladestandards sind vorhanden und können auch abgerufen werden.

Auch die maximal 30W Leistung kann dauerhaft genutzt werden. Hier habe ich das Ladegerät einige Stunden konstant voll belastet und konnte keine Probleme feststellen.

Baseus Bs Eu905 Ladegerät Im Test, Ein Ladegerät Mit Qc 3.0, Pd Und Huawei Super Charge 8

Selbst der Insolationstest bei 500V zeigte keine Auffälligkeiten.

Kurzum, das Baseus BS-EU905 liefert soweit alles was beworben wird.

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am Baseus USB Ladegerät getestet:

  • Apple iPhone Xs Max
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Samsung Galaxy S10+
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Xiaomi Mi 9
  • Dell XPS 13 9380
  • Apple MacBook Pro 13

Ladetempo

Wir könnten es hier an sich sehr kurz machen mit einem Blick auf die Tabelle. Das Baseus BS-EU905 erfüllt alle Versprechen die es gemacht hat!

Huawei Super Charge funktioniert in Kombination mit dem Mate 20 Pro. Dieses erreichte hier in der Spitze 21,XW also knapp unter den theoretisch maximal möglichen 22,5W.

Ja das Huawei Mate 20 Pro könnte noch etwas schneller an den neueren 40W Super Charge Ladegeräten, aber dennoch 21,xW ist schon extrem schnell!

Am gleichen Port konnte auch das BQ Aqurais X2 Pro, Xiaomi Mi 9 und Samsung Galaxy S10+ schnellladen, also ja auch Quick Charge funktioniert über den gleichen Anschluss. Positiv, der USB A Port ist auch „Apple optimiert“. Apple Smartphones und Tablets laden hier zwar nicht „schnell“ aber mit einem hohen „Standard Tempo“.

Baseus Bs Eu905 Ladegerät Im Test, Ein Ladegerät Mit Qc 3.0, Pd Und Huawei Super Charge 5

Der USB C Port hingegen erlaubt das Schnellladen aller Geräte, entweder via USB Power Delivery oder via Quick Charge. Lediglich das Mate 20 Pro erreichte hier ein niedrigeres Tempo, was aber natürlich nicht überrascht.

Kurzum ein klasse Ergebnis!

Selbst meine beiden Test-Notebooks ließen sich problemlos am USB C Port aufladen, auch wenn hierfür das Baseus BS-EU905 nicht ideal ist. 30W reicht in der Regel für 13 Zoll Notebooks „Okay“ aber auch nicht das maximale Ladetempo.

Im Notfall kann das Baseus BS-EU905 also auch für kleinere USB C Notebooks taugen, aber nicht als primäres Netzteil.

 

Effizienz

Die Effizienz eines Netzteils/Ladegerätes hängt von mehreren Faktoren ab. Der Wichtigste ist natürlich die Qualität der verbauten Komponenten, aber auch die Auslastung und im Falle von USB Laderäten die Spannung spielen eine wichtige Rolle.

Efizienz

Die Effizienz des Baseus BS-EU905 schwankt recht stark mit 76%-90%. Grundsätzlich sind 76% eher als schwach einzustufen, aber es ist in einem gewissen Rahmen normal, dass bei einer niedrigen Auslastung die Effizienz eher schwächelt.

Baseus Bs Eu905 Ladegerät Im Test, Ein Ladegerät Mit Qc 3.0, Pd Und Huawei Super Charge 9

Bei einer höheren Auslastung und den höheren Spannungsstufen ist aber die Effizienz des Baseus BS-EU905 mit 84-90% sehr gut!

Kurzum die verbaute Elektronik scheint „state of the Art“ zu sein.

 

Fazit

Ihr Seid der Nutzer eines Huawei Smartphones und sucht ein Multiport Ladegerät, welches sowohl Euer Huawei Smartphone, wie aber auch andere Geräte schnellladen kann?

Dann seid Ihr beim Baseus BS-EU905 Gold richtig! Für rund 18€ erhaltet Ihr hier ein sehr spannendes und wirklich universelles USB Ladegerät.

Mit Super Charge (22,5W), Quick Charge 3.0/4.0 (18W) und USB Power Delivery (30W) sind alle relevanten Schnellladestandards in diesem 2 Port Ladegerät vereint.

Baseus Bs Eu905 Ladegerät Im Test, Ein Ladegerät Mit Qc 3.0, Pd Und Huawei Super Charge 12

Hierdurch könnt Ihr die meisten Smartphones von Huawei, Samsung, Apple, Sony, HTC, BQ und Co. mit vollem Tempo laden. Klasse!

Auch die Haptik und der technische Eindruck des Ladegerätes wirkt gut. Die Effizienz ist mit 90% in der Spitze stark und die Hitzeentwicklung nicht außergewöhnlich.

Lediglich ist es schade, dass sich nicht beide Ports gleichzeitig voll nutzen lassen.

Dennoch für rund 18€ ist das Baseus BS-EU905 ein wirklich herausragendes USB Ladegerät!

CHOETECH USB C auf HDMI Kabel (4K@60Hz, 1.8m) mit 60W PD

In einer Welt in welcher fast jedes moderne Gerät, egal ob Smartphone, Tablet oder Notebook, über USB C verfügt, sind leider Adapter allgegenwärtig nötig.

Wollt Ihr Euer iPad Pro an einen externen Monitor anschließen, dann braucht es vermutlich einen Adapter, sofern Ihr nicht einen top aktuellen Monitor mit integriertem USB C habt.

Ähnliches gilt auch für die Apple MacBooks, Dell XPS 13 und andere „USB C Only“ Geräte. Leider verfügen viele dieser Geräte nur über einen USB C Port.

Choetech Usb C Auf Hdmi Kabel (4k@60hz, 1.8m) Mit 60w Pd 4

Um hier gleichzeitig ein Bildsignal und die Geräte zu laden ist ein teurer Hub nötig. Allerdings gerade wenn man nur mal kurz sein Smartphone an den Fernseher hängen möchte ist ein teurer Hub meist schon etwas zu viel des Guten.

Hier kommt nun unser heutiger Testkandidat zum Einsatz, das CHOETECH USB C auf HDMI Kabel.

Hierbei handelt es sich wie der Name schon sagt um ein USB C zu HDMI Kabel, welches aber auch einen USB PD Delivery Port bietet. Ihr könnt also gleichzeitig einen Monitor versorgen und Euer Gerät laden.

Klingt doch gut, aber funktioniert das Ganze auch in der Praxis so gut wie beworben? Finden wir dies in einem Kurztest heraus.

 

Das CHOETECH USB C auf HDMI Kabel im Test

Mit 1,8 Metern ist das CHOETECH USB C auf HDMI ein vergleichsweise langes Kabel, was auch durchaus Sinn macht, gerade wenn Ihr Euer Smartphone an einem Fernseher nutzen wollt.

Das Kabel macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck! Das Kabel selbst ist zwar nicht textilummantelt, aber dafür ausreichend flexibel und „plausibel“ dick, für ein 1,8 Meter Kabel.

Choetech Usb C Auf Hdmi Kabel (4k@60hz, 1.8m) Mit 60w Pd 1

Bei den Steckern hat sich CHOETECH nicht lumpen lassen. Diese setzen, sowohl auf der HDMI Seite, wie auch beim USB C Port, auf Steckgehäuse aus Aluminium.

Hierdurch wirkt das Kabel ein Stück weit hochwertiger und „massiver“. Auch sind die Stecker vergoldet, wodurch diese in der Theorie eine bessere Verbindung herstellen können, vor allem auf Dauer.

Choetech Usb C Auf Hdmi Kabel (4k@60hz, 1.8m) Mit 60w Pd 3

Während das Kabel auf der eine Seite lediglich über einen USB C Port verfügt, besitzt die andere Seite einen HDMI und USB C Port.

Der zusätzliche USB C Port ist für die Möglichkeit Euer Smartphone/Notebook/Tablet gleichzeitig zu laden, während Ihr ein Bildsignal ausgebt. Ihr müsst hier ein passendes USB Power Delivery Ladegerät nutzen.

 

Wie gut funktioniert es?

Folgende Geräte habe ich am Kabel getestet:

  • Apple MacBook Pro 13
  • Dell XPS 13 9380
  • Apple iPad Pro 11
  • Google Pixel 3 XL
  • Samsung Galaxy S10
  • Huawei Mate 20 Pro

Starten wir mit dem Wichtigsten, das Kabel funktionierte sowohl was das Bild wie aber auch das Aufladen angeht mit allen dieser Geräte, außer dem Google Pixel!

Beim Samsung und Huawei Smartphone wird beim Verbinden die „PC“ Benutzeroberfläche geladen (Samsung Dex), beim iPad wird das iPad Display gespiegelt und beim MacBook bzw. Dell XPS wird das angezeigt was Ihr eingestellt habt.

Choetech Usb C Auf Hdmi Kabel (4k@60hz, 1.8m) Mit 60w Pd 2

Kommen wir aber zu einer wichtigen Einschränkung was das Aufladen angeht. Hier unterstützt das CHOETECH Kabel „nur“ 60W. Dies ist für Smartphones, Tablets und auch 13 Zoll Notebooks mehr als genug, aber bei 15 Zoll Notebooks unter Umständen nicht das „maximal Tempo“.

 

4K 60Hz

CHOETECH wirbt eindeutig damit, dass es über dieses USB C Kabel zu HDMi Kabel möglich ist 4K 60Hz zu erreichen.

Dies schaffen USB C Hubs und Ähnliches in der Regel nicht! Hier ist 4K 30Hz meist das Limit. Daher war ich sehr überrascht, dass es wirklich möglich ist ein 4K 60Hz Signal über das CHOETECH USB C auf HDMI Kabel zu erreichen!

Genau genommen konnte ich nur 59Hz bei 4K erreichen, aber dies wird an meinem Monitor liegen.

Daher betrachte ich das 4K 60Hz versprechen von CHOETECH als erfüllt!

 

Fazit

Das CHOETECH USB C auf HDMI Kabel macht das was es soll und dies auch noch sehr gut!

Das Wichtigste dabei ist natürlich die Ausgabe eines Bilds und dies mit einer Auflösung von bis zu 4K und 60Hz. Ja dies hat auch in meinem Test gut funktioniert!

Dabei scheint das Kabel auch universell kompatibel zu sein. Egal ob nun an meinem Windows Notebook, einem Apple MacBook, Android Smartphone oder iPad, das Kabel funktionierte. Bei Android Smartphones scheint es aber etwas auf das jeweilige Modell anzukommen.

Choetech Usb C Auf Hdmi Kabel (4k@60hz, 1.8m) Mit 60w Pd 5

Während das Samsung Galaxy S10 und Huawei Mate 20 Pro funktionierte, wollte das Google Pixel nicht mit dem Kabel funktionieren.

Das Aufladen über das Kabel hat hingegen mit allen Geräten tadellos funktioniert.

Kurzum, Ihr sucht ein 4K fähiges, günstiges USB C auf HDMI 2.0 Kabel? Dann seid Ihr beim CHOETECH USB C auf HDMI Kabel an der richten Adresse!

Die Ubiquiti UniFi Video G3-Flex im Test, bezahlbares profi Überwachungssystem!

Wer mich kennt wird wissen, dass ich sehr viel von der Ubiquiti UniFi Netzwerk-Hardware halte. Was ich mir bisher allerdings noch nie angesehen habe, sind die Überwachungskameras von Ubiquiti.

Diese bieten hier eine sehr große Auswahl an unterschiedlichen Modellen, zu teils sehr fairen Preisen, für „professionelles“ Equipment.

So ist die UniFi Video G3-Flex für gerade einmal rund 80€ erhältlich. Sicherlich nicht spottbillig, aber auch definitiv nicht zu teuer, gerade wenn man die professionelle Ausrichtung von Ubiquiti bedenkt.

Ubiquiti Unifi Video G3 Flex Im Test 8

Allerdings hat das UniFi Video System durchaus einige Tücken. So bringt Euch die Kamera ohne Controller gar nichts.

Auch stellt sich natürlich die Frage, wie gut ist die UniFi Video G3-Flex? Ist hier nur ein billiger Sensor verbaut, dann hilft auch der augenscheinlich faire Preis nichts.

Von daher was gilt es bei der Anschaffung der UniFi Video G3-Flex zu beachten und wie gut ist die Überwachungskamera? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Ubiquiti UniFi Video G3-Flex im Test

Die G3-Flex ist eine reine Innen- Überwachungskamera, welche zudem recht kompakt gehalten ist. Man könnte fast sagen die G3-Flex ist ein Hybrid aus Heim und Profi-Überwachungskamera.

Ubiquiti Unifi Video G3 Flex Im Test 1

Mit einer Höhe von gerade einmal 106mm und einem generell recht freundlichen Design, springt die Kamera nicht gleich unangenehm ins Auge, sofern sie überhaupt auffällt.

Sucht Ihr eine große böse Überwachungskamera als Abschreckung für potenzielle Diebe seid Ihr hier nicht ganz richtig. Die UniFi Video G3-Flex eignet sich eher als dezente Überwachungskamera für Büroräume, Wohnräume oder kleinere Geschäfte.

Grundsätzlich gefällt mir die Kamera aber sehr gut!

Ubiquiti Unifi Video G3 Flex Im Test 2

Woher kommt aber der Name G3-Flex? Dies ist sicherlich eine Anspielung auf die flexiblen Montagemöglichkeiten. Ihr könnt die Kamera natürlich einfach auf einen Tisch oder Regal stellen.

Ubiquiti liefert aber auch jede Menge Halterungen für eine Deckenmontage oder Wandmontage mit. Klasse!

Was Ubiquiti aber nicht mitliefert ist ein Netzteil! Allgemein besitzt die Kamera keinen Netzteilanschluss, sondern lediglich einen LAN Port.

Ubiquiti Unifi Video G3 Flex Im Test 3

Ubiquiti nutzt ausschließlich PoE für die Stromversorgung der Kamera. Bei PoE wird der Strom sozusagen über das Netzwerkkabel mitgeschickt. Hierfür wird aber ein spezieller PoE Switch benötigt.

Ubiquiti hat einige von diesen im Sortiment, Ihr könnt aber auch beliebige andere PoE Switche nutzen die den normalen 802.3af PoE Standard unterstützen. Solch ein Switch ist bereits ab 40€ zu haben.

Dementsprechend besitzt die Kamera aber auch kein WLAN. Im ersten Moment sicherlich etwas komisch im Jahr 2019, aber macht Sinn wenn man die Kamera eh via LAN mit Strom versorgen muss.

 

Wichtig! Das UniFi Video System

Ubiquiti richtet sich mit seinem UniFi System an professionelle Kunden. Dies bedeutet natürlich nicht dass die UniFi Produkte nichts für den Heimnutzer taugen. Allerdings sind diese schon auf die besonderen Bedürfnisse von großen Installationen in Unternehmen usw. feingetunt.

Das Wichtigste ist hier der Controller. Kauft Ihr nur eine Ubiquiti UniFi Video Kamera, dann bringt diese Euch nichts! Diese kann keine Alarme versenden, keine Videos aufzeichnen usw.

Die UniFi Überwachungskameras sind gemacht mit einem externen Recorder bzw. Controller genutzt zu werden. Der Controller/Recorder ist ein Programm in welchem sich mehrere Kameras einbinden lassen, welche dann gemeinsam gesteuert werden und deren Aufnahmen an einem gemeinsamen Ort laden.

Dies ist gerade in Unternehmen sehr wichtig, hier will man nicht erst einmal X Kameras einzeln ansteuern um die Aufnahmen von einer Speicherkarte zu laden oder um die live Ansicht zu betrachten. Hier will man mehrere live Ansichten gleichzeitig sehen können und auch alle Aufnahmen gemeinsam auswerten.

Diese nötige Software nennt sich UniFi Video oder auch UniFi Protect. Im Gegensatz zu anderen Herstellern zwingt Euch Ubiquiti keine spezielle Hardware auf. Ihr könnt die UniFi Video Software auf einem beliebigen Windows oder Linux Server installieren.

Unifi Video G3 Flex (1)

Dieser Server sollte 24/7 laufen, da es ansonsten keine Aufnahmen gibt (die Aufnahmen der verbunden Kameras werden AUF dem Server gespeichert). Es ist sogar wohl möglich einen Raspberry PI für diesen Zweck zu nutzen.

Dies ist klar die günstigste Möglichkeit, allerdings mit etwas basteln verbunden. Alternativ bietet Ubiquity auch vorgefertigte Hardware an, wie den Ubiquiti UniFi Cloud Key Gen2 Plus.

Dies ist eine kleine gesonderte Box für das UniFi Video und WLAN System, inklusive 500GB HDD. Wollt Ihr also nicht basteln ist dies die zuverlässigste Möglichkeit.

Kurzum Ihr braucht zusätzlich zur Kamera weitere Hardware für die Steuerung und Speicherung der Aufnahmen.

Dafür könnt Ihr aber auch gleich mehrere Kameras auf einmal steuern und überwachen. Auch gibt es (abseits vom Strom) keine weiteren laufenden Kosten für ein Cloud Abo oder ähnliches und der Datenschutz ist perfekt!

Alle Videoaufnahmen bleiben auf EURER Infrastruktur. Für den privat Nutzer bietet dies natürlich ein gutes Gefühl und für professionelle Anwender rechtliche Sicherheit.

Zudem seid Ihr nicht vom Hersteller abhängig. Macht Ubiquiti heute dicht läuft Euer System unbeirrt weiter, zumindest weitestgehend. Von Haus aus ist auf Eure Aufnahmen nur lokal zuzugreifen.

Wollt Ihr vom Smartphone aus auf Eurer UniFi Video System zugreifen, dann bietet Euch Ubiquiti einen kostenfreien Service, welcher so zu sagen die Vermittlung der Daten über das Internet übernimmt. Die Daten bleiben dabei natürlich auf Eurem System.

Wenn Ihr dies nicht benötigt oder auf 100% sicher gehen wollt, dass niemand aus dem Internet auf Euer System zugreift, dann könnt Ihr dies aber auch abschalten.

Zusammengefasst:

  • Ihr braucht einen Computer auf welchem permanent eine spezielle Software läuft, alternativ gibt es Hardware Boxen für diesen Zweck (Ubiquiti UniFi Cloud Key Gen2 Plus)
  • Über die Software lassen sich mehrere Kameras gleichzeitig steuern und überwachen
  • Alle Aufzeichnungen bleiben auf Eurer Infrastruktur
  • Ein Zugriff aus dem Internet auf Eure Kameras ist optional und kann abgeschaltet werden
  • Die Software ist kostenlos und es gibt keine Folgekosten!

 

Die Software und App

Starten wir mit der regulären „Desktop-Software“. Ubiquiti bietet auch eine Smartphone App, diese ist aber eher „sekundär“ für die gelegentliche Überwachung unterwegs.

Die primäre Steuerung erfolgt über Euren Webbrowser. Ruft Ihr hier die IP Adresse des Controllers auf landet Ihr nach dem Login auf der Startseite.

Unifi Video G3 Flex (14)

Hier findet Ihr eine Liste mit allen verbundenen Überwachungskameras. Klickt Ihr diese an öffnen sich die erweiterten Einstellungen, wo Ihr Name, Bitrate usw. festlegen könnt.

Auch lässt sich auf der Startseite die live Ansicht aufrufen. Diese öffnet sich in einem gesonderten Fenster, was Euch erlaubt mehrere live Ansichten gleichzeitig geöffnet zu haben.

Unifi Video G3 Flex (17)

In der Live Ansicht könnt Ihr Screenshots machen, oder die Bildeinstellungen sehr detailliert anpassen. Neben Helligkeit könnt Ihr auch Dinge wie die Rauschreduzierung, Schärfe, Dynamik usw. einstellen.

Damit bietet das UniFi Video System die wirklich mit Abstand detailliertesten Bildanpassungsmöglichkeiten, die ich bisher gesehen habe.

Unifi Video G3 Flex (26)

Bei den sonstigen Einstellungen ist das UniFi Video System allerdings eher schwächer, zu meiner eigenen Verwunderung. Sofern ich nicht irgendwo ein paar Einstellungen übersehen habe (was ich nicht glaube).

Grundsätzlich nehmen die verbundenen Kameras konstant Video auf, welches in der Form einer Timelapse präsentiert wird. Durch diese Timelapse könnt Ihr einfach und sehr flüssig hindurchscrollen oder (optional) im Schnelldurchlauf ansehen.

Erkannte Bewegungen werden Euch in der Timeline markiert, so dass Ihr auf die Schnelle sehen könnt wann etwas Interessantes zu sehen ist.

Hier könnt Ihr Bereiche festlegen die überwacht werden und welche nicht. Auch könnt Ihr hier für unterschiedliche Bereiche die Empfindlichkeit der Bewegungserkennung einstellen.

Unifi Video G3 Flex (36)

Von Haus aus ist hier 50 eingestellt, was recht wenig ist. Bei dieser Einstellung werden doch viele Bewegungen verpasst. Bei 80 hingegen arbeitet die G3-Flex zuverlässig.

Diese Aufnahmen landen auch unter „Events“. Hier werden diese chronologisch aufgelistet mit Vorschau. Habt Ihr mehrere Kameras könnt hier auch alle Aufnahmen aller Kameras angezeigt werden.

Aus den Events lassen sich bei Bedarf auch Clips herunterladen.

Was mir etwas fehlt wären detaillierte Einstellungen zu Speicherplatzbeschränkungen usw. Ihr könnt lediglich einen Zeitraum X festlegen nach welchem Aufnahmen gelöscht werden.

Dennoch unterm Strich ist das UniFi Video als wirklich extrem gut zu bezeichnen! Gerade was die Auswertung der Aufnahmen angeht macht Ubiquiti hier einen vorbildlichen Job!

Es ist dank der Timelapse sehr schnell zu erkennen was wo wie passt ist ohne stundenlang irgendwelche Clips zu durchsuchen.

Kommen wir noch zur Smartphone App. diese ist etwas einfacher, aber gut aufgebaut. Ihr könnt die live Ansicht betrachten und Events einsehen.

Ebenso könnt Ihr Alarme für einzelne oder alle Kameras einrichten. Auf Wunsch erhaltet Ihr also beim Erkennen einer Bewegung eine Push Benachrichtigung.

 

Bildqualität

Die Ubiquiti UniFi Video G3-Flex verfügt über einen Full HD Sensor mit einer Blende F2.0 und einem Blickwinkel von 104°.

Damit ist die Kamera durchaus als weitwinklig zu bezeichnen, aber auch nicht super weitwinklig.

Unifi Video G3 Flex (34)

Unifi Video G3 Flex (30)

Was die Bildqualität angeht kann man weder bei Tag noch bei Nacht etwas bemängeln! Ganz im Gegenteil, ich würde sagen die G3-Flex hat die mit beste Bildqualität die ich bisher bei einer Full HD Überwachungskamera gesehen habe!

Aufnahmen bei Tag sind klar, mit guten Details und starker Dynamik. Bei Nacht sind diese ebenfalls sehr detailliert und erstaunlich gut ausgeleuchtet. Man merkt, dass hier ein sehr lichtstarker Sensor zum Einsatz kommt.

 

Fazit

Die UniFi Video G3-Flex ist eine herausragende Überwachungskamera! Dies bezieht sich sowohl auf die Hardware wie auch auf die Software.

Die Kamera ist sehr schön kompakt, schick designt und flexibel was die Ausrichtung und Montage angeht. Auch der verbaute Kamerasensor ist von erster Güte! Egal ob bei Tag oder Nacht die G3-Flex liefert hervorragende Aufnahmen.

Ubiquiti Unifi Video G3 Flex Im Test 11

Auch die Software ist 1a, gerade was die Auswertung der Aufnahmen angeht. Dies geht dank der Timelapse Funktion, welche es erlaubt schnell durch Tage an Aufnahmen hindurch zu scrollen, in Kombination mit der Bewegungserkennung, welche die interessanten Teile in der Timelapse markiert, extrem schnell!

Habt Ihr also ein Geschäft oder Büro wo viele Aufnahmen anfallen und Ihr sucht etwas Spezielles, dann findet Ihr dies in den Aufnahmen schnell mit dem UniFi Video System.

Hinzu kommt ein perfekter Datenschutz und keine Folge Kosten für ein Cloud Abo oder Ähnliches.

Hier und da würde ich mir zwar glatt noch ein paar mehr Einstellungsmöglichkeiten wünschen, aber im großen und ganzen habe ich auch bei der Software keine Klagen.

Soweit also eine volle Empfehlung für UniFi Video G3-Flex, gerade für Geschäftskunden, wie aber auch für erweiterte Privatkunden.

Allerdings müsst Ihr auch wissen worauf Ihr Euch hier einlasst. Es reicht wie gesagt nicht nur die Kamera zu kaufen, Ihr braucht auch einen UniFi Video „Controller“ (Server, Raspberry Pi oder Cloud Key 2Gen Plus) und einen PoE Switch.

Für reine privat Kunden die einfach eine Kamera suchen ist das natürlich nicht optimal. Seid Ihr aber ein Geschäftskunde oder einfach ein Enthusiast, dann sollte dies für Euch kein Problem ein.

Im Gegenzug erhaltet Ihr Zugriff auf das hervorragende UniFi Video System und die sehr gute und an sich auch sehr günstige G3-Flex (80€ ist hier echt nicht zu viel verlangt).

Ubiquiti Unifi Video G3 Flex

Die HAVIT I93 True Wireless Ohrhörer im Test

Mit I93 hat HAVIT vor kurzem ein paar sehr interessanter True Wireless Ohrhörer auf den Markt gebracht.

Für rund 40€r erhaltet Ihr hier auf den ersten Blick sehr schicke und durchaus edle Ohrhörer, bei welchem vor allem die Akkulaufzeit hervorsticht.

Diese soll laut HAVIT bei insgesamt 60 Stunden liegen, was ein herausragender Wert ist.

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Aber wie steht es um den Klang und den Tragekomfort? HAVIT sagt natürlich sehr gut, aber wie schaut es in der Praxis aus?

Finden wir dies im Test der HAVIT I93 True Wireless Ohrhörer heraus!

 

Die HAVIT I93 True Wireless Ohrhörer im Test

Das Design spielt bei HAVIT eine große Rolle. So sieht man den HAVIT I93 auf den ersten Blick an, dass es sich hier um ein einzigartiges Produkt handelt, welches nicht so X mal unter verschiedenen Namen verkauft wird. Letzteres ist bei vielen günstigen Ohrhörern Gang und gäbe.

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Wie üblich bestehen auch die HAVIT I93 True Wireless Ohrhörer auch aus zwei „Komponenten“. Hierbei handelt es sich zum einen um die Ohrhörer selbst und zum anderen um die Lade/Transportbox.

Starten wir bei den Ohrhörern. Diese besitzen den klassischen „Earbuds“ Formfaktor. Es handelt sich also um kleine, aber recht dicke und breite Ohrstöpsel.

Diese sind aber verglichen mit anderen Modellen auch nicht zu groß oder klobig. Ich würde sagen die I93 sind „mittelgroß“.

Die Havit I93 True Wireless Ohrhörer Im Test 3

Was die Optik angeht, hat HAVIT wie ich finde einen ganz guten Job gemacht. Die Ohrhörer sehen aufgrund des „Schieber“ Designs interessant aus. Gerade die Version mit roten Akzenten wirkt sehr spannend.

Beim Material setzt HAVIT auf eine Mischung aus Gummi und einfachem matten Kunststoff.

Die Ohrhörer sind komplett mit Gummi verkleidet bei allen Bereichen, die mit Eurem Ohr in kontakt kommen, Kunststoff hingegen wird für die Oberseite genutzt. Im Generellen wirken die Ohrhörer hierdurch recht wertig und auch angenehm massiv.

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Für die Steuerung ist auf der Rückseite beider Ohrhörer eine Taste angebracht, welche die übliche Funktionalität bietet. Das Ein- und Ausschalten erfolgt automatisch beim Einlegen in die Transportbox bzw. beim Herausnehmen.

Kommen wir damit auch zur Transportbox. Diese fällt bei den HAVIT I93 vergleichsweise groß aus! Dies hat aber auch einen guten Grund, denn im inneren ist ein 2200mAh Akku verbaut.

2200mAh ist für kabellose Ohrhörer fast schon gigantisch! Die meisten Transportboxen der „großen“ Hersteller haben zwischen 200mAh und 800mAh. Mit diesen 2200mAh sollen laut HAVIT ganze 18 Ladungen möglich sein, welche in einer Gesamtlaufzeit von 60 Stunden resultiert.

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Dabei halten die Ohrhörer selbst rund 3,5 Stunden durch. Praktisch fällt allerdings die Laufzeit etwas niedriger aus. Wir sprechen hier aber immer noch von guten 2,5-3 Stunden mit einer Ladung.

Die Transportbox kann sogar als kleine Powerbank genutzt werden, wofür sich neben dem microUSB Port zum aufladen auch ein 5V/1A USB Ausgang an dieser befindet.

Beide Anschlüsse sind unter einer kleinen Gummi Klappe geschützt. DANKE dafür HAVIT! Es gibt so viele Transportboxen mit offenen USB Ports, was gerade bei Regen ein gewisses Risiko darstellt.

Die Ohrhörer werden via ausreichend starker Magneten in der Box gehalten und auch der Verschluss der Transportbox ist über Magneten realisiert, was auch gut funktioniert.

 

Tragekomfort

Die HAVIT I93 sind keine riesigen Ohrhörer, aber auch beim besten Willen nicht winzig. HAVIT hat beim Tragekomfort einen brauchbaren Job gemacht.

Die Ohrhörer sind nicht unbequem und setzten recht fest in meinen Ohren. Ein versehentliches Herausfallen ist nur schwer möglich, wenn überhaupt.

Allerdings spürt man die Ohrstöpsel etwas, da diese sich in den Ohren verkeilen. Von daher würde ich den Tragekomfort mit einer 2- beurteilen.  Gerade beim Laufen oder allgemein Sport sind die HAVIT I93 sehr gut, für das Zuhause auf der Couch liegen gibt es aber noch bequemere Modelle.

 

Klang der HAVIT I93

Starten wir ausnahmsweise einmal beim Bass der HAVIT I93, denn dieser nimmt eine recht wichtige Rolle ein.

Die HAVIT I93 besitzen einen sehr kräftigen und vollen Bass! Sucht Ihr TWS Ohrhörer für unter 50€ mit dem best möglichen Bass, dann seid Ihr hier an der richtigen Adresse.

Der Bass der HAVIT I93 ist dabei nicht nur recht kräftig sondern auch qualitativ mehr als ordentlich! Die Ohrhörer haben ein gutes Volumen und produzieren auch einen vergleichsweise tiefen Bass.

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Keinerlei Klagen hier!

Bei den Höhen und Mitten fällt mein Fazit etwas differenzierter aus.

Die Mitten sind grundsätzlich vollkommen okay. Die Ohrhörer haben eine ordentliche Klangfülle und Stimmen, gerade etwas tiefere, werden gut wiedergegeben.

Bei den Höhen wird es aber etwas kritisch. Die Höhen schaffen es nicht so recht sich zu lösen, wodurch diese teils etwas dumpfer wirken. Ja nach Titel ist dies etwas mehr oder weniger ausgeprägt.

Klar wenn Ihr einen sehr leichten und luftigen Klang wollt, seid Ihr hier nicht richtig, aber im Generellen haben mich die Höhen eigentlich weniger gestört, gerade nach einer gewissen Einspielzeit.

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Dennoch schade, denn abseits der Höhen ist der Klang top!die HAVIT I93 haben ein für diese Preisklasse wunderbares Klangvolumen, eine tolle Räumlichkeit und nicht zu letzt eine hohe Pegelfestigkeit.

Auch die Signalstabilität in Kombination mit meinem Google Pixel 3 ist sehr gut.

 

Fazit

Die HAVIT I93 sind super spannende Ohrhörer! Dies auch aus diversen Gründen. Die beiden wichtigsten Gründe sind klar das Design und der Akku.

Alle HAVIT Produkte sind, wie ich finde, sehr schick designt! Hier sind die i93 auch keine Ausnahme. Sowohl die Ohrhörer wie auch die Transportbox sind sehr wertig gemacht, gerade in Anbetracht des Preises.

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Auch die Akkulaufzeit der Ohrhörer ist mit 3+ Stunden super und die „riesige“ Transportbox welche die Ohrhörer 18 mal laden kann, ist noch das Sahnehäubchen.

Beim Klang können sich die Gemüter allerdings etwas teilen. Die HAVIT I93 klingen recht warm mit einem sehr guten Bass. Mögt Ihr einen wärmeren bassstarken Klang?

Dann werdet Ihr viel Freude an den HAVIT I93 haben. Gerade da der Preis mit unter 40€ echt in Ordnung ist. Viel mehr kann man hier nicht erwarten.

Der Bosch Indego S+ 400 im Test

Mähroboter sind faszinierendes! Egal mit wem ich rede, jeder Gartenbesitzer zeigt sich bei diesem Thema ausgesprochen interessiert.

Klar ist es nicht etwas Feines diese meist eher nervige Pflicht des Rasenmähens an jemand anderen abzugeben und einfach entspannt zusehen zu können?

Jedoch wenn ich mit Leuten über dieses Thema rede gibt es meist auch zwei Bedenken. 1. „ach ich weiß nicht ob der Roboter mit meinem Garten klar kommt“ 2. „puh die Mähroboter sind so teuer, lohnt sich das?“

Letztere Frage kann ich vollherzig mit Ja beantworten! Erstere Frage hängt natürlich von Eurem Garten und dem Mähroboter ab.

Gerade wenn Ihr nicht tausende Euro ausgeben wollt,  gibt es nicht so viel Auswahl. In der unter 1000€ Preisklasse werdet Ihr in der Regel zunächst über Mähroboter von Gardena oder Bosch stoßen.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 1

Um Bosch soll es auch in diesem Test gehen, genau genommen um den Bosch Indego S+ 400.

Die Bosch Indego Modelle gehören zu den günstigeren Mährobotern auf dem Markt. Könnt Ihr auf eine smart Funktionalität verzichten, ist ein Bosch Indego 400 bzw. 350 bereits für unter 700€ zu bekommen.

Klingt doch gut! Gerade da Bosch eine vertrauenswürdige Marke ist. Aber wie gut ist der Bosch Indego 400/350?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Bosch für das Ausleihen des Indego S+ 400 für diesen Praxis-Test.

 

Unterschiede Bosch Indego S+ 400 und 350

Es gibt den Bosch Indego in diversen Versionen. Zunächst muss man zwischen dem Indego 350 und 400 unterscheiden.

Im Grunde ist aber der Indego 350 und 400 das gleiche Modell. Der eine ist nur für 350m² „optimiert“ und der andere für 400m². Optimiert bezieht sich hierbei primär auf den Lieferumfang.

Während der Indego 350 100 Meter Kabel im Lieferumfang hat, sind es beim Indego 400 125m. Da sich das Kabel problemlos nachkaufen lässt würde ich hier im Zweifel immer zum günstigeren Modell raten.

Etwas anders sieht es beim Indego vs. Indego S+ aus. Das „S+“ steht für die smart Funktionalität. Den Indego S+ könnt Ihr also über eine Smartphone App steuern und programmieren.

Diese Funktionalität lässt sich meines Wissens nach nicht nachrüsten! Ihr müsst also von Anfang an entscheiden ob eine Smartphone Steuerung Euch wichtig ist.

 

Der Bosch Indego S+ im Test

Der Bosch Indego S+ ist ein mittelgroßer Mähroboter. Dieser ist im direkten Vergleich etwas größer als ein Gardena Sileno City und kleiner als ein Husqvarna 315X. Dabei setzt Bosch auf seine typische grün/ grau Färbung.

Das komplette Äußere des Mähroboters ist aus Kunststoff gefertigt, wirkt aber ausreichend robust! Das hier etwas bricht oder kaputt geht halte ich für unwahrscheinlich. Lediglich mit Kratzern und Schmutz müsst Ihr rechnen.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 4

Sollte mal der Indego S+ nicht mehr schön aussehen oder Ihr habt Euch an der Farbe sattgesehen, dann bietet Bosch alternativ gefärbte Abdeckungen an, welche auch nicht all zu teuer sind.

Beim Aufbau setzt der Indego auf einen Hinterradantrieb in Kombination mit zwei beweglichen Vorderreifen. Damit nutzt Bosch den gleichen Antrieb wie die meisten großen Mähroboter, zumindest vom Aufbau.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 7

Was allerdings auch auffällt, die Hinterräder sind recht klein. Das Profil wirkt zwar ausreichend, aber eine Bergziege wird der Indego S+ klar nicht sein!

Auf der Oberseite finden wir zunächst die große Stopp Taste, wie aber auch die primäre Bedieneinheit. Diese besteht aus einem kleinen LC Display gemeinsam mit 6 Tasten.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 17

Ebenfalls auf der Oberseite ist die Verstellung für die Schnitthöhe.

Geladen wird der Bosch Indego S+ über eine kleine Ladestation, auf welcher der Mähroboter über zwei Kontakte auf der Front andockt.

 

Installation

Die Installation des Bosch Indego S+ muss mit einer etwas höheren Sorgfalt erfolgen als es bei vielen anderen Modellen.

Das Wichtigste ist die Positionierung der Ladestation. Diese sollte an einer Ecke angebracht werden, wo mindestens 1,75 Meter Platz nach vorne heraus ist. Diese 1,75 Meter sind dabei kein einfacherer Richtwert, sondern der Mäher verweigert die Arbeit, wenn diese nicht vorhanden sind.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 3

Auch muss das Kabel absolut gerade aus der Ladestation herauslaufen! Ansonsten gibt es eine Fehlermeldung.

Abseits davon müsst Ihr natürlich um Euren Garten und Eure Hindernisse ein Begrenzungskabel verlegen. Dieses muss 30cm Abstand zu allen festen Objekten und Beeten haben, die Ihr nicht abgefahren haben wollt.

Erneut, sind diese 30cm nicht vorhanden und der Mäher stößt auf ein Hindernis, dann wird dieser meckern. Innenliegende Beete, Bäume oder sonstige Hindernisse müssen ebenfalls umspannt werden.

Zwar hat der Bosch Indego S+ eine Kollisionserkennung, welche bei feststehenden Objekten greift, aber besser ist es alle festen Objekte mit dem Begrenzungskabel zu umspannen.

Bosch hat hier einige Youtube Videos die Euch die Installation besser erklären und verdeutlichen als ich es könnte.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 2

Habt Ihr das Begrenzungskabel verlegt und die Ladestation angeschlossen, setzt den Mäher auf und startet die Einrichtung der Smartphone App. für diese müsst Ihr einen QR Code Scannen und der Rest passiert weitestgehend von alleine.

Ist auch das geschafft startet der Mäher eine Kartografierung, bei welcher einmal das äußere Kabel abgefahren wird. Hier gab es bei mir einen Bug. Obwohl die Kartografierung laut Mäher geglückt ist meckert die Smartphone App über eine fehlende Karte.

Abseits von diesem Meckern scheint die App aber richtig zu funktionieren.

Solltet Ihr Euch wegen der Begrenzungskabeln und deren Optik sorgen machen, lasst Euch gesagt sein spätestens nach 3-5 Monaten seht Ihr die Kabel nicht mehr! Diese Wachsen wirklich völlig ein und sind teilweise sogar wirklich schwer zu finden (ich spreche aus Erfahrung).

Bosch nutzt hier im Übrigen die gleiche Art Kabel wie Gardena, Husqvarna und Co. Solltet Ihr Kabel nachkaufen müssen, dann könnt Ihr hier auch zu Kabeln der Konkurrenten greifen, sofern diese günstiger sind.

 

Fahrverhalten

99% aller auf dem Markt erhältlichen Mähroboter nutzen eine Zufallsnavigation. Bei der Zufallsnavigation weiß der Mähroboter im Grunde nicht wo er gerade ist oder wo er war. Dieser fährt bis er auf ein Hindernis stößt, dreht dann in eine zufällige Richtung ab bis er erneut auf ein Hindernis stößt, dreht in eine zufällige Richtung ab usw. Das Ganze wird so lange wiederholt bis der Akku leer ist.

Diese Art der Navigation hat einige Nachteile, aber auch Vorteile! Der größte Vorteil ist die einfache Nutzung. Der Mähroboter braucht abseits des Sensors für die Begrenzungskabel und vielleicht einem Sensor für eine Stoßerkennung keine weitere Technik oder Logik.

Auch werden alle Bereiche des Gartens theoretisch irgendwann erreicht, auch dann wenn der Garten etwas komplexer ist.

Die Betonung liegt hier auf irgendwann! Es kann passieren, dass der Mähroboter eine Stelle nach 10 Minuten überfährt oder nach 2 Stunden oder nach 10 Stunden. Aus diesem Grund müssen Mähroboter auch vergleichsweise oft und lange Fahren.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 20

Bosch nutzt bei seinem Indego S+ eine völlig andere Logik. Der Indego S+ fährt den Garten in geraden Bahnen ab und unterteilt dafür die Fläche in einzelne Quadrate. Interessanterweise scheint Bosch nicht mal „spezielle“ Sensoren zu nutzen, sondern nur eine wirklich erweitere Logik, welche anhand des äußeren Kabels die Form Eures Gartens errechnet.

Diese Art des Fahrverhaltens hat diverse Vorteile so kann der Indego S+ vergleichsweise schnell und effizient Euren Garten abarbeiten. Auch werden keine Stellen übersehen, sondern alles zuverlässig abgearbeitet.

Und ja in der Praxis funktioniert dies auch so wie beworben. Der Bosch Indego S+ 400 dreht zuverlässig und „vorhersehbar“ seine Bahnen und ist im Vergleich deutlich effizienter als ein Gardena Sileno City.

Aber dieses System hat auch seine Nachteile! Habt Ihr einen sehr komplexen oder „engen“ Garten kann der Bosch Indego S+ etwas Probleme bekommen.

Der Indego S+ hätte an liebsten eine große 300-400m² große Fläche, welche auch wirklich perfekt abgearbeitet würde. Etwas komplexere Gärten sind grundsätzlich kein Problem, aber es sollte nicht zu viele „innen liegende“ Beete, Bäume oder andere Objekte geben.

 

Hindernisse, Steigungen und Sonstiges

Bosch gibt die Steigungsfähigkeit des Indego S+ 350/400 mit 27 % an. Dem würde ich aber nur bedingt zustimmen. Gefühlt ist der Mähroboter primär für sehr glatte Gärten geeignet.

Steigungen werden Okay gehändelt, sofern diese recht lang gezogen sind und der Rasen an sich glatt ist. Hügel und ähnliche Hindernisse mag der Indego S+ nicht! Der Roboter kann leicht aufsetzen und hängen bleiben. Der Indego scheint hier nicht ganz so kämpferisch zu sein wie beispielsweise die Gardena Modelle, welche bei Problemen sich versuchen selbst zu befreien. Der Indego S+ stoppt hier recht schnell und wartet auf Hilfe.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 18

Mein Rasen ist sicherlich nicht perfekt und besitzt einige Hubbel und Vertiefungen, aber mit diesen kam der Bosch Indego S+ 400 eigentlich gut zurecht. Hier war ich positiv überrascht.

Es ist also kein Golfrasen nötigt, aber für ein Hang-Grundstück oder einen Acker-Rasen ist der Indego S+ auch nicht geeignet!

Hier ist dieser ähnlich wie der Robomow RC308u und etwas schlechter als der GARDENA smart SILENO City.

 

Mähleistung

Ihr könnt die Schnitthöhe des Bosch Indego S+ in drei Stufen verstellen, 30, 40 oder 50mm. Dies sind gut gewählte Abstufungen. Es gibt zwar Mähroboter welche auch 20mm schaffen, aber das würde ich Euren Rasen nicht antun.

Ich selbst mähe meinen bei 40mm im Frühling und bei 50mm im Sommer. So ist die Gefahr das der Rasen bei längerer Trockenheit vertrocknet etwas reduziert, als wenn man diesen super kurz mäht.

Was die Schnittleistung angeht, kann ich nicht klagen. Der Bosch Indego S+ schneidet den Rasen sehr sauber und präzise. Hierfür besitzt dieser drei kleine Messer auf der Unterseite, welche zwar nicht riesig sind, aber größer als bei Gardena und Husqvarna.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 14

Hierdurch hat der Indego S+ eine vergleichsweise hohe Schnittbreite, trotz geringer Abmessungen.

Was die „Leistung“ des Motors angeht kann ich mich nicht beklagen. Grundsätzlich schafft der Indego S+ jede Rasenhöhe die nicht so hoch ist das der Mäher einfach steckenbleibt.

Allerdings ist die Motorleistung gar nicht so wichtig. Im Optimalfall schickt Ihr den Roboter eh 1-2 die Woche los, so das der Rasen gar keine Chance hat so hoch zu werden das der Roboter Probleme bekommt.

Da so immer nur die Spitzen geschnitten werden seht Ihr auch keinen Rasenschnitt. Dieser fällt beim Mähen einfach zwischen den Rasen und verschwindet. Und ja das klappt praktisch noch besser als Ihr Euch dies nun vorstellt.

Vorbei sind die Zeiten in denen man körbeweise Rasenschnitt hat….. Einer der größten Vorteile eines Mähroboters wie ich finde.

Kurzum soweit eine perfekte Leistung des Bosch Indego S+!

Kritik? Es bleiben egal wie gut Ihr das Begrenzungskabel verlegt immer ein paar cm Rasen an den Kanten stehen. Dies ist allerdings bei allen Mährobotern so und beim Indego S+ tendenziell sogar noch etwas weniger als bei Gardena und Husqvarna. Dennoch Kantenschneiden wird Euch nicht erspart bleiben.

Auch können sich leichte Steifen Bilden aufgrund der geraden Fahrweise, aber der Mähroboter ändert seinen Kurs von mal zu mal etwas, daher ist dies kein wirkliches Problem.

 

Lautstärke

Die Lautstärke ist leider eine deutliche Schwäche des Bosch Indego S+! Dieser ist klar einer der lautesten Mähroboter den ich bisher in den Fingern hatte.

Dieser ist natürlich signifikant leiser als ein normaler Mäher, erzeugt aber auch auf Distanz ein deutlich hörbares Surren! Ich würde den Indego also nicht nachts oder an Feiertagen losschicken, zumindest nicht wenn Ihr Eure Nachbarn mögt. Dies machen die Gardena Modelle deutlich besser.

 

Die App

Kommen wir zum Abschluss noch auf die App Steuerung zu sprechen. Ähnlich wie die teuren Husqvarna Mähroboter nutzt auch der Bosch Indego S+ KEIN WLAN für die Smartfunktionalität!

Anstelle dessen ist im Mähroboter ein Mobilfunk Modul verbaut, welches eine direkte Verbindung zu Handynetz herstellt (passende SIM Karte ist fest integriert). Dies erklärt natürlich den hohen Aufpreis für die Smart Funktionalität.

Hierdurch müsst Ihr Euch natürlich keine Gedanken bezüglich des WLAN Signals in Eurem Garten machen.

Allerdings ist die Smart Funktionalität „ausbaufähig“ Ihr könnt den Mähroboter via App starten und stoppen. Auch könnt Ihr diesen hier programmieren bzw. den Automatik Modus starten.

Hierbei passt der Roboter das Mähen Eurem Garten und dem lokalen Wetterbericht an.

Teilweise wirkt allerdings die App und die Verbindung zum Mähroboter etwas träge. Zudem fehlen Benachrichtigungen wenn sich der Roboter irgendwo festgefahren hat oder Ähnliches.

 

Fazit

Der Bosch Indego S+ 350/400 ist ein aktuell einmaliger Mähroboter! Warum? Alle anderen Mähroboter auf dem Markt nutzen eine Zufallsnavigation, selbst die X Tausend € Modelle.

Die Modelle der Bosch Indego S Serie hingegen arbeiten geordnet! Bosch nennt das ganze Logicut. Euer Garten wird in geraden Bahnen, effizient und schnell abgefahren. Hierfür erstellt der Mähroboter eine Art Karte Eures Garten, welche dann gezielt abgearbeitet wird.

Und ja dies bestätigt sich auch in der Praxis! Der Bosch Indego S+ 400 arbeitete in meinem Test klar effizienter als die Konkurrenz Modelle von beispielswiese Gardena.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 16

Auch das Mähergebnis kann überzeugen! An den Kanten muss man etwas nacharbeiten, aber dies ist bei allen Modellen so.

Allerdings ist auch der Bosch Indego S+ nicht perfekt! Es handelt sich hier eher um einen „City“ Mähroboter. Wenn möglich solltet Ihr einen glatten, großen und viereckigen Garten haben, ohne Hindernisse in der Wiese.

Ganz so perfekt muss es natürlich nicht sein, aber für schräge, komplexe und verworrene Gärten gibt es klar bessere Modelle!

Habt Ihr aber einen recht übersichtlichen Garten mit 0-400m², dann werdet Ihr kaum einen besseren und zuverlässigeren Mähroboter finden als den Bosch Indego S+! Auch der Preis ist mit 700-900€ je nach Version soweit fair.

Bosch Indego S+ 400