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Die günstige (und gute) Alternative zu Noblechairs, Maxnomic und Co. Der Tesoro Zone X Gaming Chair im Test

Ein guter Schreibtischstuhl wird sehr oft unterschätzt. Klar für einen Gamer mag es cooler sein eine dicke Grafikkarte zu haben, aber wenn man x Stunden vor dem PC sitzt es bequem zu haben ist auch nicht schlecht.

Für diesen Zweck gibt es seit einigen Jahren sogenannte Gaming Charis, welche optisch und auch von den Bedürfnissen stark an die Spieler angepasst wurden.

Gaming Chairs können aber schnell ein recht teurer Spaß werden, gerade wenn man nicht das klapprigste Modell möchte. Der neue Tesoro Zone X ist mit rund 250€ sicherlich nicht der billigste Gaming Chair, aber auch bei weitem nicht das teuerste Modell auf dem Markt.

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Allerdings möchte Tesoro mit dem Zone X die höchste Qualität und Güteklasse bedienen.

Auf den ersten Blick sieht der Zone X auch sehr wertig und durchaus edel aus. Allerdings kann natürlich die Optik täuschen!

Wollen wir uns daher den Tesoro Zone X einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Tesoro für das Zurverfügungstellen des Zone X!

 

Der Tesoro Zone X Gaming Chair im Test

Optik ist natürlich immer etwas Geschmackssache, aber ich finde Tesoro hat hier einen guten Job gemacht! Der Zone X ist ganz klar als Gaming Chair zu erkennen, wirkt aber auch nicht völlig übertrieben.

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Der Stuhl ist grundsätzlich aus einem schwarzen Kunstleder gefertigt. Lediglich die Nähte und Herstellerlogos sind mit einem goldenen Faden gestickt. Die Golden Akzente sind sicherlich Geschmackssache, aber sehen in der Praxis schick aus!

Die Kanten des Zone X sind wiederum mit einer Carbonfaser Struktur versehen, welche die Optik nochmals auflockern sollen.

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Was den Aufbau angeht, hat Tesoro keine Experimente gewagt. Wir haben den typischen Gaming Chair vor uns mit seitlichen Flügeln und den Aussparungen in der Rückenlehne. Diese Aussparungen dienen lediglich der Optik, ein Leichtbau macht ja bei einem Gaming Chair keinen Sinn.

Was die Verstellbarkeit angeht, bietet der Zone X das volle Programm. Die Höhe lässt sich zwischen 37 und 47cm verstellen (Unterkante Sitz). Damit ist der Zone X mittelhoch und sollte zu den meisten Schreibtischen passen.

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Die Rückenlehne lässt sich um bis zu 135 Grad neigen und die Armlehnen in allen vier Positionen verstellen.

Klasse!

 

Zusammenbau

Der Zusammenbau aller Gaming Chairs verläuft sehr ähnlich.

  1. Die Rollen in das Fußkreuz stecken
  2. Die Gasdruckfeder in das Fußkreuz stecken
  3. Die Halterung für die Gasdruckfeder mit dem Sitz verschrauben
  4. Die Armlehnen verschrauben
  5. Die Rückenlehne mit dem Sitzverschrauben
  6. Den Sitz auf die Gasdruckfeder aufsetzen
  7. Fertig

Klingt einfach, ist es grundsätzlich auch! Alle Schrauben sind „markiert“ mit dem Ort wo diese hingehören, alle Löscher sind vorgebohrt und benötigtes Werkzeug liegt bei.

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Im Optimalfall solltet Ihr aber eine zweite Person haben die Euch bei der Montage der Rückenlehne hilft, dies kann ansonsten etwas trickreich sein (es ist hier nicht ganz einfach die Gewinde zu treffen). Aber mit etwas mehr Zeit ist der Stuhl auch problemlos alleine aufzubauen.

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Den einzigen Kritikpunkt, den ich habe, ist die Anleitung. Diese ist doch sehr „vereinfacht“. Die Abbildungen könnten etwas detaillierter sein (es ist beim Sitz beispielsweise nicht ganz einfach zu erkennen wo vorne und wo hinten ist) und es gibt einen Fehler.

Die Schrauben sind mit „M6“ in der Anleitung beschriftet, der Stuhl nutzt aber durchgehend M8 Schrauben. Kein großes Problem, aber ein Schönheitsfehler.

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Bonuspunkte gibt es dafür das sogar zwei extra Schrauben als Ersatz mitgeliefert werden!

 

Grundsätzlicher Aufbau und Materialqualität

Die meisten Gaming Chairs im Handel sind recht ähnlich. Ich würde sogar sagen verdächtig ähnlich. Es liegt die Vermutung nahe das alle Modelle von einem oder einer Handvoll asiatischer Fertiger stammen, welche dann je nach Bestellung für Tesoro, Noblechair, Maxnomic, AK Racing usw. produzieren.

Dementsprechend ist die Basis der Gaming Chairs oftmals sehr ähnlich. Einige Modelle sind sogar was den grundsätzlichen Aufbau angeht identisch.

Allerdings heißt dies natürlich nicht, dass alle Gaming Chairs gleich sind. Es gibt durchaus unterschiedliche Abmessungen, Polsterungen oder „Qualitätsstufen“.

So haben die günstigeren Modelle meist eine Holzgrundplatte, die etwas wertigeren Modelle einen einfachen Metallrahmen und die teuren Modelle einen massiven Metallrahmen.

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Preislich liegt der Tesoro Zone X eher im Mittelfeld, aber was die Verarbeitung und Materialqualität angeht, scheint Tesoro überall das beste genommen zu haben was der Fertiger zu bieten hat.

So ist beispielsweise das Fußkreuz im Inneren mit Waben verstärkt, die Armlehnen sind direkt auf einem Metallquerträger verschraubt, können also nicht einfach herausbrechen und auch die Schrauben sind etwas dicker gewählt.

Ja der Tesoro Zone X hat ein solides Metallskelett und wirkt daher sehr robust!

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Ich habe mittlerweile einige Gaming Chairs gesehen https://techtest.org/7x-gaming-schreibtischstuehle-im-vergleich-von-dxracer-noblechairs-maxnomic/ und kenne daher viele der möglichen Schwachpunkte. Ich konnte keinen dieser üblichen Schwachpunkte beim Zone X finden! Wir haben hier einen Gaming Chair der höchsten Güte vor uns. Was die Massivität angeht, gibt es kaum bis keine Luft mehr nach oben!

Was die Qualität des Obermaterials angeht bin ich ebenfalls zufrieden. Die Nähte und auch das generelle Material wirkt sauber gearbeitet. Hier und da finden wir mal leichte Dellen auf dem Kunstleder oder an den Nähten, also ganz perfekt ist die Verarbeitung nicht, aber wir sind hier für einen Gaming Chair auf einem guten Level!

Es gibt keine Risse, Kratzer oder wirklich problematische Beschädigungen.

 

Wie sitzt es sich?

Die wichtigste Frage ist natürlich nach dem Sitzkomfort. Dieser ist aber auch der schwierigste Punkt, da dieser stark von Eurem Geschmack abhängt. Sitzt Ihr lieber härter, weicher, entspannter usw.

Ich werde versuchen das Sitzgefühl auf dem Zone X auch etwas im Verhältnis zu anderen Gaming Chairs zu beschreiben. https://techtest.org/7x-gaming-schreibtischstuehle-im-vergleich-von-dxracer-noblechairs-maxnomic/

Wie die meisten Gaming Charis besitzt auch der Zone X seitliche Flügel. Diese sind gedacht Euch in einer halbwegs geraden Position zu halten. Dies funktioniert auch!

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Der Stuhl leitet bzw. hält Euch sehr gut in einer komfortablen Mittelposition. Ihr rutscht also auf diesem nicht hin und her. Die Flügel sind beim Zone X durchaus ausgeprägt, aber nicht übermäßig steil oder aggressiv positioniert, wie es beispielsweise beim Corsair T1 der Fall ist.

Der Stuhl umarmt Euch also nicht konstant und Ihr habt etwas seitliches Spiel, sofern Ihr nicht zu breit seid. Ihr habt im hinteren Bereich ca. 35cm Platz und seitlich ca. 42cm. Ich mit meinen 1,84cm und +-100KG habe noch ein gutes Stück Platz.

Der Zone X ist also durchaus auch für kräftigere Nutzer geeignet.

Was die Polsterung angeht, ist der Tesoro Zone X sehr weich gestaltet! Ihr sitzt auf dem Stuhl regelrecht gefedert. Dieser ist hier deutlich weicher als alle Modelle die ich von Noblechairs oder beispielsweise Maxnomic gesehen habe.

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Dies ist natürlich sehr angenehm. Man sitzt auf dem Zone X entspannt und komfortabel. Dies ist ein Gaming Chair den man sich glatt auch ins Wohnzimmer stellen kann, um auf diesem nach einem harten Tag Arbeit zu entspannen.

Probleme mit dem Durchsitzen, auch nach längeren Gaming Runden, hatte ich kaum bis keine. Ja es gibt Modelle auf denen man konzentrierter sitzt, einfach weil diese härter sind, aber ich finde den Zone X sehr angenehm!

Wenn ich noch etwas Luft nach oben sehe, dann beim verwendeten Kunstleder. Dieses ist beim Zone X etwas „wärmer“ als beispielsweise bei Noblechairs, wo das Material für eine bessere Belüftung perforiert ist. Ich neige etwas zum Schwitzen auf dem Zone X, auch wenn das Material nicht direkt „klebrig“ wird.

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Bonuspunkte gibt es für den sehr guten Kippelmechanismus. Dieser erlaubt es den Stuhl mit Druck gegen die Rückenlehne schräg zu kippen. Das Ganze hat etwas vom „Kippeln“ oder von einem Schaukelstuhl, ist aber sicher. Der Zone X kann nicht überkippen.

Tesoro nutzt hier den guten Mechanismus! Es gibt auch eine vereinfache Form, diese ist aber nicht so angenehm.

Ihr könnt den Zone X einfach durch das Verlagern des Gewichts in der Schräge halten und auf Wunsch auch feststellen.

 

Fazit

Der Tesoro Zone X Gaming Chair ist ein absoluter Kracher! Ja es gibt viele sehr gute Gaming Chairs auf dem Markt, welche teilweise dem Zone X auch sehr ähnlich sind.

Das Besondere beim Tesoro Zone X ist allerdings der Preis. Mit unter 300€ ist der Zone X für die gebotene Qualität sehr günstig!

Was die Verarbeitung und den generellen Qualitätseindruck angeht, befinden wir uns hier in der Oberklasse. In einigen Punkten wirkt der Zone X sogar den Modellen von Noblechair überlegen.

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So ist beispielsweise die Befestigung der Armlehnen sehr gut und robust gelöst, das Fußkreuz verstärkt und nicht nur hohl und auch generell setzt Tesoro viel auf Metall und eine massive Ausführung. Dies kann weder Noblechair noch Maxnomic besser! Der Tesoro Zone X ist auf dem Level der Flaggschiff Stühle dieser Hersteller.

Aber wie sitzt es sich auf dem Tesoro Zone X? Dies ist natürlich etwas von Eurem Geschmack abhängig, aber für mich zählt der Zone X zu den Top 3 der bequemsten Gaming Charis auf denen ich bisher gesessen habe.

Was die Passform angeht, ist der Zone X generell recht sportlich geschnitten. Der Stuhl liegt also mit seinen Flügeln tendenziell recht eng an, ist aber auch nicht super schmal geschnitten. Seid Ihr normal bis kräftiger gebaut, dann solltet Ihr gut in den Zone X passen.

Was die Polsterung angeht, ist der Stuhl weich bis sehr weich! Hier ist dieser auf dem Level des AKRacing Onyx. Sitzt Ihr also gerne sehr weich und entspannt, dann ist der Zone X vielleicht genau das Richtige für Euch.

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Auch der „Kippelmechanismus“ funktioniert sehr gut und geschmeidig. So blöd es klingt, es macht Spaß auf dem Tesoro Zone X zu sitzen.

Aber gibt es auch Kritikpunkte? Eigentlich nicht! Ja was die Ergonomie angeht, könnte der Zone X Euren Rücken noch etwas besser unterstützen. Dies ist aber bei 99% der Racing Stühlen so und hängt hier einfach mir diesem Design zusammen.

Unterm Strich kann ich den Tesoro Zone X nur voll empfehlen! Gerade der Preis von +- 250€ ist sehr attraktiv!

Tesoro Zone X

Ein monströser Gaming Monitor! Der ASUS ROG Strix XG49VQ im Test

Ich bin ein großer Fan von Ultra Wide Monitoren. Seit nun einiger Zeit nutze ich einen 21:9 Monitor und es ist toll!

Der Markt entwickelt sich aber weiter und mittlerweile gibt es erste 32:9 Monitore! Einer davon ist der ASUS ROG Strix XG49VQ.

32:9 entspricht hierbei zwei 16:9 Monitore die „aneinandergeklebt“ sind. Klingt im ersten Moment nicht spektakulär, ist es aber in der Praxis!

Asus Rog Strix Xg49vq Im Test 6

Der XG49VQ ist mit seinen 49 Zoll ein Monster an Monitor! Hinzu kommt ein wertiges VA Panel, 144Hz und eine 125% Abdeckung des sRGB Farbraums und wir haben auf dem Papier ein wirklich spannendes Gerät.

Aber wie gut ist der XG49VQ in der Praxis und wie „fühlen“ sich 32:9 an? Finden wir dies im Test heraus!

 

Der ASUS ROG Strix XG49VQ im Test

Das Wichtigste am ASUS ROG Strix XG49VQ ist ohne Frage die schiere Größe des Monitors! Aufgrund des 32:9 Formfaktors wirkt dieser glatt noch ein Stück mächtiger als man dies von einem 49 Zoll Monitor erwarten würde.

Dabei entspricht der Monitor was die Höhe angeht allerdings eher einem klassischen 16:9 27 Zöller. Lediglich ist der Strix XG49VQ 2x so breit.

Asus Rog Strix Xg49vq Im Test 1

„Lediglich“ ist hier aber sicherlich eine gewisse Untertreibung. Der Monitor misst eine Breite von 1193mm, was über ein Meter Bild ist.

Dabei besitzt der XG49VQ auch angenehm schmale Rahmen. An den Seiten und oben geht das Displaypanel fließend in den Rahmen über, wodurch dieser gerade ausgeschaltet optisch völlig verschwindet.

Aber auch eingeschaltet ist der Rahmen modern minimal. Hier hat ASUS einen klasse Job gemacht, auch wenn dies an sich gar nicht so wichtig beim XG49VQ wäre. Ich erwarte nicht, dass Ihr mit solch einem Koloss auf dem Schreibtisch noch plant ein Multimonitor Set-up zu betreiben.

Was mir im ersten Moment etwas Sorgen bereitet hat, war der Standfuß. ASUS setzt hier auf ein ähnliches Modell wie bei all seinen Strix Monitoren. Der Standfuß ist also aus Metall und besitzt nur drei Beine, wovon das hintere auch noch sehr kurz ist.

Asus Rog Strix Xg49vq Im Test 3

Erstaunlicherweise und auch erfreulicherweise steht der XG49VQ aber recht sicher. Selbst mit Absicht ist es nicht ganz einfach diesen zu kippen. Katzenbesitzer können also unbesorgt schlafen.

Auch erlaubt dieser Standfuß das Ablegen von Gegenständen unter dem Monitor. Der Fuß nimmt also nur recht wenig Platz ein.

Der Standfuß erlaubt eine Anpassung der Höhe und des Winkels des Monitors. Zudem lässt sich dieser auch ein Stück weit drehen. Damit ist der XG49VQ aus Sicht der Ergonomie als zufriedenstellend einzustufen! Ein wichtiger Faktor ist hier auch die Biegung des Monitors, dazu aber später mehr.

Solltet Ihr den Standfuß nicht mögen, oder der Monitor einfach an einer Wand montieren wollen, dann ist dies auch möglich. ASUS bietet Euch die übliche 100 x 100 VESA Verschraubung auf der Rückseite.

Gesteuert wird der ASUS ROG Strix XG49VQ über einen kleinen Joystick, welcher mittig auf der Unterseite des Monitors angebracht ist. Die Steuerung hierüber geht erfreulich gut und flüssig von der Hand. Auch ist ASUS OnScreen Display ordentlich, mit einem großen bis sehr großen Funktionsumfang.

Die Anschlüsse des XG49VQ finden sich auf der Rückseite, unter einer Klappe. Hier finden wir zwei HDMI 2.0 Ports, einen DisplayPort 1.2, einen 3,5mm Kopfhöreranschluss, zwei USB 3.0 Ports und einen USB 3.0 Eingang.

Asus Rog Strix Xg49vq Im Test 5

Das Einzige was vielleicht etwas fehlt, wäre hier ein USB C Port, aber dies ist bei solch einem Gaming fokussierten Monitor zu verkraften.

Was ich etwas schade finde ist das externe Netzteil. Platz für ein internes Netzteil wäre sicherlich genug gewesen.

 

Auflösung und Panel

Der ASUS XG49VQ setzt auf ein 49 Zoll VA Panel, mit einer Auflösung von 3840×1080 Pixeln. Bei diesem Panel wird es sich vermutlich um das LSM490YP01 aus dem Hause Samsung handeln.

Damit haben wir hier prinzipiell schon einmal ein wertiges Panel vor uns.

Starten wir allerdings mit einem kleinen Kritikpunkt. Zwar klingt die Auflösung von 3840×1080 Pixeln im ersten Moment recht hoch, aber aufgrund des 32:9 Formates entspricht 3840×1080 zwei 27 Zoll Full HD Monitoren nebeneinander.

Dementsprechend ist die Schärfe des ASUS ROG Strix XG49VQ auch nur Full HD entsprechend!

Asus Rog Strix Xg49vq Im Test 10

Wie schlimm dies ist hängt etwas davon ab wie verwöhnt Ihr seid. Kommt Ihr von einem Full HD Monitor, dann wird Euch dies kaum auffallen. Wechselt Ihr aber von einem 2K Monitor oder 4K Monitor fällt gerade bei Texten eine gewisse Pixligkeit ins Auge. Ich würde dies nicht als besonders schlimm bezeichnen, aber Texte sind auch nicht gestochen scharf.

In Spielen wiederum konnte ich dies kaum wahrnehmen. Aufgrund der Bewegung der Bilder fällt die Full HD Auflösung weniger auf. Hier sticht die Bildwiederholungsrate mehr ins Auge.

Der ASUS ROG Strix XG49VQ unterstützt bis zu 144Hz!

Bewegungen sind hierdurch sehr schön weich und flüssig. Dank der etwas geringeren Auflösung ist der XG49VQ auch vergleichsweise „einfach“ anzutreiben.

Der XG49VQ besitzt 4,14 Mio Pixel, ein 2K Monitor 3,68 Mio Pixel und ein 4K Monitor 8,29 Mio Pixel.

Ihr werdet also etwas mehr GPU Power beim XG49VQ benötigen als bei einem 2K Monitor, aber deutlich weniger als bei einem 4K Monitor.

Was die Blickwinkel angeht, kann ich beim XG49VQ nicht klagen. VA Panels sind hier von Natur aus stark und dies bestätigt sich auch in der Praxis. Aufgrund der Biegung fallen die Blickwinkel zudem auch nicht ganz so steil aus, als wäre der XG49VQ komplett glatt.

 

Helligkeit und Ausleuchtung

ASUS gibt die Helligkeit des XG49VQ mit satten 450 cd/​m² an. 450 cd/​m² ist für einen stationären Monitor sehr viel! Dies würde aber auch Sinn machen, wenn wir an HDR denken.

So weißt der XG49VQ eine DisplayHDR 400 Zertifizierung auf. DisplayHDR 400 ist eine vergleichsweise niedrige Zertifizierung, aber klar besser als kein HDR!

Aber schafft der ASUS ROG Strix XG49VQ überhaupt die beworbenen 450 cd/m²?

Helligkeit Xg49vq Helligkeit

Laut meiner Messung schafft der XG49VQ nicht ganz die beworbenen 450 cd/m². Es waren „lediglich“ 429 cd/m² maximale Helligkeit möglich.

Wie Ihr der Tabelle entnehmen könnt, ist aber dies gar kein schlechter Wert! Genau genommen ist dies die 3. höchste Helligkeit die ich bisher bei einem Monitor messen konnte.

Bedenkt, dass man in der Regel zwischen 150 und 250 cd/m² im Arbeitsumfeld empfiehlt. Der ROG Strix XG49VQ hat also einiges an Helligkeit noch in der Hinterhand.

So sehen beispielsweise auch HDR Inhalte gut aus! Ja es ist bei diesen noch etwas Luft nach oben, aber für einen PC Monitor schlägt sich der ROG Strix XG49VQ sehr gut.

Was natürlich bei solch einem großen Monitor etwas problematisch ist, ist die Ausleuchtung. Diese ist auch beim ROG Strix XG49VQ nicht perfekt, aber soweit in Ordnung.

Unbenannt

Es fallen im normal Betrieb keine hellen Flächen oder Ähnliches auf. Lediglich bei einem komplett schwarzen Bild in dunkler Umgebung kann man wahrnehmen, dass der untere Bereich etwas dunkler ist.

 

Kontrast

Da es sich beim ROG Strix XG49VQ um einen VA Panel Monitor handelt fällt der Kontrast bei diesem vergleichsweise hoch aus. ASUS spricht von 3000:1, was sehr viel wäre!

Kontrast

Praktisch konnte ich zwar nur 1810:1 messen, dies ist aber bereits sehr gut und der zweit beste Wert in einem Test von techtest.org bisher.

Klasse! Auch subjektiv bietet der XG49VQ ein sehr schön Tiefes schwarz, wodurch auch das HDR nochmals besser rüberkommt.

 

Farbraumabdeckung und Kalibrierung

ASUS spricht beim XG49VQ von einer 125% Abdeckung des sRGB und 90%igen Abdeckung des AdobeRGB Farbraums.

Xg49vq Farbraum

Diese Werte halte ich für glaubhaft! Mein Messgerät geht nur bis 100%. Im Falle von sRGB werden diese 100% aber auch glatt erreicht. Beim AdobeRGB Farbraum hingegen kommen wir auf gute 82%.

82% klingen im ersten Moment nicht übermäßig beeindruckend, aber der AdobeRGB Farbraum ist sehr groß und 82% für einen Monitor der nicht speziell auf Foto/Video-Bearbeitung getrimmt ist, ist sehr gut!

Auch die Kalibrierung welche von Haus aus vorliegt ist gut! Mit einem Delta E von 2 im Schnitt ist der XG49VQ ausreichend farbtreu.

 

In der Praxis

Das wichtigste Merkmal des ASUS ROG Strix XG49VQ sind ohne Frage die Abmessungen. Ihr werdet im ersten Moment klar von den 49 Zoll und dem 32:9 Format etwas erschlagen.

Der Monitor ist subjektiv deutlich größer als man sich dies vorstellen kann. Aber der Formfaktor hat etwas!

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Was die „Produktiv“ Nutzung angeht würde ich aber eher einen 21:9 Monitor oder zwei 16:9 Monitore bevorzugen. Dies liegt zum einen an der Textschärfe zum anderen ist es gar nicht so leicht die ganze Fläche des Monitors sinnvoll zu nutzen. Maximiert Ihr Anwendungen wie den Webbrowser oder Word erhaltet Ihr zumeist in der Mitte etwas Inhalt und an den Rändern viel Leere.

Um sinnvoll mit dem XG49VQ zu arbeiten müsst Ihr viele Fenster nutzen und das in diversen Anordnungen, um die komplette Fläche zu belegen.

Hier finde ich ist ein klassisches Multimonitor Set-up meist einfach „schneller“.

Anders sieht dies in Spielen aus! Hier ist der XG49VQ einfach geil! Anders kann man dies wirklich nicht sagen. Schon ein 21:9 Monitor ist verglichen mit 16:9 in Spielen eine völlig neue Erfahrung.

Asus Rog Strix Xg49vq Im Test 13

32:9 setzt dem nochmals die Krone auf. Ihr habt bei ASUS ROG Strix XG49VQ ein absolutes mittendrin Gefühl, was auch an der Krümmung des Monitors liegt.

Diese Krümmung wirkt aufgrund der hohen Breite nochmals ein gutes Stück intensiver als bei einem 21:9 Monitor. Sitzt Ihr ausreichend dicht vor dem XG49VQ habt Ihr vor Eurem kompletten Blickfeld nur Monitor.

Gerade in First Person Spielen ist das eine ganz neue Erfahrung. Ich habe beispielsweise einige Stunden in Far Cry New Dawn zugebracht.

Das Spiel streckt zwar das Bild ein Stück weit an den Rändern, aber dies stört eigentlich nicht und ist auch nicht zu stark ausgeprägt. Im Gegenzug erhaltet Ihr eine neue Perspektive auf das Spiel.

Asus Rog Strix Xg49vq Im Test 12

Alles wirkt deutlich intensiver! Ich kann mir das ganze auch sehr gut in Rennspielen vorstellen!

Hinzu kommt natürlich die Bildrate von 144Hz, was Spielen eine gewisse Weichheit verleiht, welche teils sogar etwas surreal wirkt wenn man von 60Hz kommt.

Die Reaktionszeit/Inputlag konnte ich in der Bildmitte mit 8,8ms messen. Ja für super eSportler gibt es noch deutlich flottere Monitore, aber 8,8ms sind völlig okay.

Reaktionszeit

Was die Unterstützung für den 32:9 Formfaktor angeht kann ich auch viel positives vermelden. Nein nicht alle Spiele unterstützen solch ein super breites Bild, aber die überwältigende Mehrheit der Spiele die die letzten 2-3 Jahre herausgekommen sind tun dies.

Anscheinend kommen alle Spiele die auf den 21:9 Formfaktor optimiert sind auch mit 32:9 klar?!

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch ist immer ein sehr lästiges Thema, aber nicht ganz unwichtig. Der ASUS ROG Strix XG49VQ besitzt ein EU Energieeffizienz Rating von „C“ mit einem Verbrauch von 95W.

Dieses Rating kann ich nicht ganz nachvollziehen.

Stromverbrauch

Selbst bei 100% Helligkeit verbrauchte der XG49VQ „lediglich“ 83W. Bei einer etwas typischeren Helligkeit kommen wir auf +- 60W. Dies ist sicherlich nicht sparsam, aber wir haben wir einen 49 Zöller vor uns.

Vergleichen wir dies mit 21:9 Monitoren mit lediglich 34 Zoll, dann bietet der ASUS ROG Strix XG49VQ für seine Größe einen recht fairen Stromverbrauch.

Auch der Leerlaufverbrauch ist mit unter 0,2W völlig in Ordnung. Kurzum, nein der XG49VQ ist kein „Öko Monitor“, braucht aber nicht unplausibel viel Energie.

 

Fazit

Ein 32:9 Monitor ist schon etwas sehr Besonderes. Unabhängig wie gut der ASUS XG49VQ ist, müsst Ihr Euch im klaren sein ob das 32:9 Format überhaupt das richtige für Euch ist.

Seid Ihr in erster Linie Gamer, dann ja! Hier macht 32:9 einfach Spaß, gerade auf einem Monitor wie dem XG49VQ. Ich selbst nutze einen 21:9 Monitor zum spielen und es fällt mir schwer auf einen 16:9 Monitor zurückzuwechseln. 32:9 setzt hier noch mal eins drauf.

Da ein Spiel mehr oder weniger Euer komplettes Blickfeld belegt habt Ihr einfach ein viel stärkeres mittendrin Gefühl. Alle Spiele wirken irgendwie intensiver.

Ich würde sogar glatt sagen, dass es sich lohnt einige Spiele nochmals zu spielen, einfach aufgrund des neuen Bildschirms.

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Dabei kann der ASUS ROG Strix XG49VQ aber auch abseits von seiner schieren Größe punkten. 144Hz sorgen gemeinsam mit der schnellen Reaktionszeit für ein sehr schön flüssiges Spieleerlebnis. Gerade Rennspiele werden auf dem Strix XG49VQ unheimlich viel Spaß machen!

Aber auch Farben, Kontraste und die Helligkeit sind sehr stark. Der XG49VQ bietet den zweit höchsten Kontrast den jemals ein Monitor im Test von Techtest.org erreicht hat und auch praktisch wirken Bilder sehr schön „tief“.

Im Gegenzug ist der XG49VQ aber auch schön hell, was wichtig für HDR ist. HDR ist sicherlich nicht die aller größte Stärke des Monitors, aber dieser schlägt sich hier gut! Ebenfalls gut ist die Kalibrierung von Haus aus und die Farbraumabdeckung. 100% sRGB und 82% von AdobeRGB ist fast schon auf einem semi-professionellen Level.

Der einzige „wirkliche“ Kritikpunkt den habe wäre die Auflösung. Der XG49VQ ist im Grunde ein breiterer Full HD Monitor. Hierdurch kann Text etwas pixlig wirken. In Spielen wiederum hat mich dies 0 gestört.

Hier kommt es etwas auf Eure Prioritäten an.

Dennoch kann ich den ASUS ROG Strix XG49VQ aber Gamern voll empfehlen! Auch wenn der Preis mit knapp unter 1000€ sicherlich recht saftig ist. Dennoch die Spieleerfahrung auf dem XG49VQ ist etwas völlig anderes!

Asus Rog Strix Xg49vq

Die Corsair MP510 im Test, gut und richtig schnell!

Die MP510 ist Corsairs aktuelle High End Mainstream SSD. Diese soll also mit einer sehr hohen Leistung und Datenraten von 3000MB/s+ punkten, ist aber preislich eine Stufe unter den Flaggschiffmodellen von Samsung, Seagate, WD und CO.

Dies macht die MP510 zu einer sehr attraktiven SSD, zumal diese auch in vielen verschiedenen Kapazitäten verfügbar ist.

Corsair Mp510 Im Test 6

Aber wie schaut es in der Praxis aus? Kann hier die Corsair MP510 überzeugen und mit den „großen“ SSDs mithalten?

Finden wir dies gemeinsam im Test heraus!

 

Die Corsair MP510 im Test

Die MP510 ist eine ganz klassische m.2 NVME PCIe SSD. Corsair hat bei dieser völlig auf RGB LEDs oder auch einen Kühlkörper verzichtet.

Wir finden auf der Oberseite lediglich einen Corsair Sticker, mit der Modellbezeichnung. Dieser Sticker ist natürlich etwas repräsentativer gestaltet, schließlich ist die MP510 eine High End SSD.

Corsair Mp510 Im Test 2

Erfreulicherweise setzt Corsair auch bei der MP510 auf ein schwarzes PCB, was wie ich finde immer wertiger aussieht als das OEM Grün.

Unter dem Sticker finden wir zunächst den Controller, welcher der wichtigste Faktor bei einer SSD ist, was das Tempo betrifft.

Hier kommt der Phison PS5012-E12 zum Einsatz, welcher den High End Anspruch der MP510 untermauert. Der Phison PS5012-E12 ist der aktuelle High End PCIe 3.0 Controller aus dem Hause Phison, welcher unter anderem durch extrem hohe IOPS punkten soll. Dies zeigt sich auch in einem gewissen Rahmen bei der Corsair MP510. Hinzukommen Übertragungsraten im Bereich 3000 MB/s+.

Corsair Mp510 Im Test 3

Corsair selbst gibt die Datenraten der MP510 mit bis zu 3480MB/​s an, schwankend je nach Speichergröße.

Die MP510 ist aktuell in 240GB, 480GB, 960GB und 1920GB verfügbar. Damit sind alle Größenklassen abgedeckt.

240GB 480GB 960GB 1920GB
lesen 3100MB/​s 3480MB/​s 3480MB/​s 3480MB/​s
schreiben 1050MB/​s 2000MB/​s 3000MB/​s 2700MB/​s
IOPS (les) 180K 360K 610K 485K
IOPS (schr) 240K 440K 570K 530K

In der Theorie ist die 960GB Version der MP510 die schnellste Version, mit bis zu 3480MB/s lesend und 3000MB/s schreibend.

Lesen übertreffen aber auch die anderen Speichergrößen laut Corsair die 3000MB/s Marke. Primäre Unterschiede gibt es schreibend. Während die 240GB Version nur 1000MB/s schaffen soll, erreicht die 960GB MP510 3000MB/s.

Corsair Mp510 Im Test 4

Für diesen Test habe ich mir die 480GB Corsair MP510 gekauft. Was den Speicher angeht, nutzt diese Toshiba 3D TLC NAND „TCBBG55AIV“.

Spannenderweise gibt Corsair die TDW der 480GB SSD mit satten 800TB an. Theoretisch könnt Ihr also bis zu 800TB auf die 480GB SSD schreiben ehe diese eventuell den Geist aufgibt. Dies sind 438GB pro Tag über die Garantie Laufzeit von 5 Jahren.

Tbw

Dies ist sehr viel! Damit scheint Corsair überzeugt zu sein, dass die MP510 eine recht haltbare SSD ist.

 

Das Testsystem

Für diesen Test kommt das neue Techtest.org SSD Testsystem zum Einsatz.

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • Skill RipJaws V schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3200
  • NVIDIA GT 1030
  • Corsair Professional Series HX750i 750W Netzteil

Werte aus den alten SSD Tests von Techtest.org sind also nicht mit den neuen Werten vergleichbar. Vergleichswerte aus diesem Test sind natürlich alle auf dieser Testplattform entstanden.

 

Theoretische Benchmarks

Starten wir zunächst mit zwei theoretischen Benchmarks. Der wichtigste SSD Benchmark ist klar Crystaldiskmark.

Lesend Schreibend

Erfreulicherweise konnte die MP510 schreibend die von Corsair versprochenen 2000MB/s erreichen und mit 2018MB/s minimal übertreffen.

Lesend hingegen kann ich die Herstellerangabe von 3480MB/s nicht erreichen! Hier war mit 3126MB/s bei meinem Testsystem Schluss. Schade, aber 3126MB/s ist immer noch ein sehr guter wert.

AS SSD ist ein recht alter Benchmark, welcher nicht auf moderne NVME SSDs optimiert ist. Allerdings gibt es hier zwei spannende Module. Dies wäre zunächst eine Messung der Zugriffszeit.

Hier kann sich die MP510 im soliden Mittelfeld platzieren. Allerdings sind die Zugriffszeiten bei modernen SSDs so gering, dass der Unterschied in der Praxis kaum eine Rolle spielen wird.

Kommen wir noch zum AS SSD Kopier-Benchmark.

Kopie

Hier schneidet die MP510 erstaunlich stark ab! Diese kann sogar die eigentlich bessere Corsair MP600 hinter sich lassen.

 

Praktische Tests

Theoretische Benchmarks sind das eine, aber wie gut eine SSD in der Praxis ist das andere. Starten wir hier ganz am Anfang, also bei der Installation von Windows 10. Hier messe ich die Dauer der Windows 10 Installation vom Erstellen einer Partition bis zur ersten geforderten Nutzerinteraktion.

W10 Installation

Hier kann sich die Corsair MP510 den zweiten Platz sichern, nach der deutlich teureren Seagate FireCuda 510 und vor der Corsair MP600.

Ein sehr starkes Abschneiden!

Windows ist installiert, wie lange braucht dies aber zum Starten? Hier messe ich die Zeit vom Betätigen des Einschalters bis zum Öffnen eines Editor Fensters welches im Autostart liegt.

Um Schwankungen etwas zu minimieren gebe ich hier den Mittelwert aus drei Durchläufen an.

W10 Start

Erneut ein starkes Abschneiden und ein solider 2. Platz für die Corsair MP510. Lediglich die ADATA SX8200 Pro kann Windows noch schneller starten, das aber auch nur 0,2 Sekunden schneller.

Windows 10 startet von Natur aus sehr schnell auf modernen SSDs. Die Unterschiede hier sind absolut minimal. Wollt Ihr ein schnell startendes Windows loht es sich glatt mehr auf das Mainboard zu achten, denn die BIOS Zeit ist ein größerer Faktor als die Ladezeit von Windows 10 selbst.

Dies soll aber natürlich nicht das starke Abschneiden der MP510 schmälern.

Kopieren wir nun ein paar Daten. Mit ein paar meine ich 47500 Dateien mit einer Gesamtgröße von 38,6GB. Diese kopieren wir von der ADATA SX8200 Pro auf die Corsair MP510.

Kopieren

Hier landet die MP510 im soliden Mittelfeld, was auch nicht überrascht. Wir haben hier die 480GB Version vor uns welche auch laut Corsair nur eine mittlere Schreibgeschwindigkeit für eine High End SSD hat.

Dies beeinflusst auch die nächsten Tests etwas.

Hier kopiere ich 54000 Dateien mit einer Größe von 63,2GB intern auf der SSD, von Ordner A nach Ordner B.

Intern

Erneut ein nicht schlechtes Abschneiden, aber eher eine Platzierung im Mittelfeld. Ähnliches gilt auch für den nächsten Test.

Für diesen Test wurde auf die Corsair MP510 zwei .rar Archive kopiert, mit einmal 41GB und 47.000 Dateien und einmal mit 25GB und 2.000 Dateien. Bei Archiv NR.1 handelt es sich um meine gepackte Lightroom Bibliothek, bei Archiv NR.2 um Bioshock Infinite.

Test-Paket 1 hat sehr viele kleine Daten, Paket 2 ist etwas gemixter. Es wurde die Zeit gestoppt, bis der Entpackvorgang komplett abgeschlossen war.

Rar

Ja was das Schreiben von Daten angeht ist die 480GB Corsair MP510 eher mittelmäßig, verglichen mit anderen High End SSDs!

Kommen wir zu guter letzt zu PC Mark. PC Mark bietet einen spannenden Anwendungsladezeiten Test. In diesem werden automatisiert diverse Programme, wie Libre Office und GIMP, hintereinander gestartet.

Pc Mark

Hier kann die MP510 sogar den ersten Platz belegen! Beeindruckend.

Zusammengefasst, lesend ist die Corsair MP510 sehr stark. In der Praxis könnt Ihr hier die best möglichen Ladezeiten erwarten. Schreibend ist die MP510 aber eher mittelmäßig, zu mindestens die 480GB Version.

 

Temperatur

Schauen wir uns noch die Hitzeentwicklung der MP510 an. Hierfür nehme ich zwei Messwerte. Einmal das was uns die SSD via Software mitteilt und zum anderen die Temperatur die auf dem Controller zu messen ist.

Für Letzteres nutze ich einen Temperaturfühler.

Temperatur

Die Corsair MP510 ist eine vergleichsweise kühle SSD. Was ein Unterschied wenn wir dies mit der alten MP500 vergleichen.

Selbst ohne Kühlkörper oder direkten Luftstrom konnte ich die MP510 nicht zum throtteln bewegen. Ja dies kann in einem sehr engen Notebook immer noch passieren, wenn die SSD stark abgeschirmt ist, aber die MP510 ist hier vergleichsweise unproblematisch.

 

Leistungsaufnahme

Leider ist das Messen des Stromverbrauchs bei M.2 SSDs etwas nicht ganz triviales. Ich muss mich hier eines Tricks bedienen. Ich verbaue die SSDs in ein externes NVME fähiges USB C 3.1 Gehäuse (Jmicron JMS582) und messe hier den Stromverbrauch dieses Gehäuses inklusive SSD. Ich kann hier das leere Gehäuse in einem gewissen Rahmen herausrechnen, aber die so erhaltenen Werte werden nicht 100%ig genau sein!

Allerdings, eine SSD die tendenziell mehr Strom benötigt, wird auch dies in der Tabelle zeigen. Achtet also weniger auf die absoluten Werte und mehr auf den Vergleich zu den anderen Modellen um einzuschätzen ob nun eine SSD eher mehr oder weniger Energie benötigt.

Leistungsaufnahme

Für die hohe Leistung ist die MP510 eine erstaunlich sparsame SSD. Gerade im Leerlauf benötigt diese angenehm wenig Strom und auch die Lastwerte sehen soweit gut aus!

Lediglich der Standby-Verbrauch könnte etwas besser sein, aber wenn Ihr diese als Systemlaufwerk nutzt, wird diese in der Praxis eh nie in den „Tiefschlaf“ gehen, sondern höchsten in den Leerlauf.

 

Fazit

Mit der MP510 hat Corsair sehr viel richtig gemacht! Ich würde sogar sagen alles richtig gemacht!

Starten wir aber am Anfang. Das Wichtigste ist zunächst sicherlich die Leistung. Diese fällt bei der MP510 durchweg stark aus. Gerade in den praxisorientierten Tests wo es um schnelle Startzeiten und Ähnliches geht kann die MP510 überzeugen. Hier ist diese eine der stärksten SSDs aktuell auf dem Markt!

Ja schreibend gibt es durchaus noch stärkere SSDs, aber dies kann und wird auch teilweise an der 500GB Version hier im Test liegen. Ich erwarte aber, dass Ihr in der Praxis, wenn es Euch um schnelle Ladezeiten in Spielen usw. geht, keine merkbar bessere SSD bekommt!

Corsair Mp510 Im Test 8

Ein weiterer sehr wichtiger Faktor ist der Preis. Die Corsair MP510 ist eine High End SSD, welche eher einen Mittelklasse Preis aufweist. Gerade bei den höheren Kapazitäten ist die MP510 signifikant günstiger als die Konkurrenzmodelle von Samsung, Seagate oder Western Digital, ist aber bei der Leistung auf oder über dem Level dieser Konkurrenten.

Dieser Punkt macht die MP510 zu einer wirklich starken und sinnvollen Wahl, wenn Ihr eine High End SSD wollt.

So als Sahnehäubchen kommt noch eine vergleichsweise niedrige Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung hinzu, was die Corsair MP510 auch für die Notebook Besitzer unter Euch interessant macht!

Corsair Mp510

Die Reolink Argus 2 im Test, vollständig kabellose Überwachungskamera ohne Folgekosten

Die Reolink Argus 2 ist eine der interessantesten Überwachungskameras aktuell auf dem Markt. Warum? Überwachungskameras können ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Allerdings kann die Montage bzw. Installation von Überwachungskameras, gerade Outdoor Überwachungskameras, sehr aufwendig sein. Stromkabel ziehen, Netzwerk Anschluss, Anschrauben usw.

Dies geht mit der Reolink Argus 2 in der Theorie deutlich einfacher, denn die Argus 2 ist eine vollständig kabellose Überwachungskamera!

Die Kamera wird via Akku mit Strom versorgt und direkt ins WLAN eingebunden. Kein Stromkabel nötig und auch keine „Basisstation“ oder Ähnliches.

Klingt doch gut! Aber ist die Reolink Argus 2 auch in der Praxis wirklich so gut? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Reolink für das zur Verfügung stellen der Kamera.

 

Die Reolink Argus 2 im Test

Die Argus 2 ist eine vergleichsweise kleine und kompakte Überwachungskamera. Die Einheit ist lediglich etwas größer als ein Ei und besitzt ebenfalls eine ovale Form.

Reolink setzt bei der Argus 2 auf ein weißes Kunststoffgehäuse. Lediglich auf der Front ist eine schwarze Hochglanz Abdeckung zu finden. In dieser Abdeckung ist die Kameralinse integriert, wie auch diverse Sensoren und IR LEDs.

Bei der Montage der Argus 2 habt Ihr zwei Optionen. Ihr könnt entweder das Schraubgewinde auf der Unterseite nutzen, oder die integrierten Magnete.

Mithilfe dieser Magnete lässt sich die Kamera an eine beigelegte „halbe Metall-Kugel“ anheften, welche sich wiederum aufstellen oder an die Wand montieren lässt. Ich glaube, man kann hier durchaus sagen, dass sich Reolink etwas bei seinem größten Konkurrenten, der Netgear Arlo, orientiert hat.

Auch die Arlo Überwachungskameras setzt auf ein sehr ähnliches Halterungssystem bzw. das gleiche. Ihr könnt die Reolink Argus 2 auch mit den meisten Halterungen der Arlo Kameras nutzen.

Dies ist aber eigentlich gar nicht nötig, denn Reolink ist sehr großzügig was das Zubehör angeht. Neben der Magnethalterung liegt auch eine Wandhalterung mit Schraubgewinde bei, eine wasserfeste Abdeckung, ein Ladekabel und ein Gurt für die Montage an einer Regenrinne.

Ja die Reolink Argus 2 kann sowohl innen, wie aber auch außen genutzt werden! Die Kamera ist also wetterfest.

Wie steht es um die Stromversorgung? Im Gegensatz zur Argus 1 nutzt die Argus 2 einen Akku und nicht teure Spezialbatterien.

Der Akku kann einfach mit einem USB Ladegerät über einen microUSB Port auf der Rückseite geladen werden. Zusätzlich bietet Reolink aber auch ein Solar-Ladepanel an, welches den Akku konstant lädt.

Aber wie oft muss man seine Überwachungskamera laden? Reolink gibt alle 4-6 Monate an, was ein hervorragender Wert wäre.

Selbstverständlich habe ich die Argus 2 noch nicht lange genug um dies zu bestätigen oder zu verneinen, allerdings halte ich diesen Wert vielleicht für etwas hochgegriffen.

Reolink gibt die Aufnahmezeit der Argus 2 mit „nur“ mit 960 Minuten an. 16 Stunden mit einer Akkuladung klingt vielleicht wenig, ist aber praktisch meist ausreichend.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kameras nimmt die Argus 2 nur dann auf, wenn eine Bewegung erkannt wird. Hierfür ist auf der Front ein Bewegungssensor angebracht, erst wenn dieser eine Bewegung feststellt, wird die Kamera hochgefahren.

Dies spart natürlich massiv Akku! So muss nur der Bewegungssensor und eine Basiselektronik (für die WLAN Verbindung) aufrechterhalten werden.

Effektiv hängt also Eure Akkulaufzeit sehr stark von der Menge ab wie viel die Kamera aufnimmt bzw. wie oft Ihr in die live Ansicht schaltet.

Ich würde mal schätzen, dass die Kamera an einem normalen Haus, an der Haustür, vermutlich alle 2 Monate ans Netz muss.

Gespeichert werden die Aufnahmen auf einer microSD Speicherkarte, für welche sich ein Slot unter einer Gummi Abdeckung an der Seite der Kamera befindet.

 

Einrichtung, Installation und App

Für die Einrichtung müsst Ihr Euch etwas Zeit nehmen.

Ladet Euch zunächst die Reolink App herunter, welche für IOS und Android verfügbar ist. In der App müsst Ihr Euch kein Konto beim Hersteller anlegen oder Ähnliches!

Dafür gibt es ein paar Pluspunkte!

Fügt nun in der App eine neue Kamera hinzu. Anschließend müsst Ihr den QR Code Einscannen und den Akku in die Kamera einsetzen. Die Argus 2 begrüßt Euch mit einer Sprachansage.

Die App erstellt Euch nun einen QR Code aus Euren WLAN Informationen, diesen QR Code müsst Ihr vor die Kamera halten, welche diesen einscannt und sich mithilfe der Daten in Euer WLAN Netz einloggt.

Soweit so gut, allerdings hat es bei mir doch recht lange gedauert bis die Kamera den QR Code schließlich erkannt hat. Haltet diesen wirklich recht dicht an die Kamera, ist mein Tipp.

Wurde der Code erkannt ist die Einrichtung auch so gut wie durch. Die Kamera meldet sich in Eurem WLAN Netz an und wird in der App auch angezeigt.

Die Reolink App ist recht einfach aufgebaut. Nein die App ist nicht so schön wie die von Arlo, Nest usw. aber die Funktionalität stimmt.

Auf der Startseite seht Ihr alle Kameras die Ihr verbunden habt mit einer kleinen Vorschau. Tippt Ihr diese an landet Ihr in der Live Ansicht.

Die Ladezeiten sind soweit okay, hier fällt es nicht auf, dass die Argus 2 Akku betrieben ist.

In den Einstellungen könnt und solltet Ihr noch die Einstellungen bezüglich des Bewegungssensors vornehmen. Hier könnt Ihr in mehreren Stufen festlegen wie sensibel dieser ist und natürlich was im Falle eines „Alarms“ passiert.

 

Aufnahme und Alarm

Was passiert nun wenn die Argus 2 eine Bewegung erkennt? Hier gibt es im Großen und Ganzen vier Optionen.

  1. Die Kamera zeichnet ein Video auf
  2. Ihr erhaltet eine Push Nachricht
  3. Ihr erhaltet eine eMail
  4. Es ertönt ein Alarm

Ihr könnt hier alle vier Optionen wählen, oder auch nur einzelne. Zudem ist es möglich einen Zeitplan zu hinterlegen. Seid Ihr beispielsweise jeden Tag von 9 bis 18 Uhr nicht Zuhause, könntet Ihr während dieser Zeit einen Alarm aktivieren, während in der restlichen Zeit keine Aufnahmen stattfinden.

Aufnahmen werden bei der Argus 2 ausschließlich intern auf eine microSD Speicherkarte getätigt. Dies hat vor und Nachteile. Aus Datenschutzsicht ist dies natürlich ideal, genau wie aus Sicht der Kosten. Eine 64GB microSD Speicherkarte, welche ewig ausreicht, kostet ja praktisch nichts mehr.

Solltet allerdings ein Einbrecher die Kamera samt Speicherkarte klauen, wären alle Beweise zerstört.

Daher würde ich beispielsweise den Alarm nicht nutzen um nicht unnötig Aufmerksamkeit auf die Kamera zu lenken.

Was die Zuverlässigkeit der Bewegungserkennung angeht, kann ich mich nicht beklagen. Lediglich auf höheren Distanzen kann diese etwas unzuverlässiger werden (ab 6-8 Metern beginnt die Zuverlässigkeit der Erkennung zu sinken).

 

Bildqualität

Die Reolink Argus 2 verfügt über einen SONY 1/2.8″ CMOS Sensor. Dieser schafft eine Full HD Auflösung bei 15 FPS, mehr als genug für eine normale Überwachungskamera.

Die Bildqualität würde ich bei Tag mit einer 2 bewerten und bei Nacht mit einer 3. Nein Aufnahmen sind nicht so scharf wie bei einem modernen Smartphone, allerdings bei Tageslicht ist das Bild klar und Details lassen sich gut erkennen.

Bei Dunkelheit kommt es sehr auf den Ort an, wo Ihr die Überwachungskamera nutzt. Die Argus 2 verfügt natürlich über IR LEDs, diese sind aber wie bei den meisten komplett kabellosen Überwachungskameras nicht übermäßig stark.

Ein Raum oder ein nicht zu langer Flur wird von diesen ausreichend bis gut ausgeleuchtet, allerdings draußen auf offenen Feld können die IR LEDs durchaus etwas verloren wirken.

Ich würde sagen ein Radius von 5-8 Meter sind so das Maximum, danach wird es zu dunkel, um noch etwas zu erkennen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Blickwinkel. Die Reolink Argus 2 besitzt einen 130 Grad Blickwinkel, was sehr weitwinklig ist! Dies ist natürlich optimal, wenn Ihr einen Raum überwachen wollt, aber suboptimal, wenn Ihr aus der Distanz beispielsweise einen Durchgang beobachten wollt.

Für einen Hof oder kleinen Garten ist natürlich das Weitwinklige ebenfalls gut geeignet. Bedenkt dies aber beim Kauf/der Montage.

Die Kamera darf also nicht zu weit von der „Action“ entfernt sein.

 

Fazit

Wie gut kann eine vollständig kabellose Überwachungskamera funktionieren? Sehr gut! Das zeigt die Reolink Argus 2.

Bei dieser ist natürlich das vollständig kabellose das kaufentscheidende Element. Ihr könnt oder wollt keine Kabel ziehen und sucht eine kleine, unauffällige und problemlose Überwachungskamera, dann ist die Argus 2 die so ziemlich beste Kamera, die Ihr aktuell bekommen könnt.

Auch aus Datenschutz Sicht macht Reolink hier sehr viel richtig. Ihr müsst kein Abo oder überhaupt ein Konto beim Hersteller anlegen und sämtliche Aufnahmen werden lokal auf einer Speicherkarte hinterlegt. Dies ist auch ein Vorteil gegenüber Netgears Alro Kameras, welche vergleichbar sind, aber alle ihre Daten in die USA senden.

Natürlich hat die Argus 2 auch ein paar Schwächen. Der Funktionsumfang ist recht „Basic“, die IR LEDs sind nicht übermäßig stark (bei einer outdoor Nutzung) und es gibt keine dauerhafte Video- Aufzeichnung, die Kamera nimmt nur beim Erkennen einer Bewegung ein Video auf.

Dennoch aufgrund der hervorragenden Akkulaufzeit von mehreren Monaten, den praktisch nicht vorhandenen Folgekosten, die Kamera benötigt gerade einmal Storm im Wert von ca. 2-3 Cent pro Jahr, kann ich ohne Probleme eine Empfehlung für die Argus 2 aussprechen.

Gerade wenn Ihr ansonsten keine Möglichkeit hättet eine Überwachungskamera aufzuhängen, mangels Stromversorgung, ist die Reolink Argus 2 eine absolut adäquate Lösung.

Reolink Überwachungskamera Aussen Akku, 1080p Kabellose WLAN IP...

  • Komplett kabellos
  • Sehr gute Akkulaufzeit + Option auf ein Solarpanel
  • Weites Blickfeld
  • Gute Bildqualität
  • Sowohl für den outdoor wie auch indoor Einsatz
  • Großzügiges Zubehörpaket
  • Keine Folgekosten (gerade mal 2 Cent Stromkosten pro Jahr)
  • Aufnahmen nur lokal auf der Kamera……
  • ….. Aufnahmen nur lokal auf der Kamera
  • Keine dauerhafte Videoaufzeichnung

Huawei Super Charge + USB PD + QC 3.0 = das Baseus BS-EU907 im Test

Ladegeräte des asiatischen Hersteller Baseus sind immer sehr interessant. Baseus hat es also ziemlich einziger Hersteller geschafft den USB Power Delivery Standard (Apple, Google, Nintendo,…), Quick Charge (Samsung, Sony, BQ,….) und Huawei Super Charge in einem Ladegerät zu verbinden!

Das BS-EU907 ist hier Baseus Flaggschiff Ladegerät, welches neben diesen drei Schnellladestandards auch mit bis zu 45W Leistung und einem kleinen Display punkten soll.

Baseus Bs Eu907 Im Test 6

Dabei ist der Preis des BS-EU907 wie bei Baseus üblich mit gerade einmal 22€ extrem niedrig.

Aber wie gut ist das Baseus BS-EU907? Finden wir dies im Test heraus! Haben wir hier das ultimative allround Ladegerät vor uns?

 

Das Baseus BS-EU907 im Test

Das Baseus BS-EU907 ist ein normal großes Ladegerät für die beworbene Leistung von 45W. Ja es gibt hier klar kleinere Modelle auf dem Markt, siehe das Anker Power Atom, aber ich bevorzuge in diesem Fall ein etwas kräftigeres Ladegerät. Günstige und verdächtig kompakte Ladegeräte aus Asien sind immer so eine Sache.

Aber das Baseus BS-EU907 wirkt mehr als vernünftig! Zumal das Gehäuse des Ladegerätes auch gut gearbeitet ist. Baseus setzt hier auf einen schwarzen Hochglanz Kunststoff, welcher ausreichen stabil und massiv wirkt.

Baseus Bs Eu907 Im Test 1

Allerdings ist schwarzer Hochglanz Kunststoff immer ein zweischneidiges Schwert. Schick ja, aber sehr empfindlich gegenüber Kratzern und Fingerabdrücken. Ihr seht fast jede Berührung auf dem Ladegerät.

Hinzu kommt, dass die Front des Baseus BS-EU907 komplett spiegelnd ist. Ja schick ist das Baseus BS-EU907, aber auch super empfindlich, wenn Ihr wollt, dass dieses schick bleibt.

Baseus Bs Eu907 Im Test 2

Das Wichtige ist aber natürlich die Technik. Das Ladegerät verfügt über zwei USB Ports auf der Front. Einer ist hiervon ein USB C Port, der andere ein regulärer USB A Port. Beide Anschlüsse haben es aber in sich!

Starten wir beim USB C Port. Dieser unterstützt den USB Power Delivery Standard mit bis zu 45W und Quick Charge 3.0. Genau genommen soll der USB C Port laut Baseus 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A liefern können.

Der USB A Port hingegen unterstützt Huaweis Super Charge Standard, wie auch Quick Charge 3.0 und soll in der Spitze ebenfalls 45W liefern können. Die Leistung teilt sich auf 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/3A, 12V/3A oder 20V/2,25A auf.

Baseus Bs Eu907 Im Test 4

Leider könnt Ihr aber nicht beide Ports gleichzeitig voll nutzen. Nutzt Ihr beide Ports gleichzeitig ist die Leistung auf insgesamt 5V/6A limitiert.

Dennoch ist es beeindruckend, dass ein Ladegerät über all diese Ladestandards verfügt. Hiermit kann das Baseus BS-EU907 Apple, Huawei, Samsung, Sony, Google, BQ, Moto usw. Smartphones schnellladen! Dies kann aktuell kein Ladegerät von Anker, RAVPower und Co.

Baseus Bs Eu907 Im Test 3

Das Baseus BS-EU907 hat aber noch ein Ass im Ärmel. Auf der Front findet sich ein kleines Display, welches Euch abwechselnd die Spannung und den aktuellen Ladestrom angezeigt. Hieraus könnt Ihr dann ableiten wie schnell Euer Smartphone gerade lädt, was durchaus spannend sein kann.

Aber das Display kann noch etwas. Ihr könnt über eine Touchtaste einen Timer einstellen! Beispielsweise 3 Stunden, danach wird das Ladegerät abgeschaltet. Dies soll Euer Smartphone schonen, wenn Ihr dieses über Nacht am Ladegerät lasst.

 

Der erste Test

Schritt eins bei einem Ladegeräte Test ist das Überprüfen der Hersteller versprechen bezüglich der Leistungsfähigkeit.

Hier muss ich leider ein negatives Feedback zum Baseus BS-EU907 geben! Warum?

Baseus bewirbt den USB C Port mit 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A, was NICHT richtig ist! Der USB C Port kann nur 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2A liefern, wobei dies auch nicht ganz richtig ist.

Baseus Bs Eu907 Im Test 11

Es geht hier um die 20V Spannungsstufe. Diese kann wie beworben durchaus 20V 2,25A liefern, gibt sich aber nur als 20V 2A angeschlossenen Geräten zu erkennen. Hierdurch wird nie ein Gerät, primär Notebook, versuchen mehr als diese 20V 2A zu nutzen.

Dies ist super skurril und sieht einfach nach einem Programmierfehler aus. 20V 2A sind 40W, 15V 3A sind 45W. Es würde mich wundern wenn es wirklich gewollt wäre, dass die 15V Stufe stärke ist als die 20V Stufe.

Wie auch immer, bei meinem Baseus BS-EU907 ist dies der Fall!

Abseits dieser „Besonderheit“ ist mir nichts weiter negativ ins Auge gestochen. Unter konstanter Volllast wird das Baseus BS-EU907 gut warm, aber nicht außergewöhnlich heiß.

Auch die Spannungsstabilität ist soweit okay.

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am Baseus BS-EU907 getestet:

  • Apple iPhone Xs Max
  • Samsung Galaxy S10+
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Nintendo Switch
  • Dell XPS 13 9380
  • Apple MacBook Pro 13
  • Huawei Mate 20 Pro

Starten wir einfach mal mit den Notebooks. Ich habe ja die 20V „Problematik“ angesprochen. Das Apple MacBook Pro 13 kommt damit aber gut klar! Es nutzt einfach die 15V Spannungsstufe und 3A, kommt so also auf die fast vollen 45W.

Ladetempo

Das Dell XPS 13 und viele weitere Windows Notebooks sind aber auf 40W limitiert, da diese auf die 20V Spannungsstufe angewiesen sind. Grundsätzlich spielen hier die +-5W kaum eine Rolle. Allerdings gibt es Notebooks die auf 45W angewiesen sind, wie das Dell XPS 15. Dieses würde also nicht am Baseus BS-EU907 laden.

Für Smartphones und Tablets spielt dies allerdings keine Rolle. Die Nintendo Switch lädt wie üblich mit 15V 0,8A (Display aus), was das typische Schnellladetempo ist.

Auch das Samsung Galaxy S10+, Apple iPhone Xs Max und BQ Aquaris X2 Pro erreichen an einem bzw. beiden Ports ihr maximales Schnellladetempo. Klasse!

Baseus Bs Eu907 Im Test 12

Eine Besonderheit ist das Huawei Mate 20 Pro oder im allgemeinen Huawei Smartphones. Über den USB Power Delivery Ausgang könnt Ihr diese bereits schneller laden. Normalerweise erreichen Huawei Smartphones an einem normalen USB Port +- 7-9W Ladetempo. An einem USB PD Port +-13W. Dies ist aber natürlich nichts verglichen mit den 22,5 bzw. 40W des original Huawei Super Charge Ladegerätes.

Allerdings unterstützt der USB A Port Huawei Super Charge! Dies ist eine absolute Besonderheit und kann kein Ladegerät von Anker, RAVPower usw.

Ihr könnt Euer Huawei Smartphone am Baseus BS-EU907 mit bis zu +-22W laden, was auch funktioniert!

 

Effizienz

Aufgrund des zusätzlichen Displays und der dafür nötigen Elektronik ist der Leerlaufstromverbrauch des Baseus BS-EU907 etwas höher als normal. Etwas höher bedeutet allerdings 0,4W, was immer noch sehr gering ist.

Wie steht es aber um die generelle Effizienz?

Effizienz

Wie bei solchen Ladegeräten oft üblich steigert sich die Effizienz deutlich bei höheren Spannungsstufen. Bei der 5V Stufe erreicht das Baseus BS-EU907 gerade einmal 71-77%, bei 20V hingegen gute 87-88%.

Damit würde ich die Effizienz als durchschnittlich einstufen. Die 88% in der Spitze sind für ein USB Ladegerät gut, die 71% im Minimum aber schlecht.

 

Fazit

Es gibt viele Gründe das Baseus BS-EU907 zu mögen und zu empfehlen. Der wichtigste ist die Flexibilität was die Ladestandards angeht.

  • USB Power Delivery
  • Quick Charge
  • Huawei Super Charge

Mit diesen Ladestandards sind 98% aller Smartphones abgedeckt. Gerade das auch Huawei Smartphones mit vollem Tempo geladen werden können ist mehr als außergewöhnlich!

Damit ist das Baseus BS-EU907 ideal für Nutzer die in mehreren Ökosystemen unterwegs sind.

Baseus Bs Eu907 Im Test 8

Auch das kleine Display, welches Euch direkt über den Ladestrom informiert ist durchaus interessant! Ihr wisst immer wie schnell Euer Smartphone gerade lädt und könnt so gegebenenfalls Probleme mit Ladekabeln usw. einschränken. Auch die Timmer Funktionalität ist interessant!

Auch technisch ist das Baseus BS-EU907 soweit solide. Es ist was die Effizienz angeht nicht ganz Weltklasse, aber ich würde es als überdurchschnittlich einstufen.

Das einzige was mich am Baseus BS-EU907 stört ist das falsche Rating. Angeblich soll das Baseus BS-EU907 20V/2,25A auf dem USB C Port liefern, was aber nicht stimmt. Praktisch sind es „nur“ 20V 2A. Dies spielt für 99% aller Nutzer keine Rolle und ist nur relevant wenn Ihr plant ein Windows Notebook an diesem Ladegerät zu laden.

Wollt Ihr dies nicht ist das Baseus BS-EU907 Quick Charge, USB Power Delivery, Super Charge Ladegerät durchaus eine interessante Wahl, gerade zum Preis von nur 22€!

Die Corsair Force Series MP600 im Test, die erste PCIe 4.0 SSD im Test

Mit den neuen AMD Ryzen 3000 Prozessoren hat PCIe 4.0 Einzug in viele heimische Computer gefunden.

Eine der ersten Komponenten die Nutzen von der schnellen PCIe 4.0 Verbindung machen, ist die Corsair MP600 PCIe SSD.

Dank PCIe 4.0 sollen bis zu 4950MB/s möglich sein, was natürlich eine absolut imposante Datenrate ist.

Corsair Force Series Mp600 Im Test 7

Stellt sich aber die Frage, bringt PCIe 4.0 und das verglichen mit normalen NVME SSDs gesteigerte Tempo in der Praxis überhaupt etwas?

Dies wollen wir doch einmal im Test der Corsair MP600 herausfinden!

 

Die Corsair Force Series MP600 im Test

Die Corsair MP600 ist bereits auf dem ersten Blick eine sehr imposante SSD! Dies liegt natürlich weniger an der SSD selbst und mehr an dem von Corsair verbauten Kühler.

Dieser ist für SSD Verhältnisse riesig, mit einer Höhe von 14,7 mm. Damit werdet Ihr diese SSD nicht in ein Notebook bekommen. Zumindest nicht ohne den Kühler abzunehmen, was durchaus möglich ist.

Corsair Force Series Mp600 Im Test 1

An der Seite gibt es jeweils zwei Clips, löst Ihr diese, lässt sich der Kühlkörper abnehmen. Unter dem Kühlkörper findet sich eine klassische m.2 SSD.

Ihr könntet also auch einen eigenen Kühler installieren. Einen Betrieb komplett ohne Kühlung würde ich aber nicht empfehlen. Die PCIe 4.0 Schnittstelle ist (noch) recht ineffizient und verursacht dementsprechend eine recht hohe Hitzeabgabe. Daher haben auch die AMD X570 Mainboards eine aktive Kühlung auf dem Chipsatz.

Corsair Force Series Mp600 Im Test 2

Wie es sich für eine High End SSD gehört setzt Corsair auf ein schwarzes PCB. Schwarze PCBs strahlen immer eine gewisse Wertigkeit aus.

Was die Komponenten auf der SSD betrifft, sehen wir zunächst den Phison PS5016-E16 Controller. Der Phison PS5016-E16 ist der erste PCIe 4.0 SSD Controller welcher den Weg in die freie Wildbahn gefunden hat. Dieser verfügt über 8 Kanäle und in der Theorie bis zu bis 4.800 MB/s.

Corsair spricht bei der MP600 sogar von bis zu 4950MB/​s.

1 TB 2 TB
lesend 4950MB/​s 4950MB/​s
schreibend 4250MB/​s 4250MB/​s
IOPS lesend 680K 680K
IOPS schreibend 600K 600K

Die MP600 ist aktuell in 1TB und 2TB Kapazität verfügbar. Beide Kapazitäten sind laut Corsair gleich schnell. Lesend sollen 4950MB/s möglich sein und schreibend 4250MB/s.

Corsair Force Series Mp600 Im Test 4

Neben dem Controller ist auch der neue Toshiba BiCS4 TLC NAND „TABBG65AWV“ für dieses hohe Tempo verantwortlich. Ebenfalls spannend ist die von Corsair angegebene Haltbarkeit. Die 1TB Version soll satte 1,8PB durchhalten, was satten 490GB pro Tag Schreiblast über 10 Jahre entspricht.

Tbw

Natürlich können diese Werte in der Praxis nochmals anders aussehen, aber Corsair hat anscheinend in seine SSD ein hohes Vertrauen. Dieses Vertrauen wird auch nochmal von einer 5 Jahre Garantie untermauert.

 

Das Testsystem

Da wir hier eine PCIe 4.0 SSD vor uns haben, musste ich das Testsystem dementsprechend etwas anpassen.

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • Skill RipJaws V schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3200
  • NVIDIA GT 1030
  • Corsair Professional Series HX750i 750W Netzteil

Werte aus den alten SSD Tests von Techtest.org sind also nicht mit den neuen Werten vergleichbar. Vergleichswerte aus diesem Test sind natürlich alle auf dieser Testplattform entstanden.

 

Theoretische Benchmarks

Starten wir wie üblich mit den theoretischen Benchmarks. Der wichtigste ist hier klar Crystaldiskmark.

Lesend Schreibend

Erstaunlich und erfreulich! Die Corsair MP600 kann sogar die von Corsair angegeben Werte ein Stück weit übertreffen. Lesend konnte ich satte 5002MB/s erreichen, womit die magische Grenze von 5GB/s geknackt wurde.

Schreibend waren ebenfalls sehr starke 4452MB/s möglich, was ebenfalls ein Stück weit über Corsairs Angabe liegt.

Corsair Force Series Mp600 Im Test 8

Meine Vermutung, diese Angaben wurden vor Corsair vor dem Erscheinen der AMD Ryzen 3000 Prozessoren erstellt, auf irgendwelchen PCIe 4.0 Testplattformen, welche vermutlich noch nicht die maximale Leistung erreichen konnten.

Was aber auch auffällt ist, dass das Tempo der SSD bei kleinen Dateigrößen langsam auf das Tempo herkömmlicher High End PCIe 3.0 SSDs zurückfällt. Ja auch hier ist die SSD sehr schnell unterwegs, PCIe 4.0 hilft aber primär bei den maximalen Datenraten.

Wechseln wir zu AS SSD. AS SSD ist ein etwas älterer Benchmark, welche nicht gut auf das hohe Tempo moderner NVME SSDs optimiert ist. Aber bietet zwei durchaus interessante Tests.

Starten wir mit der Zugriffszeit.

Zugriff

Die Corsair MP600 schlägt sich hier gut! Diese ist zwar nicht auf Platz 1 kann aber Platz 2 bzw. 3 für sich behaupten. Ob dies nun so eine große Rolle spielt bei diesen niedrigen Zugriffszeiten lasse ich aber mal dahingestellt.

Interessanterweise bei AS SSDs kopiertest kann die MP600 nur bedingt überzeugen und wir sogar vom „kleinen“ Bruder der MP510 geschlagen.

As Kopier

 

Praxistests

Kommen wir damit zu den Praxistests. Starten wir mit der Installation von Windows 10 von einem USB Stick. Hierbei messe ich die Zeit vom Erstellen der Partition bis zur ersten Nutzerinteraktion durch das Installationsprogram.

W10 Installation

Mit 255 Sekunden ist die Corsair MP600 eine sehr flotte SSD, auch wenn hier keine Vorteile durch die PCIe 4.0 Verbindung offensichtlich sind. Die Corsair MP510 ist mit 251 sogar noch einen Hauch schneller.

Ist nun Windows 10 installiert, wie schnell startet dieses? Hier habe ich die Zeit vom Betätigen des Einschalters bis zum Öffnen eines Editor-Fensters, das im Autostart liegt, gemessen.

Um Messungenauigkeit etwas zu reduzieren gab es drei Durchläufe, woraus der Mittelwert gebildet wurde.

W10 Start

Erneut verglichen mit der MP510 keine großen Vorteile für die MP600, was aber auch nicht schlimm ist! MP600, gemeinsam mit der MP510 und der ADATA SX8200 Pro führen das Feld an.

Allerdings sind die Startzeiten derartig dicht beieinander, dass dies in der Praxis kaum eine Rolle spielt.

Kopieren wir doch einmal ein paar Dateien. Mit ein paar meine ich 47500 Dateien mit einer Dateigröße von 38,6GB. Diese werden von der ADATA SX8200 Pro auf die jeweilige Test-SSD kopiert.

Kopieren

Erneut ein sehr starkes Abschneiden, aber auch nur Platz 2. Die Seagate FireCuda 510, welche unheimlich schnell beim Schreiben von Dateien ist, kann die MP600 schlagen.

Wie kann dies sein? Die MP600 hat doch klar die höchsten Datenraten? Ja, bei großen zusammenhängenden Dateien. Bei kleineren Dateien ist das Tempo bei allen Speichermedien deutlich reduziert.

Zum anderen kann es natürlich sein, dass die Ausgangs-SSD hier die Corsair MP600 etwas gebremst hat.

Daher kopieren wir in Runde zwei 54000 Dateien mit einer Dateigröße von 63,2GB intern auf der SSD von Ordner A zu Ordner B. Die SSD muss also gleichzeitig lesen und schreiben.

Intern

Siehe da, die Corsair MP600 belegt hier eindeutig den ersten Platz! Hier zeigen sich die hohen Datenraten.

Machen wir weiter mit einem WinRAR Test. Für diesen Test wurde auf die Corsair MP600 zwei .rar Archive kopiert, mit einmal 41GB und 47.000 Dateien und einmal mit 25GB und 2.000 Dateien. Bei Archiv NR.1 handelt es sich um meine gepackte Lightroom Bibliothek, bei Archiv NR.2 um Bioshock Infinite.

Test-Paket 1 hat sehr viele kleine Daten, Paket 2 ist etwas gemixter. Es wurde die Zeit gestoppt, bis der Entpackvorgang komplett abgeschlossen war.

Rar

Erneut ein souveräner Platz 1 für die Corsair MP600!

Schauen wir uns zum Abschluss noch den PC Mark Anwendungsstart Test an. Dieser simuliert das Starten von Programmen wie Libre Office oder GIMP.

Pc Mark

Erneut Platz zwei für die Corsair MP600. Diese wird von der MP510 in diesem Test geschlagen.

 

Temperatur

Ganz klar gesagt, dank des großen Kühlkörpers sind die Temperaturen bei der Corsair MP600 sehr unproblematisch.

Temperatur

Selbst bei konstanter Volllast bleibt diese unter 60 Grad, bei welchen es auch kein Throttling gibt.

 

Fazit

Ja die Corsair MP600 ist eine herausragende SSD und je nach Aufgabe eins der schnellsten Modelle oder sogar das schnellste Modell auf dem Markt.

Die größte Stärke der MP600 sind klar die sequenziellen Datenraten. Geht es um das Kopieren von großen Dateimengen gibt es aktuelle keine SSD die mit der MP600 mithalten kann, sofern Ihr auch ein PCIe 4.0 fähiges System habt.

Mit über 5000MB/s lesen und 4452MB/s schreibend ist die MP600 rasant schnell.

Corsair Force Series Mp600 Im Test 6

Allerdings ist die Corsair MP600 auch nicht immer so „dominant“. Geht es um Ladezeiten ist die SSD schnell, aber praktisch auch nicht viel schneller als eine normale High End PCIe 3.0 SSD.

So ist die „kleinere“ Corsair MP510 in vielen Bereichen mit der MP600 gleichauf. Überraschend? Nein! Bereits in diesem Artikel habe ich die Ladezeiten einer günstigen und einer High End SSD in Spielen verglichen. Hier gab es fast keine Unterschiede.

Kurzum, ja die MP600 ist eine hervorragende SSD, welche sich aber neutral betrachtet nur lohnt wenn Ihr viel stumpf Dateien von A nach B kopiert. Hier kann diese ihre Stärken dank PCIe 4.0 und des hohen TBW Ratings ausspielen.

Sucht Ihr einfach nur eine SSD mit guten Datenraten und sehr guten Ladezeiten, dann werdet Ihr kaum/keinen Unterschied zu einer deutlich günstigeren Corsair MP510 oder ADATA SX8200 Pro spüren.

Corsair Force Series Mp600 Im Test

Die TaoTronics TT-BH053 Ture Wireless Ohrhörer im Test

Wenn es um günstige und gute Bluetooth Ohrhörer geht, war TaoTronics in der Vergangenheit immer eine feste Größe!

Bisher hatte ich allerdings nur sehr wenige true wireless Ohrhörer aus dem Hause TaoTronics in den Fingern. Dies soll sich nun mit den neuen TT-BH053 ändern.

Taotronics Tt Bh053 Ture Wireless Ohrhörer Im Test 11

Wie bei TaoTronics üblich sind auch die TT-BH053 Ture Wireless Ohrhörer mit rund 45€ eher in der Einstigerpreisklasse angesiedelt.

Hier sollen diese aber mit einem guten Klang und vor allem einer starken Akkulaufzeit punkten können. Aber stimmt dies auch?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Die TaoTronics TT-BH053 Ture Wireless Ohrhörer im Test

Wie die meisten „true Wireless“ Ohrhörer bestehen auch die TaoTronics TT-BH053 aus zwei Komponenten. Dies wären zum einen die Ohrhörer selbst, wie aber auch die Lade- bzw. Transportbox.

Gerade Letztere ist hier nicht ganz unwichtig, da sie durchaus die Alltagserfahrung mit den Ohrhörern deutlich prägen kann.

Taotronics Tt Bh053 Ture Wireless Ohrhörer Im Test 1

Starten wir auch mit der Ladebox der TaoTronics TT-BH053. Diese ist mit 81 x 27 x 38 mm als vergleichsweise kompakt einzustufen.

Was die Verarbeitung und den generellen Qualitätseindruck angeht, bin ich zugegeben mäßig beeindruckt. Man merkt, dass TaoTronics hier eher auf ein zweckmäßiges Design setzt.

Die Ladebox ist komplett aus einem sehr einfachen matten Kunststoff gefertigt. Gerade der Deckel der Ladebox wirkt etwas „billig“.

Taotronics Tt Bh053 Ture Wireless Ohrhörer Im Test 2

Funktional gesehen gibt es aber nichts zu beklagen. Der Deckel der Ladebox wird über Magnete sicher geschlossen gehalten. Ebenso werden die Ohrhörer mithilfe von Magneten in der Ladeschaale fixiert.

Laut TaoTronics kann die Ladebox die Ohrhörer satte 7,2x unterwegs wiederaufladen. Dies halte ich für etwas optimistisch! Ich kam auf +- 4,x Aufladungen „on the Go“, was aber immer noch stark ist!

Die Ohrhörer selbst sollen mit einer Ladung rund 5 Stunden durchhalten können. Dies lässt sich in der Praxis durchaus erreichen, bei lauter Musikwiedergabe rechnet aber eher mit 3,x Stunden.

Taotronics Tt Bh053 Ture Wireless Ohrhörer Im Test 4

Erneut ein vernünftiger Wert!

Geladen wird die Transportbox erfreulicherweise über einen USB C Port auf der Rückseite. Den Ladestatus könnt Ihr wiederum anhand von vier LEDs auf der Front erkennen.

Ähnlich wie die Transportbox sind auch die Ohrhörer aus einem matten Kunststoff gefertigt. Dieser wirkt auch hier nicht übermäßig edel, aber die Ohrhörer wirken ausreichend massiv und stabil. Auch ist dieser Kunststoff recht pflegeleicht.

Daher kann ich hier nicht zu laut klagen. Die Ohrhörer sind eine Mischung aus den Apple AirPods und klassischen Ohrstöpseln, was die Form angeht.

Taotronics Tt Bh053 Ture Wireless Ohrhörer Im Test 3

Die Ohrhörer verfügen also über einen Silikonaufsatz, welcher Euer Ohr versiegelt, aber auch über eine Art Steg der aus Eurem Ohr herausragt. Mittlerweile sollte die Form ja bekannt sein.

Zur Steuerung verfügen die Ohrhörer über eine kapazitive Touch Rückseite. Diese kann teilweise etwas träge reagieren bzw. man muss diese deutlich antippen.

Ich möchte mich hierüber nicht zu laut beschweren, denn dies verhindert versehentliche Berührungen wenn man die Ohrhörer richtet.

Das Ein- bzw. Ausschalten passiert automatisch wenn Ihr die Ohrhörer in die Ladebox legt bzw. herausnehmt.

 

Tragekomfort

Die TaoTronics TT-BH053 sitzen in meinen Ohren sehr bequem und entspannt! Ich kann diese problemlos über eine längere Zeit ohne Drücken oder Ähnliches tragen.

Taotronics Tt Bh053 Ture Wireless Ohrhörer Im Test 9

Ich will aber fast sagen die Ohrhörer sitzen etwas sehr entspannt! Teils hatte ich etwas damit zu kämpfen, dass diese sich lockerten, was natürlich suboptimal ist.

Daher würde ich die TT-BH053 nur bedingt für Sport oder Aktivitäten empfehlen wo Ihr Euch viel bewegt.

 

Klang der TaoTronics TT-BH053

Kommen wir zum Klang der TaoTronics TT-BH053. Hier gibt es glücklicherweise Positives zu vermelden.

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Diese sind angenehm sauber und besitzt in den spitzen eine schöne „Schärfe“ und Luftigkeit. Hohe Stimmen und Insturumente werden von den TaoTronics TT-BH053 gut wiedergegeben.

Keine Klagen hier!

Taotronics Tt Bh053 Ture Wireless Ohrhörer Im Test 8

Die Mitten wiederum fallen etwas schwächer aus. Diese kann man nicht als schlecht bezeichnen, aber es gibt hier etwas Luft nach oben.

Die Mitten wirken ein wenig matt und könnten lebendiger und voller daher kommen. Höhen und Bässe sind hier klar der dominate Faktor im Klang.

Kommen wir damit auch zum Bass. Dieser ist angenehm kräftig mit einem schönen Punch. Selbst der Tiefgang ist für Ohrhörer dieser Klasse stark!

Damit gehen die TaoTronics TT-BH053 klanglich ganz klar in die Badewannen Richtung. Also vorne (Höhen) hoch, in der Mitte abgeflacht und am Ende (Tiefen) wieder hoch.

Diese Klangsignatur gilt im Allgemeinen als sehr massenkompatibel, da so Musik sehr lebendig und dynamisch wirkt. Gerade die typische Pop Musik, genau wie elektronische Klänge „funktionieren“ mit solch einer Klangsignatur sehr gut.

Ja die Mitten könnten etwas feiner aufgelöst sein, aber abseits davon habe ich keine Klagen bei den TaoTronics TT-BH053! Mehr kann man für +-50€ nicht erwarten.

Bei Amazon hatten sich eine Handvoll Nutzer über zu wenig Bass bei den TaoTronics TT-BH053 beschwert, was ich 0 nachvollziehen kann! Ich vermute, dass diese Nutzer die falschen Ohraufsätze genutzt haben.

Die Ohrhörer müssen Euer Ohr vollständig versiegeln, damit der Bass druck aufbauen kann. Sitzen die Ohrhörer locker, dann verpufft der Bass.

 

Fazit

Die TT-BH053 von TaoTronics sind gute und empfehlenswerte true wireless Ohrhörer für die nicht Sportler unter Euch.

Starten wir beim Wichtigsten, dem Klang. Die Ohrhörer klingen sehr kräftig mit einem tiefen und mächtigen Bass, wie auch sehr klaren Höhen. Die Mitten sind vielleicht etwas dünner, aber dennoch würde ich die Ohrhörer als gut klingend bezeichnen!

Gerade wenn Ihr einen etwas lebendigeren und dynamischeren Klang bevorzugt werdet Ihr Freude an den TaoTronics TT-BH053 haben!

Taotronics Tt Bh053 Ture Wireless Ohrhörer Im Test 7

Auch die Akkulaufzeit, wie die Nutzbarkeit im Alltag fällt solide aus! Super!

Grundsätzlich passten die Ohrhörer auch gut in meine Ohren. Diese saßen sehr bequem und entspannt, aber auch vergleichsweise locker. Wollt Ihr diese zum Joggen nutzen, dann wäre ich etwas vorsichtig.

Kurzum zu einem Preis von unter 50€ machen die TaoTronics TT-BH053 einen guten Job und Ihr werdet es nicht einfach haben bessere Ohrhörer auf der Amazon Plattform zu finden!

Vernümftig und Preiswert, das Acer Predator Helios 300 im Test

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Mit dem Helios 300 hat Acer ein sehr spannendes Notebook im Sortiment, für alle die ein gutes Gaming Notebook in der 1000€ Preisklasse suchen.

Hier bietet dieses mit Intel 9. Gen CPUs und aktuellen NVIDIA Grafikkarten aktuelle Hardware zu einem augenscheinlich fairen Preis.

Acer Predator Helios 300 Im Test 7

Aber gerade bei Notebooks ist dies nicht immer ganz so leicht zu beurteilen, hier gibt es schließlich viel mehr wichtige Komponenten als nur CPU und GPU.

Wollen wir uns daher doch einmal ansehen wie sich das Predator Helios 300 von Acer so im Test schlägt!

An dieser Stelle vielen Dank an Acer für das Ausleihen  des Helios 300 für diesen Test!

 

Das Acer Predator Helios 300 im Test

Das Acer Predator Helios 300 ist ein klassisches 2019er Gaming Notebook. Dieses ist mit rund 25mm zwar nicht „luxuriös“ dünn, aber auch nicht als fett oder klobig zu bezeichnen.

Auch die sonstigen Abmessungen stimmen. Die 15 Zoll Version misst 363×254 mm.

Acer Predator Helios 300 Im Test 1

Ich würde dies geht völlig in Ordnung, gerade wenn man den Preis bedenkt. Einzelne Versionen des Helios 300 sind bereits für knapp über 1000€ erhältlich und die hier getestete Version liegt gerade einmal bei 1400€, hier darf man kein „Razer Blade“ erwarten.

Erfreulicherweise nutzt Acer aber recht dünne Displayrahmen, wodurch das Helios 300 einen modernen Look hat.

Was die Materialwahl angeht gibt es keine Überraschungen. Die Basis des Helios 300 besteht aus Kunststoff. Die Handballenauflage bzw. das Tastaturdeck, wie auch die Rückseite des Displays, sind allerdings mit Aluminium verfeinert. Dies soll für ein etwas wertigeres Äußere sorgen, was auch durchaus gelingt!

Acer Predator Helios 300 Im Test 6

Gerade das Aluminium, welches um die Kanten der Basis gebogen ist wirkt wertig. Positiv überrascht hat mich auch die Stabilität des Notebooks! Dieses ist vergleichsweise verwindungssteif.

Bei allen positiven Worten muss man aber auch dazusagen, dass das Helios 300 kein „premium“ Notebook im engeren Sinne ist. Man merkt hier durchaus, dass Acer auf den Preis und eine möglichst starke Hardware zu diesem, wert gelegt hat.

Acer Predator Helios 300 Im Test 3

Teilweise sind Spaltmaße nicht ganz Spitzenklasse und man merkt, dass Kunststoff weiterhin die Basis des Notebooks ausmacht.

Solide fallen die Anschlüsse des Helios 300 aus. Auf der linken Seite finden wir den Ladeport, einen LAN Port, zweimal USB 3.0 und einen Headset Anschluss.

Auf der rechten Seite ist ein HDMI 2.0 Port, ein DisplayPort 1.4, ein weiteres mal USB 3.0 und USB C zu finden. Abseits eines Thunderbolt 3 Ports und vielleicht eines Kartenlesers ist so alles vorhanden was man sich wünschen kann.

Was ich leider etwas kritisieren muss, ist die Positionierung der Anschlüsse. Diese sind vergleichsweise weit vorne am Notebook angebracht. Hierdurch können eingesteckte Kabel die Maus stören.

Acer Predator Helios 300 Im Test 5

Allerdings glaube ich zu verstehen warum Acer dies gemacht hat.

Der Bereich in welchem normalerweise die Anschlüsse bei einem Notebook zu finden sind, ist hier von Lüftungsöffnungen belegt. Dann hoffen wir mal, dass die Kühlung die etwas mäßige Position der Anschlüsse rechtfertigt.

 

Display

Das Acer Helios 300 ist sowohl mit 17,3 Zoll wie auch mit 15,6 Zoll Display verfügbar. Hier im Test habe ich die 15,6 Zoll Version mit 144Hz Panel.

Bei diesem handelt es sich erfreulicherweise um ein mattes IPS Panel! Ja selbst in einem Preis/Leistungs orientierten Gaming Notebook findet man mittlerweile wertige IPS Panels mit hoher Bildwiederholungsrate.

Aber ist das IPS Panel wirklich so wertig? Ja! Subjektiv sieht das Display gut aus. Klar es gibt noch „krassere“ Displays, was die reine Bildqualität angeht, aber diese findet man nicht in Gaming Notebooks und vor allem nicht mit hoher Bildwiederholungsrate.

Subjektiv taugt das im Acer Predator Helios 300 verbaute Display völlig. Dies wird aber auch von den Messwerten bestätigt.

Eine 97% sRGB Abdeckung und 72% von AdobeRGB ist schon sehr ordentlich.

Farbraum

Ebenfalls ordentlich ist der Kontrast mit 1:810 und die maximale Helligkeit von 310 cd/m². Damit ist das Helios 300 durchaus auch in etwas helleren Umgebungen zu nutzen.

Kurzum das Display ist für Gamer absolut top und selbst für Hobby Foto/Video-Bearbeitung zu gebrauchen.

 

Lautsprecher

Das Acer Predator Helios 300 verfügt über zwei Lautsprecher, welche auf der Front des Notebooks angebracht sind.

Diese stechen weder besonders positiv noch negativ hervor. Die Lautsprecher sind angenehm klar und sauber, besitzen aber wenig Bass.

Damit taugen diese für Youtube Videos und Ähnliches, bieten aber natürlich kein Kino Feeling.Das Helios 300 ist hier auf dem Level eines Alienware M15 R4.

 

Eingabegeräte

Acer setzt auch beim Helios 300 auf eine große Tastatur inklusive Nummernpad! Diese nutzt dabei den mittlerweile meist üblichen chiclet Style.

Was das Layout angeht, haben wir eine recht klassische QWERTZ Tastatur vor uns. Ich konnte keine größeren Sünden oder Veränderungen beim Layout bemerken, alles passt soweit.

Die F Tasten sind aber wie üblich mit Zusatzfunktionen belegt, wie einstellen der Tastatur-Helligkeit usw. Die Lautstärken Einstellung und Displayhelligkeit liegt allerdings auf den Pfeiltasten, welche hier die volle Größe haben.

Acer Predator Helios 300 Im Test 6

Was das Tippgefühl betrifft würde ich die Tastatur des Helios 300 als mittelmäßig einstufen. Grundsätzlich tippt es sich gut. Die Tasten sind fest mit einem guten Anschlag und das Tastaturdeck gibt kaum nach. Lediglich könnte der Druckpunkt der Tasten etwas knackiger sein.

Dieser ist hier etwas schwammig, verglichen mit Alienware, Dell oder auch den größeren ASUS Modellen.

Für den Normalnutzer geht das aber in Ordnung, genau wie für Gamer.

Die Beleuchtung der Tastatur ist ebenfalls ordentlich. Allerdings setzt Acer auf eine Zonen- Beleuchtung. Die Tastatur besitzt vier Zonen, für welche Ihr jeweils eine Farbe einstellen könnt.

Über das Trackpad kann ich mich nur durchweg positiv äußern. Dies hat eine schöne Größe und Textur und auch das Tracking fühlt sich gut an.

 

Leistung und Benchmarks

Für diesen Test habe ich das Helios 300 von Acer mit dem aktuellen Intel Core i7-9750H und der NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti zur Verfügung gestellt bekommen.

Damit fällt dieses in die „Mittelklasse“ der Gaming Notebooks. Der Intel Core i7-9750H ist natürlich der obligatorische High End Notebook Prozessor, welcher geschätzt in 80% aller Notebooks über 1000€ zum Einsatz kommt.

Dies auch durchaus zurecht! Der Intel Core i7-9750H ist eine klasse CPU, welche über 6 + 6 Kerne verfügt, welche mit bis zu 4,5Ghz takten. Der Basis Takt liegt aber mit 2,6Ghz natürlich deutlich niedriger.

Etwas Außergewöhnlicher ist die GTX 1660 Ti von Nvidia. Diese könnte man auch als RTX 2060 „Lite“ bezeichnen. Beide Karten basieren auf der gleichen Architektur, der GTX 1660Ti fehlt aber unter anderem der Raytracing Support.

Schauen wir uns das Ganze erst einmal in ein paar Benchmarks an.

1 2 3 4 5 6

Cb 15 Cb 20 Handbreake

Hier haben wir ein paar interessante Ergebnisse! Starten wir zunächst mit der CPU. Diese liefert eher Durchschnittliche bzw. leicht Unterdurchschnittliche für einen i7-9750H. Dies fällt gerade bei Cinebench R20 auf. Hier ist der MultiCore Score mit 2309 Punkten Okay, aber auch nicht besonders gut, für diese CPU.

Der Single Core Score ist hingegen mit 462 der beste den ich bisher bei einem Notebook gesehen habe!

Die GTX 1660 Ti hat mich hingegen durchgehend positiv überrascht. Wird sind hier was die Leistung angeht klar über der alten GTX 1060 und +- auf dem Level der GTX 1070 bzw. RTX 2060.

Dies bestätigt sich auch in „richtigen“ Spielen.

Fps

Battlefield One The Witcher 3

Das Helios 300 ist ein ideales Notebook für die Full HD Auflösung! Die überwältigende Mehrheit aller aktuellen Spiele erreicht auf diesem +- 60 FPS bei maximalen Details und Full HD.

Es gibt hier ausnahmen, wie Anthem oder Assassin’s Creed Odyssey, wo wir eher FPS im Bereich 30+ sehen, aber dies ist eher die Ausnahme.

ESport Titel aller CS GO hingegen machen gut Nutzen vom 144Hz Panel und erreichen dementsprechende Bildraten.

Kommen wir zum Abschluss noch auf die SSD zu sprechen. Hier ist in meinem Helios 300 eine WD SN720 verbaut. Eine exotische SSD, welche ich zuvor noch nie in einem Notebook gesehen habe.

Hierbei handelt es sich um eine OEM SSD von Western Digital, welche ein wenig in die „Black“ Richtung geht.

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Hierzu passen auch die Messwerte. Lesend erreichte die SSD über 3000MB/s und schreibend über 2400MB/s, was sehr gute Werte sind!

Damit liegt das Helios 300 deutlich über meinen Erwartungen.

 

Lautstärke und Temperatur

Das Helios 300 ist eins der leisesten Gaming Notebooks das ich bisher in den Fingern hatte! Im Leerlauf ist dieses wie es mittlerweile eigentlich üblich ist komplett ruhig. Hier ist das Notebook unhörbar.

Aber selbst unter Gaming Last drehen die Lüfter nur sehr sanft hoch. Das Helios 300 erzeugt bei Spielen lediglich ein nicht störendes leichtes Surren.

Das ASUS ROG Strix Scar III G531GW ist beispielsweise über doppelt so laut wie das Acer Predator Helios 300!

Acer Predator Helios 300 Im Test 9

Hat sich Acer aber diese gute Lautstärke mit hohen Temperaturen erkauft? Nein!

Bei einer CPU Volllast erreicht der i7-9750H gerade einmal entspannte 78-82 Grad. Ja dies ist für ein Notebook dieser Klasse wirklich nicht zu viel, ganz im Gegenteil.

Kommt zur CPU auch noch Last auf der GPU hinzu, gehen die Temperaturen ein Stück noch nach oben. Aber in Spielen sind CPU Temperaturen von 8X Grad und eine GPU Temperatur von 7X Grad normal.

Dies ist völlig in Ordnung, gerade wenn man die geringe Lautstärke bedenkt!

 

Akkulaufzeit

Kommen wir noch kurz auf die Akkulaufzeit zu sprechen. Das Helios 300 hat keine spektakuläre Akkulaufzeit, dies darf man aber bei einem Gaming Notebook auch nicht erwarten.

In der Praxis kam ich auf rund 4-4,5 Stunden bei einer Office/Web Nutzung. Schaltet Ihr WLAN aus und führt sonstige Optimierungen durch, wären sicherlich auch 5 Stunden möglich.

Dies ist kein spektakulärer Wert, aber soweit in Ordnung.

 

Fazit

Das Acer Predator Helios 300 kann man fast als „DAS vernünftige Gaming Notebook“ bezeichnen. Warum? Es gibt ohne Frage aufregendere Notebooks, mit noch mehr Leistung, einem noch besseren Display, kompakteren Abmessungen usw.

Aber zu einem Preis von unter 1400€ bietet das Helios 300 ein extrem starkes und nur schwer zu überbietendes Gesamtpaket!

Acer Predator Helios 300 Im Test 10

Das so ziemlich Wichtigste ist hier die Leistung. Die Kombination aus i7-9750H, NVIDIA GTX 1660 TI und 144Hz kann in der Praxis überzeugen! Die Mehrheit aller aktuellen „AAA“ Spiele werdet Ihr auf dem Helios 300 bei sehr hohen Details mit +- 60 FPS spielen können. Hier und da gibt es auch Ausnahmen, aber 30+ FPS waren bei maximalen Details in allen Spielen problemlos zu erreichen.

ESport Titel, wie CS Go hingegen, erreichen Bildraten im dreistelligen Bereich, wo dann auch das 144Hz Display beginnt so richtig Spaß zu machen.

Aber auch abseits der hohen Bildwiederholungsrate ist das Display völlig in Ordnung! Dies ist qualitativ tadellos und sogar für Hobby Foto/Video-Bearbeitung zu gebrauchen.

Ebenfalls sehr loben muss ich das Helios 300 für die Kühlung. Das Notebook läuft vergleichsweise kalt und auch sehr leise! Ja in Spielen ist es hörbar, aber signifikant leiser als 99% aller Modelle auf dem Markt!

  • Gaming Performance gut
  • Display sehr gut
  • Kühlung und Lautstärke sehr gut

Damit hat das Helios 300 schon einmal eine sehr starke Ausgangsposition für Gamer.

Wirkliche negative Punkte konnte ich keine finden. Es gibt lediglich ein paar „mittelmäßige“ Eigenschaften, welche aber aufgrund des Preises keine Überraschung darstellen. So ist die Tastatur nur „Okay“, genau wie die Lautsprecher.

Acer Predator Helios 300 Im Test 11

Auch ist das Gehäuse nicht das wertigste, aber unter 2000€ ist es hier gar nicht mal so leicht etwas deutlich besseres zu finden.

Wenn mich vielleicht etwas deutlicher gestört hat, dann war es die Positionierung der Anschlüsse. Diese sind etwas weit vorne am Gerät, wodurch diese gerade die Maushand etwas stören können.

Das war es aber auch schon! Kurzum Ihr sucht ein gutes und vernünftiges Gaming Notebook zu einem fairen Preis, dann ist das Helios 300 von Acer eine klasse Option!

Acer Predator Helios 300

Die Corsair K57 RGB im Test, die neuste kabellose RGB Gaming Tastatur von Corsair.

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Kabellose Gaming Mäuse oder Headsets sind schon längst allgegenwärtig. Kabellose Tastaturen sind hingegen im Gaming Sektor absolute Exoten. Es gibt kaum welche und die die es gibt sind meist eher mäßig gut oder haben diverse Kompromisse einzugehen.

Mit der neuen K57 RGB versucht Corsair dies zu ändern. Neben einer RGB Beleuchtung setzt die K57 auf Corsairs proprietäre Slipstream Technologie für eine besonders schnelle Verbindung.

Corsair K57 Rgb Im Test 9

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Welche Kompromisse muss die K57 RGB eingehen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen der K57 RGB für diesen Test.

 

Die Corsair K57 RGB im Test

Die K57 RGB ist bereits auf den ersten Blick als klassische Corsair Tastatur zu erkennen. Corsair verfolgt auch hier seine typische Designsprache. Die Tastatur ist also komplett in Schwarz gehalten und besitzt „schwebende“ Tasten.

Was nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist, ist die kabellose Natur der K57 RGB. Abseits des fehlenden Kabels entspricht optisch alles eines normalen High End Gaming Tastatur.

Corsair K57 Rgb Im Test 1

Die Abmessungen, Tastenhöhe und auch Tastenanzahl ist soweit normal.

Erst auf der Rückseite ist der Anschluss für ein microUSB Kabel zu finden, wie auch ein Ein/Ausschalter und ein Steckplatz für den Funkempfänger. Bei dem Funkempfänger handelt es sich um einen „micro-Empfänger“. Dieser steht also nur wenige mm über dem USB Port hervor, ideal für Notebooks!

Ihr müsst den Funkempfänger aber nicht nutzen! Die Corsair K57 RGB unterstützt auch Bluetooth oder kann kabelgebunden betrieben werden.

Corsair K57 Rgb Im Test 6

Ja verbindet Ihr die Tastatur via microUSB mit Eurem PC verhält sich diese wie eine normale kabelgebundene Tastatur (auch die Tastatur Daten werden dann via Kabel übertragen).

Zurück zur K57 RGB, diese nutzt ein schlichtes High End Design, ist aber was Materialwahl angeht eher in der oberen Mittelklasse bzw. unteren Oberklasse angesiedelt.

Corsair K57 Rgb Im Test 3

Im Gegensatz zu Corsairs High End Tastaturen ist die K57 RGB komplett aus Kunststoff gefertigt. Schlimm? Eigentlich nicht.Der verwendete Kunststoff für die Basis wirkt ausreichend massiv und stabil. Allgemein ist die K57 ausreichend verwindungssteif.

Corsair war auch clever genug einen matten Kunststoff für die Basis zu nutzen. Dieser sollte also nicht all zu schnell verschmutzen. Lediglich im oberen Bereich befindet sich eine Hochglanzleiste.

Corsair K57 Rgb Im Test 5

Neben der Tastatur, dem Funkempfänger und einem microUSB Kabel liegt auch eine optionale Handballenauflage bei. Diese wird einfach über Plastikpins auf der Unterseite angeklemmt.

 

Layout und Tasten

Zum Layout der Corsair K57 ist nicht viel zu sagen. Corsair nutzt das absolute Standard QWERTZ Layout inklusive Nummernpad.

Es gibt lediglich einige zusätzliche Tasten. Oberhalb des Nummernpads finden Stop, Play, Vor und Zurück. Darüber wiederum sind drei Tasten zur Steuerung der Lautstärke.

Corsair K57 Rgb Im Test 14

Für die Gamer unter Euch bietet die K57 RGB sechs gesonderte Makrotasten am linken Rand.

Die F Tasten sind aufgrund der gesonderten Multimedia Tasten nicht doppelt belegt! Mit einer kleinen Ausnahme. Mit FN + F5/F6/F7 schaltet Ihr zwischen Bluetooth und dem Slipstream Empfänger hin und her.

Kurzum ich bin mit dem Layout sehr zufrieden! Gerade die gesonderten Multimedia Tasten weiß ich sehr zu schätzen.

 

Taster und Tippen auf der K57 RGB

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass es sich bei der K57 RGB um eine mechanische Tastatur handelt, dies ist aber leider nicht der Fall!

Corsair nutzt normale Rubber Dome Tasten. Wobei normal sicherlich auch nicht ganz richtig ist. Corsair nutzt bei der K57 RGB schon hochwertige Rubber Dome Taster.

Diese besitzen einen vergleichsweise deutlichen Druckpunkt und festen Anschlag. Für eine Rubber Dome Tastatur! Verglichen mit einer Mechanischen Tastatur fühlt sich die K57 RGB schon etwas schwammiger an, das kann man nicht leugnen.

Allerdings würde ich sagen dies geht in Ordnung. Gerade beim Gaming hat mich dies wenig bis gar nicht gestört. Beim ausgiebigen Tippen ist es mir etwas mehr aufgefallen, aber dies auch primär da ich ansonsten eine mechanische Tastatur gewohnt bin.

Corsair K57 Rgb Im Test 15

Die Corsair K57 stellt schon die Königsklasse der Gaming Rubber Dome Tastaturen dar. Einen klaren Vorteil hat die Rubber Dome Technologie, die K57 ist vergleichsweise leise!

Was die Funkverbindung angeht, kann ich nur sagen, dass ich diese nicht bemerkt habe. Sowohl Bluetooth wie auch Slipstream Technologie waren sehr verzögerungsfrei.

Corsair wirbt damit, dass die Slipstream Technologie für Reaktionszeiten unter 1m sorgt, was einer Kabelverbindung gleichkommt. Verglichen mit Bluetooth konnte ich keine signifikanten Unterschiede feststellen, Bluetooth war nur etwas unzuverlässiger und störungsanfälliger.

Slipstream hingegen lief absolut sauber! Ich hatte keinen einzige Hänger oder Lag während meines Tests, klasse!

 

RGB und Akkulaufzeit

Ungewöhnlicherweise verfügt die K57 RGB trotz kabellosen Aufbaus über eine RGB LED pro Taste. Damit ist die Tastatur sehr aufwendig beleuchtet!

Um dies zu realisieren ohne den Akku in null Komma nix leer zu saugen, nutzt Corsair so genannte Capellix LEDs. Capellix LEDs sind besonders kleine und effiziente LEDs (40% Effizienter als normale RGB LEDs, laut Corsair).

Diese LEDs werden auch bei einigen anderen neueren Corsair Produkten eingesetzt.

Corsair K57 Rgb Im Test 12

Was die Helligkeit angeht, ist die K57 RGB auf dem Level einer normalen kabelgebundenen Tastatur! Corsair hat die LEDs nicht gedrosselt oder Ähnliches. Gerade aufgrund des weißen Untergrunds kommen die Farben sehr kräftig zur Geltung.

Generell ist die Farbdarstellung und Sättigung hervorragend!  Hier geht die K57 RGB keine Kompromisse ein, ganz im Gegenteil.

Corsair K57 Rgb Im Test 13

Allerdings fressen helle RGB LEDs natürlich auch ordentlich Strom. Ohne Beleuchtung liegt die Akkulaufzeit laut Corsair bei 175 Stunden. Bei 4 Stunden Nutzung am Tag sind dies 43 Tage Akkulaufzeit, Top!

Mit RGB Beleuchtung kommen wir laut Corsair auf 35 Stunden (8,75 Tage). Ich glaube Corsair hat dies bei einer mittleren Helligkeit gemessen. Praktisch kam ich eher auf 25-30 Stunden.

 

Fazit

Die erste Frage die Ihr Euch bei der Corsair K57 RGB stellen solltet ist, brauche ich eine kabellose Tastatur? Dies ist eine nicht ganz einfache Frage, denn im Gegensatz zur Maus oder dem Headset stört das Kabel bei einer Tastatur meist weniger.

Wollt Ihr dennoch die ultimative Flexibilität und Komfort, dann müssen wir schauen welche Kompromisse Ihr bereit seid einzugehen.

Corsair K57 Rgb Im Test 10

Corsair hat bei der K57 RGB eigentlich einen sehr guten Job gemacht die Kompromisse gering zu halten. So ist der Formfaktor der K57 RGB einer normalen Tastatur entsprechend, die RGB Beleuchtung auf dem Level bzw. über dem Level einer normalen Gaming Tastatur und Ihr bekommt auch jede Menge Zusatzfunktionen und Multimedia Tasten.

Sehr praktisch finde ich die Möglichkeit die Tastatur auch via Bluetooth koppeln zu können. Bluetooth ist zwar nicht ganz so zuverlässig wie der beiliegende Slipstream Empfänger, ist aber klar flexibler.

Sollte Euch das kabellose bzw. der Akku auf die Nerven gehen könnt Ihr die Tastatur auch 100% kabelgebunden nutzen. Klasse! Dabei hält der Akku ausreichend lang. Mit Beleuchtung rechnet damit die Tastatur +- einmal die Woche laden zu müssen. Ohne Beleuchtung +- einmal im Monat.

Corsair K57 Rgb Im Test 11

Allerdings gibt es einen Kompromiss den Ihr eingehen müsst. Die Corsair K57 RGB setzt auf Rubber Dome Taster! Nein diese sind nicht so wertig wie mechanische Tasten und fühlen sich im direkten Vergleich schwammiger an, aber Corsair nutzt hier schon die höchste Güte Rubber Dome Taster.

Für 95% aller Gamer oder Normalnutzer sollte die Tastatur absolut passen. Lediglich wenn Ihr sehr viel schreibt oder bereits von einer mechanischen Tastatur verwöhnt seid (und das Gefühl mögt), dann gilt etwas Vorsicht.

Dennoch ein Lob an Corsair! Die K57 RGB macht einen sehr guten Job und kann für jemanden der ein 100% kabelloses Set-up wünscht absolut Sinn machen.

Corsair K57 Rgb

Die AUKEY Key EP-T10 ture Wireless Ohrhörer im Test, erfreulich gut!

AUKEY konnte mit der „KEY“ Serie an Audio Equipment durchaus für eine Überraschung sorgen. Normalerweise sind AUKEY Produkte eher für einen besonders niedrigen Preis bekannt. Die KEY Serie an Bluetooth Ohrhörer hingegen, zielt auf eine etwas höhere Preisklasse, das auch mit Erfolg!

So sind die AUKEY Key B80 extrem gute und empfehlenswerte Bluetooth Ohrhörer.

Aukey Key Ep T10 Test 13

Mit den neuen EP-T10 hat AUKEY nun in seiner KEY Serie nachgelegt. Bei den EP-T10 handelt es sich erstmals um „true Wireless“ Ohrhörer oder auch TWS genannte Ohrhörer.

Wollen wir uns da doch einmal im Test ansehen ob die AUKEY Key EP-T10 ture Wireless Ohrhörer erfolgreich in die Fußstapfen der anderen KEY Modelle treten können.

 

Die AUKEY Key EP-T10 ture Wireless Ohrhörer im Test

AUKEY möchte bei den EP-T10 nicht nur mit einem guten Klang überzeugen, sondern auch mit einem Design punkten, das dem Preis von rund 100€ gerecht wird.

Dies gelingt auch!

Aukey Key Ep T10 Test 2

Wie auch die anderen Modelle der KEY Serie sind die EP-T10 in einem hell grau mit silbernen Akzenten gehalten. Diese Farbwahl, welche sowohl bei den Ohrhörern wie auch der Transportbox zum Einsatz kommt, ist ganz klar als exotisch zu bezeichnen.

Allerdings finde ich die Ohrhörer und auch das „Key“ Logo auf den Ohrhörern selbst schick!

Die Ohrhörer selbst sind bei den AUKEY Key EP-T10 erfreulich kompakt gehalten. Diese besitzen das meist typische „Ohrstöpsel“ Design. Dabei sind diese weitestgehend aus einem leicht gummierten Kunststoff gefertigt. Lediglich der Aufsatz, genau wie der Ohrhaken ist aus Silikon.

Aukey Key Ep T10 Test 3

Tasten besitzen die AUKEY Key EP-T10 keine. Auf der Rückseite der Ohrhörer befindet sich aber eine Touch sensitive Oberfläche. Über diese könnt Ihr Musik pausieren, vorspulen usw.

Das Ein- und Ausschalten geschieht bei den AUKEY Key EP-T10 automatisch. Legt Ihr diese in die Ladebox bzw. Transportbox ein, schalten diese sich aus, nehmt Ihr diese heraus schalten sie sich ein und verbinden sich mit Eurem Smartphone.

Dies funktioniert auch perfekt in der Praxis!

Aukey Key Ep T10 Test 4

Die Laufzeit der Ohrhörer gibt AUKEY mit satten 7,5 Stunden an, was fast ein Rekordwert für true Wireless Ohrhörer wäre. Praktisch sind die 7,5 Stunden etwas optimistisch. Rechnet eher mit 5-5,5 Stunden bei einer normalen Musikwiedergabe.

Die Ohrhörer lassen sich unterwegs 2 mal von der Transportbox wiederaufladen. Die Transportbox besitzt ein recht einzigartiges rundes Design.

Die Ohrhörer werden hier auf der Oberseite eingelegt und mit ausreichend starken Magneten in der Position gehalten. Geladen wird die Transportbox über einen USB C Port auf der Rückseite.

Was die Qualität und Haptik angeht sind sowohl die Ohrhörer wie auch die Transportbox als gut einzustufen! Beides wirkt wertig und massiv gemacht. Hier sind die AUKEY Key EP-T10 dem 100€ Preispunkt würdig.

 

Tragekomfort

Die AUKEY Key EP-T10 sind vergleichsweise kleine Ohrhörer. Dementsprechend passen diese auch sehr gut in meine Ohren.

AUKEY setzt bei diesen aber auch auf so genannte Ohrhaken. Hierbei handelt es sich um kleine Silikonbügel, welche sich in Euren Ohren verhaken sollen.

Aukey Key Ep T10 Test 8

Dies gelingt diesen auch sehr gut! Die AUKEY Key EP-T10 sitzen wirklich bombenfest! Selbst intensiver Sport sollte mit diesen kein Problem sein.

Was die Bequemlichkeit angeht, sind die Ohrhörer soweit gut, aber diese können aufgrund der Ohrhaken auf Dauer auch etwas drücken.

Kein NoGo, aber zum entspannt auf der Couch sitzen habe ich bereits bessere True Wireless Ohrhörer erlebt.

Unterm Strich würde ich den Tragekomfort mit einer 2- bewerten.

 

Klang der AUKEY Key EP-T10 ture Wireless Ohrhörer

Starten wir wie üblich mit den Höhen. Die AUKEY Key EP-T10 haben generell einen etwas schwereren/wärmeren Klang, dennoch schaffen es sich die Höhen ganz gut zu lösen.

Gerade die oberen Höhen sind sehr schön klar und sehr sauber. Helle Stimmen, Hi Hats usw. werden wunderbar dargestellt und besitzen eine starke Lebendigkeit.

Die Mitten wiederum fallen etwas in die Kategorie unauffällig gut. Die AUKEY Key EP-T10 besitzen eine gute Klangfülle und Volumen. Stimmen und Instrumente werden stark dargestellt.

Aukey Key Ep T10 Test 9

Teils wirkten die Mitten aber auf mich vielleicht etwas träge. Hierdurch erhalten die AUKEY Key EP-T10 auch die angesprochene wärmere Klangsignatur.

Hierzu trägt auch der Bass bei. Die AUKEY Key EP-T10 haben zwar keinen dröhnenden Bass, aber dieser ist schön tief und angenehm kräftig.

Kräftig genug das Musik lebendig und kraftvoll klingt, aber nicht zu kräftig, dass dieser alles überschattet. AUKEY hat hier eine sehr gute Mischung getroffen!

Auch ist der Bass qualitativ top, oder sollte ich besser sagen der Bass ist gerade qualitativ sehr stark. Dieser hat einen tollen Tiefgang und wirkt sehr präzise.

Weitere Bonuspunkte bekommen die AUKEY Key EP-T10 für den generell recht detailreichen Klang. In diesem Punkt sind diese klar überdurchschnittlich!

Kurzum, die Ohrhörer sind tendenziell etwas wärmer abgestimmt, bieten aber dennoch sehr schön klare Höhen und einen mächtigen Bass. Eine Klangsignatur die man so nicht alle Tage so gut umgesetzt hört!

 

Fazit

AUKEYs „Key“ Serie an Bluetooth Ohrhörern kann man nur loben! Schon die klassischen Bluetooth Ohrhörer dieser Serie konnten im Test überzeugen, selbiges gilt nun auch für die True Wireless Version.

Die AUKEY Key EP-T10 sind klasse!

Starten wir mit dem Wichtigsten, dem Klang. Die AUKEY Key EP-T10 besitzen einen sehr mächtigen und kräftigen Klang, welcher aber dennoch mit einer tollen Dynamik überzeugen kann.

Aukey Key Ep T10 Test 5

Mögt Ihr einen guten Bass, gute Dynamik und vielleicht einen Hauch wärmeren Klang? Dann sind die AUKEY Key EP-T10 das Richtige für Euch!

Aber nicht nur der Klang kann überzeugen. Wie es sich für Ohrhörer der 100€ Preisklasse gehört sind die AUKEY Key EP-T10 auch sehr schön wertig designt. Die Ohrhörer sehen schick aus und fassen sich hochwertig an. Man merkt hier kein billig Produkt in den Fingern zu haben.

Zudem passt die Alltagstauglichkeit. Das automatische Ein/Ausschalten der Ohrhörer hat bei mir sehr gut funktioniert, genau wie die Verbindung mit dem Smartphone.

Kurzum, die AUKEY Key EP-T10 gehören in meine Top 3 „ture Wireless Ohrhörer der 100€ Preisklasse“, gemeinsam mit den 1More stylish True Wireless und den JBL Tune 120TWS.

Aukey Key Ep T10