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Das Cololight LED Modul System im Test, günstiges und smartes Dekolicht!

RGB Beleuchtungssysteme auf Modul Basis liegt im Trend. Vorgemacht haben es Hersteller wie Nanoleaf oder LIFX.

Leider sind solche LED Module meist teuer bis sehr teuer! Da stellt das Cololight LED Modul System auf den ersten Blick eine interessante Alternative da.

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Dieses ist ab 45€ erhältlich und kann anscheinend alles was die teuren auch können. Aber wie schaut es in der Praxis aus? Kann hier das Cololight LED Modul System überzeugen?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Cololight für das Zurverfügungstellen des LED Modul Systems für diesen Test.

 

Das Cololight LED Modul System im Test

Bei den Cololight LED Modulen handelt es sich um vergleichsweise kleine Einheiten! Diese messen lediglich 75 x 86 x 30 mm. Wollt Ihr mit diesen eine große Wohnzimmerwand dekorieren, werdet Ihr vermutlich weniger Glück haben oder sehr viele Module benötigen.

Cololight Led Modul System Im Test 1

Laut Cololight werden „große Fläche mit mehr als 100 Modulen“ unterstützt. Dies will ich aber mal mit einem kleinen Fragezeichen versehen, dazu mehr später.

Die einzelnen Module bestehen aus einem matten weißen Kunststoff. Dabei wirken die Module überdurchschnittlich stabil gebaut! Dies gilt auch für die Verbinder.

Cololight Led Modul System Im Test 2

Wenn Ihr schon einmal ein Nanoleaf oder LIFX LED Panel in den Fingern hattet, dann wisst Ihr, dass die Verbinder hier oftmals etwas wacklig sind. Dies ist beim Cololight System nicht der Fall, hier sitzen diese sehr stabil und fest.

Dies hat aber auch einen guten Grund. Ihr könnt die Cololight LED Module wie eine Skulptur aufstellen. Ein Standfuß liegt im Basis-Set bei. Hierdurch muss die Verbindung auch physisch etwas besser belastbar sein.

Und ja mit fünf Modulen kann man frei in die Höhe bauen. Bei deutlich mehr Modulen müsste man etwas auf die Statik achten, dass die Basisplatte nicht kippt.

Cololight Led Modul System Im Test 4

Alternativ könnt Ihr das Cololight System auch an die Wand hängen. Auf der Rückseite der Module findet sich ein Aufhänger für einen Hacken oder Schraube. Passendes Montagematerial liegt allerdings nicht bei!

Damit das Cololight System funktioniert benötigt Ihr ein Controller Modul. Dieses verfügt unter anderem über die WLAN und Steuerungs-Hardware.

Auch findet sich an diesem Modul das Netzkabel. Hierbei handelt es sich um einen USB Stecker!

Cololight Led Modul System Im Test 3

Ja das Cololight System wird via USB mit Strom versorgt. Ein passendes USB Netzteil liegt leider nicht bei, aber Ihr könnt hier irgendeins verwenden. Fünf Module benötigen +- 1A.

Mit einem 2A oder besser noch 3A USB Netzteil seid Ihr also auf der sicheren Seiten. Empfehlen könnte ich hier beispielsweise das Anker PowerPort+ 1.

Cololight Led Modul System Im Test 5

Dies ist aber auch der Grund warum ich der „100 Module“ Angabe nicht ganz traue. Wenn fünf Module 1A benötigen, würden 100 Module 20A benötigen, was in diesem Leben nicht via USB übertragbar ist. Vermutlich drosselt das System dann die Leistung pro Modul wenn wir ein gewisses Maximum überschritten haben. Ähnliches macht auch Phillips mit seinen Hue LED Streifen wenn man diese verlängert.

Etwas versteckt auf der Rückseite des Basis-Moduls ist eine Touch-Taste um das System auch außerhalb der App zu steuern.

 

Die App und Feature

Um das Cololight System zu nutzen benötigt Ihr die Cololight App. In dieser müsst Ihr das LED Panel zunächst hinzufügen bzw. in Euer WLAN einbinden. Hier zeigte sich dieses zumindest bei mir ein wenig zickig. Erst im dritten Versuch funktionierte die Verbindung plötzlich.

Danach hat die App absolut fehlerfrei und problemlos gearbeitet! Auch die WLAN Verbindung war stabil.

Cololight App (1) Cololight App (3)

Grundsätzlich hat mich die Cololight App positiv überrascht! Diese ist schick designt und ausreichend übersichtlich.

Auf der Startseite könnt Ihr zunächst das LED Panel in einer beliebigen Farbe erstrahlen lassen, die Helligkeit anpassen oder dieses ein/ausschalten.

Cololight App (6) Cololight App (9)

Neben dem Leuchten in einer fixen Farbe könnt Ihr das LED Modul System auch etwas individueller gestallten. Neben diversen Vorlagen seitens des Herstellers könnt Ihr aber die LED Module auch völlig frei gestallten.

Hier wählt Ihr die Form, die Ihr aktuell gebaut habt, und könnt dann für jedes einzelne Modul die Farbe und das Muster wählen. Das Ganze funktioniert sehr gut und auch genau!

Cololight App (12) Cololight App (13)

Neben der Steuerung über die App und die Touch Taste auf der Rückseite, könnt Ihr auch Amazon ALEXA und Google Home für die Steuerung der LED Module verwenden.

 

Das Licht

Jedes Modul verfügt über 19 einzelne LEDs, welche Ihr auch in einem gewissen Rahmen frei ansteuern könnt. Dabei kann das Panel auch bewegte Muster usw. wiedergeben.

Die LEDs sind beim Cololight LED Modul System durch ein Milchglas recht stark verwaschen. Ihr könnt also die einzelnen LEDs nicht direkt erkennen. Ist nur eine Farbe eingestellt, leuchten die Module recht gleichmäßig!

Cololight Led Modul System Im Test 11

Im Gegenzug sind Farben natürlich auch nicht so „klar“. Farben werden gut dargestellt, aber man sieht gerade den „härteren“ Farben an, dass diese durch einen Diffusor gesendet wurden.

Dennoch bin ich mit der LED Qualität sehr zufrieden.

Cololight Led Modul System Im Test 15

Etwas Abstriche müssen wir bei der Helligkeit machen. Steht die Sonne voll auf den Cololight Modulen, sieht man kaum, dass diese an sind. Also nein die Helligkeit ist nicht überragend.

Sobald aber ein Raum etwas gedimmt ist, wie bei einem verregneten Tag oder bei Dämmerung kommen die LEDs sehr gut zur Geltung.

 

Fazit

Das Cololight LED Modul System kann als Dekolicht überzeugen! Allerdings gibt es durchaus ein paar Punkte zu bedenken, gerade verglichen mit teureren Systemen wie NanoLeaf oder LIFX.

Der wichtigste Punkt ist die Größe. Die LED Module sind vergleichsweise klein! Wollt Ihr damit eine Wohnzimmerwand gestallten, dann müsst Ihr einige Module kaufen. Das Cololight LED Modul System eignet sich eher als beleuchtete Skulptur bzw. Dekolicht auf einem Tisch.

Hierzu passt aber auch der Preis, welcher deutlich unter den genannten Konkurrenten liegt.

Cololight Led Modul System Im Test 9

Ihr könnt mit den Cololight LED Modulen schöne Effekte und Formen erstellen. Auch die App ist ordentlich gemacht! Es könnte zwar vielleicht noch ein paar mehr Presets geben, aber abseits davon kann ich nicht klagen.

Ebenso ist die Lichtqualität okay! Nein die LED Module ersetzen keine Lampe, aber gerade in einem gedimmten Raum wirken diese sehr schön.

Kurzum, wie alle RGB Beleuchtungssysteme ist auch das Cololight LED Modul System als Luxus einzustufen. Aber manchmal ist Luxus auch schön, wie in diesem Fall. Gerade wenn Ihr nur ein kleineres Beleuchtungssystem sucht, kann ich Euch die Cololight LED Module empfehlen!

Cololight Wertung

Der beste Bass den ich jemals gehört habe! Die 1MORE Triple Driver BT In-Ear Headphones im Test

299€ für Bluetooth Ohrhörer ist schon ein sehr stolzer Preis! Genau diesen verlangt aber 1MORE für seine Triple Driver BT In-Ear Headphones.

Diese sollen wie der Name schon sagt mit drei Treibern punkten und somit für einen hervorragenden Klang sorgen.

1more Triple Driver Bt In Ear Headphones Im Test 13

Aber können die Triple Driver BT In-Ear Headphones wirklich so gut klingen, dass sich 299€ lohnen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an 1MORE für das Zurverfügungstellen der Triple Driver BT In-Ear Headphones für diesen Test!

 

Die 1MORE Triple Driver BT In-Ear Headphones im Test

Die 1MORE Triple Driver sind preislich eindeutig Premium/High End Bluetooth Ohrhörer und dies möchte 1MORE auch optisch untermauern.

Ja man sieht diesen durchaus an, dass es sich um edlere Modelle handelt.

1more Triple Driver Bt In Ear Headphones Im Test 1

Das erste was aber ins Auge springt, ist der generelle Aufbau. 1MORE setzt bei diesen Ohrhörern auf ein Nackenband Design. Die 1MORE Triple Driver BT In-Ear Headphones besitzen also eine Art Kranz, den Ihr Euch um Euren Nacken legt.

In diesem „Kranz“ ist die komplette Bluetooth Elektronik, Akku usw. verbaut. Dies erlaubt es die eigentlichen Ohrhörer kompakter zu bauen, als bei anderen Bluetooth Ohrhörern, oder einfach den vorhandenen Platz mehr für die Akustik zu nutzen.

Es ist hier aber natürlich etwas geschmacksabhängig ob Ihr mit diesem Nackenband leben könnt oder nicht. Dies ist primär eine optische Frage, was das Tragen angeht sind diese Nackenbänder meist recht angenehm.

1more Triple Driver Bt In Ear Headphones Im Test 2

Auch bei den 1MORE Triple Driver BT In-Ear Headphones ist das Nackenband weitestgehend aus einem schön flexiblen Gummi gefertigt. Die Endstücke hingegen besitzen eine Aluminium Optik.

Ja ich finde diese sehen wirklich überzeugend nach Aluminium aus, allerdings nutzt 1MORE hier Kunststoff.

Die Ohrstöpsel sind allerdings aus echtem Aluminium gefertigt und somit sehr schön massiv.

1more Triple Driver Bt In Ear Headphones Im Test 3

Allgemein wirken die 1MORE Triple Driver BT In-Ear Headphones wertig gemacht.

Die Tasten zur Steuerung der Ohrhörer sind am linken Ende des Nackenbands angebracht. Hier finden wir den Ein/Ausschalter, Lauter/Vor, Leiser/Zurück und Play/Pause.

1more Triple Driver Bt In Ear Headphones Im Test 6

Ebenfalls findet sich hier der USB C Ladeport. Dieser ist gut unter einer kleinen schützenden Klappe versteckt.

Auf Seiten der Akkulaufzeit kommen wir auf 7 Stunden, was ich zugegeben etwas schwach finde.

 

Triple Driver

Die 1MORE Triple Driver BT In-Ear Headphones besitzen wie der Name es schon vermuten lässt drei Treiber Einheiten pro Seite.

Hierbei handelt es sich um einen klassischen dynamischen Treiber und um zwei Balanced-Armature-Treiber. Letztere sehr speziell und waren bis vor wenigen Jahren auch extrem teuer!

Bei Balanced-Armature-Treibern wird eine Art „Anker“ zum Schwingen gebracht, welcher den Klang erzeugt. Hier ein Bild des Aufbaus eines BA Treibers https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/41/Kopfhoerer_antrieb_balanced_armature.png

Balanced-Armature-Treiber klingen allgemein gesagt etwas präziser und sauberer, haben aber oftmals Probleme Druck aufzubauen. Daher werden Balanced-Armature-Treiber gerne mit klassischen Treibern kombiniert, welche gerade im Tiefton Bereich vergleichsweise gut sind.

Vermutlich ist es auch hier so, dass die Balanced-Armature-Treiber sich um die Höhen und Mitten kümmern, während der dynamische Treiber die Tiefen übernimmt.

 

Tragekomfort

Die Ohrhörer der 1MORE Triple Driver sind sehr bequem! Diese sind angenehm kompakt und haben eine ideale Passform.

Hier drückt oder stört zumindest in meinen Ohren nichts. Ich würde damit den Tragekomfort als sehr gut einstufen, sofern man mit dem Nackenband klar kommt.

Dieses ist ohne Frage etwas gewöhnungsbedürftig, aber grundsätzlich auch nicht unbequem.

 

Klang der 1MORE Triple Driver BT In-Ear Headphones

Kommen wir damit zum spannendsten Punkt, dem Klang. Die 1MORE Triple Driver Ohrhörer setzten auf einen etwas wärmeren und bassstärkeren Klang.

So sind die Höhen durchaus klar und sauber, aber die unteren Bereiche wirken etwas dominanter. Dabei habe ich an sich an den Höhen nichts auszusetzen. Diese sind schön scharf und detailliert. Auch die Luftigkeit passt völlig.

Sobald aber der Beat einsetzt reißt dieser die Bühne etwas an sich, wobei dieser Effekt abhängig vom Titel unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Dies ist aber schon meckern auf sehr hohem Level!

1more Triple Driver Bt In Ear Headphones Im Test 9

Die Mitten der 1MORE Triple Driver Ohrhörer sind unauffällig gut. Stimmen werden klar, sauber und voll dargestellt. Starke Stimmen werden auch genau so dargestellt. Allerdings kämpfen die Mitten wie auch die Höhen etwas gegen den Bass.

Dies hat auch einen guten Grund, denn der Bass ist fantastisch! Ich glaube noch nie einen so gut Bass von Bluetooth Ohrhörern gehört zu haben. Zunächst ist der Bass recht kräftig, aber auch sehr rund und voll.

Das Klangvolumen welches aus diesen Ohrhörern kommt, ist gerade zu atemberaubend! Ohne mich wiederholen zu wollen, aber der Bass gerade in elektronischen oder Pop Titeln ist einfach herausragend.

Aber auch die Detaildarstellung im Bass ist überragend. In einigen Songs habe ich im Beat Details hören können die mir zuvor noch nie aufgefallen sind, beeindruckend.

1more Triple Driver Bt In Ear Headphones Im Test 11

Aber auch generell ist die klangliche Auflösung und Detailwiedergabe Ohrhörern würdig, die um die 300€ kosten. Selbst die räumliche Darstellung ist Top, gerade was die Tiefe angeht.

Besonders gut gefielen mir die 1MORE Triple Driver Ohrhörer in Titeln die einen besonders kräftigen und tiefen Bass bieten. Dies wären beispielsweise Rescue Me von OneRepublic, Close To Me von Ellie Goulding, Walk On Water von 30 Seconds To Mars, What You Deserve von No Resolve, Break Away von Muzzy usw.

 

Fazit zu den 1MORE Triple Driver BT In-Ear Headphones

Die 1MORE Triple Driver BT In-Ear Headphones sind hervorragende Ohrhörer. Gerade wenn Ihr einen etwas kräftigeren Klang mögt mit einem herausragenden Bass.

Ja die 1MORE Triple Driver Ohrhörer bieten den qualitativ besten Bass den ich jemals von kabellosen Ohrhörern gehört habe! Dieser ist kräftig, wunderbar rund und hat eine herausragende Detaildarstellung.

1more Triple Driver Bt In Ear Headphones Im Test 12

Auch die Höhen und Mitten sind hervorragend, aber gerade der Bass hat mich einfach beeindruckt.

Hier merkt man, dass wir absolute High End Bluetooth Ohrhörer vor uns haben. Auch der Tragekomfort und die Optik entsprechend dem.

Lediglich über das Nackenbügel Design kann man streiten. Ja dies ist an sich recht komfortabel, aber ich kann jeden verstehen den dies vielleicht etwas abschreckt. Im normalen Alltag sind reguläre Bluetooth Ohrhörer meist praktischer.

Dennoch der Klang ist über jeden zweifel erhaben!

1more Triple Driver Bt In Ear Headphones Wertung

Das Dell XPS 15 via USB C laden, Infos und Analyse

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Viele Notebooks lassen sich mittlerweile praktisch via USB C laden. Hierzu zählen normalerweise primär kleinere Notebooks bzw. „Ultrabooks“. Eins der größten Modelle das sich aber auch via USB C Laden lässt ist das Dell XPS 15.

Dell Xps 15 Via Usb C Laden 1

Wie dies geht, was es zu beachten gibt und welche Ladegeräte und Powerbanks das Notebook akzeptiert erfahrt Ihr in diesem kleinen Artikel.

 

Die Basics, USB Power Delivery

Wie alle mir bekannten Notebooks nutzt auch das Dell XPS 15 den USB Power Delivery Standard zum laden via USB C.

USB Power Delivery kann leider etwas verwirrend sein. Nur weil ein Netzteil USB Power Delivery unterstützt, heißt dies noch lange nicht, dass auch das XPS 15 an diesem geladen werden kann.

Es gibt hier mehrere Faktoren auf die Ihr achten müsst. Via USB C können verschiedene Spannungen übertragen werden, 5-20V.

Dell Xps 15 Via Usb C Laden 3

Nicht alle Ladegeräte/Powerbanks unterstützen alle Spannungen. Gerade die 20V Spannungsstufe fehlt teilweise. Diese ist aber genau die, die wir beim XPS 15 benötigen.

Im Gegensatz zu früheren Notebook Powerbanks wird bei USB Power Delivery die Spannung automatisch ausgehandelt. Es kann also nicht passieren, dass ausversehen eine falsche Spannung in Euer Notebook gesendet wird.

Ist Eurer Ladegerät/Powerbank nicht mit dem XPS 15 bzw. einem anderen USB C Gerät kompatibel passiert im schlimmsten Fall einfach nichts.

 

Wie viel Leistung benötigt das XPS 15?

Viele Windows Notebooks die via USB C Laden können benötigen eine „Mindestleistung“. Ihr benötigt also ein Ladegerät/Powerbank das mindestens XX W bietet.

Diese Mindestleistung beträgt nach meinen Tests 45W bzw. 20V/2,25A beim Dell XPS 15! Verbindet Ihr ein Ladegerät/Powerbank mit nur 30W oder weniger passiert gar nichts oder das Notebook verhält sich komisch (laden setzt nach einer Sekunde aus, setzt wieder ein usw.).

Interessant, damit benötigt das XPS 15 15W mehr Leistung als das kleinere XPS 13.

Nach oben hin scheint es aber praktisch kein Limit zu geben. Gebt Ihr dem XPS 15 beispielsweise ein 60W Ladegerät, dann wird die zusätzliche Leistung freudig entgegengenommen.

Dell Xps 15 Via Usb C Laden 4

Das Limit scheint hier wirklich 100W zu sein, was das XPS 15 via USB C aufnehmen kann. Allerdings mangels 100W Netzteil konnte ich dies zugegeben nicht 100% verifizieren.

Bedenkt das XPS 15 ist ein großes Notebook! 45W Leistung sind das Minimum was dieses zum Laden benötigt. Die 45W reichen bei einer Office/Webnutzung. Bearbeitet Ihr Fotos oder Videos auf dem Notebook oder spielt auf diesem, dann sind 45W nicht genug!

Zusätzliche benötigte Energie wird dann aus dem Akku gezogen, was bedeuten kann, dass dieser sich trotz angeschlossenem Ladegerät/Powerbank noch entlädt.

Meine Empfehlung:

  • 45W Minimum, ausreichend für einfache Anwendungen + leichte Foto Bearbeitung
  • 60W, ausreichend für Foto und die meiste Video-Bearbeitung

 

Die passende Powerbank für das Dell XPS 15?

Zusammengefasst, eine Powerbank für das Dell XPS 15 muss mindestens 45W auf dem USB C Port haben bzw. 20V/2,25A. Mehr ist dabei immer besser.

Zudem sollte die Powerbank eine möglichst hohe Kapazität besitzen! Der Akku im XPS 15 ist mit 97Wh sehr groß. Auch werden viele Energiesparfunktionen beim XPS 15 von Board geschmissen, wenn Ihr eine Powerbank via USB C verbindet. Heißt, das Notebook läuft mit vollem Tempo, benötigt aber mehr Energie als im normalen Akkubetrieb, was natürlich die Powerbank extra schnell leer saugt. 26800mAh halte ich hier fast für Pflicht.

Hier aber mal drei Powerbank Empfehlungen für das XPS 15, welche ich auch in Kombination mit dem XPS 15 7590 als sicher funktionierend deklarieren kann.

  1. PowerADD P2
  2. Xtorm XB203
  3. BatPower PDE 2 P26B

Die POWERADD P2 26800mAh ist die allround Notebook Powerbank aktuell im Handel. Diese bietet mit echten 94,431Wh eine sehr große Kapazität und mit 45W einen ausreichend schnellen USB C Port. Dabei ist diese mit aktuell 46€ unheimlich günstig. Ich selbst nutze diese viel an meinem XPS 15 und hatte nie Probleme!

Nein das Gehäuse der PowerADD ist nicht ganz so schick und Ihr könnt leider nicht gleichzeitig Euer Notebook und ein Smartphone laden, aber bei einem Preis von unter 50€ ist dies zu verzeihen.

Dell Xps 15 Via Usb C Laden 2

Die Xtorm XB203 ist so ein wenig die Luxusversion der PowerADD. Die Xtorm XB203 bietet mit 90,278Wh ebenfalls eine sehr hohe Kapazität und einen 45W USB C Port. Allerdings ist die Xtorm XB203 ein gutes Stück wertiger und schicker. Zudem könnt Ihr gleichzeitig Euer Notebook und Euer Smartphone laden, diese besitzt also ein paar Leistungsreserven.

Allerdings liegt der Preis mit knapp 100€ auch ein gutes Stück höher.

Als dritte Empfehlung würde ich die BatPower PDE 2 P26B aussprechen. Im Gegensatz zu den beiden anderen Modellen besitzt die BatPower PDE 2 P26B einen 60W USB C Ausgang, kann also das XPS 15 ein Stück schneller mit Energie versorgen.

Dafür lag die Kapazität der BatPower PDE 2 P26B in meinem Test nur bei 70,16Wh und der Preis ist mit knapp über 100€ recht hoch.

Weitere Empfehlungen für Notebook Powerbanks findet Ihr hier.

 

Fazit

Ich hoffe dieser Artikel konnte Eure Fragen zum Laden des XPS 15 via Powerbank beantworten.

Dell Xps 15 Via Usb C Laden 6

Nochmals zusammengefasst:

  • 45W Leistung auf dem USB C Port Minimum
  • Mehr ist besser!
  • 20V Spannungsstufe benötigt
  • Möglichst hohe Kapazität empfehlenswert

Wenn Ihr eine Powerbank oder Ladegerät mit diesen Daten wählt, dann sollte diese mit dem XPS 15 auch gut zusammenarbeiten. Es gibt hier auch Ausnahmen. Beispielsweise die Hama USB-C-Power Pack will mit dem XPS 15 nicht zusammenarbeiten.

Dies ist aber eher die Ausnahme als die Regel.

  1. PowerADD P2
  2. Xtorm XB203
  3. BatPower PDE 2 P26B

Die Endgame Gear XM1 im Test, minimalistisch gut?

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Das meiste Gaming Equipment wird mittlerweile auf einen großen Funktionsumfang, Optik (RGB LEDs) und zunehmend auch auf eine kabellose Nutzung getrimmt.

Allerdings ist mehr nicht immer besser! Gerade im Profi Segment werden kleine, leichte und schnelle Mäuse in der Regel bevorzugt, sofern die Profis nicht von Hersteller XYZ gesponsert wurden.

Endgame Gear Xm1 Im Test 5

Genau an die Nutzer und auch Profis die eine Gaming Maus ohne viel Schnickschnack suchen richtet sich Endgame Gear mit der XM1.

Die XM1 wurde auf maximale Performance und ein niedriges Gewicht optimiert. Ist dies gelungen?

Finden wir es im Test der Endgame Gear XM1 heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an CaseKing für das Zurverfügungstellen der XM1.

 

Die Endgame Gear XM1 im Test

Ohne Frage das erste was mir bei der Endgame Gear XM1 aufgefallen war, ist das Gewicht. Die Maus ist extrem leicht!

Der Hersteller gibt das Gewicht mit 70g an, was ich bestätigen kann (69,55g). Dies in Kombination mit den sehr gleitfähigen Füßen erlaubt ein sehr schnelles und widerstandsfreies Bewegen der XM1.

Endgame Gear Xm1 Im Test 1

Leider hat dies aber auch einen Nachteil, die Haptik der Endgame Gear XM1 ist „unspektakulär“. Wir haben hier eine wirklich sehr einfache Maus vor uns.

Damit beziehe ich mich nicht nur auf den verwendeten Kunststoff. Auch die Form und die Feature der Endgame Gear XM1 sind recht klassisch.

Ihr habt zwei Maustasten, ein Mausrad und zwei Daumen-Tasten, das war es. Auf der Unterseite findet sich lediglich noch ein Schalter zum Einstellen der Polling-Rate und der DPI Stufen. RGB LEDs oder Ähnliches sind ebenfalls nicht vorhanden.

Endgame Gear Xm1 Im Test 4

Allerdings im Profi-Segment ist weniger oftmals mehr. Gerade die einfache und abseits der Maustasten symmetrischen Form ist im ESport sehr beliebt.

Interessant ist der verwendete Kunststoff. Dieser wurde leicht angeraut um für einen verbesserten Gripp zu sorgen. Endgame Gear nennt das ganze dry Grip-Beschichtung.

Endgame Gear Xm1 Im Test 3

Dies fühlt sich in der Tat gut in der Hand an, allerdings wie haltbar diese Beschichtung ist, kann ich nicht sagen. Hier muss man Endgame Gear vertrauen. Ich würde mich aber nicht wundern wenn wir nach Zeitraum X Flecken auf den Maustasten sehen würden.

Beim Mauskabel handelt es sich auch um ein einfaches „nacktes“ Kabel. Dieses ist aber überdurchschnittlich flexibel, was ebenfalls zum Fluss der Bewegung beiträgt.

 

Sensor und Taster

Endgame Gear setzt bei den beiden Maustasten auf „Vorsortierte mechanische OMRON 50M-Taster“. Omron gilt als der beste Hersteller von Tastern und kommt dementsprechend in 90% der High End Gaming Mäusen zum Einsatz.

Die 50M stehen hier für die höchste Klasse an Tastern, welche über 50 Millionen Klicks überstehen sollen. Super!

Was für Taster Endgame Gear bei den Seiten-Tasten einsetzt, kann ich Euch leider nicht sagen. Aber es handelt sich hier ebenfalls um mechanische Taster, welche eine durchaus gewisse Ähnlichkeit von der Charakteristik zu den Maustasten aufweisen.

Endgame Gear Xm1 Im Test 12

Als Sensor kommt der Pixart PMW3389 zum Einsatz. Dieser kann mit 50 – 16000 DPI abtasten und ist damit klar in die High End Klasse einzuordnen. Auch auf dem Papier ist der PMW3389 aktuell der so ziemlich beste Sensor aus dem Hause Pixart.

Der PMW3389 bietet eine maximale Geschwindigkeit von 11,43 m/s und eine maximale Beschleunigung von 50G. Mir wäre hier kein anderer Sensor bekannt welcher auf dem Papier bessere Werte bietet.

Das Herzstück stellt ein ARM STM32 32Bit Prozessor dar.

 

Software

Die Endgame Gear XM1 ist zwar sehr minimalistisch gehalten, verfügt aber dennoch über eine Konfigurationssoftware, welche Ihr auf der Hersteller Webseite herunterladen könnt.

https://de.endgamegear.com/egg/downloads

Die Software ist recht schlank gehalten. Ihr könnt den Maustasten andere Funktionen zuweisen und vor allem die Sensitivität des Sensors ändern.

Zu guter Letzt könnt Ihr noch die Lift of distance der Maus verstellen.

 

Die Praxis

Die Endgame Gear XM1 ist klar auf Geschwindigkeit und Reaktionszeit getrimmt. Dies spürt man auch in der Praxis sehr deutlich. Ich spiele zwar kein CS GO auf Profi Level, aber selbst als Amateur Gamer merke ich, dass ich deutlich flotter und reaktionsschneller mit der XM1 unterwegs bin.

Dies selbst verglichen mit meiner normalerweise genutzten Corsair IRONCLAW RGB Wireless.

Warum? Dies liegt primär am sehr niedrigen Gewicht der Endgame Gear XM1 und den sehr gleitfähigen Füßen. Hierdurch ist es einfacher die Maus schneller zu beschleunigen. Klingt blöd, ist aber in der Praxis tatsächlich der Fall.

Hinzu kommt der sehr gute und direkte Sensor. Die Präzision der Endgame Gear XM1 ist hervorragend! Allerdings müsste ich lügen einen deutlichen Unterschied zu anderen guten High End Gaming Mäusen zu spüren.

Hier und da meine ich, dass sich der Mauszeiger etwas direkter anfühlt, aber der Unterschied ist eher im Detail-Bereich. Da ist das Gewicht und auch die Mausfüße der wichtigere Unterschied.

Endgame Gear Xm1 Im Test 10

Ebenfalls interessant sind die Maustasten. Die travel distance der Tasten ist sehr gering und der Klick sehr „Klickie“. Ja die Endgame Gear XM1 ist eine recht laute Maus.

Allerdings aufgrund der niedrigen travel distance ist erneut die Reaktionszeit ein gutes Stück reduziert. Wenn Ihr zeitgleich mit Eurem Gegner abdrückt, dann ist es wahrscheinlich, dass Ihr mit der Endgame Gear XM1 als erstes auslöst.

Hierzu passt auch die 1.000 Hz Polling-Rate und die von Endgame Gear angegebene „Patentierte Analog-Technologie für echte <1ms Taster-Reaktionszeit“.

Erneut, nein der Unterschied zu guten anderen Mäusen ist nicht gigantisch, aber es geht bei der Endgame Gear XM1 darum noch so das Maximum an Reaktionszeit herauszuholen, was auch gelingt!

Endgame Gear Xm1 Im Test 11

Das Mausrad der XM1 würde ich als gut, aber auch nicht außergewöhnlich einstufen. Um durch sehr lange Excel Tabellen zu scrollen gibt es klar bessere Mäuse. Das Mausrad der XM1 ist vergleichsweise fest und die einzelnen Stufen sehr gut definiert.

Ihr habt also viel Kontrolle und Präzision über die Radbewegungen, aber solltet es darum gehen viel „Strecke“ mit dem Mausrad zurückzulegen, dann gibt es bessere Modelle.

 

Fazit

Sucht Ihr eine Maus mit viele Featuren, Tasten und Funktionen, dann ist die Endgame Gear XM1 nichts für Euch.

Dies ist eine absolut minimalistische Gaming Maus, welche auf das Maximum an Performance getrimmt ist. Hierzu zählt ein extrem geringes Gewicht, sehr gleitfähige Füße, ein High End Sensor und nicht zuletzt sehr wertige und schnelle Taster für die Maustasten.

Dies erlaubt es Euch mit der Endgame Gear XM1 sehr niedrige Reaktionszeiten zu erreichen, gerade in Spiele mit einem sehr hohen Tempo. Und ja dies bestätigte sich bei mir auch in der Praxis.

Endgame Gear Xm1 Im Test 6

Die Endgame Gear XM1 fühlte sich hier merklich flotter und direkter an als eine Corsair IRONCLAW RGB Wireless. Letztere ist zwar klar überlegen was den Funktionsumfang und vielleicht auch den Komfort angeht, aber wenn es ums Core Gaming geht, würde ich eher auf die XM1 setzen.

Sucht Ihr also eine kleine, leichte und bis aufs letzte durchoptimierte „Pro Gamer“ Maus, dann seid Ihr bei der Endgame Gear XM1 absolut an der richtigen Adresse! Selbst der Preis ist mit 60€ fair, für eine Maus mit dem PMW3389 Sensor.

Endgame Gear Xm1 Wertung

Der Bosch Youseries Drill im Test, ein teuer und guter Spaß? (mit Vergleich!)

Elektro Werkzeuge die auf Design und moderne Komfort Feature getrimmt sind, wie die Möglichkeit via USB C geladen zu werden, sind tendenziell eher selten im Handel zu finden. Und wenn würden diese sicherlich etwas belächelt werden.

Etwas anders sieht dies aus, wenn diese Werkzeuge von einem renommierten Hersteller wie Bosch stammen. Mit der Youseries hat Bosch nun wirklich Werkzeuge auf den Markt gemacht welche das Design, die Handlichkeit und moderne Komfort Feature in den Vordergrund stellten.

Bosch Youseries Drill Test 9

Das spannendste Modell ist hier klar der Youseries Drill, einem kleinen, schicken und kompakten Akkuschrauber.

Interessant! Allerdings verlangt Bosch auch satte 129€ für den Youseries Drill, ein stolzer Preis! Für diesen bekommt man auch problemlos bereits ein Modell aus Boschs Professional Serie.

Wollen wir da doch mal schauen wie sich der Youseries Drill so im Test und im Vergleich zu Boschs Profi Serie schlägt. Neugierig?

 

Der Bosch Youseries Drill im Test

Bosch versucht mit dem Youseries Drill und allgemein der Youseries eine etwas andere Zielgruppe anzusprechen. Sind Akkuschrauber normalerweise eine recht „grobe“ Angelegenheit, so sind die Youseries Geräte auf die Optik getrimmt.

Bosch Youseries Drill Test 2

So ist der Bosch Youseries Drill ein wirklich schöner und fast schon etwas futuristisch aussehender Akkuschrauber! Das Gehäuse des Youseries Drill ist fast komplett aus einem Guss und glatt gehalten. Es nur eine kleine Lüftungsöffnung und das war es schon.

Der größte Teil des Gehäuses besteht aus einem matten schwarzen Kunststoff. Zusätzlich gibt es aber großflächige Bronze Farben Akzente, welche das Markenzeichen der Youseries ist.

Bosch Youseries Drill Test 3

Der Aufbau des Youseries Drill ist klar auf Minimalismus getrimmt. Es gibt wie üblich einen Abzug auf Zeigefinger Höhe, aber beispielsweise der typische Schalter zum Wechseln der Richtung ist nicht zu finden. Dieser ist in das Schaltmenü auf die Oberseite verbannt worden.

Hier finden sich drei Einstellungen, Schrauben, Bohren und den Rückwärtsgang. Hierbei handelt es sich um einen physischen Schalter, welcher durchaus wertig anmutet.

Generell wirkt der Youseries Drill gut gearbeitet! Nein es gibt robustere Modelle, aber Bosch hat am Gehäuse dennoch nicht gespart.

Alle Übergänge sind angenehm glatt und scharfe Kanten sucht Ihr vergeblich.

Bosch Youseries Drill Test 5

Unter anderem hierdurch liegt der Youseries Drill auch sehr gut in der Hand! Dieser ist wirklich ein kleiner Handschmeichler. Super Bosch!

Spannend ist der Akku. Dieser lässt sich aus dem Schrauber entnehmen und auch in einem der anderen Youseries Geräten nutzen. Hiervon gibt es aktuell drei. Neben dem Schrauber noch einen Akku-Sauger und einen kleinen Schleifer.

Ich vermute aber das Bosch plant die Youseries noch weiter auszubauen, diese ist zum Zeitpunkt des Tests noch recht jung. Weitere 4Ah Akkus könnt Ihr für rund 35€ nachkaufen.

Interessanterweise gibt es für diese Akkus kein Ladegerät! Jeder Akku besitzt dafür auf der Unterseite eine kleine Klappe unter welcher ein USB C Port ist.

Bosch Youseries Drill Test 6

Grundsätzlich halte ich dies für ein klasse Feature! Gerade im Heim Bereich braucht man kein sperriges Ladegerät, welches nur Platz frisst, verloren geht oder sonst wie nervt. Im professionellen Umfeld macht dies natürlich sinn, aber daheim halte ich USB C glatt für die bessere Alternative.

Ein passendes Netzteil legt Bosch aber nicht bei! Ihr könnt aber jedes Handy-USB Ladegerät nutzen, welches im Optimalfall 2A oder mehr bietet.

Der Akku des Youseries Drill lädt mit rund 1,7A, womit eine vollständige Ladung rund 3 Stunden dauert. Nicht übermäßig flott, aber auch nicht zu langsam. Leider ist ein gleichzeitiges Nutzen und Laden nicht möglich.

 

Technologie und Motor

Bosch versteckt beim Youseries Drill etwas die Angaben bezüglich der Leistung und der verwendeten „Spannungsklasse“.

Wenn ein Hersteller so etwas macht, hat dies meist auch einen Grund. Der Bosch Youseries Drill nutzt einen 3,6V Akku!  Damit spielt dieser in der Theorie in der gleichen Klasse wie ein Bosch IXO, welcher so den Einsteiger Akkuschrauber darstellt.

Ja damit will man nicht zu offen werben. Immerhin hat der Akku mit 4Ah ein gutes Stück mehr Leistung als der Akku in einem Bosch IXO. Prinzipiell muss der Motor auch nicht schlecht oder schwach sein, nur weil dieser eine niedrigere Spannung nutzt. Hier gibt es noch diverse weitere Faktoren.

Bosch Youseries Drill Test 7

Einer wäre beispielsweise die Motor-Technologie. Der Bosch Youseries Drill ist ein Brushless Akkuschrauber! Ein bürstenloser Motor kann in der Theorie und auch in der Praxis ein Stück weit mehr Leistung und Ausdauer haben als ein regulärer Motor mit Bürsten.

Zudem ist hier die Lebensdauer besser als bei einem regulären Motor. In solch einem kompakten Gerät eine gute Entscheidung seitens Bosch auf solch einen Motor zu setzen.

Die Leistung gibt Bosch mit beachtlichen 9,2Nm im weichen Schraubfall an.

Bosch Youseries Drill Bosch GSR 12V-15 Bosch IXO 5. Gen
Preis Ca. 129 € 125 € 40 €
Drehmoment weich 9,2 Nm 15 Nm 3 Nm
Umdrehungen 1. Gang 300 400 215
Umdrehungen 2. Gang 1000 1300 215
Gewicht mit Akku 600g 950g 300g

Damit kratzt der Youseries Drill durchaus an den Leistungswerten eines Bosch Professional GSR 12V-15. Dieser hat zwar noch etwas mehr Leistung, ist aber auch 1/3 schwerer.

 

Steuerung

Die Steuerung ist leider ein großer Minuspunkt am Bosch Youseries Drill. Die Intention von Bosch war klar, den Schrauber möglichst einfach zu halten.

In Zuge dessen hat Bosch den Youseries Drill für Leute die schon einmal einen Akkuschrauber genutzt haben eher komplizierter gemacht.

Es gibt keine Drehmoment Vorwahl. Der Akkuschrauber gibt immer Vollgas bzw. Ihr müsst diesen mit dem Gasschalter „kontrollieren“. Für Möbel ist dies in der Regel okay. Aber arbeitet Ihr an feineren Sachen wie Elektrogeräten, dann muss man aufpassen.

Bosch Youseries Drill Test 11

Es gibt auch keinen klassischen Rechts/Linkslauf. Der Bosch Youseries Drill besitzt lediglich drei „Einstellungen“.

  1. Schrauben = Rechtslauf + 1. Gang
  2. Bohren = Rechtslauf + 2. Gang
  3. Rückwärts = Linkslauf + 1. Gang

Wie schnell der Akkuschrauber dreht hängt also auch von der eingestellten Funktion ab. Finde ich etwas merkwürdig, gerade bei langen Schrauben hätte ich gerne den 2. Gang, aber es hält Euch nichts davon ab auch beim Schrauben den Bohrmodus zu nutzen oder umgekehrt.

 

In der Praxis

Normalerweise nutzte ich für kleinere Schraubarbeiten usw. einen Bosch Professional GSR 12 V-35. Bei diesem handelt es sich um den besten bzw. stärksten Akkuschrauber aus der 12V Bosch Professional Serie.

Hier könnte man meinen, dass ein Vergleich mit dem Youseries Drill unfair wäre, aber GSR 12 V-35 ist nur rund 20€ teurer und auch nicht massiv größer oder schwerer.

Bosch Youseries Drill Test 12

Starten wir mit dem Positiven. Der Youseries Drill liegt sehr schön in der Hand und klingt angenehm. Viele 3,6V Akkuschrauber, wie der Bosch IXO, haben einen recht kratzigen surrenden Klang. Der Youseries Drill klingt etwas tiefer und massiver. Auch ist die Lautstärke generell vergleichsweise niedrig.

Ebenfalls positiv ist grundsätzlich die Leistung. Der Youseries Drill hat keine Probleme mit den gängigen Möbelschrauben oder dem Bohren in Holz. In Stein bohren ist auch bei kleinen Bohrern durchaus möglich.

Um die Leistung des Youseries Drill besser einschätzen zu können habe ich mit diesem, dem GSR 12 V-35, dem Bosch IXO und dem Einhell TH-CD 12-2 Li (40€) fünf 4,5 x 80 Spanplattenschrauben in einen Holzblock versenkt und dabei die Zeit gestoppt.

Der Bosch Youseries Drill hat die Schrauben im zweiten Gang versenken können!

Tempo

Die Ergebnisse sind mittelmäßig. Während der Bosch IXO die 4,5 x 80 Schrauben gar nicht erst ins Holz bekommen hat, wurde der Youseries Drill sowohl vom GSR 12 V-35, wie auch vom Einhell TH-CD 12-2 Li abgehängt.

Gerade letzterer, welche lediglich 40€ inklusive Akku kostet, tut etwas weh. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass der Einhell TH-CD 12-2 Li sind deutlich billiger anfühlt als der Bosch Youseries Drill.

Vermutlich kommt hier einfach die 3,6V Basis des Youseries Drill an ihre Grenzen. Dennoch fällt das Leistungsfazit positiv aus!

Dafür wofür der Youseries Drill gedacht ist, wird dieser es locker schaffen!

Kleine Anmerkung, mir ist beim Youseries Drill ein recht starker Leistungsverlust bei abnehmenden Akkustand aufgefallen. Wollt Ihr anstrengende Tätigkeiten bewältigen, dann achtet auf einen vollen Akku.

Wiederum positiv ist der recht gute Rundlauf der Bitaufnahme.

 

Fazit

Ich tue mich beim Bosch Youseries Drill recht schwer. An sich ist dieser aus objektiven Gesichtspunkten nicht zu empfehlen! Zumindest nicht zu einem Preis von 129€ inklusive Akku (Preis zum Zeitpunkt des Tests, jetzt viel günstiger).

Warum? Bosch hat den Youseries Drill sehr vereinfacht. Dafür haben sie eine Drehmoment Einstellung weggelassen, wie auch die reguläre Gangschaltung und den Rechts/Linkslauf an eine ungünstige Position verlegt (Arbeitsrichtung ist nicht mit einer Hand zu ändern).

Bosch Youseries Drill Test 10

Ebenso ist der Bosch Youseries Drill kein Kraftprotz. Dieser basiert auf einem 3,6V Akkusystem. Allerdings muss ich hier sagen, dass dieser ausreichend Leistung hat. Mit diesem Akkuschrauber werdet Ihr kein Haus hochziehen, aber zum Aufbauen von Möbeln, vielleicht auch eines Gartenhauses taugt der Youseries Drill.

Dieser hat subjektiv 2-3x so viel Leistung wie ein Bosch IXO, was soweit völlig okay ist!

Das Problem ist aber erneut der Preis. Ihr bekommt aktuell für 120€ einen Bosch GSR 12V-15, ein Profi Gerät mit zwei Akkus. Dieser wird dem Bosch Youseries Drill in allen Belangen überlegen sein. Und selbst das Gewicht ist nur minimal höher.

Objektiv betrachtet kauft einen Bosch GSR 12V-15.

Allerdings richtet sich der Bosch Youseries Drill an eine völlig andere Zielgruppe. Der Youseries Drill ist ein schickes kleines Gerät, welches gut in der Hand liegt und praktischerweise via USB C aufladbar ist. Beim Bosch GSR 12V-15 müsstet Ihr mit einem platzfressenden Ladegerät hantieren. Der Youseries Drill ist der Akkuschrauber für den „Städter“, der damit wirklich nur Möbel aufbaut und vielleicht mal ein Bild aufhängt und dafür ein platzsparendes und kompaktes Gerät sucht.

Passt dies zu Euren Anforderungen und es ist für Euch „Okay“ ,dass der Youseries Drill eigentlich zu teuer ist, dann greift zu. Grundsätzlich taugt das Gerät!

Die Fiio FB1 Bluetooth Ohrhörer im Test, schade!

Der Hersteller Fiio wird vermutlich nur denen, die sich bei exotischem Audio Equipment auskennen, etwas sagen. Fiio produziert sehr gute Kopfhörerverstärker, MP3 Player mit super hoher Audio Qualität und ähnliches Exotisches.

Fiio bietet mit den FB1 aber auch ein paar Bluetooth Ohrhörer an. Diese sind für rund 30€ aus Asien erhältlich.

Fiio Fb1 Bluetooth Ohrhörer Im Test 7

Das hat mich natürlich neugierig gemacht. Eigentlich kann man bei einem Hersteller wie Fiio schon Großes erwarten, was die Klangqualität angeht.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Können die Fiio FB1 wirklich überzeugen? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Fiio FB1 im Test

Die Fiio FB1 sind klassische Bluetooth Ohrhörer. Das bedeutet diese sind keine „true wireless“ Ohrhörer und besitzen ein Kabel welches den linken und rechten Ohrstöpsel verbindet.

Fiio Fb1 Bluetooth Ohrhörer Im Test 2

Die Ohrhörer sind auf den ersten Blick recht klassische günstige Bluetooth Ohrhörer. Das Design ist nicht schlecht, wirkt aber auch nicht übermäßig wertig oder edel.

So sind die Ohrhörer weitestgehend aus einem weißen Hochglanzkunststoff gefertigt. Auf der Rückseite findet sich lediglich ein silberner Akzent. Nein die Fiio FB1 sind keine übermäßig auffälligen Ohrhörer.

Was die Materialqualität angeht, sind die FB1 „Okay“. Diese sind nichts Besonderes, aber auch nicht schlecht.

Fiio Fb1 Bluetooth Ohrhörer Im Test 4

Ihr Gehäuse ist leicht oval gehalten und besitzt eine Art Abstufung, an welcher der Silikonaufsatz angebracht ist, der mit Eurem Ohr Kontakt macht.

Gesteuert werden die FB1 über eine kleine Kabelfernbedienung, welche unterhalb des rechten Ohrhörers angebracht ist.

Fiio Fb1 Bluetooth Ohrhörer Im Test 5

An dieser Kabelfernbedienung finden wir die üblichen drei Tasten. Die mittlere dient dem Ein/Ausschalten, Play/Pause usw., die äußeren Lauter/Vor, Leiser/Zurück.

Ebenfalls an der Kabelfernbedienung ist der microUSB Ladeport der Ohrhörer. Diese halten mit einer Ladung rund 6-8 Stunden, je nach Lautstärke der Wiedergabe.

 

Tragekomfort

Grundsätzlich sind die Fiio FB1 sehr gut passende und auch durchaus bequeme Ohrhörer. Dank Ohrhaken sitzen diese auch bei intensiveren Aktivitäten sehr gut und fest!

Sport ist mit den Fiio FB1 kein Problem!

Lediglich hatten sich die Ohrhörer teils etwas in meinen Ohren „festgesaugt“, was den Klang verschlechtert. Hier musste ich diese gelegentlich mal lockern, wenn sie zu tief saßen.

 

Klang der Fiio FB1

Ich muss gestehen „Großes“ bei den Fiio FB1 erwartet zu haben was den Klang angeht. Fiio ist schließlich für sehr gute Audio-Produkte zum fairen Preis bekannt.

Leider wurde ich allerdings etwas enttäuscht.

Starten wir aber am Anfang, dies wären die Höhen. Leider sind die Höhen auch klar der Schwachpunkt der Fiio FB1. Die Höhen sind sehr warm und vergleichsweise matt.

Fiio Fb1 Bluetooth Ohrhörer Im Test 8

Diese können sich nicht so recht vom restlichen Klang lösen, wodurch die Fiio FB1 etwas träge und schwer klingen.

Schade! Denn abseits der Höhen wird es deutlich positiver.

Die Mitten der Fiio FB1 sind angenehm neutral. Diese besitzen eine gute Detaildarstellung und klingen im Generellen sauber.

Sauber sind auch die Bässe. Die Fiio FB1 sind kein Bassmonster, aber qualitativ ist der Bass gut bis sehr gut. Auch die Masse ist angenehm.

Musik klingt ausreichend lebendig und kräftig, was gerade in elektrischen Titeln auffällt.

Dies in Kombination mit den etwas schwachen Höhen lässt die Fiio FB1 aber auch oftmals schwer und träge wirken. Gerade in Rock und Metal sind mir die FB1 zu träge.

Positiv ist wiederum die Detailwiedergabe, welche mehr als ordentlich ausfällt.

 

Fazit

Die Fiio FB1 sind sicherlich nicht die schlechtesten Bluetooth Ohrhörer die Ihr für 30€ kaufen könnt. Allerdings sind diese in keinem Belang so besonders, dass sich eine Bestellung aus Asien lohnen würde.

Die Fiio FB1 besitzen zwar eine sehr gute Detailwiedergabe und grundsätzlich einen wertigen Klang, aber diese klingen mir insgesamt zu träge und matt.

Fiio Fb1 Bluetooth Ohrhörer Im Test 6

Wenn Ihr solch einen Klang sucht, sind die Fiio FB1 vielleicht genau das Richtige, aber mir hat Musik mit diesen unterdurchschnittlich viel Spaß gemacht.

Schade!

Wie schnell lädt das neue iPhone 11 Pro und welche Ladestandards werden unterstützt?

Apple hat es endlich getan! Das iPhone 11 Pro ist das erste Smartphone von Apple, welches von Haus aus ein Schnellladegerät mit im Lieferumfang hat. Weg ist das alte 5W Ladegerät, da ist ein schönes 18W USB C Ladegerät.

Wie Schnell Lädt Das Neue Iphone 11 Pro Und Welche Ladestandards Werden Unterstützt 8

Dies erlaubt es dem iPhone 11 Pro signifikant schneller zu laden. Aber wie schnell lädt das iPhone 11 Pro? Welcher Ladestandard wird von Apple genutzt und gäbe es die Möglichkeit das iPhone 11 Pro mit einem 3. Anbieter Ladegerät noch schneller zu laden?

Finden wir dies doch in diesem Test heraus!

 

Das beiliegende Ladegerät

Apples iPhones können seit dem iPhone 8/X schnellladen. Allerdings hat Apple hier immer noch das uralte 5W bzw. 5V/1A Netzteil und das übliche USB A auf Lightning Kabel mit in die Box gelegt.

Dies ist wohl beim iPhone 11 auch noch der Fall.

Wie Schnell Lädt Das Neue Iphone 11 Pro Und Welche Ladestandards Werden Unterstützt 10

Beim iPhone 11 Pro und Pro Max liegt nun aber ein 18W Schnellladegerät bei. Hierbei handelt es sich um das identische Modell welches auch bei iPad Pro 11 zum Einsatz kommt „A1692“.

Da dieses Ladegerät bereits USB C nutzt, legt Apple auch das passende Lightning auf USB C Kabel mit in den Lieferumfang.

Natürlich lässt sich aber auch das iPhone 11 Pro ganz regulär am alten Ladegerät/Ladekabel laden!

 

Welcher Ladestandard und wie hoch ist das Ladetempo des iPhone 11 Pro (Max)?

Apple nutzt beim iPhone 11 Pro, wie auch bei fast allen anderen Apple Geräte, den USB Power Delivery Ladestandard.

USB Power Delivery ist vergleichbar mit Quick Charge. Im Gegensatz zu Quick Charge eignet sich USB Power Delivery auch für größere Geräte wie Notebooks und ist für den Hersteller kostenfrei zu nutzen. Es handelt sich hier um einen offenen Standard.

Dieser wird daher auch von Herstellern wie Google, Nintendo, Dell usw. unterstützt. Ja Ihr könnt eine Nintendo Switch am Ladegerät des iPhone 11 Pro schnellladen.

Wie Schnell Lädt Das Neue Iphone 11 Pro Und Welche Ladestandards Werden Unterstützt 20

Normale USB Ports nutzen 5V als Spannung, USB Power Delivery erlaubt aber auch zusätzlich höhere Spannungen, wie 9V, 12V, 15V und 20V.

So bietet das beiliegende Ladegerät 18W bzw.  5V/3A oder 9V/2A. Dies gibt aber auch noch Luft nach oben. Kann das iPhone 11 Pro (Max) noch mehr Leistung aufnehmen als diese 18W, wenn wir ein größeres Ladegerät nutzen?

Wichtig! Die Messung der Ladegeschwindigkeit fand bei +- 20% Akkustand statt und stellt eine gewisse Tendenz dar. Mit anderen Ladegeräten, Ladekabeln kann es zu Abweichungen kommen.

Ladetempo

Starten wir mit der wichtigsten Erkenntnis, das Apple iPhone 11 Pro Max kann mit mehr als 18W laden!

Verbunden mit einem 30W USB PD Ladegerät (oder größer) erreicht dieses ca. 22,5W im Maximum, also 9V 2,5A. Damit lädt das iPhone 11 Pro Max sehr schnell!

Wie Schnell Lädt Das Neue Iphone 11 Pro Und Welche Ladestandards Werden Unterstützt 21

An seinem beiliegenden 18W Ladegerät erreicht dieses wie zu erwarten war knapp die vollen 18W. Ähnliches gilt auch für alle 3. Anbieter USB Power Delivery Ladegeräte mit 18W.

Im Gegensatz zu vielen, wenn nicht sogar den meisten Android Smartphones lädt das iPhone 11 Pro Max an normalen USB A Ladegeräten (mit 2,4A) ebenfalls recht schnell. Hier erreichte dieses in meinem Test satte 11,8W.

Wie Schnell Lädt Das Neue Iphone 11 Pro Und Welche Ladestandards Werden Unterstützt 5

Zum Vergleich die meisten Androids, wie das Google Pixel 3 XL oder das Huawei Mate 20 Pro, erreichen an einem normalen Ladegerät maximal 7,xW. Selbst das neue iPad Pro 11 lädt an einem normalen 5V Ladegerät mit maximal 7,xW. Dies scheint eine Limitierung des USB C Ports zu sein, welcher einfach langsamer lädt wenn kein Power Delivery vorhanden ist.

An einem PC/Mac mit Thunderbolt 3 konnte ich maximal 12,03W messen.

30W PD 22,54W
Original 18W PD 17,81W
USB C TB3 12,03W
USB A 2,4A 11,8W
PC USB 2,37W

Die langsamste Art das iPhone 11 Pro Max zu laden bleibt ein regulärer USB A Port an einem PC, hier werden maximal 2,37W aufgenommen.

 

Das optimale Ladegerät für das Apple iPhone 11 Pro (Max)

Das Apple iPhone 11 Pro Max kann durchaus schneller laden als an dem beiliegendem 18W USB Power Delivery Ladegerät. Allerdings ist der Unterschied zwischen 18W und 22,5W, welche eh nur im Bereich 15-50% Ladestand erreicht werden, nicht sonderlich groß.

Ihr fahrt mit dem beiliegendem Ladegerät bereits sehr gut! Wollt Ihr aber ein zweites Ladegerät, das letzte bisschen Tempo oder einfach mehr Ports, dann gibt es natürlich gute Alternativen.

Für das maximale Ladetempo wählt ein Ladegerät mit USB Power Delivery und 30W Leistung.

Wie Schnell Lädt Das Neue Iphone 11 Pro Und Welche Ladestandards Werden Unterstützt 7

Mehr als 30W ist völlig okay. Das iPhone lädt genauso gut an einem 60W Ladegerät, hier wird nichts „überladen“. Es bringt aber beim Ladetempo auch keinen zusätzlichen Schub. 22,5W ist das Maximum des iPhone 11 Pro Max.

Hier ein paar Ladegerät Empfehlungen meinerseits.

Es gibt natürlich noch jede Menge andere gute Ladegeräte welche fürs iPhone 11 Pro taugen. Schaut Euch dafür entweder selbst weiter um oder schaut in die aktuelle USB Ladegeräte Bestenliste von Techtest.

 

Die optimale Powerbank für das Apple iPhone 11 Pro (Max)

Im Grunde gilt hier ähnliches wie auch bei den Ladegeräten. Für das maximale Ladetempo wäre ein 30W USB Power Delivery Port nötig. Mehr ist nicht schlimm, hilft aber beim iPhone nicht weiter.

Wie Schnell Lädt Das Neue Iphone 11 Pro Und Welche Ladestandards Werden Unterstützt 9

Bei den Powerbanks würde ich Euch aber tendenziell zu 18W Power Delivery Modellen raten, welche deutlich breiter verfügbar sind und oftmals deutlich kompakter gebaut sind. Habt Ihr natürlich noch ein Apple MacBook Pro mit USB C, dann macht auch der Kauf einer leistungsstärkeren Powerbank Sinn.

Folgende Powerbanks würde ich einfach mal als Vorschlag in den Raum werfen.

Es gibt noch eine Tonne guter weiterer Powerbanks. Schaut Euch hier selbst noch etwas um oder schaut in die aktuelle Techtest Powerbank Bestenliste.

 

Ist das beiliegende Ladekabel gut?

Apple legt beim iPhone 11 Pro ein Lightning auf USB C Kabel bei. Ist dieses gut, oder kann man mit anderen Ladekabeln ein höheres Tempo erzielen?

Die Antwort ist Nein! Das Ladetempo aller zertifizierten USB C auf Lightning Kabel ist +- identisch. Ein anderes Kabel lohnt nur als Ersatz bzw. zusätzlich.

Achtet auf ein zertifiziertes Kabel! Nicht zertifizierte USB C auf Lightning Kabel können das iPhone meist nicht schnellladen. Auch gibt es einige Fälschungen der Apple Lightning auf USB C Kabel im Handel.

Lediglich bei den normalen USB A auf Lightning Kabel gibt es teils recht deutliche Unterschiede beim Ladetempo.

 

Fazit

Das wichtigste zuerst, das Apple iPhone 11 Pro (Max) kann mit maximal 22,5W laden. Da Apple „nur“ ein 18W Ladegerät beilegt, kann ein 3. Anbieter Ladegerät für das maximale Ladetempo durchaus Sinn machen.

Allerdings wird der Unterschied in der Praxis zwischen 18W und 22,5W sehr gering ausfallen. Ihr fahrt also mit dem beiliegenden Ladegerät bereits sehr gut.

Wie Schnell Lädt Das Neue Iphone 11 Pro Und Welche Ladestandards Werden Unterstützt 8

Wollt Ihr aber das maximale Ladetempo, dann benötigt Ihr ein Ladegerät bzw. Powerbank mit einem 30W USB Power Delivery Port! Davon gibt es mittlerweile einige im Handel.

Hier einfach mal drei Vorschläge jeweils für Ladegeräte und Powerbanks die gut zum iPhone 11 Pro passen:

Powerbanks:

Die EZVIZ C3A im Test, gut und komplett kabellos!

Komplett kabellose Überwachungskameras liegen voll im Trend! EZVIZ hat mit der C3A nun auch seine erste komplett kabellose Überwachungskamera auf den Markt gebracht.

Diese sieht auf den ersten Blick auch sehr interessant aus! Viele komplett kabellose Überwachungskameras, wie die Modelle von Netgear beispielsweise, benötigen eine Basisstation. Diese können sich also nicht direkt in Euer WLAN einklinken.

Ezviz C3a Im Test 8

Ich erkenne zwar den Sinn dahinter, bin aber nicht der größte Fan dieser Basisstationen und halte das direkte Einklinken ins WLAN für eleganter.

EZVIZ lässt Euch hier nun die Wahl! Ihr könnt die C3A direkt in Euer WLAN einklinken, oder mit einer Basisstation nutzen.

Klingt doch spannend, wollen uns da doch einmal ansehen wie gut dies in der Praxis funktioniert.

 

Die EZVIZ C3A im Test

Die C3A ist eine vergleichsweise kleine und kompakte Überwachungskamera, wie es meist bei den komplett kabellosen Modellen der Fall ist. Diese misst rund 70 x 92 x 56 mm. Damit könnt Ihr diese eigentlich überall problemlos und dezent unterbringen.

Die C3A ist erfreulicherweise auch wassergeschützt. Sie kann also Indoor oder Outdoor genutzt werden.

Ezviz C3a Im Test 1

Eine komplett kabellose Überwachungskamera macht aber natürlich im Außenbereich primär Sinn.

Hier ist die Kamera aufgrund ihres weißen Hochglanzgehäuses auch optisch dezent, aber ansprechend. EZVIZ hat bei der Verarbeitung einen guten Job gemacht. Alles wirkt soweit stabil und wertig gebaut. Lediglich die Batterieklappe ist teils etwas störrisch.

Allerdings müsst Ihr diese auch nicht oft öffnen. Der verbaute Akku hält rund 3-4 Wochen und wird direkt in der Kamera geladen. Hierfür besitzt die Kamera auf der Rückseite einen microUSB Port, welcher mit einer Gummiklappe geschützt ist. Der Akku besitzt eine Kapazität von satten 5500mAh.

Ezviz C3a Im Test 2

Auf der Front der C3A sticht natürlich zunächst die Kameralinse und der gesonderte Bewegungsmelder ins Auge. Gerade letzterer ist sehr wichtig!

Komplett kabellose Überwachungskameras sind in der Regel immer in einer Art Standby Modus. Erst wenn der Bewegungsmelder eine Bewegung erkennt, wird das eigentliche Kameramodul hochgefahren.

Ezviz C3a Im Test 3

Bei der Befestigung der EZVIZ C3A habt Ihr drei Optionen.

  1. Ihr könnt die Kamera einfach hinstellen.
  2. Ihr könnt die Kamera über ein Gewinde auf der Unterseite auf eine Art Stativ schrauben.
  3. Ihr könnt die Kamera über einen Magneten auf der Rückseite an eine Kugelhalterung anbringen.

Letztere Montagemöglichkeit hat sich EZVIZ sicherlich etwas von den Netgear Arlo Modellen abgeschaut. Ihr könnt daher die C3A an „Arlo kompatiblen“ Halterungen anbringen.

 

Basisstationen

Wie im Intro erwähnt, könnt Ihr die C3A entweder direkt mit einem WLAN Netz verbinden, oder Ihr könnt eine Basisstation nutzen.

Eine Basisstation verbessert die Reichweite und Akkulaufzeit. Zudem bietet diese einige Bonus Feature.

Es gibt hier zwei Basisstationen, die mit der C3A kompatibel sind. Dies wäre die EZVIZ W2D und die EZVIZ WLB.

Ezviz C3a Im Test 15

Die EZVIZ W2D ist die klassische Basisstation. Diese verbindet Ihr via LAN mit Eurem Netzwerk und anschließend die Kameras mit der Basisstation. Die Basisstation verdoppelt laut EZVIZ die Akkulaufzeit der Kamera, bietet einen zusätzlichen microSD Steckplatz und hat eine Alarmsirene integriert.

Die EZVIZ WLB bietet all dies + die Möglichkeit sich via LTE direkt mit dem Internet zu verbinden. Dies macht an Orten Sinn wo Ihr keinen Festnetzanschluss habt. Beispielsweise in einem Ferienhaus.

 

Die App und Funktionen

Um die C3A zu nutzen, benötigt Ihr die EZVIZ App für Euer Smartphone. Diese ist wie üblich für IOS und Android verfügbar.

In der App müsst Ihr Euch zunächst beim Hersteller registrieren. Ja dies ist leider Pflicht.

Dann geht es an das Hinzufügen der Kamera bzw. Kameras. Im Falle der C3A müsst Ihr den QR Code Scannen, die SYNC Taste drücken bis Ihr eine Sprachansage hört und dann die App ihren Job machen lassen.

Ezviz C3a App (1) Ezviz C3a App (2)

Dies hat bei mir auch auf Anhieb gut funktioniert!

Die EZVIZ App ist recht einfach und vielleicht etwas „glanzlos“ aufgebaut. Auf der Startseite findet Ihr zunächst eine Übersicht über alle Eure Kameras, inklusive eines Vorschaubilds. Dieses ist leider aber nicht live.

Um an das Livebild zu gelangen, müsst Ihr die Vorschau antippen. Hier dauert es ca. 6 Sekunden bis die Liveansicht geladen wurde. Dies ist aber natürlich auch etwas abhängig von Eurem WLAN und dem Netzwerkstatus.

In der Liveansicht könnt Ihr manuell Fotos und Videos aufnehmen, die zwei Wege Kommunikation starten und auch die Aufnahmen der Kamera betrachten.

Ezviz C3a App (7) Ezviz C3a App (8)

Die Aufnahmen werden in chronologischer Reihenfolge unterhalb der Live Ansicht angezeigt. Erfreulicherweise gibt es hier auch ein kleines Vorschaubild, welches etwas dabei helfen kann die Aufnahmen zu verwalten.

Gespeichert werden die Aufnahmen wahlweise auf der Kamera (einer dort eingelegten microSD Karte), auf der Basisstation oder in der Cloud.

Die Cloud Speicherung ist völlig optional, aber kostenpflichtig. 7 Tage Speicherung 49,99€ im Jahr, 30 Tage Speicherung 99,99€ im Jahr.

Ezviz C3a App (20) Ezviz C3a App (22)

Aus Sicht des Geldes und des Datenschutzes ist da natürlich die Speicherung lokal auf der Kamera besser, aber bedenkt, dass die C3A sehr kompakt ist. Habt Ihr diese nicht hoch genug hängen, könnte ein Einbrecher die Kamera einfach mitnehmen. Hier wäre eine Cloudspeicherung vorteilhaft.

Da die EZVIZ C3A batteriebetrieben ist, nimmt diese natürlich nicht konstant auf.

Ezviz C3a Im Test 11

Es werden nur Videos aufgezeichnet wenn eine Bewegung erkannt wird. Den Bewegungsmelder könnt Ihr in drei Stufen konfigurieren.

EZVIZ wirbt sogar damit, dass dieser nur von Menschen und Tieren ausgelöst werden kann. Dem kann ich weitestgehend zustimmen. Allerdings hatte ich hier und da auch mal eine Aufnahme auf der kein Verursacher zu erkennen war. Es ist aber natürlich nicht auszuschließen, dass ein Vogel durchs Bild flog.

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Generell stehe ich der Bewegungserkennung sehr positiv gegenüber! Diese ist gerade was die Reichweite angeht signifikant besser als beispielsweise bei der ReoLink Argus 2, welche hier etwas schwächelt.

Auch auf höheren Distanzen arbeitet die EZVIZ C3A noch sehr zuverlässig! Ich musste für meinen Hof sogar die Empfindlichkeit runter drehen, was weder bei der ReoLink Argus 2 noch bei der Netgear Arlo 2 der Fall war.

Ihr könnt auch einen mini Alarm einstellen wenn die Kamera eine Bewegung erkennt. Hier gibt diese jedes Mal ein Geräusch von sich. Wollt Ihr einen richtigen Alarm, dann müsst Ihr die Basisstation nutzen.

 

Bildqualität

Die EZVIZ nutzt bei der C3A einen Full HD Sensor, welcher mit 25FPS arbeitet. Dies reicht für solch eine Überwachungskamera völlig.

Die Bildqualität bei Tag würde ich als völlig ausreichend bezeichnen. Ja kabelgebundene Full HD Überwachungskameras werden oftmals noch ein besseres Bild liefern, aber die C3A ist auf dem Level der größeren Arlo Modelle und knapp über der Argus 2.

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Beeindruckt hat mich die Bildqualität bei Nacht. Die C3A bringt natürlich IR LEDs mit. Allerdings scheint sich die Kamera auf diese gar nicht so sehr verlassen zu müssen.

Die EZVIZ C3A schafft es bereits mit Streulicht von Straßenlaternen usw. ein vergleichsweise helles Bild zu zaubern. Klasse! Hier ist diese klar überdurchschnittlich.

 

Fazit

Ihr sucht ein unkomplizierte und einfache komplett kabellose akku-betriebene Überwachungskamera? Dann seid Ihr bei der EZVIZ C3A an der richtigen Adresse!

Gerade aufgrund der Flexibilität stellt die C3A eine hervorragende Wahl dar. Ihr könnt diese einfach mit Eurem WLAN verbinden und fertig! Keine Folgekosten, keine Stromkosten (abseits für das Laden des Akkus) kein Aufwand. Lediglich die Akkulaufzeit könnte etwas besser sein.

Ezviz C3a Im Test 12

Sollte Euer WLAN nicht sonderlich gut sein, dann könnt Ihr die EZVIZ C3A auch mit einer Basisstation nutzen. EZVIZ bietet Euch sogar eine LTE Basisstation, beispielsweise für das Ferienhaus an.

Klasse!

Zwar könnte die App von EZVIZ optisch noch etwas überarbeitet werden, prinzipiell funktioniert diese aber tadellos.

Ebenso tadellos funktioniert auch die Bewegungserkennung, welche für eine akku-betriebene Überwachungskamera sehr sensibel ist und auch auf höhere Distanzen zuverlässig funktioniert.

Ezviz C3a Im Test 13

Aufnahmen werden dabei wahlweise lokal auf der Kamera gespeichert (keine Folgekosten) oder in der Cloud (50€ im Jahr). Erneut erfreulich, dass Ihr hier die Wahl habt.

Kurzum die EZVIZ stellt eine hervorragende Alternative zu Arlo und Co. da, gerade aufgrund des fairen Preises von rund 120€ (zum Zeitpunkt des Tests).

Ezviz C3a

Test: Buffalo TeraStation 5210DN, das professionelle NAS für Minimalisten

Ein NAS System gehört in jeden digitalen Haushalt und natürlich auch in jedes Büro. Auch größere Datenmengen sicher ablegen zu können und von allen Geräten aufrufbar zu haben, ist etwas tolles!

Hersteller von NAS Systemen gibt es einige, welche sich alle etwas anders fokussieren. Buffalo richtet sich beispielsweise primär an Geschäftskunden, welche einen besonders hohen Wert auf Datensicherheit legen.

Eins der spannendsten Geräte aus dem Buffalo LineUp ist die TeraStation 5210DN. Hierbei handelt es sich um ein kleines NAS für kleinere Büros oder selbstständige Nutzer, welches aber bereits einen 10Gbit LAN Port aufweist.

Test Buffalo Terastation 5210dn 6

Dieser erlaubt dem NAS in der Theorie sehr hohe Datenraten zu erreichen. Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Bietet die TeraStation 5210DN wirklich ein hohes Tempo?  Wie steht es um die Benutzeroberfläche und die Feature? Finden wir all dies im Test des NAS heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Buffalo für das Zurverfügungstellen der Terastation für diesen Test.

 

Die Buffalo TeraStation 5210DN im Test

Die Buffalo TeraStation 5210DN unterscheidet sich optisch ein gutes Stück von vielen anderen NAS Systemen. Buffalo setzt hier klar auf ein sehr professionelles und wertiges Design.

Das NAS ist auf der Front in zwei geteilt. Der obere Teil wird von einem kleinen LCD Display eingenommen, welches Euch Basis Infos anzeigt wie die IP Adresse und den generellen Systemstatus.

Test Buffalo Terastation 5210dn 2

Darunter findet sich eine Gitter Oberfläche, unter der die HDDs angebracht sind. Diese sind mithilfe eines Schlüssels gesichert. Man kann die Laufwerke also nicht einfach beim Vorbeigehen entnehmen.

Bei der TeraStation 5210DN handelt es sich um ein 2Bay NAS. Dieses verfügt also über zwei Schächte für 3,5/2,5 Zoll Laufwerke. Es gibt das NAS aber auch noch in größer.

Was die Abmessungen angeht, ist aber auch die TeraStation 5210DN schon ein etwas größerer Brocken. Das NAS ist dabei aber immer noch kompakt genug das dieses auf einem Schreibtisch platzfinden könnte. Bonuspunkte gibt es hier für das integrierte Netzteil.

Test Buffalo Terastation 5210dn 4

Kommen wir damit auch zu den Anschlüssen. Die TeraStation 5210DN verfügt auf der Rückseite über drei LAN Ports und zwei USB Ports.

Bei den USB Ports handelt es sich selbstverständlich um USB 3.0 Ports. Aufseiten der LAN Ports haben wir zwei normale Gbit LAN Ports und einen 10 Gbit Port!

Letzterer ist ohne Frage eins der Merkmale der Buffalo TeraStation 5210DN.

 

Mit oder ohne?

Im Gegensatz zu Synology und Co. bietet Buffalo viele seiner NAS Systeme direkt mit Festplatten an. Aktuell konnte ich die TeraStation 5210DN gar nicht ohne Festplatten finden.

Ihr habt hier die Wahl zwischen 4TB, 6TB, 8TB, 12TB und 16TB. Zudem gibt es zwei Modelle mit SSDs.

Bei den Festplatten handelt es sich um normale SATA Laufwerke, Ihr könntet diese also auch frei gegen Laufwerke Eurer Wahl austauschen.

Test Buffalo Terastation 5210dn 3

Der Ansatz von Buffalo hat für Euch einen großen Vorteil, die Garantie des Herstellers (3 Jahre) erstreckt sich sowohl über das NAS wie auch über die HDDs und Ihr habt nur einen Ansprechpartner.

In meinem Testgerät waren zwei Western Digital Red HDDs verbaut. Eine zuverlässige Wahl!

Preislich gehen die Laufwerke im Übrigen völlig in Ordnung. Die 16TB Version kostet rund 380€ mehr als die 4TB Version.

Eine 8TB HDD kostet rund 230€, wovon hier zwei verbaut sind.

 

Software der Buffalo TeraStation 5210DN

Gerade Synology und Qnap haben uns etwas mit NAS Systemen verwöhnt die eine Tonne Feature, Funktionen und Apps mitbringen.

Dies ist bei der Buffalo TeraStation 5210DN etwas anders! Diese besitzt einen deutlich minimalistischeren Ansatz. Buffalo sagt dies ist Absicht.

Terastation 5210dn Benutzeroberfläche (1)

Die TeraStation richten sich weniger an den Heimnutzer und mehr an die Profis, welche viele der Spielereien gar nicht nutzen. Zudem bedeuten mehr Feature auch mehr Sicherheitslücken. Gerade Qnap Geräte waren hier teils etwas geplagt.

Von daher kann man eine höhere Sicherheit von den TeraStation Geräten erwarten.

Terastation 5210dn Benutzeroberfläche (7)

Was die Benutzeroberfläche angeht, haben wir eine klassische WebUI. Diese ist nicht übermäßig hübsch, aber übersichtlich. Ich kannte zuvor noch keine Geräte aus der TeraStation Familie, habe mich aber direkt zurechtgefunden. Super!

Lediglich die Raid Einstellungen sind etwas versteckt. Wollt Ihr ein Raid nutzen, dann müsst Ihr dies nachträglich einrichten und nicht bereits während der Ersteinrichtung.

Gerade weniger erfahrene Nutzer könnten daher das NAS komplett ohne Raid nutzen, was meist suboptimal ist. Auf der anderen Seite richtet sich die TeraStation eher an Leute die wissen was sie tun.

 

Feature und Funktionen

Starten wir mit der Basisfunktionalität eines NAS. Ihr könnt mit der TeraStation 5210DN Ordner in Eurem lokalen Netzwerk freigeben.

Hierbei unterstützt die TeraStation SMB, AFP, FTP, SFTP, rsync, NFS und einen WebAccess. Damit sind alle wichtigen Protokolle mit an Bord. Im Falle von SMB wird auch glücklicherweise SMB 1,2 und 3 unterstützt.

Terastation 5210dn Benutzeroberfläche (8)

Freigegebene Ordner lassen sich recht komfortabel über die WebUI erstellen. Ihr könnt hier für jeden Ordner individuell festlegen über welchen Dienst und von welchen Nutzern dieser zugegriffen werden darf. Dies ist beispielsweise deutlich einfacher gestaltet als bei FreeNAS.

Natürlich unterstützt die TeraStation 5210DN auch iSCSI.

Neben diesen NAS Basics könnt Ihr Ordner auf der TeraStation mit diversen Cloud Diensten synchronisieren. Hierzu zählt Amazon S3, Dropbox, Microsoft Azure und OneDrive.

Terastation 5210dn Benutzeroberfläche (13)

Neben Cloud Back-ups bzw. Synchronisation ist auch ein reguläres Back-up-System auf rsync Basis vorhanden.

Viele Bonus-Feature hat die TeraStation nicht. Aber vorhanden ist eine Time Machine Unterstützung und ein AntiVirenschutz.

Zwei Smartphone Apps hat Buffalo auch zu bieten, diese sind aber sehr rudimentär. Hier hat Buffalo aus meiner Sicht eindeutig Nachholbedarf! Selbst im geschäftlichen Umfeld werden solche Dinge immer wichtiger.

 

Lautstärke der TeraStation

Leider ist die Lautstärke der TeraStation 5210DN ein kleiner Kritikpunkt! Das NAS ist an sich nicht zu laut oder störend. Der Lüfter dreht nicht zu hoch und auch die HDDs verhalten sich unauffällig.

Allerdings verfügt meine TeraStation 5210DN über ein sehr ausgeprägtes Spulenfiepen, sogar im ausgeschalteten Zustand!

Ich weiß natürlich nicht ob alle TeraStation 5210DN dieses Problem haben, oder ob ich ein Montagsgerät erwischt habe, aber ich würde mir dieses nicht auf den Schreibtisch stellen, sondern etwas abseits unterbringen.

 

Performance

Kommen wir zum spannendsten Punkt, der Performance. Die TeraStation 5210DN besitzt zwei Gbit LAN Ports, wie auch einen 10 Gbit LAN Port.

Normale Gbit LAN Ports sind auf ca. 120MB/s limitiert. Diese 120MB/s schafft die TeraStation 5210DN problemlos, was in dieser Preisklasse auch Pflicht ist.

Viel interessanter ist die 10Gbit LAN Performance. Hier haben wir potenziell mehrere Flaschenhälse.

Terastation 5210dn Benutzeroberfläche (12)

Zunächst wäre dies die CPU. Viele kleinere NAS CPUs besitzen nicht genug Rechenleistung, um eine 10Gbit Verbindung zu versorgen. In der TeraStation kommt ein annapurnalabs AL314 Chip zum Einsatz.

Hierbei handelt es sich um einen Quad Core mit 1,7Ghz.

Der wichtige Faktor Nummer 2 sind die Laufwerke. Normale HDDs schaffen in der Regel zwischen 120MB/s und 220MB/s. Im Raid 0 verdoppelt sich dieses Tempo natürlich.

Test Buffalo Terastation 5210dn 8

Um nun die Leistung der Buffalo TeraStation 5210DN zu Testen habe ich mehrere Testdurchläufe durchgeführt.

  • Single HDD
  • Raid 0 HDD
  • Single SSD
  • Raid 0 SSD

Normalerweise teste ich NAS Systeme mit CrystalDiskmark. Allerdings spuckte dieses hier „merkwürdige“ Ergebnisse aus. Vermutlich nutzt das NAS seinen RAM als Cache oder Ähnliches. Daher bin ich zur guten alten Stoppuhr zurückgekehrt.

Auf und vom NAS wurden jeweils eine 40GB Datei Übertragen und die Zeit gestoppt.

Übertragungsraten

Mit den vorinstallierten HDDs erreicht das NAS rund 117 / 123MB/s. Dies entspricht der typischen Gbit Performance.

Die TeraStation 5210DN kann aber mehr! Schalten wir die HDDs ins Raid 0 knacken wir die 250MB/s Marke. Natürlich ist Raid 0 bei einem NAS nicht empfehlenswert, es zeigt uns aber das sich eventuell sogar eine Bestückung mit SSDs lohnt.

Mit einer SATA SSD steigert sich die Geschwindigkeit nochmals auf 388MB/s bzw. 452MB/s. Schalten wir zwei SSDs in ein Raid 0 reizen wir die CPU anscheinend so langsam aus. Schreibend brachte ein SSD Raid 0 nichts!

Lesend hingegen stiegen die Datenraten auf 675MB/s.

Das Maximum was die CPU in der TeraStation 5210DN schafft scheint also bei +- 390MB/s schreibend und 675MB/s lesend zu liegen. Dies sind sehr gute und zufriedenstellende Werte!

Natürlich könnt Ihr auch Laufwerke verschlüsseln. Dies kostet aber ein gutes Stück Leistung. Hier sinkt die Datenrate auf 211 bzw. 98MB/s.

 

Stromverbrauch

Kommen wir so langsam zum Schluss. Ein wichtiger Faktor bei einem NAS ist auch der Stromverbrauch. Dies wird allerdings von den verbauten Laufwerken stark beeinflusst! Oftmals benötigen diese mehr Energie als das Eigentliche NAS.

Mit SSDs fällt dieser Faktor etwas weg (SSDs brauchen im Leerlauf kaum Energie). Hier benötigt das NAS rund 15,2W Strom.

Ein guter Wert!

 

Fazit

Sucht Ihr ein NAS mit möglichst vielen Funktionen, Bonus Featuren, duzenden Smartphone Apps usw., dann seid Ihr bei der Buffalo TeraStation 5210DN falsch! Schaut Euch hier lieber bei Synology oder QNAP um.

Buffalo setzt bei seiner TeraStation 5210DN auf einen deutlich minimalistischeren und professionelleren Ansatz. So besitzt dieses abseits der Kern-Funktionalität kaum bis keine Multimedia Feature oder andere Spielereien.

Test Buffalo Terastation 5210dn 7

Im Gegenzug ist die Benutzeroberfläche recht übersichtlich und die Sicherheit das oberste Gut. Mehr Funktionen bedeuten auch immer mehr mögliche Sicherheitslücken und ja Synology und vor allem QNAP haben damit gelegentlich zu kämpfen.

Damit möchte sich Buffalo natürlich Unternehmen empfehlen, wo Datensicherheit oberste Priorität hat.

Ebenfalls sehr stark ist die Performance der Buffalo TeraStation 5210DN. Nutzt Ihr SSDs kann das NAS via 10Gbit LAN bis zu 390MB/s bzw. 675MB/s erreichen. Ein beeindruckendes Tempo!

Allerdings muss ich auch etwas Kritik äußern. Beispielsweise die mobilen Apps könnten etwas mehr Liebe vertragen. Im Jahr 2019 sind diese auch im geschäftlichen Umfeld nicht ganz unwichtig.

Aber ansonsten, sucht Ihr ein einfaches, schnelles und vor allem zuverlässiges NAS, dann könnte die Buffalo TeraStation 5210DN das Richtige für Euch sein!

Buffalo Terastation 5210dn

5x Displayschutz „Panzergläser“ für das Apple iPhone 11 Pro im Test, worauf gilt es zu achten?

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Nach dem Kauf eines sehr teuren Smartphones wie dem iPhone 11 Pro sollte man sich Gedanken über seinen Schutz machen.

Neben einer Hülle ist klar eine Displayschutzfolie oder ein „Panzerglas“ sicherlich der sinnvollste Schutz. Das iPhone 11 Pro hat so ein schönes Display, das will man nicht zerkratzt haben.

Displayschutz „panzergläser“ Für Das Apple Iphone 11 Pro Im Test 1

Aber welchen Displayschützer sollte man für das iPhone 11 Pro kaufen? Lohnen sich die besonders teuren Modelle oder reicht doch ein einfacher?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Das iPhone 11 Pro ist unproblematisch

Das iPhone 11 Pro und Pro Max sind recht „unproblematische“ Smartphones was den Displayschutz angeht. Im Gegensatz zu vielen Smartphones wie dem Samsung Galaxy S10, Huawei P30, Google Pixel 3 usw. ist das Display des iPhones komplett flach.

Gerade bei einem Samsung Galaxy S10 ist fast kein vernünftiger Displayschutz zu bekommen, aufgrund des gebogenen Displays.

Aufgrund des flachen Displays würde ich Euch einen Displayschützer aus Glas empfehlen! Diese sind leichter aufzutragen und haltbarer, als Folien. Folien machen nur bei gewölbten Displays noch Sinn.

Des Weiteren scheinen die Abmessungen des iPhone 11 Pro mit denen des iPhone Xs übereinzustimmen! Heißt Displayschützer des iPhone Xs passen auch auf das iPhone 11 Pro.

Dies konnte ich bei meinem iPhone 11 Pro Max und einem Panzerglas für das iPhone Xs Max bestätigen. Viele Händler verkaufen Euch auch direkt Displayschützer für das iPhone 11 Pro, obwohl diese eigentlich fürs Xs konzipiert sind, was aber auch nicht schlimm ist.

 

Die Testkandidaten und worauf gilt es zu achten?

Für diesen Test habe ich mir folgende Modelle bestellt:

Grundsätzlich gibt es zwei Typen Panzergläser für das Apple iPhone 11 Pro (Max). Zum einen die einfachen Panzergläser, zum anderen die „Full-Screen“ Modelle.

Full-Screen Modelle wäre beispielsweise die von SOE und ESR. Diese bedecken die komplette Front des Smartphones und ziehen sich bis an den Rand des Smartphones. Um dies etwas zu maskieren sind die Ränder dieser Modelle meist schwarz lackiert.

Displayschutz „panzergläser“ Für Das Apple Iphone 11 Pro Im Test 3

Full-Screen Panzergläser sind meist etwas schwerer aufzutragen, haben teils Probleme mit der Hüllenkompatibilität und können sich eher lösen.

Allerdings optisch sind diese die edelste Version, zu welcher ich auch grundsätzlich raten würde, wenn Ihr nicht plant eine Hülle zu nutzen.

Das Soe 3D Schutzglas 9H Fullscreen [2 Stück] kompatibel mit iPhone XS Max konnte mich hier im direkten Vergleich etwas mehr überzeugen als das Modell von ESR. Beide Panzergläser taugen aber grundsätzlich.

Displayschutz „panzergläser“ Für Das Apple Iphone 11 Pro Im Test 4
Das Soe 3D Schutzglas ist fast unsichtbar
Displayschutz „panzergläser“ Für Das Apple Iphone 11 Pro Im Test 11
Klassische Displayschutzfolien sind minimal sichtbar

Es werden hier auch kleine Rahmen mitgeliefert, welche Ihr um das iPhone legt. Diese erlaube eine leichtere Installation. Diese Art der Installationshilfe scheint mittlerweile Standard zu sein.

Auch die drei anderen „klassischen“ Panzergläser verfügen über ähnliche Installationshilfen. Diese sind wirklich kinderleicht korrekt aufzutragen. Das Schwerste ist es das iPhone sauber zu halten bis das Panzerglas aufliegt.

Displayschutz „panzergläser“ Für Das Apple Iphone 11 Pro Im Test 2

Klar die aufwendigste Konstruktion hat sich Spigen ausgedacht. Diese legen nicht nur einen kleinen Rahmen bei, sondern eine komplette Konstruktion welche Ihr auf dem iPhone 11 Pro auflegt und Euch fast die komplette Arbeit abnimmt.

Displayschutz „panzergläser“ Für Das Apple Iphone 11 Pro Im Test 7

Ich habe noch nie ein Panzerglas gesehen das so einfach aufzutragen ist, wie das Spigen Panzerglasfolie kompatibel mit iPhone 11 Pro Max.

 

Alles das Gleiche und Teurer ist nicht gleich besser

Wenn Ihr bei Amazon sucht, werdet Ihr Schutzgläser für Euer iPhone 11 Pro für 7-12€ finden. Es gibt aber einige „Luxus“ Hersteller die teils 20-30€ für ein Panzerglas verlangen.

Diese sollen dafür aber auch besonders stabil und klar sein. Lohnt es sich hier mehr Geld auszugeben?

In der Regel ist dies raus geworfenes Geld! Die Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Panzerglas Folien ist sehr sehr gering. Die meisten Modelle stammen eh von den gleichen asiatischen Zulieferern, bekommen nur andere Verpackungen.

Displayschutz „panzergläser“ Für Das Apple Iphone 11 Pro Im Test 5

Es ist also sehr gut möglich, dass ein 30€ Panzerglas das gleiche ist wie ein 7€ Panzerglas.

Ich konnte bei den moderneren Modellen keine wirklichen Unterschiede im Bezug auf Klarheit, Klebekraft usw. beobachten. Auch die Härte ist +- identisch. Glas ist Glas und dieses lässt sich immer mit einem Stein zerkratzen, aber nicht von einem Schlüssel, egal mit welcher angeblichen Härte die Hersteller werben.

Displayschutz „panzergläser“ Für Das Apple Iphone 11 Pro Im Test 12

Wo es Unterschiede gibt, ist teils beim Lieferumfang. Siehe in diesem kleinen Vergleich ist das Panzerglas von Spigen teuer, bietet dafür aber die super einfache Installation, dank der Halterung.

 

Flüssiger Displayschutz für das Apple iPhone 11 Pro?

NEIN kauft keinen flüssigen Displayschutz! Egal was die Hersteller hier schreiben, dieser ist kein effektiver Schutz.

Siehe hier „Flüssiger Displayschutz von HIPROTEC“ und hier „ProtectPax flüssiger Displayschutz im Test, zu schön, um wahr zu sein?

Zusammengefasst, das Displayglas Eures iPhones ist härter als man denkt. Schlüssel, normale Messer, Münzen usw. können das Display eines iPhone 11 Pros nicht zerkratzen.

Glas ist schlicht härter als Eisen, Aluminium oder Kupfer.

Was Euer Smartphone Display zerkratzen kann, ist Stein oder Sand. Dieser wird aufgewirbelt und lagert sich auf dem Display Eures Smartphones ab. Schiebt Ihr dies nun mit dem Display nach unten auf einem Tisch hin und her oder etwas anderes reibt am Display, dann hinterlässt dieser Sandstaub die Kratzer.

Stein ist härter als Glas.

Hiervor schützt aber kein flüssiger Displayschutz! Auch Panzergläser zerkratzen. Im Gegenzug zu flüssigem Displayschutz kann man aber ein Panzerglas einfach austauschen.

Ja wenn Ihr keinerlei regulären Displayschutz wollt, dann ist ein flüssiger Displayschutz vielleicht etwas besser als nichts, aber der Effekt ist sehr minimal. Schaut hierfür in den Test von HIPROTEC.

 

Fazit, der beste Displayschützer für das Apple iPhone 11 Pro

Das iPhone 11 Pro ist recht unproblematisch was den Displayschutz angeht. Ihr könnt hier im Grunde alles kaufen was man so im Handel an Panzergläsern findet, sogar Modelle für das iPhone Xs, welche auch passen.

Diese werden zu 99% ihren Job gut machen und mehrheitlich vom gleichem Fertiger stammen. Gebt dabei aber auch nicht zu viel Geld für Luxus Modelle aus. Ich empfehle hier nur ein Modell mit Installationshilfe zu kaufen. Diese macht das Leben deutlich leichter.

Displayschutz „panzergläser“ Für Das Apple Iphone 11 Pro Im Test 9

Wählt zunächst, wollt Ihr eine Hülle nutzen?

„Nein ich will nur einen Displayschützer“ dann schaut Euch das „Soe 3D Schutzglas 9H Fullscreen“ an. Dieses bedeckt das Display Eures iPhone 11 Pro komplett bis zu Rand und ist somit weitestgehend unsichtbar.

„Ja ich will auch eine Hülle nutzen“ dann würde ich Euch zu dem Panzerglas von OMOTON oder Spigen raten. Die „OMOTON [3 Stück] Schutzfolie für iPhone 11 Pro Max und iPhone XS Max [6.5 Zoll]“ ist mit 9€ sehr günstig, sitzt gut und bietet eine hohe Qualität. Auch das Auftragen ist angenehm einfach.

Bei der „Spigen Panzerglasfolie kompatibel mit iPhone 11 Pro Max“ zahlt Ihr etwas mehr, erhaltet aber eine wirklich gute Installationshilfe! Wollt Ihr es wirklich einfach haben, zahlt hier 4€ mehr und Ihr bekommt das Panzerglas mit Sicherheit gut auf Euer iPhone 11 Pro.

Dies wären so meine Empfehlungen was den Displayschutz des neuen iPhones angeht. Ich selbst habe aktuell die Spigen Panzerglasfolie auf meinem iPhone 11 Pro Max.