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Nickel-Zink Akkus, die bessere alternative zu Nickel-Metallhydrid? Die ANSMANN Nickel-Zink Akkus im Test!

Sucht Ihr AA oder AAA Akkus dann wird es sich in 99,9% aller Fälle um sogenannte Nickel-Metallhydrid-Akkumulatoren handeln. Allerdings gibt es auch AA/AAA Akkus auf Nickel-Zink Basis.

Diese Akkus sollen durch eine besonders hohe Spannung von 1,6V auch in Geräten gut funktionieren wo normale Ni-MH Akkus schwächeln.

Ansmann Nickel Zink Akkus Test 6

Aber stimmt dies? Solltet Ihr anstelle von Ni-MH Ni-Zn Akkus kaufen? Wo liegen die Schwächen von Nickel-Zink? Finden wir dies im Test der ANSMANN Nickel-Zink Akku AA 1,6V 2500mWh heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an einen Leser der mich zu diesem Test angestiftet hat.

 

Warum Nickel-Zink Akkus?

Starten wir mit der theoretischen Frage, warum sollte man Nickel-Zink Akkus überhaupt verwenden? Spannung ist das Zauberwort.

Eine normale AA bzw. AAA Batterie hat eine Spannung von 1,5V, ein normaler Nickel-Metallhydrid 1,2V und ein Nickel-Zink Akku 1,6V.

Dieser Wert ist allerdings immer mit einem „?“ zu versehen, denn eine Batterie bzw. ein Akku liefern keine Konstante Spannung, sondern diese ist abhängig vom Ladestand.

Ansmann Nickel Zink Akkus Test 1

Eine volle normale Batterie hat ca. 1,6V Spannung, welche dann bis auf unter 1V sinken kann, während sich die Batterie entlädt. Bereits bei ca. 1,2V ist allerdings eine normale Batterie schon recht leer und viele Geräte beginnen hier den Dienst zu verweigern, da die Spannung zu niedrig ist und die Batterie eh schon so gut wie leer ist.

Ein Nickel-Metallhydrid Akku hat voll ca. 1,4V, welche dann aber schnell auf +-1,2V sinken, eine weile dort verweilen, ehe es dann schnell Bergabgeht bis auf ca. 1V geht, ab wann der Akku als leer gilt.

Ansmann Nickel Zink Akkus Test 2

Ist nun ein Gerät nicht auf Akkus optimiert kann es passieren das dieses bereits bei 1,2V oder sogar 1,3V (wo eine normale Batterie schon recht leer ist) schon nicht mehr funktioniert oder über niedrigen Batteriestand meckert.

Heißt beim Akku kann nur ein sehr geringer Teil der Kapazität eigentlich genutzt werden.

Ähnlich problematisch sind Taschenlampen oder Lichter, wo die Helligkeit meist mit der Spannung des Akkus/Batterie im Zusammenhang steht. Habt Ihr eine Taschenlampe (ohne gesonderte Spannungsregelung) und legt dort normale Batterien ein wird diese heller Leuchten als mit normalen Akkus.

Nickel-Zink Akkus bieten nun eine deutlich höhere Spannung als reguläre Akkus und sogar etwas mehr als Batterien. Heißt diese könnten besonders gut in Geräten funktionieren die normalerweise nicht gut mit Akkus funktionieren.

 

Spezielles Ladegerät nötig

WICHTIG Ihr könnt Nickel-Zink Akkus nicht in normalen Ladegeräten Laden! Ihr benötigt für diese spezielle Ladegeräte, welche auch beispielsweise von ANSMANN angeboten werden.

Ich habe für diesen Test ein ISDT N8 genutzt, welches auch NiZn Akkus laden kann.

Ebenfalls wichtig, setzt die Akkus bloß nicht in einem Schnurlostelefon ein und ladet dieses dann über die reguläre Ladestation! Solche Geräte sind für Ni-MH Akkus gemacht.

 

Können die ANSMANN Nickel-Zink Akkus im Test überzeugen?

Auf dem ersten Blick sehen die ANSMANN Nickel-Zink Akkus mit Ihren 2500mAh doch sehr konkurrenzfähig aus. Allerdings dieser Eindruck täuscht! Wir haben hier nicht 2500mAh, sondern 2500mWh!

Ansmann Nickel Zink Akkus Test 5

Regulär haben wir nur 1600mAh (laut Hersteller), was natürlich durch die höhere Spannung wieder etwas ausgeglichen wird. 2500mAh bei 1,2V entsprechen ca. 3000mWh.

Um die Nickel-Zink Akkus zu testen habe ich diese, wie auch einen normalen Ni-MH Akku von ANSMANN und eine Duracell Ultra Batterie mit 0,2A, 0,5A und 1A entladen. Die Akkus wurden jeweils entladen bis diese 1V erreichten, dann wurde gestoppt.

Ehe wir zu diesem Vergleich kommen hatte ich allerdings ein kleines Problem. Von meinen 4 gekauften Akkus war einer direkt kaputt (hatte nur noch 0,09V Spannung) und einer erreichte nur die hälfte der Kapazität der anderen.

Ansmann Nickel Zink Vergleich

Und leider ist selbst bei den Akkus die leben die Kapazität eher mäßig.

Interessant ist aber natürlich primär der Vergleich mit den anderen Akkus.Ansmann Nickel Zink 0,2a Ansmann Nickel Zink 0,5a Ansmann Nickel Zink 1a

Zunächst möchte ich mich etwas von der Duracell Ultra Batterie enttäuscht zeigen. Gerade bei 1A Last bricht diese mehr oder weniger sofort weg und erreicht nicht ansatzweise die Kapazität des Ni-MH Akkus oder auch des Nickel-Zink Akkus.

Der Nickel-Zink Akku macht zunächst das was er soll, eine sehr hohe Spannung haben. Diese übertrifft dabei die Duracell Ultra deutlich! Allerdings wie heißt es so schön, wer hochsteigt fällt tief.

Im Gegensatz zum regulären Akku oder der Batterie sinkt die Spannung des Nickel-Zink Akkus nicht langsam ab, sondern fällt ab einem gewissen Punkt ins Bodenlose.

Dieser Punkt ist auch bereits recht früh erreicht.

Erstaunlicherweise entspricht die Spannung des modernen 2800mAh ANSMANN Ni-MH Akkus eher der klassischen Batterie als die des Nickel-Zink Akkus.

Der Nickel-Zink Akku hat im Schnitt eine Spannung von +- 1,7V, was sehr hoch ist! Bedenkt dies! Ich könnte mir vorstellen das es durchaus elektrische Geräte gibt denen das eine zu hohe Spannung ist.

 

Haltbarkeit fragwürdig

ANSMANN wirbt bei seinen Nickel-Zink Akkus mit „Ein einziger AA Akku ist bis zu 1000x wiederaufladbar“. 1000 Zyklen wäre schon klasse für einen Akku!

Wikipedia sieht dies allerdings etwas anders. Hier werden Nickel-Zink Akkus als recht kurzlebig bezeichnet, was sich auch mit den Amazon Bewertungen deckt.

Ansmann Nickel Zink Akkus Test 3

„Erste Nickel-Zink-Akkus hatten nur eine geringe Anzahl an Ladezyklen, da die Zinkelektrode durch Passivierung ihre Funktion verlor.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Nickel-Zink-Akkumulator

Ich konnte den Akkus noch nicht genug Zyklen verpassen um mir hier eine endgültige Meinung zu bilden, allerdings mein „Start“ war nicht sonderlich gut.

Einer von vier Akkus war bei Lieferung schon defekt! Ich hatte in den letzten Jahren duzende wenn nicht sogar hunderte regulärer Akkus und das hier welche kaputt gehen ist nicht unnormal, aber das ein Akku von Anfang an defekt war ist hier nie vorgekommen.

 

Fazit

Nein ich kann die ANSMANN Nickel-Zink Akkus nicht wirklich empfehlen. Von meinen vier Akkus war bei Lieferung einer defekt und einer hatte nur halbe Kapazität (ca. 450mAh). Aber selbst die volle Kapazität ist immer noch sehr wenig!

Vielleicht habe ich hier ein 4er Set bekommen bei welchem alle Akkus etwas „angeschlagen“ waren, aber keiner der Akkus konnte 9xxmAh übersteigen. Dies ist rund die Hälfte eines gängigen AA Akkus, selbst wenn wir die höhere Spannung mit einkalkulieren.

Ansmann Nickel Zink Akkus Test 7

Dabei stimmt allerdings der wichtigste Punkt warum man eventuell einen Nickel-Zink Akku kaufen sollte, die Spannung. Diese ist in der tat hoch und auch konstant hoch, wodurch Taschenlampen usw. sehr hell arbeiten, zu mindestens für kurze Zeit. Aufgrund der geringen Kapazität und des plötzlichen Spannungsabfalls sind die ANSMANN Nickel-Zink Akkus wahrlich keine Dauerläufer.

Habt Ihr also sehr spezielle Anforderungen und Euch reicht ein kurz Läufer Akku, dann sind die Nickel-Zink Akkus vielleicht etwas für Euch?!  Ich würde allerdings in 99,99% der Fälle einen guten normalen Akku jederzeit vorziehen. Dies auch aufgrund der Haltbarkeit, welche bei den Nickel-Zink Akkus höchst fragwürdig ist und da hier keine speziellen Ladegeräte notwendig sind.

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ANSMANN Akku Mignon AA ZR6 2500mWh 1500mAh 1,6V NiZn, 4 Stück...

  • Hohe Spannung und somit sehr gute Leistung in diversen Geräten
  • Kapazität mittelmäßig
  • Spezial Ladegerät nötig
  • Zuverlässigkeit sehr fragwürdig

Techtest 2020, neues Design, alles besser (hoffentlich)

Ein neues Jahr ist da und pünktlich dazu gibt es einige Umbrüche. Ob man sich nun privat vorgenommen hat ins Fitnessstudio zu gehen, das Rauchen aufhören will oder ob es um neue Gesetze gibt.

Einen Umbruch gibt es auch bei Techtest.org, ein komplett neues Design!

 

Das alte Techtest.org Design

Techtest.org ist aus einem Hobby Projekt heraus gestartet. Wie es da dann so oft der Fall ist, ist das Geld knapp bzw. man will nicht viel davon unnötig in dem Projekt versenken.

V1 1So hatte ich mich für ein kostenfreies WordPress Theme entschieden. WP Clean Green https://wordpress.org/themes/wp-clean-green/ Ich fand das Theme war übersichtlich, einfach aufgebaut und schick.

Zudem fand ich die grüne Akzentfarbe interessant. Gibt wenige grüne Webseite und die Farbe passte ganz gut zu meinen Outdoor Bildern. GEKAUFT! Oder auch nicht da es sich um ein kostenfreies WordPress Theme handelt.

 

Ein Refresh 2019

Anfang 2019 hatte ich bereits den Plan verinnerlicht etwas am Design zu machen. Techtest.org ist nicht mehr winzig und da wollte ich die Webseite etwas vom gratis Theme abheben.

Kurzum ich habe am Code herumgespielt und das Design der Startseite usw. etwas angepasst.

1Und wie sieht der Code einer Webseite aus wenn dieser von einem Idioten (Idiot = der Autor dieses Artikels) geschrieben wird? Richtig mit tonnenweise IF Abfragen usw.

3So gut WP Clean Green ist, so bietet dieses leider kaum Möglichkeiten für Anpassungen, außer direkt auf Code Basis. Immerhin der Code ist sauber und weitestgehend verständlich.

 

Techtest 2020

Nun sollte doch mal etwas Neues her. Neu ja aber halbwegs vertraut aussehend, mit einem Support der sich gegebenenfalls auch um Sicherheitslücken kümmert, übersichtlicher und schneller.

Ich hoffe einfach mal diesen Anspruch zu mindestens halbwegs mit der neuen Seite erfüllt zu haben!

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Das neue Design
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Das alte Design

Es gibt sicherlich noch einigen Feinschliff zu tätigen, aber als „Ein Mann Projekt“ dauert das bei Techtest.org nunmal etwas länger. Die Artikel müssen ja weiterlaufen.

Habt Ihr noch Verbesserungsvorschläge? Dann her damit!

 

PS. Sorry solltet Ihr von Techtest temporär zugespammt worden sein. Beim Aufspielen des neuen Themes hat dieses „Default-Posts“ geladen. Diese sollen auf einer leeren Seite helfen das Design besser zu visualisieren. Bei Techtest.org hatte dies dann natürlich eher einen gegenteiligen Effekt.

Editors Choice Awards 2019

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Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende und pünktlich dazu möchte einen etwas ungewöhnlicheren Artikel verfassen. Welche Geräte haben mich dieses Jahr besonders beeindruckt bzw. so weit überzeugen können, dass ich diese weiter genutzt habe.

 

Mein Smartphone des Jahres, das iPhone 11 Pro Max

Auch dieses Jahr hatte ich das ein oder andere Smartphone in den Fingern. Hätte ich einen Editors Choice Award 2017 und 2018 vergeben müssen, hätte ihn das Google Pixel 2 bzw. 3 bekommen, dieses Jahr sieht es anders aus.

Erstaunlicherweise das Smartphone, was mich am meisten überzeugen konnte, war das Apple iPhone 11 Pro Max.

Apple Iphone 11 Pro Im Test 9

Scheiße teuer, auf den ersten Blick kaum besser als sein Vorgänger, macht aber dennoch alles richtig. Herausragende Kameras? Check! Dreifach Kamera? Check! Herausragendes Display? Check! Hohe Performance, gute Haptik, tolle Akkulaufzeit, Weltklasse Lautsprecher? Check!

Bei aller Kritik, aber Apple hat hier einfach alles richtig gemacht, wo Hersteller wie Google dieses Jahr fast alles falsch gemacht haben.

Iphone

Der Preis/Leistungskönig, das Xiaomi Mi 9

Unglaublich wie viel Smartphone Xiaomi beim Mi 9 für so wenig Geld bietet. Anders kann das Fazit hier nicht lauten. Aktuell ist dieses für unter 400€ zu bekommen, bietet einen Snapdragon 855, eine Top Kamera und gute Haptik. Was will man mehr?

Xiaomi Mi 9

 

Meine Hassliebe des Jahres, das Dell XPS 15

Kennt Ihr das, Ihr habt Euch sehr auf etwas gefreut, es gekauft aber es will nicht so recht rundlaufen?

So ist es mir etwas mit dem Dell XPS 15 ergangen. Ich liebe die XPS Serie, keine Frage! Fast 95% aller Tests auf diesem Blog sind auf der Tastatur eines XPS Notebooks entstanden. Da war doch das XPS 15 mit Intel Core i9 der logische Schritt.

Dell Xps 15 7590 Im Test 10

Toller Formfaktor, schickes Display, genug Power für Adobe Lightroom usw. und auch die Möglichkeit etwas auf dem Notebook zu spielen. Allerdings hatte ich drei Probleme mit dem Notebook:

  1. Die GPU funktionierte in Spielen nicht (bei allen XPS 15 7590!)
  2. Das Notebook hing sich beim Neustarten zu 100% auf
  3. Thunderbolt 3 war zickig

Problem 1 wurde von Dell nach ein paar Wochen via BIOS Update gefixt. Hier hatte ich sogar aktiv etwas mitgeholfen, indem ich Daten direkt an das Dell BIOS Team übermittelt habe #sonderbehandlungdainfluencer.

Problem 2 war lange Zeit absolut mysteriös. Das Notebook ließ sich herunterfahren und starten, blieb aber immer auf einem schwarzen Bildschirm hängen, wenn in Windows ein Neustart ausgelöst wurde. Ursache und Lösung? Das XPS 15 steht von Haus aus im BIOS auf „RAID“ und dies hat sich mit der von mir verbauten 2TB Seagate NVME SSD gebissen. Ein Umstellen auf ACHI, warum auch immer dies bei einer NVME SSD überhaupt eine Rolle spielt,  + die gefühlt 100erste Windows Neuinstallation hat das Problem gefixt.

Problem 3 ist das Thunderbolt 3 teils einfach zickig ist. Teils funktioniert es nicht, teils funktioniert es nur wenn Parallel das Netzteil angeschlossen ist usw. Dieses Problem wurde nach dem letzten BIOS Update besser, ist aber nicht zu 100% gefixt.

Abseits dieser Probleme die mich echt etwas Nerven gekostet haben, ist das XPS 15 7590 ein klasse Wegbegleiter! Ich würde es nach aktuellem Stand wieder kaufen.

Daher bekommt es trotz Startschwierigkeiten meinen Editors Choice Award!

Dell Xps 15

 

Meine Powerbanks des Jahres

Starten wir ausnahmsweise mit den Flops und das wären die großen Powerbank Hersteller. Dieses Jahr wird gefühlt etwas von den kleineren Herstellern dominiert, welche es geschafft haben viel Leistung und auch oftmals sowohl USB Power Delivery und Quick Charge in eine Powerbank zu integrieren. Solch ein Modell gibt es beispielsweise von Anker immer noch nicht und sind auch bei RAVPower, Belkin, AUKEY usw. sehr rar.

Meine Powerbank des Jahres, die Xtorm XB303!

Die Xtorm XB303 ist groß und teuer, aber auch sehr schick, wertig und vor allem technisch Stark. Diese vereint einen 60W Power Delivery USB C Port wie auch Quick Charge und eine sehr hohe Kapazität von 26000mAh.

Test Xtorm Xb303 Powerbank Voyager 26000 9

Ich habe diese aufgrund meiner Notebooks mehr oder weniger durchgehend genutzt und mir sind keine Schwächen oder Probleme aufgefallen. Die Powerbank wird sogar im Gegensatz zu einigen anderen high Power Modellen nicht mal bedenklich heiß unter Last. Kurzum, die beste Powerbank 2019 ist die Xtorm XB303!

Xtorm

Ebenfalls erstaunlich gut! Die POWERADD P2 26800mAh

Die POWERADD P2 ist nicht ansatzweise so wertig wie die Xtorm und auch nicht ganz so leistungsstark, aber für rund 45€ ein klasse Deal, der sich auch bei mir im Alltag absolut bewährt hat.

45€ für 26800mAh Kapazität und einen 45W USB Power Delivery Port ist schon nett.

Poweradd P2

 

Meine Kopfhörer und Ohrhörer des Jahres

Die FIIL Bluetooth Kopfhörer, meine Wahl seit 2017

Auch wenn der Test der FIIL Bluetooth Kopfhörer schon im Jahr 2017 war, sind diese die von mir meist genutzten Kopfhörer. Ja diese sind ohne frage super exotisch! Sie wurden nur in Asien verkauft und mittlerweile scheint der Hersteller mehr oder weniger Tot zu sein.

Allerdings liebe ich die Klangsignatur der Kopfhörer, die Klarheit und den Tragekomfort!

Es gibt Bluetooth Kopfhörer die noch detaillierter und feiner Spielen, aber am Ende bin ich immer wieder zu den FIIL zurückgekehrt.

Fiil Bluetooth Kopfhörer

Bei TWS kann ich mich nicht entscheiden

Bei den True Wireless Ohrhörern kann ich mich nicht so recht entscheiden. Hier gibt es drei Modelle welche ich dieses Jahr abwechselt viel genutzt habe.

Die Xiaomi Mi Airdots sind super günstig, klingen vernünftig und waren bisher im Alltag sehr zuverlässig! Wenn ich mit meinem Android Smartphone unterwegs bin sind dies in der Regel die Kopfhörer meiner Wahl.

Xiaomi Redmi Airdots

Mittlerweile  nutze ich allerdings auch die Apple AirPods Pro des Öfteren. Diese sind ebenfalls sehr zuverlässig, klingen ausreihend gut und vor allem die „Offenheit“ gefällt mir. Man fühlt sich mit den Apple AirPods Pro nicht ganz so abgeschottet, was in vielen Situationen sehr angenehm ist. Noise Cancelling nutze ich eher selten, dafür habe ich den Transparenzmodus an. So bekomme ich es mit falls ich angesprochen werde.

Sollte ich allerdings mal das Maximum an Klang suchen, dann greife ich zu den Anker Soundcore Liberty 2 Pro. Diese sind recht groß, aber auch zuverlässig und klingen vor allem gut!

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Test Review 14

Mein Verlierer des Jahres wären die Sennheiser Momentum True Wireless. Ja diese klingen top, aber die Selbstentladung und das etwas zickige Koppeln haben mir die Ohrhörer etwas versaut. Zu oft stand ich mit leerem Akku da, weil ich die Ohrhörer (in ihrer Ladebox) mal ein paar Tage in der Jacke ließ.

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Apple Airpods Pro Xiaomi Mi Airdots

 

Meine Smart Home Produkte des Jahres NUKI!

Das Nuki Smart Lock 2.0 hängt nun seit Anfang 2019 an meiner Tür und da bleibt es auch. Das Smart Lock gehört ohne Frage zu den meist genutzten Smart Home Geräten bei mir im Haushalt, gerade in Kombination mit dem Keypad.

Es ist einfach schön nicht immer Schlüssel oder dank des Keypads das Smartphone mit in den Garten nehmen zu müssen usw. Auch wenn ich mit dem Hund Gassi gehe, muss nicht immer der Schlüssel mitgeschleift werden.

Dabei war das Nuki Smart Lock 2.0 in diesem Jahr zu 100% zuverlässig! Top!

Nuki Smart Lock 2.0

 

RoboRock S6, der Unverzichtbare

Ein Staubsaugroboter ist schon lange bei mir unterwegs und spätestens seit dem ersten Modell von Xiaomi ein fast schon unverzichtbarer Alltagshelfer. Dies gilt auch für den RoboRock S6! Dieser ist zwar kein massives Upgrade verglichen mit dem RoboRock S50, aber er macht seit Kauf einen tadellosen Job und hat mir viel Arbeit erspart.

Auch hier gibt es den Editors Choice Award!

Roborock S6

 

Ambilight für meinen PC!

Ich bin ein großer Fan von Philips Ambilight. Leider gibt oder besser gesagt gab es dieses nicht bei PC Monitoren. Daher hat mich Corsairs iCUE LS100 Smart Lighting Kit extrem gefreut!

Ambilight Für Euren Pc! Corsair Icue Ls100 Smart Lighting Kit Im Test 17

Dieses ermöglicht es ohne größeres Basteln eine RGB LED Beleuchtung zu erhalten, welche sich dem Inhalt Eures Monitors anpasst. Gerade beim Spielen ist dies eine tolle Erfahrung!

Corsair Icue Ls100

Nicht getestet aber….

Einen kleinen Bonus Award möchte ich dem Bosch GSR 12V-35 geben. Diesen habe ich zwar nicht auf Techtest vorgestellt, aber mir dieses Jahr gekauft.

Ein richtig guter Akkuschrauber! Handlich, leistungsstark und vor allem die Drehmoment Einstellung ist göttlich! Diese ist so „weich“, dass es mit dem 12V-35 problemlos möglich ist auch an feinerer Elektronik zu arbeiten. Einfach den Schrauber auf 1-5 stellen und Ihr müsst keine Sorgen haben auch PC Schrauben zu überdrehen. Super!

Bosch Gsr 12v 35

 

 

Herzschmerz Award

Frei nach dem Motto man kann doch nicht alles behalten kommt es des Öfteren vor, dass ich ein Test-Sample nicht behalten darf. Bei folgenden Modellen tat mir das Zurücksenden im Jahr 2019 besonders weh.

Teufel Cinebar Ultima

Die Teufel Cinebar Ultima ist schon ein sehr nettes Stück Audio-Technik, das ich gerne behalten hätte. Allerdings ist dies natürlich nicht immer möglich, zudem habe ich an meinem Fernseher zwei gute Standlautsprecher und einen AV-Receiver. Jedes Mal wenn also die Versuchung auftaucht doch mal eine neue Soundbar zu kaufen, taucht im Hinterkopf die „die brauchst du doch gar nicht“ Stimme auf.

Tja so ist es nunmal…

Alienware m17 R2

Alienware Notebooks zurückzusenden tut immer etwas weh, gerade wenn diese so schick und leistungsstark sind wie das Alienware m17 R2. Aber ich habe zwei gute Notebooks und ich brauch auch nicht immer das neuste (ja das muss ich mir ab und zu mal einreden ????).

Alienware M17 R2 Im Test 17

ASUS ROG Strix Scar III G531GW

Ähnliches Spiel wie beim Alienware. Ein schickes modernes Notebook mit ordentlich Power und vor allem einem 240Hz Display! Ja ich habe mich etwas in dieses Display verliebt… blödes 60Hz Display in meinem Gaming Notebook…

Asus Rog Strix Scar Iii G531gw Im Test 12

Die mophie Powerstation im Test, schicke und gute Powerbank?

Wenn Ihr viel im Apple Store unterwegs seid, werdet Ihr sicherlich schon einmal über den Hersteller mophie gestolpert sein. Mophie gehört wie ich immer so gerne sage zu den „Premium“ Herstellern von Smartphone Zubehör, ähnlich wie Belkin und Co.

Bisher hatte ich leider noch keine Powerbank von mophie im Test, dies soll sich mit der mophie Powerstation nun aber ändern.

Mophie Powerstation Im Test 7

Die mophie Powerstation ist eine recht einfache Powerbank, welche mit einem schicken Design und hoher Zuverlässigkeit überzeugen soll.

Aber funktioniert dies auch? Dies gilt es im Test herauszufinden!

 

Die mophie Powerstation im Test

Es ist bei der mophie Powerstation bereits auf den ersten Blick ersichtlich, dass wir hier eine Premium Powerbank vor uns haben.

Mophie Powerstation Im Test 2

Dies liegt primär am Gehäuse und der Materialwahl. Auf der Ober und Unterseite befindet sich eine Art Stoff, was die Komplexität des Gehäuses deutlich erhöht und daher selten bei günstigen Modellen zu finden ist.

Dieser „Stoff“ ist allerdings vergleichsweise hart, ist also nicht mit dem Stoffbezug eines Amazon Echo Lautsprechers oder Ähnlichem zu vergleichen. Genau genommen scheint dieser Stoff eher eine sehr ausgeprägte Textur zu sein. Mophie wirbt damit das dieser Stoff besonders haltbar ist, was ich so unterschreiben würden.

Mophie Powerstation Im Test 3

Die Powerbank wirkt robust und stabil, zudem ist die Oberfläche recht resistent gegenüber Fingerabdrücken. Der Rahmen der Powerbank ist allerdings wiederum aus einem klassischen matten Kunststoff gefertigt.

Was eher durchschnittlich bei der mophie Powerstation ist, ist die Größe. Mit 139 x 72 x 16mm und einem Gewicht von 232g gibt es in der 10000mAh Preisklasse größere wie aber auch kompaktere Modelle.

Mophie Powerstation Im Test 1

Ich kann mit den Abmessungen leben, die Powerbank passt gut in eine Hosentasche.

Auf Seiten der Technik haben wir zwei USB Ports, ein USB A Port und ein USB C Port. Der USB C Port wird dabei sowohl zum Aufladen der Powerbank selbst, wie auch zum Aufladen von Smartphone und Co. genutzt.

Der USB C Port kann 5V/3A leisten, unterstützt also kein Schnellladen. Ähnliches gilt auch für den USB A Port, welcher 5V/2,4A bietet.

Mophie Powerstation Im Test 4

Den aktuellen Ladestand der Powerbank könnt Ihr anhand von vier Status-LEDs am Rand ablesen, welche beim Betätigen des Einschalters aufleuchten.

Der Einschalter dient im Allgemeinen primär für die Abfrage des Ladestands, denn die Powerbank schaltet sich automatisch ein und aus, wenn Ihr Smartphones anschließt bzw. trennt.

 

Kapazität

Mophie wirbt bei der Powerstation Powerbank mit 10000mAh, messen konnte ich 9331mAh bzw. 34,52Wh. Dies ist ein klasse Wert für die Nutzbare Kapazität!

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich stellvertretend an der Mophie Powerbank getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro
  • Apple iPad Pro 11
  • Apple MacBook Pro 13
  • Motorola One Zoom
  • Huawei Mate 20 Pro

Mophie

Ich würde sagen es gibt wenige Überraschungen. Die mophie Powerstation verfügt leider nicht über USB Power Delivery oder Quick Charge, dementsprechend erhalten wir hier weitestgehend ein „Standard“ Ladetempo.

Mophie Powerstation Im Test 9

Allerdings fällt auf das der USB C Port durchaus ein überdurchschnittliches Ladetempo in Kombination mit einigen Geräten erreicht! So erreichte beispielsweise das Motorola One Zoom ein Ladetempo, das nah am Schnellladen liegt. Ähnliches gilt auch für die Apple Geräte!

12,xW für das iPhone 11 Pro ist ein sehr ordentliches Tempo!

 

Wiederaufladetempo

Ist die Powerbank nun leer, wie lange dauert das Wiederaufladen? An einem USB Power Delivery Port (5V/3A oder stärker) lädt die Powerbank mit 2,7A, was ordentlich ist!

Eine vollständige Ladung dauert so ca. 4 Stunden. An einem normalen 5V 2,4A Port lädt die Powerbank etwas langsamer mit ca. 2A.

 

Fazit

Die mophie Powerstation ist eine sehr schöne „Standard“ Powerbank. Ja technisch gibt es aufregendere Modelle mit diversen schnell Ladestandards usw.

Die mophie Powerstation möchte sich aber primär über die Qualität und Optik/Haptik verkaufen. Gerade Letztere kann auch überzeugen! Der Stoffbezug der Powerbank fühlt sich gut in der Hand an und Ihr lauft auch nicht Gefahr ausversehen Euer Smartphone zu zerkratzen, weil dieses in der Tasche an der PD reibt.

Mophie Powerstation Im Test 6

Was das Ladetempo angeht, macht die mophie Powerstation eine Durchschnittliche bis leicht überdurchschnittliche Figur. Gerade der USB C Port kann Ladegeschwindigkeiten erreichen die lediglich knapp unter dem typischen „Schnellladetempo“ liegen. Besonders geeignet ist die Powerbank hier wirklich für Apple Geräte oder modernere USB C Smartphones.

Preislich liegen wir bei der mophie Powerstation bei ca. 40€, was sicherlich etwas über den typischen Asiatischen Modellen liegt, aber wenn Euch das Design und der Formfaktor anspricht Okay ist. Die mophie Powerstation fällt in die Kategorie Luxus-Powerbank!

Die IFROGZ Airtime Pro TWS im Test, hohe Leistung zum fairen Preis

Die Airtime Pro sind die neusten ture Wireless Bluetooth Ohrhörer aus dem Hause IFROGZ. Diese sollen mit einem tollen Klang, wie auch einer hohen Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden punkten.

Preislich sind diese mit +- 70€ recht fair unterwegs!

Ifrogz Airtime Pro Tws Im Test 11

Wollen wir uns da doch einmal im Test ansehen wie gut die IFROGZ Airtime Pro sind und ob diese mit der Konkurrenz aus dem Hause Apple und Co. Mithalten können.

An dieser Stelle vielen Dank an IFROGZ für das Zurverfügungstellen der Airtime Pro für diesen Test.

 

Die IFROGZ Airtime Pro im Test

IFROGZ setzt beim Design der Airtime Pro auf einen Art Hybrid zwischen Apple AirPods und regulärer Ohrhörer.

Ifrogz Airtime Pro Tws Im Test 2

So ist die Form der Airtime Pro eindeutig an den Apple AirPods angelehnt. Auch die Airtime Pro setzten auf eine Art Steg der etwas aus Euren Ohren hervorragt.

Im ersten Moment ist dies etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach wenigen Minuten merkt man davon nichts mehr. Ein wichtiger Unterschied zu den AirPods sind die Ohrstöpsel! Diese sind hier die regulären Silikon-Aufsätze. Hierdurch können die Airtime Pro Eure Ohren besser versiegeln, was in einem deutlich stärkeren Klang resultiert.

Ifrogz Airtime Pro Tws Im Test 3

Was die Optik angeht, sind die IFROGZ klassisch elegant! Die Ohrhörer sind weitestgehend schwarz gehalten, mit lediglich leichten silbernen Akzenten. Ich finde diese soweit schick!

Ifrogz Airtime Pro Tws Im Test 4

Die Rückseite besitzt wie meist üblich eine Touch Oberfläche für die Steuerung. Allerdings schalten sich die Ohrhörer automatisch ein bzw. aus wenn Ihr diese aus der Ladebox nehmt. Laut IFROGZ sollen die AirTime Pro 5 Stunden mit einer Ladung durchhalten. Dies halte ich für etwas optimistisch! Bei Musik rechnet eher mit 3,5 bis 4 Stunden, was völlig okay ist.

Ifrogz Airtime Pro Tws Im Test 5

Unterwegs können die Ohrhörer 3x von der Ladebox geladen werden. Mit 76 x 49 x 26mm hat die Ladebox eine angenehme Größe. Der generelle Aufbau dieser ist aber klassisch. Die Box ist aus einem einfachen matten Kunststoff und besitzt auf der Oberseite einen Deckel. Dieser wird via Magneten geschlossen gehalten und verbirgt die Ohrhörer, welche ebenfalls über Magnete in der Box gehalten werden.

Aufgeladen wird die Box via USB C Port, welcher unter einer Gummi-Abdeckung angebracht ist.

 

Tragekomfort

Den Tragekomfort der IFROGZ Airtime Pro würde ich als durchschnittlich bezeichnen. Die Ohrhörer sind nicht unbequem, eher im Gegenteil. Allerdings sitzen diese zumindest in meinen Ohren vergleichsweise locker.

Dies überrascht auch nicht wenn wir uns die Form der Ohrhörer ansehen. Ich würde Euch hier gegebenenfalls raten die größeren Aufsätze zu nutzen, welche den Halt verbessern.

Kurzum für zu Hause und Bus/Bahn sind die IFROGZ Airtime Pro völlig okay, für den Sport gibt es Modelle mit festerem Sitz.

 

Klang der IFROGZ Airtime Pro

Kommen wir zu dem Punkt der Euch alle interessiert, klingen die IFROGZ Airtime Pro gut, vielleicht sogar sehr gut? Sagen wir es so, die Airtime Pro haben meine Erwartung an Ohrhörer die 50-80€ kosten erfüllt!

Starten wir wie üblich am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen sind sehr schön klar und sauber. Diese haben auch eine gute bis sehr gute Schärfe. Hier und da neigen diese allerdings zu etwas härten Zischlauten, aber generell schätze ich brillante Höhen bei Kopf/Ohrhörern.

Ifrogz Airtime Pro Tws Im Test 8

Dementsprechend würde ich die Höhen als gut einstufen.

Die Mitten wiederum sind etwas angesenkt. Die Airtime Pro klingen in mitten tendenziell recht kühl, wodurch diese etwas dünner wirken. Die Darstellung gerade von helleren Stimmen ist allerdings durchaus gut.

Beim Bass bin ich etwas hin und her gerissen. Generell liefern die Ohrhörer einen guten und wertigen Bass. Dieser hat einen guten Tiefgang und wirkt schön aggressiv. Allerdings könnte dieser im Abgang noch etwas Wums haben, zumindest für meinen Geschmack.

Ifrogz Airtime Pro Tws Im Test 10

Unter Strich würde ich den Bass als recht neutral und wertig bezeichnen, aber etwas „mehr“ Bass hätte auch nicht geschadet. Vergleichen wir allerdings die Airtime Pro mit den Apple AirPods, dann haben die Airtime Pro immer noch mehr Bass als die Apple Ohrhörer.

Dies ist allerdings zugegeben auch nicht die große Kunst. Aber ja rein vom Klang würde ich die Airtime Pro den AirPods vorziehen!

Musik ist klar und schön detailliert mit einer überdurchschnittlich breiten Bühne! Allgemein ist die Bühne, also die Breite und Tiefe des Klangs erfreulich gut! Gerade in Rock oder Metal-Titeln ist mir dies besonders positiv aufgefallen.

 

Fazit

Gute true Wireless Ohrhörer gibt es einige und für jeden Geschmack das richtige Modell. Zu diesen guten Modellen zählen auch die Airtime Pro von IFROGZ!

Klanglich können diese mit einem sehr klaren und detaillierten Klang punkten, wie auch mit einer guten Breite und Tiefe. Musik wird schön aufgelöst und auch feine Details lassen sich gut heraushören. In diesem Belang sind die Airtime Pro für ihre Preisklasse überdurchschnittlich.

Ifrogz Airtime Pro Tws Im Test 12

Lediglich wenn auf einen sehr ausgeprägten Bass wert legt, dann gibt es bessere Modelle für Euch. Die Airtime Pro schlagen beim Bass die Apple AirPods klar, aber es gibt ebenso klar Modelle mit noch mehr Bass, auch wenn dieser hier qualitativ tadellos ist.

Ebenfalls tadellos ist die generelle Alltagserfahrung! Das automatische Ein/Ausschalten funktioniert gut und die Bluetooth Verbindung ist schön stabil.

Kurzum, rund 70€ (zum Zeitpunkt des Tests) sind ein angemessener Preis für die IFROGZ Airtime Pro!

Das Ikea NORDMÄRKE 3 Port USB Ladegerät im Test

Ikea verkauft bekanntlich nicht nur Möbel, sondern auch seit längerem elektronische Geräte und versucht sogar auf dem Smart Home Markt Fuß zu fassen.

In dem heutigen Bericht geht’s um eins von Ikeas älteren Produkten, das NORDMÄRKE USB Ladegerät.

Das Ikea NordmÄrke 3 Port Usb Ladegerät Im Test 6

Dieses Ladegerät verfügt über 3 USB Ports und besitzt die Möglichkeit in einem Schreibtisch „versenkt“ zu werden, wenn Ihr dies permanent integrieren wollt.

Aber ist das Ikea NORDMÄRKE USB Ladegerät auch gut genug, das Ihr dies wirklich wollt? Finden wir genau dies im Test heraus!

 

Das Ikea NORDMÄRKE 3 Port USB Ladegerät im Test

Ikea setzt bei der NORDMÄRKE auf ein recht ungewöhnliches Design. Das Ladegerät selbst ist mit 20,5mm sehr flach und komplett Rund gehalten. Der Durchmesser liegt bei 86mm.

Das Ikea NordmÄrke 3 Port Usb Ladegerät Im Test 1

Des hat natürlich einen Grund. Ihr könnt mit einer Lochsäge ein Loch in Euren (Ikea) Schreibtisch machen und das Ladegerät dann bündig mit der Oberseite einsetzen.

Ideal wenn Ihr ein sehr Cleanes Setup wollt. Natürlich könnt Ihr NORDMÄRKE auch einfach so auf einem Tisch nutzen.

Das Ikea NordmÄrke 3 Port Usb Ladegerät Im Test 3

Ebenfalls besonders ist die Materialwahl. Das äußere des Ladegerätes besteht aus Kork. Der innere Teil, in welchem die USB Ports eingelassen sind, aus Kunststoff.

Allerdings aufgrund des Kork Rahmens wirkt das Ladegerät weniger technisch als viele andere Modelle auf dem Markt, was auch sicherlich Ikeas Intention war.

Das Ikea NordmÄrke 3 Port Usb Ladegerät Im Test 4

Ikea NORDMÄRKE besteht aus zwei Komponenten. Einmal dem Ladepad, wie auch einem Netzteil.

Hierbei handelt es sich leider um ein proprietäres Netzteil mit 24V und 0,8A. Immerhin das Verbindungs-Kabel ist mit 1,5 Metern ausreichend lang.

Das Ikea NordmÄrke 3 Port Usb Ladegerät Im Test 5

Rein technisch ist NORDMÄRKE leider recht unspektakulär. Wir haben drei USB Ports, welche jeweils 2,4A bei 5V Ausgeben können.

Nein es werden keine Schnellladestandards unterstützt! Auch sind die Ports bei gemeinsamer Nutzung auf maximal 3,2A limitiert.

 

Der erste Test

Starten wir mit einem kleinen Belastungstest. Hierbei belaste ich das Ladegerät zu 100% für 8 Stunden und schaue ob es Probleme gibt. Dies war hier aber nicht der Fall. Das Ladegerät hat sich sehr souverän gezeigt.

Auch was das Leistungsrating allgemein angeht gibt es ein paar Reserven. Ikea spricht von 2,4A pro Port bzw. insgesamt 3,2A. praktisch schaltet sich das Ladegerät bei ca. 3,6A ab.

Was die Spannungsstabilität angeht ist das NORDMÄRKE „Okay“.

Spannung

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Ikea NORDMÄRKE ausprobiert:

  • Apple iPhone 11 Pro
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Motorola One Zoom
  • Samsung Galaxy S7 Edge

Ladetempo

NORDMÄRKE verfügt über keine Schnellladestandards. Dementsprechend erreichen angeschlossene Geräte lediglich ein „Standard“ Ladetempo. Grundsätzlich scheint dies hier ganz Okay zu sein. So ist NORDMÄRKE sauber auf Apple und Android Geräte optimiert, diese laden also nicht super langsam, aber auch nicht schnell.

Das Ikea NordmÄrke 3 Port Usb Ladegerät Im Test 8

Ihr könnt bei einem modernen Smartphone mit einer Ladedauer von 2-3 Stunden rechnen. In der Regel denke ich ist dies Okay. Es muss ja nicht immer super schnell gehen, aber dennoch wäre zumindest ein Quick Charge Port nett gewesen.

Bedenkt auch, dass Ihr maximal zwei der hier aufgeführten Smartphones gleichzeitig laden könntet, da es ansonsten zu einer Überlastung und einem Abschalten des NORDMÄRKE kommt.

Drei Smartphones sind in der Regel zu viel für das Ladegerät gleichzeitig. Sogar ein größeres Tablet + Smartphone könnte schon knapp werden. Solltet Ihr das Ladegerät überlasten ist dies aber auch kein Weltuntergang, dieses schaltet sich einfach kurz ab.

 

Effizienz und Leistungsaufnahme

Erst einmal das Erfreuliche vorweg, im Leerlauf benötigt Ikea NORDMÄRKE so wenig Energie, dass ich diese nicht mehr messen kann, also unter 0,3W.

Was allerdings die Effizienz angeht wird es leider etwas kritischer.

Effizienz

Im schlimmsten Fall erreicht NORDMÄRKE eine Effizienz von 64% und im besten Fall von 78%. Dies ist nicht gut! „State of the Art“ Ladegeräte erreichen meist zwischen 77% und 85% Effizienz, teils sogar noch mehr.

Das Ikea NordmÄrke 3 Port Usb Ladegerät Im Test 10

Woher kommt die schlechte Effizienz? Ich kann hier nur mutmaßen, aber das zweigeteilte Design könnte das Problem sein. Das Netzteil macht zunächst aus 230V AC 24V DC, danach werden aus den 24V DC im Ladegerät selbst 5V DC gemacht, wir haben also zwei Umwandlungen.

 

Fazit

Ich bin ein Fan von Ikea, allerdings das NORDMÄRKE USB Ladegerät ist leider eher ein Flop. Dieses ist technisch nicht mehr State of the Art!

Wir haben drei normale USB Ports, ohne Schnellladeprotokolle wie Quick Charge oder USB Power Delivery. Okay man muss ja nicht immer alles mit vollem Tempo laden, aber das Limit der drei Ports auf maximal 3,2A ist auch wieder recht hart. Ihr werdet kaum drei „große“ Geräte wie Smartphones gleichzeitig laden können.

Das Ikea NordmÄrke 3 Port Usb Ladegerät Im Test 7

Hinzu kommt die sehr mäßige Effizienz und der Preis. 15€ für dieses Ladegerät ist rein technisch betrachtet ein mäßig guter Deal.

Ja wenn Ihr NORDMÄRKE in Eurem Schreibtisch verbauen wollt, kann sich dieses Ladegerät noch lohnen, ansonsten bekommt Ihr für 15€ bessere Geräte im Handel!

Z.B. Anker 36W 5V / 7.2A 4 Port USB Ladegerät, Anker 24W 2 Port USB Ladegerät usw. Die besten und empfehlenswertesten USB Ladegeräte, Bestenliste

Link zum Hersteller 

Wie Powerbanks und Ladegeräte Testen?

Ihr wollt eine Powerbank oder ein Ladegerät testen, entweder für Euch privat oder für einen Webblog/Youtube Video?

Wie Powerbanks Und Ladegeräte Testen 6

In diesem kleinen Artikel möchte ich Euch dafür ein paar Tipps geben und Messgeräte vorschlagen die nützlich sind.

Neugierig?

 

Ein einfacherer Check für daheim

Ihr habt Euch eine Powerbank oder Ladegerät gekauft und dieses lädt langsamer als Ihr es erwartet habt oder geht zu schnell leer?

Dann habt Ihr mehrere Möglichkeiten Genaueres herauszufinden! Die günstigste Möglichkeit sind „PowerMeter Apps“.

Solch eine wäre z.B. Ampere Meter Pro https://play.google.com/store/apps/details?id=com.phuongpn.amperemeter&hl=de

Diese App kann Euch anzeigen wie viel Ampere in Euer Smartphone gehen. Leider schwankt die Genauigkeit dieser Apps sehr sehr stark abhängig von Eurem Smartphone. Mehr dazu hier.

 

Teils können die Werte halbwegs genau sein, teils aber auch völlig daneben.

Wie Powerbanks Und Ladegeräte Testen 8
Ein gutes Tester-Set für Ladegeräte und Powerbnaks, für Daheim

Genauer wäre ein Check mit einem Hardware Powermeter, wie z.B.:

Solche Tester können Euch genau Spannung, Strom und Watt anzeigen, wie auch die Kapazität einer Powerbank messen.

Hier lautet das Motto ganz klar „vergleichen“. Wie viel Watt (der Watt Wert ist der wichtigste) nimmt mein Smartphone an Ladegerät a auf, wie viel an Ladegerät b usw.

 

  • Beim Schnellladen sollte ein modernes Smartphone zwischen 12W und 30W Leistung aufnehmen.
  • Beim normalen Laden zwischen 5W und 10W.

Sollte es hier deutliche Abweichungen geben, stimmt etwas nicht. Oftmals ist es im Übrigen das Kabel schuld! Probiert hier im Zweifel mal ein paar andere Ladekabel.

Wie Powerbanks Und Ladegeräte Testen 1

Solche USB Power Meter bzw. USB Multimeter sind nach meiner Meinung immer sehr praktisch und eins sollte in jedem Haushalt vorhanden sein, der etwas moderner ist.

Hiermit lassen sich auch eine Vielzahl weiterer Probleme einkreisen. Z.B. mein Smartphone lädt nicht, ist es das Smartphone, das Ladekabel oder das Ladegerät schuld?

 

Für Profis und Enthusiasten

Ihr wollt mehr Infos und vielleicht sogar Eure Testergebnisse im Internet veröffentlichen? Dann würde ich Euch empfehlen etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen für diverse Test-Tools.

Wie Powerbanks Und Ladegeräte Testen 7
Die Basisausstattung für Profis

Folgendes würde ich als gutes Testsetup empfehlen:

  • ChargerLAB POWER-Z USB PD Tester – ca. 40-80€ – liefert sehr genaue Werte, kann Schnelllade-Protokolle auslesen, kann USB PD Triggern, PC Software zum mitschneiden der Werte, unterstützt USB A und USB C Verbindungen
  • KKmoon USB Tester Typ-C – ca. 14€ – liefert sehr genaue Werte, einfacher Tester für USB C Verbindungen
  • 35 Watt usb elektronische last – ca. 12€ – erlaubt es Ladegeräte und Powerbanks mit einem Konstanten Strom (bis zu 35W) zu entladen, ideal um reproduzierbare Werte zu erhalten

Mit diesen Tools könnt Ihr grundsätzlich so gut wie alle Powerbank/Ladegeräte Tests durchführen die ich auch mache!

Gerade der POWER-Z Tester ist Gold wert! Dieser ist zunächst ein gutes „Multimeter“ welches sowohl für USB A auf USB A wie aber auch für USB C auf USB C Verbindungen taugt. Hier kann dieser Spannung, Strom, Watt, Wh, mAh usw. mitschreiben.

Wie Powerbanks Und Ladegeräte Testen 2

Diese Werte lassen sich mit einem PC auch via Software Mitloggen und später in Excel auswerten.

Zudem kann der POWER-Z Tester auslesen welche Schnellladeprotokolle von einem Port unterstützt werden und auch USB Power Delivery Triggern (hier gilt etwas Vorsicht, wenn Ihr etwas manuell triggert schließt bloß kein Smartphone parallel an!).

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Der KKmoon USB Tester Typ-C ist eine hervorragende Ergänzung für das Testen von USB C auf USB C Verbindungen. Prinzipiell kann dieser zwar nichts was nicht auch der Power-Z Tester könnte, aber Ihr werdet merken wie praktisch es ist noch einen zusätzlichen mini Tester zu haben.

Die elektronische Last ist im Grunde ein kleiner verstellbarer Widerstand der Energie in Wärme „verbrennt“. Dies ist aber praktisch wenn Ihr beispielsweise eine Powerbank konstant entladen wollt oder einfach plant einen Belastungstest durchzuführen.

USB Widerstände gibt es in diversen Leistungsklassen:

Hier müsst Ihr selbst wissen wie „groß“ die Geräte sind, die Ihr testen wollt.

Es gibt natürlich noch viel mehr Testgeräte, Trigger usw. aber mit diesen drei Tools seid Ihr schon für 95% aller Möglichkeiten gut gerüstet!

 

Wie die Kapazität einer Powerbank testen?

Wie Ihr testet hängt natürlich davon ab was Ihr testet. Wollt Ihr eine Powerbank auf ihre Kapazität Testen:

  1. Die Powerbank vollständig laden
  2. Das Test-Tool (z.B. das POWER-Z) mit dem gewünschten Port verbinden.
  3. Auf dem Test-Tool das Starten des Messung beginnen.
  4. Eine Last an den USB Port hängen. Wählt am besten eine konstante Last und nicht ein Smartphone (z.B. der USB Widerstand oder USB Lüfter usw.)
  5. Abwarten bis die Powerbank leer ist.
  6. Werte ablesen und interpretieren.

Gerade Letzteres ist sehr wichtig! Habt Ihr eine 20000mAh Powerbank, dann werdet Ihr niemals 20000mAh auf Eurem Messgerät stehen haben!

Die Herstellerangabe bezieht sich bei allen Herstellern auf eine Zellenspannung von 3,6V bzw. 3,7V Ihr messt aber bei 5V. 20000mAh @ 3,7V ist die gleiche Energie wie 14800mAh @ 5V!

Wie Powerbanks Und Ladegeräte Testen 4

Achtet am besten, sofern von Eurem Messgerät unterstützt, auf die Wh Angabe, welche aus mehreren Gründen viel genauer ist.

Hier könnt Ihr Euch merken Wh / 3,7 = mAh (@3,7V).

Keine sorge Chip.de ist bisher heute nicht darauf gekommen das die mAh Angaben bei unterschiedlichen Spannungen sind und wundert sich über viel niedrigere Werte die gemessen werden. https://www.chip.de/bestenlisten/1162/product/47439748/Anker-PowerCore-26800mAh-A1372.html

Sollte Euer Messgerät nur mAh Messen können, rechnet mAh in Wh um, also mAh * 5 / 1000 = Wh und von Wh könnt Ihr dann wieder auf mAh @ 3,7V gehen (Wh / 3,7 = mAh @ 3,7V) um auf die Herstellerangabe zu kommen.

Bedenkt bitte auch, dass das Tempo beim Entladen einen Unterschied machen kann.

 

Ein Ladegerät Testen

Das Testen eines USB Ladegerätes ist etwas schwerer.

  1. Überprüft die Spannung der USB Port. Nutzt hierfür am besten einen USB Widerstand den Ihr langsam hochdrehen könnt (von 0-xA). Erlaubt sind hier prinzipiell 4,45–5,25 V. Ein gutes Ladegerät sollte aber zum einen nicht groß schwanken, zum anderen eine Spannung von 4,95-5,25V haben. Höhere Spannung bedeutet in der Praxis meist ein höheres Ladetempo (zumal es einen Spannungsabfall durch das Ladekabel gibt).
  2. Belastet das Ladegerät falls möglich ein paar Stunden voll. Erneut sind hierfür die kleinen USB Widerstände praktisch. Ein Ladegerät sollte konstant 100% Auslastung aushalten können. Eine hohe Hitzeentwicklung dabei ist nicht unnormal, aber dennoch suboptimal. Sollte das Ladegerät so heiß werden, dass Ihr es nicht mehr Anfassen könnt, dann ist dies kein gutes Zeichen. Innere Komponenten können aber generell 100 Grad + aushalten! Allerdings wenn ein Ladegerät bereits außen 70 Grad hat ist es fragwürdig wie es innen aussieht.
  3. Verbindet Eure Smartphones/Tablets usw. mit dem Ladegerät und überprüft wie schnell diese laden. Wie schnell diese maximal laden hängt stark vom Smartphone ab! Ein iPhone 11 Pro Max kann maximal 22,5W erreichen, ein Samsung Galaxy S10+ ca. 14W usw. hier solltet Ihr einfach Werte zwischen mehreren Ladegeräten vergleichen um zu einer Einschätzung zu kommen.
  4. Habt Ihr ein reguläres Strommessgerät für die Steckdose, dann könnt Ihr auch die Effizienz messen. Strommessgerät in die Steckdose, Ladegerät in das Strommessgerät USB Multimeter und USB Widerstand in das Ladegerät. Hier gilt W Angabe des USB Multimeters / W Angabe des Strommessgerätes = Effizienz.
  5. Habt Ihr weitere Geräte wie z.B. ein Oscilloscope, Isolationstester usw. könnt Ihr auch damit noch Tests durchführen.

Dies kann Euch ein gewisses Gefühl für die Qualität Eures Ladegerätes geben. 100% Sicherheit das ein Ladegerät top ist, geben einem aber auch solche Tests nicht. Hier hilft nur abwarten wie es sich in der Praxis schlägt und/oder ein Öffnen.

 

Fazit

Ich hoffe dieser kleine Artikel konnte Euch zumindest etwas weiterhelfen, wenn Ihr eine Powerbank oder ein Ladegerät testen wollt.

Wie Powerbanks Und Ladegeräte Testen 6

Ein Blick hinter die Kulissen, wie entsteht ein Artikel bei Techtest.org?

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Wie sieht es hinter den Kulissen von Techtest.org aus? Vielleicht habt Ihr Euch dies schon einmal gefragt oder seid einfach neugierig. Falls ja dann habe ich hier etwas für Euch!

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In diesem „kleinen“ Artikel verfolgen wir die Entstehung eines Artikels, von der Idee bis zur Veröffentlichung!

 

1. Die Produktbeschaffung

Schritt 1 ist natürlich die Frage „worüber möchte ich als nächstes schreiben“. Hier gibt es einige Faktoren. Wird mir gerade ein Produkt aktiv von einem Unternehmen angeboten, das mich interessiert? Falls ja ist das nächste Thema schon gefunden. Allerdings von 30 Artikeln auf Techtest.org sind vielleicht 5 weil sich ein Unternehmen bei mir gemeldet hat.

Zumeist muss ich selbst aktiv werden. Hier gibt es auch immer Artikel die sich anbieten, hat ein Smartphonehersteller gerade was Neues auf den Markt gebracht, gibt es neue Kopfhörer von einem großen Hersteller usw.

Bei solchen Artikeln ist allerdings die Beschaffung meist problematisch. Ich bin mit den meisten Smartphone-Herstellern nicht sonderlich dicke. In der Regel bekomme ich keine Geräte von Samsung, Google, Apple, OnePlus oder Huawei oder wenn erst nach X Monaten. Allerdings wen interessiert ein Samsung Galaxy S XYZ noch 3 Monate nach Veröffentlichung? Hier gibt es so viele Artikel, da geht meiner einfach unter.

Nicht vergessen 70% aller Aufrufe kommen von Google. Kann ich hier keine Top 10 oder wenigstens Top 20 Platzierung erzielen, bringt ein Artikel meist wenige Aufrufzahlen.

Google

Bei kleineren Produkten über welche weniger geschrieben wird oder höhere Margen haben beispielsweise Powerbanks, PC Zubehör (Mäuse, Tastaturen, Gehäuse), Netzwerkprodukte, Smart Home usw. ist eine Anfrage beim Hersteller oftmals erfolgsversprechender. Hier erreiche ich Antwortquoten von +- 50%. Dies liegt natürlich auch daran, dass ich billig bin. Viele Blogger nehmen für jeden Scheiß Geld, dies ist bei Techtest.org nicht der Fall. Tests sind gratis (schon schlimm genug, dass ich Produkte gestellt bekomme, wie unehrlich wäre es dann, wenn ich noch eine Bezahlung verlange?!).

Kann ich ein Produkt nicht vom Hersteller bekommen muss abgewogen werden, lohnt es sich zu kaufen.

  1. Interessiert es mich persönlich wirklich sehr stark bzw. denke ich es könnte die Referenz in einer Produktklasse sein?
  2. Wird ein Artikel genug Klicks bringen, dass sich vielleicht der Kauf rechnet?
  3. Gibt es nur wenige Tests/Artikel zu Produkt XYZ?
  4. Kann ich das Produkt selbst gebrauchen?

Gerade bei Smartphones ist hier oft die Antwort, Nein es lohnt nicht. Ich hatte mich beispielsweise  für ein OnePlus 7T interessiert, aber OnePlus hatte vor Launch bereits Geräte an die Presse verteilt = keine Chance für mich einen relevanten Artikel zu erstellen.

Auch schwierig ist es oft bei sehr unbekannten Artikeln, gerade aus China. Ich bekomme pro Verkauf über meinen Affiliate Link 1-5% Provision, gerade bei irgendwelchen Nischenprodukten ist es hier UNMÖGLICH in die Gewinnzone zu kommen. Ich schriebe über die Produkte nur weil es mir Spaß macht.

Zwar kein China Produkt, aber beispielsweise den Bosch IXO 6 habe ich mir gekauft. Zum einen weil er mich interessiert, zudem da er so neu ist, dass es kaum Tests gibt = eine hohe Google Position bei einem populären Produkt ist möglich.

Mein Lieblings Tool für die Recherche zu neuen Produkten ist im Übrigen https://geizhals.de/. Hier kann man zum einen nach Popularität sortieren zum anderen nach Neuerscheinungen. Super hilfreich wenn man wissen möchte was neu ist.

Geizhals

Leider funktioniert dies bei China Artikeln gerade von AliExpress usw. nicht. Hier hilft nur langwieriges durch Schrott scrollen in der Hoffnung eine Perle zu finden. Habt Ihr etwas Cooles bei AliExpress gefunden was für einen Test interessant wäre, meldet Euch ruhig! Die Produkte des Herstellers Baseus waren beispielsweise ein Tipp von einem Leser!

In diesem Fall begleiten wir die Erstellung eines Artikels zur „Baseus 30000mAh Power Bank“. Diese habe ich selbst gekauft. Ich habe versucht den Hersteller zu kontaktieren, dieser wollte aber nur, dass ich die Powerbank über meine Webseite verkaufe und schien mich nicht so recht zu verstehen oder verstehen zu wollen.

Bestellung

Warum habe ich dennoch 50€ für die Powerbank ausgegeben? 30000mAh Powerbanks sind selten und höhere Kapazitäten sind prinzipiell immer interessanter als eine 5000mAh Powerbank. Zudem kommt der Hersteller Baseus bei Euch gut an und es gibt wenige Tests/Infos zu dieser Powerbank.

Ein Test zu ihr hat also das Potenzial sich zu lohnen, ob nun finanziell oder zumindest auf Seiten der Klicks.

 

2. Erhalt und Fotos

Nachdem ich ein Produkt erhalte ist immer Schritt 1 die Bilder. Gerade Produkte mit Hochglanzoberflächen sind in null Komma nix ruiniert und man sieht jeden Fingerabdruck und Kratzer auf Bildern.

Daher so schnell wir möglich in mein Foto-Zelt.  Hierbei handelt es sich um das HAVOX – Fotostudio HPB-80XD, mit zusätzlichen LEDs für eine noch bessere Ausleuchtung.

Das Ding ist zwar teuer, aber wirklich sein Geld wert!

Als Kamera nutze ich indoor eine Sony a7R mit Tamron 28-75mm 2.8 Di III RXD. Solch eine große Kamera ist beim besten Willen hier nicht nötig! Indoor sind alle Aufnahmen eh auf einen Stativ mit ISO 100 gemacht.

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Sollte die Kamera mal kaputt gehen (ja diese hat schon einige Macken) würde ich auf eine Sony Alpha 6000 gehen. Diese würde für meine Fotos völlig reichen.

Smartphones taugen leider für solche Aufnahmen noch nicht. Primär aufgrund des Blickwinkels, Smartphones selbst mit 2x Zoom sind zu weitwinklig. 75-90mm Brennweite ist nach meiner Erfahrung das Optimum, im besten Fall mit einer guten Nahstellgrenze. Leider ist letztere oftmals bei günstigen Linsen recht schlecht.

Für Outdoor Aufnahmen habe ich eine andere Kamera. Ja das ist purer Luxus, aber es ist komfortabel immer eine Kamera passend eingestellt auf einem Stativ zu haben und eine „griffbereit“.

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Outdoor Bilder entstehen bei mir Garten. Im Sommer meist direkt nach den indoor Bildern, im Winter habe ich diesen Luxus aufgrund des Wetters meist nicht. Hier liegen Produkte oft wochenlang in einem Korb und warten. Meist arbeite ich dann schon zwischendurch am Test.

Mittlerweile habe ich mir auch indoor zwei Foto Orte geschaffen.

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Zur Beleuchtung habe ich mir hier über den „Foto-Tisch“ ein Regal (von Ikea) mit Mextronic LED Strip/LED Streifen aufgehangen. Hierbei handelt es sich um spezielle LED Streifen mit einer besonders guten Farbwiedergabe.

Diese sind aber weiterhin deutlich günstiger als Softboxen oder spezielle Fotolichter. Dafür aber natürlich stationär.

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Zur Stromversorgung nutze ich ein „Billiges“ 24v Netzteil von eBay mit smarter Steckdose zum Ein/Ausschalten.

Kein sonderlich schicker Aufbau, aber günstig und funktioniert. Blitzgeräte oder Ähnliches nutze ich NICHT! Natürliches Licht bzw. „simuliertes“ natürliches Licht sieht, wie ich finde, immer besser aus.

 

3. Der Test

Wie genau der Test eines Produkts abläuft, hängt vom Produkt ab. Da Techtest.org recht bereit aufgestellt ist, haben sich mittlerweile beispielsweise einige Test/Messgeräte bei mir gesammelt.

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Darunter auch exotischere Dinge wie ein Luftstrom-Messgerät, Drehzahlmessgerät usw. Viel davon sind aber USB Tester, Wiederstände, Multimeter usw.

Müsste ich aktuell mein „Wertvollstes“ Messgerät benennen, dann wäre es vermutlich der Charger LAB POWER-Z USB PD Tester. Mit diesem könnte ich vermutlich die meisten Powerbank/Ladegeräte Tests wie bekannt durchführen.

In der Praxis kommen aber mehr Messgeräte zum Einsatz, auch aufgrund der Zeit. Eine 30000mAh Powerbank alleine einmal zu entladen bei 5V/1A, was mein Standard Tempo ist, kann bis zu 30 Stunden dauern.

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Für die Kapazitätsmessung nutze ich ein PortaPow Premium USB + DC Power Monitor, welcher allerdings nicht mehr erhältlich ist.

  1. Powerbank auspacken
  2. Die Powerbank wird nun einmal vollständig entladen und geladen.
  3. Der typische Kapazitätstest bei 5V/1A. Sind die Werte plausibel? Dann weiter, falls nein wird der Test wiederholt bzw. nach Problemen gesucht.
  4. Die Powerbank wird nun wieder geladen und dabei das Ladetempo der Powerbank selbst gemessen.
  5. Zu guter Letzt teste ich diverse Smartphones an der Powerbank und messe das Tempo.

Meist ist hier dann das Sammeln der Messwerte und auch der Tests soweit abgeschlossen. Die Powerbanks laden meist noch in meiner „Alltagstasche“ wo diese noch ein paar Zyklen in der Praxis durchlaufen.

Ab und zu gibt es weitere Untersuchungen, beispielsweise wenn eine Powerbank sehr heiß wird oder andere Auffälligkeiten zeigt.

Bei einem Notebook wäre der Testablauf beispielsweise natürlich völlig anders. Auspacken -> Fotos machen -> Notebook starten -> Benchmark-Tools durchlaufen lassen -> Display/Lautsprecher vermessen -> Spiele und andere Programme installieren -> Spiele und andere Programme auf dem Notebook nutzen und Benchmarken -> nach Auffälligkeiten suchen -> Akku-Test -> fertig.

Für WLAN Router Tests habe ich diverse WLAN Karten die in einen PC gebaut werden.

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Für Lüfter-Tests habe ich mir eine kleine Box gebaut, die es mir erlaubt den Luftstrom zu messen.

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Sieht etwas abenteuerlich aus, funktioniert aber!

Für Akkuschrauber habe ich mir extra einen Holzklotz in die Abstellkammer gelegt, an welchem Schrauben getestet werden können, wodurch Messwerte zwischen Tests konstant bleiben.

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Kurzum ich versuchen bei allen Tests mir etwas „Spezielles“ auszudenken um möglichst gute Messwerte zu erhalten.

Aktuell arbeite ich an einer Vergleichstabelle für kabellose Ladegeräte. Hierfür habe ich mir ein „altes“ Samsung Galaxy S7 Edge geschnappt (mit teils kaputtem Display) das nur die Aufgabe hat von 5% auf X% geladen zu werden. Ich teste hier natürlich auch aktuellere Modelle, aber in der Regel verkaufe ich meine Smartphones nach 1-2 Jahren und ich kann mir nicht leisten ein aktuelles iPhone nur für solche Tests in der Schublade zu haben.

 

4. Das Schreiben

Sind alle Messwerte bzw. benötigten Informationen vorhanden geht’s ans Schrieben der Texte. Dies mache ich teils auch „on the Fly“, also beispielsweise den ersten Eindruck schreiben obwohl die Powerbank noch am Entladen ist oder bei Notebooks während Testprogramme durchlaufen.

Einfach aus Zeitgründen bzw. um Leerlauf zu minimieren.

Texte schreibe ich zunächst ganz klassisch via Word, meist auf meinem Notebook. Ich weiß nicht warum aber ich schreibe sehr gerne auf Notebooks und bin hier auch irgendwie „kreativer“. Mechanische Tastaturen sind fürs Gaming nett, aber mir teils beim vielen Schreiben zu „anstrengend“.

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Auch schreibe ich gerne Texte abseits vom Schreibtisch. Gerade im Sommer schreibe ich viel draußen.

Wie lange ich an einem Test arbeite bzw. schreibe hängt massiv vom Produkt ab.

  • Bluetooth Lautsprecher – 3-4 Stunden
  • Powerbanks/Ladegeräte – 4-6 Stunden
  • Smartphones 6-12 Stunden
  • Notebooks 8 – 18 Stunden

Dies sind nur so grob über den Daumen gepeilte Werte inklusive Fotos, exklusive „erweiterte Tests/Alltagserfahrungen“. Bluetooth Lautsprecher Tests schaffe ich an einem guten Tag ca. 2 Stück, an einem Notebook sitze ich 1,5-2 Tage, nur für das Schreiben und die Basis-Tests.

 

5. Das veröffentlichen

Kommen wir zum letzten Punkt, dem veröffentlichen des Tests. In der Regel plane ich meine Tests immer eine Woche voraus, so dass diese automatisch veröffentlicht werden.

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Techtest.org basiert wie 99% aller Blogs auf WordPress. Einmal eingerichtet habt Ihr hier eine übersichtliche WebUI und es für das Veröffentlichen eines Artikels kein Programmieren oder Ähnliches nötig.

Ich kopiere einfach den Text aus Word in WordPress. Bilder und Formatierung lassen sich allerdings nicht einfach aus Word übernehmen, müssen also nochmals per Hand in WordPress angelegt werden.

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Wo wir bei Bildern sind. Ähnlich wie bei den Texten übertrage ich die Bilder 1x pro Woche von meinen Kameras in Adobe Lightroom, meist sonntags.

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Dort bearbeite ich die Bilder der kommenden Tests in einem durch. Ja es wäre cleverer Bilder direkt nach dem Machen zu bearbeiten, aber dieses „einmal die Woche Aufnahmen auswerten“ ist einfach effizienter für mich. Und wenn man 7x Tests pro Woche veröffentlicht, dann ist eine hohe Effizienz nicht ganz unwichtig.

Die Bilder werden in Lightroom bearbeitet. Eine gesonderte Bearbeitung in Photoshop usw. führe ich in der Regel nicht durch. In Lightroom bin ich mit den Bildern einfach schnell fertig. Ich kenne mittlerweile meine Kameras und meinen „Style“ ganz gut und da weiß man irgendwann an welchen Schiebern man wie stellen muss.

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Gespeichert werden die Aufnahmen auf meinem NAS.

Fertig bearbeitete Bilder werden anschließend in Full HD exportiert und in WordPress importiert. Dort erstellt ein Plugin automatisch eine kleine Webb Version.

Sind die Bilder, Links, Formatierung eingefügt, kann der Test geplant werden. Hier und da schraube ich noch etwas am SEO, aber dahinein investiere ich nicht zu viel Zeit.

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Fertig!

 

Fazit

So das Ganze ist doch etwas mehr Text geworden als geplant, aber ich hoffe es war doch für Euch etwas interessant. Auch wenn Ihr vielleicht nur die Bilder angesehen habt.

Interessieren Euch solche Berichte oder Infos? Dann schreibt es doch in die Kommentare!

Frohe Weihnachten

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Hiho, 

ich möchte Euch an dieser Stelle einfach mal kurz frohe Weihnachten und besinnliche Festtage wünschen. 

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Ich hoffe Ihr könnt in den nächsten Tagen kurz mal etwas vom stressigen Alltag abschalten. 

Die Samsung T5 SSD im Test

Samsung SSDs gelten im Allgemeinen als die besten auf dem Markt. Selbigen Ruf haben auch die externen SSDs von Samsung.

So ist die Samsung T5 SSD das aktuell populärste Modell. Zwar gibt es bereits hunderte Tests zu dieser SSD, aber ich will es mir nicht nehmen lassen auch mal einen zu schreiben.

Samsung T5 Ssd Im Test 5

Um ehrlich zu sein habe ich die T5 primär für Vergleichszwecken mit anderen externen SSDs gekauft. Ja gekauft und leider nicht gesponsert bekommen.

Wollen wir uns also in diesem kurzen Test einmal ansehen wie gut die Samsung T5 auch verglichen mit anderen Modellen ist!

 

Die Samsung T5 SSD im Test

Die Samsung T5 ist mit 75 x 57 x 11 mm eine sehr schön kleine und kompakte SSD, welche man glatt in einer Brieftasche verstauen könnte.

Samsung T5 Ssd Im Test 1

Samsung bietet die SSD in diversen Farben an. Neben schwarz gibt es auch blau, gold und rot. Die schwarze Version ist tendenziell, aber etwas günstiger zu bekommen. Da ich aber Rot deutlich schicker finde, habe ich mich für diese Version entschieden.

Samsung T5 Ssd Im Test 3

Die T5 ist nicht nur kompakt, sondern auch sehr wertig! Das äußere Gehäuse besteht aus Aluminium. Lediglich das Front und Endstück ist aus Kunststoff gefertigt.

Dabei dient das Aluminium nicht nur der Stabilität, sondern hilft auch bei der Wärme Abfuhr. Was die Samsung T5 leider nicht hat, ist ein Wasserschutz.

Samsung T5 Ssd Im Test 4

Auch gibt es kein offizielles Rating gegenüber der Bruchsicherheit bei Stürzen. Hier glaube ich aber nicht das die T5 besonders empfindlich ist.

Angeschlossen wird die SSD über einen USB C Port auf der Front. Ein passendes USB A auf USB C Kabel und ein USB C auf USB C Kabel liegt mit im Lieferumfang!

 

Der Test

Die Samsung T5 ist zwar sehr kompakt, basiert aber dennoch intern auf dem SATA Protokoll. Dementsprechend sind die Datenraten auf ca. 550MB/s limitiert. Dies passt auch zu Samsungs Versprechen von „von bis zu 540 MB/s“.

Um überhaupt auf diese Datenraten zu kommen nutzt die T5 USB 3.1 Gen 2.

Schauen wir uns zunächst einmal ein paar Benchmarks an.

1 2

Lesend erreicht die Samsung T5 die von Samsung beworbenen 540MB/s bzw. überschreitet diese mit 562MB/s. Schreibend kam ich nur auf 515MB/s, was aber auch völlig okay ist!

Habt Ihr keinen USB 3.1 Gen 2 Port liegen die Datenraten im Übrigen bei rund 439MB/s bzw. 410MB/s.

Aber dies sind natürlich nur theoretische Tests. Wie sieht es in der Praxis aus?

Drei Tests hier:

  1. Eine große 40GB Datei wird auf und von der SSD kopiert
  2. Die Installation von BioShock Infinity (24,5GB und 6685 Dateien) wird auf und von der SSD kopiert.
  3. Meine Lightroom Bibliothek (38,6GB und 48.000 Dateien) wird auf und von der SSD kopiert.

Das Ganze vergleichen wir mit anderen SSDs.

1. Praxis2. Praxis3. Praxis

Die Samsung T5 schlägt sich gut bis sehr gut! Wir sehen aber durchaus ein paar interessante Punkte. So ist die T5 beim Schreiben von Daten tendenziell etwas stärker, verglichen mit der Konkurrenz.

Schreibend kann die T5 in allen drei Tests jeweils den zweiten Platz hinter der ADATA SE800 erreichen. Lesend hingegen fällt die SSD hinter die SanDisk Extreme 900 zurück, auf Platz 3.

Die Unterschiede sind aber sehr gering!

 

Fazit

Die Samsung T5 ist eine sehr schicke und kompakte SSD, welche zudem auch mit guten Datenraten punkten kann.

Samsung T5 Ssd Im Test 8

Ja die neue ADATA SE800 ist noch etwas flotter unterwegs, aber mit 562MB/s bzw. 515MB/s ist die T5 alles andere als langsam.

Hinzu kommt Samsungs bekannte Zuverlässigkeit und wir haben hier eine voll empfehlenswerte SSD!

Samsung T5