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Test, die SteelSeries Sensei Ten Gaming Maus

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Mit der Sensei Ten bringt SteelSeries sein klassisches Maus-Design ins Jahr 2019. Die Maus verfügt über eine recht schlichte „ambidextrous“ Form, kann also von Links- und Rechtshändern gleichermaßen genutzt werden.

Im Inneren der Maus setzt SteelSeries nur auf die feinste Technik! Der neue True Move Pro Sensor soll mit satten 18.000DPI Punkten und die Maustasten mit über 60 Millionen Klicks für eine gute Haltbarkeit sorgen.

Test, Die Steelseries Sensei Ten Gaming Maus 7

Hierfür möchte SteelSeries aber auch 80€ haben. Ist dieser Preis für die Sensei Ten gerechtfertigt? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an SteelSeries für das Zurverfügungstellen der Sensei Ten.

 

Die SteelSeries Sensei Ten im Test

SteelSeries setzt bei der Sensei Ten auf ein recht klassisches Design. Die Maus ist komplett symmetrisch aufgebaut, eignet sich also sowohl für Rechtshänder wie auch Linkshänder. Dementsprechend gibt es aber auch keine besonders ausgeprägte Daumenablage oder andere spezielle ergonomische Anpassungen.

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Im Profi-Gaming Segment wird darauf aber auch meist nicht so viel wert gelegt.  Die Sensei Ten ähnelt hier etwas der Endgame Gear XM1. Wo die Endgame Gear XM1 aber auf absoluten Minimalismus getrimmt war, ist die SteelSeries durchaus etwas umfangreicher ausgestattet.

Starten wir beim wichtigsten Punkt, die RGB Beleuchtung. Sowohl das SteelSeries Logo auf der Rückseite wie aber auch das Mausrad sind beleuchtet. Bei dem Mausrad handelt es sich um ein klassisches Mausrad, welches allerdings recht stark gummiert ist.

Wie es sich für eine beidhändige Maus gehört, sind natürlich auch alle Tasten gespiegelt. Neben den Maustasten und einer Taste hinter dem Mausrad verfügt die Sensei Ten über zwei Daumentasten auf beiden Seiten. Somit hat die Sensei Ten ordentliche 8 Tasten.

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Was die Qualität und Verarbeitung angeht macht die Sensei Ten einen ordentlichen Eindruck. Die Maus ist mit 90g weder besonders leicht noch besonders schwer, verglichen mit anderen kabelgebundenen Modellen. Hierdurch fühlt sich die Maus aber auch recht „dicht“ und ausreichend massiv an.

Beim Gehäuse setzt SteelSeries nach eigenen Angaben auf „State-of-the-art Engineering allows for a mouse built with high-grade polymer that can withstand the most intense wear and tear.“.

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Hier muss ich gestehen ein wenig skeptisch zu sein. Die SteelSeries Sensei Ten verfügt über die typische leicht gummierte Oberfläche. Diese fühlt sich ohne Frage gut in der Hand an, neigt aber aus Erfahrung auch zu einer gewissen Abnutzung.

Ob die SteelSeries Sensei Ten sich stark abnutzt kann ich Euch natürlich nicht aus erster Hand sagen. Hier müssen wir einfach SteelSeries vertrauen das die Oberfläche dem Alltag standhält.

Test, Die Steelseries Sensei Ten Gaming Maus 4

Angeschlossen wird die Sensei Ten über ein stink normales USB Kabel, ohne Textilummantelung oder Ähnlichem. Hierdurch ist das Kabel aber auch vergleichsweise flexibel.

 

Sensor und Taster

SteelSeries wirbt bei der Sensei Ten mit einem 18000dpi Sensor, womit diese in diesem Bereich schon einmal sehr weit vorne mitspielt. SteelSeries hat den hier genutzten Sensor „SteelSeries TrueMove Pro“ getauft.

Bisher gibt es keine andere Maus welche auf den gleichen Sensor setzt.

Aber natürlich stellt SteelSeries keine eigenen Sensoren her. Der SteelSeries TrueMove Pro basiert auf dem Pixart PMW 3389.

Test, Die Steelseries Sensei Ten Gaming Maus 8

Der Pixart PMW 3389 wiederum kommt beispielsweise in den aktuellen Mäusen von Razer (Mamba Elite, Viper, DeathAdder Elite usw.) zum Einsatz.

Nach eigenen Angaben hat SteelSeries den Sensor aber nochmals optimiert, um die 18000dpi zu erreichen und beispielsweise ein verbessertes tilt Tracking zu erhalten. Das verbesserte tilt Tracking in der Sensei Ten sorgt dafür das sich der Mauszeiger weiterhin erwartungsgemäß bewegt wenn Ihr die Maus leicht seitlich anhebt, wie es bei schnellen Bewegungen durchaus passieren kann.

Bei den beiden Maustasten wirbt SteelSeries mit einem zwei Federn Mechanismus. Dieser soll vor allem mit einer Haltbarkeit von 60 Millionen Klicks punkten.

Dies ist vergleichsweise viel! Die meisten Mäuse haben Omron Taster, welche in der höchsten Güte rund 50 Millionen Klicks aushalten sollen.

Hier setzt SteelSeries mit der Sensei Ten noch eins oben drauf.

 

Software

Wie bei allen SteelSeries Produkten kommt auch bei der Sensei Ten die SteelSeries Engine Software zum Einsatz.

Die SteelSeries Engine Software ist gut aufgebaut und erlaubt eine starke Anpassung der Maus. So lassen sich alle Tasten neu belegen, auch mit Makros, die DPI frei verstellen, Angle snapping ein/ausschalten usw.

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Das Einzige was etwas fehlt wäre ein frei Verstellbare lift of distance. Ansonsten ist alles vorhanden was man sich wünschen kann.

Die DPI lassen sich im Übrigen auch außerhalb der Software über die Taste hinter dem Mausrad verstellen.

 

Die Praxis

Der Alltag verhält sich mit der SteelSeries Sensei Ten recht „unspektakulär“. Dies liegt natürlich zunächst an der einfachen und durchaus vertrauten Form. Die Maus passt erst einmal zu jedem Nutzer, Griff-Style und Handgröße. Tendenziell glaube ich allerdings das Nutzern mit großen Händen die Sensei Ten besser gefallen wird als mit sehr kleinen Händen.

Allerdings gibt es auch Mäuse die sich noch etwas mehr an die Hand anschmiegen, aufgrund einer etwas optimieren Form, welche dann aber wieder mehr in die Kategorie Geschmackssache fallen.

Die SteelSeries Sensei Ten ist formtechnisch „neutral“.

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Ähnliches gilt auch fürs Gewicht. Die Maus ist nicht super leicht, aber auch nicht zu schwer. Hier hat SteelSeries wie ich finde einen guten Mittelwert getroffen.

Kommen wir damit zum Gaming. Die Sensei Ten hat auf Stoff Mauspads gute bis sehr gute Gleiteigenschafen. Dies erlaubt hohe Beschleunigungszeiten, welche natürlich gerade in schnellen Shootern überlebenswichtig sind. Wie es sich für jede Gaming Maus gehört verfügt die Sensei Ten über eine 1000Mhz Polling Rate.

War ich mit der SteelSeries Sensei Ten besser oder schneller als mit meiner normalerweise genutzten Corsair IRONCLAW RGB? Nein. High End Gaming Mäuse sind von der Leistung und dem Tracking sehr dicht beieinander.

Die Unterschiede sind minimal und man stellt sich auf diese auch sehr schnell ein. So würde ich das Tracking der Sensei Ten als sehr direkt und genau bezeichnen.

Ähnlich wie bei der Endgame Gear XM1, welche einen ähnlichen Sensor nutzt, klebt der Mauszeiger regelrecht an den Bewegungen.

Egal wie schnell Ihr seid, die Sensei Ten wird mithalten.

Die Maustasten haben einen schönen Klick. Dieser ist nicht super laut, aber auch nicht zu leise. Dabei ist der Klick selbst sehr präzise und genau anfühlend.

Lediglich der Widerstand der Maustaste ist überdurchschnittlich hoch. Man gewöhnt sich daran, aber eine etwas „leichtere“ Maustaste wäre nicht das Schlechteste gewesen.

Das Mausrad ist durchschnittlich. Sie Scrollschritte sind gut spürbar und präzise abrufbar, auch wenn es etwas schneller gehen muss. Die Textur des Mausrads ist okay, könnte aber glatt noch etwas mehr Gripp haben. Im Großen und Ganzen ist dies aber okay.

 

Fazit

Ob die SteelSeries Sensei Ten die richtige Maus für Euch ist, hängt vom Formfaktor ab. Wollt Ihr eine „klassische“ Gaming Maus im beidhändigen Design?

Ja, dann wird die Sensei Ten interessant. Diese bietet ähnlich wie die Endgame Gear XM1 ein hervorragendes Tracking durch einen modernen High End Sensor. Auch die Maustasten, welche hier satte 60 Mio Klicks durchhalten sollen, sind präzise und genau.

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Reaktionsschnell handeln könnt Ihr dabei nicht nur aufgrund des Sensors, sondern auch aufgrund der guten Gleiteigenschaften und des guten Gewichts.

Im Gegensatz zur Endgame Gear XM1 ist die SteelSeries Sensei Ten aber nicht auf absoluten Minimalismus getrimmt. Es sind ein paar dezente RGB Leds vorhanden, 8 Tasten und auch die Software ist ein Stück weit umfangreicher.

Sollte Euch aber der Formfaktor egal sein, dann wird es etwas schwerer. Es gibt sehr viele gute Gaming Mäuse im Handel, welche wie ich finde teils etwas ergonomischer geformt sind, mehr Tasten bieten oder einfach leichter/kleiner sind.

Das herausstechende Feature der SteelSeries Sensei Ten ist die moderne Hardware im klassischen, schnörkellosen Gehäuse. Sucht Ihr genau dies, dann seid Ihr mit der Sensei Ten gut bedient!

Steelseries Sensei Ten Wertung

Die Tronsmart Spunky Pro TWS Ohrhörer im Test

True Wireless ist der größte Trend im Audio Bereich der letzten Jahre. Dementsprechend gibt es gerade viele kleine asiatische Hersteller die hier versuchen mit ihren Produkten zu überzeugen.

Genau solch ein Hersteller ist Tronsmart. Diese haben nun mit den Spunky Pro ihre zweiten komplett kabellosen Ohrhörer auf den Markt gebracht.

Tronsmart Spunky Pro Tws Ohrhörer Im Test 7

Die Tronsmart Spunky Pro sollen dabei mit einer guten Preis/Leistung, einem bassstarken Klang und kabellosem Laden überzeugen.

Aber gelingt dies? Finden wir genau dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Tronsmart für das Zurverfügungstellen der Spunky Pro!

 

Die Tronsmart Spunky Pro TWS Ohrhörer im Test

Wie die meisten True Wireless Ohrhörer werden auch die Tronsmart Spunky Pro in einer kleinen Lade/Transportbox geliefert.

Diese ist hier sehr interessant gestaltet! Es handelt sich um eine kleine Runde Box. Betätigt Ihr einen Schalter auf der Rückseite, springt der Deckel auf und lässt sich zur Seite drehen. Gleichzeitig werden auch die Ohrhörer eingeschaltet.

Tronsmart Spunky Pro Tws Ohrhörer Im Test 1

Ein wirklich interessantes System. Seid nur vorsichtig, der Deckel wirkt etwas empfindlich.

Generell ist die Ladebox aber soweit okay. Das Gehäuse besteht aus einem einfachen, aber ausreichend robustem Kunststoff. Der Deckel hingegen besitzt eine Karbonstruktur, welche das Design etwas auflockert.

Geladen wird die Ladebox via USB C. Den aktuellen Ladestand könnt Ihr anhand vier LEDs auf der Front entnehmen. Die Ladebox kann die Ohrhörer laut Hersteller 4x unterwegs aufladen, was ich etwas optimistisch finde. 3x trifft es praktisch eher, was aber auch okay ist.

Tronsmart Spunky Pro Tws Ohrhörer Im Test 2

Bonuspunkte gibt es für die Möglichkeit die Ladebox kabellos zu laden!

Bei den Tronsmart Spunky Pro handelt es sich um erstaunlich kleine Ohrhörer! Für True Wireless Modelle sind diese fast schon winzig.

Dies spiegelt sich aber auch etwas in der Akkulaufzeit wieder. Diese liegt laut Hersteller bei 3,5 Stunden, praktisch bei 2,5-3 Stunden (Musikwiedergabe). Damit geht die Akkulaufzeit in Ordnung, aber hier gibt es Luft nach oben.

Tronsmart Spunky Pro Tws Ohrhörer Im Test 3

Bei der Verarbeitungsqualität kann ich aber nicht Klagen. Die Ohrhörer wirken solide gemacht. Tronsmart setzt bei diesen primär auf einen normalen Kunststoff, mit einer Karbon Struktur auf der Rückseite.

Die Rückseite ist dabei auch ein Touchpad! So könnt Ihr vorspulen, Musik pausieren, fortsetzen usw.

 

Tragekomfort

Die Spunky Pro sind vergleichsweise kleine true Wireless Ohrhörer. Dementsprechend sitzen diese auch gut bis sehr gut in den Ohren!

Ich fand diese zu keinem Zeitpunkt übermäßig störend oder unangenehm. Auch hatte ich keine Probleme mit dem Herausfallen der Ohrhörer.

Kurzum ich würde den Tragekomfort mit einer guten 2 Bewerten!

 

Klang der Tronsmart Spunky Pro TWS Ohrhörer

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Bei diesen bin ich etwas hin und her gerissen.

Die oberen Höhen der Ohrhörer sind durchaus recht scharf und klar, aber die mittleren und unteren Höhen würde ich eher als wärmer bezeichnen. Es fehlt hier etwas die Luftig/Leichtigkeit.

Nein die Tronsmart Spunky Pro klingen nicht dumpf, sind aber nichts für jemanden der besonders helle und klare Höhen sucht.

Die Mitten sind hingegen sehr ordentlich! Musik und auch Stimmen klingen angenehm voll und natürlich. Die Tronsmart Spunky Pro klingen nicht „leer“, wie es oftmals bei günstigen TWS Ohrhörern der Fall ist.

Die größte Stärke der Tronsmart Spunky Pro sind aber klar die Bässe! Die Ohrhörer besitzen sehr starke und kräftige Bässe. Diese gehen durchaus schon in die „Bass Head“ Richtung, sind hier aber noch nicht ganz angekommen.

Tronsmart Spunky Pro Tws Ohrhörer Im Test 6

Heißt, die Bässe sind kräftig und auch klar der akustische Mittelpunkt bei den Tronsmart Spunky Pro, aber diese überschattet auch nicht alles. Positiv überrascht hat mich dabei der Tiefgang.

Für Ohrhörer die keine 40€ kosten ist dieser gut! Klar es ist hier noch Luft nach oben, aber dies habe ich in dieser Preisklasse schon des Öfteren deutlich schlechter gehört.

Wo es eher etwas Luft nach oben gäbe, wäre beim Bass Volumen. Der Bass klingt tendenziell eher etwas kompakter und aggressiver, als voluminös und donnernd.

Dennoch fällt das Fazit zum Klang positiv aus, gerade wenn Ihr einen etwas wärmeren Klang bevorzugt.

 

Fazit zu den Tronsmart Spunky Pro

Ihr sucht true wireless Ohrhörer, mit einem etwas wärmeren und bassstarken Klang, welche aber auch nicht zu teuer sein sollen?

Dann sind die Tronsmart Spunky Pro eine gute Option! Neben dem Klang kann vor allem der Tragekomfort überzeugen. Die Ohrhörer sind schön kompakt und sitzen daher gut in den Ohren.

Tronsmart Spunky Pro Tws Ohrhörer Im Test 8

Ebenfalls recht gut gefällt mir das Design und die Ladebox. Ja der Mechanismus für den Deckel ist recht verspielt und vielleicht auch etwas empfindlich, aber außergewöhnlich! Ebenfalls außergewöhnlich ist die Option des kabellosen Ladens der Ladebox.

Etwas mäßig ist lediglich die Akkulaufzeit, abseits davon kann ich nicht über die Tronsmart Spunky Pro klagen!

Die Seagate Fast SSD 500GB im Test

Externe Laufwerke sind für jeden Notebook Besitzer der viel mit Medien (Fotos, Videos usw.) arbeitet Pflicht. Eine externe SSD ist hier ohne Frage das Optimum.

Diese sind schneller, zuverlässiger und physisch robuster.

Seagate Fast Ssd 500gb Im Test 7

Dementsprechend gibt es auch einige externe SSDs im Handel. Eine dieser externen SSDs ist die Seagate Fast SSD.

Wie der Name schon sagt versucht Seagate bei der Fast SSD mit hohen Datenraten zu überzeugen, wie auch mit einem schön portablen Design. Aber gelingt dies?

Finden wir es im Test heraus!

 

Die Seagate Fast SSD 500GB im Test

Seagate setzt bei seiner „Fast SSD“ auf ein mittelgroßes Gehäuse. Verglichen mit einer klassischen Externen 2,5 Zoll HDD ist die Seagate Fast SSD ein gutes Stück kleiner und leichter, aber theoretisch würde es noch kleiner und leichter gehen.

Seagate Fast Ssd 500gb Im Test 1

Die Seagate Fast SSD misst 79 x 93 x 9 mm. Damit hat die externe SSD zwar einen recht großen Fußabdruck, ist aber gerade aufgrund der geringen Dicke noch als sehr handlich zu bezeichnen.

Seagate setzt hier intern eindeutig auf eine SATA SSD, was auch die Abmessungen erklärt. Aber ja die Fast SSD ist ein Stück kleiner als eine reguläre SATA SSD, vermutlich da Seagate Dinge wie das Gehäuse usw. eingespart hat.

Seagate Fast Ssd 500gb Im Test 4

Kauft Ihr eine SATA SSD + externes Gehäuse, dann ist diese Kombination eindeutig größer.

Was das Design angeht, setzt Seagate auf eine schlichte Eleganz. Das Gehäuse der SSD ist grundsätzlich aus einem schwarzen Kunststoff gefertigt, besitzt aber auf der Oberseite ein kleine silberne Aluminiumabdeckung, mit Seagate Logo.

Seagate Fast Ssd 500gb Im Test 2

Was die Verarbeitung und auch die Haptik angeht, kann ich nicht klagen! Die SSD wirkt stabil und robust gebaut. Selbst bei einem Sturz würde ich nicht mit dem Schlimmsten rechnen.

Es gibt allerdings auch keine Gummierung oder Wasserschutz. Rechnet Ihr damit, dass die SSD physisch stärker belastet wird, dann gibt es bessere Modelle. Die üblichen alltäglichen Unfälle wird die Seagate Fast SSD aber überstehen.

Angeschlossen wird die SSD erfreulicherweise via USB C. Passend dazu liegt im Lieferumfang ein USB C auf USB C Kabel, wie auch ein USB C auf USB A Kabel bei.

Seagate Fast Ssd 500gb Im Test 3

Klasse!

Ebenfalls auf der Rückseite der Seagate Fast SSD findet sich eine kleine weiße Status LED.

 

Wie schnell ist die Seagate Fast SSD?

Die Seagate Fast SSD ist eine intern SATA basierte USB 3.0 SSD. Diese wird von Windows 10 natürlich ohne Treiber usw. sofort als Seagate Fast SSD SCSI Disk Device erkannt.

Mithilfe von Programmen wie CrystalDiskInfo lassen sich weitere Informationen auslesen. Hier finden sich einige Smart Daten, welche Rückschlüsse auf den Zustand der SSD erlauben, wie auch die interne Temperatur.

Kommen wir damit zu den Benchmarks. Starten wir hier zunächst mit CrystalDiskMark. Getestet wurde die SSD an einem Dell XPS 15.

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USB 3.1 Gen 2

Interessant! Anscheinend handelt es sich bei der Seagate Fast SSD um eine USB 3.1 Gen2 SSD. Dies überrascht mich etwas, da selbst Seagate überall „nur“ von USB 3.0 Spricht.

An einem regulären USB 3.0 Port konnte ich 423MB/s lesend und 425MB/s schreibend erreichen. An einem USB 3.1 Gen 2 Port hingegen 531MB/s lesend und 482MB/s schreibend.

Dies sind sehr ordentliche Werte! Selbst bei USB 2.0 kommen wir noch auf ordentliche 40MB/s.

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USB 2.0

Wie sieht es aber in der Praxis aus? Positiv, die Seagate Fast SSD scheint keinen Schreibcache zu nutzen. Ihr habt also immer das volle Tempo.

Dies liegt aber in der Praxis etwas unter den Benchmarks.

Übertragungsraten

Praktisch werdet Ihr rund 438/354MB/s bei der Seagate Fast SSD sehen, wenn Ihr normal via Windows Datei Explorer eine Datei auf die SSD Kopiert.

 

Fazit

Die Seagate Fast SSD erfüllt ihren Job! So lautet das Fazit in der Kurzform.

Starten wir am Anfang. Die Seagate Fast SSD ist angenehm kompakt und wertig gearbeitet. Ja es gibt durchaus noch kompaktere SSDs, aber die Seagate ist klar kleiner als eine externe HDD oder eine einfache 2,5 Zoll SSD im externen Gehäuse.

Seagate Fast Ssd 500gb Im Test 5

Dabei macht auch das Gehäuse einen guten Eindruck!

Ebenfalls einen guten Eindruck machen die Übertragungsraten. An einem USB 3.1 Port könnt Ihr 531/482MB/s erwarten, an einem USB 3.0 Port 423/425MB/s.

Ein sehr ordentliches Tempo, welches sich so auch +- in der Praxis erreichen lässt!

Ein Schloss mit Fingerabdruckscanner für 14€ aus Asien?!

Bei meinen üblichen Streifzügen über die diversen asiatischen Handelsplattformen bin ich über das Golden Security Schloss mit Fingerabdrucksensor gestolpert.

Dies hat sofort mein Interesse erweckt. Für gerade einmal 14€ (ich habe sogar nur 12€ gezahlt), erhaltet Ihr hier ein Vorhängeschloss mit Öffnung via Fingerabdruck.

Schloss Mit Fingerabdruckscanner 6

Interessant! Aber wie gut kann solch ein billiges Schloss funktionieren und wie sicher ist dieses? Finden wir genau das im Test heraus!

 

Ein Schloss mit Fingerabdruckscanner für 14€ aus Asien?!

Das Golden Security Schloss mit Fingerabdrucksensor ist ein klassisches Vorhängeschloss mittlerer Größe. Das Schlossgehäuse misst 45 x 39 x 13 mm und der Bügel ist 30 mm hoch.

Damit sollte das Schloss für die meisten typischen Anwendungen gut funktionieren.

Schloss Mit Fingerabdruckscanner 1

Der erste Eindruck des Golden Security Schloss mit Fingerabdrucksensor fällt positiver aus, als ich es erwartet hätte. Das Schloss wirkt halbwegs massiv und stabil gearbeitet. Selbst die Spaltmaße wirken recht präzise.

Wir haben hier also kein absolutes Billigprodukt vor uns, sondern wirklich ein Schloss das versucht seinen Zweck zu erfüllen.

Allerdings ist das verwendete Metall nur eine Zinklegierung, also vergleichsweise weich. Rückt Ihr dem Golden Security Schloss mit einem Brecheisen oder großem Hammer zu leibe, dann habe ich allerdings wenig Hoffnung für unseren asiatischen Freund.

Schloss Mit Fingerabdruckscanner 2

Positiv, es sind äußerlich keine Schrauben oder Ähnliches sichtbar, was ein Zerlegen des Schlosses deutlich vereinfachen würde.

Kommen wir damit zur technischen Seite des Schlosses. Auf der Front finden wir einen Fingerabdruckscanner, wie auch eine LED, welche Blau, Grün oder Rot leuchten kann.

  • Grün = Fingerabdruck erkannt
  • Rot = Fingerabdruck nicht erkannt
  • Blau = im „Konfigurationsmodus“

Mit Energie wir das Schloss über einen integrierten Akku versorgt. Dieser soll ein Jahr lang halten, was ich aktuell weder bestätigen noch dementieren kann.

Schloss Mit Fingerabdruckscanner 4

Geladen wird dieser Akku über einen microUSB Port auf der Unterseite. Dieser Ladeport ist mithilfe einer kleinen Gummiklappe geschützt. Offiziell besitzt das Golden Security Schloss mit Fingerabdrucksensor keinen Wasserschutz!

Geringe Mengen Wasser scheinen diesem aber nach meinem Test nichts auszumachen.

Neben roher Gewalt konnte ich zwei mögliche Angriffspunkte ausmachen. Zum einen könnte man versuchen mit einem dünnen Stück Metall die Verriegelung des Bügels zurückzudrücken. Hiervor gibt es keinen Schutz, außer den relativ geringen Spaltmaßen.

Zum anderen könnte man versuchen die Klappe auf der Rückseite aufzuhebeln um darunter an den Mechanismus zu kommen. Diese Klappe sitzt aber sehr fest und lässt sich nur mit roher Gewalt entfernen, was ich bei meinem Schloss nicht versuchen wollte.

 

Wie gut ist das Schloss mit Fingerabdruckscanner?

Ich muss gestehen erstaunt zu sein wie gut und schnell der Fingerabdruckscanner arbeitet! Starten wir aber erst einmal am Anfang.

Das Golden Security Schloss kann bis zu 10 Fingerabdrücke speichern. Die ersten beiden sind „Administrator“ Finger. Um einen Fingerabdruck einzuspeichern, müsst Ihr Euren Finger einige Sekunden auf das Schloss legen, bis dieses Anfängt blau zu leuchten und einmal vibriert.

Dann könnt Ihr ähnlich wie bei einem Smartphone Euren Fingerabdruck einspeichern. Ihr müsst Euren Finger also 10x kurz und in unterschiedlichen Positionen auf den Sensor legen, was dieser jedes Mal mit einer Vibration bestätigt.

Schloss Mit Fingerabdruckscanner 8

Ist dies geschafft, könnt Ihr das Schloss einfach mit Eurem Fingerabdruck öffnen! Wollt Ihr weitere Finger hinterlegen gilt der gleiche Prozess.

Allerdings muss am Anfang immer ein „Administrator-Finger“ diesen Prozess bestätigen. So könnt Ihr verhindern, dass andere Nutzer einfach weitere Personen dem Schloss hinzufügen.

Gut mitgedacht!

Das Öffnen des Schlosses geht wie beworben innerhalb von einer Sekunde, nach dem Auflegen des Fingers.

Die Erkennungsrate liegt bei ca. 80-90% beim ersten Auflegen des Fingers, was top ist!

Auch wirkt der Öffnungsmechanismus erstaunlich solide. Das Schloss erzeugt ein befriedigendes „Klick“ beim Öffnen.

Kurzum, technisch bin ich begeistert! Hier übertrifft das Golden Security Schloss mit Fingerabdrucksensor bei weitem meine Erwartungen.

 

Fazit

Das Fazit zum Golden Security Schloss mit Fingerabdrucksensor kann an sich nur positiv ausfallen. NEIN dies ist kein „Hochsicherheitsschloss“ oder Ähnliches! Dieses lässt sich mit recht einfachen Mitteln aufbrechen und sollte für keine wichtigen Gegenstände, Türen oder Fahrräder genutzt werden!

Allerdings sollte dies auch klar sein bei einem 14€ China Schloss mit Fingerabdruckscanner.

Schloss Mit Fingerabdruckscanner 7

Dies ist ein Schloss für beispielsweise Gepäck, Kisten in Innenräumen, einen Geschützen Gartenschuppen und andere Orte wo man nicht mit viel krimineller Energie rechnen muss, aber dennoch Dinge vor neugierigen Blicken oder Personen schützen möchte.

Dies geht mit dem Golden Security Schloss wunderbar! Das Schloss tut genau das, was es soll.

Der Fingerabdruckscanner reagiert zuverlässig auf Berührungen und öffnet ebenso zuverlässig den Bügel. Technisch gibt es keine Klagen! Hier war ich durchgehend positiv überrascht.

Physisch gibt es aber sicherlich die ein oder andere Schwäche. Das Schloss wirkt auf den ersten Blick recht stabil. So ist dieses auch aus Metall, welches aber nicht das Härteste ist. Ein Bolzenschneider oder größerer Hammer wird kurzen Prozess machen. Auch ist das Golden Security Schloss anfällig gegen Shim Picks.

Nur mit einem Schraubendreher lässt sich das Schloss aber immerhin nicht ohne Weiteres öffnen.

Ich sehe das Golden Security Schloss mit Fingerabdrucksensor als Ersatz für Orte wo man ansonsten Zahlen-Schlösser nutzen würde. Diese sind in der Regel auch nicht übermäßig sicher, aber komfortabel.

Ihr wisst also von den Limitierungen des Golden Security Schloss und könnt nun selbst entscheiden ob dieses für Eure Anwendung taugt oder nicht. Technisch ist dieses aber tadellos, weshalb ich auch eine Empfehlung zum Preis von 14€ ausspreche!

Die Sony WH-1000XM3 im Test, Sonys beste Bluetooth Kopfhörer

Wenn es um Bluetooth Kopfhörer geht, ist Sony ohne Frage einer der Top Hersteller gemeinsam mit Bose und Co.

Die WH-1000XM3 sind hier Sonys „Flaggschiff“ Kopfhörer. Diese sollen mit einem sehr guten Klang und vor allem einem starken Noise Cancelling punkten. Gerade für Letzteres ist Sony ja auch weitreichend bekannt.

Sony Wh 1000xm3 Im Test 6

Dafür möchte Sony aber auch knappe 300€ haben. Sicherlich ein stolzer Preis, welcher von einer dementsprechenden Leistung untermauert wird? Finden wir dies im Test der Sony WH-1000XM3 heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Sony für das Ausleihen der WH-1000XM3 für diesen Test.

 

Die Sony WH-1000XM3 im Test

Sony ist sehr gut darin seinen premium Kopfhörern auch eine dementsprechende Optik und Haptik zu geben. Zwar hat hier auch die Konkurrenz Schritte in die richtige Richtung gemacht, siehe die Bose 700, aber selbst verglichen mit diesen spielen die WH-1000XM3 optisch/haptisch glatt noch eine Klasse höher.

Sony Wh 1000xm3 Im Test 1

Die Sony WH-1000XM3 sind recht schlicht gestaltete Kopfhörer. So ist beispielsweise die Rückseite der Ohrmuscheln komplett „Clean“. Es gibt hier kein Herstellerlogo oder ähnliches. Lediglich eine Art „seidige“ Textur, welche über die kompletten Ohrmuscheln verläuft.

Hierdurch fühlen sich die WH-1000XM3 erfreulich wertig und gut an. Auch generell wirken die Sony WH-1000XM3 recht massiv und großzügig gearbeitet.

Sony Wh 1000xm3 Im Test 2

Dennoch bestehen die Kopfhörer zu weiten teilen aus Kunststoff. Dies gilt auch für die Aufhängung der Ohrmuscheln. Dies ist zwar aus Kunststoff, scheint aber ausreichend massiv. Allerdings würde ich Euch auch nicht raten sich auf die Kopfhörer zu setzen, ganz so stabil sind diese nicht. Das Kopfband scheint allerdings mit Metall im inneren verstärkt zu sein, welches bei der Höhenverstellung zum Vorschein kommt.

Neben der Höhe könnt Ihr auch den Winkel der Ohrmuscheln bei den WH-1000XM3 verstellen. Auf Wunsch könnt Ihr die Ohrmuscheln sogar komplett wegdrehen und einklappen! Dies erlaubt es die Kopfhörer platzsparend zu transportieren. Sony legt hierfür auch eine kleine Hartschalen Tasche bei.

Sony Wh 1000xm3 Im Test 5

Zur Steuerung der WH-1000XM3 nutzt Sony eine Touch Oberfläche auf der Rückseite der Ohrmuscheln. Je nachdem wie Ihr über diese streicht erhöht sich die Lautstärke, spult Ihr einen Titel vor usw.

Lediglich zum Ein/Ausschalten, wie auch für das Noise Cancelling, ist eine physische Taste vorhanden.

Neben der Bluetooth Verbindung könnt Ihr die Sony WH-1000XM3 auch via 3,5mm Kabel nutzen. Ein passender Adapter fürs Flugzeug liegt bei.

Sony Wh 1000xm3 Im Test 4

Geladen werden die WH-1000XM3 bereits via USB C. Der Akku der Kopfhörer soll dabei bis zu 30 Stunden liegen, mit eingeschaltetem Noise Cancelling! Ich habe die Sony WH-1000XM3 zugegeben nicht 30 Stunden am Stück genutzt, aber auf +- 2X Stunden konnte ich problemlos mit einer Ladung kommen.

Bei einer niedrigeren Lautstärke sind 30 Stunden also plausibel.

 

Tragekomfort

Die Sony WH-1000XM3 besitzen ausreichend große und schön dick gepolsterte Ohrmuscheln. Sony setzt hier äußerlich auf ein sehr weiches Kunstleder (ich vermute es ist Kunstleder) und einen Memoryschaum im Inneren.

Diese Kombination bietet einen guten bis sehr guten Tragekomfort. Lediglich fand ich die Sony WH-1000XM3 etwas schwitzig beim längeren Tragen. Was also die Belüftung der Ohren angeht, gibt’s noch was Luft nach oben.

 

ANC

Ein sehr wichtiger Punkt bei den Sony WH-1000XM3 ist das Noise Cancelling. Beim aktiven Noise Cancelling werden Hintergrundgeräusche aktiv vom Kopfhörer ausgeglichen.

Hierfür besitzen diese diverse Mikrofone und eine erweiterte Logik. Es ist gar nicht so leicht ein überzeugendes Noise Cancelling zu erzeugen, daher ist dies meist den großen Modellen vorbehalten.

Sony Wh 1000xm3 Im Test 9

Die WH-1000XM3 gehören aber genau zu diesen großen Modellen.

Und ja die Sony WH-1000XM3 haben ein sehr gutes ANC! Ich würde sogar sagen von der Stärke her ist dies das beste ANC das ich bisher gehört habe. Brummen, Surren und ähnliche Geräusche werden fast zu 100% gefiltert. Hierzu gehören auch die meisten Motorgeräusche.

Stimmen, Kindergeschrei usw. wird von den WH-1000XM3 gedämpft, aber nicht komplett gefiltert. Dies ist aber normal.

Diese Geräusche sind deutlich schwerer zu unterdrücken bzw. auszugleichen. Verglichen mit den Bose 700 würde ich das ANC der WH-1000XM3 als minimal stärker einstufen. Die Sony erzeugen aber ein ganz leichtes weißes Rauschen, welches man aber nur hört wenn keine parallele Musikwiedergabe stattfindet.

 

Klang der Sony WH-1000XM3

Der spannendste Punkt ist aber natürlich der Klang. Wie bereits schon die Vorgänger der Sony WH-1000XM3, sind auch diese Kopfhörer tendenziell recht warm ausgerichtet.

Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen der Sony WH-1000XM3 sind gut! Diese sind sauber, detailliert und auch klar. Allerdings was die Luftigkeit und die Brillanz angeht, sind die WH-1000XM3 tendenziell etwas wärmer/schwerer.

Bevorzugt Ihr sehr leichte und luftige Höhen, dann gibt es bessere Kopfhörer für Euch! Allerdings dürft Ihr dies auch nicht falsch verstehen, die Sony WH-1000XM3 klingen nicht matt oder dumpf, sondern nur in den Höhen weniger aggressiv. Die WH-1000XM3 sind hier eher entspannt, mit gut abgerundeten Zischlauten.

Sony Wh 1000xm3 Im Test 7

Hierzu passen auch die Mitten. Diese fallen in die Kategorie unauffällig gut. Sony betont die Mitten nicht übermäßig, hat diese aber auch nicht abgesenkt.

Stimmen, gerade etwas wärmere, klingen angenehm voll und natürlich.

Kommen wir damit zum Bass. Die Sony WH-1000XM3 sind wie die meisten High End Kopfhörer keine Bass-Bomber, verfügen aber dennoch über einen sehr kräftigen Tiefgang. Der Bass ist satt und sehr schön voll. Auch der Tiefgang ist sehr gut!

Aufgrund der generell wärmeren Klangsignatur wirkt der Bass der WH-1000XM3 aber nicht ganz so aggressiv. Dieser ist tendenziell eher etwas entspannter, trotz seiner durchaus ordentlichen Kraft.

Dies trifft allgemein auf die Sony WH-1000XM3 zu. Diese wirken recht entspannt und weniger aufgeregt als viele Konkurrenten. Dabei bieten die Sony WH-1000XM3 aber eine hervorragende Detail-Darstellung und Auflösung. Auch die dargestellte Bühne ist schön groß.

Ja man merkt klar dass es sich bei diesen um hochpreisige Top Kopfhörer handelt!

 

Fazit

Sucht Ihr die besten Noise Cancelling Bluetooth Kopfhörer, dann sollten die Sony WH-1000XM3 ganz weit oben auf Eurer Liste stehen!

Sony hat mit diesen sehr viel richtig gemacht. Dies beginnt bereits bei der Optik und Haptik.

Sony Wh 1000xm3 Im Test 10

Die WH-1000XM3 gehören ganz klar zu den wertigsten Kopfhörern die Ihr auf dem Markt finden könnt. Die Verarbeitung ist sehr gut und auch die Materialqualität entspricht dem gehobenen Preis.

Beim Tragekomfort erlaubt sich Sony ebenfalls keinen Fehler. Die Kopfhörer sind zwar recht warm, vermutlich um für eine starke passive Dämpfung zu sorgen, aber bequem!

Das Wichtigste ist aber natürlich der Klang und das Noise Cancelling. Das Noise Cancelling der WH-1000XM3 ist über jeden Zweifel erhaben. Dieses ist recht stark und macht einen tadellosen Job Motorgeräusche und Ähnliches fast völlig auszublenden. Hier gehören die Kopfhörer klar zu den Top 3.

Auch klanglich machen die Sony WH-1000XM3 einen guten Job! Die Kopfhörer haben einen tendenziell wärmeren Klang, mit einer guten Detail Darstellung und einem starken Bass.

Sucht Ihr nach genau solch einem Klang und einem hervorragenden aktiven Noise Cancelling, dann sind die Sony WH-1000XM3 das Richtige für Euch.

Sony Wh 1000xm3

Test Husqvarna 320iB Laubbläser mit Akkubetrieb

Laubbläser sind groß, schwer und laut. Dies gilt zumindest für die meisten Geräte auf dem Markt, die via Benzin betrieben werden.

Mit der Popularität von Akkusystemen tauchen aber auch immer mehr Akku Laubbläser im Handel auf. Viele davon aber mit fragwürdiger Leistung.

Test Husqvarna 320ib Laubbläser Mit Akkubetrieb 9

Husqvarna bietet für sein 36V Akkusystem gleich drei Laubbläser an. Der kleinste hört hier auf den Namen 320iB und kostet immer noch stolze 300€.

Wie viel Leistung kann man hier erwarten? Finden wir dies im Test des Husqvarna 320iB Akku Laubbläser heraus!

 

Test Husqvarna 320iB Laubbläser mit Akkubetrieb

Husqvarna verfolgt auch beim 320iB seine typische Designsprache. Wir haben also ein Gerät das äußerlich komplett aus Kunststoff besteht. Hierbei setzt Husqvarna auf eine Mischung aus mattem grauen Kunststoff und einem orangenen Hochglanz-Kunststoff.

Die Verarbeitungsqualität ist „in Ordnung“. Ich bin prinzipiell kein Fan von diesem Hochglanz-Kunststoff, da mir dieser etwas brüchig wirkt. Aber ich habe nun schon einige Husqvarna Geräte welche ebenfalls auf diesen Kunststoff setzen und bisher mit ihnen keine Probleme gehabt. Von daher mag dieser Eindruck etwas täuschen.

Test Husqvarna 320ib Laubbläser Mit Akkubetrieb 1

Lediglich war bei meinem 320iB das Akkufach nicht sauber zusammengesetzt! Dies konnte ich durch das Lösen einer Schraube und etwas Druck aber beheben.

Was das Design angeht kann man Husqvarna aber nur loben! Der Husqvarna 320iB Laubbläser sieht wertig und modern aus. Dabei gab es aber keine Kompromisse bei der Ergonomie.

Test Husqvarna 320ib Laubbläser Mit Akkubetrieb 4

Der 320iB ist ein Handgebläse mit einem recht klassischen Aufbau. Getragen wir der 320iB mithilfe eines großen Handgriffs, welcher sauber ausbalanciert ist. Motor und Düse sind auf der Front und der Akku wird im hinteren Bereich eingesetzt und dient als eine Art Gegengewicht.

Bei den Akkus handelt es sich um die normalen 36V Husqvarna Akkus. Dabei akzeptiert der Husqvarna 320iB alle Akkus, auch den kleinen BLI10.

Test Husqvarna 320ib Laubbläser Mit Akkubetrieb 6

Gesteuert wird der Laubbläser zum einen über einen Abzug auf Höhe des Zeigefingers, welcher eine stufenlose Steuerung erlaubt. Zusätzlich gibt es ein Bedienfeld mit drei Tasten.

Ein/aus, der Turbo Modus und eine Taste zum Limitieren der maximalen Leistung.

Der Turbo Modus erlaubt es geschätzt die Leistung des Laubbläsers noch mal um 20-40% temporär anzuheben. Temporär = Ihr müsst die Taste gedrückt halten! Dies geht aber gut mit einer Hand.

Ausgelassen wird die Luft über eine ca. 43cm lange runde Hülse, welche über einen Bajonett Verschluss am Laubbläser befestigt wird. Die vordere Öffnung ist dabei ca. 7cm im Durchmesser.

 

Leistung des Husqvarna Akku-Blasgerät 320iB

Die wichtigste Frage ist natürlich die nach der Leistung. Hier muss ich gestehen anfangs etwas angst gehabt zu haben.

Vergleicht man Laubbläser anhand der Herstellerdaten, dann ist man etwas aufgeschmissen. So gibt Husqvarna die Luftgeschwindigkeit mit 46 m/s beim 320iB an. Ein 18V 60€ Bosch Akku Laubbläser ALB 18 LI soll hingegen satte 58 m/s (210Km/h) erreichen.

Kann es wirklich sein, dass der günstige 18V Akku-Laubbläser von Bosch mehr Power hat? Vielleicht, mich würde es aber nach den Erfahrungen mit dem Husqvarna 320iB überraschen, denn der 320iB hat ordentlich Power!

Hier kommt es natürlich zunächst darauf an was Ihr machen wollt. Laub von Gehwegen blasen? Überhaupt kein Problem! Hier könnt Ihr problemlos auf 2-4 Metern das Laub vor Euch her blasen und das auch ohne den Turbo Modus. Der Luftdurchsatz des Husqvarna 320iB ist sehr hoch!

Laub von kurzem Gras blasen? Hier müsst Ihr etwas näher herangehen, aber auch dies schafft der Husqvarna 320iB absolut problemlos.

Test Husqvarna 320ib Laubbläser Mit Akkubetrieb 8

Ich habe einen Pflaumenbaum im Garten, welcher gerade im Herbst noch so die letzten unschönen Pflaumen verliert. Auch diese kann der 320iB ohne größere Probleme vor sich herschieben, auch auf einer kurzen Wiese.

Im hohen Gras sieht dies natürlich etwas anders aus. Hier verfangen sich die Pflaumen im Gras und es ist sehr mühselig mit dem 320iB diese herauszuoperieren. Im Turbo Modus geht dies, aber Pflaumen im hohen nassen Gras ist so langsam das Limit des Husqvarna 320iB.

Rasenschnitt zusammenfegen geht prinzipiell wiederum recht gut, erfordert aber etwas Geschick. An der Leistung des Husqvarna 320iB wird’s aber nicht scheitern.

Bonuspunkte gibt es für den bürstenlosen Motor, welcher auch eine gute Lebensdauer sicherstellensollte.

 

Lautstärke des Husqvarna 320iB

Leise ist kein guter Laubbläser, das muss man sich klar sein. Allerdings ist die Lautstärke des Husqvarna 320iB in einem sehr erträglichen Rahmen.

Ihr benötigt zu keinem Zeitpunkt einen Hörschutz oder ähnliches, gerade da Ihr den Laubbläser von Euren Ohren weghaltet. Ich würde sagen dieser ist so laut wie ein älterer Staubsauger, aber die Ton-Frequenz ist vergleichsweise angenehm tieffrequent.

 

Fazit zum Husqvarna 320iB Akku Laubbläser

Macht was er soll, so in der Art lautet das Testfazit zum Husqvarna 320iB.

Das Wichtigste beim 320iB ist die Balance zwischen Komfort und Leistung. Ja Ihr werdet für 300€+ ohne Frage einen Kabel/Benzin Laubbläser mit mehr Leistung bekommen als den 320iB. Aber Ihr habt Euch dann entweder mit einem nervigen Kabel oder dem Benzin/Gestank herumzuschlagen.

Test Husqvarna 320ib Laubbläser Mit Akkubetrieb 10

Hier ist doch ein Akku Gerät wie der Husqvarna 320iB doch deutlich angenehmer und schneller! Ich holen diesen aus dem Keller und losgeht’s!

Dabei hat der Husqvarna 320iB durchaus ordentlich Leistung. Um Laub von glatten Boden zu entfernen würde vermutlich schon 40% der Leistung des Husqvarna 320iB reichen. Selbst Äpfel lassen sich auf kurzen Wiesen vor dem Husqvarna 320iB herschieben. Ja es gibt hier sicherlich noch Luft nach oben, gerade auf nassem Untergrund, aber ich zeige mich mit der Leistung des Husqvarna 320iB Akku Laubbläser zufrieden.

Dieser ist kein Spielzeug! Was man allerdings beim Preis von 300€ auch erwarten kann. Würde ich den Husqvarna 320iB empfehlen? Wenn Ihr schon im Husqvarna Akkusystem unterwegs seid, ja.

Test: Xiaomi Air 2 true Wireless Ohrhörer, Begeisterung sieht anders aus

Xiaomis ture Wirless Ohrhörer gehören eindeutig zu den besten Modellen auf dem Markt! Daher war auch die Spannung groß als Xiaomi die Air 2 vorstellte. Bei den Air 2 handelt es sich um die aktuellen Flaggschiff Ohrhörer aus dem Hause Xiaomi.

Xiaomi Air 2 Test 15

Diese sind zunächst nur in Asien erhältlich, was mich aber nicht abgehalten hat diese zu bestellen.

Wollen wir da doch in einem Test klären ob die Xiaomi Air 2 ture Wireless Ohrhörer überzeugen können und ob Ihr diese gegebenenfalls auch aus Asien bestellen solltet.

 

Die Xiaomi Air 2 true Wireless Ohrhörer im Test

Xiaomi hat sich bei den Air 2 eindeutig etwas von Apple inspirieren lassen. Der größte Unterschied zu den alten Mi AirDots Pro ist das Design und der Formfaktor der Ohrstöpsel.

Xiaomi setzt hier auf das „Steg-Design“. Ähnlich wie bei den Apple AirPods habt Ihr einen kleinen Kunststoff „Steg“ der aus Euren Ohren herausragt.

Xiaomi Air 2 Test 2

Optisch ist dies so eine Sache, aber mittlerweile stört mich dies kaum noch. Bei den Air 2 verzichtet Xiaomi aber auf die klassischen Silikon Ohrstücke.

Anstelle dessen findet sich wie bei den AirPods einfach eine kleine Kunststoffkugel, welche Ihr Euch in Eure Ohren legt. Hierdurch werden Eure Ohren nicht versiegelt, wie es bei den alten Mi AirDots Pro und 99% aller Ohrhörer der Fall ist.

Dazu aber später mehr.

Xiaomi Air 2 Test 3

Was die Optik und die Haptik angeht, kann ich nicht klagen. Xiaomi setzt auf eine einfache matt weiße Textur, welche schlicht und wertig wirkt. Auch fühlen sich die Ohrhörer ausreichend stabil an. Diese können sich hier problemlos auch mit den hochpreisigen Modellen messen.

Für die Steuerung verfügen die Xiaomi Air 2 über eine Touch sensitive Rückseite, welche recht gut reagiert. Grundsätzlich besitzen die Ohrhörer auch einen integrierten AI Assistenten, dieser ist aber aktuell nur in Chinesisch verfügbar. Anscheinend wartet der Sprachassistent aber konstant auf Befehle auf Chinesisch, was etwas nervig sein kann. Das deutsche Wort „weit“ scheint beispielsweise das Vorspulen auszulösen.

Xiaomi Air 2 Test 5

Das Ein/Ausschalten geschieht automatisch, wenn Ihr die Ohrhörer in die Ladebox legt oder herausnehmt. Des Weiteren verfügen die Xiaomi Air 2 über einen Sensor, der erkennt wenn Ihr die Ohrhörer aus den Ohren nehmt (Musik wird dann automatisch pausiert).

Nicht ganz unwichtig bei True Wireless Ohrhörern ist auch die Lade bzw. Transportbox. Diese ist ähnlich wie die Ohrhörer recht schlicht in einem matt weißem Kunststoff gehalten.

Der Deckel der Box lässt sich zum Entnehmen einfach aufklappen und wird per Magneten geschlossen gehalten.

Xiaomi Air 2 Test 6

Geladen wird die Ladebox via USB C. Diese kann die Ohrhörer ca. 2,5x wiederaufladen ehe sie selbst ans Netz muss.

Die Ohrhörer halten laut Xiaomi rund 4 Stunden mit einer Ladung durch, was vielleicht etwas optimistisch ist. Rechnet mit guten 3 Stunden in der Praxis. 4 Stunden vielleicht bei Hörbüchern.

 

Tragekomfort

Aufgrund der Kunststoff Ohrstöpsel ist der Tragekomfort der Xiaomi Air 2 etwas „ungewöhnlich“. Die Ohrhörer versiegeln Eure Ohren nicht. Hierdurch liegen diese etwas lockerer und luftiger in den Ohren.

Xiaomi Air 2 Test 13

Das Ganze ist etwas mit den älteren „Ohrknöpfen“ zu vergleichen. So bekommt Ihr mit den Air 2 auch mehr von Eurer Umgebung mit.

Ich bevorzuge normale in-Ears. Allerdings kann ich mir vorstellen das den in-Ear Hassern unter Euch die Air 2 vielleicht ganz gut gefallen könnten.

 

Klang

Der Klang ist bei den Xiaomi Air 2 ein schwieriger Punkt. Die Ohrhörer können Eure Ohren nicht verschließen wie dies normalerweise der Fall ist. Hierdurch haben die Air 2 massive Probleme „Druck“ aufzubauen.

Die Xiaomi Air 2 starten also verglichen mit regulären Ohrhörern mit einem Handicap. Dieses muss durch besonders gute Treiber kompensiert werden, was beispielsweise Apple bei den AirPods fast gelungen ist.

Xiaomi Air 2 Test 14

Leider gefällt mir der Klang der Xiaomi Air 2 nicht!

Starten wir am Anfang. Die Höhen der Xiaomi Air 2 sind soweit okay. Diese sind klar und sauber, wirken teils aber etwas schrill und „hell“.

Dies liegt auch zu weiten Teilen an den Mitten. Die Air 2 klingen recht dünn. Stimmen fehlt ein Stück weit Volumen, gerade wenn diese etwas wärmer sind.

Bei helleren Stimmen ist dies nicht ganz so schlimm. Aufgrund des Formfaktors klingen die Ohrhörer hier recht offen und weit, was ganz schön sein kann.

Was nicht schön ist, ist der Bass. Bass? Den scheint Xiaomi etwas vergessen zu haben. Die Apple AirPods sind schon keine Bass Bomber, aber die Xiaomi Air 2 sind hier nochmals ein gutes Stück dünner.

Man hört durchaus einen Bass, der sogar halbwegs tief ist. Aber die Ohrhörer schaffen es keinerlei Druck hinter den Bass zu bekommen, wodurch dieser flach erscheint.

Es fehlt völlig die Kraft im Klang der Xiaomi Air 2.

 

Fazit

Leider konnten die Xiaomi Air 2 mich nicht überzeugen und kann daher KEINE Kaufempfehlung aussprechen, was eine Seltenheit für Xiaomi Produkte ist.

Xiaomi Air 2 Test 17

Die Air 2 wirken einfach wie eine schlechte Kopie der Apple AirPods. Der Verzicht auf die klassischen Silikon Aufsätze und der damit einhergehenden fehlenden Versiegelung der Ohren, ist aus Sicht des Klangs ein gigantischer Nachteil.

Die Xiaomi Air 2 klingen unheimlich dünn und leblos. Bass ist fast keiner vorhanden, Stimmen sind entweder schrill oder zu dünn und generell machte das Hören von Musik keinen Spaß. Zu einem Preis von 20€ wäre der Klang vielleicht Okay, aber nicht für 60-80€! Apple AirPods klingen klar besser.

Xiaomi Air 2 Test 18

Das erstaunliche, die alten Mi AirDots Pro klingen eindeutig besser! Selbst die günstigen Xiaomi AirDots würde ich bevorzugen.

Sofern Ihr also nicht um jeden Preis den Tragekomfort der Xiaomi Air 2 ohne die Silikon Aufsätzen sucht, kann ich die Ohrhörer niemanden empfehlen.

Powerbank mit herausragender Preis/Leistung! Die UGREEN PB132 USB C Powerbank 20000mAh im Test

Mit der PB132 hat UGREEN eine sehr spannende Powerbank auf den Markt gebracht. Diese bietet neben einer hohen Kapazität von 20000mAh die Überstützung von gleich zwei Schnellladestandards.

Sowohl Quick Charge 3.0, wie auch USB Power Delivery ist mit an Bord.

Klingt doch interessant! Damit wäre die UGREEN PB132 USB C Powerbank sowohl für iPhones, wie auch für Samsung, LG, Sony usw. Smartphones gut geeignet.

Ugreen Pb132 Usb C Powerbank 20000mah Im Test 5

Wie sieht es aber in der Praxis aus? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an UGREEN für das Zurverfügungstellen der Powerbank für diesen Test.

 

Die UGREEN PB132 USB C Powerbank 20000mAh im Test

Mit 145 x 77 x 23 mm ist die UGREEN PB132 USB C Powerbank ein durchschnittlich bis leicht überdurchschnittlich kompaktes Modell, für die Kapazität von 20000mAh. Hierzu passt auch das Gewicht von 374g, was absolut in Ordnung ist für eine Powerbank dieser Größenklasse.

Ugreen Pb132 Usb C Powerbank 20000mah Im Test 1

Dabei ist das Gehäuse der UGREEN PB132 erfreulicherweise sehr gut gemacht! Das Kunststoffgehäuse fühlt sich massiv und stabil an. Es lässt sich nichts eindrücken oder verwinden. Super!

Lediglich was die Wahl des verwendeten Kunststoffs angeht, bin ich mir nicht ganz sicher. UGREEN setzt auf einen Kunststoff mit einer leicht seidigen Textur. Dieser fühlt sich ohne Frage gut an! Ist aber im Gegenzug was Fingerabdrücke und Schmutz angeht etwas empfindlicher.

Ugreen Pb132 Usb C Powerbank 20000mah Im Test 3

Ähnlich wie Hochglanz Powerbanks wird vermutlich die UGREEN PB132 nicht immer so schick wie neu aussehen. Wo wir bei Hochglanz sind.

Die Abdeckung auf der Front, in der die Anschlüsse eingelassen sind, wie auch die Abdeckung auf der Rückseite sind aus einem Hochglanz Kunststoff gefertigt.

 

Die Ausstattung der UGREEN PB132 USB C Powerbank

Die UGREEN PB132 USB C Powerbank verfügt über drei Anschlüsse. Zunächst, wie der Name schon vermuten lässt, einen USB C Port, wie aber auch zwei weitere „normale“ USB Anschlüsse.

Wobei normal sind diese USB Ports nicht! Die beiden USB A Ports unterstützen Quick Charge 2.0/3.0 mit jeweils bis zu 18W.

Der USB C Port wiederum unterstützt den USB Power Delivery Standard, ebenfalls mit bis zu 18W (5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A).

Ugreen Pb132 Usb C Powerbank 20000mah Im Test 2

Klasse! Damit unterstützt die UGREEN PB132 USB C Powerbank die wichtigsten Ladestandards aktuell.

Quick Charge für Sony, Samsung, LG und die meisten anderen Hersteller die auf SoCs von Qualcomm setzen und USB Power Delivery für Apple, Google oder auch Nintendo.

Theoretisch könnt Ihr sogar die neueren MacBooks an der UGREEN PB132 USB C Powerbank laden, aber hier sind die 18W natürlich etwas „knapp“. Geht, aber halt nicht schnell. 18W sind für Smartphones wiederum mehr als ausreichend.

Geladen wird die UGREEN Powerbank auch via USB C und hier wird auch das Schnellladen via USB Power Delivery unterstützt. So soll die Powerbank im Maximum bis zu 18W aufnehmen können.

 

Die Kapazität

UGREEN wirbt mit einer Kapazität von 20000mAh, messen konnte ich 73,283Wh bzw. 19806mAh. Dies ist ein hervorragendes Ergebnis!

99% der beworbenen Kapazität erreichen nicht viele Powerbanks. In der Regel bezieht sich die beworbene Kapazität auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Beim Entladen dieser geht aber etwas Energie in Form von Wärme verloren.

UGREEN muss hier also mehr als 20000mAh an Kapazität verbaut haben, denn normale Powerbanks erreichen eigentlich nur 80-90% der angegeben Kapazität.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich testweise an der UGREEN PB132 USB C Powerbank 20000mAh ausprobiert:

  • Samsung Galaxy S10 +
  • Apple iPhone Xs Max
  • Apple iPad Pro 11
  • Nintendo Switch
  • Huawei Mate 20 Pro

Ladetempo

Starten wir bei den Apple Geräten. Alle neueren iPhones und iPads unterstützen USB Power Delivery zum Schnellladen. Dementsprechend ist es nicht überraschend, dass sowohl das iPhone Xs Max wie auch das iPad Pro 11 an der UGREEN Powerbank schnellladen können.

Im Falle des iPhones mit dem vollen Tempo und beim iPad mit dem Tempo des beiliegenden Schnellladegerätes (mit einer 30W Powerbank geht’s noch schneller).

Die USB A Ports bietet hingegen ein gutes Standard Tempo für das iPhone.

Ugreen Pb132 Usb C Powerbank 20000mah Im Test 10

Das Samsung Galaxy S10+ unterstützt an sich Quick Charge als primärer Schnellladestandard, kann dementsprechend an beiden USB Ports mit vollem Tempo laden. Allerdings unterstützt das S10 auch USB Power Delivery, daher ist das Schnellladen des Samsung Galaxy S10 an allen drei Ports möglich. Ähnliches wird auch für das S9 und S8 gelten, wie auch für die jeweiligen Note Modelle.

Besonders sind immer die Smartphones von Huawei. Huawei Smartphones nutzen den eigenen Super Charge Standard. Im Falle des Mate 20 Pro mit bis zu 40W.

Huawei Super Charge findet man in Powerbanks abseits der Huawei eigenen Modellen eigentlich nicht. Allerdings unterstützen viele Huawei Smartphones USB Power Delivery. Hierüber laden diese nicht ganz so schnell, aber schneller als an einem normalen Ladegerät.

Dies zeigt sich auch hier. Aber warum lädt das Mate 20 Pro auch an den Quick Charge Ports schnell? Die Quick Charge Ports bei der UGREEN Powerbank unterstützen neben Quick Charge auch das FCP Protokoll, welches ebenfalls das Schnellladen von Huawei Smartphones erlaubt. Erneut langsamer als bei Super Charge, aber schneller als regulär.

 

Wiederaufladen

Die UGREEN PB132 USB C Powerbank wird via USB C aufgeladen. Hier habt Ihr aber drei Möglichkeiten, Ihr könnt ein USB Power Delivery, Quick Charge oder ein normales Ladegerät nutzen.

Wiederaufladetempo

Die UGREEN PB132 USB C Powerbank puscht Eure Ladegeräte ziemlich stark. So kann die Powerbank bei 5V bis zu 2,6A aufnehmen und bei der Nutzung an einem 18W Quick Charge Ladegerät 19W ziehen.

In der Regel ist dies nicht kritisch, Ladegeräte haben +- 10% Spielraum und diesen nutzt die UGREEN PB132 USB C Powerbank voll!

Hieraus ergibt sich an einem Quick Charge / Power Delivery Ladegerät eine Ladezeit von rund 5,5 Stunden und an einem guten normalen Ladegerät 8 Stunden.

 

Fazit

Die UGREEN PB132 USB C Powerbank 20000mAh ist eine hervorragende, wenn nicht sogar eine der besten Smartphone Powerbanks ihrer Größenklasse.

Dies liegt zum einen an der großen Kapazität, welche zu 99% eingehalten wird, wie auch an den Ladeports.

Ugreen Pb132 Usb C Powerbank 20000mah Im Test 7

Letztere bieten die Unterstützung für Quick Charge (Samsung, LG, Sony, usw.), wie aber auch für USB Power Delivery (Apple, Google, Nintendo, usw.).

Dies erlaubt es fast alle auf dem Markt erhältlichen Smartphones an der UGREEN PB132 USB C Powerbank schnell zu laden. Ist die Powerbank dann mal selbst leer, lässt sich auch diese schnell aufladen, wahlweise an einem USB Power Delivery oder Quick Charge Netzteil. Super!

Kurzum, für aktuell 26€ ist die UGREEN PB132 USB C Powerbank ein richtig guter Deal!

UGREEN PB132
Angegebene Kapazität 20000mAh
Preis
Erreichte Kapazität 73,283Wh bzw. 19806mAh
Erreichte Kapazität in % 99%
LED Taschenlampe
Wiederaufladegeschwindigkeit maximal 19W
Geeignet für:
Apple ++
Samsung ++
Huawei +
OnePlus 0
Sony ++
HTC ++
Xiaomi ++
Kapazität 99%
Verarbeitung 90%
Ladegeschwindigkeit 94%
Anschlüsse und Sonstige Features 98%
Lieferumfang und Verpackung 85%
Preis / Leistung ★★★★★
Testergebnis ★★★★★

Maxcio Smart Wifi Steckdose mit 2 USB Ports und RGB LED für 12€

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WLAN Steckdosen gehören zu den meist genutzten Smart Home Geräten in meinem Haushalt. In der Regel setzte ich hier auf die TP-Link HS110. Diese ist aber mit rund 27€ durchaus etwas teuer.

Maxcio Smart Wifi Steckdose Mit 2 Usb Ports 1

Hier ist mir die Maxcio Smart Wifi Steckdose ins Auge gesprungen. Diese kostet gerade einmal 12€, bietet neben der üblichen schaltbaren Steckdose zwei USB Ports und eine RGB LED. Aber kann eine Smart Home Steckdose die so günstig ist und so viele Feature mitbringt überhaupt etwas taugen?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Maxcio Smart Wifi Steckdose im Test

Auf den ersten Blick macht die Maxcio Smart Wifi Steckdose einen erstaunlich und erfreulich soliden Eindruck! Das Gehäuse besteht aus einem weißen, matten Kunststoff, welcher sogar recht dick zu sein scheint.

Maxcio Smart Wifi Steckdose Mit 2 Usb Ports 2

Diese ist klar eine der massivsten WLAN Steckdosen die ich bisher gesehen habe.

Auch was den Funktionsumfang angeht ist das Modell von Maxcio recht umfangreich ausgestattet. Neben der Steckdose, welche schaltbar ist, besitzt das Modell ein RGB Nachtlicht und zwei USB Ports auf der Unterseite.

Maxcio Smart Wifi Steckdose Mit 2 Usb Ports 4

Die Steckdose soll laut Hersteller 230V/10A aushalten. Dies entsprechen guten 2300W.

Die USB Ports sollen 5V 2,1A liefern können, was ein solides Standard Tempo ist.

Ihr könnt die Maxcio Smart Wifi Steckdose entweder über die Smartphone App steuern, oder auch über eine Taste auf der Oberseite direkt am Gerät.

 

Die App

Gesteuert wird die Maxcio Smart Wifi Steckdose über die Smart Life App. Die Smart Life App ist keine Unbekannte! Viele günstige Smart Home Geräte nutzen diese „universal“ App.

Smart Life Smart Living App (1) Smart Life Smart Living App (2)

Dabei ist die Smart Life App allerdings auch recht vernünftig. Das Verbinden der Steckdose hat absolut problemlos funktioniert.

Grundsätzlich ist die App übersichtlich aufgebaut. Auf der Startseite findet Ihr eine Liste mit allen verbundenen Geräten.

Smart Life Smart Living App (5) Smart Life Smart Living App (12)

Leider ist es von hier aus nicht direkt möglich die Steckdose ein/auszuschalten. Dafür müsst Ihr das jeweilige Gerät einmal antippen um in die erweiterten Optionen zu kommen.

Smart Life Smart Living App (13) Smart Life Smart Living App (14)

Keine große Sache, aber dennoch ersparen Euch andere Apps diesen zusätzlichen „Klick“.

 

Die Funktion

Die Maxico smart WiFi Steckdose scheint auf einem ESP8266 Mikrocontroller zu basieren, falls Euch dies interessiert.

Was die Funktionen angeht, müssen wir in drei Bereiche unterteilen.

  1. Die Steckdose
  2. Die USB Ports
  3. Die Beleuchtung

 

WiFi Steckdose

Starten wir mit dem primären Grund warum Ihr Euch vielleicht für die Maxico smart WiFi Steckdose interessiert, der schaltbaren Steckdose.

Diese funktioniert wie man dies erwartet. Ihr könnt über die Smart Life App die Steckdose ein bzw. ausschalten. Im heimischen WLAN liegt die Reaktionsverzögerung bei +- einer Sekunde. Die WiFi Steckdose reagiert also sehr zügig.

Alternativ könnt Ihr auch die Taste auf der Oberseite verwenden. Diese schaltet aber auch immer die LED Beleuchtung mit ein, dazu später mehr.

Smart Life Smart Living App (17) Smart Life Smart Living App (20)

Neben dem manuellen Ein/Ausschalten könnt Ihr auch einen Timer hinterlegen, nach dem Motto „um 16:00 Uhr ein“ „um 18:00 Uhr aus“.

Habt Ihr weitere Geräte in der Smart Life App könnt Ihr diese auch verknüpfen, nach einem „wenn dies dann das“ Prinzip. Nett!

Eine Verbrauchsmessung unterstützt die Maxico smart WiFi Steckdose leider nicht.

 

Die 2 USB Ports

Die Maxico smart WiFi Steckdose besitzt zwei integrierte USB Ports. Hier bin ich generell etwas vorsichtig. Die WiFi Steckdose ist sehr günstig und es ist fragwürdig wie die Separierung zwischen den 230V und den 5V der USB Steckdose aussieht.

Allerdings grundsätzlich scheinen die USB Ports zu taugen! Die Leistung wird von Maxico mit 5V 2,1A angegeben, was ich auch bestätigen kann. Die 2,1A gelten im Übrigen über beide Ports verteilt.

Maxcio Smart Wifi Steckdose Mit 2 Usb Ports 7

Die Spannung der Ports ist dabei ausreichend stabil (5,068V – 5,123V). Sogar eine IOS und Android Optimierung ist vorhanden. Das iPhone XS erreicht beispielsweise knapp über 2A in der Spitze, was ein guter Wert ist.

Die USB Ports sind immer Aktiv und werden nicht mitgeschaltet.

 

Die Beleuchtung

Die Maxcio Smart Wifi Steckdose bringt eine Art Nachtlicht mit. Im unteren Bereich der Steckdose ist eine RGB LED verbaut.

Smart Life Smart Living App (18) Smart Life Smart Living App (19)

Diese lässt sich über die Smart Life App ähnlich wie die eigentliche Steckdose steuern. Ihr könnt diese also unabhängig von der Steckdose Ein/Ausschalten, die Helligkeit Steuern, die Farbe wählen, einen Timer hinterlegen usw.

Die LED wird aber über die physische Taste an der Steckdose immer mitgesteuert!

 

Leistungsaufnahme

Wie viel Energie die Maxcio Smart Wifi Steckdose benötigt hängt von diversen Faktoren ab.

Der „worst Case“ ist eingeschaltet mit aktiver LED. hier benötigt die Steckdose 1,3W. Schalten wir die LED ab, sinkt der Verbrauch auf 0,7W.

Schalten wir auch die Steckdose ab, fällt der Verbrauch unter die Messgrenze meines Powermeters (+- 0,3W oder weniger).

Dies ist ein sehr gutes Ergebnis! Damit ist die Maxcio Smart Wifi Steckdose eins der sparsamsten Modelle auf dem Markt. Die meisten WLAN Steckdosen benötigen immer +-1W.

 

Fazit

Ich kann die Maxcio Smart Wifi Steckdose nur empfehlen! Vor allem aufgrund des Preises.

Für rund 12€ (pro Stück, zum Zeitpunkt des Tests) erhaltet Ihr hier eine wirklich gute WLAN Steckdose. Viele andere Modelle in dieser Preisklasse wirken etwas wacklig und billig, die Maxcio hingegen ist massiv gebaut und wirkt auch technisch sauber. Gerade der Stromverbrauch ist überdurchschnittlich niedrig.

Maxcio Smart Wifi Steckdose Mit 2 Usb Ports 8

Selbst die beiden USB Ports scheinen in Ordnung zu sein! Zu guter Letzt wird als App die ebenfalls ordentliche Smart Life App genutzt.

Kurzum, die Maxcio ist die günstigste WLAN Steckdose die ich mit gutem Gewissen empfehlen kann.  Das Einzige was vielleicht etwas fehlt ist die Verbrauchsmessung, aber diese werden vermutlich eh die wenigsten genutzt haben.

Test: KingSpec M2 NVME SSD, eine billige oder günstige NVME SSD?

NVME SSDs sind in den letzten Jahren/Monaten deutlich im Preis gefallen. Allerdings selbst die günstigsten Modelle wie von Crucial (P1) sind noch nicht ganz auf dem Level der günstigsten SATA Modelle, auch wenn wir langsam in diese Richtung gehen, dank QLC Speicher.

Allerdings China zur Rettung! Bei Aliexpress bin ich über die KingSpec M2 SSD gestolpert. Bei der KingSpec M2 SSD handelt es sich um eine NVME SSD, welche preislich klar im untersten Segment angesiedelt ist. So sind hier 256GB bereits für 30€ zu haben, was für eine SSD die lesend 2000MB/s und auch schreibend über 800MB/s erreichen soll wirklich günstig erscheint.

Test Kingspec M2 Nvme Ssd 10

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist die NVME SSD von KingSpec auch ordentlich, oder ist diese einfach nur billig? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die KingSpec M2 NVME SSD im Test

Der erste Eindruck der KingSpec M2 NVME SSD fällt positiv aus. Nein diese wird nicht in einer premium Verpackung geliefert, aber wirkt ordentlich. Sogar eine passende Montageschraube liegt bei, was bei teuren SSDs meist nicht der Fall ist.

Test Kingspec M2 Nvme Ssd 2

Die SSD selbst ist eine klassische NVME SSD ohne Kühler oder andere Besonderheiten. Lediglich ein Punkt ist mir klar positiv aufgefallen. KingSpec nutzt ein schwarzes PCB, welches wie ich finde immer wertiger aussieht als ein grünes PCB. Nett!

Ich habe mir die kleine 256GB Version der KingSpec M2 NVME SSD gekauft, welche interessanterweise vier NAND Chips besitzt, was recht viel für so eine kleine SSD ist.

Test Kingspec M2 Nvme Ssd 3

Leider sind keinerlei Informationen verfügbar was hier für ein Speicher zum Einsatz kommt. Weder auf der Herstellerwebseite noch via Google sind Informationen zu finden. Die Speichermodule sind mit „PF628 – 37AS“ beschriftet und stammen von einem mir völlig unbekannten Hersteller.

Dies spricht nicht für die SSD. In der Regel nutzen die meisten SSD NAND von Toshiba, Samsung, Micron oder Intel. Es gibt hier nur noch eine Handvoll weiterer Hersteller, welche meist aber eher Speicher für SD Karten, integrierte Systeme usw. herstellen.

Test Kingspec M2 Nvme Ssd 4

Immerhin beim Controller gibt es einen Bekannten, den Silicon Motion SM2263XT.  Bei dem Silicon Motion SM2263XT handelt es sich um einen 2018er „DRAM less“ NVME SSD Controller, welcher eine ordentliche Performance in der unteren Preisklasse bringen soll.

Der Silicon Motion SM2263XT wurde relativ selten verwendet, Fan aber durchaus Anwendung in Modellen von HP oder Mushkin.

Viel mehr gibt es leider nicht zur KingSpec M2 NVME SSD zu berichten, denn es gibt keine TBW Angabe oder Ähnliches. Lediglich eine 3 Jahre Garantie ist vorhanden.

 

Das Testsystem

Folgendes System wurde für diesen und alle Vergleichstests genutzt:

  • AMD Ryzen 5 3600x
  • ASUS Prime X570-P
  • 16GB RAM DDR 4 2666Mhz
  • Nvidia GT 1030
  • Windows 10

 

Theoretische Benchmarks

Starten wir wie üblich in den SSD Test mit dem Crystaldisk Benchmark.

Crystal Lesend Crystal Schreibend

Lesend wie auch schreibend sehen wir hier recht unspektakuläre Werte. Lesend erreicht die KingSpec M2 NVME SSD 1620 MB/s und schreibend 1015 MB/s.

Beides sind grundsätzlich keine schlechten Werte! Klar die KingSpec M2 NVME SSD spielt nicht ganz vorne mit, aber bei über 1,6 GB/s kann man eigentlich nicht klagen.

Was aber etwas auffällt sind die sehr schwachen Werte lesend bei kleineren Dateigrößen. Dies wirkt vorsichtig gesagt wie ein schlechtes Ohmen!

Test Kingspec M2 Nvme Ssd 6

Schreibend passen wiederum alle Werte, was aber auch zu einem großen Teil am Schreibcache liegt, dazu später mehr.

In AS SSDs Kopier-Benchmark kann die KingSpec M2 NVME SSD sich erneut nicht an die Spitze setzen, liefert aber brauchbare Werte.

Kopieren

Diese ist hier auf den Fersen der Intel 660p, was ich als solide einstufe!

Was wieder etwas negativ aufstößt sind die Reaktionszeiten.

Zugriffszeiten

Die Reaktionszeiten sind natürlich nicht schlecht, aber teils doppelt so hoch wie selbst bei den günstigen Konkurrenten. Wirklich schnelle Ladezeiten kann man also von der KingSpec M2 NVME SSD nicht erwarten, aber umgekehrt wirklich super langsam scheint die SSD auch nicht zu sein.

 

Praxisnahe Tests

Kommen wir damit zu den eigentlich spannenden Tests. Diese versuche ich etwas praxisnäher zu halten.

Starten wir mit einem einfachen Kopier-Test. Bei diesem wird ein Ordner mit 47500 Dateien und einer Größe von 38,6GB von einer ADATA SX8200 Pro auf die Test-SSD kopiert. Die ADATA SX8200 Pro ist lesend eine recht flotte SSD, sollte also nicht die Schreibgeschwindigkeit des Testprobanten negativ beeinflussen.

Bei der Datenzusammenstellung handelt es sich um einen Mix aus einigen großen Dateien und sehr vielen sehr kleinen Dateien.

Kopieren P

Wie zu erwarten kann die KingSpec M2 SSD nicht mit großen SSDs mithalten, kann sich aber durchaus behaupten. So wird beispielsweise die Intel 660p deutlich geschlagen!

Ich würde sogar sagen die SSD schneidet hier besser ab als ich dies vermutet hätte.

Bei Test Nr.2 wird ein Ordner mit 63,2GB und 54000 Dateien intern auf der SSD kopiert. Hier kommt es neben einer hohen Schreibgeschwindigkeit auch auf eine gute Leseleistung an.

Intern Kopieren

Zwar bleibt die KingSpec M2 SSD weiterhin schneller als die Intel 660p, aber verglichen mit anderen NVME SSDs schneidet diese dennoch um den Faktor 3x schlechter ab.

Test Nr. 3, hier wird auf die SSD eine Zip Datei bzw. zwei Zip Dateien kopiert und auf der SSD entpackt. Einmal mit 41GB und 47.000 Dateien und einmal mit 25GB und 2.000 Dateien. Bei Archiv NR.1 handelt es sich um meine gepackte Lightroom Bibliothek, bei Archiv NR.2 um Bioshock Infinite. Test-Paket 1 hat sehr viele kleine Daten, Paket 2 ist etwas gemixter. Es wurde die Zeit gestoppt, bis der Entpackvorgang komplett abgeschlossen war.

Winrar

Hier schneidet die KingSpec M2 SSD erstaunlich schwach ab, vergleichen mit den anderen Tests. Viel kann man hierzu vermutlich nicht sagen.

Die Kombination als an sich langsamen NAND + eines Schreibcaches ist bei diesen Tests Gift, siehe Intel 660p.

Kommen wir damit zu zwei potenziell freundlicheren Tests. Bei Test Nr. 4 wird Windows 10 von einem USB Stick auf die SSD installiert.

Hier wird die Zeit vom Abschließen der Partitionierung bis zur ersten Nutzerinteraktion gemessen.

W10 Installation

Hier kann sich die KingSpec M2 SSD im unteren Mittelfeld durchaus behaupten. Gerade, dass diese die Crucial P1 schlägt und fast in Schlagdistanz zur Samsung 970 EVO ist, muss man klar positiv herausstellen.

Was wäre ein SSD Test ohne eine Messung der Windows Startzeit? Gemessen wird hier die Zeit vom Betätigen des Einschalters bis zum Start eines TXT Dokumentes, welches im Autostart liegt.

Dieser Test wird dreimal wiederholt um die Messungenauigkeit etwas zu minimieren.

W10 Start

Windows 10 starten auf allen SSDs sehr flott. Zwischen der besten und schlechtesten SSD liegen gerade einmal 2 Sekunden. Allerdings ist die KingSpec M2 SSD hier die bisher schlechteste SSD im Test.

Dies überrascht etwas, denn im letzten Test, PC Mark, schneidet die SSD wieder recht gut ab.

Pc Mark

PC Mark startet bei diesem Test diverse Programme und misst die Ladezeiten und errechnet daraus die Punkte. An sich ein recht praxisnaher Test!

Dennoch würde ich die KingSpec M2 SSD was Ladezeiten angeht eher im unteren Bereich des Felds sehen.

 

Cache

Die KingSpec M2 NVME SSD nutzt einen Schreibcache. Heißt nur ein Teil des Speichers kann mit 8xxMB/s beschrieben werden.

Im Falle der 256GB Version nur rund 30GB. Danach sinkt die Schreibgeschwindigkeit auf ca. 150MB/s. Selbstverständlich wenn Ihr die SSD eine weile in Ruhe lasse, dann wird dieser schnelle Speicherbereich wieder freigeschaufelt.

Das ganze ist nur relevant wenn Ihr regelmäßig sehr große Dateien am Stück hin und her kopiert.

 

Leistungsaufnahme

Für Notebook Besitzer ist der Energieverbrauch von SSDs durchaus relevant.

Leider ist das Messen der Leistungsaufnahme von NVME SSDs nicht ganz einfach. Daher muss ich mich hier einem Trick bedienen, ich nutze ein externes NVME SSD Gehäuse und messe seine Leistungsaufnahme inklusive der SSD.

Dies verfälscht natürlich die absoluten Werte etwas, aber 1. Das Gehäuse selbst benötigt kaum Energie, 2. Das Gehäuse benötigt bei allen SSDs immer gleich viel Energie.

Achtet also weniger auf die absoluten Werte und viel mehr auf die Werte im Vergleich zu anderen SSDs.

Leistungsaufnahme

Überraschung! Die KingSpec M2 NVME SSD ist eine erstaunlich sparsame SSD. Genau genommen ist diese die sparsamste NVME SDD die ich bisher im Test hatte.

Damit ist die KingSpec gar nicht mal so eine dumme Wahl für ein Notebook.

 

Fazit

Das Fazit zur KingSpec M2 NVME SSD fällt mir sehr schwer! Einerseits ist die Leistung natürlich sehr mäßig, auf der anderen Seite geht diese aber für rund 30€ völlig in Ordnung!

In einem einfachen PC oder Notebook wird die KingSpec M2 NVME SSD einen ordentlichen Job machen, was Ladezeiten und das generelle Tempo angeht.

Test Kingspec M2 Nvme Ssd 9

Hinzu kommt ein erfreulich niedriger Stromverbrauch!

Dennoch würde ich die KingSpec M2 NVME SSD nicht kaufen. Weniger aufgrund des Tempos und mehr aufgrund von Bedenken was die Haltbarkeit angeht. Es ist absolut möglich, dass der mir absolut unbekannte „PF628 – 37AS“ NAND eine gute Haltbarkeit bietet, es ist aber auch absolut möglich, dass die SSD in 1-2 Jahren stirbt.

Für 10€ mehr bekommt Ihr aktuell eine MP510 von Corsair mit 240GB. Mit dieser werdet Ihr in der Regel mehr Freude haben!

Lediglich wenn es Euch um eine so günstige wie mögliche NVME SSD geht, dann taugt die KingSpec M2 NVME SSD durchaus.