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Der WiFi Smart Home Tür Fenster Sensor von AliExpress im Test

Wer seine Türen oder Fenster „smart“ überwachen will, benötigt in der Regel ein komplettes Smart Home System. Also Tür-Fenster Sensoren und mindestens eine Basisstation für diese.

Solch ein Set kostet in der Regel 80€+. Das Teuere ist hier meist die Basisstation, welche bei Homematic, Bosch usw. mit 50-100€ zu Buche schlägt.

Klar, Tür und Fenster Sensoren können nicht direkt mit dem WLAN kommunizieren, sondern machen dies über ein besonders energiesparsames Protokoll, wofür eine Basisstation benötigt wird.

Wifi Smart Home Tür Fenster Sensor Von Aliexpress Im Test 1Umso überraschter war ich als ich über die WiFi Smart Home Tür Fenster Sensoren bei AliExpress gestolpert bin. Hier werden für +-14€ Sensoren angeboten, welche sich direkt mit dem WLAN verbinden und Eure Türen/Fenster überwachen.

Ideal wenn Ihr nur eine oder zwei Türen überwachen wollt und dafür verständlicherweise nicht direkt in ein großes Smart Home System investieren wollt.

Aber wie gut funktionieren solch günstige Tür/Fenster Sensoren die sich direkt mit dem WLAN verbinden? Finden wir dies im Test heraus!

 

Der WiFi Smart Home Tür Fenster Sensor von AliExpress im Test

Auf den ersten Blick ist der WiFi Smart Home Tür/Fenster Sensor der typische „Alarm-Sensor“ den Ihr auch bei Bosch Smart Home, Egardia und Co finden könnt.

Dieser besteht aus zwei Teilen. Der Basis, in welcher sich die Batterie und die Elektronik befindet, und einem Magneten.

Wifi Smart Home Tür Fenster Sensor Von Aliexpress Im Test 2Die Basis misst konstant das magnetische Feld, gibt es hier eine starke Veränderung, da der Magnet sich vom Sensor entfernt, dann wird die Information an die App gesendet.

Die Basis ist ca. 71 x 19 x 22mm groß und aus einem einfachen Kunststoff gefertigt. Erstaunlicherweise ist damit der Sensor nicht größer als ein regulärer Alarm-Sensor, obwohl dieser sich direkt mit dem WLAN verbindet.

Also noch mal klar gesagt Ihr braucht keine spezielle Basisstation oder Ähnliches! Einfach den Sensor kaufen und losgeht’s.  Im Inneren arbeitet der ESP8266EX als Controller.

Befestigt wird dieser entweder mit beiliegendem doppelseitigen Klebeband oder Schrauben.

Was hier nicht beiliegt ist die Batterie! Leider nutzt der Sensor eine recht exotische CR2 Zelle. Hier müsst Ihr mit ca. 1,5€ pro Batterie rechnen.

Wifi Smart Home Tür Fenster Sensor Von Aliexpress Im Test 6CR2 Zellen sind Lithium Batterien! Klar WLAN braucht etwas mehr Saft als ein proprietäres Funkprotokoll.

Wie lange die Batterie hält, kann ich leider noch nicht sagen. Ich habe versucht die Leistungsaufnahme zu messen. Beim Schalten benötigt der Sensor 0,075A, im Leerlauf weniger als mein Multimeter messen kann.

Es ist also problemlos mit einer Laufzeit von 0,5-1Jahr zu rechnen.

 

Die App „Smart Life“ und Funktion

Als App wird „Smart Life“ vom WiFi Smart Home Tür Fenster Sensor genutzt. Smart Life ist eine „generische“ App für chinesische Smart Home Produkte, welche anscheinend von jedem Hersteller genutzt werden kann.

Smart Life Türsensor (1)Smart Life Türsensor (2)

So nutzen beispielsweise sehr viele günstige Smart Home Steckdosen Smart Life ebenfalls als App. beispielsweise die Maxcio Smart Wifi Steckdose tut dies.

Generell etwas was mich sehr freut! Es ist immer praktisch mehrere Geräte in einer App zu haben, gerade wenn es wie für Smart Life eine große Auswahl gibt.

Smart Life unterstützt Steckdosen, Schalter, LED Birnen, Haushaltsgeräte, Überwachungskameras, Schlösser usw. Es ist nur nicht immer ganz leicht herauszufinden welche Geräte Smart Life als App nutzen.

Smart Life Türsensor (5)Smart Life Türsensor (3)

https://en.tuya.com/ ist übrigens die Webseite des Betreibers bzw. zu Servern dieses Anbieters nimmt der WiFi Smart Home Tür Fenster Sensor ausschließlich Kontakt auf (genau genommen funkt der Sensor http://tuyaeu.com/ an, auf welche man aber nicht via Webbrowser zugreifen kann).

 

Smart Life ist simpel, aber gut aufgebaut!

Auf der Startseite findet Ihr einen Überblick über alle verbundenen Sensoren, Schaltern, Steckdosen usw.

Teils könnt Ihr hier auch auf einen Blick sehen wie gerade der Status des Gerätes ist bzw. diese direkt vom Home Bildschirm aus schalten.

Im Falle des WLAN Tür/Fenster Sensors seht Ihr hier ob es einen Alarm gab. Um weitere Details zu sehen, müsst Ihr den Sensor antippen.

Dort seht Ihr zunächst ob die Tür geöffnet oder geschlossen ist. Unter Historie könnt Ihr sehen genau wann der Sensor geöffnet und geschlossen wurde. Dank des Magnet Sensors ist die Erkennung auch sehr zuverlässig!

Smart Life Türsensor (7)Smart Life Türsensor (6)Wurde erkannt, dass das der Sensor geöffnet bzw. geschlossen wurde, erhaltet Ihr eine Benachrichtigung auf dem Smartphone. Je nach Modell dauert es ca. 5 Sekunden, ehe die Nachricht eintrifft, was okay ist!

Ihr könnt in der App auch einstellen wann und für was Ihr Benachrichtigungen erhalten wollt.

Habt Ihr mehrere Geräte in der Smart Life App, dann könnt Ihr diese auch verknüpfen! Also wenn der Sensor geöffnet wir mache XYZ.

Eine Sirene konnte ich leider nicht für das Smart Life System finden. Ihr müsst hier vorlieb mit einer Smartphone Benachrichtigung nehmen, wenn es Euch um den Einbruchsschutz geht. Alternativ könntet Ihr eine Lampe über eine smarte Steckdose koppeln die dann angeht oder Ähnliches.

 

Fazit

Ihr sucht einen einfachen Tür/Fenster Sensor der Euch beim Öffnen eine Benachrichtigung aufs Smartphone sendet und sich direkt ins WLAN einklinkt?

Dann seid Ihr hier richtig! Für 14€ erhaltet aus China genau solch einen Sensor.

Wifi Smart Home Tür Fenster Sensor Von Aliexpress Im Test 7Ihr benötigt beim WiFi Smart Home Tür Fenster Sensor keine Bridge oder sonstiges. Einfach die Smart Life App herunterladen, den Sensor mit Eurem WLAN verbinden und das wars.

Ab jetzt erhaltet Ihr jedes Mal, wenn der Sensor geöffnet wird eine Nachricht aufs Smartphone. Habt Ihr weitere Smart Home Geräte, welche die Smart Life App nutzen, dann könnt Ihr diese auch mit „Wenn dies dann das“ Anweisungen verknüpfen.

Kurzum Daumen hoch für den WiFi Smart Home Tür Fenster Sensor!

Das effizienteste USB Ladegerät bisher im Test, das Anker PowerPort Atom III Slim

Mit dem PowerPort Atom III Slim hat Anker sein erstes Schreibtisch USB Ladegerät der neuen Generation auf den Markt gebracht.

Diese neue Generation erkennt Ihr zum einen natürlich am Namen, zum anderen aber auch an der Optik. Das PowerPort Atom III Slim setzt nicht mehr auf den üblichen Multiport-Ladegeräte-Formfaktor, sondern sieht deutlich schlanker und schicker aus.

Anker Powerport Atom Iii Slim Test 8Auch technisch wirkt das Ladegerät durchaus interessant! Wollen wir da doch einmal in der Praxis schauen ob das Ladegerät auch wirklich überzeugen kann!

Das Anker PowerPort Atom III Slim im Test

Haben Multi-Port USB Ladegeräte die letzten Jahre alle auf den Zigaretten-Schachtel Formfaktor gesetzt, scheint es hier nun einen kleinen Wandel zu geben.

Anker Powerport Atom Iii Slim Test 1Immer mehr Hersteller nutzen ein schmaleres Design, welches klar etwas eleganter wirkt, aber mehr Platz auf dem Schreibtisch einnimmt.

Dies gilt auch für das Anker PowerPort Atom III Slim, welches 86 x 90 x 18mm natürlich weiterhin sehr kompakt ist.

Anker Powerport Atom Iii Slim Test 5Wie es sich für ein Anker Ladegerät gehört ist das Atom III Slim etwas aufwendiger verarbeitet. So besitzt die Oberfläche eine schöne Waben-Struktur, welche das Ladegerät etwas hochwertiger erscheinen lässt.

Die Seiten und die Unterseite sind allerdings aus einem normalen matten Kunststoff.

Neben der Waben-Struktur auf der Oberseite, findet sich hier auch eine kleine blaue Status LED, welche aber glücklicherweise nicht störend hell ist.

 

Die Technik

Kommen wir zum eigentlich spannenden Punkt, den Anschlüssen. Auf der Front finden wir drei USB A Ports und einen USB C Port.

Bei den USB A Ports handelt es sich um normale 5V/2,4A Ports, welche hier gemeinsam maximal 4A liefern können. Ihr könnt also nicht an allen drei Ports gleichzeitig ein großes Gerät wie ein iPad laden. Ein iPad + iPhone würde aber passen, genau wie drei kleinere Smartphones.

Anker Powerport Atom Iii Slim Test 4Keine Sorge, solltet Ihr ausversehen die Ports überlasten, schalten diese sich einfach nur temporär ab.

Der wahre Star ist aber der USB C Port. Dieser unterstützt den Power Delivery Standard mit bis zu 45W! Neben Smartphones und Tablets könnt Ihr also auch Notebooks wie die Apple MacBook Pros oder das Dell XPS am USB C Port laden, klasse!

Anker Powerport Atom Iii Slim Test 3Kleine Info am Rande, das Anker PowerPort Atom III Slim setzt auf GaN. GaN steht für Galliumnitrid, was ein Halbleiter ähnlich wie Silizium ist. Bauteile auf Basis von Galliumnitrid sind allerdings noch etwas effizienter als auf Silizium Basis.

 

Der erste Test

Wie von Anker zu erwarten ist, können die jeweiligen Ports problemlos das beworbene Tempo erreichen. Also im Falle des USB C Ports 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A und bei den normalen USB Ports 2,4A.

Anker Powerport Atom Iii Slim Test 6Allerdings scheint das Ladegerät recht kleine Reserven zu haben. Belasten wir den USB C Port voll (45W / 20V/2,25A), könnte ich lediglich ca. 3A auf die normalen USB Ports geben, ehe diese abschalten, was einer Gesamtleistung von 60W entspricht. Vielleicht wenn wir die Last noch etwas mehr auf die drei Ports aufteilen, wäre noch mehr möglich, aber über die beworbenen 65W wird es keinen großen Puffer geben.

Diese 100% Last wird aber vom Anker PowerPort Atom III Slim solide geliefert. Die Spannung ist soweit stabil bzw. wird ab einem gewissen Punkt wieder nach oben geregelt und die Temperaturentwicklung ist absolut im Rahmen.

Temperatur RückseiteTemperaturAuf der Oberseite konnte ich maximal 47 Grad messen und auf der Unterseite 57,6 Grad. Warm ja, aber für eine 100% Last über 3 Stunden nicht kritisch!

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am Anker PowerPort Atom III Slim getestet:

  • Google Pixel 4 XL
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Moto G8 Plus
  • Apple MacBook Pro 13
  • Dell XPS 13 9380
  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro Max

LadetempoStarten wir mit den beiden Notebooks. Sowohl das Dell XPS 13 9380 wie auch das Apple MacBook Pro 13 Late 2016 ließen sich problemlos am PowerPort Atom III Slim laden.

Hierbei kann das Ladegerät sogar das originale Ladegerät voll ersetzen. 45W sind für 13 Zoll Notebooks in der Regel mehr als genug. Bei 15 Zöllern sieht dies naturgemäß etwas anders aus.

15 Zoll Notebooks die über einen USB C Ladeport verfügen werden vermutlich laden, aber nicht mit dem vollen Tempo.

Anker Powerport Atom Iii Slim Test 10Ebenfalls problemlos schnellladen ließ sich das Apple iPhone 11 Pro Max, wie auch das Apple iPad Pro und das Google Pixel. Keine Überraschung, diese Modelle unterstützen USB Power Delivery ganz offiziell als Schnellladestandard.

Auch das Huawei Mate 20 Pro und das Moto G8 Plus ließen sich schnellladen, allerdings ist bei diesen Modellen USB PD nur der sekundäre Schnellladestandard, welcher eher etwas unter der Hand unterstützt wird.

Die normalen USB Ports boten ein gutes normales Ladetempo. Wie bei Anker üblich sind diese sauber Optimiert und boten das maximale Ladetempo was man von 5V/2,4A Ports erwarten darf.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss die Effizienz des Ladegerätes an.

EfizienzDas Anker PowerPort Atom III Slim erreicht eine Effizienz zwischen 85% (bei niedriger Last) und satten 91% bei Volllast. Beeindruckend für ein günstiges USB Ladegerät!

Effizienz VergleichDamit ist das Anker PowerPort Atom III Slim das aktuell effizienteste USB C Ladegerät das ich bisher getestet habe, klasse! Hier sehen wir, dass es sich um ein gutes GaN Ladegerät handelt.

 

Fazit

Voll empfehlenswert! Das Anker PowerPort Atom III slim ist ein sehr schön kompaktes und handliches Ladegerät für Euren Schreibtisch.

Dabei bietet dieses auch ein gutes Stück an Leistung! Der 45W USB C Port kann nicht nur viele aktuelle Smartphones von Samsung, Apple, Xiaomi und co. schnellladen, sondern auch Notebooks.

Anker Powerport Atom Iii Slim Test 11Habt Ihr ein Apple MacBook Pro 13, Dell XPS 13 oder einen anderen 13 Zöller, dann könnt Ihr diese direkt am PowerPort Atom III slim betreiben. Technisch scheint das Ladegerät auch gut genug zu sein, dass Ihr dies auch mit gutem Gewissen machen könnt.

So ist das Anker PowerPort Atom III Slim zum Beispiel das effizienteste USB Ladegerät das ich bisher im Test hatte!

Das einzige was vielleicht etwas fehlt wäre noch ein zusätzlicher Quick Charge USB A Port, abseits davon haben wir aber ein absolutes Spitzen-Ladegerät vor uns, welches auch preislich attraktiv ist.

39€ (Preis zum Zeitpunkt des Tests) ist für das Anker PowerPort Atom III Slim ein absolut fairer Preis!

Angebot
Anker 65W 543 Ladegerät USB C Netzteil, 65W 4-Port PIQ 3.0 & GaN 45W...

  • 45W USB C Ausgang
  • 3x zusätzliche USB A Ports
  • Effizienz zwischen 85% und 91%
  • Unkritische Hitzeentwicklung
  • USB PD aber kein Quick Charge 3.0

Die Omars OMPB10PW Powerbank 10000mAh im Test

Wenn Ihr nach einer günstigen Powerbank mit Quick Charge und USB Power Delivery sucht, werdet Ihr vielleicht früher oder später über den Hersteller Omars stolpern.

Dieser hat auf der Amazon Plattform einige Powerbanks im Angebot, welche zum einen mit sehr hohen Leistungsangaben bestechen, wie aber auch mit einem sehr fairen Preis!

Omars Ompb10pw Powerbank 10000mah Im Test 7Dies gilt auch für die Omars OMPB10PW, eine 10000mAh Powerbank mit Quick Charge und 30W Power Delivery via USB C.

Wollen wir uns hier im Test doch einmal ansehen wie gut die Omars Powerbank ist und ob wir vielleicht sogar einen Geheimtipp vor uns haben.

 

Die Omars OMPB10PW Powerbank 10000mAh

Auf den ersten Blick bietet die Omars OMPB10PW Positives wie auch Negatives. Starten wir mit dem Negativen, die Powerbank ist für ein 10000mAh Modell recht groß und schwer! Diese misst 113 x 80 x 22,4 mm und wiegt satte 318g.

Omars Ompb10pw Powerbank 10000mah Im Test 1Damit könnt Ihr problemlos 10000mAh Modelle bekommen, welche die Hälfte wiegen und messen.

Allerdings gibt es durchaus ein paar Punkte welche das wieder relativieren. Zum einen setzt Omars auf ein sehr massives Aluminium Gehäuse, welches durchaus wertig wirkt! Ich will die Omars OMPB10PW zwar nicht als „Premium“ Powerbank bezeichnen, diese wirkt aber deutlich wertiger als der Preis vermuten lassen würde.

Der wichtigere Punkt ist aber die technische Ausstattung. Die Omars OMPB10PW verfügt über drei Anschlüsse. Hierbei handelt es sich um zwei Mal USB A und einmal USB C.

Omars Ompb10pw Powerbank 10000mah Im Test 3Der schwarz markierte USB A Port bietet die üblichen 5V/2,4A, also 12W.

Der orange markierte USB A Port bietet Quick Charge 3.0! Genau genommen 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A also maximal 18W.

Der USB C Port wird sowohl als Eingang wie auch als Ausgang genutzt. In beide Richtungen soll dieser satte 30W Leistung bieten. Also ja die Omars OMPB10PW unterstützt den USB Power Delivery Standard.

Genaugenommen kann der Port 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A, 15V/2A oder 20V/1,5A liefern.

Omars Ompb10pw Powerbank 10000mah Im Test 5Für eine 10000mAh Powerbank sind 30W Leistung alleine schon beeindruckend! Hier findet Ihr in der Regel nur 18W USB PD Ports. Noch beeindruckender, Ihr könnt den USB C Port und den Quick Charge Port voll gleichzeitig nutzen.

Die Omars OMPB10PW kann also konstant 48W Leistung liefern. Dies ist sehr viel für so eine Powerbank der 10000mAh Klasse, was auch vermutlich der Grund für die großen Abmessungen ist.

Omars Ompb10pw Powerbank 10000mah Im Test 4Hohe Leistung geht meist auch mit einer hohen Abwärme einher.

Weitere Bonuspunkte gibt es für das kleine LC-Display auf der Front, welches in % die verbliebene Restladung angibt.

 

Wie testet Techtest.org Powerbanks?

[spoiler title=’Mehr Infos‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]Alle Powerbanks werden nach erhalt zunächst einmal vollständig entladen und dann wieder gefüllt. Daraufhin messe ich die Kapazität mithilfe des PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser. Dieser ist aktuell leider nicht mehr verfügbar, leistet bei mir aber weiter treue Dienste.
In der Regel messe ich die Kapazität an einem USB A Port bei einer Last von 5V/1A (mithilfe eines USB Widerstands). Hierdurch sind die Messwerte über alle Powerbank-Tests vergleichbar.
Gemessen wird dabei die Kapazität in Wh! Für eine bessere Vergleichbarkeit rechne ich diese aber auf mAh @ 3,7V um, mehr dazu hier.
Powerbank Tests 1
Hat eine Powerbank keinen USB A Ausgang oder ich will einen USB C Port für die Messung nutzen, dann kommt ein Power-Z USB Tester zum Einsatz. Dieser kann auch unterstützte Schnellladeprotokolle usw. auslesen und auslösen. Aufgrund der zumeist höheren Leistung der USB C Ports nutze ich eine 150W USB Load, dieser Art.
Anschließend Teste ich diverse Smartphones, Tablets oder sogar Notebooks an den Powerbanks. Hier habe ich in der Regel eine möglichst repräsentative Auswahl der gängigen Hersteller auf Lager. Klar ich kann nicht alle auf dem Markt verfügbaren Smartphones an den Powerbanks testen, aber lädt beispielsweise das iPhone 11 Pro an einer Powerbank schnell, dann ist anzunehmen, dass ähnliches auch für andere iPhones gilt usw.
Wichtig, ich nutze hier standardisierte Ladekabel! Im Falle von microUSB das Anker PowerLine+ MicroUSB Kabel, bei USB C das AUKEY USB C 3.0 Kabel und bei Lightning original Apple Kabel.
Bei USB C auf USB C Verbindungen nutze ich Baseus Ladekabel und einen KKmoon USB Tester Typ-C.
Ich hoffe dies gibt Euch genug Infos gegebenenfalls Tests zu reproduzieren oder besser zu verstehen.[/spoiler]

 

Die Kapazität

Omars gibt die Kapazität mit 10000mAh an. Messen konnte ich 32,209Wh bzw. 8705mAh @ 3,7V.

Dies entspricht guten 87% der Herstellerangabe. Dass eine Powerbank nicht 100% der beworbenen Kapazität hat ist nichts Ungewöhnliches.

Omars Ompb10pw Powerbank 10000mah Im Test 9Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der verbauten Akkuzellen und nicht auf die nutzbare Kapazität. Letztere weicht aber immer ein Stück weit ab. 80-90% echte Kapazität ist soweit normal, bedenkt aber, dass dieser Wert auch noch etwas sinken kann, wenn Ihr die Powerbank mit vollem Tempo entladet.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Omars OMPB10PW getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro
  • Apple iPad Pro 11
  • Apple MacBook Pro 13
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Motorola Moto G8 Plus
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Google Pixel 4 XL

LadetempoStarten wir einfach mit den Notebooks. Leider hat die Omars OMPB10PW „nur“ einen 30W USB C Port. Dies ist natürlich relativ, es gibt sehr wenige Powerbanks in dieser Klasse mit 30W USB C Ausgang.

Allerdings ist dies suboptimal für Notebook. In meinem Test konnte die Omars OMPB10PW das Dell XPS 13 und das Apple MacBook Pro 13 laden. Dies auch ausreichend schnell, aber nicht mit vollem Tempo. Das 15 Zoll XPS 15 hingegen verweigerte das Aufladen.

Habt Ihr also ein 13 Zoll Notebook, dann stehen die Karten gut, dass dieses an der Omars OMPB10PW laden kann. Für größere Notebooks ist die Omars OMPB10PW aber nicht geeignet.

Omars Ompb10pw Powerbank 10000mah Im Test 11Ideal ist die Omars OMPB10PW für Smartphones und Tablets! So erreichte beispielsweise das aktuelle iPad Pro 11 sein volles Ladetempo, welches höher ist als am beiliegenden Apple Ladegerät.

Ähnliches gilt auch für das iPhone 11 Pro, welches mit satten 22,7W lud. Klasse!

Da wir bei der Omars Powerbank sowohl einen USB Power Delivery wie auch Quick Charge Port haben, können wir auch ca. 95% aller Android Smartphones schnellladen, wie beispielsweise das Moto G8 Plus, die aktuellen und älteren Samsung Geräte usw.

Lediglich Huawei stellt eine kleine Besonderheit dar. Huawei nutzt einen proprietären Schnellladestandard, welcher auch für das volle Ladetempo nötig ist. Allerdings laden viele Huawei Flaggschiffe (ab dem P10) an einem USB PD Port „schneller“. Im Falle des Mate 20 Pro erreicht dieses an eine normalen Ladegerät maximal +- 8W, an dem USB C Port der Omars OMPB10PW 14,4W und am originalen Ladegerät 30W.

Zusammengefasst:

  • Apple iPhones ab dem iPhone 8 können schnellladen
  • Apple iPads ab dem Pro können schnellladen
  • Die meisten Samsung, HTC, LG und Xiaomi Smartphones können an der Omars PB schnellladen
  • Die meisten 13 Zoll Notebooks (mit USB C Ladeport) können an der Omars laden
  • Huawei Smartphones können an der Omars OMPB10PW „schneller“ laden
  • Für größere Notebooks (15 Zoll) ist die Powerbank nicht oder nur bedingt geeignet
  • OnePlus Smartphones werden nur langsam geladen

 

Wiederaufladetempo

Laut Omars soll die OMPB10PW mit bis zu 30W aufgeladen werden können. Dies setzt natürlich ein 30W USB Power Delivery Netzteil (oder größer) voraus.

WladetempoUnd ja in meinem Test ließ sich die Omars OMPB10PW sogar mit bis zu 33W aufladen! Damit dauert eine Ladung gerade einmal 1,5-2 Stunden.

Nutzt Ihr ein normales USB A auf USB C Kabel reduziert sich das Ladetempo auf rund 9,xW, womit auch die Ladedauer auf ca. 5 Stunden ansteigt.

 

Fazit

Omars hat mit der OMPB10PW eine absolute spitzen-Powerbank im Sortiment! Die Kombination aus USB C Power Delivery und Quick Charge erlaubt es ca. 95% aller Smartphones aktuell auf dem Markt schnell zu laden.

Zudem kann die OMPB10PW auch kleinere Notebooks laden, dank satten 30W Leistung auf dem USB C Port. Technisch konnte ich keine Schwächen entdecken.

Omars Ompb10pw Powerbank 10000mah Im Test 12Sogar das Wiederaufladen geht schön schnell, sofern Ihr ein 30W USB PD Ladegerät habt. Mit diesem ist die Powerbank in guten 2 Stunden wieder voll.

Das Einzige was gegen die Omars OMPB10PW spricht, sind die Abmessungen. Wir haben hier eine recht große 10000mAh Powerbank vor uns! Sucht Ihr also ein wirklich kompaktes Modell für den täglichen Transport in der Hosentasche, dann würde ich mich wo anders umsehen.

Wollt Ihr aber technisch tadellose Powerbank zum kleinen Preis, dann ist Omars OMPB10PW eine top Wahl!

Der neue Anker Soundcore Flare 2 im Test, gut, besser der Flare 2?

Ankers SoundCore Bluetooth Lautsprecher sind fast schon legendär. Anker war einfach einer der ersten Hersteller der wirklich gute Bluetooth Lautsprecher auch zu kleinen Preisen auf den Markt brachte.

Mit dem SoundCore Flare 2 läutet Anker nun die nächste Generation seiner Bluetooth Lautsprecher ein. Der Flare 2 setzt dabei auf das gleiche Grundprinzip wie schon der Flare 1, ist also ein schicker „Party“ Lautsprecher mit LED Beleuchtung. Dabei soll aber natürlich der Flare 2 klanglich neue Maßstäbe setzen.

Anker Soundcore Flare 2 Test Review 11Aber gelingt dies? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zurverfügungstellen des Soundcore Flare 2 für diesen Test.

 

Der Anker Soundcore Flare 2 im Test

Anker setzt auch beim Flare 2 auf das 360 Grad Design. Heißt der Lautsprecher ist in einer Säulenform gehalten und soll in alle Richtungen einen gleichbleibenden guten Klang liefern.

Anker Soundcore Flare 2 Test Review 1Praktisch trickst hier Anker allerdings etwas. So sind die eigentlichen Lautsprecher-Treiber seitlich angeordnet und auf Front und Rückseite findet sich nur eine passive Treiber-Membrane.

Dennoch bietet der Lautsprecher einen generell sehr ähnlichen Klang in alle Richtungen.

Mit einer Höhe von rund 16,5cm und einem Durchmesser von ca. 9cm ist der Anker Soundcore Flare 2 ein recht kompakter und handlicher Bluetooth Lautsprecher. Ideal für den Schreibtisch, die Küche usw. Für ein großes Wohnzimmer ist der Flare 2 aber natürlich weniger geeignet.

Anker Soundcore Flare 2 Test Review 4Was die Optik angeht, gefällt mir der Flare 2 ausgesprochen gut! Der Lautsprecher ist großflächig mit einer Art Leinen-Soff umspannt, welcher das Innere verbirgt.

Dieser Stoff ist sehr resistent gegenüber Fingerabdrücken, Kratzern und Schmutz. Zudem fasst er sich angenehm an. Lediglich die Ober und Unterseite sind aus einem stark gummierten Kunststoff gefertigt.

Auf der Oberseite finden wir auch die primären Steuerungstasten. Hierbei handelt es sich um ein/aus, Play/Pause, Lauter/Leiser und eine Taste um die Beleuchtung zu steuern.

Anker Soundcore Flare 2 Test Review 2Beleuchtung? Ja der Soundcore Flare 2 besitzt zwei LED Ringe mit diversen LEDs, welche passend zur Musik leuchten/blinken. Diese LEDs und die dargestellten Muster könnt Ihr über diese Taste direkt am Gerät steuern oder über die SoundCore App.

Ja das Ganze ist natürlich ein Gimmick, aber qualitativ sind die LEDs durchaus schön anzusehen. Die Farben sind sehr satt und schön weichgezeichnet.

Anker Soundcore Flare 2 Test Review 6Was den Akku angeht, wirbt Anker mit 12 Stunden Laufzeit, was hinkommt. Bei einer normalen Zimmerlautstärke kam ich auf 10+ Stunden.

Ist der Lautsprecher leer wird dieser über einen USB C Port auf der Rückseite geladen. Einen 3,5mm Eingang besitzt der Flare 2 NICHT!

Anker Soundcore Flare 2 Test Review 3Der USB C Port wird von einer dicken Gummi-Klappe geschützt. Der Soundcore Flare 2 ist IPx7 zertifiziert. Heißt, der Lautsprecher dürfte sogar kurzzeitig untertauchen.

Ich empfehle nicht dies auszuprobieren, aber einen Regenschauer oder Ähnliches hält der Lautsprecher problemlos stand.

 

Klang des neuen Anker Soundcore Flare 2

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Starten wir hier wie üblich bei den Höhen.

Die Höhen des Soundcore Flare 2 sind erfreulicherweise gut! Diese sind schön sauber und klar. Hohe Stimmen werden natürlich und stark abgebildet. Dabei wirken die Höhen nicht schrill oder aufdringlich.

Anker Soundcore Flare 2 Test Review 8Hier und da könnten diese noch einen hauch direkter sein, aber dies liegt am 360 Grad Aufbau des Flare 2. Die Treiber sind halt nicht direkt auf Euch gerichtet, was man bei hohen Frequenzen teils etwas merken kann. Dennoch für 80€ sind die Höhen völlig in Ordnung!

Die Mitten würde ich als solide gut bezeichnen. Diese sind nicht übermäßig präsent, aber auch nicht abgesenkt. Dabei wirken die Mitten aber vergleichsweise sauber und wertig. Stimmen werden daher gut und natürlich wiedergegeben.

Das Wichtigste für viele ist aber eh der Bass. Hier gibt sich der Flare 2 keine Blöße! Der Bass ist satt und ausreichend kräftig. Ich würde den Lautsprecher nicht als absoluten Bass-Bomber bezeichnen, aber der Bass ist passend.

Es fehlt im Klang nichts und auch der Tiefgang des Lautsprechers ist gut!

Bringen wir einen kleinen Vergleich ins Spiel und zwar den Earfun UBOOM. Der Earfun UBOOM ist ein klasse Lautsprecher in der 50€ Preisklasse. Im direkten Vergleich bietet der Earfun UBOOM durchaus einen noch kräftigeren Bass bzw. mehr davon. Ist dies das Wichtigste für Euch, greift zum UBOOM.

Anker Soundcore Flare 2 Test Review 7Allerdings klingt der Soundcore Flare 2 eindeutig wertiger als der UBOOM. Letzterer klingt im direkten Vergleich etwas blecherner in den Mitten und Höhen. Zudem ist die Detaildarstellung signifikant besser beim Flare 2.

Dies bestätigt sich auch im Vergleich mit anderen Bluetooth Lautsprechern, beispielsweise dem SoundCore 2 oder dem eigentlich sogar eine Stufe größerem SoundCore Pro.

Ich würde den SoundCore Flare 2 sogar glatt in allen Bereichen besser einstufen als den SoundCore Pro, was beeindruckend ist. Der SoundCore Flare 2 klingt einfach sehr wertig, detailliert und natürlich.

Kleine Anmerkung ich beziehe mich hier auf den Klang mit eingeschaltetem Bass-Up.

 

Fazit

Ankers SoundCore Bluetooth Lautsprecher zählen zu den besten und der SoundCore Flare 2 zeigt auch warum.

Zunächst ist der SoundCore Flare 2 optisch und haptisch toll. Der Lautsprecher wirkt extrem wertig und die Lichtshow ist ein nettes Gimmick und Hingucker.

Das Wichtigste ist aber der Klang. Anker scheint hier das Motto Qualität vor Quantität anzuwenden. Sucht Ihr einen Bluetooth Lautsprecher mit dem absoluten Maximum an Bass, dann gibt es bessere Lautsprecher für Euch.

Anker Soundcore Flare 2 Test Review 13Der SoundCore Flare 2 hat einen sehr guten und durchaus kräftigen Bass, aber Anker hat diesen nicht ans Limit gepuscht. Anstelle dessen bietet der Flare 2 eine hervorragende Detail-Darstellung und einen sehr sauberen Klang. Verglichen mit dem Flare 2 klingen auch viele ältere Anker Lautsprecher deutlich flacher und leerer. Der von mir sehr geschätzte Earfun UBOOM klingt glatt schon blechern im direkten Vergleich. Vielleicht könnte der Bass des Flare 2 noch einen tacken kräftiger sein, dies ist aber Geschmackssache.

Lediglich vom 360 Grad Klang bin ich nicht der größte Fan. Anscheinend hat Anker die Treiber im Flare 2 seitlich angeordnet, dementsprechend klingt der Lautsprecher am besten wenn dieser seitlich zu Euch steht, der Unterschied ist aber auch nicht gewaltig.

Dennoch unterm Strich bin ich sehr mit dem Anker Soundcore Flare 2 zufrieden! Unter der Haube des Party Lautsprechers steckt ein sehr klangstarker und qualitativ wertiger Lautsprecher, welche die verlangten 80€ (zum Zeitpunkt des Tests) absolut wert ist.

soundcore Anker Flare 2 Bluetooth Lautsprecher, mit IPX7 Wasserschutz...
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Anker Soundcore Flare 2

Der ASUS RT-AX58U im Test

Mit dem RT-AX58U hat ASUS seinen neusten WLAN 6 Router auf den Markt gebracht. Im Gegensatz zu vielen anderen ASUS Modellen richtet dieser sich aber nicht an die absoluten Enthusiasten, sondern an die Nutzer die vielleicht nicht 300€+ für einen WLAN-Router ausgeben wollen oder können.

Mit rund 180€ ist der ASUS RT-AX58U zwar weiterhin in der gehobenen Preisklasse unterwegs, dies spiegelt sich aber auch in der Leistung wieder.

Asus Rt Ax58u Im Test 6So bietet der RT-A58U satte 2976Mbit Leistung nach dem nagelneuen WLAN 802.11ax Standard.

Wollen wir da doch einmal im Test schauen ob der ASUS RT-AX58U auch in der Praxis überzeugen kann!

Vielen Dank an ASUS für das Zurverfügungstellen des RT-AX58U für diesen Test.

 

Der ASUS RT-AX58U im Test

ASUS WLAN-Router sind für gewöhnlich vergleichsweise große Brocken. Hier ist der RT-AX58U glatt eine kleine Ausnahme. Dieser ist sicherlich nicht winzig mit rund 23 x 15cm, aber auch kein übertrieben großer Brocken.

Asus Rt Ax58u Im Test 1Ich würde den Router als „handlich“ deklarieren. Dabei scheint das Gehäuse aber gut gefüllt mit Technik zu sein, denn dieses ist recht schwer.

Beim Design bleibt ASUS sich treu. Der RT-AX58U wirkt recht aggressiv geformt in dem ASUS typischen Kampfjet Design, welches aber verglichen mit den großen Modellen etwas reduziert wurde.

Asus Rt Ax58u Im Test 3Der RT-AX58U würde also in einem Büro nicht komplett deplatziert wirken, ist aber auch nicht als besonders dezent einzustufen.

Auf der Front des Routers finden wir insgesamt acht Status LEDs, fürs WLAN, die LAN Ports, Internet usw.

Asus Rt Ax58u Im Test 2Sämtliche Anschlüsse sind hingegen auf der Rückseite. Hier finden wir einen Gbit WAN Port, vier Gbit LAN Ports, USB 3.0 und den Anschluss für das Netzteil. Letzteres verfügt über 19V 1,75A.

Ebenso auf der Rückseite ist der Einschalter, eine WPS Taste und die Reset Taste.

Asus Rt Ax58u Im Test 4Die Antennen sind beim ASUS RT-AX58U fest integriert. Hiervon verfügt dieser über vier Stück, mit ausreichender Größe.

 

Software

Was die Benutzeroberfläche angeht, sind alle ASUS Router +- identisch. Leider sind ASUS Router nur bedingt für absolute Einstiger geeignet. Die Benutzeroberfläche kann anfänglich etwas überwältigend wirken.

Dies bedeutet aber natürlich, dass Ihr einige Einstellungsmöglichkeiten habt. Genau genommen sind die ASUS WLAN-Router was den Funktionsumfang angeht die mit besten und umfangreichsten Geräte auf dem Markt.

Asus Rt Ax58u Benutzeroberfläche (1)Hierzu gehören neben den Standard-Einstellungen wie WLAN Band, Passwort, Name, IP Adressen usw. auch Bonus Funktionen wie AIProtection oder ASUS AIMesh.

AIProtection ist eine Art Virenschutz welcher auf Eurem WLAN-Router läuft und konstant die Verbindungen überwacht. Dieser Virenschutz überprüft nicht übertragende Dateien (Ihr könnt Euch also weiterhin Viren über Anhänge usw. herunterladen), aber zu welchen Servern Ihr Euch verbindet.

Asus Rt Ax58u Benutzeroberfläche (8)Steht einer dieser Server auf einer sich stetig aktualisierenden Blockliste wird die Verbindung unterbrochen. Ein Virus der Daten klaut bzw. nach Anweisungen von einem Kontroll-Server fragt, kann dies nicht machen und wird inaktiv bzw. wird gar nicht erst gestartet.

Asus Rt Ax58u Benutzeroberfläche (9)Dieser Schutz gilt auch für Smart Home Geräte! Sollte eins davon verseucht werden, kann dies AIProtection auch gegebenenfalls verhindern. Dies ist kein 100%iger Schutz, aber ist eine weitere Sicherheitsebene in Eurem Netzwerk. Mehr zu AiProtection findet Ihr hier https://techtest.org/was-ist-asus-aiprotection-und-was-kann-es/

Ebenfalls sehr spannend ist AIMesh. AIMesh erlaubt es auch mehreren ASUS Routern ein Mesh Netzwerk zu erstellen. Dabei müssen dies nicht gleiche Modelle sein! Ihr könnt hier den RT-AX58U auch mit älteren AC Modellen, wovon Ihr vielleicht auch bereits einen habt, mischen. Nett!

Viele kleine weitere Einstellungen verbergen sich in der Benutzeroberfläche des RT-AX58U, gerade was die WLAN Einstellungen angeht.

Asus Rt Ax58u Benutzeroberfläche (20)Kurzum, Enthusiasten werden die Benutzeroberfläche und unzähligen Optionen lieben, wollt Ihr es aber möglichst „einfach“ gibt es bessere Router.

 

Die Leistung

ASUS bewirbt die Leistung des RT-AX58U mit „AX 3000“. Wir haben also bis zu 574Mbit auf dem 2,4Ghz Band und 2402Mbit auf dem 5GHz Band. 574 + 2403 = +- 3000, daher der Name. ASUS setzt hier allerdings auf ein 2×2 Design.

Der Router kann also zwei parallele Datenströme erzeugen. Zwei parallele Datenströme im neuen AX Standard entsprechen 2402Mbit bei 5GHz aber nur 867Mbit bei WLAN AC.

Also ja, habt Ihr nur WLAN AC Geräte gibt es fürs Geld schnellere Router, auch wenn praktisch selten Geräte mit mehr als 867Mbit etwas anfangen können.

Asus Rt Ax58u Im Test 7Damit Ihr im AC Standard mit mehr als 867Mbit etwas anfangen könnt, benötigen auch Eure Empfänger mehr als zwei Antennen. Dies ist aber in so gut wie keinem Notebook und auch in keinem Smartphone der Fall. Eine Ausnahme wären hier lediglich die MacBook Pros welche teilweise bis zu 1300Mbit erreichen können.

Das Spannende am RT-AX58U ist die Zukunftssicherheit. Wobei dies auch nicht ganz richtig ist, denn es gibt schon einige Geräte mit WLAN 6, wie Notebooks oder auch Smartphones (das Samsung Galaxy S10 beispielsweise).

Warum ist WLAN 6 so interessant? Neben Features wie MU-MIMO und OFDMA kann WLAN 6 höhere Datenraten mit weniger Antennen erreichen.

So kann hier ein Gerät mit einem 2×2 Design (also zwei Antennen und zwei Datenströme) auf dem 5Ghz Band bis zu 2402 Mbit erreichen, via WLAN AC nur 867Mbit.

Theoretisch gibt es zwar auch WLAN AC Router die ein ähnliches Tempo erreichen können, dies aber nur durch mehr Antennen und mehr parallele Datenströme. Diese kann aber kaum ein einzelnes Gerät nutzen.

 

Die Praxis

Schauen wir uns den ASUS RT-AX58U einmal in der Praxis an. Starten wir mit einem WLAN 5 „AC“ Test. Als Clients nutze ich hier die TP-LINK T9E und die Intel ac 7260 WLAN-Karte. Erstere ist eine Oberklasse PC WLAN-Karte, welche maximal 1300Mbit/s schafft. Zweitere ist eine normale Notebook WLAN-Karte, die maximal 867Mbit erreicht. Über diese übertrage ich Daten auf bzw. von einem lokalen Datenserver, der via LAN am Router hängt.

2,4ghz5ghzDie Ergebnisse überraschen weniger. Der ASUS RT-AX58U ist, wenn es um den alten WLAN 5 Standard geht, ein durchschnittlicher bis leicht überdurchschnittlich schneller Router.

Dieser erreichte im besten Fall (also kurze Distanz) knapp über 80MB/s. Nicht schlecht, aber ein absoluter High End Router wie der ASUS RT-AX88U knackt die 110MB/s Marke.

Dennoch kann man hier nicht klagen.

Interessant wird es aber bei WLAN AX! Ein ähnlicher Testaufbau hier, nur mit einer Intel Wi-Fi 6 AX200 WLAN-Karte, die bis zu 2402Mbit schafft. Zudem nutze ich gleich zwei LAN Verbindungen zum Server, da WLAN 6 potenziell schneller sein kann (und ist) als Gbit LAN.

Wlan 6166MB/s via WLAN kann man durchaus als beeindruckend bezeichnen. Die großen Modelle von ASUS oder Netgear schaffen da nur minimal mehr.

Damit bestätigt sich meine Einschätzung. Bei WLAN 5 erreicht der ASUS RT-AX58U eine durchschnittliche bis leicht überdurchschnittliche Performance. Wirklich glänzen kann dieser erst wenn es um den neuen WLAN 6 Standard geht.

Was die Reichweite angeht, bin ich sehr zufrieden! High End WLAN-Router unterscheiden sich alle nicht groß was die Reichweite angeht. Habt Ihr bereits ein brauchbares Modell und im Wohnzimmer 0 Empfang, dann bekommt Ihr mit einem Top Router vielleicht 1-2 Balken rein.

WLAN 6 „AX“ hat hier auch nichts grundlegend verändert, gegenüber WLAN 5 „AC“. Wir haben natürlich eine höhere Ausgangsgeschwindigkeit, dementsprechend kommt auch auf Distanz mehr an. Allerdings ab einem gewissen Punkt ist dann WLAN AC und WLAN AX +- identisch.

Der ASUS RT-AX58U hat eine gute Reichweite, knapp unter der Grenze zu sehr gut.

 

NAS

Der ASUS RT-AX58U verfügt auch über einen USB Port, welchen Ihr zum Anschluss einer externen HDD/SSD nutzen könnt.

Auf diese könnt Ihr dann via Netzwerk zugreifen. Die „NAS“ Funktionalität ist soweit rudimentär, aber funktionierend. Ihr könnt verschiedene Ordner anlegen, Zugriffsrechte festlegen usw.

1Bei der Performance erreicht der ASUS RT-AX58U rund 70MB/s lesend und 46MB/s schreibend. Nicht überragend, aber gut nutzbar.

 

Leistungsaufnahme

Normalerweise gilt meist mehr Leistung = mehr Leistungsaufnahme. In diesem Bereich haben mich die WLAN AX Chips etwas überrascht.

StromverbrauchAlle WLAN AX Router die ich bisher testen durfte brauchten weniger Energie als vergleichbare WLAN AC Modelle. Erstaunlich! Auch der ASUS RT-AX58U benötigt gerade einmal 6W!

 

Fazit

Der ASUS RT-AX58U ist ein hervorragender WLAN-Router, welcher seiner Zeit aber vielleicht etwas voraus ist.

Das Besondere am RT-AX58U ist die Unterstützung des WLAN 6 Standards! Hier kann der Router auch glänzen. Ja verglichen mit einem ASUS RT-AX88U oder Netgear Nighthawk AX6000 AX12 liest sich der RT-AX58U auf dem Papier vielleicht nicht ganz so imposant, in der Praxis werdet Ihr aber kaum einen Unterschied spüren.

Zumindest beim Nutzen von WLAN 6 „AX“. ASUS setzt beim RT-AX58U auf ein 2×2 Design, welches bei WLAN 6 beachtliche 2402Mbit im 5Ghz Band ergibt.

Asus Rt Ax58u Im Test 5Beim alten WLAN 5 Standard „AC“ ist der RT-AX58U mit 867Mbit in der Spitze weniger beeindruckend. In der Praxis ist der Router hier natürlich weiterhin mehr als ausreichend flott unterwegs! 80MB/s oder mehr bei WLAN 5 sind alles andere als schlecht.

Allerdings ist der ASUS RT-AX58U hier eher mit einem Mittelklasse Gerät vergleichbar, preislich sind wir aber durchaus in der gehobenen Klasse unterwegs.

Kurzum der ASUS RT-AX58U ist ein moderner WLAN-Router welcher, wenn Ihr diesen jetzt kauft, Euch viele Jahre gute Dienste leisten wird. Habt Ihr allerdings nur WLAN 5 „AC“ Geräte und keine neuen WLAN 6 Modelle in Aussicht gibt es vergleichbare Router für rund die Hälfte des Gelds, auch aus dem Hause ASUS.

Die Stärke des RT-AX58U liegt ganz klar in der Zukunftssicherheit.

Asus Rt Ax58u

Das Somfy Home Alarm System im Test

Mit dem Home Alarm System bietet Somfy auf dem Papier eine der umfangreichsten Smart Home Alarmanlagen aktuell auf dem Markt an.

Neben den üblichen Sensoren verfügt diese auch über ein Batterie-Backup, automatisches Ein/Ausschalten, vielfältige Benachrichtigungsoptionen usw.

Somfy Home Alarm System Im Test 9Für dieses System möchte Somfy aber auch 299-399€, was ein stolzer Preis ist! Wollen wir da doch einmal im Test schauen ob dieser gerechtfertigt ist.

An dieser Stelle vielen Dank an Somfy für das Ausleihen des Home Alarms für diesen Test.

 

Das Somfy Home Alarm System im Test

Wie die meisten Smart Home Systeme besteht auch das Somfy Home Alarm System aus mehreren Sensoren bzw. Module, die mit einer Bridge bzw. Basisstation verbunden werden.

Somfy Home Alarm System Im Test 1Die Basisstation beim Somfy Home Alarm System ist dabei nicht die große Runde Box, was ich auch zuerst vermutetet hatte, sondern der Steckdosenadapter.

Mit gerade einmal 80mm im Durchmesser ist dieser angenehm kompakt.

Warum benötigt man solch eine Basis-Station?

Die einzelnen Funkmodule kommunizieren nicht direkt mit Eurem WLAN, sondern nutzen ein energiesparsameres Protokoll, meist auf 866mHz Basis. Hier benötigt es eine Basis-Station welche diese Signale empfängt, auswertet und dann an die App weiterleitet.

Somfy Home Alarm System Im Test 5Abseits von den schön kompakten Abmessungen ist die Basis-Station auch angehen sparsam. Diese benötigt lediglich 1,1W im Betrieb. Bei einem Strompreis von 0,28€/kWh wären dies 2,69€ Stromkosten im Jahr, was verkraftbar ist.

In der Basis ist auch ein Akku verbaut, welcher bei Stromausfall bis zu 6 Stunden weiter Schutz bietet.

Neben der Basisstation besteht das Starterset auf folgenden Modulen:

  • 1x Innensirene
  • 1x Bewegungsmelder
  • 3x Tür/Fenster-Sensor
  • 2x Fernbedienung

Starten wir mit dem klar auffälligsten Sensor, der Innensirene. Mit einem Durchmesser 175mm ist diese glatt schon riesig. Der Einsatzzweck sollte allerdings gleich klar sein. Die Sirene ertönt mit bis zu 110db und dient auch als Signalgeber, wenn Ihr beispielsweise das System scharf oder unscharf stellt.

Somfy Home Alarm System Im Test 3Der so ziemlich wichtigste Sensor ist aber der Tür/Fenster-Sensor bzw. die Sensoren. Großzügigerweise liegen gleich drei mit im Startpaket, was tatsächlich überdurchschnittlich viel ist.

Diese Sensoren sind bei Somfy etwas ungewöhnlich! Normalerweise arbeiten solche Sensoren über Magnete, es gibt also zwei Teile und wenn diese getrennt werden wird ein Alarm ausgelöst.

Im Falle von Somfy gibt es aber nur einen Sensor, welcher anscheinend über einen Bewegungssensor bzw. Gravitationssensor verfügt. Öffnet Ihr die Tür erkennt dieser dies anhand der Bewegung.

Somfy Home Alarm System Im Test 4Bei den Fernbedienungen handelt es sich um ein kleines Modul, welches über vier Tasten verfügt und an Eurem Schlüsselbund befestigt werden kann.

Hier stört diese auch wenig aufgrund der kompakten Abmessungen. Der Bewegungsmelder ist denke ich soweit selbsterklärend.

 

Einrichtung und App

Generell war die Einrichtung des Somfy Home Alarm Systems angenehm einfach, mit einer kleinen Tücke.

Somfy Protect (2)Somfy Protect (1)

Während der Einrichtung führte das System ein Software Update durch, welches die App aufhing. Nach 2 Stunden Warten musste ich die Einrichtung Neustarten, diese lief dann aber sauber durch.

Das Verbinden der Sensor lief absolut problemlos. Erneut mit einer kleinen Ausnahme, das Kalibrieren der Tür/Fenster-Sensoren erwies sich als etwas trickreich. Teils musste ich dies 3x wiederholen bis dann die Kalibrierung erfolgreich war.

Somfy Protect (13)Somfy Protect (16)

Dies ist beim Somfy Home Alarm System klar etwas komplexer als bei einem 08/15 System mit den Magnet Sensoren.

Generell mit etwas Geduld ist die Einrichtung aber gut zu machen.

Auch die Somfy Protect App wirkt sehr ordentlich! Startet Ihr die App, ladet Ihr zunächst auf einer Übersicht. Diese ist aufgebaut wie die Fernbedienung, also auch für ältere Nutzer schnell begreiflich.

Somfy Protect (23)Somfy Protect (22)

Weitere Einstellungen sind etwas versteckt, was ich nicht schlimm finde! So vermeidet Ihr ein versehentliches Antippen irgendwelcher Objekte.

 

Feature und Funktionen

Der Homebildschirm der App ist genauso aufgebaut wie die Fernbedienung. Hier finden wir vier Modi:

  • Eingeschaltet
  • Teilweise-Eingeschaltet
  • Deaktiviert
  • Alarm

Eingeschaltet (das Schloss Icon) sollte klar sind. Hier sind alle mit dem System verbundenen Sensoren aktiv. Wird eine Bewegung war genommen oder eine Tür geöffnet geht der Alarm los.

Somfy Protect (28)Somfy Protect (25)

Im teilweise-eingeschaltetem Modus werden ebenfalls alle Sensoren Aktiv geschaltet, mit Ausnahme des Bewegungssensors. Ich nenne diesen Modus auch gerne den Nachtmodus. Ihr könnt Euch also weiterhin frei in Eurem Haus/Wohnung bewegen, aber wird eine Außentür oder Fenster geöffnet geht der Alarm los.

Für mich ist dies glatt die wichtigste Funktion, da diese einem während des Schlafens ein gutes Gefühl gibt, nicht plötzlich einen Einbrecher vor dem Bett stehen zu haben.

Drückt Ihr die Alarm Taste geht der Alarm sofort los. Dies ist eine Art Panik Modus.

Neben dem manuellen Aktivieren bzw. Deaktivieren könnt Ihr die Alarmanlage auch nach einem Zeitplan steuern. Ihr wollt, dass diese jeden Morgen um 8 Uhr automatisch ausgeht? Könnt Ihr einstellen.

Ebenso verfügt das Somfy Home Alarm System über eine Art Automatik. Dies nennt sich intelligente Aktivierung. Entfernt Ihr Euch von Eurem Haus/Wohnung weist Euch die App automatisch darauf hin ob Ihr die Alarmanlage nicht ein/ausschalten wollt.

Tragt Ihr die Fernbedienung mit Euch kann diese in Kombination mit den Tür und Fenster Sensoren die Alarmanlage automatisch Schalten. Geht Ihr durch eine Tür geht die Alarmanlage entsprechend ein/aus. Dies funktioniert in der Praxis gut, aber auch nicht zu 100%. Um Fehlalarme zu verhindern solltet Ihr die Anlage lieber manuell ein/ausschalten, außer ein gelegentlicher Fehlalarm wäre für Euch nicht schlimm.

Somfy Protect (31)Somfy Protect (29)

Was die Zuverlässigkeit der Tür/Fenster Sensoren angeht bin ich zufrieden. Generell traue ich den magnetischen Sensoren etwas mehr (einfach aus dem Bauchgefühl heraus), allerdings im Test zeigten sich die Sensoren von Somfy als zuverlässig. Selbst beim langsamen Öffnen von Türen reagierten diese.

Ein großer Vorteil dieser Erschütterungssensoren gegenüber den magnetischen Modellen ist eine mögliche Reaktion bereits vor dem Öffnen einer Tür/Fenster! Alleine die Vibrationen beim Aufhebeln eines Fensters kann die Sensoren von Somfy auslösen. Dies kann eine gewisse Abschreckung für einen Einbrecher sein, gerade wenn dieser etwas länger an einem Fenster „arbeitet“ und dann bereits der Alarm losgeht.

Neben des sehr lauten Alarms erhaltet Ihr natürlich im Fall der Fälle auch eine Benachrichtigung aufs Smartphone, eine e-Mail und auf Wunsch auch eine SMS! Letzteres ist ungewöhnlich für Smart Home Systeme ohne Abo-Modell.

 

Fazit

Es gibt sehr viele Smart Home Systeme mit einem Fokus auf die Alarmfunktion. Um hier nur ein paar zu nennen:

  • HomematicIP
  • Bosch Smart Home
  • iSmartAlarm
  • Egardia
  • Gigaset Elements System

Warum solltet Ihr Euch dann für das Somfy Home Alarm System entscheiden? Zumal dieses mit 299-399€ zu den klar teureren Modellen gehört.

Somfy Home Alarm System Im Test 7Grundsätzlich arbeitet das Somfy Home Alarm System zuverlässig und ist auch leicht bis sehr leicht zu steuern. Ja ich halte das Somfy Home Alarm System für einfacher als beispielsweise HomematicIP, rein was die App angeht. Allerdings, dass eine Alarmanlage zuverlässig arbeitet ist glaube ich das Minimum was man erwarten darf.

Somfy bietet aber einige Besonderheiten, welche Ihr so bei anderen System nicht oder nur vereinzelt findet.

  • Erschütterungssensoren, die bereits beim Versuch des öffnen eines Fensters auslösen können. Hierdurch kann ein Einbruchsversuch frühzeitig erkannt und gegebenenfalls abgewehrt werden. Wie gut dies funktioniert hängt natürlich von Euren Fenstern ab und wie viel Gewalt die Einbrecher ausüben.
  • Sollten Einbrecher den Strom kappen, hält eine Batterie die Basisstation bis zu 6 Stunden am Leben. Klar Benachrichtigungen auf dem Smartphone werden mangels WLAN nicht mehr funktionieren, aber die sehr laute Sirene wird weiterhin ihren Job machen.
  • Das Ein/Ausschalten des Somfy Home Alarm ist besonders problemlos. Zum einen habt Ihr die praktischen Fernbedienungen zum manuellen Ein/Ausschalten, zum anderen können die Fernbedienungen die Alarmanlage automatisch schalten. Kommen diese in die Nähe der Tür/Fenster-Sensoren, schaltet sich die Anlage entsprechend.

Hinzu kommen noch andere Kleinigkeiten, wie SMS-Benachrichtigungen, eine Art Geofencing, Somfy Around usw.

Somfy Home Alarm System Im Test 10Habe ich hier ein Feature genannt das für Euch wichtig ist, dann greift zu! Das Somfy Home Alarm System würde ich als erweiterte Alarmanlage einstufen. Diese ist klar vom Funktionsumfang HomematicIP oder auch Bosch überlegen, was sich aber auch im Preis wiederspiegelt.

Reicht Euch ein Basis-Schutz, dann greift zu HomematicIP, soll es etwas mehr sein und Ihr wollt keine monatlichen Gebühren wie bei Egardia zahlen, dann ist das Somfy Home Alarm System eine Top Wahl.

Somfy Home Alarm System

QCY T3 TWS Test (Xiaomi Mijia T3), Semi-in-Ear Design?

Mit den T3 TWS hat der asiatische Hersteller QCY vor kurzem seine neusten true Wireless Ohrhörer auf den Markt gebracht. Im Gegensatz zu den Vorgängern setzt QCY bei diesen aber nicht auf das klassische in-Ear Design, sondern auf eine Apple AirPod ähnliche Form.

Qcy T3 Tws Test 10

Diese nennt sich „Semi-in-Ear Design“. Klingt doch interessant, aber was bedeutet dies für Euch in der Praxis?

Finden wir dies im Test der QCY T3 TWS heraus!

 

Die QCY T3 TWS im Test

Wie die meisten Ohrhörer aus dem Hause QCY sind auch T3 TWS vergleichsweise dezent gehalten. Ihr erhaltet diese in einer schönen kleinen „Pillendose“, welche die Funktion der Ladebox übernimmt.

Qcy T3 Tws Test 1

Mit 72 x 37 x 28 mm ist diese wirklich schön handlich. Qualitativ kann ich in dieser Preisklasse nicht zu laut klagen.

Der verwendete Kunststoff ist zwar tendenziell sehr „einfach“ und auch nicht übermäßig dick, aber die Box erfüllt ihren Zweck. Der Deckel wird erfreulicherweise sogar über Magnete geschlossen gehalten.

Die Ladebox kann die T3 4x unterwegs aufladen, ehe diese selbst ans Netz muss. Dies geschieht leider noch über einen microUSB Port auf der Rückseite.

Qcy T3 Tws Test 2

Die T3 selbst sollen rund 5 Stunden mit einer Ladung durchhalten. Etwas optimistisch, praktisch sind bei Musik aber gute 3,5-4 Stunden möglich.

QCY setzt bei den T3 auf ein etwas ungewöhnliches Design. Die Ohrhörer besitzen zunächst die Form welche von den Apple AirPods populär gemacht wurde.

Qcy T3 Tws Test 3

Ihr habt also zwei Ohrstecker, welche über einen verlängerten Steg verfügen, der aus Eurem Ohr herausragt. QCY nutzt hier einen schwarzen Hochglanzlack für die kompletten Ohrhörer.

Am Ende der Ohrstecker findet sich aber nicht der übliche Silikon Ohrstöpsel, sondern ein kleiner Silikonaufsatz, welcher ebenfalls der Form der Apple AirPods ähnelt. Bei den Apple AirPods ist dieser Bereich aber aus Kunststoff gefertigt.

QCY netzt das ganze Semi-in-Ear Design, dazu später mehr.

Qcy T3 Tws Test 4

Gesteuert werden die Ohrhörer über eine Touch Oberfläche, welche auch recht gut funktioniert. Das Ein- und Ausschalten ist hingegen automatisiert. Nehmt Ihr die Ohrhörer aus der Box, schalten diese sich ein und legt Ihr sie wieder ein, gehen sie aus. Super!

 

Tragekomfort der QCY T3

Die QCY T3 fühlen sich in den Ohren anders an, als es reguläre in-Ears machen. Die T3 liegen vergleichsweise locker in Euren Ohren.

Es gibt daher nicht dieses leichte Druckgefühl das normale Silikon Aufsätze verursachen können.

Qcy T3 Tws Test 8

Dabei hielten sich die T3 fest genug, dass ich keine Probleme mit einem Herausfallen hatte. Allerdings hatte es sich teilweise so angefühlt als würden sich die Ohrhörer lockern, dies liegt aber an meiner Gewöhnung an normale in-Ear Ohrhörer.

Ja ich würde auch weiterhin normale in-Ear Ohrhörer vorziehen, aber ich könnte auch verstehen wenn Ihr den etwas lockeren Sitz der T3 bevorzugt.

 

Klang der QCY T3 TWS

Die QCY T3 leiden leider etwas unter dem Apple AirPod Problem. Ähnlich wie die Apple AirPods können die T3 Eure Ohren nicht zu 100% versiegeln bzw. tun dies nicht mangels der klassischen Silikon-Aufsätze.

Ja die T3 haben Silikon Spitzen, was durchaus hilft, aber eine richtige Versiegelung findet nicht statt. Ich kann die QCY T3 durchaus so ins Ohr drücken, dass diese meine Ohren richtig versiegeln, aber es geht halt so nicht von alleine. Und nein es gibt keine unterschiedlichen Aufsätze! Ich glaube hier kommt es auch etwas auf die Form Eurer Ohren an.

Prinzipiell klingen die QCY T3 hervorragend! Starten wir bei den Höhen.

Qcy T3 Tws Test 7

Die Höhen der QCY T3 sind sehr schön sauber und detailliert. Auch die Brillanz passt, dabei sind die T3 aber auch nicht übermäßig scharf oder spitz. Kurzum die Höhen gefallen mir sehr gut!

Auch die Mitten machen einen sehr ordentlichen Job. Stimmen werden gut und voll wiedergegeben. Tendenziell sind aber die oberen Mitten etwas stärker als die unteren Mitten.

Kommen wir damit zum Problemkind, dem Bass. Der Bass schwankt bei den QCY T3 zwischen gut und mäßig, je nachdem wie Ihr die Ohrhörer in den Ohren habt.

Drücke ich die T3 etwas mit den Fingern in meine Ohren, dann ist der Bass wunderbar voll und satt. So klingen die QCY T3 richtig gut!

Allerdings sobald ich die Finger wegnehme rutschen die Ohrhörer wieder etwas heraus und die Versiegelung wird gebrochen. Man merkt zwar weiterhin, dass der Bass qualitativ sehr gut ist, aber es fehlt etwas der „Druck“.

Qcy T3 Tws Test 9

Der ganze Klang wird deutlich luftiger, aber weniger direkt. Ja hier sind die QCY T3 voll mit den Apple AirPods zu vergleich, bei welchen dies sehr ähnlich ist. Allgemein kommen die T3 klanglich sehr dicht an die Apple AirPods!

Nicht falsch verstehen, der Bass der QCY T3 ist ordentlich! Aber weniger direkt.

 

Fazit Test QCY T3 TWS

Ich tue mich etwas schwer bei den QCY T3. An sich sind die T3 sehr gute true Wireless Ohrhörer, aber diese haben ein Handicap. QCY hat bei den T3 eine „Apple AirPod ähnliche“ Form gewählt, mit allen Nachteilen die dies mitbringt. Ähnlich wie die Apple AirPods versiegeln die T3 Eure Ohren nicht.

Dies kann man mögen, oder auch nicht, aber es erschwert die Basswiedergabe. Die Bassqualität ist gut, aber Ihr habt weniger „Druck“. Bass hat einfach weniger Power und Kraft, auch wenn generell der Klang völlig in Ordnung geht.

Qcy T3 Tws Test 6

Höhen, Mitten und generell auch der Bass sind sehr gut, aber weniger gut als sie bei einem traditionellen Ohrstöpsel Design sein könnten.

Daher würde ich Euch im Allgemeinen eher zu den QCY T2C oder den Xiaomi Redmi Airdots in dieser Preisklasse raten. Lediglich wenn Ihr keine regulären in-Ear Ohrhörer mögt, dann wären die QCY T3 eine interessante Alternative. Diese sind ohne Frage die besten „nicht in-Ear“ Ohrhörer dieser Preisklasse.

Update! Die QCY T3 werden nun auch unter dem Xiaomi Branding verkauft. Dort heißen diese Xiaomi Mijia T3 (bei AliExpress), also nicht wundern solltet Ihr über diese Ohrhörer stolpern.

Besser als der Bosch IXO? Der TACKLIFE SDP70DC Mini-Akkuschrauber im Test

Ein kompakter Mini Akkuschrauber ist immer etwas sehr Praktisches. Gar nicht um einen großen Akkuschrauber zu ersetzen, aber für kleinere Arbeiten oder damit jemand beim Aufbau von Möbeln parallel helfen kann.

Wenn wir an einen mini Akkuschrauber denken dann wird den meisten sicherlich der Bosch IXO einfallen, der auch nun in der 6. Generation verfügbar ist.

Tacklife Sdp70dc Mini Akkuschrauber Im Test 8Allerdings ist der Bosch IXO recht teuer. In der Regel zahlt Ihr für diesen 30-50€. Günstigere mini Akkuschrauber gibt es bei Amazon, unter anderem der TACKLIFE mini Akkuschrauber SDP70DC.

Der TACKLIFE SDP70DC kostet inklusive einem größeren Bit-Set gerade einmal 26€. Aber wie schlägt sich der TACKLIFE SDP70DC gegen die „große Konkurrenz“ aus dem Hause Bosch? Finden wir dies im Test heraus!

 

Der TACKLIFE SDP70DC Mini-Akkuschrauber im Test

Was den Formfaktor und die Abmessungen angeht, ist der TACKLIFE SDP70DC der typische mini Akkuschrauber in „Bananenform“.

Tacklife Sdp70dc Mini Akkuschrauber Im Test 1Der Griff des Schraubers ist also leicht schräg nach unten abgebogen. Dieser besitzt einen Durchmesser von rund 35mm, womit dieser gut in der Hand liegt.

Was das Material betrifft gibt es kaum Überraschungen. Der TACKLIFE mini Akkuschrauber ist komplett aus Kunststoff gefertigt, mit Ausnahme der Griff-Rückseite, welche gummiert ist.

Der verwendete Kunststoff wirkt ausreichend massiv und stabil, ist aber auch nichts Besonderes. Ganz ehrlich, ein Bosch IXO fühlt sich schon noch einen Hauch wertiger an.

Tacklife Sdp70dc Mini Akkuschrauber Im Test 3Clever gemacht ist die Bitaufnahme, welche dezentriert am oberen Rand der Front sitzt. Hierdurch kommt Ihr mit dem Akkuschrauber besser an Schrauben in Engstellen.

Bei der Bitaufnahme handelt es sich um die typische Sechskant Aufnahme, mit magnetischer Halterung. Ihr könnt also jeden handelsüblichen Bit nutzen. TACKLIFE legt aber bereits großzügigerweise 33 gängige Bits mit in den Lieferumfang.

Kauft Ihr den Akkuschrauber seid Ihr also gut gerüstet.

Tacklife Sdp70dc Mini Akkuschrauber Im Test 4Gesteuert wird der TACKLIFE SDP70DC Mini-Akkuschrauber über einen großen Abzug am Handgriff, welcher gut erreichbar ist, allerdings einen recht hohen Widerstand hat. Hier etwas weniger wäre mehr gewesen, dies ist allerdings auch kein Weltuntergang.

Gut positioniert und einstellbar ist die Richtungsauswahl, welche wie bei einem großen Akkuschrauber oberhalb des Abzugs ist.

Tacklife Sdp70dc Mini Akkuschrauber Im Test 5Weitere Bonuspunkte gibt es für den Akku. Dieser wird via microUSB Port auf der Unterseite geladen! Kein proprietäres Ladegerät oder Ähnliches nötig. Allerdings legt TACKLIFE auch kein Ladegerät mit in den Lieferumfang, Ihr müsst hier das von Eurem Smartphone nutzen.

Der aktuelle Ladestand kann drei LEDs auf der Oberseite entnommen werden.

 

Die Leistung

TACKLIFE gibt die Leistung des SDP70DC mit 4,5 Nm im weichen Schraubfall an. Damit hat der SDP70DC in diesem Bereich theoretisch die gleiche Leistung wie ein Bosch IXO 5/6.

Bei den Umdrehungen spricht TACKLIFE von 200 RPM, welche damit etwas niedriger sind als beim Bosch IXO, welcher 215 RPM bietet.

Drehmoment weich Drehmoment Hart RPM
TACKLIFE SDP70DC 4,5 Nm 200
Bosch IXO 6. Gen 3 Nm 4,5 Nm 215
Bosch IXO 5. Gen 3 Nm 4,5 Nm 215
Xiaomi Wiha Zu Hause 0,4 Nm 1 Nm 200
Xiaomi Mijia Akkuschrauber 5 Nm 200

 

Rein subjektiv ist der TACKLIFE SDP70DC der typische mini Akkuschrauber auf 3,6V Basis. Das Motor-Geräusch ist ähnlich wie beim Bosch IXO etwas kratzig, aber nicht zu laut und die Leistung für das Aufbauen von Möbeln und Ähnlichem völlig ausreichend.

Ihr werdet mit dem TACKLIFE SDP70DC keine Löscher bohren oder super lange Schrauben in Holz setzen. 80mm Schrauben in Holz ist so das absolute Maximum was der SDP70DC schafft. Ich denke dies reicht in der Praxis auch meist aus. Allerdings bei solch großen Schrauben merkt man schnell, dass der SDP70DC doch sehr kämpfen muss.

Tacklife Sdp70dc Mini Akkuschrauber Im Test 6Somit würde ich den SDP70DC primär für vorgebohrte Löscher, wie bei Möbeln oder Ähnlichem empfehlen. Ja der Schrauber schafft auch die langen Schrauben beispielsweise eines Ikea Kallax.

Leider verfügt der TACKLIFE SDP70DC über keine Drehmoment Vorwahl oder Regelung der Umdrehungsgeschwindigkeit. Der Schrauber kennt nur zwei Stufen, an oder aus.

ZeitIm direkten Vergleich mit dem Bosch IXO und drei 80 x 4.5 Schrauben kann der TACKLIFE SDP70DC erstaunlicherweise siegen.

Nein der Unterschied ist nicht massiv, aber der TACKLIFE scheint praktisch einen Hauch mehr Drehmoment zu haben, was bei solch extremen Schrauben durchaus hilft.

 

Fazit

Der TACKLIFE mini Akkuschrauber SDP70DC taugt! Dieser ist +- auf dem gleichen Level was Leistung und Handling angeht wie ein 5. Gen Bosch IOX, nur in etwas günstiger.

Der TACKLIFE SDP70DC ersetzt für einen Handwerker keinen richtigen Akkuschrauber, hierfür fehlt es an Umdrehungsgeschwindigkeit und Drehmoment (Vorwahl). Allerdings als sekundäres Gerät, falls beispielsweise zwei Personen parallel Möbel aufbauen wollen oder für den Studenten, taugt der SDP70DC völlig!

Tacklife Sdp70dc Mini Akkuschrauber Im Test 9Hier ist auch der Preis mit rund 25€ völlig gerechtfertigt, zumal bereits alle Bits die Ihr benötigen werdet mit im Lieferumfang sind. Weitere Bonuspunkte gibt es für das Aufladen via microUSB, was ein proprietäres Ladegerät, das eh nur verloren geht, überflüssig macht.

Der Baseus Wireless Charger „Stand“ im Test

Baseus gehört zu den spannendsten Zubehör Herstellern, von denen Ihr vermutlich noch nie etwas gehört habt. Die ersten Baseus Produkte sind zwar auch schon auf Amazon verfügbar, aber gerade die interessanten Artikel gibt es nur bei AliExpress.

Baseus Wireless Charger „stand“ Im Test 6Hierzu gehört auch der 10W Baseus C3 Wireless Charger, welcher wahlweise im Stand oder Pad Design genutzt werden kann. Diese Ladestation kostet dabei gerade einmal 17€.

Schauen wir uns in einem kleinen Test an ob es sich lohnt den Baseus C3 Wireless Charger aus China zu bestellen.

 

Der Baseus Wireless Charger „Stand“ im Test

Baseus setzt bei diesem Wireless Charger auf das von mir bevorzugte „Stand“ Design. Anstelle, dass Ihr eine einfache Flache Scheibe auf dem Tisch liegen habt, ist das kabellose Ladegerät eine Art Ständer auf welchen Ihr Euer Smartphone stellt.

Baseus Wireless Charger „stand“ Im Test 1Dies hat mehrere Vorteile! Zum einen müsst Ihr Euch weniger sorgen um die Positionierung Eures Smartphones machen. Bei den kabellosen Ladepads ist es teils nicht ganz einfach genau die Ladespule zu treffen. Im besten Fall lädt Euer Smartphone einfach nur langsamer, im schlimmsten Fall bricht das Laden irgendwann ab und Ihr steht am nächsten morgen mit leerem Smartphone da.

Zum anderen könnt Ihr besser sehen wenn sich etwas auf Eurem Smartphone-Display tut.

Damit dieses Stand Design auch wirklich gut funktioniert hat Baseus zwei Spulen verbaut. Davon ist natürlich immer nur eine aktiv, abhängig wo die Spule in Eurem Smartphone ist.

Baseus Wireless Charger „stand“ Im Test 3Was die Konstruktion angeht hat sich Baseus kreativ gezeigt. Ihr erhaltet zunächst ein 135 x 72 x 10mm großes Ladepad, welches Ihr auf Wunsch auch flach auf dem Tisch nutzen könnt. Um das C3 als „Stand“ zu nutzen müsst Ihr eine kleine Metall-Platte von der Rückseite abnehmen.

Diese lässt sich durch das Ladepad durchschieben und dient als Standfuß und Halterung für das Smartphone. Clever!

Baseus Wireless Charger „stand“ Im Test 5Das kabellose Ladegerät selbst ist aus einem matten Kunststoff gefertigt. Dieser ist nichts Besonderes, macht aber seinen Job gut!

Mit dem Netz wird der Baseus C3 Wireless Charger via USB C verbunden. Ihr solltet hier ein Quick Charge 3.0 fähiges Ladegerät nutzen, dazu aber später mehr.

 

Der Test

Starten wir mit den Basics. Um das volle Ladetempo von 10W zu erhalten müsst Ihr ein Quick Charge 2.0/3.0 Netzteil mit dem Baseus C3 Wireless Charger verbinden. Ihr könnt das kabellose Ladegerät auch mit einem normalen 5V Netzteil nutzen (2,4A), aber dann ist das Ladetempo in der Spitze auf 5W limitiert.

Verbindet Ihr den Baseus C3 Wireless Charger mit einem Quick Charge 3.0 Netzteil, dann zieht dieses im Leerlauf rund 0,4W von dem Ladegerät. Dies ist relativ viel, aber auch nicht außergewöhnlich für ein kabelloses Schnellladegerät. An einem normalen Ladegerät sinkt der Leerlaufverbrauch auf 0,2W.

Baseus Wireless Charger „stand“ Im Test 8Wichtig dies ist der Verbrauch aus dem Ladegerät! Ein Quick Charge Ladegerät wird bei solchen niedrigen Leistungen recht ineffizient Arbeiten. Es ist hier also zu erwarten dass das Ladegerät + kabellose Ladepad konstant 0,7-1W aus der Steckdose ziehen. Bei 0,28€/KW wären dies rund 2,5€ im Jahr.

Kommen wir damit zu ein paar Ladetests. Wichtig! Ich kann hier nur bedingt das effektive Ladetempo messen, sondern nur wie viel Watt das Ladegerät mit Smartphone zieht. Kabelloses Laden ist aber nur zu ca. 80% effizient.

LadetempoDie Werte sehen doch ganz solide aus! Das Google Pixel 4 XL, Huawei Mate 20 Pro, iPhone 11 Pro und Samsung Galaxy S7 Edge erreichen jeweils das maximal mögliche Ladetempo.

Ja z.B. das Google Pixel 4 XL kann noch schneller laden, allerdings ist hierfür das spezifische Google Ladegerät nötig.

Lediglich das Gigaset GS290 scheint das Baseus C3 nicht so recht zu mögen. Hier sollten eigentlich mehr als 4,7W möglich sein.

 

Fazit

Nach meiner Erfahrung tun sich kabellose Ladegeräte in der Praxis recht wenig. Zwei 10W Modelle werden also +- die gleiche Leistung erreichen.

Dementsprechend liefert auch der Baseus C3 Wireless Charger eine solide Performance und wies auch keine Kompatibilitätsprobleme auf. Klasse!

Baseus Wireless Charger „stand“ Im Test 7Was allerdings kaufentscheidend sein sollte, ist der Formfaktor und gegebenenfalls das Design.

Hier kann das Baseus C3 Punkten, dank der zwei Ladespulen und der Möglichkeit das Ladegerät entweder im Stand Format oder als Ladepad zu nutzen.

Würde ich Euch empfehlen das Baseus C3 aus China zu bestellen? Generell spricht hier nichts dagegen, allerdings gibt es auch bei Amazon DE jede Menge guter kabelloser Ladepads mit vergleichbarer Leistung.

Die Hörluchs HL-1012 im Test, in-Ear Ohrhörer Gaming Headset? Eine gute Idee?

Viele eSport Profis setzen auf in-Ear Ohrhörer. Diese haben allerdings oftmals einen großen Nachteil, die Mikrofone taugen nichts.

Hier kommt das Hörluchs HL-1012 nun ins Spiel. Beim HL-1012 handelt es sich um in-Ear Ohrhörer, die aber über einen Mikrofon-Arm verfügen.

Hörluchs Hl 1012 Im Test 7Eine interessante Kombination, nicht nur für Gamer!

Aber ist diese Kombination auch satte 150€ wert? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an CaseKing für das zur Verfügung stellen des Hörluchs HL-1012.

 

Die Hörluchs HL-1012 im Test

Auf den ersten Blick sind die Hörluchs HL-1012 professionelle in-Ears, wie sie im Bilderbuch stehen. So sind die Ohrstöpsel vergleichsweise klein und kompakt, besitzen aber eine sehr ergonomische Form. Diese sieht man bei professionellen Modellen oft.

Hörluchs Hl 1012 Im Test 1Dabei verläuft das Kabel der Ohrhörer hinter Eurem Ohr. Im ersten Moment mag dies etwas ungewohnt sein, aber das dient als eine Art Zugentlastung, was auch gut funktioniert.

Das verwendete Kabel ist ausreichend flexibel und ist ein Hingucker, da durch die Ummantelung die einzelnen Adern erkennbar bleiben.

An der Stelle wo sich das Kabel für die linke und rechte Seite aufteilt, findet sich eine Kabelfernbedienung. Diese besitzt ein analoges Drehrad für die Lautstärken-Einstellung und einen Schalter für das Mikrofon.

Hörluchs Hl 1012 Im Test 2Letzteres ist natürlich die Besonderheit am Hörluchs HL-1012.

Am linken Ohrhörer findet sich ein Mikrofon-Arm! Dieser soll für eine deutlich bessere Sprachqualität sorgen als die üblichen Kabelmikrofone, die man regulär bei in-Ears findet.

Hörluchs Hl 1012 Im Test 4Macht auch Sinn, schließlich ist dieses direkt vor Eurem Mund und baumelt nicht an Eurer Kleidung herunter. Bei dem Mikrofon-Arm handelt es sich um ein Draht verstärktes Kabel. Dieses ist also recht leicht und lässt sich gut in Form biegen.

Angeschlossen wird das Hörluchs HL-1012 ganz normal via 3,5mm Stecker. Ein passender Adapter auf zwei 3,5mm Stecker (Kopfhörer und Mikrofon) liegen bei.

 

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Hörluchs HL-1012 war sicherlich mein größtes Fragezeichen vor diesem Test. Hier kann ich allerdings teilweise Entwarnung geben.

Dank der „Kabel über dem Ohr Tragweise“ sitzen die Ohrhörer erfreulich sicher, selbst die Seite mit Mikrofon.

Hörluchs Hl 1012 Im Test 5Allerdings sind die HL-1012 sehr kompakt! Normalerweise komme ich bei allen Ohrhörern mit den „M“ Aufsätzen klar, hier musste ich aber auf L wechseln. Die HL-1012 sind zwar an sich gut geformt, könnten aber glatt tiefer in die Ohren gehen. Hierdurch kann es passieren, dass die Versieglung der Ohren bricht, was den Klang merklich verschlechtert.

Um dies zu kompensieren musste ich auf die größeren Aufsätze wechseln. Mit diesen gingen die Hörluchs HL-1012. Tendenziell schätze ich aber, dass die Ohrhörer besser Nutzern mit kleinen Ohren passen.

 

Klang

Erwartet Ihr bei den Hörluchs HL-1012 einen auf das Gaming zugeschnittenen Klang, dann muss ich Euch leider enttäuschen. Ganz blöd gesagt die Hörluchs HL-1012 sind normale In-Ear Ohrhörer nur mit Mikrofon Arm.

Dies soll natürlich nicht heißen, dass die HL-1012 schlecht klingen! Dies ist absolut nicht der Fall.

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Diese sind klar und sauber. Details werden gut wiedergegeben und lassen sich auch fein heraushören.

Mitten sind beim Hörluchs leicht angehoben. Hierdurch sind Stimmen, aber auch Schritte in Spielen, besonders gut hörbar bzw. verständlich. Im Gegenzug erhalten die Ohrhörer aber auch einen leicht mitten-fokussierten Klang.

Dies wird zudem von den mittelmäßigen Bässen etwas befeuert. Die Bässe hängen stark mit der Versiegelung Euerer Ohren zusammen. Habt Ihr „0“ Bass, dann probiert andere Aufsätze aus.

Hörluchs Hl 1012 Im Test 8Mit den passenden Aufsätzen bieten die Hörluchs HL-1012 einen brauchbaren Bass. Dieser hat einen ausreichenden Tiefgang, ist aber von der Masse eher zurückhaltend. Nein die HL-1012 liefern keine donnernden Bässe.

Im Allgemeinen würde ich sagen, dass Musik und auch Filme gut klingen, aber hier und da wäre etwas mehr Wums nicht zu verachten gewesen.

Was die Ortbarkeit von Gegnern in Spielen angeht, ist das Hörluchs HL-1012 durchschnittlich. In-Ears klingen Natur-Gemäß etwas kleiner und „schmäler“. Dies gilt auch hier.

Allerdings hilft die gute Detaildarstellung durchaus ein Stück dies wieder auszugleichen.

Kurzum ja die Hörluchs HL-1012 taugen fürs Gaming, selbst bei gehobenen Ansprüchen, das aber auch nicht mehr als gute reguläre in-Ears, welche selbst Pro Gamer gerne verwenden.

 

Mikrofon

Kommen wir noch kurz auf das Mikrofon zu sprechen. Dieses klingt erstaunlich gut! Sprache wird klar und deutlich aufgezeichnet.

Euer gegenüber wird keinerlei Probleme haben Euch zu verstehen. Lediglich neigt das Mikrofon etwas zu verdrehen. Es gibt hier lediglich eine Seite mit dem passenden Loch für das Mikrofon, welche sich gerne mal dem Nutzer abwendet.

Abseits davon aber keine Klagen.

 

Fazit

Die Hörluchs HL-1012 sind ein sehr spezielles Produkt! Ich und vermutlich auch die meisten anderen „normalen“ Nutzer sind mit einem regulären Headset besser beraten.

Mögt Ihr allerdings keine Over-Ear Kopfhörer oder diese sind in Eurer Situation unpraktisch, beispielsweise in einem Internet Caffè oder auf einer LAN Party, dann werden die Hörluchs HL-1012 langsam interessant.

Hörluchs Hl 1012 Im Test 9Das besondere ist hier das gesonderte Bügel-Mikrofon. Dieses erlaubt eine signifikant bessere Sprachqualität als die üblichen Kabelmikrofone. Dies erweitert den potenziellen Nutzerkreis auch abseits von Gamern, auf Telefonate, Konferenzen usw.

Nehmen wir dem Hörluchs HL-1012 aber das Mikrofon weg, haben wir vergleichsweise gewöhnliche in-Ears. Diese spielen klanglich in der 50-70€ Preisklasse, mit einer guten Detailwiedergabe und Sprachqualität. Die Bässe könnten für meinen Geschmack allerdings etwas stärker sein.

Dennoch sucht Ihr in-Ears mit einem gutem Bügelmikrofon, dann sind die Hörluchs HL-1012 vielleicht genau das richtige für Euch. Ja 140€ ist ein gehobener Preis, aber wir haben hier auch ein spezielles Produkt vor uns.