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Welche Powerbank Hersteller sind empfehlenswert?

Powerbanks gibt es massenhaft im Handel, von diversen Herstellern. Aber welche Powerbank Hersteller sind empfehlenswert?

Für Techtest.org hatte ich bereits über 100 Powerbanks von diversen Herstellern in den Fingern gehabt und konnte mir dementsprechend ausführlich eine Meinung bilden.

Von daher, welcher ist der beste Powerbank Hersteller und von welchen sollte man lieber die Finger lassen?

 

Welche Powerbank Hersteller würde ich empfehlen?

Es gibt duzende guter Powerbank Hersteller! Würde ich hier sagen „kauft nur Modelle von Hersteller A“ dann würde ich vielen Herstellern unrecht tun. Letztendlich kommt es auch etwas auf Eure Anforderungen an.

Über 52x Powerbanks Im Vergleich 1

Beispielsweise Anker hat viele sehr guter Powerbanks, ist aber bei Notebook-Powerbanks recht schwach aufgestellt. AUKEY hat einige sehr gute Modelle, aber auch ein paar schlechter.

Dennoch folgende Powerbank Hersteller würde ich tendenziell als gut und vertrauenswürdig einstufen:

Hersteller mit eigenen Designs bzw. primär eigenen Designs sind dick gedruckt. Eigene Designs = die Powerbanks sind vom Hersteller selbst entwickelt bzw. ausschließlich für diese entwickelt. Bei den anderen handelt es sich um fertige Designs die im Großhandel zugekauft werden.

In der Regel stammen gute und zuverlässige Powerbanks von Herstellern mit

  • Einer Webseite (Ihr werdet nicht glauben wie viele „Hersteller“ diese nicht haben)
  • Einem einzigartigen Design
  • Einem deutlich sichtbaren Hersteller Branding (eine gute Marke ist in der Regel stolz auf ihren Namen)

Privat vertraue ich aktuell Powerbanks von Anker, RAVPower und Xtorm aktuell am meisten. 

 

Premium Powerbanks

Wollt Ihr eine Powerbank kaufen, dann habt Ihr meist die Wahl zwischen den günstigeren China Modellen (Anker, RAVPower, AUKEY usw.) und den „Premium“ Herstellern.

Hierzu zähle ich:

In der Regel sind Powerbanks bei diesen Herstellern vergleichsweise teuer. Beispielsweise Belkin verkauft mit der Boost Charge eine 20000mAh Powerbank mit 30W USB PD für 130€. Ein Anker PowerCore Speed kostet mit vergleichbaren Daten 55€ oder eine Omars OMPB20PW40GYCJNL-U 38€.

Test Xtorm Xb303 Powerbank Voyager 26000 9

Ja die Powerbanks dieser Hersteller sind gut, aber nicht besser als ein Modell von Anker, RAVPower und Co, oftmals eher das Gegenteil.  Ihr zahlt hier ein gutes Stück für den Namen und das Design, oftmals einen 100%+ Aufschlag.

Lediglich Xtorm will ich hier etwas in Schutz nehmen. Xtorm Powerbanks sind meist auch nicht günstig, aber Technisch sehr stark!

 

Powerbanks sind keine Raketenwissenschaft!

Zwar sind bei allen Geräten mit Lithium Ionen Akku gewisse Sicherheitsvorkehrungen zu beachten, da diese ansonsten durchaus gefährlich werden können, aber dennoch ist das Bauen einer Powerbank im Jahr 2019 keine Raketenwissenschaft mehr.

Die meisten Powerbanks im Handel nutzen Standard Chips, welche Spannung, Kurzschlussschutz, Schutz vorm Tiefenentladen usw. kontrollieren und übernehmen.

Diese Lithium Ion Protection ICs sind selbst von namenhaften Herstellern für wenige Cent im Großhandel zu bekommen. Ihr bekommt sogar massenhaft komplett fertige „Powerbank Controller“ für weit unter einem €.

https://www.aliexpress.com/wholesale?catId=0&initiative_id=SB_20190916081436&SearchText=Power+bank+IC&switch_new_app=y

Daher erfordert es prinzipiell kaum „höheres Wissen“ um eine einfache und ausreichend sichere Powerbank zu produzieren.

Qd188 Pd Im Test 9

Mir ist in den letzten Jahren keine wirklich schlechte Powerbank mehr untergekommen, von einem legitimen Hersteller, der Euch nicht versucht zu betrügen!

Ja es gibt Modelle die Laden schneller, haben schickere Gehäuse, mehr Ladestandards, aber wenn es Euch einfach nur darum geht Euer Smartphone in einem halbwegs akzeptablen Tempo mit Energie zu versorgen, dann bekommt dies fast jedes Modell hin!

Mit Problemen oder sogar einem Brand braucht Ihr selbst bei den sehr günstigen Modellen nicht rechnen. Lithium Ionen Zellen sind mittlerweile sehr solide, genau wie die Schutzelektronik.

Lediglich den Auto-Starter Powerbanks traue ich nicht über den Weg! Bei diesen sind teils Schutzelektronik ausgehebelt und die proprietären Netzteil sind nicht das gelbe vom Ei.

 

Eure eigene Powerbank bei Alibaba

Aber woher kommen eigentlich diese tausenden Powerbank Hersteller. Gerade auf Amazon ploppen immer wieder Hersteller aller: Pxwaxpy, Yacikos, VOOE, Feob usw. auf.

Diese Hersteller haben meist nicht mal eine Webseite, woher wissen sie wie man eine Powerbank baut?!

Alibaba!

Alibaba ist eine asiatische Großhandelsplattform. Hier könnt Ihr fertige Powerbanks von großen Fertigern kaufen. Nehmt Ihr Menge X erhaltet Ihr einen logo Aufdruck, nehmt Ihr noch mehr ab könnt Ihr am Design des Gehäuses schrauben usw.

Falls es Euch interessiert: https://german.alibaba.com/trade/search?fsb=y&IndexArea=product_en&CatId=&SearchText=Powerbank

Hier findet Ihr auch ein paar bekannte Gesichter. Beispielsweise Hersteller wie Hama bieten Powerbanks an, bauen diese aber natürlich nicht selbst. Hama ist aber nicht so groß das extra für diese spezielle Powerbanks gefertigt werden, sondern es wird „nur“ zugekauft und mit dem jeweiligen Logo versehen.

Siehe Z.B.

https://www.amazon.de/Hama-USB-C-Power-26800mAh-Power-Delivery-Anthrazit/dp/B07NH3TKCV/ref=as_li_ss_tl?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=Hama+26800&qid=1568652423&s=gateway&sr=8-2&linkCode=ll1&tag=techtestorg-21&linkId=44b3c2200689f5e2d79f7f9c549577fa&language=de_DE

und

https://www.amazon.de/FLOUREON-26800mah-Powerbank-Schnellladung-Ladekabel/dp/B07KYFWR9D/ref=as_li_ss_tl?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=26800+60W&qid=1568652434&s=gateway&sr=8-6&linkCode=ll1&tag=techtestorg-21&linkId=f09d2f6a24ed5305d88f297ada7a4ba9&language=de_DE

Es muss sich hier nicht um das gleiche Modell handeln, aber diese werden ziemlich sicher vom gleichen Fertiger stammen.

Auch ist es natürlich nicht schlimm nur ein Modell zuzukaufen, aber oftmals sind Eigenentwicklungen „interessanter“.

 

Achtung vor schwarzen Schafen unter den Powerbank Herstellern!

Wenn etwas zu gut aussieht um wahr zu sein, dann ist dies auch oft der Fall. Die meisten Powerbanks die Ihr bei Amazon und Co. Bekommt sind legitime Modelle, welche im schlimmsten Fall okay sind und im besten Fall sehr gut.

Aber es gibt auch Hersteller die Euch einfach betrügen wollen. Hier werden in der Regel recht kleine Powerbanks mit viel zu hohen Kapazitätsangaben verkauft. Diese Gefahr besteht besonders auf Plattformen alla AliExpress.

Diese Powerbanks funktionieren meist, bieten dann aber anstelle von beispielsweise 30000mAh nur 9000mAh.

Eine 30.000mAh Powerbank, oder etwa nicht-8

Ich würde Euch hier gerne eine Liste dieser betrügerischen Modelle geben, aber die Hersteller verschwinden meist genau so schnell wie sie auftauchen.

Solch ein „problematischer“ Hersteller wäre z.B. SunyDeal https://techtest.org/eine-30-000mah-powerbank-oder-etwa-nicht-die-sunydeal-30000mah-powerbank-ein-wenig-powerbank-hintergrundwissen-und-infos/

Erkennungszeichen für eine mögliche betrügerische Powerbank:

  1. Sehr hohe Kapazitätsangabe, niedriger Preis
  2. Oftmals sehr kompakt
  3. Generisches Design, ohne großes Hersteller Branding usw.
  4. Neuer und unbekannter Hersteller (oder dieser wird gar nicht erst angegeben)

 

Wie haltbar sind Powerbanks?

Pauschal kann man keine Antwort bezüglich der Haltbarkeit einer Powerbank geben. Dies hängt letztendlich von diversen Faktoren ab.

Zunächst hätten wir hier natürlich die Akkuzellen. In der Regel kann man sagen, dass eine gute Lithium Zelle 500 Zyklen mitmachen sollte. Die meisten Powerbank Hersteller bestätigen diesen Wert auch.

Bei sehr günstigen Powerbanks gäbe es lediglich die Gefahr Secondhand Zellen zu bekommen. Teilweise werden gebrauchte aber noch funktionierende Akkuzellen aus Notebook Akkus usw. entnommen und in Powerbanks oder anderen Geräten verbaut.

Dies sieht man den Powerbanks natürlich nicht von außen an, aber hier ist dann die Lebensdauer unsicher. Die Kapazität von Lithium Zellen ist bis zu einem gewissen Punkt sehr stabil, bricht dann aber schnell ein.

Kauft Ihr nun eine billige Powerbank die gebrauchte Zellen verbaut hat, dann kann es sein, dass diese +- die angegebene Kapazität besitzt, aber bereits nach 100 Zyklen stark abbaut.

Bei großen Herstellern aller Anker, Xtorm, RAVPower usw. kann man sich aber recht sicher sein, dass man neue Zellen erhält.

Meist gehen auch nicht die Zellen zu erst kaputt. Die Elektronik ist hier viel empfindlicher. So sind von meinen ganzen Powerbanks lediglich drei Modelle bisher gestorben. Bei diesen drei ist jeweils die Ladeelektronik kaputt gegangen.

60€ für ein Gehäuse mit 4x RGB Lüftern und Glas? Das Zalman Z7 Neo im Test

Zalman gehört ohne Frage zu den legendären Herstellern im PC Gehäuse/Kühlungsbereich. Allerdings war es um Zalman in den letzten Jahren recht ruhig geworden.

Nun kehrt Zalman aber so langsam mit einigen neuen Produkten auf den Markt zurück. Eins dieser neuen Produkte ist das Z7 Neo.

Beim Z7 Neo handelt es sich um ein modernes PC Gehäuse mit RGB Beleuchtung und Glas Elementen. Das besondere, dieses Gehäuse kostet gerade einmal 60€.

Zalman Z7 Neo Im Test 25

Auf den ersten Blick klingt dies nach einem verdammt guten Deal! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist das Z7 Neo gelungen oder gibt es gröbere Fehler die das Gehäuse versauen?

Finden wir dies im Test heraus.

An dieser Stelle vielen Dank an Zalman für das Zurverfügungstellen des Z7 Neo für diesen Test.

 

Das Äußere

Zalman setzt auf das typische Gehäusedesign 2018/2019. Das Z7 Neo besitzt also viel Glas und RGB Beleuchtung.

Viel Glas bedeutet in diesem Fall eine Glas-Seite und eine Glas Front. Letztere erlaubt es die drei RGB Lüfter in der Front von außen zu sehen. Die vordere Glasscheibe ist interessanterweise abgerundet. Dies ist in der Produktion ein gutes Stück teurer, sorgt aber auch für eine etwas außergewöhnlichere Optik.

Zalman Z7 Neo Im Test 2

Die Front des Z7 Neo ist hierdurch etwas „oval“ anmutend, was verglichen mit den meist sehr boxenartigen Glasgehäusen eine nette Abwechslung ist. Die rechte Seite des Z7 Neo ist nicht verglast, sondern setzt auf die übliche Blechabdeckung. Auch die Oberseite besitzt kein Glas, sondern einen großen Lüfterauslass.

Farblich ist das Z7 Neo aktuell nur in Schwarz erhältlich. Erfreulicherweise ist das Innere teilweise weiß lackiert, was gerade bei einer umfangreichen RGB Beleuchtung hervorsticht.

Zalman Z7 Neo Im Test 3

Beim Z7 Neo handelt es sich um einen Midi-Tower, dementsprechend sind die Abmessungen mit 420 x 213 x 460mm auch kompakterer Natur. Allerdings ist das Z7 Neo auch nicht winzig.

Es lassen sich beispielsweise normale ATX Mainboards verbauen.

Zalman Z7 Neo Im Test 4

Was die Verarbeitung angeht, kann ich nicht klagen. Es gibt zwar hier und da stellen die, verglichen mit teureren Gehäusen, nicht ganz so filigran oder fein gearbeitet sind, die billigen PCIe Slot Blenden sind hier ein gutes Beispiel, aber mein Z7 Neo wies keine Fehler auf.

Das Gehäuse wurde in einem tadellosen Zustand geliefert.

Zalman Z7 Neo Im Test 6

Loben muss ich zum Abschluss dieses teils noch die IO. Diese ist auf der oberen Front angebracht. Hier finden wir 1x USB 3.0, 2x USB 2.0, gesonderte Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon, zwei Status LEDs, eine Taste zur Steuerung der Beleuchtung, eine Reset-Taste und einen großen Einschalter.

Ein zweiter USB 3.0 Port wäre zwar sicherlich nett gewesen, aber ich vermute dafür ist Zalman einfach der Platz ausgegangen.

 

Das Innere

Das Zalman Z7 Neo ist ein Midi-Tower. Dementsprechend bietet das Gehäuse genug Platz für reguläre ATX Mainboards und Netzteile, ist aber auch nicht gigantisch von den Abmessungen.

Allerdings da Zalman auf 5,25 Zoll Schächte verzichtet hat, wirkt das Innere des Gehäuses größer und voluminöser als bei vielen älteren Midi-Towern.

Zalman Z7 Neo Im Test 10

Neben ATX Mainboards und regulären ATX Netzteilen könnt Ihr auch große Grafikkarten mit bis zu 355mm verbauen.

Viel Platz bietet das Z7 Neo für Lüfter:

  • 2x 120 oder 140mm im Deckel
  • 3x 120mm in der Front
  • 1x 120mm auf der Rückseite

Dementsprechend könnt Ihr auch AIOs mit bis zu 360mm in der Front verbauen. Ich will nicht garantieren, dass alle 360mm AIOs passen (teilweise stehen die Anschlüsse stark über die 360mm hervor), aber 240mm AIOs sind im Z7 Neo keinerlei Problem.

Zwar bietet der Deckel Platz für zwei 140mm Lüfter, aber Ihr habt nur +- 40 mm zum Mainboard, was für eine AIO zu wenig ist.

Die Oberseite und auch der Lüftereinlass für das Netzteil sind mit magnetischen Lüfterfiltern verstehen, welche recht grobmaschig sind, aber besser als nichts.

Zalman Z7 Neo Im Test 12

Das Z7 Neo ist nicht übermäßig breit! Hierdurch müsst Ihr bei sehr hohen CPU Kühlern etwas vorsichtig sein. Ich konnte ca. 170mm von Mainboard bis Glasscheibe messen. Ein Noctua NH-U14S könnte also beispielsweise entweder sehr knapp passen oder gerade so nicht. Ich tippe hier auf Letzteres.

Wählt also besser eine AIO oder einen Lüfter der flacher ist als +- 160mm, dann solltet Ihr auf der sicheren Seite sein.

Was Laufwerke betrifft bietet das Z7 Neo:

  • 0x 5,25 Zoll
  • 2x 3,5 Zoll (oder 2,5 Zoll)
  • 2x 2,5 Zoll

Die 3,5 Zoll Schächte befinden sich im unteren Bereich, hinter dem Netzteil. Die Festplatten sind hier in kleinen Schlitten untergebracht, super!

Zalman Z7 Neo Im Test 14

Die gesonderten 2,5 Zoll Schächte sind wiederum hinter dem Mainboard angebracht. Diese Montagemöglichkeit ist allerdings etwas trickreich. Viele Netzteile haben gewinkelte SATA Stromstecker, welche hier etwas „problematisch“ sind. Hierfür kann aber das Gehäuse natürlich nichts.

Mit maximal vier Laufwerken ist das Z7 Neo selbstverständlich kein „Storage“ Server, aber im Jahr 2019 sollte dies eigentlich ausreichen, zumal viele moderne Systeme eh auf M.2 SSDs setzen.

Gelungen ist generell das Kabelmanagement. Die Kabel des Netzteils und das meist vorhandene Kabelchaos hinter dem Netzteil wird durch eine Abdeckung verdeckt, die den kompletten unteren Bereich überzieht.

Zalman Z7 Neo Im Test 16

Kabel, die zum Mainboard gehen, werden unter einer Art vorgehobenen Bügel versteckt. Ein ähnliches Design nutzt auch beispielsweise NZXT. Hierdurch habt Ihr jede Menge Platz Kabel zum Mainboard zu führen und das Ganze sieht dennoch ordentlich aus.

Ein paar weitere Ausschnitte gibt es im Bereich des CPU Stromsteckers und der Front IO Anschlüsse. Lediglich im unteren linken Bereich fehlt mir eine Kabeldurchführung etwas. Hier sind bei Mainboards oft die USB 2.0 Header.

Zalman Z7 Neo Im Test 23

Auch etwas Kritik muss ich zur Front äußern. Das Glas sieht sicherlich sehr schick aus, aber der Abstand vom Lüfter zu Glas ist vergleichsweise gering und Luft kann nur seitlich eingezogen werden.

Dies kostet Airflow! Verglichen mit einem komplett offenen Gehäuse konnte ich bei gleichem Takt usw. durchaus höhere Temperaturen im einstelligen Bereich beobachten. Dies wird verglichen mit anderen günstigen Gehäusen etwas durch das Vorhandensein von gleich drei 120mm Lüftern kompensiert. Dennoch mit einer komplett offenen Front würdet Ihr niedrigere Temperaturen sehen.

 

Lüfter und RGB

Im Z7 Neo sind bereits vier RGB LED Lüfter von Zalman verbaut. Diese Lüfter verfügen über einen einfachen LED Ring, welcher aber durchaus schon schick aussieht.

Zalman Z7 Neo Im Test 33

Die Lüfter selbst haben mir aber etwas Räzel aufgeben. Diese nutzen nicht den üblichen 3 oder 4 Pin Stecker, sondern einen proprietären Anschluss. Passend hierzu gibt es einen Controller, der den Anschluss von bis zu 6 Lüftern und 2 LED Streifen erlaubt.

Die RGB LEDs lassen sich entweder über die Taste auf der Gehäuseoberseite steuern oder falls Euer Mainboard einen RGB Anschluss hat, darüber. Ihr habt also die Wahl. Letzteres erlaubt dann eine Steuerung der LEDs über die Software Eures Mainboards, wie bei ASUS beispielsweise Aura-Sync. Super!

Zalman Z7 Neo Im Test 38

Die Lüfter selbst scheinen sich aber nicht steuern zu lassen?! Der Controller besitzt keinen Anschluss zur Lüftersteuerung oder eine Taste dafür. Die verbauten Lüfter laufen also auf einer konstanten Geschwindigkeit.

Diese ist allerdings gut gewählt. Das Gehäuse ist ausreichend leise, allerdings ist der Luftdurchsatz auch nicht gigantisch. Zalman hat hier an sich eine gute Balance getroffen, ich würde schätzen die Lüfter drehen mit +- 1200 Umdrehungen.

 

Der Bau im Z7 Neo

Generell ging mir das Bauen im Z7 Neo gut von der Hand! Unter anderem dank der reichlichen Kabeldurchführungen ist das Z7 Neo recht einsteigerfreundlich. Auch sind mit keinen übermäßig scharfen Kanten beengt. Super!

Allerdings gibt es durchaus ein paar Punkte zu beachten.

  1. Abstandshalter für Mainboards sind vorinstalliert, außer die drei äußeren, welche aber für ATX Boards nötig sind.
  2. Das Zalman Z7 Neo ist recht kompakt gebaut. CPU Kühler über 16cm werden Probleme machen oder nicht passen. Ähnliches gilt auch für sehr lange Netzteile. Mein Corsair HX750i erforderte das Entfernen der HDD Halterung, welche sich aber nach der Montage wieder verbauen ließ. Dies könnte bei noch längeren Netzteilen aber nicht mehr möglich sein.
  3. Die PCI Slotblenden sind sehr billig. Ihr müsst diese herausbrechen. Achtet dabei, dass diese nicht über Euer Mainboard kratzen! Auch wenn Euer Mainboard Abdeckungen in diesem Bereich hat, kann es nötig sein die Blenden vor dem Verbauen des Mainboards zu entfernen.
  4. Die Glasscheibe wird nicht gesondert gehalten. Habt Ihr ¾ der Schrauben entfernt, kann diese bereits abfallen.

 

Fazit

Es ist beeindruckend wie viel Gehäuse man beim Zalman Z7 Neo für rund 60€ erhält. Alleine die vier beiliegenden RGB Lüfter können bei anderen Herstellern glatt 60€ kosten.

Hier erhaltet Ihr aber für 60€ ein durchaus schickes und modernes Gehäuse inklusive der Lüfter.

Zalman Z7 Neo Im Test 30

Sicherlich ist das Zalman Z7 Neo nicht perfekt. Es gibt einige Punkte an denen man den niedrigeren preis merkt, aber im generellen ist das Gehäuse voll zu empfehlen.

Starten wir bei den negativen Punkten.

Das Z7 Neo ist vergleichsweise kompakt und kurz gebaut. Sehr lange Netzteile, sehr hohe CPU Kühler und ähnliches können eng werden. Beispielsweise das Corsair HX750i passt gerade so ins Z7 Neo und ein CPU Kühler in der Klasse des Noctua NH-D15 würde vermutlich nicht passen. Eine AIO Wasserkühlung wiederum (120mm, 240mm oder 360mm) sollte dem Z7 Neo keine Probleme bereiten. Hier muss man vermutlich auch realistisch sein, welcher Nutzer verbaut ein Netzteil der 800W Klasse in ein 60€ Gehäuse? Von daher würde ich sagen geht das Platzangebot in Ordnung.

Zumal Zalman auf ausreichend platz oberhalb des Mainboards und auf der Rückseite geachtet hat.

Der vermutlich etwas dickere Kritikpunkt ist die Kühlung. Die Lüfter in der Front haben nur sehr wenig Platz zum Atmen. Verglichen mit einem sehr offenen Gehäuse könnt Ihr im schlimmsten Fall mit höheren Temperaturen im Bereich 3-8 Grad rechnen.

Zalman hat hier eindeutig die Optik etwas über die Kühlung gestellt. Kompensiert wird dies durch die drei beiliegenden Lüfter in der Front. Die wenigsten Gehäuse bringen überhaupt drei Lüfter mit. Von Haus aus sind die effektiven Temperaturen selbst mit High End Hardware Okay. Ihr werdet im Z7 Neo keine OC Rekorde brechen, aber Eure Temperaturen sind auch nicht furchtbar.

Zalman Z7 Neo Im Test 31

Weiter gibt es lediglich ein paar kleinere Punkte wie die billigen Slotblenden, aber nichts mehr großes.

Positiv wiederum würde ich zunächst die Optik einstufen. Dies ist klar ein Gehäuse für Liebhaber von RGB Beleuchtung und hier muss man einfach gestehen das Z7 Neo sieht cool aus! Und dies ohne, dass Ihr weiteres Geld für RGB Lüfter usw. investieren müsst.

Die beiden Glas Seiten geben dem Z7 Neo einen modernen Look. Gerade die runde Front wirkt außergewöhnlich.

Auch die generelle Verarbeitung ist auf einem guten Level. Sicherlich geht es hier und da noch etwas filigraner, aber ich konnte keine groben Fehler finden. Alles ist soweit sauber gebaut, was man nicht über jedes Gehäuse sagen kann.

Zu guter Letzt möchte ich den generellen Aufbau loben. Die Abdeckung über dem unteren Bereich versteckt zwar etwas das Netzteil, aber auch das meist dort herrschende Kabelchaos. Dies macht es deutlich, einfacher das Z7 Neo aufgeräumt aussehen zu lassen. Hierbei hilft auch die Abdeckung hinter dem Mainboard, hinter welcher sich Kabel sehr gut verstecken lassen und die ausreichenden Kabeldurchführungen. Platz für die aktuell beliebten AIO Wasserkühlungen ist genug vorhanden und sogar an einfache magnetische Luftfilter hat Zalman gedacht.

Kurzum, Ihr mögt RGB Beleuchtung und sucht ein einfaches, günstiges und schickes Gehäuse, dann ist das Zalman Z7 Neo ideal für Euch! Die Preis/Leistung fällt hier hervorragend aus.

Zalman Z7 Neo

Die neue Crucial X8 externe SSD im Test, die schnellste auf dem Markt?

Mit der X8 hat Crucial seine erste externe SSD auf den Markt gebracht. Diese soll dabei primär mit einem hohen Tempo von bis zu 1050MB/s punkten, wie aber auch mit fairen Preisen.

Zum Marktstart zahlt Ihr rund 180€ für 1TB.

Crucial X8 Test 9

Wollen wir uns da die SSD doch einmal genauer ansehen. Ist die Crucial X8 die schnellste externe SSD auf dem Markt?

 

Die Crucial X8 externe SSD im Test

Crucial setzt bei der X8 auf einen recht ungewöhnlichen Formfaktor. Die externe SSD ist mit 110 x 53 x 11,5 mm weder übermäßig groß noch besonders klein. Viele andere modernen SSDs, wie die ADATA SE800 oder die Samsung T5, sind ein gutes Stück kompakter, ältere Modelle hingegen meist großer.

Crucial X8 Test 2

Dies liegt an der Technik auf welcher die SSDs basieren. Viele einfache alte SSDs basierten auf 2,5 Zoll SATA Laufwerken, was dort den Formfaktor bestimmte, neuere externe SSDs setzten intern zumeist auf m.2 SATA Laufwerke.

Diese gibt es auch in einer kürzeren Bauform, welche modifiziert beispielsweise in SSDs wie der Samsung T5 zum Einsatz kommen (siehe hier).

Crucial X8 Test 1

In der Crucial X8 wird wiederum eine NVME SSD stecken, weshalb ich etwas über den recht breiten Aufbau verwundert bin. Eventuell setzt Crucial aber auch absichtlich auf ein etwas größeres Gehäuse, für eine bessere Hitzeabfuhr.

Der größte Teil des Gehäuses besteht aus Aluminium, welches auch vergleichsweise dick zu sein scheint. Hieraus resultiert auch ein etwas höheres Gewicht von 100g.

Crucial X8 Test 4

Lediglich die Endstücke sind aus Kunststoff gefertigt.

Generell wirkt die X8 robust gebaut. Diese wird bei einem Sturz nicht direkt kaputt gehen, dennoch würde ich diese auch nicht als übermäßig robust einstufen. Hierfür fehlt auch ein Wasserschutz.

Crucial X8 Test 5

Angeschlossen wird die SSD über einen offenen USB C Port auf der Front. Ein passendes USB C auf USB C Kabel liegt bei, wie auch ein USB C auf USB A Adapter.

 

Die Technik

Crucial setzt bei der X8 intern auf eine NVME SSD. Diese wird über einen ASM2362 Controller zu USB „gebrückt“. Bei der NVME SSD scheint es sich um eine Modifizierte Version der Crucial P1 zu handeln.

So setzen beide SSDs auf den Silicon Motion SM2263EN Controller und QLC Speicher! QLC Speicher ist günstiger in der Fertigung als TLC, aber in der Theorie weniger haltbar und unter gewissen Umständen langsamer.

Genaue Werte zur Haltbarkeit gibt Crucial abseits einer 3 Jahre Garantie nicht an.

1

Die Crucial P1 mit 1TB ist allerdings mit 200TB geratet und die 500GB Version mit 100TB. In der Praxis wird die Haltbarkeit allerdings nochmals deutlich über diesem Wert liegen.

Den Zustand der SSD könnt Ihr mit Tools wie CrystalDiskInfo auslesen, genau wie die Temperatur. Lediglich Werte für die geschrieben Daten werden bei mir immer mit 0 ausgelesen.

QLC Speicher hat allerdings einen Nachteil, er ist recht langsam beim Schreiben. Daher setzt Crucial bei X8 auf einen Cache.

Dieser ist 100GB bei der 500GB Version und 200GB bei der 1TB Version. Schreibt Ihr mehr als diese 100GB bzw. 200GB auf einmal, dann sinkt das Tempo der SSD auf rund 100MB/s, bis Ihr der SSD wieder kurz eine Pause gegeben habt.

 

Die Performance

Folgendes Testsystem wird für die Crucial X8 verwendet:

  • AMD Ryzen 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 16GB RAM
  • Windows 10 1903

Crucial gibt die Leistung der X8 mit „einer Geschwindigkeit von bis zu 1.050 MB/s“ an. Checken wir dies zunächst im CrystalDiskBenchmark.

Crucial X8 Crystaldiskmark

Nein die 1050MB/s kann die Crucial X8 an meinem Testsystem nicht erreichen. Wir kommen hier lesend maximal auf 938MB/s und schreibend auf 891MB/s.

Dies sind aber natürlich bereits fantastische Werte. Viel schneller geht es aufgrund der Limitierungen von USB 3.1 Gen 2 kaum.

Crucial X8 Test 7

Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Drei Tests hier.

  1. Eine große 40GB Datei wird auf und von der SSD kopiert
  2. Die Installation von BioShock Infinity (24,5GB und 6685 Dateien) wird auf und von der SSD kopiert
  3. Meine Lightroom Bibliothek (38,6GB und 48.000 Dateien) wird auf und von der SSD kopiert.

Das Interessante sind hier vor allem die unterschiedlichen Dateizusammensetzungen. Kleinere Dateien benötigen bekanntlich länger als größere.

1. Praxis 2. Praxis 3. Praxis

Erneut sehen die Werte der Crucial X8 sehr stark aus! Gerade hier im Praxis-Teil kann diese überzeugen, auch verglichen mit anderen sehr schnellen externen SSDs, wie der ADATA SE800.

 

Fazit

Ihr sucht die schnellste aktuelle externe SSD? Dann werdet Ihr diese mit der Crucial X8 vor Euch haben.

Lesend 938MB/s und schreibend 891MB/s sind beeindruckende Werte und nah am Limit was ein USB 3.1 Gen 2 Port zu leisten vermag. Allerdings gilt es hier zu bedenken, dass die X8 mit einem Cache arbeitet. Schreibt Ihr mehr als 200GB am Stück, dann sinkt das Tempo temporär ein gutes Stück.

Crucial X8 Test 6

Suboptimal, aber der Cache fällt mir 200GB bei der 1TB Version immerhin ausreichend groß aus, dass dies für die meisten Nutzer kein Problem sein sollte.

Bonuspunkte gibt es gibt es wiederum für das massive Gehäuse.

Kurzum, Ihr sucht die schnellste externe SSD? Dann greift bei der Crucial X8 zu!

Crucial X8

Die ideale Powerbank für das iPhone 11 Pro! Der Anker PowerCore 10000 PD im Test

Der PowerCore 10000 PD ist eine der interessantesten Powerbanks aktuell auf dem Markt, auch wenn diese auf den ersten Blick nicht danach aussieht.

Es gibt sehr viele augenscheinlich spannendere High End Powerbanks mit großer Kapazität, x Quick Charge Ports und USB Power Delivery, das genug Leistung für Notebooks hat, usw.

Im Alltag werden die wenigsten aber solche „Über-Powerbanks“ benötigen. Hier ist meist ein etwas Kleineres praktischer.

Anker Powercore 10000 Pd Im Test 5

Der PowerCore 10000 PD ist nun solch eine kompakte und handliche Powerbank. Diese verfügt zudem über USB Power Delivery. Dies erlaubt es der Powerbank Smartphones wie das Apple iPhone 11 Pro oder auch das Google Pixel schnell zu laden.

Wollen wir uns da doch einmal im Test ansehen wie sich die Kombination kompakte Abmessungen + USB Power Delivery so schlägt.

 

Der Anker PowerCore 10000 PD im Test

Powerbanks sind in den letzten Jahren deutlich kompakter geworben. So entspricht der Anker PowerCore 10000 PD fast eher der Größe einer klassischen 6700mAh Powerbank, als den eigentlichen 10000mAh.

Anker Powercore 10000 Pd Im Test 1

Der PowerCore 10000 PD misst 106 x 52 x 26 mm und bringt 192g auf die Waage. Damit ist dieser für die alltägliche Nutzung ideal. Er passt gut in Hosentaschen bzw. das zusätzliche Gewicht ist selbst in kleineren Handtaschen kaum spürbar.

Auch die Haptik ist „alltagstauglich“. Anker setzt auf sein typisches schwarzes Kunststoffgehäuse, mit abgerundeten Kanten. Bei dem verwendeten Kunststoff handelt es sich um matten Kunststoff, welcher sich recht resistent gegenüber Fingerabdrücken zeigt.

Anker Powercore 10000 Pd Im Test 2

Lediglich die Oberseite besitzt eine durchaus interessante Kacheltextur. Diese ist wie auch das restliche Gehäuse recht resistent gegenüber Schmutz und Fingerabdrücken. Zudem lockert sie das Design etwas auf, welches ansonsten sehr schlicht wäre.

Was die generelle Verarbeitung angeht ist die Powerbank Anker typisch perfekt! Das Gehäuse ist massiv und stabil gearbeitet. Es lässt sich nichts eindrücken oder verwinden, super!

Anker Powercore 10000 Pd Im Test 3

Kommen wir damit zum wirklich spannenden Punkt dieser Powerbank, die Anschlüsse. Hiervon hat die Powerbank nur zwei. Dies wäre zunächst ein USB A Port mit 5V/2,4A, wie auch ein USB C Power Delivery Port.

USB Power Delivery ist ein Schnellladestandard welcher unter anderem von Apple, Google, Nintendo usw. unterstützt wird.

Anker Powercore 10000 Pd Im Test 4

Dieser USB C Port kann beim PowerCore 10000 PD bis zu 18W Leistung liefern bzw. 5V/3A, 9V/2 oder 15V/1,25A. 18W ist zwar nicht genug für Notebooks, reicht aber völlig um Smartphones und auch die meisten Tablets flott mit Energie zu versorgen. Die Powerbank kann aber über den USB C Port nicht nur Laden, sondern auch mit 18W geladen werden.

Auf der Oberseite des PowerCore 10000 PD findet sich zu guter letzt noch ein Einschalter, mit vier weißen Status-LEDs.

 

Wie testet Techtest.org Powerbanks?

[spoiler title=’Mehr Infos‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]Alle Powerbanks werden nach erhalt zunächst einmal vollständig entladen und dann wieder gefüllt. Daraufhin messe ich die Kapazität mithilfe des PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser. Dieser ist aktuell leider nicht mehr verfügbar, leistet bei mir aber weiter treue Dienste.

In der Regel messe ich die Kapazität an einem USB A Port bei einer Last von 5V/1A (mithilfe eines USB Widerstands). Hierdurch sind die Messwerte über alle Powerbank-Tests vergleichbar.

Gemessen wird dabei die Kapazität in Wh! Für eine bessere Vergleichbarkeit rechne ich diese aber auf mAh @ 3,7V um, mehr dazu hier.

Powerbank Tests 1

Hat eine Powerbank keinen USB A Ausgang oder ich will einen USB C Port für die Messung nutzen, dann kommt ein Power-Z USB Tester zum Einsatz. Dieser kann auch unterstützte Schnellladeprotokolle usw. auslesen und auslösen. Aufgrund der zumeist höheren Leistung der USB C Ports nutze ich eine 150W USB Load, dieser Art.

Anschließend Teste ich diverse Smartphones, Tablets oder sogar Notebooks an den Powerbanks. Hier habe ich in der Regel eine möglichst repräsentative Auswahl der gängigen Hersteller auf Lager.  Klar ich kann nicht alle auf dem Markt verfügbaren Smartphones an den Powerbanks testen, aber lädt beispielsweise das iPhone 11 Pro an einer Powerbank schnell, dann ist anzunehmen, dass ähnliches auch für andere iPhones gilt usw.

Wichtig, ich nutze hier standardisierte Ladekabel! Im Falle von microUSB das Anker PowerLine+ MicroUSB Kabel, bei USB C das AUKEY USB C 3.0 Kabel und bei Lightning original Apple Kabel.

Bei USB C auf USB C Verbindungen nutze ich Baseus Ladekabel und einen KKmoon USB Tester Typ-C.

Ich hoffe dies gibt Euch genug Infos gegebenenfalls Tests zu reproduzieren oder besser zu verstehen.[/spoiler]

Die Kapazität

Anker gibt die Kapazität des PowerCore 10000 PD mit 10000mAh an, messen konnte ich 8418mAh bzw. 31,149Wh. Dies entspricht soliden 84% der Herstellerangabe.

Warum sind 84% okay? Die Herstellerangabe bezieht sich immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen und nicht letztendlich nutzbaren Kapazität. Dies ist bei fast allen Herstellern so.

Anker Powercore 10000 Pd Im Test 6

Allerdings geht beim Entladen und dem Anheben der Spannung von 3,7V auf 5V etwas Energie in Form von Wärme verloren. 80-90% echte Kapazität sind hier in der Regel normal.

Info: Verbindet Ihr Gerät an beide USB Ports gleichzeitig, dann wird der USB PD Port auf 10W gedrosselt.

 

Das Ladetempo

Folgende Smartphones und Geräte habe ich am PowerCore 10000 PD getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple iPhone Xs Max
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Motorola One Vision
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Apple MacBook Pro 13

Starten wir mit dem Offensichtlichsten. Die Apple iPhones mögen den PowerCore! Sowohl am normalen USB Port, wie aber auch am USB C Port werden gute bis sehr gute Ladegeschwindigkeiten erreicht.

Ladetempo

Mit 11 bzw. 9W am normalen USB A Port laden die iPhones durchaus flott! Richtig schnell laden diese aber erst am USB C Port, wo diese fast die vollen 18W ausnutzen. Im Falle des iPhone 11 Pro Max lädt dieses am PowerCore 10000 PD genauso schnell wie am originalen Schnellladegerät von Apple. Super!

Aber auch abseits des Apple Ökosystems sehen wir gute Werte. Das Motorola One Vision lädt an beiden Ports durchaus flott. Das BQ Aquaris X2 Pro hingegen kann sogar am USB C Port schnellladen. Ähnliches gilt auch für das Samsung Galaxy S8, S9, S10 und die Smartphones der Google Pixel Serie.

Eine Besonderheit sind immer Huawei Smartphones. Huawei Smartphones nutzen meist einen eigenen Ladestandard (Huawei Super Charge). Für das volle Ladetempo ist also ein Super Charge Ladegerät nötig. Viele Huawei Smartphones unterstützten aber USB Power Delivery für ein „schnelleres“ Laden.

Anker Powercore 10000 Pd Im Test 10

An einem normalen USB Port erreicht das Mate 20 Pro maximal 7,xW. Am USB C Port 14,xW, also rund das doppelte Tempo. Mit dem originalen Huawei Ladegerät würde es aber nochmals doppelt so schnell gehen. Aber es gibt wenige Powerbanks die mit Super Charge kompatibel sind.

Habt Ihr ein Huawei P10, P20, P30, Mate 10, Mate 20, Mate 30 usw., dann fahrt Ihr mit dem PowerCore 10000 PD auch schon gut!

 

Wiederaufladen

Ist die Powerbank leer, dann müsst Ihr diese über den USB C Port aufladen. Hier gibt es aber beim Anker PowerCore 10000 PD eine Besonderheit!

Aufladetempo

Nutzt Ihr ein USB A auf USB C Kabel, dann ist das Ladetempo auf 5V/1A limitiert! So dauert das Aufladen satte 10 Stunden. Erst mit einem USB Power Delivery Ladegerät geht es signifikant schneller.

Hier werden wie beworben knappe 18W (5V, 9V oder 15V Spannungen werden akzeptiert) erreicht. An einem USB PD Ladegerät ist der PowerCore 10000 PD in ca. 3,5-4 Stunden voll.

 

Fazit

Ihr habt Euch gerade frisch ein Apple iPhone 11 Pro gekauft und sucht eine kompakte Powerbank für dieses? Dann ist der Anker PowerCore 10000 PD ideal für Euch!

Der Anker PowerCore 10000 PD besitzt für eine 10000mAh Powerbank sehr schön kompakte Abmessungen. Zudem kann dieser viele Smartphones dank USB Power Delivery (18W) schnellladen. Hierzu zählt auch das Apple iPhone 11 Pro! Aber natürlich auch viele Smartphones von Samsung, Google, LG usw. Generell lassen sich natürlich alle Smartphones mit einem guten normalen Ladetempo laden, auch unabhänig von USB PD.

Anker Powercore 10000 Pd Im Test 8

Im Falle des iPhone 11 Pro erreicht Ihr das gleiche Ladetempo wie mit dem beiliegendem Ladegerät. Dieses ist auch ideal um den PowerCore 10000 PD schnell wiederaufzuladen.

Leider ist dies ein kleiner Kritikpunkt am PowerCore. Um diesen schnell aufzuladen braucht Ihr ein USB Power Delivery Ladegerät. An einem normalen Ladegerät lädt dieser vergleichsweise langsam.

Habt Ihr ein USB PD Ladegerät und ein Smartphone das USB PD zum Schnellladen nutzt, dann ist der Anker PowerCore 10000 PD eine klasse Alltagspowerbank!

Was ist Motorola TurboPower? Test und Analyse

Aktuelle Smartphones von Motorola nutzen zum Aufladen den „Motorola TurboPower“ Standard. Je nach Modell erlaubt dies ein Laden mit 15W bzw. 27W.

Was genau ist dieses Motorola TurboPower? Gibt es 3. Anbieter Ladegeräte/Powerbanks die diesen Standard unterstützen?

Was Ist Motorola Turbopower 2

Finden wir es gemeinsam heraus!

 

Vorwort und Info

Vorweg, dieser Artikel ist mithilfe von Informationen, die ich im Internet finden konnte, geschrieben, wie auch mit meinen Beobachtungen beim Motorola One Zoom.

Habt Ihr ein anderes Motorola Smartphone als das One Zoom können und werden die Werte selbstverständlich etwas abweichen.

Dennoch werden die Kernaussagen und Informationen auch geräteübergreifend Bestand haben.

 

TurboPower Ladegeräte?

Motorola TurboPower gibt es aktuell in zwei Stufen, 15W beim One Vision, Z3 und One Zoom und 27W beim G7.

Konzentrieren wir uns zunächst einmal auf die 15W Version. Das originale Motorola TurboPower Ladegerät, welches beim One Zoom beiliegt, unterstützt 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A.

Was Ist Motorola Turbopower 1

Wer nachrechnet wird sehen, dass wir hier ein 18W Ladegerät vor uns haben, welches von den Leistungsdaten den klassischen Quick Charge Ladegeräten ähnelt.

Auf seiner Webseite verkauft Motorola nun das „Motorola TurboPower™ 15 Universal USB-C Wandladegerät“ (Quelle).

Bei diesem handelt es sich um ein anscheinend etwas älteres Modell, welches lediglich 5V/3A also genau die beworbenen 15W besitzt.

Es gibt also mehrere TurboPower Ladegeräte mit sehr unterschiedlichen Technologien.

 

Was ist Motorola TurboPower nun?

Motorola TurboPower ist anscheinend keine Motorola eigene Technologie, sondern einfach nur ein Markenname für „schnelles Aufladen“.

Das TurboPower Ladegerät das beim Motorola One Zoom beiliegt ist ein normales Quick Charge 3.0 Ladegerät, nur mit anderem Branding.

So lädt das Motorola One Zoom an diesem Ladegerät mit 5,68V / 2,81A also 15,96W. An einem Anker PowerPort II PD (dem USB A Port mit Quick Charge 3.0) erreicht dieses  5,43V / 2,8A also 15,2W, was +- dem gleichen Ladetempo entspricht.

Was Ist Motorola Turbopower 4
Turbo Power

Also im Falle des Motorola One könnt Ihr einfach ein beliebiges Quick Charge 3.0 Ladegerät für das volle Ladetempo nutzen.

Was Ist Motorola Turbopower 5
Quick Charge 3.0

Fun Fakt, an einem gewissen Punkt schien sich Motorola nicht ganz sicher zu sein welchen Schnellladestand diese nutzen wollen.

Verbinden wir das beiliegende TurboPower Ladegerät meldet das One Zoom „wird geladen“. Verbinden wir ein USB Power Delivery Ladegerät oder einfach einen USB C Port mit 5V/3A Leistung taucht erst die Meldung „TurboPower“ auf dem Display des Smartphones auf.

Heißt das beiliegende TurboPower Ladegerät wird vom Smartphone nicht als TurboPower Ladegerät erkannt (lädt daran aber dennoch schnell).

Was Ist Motorola Turbopower 8
USB Power Delivery

Beliebige USB Power Delivery Ladegeräte hingegen schon. Dies passt auch zur Angabe beim „Motorola TurboPower™ 15 Universal USB-C Wandladegerät“. Dort steht: „SCHNELLE STROMVERSORGUNG: USB Power Delivery bis zu 5V / 3A. Dies bietet dir eine schnelle Stromversorgung, wenn du sie brauchst.“

https://de.motorolachargers.com/phone-chargers/turbopower-15-universal-type-c-wall-charger.html

 

TurboPower = USB Power Delivery oder Quick Charge?!

Ursprünglich schien TurboPower nur ein Rebranding des USB Power Delivery Standards zu sein, seitens Motorola. Vermutlich, dass die Nutzer auch schön TurboPower Ladegeräte kaufen und nicht 3. Anbieter Ladegeräte mit USB Power Delivery.

Irgendwann schien sich Motorola dann aber doch umentschieden zu haben lieber Quick Charge zu nutzen. TurboPower kann also für USB Power Delivery oder Quick Charge stehen oder für beides gleichzeitig.

Was Ist Motorola Turbopower 7
Das USB PD Ladegerät wird als „TurboPower“ erkannt

So akzeptiert das Motorola One Zoom sowohl Quick Charge 3.0 Ladegeräte, wie auch USB Power Delivery Ladegeräte zum Schnellladen.

Beim Motorola G7 mit 27W „TurboPower“ scheint dies nochmals was anderes zu sein, denn hier wird im Hintergrund Quick Charge 4.0 verwendet…..

Mit regulären Quick Charge 3.0 oder USB Power Delivery Ladegeräten werdet Ihr hier nur 18W maximale Ladegeschwindigkeit kommen.

 

Ein Beispiel anhand des Motorola One Zoom

Schauen wir uns kurz einmal das maximale Ladetempo des Motorola One Zooms an diversen Quellen an.

Ladetempo Turbopower

Im Falle des Motorola One Zoom macht es keinen unterschied ob Ihr das beiliegende Ladegerät, ein Quick Charge 3.0 Ladegerät oder USB Power Delivery Ladegerät (18W+) nutzt.

 

Zusammenfassung

Hinter Motorola TurboPower steckt keine geheime oder proprietäre Motorola Technologie! Viel mehr ist TurboPower ein Rebranding von USB Power Delivery oder Quick Charge 3.0/4.0.

Motorola schien sich hier nicht entscheiden zu können welcher Standard nun besser ist. Das beiliegende Ladegerät bei meinem One Zoom ist ein Quick Charge 3.0 Ladegerät, das  auf der Motorola Webseite verkauft wird ist hingegen USB Power Delivery.

Was Ist Motorola Turbopower 9

Letztendlich könnt Ihr im Falle des Motorola One Zoom aber einfach aussuchen. Dieses akzeptiert beide Standards zum Schnellladen, wie auch jedes beliebige 3. Anbieter Ladegerät, welches diese Standards unterstützt.

Kauft also einfach ein Ladegerät oder Powerbank mit USB Power Delivery (18W oder mehr) und Ihr solltet alle „TurboPower 15W“ Geräte von Motorola schnellladen können. Lediglich beim G7, welches TurboPower 27W besitzt wäre für das volle Tempo ein Quick Charge 4.0 Plus Ladegerät nötig.

Empfehlungen für ein „TurboPower kompatibles“ Ladegerät? Anker PowerPort II PD, Anker PowerPort Atom PD 1, Anker PowerPort+ 1, Anker PowerPort Speed 5, Anker PowerPort 5-Port USB C, equinux tizi Tankstation USB-C + 3 USB-A (75W), RAVPower RP-PC059

Empfehlungen für ein „TurboPower kampatible“ Powerbanks? Omars OMPPB10K, Anker PowerCore II, RAVPower RP-PB078, Omars OMPB20KPLT, Zendure X6, RAVPower PB-043

Test, die Apple AirPods Pro! Gelungener Klang und NC der offenen in-Ears?!

Fast etwas überraschend hat Apple seine neuen AirPods Pro auf den Markt gebracht. Die AirPods Pro sollen dabei die alten AirPods nicht ersetzten, sondern stelle eine Alternative dar für Nutzer die sich einen besseren Klang und Noise Cancelling wünschen.

Apple Airpods Pro Test Review 15

Dementsprechend zahlt Ihr aber auch einen gewissen Aufpreis für die „Pro“. Aktuell müsst Ihr 280€ auf den Tisch legen. Damit sind die Apple AirPods Pro die mit teuersten true Wirless Ohrhörer, was aber auch eine gewisse Erwartungshaltung mitbringt.

Wollen wir da doch einmal im Test schauen ob die AirPods Pro von Apple diesen hohen Erwartungen gerecht werden können, oder ob diese einfach überteuert sind.

 

Die Apple AirPods Pro im Test

Apple hat das Design der AirPods Pro verglichen mit den normalen AirPods ein gutes Stück verändert. Man sieht zwar, dass beide Ohrhörer eine ähnliche Design „DNA“ aufweisen, aber die AirPods Pro sind ein Stück weit komplexer gestaltet.

Apple Airpods Pro Test Review 3

So ist der auffällige Steg, der auch weiterhin aus Euren Ohren hervorragt, etwas kürzer geworden (18 vs. 32mm) und nicht mehr ganz gerade an den Ohrhörern befestigt. Diese etwas geschwungenere Form hilft beim Halt und Tragekomfort.

Der Körper der Ohrhörer wiederum ist recht kugelig. Am Ende dieser Kugel ist der Silikon Aufsatz angebracht, welcher Euer Ohr versiegelt. Dieser Silikon Aufsatz ist neu bei den AirPods. Apple legt Euch hier auch zwei alternative Größen mit in den Lieferumfang.

Was die Materialwahl angeht, gibt es keine Überraschungen. Apple setzt auf einen weißen Hochglanz Kunststoff, welcher bereits von den alten AirPods bekannt ist.

Apple Airpods Pro Test Review 5

Dieser weiße Kunststoff ist tatsächlich recht resistent gegenüber Schmutz und Kratzern. Auch was die Verarbeitung angeht sind die AirPods Pro tadellos!

Gesteuert werden die AirPods Pro wahlweise via „Hey Siri“ oder durch das „Drücken“ des Stegs. Dieser ist drucksensitiv. Dies funktioniert soweit „Okay“.

Apple Airpods Pro Test Review 6

Neben den Ohrhörern ist auch die Ladebox ein sehr wichtiges Element. Wenn Ihr die Ohrhörer nicht nutzt, werdet Ihr diese jedes Mal in die Ladebox legen.

Die Ladebox ist aus dem gleichen Kunststoff gefertigt wie die Ohrhörer und weißt generell eine gute Verarbeitung auf. Der Deckel hat minimal seitliches Spiel, aber dies ist Kritik auf hohem Level.

Mit 61 x 45 x 22 mm ist die Ladebox sehr kompakt, aber dennoch minimal größer als die der normalen AirPods. Spannenderweise wird die Ladebox weiterhin via Lightning Port auf der Unterseite geladen, aber Apple legt ein Lightning auf USB C Kabel mit in den Lieferumfang. Warum dann nicht gleich ein USB C Port?

Alternativ könnt Ihr die Ladebox aber auch kabellos laden.

Apple Airpods Pro Test Review 8

Die Ladebox kann die Ohrhörer ca. 4,5x vollständig aufladen. Einmal aufgeladen halten die AirPods Pro 4,5 Stunden durch, mit aktivem Noise Cancelling aktiv. Diese 4,5 Stunden kann ich in der Praxis bestätigen.

 

Tragekomfort

Auf den ersten Blick sehen die Apple AirPods Pro vielleicht recht groß aus, aber das sind diese gar nicht. Für true Wireless Ohrhörer sind die AirPods Pro kompakt bis sogar sehr kompakt!

Dementsprechend ist auch der Tragekomfort hoch. Diese sind mit die bequemsten TWS Ohrhörer die ich bisher tragen durfte. Ihr werdet die AirPods Pro so gut wie gar nicht spüren, nach einigen Minuten gelang es mir sogar zu vergessen, dass ich die Ohrhörer drin habe.

Kurzum, Tragekomfort sehr gut!

 

Noise Cancelling

Aktives Noise Cancelling ist bei Bluetooth Kopfhörern sehr beliebt, aber bei Ohrhörern eher selten anzutreffen.

Dies hat auch gute Gründe. Es ist einfach deutlich schwerer ein gutes Noise Cancelling in solch kleinen in-Ears zu erzeugen. Alle Modelle, die dieses Feature mitbrachten und ich in den Händen hatte, waren eher schwach.

Auch das Noise Cancelling der AirPods Pro ist nicht „Weltklasse“. Stimmen und ähnliche Frequenzen werden von den Ohrhörern kaum bis gar nicht geblockt. Motoren und andere surrende Geräusche hingegen werden erfreulich gut geblockt.

Apple Airpods Pro Test Review 14

Die Ohrhörer sorgen also nicht für absolute Stille, deutlich weniger als High End Kopfhörer, aber sie können die Geräuschkulisse durchaus angenehmer machen.

Ihr könnt aber auch das Noise Cancelling umkehren. Hierbei werden Außengeräusche von den Mikrofonen aufgenommen und wiedergegeben. Sinnvoll wenn Ihr in der Öffentlichkeit seid und beispielsweise eine Ansage oder Ähnliches mitbekommen wollt.

Solch einen transparenten Modus bringen viele Ohrhörer mit, allerdings hat den Apple bei den AirPods Pro wirklich hervorragend umgesetzt. Es gibt keinerlei Verzögerung oder Echo. Ihr habt glatt das Gefühl überhaupt keine Ohrhörer zu tragen.

Ich hätte in diesem Modus keine Probleme eine Konversation zu führen, ohne meine Ohrhörer herauszunehmen. Vorausgesetzt man hat nur leise Musik laufen.

 

Offene in-Ears?!

Den Klang der Apple AirPods Pro zu beschreiben ist schwierig. Diese klingen ganz blöd gesagt anders. Die normalen Apple AirPods waren komplett offene Ohrhörer, ohne die Versiegelung von normalen in-Ears. Dies hatte den Vorteil, dass Ihr trotz Ohrhörer Eure Umgebung noch recht gut mitbekommen habt. Man fühlt sich mit den AirPods nicht ganz so abgeschottet.

Aufgrund dieser fehlenden Versiegelung war aber der Klang der AirPods mäßig. Dieser war Okay, aber gerade dem Bass fehlte der Druck den normale in-Ears aufbauen können.

Die AirPods Pro wiederum setzten auf die typischen Silikon Ohrstöpsel. Allerdings fühlen die Ohrhörer sich dennoch offener an als fast alle regulären in-Ears.

Apple Airpods Pro Test Review 12

Ich will fast sagen die Apple AirPods Pros sind offene in-Ear Ohrhörer! Sicherlich fällt dies etwas in die Kategorie Geschmackssache, aber ich finde es geil!

Als jemand der offene Kopfhörer mag, ist dieses leichtere und luftigere der Ohrhörer super und allgemein glaube ich, dass 90% aller Nutzer mir hier zustimmen werden. Die AirPods Pro sind hier glatt einmalig.

Noch deutlicher wird das Ganze, wenn Ihr den transparenten Modus einschaltet.

 

Klang der Apple AirPods Pro

Aufgrund des etwas traditionelleren in-Ear Design klingen die Apple AirPods Pro durchaus ein gutes Stück besser als die regulären AirPods.

Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen sind trotz des generell recht offenen und leichten Klangs der Ohrhörer nicht super brillant. Diese sind ausreichend klar und sauber, aber für meinen Geschmack könnten die Höhen glatt noch etwas heller sein. Allerdings im Gegenzug klingen die Ohrhörer auch nicht scharf oder anstrengend.

Die Mitten sind wiederum recht neutral. Stimmen klingen ausreichend voll und schön natürlich. Die Ohrhörer dicken hier nichts künstlich an oder sind zu dünn.

Apple Airpods Pro Test Review 10

Spannend sind immer die Bässe, welche der große Schwachpunkt der alten AirPods waren. Dies ist bei den AirPod Pros nun anders! Ich will glatt sagen die Bässe sind die größte Stärke der Ohrhörer.

Diese sind kräftig, tief und schön detailliert. Apple verfällt hier wenig überraschend aber auch nicht in Extreme. So ist der Bass ein Stückchen angehoben, aber die AirPods Pro sind auch keine Bass Monster.

Ich denke aber die Menge und vor allem die Qualität wird die Menge aller Nutzer glücklich machen. Allerdings neigen viele Konkurrenten zu einem guten Stück mehr Bass.

Dennoch machen die AirPods Pro Spaß! Dabei liegen den Ohrhörern generell alle Musikrichtungen. Tendenziell gefiel mir etwas leichtere und dynamischere Musik aber besser, als trägere Titel.

 

Fazit

Das Fazit zu den Apple AirPods Pro fällt mir schwer. Ja Ihr werdet für 250€+ klar Ohrhörer bekommen die besser klingen, aber dennoch würde ich die AirPods Pro empfehlen.

Warum das?

Der beste mögliche Klang hat bei Apples Ohrhörern nie eine primäre Rolle gespielt. Es ging hier mehr um Komfort, eine einfache und zuverlässige Nutzung usw. Für viele Nutzer ist dies und das Design auch wichtiger als der reine Klang. Und so waren die AirPods bequem, einfach zu nutzen, boten eine perfekte Bluetooth Verbindung gute Akkulaufzeit usw.

Die Apple AirPods Pro beheben nun die einige Schwäche der normalen AirPods, den mittelmäßigen Klang. Ja die AirPods Pro klingen gut!

Apple Airpods Pro Test Review 16

Diese bieten einen satten Bass, solide Höhen, gute Mitten und generell eine hohe Detaildarstellung. Ich würde den Klang als lebendig und dynamisch bezeichnen und die Klangsignatur als gefällig. Die AirPods Pro driften hier in keine extreme ab, sondern bieten einen guten Allround-Klang der zu sämtlicher Musik passt.

Für mich glatt noch wichtiger ist aber der offene Klang bzw. der Tragekomfort. Die AirPods Pro fühlen sich nicht wie reguläre in-Ears an, welche die Ohren oftmals gefühlt regelrecht verstopfen. Diese sind deutlich leichter und luftiger. Vergleichbar ist das mit geschlossen vs. offenen regulären Kopfhörern.

Apple Airpods Pro Test Review 17

Das Ganze könnt Ihr auch etwas steuern, je nachdem ob Ihr das Noise Cancelling ein, aus oder umkehrt. Das Noise Cancelling der AirPod Pros ist okay. Ja es dämpft gerade Motor-Geräusche ein gutes Stück, besser als ich dies bisher bei Ohrhörern jemals gehört habe. Allerdings mit großen Kopfhörern wie den Bose 700 können die Ohrhörer nicht mithalten.

Kurzum, ja 280€ ist ein verdammt stolzer Preis. Ihr werdet Ihr, wenn es um den reinen Klang geht, bessere Modelle finden. Wir sind hier rein klanglich eher in der 100-150€ Preisklasse unterwegs.  Allerdings wenn der herausragende Tragekomfort, das gute Noise Cancelling, das offene Design und nicht zuletzt die einfache Nutzung für Euch auch einen Wert hat, dann sind die Apple AirPods Pro eine sehr gute Wahl! Selbst klanglich sind diese auf einem guten Level!

Alternativen: Die Bose SoundSport Free sind deutlich günstiger (ca. 150€), nicht ganz so bequem, aber klanglich durchaus über den AirPods Pro einzuordnen. Die Bose sind ein gutes Stück wuchtiger und voluminöser klingend, wenn auch in den feinen Details nicht ganz so gut wie die AirPods Pro.

Anker Soundcore Liberty 2 Pro, ebenfalls ein gutes Stück Bass mächtiger und voluminöser. Der Tragekomfort ist aber auch nicht ganz so gut wie bei den Apple Ohrhörer und natürlich ist die Anbindung in das Apple Ökosystem nicht ganz so ausgeprägt. Dennoch sind diese eine gute Alternative, wenn Ihr etwas Komfort zugunsten des Klangs aufgeben wollt.

Apple Airpods Pro

Positiv 

  • Herausragender Tragekomfort
  • Guter Klang…..
  • Ordentlicher Bass
  • „Offenes“ Design
  • Einfache Nutzung 
  • Gute Akkulaufzeit 
  • Sehr wertig
  • Noise Canelling und “ transparenten Modus“

Neutral 

  • ….. aber nicht Weltklasse für Ohrhörer der 280€ Preisklasse
  • Noise Cancelling brauchbar, aber nicht mit großen Kopfhörern zu vergleichen

Negativ 

  • Preis recht hoch 
  • Lohnt nur für IOS Nutzer

Werbung auf Techtest.org, Houston wir haben ein Problem

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Houston wir haben ein Problem! So könnte man aktuell die Werbungssituation für kleinere Webseiten zusammenfassen.

Das man sich mit klassischer Internetwerbung keine goldene Nase verdienen kann, sollte den meisten von Euch klar sein. So war Werbung auf Techtest.org auch immer nur ein kleines „Zubrot“.

Ich habe versucht so viel Werbung zu schalten, dass Serverkosten + laufende Kosten, für beispielsweise Plugins die ich verwende usw., gedeckt wurden. An dieser Stelle würde ich Euch gerne genauere Zahlen nennen, darf ich aber nicht.

Leider (für mich) wird dies sich nun ändern.

 

Wir wollen Cookies?

Wie Ihr vielleicht mitbekommen habt, ist die Cookie Situation seit der DSGVO problematisch geworden.

Cookie

Anfangs hieß es „bei berechtigtem Interesse“ dürften weiterhin Cookies auch ohne ausdrückliche Zustimmung der Nutzer gesetzt werden.

Ist das Anzeigen von Werbung und damit die Finanzierung einer Webseite ein berechtigtes Interesse? Ich würde ja sagen, Gerichte und Datenschützer haben sich auf nein geeinigt.

Dies ist ein Problem, da Google Adsense und so gut wie alle Werbeanbieter für die Anzeigen Cookies verwenden.

 

Ohne Cookies keine Werbung?

Zusammengefasst, ich darf effektiv nur noch Werbung anzeigen wenn jemand ausdrücklich der Nutzung von Cookies zugestimmt hat.

Dies stellt mich vor ein Problem. Nur rund 20% der Leser von Techtest.org sind wiederkehrende Leser. Die meisten stolpern über einen Test via Google, schauen sich den an und gehen.

Adsense
Quelle Google Adsense https://www.google.com/intl/de_de/adsense/start/#/?modal_active=none

Die überwältigende Mehrheit dieser Nutzer ignoriert den Cookiehinweis, was bedeutet, dass ich keine Cookies verwenden darf, was bedeutet keine Werbung.

Ein weiterer Teil lehnt Cookies ab, was die Gruppe an Nutzern, die die Werbung sehen, stark verkleinert.

Effektiv sehen so vielleicht 20-40% so noch Werbung.

 

Mehr Werbung ist die Lösung!

Wie kann ich nun dieses Problem begegnen?

Option a mehr Werbung. Wenn nur noch 20-40% aller Nutzer den Cookie Hinweis annehmen muss ich diesen einfach mehr Werbung ins Gesicht klatschen, um die Verluste zu kompensieren. Dies möchte ich aber an sich vermeiden.

Ich denke die Werbung auf Techtest.org war immer sehr fair. Dementsprechend ist noch Luft für mehr Werbung nach oben vorhanden. Dies möchte ich aber vermeiden. Zum einen bestrafe ich damit ja Nutzer die meinen Cookies zustimmen (wofür ich tendenziell ja dankbar bin), zum anderen bedeutet mehr Werbung weniger Content von meiner Webseite.

Werbung muss offensiv platziert werden damit Leute draufklicken. An der gleichen Stelle könnte ich aber auch Inhalte platzieren.

Option b nervigere Cookie hinweise. Eine weitere Möglichkeit wäre mehr Nutzer dazu zu „zwingen“ Cookies anzunehmen. Mein aktuelles Cookie Banner ist sehr klein wird daher oft missachtet.

Ich könne also jedem Nutzer einen FETTEN Cookie Hinweis vor die Nase setzen, mit einem noch FETTEREN Annehmen Button.

Cookie 2

Könnte funktionieren, nervt aber. Mich selbst stört es wenn Webseiten dies machen, auch wenn ich es verstehen kann. Ist also auch nur bedingt eine Option.

Option c weg mit der Werbung. Entferne ich einfach Werbung komplett von Techtest.

Damit sinken zwar meine eh nicht prallen Einnahmen, aber ich bestrafe nicht Nutzer die meinen Cookie Hinweis annehmen und ich muss keinen dicken Cookie Hinweis-Banner schalten.

Diese Option ist für mich gerade sehr verlockend. Einnahmen durch Werbung sinken eh auf zweistellige Beträge, warum dann die Mühe und der Stress? Im Gegenzug wie heißt es so schön: Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.

Option d mit den Verlusten leben. Alternativ zu keiner Werbung kann ich auch einfach die Werbung auf dem Level wie jetzt halten und einfach den Cookie Hinweis sauber integrieren und mit den Verlusten leben.

Nicht optimal, aber vermutlich die vorerst beste Option?

 

Was nun?

Ihr seht ich habe ein Problem. Leider sind weniger Einnahmen mit „schlechteren“ Tests verbunden. Die in der Regel beliebtesten Tests sind Vergleiche, diese sind für mich aber auch die teuersten.

Ich kann leider nicht jedes Test-Sample bekommen das ich haben will. Aktuell arbeite ich an einem Vergleich externer SSDs. Glaubt Ihr ich bekomme SSDs von Samsung oder Western Digital? Die Antwort ist Nein, aber was wäre ein Vergleich von externen SSDs ohne Samsung oder WD?

Heißt, ich musste die SSDs aus eigener Tasche kaufen und hier tut der Verlust von Einnahmen immer weh.

Dennoch werde ich mich entweder komplett gegen Werbung entscheiden oder auf dem „ist“ Stand verweilen (vorerst). Ist Scheiße für Techtest, aber was will man machen?

 

Spenden

„Vielleicht könntest du mit Spenden arbeiten?“ Ja gerne, kämen 50-100€ im Monat zusammen, dann würde ich Werbung abschalten. Server und generelle Webseiten Betriebskosten sind gedeckt, das wäre okay.

Aber ich habe in 3 Jahren eine einzige Spende erhalten. Ich bzw. Techtest.org ist nunmal kein Youtuber oder Streamer, Spenden funktionieren hier leider nicht.

Lediglich Affilliate Links bringen noch Geld ein (nutzt Ihr diese vielen Dank!). Gesponserte Posts usw. schalte ich im Gegensatz zu anderen Webseiten bekanntlich nicht.

 

Fazit

Ein etwas ungewöhnlicherer Artikel, aber ich hoffe, dass ist vielleicht interessant für Euch zu wissen, mit welchen Problemen man sich als Blogger herumzuschlagen hat.

Als reiner Nutzer kann man sich ohne Frage über die DSGVO freuen, als Betreiber einer Webseite leider nicht. Die Großen wie Bild.de usw. werden einfach weiter Werbung mit Cookies schalten, egal ob der Nutzer zugestimmt hat oder nicht.

Werbung

Strafen sind hier geringer als potenzielle Einnahmen. Für einen kleinen Technik Blog alla Techtest.org gilt dies leider nicht.

Ich bitte also hier um Verzeihung, sollte ich mich doch entweder für mehr Werbung oder einen offensiveren Cookie-Banner entscheiden.

Die ADATA SE800 im Test, die schnellste externe SSD?!

Seit einiger Zeit gibt es externe Gehäuse für NVME SSDs im Handel. Einige davon habe ich Euch bereits auf Techtest.org vorgestellt.

Dass solche Gehäuse überhaupt verfügbar sind liegt an einem speziellen Chipsatz von JMicron, welcher aktuell einzigartig ist. Dieser dient als eine Art Übersetzer zwischen NVME PCIe und USB.

Dank dieses Chipsatzes gibt es aber auch einige fertige externe SSDs, die höhere Geschwindigkeiten als frühere auf SATA basierende Modelle erreichen konnten. Viele dieser Modelle sind etwas langweilig, da hier offensichtlich nur eine NVME SSD in ein externes Gehäuse gesteckt wurde und unter Namen XZY mit Aufpreis verkauft wird.

Adata Se800 Im Test 6

Hier hebt sich die neue ADATA SE800 etwas von der Masse ab. Dies liegt vor allem am Gehäuse. Dieses ist deutlich kürzer als eine klassische NVME SSD und generell signifikant kleiner als eine SATA SSD.

Dennoch soll die ADATA SE800 USB 3.2 Gen 2 Geschwindigkeiten erreichen. ADATA hat sich also die Mühe gemacht eine eigene SSD bzw. Board zu entwickeln.

Hat sich diese Mühe ausgezahlt? Finden wir genau dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ADATA für das Zurverfügungstellen der SSD.

 

Die ADATA SE800 im Test

Das zunächst wichtigste bei einer externen SSD ist das Gehäuse. Dieses ist bei der SE800 angenehm kompakt. Dieses misst gerade einmal 73 x 44 x 12 mm.

Adata Se800 Im Test 2

Damit ist die externe SSD kürzer als eine „nackte“ NVME SSD und generell deutlich kleiner als eine SATA SSD. Das Gewicht ist mit 37g ebenso angenehm gering, was aber nicht überrascht bei den Abmessungen.

Das Gehäuse ist weitestgehend aus Aluminium gefertigt. Lediglich die Endstücke bestehen aus Kunststoff. Aluminium macht beim Gehäuse gleich aus zwei Gründen Sinn. Zum einen sieht es natürlich schick aus und ist robust, zum anderen führt dieses aber auch gut wärme ab.

Adata Se800 Im Test 4

Wärme ist bei solch mächtigen SSDs immer ein gewisses Problem. Was die Verarbeitung angeht, kann ich nicht klagen.

Der USB C Port der ADATA SE800 ist unter einer Kunststoffabdeckung etwas versteckt. Aufgrund dieser Abdeckung ist die SSD laut ADATA auch IP68 wassergeschützt.

Adata Se800 Im Test 3

Ebenso ist die SSD nach MIL-STD-810G zertifiziert. Kleinere Stürze oder Wasser sollte also kaum eine Gefahr sein.

ADATA liefert neben der SSD auch ein USB C auf USB C Kabel und ein USB C auf USB A Kabel mit.

 

Der Test

Starten wir mit etwas Erfreulichem. Ihr könnt über Tools wie CrystalDiskInfo die kompletten Smart Werte der ADATA SE800 auslesen, inklusive Menge der geschriebenen Daten und Temperatur.

ADATA wirbt bei der SE800 mit Datenraten von 1000MB/s, lesend wie auch schreibend.

2

Generell werden wir bei dieser Art der externen SSD durch den USB Anschluss limitiert. USB 3.2 Gen 2 kann maximal 10 GBit/s erreichen, also 1250MB/s. Hier muss noch der Overhead usw. abgezogen werden.

Starten wir mit dem üblichen Standard Test, CrystalDiskMark.

Wichtig! Die Performance der ADATA SE800 und generell von externen SSDs schwankt teils recht stark je nach verwendetem USB Controller.

Hier die ADATA SE800 einmal am TB3 Port (USB 3.2 Gen 2 fähig) meines Dell XPS und einmal an einem ASUS Prime X570-P.

1
Dell XPS 15 7590
3
ASUS Prime X570-P

Am Dell XPS 15 konnte ich mit der SE800 lediglich 791MB/s lesend und 775MB/s schreibend erreichen.

Keine schlechten Werte, aber deutlich unter der Herstellerangabe.

Am ASUS Prime X570-P hingegen konnte die SSD 942MB/s lesend und 862MB/s schreibend erreichen. Dies sind Werte deutlich dichter an der Herstellerangabe, zeigt aber auch wie deutlich die Unterschiede von PC zu PC ausfallen können.

Generell sind 942 MB/s bzw. 862 MB/s sehr ordentlich für eine externe SSD!

In der Praxis liegen aber die Datenraten jeder SSD ein gutes Stück niedriger.

Hier habe ich drei Tests mit der SE800 durchgeführt.

  1. Eine große 40GB Datei auf und von der SSD kopiert
  2. Eine Spiele Installation auf und von der SSD kopiert (24,5GB 6685 Dateien)
  3. Meine Adobe Lightroom Bibliothek auf und von der SSD kopiert (38,6GB 48.000 Dateien)

Aufgrund der unterschiedlichen Dateizusammenstellung wird es interessant sein ob und wie stark die Unterschiede ausfallen.

Bio Große Datei Lightroom

In der Praxis beim einfachen Datenkopieren kommen wir leider nicht auf die Werte aus CrystalDiskMark.

Allerdings vergleichen wir die SE800 mit einigen anderen externen SSDs, sehen wir, dass diese weiterhin sehr flott unterwegs ist!

 

Fazit

Die ADATA SE800 ist eine hervorragende externe SSD, wenn Ihr ein kompaktes und schnelles Modell sucht!

Adata Se800 Im Test 8

Diese kann lesend 942MB/s und 862MB/s schreibend erreichen, was sehr ordentlich ist! Damit alleine wäre die SE800 schon eins der schnellsten Modelle auf dem Markt. Hinzu kommen die kompakten Abmessungen, der Wasserschutz und das generell schicke Design.

Die ADATA SE800 kann ich Euch also mit gutem Gewissen empfehlen!

Adata Se800

AUKEYs kompaktes Kraftpaket! Das AUKEY PA-D3 USB C Ladegerät im Test

Mit dem PA-D3 hat AUKEY ein sehr spannendes universelles Ladegerät im Sortiment. Dieses besitzt neben einem High Power 60W USB C Port auch einen klassischen USB A Port.

Dies in Kombination mit den kompakten Abmessungen macht das PA-D3 zu einem sehr spannenden Reise-Ladegerät.

Aukey Pa D3 Usb C Ladegerät Im Test 6

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das AUKEY PA-D3 wirklich überzeugen? Kann es die Leistung von 60W auch auf Dauer liefern? Finden wir es im Test heraus.

An dieser Stelle vielen Dank an AUKEY für das zur Verfügung stellen des PA-D3 für diesen Test.

 

Das AUKEY PA-D3 USB C Ladegerät mit 60W Power Delivery im Test

Das erste was vielleicht beim AUKEY PA-D3 USB C Ladegerät auffällt, ist die Größe. Ja das AUKEY PA-D3 ist größer als das übliche Ladegerät welches bei einem Smartphone mit in der Box liegt, aber mit 64 x 68 x 29mm ist dieses für ein 60W USB C Ladegerät sehr kompakt!

Nicht vergessen, das AUKEY PA-D3 könnte ein Notebook laden! Diese kompakten Abmessungen bekommt AUKEY dank GaN Technologie hin.

Aukey Pa D3 Usb C Ladegerät Im Test 1

GaN steht für Galliumnitrid, welches in einigen der Bauteilen (Mosfets, Transistoren, Kondensatoren) des PA-D3 verwendet wird. Verglichen mit herkömmlichem Silizium bietet Galliumnitrid eine höhere Effizienz, was wiederum weniger Hitzeentwicklung bedeutet, was es wiederum erlaubt mehr Leistung in ein kleineres Gehäuse zu packen.

Galliumnitrid ist aber noch vergleichsweise „neu“ in diesem Bereich. Erst seit Anfang des Jahres sind hier erste Bauteile im Großhandel verfügbar, was sich natürlich in einem gewissen Preisplus niederschlägt.

Dennoch eine coole Technologie, welch dem AUKEY PA-D3 USB C Ladegerät seine kompakten Abmessungen erlaubt.

Aukey Pa D3 Usb C Ladegerät Im Test 2

Was das Gehäuse angeht setzt AUKEY auf seinen typischen matten Kunststoff, welcher hier tadellos verarbeitet ist. Leider ist dieser Kunststoff aber recht kratzempfindlich.

Optisch ist das AUKEY PA-D3 USB C Ladegerät sehr schlicht, abseits der farblich markierten Ports. Auf der Front des Ladegerätes finden wir einen orangenen USB C Port und einen grünen USB A Port.

Der USB A Port ist ein normaler 5V/2,4A USB Ausgang, welcher universell zu allen Geräten kompatibel ist. Der USB C Port hingegen unterstützt den Power Delivery Standard und ist der wahre Star der Show.

Warum? Der USB C Port kann satte 60W liefern bzw. 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/3A.

Aukey Pa D3 Usb C Ladegerät Im Test 3

Damit hat dieser USB C Port mehr als genug Leistung für Geräte wie dem Apple iPhone 11, dem Google Pixel 3, dem iPad Pro, der Nintendo Switch usw. Der USB C Port ist sogar in der Lage diverse Notebooks zu laden.

Im Falle eines 13 Zoll MacBook Pros und dem Dell XPS 13 kann das AUKEY PA-D3 USB C Ladegerät sogar das originale Ladegerät zu 100% ersetzen.

 

Ein erster Check

Starten wir mit der Frage ob denn AUKEY bei der angegeben Leistung die Wahrheit gesagt hat. Die Antwort darauf ist ja. Der USB A Port kann 2,4A liefern und der USB C Port 20V/3A.

Dabei war sogar die Hitzeentwicklung des Ladegerätes auch nach mehreren Stunden Volllast „unauffällig“. Klar dies lässt nur bedingt Rückschlüsse auf die Temperatur im Inneren zu, aber tendenziell scheint das AUKEY PA-D3 unproblematisch in diesem Punkt zu sein.

 

Ladetempo

Folgende Smartphones, Tablets und Notebooks habe ich stellvertretend am AUKEY PA-D3 getestet:

  • Huawei Mate 20 Pro
  • Samsung Galaxy S10+
  • Apple iPhone Xs Max
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple iPad Pro 11
  • Dell XPS 13 9380
  • Apple MacBook Pro 13
  • Nintendo Switch
  • Dell XPS 15 7590

Starten wir mit dem normalen USB Ausgang. Dieser ist okay! Wir haben hier natürlich einen normalen USB Ausgang ohne Schnellladestandards. Dieser ist aber für IOS und Android Smartphones sauber optimiert.

Ladetempo

So erreichte das iPhone 11 Pro über 10W Ladestrom, was für einen normalen USB Ausgang sehr ordentlich ist!

Kommen wir damit zu dem Punkt warum Ihr das AUKEY PA-D3 kauft, dem USB C Port. Dieser funktioniert wie beworben. Heißt Geräte die USB Power Delivery zum Laden/Schnellladen nutzen funktionieren einwandfrei.

Hierzu gehört das Apple iPhone, die iPads, aber auch die Nintendo Switch, Google Pixel und das Samsung Galaxy S10.

Aukey Pa D3 Usb C Ladegerät Im Test 8

Ja Samsung nutzt eigentlich Quick Charge als Ladestandard. Allerdings unterstützen viele von Samsungs Smartphones auch USB Power Delivery zum Schnellladen. Hierzu gehört das S8, S9, S10 und die jeweiligen Note Modelle. Vielleicht auch noch andere, aber dies kann ich nicht aus erster Hand bestätigen.

Bei Huawei ist dies etwas komplizierter. Huawei Smartphones unterstützen in der Regel den Huawei eigenen Super Charge Standard zum Schnellladen. Allerdings unterstützen auch einige Huawei Geräte (die Flaggschiffe ab P10) USB Power Delivery zum „Schnellerladen“.

Hierrüber geht’s schneller als regulär, aber langsamer als am originalen Ladegerät.

Spannend ist das AUKEY PA-D3 auch für Notebooks. 60W Leistung reichen hier für die meisten Geräte völlig aus! 13 Zoll Notebooks wie das Dell XPS 13 oder das Apple MacBook Pro 13 benötigen meist nur 45W. Hier kann das AUKEY PA-D3 also das originale Ladegerät voll ersetzen.

Bei 15 Zoll Notebooks, wie hier dem XPS 15, sieht dies etwas anders aus. Dennoch reichen 60W hier für ein gutes Ladetempo aus.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz an. Diese hängt wie üblich ein Stück weit vom gewählten Port und der Leistung/Spannung ab. Die meisten Ladegeräte verfügen bei höherer Auslastung über eine tendenziell höhere Effizienz, selbiges gilt auch bei höheren Spannungen.

Effizienz

Das AUKEY PA-D3 zeigt sich hier von seiner besten Seite, mit einer Effizienz von 84-91%!

Für ein USB Ladegerät sind dies Top Werte. Viele der einfacheren Modelle schaffen kaum 80% und selbst die besseren kommen meist nur auf 82-86%.

Eine spitzen Effizienz von 90%+ schaffen nur wirklich gute und moderne Ladegeräte.

 

Fazit

Das AUKEY PA-D3 ist ein Top Ladegerät, wenn Ihr auf der Suche nach einem kompakten Modell mit hoher Leistung auf dem USB C Port seid.

So ist das Ladegerät ideal für die aktuellen Apple Geräte. Dieses kann hier sowohl das iPhone und iPad schnellladen, wie aber auch viele der Apple Notebooks.

Im Falle des 13 Zoll MacBook Pros kann es sogar das originale Ladegerät voll ersetzen.

Aukey Pa D3 Usb C Ladegerät Im Test 5

Dies gilt aber nicht nur für Apple Geräte. USB Power Delivery ist ein sehr breit genutzter Standard, unter anderem auch von Dell, Samsung, Google oder Nintendo.

Ein großer Pluspunkt neben dem leistungsstarken USB C Port ist auch der klassische USB A Port. Man hat immer noch ein Gerät mit microUSB herumfliegen, welches sich nicht via USB C laden lässt.

Auch gut ist die hohe Effizienz des Ladegerätes. Mit 90%+ in der Spitze ist dieses absolut klasse!

Test, die Anker Soundcore Liberty 2 Pro true Wireless Ohrhörer!

Mit den Soundcore Liberty 2 Pro hat Anker vor kurzem seine neusten High End Bluetooth Ohrhörer vorgestellt. Diese sind nun auch endlich im Handel erhältlich.

Ich habe mich zugegeben sehr auf die Liberty 2 Pro gefreut. Der indirekte Vorgänger, die Liberty +, gehörten bzw. gehören immer noch zu meinen absoluten Lieblings true Wireless Ohrhörer und begleiten mich seit Ende 2017 regelmäßig.

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Test Review 14

Können hier die Soundcore Liberty 2 Pro in die großen Fußstapfen treten und zu meinem neuen täglichen Begleiter werden?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zurverfügungstellen der Liberty 2 Pro für diesen Test.

 

Die Anker Soundcore Liberty 2 Pro im Test

Das erste was an den Liberty 2 Pro auffällt, ist die schicke Ladebox! Diese ist mit 79 x 57 x 30mm mittelgroß und besitzt eine ovale Form.

Der Deckel wird spannenderweise nach hinten weggeschoben, was ein durchaus befriedigender Mechanismus ist, welcher auch etwas zum Spielen einlädt. Erfreulicherweise wirkt der Mechanismus recht robust und stabil!

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Test Review 15

Allgemein ist die Verarbeitung und Haptik der Ladebox top! Diese ist dem Preis von 100€+ durchaus angemessen.

Die Ladebox lässt sich entweder über einen USB C Port auf der Rückseite aufladen oder kabellos! Ja Ihr könnt die Ladebox der Soundcore Liberty 2 Pro einfach auf ein QI Ladegerät legen und diese lädt.

Bonuspunkte gibt es für die Gummi-Abdeckung auf dem USB C Port. Viele TWS Ohrhörer sind wassergeschützt, aber die Ladeboxen haben offene Ports in welche Wasser eindringen kann. Dies ist hier nicht der Fall.

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Test Review 2

Die Ohrhörer werden sicher via Magneten in der Box gehalten und lassen sich ohne viel fummeln einlegen.

Kommen wir damit zu den Ohrhörern. Diese sind hier vergleichsweise groß. Nicht ganz so riesig wie die SoundSport Free von Bose, aber durchaus ein Stück überdurchschnittlich.

Was die Verarbeitung angeht kann ich nicht klagen, genau wie über das Design. Die Ohrhörer besitzen eine ovale Rückseite aus einem grauen Kunststoff. Dort findet sich das SoundCore Logo und Schriftzug.

Die restlichen Ohrhörer bestehen entweder aus Silikon (Ohrstöpsel und Ohrbügel), oder aus einem matt schwarzen Kunststoff.

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Test Review 5

Eine Entscheidung, die ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist der Verzicht auf eine Touch Oberfläche. Normalerweise bevorzuge bei allen Geräten physische Tasten über kapazitative Tasten, nicht so bei true Wireless Ohrhörer.

Die Liberty 2 Pro besitzen jeweils eine kleine Taste auf der Oberseite, welche aber im Betrieb dämlich zu drücken ist.

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Test Review 3

Ich steuere meine Musik eh zu 99% direkt über das Smartphone, daher ist dies für mich kein NoGo. Aber die Musik-Steuerung direkt über die Ohrhörer ist nicht gut gelöst, sofern dies für Euch eine Relevanz hat.

Die Ohrhörer sind nach IP44 wassergeschützt. IP44 bedeutet, dass Regen den Ohrhörern nichts ausmacht, aber Ihr diese nicht untertauchen solltet.

Ein Vorteil der etwas größere Bauform ist klar die Akkulaufzeit die laut Anker bei 8 Stunden liegt. Ich kam auch +- 6,x Stunden bei Musik Wiedergabe, was Top ist! On the go lassen sich die Ohrhörer 3x von der Ladehülle aufladen.

 

Tragekomfort

Die Liberty 2 Pro sind zwar sehr große true Wireless Ohrhörer, aber die Passform war für meine Ohren soweit in Ordnung.

Die Ohrhörer sitzen ausreichend tief und störten kaum bis gar nicht. Aufgrund der Ohrhaken war auch der Halt soweit okay.

Wenn Ihr sehr kleine Ohren habt wäre ich vielleicht vorsichtig, aber im Allgemeinen würde ich den Liberty 2 Pro einen guten Tragekomfort bescheinigen.

 

Klang

Der spannendste Punkt ist immer der Klang. Wie schlagen sich hier die Soundcore Liberty 2 Pro?

Starten wir wie üblich am Anfang, also bei den Höhen. Anker setzt bei den Liberty 2 Pro eindeutig auf eine sehr lebendige Klangsignatur. Zu dieser gehören auch recht brillante und klare Höhen. Diese sind nicht zu scharf, zisch Geräusche tun nicht in den Ohren Weh, aber Anker hat die Höhen eindeutig etwas gepuscht.

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Test Review 10

Ich mag diese Klangsignatur gerne, von daher kann ich mir den sehr brillanten Höhen gut leben.

Die Mitten wiederum sind unauffällig bis leicht abgesenkt. Stimmen und Gesang wird gut wiedergegeben, aber man merkt, dass die Klangfülle eher durchschnittlich ausfällt.

Dies hat Anker sicherlich gemacht um für eine höhere Differenzierung zwischen Höhen und Tiefen zu sorgen und die Tiefen haben es in sich!

Mögt Ihr Ohrhörer mit einem sehr kräftigen Bass, dann werdet Ihr die Soundcore Liberty 2 Pro lieben! Der Bass ist hier eindeutig das stärkste Klangelement. Gerade auf höheren Lautstärken ist der Bass mächtig und auch schön tief!

Dieser neigt sich etwas in den Vordergrund zu drängen, aber dies auch nicht zu extrem. Die Soundcore Liberty 2 Pro können nicht nur durch den Bass überzeugen, aber dieser ist ein wichtiges Element.

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Die Kombination aus starkem Bass und brillanten Höhen sorgt für eine sehr hohe subjektive Dynamik. Musik klingt unheimlich lebendig und kraftvoll.

Klar dies ist nicht die beste Klangsignatur für Leute die neutrale Ohrhörer suchen. Habt Ihr Eure Musik aber gerne etwas spaßiger, dann sind die Ohrhörer ideal für Euch.

Die generelle Detail-Darstellung ist gut bis sehr gut. Die räumliche Darstellung schwankt etwas. Die Liberty 2 Pro gehen tendenziell mehr in die Tiefe als in die Breite. Allerdings sind die Ohrhörer hier dennoch ihrem Preis klar würdig.

Probleme mit der Bluetooth Verbindung oder Kompressionsartefakte hatte ich keine. Sowohl in Kombination mit Android wie auch IOS Geräten klag Musik Transparent (keine Klang-Artefakte hörbar).

 

Fazit

Ohrhörer und allgemein Audio Equipment ist Geschmackssache. Das Wichtigste ist zunächst, dass die Klangsignatur die Richtige für Euch ist.

Die Anker Soundcore Liberty 2 Pro sind sehr spaßige Ohrhörer. Spaßig bedeuteten recht brillante Höhen und ein mächtiger Bass. Gerade letzterer ist bei den Liberty 2 Pro ausgeprägt. Dies sind keine neutralen Ohrhörer!

Allerdings ist die spaßige Klangsignatur auch gut umgesetzt. Der Bass ist mächtig, aber wertig und überschattet auch nicht alles. Die Höhen sind klar und gut detailliert. Die Mitten könnten etwas voller sein, aber das geht bei der angestrebten Klangsignatur in Ordnung.

Kurzum Musik macht Spaß!

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Auch die generelle Verarbeitung und Haptik ist top! Gerade die Ladebox ist sehr gut gelungen inklusive der Möglichkeit diese kabellos zu laden.

Allerdings sind die Liberty 2 Pro auch etwas kräftigere Ohrhörer. In meinen größeren Ohren sitzen diese gut und bequem, habt Ihr aber sehr kleine Ohren könnten diese vielleicht etwas stören.

Ebenfalls nicht ganz optimal ist die Steuerung gelungen. Der Verzicht auf eine Touch Oberfläche war aus meiner Sicht ein Fehler. Musik werdet Ihr bei den Liberty 2 Pro nicht direkt an den Ohrhörern steuern, sondern über Euer Smartphone.

Positiv wiederum ist die Akkulaufzeit welche mit 6-8 Stunden klasse ist!

Kurzum, die größte Stärke der Liberty 2 Pro ist klar der Klang. Sucht Ihr ture Wireless Ohrhörer mit einem spaßigen Klang, dann könnt hier unbesorgt zugreifen. Die Liberty 2 Pro spielen +- auf dem Level der SoundSport Free von Bose was den Klang betrifft. Je nach Geschmack würde ich diese sogar noch etwas höher einstufen. Damit gehören die Soundcore Liberty 2 Pro zu den besten TWS Ohrhörer aktuell auf dem Markt!

Soundcore by Anker Liberty 2 Pro Upgrade, True Wireless Kabellose...

  • Sehr lebendiger und spaßiger Klang
  • Mächtiger Bass
  • Sehr wertige Ladebox
  • Kabelloses Laden und USB C
  • Hohe Akkulaufzeit
  • Generell guter Tragekomfort….
  • ….. aber die Ohrhörer sind recht groß
  • Die Steuerungstasten können nicht überzeugen

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Wertung