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Die Aiwa Prodigy Air True Wireless im Test

Aiwa könnte dem ein oder anderen von Euch noch etwas sagen. Aiwa war ein sehr bekannter japanischer Audio Hersteller. War? Aiwa wurde von Sony gekauft und im Jahr 2006 geschlossen.

Allerdings ist Aiwa nun zurückgekehrt! Mit dem Exos-9 bietet Aiwa beispielsweise einen sehr guten Bluetooth Lautsprecher an, welcher schon im Test überzeugen konnte.

Aiwa Prodigy Air True Wireless Im Test 11Was aber aktuell in keinem Line-up eines Audio Herstellers fehlen darf, sind true wireless Ohrhörer. So bietet Aiwa die Prodigy Air an.

Wollen wir uns da doch einmal im Test ansehen wie gut die Aiwa Prodigy Air True Wireless wirklich sind und ob diese empfehlenswert sind!

 

Die Aiwa Prodigy Air True Wireless im Test

Die Aiwa Prodigy Air bestehen wie in der Regel üblich aus zwei Komponenten, neben den beiden Ohrhörern befindet sich auch eine Transport/Ladebox mit Lieferumfang. Diese dürft Ihr nicht unterschätzen! Ihr werdet die Ladebox im Alltag sehr oft in der Hand haben, hier ist die Qualität dieser nicht unwichtig.

Aiwa Prodigy Air True Wireless Im Test 1Diese Ladebox ist bei den Aiwa Prodigy Air recht klassisch. Aiwa setzt auf die bekannte „Pillendosen-Form“. Die Ladebox ist also oval und mit ca. 72 x 40 x 34mm angenehm kompakt.

Beim Material setzt Aiwa auf einen matten Kunststoff, welcher sich recht gut anfühlt. Auch der Deckel ist schön festsitzend. Dieser wird über ausreichend starke Magnete geschlossen gehalten, ebenso werden Magnete genutzt um die Ohrhörer in der dafür vorgesehen Aussparung zu halten.

Aiwa Prodigy Air True Wireless Im Test 3Die Ladebox kann die Ohrhörer ca. 2,5x vollständig laden. Mit einer Ladung halten diese laut Aiwa 8 Stunden durch. Dies halte ich allerdings für recht hoch gegriffen. Bei einer Musikwiedergabe würde ich eher von guten 5-6 Stunden sprechen.

Was das Design angeht, heben sich die Ohrhörer etwas von der Masse ab. Die Prodigy Air sind vergleichsweise groß und dick gebaut. Nicht so groß und dick wie beispielsweise die SoundSport Free von Bose, aber überdurchschnittlich groß.

Aiwa Prodigy Air True Wireless Im Test 2Das Gehäuse besteht dabei komplett aus Kunststoff. Der Teil der mit Euren Ohren in Kontakt kommt ist aus mattem Kunststoff gefertigt, die Rückseite wiederum ist aus einem silbernen Kunststoff, welcher an die Optik von Aluminium erinnert.

In der Mitte der Rückseite finden sich Tasten zum Steuern der Ohrhörer. Dinge wie das Ein/Ausschalten werden aber automatisch beim Einlegen bzw. Herausnehmen aus der Ladebox abgewickelt.

Um die Taste auf der Rückseite ist bei beiden Ohrhörern eine recht auffällige blaue bzw. rote LED.

 

Tragekomfort

Die Aiwa Prodigy Air sind etwas größere true Wireless Ohrhörer, welche auf den ersten Blick eine etwas ungewöhnlichere Form haben.

Allerdings sitzen die Ohrhörer in meinen Ohren recht gut! Lediglich das Einsetzen erfordert eine leicht drehende Bewegung, damit die Ohrhörer richtig sitzen.

Anfangs kann dies etwas Gewöhnung erfordern, ist aber generell nicht unangenehm.

 

Klang

Soweit so gut, kommen wir aber nun zum Klang. Hier muss ich aus gegebenem Anlass meinen üblichen Aufbau etwas verändern. Normalerweise beginne ich immer bei den Höhen, allerdings müssen wir bei den Prodigy Air zunächst über den Bass sprechen.

Ja der Bass ist der Grund warum Ihr gegebenenfalls die Prodigy Air kaufen solltet/wolltet. Der Bass der Ohrhörer ist ein gutes Stück angehoben und klar das Zentrum des Klangs! Zudem besitzt dieser ein vergleichsweise großes Volumen. Hierdurch kann der Bass auf Wunsch ordentlich loshämmern, was gerade bei elektronischen Titeln viel Spaß macht!

Teils könnte der Tiefgang aber noch einen Hauch besser sein, aber für diese Preisklasse ist dies Kritik auf hohem Level. Generell macht der Bass sehr viel Spaß.

Aiwa Prodigy Air True Wireless Im Test 7Allerdings sind dies keine Ohrhörer für Nutzer die einen neutralen Klang suchen. So sind beispielsweise die Mitten eher etwas dünner. Stimmen werden ausreichend gut dargestellt, aber gerade wenn der Beat losgeht geraten diese schnell etwas in den Hintergrund.

Die Höhen müssen wir auch etwas zwei geteilt betrachten. Die oberen Höhen sind gut! Die unteren Höhen ähnlich wie die Mitten etwas dünn.

Hieraus resultiert ein recht dynamischer und aufgeweckter Klang. Eine weitere große klangliche Besonderheit ist die Räumlichkeit. Die Aiwa Prodigy Air klingen unheimlich breit und tief. Allerdings hatte ich hier glatt das Gefühl es würde eine Art leichter virtueller Raumklang im Hintergrund arbeiten.

Wie gut Euch dies gefällt, hängt von Eurem Geschmack ab. Mögt Ihr einen etwas puristischeren Klang, dann sind die Aiwa Prodigy Air eher weniger etwas für Euch. Hört Ihr aber beispielsweise viel elektronische Musik, dann könnte ich mir vorstellen, dass dies anders aussieht.

 

Fazit

Es gibt sehr viele sehr gute true Wireless Ohrhörer auf dem Markt. Es ist hier nicht ganz einfach aus der Masse hervorzustechen. Den Aiwa Prodigy Air gelingt dies aber durchaus!

Dies liegt primär am Klang. Ich will hier nicht sagen, dass dieser besonders gut oder besonders schlecht ist, verglichen mit gängigen Modellen in dieser Preisklasse. Allerdings besitzen die Aiwa Prodigy Air eine recht ungewöhnliche Klangsignatur.

Aiwa Prodigy Air True Wireless Im Test 13Die Ohrhörer haben einen sehr ausgiebigen Bass und klingen unheimlich voluminös, fast schon etwas bauchig. Hinzu kommt eine sehr starke Räumlichkeit.

Ja die Prodigy Air heben sich bei der Klangsignatur ein gutes Stück von der gängigen TWS Ohrhörern ab.

Hier müsst Ihr entscheiden. Gefällt Euch die beschriebene Klangsignatur? Dann spricht nichts gegen die Aiwa Prodigy Air! Die Ohrhörer sitzen soweit bequem, auch wenn sie etwas groß sind, und konnten im Alltag überzeugen.

Welche Powerbanks und Ladegeräte eignen sich für das Apple MacBook Pro 16?

Apple war mit seinen MacBooks einer der ersten Hersteller, der auf einen USB C Ladeport setze. Dabei waren MacBooks was das Laden anging immer sehr unproblematisch!

Im Grunde konntet Ihr die MacBooks einfach an jeder x beliebigen Powerbank mit einem passenden USB C Kabel laden mehr dazu hier https://techtest.org/das-apple-macbook-pro-via-powerbank-laden-welche-powerbank-eignet-sich-und-wie-funktioniert-das-ganze/

Aber dies galt für das alte 13 Zoll und 15 Zoll MacBook Pro. Wie sieht es hier beim neuen 16 Zoll MacBook Pro aus?

Welche Powerbanks Und Ladegeräte Eignen Sich Für Das Apple Macbook Pro 16 20

Ist dieses weiterhin sehr unproblematisch was das Laden an Powerbanks und 3. Anbieter Ladegeräten angeht? Oder benötigt Ihr hier aufgrund der höheren Leistung und des größeren Displays eine spezielle Powerbank? Falls ja welche?

Wollen wir doch einmal all diese Fragen klären. Wie lädt das neue Apple MacBook Pro 16 und was für Ladegeräte und Powerbanks benötigt Ihr?

 

Die Basis, wie lädt das MacBook Pro 16?

Das Apple MacBook Pro 16 lädt ausschließlich via USB C. Apple setzt hier aber nicht auf einen eigenen Standard, sondern auf das „USB Power Delivery Protokoll“.

USB Power Delivery, auch USB PD genannt, ist ein offener Standard welcher es erlaubt bis zu 100W über einen USB C Port zu übertragen.

Wichtig ist hier das „bis zu 100W“. Einzelne Geräte benötigen viel weniger Leistung und viele Ladegeräte und Powerbanks können auch nicht die theoretisch maximal möglichen 100W liefern.

Da es sich bei USB PD um einen offenen Standard handelt, nutzen auch viele Hersteller abseits von Apple diesen. Beispielsweise Nintendo setzt bei der Switch auch auf USB Power Delivery, genau wie Google bei seinem Pixel und Dell bei seinem XPS 13.

Das beim Apple MacBook Pro 16 beiliegende Ladegerät (A2166) kann bis zu 96W liefern oder genau genommen 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/4,7A.

Welche Powerbanks Und Ladegeräte Eignen Sich Für Das Apple Macbook Pro 16 1

USB Power Delivery arbeitet mit verschiebenden Spannungsstufen. Smartphones nutzen in der Regel die 5V oder 9V Stufe, Tablets und die Nintendo Switch die 15V Stufe und Notebooks die 20V Stufe.

Dies unterscheidet auch USB Power Delivery Ladegeräte und Powerbanks von regulären Modellen. Letztere konnten nur 5V oder vielleicht 9V bei Quick Charge liefern, was aber meist für Notebooks zu wenig ist.

Aber an welchen Quellen kann das MacBook Pro 16 generell laden?

LadetempoHier gilt anscheinend das Gleiche wie bei den anderen MacBook Pros mit USB. Das kann an so ziemlich allem laden.

Das MacBook Pro 16 akzeptiert ALLE USB Power Delivery Leistungsstufen! Sogar am 18W Ladegerät des iPhone 11 Pro kann das MacBook Pro 16 laden.

Welche Powerbanks Und Ladegeräte Eignen Sich Für Das Apple Macbook Pro 16 13

Welche Powerbanks Und Ladegeräte Eignen Sich Für Das Apple Macbook Pro 16 16

Selbst an nicht USB C Ladegeräten kann das MacBook Pro 16 laden! Einfach ein USB A auf USB C Kabel verwenden und Go. Ich vermute das MacBook Pro 16 könnte sogar am ganz alten iPhone 5W Ladegerät laden, leider finde ich davon keins um diese Theorie zu überprüfen.

 

Wie viel Watt braucht das MacBook Pro 16?

Das MacBook Pro 16 kann mit bis zu 96W laden und benötigt mindestens 5W. Letzteres bedeutet aber nicht das es eine gute Idee ist ein MacBook Pro 16 an einem 5W Netzteil zu laden.

Nutzt Ihr das Notebook parallel benötigt dieses auch Energie. Nutz Ihr nun ein 5W USB Netzteil, dann wird sich der Akku des MacBook parallel weiter entladen, wenn auch langsamer.

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Damit sich der Akku langsam füllt benötigt Ihr im Office Betrieb mindestens ein 18W Netzteil. Habt Ihr X Programme im Hintergrund offen, dann 30W oder mehr.

Betreibt Ihr Foto oder Videobearbeitung, dann sind gegebenenfalls 60W oder mehr nötig, da das MacBook Pro 16 auch mehr Energie benötigt. Kommt diese nicht aus dem angeschlossenen Netzteil, dann wird zusätzlich auf den Akku zugegriffen.

Es ist also nicht schlimm wenn Ihr eine 30W Powerbank habt und kurz eine intensive Tätigkeit ausführt. Was fehlt wird nur aus dem Akku genommen.

Generell würde ich Euch aber eine 45W+ Powerbank empfehlen. Alles drunter ist bei solch einem großen Notebook suboptimal, wenn auch möglich.

 

Powerbanks und das Apple MacBook Pro 16, was eine kleine Zicke!

Wichtig Stand 03.02.2020 und Mac OS Catalina 10.15.3 und MacBook Pro (16 Zoll, 2019).

Während das Apple MacBook Pro 13 und 15 noch so ziemlich alle Powerbanks akzeptiert hat, ist das MacBook Pro 16 eine absolute Zicke!

Es gibt beim MacBook Pro 16 ein sehr merkwürdiges Problem in Kombination mit Powerbanks. Verbinden wir beispielsweise die Xtorm XB303 (60W USB PD) mit dem MacBook Pro 16, dann zeigt das MacBook zwar an es würde laden, tut es aber nicht!

Mithilfe eines Power Meters kann ich sehen, dass die Powerbank bzw. die Verbindung anspringt ausgeht, anspringt, ausgeht usw. dies in einem sehr schnellen Takt.

Dies könnte potenziell die Elektronik der Powerbank beschädigen oder noch schlimmer die des MacBooks.

Welche Powerbanks Und Ladegeräte Eignen Sich Für Das Apple Macbook Pro 16 10

Jetzt wird es noch merkwürdiger. Während des Tests hat sich das MacBook Pro 16 plötzlich entschieden sein Verhalten zu ändern. Ganz plötzlich (nein dazwischen lag kein Update oder auch nur Neustart) funktionierten die Powerbanks die ursprünglich nicht funktionierten, aber nur mit 15W maximal (5V/3A)?!

Dennoch auch wieder klar gesagt, die meisten Powerbanks funktionieren.

Leistung Funktioniert?
Anker PowerCore 10000 PD 18W Ja
Anker PowerCore+ 26800 30W Ja
BatPower PDE 2 60W Ja
Charmast W2010 18W Ja
Dell Power Bank Plus PW7018LC 60W Ja
Omars OMPB20KPLT 40W Ja
Omars OMPB24PW 45W Ja
OmniCharge Omni Mobile 25600 Pro 60W Ja
PowerAdd P2 45W Ja
PowerOak K3 60W Ja
RAVPower RP-PB067 15W Ja
RAVPower RP-PB201 60W Nein*
Xtorm XB203 45W Ja
Xtorm XB302 45W Nein*
Xtorm XB303 60W Nein*
Zendure ZDPX6PD 45W Ja
ZIM Powerbank 40W Ja

Warum gerade die aktuellen Modelle von Xtorm und die RAVPower RP-PB201 Probleme machen kann ich Euch nicht sagen. Schade, denn dies wären die Modelle die ich Euch vermutlich primär empfohlen hätte.

Das Problem bei diesen drei Powerbanks wird aber auf Seiten des MacBook Pro 16 liegen. Das 13 Zoll MacBook Pro, das iPad Pro, das Dell XPS 15 usw. laufen problemlos an diesen Modellen. Es würde mich hier also nicht wundern wenn irgendwann ein FW Update des MacBook Pro 16 diese Probleme behebt.

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Mein Tipp, solltet Ihr eine Powerbank kaufen, kauft Euch ein USB C Power-Meter dazu. Diese gibt es für ca. 16€ (siehe hier) und geben Euch Gewissheit was gerade beim Laden passiert.

Kleine Anmerkung, die OmniCharge Omni Mobile 25600 Pro ist teilweise auch etwas zickig, allerdings auf andere Art und Weise. Ihr müsst hier zunächst die Powerbank einschalten und dann mit dem Notebook verbinden, ansonsten lädt das Notebook die Powerbank.

 

USB Ladegeräte und das MacBook Pro 16, keine Probleme

Interessanterweise konnte ich auf Seiten von 3. Anbieter USB C Ladegeräten keine Probleme in Kombination mit dem MacBook Pro 16 finden.

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Folgende Modelle habe ich getestet:

Leistung Funktioniert?
Anker PowerPort Atom III Slim 45W Ja
Anker PowerPort III Mini 30W Ja
Apple 18W A1692 18W Ja
Apple 61A A1718 61W Ja
Apple 96W A2166 96W Ja
AUKEY PA-D5 60W Ja
Inateck CC01001 60W Ja
RAVPower PD Pioneer 30W Ja
tizi Tankstation Pro 4x 60W Ja
Ugreen CD137 18W Ja
Xtorm USB Power Hub Edge XPD20 60W Ja

Bei solch einem teuren Notebook würde ich Euch natürlich auch zu einem guten USB Ladegerät raten, prinzipiell kommt das MacBook Pro 16 aber anscheinend mit allem klar was Ihr auf dem Markt finden könnt.

 

Das USB C Kabel ist wichtig!

Wichtig! Normale USB C Kabel können maximal 3A bzw. 60W übertragen. Für mehr als 3A sind spezielle USB C Kabel von Nöten. Diese besitzen neben einem größeren Adernquerschnitt einen sogenannten E-Marker.

Der E-Marker ist ein Chip, welcher dem Ladegerät und dem angeschlossenen Gerät mitteilt, dass das Kabel wirklich bis zu 5A schaffen kann. Ist dieser E-Marker nicht vorhanden wird das Ladetempo automatisch auf 3A gedrosselt, egal ob das Kabel mehr könnte oder nicht.

Leider sind dementsprechend solche 5A bzw. 100W USB C auf USB C Kabel recht teuer und auch etwas exotisch.

Theoretisch sollte das MacBook Pro 16 alle Ladekabel akzeptieren! Ohne E-Marker mit bis zu 60W, mit E-Marker mit bis zu 100W. Ihr braucht hier kein Apple Kabel kaufen, auch wenn diese eine sicher funktionierende Wahl sind (leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass die 5A Kabel teils etwas zickig sind).

 

Kann ich mein iPhone am MacBook Pro Ladegerät laden?

Ihr könnt grundsätzlich alle USB C Geräte oder sogar das iPhone (mit dem passendem Adapter Kabel) am Ladegerät des MacBooks laden.

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Sogar das Dell XPS 15 lässt sich problemlos am Apple Ladegerät laden. USB C ist was Feines.

 

Fazit und Empfehlungen

Ich hoffe dieser kleine Artikel konnte Euch etwas weiterhelfen. Wie auch schon die älteren Apple MacBooks ist auch das MacBook Pro 16 recht problemlos was das Aufladen an Powerbanks oder 3. Anbieter USB C Ladegeräten angeht.

Das MacBook Pro 16 akzeptiert 5V, 9V, 15V und 20V Spannungen via USB Power Delivery und kann mit 5W bis 96W geladen werden. Ja Ihr könnt das MacBook Pro 16 einfach am Ladegerät Eures iPhones laden, dauert halt nur länger.

Welche Powerbanks Und Ladegeräte Eignen Sich Für Das Apple Macbook Pro 16 6Wollt Ihr das MacBook Pro 16 parallel nutzen, dann solltet Ihr aber größere Ladegeräte/Powerbanks nutzen, um zu verhindern, dass sich das Notebook trotz angeschlossenem Ladegerät weiter entlädt.

Leider gibt es zum Zeitpunkt des Tests ein paar Inkompatibilitäten zu einigen Powerbanks. Eventuell werden diese irgendwann via Software Update gefixt, aktuell gilt aber etwas Vorsicht gerade bei den aktuellen Xtorm Powerbanks.

Folgende Powerbanks würde ich Euch aktuell für das Apple MacBook Pro 16 empfehlen:

Kauft Euch vielleicht noch ein kleines Power-Meter dazu, dann könnt Ihr das Laden etwas besser überwachen, falls sich hier nach X Updates mal was ändern sollte.

Welche Powerbanks Und Ladegeräte Eignen Sich Für Das Apple Macbook Pro 16 2Auf Seiten der stationären Ladegeräten kann ich Euch nur das originale Apple Ladegerät voll empfehlen. Warum? Es gibt einfach kaum 3. Anbieter Modelle mit +-100W. Sucht Ihr aber nach einem zweit Ladegerät, dann würde ich folgende Modelle empfehlen:

Habt Ihr noch Fragen oder Anmerkungen, dann haut diese in die Kommentare.

60W USB PD + 36000mAh Kapazität, die PowerOak K3 Powerbank im Test

Powerbanks mit USB C Ports die in der Lage sind Notebooks zu laden, sind nichts mehr ganz Neues. Allerdings haben die meisten hier auf de Markt verfügbaren Modelle einen kleinen Nachteil, die Kapazität.

26800mAh ist hier in der Regel das Höchste der Gefühle. Aber darf es vielleicht auch etwas mehr sein? Dies hat sich zumindest PowerOak mit der K3 gedacht!

Poweroak K3 Powerbank Review Test 9Diese Notebook Powerbank bringt satte 36000mAh mit, wie auch einen leistungsstarken USB C Port.

Preislich ist diese zwar mit rund 140€ sicherlich kein Mitnahmeartikel, aber auch nicht völlig überteuert. Zumindest dann wenn die Leistung stimmt. Wollen wir das doch einmal im Test der PowerOak K3 herausfinden!

 

Die PowerOak K3 133Wh 36000mAh Powerbank im Test

Das Wichtigste was Euch beim Kauf der PowerOak K3 bewusst sein sollte, sind die Abmessungen. Mit 13,6 x 2,6 x 19,8 cm ist die Powerbank riesig und klar eins der aller größten Modelle das ich bisher getestet habe.

Poweroak K3 Powerbank Review Test 1Diese ist nicht für die Hosentasche geeignet! Allerdings ist die PowerOak K3 auch nicht völlig übertrieben groß, gerade wenn wir diese beispielsweise mit der Xtorm XB203 Power Bank Infinity 27.000 vergleichen.

Die PowerOak K3 hat nun mal gute 10000mAh mehr als jede normale Powerbank. Hierdurch überschreitet die Powerbank aber die 100Wh Grenze. Bedenkt dies auf Flugreisen, wo oftmals maximal 100Wh „am Stück“ erlaubt sind. Hier gibt es aber noch Unterschiede von Fluggesellschaft zu Fluggesellschaft. So erlaubt die Lufthansa beispielsweise 160Wh (mit vorher erfragter Genehmigung).

Poweroak K3 Powerbank Review Test 5
Im Größenvergleich mit der Xtorm XB203

Was das Design angeht, ist die PowerOak K3 recht klassisch. Wir haben hier eine große silberne Powerbank vor uns. Das Basis-Gehäuse besteht dabei aus Aluminium, die Endstücke allerdings aus Kunststoff.

Was die Verarbeitung angeht, ist die PowerOak K3 Okay. Diese ist nicht übermäßig filigran und könnte an den Übergängen zwischen Aluminium und Kunststoff noch etwas feiner sein, aber die Powerbank macht generell einen guten Eindruck.

 

Die Anschlüsse der PowerOak K3

Auf der Front verfügt die PowerOak K3 über zwei DC Ports, einen USB C Port und zwei mal USB A.

Bei den USB A Ports handelt es sich um normale 5V 2,1A Ports, für Smartphone und Tablet. Schnellladestandards werden über diese Ports leider nicht unterstützt.

Poweroak K3 Powerbank Review Test 3Bei den DC Ports handelt es sich einmal um einen Eingang und um einen Ausgang. Der Eingang ist für das beiliegende Ladegerät. Dieses verfügt über 12,6V und 2,5A, also 31,5W.

Der Ausgang wiederum ist für Notebooks, im speziellen ältere MacBooks mit Magsafe. Für Magsafe 1 Notebooks liegt auch bereits der passende Adapter mit im Lieferumfang. Der DC Ausgang hat 16,8V und maximal 3,5A, also 58,8W.

Poweroak K3 Powerbank Review Test 4Für neuere MacBooks und auch diverse Windows Notebooks, die Nintendo Switch, Apple iPhone usw. ist der USB C Ausgang da. Dieser unterstützt USB Power Delivery als Ladestandard, welcher diesen universell kompatibel macht.

Der USB C PD Port kann bis zu 60W ausgeben bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3A.

 

Die Kapazität

PowerOak gibt die Kapazität der Powerbank mit 133Wh bzw. 36000mAh an. Normalerweise prüfe ich die Kapazität einer Powerbank immer am USB A Port bei 5V/1A. Hier konnte ich 110,67Wh messen bzw. 29910mAh.

Allerdings bei Hochleistungspowerbanks ist mir etwas aufgefallen. Diese entfalten oftmals ihre volle Kapazität erst bei höheren Lasten.

KapazitätSo auch hier! Das beste Ergebnis konnte ich bei 9V/1A mit 130,82Wh bzw. 35356mAh messen. Aber auch bei anderen höheren Spannungsstufen war die effektive Kapazität höher als am USB A Port mit 5V/1A.

Temperatur Poweroak K3
Temperaturentwicklung unter Volllast

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der PowerOak K3 getestet:

  • Dell XPS 15 7590
  • Dell XPS 13 9380
  • Apple MacBook Pro 13 late2016
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple iPad Pro 11
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Moto G8 Plus

LadetempoStarten wir mit einer kleinen Auffälligkeit. Das Dell XPS 15 7590 wollte nicht an der Powerbank laden! Ganz im Gegenteil, das Notebook wollte die Powerbank mit 11W laden. Egal was ich versucht habe, erst die Powerbank einschalten, dann Kabel in die Powerbank, dann ins Notebook, andere Kabel usw. entweder passierte nichts oder das Notebook lud die Powerbank.

Ich bin mir hier nicht ganz sicher wem ich die Schuld geben soll, denn das XPS 13 9380 wie auch das Apple MacBook Pro 13 ließen sich tadellos von der Powerbank mit vollem Tempo laden.

Im Gegenzug lässt sich das XPS 15 aber auch in der Regel problemlos von ausreichend leistungsstarken Powerbanks (wie die PowerOak K3 eine ist) laden. Hier scheint es also eine merkwürdige Inkompatibilität zu geben.

Poweroak K3 Powerbank Review Test 11Generell erwarte ich aber, dass die absolute Mehrheit aller via USB C ladbaren Notebooks auch an der PowerOak K3 laden.

Ähnliches gilt auch für Smartphones und Tablets. Die Apple iPhones ab dem iPhone 8, wie auch die iPad Pros können via USB Power Delivery schnellladen. Dies funktioniert auch tadellos am USB C Port der PowerOak K3 tadellos!

Auch viele andere Smartphones wie das Samsung Galaxy S10 usw. können via USB PD am USB C Port schnellladen.

Die beiden normalen USB Ports bieten wiederum ein gutes normales Tempo. Diese sind sauber für IOS und Android Geräte optimiert, bieten aber halt nur die typische 5V Spannung.

 

Wiederaufladetempo

Ihr könnt die PowerOak K3 entweder mit dem beiliegenden Netzteil laden oder über den USB C Port. Letzterer akzeptiert 5V oder 20V Spannung.

WiederaufladetempoDas beiliegende Ladegerät lädt die Powerbank 30-35W, via USB C könnt Ihr bis zu 55W erreichen. Hierdurch lädt die Powerbank trotz ihrer hohen Kapazität recht flott.

 

Fazit

Ihr sucht eine Notebook Powerbank mit einem extra Schuss an Kapazität? Dann könnte die PowerOak K3 das richtige Modell für Euch sein!

Das wichtigste Merkmal an der PowerOak K3 ist die Kapazität von 36000mAh, welche in meinem Test auch durchaus knapp erreicht werden (35356mAh). Notebooks laden meist nicht zu 100% effizient, zudem werden viele Energiesparmaßnahmen über Bord geworfen wenn Ihr eine Powerbank anschließt. Etwas mehr verfügbare Kapazität ist also nicht zu verachten.

Poweroak K3 Powerbank Review Test 8Bedenkt aber dabei, dass die PowerOak K3 auch eine sehr große Powerbank ist, womit ich mich diesmal auf die Abmessungen beziehe.

Neben der Kapazität ist der 60W USB C Port das nächste wichtige Merkmal. Dieser erlaubt es Notebooks schnell und universell aufzuladen. Kann Euer Notebook via USB C Laden? Dann einfach die Powerbank verbinden und losgeht’s. Allerdings zeigte sich in meinem Test eine merkwürdige Inkompatibilität mit dem XPS 15, welche dazu führte, dass das Notebook die Powerbank lud und nicht umgekehrt.

Das Dell XPS 13, Apple MacBook Pro 13 wie auch alle getesteten Smartphones und Tablets funktionierten aber 1a, daher halte ich dies für einen kleinen Ausreißer.

Generell kann ich also mit gutem Gewissen eine Empfehlung für die PowerOak K3 aussprechen, sofern Ihr die Mischung aus extra großer Kapazität und der Möglichkeit Notebooks zu laden sucht.

Die AZIO Retro Classic BT Tastatur im Test

Tastaturen gibt es viele auf dem Markt. Die meisten etwas wertigeren mechanischen Modelle richten sich allerdings an die Gamer unter Euch.

Was aber wenn Ihr nicht so auf den Gamer Look steht? Vielleicht wollt Ihr ja viel eher eine stylische Retro Tastatur, mit moderner Technik.

Die Azio Retro Classic Bt Tastatur Im Test 10Genau dies soll die AZIO Retro Classic BT bieten! Neben dem wertigen Retro Look soll die Tastatur mithilfe von mechanischen Tastern und der Möglichkeit der kabellosen Nutzung überzeugen.

Hierfür möchte AZIO aber auch gleich 220€ haben. Ist dieser Preis gerechtfertigt? Finden wir genau dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an AZIO für das Zurverfügungstellen der AZIO Retro Classic BT!

 

Die AZIO Retro Classic BT im Test

Wie der Name schon verrät handelt es sich bei der Retro Classic BT um eine „Retro“ Tastatur. Diese soll also in einem gewissen Rahmen die Optik einer edlen Schreibmaschine imitieren, was auch durchaus gelingt.

Die Azio Retro Classic Bt Tastatur Im Test 1Grundsätzlich haben wir hier erst einmal eine „normale“ QWERTZ Tastatur inklusive Nummernpad usw. vor uns. Diese unterscheidet sich aber beim Design natürlich massiv von den normalen Tastaturen.

Das Auffälligste sind die Tasten, welche hier rund gehalten sind und über der Basisplatte „schweben“. Die Tasten selbst bestehen aus zwei Elementen, der Mitte aus Kunststoff, welcher ein wenig nach Leder aussehen soll, und einem Kunststoff-Rahmen, welcher eine Metall Optik besitzt.

Die Azio Retro Classic Bt Tastatur Im Test 4Die Basisplatte der Tastatur besteht allerdings sogar wirklich aus Leder inklusive Metallrahmen, was der AZIO Retro Classic BT eine gewisse Wertigkeit verleiht.

Allgemein was die Verarbeitung und Haptik angeht kann ich nicht klagen. Die Tastatur ist sehr schwer und massiv! Ein Verwinden ist selbst mit viel Kraft unmöglich.

Dies liegt natürlich auch an der vergleichsweise hohen Dicke der Tastatur, von rund 26mm in der Mitte.

Die Azio Retro Classic Bt Tastatur Im Test 5Eine Handballenauflage legt AZIO leider nicht bei, allerdings spannenderweise lassen sich die dicken Gummi Füße ausfahren. Anstelle also auf die meist üblichen Gummi-Klips zum Anwinkeln der Tastatur zu setzen hat sich AZIO hier etwas massiveres ausgedacht.

Klasse!

Klasse sind auch die Verbindungsoptionen. Die Retro Classic BT verfügt zunächst über einen USB C Port auf der Rückseite, über welchen Ihr die Tastatur mit Eurem PC oder Mac verbinden könnt.

Zudem findet sich auf der Rückseite auch ein kleiner Schalter, welcher Euch erlaubt die Tastatur an einen PC oder Mac anzupassen. Ebenso könnt Ihr von hier aus die Bluetooth Funktionalität starten.

Die Azio Retro Classic Bt Tastatur Im Test 8Ja die Tastatur kann auch kabellos genutzt werden. Der verbaute Akku hält selbst mit Hintergrundbeleuchtung „ewig“. AZIO spricht von einem 5000mAh Akku der verbaut ist, was RIESIG ist! Zum Vergleich eine Corsair K63 hat einen 2950mAh Akku und erreicht damit dicke 24 Stunden Nutzungsdauer.

Interessanterweise verfügt meine AZIO Retro Classic BT sogar über einen 6000mAh Akku, welcher einfach über eine Klappe auf der Unterseite erreichbar ist.

 

Layout

Immer wieder ist es beeindruckend zu sehen, dass auch kleinere Hersteller es schaffen für den deutschen Markt ein vernünftiges Layout.

So setzt die AZIO Retro Classic BT weitestgehend auf ein klassisches QWERTZ Layout, inklusive Nummern-Pad.

Weitestgehend?  Alle Tasten entsprechen soweit dem QWERTZ Standard mit Ausnahme von Enter. Die Enter Taste ist hier schmal und im Gegenzug die „#“ Taste etwas verschoben. Mich würde nicht wundern, wenn AZIO Probleme mit hohen Tasten hatte, denn davon gibt es keine auf der Tastatur.

Die Azio Retro Classic Bt Tastatur Im Test 13Eine weitere kleine Besonderheit sind die Beschriftungen. Beispielsweise Druck, Entf usw. sind nicht beschriften, sondern nur mit Symbolen versehen.

Die runden Tasten bieten weniger Platz für Text, hier hätte dies daher vermutlich komisch ausgesehen.

Gesonderte Multimedia-Tasten besitzt die AZIO Retro Classic BT leider nicht. Allerdings sind beispielsweise die F Tasten mit Multimedia Funktionen doppelt belegt.

 

Taster und Tippgefühl

In der Retro Classic BT sind „AZIO Typelit Mechanical Switche“ verbaut. Hierbei handelt es sich um mechanische Taster des asiatischen Herstellers Kailh. Kailh ist im Bereich der mechanischen Taster gut bekannt und gehört zu den besseren Herstellern.

Um was für einen Taster es sich genau handelt kann ich Euch nicht sagen. Tatsächlich scheint es sich hier um einen „einzigartigen“ Taster zu handeln welcher von Kailh für AZIO gebaut wird.

Die Azio Retro Classic Bt Tastatur Im Test 14AZIO beschreibt den Taster als „Tactile & Clicky Feedback“, was auch zutrifft. Das Druckgefühl ist mit einem CHERRY MX BLUE vergleichbar.

Generell würde ich das Tipp-Gefühl als sehr angenehm und wertig einstufen. Aufgrund der Tactile & Clicky Tasten bekommen wir auch etwas das „Schreibmaschinen-Gefühl“. Die Tasten erzeugen beim Drücken ein angenehmes Klicken, welches sehr sauber klingt. Die Tastatur hallt nicht groß nach, was vermutlich an der Massivität des Gehäuses liegt.

Was allerdings auch auffällt ist ein etwas höherer Tastenwiderstand, gerade verglichen mit den üblichen MX Tastern.

Bonuspunkte gibt es wiederum für die sehr gute Stabilisierung der längeren Tasten, welche hier absolut vorbildlich ist! Gerade die Leertaste fühlt sich an jeder Stelle gleich an. Das bekommen einige große Hersteller nicht so gut hin.

Die Azio Retro Classic Bt Tastatur Im Test 15Sehr positiv wurde ich auch von der Tastenform überrascht. Ich kam mit den runden Tasten sehr gut klar! Diese erforderten keine große Gewöhnung und erlaubten mir schnell ein zufriedenstellendes Tipp-Ergebnis. Genau genommen fand ich diese Tastenform angenehmer als normale eckige Tasten.

Was ich etwas weniger angenehm fand war die recht hohe Dicke der Tastatur. Ich bin flachere Tastaturen gewöhnt, da war die AZIO Retro Classic BT doch „etwas Anderes“.

Erfreulicherweise verfügt die AZIO Retro Classic BT trotz des Retro Ansatz über eine Hintergrundbeleuchtung, welche für mich seit Jahren ein Muss ist. Diese ist hier nicht super hell, aber ausreichend.

 

Fazit

Ihr kauft die AZIO Retro Classic BT natürlich in erster Linie aufgrund der Optik. Sucht und wollt Ihr solch eine retro Tastatur? Nein? Dann braucht Ihr auch nicht weiterlesen.

Ja? Dann wird’s interessant. Generell hat AZIO einen sehr guten Job gemacht! Die Tastatur ist schick, wertig und vor allem auch gut nutzbar.

Die Azio Retro Classic Bt Tastatur Im Test 12Die verwendeten Taster sind wertig und angenehm zu nutzen, mit einem schönen und nicht anstrengenden Klang. Auch das Layout ist soweit gelungen und entspricht dem Standard, mit Ausnahme der Enter Taste. Lediglich ist die Tastatur etwas dick für meinen Geschmack, aber dies ist kein NoGo.

Auf Wunsch könnt Ihr die AZIO Retro Classic BT auch komplett kabellos nutzen. Der verbaute Akku hält hier ewig (ohne Beleuchtung über ein Jahr!).

Über den Preis kann man sich natürlich streiten. 220€ für eine Tastatur ist nicht wenig, allerdings für ein Design Objekt, das auch noch gut umgesetzt ist, sicherlich auch nicht zu viel.

Hier kommt es nun auf Euch an!

Günstiges Power Delivery Ladegerät aus China, das Baseus TC-012PD im Test (6,xx€)

USB Power Delivery ist der Ladestandard der Zukunft. Bereits aktuell nutzen einige der wichtigsten Smartphones diesen Standard, unter anderem die Modelle von Apple.

Dementsprechend sind aber auch die Ladegeräte vergleichsweise teuer. Wobei teuer hier natürlich relativ ist. Ihr bekommt einfache 18W USB PD Ladegeräte für +-15€ bei Amazon.

Baseus Tc 012pd Im Test 5Aber es geht natürlich noch günstiger! Bei AliExpress finden sich duzende Modelle für unter 10€. Ich habe mir hier einfach mal das Baseus TC-012PD bestellt. Zum Zeitpunkt meiner Bestellung hat dieses 6,22€ gekostet.

Aber kann ein 18W USB Power Delivery Ladegerät für 6,22€ etwas taugen? Finden wir es im Test heraus.

 

Das Baseus TC-012PD im Test

Für einen solch niedrigen Preis darf man bei der Verarbeitung und dem Formfaktor keine Wunder erwarten. Diese bietet das Baseus TC-012PD auch nicht!

Baseus Tc 012pd Im Test 1Ihr erhaltet hier ein ganz einfaches Stecker Netzteil, welches komplett aus Hochglanz-Kunststoff gefertigt ist. Nicht mein bevorzugtes Material!

Ihr müsst das Baseus TC-012PD nur schief ansehen und es hat Kratzer und Fingerabdrücke.

Baseus Tc 012pd Im Test 2Auch das Gehäuse ist mit 50 x 43 x 26mm nicht übermäßig kompakt, aber auch nicht zu groß. Wir haben hier halt ein absolutes Standard Ladegerät vor uns.

Dies gilt auch für die Anschlüsse. Das Baseus TC-012PD bietet uns genau einen USB C Port.

Baseus Tc 012pd Im Test 3Dieser kann 18W Leistung nach dem Power Delivery Standard liefern. Genau genommen 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A. Interessanterweise unterstützt das Ladegerät ähnlich wie bei Quick Charge auch variable Spannungen, also Spannungen abseits der üblichen Stufen.

Laut Hersteller werden hier 3,3V-5,9V/3A oder 5,9V-11V/1,6A zusätzlich unterstützt.

 

Ein erster Test

Das Baseus TC-012PD hat sich in meinem Test teils etwas „zickig“ verhalten, was USB PD angeht. Teils musste ich das Netzteil neu einstecken, da ansonsten Spannungen von über 5V nicht auszulösen waren. Das Ganze würde ich nicht als übermäßig problematisch einstufen, aber ich habe bisher noch nie gesehen, dass sich ein Netzteil bzw. die Logik welche für Power Delivery zuständig ist aufhängt. Das Ganze ist aber selten genug aufgetreten, dass dies kein NoGo ist.

Interessanterweise verfügt das Ladegerät allerdings nicht über die 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A, sondern gibt sich meinem Testgerät nur als „5V/2,4A, 9V/2A oder 12V/1,5A“ zu erkennen.

Das wir hier 5V/2,4A und nicht 5V/3A haben ist aber vermutlich Absicht. Dies habe ich schon bei anderen Modellen gesehen. Es gibt Smartphones welche tatsächlich langsamer laden wenn eine 5V/3A Stufe vorhanden ist. Diese Smartphones bevorzugen dann (warum auch immer) 5V/3A über die 9V/2A Stufe und laden langsamer. Wird nur 5V/2,4A angeboten wird auf 9V gesprungen.

Dieses Verhalten hatte ich beispielsweise bei Samsung Smartphones beobachtet. Prinzipiell kann das Baseus TC-012PD im Übrigen 5V/3A.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am Baseus TC-012PD getestet:

  • Huawei Mate 20 Pro
  • Apple iPhone 11 Pro
  • Apple iPad Pro 11
  • Apple MacBook Pro
  • Motorola Moto G8 Plus

LadetempoStarten wir mit einem wichtigen Punkt. Die meisten Smartphones aktuell unterstützen USB Power Delivery zum Schnellladen. Allerdings wird dies bei vielen Modellen nicht beworben!

Beispielsweise das Samsung Galaxy S10 unterstützt offiziell nur Quick Charge, das Huawei Mate 20 Pro nur Super Charge und das Motorola Moto G8 Plus auch nur Quick Charge.

Alle diese drei Modelle und auch viele der verwandten Modelle können aber auch via USB Power Delivery schnellgeladen werden. Google versucht hier im Hintergrund alle Hersteller auf einen Standard zu puschen. So unterstützt das Samsung Galaxy S8, S9, S10 und die jeweiligen Note Modelle USB Power Delivery, die Moto G7 und G8, das Xiaomi Mi 9 usw.

Baseus Tc 012pd Im Test 7Selbst die neueren Huaweis (vom P10, P20, Mate 10 und Mate 20 weiß ich es sicher) unterstützten USB Power Delivery zum schneller laden. Diese erreichen nicht ganz das Tempo wie an einem Super Charge Ladegerät, aber diese sind schneller unterwegs als an einem normalen Ladegerät.

Hinzu kommen natürlich die Geräte die von Haus aus USB PD unterstützen, wie alle neueren Apple Geräte, die Google Pixel Serie oder auch die Nintendo Switch.

Passend hierzu konnte das Baseus TC-012PD alle hier getesteten Smartphones schnellladen! Ja das iPhone 11 Pro, das iPad Pro 11 und das MacBook Pro könnten an einem 30W oder 45W USB Power Delivery Ladegerät noch etwas schneller laden, aber im Falle des iPads und iPhone entspricht das Baseus TC-012PD dem original beiliegenden Ladegerät.

 

Die Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz an.

EffizienzDiese sieht doch gar nicht mal so übel aus! Selbst bei niedriger Auslastung erreicht das Ladegerät noch 81% Effizienz, welche in der Spitze auf bis zu 85% ansteigen kann.

Für ein USB Ladegerät dieser Preisklasse ist das top!

 

Fazit

Aus neutralen Gesichtspunkten taugt das Baseus TC-012PD. Das Ladegerät liefert die beworbene Leistung, funktionierte 1a mit allen getesteten Geräten und selbst die Effizienz passt.

Letztere ist sogar genau genommen gar nicht mal so übel!

Baseus Tc 012pd Im Test 6Ist das Ganze überraschend? Um ehrlich zu sein nein. Mit 6,xx€ ist das Baseus TC-012PD zwar günstig, aber auch nicht so unfassbar billig, dass es sich hier zwingend um Schrott handeln muss.

Zudem ist Baseus durchaus ein Markenhersteller und ganz blöd gesagt, die Chinesen sind sehr gut darin geworden Netzteile zu bauen.

Würde ich mein 1000€ Apple iPhone 11 Pro am Baseus TC-012PD laden? Ich ja und ich sehe grundsätzlich keinen Grund dies nicht zu tun, allerdings würde ich Euch eher zu etwas hochpreisigen Modellen raten. Bei solch günstigen Modellen ist es nicht sicher, wie diese altern und ob es nicht doch mal zu Problemen kommt, auch wenn es im Test dafür keine Anhaltspunkte gibt.

Sucht Ihr aber einfach ein günstiges 2. Ladegerät für Powerbanks usw. und seid auch etwas experimentierfreudiger, dann Go! Das Baseus TC-012PD ist günstig und taugt.

Günstige USB C Ladekabel aus China im Vergleich, gute Ladekabel für 2-4€?!

Ein gutes Ladekabel kann durchaus einen großen Unterschied ausmachen! Damit meine ich natürlich vor allem das Ladetempo. Gute Ladekabel laden schneller. Diese Behauptung habe ich bereits in diversen Tests versucht zu belegen.

Aber ein gutes Ladekabel kann auch ein Komfort-Gewinn sein! Gerade dann wenn Ihr ein vielleicht schon etwas abgenutztes Kabel nutzt.

Dementsprechend gibt es gefühlt hunderte, wenn nicht sogar tausende Ladekabel im Handel und bei Amazon. Ein gutes Ladekabel kann hier aber durchaus auch 8-14€ kosten.

Günstige Usb C Ladekabel Aus China Im Vergleich, Gute Ladekabel Für 2 4€ ! 2Aber geht es nicht günstiger? Ja geht es! Mit Ladekabeln von AliExpress (aus China). Hier gibt es durchaus gute Ladekabel für 2-4€ das Stück. Die Kabel von Baseus habe ich Euch ja schon einmal vorgestellt.

Es gibt aber neben Baseus natürlich noch viele weitere interessante Ladekabel-Hersteller auf der AliExpress Plattform, welche teils noch günstiger sind! Kurzum ich habe mir zehn Modelle von fünf Herstellern bestellt.

Welches ist das beste günstige China Ladekabel?

 

Die Testkandidaten

Ich konzentriere mich in diesem Vergleich auf USB A auf USB C Kabel, welche wie ich denke am weitesten verbreitetet sind. Alle Hersteller bieten aber auch microUSB, reine USB C und auch Lightning Kabel an. Ergebnisse aus diesem Vergleich sind hier nicht zwingend auch für andere Kabeltypen gültig, aber diese zeigen erfahrungsgemäß schon eine gewisse Tendenz.

Kurzum ich habe mir jeweils ein 1 Meter und ein 2 Meter Kabel folgender Hersteller bestellt:

  • Baseus
  • Essager
  • INIU
  • KUULAA
  • PZOZ

Von Baseus finden sich zwei Kabel-Typen im Test. Zum einen die normalen Ladekabel, zum anderen Ladekabel mit einer LED im Stecker. Letztere werde ich einfach Baseus LED nennen.

Bei den KUULAA Ladekabeln findet sich nur die 2 Meter Version im Test. Hier habe ich zwar 1 Meter und 2 Meter bestellt, aber 3x 2 Meter geliefert bekommen. Ich wollte nun aber nicht noch 1-2 Monate auf das fehlende Kabel warten.

Günstige Usb C Ladekabel Aus China Im Vergleich, Gute Ladekabel Für 2 4€ ! 12Ich glaube das erste was auffällt ist eine gewisse Ähnlichkeit der Kabel. Alle sind textilummantelt, die meisten besitzen Metallakzente an den Steckergehäusen und auch die Verpackungen sind vergleichbar.

Ja es ist gut möglich, dass die Kabel alle oder teilweise vom gleichen Fertiger kommen. Dies heißt allerdings nicht, dass alle Kabel gleich sind! Es können unterschiedliche Stecker, Materialqualitäten usw. zum Einsatz gekommen sein.

Die Preise der Ladekabel schwanken sehr stark! Daher nehme ich hier einfach die Preise an die ich Anfang Januar 2020 bezahlt habe.

1 Meter 2 Meter
Baseus LED  $      3.19  $      3.99
Baseus  $      3.59  $      3.99
Essager  $      2.82  $      3.10
INIU  $      1.98  $      2.78
KUULAA  $      3.67
PZOZ  $      1.99  $      2.49

Die beiden günstigsten Kabel stammen von INIU und PZOZ, welche jeweils knapp unter 2€ kosten. Am teuersten sind die Kabel von Baseus mit 3-4€.

 

Erster Eindruck

Alle getesteten Ladekabel besitzen eine Textilummantelung. Diese schwankt aber recht deutlich was die Haptik angeht. Bei INIU ist diese beispielsweise etwas „Stoffiger“ bei Essager etwas härter.

Hierdurch sind alle Kabel recht unterschiedlich was die Flexibilität angeht. Was die Flexibilität angeht stechen lediglich die INIU Kabel etwas negativ hervor.

Alle anderen Kabel sind flexibel bis sehr flexibel! Die Kabel von Essager und Baseus sind sogar besonders weich und angenehm.

Günstige Usb C Ladekabel Aus China Im Vergleich, Gute Ladekabel Für 2 4€ ! 3
Baseus LED
Günstige Usb C Ladekabel Aus China Im Vergleich, Gute Ladekabel Für 2 4€ ! 4
PZOZ
Günstige Usb C Ladekabel Aus China Im Vergleich, Gute Ladekabel Für 2 4€ ! 5
Essager
Günstige Usb C Ladekabel Aus China Im Vergleich, Gute Ladekabel Für 2 4€ ! 6
INIU
Günstige Usb C Ladekabel Aus China Im Vergleich, Gute Ladekabel Für 2 4€ ! 7
KUULAA

Angenehm sind auch die vergleichsweise kleinen Stecker, außer bei INIU. Hier sind alle geteasten Modelle eher von der kleineren Sorte. Gerade wenn Ihr Euer Smartphone parallel nutzt ist dies sehr angenehm.

Eine Besonderheit bringt eins der Kabel von Baseus und die Kabel von INIU mit. Diese haben eine LED im Stecker integriert. Dies ist einfach nur ein Indikator dafür, dass das Kabel angeschlossen ist und hilft Euch dieses im Dunkeln zu finden.

Wirklich festlegen welches Kabel mir haptisch am besten gefällt, kann ich nicht. Dennoch hier eine kleine „Rangliste“ bezüglich Haptik, Optik und Flexibilität:

  1. Essager, Baseus, Baseus LED, PZOZ
  2. KUULAA
  3. INIU

Wichtig! Alle Kabel hier im Vergleich sind USB 2.0 Kabel! Beim Laden ist dies kein Hindernis, eher im Gegenteil.

 

Warum spielt das Ladekabel eine Rolle?

Klären wir erst einmal die grundsätzliche Frage warum das Ladekabel überhaupt eine Rolle spielt.

Es gibt hier diverse Faktoren, der wichtigste ist aber die Spannung. Ein USB Port gibt in Normalfall 5V aus. Diese 5V kommen aber in der Regel nicht am Ende des Ladekabels an. Abhängig vom Widerstand des Ladekabels sinkt die Spannung mit zunehmender Last immer weiter.

Hier einfach mal die Spannungskurve eines Anker PowerLine Kabels.

CurveEin Smartphone benötigt in der Regel 4,4-4,6V am Anschluss um überhaupt noch laden zu können. Habt Ihr nun ein Smartphone das 4,6V braucht, dann kann dieses am Anker PowerLine mit maximal +- 1,8A laden. Danach sinkt die Spannung zu stark und das Smartphone muss sein Ladetempo drosseln, damit die Spannung wieder ansteigt.

Manche Smartphones sind hier sensibler als andere.

Beim Nutzen von Schnellladestandards spielt das Ganze im Übrigen kaum eine Rolle. Die meisten Schnellladestandards nutzen eine höhere Spannung, daher tritt hier dieser Effekt weniger auf.

Bei Quick Charge gilt daher es funktioniert oder es funktioniert nicht.

 

Der erste Test

Starten wir mit einem ersten etwas theoretischen Test. Hierbei verbinde ich alle Kabel mit einem 5V Netzteil und messe die Spannung die am anderen Ende anliegt.

Dabei belaste ich die Kabel mit 0-3A. Ganz blöd gesagt umso niedriger die Spannung am Ende des Kabels ist umso höher ist der Widerstand, umso schlechter ist das Kabel.

Günstige Usb C Ladekabel Aus China Im Vergleich, Gute Ladekabel Für 2 4€ ! 13Kleine Anmerkung, es gibt einen kleinen Spannungsdrop aufgrund des von mir verwendeten USB Adapters. Dieser ist allerdings bei allen Kabeln konstant, beeinflusst also nicht die Ergebnisse.

Starten wir mit den 1 Meter Kabeln. Zur Referenz habe ich ein Anker PowerLine USB 3.0* und ein AUKEY Nylon USB C Kabel* mit in den Vergleich aufgenommen.

Spannung 1Sehr überraschende Ergebnisse! Alle Kabel konnten beispielsweise das Anker PowerLine schlagen, womit ich nicht gerechnet habe. Dennoch gibt es einige Unterschiede zwischen den Kabeln.

Sehr positiv hervorstechen konnte das Essager USB C Kabel, welches sogar das AUKEY Nylon Ladekabel schlagen konnte, welches ich als das beste USB C Ladekabel bezeichnet hätte (vom Ladetempo her).

  1. Essager
  2. AUKEY Nylon
  3. INIU
  4. PZOZ
  5. Baseus LED
  6. Baseus
  7. Anker PowerLine

Ebenfalls etwas überraschend das sich die Baseus Ladekabel eher am unteren Ende des Felds platzieren konnten.

Kommen wir damit zu den 2 Meter Kabeln. Hier nutze ich erneut ein Anker PowerLine USB 3.0 Kabel* wie auch ein USB C Kabel von Syncwire* als Referenz.

Spannung 2Hier verändert sich das Feld etwas. Beispielsweise das Anker PowerLine Kabel schneidet deutlich besser auf Platz 3 ab. Platz 2 sichert sich das Ladekabel von Syncwire.

Auf Platz 1 finden wir aber wieder das Ladekabel von Essager. Ein beeindruckend starkes Abschneiden!

 

Die Praxis

Kommen wir damit zum Praxis-Teil. Hier teste ich die Kabel in Kombination mit einem Moto G8 Plus, einem Huawei Mate 20 Pro, einem Xiaomi MI MIX und einer UGREEN PB132. Angeschlossen wird das Ganze an einem Helperinc 4 Port 75W USB Ladegerät.

Günstige Usb C Ladekabel Aus China Im Vergleich, Gute Ladekabel Für 2 4€ ! 14Starten wir erneut mit den 1 Meter Kabeln.

1m PraxisIch bin etwas stolz auf meinen Theoretischen-Test, denn diese spiegeln hier die praktischen Ergebnisse 1 zu 1 wieder.

  1. Essager
  2. AUKEY Nylon
  3. INIU
  4. PZOZ
  5. Baseus LED
  6. Baseus
  7. Anker PowerLine

Dabei fällt aber auch auf das beispielsweise das Moto G8 Plus keinerlei Unterschiede beim Ladetempo zeigt, während die Powerbank und das Mate 20 Pro deutlich wählerischer sind.

Zwischen dem Anker PowerLine und dem Essager Ladekabel liegen rund 30%! Ein beachtlicher Unterschied, vor allem wenn wir bedenken, dass das Anker PowerLine auch nicht das schlechteste Ladekabel ist.

Wie sieht es aber bei den 2 Meter Kabeln aus?

2m PraxisDie 2 Meter Kabel sind deutlich langsamer als die 1 Meter Versionen!

  1. Essager
  2. Syncwire
  3. Anker PowerLine 3.0
  4. Baseus LED
  5. PZOZ
  6. INIU
  7. Baseus
  8. KUULAA

Gerade das KUULAA Ladekabel sticht hier hervor, welches sogar das Moto G8 Plus dazu brachte sein Ladetempo zu drosseln. Die UGREEN Powerbank, die mit dem besten Kabel 2,344A erreicht mit dem KUULAA Kabel lediglich 0,884A, was ein Unterschied von 265% ist!

Also ja das Ladekabel kann einen sehr großen Einfluss auf das Ladetempo haben.

 

Kleiner Bonus, ein heißes Kabel

Das 2 Meter Kabel von KUULAA konnte im Test nur bedingt überzeugen. Ganz ehrlich, es war nicht gut. Aber kann das Kabel auch gefährlich sein?

Um diese Frage zu beantworten habe ich 5V 3A über einen Zeitraum von ca. einer Stunde durch das Kabel gejagt und die Temperatur beobachtet.

TemperaturBei einer Last von 3A hat sich das Kabel in nur einer Stunde auf gute 42 Grad erwärmt (17 Grad Umgebungstemperatur). Generell noch keine kritische Temperatur, aber im Hochsommer unter einer Decke möglicherweise unschön. Vor allem zeigt dies aber auch wie viel Energie „verloren“ geht.

 

Fazit

Ja Ihr könnt aus Asien sehr gute und günstige Ladekabel bekommen, wenn Ihr wisst auf welche Hersteller es zu achten gilt.

In diesem Test schnitten die Ladekabel von Essager eindeutig am besten ab!

Günstige Usb C Ladekabel Aus China Im Vergleich, Gute Ladekabel Für 2 4€ ! 17Sowohl bei 1 Meter wie auch bei 2 Metern konnten die Ladekabel von Essager sogar mein bisheriges Referenzkabel aus dem Hause AUKEY schlagen. Dabei ist das Kabel von Essager deutlich flexibler und günstiger!

Hier zahlt Ihr für ein Kabel um die 3€ inklusive Porto, ein Preis der nicht zu schlagen ist.

Aber auch die Ladekabel von PZOZ oder Baseus konnten überzeugen! Diese sind zwar was das Ladetempo angeht nicht ganz so gut wie das Essager Kabel, aber weiterhin auf einem Top Level und dazu haptisch 1a.

Günstige Usb C Ladekabel Aus China Im Vergleich, Gute Ladekabel Für 2 4€ ! 15Kurzum, wenn Ihr Zeit habt, könnt Ihr unheimlich viel Geld bei Ladekabeln sparen wenn Ihr diese direkt aus Asien bestellt. Hier gibt es wirklich hervorragende Ladekabel zum kleinen Preis, aber auch Schrott.

Bei den Kabeln von Essager, PZOZ und Baseus könnt Ihr aber nach diesem Test unbesorgt zuschlagen. Ich selbst habe mittlerweile viele Ladekabel aus dem Hause Baseus und bisher keine Probleme gehabt, die Lieferung dauert nur 3-6 Wochen. Wenn es schneller gehen soll kauft bei Amazon

Meine Empfehlungen:

  1. Essager /// ab 2,89€ bei AliExpress
  2. PZOZ /// ab 1,83€ bei AliExpress
  3. Baseus /// ab 3,22€ bei AliExpress

Das UGREEN CD137 USB C PD 18W Ladegerät im Test

Mit dem CD137 hat UGREEN ein sehr günstiges, aber auf dem Papier durchaus gutes Ladegerät im Sortiment.

Bei dem UGREEN CD137 handelt es sich um ein 18W USB Power Delivery Ladegerät! Also um ein vergleichbares Modell wie das, das bei den neuern Apple iPhones und iPads beiliegt.

Ugreen Cd137 Usb C Pd 18w Ladegerät Im Test 5Nur das dieses hier 12,99€ kostet.

Aber kann man für dieses Geld auch ein gutes Ladegerät erwarten? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das UGREEN CD137 USB C PD 18W Ladegerät im Test

Bei dem UGREEN CD137 handelt es sich um ein vergleichsweise günstiges USB Power Delivery Ladegerät. Dementsprechend können wir auch keine „besonderen Feature“ erwarten.

Ugreen Cd137 Usb C Pd 18w Ladegerät Im Test 1Das UGREEN CD137 USB C PD 18W Ladegerät ist absolutes „Standard“ Ladegerät was Formfaktor und Ausstattung angeht.

Mit 50 x 42 x 23 mm ist dieses auch durchschnittlich groß und mit 54g normal schwer, für ein Modell mit einer Leistung von 18W. Aktuell ist das UGREEN CD137 nur in weißer Farbe erhältlich, was aber nicht schlimm ist.

Das Gehäuse besteht aus Hochglanz Kunststoff und hier ist die weiße Farbe immer zu bevorzugen. Auf dieser sind Fingerabdrücke usw. deutlich weniger sichtbar.

Ugreen Cd137 Usb C Pd 18w Ladegerät Im Test 3Die Verarbeitung und Haptik ist soweit okay. Das Gehäuse wirkt ausreichend stabil, aber man merkt, dass hier noch etwas Luft im inneren ist. High End Ladegeräte wirken meist etwas „dichter“.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir genau einen USB C Port. Dieser unterstützt USB Power Delivery als Ladestandard, mit bis zu 18W.

Genau genommen kann der USB C Port 5V/3A, 9V/3A oder 12V/1,5A liefern oder auch eine variable Spannung. Variable Spannung = das UGREEN CD137 kann alle Spannungen zwischen 3,3V und 11V „frei herausgeben“.

Ugreen Cd137 Usb C Pd 18w Ladegerät Im Test 4Solltet also ein Gerät am besten mit 6,7V laden, dann könnte das Netzteil 6,7V liefern. Dieses Feature wird auch von Quick Charge 3.0 geboten.

Praktisch habe ich aber noch nie gesehen, dass ein USB Power Delivery Gerät davon Nutzen macht.

 

Der erste Check

Schauen wir zunächst ob denn die Angabe bezüglich der Leistung seitens UGREEN stimmt. 5V/3A, 9V/3A oder 12V/1,5A sind auch tatsächlich vorhanden!

Das Ladegerät gibt sich mit diesen Angaben zu erkennen und kann die entsprechende Leistung auch wirklich ausgeben. Super!

Ugreen Cd137 Usb C Pd 18w Ladegerät Im Test 6Auch die Erwärmung des Netzteils unter Voll-Last hält sich in Grenzen. Ja es wird heiß aber Ihr müsst Euch keine Sorgen machen Eure Finger zu verbrennen.

Das UGREEN CD137 unterstützt im Übrigen auch Quick Charge 3.0 neben USB PD!

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am UGREEN CD137 getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple iPad Pro 11
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Motorola Moto G8 Plus
  • Google Pixel 4 XL

WattMachen wir es kurz. Generell können alle modernen Smartphones am UGREEN CD137 laden, sehr viele davon auch schnellladen.

USB Power Delivery wird von Apple, Google und Nintendo als primärer Schnellladestandard genutzt, dementsprechend können auch alle von mir getesteten Apple und Google Geräte am UGREEN CD137 schnellladen! Dabei nutzen diese die vorhandenen 18W auch voll aus.

Ugreen Cd137 Usb C Pd 18w Ladegerät Im Test 7Viele andere Smartphones unterstützen insgeheim USB Power Delivery, als sekundären Schnelladestandard. Hierzu zählt beispielsweise das Samsung Galaxy S8,S9, S10, Xiaomi MI9, diverse Huawei Flaggschiffe (P10, Mate 10, P20, Mate 20 usw.) das Motorola G8 Plus usw.

So erreichte auch das Motorola G8 Plus und Huawei Mate 20 Pro ein Schnellladetempo am UGREEN CD137. Im Falle der Huawei Smartphones ist das Tempo allerdings langsamer als am originalen Super Charge Ladegerät, aber schneller als an einem normalen Ladegerät.

Bedenkt auch, dass die Leistung des UGREEN CD137 nur bei 18W liegt. Dies reicht völlig für Smartphones aus und entspricht auch dem Tempo des beiliegenden Ladegerätes des iPad Pro, aber für größere Geräte wie Notebooks braucht Ihr in der Regel mehr Power.

Die Dell XPS Modelle verweigern beispielsweise das Laden an 18W Ladegeräten.

Zusammengefasst das UGREEN CD137 kann:

  • Apple Smartphones (ab dem iPhone 8) schnellladen
  • Apple Tablets (ab dem iPad Pro) schnellladen, aber nicht ganz mit dem vollen Tempo
  • Viele Samsung Smartphones schnellladen
  • Viele Smartphones von Xiaomi, BQ, Moto usw. schnellladen
  • Viele Huawei Smartphones „schneller“ laden
  • Kann die Nintendo Switch schnellladen, aber nicht ganz mit dem vollen Tempo
  • Keine oder nur wenige Notebooks laden

 

Die Effizienz

Bei einem solch günstigen Ladegerät muss man mit Abstrichen im Bereich der Effizienz rechnen, oder?

EffizienzDie Antwort ist NEIN! Mit 83-87% je nach Last ist das UGREEN CD137 erstaunlich effizient. Genau genommen ist es eins der effizientesten 18W Ladegeräte das mir bisher begegnet ist.

Klasse!

 

Fazit

Taugt. Damit könnten wir das Fazit eigentlich schon beenden. Es gibt sicherlich spektakulärere Ladegeräte als das UGREEN CD137, aber dies macht seinen Job gut!

Alle Messwerte und Tests wurden von diesem ohne Beanstandungen überstanden. Auch die Kompatibilität zu den von mir getesteten Geräte war 1a, zumal sogar zusätzlich zu USB Power Delivery auch Quick Charge 3.0 über den USB C Port unterstützt wird.

Ugreen Cd137 Usb C Pd 18w Ladegerät Im Test 8Hierdurch könnt Ihr Apple iPhones (ab dem iPhone 8 und passendes Ladekabel vorausgesetzt), das Apple iPad Pro, Samsung Galaxy S10 usw. schnellladen.

Dies auch recht effizient. 83-87% Effizienz ist für solch ein kompaktes und günstiges Ladegerät super.

Sucht Ihr also ein günstiges 2. Ladegerät, dann ist das UGREEN CD137 USB C PD 18W Ladegerät eine vernünftige Wahl.

Der Alienware Aurora (R9 Legend) im Test

Ich bin ein großer Fan von Alienware Notebooks, dies sollte bekannt sein. Bei Alienware Desktop-PCs war ich immer etwas hin und her gerissen. Ich gehöre in die PC-Selbstbauer Fraktion.

Nun ergab sich die Möglichkeit den Aurora R9 Legend zu testen.

Der Alienware Aurora (r9 Legend) Im Test 3Wollen wir doch einmal schauen ob der PC mich genauso begeistern kann wie die Alienware Notebooks. Wie schlägt sich der Alienware Aurora R9 Legend im Test?

An dieser Stelle vielen Dank an Dell für das Ausleihen des Aurora für diesen Test!

 

Der Alienware Aurora (R9 Legend) im Test

Das mit wichtigste bei jedem Alienware Produkt ist das Design. Der Aurora (R9 Legend) PC weißt das aktuelle Alienware Design auf, mit einer oval geschwungenen Front und einem ansonsten recht cleanen Design.

Der Alienware Aurora (r9 Legend) Im Test 1Ja die Optik des Aurora ist absolut einmalig! Zudem passt dieses auch perfekt zu diversen Zubehörprodukten, wie dem Alienware 34 Curved Gaming Monitor und den neueren Alienware Mäusen, Notebooks usw.

Wollt Ihr also ein Setup aus einem Guss aufbauen, dann geht dies mit Alienware Produkten wunderbar!

Wie Euch nun der Aurora (R9 Legend) gefällt überlasse ich Eurem Geschmack. Der PC hebt sich allerdings von der Masse ab, was im Jahr 2019 gar nicht mehr so einfach ist.

Was wiederum für einen 2019er PC etwas vorhersehbar war, ist die RGB Beleuchtung. Der Aurora besitzt einen LED-Ring auf der Front und einen beleuchteten Alienware Schriftzug auf der Seite.

Der Alienware Aurora (r9 Legend) Im Test 6Klasse!

Unter dieser etwas ungewöhnlichen Optik versteckt sich aber ein weitestgehend klassischer PC.

Das Mainboard scheint das übliche ATX Format zu haben und auch das Netzteil ist Standardgemäß. Lediglich die Anordnung des Netzteils, welches über dem CPU-Bereich sitzt ist etwas ungewöhnlich.

Luft wird zudem beim Aurora (R9 Legend) primär nach Oben ausgestoßen, abseits vom Netzteil und der GPU.

Der Alienware Aurora (r9 Legend) Im Test 4Auf der Rückseite finden wir folgende Anschlüsse:

  • 5x USB 2.0
  • 4x USB 3.0
  • 1x USB C (3.1 Gen 2 10Gbit)
  • 1x Gbit LAN
  • 6x Audio-Ports
  • 1x Coax Audio
  • 1x TOSLINK
  • 1x DisplayPort (integrierte GPU)

Hinzu kommen die Anschlüsse der Grafikkarte:

  • 1x HDMI 2.0
  • 3x DisplayPort

Auf der Front findet sich nochmals:

  • 3x USB 3.0
  • 1x USB C (3.1 Gen 1 5Gbit)
  • 1x Kopfhöreranschluss
  • 1x Mikrofonanschluss

Dies ist eine tadellose Portausstattung! Die fünf USB 2.0 Ports sind zwar etwas ungewöhnlich, aber es sind ja zusätzlich sieben (+2x USB C) 3.0 Ports vorhanden.

So lassen sich bis zu 13 USB Geräte am Aurora betreiben, klasse!

 

Konfiguration

Der Alienware Aurora (R9 Legend) ist aktuell bei Dell in unzähligen Konfigurationen verfügbar.

Auf Seite der CPU könnt Ihr alle aktuellen Intel CPUs zwischen dem Intel Core i3 9100 und dem i9 9900 K erhalten, bei der GPU alle aktuellen Modelle vom AMD oder NVIDIA bis zur RTX 2080TI.

Preislich liegen wir aktuell zwischen 999€ und rund 4600€, sofern Ihr alles auf der Aufpreisliste ankreuzt, inklusive 2TB SSD und 64GB RAM usw.

Dell hat mir folgende Konfiguration geschickt:

  • Intel Core i7 9700K
  • Nvidia RTX 2070 Super
  • 16 GB Dual Channel HyperX™ FURY
  • 512GB NVME SSD
  • 2TB HDD

Diese Konfiguration schlägt mit rund 2300€ zu buche.

 

Benchmarks und Gaming

Starten wir mit ein paar ersten Benchmarks um ein grobes Bild zu erhalten wie schnell der Alienware Aurora (R9 Legend) arbeitet.

Pcmark 103dmark Fire Strike Extreme3dmark Fire Strike Ultra3dmark Fire Strike3dmark Port Royal3dmark Time SpyCinebench R15Cinebench20Die Benchmarks fallen erwartungsgemäß für einen PC mit i7-9700K und RTX 2070 Super aus. Ich kann Euch hier nur empfehlen in Benchmarks der RTX 2070 Super zu schauen, wenn Ihr weitere Details und vergleiche zu anderen GPUs sucht.

https://www.computerbase.de/2019-07/geforce-rtx-2060-2070-super-test/2/#abschnitt_benchmarks_in_1920__1080

Schauen wir uns aber auch ein paar Gaming Benchmarks an. Zunächst bei Full HD Auflösung und maximalen Details.

Full HdOhne größere Überraschung bereitet die Full HD Auflösung dem Alienware Aurora kaum Probleme. Dreistellige FPS Werte sind hier an der Tagesordnung. Ausnahmen gibt es aber natürlich auch.

So erreicht Assassins Creed Odyssey „nur“ 60FPS im Schnitt. Dies ist aber kein Verschulden des Aurora, sondern liegt einfach daran das ACO ein absoluter Performance Fresser ist, der nur schlecht auf größeren System skaliert.

In einem gewissen Rahmen gilt dies auch für Borderlands 3, welches trotz seiner mittelmäßigen Grafik einen größeren Leistungshunger hat.

Dennoch solltet Ihr Euch den Alienware Aurora mit i7-9700K und RTX 2070 Super zulegen, dann kauft gleich einen 144Hz Monitor mit, zumindest wenn Ihr bei Full HD bleiben wollt.

Wie stehts aber um 4K?

4k4K ist beim PC weiterhin ein Problem. So schafft hier der Alienware Aurora (R9 Legend) lediglich 30 FPS+. Wohlgemerkt bei maximaler im Spiel verfügbaren Qualität. So könntet Ihr natürlich die Grafik eine Stufe senken um in mehr Spielen die 60 FPS Marke zu erreichen.

Ich würde den Aurora in dieser Konfiguration ideal für eine 2K Auflösung einstufen. Hier solltet Ihr in allen Spielen locker 60FPS bei voller Qualität knacken.

 

Das Innere

Bei einem PC ist das Innere nicht ganz unwichtig. In wie weit könnt Ihr den Alienware Aurora aufrüsten und gibt es irgendwelche Besonderheiten?

Dell setzt hier ohne Frage auf ein etwas exotischeres Gehäusedesign. So ist beispielsweise das Netzteil direkt über der CPU. Einen regulären CPU Kühler bekommt Ihr nicht in den Alienware Aurora, braucht Ihr auch nicht.  Die CPU wird von einer AIO Wasserkühlung gekühlt, weshalb dieses Design überhaupt möglich ist.

Der Alienware Aurora (r9 Legend) Im Test 7Das von Dell verwendete Mainboard wirkt soweit Standardgemäß auf mich. Wir haben hier ein Z370 ATX Mainboard mit vier RAM Slots vor uns. Ihr könnt also den Arbeitsspeicher problemlos aufrüsten. Bis zu 64GB werden sicher akzeptiert, theoretisch wären auch bis zu 128GB möglich.

Auf Seiten der CPU haben wir den normalen 1151 v2 Sockel, in welchen Ihr bis zu einem i9-9900k verbauten könntet. Der CPU Kühler (AIO) ist bei allen Modellen gleich!

Selbst wenn Ihr die Basis-Version kauft, bekommt Ihr die Wasserkühlung. Klasse! Ebenfalls bei allen Modellen identisch ist das 850W Netzteil, welches auch problemlos zwei Grafikkarten händeln könnte. Weitere SATA Anschlüsse sind natürlich auch vorhanden, ich konnte allerdings lediglich zwei Halterungen für 3,5 Zoll HDDs entdecken.

Der Alienware Aurora (r9 Legend) Im Test 8Damit ist der Alienware Aurora prinzipiell gut aufzurüsten.

Etwas enttäuscht hat mich lediglich die GPU. Dell hat hier offensichtlich die billigste RTX2070 verbaut die sie finden konnten. Woran erkenne ich dies? Zum einen verfügt die GPU über ein grünes PCB (welche eher seltener geworden sind), keine Backplate und einen normalen Blower-Style Cooler.

Prinzipiell heißt dies nicht das die GPU schlecht ist, gerade der Blower-Style cooler passt ganz gut zum Airflow des Alienware Aurora, aber die Grafikkarte ist eine „Standard“ RTX2070. Hier gibt es keinen Alienware Luxus.

 

Temperatur und Takt

Wie steht es um die Kühlung des Alienware Aurora (R9 Legend)? Auf Seiten der CPU gut!

Hier müssen wir etwas unterschieden zwischen Volllast, wie beispielsweise beim Export eines Videos, und beim Gaming.

Cpu TaktCpu TemperaturBeim Gaming pendelt die CPU zwischen 50 und 70 Grad ein, je nach Auslastung. Der Takt liegt dabei recht konstant bei rund 4580mHz. Nicht übel!

Cpu Temperatur VolllastBei einer 100% Auslastung bleibt die CPU bei knapp unter 70 Grad. Erneut ist dies ein guter Wert. Der Takt liegt bei 4,1Ghz bis 4,2Ghz, was für eine konstante Last in Ordnung ist.

Bei der GPU ist leider allerdings etwas zu sehen das wir hier nur einen ausreichenden Kühler im Aurora haben. Dieser hält die RTX 2070 konstant auf 1740mHz bei einer Temperatur von rund 80-82 Grad. Soweit Okay, aber ein großer Puffer ist hier nicht vorhanden.

Gpu TemperaturImmerhin ist der PC ausreichend leise. Ja der Aurora (R9 Legend) surrt leicht, aber selbst in Spielen drehen die Lüfter nicht übermäßig hoch. Genau genommen ist der Unterschied zwischen Leerlauf und Last fast 0, gerade wenn primär die CPU belastet wird.

Für den CPU Kühler scheint es keinen großen Unterschied zu machen ob diese nun ausgelastet ist oder nicht. Bei der GPU ist es etwas anders, aber auch diese ist nicht übermäßig laut, wenn man bedenkt, dass wir ein Standard Design vor uns haben.

 

Fazit

Fertig-PCs sind immer so eine Sache. Könnt Ihr einen PC selber bauen oder habt jemanden der dies für Euch günstig macht, dann gibt es einiges an Geld zu sparen.

Auch der Alienware Aurora (R9 Legend) ist je nach Konfiguration mit einem +- 30% Aufschlag für den Alienware Namen, das besondere Design und natürlich den Support versehen.

Seid Ihr bereit diesen Aufschlag zu zahlen, dann erhaltet Ihr mit dem Aurora (R9 Legend) auch einen klasse PC, zumindest in der mir vorliegenden Konfiguration.

Das Gehäuse ist einzigartig und passt sich wunderbar in das Alienware Ökosystem ein. Die inneren Komponenten sind soweit gut gewählt und auch nicht zu exotisch. Sollte mal irgendwas kaputt gehen oder Ihr wollt den PC aufrüsten, dann ist dies weitestgehend mit Standard Komponenten möglich.

Der Alienware Aurora (r9 Legend) Im Test 2Dicke Bonuspunkte gibt es hier für die AIO Wasserkühlung, den Z370 Chipsatz und das vergleichsweise starke 850W Netzteil. Dies sind Punkte an denen oft bei fertig PCs gespart wird. Klar das Netzteil, der Chipsatz usw. stehen meist nicht im Angebot, hier kann oftmals einfach das billigste verbaut werden was geht.

Dies hat Alienware nicht gemacht! So wird beispielsweise die CPU sehr gut gekühlt und das Netzteil bietet genug Raum für sogar noch eine zweite GPU. Klasse!

Wo Alienware etwas gespart hat, ist bei der GPU. Die RTX 2070 Super ist natürlich eine starke Grafikkarte, aber wir haben hier ein absolutes Standard Modell mit einfachem Lüfter vor uns. Dieser taugt, aber die GPU ist klar die wärmste und unter Last lauteste Komponente im PC.

Was die Performance angeht, kann ich nicht klagen. Das System performt so wie man dies von einem i7-9700K und RTX 2070 Super erwarten darf. Bei Full HD und 2K Auflösungen sind volle Details in so ziemlich allen Spielen bei 60 FPS problemlos möglich. 4K ist generell mit dem Alienware Aurora (R9 Legend) auch möglich, aber nur bei 30FPS oder leicht reduzierten Details.

Kurzum, ja wenn Ihr bereit seid den „Alienware-Aufpreis“ zu zahlen erhaltet Ihr einen guten bis sehr guten Gaming PC mit dem Aurora (R9 Legend). Nehmt nur bitte nicht die kleinste Konfiguration auf der Dell Webseite. Ein Intel Core i7 und RTX 2060+ sollten es schon sein, dass Ihr auch an solch einem PC richtig Spaß habt. Sollte dies das Budget nicht erlauben, schaut Euch besser bei einem günstigeren Hersteller um.

Alienware Aurora (r9 Legend)

Welches ist das beste Bosch Professional Ladegerät und wie schnell laden die Akkus?

Wenn Ihr ein Heimwerker mit Niveau seid oder ein waschechter Profi, dann ist es sehr gut möglich, dass Ihr über Bosch „Blau“ Professional Werkzeug verfügt.

Ebenso ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihr über Akku betriebene Bosch Professional Geräte verfügt. Gerade Boschs neue Pro Core Akkus sind ein absolutes Highlight. Aber welches ist das perfekte Ladegeräte für diese Akkus?

Das Beste Bosch Professional Ladegerät 4Macht ein großes Ladegerät wie das GAL 18V-160 C auch für einen kleinen Akku mit 4Ah oder sogar 2Ah Sinn oder reicht hier das einfache GAL 18V-40?

Wollen wir das doch einmal in einem kleinen Test klären!

 

Die Testkandidaten

Für diesen Test habe ich mir drei Ladegeräte aus dem Hause Bosch besorgt, welche wir mit unterschiedlichen Akkus vergleichen.

Folgende Ladegeräte sind im Vergleich:

  • GAX 18V-30 Professional
  • GAL 18V-160 C Professional
  • GAL 18V-40 Professional

Auf Seite der Akkus haben wir:

  • GBA 18V 2.0Ah
  • ProCORE18V 4.0Ah
  • ProCORE18V 8.0Ah
  • ProCORE18V 12.0Ah

Den 2Ah Akku wollte ich als „Worst Case“ in den Vergleich aufnehmen. Bekanntlich können kleinere Akkus nur langsamer Energie abgeben und im Gegenzug auch nur langsamer aufnehmen. Hier stellt sich besonders die berechtigte Frage, bringt ein super Schnellladegerät wie das GAL 18V-160 C Professional überhaupt etwas bei kleinen Akkus?

Das Beste Bosch Professional Ladegerät 10Oder kann ein Ladegerät wie das GAL 18V-40 Professional die kleinen Akkus schon voll ausreizen?

 

Die Bosch Professional Ladegeräte

Schauen wir uns zunächst einmal die Ladegeräte kurz genauer an. Bosch hat hier erfreulicherweise ein recht einfaches Namensschema gewählt.

Spannung Strom Leistung
GAX 18V-30 Professional 10,8 – 18 V 3A 54W
GAL 18V-40 Professional 14,4 – 18 V 4A 72W
GAL 18V-160 C Professional 14,4 – 18 V 16A 288W

 

Zunächst findet Ihr die maximale Spannung im Namen des Ladegeräte, gefolgt von der Leistung / 10.

Das GAL 18V-160 C Professional ist das aktuell größte Ladegerät im Boschs Sortiment, welches mit satten 16A maximalem Ladestrom aufwartet.

Das Beste Bosch Professional Ladegerät 6Theoretisch könnte damit dieses Ladegerät einen 2Ah Akku in 7,5 Minuten vollständig laden. Theoretisch, praktisch könnt Ihr aber keine 16A in einen 2Ah Akku pumpen.

Dies spiegelt sich auch in Boschs Angaben zur Ladedauer wieder. Hier ein kleiner Auszug:

2Ah 4Ah
GAX 18V-30 Professional 45 min 85 min
GAL 18V-40 Professional 35 min 65 min
GAL 18V-160 C Professional 51 min

 

Es ist deutlich zu sehen, dass laut Bosch der Unterschied zwischen dem kleinsten und größtem Ladegerät bei kleinen Akkus weniger signifikant ist als anhand der technischen Daten zu vermuten wäre.

 

2Ah, Ladedauer

Starten wir mit dem kleinsten Akku, mit 2Ah.

2ah LadedauerIch muss gestehen hier etwas überrascht gewesen zu sein! Das große GAL 18V-160 pumpt satte 125W in den kleinen Akku. Die beiden anderen Ladegeräte liefern rund 85W bzw. 62W.

125W sind bei einem 36Wh Akku erstaunlich viel. Hier reizt Bosch den Akku klar voll aus.

Allerdings resultiert dies auch in einer Ladedauer von rund 25 Minuten für 0 auf 100%. Der maximale Ladestrom wird bei allen Ladegeräten recht konstant gehalten. Lediglich in den letzten 10% sinkt dieser recht deutlich ab.

 

4Ah Pro Core, Ladedauer

Bosch wirbt zwar bei seinen ProCore Akkus mit einer deutlich höheren Leistungsfähigkeit, aber verglichen mit dem 2Ah Akku fallen die Unterschiede nicht groß anders aus.

4ah LadedauerDas GAL 18V-40 und GAX 18V-30 liefern auch beim 4Ah ihre maximale Leistung von 8xW bzw. 6xW. Dies ist auch bei den beiden größeren Akkus der Fall.

Interessant ist das GAL 18V-160, welches beim 4Ah ProCore maximal 134W Ladeleistung erreichte. Hieraus resultiert eine Ladedauer von rund 46 Minuten für 0-100%.

Das GAL 18V-40 benötigt rund 73 Minuten und das kleine GAX 18V-30 rund 100 Minuten.

 

8Ah, Pro Core, Ladedauer

Beim 8Ah ProCore beginnt das große GAL 18V-160 endlich seine Muskeln zu zeigen.

8ah LadedauerIn der Spitze wird hier ein Ladeleistung von satten 269W beim GAL 18V-160 erreicht. Damit ist der 8Ah Akku in 49 Minuten voll! Dies sind gerade einmal 3 Minuten mehr als beim 4Ah Akku.

Das GAL 18V-40 benötigt rund 131 Minuten und das GAX 18V-30 rund 177 Minuten.

 

12Ah Pro Core, Ladedauer

Kommen wir zum dicksten Akku in Boschs Sortiment.

12ah LadedauerIch bin wirklich beeindruckt! Das GAL 18V-160 erreicht eine maximale Ladegeschwindigkeit in Kombination mit dem 12Ah Akku von 366W! Damit ist der 12Ah Akku in gerade einmal 57 Minuten voll! WOW!

Etwas länger dauerts mit den kleinen Ladegeräten. Beim GAL 18V-40 dauert eine 0 auf 100% Ladung rund 190 Minuten, beim GAX 18V-30 260 Minuten.

 

Effizienz

Ist das schnellere Laden der Akkus effizienter oder ineffizienter? Durchaus eine berechtigte und interessante Frage, auf die es eine klare Antwort gibt.

Effizienz

[spoiler title=’Tabellenform‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]

12Ah 8Ah 4Ah 2Ah
GAL 18V-40 86% 86% 88% 90%
GAL 18V-160 84% 88% 90% 88%
GAX 18V-30 85% 86% 87% 88%

[/spoiler]

Es spielt keine Rolle! Das GAX 18V-30 Professional kommt im Schnitt auf eine Effizienz von 86,5%, das GAL 18V-40 Professional auf 87,3% und das GAL 18V-160 C auf 87,33%.

Die Effizienz aller Ladegerät und Akku Kombinationen sind so derartig dicht beieinander, dass man hier +- von der gleichen Effizienz sprechen kann und die Unterschiede auf die üblichen Messschwankungen schieben kann.

 

Temperatur

Für die Lebensdauer von Lithium Ionen Akkus ist die Temperatur ein sehr wichtiger Faktor. Klar gesagt umso heißer der Akku ist umso höher ist die „Abnutzung“. Bei dauerhaften Temperaturen von 50-60 Grad kann man durchaus schon von einer Schädigung des Akkus ausgehen.

Das Beste Bosch Professional Ladegerät 9Bosch setzt bei seinen Pro-Core Akkus daher auf die COOLPACK 2.0-Technologie. Ein schöner Name für ein grundsätzlich recht einfaches Prinzip. Anstelle die Akku-Zellen in einer Kunststoff Box einzumauern, liegt bei den Bosch Akkus das Gehäuse direkt an den Akkus an, es gibt also weniger Luft im inneren.

Klar Kunststoff ist kein besonders guter Wärmeleiter, verglichen mit Aluminium, Kupfer usw. aber Kunststoff ist ein besserer Wärmeleiter als Luft und in regulären Akku-Packs ist davon durchaus einige zwischen den Zellen.

Kurzum ich habe während des Ladevorgangs die Temperatur auf der Oberseite der Akkus gemessen. Folgende maximal Temperaturen konnte ich auf der Oberseite messen:

TemperaturDer große 12Ah Akku hat im großen GAL 18V-160 wenig überraschend die höchste Temperatur erreicht. Diese lag in meinem Test bei 36 Grad, was aber weiterhin sehr unproblematisch ist!

Die anderen Akkus erwärmten sich auf 28-33 Grad. Erstaunlich kühl blieb der kleine 2Ah Akku, welcher selbst im großen Ladegerät lediglich 32 Grad erreichte.

Ich vermute der Ladevorgang war hier einfach so schnell beendet das sich die Hitze gar nicht groß entwickeln könnte.

Das gleiche Spiel jetzt noch einmal für die Ladegeräte selbst. Auch hier habe ich mir den heißesten Punkt auf der Oberseite gesucht.

Temperatur LadegerätAufgrund der aktiven Kühlung des GAL 18V-160 C Professional bleibt dieses erfreulich kühl. Der durchweg heißeste Punkt bei allen Ladegeräten ist aber die Oberseite direkt über dem Akkuschacht. Das GAL 18V-40 erreicht hier bei allen Akkus konstant um die 50 Grad, was recht heiß ist.

Sicherlich nicht übermäßig kritisch, aber im Hochsommer bei 40 Grad könnte dies ein Problem sein! Die Messwerte hier sind bei einer Raum-Temperatur von 20-21 Grad entstanden.

Arbeitet Ihr also viel im heißen Klima wäre eventuell das aktiv gekühlte GAL 18V-160 C die beste Wahl, auch wenn bei diesem aufgrund der hohen Ladegeschwindigkeit die Akkus etwas wärmer werden.

Unterm Strich können wir durchaus festhalten, dass die Bosch Professional Akkus was die Temperaturen angeht nicht übermäßig problematisch sind.

 

Zusammenfassung

Dieser „kleine“ Test zeigt durchaus einige interessante Punkte. Der Wichtigste für mich ist, dass bereits der kleine 2Ah Akku das GAX 18V-30 Professional und GAL 18V-40 Professional „vollauslastet“.

Das GAX 18V-30 liefert hier bereits seine maximalen 3A und das GAL 18V-40 seine 4A. Dies hat mich überrascht. Ich hätte nicht erwartet, dass sich ein so kleiner Akku so schnell laden lässt, allerdings bedeutet dies auch, dass die größeren Akkus nicht „schneller“ laden.

Das Beste Bosch Professional Ladegerät 1Beim GAX 18V-30 und GAL 18V-40 braucht ein 4Ah Akku +- doppelt so lange wie der 2Ah Akku, ein 8Ah Akku doppelt so lange wie der 4Ah Akku usw.

Anders ist dies beim großen GAL 18V-160! Ganz blöd gesagt bei diesem lädt der 4Ah, 8Ah und 12Ah Akku gleich lange!

Ladedauer in Minuten 12Ah 8Ah 4Ah 2Ah
GAL 18V-40 190 131 73 40
GAL 18V-160 57 50 46 25
GAX 18V-30 260 177 100 49

Das GAL 18V-160 hat so viel Leistung das der 8Ah Akku einfach doppelt so schnell geladen wird wie der 4Ah Akku und der 12Ah Akku dreimal so schnell.

Dabei ist die Hitzeentwicklung nicht groß unterschiedlich. Ja die Akkus werden beim GAL 18V-160 etwas wärmer, aber das auch nicht kritisch. Fast eher im Gegenteil.

Das GAX 18V-30 und GAL 18V-40 erwärmen sich selbst recht stark. Bereits bei 20 Grad Raumtemperatur kommen wir hier teils auf 50 Grad+ äußerlich! Dank der aktiven Kühlung bleibt das GAL 18V-160 selbst deutlich kühler.

Was die Ladeeffizienz angeht gibt es keine wirklichen Unterschiede. Alle Ladegeräte schwanken hier zwischen 85% und 90%, was soweit tadellos ist!

Das Beste Bosch Professional Ladegerät 2Kurzum Ihr habt es eilig beim Laden Eurer Akkus? Dann greift zum GAL 18V-160! Dieses ist für alle Akku-Größen durchweg zu empfehlen und signifikant schneller als das GAL 18V-40 oder GAX 18V-30. Bei den großen Akkus (ab 8Ah) beginnt der Unterschied natürlich noch deutlich massiver zu werden als bei einem 2Ah Akku.

Habt Ihr beliebig viel Zeit, dann reicht natürlich auch ein GAX 18V-30 oder GAL 18V-40, welche auch preislich deutlich günstiger sind. Auch das GAX 18V-30 bekommt den 12Ah Akku voll, dauert halt nur 4,5 Stunden.

Test Xtorm XB303 Powerbank Voyager 26000, die beste Powerbank des Jahres!

Mit der XB303 Powerbank Voyager 26000 hat der niederländische Hersteller Xtorm nun den richtigen Nachfolger der XB203 auf den Markt gebracht. Es ist ein offenes Geheimnis, dass ich die alte Xtorm XB203 bisher für die beste USB C Notebook Powerbank auf dem Markt hielt.

Allerdings die neue Xtorm XB303 macht noch mal einiges besser! So bietet die Xtorm XB303 Powerbank Voyager zwei Quick Charge Ports, einen 60W USB C Port und ist nochmals kleiner, bei +- gleicher Kapazität.

Test Xtorm Xb303 Powerbank Voyager 26000 9

Klingt doch sehr gut! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Finden wir genau dies im Test heraus! Ist die Xtorm XB303 Powerbank Voyager die beste Powerbank 2019?

 

Die Xtorm XB303 Powerbank Voyager 26000 im Test

Mit einer angegeben Kapazität von 26000 mAh ist die Xtorm XB303 Powerbank Voyager schon ein ordentlicher Brocken, welcher an der Kapazitätsgrenze kratzt die man mit ins Flugzeug nehmen darf.

Test Xtorm Xb303 Powerbank Voyager 26000 1

Allerdings gehen mit einer hohen Kapazität auch meist hohe Abmessungen einher. Mit 178 x 58 x 23 mm ist die Xtorm XB303 sicherlich nicht winzig, aber für eine Powerbank dieser Kapazitätsklasse auch nicht zu groß. Diese ist damit beispielsweise ein Stück schmäler als die Xtorm XB203.

Auch das Gewicht ist mit 530g sicherlich nicht als gering zu bezeichnen, aber für eine Powerbank mit 26000mAh und 60W Ausgangsleistung alles andere als zu hoch.

Test Xtorm Xb303 Powerbank Voyager 26000 6

Dicke Pluspunkte sammelt die Xtorm XB203 beim Design. Man sieht der Powerbank sofort an, dass es sich hier nicht um ein 08/15 China Modell handelt.

Für die Ober und Unterseite setzt Xtorm auf einen sehr stark gummierten grauen Kunststoff. Dieser fühlt sich wertig und edel an. Der äußere Rahmen hingegen ist aus einem weißen Kunststoff gefertigt.

Diese Kombination sieht wie ich finde schick aus! Auch die generelle Verarbeitung ist tadellos. Die Powerbank ist sauber gearbeitet und ausreichend massiv. Viel besser geht es nicht, wenn wir über Kunststoff Powerbanks reden.

Test Xtorm Xb303 Powerbank Voyager 26000 3

Weitere Bonuspunkte sammelt die Xtorm XB303 Powerbank Voyager aufgrund der integrierten Kabel. Seitlich sind bei dieser zwei USB C auf USB C Kabel integriert, welche Ihr bei bedarf einfach entnehmen könnt. Super!

 

Die Anschlüsse der Xtorm XB303 Powerbank Voyager

Kommen wir zur technischen Seite der Powerbank. Hier wird es extrem spannend! Die Xtorm XB303 Powerbank Voyager verfügt über satte vier Anschlüsse. Zwei normale USB A Ports und zwei USB C Ports.

Bei den USB A Ports handelt es sich um Quick Charge 3.0 Ports! Diese können jeweils 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A liefern.

Test Xtorm Xb303 Powerbank Voyager 26000 4

Ideal für Smartphones von Samsung, LG, Sony und generell die meisten Hersteller die Prozessoren von Qualcomm nutzen.

Der obere USB C Port ist ein „normaler“ USB C Port mit 5V/3A.

Der untere USB C Port unterstützt den Power Delivery Standard. Über diesen kann der USB C Port bis zu 60W Leistung liefern! Genau genommen sind es 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/3A.

Warum immer maximal 3A? Über den USB C Port können bis zu 5A übertragen werden, dafür sind aber spezielle Kabel und Chips nötig. 0-3A hingegen haben keine speziellen Anforderungen, sofern natürlich die Elektronik in der Powerbank generell zu dieser Leistung in der Lage ist.

USB Power Delivery wird von vielen Notebook Herstellern aller Dell, HP usw. verwendet, wie auch von Apple und Nintendo.

Geladen wird die Powerbank auch über den USB Power Delivery Port. Hier soll diese bis zu 60W akzeptieren.

Wie testet Techtest.org Powerbanks?

[spoiler title=’Mehr Infos‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]Alle Powerbanks werden nach erhalt zunächst einmal vollständig entladen und dann wieder gefüllt. Daraufhin messe ich die Kapazität mithilfe des PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser. Dieser ist aktuell leider nicht mehr verfügbar, leistet bei mir aber weiter treue Dienste.

In der Regel messe ich die Kapazität an einem USB A Port bei einer Last von 5V/1A (mithilfe eines USB Widerstands). Hierdurch sind die Messwerte über alle Powerbank-Tests vergleichbar.

Gemessen wird dabei die Kapazität in Wh! Für eine bessere Vergleichbarkeit rechne ich diese aber auf mAh @ 3,7V um, mehr dazu hier.

Powerbank Tests 1

Hat eine Powerbank keinen USB A Ausgang oder ich will einen USB C Port für die Messung nutzen, dann kommt ein Power-Z USB Tester zum Einsatz. Dieser kann auch unterstützte Schnellladeprotokolle usw. auslesen und auslösen. Aufgrund der zumeist höheren Leistung der USB C Ports nutze ich eine 150W USB Load, dieser Art.

Anschließend Teste ich diverse Smartphones, Tablets oder sogar Notebooks an den Powerbanks. Hier habe ich in der Regel eine möglichst repräsentative Auswahl der gängigen Hersteller auf Lager. Klar ich kann nicht alle auf dem Markt verfügbaren Smartphones an den Powerbanks testen, aber lädt beispielsweise das iPhone 11 Pro an einer Powerbank schnell, dann ist anzunehmen, dass ähnliches auch für andere iPhones gilt usw.

Wichtig, ich nutze hier standardisierte Ladekabel! Im Falle von microUSB das Anker PowerLine+ MicroUSB Kabel, bei USB C das AUKEY USB C 3.0 Kabel und bei Lightning original Apple Kabel.

Bei USB C auf USB C Verbindungen nutze ich Baseus Ladekabel und einen KKmoon USB Tester Typ-C.

Ich hoffe dies gibt Euch genug Infos gegebenenfalls Tests zu reproduzieren oder besser zu verstehen.[/spoiler]

 

Die Kapazität

Xtorm gibt die Kapazität der XB303 Powerbank Voyager 26000 mit 26000mAh an. Messen konnte ich 20420mAh bzw. 75,556Wh. Dies entspricht 79% der Herstellerangabe.

An sich ist dies ein recht mäßiger Wert! Normalerweise erreichen Powerbanks zwischen 80% und 90% der angegeben Kapazität in der Praxis.

Wie kommt das? Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der verbauten Akkuzellen und nicht auf die nutzbare Kapazität. Diese weicht aber ein Stück weit von der theoretischen Kapazität ab, aufgrund von internen Umwandlungen. So haben die Akkuzellen 3,7V, welche auf 5V, 9V usw. angehoben werden müssen.

Test Xtorm Xb303 Powerbank Voyager 26000 7

Bei Powerbanks die über einen 60W USB C Ausgang verfügen, habe ich nun des Öfteren eine vergleichsweise niedrige echte Kapazität beobachten können. Beispielsweise die BatPower PDE 2 P26B erreichte nur 70% der angegeben Kapazität.

Ich vermute, dass die Zellen bei diesen Powerbanks intern nicht parallel geschaltet sind, sondern teilweise in Reihe. Dies könnte dazu führen, dass bei einer 5V Spannung möglicherweise die Effizienz nicht so hoch liegt, wie bei normalen Powerbanks.

Normalerweise Teste ich immer die Kapazität bei 5V/1A. Dies ist konstant bei all meinen Tests. Hier habe ich mir aber mal die Mühe gemacht auch bei anderen Lasten zu Testen.

Kapazität

Und siehe da! Entweder sind die beiden normalen USB Ports sehr Ineffizienz oder die Powerbank ist wirklich auf höhere Lasten ausgelegt.

Im Optimalfall konnte ich 83,372Wh messen, bei 20V 1A. Selbst bei 20V 2A haben wir noch sehr ordentliche 81,013Wh.

Kurzum Ihr könnt aus der Powerbank etwas mehr Kapazität herausholen, wenn Ihr diese an einem Notebook nutzt, als an einem einfachen Smartphone.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich stellvertretend an der Xtorm XB303 getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple iPhone Xs Pro Max
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Apple iPad Pro 11
  • Dell XPS 15 7590
  • Dell XPS 13 9380
  • Apple MacBook Pro 13
  • Samsung Galaxy S10+

Ladetempo

Dank der Mischung aus Quick Charge 3.0 Ports und USB Power Delivery, werdet Ihr fast alle Smartphones auf dem Markt an der Xtorm XB303 schnell laden können.

Apples iPhones unterstützen USB Power Delivery, können also am USB PD Port schnellladen.

Samsung Galaxys unterstützen meist Quick Charge und oftmals zusätzlich USB Power Delivery, können also auch schnellladen (siehe S10).

Sony und LG nutzen Quick Charge, Google nutzt wie auch Nintendo bei der Switch USB Power Delivery usw.

Die beiden einzigen Ausnahmen wären OnePlus und Huawei. OnePlus unterstützt nur seinen eigenen Schnellladestandard. Huawei nur eine Art Zwischenstufe.

Huawei nutzt in der Regel seinen eigenen Super Charge Standard, welcher auch für das volle Ladetempo nötig ist. Allerdings könnt Ihr viele der Huawei Flaggschiffe (ab dem P10) auch via USB Power Delivery „schneller“ Laden, als es regulär möglich wäre.

Test Xtorm Xb303 Powerbank Voyager 26000 8

Warum erreicht aber das Mate 20 Pro hier am Quick Charge Port das gleiche Tempo wie am USB Power Delivery Port? Der Quick Charge Port der Xtorm XB303 FCP, was es dem Mate 20 Pro hier auch erlaubt schnell zu laden.

Kommen wir zu den Notebooks. Hier habe ich das Dell XPS 13, Dell XPS 15 und Apple MacBook Pro 13 getestet.

Die beiden 13 Zöller können dank des 60W USB PD Ports mit vollem Tempo an der Xtorm XB303 Powerbank Voyager 26000 laden. 13 Zoll Notebooks benötigen in der Regel meist „nur“ 45W, dies gilt auch für Modelle abseits von Dell/Apple.

Erst 15 Zöller benötigen mehr Energie. So sind selbst 60W für das Dell XPS 15 unter 100% Volllast nicht genug.

Es reicht aber selbstverständlich um das XPS 15 bei Office/Web Anwendungen oder sogar leichter Fotobearbeitung geladen zu halten.

Info-Update! Die Powerbank hat leider ein paar Probleme mit dem Apple MacBook Pro 16! Mehr dazu hier: https://techtest.org/welche-powerbanks-und-ladegeraete-eignen-sich-fuer-das-apple-macbook-pro-16/

 

Wiederaufladen

Das Ladetempo der Xtorm XB303 wird vom Netzteil bestimmt an welches Ihr die Powerbank hängt.

Aufladetempo

An einem normalen USB Ladegerät (5V/2,4A) oder auch eine Quick Charge Ladegerät erreicht die Powerbank +- 10W Ladestrom. Eine vollständige Ladung dauert so +- 10 Stunden.

Deutlich schneller geht es an einem USB Power Delivery Ladegerät. Hier kann die Powerbank, sofern Euer Ladegerät stark genug ist, bis zu 51,xW aufnehmen, was extrem viel ist!

An solch einem Ladegerät hat Ihr die Powerbank in +- 2 Stunden voll. Beeindruckend!

 

Auch mit Lightning!

Ganz neu gibt es die Xtorm Powerbank Voyager 26000 auch in einer Lightning Version, welche auf die Modellnummer XB303L hört.

Xb303l 1Was ist anders als bei der regulären Version? Im Grunde sind beide Versionen identisch, die Lightning Version bringt allerdings ein Lightning auf USB C Kabel mit, dass sich auch in der Seite der Powerbank verstauen lässt.

Und ja dieses Kabel ist Apple Zertifiziert und kann die aktuellen iPhones schnellladen!

Xb303l 2Solltet Ihr also im Apple Ökosystem unterwegs sein ist die „XB303L“ die vielleicht bessere Wahl.

Ansonsten bekommt die genauso universell kompatible Powerbank von hoher Qualität.

 

Fazit

Die Xtorm XB303 Powerbank Voyager ist die bisher beste Powerbank, die ich im Jahr 2019 testen durfte, zumindest im High End Segment.

Warum? Dies liegt natürlich zum einen an der hohen Kapazität, auch wenn diese praktisch etwas unter der Werksangabe liegt, wie auch an der Port Ausstattung.

2x Quick Charge 3.0, 1x USB C mit 15W und 1x USB Power Delivery mit 60W ist praktisch das beste was man aktuell an einer Powerbank finden kann.

Dies erlaubt es fast alle erdenklichen Smartphones schnell zu laden, fast alle Tablets (die sich via USB C laden lassen) und auch sehr viele Notebooks.

Test Xtorm Xb303 Powerbank Voyager 26000 10

Habt Ihr ein Dell XPS oder eins der neueren MacBooks mit USB C? Dann ist die Xtorm XB303 die perfekte Powerbank für Euch! 60W Leistung ersetzt bei 13 Zöllern meist das originale Ladegerät und bei 15 Zöllern reicht dies für ein zügiges Aufladen.

Auch die Powerbank selbst lädt an einem entsprechend leistungsstarken Ladegerät super schnell. In 2-3 Stunden ist diese wieder voll.

Hinzu kommt die top Haptik und Optik, wie auch die praktisch integrierten „Notfall-Ladekabel“.

Das Einzige was etwas gegen die Xtorm XB303 spricht, ist der Preis und die Größe. Wollt Ihr nur Smartphones aufladen, dann macht die Xtorm XB303 keinen Sinn für Euch. Hier gibt es günstigere Powerbanks die für Smartphones ähnlich gut sind.

Sucht Ihr aber eine leistungsstarke Powerbank für Smartphones und Notebooks, dann wäre die Xtorm XB303 Powerbank Voyager 26000 aktuell meine erste Wahl!

Xtorm Xb303 Wertung

Xtorm XB303
Angegebene Kapazität 26000mAh
Preis
Erreichte Kapazität 22532mAh bzw. 83,372Wh
Erreichte Kapazität in % 87%
LED Taschenlampe
Wiederaufladegeschwindigkeit maximal 51W
Geeignet für:
Apple  ++
Samsung  ++
Huawei +
OnePlus 0
Sony ++
HTC ++
Xiaomi ++
Kapazität 87%
Verarbeitung 92%
Ladegeschwindigkeit 96%
Anschlüsse und Sonstige Features 98%
Lieferumfang und Verpackung 90%
Preis / Leistung ★★★★★
Testergebnis ★★★★★