Start Blog Seite 198

Anker PowerPort Atom III im Test, DAS universelle Smartphone Ladegerät 2019

Das PowerPort Atom III ist der Nachfolger des beliebten PowerPort II PD USB C Ladegerätes. Dieses wurde in vielen Bereichen verbessert. So verfügt das neue PowerPort Atom III über satte 60W Leistung.

Diese teilen sich auf 45W für den USB C Port und 15W für den USB A Port auf. Dabei ist das Ladegerät aber nicht größer geworden! Anker setzt hier auf Galliumnitrid Komponenten, um die hohe Leistung in kleinem Gehäuse zu ermöglichen.

Anker Powerport Atom Iii Im Test 7

Wie schaut es aber in der Praxis aus? Ist das Anker PowerPort Atom III das beste Reiseladegerät? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zurverfügungstellen des Ladegerätes für diesen Test.

 

Das Anker PowerPort Atom III im Test

Das PowerPort Atom III ist ein kompaktes, aber auch nicht super winziges Ladegerät. Anker wirbt bei diesem mit „15% kleiner als übliche Ladegeräte“, was auch durchaus stimmt. Vergleichen wir das PowerPort Atom III mit beispielsweise einem MacBook Ladegerät, dann ist das Anker Modell kleiner bei vergleichbarer Leistung.

Anker Powerport Atom Iii Im Test 1

Allerdings misst das PowerPort Atom III weiterhin 70 x 68 x 29mm und wiegt 155g.

Leistung Gramm pro Watt mm³ pro Watt
Anker PowerPort Atom III 60 2.58 2300.7
Apple 60W MacBook Pro Ladegerät 60 3.43 2555.5
Apple 18W Ladegerät 18 3.06 2220.0
Anker PowerPort 1 12 5.92 6090.0
AUKEY PA-D5 60 2.47 2072.5
Anker Power Port II PD 48 3.46 2918.1
Anker PowerPort III Mini 30 2.47 2349.0

Ich würde sagen das PowerPort Atom III hat gute Abmessungen für 60W Leistung, puscht aber auch nicht die Messlatte für besonders kleine Ladegeräte.

Was das Design angeht nutzt Anker weitestgehend das gleiche Gehäuse wie beim alten Anker PowerPort II PD. Dieses war was die Leistung angeht noch eine Klasse unter dem PowerPort Atom III angesiedelt.

Anker Powerport Atom Iii Im Test 3

Wie hat es Anker nun geschafft mehr Leistung in das gleiche Gehäuse zu quetschen? Anker setzt bei den Ladegeräten der Atom Serie auf Komponenten aus Galliumnitrid auf GaN genannt.

Galliumnitrid ist ein Halbleiter ähnlich wie Silizium, gilt aber als noch effizienter. Allerdings gibt es Komponenten auf Galliumnitrid Basis erst seit kurzem im Welthandel. Dementsprechend ist auch die Verbreitung recht gering und die Preise hoch.

Aufgrund der höheren Effizienz von Galliumnitrid Komponenten produzieren solche Ladegeräte weniger Abwärme, was es wiederum erlaubt mehr Leistung in kleinere Gehäuse zu quetschen. Dies ist auch beim PowerPort Atom III passiert.

Anker Powerport Atom Iii Im Test 4

Was die Verarbeitung und Haptik des Ladegerätes angeht, ist Anker mal wieder tadellos! Das Gehäuse fühlt sich wertig und massiv an. Dabei minimiert der verwendete weiße Hochglanzkunststoff die Sichtbarkeit von Fingerabdrücken und Kratzern. Super!

Ebenfalls super ist die Ausstattung des PowerPort Atom III. Dieses Steckernetzteil verfügt über zwei Ports.

Einen normalen USB A Port und einen USB C Port, was wie ich finde die ideale Kombination ist.

Der „normale“ USB A Port verfügt über Ankers Power IQ 2 Technologie, wie auch Quick Charge! Die Leistung gibt Anker mit 5V/2,4A, 9V/1,66A oder 12V/1,25A an. Dies ist zugegeben etwas „merkwürdig“. Mehr dazu später, aber diese Angabe ist falsch! Quick Charge Ports haben normalerweise 18W Leistung und nicht wie hier 15W.

Anker Powerport Atom Iii Im Test 5

Der USB C Port hingegen unterstützt Power IQ 3. Power IQ 3 bedeutet in Kurzform, dass der USB C Port sowohl Quick Charge, wie auch USB Power Delivery unterstützt.

Die Leistung des USB C Ports liegt bei 5V/2,4A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A, also bei 45W. Damit hat das PowerPort Atom III genug Leistung selbst Notebooks zu laden!

 

Der erste Check

Der USB A Port des PowerPort Atom III gibt mir etwas Rätzel auf. Anker gibt die Leistung des Ports mit 5V/2,4A, 9V/1,66A oder 12V/1,25A an, was komische Zahlen sind.

Quick Charge 2.0 Ladegeräte unterstützten normalerweise 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A, womit wir auf die oft typischen 18W kommen. Quick Charge 3.0 Ladegeräte geben diese festen Spannungen auf und erlauben alle Spannungen zwischen 5V und 12V. Gerade die 9V/1,66A sind hier merkwürdig. Viele Quick Charge Smartphones laden mit 9V/2A im Maximum.

Anker Powerport Atom Iii Im Test 6

Und nein ich kann mir bis heute nicht erklären wie Anker auf diese Angaben kommt. Das Ladegerät schafft 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A und unterstützt auch die flexible Spannung von Quick Charge 3.0.

Spannung

Der USB A Port kann also 18W leisten!

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich stellvertretend am PowerPort Atom III getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Motorola One Vison
  • UGREEN PB132

Ladetempo

Starten wir mit dem USB A Port, also dem PowerIQ 2 Anschluss. Dieser unterstützt neben den üblichen Ladeprotokollen auch Quick Charge 3.0. Dementsprechend erreichen Smartphones wie das BQ Aquaris X2 Pro, Samsung Galaxy S8,S9,S10 usw. ihr volles Ladetempo. Es gibt bei Schnellladestandards in der Regel keine Abstufungen. Heißt Quick Charge funktioniert, dann volles Tempo oder es funktioniert halt nicht.

In meinem Test funktionierte Quick Charge mit allen Geräten. Unterstützt Euer Smartphone Quick Charge, dann wird dieses am PowerPort Atom III schnellladen. Ein guter Härtetest ist hier die UGREEN PB132 Powerbank. Warum? Diese puscht Quick Charge Ports an ihre absolute Grenzen. In diesem Fall belastet die Powerbank den von Anker mit 15W beschrifteten 18W Port auf 19W. Dieser hat also einige Reserven.

Anker Powerport Atom Iii Im Test 13

Aber auch wenn Euer Smartphone kein Quick Charge unterstützt werdet Ihr ein ordentliches Ladetempo erleben. So ist der Port unter anderem sauber für IOS Geräte optimiert (APPLE 2,4A Optimierung vorhanden) und unterstützt auch das FCP Protokoll.

FCP ist das „alte“ Huawei Schnellladeprotokoll. Aktuell nutzten Huawei Smartphones Super Charge, welches aber nur in Huawei Zubehör zu finden ist.

FCP erlaubt es aber auch aktuelle Huawei Smartphones schneller zu laden. Das Huawei Mate 20 Pro erreicht beispielsweise an einem normalen USB Port maximal 7,5W. Am originalen Super Charge Ladegerät 22,5W bzw. 40W. An einem FCP optimierten Port, wie hier, 13,xW.

Huawei Smartphones laden am PowerPort Atom III also schneller als normal, aber nicht ganz so schnell wie am originalen Ladegerät.

Kommen wir damit zum USB C Port. Dieser liefert die versprochene Leistung von 45W. Ähnlich wie bei Quick Charge gilt hier das Motto „unterstützt Euer Smartphone USB Power Delivery zum Schnellladen, dann wird dieses auch an diesem Port schnellgeladen“.

Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches konnte ich nicht feststellen.

Anker Powerport Atom Iii Im Test 14

Beispielsweise die aktuellen Apple Smartphones, Tablets und Notebooks nutzen USB Power Delivery zum Schnellladen. So konnte sowohl das Apple iPhone 11 Pro Max am PowerPort Atom III schnellladen, wie aber auch das Apple MacBook Pro 13.

Allgemein kann das PowerPort Atom III das originale Ladegerät vieler 13 Zoll USB C Notebooks ersetzen. Dies gilt nicht nur fürs Apple MacBook Pro 13, sondern auch beispielsweise für das Dell XPS 13.

Ideal wenn Ihr ein kompaktes Reise- Netzteil für Euer 13 Zoll USB C Notebook und Euer Smartphone sucht.

Zusammengefast, dass PowerPort Atom III ist geeignet für:

  • Apple Smartphones ab dem iPhone 8/X (Schnellladen)
  • Apple iPads ab dem Pro (Schnellladen)
  • Huawei Smartphones (Semi-Schnellladen)
  • Samsung Smartphones (Schnellladen)
  • LG, Sony, HTC, Xiaomi Smartphones (Schnellladen)
  • Smartphones mit Quick Charge oder USB Power Delivery Support (Schnellladen)
  • 13 Zoll Notebooks mit USB C Lademöglichkeit (Volles Ladetempo)
  • 15 Zoll Notebooks mit USB C Lademöglichkeit (Niedriges/Mittleres Ladetempo)
  • Alle anderen Smartphones (normales Ladetempo)
  • OnePlus Smartphones (langsames Laden)

 

Effizienz

Kommen wir zum Abschluss auf die Effizienz zu sprechen. Dank GaN sollte diese ja relativ hoch liegen. Wie sieht es in der Praxis aus?

Effizienz

Ganz gut! Wir haben eine Effizienz von 81-90%, je nach Spannung und Auslastung. Für ein USB Ladegerät sind dies gute Werte.

Hier auch einfach mal eine Tabelle mit mehreren Ladegeräten dieser Klasse, als Vergleich.

Effizienz Vergleich

 

Fazit

Ihr sucht ein gutes und zuverlässiges Ladegerät, welches in der Lage ist Euer Notebook und Smartphone gleichzeitig schnell zu laden? Dann sollte das Anker PowerPort Atom III ganz weit vorne auf Eurer Liste stehen.

Die Kombination aus 45W USB C Port und 18W USB A Port ist in der Praxis unheimlich praktisch. 45W reichen um fast alle 13 Zoll Notebooks (ein USB C Ladeport vorausgesetzt) mit vollem Tempo zu laden und selbst größere 15 Zöller flott mit Energie zu versorgen.

Anker Powerport Atom Iii Im Test 8

Hinzu kommt der ebenfalls sehr schnelle USB A Port, welcher alle Smartphones zuverlässig mit Energie versorgt und sogar Quick Charge unterstützt.

Beide Ports lassen sich auch gleichzeitig nutzen!

Weitere Bonuspunkte gibt es für die gute Verarbeitung und die starke Effizienz.

Kurzum, dass Anker PowerPort Atom III ist ein top Ladegerät für alle Besitzer eines USB C Notebooks oder einem der größeren iPads.

Anker PowerPort+ Atom III Compact 60W PIQ 3.0 & GaN Tech USB-C Wall...

  • 45W USB C Ausgang
  • 18W USB A Ausgang
  • Effizienz zwischen 81% und 90%
  • Unkritische Hitzeentwicklung
  • Sehr Univeresell einsetzbar

Empfehlung: Das Green Cell Power Source 75W 4-Port Ladegerät im Test

USB Ladegeräte gibt es tausende auf dem Markt. Allerdings Modelle welche hier hervorstechen sind meist recht rar.

Genau so ein Modell ist aber das GC Power Source 75W 4-Port Ladegerät! Dies liegt natürlich an der satten Leistung von 75W, wie aber auch am Support der beiden wichtigsten Ladestandards, Quick Charge und USB Power Delivery.

Green Cell Power Source 75w 4 Port Ladegerät Im Test 6

Dank des 60W USB Power Delivery Ports ist das GC Power Source sogar theoretisch in der Lage Notebooks wie das Apple MacBook Pro aufzuladen.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier das GC Power Source so gut wie die technischen Daten versprechen und ist das Ladegerät generell vertrauenswürdig?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser stellen vielen Dank an Green Cell welche mir das Ladegerät für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Das Green Cell Power Source 75W 4-Port Ladegerät im Test

Green Cell setzt bei seinem Power Source 75W Ladegerät auf das weit verbreitete Multi-Port Ladegeräte Design. Bei diesem handelt es sich also um eine flache aber recht lange Box. Diese misst 104 x 72 x 28 mm und ist somit durchschnittlich groß bzw. für die maximale Leistung von 75W sogar recht kompakt.

Green Cell Power Source 75w 4 Port Ladegerät Im Test 2

Beim Gehäuse setzt GC auf eine Mischung aus einem recht einfachen matten Kunststoff und ein paar Hochglanz Elementen.  Grundsätzlich macht das Gehäuse einen guten Eindruck. Es lässt sich nichts eindrücken oder verwinden.

Auch wirkt das Gewicht „plausibel“ für die Größe und die Leistung.

Dennoch ist das Gehäuse rein subjektiv nicht das aller Hochwertigste, das ich bisher in den Fingern hatte. Der verwendete Kunststoff ist zwar funktional tadellos, wirkt aber eher billig. Wir haben hier kein Anker Ladegerät vor uns.

 

Die Technik

Technisch sieht die Welt aber wieder ganz anders aus. Das GC Power Source 75W Ladegerät verfügt auf der Front über vier Anschlüsse.

Hier haben wir zunächst drei normale USB A Ports, wie auch einen USB C Port. Zwei der drei USB A Ports sind normale 5V/2,4A Ports, der dritte (grün markiert) unterstützt Quick Charge 3.0!

Green Cell Power Source 75w 4 Port Ladegerät Im Test 3

Damit kann der Port 18W bzw. 3,6-6V/3A, 6-9V/2A oder 9V-12V/1,5A liefern. Ideal für viele ältere Smartphones und Modelle mit Prozessoren aus dem Hause Qualcomm, welche in der Regel Quick Charge Support mitbringen.

Der USB C Port ist aber der wahre Star des GC Power Source. Dieser unterstützt USB Power Delivery mit bis zu 60W Leistung bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3A.

60W Leistung ist für Smartphones und Tablets mehr als genug. Die meisten Smartphones mit USB Power Delivery Support, wie die Apple iPhones ab dem 8, Google Pixel usw., benötigen selten mehr als 18W.

Green Cell Power Source 75w 4 Port Ladegerät Im Test 4

Mehr Leistung aufseiten des Ladegerätes schadet natürlich nicht, bringt dann aber auch nichts extra.

Mit 60W eignet sich das GC Power Source aber auch für Notebooks! Notebooks wie das Dell XPS 13 oder auch die Apple MacBook Pros lassen sich via USB C aufladen. 60W ist hier für 13 Zoll Notebooks perfekt und reicht sogar um 15 Zöller flott mit Energie zu versorgen, dazu später mehr.

Ebenfalls auf der Front findet sich zu guter Letzt eine Staus LED.

 

Ein erster Test

Beginnen wir mit einem ersten Leistungscheck. Und ja das Ladegerät kann die beworbene Leistung liefern. Dies auch in einem Dauertest satte 12 Stunden lang ohne Probleme, ehe ich das Ladegerät erlöst habe.

Dabei erwärmt sich dieses durchaus ein gutes Stück, aber nicht kritisch.

Green Cell Power Source 75w 4 Port Ladegerät Im Test 8

Auch einen Isolationstest bei 1000V hat das Netzteil mit 5,5Giga Ohm überstanden. Damit können wir das GC Power Source 75W 4-Port Ladegerät als „sicher“ einstufen.

Ein kurzer Blick auf die Spannungen unter diversen Lastsituationen wirkt ebenso vertrauenswürdig.

Spannung 20v Spannung

Spannungen sind ausreichend stabil und innerhalb der üblichen Grenzwerte.

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich stellvertretend am GC Power Source 75W 4-Port Ladegerät getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro
  • Google Pixel 4 XL
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Motorola One Zoom
  • Samsung Galaxy S7 Edge
  • Apple iPad Pro 11
  • Apple MacBook Pro 13 late 2016
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
Ladetempo
*Ungefähre maximale Ladegeschwindigkeit des jeweiligen Gerätes unter optimalen Bedingungen. Dieser Wert kann etwas schwanken und sollte eher als grober Richtwert angesehen werden wie nah eine Powerbank/Ladegerät am maximalen Tempo dran ist.

Starten wir bei den Smartphones. Da das GC Power Source 75W 4-Port Ladegerät sowohl Quick Charge wie auch USB Power Delivery unterstützt, lassen sich ca. 95% aller im Handel verfügbaren Smartphones an diesem Ladegerät schnellladen.

So erreichte das Apple iPhone 11 Pro beispielsweise am USB C Port seine vollen 22,XW Ladestrom, was sogar noch mehr ist als beim originalen Apple Schnellladegerät.

Das Motorola One Zoom und das Samsung Galaxy S7 konnten wiederum am Quick Charge Port schnellladen.

Eine Besonderheit stellen wie üblich Huawei Smartphones dar. Huawei nutzt einen eigenen Schnellladestandard, welcher in der Regel nicht von 3. Anbieter Ladegeräten unterstützt wird.

Allerdings ist es möglich viele Huawei Smartphones via USB Power Delivery oder mithilfe des FCP (FCP wird vom Quick Charge Port unterstützt) Protokolls schnell zu laden. Wobei dies nicht ganz stimmt, denn das Ladetempo ist ein Stück weit niedriger als bei einem originalen Super Charge Ladegerät, aber schneller als an einem 08/15 Ladegerät.

Zusammengefasst, Ihr könnt die meisten Smartphones von Apple, Samsung, HTC, Sony, Xiaomi, BQ am GC Power Source schnellladen. Huawei Smartphones könnt Ihr „schneller“ laden.

Lediglich OnePlus Smartphones lassen sich nicht am GC Power Source schnellladen. Aber auch dieses lädt natürlich am Ladegerät, nur langsamer.

Green Cell Power Source 75w 4 Port Ladegerät Im Test 9

Wie steht es um Notebooks?

Aufgrund der hohen Leistung von 60W werdet Ihr so gut wie alle Notebooks, die auch via USB C ladbar sind, am GC Power Source 75W 4-Port Ladegerät laden können.

Bei 13 Zoll Notebooks wird das GC Power Source sogar zumeist das originale Ladegerät voll ersetzen können. Dies ist hier beispielsweise beim Dell XPS 13 wie auch beim Apple MacBook Pro 13 der Fall.

Bei 15 Zöllern, wie dem XPS 15 oder auch dem Apple MacBook Pro 15, kann ein 60W Ladegerät in der Regel NICHT das originale Ladegerät zu 100% ersetzen. Allerdings sind hier 60W genug um das Notebook auch unter gehobener Last zu versorgen.

 

Effizienz und Leistungsaufnahme

Im Leerlauf benötigt das GC Power Source 75W 4-Port Ladegerät 0,5-0,6W an Leistung. Dies ist nicht super wenig, aber normal für ein Multiport Ladegerät.

Wie steht es aber um die Effizienz?

Effizienz

Die Effizienz schwankt stark je nachdem wie Ihr das Ladegerät belastet. Im absoluten Minimum liegt diese bei gerade einmal 71% (5V/1A) und im Maximum bei 89% (20V/3A).

Es ist nicht ungewöhnlich, dass solch leistungsstarken Ladegeräte bei 5V und niedrigen Strömen recht ineffizient sind. 71% sind aber relativ wenig, selbst für diese Verhältnisse. 75%+ sind hier eigentlich ehe üblich. Sobald wir aber die Spannung auf 9V anheben, steigt die Effizienz auf 80%+ an, was soweit okay ist.

Die 86-89% Effizienz beim Laden von Notebooks (20V Spannungsstufe) sind wiederum recht gut.

 

Fazit

Ihr sucht ein technisch sehr starkes Ladegerät, welches auch die Möglichkeit hat High Power Geräte wie Notebooks oder größere Tablets flott mit Energie zu versorgen?

Dann seid Ihr beim GC Power Source 75W 4-Port Ladegerät an der richtigen Adresse!

Das Highlight dieses USB Ladegerätes ist der USB C Port, welcher über satte 60W Leistung verfügt. Hierdurch hat dieser mehr als genug Leistung um Smartphones wie das Apple iPhone 11 Pro oder das Google Pixel 4XL schnell zu laden.

Green Cell Power Source 75w 4 Port Ladegerät Im Test 10

60W sind genug um bei 13 Zoll Notebooks in der Regel das originale Ladegerät zu 100% zu ersetzen und selbst viele 15 Zöller flott zu laden.

Hinzu kommt der Quick Charge Port, welcher es erlaubt Smartphones aus dem Hause Samsung, LG, HTC, Xiaomi und Co. schnell zu laden.

Damit könnt Ihr fast alle Smartphones von allen Herstellern am GC Power Source 75W 4-Port Ladegerät schnellladen.

Hinzu kommt eine gute Effizienz beim Mittler bis hoher Last und eine gute Spannungsstabilität.

Gegen das GC Power Source spricht lediglich etwas das mittelmäßige Gehäuse. Abseits davon haben wir hier ein Top USB Ladegerät vor uns!

Keine Produkte gefunden.

Die Charmast W2010 20800mAh Powerbank im Test, sehr kompakt und leistungsstark!

Charmast gehört zu den kleineren Zubehörherstellern die auf Amazon ihr Unwesen treiben. Aber gerade bei diesen kleineren Herstellern findet man des Öfteren ein paar Überraschungen im Sortiment.

Charmast W2010 20800mah Powerbank Im Test 6

So auch die Charmast W2010 20800mAh Powerbank. Diese bietet Quick Charge und USB Power Delivery Anschlüsse und soll zudem mit besonders kompakten Abmessungen punkten.

Aber gelingt dies? Finden wir das im Test heraus!

 

Die Charmast W2010 20800mAh Powerbank im Test

Für eine Powerbank mit 20800mAh Kapazität ist die Charmast W2010 angenehm kompakt.

Charmast W2010 20800mah Powerbank Im Test 2

Diese ist mit 135 x 63 x 24 mm sicherlich nicht winzig, weist aber das beste Kapazität zu Größen Verhältnis auf, das ich bisher bei einer Powerbank gesehen habe!

1

Ähnliches gilt auch für das Gewicht, welches bei lediglich 330g liegt. Zum Vergleich ein Anker PowerCore II mit 20000mAh bringt 358g auf die Waage.

Sollte die Charmast W2010 also Ihr Kapazitätsversprechen einhalten, dann wäre dies eine sehr beeindruckende Leistung!

Positiv fällt auch die Haptik aus. Nein die Charmast W2010 ist nicht die aller wertigste Powerbank, aber das Gehäuse wirkt gut genug.

Charmast W2010 20800mah Powerbank Im Test 3

Charmast setzt hier auf eine sehr feine Waben-Struktur, welche der Powerbank ein interessantes Gefühl in der Hand gibt. Was die Resistenz gegenüber Fingerabdrücken usw. angeht zeige ich mich auch zufrieden. Super! Eindrücken oder verwinden lässt sich das Gehäuse selbstverständlich ebenfalls nicht. Man merkt, dass das Innere voll mit Akkuzellen ist und wenig Hohlräume gibt.

Die Anschlüsse der Charmast W2010 finden sich wie üblich auf der Front.

Hier finden wir zwei USB A Ports, einen microUSB Port und einen USB C Port. Beide USB A Ports unterstützten dabei Quick Charge 3.0, mit bis zu 18W.

Genau genommen kann jeder Port laut Aufdruck 5-6V/3A, 6-9V/3A oder 9-12V/1,5A liefern.

Charmast W2010 20800mah Powerbank Im Test 4

Der USB C Port wiederum kann entweder als Eingang oder als Ausgang genutzt werden. Klasse! Ebenfalls klasse ist es, dass der USB C Port den Power Delivery Standard unterstützt, ideal für Apple, Google und Nintendo Geräte.

Der USB C Port kann allerdings auch nur 18W liefern. Ausreichend für Smartphones, für Notebooks aber etwas zu wenig.

Die 18W kann die Powerbank über den USB C Port auch wieder aufnehmen. Alternativ könnt Ihr die Charmast W2010 aber auch via microUSB aufladen. Hier sind aber nur 5V/2A maximal möglich.

Charmast W2010 20800mah Powerbank Im Test 5

Zum Überprüfen wie voll oder wie leer die Powerbank gerade ist, finden sich vier weiße Status-LEDs auf der Oberseite. Diese leuchten wenn Ihr den Einschalter betätigt.

Dies ist auch die primäre Funktion des Einschalters, denn verbindet Ihr ein Smartphone mit der Powerbank geht diese eh von alleine an.

 

Der erste Test

Starten wir wie üblich zunächst mit der Kapazität. Charmast spricht hier von 20800mAh, messen konnte ich 71,127Wh bzw. 19223mAh.

Dies entspricht satten 93% der Herstellerangabe, ein top Wert! Es ist normal, dass Powerbanks in der Praxis eine etwas niedrigere Kapazität haben als vom Hersteller angegeben. Die Herstellerangabe bezieht sich bei allen Powerbanks auf die Kapazität der im Inneren verbauten Zellen.

Charmast W2010 20800mah Powerbank Im Test 9

Jedoch bei ihrer Entladung geht immer etwas Energie verloren, in Form von beispielsweise Wärme. Eine normale gute Powerbank erreicht meist 80-90% „echte“ Kapazität.

Über 90% sind schon stark! Bedenkt aber dass dieser Wert etwas schwankt je nachdem über welchen Port und mit welchem Tempo Ihr die Powerbank entladet.

 

Ladetempo

Folgende Smartphones und Tablets habe ich an der Charmast W2010 stellvertretend getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro
  • Google Pixel 3 XL
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Apple iPad 11 Pro
  • Nintendo Switch

Hier könnten wir es an sich kurz machen. Alle Smartphones ließen in einem guten Tempo schnellladen.

Leistung

Beim Schnellladen gibt es in der Regel keine größeren Abstufungen. Funktioniert das Schnellladen, dann auch mit dem vollen Tempo. Eine Ausnahme bilden hier Huawei Smartphones und USB Power Delivery.

So lädt das iPad Pro 11 mit rund 18W an der Powerbank, könnte aber bis zu 30W an einem passenden Ladegerät erreichen. Das iPhone 11 Pro erreicht ebenfalls 18W, könnte aber auch mit 22,5W laden, hätte der USB C Port noch mehr Leistung.

Charmast W2010 20800mah Powerbank Im Test 10

18W entspricht aber bei diesen beiden Geräten das Tempo des jeweils beiliegenden Apple Schnellladegerätes.

Die zweite Besonderheit sind Huawei Smartphones. Huawei nutzt bei seinen Flaggschiffen den Super Charge Standard. Super Charge ist ein proprietärer Standard! Allerdings können viele Huawei Flaggschiffe entweder USB Power Delivery oder den FCP Standard alternativ nutzen.

Hierrüber laden die Huawei Smartphones nicht ganz so schnell wie am originalen Ladegerät, aber schneller als regulär.

 

Wiederaufladen

Es gibt diverse Möglichkeiten die Charmast W2010 20800mAh Powerbank wiederaufzuladen.

Wiederaufladetempo

Hier gibt es auch ein paar spannende Punkte. Wie angegeben kann die Powerbank an einem USB Power Delivery Ladegerät mit bis zu 18W wiederaufladen.

Ihr könnt die Powerbank aber auch an einem Quick Charge Ladegerät schnell aufladen und dies sogar entweder über den USB C Port oder microUSB Port.

Hier benötigt die Powerbank ca. 5,5 bis 6 Stunden für eine vollständige Ladung.

Nutzt Ihr ein normales Ladegerät ohne Quick Charge oder Power Delivery nutzt den USB C Port. Dieser kann hier bis zu 2,4A bzw. 12W aufnehmen. Der microUSB Port scheint hier auf 5W limitiert zu sein.

 

Fazit

Ich bin positiv überrascht! Die Charmast W2010 20800mAh Powerbank ist erstaunlich und erfreulich gut!

Die Powerbank unterstützt zunächst mit Quick Charge und USB Power Delivery die beiden wichtigsten Schnellladestandards. Quick Charge ist für die meisten älteren Smartphones von Samsung, HTC, Sony und Co. optimal, während USB Power Delivery für neuere Modelle von Apple, Google und Co. ideal ist. USB Power Delivery wird in Zukunft noch wichtiger, da Google dieses demnächst für Android Smartphones vorschreibt.

Charmast W2010 20800mah Powerbank Im Test 8

Dass hier beide Standards mit an Bord sind ist schon einmal klasse. Dabei ist die Charmast W2010 erfreulich kompakt.

Diese ist eine der kleinsten Powerbanks der 20000mAh Klasse, trotzt der hohen Leistung. Zwar ist das Gehäuse nicht ganz so edel wie bei Anker oder Xtorm, aber sucht Ihr eine technisch top moderne Powerbank mit kompakten Abmessungen, dann ist die Charmast W2010 20800mAh ideal für Euch!

Die Green Cell GC PowerPlay10 im Test, sehr gute Powerbank mit QC und PD!

Quick Charge und USB Power Delivery sind die beiden wichtigsten Schnellladestandards im Jahr 2019 und auch vermutlich in der Zukunft. Dementsprechend ist ein Ladegerät oder Powerbank die beide Standards unterstützt für alles vorbereitet.

Genau so eine Powerbank haben wir mit der GC PowerPlay10 vor uns! Diese verfügt über ganze zwei Quick Charge Ports und einen USB Power Delivery Port, was für eine Powerbank der 10000mAh Klasse beeindruckend ist!

Green Cell Gc Powerplay10 Im Test 6

Wollen wir uns hier doch einmal im Test ansehen, ob die Green Cell GC PowerPlay10 wirklich so gut ist wie es die technischen Daten versprechen.

An dieser Stelle vielen Dank an Green Cell für das Zurverfügungstellen der GC PowerPlay10 für diesen Test.

 

Die Green Cell GC PowerPlay10 im Test

Die GC PowerPlay10 ist eine durchschnittlich große Powerbank für ihre Kapazität von 10000mAh. Diese misst 140 x 72 x 14mm. Damit ist die Powerbank zwar angenehm flach, aber wenn es um das reine Volumen geht sind auch kompaktere Modelle zu bekommen.

Green Cell Gc Powerplay10 Im Test 1

Das Gehäuse ist vom Design und Aufbau recht klassisch. Green Cell setzt weitestgehend auf einen matten Kunststoff. Hier und da ist das Gehäuse aber mit ein paar Hochglanz Elementen aufgelockert.

Die GC PowerPlay10 ist sicherlich keine „wunderschöne“ Powerbank, aber geht völlig in Ordnung. Ähnliches gilt auch für die Verarbeitung. Es lässt sich nichts Eindrücken oder Verwinden. Zudem scheint die Powerbank gut „gefüllt“ zu sein.

Green Cell Gc Powerplay10 Im Test 2

Wirklich interessant ist bei der GC PowerPlay10 aber die Technik.

Auf der Front der Powerbank finden wir satte vier Anschlüsse. Hierbei handelt es sich um zwei USB A Ports, einen USB C Port und einen microUSB Port.

Bei den USB A Ports handelt es sich sogar um Quick Charge 3.0 Anschlüsse! Diese können jeweils 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A liefern. Diese Anschlüsse sind damit ideal für Samsung Smartphones und generell Geräte die auf Qualcomm Prozessoren setzen. Letztere verfügen meist über einen Quick Charge Schnelllade Support.

Green Cell Gc Powerplay10 Im Test 3

Natürlich lassen sich auch alle anderen Geräte an den USB A Ports laden, dann aber halt mit einem Standard Tempo.

Der USB C Port wiederum unterstützt den neueren Power Delivery Standard. Dieser wird unter anderem von Apple bei allen iPhones ab dem 8, bei den Google Pixel Geräten und auch der Nintendo Switch als Schnellladestandard genutzt. Viele weitere Nutzen USB Power Delivery als sekundären Ladestandard.

Der USB C Port kann hier 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A liefern.

Green Cell Gc Powerplay10 Im Test 4

Geladen wird die GC PowerPlay10 wahlweise ebenfalls via USB C oder via microUSB. Der microUSB soll dabei ebenfalls Quick Charge mit bis zu 18W unterstützen und der USB C Port USB PD mit bis zu 20W.

Wie üblich verfügt die GC PowerPlay10 auch über eine Ladestandsanzeige auf der Front mit vier Segmenten. Diese aktiviert Ihr durch Drücken des „GC“ Logos auf der Oberseite.

 

Die Kapazität

GreenCell verspricht bei der PowerPlay10 10000mAh Kapazität, messen konnte ich 34,279Wh bzw. 9264mAh.

Dies entspricht satten 92,6% der Herstellerangabe, was ein top Wert ist! Die Herstellerangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akku-Zellen.

Green Cell Gc Powerplay10 Im Test 7

Allerdings ist das Entladen dieser nie zu 100% effizient. In der Regel erreichen hier gute Powerbanks 80-90% „echte Kapazität“. 90%+ ist hingegen eine absolute Seltenheit!

Daumen hoch dafür!

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Green Cell GC PowerPlay10 stellvertretend getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro
  • Google Pixel 4 XL
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Motorola One Zoom
  • Samsung Galaxy S7 Edge
  • Apple iPad Pro 11

Ladetempo

*Ungefähre maximale Ladegeschwindigkeit des jeweiligen Gerätes unter optimalen Bedingungen. Dieser Wert kann etwas schwanken und sollte eher als grober Richtwert angesehen werden wie nah eine Powerbank/Ladegerät am maximalen Tempo dran ist.

Starten wir mit dem Positiven, alle hier aufgelisteten Geräte ließen sich in irgendeiner Form an der PowerPlay10 schnellladen.

Zwar wurde das neue iPhone 11 Pro und auch das iPad Pro 11 etwas von der maximalen Leistung der Powerbank (18W) limitiert, aber die Powerbank lädt beide Geräte so schnell wie das originale beiliegende Ladegerät.

Von daher würde ich sagen dies ist ein top Ergebnis!

Green Cell Gc Powerplay10 Im Test 9

Auch das Google Pixel 4 XL, Motorola One Zoom und das ältere Samsung Galaxy S7 Edge ließen sich problemlos an der Powerbank mit dem vollen Tempo laden.

Ich denke wir können hier von einer recht universellen Schnelllade-Kompatibilität zu Samsung, Apple, Sony, LG, BQ und Xiaomi Geräten reden. Sollte es doch mal ein Gerät geben, dass sich nicht an der GC PowerPlay10 schnellladen lässt (wie OnePlus Smartphones), dann laden diese natürlich dennoch, aber halt langsamer.

Eine Besonderheit stellen immer Huawei Smartphones dar. Huawei nutzt einen proprietären Schnellladestandard. Allerdings unterstützen viele Huawei Smartphones (P10, P20, Mate 10, Mate 20, P30 usw.) auch USB Power Delivery und FCP (welches hier kompatibel zu den Quick Charge Ports ist). Dies allerdings nur langsamer. So kann das Huawei Mate 20 Pro am originalen Ladegerät mit +- 30W laden, hier mit +-14W. Dies ist aber bereits doppelt so schnell wie an einem normalen 5V 2,4A Ladegerät.

Wir können also bei Huawei von einem halben Schnellladesupport reden.

 

Wiederaufladen

Ist die Powerbank leer, habt Ihr diverse Möglichkeiten und Ladestandards die GC PowerPlay10 wiederaufzuladen.

Wiederaufladen

Ihr könnt die Powerbank zunächst an einem Quick Charge Ladegerät schnellladen. Hierbei spielt es keine Rolle ob Ihr den USB C oder microUSB Port nehmt. Die Powerbank akzeptiert über beide Anschlüsse +- 18W, womit eine Ladung ca. 3 Stunden dauert.

Alternativ könnt Ihr auch USB Power Delivery beim USB C Port nutzen, worüber ebenfalls 18W akzeptiert werden.

Habt Ihr nur normale USB Ladegeräte, dann könnt Ihr dennoch mit guten 10-12W Ladestrom rechnen, welche in ca. 5 Stunden Ladezeit resultieren.

 

Fazit

Zwar kann man sicherlich etwas über die Optik der GC PowerPlay10 streiten. Technisch haben wir hier aber eine hervorragende universelle Powerbank vor uns.

Dies liegt natürlich zunächst an der der Unterstützung von Quick Charge und USB Power Delivery. Diese beiden Schnellladestandards decken ca. 95% aller aktuellen Smartphones ab.

Green Cell Gc Powerplay10 Im Test 11

Apple und Google nutzen beispielsweise USB Power Delivery, Samsung, LG, Sony, Xiaomi primär Quick Charge. Ihr könnt also sowohl ein iPhone 11 an der GC PowerPlay10 laden wie aber auch ein Samsung Galaxy S10.

Ihr könnt sogar mehrere Smartphones gleichzeitig schnell an der GC PowerPlay10 laden, dank der umfangreichen Portausstattung. Ist die Powerbank dann doch mal leer, geht auch das Aufladen flott.

Kurzum, Ihr sucht eine schnell und technisch top aktuelle Powerbank? Dann seid Ihr bei der GC PowerPlay10 absolut an der richtigen Adresse. Lediglich wenn ein super kompakter Formfaktor für Euch Priorität hat, dann gäbe es noch kleinere Modelle mit 10000mAh.

Link zum Hersteller /// bei Amazon

Green Cell Powerbank 10000mAh 18W PD USB C Externer Handyakkus GC...

  • Bis zu 9264 mAh echte Kapazität
  • USB PD 18W und Quick Charge
  • In knapp über 3 Stunden voll geladen
  • Ideal für Smartphones von Apple und Samsung
  • 18W USB PD ist ordentlich, aber auch nicht überragend, gerade für Notebooks
  • Preis etwas höher

Corsairs neue RGB Lüfter im Test, die Corsair QL Series QL140

Wenn es um RGB Beleuchtung in PCs geht ist Corsair klar der Nr.1 Hersteller. Kein anderer Hersteller bietet so viele Komponenten mit RGB Beleuchtung an wie diese.

Ob nun Mäuse, Tastaturen, CPU Kühler, Mauspads oder auch Lüfter. Mit der neuen QL Serie will Corsair die Messlatte für RGB Lüfter nochmals etwas nach oben legen.

Corsair Ql Series Ql140 Test 6

So besitzen die Lüfter der QL Reihe satte 34 RGB LEDs. Eine beeindruckende Zahl, welche sich allerdings auch etwas im Preis niederschlägt. Zudem stellt sich natürlich die Frage, sind die Lüfter der QL Serie auch abseits der Beleuchtung gut?

Finden wir genau dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen eines Starter-Sets der QL140.

 

Corsair QL Series QL140

Corsairs QL Lüfter gibt es wie üblich in zwei Größen, 120mm und 140mm. Mir liegt die 140mm Version für diesen Test vor.

Corsair Ql Series Ql140 Test 1

Bereits auf den ersten Blick ist klar, wir haben hier einen High End Lüfter vor uns. Der QL140 ist deutlich komplexer und aufwendiger gebaut als seine Brüder. Der Rahmen des Lüfters besteht weitestgehend aus einem schwarzen Kunststoff, der sehr stabil und massiv anmutet.

Allerdings besitzt der Rahmen einen runden, halb durchsichtigen Ring, welcher auf beiden Seiten des Lüfters zu finden ist. Unter diesem Ring sind natürlich RGB LEDs angebracht.

Da dieser Ring auf beiden Seiten angebracht ist, spielt die Orientierung des Lüfters für die Sichtbarkeit der RGB LEDs eine geringere Rolle als bei vielen anderen Modellen.

Corsair Ql Series Ql140 Test 5

Weitere RGB LEDs sitzen im Rotor des Lüfters. Diese sind auf der Front des Lüfters natürlich besser sichtbar, aber erneut hat Corsair auch auf der Rückseite einen halb durchsichtigen Ring angebracht, welcher es erlaubt die LEDs im Rotor ebenfalls von beiden Seiten zu sehen.

Ihr seht die Beleuchtung hat beim QL140 eine wichtige Rolle gespielt. Dies kommt allerdings auch zu einem Preis. So ist der Rotor beim QL140 recht groß, was sich negativ auf die Performance ausüben kann.

Corsair Ql Series Ql140 Test 2

Um den großen Rotor etwas zu kaschieren hat Corsair auf diesem eine Aluminium-Schreibe mit dem Corsair Logo angebracht. Und ja dies wertet die Optik des Lüfters ein gutes Stück auf.

Um ein wenig Vibrationen zu dämpfen findet sich an jedem Schrauben-Loch ein dickes Schaumstoff Pad.

Angeschlossen wird der QL140 über den üblichen 4 Pin Lüfteranschluss. Neben diesen verfügt der QL140 aber auch über ein proprietäres „RGB“ Kabel für die Steuerung der LEDs. Dieses müsst Ihr nicht nutzen, dann funktionieren aber die LEDs natürlich nicht.

 

Controller benötigt

Corsairs RGB Lüfter und LED Streifen sind etwas „komplizierter“. Im Gegensatz zu beispielsweise den Fractal Design Prisma RGB LED Lüftern, welche direkt mit einem RGB Header auf Eurem Mainboard verbunden werden, benötigt Ihr für die RGB Beleuchtung bei Corsair einen gesonderten Controller.

Corsair Ql Series Ql140 Test 3

Dieser proprietäre Controller wird via USB 2.0 mit Eurem Computer verbunden und kann bis zu 6 Lüfter/LED Streifen ansteuern.

Corsair nutzt hier den gleichen Controller für all seine RGB Lüfter. Die QL haben hier also keinen speziellen Controller.

 

Die Leistung

Corsair gibt die Leistung des QL140 mit 1250 RPM und 50.2 CFM (85m³/h) an. Damit wäre dieser in der Theorie etwas schwächer als der LL140, welcher 1300 RPM und 87.5m³/​h erreicht.

Nein der QL140 ist kein „High Airflow“ Lüfter. Dies überrascht aber auch weniger. Schauen wir uns den Lüfter an, dann sehen wir, dass der Rotor in der Mitte vergleichsweise dick ist. Dies ist Fläche in der keine Luft bewegt wird. Der Rotor beim QL140 hat 51,6mm im Durchmesser, bei einem Noctua NF-A14 41,8mm und bei einem Corsair ML140 45,6mm.

Der Corsair ML140 soll auch mehr Luft bei niedrigerer Drehzahl bewegen. Der ML140 verfügt aber auch über weniger RGB LEDs.

Corsair QL140 Corsair LL140 Corsair ML140 Noctua NF-A14 be quiet! Silent Wings 3
Umdrehungen 1250 1300 1200 1500 1000
Bewegte Luft 85 m³/h 87.5 m³/h 94.1 m³/h 140.2 m³/h 101.09 m³/h
Rotor Durchmesser 51,6 mm 51,6 mm 45,64 41,8 mm 48,27 mm

Den Lüfter-Test werde ich in zwei Bereiche unterteilen, Praxis und Theorie.

In der Theorie wird der Lüfter auf einer Holzbox positioniert, an deren Ende ein Strömungsmessgerät angebracht ist. Mithilfe der gemessenen Luftgeschwindigkeit und der Abmessung des Auslasses kann das Luftvolumen in m³/​h errechnet werden.

Zudem messe ich hier auch die Lautstärke aller Lüfter. Ist diese Mess-Methode 100% akkurat? Nein! Aber sie bietet gerade verglichen mit anderen Modellen durchaus wertvolle Informationen.

7v 9v 12v

Die Werte des Corsair QL140 sehen gar nicht so schlecht aus! Im Maximum konnte ich 77,76 m³/h Luftstrom bei 45,2db messen.

Damit ist zwar der Luftstrom eher durchschnittlich stark, aber die Lautstärke im Verhältnis dazu auch recht niedrig. Zum Vergleich ein Corsair LL140 erreichte 84,24m³/h aber auch eine höhere Lautstärke von 47,2db. Nicht vergessen, 4db entsprechen einer subjektiven Verdopplung der Lautstärke.

Corsair Ql Series Ql140 Test 8

Schauen wir uns noch die Temperaturen in der Praxis an.

Hier montiere ich die Lüfter auf einem Noctua NH-C14S, welcher auf einem AMD Ryzen 5 3600x sitzt. Dieser wandelt gerade ein 4K Video um, ist also mit einer praxisnahen konstanten Last ausgelastet.

Die Temperaturen sind auf eine Raumtemperatur von 22 Grad normalisiert.

Temperaturen 7v Temperaturen

Die Temperaturen mit dem Corsair QL140 liegen im Mittelfeld. Erstaunlicherweise sind diese tendenziell etwas besser als beim LL140, aber schlechter als beim Noctua NF-A14 oder NZXT Aer RGB 2. Der Noctua ist allerdings auch 5,4db lauter und der NZXT satte 11,8db.

Lautstärke

Ich würde sagen damit ist der NZXT Aer und auch der ältere LL140 geschlagen.

Drosseln wir den Noctua NF-A14 PWM auf 9V herunter ist dieser +- genauso laut (45db zu 44,2db), bietet aber einen Hauch mehr AirFlow (84,24 m³/h zu 77,76m³/h).

Der Noctua bleibt also technisch der „König unter den Lüfter“ aber der Corsair QL140 ist nicht viel schlechter. Der Unterschied kann wirklich am dickeren Rotor und dem einhergehenden Verlust an Luftstrom kommen.

 

Die Beleuchtung

Um die satten 34 LEDs in den QL140 zu steuern, benötigt Ihr die ICUE Software. ICUE ist Corsairs universelle Steuerungssoftware für Mäuse, Tastaturen, Headsets, Netzteile und auch Lüfter.

Corsair Ql Series Ql140 Test 9

Diese kann im ersten Moment etwas unübersichtlich sein, erlaubt aber eine hervorragende Steuerung aller Corsair Komponenten. So könnt Ihr die LEDs aller Corsair Produkte auch synchronisieren für ein perfektes Set-up.

Was die Beleuchtungsoptionen angeht, habt Ihr fast unbegrenzte Möglichkeiten. Von statisch, über blinken, bis zu diversen Farbverläufen ist alles möglich.

Corsair Ql Series Ql140 Test 13

Dabei lassen sich die LEDs in den QL140 Lüftern individuell steuern bzw. jede LED kann in einer anderen Farbe laufen. Bei vielen günstigen RGB LED Lüftern ist solch eine individuelle Steuerung nicht möglich.

Dies in Kombination mit der generell hohen LED Qualität macht die QL140 zu einem echten Hingucker. Ich glaube mit gutem Gewissen sagen zu können, dass wir hier die aufwendigsten RGB Lüfter aktuell auf dem Markt vor uns haben.

 

Fazit

Last uns ehrlich sein, die Optik ist der primäre Grund warum Ihr Euch für den QL140 von Corsair interessiert.

Dies ist auch nicht verwerflich, denn der Lüfter sieht Weltklasse aus! Die 34 recht hellen RGB LEDs, welche auf beiden Seiten des Lüfters angebracht sind, sehen einfach hervorragend aus.

Corsair Ql Series Ql140 Test 14

Der QL140 ist ohne Frage der vorzeige RGB LED Lüfter! Corsairs Software, welche auch eine Synchronisierung mit anderen Corsair Produkten und deren Beleuchtung erlaubt, ist zudem top.

Was die Qualität als Lüfter angeht, kann ich allerdings auch nicht klagen. Der QL140 ist tendenziell eher auf einen leisen Betrieb ausgelegt, als auf einen super hohen Luftdurchsatz. Selbst auf 100% Drehzahl bleibt der QL140 ausreichend leise.

Generell stimmt das Verhältnis aus Luftmenge zu Lautstärke, hier wird der QL140 sogar zu den besten Modellen mit RGB Beleuchtung zählen. Ja die üblichen Verdächtigen aus dem Hause Noctua sind hier nochmals einen Hauch besser, aber schlecht schneidet der QL140 nicht ab.

Kurzum, ja die Corsair QL140 sind teuer, aber sie sehen auch sehr schick aus mit den meisten RGB LEDs aktuell in einem Lüfter und bieten auch abseits der Beleuchtung eine starke Leistung.

Corsair Ql Series Ql140

Das Logitech G Pro X im Test

Mit dem G Pro X hat Logitech ein sehr interessantes Gaming-Headset im Sortiment. Dieses versucht nicht durch X Bonus Feature, RGB Beleuchtung oder Ähnlichem zu punkten. Logitech hat sich bei diesem viel mehr auf den Kern eines guten Headsets konzentriert.

Dies wäre der Klang, der Tragekomfort und das Mikrofon. Dabei ist das G Pro X auch preislich mit rund 90€ noch in einem sehr erträglichem Rahmen.

Logitech G Pro X Im Test 6

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist das G Pro X wirklich so gut wie von Logitech versprochen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Logitech für das Ausleihen des G Pro X für diesen Test.

 

Das Logitech G Pro X im Test

Das Logitech G Pro X hat mich auf den ersten Blick sehr positiv überrascht. Das G Pro X ist für ein Headset unter 100€ wirklich stabil und massiv gebaut!

Logitech G Pro X Im Test 1

Dabei hat Logitech auf RGB LEDs oder ähnlichen Schnickschnack verzichtet. Das Headset wirkt sehr schön professionell schlicht.

Die Ohrmuscheln bestehen aus einem Softtouch Kunststoff. Lediglich die direkte Rückseite weißt ein eingefrästes „G“ Logo auf, welches das Design auflockert. Gehalten werden die Ohrmuscheln von einem massiven Metallbügel.

Dieser verleiht dem Headset seine hohe Stabilität. Das Kopfband wiederum ist äußerlich komplett mit Kunstleder verkleidet.

Logitech G Pro X Im Test 4

Sucht Ihr ein besonders auffälliges Headset, dann seid Ihr hier falsch. Das G Pro X strahlt eine gewisse professionelle Eleganz aus, ohne langweilig zu sein.

Wie es mittlerweile bei vielen Gaming Headsets üblich ist, ist auch beim G Pro X das Mikrofon abnehmbar, wenn es nicht benötigt wird.

Bei dem Mikrofon handelt es sich um ein spezielles „BLUE VO!CE“ Mikrofon. Dieses ist in Zusammenarbeit mit dem Hersteller „Blue“ entstanden. Blue (https://www.bluedesigns.com/) könnte dem ein oder anderem etwas sagen. Diese bauen Professionelle bzw. Semi-professionelle Mikrofone, welche oft von Streamern usw. genutzt werden.

Logitech G Pro X Im Test 3

Ebenfalls sehr spannend ist der Anschluss des Headsets. Logitech setzt hier erst einmal auf einen normalen 3,5mm Stecker am Headset.  Mit im Lieferumfang liegt dazu passend ein 3,5mm auf 3,5mm Kabel, einmal ohne gesonderten Mikrofon Stecker und einmal mit.

Ebenfalls mit im Lieferumfang liegt eine kleine USB Soundkarte, welche gar nicht mal so übel ist und die Software Feature ermöglicht. Dazu aber später mehr!

 

Tragekomfort

Das G Pro X ist ein recht großes ohr-umschließendes Headset. Logitech liefert gleich zwei Ohrpolster Sets mit diesem mit.

Einmal normale Kunstleder- Ohrpolster und einmal Stoff- Ohrpolster. Was nun besser oder bequemer ist, überlasse ich Eurem Geschmack. Die Kunstleder Ohrpolster schirmen etwas besser ab, die aus Stoff sind etwas luftiger. Ich bevorzuge tendenziell Stoff-Ohrpolster.

Unabhängig davon ist das Logitech G Pro X aber ein recht bequemes Headset. Die Polsterung ist schön dick und die Ohrmuscheln tief.

Lediglich der Anpressdruck ist von Haus aus etwas höher. Aber dies hat mich weniger gestört.

Ich würde den Tragekomfort mit einer 2 „gut“ bewerten.

 

Klang der Logitech G Pro X

Der Klang des Logitech G Pro X hängt recht stark davon ab ob Ihr dieses einfach via 3,5mm Anschluss betreibt oder mithilfe der beiliegenden Soundkarte.

Solltet Ihr das Logitech G Pro X an einem PC nutzen würde ich zur beiliegenden Soundkarte raten! Mit dieser klingt das Headset tendenziell besser.

Logitech G Pro X Im Test 10

Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Das Logitech G Pro X hat gute bis sehr gute Höhen! Diese sind angenehm brillant und scharf. Zudem besitzen diese eine gute Detailwiedergabe.

Feine Elemente wie das Klicken von Waffen auf Distanz lassen sich gut erhören und in Musik werden höhere Stimmen stark dargestellt.

Die Mitten wiederum sind recht neutral, bis vielleicht leicht abgesenkt. In Musik hat mich dies 0 gestört, ganz im Gegenteil. Hier sorgen zu starke Mitten oftmals für einen etwas „bauchigen“ Klang, unter welchem das G Pro X nicht leidet.

Die Mitten und die Klangfülle sind völlig okay! In Spielen kommt es etwas drauf an. Es gibt durchaus Headsets welche Geräusche wie Schritte usw. „offensiver“ hervorheben. Beispielsweise Headsets von Corsair tun dies oft.

Allerdings in anderen Spielen wo der Soundtrack wichtiger ist, kann diese starke Anhebung der Mitten stören. Das Logitech G Pro X geht wirklich etwas in die „HiFi“ Richtung. Dies bedeutet natürlich nicht, dass Ihr Schritte usw. mit diesem schlecht hört!

Mit der beiliegenden Soundkarte sind die Mitten etwas „schwächer“ als an einem regulären 3,5mm Port. An Letzterem klingt das Headset deutlich neutraler.

Wobei dies nicht ganz stimmt. Die Mitten wirken bei der mitgelieferten Soundkarte nur schwächer, weil die Bässe mehr hervorgehoben werden.

Logitech G Pro X Im Test 9

An einem regulären 3,5mm Port war ich etwas vom Bass enttäuscht. Dieser ist recht flach und es fehlt Tiefgang. Die USB Soundkarte behebt aber diese Schwäche deutlich. Hier ist der Bass kräftig bis sehr kräftig! Selbst der Tiefgang ist mehr als ordentlich. Daher auch meine Vermutung, dass die meisten Nutzer den Klang der USB Soundkarte bevorzugen werden.

Mit dieser klingt das Logitech G Pro X sehr kräftig und aufgeweckt, ohne dabei zu übertreiben. Ich würde sogar sagen der Klang wirkt wertig.

Gerade in Musik hat mich das Logitech G Pro X überrascht! Mir ist spontan kein besseres Gaming Headset für unter 100€ für Musik/Soundtracks bekannt.

Was die Ortbarkeit von Schritten usw. angeht macht das G Pro X einen guten Job. Der Klang auch ohne andere Software Spielereien hat eine gute Breite. Allerdings gehört der virtuelle Raumklang von Logitech zu den besseren wenn nicht sogar besten.

 

Mikrofon

Das Mikrofon des Logitech G Pro X ist in Zusammenarbeit mit dem Hersteller Blue entstandenen. Dementsprechend darf man hier auch Großes erwarten.

Diese Erwartungen wurden teils erfüllt, teils enttäuscht. Grundsätzlich klingt das Mikrofon des Logitech G Pro X gut bis sehr gut!

An meiner regulären Soundkarte ist der Klang sehr sauber und schön detailliert. Ich würde diesen hier als weit überdurchschnittlich bezeichnen.

4

An der Logitech Soundkarte klingt das Mikrofon deutlich voller und satter. Hier läuft ein EQ im Hintergrund welcher tiefen etwas boostet. Allgemein könnt Ihr viele Einstellungen bezüglich des Mikrofons anpassen.

Investiert man hier etwas Zeit, dann kann man einen wirklich sehr ordentlichen Klang aus dem Logitech G Pro X zaubern, welcher glatt gut genug für Youtube Videos usw. ist.

Ich hatte lediglich ein Problem. Das Kabel des G Pro X ist nicht gut entkoppelt. Reibt dieses an Euer Kleidung, dann hört man ein deutliches rascheln. Bei der USB Soundkarte ist dies aber weniger ausgeprägt.

 

Fazit

Das Logitech G Pro X ist ein Top-Headset für unter 100€ (zum Zeitpunkt des Tests)! Gerade dann wenn Ihr einen großen Wert auf einen guten Klang in Spielen und Musik legt.

Hier kann das G Pro X mit einem dynamischen und lebendigen Sound punkten. Gerade in Kombination mit der guten USB Soundkarte hat das Headset ordentlich Power, ohne dabei in irgendeine Richtung zu übertreiben.

Hierdurch macht dieses in Musik, Spielen und Filmen gleichermaßen eine gute Figur.

Logitech G Pro X Im Test 5

Positiv ist, auch die Optik und Haptik zu werten. Ja über Design kann man streiten, aber ich denke die schlichte „professionelle“ Eleganz die das G Pro X ausstrahlt, wird vielen gefallen. Dabei ist dieses auch sehr gut gearbeitet.

Das Headset wirkt massiv und robust! Hierdurch ist dieses zwar auch etwas schwerer, generell gefiel mir aber der Tragekomfort gut! Gerade die beiden Ohrpolster Optionen decken gut verschiedene Geschmäcker ab.

Beim Mikrofon bin ich etwas hin und her gerissen. Generell ist der Klang top und die Einstellungsoptionen Weltklasse, aber das schlecht entkoppelte Kabel hätte man besser lösen können.

Dennoch Daumen hoch für das Logitech G Pro X. Ihr erhaltet hier ein grundsolides Headset zum absolut fairen Preis für die gebotene Leistung.

Logitech G Pro X

Das neue Sennheiser GSP 370 im Test, das Akku-Monster unter den Gaming Headsets

Kabellos ist auch bei Gaming Headsets eindeutig der Trend. Sennheiser hat hier mit dem GSP 670 bereits sein erstes Modell auf den Markt gebracht, welches mit über 300€ einen sehr stolzen Preis besitzt.

Mit dem GSP 370 hat Sennheiser nun ein „kleineres“ Modell nachgelegt. Mit 199€ ist aber auch das GSP 370 bereits ein High End Gaming Headset.

Sennheiser Gsp 370 Im Test Review 8

Was kann man von diesem erwarten? Schließlich ist Sennheiser ein absoluter Audio Profi.

Finden wir genau dies im Test des Sennheiser GSP 370 heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Sennheiser für das Zurverfügungstellen des GSP 370!

 

Die Sennheiser GSP 370 im Test

Sennheiser setzt bei seinen Gaming Headsets interessanterweise oftmals auf ein recht aggressives Design. So ist auch das GSP 370 ein recht großes und fast schon verspielt anmutendes Headset.

Sennheiser Gsp 370 Im Test Review 1

Dennoch strahlt das GSP 370 eine gewisse Professionalität aus. Dies liegt sicherlich auch zu weiten Teilen an dem verwendeten matten Kunststoff und dem Fehlen der aktuell so beliebten RGB LEDs. Das GSP 370 ist komplett in Schwarz bzw. Grau gehalten.

Eine optische Besonderheit am GSP 370 ist das Mikrofon. Während viele andere Headsets mittlerweile auf abnehmbare super kompakte Mikrofone setzen, nutzt Sennheiser beim GSP 370 einen sehr großen und massiven Mikrofonarm.

Dieses Mikrofondesign findet sich seit einigen Jahren an Sennheiser Headsets. Eine wichtige Besonderheit ist das automatische Abschalten des Mikrofons wenn Ihr dieses hochklappt.

Sennheiser Gsp 370 Im Test Review 2

Was die generelle Haptik und Verarbeitung angeht, kann ich nicht klagen. Hier wir das GSP 370 einem großen Hersteller wie Sennheiser und auch dem gehobenen Preispunkt gerecht.

Es wackelt und klappert nichts am Headset und alle Elemente wirken soweit stabil. Allerdings ist das GSP 370 komplett aus Kunststoff gefertigt! Selbst im Kopfband ist kein Metall sichtbar.

Sennheiser Gsp 370 Im Test Review 3

Immerhin der verwendete Kunststoff ist ordentlich!

Eingeschaltet wird das Headset über einen kleinen Schieber auf der Unterseite der linken Ohrmuschel. Die Betonung hier lautet auf klein! Leider ist dieser Schalter nur sehr schwer zu erfühlen.

Deutlich besser zu erreichen ist der Drehregler für die Lautstärke. Dieser ist sehr prominent auf der Rückseite der rechten Ohrmuschel angebracht und gut zu erreichen.

Sennheiser Gsp 370 Im Test Review 6

Geladen wird das Headset über einen microUSB Port auf der Unterseite. Oft müsst Ihr das GSP 370 aber nicht laden! Das Headset soll laut Sennheiser rekordverdächtige 100 Stunden durchhalten.

Dieses Versprechen ist in der Praxis nicht ganz leicht nachzuprüfen, aber ich kann bestätigen das GSP 370 hat die beste Akkulaufzeit die ich bisher bei einem kabellosen Headset gesehen habe und das mit Abstand.

Sennheiser Gsp 370 Im Test Review 7

Neben dem Headset und dem passenden Ladekabel liegt auch ein Funk-Empfänger mit im Lieferumfang. Dieser hat ungefähr die Größe eines regulären USB Sticks.

 

Tragekomfort

Das GSP 370 ist ein recht großes und „mächtiges“ Headset. Mögt Ihr keine großen Kopfhörer/Headsets, dann ist das Sennheiser für Euch eventuell nicht das Richtige.

Auch besitzt das GSP 370 einen recht starke Anpressdruck, zumindest im Neuzustand.

Allerdings sind im Gegenzug die Ohrmuscheln schön groß. Meine Ohren passten problemlos in die Ohrpolster. Diese bestehen aus einem sehr weichen, fast samtartigen Stoff.

Auch die Dicke der Polsterung ist und die Ohrmuscheln ausreichend tief. Ebenfalls sehr angenehm ist das Kopfband.

Kurzum die Sennheiser GSP 370 sind groß und schwer, aber generell bequem!

 

Klang des GSP 370

Das GSP 370 ist klanglich sehr schnell als Gaming Headset zu erkennen. Dies meine ich hier aber nicht negativ!

Das Headset zieht den Klang lediglich sehr stark in die Breite und Tiefe. Hierdurch ist die Ortung von Geräuschen deutlich verbessert. Ebenso werden komplexere Klangsituationen etwas entzerrt und die einzelnen Elemente lassen sich besser heraushören.

Im Gegensatz zum klassischen virtuellen Raumklang, welchen die meisten Headsets bieten, klingt dies beim GSP 370 aber nicht künstlich.  Ohne Frage arbeitet Sennheiser hier auch mit einer Software Komponente, diese ist aber nicht übermäßig aggressiv und lässt auch bei der Wiedergabe von Musik den Klang intakt.

Sennheiser Gsp 370 Im Test Review 11

Aber wie klingt das Sennheiser GSP 370 nun? Die Höhen des Headsets sind angenehm klar und sauber. Das GSP 370 ist hier allerdings weder übermäßig spitz, noch zu matt.

Tendenziell runden die Höhen gut ab, auch wenn es Modelle mit mehr „Schärfe“ gibt.

Die Mitten sind unauffällig. Senneheiser hat diese wenn minimal abgesenkt, dies kann aber auch ein akustischer Nebeneffekt des Raumklangs sein.

Stimmen werden gut und natürlich wiedergegeben, Ähnliches gilt auch für Gesang.

Spannend für viele ist immer der Bass. Die GSP 370 haben einen guten Bass! Dieser hat einen schönen Punch und Tiefgang. Das Headset ist kein Bass Bomber, aber auch nicht schwach auf der Brust.

Generell machen die Sennheiser GSP 370 in allen Situationen einen guten Eindruck! Musik klingt zwar etwas sehr „Breit“, was aber nicht zwingend schlimm ist. Der Raumklang ist gut genug, dass Musik noch natürlich und echt klingt.

Spiele besitzen eine gute bis sehr gute Ortbarkeit! So konnte ich in CS Go gut Schritte auch auf Distanz ausmachen, obwohl ich in diesem Spiel kein Profi bin.

Sennheiser Gsp 370 Im Test Review 9

Andere Spiele wie The Witcher 3 klangen hingegen aufgrund des tollen Soundtracks einfach nur beeindruckend!

Das Sennheiser GSP 370 schafft es gut den Spagat zwischen gutem Klang und guter Ortbarkeit zu schlagen. Viele andere Headsets bieten entweder einen guten Klang bei Musik, oder eine besonders starke Ortbarkeit.

 

Das Mikrofon

Das Sennheiser GSP 370 hat ein ordentliches Mikrofon! Ordentlich, aber wie bei den meisten komplett kabellosen Gaming Headsets ist dieses auch nicht überragend.

Generell ist das Mikrofon laut und bietet eine gut Verständlichkeit. Hier und da könnte die Stimme etwas schärfer sein, aber für den typischen Voice Chat reicht die Qualität mehr als aus!

 

Fazit

Sennheiser hat beim GSP 370 einen klasse Job gemacht! Das Headset bietet zunächst einen sehr starken Klang, welcher auch durchaus über den Angeboten von Corsair und Logitech liegt, was aufgrund des höheren Preises auch nur bedingt verwundert.

Das GSP 370 bietet einen sehr breiten Klang, mit einer guten Dynamik, Bass und genereller Detaildarstellung. Hierdurch eignet sich das Headset für Musik und Spieler gleichermaßen!

Auch die Verarbeitung und Haptik ist gut. Das Headset ist zwar komplett aus Kunststoff gefertigt, dieser wirkt aber ausreichend dick und wertig.

Sennheiser Gsp 370 Im Test Review 12

Ein großer Pluspunkt des GSP 370 ist die Akkulaufzeit, welche die Konkurrenz bei Weitem in den Schatten stellt, mit bis zu 100 Stunden!

Wo ich das GSP 370 etwas durchwachsen Einstufen würde, wäre beim Tragekomfort. Generell ist das Headset sehr bequem, aber es ist auch recht groß und schwer. Hier kommt es etwas auf Euren persönlichen Geschmack an.

Der Preis ist mit 199€ für ein kabelloses Gaming Headset sicherlich recht saftig. Allerding vergleiche ich den Klang und die generelle Leistung des GSP 370 mit beispielsweise einem CORSAIR Virtuoso, dann gehen die 199€ grundsätzlich in Ordnung.

Kurzum das Sennheiser GSP 370 ist eins der besten kabellosen Gaming Headsets, mit einem dementsprechenden Preis!

Sennheiser Gsp 370

Die XPG SUMMONER Tastatur im Test

0

XPG werden sicherlich einige von Euch von den Gamer fokussierten Speicher-Produkten aus dem Hause ADATA kennen. XPG ist hier eine an Gamer gerichtete Tochter-Marke von ADATA.

Diese stellen allerdings nicht nur SSDs und RAM Module her, sondern auch klassisches Gaming Zubehör wie Headsets, Mäuse und Tastaturen.

Xpg Summoner Tastatur Im Test 8

Das neuste Produkt in XPGs Lineup ist die SUMMONER Gaming Tastatur.

Diese soll durch eine wertige Verarbeitung und Haptik punkten, wie auch durch originale Cherry MX Taster.

Schauen wir uns da doch einmal im Test an, ob die XPG SUMMONER überzeugen kann und ob diese es schafft sich von der Masse abzuheben.

An dieser Stelle vielen Dank an XPG für das Ausleihen der SUMMONER für diesen Test.

 

Die XPG SUMMONER im Test

XPG hat mit der SUMMONER nicht unbedingt das Rad neu erfunden. Auf dem ersten Blick haben wir hier eine recht klassische mechanische Gaming-Tastatur vor uns, welche sich erst im Detail von der Masse etwas abhebt.

Xpg Summoner Tastatur Im Test 1

XPG setzt auf ein vollständiges Layout inklusive Nummern-Pad, verzichtet aber auf gesonderte Makro-Tasten links und rechts. Hierdurch ist die Tastatur nicht übermäßig breit oder tief.

Die XPG SUMMONER ist allerdings auch keine Low Profile Tastatur, sondern setzt auf die typischen Cherry MX Tasten-Kappen.

Die Schalter sind bei der XPG SUMMONER auf einer metallenen Rückenplatte montiert. Hierdurch gibt es den Anschein die Tasten würden über der Tastatur „schweben“. Dieses Design finde ich zum einen sehr schick, zum anderen praktisch, da es die Reinigung der Tastatur erleichtert.

Xpg Summoner Tastatur Im Test 3

Diese metallene Rückenplatte sorgt auch für eine hohe Basis-stabilität. So lässt sich die Tastatur kaum bis gar nicht verwinden oder verbiegen.

Die Rückseite ist allerdings dennoch aus Kunststoff gefertigt. Nicht tragisch wie ich finde.

Xpg Summoner Tastatur Im Test 4

Was Bonus-Funktionalitäten angeht ist die XPG SUMMONER mittelmäßig ausgestattet. Die Tastatur verfügt über einen USB Passthrough Port, beispielsweise für Eure Maus, wie auch zwei Media Tasten.

XPG setzt hier wie Corsair bei einigen seiner Tastaturen auf ein Drehrad um die Lautstärke einzustellen, welches sehr wertig und cool ist! Neben dem Drehrad findet sich noch eine einfache Taste um direkt alle System-Töne abzuschalten.

Xpg Summoner Tastatur Im Test 6

Solche Steuerungsmöglichkeiten sind immer praktisch! Weitere Media-Funktionen gibt es als zweit Belegung auf den F Tasten, was ich im Gegensatz zu gesonderten Media-Tasten recht umständlich finde.

Interessant gelöst ist die stark gepolsterte Stoff Handballenauflage. Diese wird einfach mithilfe von Magneten an die Tastatur gehängt und ist generell als sehr angenehm zu bezeichnen.

Angeschlossen wird die XPG SUMMONER über ein fest integriertes USB Kabel, mit zwei Steckern. Dieses Kabel ist ausreichend lang und textilummantelt. Ja es könnte etwas flexibler sein, aber bei einer Tastatur ist dies weniger tragisch.

 

Layout

Leider kann ich zum Layout der XPG SUMMONER wenig sagen, da mein Testgerät über das englische Layout verfügt. Generell scheint XPG aber ein recht klassisches Layout zu nutzen ohne größere Modifikationen.

Xpg Summoner Tastatur Im Test 7

Es wurde lediglich eine FN Taste neben der rechten alt Taste hinzugefügt, um Media Funktionen welche auf einigen der F Tasten liegen abrufen zu können. Hier findet sich auch der Umschalter für den Gaming Modus.

Die Beschriftung der Tasten gefällt mir gut! Die gewählte Schriftart ist dezent und gut lesbar. Vielleicht könnte diese etwas dicker sein, damit mehr Licht hindurch kommt, aber dies ist ein kleiner Kritikpunkt.

 

Taster

Die XPG SUMMONER ist mit drei verschiedenen Tastern verfügbar, MX Speed Silver, Red und Blue. Alle drei stammen aus dem Hause des deutschen Herstellers Cherry.

Mein Testgerät verfügt über die klassischen Cherry MX Reds. Die Cherry MX Reds sind linearere Schalter ohne hörbaren Klick bei der Auslösung. Heißt beim Betätigen spürt Ihr über den kompletten Weg von 4mm keine Veränderung beim Widerstand oder einen Klick bei der Auslösung. Dabei löst der Schalter bereits nach 2mm aus.

Xpg Summoner Tastatur Im Test 14

Dies ist der Grund warum mechanische Tastaturen bei Gamern so beliebt sind. Neben dem generell höherwertigen Gefühl müssen Tasten nicht komplett durchgedrückt werden, damit diese Auslösen.

Hierdurch verbessert sich die Reaktionszeit der Tastatur.

MX RED MX BLUE MX SPEED SILVER
Charakteristik Linear Taktile Linear
Betätigungskraft 45 cN 60 cN 45 cN
Vorlaufweg 2,0 mm 2,2 mm 1,2 mm
Gesamtweg 4,0 mm 4,0 mm 3,4 mm
Klick? nein ja nein

Den wirklichen Gamern und vermutlich sogar den Schreibern unter Euch würde ich aber an sich immer die MX Speed Silver empfehlen.

Diese haben einen etwas kürzeren Weg und lösen früher aus. Diese Art der Schalter bevorzuge ich gegenüber MX Reds, auch wenn diese meine zweite Wahl wären.

Was die Qualität der Taster in der XPG SUMMONER angeht kann ich nicht klagen. Cherry MX Taster sind immer ein Garant für hohe Qualität, so auch hier.

Die einzelnen Tasten fühlen sich absolut identisch und wertig an. Hier steht die XPG SUMMONER den großen Corsair Tastaturen nichts nach, welche ebenfalls Cherry MX nutzen.

Xpg Summoner Tastatur Im Test 15

Lediglich die großen Tasten, Enter, Leertaste usw. neigen etwas zum „Klackern“. Dabei ist aber die Stabilisierung sauber. Selbst wenn Ihr die Leertaste ganz am Rand drückt, wird diese sauber heruntergedrückt.

Hier hat XPG einen überdurchschnittlich guten Job gemacht.

Was die Geräuschkulisse angeht ist die SUMMONER als durchschnittlich einzustufen. Generell ist die Tastatur nicht als leise einzustufen. Wenn Ihr die Tasten feste hämmert wird ein deutlich hörbares Klacken erzeugt.

Die metallene Rückenplatte agiert hier fast etwas wie ein Resonanzkörper. Allerdings finde ich das erzeugte Geräusch nicht unangenehm und es ist auch nicht lauter als bei den meisten mechanischen Tastaturen.

 

Fazit

Die XPG SUMMONER ist eine sehr gute Gaming Tastatur, welche aber das übliche Problem hat. Es gibt einfach sehr viele sehr guter Tastaturen, hier ist es nicht ganz leicht aus der Masse hervorzustechen.

Dies gelingt der XPG SUMMONER auch nur bedingt. Das Wichtigste sind die originalen Cherry MX Taster und die Verfügbarkeit mit den sehr guten MX Speed Silver. Allein hierdurch ist ein gewisser Qualitätsstandard sichergestellt.

Xpg Summoner Tastatur Im Test 11

Die Taster in der XPG SUMMONER sind qualitativ tadellos! Auch die Stabilisierung der größeren Tasten ist gut gelungen. Dies in Kombination mit der metallenen Basisplatte gibt der SUMMONER ein wertiges und solides Gefühl.

Die XPG SUMMONER steht hier den großen Modellen von Corsair, Razer, Logitech usw. nichts nach! Auch die RGB Beleuchtung ist top!

Ein paar mehr Multimedia Tasten hätten sicherlich nicht geschadet, aber alleine das coole Drehrad für die Lautstärken-steuerung entschädigt hier etwas.

Xpg Summoner Tastatur Im Test 12

Interessant ist die stark gepolsterte Handballenauflage. Diese fällt zwar etwas in die Kategorie Geschmackssache, ist aber komfortable.

Kurzum ich habe nichts zu groß an der XPG SUMMONER zu kritisieren! Die Tastatur ist gut bis sogar sehr gut. Vielleicht ein paar mehr Bonus Feature wären nett gewesen, einfach um die Tastatur von der Masse abzuheben, aber letztendlich macht die XPG SUMMONER alles was man von einer Oberklasse Gaming-Tastatur wünschen kann.

Xpg Summoner

8x externe SSDs von Samsung, ADATA, WD, Crucial und Co. im Vergleich! Welche ist die Beste?

Externe SSDs sind gerade für Nutzer die viel unterwegs sind eine hervorragende Möglichkeit Fotos und Videos sicher zu speichern.

Externe SSDs gibt es dementsprechend viele im Handel. Für diesen Vergleich habe ich mir 8 der populäreren Modelle von Samsung, ADATA, Western Digital und Co. geschnappt und gegeneinander antreten lassen.

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 2

Hier schauen wir uns nicht nur das Tempo an, sondern auch den Formfaktor und Stromverbrauch.

Welche ist die aktuell schnellste und beste externe SSD? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Testkandidaten

Folgende SSDs treten im Vergleich gegeneinander an:

  • ADATA SE730H 256GB
  • ADATA SE800 512GB
  • Crucial X8 1TB
  • Samsung T5 1TB
  • SanDisk Extreme 500 256GB
  • SanDisk Extreme 900 512GB
  • Seagate Fast SSD 500GB
  • Western Digital My Passport SSD 1TB

Preislich die eindeutig günstigste SSD ist die Seagate Fast SSD, welche ab rund 150€ pro TB zu bekommen ist. Die teuerste ist die SanDisk Extreme 900, welche mit satten 350€ pro TB zu buche schlägt.

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 4

Die ADATA SE730H und die SanDisk Extreme 500 sind Auslauf-Modelle, welche aber dennoch im Handel zu bekommen sind.

Preis 500GB Preis 1TB
ADATA SE730H 110 € 250 €
ADATA SE800 110 € 170 €
Crucial X8 130 € 180 €
Samsung T5 93 € 160 €
SanDisk Extreme 500 140 € 230 €
SanDisk Extreme 900 200 € 350 €
Seagate Fast SSD 90 € 150 €
Western Digital My Passport SSD 95 € 160 €

 

Der erste Eindruck

Schauen wir uns alle SSDs einmal kurz einmal einzeln an.

 

ADATA SE730H und ADATA SE800

Die ADATA SE730H und SE800 teilen sich das gleiche Gehäuse. Dieses ist aber ohne Frage auch eins der Highlights dieser SSDs.

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 21

Mit 73 x 44 x 12mm sind die Modelle von ADATA unheimlich kompakt und mit 36g auch sehr leicht. Dabei setzt ADATA aber dennoch auf ein Gehäuse, welches weitestgehend aus Aluminium gefertigt ist. Lediglich das Front- und Endstück sind aus Kunststoff.

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 22

Aufgrund des Aluminiumkörpers sind die SSDs recht robust und stabil anmutend. Die SE730H und SE800 sind auch die einzigen SSDs im Vergleich welche ein IP Rating, IP68, mitbringen. Damit dürften die SSDs theoretisch komplett untertauchen ohne Schaden zu nehmen. Hierfür befindet sich eine Gummi-Klappe über den USB C Ports.

 

Crucial X8

Die X8 ist die erste externe SSD aus dem Hause Crucial. Das Gehäuse dieser hat mich etwas überrascht, dies leider aber nur halb positiv.

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 19

Die X8 fühlt sich unheimlich massiv und stabil an. So besteht auch hier der größte Teil des Gehäuses aus Aluminium, welches sehr dick zu sein scheint. Anders ist auch das hohe Gewicht von 100g nicht zu erklären. Die X8 wiegt fast 3x so viel wie die Modelle von ADATA.

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 20

Auch die generellen Abmessungen sind mit 110 x 53 x 11.5 vergleichsweise hoch. Allerdings rein subjektiv ist die X8 auch nicht riesig. Aufgrund des stark abgerundeten Gehäuses liegt die SSD gut in der Hand und passt problemlos in jede Hosentasche.

Angeschlossen wird die X8 natürlich via USB C.

 

Samsung T5

Die T5 ist eine der populärsten SSDs aktuell auf dem Markt. Die Gründe hierfür werden auch schnell klar. Nicht nur ist die T5 schlicht und schick gestaltet, auch ist diese angenehm kompakt!

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 17

Die Samsung T5 misst gerade einmal 75 x 57 x 10.5 und bringt 50g auf die Waage. Das Gehäuse der SSD ist komplett aus Aluminium gefertigt, welches sehr wertig anmutet.

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 18

Samsung setzt bei der T5 natürlich auf einen USB C Port.

 

SanDisk Extreme 500

Die SanDisk Extreme 500 tanzt etwas aus der Reihe, woran man auch merkt das es sich bei dieser um ein älteres Modell handelt.

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 23

Zunächst setzt SanDisk bei dieser SSD auf ein Kunststoff Gehäuse, welches mit 74 x 74 x 10mm mittelgroß ausfällt, aber mit 40g recht leicht ist. Dabei zieht sich um den Rand des Gehäuses eine Gummischicht, welche bei Stürzen einen effektiven Puffer bietet.

Ja die Extreme 500 wirkt recht robust!

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 24

Leider setzt die Extreme aber noch auf einen microUSB 3.0 Port, anstelle auf den neueren USB C Standard. Die Extreme 500 ist die einzige SSD im Vergleich ohne USB C.

 

SanDisk Extreme 900

Die SanDisk Extreme 900 ist ein Brocken an SSD! Mit 131 x 86 x 17mm hat diese fast so viel Volumen wie die anderen Modelle zusammen. Auch das Gewicht ist mit 168g recht hoch.

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 11

Allerdings im Gegenzug ist die Extreme 900 auch recht robust wirkend. Ähnlich wie schon bei der Extreme 500 zieht sich um die komplette externe SSD ein Gummi Puffer, welcher bei Stürzen Schäden verhindern soll.

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 12

Im Gegensatz zur Extreme 500 besitzt die Extreme 900 aber eine Aluminium Basis. Ganz ehrlich? Ich vermute SanDisk hat bei der Extreme 900 im Inneren einfach eine normale 2,5 Zoll SSD verbaut, was auch den Formfaktor erklärt.

Immerhin USB C ist vorhanden!

 

Seagate Fast SSD

Die Seagate Fast SSD ist das günstigste Modell in diesem Vergleich, was man der SSD auch in einem gewissen Rahmen ansieht. Seagate setzt bei der Oberseite zwar auf Aluminium, die Basis stellt aber Kunststoff dar.

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 13

Zudem ist das Gehäuse mit 93 x 79 x 9mm zwar schön dünn, aber recht groß. Wie auch schon bei der Crucial X8 groß ja, aber auch nicht riesig. Ich hätte kein Problem damit die Seagate Fast SSD täglich mit mir herumzutragen, auch wenn eine Samsung T5 ohne Frage eleganter ist.

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 14

Seagate setzt natürlich auf USB C beim Anschluss der SSD.

 

Western Digital My Passport SSD

Das sicherlich interessanteste Design weißt die Western Digital My Passport SSD auf. Ähnlich wie auch schon bei den regulären externen HDDs setzt WD auf ein zwei geteiltes Design. Die obere Hälfte verfügt über einen glatten Kunststoff, die untere Hälfte über eine Wellenstruktur.

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 15

Allerdings ist das Gehäuse komplett aus Kunststoff gefertigt. Bei einem Sturz auf Hartboden oder Fliesen würde ich bei der My Passport SSD am ehesten mit Schäden rechnen.

Das Gehäuse wirkt einfach auf Design getrimmt und weniger auf Robustheit. Immerhin ist die SSD mit 90 x 45 x 10 sogar etwas kompakter als die Samsung T5 und mit 41g auch recht leicht.

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 16

Angeschlossen wird die My Passport SSD natürlich via USB C.

 

Abmessungen und Gewicht

Externe SSDs sind ohne Frage primär für den portablen Einsatz gedacht. Dementsprechend sind die Abmessungen und das Gewicht nicht ganz unwichtig.

Abmessungen Volumen Gewicht
ADATA SE730H 256GB 73 x 44 x 12 38.544 36
ADATA SE800 512GB 73 x 44 x 12 38.544 37
Crucial X8 1TB 110 x 53 x 11.5 67.045 100
Samsung T5 1TB 75 x 57 x 10.5 44.8875 50
SanDisk Extreme 500 256GB 74 x 74 x 10 54.76 40
SanDisk Extreme 900 512GB 131 x 86 x 17 191.522 168
Seagate Fast SSD 500GB 93 x 79 x 9 66.123 81
Western Digital My Passport SSD 1TB 90 x 45 x 10 40.5 41

ADATAs SSDs sind in dieser Kategorie eindeutig die besten. Diese messen gerade einmal 73 x 44 x 12 und sie wiegen 36g bzw. 37g.

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 9

Platz 2 sichert sich die Western Digital My Passport SSD mit 90 x 45 x 10mm und 41g. Damit ist diese aber nur minimal kompakter als die Samsung T5.

Die mit Abstand größte SSD im Vergleich ist die SanDisk Extreme 900, gefolgt von der Crucial X8. Letztere hat mich hier etwas überrascht (negativ), da die X8 eigentlich ein sehr aktuelles Modell ist.

 

Schwankende Geschwindigkeit!

Ehe wir zu den Tests kommen, ein wichtiger Punkt. Das Tempo der SSDs schwankt teils extrem, abhängig von Eurem Computer!

Die meisten externen SSDs in diesem Test nutzen USB 3.1 Gen 2 mit 10Gbit. Hier ist mir aufgefallen das SSDs teils an manchen Controller deutlich schneller oder langsamer sind.

Hier einfach mal ein Beispiel. Folgende Controller habe ich getestet:

  • ASMedia AM1142 PCIe Karte
  • Intel JHL6340 Thunderbolt 3 in einem Dell XPS 15 7590
  • Intel DSL6340 Thunderbolt 3 in einem Razer Blade 2016
  • AMD X570 auf einem ASUS Prime X570-P

Controller 1 Controller 2

Gerade die Thunderbolt 3 Chipsätze, welche USB 3.1 Gen 2 können, scheinen tendenziell langsamer unterwegs zu sein. Gerade der JHL6340 im Dell XPS 15 ist recht langsam.

Bei der ADATA SE800 Liegen lesend 147MB/s Unterschied zwischen dem Intel JHL6340 und dem AMD X570 Chipsatz.

Der Unterschied scheint bei den schnelleren SSDs stärker ausgeprägt zu sein, aber die Tendenz ist eindeutig.

Die USB 3.1 Gen 2 Ports des AMD X570 Chipsatzes sind bei allen externen SSDs die schnellsten. Daher werde ich auch alle folgenden Tests auf dieser Plattform durchführen.

 

Benchmarks

Folgendes Testsystem wird für die SSDs verwendet:

  • AMD Ryzen 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 16GB RAM
  • Windows 10 1903

Starten wir mit dem SSD Benchmark, CrystalDiskMark.

Crystaldiskmark Lesend Externe Ssd Vergleich Crystaldiskmark Schreibendexterne Ssd Vergleich

Hier seht Ihr bereits eine recht eindeutige Tendenz. Die Crucial X8 und auch die ADATA SE800 setzten intern auf NVME, was diesen deutlich höhere Geschwindigkeiten erlaubt. Lesend schaffen beide SSDs 942MB/s und schreibend 861MB/s (ADATA) bzw. 892MB/s (Crucial).

Lesend, auch bei kleineren Dateigrößen, scheint die ADATA SE800 tendenziell etwas flotter zu sein, während die Crucial X8 beim Schreiben den ersten Platz holt.

Platz 3 lesend kann die Samsung T5 ergattern, welche aber mit der Seagate Fast SSD und der Western Digital My Passport auf einem Level liegt.

Platz 3 schreibend holt erstaunlicherweise die SanDisk Extreme 900 gefolgt von der Western Digital.

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 25

Die SanDisk Extreme 900 ist allgemein eine sehr rätselhafte externe SSD. Diese ist zu alt um auf NVME zu setzen (zum Release gab es noch keinen NVME auf USB Controller), aber die SSD sprengt in einigen Tests Datenraten die via SATA möglich wären.

Ich vermute SanDisk setzt hier im Inneren entweder auf ein völlig anderes Protokoll, oder vielleicht eine Art SATA Raid 0.

Aber Benchmarks sind nur das eine, die Praxis das andere. Hier habe ich drei Tests mit den SSDs durchgeführt.

  • Eine große 40GB Datei wird auf und von der SSD kopiert
  • Die Installation von BioShock Infinity (24,5GB und 6685 Dateien) wird auf und von der SSD kopiert
  • Meine Lightroom Bibliothek (38,6GB und 48.000 Dateien) wird auf und von der SSD kopiert.

Das Tempo wird dabei klassisch via Stoppuhr gemessen.

1. Praxis 2. Praxis 3. Praxis

In der Praxis sind alle SSDs ein gutes Stück langsamer als im Benchmark. Allerdings haben wir einen eindeutigen Sieger, die Crucial X8 kann sich in allen Tests, lesend wie auch schreibend, etwas vor die ADATA SE800 setzen.

Die ADATA SE800 holt wiederum bei allen Tests eindeutig den zweiten Platz. Um Platz 3 streiten sich die SanDisk Extreme 900, die Western Digital My Passport und die Samsung T5.

Interessant, die Western Digital liegt bei allen Tests in denen um viele kleinere Dateien geht vor der Samsung. Die Samsung wiederum ist schneller beim Übertragen einer großen Datei.

Kleine Info! Die Crucial X8 besitzt einen Schreibcache! Nach 200GB am Stück sinkt die Schreibrate auf ca. 100MB/s. Lasst Ihr die SSD dann etwas Ruhen erholt sich das Tempo aber wieder.

 

MacOS

Noch eine kleine Bonus Runde unter Mac OS. Hierfür habe ich alle SSDs mit einem Apple MacBook Pro 13 Late 2016 (mit USB C) verbunden und mit dem Mac Dateiformat „Mac OS Extended“ formatiert.

Starten wir zunächst mit dem Blackmagicdesign Disk Speed Test.

Macosx 1

Aber da solche theoretischen Tests nur bedingt eine Aussage über die praktische Performance geben, habe ich nochmals eine 40GB Datei auf die SSDs und wieder von dieser herunter kopiert.

Macosx 2

Spanend! Zunächst fällt auf das Mac OSX deutlich schneller Dateien kopiert als Windows im gleichen Test.

Dennoch sehen wir ein recht ähnliches Bild wie unter Windows. Die Crucial X8 auf Platz 1, die ADATA SE800 knapp dahinter auf Platz 2 und die SanDisk Extreme 900 und Samsung T5 streiten sich um Platz 3.

 

Leistungsaufnahme

Wenn Ihr Euch eine externe SSD kauft, dann ist es wahrscheinlich, dass Ihr diese auch unterwegs an einem Notebook nutzt. Hier könnte die Leistungsaufnahme durchaus relevant sein!

„Aber hat eine externe SSD überhaupt einen Einfluss auf die Akkulaufzeit?“ Ja! Nehmen wir an Ihr habt ein aktuelles Ultrabook, ein Dell XPS 13 2-in-1. Dieses hat einen 52Wh Akku und hält mit diesem ca. 8 Stunden durch. 52Wh / 8h = 6,5W, verbraucht das Notebook. Benötigt nun eine externe SSD 2W, dann würde diese die Akkulaufzeit um 30% senken. Nur um für ein wenig Kontext zu sorgen wie groß durchaus der Einfluss eines externen Laufwerks auf die Akkulaufzeit sein kann.

Machen wir hier zwei Versuche.

  1. Die Messung des Leerlauf und Last Stromverbrauchs.
  2. Die Messung des Stromverbrauchs beim Übertragen einer 100GB Datei.

Leistungsaufnahme Externe Ssds

Die meisten SSDs, abseits der ADATA SE730H welche nur 1,1W benötigt, verbrauchen im Leerlauf 1,71W bis 2,08W.

Damit ist die Spanne bei der Leistungsaufnahme erstaunlich klein. Hier wird es im Alltag +- keinen Unterschied machen welche SSD Ihr wählt.

Unter Last sieht die Welt aber anders aus! Hier haben wir eine Spanne von 2,19W bis 5,5W. Die sparsamste SSD ist die Samsung T5 mit 2,19W, gefolgt von der ADATA SE800 mit 2,4W und der Seagate Fast SSD mit 3,55W.

Zu wissen was die SSDs verbrauchen, wenn diese dauerhaft am Notebook Hängen ist gut, aber wichtig ist es hier auch das Tempo dieser in Betracht zu ziehen. Die schnelleren SSDs benötigen tendenziell mehr Strom, aber wenn diese auch schneller mit der Übertragung fertig sind, könnt Ihr diese gegebenenfalls auch schneller trennen.

Daher hier einmal die Messung des Stromverbrauchs währen der Übertragung einer 100GB Datei.

Leistungsaufnahme Externe Ssds 2

Hier stechen drei SSDs positiv aus der Masse hervor. Die weiter sparsamste SSD ist die Samsung T5 mit 69,4mAh Verbrauch fürs Lesen und Schreiben der 100GB. Dicht darauf folgt die ADATA SE800 mit 70,4mAh und die Crucial X8 mit 75.3mAh.

Die Crucial X8 ist zwar nicht die sparsamste SSD, kann hier aber aufgrund des hohen Tempos wieder etwas gutmachen. Die Samsung T5 wiederum ist generell sehr sparsam und die ADATA SE800 sparsam und schnell.

 

Fazit

Welche ist die beste externe SSD? Wie so oft hängt die Antwort etwas von Euren Bedürfnissen ab.

Wenn es um das reine Tempo geht, dann ist die Crucial X8 die aktuell schnellste externe SSD, dicht gefolgt von der ADATA SE800. Beide SSD basieren intern auf NVME und können daher Geschwindigkeiten von 900MB/s+ erreichen. Die anderen SSDs setzten auf SATA und sind daher langsamer. Der dritte Platz ging je nach Test an die SanDisk Extreme 900 oder Samsung T5.

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 6

Die schnellsten externen SSDs (Top 5):

  1. Crucial X8
  2. ADATA SE800
  3. SanDisk Extreme 900
  4. Samsung T5
  5. Western Digital My Passport SSD

Allerdings kommt es nicht immer nur auf das Tempo an. So ist die ADATA SE800 beispielsweise deutlich kompakter als die Crucial X8, hat einen Wasserschutz und benötigt weniger Energie.

Ähnliches gilt auch für die etwas langsamere Samsung T5. Diese ist schick und sparsam!

Kurzum, abschließend würde ich die ADATA SE800 zum Testsieger erklären, gefolgt von der Crucial X8, Samsung T5 und WD My Passport SSD.

Warum?

Die ADATA SE800 ist nur minimal langsamer als die Crucial X8, aber signifikant kompakter und leichter. Zudem benötigt diese weniger Energie, was bei einer portablen Nutzung nicht zu unterschätzen ist, und bietet einen Wasserschutz.

Die Crucial X8 kann vor allem aufgrund ihrer sehr hohen Leistung den zweiten Platz belegen. Ja die X8 ist groß und recht schwer, für eine aktuelle externe SSD, aber auch wirklich flott unterwegs! Geht’s Euch um das reine Tempo würde ich die X8 sogar der SE800 vorziehen.

Die Samsung T5 ist ein Stück langsamer als die beiden erst platzierten, wirkt aber sehr wertig und ist schön kompakt gebaut. Beim Energieverbrauch belegt diese sogar den vordersten Platz, vor der ADATA SE800.

Die Western Digital My Passport SSD steht etwas im Schatten der Samsung T5. Diese ist ebenfalls schick und kompakt. Das Tempo der Western Digital und der Samsung ist fast identisch. Die Samsung T5 wirkte auf mich aber etwas wertiger und benötigte weniger Energie, daher habe ich diese einen Platz höher eingestuft. Solltet Ihr die WD My Passport im Angebot günstig bekommen, dann schlagt zu!

8x Externe Ssds Von Samsung, Adata, Wd, Crucial Und Co. Im Vergleich 7

Die besten externen SSDs (Top 5):

  1. ADATA SE800
  2. Crucial X8
  3. Samsung T5
  4. Western Digital My Passport SSD
  5. Seagate Fast SSD

Ich hoffe dieser kleine Vergleich aktueller externer SSDs konnte Euch bei Euer Kaufentscheidung etwas helfen.

Adata Se800

Crucial X8

Samsung T5

Western Digital My Passport Ssd

Seagate Fast Ssd

Die Fractal Design Prisma AL-14 im Test, gute RGB Lüfter?

RGB ist einer der wichtigsten Trends der letzten Jahre. Fast kein Gaming PC kommt noch komplett ohne RGB LEDs aus.

Auf diesen Trend ist auch Fractal Design mit seinen Prisma LED Lüftern aufgestiegen. Im Gegensatz zu anderen Herstellern versucht Fractal Design aber nicht ein komplettes eigenes Ökosystem aufzubauen.

Fractal Design Prisma Al 14 Im Test 6

Sofern Euer PC bereits über einen RGB LED Header verfügt, könnt Ihr die Lüfter einfach an diesem anschließen und steuern. Zudem sind die Fractal Design Prisma AL-14 Lüfter vergleichsweise günstig.

Stellt sich aber die Frage, wie gut sind die Prisma AL-14 als Lüfter und wie gut ist die RGB LED Beleuchtung?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Wie werden die Fractal Design Prisma AL-14 angeschlossen?

Zunächst verfügen die Lüfter über den typischen 3 Pin oder 4 Pin PWM Stecker. Die RGB Beleuchtung agiert davon aber unabhängig. Um die RGB LEDs im Lüfter anzusteuern benötigt Ihr einen Addressable RGB Header.

Viele aktuelle Mainboards haben genau diese Header bereits integriert, so wie das hier von mir verwendete ASUS Prime X570-P.

Fractal Design Prisma Al 14 Im Test 2

Hat Euer Mainboard so einen Header, dann benötigt Ihr keinen weiteren Controller oder Ähnliches! Gesteuert wird die Beleuchtung über die Software Eures Mainboards, wie beim prime X570-P Aura Sync.

Habt Ihr keinen solchen Header, dann bietet Euch Fractal Design eine Art mini Controller, welcher über ein paar Tasten gesteuert wird.

Wichtig, die Lüfter haben einen RGB Eingang und Ausgang! Ihr könnt also mehrere Lüfter an einen Anschluss hängen.

 

Die Fractal Design Prisma AL-14 im Test

Die Fractal Design Prisma RGB Lüfter gibt es zunächst in vier Versionen. Einmal mit 120mm und mit 140mm Rahmenbreite, wie auch mit 3 Pin und 4 Pin Stecker. Für diesen Test habe ich die 140mm Version mit 4 Pin PWM Stecker.

Fractal Design Prisma Al 14 Im Test 3

Auf den ersten Blick sind die Fractal Design Prisma Lüfter recht schlicht. Schaltet Ihr die RGB LEDs nicht ein, dann würde man auch nicht zwingend vermuten, dass der Lüfter überhaupt welche besitzt.

So bestehen lediglich die Lüfterblätter und ein Teil des Rahmens aus einem halb durchsichtigen weißen Kunststoff. Unter diesem sind natürlich die RGB LEDs versteckt. Der eigentliche Rahmen ist aus dem typischen schwarzen Kunststoff gefertigt.

Was die Verarbeitungsqualität angeht kann ich nicht klagen! Der Lüfter lässt sich ohne übermäßige Gewalt nicht verwinden oder Ähnliches. Hierdurch wirkt dieser durchaus wertig.

Fractal Design Prisma Al 14 Im Test 4

Beim Aufbau setzt Fractal Design auf den üblichen Standard. Die Lüfterblätter sind nicht speziell geformt. Auch besitzt der Rahmen keine ungewöhnliche Aufhängung.

Die äußeren Stellen sind lediglich mit Gummi-Pads beklebt, was den Lüfter etwas entkoppeln sollte.

Angeschlossen werden die Lüfter mithilfe eines 50cm langen Kabels, welches schwarz textilummantelt ist. An jedem Lüfter findet sich noch ein zweites Kabel für die RGB Beleuchtung.

Dieses Kabel ist ebenso 50cm lang und auch textilummantelt. Neben den Stecker findet sich hier auch ein Ausgang. Ihr könnt also mehrere Lüfter in Reihe schalten.

 

Der Test, wie gut ist der Lüfter?

Den Lüfter-Test werde ich in zwei Bereiche unterteilen, Praxis und Theorie.

In der Theorie wird der Lüfter auf einer Holzbox positioniert, an deren Ende ein Strömungsmessgerät angebracht ist. Mithilfe der gemessenen Luftgeschwindigkeit und der Abmessung des Auslasses kann das Luftvolumen in m³/​h errechnet werden.

Zudem messe ich hier auch die Lautstärke aller Lüfter. Ist diese Mess-Methode 100% akkurat? Nein! Aber sie bietet gerade verglichen mit anderen Modellen durchaus wertvolle Informationen.

Fractal Design gibt die Leistung des Prisma AL-14 PWM selbst mit folgenden Werten an:

  • 500-1700rpm
  • 8-143.44m³/​h
  • 1-34.1dB(A)
  • 7-12V

Schauen wir uns die Messwerte an:

7v 9 12

Laut meinen Messwerten ist der Prisma AL-14 ein Mittelstarker bis starker Lüfter, was den reinen Luftdurchsatz angeht. Dieser kam auf 97,2m³/h bei 12V.

Damit ist der Prisma AL-14 +- gleichauf mit dem Noctua NF-A14 PWM und dem NZXT Aer RGB 2 140mm. Dies komm auch hin, Noctua gibt den maximalen Luftdurchsatz mit 140m³/h an.

Allerdings ist der Prisma AL-14 dabei etwas lauter als der Noctua NF-A14 PWM (52,9db zu 50,6db), aber leiser als der NZXT Aer RGB 2 (52,9db zu 57db).

Fractal Design Prisma Al 14 Im Test 7

Dies ist um ehrlich zu sein nicht unerwartet. Noctua Lüfter gelten schließlich zu Recht als die besten auf dem Markt. Der Vergleich mit den NZXT Aer RGB 2 RGB Lüftern oder auch den Corsair LL Series ist hier aussagekräftiger.

Ich würde den Fractal Design Prisma AL-14 als besser einstufen als den NZXT Aer RGB 2!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Hier montiere ich die Lüfter auf einem Noctua NH-C14S, welcher auf einem AMD Ryzen 5 3600x sitzt. Dieser wandelt gerade ein 4K Video um, ist also mit einer praxisnahmen konstanten Last ausgelastet.

Die Temperaturen sind auf eine Raumtemperatur von 22 Grad normalisiert.

Temperaturen

Erneut kaum Überraschungen. Niedrigere Temperaturen werden tendenziell eher von Lüftern erreicht die mehr Luft bewegen.

Hier kann sich der Fractal Design Prisma AL-14 bei 12V zwischen dem Noctua NF-A14 PWM und dem NZXT Aer RGB 2 140mm einordnen, wozu auch die erzeugte Lautstärke passt.

Fractal Design Prisma Al 14 Im Test 8

Der Corsair LL Series LL140, ebenfalls ein RGB Lüfter, erreichte etwas höhere Temperaturen, ist allerdings auch ein Stück weit leiser als der Fractal Design Prisma AL-14.

Da der Fractal Design Prisma AL-14 bei 12V recht deutlich hörbar ist, würde ich auf 7V oder 9V in der Praxis heruntergehen.

Temperaturen 7

Hier sind die Temperaturen nicht viel schlechter, aber die Lautstärke so gering, dass der Lüfter in einem Gehäuse nicht hörbar wäre.

 

Fazit

Die Fractal Design Prisma AL-14 sind absolut empfehlenswerte RGB Lüfter! Dies gleich aus mehreren Gründen.

Ich glaube der wichtigste Grund ist die einfache Nutzung. Hat Euer Mainboard einen Addressable RGB Header, dann benötigt Ihr keinen weiteren Controller, wie dieser beispielsweise bei Corsair oder NZXT nötig ist.

Dies spart Geld und macht die Nutzung natürlich einfacher. Die Prisma Lüfter sind dabei universell kompatibel, egal ob Ihr ein ASUS, MSI, Gigabyte usw. Mainboard habt. Ist der Addressable RGB Header vorhanden, funktionieren die Lüfter.

Fractal Design Prisma Al 14 Im Test 10

Aber auch abseits der RGB Funktionalität sind die Lüfter gut! Die 140mm Version besitzt einen recht starken Luftstrom und ein gutes Verhältnis aus Lautstärke und Leistung. Ja bei voller Drehzahl ist der Lüfter deutlich hörbar, aber der Luftstrom dementsprechend. In der Praxis würde ich den Lüfter auf 7V bis 9V drosseln.

Unterm Strich würde ich den Fractal Design Prisma AL-14 oberhalb des NZXT Aer RGB 2 einordnen. Beide sind+- gleich stark, aber der Fractal Design ein Stück leiser. Verglichen mit einem Corsair LL Series LL140 ist der Fractal Design Prisma AL-14 etwas lauter, aber auch stärker. Bringen wir beide auf die gleiche Lautstärke ist auch der Luftdurchsatz +- gleich.

Ich würde sagen dies ist ein gutes Ergebnis!

Fractal Design Prisma Al 14