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Die Reolink Argus Eco im Test, Solarbetriebene Überwachungskamera ohne Folgekosten!

Eine gute Überwachungskamera kann ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle über den eigenen Grund und Boden vermitteln wie nichts anderes. Daher sieht man in den letzten Jahren immer mehr Überwachungskameras auch im privaten Umfeld. Aber was für eine Überwachungskamera kauft man?

Gerade was die Folgekosten angeht gibt es hier große Unterschiede. Einige Modelle kostet Euch monatlich X€ und selbst die die dies nicht tun kosten Euch Strom.

Reolink Argus Eco Im Test 5

Und hier kommt die Reolink Argus Eco ins Spiel! Die Reolink Argus Eco ist eine komplett kabellose Überwachungskamera, welche keine Folgekosten besitzt! Dank des Solarpanels lädt die Kamera sich sogar von alleine wieder auf, so das Ihr auch hier keine Arbeit habt.

Klingt doch gut, aber wie gut ist die Reolink Argus Eco in der Praxis wirklich? Finden wir dies heraus!

 

Die Reolink Argus Eco im Test

Reolink setzt bei der Argus Eco auf ein etwas vertrautes und klassischeres Überwachungskamera-Design.

Ihr erhaltet also eine typische längliche Überwachungskamera, mit einer Linse und IR LEDs auf der Front. Schick? Eher weniger, die Argus Eco ist zwar in einem schlichten weiß gehalten, aber typische Überwachungskamera-Form sticht an der Hauswand schon etwas hervor.

Reolink Argus Eco Im Test 1

Eine Reolink Argus 2 ist hier im direkten Vergleich schon etwas dezenter und freundlicher gestaltet. Allerdings geht es bei der Argus Eco um die Funktion! Das etwas länglichere Design hat seine Vorteile, so arbeitet die Argus Eco besser auf Distanz, dazu später mehr.

Bei der Argus Eco handelt es sich um eine komplett kabellose Überwachungskamera, welche dementsprechend einen Akku im inneren besitzt. Dieser Akku ist hier fest verbaut!

Um die Kamera nun zu laden könnt Ihr diese entweder ganz klassisch an ein USB Ladegerät hängen (die Kamera verfügt über einen microUSB Ladeport) oder Ihr könnt ein Solar-Panel nutzen!

Reolink Argus Eco Im Test 2

Letzteres ist im Set der Argus Eco enthalten. Bei dem Solar-Panel handelt es sich um ein kleines Panel, welches einfach via microUSB mit der Kamera verbunden wird. Hierdurch hält der Akku der Kamera in der Theorie unbegrenzt lange.

Praktisch gibt es allerdings einige Faktoren zu beachten. Ist das Panel korrekt ausgerichtet (Süden), bekommt dieses pralle Sonne ab, welche Jahreszeit haben wir und wie viel muss die Kamera arbeiten.

Im Hochsommer werdet Ihr keine Probleme mit der Energieversorgung haben. Ein sonniger Tag lädt den Akku der Argus Eco problemlos auf, welcher dann durchaus ein paar Wochen hält.

Reolink Argus Eco Im Test 8

Im Winter ist dies etwas schwieriger. Generell kann das Solarpanel auch hier die Kamera am Leben halten, sofern diese nicht zu arbeiten muss. Richtet Ihr die Kamera auf eine vielbefahre Straße, wo alle X Sekunden ein Clip aufgezeichnet wird, dann wird das Solarpanel nicht gegenladen können.

Habt ihr die Kamera, wie bei mir, hinterm Haus, wo in der Regel wenig betrieb ist, dann ist das Ganze kein Problem. Hier kommt es etwas auf Euren Einsatz an.

Neben dem microUSB Port zum Laden finden wir auch noch einen Steckplatz für eine microSD Speicherkarte. Diese ist leider nicht mit im Lieferumfang, allerdings akzeptiert die Argus Eco hier alle gängigen Modelle.

 

Die App

Um die Überwachungskamera zu nutzen benötigt Ihr die Reolink App, welche für IOS oder Android verfügbar ist. Ein direkter Zugriff über den Webbrowser ist leider nicht möglich. Die Reolink App ist aber ordentlich! Starten wir hier bei der Einrichtung.

Ihr benötigt bei Reolink keinen Account beim Hersteller, einfach App Starten und die Kamera hinzufügen, fertig.

Reolink Argus Eco (1)Reolink Argus Eco (2)

Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Ihr müsst zunächst den QR Code auf der Argus Eco scannen und anschließend die Kamera starten.

Nun müsst Ihr der Kamera Euer WLAN Passwort übermitteln. Reolink macht dies auch via QR Code. Die App erstellt also aus Eurem WLAN Passwort einen QR Code, welcher von der Kamera gescannt wird. Erfreulicherweise hat dies bei mir gut geklappt!

Anschließend verbindet sich die Kamera mit Eurem WLAN und Ihr müsst zu guter Letzt ein Passwort festlegen. Wollt Ihr mehrere Smartphones mit einer Kamera verbinden, dann müsst Ihr nochmals den QR Code Scannen und das jetzt festgelegte Passwort eingeben.

Natürlich könnt Ihr auch mehrere Reolink Kameras mit der App Verbinden. Diese werden dann alle inklusive Vorschaubild und Akkustand auf der Startseite aufgelistet.

Reolink Argus Eco (5)Reolink Argus Eco (9)

Tippt Ihr das Vorschaubild an wird die live Ansicht geladen. Dies dauert hier etwas länger. Komplett kabellose Kameras sind im Normalfall „Abgeschaltet“. Der Kamerasensor arbeitet nur wenn eine Bewegung erkannt wird bzw. wenn Ihr den live Stream ladet. Daher dauert es etwas bis die Kamera „gestartet“ ist.

Via WLAN war dies bei mir ca. 4-10 Sekunden. Die Verzögerung des Streams lag bei rund einer Sekunde, war also kaum relevant. Damit ist die Reolink Eco nicht langsam, aber etwas langsamer als eine kabelgebundene Kamera.

 

Aufzeichnung und Alarme

Natürlich wollt Ihr nicht den ganzen Tag vor einem Live Stream sitzen, daher sind Alarme und Aufzeichnungen wichtig.

Die Reolink Eco verfügt selbstverständlich über einen Bewegungsmelder, welcher eine Video-Aufnahme startet wenn eine Person vorbei geht. Dieser Bewegungsmelder arbeitet bei der Reolink Eco auch auf mittlerer Distanz deutlich besser als bei der Reolink Argus 2, welche nur auf kurze Distanzen wirklich zuverlässig ist. Vermutlich ein Vorteil der größeren Bauform.

Wollt Ihr zuverlässig Bewegungen auf 20 Meter erkennen, dann muss Ich Euch enttäuschen. Wirklich zuverlässig ist die Bewegungserkennung auch hier nur auf bis zu ca. 10 Metern.

Reolink Argus Eco (3)Reolink Argus Eco (11)

Wird eine Bewegung erkannt können drei Dinge passieren:

  • Push Benachrichtigung
  • Akustischer Alarm
  • Aufzeichnung eines Videos

Wenn Ihr wollt könnt Ihr beim Erkennen einer Bewegung durch die Kamera via Push oder sogar eMail Benachrichtigung benachrichtigt werden. Sollt Ihr noch einen Schritt weiter gehen kann die Kamera auch einen akustischen Alarm abspielen.

Dieser ist nicht übermäßig laut, reicht aber aus um Aufmerksamkeit zu erregen. Bedenkt allerdings das die Kamera nicht zwischen einem Vogel der dicht an der Kamera vorbeifliegt und eine Menschen unterscheidet.

Tiere können also durchaus die Bewegungserkennung auslösen.

Das Wichtigste ist aber natürlich das Speichern von Videoaufnahmen. Videos werden bei Reolink Eco ausschließlich auf der internen Speicherkarte abgelegt (Speicherkarte nicht mit im Lieferumfang!).

Aus sicht des Datenschutzes natürlich ideal! Eure Videos verlassen sozusagen nicht Euren Grund und Boden. Bedenkt aber natürlich falls die Kamera geklaut wird, sind auch alle Aufnahmen mit weg.

Videos lassen sich später in einer Art Timeline auswerten oder herunterladen.

 

Die Bildqualität

Die Argus Eco verfügt über einen Full HD Sensor, was aber zugegeben nicht viel heißt. Allerdings zeige ich mich mit der Bildqualität sehr zufrieden!

Reolink Argus Eco Im Test 12

Komplett kabellose Überwachungskameras haben in der Regel nicht die Bildqualität von kabelgebundenen Modellen. Ich würde aber glatt sagen das die Argus Eco das beste Bild liefert das ich bisher bei einer komplett kabellosen Kamera gesehen habe!

Bei Tag ist dieses schön scharf und detailliert und selbst bei Nacht ist noch erstaunlich viel zu erkennen. Die Kamera geht gut mit Streulicht um, falls vorhanden, aber auch die verbauten IR LEDs sind recht hell.

Reolink Argus Eco Bildqualität (1)Reolink Argus Eco Bildqualität (2)

Reolink spricht von einer Sichtweite von bis zu 10 Metern. Praktisch kommt es hier etwas auf die jeweilige Situation an. Trägt jemand reflektierende oder hellere Kleidung ist auch über 10 Meter etwas zu erkennen, im Normalfall reden wir aber von guten 5-10 Metern Sichtweite.

Zu bedenken ist abschließend noch der Blickwinkel der Argus Eco. Dieser liegt bei 100 Grad, ist also schon noch recht weit, aber nicht ganz so weit wie bei einer Netgear Alro oder Argus 2.

Dies hat aber den Vorteil das Ihr die Kamera auch ein Stück weiter weg positionieren könnt und trotzdem alles gut im Blick habt. 100 Grad sind ideal für beispielsweise eine längere Einfahrt usw.

 

Fazit

Die Reolink Eco zeichnet sich primär durch drei Punkte aus:

  • Komplett kabelloser betrieb inklusive Laden via Solar-Panel
  • Keine Folgekosten für Cloud oder Strom
  • Lokale Videoaufzeichnung und keine Zwangsregistrierung

Die Reolink Eco ist eine komplett kabellose Überwachungskamera, welche sich dank des Solar-Panels in der Theorie auch komplett selbst mit Energie versorgt. Hierdurch habt Ihr keine zusätzlichen Stromkosten oder Arbeit alle X Wochen einen Akku zu laden.

Reolink Argus Eco Im Test 6

Grundsätzlich funktioniert das Solar-Panel gut! Im Frühjahr, Sommer und auch Herbst hat dieses keine Probleme die Kamera zu versorgen. Ein schöner Tag und der Akku ist voll, welcher dann wieder für X Wochen reicht. Im Winter kann es allerdings passieren das Ihr die Kamera manuell laden müsst, abhängig davon wo Ihr diese platziert und wie oft diese angeht. Dennoch müsst Ihr Euch vergleichsweise wenig um die Reolink Eco kümmern.

Ihr müsst auch nicht für Cloud Speicher oder eine zusätzliche Basis-Station bezahlen. Daumen hoch dafür! Videos werden einfach auf einer Speicherkarte aufgezeichnet.

Auch die App von Reolink macht einen guten Eindruck! Diese ist klar und übersichtlich aufgebaut und Aufnahmen lassen sich gut auswerten.

Ein großer Vorteil der Reolink Eco gegenüber der Reolink Argus ist der Bewegungssensor, welcher hier auch auf höhere Distanzen zuverlässiger arbeitet.  Ebenso ist die Bildqualität ein stückweit besser. Ich würde sogar sagen die Reolink Eco bietet die beste Bildqualität aller bisher getesteten kabellosen Überwachungskameras.

Allerdings gibt es auch eine Schwäche der Reolink Eco, das WLAN ist signalschwach! Solltet Ihr Euch für die Kamera entscheiden, achtet auf ein starkes WLAN Signal am gewünschten Aufstellort.

Abseits davon bin ich aber mit der Reolink Eco sehr zufrieden und kann diese nur weiterempfehlen, gerade wenn Ihr Euch um Folgekosten und das Laden der Akkus keine Sorgen machen wollt. Allerdings gibt es auch was den Funktionsumfang angeht auch noch bessere Kameras, siehe Netgear Alro. Die Reolink Eco ist ein einfaches, gutes und problemloses Modell.

Reolink Argus Eco

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(Aktuell für 25€!) Die Omars OMPB24PW Powerbank 24000mAh im Test, 45W PD + QC für 30€!

24000mAh Kapazität + Quick Charge + 45W USB Power Delivery ist eine nette Ausstattung für eine Powerbank. Genau diese bringt die Omars OMPB24PW mit und dies auch noch zu einem sehr fairen Preis!

Omars Ompb24pw Powerbank 24000mah Im Test 8Aber wie gut ist die Omars OMPB24PW Powerbank mit 24000mAh wirklich? Kann man zu diesem Preis Qualität erwarten?

Finden wir es heraus!

 

Die Omars OMPB24PW Powerbank 24000mAh im Test

Die Omars OMPB24PW ist eine vergleichsweise große Powerbank, womit ich mich nicht nur auf die Kapazität beziehe. Auch die Abmessungen sind mit 180 x 80 x 22 mm „gewaltig“.

Omars Ompb24pw Powerbank 24000mah Im Test 1Selbst für eine Powerbank dieser Leistungsklasse sind dies überdurchschnittlich große Abmessungen. Auch das Gewicht ist mit 558g hoch.

Der offensichtlichste Grund hierfür ist das Gehäuse. Dieses besteht erstaunlicherweise aus einem recht massiven Aluminium. Nein die Omars OMPB24PW ist keine „Premium“ Powerbank, aber zählt klar zu den wertigeren Modellen.

Die Omars steht hier den PowerCore+ Modellen von Anker kaum etwas nach. Lediglich der Übergang zwischen Aluminium und Kunststoff auf der Front könnte etwas sauberer sein.

Omars Ompb24pw Powerbank 24000mah Im Test 3Das Wichtigste ist allerdings die Technik. Die Omars OMPB24PW Powerbank verfügt über drei USB Ports. Zwei davon sind normale USB A Ports, der dritte ein USB C Port.

Beim USB C Port handelt es sich um einen so genannten „Power Delivery“ Port. Dieser kann hierdurch bis zu 45W Leistung liefern, was beispielsweise ausreichend ist selbst größere Notebooks flott zu laden.

Omars Ompb24pw Powerbank 24000mah Im Test 4Genau genommen soll der Port 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A liefern, was 45W im Maximum entspricht.

Aber auch die normalen USB Ports haben eine hohe Leistung. Bei dem schwarzen USB Port handelt es sich um einen 5V/2,4A Port. Der orangene Port hingegen unterstützt Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W! Dieser Port ist ideal für Samsung, Xiaomi, Sony und viele weitere Smartphones die auf Qualcomm SoCs setzten.

Wichtig! Sowohl der USB C wie auch der Quick Charge Port lassen sich gleichzeitig voll nutzen. Die Powerbank hat also eine beeindruckende Gesamtleistung von 63W.

Omars Ompb24pw Powerbank 24000mah Im Test 5Geladen wird die Powerbank natürlich auch über den USB C Port über welchen auch 45W aufgenommen werden können, dazu später mehr.

Weitere Bonuspunkte gibt es für das kleine LC Display auf der Front, welches Euch % genau den Ladestand anzeigt.

 

Kapazität

Omars gibt die Kapazität der OMPB24PW mit 24000mAh an, messen konnte ich 75,181Wh bzw. 20319mAh. Dies entspricht rund 85% der Herstellerangabe, was ein solider Wert ist.

Die Herstellerangabe bezieht sich so gut wie immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen und nicht auf die letztendlich nutzbare Kapazität

Diese weicht allerdings immer ein Stück weit ab, da es interne Umwandlungsprozesse gibt. 80-90% echte Kapazität bezeichne ich in der Regel als gut und normal.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Powerbank getestet:

  • Apple MacBook Pro 13
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 14 7590
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Google Pixel 4 XL
  • Apple iPad Pro 11
  • Motorola Moto G8 Plus
  • Apple iPhone 11 Pro
Ladetempo
*das theoretisch maximale Ladetempo des jeweiligen Gerätes

Starten wir mit den Notebooks. 45W Leistung auf dem USB C Port ist nach meinem Wissen genug um alle via USB C ladbaren Notebooks zu laden.

Bei 13 Zöllern reichen 45W in der Regel auch um das originale Ladegerät voll zu ersetzen, siehe das Dell XPS 13. Das Apple MacBook Pro 13 kann in der Theorie noch etwas schneller laden (ca. 53W), aber 45W sind hier bereits genug.

Bei 15 Zöllern reichen 45W in der Regel zum Laden, aber nicht fürs volle Tempo. Lastet Ihr beispielsweise die CPU des XPS 15 voll aus, dann wird sich dieses trotz angeschlossener Powerbank weiter entladen (es werden einfach mehr als 45W verbraucht).

Omars Ompb24pw Powerbank 24000mah Im Test 10Auf Seiten der Smartphones und Tablets kann man es kurz machen, es sieht gut aus! 45W sind hier auf dem USB C Port mehr als genug und die Quick Charge Ports tun ihr restliches.

Ihr werdet 90% aller aktuellen Smartphones an der Omars Powerbank schnellladen können.

 

Wiederaufladen

Im Optimalfall solltet Ihr die Omars OMPB24PW an einem USB Power Delivery Ladegerät mit 60W aufladen.

WiederaufladetempoIn der Praxis erreicht die Omars OMPB24PW knapp über 45W Ladestrom, was in einer Ladezeit von unter 2 Stunden resultiert! Dies extrem schnell.

An einem normalen USB Ladegerät oder Quick Charge Ladegerät liegt das Ladetempo allerdings nur bei 8,5W, was in einer Ladezeit von rund 14 Stunden resultiert.

 

Fazit

Die Omars OMPB24PW ist eine herausragende Powerbank. Die Mischung aus sehr hoher Kapazität und vor allem hoher Leistung kann überzeugen.

Quick Charge und USB Power Delivery support in einer Powerbank ist immer klasse. Hierdurch könnt Ihr fast alle Smartphones aktuell im Handel schnellladen, egal ob von Apple, Samsung, Sony usw.

Omars Ompb24pw Powerbank 24000mah Im Test 11Zudem könnt Ihr sogar Notebooks an der Omars OMPB24PW laden. Dank 45W Leistung auch recht flott! Bei 13 Zoll Notebooks, wie dem Dell XPS 13 oder dem Apple MacBook Pro 13 kann die Powerbank das originale Ladegerät ersetzen.

Klasse!

Was spricht gegen die Omars OMPB24PW? Zunächst ist die Omars OMPB24PW groß und schwer, selbst für 45W USB PD und der Kapazität von 20000mAH+.  Der Grund dafür wird vermutlich der Preis sein. Akku-Zellen mit niedriger Energiedichte sind günstiger bzw. eventuell nutzt Omars auch second-Hand Akku-Zellen was bei diesem Preis nicht auszuschließen ist (leider müsste ich die PB zerstören um diese zu öffnen).

Allerdings rein von den Messwerten ist die Omars OMPB24PW ein top Powerbank zu einem herausragendem Preis!

Die TRN T200 TWS im Test, ein weiteres Ohrhörer Highlight aus China?

Weiter geht’s mit der Serie exotische true Wireless Ohrhörer aus China. Diesmal geht es um die TRN T200 TWS Hybrid Treiber Ohrhörer.

Wie der Name schon vermuten lässt, ist die Besonderheit der TRN T200 das Nutzen zweier Treibereinheiten pro Seite. Dies bei einem Preis von unter 30€ macht die Ohrhörer durchaus interessant.

Trn T200 Tws Im Test 6Kurzum ich habe die TRN T200 aus China bestellt. Können diese im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die TRN T200 TWS im Test

Die TRN T200 werden wie üblich in einer kleinen Lade/Transportbox geliefert. Klein trifft es dabei recht gut, denn diese ist mit 72 x 33 x 32 mm wirklich angenehm handlich.

Trn T200 Tws Im Test 1

Die Box ist dabei aus einem Kunststoff gefertigt, welcher „glasiert“ wurde. Die Oberfläche ist wirkt also so als wäre sie von einem Klarlack überzogen. In der Praxis fühlt sich dies nicht schlecht an, zudem ist die Resistenz gegenüber Fingerabdrücken gut!

Was die generelle Verarbeitung angeht bin ich zufrieden, in Betracht des Preises. Der Deckel knarzt etwas wenn Ihr diesen seitlich schiebt, aber das wars auch schon mit meiner Kritik.

Der Deckel wird magnetisch geschlossen gehalten. Ebenso bleiben die Ohrhörer über Magneten in der dafür vorgesehen Aussparung. Letztere könnten allerdings auch einen Hauch stärker sein.

Trn T200 Tws Im Test 2

Die Ladebox kann die Ohrhörer ca. 4-5x „on the Go“ wiederaufladen, ehe die Ladebox selbst ans Netz muss. Geladen wird die Ladebox via microUSB. Mit einer Ladung halten die Ohrhörer ca. 4 Stunden Musikwiedergabe durch.

Die TRN T200 sind etwas größere true Wireless Ohrhörer, welche aber auch nicht riesig sind. Diese setzten dabei auf die Form die von Monitoring in-Ears bekannt ist. Die Form ist also als etwas komplexer zu bezeichnen, was natürlich auch am Hybrid Treiber Aufbau im Inneren liegt.

Trn T200 Tws Im Test 3

Beim Material haben wir einen Mix aus Hochglanz-Kunststoff auf der Rückseite und matten Kunststoff auf den dem Ohr zugewandten Seiten.

Die Verarbeitung der Ohrhörer würde ich als tadellos einstufen.

Das Ein/Ausschalten geschieht wie üblich automatisch, wenn Ihr diese in die Ladebox legt oder herausnehmt. Dies funktionierte im Alltag auch sehr gut!

Trn T200 Tws Im Test 4Auf der Rückseite der Ohrhörer findet sich des Weiteren eine Touch Oberfläche, welche das Vor/Zurückspulen usw. erlaubt. Auch diese funktionierte in meinem Test tadellos.

 

Tragekomfort

Die TRN T200 sind leicht überdurchschnittlich groß, aber recht gut geformt. Die Ohrhörer stehen wenig aus den Ohren hervor, daher liegt der Schwerpunkt gut in den Ohren, was für einen brauchbaren Halt sorgt.

Ja es gibt Ohrhörer die noch „bombenfester“ in den Ohren sitzen, aber die TRN T200 eignen sich wunderbar für den Alltag und auch leichten Sport.

Auch was den Tragekomfort angeht, bin ich zufrieden. Die Ohrhörer drücken nicht und stören auch nicht. Ich hätte keine Probleme die TRN T200 im Alltag zu nutzen.

Abschließend würde ich den Tragekomfort mi einer 2+ bewerten.

 

Klang der TRN T200 TWS

Kommen wir zu dem Punkt, auf den Ihr alle wartet, den Klang. Starten wir am Anfang, und zwar beim Aufbau. Die TRN T200 TWS setzten laut Hersteller auf einen hybrid Treiber. Hybrid Treiber bedeutet das wir neben dem typischen dynamischen Treiber auch einen Armature Treiber in den Ohrhörern haben. Armature Treiber sind etwas anders aufgebaut als normale Treiber, die Ihr aus Lautsprechern kennt. In Armature wird ein kleiner „Anker“ zum Schwingen gebracht welcher den Klang erzeugt.

Armature Treiber sind vergleichsweise teuer da komplex. Zudem sind Armature Treiber weniger gut im Bass Bereich, daher wird oft ein Hybrid Aufbau genutzt (wie hier). Höhen und Mitten = Armature Treiber, Bass = dynamischer Treiber.

Trn T200 Tws Im Test 8

Kommen wir aber zum eigentlichen Klang. Die Höhen der TRN T200 sind sehr schön klar und sauber. Zudem bieten diese eine angenehme Leichtigkeit. Ja diese sind etwas schärferer Natur, zeigen sich aber auch nicht übermäßig problematisch bei Zischlauten. Mir gefallen die Höhen sehr gut!

Die Mitten sind soweit okay. Diese sind nicht überpräsent, aber auch nicht zu weit abgesenkt. Es wird aber dennoch klar, dass die TRN T200 TWS auf eine gewisse Hoch/Tief Dynamik getrimmt sind. Stimmen werden gut dargestellt, aber legt Ihr einen besonderen Wert auf besonders volle Stimmen, dann gibt es noch bessere Ohrhörer.

Loben muss ich wiederum den Bass. Dieser ist kräftig, mit einem schönen aggressiven Punch. Dabei ist dieser in keiner Weise übertrieben oder unnatürlich. Allerdings sind die Tiefen auch nicht langweilig. Ich denke mit der Menge und Qualität des Basses wird TRN den Geschmack der absoluten Mehrheit aller Nutzer treffen.

Trn T200 Tws Im Test 10

Generell würde ich die TRN T200 TWS als gut ausbalanciert bezeichnen, nein diese sind nicht neutral, aber Musik klingt nicht verfälscht. Diese bietet eine gute Dynamik und starke Auflösung. Ja die Auflösung geht noch etwas besser, aber in der 30€ Preisklasse darf man dies nicht erwarten.

Allgemein gesprochen machen die TRN T200 TWS einen weit überdurchschnittlich guten Job für solch günstige true wireless Modelle.

 

Fazit

Solltet Ihr Euch die TRN T200 TWS aus China bestellen? Die Antwort ist ein Ja oder vielleicht auch nicht.

Die TRN T200 TWS sind sehr gute true Wireless Ohrhörer gerade für 30€. Diese zählen hier problemlos zu den besten Modellen. Der Klang ist dynamisch, lebendig mit guten Höhen und einem schönen Bass.

Dabei übertreiben die Ohrhörer in keinem Bereich und sind somit auch schön massen-kompatibel was die Klangsignatur angeht.

Trn T200 Tws Im Test 7Auch der Tragekomfort und die Alltagstauglichkeit (Signalstärke, Automatisches ein/aus usw.) ist top.

Allerdings sind true wireless Ohrhörer im Jahr 2019/2020 allgemein sehr gut geworden! Fast alle neuen Modelle die Ihr bei Amazon für +-30€ bekommt taugen. Teils sind diese sogar sehr gut. Hier ist es einfach schwer aus der Masse hervorzustechen. Und dies gelingt auch den TRN T200 TWS nur bedingt. Ja diese gehören zu den Top 15% in der Preisklasse, aber lohnt es sich deshalb diese aus China zu bestellen?

Dies ist überlasse ich Euch! Wollt Ihr mal was ausprobieren oder seid Sammler dann greift zu! 30€ für die TRN T200 TWS ist absolut fairer Preis. Ansonsten schaut Euch die EarFun Free, Xiaomi RedMi Airdots oder vielleicht auch die QCY T2C TWS an.

21:9 + 3440×1440 + 100Hz + Samsung VA Panel für unter 400€? Der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C im Test

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21:9 ist das beste Monitor-Format, dies werde ich nicht müde zu behaupten. Mittlerweile haben wir uns auch schon einige 21:9 Monitore im Test angesehen, zumeist recht hochpreisige Modelle.

Muss das aber sein? LC-Power bietet mit seinem LC-M34-UWQHD-100-C einen 21:9 Monitor welcher auf dem Papier den „großen“ Modellen nichts nachsteht, aber gerade einmal 390€ kostet.

390€ für eine 3440×1440 Pixel Auflösung, Samsung VA Panel und 100Hz? Klingt doch glatt zu gut um wahr zu sein.

Lc Power Lc M34 Uwqhd 100 C Im Test 4

Ist dies der Fall oder ist der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C einfach nur ein guter Deal?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an LC-Power für das Zurverfügungstellen des LC-M34-UWQHD-100-C für diesen Test.

 

Der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C im Test

Betrachten wir den LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C von vorne, dann sieht dieser im Grunde so aus wie jeder andere 21:9 Monitor. Dies meine ich allerdings nicht negativ!

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Moderne Monitore sind auf der Vorderseite nun mal sehr minimalistisch, was auch für den LC-Power gilt. Das Panel geht an den Seiten wie auch oben komplett in den Rahmen über, wodurch gerade im ausgeschaltetem Zustand die Rahmen fast unsichtbar sind.

Aber auch eingeschaltet sind die Rahmen sehr klein. Die einzige Ausnahme ist hier natürlich der untere Rahmen, welcher etwas dicker ausfällt. Auf diesem ist auch das LC-Power Logo vorhanden.

Lc Power Lc M34 Uwqhd 100 C Im Test 8

Positiv überrascht hat mich die Rückansicht. Ähnlich wie bei vielen LG Monitoren ist die Rückseite komplett aus einem weißen Hochglanz Kunststoff gefertigt. Die Anschlüsse sind dabei unter Klappen etwas versteckt.

Hierdurch sieht der LC-M34-UWQHD-100-C auch von hinten sehr „clean“ aus.

Kurzum, bis zu diesem Punkt ist dem LC-M34-UWQHD-100-C nicht anzusehen das es sich um ein günstiges Modell handelt.

Allerdings gibt es durchaus einen Punkt wo wir merken, dass das dieser kein premium Monitor ist und das ist der Standfuß.

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Dieser ist sehr minimalistisch. Ja der Monitor steht ausreichend stabil und der Standfuß wirkt ausreichend wertig. Allerdings gibt es keine Höhenverstellung!

Ihr könnt lediglich den Winkel des Panels etwas anpassen, das wars. Schade, aber immerhin hat der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C die Möglichkeit für eine VESA Halterung!

Solltet Ihr also eine Höhenverstellung benötigen könnt Ihr diese über diesen Weg nachrüsten.

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Aufseiten der Anschlüsse finden wir:

  • 1x HDMI 1.4
  • 1x DVI
  • 1x DisplayPort 1.2
  • 1x 3,5mm Audio Ausgang

Ich würde die Anschlüsse einfach mal als ausreichend, aber auch nicht „großzügig“ bezeichnen. Und ehe Ihr Euch die Frage stellt ja HDMI 1.4 und DisplayPort 1.2 können 3440×1440 bei 100Hz liefern.

Gesteuert wird der LC-M34-UWQHD-100-C über physische Tasten auf der Unterseite. Diese sind soweit gut zu erreichen und zu drücken, keine Klagen hier.

 

Das Panel

Der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C setzt auf ein 21:9 34 Zoll Panel mit einer Auflösung von 3440×1440 Pixeln.

3440×1440 entspricht einer 2K Auflösung, welche nur in die Breite erweitert wurde, aufgrund des 21:9 Formats. Dies ist eine sehr schöne Auflösung, sie ist in Spielen noch gut anzutreiben aber dennoch mehr als ausreichend scharf.

Kommt Ihr von einem Full HD Monitor werdet Ihr ein deutliches Plus an Schärfe wahrnehmen können. Im Gegenzug ist allerdings ein 4K Monitor nachmals schärfer als der LC-M34-UWQHD-100-C, subjektiv ist hier aber der Unterschied weniger groß.

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Bei dem Panel setzt LC-Power auf die VA Technologie. Den Hersteller des Panels versucht LC-Power auch nicht zu verstecken, ganz im Gegenteil. Wir haben im LC-M34-UWQHD-100-C ein Samsung VA Panel, aus der SAMSUNG LTM340YP Serie.

Dies sollte uns trotz des günstigen Preis eine durchaus hohe Bildqualität garantieren.

Ein weiteres Highlight ist die Bildwiederholungsrate von 100Hz! 21:9 Monitore mit dieser Auflösung und 100Hz oder mehr können recht schnell sehr teuer werden.

 

Helligkeit und Ausleuchtung

LC-Power gibt die Helligkeit des LC-M34-UWQHD-100-C mit 300cd/m² an. Bei den Helligkeitsangaben der Hersteller handelt es sich zumeist weniger um einen verbindlichen Wert, sondern eher um eine „Klasse“.

300cd/m² ist so die typische Mittelklasse. Nicht verwunderlich, sollten 300cd/m² auch praktisch erreicht werden dann ist dies ein mehr als ausreichender Wert für fast alle Nutzer.

Helligkeit

Die 300cd/m² werden vom LC-M34-UWQHD-100-C allerdings nicht ganz erreicht. In der Spitze konnte ich 271cd/m² messen, was ausreichend dicht an der Herstellerangabe ist.

Damit ist der LC-M34-UWQHD-100-C nicht strahlend hell, aber vollkommen ausreichend! Im Normalen Alltagseinsatz sagt man sind 200cd/m² das Optimum (aus Sicht Eurer Augengesundheit).

Ich bevorzuge meist eine Helligkeit von um die 250-280cd/m². Ich würde den LC-M34-UWQHD-100-C also vermutlich auf 90-100% Helligkeit betreiben.

Kurzum die Helligkeit ist soweit in Ordnung. High End 21:9 Monitore schaffen vielleicht 50cd/m², was sicherlich auch nicht die Welt ist.

Zufrieden bin ich auch mit der Ausleuchtung. Auf ganz schwarzem Hintergrund ist diese nicht ganz perfekt, die unteren und oberen Bereiche wirken subjektiv etwas heller, allerdings gibt es keine massiven Licht-Spots oder Lichthöfe.

Damit würde ich die Ausleuchtung als nicht störend einstufen!

 

Kontrast

Da wir hier einen Monitor mit VA Panel vor uns haben, dürfen wir mit einem etwas höherem Kontrast rechnen. Dies ist einer der großen Vorzüge der VA Technologie gegenüber IPS. VA Monitore haben es deutlich leichter hohe Kontraste zu erreichen.

So spricht LC-Power beim LC-M34-UWQHD-100-C auch von „3000:1“, was allerdings ein recht nichtssagender Wert ist. Was konnte ich messen?

Kontrast

Praktisch konnte der LC-M34-UWQHD-100-C einen Kontrast von 1:1080 erreichen. Kleiner Tipp von Haus aus ist der Kontrast im Menü nur auf 50% eingestellt. Geht hier auf 75% hoch für das optimale Ergebnis, darüber hinaus wird der Kontrast nur künstlich verstärkt.

1:1080 ist zwar vergleichen mit der Hersteller Angabe schwach, aber dennoch ein guter Wert! Ein 1300€ Alienware AW3420DW kommt gerade einmal auf 1:590.

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Ganz blöd gesagt, für einen Monitor mit VA Panel bietet der LC-M34-UWQHD-100-C einen durchschnittlichen Kontrast, welcher aber dennoch auf dem Level der besten IPS Modelle liegt!

 

Farbraum und Kalibrierung

LC-Power wirbt beim LC-M34-UWQHD-100-C mit einer 95% sRGB und 72% AdobeRGB Farbraum Abdeckung.

Farbraum

In meinem Test erreichte der LC-M34-UWQHD-100-C 92% des sRGB Farbraums und 71% von AdobeRGB. Dies sind solide Werte, welche allerdings auch nicht ganz Weltklasse sind.

Vor ein paar Jahren wäre 92% sRGB noch top gewesen, mittlerweile schaffen die meisten guten Monitore Werte in diesem Bereich.

Was die Kalibrierung angeht ist der LC-M34-UWQHD-100-C im Standard Modus solide mit einem Delta E von 2. Damit eignet sich der Monitor durchaus für hobbymäßige Foto und Video-Bearbeitung.

 

Die Praxis

21:9 ist toll! Dies ist ein Formfaktor den ich jedem nur ans Herz legen kann, egal ob für Produktivität oder gerade fürs Gaming.

Ich selbst nutze einen 21:9 Monitor und jedes Mal wenn ich vor eine 16:9 Modell sitze komme ich mir glatt etwas „eingeschränkt“ vor. Die zusätzliche Breite hilft dabei sich deutlich mehr im Geschehen zu verlieren. Rein was die Produktivität angeht würde ich allerdings zwei 16:9 Monitore einem 21:9 vorziehen, nur um das klar zu stellen.

Der LC-M34-UWQHD-100-C bietet subjektiv ein sehr wertiges und schönes Bild, welches gerade dank des guten Kontrasts eine schöne Tiefe hat. Lediglich war die Abstimmung für meinen Geschmack etwas zu warm von Haus aus. Leider bietet der LC-M34-UWQHD-100-C hier nur zwei Presets, warm und kalt. Kalt ist deutlich zu kalt und warm ist etwas zu warm. Ihr könnt aber auch manuell etwas in der Mitte einstellen, falls gewünscht.

So richtig Spaß macht 21:9 in Spielen, wo dieses Format auch generell besser unterstütz wird als man denken könnte.

Da sich das Bild ein gutes Stück weiter über Euren Blickwinkel erstreckt als bei einem 16:9 Monitor, könnt Ihr tiefer in Spielen und Welten versinken. Gerade wenn wir hier optisch etwas schönere Spiele vor uns haben wie The Witcher 3. Hier kann der LC-M34-UWQHD-100-C auch dank seiner guten Farbdarstellung und hohen Kontrasten glänzen.

Lc Power Lc M34 Uwqhd 100 C Im Test 13Dabei lag die von mir gemessene Reaktionszeit bei 8,9ms in der Bildmitte, was ein sehr guter Wert ist! Allerdings haben wir hier ein VA Panel vor uns. Dieses reagiert zwar zügig, ist aber dennoch träger als IPS Panels. Heißt sehr schnelle Bewegungen können etwas verwaschener wirken.

Praktisch sind VA Panels mittlerweile aber so gut das dies kaum auffällt. Ist der LC-M34-UWQHD-100-C ein pro e-Sport Monitor? Eher weniger, aber dieser taugt völlig auch für Spieler mit etwas höheren Ansprüchen.

Dicke Bonuspunkte gibt es für die 100Hz Bildwiederholungsrate. Bewegungen wirken hierdurch merklich weicher und flüssiger. Der Sprung von 60Hz auf 100Hz ist deutlich spürbar!

 

Leistungsaufnahme

Schauen wir uns zum Abschluss noch den Stromverbrauch an.

Leistungsaufnahme

Stellt Ihr die Helligkeit des Monitors auf 0% benötigt dieser gerade einmal 19,8W Strom, auf voller Helligkeit hingegen kommen wir auf einen Verbrauch von 59,8W.

Dies ist nicht zu viel! Der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C benötigt bei gleicher Helligkeit ziemlich die gleiche Menge Energie wie ein BenQ EX3501R oder ASUS ROG Strix XG35VQ.

 

Fazit

21:9 ist das aus meiner Sicht beste Monitor Format aktuell. Dementsprechend gibt es auch einige Monitore die dieses Format bieten, von sehr günstig bis sehr teuer.

Für einen High End 21:9 Monitor mit 3440×1440 Pixel Auflösung und über 60Hz könnt Ihr gut und gerne 1000€+ auf den Tisch legen, oder hier knapp unter 400€.

Der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C bietet auf dem Papier alles was man sich wünschen kann:

  • Ein großes 34 Zoll Panel
  • Eine hohe Auflösung von 3440×1440
  • Eine hohe Bildwiederholungsrate von 100Hz
  • Ein wertiges VA Panel aus dem Hause Samsung

Und ja diese Punkte haben alle Bestand!

Lc Power Lc M34 Uwqhd 100 C Im Test 14

Das hier verbaute 34 Zoll Panel ist schön groß und mehr als ausreichend scharf, dank der 2K Auflösung. Farben, Kontraste und Helligkeit sind als gut zu bezeichnen. Beispielsweise der Kontrast des LC-Power ist besser als bei jedem bisher von mir getestetem Monitor mit IPS Panel.

Ja es gibt hier noch bessere Panels, aber für diese zahlt Ihr mindestens 200-300€ mehr und auch diese sind dann nicht massiv besser.

Es ist hier wirklich beeindruckend was LC-Power an Bildqualität für unter 400€ bietet. Hinzu kommen die 100Hz Bildwiederholungsrate, welche gerade für die Gamer unter Euch ein Traum sind. Ja IPS Panels sind noch etwas reaktionsfreudiger als VA Panel Monitore, aber der LC-M34-UWQHD-100-C ist gut genug in diesem Bereich.

Wo wir den Preis etwas merken wäre beim Standfuß, welcher beispielsweise keine Höhenverstellung erlaubt, wie auch bei der puristischen, aber ausreichenden Portausstattung.

Ich denke für rund 390€ kann man diese Abstriche in Kauf nehmen. Der aus meiner Sicht nächst bessere Monitor (der BenQ EX3501R) kostet Euch rund 600€ und ist auch nur im Detail besser.

Kurzum Ihr wollt einen guten 21:9 Monitor mit hoher Auflösung und über 60Hz? Dann ist der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C eine top Wahl, gerade aufgrund des starken Preises.

Lc Power Lc M34 Uwqhd 100 C

Die Alienware Gaming-Maus AW610M im Test

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Wenn wir im Handel nach Gaming Mäusen suchen, werden wir primär über Modelle von Logitech, Razer, Corsair und Co stolpern.

Einen Hersteller den wir eher selten in diesem Bereich sehen ist Alienware. Aber Alienware bietet neben PCs und Notebooks auch diverses Zubehör an, wie die Gaming-Maus AW610M.

Alienware Gaming Maus Aw610m Im Test 8Bei dieser handelt es sich um eine 80€ kabellose Gaming-Maus mit aktuellem 16000 DPI Sensor. Klingt doch interessant. Aber wie schaut es in der Praxis aus? Kann hier die Alienware Gaming-Maus AW610M überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Alienware für das Ausleihen der AW610M.

 

Die Alienware Gaming-Maus AW610M im Test

Gaming Mäuse in den letzten Jahren wurden tendenziell immer kleiner und leichter. Diesem Trend widersetzt sich die AW610M etwas.

Alienware Gaming Maus Aw610m Im Test 5Die Alienware AW610M ist eine große bis sehr große Maus! Diese ist gerade in der Länge mit rund 13 cm recht gewaltig.

Dies liegt vor allem am Heck der Maus, welches etwas in die Länge und Breite gezogen ist. Der Hintergedanke ist klar, Ihr könnt beim Palm-Griff Eure komplette Hand auf der Maus ablegen. Dabei schrammt Ihr bei der AW610M nicht noch mit teilen Eurer Hand auf dem Tisch herum. Für Nutzer mit kleinen Händen kann dies aber glatt schon etwas zu viel des Guten sein, dazu später mehr.

Gewicht
Xtrfy M4 RGB 69g
Endgame Gear XM1 70g
SteelSeries Sensei Ten 92g
Alienware AW610M 117g
Corsair NIGHTSWORD RGB 119g
Alienware AW558 120g

 

Die AW610M ist passend zu Alienwares Line-Up in Weiß oder Grau/Schwarz erhältlich. Der obere Teil der Maus inklusive der Maustasten ist aus einem einfachen grauen Kunststoff gefertigt.

Alienware Gaming Maus Aw610m Im Test 2Ich erwarte bei diesem auch im Laufe der Zeit keine nennenswerte Abnutzung oder Ähnliches. Der hintere Teil ist allerdings aus einem gummierten Kunststoff, welcher sich eher etwas verbrauchen könnte. Eine Gewissheit hierzu habe ich nicht, tendenziell vermute ich aber, dass die AW610M recht haltbar sein sollte.

Abseits der etwas größeren und ungewöhnlicheren Form ist die AW610M aber recht klassisch aufgebaut. Ihr habt zwei Maustasten, ein Mausrad und zwei Daumentasten.

Alienware Gaming Maus Aw610m Im Test 6Ein kleine Besonderheit stellt allerdings die Taste hinter dem Mausrad dar. Diese ist nicht zu drücken, sondern muss geschoben werden, was in der Praxis recht angenehm ist. Dieses Konzept sollten sich andere Hersteller abschauen.

Wie es sich für eine Alienware Maus gehört, verfügt auch die AW610M über RGB LEDs. Das Alienware Logo auf der Rückseite ist beleuchtet, ein Teil der Unterseite und ein Streifen hinter dem Mausrad.

Alienware Gaming Maus Aw610m Im Test 4Ohne RGB LEDs hält der verbaute Akku rund 350 Stunden, laut Alienware. Ich kann bestätigen, dass der Akku „wochenlang“ hält (auch mit LEDs), auch wenn ich keine genauere Angabe machen kann.

Ihr könnt dabei aber wählen, wollt Ihr den beiliegenden Funkempfänger nutzen oder ein Kabel? Verbindet Ihr die AW610M via microUSB wird die Maus nicht nur geladen, sondern auch die Daten werden kabelgebunden übertragen.

 

Tasten und Sensor

Leider hält sich Alienware recht wage was den Sensor in der AW610M angeht. Offiziell handelt es sich um einen „Benutzerdefinierter nativer Alienware 16.000-DPI-Sensor der neuesten Generation“.

Es ist stark davon auszugehen das wir hier einen modifizierten PixArt PMW 3389 vor uns haben, welcher dem Logitech Hero 16K Sensor ähnelt.

PixArt PMW 3389 PixArt PMW 3360 Logitech Hero 16K Alienware AW610M
DPI 16000 12000 16000 16000
Tracking Speed (ips) 400 250 400 400
Beschleunigung (g) 50 50 40 40

 

Damit ist die AW610M wenig überraschend technisch eine High End Maus! Auch praktisch bestätigt sich dies. Das Tracking ist sehr gut! Die Maus fühlt sich auch kabellos sehr schön direkt und reaktionsfreudig an.

Im Detail fühlt sich zwar beispielsweise die Endgame Gear XM1 noch einen “Hauch“ besser an, aber wir sind hier bereits auf einem sehr hohen Level. Ich würde sagen die AW610M ist vergleichbar mit der Corsair IRONCLAW RGB Wireless, was das Tracking und das Gefühl des Mauszeigers angehen.

Bei den Tastern wird Alienware etwas genauer. Hier sind Omron 50M Taster verbaut, zumindest bei den Maustasten.

50M steht hier für die Klasse der Taster, 50M = 50 Millionen Auslösungen und dies ist aktuell das Beste was Ihr in einer Maus finden könnt. Die Maustasten werden definitiv nicht die Fehlerursache in X Jahren sein.

Alienware Gaming Maus Aw610m Im Test 10Was das Klickgefühl angeht, gefällt mir die Alienware Gaming-Maus AW610M ausgesprochen gut! Die Maustasten fühlen sich sehr direkt und klar an. Beispielsweise bei der Endgame Gear XM1 hallen die Maustasten akustisch immer etwas nach, was bei der Alienware nicht der Fall ist. Das Klicken wirkt schön wertig und massiv.

Die Daumentasten verfügen auch über einen wertigen Taster, ähnlich wie die Maustasten. Aufgrund der kleineren Abmessungen und der etwas anderen Aktivierung wirken diese aber etwas weniger gut als die regulären Maustasten. Unterm Strich würde ich die Daumentasten als solide für eine Maus dieser Klasse einstufen.

Etwas hin und her gerissen war ich vom Mausrad. Dieses hat einen vergleichsweise hohen Widerstand und wirkt sehr definiert. Ideal für Spiele! Allerdings in Officeanwendungen ist dieses etwas träge.

 

Das Gefühl in der Hand

Das Gefühl beim Nutzen der AW610M wird natürlich primär von der Form beeinflusst. Die AW610M lädt Euch zu regelrecht zu eine Palm-Grip ein. Palm-Grip = Eure Hand umschließt die Maus. Der so genannte Fingertipp-Grip wäre auch noch mit der AW610M zu machen, aber hier könnt Ihr auch eine kleinere und leichtere Maus kaufen.

Die Alienware Gaming-Maus AW610M empfiehlt sich primär für Nutzer mit mittelgroßen bis großen Händen die gerne eine große Maus in der Hand haben.

Alienware Gaming Maus Aw610m Im Test 11Erstaunlicherweise ist der hintere Bereich der Maus recht schmal, wodurch diese sich aber gut zwischen Zeigefinger und Daumen greifen lässt, falls Ihr diese mal anheben müsst.

Das Tracking der Maus ist gut und ich konnte in Spielen schnell meine übliche Performance erreichen. Es wäre allerdings von mir gelogen zu behaupten, dass ich ein CS GO Profi wäre, das bin ich nicht.

Aber in Spielen wie Borderlands, League of Legends, Guild Wars 2, The outer Worlds usw. hat mir die AW610M sehr gute Dienste geleistet. So gut, dass ich diese auch weiter nutzen würde.

Wo die Maus mir weniger gut gefiel war im regulären Office Betrieb. Hier ist das Mausrad etwas träge um über große Webseiten zu scrollen. In Spielen ist diese etwas härtere Abstufung nicht schlimm, ganz im Gegenteil der Waffenwechsel ist so erleichtert. Hier muss jeder für sich selbst abwägen was wie wichtig ist.

Etwas ausgleichen lässt sich dies indem Ihr das Mausrad einfach etwas schneller stellt.

 

Software

Die Alienware Gaming-Maus AW610M verfügt natürlich auch über eine Software, welche sich unter Windows 10 spannenderweise automatisch beim Anschließen der Maus installiert.

Hierbei handelt es sich um das bekannte Alienware Command Center, welches auch für andere Alienware Produkte genutzt wird.

4Die Einstellungsmöglichkeiten in der Software sind dabei solide! Neben den üblichen Punkten wie Makros und DPI Einstellungen könnt Ihr auch die Lift-off-Distance verstellen, das Mausrad konfigurieren, die Beleuchtung anpassen usw.

Generell macht die Software einen guten Eindruck!

 

Fazit

Ihr sucht eine aktuelle kabellose Gaming Maus die gerne etwas größer sein darf? Dann ist die Alienware Gaming-Maus AW610M interessant für Euch!

Das Wichtigste ist bei dieser die etwas ungewöhnlichere, schlanke, aber lange Form. Ideal für Nutzer mit etwas größeren Händen bzw. längeren Fingern.

Alienware Gaming Maus Aw610m Im Test 9Technisch ist die AW610M erwartungsgemäß. Der Sensor ist „State of the Art“, die Funkverbindung tadellos und mit einer Abfragerate von 1000Hz versehen. Die Maustasten fühlen sich sehr wertig an und sollten dank Omron 50M Tastern lange halten.

Lange hält auch der Akku, wodurch die Maus bei den meisten Nutzern nur ein über die andere Woche ans Netz muss.

Etwas träge ist mir das Mausrad, wenn es um die Office Nutzung geht. Ansonsten habe ich aber nichts zu bemängeln. Wir haben hier eine wertige und sehr gute kabellose Gaming Maus vor uns, welche sich nicht vor Logitech und Co. Verstecken muss!

Auch der Preis von 80€ ist fair gewählt! Daumen hoch für die AW610M von Alienware.

Bluetooth 5 Ohrhörer an Bluetooth 4.2 und 4.0 Smartphones? Gibt es Probleme?

Viele modere Ohrhörer, gerade komplett kabellose Modelle, setzen mittlerweile auf Bluetooth 5. Sinnvoll! Was aber wenn man ein Smartphone hat welches noch kein Bluetooth 5 unterstützt?

Funktionieren dann die Ohrhörer? Reduziert sich die Reichweite? Klingen die Ohrhörer schlechter?

Finden wir dies in einem kurzen Test heraus!

Der Test

Für diesen Test habe ich mir zwei „ältere“ Smartphones, wie auch vier Bluetooth 5.0 Ohrhörer geschnappt.

Bluetooth 5 Ohrhörer An Bluetooth 4.2 Und 4.0 Smartphones 2

Bei den Smartphones handelt es sich um:

  • Samsung Galaxy S7 Edge Bluetooth 4.2
  • Samsung Galaxy Note 3 Bluetooth 4.0

Bei den Ohrhörern handelte es sich um die:

  • Xiaomi Mi AirDots
  • HAVIT TWS Bluetooth Kopfhörer V5.0
  • TaoTronics TT-BH053
  • Zolo Liberty+

Das Samsung Galaxy S7 Edge kann man noch als recht aktuelles Smartphone ansehen, welches auch lediglich einen Bluetooth Standard zurückliegt. Das Samsung Galaxy Note 3 hingegen ist etwas betagter, was man auch an der Unterstützung von Bluetooth 4.0 erkennt.

Bei den Ohrhörern dieses Tests handelt es sich laut der Hersteller allesamt um Bluetooth 5 Modelle. Diese werden teilweise auch mit einer Kompatibilität zu früheren Bluetooth Versionen beworben, meist gibt es allerdings dazu keine Angabe.

Bluetooth 5 Ohrhörer An Bluetooth 4.2 Und 4.0 Smartphones 4

Erfreulicherweise ließen sich alle Bluetooth 5 Ohrhörer problemlos mit BEIDEN Smartphones koppeln und funktionierten auch korrekt.

Auch was die Reichweite und Signal Stabilität angeht, konnte ich keine großen Unterschiede zu meinem Google Pixel 3 mit Bluetooth 5 feststellen. Ja mit dem Pixel 3 ist die Reichweite höher als mit dem S7 Edge, aber dies auch nicht gewaltig.

In Kombination mit den Xiaomi Mi AirDots konnte ich innen:

  • Google Pixel 4 XL 16+ Meter.
  • Samsung Galaxy S7 Edge 12 Meter
  • Samsung Galaxy Note 3 11 Meter

Reichweite messen! Diese Zahlen sprechen sicherlich auch etwas für die extreme Signalstärke der Xiaomi Ohrhörer, aber auch dafür das es anscheinend keinen deutlichen Nachteil für Geräte mit Bluetooth 4.2 und 4.0 gibt, was die reine Reichweite betrifft.

Sehr Ähnliches gilt auch für den Klang. Gerade im Kombination mit dem Galaxy S7 (Bluetooth 4.2) konnte ich keine merkbar schlechtere Klangqualität ausmachen. Selbst die Bluetooth Verzögerung beim Video schauen ist nicht höher als in Kombination mit Bluetooth 5.

In Kombination mit dem Note 3 meine ich teilweise eine etwas schlechtere Qualität zu erhören, aber auch dort war der Unterschied nicht wie Tag und Nacht.

Ein sehr erstaunliches Ergebnis!

 

Warum gibt es hier keine deutlichen Unterschiede?

Überraschend? Vielleicht etwas, allerdings im großen und Ganzen war dies doch vorhersehbar. Bluetooth Ohrhörer und Kopfhörer machen einfach keinen großen Nutzen von den „Neuerungen“ von Bluetooth 5.

In Kombination mit den meisten Android Geräten wird der APTX Codec verwendet, welcher aber auch mit Bluetooth 4.0 die gleiche Bitrate nutzt wie mit Bluetooth 5.

Selbst wenn APTX nicht unterstützt wird, weil Ihr ein Huawei oder Apple Smartphone habt, dann kommt der A2DP Codec zum Einsatz. Dieser bietet eine Bitrate von bis zu 345Kbit/s, was in der Regel ausreichend hoch ist um gestreamte Musik ohne merkbaren Qualitätsverlust zu übertragen. 345Kbit/s schafft sogar Bluetooth 2.1!

Lediglich wenn es um Erweiterungen wie aptX Low Latency geht, sind natürlich neuere Geräte im Vorteil. Dies gilt auch für die Reichweite.

Bluetooth 5.0 hat eine höhere Reichweite als 4.2 oder 4.0, was sich auch in der Praxis zeigt, aber bei Ohrhörer braucht man halt selten mehr als 2 Meter Reichweite.

Ein weiter Grund könnte sein das die Kommunikation der Ohrhörer untereinander weiterhin mit Bluetooth 5.0 kommunizieren, auch wenn die Verbindung zum Smartphone mit einer älteren Version stattfindet.

 

Dennoch auf Bluetooth 5.0 achten!

Trotz dieser Ergebnisse würde ich Euch immer zu Bluetooth 5.0 Ohrhörern raten, besonders bei „komplett kabellosen“ Modellen!

Warum?

Komplett kabellose Ohrhörer haben traditionell etwas Probleme mit der Verbindungsqualität. In den kleinen Gehäusen ist einfach kein Platz für große Antennen. Bei diesen ist allerdings meist die Verbindung der Ohrhörer untereinander problematischer als zwischen dem Ohrhörer und Eurem Smartphone!

Euer Smartphone verbindet sich immer nur mit einem Ohrhörer, welcher dann das Signal an den zweiten Ohrhörer weiterleitet. Hier ist allerdings Euer Kopf im Weg, welcher tatsächlich das Signal sehr stark abschirmt.

Bluetooth 5 Ohrhörer An Bluetooth 4.2 Und 4.0 Smartphones 3

Die erste Generation komplett kabelloser Ohrhörer war hier kaum nutzbar, da es schon reichte seinen Kopf blöd zu drehen und das Signal hatte Aussetzer. Dies ist allerdings deutlich besser geworden und hat vor allem bei den Bluetooth 5.0 Modellen einen gewaltigen Sprung in die richtige Richtung gemacht, was die Signalstärke angeht.

Dies kann zwei Gründe haben, zum einen könnten einfach die neueren Bluetooth Chips besser geworden sein und dies hat nichts direkt mit Bluetooth 5 zu tun, oder die höhere Reichweite von Bluetooth 5 begünstigt stark die Signalstärke der Ohrhörer untereinander.

Wie auch immer, Ohrhörer mit Bluetooth 5.0 garantieren Euch einen aktuellen Bluetooth Chip! Bei Modellen mit Bluetooth 4.2 könnte noch ein alter Bluetooth Chip stecken, mit schlechterer Qualität.

Erfahrungsgemäß macht bei solchen Ohrhörer Bluetooth 5 schon einen deutlichen Unterschied!

 

Fazit

Es gibt blöd gesagt keine Garantie das Bluetooth 5 Ohrhörer mit einem Smartphone funktionieren das lediglich Bluetooth 4.2 oder 4.0 unterstützt.

Allerdings in meinem Test funktionierten alle vier getesteten Bluetooth 5 Ohrhörer selbst mit einem alten Note 3 von Samsung, welches lediglich Bluetooth 4.0 unterstützt.

Dabei war die Signalstabilität zwischen dem Smartphone und den Ohrhörern zwar etwas schlechter als bei einem moderneren Modell, aber auch nicht „problematisch“ schlecht. Ähnliches gilt auch für die Tonqualität, welche nicht signifikant schlechter ist, wenn überhaupt.

Bluetooth 5 Ohrhörer An Bluetooth 4.2 Und 4.0 Smartphones 1

Ich kann mir zwar vorstellen, dass es sicherlich Kombinationen von Smartphones und Bluetooth 5 Ohrhörern gibt wo es zu Problemen kommen kann, aber nach meinen aktuellen Tests und Informationen ist dies aber eher die Ausnahme als die Regel!

Rechnet also damit das Bluetooth 5 Ohrhörer an Eurem Bluetooth 4.2 Smartphone ohne nennenswerten Einschränkungen funktionieren!

Die besten Smart Home Systeme 2020, Übersicht, Vergleich und Test

Smart Home ist in aller Munde. Allerdings ist es oftmals gar nicht so leicht einen Überblick über die diversen Smart Home Systeme zu behalten, die es so gibt.

Wollt Ihr ein Smart Home Beleuchtungssystem, eine Smart Home Alarmanlage oder doch ein Smart Home Steuerungssystem oder alles?


Hier möchte ich versuchen Euch eine kleine Übersicht über die aktuell empfehlenswertesten Smart Home Produkte und Systeme zu vermitteln.

Neugierig? Interessiert? Dann lest weiter!


Von Techtest.org getestet!

Im Gegensatz zu anderen Übersichten, die Ihr im Internet findet, hat Techtest.org wirklich alle hier aufgeführten Systeme in seinem Büro getestet!

Folgende Systeme waren bisher im Test:

Welches Smart Home System ist das beste für mich?

Smart Home ist nicht gleich Smart Home, unter diese Kategorie fallen diverse Produkte. Die populärsten Kategorien sind sicherlich Sicherheit, Licht, Heizen und Audio.

Einige Systeme arbeiten hier sehr abgeschlossen, andere hingegen recht offen was die Steuerung angeht. Ein gutes Beispiel wäre Philips HUE, welches sich über Apple HomeKit, Amazon Echo, IFTTT usw. Steuern lässt, neben der eigenen HUE App.

Auch gibt es Systeme, welche mehrere Felder abdecken. Philips bietet beispielsweise nur Lampen an, HomeMaticIP hingegen Sicherheit, Heizen und generelle Heimautomatisierung.

Hier sollte man überlegen ob man ein System für alles sucht oder das jeweils beste System für eine Kategorie. Beides zu bekommen ist nicht ganz einfach.

In der Regel wird man, wenn man sein ganzes Haus vernetzen will, ein wenig stückeln müssen.

Zu guter Letzt überlegt, wie Ihr die Systeme steuern wollt. Habt Ihr einen Sprachassistenten wie Amazon Echo? Dann solltet Ihr vielleicht Systeme wählen, welche mit diesem zusammenarbeiten.

Ähnliches gilt auch für beispielsweise Apple HomeKit. Der Apple HomeKit Support ist allerdings immer etwas „problematischer“, da Apple im Gegensatz zu Google und Amazon Lizenz Gebühren von den Herstellern für die Nutzung von HomeKit verlangt. Daher ist hier die Auswahl ein Stück kleiner.


Welche ist die beste Smart Home Alarmanlage?

Vielleicht ist für Euch Sicherheit in den eigenen vier Wänden auch ein sehr wichtiges Thema. Zwar gehen die Wohnungseinbrüche langsam wieder herunter, aber dennoch je nachdem wo man wohnt sind die Einbruchszahlen immer noch „besorgniserregend“.

Hier kann die Anschaffung einer Alarmanlage vielleicht sinnvoll sein. Die Zeiten sind vorbei wo eine Alarmanlage von einem Fachmann installiert werden muss, die meisten Smart Home Alarmanlagen sind kinderleicht einzurichten und zu installieren.

Folgende Systeme habe ich bisher getestet (in keiner speziellen Reihenfolge):

Hier kommt es erneut etwas auf Eure Ansprüche an. Wollt Ihr es einfach? Extra sicher oder universell? Schauen wir uns hier einfach mal meine Empfehlungen an.

 

Die sicherste, Egardia Alarmanlage

Die vermutlich sicherste Smart Home Alarmanlage ist das Modell von Egardia. Hier gehen wir schon in eine professionelle Richtung! Diese Alarmanlage kann Störsender erkennen, besitzt einen Notstrom Akku, versendet SMS Benachrichtigungen oder ruft bei Alarm bei Euch an. Hinzu kommen interessante erweiternde Module wie ein Glasbruchsensor.

Nachteile sind hier allerdings etwas die Kosten. Ihr werdet von Egardia zu einem monatlichen Sicherheitsabo „überredet“, welches notwendig ist für viele Funktionen, wie SMS oder Telefon Benachrichtigungen. Daher bietet sich das Egardia System primär für professionelle Nutzer an, die ein Geschäft oder Büro sichern wollen.

  • + hoher Sicherheitsfaktor
  • + SMS und Telefon Benachrichtigungen
  • + einfach zu nutzen
  • + semi-professionell
  • – für den vollen Funktionsumfang monatliche Kosten
  • – reines Alarm-System
  • – hohe Erstanschaffungskosten

Für privat Personen ist Homematic IP oder iSmartAlarm sicherlich etwas interessanter.

 

Der Universelle, Homematic IP

Homematic IP bietet vermutlich die größte Vielfalt an Modulen und Funktionen an. Diese beschränken sich nicht nur auf Sicherheit, also Tür/Fenster Kontakte, sondern Homematic IP bietet auch smarte Heizkörper Thermostate und jede Menge anderer Module wie Rollladenaktoren, Rauchmelder oder Funk-Türschlösser an.

Hierbei ist das Homematic IP System recht offen, inklusive Amazon Echo Support oder für das Telekom Smart Home System. Preislich liegt Homematic IP im Mittelfeld. Solltet Ihr Euch um Datenschutz Gedanken machen, keine Sorge Homematic IP ist ein deutsches Unternehmen.

Auch die Nutzung und Einrichtung ist überdurchschnittlich einfach. Homematic IP ist das optimale System wenn Ihr etwas tiefer in die Welt des Smart Home und der Heim Automatisierung eintauchen wollt.

Allerdings ist Homematic IP kein „spezielles“ Alarm System. Dieses kann voll dafür genutzt werden, fokussiert sich aber nicht darauf.

  • + gigantische Auswahl an Sensoren, Modulen usw. aus allen Bereichen!
  • + faire Anschaffungskosten
  • + deutsches System mit deutschem Datenschutz
  • + sehr einfache Nutzung und Installation
  • + Heim Automatisierungsfunktionen
  • 0 Kein reines Alarm System
  • – Funktionsumfang teils auf sehr „Simple“ getrimmt
  • – Cloud basiert

 

Einfach, gut und zuverlässig? iSmartAlarm!

iSmartAlarm ist der Preis-Leistungs- König! Ihr wollt eine günstige, gute und einfach zu bedienende Smart Home Alarmanlage? Dann sucht nicht weiter!

Das System von iSmartAlarm funktioniert im Alltag hervorragend und die einzelnen Module sind vergleichsweise günstig. Daher wäre das iSmartAlarm System auch ein wenig mein Geheimtipp!

Ich selbst nutze diese, was vielleicht für mein Vertrauen in dieses System spricht.

Einziger Nachteil, das iSmartAlarm System ist wirklich nur eine Alarmanlage. Es gibt also keine smarten Rauchmelder, Heizkörper Thermostate usw.

Smart Alarmanlage von iSmartAlarm Test-22 Smart Alarmanlage von iSmartAlarm Test-26

Dementsprechend ist die App aber auch beispielsweise voll auf die Funktion als Alarmanlage getrimmt, was diese sehr schön übersichtlich und einfach macht.

  • + günstige Anschaffungspreise
  • + sehr einfach und übersichtlich zu bedienen
  • + zuverlässig!
  • + sicher
  • – reine Smart Home Alarmanlage, keine sonstigen Module

Interessante Feature, aber nicht ganz günstig, Somfy Home Alarm System

Somfy Home Alarm System ist klar ein etwas exotischeres System, welches aber durchaus ein paar interessante Feature bietet.

Zunächst handelt es sich hier um ein reines Sicherheitssystem. Es gibt keine Heizkörperthermostate oder Ähnliches. Hierfür bräuchtet Ihr ein zweites System.

Somfy Home Alarm System Im Test 9

Das was das Somfy Home Alarm System interessant macht sind die „Special Feature“.

  1. Ein Batteriebackup, selbst wenn der Strom ausfällt bleibt das System (der akustische Alarm) weiter für 4 Stunden aktiv. Hat Euer Nachbar auch ein Somfy Home Alarm System kann sich sogar Euer System im Notfall mit diesem verbinden. So könnt Ihr App Benachrichtigungen erhalten auch wenn der Strom und Internet weg ist.
  2. Die Tür/Fenster Sensoren von Somfy reagieren auf Vibrationen. Hierdurch können diese bereits auslösen wenn sich jemand an der Tür/Fenster zu schaffen macht, auch wenn dieses noch nicht komplett geöffnet ist.
  3. Die Fernbedienung kann das Alarmsystem automatisiert deaktivieren, wenn Ihr Euch mit dieser nähert.

Dies sind durchaus interessante und relevante Feature. Allerdings ist das Basis Set des Somfy Home Alarm System mit fast 400€ nicht günstig!

  • + schicke App
  • + Batterie Backup
  • + automatisches deaktivieren der Anlage
  • + sicher
  • + kann Einbrecher abhalten ehe diese in der Wohnung sind
  • – reines Alarmsystem
  • – sehr teuer

 

Zusammengefasst:

Es gibt natürlich noch tonnenweise alternativer Systeme wie Innogy Smart Home oder die Magenta Cloud der Telekom, aber diese drei wären aktuell meine Favoriten. Zumal viele der Module der Magenta Cloud eigentlich HomematicIP Module sind, die nur um gelabelt wurden.

Viel Potenzial bietet auch das „Bosch Cloud“ System. Allerdings konnte mich hier die App um ehrlich zu sein nicht oder nur sehr bedingt überzeugen. Man merkt, dass es hier noch etwas fein Tuning benötigte. Bosch war allerdings recht fleißig was dieses angeht.

Aktuell würde ich noch das HomematicIP im direkten Vergleich mit Bosch Smart Home vorziehen, dies kann sich aber bald ändern.

Wollt Ihr mehr Informationen zu den anderen Smart Home Systemen, schaut am besten in die Tests zu diesen.


Smartes Heizen und Klima

Wenn es um die Steuerung von Heizkörpern geht, habe ich bisher folgende Systeme getestet:

Schauen wir uns erneut hier meine Favoriten etwas genauer an. Dies heißt natürlich nicht das die anderen Systeme schlecht sind, das ist nicht der Fall. Tatsächlich sind die meisten Smart Home „Heizungssysteme“ sehr ordentlich!

 

Der feature König, tado° 

Was Feature und Funktionen angeht ist das tado°  System eindeutig das Umfangreichste! Tado ist ein reines Smart Home System für die Temperatursteuerung. Dies hat Vor- und Nachteile.

Tado kann sich wirklich auf seine Heizkörperthermostate konzentrieren. Diese sind nicht nur mit einem schicken Design ausgestattet, sondern beherrschen viele erweiterte Funktionen. Die meisten einfachen smarten Heizkörperthermostate erlauben Euch lediglich das Anlegen einer Heizkurve, also von XX bis XX Uhr XX Grad. Tado ist hier flexibler.

Beispielsweise unterstützt Tado Geolocation. Befindet Ihr Euch nicht zu Hause wird auch nicht geheizt, egal was der reguläre Zeitplan sagt. Auch kann Tado offene Fenster über Veränderungen bei der Luftfeuchtigkeit erkennen und dann ebenfalls das Heizen einstellen.

 

Die App ist zudem angenehm modern und schick! Kurzum das perfekte Smart Home Heizungssystem, wären da nur nicht die Kosten. Das Tado System ist was die Anschaffungskosten angeht eins der teuersten Systeme auf dem Markt! Auch müsst Ihr nachträglich für einige Features zahlen.

  • + größter Funktionsumfang
  • + einfache Bedienung
  • + Geofencing
  • + schickes Design
  • + Alexa, HomeKit und Google Assistent Support
  • – hoher Preis
  • – reines System zur Heizungssteuerung

 

Auch sehr gut! Netatmo!

Das System von Netatmo ähnelt Tado sehr stark! Beide besitzen sehr ähnliche Features, lediglich Geofenching fehlt Netatmo.

Vorhanden ist aber eine sehr gute App mit detaillierten, aber einfachen Einstellungsmöglichkeiten, eine offene Fenstererkennung und ein wirklich schickes Design!

Die Netatmo smarten Heizkörperthermostate gefallen unterm Strich sehr gut und sind vor allem für Nutzer interessant die es möglichst einfach wünschen.

Leider sind die Thermostate von Netatmo ähnlich wie von Tado ziemlich preisintensiv!

  • + schickes Desgin
  • + sehr einfache Bedienung und Einrichtung
  • + diverse Bonus Funktionen, wie eine offene- Fenster-Erkennung
  • + Alexa, HomeKit und Google Assistent Support
  • – teuer
  • – reines System zur Heizungssteuerung

 

Solide und universell, HomematicIP

Natürlich darf auch hier nicht das HomematicIP System fehlen. Dieses ist deutlich universeller als die Systeme von Tado und Netatmo.

Ihr könnt HomematicIP zur Steuerung Eurer Heizung nutzen, als Smart Home Alarm Anlage, für Heimautomatisierungen usw. Homematic hat fast unzählige Sensoren und Module.

Wollt Ihr also nicht nur Eure Heizungen steuern, sondern tiefer in Smart Home eintauchen, dann ist dies das System für Euch!

Allerdings was den Funktionsumfang spezifisch für die Heizkörperthermostate angeht, ist doch HomematicIP schwächer als Tado oder Netatmo. Ihr könnt lediglich einfache Anweisungen programmieren, wie von XX bis XX Uhr 20 Grad, von XX bis XX Uhr 22 Grad usw.

Eine automatische offene-Fenster-Erkennung geschweige denn Geofencing ist nicht vorhanden. Ihr könnt natürlich auch Eure Heizung von unterwegs steuern, aber „Luxus“ Features sind nicht vorhanden.

Dafür kostet aber ein HomematicIP Heizkörperthermostat aber auch nur knapp die Hälfte von Tado oder Netatmo.

  • + sehr universelles System
  • + einfache Nutzung
  • + sehr robuste Heizkörperthermostate
  • + preislich fair
  • – wenig Bonus Funktionen

 

Für Fritzbox Besitzer, AVM FRITZ!DECT 301

Habt Ihr eine AVM Fritzbox? Dann könnte das AVM FRITZ!DECT 301 Heizkörperthermostat für Euch interessant sein!

Dieses ist gerade was die Hardware angeht ausgesprochen robust und zuverlässig, inklusive ePaper Display usw.

Zwar fällt der Funktionsumfang ähnlich wie bei HomematicIP sehr übersichtlich aus, aber sofern Ihr eine Fritzbox habt, benötigt Ihr keine gesonderte Bridge bzw. Basisstation.

Dies reduziert die Anschaffungskosten deutlich! Auch ist das einzelne AVM FRITZ!DECT 301 Modul mit unter 50€ recht günstig.

  • + ePaper Display
  • + zuverlässig
  • + günstig in der Anschaffung
  • 0 nutzt eine FritzBox als Basis Station
  • – Wenig Bonus Funktionen

Smart Home Beleuchtung, es gibt mehr als Philips Hue!

Die Smart Home Beleuchtung liegt im Trend. Der Vorreiter und auch sicherlich das populärste System ist ohne Frage Philips Hue. Allerdings gibt es mittlerweile diverse Konkurrenzsysteme.

Folgende Smart Home Beleuchtungssysteme habe ich bereits getestet:

Hier findet Ihr einen ausführlicheren Vergleich und Infos zu den einzelnen Systemen. Auf dieser Seite daher nur eine kurze Zusammenfassung, welche Systeme ich für wen empfehle.

 

Philips Hue ist die Nummer 1!

95% allern Nutzern würde ich um ehrlich zu sein Philips Hue empfehlen! Es hat einen Grund, dass das Hue System so unheimlich beliebt ist.

Zum einen ist das Hue System mit so ziemlich jedem Smart Home Assistenten wie Google Home, Amazon Alexa, Apple HomeKit usw. kompatibel, zum anderen ist die Vielfalt an Lampen und Leuchtmitteln kaum zu überbieten.

Für die meisten Fassungen ist ein Philips Hue Leuchtmittel verfügbar. Falls nicht, bietet Philips auch diverse „Fertig-Lampen“ an, inklusive Leuchtmittel.

Das Ganze kommt aber zu einem Preis und das meine ich wörtlich. Die Philips Hue Leuchtmittel sind zwar von gehobener Qualität, das spiegelt sich aber auch im Preis wieder.

Wollt Ihr aber das beste Smart Home Beleuchtungssystem, welches 2019 verfügbar ist, dann müsst Ihr zu Philips Hue greifen.

Ein weiter Vorteil, Ihr müsst hier keine Angst haben, dass der Hersteller das System irgendwann aufgibt und Ihr mit einem alten System dasteht.

Sollten Euch die Leuchtmittel zu teuer sein, kein Problem! Es ist möglich alternative „Zigbee“ kompatible Leuchtmittel in die Philips Hue Bridge einzubinden. Diese funktionieren wie originale Philips Hue Birnen, lediglich Apple HomeKit funktioniert mit diesen nicht.

Dafür habt Ihr alle Vorteile von Philips Hue gepaart mit einem fairen Preis. Eine Philips Hue Bridge kostet gerade mal 40€ und eine günstige und gute RGB LED Glühbirne von beispielsweise Innr +- 30€.

  • + große Auswahl an Lampen und Leuchtmitteln
  • + System wird regelmäßig mit Updates und neuen Funktionen versorgt
  • + große Kompatibilität zu 3. Anbieter Systemen und Diensten
  • + Alexa, Google Assistent und Apple HomeKit Support
  • + einfache Nutzung
  • + viele Funktionen
  • + qualitativ sehr hochwertig
  • + Bridge sehr günstig (40€)
  • – original Leuchtmittel und Lampen recht teuer

 

Ihr wollt nur wenige Lampen umrüsten?

Wenn Ihr nur eine oder eine Handvoll Lampen umrüsten wollt, dann schaut Euch einmal das System von TP-Link an. Die TP-Link Smart Home Glühbirnen werden direkt in Euer WLAN eingebunden, daher ist eine zusätzliche Bridge oder Ähnliches nicht nötig.

Die TP-Link Smart Home Glühbirnen gibt es in diversen Ausführungen, beispielsweise mit RGB oder ohne. Auch sind die TP-Link Lampen mit Alexa kompatibel.

Alternativ wären die Eufy Lumos zu empfehlen. Diese smarten Glühbirnen von Eufy sind etwas günstiger, aber aktuell in Deutschland nicht in „Bunt“ erhältlich, sondern nur mit weißem Licht.

 

Das bestmögliche Licht

Hauptsache bunt und hell? Dann schaut Euch das System von LIFX an. Die smarten LED Lampen (Birnen) von LIFX sind nicht günstig, aber dafür ist die Lichtqualität hervorragend!

Links LIFX, Rechts Philips HUE 3.Gen
Die LIFX Birnen können sogar die Philips Hue Color Birnen sowohl was Helligkeit aber auch Farbdarstellung angeht problemlos überbieten.

  • + gute und Umfangreiche App
  • + sehr hell und qualitativ hochwertiges Licht
  • 0 keine Bridge nötig (WLAN)
  • – recht teuer
  • – kleinere Auswahl

 

Der Preis/Leistungs Hit

Die beste Preis/Leistung bietet das Ikea TRÅDFRI System. Die einfachen smarten Birnen sind für unter 10€ zu bekommen, der Controller für unter 30€ und Fernbedienungen für 15€.

Die App ist sehr ordentlich und die Unterstützung für 3. Anbieter Systeme wie Amazons Alexa oder Apples HomeKit vorbildlich.

Allerdings ist die einzige bunte (RGB) Glühbirne welche für das Ikea TRÅDFRI System verfügbar ist eher von mäßiger Qualität. Solltet Ihr also gerne buntes Licht mögen, gibt es bessere Systeme für Euch. Dennoch was die Preis/Leistung angeht ist das Ikea TRÅDFRI System kaum zu schlagen.

  • + sehr günstig
  • + vernünftige Auswahl an Lampen und Leuchtmitteln
  • + System wird gut gepflegt
  • – wenige RGB Leuchtmittel

Alternative Leuchtmittel für das Philips Hue System

Die recht hohen Preise der Philips Leuchtmittel kann man etwas umgehen. Es ist möglich alternative Leuchtmittel von beispielsweise Ikea, Innr oder Osram in das Philips Hue System einzubinden.

Ihr benötigt dafür nur die Philips Hue Bridge und das passende „Zigbee“ kompatible Leuchtmittel.

Mehr Infos zu diesem Thema findet Ihr in diesen Artikeln:

Vorteil, viele der alternativen Leuchtmittel sind ein gutes Stück günstiger als die Philips eigenen. Beispielsweise an einer E27 RGB Glühbirne lässt sich so 10-15€ pro Stück sparen. Dabei bieten viele 3. Anbieter Birnen eine ähnlich gute, teilweise sogar bessere Qualität.

Was sind die Nachteile? Ihr könnt die alternativen Birnen genau wie die Philips eigenen über die Hue App, Alexa, Google Home usw. steuern. Lediglich Apple HomeKit funktioniert nur mit den Philips eigenen Birnen! Das war es auch schon an nennenswerten Nachteilen.


Die besten Staubsaugroboter 2020

Staubsaugroboter zählen auch zu Smart Home Produkten, auch wenn die meisten Staubsaugroboter leider weniger Smart sind als man sich wünschen würde.

Folgende Staubsaugroboter wurden bereits auf Techtest getestet:

Ich nehme an dies ist ein recht ungewöhnlicher Tipp, aber bestellt Euren Staubsaugroboter aus Asien! Zwar gibt es auch ohne Frage sehr gute Modelle auf dem regulären Markt, wie den Neato Botvac-Connected, iRobot Roomba 960, Vorwerk Kobold VR200 usw.

Jedoch sind diese Staubsaugroboter sehr teuer! Wir reden hier von 700€+. Ja es gibt günstigere Staubsaugroboter, aber diese sind mäßig bis schlecht.

Warum?

Saugleistung usw. ist letztendlich bei einem Staubsaugroboter nur zweitrangig, das Wichtigste ist die Navigation und die Intelligenz. 

Was bringt ein Staubsaugroboter, welcher gut saugt, aber nicht alle Stellen abfährt? Richtig, in der Praxis nichts!

Fast alle günstigen Staubsaugroboter nutzten das sogenannte Zufallsprinzip. Das bedeutet der Roboter fährt los bis dieser ein Hindernis erreicht. Von diesem Hindernis dreht der Roboter in eine zufällige Richtung ab, bis dieser wieder ein Hindernis trifft, von wo aus er wieder in eine zufällige Richtung abdreht usw.

In der Theorie wird durch dieses Zufallsprinzip jede Stelle des Raums irgendwann zufällig überfahren. Praktisch funktioniert dies aber nur gut, wenn Eure Wohnung aus einem Raum besteht. Umso mehr Räume Ihr habt umso wahrscheinlicher ist es, dass der Staubsaugroboter sich irgendwo verliert und zufälligerweise durch eine Tür gefahren ist, aber nicht wieder durch diese Tür zurückfährt.

Von diesen Robotern stammt auch das Vorurteil, dass Möbel beschädigt werden, klar die Roboter fahren auch immer wieder gegen die Möbel.

Ja es gibt Staubsauger welche das Zufallsprinzip besser nutzen als andere, siehe Eufy RoboVac 11. Diese Staubsaugroboter haben dann Sensoren auf der Front um nicht ungebremst gegen Möbel zu fahren, aber so richtig zuverlässig sind auch diese Staubsaugroboter nicht.

In den letzten paar Jahre ist aber eine zweite Generation Staubsaugroboter auf den Markt gekommen. Diese nutzen entweder eine Kamera oder meist Laserabstandsmesser um den Raum in welchem sie sich befinden zu vermessen.

Beispielsweise der Xiaomi Roborock S50 vermisst Eure komplette Wohnung und weiß daher immer wo er sich gerade befindet, wo er schon war und wo er noch hin muss.

Solche Roboter können auch problemlos große Wohnungen mit vielen Räumen kontrolliert reinigen. Es gibt hier kein Zufallsprinzip, sondern es wird Raum nach Raum gesaugt bis alles fertig ist, oder der Akku leer ist.

Woran kann man diese guten Staubsaugroboter von schlechten unterscheiden? Die Guten kosten ein gutes Stück mehr! Unter 500€, meist eher 700€, sind solche Modelle nicht zu bekommen.

Mit einer kleinen Ausnahme, der RoboRock S6, Xiaomi Mi Robot Vacuum und der Xiaomi Roborock S50. Der Xiaomi Mi Robot Vacuum ist bereits für +-250€ aus Asien zu bekommen und der Xiaomi Roborock S50 liegt bei rund 350€.

 

Für beide Modelle kann ich meine Hand ins Feuer legen. Den Mi Robot Vacuum habe ich nun gut 2,5 Jahre täglich verwendet und wurde nie von diesem enttäuscht. Der Mi Robot Vacuum wurde nun lediglich gegen den noch besseren RoboRock S6 ausgetauscht.

Aber beide Roboter besitzen eine hervorragende Navigation und auch Saugleistung. Ich halte den RoboRock S6 für den aktuell besten Staubsaugroboter!

Leider sind die beiden Xiaomi Modelle nicht regulär im deutschen Handel erhältlich. Ihr müsst hier über einen Händler wie Gearbest gehen, welche Euch den Staubsaugroboter (sofern Ihr den Germany Express bei der Bestellung auswählt) versandkostenfrei und auch zollfrei nach Hause schicken.

Glaubt mir es lohnt sich! Beide Xiaomi Staubsaugroboter sind wahnsinnig gut! Falls ihr mir nicht glaubt, googelt nach anderen Meinungen, hier eine kleine Auswahl:

Beim neuen Xiaomi Roborock S50 ist es sogar möglich den Roboter per App gezielt in einen Raum zu schicken.

Die Küche muss gesaugt werden? Kein Problem, per App den Roboter einfach in die Küche schicken, dieser sucht automatisch und alleine den Weg in die Küche, reinigt nur diese und geht dann wieder an seinen Dock.

Kurzum meine Empfehlung für einen/den besten Staubsaugroboter:

  1. RoboRock S6
  2. Xiaomi Roborock S50
  3. Xiaomi Mi Robot Vacuum

Solltet ihr keinen Staubsaugroboter aus Asien wollen, tut Euch selbst den Gefallen und kauft ein Modell welches nicht nach dem Zufallsprinzip arbeitet!

Staubsaugroboter wie der Neato Botvac-Connected, iRobot Roomba 960, Vorwerk Kobold VR200, die Xiaomis, sind wirkliche Arbeitshilfen. Die allermeisten Modelle im 200€ Preisbereich eher Spielzeug, cooles Spielzeug ja, aber Spielzeug.

Das Alienware AW510H 7.1 Gaming-Headset im Test

Mit dem AW510H bieten Alienware das perfekte Headset für Besitzer eins der neueren Alienware Gaming Notebooks oder Desktops PCs.

Zumindest was das Design angeht, ist das AW510H perfekt abgestimmt. Allerdings ist Design natürlich nicht alles. Wie steht es um die Technik? Klingt das Alienware AW510H gut? Lohnt sich dieses Headset auch für nicht Alienware Fans?

Alienware Aw510h 7.1 Gaming Headset Im Test 7

Finden wir genau dies im Test des AW510H heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Dell für das Ausleihen des AW510H für diesen Test.

 

Das Alienware AW510H 7.1 Gaming-Headset im Test

Auch das AW510H setzt auf das neue Alienware Design welches mit dem Area-51m eingeführt wurde. Passend dazu ist das Headset auch gleich in zwei Farben verfügbar, weiß und schwarz.

Alienware Aw510h 7.1 Gaming Headset Im Test 1Das Alienware AW510H ist ein recht „cleanes“ und fast schon etwas minimalistisch anmutendes Headset, welches aber natürlich dank der Alienware Logos etwas aus der Masse hervorsticht.

Das Gehäuse besteht fast vollständig aus einem matten und angenehm wertigen Kunststoff. Eine klassische Höhenverstellung gibt es dabei nicht. Ihr könnt das Kopfband nicht ausziehen, Ihr könnt aber die Position der Ohrmuscheln am Kopfband verändern.

Erstaunlicherweise funktioniert dies recht gut und verhindert zuverlässig das versehentliche Verstellen der Höhe beim An/Ablegen.

Alienware Aw510h 7.1 Gaming Headset Im Test 2Ebenfalls etwas ungewöhnlich ist die Form der Ohrmuscheln, welche rund mit einer abgeflachten Front sind. Erstaunlicherweise hat Alienware hier auf einen RGB LED Ring verzichtet, wie dieser bei den Notebooks, Desktops usw. vorhanden ist.

Allgemein verfügt das Alienware AW510H 7.1 Gaming-Headset über keine Beleuchtung! Klar braucht ein Headset nicht zwingend, dennoch bei Alienware verwunderlich.

Alienware Aw510h 7.1 Gaming Headset Im Test 3Das Mikrofon des Alienware AW510H ist ausziehbar. Benötigt Ihr dieses nicht könnt Ihr dieses einfach in die Ohrmuschel schieben und Ihr habt ein reguläres Headset. Klasse!

Aufseiten der Anschlüsse haben wir lediglich einen 3,5mm Port. Mit im Lieferumfang liegen hier gleich zwei Kabel.

Alienware Aw510h 7.1 Gaming Headset Im Test 4

Eins von 3,5mm auf getrennte 3,5mm Kopfhörer und Mikrofon Stecker und ein 3,5mm auf USB Kabel.

In Letzterem ist natürlich eine Soundkarte verbaut. Beide Kabel verfügen auch über eine Lautstärken-Steuerung und einen Schieber um das Headset zu muten.

 

Tragekomfort

Das Alienware AW510H verfügt über eine sehr dicke „Hybrid“ Polsterung. Die äußere Polsterung besteht aus Kunstleder, während das Innere aus Stoff gefertigt ist.

Alienware Aw510h 7.1 Gaming Headset Im Test 10

Hierdurch ist die Belüftung des Headsets recht gut! Auch ist die Polsterung recht dick. Ja die Ohrmuscheln könnten etwas größer sein, abseits davon habe ich aber nichts zu beklagen.

Ich würde den Tragekomfort mit einer 2 Bewerten. Ich konnte das Headset problemlos über mehrere Stunden hinweg tragen ohne Ohrenschmerzen.

 

Klang

Der Klang des Alienware AW510H hängt natürlich ein gutes Stück von der Art ab wie Ihr dieses angeschlossen habt. Nutzt Ihr die 3,5mm Anschlüsse ist die Qualität stark von der Qualität Eurer Soundkarte abhängig.

Daher habe ich für große Teile des Tests auf die USB Soundkarte zurückgegriffen, welche konstant eine gleiche Qualität liefert.

Generell möchte ich mich positiv vom Klang des Alienware AW510H überrascht zeigen! Das Headset klingt erfreulich ausbalanciert und „rund“. 

Starten wir aber am Anfang. Die Höhen sind soweit okay. Diese sind ausreichend sauber und klar. Auch die Detailwiedergabe ist erfreulich gut. Allerdings in den oberen Höhen hätte ich vielleicht einen Hauch mehr Brillanz nicht schlecht gefunden.

Die unteren Höhen und auch die Mitten sind soweit tadellos. Besonders möchte ich hier eine hohe Detailwiedergabe seitens des Alienware AW510H hervorheben. Ich vermute diese ist nicht zufällig.

Alienware Aw510h 7.1 Gaming Headset Im Test 12In Musik wirken Stimmen sehr scharf und klar konturiert. In Spielen hingen werden Schritte und Schüsse überdurchschnittlich stark hervorgehoben und lassen sich hierdurch auch besser Orten.

Die Räumlichkeit des Headsets würde ich (ohne virtuellem 7.1 Klang) zwar nur als durchschnittlich für ein Gaming Headset einstufen, aber die hohe Detaildarstellung gleicht dies mehr als aus.

Der Bass des AW510H ist gut! Dieser ist angenehm tief und satt. Das Headset ist kein Bass-Bomber klingt aber auch beim besten Willen nicht flach oder dünn.

Sowohl in Spielen wie auch Musik klingt das Headset erfreulich rund und gut ausbalanciert. Nichts klingt falsch und das Alienware AW510H neigt auch nicht zu dem „Gießkannen-Klang“ vieler anderer Gaming-Headsets.

Seid Ihr keine Pro-Gamer und wollt ein gutes Allround-Headset dann taugt das Alienware AW510H genauso wie für die Nutzer die einen etwas professionelleren Anspruch an ihr Headset haben.

Der 7.1 Klang ist im Übrigen ein reines Software Feature der USB Soundkarte. Der hier verwendete Algorithmus ist Okay, aber ich bevorzuge den normalen Stereo Klang auch in Spielen mehr.

 

Mikrofon

Kommen wir noch kurz auf das Mikrofon des Alienware AW510H zu sprechen. Dieses macht erfreulicherweise einen guten Eindruck!

Dieses ist sehr klar und sauber, mit einem ordentlichen Volumen in der Stimme und wenig rauschen.

Nein dies ist keine „Caster-Qualität“, aber für ein normales Gaming Headset spielt das Alienware AW510H in der gehobenen Klasse was das Mikrofon betrifft.

 

Fazit

Ihr seid im Alienware Ökosystem unterwegs und sucht ein gutes, wenn nicht sogar sehr gutes Headset? Dann ist das Alienware AW510H voll zu empfehlen!

Das Headset sieht schick aus, ist bequem und vor allem klingt gut.

Dabei ist das AW510H nicht nur den reinen Gamern unter Euch zu empfehlen, das Headset klingt auch bei Musik gut. Ich würde den Klang generell als sehr rund bezeichnen mit einer guten Detailwiedergabe.

Alienware Aw510h 7.1 Gaming Headset Im Test 6

Ihr könnt in Spielen Schritte und andere feine Geräusche überdurchschnittlich gut heraushören, aber ebenso auch parallel Musik genießen. Ja das AW510H gehört zu den klangstärksten Headsets unter 100€.

Hinzu kommt ein gutes und sehr klares Mikrofon und eine gute Polsterung, die es erlaubt das Headset auch viele Stunden am Stück zu tragen.

Ob sich das Alienware AW510H auch für Nutzer außerhalb des Alienware Ökosystem empfiehlt, hängt etwas vom Preis ab. Aktuell will Dell für das Headset rund 80€ haben, was guter Preis für das Gebotene ist.

Die Gosund Smart WLAN Steckdosen im Test, super kompakt und günstig

Smarte Steckdosen-Adapter gibt es in allen Formen und Farben. Um hier aus der Masse hervorzustechen benötigt es etwas Besonderes!

Dieses Besondere haben die Gosund Smart WLAN Steckdosen Adapter! Sie sind sehr klein und kompakt gebaut und zudem auch preislich durchaus attraktiv.

Gosund Smart Wlan Steckdosen Im Test 8Im Gegensatz zu 99% der Modelle auf dem Markt ist es hier problemlos möglich mehrere Adapter nebeneinander in eine Steckdosenleiste zu bekommen.

Aber können die Gosund Smart WLAN Steckdosen-Adapter auch abseits der Abmessungen überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Gosund Smart WLAN Steckdosen im Test

Ohne Frage die größte Besonderheit an den Gosund Smart WLAN Steckdosen sind die Abmessungen. Mit 32,59 x 43,71mm(ohne Stecker) sind diese glatt als winzig zu bezeichnen. Ihr bekommt hier ohne Probleme mehrere nebeneinander in eine Steckdosenleiste.

Gosund Smart Wlan Steckdosen Im Test 1Ich muss mich hier etwas beeindruckt zeigen das es überhaupt möglich ist die Elektronik in so einem kompakten Gehäuse unterzubringen.

Dabei wirkt das Gehäuse vernünftig. Der verwendete Kunststoff ist stabil und wertig. Gosund hat es sogar geschafft eine Status LED unterzubringen. Diese ist durch den Plexiglas Kunststoffrahmen sichtbar.

Gosund Smart Wlan Steckdosen Im Test 4Als Stecker wird der normale deutsche Schuko Stecker genutzt. Die Schutzkontakte sind dabei auch wirklich verbunden. Laut Hersteller dürft Ihr den Adapter mit bis zu 2300W belasten.

An der Seite findet sich zu guter Letzt ein Ein/Ausschalter für den Fall, das Ihr keine App nutzen wollt oder könnt.

 

Die App

Die Gosund Smart WLAN Steckdose nutzt eine alte Bekannte als App, nämlich „Smart Life“. Bei Smart Life scheint es sich um eine Universal App zu handeln welche duzende Geräte verschiedener Hersteller und Produzenten unterstützt. Hierbei handelt es sich meist um die Smart Home Geräte von kleinen asiatischen Händlern.

Ich hatte bestimmt schon ein halbes Duzend „Smarter Steckdosen“ in den Fingern, die immer diese App nutzten.

Gosund App (1)Gosund App (3)

Grundsätzlich nichts Schlimmes, da ich so all meine smarten Steckdosen in einer App verwalten kann.

Die Smart Life App macht optisch und funktional einen soliden Eindruck. Diese ist nicht ganz auf dem Level von beispielsweise TP-Links Kasa App, aber sie macht einen guten Job.

Nachdem Ihr Euch beim Hersteller registriert habt, landet Ihr auf dem Home Bildschirm. Hier werden Euch später alle verbundenen Smart Home Geräte angezeigt, inklusive der Möglichkeit die Steckdosen mit einem Tipp zu steuern.

Zunächst müsst Ihr diese aber Hinzufügen. Dies geht sehr einfach, steckt die Gosund Smart WLAN Steckdose einfach in den Strom, wählt in der App das kleine Plus und wählt WLAN Steckdose.

Den Rest macht die App unter Android von alleine, Ihr müsst am Ende lediglich einen Namen vergeben.

Gosund App (5)Gosund App (8)

Nun ist die Steckdose auf dem Home Bildschirm zu sehen. Tippt Ihr das „Ein/aus“ Icon hinter dieser an wird die Steckdose logischerweise ein- bzw. ausgeschaltet.

Für weitere Steuerungsoptionen müsst Ihr die Steckdose antippen.

Hier könnt Ihr diese erneut ein/ausschalten, aber auch einen Countdown und Zeitplan hinterlegen. Bei letzterem könnt Ihr mehrere Wochentage und Uhrzeiten auswählen und jeweils bestimmen was zu dieser Zeit passieren soll.

Gosund App (6)Gosund App (7)

Eine Besonderheit der Gosund Smart WLAN Steckdosen ist die Verbrauchsmessung. Unter „Electric“ könnt Ihr den aktuellen Live-Verbrauch (Watt, Strom, Spannung), wie auch den Verbrauch über Zeitraum XYZ sehen.

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Die App merkt sich den Verbrauch über Jahre hinweg und kann diesen auch als Diagram darstellen, klasse!

Über die Smart Life App könnt Ihr die Steckdose auch via Amazon Echo oder Google Assistenten steuern! Apple HomeKit wird leider nicht unterstützt.

Die Reaktionszeit der App bzw. der Steckdose ist ordentlich. Auf meinem Google Pixel 4 benötige ich ca. 3 Sekunden von einem Kaltstart der App bis zum Einschalten der Steckdose.

 

Leistungsaufnahme und Messwerte

Solche smarten Steckdosen werden oftmals auch zur Reduzierung von Standby-Verbrauchern beworben. Allerdings wird hier oft vergessen, dass diese Steckdosen oftmals selbst über 1W konstant benötigen.

Wie steht es hier um die Gosund Smart WLAN Steckdosen? Ausgeschaltet liegt der Verbrauch bei knapp unter 0,4W, was die Messgrenze meines Powermeters ist.

Gosund Smart Wlan Steckdosen Im Test 5Eingeschaltet benötigt die Steckdose 1W. Dies ist völlig okay! Damit gehört die Gosund Smart WLAN Steckdose zu den sparsameren Modellen.

Die Steckdose kann aber auch die Leistung messen, wie genau ist dies? Dieses Feature ist zunächst etwas träge, aber die Messgenauigkeit ist „Okay“.

Hier einfach mal ein paar Messwerte:

Gosund Smart WLAN Steckdose VS. UNI-T UT230B-EU

  • 5,3W vs. 5,5W
  • 48,3W vs. 52,3W
  • 53,5W vs. 57,8W

Ja die Messwerte geben Euch eine gewisse Tendenz, aber ersetzen können diese keinen regulären Energie-Monitor. Zumal die Messwerte etwas sprunghaft sind, obwohl die Last konstant ist.

 

Merkwürdiges Phänomen

Bei allem Lob gibt es aber auch ein merkwürdiges Phänomen bei den Gosund Smart WLAN Steckdosen.

Eins meiner Geräte arbeitete trotz abgeschalteter Steckdose weiter, zumindest teilweise. Das CORSAIR iCUE LS100 Smart Lighting Kit blitzt alle 20 Sekunden kurz auf, wenn über die Gosund ausgeschaltet.

Nach einem kurzen Check mit einem Multimeter ist mir nichts Ungewöhnliches aufgefallen. Andere Geräte machen keine Probleme.

Merkwürdig nicht wahr?

 

Fazit

Smarte Steckdosen-Adapter gibt es hunderte im Handel und die meisten sind auch recht gut! Dies gilt auch für die Gosund Smart WLAN Steckdosen.

Diese können primär danke der super kompakten Abmessungen, wie auch aufgrund der Möglichkeit der Verbrauchsmessung überzeugen. Ich habe bisher noch keine so kompakten Smart Steckdosen gesehen!

Gosund Smart Wlan Steckdosen Im Test 7Dabei machen diese ihren Job generell gut, abseits des oben beschriebenen Phänomens.

Die Smart Life App macht einen guten und übersichtlichen Eindruck, die Verzögerung beim Schalten ist gering und auch Basis-Feature die wie ein Timmer und ALEXA Support sind vorhanden.

Die Messgenauigkeit bei der Verbrauchsmessung könnte etwas besser sein, aber diese ist akzeptabel, zumal der Verbrauch der Steckdose selbst gering ist.

Homematic IP Temperatur und Wettersensor, Werte mitschreiben und Auswerten (Historische Daten)

Ich mag das Homematic IP System sehr gerne, aber gerade was die Software Seite angeht gibt es einige Schwächen und Lücken, welche leider auch mit der neuen App nicht behoben wurden.

Eine besonders große Lücke betrifft den Homematic IP Wettersensor und die Temperatur-Sensoren. Verbindet Ihr diesen mit der Homematic IP Cloud Basisstation, dann könnt Ihr lediglich die Live Daten sehen.


Wollt Ihr wissen wie die Temperatur gestern war? Tja Pech gehabt! Aber gibt es keine Möglichkeit die Wetterdaten des Homematic IP Wettersensors mit zu loggen?

Ja die gibt es, das Ganze ist aber etwas umständlich!

 

Mitschreiben der Wetterdaten nur über Umwege

Ganz klar gesagt, Homematic IP bietet aktuell keine Möglichkeit die Wetterdaten mitzuschreiben. Ihr müsst hier einen Umweg nehmen, dieser Umweg heißt Conrad Connect.

1Bei Conrad Connect handelt es sich um einen ähnlichen Dienst wie IFTTT. Ihr könnt hier verschiedene Smart Home Systeme und Dienste miteinander verbinden.

So können wir Homematic IP mit Google Tabellen verbinden und so automatisch Wetterdaten in eine Tabelle übertragen.

Über diesen Weg loggen wir auch unsere Daten mit.

 

Conrad Connect und Homematic IP

  1. Legt Euch zunächst ein Konto bei Conrad Connect an. Dies ist kostenfrei und schnell erledigt https://conradconnect.com/de
  2. Dort verbindet unter Devices & Apps zunächst Homematic IP. Hierfür müsst Ihr in die Homematic IP App gehen und dort einen Code in den Einstellungen generieren und bei Conrad Connect einfügen.
  3. Anschließend macht das Gleiche mit Google Sheets.
  4. Erstellt nun ein Projekt. Klickt dafür auf Projects und New Project. Dort wählt die Option Simple Project Editor.
  5. Hier könnt Ihr nun Euren Sensor auswählen, wie auch was mit den Daten dieses Sensors passieren soll. In unserem Fall wählt also einen Temperatur-Sensor aus und bei Actuators Google → Google Sheets. Spreadsheet = der Name der Tabelle, Worksheet = Name des Datenblatts, Columns = Name der Spalte.
  6. Wählt unter „Message“ Parameter. Dies ist letztendlich die Information die in der Tabelle gespeichert werden soll.
  7. Speichert das Projekt und es sollte alles funktionieren.

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In Eurem Google Account sollte nun eine Tabelle auftauchen in welche kontinuierlich alle Temperatur-Werte geschrieben werden. Wie oft ein Wert gespeichert wird scheint dabei etwas Zufällig sein, im Schnitt liegen zwischen zwei Werten aber 5-20 Minuten.

HomematicipAnschließend könnt Ihr aus den Werten ein Diagram über die normalen Google Tabellen Tools erstellen.

 

Conrad Connect kann zickig sein!

Leider kann Conrad Connect teils sehr zickig sein! Theoretisch bietet Conrad Connect viele Möglichkeiten, viele davon funktionieren bei mir aber nur mäßig oder mit mysteriösen Fehlermeldungen.

Beispielsweise hatte ich Ursprünglich ein „ß“ in meinem Tabellennamen verwendet, was aber anscheinend Conrad Connect nicht passte.

Nach dem entfernen des „ß“ wurden alle Daten sauber mitgeschrieben. Solltet Ihr Probleme haben, dass keine Daten in der Tabelle auftauchen, dann schaut mal ob Ihr irgendwelche Sonderzeichen verwendet.

 

Zusammengefasst

  1. Konto bei Conrad Connect anlegen https://conradconnect.com/de
  2. Homematic IP mit Conrad Connect verbinden
  3. Google Sheets mit Conrad Connect Verbinden
  4. Ein neues einfaches Projekt in Conrad Connect erstellen
  5. Sensor auswählen und in Google Sheets die Daten übertragen.
  6. Parameter auswählen
  7. Projekt speichern und fertig!

Fazit

Ich hoffe dieser kleine Artikel konnte Euch etwas helfen historische Daten Euer Temperatur/Wettersensoren über das Homematic IP System mitzuschreiben.

Homematicip 2Nein der Umweg über Conrad Connect ist nicht optimal oder elegant, aber eine andere Möglichkeit gibt es aktuell nicht.