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Mini Air12 von Geekom im Test, der schnellste und sparsamste Mini-PC mit Inten N100

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Geekom bietet mit dem Mini Air12 einen neuen, besonders günstigen und energie-sparsamen PC an.

Dieser setzt auf den Intel N100. Sicherlich nicht die mächtigste CPU, aber modern und sparsam! Ideal für einen sekundären PC, Media PC oder kleinen Mini-Home Server.

Wollen wir uns einmal den neuen Geekom Mini Air12 im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Geekom für das Zurverfügungstellen des Mini Air12 für diesen Test!

 

Mini Air12 von Geekom im Test

Der Mini Air12 setzt auf das typische Geekom-Design. So ist der Mini-PC sehr schön kompakt gebaut und besteht aus einem schwarzen/silbernen Kunststoff.

Das Design würde ich als “bürotauglich” bezeichnen. Der PC sticht nicht irgendwie hervor.

Was wie bei den meisten Mini-PCs extrem stark ist, ist die IO. So haben wir auf der Front zunächst:

  • 1x USB C 3.2 10 Gbit
  • 1x USB A 3.2 10 Gbit
  • 1x 3,5 mm Kopfhöreranschluss

Zudem haben wir auf der Front natürlich den Einschalter mit Status LED.

Auf der linken Seite haben wir folgendes:

  • 1x SD Kartenleser

Und zu guter letzt auf der Rückseite:

  • 1x HDMI 2.0
  • 1x Mini-DisplayPort
  • 1x Gbit LAN
  • 2x USB A 3.2 10 Gbit
  • 1x USB C 3.2 10 Gbit
  • 1x DC 19V Eingang

Dies ist eine klasse Anschluss-Ausstattung! Hier gibt es nichts zu kritisieren, bei einem PC dieser Klasse.

 

Im Inneren des Mini Air12

Entfernst du die vier Schrauben auf der Unterseite des Mini Air12 kannst du diesen öffnen.

Im Inneren findest du Folgendes:

  • 1x M.2 NVME SSD Slot
  • 1x SO-DIMM DDR5 RAM Slot

Wir haben nur einen RAM Slot. Dies liegt am Intel N100, welcher maximal einen Speicherkanal unterstützt.

Dieser Speicherkanal kann DDR4 oder DDR5 sein. Erfreulicherweise nutzt Geekom im Gegensatz zu den meisten Mini-PC Herstellern den schnelleren DDR5 Speicher, was etwas die Geschwindigkeits-Nachteile durch nur einen Speicherkanal ausgleicht.

 

Der Kartenleser

An der Seite des Mini-PCs findet sich ein SD Kartenleser, nett!

Allerdings scheint dieser intern nur via USB 2.0 angebunden zu sein. Entsprechend sind die Datenraten auf eher überschaubare 27-30 MB/s limitiert.

 

Netzwerk

Spannenderweise nutzt der Geekom Mini Air12 Realtek Netzwerk-Controller. Auf Seiten des LAN Ports haben wir einen einfachen Realtek PCIe Netzwerk-Controller.

Auf Seiten des WLANs haben wir den Realtek 8852BE. Dies ist ein einfacher WLAN Controller mit Bluetooth und bis zu 1201 Mbit.

Taugt, aber ist auch nichts Außergewöhnliches.

 

Leistung des Geekom Mini Air12

Das Herzstück des Geekom Mini Air12 ist der Intel N100.

  • Intel N100
  • 4 Kerne
  • 4 Threads
  • bis zu 3,4 GHz
  • Anfang 2023 veröffentlicht
  • E-Cores von der Intel Alder Lake Architektur

Der Intel N100 ist ein Einstiegsprozessor! Er verfügt über 4 Kerne, die auf Intels aktueller Alder Lake Architektur basieren, jedoch handelt es sich dabei ausschließlich um die sogenannten „Efficiency“-Kerne. Prozessoren der 12. und 13. Generation von Intel haben zwei Arten von CPU-Kernen: Performance-Kerne und Efficiency-Kerne. Je nachdem, welchen Prozessor du hast, variiert die Anzahl dieser Kerne.

Beim N100 hast du lediglich 4 der langsameren, auf Effizienz ausgelegten CPU-Kerne. Zudem werden sie durch ein sehr strenges Leistungslimit zusätzlich gebremst.

Intel gibt an, dass der N100 eine TDP von nur 6W hat.

Damit ist der Intel N100 ganz klar gesagt ein Chip, welcher sich nicht oder nur sehr bedingt für erweiterte Anwendungen eignet.

Webbrowsen, Office usw. ist Ok mit einem Intel N100, aber extremes Multitasking oder bei umfangreicher Foto/Videobearbeitung kommt dieser doch sehr schnell an seine Grenzen.

Die Benchmarks sind durchwachsen. Vergleichen wir den Mini Air12 mit “großen” Mini-PCs oder modernen Notebooks sieht es sehr düster aus.

Allerdings verglichen mit anderen Modellen mit Intel N100 oder den älteren “Celeron” Modellen ist die Leistung gar nicht übel!

Für einen PC der absoluten Einstiegsklasse liefert der Mini Air12 ganz ordentlich ab.

 

In der Praxis

Der Geekom Mini Air12 ist sicherlich keine Rennmaschine, läuft aber von allen Mini-PCs mit Intel N100 die ich bisher in den Fingern hatte, klar am besten!

Normale Office Arbeiten, Webbrowsen, Videos-schauen usw. läuft ordentlich auf dem PC.

Allerdings im Bereich Multitasking wird es etwas “dünner”. Beispielsweise wenn Windows ein größeres Update im Hintergrund installiert merkst du das!

Hast du mehrere anspruchsvolle Programme offen, wird der PC träger. Office + Webbrowser ist OK, aber bei mehr wirds dann langsam schwierig.

Programme für Foto und Video-Bearbeitung laufen prinzipiell, aber dies je nach Umfang eher träge.

Gaming oder sowas ist auf dem Geekom Mini Air12 effektiv nicht möglich, abseits natürlich von Browser-Spielen und Ähnlichem.

 

Die SSD

Auf Seiten der SSD nutzt Geekom bei mir eine Lexar NM620. Die NM620 ist sicherlich keine “extreme” SSD, aber ich denke Geekom hätte hier in einem PC dieser Klasse auch eine viel schlechtere Wahl treffen können.

Blöd gesagt die SSD taugt und Lexar ist ein Hersteller der vertrauenswürdig ist.

Im Test erreichte die SSD solide 3332 MB/s lesend und 3030 MB/s schreibend. Die SSD wird dieses System nicht ausbremsen.

 

Sehr leise!

Ein Pluspunkt, der Geekom Mini Air12 ist sehr leise! Selbst unter Last ist der PC kaum hörbar.

 

Stromverbrauch des Geekom Mini Air12

Der Stromverbrauch ist ein wichtiger Punkt bei mini-PCs! Was benötigt der Geekom Mini Air12?

  • Windows Desktop – ca. 5,8 W
  • Webbrowsen – ca. 8,5-14 W
  • Volllast – ca. 26 W

Dies sind selbst für einen Mini-PC sehr niedrige Verbrauchswerte!

 

Fazit

Es kommt schon etwas auf den Einsatzzweck an, ob ich den Geekom Mini Air12 empfehlen kann.

Der Intel N100 Prozessor ist “OK” für einfache Aufgaben. Webbrowser, ein wenig Office, Media-Anwendungen, Filme schauen usw. sind mit dem Geekom Mini Air12 gut möglich.

Für erweiterte Anwendungen ist der Intel N100 eher bedingt geeignet, ebenso für extremes Multitasking. Hier kommt die CPU schnell ans Limit.

Daher würde ich den Geekom Mini Air12 primär als 2. PC oder Media-PC oder vielleicht als Mini-Home Server empfehlen. Für Letzteres wäre dieser auch dank des extrem niedrigen Stromverbrauchs interessant! Dieser liegt im Leerlauf unter 6W!

Weitere Pluspunkte sind die wirklich gute IO, der leise Lüfter und die generell gute Ausstattung und solide verbaute SSD.

Auch ist dies generell der schnellste Mini-PC mit Intel N100 den ich bisher in den Fingern hatte, vermutlich dank des DDR5 Speichers.

Displayschutz für das Samsung Galaxy S24 Ultra im Vergleich und was gibt es zu beachten?

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Mit dem S24 Ultra gab es bei Samsung eine große Änderung. Weg ist das gebogene Display und wir haben ein klassisches gerades Display, mit lediglich leicht abgerundeten Kanten.

Entsprechend gibt es auch mehr Optionen, wenn du einen Displayschutz beim S24 Ultra willst. So macht nun eventuell auch ein Displayschutz aus Glas Sinn, waren vorher effektiv nur Folien aufgrund des gebogenen Displays wirklich praktikabel.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Taugen die Glas Display Schützer fürs S24 Ultra? Oder sollten wir weiterhin zu einer Folie fürs S24 Ultra greifen?

Um diese Frage zu beantworten, habe ich mir verschiedene Displayschutz Produkte für das S24 Ultra bestellt, schauen wir, welches das beste ist.

 

Warum solltest du einen Displayschutz verwenden?

Moderne Smartphone-Displays, wie beim S24 Ultra sind dank hochwertiger Materialien wie Gorilla-Glass Armor besonders resistent gegen Kratzer und Brüche. Die Frage bleibt jedoch, warum zusätzlicher Schutz notwendig ist. Tatsächlich ist es nicht leicht, Glasoberflächen zu zerkratzen. Normale Gegenstände wie Messer, Plastikobjekte oder Schüsseln sind in der Regel nicht ausreichend, um dem Display Schaden zuzufügen.

Normale Messer sind ebenfalls oft nicht scharf genug, um das Smartphone-Display zu zerkratzen, da Glas eine höhere Härte aufweist als beispielsweise Aluminium oder Edelstahl. Doch was kann dazu führen, dass Smartphone-Displays beschädigt werden? Hier liegen die Hauptgefahren in Sand und Steinen.

Steine können Glas mühelos zerkratzen, und dasselbe gilt für Sand, der sich auf Oberflächen ansammeln kann, die dann mit dem Smartphone-Display in Berührung kommen. Es ist wichtig zu beachten, dass Sand und kleine Steinpartikel auch in normalem Staub enthalten sein können und sich auf verschiedenen Objekten ablagern können, was später zu Problemen führen kann. Daher macht es Sinn, Smartphones vor solchen Gefahren zu schützen. Idealerweise sollte ein Kratzer nicht das Display selbst, sondern lediglich den Displayschutz treffen, den man bei Bedarf einfach austauschen kann.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Displayschutzfolien oder -gläser in der Regel keinen umfassenden Schutz bieten, wenn es um Stürze geht, insbesondere wenn Smartphones auf ihre Kanten fallen und seitlicher Druck auf das Displayglas ausgeübt wird, was zu Rissen führen kann. In solchen Fällen ist der Nutzen eines Displayschutzes minimal, da sie vor allem Kratzer durch das Gleiten über den Boden verhindern, aber nicht unbedingt vor Rissen schützen.

 

Glas oder Folie, beides geht beim S24 (Ultra)

Das S24 (Ultra) besitzt dieses Jahr ein weitestgehend flaches Display. Entsprechend kannst du bei diesem prinzipiell Glas-Display Schützer, wie auch Folien nutzen.

Beide Materialien haben ihre Vor- und Nachteile.

Kunststoff-Folie

  • passt sich ideal auch gebogenen Displays an
  • Ränder sind meist weniger zu fühlen
  • Ränder sind meist weniger zu sehen
  • Folien können etwas größer sein als Gläser und decken mehr vom Display ab
  • Folien sind weniger haltbar
  • Folien sind deutlich schwerer sauber aufzutragen
  • Folien fühlen sich weniger wertig an

 

Glas-Displayschutz

  • Gläser fühlen sich besser an den Fingern an
  • Gläser sind robuster gegenüber Kratzer
  • Gläser lassen sich besser und einfacher auftragen
  • Ränder sind aber meist mehr zu spüren
  • Ränder sind oftmals mehr sichtbar

 

Die Displayschützer im Vergleich

Folgende Displayschutz Produkte habe ich mir für das Samsung Galaxy S24 Ultra für diesen Test gekauft.

Wir haben hier zwei recht unterschiedliche Panzergläser, welche beide um die 10€ kosten, wie auch eine “Luxus” Folie für knapp über 20€.

 

LK und IMBZBK Panzergläser

Die Modelle von LK und IMBZBK sind “Panzergläser” aus Glas. Diese unterscheiden sich aber ein Stück weit im Detail.

  • IMBZBK = besitzt einen lackierten Rand und bedeckt die Kamera
  • LK = ist ein normale Glasscheibe mit Kamera Ausschnitt

Beide Gläser besitzen eine gute Passform. Allerdings da das IMBZBK Modell auf lackierte Ränder setzt und zudem keinen Ausschnitt für die Kamera hat ist dieses deutlich weniger sichtbar.

Auch der Displayschutz von LK ist jetzt nicht auffällig, aber wenn man hinsieht doch etwas sichtbarer.

Ist es schlimm, dass das IMBZBK Modell keinen Ausschnitt für die Kamera hat? In der Regel nein! Es wird hier keine merkbare Verschlechterung der Kamera-Qualität geben, außer bei extremen Gegenlicht. Hier könnten dann leichte Spiegelungen auftreten.

Für mich ist es kein Problem wenn ein Displayschutz die Kamera auch bedeckt.

 

Auf Montagehilfe achten!

Wichtig, bei vielen, aber nicht allen, Panzergläsern liegt ein Montagerahmen bei. Dieser hilft beim Ausrichten und Montieren des Schutzglases.

Nimm auf jeden Fall ein Modell mit solch einem Rahmen! Dieser macht das Leben wirklich leichter.

 

UniqueMe Panzerfolie für Samsung Galaxy S24 Ultra

Bei der UniqueMe Panzerfolie handelt es sich um eine klassische Folie mit glatter Oberfläche, also nicht diese TPU Modelle, die eine leicht gummiartige Oberfläche haben.

Dies ist auch gut, denn so funktioniert der Stift des S24 Ultra auch problemlos auf dem Display.

Wirklich spannend ist hier die Montage-Hilfe. So liegt mit im Lieferumfang eine Box in welche du dein Smartphone steckst und welche mithilfe einer Walze die Folie optimal andrückt.

Dies ist die am besten und leichteste zu installierende Displayschutzfolie die ich bisher erlebt habe! Diese Montagehilfe funktioniert wirklich wunderbar .

Auch hat die Folie eine sehr gute Passform und fühlt sich, für eine Kunststoff-Folie, gut an.

 

Fazit, alle drei Modelle taugen!

Erfreulicherweise kann ich allen drei Display Schutzlösungen die ich für diesen Test gekauft habe ein positives Fazit ausstellen.

Bei allen drei ist die Passform gut bis sehr gut und auch das Auftragen problemlos. Besonders hat mich hier die Folie überrascht.

Du musst hier entscheiden, welches Modell am besten zu dir passt. Stört dich der leichte seitliche Übergang bei Schutzgläsern? Dann nimm die UniqueMe Panzerfolie, welche die beste und am einfachsten zu nutzende Displayschutzfolie ist, die ich jemals gesehen habe!

Müsste ich mich aber für einen Displayschutz entscheiden, würde ich das IMBZBK Panzerglas für Samsung Galaxy S24 Ultra wählen.

Aufgrund der lackierten Ränder ist dieses fast nicht sichtbar und auch der Preis ist mit +-10€ sehr fair!

Aber erneut, alle drei hier getesten Modelle sind eine gute Wahl. Die Hersteller von günstigen Displayschutz Produkten scheinen also die Passform fürs S24 Ultra gut unter Kontrolle zu haben.

IMBZBK für Samsung Galaxy S24 Ultra für Panzerglas 3 Stück...
  • Vollständige Abdeckung & Stärkster Schutz: IMBZBK's gehärtetes...
  • Unterstützung Fingerabdruckleser & Original Touch: IMBZBK...
  • HD Kameraschutz: IMBZBK's Kamera-Objektiv-Schutz aus hochwertigem...
  • Handyhülle Freundlich & Einfache Installation: Wir kümmern uns...
  • Kostengünstiger und Leidenschaftliche Kundenservice: Wir bieten...

Ein Blick auf die Zyxel Nebula Cloud (und Test des Zyxel NWA50AX Pro)

“Professionelle” WLAN und Netzwerk-Systeme sind nicht nur für große Geschäftskunden interessant, sondern auch oft für kleinere Unternehmen und “Hobby Systemadministratoren” / Home Labs.

Hier erfreuen sich gerade die Ubiquiti UniFi Produkte großer Beliebtheit. Mit steigender Beliebtheit steigen aber auch bei Ubiquiti etwas die Preise.

Es gibt aber durchaus einige spannende Alternativen zu UniFi, wie TP-Link Omada oder auch die Zyxel Nebula Cloud.

Die Nebula Cloud ist ein Verwaltungssystem von Zyxel für viele ihrer professionellen WLAN/Netzwerk Produkte, wie beispielsweise dem Zyxel NWA50AX Pro.

Der Zyxel NWA50AX Pro ist ein WLAN 6 Access Point mit 2402 Mbit auf dem 5 GHz Band und einem 2,5 Gbit LAN Uplink, wie auch POE. Dabei bekommst du den Zyxel NWA50AX Pro für knapp über 100€, was ein fantastischer Preis ist!

Wollen wir uns in diesem Artikel einmal die Zyxel Nebula Cloud wie auch den Zyxel NWA50AX Pro ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Zyxel, welche mir den Access Point für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Der Zyxel NWA50AX Pro im Test

Der Zyxel NWA50AX Pro ist auf den ersten Blick ein sehr klassischer “Professioneller” WLAN Access Point.

So ist dieser mit 140 x 140 x 37,5 mm sehr kompakt und für die Wandmontage vorgesehen. Der Access Point setzt dabei auf ein schlichtes und schickes, weißes Design. Es gibt lediglich eine Status-LED auf der Front.

Auf der Rückseite finden wir einen LAN Port, wie auch einen DC Eingang.

Der LAN Port des NWA50AX Pro hat es aber in sich! So ist dies zunächst ein PoE Port, heißt, der Access Point kann über diesen Port mit Strom versorgt werden.

Zum anderen unterstützt dieser bis zu 2,5 Gbit! Ja, ein 100€ Access Point mit 2,5 Gbit LAN Uplink, dies ist schon etwas besonderes. Und ja, das kann auch Sinn machen, denn WLAN ist mittlerweile schnell genug die Leistung von normalen Gbit LAN Verbindungen zu übertreffen.

 

Die Zyxel Nebula Cloud, Basics

Was ist aber nun die Zyxel Nebula Cloud? Du kannst viele professionelle Produkte in die Nebula Cloud einbinden.

Bei der Nebula Cloud handelt es sich um eine “Controller-Software”, welche aber nicht auf einem physischen Controller läuft, wie bei Ubiquiti, sondern halt in der Cloud.

Dies hat wie üblich seine Vor- und Nachteile. So brauchst du keinen separaten Server, VM oder Hardware-Controller, bist aber auf das Internet und natürlich auch auf den Hersteller angewiesen.

Dabei ist die Nebula Cloud prinzipiell kostenfrei! Allerdings nur die “Kern-Funktionen”. Erweiterte Funktionen hat Zyxel hinter kostenpflichtigen Lizenzen versteckt. Hierbei handelt es sich um Dinge wie:

  • Topologien (fürs Netzwerk)
  • Voucher Codes fürs WLAN Netzwerk
  • Traffic Shaping
  • ONVIF discovery
  • IP & Routing
  • Security Service
  • IP Reputationsfilter
  • Verbindungsprotokoll (WLAN)
  • Anwendung Ansicht (AccessPoint, welche Anwendungen wohin Traffic schicken)

Erweiterte Funktionen sind also hinter zusätzlichen Kosten versteckt, was schade ist! Allerdings, die wichtigen Basis-Funktionen sind komplett vorhanden!

Mir in meinem Netzwerk und ich denke auch in den meisten “kleineren” Office-Netzwerken würde hier nichts fehlen.

 

Was macht eine Controller Software?

Wenn du bisher nur mit normalen Heim-Routern Erfahrungen gemacht hast, dann wirst du bisher vermutlich noch nie eine Controller Software vor dir gehabt haben.

In Kurzfassung, eine Controller-Software erlaubt es dir, mehrere Netzwerkgeräte in einer zusammengefassten Benutzeroberfläche zu verwalten. Anstelle beispielsweise bei jedem WLAN-Router (AccessPoint) einzeln Einstellungen zu tätigen, kannst du eine Einstellung über die Controller Software “global” verwalten.

Dies spart Zeit und hilft dabei, einen Überblick auch über große Netzwerke zu erhalten.

So kannst du auch beispielsweise alle mit dem Netzwerk verbundenen Clients in einer Übersicht sehen, was aus meiner Sicht einer der größten Vorteile einer solchen Verwaltung ist.

 

Eine erste Übersicht

Prinzipiell ist die Nebula Cloud ähnlich wie UniFi aufgebaut. Auf der Startseite haben wir zunächst eine Übersicht über alle verbundenen Geräte, Clients, Basis Informationen zum Netzwerk, Traffic usw.

An der linken Seite haben wir dann die Menüpunkte für weitere Ansichten.

  • Topologie
  • Geräte
  • Karte
  • Clients
  • Anwendungsnutzung
  • Zusammenfassender Bericht
  • Ereignisprotokoll
  • Konfiguration
  • Lizenzen
  • Administratoren
  • Organisationsweit

 

Geräte

Unter Geräte findest du, wie der Name schon sagt eine Übersicht der verbundenen Zyxel Geräte unterteilt in Access Points, Switche, Security Gateway und Mobile Router.

Dort kannst du jeweils den Status der Geräte sehen, wie auch den Namen, verbundene Clients usw.

Mit einem Anklicken kommst du in die erweiterten Einstellungen wo du neben weiteren Details auch Live Diagramme über den Traffic und Ping sehen kannst.

Optisch ist das Ganze vielleicht etwas überladen, aber prinzipiell ist der Funktionsumfang super.

 

Clients

Unter Clients werden, wie der Name schon sagt, die verbundenen Clients angezeigt. Dies hat bei mir aber nicht so recht funktioniert. Warum auch immer. Möglicherweise ist für dieses Feature ein Router notwendig.

 

Leistung des Zyxel NWA50AX Pro

Der Zyxel NWA50AX Pro isdt ein aktueller “WLAN 6” AccessPoint. Dieser bietet bis zu 574 Mbit auf dem 2,4 GHz Band und 2402 Mbit auf dem 5 GHz Band.

Heißt wir haben einen AccessPoint im “2×2” Design. Für diesen kleinen Test habe ich das Apple MacBook Pro 13 M1 gewählt, wie auch drei weitere AccessPoints.

Starten wir mit der Kurzdistanz.

Kurzdistanz Download Upload
Zyxel NWA50AX Pro 896 817
Ubiquiti UniFi 6 Lite 656 769
Zyxel NWA55AXE 759 543
Ubiquiti UniFi 6 Pro 956 772

(Angabe in Mbit)

Mit satten 896 Mbit im Download und 817 Mbit im Upload kratzt der AccessPoint dicht am Gbit LAN Limit. Lediglich der Ubiquiti UniFi 6 Pro, welcher preislich eine Klasse über dem Zyxel NWA50AX Pro spielt, kann die Werte noch leicht überbieten.

Der an sich “geleichwertige” Ubiquiti UniFi 6 Lite wird geschlagen.

Schauen wir uns die Werte auch einmal auf hohe Distanz mit 3x dicken Wänden an.

3x Wände Download Upload
Zyxel NWA50AX Pro 151 54
Ubiquiti UniFi 6 Lite 106 48
Zyxel NWA55AXE 96 100
Ubiquiti UniFi 6 Pro 212 156

(Angabe in Mbit)

Hier sehen wir ein ähnliches Bild. Erneut wird der Ubiquiti UniFi 6 Lite klar geschlagen, aber der “große” Pro liegt noch leicht vor dem Zyxel NWA50AX Pro.

 

Fazit

Das Zyxel Nebula Cloud ist spannend! So haben wir hier ein sehr umfangreiches und auch ohne Frage professionelles WLAN System, sowohl was die Hardware aber auch was die Software betrifft.

Spannenderweise ist die größte Stärke des Zyxel Nebula Cloud Systems der Preis. So sind die professionellen Zyxel Access Points, Switche usw. in der Regel günstiger als die vergleichbaren Ubiquiti UniFi Produkte.

Zudem benötigst du keinen Hardware Controller, was wiederum Fluch und Segen sein kann. Anstelle dessen bist du von der Nebula Cloud abhänig.

Diese funktionierte bei mir gut, gefällt mir aber offen gesagt weniger als das UniFi System. Dies nicht aufgrund des Funktionsumfangs, sondern eher aufgrund von Design, Aufbau und Benutzererfahrung.

Funktional ist die Nebula Cloud dem UniFi System eher etwas voraus, vor allem im professionellen Bereich. Allerdings sind viele dieser Funktionen wiederum hinter einer Paywall versteckt. Die Basis-Funktionalität ist zwar komplett kostenfrei, aber dennoch bin ich nicht der größte “Abo für alles” Fan, zumal Zyxel sehr versucht einen zu einem Abo zu überreden.

Am Zyxel NWA50AX Pro wiederum war nichts auszusetzen! Dies ist ein sehr guter und problemloser AccessPoint, welcher auch bei der Leistung etwas über seiner eigentlichen Preisklasse spielt.

Unterm Strich sehe ich das Nebula Cloud eher wirklich im professionellen Sektor. Für “daheim” rumspielen ist UniFi oder auch TP-Link Omada einfach etwas hübscher und “spaßiger”.Die Nebula Cloud sehe ich eher bei größeren Installationen, wo die günstigeren Hardwarepreise auch etwas mögliche Abogebühren ausgleichen.

Dreame Z10 im Test, Akkustaubsauger mit praktischer Absaugstation

Saugroboter mit Absaugstation sind mittlerweile nichts mehr ganz Neues. Aber es gibt einen interessanten neuen Trend: Akku-Staubsauger mit Absaugstation.

Hierbei besitzen die Akkusauger eine Ladestation, welche automatisch den Schmutz aus dem Sauger entfernt. Gerade wenn du auf Hygiene Wert legst und möglichst wenig mit dem Schmutz in Kontakt kommen möchtest, ein interessantes Konzept!

Eins der erste Modelle hier ist der Dreame Z10. Dieser kostet rund 500€ und ist genau solch ein “klassischer” Akku-Staubsauger, welcher aber über die Absaugstation verfügt.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen, wie gut dieses Konzept aufgeht!

An dieser Stelle vielen Dank an Dreame für das zur Verfügung stellen des Z10 für diesen Test.

 

Dreame Z10 im Test

Der Dreame Z10 ist zunächst ein “normaler” Akku-Staubsauger, der gehobenen Mittelklasse.

So handelt es sich hier um einen Handstaubsauger mit einem Schmutzauffangbehälter in der Front. Dieser Handstaubsauger lässt sich mit einem Rohr zu einem Bodenstaubsauger “umbauen”.

Mit im Lieferumfang liegen zwei elektrische Bodenbürsten. Eine universelle Bürste für Teppiche und glatten Böden, wie auch ein spezielles Modell für pure glatte Böden. Letztere ist ideal für Haare usw., funktioniert aber nur auf glatten Böden “perfekt”.

Wir haben hier zwar was die Leistung betrifft einen recht starken Staubsauger, aber die Ausstattung ist eher spartanisch. Wir haben keine automatische Saugkraft-Einstellung, nur ein einfaches Display auf der Rückseite usw.

Im Gegenzug ist die Steuerung auch sehr einfach. Du hast den “Abzug” der den Sauger Ein/Ausschaltet. Zudem hast du auf der Rückseite eine Taste, welche dir das Verstellen der Saugleistung in drei Stufen erlaubt und eine “Lock” Taste.

Der relativ kleine Schmutzauffangbehälter setzt auf das Zentrifugal-System. Grober Schmutz wird also von feineren Schmutz getrennt. Ganz feiner Schmutz wird dann von einem Feinstaubfilter gefiltert.

Die große Besonderheit am Z10 ist aber die Absaugstation. Wir haben im Lieferumfang eine große Vertikale “Säule”. In dieser Säule lässt sich der Staubsauger aufstellen.

Dabei wird dieser zunächst nur geladen. Du brauchst hier also keine Wandhalterung oder Ähnliches. An der Ladesäule gibt es aber eine Taste. Drückst du diese Taste wird der Schmutz aus dem Auffangbehälter automatisch abgesaugt.

Dafür findet sich in der Ladestation ein Beutel, welcher diesen Schmutz auffängt.

Mir gefällt das Design der Ladestation sehr gut! Diese sieht schick und modern aus. Allerdings gibt es hier keine Möglichkeit das Zubehör zu verstauen. Dieses muss seperat gelagert werden.

 

Manuelle Entleerung auch möglich

Der Dreame Z10 lässt sich natürlich auch “manuell” über einer Mülltonne entleeren. Allerdings ist dieser natürlich etwas dazu designt, primär über die Station entleert zu werden.

 

Einschalter lässt sich “digital” feststellen

Im “Normalzustand” musst du den Einschalter des Z10 gedrückt halten. Lässt du diesen los geht der Sauger aus.

Allerdings findet sich auf der Rückseite eine “Lock” Taste. Drückst Du diese, reicht es den Einschalter einmal zu drücken und der Sauger bleibt an, bis Du diesen nochmal drückst.

 

Bodenbürste mit praktischer LED

Die Universelle Boden/Teppich-Bürste besitzt LEDs in der Front. Spannenderweise handelt es sich hier um blaue LEDs.

Diese erleuchten den zu saugenden Bereich und hilft Staub und Schmutz auch in Ecken zu finden.

 

Wie gut funktioniert die Absaugstation des Z10?

Grundsätzlich funktioniert die Absaugstation wie folgt: Du stellst den Staubsauger auf die Absaugstation. Dort rastet er ein und es öffnet sich automatisch eine kleine Klappe, über welche der Schmutz abgesaugt wird.

Das Schmutz-Absaugen geschieht aber nicht automatisch! Du musst hierfür eine Taste an der Station drücken. Sinnvoll, denn du willst dies vielleicht nicht immer wenn du den Sauger auf die Station stellst.

Anschließend heult der Motor in der Station für ca. 10 Sekunden auf und saugt den Schmutz ab.

Dies funktioniert auch im Normalfall sehr zuverlässig! Lediglich wenn der Behälter extrem voll ist, vor allem mit Haaren, kann es zu Verstopfungen führen.

Aber sofern du diesen nicht bis oben hin mit Haare füllst, funktioniert das absaugen sehr zuverlässig.

 

Wie gut saugt der Dreame Z10

Generell ist der Dreame Z10 ein Akkusauger der Oberklasse, aber ich sehe diesen auch nicht ganz in der absoluten High End Klasse. Dies weniger aufgrund der Leistung und mehr wegen der Ausstattung.

Starten wir aber am Anfang. Wir haben zwei Bodenbürsten:

  • Eine universelle Bodenbürste, für glatte Böden und Teppiche
  • Eine große Bodenwalze, für glatte Böden

Beide Bodenbürsten erreichen auf glatten Böden praktisch eine “100%ige” Reinigungsquote! Normaler Hausstaub, Haare, kleinere Partikel, Tannennadel usw. sind überhaupt kein Problem.

Die große Bodenwalze ist dabei etwas besser bei “Pulvern”, Pollen und bei langen Haaren. Lange Haare können sich einfach nicht so in der dicken Bürste verfangen.

Hast Du also primär glatte Böden, macht es aus meiner Sicht 0 Sinn einen noch größeren Sauger als den Z10 zu kaufen.

Teppiche sind natürlich immer noch eine größere Herausforderung. Allerdings hat diese der Z10 bei mir auch sehr gut bewältigt!

So erzeugt der Sauger ein sehr kräftiges Vakuum auf Teppichen, was hilft Sand und tiefsitzenden Schmutz aus dem Teppich zu ziehen. Dies funktioniert in der Praxis überdurchschnittlich gut.

Auf meinen flachen Teppichen waren zudem Tierhaare bereits bei einmaligem Überfahren (allerdings auf voller Leistung) bereits sehr gut entfernt! Spätestens beim zweiten Überfahren haben wir eine nahezu perfekte Reinigung.

Der Z10 liefert hier eine super Leistung!

 

Gefühl in der Hand

Der Dreame Z10 ist ein etwas leichterer Akku-Staubsauger, wenn auch sicherlich nicht federleicht.

Dabei liegt dieser sehr gut in der Hand, auch die Bodenbürsten wirken sehr “stabil” und wertig. Gerade dies ist in der Praxis viel wert. So liegen die Bürsten beim hin und her fahren stabil auf dem Boden und lässt sich gut steuern.

Auch wichtig, es lassen sich gut Treppen mit dem Z10 absaugen.

 

Fazit

Der Dreame Z10 ist ein super spannendes Konzept! Sicherlich ist dieses aber auch nichts für jeden.

Ich würde den Dreame Z10 primär für Nutzer empfehlen, die besonders “schmutzempfindlich” sind. Der große Vorteil ist die Absaugstation, welche deinen Kontakt mit Staub und Schmutz auf fast 0 reduziert.

 

Bei normalen Akkusaugern musst du die Behälter über einer Mülltonne entleeren, wobei natürlich auch immer etwas Staub und Schmutz entweicht.

Dies fällt beim Z10 komplett weg! Wenn Du so willst, der Dreame Z10 ist eine besonders saubere Sache, was auch für die Saugleistung gilt.

Die Saugleistung ist hervorragend, sowohl auf glattem Boden als auch auf Teppichen. So hat der Z10 Tierhaare bei mir wunderbar gemeistert. Auch die Bodenbürsten sind sehr gut und wertig. Viel Luft ist hier also nicht mehr nach oben!

Was spricht aber gegen den Dreame Z10? In der Basis-Station setzt der Sauger auf Beutel, die durchaus ins Geld gehen können. Hast Du ein niedriges Schmutzaufkommen, ist das akzeptabel. Hast du aber Haustiere und viele Haare, dann wäre mir der Z10 im “Unterhalt” vielleicht etwas zu teuer, auch wenn die Station super praktisch ist.

Suchst du also einen besonders “sauberen” Akkustaubsauger, wo du möglichst wenig Kontakt mit Staub hast, dann ist der Dreame Z10 ein tolles Gerät, welches sauber umgesetzt wurde.

Dreame Z10
POSITIV
Sehr hohe Saugkraft
Gute Akkulaufzeit
Zwei Bodenbürsten im Lieferumfang
Tolle und schicke Absaugstation
Hochwertiger Eindruck
LED Strahler in Bodenbürste
NEGATIV
Beutel für die Absaugstation nötig
Keine automatische Saugkraft
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Geheimtipp, Ultra schnelle V90 Speicherkarte von Nextorage mit über 300 MB/s!

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Wenn du eine Systemkamera oder Spiegelreflex hast, wirst du mit Sicherheit auch einen Bedarf an SD Karten haben. Im besten Fall sollten diese auch schnell sein! Gerade wenn deine Kamera zu hohen Serienbildraten oder hochauflösendem Video in der Lage ist.

Die schnellsten SD Karten mit der V90 Klassifizierung können aber leider auch schnell sehr ins Geld gehen. Hier bin ich über ein sehr spannendes Modell gestolpert, die Nextorage Ultra Fast v90 UHS-II.

Bei der Nextorage Ultra Fast v90 UHS-II handelt es sich um eine, zumindest auf dem Papier, extrem schnelle SD Karte, welche 300 MB/s lesend und 299 MB/s schreibend erreichen soll.

Sollten diese Werte auch nur ansatzweise erreicht werden, wäre dies eine, wenn nicht sogar die schnellste SD Karte derzeit auf dem Markt.

Wollen wir uns also einmal die Nextorage Ultra Fast v90 UHS-II näher im Test ansehen.

An dieser Stelle vielen Dank an Nextorage für das Zurverfügungstellen der Speicherkarte für diesen Test.

 

Nextorage Ultra Fast v90 UHS-II im Test

Die Nextorage Ultra Fast ist natürlich eine klassische SD Karte mit schwarzem Gehäuse und einem schwarz/grauen Aufkleber.

Fast das spannendste ist hier die Verpackung der SD Karte, welche sehr schön minimalistisch ist.

Ansonsten haben wir lediglich die üblichen Kontakte für eine UHS-II Speicherkarte wie auch einen Schreibschutzschalter.

 

Messung der Datenübertragungsraten

Die Übertragungsgeschwindigkeiten von SD-Karten können erheblich variieren, abhängig vom verwendeten Kartenleser, der verwendeten Kamera usw. Für diese Messung verwende ich den Angelbird SD DUAL CARD READER, der eins der schnellsten Modelle ist, das mir bekannt ist.

Zusätzlich werde ich einige andere SD Karten mit in den Vergleich aufnehmen, unter anderem folgende “V90” Speicherkarten:

  • Angelbird AV PRO SD MK2 V90 R300/W280
  • Kingston Canvas React Plus 256GB V90
  • Lexar Professional 2000x Gold Series 128GB

Die Werte der Nextorage Ultra Fast v90 UHS-II sehen richtig gut aus! Lesend kommen wir auf knapp 305 MB/s und schreibend auf 302,6 MB/s. Dies sind die besten Werte, die ich bisher bei einer SD Speicherkarte gesehen habe.

Dies zeigt sich auch im Vergleich zu anderen High End Speicherkarten. Selbst die Angelbird AV PRO SD MK2 V90 R300/W280 wird merkbar geschlagen.

 

In der Praxis mit der Canon R6 II

Aber die Werte in einem Kartenleser sind immer das eine. Das andere ist die Leistung “in der echten Welt”. Schauen wir uns zunächst einmal die Leistung in der Canon R6 II an, mit folgenden Einstellungen:

  • Elektronischer Verschluss
  • Hohe Serienbildgeschwindigkeit (20 Bilder/s)
  • RAW
  • Manueller Fokus (damit der AF nicht verzögert)
  • ISO 100
  • 1/2000 Belichtungszeit

Hierbei messe ich zwei Werte.

  1. Bis der Zwischenspeicher der Kamera gefüllt ist und diese nicht mehr das volle Tempo erreicht.
  2. Bis der Zwischenspeicher komplett auf die Speicherkarte entleert ist.

Die Werte sehen auch hier richtig gut aus! So ist die Nextorage Ultra Fast v90 UHS-II die schnellste Speicherkarte die ich bisher in der Canon R6 II getestet habe!

 

In der Praxis mit der FUJIFILM X-H2S

Machen wir den gleichen Test mit der FUJIFILM X-H2S.

  • Elektronischer Verschluss
  • Hohe Serienbildgeschwindigkeit (20 Bilder/s)
  • RAW
  • Manueller Fokus (damit der AF nicht verzögert)
  • ISO 100
  • 1/2000 Belichtungszeit

Hier schauen wir uns aber nur die Zeit an, welche es dauert, bis die Bilder auf die Speicherkarte geschrieben sind. Die Zeit bis der Zwischenspeicher bei der X-H2S gefüllt ist, ist praktisch mit allen Speicherkarten identisch bei dieser Kamera.

Auch hier ein top Ergebnis! Die Nextorage Ultra Fast v90 UHS-II setzt sich klar auf Platz 1 vor die Angelbird AV PRO SD MK2 V90 R300/W280 und Kingston Canvas React Plus 256GB V90.

Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich für die FUJIFILM X-H2S eher eine CFexpress Typ B Speicherkarte empfehlen würde, welche meist nochmals schneller sind.

 

Fazit

Nextorage ist zwar sicherlich ein etwas exotischer Hersteller aber mit der Ultra Fast v90 UHS-II SD Karte haben diese ein echtes Ass im Ärmel!

Dies ist die schnellste SD Karte, welche ich bisher gesehen habe! Im Kartenleser erreichte diese lesend wie auch schreibend über 300 MB/s, was einmalig ist.

Aber auch in meinen Test-Kameras waren die Ergebnisse eindeutig. Die Nextorage Ultra Fast v90 UHS-II konnte sich vor die Angelbird AV PRO SD MK2 V90 R300/W280 und Kingston Canvas React Plus 256GB V90 setzen.

Nextorage SD Karte 256GB UHS-II SDXC, japanische speicherkarte...
  • Der Nextorage-Vorteil: Über 20 Jahre Erfahrung mit Sony-Speicher...
  • Hochgeschwindigkeits-Lese- und Schreibleistung: Sie erreicht eine...
  • V90 für 8K-Videoaufnahmen: Sie erfüllt V90 (garantierte...
  • Kurze Pufferfreigabezeit: Die hohe Schreibgeschwindigkeit...
  • Universelle Kompatibilität: Die Kompatibilität mit den neuesten...

Ein richtig starkes Ergebnis! Auch machte die Speicherkarte keinerlei Probleme oder zeigte sich zickig. Klar, Nextorage ist, was die Langzeit-Erfahrung und Haltbarkeit angeht, noch ein etwas unbeschriebenes Blatt, aber wir haben hier auch einen japanischen Hersteller, über welchen ich bisher auch noch nichts Negatives gehört habe!

Fressnapf Tracker im Test, günstiger GPS Tracker mit NB-IoT Technik

Wenn du einen Hund hast, ist sicherlich die Sorge, dass dieser irgendwann mal wegläuft, weil er sich erschrickt oder bei einem Unfall, sicherlich auch schon dagewesen.

Genau hierfür gibt es sogenannte GPS Tracker. Sicherlich das populärste Modell stammt von Tractive, aber es gibt auch Nutzer die beispielsweise einen Apple AirTag als “Hundetracker” nutzen.

Das Modell von Tractive ist sicherlich die “bessere” Wahl, aber hat einen großen Nachteil. So verlangt Tractive genau wie die meisten anderen GPS Tracker eine vergleichsweise hohe Jahres/Monatsgebühr.

Bei Tractive kann diese je nach Abo zwischen 13€ im Monat und 84€ im Jahr liegen, zusätzlich zu den Anschaffungskosten.

Der Fressnapf Tracker ist hier eine extrem spannende Alternative, welche auch eine spannende Technik nutzt!

So kostet der Fressnapf Tracker 75€ inklusive 2 Jahre kostenfreier Nutzung. Nach diesen 2 Jahren kostet der Spaß nur 9,99€ pro Jahr. Er ist also signifikant günstiger als alle anderen GPS Tracker auf dem Markt!

Aber was kann der Fressnapf Tracker? Wie funktioniert er? Finden wir es im Test heraus!

 

Der Fressnapf GPS Tracker “V2” im Test

Es gibt den Fressnapf GPS Tracker in zwei Versionen. Der ursprünglichen Version und der “neuen” Version.

Technisch scheinen beide Versionen +- identisch zu sein. Die neue Version untersützt nur unterschiedliche Halterungen und bringt kleinere Verbesserungen mit.

Prinzipiell setzen aber beide Versionen auf ein graues Gehäuse, welches über zwei Klettverschlüsse an einem Halsband oder Geschirr befestigt werden kann.

Geladen wird der Tracker über ein magnetisches Ladepad, welches einfach an ein USB Ladegerät angeschlossen wird.

 

Die Fressnapf App

Grundsätzlich ist Fressnapf App gut aufgebaut. Auf der Startseite findest du zunächst eine Kartenansicht, wo du deinen aktuellen Standort wie auch den Standort deines Hundes sehen kannst.

Dieser Standort wird in einem gewissen Intervall geupdatet. Dieser Intervall ist relativ gering (alle paar Minuten). Allerdings gibt es einen “Live Tracking” Modus.

Diesen kannst du temporär einschalten. In diesem Modus wird der Standort des Trackers öfter aktualisiert, auf Kosten des Akkus. Dies macht aber natürlich Sinn, wenn du deinen Hund suchst.

Neben dem Tracken deines Hundes kannst du auch Aktivitäten Sehen. Unter Aktivitäten kannst du sehen wie viel sich dein Hund bewegt hat und auch die Routen sehen!

Du kannst hierüber deinen Spaziergang genau nachverfolgen, was Route, Zeit und Distanz angeht.

Zudem gibt es noch ein paar Boni wie beispielsweise Gesundheitsfunktionen, Futterempfehlungen usw.

 

Wie genau ist das Tracking?

Der Fressnapf GPS Tracker hat eine gute Genauigkeit, aber wie bei den meisten Modellen ist diese auch nicht auf den Zentimeter genau. Du hast hier +- 5-10 Meter.

Vergleichen mit dem Tractive Modell würde ich sagen, dass der Tractive vielleicht einen Hauch genauer und vor allem eine etwas bessere Aktualisierungsgeschwindigkeit hat.

Dennoch wenn dein Hund wirklich weit weggelaufen ist, reichen die Werte des Fressnapf Trackers locker um deinen Hund zu lokalisieren.

 

Warum haben GPS Tracker Abogebühren?

Es gibt natürlich Tracker ohne Abo gebühren. Siehe den Apple AirTag als Tracker, aber diese haben dann einen großen Nachteil, die Reichweite.

Dein Hund darf sich je nach System nicht mehr als 10 bis vielleicht 100 Meter von dir und deinem Smartphone entfernt sein.

Bei GPS Trackern von beispielsweise Tractive oder Vodafone Curve GPS-Tracker und auch dem Fressnapf Modell ist der Abstand egal. Diese funken nicht direkt dein Smartphone an, sondern verbinden sich mit dem Mobilfunk-Netz und darüber dann mit deinem Smartphone.

Entsprechend muss in den Trackern aber auch eine Art SIM-Karte mit Vertrag stecken. Bzw. die Anbieter wickeln das intern ab.

Daher haben die Hersteller konstant laufende Kosten, welche diese an die Kunden umlegen.

Dies gilt auch für den Fressnapf Tracker, der auch “nur” das Abo für 2 Jahre mit im Preis hat.

 

Welches Smartphone-Netz nutzt der Tracker von Fressnapf?

Ein GPS Tracker ist nur so gut wie der Empfang, den er hat. Zum Beispiel verwendet Tractive O2 als Netzanbieter, der in abgelegenen Gegenden nicht die beste Abdeckung bietet.

Fressnapf hingegen setzt auf die Telekom als Anbieter. Allerdings verwendet ihr System nicht den herkömmlichen Standard wie 2G, 3G oder 4G, sondern setzt auf NB-IoT. Das könnte auch der Grund für den günstigen Preis sein.

 

Was ist NB-IoT?

NB-IoT ist ein spezieller Übertragungsstandard für Geräte im Bereich des Internet of Things (IoT). Im Fokus steht hierbei nicht die Maximierung der Übertragungsgeschwindigkeiten, sondern vielmehr die Erzielung einer weitreichenden Signalabdeckung, niedriger Energieverbrauch und kostengünstige Lösungen.

Im Vergleich zu herkömmlichen 2G oder 4G-Netzen bietet NB-IoT eine größere Reichweite. Wenn also das Signal bei 2G oder 4G zu schwach ist, besteht möglicherweise weiterhin eine Verbindungsmöglichkeit über NB-IoT.

Alle Telekom LTE-Masten unterstützen die NB-IoT-Technologie

Mehr Infos findest Du direkt bei der Telekom, welche hier die vorantreibende Kraft hinter diesem Standard ist: https://iot.telekom.com/de/netze-tarife/narrowband-iot-lte-m

 

Wie gut ist der Empfang des Fressnapf Tracker

Zwar nutzt der Fressnapf GPS Tracker NB-IoT, das einen sehr guten Empfang hat, aber dennoch gilt das Motto:

  • Hast du auf deinen Spaziergeh-Routen Mobilfunkempfang, dann stehen die Karten sehr gut, dass auch der Fressnapf Tracker Empfang hat.
  • Hast du aber weit und breit auch keinen Handyempfang, dann wird der Tracker vermutlich auch keinen Empfang haben.

 

Was kostet der Fressnapf Tracker nach 2 Jahren

Nach 2 Jahren verlangt Fressnapf 9,99€ pro Jahr weitere Nutzung. (Stand Anfang 2024)

Akkulaufzeit, die große Schwäche des Fressnapf GPS Trackers

Die große Schwäche des Fressnapf GPS Trackers ist die Akkulaufzeit. Wenn der Tracker nicht bewegt wird, geht dieser nach einiger Zeit in eine Art Standby Modus.

So sind durchaus +- 4 Tage möglich, wenn du diesen nur für Spaziergänge anziehst.

Trägt Dein Hund den Tracker den ganzen Tag, kannst du mit einer Laufzeit von 1-2 Tagen rechnen.

 

Fazit

Ist der Fressnapf GPS Tracker der beste Hunde Tracker auf dem Markt? Nein! Ich denke das Modell von Tractive ist etwas reaktionsschneller, einen Hauch genauer und hat eine bessere Akkulaufzeit.

Aber am Ende ist der Preis auch ein wichtiger Punkt. Hier die Kosten für einen Tractive Tracker für 2 Jahre und des Fressnapf Trackers:

  • Fressnapf : 74,99€
  • Tractive : 39,99€ + 120€ = 159,99€

Tractive kostet rund das doppelte! Noch deutlicher wird es ab Jahr 3 oder wenn du nicht nicht für 2 Jahre im Voraus zahlen willst.

Wenn du einen Hund hast der nicht regelmäßig abhaut und du kommst mit der 2 Tage Akkulaufzeit klar, dann ist der Fressnapf GPS Tracker ein super Sicherheitsnetz, das halt nicht extreme laufende Kosten hat.

Dabei funktioniert der Tracker auch generell sehr gut und auch die Fressnapf App ist mehr als ordentlich!

Kurzum, als Sicherheitsnetz ist der Fressnapf GPS Tracker absolut empfehlenswert!

Fressnapf GPS Tracker Für Hunde - 2. Generation - Ohne ABO - Ortung...
  • Zuverlässige Ortung: Dank der sehr präzisen GPS-Ortung sehen...
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  • Praktischer Schlafmodus: Der Tracker wird induktiv geladen und...

Die KIOXIA Exceria Plus 1TB im Test, eine schnelle und zuverlässige externe SSD mit TLC NAND

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Eine externe SSD ist etwas essentielles. KIOXIA ist im bereich der SSDs und Flash Speicher einer der größten Hersteller.

Diese bieten mit der KIOXIA Exceria Plus eine hochwertige externe SSD an, welche mit hoher Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit punkten soll. Gerade letzteres ist bei vielen Herstellern leider nicht mehr selbstverständlich.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen wie gut oder vielleicht auch schlecht die KIOXIA Exceria Plus externe SSD ist!

An dieser Stelle vielen Dank an KIOXIA welche mir die SSD für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Die KIOXIA Exceria Plus 1TB im Test

Die KIOXIA Exceria Plus setzt auf ein mittelgroßes und schlichtes Gehäuse. So misst dieses 105 x 45 x 14 mm und ist komplett aus Metall gefertigt.

Durch letzteres wirkt das Gehäuse sehr “massiv” und stabil. Verglichen mit den vielen “mini”-Externen SSDs ist die Exceria Plus aber auch nicht übermäßig kompakt, eher im Gegenteil.

Dabei ist das Design super einfach. Wir haben ein graues Metall-Gehäuse mit KIOXIA Schriftzug.

Es gibt keine Gummi-Ummantelung oder Ähnliches. Allerdings ist sie aufgrund des massiven Gehäuses dennoch recht gut gegen Stürze geschützt. Allgemein sind hier SSDs weniger kritisch. So soll die SSD auch den “MIL-STD-810H” Standard erfüllen.

Abseits davon gibt es nicht viel Spannendes zu berichten. Die SSD besitzt einen USB C Port, wie auch eine blaue Status LED an der Seite.

 

M.2 2280 SSD im Inneren

Ich denke, bei dem Formfaktor ist es ein offenes Geheimniss, dass KIOXIA bei der Exceria Plus einfach eine “normale” 2280 NVME SSD im Inneren des Gehäuses verbaut hat.

Dank der Schrauben auf der Unterseite lässt sich die externe SSD auch problemlos öffnen.

Im Inneren finden wir eine KIOXIA KWG10ZNV1T00.

Hierbei scheint es sich um die normale KIOXIA EXCERIA SSD zu handel. Eine solide Einsteiger-SSD mit TLC NAND.

 

Vor- und Nachteile dieses Aufbaus

Mittlerweile setzen zunehmend mehr Hersteller auf ein komplett „integriertes“ Design bei externen SSDs. Heißt, die Speicherbausteine sind direkt auf einem Board mit dem SSD-Controller, dem USB-Controller usw. verlötet.

KIOXIA hingegen nutzt eine “normale” interne SSDs um welche lediglich ein externes Gehäuse herum gebaut wurde. Was sind die Vor- und Nachteile dieses Designs?

Vorteile:

  • Bei einem Defekt des Gehäuses, des USB C Ports, des USB Controllers kann die SSD einfach entnommen werden und in einem anderen Gehäuse bzw. direkt im PC verbaut werden.
  • Du kannst SSD und das Gehäuse tauschen, wenn du wolltest.
  • SSDs die ursprünglich für die interne Nutzung gedacht waren, sind oftmals zu höheren Standards gebaut, was die Haltbarkeit und Zuverlässigkeit angeht.
  • Für KIOXIA ist es viel einfacher solch eine SSD zu entwickeln.

Nachteile:

  • Erhöhter Platzbedarf.
  • Kosten können höher sein, verglichen mit “enger verbauten” externen SSDs.
  • Performance kann minimal schlechter sein.

 

Smart Werte auslesbar

Du kannst mit Hilfe von Programmen wie CrystalDiskInfo aktuelle Zustandsdaten von der SSD auslesen.

 

Datenraten der KIOXIA Exceria Plus externen SSD

KIOXIA wirbt bei der KIOXIA Exceria Plus mit 1050 MB/s lesend und 1000 MB/s schreibend. Gute Werte, welche uns aber auch sagen, dass wir hier eine SSD mit USB C 3.2 Gen 2 10 Gbit Verbindung haben.

Offen gesagt, dies ist mittlerweile guter Standard. Aber wie steht es um die Leistung der in der Praxis? Kann diese wirklich die Herstellerangaben erreichen?

Die SSD erreichte bei mir lesend 1031 MB/s und schreibend 1082 MB/s. Damit wird die Herstellerangabe lesend leicht unterschritten und schreibend überschritten.

Auch verglichen mit anderen SSDs sieht die KIOXIA Exceria Plus nicht schlecht aus. Lesend fällt diese spannenderweise hinter einige “große” Modelle zurück. Allerdings sind die Unterschiede hier minimal (1089 MB/s zu 1031 MB/s).

Schreibend wiederum ist dies die erstmal schnellste SSD die ich bisher in den Fingern hatte.

 

Konstante Leistung? SLC Cache?

Viele SSDs besitzen leider keine konstante Schreibrate. So nutzen diese in der Regel einen Schreibcache. Heißt, ein Teil der SSD ist schneller beschreibbar als die restliche SSD. Gerade bei QLC SSDs ist dies stark ausgeprägt. Diese erreichen nach dem Cache oftmals kaum noch 100 MB/s.

Wie schlägt sich hier die KIOXIA Exceria Plus 1TB? Auch die KIOXIA Exceria Plus besitzt einen Schreibcache!

Wir können sehen, dass nur kurz eine praktische Datenrate von rund 800 MB/s mit H2TestW gehalten wird. Danach sinkt diese auf rund 500 MB/s, ehe sie etwas zum Ende des Schreibvorgangs etwas instabil wird (was aber nicht unnormal ist).

Wir haben also eine konstante Schreibrate von rund 500 MB/s bei der KIOXIA Exceria Plus. Dies ist aber kein schlechtes Abschneiden!

So können wir sehen das sich die KIOXIA Exceria Plus in die Mitte setzt, zwischen die “High End” Modelle und die SSDs welche QLC NAND nutzen und deshalb extrem langsam sind.

 

PC Mark

PC Mark ist zwar ein künstlicher Benchmark, wurde jedoch konzipiert, um authentische Anwendungsszenarien nachzuahmen.

Wir führen dabei zwei Prüfungen durch: den „Data Drive“-Test, der vorwiegend auf Datenlaufwerke fokussiert ist und hauptsächlich Kopier-Tests umfasst, sowie den „Full“-Test.

Der „Full“-Test ist eigentlich für interne Laufwerke gedacht, erweist sich jedoch dennoch als interessant.

Spannend! Beim Data Drive Test erreichte die KIOXIA Exceria Plus 1TB Bestwerte mit einer Punktzahl von 1370.

Auch beim großen “Full” Test erreichen wir gute 771 Punkte, welche aber nur fürs Mittelfeld ausreichen.

 

3D Mark

Schauen wir uns auch den 3D Mark SSD Test an. Obwohl dieser ursprünglich für interne SSDs konzipiert wurde, bietet er dennoch aufschlussreiche Werte hinsichtlich Reaktionszeiten und Ladeleistung externer SSDs.

Der 3D Mark SSD Test überprüft dabei:

  • Loading Battlefield™ V from launch to the main menu.
  • Loading Call of Duty®: Black Ops 4 from launch to the main menu.
  • Loading Overwatch® from launch to the main menu.
  • Recording a 1080p gameplay video at 60 FPS with OBS (Open Broadcaster Software) while playing Overwatch®.
  • Installing The Outer Worlds® from the Epic Games Launcher.
  • Saving game progress in The Outer Worlds®.
  • Copying the Steam folder for Counter-Strike®: Global Offensive from an external SSD to the system drive.

Auch hier stehen wir ein starkes Abschneiden der SSD, welche sich klar in den Top 3 platziert.

 

Praktische Tests

Natürlich müssen wir auch ein paar praktische Tests durchführen. Hierbei kopiere ich 3 Datenpakete auf und von der SSD.

  • Test 1 – 1x Datei mit 49 GB
  • Test 2 – 1x Datei mit 215 GB
  • Test 3 – 378x Dateien mit einer Gesamtgröße von 49 GB (Spiele Installation)

Hier zeigt die KIOXIA Exceria Plus 1TB eine solide Leistung, welche aber auch verglichen mit der Konkurrenz nicht hervorsticht. Diese ist nicht schlecht aber auch nichts “Besonderes”.

Gerade schreibend wurde die KIOXIA Exceria Plus dabei von dem vergleichsweise kleinen SLC Cache etwas behindert.

Die Exceria Plus hat zwar eine viel höhere Datenrate nach dem Cache als beispielsweise die Crucial X9, aber Letztere hat einen größeren Cache, weshalb dies weniger auffällt.

 

Fazit

Die KIOXIA Exceria Plus 1TB ist eine gute externe SSD! Diese fällt aber etwas in die Kategorie unauffällig gut.

So ist diese selten die schnellste, aber auch nie die langsamste Wahl. Dank des TLC Speichers bietet die SSD eine recht stabile konstante Schreibleistung. Ja auch hier sinkt die Schreibleistung bei konstanter Last auf rund 500 MB/s ab, was aber deutlich besser ist als bei vielen anderen günstigen externen SSDs.

Auch abseits davon machte die KIOXIA Exceria Plus 1TB eine sehr gute Figur im Test!

Bekommst du diese zu einem fairen Preis, ist sie für alle Bereiche gut geeignet, egal ob es um das Verschieben großer Datenmengen oder um Backup-Zwecke geht.

PERGEAR CFE-B Prime CFexpress Typ-B im Test, günstige und schnelle CFexpress Typ-B Speicherkarte!

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PERGEAR bietet eine hervoragende CFexpress Typ A Speicherkarte an, zu einem sehr fairen Preis. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch die PERGEAR CFE-B Prime CFexpress Typ-B “Version 2023”.

Diese ist mit 512 GB für rund 200€ erhältlich, was ein sehr attraktiver Preis für eine Speicherkarte ist, die 1780 MB/s lesend und 1000 MB/s schreibend erreichen soll.

Schauen wir uns die PERGEAR CFE-B Prime CFexpress Typ-B einmal im Test an!

An dieser Stelle vielen Dank an PERGEAR für das Zurverfügungstellen der CFE-B Prime CFexpress Typ-B.

 

PERGEAR CFE-B Prime CFexpress Typ-B im Test

Die PERGEAR CFE-B Prime Speicherkarte ist derzeit mit 512 GB, 1 TB, 2 TB und 4 TB Kapazität erhältlich. In diesem Test haben wir zwar “nur” die 512 GB Version, aber die größeren Versionen sollten identisch oder tendenziell sogar noch besser abschneiden.

Beim Gehäuse haben wir einen Mix aus Kunststoff und Metall. Der Rahmen ist wie üblich aus Kunststoff gefertigt. Vorder- und Rückseite hingegen sind aus Metall, was Sinn macht für eine bessere Wärmeabfuhr.

Der Aufkleber ist wertig gestaltet und die Verarbeitungsqualität ist tadellos.

 

Was ist das besondere bei CFexpress Speicherkarten?

CFexpress Speicherkarten unterscheiden sich technisch sehr deutlich von normalen SD Karten.

CFexpress Speicherkarten sind im Kern “normale” NVME SSDs, wie du diese in deinem PC/Notebook finden kannst.

Mit passenden Adaptern ist es möglich, eine solche Speicherkarte “intern” zu verbauen. Eine SD Karte ist hingegen eher wie ein USB Stick zu betrachten.

Dies hat zwei große Vorteile.

  1. Wir haben durch die PCIe Anbindung und das NVME System hinter der Speicherkarte weniger “overhead” und höhere Geschwindigkeiten, verglichen mit SD Karten.
  2. Die Zuverlässigkeit ist bei SSDs / CFexpress Speicherkarten höher als bei SD Karten aufgrund erweiterten Datenschutz Features, besserem Wear-Leveling. Zudem kannst du den Zustand auslesen.

Gerade Letzteres ist ein spannender Punkt. Sämtliche Flash-Speicher sind Verschleißmaterial. Irgendwann gehen die Speicherzellen kaputt.

Bei SD Karten hast du keine Ahnung wann dies der Fall ist. Bei CFexpress Speicherkarten kannst du hingegen den Zustand der Speicherzellen auslesen!

Du kannst sogar sehen wie stark die Speicherkarte schon beschrieben wurde.

 

Typ A und Typ B

CFexpress Speicherkarten gibt es in zwei Versionen (genau genommen 3, aber Typ C wird nicht groß genutzt).

  • Typ A – wird von Sony genutzt – sehr klein und kompakt – maximal 1000 MB/s
  • Typ B – wird von Canon, Nikon, Fuji, usw. genutzt – etwas größer – maximal 2000 MB/s

Achte also darauf ob du den richtigen CFexpress Typ für deine Kamera kaufst! Hast du beispielsweise eine Sony, dann ist dies nicht die richtige Speicherkarte!

 

Maximale Datenrate

PERGEAR wirbt mit einer Datenrate von 1780 MB/s lesend und 1000 MB/s schreibend.

An einem PC wirst du diese Datenraten in der Regel nicht sehen. Die meisten USB Kartenleser schaffen einfach nicht mehr als +- 900 MB/s. Ausnahme sind Modelle mit Thunderbolt.

Für diesen ersten Test nutze ich die Speicherkarte intern in einem PC mit einem speziellen Adapter, welcher die volle Geschwindigkeit erlaubt.

PERGEAR CFE-B Prime CFexpress Typ-B CrystalDiskMark

Und diese ersten Zahlen mit CrystalDiskMark sehen gut aus! Lesend kommen wir maximal auf 1867,6 MB/s und schreibend auf 1628,3 MB/s.

Damit übertrifft die Speicherkarte die Herstellerangabe!

Allerdings schreibend ist es nicht ganz so einfach. Denn die PERGEAR CFE-B Prime nutzt einen SLC Cache. Heißt nur ein kleiner Teil der Speicherkarte kann sich mit 1628 MB/s beschreiben werden.

Drehen wir die Dateigröße etwas weiter hoch, sehen wir, dass die Datenrate schreibend auf 1192 MB/s sinkt.

Dies entspricht dann eher der Herstellerangabe.

 

Datenrate in Kartenleser

Schauen wir uns die Datenraten in einem normalen USB 3.2 Gen 2 10 Gbit Kartenleser an, in diesem Fall das Modell von PERGEAR.

Hier kommen wir lesend wie auch schreibend auf um die 980 MB/s. Hier ist der Kartenleser bzw. die USB Verbindung der limitierende Faktor.

 

In der Praxis mit der FUJIFILM X-H2S

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Hierfür teste ich die Speicherkarte in der FUJIFILM X-H2S mit folgenden Einstellungen:

  • 20 Bilder/s
  • Elektronischer Verschluss
  • Unkomprimiertes RAW

Jedes Bild hat +- 50 MB, bei 20 Bildern sprechen wir von +- 1000 MB/s. Viel zu viel für eine normale SD Karte.

Starten wir zunächst mit einer Messung wie lange es dauert bis der Buffer in der Kamera gefüllt ist. Also wie lange es dauert bis die Kamera langsamer wird.

Dies sieht doch schon vielversprechend aus! Die PERGEAR CFE-B Prime kann 16,66 Sekunden lang das volle Tempo in der Kamera aufrecht erhalten. Selbst die schnellsten SD Karten schaffen maximal +- 6 Sekunden.

Die Angelbird AV PRO CFexpress SE Type B 512 GB schaffte 12,17 Sekunden und die INDMEM CFexpress Type B Card 11,88 Sekunden.

Aber wie lange dauert es, bis der Buffer wieder geleert ist?

Auch hier Platz 1 für die PERGEAR CFE-B Prime, knapp vor der Angelbird AV PRO CFexpress SE.

Damit können wir festhalten, dass die PERGEAR auch in der Praxis die bisher schnellste getestete Speicherkarte in Kombination mit der FUJIFILM X-H2S ist.

 

Fazit

Die PERGEAR CFE-B Prime ist eine fantastische CFexpress Typ B Speicherkarte! Diese bietet vor allem eine super Preis/Leistung!

Du bekommst die 512 GB Version für +- 200€, was ein sehr faires Angebot! Vor allem wenn wir die Leistung von 1000+ MB/s schreibend bedenken!

Auch im Praxis Test konnte die Speicherkarte absolut überzeugen! In der FUJIFILM X-H2S übertraf diese die Angelbird AV PRO CFexpress SE knapp, was beachtlich ist.

Kurzum, ich denke die PERGEAR CFE-B Prime ist eine absolut vernünftige Wahl, welche mehr als genug Leistung fürs Filmen (auch in sehr hohen Bitraten und Auflösung), wie auch Serienbild Modi bietet.

Erfahrungsbericht, wie haltbar und zuverlässig sind Saugroboter in der Praxis? (Roborock, Dreame, Ecovacs usw.)

Auf techtest.org findest du dutzende Tests zu Saugrobotern. Tests entstehen hier meist nach 1-2 Wochen der Nutzung. Hier kann ich mir schon ein recht gutes Bild machen wie gut oder schlecht ein Saugroboter ist.

Allerdings in der langfristigen alltäglichen Nutzung können sich gerne mal Probleme und Auffälligkeiten zeigen, welche nach 1-2 Wochen noch nicht aufgefallen waren.

So habe ich meist Saugroboter auch nach Abschluss des eigentlichen Tests weiter im Betrieb, meist bis das nächste Modell reinkommt.

In diesem Artikel soll es um herstellerspezifische Auffälligkeiten, welche ich beobachten konnte und allgemein wie zuverlässig und haltbar Saugroboter bei mir waren.

 

(Fast) Keine Ausfälle!

Ich hatte schon dutzende Saugroboter im Einsatz und spannenderweise hat von diesen fast keiner den Dienst komplett versagt. Es gab hier lediglich zwei Ausnahmen:

Neato Botvac-Connected, ein mittlerweile recht altes Modell (2017), aber dieser hat rund 2 Jahre nach Kauf die Funktion eingestellt. So hat hier der Sensor, welcher erkennt, ob der Sauger auf dem Boden steht, den Dienst versagt.

Der Saugroboter glaubt, er würde immer in der Luft hängen und startet nicht mehr.

Basisstation des DreameBot L10s Ultra Leider hat ein paar Monate nach dem Test die Basisstation des L10s Ultra den Dienst versagt. Genau genommen funktioniert die Pumpe von der Waschstation nicht mehr. Der Sauger selbst hingegen funktioniert ohne Probleme.

Dies sind auch die beiden einzigen Ausfälle die ich bei mehreren dutzenden Saugroboter Modelle erlebt habe.

 

Saugkraftverlust, ein großes Thema!

Etwas anderes ist allerdings, wie gut ältere Modelle noch saugen. Denn hier sind mir teils deutliche Unterschiede aufgefallen.

Natürlich müssen die Filter von Saugrobotern oft getauscht oder wenigstens gereinigt werden, denn ansonsten sinkt die Saugleistung fast aller Saugroboter sehr schnell ins bodenlose!

Allerdings gibt es manche Modelle, die gefühlt dauerhaft etwas Saugleistung eingebüßt haben.

Ich mag zwar die Saugroboter von Roborock sehr gerne, aber bei Roborock ist mir dieses Phänomen am deutlichsten aufgefallen.

Gerade bei den etwas älteren Roborock Modellen ist mir dies deutlich aufgefallen, dass sie einfach nicht mehr so viel Luft durchziehen konnten. Vor allem der Roborock S50 war hier ganz schlimm!

Ab einem gewissen Punkt ging durch den Roborock S50 fast gar nichts mehr an Luft. Ich hatte diesen dann zerlegt und im Inneren war ein versteckter Filter vor dem Saugmotor, welcher sich mit der Zeit zugesetzt hatte. Das Entfernen dieses Filters steigerte die Saugleistung massiv.

Ob dieser Filter bei allem Roborock Saugern vorhanden ist und auch ein Problem ist, kann ich nicht sagen. Allerdings ist mir auch beim S7 eine leichte Reduktion des Lufdurchsatzes aufgefallen. Dies kann aber auch Einbildung sein.

Punktuell sind mir auch Veränderungen bei anderen Herstellern aufgefallen. In der Regel reichte hier aber eine gründliche Reinigung und ein Austauschen des Filters, der Bürste und die Roboter kamen wieder zu alter Kraft zurück.

 

Macht Karten kaputt

Prinzipiell navigieren die Saugroboter von Dreame sehr gut. Allerdings machen diese bei mir ab und an ihre Karten kaputt.

Dabei kannst du in der App sehen wie sich anscheinend mehrere Karten überlagern, was den Roboter verwirrt.

Dieses Problem lässt sich natürlich recht einfach beheben, Karte löschen und neu erstellen. Allerdings ist mir dies so bei Modellen anderer Hersteller nicht aufgefallen.

 

Die beste Navigation

Mittlerweile haben die Saugroboter aller großer Hersteller eine gute Navigation. Aber dennoch möchte ich hier meine Top 4 küren:

  1. Narwal
  2. Roborock
  3. Dreame
  4. Ecovacs
  5. iRobot, Eufy, Neato, Ultenic, Shellbot, Yeedi usw.

Der Narwal Freo hat mich sehr beeindruckt! Dies ist der Saugroboter mit der besten Navigation die ich bisher erlebt habe. Kein anderer Saugroboter fährt so sicher und zuverlässig durch meine Wohnung.

 

 

Auf Platz 2 würde ich im Allgemeinen die Roborock Modelle voten. Natürlich gibt es hier Modelle mit besserer Navigation und mit schlechterer, aber generell sind die Roborock Modelle sehr zuverlässig.

Abseits von dem kleinen “Karten” Problem ist auch die Navigation von Dreame fantastisch! Dreame Saugroboter haben bei mir alle unheimlich gut und zuverlässig navigiert. Egal ob nun die teuren Flagschiff-Modelle oder die etwas Preis/Leistungs orientierten Modelle.

Dabei sind Dreame Saugroboter tendenziell etwas vorsichtiger als die Roborock Sauger, was den Kontakt mit Möbeln und Hindernissen angeht.

Platz 4 geht an EcoVacs. Auch EcoVacs Saugroboter navigieren generell sehr gut! Allerdings sehe ich diese Teils einen Hauch hinter Dreame und Roborock. Aber die Navigation ist schon so gut, dass ich diese klar über die diversen “mini-Hersteller” stellen möchte.

Auch die Roboter von iRobot, Yeedi usw. navigieren meist gut, sofern eine Kamera oder ein Laser-Sensor für die Navigation zum Einsatz kommt. Allerdings sind die “Top 4” Hersteller nach meiner Erfahrung etwas zuverlässiger, auch wenn dies so pauschal nie so genau zu sagen ist.

 

Absaugstationen werden immer besser!

Bei den ersten Saugrobotern mit Absaugstationen hatte ich des öfteren mit “Verstopfung” zu kämpfen. Ich habe zwei Hunde, die viele Haare produzieren.

In der ersten Generation war lediglich die Absaugstation von iRobot wirklich zuverlässig.

Mittlerweile sind aber fast alle Absaugstationen, die ich in den Fingern hatte, kräftig genug, sofern die Beutel in der Station nicht zu voll sind.

Ich würde aber sagen, die besten Absaugstationen hat iRobot, gefolgt von Dreame und ECOVACs.

 

Akku Lebenserwartung?

Ich nutze einen Saugroboter selten so lange, um eine massive Abnutzung des Akkus beobachten zu können.

Allerdings selbst bei Modellen die ich 1-2+ Jahre im Einsatz habe, konnte ich bisher keine signifikante Abnutzung des Akkus beobachten.

Daher denke ich, dass die Akku-Lebensdauer an sich kein großes Problem ist, auch wenn ich mir wünschen würde, dass der Akku leichter zu tauschen wäre! Gerade die 1000€+ Modelle willst du ja recht lange nutzen.

 

Saugen tun fast alle gut!

Im normalen Alltag saugen fast alle Saugroboter sehr gut! Gerade wenn du primär glatte Böden hast, schaffen selbst die günstigen Modelle 95% des Schmutzes und Haare bei einer Fahrt.

Klar, du bekommst nicht immer “perfekte” Ergebnisse, aber das Schöne an Saugrobotern ist, dass sie deine Wohnung auf einem “konstant niedrigen” Schmutzlevel halten. Gerade wenn du Haustiere hast und jeden Tag den Saugroboter schickst, kann sich einfach nicht so viel Schmutz ansammeln, selbst wenn mal ein Haar liegen bleibt.

Gerade auf glatten Böden bringen die teuren High End Modelle selten mehr als die “solide Mittelklasse”.

Viele Hersteller werben derzeit mit extrem hohen Saugkraftangaben, 5000 PA usw. Lass dich davon nicht zu sehr ködern. Das sind wenn Spitzenwerte, welche auf glatten Böden nur selten genutzt werden. Meist haben Saugroboter mehrere Stufen und diese nutzen meist eine der niedrigeren Stufen, um eine bessere Akkulaufzeit und niedrigere Lautstärke zu erreichen.

Lediglich auf Teppichen kann solch eine hohe Saugkraft Sinn machen, aber auch da konnte ich nicht immer einen zwingenden Zusammenhang zwischen hoher Saugkraftangabe und hoher Saugleistung beobachten.

 

Walzen mit Borsten sind besser

Die meisten Saugroboter besitzen eine rotierende Walze/Bürste mit mehr oder weniger weichen Borsten.

Irobot S9+ Test 22

Allerdings gibt es auch immer wieder Modelle mit zwei Walzen oder einer Gummiwalze usw.

Nach meiner Erfahrung funktionieren die einfachen Walzen/Bürsten mit Borsten am besten! Gerade dieses “Doppelwalzen” Prinzip funktioniert auf einigen Teppichen gar nicht so gut.

 

Fazit

An sich sind Saugroboter relativ haltbar, nach meiner Erfahrung. Klar logisch, ich traue kaum einem Modell 10 Jahre Lebensdauer zu.

Aber für ein High Tech-Produkt hatte ich im Allgemeinen recht wenig mit Ausfällen oder Problemen zu tun.

Hier und da gibt es immer mal „Besonderheiten“. Ich hatte früher einen tiefschwarzen Teppich, welcher von einigen Saugrobotern als Abgrund erkannt wurde.

Aber solche Anomalien sind in der Regel kein Drama und können je nach Wohnung usw. bei allen Herstellern auftreten.

Mit den großen Herstellern machst du aber in der Regel nichts falsch. Ich persönlich mag derzeit die Dreame Modelle sehr gerne, wie auch ECOVACs, aber das ist auch ein wenig persönliche Präferenz.

 

Ein besonderes Lob

Ein besonderes Lob möchte ich für den Dreame Bot Z10 Pro aussprechen. Diese habe ich sehr lange im Einsatz und dies ist bei mir einer der besten und zuverlässigsten Saugroboter auch im Dauereinsatz, den ich jemals hatte!

Dabei ist der Dreame Bot Z10 Pro mit unter 400€ für ein Modell mit Absaugstation preislich sehr fair!

Die EDIFIER S1000W im Test, fantastische Regallautsprecher mit WLAN!

EDIFIER bietet mit dem S1000W ein spannendes 2.0 Lautsprecher System an. So haben wir hier nicht einfach nur zwei große Regal-Lautsprecher, sondern einen deutlich größeren Funktionsumfang.

Die EDIFIER S1000W unterstützen neben Bluetooth auch WLAN! Spannend, damit könnten die Lautsprecher auch ein kleines Soundsystem komplett ersetzen.

Aber dies natürlich nur wenn die Lautsprecher auch gut klingen und der Software Support gut ist. Genau dies wollen wir einmal im Test herausfinden!

An dieser Stelle vielen Dank an EDIFIER für das zur Verfügung stellen des S1000W.

 

Die EDIFIER S1000W im Test

Das Design von EDIFIER ist als recht speziell zu bezeichnen. So setzen auch die S1000W auf eine Art Retro-Design.

Die Lautsprecher sind aus Holz gefertigt, welches auch an den Seiten natürlich belassen wurde bzw. sogar mit einer Holz Optik furniert. Die Front mit den Treibern ist hingegen schwarz gefärbt. Dennoch bleibt so eine leichte Retro Anmutung.

Mit 198x345x295 mm und einem Gewicht von über 16 Kg (für beide Lautsprecher) sind diese schon etwas größere Brocken! Rein optisch sind sie ohne Frage groß genug ein Wohnzimmer zu beschallen.

Was die Verarbeitungsqualität und Haptik angeht gibt es nichts zu bemängeln! Die Lautsprecher sind massiv und wertig gebaut.

Im rechten Lautsprecher ist dabei die Elektronik untergebracht. EDIFIER hat dabei aber auf Tasten oder Drehräder auf der Front komplett verzichtet. Diese sind komplett auf der Rückseite angebracht.

Dies wäre ein Punkt über welchen ich meckern würde, was ich auch weiterhin tue, aber EDIFIER liefert immerhin eine gute Fernbedienung bei. Diese ist eine der besseren Fernbedienungen die ich bei solchen Lautsprechern bisher gesehen habe.

Auf der Rückseite des primären Lautsprechers finden wir zudem drei Drehräder.

  • Lautstärke und Eingangswahl
  • Bass + und –
  • Höhen + und –

Ebenfalls auf der Rückseite haben wir die Anschlüsse:

  • Line In (Cinch) 1
  • Line In (Cinch) 2
  • Optischer Eingang
  • Coax Eingang
  • Lautsprecher Ausgang
  • C8 Netzkabel Stecker

Wenn wir bedenken, dass im Lautsprecher zudem Bluetooth und WLAN Verbaut ist, ist dies eine fantastische Anschluss-Ausstattung!

So wäre es problemlos möglich, diese Lautsprecher auch an einem Fernseher, CD Spieler, Plattenspieler usw. anzuschließen, wie auch “Digital” über das Smartphone via Bluetooth oder WLAN zu bespielen.

Super!

 

Spezielles Lautsprecherkabel

Einen Punkt, den ich aber am EDIFIER S1000W zu kritisieren habe, ist das Lautsprecherkabel, bei welchem es sich um ein proprietäres 5 Pin/Kontakte Kabel handelt.

Es liegt zwar ein ausreichend langes Kabel bei, solltest du aber “extra viel“ Kabel benötigen wird es problematisch.

 

Was kann das WLAN “Modul”

Was bringt dir nun das WLAN im EDIFIER S1000W? Zunächst ist die App von EDIFIER abseits für die Einrichtung und Verbindung zu deinem WLAN ziemlich nutzlos.

Musik wird “direkt” aus den jeweiligen Apps/Anwendungen an den Lautsprecher gestreamt. Was wird hier unterstützt?

  • Spotify Connect
  • Amazon Alexa (als Steaming ziel)
  • Apple AirPlay 2
  • TIDAL Connect

Beispielsweise in Spotify kannst du (nachdem die Lautsprecher mit deinem WLAN verbunden sind) einfach den Lautsprecher als Wiedergabe Gerät auswählen. Dieser erwacht dann innerhalb von wenigen Sekunden aus dem Standby und beginnt die Wiedergabe, welche du dann über die Spotify App steuerst.

Ähnlich funktioniert es auch über die anderen Dienste. Sofern du also einen unterstützenden Dienst nutzt, funktioniert der Lautsprecher sehr gut!

 

Klang der EDIFIER S1000W

Kommen wir zum spannenden und wichtigen Punkt, wie klingen nun die EDIFIER S1000W?

Von allen WLAN Lautsprechern die ich bisher in den Fingern hatte, bietet die EDIFIER S1000W den klar besten und hochwertigsten Klang! Zugegeben die meisten Modelle wie der Teufel Home sind semi-portabel, aber wenn du darauf keinen Wert legst, sind die S1000W fantastisch.

Aber beginnen wir am Anfang. Zunächst ist wichtig zu wissen, dass du die Höhen und Bässe des Lautsprechers ein Stück weit nach deinen Wünschen anpassen kannst. Willst du etwas mehr oder weniger Bass/Höhen ist das in einem gewissen Rahmen möglich.

Grundsätzlich besitzen die EDIFIER S1000W fastatische Höhen. Diese sind wunderbar klar, sauber und sehr brillant. Für meinen Geschmack sind die Höhen einfach perfekt. Diese strahlen eine tolle Leichtigkeit und “Luftigkeit” aus. Im Detail können diese etwas scharf sein, gerade wenn du sie noch etwas weiter hoch drehst, aber mich störte dies nicht.

Die Mitten wiederum sind etwas dünner. Diese sind nicht schlecht, aber gerade die unteren Mitten bzw. oberen Bässe sind vielleicht etwas zurückgenommen. Dies ist hier nicht dramatisch, aber EDIFIER scheint schon etwas den starken hoch/tief Kontrast zu fokussieren.

Der Bass wiederum ist super spannend. Wir haben bei den EDIFIER S1000W einen sehr guten Tiefgang und Tiefbass! In meinem kleineren Büro können diese problemlos bei Zimmerlautstärke schon einen Bass produzieren, der im Bauch spürbar ist (gerade wenn du diesen etwas hochdrehst). Die oberen Bass Bereiche sind aber nicht so stark angehoben. Hierdurch klingt der Lautsprecher nicht übermäßig bass-lastig, hat aber im Tiefgang einen ordentlichen Wumms.

Mir gefällt diese sehr dynamische Klangsignatur ausgesprochen gut! Wir haben einen sehr ausgeprägten hoch/tief Kontrast, welcher aber auch nicht auf die absolute Spitze getrieben wurde.

Hierdurch klingen die Lautsprecher wertig und sehr dynamisch/lebendig.

Auch die generelle Auflösung ist der Lautsprecher wird dem HiFi Anspruch gerecht! Selbst die Pegelfestigkeit ist stark. Ich bin also mit dem Klang sehr zufrieden!

 

Fazit

Du suchst ein Allround-Soundsystem mit sehr gutem Klang und einer großen Anschluss Vielfalt? Dann bist du beim EDIFIER S1000W an der richtigen Adresse.

Sicherlich das Highlight sind zunächst die Anschlüsse bzw. Verbindungsmöglichkeiten. 2x Cinch, 2x Digitale Eingänge, Bluetooth und WLAN sind absolut spitze! Die WLAN Feature sind zugegeben nicht super umfangreich, aber wenn du Spotify, Apple AirPlay 2 usw. nutzt, ist dies nicht tragisch. Dann ist alles da, was du brauchst.

Es wäre also möglich die Lautsprecher parallel an einen Fernseher, CD und Plattenspieler anzuschließen und gleichzeitig über Bluetooth oder WLAN mit „digitalen“ Signalen zu füttern.

Hinzu kommt ein sehr guter Klang! Wir haben eine sehr dynamische Klangsignatur, mit tollen Höhen und einem wunderbaren Tiefgang. Gerade letzterer ist beeindruckend.

Damit übertreffen die EDIFIER S1000W klar Modelle wie den Teufel Home und andere “Semi-Portable Smart Home Lautsprecher”. Du kannst mit dem EDIFIER S1000W klar ein Wohnzimmer voll und gut beschallen.

Von daher, suchst Du Allround Lautsprecher und die Größe und das Design der EDIFIER S1000W passt für dich, dann sind diese eine super Wahl!