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Ein schwieriger Test! ACEMAGIC S1 Mini PC im Test, spannender Mini-PC mit Wurm drin

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ACEMAGIC bietet mit dem S1 einen Mini-PC an welcher sich wunderbar als Media-PC oder “Streaming” PC anbietet.

Dies liegt vor allem an dem außergewöhnlichen Gehäuse! So ist der PC etwas auffälliger gestaltet und verfügt sogar über ein kleines Display in der Front.

Im Inneren kommt wiederum der Intel N97 zum Einsatz. Ein ausreichender, aber vor allem sparsamer Prozessor.

Wollen wir uns den ACEMAGIC S1 Mini PC einmal im Test ansehen und wie gut oder schlechter dieser ist!

An dieser Stelle vielen Dank an ACEMAGIC für das Zurverfügungstellen des S1 für diesen Test.

 

ACEMAGIC S1 Mini PC im Test

Der ACEMAGIC S1 Mini PC setzt auf ein sehr außergewöhnliches Design! So ist der PC natürlich kompakt gebaut, aber für diese Leistungsklasse auch nicht super winzig.

So haben wir eine Art “Gamer-Design” mit auffälligen Seiten Paneelen und einem RGB Streifen auf der Front.

Aber natürlich ist der Elephant im Raum das Display. Wir haben auf der Front ein kleines LCD Display, welches dir erweiterte Informationen, Datum, Uhrzeit usw. anzeigen kann.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir, wie bei den meisten Mini-PCs üblich, eine gesunde Ausstattung.

  • 2x USB 3.0
  • 2x USB 2.0
  • 2x HDMI 2.1
  • 2x Gbit LAN
  • 1x 3,5mm Audio Ausgang

Es ist zwar schade, dass wir kein USB C haben, aber abseits davon ist Portausstattung soweit super!

Eine Besonderheit ist die Aufteilung der Anschlüsse. LAN, HDMI und der Netzteil-Anschluss sind auf der Rückseite angebracht. Die 4x USB A Ports hingegen sind an der Seite.

Dies liegt auch daran, dass Du den PC horizontal oder vertikal aufstellen kannst!

Als Netzteil liegt ein 12V 4A Modell bei.

 

Mit (modifiziertem) Windows 11

Auf dem ACEMAGIC S1 Mini PC ist Windows 11 Pro vorinstalliert und aktiviert. Auf dem ersten Blick sind lediglich zwei “außergewöhnliche” Programme vorinstalliert, LedControl und CYXTFTool.

LedControl erlaubt dir das Steuern des LED Streifens auf der Front und CYXTFTool ist die Steuerungssoftware für das LCD Display auf der Front des Mini-PCs.

Allerdings hat ACEMAGIC etwas Windows 11 modifiziert, wovon ich kein Fan bin. So wird der Microsoft Zwangs-Account übersprungen und du kannst dir einfach einen lokalen Account anlegen. Dies ist an sich positiv, aber aus Sicherheitsgründen bin ich kein Fan davon, wenn Hersteller zu sehr an Windows „rumspielen“, auch wenn die Windows Installation hier an sich sauber zu sein scheint.

 

Mit Viren?

Leider gibt es bei dem ACEMAGIC S1 Mini PC eine Auffälligkeit. So konnte der Windows Defender zwei potenzielle Viren auf dem Mini-PC finden!

Zum einen wurde die Software zur Steuerung des LED Streifens auf der Front als “Backdoor:Win32/Bladabind!ml” erkannt. Auch auf Virustotal wurde das Programm von dutzenden Scannern als Virus erkannt.

Möglicherweise ein Fehlalarm, vermutlich aber eher nicht.

Kandidat 2 ist aus meiner Sicht deutlicher. Es findet sich unter C:\ProgramData\Synaptics die “Synaptics.exe”, welche eine versteckte Datei ist!

Synaptics ist normalerweise eine Software für Touchpads bei Notebooks. Ich wüsste nicht was dieses Programm hier auf diesem PC zu suchen hat. Vor allem da dieses auch noch eine versteckte Datei ist, was gleich doppelt verdächtig ist.

Erkannt wurde noch “Worm:Win32/AutoRun!atmn”. VirusTotal ist sich hier auch recht sicher

Das Display

Sicherlich das außergewöhnlichste Feature ist das LCD Display auf der Front. Dieses sieht vernünftig aus, sofern die Blickwinkel nicht zu steil sind, und ist auch groß genug um Informationen abzulesen.

Über die CYXTFTool Anwendung kannst du das Display steuern. Dieses kann folgende Informationen anzeigen:

  • Uhrzeit
  • Datum
  • CPU Temperatur
  • CPU Last
  • Arbeitsspeicher Auslastung
  • CPU Power
  • Lüftergeschwindigkeit

Zudem kannst du frei ein Hintergrundbild auswählen und das Display frei drehen.

Das CYXTFTool muss permanent im Hintergrund laufen, damit die Informationen auf dem Display geupdatet werden.

Je nach angezeigten Informationen erzeugt dies eine CPU Last im Bereich 1-5%. Kleine Info, das Anzeigen der CPU Auslastung hat bei mir nicht funktioniert.

 

Performance

Den ACEMAGIC S1 gibt es mit dem Intel N95 und Intel N97. Bei beiden Prozessoren handelt es sich absolut um Einsteiger-Chips! Diese sind 4 Kerner mit bis zu 3,6 Ghz welche auf der aktuellen Alder Lake-N Architektur basieren.

Allerdings nutzen diese nur die so genannten “Effizienz-Kerne”. Diese sind auf einen möglichst Stromsparenden Betrieb ausgelegt, aber nicht auf maximale Leistung.

  • ACEMAGIC S1
  • Intel N97
  • 16GB RAM
  • 512 GB SSD

Schauen wir uns ein paar Benchmarks an:

 

In der Praxis

Auch wenn der ACEMAGIC S1 sicherlich “spektakulär” aussieht, ist dies eher ein “2. PC”. Der Intel N97 ist OK für Media-Anwendungen, Office, Web Browsen usw. aber gerade beim Multitasking oder wenn viele Hintergrundanwendungen laufen, wird dieser merkbar träge!

Windows Updates sorgen beispielsweise für eine Auslastung im Bereich 30-100%, wenn sie im Hintergrund laufen.

Video-Streaming, auch in 4K, Webbrowsen usw. geht hingegen gut! Daher sehe ich den ACEMAGIC S1 eher als zusätzlichen PC im Haushalt, beispielsweise an einen Fernseher angeschlossen. Hier wäre dann auch das Display sicherlich ein „witziges“ Gimmick. Auch wenn dieses natürlich nur unter Windows sauber funktioniert.

Als primären oder einzigen PC im Haus würde ich diesen nicht nutzen oder nur, wenn die Ansprüche wirklich gering sind. Ja auch Foto- und Video-Bearbeitung kann durchaus gehen, aber je nach Ausmaß kann sich dieses schon merklich träge anfühlen!

Ein paar Webbrowser Tabs + Word + eine Musikwiedergabe im Hintergrund sind so in der Regel das Maximum für was ich den ACEMAGIC S1 neben Video-Wiedergabe empfehlen würde.

 

Lautstärke

Der ACEMAGIC S1 ist ein sehr leiser Mini-PC. Im Leerlauf ist dieser praktisch unhörbar und selbst unter Last bleibt der PC sehr leise!

 

Stromverbrauch

Wie alle Mini-PCs hat auch der ACEMAGIC S1 einen vergleichsweise geringen Stromverbrauch. Allerdings ist dieser durchaus 1-2W über vergleichbaren Modellen, vermutlich aufgrund des Displays.

  • Leerlauf (Windows) 8-9W
  • CPU Vollast 26W

Allerdings unter 10W im Leerlauf sind weiterhin sehr wenig!

 

Fazit

Leider tue ich mich offen gesagt etwas schwer mit dem ACEMAGIC S1. Warum? Dies liegt natürlich primär am Virenfund auf dem PC.

Sowas darf nicht sein! Ich gehe hier nicht von einem Fehlalarm aus. OK Windows neu installieren, aber einer der potenziellen Viren steckte im Modul zur Steuerung der LED in der Front. Erneut das darf nicht sein!

Blenden wir dieses Thema komplett aus. Dann ist der ACEMAGIC S1 sicherlich ein witziger Mini-PC, welcher aber sicherlich etwas von dem Display in der Front und dem Design lebt.

Der Intel N97 Prozessor ist für sehr einfache Anwendungen OK, Webbrowsen, Video-Wiedergabe, Office und ähnliches sind kein Problem! Allerdings mehrere Dinge gleichzeitig, extrem große Excel Tabellen usw. können schon zu einer Verlangsamung führen.

Als 2. PC oder Media-PC wäre der ACEMAGIC S1 super! Beispielsweise an einem Fernseher angeschlossen im Wohnzimmer, hier wäre das Display auch ein kleiner Hingucker.

Zwar finde ich das Display witzig, aber im Gegenzug macht dieses den ACEMAGIC S1 weniger als Home-Server oder für ähnliche “alternative” Nutzungen interessant.

Kurzum, wäre die Viren Geschichte nicht hätte ich den ACEMAGIC S1 für knapp über 200€ für OK befunden, aber so tue ich mich extrem schwer! Solltest du den ACEMAGIC S1 haben, installiere Windows neu!

INIU MagPro im Test, das beste kabellose Ladegerät fürs iPhone! Bis zu 15W!

INIU bietet mit dem MagPro ein interessantes kabelloses Ladegerät zunächst über Kickstarter an.

Dieses sieht nicht nur recht schick aus, sondern soll vor allem ein sehr hohes Ladetempo in Kombination mit dem iPhone erreichen! So wirbt INIU hier mit einem höheren Ladetempo als beim originalen Apple MagSafe Ladegerät.

Dies soll unter anderem an einem integrierten Lüfter liegen, welcher auch den Akku schonen soll.

Klingt doch interessant! Wollen wir uns das INIU MagPro Ladegerät doch einmal im Test ansehen.

An dieser Stelle vielen Dank an INIU für das Zurverfügungstellen des MagPro für diesen Test.

 

INIU MagPro im Test

Bei dem INIU MagPro handelt es sich um ein 2-in-1 kabelloses Ladegerät. So besteht dieses aus zwei Teilen, dem eigentlichen kabellosen Ladegerät in “Puckform”, wie einer Halterung.

In dieser Halterung lässt sich der Puck einsetzen, um dein Smartphone “im Stehen“ zu laden.

Dabei hängt sich dieses magnetisch an dein iPhone. Entsprechend wird das iPhone sicher an der Ladestation gehalten und ja die Magnete sind sehr stark!

Dies funktioniert natürlich auch wenn du das kabellose Ladegerät außerhalb der Ladestation nutzt.

Qualitativ wirkt die ganze Konstruktion sehr gut und wertig gemacht.

 

Mit fest integriertem Kabel

An dem kabellosen Ladepad/Ladepuck ist ein USB-C Kabel fest integriert. Dieses Kabel ist ca. 1,5 m lang und schön textil-ummantelt.

Ich denke was die Haltbarkeit angeht, habe ich hier keine Bedenken.

 

3000 RPM Lüfter

Eine Besonderheit des INIU MagPro ist ein recht großer Lüfter auf der Rückseite. Dieser soll sich bis zu 3000x pro Minute drehen und ist somit vergleichsweise “mächtig”.

Prinzipiell kann ein Lüfter in einem kabellosen Ladepad Sinn machen. Beim kabellosen Laden ist die Hitzeentwicklung ein großes Problem und kann theoretisch sogar die Lebenserwartung des Akkus senken.

In der Praxis wird dies vermutlich kein gewaltiger Faktor sein, kann aber dennoch dazu führen, dass manche Smartphones etwas langsamer laden als sie eigentlich könnten um die Temperaturen unter Kontrolle zu halten.

Die Lautstärke des Lüfters ist soweit unproblematisch. Dieser surrt wie ein Mini-PC oder Notebook im Leerlauf. Ist also in einem Büro oder normalen Raum nicht störend.

 

Lüfter lässt sich ausschalten

Solltest du nun Sorgen haben, dass der Lüfter dich beispielsweise auf dem Nachttisch nervt, dann kann ich dich etwas beruhigen.

So besitzt das Ladepad auf der Rückseite eine Taste zum Abschalten des Lüfters.

 

Ladegerät benötigt

Um das INIU MagPro zu nutzen, benötigst du ein USB-C Netzteil mit 20W oder mehr.

 

Bis zu 15W mit dem iPhone!

Prinzipiell können die neueren iPhones kabellos mit bis zu 15W laden. Dies allerdings nur am originalen Apple MagSafe Ladegerät!

Mit universellen kabellosen Ladegeräten erreicht das iPhone maximal 7,5W. Dies ist eine wichtige Einschränkung.

Spannenderweise erreicht das INIU MagPro in Kombination mit dem iPhone 15 Pro Max bis zu 19,x W aus dem Netzteil.

Entsprechend werden hier +- 15W im iPhone laden!

Dies ist das erste 3. Anbieter Ladegerät, das ich bisher gesehen habe, das dies schafft. Effektiv dauert so eine 0% auf 100% Ladung +- 1:55h.

An einem Universellen Ladegerät musst du mit ca. 2:30h bis 2:45h rechnen.

 

Fazit

Das INIU MagPro ist super spannend, vor allem aufgrund der hohen Leistung in Kombination mit dem iPhone!

Dies ist das erste 3. Anbieter kabellose Ladegerät bei welchem ich wirklich das volle 15W Ladetempo in Kombination mit dem iPhone beobachten konnte.

Dabei macht der verbaute Lüfter auch einen guten Job, das Ladepad und somit das iPhone zu kühlen, was potenziell die Haltbarkeit des Akkus verbessert. Der Lüfter ist nicht übermäßig laut, sollte er dich aber stören, kannst du ihn ausschalten.

Dabei ist das flexible Design, wo du wählen kannst ob du dein Smartphone stehend oder liegend laden willst super.

Kurzum, dies ist das beste 3. Anbieter kabellose Ladegerät fürs iPhone das ich bisher in den Fingern hatte!

Kühl, sparsam und ausreichend schnell? KIOXIA EXCERIA PLUS G3 im Test

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Wenn du nach einer guten und günstigen SSD eines vertrauenswürdigen Herstellers suchst, wirst du vielleicht über die KIOXIA EXCERIA (PLUS) Modelle stolpern.

Das neuste Modell der EXCERIA Plus Serie ist die “G3”. Diese ist mit bis zu 5000 MB/s flott unterwegs, aber ist sicherlich auch keine High End SSD, was sich aber auch im Preis widerspiegelt.

Wollen wir uns diese dennoch einmal im Test ansehen! Wie gut ist die SSD? Wie hoch ist die konstante Leistung? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an KIOXIA für das Zurverfügungstellen der EXCERIA PLUS G3 für diesen Test.

 

KIOXIA EXCERIA PLUS G3 im Test

Die EXCERIA PLUS G3 ist eine ganze klassische 2280 M.2 NVME SSD. Dies setzt auch auf ein vergleichsweise einfaches Design.

So haben wir einen durchaus hochwertigen Aufkleber und ein blau/türkises PCB.

Ein Kühlkörper oder Ähnliches liegt nicht im Lieferumfang.

 

Einseitig bestückt

Erfreulicherweise ist die KIOXIA EXCERIA PLUS G3 in der 2TB Version (und vermutlich in allen Versionen) nur einseitig bestückt, was die Kompatibilität mit Notebooks verbessert.

 

Technik der KIOXIA EXCERIA PLUS G3

Die EXCERIA PLUS G3 setzt als eine der wenigen und ersten SSDs auf den neuen BiCS6 NAND von KIOXIA. BiCS6 setzt 162 Layer (verglichen mit BiCS5 welcher nur 112 Layer besitzt) und hat verglichen mit BiCS5 eine verdoppelte Schnittstellengeschwindigkeit.

Ebenfalls erfreulicherweise nutzt die SSD ebenfalls den theoretisch schnelleren TLC NAND.

Als Controller kommt der Phison E21 zum Einsatz. Der Phison E21 ist ein einfacher und sparsamer Controller, mehr zu diesem hier: https://www.computerbase.de/2021-01/phison-ssd-controller-ps5021-e21t-ps5013-e13t/

Über einen DRAM-Cache verfügt die SSD nicht.

Auf Seiten der Datenrate verspricht KIOXIA:

  • 5000 MB/s lesend
  • 3900 MB/s schreibend

Damit können wir sehen, dass die SSD auf PCIe 4.0 als Schnittstelle setzt. 5000 MB/s ist auch die maximale Leistung des Phison E21 Controllers.

 

Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für folgende Benchmarks zum Einsatz

  • AMD Ryzen 5 7600X
  • ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
  • 16GB RAM
  • Windows 11 Pro 22H2

 

Benchmarks der EXCERIA PLUS G3 (CrystalDiskMark, AS SSD, Anvil’s Storage Utilities)

Beginnen wir den Test mit CrystalDiskMark. CrystalDiskMark ist der derzeit beste Test, um die maximale Leistung einer SSD zu testen.

CrystalDiskMark ist hier nicht immer ganz alltagsnah, aber es ist der beste Test um die SSD voll auszureizen.

EXCERIA PLUS G3 CrystalDiskMark
EXCERIA PLUS G3 CrystalDiskMark

KIOXIA verspricht bei der EXCERIA PLUS G3 5000 MB/s lesend und 3900 MB/s schreibend. Diese Werte konnten in meinem Test auch erreicht werden!

So schaffte die SSD 5064 MB/s lesend und 3967 MB/s schreibend. Damit ist die SSD ein Stück schneller als beworben.

Allerdings verglichen mit vielen anderen SSDs ist die EXCERIA PLUS G3 dennoch eher auf der etwas langsameren Seite.

Wobei diese sicherlich am ehesten mit einer SSD wie der WD SN580 vergleichbar ist, welchen Vergleich die SSD auch hier gewinnt.

Etwas versteckt bietet CrystalDiskMark die Möglichkeit, die IOPS und die Zugriffszeit von SSDs zu messen. Dies ist beides nicht die genaueste oder beste Messung, schauen wir uns aber dennoch auch hier einmal die Ergebnisse an.

Hier scheinen die Ergebnisse aber durchaus stimmig zu sein. Die SSD plaziert sich in beiden Tests im unteren Mittelfeld.

Machen wir mit AS SSD weiter. Dieser Test ist nicht unbedingt auf moderne SSDs gut optimiert, aber kann dennoch ein paar interessante Werte liefern, auch wenn ich nicht zu viel in diese hinein interpretieren würde.

Allerdings in diesem Fall passen die Werte von AS SSD gut zu den anderen Benchmarks. So platziert sich die EXCERIA PLUS G3 knapp über der WD SN580.

Anvil’s Storage Utilities ist an sich sehr gut für moderne SSDs optimiert. Hier schneidet die EXCERIA PLUS G3 etwas schlechter ab als beispielsweise die WD SN580, welche ansonsten hinter der KIOXIA lag.

 

PC Mark

Der PC-Mark-Test zielt mit seinem Speicher-Benchmark darauf ab, alltägliche Anwendungen wie Büroanwendungen und Spiele zu simulieren.

Es stehen dreit Testoptionen zur Verfügung: die „Quick“-Variant, “Data” und die „volle“ Version. Die „volle“ Version nutzt größere Dateigrößen, was dazu führt, dass SSDs mit langsamer Schreibgeschwindigkeit oder aggressiven Schreibcaches schlechter abschneiden.

PC Mark scheint die EXCERIA PLUS G3 sehr zu mögen! So schneidet hier die SSD gerade im Data Drive und Quick Test sehr gut ab! Hier kann diese sogar klar Modelle schlagen welche eigentlich besser sein sollten.

Im Full System Drive Benchmark bleiben die Ergebnisse weiterhin sehr gut, aber hier ordnet sich die SSD etwas mehr erwartungsgemäß ein.

Wichtig, da mir die Werte hier ursprünglich etwas zu gut vorkommen, habe ich die Tests wiederholt und auch stichprobenartig die anderen SSDs erneut getestet. Die Werte passten auch bei der Überprüfung.

 

3D Mark SSD Test

3D Mark hingegen spezialisiert sich auf die Messung von Spieleladenzeiten. Diese werden dabei intern richtig “simuliert” und es gibt nicht einfach nur eine theoretische Messung.

Folgendes testet der 3D Mark SSD Test:

  • Loading Battlefield™ V from launch to the main menu.
  • Loading Call of Duty®: Black Ops 4 from launch to the main menu.
  • Loading Overwatch® from launch to the main menu.
  • Recording a 1080p gameplay video at 60 FPS with OBS (Open Broadcaster Software) while playing Overwatch®.
  • Installing The Outer Worlds® from the Epic Games Launcher.
  • Saving game progress in The Outer Worlds®.
  • Copying the Steam folder for Counter-Strike®: Global Offensive from an external SSD to the system drive.

Hier sehen wir wieder ein Ergebnis das mit den theoretischen Benchmarks gleichauf ist. Die EXCERIA PLUS G3 setzt sich +- gleichauf mit der WD SN580 im unteren Mittelfeld.

 

Praxis-Test

Kopieren wir zum Schluss noch zwei große Archive auf die SSD, welche wir anschließend von dieser entpacken. Dieser Benchmark ist auch repräsentativ für beispielsweise das Installieren von Spielen und Programmen.

  • Datei-Paket A – Installation von Tiny Tinas Wonderland ca. 52GB
  • Datei-Paket B – Installation von Tiny Tinas Wonderland, Total War Warhammer 3 und GW2 ca. 231 GB

Auch in den Praxis Tests platziert sich die EXCERIA PLUS G3 +- gleich auf mit der WD SN580 SSD im Mittelfeld der bisher getesteten SSDs.

Tendenziell schneidet sie aber beim Test mit der größeren Datenmenge besser ab.

 

SLC Cache?

Nahezu alle gegenwärtigen SSDs verfügen über einen sogenannten SLC-Cache. Selbst der fortschrittlichste NAND kann in der Regel nicht mit Datenraten von 6000 MB/s beschrieben werden. Um dieses Problem zu umgehen, verwenden SSDs einen Trick.

Die EXCERIA PLUS G3 nutzt beispielsweise TLC NAND. TLC NAND ermöglicht das Schreiben von bis zu 3 Bits pro Zelle. Allerdings wird der Schreibvorgang komplexer, je mehr Bits pro Zelle geschrieben werden. Daher ist das Schreiben von QLC NAND im Vergleich langsamer.

Aber was passiert, wenn wir nur ein Bit pro Zelle schreiben? Dies beschleunigt den Schreibvorgang erheblich! Auf diese Weise erreichen moderne SSDs hohe Schreibraten, indem nur ein Teil des TLC/QLC NANDs mit einem Bit beschrieben wird.

Allerdings ist dieser Cache nicht unbegrenzt groß, und nach dem Cache können die Datenraten teilweise extrem sinken. QLC SSDs erreichen nach dem Cache oft nur noch etwa 100 MB/s, während einfache TLC SSDs normalerweise etwa 300-400 MB/s erreichen.

Für diesen Test schreibe ich die SSDs einmal komplett voll und protokolliere dabei die Geschwindigkeit mit H2Testw. H2Testw schöpft nicht das volle Tempo aus, bietet jedoch im Vergleich zu anderen SSDs eine korrekte Rangliste und realistische „Alltagsgeschwindigkeiten“.

Oh! Die KIOXIA EXCERIA PLUS G3 brauchte über 1:21 h um komplett vollgeschrieben zu werden. Damit ist die SSD fast schon etwas überraschend langsam.

Wir können sehen, dass die Schreibrate der SSD zweimal sinkt. Zunächst haben wir die volle Datenrate die H2TestW erreichen kann.

Nach ca. 500 GB geschriebenen Daten sinkt die Datenrate auf rund 500 MB/s.

Nach ca. 1200 GB geschriebenen Daten sinkt die Datenrate noch einmal auf 215-250 MB/s.

Dies ist relativ wenig für eine SSD die TLC NAND nutzt!

 

Hitzeentwicklung

Ein Pluspunkt bei der KIOXIA EXCERIA PLUS G3 ist die Hitzeentwicklung. So wird die SSD bei konstanter Last natürlich auch heiß und ein Kühlkörper ist klar zu empfehlen.

Allerdings in meinem Test war ein Kühlkörper nicht nötig! So erreichte die SSD bei konstanter Last ohne Kühlkörper, ohne direkten Airflow in einem offenen Testaufbau maximal +- 78 Grad.

Dies ist nicht wenig, aber die SSD drosselte sich in einem erweiterten CrystalDiskMark Benchmark nicht herunter.

Dies ist nicht selbstverständlich und sieht bei den meisten modernen SSDs anders aus.

 

Stromverbrauch

Die Ermittlung des Stromverbrauchs von M.2 SSDs stellt eine Herausforderung dar. Um dies zu bewerkstelligen, wende ich eine besondere Methode an: Ich verbaue die SSDs in ein externen NVME SSD Gehäuse mit USB-C 3.1 und messe den Gesamtstromverbrauch dieses Gehäuses, der auch den Verbrauch der SSD einschließt. Eine exakte Messung ist zwar aufgrund der Limitierung der SSD-Leistung auf 1000 MB/s nicht möglich, aber die Ergebnisse bieten dennoch einen Überblick über den Energiebedarf verschiedener SSDs. Es empfiehlt sich daher, weniger auf absolute Werte zu fokussieren, sondern eher einen Vergleich zwischen verschiedenen Modellen anzustellen, um einzuschätzen, ob eine SSD tendenziell mehr oder weniger Energie benötigt.

Für den Einsatz in einem Desktop-Computer spielt dieser Test kaum eine Rolle, da eine Abweichung von etwa +- 1 Watt kaum Auswirkungen auf die Stromrechnung hat. Doch in einem Ultrabook kann eine Differenz von nur +- 1 Watt die Akkulaufzeit um fast eine Stunde beeinflussen.

Sehr gut! Die KIOXIA EXCERIA PLUS G3 scheint eine sehr sparsame SSD zu sein, zu mindestens bei meiner zugegeben groben Testmethode.

Hier war die G3 sogar genau genommen eine der sparsamsten SSDs die ich bisher in den Fingern hatte, was auch zur vergleichsweise geringen Hitzeentwicklung passt.

Im Folgenden habe ich zusätzlich die Leistungsaufnahme bei einem durchlauf CrystalDiskMark mitgeschrieben.

Auch hier sehen die Werte sehr gut aus!

 

Fazit

Die KIOXIA EXCERIA PLUS G3 ist ohne Frage nicht die schnellste SSD derzeit auf dem Markt, aber dennoch für sehr viele Nutzer interessant!

Warum? Die EXCERIA PLUS G3 ist eine vergleichsweise kühle und sparsame SSD, welche aber dennoch gerade lesend eine gute Leistung bietet. Damit ist diese für Notebooks interessant, gerade dann, wenn du hier nicht nach dem absoluten Maximum nach Leistung suchst.

Dabei ist die Leistung der EXCERIA PLUS G3 prinzipiell auch alles andere als schlecht. Diese übertrifft hier meist die WD SN580, welche ich durchaus als direkten Konkurrenten betrachten würde.

Lediglich die Leistung nach dem SLC Cache ist schwach. Kopierst du auf einmal große Datenmengen, ist die EXCERIA PLUS G3 nicht gut. Diese ist also weniger als Import SSD für Medien oder Ähnliches geeignet.

Allerdings als zusätzliche Programm oder Spiele SSD, sehe ich gerade in Notebooks absolut einen Platz für diese. Ebenso in einfacheren oder “Akkulaufzeit” orientierten Systemen.

3D Drucken macht mir so wieder Spaß! Creality Ender-3 V3 KE im Test

3D Drucker sind etwas extrem Spannendes, können aber auch frustrierend sein! Gerade die günstigeren Modelle funktionieren an sich gut, können aber auch mal zickig sein… Auch Dinge wie die Kalibrierung, das Ausrichten der Druckplattform sind nervig!

Der Creality Ender-3 V3 KE, um welchen es sich in diesem Test drehen soll, ist der erste günstige 3D Drucker den ich bisher in den Fingern hatte, bei dem alles passt und der auch wirklich Spaß macht zu nutzen!

In diesem Test erfährst du, warum ich den Creality Ender-3 V3 KE so sehr mag und dieser mir wieder die Freude am 3D Drucken gebracht hat.

 

Etwas unübersichtliches Line Up

Creality bietet unter dem Ender 3 Branding dutzende 3D Drucker an! V1-V3, diese dann in Neo und Pro Versionen, in Max Versionen usw.

Hier im Test haben wir den Creality Ender-3 V3 KE. Achte auch wirklich auf die “KE” Endung, ein Modell ohne diese ist “was anderes”.

 

Creality Ender-3 V3 KE im Test

Der Creality Ender-3 V3 KE ist, was den Aufbau und das Design betrifft, ein absolut klassischer 3D Drucker.

Dieser setzt auf drei Motoren (+ extruder) und einen offenen Aufbau.

Im Gegensatz zu vielen super günstigen Modellen kommt dieser aber schon fast komplett fertig aufgebaut zu Dir. Du musst lediglich ein paar Kabel verbinden und Z-Achse montieren. Diese wird einfach mit 6 Schrauben befestigt, ein passender Inbusschlüssel liegt bei.

Fertig zusammengebaut wirkt der Ender-3 V3 KE erfreulich stabil und generell gut gebaut.

So sind auch Dinge wie das Netzteil komplett geschlossen, die Kabel textilummantelt und auch die Halterung für die Filament Rolle ist platzsparend auf der Oberseite angebracht.

Gesteuert wird der Ender-3 V3 KE über eine Displayeinheit, welche auch direkt über zwei USB Ports für USB Sticks verfügt. Du musst also nicht umständlich mit microSD Karten auf der Rückseite des Druckers arbeiten, wie ich das bei meinen älteren Modellen so erlebt habe.

 

Die Steuerung

Gesteuert wird der Ender-3 V3 KE über einen Touchscreen an der Seite des Druckers. Dieser ist relativ groß und die Benutzeroberfläche ist gelungen!

So lassen sich Projekte lokal auf dem Drucker speichern, wie aber auch via WLAN auf diesen übertragen oder über einen USB-Stick einspielen.

Dort siehst du eine Vorschau des Projekts, inklusive Laufzeiten usw. Zudem kannst du natürlich Parameter und „Wartungs-Einstellungen“ anpassen.

 

Eigene Software

Die meisten günstigen 3D Drucker nutzen die Cura Software zum verarbeiten deiner Projekte. Der Ender-3 V3 KE nutzt allerdings die Creality eigene Software, Creality Print.

Dieses funktioniert via Cura. Du lädst deine zu druckenden Projekte in die Software, wählst aus in welcher Qualität, Saitenstärke usw. diese gedruckt werden und kannst diese dann für den Drucker vorbereitet auf einen USB Stick exportieren.

Die Software erlaubt es dir auch dich via WLAN mit deinem Drucker zu verbinden! Dann ist ein hin und her kopieren via USB Stick nicht mehr nötig.

In der Software ist zudem auch ein kleiner “Store” für Projekte intigriert. Du kannst hier direkt einige 3D Modelle auswählen und direkt drucken.

Ich fand die Creality Print Anwendungen erstaunlich gut!

 

Auto Nivellierung

Der Creality Ender-3 V3 KE unterstützt Auto Nivellierung! Dies ist ein Feature, ohne das ich keinen 3D Drucker mehr kaufen würde.

Auf Wunsch kann der Ender-3 V3 KE vor jedem Druck den Abstand des Druckbeds an verschiedenen Punkten messen und automatisch den Druck entsprechend anpassen. Hierfür besitzt dieser einen kleinen Fühler, der aufgeklappt wird. Dies hat bei mir auch absolut tadellos funktioniert.

 

Mittlere Druckgröße

Der Creality Ender-3 V3 KE kann Projekte mit einer Größe von bis zu 220 x 220 x 240 mm drucken.

Dies ist eine gute mittlere Größe. Die meisten Modelle auf dem Markt bieten diese maximale Druckgröße.

 

Hohe Druckgeschwindigkeit mit bis zu 500 mm/s

Der Creality Ender-3 V3 KE kann mit bis zu 500 mm/s Geschwindigkeit drucken, was recht hoch ist! Damit gehört dieser schon zu den schnelleren Modellen, gerade in dieser Preisklasse. Hinzu kommt eine Beschleunigung von bis zu 8000 mm/s!

Allerdings empfiehlt Creality eine Geschwindigkeit von rund 300 mm/s, was immer noch sehr flott ist!

Damit ist die “KE” Version auch ein gutes Stück flotter als die “SE” Version.

Ich habe alle Projekte mit 300 mm/s gedruckt, was 0 Probleme gemacht hat.

 

Wie gut funktioniert der Creality Ender-3 V3 KE in der Praxis?

Ich habe bisher den Alfawise U30 genutzt. Dies ist ein sehr günstiger 3D Drucker, welcher aber für meine kleineren Projekte, irgendwelche Halter usw., ausgereicht hat.

Allerdings war der Drucker teils etwas nervig zu nutzen, vor allem das manuelle Ausrichten des Druckbetts war einfach nervig. Auch die Druckgeschwindigkeit war mit um die 100 mm/s eher dürftig.

Der Creality Ender-3 V3 KE macht hier viel mehr Spaß! Einfach das Druckprojekt heraussuchen, in Creality Print laden, wahlweise via USB Stick oder WLAN auf den Drucker übertragen und los gehts!

Der Drucker braucht zwar für die Kalibrierung vor jedem Druck ein paar Minuten, aber dies fällt beim 3D Drucken praktisch nicht ins Gewicht. Anschließend legt der Drucker von alleine los und druckt das gewünschte Projekt.

Ich musste auch nichts nachjustieren, irgendwelche Bänder nachziehen oder Ähnliches. Nach der Grundmontage arbeitete der Creality Ender-3 V3 KE bei mir sofort problemlos.

Dies auch relativ leise! Ich würde nicht empfehlen diesen im gleichen Raum stehen zu haben, er ist auf jeden Fall klar hörbar, gerade bei schnellen Bewegungen, aber er ist für einen “offenen” 3D Drucker auch alles andere als zu laut. Er ist klar leiser als der Alfawise U30.

Probleme mit dem Verstopfen, Klemmen oder Ähnlichem hatte ich 0! Klar, ich habe bisher erst knapp über 1 Kg “verdruckt”, aber in dieser Zeit hatte der Drucker bei mir 0 Probleme gemacht. Ganz im Gegenteil, selbst Kleinigkeiten, beispielsweise wie gut sich Projekte am Ende vom Druckbett ablösen lassen, sind positiv hervorgestochen.

 

Druckqualität

Die Druckqualität des Creality Ender-3 V3 KE schwankt zwischen gut und sehr gut! Glatte Flächen sehen merkbar besser aus als bei meinem alten Alfawise U30, feine Details werden gut gedruckt, und gerade die ersten Schichten werden dank Auto Nivellierung sehr “sauber”.

Links KOKONI EC2, rechts Creality Ender-3 V3 KE

Überhänge können etwas durchhängen, wenn nicht sauber unterstützt, aber dies ist weitestgehend normal für solche 3D Drucker.

Kurzum, der Creality Ender-3 V3 KE produziert aus meiner Sicht sehr saubere und gute Ergebnisse.

 

Fazit

Der Creality Ender-3 V3 KE hat mir offen gesagt wieder etwas Freude am 3D Drucken gebracht. Warum?

Ganz einfach gesagt, der Ender-3 V3 KE funktioniert einfach gut und unproblematisch!

Der Aufbau ist super schnell gemacht und ich musste auch nichts nachjustieren. Dank Auto Nivellierung und Kalibrierung musst du auch nichts vor den Druckvorgängen manuell anpassen.

Du musst nichtmal Druckprojekte via USB Stick oder Speicherkarte auf den Drucker übertragen. Dank integriertem WLAN lassen sich Projekte einfach per Netzwerk an den Drucker senden.

Dabei machte die Creality Print Anwendung bei mir einen wirklich guten Job. Nicht nur als Slicer, sondern auch bei der Überwachung des Drucks und sogar beim Finden von Projekten zum Drucken.

Die Druckgeschwindigkeit ist mit 300 mm/s hoch und die Druckqualität überdurchschnittlich.

Kurzum, ich bin mit dem Creality Ender-3 V3 KE sehr zufrieden! Für rund 300€ bekommst du einen sehr komfortablen und problemlosen 3D Drucker, der einfach Spaß macht!

INIU AI-624 65W USB C Ladegerät im Test, ideal für Samsung dank großer PPS Stufe!

INIU bietet mit dem AI-624 ein neues Dual Port 65W USB C Ladegerät an. Dieses sieht auf den ersten Blick gut, aber auch nicht spektakulär aus.

Warum finde ich dieses dann doch spannend genug um es gekauft zu haben? Zum einen ist der Preis wie bei INIU üblich sehr attraktiv.

Zum anderen bietet das INIU AI-624 65W USB C Ladegerät eine sehr große PPS Stufe und kann somit beispielsweise das Samsung Galaxy S24 Ultra mit dem vollen Tempo laden.

Wollen wir uns also einmal das INIU AI-624 im Test ansehen!

 

INIU AI-624 65W USB C Ladegerät im Test

Das ist zunächst ein recht klassisches Dual-Port USB C Ladegerät. So haben wir hier das übliche Steckdosen-Adapter Design und ein schwarzes Gehäuse.

Dieses misst 30,6 x 53,4 x 52 mm und bringt 125g auf die Waage, was für ein Ladegerät mit 2 Ports und 65W durchaus kompakt ist. Allerdings gibt es auch noch Modelle die noch ein Stück kleiner sind in dieser Klasse.

Was die Verarbeitungsqualität betrifft, gibt es nichts zu bemängeln.

 

Anschlüsse des INIU AI-624

Das INIU AI-624 besitzt zwei USB C Ports.

  • USB C 1 / 2 – USB Power Delivery 65W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A

Beide USB C Ports des Ladegerätes bieten 65W Leistung nach dem USB Power Delivery Standard. Damit ist dieses prinzipiell Leistungsstark genug für Smartphones wie auch Notebooks.

 

Maximal 65W

Das INIU AI-624 bietet eine maximale Leistung 65W. Entsprechend kannst du nicht beide USB C Ports gleichzeitig voll nutzen.

Nutzt du beide Ports gleichzeitig werden diese auf 45W + 20W gedrosselt. Eine gute Verteilung welche das schnelle Laden eines iPads und iPhones oder allgemein Smartphone und Tablet gut erlaubt.

 

Mit großer PPS Stufe, Ideal fürs S24 Ultra!

Eine große Besonderheit des INIU AI-624 ist die PPS Stufe:

  • 3,3V bis 11V bei bis zu 5A

Für ein 65W Ladegerät ist dies eine fantastische PPS Stufe! Die meisten 65W Ladegeräte bieten maximal eine “bis 3A” Stufe.

Die 5A Stufe ist aber wichtig um beispielsweise das S24 Ultra mit den vollen 45W zu laden.

PPS steht für Programmable Power Supply, was auf Deutsch „Programmierbares Netzteil“ bedeutet. Im herkömmlichen USB Power Delivery werden mehrere Spannungsstufen für Smartphones angeboten, in der Regel 5V, 9V, 15V und 20V. Das Gerät wählt eine dieser Stufen aus, um aufgeladen zu werden. PPS ermöglicht es dem Smartphone jedoch, innerhalb eines bestimmten Bereichs, zum Beispiel 3,3-11V, frei eine Spannung auszuwählen. Wenn das Smartphone beispielsweise entscheidet, dass es ideal wäre, mit 6,5V aufgeladen zu werden, kann ein PPS-Ladegerät diese Spannung bereitstellen.

Einige Smartphones, wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23/S24 Serie, erfordern PPS, um die maximale Ladegeschwindigkeit zu erreichen. Ein S24 Ultra kann beispielsweise an einem herkömmlichen USB PD-Ladegerät mit maximal 14W aufgeladen werden, während es an einem PPS-Ladegerät mit 45W laden kann. Wenn Dein Smartphone PPS nicht unterstützt, wird diese Funktion einfach ignoriert, und das Ladegerät wird wie ein normales USB PD-Ladegerät behandelt.

 

Belastungstest

Wie üblich habe ich das INIU AI-624 einem Belastungstest unterzogen in welchem ich das Ladegerät rund 6 Stunden lang zu 100% belastet habe.

Erfreulicherweise hat das Ladegerät dies ohne Probleme überstanden.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist bei USB PD Ladegeräten nicht mehr ganz so wichtig, wie es bei klassischen USB A Ladegeräten noch der Fall war. So verändert diese nicht groß die Ladegeschwindigkeit.

Dennoch muss diese natürlich innerhalb gewisser Grenzwerte bleiben und sollte im Optimalfall nicht zu sehr schwanken.

Die Spannungsstabilität des INIU AI-624 sieht gut aus! Gerade auf der 20V Stufe ist diese sogar ziemlich perfekt.

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks ++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Dank der Leistung von bis zu 65W nach dem USB Power Delivery Standard ist das Ladegerät durchaus auch für größere Geräte geeignet. Beispielsweise ist das Ladegerät gut geeignet für die Dell XPS 13 oder MacBook Pros 13 Modelle, wie auch für die iPads Pro, Steam Deck usw.

Auch fürs iPhone und die Google Pixel Modelle ist das Ladegerät perfekt! Dank der großen PPS Range gilt dies sogar für das S24 Ultra, welches mit den vollen 45W geladen werden kann.

 

Effizienz unter Last

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz des INIU AI-624 65W USB C Ladegerät zu sprechen. Hierbei vergleiche ich die Energie die das Ladegerät aufnimmt mit der Energie die es abgibt.

Die Effizienz lag bei mir zwischen 79,2% und 91,6%. Dies sind gute Werte! Gerade die maximalen 91,6% sind stark.

Verglichen mit anderen Ladegeräten sehen wir, dass das INIU AI-624 ziemlich in der Mitte liegt bzw. bei der Maximalen Effizienz sogar mit an der Spitze.

 

Fazit

Das INIU AI-624 65W USB C Ladegerät* ist super! Wir haben hier zwar abseits der großen PPS Stufe kein absolut besonderes Ladegerät vor uns, aber das was wir haben ist gut umgesetzt!

So haben wir 2x 65W USB Power Delivery Ports, welche bei gleichzeitiger Nutzung 45W + 20W liefern können. Super!

Das außergewöhnliche hier ist die PPS Stufe, welche 3,3-11V bei bis zu 5A umfasst und somit beispielsweise das Samsung Galaxy S24 Ultra mit dem vollen Tempo laden kann! Dies ist eine Besonderheit für ein Ladegerät dieser Klasse.

Hierdurch ist das INIU AI-624 nicht nur für Apple und Google Geräte super geeignet, sondern auch für das Samsung Ökosystem.

Auch abseits davon sieht das Ladegerät gut aus. Wir haben eine Effizienz im Bereich von 79,2% bis 91,6% und eine gute Spannungsstabilität. Hinzu kommt der überstandene Belastungstest.

INIU 65W USB C Ladegerät, 2Ports USB C Netzteil Steack Adapter GaN II...

  • 2x USB C Ports mit 65W
  • Sehr große PPS Stufe (bis 5A)
  • Gute maximale Effizienz mit bis zu 91,6%
  • Bei gleichzeitiger Nutzung Drosselung auf 45W + 20W

Kurzum, bekommst du das Ladegerät zu einem guten Preis, was bei INIU gerade mit Gutscheinen praktisch immer der Fall ist, ist dieses ein super Deal.

Ubiquiti UniFi 7 Pro im Test dank WLAN 7 und 2,5 Gbit Uplink schneller als der 6 Pro?

Der WLAN 7 Standard ist noch sehr neu aber Ubiquiti hat bereits seinen ersten WLAN Access Point mit WLAN 7 auf den Markt gebracht.

Der UniFi 7 Pro bietet dabei auf dem Papier eine gewaltige Leistung! So soll dieser über alle Bänder hinweg eine Leistung von satten 6,7 Gbit bieten. Zudem haben wir einen 2,5 Gbit LAN Uplink.

Klingt doch sehr spannend, zumal der UniFi 7 Pro mit rund 200€ auch recht bezahlbar ist. Wollen wir uns den Access Point einmal in einem kleinen Test ansehen!

 

Ubiquiti UniFi 7 Pro im Test

Der UniFi 7 Pro setzt auf das bekannte runde Ubiquiti Design. Der Access Point ist dabei aus einem matt weißen Kunststoff gefertigt und besitzt eine blaue Status-LED in der Mitte.

Hierdurch sieht dieser sehr schön schlicht und schick aus. Design kann Ubiquiti einfach.

Mit im Lieferumfang des UniFi 7 Pro liegt dabei eine umfangreiche Wandhalterung. Ein Netzteil oder PoE Injector liegt nicht bei!

Du benötigst also einen entsprechenden PoE Injector oder Switch.

Auf der Rückseite des UniFi 7 Pro findet sich nämlich nur ein einziger 2,5 Gbit LAN Port.

 

Das UniFi-System

Wenn du als Privatperson jetzt in Versuchung geräts einen UniFi Access Point zu kaufen, überlege es dir gut! Eigentlich ist UniFi kein System für den Heimgebrauch, sondern eher für das geschäftliche/professionelle Umfeld.

Es ist lediglich dank der sehr fairen Preisgestaltung und dem tollen Design und Aufbau auch bei „Hobby-Systemadministratoren“ beliebt geworden.

Um UniFi-Hardware zu verwenden, benötigst du zunächst einen Controller. Ein Controller ist eine Software, die die UniFi-Komponenten verwaltet. Die einzelnen Komponenten verfügen über keine eigene Benutzeroberfläche!

Stattdessen werden sie in den Controller importiert und gemeinsam verwaltet. Dies ist bei großen Installationen mit dutzenden von Access Points, Switches usw. ideal. Dadurch landen auch alle Daten und Statistiken der Geräte in einer Benutzeroberfläche.

Diese Controller-Software sollte jedoch rund um die Uhr laufen, damit Statistiken usw. korrekt angezeigt werden. Ubiquiti bietet hierfür den sogenannten Cloud Key an, eine Art Mini-Computer welcher speziell für diese Aufgabe gedacht ist. Alternativ kannst du UniFi auch auf einem eigenen Server oder einem Raspberry PI installieren. Ohne diese spezielle Software ist UniFi jedoch nicht nutzbar.

 

Software

Die Software des Ubiquiti UniFi 7 Pro sieht genauso aus wie bei allen anderen UniFi-Geräten, was natürlich daran liegt, dass hier dieselbe Controller-Software verwendet wird. Diese Benutzeroberfläche hat sich zwar im Laufe der Jahre etwas gewandelt, aufgrund von Updates, ist aber im Kern die gleiche wie schon bei den UniFi 5 und 6 Geräten.

Um den UniFi 7 Pro zu nutzen musst du diesen einfach nur mit dem Strom/Netzwerk verbinden. Anschließend wird dieser vom Controller erkannt und du kannst diesen „adoptieren“. „Adoptieren“ bedeutet einfach, dass der Access Point automatisch integriert wird.

Danach startet er das Aussenden des WLAN-Netzwerks. Die Einstellungen sind dabei eher überschaubar. Sie können die Sendeleistung, die Frequenz und die Kanalbreite anpassen. Auch Funktionen wie Band Steering usw. können aktiviert oder deaktiviert werden.

Über die UniFi-Software kannst du jederzeit sehen, wie viele Clients mit dem Access Point verbunden sind und wie hoch die Netzauslastung durch sie ist. Auf diese Weise kannst du schnell Clients identifizieren, die dein WLAN „überlasten“. Solche Clients lassen sich über UniFi auch drosseln.

Weitere Funktionen wie Gastnetzwerke usw. lassen sich ebenfalls erstellen. Für ein professionelles System habe ich jedoch teilweise das Gefühl, dass dieser Bereich bei UniFi nicht ganz so gut ausgebaut ist. Meraki Go von Cisco bietet hier einige zusätzliche Statistiken und Optionen.

Im Generellen zeichnet sich die Benutzeroberfläche aber vor allem durch das übersichtliche und schicke Design aus! Dies ist eine der besten und klarsten Benutzeroberflächen die du bei einem Netzwerk-Produkt finden kannst.

 

2,5 Gbit Uplink mit PoE

Eine Besonderheit des UniFi 7 Pro ist der 2,5 Gbit LAN Uplink. Dies kann die Verbindung zu lokalen NAS / Speichersystemen massiv beschleunigen.

Allerdings muss der Access Point über diesen 2,5 Gbit LAN Port auch mit Strom versorgt werden, PoE ist hier das Stichwort.

Der PoE Injector hat bei mir Problemlos mit dem UniFi 7 Pro und 2,5 Gbit LAN funktioniert

Allerdings werden die wenigsten von uns schon einen 2,5 Gbit LAN Switch mit PoE haben. Erfreulicherweise funktioniert aber folgender PoE Injector bei mir auch mit 2,5 Gbit LAN an einem entsprechenden Switch.

https://geizhals.de/ubiquiti-desktop-gigabit-poe-injektor-u-poe-at-a2625809.html?ccpid=techtest-netzwerk&cs_id=2059536501

Einfach deinen normalen 0815 2,5 Gbit Switch nutzen und diesen Adapter dazwischen schalten. Das hat bei mir ohne Probleme funktioniert.

 

 

Leistung und technische Daten

Der UniFi 7 Pro setzt als erster Ubiquiti AccesPoint auf den WLAN 7 Standard. Prinzipiell ist der UniFi 7 Pro aber noch ein recht zurückhaltender WLAN 7 AccessPoint. So bietet dieser “nur”:

  • 2,4 GHz – 688 Mbit
  • 5 GHz – 2882 Mbit
  • 6 GHz – 5765 Mbit

Dies sind sehr gute Werte, aber auch nicht viel größer als bei WLAN 6E Modellen. So haben wir hier bis zu 5765 Mbit auf dem 6 GHz Band, was beachtlich ist, aber das 5 GHz Band fällt mit 2882 Mbit vergleichsweise schwach aus. So bietet hier selbst der UniFi 6 Pro mehr Leistung.

Auch Modelle wie der TP-Link Deco BE85 sind völlig andere Kaliber mit bis zu 11520 Mbit auf dem 6 GHz Band.

So ist der UniFi 7 Pro ein “2×2” WLAN AccessPoint. Dieser verfügt intern für jedes Band über zwei Antennen und kann zwei parallele Datenströme bereitstellen.

Wir haben aber auf dem 5 GHz Band eine Kanalbreite von 160 MHz (wichtig auch für WLAN 6) und auf dem 6 GHz Band 320 MHz.

Dennoch geht in der Theorie mit WLAN 7 noch einiges mehr!

Aber der UniFi 7 Pro hat dennoch eine “sinnvolle” Leistung. So bieten die meisten Endgeräte eh nicht mehr als ein 2×2 Design und können von der Mehrleistung beispielsweise eines TP-Link Deco BE85 kaum profitieren.

 

Leistung in der Praxis (gegen den UniFi 6 Pro)

Aber wie sieht die Leistung des UniFi 7 Pro in der Praxis aus? Hierfür habe ich diesen und den UniFi 6 Pro in Kombination mit dem Samsung S24 Ultra (WLAN 7 wird unterstützt) und der Intel AX210 WLAN Karte (WLAN 6E) getestet.

Hierbei habe ich die Leistung zu einem lokalen Server getestet.

Starten wir ganz kurz mit der beeindruckenden Leistung des S24 Ultras welches auf dem 6 GHz Band auf Kurzdistanz 1813 MBit im Download und 1722 Mbit im Upload erreichte.

Ähnlich starke Werte sehen wir auch mit der Intel AX210 auf Kurzdistanz, wo wir 1771 Mbit im Download un 1953 MBit im Upload erreichen.

Aber wie siehts im Vergleich zum UniFi 6 Pro auf dem 5 GHz Band aus? Hier zunächst die Werte auf Kurzdistanz.

Hier sehen wir das der UniFi 7 Pro ein gutes Stück flotter ist als sein Vorgänger. Allerdings dies primär aufgrund des 2,5 Gbit Uplink! Würden wir dem UniFi 7 Pro auf einen 1 Gbit Uplink limitieren, sähen die Werte deutlich ausgeglichener aus.

Aber wie sieht es auf Distanz aus? Hier die Werte für eine mittlere Distanz durch 2 Wände.

Oh und hier sehen wir, dass die Datenraten mit beiden Modellen einbrechen, auf +- das gleiche Level. Auf Distanz scheint der UniFi 7 Pro keinen wirklichen Vorteil zu haben, auch in Kombination mit dem S24 Ultra.

Aber wie sieht es bei der 6 GHz Leistung auf Distanz aus?

Im Allgemeinen sinkt diese natürlich etwas stärker als auf dem 5 GHz Band. Allerdings bleibt die Leistung besser als ich es erwartet hätte.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des UniFi 7 Pro schwankt je nachdem ob du diesen an einem PoE Switch oder mit einem PoE Injector nutzt.

Mit dem offiziellen Ubiquiti und 2,5 Gbit LAN benötigte der Access Point bei mir rund 10,x W.

Zum Vergleich, der UniFi 6 Pro benötigt in der gleichen Situation 7,x W.

Ein gehobener, aber auch kein hoher Verbrauch.

 

Fazit

Der Ubiquiti UniFi 7 Pro ist ein guter, wenn nicht sogar sehr guter, WLAN Access Point. Seine größte Stärke ist allerdings, verglichen mit dem direkten Vorgänger, der 2,5 Gbit Uplink und 6 GHz Band.

So brachte vor allem der 2,5 Gbit Uplink im Test einen deutlichen Vorteil! Im lokalen Netzwerk schaffte dieser bis zu 1813 MBit im Download in Kombination mit dem Samsung S24 Ultra, was beeindruckend ist.

Hier hilft auch das 6 GHz Band, welches leicht schneller war als das 5 GHz Band.

Allerdings auf Distanz gab es keinen nennenswerten Leistungsunterschied zwischen dem UniFi 7 Pro und UniFi 6 Pro. Klar ich hatte nur das Samsung Galaxy S24 Ultra als “WLAN 7” Gerät und das mag mit “richtigen” WLAN 7 Notebooks und Clients nochmal anders aussehen.

Aber derzeit würde ich sagen, dass die größte Stärke des UniFi 7 Pro der 2,5 Gbit Uplink ist. Hast du keine 2,5 Gbit „Infrastruktur“ oder planst diese aufzubauen, bringt er in der Praxis derzeit wenig Vorteile gegenüber dem älteren UniFi 6 Pro.

Allerdings kostet der UniFi 7 Pro auch “nur” 50€ mehr als der UniFi 6 Pro, daher macht es vielleicht Sinn diesen zu kaufen für den neueren WLAN Standard, dem schnelleren Uplink und dem 6 GHz Band.

KOKONI EC2 im Test, super kompakter 3D Drucker für den Schreibtisch

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3D Drucker sind etwas tolles und spannendes! Allerdings sind die meisten 3D Drucker recht groß und laut. Hast du keinen separaten Raum für den Drucker, sind diese eher unpraktisch!

Genau hier kommt nun der KOKONI EC2 ins Spiel. Dieser ist ein “Mini-3D Drucker”, welcher auf besonders kompakte Abmessungen, wie auch leisen und einfachen Betrieb ausgelegt ist.

Allerdings was für Kompromisse müssen wir für diese Feature eingehen? Gibt es überhaupt Kompromisse? Wie gut und unproblematisch druckt der KOKONI EC2?

Versuchen wir dies im Test des KOKONI EC2 herauszufinden!

An dieser Stelle vielen Dank an KOKONI für das Zurverfügungstellen des EC2 für diesen Test!

 

KOKONI EC2 im Test

Das besondere am KOKONI EC2 sind klar die Abmessungen und der Formfaktor! Der 3D Drucker ist komplett in einem Gehäuse untergebracht, welches weitestgehend komplett geschlossen ist.

So misst der 3D Drucker lediglich +- 189 x 302 x 231mm.

Hierdurch kannst du diesen wirklich ohne Probleme auf einen Schreibtisch stellen oder in ein Regal usw.

Es wird auch lediglich eine Steckdose für die Stromverbindung benötigt. Gesteuert wird der EC2 komplett über die App/WLAN.

Am Gerät gibt es nur einen Einschalter und Ausschalter, wie auch eine “WLAN Rest” Taste.

Auf der Front finden wir eine Klappe, welche zum Entnehmen der fertig gedruckten Projekte ist. Das Filament befindet sich auf der Rückseite in einer Art Kassette.

Witzigerweise wird der Innenraum des Druckers, wenn er druckt, beleuchtet.

 

Keine Montage oder Kalibrierung nötig

Die Nutzung des EC2 ist extrem einfach! Du packst ihn aus, verbindest ihn mit dem Strom und Netzwerk und das wars!

Über die App wählst Du ein Projekt und der Drucker beginnt mit dem Drucken. Es ist keine Konfiguration, Kalibrierung oder Ähnliches nötig bzw. dies macht der Drucker von alleine.

Hierdurch ist dieser extrem einfach und wartungsarm zu nutzen!

 

Mit Kamera

Spannenderweise befindet sich im Innenraum des Druckers nicht nur eine LED Beleuchtung, sondern auch eine Kamera!

Über die App kannst du in die Kamera reinschauen. Qualitativ ist das Ganze aber eher mäßig, es reicht aber um zu beurteilen, ob ein Projekt glückt.

 

Filament

Kommen wir zu meinem größten Kritikpunkt, das Filament. Die meisten 3D Drucker nutzen einfach Filament-Rollen. 1 Kg PLA kostet hier im Schnitt 20€.

Der KOKONI EC2 hingegen nutzt Filament Kassetten, welche du beim Hersteller nachkaufen musst!

https://www.kokoni3d.com/products/pla-filament-kokoni-ec-series?variant=43661032358126

200g kosten hier rund 12€. Entsprechend ist das Drucken mit dem KOKONI EC2 vergleichsweise teuer.

Im Gegenzug zeigt der Drucker dir aber sehr genau an wie viel % noch in einer Kasette sind und wie viel ein Projekt kostet.

 

Maximale Druckgröße

Der EC2 ist ein mini-3D Drucker. Entsprechend ist die maximale Druckgröße auch stark limitiert.

Du kannst maximal Projekte mit 100 x 100 x 60mm drucken.

 

Steuerung und App

Der KOKONI EC2 wird komplett über die entsprechende Smartphone App gesteuert! Die KOKONI App ist aber ganz ordentlich, gerade für Neulinge.

In der App findest du zunächst eine Art Projekte Store, mit vielen kostenfreien 3D Druck Projekten, welche für den Drucker optimiert sind und sich mit einem “Klick” drucken lassen.

In der App wird auch angezeigt wie lange die Projekte brauchen, wie viel Filament diese benötigen usw.

Ebenso ist es möglich, über die App eigene Projekte zu erstellen. So kannst du Schriftzüge und auch 3D Modelle, die du mit deiner Kamera gescannt hast, selbst erstellen!

3D Projekte von anderen Webseiten und Programmen kannst du ebenso importieren und drucken. Diese müssen über die KOKONI Webseite hochgeladen werden, dann kannst du diese über die App auswählen und ebenso ausdrucken.

Anpassungen wie eine Veränderung/Anpassung der Größe ist problemlos in der App möglich.

 

Druckgeschwindigkeit

Der EC2 druckt mit maximal 100 mm/s. Dies ist ein normales/langsames Tempo für einen 3D Drucker. Dies ist nichts Besonderes.

Allerdings aufgrund der maximalen Druckgröße sind Projekte dennoch recht flott gedruckt. Die meisten “normale” Projekte benötigen +- 1 Stunde.

 

Druckqualität

Die Druckqualität des KOKONI EC2 ist als überzeugend zu bezeichnen. Diese liegt minimal unter dem Creality Ender-3 V3 KE, aber deutlich über dem Alfawise U30.

So werden feine Details gut herausgearbeitet, glatte Flächen sind soweit Ok, wenn auch nicht ganz perfekt glatt.

Links EC2, rechts Creality Ender-3 V3 KE

Aber dennoch ist die Druckqualität mehr als ausreichend, für ein Modell dieser Klasse. Hier musst du dir keine Sorgen machen.

 

Lautstärke

Generell ist der KOKONI EC2 für einen 3D Drucker sehr leise, nach meiner Erfahrung. Allerdings ist dieser gerade bei schnellen Bewegungen dennoch klar hörbar!

Ich würde die Lautstärke mit einem leiseren Tintenstrahldrucker vergleichen.

 

Fazit

Der KOKONI EC2 ist ein spannender 3D Drucker! Dieser ist sicherlich weniger etwas für Enthusiasten, aufgrund der kleinen Druckfläche und den Filament-Kassetten, aber wenn du einen möglichst einfachen, kleinen und unproblematischen Drucker für den Schreibtisch oder das Regal suchst, dann bist du hier richtig!

Die Nutzung ist kinderleicht! Drucker auspacken, mit dem Strom und Smartphone verbinden, fertig! Kein Zusammenbau, Kalibrierung oder Ähnliches notwendig.

Über die KOKONI App kannst du direkt ein Druckprojekt von tausenden kostenfreien wählen und loslegen! Du wählst das Projekt aus und der Drucker macht alles alleine.

Natürlich kannst du auch andere Druckprojekte mit dem EC2 drucken oder sogar selbst erstellen.

Die Druckqualität ist dabei gut und die Geschwindigkeit durchschnittlich. Erfreulicherweise ist der Drucker relativ leise (für einen 3D Drucker) und sehr gut nutzbar.

Was spricht gegen den KOKONI EC2? Wir haben hier einen kleinen 3D Drucker, entsprechend ist die Größe der Druckprojekte stark limitiert. Ebenso musst du Filament-Kassetten vom Hersteller kaufen. Diese sind zwar sehr einfach zu nutzen, aber natürlich ein Stück teurer als normale Filament-Rollen.

Kannst du mit diesen Nachteilen leben und bevorzugst ein Modell das wirklich kinderleicht zu nutzen ist, dann bist du beim EC2 absolut an der richtigen Adresse!

Dreame H12 Dual im Test, 2-in-1 Waschsauger gut gemacht!

So toll Waschsauger auch sind, diese können einen normalen Akkusauger in der Regel nicht vollständig ersetzen. Ein Waschsauger ist immer ein “Zusatz-Produkt”. Aber muss das immer so sein? Tineco hat mit seinem S5 Combo versucht einen Hybriden aus Waschsauger und Staubsauger zu bauen. Für kleinere Wohnungen auch eine super Sache.

Allerdings war der Tineco S5 Combo schon etwas schwächer als ein normaler Wachsauger oder Akkusauger.

Dies will nun Dreame mit dem H12 Dual besser machen! So soll dieser die Leistung eines vollwertigen High End Waschsaugers, wie auch eines guten Stausbsaugers bieten.

Dabei ist der H12 Dual auch bei der Ausstattung in der absoluten High End Klasse angesiedelt, mit automatischer Trocknungsfunktion usw.

Klingt doch erst einmal gut, aber wie sieht es in der Praxis aus? Bietet der Dreame H12 Dual die volle Leistung? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Dreame für das Zurverfügungstellen des H12 Dual für diesen Test.

 

Dreame H12 Dual im Test

Grundsätzlich setzt der H12 Dual auf den typischen Aufbau eines Wachsaugers. So ist dieser auch ein Stiel-Staubsauger. Heißt sämtliche Elektronik, die Akkus, die Tanks usw. sind im Stiel des Saugers untergebracht.

Dieser Stiel sitzt auf einer großen Bodenbürste mit rotierender Walze. Diese Walze wird von oben mit Wasser besprüht.

Dieses Wasser stammt aus einem 900 ml großen Frischwassertank. Das schmutzige Wasser wird dann abgesaugt und landet im gesonderten 700 ml großen Schmutzwassertank.

Die Besonderheit beim Dual ist der „Motor“, welcher sich abnehmen lässt! Dieser lässt sich dann wahlweise auf den “Saugteil” oder den “Wachsaugerteil” setzen.

Wir haben hier ein ähnliches Prinzip wie beim Tineco S5 Combo. Allerdings ist der H12 Dual deutlich größer als der S5 Combo! So bot der S5 Combo eine etwas reduzierte Leistung, verglichen mit normalen Waschsaugern. Der H12 Dual scheint keine Einschränkungen bei der Leistung aufgrund des modularen Designs zu haben.

Dies sehen wir auch beim Akku. So wirbt Dreame mit satten 35 Minuten Laufzeit im Waschsauger Betrieb, was nicht übel ist! Es sollen 6x 4000 mAh Akkuzellen verbaut sein, also haben wir ca. 88,8Wh Akkukapazität.

Gesteuert wird der Waschsauger wie üblich über drei Tasten am Handgriff. Zudem haben wir auf der Oberseite des Motor-Teils ein großes LC Display, welches dir den aktuellen Modus, Akkustand und Leistung anzeigt.

 

Saugmodus

Der Dreame H12 Dual ist ein 2-in-1 Gerät. Du kannst den “Motor” aus dem Waschsauger Modul entnehmen und auf einen gesonderten “Staubsauger-Aufsatz” anbringen.

Hierbei handelt es sich um ein komplett separates Set Zubehör. Dies ist auch ein kleiner Kritikpunkt, denn effektiv nimmt der Dreame H12 Dual damit den Platz zweier Modelle ein.

Wir haben eine Basis-Station in welcher du den Stiel, Schmutzauffangbehälter und diverse Aufsätze findest.

Um vom Waschsauger in den Staubsauger zu wechseln, musst du den Motor am Waschsauger entfernen und auf den Schmutzauffangbehälter setzen. Dies funktioniert recht gut und geht auch recht schnell.

Dann hast du die Auswahl aus drei Aufsätzen: elektrische Bodenbürste, elektrische Polsterbürste und Ecken/Krümel Aufsatz.

Das Wichtigste ist die Bodenbürste. Diese setzt auf eine „Soft Roller“ Bürste. Diese ist in der Theorie für glatte Böden optimal und für Teppiche “OK”.

 

Wie funktioniert ein Waschsauger?

Was ist aber nun ein Waschsauger und wie funktioniert dieser? Ein “richtiger” Wachsauger besitzt zwei Tanks und ist in der Lage gleichzeitig festen Schmutz wie auch Flüssigkeiten und feuchten Schmutz aufzunehmen.

Hierfür besitzen diese in der Regel eine große flauschige Walze in der Front, welche schnell rotiert. Diese Walze wird automatisiert mit frischem Wasser besprüht. Diese erlaubt es der Walze Schmutz zu binden und deinen Boden zu „polieren“. Überschüssiges Wasser, wie auch Schmutz und andere Flüssigkeiten werden durch die Rotation und den Saugmotor abtransportiert und in einen gesonderten Kanal und Behälter befördert.

 

Reinigung bis in die Ecke

Der Dreame H12 Dual hat eine spezielle Aufhängung für seine Bodenwalze. Diese Aufhängung erlaubt eine Reinigung an beiden Seiten bis dicht an die Wand oder an die Möbel.

 

Saugleistung (Waschsauger)

Der Dreame H12 Dual ist klar in die “High End” Klasse bei den Waschsaugern einzuordnen. So bietet dieser eine sehr hohe Putz- bzw. Waschleistung.

Das Schöne an Waschsaugern ist der universelle Einsatz. Du kannst mit diesem normalen Staub, Haare und anderen Alltagsschmutz aufsaugen, wie aber auch “feuchte” Objekte und Flüssigkeiten.

Ebenso sorgt die feuchte Reinigung einfach für strahlendere Böden als das trockene Saugen. Fußabdrücke und auch Schlieren verschwinden so.

Und ja grundsätzlich reinigt der Dreame H12 Dual schlierenfrei auch auf weißen Fliesen. Grundsätzlich sage ich dazu, weil es natürlich etwas vom verwendeten Putzmittel und dem Alterszustand der Walze abhängt.

Dir fällt beim Frühstück ein Marmeladenbrot herunter oder es kippt eine nicht ganz zugedrehte Flasche um. Dies ist mit dem Dreame H12 Dual kein Drama mehr!

In der Regel reicht bei solchen frischen Verschmutzungen ein einmaliges drüberfahren um diese zu 100% zu reinigen.

Gerade bei klebrigen Flüssigkeiten könntest du jetzt vielleicht meinen, dass diese doch nur verteilt werden. Aber nein! Der Dreame H12 Dual macht einen fantastischen Job diese beim erstmaligen Überfahren komplett aufzunehmen und auch die Walze so zu spülen, dass keine klebrige Flüssigkeit übrig bleibt.

Mit folgendem kommt der H12 Dual in der Regel gut klar:

  • Normaler Hausstaub
  • Haare
  • Ausgelaufenen Flüssigkeiten, auch zuckerhaltig wie Cola usw.
  • Marmelade, Nutella usw.
  • Fußabdrücke
  • Schlamm
  • Mischsubstanzen (Nudeln mit Soße usw.)

Normaler Staub wird von der rotierenden Walze einfach aufgenommen und im Wasser gebunden abtransportiert.

Dies macht einen Waschsauger vielleicht auch für Pollenallergiker interessant. Denn Pollen würden ebenso im Wasser gebunden und abtransportiert.

Haare können ein etwas zweischneidiges Schwert sein. Leichte Mengen Haare sind kein Problem, aber wirklich händeweise Haare können sich einfach im Sauger und Auffangbehälter verkleben.

Im Marketingmaterial hatte Dreame ein Bild, wie jemand einen kompletten Teller Nudeln mit Soße, die heruntergefallen waren, aufsaugt. Dies ist etwas übertrieben! In einem kleinen Rahmen ist es aber durchaus möglich auch mal eine Nudel mit Soße oder Ähnliches einzusaugen.

Aber was kann der H12 Dual nicht oder nicht gut?

  • Extrem große Partikel (Einkaufszettel z.B.)
  • “Pures-Fett”
  • Stark eingetrocknete Flecken

Sicherlich ist der worst Case für jeden Waschsauger pures Fett. Leicht fettige Soße ist ok, fällt dir aber eine Flasche Öl oder Mayonnaise um, dann wird es problematisch. Große Mengen Fett verkleben einfach die Walze, was dann nicht so einfach ausgespült werden kann. Daher ist hier etwas Vorsicht geboten.

Ansonsten sind natürlich eingetrocknete Flecken auch so eine Sache. Teils gehts wenn du den Waschsauger etwas auf dem Fleck belässt und dieser hierdurch etwas eingeweicht wird, aber dies hängt stark vom Fleck ab.

Am besten entfernst du Flecke, wenn sie noch frisch sind.

 

Teppich waschen?

Prinzipiell kannst du mit dem Dreame H12 Dual auch auf Teppiche fahren. Allerdings haben wir hier nur eine sehr oberflächliche Reinigung. Frich ausgelaufene Flüssigkeiten kannst du mit dem Waschsauger „ablöschen“ und teils auch gut entfernen (bei flachen Teppichen), aber es ist natürlich keine Tiefenreinigung.

 

Flüssigkeiten aufsaugen?

Ja, du kannst mit dem Dreame H12 Dual ausgelaufene Flüssigkeiten aufsaugen. Er ist natürlich nicht gemacht um bei einer Überschwemmung die Wohnung zu trocknen, aber eine halb ausgelaufene Flasche oder falls ein Tier den Wassernapf umgekippt hat, ist kein Problem.

 

Saugleistung (Staubsauger)

Der Staubsauger bzw. im Staubsauger Modus bewegt der Dreame H12 Dual erfreulich viel Luft! Entsprechend funktionieren gerade der Ecken/Krümel Aufsatz sehr gut!

Auch die Bodenbürste macht einen super Job, auf glatten Böden! Hier hat der Dreame H12 Dual keine Probleme mit Haaren, Krümeln oder normalem Staub. Auch größere Objekte wie kleinere Blätter werden zuverlässig aufgesaugt. Dabei ist die Bodenbürste sehr schön, flexibel und leichtgängig.

Auf glatten Böden würde ich entsprechend die volle Punktzahl geben, viel besser kann hier keiner saugen.

Auf Teppichen sieht es leider etwas anders aus. Die große “flauschige” Walze, die auch im Sauger-Modus genutzt wird, ist sehr gut für glatte Böden und Haare. Allerdings auf Teppichen, kann diese nicht so recht in die Faser greifen. Zudem erzeugt der Dreame H12 Dual kein übermäßig starkes Vakuum, da die Bodenbürste recht offen aufgebaut ist.

Du kannst natürlich dennoch ein paar flache Teppiche oder Läufer gut absaugen. Hast du aber viele Teppiche und vielleicht auch Haustiere mit klebenden Haaren, dann denke ich nicht, dass der Dreame H12 Dual ideal ist.

Für mal einen Teppich mag dieser Ok sein, aber er ist (abseits der Polsterbürste) für glatte Böden optimiert, wo er auch voll überzeugen kann!

 

Umfangreiche Selbstreinigung

Die Selbstreinigungsfunktion bei Waschsaugern ist nichts Neues. So kannst du den Dreame H12 Dual natürlich auch auf seine Station stellen und dieser spült seine Walze automatisch mit Wasser durch.

Hierdurch werden verbliebene Verschmutzungen entfernt und Reste die vielleicht noch in den Kanälen des Saugers hängen geblieben sind, abtransportiert.

Und ja, dies funktioniert! 99% der Reinigungsarbeit übernimmt der Sauger selbst. Ab und an musst du die Walze und vielleicht Haare die in Ritzen hinter der Walze hängen geblieben sind selbst entfernen, aber das ist ungefähr alle 2-4 Wochen die du hier mal manuell eingreifen musst.

Eine Besonderheit beim Dreame H12 Dual ist allerdings die Trocknung. Nach der Selbstreinigung startet der Sauger eine gezielte Trocknung der Walze. Dabei wird diese langsam rotiert und mit warmer Luft getrocknet. Dies soll Gerüchen vorbeugen.

Kleiner Nachteil dieser Funktion, während der Trocknung surrt der Sauger leicht. Sollte dies stören, kannst du die Trocknung jederzeit abbrechen.

 

Fazit

Der Dreame H12 Dual* ist ein sehr interessantes Konzept! Ein “2-In-1” Wasch/Staubsauger mit dem du auch Krümel und Polster saugen kannst.

Dabei hat Dreame dieses Konzept auch weitestgehend ohne Kompromisse umgesetzt. Auch der Tineco S5 Combo setzte auf ein ähnliches Konzept, aber dort war die “Combo” Version aus Sicht der Leistung etwas schwächer als die regulären Modelle.

Dies ist hier nicht der Fall! Der Dreame H12 Dual bietet eine High End “Waschsauger-Leistung” und eine gehobene Leistung als Staubsauger.

Als Waschsauger kann dieser zunächst voll überzeugen. Wir haben hier eine spitzen Reinigungsleistung. Hausstaub, Fußabdrücke, ausgelaufene Flüssigkeiten (auch klebrige Flüssigkeiten) Marmelade usw. sind überhaupt kein Problem.

Dabei haben wir eine sehr gute Kantenreinigung, große Tanks guten Akku und starke Selbstreinigung.

Volle Punktzahl hier!

An sich ist auch die Staubsaugerfunktion gut, sofern du primär glatte Böden hast. Auf glatten Böden und auch beim Krümelsaugen usw. kann der Dreame H12 Dual voll überzeugen. Hier bietet dieser eine Top Saugleistung und großen Luftdurchsatz.

Lediglich auf Teppichen kann er nicht völlig überzeugen, aufgrund des Designs der Bodenbürste. Ja er geht auch auf Teppichen, aber es ist klar, dass der Dreame H12 Dual für glatte Böden optimiert ist.

Hast du also primär glatte Böden, ein leichtes bis mittleres Schmutz Aufkommen und suchst ein 2-in-1 Modell, ohne Kompromisse beim Waschsauger Teil, dann ist der Dreame H12 Dual eine super Wahl!

Hast du allerdings Haustiere und/oder Teppiche, dann würde ich eher einen Waschsauger (wie die den normalen H12) + einen normalen Akkusauger empfehlen.

dreame H12 Dual Nass Trocken Komplett-Staubsauger, 4-in-1 Kabelloser...
  • 4-in-1 Mächtige Reinigungskombination: Wechseln Sie einfach...
  • Automatisches Reinigen und Trocknen auf Knopfdruck: Starten Sie...
  • Reinigt tief und an den Rändern: Mit der verbesserten...
  • Große Wassertanks für lange Reinigungsvorgänge: Sind Sie es...
  • Behält die volle Kontrolle über Sauereien im Haus: Das...
Dreame H12 Dual
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ALLPOWERS R600 im Test, tolle Powerstation mit fantastischer IO!

Mit der R600 bietet ALLPOWERS eine günstige, aber interessante Powerstation an. So bietet diese zwar nur eine Kapazität von 299 Wh, aber zwei Steckdosen mit bis zu 600 W, zwei USB-C Ports mit 100W, ein großes Display usw.

Wollen wir uns einmal im Test ansehen ob die ALLPOWERS R600 eine spannende “mini-Powerstation” für Daheim und den Garten ist.

An dieser Stelle vielen Dank an ALLPOWERS für das Zurverfügungstellen der Powerstation für diesen Test.

 

ALLPOWERS R600 im Test

Die ALLPOWERS R600 ist mit 285 x 195 x 190 mm und einem Gewicht von rund 5,8 Kg zwar keine riesige Powerstation, aber auch nicht winzig.

Diese wirkt auf den ersten Blick schon wie ein ausgewachsenes Modell. Allerdings mit einer Kapazität von 299 Wh ist sie dennoch eher in der Einsteigerklasse einzuordnen. Aber rein vom Gehäuse würdest du es nicht bemerken, denn diese ist qualitativ wirklich super.

Pluspunkte gibt es für die flache Oberseite mit kabellosem Ladepad und Tragegriff. Letzterer lässt sich auf Wunsch ausklappen.

 

Anschlüsse der ALLPOWERS R600

Die Ausgänge der ALLPOWERS R600 sind auf der Front angebracht, während die Eingänge auf der rechten Seite unter einer Klappe sind.

Auf Seiten der Ausgänge haben wir:

  • 2x 230V Steckdosen mit bis zu 600W Leistung
  • 2x USB C mit bis zu 100W
  • 2x USB A mit bis zu 18W
  • 1x Zigarettenanzünder Anschluss mit bis zu 12V/10A

Für eine Einsteiger-Powerstation ist dies mehr als beachtlich. Im Kern ist hier alles vorhanden, was wir uns wünschen können. Ich freue mich hier besonders über die beiden 100W USB C Ports. So kannst du dir bei vielen Geräten bereits das Netzteil sparen.

Falls du doch ein Gerät hast das nicht via USB C betrieben werden kann, hast du gleich zwei 230V Steckdosen mit reiner Sinuswelle und bis zu 600W

Zudem haben wir einen 12V Zigarettenanzünder Anschluss für Kühlboxen usw. Dies sieht doch soweit ziemlich perfekt aus!

Auf Seiten der Eingänge haben wir zwei Anschlüsse:

  • AC Eingang
  • XT60 DC Eingang

Erfreulicherweise hat die ALLPOWERS R600 das Netzteil integriert! Du musst diese lediglich mit der Steckdose verbinden.

Zudem haben wir natürlich auch einen DC Eingang für das Laden via Solarpanels, im Auto usw. Hier legt ALLPOWERS aber kein Kabel bei! Aber da wir einen XT60 Eingang haben, gibt es hier tonnenweise universelle Kabel.

 

Display

Auf der Front der ALLPOWERS R600 finden wir ein schönes und großes Display. Dieses zeigt folgende Informationen:

  • Akkustand in %
  • Eingangsleistung in Watt
  • Ausgangsleistung in Watt
  • Aktive Anschlüsse
  • Lüfteraktivität

Dies sind alle wichtigen Informationen, welche auch in vielen Situationen nützlich sind.

 

USB C Port

Wir haben an der R600 zwei 100W USB C Ports, welche auf den USB Power Delivery Standard setzen.

Entsprechend ist es möglich viele Geräte wie Smartphones, Tablets und Notebooks direkt über die USB C Ports zu laden.

Die Ports bieten:

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 12V/3A
  • 15V/3A
  • 20V/5A

Wir haben hier also die üblichen Leistungsstufen. Zudem unterstützt die Powerstation auch PPS mit 3,3-21V bei bis zu 5A.

Entsprechend kann die Powerstation auch beispielsweise das Samsung S23 Ultra mit dem vollen Tempo laden.

 

Mit LiFePO4 Zellen!

Die R600 setzt auf LiFePO4 Akkuzellen. Sehr gut! LiFePO4 Akkuzellen sind zwar bei gleicher Kapazität ein Stück größer als Lithium Ionen Zellen, aber diese sind um einiges haltbarer und sicherer!

So kannst du davon ausgehen, dass die R600 zumindest aus Sicht der Akkuzellen locker 2000+ Zyklen schafft! Zudem können sich LiFePO4 Zellen nicht selbst entzünden, sollte es zu einem internen “Komplett-Ausfall” der Schutzsysteme kommen.

Daher sehe ich LiFePO4 Zellen sehr gerne bei Powerstations!

 

Die Kapazität

ALLPOWERS gibt die Kapazität der R600 mit 299 Wh an. Dies ist offen gesagt nicht so viel! Die Powerstation hat ca. die 3-4x Kapazität einer großen Powerbank und könnte ein Notebook ca. 2-3x laden. Klingt gut, aber bedenke 299 Wh bedeutet die Powerstation könnte ein Gerät mit einem Verbrauch von 299 W in der Theorie eine Stunde lang betreiben oder ein Gerät mit 100 W für rund 3 Stunden.

Aber natürlich nur wenn auch die Kapazität in der Praxis stimmt. Folgendes konnte ich hier messen:

Wh % der HA
12V/3A 271.32 91%
12V/8A 258.23 86%
AC 50W 225 75%
AC 200W 263 88%
USB C 100W 290.53 97%
USB C 60W 293.69 98%

 

Die Kapazität der R600 schwankte natürlich etwas je nach genutzten Anschluss. Über die Steckdosen kam ich auf 225 Wh bei niedriger Last und 263 Wh bei etwas höherer Last.

Über den Zigarettenanzünder Ausgang erreichte ich 258 bis 271 Wh und die besten Werte sah ich am USB C Port wo wir ganz dicht an die Herstellerangabe kommen mit 291 bis 294 Wh.

 

Steckdosen und USV

Die R600 besitzt zwei Steckdosen, welche bis zu 600W liefern können. Praktisch würde ich die Powerstation aber eher für Bereiche um die 0-300W empfehlen, ich glaube dies ist eher die Leistungsklasse, welche du mit einer Powerstation wie dieser anvisieren solltest. Allerdings haben wir einen “Puffer” von bis zu 600W bzw. sogar kurzzeitig 1200W, falls mal ein Gerät kurz etwas mehr Energie benötigt.

In meinem Test funktionierten die Steckdosen tadellos mit Notebook Netzteilen, PCs und Akkuladegeräten (Werkzeug-Akkus).

Wir haben hier eine reine Sinuswelle, glatte 50 Hz und 228V im Leerlauf.

Die ALLPOWERS R600 kann auch als USV genutzt werden. Die Powerstation kann also gleichzeitig geladen werden, wie auch genutzt. Dank der hohen Eingangsleistung von 300 W ist die R600 als gesonderte USV für ein NAS oder kleinen Server (bis ca. 200/250W) denkbar.

25W Ausgangsleistung 70%
50W Ausgangsleistung 84%
100W Ausgangsleistung 91%
150W Ausgangsleistung 93%

Die Effizienz hier schwankt etwas, je nach Last. Bei geringer Last konnte ich eine Effizienz von +- 70% messen, bei über 100W übersteigt die Effizienz 90%.

Die Umschaltzeit war dabei im Test für meine Geräte problemlos. Der Hersteller wirbt hier auch mit “ 15ms unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV)”. Eine Umschaltzeit von 15ms wäre sehr gut.

 

Aufladen der ALLPOWERS R600

Du hast kannst die R600 über zwei „Möglichkeiten“ aufladen.

  • Über den AC Eingang mit dem integrierten Netzteil
  • Über den XT60 Eingang an einer DC Quelle mit 12~60V / 8,8A bzw. maximal 220W

Über den XT60 Eingang kannst du mit einem passenden Adapterkabel die R600 an einem Zigarettenanzünder im Auto laden oder mit Solarpanels verbinden.

Hier akzeptiert die Powerstation zwischen 12V und 60V mit maximal 8,8A bzw. maximal 220W.

Auf Seiten des AC Eingangs haben wir ein integriertes Netzteil, mit erfreulich viel Leistung!

So erreichte die R600 im Test eine spitzen Leistungsaufnahme von knapp über 300W! Für eine Powerstation mit 299 Wh Akku ist das gewaltig.

So dauerte eine vollständige Ladung +- 1:40h, was sehr flott ist!

 

Fazit

Die ALLPOWERS R600 ist eine richtig gute Powerstation! Gerade die Anschlüsse und die Technik macht Freude.

So bietet die Powerstation zunächst bei den Anschlüssen alles was du dir nur wünschen kannst. 2x USB C mit satten 100W, 2x 600W Steckdosen, KFZ Ausgang und noch ein paar USB A Ausgänge ist ideal für eine Powerstation dieser Klasse!

Auch auf Seiten der Eingänge haben wir eine super Ausstattung. Das integrierte Netzteil ist sehr kräftig mit knapp über 300W und kann die Powerstation in rund 1:40h füllen.

Zudem haben wir einen XT60 Eingang für Solarpanels usw. Damit ist die R600 super flexibel und universell einsetzbar.

Hinzu kommt die gute USV Funktionalität, das praktische Display und die sichere und haltbare LiFePO4 Akku Technologie.

Das einzige was vielleicht etwas gegen die ALLPOWERS R600 spricht bzw. zu bedenken ist, ist die Kapazität! Auf dem Papier haben wir 299 Wh in in der Praxis 250+ Wh. Dies ist nicht viel!

Es ist ausreichend Smartphones X mal zu laden oder ein Notebook 2-3x aber dies ist keine Powerstation welche dich durch einen langen Stromausfall bringt.

Ist die Kapazität für dich aber Ok, dann ist die restliche Ausstattung und Funktion der ALLPOWERS R600 einfach als fantastisch zu bezeichnen.

ALLPOWERS R600
POSITIV
Gute Haptik und Verarbeitung
2x 100W USB C Port mit PPS
Gute Steckdosen mit bis zu 600W
USV Funktionalität gut
LiFePO4 Zellen
In 1:40h geladen über das interne Netzteil
NEGATIV
Kapazität mit maximal 294 Wh nicht gigantisch
90

Wirklich eine Ultra Powerbank? 4Smarts Powerbank Enterprise Ultra im Test

4Smarts ist ein extrem interessanter Hersteller von Powerbanks! Diese bieten einige sehr exotische und spannende Powerbanks an.

Genau solch eine spannende Powerbank ist die 4Smarts Powerbank Enterprise Ultra. So verfügt diese Powerbank über eine Ausgangsleistung von satten 240W, 26800 mAh Kapazität, ein umfangreiches Display und die Möglichkeit Smartphones kabellos zu laden.

Damit ist die Enterprise Ultra eine absolute High End Powerbank!

Wollen wir uns im Test einmal ansehen, wie sich die Powerbank verglichen mit den Modellen von Anker und Co. schlägt.

An dieser Stelle vielen Dank an 4Smarts, welche mir die Powerbank ungefragt zugesendet haben.

 

4Smarts Powerbank Enterprise Ultra im Test

Die 4Smarts Powerbank Enterprise Ultra ist eine recht große Powerbank! So misst diese 175 x 84 x 26 mm und bringt 632g auf die Waage.

Für eine Powerbank mit diesen Leistungswerten nicht zu viel, aber auch nicht besonders leicht.

INIU BI-B64 27.000 mAh 140W  589g
Anker 737 24.000 mAh 140W 632g
4Smarts Powerbank Enterprise Ultra 632g
AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh 654g
Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W 679g

 

So ist die 4Smarts Powerbank Enterprise Ultra weiterhin leichter als die Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W. Und dies obwohl die Powerbank ein Metall-Gehäuse nutzt!

Allgemein wirkt die Powerbank sehr massiv und stabil. 4Smarts nutzt hier wirklich ein Gehäuse welches als “Premium” bezeichnet werden kann.

Dabei besitzt die Powerbank auf der Oberseite einen kleinen Bereich, der mit einem Leinen-Stoff bespannt ist. In diesem Bereich ist das kabellose Ladepad integriert.

Sehr gut, dies reduziert die Gefahr für Kratzer und sieht auch durchaus schick aus.

 

Das Display

Oberhalb des Ladepads ist ein kleines Display integriert. Dieses zeigt dir nicht nur den Ladestand in % an, sondern auch Leistungswerte für jeden Port der Powerbank!

So kannst du sehen wie viel Watt über jeden Port rein/raus geht und welche Spannung anliegt.

Super! Ich bin ein großer Fan davon, wenn Powerbanks solche Displays haben, denn gerade, wenn du versuchst irgendwelchen Problemen auf die Schliche zu kommen, ist dies extrem praktisch aktuelle Leistungswerte zu sehen.

Lediglich die % Anzeige hätte etwas größer sein dürfen.

 

Anschlüsse der Enterprise Ultra

Die Enterprise Ultra besitzt 3x USB C und 1x USB A.

  • USB C 1 – 100W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB C 2 – 100W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB C 3 – 30W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A
  • USB A 1 – 30W Quick Charge – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A
  • Kabellos – 10W

USB C 1 und USB C 2 der Powerbank bieten die gleiche Leistung, bis zu 100W nach dem Power Delivery Standard. 100W ist genug Leistung für die meisten größeren Notebooks, wie auch für so ziemlich alle Smartphones von Apple, Samsung und Google wie auch die meisten Tablets.

USB Power Delivery ist dabei der verwendete Ladestandard von Apple, Google, Samsung und der meisten Notebook Hersteller.

Hinzu kommt ein 3. USB C Port mit 30W, wie auch ein USB A Port, welcher 30W nach Quick Charge bieten soll.

 

Mit PPS

Wie es sich gehört, unterstützt diese Powerbank PPS auf alle USB C Ports.

  • USB C 1 3,3 bis 11V bei bis zu 5A
  • USB C 2 3,3 bis 11V bei bis zu 5A
  • USB C 3 3,3 bis 11V bei bis zu 3A

Wir haben auf den primären Ports eine gute Range mit 3,3 bis 11V und bis zu 5A. Allerdings ist dies auch keine “maximal Range”. Theoreitisch könnte der USB PD Standard bis 21V hoch gehen.

Allerdings reicht dies bereits aus, damit die Powerbank ein Samsung Galaxy S23 Ultra mit dem vollen Tempo laden kann.

Info: PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. Mit PPS kann dein Smartphone innerhalb eines bestimmten Bereichs, z.B. 3,3-11V, frei eine passende Spannung wählen. Wenn das Smartphone zum Beispiel eine optimale Ladeleistung bei 6,5V sieht, kann ein PPS-Ladegerät genau diese Spannung bereitstellen.

 

Bestimmte Smartphones, wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie, benötigen PPS, um ihre volle Ladegeschwindigkeit zu erreichen, wie beim Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem gewöhnlichen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, während an einem PPS Ladegerät bis zu 45W möglich sind. Falls dein Smartphone PPS nicht unterstützt, wird diese Funktion einfach ignoriert, und das Ladegerät wird wie ein normales USB PD Ladegerät behandelt.

 

Welche Ladestandards unterstützen die Ports?

Mit Hilfe meiner Messgeräte kann ich auslesen, welche Ladestandards “angeblich” von der Powerbank unterstützt werden. An dieser Stelle einfach mal “ungefiltert” die Ausgabe meines Messgerätes:

USB C

  • USB PD 3.0 100W PPS
  • Apple 5V 2,4A
  • BC 1.2
  • Samsung AFC 9V 12V
  • Huawei FCP 5V 9V 12V
  • Huawei SCP 3-5,5V 25W
  • QC2.0 5V 9V 12V
  • QC3.0 12V Max

USB A

  • Apple 5V 2,4A
  • BC 1.2
  • Samsung AFC 9V 12V
  • Huawei FCP 5V 9V 12V
  • Huawei SCP 3,3-12V 40W
  • QC2.0 5V 9V 12V
  • QC3.0 12,08V Max

 

Nicht konstant 100W?

Leider bietet die Powerbank NICHT konstant 100 W! Bei mir im Test drosselte sich die Powerbank ab einem Ladestand von 30% von 100 W (pro Port) auf 65 W pro Port herunter!

Dabei handelte es sich auch nicht um einen Übertemperaturschutz, sondern um eine fixe Drosselung, welche auch nach dem Abkühlen bestehen bleibt.

 

Kapazität

4Smarts wirbt mit einer Kapazität von 26800 mAh bzw. 99,16 Wh. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh (@3,7V) % der HA
5V/1A 70.1845 18969 71%
9V/1A 68.0141 18382 69%
9V/3A 78.7057 21272 79%
20V/1A 78.5833 21239 79%
20V/3A 80.9899 21889 82%

Die Kapazität der Powerbank ist eher mittelmäßig. So kam ich im besten Fall auf 21889 mAh bzw. 80,9899 Wh. Dies entspricht soliden 82% der Herstellerangabe.

Allerdings war dies im Maximum! Im Schnitt kam ich nur auf 20350 mAh bzw. 75,2955 Wh, was 76% der Herstellerangabe entspricht.

Dies ist etwas niedrig, was aber für absolute High End Powerbanks, welche auf extrem hohe Ausgangsleistungen optimiert sind, aber auch nicht absolut ungewöhnlich ist.

 

Gleichzeitig laden und entladen

Es ist möglich die 4Smarts Powerbank Enterprise Ultra gleichzeitig zu laden und zu entladen. Hierbei wird aber der freie USB C Port auf 65W limitiert.

Dennoch kann dies ein sinnvolles Feature sein, vor allem wenn du nur ein Ladegerät mit einem Port hast.

 

Ladedauer

Die 4Smarts Powerbank Enterprise Ultra kann laut Hersteller mit bis zu 100W laden. Aber stimmt dies und wie lange dauert das Laden?

In meinem Test konnte die Powerbank mit bis zu 97W an einem 100W Ladegerät laden. So dauert eine Ladung ca. 1:43h, was angenehm flott ist!

 

Fazit

Die 4Smarts Powerbank Enterprise Ultra ist eine gute, wenn nicht sogar sehr gute Powerbank!

Sicherlich das Highlight an der Powerbank ist die Haptik und Qualität. Die Powerbank ist komplett aus Metall gefertigt, abseits von der schönen Leinenoberfläche mit dem kabellosen Ladepad.

So wirkt diese wirklich hochwertig! Ein weiteres Highlight sind die beiden 100W USB C Ports, welche du auch gleichzeitig nutzen kannst! Entsprechend ist ein gleichzeitiges schnelles Laden von zwei Geräten möglich.

Es ist zwar schade, dass wir keinen 140W Port haben, aber für 99% aller Nutzer sind 100W sicherlich ausreichend.

Etwas schade ist, dass wir eine Drosselung ab 30% auf 65 W pro Port haben. Sicherlich ein kleiner Schönheitsfehler.

Ansonsten ist die Kapazität der Powerbank OK, für ein High Power Modell. Ich kam im Test auf 20350 mAh bzw. 75,2955 Wh im Schnitt. Nicht fantastisch, aber akzeptabel. Super wiederum ist das Display, welches dir detaillierte Leistungswerte anzeigt, wie auch die Unterstützung von PPS mit bis zu 5A.

Entsprechend ist nicht nur das schnelle Laden von Notebooks möglich, sondern auch beispielsweise vom S23 Ultra mit den vollen 45W.

Am Ende ist die 4Smarts Powerbank Enterprise Ultra eine super Powerbank, aber ich tue mich offen gesagt mit dem Preis von über 200€ schwer. Zwar mag dies eine wunderschöne Powerbank sein, aber für das Geld würde ich eher zu etwas wie der 4smarts Lucid Ultra oder 4smarts Graphene Pro UltiMag greifen, wenn wir bei 4smarts bleiben wollen.