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Die Quntis ScreenLinear Pro+ im Test, eine top Screenbar zum fairen Preis!

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Eine Monitor-Lampe ist etwas tolles, gerade wenn du recht wenig Platz auf dem Schreibtisch hast. Auf den ersten Blick mag es vielleicht etwas komisch aussehen, eine Lampe auf seinem Monitor aufzusetzen, aber in der Praxis funktioniert dies wunderbar! Und hier spreche ich aus Erfahrung.

Ich nutze schon seit über einem Jahr die BenQ ScreenBar Halo, welche aber mit über 160€ eigentlich viel zu teuer ist.

Allerdings wollen wir uns einmal eine günstigere, aber dennoch hochwertige Alternative (laut Hersteller) ansehen, die Quntis Curved Computer Monitor Lampe.

Auf den ersten Blick nutzt diese ein sehr ähnliches Prinzip, so haben wir auch eine praktische Fernbedienung.

Aber wie steht es um die Lichtqualität? Kann hier die Quntis mit BenQ mithalten, trotz eines Preises der lediglich bei +- 70€ liegt? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Quntis ScreenLinear Pro+ im Test

Die Quntis ScreenLinear Pro+ setzt auf das vertraute Design einer Monitor Lampe / Screen Bar. So ist diese eine runde Leiste mit LEDs im Inneren, welche mithilfe einer verstellbaren Halterung auf deinen Monitor aufgesetzt wird.

Diese Halterung ist so gestaltet, dass sie universell kompatibel ist, auch zu gebogenen Monitoren.

Dabei besteht der Kopf der Lampe aus Aluminium, sicherlich auch für eine bessere Wärmeabfuhr. Die Halterung hingegen ist aus Kunststoff, aber stark beschwert, so dass die Screenbar recht sicher auf deinem Monitor sitzt.

Dies kann ich auch bestätigen. Die Quntis ScreenLinear Pro+ sitzt recht gut und vor allem sicher auf dem Monitor. Der Winkel der Lampe lässt sich dabei über ein Gelenk verstellen.

 

Mit Fernbedienung

Mit im Lieferumfang der ScreenLinear Pro+ ist eine kleine kabellose Fernbedienung. Diese ist in der Form eines “Pucks” gehalten und besitzt drei Funktionen.

  • Drücken = Ein/Aus
  • Deckel drehen = Lichtfarbe verstellen
  • Korpus drehen = Helligkeit verstellen

Es kann zwar schnell passieren das du ausversehen die Lichtfarbe verstellst, hier hätte ich mir einen anderen Mechanismus gewünscht als ein Drehen der Scheibe auf der Oberseite, aber im Kern bin ich ein Fan der Fernbedienung.

Es gibt zwar auch eine deutlich günstigere Version ohne Fernbedienung, aber der zusätzliche Komfort ist für mich den Aufpreis wert.

 

Lichtfarbe lässt sich verstellen

Du kannst die Lichtfarbe der Screenbar verstellen. Laut meinen Messungen im Bereich von:

  • 2940K bis 6903K

Dies ist ein recht großer Bereich.

 

Stromversorgung via USB C (Stromverbrauch)

Die Quntis ScreenLinear Pro+ wird über einen USB C Port mit Strom versorgt. Ein passendes USB C zu USB A Kabel liegt bei.

Es ist gedacht, dass du die Screenbar über die USB Ports deines Computers oder Monitors mit Strom versorgst. Alternativ könntest du aber auch ein USB A Smartphone Ladegerät verwenden.

Bei voller Helligkeit benötigt die Quntis ScreenLinear Pro+ gerade einmal 3,x W, was angenehm wenig ist, sofern die Helligkeit stimmt.

Wenn Du die Helligkeit auf ein absolutes Minimum stellst, liegt der Verbrauch im Übrigen nur bei 0,2W.

 

Lichtqualität

Nicht alle LEDs haben die gleiche Qualität. Die Qualität von LEDs lässt sich anhand des CRI Wertes erkennen.

CRI = Farbwiedergabeindex

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Farbwiedergabeindex

Ein CRI Wert von 100 wäre perfekt und würde bedeuten, dass die LEDs ein “Farbspektrum” wie die Sonne bieten. Alles über 80 gilt aber im generellen schon als gut.

Erfreulicherweise konnte ich einen CRI Wert von 100 messen! Dies wird natürlich nicht ganz stimmen, bedeutet aber, dass der Wert über 98 liegt, ab wann mein Messgerät nicht mehr zuverlässig misst.

 

Helligkeit

Ich habe die Helligkeit der Lightbar im Vergleich zur BenQ ScreenBar Halo und Xiaomi Mi Computer Monitor Light Bar gemessen.

Dies bei einer “Neutral” weißen Farbe. Ich mache hier 2 Messungen, einmal ca. 45 cm direkt vor dem Monitor und einmal leicht zur Seite versetzt. Letzteres soll uns zeigen, wie breit der Lichtkegel ist.

Dies sieht doch sehr gut aus! Alle drei Screenbars sind +- gleich hell. Beeindruckend, wenn wir bedenken, das die BenQ ScreenBar Halo mehr als das doppelte kostet.

Dabei ist die BenQ in der Mitte praktisch gleich hell, aber etwas heller außen. Die BenQ ScreenBar Halo wird also deinen Schreibtisch etwas breiter und gleichmäßiger beleuchten.

Die Xiaomi wiederum ist in der Mitte etwas heller, aber außen dafür weniger hell.

Die Quntis ist also verglichen mit der Xiaomi wieder etwas gleichmäßiger, was das Licht betrifft.

 

Subjektive Einschätzung

Die Quntis ScreenLinear Pro+ funktioniert in der Praxis tadellos! Das Licht wirkt sehr gut und auch ausreichend gleichmäßig einen breiteren Schreibtisch gut zu beleuchten.

Wie gut und gleichmäßig hängt natürlich etwas von deinem Monitor und dessen Höhe ab. Höherer Monitor = ein breiterer, aber weniger heller Lichtkegel.

(Mit und ohne Licht)

Ich habe die Lightbar in den Bildern auf einem 27 Zoll Monitor (Philips 8000 27E1N8900) bzw. an einem 28 Zöller an meinem Schreibtisch genutzt. Hier ist der Schein problemlos ausreichend einen Bereich von ca. 140-160 cm in der Breite “gut” zu erleuchten. Sicherlich nicht taghell, aber für mich völlig ausreichend abends oder früh morgens am Schreibtisch zu arbeiten.

Im Allgemeinen finde ich dabei den Lichtschein sogar angenehmer als von einer klassischen Schreibtischlampe. Schreibtischlampen sind meist etwas punktueller, während eine Screenbar gleichmäßiger ist.

Dabei hatte ich mit der Quntis ScreenLinear Pro+ auch keine Probleme mit dem Blenden oder Spiegelungen auf dem Monitor. Sitze ich normal vor meinem Monitor, kann ich die LEDs in der Monitor Lampe nicht direkt sehen. Entsprechend werde ich auch nicht geblendet. Ebenso wenig gibt es eine Spiegelung auf meinem Monitor.

 

Fazit zur Quntis ScreenLinear Pro+

Die Quntis ScreenLinear Pro+ ist absolut empfehlenswert! Allgemein bin ich ein großer Fan vom konzept Screenbars.

Diese funktionieren in der Praxis in der Regel wunderbar, nehmen keinen Platz auf dem Schreibtisch ein und beleuchten diesen dabei gleichmäßiger als eine normale Schreibtischlampe.

Und genau das macht die Quntis ScreenLinear Pro+. Dabei bietet diese noch ein sehr hochwertiges und gutes Licht! So lag der CRI Wert laut meinem Messgerät über 98, die Helligkeit ist +- auf dem Level der 160€ BenQ ScreenBar Halo (auch wenn diese ein minimal flächigeres Licht produziert) und der Stromverbrauch ist erfreulich gering (gerade einmal 3,8W).

Subjektiv ist diese ausreichend hell, um gut am Schreibtisch arbeiten zu können.

Spricht aber auch etwas gegen die Quntis ScreenLinear Pro+? Ich mag zwar die Fernbedienung prinzipiell gerne, aber ich neige bei dieser zum versehentlichen Verstellen der Lichtfarbe. Dies ist hier nicht ganz so elegant gelöst.

Abseits davon ist die Quntis ScreenLinear Pro+ aber hervorragend!

Der YCTechLife ESC500S 500W Reiner Sinus-Wechselrichter im Test

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Ich habe dir schon mehrfach auf Techtest.org meine kleine DIY OffGrind Solaranlage gezeigt. Ein großes Problem, gerade im Sommer, bei einer Off-Grid Solaranlage ist “wohin mit der Energie bzw. was mit dieser machen“.

Letztendlich wirst du hier vermutlich deine DC Spannung und AC umwandeln müssen/wollen um diese mit diversen Geräten nutzen zu können.

Hier ist mir ein sehr spannender Wechselrichter in die Finger gekommen. Der ESC500S ist ein 12V DC zu 230V AC Wechselrichter mit einer Leistung von 500W.

Allerdings kann dieser im Notfall auch Akkus laden oder sogar als eine Art USV arbeiten!

Klingt doch spannend, wollen wir uns einmal den ESC500S im Test ansehen!

 

Der YCTechLife ESC500S 500W Reiner Sinus-Wechselrichter im Test

Der ESC500S besitzt eine Leistung von 500W bzw. eine temporäre Spitzenleistung von 1000W. Entsprechend ist dies schon ein etwas größerer Brocken.

Der Wechselrichter misst 365 x 165 x 90 mm und bringt 2,8 Kg auf die Waage. Dabei setzt der Hersteller auf ein recht stabiles und massives Metallgehäuse.

Auf der Rückseite des Gehäuses finden wir die beiden DC Anschlussterminals, wie auch zwei Lüfter.

Auf der Front ist die 230V Steckdose, wie auch ein Ein/Ausschalter, ein USB Port und ein AC Eingang. Zudem finden wir hier ein paar Status-LEDs.

Einstellungsmöglichkeiten gibt es leider keine! Du kannst also keine minimale Spannung für den Akku definieren oder Ähnliches.

Mit im Lieferumfang des ESC500S liegen DC Anschlusskabel, ein Zigarettenanzünder Adapter und ein AC Netzkabel.

 

Ladefunktion

Verbindest du den ESC500S selbst mit der Steckdose und mit einem 12V/LiFePo4 Akku, dann wird dieser laut Hersteller mit 10A geladen.

Zunächst spezifiziert der Hersteller nicht genau, dass der ESC500S auch für LiFePo4 Akkus ist, allerdings nach meinem Test sieht es so aus als wären LiFePo4 Akkus kein Problem.

So scheint das Ladegerät auf eine Spannung von bis zu 13,6V hochzuladen. Dabei werden auch wie beworben +- 10A erreicht.

Die Ladeeffizienz konnte ich mit 76% messen, was nicht fantastisch aber akzeptabel ist.

 

Steckdose funktioniert wie beworben

Die Steckdose des ESC500S funktioniert an sich genau wie beworben. Ich konnte diese im Test mit bis zu +- 500W belasten und auch “komplexere” Geräte wie PCs funktionierten ohne Probleme.

 

Allerdings nicht alle Geräte!

Allerdings hatte ich schon eine kleine Anomalie im Test. So mag der ESC500S nicht mein 14,6V/20A LiFePo4 Netzteil. Dieses hat lediglich eine Leistungsaufnahme von +- 300W, aber sorgt nach wenigen Sekunden für eine Fehlermeldung und ein Abschalten der Steckdose.

Ich konnte kein anderes Gerät mit einem ähnlichen Problem finden, aber es ist natürlich möglich das es solche gibt die auch Probleme am ESC500S haben.

 

USV Funktion

Wenn Du den ESC500S gleichzeitig mit einem Akku und dem Netz verbindest, wird zunächst der Akku geladen, aber sobald die Netzspannung unterbrochen wird, schaltet der ESC500S auf den Akku um.

Daher ist der ESC500S auch als USV brauchbar! In meinem Test waren dabei die Umschaltzeiten für einen Desktop PC mit einem Verbrauch von +- 150-200W gut genug! Heißt beim Abziehen des Netzsteckers des ESC500S, lief der PC ohne Probleme weiter, als wäre nichts passiert.

 

Effizienz

Ich habe natürlich einen Blick auf die Effizienz des Wechselrichters geworfen.

Diese schwankte bei mir zwischen 74% bei niedriger Last und 96% bei halber Last. Dies sind Werte, die absolut passen für ein Gerät dieser Klasse.

 

Lauter aber gesteuerter Lüfter

Im ESC500S sind zwei Lüfter verbaut, welche bei einer Last von ca. 200W+ anspringen. Diese sind hier durchaus als laut zu bezeichnen. Allerdings springen diese erst vergleichsweise spät an.

Auch beim Laden von Akkus gehen die Lüfter an, allerdings hier in einem gedrosselten Modus.

 

Fazit

Der ESC500S ist ein sehr interessanter Wechselrichter für DIY Systeme und Bastler. In meinem Test funktionierte dieser weitestgehend tadellos mit einem LiFePo4 Akku.

Dabei ist der Funktionsumfang durchaus etwas größer als bei normalen Wechselrichtern. So kann der ESC500S nicht nur von 12V DC in 230V AC wandeln, sondern auch einen angeschlossenen Akku laden und als USV genutzt werden!

Letzteres hat bei mir auch tadellos geklappt! Auch die Effizienz des Wechselrichters war gut mit maximal 96%!

Ja es gab ein merkwürdiges Problem mit einem Netzteil, welches an dem Wechselrichter einfach nicht funktionieren wollte, aber abseits davon funktionierten alle Geräte unter 500W ohne Zicken.

Bedenke nur, dass der Lüfter ab +- 200W Leistung durchaus etwas lauter ist.

Tipp: INIU 140W 27.000 mAh Powerbank bei Kickstarter

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INIU Powerbanks gehören derzeit zu meinen absoluten Lieblingsmodellen! INIU hat hier einfach aus sicht der Preis/Leistung einige fantastische Powerbanks.

  • INIU BI-B61 10000 mAh Powerbank mit 20W USB PD Ausgang
  • INIU BI-B5 20000 mAh Powerbank mit 20W USB PD Ausgang
  • INIU BI-B63 25000 mAh Powerbank mit 65W USB PD Ausgang

Dabei waren alle bisher von mir getesteten INIU Powerbanks gut, wenn nicht sogar sehr gut. Entsprechend habe ich diese auch in vielen Artikeln empfohlen.

Allerdings bin ich nun per Zufall über ein Kickstarter Projekt gestolpert, die INIU PowerNova.

 

Was ist die INIU PowerNova?

Die INIU PowerNova ist die erste richtige “Flaggschiff Powerbank” von INIU. Was macht diese so spannend?

  • 140W USB C Port
  • 000 mAH Kapazität
  • Display mit Leistungswerte
  • Kompaktes Design

Diese ist eine der wenigen 140W Powerbanks derzeit auf dem Markt! Dabei besitzt diese auch eine sehr große Kapazität von 27.000 mAh.

Das klingt richtig gut! Was kostet der Spaß? Je nach Zeitpunkt der Unterstützung des Projektes mit Versand nach Deutschland um die 110€ bzw. in meinem Fall 870 HK$ = 105,68 Euro.

https://www.kickstarter.com/projects/iniushop/iniu-powernova-portable-airline-approved-140w-power-bank

 

Erste Einschätzung

Die INIU PowerNova liest sich auf dem ersten Blick richtig gut! 140W USB C Ein und Ausgang kombiniert mit der sehr hohen Kapazität ist spitze.

So soll die Powerbank in 1,8h von 0% auf 100% geladen werden können. Das ist schnell, allerdings zugegeben auch nicht Rekordverdächtig.

Eine Anker Prime 27.650mAh schafft 0% auf 100% an einem 140W Ladegerät in 0:37h. Dies sagt mir, dass die INIU PowerNova entweder nur sehr kurz mit 140W geladen werden kann oder Temperatur-Probleme hat.

Letzteres ist bei solchen High End Powerbanks eh immer so eine Sache. Die PowerNova sieht schon sehr kompakt aus, es würde mich also nicht wundern wenn die Powerbank vielleicht nicht konstant 140W liefern könnte.

Allerdings hatte ich die Powerbank bisher noch nicht in den Fingern, daher weiß ich nicht ob dies hier ein Problem ist.

Rein von den Technischen Daten sieht die Powerbank gut aus!

 

Vorbestellen/Unterstützen?

Würde ich dir abschließend raten die INIU PowerNova bei Kickstarter zu unterstützen?

Jein, Du kaufst die Katze im Sack. Für rund 110€ ist die Powerbank ein guter Deal, wenn sie hält was sie verspricht, aber eine Anker 737 Powerbank (PowerCore 24K) bekommst Du jetzt sofort für 140€ bei Amazon und diese ist vergleich bzw. schon eine bekannte Größe.

Zudem gibt es immer ein gewisses Restrisiko, dass Du die Powerbank nie bekommst (Kickstarter halt). Allerdings halte ich es für sehr gering.

Allerdings denke ich auch, dass die Powerbank früher oder später bei Amazon landen wird und vermutlich dort auch früher oder später mit Rabatten.

Es kommt hier also etwas auf deine “Abenteuerlust” an. Ich habe die Powerbank vorbestellt und ehe die Frage aufkommt, nein ich habe kein Geld von INIU für diesen Artikel erhalten. Genau genommen habe ich keinerlei Kontakt zu INIU.

Wie gut (oder schlecht) ist der Intel N100?

Wenn du nach einem möglichst günstigen Computer suchst, wirst du eventuell über einen mit Intel N100 CPU stolpern.

Gerade in super günstigen Mini-PCs (teils deutlich unter 200€) sind diese weit verbreitet. Aber wie gut oder wie schlecht ist der Intel N100?

In wie weit sind PCs mit Intel N100 CPU zu gebrauchen? Finden wir dies im Test heraus!

 

Intels kleinste aber recht aktuelle CPU

Der Intel N100 Prozessor setzt auf die Alder Lake Architektur von Intel. Dies ist im Kern die gleiche Prozessor Architektur wie bei den großen Intel CPUs der 12. Generation.

Allerdings sind die Kerne natürlich deutlich niedriger getaktet. Zudem nutzt die N100 CPU nur die so genannten E-Cores.

Moderne Intel CPUs besitzen zwei unterschiedliche Typen CPU Kerne, so genannte P-Cores und E-Cores.

  • P-Cores = Performance Cores
  • E-Cores = Efficiency Cores

Letztere sind deutlich langsamer, aber energieeffizient und in der Theorie weiterhin ausreichend für einfache Tätigkeiten. Während aber große Intel CPUs meist ein paar von beiden Typen Kerne haben und je nachdem was du machst hin und her wechseln, besitzt der N100 nur die langsameren aber effizienten E-Cores.

 

4 Kerne und 6W

Der Intel N100 besitzt 4 Kerne, was für einfache Anwendungen weiterhin völlig ausreichend ist. Allerdings besitzt der N100 auch ein Power Limit von 6W.

Das heißt Intel limitiert die CPU auf eine maximale Leistungsaufnahme von +- 6W, was diese natürlich etwas einschränkt. Das ist vergleichbar als hättest du einen Porsche, aber du darfst diesen nur so fahren, dass er 4 L verbraucht.

Die meisten normalen Notebook CPUs sind auf 15 W bis 45 W Limitiert, während Desktop CPUs gut und gerne 65 W bis 300 W aufnehmen können.

Natürlich limitiert dies die Leistung, bedeutet aber auch im Gegenzug eine sehr niedrige Leistungsaufnahme.

 

Maximal ein Riegel RAM

Eine weitere interessante Limitierung ist beim Arbeitsspeicher. So unterstützt der N100 maximal einen Riegel Arbeitsspeicher (maximal 16 GB laut Intel).

Allerdings unterstützt der N100 je nach Mainboard DDR 4 oder DDR 5 RAM.

 

Der Test-PC

Für diesen Test nutze ich den PELADN WI-6 Mini-PC.

  • PELADN WI-6
  • Intel N100 CPU
  • 8GB RAM
  • Windows 11

 

Benchmarks

Werfen wir zunächst einen Blick auf ein paar Benchmarks. Also theoretische Tests, mit welchen wir die Leistung von diversen Prozessoren vergleichen können.

Starten wir hier mit einem Blick auf den Cinebench R20 Benchmark.

Hier findet sich der Intel N100 absolut am unteren Ende des Testfeldes. Zwischen dem Celeron N5095, welcher noch langsamer ist, und dem Pentium Silver N6005.

Spannender für mich ist das der Intel N100 langsamer ist als der alte Intel i5-8250U.Der Intel i5-8250U ist eine Mittelklasse Notebook CPU aus dem Jahr 2017.

Hast Du also ein Mittelklasse Notebook aus dem Jahr 2017, dann ist dieses vermutlich noch schneller als ein Mini-PC mit Intel N100.

Dies bestätigt sich auch in einem “Handbrake” Test. Handbrake ist ein Programm welches Videos von einem Format in das andere umwandeln kann. Dies ist eine Demonstration wie sich beispielsweise Programme zur Videobearbeitung auf solch einem PC verhalten würden.

Hier sieht es tendenziell einen Hauch besser aus, aber wirklich nicht viel! Moderne “Notebooks” oder Mini-PCs

 

Leistung in der Praxis

Gut Benchmarks sind das eine, wie sieht es aber in der Praxis aus. Wie gut ist hier der N100 nutzbar?

Leider ist die Antwort auf diese Frage schwierig!

Grundsätzlich schafft der N100 Webbrowsen, Video Wiedergabe und Office “brauchbar”. Videos, auch mit 4K Auflösung, laufen flüssig, Webseiten bauen schnell auf und auch Office Anwendungen verhalten sich gut nutzbar.

Allerdings gibt es Einschränkungen! Gerade im Multitasking Bereich. Hast Du viele Tabs und Programme offen, kann dies einen PC/Notebook mit N100 CPU merkbar langsamer machen.

4, 5 oder vielleicht auch 6 Tabs sind überhaupt kein Problem, aber darüber hinaus ist die CPU mehr oder weniger konstant bei 100% Last, gerade wenn etwas auf den Webseiten passiert.

Hast Du größere Excel Tabellen, dann kann das Öffnen dieser eine Weile dauern, genau wie größere Berechnungen.

Allerdings bei normalen kleinen Excel Tabellen oder Word Dokumenten + ein offener Webbrowser und Spotify im Hintergrund ist soweit Ok. Viel mehr willst du solch einem PC aber nicht zumuten!

Am meisten merken wir die Überschaubare Leistung des N100 bei Ladezeiten von etwas größeren Anwendungen oder wenn Du bereits einige Anwendungen offen hast. Sind die Anwendungen einmal geladen, laufen sie meist aber brauchbar (sofern diese nicht zu komplex sind).

Aber generell Hintergrundanwendungen können den PC signifikant ausbremsen! Windows Updates sorgen für eine konstante 100% CPU Auslastung! Du wirst also beispielsweise jedes Windows Update “spüren” wenn es gerade installiert wird.

 

Video 

Dich interessiert wie die Leistung des N100 in bewegter Form aussieht?

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Mehr Informationen

 

Fazit

Sind PCs oder Notebooks mit Intel N100 empfehlenswert? Sie sind nutzbar, für Office, Videowiedergabe, einfaches Webbrowsen oder “Bastelprojekte”. Allerdings müssen dir die Limitierungen des N100 klar sein.

Hast du ein Mittelklasse-Notebook Baujahr 2017 oder neuer, dann stehen die Karten gut, dass dieses eine schnellere CPU besitzt.

Einfaches Webbrowsen mit einer Handvoll Tabs + vielleicht ein Word Dokument und vielleicht einer Musikwiedergabe im Hintergrund geht, stresst die CPU aber schon ein gutes Stück. In der Regel läuft der N100 dennoch flüssig, aber gerade Ladezeiten können recht hoch ausfallen.

Kommt dann etwas hinzu wie eine komplexere Webseite mit Animationen oder ein Windows Update, das im Hintergrund eingespielt wird, dann ist der N100 konstant auf 100% Auslastung. Hast du eine Excel Tabelle mit tausenden Zeilen usw., auch hier merkst du, dass der N100 kein Rennpferd ist!

Es geht an sich so ziemlich alles, aber sobald es etwas komplexer wird, merkst du deutlich die Limitierung des N100.

Auf den ersten Blick mag auch der Stromverbrauch sehr verlockend sein, welcher bei Systemen mit N100 sehr niedrig ist. Allerdings würde ich in der Praxis da nicht so viel draufgeben! Denn da die CPU bei sämtlichen Aktivitäten sehr hoch ausgelastet ist, ist der Verbrauch teils sogar etwas höher als bei Mini-PCs mit etwas stärkerer CPU. Allerdings schwankt dieser bei Mini-PCs nach meiner Erfahrung zwischen 8W und 20W, was immer noch extrem wenig ist.

Kurzum, für sehr einfache Office Anwendungen + Webbrowsen ist ein Mini-PC mit Intel N100 OK. Aber du wirst Dinge wie Updates die im Hintergrund laufen schon spüren.

Auch erweiterte Tätigkeiten bringen den N100 schon ans Limit. Der Intel N100 ist die CPU mit der so ziemlich niedrigsten Leistung, welche aber auf aktueller Technik basiert. Daher ist diese ausreichend, aber auch kein „Spaß Garant“.

Kleine Anmerkung zum Schluss. Mini-PCs mit Intel N100 halte ich für eine spannende Alternative zum Raspberry PI, für “Home Server” Anwendungen, beispielsweise Home Assistant, PiHole usw.

Der XMG CORE 16 im Test, AMD Zen 4 Power + Nvidia RTX 4000

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Mit dem neuen CORE 16 Gaming Notebook bringt XMG die AMD Zen 4 Architektur in sein schlichtes “Undercover-Gaming-Notebook”.

So setzt das CORE 16 im Kern auf den Ryzen 7 7840HS, welche eine durchaus mächtige High End CPU aus dem Hause AMD ist. Diese wird aber mit einer “bis zu RTX 4070” Grafikkarte kombiniert.

Dies klingt im ersten Moment absolut hervorragend! Wollen wir uns im Test einmal ansehen ob die Kombination aus aktueller AMD CPU und Nvidia GPU überzeugen kann. Wie steht es um das Gehäuse und das Display?

An dieser Stelle vielen Dank an XMG für das Zurverfügungstellen des CORE 16 für diesen Test.

 

Der XMG CORE 16 im Test

XMG bewirbt seine CORE Serie als “Undercover-Gaming” Notebooks. Ihr Gehäuse ist entsprechend sehr schlicht, was auch beim CORE 16 der Fall ist.

Wir haben ein einfaches schwarzes Gehäuse, welches aus einer Mischung aus Kunststoff und Metall gefertigt ist.

Dabei ist das Notebook mit 22,3 bis 29,6 mm (gemessen) Dicke nicht übermäßig schlank, aber auch nicht zu dick. Ähnliches gilt auch für das Gewicht, welches bei meinem Modell bei 2,39 Kg lag.

Sicherlich kein super kompaktes Notebook, aber in Anbetracht der beworbenen Leistung passend.

Ähnliches gilt auch für die Verarbeitung und Haptik. Dies ist sicherlich nicht das filigranste Notebook, aber es ist solide gearbeitet.

Auf Seiten der Anschlüsse finden wir eine solide Ausstattung.

  • 1x Kopfhörer Ausgang
  • 1x Mikrofon Eingang
  • 2x USB 3.1 Gen 2 10 Gbit
  • 1x USB 2.0
  • 1x USB C 3.2 Gen 2 10 Gbit
  • 1x HDMI 2.1
  • 1x DisplayPort
  • 1x Gbit LAN
  • 1x SD Kartenleser

Für ein AMD Notebook passt das völlig! Gerade der SD Kartenleser freut mich sehr. Der USB 2.0 Port ist zwar etwas “merkwürdig”, aber reicht für eine Maus usw. völlig aus.

Vielleicht wäre noch ein 2. USB C Port, vielleicht sogar mit USB 4, nett gewesen, aber an sich ist die Anschlussausstattung gut.

 

Display

Das CORE 16 besitzt ein 16 Zoll Display mit 2560 x 1600 Pixeln Auflösung (16:10) und 240 Hz Bildwiederholungsrate.

Damit ist das Display auf dem Papier optimal für ein modernes Gaming Notebook. So ist dieses mit 2560 x 1600 Pixeln mehr als ausreichend scharf und 240 Hz ist eine klasse Bildwiederholungsrate.

Auch subjektiv sieht das Display gut bis sehr gut aus! Hier gibt es nichts um sich zu beschweren.

Folgende Messwerte konnte ich ermitteln:

  • 99% sRGB
  • 74% AdobeRGB
  • 75% DCI-P3
  • 350,5 cd/m² Helligkeit 
  • 1050:1 Kontrast

 

Eine wilde Tastatur, mit Cherry MX ULP Switches

Die Tastatur des CORE 16 ist etwas Besonderes. So setzt diese auf Cherry MX ULP Switches.

Wir haben hier also eine echte mechanische Tastatur vor uns, mit Taktiler und “Klickie” Charakteristik.

https://www.cherrymx.de/cherry-mx/mx-ultra-low-profile/mx-ulp-click.html

Zunächst, dies ist kein leises Notebook beim Tippen! Jede Taste gibt bei Betätigung einen deutlich “klick” von sich. Dieser ist auch deutlich spürbar.

Hierdurch tippt es sich auf dem XMG CORE 16 völlig anders als auf einem normalen Notebook.

Besser? Schlechter? Schwer zu sagen, zum reinen Tippen würde ich vermutlich eine normale Tastatur vorziehen. Auch wenn diese “mechanische” Notebook Tastatur schon um einiges besser ist als frühere Versuche einer mechanischen Notebook Tastatur.

Fürs Gaming gefällt mir der präzise Auslösepunkt sehr gut.

Kurzum, die Tastatur ist nicht schlecht, aber sehr gewöhnungsbedürftig! Alternativ bietet XMG das Notebook auch mit einer normalen Tastatur an. Um ehrlich zu sein, ich würde die normale Tastatur wählen.

 

Solides Trackpad

Das Trackpad des CORE 16 ist vergleichsweise klein, auch verglichen mit anderen XMG Notebooks.

Allerdings ist das Tracking gut und das Druckgefühl satt. Wir haben hier also ein leicht überdurchschnittliches Trackpad vor uns.

 

Lautsprecher

Die Lautsprecher sind nie die große Stärke von XMG Notebooks. Auch die Lautsprecher des Core 16 sind höchstens durchschnittlich.

Diese sind OK, sie sind ausreichend laut und klingen brauchbar, aber selbst in dünnen Notebooks wie Dells XPS Modellen wirst du bessere Lautsprecher finden.

Erwarte hier einfach nichts besonderes, die Lautsprecher sind akzeptabel, nicht mehr und nicht weniger.

 

Leistung des CORE 16

Folgende Technische Daten hat das XMG CORE 16:

  • AMD Ryzen 7 7840HS
  • Nvidia RTX 4060 oder Nvidia RTX 4070
  • 2x SO-DIMM DDR5 Slots (bis zu 96GB)
  • 2x NVME SSD Slots

Wir haben als Herzstück den AMD Ryzen 7 7840HS, welcher auch auf die Zen 4 Architektur setzt. Dies ist nicht bei allen Ryzen 7000 CPUs der Fall!

  • Ryzen 7 7840HS = Zen 4
  • Ryzen 7 7745HX = Zen 4
  • Ryzen 7 7735HS = Zen 3+
  • Ryzen 7 7730U = Zen 3

Ja es kann etwas verwirrend sein, denn es gibt AMD Ryzen 7000er Notebook CPUs mit drei verschiedenen Architekturen.

Das XMG Core 16 nutzt aber die aktuellste Architektur. Hinzu kommt optional eine RTX 4060 oder RTX 4070. Diese können bis zu 115W + 25W Leistung aufnehmen. 115W haben diese immer zur Verfügung, optional können bis zu 25W “hinzugebucht” werden, je nach CPU Last und Performance Einstellungen.

Wo wir bei Performance Einstellungen sind, davon besitzt das CORE 16 3 Stück. Diese verändern die Leistung des Notebooks massiv!

XMG Core 16 CPU Leistungsaufnahme je nach Modus

Im “Overboost” Modus kann die CPU bei einer reinen CPU Last bis zu 80W Leistung aufnehmen! Im Enthusiast modus bis zu 54W und im Ausbalancierten Modus bis zu 35W.

CPU Takt je nach Modus

Entsprechend schwankt auch der maximale Takt der CPU.

Folgende Benchmarks habe ich im Overboost Modus gemacht!

Das sieht doch alles schon einmal extrem gut aus! So bietet das CORE 16 im “overboost” Modus klar die höchste CPU Leistung die ich bisher bei einem Notebook gesehen habe.

Dies bestätigt sich auch im Handbrake Test, wo ich ein 4K Video in ein anderes Format umwandle. Dies ist ein recht alltagsnaher Test, welcher zudem auch vergleichsweise lang ist.

Aber auch hier zeigt sich das CORE 16 stark mit einer hohen konstanten Leistung.

 

Gaming Performance

Das CORE 16 ist natürlich ein Gaming Notebook. Schauen wir uns also zumindest einmal ein paar Benchmarks an, sowohl bei Full HD Auflösung, wie auch bei 2K Auflösung.

2K AVG MIN
Total War Warhammer 3 (Ultra) 59 45
Tiny Tinas Wonderlands (Ultra) 79
Shadow of the Tomb Raider (Ultrahoch) 78 43
Assassins Creed Odyssey (Extrem hoch) 67 26
Hogwarts Legacy (Ultra / ohne RT / Hogsmeade) 88 30
Baldurs Gate 3 (Ultra / die Senke) 84 38

 

Full HD AVG MIN
Total War Warhammer 3 (Ultra) 99 76
Tiny Tinas Wonderlands (Ultra) 115
Shadow of the Tomb Raider (Ultrahoch) 88 46
Assassins Creed Odyssey (Extrem hoch) 87 26
Hogwarts Legacy (Ultra / ohne RT / Hogsmeade) 90 39
Baldurs Gate 3 (Ultra / die Senke) 103 43

 

Das sieht doch richtig gut aus! 2K Auflösung + Ultra Grafikeinstellungen reichten bei mir im Test in allen Spielen (ohne RT) für 60 FPS +. Dabei werden allerdings in den meisten Spielen deutlich höhere Bildraten erreicht.

In diesem kleinen Vergleich können wir auch sehen wie stark die RTX 4070 ist! Gerade mit den hohen Power Limits ist dies eine mehr als fähige GPU.

 

Lautstärke

Die Lautstärke des XMG CORE 16 schwankt etwas je nach Modus und natürlich je nachdem, was du mit diesem machst.

Im Leerlauf oder auf dem Desktop ist das Notebook praktisch immer Unhörbar. Die Lüfter im Notebook drehen vergleichsweise spät und auch nur wenig hoch.

In Spielen kommt es etwas auf den Modus an. Im Overboost Modus drehen die Lüfter schon ein gutes Stück hoch und das Notebook wird deutlich hörbar. Allerdings selbst in diesem Modus bleibt das CORE 16 für ein Mittel lautes Gaming Notebook.

In den beiden anderen Modi, vor allem im ausgeglichenen Modus, ist das Notebook selbst in Spielen sehr leise!

 

Starker Akku!

Normalerweise spielt die Akkulaufzeit bei XMG Gaming Notebooks keine besonders große Rolle. Allerdings verfügt das XMG CORE 16 über einen 99Wh großen Akku! Dies ist die maximal größe für einen gängigen Notebook Akku.

Allerdings, was macht das CORE 16 aus diesem mächtigen Akku?

Wie üblich hängt es von deiner Nutzung ab. Bei einer reinen Videowiedergabe (halbe Displayhelligkeit, wenig Hintergrundanwendungen, WLAN aktiv) kratzt das CORE 16 an der 8 Stunden Grenze!

Dies ist ein sehr beachtlicher Wert! Ähnliches gilt auch bei Office-Anwendungen/leichtem Webbrowser. Hier schwanken wir zwischen 6-7 Stunden in der Praxis.

Allerdings musst du etwas auf Hintergrundanwendungen usw. achten. Denn mit etwas mehr Last sinkt die Laufzeit des CORE 16 deutlich. Selbiges gilt auch fürs Gaming, wo du mit +- 1h Stunde und deutlich reduzierten Taktraten rechnen kannst. Dies ist aber gänig bei Gaming Notebooks.

Die Laufzeit von +- 6-8 Stunden bei normalen Alltagsanwendungen hingegen ist außergewöhnlich.

 

Fazit

Das XMG CORE 16 ist ein vergleichsweise unspektakuläres Gaming Notebook, was ich nicht negativ meine.

Dieses bietet “pure” Leistung, hohe Power Limits und eine kompetente Kühlung, ohne großen Schnickschnack.

So ist vor allem das Gehäuse recht klassisch. Es ist weder übermäßig dünn, noch übermäßig dick, ist aber gut gebaut und besitzt viele Anschlüsse.

Das Display wiederum ist ein schönes 2K Panel mit 240 Hz. Eine perfekte Wahl für ein modernes Gaming Notebook. So ist die RTX 4070 problemlos in der Lage selbst bei “ultra” Qualität dieses Display in modernen Spielen gut antreiben.

Aber auch der AMD Ryzen 7 7840HS ist vor allem dank sehr hoher PowerLimits (bis zu 80W im Overboost Modus) unheimlich mächtig! Rein von der CPU Seite ist dies das stärkste Notebook das ich bisher in den Fingern hatte.

Was gibt es am CORE 16 nicht zu mögen? Die Lautsprecher sind eher dünn, das Trackpad durchschnittlich und die Tastatur mit Cherry MX ULP Switches sehr gewöhnungsbedürftig!

Letztere sind grundsätzlich nicht schlecht, gerade beim Gaming, mir aber etwas zu laut, ich würde die Tastatur mit normalen Tastern bevorzugen.

Weitere Pluspunkte gibt es bei Support und “Reparierbarkeit”. XMG hat einen hervorragend Support, RAM und SSDs sind aufrüstbar und auch der Akku ist gut tauschbar.

Kurzum, wie der Name schon sagt, das CORE 16 ist ein auf hohe Leistung getrimmtes, aber ansonsten “einfaches” Gaming Notebook. Ist es das was du suchst, spitzenleistung, moderne Hardware, gutes Display, dann wirst du hier auf jeden Fall glücklich werden.

XMG CORE 16
POSITIV
Hervoragende CPU Leistung
Hervoragende GPU Leistung
Gute Akkulaufzeit
Gutes Display
Solide Verarbeitung
Guter Support durch den Hersteller
Hohe PowerLimits! (bis zu 80W)
NEGATIV
Trackpad recht klein
Lautsprecher durchwachsen
89

Satte 300W! Das beste USB C Ladegerät 2023! Das Ugreen Nexode 300W im Test

Ugreens Nexode Netzteil Serie gehört derzeit zu den besten auf dem Markt. Sämtliche Nexode Ladegeräte die ich von Ugreen in den Fingern hatte schwanken qualitativ zwischen gut und herausragend!

Dabei umfasst die Nexode Serie mittlerweile ein beeindruckendes Sortiment.

Mit dem CD333 hat Ugreen nun aber ein USB Ladegerät auf den Markt gebracht welches als “Statement” zu verstehen ist. So ist das CD333 besser bekannt unter dem Namen Ugreen Nexode 300W 5-Ports PD GaN Schnellladegerät.

Ja, du hast richtig gelesen, ein 300W USB Ladegerät mit 5 Ports! Wow, dies ist derzeit damit das leistungsstärkste USB Ladegerät auf dem Markt, zumindest nach meiner Kenntnis.

Wollen wir uns diesen Brocken an Ladegerät einmal im Test ansehen! Kann dieses wirklich halten, was es verspricht?

An dieser Stelle vielen Dank an Ugreen für das Zurverfügungstellen des Nexode 300W für diesen Test.

 

Das Ugreen Nexode 300W 5-Ports PD GaN Schnellladegerät im Test

Bei einer Leistung von satten 300W ist es keine Überraschung, dass das Nexode 300W ein ziemlicher Brocken ist.

So misst das Ladegerät 93 x 53 x 111,5 mm und bringt satte 837g auf die Waage! Allerdings stört mich das hohe Gewicht in diesem Fall nicht. So ist dies eh kein Reiseladegerät und ein hohes Gewicht bzw. eine hohe Masse ist bei Netzteilen tendenziell ein Qualitätsmerkmal.

Auch hilft dies bei der Standfestigkeit. Im Gegensatz zu vielen anderen Multiport USB Ladegeräten wird der Nexode 300W nicht hingelegt, sondern hingestellt. Dafür befinden sich zwei große Gummifüße auf der Unterseite.

Ich würde das Ladegerät auch so betreiben, um eine möglichst gute Wärmeabfuhr zu gewährleisten.

Qualitativ wirkt das Gehäuse des Ladegerätes sehr gut gemacht. So setzt Ugreen für das äußere Gehäuse auf eine Art silbrigen, glatten Kunststoff, welcher sich gut anfühlt und recht resistent gegenüber Fingerabdrücken ist.

Die Front und Rückseite, wo die Anschlüsse eingelassen sind, bestehen aus einem matten schwarzen Kunststoff.

 

Anschlüsse des Nexode 300W

Das Ugreen Nexode 300W besitzt 4x USB C und 1x USB A.

  • 1x USB C 140W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A
  • 2x USB C 100W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • 1x USB C 45W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/2,25A
  • 1x USB A Quick Charge und 22,5W “Super Charge” – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A, 10V/2,25A

Zunächst freut es mich, dass wir neben den USB C Ports auch noch einen klassischen USB A Port mit Quick Charge / 22,5W Laden haben.

Die Stars der Show sind aber die USB C Ports. So haben wir zunächst einen 140W USB C Port, wie auch 2x 100W Ports. Diese sind idealo für große Geräte wie Notebooks, funktionieren aber natürlich auch sehr gut mit kleineren Geräten wie Smartphones.

Als 4. haben wir noch einen etwas schwächeren USB C Port mit 45W, welcher auch auch schon für Smartphones, Tablets usw. voll ausreicht.

 

Mit PPS und AVS

Wie es sich für ein High End Ladegerät gehört unterstützt das Ugreen Nexode 300W die PPS Erweiterung des USB Power Delivery Standards.

  • USB C 1 (140W) 3,3-21V bei bis zu 5A
  • USB C 2 (100W) 3,3-21V bei bis zu 5A
  • USB C 3 (100W) 3,3-21V bei bis zu 5A
  • USB C 3 (45W) 3,3-16V bei bis zu 3A

Perfekt! Dies ist die perfekte PPS Range.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

Neben PPS unterstützt das Ladegerät aber auch den neuen AVS Standard. Was ist AVS? AVS steht für Adjustable Voltage Supply und ist an sich ähnlich wie PPS.

Auch hier kann das Ladegerät eine “freie” Spannung innerhalb eines gewissen Bereiches ausgeben, aber mit Spannung über 20V. Dies ist ein Teil des ganz neuen USB PD 3.1 Standards. Also wenn du so möchtest, AVS ist das PPS der neuen 140W+ USB C Ports.

  • USB C 1 (140W) AVS 15-28V @140W

 

Auch mit UFCS

Das Ugreen Nexode 300W untersützt auch den etwas unbekannteren UFCS Stadnard.

  • 3,4-5,5V/3A
  • 5,5-11V/3A
  • 11-21V/3A

Mehr zum UFCS Standard findest du hier: https://consumer.huawei.com/ph/community/details/Huawei-OPPO-Vivo-and-Xiaomi-launched-the-UFCS-first-fast-charging-standard-of-China/topicId_134422/

 

Nicht alle Ports gleichzeitig

Trotz der hohen Leistung von bis zu 300W kannst du dennoch nicht alle Ports des Ladegerätes gleichzeitig nutzen bzw, diese werden gedrosselt.

Nutzt Du beispielsweise Port 1, 2 und 3, dann wird USB C Port 3 auf 60W runter gedrosselt. (140 + 100 + 60W).

 

Der Belastungstest wurde überstanden

Normalerweise führe ich bei allen Netzteilen, die ich teste, einen 100% Belastungstest durch. In diesem wird das Netzteil meist 6+ Stunden mit Hilfe von elektronischen Lasten auf Volllast gehalten.

Hier hatte ich aber beim Ugreen Nexode 300W aber ein kleines Problem. Aufgrund der Verteilung der Leistung über die Ports bräuchte ich 4-5 elektronische Lasten um die vollen 300W zu erhalten.

Ich habe aber nur 3…. Über diese drei elektronischen Lasten konnte ich maximal 260W erreichen.

Entsprechend konnte ich das Ugreen Nexode 300W lediglich mit 260/300W testen, was wie ich denke aber bereits eine sehr ordentliche Last ist!

Und hier gibt es nichts negatives zu berichten! Das Nexode 300W hat ohne Probleme die 2x 100W und 1x 60W konstant ausgehalten.

Die Hitzeentwicklung war dabei sogar etwas niedriger als erwartet.

 

Für welche Geräte geeignet?

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones ++
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Das Ugreen Nexode 300W ist ein super universelles Ladegerät, dank hoher Leistung der USB Power Delivery Ports, wie auch der Unterstützung von PPS.

Hierdurch eignet sich dieses Ladegerät für so ziemlich alle Geräte von Apple, selbst die großen 16 Zoll MacBook Pros, wie aber auch generell wie für Windows Notebooks, die sich via USB-C laden lassen, wie aber auch für Smartphones aller S23 Ultra von Samsung oder Google Pixel usw.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist an sich bei USB PD Ladegeräten nicht so wichtig, solange die Spannungen innerhalb der Grenzwerte bleiben.

Dennoch ist natürlich eine stabilere Spannung besser. Ich habe hier den 140W USB getestet.

Ugreen Nexode 300W 20V Spannungsstabilität Ugreen Nexode 300W 5V Spannungsstabilität Ugreen Nexode 300W 9V Spannungsstabilität

Dies sieht doch sehr gut aus! Die Spannung ist bei 5V, 9V und 20V sehr stabil, was für eine gute Elektronik spricht.

 

Effizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Effizienz des Ugreen Nexode 300W. Ich habe hier das Netzteil ähnlich wie schon beim Belastungstest mit bis zu 260 W getestet.

Effizienz des Ugreen Nexode 300W

Die Effizienz des Ugreen Nexode 300W schwankte bei mir zwischen 72,6% bei 5W Last und 93,1% bei rund 200W Last.

72,6% bei 5W ist für ein Netzteil das bis zu 300W liefern soll eine sehr gute Effizienz, auch wenn kleinere Netzteile bei solch niedriger Last meist etwas effizienter sind.

Bei einer Last von 200W+ erreichen wir aber über 93% Effizienz, was der beste Wert ist den ich bisher bei einem USB-Netzteil gesehen habe!

 

Fazit, das beste Ladegerät 2023!

Das Ugreen Nexode 300W ist ein besonderes USB Ladegerät, welches definitiv nichts für “jeden” ist. Dies liegt vor allem am Preis von über 200€.

Ich denke auch das Nexode 300W ist für Ugreen so eine Art Showpiece um zu zeigen was sie können. Und das ist gelungen!

Das Ugreen Nexode 300W funktionierte bei mir im Test wunderbar! Dieses scheint technisch ziemlich perfekt umgesetzt zu sein.

So haben wir zunächst 4x USB C Ports, einer davon mit 140W, zwei mit 100W. Alle USB C Ports des Ladegerätes unterstützen dabei auch die PPS Erweiterung mit der vollen Range (3,3-21V/5A bei den 140/100W Ports) wie auch AVS und UFCS beim 140W Port.

Was bedeutet dies in der Praxis? Das Ugreen Nexode 300W kann praktisch alles mit dem vollen Tempo laden, egal ob nun MacBook Pro 16, Pro 14, Tablets wie das iPad Pro, Smartphones wie das Samsung Galaxy S23 Ultra, Spielekonsolen wie das Steam Deck usw.

Genau genommen kann es sogar mehrere davon gleichzeitig mit dem vollen Tempo laden.

Zwei oder sogar drei Notebooks auf einmal sind kein Problem fürs Ugreen Nexode 300W!

So konnte ich dieses im Test mit konstant 260W belasten(aufgrund von Tests Limitierungen konnte ich dieses nicht konstant mit 300W belasten), ohne dass es zu Problemen kam.

UGREEN Nexode 300W USB C Ladegerät PD 3.1 Netzteil 5-Port GaN Charger...

  • Satte 300W Leistung 
  • 4x USB C Ports und 1x USB A Port
  • Ein 140W USB C Port mit AVS
  • 2x USB C Ports mit 100W und PPS
  • Volle PPS Range auf allen Ports
  • Hohe Effizienz 
  • Hervoragende Spannungsstabilität 
  • Gehobener Preis

Hinzu kommt eine gute bis sehr gute Effizienz und eine starke Spannungsstabilität. Kurzum, es spricht nichts technisch gegen das Ugreen Nexode 300W!

Suchst du ein absolutes High End Ladegerät, dann ist dieses eine Spitzenwahl, auch wenn es mit einem entsprechenden Preis daher kommt.

Ugreen Nexode 300W
POSITIV
Satte 300W Leistung 
4x USB C Ports und 1x USB A Port
1x 140W USB C Port mit AVS
2x USB C Ports mit 100W und PPS
Volle PPS Range auf allen Ports
Hohe Effizienz (bis zu 93%)
Hervoragende Spannungsstabilität 
NEGATIV
Gehobener Preis
95

Der PELADN WI-6 im Test, ein Mini-PC für unter 200€!

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Mini-PCs liegen absolut im Trend! Dies aus vielen Gründen. So sind diese klein, Stromsparend und oftmals auch sehr günstig.

Dies gilt gerade für den PELADN WI-6 welchen wir uns heute im Test ansehen. Zum Zeitpunkt des Tests bekommst du diesen PC für gerade einmal +- 160€!

160€ für einen neuen PC mit Windows 11, mit Intel 12. Gen CPU, WLAN, der Unterstützung von 2x 4K Displays usw.

Klingt doch erst einmal gut! Aber wie wie gut kann ein PC für diesen Preis wirklich sein? Finden wir genau dies im Test des PELADN WI-6 heraus!

 

Der PELADN WI-6 im Test

Der PELADN WI-6 ist für einen Mini-PC “mittelgroß”. Dieser misst 124 x 112 x 33 mm, ist also recht flach und ein Stück größer als eine Handfläche.

Dabei setzt der Hersteller auf ein Gehäuse aus einem silber-blauen Kunststoff. Dieses wirkt auf den ersten Blick gut gemacht. So wirkt der PC erst einmal nicht billig, ist aber auch kein Mac Mini.

Positiv überrascht haben mich die Anschlüsse.

  • 2x USB A 3.0
  • 1x USB C 3.2
  • 2x USB A 2.0
  • 1x Gbit LAN
  • 2x HDMI 2.0
  • 1x 3,5mm Headset Anschluss
  • 1x Netzteil Eingang (12V/3A)

Für einen Mini-PC der absoluten Einsteigerklasse sind das mehr als passende Anschlüsse!

 

Im Inneren (RAM und SSD aufrüstbar)

Du kannst den Boden des PELADN WI-6 entfernen. Unter diesem findest du einen M.2 SSD Slot, welcher hier mit einer 2280 SATA SSD belegt ist.

Zudem haben wir einen RAM Slot (SO-DIMM DDR4, maximal 16GB). Ja der PC hat nur einen RAM Slot, was aber eine Limitierung des Intel N100 ist, welcher auf einen RAM Slot limitiert ist.

 

Mit Windows 11

Auf dem PELADN WI-6 ist Windows 11 vorinstalliert und aktiviert. Es handelt sich hierbei um eine saubere Installation, die bei mir aber ausschließlich auf Englisch war.

 

Leistung des PELADN WI-6

Das Herzstück des PELADN WI-6 ist der Intel N100. Was ist der Intel N100?

  • Intel N100
  • 4 Kerne
  • 4 Threads
  • bis zu 3,4 GHz
  • Anfang 2023 veröffentlicht
  • E-Cores von der Intel Alder Lake Architektur

Der Intel N100 ist ein absoluter Einsteiger- Prozessor! Dieser besitzt zwar 4 Kerne, welche auf die aktuelle Intel Alder Lake Architektur setzen, aber es handelt sich hierbei nur um die so genannten „Efficiency“ Cores.

Intel CPUs der 12. und 1.3 Generation besitzen zwei Typen CPU Kerne, Performance Kerne und Effizienz Kerne. Je nachdem, was du für eine CPU hast, hast du mal mehr von den einen, mal mehr von den anderen.

Im Fall des N100 hast du nur 4 der langsameren, auf Effizienz getrimmten, CPU Kerne. Diese werden zudem nochmals von einem sehr strikten Power Limit gehemmt.

Laut Intel hat der N100 eine TDP von gerade einmal 6W.

Schauen wir uns ein paar Benchmarks an.

Puh! Der Intel N100 ist sicherlich kein Leistungs Monster, ganz im Gegenteil. Ich glaube hier gibt es auch nichts schön zu reden, die CPU ist relativ langsam!

Ein Intel I-Prozessor der 8. Generation (wir sind mittlerweile bei der 12/13. Generation) ist merkbar schneller als der Intel N100.

 

In der Praxis?

In der Praxis ist der N100 wie auch generell der PELADN WI-6 Mini-PC fürs einfache Webbrowsen, Office Anwendungen usw. brauchbar.

Hast du nur deinen Webbrowser offen und surfst durchs Web, wirst du kaum einen Unterschied zu einem leistungsstärkeren PC spüren.

Erst wenn du dutzende Tabs offen hast, oder noch Programme im Hintergrund, dann wird es langsam eng für den N100. Bei Office Anwendungen das Gleiche.

Ein Word Dokument + eine handvoll Browser Tabs sind OK, aber beispielsweise sehr große Excel-Tabellen brauchen schon eine Weile, bis sie geladen sind. Foto- oder Video-Bearbeitung ist nur in einem sehr geringen Maße möglich bzw. solche Programme sind extrem träge.

Windows Updates lasten die CPU zu 100% aus. Starten diese im Hintergrund während Du den PC aktiv nutzt, dann spürst Du dies schon deutlich!

Kurzum, ja der PELADN WI-6 ist nutzbar, aber wirklich nur für sehr leichte Anwendungen.

 

Lautstärke

Prinzipiell ist der PELADN WI-6 ein sehr leiser PC. Leise aber nicht lautlos! So wird der Lüfter bei konstanter Last durchaus hörbar. Dies kann also passieren wenn Du den PC etwas intensiver nutzt, Programme installierst usw.

Ich will den PELADN WI-6 nicht als laut bezeichnen, das wäre falsch, aber der Lüfter dreht hier tendenziell öfter hoch als bei meinem großen Minisforum UM790 Mini-PC.

 

Stromverbrauch

Sicherlich ist der Stromverbrauch einer der großen Pluspunkte des PELADN WI-6 und von Mini-PCs im generellen.

  • So benötigt der WI-6 gerade einmal 8-9W im Leerlauf auf dem Windows Desktop.
  • Unter Last kann der Stromverbrauch auf ca. 22W ansteigen.

An sich sind dies sehr niedrige Werte für einen Mini-PC. Allerdings in der Praxis ist der Verbrauch des PELADN WI-6 nicht niedriger als von anderen, leistungsstärkeren Mini-PCs.

So ist der Leerlauf Wert sehr gut, allerdings aufgrund der schwachen CPU ist der PC schon bei leichten Tätigkeiten recht hoch ausgelastet, wodurch der Verbrauch wieder +- identisch ist zu Systemen mit leistungshungrigeren aber Leistungsfähigeren CPUs.

 

Fazit

Ein neuer PC für deutlich unter 200€ mit Windows 11, klingt zu schön um wahr zu sein? Ist es aber nicht!

Zum Zeitpunkt dieses Tests bekommst Du den PELADN WI-6 für rund 160€. Das ist ein absolut fairer Preis!

Allerdings musst Du auch wissen auf was Du dich einlässt. Nur weil der PELADN WI-6 ein neuer PC mit “aktueller” Hardware ist, heißt es noch lange nicht, dass dieser auch besonders schnell ist.

Der Intel N100 Prozessor reicht für einfache Anwendungen aus. Ein wenig im Internet surfen, ein paar Dokumente bearbeiten, Videos schauen (auch in 4K), geht völlig in ordnung!

Machst Du aber mehrere Dinge gleichzeitig wird es eng! Programm Updates, Windows Updates usw. lasten die CPU konstant zu 100% aus.

Auch wenn Du generell zu viele Programme im Hintergrund laufen hast, wirst du keine Freude am PELADN WI-6 haben.

Keine Produkte gefunden.

Dies ist für mich ein ganz einfacher 2. PC bzw. “Office” PC, nicht mehr und nicht weniger. Als primären PC würde ich diesen nicht einsetzen wollen, außer deine Anforderungen sind wirklich sehr überschaubar.

Spannend könnte der PELADN WI-6 vielleicht noch als Linux/HomeServer-PC sein. Beispielsweise für HomeAssistant usw. Ein Raspberry PI mit Gehäuse, Netzteil usw. kostet nicht viel weniger als der PELADN WI-6 und braucht auch nicht viel weniger Strom. Allerdings ist der PELADN WI-6 klar flotter unterwegs als ein RaspberryPI.

Das Apple iPhone 15 Pro Max im Test! Kleine, aber gute Entwicklung! (Ich bin vom Pixel 7 umgestiegen)

Es ist September und was bedeutet dies? Richtig, es gibt ein neues iPhone! Mit dem iPhone 15 Pro (Max) hat Apple auch auf den ersten Blick durchaus ein paar Punkte verändert.

So hat sich vor allem die Materialwahl verändert. Vorbei ist die Zeit von Edelstahl, neu ist Titan! Hierdurch ist das iPhone ein gutes Stück leichter und schmaler geworden, aber weiterhin so stabil wie früher.

Dies hat für mich gerade das große iPhone 15 Pro Max interessant gemacht! So waren die alten Pro Max Modelle für mich etwas zu breit und schwer.

Mit dem neuen iPhone 15 Pro Max wage ich den Umstieg von Android wieder auf ein iPhone!

Eine gute Entscheidung? Was hat sich abseits der Materialwahl verändert? Wie steht es um die Leistung und Kamera? Finden wir es im Test des Apple iPhone 15 Pro Max heraus!

 

Das Apple iPhone 15 Pro Max im Test

Rein optisch ist das iPhone 15 Pro (Max) praktisch identisch zum iPhone 14 Pro (Max), zum iPhone 13 Pro (Max) und zum iPhone 12 Pro (Max).

Apples Design Philosophie hat sich in den letzten Jahren praktisch nicht verändert. Beim iPhone 15 Pro gibt es aber einen Unterschied, der Rahmen!

Der Rahmen ist hier nicht mehr auf Hochglanz poliert, sondern matt. Dieser ist weiterhin sehr empfindlich für Fingerabdrücke, aber optisch kann sich das 15 Pro hier etwas von den älteren Modellen abheben.

Haptisch sind die Unterschiede aber größer! So ist das neue iPhone etwas griffiger und liegt, wie ich finde, ein gutes Stück besser in der Hand!

Das iPhone 15 Pro Max ist weiterhin nicht der größte “Handschmeichler”, es gibt hier andere Smartphones die noch besser in der Hand liegen, aber es ist viel besser als das iPhone 13 / 14 Pro Max.

Gerade das iPhone 13 Pro Max war einfach ein großer und schwerer Klotz und lag auch genauso in der Hand.

Gewicht Breite
Samsung Galaxy S23 Plus 195 g 76.2 mm
Google Pixel 7 Pro 212 g 76.6 mm
Apple iPhone 15 Pro Max 221 g 76.7 mm
Apple iPhone 12 Pro Max 226 g 78.1 mm
Samsung Galaxy S23 Ultra 234 g 78.1 mm
Apple iPhone 13 Pro Max 238 g 78.1 mm
Apple iPhone 14 Pro Max 240 g 77.6 mm

 

So ist das iPhone 15 Pro Max das kleinste und leichteste “Pro Max” Smartphone seit vielen Jahren! Dabei ist das Display mit 6,7 Zoll aber nicht kleiner geworden.

Die Einsparungen beim Gewicht liegen primär am Titan und an den kleineren Displayrahmen. Und ja diese paar mm und g machen für mich einen großen Unterschied!

So liegt das neue iPhone 15 Pro Max viel angenehmer in der Hand!

 

Mit USB C

Eine weitere große Neuerung ist der USB-C Port. Das iPhone 15 Pro wird via USB-C geladen, genau wie alle anderen Smartphones.

Ansonsten ändert sich beim Laden nicht viel. Du kannst alte Ladegeräte weiter verwenden, musst nun nur ein USB-C Kabel nutzen.

Ein schönes USB-C Kabel liegt mit im Lieferumfang.

 

Lautsprecher, die besten in einem Smartphone!

Apple verbaut in seinen Geräten traditionell fantastische Lautsprecher. Dies gilt auch fürs iPhone 15 Pro Max.

Machen wir’s kurz, das iPhone 15 Pro Max deklassiert hier alle anderen Smartphones!

Das iPhone 15 Pro Max setzt auf den mittlerweile verbreiteten Stereo Aufbau, bei welchem die Ohrmuschel auch als Lautsprecher dient. Dabei ist das iPhone recht laut und vor allem voll und detailliert klingend!

Klar logisch, kein Smartphone hat “Bass” im Klang, aber das iPhone kommt dem am nächsten.

 

Display

Im iPhone 15 Pro Max steckt ein 6,7 Zoll Display. Dieses löst mit 2796×1290 Pixeln und setzt, wie es sich für ein Smartphone dieser Klasse gehört, auf ein OLED-Panel. Dieses hat zudem einen Bildwiederholungsrate von 120 Hz.

Wir sind bei Smartphone Displays so langsam im “Endbereich” angekommen. Die Displays von High End Smartphones werden einfach nicht mehr viel besser.

Sie werden von Generation zu Generation etwas heller und entsprechend im Freien besser ablesbar, aber die Unterschiede werden hier auch immer kleiner und subjektiv weniger wahrnehmbar.

Dies soll aber keine Kritik sein, das iPhone 15 Pro Max hat das 2. beste Display das ich bisher gesehen habe, nach dem Samsung S23 Ultra.

Allerdings ist das Display nach meiner Meinung nicht “der Grund” warum du zu einem iPhone 15 Pro greifen solltest. Die High End Modelle aller großen Hersteller der letzten 1-3 Jahre tun sich hier nicht viel.

 

Die Kameras, besser als das Google Pixel?

Auf dem Papier hat das neue iPhone 15 Pro Max weitestgehend das gleiche Kamera Setup wie das alte iPhone 14 Pro Max.

So haben wir die gleiche Hauptkamera, wie auch Weitwinkel Kamera. Lediglich die Zoom Kamera wurde stark überarbeitet, welche nun einen optischen 5x Zoom bietet.

  • Hauptkamera – 48 Megapixel, f1.78, 1/1.3″ Sensor, Sony IMX803
  • Weitwinkel 0,5x – 12 Megapixel, f2.2
  • Zoom 5x – 12 Megapixel f2.8

Früher waren die Kamera-Sensoren des iPhones technisch eher traurig und Apple konnte lediglich durch Software Tricks recht viel aus diesen herausholen. Dies hat sich aber etwas gewandelt!

Der hier genutzte Sony IMX803 Sensor ist fast schon “riesig” und von seiner Größe auf dem Level der Android Flaggschiffe.

Allerdings ist dies der gleiche Sensor wie schon beim iPhone 14 Pro (Max). Wollen wir uns einmal ansehen ob es Software Verbesserungen gibt, welche Apple natürlich nicht an das iPhone 14 Pro weitergereicht hat.

Im Folgenden vergleiche ich das iPhone 15 Pro Max, mit dem iPhone 14 Pro und dem Google Pixel 7 Pro, welches ich für das beste “Kamera-Smartphone” halte (zumindest was die Hauptkamera betrifft).

 

Beginnen wir mit dem Offensichtlichen, es gibt einen Unterschied zwischen dem iPhone 14 Pro und dem iPhone 15 Pro Max bei der Hauptkamera!

iPhone 15 Pro Max
iPhone 14 Pro
Pixel 7 Pro
iPhone 15 Pro Max
iPhone 14 Pro
Pixel 7 Pro

Hier aber primär beim Weißabgleich und den Farben. So schwankte der Weißabgleich des iPhone 14 Pro mehr und neigte zu “extremeren” Entscheidungen.

Tendenziell gefallen mir die Farben des iPhone 15 Pro mir deutlich besser! Das iPhone 14 Pro war oft zu kalt oder zu warm, das 15 Pro Max wirkt hier um einiges treffsicherer.

iPhone 14 Pro
Pixel 7 Pro

Aber im Vergleich zum Pixel wird es etwas merkwürdig. Zunächst produziert das Pixel 7 Pro 12 Megapixel aufnahmen, das iPhone 15 Pro Max 24 Megapixel.

Effektiv müssten also die Bilder des iPhones schärfer sein. Sind sie aber nicht!

Das Google Pixel 7 Pro ist bei schönem Licht deutlich besser darin kleine und feine Details darzustellen, obwohl die Bilder niedriger aufgelöst sind.

Auch gefallen mir die Pixel 7 Pro Farben, bei gutem Licht, besser!

Also ist das Pixel 7 Pro weiterhin das beste Foto-Smartphone? Nicht so schnell! Im Low Light bzw. bei schlechtem Licht kippt das Bild etwas.

iPhone 15 Pro Max
iPhone 14 Pro
Pixel 7 Pro
iPhone 15 Pro Max
iPhone 14 Pro
Pixel 7 Pro
iPhone 15 Pro Max
iPhone 14 Pro
Pixel 7 Pro

Tatsächlich gefallen mir die Bilder des iPhones bei schwierigem Licht und auch bei mir auf der Kirmes besser. Es gibt auch Situationen wo das Pixel bessere Bilder liefert, aber tendenziell hat das iPhone die Nase vorne.

Zusammengefasst, das Pixel 7 Pro ist bei schönem Wetter besser, das iPhone 15 Pro Max bei schwierigem Licht.

Auch die sekundären Kameras sind beim iPhone besser!

iPhone 15 Pro Max
iPhone 14 Pro
Pixel 7 Pro
iPhone 15 Pro Max
iPhone 14 Pro
Pixel 7 Pro

Vor allem die Weitwinkel Kamera wirkt beim iPhone 15 Pro Max “klarer” und sauberer als die des Pixel. Dies gilt vor allem bei Gegenlicht, wie auch im “dunkeln”.

Auch die Zoomstufen sind beim iPhone besser, vor allem die “zwischen” den Optischen Zoomstufen.

Das Pixel 7 Pro hat auch einen optischen 5x Zoom. Aber schauen wir uns mal den 3x Zoom an.

iPhone 15 Pro Max 3x Zoom
iPhone 14 Pro 3x Zoom
Pixel 7 Pro 3x Zoom
iPhone 15 Pro Max
iPhone 14 Pro
Pixel 7 Pro
iPhone 15 Pro Max
iPhone 14 Pro
Pixel 7 Pro

Hier sehen wir beim Pixel nur Matsche! Das Google Pixel liefert bei 0,5x, 1x und 5x Zoom gute Bilder, aber in allen Zoom Stufen dazwischen ist es furchtbar.

Das iPhone hingegen hat einen deutlich besseren digitalen Zoom. Auch Feature wie der Porträt Modus usw. sind beim iPhone klar besser als bei der Android Konkurrenz.

Wo das iPhone ebenfalls ungeschlagen ist, ist im Video-Bereich. Wir haben zwar weiterhin “nur” 4K60, aber das iPhone unterstützt “ProRes” und somit extrem hohe Video-Bitraten, welche durchaus einen gewaltigen Unterschied machen können.

Das iPhone kann sogar auf externe SSDs aufnehmen. Apple versucht, dieses wirklich immer mehr als „Professionelle-Video-Kamera“ zu platzieren.

Von so Dingen wie der überlegenen Video-Stabilisierung will ich gar nicht erst anfangen.

Kurzum

  • Hauptkamera bei schönem Wetter besser als iPhone 14 Pro, aber schlechter als beim Pixel 7 Pro (Pixel hat schönere Farben und mehr Schärfe)
  • Hauptkamera bei schlechtem Licht leicht besser als beim Pixel 7 Pro und iPhone 14 Pro
  • Zoom und Weitwinkelkamera besser als beim Pixel 7 Pro
  • Digital Zoom deutlich besser als beim Pixel 7 Pro
  • Im Video Bereich ungeschlagen

 

Leistung und Performance

Im Apple iPhone 15 Pro Max steckt wie üblich Apples eigener SoC (Prozessor), diesmal in der “A17” Version. Hinzu kommen 8GB RAM und je nach Version 256GB bis 1TB Speicher.

Der neue Apple A17 Pro ist je nach Test ca. 10-15% schneller als der alte Apple A16 Pro. Dabei soll die GPU sogar bis zu 20% schneller sein.

Dies bestätigt sich auch in diversen Benchmarks, in welchen der Apple A17 Pro den Snapdragon 8 Gen 2 (Samsung Galaxy S23 Ultra) weiterhin deutlich schlägt.

Allerdings müssen wir ehrlich sein, gerade im Apple Ökosystem spielen Benchmarks usw. kaum eine Rolle.

Jedes neue iPhone der letzten Jahre ist im neuen Zustand schnell bis sehr schnell! Und Jahr für Jahr beeindruckt Apple mit seinen Demos. In diesem Jahr vor allem mit seinen Gaming Demos.

Bist du ein Gamer und hast wirklich interesse High End “Konsolen” Spiele auf deinem Smartphone zu spielen wie Resident Evil Village, dann ist das iPhone 15 Pro natürlich ein Fest!

Für alle anderen, das iPhone läuft generell Butterweich und “perfekt”. Mehr musst du nicht wissen.

Verglichen mit Android Flaggschiffen läuft das iPhone vielleicht etwas konstanter schnell, aber IOS scheint hier und da etwas träger zu sein. Gerade das Scrollen geht unter IOS “langsamer” als unter Android.

Dies ist aber hier ein gewolltes Feature, damit das Scrollen “flüssiger” aussieht.

 

Akkulaufzeit, fantastisch!

Das iPhone 15 Pro Max besitzt einen 4422 mAh großen Akku. Für ein Smartphone dieser Klasse ist das ein recht kleiner Akku.

Allerdings für iPhones gelten nicht ganz die gleichen Regeln wie für Android Smartphones und das beweist das 15 Pro Max beeindruckend!

Ich habe zuvor das Google Pixel 7 Pro genutzt, mit dem ich vernünftig durch den Tag kam. Meist hatte ich am Abend noch so 20-30%.

Mit dem iPhone 15 Pro Max bei gleicher Nutzung schaffe ich über 2 Tage! Ich vermute wenn ich es drauf anlegen würde, würde ich ca. 2,5 Tage Nutzungszeit mit dem iPhone erreichen.

Dabei gilt vor allem das Motto: wenn das iPhone nichts tut, dann braucht es auch nichts an Energie.

Kurzum, das iPhone 15 Pro Max hat die beste Akkulaufzeit eines aktuellen Smartphones! Dieses übertrifft sowohl das Pixel 7 Pro wie auch das S23 Ultra bei weitem.

Wie sieht es beim Aufladen aus? Wie schnell kann das iPhone 15 Pro Max laden? Spannenderweise erreicht das Pro Max bis zu 26-27W im Maximum. Eine 0% auf 80% Ladung dauert ca. eine Stunde.

Apple hat dieses Jahr das iPhone anscheinend etwas darauf optimiert nur bis 80% geladen zu werden um die Haltbarkeit des Akkus zu verbessern. Du kannst auch bis 100% laden, aber das dauert selbst an einem großen USB PD Ladegerät über 2 Stunden, was recht langsam ist.

 

 

Wie hoch ist der Preis?

Die Zeiten werden härter und das Geld sitzt zunehmend weniger locker. Was möchte Apple in diesen Zeiten für ein iPhone haben?

Das normale iPhone 15 Pro bekommst Du ab 1199€, das große iPhone 15 Pro Max 1449€. Dies jeweils in der brauchbaren 256GB Version.

Gerade das normale iPhone 15 Pro geht mit 1199€ für ein iPhone fast schon “in Ordnung”. 1449€ für das Pro Max hingegen ist saftig. Gerade wenn du gerne mehr Speicher hättest.

  • 256GB 1449€
  • 512GB 1699€
  • 1TB 1949€

Gerade in Zeiten von sehr günstigen Speicherpreisen sind das teure Upgrades.

Dabei sind iPhones auch vergleichsweise Preisstabil (was aber gut beim Wiederverkaufswert ist). Idealo hat mir freundlicherweise folgende Tabellen zukommen lassen:

(Quelle: idealo.de)

So wird der Preis des iPhone 15 Pro Max voraussichtlich “nur” um 16% in 6 Monaten Fallen, was verglichen mit Samsung oder Google Smartphones recht wenig ist.

Zum Vergleich: laut Idealo sinkt der Preis der Samsung Ultra Modelle bereits nach 2 Monaten um rund 20%.

 

Fazit

Bei aller Kritik an Apple als Unternehmen und hier gibt es viele Dinge die zu Kritisieren sind, vor allem Apples Anti-Reperatur-Haltung, das iPhone 15 Pro Max ist ein tolles Stück Technik, welches der Android Konkurrenz in vielen Dingen voraus ist.

Was sind die Stärken des neuen iPhone 15 Pro Max?

  • Der Apple A17 SoC ist über jeden Zweifel erhaben (extrem schnell und effizient)
  • Die Kamera ist hervorragend, gerade im Video Segment und beim Zoom
  • Das Display ist stark
  • Die Lautsprecher sind für ein Smartphone herausragend
  • Die Akkulaufzeit des 15 Pro Max ist überragend
  • Die Haptik und Verarbeitungsqualität ist top

Die Performance moderner Apple Smartphones ist immer sehr gut (ehe sie dann auf mysteriöse Art und weise nach ein paar Jahren sinkt).

So ist der neue Apple A17 SoC (Prozessor) kein gewaltiger Sprung, aber der alte A16 war bereits der Konkurrenz soweit voraus, dass eine gewaltige Weiterentwicklung gar nicht notwendig war, zumindest aus Apples Sicht.

Das iPhone 15 Pro Max läuft butterweich und gerade was dieses in Spielen für eine Grafikpracht zaubern kann ist beeindruckend.

Für mich das wichtigste Feature bei einem Smartphone ist aber die Kamera. Hier gibt es verglichen mit dem iPhone 14 Pro Max primär Optimierungen und Weiterentwicklungen.

In der Praxis reicht dies aber um die Bildqualität und vor allem die Farbwiedergabe ein gutes Stück zu steigern. Bei Tageslicht und mit der Hauptkamera gefällt mir das Google Pixel 7 Pro zwar weiterhin besser, Farben sind bei diesem einfach noch besser, der Bildstyle schöner und die Detailwiedergabe besser, aber bei schwierigen Lichtverhältnissen, wie auch beim Zoom und im Video Bereich kann das iPhone 15 Pro Max am Pixel vorbeiziehen.

Hinzu kommt ein sehr gutes und helles Display, die besten Lautsprecher die ich bisher in einem Smartphone gehört habe, wie auch eine Akkulaufzeit, die über jeden Zweifel erhaben ist.

Selbst die ganze “Titan” Geschichte ist von Apple mehr als nur Marketing. Das iPhone 15 Pro Max ist um einiges leichter und handlicher als sein Vorgänger. Die alten Pro Max Modelle waren mir zu klobig und schwer, das neue iPhone 15 Pro Max, wenn auch nicht der größte Handschmeichler, liegt doch deutlich besser in der Hand.

Was spricht nun abschließend gegen das iPhone 15 Pro Max?

Auch das iPhone 15 Pro Max ist im Kern nur eine Evolution und gerade wenn du ein iPhone 14 Pro Max oder auch 12/13 Pro Max hast, wird dies für dich kein gewaltiger Sprung sein!

Aber es ist ein Sprung der dich mindestens 1449€ (UVP) kostet. Dennoch, bleibt das iPhone 15 Pro Max ein top Smartphone! Solltest du jetzt ein neues iPhone wollen, dann kannst du unbesorgt zugreifen.

Apple iPhone 15 Pro Max
POSITIV
Extrem hochwertige Haptik
Pro Max ein gutes Stück schmäler und leichter
Hervorragendes Display
Herausragende Akkulaufzeit
Herausragende Systemleistung
Sehr gute Kameras, vor allem die Zoom Stufen
NEGATIV
Preis sehr hoch
Apples Firmenphilosophie fragwürdig (Recht auf Reparatur)
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Extrem heller Mini-LED von Philips im Test, der Philips 27B1U7903

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Mit der Brilliance 7000 Series und dem 27B1U7903 bietet Philips einen sehr spannenden PC-Monitor an. Dieser besitzt 27 Zoll und Full HD Auflösung wie auch ein IPS Panel.

Das ist erst einmal nichts besonderes, allerdings nutzt der 27B1U7903 ein Mini LED Backlight mit satten 2304 Zonen! Dies kann dem Monitor nicht nur perfekte Schwarzwerte ermöglichen, sondern hierdurch bietet dieser auch eine gigantische Helligkeit von bis zu 1400 cd/m²!

Beeindruckend! Dabei ist der Preis mit rund 1000€ sicherlich nicht günstig, aber im Anbetracht dieser technischen Daten auch nicht zu hoch angesetzt.

Wollen wir uns den Philips 27B1U7903 doch einmal im Test ansehen und ob dieser wirklich so gut ist wie der Hersteller verspricht.

An dieser Stelle vielen Dank an Philips für das Ausleihen des 27B1U7903 für diesen Test.

 

Der Philips 27B1U7903 im Test

Der Philips 27B1U7903 ist unter anderem aufgrund des Mini-LED Backlights ein ziemlicher Brocken!

So hat der Monitor eine Dicke von 68 mm und bringt mit Standfuß über 9 Kg auf die Waage! Gerade bei einer seitlichen Betrachtung wirkt dieser schon etwas klobig.

Aber abseits davon ist das Design Philips gelungen! So wirkt der Monitor von vorne und hinten gut gestaltet. So haben wir auf der Front sehr schön dünne Rahmen und allgemein wirkt der Monitor sehr unaufdringlich, modern und schick designt.

Dies gilt auch für den Standfuß, welcher recht robust ist und eine interessante Aussparung in der Mitte besitzt.

Ebenso besitzt der Standfuß alle gängigen Ergonomie-Optionen, wie Höhenverstellung, das Querstellen usw.

Auf Seiten der Anschlüsse bietet der 27B1U7903 folgendes:

  • 2x HDMI 2.0
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 1x Thunderbolt 4
  • 1x Thunderbolt 4 Ausgang
  • 1x Gbit LAN
  • 4x USB A 3.1
  • 1x 3,5mm Audio Ausgang

Neben den Standard Anschlüssen wie 2x HDMI und 1x DisplayPort besitzt der 27B1U7903 spannenderweise auch einen Thunderbolt 4 Eingang und Ausgang (um weitere Thunderbolt Geräte in Reihe zu schalten).

Über den Thunderbolt 4 Port kann der Monitor auch bis zu 90W Leistung an dein Notebook liefern, wie auch die USB Ports und den LAN Port anbinden.

 

Auch via USB C

Der Philips 27B1U7903 besitzt zwar Thunderbolt USB C Ports, welche an sich etwas anderes sind als normale USB C Ports, allerdings kannst du den Monitor auch über normale USB C Ports mit Display Signal füttern, falls dein Notebook/PC kein Thunderbolt oder USB 4 hat.

 

Was macht den Philips 27B1U7903 so besonders?

Sprechen wir erst einmal darüber was den Philips 27B1U7903 so besonders macht. Dieser Monitor besitzt ein so genanntes Mini-LED Backlight.

IPS, VA und TN Panel Monitore benötigen eine Hintergrundbeleuchtung. Pixel können hier zwar ihre Farbe ändern, aber nicht leuchten. Das Leuchten des Monitors kommt von LEDs welche mit diversen Weichzeichner Platten hinter dem Panel montiert sind.

Wenn nun ein Bereich des Monitors ein schwarzes Bild zeigt, aber ein anderer ein helles Bild, muss diese Hintergrundbeleuchtung aktiv bleiben. Im schwarzen Bereich schalten die Pixel lediglich auf Schwarz und versuchen so möglichst viel Licht zu blocken.

Dies gelingt aber nicht zu 100%, daher haben normale Monitore mit IPS, TN oder VA Panel kein “echtes” Schwarz. Dies gibt es nur bei Monitoren mit OLED Technologie, bei welchen jeder einzelne Pixel das Licht erzeugt und entsprechend auch einzeln abgeschaltet werden kann.

Monitore mit Mini-LED Hintergrundbeleuchtung hingegen haben nicht einfach eine große leuchtende Fläche hinter dem Panel, sondern viele kleine LEDs.

Im Falle des Philips 27B1U7903 sind es 2304 einzelne LEDs/Zonen, welche über das Bild verteilt sind.

dynamische Dimming „aus“
dynamische Dimming „ein“

Der Monitor kann also für jede der Zonen einzelnen die Helligkeit Steuern oder sogar die Beleuchtung komplett abschalten!

Hierdurch haben wir so einen Hybrid aus IPS Panel und OLED.

 

Halo Effekt, recht stark ausgeprägt

Monitore mit Mini-LED Backlight leiden leider alle unter dem Halo Effekt. Was ist der Halo Effekt?

Der Philips 27B1U7903 besitzt 2304 Zonen, in welchen er seine Hintergrundbeleuchtung steuern kann. Ist eine Zone beispielsweise komplett schwarz, dann ist es einfach, dann wird die Zone komplett abgeschaltet und das angezeigte Bild ist wie bei einem OLED auch komplett schwarz.

Ist eine Zone hell, dann ist es auch einfach und die Beleuchtung kann gegebenenfalls mit voller Leistung eingeschaltet werden.

Was aber, wenn in einer Zone ein halb schwarzes und halb weißes Element ist? Wie ein Mauszeiger, der sich durch ein Bild bewegt? Dann muss der Monitor die Zone mit dem Mauszeiger einschalten, entsprechend ist das Schwarz in dieser Zone nicht mehr ein reines Schwarz.

Hierdurch fällt dieser Bereich auf, denn mit deinem Mauszeiger bewegt sich immer so ein Bereich (bei einem schwarzen Bild) wo die Hintergrundbeleuchtung an ist. Entsprechend wirkt es so als würde dein Mauszeiger Überstrahlen, einen “Halo” haben.

In diesen Bereichen siehst du dann den Unterschied zwischen einem reinen Schwarz wie bei einem OLED und einem Schwarz wie bei einem normalen IPS Monitor.

Aufgrund der sehr hohen Helligkeit des Philips 27B1U7903 ist der Halo Effekt hier auch recht stark ausgeprägt (sofern du die Helligkeit auch entsprechend hoch stellst).

Dies aber spannenderweise vor allem bei schrägen Betrachtungswinkeln. Beim gerade darauf Schauen fällt der Halo effekt leicht auf, sofern wir wirklich ein schwarzes Bild nur mit wenigen hellen Elementen wie Mauszeigern haben. Beim Betrachten aus einem schrägen Winkel hingegen ist der Halo Effekt beim Philips 27B1U7903 stark zu sehen. Ob dies allerdings in der Praxis Relevanz hat lasse ich mal dahingestellt.

Also ja trotz 2304 Zonen kann dieser Effekt hier auch auftreten, dies aber halt primär in recht extremen Situationen und auch wirklich primär wenn du die Helligkeit voll hochdrehst.

 

Farbraum

Philips verspricht beim 27B1U7903 eine recht gute Farbraumabdeckung von 154% sRGB, 99.2% Adobe RGB und 97.2% DCI-P3.

Wenn dies so stimmt, wäre das klasse!

Ja, ich kann die Angaben von Philips weitestgehend bestätigen. So erreichte der Monitor im Test 100% sRGB, 98% AdobeRGB und 98% DCI-P3, was hervorragende Werte sind!

Hiermit ist der 27B1U7903 ganz klar ein absoluter High End Monitor mit “Professioneller” Farbdarstellung.

sRGB AdobeRGB P3
ASUS ProArt PA32UCR-K 100% 100% 95%
Philips 27E1N8900 100% 99% 98%
Philips 27B1U7903 100% 98% 98%
LC-Power LC-M27-QHD-165  100% 96% 94%
LC-Power LC-M16-4K-UHD-P-OLED 100% 94% 100%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144 100% 94% 93%
LG UltraGear 34GK950F 100% 89%
Alienware AW3420DW 100% 89%
KTC H27T22 100% 87% 95%
HUAWEI MateView 28 Zoll 100% 86% 94%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144-V2  100% 87% 93%
LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C-K 100% 84% 90%
LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K 100% 83% 91%
HUAWEI MateView SE 23,8 Zoll 100% 82% 91%
Samsung C34F791 100% 82%
Dell P3421W 100% 80% 86%
ASUS ROG Strix XG35VQ 100% 78%
BenQ EX3501R 100% 78%
HP X27q 99% 77% 84%
BenQ MOBIUZ EX2710 98% 77%
ASUS MX38VC 99% 75%
LG 34UC99-W 98% 76%
Alienware AW2521HFL 97% 76% 73%
Dell U3419W 98% 73%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C 92% 71%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C-V2 92% 71% 72%

 

Kalibrierung

Neben der Farbraumabdeckung ist auch die Kalibrierung des Monitors nicht ganz unwichtig.

Und hier gibt es nichts Unerwartetes zu berichten. Der 27B1U7903 hat einen Delta E Wert von 1,36 im Schnitt. Hier gilt alles unter 2 ist auch für professionelle Anwendungen völlig brauchbar.

Wir haben zwar im Detail einen Ausreißer beim Schwarzpunkt, aber das wird vermutlich am Mini-LED Backlight liegen.

 

Extrem hohe Helligkeit!

Der 27B1U7903 soll eine konstante Helligkeit von bis zu 1000 cd/​m² erreichen und bei HDR von bis zu 1400 cd/​m².

Sollten diese Werte wirklich erreicht werden können, wäre das extrem hell!

In meinem Test kam ich nicht ganz auf die 1000 cd/​m², sondern erreichte “nur” 695 cd/m². Nur ist hier aber sehr in Anführungszeichen zu setzen, denn dies ist der höchste Wert den ich bisher bei einem Monitor gemessen habe!

Es ist hier auch ganz klar möglich, dass die niedrigere gemessene Helligkeit an meinem Messgerät liegt, denn fast 700 cd/m² sind deutlich mehr als ein normaler Monitor erreichen könnte.

Allerdings kann der 27B1U7903 noch etwas heller werden, spannenderweise wenn das Mini-LED Backlight “deaktiviert” bzw. das dynamische Dimming ausgeschaltet wird.

Hier konnte ich sogar bis zu 717 cd/m² messen.

 

Der Kontrast des Philips 27B1U7903

Beim Kontrast des Philips 27B1U7903 müssen wir natürlich unterscheiden zwischen dem Kontrast mit dem dynamischen Dimmen des Backlights und dem eigentlichen Kontrast des IPS Panels.

Wenn das dynamische Dimmen ins Spiel kommt, hat der Philips 27B1U7903 natürlich einen herausragenden Kontrast, auf OLED Level.

Mit dem Dimmen der Hintergrundbeleuchtung des Monitors erreichen wir einen Kontrast von bis zu 5220:1, was herausragend ist! Effektiv haben wir hier schwarzes Schwarz.

Wenn die Hintergrundbeleuchtung sich nicht dimmen kann, haben wir einen Kontrast von 950:1. Dies ist ein recht typischer Kontrast für einen IPS Monitor, welche alle um die 1000:1 erreichen.

 

OSD 

An dieser Stelle etwas Kritik welche an Philips gerichtet ist. Bitte überarbeitet das OSD und die Steuerung bei euren Monitoren!

Die auf der Rückseite montierten Tasten des Philips 27B1U7903 sind furchtbar! Auch das OSD / Menü selbst ist nicht gut.

Klar in der Praxis stellst du hier alles einmal ein und gut ist, aber gerade beim Testen hat mich das Menü und vor allem die Steuerung minimal genervt.

 

In der Praxis

Wir brauchen nicht darüber diskutieren, dass der Philips 27B1U7903 ein tolles Bild hat! Farben wirken wunderbar kräftig und satt, der Kontrast schwankt zwischen gut und herausragend und die maximale Helligkeit kann fast blendend sein.

Letzteres kann aber auch eine Schwäche des Philips 27B1U7903 sein. Ich würde die Helligkeit nicht zu hoch drehen! Um die 60-75% reichen selbst in hellen Umgebungen völlig. Auf maximaler Helligkeit ist der Halo Effekt um helle Elemente einfach relativ stark ausgeprägt, auf schwarzem Hintergrund.

Der Monitor “überstrahlt” hier fast etwas, zumindest wirkt es aufgrund des Halo Effekts so. Auch der ASUS ProArt PA32UCR-K hat aufgrund der Mini-LED Technik mit dem Halo Effekt zu kämpfen.

Dieser war hier trotz der weniger Zonen aber gefühlt weniger stark ausgeprägt, was vermutlich an der etwas niedrigeren maximalen Helligkeit liegt, wie auch am Panel selbst.

So sind die Blickwinkel beim Philips 27B1U7903 ein Problem! Farben usw. wirken auch aus weniger optimalen Winkel weiterhin gut, allerdings kommt der Halo Effekt aus spitzeren Winkeln stärker zur Geltung. Frontal betrachtet ist dies nicht so schlimm.

Ob dies in der Praxis so schlimm ist, hängt etwas von dir ab und natürlich von den Inhalten die du hast. Allerdings, in dem Moment wo man das dynamische Dimmen der Hintergrundbeleuchtung ausschaltet, sieht man doch schon einen krassen Unterschied!

Ohne dies ist der Philips 27B1U7903 ein normaler guter IPS Monitor mit tollen Farben und hoher Helligkeit. Allerdings verliert er den außergewöhnlichen Kontrast, was schon einen deutlichen Unterschied macht. Sollte dich aber der Halo Effekt stören, kannst du den Philips 27B1U7903 immer in einen “normalen” guten Monitor umwandeln.

Allerdings machen die tollen Kontraste schon Spaß! Gerade wenn du einige dunkle Elemente im Bild hast. Das kann eine Bedienleiste sein oder in Spielen. Auch HDR kann schon viel Spaß machen, auch wenn Windows HDR Umsetzung nicht immer perfekt ist.

Wo wir bei Spielen sind. Der Philips 27B1U7903 ist für Spiele nur sehr bedingt geeinget! Wir haben ein 60 Hz Panel und auch eher mäßige Reaktionszeiten. Langsamere Spiele aller Baldurs Gate und vielleicht auch sowas wie Diablo oder ähnliches passen völlig bei dem Monitor. Hier kann dieser auch seine optischen Stärken gut ausspielen.

Allerdings im Kern ist der Philips 27B1U7903 natürlich für Content Creator. Bild und Videobearbeitung sieht auf dem Monitor toll aus und macht auch Spaß! Die tollen Farben und gute kalibrierung macht den Philips 27B1U7903 für diesen Job mehr als geeignet.

 

Stromverbrauch und Lüfter

Aufgrund des Local Dimming schwankt der Stromverbrauch des Monitors je nach angezeigtem Inhalt. Mehr schwarz = weniger Stromverbrauch, mehr weiß = mehr Stromverbrauch.

Schauen wir uns die Leistungsaufnahme des 27B1U7903 in verschiedenen Situationen an, mit und ohne local Dimming.

Der Stromverbrauch des Philips 27B1U7903 schwankt zwischen 26W und rund 90W im SDR Modus. Dies ist selbst in Anbetracht der hohen Helligkeit des Monitors recht viel. Der 27B1U7903 ist also kein besonders sparsamer Monitor.

Im Philips 27B1U7903 steckt im Übrigen auch ein Lüfter! Dieser kann unter gewissen Umständen anspringen um den Monitor zu kühlen. Während meines Tests war dieser allerdings zu 99% aus, dieser scheint also temperaturgesteuert zu sein.

 

Fazit

Der Philips 27B1U7903 ist ein toller Monitor für Content Creator, Fotografen usw. Ganz unabhängig von der Mini-LED Hintergrundbeleuchtung bietet dieser zunächst ein tolles Bild!

Wir haben eine sehr gute Farbdarstellung und eine starke Kalibrierung. Hierdurch ist der Monitor auch für Fotografen und Content Creator absolut empfehlenswert.

Hinzu kommt eine extrem hohe konstante Helligkeit. Der Philips 27B1U7903 ist der hellste Monitor, den ich bisher im Test hatte!

Wir kommen zwar laut meinen Messgeräten nicht ganz auf die Herstellerangabe von 1000 cd/m², maximal auf 717 cd/m², aber selbst dies ist mehr als genug um ihn zum hellsten bisher getesteten Monitor zu machen. Zudem kann er im HDR Modus sogar noch heller werden.

Aber natürlich das Außergewöhnliche am Philips 27B1U7903 ist die Hintergrundbeleuchtung. Wir haben hier die noch recht exotische Mini-LED Hintergrundbeleuchtung mit 2304 Zonen.

Hierdurch kann der Monitor in gewissen Situationen Schwarzlevel und somit Kontraste auf dem Level eines OLED Monitors liefern.

Gerade wenn du viel Schwarz im Bild hast, kann der 27B1U7903 absolut überragend aussehen! Durch die hohe Helligkeit gibt es sogar Situationen, wo der Monitor kräftiger aussieht als der ein oder andere OLED!

Allerdings im Gegenzug haben wir hier bei höherer eingestellten Helligkeit und weißen Elementen auf schwarzen Hintergründen einen Halo Effekt. Dieser ist hier subjektiv auch etwas stärker ausgeprägt als beim ASUS ProArt PA32UCR-K.

In der Praxis muss er nicht stören, das hängt sehr stark von den jeweiligen Bildinhalten und deiner “Empfindlichkeit” ab, aber er ist ein Nachteil der Mini-LED Technik.

PHILIPS 27B1U7903-27 Zoll UHD Monitor, MiniLED, höhenverstellbar,...
  • Professioneller Büro-Bildschirm mit Thunderbolt Docking-Lösung,...
  • Mit einem einzigen Kabel können Sie flüssige, hochauflösende...
  • Einfache und leistungsstarke Reihenschaltung für die Einrichtung...
  • Blickwinkelstabiles 4 K IPS Panel, mattes Display mit 4ms...
  • Helligkeit/Kontrast: 1400 cd/m²/1.300:1, Signaleingang: 1 x...

Dennoch ist und bleibt der Philips 27B1U7903 ein toller Monitor, gerade wenn Du viel Helligkeit und tolle Farben suchst! Zudem kann die Mini-LED Technik für fantastische Kontraste sorgen, die des öfteren bei mir einen kleinen “WOW” Effekt ausgelöst hatten.

Philips 27B1U7903
POSITIV
Tolle Farbdarstellung
100% sRGB, 98% AdobeRGB und 98% DCI-P3
Extrem hohe konstante Helligkeit mit bis zu 717 cd/m²
Mini-LED Hintergrundbeleuchtung
Gute Kalibrierung
Sehr guter Standfuß
Sehr gute Anschlussausstattung
Guter HDR Modus
NEGATIV
Halo Effekt kann auftreten
Recht hoher Stromverbrauch
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Test: JBL Tour PRO 2, JBLs besten Ohrhörer mit spannender Ladebox!

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Mit dem Tour PRO 2 hat JBL ein paar sehr spektakulärer High End Bluetooth Ohrhörer auf den Markt gebracht.

Das auf den ersten Blick außergewöhnlichste ist hier ganz klar die Ladebox. Diese besitzt ein Display! Ja auf der Ladebox ist ein kleines LCD Display angebracht, auf welchem du nicht nur diverse Status Informationen sehen kannst, sondern auch Einstellungen wie ANC usw. anpassen kannst.

Hinzu soll natürlich noch ein hervorragendes ANC, Transparenz Modus und herausragender Klang kommen.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen wie gut die JBL Tour PRO 2 wirklich sind und ob das Display wirklich einen mehrwert bietet!

An dieser Stelle vielen Dank an JBL für das Ausleihen der Tour PRO 2 für diesen Test.

 

Die Ladebox mit Display

Sprechen wir zunächst über den Elefanten im Raum, die Ladebox. Diese ist mit 61 x 59 x 30 mm schon etwas größer. Auch das Gewicht fällt mit 85g (inklusive Ohrhörer) etwas höher aus.

Dies liegt aber sicherlich zu großen Teilen am LCD Display, welches auf der Front angebracht ist.

Hierbei handelt es sich nicht nur um ein Farbdisplay, sondern auch um einen Touchscreen!

So kannst Du über das Display folgendes steuern/sehen:

  • Ladestand in % sehen
  • Mediensteuerung
  • Lautstärke steuern
  • ANC Modi steuern
  • EQ einstellen und anpassen
  • Soundeffekte steuern und einstellen
  • Voiceaware ein/ausschalten
  • Auto Play/Pause ein/ausschalten
  • Ohrhörer suchen

Damit hat das Display einen sehr großen Funktionsumfang! So kannst du im Kern auf diesem alles steuern wofür du sonst eine App bräuchtest (welche auch noch vorhanden ist).

Dabei steckt in der Ladebox auch ein recht großer Akku. Dieser kann die Ohrhörer 3x vollständig laden.

Qualitativ macht die Ladebox einen sehr guten Eindruck! Diese wirkt massiv und wertig gebaut. Allerdings sehe ich die Gefahr, dass das Display in der Praxis recht schnell zerkratzen könnte.

 

Die JBL Tour PRO 2

Die JBL Tour PRO 2 setzen auf den in-Ear Formfaktor, mit Silikon-Aufsätzen. Dabei nutzen diese grungsätzlich einen ähnlichen Aufbau wie die Apple AirPods. So haben wir eine etwas dickere Basis, mit einem kleinen “Steg” welcher an dieser herunterragt.

Zudem besitzen die Ohrhörer natürlich auf der Rückseite eine Touch sensitive Oberfläche, zur Steuerung.

Das generelle Design würde ich als wertig und schick bezeichnen.

 

Tragekomfort

Die JBL Tour PRO 2 sind relativ große und breite Ohrhörer, welche aber aus meiner Sicht perfekt geformt sind. Hast du sehr kleine Ohren oder magst keine großen Ohrhörer, dann sind diese nicht die richtigen Ohrhörer für dich!

Allerdings sind die Ohrhörer an sich richtig gut geformt und setzen sich sehr perfekt und passgenau in meine Ohren.

Daher würde ich den Tragekomfort trotz der größeren Abmessungen als sehr gut bewerten!

 

ANC hervorragend, Transparenzmodus gut

Wie alle modernen true Wireless Ohrhörer verfügen auch die JBL Tour PRO 2 über ANC und einen Transparenzmodus.

Das ANC, also das aktive Unterdrücken und Ausblenden von äußeren Geräuschen, funktioniert bei den JBL Tour PRO 2 hervorragend! Dies ist das stärkste ANC das ich bisher in true Wireless Ohrhörern erlebt habe!

Surren, brummen, wie von Motoren oder von Gartengeräten (Rasenmähern) werden vollständig ausgeblendet. Stimmen und andere Geräusche werden sehr stark reduziert! Jemand muss direkt vor dir stehen und dich laut ansprechen, dass du dies auch schon bei leiser Musik mitbekommst.

Es gibt umgekehrt auch einen Transparenz-Modus, genau genommen zwei. So können die Ohrhörer auch gezielt Umgebungsgeräusche hindurchlassen bzw. sogar verstärken, was Sinn macht, wenn du z.B. in der Öffentlichkeit unterwegs bist und noch mitbekommen möchtest, wenn du angesprochen wirst oder auf eine Durchsage wartest.

Alternativ können die Ohrhörer versuchen auch nur Stimmen hindurchzulassen und den Rest weiterhin zu unterdrücken.

Im Generellen ist der Transparenzmodus bei den JBL Tour PRO 2 gut, aber im Verhältnis schwächer als das ANC. So funktioniert der Transparenzmodus an sich gut, aber er fühlt sich nicht so natürlich wie beispielsweise bei den Apple AirPods Pro 2 an.

Letztere haben einen Transparenzmodus, bei welchem du nichtmal merkst, dass du Ohrhörer in den Ohren hast. Dies ist hier leider nicht der Fall, im Gegenzug ist aber das ANC bei den JBL Tour PRO 2 besser.

 

Klang stark anpassbar

Du kannst den Klang der JBL Tour PRO 2 stark nach deinen Wünschen anpassen. So gibt es nicht nur einen EQ, sondern auch diverse andere Möglichkeiten den Klang zu personalisieren.

Im Folgenden beschreibe ich den Klang der Ohrhörer im “Standard” Modus.

 

Klang der JBL Tour PRO 2

Die JBL Tour PRO 2 klingen hervorragend! Ich mag im Generellen die Klangsignatur von JBL Ohrhörern und Bluetooth Lautsprechern, aber die JBL Tour PRO 2 legen nochmal eine Schüppe drauf.

So bieten die Ohrhörer generell einen sehr kräftigen und dynamischen Klang.

Sprechen wir aber zunächst über die Höhen. Die Ohrhörer haben sehr schöne und saubere Höhen. Diese sind angenehm klar und sauber, aber auch nicht überschärft. Die Tour PRO 2 hält hier eine schöne Balance zwischen Brillanz und Rundheit. Die Höhen sind also nicht stechend scharf, aber auch nicht matt oder dumpf.

Die Mitten wiederum sind sehr unspektakulär, aber auch alles andere als schlecht. Generell haben die Ohrhörer einen vollen Klang und Stimmen werden gut wiedergegeben. So haben die Ohrhörer subjektiv kein “Loch” in der Mitte, wie es gerne bei anderen Modellen der Fall ist.

Sicherlich das Highlight ist aber der Bass. Die JBL Tour PRO 2 haben einen kräftigen Bass, welcher allerdings auch nicht übertreibt. So ist der Bass satt und kräftig, aber auch nicht zu viel. Erneut denke ich, dass JBL eine sehr gute Balance getroffen hat. Die meisten Nutzer mögen ein Stück mehr Bass, aber zu viel ist auch nicht immer gut.

Hierdurch haben die JBL Tour PRO 2 verglichen mit beispielsweise den Apple AirPods Pro 2 etwas mehr “Power” und “Druck”, klingen aber auch nicht zu offensiv oder aufdringlich.

JBL Tour PRO 2 Frequenzbereich

Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Die JBL Tour PRO 2 sind herausragende true Wireless Ohrhörer! Ich denke einer der wichtigsten Punkte ist auch direkt ersichtlich, das Display auf der Front der Ladebox.

Erfreulicherweise ist das Display nicht nur ein Gimmick, sondern wirklich nützlich mit vielen Einstellungsmöglichkeiten.

Allerdings auch abseits vom Display sind die JBL Tour PRO 2 hervorragende Ohrhörer! So sind diese vor allem klanglich sehr stark!

Von Haus aus bieten sie einen dynamischen Klang, mit einem kräftigen Bass und guten Höhen. Allerdings verfallen diese auch nicht in Extreme. So sind weder die Höhen überschärft, noch ist der Bass übertrieben. Beides ist gut, wenn nicht sogar sehr gut, aber nicht over the top.

Dabei lässt sich der Klang auch noch sehr frei nach deinen Wünschen anpassen! Willst du noch mehr Bass oder noch mehr Höhen? Kein Problem!

Auch das ANC ist fantastisch! Dies ist das beste ANC das ich bisher bei Ohrhörern gehört habe! Dieses ist beispielsweise besser als bei den AirPods Pro 2. Lediglich der Transparenzmodus kann nicht ganz mithalten.

Ebenso beim Tragekomfort gefallen mit die kleineren AirPods Pro 2 etwas besser, allerdings sind die Tour PRO 2 alles andere als schlecht. So ist die grundsätzliche Passform top!

Kurzum, die JBL Tour PRO 2 sind wirklich tolle Ohrhörer, welche absolut zu recht in der High End Klasse spielen! Ich würde sogar sagen unterm Strich sind dies die besten Ohrhörer bisher im Test.

JBL Tour PRO 2
POSITIV
Hervorragender Klang
Sehr gute Anpassbarkeit des Klangs
Tolle Ladebox mit praktischem Display
Hervorragendes ANC
Gute Passform ……
Wertiges und schickes Design
NEGATIV
….. Ohrhörer sind aber relativ groß
Transparenzmodus gut aber nicht überragend
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