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Anker Powerbank 20.000 mAh mit 22,5 W und integriertem USB C Kabel im Test

Mit der A1647 hat Anker eine sehr spannende allround Powerbank auf den Markt gebracht! So bietet diese 20.000 mAh, ein integriertes USB-C Kabel und 22,5W Leistung.

Die 22,5W sind zwar nicht übermäßig imposant, aber in der Regel gut ausreichend für ein flottes Laden.

Das Wichtigste ist aber der Preis von knapp unter 50€. 50€ ist sicherlich für eine einfache Powerbank kein Schnäppchen, aber für eine Anker Powerbank gar nicht so uninteressant.

Wollen wir uns also einmal die Anker Powerbank 20.000 mAh mit 22,5 W und integriertem USB C Kabel im Test ansehen!

 

Anker Powerbank 20.000 mAh mit 22,5 W und integriertem USB C Kabel im Test

Die Anker A1647 setzt auf das mittlerweile typische “Anker-Design”. So haben wir eine Mischung aus mattem Kunststoff für den Hauptteil des Gehäuses und Hochglanz Elemente am Rand und beim Anker Logo.

Mit 112,5 x 72 x 30,5 mm und 346g ist die Powerbank durchaus relativ kompakt für 20.000 mAh. Selbst verglichen mit den leichtesten Powerbanks ist das ein guter Wert, auch wenn sie nicht das ganz kleinste oder leichteste Modell ist.

Und dies trotz des integrierten USB C Kabels. Dieses ist hier recht clever verbaut. So wird der USB-C Stecker im Gehäuse “verstaut”, während das Kabel selbst als eine Art Trageschlaufe dient. Solltest du das Kabel benötigen, kannst du dieses einfach ausziehen.

Allerdings ist das Kabel hier nicht magnetisch gehalten, wie bei der Anker Nano Powerbank 10.000mAh.

Allgemein wirkt die Anker Nano Powerbank 10.000mAh noch etwas hochwertiger als dieses Modell. Was allerdings Sinn macht, die Anker Nano ist bei Anker noch eine Stufe höher eingeordnet, trotz der niedrigeren Kapazität.

Auf der Oberseite finden wir noch ein kleines rundes Display, das dir die Kapazität in % anzeigt.

 

Anschlüsse der Anker A1647

Die Anker A1647 besitzt drei USB Ports:

  • 1x Integriertes USB C Kabel – 20W USB PD – 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,67A
  • 1x USB C Port – 20W USB PD – 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,67A
  • 1x USB A Quick Charge – 5V/3A, 9V/2A, 10V/2,25A, 12V/1,67A

Wir haben zunächst das USB C Kabel, welches genau wie der USB C Port 20W nach dem USB Power Delivery Standard liefern kann, wie auch 22,5W nach einem nicht näher spezifizierten Ladestandard (vermutlich für diverse chinesische Smartphones).

Zudem haben wir den USB A Port, welche 18W Quick Charge bietet, wie auch den nicht näher spezifizierten 22,5W Ladestandard.

Die Powerbank kann auch mit bis zu 20W geladen werden, über den USB-C Port oder das integrierte Kabel.

 

Kein PPS!

Die Anker A1647 unterstützt leider kein PPS!

Entsprechend kann die Powerbank beispielsweise Samsung Smartphones mit maximal 14W laden.

 

Die Kapazität

Laut Anker soll die Powerbank 20.000 mAh bzw. 74 Wh bieten. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh @3,7V % der HA
5V/2A 67.963 18368 92%
9V/2A 61.112 16517 83%

 

Die Kapazitätswerte sehen gut aus! Bei 5V/2A konnte ich eine Kapazität von satten 67,963 Wh bzw. 18368 mAh @3,7V messen, was 92% der Herstellerangabe entspricht.

Dies ist ein Spitzenwert!

Auch bei 9V/2A kommen wir weiterhin auf beachtliche 61,112 Wh bzw. 16517 mAh.

Im Allgemeinen bezieht sich die Kapazitätsangabe von Powerbanks stets auf die Leistung der Akkuzellen im Inneren. Allerdings ist das Entladen dieser Zellen nicht zu 100 % effizient. Ein gewisser Anteil geht aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen und ähnlicher Faktoren immer als Verlust in Form von Wärme und Ähnlichem verloren. Insbesondere bei der Verwendung von Schnellladetechnologien wie Quick Charge, USB PD oder anderen Standards liegt die nutzbare Kapazität üblicherweise im Bereich von 80-90%. Werte über 90% sind äußerst selten, während Werte unter 80% ungewöhnlich sind.

Es ist ebenfalls wichtig zu bedenken, dass Smartphones nicht zu 100% effizient aufgeladen werden. Wenn ein Smartphone beispielsweise einen 2000mAh-Akku hat, werden etwa 2600mAh für eine vollständige Ladung benötigt. Allerdings variiert dieser Bedarf je nach Modell und Art des Ladevorgangs.

 

Aufladegeschwindigkeit

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +
Apple iPhones ++
Apple MacBooks 0
Google Pixel +
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.)
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Prinzipiell ist die Powerbank gut für die meisten Smartphones geeignet. So werden vor allem die Apple iPhones durchaus schnell geladen.

Auch Samsung Smartphones werden an der Powerbank durchaus flott laden, aber aufgrund des Fehlens von PPS ist das Ladetempo auf 14W limitiert.

Bei Google Pixel Modellen sollten wir um die 18W erreichen, was Ok ist.

Für größere Geräte wie Notebooks oder das Steam Deck ist die Powerbank nicht oder nur bedingt geeignet.

 

Ladedauer

Wie lange dauert das Aufladen der Anker 20000 mAh Powerbank 22,5W? In meinem Test lud die Powerbank mit rund 19W im Maximum.

Eine vollständige Ladung der Powerbank dauert ca. 5:30h, was nicht super schnell ist, aber in Ordnung geht, für eine Powerbank dieser Klasse.

 

Fazit

Die Anker Powerbank 20.000 mAh mit 22,5 W und integriertem USB C Kabel ist ein spannendes Modell!

Nein, dies ist nicht die beste Powerbank auf dem Markt und hat, trotz des auf den ersten Blick fairen Preises von 50€, nicht die beste Preis/Leistung. Suchst du eine Powerbank mit besonders guter Preis/Leistung, dann schau dir die INIU Power Bank 20000mAh 22,5W an, welche zum Zeitpunkt des Artikels rund 20€ weniger kostet, aber gleiche bis bessere Leistung hat.

Aber Anker ist halt mittlerweile ein Premium Hersteller, welcher auch durchaus für Qualität steht! Zudem haben wir das außergewöhnliche und gut integrierte USB-C Kabel!

Dabei stimmt prinzipiell die Leistung der Powerbank für Smartphones auch! Hier reichen die 20W bzw. 22,5W in der Regel völlig.

Allerdings ist die Powerbank eher für Apple iPhones optimiert. Hier erreichen wir auch ein sehr hohes Ladetempo. Auch Samsung und Google Smartphones laden flott an der Powerbank, aber mangels PPS ist das Ladetempo hier etwas eingeschränkt.

Das Fehlen des PPS Standards ist auch technisch mein einziger Kritikpunkt.

Keine Produkte gefunden.

Ansonsten Kapazität, Abmessungen usw. sehen gut aus!

Suchst du also eine gute Allround Powerbank eines vertrauenswürdigen Herstellers mit einem praktischen integrierten USB C Kabel, dann kann ich die Anker Powerbank 20.000 mAh mit 22,5 W mit gutem Gewissen empfehlen, gerade wenn du im Apple Ökosystem unterwegs bist.

Ansonsten schau dir mal z.B. die INIU Power Bank 20000mAh 22,5W an.

3x 140W USB C Ladegeräte von UGREEN, Baseus und VOLTME im Vergleich

Mit dem USB Power Delivery 3.1 Standard wurde die maximale Leistung des USB-C Ports von 100W auf maximal 240W erweitert. In der Praxis gibt es derzeit aber nur Geräte mit bis zu 140W, beispielsweise die großen Apple MacBook Pros.

Entsprechend gibt es mittlerweile doch ein paar 140W Ladegeräte. Drei dieser Ladegeräte wollen wir uns im Test einmal ansehen.

Hier hätten wir das UGREEN Nexode 140W, das Baseus USB C Ladegerät 140W und das VOLTME 140W USB C Ladegerät.

Wollen wir uns in diesem Vergleich einmal ansehen, welches der drei Ladegeräte das beste ist und ob es hier überhaupt große Unterschiede gibt!

 

Die 3x 140 W Ladegeräte im Vergleich

Schauen wir uns zunächst einmal unsere drei Testkandidaten etwas näher an:

  • Baseus USB C Ladegerät 140W
  • UGREEN Nexode 140W
  • VOLTME 140W USB C Ladegerät

Zunächst ähneln sich unsere Ladegeräte doch ein gutes Stück! Alle drei bieten jeweils 3 USB-Ports und setzen auf das Steckernetzteil Design. Ebenso kosten alle drei Modelle um die 80€.

Ich kann und will hier auch nicht ausschließen, dass die Ladegeräte vielleicht von einem Fertiger produziert werden oder vergleichbare Steuerungs-Chips nutzen, welche die Parallelen erklären.

Allerdings unterscheiden sich die Gehäuse doch ein Stück! Starten wir mit einer Gewichtsmessung:

  • Baseus – 289 g
  • UGREEN – 314 g
  • VOLTME – 261 g

Bei Ladegeräten ist das Gewicht ein zweischneidiges Schwert. Wenn du verreist ist niedrigeres Gewicht natürlich besser. Allerdings kann ein höheres Gewicht auch wertigere Komponenten und/oder bessere Kühllösung bedeuten.

  • Baseus – 30 x 94 x 59 mm = 166,4 cm³
  • UGREEN – 34 x 75,5 x 76 mm = 195,1 cm³
  • VOLTME – 31 x 73 x 77 mm = 174,3 cm³

Das UGREEN Ladegerät ist das größte und schwerste der drei, ohne Frage. Die Ladegeräte von Baseus und VOLTME sind trotz der schon recht unterschiedlichen Form effektiv +- gleich groß.

Was die Verarbeitungsqualität angeht, tun sich die drei Ladegeräte nicht viel. Tenzendziell gefällt mir das UGREEN am besten.

 

Anschlüsse

Alle drei Ladegeräte verfügen über 2x USB C und 1x USB A.

Die USB C Ports haben bei allen drei Ladegeräten die gleiche Leistung.

  • USB C 1 – 140W
  • USB C 2 – 100W

Diese Leistung wird nach dem USB Power Delivery Standard geliefert.

Die USB A Ports bieten beim UGREEN und Voltme Ladegerät 18W Quick Charge bzw. 22,5W “Super Charge”.

  • UGREEN und Voltme : 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2A, 12V/1,5A

Lediglich das Baseus Ladegerät hebt sich etwas von den beiden ab, mit einem 60W USB A Port.

  • Baseus : 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 20V/3A

Hierbei handelt es sich um Quick Charge mit bis zu 60W!

 

Welche Messgeräte wurden genutzt?

Um die Ladegeräte zu testen nutze ich primär diverses Messequipment. Ein wenig davon möchte ich dir vorstellen und erklären.

Elektronische Last, ATORCH DL24P

Die ATORCH DL24P ist eine elektronische Last. Diese verbrennt also blöd gesagt Energie in einem von mir eingestellten Tempo. So kann ich konstant eine gewisse Leistung aus den Ladegeräten ziehen, dies auf Wunsch auch über Stunden hinweg gleichbleibend.

USB PD Trigger, FNIRSI FNB58

Um die 28V Leistungsstufe zu triggern, benötige ich ein Messgerät welches sich so zu sagen als “Notebook” ausgibt und dem Ladegerät mitteilt “hey schick mir Spannung XYZ”.

Natürlich kann das FNIRSI FNB58 auch diverse Messungen ausführen, aber ich nutze dieses hier rein um die diversen Spannungsstufen des USB PD Standards zu triggern.

Gerade bei den Leistungsstufen über 100W sind leider gute und zuverlässige Trigger sehr schwierig zu finden.

Das eigentliche Messgerät, WITRN C4

Als eigentliches Messgerät nutze ich das WITRN C4, welches das vermutlich genaueste Messgerät ist, das ich im Büro habe.

PPS 

Alle drei Ladegeräte in diesem Vergleich unterstützten PPS! Allerdings dies mit einer unterschiedlichen Range. 

  • UGREEN : 3,3-21V bei bis zu 5A
  • Baseus : 3,3-11V bei bis zu 5A 
  • Voltme : 3,3-21V bei bis zu 5A 

Das Baseus Ladegerät hat also mit 3,3-11V bei bis zu 5A eine etwas kleinere PPS Stufe, zu mindestens was die Spannung angeht. 

UGREEN und Voltme bieten hingegen die volle Range. 

Spielt das in der Praxis eine Rolle? Nur bedingt! Mir ist derzeit kein Gerät bekannt das PPS mit mehr als 11V benötigt. 

Von daher ja, UGREEN und Voltme haben eine größere PPS Stufe, aber in der Praxis ist mir keine Situation bekannt wo das einen Unterschied macht (derzeit). Alle Ladegeräte werden z.B. ein S23 Ultra mit dem vollen Tempo laden. 

 

Belastungstest

Ich habe alle Ladegeräte 3 Stunden mit 100% belastet, also 28V/5A. Warum 3 Stunden? Normalerweise belaste ich Ladegeräte noch länger in meinen Tests, aber ich denke 3 Stunden 140 W ist schon beachtlich!

Schaffen dies all unsere Ladegeräte, bin ich vollkommen zufrieden, denn kaum ein Gerät wird 140W über solch eine lange Zeit ziehen, selbst die großen MacBooks nicht.

Haben alle Ladegeräte diesen Test bestanden? Leider nein!

Die Ladegeräte von UGREEN und Baseus erwärmten sich zwar sehr stark, hielten aber den Belastungstest stand!

Das VOLTME hingegen leider nicht.

So überlebte das Ladegerät den Test zwar, schaltete sich aber immer nach ziemlich genau einer Stunde Volllast ab. Nach einem Abkühlen des Ladegerätes waren wieder die 140W möglich, aber mehr als eine Stunde volle Leistung scheint dieses Ladegerät nicht bereitstellen zu können.

 

Spannung unter Last (Spannungsstabilität)

Schauen wir uns die Spannung der Ladegeräte unter Last, bei der 5V/9V/20V und 28V Stufe an.

Grundsätzlich ist die Spannung bei USB C Power Delivery Ladegeräten nicht mehr ganz so wichtig, solange wir innerhalb der Grenzwerte bleiben, was alle Ladegeräte problemlos schaffen.

Allerdings ist eine möglichst stabile Spannung immer ein gutes Zeichen, für hochwertige Elektronik.

Hier sind unsere Ladegeräte auch wieder recht ähnlich. Die Spannungsstabilität past bei allen Modellen und es ist mir hier fast unmöglich zu sagen welches im Schnitt am stabilsten ist.

Tendenziell scheint das UGREEN bei 5V, 9V und 20V etwas stabiler zu sein als die anderen, fällt aber bei 28V dafür etwas mehr ab, wo das Baseus das stabilste ist.

 

Effizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz der Ladegeräte zu sprechen. Eine bessere Effizienz bedeutet ein niedrigerer Stromverbrauch, weniger Hitzeentwicklung und meist auch einfach eine bessere Elektronik.

Spannend! Das VOLTME ist das effizienteste unserer drei Ladegeräte! Auf Platz 2 landet das UGREEN Ladegerät und auf Platz 3 das Baseus.

Dabei unterscheidet sich die Effizienz der drei Ladegeräte bei zunehmender Last weniger als bei niedriger. Beispielsweise bei vollen 140W:

  • Baseus – 92,7%
  • UGREEN – 93,6%
  • VOLTME – 92,9%

Diese Unterschiede spielen in der Praxis kaum eine Rolle! Schauen wir allerdings bei 5V/1A sieht es etwas anders aus:

  • Baseus – 64,0%
  • UGREEN – 69,9%
  • VOLTME – 75,9%

Erst einmal, alle drei Ergebnisse sind hier nicht sonderlich gut! 64-75,9% ist kein starkes Ergebnis. Allerdings ist dies auch nicht ganz unerwartet, denn umso leistungsfähiger ein Ladegerät ist, umso schwächer ist meist die Effizienz bei sehr niedriger Last.

Suchst du ein Ladegerät um Smart Home Boxen oder ähnliche Low Power Geräte zu versorgen, dann ist dies hier nicht das richtige für dich.

 

Standby Stromverbrauch

Das Messen des Standby Stromverbrauchs ist gar nicht so einfach! Warum? Dieser schwankt bei allen Ladegeräten zwischen 0 und X W konstant!

Hier eine kleine Aufzeichnung des Stromverbrauchs der Ladegeräte über einen Zeitraum von 1000s:

Da die Werte so sehr schwanken, auch in einem extrem niedrigen Bereich, ist es schwer hier etwas Genaues zu ermitteln.

Dennoch hier der durchschnittliche Verbrauch der Ladegeräte über einen Zeitraum von 1000 Sekunden:

Das Voltme ist das sparsamste der drei Ladegeräte mit 0,2W im Schnitt, das UGREEN folgt auf Platz 2 mit 0,21W und das Baseus mit 0,26W.

 

Fazit, welches ist das beste 140W Ladegerät?

Welches 140W Ladegerät würde ich nun kaufen? Das ist keine ganz einfache Frage, alle Ladegeräte hier haben ihre Vor- und Nachteile!

Unterm Strich halte ich das UGREEN Nexode 140W für das hochwertigste der drei Ladegeräte, welches ich entsprechend auch kaufen würde, müsste ich mich zwischen den drei entscheiden.

Allerdings sind die Unterschiede an sich gering, so sind die USB C Ports hier effektiv identisch. Eventuell würde ich sogar das VOLTME wählen, welches die beste Effizienz und Standby Verbrauch hat. Allerdings hält dieses Ladegerät nicht länger als ca. 1 Stunde die volle Leistung von 140W durch, was etwas schade ist.

Ich denke in der Praxis ist das kein großes Drama, aber optimal ist dies auch wieder nicht.

Baseus und UGREEN schaffen hingegen die volle Leistung auch “dauerhaft”. Prinzipiell mag ich das Baseus Ladegerät auch, aber dieses hatte knapp die schlechteste Effizienz und Standby Verbrauch, dafür aber den besten USB A Port.

Das UGREEN Nexode 140W schnitt unterm Strich in allen Test einfach gut ab und zeigte keine “Schwäche”, abseits vom hohen Gewicht, was aber auch wieder für höhere Qualität sprechen kann.

Sollte dir also das Gewicht und die Größe egal sein, würde ich das UGREEN Nexode 140W wählen.

Sollte Größe und Gewicht doch für dich eine Rolle spielen, dann würde ich das Voltme 140W Ladegerät oder das 140W Baseus Ladegerät wählen. Das Voltme wenn du nicht länger als +- 1 Stunde die volle Leistung von brauchst (weil deine Geräte dann schon voll sind), falls doch nimm das +- gleich große und schwere Baseus Ladegerät.

Test: INIU BI-B63 25000 mAh Powerbank mit 65W USB PD Ausgang (Update)

INIU gehört zu den aktuell erfolgreichsten „Newcomern“ im Powerbank Geschäft auf der Amazon Plattform. Dabei hat es INIU geschafft mittlerweile ein sehr spannendes Powerbank LinueUp zu zaubern, welches sich vor allem preislich gut einordnet.

So sind die INIU Powerbanks deutlich günstiger als von den “bekannten Größen” wie Anker. Dabei schafft es INIU aber auch eine gewisse “Wertigkeit” auszustrahlen. INIU wirkt nicht wie eine absolut billige oder Schrottmarke. Und einige INIU Modelle konnten schon im Test bei Techtest überzeugen!

In diesem Test soll es um das aktuelle “Flaggschiff” von INIU gehen, die INIU BI-B63.

Die INIU BI-B63 ist eine große 25000mAh Powerbank mit einem 65W USB C Ausgang. Damit eignet sich diese Powerbank zumindest auf dem Papier auch für Notebooks und andere große Geräte.

Wollen wir uns doch einmal die INIU BI-B63 25000 mAh Powerbank mit 65W USB PD Ausgang im Test ansehen! Diese ist auch wegen des Preises von +- 50€ ja durchaus attraktiv!

 

Info: Neue Version!
INIU hat unter der gleichen Produktseite und Produktnamen (INIU BI-B63) eine neue Powerbank herausgebracht, welche offensichtlich das alte Modell ersetzt.
Die neue Version bietet das gleiche Gehäuse und auch +- die gleiche Kapazität, hat aber einen kräftigen USB-C Port, wie auch einen besseren USB-A Port und eine größere PPS Range.
So bietet der primäre USB-C Port nun 100W anstelle von 65W und eine PPS Stufe von 3,3-20V bei bis zu 5A.
Es handelt sich hier um ein sauberes Upgrade ohne Nachteile! Ein vollständiger Test zur neuen Version ist in Arbeit.

 

Die INIU BI-B63 25000 mAh Powerbank mit 65W USB PD Ausgang im Test

Mit 150 x 74 x 34 mm ist die INIU BI-B63 durchaus eine etwas größere Powerbank, aber auch nicht riesig. Erwartest du aber, dass die BI-B63 mit ihren 25000 mAh nur minimal größer ist als die INIU BI-B5 mit ihren 20000mAh, dann wirst du überrascht sein.

Die INIU BI-B6 ist schon ein gutes Stück größer und mit 487g auch ein Stück schwerer. Allerdings in Anbetracht der Leistung von bis zu 65W und der Kapazität ist dies auch nicht zu viel.

(Im Vergleich zur INIU BI-B5)

Dabei schafft es INIU aber seine bekannte Designsprache bei der Powerbank fortzusetzen. So besteht diese auf weitestgehend aus einem leicht gummierten Kunststoff, welcher sich gut anfühlt, aber auch schnell verschmutzen kann. Allerdings hat die INIU BI-B5 sich besser als erwartet gehalten, was dauerhafte Schönheitsschäden angeht.

Auf der Oberseite der Powerbank finden wir eine Art Display bzw. eingelassenes Stück Hochglanz Kunststoff. Unter diesem findet sich allerdings lediglich ein einfaches LC Display das dir den aktuellen Ladestand in % anzeigt.

Ebenfalls mit integriert ist eine Art “Smartphone-Ständer” den du ausklappen kannst. Dieser ist aber mehr ein Gimmick als wirklich praktisch.

 

Die Anschlüsse

Auf der Front der INIU BI-B63 finden wir 2x USB C und 1x USB A.

  • USB C 1 – USB Power Delivery 65W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
  • USB C 2 – USB Power Delivery 30W – 5V/4,5A, 4,5V/5A, 9V/3A, 12V/2,5A
  • USB A – 22,5W, 5V/4,5A, 4,5V/5A, 9V/2A, 12V/1,5A

Die beiden USB C Ports der Powerbank unterstützen den Power Delivery Standard. USB C 1 bietet dabei bis zu 65W.

USB C 2 bietet bis zu 30W, aber bietet laut Hersteller auch Unterstützung für SCP.

SCP ist auch als Huawei Super Charge bekannt und erkennst du an der Leistung von 22,5W bzw. der 5V/4,5A oder 4,5V/5A Leistungsstufe.

Selbiger Standard wird auch vom USB A Port gemeinsam mit Quick Charge unterstützt.

Ich habe bisher aber noch nie SCP und USB PD in einem Port kombiniert gesehen. Leider habe ich derzeit kein Huawei Smartphone um dies in der Praxis testen zu können.

Der primäre USB C Port wird auch zum Laden der Powerbank genutzt. Die Powerbank kann allerdings “nur” mit bis zu 45W laden.

 

Die Kapazität

Auf Seiten der Kapazität verspricht INIU satte 25000mAh. Folgendes konnte ich in der Praxis messen:

Wh mAh % der HA
5V/1A 79,955 21609,46 86%
9V/1A 85,893 23214,32 93%
20V/1A 87,691 23700,27 95%
20V/3A 86,195 23295,95 93%

An der echten Kapazität der INIU BI-B63 25000 mAh Powerbank ist überhaupt nichts auszusetzen! So bot diese eine echte Kapazität von bis zu 23700 mAh, was ein top Ergebnis ist! Dies sind 95% der Herstellerangabe, was extrem viel ist.

Selbst im schlechtesten Fall kommen wir auf 21609 mAh, was beim sehr langsamen Entladen der Fall ist. Aber selbst dies ist recht viel.

Mich würde es nicht wundern, wenn hier im Inneren der INIU BI-B63 nicht 25000 mAh Akku Zellen sondern 26800 mAh stecken, denn die Messwerte passen viel besser zu einer 26800 mAh Powerbank.

Generell: Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist das Entladen dieser nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnelllade Standards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku, werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber vom Modell und der Art des Ladens ab.

 

Mit PPS

Erfreulicherweise unterstützt die INIU BI-B63 auch PPS!

  • 3,3-20V bei 3A

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun, dein Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Probleme mit dem Laden an 5V/2,4A

Leider musste ich bei der INIU BI-B63 Probleme mit dem Laden an 5V/2,4A Ladegeräten beobachten.

So versucht die Powerbank immer mit 5V/2,6-3A zu laden. Hierfür fährt diese langsam den Ladestrom hoch.

Das Problem, sie stoppt nicht bei 5V/2,4A sondern dreht den Ladestrom immer weiter hoch. Je nach Ladegerät läuft sie dann aber in die Überlastabschaltung.

Sobald sich das Ladegerät zurücksetzt, dreht diese wieder den Ladestrom hoch usw. So hängen wir in einem Kreislauf, der immer wieder mit der Überstromabschaltung endet.

Es gibt USB A 5V/2,4A Ladegeräte die mit der INIU BI-B63 funktionieren, aber es gibt auch einige die es nicht tun.

Daher kann ich ein Laden der INIU BI-B63 an 5V/2,4A Ladegeräten nicht empfehlen! Nutze lieber ein Quick Charge 3.0 oder USB PD Ladegerät!

 

Ladedauer

Die INIU BI-B63 Powerbank kann mit bis zu 45,xW via USB PD geladen werden (sofern dein Ladegerät 45W oder mehr liefern kann) oder 17,9W via Quick Charge 3.0.

Eine vollständige Ladung via USB PD dauert ca. 2:30h und via Quick Charge 6:30h.

Damit ist gerade das Laden via USB PD als recht flott zu bezeichnen.

 

Ladeeffizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Ladeeffizienz zu sprechen. Diese bezeichnet das Verhältnis zwischen Energie, welche die Powerbank zum vollständigen Laden benötigt, gegen die Energie, die du später entnehmen kannst.

Eine höhere Effizienz spart natürlich Strom und ist auch beim Laden via Solar oder ähnlichem wichtig.

Im besten Fall im schlechtesten Fall
USB PD 84,7% 77,2%
Quick Charge 81,4% 74,2%

Mit einer Ladeeffizienz von bis zu 84,7% ist die INIU BI-B63 sogar sehr effizient! Dies ist bisher der beste Wert den ich bei einer Powerbank gesehen habe.

Normal sind hier um die 70% bis vielleicht 80%.

 

Video

An dieser Stelle auch ein kleines Testvideo zur INIU BI-B63

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Mehr Informationen

 

Fazit

Die INIU BI-B63 25000 mAh Powerbank mit 65W USB PD ist aus meiner Sicht absolut empfehlenswert! Und dies nicht nur aufgrund der sehr guten Preis/Leistung.

  • Hohe echte Kapazität mit bis zu 23700 mAh
  • 65W USB C Ausgang
  • PPS Support (3,3-20V/3A)
  • In nur 2:30 h voll geladen
  • Hohe Ladeeffizienz

Mit 23700 mAh besitzt die NIU BI-B63 eine sehr hohe echte Kapazität die mit 25000 mAh beworben wird. Mich würde es hier nicht wundern wenn wir im Inneren 26800 mAh Akkuzellen haben. Dies ist aber nichts Negatives, ganz im Gegenteil.

Hinzu kommt der primäre 65W USB C Ausgang und die beiden zusätzlichen Ports. Ja bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Ports kommt es zu einer Drosselung, aber mit maximal 65W hat die Powerbank an sich eine mehr als ordentliche Leistung. Diese reicht sogar für Notebooks aus.

Smartphones werden ebenso sehr schnell an der Powerbank geladen. Dank der Unterstützung von PPS eignet sich diese nicht nur für iPhones sondern auch für die Samsung Galaxy S20/S21/S22 Serie, wie auch Google Pixel usw.

Dabei ist die Powerbank an einem entsprechenden Ladegerät in 2:30h vollständig geladen und dies auch noch sehr effizient!

Lediglich das Verhalten an 5V/2,4A Ladegerät ist eine Schwäche der INIU BI-B63. Du solltest diese Powerbank dringend nur an Quick Charge oder USB PD Ladegeräten laden.

Ansonsten ist die INIU BI-B63 25000 mAh Powerbank ein super Modell zu einem sehr fairen Preis.

INIU Laptop Power Bank, 100W PD3.0 25000mAh Hochkapazität Powerbank...

  • Hohe echte Kapazität mit bis zu 23700 mAh
  • 65W USB C Ausgang
  • PPS Support (3,3-20V/3A)
  • In nur 2:30 h voll geladen
  • Hohe Ladeeffizienz
  • Wertige Optik und Haptik

 

Info: Neue Version!
INIU hat unter der gleichen Produktseite und Produktnamen (INIU BI-B63) eine neue Powerbank herausgebracht, welche offensichtlich das alte Modell ersetzt.
Die neue Version bietet das gleiche Gehäuse und auch +- die gleiche Kapazität, hat aber einen kräftigen USB-C Port, wie auch einen besseren USB-A Port und eine größere PPS Range.
So bietet der primäre USB-C Port nun 100W anstelle von 65W und eine PPS Stufe von 3,3-20V bei bis zu 5A.
Es handelt sich hier um ein sauberes Upgrade ohne Nachteile! Ein vollständiger Test zur neuen Version ist in Arbeit.

Test der Samsung PRO Ultimate microSD Speicherkarte, vorsicht bei Speicherkarten mit mehr als 100 MB/s!

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Auf den ersten Blick ist die Samsung PRO Ultimate microSD Speicherkarte wirklich attraktiv und interessant. So haben wir hier eine microSD Speicherkarte mit satten 200 MB/s lesend und 130 MB/s schreibend.

Fantastische Werte! Dabei ist der Preis der Speicherkarte an sich überschaubar.

Allerdings gilt hier etwas Vorsicht! Warum, erfährst du in diesem Artikel!

 

Samsung PRO Ultimate microSD Speicherkarte

Auf den ersten Blick ist die Samsung PRO Ultimate microSD Speicherkarte nichts Außergewöhnliches.

Die Speicherkarte ist hochwertig von Samsung bedruckt und hat generell ein ansprechendes Design, wie ich finde. Mit im Lieferumfang der Speicherkarte ist lediglich ein microSD auf SD Adapter, in weißer Farbe.

Hierbei handelt es sich um den Standard Adapter, welcher fast immer bei Samsung microSD Speicherkarten beiliegt.

 

Nur UHS-I !

Die Samsung PRO Ultimate ist eine so genannte UHS-I Speicherkarte. Der UHS-I Standard erlaubt maximale Datenraten von +- 104 MB/s.

Erst mit mit UHS-II lässt sich die Datenrate von SD Karten auf rund 300 MB/s erhöhen.

Quelle: Wikipedia

Aber warte, wenn die Samsung PRO Ultimate nur UHS-I unterstützt, wie kann diese dann laut Hersteller bis zu 200 MB/s lesend erreichen?

 

Nur in machen Geräten über 100 MB/s

UHS-II ist ein etwas komplizierterer Standard, gerade bei microSD Speicherkarten. Einige Hersteller schafften es aber auch im UHS-I Standard, die Datenraten über die offiziell möglichen 104 MB/s hinaus zu erweitern.

So bieten vor allem viele SanDisk Speicherkarten Datenraten über 100 MB/s, obwohl es sich nur um UHS-I Speicherkarten handelt.

Das Problem, hierfür sind spezielle Kartenleser nötig! Nicht alle Kartenleser oder Endgeräte können die erhöhten Datenraten nutzen!

Genau genommen können die wenigsten Endgeräte UHS-I Speicherkarten mit über 100 MB/s lesen/beschreiben.

Daher bringen die super hohen Datenraten in Kameras, Spielekonsolen oftmals nichts.

 

UHS-II hat mehr Pins

Das Geheimnis der höheren Datenrate von UHS-II sind mehr Kontakte.

UHS-II Speicherkarten haben einfach eine zusätzliche Reihe Kontakte, wodurch du auf einen Blick direkt auch erkennen kannst ob du eine UHS-I oder UHS-II Speicherkarte vor dir hast.

 

Die Samsung PRO Ultimate ist schnell (im richtigen Kartenleser)

Schauen wir uns aber einmal die Datenraten der Samsung PRO Ultimate an. Kommt diese wirklich auf 200 MB/s lesend und 130 MB/s schreibend, davon ausgehend, dass du einen guten Kartenleser hast, der solche Datenraten unterstützt?

Hier mit dem ProGrade PG09 Kartenleser:

Lesend kommen wir hier auf satte 187,84 MB/s und schreibend auf 138,57 MB/s. Lesend nicht ganz die 200 MB/s, welche Samsung angibt, dafür überschreiten wir schreibend die Herstellerangabe.

Wie sieht es aber bei einem Kartenleser aus der sich strickt an den UHS-I Standard hält?

Hier kommen wir auf die zu erwartenden 94,90 MB/s lesend und 87,55 MB/s schreibend.

Schauen wir uns die Werte der Speicherkarte in einer großen Kamera (Fujifilm X-H2s) an.

Und hier können wir sehen das beispielsweise die Fuji Kamera nichts mit der “höheren” Datenrate einer UHS-I Speicherkarte anfangen kann.

Allerdings, in Spielekonsolen wie dem Steam Deck oder der Nintendo Switch, würde die Speicherkarte sehr gut abschneiden, dank des “A2” Ratings. So bietet die Speicherkarte nicht nur hohe Datenraten, sondern auch gute IOPS und Zugriffszeiten.

 

Fazit

Augen auf beim Kauf von Speicherkarten, selbst wenn diese von großen Herstellern stammen.

UHS-I Speicherkarten können nur in “ausgewählten” Kartenlesern mehr als praktisch 90-100 MB/s erreichen. Steckst Du die Samsung PRO Ultimate beispielsweise mit Adapter in eine große Sony Kamera (A7R V z.B.) und Fiji Kameras, dann wird diese lediglich mit maximal +- 90MB/s beschrieben.

Die mir bekannten Sony Kameras, wie aber auch die meisten Spielekonsolen usw. schaffen einfach nicht mehr und halten sich an den normalen UHS-I Standard.

Allerdings ist die Samsung PRO Ultimate dennoch schnell! In einem passenden Kartenleser erreicht diese die beworbenen Werte knapp und dank A2 Klassifizierung ist diese dennoch ideal für Geräte wie das Steam Deck!

Von daher, ich will nicht von der Samsung PRO Ultimate abraten, diese wird eine der besten microSD Speicherkarten für die Nintendo Switch, das Steam Deck usw. sein, wunder dich nur nicht wenn du vielleicht nicht ganz so hohe Spitzenwerte siehst.

In Spielekonsolen kommt es darauf oftmals gar nicht an, sondern eher auf die Zugriffszeiten, IOPS usw., wo die Samsung PRO Ultimate sehr gut ist.

Anker 334 Magnetic Powerbank 10K im Test, eine ordentliche MagSafe Powerbank!

Apples kabelloses und magnetisches Laden ist praktisch und macht kabellose Powerbanks durchaus alltagstauglich.

Du brauchst neben Smartphone und Powerbank nicht noch ein Kabel mit dir herumschleppen, sondern kannst die Powerbank einfach an die Rückseite deines iPhones “heften”.

Passend zu diesem Konzept bieten einige Hersteller passende magnetische Powerbanks an. So auch Anker 334 Magnetic Powerbank 10K.

Diese bietet wie der Name schon sagt 10.000 mAh Kapazität, kabelloses Laden und einen 20W USB C Port.

Klingt doch interessant! Aber wie gut ist die Anker 334 Magnetic Powerbank 10K in der Praxis wirklich? Finden wir es im Test heraus!

 

Anker 334 Magnetic Powerbank 10K im Test

Wie die meisten kabellosen Powerbanks ist auch die Anker 334 nicht super kompakt für die Kapazität von 10.000 mAh.

So misst die Powerbank 107 x 69 x 18 mm und bringt ein Gewicht von 204 g auf die Waage.

Dies ist allerdings für eine Powerbank dieser Klasse auch alles andere als zu groß. Ich würde sagen die Abmessungen passen.

Dabei setzt Anker auf ein angenehm flaches Design. Die Rückseite ist weitestgehend aus einem matten Kunststoff gefertigt, mit einem großen Hochglanz Anker Logo. Die Ränder der Powerbank sind ebenfalls in Hochglanz Kunststoff gehalten.

Die Rückseite der Powerbank, welche dein Smartphone berührt, ist wiederum komplett aus mattem Kunststoff. Anker nutzt hier kein Gummi oder Ähnliches! Du musst also etwas aufpassen das zwischen Powerbank und Smartphone kein Sand ist.

 

Anschlüsse der Powerbank

Neben dem 7,5W kabellosen Ladepad auf der Oberseite besitzt die Powerbank folgende Anschlüsse:

  • USB C 20W – 5V/3A, 9V/2,22A
  • USB A 18W Quick Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Du musst also nicht zwingend das kabellose Laden bei der Powerbank nutzen! Alternativ hast du einen 20W USB C Power Delivery Port, wie auch einen 18W Quick Charge Port.

Der USB C Port dient dabei auch dem Aufladen der Powerbank. Dies geht aber mit maximal 15W (5V/3A).

 

Die Kapazität

Die Anker 334 Magnetic Powerbank 10K soll eine Kapazität von 10.000 mAh bieten. In diesem Test habe ich die Kapazität der Powerbank über den USB C Port gemessen, bei zwei Laststufen.

Wh mAh % der HA
5V/1A 35.526 9601.622 96%
9V/2A 33.432 9035.676 90%

 

Oh! Die Kapazitätswerte der Powerbank sehen sehr gut aus! Ich kam im besten Fall auf 9601 mAh bzw. 35,526 Wh, was 96% der Herstellerangabe entspricht, spitze!

Und selbst bei höherer Last erreichte die Powerbank immer noch fantastische 9035 mAh bzw. 33,43 Wh.

Dies sind absolute Spitzenwerte!

Im Allgemeinen bezieht sich die Kapazitätsangabe von Powerbanks stets auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihre Entladung nicht zu 100% effizient aufgrund von Verlusten, die in Form von Wärme durch interne Prozesse und Spannungswandlungen auftreten. Dieser Effizienzverlust tritt besonders deutlich bei der Verwendung von Schnelllade-Technologien wie Quick Charge, USB PD und anderen Standards auf, wobei besonders langsames Entladen auch die Effizienz senken kann.Gewöhnlicherweise liegt die tatsächlich nutzbare Kapazität zwischen 80 und 90%. Kapazitäten über 90% sind sehr selten, während Werte unter 80% unüblich sind. Es ist außerdem zu bedenken, dass Smartphones nicht mit 100% Effizienz geladen werden. Wenn ein Smartphone beispielsweise einen 2000mAh-Akku hat, werden ungefähr 2600mAh für eine vollständige Aufladung benötigt. Allerdings kann dieser Wert je nach Modell und Ladeart variieren.

 

Kapazität in der Praxis / beim kabellosen Laden

Ein großer Nachteil beim kabellosen ist die schlechtere Effizienz. Schlecht bei etwas wie einer Powerbank.

Ich habe das kabellose Funktion in Kombination mit dem iPhone 15 Pro Max getestet. Hier schaffte die Powerbank das Smartphone ca. 133% zu laden.

Also einmal von 0% auf 100% und einmal von 0% auf 33%.

 

Aufladen der Powerbank

Die Anker 334 wird via USB C geladen. Dies laut Aufdruck aber mit maximal 5V/3A. Dies kann ich in der Praxis auch +- bestätigen!

So erreichte die Powerbank hier maximal 13-14W, an einem USB PD Ladegerät.

So dauerte eine vollständige Ladung rund 4 Stunden.

 

Gleichzeitig Laden und Nutzen?

Ja, du kannst die Powerbank gleichzeitig laden und dein Smartphone kabellos laden. Allerdings nimmt die Powerbank dann nur +- 5W auf, also effektiv wird die Powerbank nicht geladen, sondern nur die Leistung zum kabellosen Ladepad durchgeschliffen.

 

Fazit

Kabellose Powerbanks sind immer so eine Sache. Kabelloses Laden ist etwas ineffizienter als kabelgebundenes Laden, was gerade bei Powerbanks natürlich doppelt ungünstig ist.

Allerdings mit MagSafe sind kabellose Powerbanks durchaus hoffähig geworden. Und die Anker 334 Magnetic Powerbank 10K ist eine gute kabellose Powerbank!

Diese funktioniert genau wie gewünscht und lädt dein iPhone auf Wunsch ohne Kabel sicher und relativ flott auf.

Alternativ steht ein USB A und USB C Port mit 20W zur Verfügung, letzterer kann auch zum Laden der Powerbank (wenn auch nur mit +- 14W) genutzt werden.

Dabei ist die Kapazität der Powerbank auch in der Praxis ordentlich. So konnte ich bis zu 9601 mAh bzw. 35,526 Wh messen, was beachtlich ist.

Kabellos war es möglich ein iPhone 15 Pro Max ca. 133% zu laden. Das passt soweit, für eine kabellose Powerbank.

Suchst du eine kabelloses magnetische “Magsafe” Powerbank, dann ist die Anker 334 eine wie ich finde, eine sehr gute Wahl!

Baseus CCGAN140CE GaN5 Pro Fast Charger im Test, 140W USB C Ladegerät

Mit dem CCGAN140CE GaN5 Pro Fast Charger bietet Baseus ein ausgesprochen spannendes USB Ladegerät an.

Es handelt sich bei diesem um ein 3 Port Ladegerät mit 140W Leistung! Dabei können die vollen 140W auch über den primären USB C Port komplett abgerufen werden.

Wir haben also ein echtes 140W USB C Ladegerät vor uns. Dies alleine macht das Ladegerät schon spannend. Hinzu kommt ein sehr fairer Preis.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen ob der Baseus GaN5 Pro Fast Charger mit 140W Leistung überzeugen kann!

An dieser Stelle vielen Dank an Baseus für das Zurverfügungstellen des CCGAN140CE für diesen Test.

 

Der Baseus CCGAN140CE GaN5 Pro Fast Charger im Test

Bei dem CCGAN140CE handelt es sich um ein Multi-Port USB Ladegerät welches auf den Steckernetzteil Formfaktor setzt. Entsprechend wird das Ladegerät direkt in die Steckdose eingesteckt ohne zusätzliches Kabel.

Das Ladegerät ist mit 30 x 94 x 59 mm und einem Gewicht von 289g sicherlich nicht winzig, aber in Anbetracht der Leistung passend groß.

Passend ist auch die Verarbeitung und Haptik. Baseus setzt hier auf ein vertrautes Design und Gehäuse, welches sie bei vielen ihrer Ladegeräte nutzen.

So ist das Gehäuse auch hier qualitativ gut.

 

Anschlüsse des CCGAN140CE

Das Baseus CCGAN140CE besitzt zwei USB C Ports und einen USB A Port.

  • USB C 1 – 140W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A
  • USB C 2 – 100W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB A – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3A

Zunächst haben wir einen leistungsstarken 140W USB C Ausgang! Ideal für große Geräte wie Notebooks usw., aber natürlich kannst du auch an diesem Port Smartphones usw. laden.

Zudem haben wir einen 2. USB C Port welcher bis zu 100W liefern kann, wie auch ein 60W USB A Port. Der 60W USB A Port ist allerdings etwas mysteriös. So unterstützt dieser Quick Charge in der erweiterten Stufe mit bis zu 20V, wie auch SCP mit 3,4-5,5V bei 5A (was nicht aufgedruckt ist) und einige weitere kleine Schnelllade-Standards.

 

Drosselung der Ports

Das Baseus CCGAN140CE kann bis zu 140W liefern, hat aber 140W + 100W + 60W Ports. Nutzt du mehrere Ports gleichzeitig, dann werden diese entsprechend gedrosselt.

USB C 1 USB C 2 USB A
140W
100W 30W
100W 30W 18W

 

USB C 1 hat immer mindestens 100W. Port 2 hat bei gleichzeitiger Nutzung von Port 1 bzw. dem USB A Port 30W oder 20W.

An sich eine sinnvolle Drosselung, denn so steht immer genug Leistung für ein Notebook + ein Smartphone bereit.

 

Mit PPS

Der Baseus GaN5 Pro Fast Charger unterstützt auch PPS!

  • USB C 1 – 3,3 – 11V bei bis zu 5A
  • USB C 2 – 3,3 – 11V bei bis zu 5A

Zwar geht die PPS Range nur bis 11V, aber diese ist mit 5A recht mächtig. Ideal für Smartphones wie dem Samsung Galaxy S23 Ultra, welche hier ihr volles Ladetempo erreichen können.

Wenn du mehr über PPS wissen willst, dann schau hier: https://techtest.org/usb-power-delivery-ladegeraete-mit-pps-uebersicht-und-info/

 

Auffälligkeiten beim Belastungstest?

Ich habe den Baseus GaN5 Pro Fast Charger CCGAN140CE für rund 3 Stunden mit den vollen 140W belastet. Diese hat das Ladegerät auch ohne Probleme durchgehalten!

Auch war die Temperatur des Ladegerätes mit 7X Grad nicht kritisch.

 

Für welche Geräte geeignet?

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Dank der Mischung aus 140W USB C Port und PPS ist das Baseus CCGAN140CE für praktisch alle USB C Geräte sehr gut geeignet!

Egal ob nun Notebook, Smartphone, Powerbank usw.

Leider habe ich derzeit noch kein Notebook das mit 140W laden kann, aber diverse Powerbanks (Anker 737, Anker Prime usw.), wo dies auch tadellos klappte.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist bei USB Power Delivery Ladegeräten nicht ganz so wichtig, solange alle Werte innerhalb der Grenzwerte bleiben.

Allerdings ist ebenso eine stabile Spannung ein Zeichen von Qualität.

Die Spannungsstabilität sieht beim Baseus CCGAN140CE soweit solide bis gut aus. Diese steigt bei allen Spannungsstufen mit zunehmender Last leicht an, aber das in einem völlig akzeptablen Rahmen.

Eventuell ist dies sogar als gewünschtes Verhalten zu interpretieren um einen Spannungsabfall durch das Kabel auszugleichen.

 

Effizienz

Wie hoch ist die Effizienz des Baseus GaN5 Pro Fast Charger, also das Verhältnis aus Leistung welche das Ladegerät aufnimmt verglichen mit der Leistung welche das Ladegerät ausgibt.

Die Effizienz des Ladegerätes schwankt zwischen 65,2% und 91,3%. Über 91% ist eine tolle Effizienz, welche nur von wenigen High End Ladegeräten erreicht wird.

Hier gibt es also nichts zu meckern. Allerdings die Effizienz bei sehr niedriger Last ist mit 65,2% eher schwach. Nicht ganz außergewöhnlich, viele “große” USB Ladegeräte haben Probleme mit der Effizienz bei sehr niedriger Auslastung, aber dennoch natürlich nicht optimal.

 

Fazit

Wenn du auf der Suche nach einem Multiport USB-C Ladegerät mit 140W Leistung, dann spricht im Kern nichts gegen den Baseus GaN5 Pro Fast Charger.

Dieser funktioniert in der Praxis wunderbar und ohne Auffälligkeiten. Auch die Lasttemperaturen sahen soweit gut aus, zumindest äußerlich. Dieses erwärmte sich äußerlich auf +- 70 Grad, was nicht zu viel für ein Ladegerät ist.

Auch bietet das Ladegerät auf beiden USB-C Ports eine große PPS Stufe mit 3,3 – 11V bei bis zu 5A. Damit ist das Ladegerät auch für Smartphones wie das S23 Ultra von Samsung gut gerüstet.

Aufgrund des 140W USB-C Ports bietet dieses sich aber vor allem für große Geräte wie Notebooks oder 140W Powerbanks an.

Die Effizienz schwankte bei mir zwischen 65,2% und 91,3%. Gerade bei hoher Last sind die Effizienzwerte sehr gut! Auch die Spannungsstabilität war soweit tadellos.

Kurzum, wenn du dieses zu einem fairen Preis bekommst, ist dies ein mehr als solides Ladegerät. Achte bei Amazon auf diverse Coupons, 89€ halte ich für etwas hoch angesetzt, gerade im Vergleich zum Ugreen 140W Ladegerät. Allerdings mit entsprechen Coupons ist der Preis zum Zeitpunkt des Tests um einiges niedriger.

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Google Pixel Buds Pro, viel besser als erwartet! (aber nicht so gut wie die AirPods Pro 2)

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Jeder Hersteller muss Ohrhörer auf den Markt bringen. Normalerweise bin ich hier etwas skeptisch, weshalb ich die Google Pixel Buds Pro auch nicht direkt zum Start gekauft habe.

Allerdings hat Google diese als Beilage zum Pixel 8 Pro dazugegeben. Anstelle diese direkt zu verkaufen habe ich mich entschieden, den Ohrhörern eine Chance zu geben.

Gut das ich dies gemacht habe, denn die Google Pixel Buds Pro haben mich positiv überrascht! Mehr dazu in diesem Test.

 

Die Google Pixel Buds Pro im Test

Die obligatorische Lade/Transportbox der Pixel Buds Pro hat eine interessante “Ei” Form und ist wie ein Ei auch in einem matten Weiß gehalten.

An sich mag ich die Form, welche gut in der Hand und der Tasche liegt. Dabei ist die Ladebox mit 63 x 50 x 25 mm angenehm kompakt, wenn sicherlich auch nicht winzig.

Das Gehäuse ist zwar weitestgehend weiß, hat aber im Inneren eine Akzentfarbe, welche auch die Farbe der Ohrhörer selbst ist.

Hier bietet Google in seinem Store einige Optionen an, von schwarz bis zu diversen Pastelltönen.

Die hier gewählte Farbe wirkt sich auch auf die Rückseite der Ohrhörer aus, welche auf ein recht typisches in-Ear Design setzen. Dabei sind die Ohrhörer mittel groß bis relativ kompakt.

Die Akkulaufzeit liegt bei satten 11 Stunden ohne ANC und 7 Stunden mit ANC, pro Ladung. Die Ladebox kann die Ohrhörer knapp 2x laden, ehe diese dann selbst kabellos oder via USB C gelade werden muss.

 

Tragekomfort (sehr gut!)

Die Google Pixel Buds Pro sind relativ kleine und angenehm geformte Ohrhörer. Diese sind sehr bequem!

In meinen Ohren sitzen sie hervorragend. Für mich ist sogar der Tragekomfort einer der größten Pluspunkte der Google Pixel Buds Pro.

Dieser ist nicht ganz perfekt, aber für eine “1-” reicht es aus meiner Sicht.

 

ANC und Transparenz Modus

Natürlich bringen die Pixel Buds Pro ANC, also aktives Noise Cancelling, mit. Das ANC der Pixel Buds Pro ist gelungen. Für Ohrhörer ist dieses relativ kräftig und hat keine Nebenwirkungen wie Rauschen usw.

Ich würde sagen hier gehören die Pixel Buds Pro schon zu den Top 10%.

Auch der Transparenz Modus ist ordentlich. Für normale Ohrhörer ist dieser sogar gut, aber ich kenne die Apple AirPods 2 Pro, welche nochmal 3 Stufen besser sind, was den Transparenz-Modus angeht.

Die Pixel Buds Pro sind hier auf dem Level von JBL und Anker SoundCore.

Spannend, es gibt ein Feature das automatisch in den Transparenz-Modus schaltet, wenn du/mit dir geredet wird.

Dies funktioniert auch durchaus! Kann sich aber auch mal unerwünscht aktivieren.

 

Klang der Pixel Buds Pro

Vom Klang der Pixel Buds Pro war ich positiv überrascht! Diese sind sicherlich nicht die absolut klangstärksten Ohrhörer, die ich jemals in den Fingern hatte, aber diese sind schon auf einem sehr hohen Level!

Müsste ich die Klangsignatur kurz zusammenfassen, würde ich sagen, relativ neutral mit etwas mehr Bass.

Starten wir aber bei den Höhen. Die Höhen sind gelungen. Diese sind klar, sauber und ausreichend brillant. Allerdings auch nicht überschärft oder überspritzt. Die Höhen sind einfach sauber, ohne dass diese stechend wirken. Dabei kommen die Pixel Buds Pro auch sehr gut mit “S” Lauten klar, welche ziemlich perfekt abgebildet werden.

Die Mitten sind recht neutral. Stimmen werden sehr gut wiedergegeben und klingen natürlich/lebendig. Wir haben allerdings auch keinen Mitten-Fokus.

Beim Bass haben wir einen leichten Boost, aber ansonsten verhält sich der Bass schon relativ neutral. Ohrhörer von JBL und Co. werden in der Regel etwas mehr Bass liefern, allerdings ist qualitativ am Bass der Pixel Buds Pro nichts auszusetzen. Dieser ist schön satt mit einem starken Tiefgang. Musik klingt durchaus kräftig und gut.

Es ist ganz offensichtlich, dass Google versucht hat bei den Pixel Buds Pro eine Klangsignatur zu treffen, die zur großen Mehrheit gut passt. Ich denke dies ist auch sehr gut gelungen!

Wir haben dank des leichten Bass-Boost etwas mehr Kraft im Klang, aber auch nicht aufdringlich viel. Selbiges gilt für die Höhen, welche schön klar sind, aber eine übermäßige Schärfe vermeiden. Ähnliches macht auch Apple bei den AirPods 2 Pro, welche eine ähnliche Klangsignatur verfolgen.

Allerdings sind die AirPods Pro 2 aus meiner Sicht noch einen Hauch vor den Pixel Buds Pro. So haben die AirPods Pro 2 klar ein Stück weit mehr Auflösung und eine feinere Detail-Darstellung.

Hier sind die Pixel Buds Pro auf einem guten Level, aber auch nicht außergewöhnlich.

Dies ist vielleicht auch ein sehr passendes Fazit zum Klang, dieser ist gut, wenn nicht sogar sehr gut, aber auch nicht “außergewöhnlich” oder “spektakulär”.

Für mich ist er gut genug, dass ich die Pixel Buds Pro als Ohrhörer im Alltag nutze.

 

Klang anpassbar!

Erfreulicherweise bietet die Google dir die Möglichkeit den Klang der Pixel Buds Pro auch noch “frei” anzupassen.

Dies auch auf Wunsch durchaus deutlich. Aber im Kern bleiben meinen Aussagen von oben bestehen, allerdings kannst du den Pixel Buds Pro schon ein gutes Stück z.B. mehr Bass geben.

Die Pixel Buds Pro sind erfreulich anpassungsfähig.

 

Maximale Lautstärke relativ gering

Kleiner Hinweis, die Pixel Buds Pro sind vergleichsweise leise. Auf voller Lautstärke sind diese natürlich schon laut, aber auch nicht “extrem”. Selbst die Apple AirPods 2 Pro werden etwas lauter und Apple ist hier auch schon vorsichtig.

Sicherlich aus Sicht des Gehörschutzes sinnvoll.

 

Fazit zu den Google Pixel Buds Pro

Tatsächlich mag ich die Google Pixel Buds Pro! Diese sind gute true Wireless Ohrhörer, wenn nicht sogar sehr gute.

Zusammengefasst, klanglich sind diese gut, das ANC ist stark und der Tragekomfort ist hervorragend!

Klanglich sind die Pixel Buds Pro gut. Ich würde sie hier nicht als “herausragend” bezeichnen, aber sie sind auf einem Level, wo ich absolut zufrieden bin. Du bekommst aber von JBL, 1MORE usw. durchaus Ohrhörer mit einem etwas besseren Klang für etwas weniger Geld.

Für mich einer der wichtigsten Punkte ist der Tragekomfort! Die Pixel Buds Pro sind relativ klein und bequem! Viele High-End Ohrhörer klingen fantastisch, sind aber riesig und oftmals nicht so bequem. Nicht so die Pixel Buds Pro, diese sitzen hervorragend in meinen Ohren.

Auch das ANC ist gut und der Transparenzmodus ist ordentlich. Hier hat Google mit Updates auch nochmal gut nachgebessert und vor allem auch die Ohrhörer auch mit einigen neuen Funktionen ausgestattet (automatischer Erkennung wenn jemand mit dir redet usw.).

Unterm Strich halte ich die Pixel Buds Pro für empfehlenswert, wenn du „alltags Ohrhörer“ mit einem guten Klang, sehr guten Tragekomfort und starkem ANC suchst.

Lediglich der Listenpreis von 229€ ist mir zu hoch! Apple AirPods Pro 2 beispielsweise spielen in allen Belangen nochmal eine Klasse über den Pixel Buds Pro.

Wenn du bei eBay und im Preisvergleich schaust, bekommst du die Pixel Buds Pro für 130-180€, was ein fairer Preis für diese ist! Klanglich magst du noch etwas besseres für das Geld bekommen, aber das Gesamt Paket, gerade mit dem Tragekomfort und den Funktionen ist kaum von anderen Modellen in dieser Preisklasse zu überbieten.

Persönliche Anmerkung

Es gibt klanglich fantastische Ohrhörer, die ein gutes Stück besser klingen als die Google Pixel Buds Pro. Wenn du Ohrhörer für zu Hause auf der Couch suchst, würde ich vermutlich andere wählen, JBL Tour PRO 2 oder sowas.

Ich trage aber Ohrhörer viel unterwegs, wenn ich z.B. mit meinen Hunden unterwegs bin. Hier brauche ich nicht den maximalen Klang, sondern einen guten und bequemen Tragekomfort mit ordentlichem Klang und brauchbaren ANC bzw. einem guten Transparenzmodus.

Hier sind die Apple AirPods 2 Pro PERFEKT! Bei aller Kritik an Apple, die AirPods 2 Pro haben den besten Tragekomfort (du merkst die Ohrhörer einfach nicht), den mit Abstand besten Transparenzmodus und einen guten bis sehr guten Klang.

Die Google Pixel Buds Pro gehen hier in eine sehr ähnliche Richtung! Nicht ganz so gut, aber schon sehr angenehm im Alltag. Für meine Spaziergänge sind diese derzeit meine 2. / 3. Wahl (und ich habe einige Ohrhörer) gemeinsam mit den 1More EVO, welche ich auch für eine gute Alternative zu den Pixel Buds Pro halte. Ähnlich guter Tragekomfort, etwas schlechteres ANC, etwas besserer Klang, ähnlicher Preis.

Geekom IT13 im Test, Intel Core i9-13900H im super kompakten Gehäuse, kann das gut gehen?

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Mit dem IT13 bietet Geekom einen mächtigen Mini-PC an. So verfügt dieser in der Top-Version über den Intel Core i9-13900H!

Der Intel Core i9-13900H ist derzeit der leistungsfähigste Prozessor den Intel für Notebooks anbietet. Für diesen mit 32GB RAM, 512GB SSD und Windows 11 Pro möchte Geekom knapp unter 800€ haben. Dies klingt wie ein sehr fairer Deal.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut ist der Geekom IT13? Gibt es Schwächen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Geekom für das Zurverfügungstellen des IT13 für diesen Test.

 

Der Geekom IT13 im Test

Der IT13 setzt auf das vertraute Design von Geekom Mini-PCs. So ist auch der IT13 sehr kompakt gehalten. Der PC misst gerade einmal 117 x 112 x 46 mm und besteht aus einem wertig anmutenden Kunststoff.

Wie bei vielen Mini-PCs ist auch beim IT13 die Auswahl an Anschlüssen beachtlich!

  • 3x USB A 3.2 Gen 2 10 Gbit
  • 1x USB A 2.0
  • 2x USB C 4.0 (mit DisplayPort)
  • 1x 2,5 GBit LAN
  • 2x HDMI 2.0
  • 1x 3,5mm Kopfhörer Anschluss
  • 1x SD Kartenleser

Sehr schön! Zwar wären sicherlich HDMI 2.1 Ports nett gewesen, dafür haben wir aber gleich zwei USB 4 Ports, welche hier halt effektiv Thunderbolt 4 Ports sind (nur ohne Intel Zertifizierung). Diese können entsprechend auch ein DisplayPort Signal führen.

Zudem haben wir 3x USB A mit 10 GBit wie auch 2,5Gbit LAN, falls du das verbaute WLAN 6E Modul nicht nutzen möchtest.

Weitere Bonuspunkte gibt es für den SD Kartenleser, welcher mich als Fotograf sehr freut.

 

Mit Windows 11 Pro

Auf dem Geekom IT13 ist Windows 11 Pro vorinstalliert und auch aktiviert. Hierbei handelt es sich augenscheinlich um eine saubere Installation ohne unerwünschte Software.

 

DDR4

Prinzipiell unterstützt der Intel Core i9-13900H sowohl DDR4- als auch DDR5 RAM, je nachdem was der Mainboard Hersteller auswählt.

Geekom hat sich beim IT13 für die Nutzung von DDR4 RAM entschieden und nein, du kannst nicht einfach DDR5 RAM einbauen.

Wie viel Leistung kostet das in der Praxis? Schwer zu sagen, aber vermutlich im einstelligen % Bereich. Also nicht übermäßig tragisch und DDR4 Notebook RAM wie hier nutzbar, ist auch um einiges günstiger als DDR5 RAM.

 

Im inneren

Im inneren des IT13 findest Du folgende Erweiterungsslots:

  • 2x SO-DIMM DDR4
  • 1x M.2 2280 NVME Slot
  • 1x M.2 2242 NBME Slot
  • 1x WLAN Karten Slot
  • 1x 2,5 Zoll SSD Slot

Dies ist eine beachtliche Ausstattung! So könntest du theoretisch bis zu 3x SSDs in dem Mini-PC verbauen.

 

Netzwerkkarten

Im IT13 steckt eine Intel AX211 WLAN Karte. Die AX211 ist eine sehr gute WLAN Karte mit bis zu 2402 Mbit und einem 2×2 Design. Hervorragend, eine bessere WLAN Karte kannst du in solch einem Mini-PC kaum finden.

Zudem haben wir eine 2,5 Gbit LAN Karte, Intel I225-V. Also auch hier ein Intel Chipsatz, was an sich gut ist. Allerdings bin ich kein großer Fan der Intel I225-V, hatte allerdings im IT13 bisher keine Probleme mit dieser.

 

2x USB 4 oder Thunderbolt?

Der IT13 besitzt zwei USB 4 Ports. Sehr schön! Intern werden diese vom Intel Raptor Lake Chipsatz angesteuert. Es handelt sich bei diesen also mehr oder weniger um Thunderbolt 4 Ports, welche nur nicht offiziell zertifiziert sind und entsprechend sich wie USB 4 verhalten.

Dies ist kein Nachteil, sondern eher ein Pluspunkt.

 

Kartenleser

An der Seite des IT13 finden wir einen SD Kartenleser.

Dieser unterstützt UHS-II Geschwindigkeiten mit bis zu 200 MB/s, sofern deine Speicherkarte dies schafft.

 

Die SSD

Im Geekom IT13 war bei mir eine großzügige 2TB NVME SSD verbaut. Hierbei handelt es sich um die Lexar NM7A1, welche eine vernünftige SSD ist.

So erreichte die SSD 4826 MB/s lesend und 4480 MB/s schreibend. Auch in der Praxis ist die SSD völlig ok.

 

TDP und Temperatur

Die Leistungsaufnahme / TDP hat einen sehr großen Einfluss auf die Leistung eines Computer/Notebooks. So müssen zwei Systeme mit an sich gleicher CPU nicht zwingend auch gleich schnell sein.

So werden moderne Prozessoren meist in der Leistungsaufnahme limitiert, um beispielsweise den Akku und das Kühlsystem zu schonen. Kaufst ein super flaches Notebook mit der gleichen CPU wie ein dickes Gaming Notebook, dann ist es aufgrund Limitierungen bei der Leistungsaufnahme möglich, dass das große Notebook dennoch um einiges schneller ist.

Geekom setzt auf den Intel Core i9-13900H und wirbt auf seiner Webseite mit einer 45W TDP beim IT13, was ich allerdings derzeit nicht bestätigen kann. So läuft der IT13 bei mir mit einer 35W TDP, ist also etwas “gedrosselt”. Möglicherweise handelt es sich hier um einen Fehler, aber ich habe bei Geekom nachgefragt und sie wussten auch nicht so recht, ob dies falsch ist oder nicht (und ja das System war im Performance Modus im BIOS).

Daher werden wir in späteren Benchmarks auch sehen, dass die Single Core Leistung absolut fantastisch ist, aber die Multi Core Leistung etwas zurückliegt, aufgrund der TDP.

Hier der TDP Verlauf während CineBench R23 (10 Minuten Durchlauf).

Nach einem kurzen Boost auf über 60W sinkt die TDP auf konstant 35W. Spannenderweise sind dabei die Temperaturen “OK”.

Klar am Anfang schießen die Temperaturen direkt auf 100 Grad hoch, was soweit normal und zu erwarten wäre. Aber danach pendeln diese sich unter 80 Grad ein, was recht niedrig ist.

Mit Intel XTU ist es möglich die TDP auf 45W anzuheben. Dies kann natürlich als “Übertakten” gelten und entsprechend eure Garantie kaputt machen, allerdings wirkt es auf mich so als wäre IT13 wirklich für 45W ausgelegt, denn auch hier bleiben die Temperaturen völlig im Rahmen!

Unter Last bei 45W TDP um die 84 Grad, ist absolut in Ordnung für einen Intel Core i9-13900H, welcher gemacht ist 100 Grad zu schaffen.

Solltest du also mit etwas „Risiko“ mehr Leistung aus dem Geekom IT13 herauskitzeln wollen, dann wäre das durchaus eine Option.

 

Leistung des Geekom IT13

Schauen wir uns einmal die Leistung des IT13 in diversen Benchmarks an. Ich führe alle Benchmarks in zwei einstellungen durch, der Standard Version mit 35W TDP und einmal mit 45W TDP mithilfe von Intel XTU.

Letzteres einfach als kleine Referenz was mit dem IT13 möglich ist und für den Fall, dass die TDP vielleicht auch noch via BIOS Update angehoben wird.

Ich bin bei den Benchmarks, um ehrlich zu sein, etwas hin und her gerissen. So sehen wir hier die besten Single Core Leistungswerte die ich jemals bei einem “Notebook-Prozessor” gesehen habe!

In sämtlichen Single Core Benchmarks rockt der IT13! Hier kann dieser sogar den Ryzen 9 7940HS schlagen.

Entsprechend ist die generelle System Performance sehr stark. Windows fühlt sich reaktionsfreudig an und Dinge wie Webbrowsen usw. sind wunderbar flüssig, wie es sich bei solch einem System auch gehört.

Allerdings bei allen Multi-Core Benchmarks fällt das System für mich fast schon unerklärlich stark zurück. Selbst bei 45W TDP bleibt der IT13 etwas hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Dies sehen wir auch im Handbrake Test, wo mit Standard Einstellungen selbst der an sich schwächere Geekom A5 +- gleichauf ist.

Wie steht es aber um die Grafikkarte? Der Geekom IT13 ist kein Gaming PC. Allerdings ist die Intel GPU in dem System durchaus in der Lage Spiele wiederzugeben.

CS GO 2 Dust 2 AVG MIN
1920 x 1080 niedrig „FSR ein“ 90 38
1920 x 1080 niedrig „FSR aus“ 71 38
1920 x 1080 mittel „FSR ein“ 40 25
1920 x 1080 mittel „FSR aus“ 37 22

 

Baldurs Gate 3 „Die Senke“ AVG MIN
1920 x 1080 niedrig 26 20
1920 x 1080 mittel 22 3

 

Ich habe mir mal CS GO 2 und Baldurs Garte 3 angesehen. CS Go 2 wäre auf “niedrig” mit FSR spielbar, ähnliches gilt auch für Baldurs Gate 3.

1080p ist also gerade so in den meisten Spielen möglich.

 

Lüfter und Lautstärke

Der Lüfter ist bei Geekom PCs leider oft so eine Sache. Auch der IT13 nicht der aller leiseste PC, was aber auch bei einer “High Power” Intel CPU nicht überraschend ist (auch Intel NUCs sind recht laut).

Allerdings war der Lüfter im Allgemeinen weniger aufdringlich als ich erwartet hätte. Prinzipiell ist der Lüfter mehr oder weniger konstant aktiv, meist aber sehr dezent. Der IT13 surrt leise vor sich hin und wenn dieser etwas weiter entfernt steht wirst du nichts von diesem im Leerlauf mitbekommen.

Unter Last, spannenderweise vor allem Single Core Last, dreht der Lüfter natürlich ein gutes Stück hoch, allerdings hätte ich glatt mit einer höheren Lautstärke gerechnet.

Gerade bei konstanter Last pendelt sich der Lüfter auf einem sehr akzeptablen Level ein.

 

Leistungsaufnahme

Der Stromverbrauch ist ein wichtiger Punkt bei Mini-PCs, welcher eine Anschaffung verglichen mit einem normalen Desktop PC durchaus rechtfertigen kann.

Der Stromverbrauch schwankt dabei extrem je nachdem was Du machst. Hier ein paar grobe Richtwerte beim Geekom IT13:

  • Leerlauf 7W
  • Webbrowsen 14-28W
  • Spitzen-Volllast bis zu 105W
  • Konstante Vollast 50W

Gerade im Leerlauf benötigt der IT13 erfreulich wenig Energie! Unter Last haben wir eine etwas höhere Leistungsaufnahme, aber der wichtigste Wert ist sicherlich der Verbrauch im Leerlauf.

 

Fazit

Das Fazit zum Geekom IT13 ist nicht ganz einfach. In der Theorie ist dies einer der besten Mini-PCs auf dem Markt, wenn nicht sogar der beste Intel Mini-PC.

Und auch in der Praxis spricht viel für den IT13! So ist das Gehäuse wunderbar klein, besitzt aber dennoch eine fantastische Auswahl an Anschlüssen! Neben 2x USB 4 haben wir auch 3x USB A Ports mit 10Gbit, einen 2,5Gbit LAN Port und sogar einen Kartenleser.

Auch der Stromverbrauch des PCs ist hervorragend! Im Leerlauf schwankt der Verbrauch bei +- 7W! Dies ist allgemein einer der größten Pluspunkte eines Mini-PCs.

Klar unter Last steigt der Verbrauch dann auch auf bis zu 105W (kurzzeitig) bzw. 50W (dauerhaft), aber zu dieser Zeit bietet der PC eine starke Leistung.

Kommen wir damit auch zur Leistung. Hier bin ich hin und her gerissen. Der Intel Core i9-13900H ist eine mächtige CPU, gerade in Kombination mit 32GB RAM und einer 2TB SSD.

Im Geekom IT13 haben wir entsprechend auch eine Single Core Leistung, welche überragend ist! Die Leistung eines CPU-Kerns ist hier die höchste, die ich bisher in einem Mini-PC oder Notebook gesehen habe.

Allerdings im Multi-Core Bereich bleibt der IT13 etwas hinter seinen Möglichkeiten zurück, aufgrund der Power-Limits. Auch hier ist der IT13 stark, aber nicht so stark wie einige der AMD Modelle. Bei konstanter geforderter Leistung ist beispielsweise der kleinere und günstigere Geekom A5 +- gleich schnell.

In der Praxis ist das Bild etwas schwieriger. Gerade in Programmen wie Adobe Lightroom und Photoshop ist der IT13 gefühlt schneller als die meisten, wenn nicht sogar alle AMD Maschinen. Hier gibt es immer mal wieder kurze Leistungsspritzen und die Single Core Leistung ist wichtig, was dem IT13 sehr liegt.

Entsprechend ist der kleine PC für Fotobearbeitung sehr stark. Dieser ist auch für Video-Bearbeitung mehr als brauchbar, aber gerade bei Export-Zeiten könnte dieser von größeren AMD Mini-PCs übertroffen werden.

Auch bei der Lautstärke und Lüfter ist der IT13 sicherlich nicht ganz perfekt. Die ganzen Intel basierten NUCs/Mini-PCs sind eher etwas lauter, Intel Prozessoren laufen derzeit nunmal sehr heiß. Die Lautstärke des Geekom IT13 ist besser bzw. niedriger als von mir zunächst befürchtet, aber dies ist auch kein komplett leiser PC.

Unterm Strich gibt es viel am Geekom IT13 zu mögen! Vor allem die Ausstattung, Anschlüsse und Single Core /Peak Leistung sind fantastisch. Allerdings ist er auch nicht perfekt, was teils sicherlich der schnellen, aber heißen und an sich leistungshungrigen Intel CPU geschuldet ist.

140W USB C + 27600mAh = AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh im Test

Powerbanks mit 140W USB-C Port sind noch extrem selten! Im Kern gibt es hier zwei Modelle von Anker und das wars.

Allerdings ist mir eine spannende neue Powerbank über den Weg gelaufen, die AMEGAT PBQ2610 Powerbank 140W 27600mAh.

AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh Bild

Wie der Name schon sagt haben wir hier eine 27600 mAh Powerbank, mit 140W USB C Port und einem Leistungsdisplay für unter 100€.

Dies wäre fantastisch, wenn in der Praxis die Kapazitätsangabe wirklich hinkommt und die Powerbank auch wirklich 140W liefern kann. Finden wir dies im Test der AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh heraus!

 

Die AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh im Test

Sicherlich das erste, was an der AMEGAT Powerbank auffällt, ist das außergewöhnliche Design. So setzt diese wie auch schon die Anker 737 oder Anker Prime auf ein “hochkant” Design.

Dabei sind die Anschlüsse der Powerbank auf der Oberseite und das Display auf der Front ist korrekt ausgerichtet. Erfreulicherweise besitzt die Powerbank sowohl für die stehende Position wie auch liegend passende Gummifüße, damit diese nicht rutscht oder zerkratzt.

Dies ist auch wichtig, denn das Gehäuse der Powerbank besteht aus Metall! Hierdurch ist die Powerbank unheimlich massiv und stabil!

AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh Anschlüsse

Die AMEGAT Powerbank wirkt durchaus hochwertig gebaut. Auch würde ich das Design der Powerbank durchaus als wertig bezeichnen.

Allerdings kommt dies zu einem Preis. So ist die Powerbank mit 654g durchaus ein ziemlicher Brocken! Die Abmessungen wiederum sind mit 154 x 53 x 49 mm für die hohe Kapazität und Leistung nicht zu viel.

AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh im Vergleich zur Anker Prime

So ist die Powerbank kleiner als beispielsweise die Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W, bei vergleichbarer Leistung.

 

Anschlüsse der AMEGAT Powerbank mit 140W

Die AMEGAT PBQ2610 Powerbank besitzt zwei USB C Ports und einen USB A Port.

  • USB C 1 und 2 – 140W Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A
  • USB A – Quick Charge und 22,5W laden – 5V/3A, 9V2A, 12V/1,5A, 10V/2,25A

Beide USB C Ports können bis zu 100W bzw. 140W nach dem USB PD 3.1 Standard liefern und auch aufnehmen! Ja, die Powerbank kann deine Geräte mit bis zu 140W versorgen, wie auch selbst mit bis zu 140W geladen werden.

Hierdurch eignet sich die Powerbank nicht nur für Smartphones, und nein es schadet Smartphones nicht an einem 140W Port geladen zu werden, diese nutzen dann einfach nicht die vollen 140W, sondern auch bzw. vor allem für große Geräte wie Notebooks.

Zudem haben wir noch einen Quick Charge bzw. 22,5W USB-A Ausgang.

 

Maximal 140 W über alle Ports

Zwar können beide USB-C Ports bis zu 140W liefern, dies aber nicht gleichzeitig. Schließt du mehr als ein Gerät an der Powerbank an, werden die Ports nach einem festen Schema gedrosselt.

USB C 1 USB C 2 USB A
140W
140W
65W 65W
100W 22,5W
60W 60W 18W

 

Nutzt du beispielsweise beide USB C Ports werden diese auf jeweils 65W gedrosselt. Vermutlich hätte ich es lieber gehabt wenn einer der Ports etwas mehr Leistung behalten hätte, beispielsweise 100 + 40W, aber hier ist es schwer eine Verteilung zu finden, die für alle Anwendungen optimal ist.

 

Das Display

In der AMEGAT Powerbank steckt ein aufwendiges LCD Farbdisplay. Dieses kann dir folgende Informationen anzeigen:

  • Ladestand in %
  • Verbliebene Lade/Entladedauer
  • Leistung pro Port in Watt
  • Aktuelle Laufzeit
  • Maximale Batteriekapazität (Batteriezustand)
  • Zyklen Zahl
  • Insgesamt ausgegebene Leistung in Wh
  • Temperatur

Damit ist das Display sehr umfangreich und auch hilfreich!

 

PPS und AVS

Erfreulicherweise unterstützt die AMEGAT PBQ2610 die PPS Erweiterung des USB Power Delivery Standards. Wenn von einem angeschlossenen Gerät unterstützt, dann kann die Powerbank innerhalb eines gewissen Bereiches eine freie Spannung liefern, welche gerade optimal für das angeschlossene Gerät ist. Dies benötigen einige Smartphones für das volle Ladetempo. Mehr Infos zu PPS findest du hier.

  • 3,3-21V bei bis zu 5A

Dies ist die volle PPS Range. Entsprechend kann diese Powerbank beispielsweise die Google Pixel Modelle wie aber auch Samsung Smartphones wie das S23 Ultra mit dem vollen Tempo laden.

Neben PPS unterstützt die Powerbank auch den AVS Standard. Was ist AVS? Der PPS Standard geht nur bis zu einer Spannung von maximal 20/21V. Allerdings wurde mit USB PD 3.1 die maximale Spannung von USB Power Delivery erhöht.

Beispielsweise diese Powerbank kann bis zu 28V liefern. AVS ist also einfach “PPS 2.0” welches auch für die höheren Spannungen des USB PD 3.1 Standards geeignet ist.

  • AVS: 15-28V und maximal 140W

Dies ist die volle AVS Range, für eine 140W Powerbank. Derzeit ist mir noch kein Gerät bekannt, das AVS nutzt, aber dennoch ist es schön, dass dies von der Powerbank unterstützt wird.

 

Nicht konstant 140W (aber 100W)

An einer elektronischen Last, wo ich konstant eine von mir gewünschte Leistung aus der Powerbank abrufen kann, konnte ich leider beobachten, dass die Powerbank nicht konstant 140W liefern kann.

Bei ca. 40% Restkapazität schaltet sich die Powerbank, vermutlich aus Temperatur-Gründen.

100W hingegen kann konstant geliefert werden.

Dies ist nicht ganz überraschend, viele High End Powerbanks kämpfen mit ähnlichen Problemen. Ich denke auch, dass dies in der Praxis kein großes Problem sein wird, optimal ist es allerdings natürlich nicht.

In der Regel wirst du selbst mit großen Notebooks hier nicht in Probleme laufen.

 

Die Kapazität der AMEGAT PBQ2610 Powerbank 140W 27600mAh

Laut AMEGAT soll die Powerbank 27600 mAh bzw. 99,36 Wh bieten. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh @3,7V % der HA
5V/2A 76.613 20706 77%
9V/1A 84.022 22709 85%
9V/2A 87.297 23594 88%
20V/1A 89.391 24160 90%
20V/5A 85.148 23013 86%

Im Test schwankte die Kapazität der Powerbank zwischen 76,6 Wh bzw. 20706 mAh und 89,391 Wh bzw. 24159 mAh.

Dies ist eine recht große Spanne, je nachdem wie du die Powerbank auslastest. Bei sehr niedriger Last scheint die Effizienz etwas niedriger auszufallen, was vermutlich an Dingen wie dem aufwändigen Display liegt.

Im allgemeinen bin ich aber mit der Kapazität der Powerbank recht zufrieden!

Generell: Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist das Entladen dieser nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku, werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber vom Modell und der Art des Ladens ab.

 

Für welche Geräte geeignet

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones ++
OnePlus Smartphones ++
Realme Smartphones ++
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++

 

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten

++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten

+ = flottes Ladetempo zu erwarten

0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten

– = langsames Ladetempo zu erwarten

— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Dank der Kombination aus 140W maximaler Leistung und der unterstützung von PPS ist die AMEGAT Powerbank prinzipiell für so ziemlich alle Geräte von Apple, Samsung und Google perfekt geeignet!

Egal ob wir nun von einem Smartphone sprechen oder von einem großen MacBook. Allgemein eignet sich die Powerbank dank hoher Leistung und guter Kapazität für eine Vielzahl an Notebooks, welche sich via USB C laden lassen.

Ich habe die Powerbank speziell an den Dell XPS und Apple MacBooks getestet und hier funktionierte diese wunderbar. Allerdings sollte die Powerbank universell zu allen USB C Ladbaren Notebooks kompatibel sein.

Smartphones von Realme, Oppo, Xiaomi, Huawei usw. sollten auch von der Powerbank schnell geladen werden. Dies aber nicht zwingend mit dem vollen Tempo.

 

Ladedauer

Prinzipiell kann die AMEGAT PBQ2610 Powerbank mit bis zu 140W laden.

Ladedauer AMEGAT PBQ2610 Powerbank

Allerdings kann die Powerbank mit bis zu 140W nur sehr kurz laden! Danach sinkt der Ladestrom auf knapp über 90W ab, ehe dann der Ladestrom nochmals etwas sinkt, ansteigt usw.

Dieses Absinken und wieder Ansteigen des Ladestroms tritt auch beim Laden mit 100W auf.

Lediglich beim Laden mit 60W haben wir ein konstantes Laden. Dies sagt mir das die Powerbank sich vermutlich aufgrund von Übertemperatur beim Laden drosselt.

Effektiv macht es daher keinen Unterschied, ob Du die Powerbank an einem 60W, 100W oder 140W Ladegerät lädst. Das Laden dauert immer ca. 2:10-2:20h.

Bei Ladegeräten unter 60W dann natürlich wieder etwas länger.

 

Laden und gleichzeitiges Entladen ist möglich!

Du kannst die AMEGAT PBQ2610 Powerbank gleichzeitig laden und entladen. Allerdings kann dies zu einer Temperatur-Drosselung führen.

 

Ladeeffizienz

Werfen wir zum Abschluss einen Blick auf die Ladeeffizienz der Powerbank. Hierbei vergleiche ich die Menge an Energie welche die Powerbank zum vollständigen Laden benötigt, mit der Energie, die am Ende abgegeben werden kann.

Folgende Leistung benötigte die Powerbank bei mir zum vollständigen Laden:

  • 140W Laden – 110,158 Wh
  • 100W Laden – 110,366 Wh
  • 60W Laden – 104,219 Wh

Daraus ergeben sich folgende Werte:

Im besten Fall Im schelchtesten Fall
140W 81% 70%
100W 81% 69%
60W 86% 74%

Im Maximum lag die Ladeeffizienz bei sehr guten 86%. Im Minium kamen wir auf 69%, was im Rahmen ist. Tendenziell würde ich die Ladeeffizienz der Powerbank als gut bezeichnen.

 

Video

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Mehr Informationen

 

Fazit

Die AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh ist derzeit eine der besten Powerbanks auf dem Markt!

140W + PPS mit voller Range + hohe Kapazität (bis zu 24159 mAh) + praktisches Display ist kaum zu überbieten!

Das alles vor allem zu einem Preis von unter 100€, zum Zeitpunkt dieses Artikels!

Dabei hält die Powerbank auch weitestgehend was sie verspricht! So konnte ich im besten Fall eine Kapazität von 89,391 Wh bzw. 24159 mAh erreichen.

Die Powerbank kann auch wie beworben 140W liefern und unterstützt auch PPS und AVS mit der vollen Range. Durch PPS ist die Powerbank auch in der Lage Smartphones wie das S23 Ultra mit dem vollen Tempo zu laden und die 140W sind selbst für große Notebooks perfekt!

Dicke Pluspunkte gibt es auch für die Haptik der Powerbank und das super detaillierte und hilfreiche Display.

Das einzige Problem der Powerbank ist etwas die Temperatur. So kann die Powerbank nicht ganz konstant 140 W liefern (100 W sind aber konstant möglich). Ist dies in der Praxis ein Problem? Vermutlich wirst du es kaum merken, da erstens kaum Geräte mit 140W laden und noch weniger Geräte konstant mit 140W.

Lediglich verzögern die Temperatur-Probleme etwas das Laden der Powerbank, welche sich hierdurch etwas drosselt.

AMEGAT Powerbank 140W, 27600mAh Power Bank PD 3.1 USB C Input & Output...

  • 140W USB C Port
  • Mit voller PPS und AVS Range
  • hohe Praktische Kapazität mit 89,391 Wh bzw. 24159 mAh
  • Tolles Display mit Leistungswerte
  • Sehr hochwertig gebaut
  • Ladedauer mit 2:10-2:20h ok
  • Kann Temperatur-Probleme/Drosselung haben

So braucht die Powerbank für eine 0% auf 100% Ladung rund 2:10-2:20h, was aber alles andere als langsam ist!

Kurzum, unter 100€ ist die AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh aus meiner Sicht die derzeit beste Powerbank! Erst ab 130€ kommt dann die Anker 737 ins Spiel. Diese hat etwas weniger Kapazität, dafür keine Temperatur-Probleme. Was hier für dich besser ist kann ich nicht entscheiden.

Aber die Anker 737 (ca. 130€) und die Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W sind im Kern derzeit die einzigen Alternativen.

 

 

Das beste externe SSD Gehäuse! Mit guten Temperaturen! UGREEN CM559 M.2 NVMe SATA SSD Gehäuse im Test

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Vor einer Weile haben wir uns schon das Lexar E6 SSD Gehäuse im Test angesehen, welches mir vor allem qualitativ sehr gut gefiel.

Allerdings ist das Lexar E6 auf dem deutschen Markt nicht ganz einfach zu bekommen und es nutzt den JMS583 Chipsatz, welche in Kombination mit einigen Controllern etwas “zickig” sein kann.

Eine mögliche und spannende Alternative ist das UGREEN CM559 M.2 NVMe SATA SSD Gehäuse.

Dieses SSD Gehäuse nutzt den neueren RTL9210B Chipsatz und ebenfalls ein massives Metallgehäuse, welches robust und schick aussieht!

Wollen wir uns im Test einmal ansehen wie gut das UGREEN CM559 wirklich ist!

 

Das UGREEN CM559 M.2 NVMe SATA SSD Gehäuse im Test

Der erste Eindruck vom UGREEN CM559 M.2 NVMe SATA SSD Gehäuse ist richtig positiv! Dies ist eins der am hochwertigsten gebauten SSD Gehäuse die ich jemals in den Fingern hatte!

So besteht es mit Ausnahme der Endstücke komplett aus einem recht dicken und massiven Metall, welches wunderbar an den Rändern abgerundet ist.

Die SSD wird dabei über einen Deckel eingesetzt, der auf der Oberseite hochwertig eingelassen wurde. Dieser “Deckel” besitzt dabei eine etwas aufwendigere Struktur, denn dieser ist intern über einen Wärmeleitpad mit der SSD verbunden.

Der Deckel ist also für die Wärmeabfuhr zuständig.

Im Gegensatz zu vielen anderen SSD Gehäusen ist dieses Modell nicht schraubenlos, sondern der Deckel wird mit einer Schraube gesichert.

Mit im Lieferumfang sind neben einem Wärmeleitpad und dem Gehäuse selbst zwei USB Kabel und ein Gummi-Überzug.

Der Gummiüberzug soll einerseits das Gehäuse bei Stürzen schützen, wie aber auch den Untergrund, auf dem dieses liegt. Ich begrüße diesen optionalen Überzug!

Ebenfalls begrüße ich das Beilegen eines USB A auf USB C Kabels und eines USB C auf USB C Kabels.

 

RTL9210B Chipsatz, läuft bei mir stabil!

Die meisten externen SSD Gehäuse nutzen den JMS583 Chipsatz. An sich ist dieser auch OK, aber nach meiner Erfahrung kann er an gewissen Geräten zickig sein.

Heißt, die externe SSD trennt sich plötzlich vom System und ist eine Sekunde später wieder da. Dies muss nicht bei allen Systemen auftreten, aber es gibt diverse USB Controller wo der JMS583 Chipsatz problematisch ist.

Nach meiner Erfahrung ist hier der RTL9210B Chipsatz etwas stabiler. Was die reinen Leistungswerte angeht, ist dieser +- Identisch bis minimal schneller verglichen mit dem JMS583.

Und ja, ich kann bestätigen, dass das Gehäuse an all meinen PCs stabil läuft! An meinen AMD basierten Rechnern sind in der Regel auch die Gehäuse mit JMS583 problemlos.

Allerdings sind alle USB Ports meines ASUS ProArt StudioBook 16 OLED mit dem JMS583 etwas zickig. Das UGREEN CM559 hingegen läuft ohne Probleme!

 

NVME und SATA

Ein Vorteil des RTL9210B Chipsatzes ist die Unterstützung von SATA und NVME SSDs.

 

Kühlkonzept ist gut

Bei externen SSD Gehäuse und der Kühlung gibt es sehr abenteuerliche Konzepte. Von Lüfter über Kühlkörper im Inneren, die aber keinen Kontakt zur Außenwand haben, habe ich schon alles gesehen.

Auf den ersten Blick wirkt hier das UGREEN CM559 sehr positiv! Hier wird die SSD über ein recht dickes Wärmeleitpad mit dem Deckel verbunden, welcher dann als Kühlkörper dient.

Und das Kühlkonzept wirkt nicht nur gut, es ist gut! Selbst verglichen mit einem Gehäuse mit Lüfter hält dieses Stand! Du kannst zwar sehen, dass die Temperatur langsam ansteigt, aber die SSD ist vorgeschrieben, bevor wir in den Bereich einer temperatur-bedingten Drosselung kommen!

Allerdings sei auch dazu gesagt, dass das Gehäuse natürlich äußerlich extrem heiß wird. Bei konstanter Volllast durchaus 60-70 Grad, je nach SSD.

Ich würde hier den Gummiüberzug empfehlen.

 

Hohe Leistung!

Natürlich wird die Leistung des UGREEN CM559 M.2 NVMe SATA SSD Gehäuse durch den USB C 3.2 Gen 2 10 Gbit Anschluss limitiert.

Bei einem USB-C Port mit 10 Gbit haben wir maximal +- 1000 MB/s, sofern natürlich deine SSD auch so viel schafft! Dies werden die meisten NVME SSDs tun, allerdings aufgrund eines eventuellen SLC Caches kann die Leistung bei konstanter Last absinken, dies liegt dann aber an deiner SSD.

In diesem Test habe ich eine WD SN850 verbaut. Getestet wurde das Gehäuse an einem AM5 PC mit ASUS ROG Strix X670E-E Mainboard.

Diese erreichte hier mit 1076 MB/s lesend und 1079 MB/s schreibend das maximale Tempo was über eine USB 3.2 Gen 2 Verbindung möglich ist!

Dabei war auch die Leistung der SSD dank guter Kühlung konstant hoch!

Auch im PC Mark Benchmark konnte diese ein starkes Ergebnis erreichen. Kurzum das Gehäuse macht einen top Job!

 

Fazit

Wenn ich derzeit ein externes M.2 SSD Gehäuse suchen würde, würde ich das UGREEN CM559 M.2 NVMe SATA SSD Gehäuse wählen!

Das Gehäuse macht alles richtig! Der RTL9210B Chipsatz funktionierte bei mir stabiler als der ansonsten oft verwendete JMS583 und lieferte zudem eine herausragende Leistung!

1076 MB/s lesend und 1079 MB/s schreibend ist an einem 10 Gbit USB C Port nicht zu übertreffen!

Das wichtigste aber, die Kühlung stimmt! Dies ist etwas, was viele Gehäuse nicht sauber hinbekommen. Aber das UGREEN CM559 macht hier aber alles richtig.

So ist das Gehäuse zum einen aus massivem Metall gearbeitet, zum anderen “verbindet” sich die SSD direkt über ein Wärmeleitpad mit diesem. Entsprechend ist das ganze Gehäuse der Kühlkörper.

Es kann hierdurch zwar subjektiv sehr heiß werden, aber die SSD im Inneren bleibt recht kühl. Kühler als bei 90% aller anderen Gehäuse auf dem Markt.

Selbst die Verarbeitungsqualität des Gehäuses ist herausragend!

UGREEN M.2 NVMe SATA SSD Gehäuse USB 3.2 Gen 2 10 Gbps Aluminium M...

  • Herausragende Qualität des Gehäuses
  • Gute bis sehr gute Datenraten (für ein Gehäuse mit 10Gbit)
  • Sehr gute Temperaturen

Kurzum ich bin richtig zufrieden mit dem UGREEN CM559 M.2 NVMe SATA SSD Gehäuse, gerade zum Preis von +- 30€.