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ANSMANN Premium Rechargeable Li-ION Akkus im Test (AAA, AA, C, D und 9V Block)

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Zwar setzen mittlerweile nicht mehr so viele Geräte auf klassische Batterien, dennoch besteht weiterhin ein gewisser Bedarf im Alltag an AA, AAA und Co.

In Zeiten, wo wir zunehmend Wert auf den Umweltschutz legen, sind natürlich Einmal-Batterien so eine Sache. Was ein Glück, dass es tonnenweise wiederaufladbare AA, AAA Akkus gibt.

Diese setzen in der Regel aber auf die ältere Ni-MH Akku Technologie und nur eine Spannung von 1,2V anstelle von 1,5V, was diese nicht mit allen Geräten kompatibel oder ideal macht.

Mittlerweile gibt es aber auch schon einige AA, AAA, 9V Block Batterien usw. die auf Lithium Akkuzellen nutzen, wie z.B. die Modelle von EBL und Blackube.

Nun hat auch der deutsche Hersteller ANSMANN entsprechende Akkus auf den Markt gebracht, welche auf der Lithium Technologie basieren und via USB C ladbar sind! Praktisch!

Zudem bietet ANSMANN hier auch die komplette Bandbreite, wie haben wiederaufladbare Lithium Ionen AAA, AA, C, D und 9V Block Batterien!

Wollen wir uns diese mal im Test ansehen. Können hier die Premium Rechargeable Li-ION Akkus von ANSMANN überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an ANSMANN welche mir die Akkus für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Ein erster Blick auf die ​​ANSMANN Premium Rechargeable Li-ION Akkus

ANSMANN bietet seine Premium Rechargeable Li-ION Akkus derzeit in folgenden Formaten an:

  • AAA
  • AA
  • C (Baby)
  • D (Mono)
  • 9V (Block)

Alle Akkus sind dabei in einem weiß/lila Design gehalten und mit einem USB C Ladeport ausgestattet. Du brauchst hier also kein spezielles Ladegerät.

Auffällig bei allen Akkus ist das Gewicht! Egal ob nun im Vergleich zu Ni-MH Akkus oder Einmal-Batterien, die ANSMANN Premium Rechargeable Li-ION Akkus sind extrem leicht!

Dies liegt einfach an der Lithium-Ionen -Akku-Technologie.

Etwas merkwürdig fand ich lediglich bei den C und D Akkus das kleine Loch auf der Oberseite, welches fast so aussieht als wäre es per Hand gemacht.

Das schwierige an AA, AAA, C, D und 9V Lithium Akkus

Es ist gar nicht so leicht, eine klassische wiederaufladbare Batterie auf Lithium Basis zu bauen. Warum?

Lithium-Ionen Akkuzellen haben immer eine Zellenspannung von 3,6-3,7V. AA, AAA, C und D Batterien hingegen haben 1,5V.

In jedem der Akkus mit Lithium Ionen Technologie muss also ein Spannungswandler sitzen der die Spannung von 3,7V auf entsprechend 1,5V absenkt. Zudem benötigen wir generelle Schutzelektronik gegen Kurzschlüsse usw.

Gerade in den kleinen AAA Akkus ist dafür + Akkuzellen nicht viel Platz! Daher sind diese Art von Akkus erst in den letzten Jahren aufgetaucht, wo Elektronik entsprechend geschrumpft ist.

Dies erklärt allerdings auch den meist recht hohen Preis dieser Akkus. Verglichen mit Ni-MH Akkus, welche einfach reine Akkuzellen ohne Elektronik sind, sind die Lithium Modelle um ein Vielfaches komplexer.

 

Aufladen dank praktischer Kabel einfacher!

Jeder der Akkus wird via USB-C geladen. Einerseits praktisch, andererseits nervig, wenn du mehrere Akkus gleichzeitig laden musst.

ANSMANN legt hier entsprechende “Multi-Kabel” bei. Kaufst Du ein 4er Set AA Akkus dann liegt ein 1x USB A auf 4x USB C Kabel bei, so dass Du alle Akkus auf einmal an einem USB A Port laden kannst.

Bei den Doppelsets (C und D Batterie) liegen entsprechende 2x fach Kabel bei.

 

AA Akkus, Kapazität

Beginnen wir bei den ANSMANN Premium Rechargeable AA Akkus. Ich habe hier alle vier Akkus getestet, bei 0,2A und 1A Last.

In meinem Test erreichten die Akkus im Schnitt eine Kapazität von 1725,5 mAh bei 0,2A und 1554 mAh bei 1A Last.

Auf den ersten Blick klingt das nicht sonderlich imposant. Die meisten wiederaufladbaren normalen AA Akkus erreichen locker 2000 mAh.

Allerdings darfst du nicht vergessen, wir haben hier eine konstante Spannung von 1,5V! Die Spannung von normalen NiMH Akkus schwankt zwischen 1,4V und 1V.

Schauen wir uns die mWh Werte an, welche auch die Spannung mit in die Berechnung einbeziehen, dann sieht die Welt schon wieder etwas anders aus!

Hier schneiden die Lithium Akkus um einiges besser ab!

Aber prinzipiell kaufst du diese Akkus nicht für die Kapazität, sondern für die gleichbleibende Leistung und dem Komfort des USB C Ladens.

 

AA Akku, Ladedauer

Wie lange dauert das Laden der AA Akkus?

Eine Ladung via USB C dauert ca. 2:20h, was recht flott ist!

 

AAA Akkus, Kapazität

ANSMANN bewirbt die AAA Akkus mit 500 mAh, folgendes konnte ich messen:

Leider liegt die Kapazität mit 365 mAh relativ niedrig. Klar bei der mWh Messung sieht es etwas besser aus, aber ich denke bei den kleinen AAA Akkus tut der benötigte Platz für den USB-C Port und die Elektronik einfach noch mehr weh, als bei den AA Akkus.

 

AAA Akku, Ladedauer

Wie lange dauert das Laden der AAA Akkus?

Hier dauerte eine Ladung rund 1:50h. Erneut, dies ist ein recht schnelles Laden!

 

9V Block Batterie, Kapazität

Ich denke neben den AA Akkus ist der ANSMANN Premium Rechargeable 9V Block Akku sicherlich der spannendste.

Auf welche Kapazität kommen wir hier?

(0,1A Last)

Wir haben hier um die 344 mAh, was jetzt sehr wenig klingt, aber dies ist bei konstant 9V! Effektiv haben wir satte 3,1xx Wh Kapazität, was gar nicht übel ist!

Vergleichen wir dies mit anderen wiederaufladbaren 9V Block Batterien setzt sich der ANSMANN Premium in die Mitte.

Allerdings ist der ANSMANN Premium der einzige 9V wiederaufladbare Akku mit konstant 9V in diesem Vergleich!

Die meisten Lithium “Block Batterien” haben in Wirklichkeit nur 8,4V!

 

9V Block Batterie, Aufladen

Schauen wir uns auch hier an wie lange das Laden der ANSMANN Premium Rechargeable 9V Block Batterie dauert.

Das Laden der 9V Block Batterie dauert ca. 3:20h.

 

C Akku, Kapazität

Kommen wir zu unseren “großen” Akkus. Beginnend mit dem C Akku. Leider habe ich hier keine Referenz-Werte, wie gut oder schlecht andere C Akkus sind, dennoch möchte ich dir hier ein paar Werte liefern.

Hier konnte ich eine Kapazität zwischen 2233 und 2274 mAh bei 0,5A Last erreichen.

 

D Akku, Kapazität

Kommen wir zum ganz dicken Ding, dem D Akku.

Hier kommen wir auf beachtliche 4153 mAh im Maximum bzw. satte 6,193 Wh Kapazität!

 

Besonderheit Spannung

Die ANSMANN Premium Rechargeable haben zwar an sich eine konstante Spannung, aber es gibt beim AA, AAA, C und D Akku eine kleine Besonderheit.

Wir können sehen, dass die Spannung konstant bei ca. 1,507V liegt, bis diese dann am Ende auf 1,096V absinkt!

Dies ist ein tolles Feature! Warum? Ein großes Problem bei Lithium AA Akkus ist, dass Akkustandsanzeigen nicht funktionieren. Normalerweise wird der Akkustand über die Spannung ermittelt. Da hier aber die Spannung immer gleich ist, denken Geräte, dass der Akku entsprechend immer voll ist.

Durch das Absenken der Spannung bei den letzten 10% wird deinen Geräten mitgeteilt, dass der Akku fast leer ist und diese sollten dir eine Akkustands-Warnmeldung anzeigen.

Bei der 9V Block Batterie/Akku ist die Spannung hingegen konstant.

 

Fazit

Die ANSMANN Premium Rechargeable Li-ION Akkus sind super spannend! Dies sind die aus meiner Sicht besten und hochwertigsten “klassischen” wiederaufladbaren Batterien/Akkus.

Dies aber nicht zwingend aus Sicht der Kapazität. Suchst du die höchstmögliche Kapazität, dann gibt es bessere Akkus für dich! Alleine der USB-C Port in jedem der Akkus, vor allen bei den AAA Akkus, nimmt einfach ein gutes Stück Platz weg.

Dieser Platz könnte bei Modellen mit externen Ladegeräten mit Akku gefüllt sein. Entsprechend sind gerade die AAA Akkus nicht übermäßig gut, was die Kapazität angeht.

Die größeren Akkus, AA, 9V, C und D, sind hier OK, aber auch nicht zwingend überragend. Ein paar hochwertige Ni-MH AA Akkus beispielsweise werden eine höhere Laufzeit bieten als die Premium Rechargeable Li-ION.

Allerdings im Gegensatz zu diesen haben wir hier eine konstante Leistung! Die Akkus haben immer 1,5V bzw. 9V, dies auch bei höherer Last.

Eine LED Kerze wird also beispielsweise nicht langsam immer dunkler, sondern leuchtet immer mit der gleichen Helligkeit. Sie würde mit einem guten Ni-MH AA Akku länger leuchten bzw. am Ende glimmen, aber halt nicht konstant hell.

Dies ist auch so ein wenig die Schönheit der ANSMANN Premium Rechargeable Li-ION Akkus, wir haben eine konstante Leistung als hättest du immer frische Batterien eingesetzt.

Wobei das stimmt nicht ganz, in den letzten 10% sinkt die Leistung massiv ab. Hier senken die 1,5V Akkus ihre Spannung auf 1V, was aber gewollt ist! So funktionieren eventuell Akkustandsanzeigen weiterhin und du kannst erkennen „hey, die Akkus sind bald leer”, anstelle, dass diese plötzlich ausgehen.

Verglichen mit Ni-MH Akkus brauchst du dir hier auch keine Sorgen um das Tiefenentladen zu machen, was bei mir und in Kombination mit LED Kerzen schon den ein oder anderen Ni-MH Akku beschädigt hat, und das Laden via USB C ist schnell und unproblematisch.

Kurzum, die ANSMANN Premium Rechargeable Li-ION sind super! Lediglich bei den AAA Akkus musst du schauen, ob dir hier die Kapazität reicht. Auch generell sind dies natürlich keine Akkus für “alles”. Dafür sind diese leider etwas zu teuer. Aber gut sind die ANSMANN auf jeden Fall!

Harman Kardon Go + Play 3 im Test, die edle Alternative zur JBL Boombox 3

Mit dem Go + Play 3 bietet Harman Kardon einen großen Bluetooth Lautsprecher an, welcher sich sowohl für die portable Nutzung, wie aber auch als Ersatz für eine klassische Stereoanlage eignen soll.

Dabei legt Harman Kardon einen großen Wert neben einem guten Klang auch auf ein schickes Design. Und ja auf den ersten Blick sieht der Go + Play 3 wirklich hochwertig und edel aus.

Aber letztendlich muss der Lautsprecher natürlich vor allem gut klingen. Finden wir im Test heraus ob dies der Fall ist!

An dieser Stelle vielen dank an Harman Kardon für das Ausleihen des Go + Play 3 für diesen Test.

 

Harman Kardon Go + Play 3 im Test

Harman Kardon ist durchaus als ein edler Luxus Hersteller zu bezeichnen. Entsprechend legt dieser auch einen großen Wert auf das Design.

Und ja der Go + Play 3 ist sehr schick! Wir haben mit 439 x 240 x 192 mm und 4,7 Kg durchaus einen etwas größeren Lautsprecher.

Dessen Korpus ist mit einem Leinen-Stoff umspannt. Auf der Oberseite haben wir eine Kunststoff-Abdeckung mit den Touch Tasten zur Steuerung.

Zudem findet sich hier auch ein großer Metall-Bügel, welcher den Transport des Lautsprechers erleichtern soll.

Ich denke nicht das der Go + Play 3 wirklich zum “mitnehmen” gedacht ist, aber solltest du diesen von einen in den anderen Raum tragen wollen oder in den Garten, dann ist dies natürlich kein Problem.

So haben wir auch einen integrierten Akku. Allerdings liegt die Laufzeit bei “nur” 8 Stunden bei mittlerer bis niedriger Lautstärke. Im häuslichen Umfeld OK!

Geladen wird der Lautsprecher direkt über einen AC Eingang auf der Rückseite. Hierüber kann dieser auch einfach konstant mit dem Netz verbunden bleiben. Zudem haben wir auf der Rückseite einen USB Ausgang (5V/2A), worüber du dein Smartphone laden kannst, wie auch einen AUX Eingang.

Kleine Anmerkung, gesteuert wird der Go + Play 3 über Touch-Tasten. Diese waren OK, aber gerade der Einschalter hat teils etwas träge reagiert.

 

Klang des Go + Play 3

Harman Kardon wirbt beim Go + Play 3 mit einem Drei-Wege-Lautsprecher-System. Drei Wege bedeutet, wir haben einen gesonderten Hoch, Tief und Mitteltöner, was einen besonders dynamischen und guten Klang verspricht.

Starten wir bei den Höhen. Der Go + Play 3 scheint zwei Hochtöner zu besitzen, links und rechts am Rand. Diese machen einen hervorragenden Job! Die Höhen des Lautprechers sind wunderbar klar und sauber. Zudem besitzen diese auch eine gute Brillanz, ohne das Zischlaute ausfransen. Kurzum, die Höhen macht der Lautsprecher spitzenklasse!

Bei den Mitten war ich etwas überrascht. Die Mitten und die generelle Klangfülle des Lautsprecher sind höchstens durchschnittlich. Dieser setzt ganz klar auf eine Höhen/Tiefen fokussierte Klangsignatur, mit starker Dynamik. Stimmen klingen so weit gut, aber ich habe auch schon vollmundigere Lautsprecher gehört.

Der Bass wiederum ist sehr interessant. Wir haben einen herausragenden Tiefbass und Tiefgang! Hier kann der Go + Play 3 einige große Party Lautsprecher alt aussehen lassen. Allerdings sind die oberen Bass-Bereiche tendenziell etwas leichter. Mit leichter meine ich nicht schlecht, aber wir haben nicht ganz so viel ”umpf” und Kickbass wie beispielsweise bei einer JBL Boombox 3 oder anderen Party Lautsprechern. Hast du aber Songs mit viel Tiefbass, sticht dieser dafür umso mehr hervor. So kann der Go + Play 3 sogar regelrecht ein Donnern erzeugen, welches spürbar ist!

Hierdurch bekommt der Harman Kardon Go + Play 3 eine sehr unerwartete und wilde Klangsignatur. Wir haben also fantastische Höhen und einen sehr guten Tiefbass, die Mitten wiederum sind etwas dünner als ich erwartet hätte.

Dies gibt dem Go + Play 3 einen sehr dynamischen Klang, welcher auch wunderbar lebendig ist, mit einem tollen Kontrast. Gerade wenn du Songs mit einem tiefen Bass Schlag hast, macht der Go + Play 3 einen herausragenden Job!

Der tiefe Bass stellt einen tollen Kontrast zu den sehr klaren und brillanten Höhen dar.

Allerdings, was die Klangfülle angeht, habe ich in dieser Preisklasse schon besseres gehört. Der Harman Kardon Go + Play 3 klingt sehr „clean“ und kontrolliert. Eine JBL Boombox 3 oder Teufel BOOMSTER haben einfach mehr „Wumms“ und klingen satter, aber weniger kontrastreich und dynamisch.

 

Fazit

Der Harman Kardon Go + Play 3 ist ein spannender Bluetooth Lautsprecher, vor allem aus Sicht des Designs.

Viele High End Bluetooth Lautsprecher sehen etwas speziell aus und würden beispielsweise in einem schick eingerichteten Wohnzimmer oder einem Büro deplatziert wirken.

Nicht so der Harman Kardon Go + Play 3! Dieser sieht sehr edel und wertig aus, wie es der Name Harman Kardon auch verspricht.

Klanglich ist dieser etwas anders als ich erwartet hätte. So bietet dieser einen sehr kontrastreichen Klang. Wir haben fantastische Höhe und herausragende Tiefen/Tiefgang beim Bass. Die Mitten und auch die oberen Bass-Bereiche sind etwas zurückgenommen.

Dies verleiht dem Go + Play 3 einen sehr cleanen und luftigen Klang, mit massivem Bassschlag.

Allerdings klingt der Lautsprecher Bass-Technisch hierdurch trotz des super Tiefgangs nicht so wuchtig wie die diversen Party Lautsprecher. Suchst Du ein Bass und Beat-Monster, dann bist Du hier falsch, auch wenn der Tiefgang überragend ist.

Der Harman Kardon Go + Play 3 hat eine sehr einzigartige und interessante Klangsignatur aufgrund der hohen Dynamik.

Hier kommt es dann etwas auf dich an. Gefällt dir das Design? Klingt meine Beschreibung der Klangsignatur interessant? Dann ist der Harman Kardon Go + Play 3 vielleicht etwas für dich.

Harman Kardon Go + Play 3
POSITIV
Sehr schickes Design
Wertige Verarbeitung
Sehr dynamischer und kontrastreicher Klang
Herausragender Tiefbass
Fantastische Höhen
Sehr Pegelfest
NEGATIV
Kein Wasserschutz
Klangfülle Mittelmäßig
90

EarFun Free Pro 3 Test, hervorragende Ohrhörer fürs Geld!

Mit den Free Pro 3 bietet EarFun neue Hi-Res True Wireless Ohrhörer zu einem fairen Preis an.

So sollen diese mit einem besonders guten Klang, wie auch vielen Funktionen, App Support usw. überzeugen.

Dies, wie bei EarFun üblich, zu einem sehr fairen Preis von +- 70€.

Wollen wir uns im Test mal sehen wie gut die EarFun Free Pro 3 wirklich sind.

An dieser Stelle vielen Dank an EarFun für das Zurverfügungstellen der Free Pro 3 für diesen Test.

 

EarFun Free Pro 3 Test

Die EarFun Free Pro 3 sind relativ kleine und kompakte Ohrhörer. Dies gilt auch bzw. besonders für die Lade/Transportbox.

So misst diese gerade einmal 67 x 26 x 30 mm und bringt 42g mit Ohrhörern und 31g ohne auf die Waage.

Dabei besteht das Gehäuse aus einem einfachen, aber soliden Kunststoff.

Erfreulicherweise kann die Ladebox die Ohrhörer aber bis zu 3x laden, ehe diese selbst via USB C geladen werden muss.

Die Ohrhörer setzen ebenfalls auf ein schlichtes aber schickes Design mit einer dunkel silbernen Rückseite. Diese Rückseite ist Touch empfindlich.

Mit einer Ladung halten die Ohrhörer ca. 7,5 Stunden durch, im optimalen Fall. In der Praxis rechne mit um die 5 Stunden.

 

Tragekomfort

Erfreulicherweise sind die Free Pro 3 relativ kompakte Ohrhörer. Entsprechend ist der Tragekomfort soweit OK.

Die Ohrhörer sitzen bei mir gut und sind auch nicht zu aufdringlich oder drückend. Ich kann mit dem Tragekomfort sehr gut leben.

Sicherlich gibt es noch “leichtere” und “luftigere” Ohrhörer, aber der Tragekomfort ist überdurchschnittlich.

 

ANC und Transparenzmodus

Wie die meisten modernen Ohrhörer bringen auch die EarFun Free Pro 3 aktives Noise Cancelling mit.

Das ANC der Free Pro 3 ist gut, aber auch nicht ganz auf dem Level der “großen” Modelle wie den Pixel Buds Pro oder den AirPods Pro 2, aber für Ohrhörer in der unter 100€ Preisklasse gehört es klar zu den besseren.

Kurzum, ja das ANC stellt durchaus einen Mehrwert dar! Einfachere Geräusche wie Surren, Brummen, Motorgeräusche usw. werden gut herausgefiltert. Stimmen und andere komplexere Geräusche werden etwas gedämpft, aber nicht komplett reduziert.

Auch der Transparenzmodus ist OK. Dieser macht an sich einen guten Job, allerdings dämpfen die Ohrhörer passiv bereits sehr stark Geräusche, daher klingt der Transparenzmodus nicht ganz so luftig, aber prinzipiell funktioniert er.

 

Mit App Support!

Die EarFun Free Pro 3 bringen einen App Support mit. Über die App kannst du die Ohrhörer im Detail steuern.

So kannst du zunächst den generellen Betriebsmodus wählen (ANC Ein/Aus, Transparenz-Modus), wie auch noch individuelle Anpassungen für den ANC Modus auswählen.

Ebenso kannst du einen sehr detaillierten EQ einstellen oder aus Presets auswählen. Entsprechend kannst du den Klang auf deine Wünsche anpassen.

Auch kannst du die Steuerungstasten (also die Touch Oberfläche) einstellen oder die Touch Steuerung komplett abschalten.

Die App ist also ein großer Mehrwert.

 

Klang der EarFun Free Pro 3

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang der EarFun Free Pro 3. Ich beziehe mich hier mit meiner Beschreibung auf den Standard-Klang der Free Pro 3. Diesen kannst du über die App noch sehr deutlich und umfangreich anpassen, aber die Standard Klangsignatur ist immer etwas der Ausgangspunkt.

Starten wir zunächst aber bei den Höhen. Prinzipiell ist der Klang der Free Pro 3 recht “schwer” und “mächtig”. So wirken die Höhen auch nicht extrem leicht und luftig, allerdings haben wir durchaus eine gute Schärfe und Klarheit gerade im oberen Bereich der Höhen. Hier haben wir akustisch schon eine leichte Spitze.

Die Mitten würde ich als unspektakulär bezeichnen. Stimmen werden ganz gut dargestellt, aber im Allgemeinen würde ich den Klang der Ohrhörer als recht clean bezeichnen. Die Mittenfülle ist also auch nicht fantastisch.

Spannend ist wie üblich der Bass. Dieser gefällt mir gut! Wir haben einen sehr schön kräftigen und runden Bass. Auch klingen die Ohrhörer generell kräftig und satt! Der Tiefgang ist dabei gut, genau wie die Fülle. Allerdings sind die Free Pro 3 auch keine absoluten Bass-Monster. Der Bass ist ganz klar angehoben, aber auch nicht extrem.

Im Allgemeinen haben die Free Pro 3 einen sehr runden Klang. Die Ohrhörer verfallen in keine Extreme, sondern treffen eine recht populäre Klangsignatur.

Verglichen mit anderen Ohrhörern, wie beispielsweise den Pixel Buds Pro oder den AirPods Pro 2 klingen die Ohrhörer aber ein gutes Stück “wuchtiger”. Damit meine ich nicht einmal nur den Bass sondern generell die Klangsignatur. Dabei klingen die Ohrhörer aber auch nicht übermäßig warm, wir haben gute Höhen.

Dabei ist auch die Detail Darstellung und die Räumlichkeit gar nicht übel.

Unterm Strich eine wirklich interessante und gute Klangsignatur, welche aber wie üblich etwas deinen Geschmack treffen muss.

Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Für gut unter 100€ sind die EarFun Free Pro 3 sehr spannende Ohrhörer! Wir haben gutes ANC und einen spannenden App Support, der dir erlaubt, die Ohrhörer ein gutes Stück nach deinen Wünschen anzupassen.

So kannst du das ANC feineinstellen, einen EQ hinterlegen, wie auch die Steuerung anzupassen.

Am wichtigsten ist natürlich der Klang. So haben die EarFun Free Pro 3 einen dynamischen und kräftigen Klang, mit einer guten Auflösung und Räumlichkeit (welche klar überdurchschnittlich für diese Preisklasse ist).

Auch der Bass ist absolut gelungen! Kräftig und satt, aber nicht übertrieben. Allerdings haben die Ohrhörer klar eine etwas schwerere und mächtigere Klangsignatur. Magst du einen besonders luftigen Klang, dann sind diese vielleicht nicht das Richtige für dich.

Weitere Pluspunkte gibt es für den guten Tragekomfort.

EarFun Free Pro 3 In Ear Bluetooth Kopfhörer mit...
  • UNVERGLEICHLICHER HI-RES-VERLUSTFREIER KLANG: Mit der neuesten...
  • HYBRIDE AKTIVE GERÄUSCHUNTERDRÜCKUNG UND...
  • KRISTALLKLARE ANRUFE MIT SECHS MIKROFONEN: Dank sechs...
  • HOHER TRAGEKOMFORT: Diese kompakten Ohrhörer wurden ergonomisch...
  • KLEINES FORMAT, LANGE AKKULAUFZEIT: Trotz der kompakten Größe...

Kurzum, sagt dir die etwas gewaltigere Klangsignatur der EarFun Free Pro 3 zu, sind diese aus meiner Sicht absolut empfehlenswert!

Smileader CPB50 Power Bank 50000 mAh, wirklich 50000 mAh für um die 60€?

Eine Powerbank mit 50.000 mAh für unter 50€? Klingt doch fast etwas zu gut um wahr zu sein. Aber genau dies verspricht Smileader mit seiner Power Bank 50000 mAh.

Auf den ersten Blick wäre es dabei durchaus möglich, dass dieses Versprechen auch stimmt! So sieht die Powerbank wirklich “massiv” aus und der optische Eindruck ist gar nicht übel!

Allerdings, wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier die Smileader Power Bank 50000 mAh auch wirklich gut? Haben wir wirklich 50.000 mAh oder ist dies eine Fake Powerbank?

Versuchen wir dies im Test heraus zu finden!

 

Die Smileader CPB50 Power Bank 50000 mAh im Test

Die Smileader Power Bank 50000 mAh ist mit 1,005 Kg und rund 149 x 69 x 70 mm ein ziemlicher Brocken!

Allerdings in Anbetracht der angeblichen Kapazität von 50.000 mAh passen diese Werte! Beispielsweise kommt die Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000 auf auch knapp über 1 Kg.

Also von daher sind die Abmessungen und das Gewicht erst einmal sehr plausibel!

Auch das generelle Design gefällt mir sehr gut! Die Powerbank setzt zwar auf einen eher einfachen Kunststoff, aber dieser ist gut gestaltet und die orangenen Akzenten sehen schick aus!

Allerdings haben wir auf der Front ein kleines “Fenster/Display”. Dieses soll natürlich so aussehen als hätten wir hier ein großes Display, wie bei High End Powerbanks, aber in der Praxis haben wir nur eine kleine LC-Anzeige für den Akkustand in %.

Im Gegenzug haben wir eine schöne kleine Trageschlaufe.

 

Anschlüsse (8 Ports!)

Die Smileader Powerbank hat mehr als genug Anschlüsse! So haben wir auf der Oberseite 6 Ports und zusätzlich auf der Rückseite zwei integrierte Kabel!

Leider ist die Beschriftung auf der Powerbank bezüglich der Ports falsch. Beispielsweise der USB C Port ist mit 5V/3A (Max 20W) beschriftet, was keinen Sinn ergibt, denn 5V * 3A = 15W.

Wir haben hier einen 20W Port, aber dies halt mit verschiedenen Spannungsstufen, die nicht auf der Powerbank stehen. Hier daher eine kleine Übersicht über die Ports mit der jeweiligen Leistung, wie ich sie mir zusammenreimen konnte.

  • USB C Port- 20W Power Delivery – 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,67A
  • USB A 1 Port – 18W Quick Charge / 25W Huawei SCP – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A (QC 3.0)
  • USB A 2,3,4 – 5V/2A (keine Apple Optimierung)
  • USB C Kabel – 5V/2A (laut Aufdruck), Quick Charge 3.0 laut meinem Tester
  • Lightning Kabel – 5V/2A
  • Lightning Eingang – 5V/2A

An sich gehen die Anschlüsse in Ordnung. Wichtig ist hier der USB C Port mit 20W. Der Rest ist Bonus. Spannenderweise unterstützt das USB C Kabel kein Power Delivery, was dieses etwas witzlos macht.

Wichtig, nutzt du mehrere Ports gleichzeitig, werden diese extrem gedrosselt und alle Schnelllade Standards deaktiviert.

Effektiv kannst du also nur einen Port voll nutzen.

 

PPS

Der primäre USB C Ausgang der Powerbank unterstützt PPS mit 3,3-11V bei bis zu 2A.

Sehr schön!

 

Wirklich 50000 mAh? Kapazität?

Smileader wirbt bei dieser Powerbank mit 50.000 mAh bzw. 185 Wh Kapazität. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh @3,7V % der HA
5V/2A 157.76 42638 85%
9V/2A 154.06 41638 83%

Erfreulich! In meinem Test erreichte die Smileader CPB50 Powerbank im besten Fall 42638 mAh bzw. 157,76 Wh. Dies entspricht guten 85% der Herstellerangabe, was ein guter Wert ist!

Es ist bei Powerbanks normal, dass diese nicht zu 100% der Herstellerangabe erreichen. 80-90% ist hier der normale Wert und genau in diesen Bereich fällt die Smileader CPB50.

Wir haben hier also eine “legitime” 50.000 mAh Powerbank.

 

Ladedauer

Die Smileader Power Bank 50000 mAh kann mit bis +- 18W laden.

Eine vollständige Ladung dauert rund 11:20h. Über 10 Stunden ist natürlich alles andere als schnell, aber bei der großen Kapazität auch nicht ganz unerwartet, da wir hier nur 18W USB PD haben.

Willst du eine Powerbank in dieser Klasse die schneller lädt, dann musst du zu etwas wie der Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000 greifen, welche auch 50.000 mAh hat, aber einen 60W Eingang.

Allerdings ist diese Powerbank auch signifikant teurer.

 

Ladeeffizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen kleinen Blick auf die Ladeeffizienz. Hierbei vergleichen wir die Energie, welche die Powerbank beim Aufladen aufnimmt, mit der Energie, die später wieder abgegeben werden kann.

In meinem Test benötigte die Powerbank rund 193,21 Wh um einmal von 0% auf 100% geladen zu werden.

Entsprechend haben wir eine Ladeeffizienz von 80-82%. Dies sind gute Werte, Powerbanks kommen hier im Schnitt auf +- 80%, die Smileader Power Bank schneidet also durchschnittlich ab.

 

Fazit

Suchst du viel Kapazität zu einem sehr günstigen Preis, dann ist die Smileader Power Bank 50000 mAh eine gute Powerbank!

Diese kostet zum Zeitpunkt des Artikels lediglich +- 50€ und bietet dafür echte 42638 mAh bzw. 157,76 Wh.

Super! Das Verhältnis aus Preis und Kapazität stimmt. Was die Sonstige Technik angeht, ist die Powerbank “OK”. Wir haben viele Anschlüsse, die Du aber in der Praxis nicht gleichzeitig verwenden kannst, da sich die Powerbank ansonsten ins bodenlose drosselt.

Wir haben aber einen vernünftigen 20W USB-C Ausgang, welchen Du auch primär nutzen solltest.

Über diesen USB C Port wird die Powerbank auch geladen, das dauert aber aufgrund der hohen Kapazität mit über 11 Stunden recht lange.

Power Bank 50000 mAh mit integriertem Kabel: Externer Akku mit 22,5 W...

  • 42638 mAh bzw. 157,76 Wh Kapazität 
  • 8 Anschlüsse….
  • 20W USB C Port
  • …. Praktisch sind viele Ports aber unnütz

Unterm Strich ist die Smileader Power Bank 50000 mAh sicherlich keine überragende Powerbank, aber die hohe Kapazität und der sehr gute Preis macht sie doch interessant!

Alternativ gäbe es die Sandberg Powerbank USB-C PD 130W 50000, welche das gleiche in besser ist, aber auch ein Vielfaches dieser Powerbank kostet.

BenQ LaptopBar im Test, tolle Idee, hochwertige Umsetzung, gehobener Preis

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Ich bin ein großer Fan von Monitor-Lampen bzw. “Screen-Bars”. Allerdings sind diese nur für große Monitore geeignet.

BenQ hat mit der LaptopBar nun aber eine interessante “mini” Version auf den Markt gebracht, welche, wie der Name schon sagt, für Notebooks gemacht ist.

Auch hier soll diese mit einer hohen Lichtqualität und gesteigertem Arbeitskomfort überzeugen.

Wollen wir uns die LaptopBar von BenQ einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an BenQ für das Zurverfügungstellen der LaptopBar für diesen Test.

 

BenQ LaptopBar im Test

Die BenQ LaptopBar besteht aus zwei Teilen. Wir haben einerseits die “Basis”, welche sowohl den Akku als auch einen ausklappbaren Arm besitzt, wie auch den Lampenkopf.Der Lampenkopf wird magnetisch auf den Arm aufgesetzt.

Dabei ist sowohl der Lampenkopf, wie auch der “Arm” der Basis-Station flexibel.

Qualitativ sieht die LaptopBar sehr gut aus! Gerade der Lampenkopf wirkt sehr wertig und ist auch teilweise aus Aluminium. Ansonsten ist die LaptopBar aus Kunststoff gefertigt.

Die Stromversorgung läuft über den integrierten Akku, welcher via USB-C geladen wird.

Gesteuert wird die BenQ LaptopBar über eine Touch-Oberfläche auf der Oberseite des Lampenkopfes.

 

Wie wird die LaptopBar montiert?

Die LaptopBar wird nicht wie eine normale Screenbar einfach auf dein Notebook aufgesetzt. Anstelle dessen musst du auf der Rückseite deines Notebooks ein kleines Metall-Pad montieren.

An diesem Pad hält sich die LaptopBar magnetisch. Normalerweise bin ich kein Fan vom “klebe etwas an dein Notebook”, allerdings ist die Metall-Scheibe hier halbwegs schick und auch mit einem mehrfach klebenden Pad ausgestattet, welches sich halbwegs gut entfernen lässt.

Erfreulicherweise hält die LaptopBar dann sicher und gut an diesem Pad/Notebook!

 

Akku

In der LaptopBar steckt ein Akku, der die Lampe ca. 1:45h bei voller Helligkeit betreiben kann.

Eine vollständige Ladung des Akkus dauert rund 2:46h, aber es ist natürlich problemlos möglich, die Lampe gleichzeitig zu nutzen und zu laden.

 

Wie gut ist das Licht? (Messung)

Kommen wir zur Frage, wie gut das Licht der LaptopBar ist. Hierfür nutze ich ein kleines Messgerät, welches ich ca. 30 cm unter der LaptopBar platziert habe. 30 cm entspricht ungefähr der Höhe bei einem 13/15 Zoll Notebook.

Lichtfarbe Helligkeit CRI Wert
Neutral 4055K 906 LUX 99,5
Warm Weiß 2684K 806 LUX 97,8
Kalt Weiß 5921K 858 LUX 100

Du kannst die Helligkeit und die Lichtfarbe bei der BenQ LaptopBar weitestgehend frei einstellen.

So kann die Lichtfarbe bei der LaptopBar zwischen 5921K (sehr kalt) und 2684K (sehr warm) eingestellt werden.

Dabei erreicht die LaptopBar um die 800-900 LUX maximale Helligkeit, was gar nicht übel ist!

Wo wir bei gar nicht übel sind, der CRI Wert schwankte bei mir zwischen 97,8 und 100, was hervorragend ist!

Allgemein scheinen die hier genutzten LEDs qualitativ sehr gut zu sein!

 

Wie gut ist das Licht (subjektive Einschätzung)

Das Schöne an Lightbars ist, dass deine Tastatur und auch Teile deines Schreibtisches “sauber” beleuchtet werden. Dies in der Regel sehr schön symmetrisch und gleichmäßig. Dabei nimmt eine Screenbar auch keinen wertvollen Schreibtisch Platz ein.

Mit LaptopBar
Ohne LaptopBar

Dies gilt auch zu großen Teilen für die BenQ LaptopBar. So nimmt diese natürlich auch keinen kostbaren Platz auf dem Schreibtisch ein und der Lichtwurf ist wunderbar symmetrisch und gleichmäßig über deiner Tastatur.

Dabei ist die Helligkeit subjektiv sehr gut! Die Lampe ist aufgrund des etwas kleineren Notebook Displays recht nah an der Tastatur, entsprechend wird diese gut und hell erleuchtet.

Die LaptopBar erleuchtet dabei auch einen Teil des Schreibtisches um dein Notebook, aber der Lichtkegel ist nicht ganz so groß wie bei einer regulären Screenbar, was aber auch nicht verwunderlich ist.

Probleme mit dem “Blenden” oder Ähnlichem hatte ich keine! Auch spiegelte sich die Lampe nicht im Notebook-Display.

 

Fazit

ScreenBars bzw. Monitor-Lampen sind eine tolle Sache! Und ich möchte meine ScreenBar nicht mehr missen.

Auch die BenQ LaptopBar ist eine super Sache für Notebook-Nutzer. So haben wir hier eine fantastische Lichtqualität und auch der Lichtwurf ist wirklich schön!

Ich gehe hier ganz klar von einer gesteigerten Produktivität bzw. höherem Komfort durch die LaptopBar aus.

Auch dass wir hier einen integrierten Akku haben, ist keine schlechte Sache! Bist du unterwegs, saugt die LaptopBar nicht unnötig den Akku deines Notebooks leer. Zuhause kannst du diese dann einfach via USB-C laden/versorgen.

An sich halte ich auch das magnetische Design für gut gemacht und auch gut funktionierend.

Ich könnte hier lediglich verstehen, falls dich das Pad, das du auf dein Notebook kleben musst, etwas stören könnte. Dies wäre auch neben dem Preis mein einziger Kritikpunkt an der BenQ LaptopBar.

BenQ LaptopBar Monitor-Leuchte für Laptop, automatische Dimmfunktion...
  • Leicht und Portabel: Wiegt weniger als ein Smartphone und...
  • Immersive 3D-Umgebungslicht: die 3D Umgebungslicht der LaptopBar...
  • Sichere magnetische Befestigung: Konzipiert für moderne Laptops...
  • Zweiförmiger Glanz: problemlos zwischen der erweiterten Form...
  • Personalisierte automatische Dimmfunktion: Neben der Einstellung...

Ich denke die BenQ LaptopBar ist so gut umgesetzt, wie es bei einer Notebook-Screenbar möglich ist, inklusive sehr hochwertiger LEDs.

Dafür möchte BenQ allerdings auch sehr gehobene +- 140€ zum Zeitpunkt des Tests haben.

INBUS Flow 73424, die beste Alternative zum LTT Screwdriver Update, wieder zum guten Preis verfügbar!

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Wir haben uns bereits vor einer Weile den LTT Screwdriver angesehen, einen Ratschenschraubendreher eines bekannten kanadischen Youtubers. Der LTT Screwdriver ist auch wirklich hervorragend!

Allerdings willst Du den LTT Screwdriver haben, dann zahlst Du mit Versand und Zoll um die 100€! Ein Wahnsinnspreis, der kaum zu rechtfertigen ist.

Damals hatte ich den Wera Kraftform Kompakt 27 RA 1 SB als Alternative ausgerufen, welche aber Qualitativ nicht mit dem LTT Screwdriver mithalten konnte.

Heute habe ich eine echte Alternative für dich, den INBUS Flow 73424. Schauen wir uns diesen in einem kurzen Test/Info-Artikel an.

 

Der INBUS Flow 73424 im Kurz-Test

Der INBUS Flow 73424 ist ein Rastschen Schraubendreher mit integriertem Bitfach. Diesen bekommst du zum Zeitpunkt des Tests für +- 30€, womit er recht günstig ist.

INBUS Flow 73424

Dieser setzt auf das typische Design eines Rastschen Schraubendrehers. Wir haben einen langen Schaft mit der üblichen Bitaufnahme (magnetisch). Dahinter sitzt eine Verstellung für die Drehrichtung/zum Festellen und dahinter der Handgriff.

Der Handgriff besteht aus einer Mischung aus einem matten Kunststoff und stark gummierten Elementen.

INBUS Flow 73424

Im Handgriff ist auch das Bitfach untergebracht. Dieses öffnest Du über eine Taste am Handgriff. Im Inneren findest Du 4x 3 Bits in Feder-gelagerten Halterungen.

Diese sind sehr schön gemacht!

 

Bitauswahl nicht ideal für Elektriker und PC-Bastler

Mit im Lieferumfang des INBUS Flow 73424 sind 12 Bits.

12 × Bits (Länge: 25 mm): 3mm | 4mm | 5mm | 6mm | PH1 | PH2 | PZ1 | PZ2 | SL5.5 | TX10 | TX20 | TX25

Hier ist natürlich immer schwer zu beurteilen, welche Bits wer braucht. Für einen normalen Werkstatteinsatz sind die Bits ok.

INBUS Flow 73424

Allerdings für “Elektro-Bastler” wären noch ein paar kleinere Schlitz-Bits (für diverse Schraubklemmen) und kleinere Torx und Kreuz Bits gut gewesen.

Allerdings sind dies Standard Bits und Du kannst diese problemlos gegen ein Set deiner Wahl austauschen.

 

Eine Ratsche ohne Ratsche? (Geräuschlos)

Ich denke jeder von Euch wird das markante Geräusch einer Ratsche kennen. Der INBUS Flow besitzt zwar eine Ratsche, welche aber komplett weich läuft und keine Geräusche produziert!

INBUS Flow 73424

Je nach Einstellung lässt sich der Stiel einfach flüssig in die gewünschte Richtung drehen, gefühlt ohne jeglichen Widerstand und Geräusch!

Aber ja die Ratschenfunktion, also das Blockieren und die entgegen gesetzte Richtung funktioniert natürlich tadellos. Dabei ist die Abstufung, ab welcher der “nächste Zahn” der Ratsche greift, unheimlich fein.

 

Qualitativ klar besser als Wera!

Der INBUS Flow 73424 gefällt mir qualitativ klar besser als der Wera Kraftform Kompakt 27 RA 1 SB.

INBUS Flow 73424 Vergleich mit Wera und LTT

So sitzt der Stiel deutlich straffer und allgemein hat die Ratsche weniger Spiel. Ja der LTT Screwdriver ist noch einen Hauch straffer, aber die Unterschiede sind minimal.

Auch rappelt der INBUS Flow nicht groß wenn Du ihn schüttelst.

 

Super weiche Ratsche!

Die Ratsche des INBUS Flow läuft einfach unheimlich weich. Ich weiß nicht wie das INBUS gemacht hat, aber diese ist an sich präziser als beim LTT Screwdriver.

Ob ich das Geräuschlose mag, weiß ich nicht, das “Ratschengeräusch” des LTT hat schon was Befriedigendes, aber das super weich Laufende hat auch schon was!

 

Schaft weniger griffig

Der LTT Screwdriver besitzt am Schaft/Stiel eine „Diamanten-Textur“, welche es dir erlaubt, den Stiel mit zwei Fingern zu drehen.

Dies ist ein richtig gutes Design! Gerade bei kleinen Schrauben ist das Drehen so um einiges schneller, als wenn Du jedesmal den ganzen Griff drehen müsstest.

Der INBUS Flow 73424 besitzt hier nur ein Sechskant Design. Ja diese “Mit den Fingerspitzen drehen” Taktik klappt hier auch, besser als bei Wera da die Ratsche weniger Widerstand hat, aber nicht so gut wie bei LTT.

 

Fazit

Prinzipiell würde ich für arbeiten am PC weiterhin den LTT Screwdriver dem INBUS Flow vorziehen. Allerdings ist der INBUS Flow eine klare Verbesserung verglichen mit dem Wera Kraftform Kompakt 27 RA 1 SB.

So ist der INBUS Flow qualitativ um einiges besser und extrem dicht am LTT Screwdriver. Dieser wirkt einfach straff und präzise gebaut. Er rappelt nicht und auch der Ratschenmechanismus ist “on Point”.

INBUS Flow 73424 Test

Wobei sich am Ratschenmechanismus sicherlich die Geister etwas scheiden werden. Die Ratsche beim INBUS Flow läuft komplett lautlos! Sehr interessant und an sich funktional auch “besser”, aber an sich mag ich ein gewisses akustisches Feedback, aber das ist pure Geschmacksache.

Kritik gibt es nur für einige kleine Punkte. So könnte der rechts/links Umschalter etwas größer sein und Stiel etwas besser greifbar sein.

Dafür ist das Bitfach sehr gut gelöst und es lassen sich satte 12 Bits im Schraubendreher unterbringen.

Kurzum, würdest Du den LTT Screwdriver für +- 50€ bekommen, würde ich diesen für “PC/Elektrogeräte” Arbeiten vorziehen. Im Detail ist dieser einfach noch etwas besser gemacht. Aber Du bekommst den LTT Screwdriver nicht für 50€, sondern für +- 100€ und hier ist der INBUS Flow einfach die bessere Alternative.

Dieser ist vor allem qualitativ auf einem sehr guten Level und spielt hier klar über Wera. Zudem ist der Preis mit +- 30€ zum Zeitpunkt des Tests sehr gut! Derzeit wäre der INBUS Flow meine erste Wahl Ratschenschraubendreher mit Lieferung aus Deutschland!

INBUS® Flow 73424 Schraubendreher inkl. 12 Bits — Made in Germany
  • Inhalt: 1 × INBUS Flow I-Serie Bit-Halter: 6.3 mm (1/4 Zoll...
  • Eigenschaften: passend für alle Bits mit 6.3 mm...
  • Extras: Rutschfester Griff mit HybridTouch vereint Stabilität...
  • Garantie: 10 Jahre auf Das Original.
  • INBUS: Ausgezeichnet als „der Innensechskantschlüssel...

XPPen Artist Pro 16 Stift-Display (Gen 2) Test, hohe Displayqualität, toller Stift und Profi-Qualität zum fairen Preis?

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Ein Zeichentablett ist für jeden Künstler und Fotografen sicherlich ein kleiner Traum. Die bekanntesten Modelle stammen ohne Frage von Wacom, welche aber teils mit einem heftigen Preis daherkommen!

Ein Wacom Cintiq Pro 16 beispielsweise liegt bei satten +- 1500€! Allerdings gibt es auch günstigere Alternativen, die auf den ersten Blick ausgesprochen spannend aussehen!

XP-Pen hat beispielsweise viele Zeichen-Tablets/Displays im Angebot, zu Bruchteilen der Preise von Wacom!

Besonders spannend ist hier das XPPen Artist Pro 16 Stift-Display (Gen 2), welches nicht wie bei Wacom 1500€ kostet, sondern bei um die 500€ liegt.

Auch hier erhalten wir ein 16 Zoll Display mit einem Stift, der satte 16384 Druckstufen bietet. Hinzu kommt ein kabelloses „Schnellwahl“ Pad (X-Fernbedienung genannt).

Ich bin zwar kein Zeichner, aber ein Fotograf (dreister Link zu meinem Instagram). Daher war ich sehr interessiert, wie gut sich das XPPen Artist Pro 16 im Bereich der Fotografie schlägt und wie gut das Display ist!

Wollen wir diese Fragen einmal im Test klären!

An dieser Stelle vielen Dank an XP-Pen für das Zurverfügungstellen des Artist Pro 16 für diesen Test.

 

Das XPPen Artist Pro 16 (Gen 2) im Test

Das XPPen Artist Pro 16 besteht aus drei Teilen, dem eigentlichen Stift-Display, dem Stift und der X-Fernbedienung.

Das Display besitzt zunächst mit 16 Zoll eine schöne Größe, um darauf zu arbeiten. Allerdings sind die Rahmen sehr mächtig, wodurch es recht viel Platz auf dem Schreibtisch einnimmt.

Allerdings machen hier die großen Rahmen auch Sinn, denn so hast du mehr Platz, um deine Hand beim Zeichnen abzulegen.

 

Wie wird das XPPen Artist Pro 16 angeschlossen? Alles über USB C!

Das XPPen Artist Pro 16 hat zwei USB C Ports auf der Oberseite. Prinzipiell wird dieses via USB C mit deinem PC verbunden.

Dein PC/Notebook muss also einen USB-C Ausgang mit Display Signal haben. Falls dies der Fall ist, wird der Monitor über dieses eine USB-C Kabel mit Display-Signal, Strom und Daten für den Stift versorgt.

Es ist kein externes Netzteil oder spezielle Kabel nötig.

Es kann allerdings sein, dass dein Computer, Tablet oder anderes USB-C Gerät nicht genug Strom über USB-C bereitstellen kann. Falls dies der Fall ist, liegt ein separates Netzteil bei.

In meinem Fall funktionierte es an einem Asus Studiobook Pro wie auch Apple MacBook Pro 13 M1 ohne zusätzliche Stromversorgung.

Sollte dein PC kein Bildschirmsignal via USB-C bereitstellen können, gibt es ein optionales Kabel, welches auch ein anschließen via HDMI / USB erlaubt. https://www.xp-pen.de/product/878.html

 

Das Display

Sprechen wir zunächst über die Basi-Daten des Displays:

  • 16 Zoll
  • 2560 X 1600 Pixel
  • IPS Panel
  • 250 cd/m2
  • 1200:1 Kontrast
  • 99% sRGB, 97% Adobe RGB, 99% DCI-P3

Auf den ersten Blick sehen die technischen Daten soweit gut aus! Lediglich die Helligkeit von 250 cd/m2 könnte etwas problematisch sein.

 

Die Auflösung

An sich ist eine 2K Auflösung bei einem 16 Zoll Panel sehr ordentlich! So sehe ich bei Notebooks in der Regel lieber 2K als 4K.

Allerdings in einem Produkt wie dem XPPen Artist Pro 16 wäre auch ein 4K Display mehr als willkommen gewesen. Du bist bei einem Zeichen-Tablet noch dichter am Bildschirm als bei einem Notebook.

So ist das Display des XP-Pen Artist Pro 16 durchaus scharf, aber auch nicht super brillant. Dies kann auch etwas an der Oberfläche liegen. So hat das Tablet keine Hochglanzoberfläche, sondern eine recht matte Textur, für ein besseres Stift Gefühl. Dies lässt das Display vielleicht einen Hauch gröber wirken.

Allerdings ist das Kritik auf einem sehr hohen Level! Gerade wenn wir bedenken, dass die Konkurenz in dieser Preisklasse meist noch Full HD Panels nutzt und der Unterschied zwischen Full HD und 2K ist durchaus groß.

 

Überschaubare Helligkeit

XP-Pen gibt die Helligkeit mit lediglich 250 cd/m² an.

In der Praxis bin ich leider nur auf 224 cd/m² gekommen, also etwas unter der Herstellerangabe.

224 cd/m² reichen in der Regel aus, allerdings ist das Display wirklich nicht “strahlend” und eine Outdoor Nutzung kannst du vergessen. Immerhin, aufgrund des Matten-Displays sind Spiegelungen im Inneren kein übermäßiges Problem.

Laut Hersteller kann dies daran liegen das an der Kalibrierung, welche die Helligkeit minimal reduziert.

Sicherlich ein Grund für die niedrige Helligkeit ist die Stromversorgung via USB C. Via USB C muss der Monitor unter 15W Leistungsaufnahme bleiben, besser unter 7,5W.

 

Guter Kontrast

Wir haben ein IPS Panel vor uns. Entsprechend ist es keine Überraschung, dass der Kontrast bei 1200:1 liegen soll. Der Kontrast bei IPS Panels schwankt fast immer zwischen 1000:1 und 1200:1.

Laut meiner Messung kommen wir auf gute 1010:1, was für einen Monitor mit IPS Panel normal wäre.

 

Fantastische Farbdarstellung

XPPen wirbt mit einer 99% sRGB, 97% Adobe RGB und 99% DCI-P3 Farbraumabdeckung. Würden diese Werte stimmen, wäre das hervorragend!

In meinem Test kamen wir nicht ganz auf die Herstellerangabe, aber auf beachtliche 99% sRGB, 94% AdobeRGB und 87% DCI-P3.

Dies sind hervorragende Werte, welche vermutlich alle Notebooks unter 1000€ übertrifft! Was die Farbraumabdeckung angeht, ist das Tablet auf einem professionellen Niveau.

Allerdings wichtig, aufgrund der matten Oberfläche wirken Farben vielleicht nicht ganz so strahlend.

 

Kalibrierung

Nicht ganz unwichtig ist auch die Kalibrierung. Wir wollen ja, dass Farben möglichst genau sind.

Auch hier sehen wir fantastische Werte! Im Schnitt haben wir lediglich ein Delta E von 0,6. Alles unter 2 gilt im Allgemeinen als gut kalibriert (auch für professionelle Anwendungen), unter 1 ist herausragend!

 

Ein fantastischer Stift

Ich benutze den Stift beim XP-Pen Artist Pro 16 weniger fürs Zeichnen und mehr in Photoshop, für Dodge and Burn und ähnliche Techniken. Dennoch bilde ich mir ein Urteil über den Stift fällen zu können.

Der Stift ist wirklich hervorragend! Ich hatte schon Tablets von Wacom in den Fingern genau wie den Apple Pencil und der Stift von XP-Pen steht diesen in nichts nach, ganz im Gegenteil! Ich ziehe den Stift vom Artist Pro 16 ganz klar dem Apple Pencil vor.

Der Hersteller wirbt hier zunächst mit 16384 Druckstufen, was vermutlich mehr ist als jemand jemals bräuchte. Allerdings erlauben die vielen Druckstufen einen wunderbar weichen und flüssigen Übergang, wenn du den Druck variierst.

Wie viel Druck nötig ist, kannst du dabei in der Software des Tablets einstellen. Von Haus aus ist schon relativ viel Druck nötig, um die dickste Dicke zu erhalten.

Dabei reagiert das Display sehr flott und vor allem präzise auf die Eingaben. Zwar wirkt ein Zeichnen auf Papier noch etwas direkter, aber beim Zeichnen hängt die Linie auch nicht merkbar hinterher.

Das Display reagiert wirklich auf “Pro-Level” auf die Stifteingaben, fantastisch!

Ich hatte schon Wacom Tablets in den Fingern und die größeren Pro Modelle sind auf einem ähnlichen Niveau wie das XPPen Artist Pro 16, was das Stift Gefühl angeht. Dies ist allerdings ein Punkt der für das XPPen spricht.

 

Oberfläche angenehmer als beim iPad

Prinzipiell ist das iPad auch super zum Zeichnen. Allerdings hat mich hier immer die sehr glatte Oberfläche gestört.

Die Oberfläche des XPPen Artist Pro 16 ist leicht matt. In Kombination mit der raueren Spitze des Stifts, habe ich hier deutlich mehr Kontrolle als beim iPad.

Zwar ist sicherlich das Gefühl nicht ganz wie bei Papier, aber deutlich besser als bei einem Tablet mit Stift oder Ähnlichem. Hierdurch werden Linien und Schrift, zumindest bei mir, deutlich besser.

 

Hovern wird unterstützt

Das Display erkennt den Stift bereits ein paar mm bevor du diesen auf das Display aufsetzt. Wenn du mit dem Stift über dem Display „schwebt“, wird ein kleiner Punkt angezeigt wo die Spitze erkannt wird.

Dies hilft massiv, wenn du kleine Schieberegler oder Objekte auswählen möchtest.

 

X-Fernbedienung

Mit im Lieferumfang liegt ein sehr praktisches Schnellwahl-Werkzeug die X-Fernbedienung. Diese verbindet sich kabellos mit deinem PC/Notebook (via Bluetooth oder USB Empfänger) und bietet 11 Tasten und ein kleines Drehrad.

Du kannst die Tasten frei belegen! Diese können Programme starten, Tastatureingaben ausführen usw.

Auch können sich die Funktionen ändern, je nachdem in welchem Programm du bist.

Die X-Fernbedienung hat bei mir wunderbar funktioniert!

 

Fazit

Du kannst das XPPen Artist Pro 16 Stift-Display aus meiner Sicht unbesorgt kaufen! Dieses ist qualitativ spitzenklasse und steht der “großen” Konkurrenz in nichts nach. Genau genommen bietet es sogar mehr bei gleichem Preis.

Starten wir bei der generellen Nutzung. 16 Zoll ist eine schöne Größe und das Anschließen via USB-C ist sehr komfortabel. Du brauchst nur ein Standard USB C Kabel und fertig. Sollte dein PC kein USB C mit Display-Signal haben, gibt es auch ein entsprechendes Kabel.

Der Stift und seine Qualität sind dabei aus meiner Sicht über jeden Zweifel erhaben. So reagiert das Display zügig auf Eingaben und die leicht matte Oberfläche fühlt sich beim Schreiben und Zeichnen sehr gut an.

Allgemein liegt der Stift auch gut in der Hand und ist auch alltagsfreundlich gestaltet.

Weitere Pluspunkte gibt es für die X-Fernbedienung, welche viele praktische frei belegbare Schnellwahltasten, wie auch ein Drehrad bietet. Vielleicht hätte ich 1-4 Tasten am Display selbst gut gefunden, aber prinzipiell finde ich das kabellose Schnellwahl-Pad klasse.

Die Bildqualität des Displays schwankt zwischen gut und herausragend! Messwerte zur Kalibrierung und Farbraumabdeckung sind fantastisch. Ein Delta E von 0,6 und 94% AdobeRGB Farbraumabdeckung sehe ich nicht oft im Test.

Die 2K Auflösung bietet eine gute Schärfe und passt für diese Preisklasse. 4K wäre natürlich nochmal besser, aber das preislich vergleichbare Wacom Cintiq 16 bietet nur Full HD. Und ja 2K und Full HD ist schon ein deutlich sichtbarer Unterschied.

Lediglich die maximale Helligkeit von 224 cd/m² ist etwas dünn, was aber vermutlich durch die USB-C Stromversorgung zu erklären ist. Zum Vergleich: Das Wacom Cintiq 16 soll laut Hersteller nur 210 cd/m² bieten, verglichen mit der Konkurrenz sieht es also erneut gut aus.

Bedenke aber wir haben eine matte, leicht texturierte Oberfläche. Daher wirken Farben hier nicht ganz so brillant wie bei einem Hochglanz-Display.

Aber Prinzipiell ist hierdurch das Display auch für Fotografen die “lediglich” mit Photoshop arbeiten spannend. Es ist einfach ein gutes und genau kalibriertes Display.

Bist du jemand der zeichnet, dann wirst du natürlich noch viel Freude an dem guten Stift haben.

Kurzum, ich kann das XPPen Artist Pro 16 Stift-Display mit gutem Gewissen empfehlen, sofern du mit der Helligkeit klar kommst.

XP-Pen Artist Pro 16 Stift-Display (Gen 2)
POSITIV
Hervorragender Stift
Gute Auflösung
Nur ein Kabel via USB C nötig
Sehr gute Kalibrierung
Gute Farbraum Abdeckung
Praktische X-Fernbedienung
NEGATIV
Maximale Helligkeit nicht riesig
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Der Black Friday steht mit Tineco ganz im Zeichen der Reinlichkeit [Anzeige]

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Auch in diesem Jahr können Schnäppchenjäger*innen im November einige Black Friday Deals abstauben. Geschenke, mit denen man sich selbst oder den Liebsten in Sachen Sauberkeit eine Freude bereiten kann, bietet der Hersteller Tineco. Vom 17. bis 27. November sorgt das Unternehmen mit stark reduzierten Preisen für die smarten Staubsauger FLOOR ONE S5, FLOOR ONE S7 Pro, FLOOR ONE S3, PURE ONE STATION PET und der PURE ONE X PET für noch mehr Reinlichkeit in jedem Zuhause.

Tineco hat seit 2020 weltweit 12 Millionen Einheiten verkauft. Auf Amazon belegen die nassen Staubsauger sogar bereits mehrere Jahre in Folge den ersten Platz im Verkauf. Die Vergünstigungen gelten für die fünf genannten Produkte im erwähnten Zeitraum auf Amazon

 

FLOOR ONE S5

Mit dem smarten Wischsauger Tineco FLOOR ONE S5 können besonders effektiv Hartböden gereinigt werden, denn Saugen und Wischen erfolgen in nur einem Schritt und mit nur einem Gerät. Die smarte iLoop™-Sensortechnologie erleichtert die Reinigung durch Erkennung von Staub sowie nassem oder trockenem Schmutz und ermöglicht es, die gesamte Reinigung im Blick zu behalten. Der iLoop™-Ring auf dem farbigen LED-Display wechselt von Rot auf Blau, sobald der Boden sauber ist.

Das exklusive Bürstenkopf-Design ermöglicht eine optimierte und streifenfreie Reinigung von Sockeln, Leisten, Ecken, Winkeln und vielen anderen schwer erreichbaren Stellen. Dank der großen Behälter für 0,8 Liter Frischwasser und 0,7 Liter Schmutzwasser können mehrere Wohnbereiche am Stück ohne Unterbrechung gereinigt werden.

Originalpreis: 509 Euro
Angebot zum Black Friday: 329 Euro  (35 % Rabatt)

 

FLOOR ONE S7 PRO

Als aktuellstes Modell der  FLOOR ONE Reihe, bietet der S7 PRO  einenhocheffizienten Reinigungsvorgang von Hartböden, indem er in nur einem Arbeitsschritt gleichzeitig saugt und wischt und dabei sowohl trockenen als auch nassen Schmutz effektiv entfernt. Tinecos Balanced-Pressure Water Flow System ( MHCBS™) sorgt dabei für noch mehr Sauberkeit: Ein integrierter Abstreifer entfernt dabei den größten Teil des Schmutzes auf der Walze, bevor der nächste Reinigungszyklus beginnt. In Kombination mit einer kontinuierlichen Frischwasserreinigung, einem effektiven Schmutzwasserrecycling sowie einer Walzen-Rotationsgeschwindigkeit von 450 U/min wird die Trocknungszeit verkürzt und der Schmutzwasserrückstand minimiert. So haben Bakterien keine Chance, sich zu verbreiten. Zum Einsatz kommt dieses Zentrifugaltrocknungsverfahren auch beim Selbstreinigungsprozess des S7 PRO, um auch im Gerät selbst Entstehung und Verbreitung von Schimmel und Bakterien zu verhindern.

 

Originalpreis: 799 Euro
Angebot zum Black Friday: 639 Euro  (20 % Rabatt)

 

FLOOR ONE S3 

Der FLOOR ONE S3 ist die hochwertige kabellose Kombination aus Nass-Trocken-Sauger und Wischmopp für Fliesen-, Laminat-, Marmor- und Hartholzböden. Wie auch bei seinem Nachfolger, dem FLOOR ONE S5, bietet auch der S3 die smarte iLoop™-Sensortechnologie, mit der er Verschmutzungen erkennt und automatisch die Saugleistung und den Wasserdurchfluss für eine optimale Reinigung anpasst. Der integrierte Lithium-Ionen-Akku ist nach ca. zwei Stunden vollständig aufgeladen, die Akku-Laufzeit beträgt dann bis zu 35 Minuten. Das Gerät bietet eine automatische Selbstreinigungsfunktion, mithilfe der sprachgestützten App können Nutzer*innen auf zusätzliche Funktionen des Staubsaugers zugreifen und den Status des Gerätes einsehen. Im dazugehörigen Support-Bereich stehen außerdem Hilfestellungen bei möglichen Problemen zur Verfügung.

Originalpreis: 399 Euro
Angebot zum Black Friday: 269 Euro  (33 % Rabatt)

 

PURE ONE Station Pet

Der Akkustaubsauger mit 4-in-1 multifunktionalem OmniHub bietet zahlreiche Funktionen für ein sauberes Zuhause. Nach jedem Reinigungsvorgang wird die PURE ONE Station Pet einfach in den OmniHub zurückgebracht, wo das Gerät sich komplett selbst reinigt, in Echtzeit-Erkennung (von der Bürste über Schlauch und Staubbehälter bis hin zu den Filtern), der Akku aufgeladen und das Gerät für den nächsten Einsatz verstaut wird. Das 4-stufige HEPA-Filtersystem fängt bis zu 99,97 % der Staubpartikel ein, der OmniHub verfügt sogar ein  5-stufiges HEPA-Filtersystem, das 99,99 % der Staubpartikel filtert, damit man zu Hause frischere und gesündere Luft atmen kann. Der wiederverwendbare Staubbehälter mit einem Fassungsvermögen von 3 Litern macht die tägliche Reinigung und Entleerung überflüssig, da Schmutz und Staub bis zu 60 Tage lang gespeichert werden können. Die ZeroTangle-Bürste fängt Haare effektiv ein, ohne zu verwickeln oder zu blockieren – ideal für Haustierbesitzer*innen. Dank des iLoop™Smart Sensors liefert das Gerät eine präzise Saugleistung, die sich automatisch an die erkannte Verschmutzung anpasst, was die Reinigungseffizienz verbessert.

Originalpreis: 799 Euro
Angebot zum Black Friday: 679 Euro  (15 % Rabatt)

 

PURE ONE X Pet

Der PURE ONE X Pet verfügt über die ZeroTangle-Technologie und lässt Tierhaaren somit keine Chance. Diese patentierte Technologie zeichnet sich durch ein Doppelkamm-Design in Kombination mit abgewinkelten Borsten aus, die bei jeder Umdrehung aktiv Haare von der Bürstenwalze trennen und entfernen, wodurch Verwicklungen und Blockierungen vermieden werden. Tests unter Laborbedingungen haben ergeben, dass das Verheddern von Haaren um 99 % reduziert.

Der PURE ONE X Pet bietet eine Akku-Laufzeit von bis zu 45 Minuten und ist mit der iLoop™ Smart Sensor Technology ausgestattet, durch die er seine Saugleistung automatisch an die Verschmutzung anpasst. Außerdem lässt er sich leicht in einen Handstaubsauger umbauen und kann so selbst das Sofa von hartnäckigen Fellknäueln befreien.

Originalpreis: 329 Euro
Angebot zum Black Friday: 179 Euro  (46 % Rabatt)

Ich bin wirklich von Tineco überzeugt! 

An dieser Stelle sei kurz dazu gesagt, dass ich persönlich wirklich von den Tineco Produkten, gerade vom S5 und PURE ONE X Pet, überzeugt bin! 

Ich nutze den S5 in meinem Haushalt sehr viel und als Haustierbesitzer (2x Hunde) ist ein guter Waschsauger einfach ein Segen! 

Meine Hunde laufen mit schlammigen Füßen durch die Wohnung, kein Drama! Kurz den Tineco von seiner Station holen, einmal drüber fahren und fertig! 

Dies ist im Alltag einfach eine unheimliche Erleichterung. 

Hier findest Du auch die Tests von Techtest zu den Tineco Produkten:

https://techtest.org/tag/tineco/

https://techtest.org/test-tineco-floor-one-s5-gehoert-in-jeden-haushalt/

Harman Kardon Aura Studio 4 im Test, fantastisches Design trifft auf imposanten Bass!

Der Aura Studio 4 ist optisch einer der außergewöhnlichsten Bluetooth Lautsprecher, den ich jemals gesehen habe.

So handelt es sich beim Aura Studio 4 um einen stationären Bluetooth Lautsprecher mit einer durchsichtigen Kunststoff-Kuppel auf der Oberseite und einer spannenden und sehr geschmackvollen Beleuchtung in “Diamantoptik” wie es Harman Kardon so schön ausdrückt.

Gerade in einem etwas stilvollen Wohnzimmer würde der Aura Studio 4 fantastisch aussehen!

Aber wie steht es um Dinge wie den Klang? Dieser ist bei einem Lautsprecher letztendlich auch nicht ganz unwichtig. Finden wir genau dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Harman Kardon für das Ausleihen des Aura Studio 4 für diesen Test.

 

Harman Kardon Aura Studio 4 im Test

Das Design des Aura Studio 4 ist mit gutem Gewissen als einmalig zu bezeichnen! So besitzt der Lautsprecher zunächst eine schmale Basis, welche mit einem Leinenstoff bespannt ist.

In der Mitte der Basis ist eine Art kleine Skulptur aufgebaut, die an Steinsäulen mit einem Lautsprechertreiber in der Mitte erinnert. Der Hersteller spricht hier von einer “Diamantoptik”. Diese sind dabei auch beleuchtet, dazu aber später mehr.

Über dieser “Skulptur” ist eine Abdeckung aus einem leicht getönten, durchsichtigen Kunststoff angebracht.

Gesteuert wird der Aura Studio 4 über beleuchtete Touch-Tasten auf der Front, welche bei mir immer gut reagiert haben.

Auf der Rückseite haben wir einen AC Eingang (für ein normales Netzkabel), wie auch einen 3,5mm AUX Eingang.

 

Kein Akku!

Wichtig, der Aura Studio 4 ist ein stationärer Bluetooth Lautsprecher. Dieser hat also keinen Akku integriert.

 

Stromverbrauch

Im ausgeschalteten Zustand (aber mit dem Netz verbunden) benötigt der Lautsprecher unter 0,3W.

Eingeschaltet mit Bluetooth Verbunden liegt der Verbrauch bei 2,3W und bei einer mittel lauten Musikwiedergabe bei ca. 4W.

 

Geschmackvolle Beleuchtung (die Lavalampe unter den Bluetooth Lautsprechern)

Der “Innenraum” des Aura Studio 4 wird mithilfe mehrerer LEDs indirekt beleuchtet. Die Beleuchtung sieht wirklich schick aus!

Im Gegensatz zu vielen Party Lautsprecher ist die Beleuchtung hier relativ ruhig gehalten. Diese reagiert zwar auf die Musik, aber eher dezent. Vielleicht hätte ich mir sogar gewünscht, dass diese etwas stärker auf die Musik reagiert. Aber das ist Meckern auf einem sehr hohen Level.

Der Aura Studio 4 verbreitet eher die Stimmung einer “Lavalampe”. Die Beleuchtung und die Lichtmuster entspannen.

Dabei kannst du die Beleuchtung in unterschiedlichen Stufen steuern und das Leuchtmuster auswählen. Auf Wunsch kannst du diese auch komplett ausschalten.

 

Klanglicher Aufbau

Kommen wir aber zu einem nicht ganz unwichtigen Punkt, dem Klang. Laut Hersteller besitzt der Lautsprecher 6 + 1 Treiber!

40 mm x 6 Stück (Mittel-/ Hochton-Bereich); 130 mm x 1 Stück (Subwoofer)”

Wir haben 6 Hoch/Mitteltöner, welche im unteren Korpus verbaut sind, wie auch einen großen Subwoofer auf der Unterseite.

Allerdings sind die 6 Hoch/Mitteltöner so dicht beieinander, dass sie wie ein Lautsprecher klingen, zumindest für mich.

Hätte ich nichts anderes gelesen, hätte ich gesagt wir haben einen Subwoofer auf der Unterseite + jeweils einen Hoch/Mittel-Töner links und rechts.

 

Klang des Aura Studio 4

Wie klingt aber nun der Aura Studio 4?

Starten wir bei den Höhen. Prinzipiell hat der Aura Studio 4 einen etwas wärmeren Klang. Die Höhen sind soweit sauber und mehr als ausreichend klar, aber der Lautsprecher klingt auch nicht übermäßig luftig oder scharf. Ich würde die Höhen als gut, aber als etwas “entspannter” bezeichnen.

Die Mitten sind top. Stimmen klingen wunderbar voll und satt. Allgemein hat der Aura Studio 4 eine gute Klangfülle.

Das dicke Ding sind aber die Bässe. Wir haben einen 130 mm Tieftöner auf der Unterseite des Lautsprechers, was für einen Bluetooth Lautsprecher recht groß ist. Passend dazu ist der Bass auch mehr als mächtig! Der Aura Studio 4 hat einen beeindruckend starken und tiefen Bass, welcher durchaus einige Party Lautsprecher übertrifft.

So ist der Bass des Aura Studio 4 beispielsweise mächtiger als beim Harman Kardon Go + Play 3 und dieser hat auch schon einen kräftigen Bass. Im Gegenzug hat der Go + Play 3 aber wiederum brillantere Höhen.

Unterm Strich ist der Klang des Harman Kardon Aura Studio 4 aber als gut und stimmig zu bezeichnen. Wir haben eine etwas wärmere Klangsignatur, mit einem kräftigen Bass, welcher es auch durchaus schafft, etwas größere Räume gut zu füllen.

 

Fazit

Ich finde den Harman Kardon Aura Studio 4 toll! Ganz offen gesagt, das Design des Lautsprechers begeistert mich etwas.

Vor allem die ruhig tanzenden Lichter im Inneren sind einfach schön! Auch Besucher, die den Lautsprecher in meinem Büro sahen, waren direkt fasziniert.

Der Aura Studio 4 ist die Lavalampe unter den Bluetooth Lautsprechern!

Klanglich ist er dabei gut. Ich will nicht ausschließen, dass du für +- 300€ durchaus ein Modell mit einem etwas besseren Klang finden kannst (je nach Geschmack vielleicht Teufel BOOMSTER, Harman Kardon Go + Play 3) , aber schlecht schlägt sich dieser hier auch absolut nicht.

Vor allem der Bass ist fantastisch! Ich würde sogar sagen, dass dieser den so ziemlich besten und hochwertigsten Bass hat, den ich bisher in dieser Preisklasse gehört habe.

Wir haben einen vergleichsweise großen 130 mm Treiber auf der Unterseite und der reine Netzbetrieb sorgt für eine besonders gute Verstärker Leistung.

Harman Kardon Aura Bluetooth Box in Schwarz – Tragbarer Bluetooth...

  • Herausragendes Design
  • Tolle und geschmackvolle Lichteffekte 
  • Toller Bass mit viel Tiefgang 
  • Generell hochwertiger und guter Klang

Die Höhen und Mitten sind nicht schlecht, aber etwas auf der wärmeren Seite. Das ist letztendlich etwas Geschmackssache.

Ich könnte völlig mit dem Klang leben! Vor allem wenn ich einen Lautsprecher suchen würde, der etwas “hermacht”.

Anker 317 100W USB-C Ladegerät im Test, einfaches und gutes 100W Ladegerät von Anker

Gerade wenn du ein paar größere Geräte wie Notebooks oder vielleicht auch 100W Powerbanks hast, dann ist ein entsprechendes leistungsstarkes USB-C Ladegerät Pflicht.

Bei Ladegeräten bin ich grundsätzlich ein großer Freund von den Anker und UGREEN Modellen. Aber die Anker-Ladegeräte mit hoher Leistung können recht preisintensiv sein.

Daher war ich über das Anker 317 sehr überrascht. Bei diesem handelt es sich um ein 1-Port 100W USB C Ladegerät für unter 50€, teils sogar deutlich unter 50€.

Klar, lediglich ein USB-C Port ist etwas schade, aber die Leistung ist mit 100W beachtlich.

Wollen wir uns das Anker 317 100W USB-C Ladegerät einmal näher im Test ansehen!

 

Anker 317 100W USB-C Ladegerät im Test

Das Ladegerät hier stammt aus Ankers “3er” Serie, was die preis/leistungsorientierte Serie sein soll.

Entsprechend ist das Ladegerät etwas einfacher gestaltet. Allerdings bedeutet einfacher gestaltet bei Anker immer noch, dass wir hier ein Ladegeräte der Premium Klasse vor uns haben.

So ist das Gehäuse weitestgehend aus einem schönen matten Kunststoff gefertigt, mit lediglich einer kleinen Hochglanz-Abdeckung auf der Front als „Akzent“.

Die Verarbeitungsqualität und Haptik lässt sich als Spitze bezeichnen.

 

Anschlüsse bzw. Anschluss

Der Anker 317 Charger besitzt einen USB C Port. Dieser hat es aber auch in sich.

  • USB C – 100W Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A

Wir haben hier einen 100W USB C Port, nicht mehr und nicht weniger. Damit eignet sich das Ladegeräte für eine Vielzahl an Geräten, von Smartphones über Tablets bis hin zu Notebooks.

Und ja du kannst natürlich ein 100W Ladegerät auch unbesorgt für kleinere Geräte wie Smartphones, Kopfhörer usw. nutzen.

 

Mit PPS!

Bei Anker Ladegeräte und Powerbanks ist es nicht ganz selbstverständlich, ob diese PPS unterstützen oder nicht.

Erfreulicherweise ist dies aber beim Anker 317 100W USB-C Ladegerät aber der Fall!

  • 3,3-11V bei bis zu 5A

Wir haben zwar nur eine PPS Range mit bis zu 11V, aber immerhin mit maximal 5A. Entsprechend könnte dieses Ladegerät beispielsweise das S23 Ultra mit dem vollen Tempo laden!

 

Ladestandards

Folgende Ladestandards unterstützt der primäre USB C Port (ausgelesen mit dem FNIRSI FNB58).

  • PD 3.0 100W
  • Apple 5V/2,4A
  • BC1.2
  • Samsung AFC 9V, 12V
  • Huawei FCP 5V, 9V, 12V
  • Huawei SCP 3,4-12V @22W
  • QC 2.0 5V, 9V, 12V, 20V
  • QC 3.0 19,49V Max

 

Für welche Geräte geeignet?

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

 

Belastungstest

Ich habe das Anker 317 für rund 5 Stunden mit 100W belastet um zu überprüfen, ob das Ladegerät Temperaturprobleme oder Ähnliches besitzt.

Erfreulicherweise hat das Ladegerät diesen Test ohne Probleme überstanden.

Dabei hielt sich die Hitzeentwicklung auch sehr im Rahmen! Das Netzteil blieb äußerlich bei unter 70 Grad, was als unproblematisch einzustufen ist.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität bei USB Power Delivery Ladegeräten ist nicht ganz so wichtig für die Ladegeschwindigkeit. Dennoch schauen wir uns diese einmal an, vor allem um zu überprüfen ob das Ladegerät innerhalb der Grenzwerte bleibt.

Dies sieht doch ganz gut aus! Wir wollen hier im besten Fall eine relativ gerade Linie sehen, wenn am besten, dass diese leicht nach oben geht mit zunehmender Last, um Spannungsverluste durch das Kabel auszugleichen.

Und gerade bei der 5V und 9V Stufe sehen wir dies auch. Bei der 20V Stufe ist die Spannung etwas niedrig, aber das ist hier nicht problematisch.

 

Effizienz des Anker 317 Ladegerätes

Sprechen wir zum Abschluss noch über die Effizienz des Anker 317 Ladegerätes. Die Effizienz beschreibt das Verhältnis aus Energie, die in das Ladegerät geht mit der die am Ende nutzbar ist.

Spannend! Wir haben zunächst eine Effizienz welche zwischen 85% und 92% liegt, was sehr gut ist.

Außergewöhnlich ist allerdings, dass die maximale Effizienz nicht bei der großen 20V Stufe abgerufen werden kann. So sinkt die Effizienz beim Sprung von 15V auf 20V massiv, was ich so noch nie beobachtet habe.

Dennoch bleibt die Effizienz des Ladegerätes gut! Dies gerade bei niedriger Last. 86% bei 5V/1A ist sehr gut!

 

Fazit

Bekommst du den Anker 317 Charger zu einem fairen Preis und dir reicht ein USB-C Port, welcher sehr mächtig ist?

Dann spricht aus meiner Sicht nichts gegen den Kauf. Das Ladegerät ist an sich relativ unspektakulär. Wir haben einen USB-C Ausgang welcher aber mit einer Leistung von bis zu 100W sehr mächtig ist. Dabei unterstützt dieser erfreulicherweise auch den PPS Standard.

Hierdurch eignet sich das Ladegerät für alle Apple Geräte (Smartphones, Tablets und Noteboos), wie aber auch für die Samsung Galaxy Smartphones, die Google Pixel Modelle, Windows Notebooks, das Steam Deck usw.

Weitere Pluspunkte gibt es für die gute Effizienz gerade bei niedrigerer Last.

Kurzum, das Anker 317 ist ein gutes und sehr leistungsstarkes „Standard“ Ladegerät. Wenn du dieses für +- 40€ bekommst, ist das ein faires Angebot!

Anker 100W USB C Ladegerät, PIQ 3.0 Kompaktes Schnellladegerät, USB...

  • 100W USB C Ausgang 
  • Mit PPS 3,3 – 11V bei bis zu A
  • Gute Effizienz, auch bei niedriger Last