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Samsung Galaxy S24 Ultra im Test, hohe Leistung, fantastisches Display, super Kameras, aber was ist mit der KI?

Es ist da, das vermutlich wichtigste Android Smartphone des Jahres, das S24 Ultra. Wenn wir Samsung dabei glauben wollen, ist dieses schneller, besser, toller und hat KI!

Ja, die KI ist auch bei Samsung ein wichtiges Thema, zumindest im Marketing.

Aber ist diese wirklich so wichtig und relevant? Wie sieht es abseits der KI aus? Gibt es hier deutliche Verbesserungen verglichen mit dem S23 Ultra?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Samsung Galaxy S24 Ultra im Test

Das Design des S24 Ultra hat sich verglichen mit dem S23 Ultra nur leicht verändert. So ist auch das S24 Ultra zwar ein sehr großes Smartphone, aber prinzipiell eins der schlichtesten Modelle derzeit auf dem Markt.

So besitzt es zwar auf der Rückseite ganze 5 Aussparungen für die Kameras/Sensoren, aber keinen auffälligen “Buckel, Balken” oder Ähnliches.

Auch die Form fällt dieses Jahr deutlich mehr in die Richtung “quadratisch, praktisch gut”. Wir haben für Samsung Verhältnisse ein sehr geradliniges Smartphone. Dieses Jahr ist sogar das Display des Smartphones flach! Dies gab es schon sehr lange nicht mehr bei Samsung Smartphones.

Das flache Display erlaubt eine einfachere Nutzung von Displayschutz-Produkten und sollte die Robustheit bei Stürzen verbessern.

Eingefasst wird das Ganze durch einen matten Metallrahmen, welcher laut Samsung sogar aus Titan besteht!

Mit einem 6,8 Zoll Display und einem Gewicht von 232g ist das S24 Ultra mal wieder ein gewaltiges Smartphone!

Es ist zwar theoretisch 1g leichter als sein Vorgänger, aber deutlich schwerer als das iPhone 15 Pro Max oder Google Pixel 8 Pro. Dies ist auch spürbar!

Das S24 Ultra liegt zwar gut in der Hand, aber im direkten Vergleich finde ich gerade das Pixel 8 Pro angenehmer.

 

Mit S Pen

Ein großer Pluspunkt verglichen mit den meisten anderen Smartphones ist der S Pen beim S24 Ultra. In der Seite des S24 Ultra ist ein kleines Fach, in welchem ein Stylus untergebracht ist.

Dieser erlaubt dir eine Präzisere Nutzung des Smartphones, das handschriftliche Schreiben von Notizen oder Zeichnen.

Dabei ist der S Pen qualitativ um einiges besser als ein 08/15 Stylus! Dieser stellt also durchaus einen großen Mehrwert dar.

 

Ein fantastisches Display

Ein absolutes Highlight des S24 Ultra ist das Display.

  • 6,8 Zoll
  • AMOLED
  • 3120×1440 Pixel
  • 120 Hz
  • 2500 Nits Helligkeit

Wir haben hier ein sehr hoch auflösendes 6,8 Zoll AMOLED Display. An sich nichts absolut Außergewöhnliches und die Displays von allen High End Smartphones sehen extrem gut aus.

Allerdings sieht das Display im S24 Ultra noch einen bisschen besser aus als im iPhone 15 Pro Max und Pixel 8 Pro. Es ist schwer dies ohne direkten Vergleich zu beschreiben, aber das Display des S24 Ultra wirkt klarer und sauberer.

Zudem ist dieses extrem hell und reflektionsarm. Hier hat sich Samsung selbst übertroffen!

 

Kameras

Der wichtigste Unterscheidungspunkt bei allen Smartphones ist die Kamera bzw. Kameras, denn das S24 Ultra hat gleich 4 davon.

  • Hauptkamera 200 Megapixel, f1.7, Samsung ISOCELL HP2
  • Weitwinkel Kamera 12 Megapixel, f2.2, Sony IMX564
  • 3x Zoom Kamera, 10 Megapixel, Sony IMX754
  • 5x Zoom Kamera, 50 Megapixel, Sony IMX854

Spannend! Wir haben wie beim S23 Ultra eine 200 Megapixel Hauptkamera. Das klingt natürlich absolut überragend, aber praktisch produziert diese in der Regel auch nur 12 Megapixel Bilder.

So werden die 200 Megapixel zu 12 Megapixel Bildern „heruntergerechnet“, was die Bilder schärfer und rauschfreier macht.

Dabei ist der Samsung ISOCELL HP2 mit 1/1.3″ ein sehr großer Sensor, welcher entsprechend viel Licht aufnehmen kann. Dieser ist ohne Frage einer der besten Sensoren die du in einem Smartphone finden kannst.

Ansonsten ist die Zoom Kamera auffällig. Hatte das S23 Ultra noch eine 3x + 10x Zoom Kamera, bietet das S24 Ultra eine 3x und 5x Zoom Kamera. Hierdurch ist der maximale Zoom beim S24 Ultra etwas geringer bzw. qualitativ schlechter, aber die mittleren Zoomstufen (um die 5x) besser als beim S23 Ultra.

Schauen wir uns aber ein paar Bilder des S24 Ultra im Vergleich zum Pixel 8 Pro und iPhone 15 Pro Max an.

Samsung S24 Ultra
Google Pixel 8 Pro
Apple iPhone 15 Pro Max
Samsung S24 Ultra
Google Pixel 8 Pro
Apple iPhone 15 Pro Max
Samsung S24 Ultra
Google Pixel 8 Pro
Apple iPhone 15 Pro Max
Samsung S24 Ultra
Google Pixel 8 Pro
Apple iPhone 15 Pro Max

Interessant! Starten wir mit den offensichtlichsten Unterschieden.

Das iPhone 15 Pro Max produziert recht kühle Bilder, das Google Pixel 8 Pro recht warme Bilder und das S24 Ultra setzt sich so etwas in die Mitte der beiden.

Früher waren Samsung Smartphones für sehr knallige Farben bekannt. Auch das S24 Ultra produziert recht kräftige Bilder, aber die Aufnahmen wirken auch nicht übersättigt.

Ich würde sagen die Farbbalance des S24 Ultra gefällt mir ganz gut. Hier und da bevorzuge ich zwar den wärmeren Touch des Pixels aber generell hat das S24 Ultra super Farben!

Was auch auffällt, ist das relativ aggressive HDR des S24 Ultra. Das S24 Ultra produziert sehr gleichmäßig ausgeleuchtete Bilder.

Schatten werden aufgehellt, Highlights im Himmel werden abgedunkelt usw. Hierdurch sehen Bilder sehr “gleichmäßig” aus, können aber im Gegenzug auch etwas flach wirken.

Dies ist sicherlich Geschmackssache, aber die natürlichsten Bilder produziert erstaunlicherweise das Pixel 8 Pro.

Was die generelle Bildschärfe angeht, tun sich die drei Flaggschiff-Smartphones nicht viel, bei der Hauptkamera und der Weitwinkelkamera.

Allgemein gefällt mir die Weitwinkelkamera beim S24 Ultra sehr gut! Diese sieht qualitativ sehr gut aus.

Überrascht haben mich die Zoom Kameras, dies aber nicht zwingend positiv. Ja tendenziell hat das S24 Ultra immer noch die besten Zoom-Kameras, aber bei der letzten Generation waren die Unterschiede deutlich größer zugunsten des S23 Ultra.

Samsung S24 Ultra
Google Pixel 8 Pro
Apple iPhone 15 Pro Max

Beim 3x Zoom ist das S24 Ultra etwas detaillierter als das Pixel 8 Pro und iPhone 15 Pro Max, aber beispielsweise bei der 10x Zoom Stufe sind die Unterschiede fast verschwunden und alle drei Smartphones sind vergleichbar.

Samsung S24 Ultra
Google Pixel 8 Pro
Apple iPhone 15 Pro Max

Low Light ist beim S24 Ultra so eine Sache. Mit dem „Nacht Modus“, bei welchem das S24 Ultra mehrere Sekunde Bilder macht und diese verrechnet haben wir eine Low Light Leistung auf dem Level der anderen Smartphones.

Allerdings ohne diesen Nachtmodus sind die Bilder klar mehr rauschend als beim Pixel 8 Pro und iPhone 15 Pro Max.

Samsung S24 Ultra
Apple iPhone 15 Pro Max
Google Pixel 8 Pro

Das scheint auch Samsung zu wissen, denn der Nachtmodus greift bei diesem viel früher als beim Pixel 8 Pro oder iPhone.

Hast du also Bewegung im Dunkeln, ist das S24 Ultra etwas schwächer als die beiden anderen Smartphones.

Samsung S24 Ultra
Google Pixel 8 Pro
Apple iPhone 15 Pro Max

Generell würde ich aber sagen, dass die Kameras des S24 Ultra gemeinsam mit dem Pixel 8 Pro die beste ist, die du derzeit in einem Smartphone finden kannst! Ob nun das Pixel 8 Pro oder S24 Ultra besser ist hängt etwas von der jeweiligen Situation und deinem Geschmack ab.

 

Leistung

Das Herzstück des S24 Ultra ist der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3. Dieser wird mit 12 GB RAM und bis zu 1 TB Speicher kombiniert.

Der Snapdragon 8 Gen 3 ist ein sehr leistungsfähiger SoC! Sicherlich treibt das S24 Ultra diesen nicht bis zum absoluten Limit wie einige „Gaming“ Smartphones, aber dennoch lässt sich an der Performance des Smartphones nichts aussetzen.

Bei mir lief das S24 Ultra konstant flüssig und wunderbar sauber. Auch in Spielen verhielt sich das Smartphone ziemlich perfekt.

Ich bin vom Alltag ein Google Pixel 8 Pro gewöhnt, welches mit seinem Tenso G3 eine ganz klar schwächere CPU hat. Allerdings waren die Unterschiede hier in der Praxis gering. Ja hier und das wirkte das S24 Ultra einen Hauch flotter und reaktionsfreudiger, gerade beim schnellen Scrollen usw.

Allerdings sofern du kein „hardcore“ Gamer bist, sind die meisten aktuellen High End Smartphones ausreichend schnell. Wir haben hier einfach den Punkt erreicht wo Smartphones ab der oberen Mittelklasse einfach „alles gut können“, was die Leistung betrifft.

Positiv aufgefallen war mir allerdings die schnelle Verarbeitungszeit beispielsweise beim versenden von Videos über Messenger und die sehr hohe WLAN Geschwindigkeit!

 

KI, das große Thema

KI war beim S24 Ultra ohne Frage das große Thema. Allerdings habe ich im ersten Moment offen gesagt nicht viel von irgendwelchen KI-Features gemerkt.

Das S24 Ultra fühlt sich wie ein völlig normales Android-Smartphone an. Wir haben hier lediglich zwei Bereiche, wo sich die KI-Feature etwas konzentrieren.

  • In der Notizen App
  • In der Fotobearbeitung

So kannst du Notizen beispielsweise von der KI zusammenfassen lassen.

In Fotos lassen sich Schatten und Reflektionen aus Bildern entfernen (reduzieren), wie auch Objekte entfernen oder im Bild verschieben.

Das sind ohne Frage nette Feature, aber für mich auch nichts absolutes Revolutionäres. Vor allem da viele Funktionen gar nicht von deinem S24 Ultra berechnet werden! Vor allem bei der Foto-Bearbeitung wird die eigentliche Berechnung von den Samsung Servern gemacht. Entsprechend ist dies ein reines Software Feature, welches auch nur 2 Jahre beim S24 Ultra inklusive ist. Danach musst du vermutlich dafür eine Gebühr zahlen!

Einige Funktionen wie das Zusammenfassen von Notizen werden auch direkt auf deinem Smartphone gemacht.

Dennoch, das Ganze ist zumindest für mich keine große Revolution, sondern halt ein paar weitere Software Feature.

 

Akkulaufzeit

Im S24 Ultra steckt ein 5000 mAh großer Akku, was eine normale hohe Kapazität für ein Smartphone dieser Größenordnung ist.

Im Allgemeinen ist die Akkulaufzeit als gut einzustufen! So bleibt bei mir konstant am Abend mehr Akku übrig als beim Pixel 8 Pro, allerdings weniger als beim iPhone 15 Pro Max.

Ich schaffe mit dem S24 Ultra gut 1,5 Tage, im Notfall vielleicht auch 2 Tage.

Also die Akkulaufzeit ist ordentlich!

 

Preise

Das S24 Ultra in der kleinsten Version mit 256 GB Speicher hat eine UVP von satten 1449€! Ein sehr stolzer Preis, welcher allerdings bei Samsung nie lange so bleibt.

Quelle: Idealo Galaxy S24 Preisprognose

Idealo bietet jedes Jahr eine Preis Prognose an, basierend auf den Vorgänger. Hier kannst du sehen wie schnell die Preise fallen, vor allem am Anfang.

Und das bestätigt sich auch, zum Zeitpunkt dieses Test ist der Preis des S24 Ultra schon unter 1300€ gefallen.

 

Fazit

Das Samsung S24 Ultra ist ein fantastisches Smartphone! Allerdings wer dieses als S23 Ultra „+“ bezeichnet, liegt aus meiner Sicht nicht ganz falsch.

Dies ist das Ultra Smartphone von Samsung, das aus meiner Sicht den bisher kleinsten Sprung gemacht hat. Wir haben hier ein absolutes Top Smartphone vor uns, aber Verbesserungen liegen primär im Detail.

So haben wir etwas mehr Leistung, welche du in der Praxis kaum merkst, wir haben ein etwas besseres Display, das aber auch schon beim S23 Ultra fantastisch war usw. Dies gilt sogar für die Kameras, welche extrem stark sind, aber auch keinen großen Sprung (wenn überhaupt) darstellen.

Aber ja das S24 Ultra kann sich Kamera technisch absolut gegen das Pixel 8 Pro und das iPhone 15 Pro Max behaupten! Es ist nicht klar besser als das Pixel, aber kann je nach Kamera-Modul und Lichtsituation durchaus auch bessere Bilder produzieren. Das Pixel 8 Pro und S24 Ultra haben schon einen etwas anderen Bildstyle. Das Pixel 8 Pro produziert wärmere und natürlichere Bilder. Das S24 Ultra hat eine bessere Dynamik (stärkeres HDR) und vielleicht etwas ausgewogenere Farben. Die Kamera ist für mich ein absoluter Pluspunkt.

Ich will also nicht zum S24 Ultra zu kritisch sein! Verglichen mit dem Pixel 8 Pro halte ich dies für das bessere Smartphone. Nicht viel besser, aber in den meisten Punkten hat es etwas die Nase vorne.

Über die KI Feature haben wir dabei noch gar nicht gesprochen. Für mich sind diese ein Software Gimmick! Hier und da sind sie nützlich, aber zumindest für mich auch kein herausstechendes Merkmal, zumal viele davon auf die Cloud setzen und eventuell nach 2 Jahren ein Abo erfordern! Dinge wie das Löschen von Objekten aus Bildern wird also nicht vom S24 Ultra gemacht, sondern von den Samsung Servern. Entsprechend wäre dies bei jedem 100€ Smartphone auch ein Feature das einbaubar wäre.

Dennoch muss das Fazit positiv ausfallen! Das S24 Ultra ist für mich absolut keine Revolution, aber eine Weiterentwicklung des eh schon guten S23 Ultra.

Ob dies allerdings den doch sehr hohen Preis rechtfertigt, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Allerdings wie bei Samsung üblich ist der Preisverfall recht stark.

Empfehlung! Eine fantastische Gaming Maus, NZXT Lift 2 im Test

Mit der Lift 2 hat NZXT eine neue High End Gaming Maus auf den Markt gebracht. Diese soll durch ein extra leichtes Design, wie auch einen neuen 26.000 DPI Sensor und 8000 Hz Polling Rate überzeugen.

Dabei nutzt NZXT ein sehr schlichtes Design, ohne RGB LEDs oder anderen Schnickschnack. Wir haben lediglich einen High End Sensor und Taster.

Klingt doch eigentlich nach einem sehr guten Konzept! Wollen wir uns im Test einmal ansehen wie gut die Lift 2 wirklich ist!

An dieser Stelle vielen Dank an NZXT für das Zurverfügungstellen der Lift 2 für diesen Test.

 

NZXT Lift 2 im Test

Die Lift 2 setzt auf ein sehr schlichtes Design! So gibt es die Maus entweder in komplett Schwarz oder komplett Weiß.

Beide Versionen besitzen keine RGB LEDs oder sonstige Farbakzente.

Sicherlich ist dieses Design etwas Geschmackssache, aber hierdurch wirkt die Maus recht erwachsen und “clean”, was für eine High End Gaming Maus eher ungewöhnlich ist.

Dabei ist sie mit einem Gewicht von lediglich 61g extrem leicht! Erfreulicherweise fühlt diese sich aber nicht billig an!

So wirkt der verwendete Kunststoff sehr massiv und stabil. Auch haben wir so eine leicht matte Oberfläche, die mir gut gefällt und wertig wirkt.

Ebenso würde ich diese Oberfläche aus Erfahrung als recht haltbar einstufen. Hier kann sich nichts ablösen oder abreiben.

Spannenderweise besitzt die Maus keinen Boden. Wir haben hier ein paar Streben aber ansonsten ist die Maus von unten offen und du kannst das PCB sehen. Dies ist sicherlich um Gewicht zu sparen.

Leider ist die Lift 2 keine kabellose Maus. Wir haben aber ein sehr schön flexibles und leichtes Kabel, welches zudem farblich passend textilummantelt ist.

 

8000 Hz Polling Rate

Die Lift 2 setzt auf eine Polling Rate von 8000 Hz. Das heißt die Maus übermittelt 8000x pro Sekunde ihre Position an deinen Computer.

Normale Gaming Mäuse haben normalerweise eine Polling Rate von 1000 Hz, was unter anderem eine Limitierung von USB 2.0 war. Der Unterschied von 1000 Hz zu 8000 Hz klingt im ersten Moment natürlich sehr groß, aber in der Praxis ist dieser eher minimal.

Dennoch ist es tendenziell ein Vorteil 8000 Hz zu besitzen.

 

Der Sensor, PMW3395

Die Lift 2 nutzt den PMW3395 Sensor. Dies ist ein High End Sensor!

PMW3395 PAW3370 PMW 3399
Auflösung 100-26000 dpi 100-19000 dpi 100-18000 dpi
Tracking Geschwindigkeit (IPS) 650 400 650
Beschleunigung 50 g 50 g 50 g

 

Rein von den technischen Daten ist dies derzeit der womöglich beste Sensor, den du in einer Maus finden kannst. Wir haben nicht nur einen sehr hohen maximalen DPI Wert von 26.000 sondern vor allem eine sehr hohe Tracking Geschwindigkeit von bis zu 650 IPS (inch per second).

Allerdings müssen wir hier wie bei den 8000 Hz Polling Rate dazu sagen, dass bei High End Sensoren die Unterschiede super gering sind! Rein vom Sensor wirst du hier kaum Unterschiede spüren.

Wenn doch, werden diese zugunsten der Lift 2 ausfallen, denn diese nutzt den besten Sensor, den PixArt derzeit zu bieten hat.

PixArt, falls dir der Name nichts sagt, ist der Hersteller von praktisch allen guten Maus-Sensoren. 99% aller Mäuse setzen auf einen PixArt Sensor (benennen diese nur oft um). Allerdings bieten diese auch eine große Bandbreite von Sensoren in unterschiedlichster Qualität an.

Der DPI Wert der Maus lässt sich über die Taste hinter dem Mausrad steuern oder natürlich über die NZXT CAM Software.

 

Taster, optische Taster

Bei den Tasten haben wir zunächst die übliche Basis-Ausstattung. Wir haben 6 Tasten inklusive dem drückbaren Mausrad.

Dabei setzt die Lift 2 auf nicht näher spezifizierte optische Taster. Optisch = es wird hier kein Kontakt geschlossen wie bei normalen Tastern, sondern eine Lichtschranke durchbrochen, was den Klick auslöst. Theoretisch ist dies schneller und haltbarer.

Prinzipiell setzen bei der Lift 2 alle Tasten (auch die Daumentasten) auf mechanische Taster und haben daher einen sehr wertigen Klick.

Die Maustasten fühlen sich hervorragend an! Diese sitzen sehr schön straff und haben einen angenehmen, mittel lauten Klick. Die Maustasten sind dabei sehr präzise und NZXT hat hier einen super Job gemacht!

Auch die Daumentasten sind gelungen mit einem schönen Klick und einem straffen Sitz.

 

Gutes Mausrad

Das Mausrad ist gelungen! Dies ist etwas, womit sich viele Hersteller schwer tun. Allerdings hat hier NZXT einen super Job gemacht.

Das Mausrad ist sehr griffig und hat aus meiner Sicht eine ideale Abstufung. Diese ist nicht zu hart, dass ein schnelles Drehen schwierig ist, aber auch nicht zu locker, dass du nicht mehr die Zwischenstufen spürst.

 

Das Gefühl in der Praxis, eine fantastische Maus!

Soweit klingt das alles ja sehr positiv und tatsächlich habe ich nichts Negatives über die Lift 2 zu sagen.

Nicht nur ist diese technisch sauber umgesetzt mit gutem Sensor und guten Tastern, auch liegt diese hervorragend in der Hand! NZXT bietet die Lift 2 dabei in zwei Versionen an:

  • Symm
  • Ergo

Die Symm Version der Maus ist symmetrisch geformt (abseits der Daumentasten). Die Ergo Version, welche ich hier habe, ist auf der rechten Seite leicht abgeflacht. Hierdurch liegt die Hand etwas schräger, was tendenziell angenehmer ist.

Allerdings ist diese aus Sicht der Handgelenks-Gesundheit keine besonders ergonomisch geformte Maus. Sie liegt gut in der Hand, ist aber auch bei weitem keine Vertikal-Maus.

Die Kombination aus sehr niedrigem Gewicht, starkem Sensor und sehr guter Gleiteigenschaften machen die Lift 2 zu einer hervorragenden Maus in schnellen Spielen! Ich glaube noch nie eine Maus in den Fingern gehabt zu haben mit der ich so treffsicher und präzise agieren konnte.

Klar ich bin kein CS2 Profi, aber dennoch bin ich wirklich begeistert von der Maus. Und auch nach mehreren Wochen Nutzung in der Praxis kann ich nichts Negatives an dieser erkennen.

Oftmals ist das Mausrad so eine Sache (ich mag hier Logitech sehr) aber auch hier bin ich sehr zufrieden mit der Abstufung, die NZXT gewählt hat.

 

Fazit

Die NZXT Lift 2 ist eine der besten Gaming / Allround Mäuse, die ich bisher in den Fingern hatte!

Wie ich finde hat NZXT hier einen ziemlich perfekten Job gemacht. Angefangen beim schlichten und schicken Design, über die Leichtbauweise, bis hin zum sehr guten Sensor und den guten Tastern.

Auch liegt die Maus sehr gut in der Hand und macht einen haltbaren Eindruck. Selbst das Mausrad ist gelungen.

Auch wenn das in einem Test immer blöd klingt, ich habe an dieser nichts zu krisieren. Die Maus hat zwar keine “Special-Feature” aber alles was an der Maus ist, hat NZXT richtig gemacht. So haben wir sogar einen High End Sensor und eine Polling Rate von bis zu 8000 Hz.

Mit 61g bzw. 58g ist die Maus extrem leicht und auch auf dem Mauspad sehr schön leichtgängig. Hierdurch konnte ich mit dieser sehr reaktionsschnell agieren und bisher (gefühlt) meine beste Treffsicherheit erreichen, die ich jemals mit einer Maus hatte. So habe ich die von mir auch sehr gemochte Glorious PC Gaming Race Model O gegen die NZXT Lift 2 getauscht.

Also sollte dich auch das Design ansprechen, ist dies eine hervorragende Maus!

 

NZXT Lift 2 Ergo | Leichte ergonomische kabelgebundene Gaming-Maus...
  • Die leichte Konstruktion mit nur 62 g Gewicht verbessert die...
  • Bei einer Abfragerate von 8.000 Hz werden Klicks und Bewegungen...
  • Optische Switches ermöglichen blitzschnelle Reaktionszeiten bei...
  • Der optische 26.000-DPI-Sensor bietet einwandfreies 1:1-Tracking...
  • Ergonomische Form für Rechtshänder mit strukturierten...
NZXT Lift
POSITIV
Sehr niedriges Gewicht
Gute Haptik
Sehr guter Sensor
Gute Taster
8000 Hz Polling rate
Hohe Gleiteigenschaften und flexibles Kabel
Schlichtes Design
Hervoragende Preis/Leistung
NEGATIV
Keine "einmaligen" Feature oder Funktionen
Keine RGB Beleuchtung (muss nicht jeden stören)
90

Top Smarte Türklingel ohne Abo! Tapo D230 Smarte Batterie -Video-Türklingel im Test

TP-Link hat mit seiner Tapo Marke ein beachtliches Sortiment an durchaus guten Smart Home Produkten aufgebaut. Dieses wird nun mit der Tapo D230S1 Smarten Batterie -Video-Türklingel erweitert.

Ich denke der Name sagt schon ganz gut um was es sich hier handelt. Wir haben eine kabellose vernetzte Türklingel, welche aber im Gegensatz zu vielen anderen Modellen keine Abo Gebühren oder Ähnliches besitzt.

Ebenso ist diese dank des verbauten Akkus sehr flexibel einsetzbar und soll bis zu 6 Monate mit einer Ladung durchhalten.

Klingt doch beachtlich! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier die Tapo D230S1 Smarte Batterie -Video-Türklingel auch wirklich gut und zuverlässig?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an TP-link für das Zurverfügungstellen der Tapo D230S1 für diesen Test.

 

Tapo D230 Smarte Batterie -Video-Türklingel im Test

Die Tapo Smarte Batterie -Video-Türklingel besteht aus zwei Komponenten. Wir haben einerseits die Batterie-Betriebene Türklingel selbst, wie aber auch eine kleine „Basis-Station“.

Bei der Basisstation handelt es sich um eine kleine weiße Box, welche via LAN mit deinem Netzwerk verbunden wird. Diese Basis-Station wiederum verbindet sich dann kabellos mit der Türklingel.

In der Basisstation findest du einen Speicherkarten-Slot, wie auch einen Lautsprecher, welcher als Gong dient. Wenn jemand bei dir klingt, klingt also auch die Basis-Station.

Die Türklingel selbst setzt auf das übliche längliche Design. Dabei nutzt TP-Link weitestgehend einen weißen Kunststoff, welcher allerdings auf der Front teilweise von einer schwarzen Hochglanz-Fläche unterbrochen wird. Das Design der Türklingel gefällt mir an sich ganz gut. Diese sieht modern und aufgeräumt aus.

Auf der Front der Klingel haben wir die Kameralinse, einen Sensor, einen LED Scheinwerfer und eine große Klingeltaste. Die Klingeltaste ist zwar sehr groß, aber vielleicht auf dem ersten Blick nicht so gut als entsprechende zu erkennen. Dies hat sich vermutlich auch TP-Link Tapo gedacht und liefert zusätzlich Aufkleber mit, die du nutzen kannst um die Klingeltaste nochmal etwas offensichtlicher zu machen.

 

Mit Akku

Bei der Tapo D230S1 handelt es sich um eine akkubetriebene Türklingel. Der Akku der Tapo ist dabei entnehmbar und lässt sich extern via microUSB laden. Etwas schade, dass wir hier noch microUSB haben, aber dennoch das prinzip mit dem entnehmbaren Akku finde ich super.

So kannst du dir einen 2. Akku für +- 25€ kaufen und so einfach hin und her wechseln, wenn ein Akku leer ist.

Und ja der verwendete Tapo A100 Akku kostet auch wirklich nur 25€, was sehr fair ist!

 

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit bei Akku-Überwachungskameras hängt stark davon ab, wie oft diese anspringen muss um Aufnahmen zu tätigen.

Hast du diese an einer ruhigen Haustür, wird sie viel länger laufen, als wenn du diese auf eine Straße gerichtet hast.

Folgende Richtwerte gibt Tapo hier an:

  • Privater Innenhof (10 Aufnahmen pro Tag) – ca. 6 Monate
  • Wohnung (20 Aufnahmen pro Tag) – ca. 3 Monate
  • Haustür zur Straße (60 Aufnahmen pro Tag) – ca. 1 Monat

Dies sind durchaus ehrliche Angaben! Ich kann jetzt nicht mit dem Test der Tapo D230S1 warten bis der Akku bei mir leer ist, aber die Laufzeit scheint sich bei mir bei +- 2-3 Monate einzupendeln.

 

App

Die Türklingel nutzt natürlich die Tapo App, welche du vielleicht auch schon von anderen Tapo Smart Home Produkten, wie den WLAN Steckdosen usw. kennst.

Die Tapo App ist grundsätzlich sehr gelungen und auch optisch übersichtlich und schön gestaltet. Der Aufbau entspricht dabei dem gängigen Standard von universellen Smart Home Apps.

So findest du auf ihr eine Übersicht über alle verbunden Tapo (und TP-Link Kasa) Produkte. Tippst du eins davon an, landest du in der entsprechenden Ansicht.

Das Verbinden der Tapo Türklingel mit der App ist dabei sehr einfach! Du verbindest die Basis-Station mit einem Netzwerk und dem Strom. Anschließend startest du in der App die Suche nach einem neuen Produkt. Diese sollte dort sofort gefunden und verbunden werden.

Anschließend musst du lediglich den Akku in die Türklingel einlegen und auch diese wird mehr oder weniger automatisch erkannt und verbunden.

Tippst du nun in der Tapo App die Türklingel an, landest du innerhalb von 1-2 Sekunden in der Live Ansicht. Von hier aus kannst du manuell Fotos, Videos und die 2-Wege Kommunikation starten.

Wenn jemand klingelt erhältst du auf deinem Smartphone eine entsprechende Benachrichtigungen, welche dich direkt in die App und 2-Wege Kommunikation führt, zudem klingelt die Basis-Station.

 

Bewegungserkennung und Aufnahme

Grundsätzlich funktioniert die Tapo D230 Smarte Batterie -Video-Türklingel wie eine Überwachungskamera an deiner Haustür.

Heißt: Du kannst Benachrichtigungen erhalten, wenn eine Bewegung erkannt wurde und die Kamera zeichnet dann auch auf, selbst wenn niemand klingelt.

Dabei kann die Kamera zwischen folgenden „Objekten“ unterscheiden:

  • Menschen
  • Haustieren
  • Fahrzeugen
  • Paketen
  • Sonstige Bewegungen

In der App kannst du dabei die Erkennung für einzelne Kategorien deaktivieren, wenn du möchtest.

Prinzipiell scheint die Smarte Bewegungserkennung gut zu arbeiten, wenn auch nicht immer zu 100% perfekt.

Die Reichweite der Bewegungserkennung ist für eine Akku Kamera dabei relativ hoch, wenn auch nicht riesig. Hast du vor deiner Haustür einen großen Hof, wird die Kamera eine Bewegung am anderen Ende nicht mehr erkennen.

 

Lokal oder Cloud

Aufnahmen der Kamera werden dabei wahlweise lokal auf einer microSD Speicherkarte in der Basis-Station oder in der Cloud gespeichert.

Die Cloud Speicherung ist dabei kostenpflichtig, wenn du diese nutzen möchtest (3,49€ pro Monat).

Offen gesagt sehe ich hierfür dank der guten lokalen Speicherung auf der microSD Karte keinen Grund. Kauf dir eine 128 GB microSD Karte und du bist für viele Aufnahmen ausgestattet, denn die Türklingel zeichnet eh nur beim Erkennen einer Bewegung auf.

Entsprechend reichen z.B. 128 GB ewig!

 

Erfreulich gute Bildqualität

In der Tapo D230 steckt ein 5 Megapixel Sensor, welcher mit 2K Auflösung aufzeichnet. Dabei besitzt dieser einen 160 Grad Blickwinkel und eine Aufnahme im 4:3 Format.

Sehr gut! Denn so kannst du eine Person, die vor deiner Tür steht, meistens komplett sehen.

Dabei ist die generelle Bildqualität bei Tag und Nacht gut, wenn nicht sogar sehr gut.

Hier hat TP-Link / Tapo einen super Job gemacht.

 

Fazit

Die Tapo D230* ist erfreulicherweise eine sehr empfehlenswerte Video-Türklingel! Ich würde sogar sagen eine der besten die ich bisher im Test hatte! Warum?

  1. Niedriger Anschaffungspreis von unter 100€
  2. Kein verpflichtendes Abo
  3. Lange Akkulaufzeit und günstige Zusatzakkus
  4. Funktion konnte voll überzeugen

Es gibt ohne Frage sehr viele gute smarte Türklingeln. Beispielsweise die Modelle von Ring sind ohne Frage spitze, erfordern aber wie auch von Nest ein Abo um Aufnahmen tätigen zu können. Dies ist einfach ein bitterer Beigeschmack, monatlich für seine Türklingel zu zahlen.

Die Tapo D230 hingegen hat einen niedrigen Anschaffungspreis und keine Folgekosten. Ja es gibt hier auch ein Cloud-Speicher-Abo, aber dieses ist komplett optional. In der Regel werden alle deine Aufnahmen auf einer Speicherkarte in der Basis-Station gespeichert.

Dabei ist die Bildqualität der D230 gut, genau wie die Akkulaufzeit. Sollte der Akku leer sein, lässt sich dieser einfach entnehmen und via microUSB laden. Zusätzliche Akkus sind mit 25€ auch sehr günstig.

Die Tapo ist funktional tadellos genau wie die Türklingel im Generellen.

Kurzum, du suchst eine einfache, gute „WLAN Türklingel“, ohne Zwangsabo, dann ist die Tapo D230 einfach sehr gut und günstig.

TP-Link Tapo D230S1 Video-Türklingel Akku (Video Doorbell...

  • Niedriger Anschaffungspreis
  • Kein verpflichtendes Abo
  • Lange Akkulaufzeit und günstige Zusatzakkus
  • Funktion konnte voll überzeugen
  • Gute Bildqualität
  • Großer Blickwinkel
  • Lokale Speicherung auf microSD Karte
  • Basis-Station mit integriertem Gong

Ugreen Nexode Pro 65W im Test, super kompakt und super gut?

Mit seiner Nexode Pro Serie hat Ugreen neue High End USB Ladegeräte auf den Markt gebracht.

Diese sollen sich dabei nicht nur durch aktuellste Technik, sondern auch durch eine sehr hohe Qualität überzeugen. Das derzeit kleinste Modell der Nexode Pro Serie ist das X755 mit 65W Leistung.

Bei diesem handelt es sich um ein 3-Port USB C und USB A Ladegerät mit einer maximalen Leistung von bis zu 65W.

Wollen wir uns dieses einmal im Test ansehen.

An dieser Stelle vielen Dank an Ugreen für das Zurverfügungstellen des Nexode Pro 65W für diesen Test.

 

Ugreen Nexode Pro 65W im Test

Bei dem Nexode Pro handelt es sich durchaus um ein Premium USB Ladegerät, was sowohl bei der Haptik wie auch Optik sichtbar ist.

So setzt Ugreen hier auf ein sehr gut gebautes silbernes Kunststoff-Gehäuse. Das Ladegerät fühlt sich wertig und massiv an.

Dabei ist dieses mit 32 x 40 x 54 mm und einem Gewicht von 127g relativ kompakt für ein Modell mit 3 Ports und einer Leistung von bis zu 65W.

 

Anschlüsse des Ugreen Nexode Pro 65W

Das Nexode Pro 65W besitzt 2x USB C und 1x USB A, was aus meiner Sicht die derzeit optimale Kombination ist.

  • USB C 1 / 2 – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
  • USB A – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A, 10V/2,25A

Beide USB C Ports bieten bis zu 65W nach dem USB Power Delivery Standard. Damit sind diese nicht nur für Smartphones geeignet, sondern auch für kleinere Notebooks und Tablets.

Zusätzlich haben wir einen 22,5W bzw. 18W USB A Port mit Quick Charge und 22,5W Charging.

 

Bis zu 65W

Beide USB C Ports des Nexode Pro bieten bis zu 65W. Dies allerdings nur, wenn du einen Port verwendest. Die maximale Leistung des Ladegerätes liegt auch bei 65W.

Nutzt du mehrere Ports gleichzeitig, werden diese entsprechend gedrosselt. Beispielsweise nutzt du beide USB C Ports werden diese auf 45W + 20W gedrosselt.

 

Mit PPS

Erfreulicherweise unterstützt das Ladegerät auf allen USB-C Ports den PPS Standard.

  • 3,3 – 11V bei bis zu 4,5A

Dies ist eine erfreulich große PPS Stufe. Hierdurch kann das Ugreen Nexode Pro 65W ein Samsung Galaxy S24 Ultra beispielsweise mit +- dem vollen Tempo (um die 40W) laden.

Dies ist für ein 65W Netzteil nicht selbstverständlich! Viele 65W Netzteile besitzen nur eine PPS Stufe mit bis zu 3A.

Info:

PPS steht für „Programmable Power Supply“, zu Deutsch programmierbares Netzteil. Das herkömmliche USB Power Delivery bietet deinem Smartphone verschiedene Spannungsstufen, in der Regel 5V, 9V, 15V und 20V. Dabei kann das Smartphone eine dieser Stufen auswählen und entsprechend laden. Mit PPS kann dein Smartphone jedoch innerhalb eines bestimmten Bereichs, zum Beispiel 3,3-11V, frei eine Spannung wählen. Wenn dein Smartphone also meint, dass es ideal wäre, mit 6,5V zu laden, kann ein PPS-Ladegerät genau diese Spannung liefern.

Einige Smartphones, wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23/S24 Serie, benötigen PPS, um die maximale Ladeleistung zu erreichen. Ein Beispiel hierfür ist das Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem herkömmlichen USB PD-Ladegerät mit maximal 14W laden, jedoch an einem PPS-Ladegerät mit 45W. Wenn dein Smartphone PPS nicht unterstützt, ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD-Ladegerät.

 

Belastungstest

Ich habe das Ugreen Nexode Pro 65W auch meinem üblichen Belastungstest unterzogen. Hierbei habe ich das Ladegerät 6 Stunden mit den vollen 65W belastet. Dies mithilfe einer elektronischen Last.

Und was soll ich sagen, das Ladegerät hat diese Zeit ohne Auffälligkeiten überstanden. Die Temperatur pendelte sich dabei bei +- 70 Grad ein, was für ein Netzteil noch als recht erträglich einzustufen ist.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist bei USB C Ladegeräten nicht ganz so wichtig, sofern alle Spannungen innerhalb der Grenzwerte bleiben. Dennoch ist natürlich eine stabilere Spannung immer ein gutes Zeichen für eine hohe Qualität.

Erfreulicherweise sieht die Spannungsstabilität gut aus! Ich würde sogar sagen diese ist leicht überdurchschnittlich gut. Wir haben unter Last lediglich einen leichten Abfall, welcher aber durch den Übergangswiderstand des USB C Ports erklärbar ist.

 

Ladetempo und Eignung

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks ++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) ++

 

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Grundsätzlich ist das Ugreen Nexode Pro 65W für alle westlichen Smartphone Hersteller sehr gut geeignet!

So erreicht dieses im Zusammenspiel mit den aktuellen iPhones, iPads, Google Pixeln und Samsung Galaxy S Modellen (+-) das volle Ladetempo!

Auch für etwas größere Geräte wie 13 Zoll Notebooks, das Steam Deck usw. Ist dieses gut geeignet.

 

Effizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz zu sprechen. Hierbei vergleiche ich die Leistungsaufnahme des Ladegerätes mit der Leistung, die ausgegeben wird.

Die Effizienz des Ugreen Nexode Pro 65W X755 sieht gut aus! Diese schwankt zwischen 83% bei niedriger Last und 90,1% bei hoher Last.

 

Fazit

Wie die anderen Modelle der Nexode Pro Serie ist auch das Ugreen Nexode Pro 65W* hervorragend!

Wir haben hier technisch ein ziemlich perfektes 65W Ladegerät mit großer PPS Stufe, guter Effizienz und generell einer wertigen Ausstrahlung.

Ja, die PPS Stufe könnte theoretisch noch 0,5A größer sein (3,3-11V bei bis zu 4,5A), aber das ist schon Meckern auf einem sehr hohen Niveau. Was anderes als Kritikpunkt fällt mir nicht ein.

Auch die Abmessungen sind am unteren Ende die bei einem 65W Ladegerät mit 3 Ports möglich sind.

Von daher suchst du eins der besten Ladegeräte der 65W Klasse, dann hast du dieses mit dem Ugreen Nexode Pro 65W gefunden.

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NZXT Function 2 im Test, eine starke mechanische Tastatur mit Hot Swap Sockeln!

Mit der Function 2 hat NZXT eine neue anpassbare Tastatur auf den Markt gebracht, die auf den ersten Blick sehr vielversprechend aussieht.

So hat diese NZXT typisch ein wunderbar schlichtes und schickes Design. Zudem haben wir Hot-Swap Sockel! Sollten dir also die Taster von NZXT nicht gefallen, kannst du diese einfach gegen beliebige andere mechanische Taster im Cherry MX Style austauschen.

Allerdings stehen die Karten sehr gut, dass dir die Taster gefallen werden, denn NZXT nutzt hier neue optische Taster mit einem anpassbaren Aktivierungspunkt, welche zudem von Haus aus geschmiert sind und somit sehr weich laufen sollten.

Wollen wir uns die NZXT Function 2 einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an NZXT für das Zurverfügungstellen der Function 2 für diesen Test.

 

In drei Versionen

NZXT bietet die Function 2 in drei Layouts / Versionen an.

  • Normal mit Nummernpad
  • Tenkeyless (ohne Nummernpad)
  • Mini TKL

Hier hast du die Wahl welches Layout dich am meisten anspricht. Ich habe mich diesmal für die Mini TKL Version entschieden.

Im Kern ist diese eine zusammengedrückte Tenkeyless. Da Schreibtischplatz für mich sehr kostbar ist, passte dieses Layout gut.

 

NZXT Function 2 im Test

Ich liebe das schlichte und hochwertige Design, das NZXT bei seinen Produkten nutzt. So ist auch die NZXT Function 2 sehr schlicht und minimalistisch gestaltet.

Dies ist keine Tastatur, welche “Gamer” schreit. So würde diese weder in einem Büro noch in einem Gaming Setup fehlplatziert wirken, je nachdem wie du die Beleuchtung einstellst. Natürlich verfügt die Function 2 auch über eine RGB-LED pro Taste. Gerade bei der weißen Version kommen die LEDs doch stark zum Vorschein, später mehr dazu.

NZXT setzt bei der Function 2 auf das „schwebende“ Tasten Design. So besitzt die Tastatur keinen Rahmen, sondern die Taster sind flach auf der Grundplatte montiert. Hierdurch sieht es so aus als würden die Tastenkappen über der Basis schweben.

Vorteil es sieht schick aus und die Reinigung der Tastatur ist einfacher (Krümel fallen hier nach meiner Erfahrung einfacher “durch”). Allerdings aus akustischer Sicht sind klassische Designs oftmals im Vorteil.

Die Basis-Platte besteht bei der Function 2 aus Metall, die Unterseite allerdings aus Kunststoff.

Hierdurch ist die Tastatur sehr verwindungssteif und stabil, allerdings auch nicht extrem schwer oder massiv. Diese wirkt allerdings ganz klar schon ein gutes Stück hochwertiger gebaut als eine 08/15 Tastatur.

Angeschlossen wird diese einfach über einen USB C Port.

 

Ergonomie

Für die Ergonomie haben wir auf der Unterseite stabile, ausklappbare Füße in zwei Stufen. So kannst du die Tastatur leicht oder etwas stärker anwinkeln.

Eine Handballenauflage gibt es nicht. Allerdings ist die Tastatur relativ flach und gerade angewinkelt, komme ich hier auch ohne Handballenauflage klar. Ansonsten gibt es universelle “Gel” Handballenauflagen, welche nach meiner Erfahrung sehr angenehm sind.

 

Sondertasten

Die NZXT Function 2 hat (leider) nicht viele Sondertasten. So haben wir lediglich am linken Rand ein Drehrad für die Lautstärke wie auch drei Tasten, um den Ton abzuschalten, die Windows-Taste zu blockieren und die Helligkeit zu steuern.

Gerade das Drehrad freut mich, denn dies ist eine schöne Art, die Lautstärke “haptisch” und schnell zu steuern. Dieses ist auch qualitativ soweit OK, könnte für meinen Geschmack aber etwas stärker abgestuft sein.

Zudem haben wir noch eine Doppelbelegung der Druck-, Rollen- und Pause-Taste mit Media-Funktionen und der F1 bis F4 Tasten mit Wahltasten für das Profil.

 

Standard Layout

Erfreulicherweise setzt NZXT bei der Function 2 auf ein sehr klassisches ISO / QWERTZ Layout. Ja die Mini TKL Version ist etwas außergewöhnlicher, da die Pfeiltasten usw. etwas zusammengeschoben sind, aber abseits davon sieht alles sehr gut aus.

Wir haben die normale große Feststelltaste, große Enter-Taste, ÜÖÄ usw. Lediglich die F Tasten sind etwas an das normale Tastenfeld herangeschoben.

Abseits davon wirst du dich schnell heimisch auf der Tastatur finden.

 

NZXT Swift Optical Switches

Eine große Besonderheit der Function 2 sind die “NZXT Swift Optical Switches”. Bei den NZXT Swift Optical Switches handelt es sich zunächst um Lineare Taster, welche aber einen optischen Auslösemechanismus nutzen.

Heißt, anstelle von zwei Kontakten die geschlossen werden, wird ein Lichtstrahl unterbrochen. Theoretisch ist dies sogar noch schneller und abnutzungsfrei. So wirbt NZXT auch mit 100 Millionen Auslösungen.

Die Taster haben aber noch ein spannendes Feature. So kannst du den Auslösepunkt des Tasters wählen. Dieser kann nach 1 mm oder nach 1,5 mm Auslösen. Dies ist etwas Geschmackssache, aber tendenziell kann der schnellere Auslösepunkt in Spielen ein Vorteil sein.

Gesteuert wird der Auslösepunkt über die NZXT CAM Software.

Tatsächlich fühlen sich die NZXT Taster sehr gut an! Diese laufen sehr geschmeidig und weich. Es ist klar zu spüren, dass diese vom Werk aus etwas geschmiert sind. So laufen diese tendenziell ein Stück geschmeidiger als beispielsweise die Cherry MX Reds.

Der Widerstand der Tasten ist für den universellen Einsatz gut gewählt

So haben wir zwar Hot Swap Sockel in der Function 2, aber an sich sehe ich keinen Grund die Taster auszutauschen, außer du magst die lineare Charakteristik nicht.

 

Wie tippt es sich auf der Function 2?

Ich habe mittlerweile einige verschiedene Tastaturen erlebt. Angefangen bei den 08/15 Gaming Modellen bis hin zu sehr teuren Custom Keyboards.

Für eine „Fertig-Tastatur“ eines großen Hersteller ist die NZXT Function 2 sowohl was das Tippgefühl angeht wie auch vom Klang beim Tippen als überdurchschnittlich zu bezeichnen.

So mag ich die NZXT Swift Optical Switches sogar sehr gerne! Ich finde diese fühlen sich angenehm an und laufen vor allem sehr geschmeidig.

Auch die großen Tasten, vor allem die Leertaste, sind sehr gut stabilisiert. Egal an welcher Stelle du die Leertaste drückst kann diese nicht verkanten und fühlt sich ziemlich gleichbleibend an.

Entsprechend konnte ich auf der Tastatur auch sofort mein gängiges Schreibtempo erreichen.

Auch beim Klang würde ich sagen, dass die Tastatur überdurchschnittlich klingt. So ist der Klang der Tastatur etwas gedämpft, vermutlich ist der Innenraum der Tastatur also etwas ausgekleidet mit Schaumstoff oder Ähnlichem.

Woran mache ich das fest? Viele einfache Gaming Tastaturen haben einen recht hellen und hohen Klang. Hier gilt im Allgemeinen umso tiefer der Klang einer Tastatur ist umso wertiger gilt diese.

Und bei der Function 2 haben wir schon einen etwas matteren Klang. Allerdings gibt es hier auch noch Luft nach oben! Eine GMMK Pro oder einige andere „exotischen“ High End Tastaturen haben nochmals einen deutlich mehr gedämpften und massiveren Klang.

Im Allgemeinen gilt dies auch fürs Tippgefühl. Was die Massivität angeht geht es schon noch etwas besser.

Aber im Vergleich zu den Modellen von Corsair, Logitech und Razer, schlägt sich die Function 2 hier richtig gut. Daher auch mein Urteil über ein überdurchschnittlich gutes Tippgefühl und guten Klang.

 

8000 Hz Polling Rate

Die Function 2 besitzt nicht nur eine potenziell sehr schnelle Auslösezeit durch die Taster, welche bereits nach 1 mm auslösen, sondern bietet auch eine Polling Rate von bis zu 8000 Hz.

Was bedeutet das? Die Tastatur kann bis zu 8000x die Sekunde den aktuellen Zustand der Tasten an deinen PC übermitteln. Üblich sind 1000 Hz.

Über die NZXT Software kannst du die Polling Rate zwischen 125 Hz und 8000 Hz nach deinen Wünschen anpassen.

Es ist zwar sicherlich ein Streitthema ob der Unterschied zwischen 1000 Hz und 8000 Hz Polling Rate gerade bei einer Tastatur in der Praxis irgendwie spürbar ist, aber dennoch ist es theoretisch ein kompetitiver Vorteil, den die Function 2 mitbringt.

Wir die sehr schnell auslösenden Taster mit (sofern du möchtest) frühem Auslösepunkt und die hohe Übermittlungsfrequenz.

 

Software und Beleuchtung

Die NZXT Function wird über die NZXT CAM Software gesteuert, welche für alle NZXT Produkte zuständig ist.

Die NZXT CAM Software ist dabei sehr hochwertig und gut gemacht! Diese bietet ein übersichtliches Design und alle gängigen Funktionen inklusive tonnenweise Beleuchtungseinstellung.

So hat jede Taste eine RGB LED, welche Individuell angesteuert werden kann. Entsprechend gibt es viele Muster usw. aus denen du wählen kannst.

Auf Wunsch kannst du die Tastatur auch einfach nur einfarbig leuchten lassen, falls dir ein durchlaufender Regenbogen auf Dauer zu viel ist.

Der einzige Kritikpunkt den ich an der NZXT Software hätte, ist, dass diese vielleicht etwas zu „überladen“ und groß ist, gerade wenn du nur die Tastatur von NZXT hast. Allerdings ist das ein Problem vieler Hersteller, die zunehmend umfangreichere Software Lösungen haben.

 

Fazit

Die NZXT Function 2 ist von den großen Gaming Herstellern derzeit meine Lieblings-Tastatur!

So ist die Function 2 eine sehr schöne und schlichte Tastatur, mit einem überdurchschnittlich hochwertigen Tippgefühl. Dabei ist der Funktionsumfang ebenfalls super.

Gerade die NZXT Swift Optical Switches gefallen mir sehr! Diese fühlen sich nicht nur sehr gut an, sondern besitzen auch einen verstellbaren Auslösepunkt. So kannst du bei diesen im Kern zwischen der Auslösegeschwindigkeit eines regulären mechanischen Tasters und eines “Speed” Tasters wählen.

Hinzu kommt die hohe Polling Rate von 8000 Hz und wir haben eine sehr reaktionsschnelle Tastatur! Ideal fürs Gaming. Allerdings nicht nur dafür, es tippt sich auch auch wirklich gut auf ihr.

Nein, wir sind hier nicht ganz auf dem Level der “extremen” mechanischen Tastaturen wie der GMMK Pro oder den diversen “Custom” Modellen, aber preislich ist die Function 2 hier auch etwas günstiger und größer vom Funktionsumfang.

Dabei haben wir auch Optionen zur Anpassung. So nutzt die Tastaturen normale Cherry MX Tastenkappen und setzt auf “Hot Swap” Taster.

Kurzum ich kann die NZXT Function 2 mit gutem Gewissen sowohl Gamern wie auch Vielschreibern empfehlen, die eine schicke, schlichte und hochwertige Tastatur suchen die aber auch einen starken Funktionsumfang bieten soll.

Wie schnell lädt das Samsung Galaxy S24 (Ultra) und welche Ladestandards werden unterstützt? (Update)

Die Samsung Galaxy S24 Serie ist da! Und auch dieses Jahr liegt mal wieder kein Ladegerät mit im Lieferumfang des Smartphones.

Samsung spricht beim S24 nur von bis zu 25W Ladegeschwindigkeit und beim S24+ und Ultra von bis zu 45W.

Aber an was für Ladegeräten werden diese 45W bzw. 25W erreicht? Was für einen Ladestandard nutzt die S24 Serie und wie schnell lädt diese wirklich?

Finden wir all dies im Test heraus!

 

USB Power Delivery und PPS wird benötigt

Prinzipiell kann das S24 Ultra an allen USB Ladegeräten geladen werden. Allerdings willst du dieses Schnellladen, dann brauchst du ein USB C Ladegerät mit Power Delivery und PPS.

USB Power Delivery ist der Ladestandard, welcher von praktisch allen westlichen Herstellern genutzt wird. Apple, Google, Notebook Hersteller wie Dell, ASUS oder auch Nintendo bei der Switch nutzen USB Power Delivery, wie auch Samsung.

Hierdurch ist es theoretisch möglich dein Samsung Galaxy S24 Ultra am gleichen Ladegerät schnell zu laden wie dein iPad, eine Nintendo Switch usw.

Allerdings willst du beim S24+ und S24 Ultra das maximale Ladetempo, muss dein Smartphone auch die PPS Erweiterung unterstützen.

PPS ist eine optionale Erweiterung des USB Power Delivery Standards, welche nicht von allen Ladegeräten unterstützt wird.

 

Was ist PPS?

PPS steht für „Programmable Power Supply“ und kann von USB Power Delivery Ladegeräten und Powerbanks unterstützt werden, ist aber dort keine Pflicht.

Normale USB Power Delivery Ladegeräte können verschiedene Spannungen unterstützen:

  • 5V
  • 9V
  • 12V
  • 15V
  • 20V

Ein angeschlossenes Gerät kann hier eine Spannungsstufe wählen. PPS erlaubt es nun einem angeschlossenen Gerät eine Spannung und Leistung frei in einem gewissen Bereich zu wählen.

Beispielsweise könnte ein PPS fähiges Ladegerät 5V bis 11V bei bis zu 3A anbieten oder 5V bis zu 21V bei bis zu 5A.

Dein Smartphone kann hier dann sagen “fürs optimale Laden brauche ich gerade 8,2V und 3A” und dein Ladegerät würde genau dies liefern.

Die Samsung S Serie Smartphones und auch das S24 Ultra nutzen genau dieses PPS Feature.

 

Wie schnell lädt das S24 Ultra maximal

Samsung verspricht beim S24 Ultra, wie auch beim S24+ ein maximales Ladetempo von 45W. Aber wird dieses wirklich erreicht?

Um dies zu testen, habe ich das Smartphone an diverse Ladequellen angeschlossen. Dies bei einem Ladestand im Bereich 10-20%. Hier im Folgenden siehst du die von mir maximal beobachtete Ladeleistung.

Im Maximum konnte ich bis zu 44,x W beobachten. Entsprechend sehe ich die Herstellerangabe von bis zu 45W als erfüllt an.

Dies ist allerdings nur an einem PPS Ladegerät das bis zu 5A im Bereich um die 7-10V liefern kann.

Mit PPS bis 5A

Kann dein Ladegerät PPS nur bei bis zu 3A liefern, beispielsweise 3,3-11V bei bis zu 3A, sind maximal +- 25W möglich.

Unterstützt dein Ladegerät kein PPS scheinen maximal +- 23W möglich zu sein. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob dein Ladegerät 100W liefern kann, hat es kein PPS, liegt das Limit bei rund 23W, nach meiner Beobachtung.

Ohne PPS

Das S24 Ultra lässt sich auch weiterhin an USB A Ladegeräten laden. Hier kommen wir auf rund 15W an einem Quick Charge Ladegerät und 7,4W an einem USB A Ladegerät mit 5V/2,4A.

 

Verwirrung um PPS

Leider macht die Nutzung von PPS das Laden der Samsung Smartphones etwas verwirrend!

Die meisten Hersteller von Ladegeräten schreiben bei ihren Modellen nicht dabei ob diese PPS unterstützen und falls doch, oft nicht mit welcher Leistung.

Beispielsweise ein 100W USB C Ladegerät könnte:

  • Kein PPS unterstützen
  • PPS mit einer Range bis 3A unterstützen
  • PPS mit einer Range bis 5A unterstützen

Dies sind zumindest so meine Erfahrungswerte. Dies macht den Unterschied ob das S24 Ultra mit 23W, 25W oder 44W geladen wird.

PPS ist leider eine komplett gesonderte “Leistungsstufe” von der normalen USB Power Delivery Leistung.

 

Ladedauer S24 Ultra

Wie lange dauert jetzt aber das Laden des S24 Ultras? Hierfür habe ich das Smartphone an zwei Ladegeräten getestet, UGREEN Nexode 140W und UGREEN Nexode 300W.

Hierbei habe ich dieses auf 5% entladen, im Flugmodus, und dann die Leistungsaufnahme mitgeloggt.

Effektiv ist das S24 Ultra nach rund 1 Stunde komplett geladen, auch wenn der Ladevorgang erst nach 1:25h komplett zu Ende ist.

Dies ist ein recht flottes Laden! Allerdings fällt auch auf, dass das Smartphone nur kurze Zeit mit dem vollen Tempo von 40W+ lädt. Genau genommen nur 3-5 Minuten. Danach wird schon auf +-30W herunter gedrosselt.

 

Wie lange dauert das Laden ohne PPS? 

Aber wie lange dauert das Laden mit einem Ladegerät das kein PPS unterstützt?

Ohne PPS dauerte das Laden des S24 Ultra rund 1:45h. Also nur minimal länger als beim Laden mit PPS. Allerdings würde das Laden von 0% auf 50% ein gutes Stück schneller gehen.

 

Spannungsverlauf

Das Besondere bei PPS ist die Möglichkeit die Spannung “on the fly” anzupassen, was die Effizienz steigern soll. Aber wie sehr nutzt das S24 Ultra dieses Feature?

Hier können wir sehen, dass die Spannung durchaus etwas schwankt, aber ich kann auch kein direktes Muster erkennen, das beispielsweise die Spannung am Anfang höher ist als am Ende oder umgekehrt.

 

Welches Ladegerät kann das S24 Ultra mit dem vollen Tempo laden?

Welches Ladegerät solltest du nun für das S24+ und das S24 Ultra kaufen? Das hängt natürlich von dem gewünschten Ladetempo ab.

Reichen dir 23-25W? Dann kannst du praktisch jedes USB power Delivery Ladegerät mit einem 30W oder leistungsstärkeren USB C Port wählen.

Am Anker 313 Ladegerät

Willst du hingegen das wirklich volle Ladetempo, auch wenn die Unterschiede in der Praxis gar nicht so gewaltig sind, wird es etwas schwieriger.

Folgende Ladegeräte würde ich empfehlen:

Suchst du ein einfaches und günstiges Ladegerät welches das S24+ und Ultra mit dem vollen Tempo laden kann, dann würde ich das Anker 313 empfehlen.

Dieses ist speziell für das S23 Ultra und auch S24 Ultra konzipiert und generell ein hochwertiges Ladegerät, wenn dir ein Port reicht.

Anker 45W USB-C Ace Ladegerät, unterstützt ultraschnelles Laden...
  • 45W USB C Port
  • Große PPS Range 3,3-11V bei 5A
  • Sehr gute Effizienz mit 85,8% bis 92,1%
  • Ideal für das S23 Ultra
  • Super kompakt

Alternativ: Das Samsung EP-TA845 ist eigentlich ein etwas älteres Ladegerät, welches für das S20 Ultra vorgesehen war, das aber auch mit bis zu 40-45W laden konnte. Entsprechend ist dieses auch weiterhin aktuell und vor allem sehr günstig zu bekommen.

Keine Produkte gefunden.

Du willst lieber ein multi-Port USB Ladegerät? Dann wäre das Anker 735 meine erste Option für dich. Dieses ist qualitativ sehr gut, hat eine sehr große PPS Range (ideal für das S23 Ultra) und ist generell absolut vertrauenswürdig.

Zudem ist der Preis fair! Um die 60€ ist sicherlich nicht wenig, aber geht für ein Ladegerät dieser Klasse absolut in Ordnung.

Anker USB-C-Ladegerät, 735 (GaNPrime 65 W), schnelles und kompaktes...

  • 2x USB C + 1x USB A
  • USB C Ports mit bis zu 65W
  • PPS-Support (3,3-11V/5A)
  • Gute Effizienz von bis zu 91,9%
  • Überschaubare Hitzeentwicklung
  • Gute Spannungsstabilität
  • Deutliche Drosselung der USB-Ports bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Ports

Willst du noch mehr Ports und noch mehr Leistung, dann würde ich dir das UGREEN Nexode 140W oder UGREEN Nexode 300W empfehlen, welche auch beide die volle PPS Stufe bieten.

 

Welche Powerbanks für das S24 (Ultra)?

Powerbanks, die PPS und das vor allem mit einer großen Range unterstützen, sind etwas seltener und vor allem teurer!

Folgende Modelle würde ich hier für das volle Tempo empfehlen:

Wenn du dein S24 Ultra mit dem vollen Tempo an einer Powerbank laden willst, dann würde ich dir die INIU Powerbanks empfehlen.

Sowohl die INIU 25000 mAh wie auch das noch größere 27000 mAh Modell können das S24 Ultra mit dem vollen Tempo laden. Auch allgemein sind dies Powerbanks, welche absolut empfehlenswert sind.

Angebot
INIU Laptop Power Bank, 100W PD3.0 25000mAh Hochkapazität Powerbank...

  • Hervorragende Echte Kapazität mit 23240 mAh bzw. 85,9872 Wh
  • 100W USB C Ausgang
  • Volle PPS Range
  • Von 0% auf 100% in unter 2 Stunden geladen
  • Fantastische Preis/Leistung

Alternativ würde ich die Anker 737 PowerCore 24K empfehlen. Diese ist tendenziell sogar noch etwas besser, aber auch ein gutes Stück teurer.

Angebot
Anker 737 Power Bank, 140w 24000mAh Powerbank mit 3 Anschlüsse...

  • 140W USB C Port mit 20V/5A oder 28V/5A
  • 2x USB C und 1x USB A Quick Charge
  • Tolles Display mit viele Informationen
  • echte 77,21Wh / 20867mAh Kapazität
  • 0% auf 100% in 55 Minuten (100W USB C)
  • 0% auf 100% in 48 Minuten (140W USB C)
  • Keine Temperatur-Probleme
  • Recht schwer

 

Das beiliegende Kabel ist nicht gut!

Mit im Lieferumfang des S24 Ultra befindet sich nur ein USB C auf USB C Kabel. Dieses Kabel ist “OK”, aber spannenderweise NICHT geeignet um das S24 Ultra mit dem vollen Tempo zu laden!

Warum? Dieses Kabel ist nur für maximal 3A bzw. 60W geeignet! Das S24 Ultra braucht aber für das volle Ladetempo ein Kabel, das 5A schafft.

 

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Mehr Informationen

 

Fazit

Das Laden der Samsung S Smartphones ist etwas komplizierter. Warum? Zwar nutzt auch die S24 Serie den normalen USB C Power Delivery Standard fürs Schnellladen, willst du aber das volle Ladetempo, dann benötigst du ein Ladegerät welches zusätzlich PPS unterstützt.

PPS ist eine optimale Erweiterung des USB Power Delivery Ladegerätes. Es könnte also passieren, dass du ein 100W Ladegerät kaufst, das kein PPS unterstützt oder nicht mit der vollen Leistung und dann das S24 Ultra nur mit 23W laden kann.

Prinzipiell gilt fürs S24 Ultra folgendes:

  • Bis zu 44-45 W an einem Ladegerät mit PPS (bis 5A Stufe)
  • bis zu +- 23W an einem Ladegerät ohne PPS (und mindestens 30W Leistung)
  • Effektiv dauert eine 0% auf 95% Ladung ca. 1 Stunde, 0% auf 100% dauert rund 1:25
  • Es wird lediglich ca. 3-5 Minuten mit den vollen 44-45W geladen

Das optimale Ladegerät für das S24 Ultra oder S24+ zu finden ist also nicht ganz einfach! Es sollte USB Power Delivery mit 45W oder mehr unterstützen, wie auch eine PPS Stufe mitbringen die bei +- 9V 5A liefern kann.

Zudem brauchst Du noch ein neues Ladekabel, denn das beiliegende Ladekabel unterstützt maximal 3A.

Was für ein Ladegerät würde ich empfehlen?

Dies wären so meine “Top Empfehlungen” für einfache und gute Ladegeräte, die das volle Ladetempo erreichen.

SCHENKER VIA 14 Pro im Test, spitzen CPU Leistung, vollständige IO und kompaktes Design

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Mit dem VIA 14 Pro bietet SCHENKER ein kompaktes Notebook an, welches mit hoher Leistung und vor allem einer großen Anschluss Ausstattung punkten soll.

Im Gegensatz zu Modellen wie den Dell XPS, Apple MacBook usw. besitzt das VIA 14 Pro vollwertige USB A Ports, neben USB C, HDMI und Co.

Zudem haben wir den kräftigen AMD Ryzen 7 7840HS, welcher sogar mit einer TDP von 54W aufwarten soll. Klingt doch alles sehr spannend!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier das SCHENKER VIA 14 Pro wirklich gut?

An dieser Stelle vielen Dank an SCHENKER für das Ausleihen des VIA 14 Pro für diesen Test.

 

SCHENKER VIA 14 Pro im Test

Das VIA 14 Pro ist SCHENKER typisch ein extrem schlichtes Notebook. So setzt dieses auf ein komplett schwarzes Aluminium / Kunststoff Gehäuse. Der Deckel wie auch die Unterschale des Notebooks sind aus Aluminium gefertigt, die Handballenauflage aus Kunststoff.

Wir haben auf der Rückseite des Deckels lediglich ein dezentes “S” Logo.

Ansonsten ist das Notebook sehr clean und unauffällig. Die Verarbeitungsqualität ist gut, aber “unspektakulär”. Wir haben gut abgerundete Kanten und das Notebook wirkt stabil. Allerdings haben wir auch keine besonders “filigrane” Bauart.

Mit 313,5 x 222 x 18,5 mm und einem Gewicht von 1,39 Kg ist das SCHENKER VIA 14 Pro durchaus als kompakt und portabel zu bezeichnen, aber es ist auch nicht absolut winzig.

Im Gegenzug haben wir aber auch eine ganz gute Anschlussvielfalt!

  • USB-C 3.2 Gen2×1* (DisplayPort 1.4a: ja, FreeSync-kompatibel | Power Delivery: ja)
  • USB-A 3.2 Gen1 (powered)
  • HDMI 2.0b (FreeSync-kompatibel | HDCP 2.2 | 18 Gbps)
  • USB-C 3.2 Gen2×1* (DisplayPort 1.4a: ja, FreeSync-kompatibel | Power Delivery: ja))
  • 2-in-1-Audio (Kopfhörer + Mikrofon)
  • USB-A 3.2 Gen1 (powered)
  • microSD-Kartenleser

Dies sieht sehr gut aus! So haben wir 2x USB C und 2x USB A zusätzlich einen HDMI Anschluss und microSD Kartenleser.

Vielleicht wäre ein USB 4 Port noch nett gewesen, aber ansonsten gibt es nichts zu bemängeln!

Geladen wird das Notebook ausschließlich via USB C. Ein entsprechendes USB Power Delivery 100W Ladegerät liegt mit im Lieferumfang.

 

Tastatur und Trackpad

Das SCHENKER VIA 14 Pro verfügt über eine klassische deutsche Chiclet Tastatur ohne Nummernpad.

Qualitativ ist die Tastatur tadellos! Das Tastatur-Deck ist sehr schön stabil, die Taster haben einen guten Druckpunkt und generell ist dies eine angenehme Tastatur zum Tippen.

Also für Vielschreiber ist das VIA 14 Pro aus meiner Sicht absolut empfehlenswert.

Auch das Trackpad ist super! Es ist schön groß, fühlt sich gut an und das tracking ist überdurchschnittlich präzise.

Die Eingabegeräte sind beim SCHENKER VIA 14 Pro stark.

 

Lautsprecher

SCHENKER genau wie XMG tun sich mit Lautsprechern in Notebooks sehr schwer! Auch das VIA 14 Pro ist in diesem Punkt überschaubar.

An sich sind die Lautsprecher “OK”. Ich habe schon Schlimmeres gehört, aber ein MacBook oder die neueren Dell XPS Modelle spielen in einer völlig anderen Liga, sowohl was Lautstärke betrifft wie aber auch Klangfülle.

Die Lautsprecher sind eher ein Schwachpunkt dieses Notebooks.

 

Display

Das VIA 14 Pro besitzt ein 14 Zoll Display mit einer Auflösung von 2880 x 1800 Pixel und 120 Hz!

Dies liest sich fantastisch, wir haben eine gute und hohe Auflösung, wie auch eine hohe Bildwiederholungsrate, welche die Nutzung des Notebooks subjektiv deutlich “flüssiger” macht.

Die Helligkeit ist mit “klassischen” 300 cd/m² angegeben und die Farbwiedergabe wird mit 99% sRGB beschrieben, was OK aber auch nicht spektakulär ist.

Subjektiv sieht das Display des VIA 14 Pro gut aus. Es ist schön hell, Farben sind schön klar und auch die Blickwinkel sind stark.

Die Messwerte bestätigen den positiven Eindruck. So erreichte das Display 100% sRGB, 77% AdobeRGB und 77% DCI-P3 Farbraumabdeckung. Gute Werte!

Auch die Helligkeit liegt bei guten 343 cd/m² und der Kontrast bei sehr guten 1680:1.

Damit ist das Display auch für Hobby Foto und Video-Bearbeitung absolut brauchbar. Hinzu kommen die 120 Hz welche sämtliche Bewegungen auf dem Display “weicher” und schöner machen.

 

Leistung

Das Herzstück des VIA 14 Pro ist der AMD Ryzen 7 7840HS.

  • AMD Ryzen 7 7840HS | 8 Kerne/16 Threads | bis zu 5,1 GHz | 16 MB Cache | 54 W TDP

Dies ist eine “vollwertige” CPU und kein Low Power Modell. So besitzt der AMD Ryzen 7 7840HS eine TDP von 45 W bzw. SCHENKER spricht sogar von bis zu 54 W, was sehr beachtlich ist.

Damit sollte die CPU Leistung des Notebooks beachtlich sein und zu der besten seiner Klasse gehören!

Auf Seiten der Grafikkarte haben wir “nur” die integrierte Radeon 780M.

  • AMD Radeon 780M | 12 GPU-Kerne | integriert

Dies ist aber eine der besten integrierten Grafikkarten derzeit auf dem Markt! Selbst für Foto und Video-Bearbeitung wie leichtes Gaming ist sie ausreichend.

Der Arbeitsspeicher ist beim VIA 14 Pro leider fest verbaut! Immerhin haben wir hier immer 32 GB LPDDR5 RAM, was OK ist.

Auf Seiten der SSD ist das Notebook flexibel und akzeptiert 2x 2280 NVME SSDs. Beim Bestellen hast du eine große Auswahl aus verschiedenen SSD Modellen welche SCHENKER für dich in dem Notebook verbauen kann.

Schauen wir uns ein paar Benchmarks an.

Die CPU Leistung ist wie beim AMD Ryzen 7 7840HS zu erwarten war stark! So ist dies eins der schnellsten Notebooks derzeit auf dem Markt, was die CPU Leistung angeht.

So ist das VIA 14 Pro weniger mit anderen “Ultra Portablen” Notebooks wie dem Dell XPS 13 zu vergleich, sondern eher mit großen Gaming Notebooks, was die CPU Leistung betrifft.

Die GPU Leistung wiederum ist naja “OK”. Die AMD Radeon 780M ist sicherlich eine der besten integrierten Grafikkarten derzeit auf dem Markt, aber es ist weiterhin eine integrierte Grafikkarte.

Entsprechend kannst du davon ausgehen, dass die meisten Spiele bei Full HD Auflösung und niedrigen Details brauchbar laufen bzw. ältere Spiele auch bei etwas höheren Details.

 

SSD

Die SSD im VIA 14 Pro kannst du beim Bestellen mehr oder weniger frei wählen. So bietet Schenker dir die Wahl aus Western Digital, Crucial, Samsung usw. SSDs.

In meinem VIA 14 Pro steckt die Samsung 990 Pro, welche die so ziemlich beste SSD ist die du für das Notebook wählen kannst.

Entsprechend sieht die Leistung mit 7137 MB/s lesend und 6877 MB/s schreibend fantastisch aus.

 

Akkulaufzeit

Im SCHENKER VIA 14 Pro steckt ein 60 Wh Akku. Für ein Notebook dieser Klasse eine gute, aber auch nicht hervorstechende Kapazität.

Bei einer Video-Wiedergabe kannst du mit einer Laufzeit im Bereich 8,5-9 Stunden rechnen, was beachtlich ist.

Bei Office/Webbrowsen liegt die Laufzeit bei rund 6-7 Stunden, je nach Intensivität.

 

Fazit

Das SCHENKER VIA 14 Pro ist ein fantastisches Notebook für alle die viel CPU Leistung in einem kompakten Notebook mit beachtlicher IO suchen.

Sicherlich gibt es Notebooks die noch kleiner und leichter sind, aber im Gegensatz zu diesen hat das VIA 14 Pro eine „vollwertige“ 45W CPU und auch eine Portausstattung die eine Nutzung ohne Adapter erlaubt.

Wir haben zwar leider kein USB 4 oder Thunderbolt, aber abseits davon ist alles da was du dir wünschen könntest, inklusive vollwertigen USB A Ports und HDMI.

Auch ansonsten ist das Notebook sehr „rund“ ausgestattet. Wir haben ein gutes Display mit hoher Auflösung und 120 Hz, welches eine gute Farbdarstellung und Kalibrierung bietet. Die Tastatur ist stark und das Trackpad ordentlich.

Ordentlich ist auch die Akkulaufzeit mit knapp über 8 Stunden. Lediglich die Lautsprecher sind eher mäßig.

Der hier verbaute AMD Ryzen 7 7840HS bietet dabei mehr als ausreichend Leistung auch für professionelle Anwendungen. Die integrierte AMD 780M ist zwar keine Gaming Grafikkarte, aber bei Full HD Auflösung durchaus in der Lage auch moderne Spiele wiederzugeben.

Zu guter Letzt gibt es noch Pluspunkte für das deutsche Unternehmen SCHENKER, welche gerade was Support und Reparaturen angeht als hervorragend gelten. Quelle: https://www.notebookcheck.com/Servicezufriedenheit-bei-Laptops-und-Smartphones-2022-Diese-Hersteller-ueberzeugen-oder-versagen-im-Reparaturfall.637303.0.html

Kurzum, das VIA 14 Pro ist ein tolles und sehr schön portables Notebook mit hervorragender CPU Leistung und gutem Display.

Lithium AA gegen Alkaline AA Batterie, wie groß ist der Kapazitätsunterschied?

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Es gibt eine Handvoll Geräte die laut Hersteller Lithium AA Batterien benötigen. Hierzu zählen beispielsweise die Überwachungskameras von Blink wie aber auch die Rauchmelder von Nest.

Theoretisch lassen sich auch generell alle AA Geräte mit entsprechenden Lithium Batterien betreiben.

Aber warum überhaupt auf Lithium AA Batterien setzen? Diese sind mit teils 2€ das Stück extrem teuer verglichen mit normalen Alkaline Batterien.

Was können diese besser? Haben diese wirklich deutlich mehr Kapazität? Können sie mehr Leistung abgeben?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Lithium AA gegen Alkaline AA

Für diesen Test habe ich mir die vermutlich besten Lithium AA Batterien gekauft, die Energizer Ultimate Lithium, Stückpreis knapp über 2€.

Zudem habe ich mir zwei frische Pakete Duracell Plus (rund 1€ pro Stück) und Varta AA Batterien (ca. 0,30€ pro Stück) zum Vergleich gekauft.

So, sehen wir wie die Lithium AA Batterien gegen teure und günstigere normale Batterien abschneiden.

 

Unterschiede beim Gewicht

Ein sehr auffälliger Unterschied bei unseren Batterien im Test ist das Gewicht.

  • Energizer Ultimate Lithium – 15g
  • Duracell Plus – 24g
  • Varta AA Batterien – 22g

Die Lithium AA Batterie ist mit 15g ein gutes Stück leichter als die klassischen AA Batterien.

 

Der Testaufbau

Um die Batterien zu testen nutze ich den Skyrc MC3000 als Messgerät. Mit diesem entlade ich die Batterien bei 0,1A und 1A Last, auf eine Spannung von 1V.

1A ist dabei schon eine recht kräftige Last für AA Batterie, soll uns aber zeigen ob hier die Lithium AA Batterie einen merkbaren Vorteil hat.

 

Die Messwerte, Lithium gegen Alkaline

Kommen wir zu den Messwerten. Starten wir bei einer Last von 0,1A.

Wenig überraschend bietet die Energizer Ultimate Lithium die höchste Kapazität mit satten 3466 mAh bzw. 4964 mWh.

Dies ist rund 1000 mAh mehr als bei der Duracell Plus, welche 2390 mAh bzw. 2972 mWh im Test erreicht. Die Varta liegt knapp auf Platz 3 mit 2148 mAh bzw. 2607 mWh.

Wir können also festhalten, ja die Lithium AA Batterie hat bei niedriger Last eine merkbar höhere Kapazität (ca. 45% mehr Kapazität), allerdings aus Sicht der Preis/Leistung bleibt vor allem die günstige Varta Batterie der Sieger.

Aber was wenn wir die Last erhöhen auf 1A?

Oh! Die Varta Batterie kann die 1A nicht bereitstellen. So bricht die Spannung nach wenigen Sekunden auf unter 1V ein und entsprechend endete der Test für diese mit gerade einmal 48 mAh. Ja nach kurzer Ruhe regeneriert sich die Spannung wieder, aber 1A ist einfach zu viel für die Varta.

Die teurere Duracell schlägt sich hier mit 722 mAh bzw. 810 mWh etwas besser.

Unsere Energizer Ultimate Lithium hingegen zeigt sich recht unbeeindruckt und liefert weiterhin 3059 mAh bzw. 3835 mWh. Hier sehen wir also einen massiven Vorteil der Lithium AA Batterie!

Bei 1A Last bietet diese über 4x die Kapazität der Duracell Plus.

 

Spannungsverlauf

Schauen wir uns auch einmal den Spannungsverlauf der Batterien unter Last an. Starten wir erneut bei 0,1A.

Das Erste was ins Auge springt ist die recht hohe und konstante Spannung der Lithium AA Batterie. So verweilt diese eine sehr lange Zeit im Spannungsbereich 1,4-1,5V.

Die Alkaline Batterien hingegen fallen recht konstant in der Spannung ab.

Das könnte ein großer Vorteil der Lithium Batterie sein, denn so bieten diese eine konstante Leistung. Noch deutlicher wird dies bei 1A Last.

Hier brechen die Alkaline Batterien mehr oder weniger direkt weg. Die Lithium AA Batterie hingegen hält sich auch hier recht konstant. Spannenderweise scheint die Batterie sogar mit der Zeit etwas besser mit der hohen Last klar zu kommen, was an der zwischenzeitlich leicht steigenden Spannung sichtbar ist.

 

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Mehr Informationen

 

Fazit

Lithium AA Batterien können durchaus eine Daseinsberechtigung haben und sogar aus Preis/Leistungs Sicht Sinn machen.

Bei niedriger Last bot die Lithium AA Batterie von Energizer bei mir im Test eine ca. 45% höhere Kapazität als die “hochwertige” Duracell Plus. Gerade in Geräten wie Feuermeldern oder schwer erreichbaren Wetterstationen kann dieses Plus an Kapazität durchaus den hohen Preis rechtfertigen.

Allerdings in Geräten wie Fernbedienungen usw. macht eine günstige AA Batterie wie von Varta natürlich mehr Sinn.

Wo aber die Energizer Ultimate Lithium signifikant besser war, war bei sehr hoher Last! Bei 1A Last brach die günstige Varta Batterie komplett weg und selbst die Duracell tat sich schwer. Hier scheint einfach die Alkaline Chemie ans Limit zu kommen.

Die Energizer Ultimate Lithium hingegen konnte die hohe Last ohne Probleme meistern. Vermutlich ist dies auch der Grund warum größere Geräte wie die Überwachungskameras von Blink Lithium AA Batterien verlangen. Gerade wenn diese schon am Ende der Kapazität angekommen sind, könnte eine Lastspitze durch z.B. einen Scheinwerfer oder IR LEDs die Spannung zu sehr einbrechen lassen.

Kurzum, Lithium AA Batterien sind zwar teuer, können aber in einigen Situationen merklich längere Laufzeiten bieten.

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Die Xtorm Titan Ultra XB403 im Test, einzigartiges Design trifft auf 140W USB C Port und 27.000 mAh

Xtorm bietet mit der Titan Pro eine neue High End Powerbank an. Das Spannende sind hier vor allem die 140W USB C Ports. Hinzu kommt ein Display mit Leistungswerten und eine Kapazität von guten 27.000 mAh.

Klingt doch spannend! Wollen wir uns die Xtorm Titan Pro XB403 einmal im Test ansehen! Kann die Powerbank im Test auch zum durchaus gehobenen Preis von rund 200€ überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Xtorm für das Zurverfügungstellen der Titan Pro XB403 für diesen Test.

 

Die Xtorm Titan Pro XB403 im Test

Mit einer gesamten Ausgangsleistung von bis zu 200W und 27.000 mAh ist die Xtorm Titan Pro XB403 schon eine recht mächtige Powerbank.

Entsprechend ist diese mit 190 x 90 x 27,5 mm und einem Gewicht von 706g auch etwas größer und schwer. Etwas ist hier vielleicht sogar untertrieben, die Powerbank ist ziemlich groß und schwer.

Die Haptik und Optik ist dabei Xtorm typisch außergewöhnlich. Dies ist keine 08/15 Powerbank eines großen chinesischen Fertigers die unter X Namen verkauft wird. Nein wir haben hier ein einzigartiges Design, welches mir auch sehr gut gefällt.

Ebenso ist die Powerbank auch sehr gut verarbeitet und fasst sich super an.

 

Anschlüsse der Titan Pro, nur USB C

Die Xtorm Titan Pro XB403 verfügt über 4x USB C Ports. Ich würde hier fast sagen “leider”. USB C ist natürlich wichtig, aber ich sehe bei Powerbanks gerne auch mal noch einen klassischen USB A Port. 3x USB C und 1x USB A hätte ich z.B. für perfekt befunden.

Dennoch will ich hier nicht zu laut meckern, USB C ist DER Standard. Vor allem wenn wir wie hier recht mächtige Ports haben.

  • USB C 1 / 2 – 140 W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A
  • USB C 3 / 4 – 30 W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A, 15V/2A, 20V/1,5A

Die beiden primären USB C Ports bieten satte 140 W maximale Leistung! Wichtig, maximale Leistung, Du kannst an diesen Ports natürlich auch kleinere Geräte laden.

So ist es problemlos möglich ein iPhone an diesen Ports zu laden, ohne dass dieses Schaden nimmt. Aber ebenso ist es problemlos möglich große Geräte wie Notebooks mit bis zu 140W zu laden.

Die sekundären Ports sind mit 30 W etwas schwächer, reichen aber auch völlig für die meisten Smartphones und Tablets.

Über den primären 140 W kann die Powerbank auch geladen werden.

 

Mit Kabel

Spannend, an der Seite der Powerbank ist ein kurzes USB C zu C Kabel eingelassen. Dieses ist nicht fest mit der Powerbank verbunden, aber wird über Magnete in der Powerbank gehalten. Das Kabel unterstützt auch die vollen 140W.

 

Mit spannenden Display

Die Xtorm Titan Pro XB403 besitzt ein Display, das dir den Akkustand in % anzeigt, wie auch Leistungswerte für jeden einzelnen Port.

Dieses Display ist hier aber komplett unsichtbar unter der Oberfläche der Powerbank integriert. So haben wir hier eine Art kleine LED Matrix welche entsprechend die Werte anzeigt.

Damit ist das Display sicherlich nicht das am besten ablesbare Display, aber die Integration ist sehr cool und als einmalig zu bezeichnen.

 

PPS Range

Etwas enttäuscht hat mich die PPS Range der Xtorm Titan Pro XB403. So unterstützt diese natürlich PPS, aber die Größe der PPS Stufe ist kleiner als erwartet.

  • USB C 1 / 2 – 3,3 – 6V bei bis zu 5A oder 3,3 – 16V bei bis zu 3A
  • USB C 3 / 4 – 3,3-11V bei bis zu 3A

Hierdurch kann die Powerbank trotz der 140W Ports beispielsweise ein Samsung Galaxy S23 Ultra nicht mit mehr als 25W laden. Schade!

Bist du allerdings ein Apple Nutzer, dann kann dir das egal sein.

 

Konstant 140W?

Viele 140W und 100W Powerbanks können nicht konstant die volle Leistung liefern. Teils drosseln diese sich je nach Akkustand oder Temperatur teils schon viel früher herunter.

Die Xtorm Titan Pro kann die vollen 140W 90% der Kapazität liefern. Lediglich für die letzten 10% drosselt diese sich spannenderweise auf 36W herunter.

 

Die Kapazität

Wie steht es um die Kapazität der Xtorm Titan Pro XB403? Xtorm verspricht hier 27.000 mAh. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh % der HA
5V/2A 70.16 18962 70%
9V/2A 74.99 20268 75%
20V/3A 80.09 21645 80%
20V/5A 80.82 21845 81%
28V/5A 64.19 17350 64%

Die Kapazität der Powerbank schwankte bei mir von mäßig bis ok. Bei niedriger Last (5V/2A) und extrem hoher Last (28V/5A) lag die Kapazität mit 18962 mAh bzw. 17350 mAh relativ niedrig für eine Powerbank mit 27000 mAh.

Bei mittlerer / hoher Last (9V/2A, 20V/3A, 20V/5A) hingegen lag die Kapazität bei guten 21000+ mAh.

Im Schnitt konnte ich gute 20014 mAh erreichen.

Info: Im Allgemeinen bezieht sich die Kapazitätsangabe von Powerbanks immer auf die Kapazität der Akkuzellen im Inneren. Jedoch ist das Entladen dieser Zellen nicht zu 100% effizient, da es stets einen gewissen Verlust in Form von Wärme durch interne Prozesse, Spannungswandlungen usw. gibt. Ein Wert von 80-90% betrachte ich als gut bis sehr gut, wobei Werte über 90% selten und Werte unter 80% ungewöhnlich sind. Es ist auch wichtig zu beachten, dass Smartphones nicht zu 100% effizient geladen werden. Wenn ein Smartphone beispielsweise einen 2000mAh-Akku hat, werden etwa 2600mAh für eine vollständige Ladung benötigt. Dies kann jedoch je nach Modell und Ladeart variieren.

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Mit einer Ausgangsleistung von 140W Leistung ist die Powerbank natürlich ideal für größere Geräte wie Notebooks, Tablets und Spielkonsolen wie dem Steam Deck.

Allerdings ist es auch kein Problem Geräte wie Smartphones usw. an den 140W Ports zu laden. So ist die Powerbank auch optimal für die Apple iPhones und die Google Pixel Modelle.

Lediglich Samsung Smartphones würden nicht zwingend mit dem vollen Tempo geladen, aufgrund der PPS Stufe die nur bis 3A geht. Ein S24 Ultra würde so nur mit bis zu +- 26W an der Powerbank geladen.

 

Gleichzeitig laden und entladen

Gleichzeitiges Laden/Entladen scheint bei der Xtorm Titan Pro möglich zu sein, aber mit maximal 60W.

 

Ladedauer

Die Xtorm Titan Pro XB403 kann mit bis zu 140W laden, laut Hersteller. Aber wie sieht es in der Praxis aus?

In meinem Test konnte die Powerbank mit bis zu 136 W (bzw. 139W kurzzeitig) laden, was beachtlich ist!

So dauerte eine Ladung von 0% auf 100% rund 1:14h, was durchaus flott ist!

An einem 100W Ladegerät dauerte das Laden +- 1:26h und an einem 60W Ladegerät +- 2:08h.

 

Ladeeffizienz

Sprechen wir zum Abschluss noch über die Ladeeffizienz. Also das Verhältnis an Energie das die Powerbank benötigt um geladen zu werden, verglichen mit der Energie die wir am Ende nutzen können.

So benötigte die Powerbank zum Laden rund 100-103 Wh, je nach Tempo.

im besten Fall im schlechtesten Fall
140W 78% 68%
100W 81% 70%
60W 78% 67%

Dies ergibt eine gute Ladeeffizienz im Bereich 81% bis 67%.

 

Fazit

Die Xtorm Titan Pro XB403 ist eine richtig coole Powerbank! Dies beziehe ich sowohl auf das Design, wie aber auch auf die Technik.

Bei der Titan Pro handelt es sich nicht um eine weitere 08/15 Powerbank, sondern um ein wirklich einzigartiges Design! Beispielsweise das praktische und recht detaillierte LED Display habe ich bisher so noch nie gesehen. Dieses zeigt dir neben dem aktuellen Ladestand auch die Eingangs/Ausgangsleistung an.

Auch das integrierte Kabel kann durchaus ein Lebensretter sein.

Auf Seiten der Technik haben wir 140 W Ausgangsleistung mit entsprechenden USB C 3.1 Ports. Damit ist die Powerbank nicht nur Ideal für Smartphones und Tablets, sondern auch für große Notebooks.

Die Powerbank kann zudem auch mit 140W (136W) geladen werden. So geht eine vollständige Ladung mit +- 1:14h angenehm schnell.

Dabei kann die Powerbank auch weitestgehend die vollen 140W Leistung konstant liefern. Lediglich für die letzten 10% drosselt sich diese herunter.

Auch die Kapazität der Powerbank passte im Allgemeinen mit 20014 mAh im Schnitt und 21845 mAh im Maximum.

Gibt es aber auch etwas an der Xtorm Titan Pro zu kritisieren? Ja die PPS Range ist fürs S23 Ultra und S24 Ultra nicht optimal. So lassen sich diese nicht mit den vollen 45W laden.

Hast du aber kein Samsung Smartphone und du möchtest eine etwas außergewöhnliche Powerbank, dann ist die Xtorm Titan Pro eine spitzen Wahl!

Das erste USB C Ladegerät mit 180W über einen Port, Framework 180W Ladegerät

USB Ladegeräte und Powerbanks, welche bis zu 140W über einen USB-C Port bereitstellen können, sind mittlerweile schon nichts mehr neues.

Diese sind zwar noch sehr exotisch, aber dank der MacBooks welche teils mit bis zu 140W laden können, sind diese mittlerweile schon etwas weiter verbreitet.

Allerdings kann der USB PD Standard theoretisch nicht nur bis zu 140W, sondern bis zu 240W bereitstellen.

Allerdings Ladegeräte oder Powerbanks, welche 240W oder die 180W Zwischenstufe liefern können, gibt es praktisch nicht. Bisher!

Framework hat mit dem Framework 16 das erste Notebook auf den Markt gebracht welches mit bis zu 240W nach dem USB Power Delivery Standard laden kann. Das beiliegende USB C Netzteil bietet bis zu 180W nach USB Power Delivery.

Damit ist dieses das erste 180W USB C PD Ladegerät! Grund genug sich dieses einmal in einem kleinen Test anzusehen.

 

Der USB PD 3.1 Standard

Früher waren USB Ports was die Stromversorgung angeht sehr einfach. Ein USB Port bot 5V Spannung und im besten Fall bis zu 2,4A (5V * 2,4A = 12W).

Allerdings ist dies für moderne Smartphones etwas dünn. Entsprechend wurde der USB Power Delivery Standard mit USB C eingeführt bzw. erweitert. So konnten USB C Power Delivery Ports bis zu 100W liefern.

Hierbei wurde die Leistung auf bis zu 5A erweitert und die Spannung lässt sich in gewissen Stufen steuern, 5V, 9V, 12V, 15V und 20V. 20V * 5A = 100W. Zwar sind 100W für Smartphones mehr als ausreichend, können aber für größere Notebooks mehr als knapp sein!

Entsprechend wurde der USB PD Standard nochmal erweitert mit Version 3.1. Auch bei USB PD 3.1 gilt weiterhin das 5A Limit, allerdings haben wir oberhalb von 20V noch drei Spannungen.

  • 28V * 5A = 140W
  • 36V * 5A = 180W
  • 48V * 5A = 240W

Um die vollen 240W über USB C nutzen zu können muss ein Gerät mit der 48V Eingangsspannung klarkommen, was abseits vom Framework 16 nach meinem Wissen derzeit noch kein anderes Gerät kann.

Allerdings gilt hier auch eine volle Abwärtskompatibilität. Du könntest auch weiterhin dein Samsung Galaxy, Apple iPhone an einem “bis zu 240W” USB C Ladegerät laden. Diese würden dann entsprechend die vertrauten niedrigeren Spannungsstufen nutzen.

 

Der Framework 180W Power Adapter

Bei dem Framework 180W Power Adapter handelt es sich natürlich um ein USB Ladegerät im “Notebook-Ladegeräte” Style.

Allerdings ist das Ladegerät vergleichsweise kompakt mit 58 x 26,5 x 122 mm (310g) und die Kabel sind nicht fest verbunden!

So haben wir einerseits einen 3-Pin Netzstecker Anschluss und andererseits einen normalen USB C Ausgang. Ein passendes 2 Meter Kabel, welches die bis zu 180W schafft, liegt natürlich bei.

Ansonsten ist das Ladegerät in einem normalen matten Kunststoff gehalten mit dem einfachen Framework Logo auf der Oberseite.

 

180W via USB C

Das für uns Wichtigste ist natürlich der USB C Port mit seinen mächtigen 180W.

  • USB C – 180W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A, 36V/5A

So unterstützt dieses Ladegerät alle gängigen Leistungsstufen + zusätzlich die 28V und 36V Stufe.

Hierdurch ist dieses nicht nur für Notebooks sondern auch für Smartphones usw. gut nutzbar.

 

Kein PPS, aber AVS

Spannenderweise unterstützt das Framework Ladegerät kein PPS! Es unterstützt aber AVS.

AVS ist im Kern PPS für die höheren Spannungsstufen.

  • 15 – 36V bei bis zu 180W

Ich finde es interessant, dass das Framework den AVS Standard integriert hat, aber nicht PPS. Dies ist insofern spannend da mir kein Gerät bekannt ist, das derzeit nutzen von AVS macht.

Auch das Framework 16 nutzt kein AVS. Aber gut, besser haben als brauchen oder wie heißt es so schön.

 

20V und nur 4,5A?

Framework gibt die Leistung auf der 20V Stufe mit 5A an. Allerdings mein USB Tester konnte hier nur 4,5A auslesen.

Also einfach ein Auslesefehler? Anscheinend nein, denn wenn ich mit einer elektronischen Last über 20V 4,5A gehe schaltet das Netzteil ab.

Ist das in der Praxis ein Problem? Nö, außer du willst das Netzteil für ein 100W Notebook nutzen, dort würde dieses “nur” mit 90W laden.

Wichtig! Es besteht die Möglichkeit das dies einfach ein Fehler im Zusammenspiel mit zweien meiner elektronischen Lasten ist.

 

Keine Probleme beim Belastungstest

Der Framework 180W Power Adapter ist in erster Linie als Notebook Netzteil gedacht und Notebooks können durchaus über längere Zeit eine hohe Leistung ziehen.

Daher ist zu erwarten, dass das Netzteil auch für eine konstant hohe Last ausgelegt ist. Dies hat sich bei mir im Test auch bestätigt, wo dieses keine Probleme mit einem Dauerlast-Test hatte.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist bei USB Power Delivery Ladegeräten aus Sicht des Ladetempos nicht mehr ganz so wichtig, wie es bei klassischen USB-A Ladegeräten noch der Fall war.

Hier ist diese vor allem wichtig als Zeichen, wie gut und stabil die Elektronik ist. Zudem ist es natürlich wichtig, dass die Spannung innerhalb gewisser Grenzwerte bleibt.

Die Spannungsstabilität bei allen Leistungsstufen ist hervorragend! Interessant ist aber die 28V und 36V Stufe, wo die Leerlaufspannung sehr niedrig ist, aber sobald Last anliegt hochgeregelt wird.

Kein problematisches Verhalten, einfach nur interessant.

 

Effizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz zu sprechen.

WOW! Dies ist die beste Effizienz, die ich bisher bei einem USB Ladegerät gesehen habe!

Diese schwankte bei mir zwischen 83,5% bei sehr niedriger Last und 94,6% bei hoher Last. Beides sind hervorragende Werte! Viele hochleistungs Ladegeräte schwächeln vor allem bei geringer Auslastung was die Effizienz betrifft.

Aber 83,5% sind hier super! Über die herausragenden 94,6% bei maximaler Last brauchen wir dabei gar nicht sprechen, das ist der höchste Wert, den ich bisher gesehen habe.

 

Fazit

Natürlich erwarte ich jetzt nicht, dass hier jemand aufgrund dieses Artikels den Framework 180W Power Adapter kauft.

Dieser ist natürlich kein “reguläres” USB Ladegerät. Allerdings soll dieser Artikel ein Hinweis sein, dass es das erste 180W USB C Ladegerät gibt, welches technisch auch hervorragend ist!

So bietet das Ladegerät die beworbene Leistung, eine sehr gute Spannungsstabilität und eine Effizienz, die ich so zuvor bei noch keinem USB Ladegerät gesehen habe.

Suchst du also doch irgendwie ein Notebook Ladegerät mit bis zu 180W, welches auch 140W laden kann und kleinere Leistungsstufen unterstützt, mit einer technisch hervorragenden Qualität, wäre der Framework 180W Power Adapter vielleicht doch eine interessante Option.

Zumal dieses von Framework auch seperat für rund 110€ verkauft wird.

Allerdings ist es auch nicht ganz perfekt. So scheint die 20V Stufe auf maximal 4,5A limitiert zu sein und wir haben kein PPS.

Für seinen geplanten Einsatz ist dies aber kein Nachteil.