Oscal PowerMax 300, eine ordentliche Powerstation für unter 200€? Ja! (derzeit für 129,99€!)

-

Du suchst eine kleine und günstige Powerstation? Dann ist die Oscal PowerMax 300 vielleicht eine interessante Option!

So bringt diese Powerstation eine Kapazität von 266Wh mit sich, wie auch eine großzügige Anschlussvielfalt. Dabei ist die Oscal PowerMax 300 für teils schon unter 200€ zu bekommen, was für eine Powerstation ein sehr guter Preis ist.

Oscal PowerMax 300

Allerdings wie sieht es in der Praxis aus? Was kann die Oscal PowerMax 300? Wird die Kapazitätsangabe von 266Wh wirklich eingehalten?

Versuchen wir diese Fragen einmal im Test zu klären!

An dieser Stelle vielen dank an Oscal für das Zurverfügungstellen der Oscal PowerMax 300 für diesen Test.

 

Test: Oscal PowerMax 300

Auf dem ersten Blick ist die Oscal PowerMax 300 eine recht klassische kompakte Powerstation. Diese besteht weitestgehend aus einem schwarzen Kunststoff, mit ein paar orangen Farbakzenten.

Oscal PowerMax 300 Lieferumfang

Dabei setzt Oscal auf einen „Rugged“-Look mit vielen harten Kanten usw.. Ebenso besitzt die Powerstation auf der Oberseite einen ausklappbaren Griff, welcher schön robust wirkt. Abseits davon ist die Oberseite der Powerstation flach.

Oscal PowerMax 300

Die Verarbeitungsqualität und Haptik ist grundsätzlich ok, aber auch nichts Besonderes wenn wir ehrlich sind.

Das Gewicht ist mit 3,7 KG soweit passend.

 

Anschlüsse der Oscal PowerMax 300

Die Oscal PowerMax 300 ist zwar eine kleine Einsteiger-Powerstation, aber was die Anschlüsse angeht, ist diese durchaus beachtlich!

  • 1x 300W AC Steckdose
  • 1x KFZ 12V/10A Ausgang
  • 2x DC 12V/5A Ausgänge
  • 3x USB A Ports mit 18W Quick Charge
  • 1x USB C 60W

Für eine Powerstation dieser Klasse ist das eine absolut zufriedenstellende Auswahl an Anschlüssen. Gerade der 60W USB C Port freut mich sehr, denn dieser erlaubt beispielsweise das Laden von Notebooks direkt an der Powerstation ohne den Umweg über ein Netzteil.

Auf Seiten der Eingänge haben wir einen DC Eingang, wie auch einen “Anderson” Stecker.

Beide akzeptieren 12-26V und bis zu 55W. Letzteres ist für meinen Geschmack etwas wenig. Auf der Herstellerwebseite wird allerdings mit bis zu 155W Aufladegeschwindigkeit geworben.

Bonuspunkte gibt es für einen LED Scheinwerfer auf der Rückseite.

 

Mit Display

Auf der Front der PowerMax 300 finden wir ein kleines LC Display, das dir einige Informationen anzeigt.

  • Ladestand in %
  • Eingangsleistung in Watt
  • DC Ausgangsleistung in Watt
  • AC Ausgangsleistung in Watt

An sich ist damit das Display schon nützlich. Allerdings liegt die Abweichung der Werte (bei der Leistung) bei +- 10%, super genau sind die Werte also nicht.

 

Die Kapazität

Laut Oscal soll die PowerMax 300 eine Kapazität von 266 Wh besitzen. Dabei setzt die Powerstation auf klassische Lithium-Ionen Akkuzellen. Laut Hersteller sollen diese mindestens 5 Jahre halten.

Schauen wir uns im Test zunächst einmal die Kapazität an.

Wh % der HA
DC 12V/2A 243.64 92%
DC12V/8A 230.88 87%
USB C 60W 244.29 92%
AC 200W 220 83%

 

In meinem Test schwankte die Kapazität der Oscal PowerMax 300 zwischen 220 Wh und 244 Wh, was 83% bis 92% der Herstellerangabe entspricht.

Dies ist ein sehr guter Wert! Alles um die 90% gilt im Allgemeinen als hervorragend. An der praktischen Kapazität der Oscal PowerMax 300 ist also nichts auszusetzen.

 

Nur teilweise gleichzeitig laden/entladen

Du kannst die Oscal PowerMax 300 gleichzeitig laden, beispielsweise via Solar und via DC Ausgänge entladen.

Wird allerdings die Oscal PowerMax 300 geladen, lässt sich die Steckdose nicht gleichzeitig nutzen! Entsprechend gibt es auch keine USV Funktionalität.

 

Guter USB C Port

Der USB C Ausgang der PowerMax 300 kann bis zu 60W nach dem USB Power Delivery Standard liefern.

Hierdurch kannst du viele Notebooks wie die MacBooks, Dell XPS usw. direkt an der Powerstation laden, ohne über die Steckdose gehen zu müssen, was die Effizienz verbessert.

Natürlich kannst du auch dein Smartphone ohne Sorgen an dem Port laden, ich habe es mit dem iPhone 15 Pro Max und Pixel 8 Pro ausprobiert und es hat mit beiden problemlos geklappt.

Zumal der USB C Port auch die PPS Erweiterung unterstützt.

3,3 – 21V bei bis zu 3A, also eine ziemlich gute PPS Range für einen 60W Port.

 

Steckdose

Die Steckdose PowerMax 300 kann laut Hersteller bis zu 300W liefern. Diese setzt dabei auf eine reine Sinuswelle.

Entsprechend funktioniert diese theoretisch problemlos mit allen Arten von Geräten. Bei mir im Test funktionierte die Steckdose auch mit diversen Ladegeräten und PCs problemlos.

 

Laden der Oscal PowerMax 300

Du kannst die PowerMax 300 über verschiedene Quellen laden. So besitzt die Powerstation neben einem Rundstecker-Eingang auch einen sogenannten Anderson Eingang. Letzterer ist primär für das Laden an Solarpanels gedacht.

Mit im Lieferumfang ist allerdings ein Steckdosen Ladegerät wie auch ein KFZ Zigarettenanzünder Adapter.

Prinzipiell akzeptiert die Powerstation 12-26V und bis zu 55W.

Das beiliegende Netzteil bietet 15V/4A, also 60W Leistung.

Eine vollständige Ladung dauert rund 6 Stunden.

Ich habe die Powerstation auch an einer DC Quelle (13-14V) geladen und kam hier praktisch auf das gleiche Ergebnis.

6 Stunden Ladedauer ist “OK”, aber natürlich auch nicht fantastisch.

 

Fazit

Es ist alles eine Frage des Geldes, wie es immer so schön heißt. Ist die Oscal PowerMax 300 die beste Powerstation auf dem Markt? Nein, aber sie ist auch nicht schlecht, gerade wenn du im Kern nur eine “etwas größere Powerbank” suchst.

Powerstations können sehr schnell sehr teuer sein. Die Oscal PowerMax 300 bekommst du für unter 200€! Zum Zeitpunkt dieses Artikels sogar für rund 150€!

Und dies stellt einiges auf den Kopf. Zwar ist die Kapazität der Powerstation mit 220 Wh bis 244 Wh nicht gigantisch, aber diese ist mehr als doppelt so groß wie eine High End Powerbank.

Fürs gleiche Geld könntest du auch eine Anker 548 PowerCore Reserve 192Wh kaufen. Diese ist zwar kompakter, hat aber weniger Kapazität und keine Steckdose.

Dabei besitzt auch die Oscal PowerMax 300 einen 60W USB-C Ausgang. Willst du diese einfach als große Powerbank für dein Notebook nutzen, dann steht dem nichts im Wege.

𝐁𝐥𝐚𝐜𝐤𝐯𝐢𝐞𝐰 Oscal Powerstation 300W(600W...
  • Lokaler Versand: Die OSCAL Powerstation PowerMax300 wird von...
  • Multifunktionales Portable Power Station: PowerMax300...
  • Solar Notstromaggregat mit Großer Kapazität: Dieses tragbare...
  • Tragbare Powerstation: PowerMax300 300W solar powerstation ist...
  • Batterien Sind Sicher und Zuverlässig: Das Gehäuse dieser...

Auch allgemein scheint die Powerbank qualitativ mehr als ordentlich zu sein! Ja die Ladedauer ist mit 6 Stunden nicht übermäßig flott, aber der sehr, sehr attraktive Preis entschuldigt vieles!

Reicht dir also die Kapazität von praktisch 220 Wh bis 244 Wh und du suchst eine “größere” Powerbank, dann ist die Oscal PowerMax 300 sehr attraktiv aufgrund des Preises!

Transparenz / Info: In diesem Artikel sind Affiliate /Werbe Links enthalten. Solltest Du diese nutzen, dann wird Techtest am Verkaufserlös beteiligt, ohne das sich für Dich der Preis verändert. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Dies ist eine wichtige Hilfe das hier auch in Zukunft neue Artikel entstehen können. 

Michael Barton
Michael Barton
Hi, hier schreibt der Gründer und einzige Redakteur von Techtest.org. Vielen Dank für das Lesen des Beitrags, ich hoffe dieser konnte dir weiterhelfen. Mehr Informationen über den Autor

Weitere spannende Artikel

DIY Off Grid Solaranlage, möglichst einfach und günstig selbst bauen, wie ich es gemacht habe!

Vielleicht hast du schon einmal mit dem Gedanken gespielt eine kleine Off Grid Solaranlage selbst zu bauen. Aber wie geht das und was brauchst...

Aliexpress und die Umsatzsteuer, wie läuft das aktuell? Keine Angst vor Bestellungen aus China!

Wie viele von Euch wissen hat sich in den letzten Monaten einiges geändert was das bestellen aus China angeht. Früher waren Bestellungen unter 27€...

Erfahrungsbericht: kommt der ECOVACS GOAT G1-2000 mit komplexen Gärten klar?

Mähroboter haben seit vielen Jahren nach einem einfachen Prinzip funktioniert. Du legst um deinen Garten und Hindernisse ein Begrenzungskabel und der Mähroboter fährt den...

Neuste Beiträge

Die besten 140W Powerbanks, 6x 140W Powerbanks von Anker, INIU, AMEGAT usw. im Vergleich

Zunehmend mehr Geräte unterstützen die 140W Leistungsstufe via USB C. Du hast nun ein Notebook, das mit 140W laden kann. Welche Powerbank ist die...

Das Novoo NCEU67D GaN 67W Ladegerät im Test

Wir haben uns bereits das ein oder andere Ladegerät des Herstellers Novoo im Test angesehen. Diese zeigten hier immer eine gute Leistung. In diesem...

Das Omnia II Mix 140W USB C Ladegerät im Test, ein klasse Ladegerät von AUKEY!

Vom Hersteller AUKEY hatten wir schon eine Weile nichts mehr auf Techtest gehört. Nun melden diese sich mit einem neuen USB-Ladegerät zurück. So handelt...

Wissenswert

Die besten leichten Powerbanks, ideal fürs Wandern! 2024

Gerade wenn du viel unterwegs bist, ist leichtes Gepäck etwas sehr wichtiges und angenehmes. So konzentrieren wir uns bei techtest in der Regel eher...

Erfahrungsbericht: kommt der ECOVACS GOAT G1-2000 mit komplexen Gärten klar?

Mähroboter haben seit vielen Jahren nach einem einfachen Prinzip funktioniert. Du legst um deinen Garten und Hindernisse ein Begrenzungskabel und der Mähroboter fährt den...

DC Geräte an USB Power Delivery Ladegeräten und Powerbanks betreiben

USB Power Delivery Ladegeräte und Powerbanks bieten verschiedene Spannungsstufen. Im Optimalfall beim regulären USB PD Standard 5V, 9V, 12V, 15V und 20V. Allerdings im Gegensatz...

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.