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Beendet! Gewinnspiel, LG WK7 ThinQ Speaker! (smarter Lautsprecher mit dem Google Assistent!)

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Beendet! Ihr spielt schon lange mit dem Gedanken Euch einen Smarten Lautsprecher von Google oder Amazon zuzulegen?

Dann ist heute Eure Chance gekommen einen zu gewinnen! LG hat freundlicherweise den LG WK7 ThinQ Speaker für eine Verlosung zur Verfügung gestellt!

 

Der LG WK7 ThinQ Speaker

Beim LG WK7 ThinQ Speaker handelt es sich um einen großen Lautsprecher mit dem Google Assistent integriert!

Ihr könnt dem Lautsprecher also Fragen stellen oder über diesen Smart Home Geräte bedienen.

Das Wichtigste ist aber natürlich Musik! Diese klingt dank LGs MERIDIAN-Technologie ausgesprochen gut. Besser als alle Amazon Echo Lautsprecher beispielsweise. Der LG WK7 ThinQ Speaker ist wirklich ein klasse Lautsprecher.

Dieser hat einen Wert von rund 100€. Es handelt sich hier um das Testgerät aus meinem Test. Der Lautsprecher wurde also einmal ausgepackt ist aber ansonsten in einem neuwertigen Zustand.

 

 

 

Der Gewinner wurde gezogen! Bei diesem handelt es sich um Martin aus den Kommentaren hier auf der Seite! Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Teilnahme

Ihr wollt den LG WK7 ThinQ Speaker gewinnen? Dann gibt es drei Wege teilzunehmen, techtest.org, Facebook oder Instagram.

Techtest.org

Einfach einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Eure Mail Adresse wird dabei nicht veröffentlicht und nur dafür genutzt Euch im Falle eines Gewinns zu kontaktieren (beachtet dennoch die Datenschutzbedingungen).

Facebook

Einfach den Gewinnspielbeitrag liken und die techtest.org Seite, fertig. Kein nerviges Nutzer- Markieren oder Ähnliches nötig.

Facebook-2

Ein Kommentar unter dem Beitrag ist allerdings erwünscht! Warum? Ich kann Euch via Techtest nur direkt anschreiben, wenn Ihr einen Kommentar geschrieben habt, ansonsten muss ich dies über meinen privaten Facebook Account machen. Ja ist eine dämliche Regelung bei Facebook.

Instagram

Einfach das passende „Verlosungsbild“ liken und techtest.org folgen, fertig.

Das Gewinnspiel läuft 14 Tage bis zum Abend des 14.01, am Ende werden alle Teilnehmer in einen Topf geworfen und der Gewinner per Zufall gezogen.

 

Datenschutz und Wichtiges

  • Eure Daten werden nicht unnötig weitergegeben, außer an DHL für den Versand im Falle eines Gewinns
  • Gewinnspielteilnahme nur für Nutzer mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich

 

 

Gewinnspiel 

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

Teilnahme
Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages.

Gewinn

LG WK7 ThinQ Speaker

Die Gewinner werden per Mail oder Privatnachricht über Facebook oder Instagram benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

Zeitraum
Vom 31.12.18 bis zum Abend des 14.01.19

Umgang mit personenbezogenen Daten
Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.
Verhaltensregeln
Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

Beendigungsmöglichkeiten
Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

Haftung
Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.

Verantwortlicher
Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen

Rechtsweg
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!

Zahlen und Statistiken zu Techtest 2018

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu. Eine gute Gelegenheit danke an Euch zu sagen! Aber nur ein Danke für das erfolgreiche Jahr 2018 wäre ein schwacher Artikel.

Daher möchte ich in diesem ein paar Zahlen und Statistiken zu Techtest offenlegen, welche vielleicht auch für Euch spannend sind, falls nein klickt jetzt weg!

 

Über 6,5 Millionen Seitenaufrufe!

Starten wir mit den Basics. Techtest.org hat es im Jahr 2018 geschafft die Marke von 6,5 Millionen Seitenaufrufe zu überschreiten, davon rund 2,5 Millionen im Jahr 2018.

Im Schnitt also rund 210.000 Seitenaufrufe im Monat.

Interessanterweise entspricht dies ziemlich genau den Werten des Jahrs 2017. Damit ist Techtest.org leider nicht gewachsen, aber auch nicht geschrumpft.

Wobei ich dies auch etwas auf den sehr schönen Sommer schiebe. Ja schönes Wetter wirkt sich merkbar negativ auf Aufrufzahlen aus!

Gerade der Frühling ist, was die Besucherzahlen angeht, Jahr für Jahr eher schwach, ehe es dann ab Juli wieder langsam nach oben geht.

 

Mobile First?

Google hat dieses Jahr seinen Suchindex auf „Mobile“ First umgestellt. Mobile Webseiten bzw. die Versionen für Smartphones sind damit wichtiger als die klassischen Desktop Webseiten.

Ich surfe um ehrlich zu sein lieber an einem Notebook oder Desktop im Internet als auf meinem Smartphone.

Wie halten dies die Leser von Techtest?

Der klassische Desktop bzw. Notebook war im Jahr 2018 weiterhin die favorisierte Art Techtest.org zu besuchen.

Allerdings schrumpfte der Versprung des Desktops von 48% zu 41% auf 45% zu 44% am Jahresende. Es ist also davon auszugehen, dass Januar oder Februar 2019 das Smartphone auch auf Techtest die größte Plattform sein wird.

Eine Entwicklung die mich so semi freut. Aufgrund der vielen Bildern ist Techtest.org eine recht schwere Webseite, was für Smartphones bzw. unsere deutschen Datentarife ein Problem ist.

Heißt ich muss entweder die Anzahl an Bildern reduzieren oder die Qualität. Schade!

 

Das Betriebssystem der Wahl?

Wie steht es aber um Betriebssysteme? Kann hier Windows seine Nummer 1 Position verteidigen?

Ja Windows ist immer noch das Betriebssystem Nummer 1 auf Techtest und wird es auch noch eine Weile bleiben. Windows hat im gesamten Jahr ca. 2% verloren ist aber auch im Dezember mit 38% zu 32% immer noch ein gutes Stück vor Android.

Sehr spannend ist der Sprung den IOS im September gemacht hat! Anscheinend hat sich das neue iPhone Xs und/oder Xr doch nicht so schlecht verkauft. Es ist hier schon auffällig, dass IOS hier plötzlich 2-3% zulegt.

Vergleichen wir die Zahlen mit 2017, sehen wir, dass IOS und Android gleichmäßig gewachsen sind. IOS sogar noch einen Hauch mehr.

Bei den „kleinen“ Desktop Betriebssystem hat sich fast nichts verändert. MacOSX liegt bei 6,33% vs. 6,31% und Linux bei 1,29% vs. 1,43%.

Einfach aus Spaß, wie steht es um die „Exoten“? ChromeOS soll ja in der USA so super beliebt sein, kommt dies auch in Deutschland an? Was ist mit Windows Phone?

Armes Windows Phone… Dieses kommt immerhin noch auf 0,08%, was aber noch mehr ist als ChromeOS mit seinen 0,05%.

Es haben sich sogar satte 16 Nutzer dieses Jahr mit einer WiiU hier hin verirrt. Dies ist mehr als mit dem alten SymbianOS (5 Nutzer) und mit der PS3 (2 Nutzer). Genau einen Aufruf gab es mit Bada, FireFox OS und der Nintendo Wii.

 

Windows 10?

Windows 10 ist natürlich die verbreitetste Version von Windows. Aber wie sehr hat Windows 10 es endlich geschafft Windows 7 zu verdrängen?

Mit 62% ist Windows 10 klar die meist genutzte Version. Erstaunlicherweise konnte dieses damit aber nur rund 10% verglichen mit dem letzten Jahr zulegen.

Windows 7 hält sich mit 31% immer noch sehr wacker!

 

Das beliebteste Smartphone?

Offiziell ist Samsung vor Huawei vor Apple der größte Smartphone Hersteller der Welt. Kann ich diese Zahlen bestätigen?

Wie steht es um die kleinen Hersteller? Ist HTC oder LG noch relevant bei meinen Besuchern? Dies finde ich, um ehrlich zu sein, eine der interessantesten Statistiken.

Apple ist mit seinen iPhones hier weiterhin die Nummer 1 mit rund 40% Marktanteil, beeindruckend! Auf Platz zwei folgt wenig überraschend Samsung mit 29% und auf Platz drei Huawei mit 9%.

Überrascht hat mich der vierte Platz, welcher von Sony belegt wird. Sony erreicht zwar nur 2,48%, liegt damit aber vor Xiaomi, LG, Google, Motorola, OnePlus usw.

Vergleichen wir die Zahlen mit denen von 2017 sehen wird durchaus einige Verschiebungen.

  • Apple konnte seine Marktanteile von 37,9% auf 39,7% steigern.
  • Samsung verliert 0,1%.
  • Huawei kann sich deutlich von 5,5% 2017 auf 9,2% steigern.
  • Sony verliert leicht von 3,6% auf 2,5% im Jahr 2018.
  • Xiaomi ist was die Platzierung der größte Gewinner. War Xiaomi 2017 noch der 8. Größte Hersteller sind diese nun auf Platz 5, vor LG, Google, Motorola und Co.
  • OnePlus hat 2018 interessanterweise ein Stück verloren, von 1,4% im Jahr 2017 auf 0,9%.

Leider lässt sich dennoch feststellen, dass der Markt für die „Kleinen“ härter wird. Hatte Apple + Samsung + Huawei 2017 „nur“ 72,8% Marktanteil auf Techtest.org, so sind es 2018 78,2%.

Schade!

Schauen wir uns noch das jeweils beleibteste Smartphone eines jeden Herstellers an.

Samsung Galaxy S8
Huawei Mate 10 Pro
Sony Z5 Compact
Xiaomi Redmi Note 4
LG LG G6
Google Pixel 2 XL
Motorola Moto G4
OnePlus 3T
HTC U11
Wiko Lenny 3

 

Welcher Webbrowser?

Die obligatorische Frage, welcher Webbrowser ist die Nummer 1? Wobei die Antwort sich jeder Technik begeisterte Nutzer selbst recht einfach beantworten kann, daher Vergleichen wir die Werte gleich mit 2017.

Okay, einige Zahlen die aufgrund des Wechsels auf „Mobile“ Geräte so zu erwarten waren und einige die dennoch überraschen.

Chrome ist ganz klar der Webbrowser Nummer 1 mit rund 42%, was aber verglichen mit 2017 nur eine minimale Steigerung von 2% ist.

Platz 2 holt sich Safari aufgrund von IOS mit 24%, Platz 3 geht an FireFox. Firefox musste dabei aber gute 3% einbüßen. Überrascht weniger um ehrlich zu sein.

Fast schon skurril ist der Internet Explorer, welche einen Sprung von 3% im Jahr 2017 auf 7% im Jahr 2018 machte?!. Ein Wert den ich selbst nicht so recht erklären kann. Ebenso ist der Samsung eigene Webbrowser deutlich erstarkt.

Eine mögliche Erklärung ist Bing. Bing hat mir im Jahr 2018 mehr Benutzer geschickt als 2017. Es ist möglich, dass hier Techtest einfach etwas besser gerankt wurde.

 

Unterschiedliche Zahlen?

Spannend ist für mich immer zu beobachten welche Tools wie viel messen. Gerade aufgrund der DSGVO wurde Bloggern oftmals der umstieg auf „lokale“ Tools für die Auswertungen der Seitenaufrufe geraten.

Eins der größten lokalen Tools für Webseiten die auf WordPress basieren, ist WP Statistics, mit über 400.000 aktiven Installationen.

Der Marktführer was das Zählen von Seitenaufrufen angeht, ist aber natürlich weiterhin Google Analytics. Bei WordPress wird auch gerne das Jetpack Plug-in genutzt.

Testweise habe ich mal alle drei laufen gelassen. Dies sind die Werte für den November 2018.

*diesen November

Leider deckt sich dies mit meinem Beobachtungen. Die meisten lokalen Tools zählen „interessant“. Ja WP Statistics wurde angewiesen Bots nicht mitzuzählen.

Dennoch hat Techtest laut WP Statistics entspannte 100.000 Aufrufe mehr als laut Google und Jetpack. Der Unterschied zwischen Jetpack und Google Analytics kann an Datenschutzeinstellungen oder Browser-Plug-ins liegen, welche oftmals Google Analytics blocken, aber andere Tools nicht.

 

Wer bist Du?

Zum Abschluss kommen wir noch auf Dich zu sprechen! Laut Google bist Du 25-34 Jahre alt, männlich, bist ein Mobile Enthusiast, kommst aus Deutschland, hier genau genommen aus Berlin.

Sollte dies genau auf dich zutreffen, Gratulation ich weiß alles über Dich ????.

Nein natürlich nicht. Dies ist einfach nur der laut Google „typische“ Techtest.org Besucher.

Starten wir mit dem Alter.

Hier finde es nicht überraschend, dass der durchschnittliche Nutzer 25-34 Jahre alt ist, in diese Gruppe falle ich ja auch. Etwas überrascht mich, dass die 35-44 Jährigen einen größeren Anteil ausmachen als die 18-24 Jährigen.

Möglicherweise weil die jüngeren Youtube als Plattform für Tests und Informationen der Textform vorziehen?

Was die Geschlechterverteilung angeht, sollte es bei einem Technik Blog nicht überraschen, dass die Herren doch etwas dominieren.

82% Männliche stehen 18% weiblichen Nutzern gegenüber. Diese Quote hat sich verglichen mit 2017 nicht verändert!

Was die Nationalitäten angeht, ist ebenso klar, dass hier primär deutschsprachige Länder die Zielgruppe von Techtest sind.

Wie zu erwarten war, kommt der mit Abstand größte Teil der Nutzer aus Deutschland mit 83%. Aber auch Österreich ist mit 6,1% und die Schweiz ist mit 4,2% ganz gut dabei.

Ansonsten kann lediglich die USA noch die 1% Marke knacken.

 

So viele Daten

Solltet Ihr etwas Kritik aufgrund dieser „Datensammelwut“ haben, kann ich dies verstehen. Allerdings zum einen werden alle Daten korrekt anonymisiert. Ich tracke auch nicht Eure Mausbewegungen oder kann Daten auf Euch als Nutzer beziehen. Ich kann über Euch als Nutzer nichts sagen, ich sehe nur Prozentzahlen wie ich diese Euch hier zeige.

Ebenso verzichte ich auf irgendwelche 3. Anbieter Marketing Tools, welche diese Daten sammeln und weiterverkaufen. Angebote dafür habe ich einige im Laufe der Zeit bekommen.

Zum anderen sind solche Informationen, gerade was Seitenaufrufe angeht, für mich und meine Webseite extrem wichtig. Ohne zu wissen ob und wie viele Nutzer meine Artikel lesen, könnte Techtest nicht überleben.

So blöd es klingt, für mich ist es okay wenn Ihr einen Werbeblocker nutzt, aber Tools welche Google Analytics oder WordPress Jetpack blocken tun mir etwas „weh“.

Solltet Ihr dennoch nicht in meinen Statistiken für das Jahr 2019 auftauchen wollen, hier ist der Link zum Blocken dafür [ga-optout text=“Google Analytics deaktivieren“]

 

Vielen Dank für das Jahr 2018!

Ich hoffe Ihr habt diesen kleinen Artikel mit Zahlen und Statistiken genauso spannend gefunden wie ich. Neben den Seitenaufrufen sind gerade die Zahlen zu den Smartphone Herstellern, wie ich finde, super interessant!

Nochmals danke an Euch für das tolle Jahr 2018, sofern Ihr diesen Artikel am Veröffentlichungstag lest.

Das neue Apple iPad Pro 11 Zoll im Test

Das neue iPad Pro 2018 ist da und wie Apple selbst behauptet der größte Sprung den das iPad jemals gemacht hat.

Auf den ersten Blick kann man hier Apple durchaus zustimmen. Das Design wurde überarbeitet, das Display ist größer denn je und vor allem die Leistungsfähigkeit ist nochmals ein gutes Stück gestiegen.

Damit soll das iPad Pro glatt eine Alternative zum klassischen PC/Notebook darstellen, zumindest laut Apple.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann das neue iPad Pro hier auch überzeugen? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das neue Apple iPad Pro 11 Zoll im Test

Die neuen iPad Pros stellen was das Design angeht die größte Veränderung dar, die Apple bisher jemals in seinem iPad Lineup durchgeführt hat.

Vergangenheit ist das leicht abgeflachte Aluminium auf der Rückseite. Bei den neuen iPads setzt Apple nun auf ein deutlich kantigeres Design, welches etwas an die MacBook Pros erinnert.

Die Rückseite der iPads ist komplett flach und die Kanten vergleichsweise hart. Apple hat diese natürlich sauber abgerundet, sodass das iPad auch gut in der Hand liegt.

Letzteres liegt natürlich auch der wirklich sehr geringen Dicke der neuen iPad Pros. Sowohl das 11 Zoll wie auch das 12,9 Zoll iPad sind gerade mal 5,9mm dick. Für ein Tablet wirkt dies wirklich sehr schlank!

Wer nun Angst um die Stabilität hat, den kann ich beruhigen. Das iPad Pro 11 Zoll fühlt sich weiterhin unheimlich stabil, robust und vor allem wertig an.

Ich würde sogar fast sagen es fühlt sich noch ein gutes Stück besser an als die alten iPad Pros.

Trotz dieser hohen Stabilität ist das iPad Pro 11 Zoll mit 468g vergleichsweise leicht.

Eine weitere große Änderung betrifft das Display. Beim iPad Pro 10.5 im letzten Jahr wurden die Displayrahmen schon ein Stück dünner, um ein größeres Display in einem kleinen Gehäuse zu ermöglichen.

Dies hat nun Apple beim iPad Pro 11 Zoll nochmals verbessert. Apple nennt dies „All-Screen Design“, was sicherlich etwas übertrieben ist.

Das iPad Pro 11 Zoll besitzt weiterhin Displayrahmen, welche bei einem Smartphone als „Fett“ gelten würden. Allerdings für ein Tablet sind die Rahmen schon sehr schmal, angenehm schmal! Es ist weiterhin problemlos möglich das Tablet gut in der Hand zu halten ohne ausversehen aufs Display zu tippen. Wenn Apple die Rahmen noch etwas verkleinert hätte wäre dies eventuell ein Problem.

Das iPad Pro 11 Zoll wirkt aber ganz klar recht modern und die alten iPads auf einem Schlag plötzlich ein gutes Stück „antiker“ aufgrund des großen Rahmens.

Aufgrund des schmaleren Rahmens ist aber beim neuen iPad Pro allerdings die Home Taste weggefallen. Apple setzt hier auf die Steuerung des iPhone X bzw. Xs.

Gehen wir einmal um das Tablet herum. Auf der Front finden wir das 11 Zoll große Display, wie auch die Frontkamera, welche auf eine Hochkantnutzung ausgelegt ist.

Halten wir das Tablet quer finden wir links und rechts jeweils zwei Lautsprecheröffnungen. Auf der linken Seite findet sich auch der Einschalter. Die Lautstärkewippe ist auf ihrer üblichen Position.

Interessanterweise verfügt der Aluminiumrahmen des iPad Pros auf der Oberseite (im Querformat) eine Art kleinen Ausschnitt, welcher mit Kunststoff gefüllt ist. Hierrüber wird die induktive Ladung des Apple Pencil geregelt, welche nicht durch Aluminium funktioniert.

Auch neu sind Kontaktpunkte für die Tastatur auf der Rückseite des iPads! Diese waren bisher auf der Unterseite.

Auf der Rückseite finden wir auch die 12 Megapixel Kamera wie auch den LED Blitz.

Eine große Neuerung haben wir glatt vergessen. Apple setzt beim iPad Pro auf USB C als Lade/Datenport! Klasse!

 

Display

Apple setzt beim 11 Zoll iPad Pro wie zu erwarten auf ein 11 Zoll Display mit einer unfassbar krummen Auflösung von 2388 x 1668 Pixeln. Dieses Display wird von Apple als „Liquid Retina Display“ beworben.

Liquid Retina Display ist einfach nur ein schöner Name für ein Display mit abgerundeten Ecken, welche auch das iPad Pro 11 Zoll besitzt.

Diese abgerundeten Ecken sind primär ein Designaspekt und kommen auch beim iPhone Xr und Xs zum Einsatz.

Apple verzichtet beim iPad Pro auf ein OLED Display. Dieses würde zwar nochmals etwas besser aussehen, hätte den Preis aber vermutlich nochmals ein gutes Stück noch nach oben getrieben.

Zwar handelt es sich hier um ein IPS Panel, dieses sieht aber fantastisch aus! Farben sind klar und kräftig, die maximale Helligkeit sehr hoch und auch der Kontrast ist fast auf OLED Level.

Hätte Apple das Display des iPad Pro als OLED beworben, wären sicher viele Nutzer darauf reingefallen.

Ist das Display des 11 Zoll iPad Pros besser als das AMOLED Panel des Samsung Galaxy Tab S4?

Hier möchte ich mich nicht eindeutig entscheiden. Das Display des iPad ist verdammt nah am AMOLED Panel dran. Teilweise was die Farbdarstellung angeht sogar noch ein Stück besser.

Welchen Vorteil das iPad Pro eindeutig hat sind die 120Hz die das Display auch dieses Jahr wieder schafft. Dies erlaubt deutlich weichere und geschmeidigere Animationen und Bewegungen, dazu aber später mehr.

Kurzum das Display des iPad Pro 11 Zoll ist Weltklasse!

 

Lautsprecher

Apple ist, was die Lautsprecher angeht, einer der stärksten Hersteller aktuell auf dem Markt. Dies galt zumindest für das alte iPad, das iPhone Xs und auch die MacBooks.

Wie steht es aber um das neue 11 Zoll iPad? Erneut sehr gut! Apple nutzt auch bei diesem wieder vier Lautsprecher, zwei jeweils links und rechts (Querformat) bzw. oben und unten(hochkant).

Die Lautsprecher sind fantastisch! Kein anderes Tablet liefert einen derartig vollen und satten Klang, mit brillanten Höhen und fast so etwas wie Bass.

Dabei schafft es das iPad sogar eine breite Klangbühne aufzubauen. Im Querformat scheint das Tablet dabei die oberen Lautsprecher primär für die oberen Frequenzen und die unteren Lautsprecher für den Bass zu nutzen. Hochkant hingegen sind die Lautsprecher wieder völlig ausbalanciert.

Kurzum für Netflix, Musik, Youtube und andere Media Apps ist das iPad das mit abstand stärkste Tablet. Und ja die Lautsprecher sind nochmals ein gutes Stück besser als beim Galaxy Tab S4 von Samsung.

 

Kamera

Die Kameras bei Android Tablets, selbst bei den hochpreisigen, sind sehr oft einfach nur traurig. Apple hingegen schöpft hier aus dem Vollen und nutzt ganz einfach den Kamerasensor des iPhone Xs bzw. Xr. Es gibt im iPad Pro 11 Zoll nur eine 12 Megapixel Kamera mit F1.8 Blende.

Diese Kamera liefert dafür aber bei allen Lichtbedingungen wirklich herausragende Aufnahmen!

Bilder sind wie beim iPhone Xs sehr scharf und extrem detailliert. Dabei ist die Ausleuchtung und Dynamik der Fotos hervorragend.

Teilweise sind zwar Fotos wie ich finde etwas kontrastarm, aber dies ist der Bildstyle den Apple anstrebt.

Bei Low Light ist das Rauschverhalten tadellos. Das Apple iPad Pro 11 Zoll verfügt über eine der besten Low Light Kameras auf dem Markt! Selbst bei fast völliger Dunkelheit entstehen noch sehr brauchbare Aufnahmen.

Im direkten Vergleich mit dem iPhone Xs Max sieht man, dass es sich hier wirklich um eine sehr ähnliche oder gleiche Kamera handelt. Teils meine ich leichte Unterschiede zugunsten des iPhones zu sehen, dies ist aber vermutlich eine leicht andere Software oder ein anderes Metering.

Dennoch solltet Ihr wirklich mit einem 11 Zoll Tablet Fotos machen wollen, dann bietet das aktuelle iPad Pro mit Abstand die beste Qualität.

 

Leistung und Benchmarks

Das Highlight am iPad Pro 11 Zoll ist neben dem Display ohne Frage die Leistungsfähigkeit. Der hier von Apple genutzte A12X SoC ist was die Leistungsfähigkeit angeht einfach ein Monster, so viel kann ich schon einmal sagen.

Der A12X ist eine aufgebohrte Version des A12 welcher im iPhone Xs zum Einsatz kommt. Der A12X bietet satte acht Kerne welche im Top aktuellen 7nm Verfahren gefertigt sind.

Gepaart wird der A12X im iPad Pro 11 Zoll mit 4GB RAM, was für ein iPad mehr als genug ist. Angeblich soll die Version mit 1TB Speicher sogar 6GB besitzen, was ich aber nicht nachprüfen kann.

Wichtig IOS geht mit Arbeitsspeicher völlig anders um als Android! IOS ist deutlich effizienter als Android in diesem Punkt. 4GB RAM unter IOS sind mit 6-8GB unter Android vergleichbar.

Dennoch wirkt die Entscheidung einen derartig schnellen SoC mit tendenziell eher konservativen 4GB RAM zu kombinieren etwas merkwürdig.

Kommen wir damit auch zu den Benchmarks.

Was soll man groß sagen? Das neue iPad Pro 11 Zoll deklassiert Android Geräte völlig! Das iPad Pro schlägt Samsungs top Tablet das Galaxy Tab S4 im Antutu Benchmark einfach mal um rund 170%.

Wenn man bedenkt, dass Smartphone und Tablet Prozessoren vielleicht 30-40% pro Jahr und Generation schneller werden ist hier Apple einige Jahre voraus.

Aber auch verglichen mit anderen Top Android Smartphones mit Snapdragon 845 bietet das iPad Pro 11 Zoll rund die doppelte Leistung, was einfach nur beeindruckend ist.

 

„Wie ein Computer. Und wie kein Computer.“

„Mit dem neuen iPad Pro bekommst du, was du von einem Computer brauchst, und vieles, was du nicht von ihm erwartet hättest. Hier sind ein paar Gründe, warum dein nächster Computer ein iPad Pro sein könnte.“

Hat Apple recht? Ist das iPad Pro wirklich ein „besser Computer“?

Ja dies ist ein sehr schwieriges Thema. Einerseits ja, anderseits nein. Das iPad Pro hat mittlerweile durchaus die Leistung einen Computer, selbst für „erweiterte“ Nutzer, zu ersetzen.

Leider hat das iPad das Problem diese Leistung auf die Straße zu bringen.

Letztendlich kommt es darauf an was Ihr mit Eurem Computer macht. Surft Ihr nur im Internet, schreibt mal ne Mail oder ein Dokument, dann ja. Das iPad Pro kann für Euch einen Computer ersetzen, sofern Ihr natürlich das Tastatur Cover kauft.

Macht Ihr aber etwas mehr wird es schwer. Dies liegt vor allen an den Limitierungen von IOS. Zwar ist mittlerweile IOS besser beim Multitasking geworden, aber viele Kleinigkeiten verlangsamen doch im Arbeitsfluss.

Nehmen wir als Beispiel. Ihr seid ein Fotograf und wollt Bilder auf dem iPad bearbeiten. Kein Problem sofern Ihr ein Adobe CC Abo habt. In diesem Fall könnt Ihr Lightroom CC und auch Photoshop CC nutzen.

Um aber Eure Bilder in diese Anwendungen zu bekommen müsst Ihr zunächst die Aufnahmen in Eure iPad Galerie Importieren und von dort aus dann in Lightroom oder Photoshop importieren.

Seid Ihr nun ein Profi und habt viele Fotos ist es nervig alle Aufnahmen in Eurer Galerie zu haben und sofern Ihr iCloud habt, werden dort die Aufnahmen auch direkt aufs iPhone und die Cloud synchronisiert.  Nach dem Import in Lightroom CC müsst Ihr die Aufnahmen manuell aus Eurer Galerie löschen.

Ihr habt viele Daten, ob nun Fotos, Videos oder Sonstiges und Eurem iPad geht der Speicher aus, was tun? Ihr könnt die Daten in die Cloud Laden, das war es auch schon. Wirklich komfortabel ist hier auch nur Apples eigene iCloud, welche ab Speichergrößen von 1TB auch schnell sehr teuer wird.   Einfach eine externe HDD anschließen um Daten hin und her zu kopieren geht nicht. Es gibt spezielle externe Laufwerke für das iPad, diese bringen aber auch eine spezielle App mit, die Ihr nutzen müsst.

Ihr wollt eine andere Cloud nutzen als iCloud? Nutzt Ihr die Google Cloud müsst Ihr über die Google Drive App eine Datei auf das iPad herunterladen, dann bearbeiten und dann am Ende wieder manuell hochladen.

Ihr seid Youtuber und habt mehre TB Video Dateien. An einem PC ist dies kein Problem einfach eine externe HDD anschließen und von dort aus bearbeiten.

Beim iPad problematisch. Habt Ihr eine HDD die überhaupt aufgrund einer speziellen App funktioniert, müssen Daten immer zunächst aufs iPad kopiert werden um von dort aus bearbeitet zu werden, um diese dann am Ende wieder über eine andere App zurück auf das externe Laufwerk zu kopieren.

Wohlgemerkt sofern Ihr überhaupt ein unterstütztes Laufwerk habt!

Rein von der Leistung kommt das iPad sogar mit aufwendigem Videoschnitt gut klar, aber die Zeit die Ihr hier spart, verliert Ihr beim Datei Management. Zudem müsst Ihr Euren Workflow an das iPad anpassen. Viele Apps abseits der Adobe Anwendungen sind entweder gar nicht verfügbar oder einfach abgespeckt.

Klar Ihr habt ein 11 Zoll Gerät vor Euch, hier ist es problematisch viele Schaltflächen so unterzubringen, dass diese mit einem Finger gut erreichbar sind. Und selbst der Apple Pencil ist langsamer als eine Maus.

Zum Zeichnen ist dieser super, aber stellt Euch vor Ihr müsstet für jeden Mausklick Euren Arm heben und auf den Monitor Tippen. Dies frisst Zeit und wird schnell nervig.

Wie Ihr seht, bin ich skeptisch, dass ein iPad wirklich einen Computer ersetzen kann, auch wenn die Leistung möglichweise vorhanden ist. Für alles was über das Schreiben von Dokumenten und Mails hinausgeht, halte ich selbst ein günstigeres Windows Notebook für effizienter.

 

FaceID

Da das neue iPad Pro keinen Fingerabdruckscanner besitzt, ist FaceID, also Apples Gesichtserkennung, wichtiger denn je.

Diese funktioniert wie beim iPhone über eine spezielle Kamera und einen „Punktgenerator“. Hierdurch lässt sich die Gesichtserkennung nicht einfach mit einem Foto austricksen wie bei einigen Android Geräten.

Die dafür genutzte Kamera ist beim iPad Pro auf der kurzen Seite des Rahmens angebracht. Hochkant ist dies völlig Okay, aber quer gehalten teils etwas problematisch.

Grundsätzlich funktioniert die Gesichtserkennung in allen Richtungen sehr gut! Lediglich im Querformat neigt man dazu die Kamera zuzuhalten. Hierauf weißt das iPad einen hin, mithilfe eines Pfeils der auf die Kamera zeigt. Dennoch wäre eine Positionierung, beispielsweise in einer der Ecken,  vielleicht noch etwas eleganter.

Dies ist aber Kritik auf einem hohen Level! Praktisch funktioniert FaceID beim iPad Pro sehr gut!

 

Akkulaufzeit

Das 11 Zoll iPad Pro verfügt über einen 29,37Wh starken Akku, was 7937mAh @3,7V entspricht. Dies ist eine sehr vernünftige Kapazität.

Letztendlich kommt es aber meist gar nicht auf die Größe des Akkus an, sondern viel mehr auf die Effizienz der verbauten Komponenten.

Apple gibt die Akkulaufzeit des iPad Pros mit 10 Stunden an, was ich so voll unterschreiben kann! Praktisch sind es bei einer Video Wiedergabe sogar eher knapp unter 12 Stunden und beim Websurfen 9,5 Stunden.

Beides herausragende Werte! Zudem ist die Standby- Zeit des iPads herausragend! Bei einer Nichtnutzung wird dieses wochenlang aktiv bleiben.

 

Fazit

Das Apple iPad Pro 11 Zoll ist das beste Tablet auf dem Markt. Dies liegt an einem einfachen Grund. Apple scheint der einzige Hersteller zu sein der wirklich noch mit vollem Herz an das Konzept Tablet glaubt.

Die meisten anderen Hersteller haben Tablets komplett aufgegeben oder setzen diese nur sehr halbherzig um.

Apple ist in diesem Punkt anders. Man merkt, dass Apple beim neuen iPad Pro 11 Zoll wirklich versucht hat alles richtig zu machen und keine Kompromisse einzugehen.

Dies beginnt beim herausragenden Display, welches qualitativ besser denn je ist und dank ProMotion Technologie den meisten Mitbewerbern zwei Schritte voraus ist.

Auch die Lautsprecher des iPads sind einfach nur als Weltklasse zu bezeichnen! Kein anderes Tablet klingt annähernd so gut wie das iPad Pro, womit dieses ein Multimedia Monster ist.

Mit keinem anderen Tablet macht Netflix, Youtube und Co. so viel Spaß wie mit dem iPad Pro!

Sicherlich das Highlight des neuen iPad Pros ist aber der Prozessor, welcher von der Leistung kaum eine Grenze zu kennen scheint. Ich will jetzt nicht sagen dass das iPad schneller ist als ein Notebook, aber ja Dinge wie 4K Video Bearbeitung usw. laufen wirklich rasend schnell, ganz zu schweigen von den üblichen Standard Apps.

Hier kann sich Apple zurecht selbst auf die Schulter klopfen. Das iPad Pro ist in diesem Punkt der Android Konkurrenz Jahre voraus!

Aber selbst die Kleinigkeiten stimmen, wo bei Tablets gerne gespart wird. Wie bei der Kamera, welche hier besser ist als vermutlich bei 98% aller Smartphones.

Zu guter Letzt ist natürlich auch die Akkulaufzeit herausragend, genau wie die Haptik und Verarbeitung.

Also ja das iPad Pro 11 Zoll spielt zwei Ligen über der Android Konkurrenz!

Jedoch bei allem Lob sehe ich ein Zielgruppenproblem. Apple bewirbt das iPad Pro als Computer Ersatz, das kann ich aber einfach nicht unterstreichen. Die Leistung mag da sein, aber die Apps und vor allem IOS ist nicht flexibel genug um wirklich einen Computer für einen Power Nutzer zu ersetzen. Um mal einen Brief oder Mail zu schreiben oder auch Foto etwas intensiver zu bearbeiten ist das iPad Pro super, aber dafür braucht es auch nicht die Leistung die das iPad bietet.

Vor allem der Preis ist schwer bekömmlich. Wollt Ihr das iPad Pro als Computer Ersatz nutzen, wählt am besten das 12,9 Zoll Modell mit 512GB Speicher, da dieser im Gegensatz zu einem PC nicht einfach extern erweiterbar ist. Das iPad kostet Euch 1489€ + Smart Keyboard für 219€ und Apple Pencil für 135€. Damit seid Ihr bei 1843€ für ein iPad was einen Computer halbwegs ersetzen kann. Ich glaube wenn Ihr einen Computer zum Arbeiten sucht, seid Ihr hier zu 99% mit einem MacBook Air (welches noch günstiger ist) besser beraten.

Das iPad Pro ist ein Multimedia+ Gerät, aber kein echter Computer, zumindest für die meisten Nutzer.

Positiv

  • Hervorragendes Display
  • Herausragende Lautsprecher
  • Extrem hohe Leistung
  • Sehr guter Akku
  • Top Verarbeitung und Haptik

Negativ

  • Recht Preis-intensiv
  • Zubehör sehr teuer, gerade die Tastatur

Der Xiaomi ROIDM F8 Akku Staubsauger im Test, die bessere alternative zum Dyson V10?

Große Staubsauger sind out, so kann man es ganz klar sagen. Die Zukunft gehört den Handstaubsaugern, welche mittlerweile Saugleistungen erreichen die problemlos mit großen Modellen mithalten können. Der Pionier in diesem Bereich ist Dyson, deren Modelle auch als der Porsche unter den Staubsaugern gelten.

Allerdings wie bei einem echten Porsche kann man auch bei Dyson eine gute Stange Geld ausgeben wenn man einen der neueren Handstaubsauger möchte.  Ein Dyson Cyclone V10 Absolute kann gut und gerne 600€ kosten, was natürlich für einen Staubsauger eine Stange Geld ist!

Erstaunlicherweise gibt es allerdings gar nicht so viele gute vergleichbare Akku betriebene Modelle auf dem Markt.

An welchen Hersteller wenden wir uns technik-begeisterte Nutzer, wenn wir ein qualitativ hochwertiges, aber günstiges Produkt möchten? Richtig Xiaomi! Xiaomi bietet mit dem Xiaomi ROIDMI XCQ01RM Handstaubsauger ein vergleichbares Modell zum Dyson V10 an, nur für knapp die Hälfte an Geld.

Bei jedem anderen Hersteller wäre ich hier sehr skeptisch, aber Xiaomi hat uns auch den Roborock S50 Staubsaugroboter gebracht, der beste Staubsaugroboter auf dem Markt, für gerade einmal 300€.

Da ich auf der Suche nach einem neuen Akku Staubsauger war, als Ergänzung für den Xiaomi Roborock S50, war der Xiaomi ROIDMI Akku Staubsauger natürlich eine passende Wahl.

Aber wie gut ist der Xiaomi ROIDMI Staubsauger wirklich? Finden wir dies im Test heraus!

 

Der Xiaomi ROIDM F8 Akku Staubsauger im Test

Starten wir mit dem Formfaktor, denn der Xiaomi ROIDMI F8 ist mehr als nur ein einfacher Akku-Handstaubsauger. Xiaomi legt eine Verlängerungsstange mit in den Lieferumfang, welche es erlaubt den ROIDMI F8 wie einen normalen Staubsauger zu nutzen, nur ohne Kabel und ohne schweren Kasten den man hinter sich her zieht.

Was den Lieferumfang angeht, sieht man dem Xiaomi ROIDM F8 gleich seine Premium Natur an. Neben dem Staubsauger liegt folgendes bei:

  • 1x elektrische Boden-Bürste
  • 1x elektrischen Handbürste (für Betten und Autobezüge)
  • 1x Rolle für Glatte Böden
  • 1x Rolle für Teppiche
  • 1x Verlängerungsrohr
  • 1x Bürsten-Aufsatz
  • 1x Flexibles-Rohr-Aufsatz
  • 1x Wandhalterung
  • 1x Ersatzfilter

Damit befindet sich das komplette Zubehör was man benötigt mit im Lieferumfang.

Wie bei allen Xiaomi gebrandeten Produkten ist auch beim Xiaomi ROIDM F8 das Design sehr wichtig! Dieses ist wie ich finde auch sehr gut gelungen. Der Akku-Staubsauger sieht mit seinem weißen matten Kunststoff sehr schön hochwertig und edel aus.

Dies in Kombination mit den vielen rundlichen Elementen gibt den Staubsauger sofort als Premium Produkt zu erkennen.

Auch die Haptik passt! Der Kunstsoff und vor allem der große Handgriff liegt sehr gut in der Hand. Der große Handgriff erlaubt es auch den Xiaomi ROIDM F8 in vielen unterschiedlichen Positionen zu nutzen, unabhängig von der Größe des Nutzers.

Ein sicherlich etwas kontroverser Punkt ist das vergleichsweise hohe Gewicht des ROIDM F8. Einerseits unterstreicht dies den hochwertigen Charakter des Staubsaugers, auf der anderen Seite macht es diesen natürlich etwas unhandlicher, zumindest dann wenn Ihr diesen handgehalten nutzt.

Nutzt Ihr den Xiaomi ROIDM F8 mit Bodenstiel, dann wird das etwas höhere Gewicht von diesem aufgefangen und stört nicht.

Bodenstiel und auch das andere Zubehör wird einfach über ein Stecksystem mit dem Akku-Staubsauger verbunden. Dieses Stecksystem ist angenehm leichtgängig, wirkt aber dennoch langlebig gemacht, wie das komplette Zubehör.

Der von Xiaomi verwendete Kunststoff ist angenehm dick und von der hochwertigeren Sorte. Ich erwartet hier in der normalen Nutzung kein Zerbrechen oder andere Probleme.

Der Schmutzauffangbehälter ist beim Xiaomi ROIDM F8 auf der vorderen Unterseite angebracht und lässt sich mithilfe eines Knopfes einfach entkoppeln. Das Abnehmen und auch wieder anbringen des Schmutzauffangbehälters ist angenehm einfach gelöst. Auch das Öffnen des Behälters ist über einen Clip gut gemacht.

Leider ist der Schmutzauffangbehälter auch einer meiner größten Kritikpunkte beim Xiaomi ROIDM F8. Warum? Dieser ist einfach ziemlich klein! Habt Ihr Haustiere welche viel Haare oder Heu im Haus verteilen ist der Schmutzbehälter sehr schnell voll.

Ist dieser voll wird das verwendete Zyklonen System unterbrochen und Schmutz kann sich tiefer im System festsetzen. Dies ist erst einmal kein Problem, erfordert jedoch eine Demontage des Auffangbehälters.

Der ROIDM F8 setzt auf ein vierstufiges Filter-System.

  • Stufe eins ist ein einfaches Metall-Gitter, welches den groben Schmutz herausfiltert.
  • Stufe zwei ist ein Zyklonen System, welches feinen Schmutz ohne das Nutzen von Filtern von der Luft trennt (ja dies funktioniert).
  • Stufe drei ist ein klassischer Feinstaubfilter, für das was der Zyklon nicht entfernen konnte. (Der Feinstaubfilter wird nicht sonderlich schmutzig, spricht für das Zyklon System).
  • Stufe vier ist ein „macromolecular sponge Filter“ der im Motorblock verbaut ist.

Die Energie-Versorgung des ROIDM F8 wird natürlich über einen integrierten Lithium Akku geregelt. Ein passendes Ladegerät liegt bei.

Der Akku hält laut Hersteller bis zu 55 Minuten im „Standard“ Modus und 10 Minuten bei voller Leistung und ja diese Werte passen!

 

Saugleistung

Das wichtigste bei einem Staubsauger ist natürlich wie gut dieser saugt. Xiaomi wirbt mit einer Leistung von 1100L Luft in der Minute, die der ROIDM F8 einsaugen kann bei einem Druck von 18500pa.

Leider halten sich die meisten bekannten Hersteller mit solchen Angaben zurück, daher gibt es kaum Möglichkeiten diese Werte zu vergleichen. Allerdings 18500pa ist schon sehr ordentlich und wird den ein oder anderen normalen Staubsauger abhängen.

Dies bestätigt sich auch in der Praxis.

In der „Standard“ Stufe, in welcher der Akku über 50 Minuten hält, erzeugt der Xiaomi ROIDM F8 einen ordentlichen Luftstrom, der dem eines guten normalen Handstaubsaugers entspricht. Die Betonung liegt auf gutem normalen Handstaubsauger!

Dies reicht auch in 99% der Fälle absolut aus. Warum? Die rotierende Bürste macht einen großen Teil der Arbeit.

Für diese Bürste gibt es zwei Rollen, zwischen welchen Ihr Euch entscheiden müsst. Eine große komplett behaarte Rolle und eine Rolle mit Gummi-Lippen. Erstere Rolle ist primär für glatte Böden gedacht, wo diese auch in der Standard Stufe 100% Schmutz und Staub entfernt.

Auf Teppichen ist diese Rolle zwar auch brauchbar, aber hier ist die mit Gummi-Lippen ein wenig besser.

Beide Rollen sind sehr weich! In der Regel sind solche rotierenden Bürsten meist mit sehr drahtigen Bürsten ausgestattet, nicht so der Xiaomi ROIDM F8. Gerade die Rolle für glatte Böden ist fast so weich wie ein Kuscheltier, man könnte glatt sagen diese ist eine Politurrolle. Aber auch die Teppichrolle ist vergleichsweise weich.

Empfindliche Böden werden also vom Xiaomi ROIDM F8 gut geschont!

Glatte Böden sind wie bereits erwähnt keinerlei Problem. Staub und Schmutz wird von der rotierenden Bürste „aufgewirbelt“ und dann vom Sauger abtransportiert. Die wahre Herausforderung sind aber Teppiche und Sofa Garnituren (sofern Ihr Katzen oder Hunde habt).

Flache Teppiche werden von beiden Bürsten im normalen Modus gut gereinigt! Ich würde sagen 98% aller sichtbarer Schmutz ist bei einmal drüber fahren bereits entfernt.

Für das Entfernen des tiefer sitzenden Schmutzes sollte man aber den Turbo-Gang einlegen. In diesem ist der Xiaomi ROIDM F8 unheimlich saugstark!

Ich hatte bisher einen Dyson V6 genutzt und dieser ist doch ein gutes Stück schwächer als der Xiaomi. Gerade bei etwas langhaarigeren Teppichen fällt dies auf. Hier merkte man teilweise, dass der schon recht gute Dyson V6 und seine rotierende Bürste an Ihr Limit kamen. Der Xiaomi ROIDM F8 hingegen wird selbst hiermit spielend fertig.

Ja der Xiaomi ROIDM F8 kann einen großen Staubsauger voll ersetzen was die Saugleistung angeht! Genau genommen sind die meisten normalen Staubsauger, die ich kenne schwächer als der Xiaomi, spätestens dann wenn diese auch nicht mehr ganz neu sind.

Auch das Absaugen von Sofas, nachdem die lieben Haustiere hier all ihre Haare verteilt haben, funktioniert 1a.

Kurzum ich bin mit der Saugleistung absolut zufrieden! Verglichen mit einem Dyson V6 bietet der Xiaomi ROIDM F8 eine deutlich Steigerung!

Wäre doch der Schmutzauffangbehälter etwas größer. Wenn ich die komplette Wohnung sauge, muss ich teils mehrfach den Behälter entlegen, allerdings verfüge ich auch über eine Katze und einige Nagetiere, welche auch viel Staub und Schmutz produzieren.

In kleineren Wohnungen wird vermutlich die Größe des Schmutz Behälters kein so ein großes Problem sein.

Bonus-Punkte gibt es für die integrierten LED Scheinwerfer in der Bodendüse, welche in der Dunkelheit wirklich helfen, wie auch für den „Antrieb“.

Nutzt Ihr die große Rolle in der Bodendüse zieht diesen den Xiaomi ROIDM F8 regelrecht von alleine nach vorne, was den Kraftaufwand stark reduziert.

 

Lautstärke

Für viele Nutzer ist die Lautstärke auch ein wichtiger Punkt. Grundsätzlich ist der Xiaomi ROIDM F8 sehr leise!

Dieser ist der leiseste Staubsauger den ich bisher nutzen durfte, zumindest im Standard Modus und ohne rotierende Bürste. Die rotierende Bürste ist glatt lauter als der Staubsauger selbst, aber weiterhin leiser als ein Dyson V6.

Im Turbo Modus dreht der ROIDM F8 doch ein gutes Stück hoch. Der Akku Staubsauger ist hier zwar gut erträglich, da dieser relativ dumpf und nicht so schrill pfeifend ist, aber von leise möchte ich hier nicht sprechen.

Im Turbo Modus ist dieser auf dem Level eines normalen Staubsaugers, was die Lautstärke angeht.

 

Die App

Bei Xiaomi geht natürlich nichts ohne eine App Unterstützung. Ihr könnt Euer Smartphone mit dem Xiaomi ROIDM F8 via Bluetooth verbinden. Dies geht über die Xiaomi MI Home App.

Über die App könnt Ihr Daten wie den aktuellen Akkustand, die voraussichtliche Restlaufzeit, den aktuellen Stromverbrauch usw. einsehen.

Ebenso könnt Ihr über die App aus drei Leistungsstufen Euren gewünschten Standard Modus auswählen.

Grundsätzlich ist der App Support zwar nett, aber eher ein Gimmick, vor allem bei uns in Europa. In China könntet Ihr über die App auch gleich neue Filter usw. bestellen, was hier leider nicht geht.

 

Fazit

Ihr sucht einen sehr guten Akku-Staubsauger, wollt aber nicht gleich 500€+ für den Dyson V10 ausgeben? Dann ist vielleicht der Xiaomi ROIDM F8  das passende Modell für Euch!

Der Xiaomi ROIDM F8 kann vor allem aufgrund seiner sehr hohen Saugleistung punkten, welche sicherlich viele normale Staubsauger in den Schatten stellt, wie auch für die sehr gute Akku-Laufzeit.

Im „Standard“ Modus, welcher für glatte Böden und flachere Teppiche völlig ausreicht, hält der ROIDM F8 satte 55 Minuten durch.

Im Turbo Modus sind es zwar nur 10 Minuten, aber dieser Modus ist ausschließlich für tiefere Teppiche und das Entfernen von Tierhaare gedacht, was er auch dank rotierender Bürste problemlos schafft. An der Reinigungsleistung habe ich überhaupt nichts zu bemängeln! Besser geht es Akku Betrieben aktuell nicht.

Auch die Qualität des Saugers wie auch des Zubehörs ist herausragend! Gerade die sehr weichen Bürsten stachen hier positiv heraus.

Sogar das Filter-System wirkt durchdacht! Zum einen wird wirklich der komplette Schmutz gefiltert, zum anderen sollte es kaum Leistungseinbußen im Laufe der Zeit geben, aufgrund von zugesetzten Filtern. Dies ist dem gut funktionierenden Zyklonen-System zu verdanken.

Unterm Strich habe ich nur zwei Kritikpunkte. Die wären der vergleichsweise kleine Auffangbehälter für Schmutz(sehr leicht zu entleeren) und dass man den Xiaomi ROIDM F8 nur aus China bestellen kann. Mittlerweile gibt es allerdings auch schon erste Händler in Deutschland die den ROIDM F8 verkaufen, diese Händler sind aber selten.

Dennoch erhaltet Ihr mit dem Xiaomi ROIDM F8 einen herausragenden Akku-Staubsauger!

Die Shure SE215-BT1 Bluetooth Ohrhörer im Test

Shure gehört zu den besten Herstellern was professionelle „High End“ Ohrhörer angeht. Dies macht natürlich auch die Shure SE215-BT1 außerordentlich spannend.

Bei den SE215-BT1 handelt es sich um die Bluetooth Version der beliebten Shure SE215 Ohrhörer.

Die SE215-BT1 sind aktuell für rund 140€ erhältlich und richten sich an „Privatkunden“ mit gehobenen Ansprüchen.

Werden aber die Ohrhörer diesem Anspruch auch gerecht? Wie klingen die Shure SE215-BT1? Finden wir dies in einem kleinen Test heraus!

An dieser Stelle viele Dank an Shure für das Ausleihen der SE215-BT1 für diesen Test!

 

Die Shure SE215-BT1 im Test

Shure setzt bei den SE215-BT1 auf ein modulares Design. Die Ohrhörer verfügen über ein wechselbares Kabel, worüber auch die Bluetooth Funktionalität geregelt wird.

Die Ohrhörer selbst sind völlig normale „kabelgebundene“ Ohrhörer. Es ist hier also kein Akku oder Ähnliches verbaut.

Hierdurch fallen die Ohrstöpsel aber auch relativ kompakt aus. Shure setzt bei diesen auf das übliche „professionelle“ In-Ear Design. Die Ohrhörer sind also leicht gebogen, so dass diese sich optimal Eurem Ohr anpassen. Zudem ist das Kabel so konstruiert, dass dieses über dem Ohr verläuft und eine Zugentlastung bietet.

Beim Design setzt Shure auch auf eine gewisse Professionalität und Wertigkeit. Die Ohrhörer sind aus einem ausreichend massivem leicht durchsichtigen Kunststoff gefertigt. Hierdurch ist es auf kurze Distanz gut möglich das innere der Ohrhörer zu bestaunen, was immer cool ist.

Spannend wird’s beim Kabel, denn dieses ist für die Bluetooth Verbindung zuständig. Das Kabel verfügt über zwei „Boxen“. Die erste Box dient als Kabelfernbedienung und wird vermutlich auch die Bluetooth Elektronik beherbergen.

Die zweite Box ist mittig im Kabel eingelassen, so dass diese in Eurem Nacken hängt. Ich nehme an, dass darin der Akku verstaut ist.

Rein theoretisch könntet Ihr einfach ein neues Kabel für die Shure SE215-BT1 kaufen und so diese kabelgebunden nutzen. Abseits des Kabels scheinen die Shure SE215-BT1 mit den normalen Shure SE215* baugleich zu sein.

Shure gibt die Akkulaufzeit der SE215-BT1 mit 8 Stunden an. Dies ist okay, aber auch im Jahr 2018 nicht mehr als überragend einzustufen, zumal die Laufzeit in der Praxis eher bei 6-7 Stunden liegt.

Das Aufladen erfolgt über einen microUSB Port, welcher erfreulicherweise von einer kleinen Klappe vor Wasser geschützt wird.

 

Tragekomfort

Beim Tragekomfort der Shure SE215-BT1 gibt es zwei Dinge zu beachten. Punkt 1 die Shure SE215-BT1 sind erst einmal normale In-Ears, mit der „Kabel über dem Ohr“ Trageweise. Diese wurden über das Kabel erst zu Bluetooth Ohrhörern sozusagen nachgerüstet.

Punkt 2 Shure liefert Euch gleich 6 Sets Ohrstöpsel mit. 3 Sets sind dabei aus einem Memory Schaum gefertigt. Memory Schaum Ohrstöpsel sind zwar klanglich das Optimum, aber doch etwas Geschmacksache.

Nutzt Ihr die normalen Aufsätze, sind die Shure SE215-BT1 völlig normale „Studio“ In-Ears. Diese sitzen gut und vor allem bequem in Euren Ohren.

Das Kabel über dem Ohr zu tragen ist zwar anfangs etwas ungewohnt, aber dann doch ausgesprochen angenehm, gerade da dies für eine gewisse Zugentlastung sorgt.

Für Sportler wären die Shure SE215-BT1 zwar nicht meine erste Wahl, aber für den normalen Hifi „allround“ Nutzer sind diese ideal was den Tragekomfort angeht.

 

Klang der Shure SE215-BT1

Kommen wir zu dem wichtigsten Punkt in diesem Test, dem Klang. Starten wir hier wie bei all meinen Tests bei den Höhen.

Die Shure SE215-BT1 sind angenehm klar und sauber, dabei runden die Höhen gut ab. Selbst sehr helle Stimmen oder Instrumente klingen nicht schrill oder spitz. Dabei wird aber auch ein gutes Detaillevel in den Höhen gehalten.

Es gibt zwar durchaus Ohrhörer die noch etwas luftiger und leichter klingen, aber das ist natürlich Geschmacksache. Ich würde die Höhen der Shure SE215-BT1 mit einer 2 „gut“ bewerten.

Die Mitten sind bei den Shure SE215-BT1 erfreulich vollmundig und satt. Hier hört man auch den größten Unterschied zu den üblichen China Marken.

Stimmen klingen sehr schön natürlich und klar. Dies gilt auch durchgehend für alle Tonlagen. Egal ob Ihr einen männlichen oder weiblichen Interpreten habt. Es gibt vielleicht eine kleine Spitze in den oberen Mitten, diese fällt aber nicht negativ ins Gewicht.

Auch viele Instrumente, gerade in Rock oder Metal Musik, werden wunderbar abgebildet.

Wie steht es aber um den Bass? Dieser ist vergleichsweise neutral. Dieser hat einen guten Punch und Tiefgang, sofern von der Musik gefordert, ist aber auch nicht angehoben.

Sucht Ihr einen neutralen Ohrhörer werdet Ihr die Shure SE215-BT1 sicherlich lieben! Teilweise hätte ich mir zwar im Bass vielleicht noch so ein wenig mehr Kick gewünscht, gerade im Tiefbass, aber dafür ist die Detaildarstellung herausragend!

Gerade der obere Bassbereich spielt unheimlich plastisch und gut aufgelöst.

Solltet Ihr nun Sorge haben, dass der Bass der Shure SE215-BT1 zu schwach für Euch sein könnte, dann kann ich Euch weitestgehend beruhigend.

Die Shure SE215-BT1 bieten einen sehr schönen und kräftigen Bass. Er wird auch nur bei Titeln abgerufen die dies auch fordern. Viele Bluetooth Ohrhörer puschen den Bass bei allen Titeln einfach ein gutes Stück.

Dies machen die SE215-BT1 nicht! Habt Ihr einen Rock oder Metal Song wird der Bass weniger druckvoll sein als wenn Ihr elektronische Musik vor Euch habt. Beispielsweise in Ashes von Hellberg schaffen es die Ohrhörer durchaus einen sehr guten Druck und Volumen aufzubauen, besser als viele andere Ohrhörer in dieser Preisklasse.

Dennoch sind die Shure SE215-BT1 tendenziell als neutral bzw. wohl ausbalanciert einzustufen. Musik macht hier auf einem hohen Level Spaß.

Die Shure SE215-BT1 besitzt ein leichtes Grundrauschen im Leerlauf. Dies hat mich allerdings bei einer reinen Musikwiedergabe nicht gestört bzw. ich habe dies nur bei dem Übergang zwischen zwei Titeln überhaupt groß gehört.

Probleme mit der Verbindung zu meinem iPhone Xs Max hatte ich keine.

 

Fazit

Die Shure SE215-BT1* sind hervorragende Bluetooth Ohrhörer, die ihren 140€ Kaufpreis klar gerecht werden.

Starten wir mit meinen Kritikpunkten. Hier hätte ich zwei, einmal das leichte Rauschen und zum anderen die Akkulaufzeit. Das Rauschen hatte mich bei der Wiedergange von Musik um ehrlich nicht groß gestört. Bei Hörbüchern oder Ähnlichem mag dies allerdings vielleicht anders sein, aber sofern Ihr hier nicht übermäßig empfindlich seid, sollte dies kein Problem sein, gerade bei einer reinen Musikwiedergabe.

Die Akkulaufzeit fällt mit 6-8 Stunden soweit okay aus, ist aber im Jahr 2018 auch alles andere als beeindruckend.

Kommen wir damit zu den positiven Punkten. Starten wir hier mit dem Tragekomfort. Für Sportler mag es bessere Ohrhörer geben als die Shure SE215-BT1, aber diese richten sich auch eher an den HiFi Nutzer. Für eine normale Nutzung zu Hause, in Bus/Bahn, sind die Shure SE215-BT1 sehr komfortabel und bequem.

Den Klang würde ich auch klar als positiven Punkt aufführen. Zumindest dann wenn Ihr einen gut ausbalancierten und auch in den Mitten starken in-Ear sucht.

Shure setzt bei den SE215-BT1 auf eine relativ neutrale Klangsignatur mit guten Höhen, sehr detaillierten Mitten und einen kräftigen Bass. Letzter ist allerdings nicht künstlich angehoben, wie es bei vielen Bluetooth Ohrhörern der Fall ist. Shure scheint hier auf einen aggressiven EQ oder Ähnliches zu verzichten, wodurch Ihr einen recht natürlichen Klang erhaltet.

Seid Ihr auf der Suche genau danach, dann kann ich Euch die Shure SE215-BT1* mit gutem Gewissen empfehlen!

  • Link zum Hersteller /// [amazon_link asins=’B075P5R318′ template=’AmazonPreisLinkStandard‘ store=’techtestorg-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’e29eff32-06ec-11e9-934a-450895064757′] /// bei Geizhals 

Die Zendure ZDPX6PD USB C Hub und Powerbank 20000mAh im Test

Die Zendure X6 ist eine der spannendsten High End Powerbanks aktuell auf dem Markt. Diese verfügt zum einen über ein sehr einzigartiges Design und zum anderen über eine wirklich spannende Ausstattung.

Zum einen finden wir gleich vier USB Ports an dieser, wovon einer ein Quick Charge Port ist, zum anderen verfügt die Zendure X6PD über einen USB Power Delivery Port mit satten 45W Leistung!

Damit kann die Zendure X6 in der Theorie sogar Notebooks aufladen!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Lohnen sich die 80€ Anschaffungspreis? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Zendure für das Zurverfügungstellen der X6PD für diesen Test.

 

Die Zendure ZDPX6PD USB C Hub und Powerbank 20000mAh im Test

Mit 119 x 70 x 41,8mm ist die Zendure X6 auf dem ersten Blick eine recht dicke und große Powerbank. Rechen wir dies allerdings genau nach, dann ist die Zendure X6 mittelmäßig kompakt für ihre große Kapazität von 20100mAh. Gerade dann wenn wir die große Anschlussvielfalt und Leistung bedenken.

Lediglich das Gewicht fällt mit 442g etwas höher aus, aber auch nicht übertrieben hoch. Gerade dann wenn wir uns die Haptik etwas näher anschauen.

Zendure setzt bei der X6 Powerbank auf ein Kunststoffgehäuse in Weiß oder Schwarz. Anstelle auf einen glatten matten Kunststoff zu setzen, hat Zendure seine Powerbank mit„Rillen“ versehen.

Dies in Kombination mit der etwas ungewöhnlicheren Form verleiht der Powerbank eine sehr einzigartige Optik. Diese Optik wird auch lange bestehen bleiben, denn der Kunststoff und die Form ist sehr resistent gegenüber Fingerabdrücken und Kratzer.

Auch die Haptik stimmt völlig! Die Zendure X6 fühlt sich unheimlich massiv und stabil an! Ich würde sogar sagen, dass dies eine der massivsten Powerbanks ist, die ich jemals im Test hatte.

Die Haptik und Optik passt also, wie steht es aber um die inneren Werte der Zendure X6?

 

Die Anschlüsse der Zendure X6

Die Powerbank verfügt über satte fünf Anschlüsse auf der Front. Hierbei handelt es sich um vier normale USB Ausgänge und einen USB C Anschluss.

Drei der normalen USB Ports sind 5V 2,4A Anschlüsse, der vierte Port mit Zen+ 2.0 gekennzeichnet unterstützt hingegen Quick Charge 3.0 mit 18W Leistung.

Das Spannendste an der Zendure X6 ist aber natürlich der USB C Port. Dieser USB C Port unterstützt den USB Power Delivery Standard. Dies ist der Schnellladestandard welcher beispielsweise von Apple bei seinen iPhones, dem iPad und auch den MacBook Pros genutzt wird. Neben Apple gehört auch Google, Nintendo und Dell zu den Unterstützern. Selbst viele Smartphones von Samsung, Huawei oder LG unterstützen neben Quick Charge USB Power Delivery.

Bei USB Power Delivery kommt es allerdings etwas auf die Leistung an. 18W reicht für Smartphones, 30W für Tablet und für Notebooks sollten es 45W+ sein. Gerade Windows Notebooks verweigern meist das Laden an zu schwachen Powerbanks.

Allerdings bietet die Zendure X6 mit 45W durchaus ordentlich Power selbst Notebooks via USB c zu laden! Keine Sorge Ihr könnt an dem USB C Port natürlich alle USB C Geräte laden, mehr Leistung als benötigt ist nicht schädlich.

Der USB C Port wird auch zum Wiederaufladen der Powerbank genutzt. Hier soll die Zendure X6 ebenfalls 45W Leistung aufnehmen können, sofern ein passendes Ladegerät verfügbar ist.

Spannend ist hier auch eine kleine Bonus Funktion die von der Zendure ZDPX6PD geboten wird. Ihr könnt die Powerbank als mini USB Hub nutzen.

Verbindet Ihr ein Notebook via USB C, könnt Ihr zweimal den Einschalter drücken und zwei der USB Ausgänge werden zu einem USB Hub, welcher mit dem Notebook verbunden ist. Gleichzeitig wird auch Euer Notebook geladen.

Ideal um mal einen USB Stick, eine Tastatur usw. zu verbinden. Wichtig der Hub ist allerdings nur USB 2.0, was aber on the Go meist ausreicht.

Zu guter Letzt verfügt die Powerbank auch über ein kleines Display. Dieses zeigt Euch den aktuellen Ladestand in % an und ist ausreichend gut ablesbar, wenn auch nicht übermäßig klar.

 

Wie testet techtest.org?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbanks bis sie sich von alleine abschalteten oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt. Daraufhin wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen. So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in Wh rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V (teilweise auch 3,6V) bezieht. Es wäre zwar genauer mit der Wh Angabe zu rechnen, aber für eine bessere Vergleichbarkeit bleibe ich beim mAh.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Zum Messen der Ladegeschwindigkeit nutze ich diverse Messgeräte. Achtung! Einige der günstigeren USB Multimeter können die Ladegeschwindigkeit verfälschen.

Für die Ladetests verwende ich zudem „standardisierte“ Ladekabel. Das verwendete Ladekabel hat durchaus einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit von Smartphones! Mehr zu dem Thema hier.

Für microUSB nutze ich ein Anker Powerline+ Kabel, für Apple Lightning das originale Apple Kabel und für USB C das Kabel von AUKEY. Dies sind nicht zwingend die „besten“ Kabel für die maximale Ladegeschwindigkeit, gerade das Apple Lightning Kabel ist eher mittelmäßig, aber so haben alle Powerbanks gleiche Bedingungen. Hier meine Tipps für die aktuell besten Ladekabel: Die besten Smartphone Ladekabel, welche sind empfehlenswert?

Weitere interessante Artikel:

 

Test, die wahre Kapazität der Zendure X6 Powerbank!

Zendure gibt die Kapazität der X6PD mit 20100mAh an, messen konnte ich 17224mAh bzw. 63,73Wh. Dies entspricht guten 86% der Herstellerangabe.

Warum sind 86% gut? Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen und nicht auf die letztendlich nutzbare Kapazität. Ja dies ist für den Kunden etwas suboptimal, machen aber alle Hersteller so.

Beim Entladen der Akkuzellen und dem Anheben der Spannung von 3,7V auf 5/9/12/15/20V gibt es einen Verlust, daher ist nicht die volle Kapazität nutzbar.

Wichtig! Die 86% gelten nur für ein normales Entladen der Powerbank. Entladet Ihr diese sehr schnell oder sehr langsam kann dieser Wert nochmals um +-10% schwanken.

Zudem lädt Euer Smartphone oder Notebook auch nicht 100% effizient! Habt Ihr ein Smartphone mit einem 3000mAh Akku, wird dieses mindestens 3500mAh für eine vollständige Ladung benötigen. Dies schwankt allerdings je nach Smartphone, Ladetempo (schnelleres Laden = ineffizienter) usw.

Hierfür kann allerdings die Powerbank nichts, weshalb ich dies auch nicht in meine Angabe einbeziehe. Mehr Infos dazu hier.

 

Wie viel Leistung hat die Zendure X6?

Zendure gibt die Leistung der Powerbank wie folgt an:

  • Zen+ 2.0: 5V/3A, 9V/2A 18W Max
  • Zen+ USB Ports 2-4: 5V/2,4A pro Port (12W insgesamt)
  • USB PD: 5-20V 45W Max

Starten wir bei den drei normalen USB Ports. Die Angabe „12W Total“ meint wirklich, dass Ihr über diese drei USB Ports insgesamt maximal 12W Leistung ziehen könnt. Ab ca. 5V und 2,5-2,6A fällt die Spannung auf ein nicht nutzbares Level ab.

Dies ist sehr schade! Effektiv könnt Ihr also nur einen der drei Zen+ Ports nutzen. Die meisten Smartphones laden mit 1,4-1,8A, zwei von ihnen würde schon das Limit überschreiten und gegebenenfalls einen Reset auslösen.

Der Zen+ 2.0 Port, welcher mit Quick Charge ausgestattet ist, ist nicht von diesem Limit betroffen! Ihr könnt also den Zen+ 2.0 Port wie auch einen normalen USB Power voll auslasten ohne Probleme.

Der USB Power Delivery Port kann 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A ausgeben. Im Maximum 45W (20*2,25).

Allerdings ist 45W auch das Maximum der gesamten Powerbank! Habt ihr ein großes Notebook das die vollen 45W aufnimmt, könnt Ihr keinen der anderen USB Ports zusätzlich nutzen.

Habt Ihr nur ein Smartphone oder Tablet am USB PD Port, welches nicht die vollen 45W nutzt, könnt Ihr natürlich die anderen Ports weiter nutzen.

Keine Sorge eine Überlastung führt nur zu einem Abschalten der Powerbank. Einfach eine Last entfernen und den Einschalter drücken und es geht weiter.

 

Wie schnell lädt die Zendure X6?

Kommen wir damit zum Ladetempo. Folgende Geräte habe ich an der Zendure X6 getestet:

  • Apple iPhone Xs Max
  • Apple iPad Pro 11
  • Apple MacBook Pro 13 late 2016
  • Dell XPS 13 9370
  • Samsung Galaxy Note 9
  • Google Pixel 2 XL
  • Nintendo Switch

Dies ist natürlich nur eine symbolische Auswahl, deren Erkenntnisse auch auf andere Geräte übertragbar sind.

Starten wir bei den normalen USB Ports. Diese sind alle sauber sowohl für IOS wie auch Android Smartphones optimiert. Dabei sind bei der Zendure X6 alle Zen+ Ports identisch!

Es ist also egal welchen der Zen+ Ports Ihr nutzt.

Das Samsung Galaxy Note 9 hat beispielsweise gute 1,76A erreicht, das iPad Pro 11 seine typischen 1,409A (ja dieses lädt an normalen USB Ports immer etwas langsam) oder die Nintendo Switch 1,428A. Dabei fällt auf, dass die Ports ein leicht höheres Spannungslevel als glatt 5V besitzen.

Diese leicht höhere Spannung ist aber als positiv einzustufen! Im Maximum erreichen die Zen+ Ports 5,206V, was noch problemlos innerhalb der USB Spezifikationen ist. Damit kompensiert die Powerbank allerdings den Spannungsabfall gerade nicht ganz so hochwertiger USB Kabel ein Stück weit, was hier zu höheren Ladegeschwindigkeiten führt.

Unterm Strich sind die drei Zen+ Ports also als sehr gut einzustufen!

In meinem aktuellen Test-Parkour befindet sich mit dem Samsung Galaxy Note 9 nur ein Quick Charge fähiges Smartphone. Dieses funktionierte auch problemlos an der Zendure Powerbank! Das Note 9 erreichte 8,799V 1,522A, was dem vollen Schnellladetempo entspricht.

Auch ist der Quick Charge Port für IOS Geräte optimiert. Diese laden hier zwar nicht „schnell“ aber mit einem guten normalen Tempo.

Kommen wir zum USB Power Delivery Port. Dieser funktioniert wie beworben! Beide Notebooks die ich getestet habe, das Dell XPS 13 9370 wie auch das Apple MacBook Pro 13 late 2016, erreichten 44W bzw. 43W Ladestrom, was sehr ordentlich ist!

Bei größeren Notebooks mit USB C Ladefunktion ist zwar etwas Vorsicht geboten, aber bei den meisten 13 Zoll Notebooks wird die Zendure X6 das originale Ladegerät mehr oder weniger ersetzen können.

Bei 15 Zoll Notebooks kann es sein, dass 45W nicht ausreichen unter Volllast gegenzuladen, im normalen Office/Web Betrieb sollte es aber auch dort passen.

Aber auch die getesteten Smartphones und Tablets funktionierten problemlos und erreichten ein Schnellladetempo. Das Apple iPad Pro 11 erreichte 14,95V und 1,79A, was schneller ist als mit dem beiliegenden Ladegerät, und die Nintendo Switch 15,05V 0,744A, was auch hier das volle Ladetempo ist.

Ihr könnt im Übrigen davon ausgehen, dass alle Oberklasse und High End Smartphones an einem USB PD Port schnellladen können oder ein Schnelllade ähnliches Tempo erreichen (es gibt natürlich auch vereinzelte Ausnahmen). Beispielsweise das Note 9 erreichte am USB C Port der Zendure X6 4,94V 2,158A, was 10,66W entspricht, zum Vergleich am Quick Charge Port erreichte dieses 13,39W.

Google Pixel und iPhone Xs nutzen USB PD natürlich als ihren nativen Schnellladestandard.

Bonus, die Zendure X6 bietet einen „Low Power“ Modus für Geräte wie Bluetooth Ohrhörer usw. die normalerweise so langsam laden, dass Powerbanks sich oftmals in den Standby Modus schalten. Klasse!

Es ist im Übrigen möglich die Powerbank gleichzeitig zu laden und zu entladen.

 

Wie lange dauert das Aufladen der Powerbank?

Ist die Zendure X6 nun leer, wie schnell geht das Aufladen? Dies hängt etwas davon ab woran Ihr die Powerbank ladet. Nutzt Ihr ein normales USB Ladegerät und ein USB A auf USB C Kabel ist das Ladetempo auf 1,48A bzw. 7,5W limitiert. Eine vollständige Ladung dauert so ca. 14 Stunden.

Schneller geht’s beim Nutzen von USB Power Delivery. Hier kann die Powerbank bis zu 20V 2,183A aufnehmen, also rund 44W! Damit würde ein vollständiges Aufladen nur rund 2,5 Stunden dauern.

 

Fazit

Die Zendure X6 „ZDPX6PD“ USB Power Delivery Powerbank ist eins der besten Modelle, die ich bisher im Test hatte!

Warum? Starten wir beim Äußeren! Die Powerbank wirkt zwar nicht übermäßig kompakt, ist aber durchaus als handlich für ihre Kapazität von 20100mAh zu bezeichnen. Auch ist das Gehäuse qualitativ und haptisch klasse. Man hat bei der Zendure X6 einfach nicht das Gefühl eine 0815 Powerbank vor sich zu haben.

Dies gilt aber nicht nur für das Äußere, sondern auch für das Innere. Eine Powerbank mit fünf Anschlüssen, wovon einer ein USB Power Delivery Port mit satten 45W ist und einer ein Quick Charge Anschluss, sieht man nicht alle Tage.

Zumal sämtliche Ports, auch die normalen USB Anschlüsse qualitativ top sind. Lediglich, dass die maximale Belastung der drei normalen USB Ports bei maximal 12W liegt, ist eine Einschränkung im Alltag. Effektiv werdet Ihr so maximal drei Geräte gleichzeitig mit vollem Tempo an der Powerbank laden können, was aber auch schon top ist!

Hinzu kommt das sehr hohe Wiederaufladetempo und Bonusfunktionen wie der USB Hub oder der Low Power Charging Modus für klein Geräte wie Bluetooth Ohrhörer.

Kurzum die Zendure X6 ist eine absolute High End Powerbank* und in ihrer Klasse eins, wenn nicht sogar das beste Modell auf dem Markt!

Für welche Nutzer?

Aufgrund des höheren Preises, der durchaus gerechtfertigt ist, würde ich die Zendure X6 nicht für reine Smartphone Nutzer empfehlen! Damit sich die Zendure X6 für Euch lohnt, solltet Ihr über ein Notebook oder größeres Tablet (Apple MacBook, iPad Pro, Dell XPS usw.) mit USB C Charging verfügen. Hier lohnt sich auch der Anschaffungspreis von 80€. Was Smartphones angeht, spielt es keine große Rolle ob Ihr im IOS oder Android Lager unterwegs seid, die Zendure X6 passt für beide Nutzergruppen.

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Zendure X6
Angegebene Kapazität 20100mAh
Preis
Erreichte Kapazität 17224mAh bzw. 63,73Wh
Erreichte Kapazität in % 86%
Ausgänge 5x
Leistung USB PD 45W
Wiederaufladegeschwindigkeit 44W via USB PD
Geteste Geräte
Apple iPhone Xs ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Samsung Galaxy Note 9 ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Apple iPad Pro ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Google Pixel 3 XL ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Huawei Mate 10 Pro + (Schnellladen wird unterstützt)
Nintendo Switch ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Apple MacBook Pro late 2016 ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Kapazität 86%
Verarbeitung 90%
Ladegeschwindigkeit 98%
Anschlüsse und Sonstige Features 95%
Lieferumfang und Verpackung 90%
Preis / Leistung ★★★★☆
Testergebnis ★★★★★

Vier günstige RGB LED Streifen im Vergleich. Gibt es nennenswerte qualitative Unterschiede?

LED Streifen sind zur Beleuchtung oder Dekoration einfach nur klasse! Das was mich an LED Streifen aber fast am meisten fasziniert, ist der Preis. Man bekommt problemlos einen 5 Meter RGB LED Streifen für um die 20€.

Man müsste meinen, dass ein LED Streifen mit teils hunderten LEDs, Fernbedienung und Netzteil mehr kostet, aber nein! Teils sind schon komplette RGB Sets für 16€ zu bekommen, mit Versand aus Deutschland.



Von diesen günstigen Sets gibt es auf Amazon und Ebay hunderte. Aber wie steht es um die Qualität? Taugen diese günstigen RGB LED Streifen und vor allem gibt es hier eine große Streuung, oder sind die günstigen alle +- auf dem gleichen Level?

Um dieser Frage nachzugehen habe ich mir einfach mal vier RGB LED Streifen für 17-23€ bestellt. Welcher ist der beste günstige LED Streifen? Gibt es bei der LED Qualitätsunterschiede oder kommen diese eh alle vom gleichen Fertiger?

 

Die LED Streifen im Vergleich

Folgende LED Streifen habe ich bestellt:

(bei Amazon)

Bei allen LED Streifen handelt es sich um 5 Meter Streifen besteht aus 5050er RGB LEDs

Preis Länge LED Anzahl Netzteil
Meritway 5M RGB LED Strifen Lichtband 300 LEDs, SMD5050 LED Lichtleiste band,DC24V 23 € 5 Meter 300 24V 2,5A
TENLION Led Stripes 5m Licht Streifen Bluetooth Smartphone Kontrolliert Apparaturen des Led Streifen Lichterkette RGB 5 Meter 150 Licht 5050 17 € 5 Meter 150 12V 3A
Pangton Villa „SUNGO“ LED Strip RGB 5m LED Licht Streifen SMD 5050 Leds mit Netzteil, 18 € 5 Meter 150 12V 2A
Salcar 5m RGB LED Strip LED Streifen mit 300 LEDs (SMD5050) 19 € 5 Meter 300 12V 4A

Wo es Unterschiede gibt ist allerdings bei der LED Anzahl und dem Preis. Am günstigsten ist der TENLION LED Streifen, trotz Bluetooth Funktionalität!

Am teuersten ist der Meritway 5M RGB LED Streifen mit 23€. Warum? Dieser verfügt über 24V Spannung, was möglicherweise den leicht höheren Preis rechtfertigt.

 

Der erste Eindruck

Ich war etwas überrascht, alle vier LED Streifen wurden in sehr unterschiedlichen Boxen geliefert. Ich habe insgeheim damit gerechnet, dass die meisten günstigen LED Streifen vom selben Fertiger stammen und nur unter anderen Namen verkauft werden.

Wobei so ganz unrecht habe ich damit nicht. Die LED Streifen von Meritway, TENLION und Salcar verfügen über einen verdächtig ähnlichen LED Controller und Fernbedienungen. Hier ist ganz klar davon auszugehen, dass diese vom gleichen Zulieferer stammen.

Starten wir aber am Anfang.

Grundsätzlich sieht der Lieferumfang bei allen LED Streifen sehr ähnlich aus. Ihr erhaltet den LED Streifen selbst, welcher auf eine Spindel aufgerollt ist, ein Netzteil, einen Controller und eine sehr einfache Fernbedienung.

Eine kleine Ausnahme bildet hier das Modell von SUNGO bzw. Pangton Villa. Dieser LED Streifen verfügt über einen fest integrierten Controller, welcher vermutlich auch den sehr günstigen Preis ermöglicht. Auch verfügt der SUNGO LED Streifen über das kleinste Netzteil mit 12V und 2A, also 24W.

Die drei anderen LED Streifen sind etwas Modularer aufgebaut. Hier wird der LED Streifen über den typischen 4 Pin Stecker mit einem externen Controller verbunden.

Dieser externe Controller wird wiederum mit dem Netzteil verbunden, welches bei allen LED Streifen unterschiedlich stark ausfällt.

Der SUNGO LED Streifen hat mit 24W das kleinste Netzteil. Auf Platz 3 landet der TENLION LED Streifen mit 36W (12V 3A), auf Platz 2 landet der Salcar LED Streifen mit 48W (12V 4A) und das größte Netzteil hat der Meritway LED Streifen mit 60W.

Letzterer LED Streifen setzt dabei auf ein 24V System, die drei anderen auf 12V. Praktisch macht dies für Euch erst einmal keinen großen Unterschied.

Lediglich wenn Ihr die LED Streifen erweitern wollt, ist dies wichtig. Grundsätzlich könnt Ihr alle drei LED Streifen kürzen und auch erweitern.

Wenn Ihr diese kürzt müsst Ihr aber ein Stück permanent abschneiden. Dieses lässt sich allerdings über spezielle Adapter oder einen Lötkolben wieder mit dem restlichen Streifen verbinden.

Beim Verlängern ist etwas Vorsicht geboten! Die Netzteile der LED Streifen sind sehr knapp dimensioniert, so viel kann ich schon einmal sagen. Verlängert Ihr einen 5 Meterstreifen nochmals müsstet Ihr das Netzteil auch gegen ein größeres austauschen.

Was den Qualitätseindruck angeht, gibt es keine großen Unterschiede. Die LED Streifen wirken alle sehr ähnlich, abseits der Menge der LEDs und auch die Netzteile sind eher auf der „einfachen“ Seite.

Der Kleber auf der Rückseite der LED Streifen ist erst einmal ausreichend stark, kann sich aber je nach Untergrund durchaus auch lösen. Wirkliche Unterschiede bei der Klebestärke konnte ich nicht beobachten. Alle LED Streifen lassen sich von glatten Oberflächen auch rückstandsfrei lösen.

Kleiner Tipp sollte sich der Kleber unbeabsichtigt lösen, was gerade bei rauen Holzoberflächen schnell passieren kann, nutzt etwas Heißkleber.

Die Fernbedienungen bieten bei jedem LED Streifen 15 Farben zur Auswahl + Weiß. Auch lässt sich die Helligkeit steuern und ein Farbwechsel einstellen.

 

Helligkeit und Lichtqualität der günstigen LED Streifen

Kommen wir zu dem Punkt der vermutlich die meisten interessiert. Wie gut und vor allem wie hell sind die LED Streifen?

Starten wir mit einem subjektiven Lichteindruck. Hier lässt sich in zwei Lager unterteilen. Einmal der Salcar und Meritway LED Streifen und zum Zweiten der Pangton Villa „SUNGO“ und TENLION LED Streifen.

Grundsätzlich ist die Farbqualität bei allen LED Streifen gut. Rot, blau, grün und andere Standard Farben sind mehr oder weniger identisch von der Qualität. Erst wenn wir uns türkis und andere „spezielle“ Mischfarben ansehen, sieht man Unterschiede. Türkis wird bei den LED Streifen von Salcar und Meritway doch ein gutes Stück besser dargestellt. Die beiden anderen LED Streifen driften etwas in grüne ab.

Türkis

Große Unterschiede gibt es auch im Weiß-Bereich. Sucht Ihr einen LED Streifen der gut Weißtöne darstellen kann, solltet Ihr Euch für ein RGBW Modell entscheiden. Von den hier getesteten Modellen ist der Meritway aber der beste, wenn es ums weiße Licht geht.

Der Meritway LED Streifen liefert ein sehr ordentliches Weiß mit einem soliden Farbindex. Auch der Salcar LED Streifen und TENLION produzieren ein akzeptables Weiß, wenn auch sehr kalt. Der SUNGO hingegen driftet beim Weiß fast etwas ins Blaue ab. Der Weißton ist also sehr unangenehm.

Ein warmweißer Farbton ist aber bei allen vieren „problematisch“ einzustellen. Ein wirklich echtes Warmweiß schaffen diese alle nicht. Warmweiß ist hier ein Orange/Gelb.

Wollt Ihr einen LED Streifen mit einem „echten“ Warmweiß, sucht nach RGB W Modellen, diese besitzen neben der RGB LED noch eine separate weiße LED.

Wie steht es aber um die Helligkeit?

Diese habe ich mit einem LUX Messgerät nachgemessen. Hierfür wurden die LED Streifen ca. einen Meter auf einem Tisch gespannt und 20cm darüber das Messgerät aufgehängt.

Wie wir sehen gibt es große Unterschiede was die maximale Helligkeit angeht! Der Meritway LED Streifen ist mit Abstand der hellste. Je nach Farbe ist dieser doppelt bis dreifach so hell wie das zweit hellste Modell, welches von Salcar stammt.

Verglichen mit dem dunkelsten LED Streifen, dem SUNGO, ist der Meritway im Schnitt satte 565% heller und das bei einem nur 5€ höherem Anschaffungspreis. Gerade bei weißer Farbe ist der Meritway mit 1574 Lux sehr hell. Ähnliches gilt aber auch bei den Farben, hier ist der Unterschied aber nicht ganz so groß.

Legt Ihr also auf eine hohe Helligkeit wert, wählt den Meritway oder Salcar LED Streifen.

 

Stromverbrauch

Schauen wir uns zum Abschluss noch den Stromverbrauch an.

Der Stromverbrauch verhält sich ähnlich wie die Helligkeit. Umso heller umso höher der Stromverbrauch. Mit 64W verbraucht der Meritway LED Streifen im Maximum am meisten Energie. Auf Platz 2 liegt der Salcar mit rund 40W, auf Platz 3 der TENLION mit 25W und der sparsamste LED Streifen ist der SUNGO mit 23W.

Alle LED Streifen benötigen bei weißem Licht im Übrigen am meisten Energie.

Interessant wird es aber wenn wir Helligkeit und Stromverbrauch ins Verhältnis setzten.

Der Meritway LED Streifen braucht zwar am meisten Strom, produziert dafür aber so viel Licht, dass dieser unterm Strich der effizienteste LED Streifen ist. Ähnliches gilt auch für den Salcar LED Streifen, welcher ebenfalls recht effizient arbeitet.

Der TENLION und der SUNGO arbeiten ungefähr gleich effizient.

 

Fazit, welcher ist der beste günstige LED Streifen?

Ich muss gestehen etwas überrascht zu sein. Ich habe damit gerechnet, dass es bei günstigen LED Streifen im 20€ Bereich kaum Unterschiede gibt was die Qualität angeht.

Hier wurde ich aber eines Besseren belehrt!

Dennoch, wenn es Euch nur um ein Deko Licht geht, wo die Helligkeit mehr oder weniger egal ist, dann spielt es kaum eine Rolle welchen LED Streifen Ihr kauft. Ein wirklich richtig schlechtes Licht brachte keiner der LED Streifen in meinem Test. Weißtöne sind zwar so eine Sache, aber was Farben angeht, zeigten sich die Modelle weitestgehend souverän.

Ich nehme einfach an, dass die asiatischen Fertiger mittlerweile so gut sind, dass es keine richtig schlechten RGB LEDs mehr auf dem Weltmarkt gibt.

Wo die Unterschiede auftauchen ist bei der Helligkeit! Hier gab es zwischen den einzelnen LED Streifen teils extreme Unterschiede. Der Meritway LED Streifen bietet ein 565% helleres Licht als der Pangton Villa „SUNGO“ LED Streifen, bei einem Mehrpreis von nur 5€. Subjektiv ist der Unterschied zwar kleiner, aber dennoch.

Anscheinend ist hier das Netzteil ein ganz guter Indikator für die zu erwartende Helligkeit. Netzteil mit mehr Leistung = heller LED Streifen. Bei einem billigen LED Streifen legt kein Hersteller ein unnötig großes Netzteil bei, da diese mehr kosten. Hier wird meist sehr genau kalkuliert, ein Modell mit 24W Netzteil wird vermutlich dunkler sein als eins mit 48W Netzteil.

Um aber auf diesen Test zurückzukommen. Sucht Ihr einen guten und günstigen RGB LED Streifen, dann würde ich Euch ganz klar zum Meritway 5M RGB LED Streifen Lichtband 300 LEDs* raten, welcher hier auch als Testsieger vom Feld geht.

Dieser LED Streifen ist für seinen günstigen Preis sehr hell und auch Farben sind klasse. Alternativ macht auch der Salcar 5m RGB LED Strip LED Streifen mit 300 LEDs einen sehr guten Job!

  1. Meritway 5M RGB LED Strifen Lichtband 300 LEDs, SMD5050 LED Lichtleiste band,DC24V
  2. Salcar 5m RGB LED Strip LED Streifen mit 300 LEDs (SMD5050)
  3. TENLION Led Stripes 5m Licht Streifen Bluetooth Smartphone kontrolliert Apparaturen des Led Streifen Lichterkette RGB 5 Meter 150 Licht 5050
  4. Pangton Villa „SUNGO“ LED Strip RGB 5m LED Licht Streifen SMD 5050 Leds mit Netzteil

Der Meritway LED Streifen ist eine klasse Wahl für rund 23€!

Kleine Anmerkung am Ende. Sucht Ihr einen LED Streifen für warmweißes Licht, nehmt lieber etwas mehr Geld für einen RGB W Streifen in die Hand!

Empfehlenswert! Die Xiaomi Mi AirDots im Test, die besten True Wireless Ohrhörer unter 100€

Mit den Mi AirDots hat Xiaomi noch vor kurzem seine neusten komplett kabellosen Bluetooth Ohrhörer vorgestellt.

Diese sind wie üblich aus Asien für 50-70€ zu bekommen, womit diese preislich in der Mittelklasse unterwegs sind. Allerdings heißt dies bei Xiaomi nichts. Xiaomi Produkte sind legendär für ihre Preisleistung.



Gilt dies auch für die Xiaomi Mi AirDots? Es hat zwar eine Weile gedauert bis diese bei mir eingetroffen waren, aber nun ist es endlich soweit.

Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen ob die Xiaomi Mi AirDots wirklich so gut sind!

 

Die Xiaomi Mi AirDots im Test

Das erste was mir bei den Xiaomi Mi AirDots im Test aufgefallen war, ist die Größe der Ohrhörer und der Transportbox.

Die Transportbox, welche wie üblich auch zum Aufladen der Ohrhörer benötigt wird, ist komplett aus einem matten weißen Kunststoff gefertigt. Xiaomi verzichtet also auf „Premium“ Materialien.

Dies resultiert in einem sehr geringen Gewicht von lediglich 29,6g bzw. 38,6g mit Ohrhörer. Auch die Abmessungen der Box sind sehr gering. Diese ist wunderbar handlich und lässt sich selbst in engen Hosentaschen gut transportieren.

Dabei wirkt die Transportbox trotz des einfachen Kunststoffgehäuses ausreichend robust und wertig. Nicht so wertig wie bei einigen High End Modellen, aber auch deutlich wertiger als bei vielen anderen Modellen (wie von Jabra).

Der Deckel der Box wird wie üblich über einen kleinen Magnet zugehalten, welcher ausreichend stark ist.

Auch die Ohrhörer werden über Magneten in der Box gehalten. Selbst wenn Ihr diese umdreht, fallen die Ohrhörer nicht heraus, klasse! Dabei helfen die Magneten auch beim Einlegen der Ohrhörer diese in die passende Position zu ziehen.

Das einzige was mir leider etwas bei der Transportbox der Xiaomi Mi AirDots fehlt, ist eine kleine Status LED. Es ist leider nicht zu erkennen wie voll bzw. leer der integrierte Akku in der Transportbox ist.

Ihr könnt mit der Transportbox die Mi AirDots bis zu 2x vollständig aufladen ohne ans Netz zu müssen. Ist die Box leer wird diese über einen microUSB Port auf der Rückseite geladen.

Die Ohrstöpsel selbst sollen laut Xiaomi 4 Stunden halten, in meinem Test waren es allerdings eher 3 Stunden. Die 4 Stunden sind aber sicherlich bei einer geringen Lautstärke möglich.

Ihr könnt also bis zu 12 Stunden Musik hören, ehe Ihr ein Ladegerät aufsuchen müsst. Dies ist kein spektakulär hoher Wert, aber okay.

Ähnlich wie die Transportbox sind die Ohrhörer ebenfalls aus einem matten weißen Kunststoff gefertigt und ausgesprochen kompakt.

Gesteuert werden die Ohrhörer über ein kleines Touchpad auf der Rückseite und über Ihre Transportbox.

Legt Ihr die Ohrhörer in die Box, werden diese automatisch abgeschaltet und holt Ihr diese heraus, schalten sie Sich ein. Dies funktioniert auch im Alltag tadellos.

 

Tragekomfort

Für komplett kabellose Ohrhörer sind die Xiaomi Mi AirDots vergleichsweise klein und kompakt. Dies ist natürlich beim Tragekomfort immer von Vorteil, so auch hier.

Die Mi AirDots sind sehr leicht und unauffällig in den Ohren. Ich hatte nie das Gefühl einen Fremdkörper im Ohr zu haben.

Auch ist der Halt sehr gut. Selbst beim Laufen gab es keine Probleme mit dem Herausfallen der Ohrhörer.

Ich würde den Tragekomfort mit einer 2+ bewerten!

 

Klang der Xiaomi Mi AirDots

Der spannendste Punkt ist natürlich der Klang. Ich glaube hier wäre es nicht gelogen zu gestehen, dass mich die Xiaomi Mi AirDots etwas umgehauen haben!

Bei solch kompakten und güstigen Ohrhörern habe ich aufgrund des Xiaomi Namens durchaus einen soliden Klang gerechnet, aber das die Mi AirDots so überragend klingen kam auch für mich unerwartet.

Der wichtigste und auch überraschendste Punkt ist klar der Bass. Die Xiaomi Mi AirDots haben einen sehr kräftigen und unheimlich voluminösen Bass. Dabei ist der Bass nicht nur sehr kräftig, sondern auch qualitativ ausgesprochen hochwertig.

Selbst der Tiefgang ist sehr stark!

Gerade bei elektronischen Titeln war ich etwas umgeworfen wie viel Druck diese kleinen Ohrhörer  schaffen aufzubauen. Liebt Ihr viel und auch guten Bass, dann werdet Ihr die Mi AirDots nicht mehr hergeben wollen.

Dabei sind die Mi AirDots allerdings nicht nur dumpfe Bass-Bomber. Die Mitten der Ohrhörer sind erfreulicherweise recht voll. Hierdurch werden Stimmen und Gesang 1a wiedergegeben.

Auch wirkt der Klang nicht leer, sondern recht voll und warm.

Im oberen Mittenbereich meine ich zwar höheren zu können, dass Xiaomi etwas sehr am EQ herumgespielt hat, aber dennoch sind die Mitten tadellos.

Die Höhen der Xiaomi Mi AirDots sind soweit sehr klar und sauber, vor allem im oberen Bereich. Die unteren Höhen sind vielleicht etwas schwächer, je nach Song und wie der Bass dazu kommt.

Damit würde ich auch die Höhen als sehr ordentlich einstufen! Allerdings ist ganz klar der Bass schon etwas dominierend. Hier kommt es auf Euren Geschmack an ob dies Euch passt oder ob neutralere Ohrhörer eher etwas für Euch wären.

Die Xiaomi Mi AirDots sind ganz klar auf einen lebendigen und sehr dynamischen Klang getrimmt, was diese auch sehr gut machen! Vor allem Detaildarstellung und die Räumlichkeit ist auch sehr ordentlich.

Unter anderem aufgrund des großen Volumens im Bass wirkt der Klang der Mi AirDots vergleichsweise groß. Ja hier gibt es Ohrhörer, die dies noch etwas besser machen, aber nicht für unter 100€.

Selbst die maximale Lautstärke ist ziemlich hoch, was bei komplett kabellosen Ohrhörer nicht selbstverständlich ist.

Kleine Anmerkung zum Schluss. Beim Einschalten verfügen die Ohrhörer über eine chinesische Sprachansage, welche mich allerdings nicht sonderlich gestört hat.

 

Signalqualität

Die Signalqualität bei komplett kabellosen Bluetooth Ohrhörern ist immer ein sehr wichtiges und nicht ganz unproblematisches Thema.

Viele Modelle, gerade etwas ältere und günstige, neigen hier schnell zu Signalabbrüchen. Dies ist allerdings bei den Xiaomi Mi AirDots kein Problem!

Diese verfügen über eine ziemlich perfekte Signalqualität. Im Alltag hatte ich keinerlei Signalabrisse und selbst beim Versuch einen Signalabbruch durch das Zuhalten der Ohren usw. zu provozieren, zeigten sich die Mi AirDots sehr resistent! Besser geht es aktuell nicht.

 

Fazit

Das Testfazit zu den Xiaomi Mi AirDots kann nur „überragend“ heißen. Diese sind je nach China Shop für 50-70€ erhältlich.

In dieser Preisklasse ist mir kein Konkurrent bekannt, welcher ansatzweise mit diesen Ohrhörer mithalten kann. Selbst teurere Modelle wie die sehr guten Jabra Elite 65t tun sich schwer gegen die Xiaomi Mi AirDots zu bestehen.

Dies liegt dabei nicht nur am Klang, welcher aber sicherlich der wichtigste Punkt ist. Die Xiaomi Mi AirDots sind sehr bassstarke und kraftvolle Ohrhörer. Mögt Ihr etwas mehr Bass, werdet Ihr die Mi AirDots lieben!

Dabei sind diese nicht nur reine Bass-Bomber, sondern auch die Mitten und Höhen sind mehr als akzeptabel. Die Ohrhörer machen einfach nur Spaß!

Lediglich seid Ihr auf der Suche nach besonders ausgewogenen Ohrhörern seid Ihr hier falsch.

Aber auch abseits des Klangs können die Xiaomi Mi AirDots überzeugen. Die Ohrhörer sind ziemlich klein für „True Wireless“ Modelle, wodurch diese sehr gut und bequem in den Ohren sitzen. Aber nicht nur die Ohrhörer sind sehr kompakt, auch die Transportbox ist sehr handlich!

Erstaunlich, denn unter den kompakten Abmessungen leidet weder der Klang noch die Akkulaufzeit. Xiaomi gibt diese mit 4h an, was vielleicht etwas optimistisch ist, gerade wenn Ihr lauter Musik hört. Aber auf gute 3 Stunden kommt man problemlos, was für komplett kabellose Ohrhörer nicht schlecht ist!

Ebenfalls nicht schlecht ist die Signalqualität, welche auf dem Level der 300€ Sennheiser Momentum True Wireless ist.

Der einzige negative Punkt wäre vielleicht die chinesische Sprachansage, die man aber selten hört und mich eigentlich nicht störte.

Kurzum, die Xiaomi Mi AirDots sind Ohrhörer, für welche man Xiaomi einfach nur lieben kann! Für +-60€ erhaltet Ihr hier Ohrhörer der 100-150€ Preisklasse. Eine volle Empfehlung meinerseits!

Die BigBlue 3 in 1 6000mAh Powerbank mit Handwärmer im Test, die ideal Powerbank für den Winter?!

Die kalte Jahreszeit ist angebrochen. Passend dazu bin ich über ein sehr interessantes Gadget gestolpert, eine Powerbank mit Handwärmer Funktion!

Die BigBlue 3 in 1 USB 6000mAh Powerbank, soll ein integriertes Wärmepad besitzen, welches die Außenwände der Powerbank auf Wunsch erwärmt. Eine merkwürdige Kombination, die aber sicherlich für den ein oder anderen Nutzer interessant sein könnte.

Anstelle dieser klassischen Wärmepads einfach eine Powerbank nutzen, die auch noch Smartphones laden kann und dank LEDs als Taschenlampe nutzbar ist.

Aber funktioniert die BigBlue 3 in 1 Powerbank mit Handwärmer in der Praxis auch wirklich gut? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die BigBlue 3 in 1 6000mAh Powerbank mit Handwärmer

Auf den ersten Blick wirkt die BigBlue Powerbank recht „gewöhnlich“. Ihr erhaltet ein handflächengroßes „Modul“, größtenteils aus Kunststoff gefertigt, mit Ausnahme der Außenwänden.

Diese sind auf der Vorder- und Rückseite mit Aluminium verkleidet. Unter diesen Aluminiumwänden wird sich vermutlich auch das Wärme-element verstecken, was auch Sinn macht.

Aluminium leitet bekanntlich Wärme deutlich besser als Kunststoff. Der Kunststoff unterhalb der Wärmepads wird vermutlich sogar als Isolator für die Akkuzellen dienen.

Mit 6000mAh hat die BigBlue 3 in 1 eine ausreichende Kapazität die meisten Smartphones ca. 1-1,5 mal zu laden. Allerdings mit 152 x 74 x 12,6 mm ist die Powerbank auch vergleichsweise groß für ihre 6000mAh Kapazität.

Anderer Orts bekommt man bei einer vergleichbaren Größe 8000-10000mAh, aber dann natürlich ohne die Bonus Funktionalitäten.

Was aber die Verarbeitungsqualität angeht, will ich aber gar nicht klangen. Die Powerbank ist zwar sicherlich nicht in der Premium Kategorie anzusiedeln, wirkt aber ausreichend gut gearbeitet.

Kommen wir zu den drei Funktionen.

  1. Starten wir mit dem Handwärmer, dieser wird über einen Schieber auf der Rückseite eingeschaltet. Hier gibt es drei Positionen, aus, niedrig und hoch. Laut Hersteller erreicht die Powerbank bei einer mittleren Temperatur 35-45 Grad und bei der hohen Temperatur 40-60 Grad. Ob dies funktioniert schauen wir uns später an.
  2. Auf der Front der Powerbank finden sich drei LEDs. Diese könnt Ihr durch ein Gedrückthalten des Einschalters aktivieren. Diese LEDs sind zwar nicht mit einer richtigen Taschenlampe zu vergleichen, aber reichen um mal eine dunkle Ecke auszuleuchten. Für Powerbank Verhältnisse sind diese sogar sehr hell!
  3. Die dritte Funktion ist natürlich die Powerbank. Die BigBlue 3 in 1 verfügt über einen 2,1A USB Ausgang, was recht Basic für 2018er Verhältnisse ist. Erwartet also kein Schnellladetempo oder Ähnliches. 2,1A sollten aber in der Praxis ausreichen, erneut später mehr dazu.

Ist die Powerbank leer wird diese über einen microUSB Port aufgeladen. Dieser soll bis zu 2A aufnehmen können, was für eine 6000mAh Powerbank ausreichend flott ist.

Den Ladestand könnt Ihr jederzeit über die vier verbauten Status LEDs abrufen.

 

Wie testet techtest.org?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbanks bis sie sich von alleine abschalteten oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt. Daraufhin wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen. So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in Wh rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V (teilweise auch 3,6V) bezieht. Es wäre zwar genauer mit der Wh Angabe zu rechnen, aber für eine bessere Vergleichbarkeit bleibe ich beim mAh.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Zum Messen der Ladegeschwindigkeit nutze ich diverse Messgeräte. Achtung! Einige der günstigeren USB Multimeter können die Ladegeschwindigkeit verfälschen.

Für die Ladetests verwende ich zudem „standardisierte“ Ladekabel. Das verwendete Ladekabel hat durchaus einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit von Smartphones! Mehr zu dem Thema hier.

Für microUSB nutze ich ein Anker Powerline+ Kabel, für Apple Lightning das originale Apple Kabel und für USB C das Kabel von AUKEY. Dies sind nicht zwingend die „besten“ Kabel für die maximale Ladegeschwindigkeit, gerade das Apple Lightning Kabel ist eher mittelmäßig, aber so haben alle Powerbanks gleiche Bedingungen. Hier meine Tipps für die aktuell besten Ladekabel: Die besten Smartphone Ladekabel, welche sind empfehlenswert?

Weitere interessante Artikel:

 

Messwerte

Starten wir wie üblich mit der Kapazität. Diese wird vom Hersteller mit 6000mAh angegeben, ich konnte 20,384Wh bzw. 5509mAh @ 3,7V messen.

Dies entspricht sehr guten 92% der Herstellerangabe! Die Herstellerangabe bei Powerbanks bezieht sich in der Regel nicht auf die letztendlich nutzbare Kapazität, sondern auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Durch interne Umwandlungen kann man aber nicht 100% dieser Energie auch wirklich nutzen. 92% nutzbare Kapazität sind aber schon sehr gut!

Ehe wir zum Ladetempo usw. kommen, sprechen wir zunächst über die Handwärmer-Funktion. Diese hat zwei Stufen, niedrig und hoch.

Auf der niedrigen Stufe erreicht die Powerbank eine maximale Temperatur rund 36,4 Grad. Diese Temperatur wird auch bereits nach 1-2 Minuten erreicht, zumindest dann wenn Ihr bei einer Raumtemperatur von 20 Grad startet. Bei einer niedrigeren Temperatur dauert es etwas länger.

Erreicht die Powerbank die 36,4 Grad wird die Temperatur nicht weiter nach oben geregelt! Es gibt also irgendeine Form von Feedback, dass die Powerbank das Heizmodul abschaltet, wenn diese Temperatur erreicht wird.

Auf der hohen Stufe geht die Powerbank auf satte 47,5 Grad hoch. Wie auch schon bei der niedrigen Stufe wird diese Temperatur gehalten! Heißt, es wird nicht einfach unkontrolliert weiter geheizt.

Ich finde die niedrige Stufe ausgesprochen angenehm! Die hohe Stufe ist mit nackten Händen fast schon etwas zu viel, macht aber Sinn, wenn man Handschuhe trägt und durch diese heizt.

Hält man die Powerbank in der Hand bei Kälte wird natürlich etwas Wärme „abgeführt“. Hier merkt man, dass der Handwärmer etwas mehr Probleme hat höhere Temperaturen zu erreichen. Bei -5 Grad wird auf der hohen Stufe eine Temperatur von 38 Grad erreicht, wenn man die Powerbank offen nutzt. Habt Ihr diese in einer Jackentasche geht die Temperatur auch noch etwas höher.

Die Handwärmer Funktion taugt also!

Tut sie dies aber wirklich? Wer sich mit Akkus auskennt, wird wissen das Lithium Akkus eins nicht mögen und das sind hohe Temperaturen! Diese können hier sogar theoretisch explodieren!

Besteht diese Gefahr bei der BigBlue 3 in 1? Ich denke, das Risiko ist sehr überschaubar! Die niedrige Temperatur-Stufe ist erst einmal überhaupt kein Problem! Temperaturen unter 40 Grad sind absolut problemlos. Erst ab 60 Grad könnte es zu Problemen kommen, welche aber nicht von der Handwärmer Powerbank erreicht werden.

Zudem sind die Akkuzellen durch eine Kunststoffwand und speziellem Klebeband im Inneren etwas abgeschirmt. Diese sind also kühler als das äußere, gerade wenn Ihr die Powerbank im Winter nutzt.

Von daher halte ich die „Gefahr“ einer Handwärmer Powerbank für sehr überschaubar! Wären solche Temperaturen wirklich gefährlich, müssten die ganzen Solar-Powerbanks welche man im Hochsommer in die Sonne legt schon massenhaft abrauchen.

Nur eins würde ich bei der BigBlue 3 in 1 nicht empfehlen. Es ist möglich die Powerbank zu laden und gleichzeitig den Handwärmer zu nutzen. Macht dies nicht!

Lithium Polymer Akkuzellen halten höhere Temperaturen beim Entladen ganz gut aus, aber beim Aufladen mögen diese die überhaupt nicht. In meinem Test ist hier zwar nichts Schlimmes passiert, dennoch nicht laden und gleichzeitig nutzen.

Auf der hohen Stufe hält der Handwärmer im übrigen Rund 2 Stunden +- 30 Minuten, abhängig von der Umgebungstemperatur.

Kommen wir damit zum Ladetempo. Hier habe ich das Apple iPhone Xs Max, das Samsung Galaxy Note 9 und das BQ Aquaris X2 Pro getestet.

Machen wir es auch ganz kurz. Das Ladetempo der Powerbank ist sehr vernünftig! Das Samsung Galaxy Note 9 erreicht 1,76A und das BQ Aquaris X2 Pro 1,44A. Damit scheint die Optimierung für Android Smartphones zu passen.

Auch ist die BigBlue 3 in 1 Powerbank für IOS Geräte optimiert! Das Apple iPhone Xs Max erreicht beispielsweise 1,57A. Hier ist noch etwas Luft nach oben, aber 1,57A ist für das iPhone Xs Max ein vernünftiges Ladetempo.

Es gibt natürlich noch schnellere Powerbanks, aber die BigBlue 3 in 1 ist auch nicht als langsam zu bezeichnen.

Das Wiederaufladen der Powerbank geht mit rund 1,9A erfreulich flott, sofern Ihr auch ein passendes Ladegerät nutzt. Mit diesem ist die Powerbank in etwas über drei Stunden voll.

 

Fazit

Die BigBlue 3 in 1  Powerbank funktioniert wie beworben, so kann man es einfach zusammenfassen. Das wichtigste Verkaufsargument ist hier natürlich die Handwärmer-Funktion.

Solltet Ihr auf diese Funktion keinen oder nur einen geringen Wert legen, würde ich Euch eher ein anderes Modell empfehlen.

Zwar macht die BigBlue 3 in 1 auch als reine Powerbank einen ordentlichen Job, sowohl für IOS wie auch Android Smartphones, aber es gibt hier kompaktere und schon noch bessere Modelle für vergleichbares Geld.

Sucht Ihr aber nach einem wiederaufladbaren Handwärmer wird es interessant. Die Handwärmer-Funktion ist bei der BigBlue 3 in 1 gut umgesetzt! Auf der niedrigen Stufe schafft die Powerbank bis zu 36 Grad und auf der hohen Stufe bis zu 46 Grad.

Nutzt Ihr diese bei -10 Grad fallen die effektiven Temperaturen etwas geringer aus, aber 30Grad schafft die Powerbank immer innerhalb von wenigen Minuten.

Hinzu kommt die brauchbare LED Taschenlampe und Ihr habt die fast perfekte „Winter“ Powerbank.

Legt Ihr also auf die Handwärmer-Funktion wert kann ich die BigBlue 3 in 1 durchaus empfehlen!

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Der Dell U3419W im Test, Ultra Wide, Ultra gut?

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Der U3419W ist Dells neuster Ultra Wide Monitor. Neben einen 21:9 Form Faktor, welchen ich sehr zu schätzen gelernt habe, soll der U3419W vor allem mit seiner Anschlussvielfalt punkten.

Gerade die USB-C-Konnektivität bewirbt Dell hier besonders. Kein Wunder, USB C wird immer wichtiger und ist auch ein sehr nützlicher Standard.

Aber wie gut funktioniert die USB-C-Konnektivität und vor allem wie gut ist das Bild des Dell U3419W?

Dies gilt es in einem Test herauszufinden! Neugierig?

An dieser Stelle vielen Dank an Dell für das Ausleihen des U3419W für diesen Test!

 

Der Dell U3419W im Test

Der Dell U3419W richtet sich an professionelle oder zu mindestens semi-professionelle Nutzer. Dementsprechend ist der Monitor auch designt. Die Optik ist angenehm schlicht und gradlinig, aber modern.

Beispielsweise die Rahmen des Monitors verschmelzen mit dem Panel, was im ausgeschalteten Zustand den Eindruck vermittelt, dass es keine Rahmen gibt. Lediglich der untere Rahmen sticht etwas weiter hervor.

Aber selbst dieser ist angenehm klein. Euch lenkt also auf der Front nichts vom großen 34 Zoll 21:9 Panel ab!

Die Rückseite ist, wie bei Dell oft üblich, aus einem grau/silbernen Kunststoff gefertigt, was den professionellen Eindruck unterstreicht. Seid Ihr auf der Suche nach einer RGB Beleuchtung oder Ähnlichem, dann seid Ihr hier falsch. Lediglich das Dell Logo ziert die Rückseite.

Lob verdient Dell für den Standfuß des U3419W. Dieser ist sehr robust und bietet die üblichen Ergonomieoptionen. Ihr könnt die Höhe des Monitors verstellen und auch den Blickwinkel. Zudem könnt Ihr den Dell U3419W nach links oder rechts auf seinem Standfuß drehen.

Dabei wirkt die ganze Mechanik ausgesprochen massiv und solide. Auf Eurem Schreibtisch nimmt der Fuß des Monitors im übrigen rund 22 x 32cm Platz ein, wobei Ihr natürlich auch Dinge auf den Standfuß legen könnt.

Eine VESA Halterung lässt sich am Dell U3419W montieren!

Die Steuerungstasten hat Dell etwas unter der rechten Kannte versteckt. Hierbei handelt es sich glücklicherweise um gute, wenn auch etwas kleine physische Tasten.

Welche Taste was macht, muss man sich allerdings einprägen. Eine sichtbare Beschriftung gibt es nicht. Allerdings ist das On-Screen Menü sehr gut und verständlich aufgebaut. Keine Klagen hier.

Die Anschlüsse sind selbstverständlich auf der Rückseite zu finden, wobei dies nicht ganz richtig ist. Der U3419W verfügt über zwei USB 3.0 Ports am linken Rand, welche gut erreichbar sind.

Dell hat hier mitgedacht, solltet ihr trotz 21:9 Monitor auf einen zusätzlichen zweiten Monitor setzten sind die USB Ports links noch erreichbar.

Zwei weitere USB 3.0 Ports sind auf der Unterseite des Monitors angebracht. Alle vier USB Ports sollen sogar eine Ladefunktion bieten!

Am Dell U3419W machen die USB Ports sogar sehr viel Sinn, denn der Monitor kann via USB C angesteuert werden. Verbindet Ihr ein Notebook via USB C mit dem Monitor wird sowohl das Display Signal übertragen, wie aber auch Daten.

Ein Kabel reicht also um die USB Ports und den Monitor voll zu nutzen, gerade bei Ultrabooks wie dem Dell XPS 13 oder MacBook Pro ist dies sehr sinnvoll, da diese über keine normalen USB Ports verfügen.

Der USB C Port des Dell U3419W kann sogar Euer Notebook mit bis zu 90W laden (20 V/4,5 A, 15 V/3 A, 9 V/3 A und 5 V/3 A)! Dies entspricht bei einem Dell XPS 13 oder auch einem 13/15 Zoll MacBook Pro dem vollen Ladetempo.

Der U3419W kann also fast wie eine Docking Station betrachtet werden, Aufladen, Display, Audio und 4x USB 3.0 über nur ein Kabel. Audio? Ja der Monitor verfügt auch über zwei integrierte Lautsprecher, welche okay sind. Der Klang ist mit einem soliden Notebook zu vergleichen.

Natürlich müsst Ihr aber nicht den USB C Port nutzen. Der U3419W bietet auch zwei HDMI 2.0 Ports und einen DisplayPort Anschluss. Zusätzlich findet sich auch ein Audio Ausgang, solltet Ihr externe Lautsprecher oder Kopfhörer nutzen wollen.

Auch ist ein USB 3.0 Eingang vorhanden, um auch bei einem normalen PC den verbauten USB Hub nutzen zu können.

Das Netzteil des U3419W ist integriert! Der Monitor nutzt einfach den üblichen Kaltgeräte Stecker.

 

Displaypanel und Schärfe des U3419W

Dell setzt beim U3419W auf ein 34 Zoll 21:9 Panel, mit einer Auflösung von 3440×1440 Pixeln. Leider habe ich keine genauen Informationen was für ein Panel hier zum Einsatz kommt, aber ich habe die Vermutung, dass es sich um ein LG Panel handelt und zwar das vom 34UC99-W.

Beide Monitore haben sehr ähnliche technische Daten und auch die Messwerte sind verdächtig ähnlich.

Natürlich handelt es sich beim Panel des U3419W um ein IPS Modell mit einer 10Bit Farbtiefe, wie auch einer Reaktionszeit von 5ms.

3440×1440 Pixel bei einem 21:9 Monitor entspricht einer WQHD Auflösung, nur in Breit. Damit seid Ihr gut 2 Stufen über Full HD was die Schärfe angeht, aber auch eine Stufe unter 4K.

Dies spielgelt die Praxis auch sehr gut wieder. Verglichen mit einem klassischen Full HD Monitor ist der Dell U3419W merklich ein gutes Stück schärfer. Der Unterschied zu 4K hingegen ist ein gutes Stück kleiner.

Ja im direkten Vergleich sieht man die höhere Schärfe von 4K Monitoren, welche es aber noch nicht im 21:9 Format gibt. Der Unterschied ist aber in der Praxis zu vernachlässigen. 3440×1440 Pixel ist eine schöne Auflösung für einen Monitor dieser Größe und Klasse!

Wie die meisten Ultra Wide Monitore weißt auch der Dell U3419W eine 1900R Krümmung auf. Diese ist als angenehm zu bezeichnen. Es gibt durchaus Modelle welche weiter gekrümmt sind, aber auch Modelle die es weniger sind.

Die Krümmung ist allerdings grundsätzlich begrüßenswert, dazu später mehr.

 

Helligkeit und Ausleuchtung

Dell gibt die Helligkeit des U3419W mit den oft üblichen 300cd/​m² an. 300cd/​m² ist für eine normale Indoor Anwendung mehr als genug Helligkeit. Hier reichen in der Regel 150-250cd/​m² bereits völlig aus. Aber erreicht der Dell die beworbenen 300cd/​m²?

Ja! Mit 340cd/​m² im absoluten Maximum ist dieser sogar noch ein gutes Stück heller als beworben. Selbst wenn Ihr eine Lichtquelle im Rücken haben solltet, wird dies für den U3419W kein großes Problem sein.

Dies liegt natürlich auch etwas an der matten Oberfläche des Displays.

Wie steht es aber um die Ausleuchtung? Diese ist gerade bei gebogenen Monitoren nicht ganz einfach gut hinzubekommen.

Erfreulicherweise schlägt sich der Dell hier gut, wenn nicht sogar sehr gut! Mein Messgerät konnte eine maximale Abweichung von 10% über das gesamte Panel messen, was sehr gut ist!

Subjektiv ist lediglich die rechte untere Recke etwas heller zu erkennen als der restliche Monitor. Dies ist aber auch nicht sonderlich störend! Viel besser bekommt dies kein anderer mir bekannter 21:9 Monitor hin!

 

Farbumfang

Dell spricht beim U3419W lediglich von einer 99%igen Abdeckung des SRGB Farbraums. Angaben zu AdobeRGB oder DCI werden leider nicht gemacht.

Wie schaut es aber in der Praxis aus?

Laut meinen Messungen erreicht der Dell U3419W eine 98% Abdeckung des sRGB Farbraums, womit ich Dells 99% Angabe unterschreiben würde. Die -1% können einfach an der Messungenauigkeit meiner Messgeräte liegen und werden in der Praxis keinen Unterschied machen.

Allerdings sind 98% sRGB Farbraum im Jahr 2018 auch nicht mehr so imposant wie sie mal waren. Mittlerweile schaffen dies alle vernünftigen Monitore über 250-300€.

AdobeRGB ist hier der spannendere Wert, auch wenn dieser in der Praxis kaum eine Rolle spielt. Bei diesem erreicht der Dell U3419W 73%, was okay ist. Allerdings ist dies auch kein Ergebnis mit dem man angeben kann.

Immerhin die Kalibrierung passt mit einem Delta E von unter 2. Damit eignet sich der U3419W durchaus für semi-professionelle Fotobearbeitung, auch wenn dieser sich, was den Farbraum angeht, deutlich einem Samsung C34F791 geschlagen geben muss.

 

Kontrast

Leider ist der Kontrast nur bedingt die Stärke des Dell U3419W. Diese wird von Dell mit 1:1000 Angegeben, was ich leider nicht bestätigen kann.

Laut meinem Messgerät liegt der Kontrast bei nur 1:630. Dies ist okay, aber auch beim besten Willen nicht überragend. Viele Monitore in dieser Klasse nutzen VA Panels, welche IPS Panels deutlich vom Kontrast überlegen sind.

Allerdings muss ich den Dell U3419W auch etwas in Schutz nehmen. Praktisch sehen die Kontraste gut aus! Man muss hier bedenken, dass TN Monitore früher meist einen Kontrast von 1:200 schafften, 1:630 ist also alles andere als schlecht. Schwarz ist subjektiv auch gut und tief.

Dennoch legt Ihr hier auf schöne Zahlen wert gibt es bessere Monitore.

 

Der Dell U3419W in der Praxis

Das Besondere beim Dell U3419W ist ohne Frage der 21:9 Formfaktor welcher auch die Nutzungserfahrung massiv beeinflusst.

Hier kann ich natürlich nur für mich sprechen, aber ich liebe den 21:9 Formfaktor! Ich bin auch privat auf solch einen Monitor umgestiegen.

Man hat einfach deutlich mehr Platz für alles. Gerade Produktivanwendungen wie Adobe Lightroom machen auch einen sehr guten Nutzen von der zusätzlichen Breite.

21:9 Monitore werden zwar oft als Alternative zu einem Multimonitor Set-up beworben, aber dem kann ich nur bedingt zustimmen. Ich mag einfach die physische Abtrennung eines zweiten Monitors für meinen Workflow. Ihr könnt den U3419W im Übrigen gut mit einem 27 Zoll 16:9 Monitor kombinieren.

Aber nicht nur was die Produktivität angeht ist ein 21:9 klasse. Auch in Spielen macht die zusätzliche Breite sehr viel Spaß! Man hat ein deutlich größeres „mittendrin“ Gefühl als bei einem 16:9 Monitor.

Hier hilft auch die Krümmung. Ursprünglich habe ich die Krümmung nur für ein Gimmick gehalten, aber diese hilft durchaus die Ecken des Monitors besser im Blick zu halten. Die höhere Breite fühlt sich durch die Krümmung natürlicher an.

Die Reaktionszeit liegt im Übrigen bei soliden 12,2ms in der Bildmitte, was okay ist.

Ein großer Punkt im Alltag ist auch USB C. Seid Ihr beispielsweise ein Nutzer der nur ein Apple MacBook Pro oder Dell XPS 13 hat, könnt Ihr den Monitor einfach als Dockingstation nutzen.

Ihr habt am Monitor vier USB Ports, welche Ihr mit einem Kartenleser, Drucker, externer HDD usw. belegen könnt. Diese Geräte werden beim Nutzen von USB C automatisch mitverbunden.

Selbiges gilt auch für Lautsprecher! Ihr könnt hier entweder die internen Lautsprecher nutzen, oder auch externe Lautsprecher mit dem Monitor verbinden. Diese werden ebenfalls via USB C mitverbunden.

Für die volle Nutzung als Docking Station fehlt natürlich noch das Aufladen. Dies wird ebenfalls über den Monitor geregelt! Sofern Euer Notebook via USB C laden kann, wird dieses mit bis zu 90W Leistung versorgt. Dies ist selbst für einige 15 Zoll Notebooks genug für das volle Ladetempo.

Mit dem Verbinden von einem Kabel könnt Ihr Euren Arbeitsplatz voll in Betrieb nehmen, klasse!

 

Stromverbrauch

Dell gibt den Stromverbrauch des U3419W mit 41W im Normalzustand und 250W im Maximum an. Dieses sehr hohe Maximum ergibt sich aus der Ladefunktion des USB C Ports und der normalen USB Ports (welche auch theoretisch 7,5W pro Stück liefern können).

Der reine Monitor braucht nicht ansatzweise 250W, aber wie viel braucht er?

Im Energiesparmodus (aus) benötigt der U3419W sparsame 0,35W. Eingeschaltet liegt der minimale Verbrauch (0% Helligkeit) bei 23,4W und der maximale Verbrauch (100% Helligkeit) bei 53,9W.

Bei einer guten „normalen“ Helligkeit von rund 250cd/​m² braucht der U3419W lediglich 39.9W.

Verglichen mit anderen 21:9 Monitoren ist dies sehr sparsam!

 

Fazit

Der Dell U3419W ist ein guter 21:9 Monitor, welcher vor allem aufgrund seines robusten Designs und des USB C Ports hervorsticht.

Starten wir aber bei was ganz anderem und zwar der Bildqualität. Der Dell U3419W setzt auf ein 34 Zoll IPS Panel mit einer Auflösung von 3440×1440 Pixeln.

Die Bildqualität ist gut, gerade der subjektive Bildeindruck überzeugt. Allerdings dies gilt auch für die meisten 21:9 Monitore in der 600€+ Preisklasse. Hier kann der U3419W mit einer konstanten Leistung punkten. Farbraum, Helligkeit, Kontrast, Tonwertdarstellung usw. sind alle gut, allerdings auch nicht herausstechend (außer der Tonwertdarstellung und Ausleuchtung).

Der U3419W geht ein wenig in die Allrounder Richtung. Ob nun Office Nutzung, Gaming, oder Foto/Video Bearbeitung, man kann alles mit dem U3419W gut machen.

Allerdings geht es Euch nur um Foto/Video Bearbeitung gibt es bessre Modelle, ebenso wenn es Euch nur ums Gaming geht.

Eine große Stärke des U3419W ist die Anschlussvielfallt. Neben 2x HDMI und einmal Displayport verfügt der Dell über einen USB C Port und vier USB 3.0 Ausgänge.

Der USB C Port hat es hier in sich! Dieser dient nicht nur zur Übertragung des Bildsignals, sondern versorgt auch zeitgleich die vier USB 3.0 Ports, die integrierten Lautsprecher und kann Euer Notebook mit bis zu 90W laden (sofern unterstützt). Habt Ihr ein Apple MacBook Pro oder Dell XPS 13 als Euren Hauptcomputer ist dies perfekt!

Ein Kabel anschließen und fertig!

Natürlich empfiehlt sich der Dell U3419W nicht nur für diese Nutzer. Generell wenn Ihr einen robusten und guten Allrounder 21:9 Monitor mit einem überzeugenden Bild sucht, ist der Dell U3419W eine gute Wahl! Für MacBook oder Dell XPS Nutzer sogar eine sehr gute Wahl!

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Positiv

  • Robuste Optik
  • Hochwertiger und massiver Standfuß
  • Gute maximale Helligkeit
  • Solider Farbumfang
  • Gute Kalibrierung
  • Hohe Anschlussvielfalt
  • USB C mit 90W Power Delivery
  • Guter Stromverbrauch

Neutral

  • Mittelmäßiger Kontrast
  • Nur 60Hz