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Die Huawei Super Charge Power Bank AP09S im Test, die beste und schnellste Powerbank für Huawei Smartphones?

Im Normalfall bin ich kein Fan von Powerbanks der großen Smartphone Hersteller. Diese verlangen hier sehr oft einen dicken Aufschlag dafür, dass auf der Powerbank Samsung oder ein anderer großer Name steht.

Dabei sind diese technisch meist in keiner weise besser als die Modelle von Anker, RAVPower und Co.

Hier gibt es allerdings eine Ausnahme, Huawei! Nein auch die Powerbanks von Huawei sind doch ein gutes Stück überteuert, aber diese bieten einen Mehrwert. Huaweis Flaggschiff Smartphones nutzt einen propitären Schnellladestandard „Super Charge“, welcher von keinem 3. Anbieter Modell unterstützt wird.

Hier könnte man natürlich in die Versuchung geraten als Huawei Nutzer eine originale Huawei Powerbank zu kaufen, um von Super Charge nutzen zu ziehen.

Aber wie gut ist die populärste Powerbank von Huawei, die Huawei Super Charge Power Bank AP09S? Ist diese ihre 55€ wirklich wert? Finden wir es im Test heraus!

Die Huawei Super Charge Power Bank AP09S im Test

Mit einer Länge von 138mm einer Breite von 71mm und einer Dicke von 16mm ist die Huawei AP09S Powerbank durchschnittlich groß für ihre Kapazität von 10000mAh. Es gibt hier durchaus noch kompaktere Modelle, aber auch noch deutlich größere.

Gerade wenn man die hohe Leistung betrachtet welche die Huawei AP09S Powerbank liefern soll bin ich mit den Abmessungen recht zufrieden!

Das Gewicht der Powerbank fällt allerdings etwas höher aus. Mit 255g ist die AP09S schon ein gutes Stück massiver als andere Powerbanks in dieser Größenklasse.

Dies hat allerdings auch einen Grund. Huawei setzt bei seiner Powerbank auf ein Aluminiumgehäuse! Dieses wirklich schicke und hochwertig gemachte Gehäuse verleiht der AP09S einen gewissen Premium Charakter.

Zwar bin ich bei Powerbanks kein großer Fan von Aluminium, aber schick sieht die Huawei AP09S Powerbank definitiv aus!

Auf der Oberseite der Powerbank ist eine 10 eingraviert, welche wahlweise für die Kapazität oder die Serie steht, aus welcher die Powerbank stammt. Der vordere Teil der Powerbank ist nicht aus Aluminium gefertigt, sondern aus schwarzem Hochglanz-Kunststoff, was die Optik doch ein gutes Stück auflockert.

Was also das Äußere angeht ist die Huawei AP09S sehr gut gemacht! Wie steht es aber um das Innere?

Die Powerbank verfügt über zwei Anschlüsse, einen USB C Port und einen USB A Port. Der USB C Port hier lediglich als Eingang gedacht und erlaubt es die Powerbank schnell wiederaufzuladen.

Ihr könnt hier entweder ein normales USB Ladegerät nutzen oder das Super Charge Ladegerät Eures Huawei Smartphones. Nutzt Ihr Letzteres soll die Powerbank bis zu 5V/4,5A aufnehmen können, was satten 22,5W entspricht!

Der USB Ausgang ist aber natürlich der Grund warum man die Huawei AP09S Powerbank kauft. Dieser USB Ausgang unterstützt Huaweis eigenen Schnellladestandard „Super Charge“, welcher beispielsweise beim P10, P20, Mate 10 usw. zum Einsatz kommt.

Der USB Ausgang soll dabei ähnlich wie der Eingang bis zu 22,5W liefern, in form von 4,5V/5A, 5V/4,5A oder 9V/2A.

Natürlich könnt Ihr an diesem Port auch nicht Huawei Geräte laden, dass dann aber mit einem niedrigeren Tempo. Super Charge funktioniert nur in Kombination mit Huawei Smartphones.

Ebenfalls auf der Front befindet sich vier kleine Status LEDs, welche Euch beim Betätigen des Einschalters über den Ladestand informieren.

 

Wie testet techtest.org?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbanks bis sie sich von alleine abschalteten oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt. Daraufhin wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen. So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in Wh rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V (teilweise auch 3,6V) bezieht. Es wäre zwar genauer mit der Wh Angabe zu rechnen, aber für eine bessere Vergleichbarkeit bleibe ich beim mAh.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Zum Messen der Ladegeschwindigkeit nutze ich diverse Messgeräte. Achtung! Einige der günstigeren USB Multimeter können die Ladegeschwindigkeit verfälschen.

Für die Ladetests verwende ich zudem „standardisierte“ Ladekabel. Das verwendete Ladekabel hat durchaus einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit von Smartphones! Mehr zu dem Thema hier.

Für microUSB nutze ich ein Anker Powerline+ Kabel, für Apple Lightning das originale Apple Kabel und für USB C das Kabel von AUKEY. Dies sind nicht zwingend die „besten“ Kabel für die maximale Ladegeschwindigkeit, gerade das Apple Lightning Kabel ist eher mittelmäßig, aber so haben alle Powerbanks gleiche Bedingungen. Hier meine Tipps für die aktuell besten Ladekabel: Die besten Smartphone Ladekabel, welche sind empfehlenswert?

Weitere interessante Artikel:

 

Die Kapazität

An dieser Stelle möchte einmal kurz auf die Kapazität eingehen. Die Huawei Super Charge Power Bank AP09S wird mit 10000mAh beworben, allerdings stehen auf der Powerbank nur 5000mAh und auch viele Nutzer bei Amazon beschweren sich hier über die zu niedrige Kapazität.

Betrügt uns Huawei hier indem sie eine 5000mAh Powerbank als 10000mAh bewerben?! Nein! Dies wäre auch ziemlich dreist!

Die mAh Angabe bei Powerbanks ist etwas suboptimal, da diese alleine nichts aussagt.

Um die „wahre“ Kapazität zu kennen, braucht man also sowohl die mAh Angabe, wie auch bei welcher Spannung diese ist. Kauf Ihr eine Powerbank von Anker, RAVPower oder einem anderen asiatischen Hersteller bezieht sich die Kapazitätsangabe in mAh auf eine Spannung von 3,7V bzw. 3,6V.

Die Wh (Watt Stunden) Angabe hingen ist deutlich genauer, falls vorhanden. Wh = mAh * V

Bei der Watt-Stunden Angabe wird also Spannung und Strom ins Verhältnis gesetzt, daher misst man im Alltag auch Watt und Ampere.

Die Huawei AP09S hat nun aber 5000mAh bei 7,2V! 5000mAh * 7,2V = 36000mWh = 36Wh.

Habt Ihr eine Powerbank mit 10000mAh bei 3,6V dann = 10000mAh * 3,6V = 36000mWh = 36Wh.

Die 5000mAh bei der Huawei Powerbank entsprechen also den 10000mAh bei einer normalen Powerbank. Huawei gibt diese nur bei einer höheren Spannung an als es eigentlich „Standard“ ist.

Warum sind 3,6/3,7V Standard? 3,7/3,6V ist die normal Spannung von Lithium Ionen Akkuzellen, welche in Powerbanks zum Einsatz kommen, siehe beispielsweise hier. Auch wenn Ihr Euer Smartphone öffnet, findet sich in diesem ein 3,6V bzw. 3,7V Akku.

Daher wird bezieht sich die mAh Angabe bei Powerbanks in der Regel auf eine Spannung von 3,6/3,7V. Huawei nutzt bei dieser Powerbank allerdings zwei in Reihe geschaltete Akkuzellen 3,6V * 2 = 7,2V, daher kommt man auf die höhere Spannung.

Achtet also wenn möglich nicht auf die mAh Angabe sondern auf die Wh Angabe, da dort die Spannung miteinbezogen ist.

 

Messwerte, wie viel Kapazität ist drin?

Kommen wir damit zum eigentlichen Test und meinen Messwerten. Starten wir hier bei der Kapazität. Bei meinem Standard Testverfahren konnte ich eine Kapazität von 34,104Wh messen, was 9217mAh @ 3,7V oder 4736mAh @ 7,2V entspricht.

Damit erfüllt die Huawei Powerbank ihre Kapazitätsangabe zu 95%! Dies ist ein herausragender Wert! Die Herstellerangabe bei Powerbanks bezieht sich in der Regel nur auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen und nicht auf die letztendlich nutzbare Kapazität.

Diese kann aber teils deutlich abweichen aufgrund interner Umwandlungen.

Allerdings gelten diese 34,104Wh nur für ein langsames Entladen bei 1A. Schließt Ihr ein Huawei Smartphone an die PB an, dann nimmt diese bis zu 4,5A auf. Reduziert sich die Kapazität/Effizienz bei solch einem hohen Entladestrom?

Ja etwas, laut meinem Test auf 31,156Wh bzw. 8420mAh @ 3,7V. Allerdings ist dies immer noch ein gutes Ergebnis!

Bedenkt aber das auch Euer Smartphone nicht 100% effizient lädt! Beispielsweise das Huawei Mate 20 Pro benötigt mit seinem 4200mAh Akku satte 5000mAh um von 0 auf 100% zu kommen.

Die Huawei AP09S wird also trotz vorhandener 9217/8420mAh Euer Smartphone maximal 1,5-2x Laden können, natürlich etwas abhängig von Eurem Modell!

 

Nur schnell mit Huawei Smartphones?

Wie stehts ums Ladetempo? Starten wir hier einfach mal mit dem iPhone Xs Max und dem Samsung Galaxy Note 9.

Das Samsung Galaxy Note 9 erreicht rund 8,8W bzw. 1,763A, was ein gutes Standard Ladetempo ist. Das iPhone Xs Max hingegen erreicht nur ein Ladetempo von rund 5W bzw. 0,98A. Die Huawei AP09S besitzt wenig überraschend keine Apple Optimierung.

Apple Geräte laden zwar an dieser Powerbank, sind aber auf 1A beschränkt, was gerade bei den großen iPads sehr langsam ist!

Aber gedacht ist die Powerbank natürlich auch nicht für iPhones sondern für Huawei Geräte. Hier kann ich bestätigen, dass die Powerbank in der Lage ist die vollen 22,5W zu liefern!

Das Huawei Mate 10 Pro erreichte 4,67V und 4,48A in der Spitze, was 20,92W sind. Ähnliches gilt auch für das neue Huawei Mate 20 Pro. Beide erreichen damit ihr volles Schnellladetempo an der Powerbank!

Ist nun die Powerbank leer, wie schnell geht das Aufladen? An einem normalen Ladegerät mit 2,4A Leistung erreicht die Powerbank 2,07A Ladestrom, was einer Ladedauer von knapp über 5 Stunden entspricht.

Nutzt Ihr aber ein Huawei Super Charge Ladegerät steigt der Ladestrom auf satte 5,17V 4,45A also rund 23W! Damit ist die Powerbank in rund 2,5 Stunden voll.

 

Fazit

Die Huawei Super Charge AP09S ist eine klasse Powerbank, deren Zielgruppe aber recht klein ist.

Starten wir aber mit dem Positiven. Die beworbenen 10.000mAh @ 3,7V werden fast vollständig erreicht, das Aufladen von Huawei Smartphones geht unheimlich schnell, die Powerbank selbst ist in weniger als drei Stunden voll und auch das Gehäuse macht einen sehr wertigen Eindruck.

Klingt doch klasse! Auch das Aufladen von nicht Huawei Smartphones geht ausreichend flott, sofern es sich nicht um Apple Smartphones handelt. Diese werden auch geladen, aber mit maximal 1A.

Mein größter Kritikpunkt bezieht sich auf den Preis. Knapp über 50€ ist für eine 10000mAh Powerbank sehr teuer! Dieser Preis lohnt sich wirklich nur wenn Ihr voll im Huawei Ökosystem unterwegs seid und selbst dann müsste man überlegen ob nicht eine Powerbank für 20-30€ welche dank USB Power Delivery gerade mal 30-40% langsamer ist nicht vielleicht die bessere Wahl ist.

Wollt Ihr aber das maximale Ladetempo für Euer Huawei Smartphone, müsst Ihr zur Huawei AP09S Powerbank greifen, welche auch ohne Frage sehr gut ist!

  • Link zum Hersteller /// [amazon_link asins=’B077TB39W5′ template=’AmazonPreisLinkStandard‘ store=’techtestorg-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’564d4b3c-f651-11e8-86dc-c534b754c5c1′]

Das Google Pixel 3 XL im Test, mein Smartphone für das Jahr 2019

Das Google Pixel 2 XL war mein Android Smartphone für nun über ein Jahr. Da ich grundsätzlich mit dem Pixel 2 XL auch sehr zufrieden war, gerade was die Kamera angeht, war die Entscheidung für das Pixel 3 XL recht schnell gefallen.

Wobei ich mir diese Entscheidung gar nicht so leicht gemacht habe. Auf dem Papier ist das Pixel 3 XL sehr unspektakulär. Eine Kamera, 4GB RAM, keine Gesichtserkennung, ein durchschnittlich großer Akku usw.

Dafür aber ein Kaufpreis von fast 1000€…

Puh, Google macht es einem nicht leicht sich hier für das Pixel 3 XL zu entscheiden, gerade wo es Konkurrenten wie das Huawei Mate 20 Pro oder Samsung Galaxy Note 9 gibt.

Wollen wir uns aber im Test einmal ansehen ob das Google Pixel 3 XL vielleicht doch überzeugen kann. Oftmals ist die Alltagserfahrung mehr als nur das was in den technischen Daten steht.

 

Das Google Pixel 3 XL im Test

Google hat sich mit dem Pixel 3 XL dem Smartphone Trend 2018 gebeugt. Im Gegensatz zum Pixel 2 XL, welches aus einer Art Aluminium Kunststoff Mix gefertigt war, ist nun das Pixel 3 XL ein „Glas“ Smartphone, wie gefühlt alle Flaggschiffe dieses Jahr.

Heißt das Pixel 3 XL verfügt über eine Glasfront und Rückseite, welche von einem Aluminium Rahmen eingefasst wird. Dieser Rahmen besitzt aber eine recht dicke Klarlackschicht, wodurch dieser sich sehr glatt und fast auch wie Glas anfühlt.

Hierdurch besitzt das gesamte Smartphone eine sehr geschmeidige und weiche Haptik. Eine Besonderheit stellt hier die Rückseite dar.

Diese ist optisch auch beim neuen Pixel in zwei Bereiche unterteilt, einen Hochglanzbereich und einen matten Bereich. Dabei ist die Rückseite aber komplett aus einer Glasscheibe gefertigt.

Dieses Glasscheibe besitzt aber im unteren Bereich eine leicht matte Textur. Wobei matt nicht ganz richtig ist, ich würde sagen eine seidige Textur trifft es besser.

Mir gefällt diese Textur sehr gut! Vor allem da diese gerade beim weißen Pixel 3 Fingerabdrücke fast auf 0 reduziert. Auch besitzt das Smartphone so ein wenig mehr Gripp. Die Betonung liegt aber auf ein wenig mehr, denn das Pixel 3 XL ist immer noch recht rutschig.

Bei der Optik bin ich etwas enttäuscht.  Ich habe das Google Pixel 2 XL in der Panda Färbung geliebt. Ich mochte dieses Schwarz/Weiß sehr. Das neue Pixel 3 XL ist hier in etwas klassischeren Farben erhältlich, also weiß, schwarz und „nicht Pink“. Nicht Pink ist eine leichte Rose/Sandfärbung.

Die weiße Version des Google Pixel 3 XL ist immerhin mit einem, türkis/grünen Einschalter optisch etwas aufgepeppt, auch wenn ich mir hier sicherlich eine etwas kräftigere Farbe eher gewünscht hätte.

Große Diskussionen beim Pixel 3 XL hat ohne Frage die Notch ausgelöst. Bei der Nocht handelt es sich um einen Ausschnitt des Displays im oberen Bereich für Sensoren und die Front-Kamera.

Dieser Ausschnitt ist beim Pixel 3 XL wirklich sehr groß! Dies sieht auf Bildern natürlich nicht schön aus, vor allem da das Pixel 3 XL am unteren Rahmen ein ebenfalls sehr großes Kinn besitzt.

In der Praxis ist die Notch aber okay. Diese ist für einen Media Konsum nicht ganz optimal, aber im normalen Alltag fällt sie nicht so sehr auf wie auf den Bildern.

Das untere Kinn wird wenigstens für einen großen Front Lautsprecher genutzt, was daher für mich Okay ist.

Gehen wir einmal um das Google Pixel 3 XL herum. Auf der Front finden wir das 6,3 Zoll große Display, eine Dual Fronkamera mit 8 Megapixeln und zwei Lautsprecher.

Der Ein/Ausschalter ist gemeinsam mit der Lautstärkewippe an der üblichen Position am rechten Rand angebracht.

Der SIM Karten Einschub ist gemeinsam mit dem USB C Port auf der Unterseite. Auf der Rückseite finden wir abschließend die Hauptkamera, einen LED Blitz und einen Fingerabdruckscanner.

Zusammengefasst, das Pixel 3 XL ist optisch nicht das herausstechendste Smartphone auf dem Markt, allerdings die Haptik und das Gefühl in der Hand ist top!

 

Display

Das Google Pixel 3 Xl verfügt über ein 6,3 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 2960×1440 Pixeln. Bei dem Display handelt es sich um ein AMOLED Panel, welches dieses Jahr auch soweit problemfrei ist.

Blickwinkel passen, Farben sind absolut klar und auch der Kontrast ist OLED typisch top. Selbst die maximale Helligkeit ist sehr annehmbar.

Was Farben angeht, ist das Pixel 3 XL dieses Jahr einen Ticken kräftiger und wärmer unterwegs.

Allerdings muss man auch ganz klar sagen, dass das Display des Pixel 3 XL nochmals ein gutes Stück schlechter ist als das des iPhone Xs oder Samsung Galaxy S9!

Selbst das Display des Huawei Mate 20 Pro bietet nochmals bessere Blickwinkel und eine höhere maximale Helligkeit.

Nochmals betont, das Display des Pixel 3 XL ist nicht schlecht, aber auch nicht ganz Spitzenklasse.

 

Lautsprecher

Google setzt beim Pixel 3 XL auf einen dual Lautsprecher Aufbau. Ein Lautsprecher ist unterhalb des Displays angebracht und zusätzlich wird die Ohrmuschel als Lautsprecher genutzt.

Beide Lautsprecher sind hierdurch auf den Nutzer gerichtet, was natürlich für den Klang optimal ist.

Im Gegensatz zum Google Pixel 2 XL sind die Lautsprecher aber nicht gleichwertig! Die Ohrmuschel scheint ein Stück weniger „Dampf“ zu haben.

Gerade im quer Format hört man, dass die untere Seite doch etwas dominant ist. Schlimm? Teils ein wenig merkwürdig, aber nicht direkt schlimm, zumal die Lautsprecher qualitativ sehr stark sind!

Gerade was die Lautstärke angeht, ist das Pixel 3 XL gut mit dabei. Webradio in der Küche oder Bad hören ist keinerlei Problem mit dem Pixel 3 XL.

Aber auch die Qualität passt. Musik ist klar und besitzt sogar einen leichten Tiefgang. Aktuell würde ich dem Pixel die zweit besten Lautsprecher in einem Smartphone zusprechen, nur noch vom iPhone Xs Max getoppt.

 

Die Kamera

Die Kamera ist ohne Frage der Grund warum man ein Google Pixel kauft. Die Kamera ist auch der Grund warum ich mir das Google Pixel 3 XL gekauft habe, da mich diese beim Pixel 2 XL bereits so begeistern konnte.

Leider ist aber die Kamera auch ein Punkt für welchen ich Google etwas kritisieren muss. Warum? Zum einen hat das Pixel 3 XL nur eine Hauptkamera! Diese ist ein 12 Megapixel f1.8 Modul.

Erstaunlicherweise auf der Front hat Google eine Dual Kamera verbaut! Hierbei handelt es sich um eine normale Kamera und eine Weitwinkel Kamera. Google hat also erkannt, dass eine Weitwinkel Kamera was schönes ist, warum dann nicht so eine auch auf der Rückseite nutzen!?

Zum Zweiten handelt es sich hier anscheinend um das gleiche Modul wie beim Pixel 2 XL, was etwas schwach wirkt. Klar die Kamera des Pixel 2 XL ist selbst nach 2018er Standards noch Weltklasse, aber es wirkt etwas faul auf mich das gleiche Modul zwei Mal zu nutzen.

Und ja in der Praxis sind Fotos des Google Pixel 2 XL und Pixel 3 XL mehr oder weniger identisch.

Dies spricht allerdings fast mehr für Google als, dass es enttäuschend ist. Die Magie der Kamera des Google Pixels kommt von der Software. Der Algorithmus den Google für das Post Processing der Fotos nutzt ist sehr gut! Ich würde sogar sagen der beste in allen Smartphones. Anstelle aber nun einfach die Verbesserungen in diesem Algorithmus nur für das neue Pixel 3 XL zugänglich zu machen, hat Google diese auch via Update an das Pixel 2 XL ausgeliefert.

Damit wurde die Kamera des Pixel 2 XL auf das Level des Pixel 3 XL geupgradet, wenn man so will.

Kommen wir damit auch zu den Testbildern des Google Pixel 3 XL.

Ich glaube die größte Stärke des Pixel 3 XL ist die konstante Qualität der Fotos. Während Hersteller wie Samsung oder Huawei auf eine KI setzen, welche Euch schön einblendet was diese meint gerade zu erkennen, arbeitet das Pixel im Hintergrund. Allerdings dies sehr gut!

Im ersten Moment mag es zwar gut klingen, dass Fotos je nachdem was zu sehen ist angepasst werden, praktisch sorgt dies aber für eine extreme Streuung. Wird bei Huawei ein blauer Himmel erkannt, werden alle Farben, vor allem blau, deutlich stärker gesättigt. Haltet Ihr auf dem nächsten Bild das Smartphone etwas tiefer, so dass der Himmel nicht so sehr auf den Aufnahmen zu erkennen ist, ist die Sättigung wieder völlig normal.

Beim Google Pixel 3 XL könnt Ihr Euch immer sicher sein das optimale Foto, egal was darauf zu sehen ist, zu erhalten!

Das Fotografieren mit dem Pixel 3 XL wird stark von dieser Vertrauensbasis dominiert. Ihr könnt Euch immer sicher sein eine gute Aufnahme zu erhalten. Hierzu trägt die sehr gute Bildstabilisierung bei, welche selbst im Low Light hervorragend arbeitet, wie auch das generell sehr schnelle Arbeitstempo der Kamera und der hervorragende Autofokus.

Gerad die beiden letzten Punkte machen das Google Pixel 3 XL zu der „schnellsten“ Android Kamera. Verglichen mit einem Samsung Galaxy Note 9 habe ich mit dem Pixel bereits drei Fotos gemacht während das Note gerade mal das erste fertig hat.

Das Geheimnis, neben dem sehr schnellen Autofokus, ist das Post Processing, welches hier im Hintergrund ausgeführt wird. Macht Ihr ein Foto braucht es ca. 2-3 Sekunden ehe dieses in Eurer Galerie auftaucht. Anstelle das Foto direkt nach der Aufnahme zu verarbeiten scheint das Pixel die Bilder erst im Hintergrund abzuarbeiten, damit Ihr sofort weiter fotografieren könnt. Dies funktioniert sehr gut in der Praxis!

[spoiler title=’Vergleichsbilder Google Pixel 3, Huawei Mate 20 Pro, iPhone Xs Max‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]

Huawei Mate 20 Pro
Samsung Galaxy Note 9
Google Pixel 3 XL
iPhone Xs Max
Huawei Mate 20 Pro
Samsung Galaxy Note 9
Google Pixel 3 XL
iPhone Xs Max
Huawei Mate 20 Pro
Samsung Galaxy Note 9
Google Pixel 3 XL
iPhone Xs Max

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Worüber wir aber noch gar nicht geredet haben ist die generelle Bildqualität.

Bei Tageslicht gibt es heutzutage kaum noch Unterschiede zwischen den High End Smartphones, zumindest objektiv. So liefert auch das Pixel 3 XL sehr scharfe und dynamikstarke Aufnahmen. Lediglich was sehr feine Details angeht wird dieses vom Note 9 oder auch iPhone Xs leicht geschlagen.

Die Unterschiede liegen primär beim Bildstyle. Wollt Ihr eine echte Repräsentation der Wirklichkeit? Dann ist das Pixel 3 XL das mit Abstand beste Smartphone! Das Pixel 3 XL liefert kräftige, aber auch nicht übersättigte Farben und die kontrastreichsten Aufnahmen von den aktuellen Flaggschiffen.

Gerade das Note 9 und iPhone Xs neigen dazu Bilder sehr stark aufzuhellen und Schatten fast völlig auszubelichten. Hierdurch entstehen Bilder auf denen Details wirklich sehr gut zu erkennen sind, aber die auch etwas flach wirken.

Seid Ihr in einer dunklen Bar die nur dimm beleuchtet wird, wird das iPhone Xs, Note 9 oder auch Mate 20 Pro versuchen diese Bar auf den Bildern so hell wie möglich erscheinen zu lassen. Das Pixel 3 XL hingegen wird Euch eine dimm beleuchtete Bar auf den Bildern zeigen, auch wenn dafür vielleicht Details in den dunkleren Ecken nicht sichtbar sind. Bilder des Pixel 3 sind hierdurch sehr viel stimmungsvoller.

Apple iPhone Xs Max
Google Pixel 3 XL
Huawei Mate 20 Pro

[spoiler title=’Mehr Vergleichsbilder ‚ style=’default‘ collapse_link=’true‘]

Apple iPhone Xs Max
Huawei Mate 20 Pro
Google Pixel 3 XL
Apple iPhone Xs Max
Google Pixel 3 XL
Huawei Mate 20 Pro

[/spoiler]

Google plant zwar einen Nachtmodus via Software nachzuliefern welche auch die Aufnahmen aufhellt (anscheinend ist es Trend in allen Lichtsituationen immer taghelle Aufnahmen zu machen), dieser Modus ist aber noch nicht verfügbar und selbst dann optional.

Diese dunkleren „stimmungsvollen“ Bilder sind vielleicht aber auch kein Zufall, denn die Low Light Performance des Pixel 3 XL gehört an sich eher zu den schwächeren.

Das Pixel 3 XL hat keine schlechte Low Light Performance! In der dunklen Stadt oder vergleichbaren Situationen rauschen die Aufnahmen des Pixel kaum mehr als bei der Konkurrenz.

Erst bei wirklichem Kerzenschein bricht das Pixel 3 XL weg, wo beispielsweise das Huawei und auch das iPhone noch halbwegs brauchbare Bilder erreichen.

Dennoch, ich habe den Luxus ein Note 9, iPhone Xs und Huawei Mate 20 Pro zu besitzen, dennoch ist das Pixel 3 XL meine Kamera der Wahl!

Einfach was die Zuverlässigkeit und die Qualität der Aufnahmen angeht, gibt es für mich kein besseres Smartphone. Selbiges wird auch für Euch gelten wenn Ihr kontrastreiche und natürliche Fotos mögt.

Allerdings muss ich auch gestehen beispielsweise die Flexibilität die das Mate 20 Pro mit seinen drei Kamera Modulen bietet, beim Pixel 3 XL etwas zu vermissen. Zudem ist gerade das Mate 20 Pro in vielen Situationen dicht am Pixel 3 XL dran.

Auch wenn ich „Team Pixel“ bin wenn es um die Smartphone Fotografie geht, kann ich verstehen wenn man das Mate 20 Pro bevorzugt.

Was den Video Modus angeht bin ich grundsätzlich mit dem Pixel 3 XL sehr zufrieden. Erneut ist gerade die Stabilisierung top! Etwas schade ist das 4K 30FPS das Maximum ist.

Dennoch kann man qualitativ nicht meckern. Aufnahmen sind sehr schön klar und wirken aufgrund des guten Kontrasts sehr schon intensiv.

 

Leistung und Benchmarks

Was die Hardware des Google Pixel 3 XL angeht, gibt es keine Überraschungen, wenn fast eher negative. Google setzt auf den Snapdragon 845, welcher den schnellsten „herstellerübergreifenden“ SoC aktuell auf dem Markt darstellt.

Dieser Snapdragon 845 kommt auch in vielen anderen Flaggschiff Smartphones wie dem LG G7, OnePlus 6, HTC U12+ oder dem Sony Xperia XZ3 zum Einsatz.

Allerdings ist der Snapdragon 845 auch in günstigeren Geräten wie dem 350€ Pocophone zu finden.

Alle Smartphones die den Snapdragon 845 nutzen, sind was die Leistungsfähigkeit angeht ungefähr gleichauf. Es gibt kleinere Unterschiede was die Kühlung, Software oder auch den Arbeitsspeicher angeht, aber hier reden wir von +-10%.

Leider ist das Pixel 3 XL was den Arbeitsspeicher angeht eher schwach ausgestattet. Google verbaut 4GB RAM, welche ohne Frage reichen, aber für ein 1000€ Smartphone alles andere als großzügig sind!

Schauen wir uns ein paar Benchmarks an.

Das Google Pixel 3 XL schlägt sich in Benchmarks erfreulich gut! Dieses setzt sich vor das LG G7, Sony Xperia XZ2 oder auch das Pocophone F1.

Allerdings muss sich das Pixel 3 XL dem OnePlus 6 bzw. 6T doch geschlagen geben, genau wie dem Huawei Mate 20 Pro, dessen HiSilicon Kirin 980 doch noch ein paar mehr Pferdestärken hat.

 

Das Google Pixel 3 XL im Alltag

Es ist kaum überraschend, dass das Google Pixel 3 XL sehr gut und flüssig läuft. Dabei spielt es keine Rolle ob wir nun von aufwendigen Spielen oder den üblichen Alltags Apps wie Facebook, WhatsApp und Co. sprechen.

Google hat hier einen klasse Job gemacht ein flottes Smartphone auf die Beine zu stellen.

Lediglich was das Multitasking angeht, ist das Pixel 3 XL noch verbesserungswürdig. Hier merkt man das 4GB RAM in einem Flaggschiff doch eher suboptimal sind. Ich hatte zwar keine Probleme mit dem Abbrechen von Musikwiedergabe im Hintergrund aufgrund zu wenig RAMs, aber gerade Spiele werden nach dem Beenden sehr schnell aus dem Arbeitsspeicher geworfen und müssen neu geladen werden.

Sicherlich kein Weltuntergang, aber bei einem 1000€ Smartphone auch nicht optimal.

Auch nicht optimal ist die neue Gesten-Steuerung beim Pixel 3 XL. Apple hat mit dem iPhone X eine eingeführt und hier war Google anscheinend im Zugzwang oder dies dachten sie zumindest.

Ihr habt wie bei einem normalen Android Smartphone On screen „Icons“. Allerdings hier erst einmal nur eins, die Home Taste. Seid Ihr in einer App wo die Zurück-Funktion aktiv ist, taucht neben der Home Taste der Zurück-Pfeil auf.

Die Multitasking Taste (das Viereck) ist komplett verschwunden. Um in die Multitasking-Ansicht zu gelangen, müsst Ihr auf der Home-Taste hochwischen. Dies funktioniert, fühlt sich aber nicht so gut an.

Gerade weil diese Geste auch auf dem Home Bildschirm ausgelöst wird. Um beim Pixel 3 XL auf die App Übersicht zu gelangen, müsst Ihr auch von unten nach oben wischen.

Dies führt dazu, dass Ihr immer zunächst in der Multitasking-Ansicht landet. Hier müsst Ihr dann nochmal nach oben wischen um in der App Übersicht zu landen.

Ich verstehe nicht warum Google hier irgendwas am bewährten Prinzip verändert hat ?! Dies spart keinen Platz auf dem Display, die Home Taste wird ja weiterhin eingeblendet, und ist nicht intuitiv oder flüssig.

Sollte sich diese Art der Nutzung durchsetzen, wird es viele ältere Nutzer sehr verwirren.

Bonus Punkte gibt es aber zum einen für den guten Fingerabdruckscanner (leider ist eine optionale Gesichtserkennung nicht vorhanden) und den Vibrationsmotor!

Dieser wird bei vielen Android Smartphones stark vernachlässigt, nicht so beim Pixel 3 XL! Dieser ist hier der beste Vibrationsmotor den ich in einem Android Gerät bisher erlebt habe. Welten besser als der eines Huawei Mate 20 Pros zum Beispiel.

Google ist sich dies wohl auch bewusst, denn ähnlich wie bei IOS wird der Vibrationsmotor bei sehr vielen Elementen ausgelöst, wie beim Tippen, der Home Taste, dem Aufrufen der Multitasking Ansicht, dem Aufrufen der App Übersicht usw.

Erstaunlicherweise lässt dieser sehr gute Vibrationsmotor das Pixel 3 XL im Alltag oftmals deutlich wertiger anfühlen als viele Konkurrenten. Man unterschätzt schnell wie viel Unterschied so eine Kleinigkeit ausmacht.

Fans eines Always on Displays wird es freuen, dass dieses beim Pixel 3 XL auch verfügbar ist! Dieses kann auch 3. Anbieter Benachrichtigungen anzeigen.

Dies ist nicht selbstverständlich! Beispielsweise die Huawei Geräte können nur Uhrzeit dauerhaft anzeigen, aber keine Benachrichtigungen.

 

Akku

Das Google Pixel 3 XL verfügt über einen 3430mAh Akku. Dies ist für ein Smartphone mit einem 6,3 Zoll großen Display relativ wenig, gerade in Zeiten von Modellen mit 4000mAh und mehr.

Allerdings ist die reine Akku Kapazität oftmals gar nicht so wichtig, viel wichtiger ist die Energie Effizienz der restlichen Komponenten des Smartphones und natürlich die Software Optimierungen.

Wie steht es hier um das Google Pixel 3 XL?

Ganz ordentlich! In meinem Standard Test, ein Mischung aus Webbrowsen, leichtem Gaming, Social Media usw. erreichte das Pixel 3 XL rund 7 Stunde Laufzeit.

Für ein Modell mit 3430mAh ist dies sehr ordentlich. Ein Mate 20 Pro erreicht eine bessere Laufzeit. Das Note 9 ist minimal besser bei der Screen On Time, aber schlechter bei Standby- Zeit.

Beim Aufladen unterstützt das Pixel 3 XL USB Power Delivery, wie auch das kabellose Aufladen.

 

Sonstiges

  • Sehr guter Vibrationsmotor
  • Keine Benachrichtigungs-LED
  • Dafür aber ein Always on Display

 

Fazit

Das Google Pixel 3 XL ist ein tolles Smartphone, was sich aber vielleicht auch etwas zu Recht nicht gut verkaufen wird.

Was den Funktionsumfang und die Ausstattung angeht ist das Pixel 3 XL auf dem Papier einfach sehr schwach! 4GB RAM und eine einzelne Hauptkamera mit 12 Megapixeln und F1.8 klingt einfach wenig beeindruckend, gerade wenn man dies mit einem Huawei Mate 20 Pro vergleicht.

Auch die riesige Notch und das unspektakuläre Design machen das Pixel 3 XL auf den ersten Blick wenig interessant.

Über diese Punkte muss man aber beim Pixel 3 XL hinweg blicken. Wenn man dies schafft erhält man ein herausragendes Smartphone, vielleicht sogar das beste Android Smartphone.

Die Alltagserfahrung mit dem Pixel stimmt einfach.

Der wichtigste Punkt hier ist die Kamera. Es gibt kein anderes Smartphone das eine derartig zuverlässige Kamera bietet wie das Google Pixel 3 XL! Macht Ihr ein Foto mit dem Pixel könnt Ihr Euch immer sicher sein, dass Ihr auch ein gutes Ergebnis erhaltet, egal in welcher Situation und in welchem Licht.

Das Pixel produziert dabei vom Bildstyle fast schon einzigartige Aufnahmen. Im Gegensatz zum iPhone Xs welches extrem gleichmäßig ausgeleuchtete, aber flache und kontrastlose Aufnahmen bietet, bietet das Pixel 3 XL starke Kontraste, aber dennoch gute Dynamik mit natürlichen Farben.

Im Ultra Low Light gibt es zwar stärkere Smartphones, aber in allen anderen Lichtbedingungen ist das Pixel 3 XL absolut top. Ich würde sogar sagen das beste Smartphone!

Schade das es nur eine Kamera hat….

Auch was die Haptik und Optik angeht ist das Pixel 3 XL tadellos. Die Notch stört zwar auf Bildern etwas, in der Praxis aber fast überhaupt nicht. Zudem fühlt sich das Glasgehäuse hervorragend an!

Wo wir bei der Notch sind, das Display des Pixel 3 XL ist zwar nicht auf iPhone Xs oder Note 9 Level, aber sehr ansehnlich! Auch das gute Always on Display freut im Alltag.

In diesem Zusammenhang sind auch die sehr guten Lautsprecher zu loben, welche mit die besten sind die Ihr bei einem Smartphone finden könnt.

Was die Leistungsfähigkeit angeht, ist das Pixel 3 XL auf einem überdurchschnittlichen Level für ein Snapdragon 845 Smartphone. Lediglich die 4GB RAM können Multitasking etwas verlangsamen, sind aber auch ausreichend.

Neben der Kamera der zweit größte Punkt für das Pixel 3 XL ist die Software und die Updates von Google. So hat das Google Pixel 2 XL beispielsweise Kamera Updates erhalten welches dieses auf Pixel 3 XL Level anhob, was aus Sicht des Kunden natürlich perfekt ist. Auch werden die langen Software Updates dafür sorgen das sich das Pixel lange „frisch“ anfühlt.

Ein viel langlebigeres Smartphone als das Google Pixel 3 XL werdet Ihr nicht finden.

Zum Vergleich Samsung hat jetzt das S8 und Note 8 schon Softwareseitig abgeschrieben.

Kurzum, wenn man etwas tiefer gräbt spricht sehr viel für das Google Pixel 3 XL! Ich kann zwar jeden Nutzer verstehen, der hier eher auf ein Mate 20 Pro oder Note 9 setzt, aufgrund des größeren Funktionsumfang und vielleicht auch dem größeren Vertrauen in Huawei oder Samsung. Aber solltet Ihr Euch für das Google Pixel 3 XL entscheiden, werdet Ihr dies nicht bereuen! Dies kann ich Euch versprechen. Das Google Pixel 3 XL ist auch mein Android Smartphone des Vertrauens!

Positiv

  • Gutes Display
  • Hervorragende Lautsprecher
  • Gute Performance …..
  • Herausragende Kamera
  • Sehr guter Vibrationsmotor
  • Lange Software Updates
  • Gratis Google Foto Speicher
  • Sehr gute Haptik und Verarbeitung

Neutral

  • Gesten Steuerung etwas überflüssig
  • Keine Gesichtserkennung

Negativ

  • … RAM mit 4GB etwas knapp
  • Nur eine Hauptkamera

Taugen Ampere-Meter Apps etwas?

Um das Ladetempo Eueres Smartphones herauszufinden, müsst Ihr entweder ein präpariertes Multimeter + Ladekabel nutzen, oder eins der zahlreichen USB Multimeter die im Handel erhältlich sind.

Aber was wenn man beides nicht zur Hand hat? Hier gibt es eine 3. Option, eine App welche Euch über den Ladestrom informiert. Es gibt hier im Google Play Store diverse Optionen wie Ampere, Ampermeßinstrument, Ampere Meter Pro usw.

Aber wie genau sind diese Apps? In diesem kleinen Test vergleichen wir die Werte der Software Ampere-Meter mit denen von Hardware Tools. Neugierig?

Wie arbeiten Software Ampere-Meter Apps?

Starten wir mit den Basics, wie funktionieren diese Apps eigentlich? Für Apps gibt es erst einmal keine Möglichkeit den Ladestrom via Software auszulesen.

In vielen, wenn nicht sogar den meisten Smartphones wird es vermutlich keine genaue Messvorrichtung geben und wenn doch ist diese nicht von 3. Anbieter Apps zugreifbar. Eine Ausnahme sind hier einige Samsung Smartphones.

Bei anderen Geräten müssen die Apps also einen Trick nutzen. Es sind drei Dinge bei jedem Smartphone auslesbar sind, Spannung des Akkus, maximale Akku Kapazität und aktueller Ladestand.

Wer sich mit Akkus auskennt wird wissen, dass es eigentlich keine Möglichkeit gibt genau auszulesen wie viel Energie in einem Akku steckt, ohne diesen dabei zu entladen. Um nun eine Prozentangabe für den Nutzer zu generieren, schaut sich die Ladeelektronik Eures Smartphones die Spannung an.

Voll hat der Akku beispielsweise 4,2V und leer 3,2V, hat Euer Akku also gerade 4V ist dieser fast voll. Die Ladeelektronik Eures Smartphones hat also eine Art kleine Tabelle wie viel Spannung welchem Ladestand entspricht.

Die Apps können nun hingehen und die Spannung überwachen und anhand seines Anstiegs und der maximalen Kapazität abschätzen wie viel Energie in das Smartphone geht.

Wie genau ist aber diese Schätzung?

 

Der Testaufbau

Für diesen Test habe ich drei Smartphones und drei Apps gewählt. Bei den Smartphones handelt es sich um das Samsung Galaxy Note 9, Huawei Mate 20 Pro und Google Pixel 2 XL.

Bei den Apps um Ampere, Ampermeßinstrument und Ampere Meter Pro.

Starten wir beim Samsung Galaxy Note 9.

Als einziges Smartphone in diesem kleinen Test verfügt das Samsung Galaxy Note 9 über einen gesonderten Sensor welcher den Ladestrom misst und von den Apps genutzt werden kann.

Hierdurch bieten die Apps relativ genaue Informationen. Tendenziell wird der Ladestrom rund 5-9% zu niedrig angegeben, hierfür gibt es aber auch eine einfache Erklärung.

Es ist möglich, dass das Note 9 nicht den Ladestrom misst, sondern die Energie die letztendlich im Akku landet. Also wurden Dinge wie Effizienz und der aktuelle Verbrauch abgezogen. Dies würde diese Abweichung gut erklären.

Ampere und Ampermessinstrumente haben hier die ziemlich gleichen Daten geliefert, Ampere Meter Pro war hingegen etwas genauer.

Wichtig! Die Angabe in diesen Apps scheint sich auch immer auf eine Spannung von 5V oder 4,2V zu beziehen! Schließt Ihr ein Quick Charge Ladegerät an wird beispielsweise ein Strom von 2,79A angegeben, was so nicht direkt stimmt. Das Note 9 hat in diesem Fall mit 9V 1,65A geladen, was 2,98A bei 5V entspräche.

Wie steht es aber um das Huawei Mate 20 Pro?

Dieses verfügt über keinen Sensor für den Ladestrom oder dieser ist nicht von den Apps auslesbar.

Wie wir sehen sind die Werte stark daneben! Ampere Meter Pro verweigert sogar komplett eine Messung.

Wenn die Apps nur den Ladestrom schätzen müssen haben wir Abweichung von über 40-50%!

Selbiges gilt fürs Google Pixel 2 Xl, welches auch keinen Sensor besitzt.

Auch hier ist die Schätzung der Apps doch stark daneben. Das Einzige was man hier machen kann sind grobe Tendenzen ablesen. Wird bei einem Ladegerät mehr angezeigt als beim anderen ist es wahrscheinlich, dass der Ladestrom wirklich etwas höher ist.

Verlässliche Werte sind dies aber nicht!

 

Fazit

Apps welche Euch über den Ladestrom informieren, können funktionieren! Zumindest dann wenn Euer Smartphone dafür einen Sensor hat, welcher auch via Software auslesbar ist.

Dies ist beispielsweise bei den Samsung Modellen der Fall. Hier konnten sich in meinem Test -5-9% genaue Werte ermitteln lassen.

Dies reicht völlig um eine Einschätzung zu treffen ob nun Ladegerät A oder B besser ist.

Anders sieht es aus, wenn Euer Smartphone keinen passenden Sensor hat oder die App keinen Zugriff auf diesen bekommt, was leider bei den meisten Android Modellen der Fall zu sein scheint.

Hier werden Werte geschätzt, welche alles andere sind als akkurat. Diese Schätzwerte können eine grobe Tendenz geben, aber bei Abweichungen von bis zu 50% ist es schwer diese für bare Münze zu nehmen.

Schaut also nach ob Euer Smartphone einen passenden Sensor hat, beispielsweise die App Ampermeßinstrument sagt Euch dies. Falls ja könnt Ihr Euch ein Messgerät sparen, falls nein investiert lieber 10-20€ in eins wenn Euch hier die Werte interessieren.

Aber Achtung, günstige USB Multimeter verfälschen die Messwerte gerne! Dieses Modell wäre z.B. okay, wenn es günstig sein soll.

Als App gefällt mir Ampere am besten, leider zeigt diese nicht an, ob es sich um Schätzungen oder „echte“ Werte handelt. Dies macht Ampermeßinstrument besser, leider hat die App mehr Werbung.

Schaut also am besten mal in Ampermeßinstrument nach ob Euer Smartphone den passenden Sensor hat, und wechselt dann gegebenenfalls (neben den Messwerten steht in der App ein „*“).

Energie-Anbieter hassen diesen Trick, Strom bei Smart Home Bridges sparen!

Wer einen modernen Haushalt mit diversen Smart Home Gerätschaften hat, wird das Problem mit den „Brücken“ kennen.

Fast alle Smart Home Sensoren und Gerätschaften, ob nun Heizkörper-Thermostate, Alarmanlage, Überwachungskameras, Wetterstationen usw. benötigen eine Bridge, also eine kleine Steuereinheit welche als Schnittstelle zwischen den Sensoren und dem Netzwerk dient.

Dies kann sehr nervig sein! Bei mir haben sich aktuell 8! Bridges, Gateways, Zentralen usw. angesammelt die im täglichen Betrieb laufen.

Dies wären:

  1. Netatmo Wetterstation
  2. Gardena Smart Garten Steuerung
  3. iSmartAlarm
  4. HomematicIP
  5. Homematic CCU3
  6. Blink Überwachungskameras
  7. Nuki Bridge
  8. Philips Hue

Neben einem großen Kabelchaos bedeutet dies aber auch einen großen passiven Stromverbrauch, an Geräten die einfach 24/7 laufen.

Aber könnte man hier nicht irgendwie Strom sparen ohne auf ein Smart Home System zu verzichten? Ja dies geht!

Wie zeige bzw. erkläre ich Euch in diesem Bericht!

 

Strom aufgrund der Effizienz sparen!     

Wie kann man den Stromverbrauch reduzieren, ohne dabei auf die Geräte zu verzichten? Richtig wir steigern ihre Effizienz, bzw. die Effizienz der Netzteile!

Die meisten Smart Home Gateway/Brücken/Bridges/Zentralen usw. benötigen sehr wenig Strom. Wir reden hier von unter 1W. Beispielsweise die HomematicIP Zentrale frisst 1,2W, die Netatmo Wetterstation 0,4W und Blink Bridge 0,7W.

Wer sich nun mit Netzteilen auskennt, wird wissen, dass viele, wenn nicht sogar alle Netzteile, bei sehr kleinen Strömen sehr ineffizient sind.

In der Regel hat ein Netzteil seine beste Effizienz bei 50-80% Auslastung. Im Falle der Bridge von Blink legt der Hersteller ein 5W Netzteil bei, weil dies einfach eine Standard Größe ist, die auf dem Weltmarkt günstig zu bekommen ist. Bei 0,7W Verbrauch ist dies eine Auslastung von 14% im Normalbetrieb!

Die Homematic CCU3 braucht im normalbetrieb 2,2W, hat aber ein 12,5W Netzteil, also eine Auslastung von 18%.

Es ist nun unmöglich die Netzteile von all diesen Geräten zu tauschen, oder? Viele Geräte machen es uns sehr einfach! Beispielsweise die Netatmo Wetterstation, die Blink Überwachungskameras, die smarte Heizungssteuerung von Tado und EBERLE usw.

Diese setzten für die Stromversorgung auf einen microUSB Port. Andere Geräte wie von Homematic, iSmartAlarm, Gardena usw. nutzen 5V Netzteile.

Vielleicht habt Ihr schon eine Idee was ich vorhabe. Wir tauschen nicht die Netzteile einzeln aus, sondern tauschen alle Netzteile in eins!

Anstelle X Netzteile verwenden wir ein Multi-Port USB Ladegerät, für alle unsere Smart Home Bridges oder Geräte mit microUSB Port oder 5V Netzteil.

 

Die Praxis

Wichtig nachmachen auf eigene Gefahr!

Für diesen Versuch habe ich mir folgende Smart Home Geräte bzw. deren Bridge geschnappt:

  • iSmartAlarm
  • Homematic IP
  • EBERLE Wiser Heizungssteuerung
  • Gardena Smart Home
  • Blink Überwachungskamera
  • Netatmo Wetterstation

Alle diese Geräte besitzen ein 5V Netzteil. Dies ist sehr wichtig, Ihr wollt kein Gerät mit 12V Netzteil an ein 5V Ladegerät hängen und umgekehrt.

Netatmo und Blink verwenden einen microUSB Port für die Stromversorgung, wir können diese also einfach an ein anderes USB Netzteil hängen. Bei den anderen brauchen wir Adapter Kabel, oder müssen das Kabel durchschneiden und einen USB Port anhängen.

Adapterkabel findet man regulär bei Amazon für ein paar Euro. Als Netzteil habe ich ein „altes“ 6 Port Anker USB Ladegerät verwendet.

Das Ganze hat bei mir auch wunderbar funktioniert! Alle Geräte sprangen wie gewünscht an.

Aber hat es wirklich eine Ersparnis gebracht alle Smart Home Geräte über ein Netzteil zu betreiben? Ja!

Nutzen wir nur die originalen Netzteile konnte ich einen gesamten Stromverbrauch von 7,7W messen. Schließen wir alle aber an ein Netzteil an fiel der Stromverbrauch auf 6,4W, Erfolg!

Na ja wenn man -1,2W Stromverbrauch als Erfolg bewerten möchte.

Viel praktischer für die meisten Nutzer ist hier einfach das „mitbetreiben“. Habt Ihr eine Netatmo Wetterstation? Benutzt doch anstelle des beiliegenden Netzteiles den USB Port Eures WLAN Routers oder eines anderen Gerätes das eh 24/7 läuft.

Oder habt Ihr für Euer Smartphone ein Multiport USB Ladegerät? Ist hier noch ein Port frei nutzt diesen. Hier gilt allerdings etwas Vorsicht, denn Multiport USB Ladegeräte sind oftmals nicht sooo effizient. Habt Ihr ein Strommessgerät überprüft einfach wo weniger Energie genutzt wird.

 

Fazit

Ja es ist möglich den Stromverbrauch von Smart Home Bridges/Gateways usw. zu reduzieren indem man diese alle an einem Netzteil betreibt.

Lohnt sich der Aufwand? Für die meisten Nutzer nein! Bei meinen 6 Testgeräten sank der Stromverbrauch an einem gemeinsamen Netzteil um rund 18%. Dies bietet zwar schon eine jährliche Ersparnis, aber deckt nicht die Kosten für das Netzteil bzw. die Kabel, selbst nach X Jahren.

Zudem müsst Ihr auch eine gewisse Masse an Bridges/Gateways zusammen haben die sich gemeinsam an einem Netzteil betreiben lassen (also die gleiche Spannung haben).

Dennoch lässt sich hier ein Fazit ziehen. Es ist eine Einsparung möglich und mein Tipp, habt Ihr Kleingeräte, wie beispielsweise eine Netatmo Wetterstation und Ihr habt einen WLAN Router mit unbenutzten USB Ports, verbindet die beiden! Ich beispielsweise habe meine Tado Bridge Jahre lang an dem USB Port einer Fritzbox mitbetrieben. Dies spart einen Steckdosen Platz und auch etwas Strom!

Achtet natürlich darauf, dass die Basis-Stationen nicht zu viel Energie fressen! Ein USB Port einer Fritzbox sollte so 2,5W liefern können.

Die Netatmo Wetterstation im Test 2018

Sucht Ihr nach einer „smarten“ Wetterstation ist das erste Modell auf das Ihr stoßt ohne Frage die Netatmo Wetterstation.

Diese ist schon seit einer Ewigkeit auf dem Markt und war ganz blöd gesagt damals ihrer Zeit voraus. Diese kann durch eine gute App Unterstützung, einer tollen Optik und hochwertigen Funktion punkten.

Ja dies kann ich jetzt schon so sagen, da ich meine Netatmo Wetterstation bereits länger als diesen Blog habe.

Mittlerweile habe ich allerdings alle optionalen Sensoren, daher habe ich mich entschieden doch einmal über die Wetterstation im Jahr 2018 zu schreiben.

Wie gut ist die Netatmo Wetterstation wirklich? Finden wir es im Test heraus!

Die Netatmo Wetterstation im Test

Wie so oft besteht die Netatmo Wetterstation aus mehrere Komponenten, je nachdem was Ihr messen möchtet und wie viel Geld Ihr ausgeben wollt.

Es gibt allerdings einen „Basis“ Sensor, welcher zum einen selbst Temperatur, CO2, Luftfeuchtigkeit und Lautstärke messen kann, aber auch als „Bridge“ dient.

Das bedeutet alle Sensoren werden mit dieser Basis verbunden. Die Basis wiederum wird mit dem WLAN verbunden und leitet ihre Daten an die Netatmo Server weiter, wo Ihr diese via App abrufen könnt.

Bei der Basis Station handelt es sich um einen relativ hohen, aber schmalen Sensor. Dieser ist wie die gesamte Netatmo Wetterstation wirklich hervorragend designt. Netatmo setz auf ein Aluminium Gehäuse in Kombination mit etwas weißem Kunststoff.

Ja die Basis sieht in der Praxis glatt noch edler aus als auf Bildern. Im Gegensatz zu den Funkmodulen muss die Basis Station allerdings mit dem Strom verbunden werden.

Hierfür setzt Netatmo einfach auf einen microUSB Port auf der Rückseite und ein 0815 USB Netzteil. Ihr könnt die Wetterstation also auch an einem anderen Smartphone Ladegerät oder mit einem längeren Kabel betreiben, klasse!

Auch benötigt die Basis-Station nur sehr wenig Strom. Wir sprechen hier von deutlich unter 1W Leistungsaufnahme. Interessant ist hier auch das Netzwerk-Verhalten. Die Wetterstation verbindet sich nur alle ca. 5 Minuten kurz mit Eurem WLAN um ihre Daten zu übertragen, was sicherlich auch etwas Strom spart.

Ebenfalls eine Besonderheit der Basis-Station ist die kapazitive Taste auf der Oberseite. Bei Betätigung leuchtet eine LED in der Front auf, welche Euch mitteilt wie die Luftqualität im Raum ist.

Ebenso wird diese Taste für die Einrichtung benötigt.

Aber dies ist natürlich nur die Basis Station, es gibt insgesamt vier Sensortypen welche Ihr mit dieser verbinden könnt:

  • Innen-Sensoren
  • Außen-Sensoren
  • Regen-Sensor
  • Wind-Sensor

Leider kann man jeweils nur einen Sensor von jedem Typ mit der Wetterstation verbinden, mit Ausnahme der Innen-Sensoren, wovon man bis zu 3 Stück koppeln kann.

Innen- und Außensensoren sehen auf den ersten Blick fast identisch aus. Beide sind eine Miniatur Version der Basis-Station, verfügen also auch über ein hochwertiges Aluminiumgehäuse.

Die Sensoren sehen blöd gesagt nicht technisch aus. Hier muss man sich nicht schämen diese offen irgendwo in der Wohnung stehen zu haben. Nicht technikaffine Menschen würden von der Optik vermutlich niemals darauf kommen, dass es sich hier um Temperatur-Sensoren handelt.

Beide Sensor-Typen werden über zwei AAA Batterien mit Storm versorgt, welche je nach Qualität der Batterien 0,5-1 Jahr halten. Der Außen-Sensor ist allerdings intern wassergeschützt und verfügt dafür nicht über einen CO2 Sensor.

Der Regen und Wind-Sensor unterscheiden sich optisch ein gutes Stück von den anderen Modulen, sind aber auch komplett durchdesignt.

Beide Module sind aus einem Hochglanz Kunststoff gefertigt. Verglichen mit normalen Wind/Regensensoren von normalen Wetterstationen, sieht man doch, dass hier sehr viel Wert auf das Design gelegt wurde.

Der Regensensor ist eine Art Schale in welche der Regen fällt und die einzelnen Tropfen auf der Unterseite gezählt werden. Hierfür befindet sich im Inneren eine kleine Kunststoff-Wippe welche aufgrund des Wassers hin und her wippt und somit der Elektronik mitteilt wie viel Wasser durchgeflossen ist.

Mit dem gleichen Prinzip arbeiten alle elektronischen Regenzähler.

Der Windsensor ist hier deutlich exotischer. Anstelle eines rotierenden Propellers setzt Netatmo auf Mikrofone. Ja im Windsensor befinden sich vier Mikrofone, welche die Lautstärke des Windes messen und somit die Richtung und die Geschwindigkeit bestimmen können.

Sehr exotisch, aber auch cool! Wie gut das Ganze funktioniert schauen wir uns später an.

 

Die Funktionen

Was kann nun alles die Netatmo Wetterstation messen?

Die Basis

  • Temperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Lautstärke
  • Luftdruck
  • CO2

Die Innen-Sensoren

  • Temperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • CO2

Die Außen-Sensoren

  • Temperatur
  • Luftfeuchtigkeit

Der Regen-Sensor

  • Regenmenge

Der Windsensor

  • Windgeschwindigkeit
  • Windrichtung

Den größten Funktionsumfang bietet die Basisstation, welche neben der Temperatur und Luftfeuchtigkeit auch die Lautstärke messen kann, wie auch den CO2 Wert. Wobei CO2 hier vermutlich nicht ganz richtig ist. Vermutlich werden flüchtige organische Verbindungen in der Luft gemessen, also letztendlich wie viele Verunreinigungen sich in der Luft befinden.

Diese können auch durch „natürliche“ Gründe entstehen. Beispielsweise wenn die Luft im Raum verbraucht ist. Die App zeigt Euch hier einen Wert von 0-5000 an, 0 wäre perfekt, bis 1000 sehr gut, bis 2000 Okay, ab 2000 schlecht.

Wollt Ihr nicht immer auf die App schauen, könnt Ihr auch einfach die Taste auf der Oberseite der Basis-Station antippen, woraufhin die LED in einer zum CO2 Wert passenden Farbe leuchtet.

Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2 können auch die bis zu 3 Innen-Sensoren messen.

Der Außen-Sensor hingegen kann nur Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen und kein CO2. Warum? Vielleicht da der CO2 Sensor recht groß ist und somit schwerer vor Wasser zu schützen ist, oder weil dieser keinen Frost verträgt.

Die Innen-Sensoren sind alle nur bis 0 Grad zugelassen, der Außen-Sensor bis -40 Grad.

Der Regen-Sensor kann, wie zu erwarten ist, nur die Regenmenge messen. In der App wird hier in Regen in der letzten Stunde und am gesamten Tag unterteilt.

Der Wind-Sensor kann die Windgeschwindigkeit, Windböen und auch die Windrichtung messen.

 

Die App

Neben dem Design der Wetterstation und deren Module ist ganz klar die App der größte Pluspunkt des Netatmo Systems. Die Netatmo App ist für IOS und Android verfügbar und bietet auf beiden Plattformen den gleichen Funktionsumfang.

Die Netatmo App ist sehr schön und modern designt! Man hat hier eine sehr gute Mischung aus Übersichtlichkeit und Informationsmenge erreicht. Die App ist grundsätzlich in zwei Bereiche unterteilt, oben sind die Außen-Sensoren (inklusive Wind/Regen-Sensor) unten die Innen-Sensoren.

Jeder Sensor hat hier eine „Kachel“ zwischen welchen sich per Wisch durchschalten lässt. In jeder Kachel sind alle Informationen des Sensors zu sehen, wie beispielsweise Temperatur, Luftfeuchtigkeit, CO2 usw.

In der Mitte der App ist eine kleine Wetter-Prognose zu sehen, welche allerdings von Netatmo erstellt wird und nichts mit Euren Werten zu tun hat.

Dreht Ihr Euer Smartphone in das quer Format kommt Ihr zu den historischen Daten. Hier gibt es sehr schöne Graphen über alle gemessenen Werte! Ihr könnt Ihr tagesgenau in die Vergangenheit blicken und auch den Graphen beliebig zoomen.

Die Netatmo Wetterstation zeichnet hier Daten anscheinend unendlich auf! Ihr könntet also vergleichen wie viel Regen es letztes Jahr gab und wie viel dieses Jahr. Das Ganze ist dabei erneut visuell herausragend präsentiert.

Viel schöner und besser kann man dies nicht machen. Hier können sich fast alle Konkurrenten eine Scheibe abschneiden. Auch was die Flüssigkeit und das Nachladen der Daten angeht, ist die App 1a gemacht.

Die Aktualisierungsrate liegt bei ca. 5 Minuten, Ihr könnt aber auch ein Update erzwingen indem Ihr die Taste auf der Oberseite der Wetterstation drückt.

Die App sendet Euch auch Benachrichtigungen wenn etwas Außergewöhnliches passiert. Steigt beispielsweise der CO2 Wert stark in einem Raum an informiert Euch die App darüber.

Leider ist es nicht möglich benutzerdefinierte Benachrichtigungen anzulegen, beispielsweise wenn Temperatur unter Wert X fällt.

Eine weitere Besonderheit ist die Wetter Map. Per Standard-Einstellung stellt Ihr die Werte Euerer Wetterstation frei für alle Nutzer ins Internet.

Diese Wetterkarte findet Ihr hier https://weathermap.netatmo.com/

Hier könnt Ihr die Live Temperatur-Daten der halben Welt sehen! Sehr cool! Wollt Ihr dies nicht könnt Ihr dies auch abschalten.

Neben den Apps gibt es im Übrigen auch eine Web-UI welche Ihr hier findet https://my.netatmo.com/app/station hier sind alle Daten der App ebenfalls visuell schön präsentiert auch auf dem PC sichtbar.

 

Wie genau sind die Daten?

Eine sehr wichtige Frage ist immer wie genau eigentlich die Daten sind?! Für die Temperatur gibt Netatmo hier +-0,3 Grad als maximale Abweichung an, was ich so mehr oder weniger bestätigen kann.

Verglichen mit meinen Temperatur-Messgerät könnte ich eine maximale Abweichung von -1 Grad feststellen, meist weniger. Hier will ich allerdings auch nicht ausschließen, dass die Netatmo Module genauer sind als mein Messgerät!

Was die Luftfeuchtigkeit angeht gibt Netatmo +-3% an, was ich erneut bestätigen kann. Verglichen mit meinen anderen Wetterstationen liegen diese mit der Netatmo meist genau gleichauf.

Beim CO2 Wert fällt mir eine genaue Einstufung leider sehr schwer. Netatmo gibt deren Genauigkeit mit +-5% an. Und ja es ist eindeutig, dass wenn sich mehrere Personen in einem Raum mit geschlossenem Fenster befinden sofort die CO2 Werte ansteigen.

Auch wenn länger nicht gelüftet wurde, beginnen die CO2 Werte langsam anzusteigen und fallen fast sofort ab wenn ein Fenster weit geöffnet wird.

Die hier angegeben Werte sind also keine Fantasiewerte, aber ob diese wirklich +-5% genau sind, kann ich nicht bestätigen. Diese liegen mit dem Eve Room +-10% gleichauf, welcher auch CO2 messen kann.

Wie steht es um den Regen-Sensor? Die Genauigkeit wird hier von Netatmo mit „+-1 mm/h“ angegeben, was schon ein große Abweichung ist! Dies kann ich leider auch in der Praxis bestätigen!

Verglichen mit meinen Regenmessern von Homematic und BRESSER liefert der von Netatmo tendenziell recht niedrige Werte. Ich konnte hier im Schnitt Abweichungen von ca. 10-25% beobachten. Tendenziell sind diese bei mehr Regen kleiner.

Dies ist kein „Top Wert“ aber ausreichend genau. Merkt Euch, dass die Werte tendenziell etwas kleiner sind als es praktisch vermutlich der Fall ist.

Noch schwieriger ist die Bewertung der Windgeschwindigkeit. Die Genauigkeit wird hier von Netatmo mit +- 1,8km/h angegeben, was hinkommen kann!

Die Durchschnittswerte des Netatmo Windmessers stimmen mit denen von Homematic und BRESSER überein. Was allerdings nicht passt, sind die Windböen. Diese werden deutlich niedriger angegeben als bei meinen anderen Stationen. Meine Vermutung hier ist, dass Netatmo nicht ununterbrochen misst, sondern, dass beispielsweise der Sensor nur einmal pro Minute oder alle 30 Sekunden misst.

Dies würde zumindest erklären warum die Durchschnittswerte grob passen, aber die maximal Geschwindigkeit meist deutlich niedriger ist.

Kurzum, den Innen- und Außensensoren würde ich was die Werte angeht voll vertrauen. Beim Regensensor und vor allem beim Windsensor wäre ich etwas vorsichtiger.

Aber oftmals reicht hier ja eine gewisse Tendenz, heute hat es 2mm geregnet, gestern 3mm. Ob es jetzt wirklich genau 3mm waren, ist meist gar nicht so wichtig, eher, dass es gestern mehr war als heute.

 

Haltbarkeit

An dieser Stelle möchte ich noch ein paar Worte zur Haltbarkeit verlieren. Das Basis System habe ich nun gut seit 4 Jahren inklusive Außenmodul. Den Regenmesser habe ich seid 1,5 Jahren und den Windmesser seid ca. 0,5 Jahren.

Bisher funktionieren alle Module noch! Gerade beim Außen-Temperatur-Sensor ist dies ein sehr positives Zeichen. Normalerweise haben diese bei meinen alten normalen Wetterstationen kaum über ein Jahr gehalten, ehe diese nicht mehr funktionierten oder es andere Probleme gab.

Das Außenmodul halte ich also für sehr robust! Seliges will ich allerdings nur bedingt über den Regenmesser sagen. Hier hatte ich durchaus Probleme, dass neue Batterien innerhalb von 3 Wochen nach dem Einsetzen leer waren, andere hielten Monate.

Ich könnte mir vorstellen, dass hier möglicherweise Wasser in das System eingedrungen ist?! Nach dem Einsetzten von neuen Batterien hat alles immer wieder funktioniert. Mittlerweile habe ich allerdings die Dichtungen mit Silikonfett bearbeitet, um auf Nummer sicher zu gehen.

Worüber man auch des Öfteren ließt, ist, dass der Windsensor Probleme mit der Dichtigkeit hat. Dies kann ich aber bisher nicht bestätigen. Noch funktioniert er bei mir problemlos!

 

Fazit

Ihr sucht die beste vernetzte Wetterstation? Dann ist das Modell von Netatmo die richtige Wahl!

Netatmo hat hier einfach so gut wie alles richtig gemacht, angefangen bei dem schicken und edlen Design, über die hohe Messgenauigkeit bis hin zur herausragenden App.

Gerade letztere, welche neben einem modernen Design und einer hohen Übersichtlichkeit auch tolle Graphen und Verlaufsdaten bietet, ist die größte Stärke des Netatmo Systems.

Damit gehört die Netatmo Wetterstation neben Philips Hue zu den „Basic“ Smart Home Systemen, an denen niemand vorbeikommt.

Allerdings ist natürlich auch nicht das Netatmo System perfekt. Während die Innensensoren sehr zuverlässig und genau arbeiten, selbst die Messung der Luftverschmutzung, sind der Regen- und Windmesser nicht die genausten.

Ganz klar, wollt Ihr hier die akkuratesten Daten gibt es durchaus bessere Systeme, allerdings sind die vom Netatmo gelieferten Daten gut genug für eine normale Heimnutzung. Interessiert Ihr Euch eh nur für Temperatur, Luftverschmutzung und Luftfeuchtigkeit, wird kaum ein anderes System bessere Daten liefern, geschweige denn mit solch einer guten App.

Der Preis von rund 150€ für das Basis Set ist zwar nicht wenig, aber aus meiner Sicht fair! Vor allem da das Außenmodul recht langlebig zu sein scheint, was nicht bei allen Wetterstationen der Fall ist.

Die besten Kerzen mit beweglicher Flamme? Die Air Zuker LED Kerzen im Test! (Frohe Weihnachten)

Es geht mit großen Schritten auf Weihnachten und die Feiertage zu. Daher wird es Zeit für meinen traditionellen Weihnachts-Test.

Dieses Jahr habe ich mich für die Air Zuker LED Kerzen mit beweglicher Flamme entschieden, um für die Weihnachtsstimmung auf Techtest zu sorgen.

Kerzen gehören einfach zu Weihnachten und dem Winter dazu, bürgen aber auch diverse Risiken und Gefahren, gerade für ältere Menschen und Menschen mit Kindern und Haustieren.

Daher sind sogenannte „Flammenlose“ Kerzen in den letzten Jahren sehr populär geworden. Wie die meisten Artikel gibt es die elektronischen Kerzen auch in diversen Qualitätsstufen.

Die höchste Qualitätsstufe stellen dabei die Modelle mit einer beweglichen Flamme dar, welche im Dunkeln wirklich Kerzen zum Verwechseln ähnlich sehen.

Solch ein Modell sind auch die Kerzen von Air Zuker!

Wollen wir uns diese aber mal genau im Test ansehen. Sind die Air Zuker die besten LED Kerzen auf dem Markt?

 

Die Air Zuker LED Kerzen mit beweglicher Flamme im Test

In einem Set der Air Zuker LED Kerzen sind drei Kerzen, in unterschiedlichen Größen. Die kleinste Kerze ist ca. 10cm hoch, die mittlere 12,5cm und die größte 15cm.

Es gibt auch andere Sets, aber das 3er Set ist das Standard Modell von Air Zuker.

Diese Abstufung begrüße ich grundsätzlich! Zwar sind die Kerzen hierdurch weniger für einen Adventkranz geeignet, aber das Dekorieren fällt aufgrund der Abstufung etwas leichter und wirkt lebendiger.

Der erste Eindruck der Air Zuker LED Kerzen mit beweglicher Flamme ist ganz klar vom Material geprägt! Air Zucker setzt auf echtes Wachs! Die Kerzen sind also nicht einfach nur billiger Plastik.

Im neu Zustand verströmen die Kerzen sogar einen recht starken Wachsgeruch, welcher erstaunlicherweise nicht chemisch ist. Dies werte ich daher positiv!

Keine Sorge die Kerzen sind nicht parfümiert und der Geruch verfliegt auch recht schnell.

Was die Verarbeitung angeht kann ich nicht klagen. Es gab einen leichten Wachs abrieb, vermutlich aufgrund des Transportes/der Verpackung, welcher aber nicht schlimm ist. Einmal die Kerze abputzen und fertig.

Die Form der Kerzen ist schlicht aber schick. Im Gegensatz zu einigen anderen Modellen verzichtet Air Zuker auf Wachsnasen, wodurch die Kerzen etwas schlichter aussehen. Der obere Rand ist allerdings zu einer Seite gebogen und wirkt daher „echt“, gerade im Dunkeln.

Bei der Flamme handelt es sich um ein kleines Kunststoff Stück, das auf einem Metallsteg aufgesetzt ist, der sich in der Mitte der Kerze befindet. Hierdurch ist die Flamme beweglich, mehr dazu später.

Angetrieben werden alle drei Kerzen über drei AAA Batterien, welche auf der Unterseite eingelegt werden. Alternativ könnt Ihr auch Akkus nutzen.

Air Zuker gibt eine Laufzeit von bis zu 100 Stunden pro Batterieladung an. Dies halte ich für etwas hoch gegriffen, vielleicht mit exotischen Lithium AAA Batterien, aber ich würde vielleicht mit 40-60 Stunden rechnen.

Dies ist aber völlig ausreichend!  Bei 4 Stunden pro Tag sind dies 1,5-2 Wochen Laufzeit.

Auf der Unterseite der Kerzen ist auch ein Ein/Ausschalter. Natürlich legt der Hersteller auch eine Fernbedienung bei.

 

Timmer?

Über die Fernbedienung der LED Kerzen lassen sich einige Funktionen steuern.

Ihr könnt beispielsweise die Helligkeit der LED Kerzen regeln, das Flackern der Kerze ein/ausschalten, das bewegen der Flamme ein/ausschalten und auch einen Timmer stellen.

Hier bieten Euch die Air Zuker LED Kerzen die Auswahl zwischen einem 2, 4, 6 oder 8 stündigen Timer.

Nach Betätigung der Taste auf der Fernbedienung läuft die Brenndauer entsprechend der Einstellung 2,4,6 oder Stunden und geht dann aus und auch am nächsten Tag zur gleichen Zeit wieder an.

Super! So leuchten die Kerzen immer „vollautomatisch“ und es ist nicht nötig diese jeden Tag von Hand einzuschalten.

Habt Ihr mehrere Air Zuker LED Kerzen, auch aus unterschiedlichen Sets, dann ist es möglich diese alle über eine Fernbedienung zu steuern.

 

Wie eine echte Kerze?

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, dem Licht. Sehen die Air Zuker LED Kerzen wirklich aus wie eine echte Kerze?

Ja! Bei Dunkelheit und ein paar Metern Abstand ist es wirklich schwer den Unterschied zwischen den Air Zuker und echten Kerzen zu erkennen.

Dies fällt auch gerade im Vergleich mit normalen LED Kerzen, ohne beweglicher Flamme auf. Diese wirken deutlich statischer und lebloser, selbst wenn diese über einen Flackereffekt verfügen.

Die Kombination aus der beweglichen Flamme und der leicht flackernden LED wirkt erstaunlich realistisch.

Dabei schafft es die Air Zucker LED Kerze sogar ein wenig Licht in die Umgebung zu reflektieren, welches dann entsprechend der Flamme flackert.

Der Effekt ist sehr gut gelungen.

Auch die Lichtfarbe ist stark. Air Zucker setzt hier auf eine sehr warme LED, welche aber nicht „billig“ wirkt. Die Farbe einer Kerze wurde gut getroffen.

Auch hilft der echte Wachs das Licht im Körper der Kerze schön natürlich zu verteilen. Wobei dies nicht ganz richtig ist. Der Körper der Air Zuker LED Kerzen leuchtet schon ein gutes Stück mehr als bei einer echten Kerze. Allerdings will ich dies den Air Zuker LED Kerzen nicht negativ ankreiden.

Die Flamme der Kerze bewegt sind schon vergleichsweise schnell, aber auch nicht zu hektisch. Dies habe ich schon bei anderen Modellen deutlich schlechter gesehen.

 

Wie funktionieren die Air Zuker LED Kerzen mit beweglicher Flamme?

Im Grunde ist der Aufbau der LED Kerzen sehr einfach. Die Kunststoffflamme der LED Kerze ist beweglich gelagert und besitzt auf der Unterseite, die in der Kerze versteckt ist, ein kleines metallenes Gewicht.

Unterhalb dieses Gewichts ist ein kleiner Elektromagnet, der pulsierend ein/ausgeschaltet wird. Dies sorgt dafür das die Flamme sich bewegt, diese Bewegung scheint dabei recht zufällig, was für das Echtheitsgefühl hilfreich ist.

Für das Licht sorgt eine vergleichsweise helle LED, deren Licht größtenteils mithilfe einer Linse auf die Flamme fokussiert ist. Streulicht verteilt sich aber natürlich in der Kerze. Gesteuert wird das Ganze von einem kleinen Microcontroller im Inneren.

Im Betrieb benötigt die Kerze ca. 0,122 – 0,158W. Eine Elektronik, welche die Spannung reguliert, gibt es nicht!

Dies sorgt dafür, dass zum Ende der Lebensdauer der Batterien zum einen das Licht sichtbar dunkler wird und zum anderen die Timmer sich verlängern.

Dies ist aber kein Weltuntergang, wenn die Helligkeit merkbar leidet sind die Batterien auch schon ziemlich platt.

 

Fazit, die besten LED Kerzen?

Seid Ihr auf der Suche nach LED Kerzen mit einer beweglichen Flamme? Dann kann ich nur eine volle Kaufempfehlung für die Air Zuker LED Kerzen aussprechen!

Die Kerzen sind qualitativ 1a!

Gerade der Flackereffekt der beweglichen Flamme wirkt absolut überzeugend in Kombination mit der hochwertigen und vergleichsweise hellen LED.

Verglichen mit einer normalen LED Kerze, mit statischer Flamme, sind die Air Zuker Kerzen Welten besser. Diese wirken einfach deutlich lebendiger und dynamischer.

Hinzu kommt die praktische Timmer Funktion, wie auch die Möglichkeit das Flackern auf Wunsch zu deaktivieren.

Gibt es aber auch negativ Punkte an den Air Zuker LED Kerzen? Tut mir leid, ich weiß nicht was man noch besser machen könnte. Air Zuker hat hier ein ziemlich perfektes Produkt auf den Markt gebracht.

Auch der Preis von 20€ für drei Kerzen wirkt auf mich fair.

Kurzum, sucht Ihr für Euch oder die Familie noch ein schönes Weihnachtsgeschenk, dann wären die Kerzen von Air Zuker LED Kerzen mit beweglicher Flamme ein ganz heißer Tipp von mir!

Gerade Omas freuen sich erfahrungsgemäß sehr über diese Kerzen.

  • Frohe Weihnachten!
Air Zuker LED Kerzen mit beweglicher Flamme - Echt Flammen Effekt LED...
  • Realistischem LED Echtwachskerze mit beweglicher Flamme. Schöne...
  • Im Gegensatz zu den traditionellen Kerzen, ist bei elektrischen...
  • Es sind nur 3 Batterien der Größe AAA(nicht im Lieferumfang...
  • Verpackungsinhalt: 3 x Air Zuker Led Kerzen(Abmessungen: Ø8cm x...

Die TaoTronics TT-BH052 True Wireless Earbuds im Test

TaoTronics ist bei günstigen Bluetooth Ohrhörern eine feste Größe und hat einige der besten Modelle im Sortiment. Daher sind die neuen TaoTronics TT-BH052 True Wireless Earbuds natürlich ausgesprochen spannend.

Echte kabellose Ohrhörer haben gerade in den letzten Monaten einige Popularität erreicht, was auch sicherlich an den zahlreichen günstigen Modellen auf dem Markt liegt.

Können sich hier die TaoTronics TT-BH052 True Wireless Earbuds von der Masse absetzen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an TaoTronics für das Zurverfügungstellen der TT-BH052 für diesen Test.

 

Die TaoTronics TT-BH052 True Wireless Earbuds im Test

Rein äußerlich und auch funktional sind bei True Wireless Earbuds oder auch „TWS“ genannten Ohrhörer oftmals die Transportboxen wichtiger als die Ohrhörer selbst.

Eine gute und zuverlässige Transportbox ist im Alltag Gold wert!

TaoTronics hat sich hier für eine besonders funktionale Transportbox entschieden, dazu aber später mehr.

Mit rund 82 x 55 x 27,5mm und einem Gewicht 97g inklusive Ohrhörer ist die Transportbox der TT-BH052 relativ kompakt und handlich. TaoTronics setz bei dieser auf einen einfachen Kunststoff, wobei der Deckel aus einem Plexiglas besteht. Hierdurch ist es möglich die Status und Ladestands-LEDs im Inneren der Box zu sehen, auch wenn der Deckel geschlossen ist.

Allerdings fühlt sich hierdurch die Transportbox auch nicht ganz so wertig und robust an wie bei einigen Konkurrenten, welche teils auf Aluminium setzten.

Die wichtigste Funktion neben dem Aufbewahren Euer Ohrhörer ist natürlich das Aufladen dieser. RAVPower hat hierfür im Inneren der Box einen 3500mAh starken Akku verbaut, welcher laut Hersteller die Ohrhörer bis zu 40x wiederaufladen kann.

Diese Angabe kann ich leider nicht genau bestätigen, aber nach nun rund 3 Wochen mit den Ohrhörern scheint die Größenordnung zu stimmen. 40x wieder aufladen „on the go“ ist sehr beeindruckend!

Zumal die Ohrhörer mit 2-3 Stunden, je nach Lautstärke auch recht lange halten. Effektiv kommt Ihr so auf ca. 80-120 Stunden Nutzungszeit, ohne, dass Ihr ans Netz müsst.

Wiederaufgeladen wird die Box ganz klassisch via microUSB.

Clevererweise hat TaoTronics der Ladebox auch einen normalen USB Ausgang verpasst. Somit könnt Ihr Euer Smartphone auch an der Ladebox aufladen. Dies ist natürlich eher als Notfallfunktion gedacht, da die Box Euer Smartphone maximal 1x aufladen kann (eher 0,5-1x).

Aber besser ein volles Smartphone und leere Ohrhörer, also volle Ohrhörer und leeres Smartphone.

Die Ohrhörer selbst sind ebenfalls aus Kunststoff gefertigt. Die Oberseite besitzt hierbei eine Hochglanzlackierung, während die Unterseite aus einem matten Kunststoff gefertigt ist.

Rein Qualitativ sind die TaoTronics TT-BH052 nicht außergewöhnlich, aber auch nicht billig gemacht.

Auf der Rückseite der Ohrhörer befindet sich ein kleines Touchpad. Je nachdem ob ihr dieses einmal, zweimal oder angetippt haltet, werden unterschiedliche Funktionen abgerufen. Dies wäre Lauter/Leiser, Vor/Zurück, Anruf annehmen und Siri (unter iOS).

Ein/Aus schalten sich die Ohrhörer automatisch wenn Ihr diese aus der Transportbox nehmt bzw. diese wieder einsetzt.

 

Tragekomfort

Die TaoTronics TT-BH052 sind wie alle komplett kabellosen Ohrhörer ein Stück weit größer als normale Bluetooth Ohrhörer.

Wirkt sich dies negativ auf den Tragekomfort aus? Nein oder nur sehr bedingt.

Die Form der TaoTronics TT-BH052 passt wunderbar in meine Ohren und diese sitzen auch ohne irgendwelche Silikon Bügel oder Ähnliches sehr gut und fest.

So fest, dass ich diese durchaus auch bei leichtem Sport einsetzen würde. TaoTronics wirbt hier passend auch mit einem IPx7 Wasserschutz!

Kurzum ich würde den Tragekomfort mit einer 2- bewerten!

 

Wie klingen die TaoTronics TT-BH052 True Wireless Earbuds?

Kommen wir zu dem wichtigsten Punkt, dem Klang! Starten wir hier wie üblich bei den Höhen, diese sind sehr klar und sauber.

Die TT-BH052 schaffen es gut eine gewisse Luftigkeit und Leichtigkeit im Klang darzustellen. Allerdings neigen die Ohrhörer bei sehr hoher Lautstärke etwas zu einer gewissen Spitze, was mich allerdings weniger gestört hat.

Leider schwächeln die TaoTronics TT-BH052 True Wireless Earbuds bei den Mitten etwas. Hier klingen die Ohrhörer recht dünn und schwach, was sich auch in Stimmen und Gesang etwas niederschlägt.

Es fehlt hier einfach etwas an Fülle im Klang. Allerdings wird auch recht schnell klar warum TaoTronics dies gemacht hat. Der Bass der TT-BH052 ist unheimlich in die Tiefe gezogen, was gerade aufgrund der etwas dünneren Mitten stark auffällt.

Drums und auch der Beat bei elektrischen Titeln haben einen sehr starken Tiefgang. Ich will nicht mal sagen, dass der Bass von der Masse übermäßig stark ist, hier ist dieser auf einem guten Level, aber der Tiefbass ist gut angehoben.

Dies macht die TT-BH052 klanglich ausgesprochen interessant. Sucht Ihr nach einem echten HiFi Klang sind dies nicht die Ohrhörer für Euch, aber der starke Hoch/Tief Kontrast verleiht den Ohrhörern eine schöne Dynamik und auch gewisse Spielfreude.

Hier gefielen mir gerade elektrische Titel ausgesprochen gut! So etwas in Richtung Ashes von Hellberg oder In My Mind von Dynoro & Gigi D’Agostino liegen den TaoTronics TT-BH052 ausgesprochen gut!

Erstaunlicherweise bieten die Ohrhörer auch eine recht hohe maximale Lautstärke, was bei TWS „vollständig kabellosen“ Ohrhörern sehr selten ist.

 

Signalstärke

Bei komplett kabellosen TWS Ohrhörern ist die Bluetooth Verbindung immer ein sehr wichtiger Punkt. Gerade bei günstigen und recht frühen Modellen waren Verbindungsabbrüche alle paar Minuten völlig normal.

Selbst 2018er Modelle sind davon nicht völlig verschont. Daher war ich sehr positiv überrascht, dass die TaoTronics TT-BH052 die mit signalstärksten TWS Ohrhörer sind, die ich bisher genutzt habe.

Selbst ein Abdecken des Ohres mit der flachen Hand führt nicht zu einem Signalverlust, was bei fast allen Modellen auf dem Markt der Fall ist.

Daumen hoch für die TT-BH052 und deren Signalstärke.

 

Fazit

Die TaoTronics TT-BH052 True Wireless Earbuds sind technisch und auch funktional die so ziemlich besten echt kabellosen Ohrhörer, die mir in dieser Preisklasse bisher beengt sind.

Dies liegt vor allem an der sehr guten Akkulaufzeit und der starken Ladebox. Letztere kann die Ohrhörer bis zu 40x wieder aufladen, ehe diese selbst ans Netz muss. Alternativ könnt Ihr die Ladebox auch als Powerbank für Euer Smartphone nutzen, praktisch!

Hinzu kommt die sehr gute Funkverbindung und Tragekomfort!

Aber wie steht es um den Klang? Hier sind die TaoTronics TT-BH052 Geschmackssache! Sucht Ihr besonders ausbalancierte oder neutrale Ohrhörer sind die TT-BH052 nicht das Richtige für Euch. Gerade die Mitten der Ohrhörer sind sehr dünn. Dafür ist allerdings der Bass und vor allem der Tiefbass sehr gut, wie auch die Höhen.

Hierdurch gefielen mir die TT-BH052 besonders bei elektronischen Titeln, Drum and Bass usw. und auch in Pop Musik.

Ist gerade elektronische Musik Euere Musikrichtung und Ihr sucht einen besonders bassstarken und dynamischen Klang, dann sind die TaoTronics TT-BH052 True Wireless Earbuds vielleicht die genau richtigen Ohrhörer für Euch!

Welcher Amazon Echo/Show Lautsprecher hat den besten Klang? 8 Modelle im Vergleich!

Die meisten Nutzer werden sicherlich einen Smarten Lautsprecher wie die von Amazon primär für die Wiedergabe von Musik oder Webradio nutzen.

Hier ist der Klang dementsprechend sehr wichtig! Amazon hat mittlerweile ein sehr großes Sortiment an eigenen Echo Lautsprechern, wo die klanglichen Unterscheide auf den ersten Blick gar nicht so leicht erkennbar sind.

Klingt ein Amazon Echo Show besser als ein Echo? Klingt der Echo Plus besser als der normale Echo? Wie steht es um den neuen Echo Dot?

In diesem kleinen Bericht möchte ich die acht aktuell verfügbaren Amazon Echo und Show Lautsprecher nach ihrem Klang „ranken“ und eine kurze Beschreibung des Klangs abgeben.

Welcher Amazon Lautsprecher klingt am besten?

Der Aufbau

Schauen wir uns zunächst kurz einmal den generellen klanglichen Aufbau an.

Hier können wir in zwei grundsätzliche Designs unterscheiden, einmal die 360 Grad Lautsprecher welche in alle Richtungen einen identischen Klang ausstrahlen, und die direktionalen Modelle, welche ihren Klang meist nach vorne ausrichten.

Die meisten Amazon Echo Lautsprecher besitzen ein „echtes“ 360 Grad Design. Im Gegensatz zu einigen Bluetooth Lautsprechern, wie die UE Boom, welche nur so aussehen sollen als gäbe es eine Klangabstrahlung in alle Richtungen ist diese hier wirklich gegeben.

Bei den Echo Lautsprechern sind die Treiber entweder nach unten und/oder nach oben ausgerichtet. Die großen Modelle verfügen hier meist über zwei Treiber, einen Hochtöner und einen Tief/Mitteltöner.

360 Grad Klang? Treiber 1 Treiber 2
Amazon Echo Dot 2.Gen Ja ?
Amazon Echo Spot Ja 36mm
Amazon Echo Show 2.Gen Nein 50mm 50mm
Amazon Echo Dot 3.Gen Ja 41mm
Amazon Echo 2.Gen Ja 16mm 63mm
Amazon Echo 1.Gen Ja 20mm 63mm
Amazon Echo Plus 2.Gen Ja 20mm 76mm
Amazon Echo Show 1.Gen Nein 55mm 55mm

 

Welcher Amazon Echo klingt am besten?

Kommen wir zu der Frage warum Ihr diesen Artikel angeklickt habt, welcher Amazon Echo Lautsprecher klingt am besten?

Ich habe mir hier alle Echo Lautsprecher in einem direkten Vergleich angehört und auch andere Testhörer abstimmen lassen welcher am besten klingt.

Hier also eine kleine „Bestenliste“. Wichtig Musik ist Geschmackssache! Es kann also durchaus sein, dass ein Lautsprecher der mir besser gefällt Euch schlechter gefällt. Seht meine Reihenfolge also nicht als in Stein gemeißelt an!

Amazon Echo Dot 2. Gen

Der ganz klar klanglich schlechteste Amazon Echo Lautsprecher ist der alte Echo Dot der 2. Gen. Dieser ist und war immer sehr günstig erhältlich und bietet die Möglichkeit externe Lautsprecher via 3,5mm Anschluss oder Bluetooth zu verbinden.

Dies solltet Ihr auch machen wenn Ihr auf einen guten Klang wert legt. Was die Klarheit angeht, ist der Alte Echo Dot durchaus akzeptabel. Alexa und auch generell Stimmen sind gut verständlich.

Allerdings die Mitten sind sehr blechern und Bass ist fast keiner vorhanden. Letzter Platz also für den alten Echo Dot.

Amazon Echo Spot

Der vorletzte Platz geht an den aktuell noch verfügbaren Amazon Echo Spot. Dieser ist klanglich schon ein gewisses Upgrade verglichen mit dem alten Echo Dot.

Allerdings vermutlich aufgrund der sehr kompakten Abmessungen ist auch hier kein allzu großer Klang möglich. Die Höhen ausreichend klar, Alexa gut verständlich und die Mitten solide.

Bass ist aber leider nur minimal vorhanden, wenn überhaupt. Für Sprachbefehle oder Ähnliches reicht der Echo Spot, ein Klangwunder ist er aber nicht.

Amazon Echo Dot 3. Gen

Der neue Amazon Echo Dot klingt erfreulich gut! Ich würde glatt sagen dieser klingt so wie es der 2. Gen Dot hätte schon tun sollen.

Viel Bass produziert der neue Echo Dot zwar auch nicht, aber das leicht Blecherne was der alte Echo Dot im Klang hatte, ist nun verschwunden.

Die Höhen sind sauber und die Mitten/Bässe klingen „wertig“. Für das Schlafzimmer, das Bad, Gästezimmer usw. ist der Echo Dot 3. Gen schon absolut okay.

Ich müsst diesen klanglich also nicht zwingend mit einem externen Lautsprecher verbinden.

Amazon Echo Show 1. Gen

Ab hier wird es sehr schwer! Der Echo Show der 1. Generation produziert einen sehr sauberen und klaren Klang mit soliden Mitten.

Allerdings fehlt es hier etwas an Volumen und „Druck“ was den Klang angeht. Der Bass ist nicht schlecht, aber auch nicht für eine Party tauglich.

Damit bietet der Echo Show einen guten Klang für beispielsweise die Küche. Ein Wohnzimmer würde ich mit diesem aber nicht beschallen wollen.

Amazon Echo 2. Gen

Der Amazon Echo der 2. Generation hatte anfangs viel Aufsehen erregt aufgrund eines eher mäßigen Klangs. Allerdings hat Amazon hier via Updates doch ein gutes Stück nachgeholfen.

Zwar kann man die Hardware nicht via Software ändern, aber den EQ etwas. Der Echo 2. Gen bietet einen recht dynamischen und lebendigen Klang.

Die Höhen sind sehr hell, auf hohen Lautstärken schon fast etwas schrill, und der Bass solide. Gerade letzterer ist durchaus ein großer Pluspunkt am 2. Gen Echo.

Wo dieser etwas schwächelt ist bei den Mitten. Hier klingt dieser merklich dünner und „leerer“ als der Echo der 1. Gen oder auch der Echo Show.

Hier kommt es auf Euren Geschmack an. Lieber ein dynamischer Klang mit einem guten Bass, oder ausbalanciert. Ersteres kann der Echo 2. Gen bieten!

Amazon Echo 1. Gen

Der Amazon Echo der ersten Generation bzw. der Echo Plus der ersten Generation passt zwar optisch nicht mehr ganz so gut in das aktuelle LineUp, klingt aber immer noch sehr vernünftig!

Gerade die hohe Klarheit und der sehr saubere Klang können bei diesem überzeugen. Auch die Mitten welche sich recht neutral verhalten und dem Echo somit eine gute „Fülle“ verleihen sind ein Pluspunkt.

Geht es Euch um eine hohe Stimmenverständlichkeit und Gesang bietet der Echo der 1. Gen immer noch einen besseren Klang als die 2. Gen.

Allerdings schwächelt der alte Echo beim Bass. Dieser ist beim neuen Echo doch ein gutes Stück satter und kräftiger.

Ob nun der Echo der ersten oder zweiten Generation besser klingt ist also Geschmackssache. Ich bevorzuge fast den 2. Gen Echo, aber meine Testhörer haben sich im direkten Vergleich immer für den 1. Echo entschieden.

Amazon Echo Plus 2. Gen

Der neue Amazon Echo Plus 2. Gen schlägt den alten Echo Plus bzw. Echo 1. Gen mit purer Kraft! Für die sehr kompakten Abmessungen werdet Ihr überrascht sein wie viel Druck und Kraft es der neue Echo Plus schafft aufzubauen.

Der Bass ist hier ganz klar das Verkaufsargument. Und ja Musik klingt sehr spaßig und lebendig. Dies liegt auch an den guten Höhen. Zwar ist die Klarheit und die Mitten nicht ganz so gut wie beim 1. Gen Echo, aber unterm Strich klingt der Echo Plus dank des hohen Klangvolumens einfach eine Stufe wertiger.

Man meint hier einen größeren Lautsprecher vor sich zu haben als es wirklich der Fall ist.

Den Echo Plus der zweiten Generation kann ich mir auch schon in einem Wohnzimmer gut vorstellen! Ich würde ihn sogar in gewissen Rahmen als partytauglich einstufen.

Amazon Echo Show 2. Gen

Der neue Amazon Show ist der klanglich stärkste Lautsprecher den Amazon aktuell zu bieten hat!

Besonders hervor sticht der Bass. WOW ich weiß nicht was Amazon hier gemacht hat, aber der Echo Show der 2. Gen hat ein Volumen und einen Druck der einfach nur als fantastisch zu bezeichnen ist. Der Show überbietet den Echo Plus hier nochmals ein gutes Stück.

Auch die Höhen sind gut und selbst die Mitten schlagen sich ordentlich. Über die komplette Bandbreite macht der Show der zweiten Generation eine großartige Vorstellung.

Der Bass neigt zwar etwas zu „overpowern“ und ich könnte mir vorstellen, dass in sehr kleinen Räumen der Show vielleicht etwas zum Dröhnen neigen könnte, aufgrund des sehr starken Bass. Aber in einem großen Raum mit einer Wand im Rücken klingt der Show einfach nur beeindruckend.

Warum eine Wand im Rücken? Der Echo Show hat seine Lautsprecher auf der Rückseite und nutzt eine Wand hinter sich um den Klang zu Euch zu reflektieren.

Gerade für die Höhen ist dies recht wichtig!

Also in einem großen Raum oder offenen Küche liefert der neue Echo Show der 2. Gen einen hochwertigen und Party tauglichen Klang. Dabei bietet dieser klare und saubere Höhen und einen satten und tiefen Bass.

 

Alexa lauter!

Schauen wir uns zum Abschluss noch die maximale Lautstärke der einzelnen Lautsprecher an. Diese wurde während dem Song „Never Give up“ von Sia auf eine Distanz von 30cm gemessen.

Der lauteste Amazon Lautsprecher ist der Echo Show 2. Gen bzw. der Echo Show 1. Gen. Während der Echo Show der 1. Gen seinen Klang über seine Lautsprecher nach vorne fokussiert und daher eine sehr hohe Lautstärke erreicht, ist dies beim neuen Echo Show genau umgekehrt.

Dieser ist wenn man die Lautstärke auf der Rückseite misst ganz klar der Lauteste, steht man aber vor diesem landet er nur im Mittelfeld.

Der lauteste 360 Grad Echo ist wenig überraschend der Echo Plus der zweiten Generation.

 

Welcher?

Zusammengefasst, folgende Rangliste der Amazon Echo Lautsprecher würde ich unterschreiben:

  1. Amazon Echo Show 2.Gen
  2. Amazon Echo Plus 2.Gen
  3. Amazon Echo 1.Gen
  4. Amazon Echo 2.Gen
  5. Amazon Echo Show 1.Gen
  6. Amazon Echo Dot 3.Gen
  7. Amazon Echo Spot
  8. Amazon Echo Dot 2.Gen

Diese Rangliste verschiebt sich natürlich je nach Nutzer und Vorlieben etwas. Mögt Ihr viel Bass und einen dynamischen Klang? Dann ist der neue Echo Show, der neue Echo Plus und der Echo der 2. Gen das Richtige für Euch.

Sucht Ihr einen ausbalancierten Klang ist der alte Amazon Echo bzw. Echo Plus eher nach Eurem Geschmack.

Generell klingen aber alle neueren Amazon Lautsprecher gut, wenn nicht sogar sehr gut. Diese können natürlich nicht mit den teureren Sonos oder Teufel Modellen mithalten, taugen aber völlig für den Normalnutzer, der diese für etwas Hintergrundmusik oder Webradio nutzt.

Ich selbst habe in fast allen Räumen einen Amazon Echo, einfach als Radio.

Sucht Ihr wirklich einen Lautsprecher fürs Wohnzimmer oder die gehobenen Ansprüche, greift zum Amazon Echo Plus oder dem neuen Echo Show.

Gerade der Echo Plus kann mit dem neuen Amazon Subwoofer durchaus auch eine Hifi Anlage ersetzten! Auf sich alleine gestellt klingt der neue Echo Show aber ganz klar am kräftigsten, voluminösesten und einfach am hochwertigsten.

Das Helperinc DAT-DQC90P QC4+ QC 3.0 PD3.0 USB C Ladegerät im Test

Helperinc ist ein noch vergleichsweise neuer Hersteller/Händler, der bei Amazon aufgetaucht ist. Helperinc scheint sich hierbei etwas auf Ladegeräte/Powerbanks zu spezialisieren welche den USB Power Delivery Standard unterstützen.

Hier hat Helperinc auch einige sehr interessante Modelle im Sortiment! Eins davon ist das „DAT-DQC90P QC4+ QC 3.0 PD3.0 USB C Ladegerät“ welches aktuell um die 40€ kostet und dafür zumindest laut Hersteller eine sehr ordentliche Leistung bietet!

Neben einem 45W USB C Port ist auch Quick Charge 3.0 mit an Bord, wie auch ein weiterer normaler USB Port.

Aber ist Helperinc ein seriöser Hersteller und das DAT-DQC90P auch ein gutes und vertrauenswürdiges Ladegerät? Dies gilt es im Test herauszufinden! Neugierig?

 

Das Helperinc DAT-DQC90P QC4+ QC 3.0 PD3.0 USB C Ladegerät im Test

Wer schon einmal Produkte von Anker, RAVPower, AUKEY und Co. gekauft hat, wird wissen, dass diese Hersteller viel wert auf eine einfach, aber vernünftige Verpackung legen.

Eine gute Verpackung ist sehr wichtig für einen guten ersten Eindruck. Hier hat Helperinc ganz klar noch etwas nachzubessern!

Das Ladegerät kam mit diversen Kabel und Anleitungen einfach in eine Box „geschmissen“. Dies ist kein Weltuntergang, aber liebevoll verpackt ist auch etwas anderes.

Immerhin der erste Eindruck des Ladegerätes fällt positiv aus! Das Überraschendste ist sicherlich die Größe des Ladegerätes. Helperinc setzt beim DAT-DQC90P auf das übliche Mulitport USB Ladegeräte Design. Das bedeutet dieses ist wie eine Zigarettenschachtel geformt, aber überdurchschnittlich kompakt.

Das Ladegerät misst gerade einmal 97,5mm x 58,7mm x 26mm. Für eine Leistung von beworbenen 75W ist dies wirklich recht kompakt.

Das Gehäuse des DAT-DQC90P besteht hierbei aus einem matten Kunststoff. Lediglich die Front in welcher die Anschlüsse eingelassen sind, besitzt eine kleine gebürstete Aluminiumabdeckung.

Die Verarbeitung und Haptik des Ladegeräts ist solider Standard. Dieses ist nicht übermäßig filigran gearbeitet, wirkt aber massiv und ausreichend wertig.

Bei den Anschlüssen finden wir zwei normale USB Ports und einen USB C Port. Der weiße USB Port ist ein normaler 5V 2,4A Anschluss, welcher allerdings mit einer smart Technologie ausgestattet sein soll.

Der USB Port darunter soll hingegen Quick Charge 2.0/3.0 wie auch AFC und FCP unterstützen. Dieser bietet 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A, laut Aufdruck.

Der USB C Port hingegen nutzt den USB Power Delivery Standard, wie auch Quick Charge 4.0. Wobei ich glaube Letzteres ist etwas Marketing. Quick Charge 4.0 ist kompatibel mit USB Power Delivery. Jedes Ladegerät, welches den aktuellen Power Delivery Standard unterstützt, sollte somit auch Quick Charge 4.0 indirekt mitbieten.

Der USB C Port soll laut Hersteller 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A liefern können. Das Maximum liegt also bei guten 45W.

Etwas sehr Interessantes am Helperinc DAT-DQC90P QC4+ QC 3.0 PD3.0 USB C Ladegerät ist, dass alle Ports anscheinend gleichzeitig voll belastbar sind, ohne Einschränkungen!

45W + 12W + 18W = die beworbenen 75W Leistung. Sollten diese sich in der Praxis bewahrhalten wäre dies ein klasse Ergebnis!

 

Messwerte

Beginnen wir mit den Basics. Das Helperinc DAT-DQC90P QC4+ QC 3.0 PD3.0 USB C Ladegerät konnte einen 12 Stündigen Volllast Test ohne größere Auffälligkeiten, einem Spannungs/Leistungsabfall oder Ähnlichem bestehen.

Dabei erzeugte dieses wie zu erwarten aber eine recht hohe Abwärme. Ich konnte bis zu 64,5 Grad am Gehäuse messen. Dies ist gut warm, aber nicht zwingend problematisch. Ohne das Ladegerät zu zerstören ist es schwer zu sagen wie es im Inneren aussieht.

Wenn Ihr das Helperinc Ladegerät unter dauerhafte Volllast setzt, versucht diesem etwas Luft zum Atmen zu geben.

Wie steht es um das Ladetempo? Folgende Geräte habe ich am Helperinc DAT-DQC90P getestet:

  • Apple MacBook Pro 13 Zoll
  • Apple iPad Pro
  • Apple iPhone X
  • Dell XPS 13 9370
  • Samsung Galaxy S9+
  • Samsung Galaxy Note 9
  • Google Pixel 2 XL
  • BQ Aquaris X2 Pro

Kümmern wir uns zunächst um den USB C Port. Dieser funktionierte mit allen getesteten Geräten problemlos!

Sowohl das Dell XPS wie auch das Apple MacBook erreichten ziemlich genau die maximal lieferbaren 45W. Im Falle des Dell XPS 13 ist dies das gleiche Ladetempo wie am originalen Ladegerät, welches sicht somit vollständig mit dem Helperinc ersetzten lässt.

Ähnliches gilt auch für das Apple MacBook Pro 13, welches allerdings bis zu 53W aufnehmen kann. 45W sind aber mehr als genug um das Notebook in allen Situationen mit Energie zu versorgen.

Ähnliches wird für fast alle 13 Zoll Ultrabooks gelten. Größere Notebooks werden zwar auch an diesem Ladegerät laden, aber gerade wenn diese über eine gesonderte Grafikkarte verfügen könnte es sein das 45W unter Volllast nicht reichen um „gegenzuladen“.

Auch Apples IOS Geräte können via USB Power Delivery schnellgeladen werden, was hier auch problemlos klappte. Das iPhone X erreichte knapp das dreifache Tempo wie mit seinem beiliegenden Ladegerät (16,xW) und das iPad Pro rund das doppelte Tempo (26,xW).

Das Google Pixel 2 XL wie auch das BQ Aquaris X2 Pro unterstützen USB Power Delivery als ihren nativen Ladestandard. Daher sollte es keine große Überraschung sein, dass diese beiden Geräte auch problemlos ihr volles Schnellladetempo erreichen.

Beim Aquaris X2 Pro sind dies 9V 1,32A also rund 12W und beim Google Pixel 2 XL 9V 1,68A also rund 15W.

Die Samsung Geräte nutzen primär Quick Charge, aber haben auch einen etwas zickigeren USB Power Delivery support, als sekundären Schnellladestandard.

Dennoch funktionierte bei beiden Smartphones das Schnellladen am Helperinc weitestgehend problemlos. Das S9+ erreichte 5V 2,4A also 12W und das Note 9 5V 2,7A also 13,5W.

Am Quick Charge Port erreicht das Note 9 zum Vergleich 9,2V 1,540A also 14,168W. Kommen wir damit auch zu dem Quick Charge und dem normalen USB Port.

Diese zeichnen sich grundsätzlich durch ein sehr hohes Spannungslevel aus. Gerade der Quick Charge 3.0 Port liefert wenn 5V 3A angefragt werden 5,4042V! Der normale USB Port liefert wenn 2,4A angefragt werden 5,1915V.

Grundsätzlich ist eine leicht höhere Spannung als 5,000V ein Vorteil wenn es um eine hohe Ladegeschwindigkeit geht. Aufgrund der Steckverbindungen und der Ladekabel fällt die Spannung immer etwas ab.

Eine höhere Basis Spannung kompensiert dies etwas. Dies bestätigt sich auch in der Praxis, in welcher das Helperinc DAT-DQC90P gerade an seinem normalen USB Port hervorragende Ladegeschwindigkeiten erreicht! Gerade die Samsung Smartphones mögen eine etwas höhere Spannung, weshalb das S9+ beispielsweise satte 1,76A am normalen USB Port erreicht, was ein top Wert ist.

Ähnliches gilt auch für den Quick Charge Port, aber rein theoretisch kann dieser Euer Smartphone beschädigen! Die USB Spezifikation erlaubt bis 5,25V, alles darüber hinaus ist unsicher.

Schließt Ihr am QC3.0 Port ein QC3.0 fähiges Smartphone an ist dies natürlich kein Problem. Dieses ruft eh eine höhere Spannung ab. Aber bei nicht QC fähigen Geräten könnte es bei sehr kurzen und guten Kabeln (welche die Spannung voll weitergeben) unter Umständen zu Problemen kommen.

Ich glaube dies allerdings praktisch weniger. Die meisten modernen Smartphones sind hier sehr robust. Nur ältere Geräte wie iPhone 3GS, iPhone 4 usw. waren da noch etwas empfindlicher.

Kommen wir zum Abschluss noch auf Effizienz und Leerlauf Energieverbrauch zu sprechen. Im Leerlauf benötigt das Helperinc DAT-DQC90P 0,6W Strom, was eher mittelmäßig ist. Allerdings benötigen Mulitport USB Ladegeräte in der Regel immer etwas mehr Energie im Leerlauf.

Die Effizienz des Ladegerätes schwankt wie üblich je nach genutztem Port und gewählter Spannung. Hier meine gemessenen Werte bei einer mittleren Auslastung:

Wie auch schon das letzte Helperinc Ladegerät das ich in den Fingern hatte kann auch das DAT-DQC90P auch nicht mit einer besonders hohen Effizienz punkten.

Diese liegt je nach Port und Spannung bei 72%-86%. Wie üblich sind die höheren Spannung ein Stück Effizienter. Grundsätzlich gilt das alles unter 80% eher mäßig ist.

Unterm Strich würde ich allerdings die Effizienz hier als akzeptabel einstufen.

 

Fazit

Das Fazit zum Helperinc DAT-DQC90P QC4+ QC 3.0 PD3.0 USB C Ladegerät fällt mir sehr schwer! An sich hat dieses meinen Test gut bestanden.

Das Ladetempo ist auf allen Ports gut bis herausragend. Die Effizienz ist solide und auch das Gehäuse macht einen guten Job und ist sogar recht kompakt für die hohe Leistung.

Zwar ist die Spannung auf dem QC3.0 Port etwas hoch, was aber praktisch vermutlich keine Probleme machen wird. Ähnliches gilt auch für die recht hohe Temperatur.

Dennoch so bescheuert wie es klingt, mein Bauchgefühl lässt mich dem Helperinc DAT-DQC90P nicht so recht zu 100% vertrauen. Ob dies nun an der recht hohen Spannung liegt oder der hohen Hitzeentwicklung kann ich nicht so recht sagen, vermutlich ist es eine Mischung aus all diesem.

Sagen wir es so, ich würde dem Helperinc DAT-DQC90P nicht mein 1000€+ Notebook dauerhaft anvertrauen. Smartphone, Tablet, Nintendo Switch usw. kein Problem, diese Geräte lasten auch das Ladegerät nicht völlig aus.

Aber bei großen Notebooks die eine sehr hohe Last bedeuten, bin ich etwas vorsichtig. Allerdings gibt es auch keine „Beweise“, dass das Ladegerät Probleme machen wird.

Wie gesagt meinen Test hat das Ladegerät gut bestanden, aber ich halte mich dennoch mit einer Empfehlung zurück. Ich würde tendenziell eher zum Helperinc 4 Port 75W USB Ladegerät raten.

Die Omars OMPPB10K 10000mAh Powerbank mit USB PD und QC3.0 im Test !Unter 20€!

Quick Charge und USB Power Delivery sind die Schnellladestandards die man aktuell benötigt. Habt Ihr eine Powerbank oder ein Ladegerät das beides unterstützt, könnt Ihr recht sicher sein jedes aktuelle Smartphone mit vollem Tempo laden zu können.

Allerdings sind gerade Powerbanks die beide Schnellladestandards unterstützen recht exotisch und teuer. Allerdings muss dies nicht der Fall sein. Bei meinen üblichen Amazon Streifzügen bin ich über die Omars OMPPB10K gestolpert, eine 10000mAh Powerbank, mit USB PD und QC3.0 für unter 20€!

Klingt doch sehr interessant, oder? Schauen wir uns daher im Test einmal an was die Omars OMPPB10K wirklich zu leisten vermag!

Die Omars OMPPB10K 10000mAh Powerbank mit USB PD und QC3.0 im Test

Mit 140 x 72 x 15mm ist die Omars OMPPB10K eine recht breite und lange Powerbank für ihre Kapazität von 10000mAh, aber mit 15mm auch ziemlich dünn. Unterm Strich ergibt dies ein sehr durchschnittliches Kapazität zu Größen-Verhältnis.

Dies ist allerdings auch das einzige Durchschnittliche an dieser Powerbank! Starten wir mit der Optik. Omars setzt hier auf ein „zweigeteiltes“ Design. Auf der Front der Powerbank gibt es einen schmalen Streifen Hochglanz Kunststoff, welcher auch die Anschlüsse umfasst.

Das restliche Gehäuse ist aus einem sehr interessanten Kunststoff gefertigt, welchen ich gar nicht näher spezifizieren kann. Einerseits besitzt die blaue Version einen leichten metallischen Schimmer, auf der anderen Seite fühlt sich die Oberfläche leicht weich an, fast wie eine Softtouch Oberfläche.

Für eine Softouch Oberfläche ist diese jedoch recht resistent gegenüber Fingerabdrücken. Die Omars OMPPB10K schafft es also durchaus sich von der Masse abzuheben, beeindruckend!

Auch was die Haptik angeht, kann ich nicht klagen. Die Oberseite der Powerbank lässt sich nicht eindrücken und generell wirkt das Gehäuse solide gebaut.

Hier können sich glatt einige große Hersteller eine Scheibe abschneiden.

Aber letztendlich kommt es auf die inneren Werte an. Neben einem, laut Hersteller, 10000mAh großen Akku, verfügt die Omars OMPPB10K auch über gleich drei Anschlüsse.

Beim ersten Anschluss handelt es sich um einen „normalen“ USB Ausgang, welcher allerdings Quick Charge 3.0 unterstützt und somit viele Smartphones schnellladen kann.

Wie es sich für einen Quick Charge 3.0 Port gehört bietet dieser eine Leistung von 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A, je nachdem was Euer Smartphone davon verarbeiten kann.

Ihr könnt an diesem Quick Charge Port natürlich auch nicht Quick Charge fähige Smartphones laden, dann aber mit einem „normalen“ Tempo.

Neben dem normalen USB Ausgang verfügt die Powerbank auch über einen USB C Ausgang, welcher den USB Power Delivery Standard unterstützt. Dieser erlaubt es beispielsweise Apple oder Google Smartphones schnell zu laden, welche kein Quick Charge unterstützen.

Wie auch der Quick Charge Ausgang bietet der USB Power Delivery Port 18W maximale Leistung, aufgeteilt auf 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A.

Damit ist diese Powerbank für das Aufladen von Notebooks weniger geeignet! USB Power Delivery ist zwar der Ladestandard der von vielen Notebooks genutzt wird, aber 18W sind etwas zu wenig Power.

Lediglich die Apple MacBooks werden langsam an der Powerbank laden.

Bei dem dritten Eingang handelt es sich um einen klassischen microUSB Port. Dieser unterstützt leider kein Quick Charge! Soll aber dennoch ein vernünftiges Aufladetempo von 5V/2A bieten.

Alternativ könnt Ihr auch den USB C Port als Eingang nutzen. Hier könnt Ihr die Powerbank, laut Hersteller mit 5V/2A oder an einem passenden USB PD Ladegerät mit 9V/2A laden.

Die Omars OMPPB10K verfügt natürlich auch über einen Einschalter, welcher aber gar nicht zum Einschalten benötigt wird, dies macht die Powerbank beim Anschluss eines Smartphones automatisch.

Mithilfe des Einschalters könnt Ihr das Display der Powerbank aufleuchten lassen, welches Euch dann von 0-100% den genauen Ladestand anzeigt.

 

Wie testet techtest.org?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbanks bis sie sich von alleine abschalteten oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt. Daraufhin wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen. So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in Wh rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V (teilweise auch 3,6V) bezieht. Es wäre zwar genauer mit der Wh Angabe zu rechnen, aber für eine bessere Vergleichbarkeit bleibe ich beim mAh.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Zum Messen der Ladegeschwindigkeit nutze ich diverse Messgeräte. Achtung! Einige der günstigeren USB Multimeter können die Ladegeschwindigkeit verfälschen.

Für die Ladetests verwende ich zudem „standardisierte“ Ladekabel. Das verwendete Ladekabel hat durchaus einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit von Smartphones! Mehr zu dem Thema hier.

Für microUSB nutze ich ein Anker Powerline+ Kabel, für Apple Lightning das originale Apple Kabel und für USB C das Kabel von AUKEY. Dies sind nicht zwingend die „besten“ Kabel für die maximale Ladegeschwindigkeit, gerade das Apple Lightning Kabel ist eher mittelmäßig, aber so haben alle Powerbanks gleiche Bedingungen. Hier meine Tipps für die aktuell besten Ladekabel: Die besten Smartphone Ladekabel, welche sind empfehlenswert?

Weitere interessante Artikel:

 

Messwerte

Starten wir wie bei jedem Powerbank Test zunächst mit der Kapazität. Diese wird von Omars mit 10000mAh angegeben, messen konnte ich 33,708Wh bzw. 9110mAh @ 3,7V.

Dies entspricht hervorragenden 91% der Herstellerangabe! Warum sind 91% ein sehr guter Wert? Die Herstellerangabe bezieht sich in der Regel auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akku-Zellen und nicht auf die nutzbare Kapazität.

Letztere ist aber immer ein Stück niedriger, gerade wenn Ihr Schnelllade Standards nutzt. 91% echte Kapazität bei 5V1A Ladestrom ist sehr ordentlich und wird nur selten erreicht.

Kommen wir zu den Ladetests. Folgende Geräte habe ich an der OMPPB10K getestet:

  • Apple iPhone XS Max
  • Apple MacBook Pro 13 Late 2016
  • Google Pixel 2 XL
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Samsung Galaxy Note 9

Starten wir einfach mal mit einer kleinen Anomalie die ich bei meinem Tests beobachten konnte. Diese bezieht sich auf das Note 9. Das Note 9 unterstützt eigentlich Quick Charge 2.0, verweigerte aber dessen Nutzung an der Powerbank.

Warum? Keine Ahnung! Sowohl das BQ Aquaris X2 Pro wie auch das ältere Samsung Galaxy S7 Edge funktionierten problemlos am Quick Charge Port und erreichten dort auch ihr volles Schnellladetempo. Das Note 9 ließ sich natürlich auch am Quick Charge Port laden, aber nur mit 5V 1,59A, also einem Standard Tempo.

Es scheint sich hier also um eine merkwürdige Inkompatibilität zu handeln. Am USB Power Delivery erreicht das Note 9 dafür satte 9V 1,48A, was ein Schnelllade- Tempo ist!

Ähnliches gilt auch für das Google Pixel 2 XL mit 9V 1,9A und das iPhone Xs Max. Letzteres benötigt das Lightning auf USB C Adapterkabel von Apple, mit welchem ein Tempo 9V 2A erreicht wird. Im Übrigen ist auch der Quick Charge Port für Apple Geräte optimiert.

Die Apple Geräte erreichen an diesem zwar kein Schnellladetempo, aber laden flott! Selbiges gilt auch für andere Android Smartphones ohne Quick Charge.

Zusammengefasst, abseits des Note 9 wo Quick Charge nicht funktionierte, bietet die Omars OMPPB10K eine gute bis sehr gute Ladegeschwindigkeit!

Der Quick Charge Port kann viele Android Smartphones von Nokia, Samsung, HTC und Co. schnellladen. Die restlichen Smartphones wie von Apple oder Google erreichen ein solides Standard Ladetempo.

Der USB C Power Delivery Port kann ebenfalls die meisten aktuellen Flaggschiff Smartphones schnellladen, wie auch die die neueren Apple Modelle.

Beim Wiederaufladen der Omars OMPPB10K stehen Euch drei Optionen zur Verfügung.

  1. MicroUSB = 9,96W Ladestrom
  2. USB A auf USB C Kabel = 9,89W Ladestrom
  3. USB C Power Delivery Ladegerät = 16,8W Ladestrom

Habt Ihr also nur ein normales Ladegerät spielt es keine Rolle ob Ihr den USB C oder microUSB Port nutzt. Lediglich mit einem USB Power Delivery Ladegerät bekommt Ihr die Powerbank ein gutes Stück Schneller voll. Hier reden wir von einer Ladedauer von ca. 3 Stunden und beim normalen Laden von 5 Stunden.

 

Fazit

Für unter 20€ ist die Omars OMPPB10K eine absolute Kaufempfehlung! Mehr gibt es eigentlich nicht groß zu sagen

Was die Ausstattung angeht, ist die OMPPB10K in dieser Preis und Größenklasse nicht zu überbieten. Quick Charge 3.0 und USB Power Delivery in einer Powerbank ist zum einen sehr selten und erlaubt es zum anderen fast alle aktuellen Smartphones in irgendeiner Weise schnell zu laden.

Hierbei spielt es auch keine Rolle ob Ihr ein iPhone, Samsung Galaxy, Huawei oder sonstiges Smartphone habt. Kann dieses schnellgeladen werden, stehen die Chancen sehr gut, dass dies die OMPPB10K dies auch hinbekommt.

Selbst wenn nicht erreicht die Powerbank ein gutes normales Ladetempo. Hinzu kommt die schnelle Wiederaufladegeschwindigkeit und das sehr gute Gehäuse.

Kurzum für unter 20€ ist die Omars OMPPB10K 10000mAh Powerbank* ein top Allrounder! Zwar wäre beispielsweise ein Anker PowerCore II beispielsweise noch etwas hochwertiger und vermutlich etwas langlebiger, aber dieser kostet auch mehr und besitzt kein USB PD.

Eine bessere Powerbank die Quick Charge und USB Power Delivery besitzt, ist mir in dieser Größenklasse nicht bekannt.

Omars OMPPB10K
Angegebene Kapazität 10000mAh
Preis
Erreichte Kapazität 33,708Wh bzw. 9110mAh
Erreichte Kapazität in % 91%
LED Taschenlampe
Wiederaufladegeschwindigkeit 16,8W Ladestrom
Geteste Geräte
Apple iPhone Xs ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Samsung Galaxy Note 9 ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Apple iPad Pro ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Google Pixel 2 XL ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Huawei Mate 10 Pro ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Nintendo Switch ++
Apple MacBook Pro late 2016 +
Kapazität 91%
Verarbeitung 85%
Ladegeschwindigkeit 98%
Anschlüsse und Sonstige Features 95%
Lieferumfang und Verpackung 80%
Preis / Leistung ★★★★★
Testergebnis ★★★★★