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Welche Ladestandards verwendet das Galaxy S20 Ultra und wie schnell lädt es? Ladeanalyse!

Bisher waren Samsung Smartphones was das Aufladen angeht recht vorhersehbar. So unterstützten alle Samsung Galaxy S Smartphones der letzten Jahre lediglich Quick Charge 2.0 mit 13-15W Ladestrom.

Verglichen mit OnePlus und Co ist dies aber recht „unspektakulär“. Mit dem neuen Samsung Galaxy S20 und vor allem mit dem S20 Ultra soll sich dies aber geändert haben! So soll das S20 Ultra mit satten 45W laden können.

Welche Ladestandards Verwendet Das Galaxy S20 Ultra 4Klingt doch gut, aber erreicht das S20 Ultra auch wirklich 45W Ladestrom und vor allem an welchen Ladegeräten ist dieser Ladestrom möglich? Finden wir dies in der Ladeanalyse zum S20 Ultra heraus!

 

Bis zu 45W, aber welcher Standard?

Bisher nutzen alle Samsung Galaxy S Smartphones Quick Charge 2.0, welches nur unter dem Adaptive Fast Charge Branding lief. Es spielte hier keine Rolle ob ihr beim S10 ein Adaptive Fast Charge oder Quick Charge 2.0 Ladegerät verwendet habt.

Quick Charge 2.0 ist aber ein recht alter Standard, welcher auch nur bis zu 18W liefern kann. Daher setzt Samsung beim Galaxy S20 Ultra auf USB Power Delivery. Leider wird es hier nun kompliziert.

Welche Ladestandards Verwendet Das Galaxy S20 Ultra 10
Das beiliegende Ladegerät schafft maximal 24W

Um das Galaxy S20 Ultra mit 45W zu laden reicht nicht einfach ein 45W USB Power Delivery Ladegerät/Powerbank aus! Es muss hier der USB Power Delivery 3.0 Standard + PPS unterstützt werden.

  • USB Power Delivery (3.0)
  • PPS, flexible Spannung

Was ist PPS? Normalerweise liefert ein USB PD Ladegeräte/Powerbanks fixe Spannungen von 5V, 9V, 12V, 15V oder 20V. PPS erlaubt nun eine flexible Programmierung und Spannungsausgabe zwischen 5V und 20V. Es wäre also möglich, dass das Galaxy S20 Ultra 9,5V oder 13,9V oder 5,9V usw. abruft.

Wie erkenne ich ob mein USB PD Ladegerät PPS unterstützt? Steht es nicht gezielt dabei tut es dies vermutlich nicht. Ich habe über 30 USB PD Ladegeräte in den letzten Jahren getestet, 2 davon unterstützten PPS.

Das von Samsung beigelegte Ladegerät kann 5V/3A, 9V/2,77A oder 3,3-5,9V/3A, 3,3-11V/2,25A leisten. Dieses unterstützt also USB Power Delivery 3.0 und PPS.

Kurzum ich habe das S20 Ultra an diverse Ladegeräte anschlossen. Hier die Messwerte:

Ladetempo S20 Ultra Ladetempo

  • An einem normalen 5V 2,4A USB Port kann das S20 Ultra mit maximal 9,xW laden.
  • Beim Anschluss an ein Quick Charge Ladegerät fragt das Smartphone ob Ihr schnellladen wollt. Falls Ihr dies verneint, lädt das S20 Ultra mit 6,xW und falls Ihr zustimmt, werden 14,xW erreicht.
  • An einem normalen USB Power Delivery Ladegerät ohne PPS werden maximal 14,xW erreicht, wie bei Quick Charge. Hierbei spielt es auch keine Rolle ob das USB PD Ladegerät 30W oder 60W oder 100W leisten kann.
  • Das originale beiliegende Ladegerät schafft 24,xW.
  • Mit dem 45W Samsung Ladegerät und dem beiliegenden Kabel (beim Ladegerät) konnte ich bis zu 38W in der Spitze beobachten, in der Regel liegt die Leistung aber eher im Bereich 33W. Ein ähnliches Tempo wird auch mit USB PD 3.0 Ladegeräten mit PPS und 45W+ erreicht. Allerdings sind diese Ladegeräte meist auf 9,xV und 3A Limitiert, also ca. 28W.

Dies sind natürlich nur Momentaufnahmen. Das Ladetempo eines Smartphones schwankt stark je nach Ladestand. Diese Messwerte stammen von einem Ladestand im Bereich 10-20%. Hier sollte eigentlich das maximale Ladetempo erreicht werden.

Es ist interessant dass das originale 45W Samsung Ladegerät bis zu 38W schaffte, obwohl mit 45W geworben wird. 

Leider gibt es nur sehr wenige USB PD 3.0 Ladegeräte mit PPS, daher konnte ich diesen Test nur mit dem Baseus BS-E915 ausprobieren. Dieses ist etwas langsamer als das Originale 45W Ladegerät, welches 9,xV/4A schafft. Das Baseus BS-E915 ist auf 9,xV und 3A Limitiert, also 28W. Um das Samsung EP-TA845 voll zu ersetzen würdet Ihr ein Ladegerät mit USB PD PPS und 9,xV/4A benötigen!

Im Übrigen um die 38W zu erreichen, wird ein spezielles USB C Kabel mit E-Marker und 5A Fähigkeit benötigt! Mit anderen Kabeln erreicht das S20 Ultra auch hier nur 28W. Diese 38W werden aber nur sehr kurz gehalten. Selbst am 45W Ladegerät lädt das S20 Ultra primär mit knapp über 30W. Hier einmal der Ladevorgang von 5% auf 100%.

Ladetempo S20 Ultra

Zwar werden die 38W nur sehr kurz gehalten, allerdings lädt das S20 Ultra ansonsten recht konstant schnell. Viele andere Smartphones (Huawei z.B.) drosseln das Ladetempo ab 40-50% Ladestand extrem! Das S20 Ultra lädt bis ca. 70% mit über 30W.

Ein vollständiger Ladevorgang am 45W „Super Charger“ oder anderen kompatiblen Ladegeräten dauert ca. 58 Minuten.

 

Wählerisch bei Ladegeräten

Mit Neuerungen treten auch oft Probleme auf. So verweigert das S20 Ultra das Laden an einigen Ladegeräten und Powerbanks aus unerklärlichen Gründen völlig!

Hier z.B. das Anker PowerPort III mini:

Welche Ladestandards Verwendet Das Galaxy S20 Ultra 8Das S20 Ultra erkennt zunächst das Ladegerät bricht dann aber das Laden nach einer Sekunde ab. Ich habe auch diverse Ladekabel usw. getestet, keine Änderung des Verhaltens. Kurzum ich habe einen großen Batzen an USB Power Delivery Ladegeräte ausgegraben, hier die Messergebnisse:

Ladetempo in Watt
Anker PowerPort III Mini Lädt nicht!
Anker Atom PD 1 14.5
Inateck CC01001 14.5
AUKEY PA-D5 14.5
AUKEY PA-D2 14.5
Apple A1692 14.5
Xtorm USB Power Hub Edge XPD20 Lädt nicht!
Anker PowerPort PD 5 14.5
RAVPower PR-PC059 14.5
Helper 5 Port PD + QC 14.5
UGREEN CD137 18
Samsung EP-TA800 23
GreenCell CHARGC01 Lädt nicht!
Baseus BS-EU905 Lädt nicht!
RAVPower RP-PC120 14.5
Baseus BS-E915 28
Samsung EP-TA845 38

Wichtig! Die Messwerte beziehen sich nur auf den USB C Port. Beispielsweise an den USB C Ports des  Xtorm USB Power Hub Edge XPD20 konnte das S20 Ultra nicht laden, aber an den Quick Charge 3.0 Ports schon.

Abseits der Samsung eigenen Ladegeräte ist mir lediglich ein Ladegerät bekannt welches S20 Ultra „Super Schnell“ laden kann. Dies wäre das Baseus BS-E915, welches auch PPS unterstützt. Dieses erreicht über 30W und übertrifft damit als einziges das beiliegende Ladegerät.

Erstaunlicherweise landet auf Platz 2 das UGREEN CD137 mit ziemlich genau 18W.

Welche Ladestandards Verwendet Das Galaxy S20 Ultra 9Die allermeisten Ladegeräte schafften aber „nur“ 14,5W, was das Standard Schnellladetempo des S20 Ultra ist und dem Ladetempo der älteren Samsung Smartphones entspricht.

 

Powerbanks für das S20 Ultra

Aber wie steht es um Powerbanks für das S20 Ultra? Leider ist mir zum Zeitpunkt dieses Tests keine Powerbank bekannt die das PPS Verfahren unterstützt. Das Höchste der Gefühle sind also 14,5W was das Ladetempo betrifft.

Schauen wir uns aber einmal die Tabelle mit USB C Powerbanks an.

Kapazität Ladetempo in Watt
Charmast W1052 * 10400mAh 8.2
Anker PowerCore 10000 PD 10000mAh 14.5
Anker PowerCore 10000 PD Redux 10000mAh 14.5
Charmast W2010 * 20800mAh 7.9
Xtorm XB303 * 26000mAh 14.5
Xtorm XB302 * 20000mAh 14.5
PowerADD P2 26800mAh 14.5
Anker PowerCore+ PD 26800mAh 14.5
Sandberg USB-C PD 20000mAh 14.5
Omnicharge Omni Mobile 25600 PRO 25600mAh Lädt nicht!
PowerOak K3 36000mAh 14.5
RAVPower RP-PB201 20000mAh 14.5
Zendure ZDPX6PD 20100mAh 14.5
UGREEN PB132 20000mAh 8.6
BatPower ProE 2 26800mAh 14.5
Zendure SuperTank 27000mAh 14.5
OMARS OMPB24PW 24000mAh 9
HyperJuice 130W Battery Pack 27000mAh 14.5
iWALK Secretary+ „Klein“ 1000mAh 14.5
ProUser Powerbank 5000mAh 14.5

Sonderfall Zenture SuperTank und HyperJuice 130W Battery Pack. Diese beiden Powerbanks verfügen über einen 100W USB PD Ausgang. Erstaunlicherweise lädt das S20 Ultra an diesen Ports nicht. Bei der HyperJuice Powerbank gar nicht und beim SuperTank nur langsamer mit 9W. Die beiden 60W USB C Ports die beide Powerbanks besitzen funktionieren hingegen problemlos.

Teilweise verhielt sich das Galaxy S20 Ultra aber völlig merkwürdig. Beim ersten Anschließen funktioniert die Omnicharge Omni Mobile 25600 PRO absolut problemlos mit 14,5W. Aber ab dem 2. Anschließen funktionierte die Powerbank plötzlich nicht mehr, 0W Ladestrom. Nach viel hin und her und einem Tauschen des Ladekabels konnte ich das S20 Ultra zum Laden mit 9,xW überreden.

Welche Ladestandards Verwendet Das Galaxy S20 Ultra 5Ähnliches spiel bei der Anker PowerCore 1000 PD Redux, hier reichte aber dreimal ein/ausstecken damit das Schnellladen wieder funktionierte.

Generell würde ich Euch aktuell daher eher zu Powerbanks mit Quick Charge 3.0 Port raten oder die sowohl USB PD wie auch Quick Charge haben. Quick Charge funktionierte deutlich zuverlässiger mit dem S20 Ultra.

 

Fazit

Es ist kompliziert! Das Samsung Galaxy S20 Ultra hat diverse Stufen was die Ladegeschwindigkeit angeht.

  • „Normal“ (an einem 5V/2,4A Ladegerät) = 9,xW
  • „Schnell“ (an einem normalen USB PD oder Quick Charger) = 14,xW
  • „Schneller“ (am originalen beliegenden Ladegerät) = 24,xW
  • „Super Schnell“ (an einem USB PD Ladegerät mit PPS) = 33-38W

Generell unterstützt damit das S20 Ultra USB Power Delivery und Quick Charge 3.0. Allerdings für ein Ladetempo über 14,5W wird ein USB Power Delivery Ladegerät mit PPS, also einer flexiblen Spannung, benötigt. Für das volle Ladetempo muss dieses Ladegerät zudem 9,xV/4A leisten können.

Diese Ladegeräte sind aktuell sehr selten und in Powerbanks ist PPS aktuell gar nicht zu finden. Hinzu kommt, dass sich das S20 Ultra teils sehr zickig zeigte. Es verweigerte an einigen Ladegeräten völlig das Laden, an anderen funktionierte es mal, dann wieder nicht usw. Ich tippe, dass hier ein Update kommen wird das diese Probleme behebt, denn so ein Verhalten ist mir bisher noch nicht untergekommen.

Wollt Ihr das Samsung Galaxy S20 Ultra wirklich schnellladen, würde ich Euch aktuell zu den originalen Samsung Ladegeräten raten. Diese funktionieren einfach am zuverlässigsten. Das beiliegende Ladegerät erreicht allerdings maximal 24W! Für das volle Ladetempo ist das Samsung EP-TA845 mit 45W nötig. 

Maximal konnte ich aber auch mit dem originalen 45W Samsung Schnelllader rund 33-38W Ladestrom erreichen!

Welche Ladestandards Verwendet Das Galaxy S20 Ultra 2Reichen Euch die 14,5W „schnellladen“, dann gibt es einige interessante Modelle, sowohl was Ladegeräte aber auch Powerbanks angeht.

Abseits der Samsung eigenen Ladegeräte würde ich Euch aktuell folgende Modelle empfehlen:

Auf Seiten der Powerbanks würde ich Euch zunächst zu diesen Modellen raten:

Wenn Ihr noch weitere Fragen habt gerne her damit.

Baseus BS-E915 65W GaN Schnellladegerät (mit PPS!) im Test, heißer Geheimtipp!

Der asiatische Hersteller Baseus ist bei uns in Deutschland ein absoluter Exot. Dies liegt vor allem daran, dass sich die meisten Baseus Produkte nur direkt aus China bestellen lassen.

Allerdings hat Baseus auch einige „Perlen“ im Sortiment wie die extrem guten und günstigen Ladekabel und generell die Ladegeräte.

Baseus Bs E914 65w Gan Schnellladegerät Im Test 5

In diesem Test geht es um das neuste Ladegerät aus dem Hause Baseus, das BS-E915. Das Baseus BS-E915 soll mit drei Ports, drei Ladestandards (USB Power Deliver, Quick Charge und Huawei Super Charge) wie auch einer Leistung von 65W überzeugen.

Aber gelingt dies? Finden wir es im Test heraus!

 

Baseus BS-E915 65W GaN Schnellladegerät im Test

Das Erste was beim Baseus BS-E915 auffällt, sind die Abmessungen. Diese sind zum einen mit 75 x 32 x 36mm sehr kompakt, zum anderen ist der Formfaktor „interessant“.

Fangen wir aber mit der Frage an wie das Baseus BS-E915 so kompakt bei einer Leistung von 65W sein kann. Baseus setzt im Inneren dieses Ladegerätes auf „GaN“ also Komponenten aus Galliumnitrid.

Galliumnitrid ist ein Halbleiter ähnlich wie Silizium, nur noch effizienter. Dass Galliumnitrid aber für elektronische Komponenten verwendet wird ist noch vergleichsweise neu und daher sind diese Komponenten noch recht teuer.

Baseus Bs E914 65w Gan Schnellladegerät Im Test 1

Für Euch ist hier nur wichtig zu wissen, dass GaN effizienter ist, wodurch GaN Komponenten weniger Wärme ausstoßen, wodurch die Komponenten kleiner gebaut werden können, was in kleineren Ladegeräten resultiert, wie es hier der Fall ist.

Auf den ersten Blick ist das sehr „Blockige“ Design des Baseus BS-E915 vielleicht etwas unförmig, aber dieses ist gar nicht mal so unpraktisch. Ihr bekommt das Ladegerät auch in sehr schmale Steckdosen, beispielsweise wenn in den Steckplätzen nebenan von großen Netzadaptern belegt werden.

Was die generelle Verarbeitung und Haptik angeht, zeige ich mich zufrieden! Das Ladegerät wirkt schön massiv und stabil. Dieses ist auch „plausibel“ schwer für die Leistung von 65W.

 

Die Technik

Das Baseus BS-E915 besitzt drei USB Ports, 2x USB C und 1x USB A.

Der USB A Port unterstützt Quick Charge 3.0, wie auch Huaweis Proprietären „Super Charge“ Ladestandard, mit bis zu 30W. Ja dies ist eins der wenigen Ladegeräte auf dem Markt das auch Huawei Smartphones mit vollem Tempo laden kann.

Baseus Bs E914 65w Gan Schnellladegerät Im Test 3

Genau genommen kann der USB A Port 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/3A, 12V/2,5A oder 20V/1,5A ausgeben.

Die beiden USB C Ports unterstützten USB Power Delivery, welches beispielsweise zum Laden von Notebooks, Apple Smartphones/Tablets, der Nintendo Switch usw. verwendet wird.

Baseus Bs E914 65w Gan Schnellladegerät Im Test 2

Der obere USB C Port kann dabei 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3,25A ausgeben, also satte 65W.

Der untere USB C Port kann 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A, 15V/2A, 20V/1,5A, also 30W.

 

Ein erster Test

Starten wir mit einem ersten Test bzw. Check. Baseus kann erfahrungsgemäß teils etwas ungenau sein was die Leistungsangaben angeht. So auch hier.

Auf dem ersten USB C Port konnte ich lediglich ein Tempo von 20V/3A und nicht 20V/3,25A messen. Baseus betrügt uns also um 5W, was sicherlich nicht der Weltuntergang ist.

Baseus Bs E914 65w Gan Schnellladegerät Im Test 8

Diese 60W können aber auch konstant geliefert werden. Das Ladegerät erwärmt sich zwar stark, aber auch nach einigen Stunden gab es keine Ausfälle.

Update! Einfach um „sehr stark“ etwas zu spezifizieren, hier zwei Wärmebildaufnahmen des Ladegeräts.

Temperatur 1

Nach gut 2 Stunden Volllast kratzt das Ladegerät an der 80 Grad Marke. Unschön!

65W sind auch die Gesamt-Leistung des Ladegerätes, über alle Ports hinweg. Das Baseus BS-E915 händelt dieses Limit clever!

So können die 60W über den USB C 1 Port nur abgerufen werden alle anderen Ports frei sind. Belegt Ihr USB C Port 1 und den USB A Port, wird der USB C Port auf 45W gedrosselt und der USB A Port auf 18W.

Heißt es kann eigentlich nicht zu einer Überlastung kommen, da Ports dynamisch herunter gedrosselt werden je nachdem wo Ihr was anschließt. Klasse!

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich stellvertretend am Baseus Ladegerät getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro
  • Apple MacBook Pro 13 Late 2016
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Google Pixel 4 XL
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Motorola One Zoom
  • Nintendo Switch
  • Samsung Galaxy S7 Edge

Ladetempo

Versuchen wir es halbwegs kurz zu machen.

Alle hier aufgeführten Smartphones, Tablets und Notebooks ließen sich schnellladen! Wie Ihr anhand der „Maximal möglich*“ Angabe sehen könnt, erreicht das Baseus BS-E914 bei den meisten Geräten +- dieses Tempo.

Besonders loben können wir hier zunächst das Zusammenspiel mit Apple Geräten, welches tadellos ist! Sowohl das neue iPhone 11 Pro, wie aber auch das iPad 11 Pro und auch das 13 Zoll MacBook Pro ließen sich mit dem vollen Tempo an mindestens einem der Ports laden.

Ja das Baseus BS-E914 kann für das Apple MacBook Pro 13 das originale Ladegerät voll ersetzen. Ähnliches gilt auch für das Dell XPS 13 und die meisten anderen 13 Zoll Notebooks, welche sich via USB C laden lassen.

Baseus Bs E914 65w Gan Schnellladegerät Im Test 7

Bei 15 Zöllern ist dies allerdings etwas anders. Diese benötigen meist unter Volllast mehr als 60W. Lastet Ihr CPU und GPU eines größeren 15 Zoll Notebooks, wie dem Dell XPS 15 oder Apple MacBook Pro 15 voll aus, wird sich der Akku trotz Ladegerätes weiter entladen.

60W sind aber genug, dass auch 15 Zöller im normalen Office/Multimedia Betrieb ausreichend versorgt sind.

Aber auch abseits der USB Power Delivery Geräte kann das Baseus BS-E915 überzeugen!

So konnten auch Quick Charge fähige Smartphones wie das Motorola One Zoom oder das ältere Samsung Galaxy S7 Edge ihr volles Ladetempo entfalten.

Die größte Besonderheit sind aber glatt Huawei Smartphones. Diese lassen sich am USB A Port via Super Charge schnellladen. Baseus wirbt hier mit 30W, aber praktisch scheinen es sich um 22,5W zu handeln.

Kurzum als generelle „Faustregel“

  • Notebooks bis 13 Zoll werden sehr schnell geladen, das originale Ladegerät wird meist vollständig ersetzt
  • Notebooks 15 Zoll und größer werden schnell geladen, das originale Ladegerät wird meist nicht vollständig ersetzt
  • Apple Smartphones und Tablets (ab dem iPhone 8) werden schnell geladen
  • Huawei Smartphones werden schnell geladen
  • Samsung Smartphones werden schnell geladen
  • Andere Smartphones mit Quick Charge oder USB PD Support (Motorola, Google, HTC, Sony usw.) werden schnell geladen
  • Die Nintendo Switch wird schnell geladen
  • OnePlus Smartphones werden langsam geladen

Update! Das Baseus BS-E915 kann auch das neue Samsung Galaxy S20 Ultra mit vollem Tempo schnellladen, dank PPS!

 

Effizienz

Schauen wir uns zu guter Letzt die Effizienz an.

Effizienz

Bei den ganz niedrigen Spannungsstufen, also 5V, und niedriger Auslastung ist die Effizienz mit 7x% recht mäßig. Dies ist aber bei großen Ladegeräten nicht unüblich.

Diese arbeiten bei höherem Tempo zumeist deutlich effizienter, was auch hier der Fall ist. Bei 20V, also beim Laden eines Notebooks, erreicht das Baseus BS-E915 sehr gute 84-89% Effizienz. Dennoch vergleichen wir dies mit anderen Ladegeräten, dann sehen wir das die Effizienz nicht unbedingt die Stärke des Baseus BS-E915 ist.

 

Fazit

Das Baseus BS-E915 65W GaN Schnellladegerät ist ein glatt einmaliges Ladegerät! Dies liegt natürlich primär am Support der wichtigsten drei Ladestandards:

  • USB Power Delivery mit bis zu 60W und PPS!
  • Quick Charge bis zu 18W
  • Huawei Super Charge bis zu 22,5W

Ihr könnt also fast alle Geräte, egal ob Apple Smartphone, Huawei Smartphone, Dell Notebook, Apple Notebook, Nintendo Switch, Samsung Smartphone usw. am Baseus BS-E915 schnellladen!

Dank der maximalen Leistung von 65W eignet sich dieses auch wirklich voll für Notebooks.

Baseus Bs E914 65w Gan Schnellladegerät Im Test 6

Ein viel universelleres USB Ladegerät werdet Ihr aktuell nicht finden. Hinzu kommen die kompakten Abmessungen und die gute Effizienz.

Gegen das Baseus BS-E915 65W GaN Schnellladegerät spricht letztendlich nur die etwas langwierigere Bestellung aus China du vielleicht die langfristige Haltbarkeit. Letztere ist für mich schwer zu beurteilen. Das Baseus BS-E915 wird recht heiß und man weiß bei „China Ladegeräten“ nie, aber während meines Tests gab es keine Auffälligkeiten die mich objektiv an der Qualität des Ladegerätes zweifeln lassen würden.

Kurzum, ja wenn Ihr etwas experimentierfreudiger seid, ein Huawei Smartphone habt und vielleicht eine bunte Mischung anderer Geräte, dann ist das Baseus BS-E915 65W GaN Schnellladegerät ein super spannende Wahl!

Die ASUS PCE-AX58BT im Test

So langsam kommt der WLAN 6 „AX“ Standard ins Rollen. Gerade in Notebooks finden wir immer öfters WLAN 6 fähige WLAN Karten. Allerdings in Desktop-PCs ist die Auswahl etwas eingeschränkter.

ASUS bietet nun aber für Desktop-PC Nutzer die nach super schnellem WLAN suchen die PCE-AX58BT an. Hierbei handelt es sich um eine WLAN 6, PCIe WLAN Karte mit bis zu 2404Mbit.

Asus Pce Ax58bt Im Test 6Für diesen Spaß will ASUS aber auch aktuell satte 80€ haben. Ein stolzer Preis, der gerechtfertigt ist? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das Zurverfügungstellen der PCE-AX58BT für diesen Test.

 

Die ASUS PCE-AX58BT im Test

ASUS setzt bei der PCE-AX58BT auf das typische Design einer PCI-E x1 Erweiterungskarte. Die WLAN Karte selbst ist also recht kompakt gebaut und steht kaum über dem PCI-E x1 Interface hervor.

Asus Pce Ax58bt Im Test 1Optisch hat ASUS erwartungsgemäß einen guten Job gemacht. Die PCE-AX58BT verfügt über ein schwarzes PCB und einen schwarzen passiven Kühlkörper.

Unter diesem passiven Kühlkörper findet sich eine alte Bekannte, die Intel AX200. ASUS hat also keinen eigenen WLAN 6 Chipsatz entwickelt oder irgendwelche andere exotische Hardware verbaut, sondern Technik aus dem Hause Intel.

Asus Pce Ax58bt Im Test 2Ist hier aber überhaupt solch ein großer Kühlkörper nötig? Die Antwort ist vermutlich nein. Dieser WLAN Chipsatz kommt ansonsten primär in Notebooks zum Einsatz, welche in der Regel nicht für eine besonders gute Kühlung der WLAN Karten bekannt sind.

Der Kühler ist also eher ein optischer Aspekt und frei nach dem Motto „etwas mehr Kühlung kann nicht schaden“.

Asus Pce Ax58bt Im Test 4Das Funksignal wird über die typischen Antennen Anschlüsse nach Außen geführt. ASUS lässt Euch hier die Wahl.

Ihr könnt einerseits die beiliegenden Antennen direkt an die Karte schrauben, oder eine beiliegende Verlängerung nutzen. Letztere ist tendenziell sinnvoll. In der Regel ist das WLAN Signal hinter einem PC nicht sonderlich gut.

 

Die Technik

Die ASUS PCE-AX58BT basiert auf dem Intel AX200 Chipsatz. Dementsprechend erkennt Euer PC die PCE-AX58BT auch direkt als Intel AX200, was ich als positiv erachte!

Hierdurch benötigt Ihr keine speziellen ASUS Treiber, sondern könnt die weit verbreiteten Treiber von Intel nutzen, welche auch sehr stabil laufen. Ja die Intel AX200 ist eine sehr gute und zuverlässige WLAN Karte. Ich habe diese in einigen Notebooks und nie Probleme gehabt und auch die ASUS PCE-AX58BT lief bisher 1a!

Asus Pce Ax58bt Im Test 8Bei der ASUS PCE-AX58BT handelt es sich um eine 2×2 WLAN Karte mit bis zu 574Mbit auf dem 2,4 Ghz Band oder 2402Mbit auf dem 5GHz Band, WLAN 6 vorausgesetzt.

Bei WLAN 5 „AC“ ist das Tempo auf 867Mbit auf dem 5GHz Band limitiert, außer Ihr habt einen WLAN AC Router der eine 160Mhz Kanalbreite unterstützt. In diesem Fall können auch via des alten WLAN Standards satte 1733Mbit erreicht werden.

 

2,4 Ghz 5Ghz
WLAN 6 574 Mbit 2402 Mbit
WLAN 5 300 Mbit 867 Mbit
WLAN 5 + 160Mhz Kanalbreite 300 Mbit 1733 Mbit

 

Die Praxis

Schauen wir uns einmal die Performance in der Praxis an. Hierfür schnappe ich mir den ASUS RT-AX88U wie auch mein NAS. Da WLAN 6 schneller sein kann als Gbit LAN, verwende ich zwei Gbit Verbindungen.

Die Distanz zwischen Router und WLAN Karte liegt bei rund 2-3 Metern, wir sehen hier also recht optimale Werte.

5Ghz
WLAN 6 182 MB/s
WLAN 5 80 MB/s
WLAN 5 + 160Mhz Kanalbreite 151 MB/s

Bei der Nutzung von WLAN 6 konnte ich ein maximales Tempo von rund 180MB/s erreichen. Bei WLAN 5 waren immerhin noch 80MB/s möglich bzw. bei der Nutzung von 160Mhz Kanalbreite 151MB/s.

 

Fazit

Die ASUS PCE-AX58BT ist eine klasse WLAN Karte für Euren PC! Sie ist schnell, läuft stabil und sieht auch durchaus schick aus. Letzteres ist in einem selbst gebauten PC nicht mal unrelevant.

Allerdings tue ich mich beim Preis schwer! Die aktuell verlangten 80€ sind recht viel.

Asus Pce Ax58bt Im Test 7Der Kern der AX58BT stellt die bekannte Intel AX200 da. Ein sehr guter WLAN Chip, welcher auch hier mit dem passenden Router an die 180MB/s in der Spitze erreichen kann. Aber die Intel AX200 ist für knapp unter 20€ zu bekommen + ca. 20€ für die PCI-E Halterung Antennen usw.

ASUS setzt auf bei der PCE-AX58BT auf sehr gute Antennen und ist damit überdurchschnittlich signalstark, aber dennoch sind 80€ ein stolzer Preis.

Wollt Ihr dennoch eine komplett Lösung aus dem Hause ASUS, dann ist die PCE-AX58BT voll empfehlenswert. Ihr könnte aber auch eine sehr ähnliche Leistung für deutlich weniger Geld bekommen.

Der Corsair Air Series A500 Luftkühler im Test

Corsair ist der größte Hersteller im Bereich der AIO Wasserkühlungen und hat ohne Frage einen großen Anteil an ihrer Popularität.

Daher war es glatt etwas überraschend, das Corsair mit A500 Anfang des Jahres einen klassischen Luftkühler vorgestellt hat. Nicht jeder mag AIO Wasserkühlungen und anscheinend will Corsair genau für diese Nutzer auch etwas im Angebot haben.

Mit rund 100€ besitzt der Corsair Air Series A500 allerdings einen sehr stolzen Preis, für welchen auch eine vernünftige AIO zu bekommen ist.

Corsair Air Series A500 Luftkühler Im Test 10Stellt sich die Frage, sind 100€ gerechtfertigt oder solltet Ihr im Bereich der Luft-CPU Kühler doch eher bei den vertrauten Marken bleiben?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen des A500!

 

Der Corsair Air Series A500 Luftkühler im Test

Wie der durchaus saftige Preis schon vernuten lässt, handelt es sich beim A500 um einen etwas größeren CPU Kühler.

Corsair Air Series A500 Luftkühler Im Test 2Dieser setzt auf zwei 120mm Lüfter und einen zweiteiligen Aufbau. Bei diesem ist der Kühlkörper in zwei Türme unterteilt, welche jeweils über vier Heatpipes mit der Basisplatte verbunden sind.

Auf einen ähnlichen Aufbau setzen die meisten High End CPU Kühler.

Corsair Air Series A500 Luftkühler Im Test 4Eine Besonderheit stellt allerdings bei Corsair die „Umbauung“ dar. Die Lüfter sind nicht einfach nur mit Drahtbügeln befestigt, sondern mithilfe einer Kunststoffabdeckung.

Auch auf der Oberseite findet sich eine Abdeckung, welche die Enden der Heatpipes und die Lücke zwischen den beiden Kühlertürmen bedeckt. Hierdurch wirkt der A500 nochmals größer und massiver als sowieso.

Corsair Air Series A500 Luftkühler Im Test 6Interessanterweise hat Corsair komplett auf RGB LEDs verzichtet. Selbst die beiden Lüfter sind einfache grau/schwarze 4-Pin PWM Lüfter.Corsair scheint also zu meinen, dass Freunde des klassischen Luftkühlers eine etwas minimale Optik bevorzugen.

 

Montage und Passform

Der Corsair Air Series A500 Luftkühler passt auf alle aktuellen Sockel, mit Ausnahme von sTRX4 und TR4.

Die Montage auf meinem AM4 Mainboard verlief absolut problemlos. Ihr müsst die Standard Halterung von AM4 entfernen und dann zwei Corsair spezifische Halterungen montieren.

Corsair Air Series A500 Luftkühler Im Test 12Da es etwas schwierig ist an die Schrauben unterhalb des Kühlers zu kommen, legt Corsair freundlicherweise einen sehr langen Schraubendreher bei.

Der A500 Luftkühler überragt bei den meisten Mainboards mindestens einen Arbeitsspeicher Slot. Mein Standard G.Skill RipJaws V passte allerdings dennoch in den Slot. Ein Tauschen des Moduls wäre aber nur nach der Demontage des Kühlers möglich.

 

Der Testaufbau

Starten wir mit der Ausgangssituation. Als PC kommt für alle Tests folgendes zum Einsatz:

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 8GB GSkill DDR4 RAM
  • Nvidia GT1030
  • Corsair Professional Series HX850i

Das System wird auf einer offenen Testbench genutzt. Temperaturen in einem Gehäuse könnten also etwas höher liegen. Die CPU Spannung habe ich auf recht hohe 1,41V fixiert und den Takt, wie auch andere Spannungen so gut wie möglich festgestellt, um für gleichbleibende Ergebnisse zu sorgen.

Aus diesem Grund habe ich auch auf Wärmeleitpaste verzichtet! Anstelle dessen nutze ich ein Thermal Grizzly Carbonaut Wärmeleitpad. Dieses ist vergleichbar zu Wärmeleitpaste, vielleicht einen Hauch schlechter, aber verhindert Unterschiede aufgrund der Auftragung oder Menge.

Es werden mit allen Kühlern drei Tests einmal bei 12V Lüfter-Spannung und einmal bei 7V Spannung durchgeführt.

  1. Prime 95 Smallest FFTs „High“ Preset 15 Minuten
  2. Cinebench R20 Run
  3. Handbrake 4K Video Encoding 20 Minuten

Test Nr. 1 ist der worst Case, Test Nr. 2 etwas praxisnäher aber ein recht kurzer Run und Test Nr.3 die so ziemlich schlimmste Last, die im regulären Alltag vorkommt.

Alle drei Tests werden mit 12V Lüfterspannung und einmal mit 7V wiederholt.

Zum Vergleich nehme ich folgende CPU Kühler mit in die Tabellen auf:

  • Noctua NH-U12S chromax.black
  • ARCTIC Freezer 33 eSports ONE
  • be quiet! Dark Rock 4
  • Scythe Mugen 5

 

Der Test, Temperaturen

Starten wir mit Prime 95, was der worst Case ist.

Prime 7vPrime 12vIn der Spitze erreicht der Corsair Air Series A500 86,5 Grad bei 12V, was im ersten Moment recht hoch klingt. Praktisch ist dies aber der mit Abstand beste gemessene Wert.

Noch deutlicher wird dies bei 7V, wo der A500 87 Grad erreicht und alle anderen Modelle 90 Grad +.

Allerdings heizen sich die AMD Ryzen extrem bei Prime 95 auf. Schauen wir uns daher zwei etwas praxisnähere Situationen an.

Beginnend mit Cinebench R20.

Cb 7vCb 12vHier werden mit dem A500 maximal 67,8 Grad bei 12V erreicht. Erneut ist dies der Bestwert. Selbiges gilt auch für 7V.

Allerdings ist die Konkurrenz recht dicht am Corsair Air Series A500. Dies überrascht nicht. Ein Durchlauf in Cinebench R20 ist recht kurz, daher hat Hitze gar nicht die Chance sich groß aufzubauen.

Deshalb hier ein ca. 20-minütiger Handbrake Video Encoding Durchlauf.

Handbrake 7vHandbrake 12vAber auch bei einem etwas langfristigeren Test das gleiche Bild.

Corsair A500 vor dem be quiet! Dark Rock 4 vor dem Noctua NH-U12S chromax.black. Ähnliches auch bei 7V Lüfter Spannung.

Der Corsair A500 liefert konstant die beste Leistung im Vergleich!

 

Die Lautstärke

Zwar bietet der Corsair A500 die deutlich beste Kühlleistung, aber diese erkauft sich Corsair mit einer hohen Lautstärke.

LautstärkeBei voller Drehzahl ist der A500 klar als Laut zu bezeichnen. Erst bei 7V und drunter beginnt der A500 halbwegs leise zu sein.

Wollen wir also fair sein, müssten wir den A500 bei 7V mit den anderen Modellen bei 12V vergleichen.

VergleichAllerdings selbst dann schneidet der Corsair A500 immer noch sehr gut ab!

 

Fazit

Corsair hat mit dem Air Series A500 sicherlich den Markt für CPU Kühler nicht revolutioniert, aber dennoch ein gutes Produkt auf den Markt gebracht.

Ich würde den A500 als „Vorschlaghammer“ bezeichnen. Der Kühler ist groß, massig und zudem gleich mit zwei sehr starken Lüftern ausgestattet.

Dementsprechend überrascht es auch nicht, dass Temperaturen niedrig bis sehr niedrig ausfallen. Gerade wenn Ihr die Lüfter voll aufdreht, gehört der A500 klar zu den besten Modellen auf dem Markt.

Corsair Air Series A500 Luftkühler Im Test 9Allerdings ist dieser dann auch sehr laut. Selbst bei 7V Lüfterspannung ist der Corsair A500 noch etwas lauter als ein Noctua NH-U12S bei 12V. Eine gute Lüftersteuerung ist also Pflicht.

Dennoch, selbst bei niedrigeren Drehzahlen liefert der A500 eine gute Leistung.

Kurzum der Corsair A500 ist einer der besten CPU Kühler auf dem Markt! Lediglich der Preis tut mir etwas weh. 100€ ist schon eine stolze Summe und ein gutes Stück mehr als ein Noctua NH-D15 oder be quiet! Dark Rock Pro 4, welche auf einem ähnlichen Leistungslevel unterwegs sind.

Corsair Air Series A500

HP Spectre x360 13 über Powerbanks laden, was gibt es zu beachten?

Es ist etwas sehr Praktisches sein Notebook unterwegs einfach über eine Powerbank laden zu können. Da mittlerweile viele Notebooks auf USB C Ladeports setzen wird dies auch zunehmend einfacher.

Dennoch gibt es einige Tücken, so akzeptiert nicht jedes Notebook jede Powerbank zum Laden. In diesem Artikel soll es um das Laden des HP Spectre x360 13 gehen.

Hp Spectre X360 13 über Powerbanks Laden 1Welche Powerbanks eignen sich für das HP Spectre x360 13 und wie schnell lädt dieses? Finden wir es heraus!

 

Wichtig!

Das HP Spectre x360 13 gibt es in duzenden Versionen. Daher kann ich hier nicht meine Hand ins Feuer legen, dass alle Versionen die gleichen Ladecharakteristiken haben.

Ich habe alle folgenden Tests an einem HP Spectre x360 13 mit Intel Core i7-1065G7 durchgeführt. Ich erwarte, dass sich die Ergebnisse ziemlich sicher auf alle Intel basierten Versionen übernehmen lassen.

Auch will ich meine Hand nicht dafür ins Feuer legen sollte es doch mal eine merkwürdige Inkompatibilität geben, was ich aber nicht erwarte.

 

Wie lädt das HP Spectre x360 13?

HP legt beim Spectre x360 13 ein 65W USB C Netzteil bei. Dieses besitzt 5V/3A, 9V/3A, 12V/5A, 15V/4,33A bzw. 20V/3,25A. Damit ist dieses erstaunlich kräftig! Normalerweise haben 13 Zoll Ultrabooks 45W Netzteile.

Hp Spectre X360 13 über Powerbanks Laden 8In meinem Test nutze ich das HP Spectre x360 13 aber die 65W nicht ganz, sondern „nur“ +-60W, was immer noch recht viel für ein Notebook dieser Klasse ist. Damit lädt dieses sehr flott.

Das Netzteil nutzt dabei erfreulicherweise den USB Power Delivery Standard. Hierdurch wäre es sogar möglich das Spectre x360 an einem Apple MacBook Ladegerät zu laden und umgekehrt. Klasse!

Kommen wir nun zum komplizierten Teil. Im Gegensatz zu früheren Notebook Powerbanks braucht Ihr nicht zwingend genau die technischen Daten des Originalnetzteils zu „kopieren“. Das HP Spectre x360 13 kann auch an einer 30W Powerbank laden, dementsprechend langsamer.

Allerdings haben alle USB Power Delivery Netzteile und Powerbanks unterschiedliche Spannungsstufen. Normalerweise wäre dies:

  • 5V
  • 9V
  • 12V
  • 15V
  • 20V

Alle Spannungsstufen sind dem HP Spectre x360 13 egal, außer die 20V Stufe! Das Notebook kann nur die 20V Spannungsstufe zum Laden nutzen. Hat Eure Powerbank diese nicht, dann kann die Powerbank das Spectre x360 13 nicht laden.

Die meisten Powerbanks ab 30W Leistung haben die 20V Spannungsstufe, aber auch nicht alle. Hier müsst Ihr in die technischen Daten der Powerbanks schauen.

Hp Spectre X360 13 über Powerbanks Laden 518W Powerbanks oder kleiner haben keine 20V Spannungsstufe und sind daher NICHT für das HP Spectre x360 13 geeignet. Damit ähnelt das HP der Dell XPS Serie, welche ebenfalls zwingen 20V Spannung benötigt.

Keine Sorge, solltet Ihr eine Powerbank erwischen, die keine 20V Spannungsstufe hat, passiert einfach nichts.

Aber wie verhält sich das Ladetempo an diversen Quellen?

Hp LadetempoDas HP Spectre x360 13 lädt mit 25-61W, je nachdem wie viel Leistung zur Verfügung steht. Die wichtigste Information, eine 60W Powerbank wäre also das Optimum für das Notebook.

Habt Ihr eine Powerbank mit mehr Leistung, dann schadet dies nicht, es bringt aber auch nicht mehr.

Hp Spectre X360 13 über Powerbanks Laden 330W würden zwar auch schon reichen, würde ich aber nur bedingt empfehlen. Nutzt Ihr das Notebook parallel wird ein großer Teil dieser 30W bereits direkt verbraucht und es landet nur wenig im Akku.

Ich würde für das HP Spectre x360 13 eine 45W oder 60W Powerbank empfehlen.

 

Welche Powerbank ist ideal für das HP Spectre x360 13?

Starten wir mit einer sehr positiven Nachricht. Ich habe über ein duzend Powerbanks am HP Spectre x360 13 getestet und alle die eine 20V Spannungsstufe verfügten funktionierten tadellos.

Hp Spectre X360 13 über Powerbanks Laden 2Folgende Modelle habe ich am HP Spectre x360 13 erfolgreich getestet:

(Ich habe alle Powerbanks mit dem Notebook für einen Zeitraum von 10-15 Minuten verbunden und mithilfe eines USB Power Meters das Laden überwacht. Ein langfristigeres Testen mit über einer duzend Powerbanks hätte einfach zu viel Zeit gefressen, ich hoffe dies ist verständlich. Normalerweise ist davon auszugehen das eine Powerbank die 15 Minuten sauber funktioniert auch langfristig ihren Job macht.)

Powerbank Kapazität Leistung
Zendure SuperTank zum Test 27000mAh 100W
Sandberg Powerbank zum Test 20000mAh 88W
Dell Notebook Power Bank Plus PW7018LC zum Test 20000mAh 65W
PowerOak K3 zum Test 36000mAh 60W
Xtorm XB303 zum Test 26000mAh 60W
BatPower PDE 2 P26B zum Test 26800mAh 60W
Omnicharge Omni Mobile 25600 Pro zum Test 26800mAh 60W
RAVPower RP-PB201 zum Test 20000mAh 60W
POWERADD P2 zum Test 26800mAh 45W
Zendure ZDPX6PD zum Test 20000mAh 45W
Xtorm XB302 zum Test 20000mAh 45W
Omars OMPB24PW zum Test 24000mAh 45W
Omars OMPB20KPLT zum Test 20000mAh 40W
Anker PowerCore+ zum Test 26800mAh 30W
RAVPower RP-PB058 zum Test 26800mAh 30W

 

Um das HP Spectre x360 13 einmal zu laden benötigt Ihr (im Standby) ca. 21000mAh.

 

Fazit

Eine Powerbank HP Spectre x360 13 muss zwei Voraussetzungen erfüllen. Diese muss den USB Power Delivery Standard unterstützen und die 20V Spannungsstufe mitbringen. Dies ist in der Regel bei allen Powerbanks mit mehr als 30W Leistung via USB C der Fall.

Das HP Spectre x360 13 kann dabei mit Leistungen zwischen 25W und 60W umgehen. Eine Powerbank mit mehr als 60W Leistung schadet nicht, bringt aber auch nicht mehr.

Hp Spectre X360 13 über Powerbanks Laden 7Ihr habt nun ein HP Spectre x360 13, dann würde ich Euch einfach empfehlen folgende Powerbanks Euch zuerst anzusehen:

Es gibt natürlich noch viele weitere Powerbanks für das HP Spectre x360 13, schaut doch dafür einmal bei Techtest. Dies wären aber die Modelle, die ich für besonders interessant halte.

Apple MacBook Pro 16 Neustartproblem #GPU Panic UPDATE

Das MacBook Pro 16 ist ein tolles Notebook! Allerdings gibt es mit diesem aktuell ein kleines Problem, denn das Notebook neigt zu Neustarts nach dem Standby Modus.

Dieses Problem scheint nicht jedes MacBook Pro 16 zu betreffen, aber durchaus einige. So auch meins, daher dieser kleine Artikel.

Das Problem, Neustarts nach dem Standby Modus

Das Problem ist auf dem ersten Blick simpel, aber nervig. Klappt Ihr das MacBook zu und es geht in den Standby Modus, dann wacht dieses nicht mehr auf.

Öffnet Ihr die Klappe ist das Notebook entweder komplett tot und Ihr müsst den Einschalter gedrückt halten bis dieses Neustartet, oder die Lüfter drehen kurz komplett hoch und es startet von alleine neu.

Nach dem Start erwartet Euch dann ein Fenster „Dein Computer wurde aufgrund eines Problems neu gestartet“.

Dein Computer Wurde Aufgrund Eines Problems Neu Gestartet

In den erweiterten Details findet sich meist folgender Fehlercode “panic(cpu 0 caller 0xffffff7f91fd1aa3): GPU Panic: mux-regs 5 3 7f 1f 0 0 severity 3 WS-ready 1 switch-state 0 IG FBs 0 EG FBs 1:0 power-state 0 3D idle HDA idle system-state 2 power-level 5:0 power-retry 0:0 connect-change 0 : PowerPlay Failed Resume.

Dieses Problem tritt zu 100% bei jedem Standby auf!

 

Alle Versionen betroffen, aber nicht von Anfang an

Anscheinend kann dieses Problem alle Versionen des MacBook Pro 16 betreffen, egal ob Ihr einen i7, i9, die kleine AMD Radeon Pro 5300M oder die große AMD Radeon Pro 5500M habt.

Merkwürdigerweise tritt das Problem aber nicht von Anfang an auf, sondern erst 7-20 Tage nach dem Kauf.

Dies kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen! Bei meinem MacBook Pro 16 ist es nach ca. 14 Tagen aufgetreten.

Ich habe folgende Version:

  • 2,6 GHz 6‑Core Intel Core i7 Prozessor der 9. Generation (Turbo Boost bis zu 4,5 GHz)
  • 16 GB 2666 MHz DDR4 Arbeitsspeicher
  • AMD Radeon Pro 5300M mit 4 GB GDDR6 Grafikspeicher
  • 512 GB SSD Speicher
  • 16″ Retina Display mit True Tone
  • MacOS Catalina 10.15.3

 

Woher weiß ich dies? Im offiziellen Apple Forum, wie auch in anderen Foren gibt es hunderte Betroffene:

 

Lösung für das Problem?

Leider gibt es aktuell KEINE Lösung für dieses Problem. Es ist nicht einmal sicher ob es ein Hardware oder Software Problem ist.

Einige Nutzer vermelden, dass das Problem auch unter Windows auftritt. Ein einfacher Treiber Fehler ist also ausgeschlossen, es muss also die Hardware oder Firmware sein.

Apple reagiert aktuell etwas „unwissend“ auf dieses Problem. Meldet Ihr Euch bei Apple bekommt Ihr zunächst die üblichen Lösungsansätze, PWM reset, MacOS neuinstallieren usw.

Macbook Pro 16 Abstürze 1

Allerdings bringt dies nichts! Ist der Fehler einmal aufgetreten tritt er dauerhaft auf, auch nach einer MacOS neu Installation.

Apple schiebt dann das Problem auf 3. Anbieter Hardware oder Software. Klar Fehler eingestehen macht kein großes Unternehmen gerne, vor allem Apple nicht. Teils wurde besonders „aufdringlichen“ Nutzern auch ein Austausch des Notebooks angeboten. Hilft dies?

Hier ein Zitat aus dem Apple Forum:

„Google „16“ macbook restart“ and you’ll see this is a common issue on the 16″ models. I have two laptops, work and home, exact same config, and they both do it.“

https://discussions.apple.com/thread/251023915

Ich für meinen Teil gebe Apple nun ein paar Monate Zeit für ein Software Update. Sollte dann aber nichts kommen und das Problem bestehen, dann werden ich auf einen Austausch meines MacBooks bestehen.

Blöd und eigentlich ein NoGo, wollt Ihr aber das MacBook Pro 16 behalten lautet das Motto abwarten und Tee trinken.

Ich halte Euch auf de laufenden sollte ich das Problem behoben bekommen oder sollte es ein Update geben. 

 

Update 11.03 

Mittlerweile hatte ich mich an Apple mit meinem Problem gewendet, da mein MacBook Pro 16 praktisch umnutzbar durch diesen Fehler ist. Apples verweigert einen Austausch! Ich muss warten auf ein Software Update oder ein Rückrufprogramm warten! Mir wurde auch bestätigt das ich nicht alleine mit diesem Problem wäre. Wenn es sich hier wirklich um ein häufigeres Problem handelt würde es auch erklären warum Apple die Geräte nicht einfach austauscht (dann könnte der Fehler ja erneut auftreten).

Immerhin die Mitarbeiter im Apple Service Team sind unheimlich freundlich! Hier ist das Apple Team absolute Spitzenklasse. Leider ist die Problemlösung seitens Apple bei einem 3000€ Notebook eher mäßig.

ADATAs günstige externe SSD im Test, die ADATA SC685

Mit der SE800 hat ADATA vor Kurzem eine Absolute spitzen externe SSD auf den Markt gebracht. Wie es sich allerdings für Produkte am oberen Leistungsende gehört ist die SE800 auch ein etwas hochpreisigeres Modell.

Was aber wenn Ihr gar nicht so viel Leistung benötigt? Hier kommt nun die ADATA SC685 ins Spiel!

Adata Sc685 Test 4Die SC685 ist eine etwas einfachere externe SSD, welche dafür aber auch ein gutes Stück günstiger ist als die High End Modelle. Dennoch soll die SSD „bis zu 6,6-mal schneller als Ihre übliche externe Festplatte“ sein.

Wollen wir uns dies doch einmal in einem kleinen Test ansehen. Kann hier die ADATA SC685 als eine der günstigsten externen SSDs überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an ADATA für das Zurverfügungstellen der SC685 für diesen Test.

 

Die ADATA SC685 im Test

Das es sich bei der SC685 um ein etwas günstigeres Modell handelt ist recht schnell ersichtlich. Das Gehäuse der SSD ist nicht schlecht, aber dieses ist auch klar nicht das aller wertigste oder massivste.

Adata Sc685 Test 1Das Gehäuse ist aus einem einfachen Kunststoff gefertigt, welcher auch ausreichend massiv ist. Ich hätte bei einem einfachen Sturz keine Angst um die SSD, bei einem etwas höheren Fall würde ich mich aber nicht wundern, wenn das Gehäuse aufspringt.

Mit 85 x 55 x 9 mm stufe ich die ADATA SC685 als angenehm kompakt ein. Diese ist höchstens minimal größer als eine Samsung T5.

Adata Sc685 Test 3Was die Anschüsse und Feature angeht, gibt es keine Überraschungen. Die SSD besitzt einen USB C Port für die Datenübertragung und eine kleine Status LED.

Adata Sc685 Test 2Positiv überrascht hat mich das ADATA sowohl ein USB A auf USB C wie auch ein USB C auf USB C Kabel mit in den Lieferumfang legt.

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem kam für alle folgenden Tests zum Einsatz:

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 8GB GSkill DDR4 RAM
  • Nvidia GT1030
  • Corsair Professional Series HX850i
  • Windows 10 1903

Zusätzlich wurden einige Tests auch an einem MacBook Pro 13 late 2016 durchgeführt.

 

Die Tests

Starten wir mit ein paar grundsätzlichen Informationen. Die ADATA SC685 wird von Windows ohne Treiber oder sonstige Probleme erkannt.

Mithilfe von Tools aller CrystalDiskInfo könnt Ihr zudem SMART Daten der SSD auslesen, wie auch die Temperatur. Hierdurch könnt Ihr recht problemlos Rückschlüsse auf den Zustand der SSD nehmen.

2Was das Tempo angeht, hält sich ADATA sehr bedeckt. Auf der Webseite konnte ich lediglich folgende Info finden „Das SC685 ist bis zu 6,6-mal* schneller als Ihre übliche externe Festplatte, was Ihnen beispiellos schnelle Datenübertragungen und Sicherungen ermöglicht.“, was alles oder nichts heißen kann.

Schauen wir uns doch das Tempo einmal in ein paar Benchmarks an. Der Klassiker ist hier CrystalDiskMark.

Adata Sc685 Crystaldiskmark

LesendSchreibendHier erreicht die SSD lesend 536MB/s und schreibend 492MB/s. Ein gutes Tempo, welches uns aber sagt, dass die ADATA SC685 im Inneren auf SATA basiert.

Was allerdings auffällt ist, dass die Werte lesend bei kleineren Dateigrößen recht gering ausfallen.

Aber dies sind natürlich nur theoretische Tests. Wie sieht es in der Praxis aus?

Drei Tests hier:

  • Eine große 40GB Datei wird auf und von der SSD kopiert
  • Die Installation von BioShock Infinity (24,5GB und 6685 Dateien) wird auf und von der SSD kopiert.
  • Meine Lightroom Bibliothek (38,6GB und 48.000 Dateien) wird auf und von der SSD kopiert.

Das Ganze vergleichen wir mit anderen SSDs.

123Die ADATA SC685 ist kein Performance Wunder! Dies sollte allerdings auch eher weniger überraschen.

Was aber etwas überrascht ist das Verhältnis lesend zu schreibend. Schreibend ist die SSD interessanterweise tendenziell etwas schneller unterwegs.

Hier kann die ADATA SC685 sich sogar vor viele Konkurrenz-Produkte auf SATA Basis setzen. Lesend ist allerdings die Leistung eher durchwachsen.

Schauen wir uns der Vollständigkeit einmal noch die Performance unter MacOS an. Hierfür kam ein Apple MacBook Pro Late 2016 zum Einsatz.

Mac ÜbertragungsdauernMac ÜbertragungsratenSpannenderweise ändern sich die Ergebnisse am MacBook etwas. Hier ist die ADATA SC685 lesend tendenziell etwas schneller als schreibend.

Ja das Tempo einer externen SSD kann je nach verwendetem Controller stark schwanken.

 

Leistungsaufnahme

Gerade wenn Ihr eine externe SSD unterwegs nutzt, ist die Leistungsaufnahme dieser gar nicht so unwichtig. Daher messen wir diese. Hierfür übertrage ich eine 100GB Datei auf und von der SSD.

Leistungsaufnahme In WattLeistungsaufnahmeSchreibend ist die Leistungsaufnahme der ADATA SC685 mittel bis hoch. Lesend allerdings ist die ADATA SC685 eine recht sparsame SSD.

 

Fazit

Die ADATA SC685 ist eine solide externe SSD, welche sich aber über den Preis verkauft. Diese erreicht in der Spitze lesend 536MB/s und schreibend 492MB/s.

Adata Sc685 Test 5Solide Werte! In der Praxis fallen die Ergebnisse allerdings etwas schwächer aus. Nicht schlecht für die Preisklasse aber auch nicht überragend.

Damit ist die ADATA SC685 eine vernünftige Wahl wenn Ihr eine günstige externe SSD sucht. Ich würde mir aber auch einmal die nochmals deutlich bessere ADATA SE800 ansehen, welche gar nicht so viel teurer ist.

Die KUULAA KL-YD08 Powerbank 20000mAh im Test

Normalerweise bestelle ich keine Powerbanks direkt aus Asien. Damit sich dies lohnt muss eine Powerbank schon etwas ganz Besonderes sein.

Und ich denke dies ist die KUULAA KL-YD08. Bei der KUULAA KL-YD08 handelt es sich um eine sehr schicke 20000mAh Powerbank, welche über Quick Charge und USB PD verfügt.

Kuulaa Kl Yd08 Powerbank 20000mah Im Test 8Das Besondere, der Preis. Ihr bekommt die KUULAA KL-YD08 für um die 20€ inklusive Porto.

Ein sehr guter Preis für eine sehr gute Powerbank? Die Lieferung hat zwar etwas länger gedauert, wollen wir uns aber mal die KUULAA KL-YD08 im Test ansehen.

 

Die KUULAA KL-YD08 Powerbank 20000mAh im Test

Der erste Eindruck der KUULAA KL-YD08 fällt erstaunlicherweise sehr positiv aus! Normalerweise sind günstige Powerbanks immer recht einfach gebaut.

Kuulaa Kl Yd08 Powerbank 20000mah Im Test 1Die KUULAA KL-YD08 hingegen wirkt wie ein Premium Modell. Das Gehäuse ist zweigeteilt. Die Front und ca. 1/5 des gesamten Gehäuses besteht aus einem schwarzen Hochglanz Kunststoff.

Kuulaa Kl Yd08 Powerbank 20000mah Im Test 4Das restliche Gehäuse ist aus einem matten blauen Kunststoff gefertigt, welcher mit Rillen versehen ist und im Inneren glänzend sind. Dies ist damit ein recht aufwendiges Gehäuse.

Auch die Massivität stimmt! Der verwendete Kunststoff scheint recht dick zu sein und die Powerbank wirkt im Inneren gut gefüllt. Klasse!

GrößeMit 145 x 68 x 28 mm und einem Gewicht von 380g ist die KUULAA KL-YD08 durchschnittlich groß für eine Powerbank mit 20000mAh Kapazität.

 

Die Anschlüsse und Feature

Was die Anschlüsse angeht ist die KUULAA KL-YD08 recht reichhaltig ausgestattet. Auf der Front finden wir zunächst zwei USB A Ports, die Quick Charge 3.0 unterstützen.

Hierbei können die meist typischen 18W geliefert werden (5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A). Ideal für Samsung, LG, Sony oder Xiaomi Smartphones, welche in der Regel Quick Charge unterstützen.

Kuulaa Kl Yd08 Powerbank 20000mah Im Test 2Neben den beiden USB A Ports finden wir aber auch einen USB C Port. Dieser USB C Port unterstützt USB Power Delivery, ebenfalls mit 18W (5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A).

Damit ist dieser Port ideal für beispielsweise die neueren Apple iPhones, das iPad, die Nintendo Switch usw.

Mit 18W ist der USB C Port aber für beispielsweise Notebook in der Regel zu schwach. Es gibt Notebooks die an der KUULAA KL-YD08 laden können, diese sind aber eher die Ausnahme.

Die KUULAA KL-YD08 ist eine Smartphone Powerbank.

Kuulaa Kl Yd08 Powerbank 20000mah Im Test 3Um die Powerbank wiederaufzuladen könnt Ihr den USB C Port nutzen oder einen microUSB Port oder einen Lightning Port! Gerade letzterer ist schon sehr exotisch und eher als „Fallback“ gedacht, falls Ihr gerade kein anderes Kabel griffbereit habt.

Via USB C soll die Powerbank 18W aufnehmen können (5V/3A, 9V/2A), via microUSB ebenfalls 18W (5V/2A, 9V/2A) und via Lightning 10W (5V/2A).

Des Weiteren besitzt die Powerbank ein kleines Display, welches neben einer % Angabe der Kapazität auch die aktuelle Spannung und den ausgehenden Strom anzeigt. Cool!

 

Die Kapazität

KUULAA gibt die Kapazität der KL-YD08 mit 20000mAh an. Messen konnte ich 66,454Wh bzw. 17960mAh.

Dies entspricht guten 90% der Herstellerangabe. Ein Top Wert! Ja es ist normal, dass eine Powerbank nicht ganz die beworbene Kapazität erreicht.

Kuulaa Kl Yd08 Powerbank 20000mah Im Test 7Letztere bezieht sich auf die im Inneren verbauten Zellen. Allerdings ist ihr Entladen aufgrund von internen Prozessen nicht zu 100% effizient. 90% echte Kapazität ist hier schon ein Top Wert.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der KUULAA KL-YD08 getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Moto G8 Plus

LadetempoVersuchen wir mal einen etwas anderen Aufbau bezüglich der Auswertung der Ergebnisse.

  • Smartphones von Samsung, Motorola, Xiaomi und Co., die Quick Charge unterstützen, können an der KUULAA KL-YD08 schnellladen.
  • Apple iPhones ab dem iPhone 8 können über den USB C Port an der KUULAA KL-YD08 schnellladen. Das aktuelle iPhone 11 Pro Max aber nicht mit dem vollen Tempo (18W zu 22,5W).
  • Ältere iPhones können mit dem vollen normalen Tempo an der KUULAA KL-YD08 laden (die USB A Ports sind IOS optimiert).
  • Apple iPads ab dem Pro können an der KUULAA KL-YD08 schnellladen, aber nicht mit dem vollen Tempo (18W zu 30W).
  • Viele Huawei Smartphones ab dem P10 können schneller an der KUULAA KL-YD08 laden, aber nicht mit dem vollen Tempo des originalen Ladegerätes.
  • Apple MacBooks mit USB C können an der Powerbank laden, aber nur recht langsam, für ein Notebook.
  • Windows Notebooks werden in der Regel nicht an der KUULAA KL-YD08 laden können.

 

Wiederaufladetempo

Ihr habt beim Aufladen der KUULAA KL-YD08 Powerbank einige Optionen!

AufladetempoDie Powerbank kann mit +- 18W in der Spitze laden. Diese 18W erreicht die Powerbank wahlweise über das USB Power Delivery Protokoll oder Quick Charge. Dabei akzeptiert der USB C Port beide Standards, microUSB nur Quick Charge und Lightning bietet lediglich ein „normales“ Ladetempo.

Bei der Nutzung eines Schnellladestandards ist die Powerbank in rund 5,5 Stunden vollgeladen. Ohne das Nutzen eines Schnellladegerätes kommen wir auf rund 10 Stunden.

 

Fazit

Wenn Ihr eine günstige aber sehr wertige Powerbank für das Laden diverser Smartphones sucht, dann seid Ihr bei der KUULAA KL-YD08 an der richtigen Adresse!

Dank der Unterstützung von Quick Charge und USB Power Delivery kann diese 95% aller aktuellen Smartphones schnell laden. Dabei sind die normalen USB A Ports auch sauber für ältere IOS und Huawei Smartphones optimiert.

Kuulaa Kl Yd08 Powerbank 20000mah Im Test 6Hinzu tadellose Verarbeitung und Haptik. Diese ist durchaus auf dem Level von teureren „Premium“ Powerbanks. Beeindruckend bei einem Preis von +- 20€.

Kurzum, ja wenn Ihr bereit seid aus China zu bestellen und gegebenenfalls die Powerbank beim Zoll abzuholen, dann ist die KUULAA KL-YD08 ein klasse Deal!

Der EarFun Go Bluetooth Lautsprecher im Test, ein weiterer Geheimtipp von EarFun?

EarFun gehört zu den absoluten Geheimtipps wenn es um gute Audio Produkte zum fairen Preis geht. Sowohl die True Wireless Ohrhörer von EarFun, wie aber auch die Bluetooth Lautsprecher konnten schon mehrfach im Test überzeugen.

Earfun Go Bluetooth Lautsprecher Im Test 5Der „Go“ ist der neuste und günstigste Bluetooth Lautsprecher aus dem Hause EarFun. Dieser ist für rund 30€ erhältlich. Aber kann man für 30€ auch einen guten Klang erwarten und erhalten?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an EarFun für das Zurverfügungstellen des Go!

 

Der EarFun Go im Test

Der EarFun Go ist ein kompakter, aber mit ca. 17 x 7 x 6 cm auch nicht super winziger Bluetooth Lautsprecher. Ich halte die Abmessungen eigentlich für sehr schön.

Earfun Go Bluetooth Lautsprecher Im Test 1Der Lautsprecher lässt sich gut greifen und transportieren, ist aber auch nicht so klein, dass kein guter Klang aus diesem kommen könnte.

Beim Aufbau des Lautsprechers gibt es keine Überraschungen. EarFun setzt auf den typischen Stereo Aufbau. Auf der Front habt Ihr also ein Lautsprechergitter, unter welchem zwei Treiber angebracht sind. Diese werden von EarFun mit jeweils 6W beziffert.

12W Leistung für solch einen kleinen Lautsprecher schon sehr ordentlich, auch wenn es sich hier natürlich um sehr theoretische Werte handelt.

Earfun Go Bluetooth Lautsprecher Im Test 2Neben dem metallenen Frontgitter ist der Lautsprecher aus einem stark gummierten Kunststoff gefertigt. Dieses fasst sich grundsätzlich sehr gut und wertig an. Allerdings ist der gummierte Kunststoff sehr empfindlich was Schmutz und Fingerabdrücke angeht.

Der EarFun Go wird schnell beschmiert aussehen und ist nicht ganz einfach zu reinigen. Immerhin bei Wasser müsst Ihr nicht allzu vorsichtig sein. Der EarFun Go ist IPx7 zertifiziert, dieser kann also sogar temporär untertauchen ohne Schaden zu nehmen.

Earfun Go Bluetooth Lautsprecher Im Test 4Daher sind alle Tasten unter einer Schicht Gummi geschützt und die Anschlüsse mit einer Abdeckung versehen.

Unter der sehr festsitzenden Gummiabdeckung auf der Rückseite findet sich ein USB C Ladeport, wie auch ein AUX Eingang. Letzterer ist für Geräte die kein Bluetooth Unterstützen.

EarFun wirbt mit einer Akkulaufzeit von 24 Stunden. Dies habe ich so genau um ehrlich zu sein, nicht nachgeprüft, aber eine zweistellige Akkulaufzeit ist bei Zimmerlautstärke absolut möglich.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Wir haben hier einen Lautsprecher der 30€ Preisklasse vor uns, dementsprechend müssen wir auch unsere Erwartungen anpassen.

Allerdings braucht Ihr diese auch nicht allzu tief ansetzen, denn der EarFun Go klingt sehr ordentlich!

Starten wir bei den Höhen. Die Höhen sind angenehm klar und ausreichend brillant. Gerade die oberen Höhen können sich schön vom restlichen Klangbild absetzen.

Hier und da könnten die Höhen aber noch einen hauch sauberer sein. Ich habe das Gefühl hier arbeitet eine recht aggressive Rauschunterdrückung, welche etwas Details gerade von leiseren Höhen frisst.

Earfun Go Bluetooth Lautsprecher Im Test 9Die Mitten wiederum sind okay. Diese sind nicht übermäßig präsent, aber vollkommen in Ordnung!

Das Spannendste sind aber wie immer die Bässe. Hier kann man eindeutig merken das EarFun den Go recht hart pusht. Der Lautsprecher vibriert voll aufgedreht recht stark.

Der Bass ist dafür aber auch nicht schlecht! Dieser ist recht satt und voll. Nein der EarFun Go bringt Euer Wohnzimmer nicht zum Beben, aber für einen Lautsprecher dieser Klasse hat er viel Bass.

Dies bestätigt sich auch im direkten Vergleich mit dem Anker SoundCore 2. Der EarFun Go hat deutlich mehr Bass und Klangvolumen als der Anker. Der Anker SoundCore 2 klingt allerdings in den Höhen etwas sauberer und detaillierter.

Dennoch würde ich unterm Strich den EarFun Go vorziehen, dieser klingt größer und mächtiger.

Ihr könnt im übrigen zwei EarFun Go koppeln, was ich mangels zweitem EarFun Go allerdings nicht ausprobiert habe.

 

Fazit

Der EarFun Go ist ein hervorragender Bluetooth Lautsprecher für 36€. Ist dies Euer maximales Budget, dann greift zu!

Earfun Go Bluetooth Lautsprecher Im Test 6Der Lautsprecher klingt für seinen niedrigen Preis und großen Abmessungen sehr voll und satt. Dabei kann dieser auch problemlos die große Konkurrenz schlagen. Gerade der Bass ist ordentlich. Aber auch die Höhen und Mitten sind gut. Lediglich die Darstellung von sehr feinen Details könnte besser sein.

Aber ja für unter 40€ ist dies der so ziemlich beste Bluetooth Lautsprecher den Ihr bekommen könnt. Eventuell würde ich mir aber überlegen nochmals 20€ drauf zu legen für den EarFun UBOOM. Dies so als kleiner Geheimtipp.

Die Tronsmart Spunky Beat TWS Ohrhörer im Test

Es gibt im Handel hunderte günstige ture Wireless Ohrhörer welche um Eure Aufmerksamkeit kämpfen.

Zu den neueren Modellen gehören hier die Tronsmart Spunky Beat. Diese sollen mit einer besonders langen Akkulaufzeit, einem kompakten Design und natürlich einem tollen Klang punkten. Letzter wird durch einen Qualcomm Bluetooth/DSP Chip unterstützt.

Tronsmart Spunky Beat Tws Ohrhörer Im Test 10Klingt doch auf dem Papier ganz gut, aber wie sieht es in der Praxis aus? Können hier die Tronsmart Spunky Beat überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die Tronsmart Spunky Beat im Test

Wie die meisten ture wireless Ohrhörer sind auch die Tronsmart Spunky Beat recht klassisch aufgebaut. Neben den Ohrhörern selbst erhaltet Ihr eine kleine Lade/Transportbox mit im Lieferumfang.

Tronsmart Spunky Beat Tws Ohrhörer Im Test 1„Klein“ ist hier auch durchaus die richtige Beschreibung, denn mit 67 x 45 x 31 ist die Ladebox wirklich schön handlich und wird auch in einer Hosentasche kaum stören. Super!

Was die Haptik und Optik der Ladebox angeht zeige ich mich recht zufrieden. Oftmals sind die Ladeboxen bei günstigen TWS Ohrhörern recht billig. Dies ist hier aber nicht der Fall

Der verwendete Kunststoff ist ausreichend dick und auch die Magneten, welche den Deckel geschlossen halten, sind schön stark. Hinzu kommt eine Gummierung welche Tronsmart äußerlich einsetzt.

Tronsmart Spunky Beat Tws Ohrhörer Im Test 3Allem in allen fühlt sich die Ladebox gut an! Ein nettes Feature ist ein integriertes Ladekabel auf der Unterseite, zusätzlich zu dem USB C Ladeport.

Die Ladebox kann die Ohrhörer 2,5x unterwegs laden ehe diese selbst ans Netz muss. Laut Tronsmart sollen die Ohrhörer 7 Stunden mit einer Ladung durchalten.

Diesen Wert halte ich für sehr optimistisch. Vielleicht bei Hörbüchern und einer sehr niedrigen Lautstärke, rechnet aber praktisch eher mit immer noch sehr guten 5 Stunden.

Die Ohrhörer selbst unterscheiden sich optisch etwas von der Ladebox. Tronsmart setzt bei diesen weitestgehend auf ein schwarzes Hochglanz-Gehäuse. Lediglich die touch-sensitive Rückseite besitzt die Optik von gefrästem Aluminium.

Tronsmart Spunky Beat Tws Ohrhörer Im Test 4Um diese gefräste Aluminium-Platte ist ein kleiner LED Ring angebracht.

Was die Steuerung angeht, haben wir das übliche Bild. Das Ein/Ausschalten geschieht automatisch, wenn Ihr die Ohrhörer in die Ladebox legt bzw. herausnehmt. Play/Pause usw. könnt Ihr durch das Antippen der Ohrhörer erreichen.

Die Touchoberfläche benötigt hier aber etwas Gewöhnung. Um ehrlich zu sein steuere ich lieber meine Musik direkt über das Smartphone, als über die etwas umständliche Touch-Steuerung.

 

Tragekomfort

Die Tronsmart Spunky Beat sind schön kompakte Ohrhörer. Dies wirkt sich natürlich auf den Tragekomfort aus.

Dieser war in meinen Ohren sehr gut! Die Ohrhörer stören nicht, drücken nicht und sind auch sonst nicht unangenehm. Wenn eher sind diese fast was ungewohnt klein, da diese kaum aus den Ohren hervorstehen.

Tronsmart Spunky Beat Tws Ohrhörer Im Test 8Hierdurch halten diese aber auch recht fest. Selbst Sport sollte mit den Tronsmart Spunky Beat kein Problem sein.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Hier kann ich mich nur positiv überrascht zeigen, starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen.

Für Ohrhörer dieser Preisklasse klingen die Höhen wirklich sehr gut! Diese sind schön klar und runden sauber ab. Was die Brillanz angeht sind die Spunky Beat solide, aber auch nicht super scharf.

Dies ist aber etwas Geschmackssache. Die Höhen wirken nicht künstlich oder anstrengend. Im Gegenzug sind diese aber auch nicht zu matt oder stumpf. Tronsmart hat hier einen guten Mittelweg getroffen.

Die Mitten sind soweit okay. Diese sind etwas sehr „Clean“ (was auch allgemein für den Klang der Ohrhörer gilt), aber Stimmen werden ausreichend natürlich dargestellt.

Tronsmart Spunky Beat Tws Ohrhörer Im Test 9Für viele sehr wichtig, der Bass. Hier haben mich die Tronsmart Spunky Beat besonders überrascht. Der Bass ist gut! Nein die Spunky Beat sind kein Dampf-Hammer, aber der Bass ist satt und kräftig. Dieser überschattet den restlichen Klang nicht, kann aber gerade in elektrischen Tittel sehr kräftig vorantreiben. Was die Masse angeht würde ich sagen der Bass ist leicht angehoben.

Erstaunlicherweise ist das Bass Volumen recht groß, was ich bei solch optisch kleinen Ohrhörern nicht erwartet hätte.

Kurzum der Bass ist top. Semi-Begeistert bin ich von der Detailwiedergabe. Diese ist grundsätzlich nicht schlecht, aber die Spunky Beat wirken sehr sauber. Als hätte eine recht starke Rauschunterdrückung zugeschlagen.

Ich glaube nicht mal das dies viele Nutzer stören wird, steht Ihr aber auf einen sehr puristischen Klang sind die Spunky Beat vielleicht nicht die richtigen Ohrhörer für Euch. PS. Viele günstige TWS Ohrhörer legen dieses Verhalten an den Tag.

 

Fazit

Es ist immer wieder beeindruckend wie gut günstige TWS Ohrhörer mittlerweile sind. Die Tronsmart Spunky Beat sind top und vollkommen zu empfehlen.

Diese klingen schön lebendig und kräftig, aber auch nicht künstlich. Ja wenn Ihr auf eine besonders hohe Detailwiedergabe und puristischen Klang wert legt, dann gibt es bessere Ohrhörer für Euch.

Tronsmart Spunky Beat Tws Ohrhörer Im Test 11Allerdings wüsste ich hier auch keine in der 30€ Preisklasse. Für 30€ sind die Spunky Beat mit die besten TWS Ohrhörer auf dem Markt, zumal auch der Tragekomfort sehr gut ist und die Akkulaufzeit hoch ausfällt.

Kurzum Daumen hoch für die Tronsmart Spunky Beat!